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Frauen

Zusammen leben in Schüttorf

Ansprechpartner
Arthur Lieske
Gemeinschaftsprojekte bewirken Integration
Projektbeschreibung
Die Schüttorfer Innenstadt beherbergt viele Flüchtlinge. Das Zusammenleben zwischen Alt- und Neu-Schüttorfern gestaltet sich nicht konfliktfrei. Um die Integration von Neu-Schüttorfern sicherzustellen, bedarf es neuer Ansätze durch Gemeinwesenarbeit, die ein einzustellender Sozialpädagoge*in zusammen mit den Bewohnern der Innenstadt initiieren, planen und umsetzen soll. An einem "runden Tisch" mit allen Beteiligten sollen Gemeinschaftsprojekte entwickelt werden, die die Interessen Aller in den Blick nehmen. Professionelle Hilfe durch einen Landschaftsgärtner, einen Handwerker (520€-Job) und den Bauhof der Samtgemeinde Schüttorf begleitet die Planung und Umsetzung von Projekten, die zB die Begrünung rund um die Flüchtlingsunterkunft und weiterer Freiflächen in der Innenstadt vornehmen. Durch das gemeinsame Arbeiten in gemeinsam verantworteten Projekten wird das Ziel verfolgt, die Integration von Neu-Schüttorfern zu bewirken und eine gemeinsame Identifikation mit der Stadt herzustellen. Das Miteinander wird genutzt, um ein neues "Wir"-Gefühl zu erzeugen.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Flüchtlingsdiakonie Schüttorf kümmert sich mit hauptamtlichen (gut 2 VZ-Äquivalente) und ehrenamtlichen (ca. 60) Mitarbeitern um 700 Migranten, die in den vergangenen Jahren der Samtgemeinde Schüttorf zugewiesen wurden. Insbesondere Migranten mit einer bescheidenen Bildung werden wegen Überlastung der "Helfer" zu einem geringen Teil sich selbst überlassen und ihre Eingliederung und Teilhabe in die Gesellschaft bleibt ohne Erfolg und was am problematischsten ist, die Konflikte mit dem Umfeld nehmen zu. Rund um die Flüchlingsquartiere in der Innenstadt entstehen zunehmend Reibungen mit der Bevölkerung, weil Ruhestörungen, verwahrloste Umgebung, mangelnde Mülltrennung uvam zu Unverständnis und Ablehnung führen. Das Wohnumfeld ist verwahrlost und erregt bei allen Anstoss. Hier soll das Projekt "Zusammen leben in Schüttorf" Abhilfe schaffen. Ein einzustellender Sozialarbeiter/Pädagoge soll als "Kümmerer" vor Ort mit Flüchtlingen und den Menschen in der Nachbarschaft Wege und Problemlösungen im Miteinander entwickeln und umsetzen. Die unterschiedlichen Interessenlagen zwischen Bevölkerung, Verwaltung, Ehrenamt und Flüchtlingen machen - abgesehen vom Sprach-Problem und den kulturellen Prägungen - ein Miteinander schwierig. Alle Beteiligten erleben sich als überfordert, eine Lösung herbeizuführen. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Verwaltung der Stadt Schüttorf und der Flüchtlingsdiakonie wurde deswegen festgestellt, dass es einer geschulten Persönlichkeit bedarf, die Konfliktlinien zu erkennen und zu beschreiben, um geeignete Schritte zu definieren, wie die Beteiligten handlungsfähig werden und die sich steigernden Probleme der Entfremdung gemeinsam zu überwinden.
GWA/QM-Ansatz
Im Projekt wird bei den Interessen der Bewohner der Innenstadt mit und ohne Migrationshintergrund angesetzt. Die Handlungsfähigkeit der Hauptakteure und Freiwilligen/Ehrenamtlichen soll so gestärkt werden, dass durch Gemeinschaftsprojekte das Zusammenleben und die Nachbarschaft rund um die Brennpunkte gefördert wird. Die dabei angestrebte Vernetzung mit Kirchengemeinde, Vereinen, Parteien und der Verwaltung soll die Kooperation entwickeln und dadurch Nachhaltigkeit sicherstellen. Eine klimaneutrale Verbesserung des Wohnumfeldes zB durch das Anlegen von Grünflächen soll gemeinsam angestrebt und umgesetzt werden. Unterschiedliche Kompetenzen der Teilnehmer am "Runden Tisch" sollen zur Realisierung eines sichtbaren Projektes führen, das attraktiv wirkt und über eine breite Akzeptanz in der Innenstadt-Bevölkerung die Attraktivität von gelebter Integration erhöhen.
Nachhaltigkeit
Die Notwendigkeit des Projektes wurde im Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Flüchtlingsdiakonie definiert. Antragstellung geschah in Absprache mit dem Stadtkämmerer Gerd Verwold und Vertreter des Stadtdirektors. Weil die Integration von Flüchtlingen eine genuine Aufgabe des Landkreises darstellt, werden im Laufe des Projektes Wege gesucht, wie der LK die Nachhaltigkeit sicherstellt. Die Förderung durch Dritte von 30.000 wurde dem Eigenanteil hinzugerechnet (siehe Netzwerk und digitaler Anha).
Galerie
freiflaeche begruenung wald
nordring hinten
nordring vorn
unterkunft ohner strasse
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Nachbarschaftstreff Neuenhäusen

Ansprechpartner
Lukas Barlian
Funktion Vorstand
ZusammenLeben in Neuenhäusen
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt: „Nachbarschaftstreff – ZusammenLeben in Neuenhäusen“ wird ein Ort von den Bewohner:innen des Stadtteils für den Stadtteils aufgebaut. Dieser wird ein präsenter Anlaufpunkt in Neuenhäusen und bietet zukünftig niedrigschwellige Möglichkeiten für Austausch und Treffen der Nachbarschaft, sowie Räume für die Umsetzung von Projekten der Bewohner:innen und lokalen Initiativen. Zudem kann dieser Ort Anlaufpunkt für benötigte Unterstützung sein, die Menschen aus dem Stadtteil sich gegenseitig geben können: bpsw Übersetzungen, Hilfe mit Post von Behörden/Vermietern, sozialen Konflikten oder praktischer Unterstützung im Alltag & Austausch von Gebrauchsgegenständen. Die alltägliche Arbeit wird von Menschen aus dem Stadtteil gemeinsam in ehrenamtlicher Arbeit geleistet, wodurch Hierarchien vermindert und eine Identifikation mit dem Projekt gestärkt wird. Notwendigkeit: Die Notwendigkeit hierfür wurde von mehreren Stellen deutlich formuliert, z.B. in den Erläuterungen - Schwächenanalyse zum 2. Bürgerforum - Onlinebeteiligung zum Rahmenplanentwurf (https://stadtsanierung-celle.de/Neuenh%C3%A4usen/Sanierung/St%C3%A4dtebaulicher-Rahmenplan/): „Bezüglich der Nutzungsstruktur ist vor allem das Fehlen eines Treffpunktes zu nennen, der allen Nutzergruppen offensteht und das soziale Leben Neuenhäusens bündelt.“ Die Befragung von 140 Bewohner:innen des Stadtteils im Sommer 2021 bestätigte dies: Bei der Frage „Was fehlt im Stadtteil?“ gehörten Treffpunkt/Begegnungsort/Stadteilcafé zu den meistgenannstesten Antworten. Umsetzbarkeit: Seit Sommer 2021 hat sich die „Solidarische Initiative Neuenhäusen“ gegründet, um „zur Vernetzung bei[zu]tragen, neue Gelegenheiten für Gemeinschaft und mehr Leben im Stadtteil schaffen“ . Seitdem organisiert die Initiative u.a. regelmäßige kulturelle Abende Frauen*Brunch. Da es bisher an Räumen für weitere Ideen, fehlt, die Menschen aus der Nachbarschaft umsetzen wollen (offenes Café, Repaircafé, Mutter-Kind-Treff, u.a.) ist ein weiteres ihrer Vorhaben die Schaffung dieser Räume. Dabei stützt sich die Initiative auf vielfältige persönliche Kontakte, sowie auf die langjährigen Erfahrungen von Kooperationspartnern. Konkret wird die CD-Kaserne gGmbH das Vorhaben bei Fragen zu Konzepten sozialer Arbeit im Stadtteil unterstützen, während der Verein Buntes Haus e.V. mit langjähriger Erfahrung in rein ehrenamtlicher arbeit Träger des Nachbarschaftstreffs und damit dieses Projekts sein wird.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil Neuenhäusen liegt zentral in der Celle zwischen Bahnhof und Altstadt. Die Bevölkerung (8.000 Menschen) ist recht heterogen, vor allem in Bezug auf Herkunft und ihre ökonomische Situation. In dem Stadtteil mit der höchsten Bevölkerungsdichte der Stadt leben die Menschen in großen Blocks, Reihen- & Einfamilienhäusern. Teilweise besteht Handlungsbedarf, was den Zustand von Wohnhäusern und Straßen/Wegen angeht. Im Vergleich mit der gesamten Stadt ist der Stadtteil, jünger, multikultureller und ärmer. Kennzeichnend ist v.a. ein Mangel an sozialer Infrastruktur im Stadtteil. Am östlichen Rand des Stadtteils bietet ein ehemaliges Kasernengelände Platz für einige Angebote aus den Bereichen Jugend, Kultur & Sport. Dort befinden sich u.a. die CD-Kaserne gGmbH & das soziokulturelle Zentrum Buntes Haus. Außer kirchlicher Angebote gibt es keine weiteren niedrigschwelligen sozialen Treffpunkte- insbesondere in den Wohngegenden. Ein Jugendtreff in Bahnhofsnähe hat in den vergangenen Jahren geschlossen. Selbst informelle Treffpunkte sind rar geworden. So gibt es nur noch ein Café am äußeren Rand des Stadtteils, sowie nur noch 2 Kneipen/Bars. Im Sommer 2021 hat sich mit der „solidarischen Initiative Neuenhäusen“ ein Zusammenschluss aus Anwohner:innen gebildet, die das soziale Leben im Stadtteil gemeinsam weiterentwickeln möchten. Dazu wurde zunächst eine Umfrage durchgeführt, mit der die Situation der Teilnehmenden erfasst und Handlungsideen ermittelt wurden. Als Probleme wurden u.a. mangelnder Austausch in der Nachbarschaft, Ökologische Probleme/Müll, schlechtes Sicherheitsempfinden, und fehlende Orte zum Treffen und für Ideen/Projekte aus der Nachbarschaft genannt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle Neuenhäusen
Beschreibung
Das Projektgebiet entspricht dem Stadtteil Neuenhäusen. Der Stadtteil wird im wesentlichen durch Hindernisse spürbar begrenzt (Bahnlinie im Westen, Flüsse im Norden & Osten, große Straßen im Osten und Süden). Unter anderem dadurch stellt der Stadtteil auch für die Bewohner:innen einen realen Bezugsrahmen dar.
Einwohnerzahl
7940
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle https://www.celle.de/output/download.php?file=%2Fmedia%2Fcustom%2F2727_3651_1.PDF&fn=2020_Stadt-Ortschaften-Stadtteile
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil in Bereichen des stadtteils bis gut 20%. Quelle Stadt Celle, veröffentlicht in ISEK Neuenhäusen https://stadtsanierung-celle.de/output/download.php?fid=3478.37.1.PDF
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil in Bereichen des Stadtteils bis gut 34%. Quelle Stadt Celle, veröffentlicht in ISEK Neuenhäusen https://stadtsanierung-celle.de/output/download.php?fid=3478.37.1.PDF
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil in Bereichen des Stadtteils höher. Quelle Stadt Celle, veröffentlicht in ISEK Neuenhäusen https://stadtsanierung-celle.de/output/download.php?fid=3478.37.1.PDF
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bezieht sich explizit auf den den Ansatz von GWA. Es hat zum Ziel, durch die Beteiligung & Aktivierung der Bewohner:innen des Stadtteils die Lebensbedingungen lokal zu verbessern. Mit der Entwicklung eines gemeinsamen Ortes wird konkret die Infrastruktur im Stadtteil verbessert und eine Lösung für einen konkreten Bedarf umgesetzt. Der konkrete Raum stellt eine Basis für die Beteiligten auch ihre materielle Situation verbessern (z.B. durch Unterstützung bei Fragen zu Transferleistungen oder Problemen mit den Vermietern, oder in der Kommunikation mit der Stadtverwaltung). Ebenso hat das Projekt auch die Verbesserung der immateriallen Lebenssituation zum Ziel: Stärkung und Entwicklung von sozialen Beziehungen, Abbau von Diskriminierung, Entwicklung einer verbindenden Stadtteilkultur und Unterstützung bei gesellschaftlicher Partiziation. Durch die Konzeption als ehrenamtliches Projekt und gemeinsame Umsetzung der Ideen der Beteiligten wird sichergestellt, dass die Bedürfnisse der Betroffenen bearbeitet werden. Der partizipative Ansatz und explizite Ansprache aller Menschen im Stadtteil wirkt empowernd und stärkt die Handlungsmacht jeder/s Einzelnen und damit demokratische Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch die kollektiven Prozesse und den Austausch untereinander findet gleichzeitig interkulturelle Bildungsarbeit statt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner:innen des Stadtteils sich zusammenfinden, um Vorhaben für das Zusammenleben und/oder zu Problemstellungen im Stadtteil umzusetzen. Der Erfolg misst sich dabei vorrangig an der Aktivierung und am gemeinsamen Prozesse der Bewohner:innen
Beschreibung
Arbeiten durch die Bewohner:innen des Stadtteils entwickelt werden
Beschreibung
Kompetenzen & Ressourcen aus dem Stadtteil gemeinsam genutzt werdenaus dem
Beschreibung
Bewohner:innen verschiedener Herkunft, ökonomischer Verhältnisse oder Geschlechter gemeinsam an stadtteilbezogenen Projekten zusammenarbeiten
Beschreibung
Aktive gemeinsam niedrigschwellige Aktivitäten im Stadtteil umsetzten
Beschreibung
mit einem Nachbarschaftstreff eine Infrastruktur für selbstorganisierte Vorhaben der Bewohner:innen geschaffen wird
Beschreibung
Es Menschen Überblcik über kompetenzen und Kooperationspartner im Stadtteil haben und sich gegenseitig Unterstützung vermitteln können
Beschreibung
Mit einer gemeinsamen Kultur und Identität im Stadtteil der Blick über den eigenen Tellerrand gefördert wird und im lokalen Maßstab das die Auswirkungen des eigenen Handelns auf eine Gemeinschaft/lokales Umfeld wahrgenommen wird
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
CD-Kaserne gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner:innen aus dem Stadtteil Neuenhäusen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kleine Läden, im Stadtteil - insbesondere Gemüseläden, Kioske, Imbisse u.ä.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Celle
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das langfristige Ziel ist die Verankerung des Projekts im Stadtteil, sodass das Projekt auch finanziell nach Möglichkeit durch Akteure aus dem Stadtteil getragen wird. Standbeine können Fördermitgliedschaften, Mieten von Nutzer:innengruppen und Spenden lokaler Akteuere sein. Zudem wird geprüft, inwieweit zukünftig eine kofinanzierung durch Stadt oder Land möglich ist. Zudem sichert die Konzeption als ehrenamtlich getragenes Projekt geringe Kosten und eine breite Basis an Unterstützung.
Galerie
stadtteilversammlung der solidarischen initiative neuenhaeusen 1
stadtteilversammlung der solidarischen initiative neuenhaeusen 4
stadtteilversammlung der solidarischen initiative neuenhaeusen 5
stadtteilversammlung der solidarischen initiative neuenhaeusen 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Redderquartier Harsefeld - Mehr als nur wohnen - Nachbarschaft und Nähe feiern!

Ansprechpartner
Miriam Schäfer
Funktion Diakonin Am Redder
Mehr als nur wohnen! Wir wollen Nachbarschaft aktiv gestalten, fördern, Zusammenhalt und Freundschaften leben
Projektbeschreibung
Im Oktober 2022 soll das Projekt: "Mehr als nur wohnen" starten. Seit 2016 sind wir im Wohnquartier Am Redder als Kirchengemeinde aktiv und wollen unsere Arbeit erweitern und ausbauen. Bereits vorhandene Strukturen werden gestärkt, neue geschaffen und Ehrenamtliche weiter gefördert. Wir haben bereits ein Netzwerk geschaffen, in dem Angebote für Krabbelgruppen, Familiengruppen, Ferienprogramm, Spieleabende, Müllsammelaktionen, Laternenlaufen, Familienschatzsuchen, Nachbarschaftswichteln, Hüpfburgevents, Ostereiersuche, Gesprächskreise, Seniorenspaziergänge, Fahrradtouren, Adventsfeiern im Carport und vieles andere möglich sind und gerne angenommen werden. Das begonnene Netzwerk trägt schon viele Früchte und so helfen z.B. vorhandene Kontakte dabei, Übersetzer und Helfer für ukrainische Geflüchtete zu aktivieren. Die Müllsammelaktion hat sich in diesem Jahr über aktive Ehrenamtliche auf den gesamten Ort Harsefeld ausgeweitet und somit verselbstständigt. Mehrere Vereine haben sich beteiligt. Diese persönlichen Kontakte sollen weiter gefördert werden. So sollen Alt- und Neubürger des Ortes weiter zusammenwachsen. Einsame Nachbarn sollen in Kontakt mit anderen Nachbarn gebracht werden! Familiengruppen sollen weiter ausgebaut werden. So, dass viele neuzugezogene Familien, sich direkt in eine Gruppe einbinden lassen und so verlässliche Kontakte, Nachbarschaft und Freundschaften entstehen. Gemeinsam mit dem Flecken Harsefeld als Kommune wollen wir die Belange des Quartiers vertreten, Fragen zur Infrastruktur des Quartiers kommunizieren und somit eine gesunde Entwicklung des Redderquartiers weiter voranbringen. Dabei ist die Anleitung Ehrenamtlicher, für eigene in den Ortsteil wirkende Angebote, entscheidend. So könnten in Zukunft ein Nähtreff, ein Buchclub, eine Gartengeräte-Tauschbörse, ein Babysitter-Service oder Kinderchorprojekt entstehen. Wichtig ist es uns dabei, genau auf die Bedürfnisse und Vorschläge der Nachbarschaft zu hören und diese umzusetzen. Verstärkt wollen wir die Vernetzung in den restlichen Ort Harsefeld in den Blick nehmen. Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Vereinen und Anbietern im Ort wollen wir ausbauen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir wollen als Kirchengemeinde dem Ortsteil Am Redder dienen und für die Menschen da sein. Das Vertrauen ist da, die Möglichkeiten auch und viele Umsetzungsideen erst recht! Wir wollen Am Redder nicht nur wohnen, sondern aktiv Nachbarschaft gestalten und leben.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit 2016 ist die Kirchengemeinde Harsefeld im Neubaugebiet Am Redder aktiv. Der durch Bahnschienen, Bach und Straße separierte Ortsteil soll bewusst mehr als ein Schlafquartier sein. Vereint mit dem Ort soll er trotzdem ein gesundes Eigenleben haben, das positiv nach außen wirkt. Auch wenn der Ortsteil etwas abseits liegt, keine eigenen Läden hat und der Kirchturm kaum noch zu sehen ist, sind die über 2500 Menschen hier Harsefelder, die sich gerne einbringen und aktiv ihren Ort gestalten wollen. Ein Großteil davon sind Familien. Zu Beginn erfragten wir Stärken und Schwächen des Gebietes und Anwohner erzählten ihre Zukunftswünsche. Für diese wollen wir uns engagieren. Wir wollen gemeinsam mit der Kommune langfristig Vernetzung ermöglichen. Ab Okt. 2022 beginnt für uns ein neuer Projektzeitraum, den wir aktiv und mit neuen Schwerpunkten gestalten wollen. Das über Jahre erworbene Vertrauen der Nachbarn möchten wir nicht enttäuschen und unser Projekt mit seinen Möglichkeiten weiter für sie zur Verfügung stellen. Vereinsamung (gerade nach und während Corona) wollen wir aktiv entgegenwirken. Gerade Senioren und Nachbarn mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen wollen wir an einen Tisch und somit raus aus der Isolation holen. Wir wollen nicht nur den Blick über den Gartenzaun ermöglichen, sondern die Einladung auf die Terrasse. Für die Menschen da zu sein bedeutet Infrastruktur zu fördern, z.B. sichere Schulwege, Verkehrsberuhigung oder das Mitdenken beim etablieren eines Bäckers. Es bedeutet wahrzunehmen, dass die alleinstehende Seniorin in der Nachbarschaft keine Einkaufsmöglichkeit hat und Hilfe braucht. Es bedeutet praktische Coronahilfen anzubieten und zu koordinieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Harsefeld Neubaugebeit Am Redder
Beschreibung
Das Wohngebiet Am Redder beginnt im Norden an der Bahnlinie Buxtehude-Bremerhaven. Östlich ist es eingefasst von der Kreisstraße 53 und der Griemshorster Straße. Dort gibt es einen Lärmschutzwall entlang der Straße. Im Süden und Westen begrenzt das Redder Wohngebiet der Rellerbach mit seinen Regenrückhaltebecken.
Einwohnerzahl
2500
Quelle / Anmerkungen
Da es sich um ein noch nicht abgeschlossenes Neubaugebiet handelt, ist ein weiter Anwohnerwachstum zu erwarten.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen Nachbarn aktiv und systematisch vernetzen und Ihnen ein gesundes Lebensumfeld schaffen. Dazu gehört es Ansprechpartner zu sein, Anlaufstelle für Informationen und auch ganz praktisch Hilfe zu leisten. Wir wollen uns um Nachbarn kümmern und gemeinsam mit ihnen bedarfsgerechte Angebote schaffen. Beteiligung und Selbstorganisation für unseren Redder werden gefördert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Verwaltung Flecken Harsefeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Buxtehude
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeisterin und Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Miteinander Füreinander für Harsefeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anwohner Am Redder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
z.B. örtliche Bücherei
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatgeschichte (Gästeführungen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendkonferenz Harsefeld und Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Langfristig möchten wir erreichen, dass sich Nachbarn auch finanziell für das Projekt einsetzten. Weitere Kooperationspartner sehen wir im kirchlichen und kommunalen Raum. Eine Finanzierung, die vor Ort geleistet wird, braucht erfahrungsgemäß mindestens 10 Jahre, um eigenständig und finanziell unabhängig arbeiten zu können. So lange werden wir an Mischfinanzierungen arbeiten.
Galerie
muell anhaenger
motorrad
muellsammler
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20200922 152405
schatzsuche am redder schulkinder
Zustimmung Veröffentlichung
On

Alles andere als kalter Kaffee

Ansprechpartner
Sabine Freitag
Funktion Diakonin, Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis
Wertschätzende Begegnungen stärken die Gemeinschaft in Barsinghausen
Projektbeschreibung
Die evangelischen Kirchengemeinden in Barsinghausen wollen in der Innenstadt Räume eröffnen für Menschen, die sich sonst nicht im Alltag oder auch bei ihren Angeboten treffen. Kirche bewegt sich raus aus ihren Räumen und damit entstehen neue Orte der Begegnung. Gleichzeitig werden die Kommunikation und das Miteinander insgesamt gestärkt. Ein Ort der Begegnung soll das "Coffee-Bike" werden. Als aufsuchendes, niederschwelliges Angebot ist mit diesem Fahrrad mit Elektromotor ein:e Mitarbeiter:in (z.B. Sozialpädagog:in) regelmäßig zum Beispiel auf Spielplätzen, auf dem Mont-Saint-Aignan-Platz vor der Klosterkirche, auf dem Deisterplatz oder anderen zentralen Orten in Alt-Barsinghausen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Das Coffee-Bike hat entsprechende Aufbauten, hat ein Dach als Regenschutz, verfügt über eine gute Siebträger-Kaffeemaschine, außerdem wird heißes Wasser für Tee angeboten und im Sommer kalte Getränke. Im Aufbau des Lastenfahrrades lassen sich Spiele, Bastelmaterial, aber auch Informationen (z.B. Flyer zu Beratungsangeboten) transportieren. Auf unkomplizierte Art und Weise kommen die Menschen direkt in ihrem Wohnumfeld miteinander ins Gespräch. Der/die Mitarbeiter:in begleitet diese Situationen wertschätzend und offen. Im persönlichen Gespräch werden Wünsche, Bedürfnisse, Interessen der Bewohner:innen in Bezug auf sich selbst und das Wohnumfeld erkannt und formuliert. Ein Kennenlernen zwischen den Bewohner:innen wird gefördert. Durch die aufsuchende Arbeit soll ein Übergang zu anderen kirchlichen und diakonischen Angeboten ermöglicht, begleitet und erleichtert werden. Das Coffee-Bike kann perspektivisch auch an anderen Orten Räume der Begegnung eröffnen (z.B. Gemeindefeste, Verkaufsoffene Sonntage....). Verschränkt werden soll das Coffee-Bike mit dem in Planung befindlichen Kirchenladen (Titel: „kirchen:fenster“), in dem auch ein regionales Büro der Kirchengemeinden angesiedelt ist. Im Kirchenladen haben Gruppen auch ein Dach über dem Kopf, die zum Beispiel bei den Fahrten des Coffee-Bikes Interesse an bestimmten Themen formulieren und sich zu weiteren Beratungen/Austausch im Laden treffen können. Hinweis zum Träger: rechtlicher Träger ist der Kirchenkreis Ronnenberg, der im Einzugsbereich der Kommunen Barsinghausen, Gehrden, Wennigsen und Ronnenberg liegt. Das Projekt liegt in Barsinghausen.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die evangelischen Gemeinden in Barsinghausen stehen vor großen Herausforderungen und werden ihre Arbeit und ihr Auftreten in der Stadt modernisieren. Sie möchten die Menschen in ihrem Alltag aufsuchen, ihnen offene Orte des Lebens und des Austauschs bieten. Die Vernetzung mit der Kommune und anderen Akteur:innen soll ausgebaut werden. Aktuell sind die Kirchengemeinden in Barsinghausen parochial strukturiert, d.h. in Kirchendistrikte aufgeteilt. Die Gemeindemitglieder haben "ihre" Kirche, "ihre:n" Pastor:in. Es geschieht wenig Austausch - weder unter den Gemeindemitgliedern noch mit denen, die zu keiner Kirchengemeinde gehören. In der Innenstadt – dem Projektort – fehlen Begegnungsorte für alle Generationen, wie zum Beispiel gemütliche Cafés, Spielplätze für Familien mit kleinen Kindern, Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Innenstadt lädt nicht zum Verweilen ein. Im Projektgebiet leben sehr viele ältere Menschen – häufig allein. Sie nutzen die Fußgängerzone zum Einkaufen oder auch für Arztbesuche. Mit dem "Coffee-Bike" der Kirchengemeinden werden diese Grenzen überwunden. Die Kirche möchte ihre "Bubble" verlassen und stärker auf die Menschen zugehen. Da sein, wo die Menschen sind: Zwischen Bäcker und Optiker und Bücherhaus. Die Kirchengemeinden in Barsinghausen begreifen es als Chance und Aufgabe daran mitzuwirken, die Barsinghäuser Innenstadt auf vielfältige Weise zu beleben und attraktiver zu gestalten. Das Coffee-Bike ist das mobile Element, das die Idee einer zeitgemäßen, aufsuchenden Gemeindearbeit weiterträgt. Damit wird dem kirchlichen Strukturwandel begegnet und der Auftrag gestärkt, im öffentlichen Raum seelsorgerlich, diakonisch und demokratisch zu handeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Barsinghausen
Beschreibung
Das Projektgebiet wird im Norden von der Bahnlinie begrenzt, im Westen von der Hinterkampstraße, im Süden vom der Straße Am Waldhof und im Osten von der Rehrbrinkstraße und Teilen der Bergstraße.
Einwohnerzahl
2830
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersverteilung der Stadt Barsinghausen; Quelle Stadt Barsinghausen
Unterlagen zum Gebiet
geltungsbereich.jpg (204.33 KB)
Gebiet-Name
gg
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist ein niedrigschwelliges Angebot der aufsuchenden Arbeit im Quartier. Der/die Mitarbeiterin ist mit einem Coffee-Bike unterwegs und begegnet den Bewohner*innen offen und wertschätzend. Er/sie fragt offen nach Bedarfen und Interessen und begleitet diese Fragestellungen/Defizite so, dass die Bewohner*innen ihre eigenen Interessen formulieren und befähigt werden, diese Interessen auch konstruktiv einzubringen in einen Blick auf die Gesellschaft.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt wird mit eingebunden in die bestehenen Netzwerke, wie z.B. das Freiwilligenzentrum, die AWO-Frauenberatungsstelle oder die Beratungsstelle des DRK, außerdem Diakonie in Barsinghausen Es entsteht ein "Runder Tisch" der Beratungsangebote
Beschreibung
Die Bewohner*innen entwickeln eigene Initiativen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, sie werden befragt, nach ihren Interessen und erhalten Informationen, wie sie diese Interessen umsetzen können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstverein Noa Noa
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm-Stedler-Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO - Frauenberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"Unser Barsinghausen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK - Migrationsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauhof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine-Welt-Laden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO - Freiwilligenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kloster Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsbeirat
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Coffee-Bike verschwindet nicht aus dem Stadtbild, sondern verbindet sich mit dem "kirchen:fenster" (Kirchenladen) als zentraler Ort von Kirche in der Innenstadt. Es bleibt weiterhin präsent bei Veranstaltungen und Aktionen und als Möglichkeit, aufsuchende Arbeit zu machen.
Galerie
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platz thie
Zustimmung Veröffentlichung
On

Soziales Zentrum Donner&Milch!

Ansprechpartner
Michael Bättig
Rat und Tat, Treffen - Hören - Handeln
Projektbeschreibung
Die Nachbarschaft des seit 15 Jahren im Stadtteil angesiedelten ALSO-Zentrums rund um Milchstr. und Donnerschweer Str. hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Die Bewohnerschaft ist nicht nur gewachsen, sondern auch in ihrer sozialen Zusammensetzung heterogener geworden. Vor allem Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind neu hinzugezogen und der Anteil von Alleinerziehenden und älteren Menschen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Ein Wandel, der sich zwar in individuellen Begegnungen vor Ort zeigt, der aber im Quartier noch keinen gemeinsam geteilten, nicht-kommerziellen Raum der Begegnung und des Austausches findet. Aufgrund der Geschäftsaufgabe eines Bistros, das direkt an die Räumlichkeiten der ALSO angrenzt, ergibt sich nun die große Chance, dass die ALSO für die Nachbarschaft zu einem Sozialen Zentrum heranwächst. Vom bisherigen Betreiber können wir Küche und Bistroräume übernehmen, die direkt an die Räume des im Haus angesiedelten Arbeitslosenzentrums angrenzen und die sich räumlich miteinander verbinden lassen. Zwei bereits ehrenamtlich bei uns aktive Sozialarbeits- bzw. Migrationsberatungskräfte mit einschlägiger Erfahrung in der aktivierenden Quartiersarbeit sowie zwei ebenso ehrenamtlich bei uns aktive Frauen für den Küchen- und Cafébetrieb stehen bereit, um das Projekt „Soziales Zentrum“ zu einer lebendigen Begegnungsstätte für die Bewohnerschaft zu entwickeln: mit einem gemütlichen Aufenthaltsraum für Ratsuchende und Beratende der Sozialberatung der ALSO, als Mittagsküche und Café, als Begegnungs- und Veranstaltungsstätte für Nachbar:innen, Migrant:innen, Bewohner:innen und Menschen aus dem Stadtteil. Darüber hinaus wollen wir Räume und offene Türen für Begegnung und Austausch und vor allem für Eigeninitiative der Besucher:innen schaffen, für kulturelle Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit lokal vernetzten Initiativen. Offene und niedrigschwellige Beratungsangebote (u. a. zu Gesundheit) könnten dazukommen, ohne die thematische Offenheit des Zentrums zu verlieren. Die Lage des ALSO-Zentrums in einer verkehrsberuhigten Straße, die zugleich als eine Hauptverbindung zur Innenstadt fungiert, ist für unser Vorhaben sehr günstig, da sie sowohl zum Verweilen einlädt als auch eine hohe Sichtbarkeit in der Nachbarschaft ermöglicht. Ein neuer Ort für die Bewohnerschaft wird entstehen, um sichtbar füreinander zu werden, in Kontakt miteinander zu treten und gemeinsame Interessen und Themen zu finden und selbstbestimmt zu bearbeiten.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In unseren täglichen Beratungen und Begegnungen vor Ort erleben wir zwar, welche Themen die Menschen bewegen, müssen zugleich aber auch das Fehlen von nicht-kommerziellen Begegnungsräumen feststellen. Neben sprachlichen wie rechtlichen Herausforderungen gibt es einen über die Beratung hinausgehenden Bedarf nach ungezwungenen Aufenthaltsmöglichkeiten, nach Begegnung, Gespräch und Vernetzung sowie nach nicht-kommerziellen Angeboten (u.a. Mittagessen und Café). Für die Bewohner:innen des Stadteils, insbesondere für Menschen aus den unterschiedlichen Lebenswelten – zugewandert, alleinerziehend, alleinstehend, älter oder erwerbsgemindert – fehlen Raum und Platz für Kontakte, Gespräche, gegenseitige Hilfe und Eigeninitiative. Insbesondere für Alleinerziehende möchten wir ein kooperativ gestaltetes Angebot schaffen, um Sorgearbeit mit sozialem Austausch zu verbinden (z.B. in einem Eltern-Kind-Café). Und auch für ältere Alleinstehende wird ein niedrigschwelliger, barrierefreier Ort für gesellschaftliche Teilhabe entstehen, um der Gefahr der drohenden Vereinsamung zu begegnen. Die bisher vorhandenen räumlichen Kapazitäten der ALSO in Verbindung mit der Schwerpunktsetzung auf Sozialberatung ließen eine solche sozialräumliche Öffnung bisher nicht zu. Durch die Übernahme der Bistro-Räumlichkeiten ist es nun möglich, neue Räume der Partizipation, Teilhabe und Selbstorganisation für und durch die Nachbarschaft aufzubauen und themenoffen wie niedrigschwellig zu gestalten. In der ALSO gibt es bereits ehrenamtlich und hauptberuflich Tätige, die über sozialarbeiterische und pädagogische Qualifikationen und Vorerfahrungen verfügen und sich im neuen Sozialen Zentrum einbringen wollen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Bahnhofsviertel - Bürgeresch - Donnerschwee
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Siedlungsbereiche 1e, 3a und 3b mit den Unterbezirken Bahnhofsviertel, Bürgeresch, Bürgerstraße, Wasserturm, Wehdestraße, Weser-Ems-Halle. Das Haus liegt allerdings sehr zentrumsnah, und die ALSO wird von Ratsuchenden aus dem gesamten Stadtgebiet aufgesucht, so dass wir mit Zulauf auch über die räumliche Abgrenzung hinaus rechnen.
Einwohnerzahl
16536
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(65 Jahre und älter) Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quote Jahresdurchschnitt 2020 Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quote 15 - 25 Jahre, Jahresdurchschnitt 2020 Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
GWA/QM-Ansatz
Mit der Eröffnung unseres Sozialen Zentrums "Donner&Milch" wollen wir einen neuen niedrigschwelligen und partizipativen Raum der Begegnung für die Nachbarschaft ermöglichen. Dieser erweitert das von der ALSO seit mehr als 15 Jahren verfolgte Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe nun stärker sozialräumlich, themenoffen und noch zielgruppenübergreifender. Das Fehlen eines solchen Begegnungsraums vor Ort erschwert bisher die Sichtbarkeit des sozialen Gefüges des Stadtteils und dessen Wandel in den vergangenen Jahren. Doch ohne Sichtbarkeit und offene Begegnung können weder vorhandene Ressourcen genutzt noch neue Kooperationsstrukturen in der Nachbarschaft entstehen. In der ALSO stehen mehrere Personen für die unterschiedlichen Bereiche dieser Arbeit professionell, aber auch ehrenamtlich bereit. Sie bringen einschlägige Berufs- bzw. praktische Erfahrungen u. a. auch aus ihrer Arbeit in der ALSO mit. Das lokale Engagement und die Offenheit für die Herausforderungen und Chancen einer sich wandelnden Nachbarschaft verfolgen dabei das Ziel, die materiellen (Wohnraum etc.) wie auch immateriellen Bedingungen (u. a. Ermöglichung sozialer Beziehungen) vor Ort zu verbessern. Unser GWA-Ansatz fördert auf diesem Wege die Handlungsfähigkeit der Bewohnerschaft vor Ort zu einer eigenständigen und verantwortlichen Lebensgestaltung sowie zur gleichberechtigten Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen äußern im Sozialen Zentrum eigene Interessen und Themen, die sie im oder mit Hilfe der Strukturen des Sozialen Zentrums verfolgen möchten. Angebote des Sozialen Zentrums werden nachgefragt und von den Bewohner/innen aufgegriffen.
Beschreibung
Infrastruktur und Ressourcen des Sozialen Zentrums werden genutzt, um eigeninitiativ neue Begegnungsräume der Bewohner/innen zu selbstbestimmten Themen zu eröffnen und gemeinsame Handlungsfähigkeit wie Selbstwirksamkeit zu erleben.
Beschreibung
Wenn von der Bewohnerschaft durch das Soziale Zentrum gemeinsame Interessen bei selbstbestimmten Themen entdeckt werden und ihre bereits vorhandenen Ressourcen in Verbindung mit denen des Zentrums sichtbar, aktiviert und kooperativ genutzt werden.
Beschreibung
Wenn Ratsuchende, Zugewanderte, Alleinerziehende, Ältere und Nachbar/innen sich im Zentrum begegnen, in Kontakt miteinander treten und gemeinsame Themen identifizieren und kooperative Bearbeitungswege diskutieren.
Beschreibung
Wenn aus dem Haus heraus Kooperationen zwischen Initiativen z. B. zur Sozialen Frage, dem Klimaschutz oder der Care-Ökonomie gibt, wobei sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Herkünften und Fähigkeiten in themengeleiteten Unternehmungen zusammenfinden.
Beschreibung
Wenn das Soziale Zentrum ein zentraler Knotenpunkt sich entwickelnder neuer kooperativer Netzwerke in der Nachbarschaft geworden ist und sich in vorhandene Netzwerke in der Stadt, aber auch überregional (z. B. AK-gegen-Armut, Klima), einbinden kann.
Beschreibung
Wenn Angebote im Haus wahrgenommen und von Nachbar/innen und Bewohner/innen aktiv mitgestaltet und neue Angebote initiiert werden, und das Zentrum als Ausgangspunkt auch von zentrumsunabhängigen gemeinsamen Aktivitäten und Unternehmungen geworden ist.
Beschreibung
Wenn Angebote und Eigeninitiativen wie Beratung, Treffen, kulturelle Veranstaltungen, Mittagessen, Cafetrieb usw. stadtbekannt werden und die vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten des Zentrums regelmäßig angefragt, genutzt und weiterentwickelt werden.
Beschreibung
Wenn es eine stadtweite Kooperation und Koordination von Stadtteilangeboten und Aktivitäten gibt, die soziale, kulturelle, städtebauliche, klimatische und Sorge-Aspekte miteinander verbindet und die Menschen nachbarschaftsübergreifend verbindet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Amt für Teilhabe und Soziales - Strategische Sozialplanung - Amt für Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis gegen Armut Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbar/innen und Bewohner/innen aus dem Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Faire Mobilität - Arbeit & Leben Niedersachsen - Gewerkschaften - Schuldnerberatung des Paritätischen - Fachstellen zu physischer und psychischer Gewalt - Einrichtungen zur Schwangerenberatung - Frauenhäusern - Diakonisches Werk - Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es sollen während der Projektförderung in Abstimmung mit den zuständigen städtischen Behörden und den politischen Fraktionen im Stadtrat, aber auch über mögliche Förderungen des Landes Niedersachsen, durch Stiftungen und private Sponsoren nachhaltige Finanzierungmöglichkeiten über den Förderzeitraum hinaus entwickelt werden. Langjährige Erfahrungen mit fundraising und Spendenacquise sind in der ALSO vorhanden. Ein Ausbau und eine Verstetigung der ehrenamtlichen Arbeit im Haus wird angestrebt.
Galerie
donnermilch
donnermilch2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Fitness im Viertel

Ansprechpartner
Florian Wiechmann
Funktion Geschäftsführer
Arbeite an dir und deinem Quartier!
Projektbeschreibung
Das Projekt „Fitness im Viertel – Arbeite an Dir und deinem Quartier“ bietet ein attraktives, niederschwelliges Sport- und Freizeitangebot, um schwererreichbare Jugendliche zu erreichen. Darauf aufbauend, sollen weitere Angebote mit den Jugendlichen und deren Familien erarbeitet und umgesetzt werden. Der Sport dient hier als Instrument, um einen Zugriff auf die Jugendlichen und Familien im Quartier zu erhalten. Fitness im Viertel füllt in der Nordstadt diesbezüglich eine Lücke, die das Quartiersmanagement der Nordstadt gerne schließen möchte. Die Jugendlichen werden durch professionelles und geschultes Personal betreut und haben dadurch die Möglichkeit das FiV partizipativ mitzugestalten. Die Einbindung der Bewohner:innen des Quartiers ist hierbei elementar. Die räumliche und inhaltliche Gestaltung des Sozialraums und die Erarbeitung bedarfsgerechter Angebote kann nur mit der Zielgruppe erfolgreich sein. Ziel soll es sein, über den Sport hinaus die Bewohner:innen des Stadtteils miteinander in Kontakt zu bringen. Es soll gemeinsam an den Problemen im Stadtteil gearbeitet werden, um Lösungen zu finden und die Lebenssituation zu verbessern. Ein weiterer Effekt des Projektes ist das Entgegenwirken des Mangels an öffentlichen und kostenlosen Sportangeboten in der Nordstadt. Mitgliedsbeiträge für kommerzielle Sportangebote sind für die monetär schwachen Familien kaum aufzubringen. Fitness im Viertel wird kostenlos zugänglich sein. Der Sozialbericht der Stadt Hildesheim hat aufgezeigt, dass viele Menschen in der Nordstadt übergewichtig sind und Jugendliche motorische Einschränkungen durch Bewegungsmangel vorweisen. Viele Menschen kommen aus solch einer Situation ohne Unterstützung nicht heraus, hier möchte Fitness im Viertel eine helfende Hand sein und allen Bewohner:innen Möglichkeiten bieten etwas für sich und ihr Quartier zu tun.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
„Die Hildesheimer Nordstadt ist ein Problembezirk“, so lautet das ungeschönte Ergebnis des aktuellen Sozialberichts der Stadt Hildesheim. Dieser zeigt auf, dass in der Nordstadt viele Familien in prekären Wohnverhältnissen leben, die Kinderarmut und der Arbeitslosenanteil die höchsten Werte der Stadt erreichen. Insgesamt sind mehr als die Hälfte der Bewohner:innen dieses Quartiers von Armut betroffen. Diese monetär schwachen Familien zu erreichen und mit ihnen gemeinsam eine Handlungsfähigkeit aus sich selbst heraus zu erarbeiten, ist das Ziel dieses Projektes im Quartier Nordstadt Hildesheim. Das Pilotprojekt Fitness im Viertel hat bewiesen, einen Zugang zu schwer erreichbaren Jugendlichen zu ermöglichen und darüber hinaus in die Familien einzuwirken. Die Methode ist ein kostenloses und attraktives Sport- und Freizeitangebot. Aus diesem niederschwelligen Basis-Angebot sollen weitere bedarfsgerechte Angebote mit den Bewohner:innen des Quartiers erarbeitet und geschaffen werden. Der Cluster e.V. betreibt derzeit das Pilotprojekt in der Oststadt Hildesheims, das im Sommer 2022 endet. Jedoch besteht vielfach der Wunsch dieses Leuchtturmprojekt weiterzuführen. Sowohl die Stadt Hildesheim als auch das Quartiersmanagement der Nordstadt begrüßen den Umzug des Projekts in die Nordstadt. „Es füllt ein Vakuum im Portfolio des Angebots im Quartier“, so der Quartiersmanager Frank Auracher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Südliche Grenze: Die Bahnlinien Östliche Grenze: Der Kennedydamm Nördliche Grenze: Lerchenkamp/Mastbergstraße Westliche Grenze: Münchewiese/Römerring
Einwohnerzahl
11053
Quelle / Anmerkungen
Status-Quo-Prognose StadtRegion
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch die partizipative Gestaltung des Projekts, entsteht eine enge Vernetzung innerhalb sowie zwischen der Zielgruppe und den Projektbeteiligten. Dadurch wird eine Verbesserung der sozialen Beziehungen angestrebt. Die Besucher:innen haben die Möglichkeit das FiV als sicheren Sozialraum zu nutzen, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und zu entfalten. Die Sportangebote dienen nicht nur der Vernetzung und Steigerung der Aktivität, besonders können hier den Jugendlichen und ihren Familien bereits vorhandene (Hilfe)Strukturen näher gebracht werden die bisher aus kulturellen oder sozialen Ängsten nicht genutzt wurden. Über die Sportangebote mit den Jugendlichen werden niedrigschwellige Kontakte zu den Familien geknüpft. Dies bietet die Möglichkeit sich über Ziele, Ausbildungswünsche, Problemlagen der Familien etc. zu unterhalten. So werden durch beständig anwesende Kontaktpersonen in den Angeboten, verlässliche Vertrauenspersonen für die Jugendlichen. Verfolgt wird ein niedrigschwelliger GWA Case Management Ansatz in dem die Kontaktpersonen Kinder und Jugendliche auch in ersten Wegen zur Schule, Informellen Treffpunkten im Stadtteil etc. begleiten. Über den intensiven Kontakt zu den Jugendlichen ergeben sich immer mehr Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme in die Familien und die Vermittlung von Beratungs-, Hilfs- und Kulturangeboten aus dem Stadtteil. Gleichzeitig können sich diese Angebote in den Räumen des Fitness im Viertel vorstellen und so den Jugendlichen bekannt machen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch die partizipative Gestaltung haben die Bewohner:innen die Möglichkeit das FiV zu ihrem sicheren Sozialraum zu machen. Mindestens 150 Bewohner:innen des Quartiers nehmen regelmäßig Angebote wahr.
Beschreibung
Die Jugendlichen mehr auf ihre eigene Handlungsfähigkeit zurückgreifen und eigene Problme und Lösungen miteinbringen.
Beschreibung
Die Stärken vor Ort werden genutzt, wenn die Individualität der einzelnen Bewohner:innen gesehen wird und durch Teilhabe am Projek gelingt.
Beschreibung
Der Standard wird erreicht, wenn über die Zielgruppe hinaus Interesse, Partizipation und Teilhabe am Projekt zu erkennen ist.
Beschreibung
Durch die Kooperationen mit anderen Jugendeinrichtungen und Vereinen gelingt ein übergreifener Austausch der für die Entwicklung des Projekts wichtig ist.
Beschreibung
Es werden mindestens 5 neue Kooperationen geschlossen. Schulen bieten Nachmittagsangebote im FiV an. mindestens 5 Einrichtungen der lokalen Jugend(sozial-)arbeit nutzen vor Ort die Aushang- und Werbemöglichkeiten.
Beschreibung
Durch Partizipation und Teilhabe haben die Bewohner:innen die Möglichkeit die Nachbarschaft besser kennenzulernen und ein Zusammenleben lebendiger zu gestalten.
Beschreibung
Erreicht wird der Standard, wenn ein Großteil der Zielgruppe nachhaltig über Hilfestruktren informiert wird und das FiV zu einer Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.
Beschreibung
Das FiV wirkt selbst als soziale Infrastruktur und ergänzt das vorhande QM im Bereich Jugendarbeit durch öffentliche und kostenlose Sport- und Beratungsagebote.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 10 Wochenstunden, anteilig durch die Stadt, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen des Vereins, der einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Mit weiteren 4 Wochenstunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Wochenstunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Im Bereich Stadtkultur der Kulturfabrik ist eine bis Ende 2021 befristete Stelle mit 25 Wochenstunden geschaffen. Die Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Insbesondere der Aufbau von langfristigen Kooperationen und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist so kaum möglich und aktuell lediglich durch Ehrenamt zu leisten. Daher ist das Projekt Fitness im Viertel als ergänzender Baustein zu den vorhandenen Aktivitäten zu betrachten. Durch die Fokussierung auf eine bestimmte, bisher wenig zugängliche Zielgruppe – Jugendliche – und durch die besondere Art der Ansprache – Sport – schließt das FiV eine Lücke.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
NORDSTADT.MEHR.WERT. - Stadtteilbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Robert-Bosch-Gesamtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman Nohl Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Walter Gropius Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e. V. 1979
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KreisSportBund Hildseheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Körperschmiede Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Publik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Der Nordstädter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GO 20 Kinder und Jugendtreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rasselmania e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OBI Baumarkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LIDL
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Teresionhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim Stadtplanung und Stadtsanierung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltige Verankerung in den kommunalen Strukturen in drei Säulen: 1. Bildung des "Hilfenetzwerk Nord" Trägertreffen - hier werden die Hilfe- und Beratungsstrukturen in einem monatlichen Netzwerktreffen zusammen geführt um die Arbeit besser aufeinander abzustimmen und zu sichern. 2. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro Nordstadt.Mehr.Wert 3. Die Nutzung und Finanzierung des Fitnessstudios für Träger der Erziehung und das Jugendamt durch Soziale Gruppenarbeit(§29 SGBVIII)
Galerie
fiv matten
img 6424
Zustimmung Veröffentlichung
On

Weiterentwicklung Mütter-Kinder-Zentrum Bassum e.V. als eine Anlaufstelle vor Ort

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Interkultureller Trefpunkt
Projektbeschreibung
Das MüKiZe besteht seit mehr als 30 Jahren als überwiegend ehrenamtlich organisierte Einrichtung für Familien in Bassum. Es ist bislang Anlaufstelle für junge Familien mit kleinen Kindern in Bassum, insbesondere auch für (Neu-)Zugezogene, die nicht auf vertraute Strukturen zurückgreifen können. In der 2015/2016 einsetzenden Flüchtlingswelle gab es verschiedene Angebote von Ehrenamtlichen,die die Räumlichkeiten des Mütter-Kinder-Zentrum Bassum e.V. nutzen. Eine intensive und zahlenmäßige Anbindung gelang seinerzeit aber nicht, dies war u.a. den Sprachbarrieren, den vielfältig zu lösenden Anfangsproblemen der geflüchteten Familien aber auch der traditionellen Rolle der Frauen geschuldet. Trotzdem gelang es, eine Gruppe von 30 der zugewanderten/geflüchteten Frauen bei den Frühstückstreffen anzusprechen. Diese haben ihren Wunsch geäußert, sich mehr im öffentlichen Leben in der Stadt zu beteiligen und auch neue Kontakte in die Aufnahme-Gesellschaft zu knüpfen. Im Rahmen einer im Hause gestarteten Umfrage konnten wir feststellen, dass Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in Bassum sich einen Ort wünschen, an dem sie sich angstfrei begegnen und austauschen können. Bisher gibt es einen solchen Kontakt- und Treffpunkt für diese Frauen in Bassum nicht. Die Besucher*innen wünschen sich gemeinsam Freizeit zu verbringen, sich mit anderen Frauen auszutauschen. Sie wünschen sich aber auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzubringen und sich über unterschiedliche Werte, Regeln und Normen auszutauschen. Das Projekt möchte Begegnungen von Frauen über soziokulturelle Grenzen hinweg einführen und darüber ein Kennenlernen und gegenseitiges Wertschätzen ihrer verschiedenen Lebenswege und -welten unterstützen. Darüber hinaus können sie sich mit ihren Ideen und Fähigkeiten einbringen und so eine Vorbild- und auch Multiplikatorenrolle einnehmen.Die Stärkung und Selbstwirksamkeit der Frauen wird auch in ihre Familien hinein und auf die Kinder positiv einwirken. Die enge Kooperation mit Familienzentrum und Flüchtlingssozialarbeit sowie die gute Vernetzung zu den ortsansässigen Institutionen und Vereinen werden eine verbesserte Nutzung der zur Verfügung stehenden Potentiale ermöglichen und dauerhaft die Zugänge erleichtern. Durch Teilhabe an regionalen Festen und weiteren Aktionen können sich die Frauen aktiv an den Quartiersprozessen beteiligen und werden so immer mehr Teil des Gemeinwesens. Digitalen Kompetenzen könnten bei Coronaeinschränkungen genutzt werden.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Mit der Flüchtlingswelle 2015/2016 stand auch Bassum vor der Aufgabe, für eine große Anzahl von Geflüchteten Wohnraum zu schaffen. So wurde unter anderem ein Containeranlage genutzt und es entstand in einem großen Gebäudekomplex am Stadtrand zahlreiche kleine Appartments, welche nun Menschen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen Platz bieten. Hier sind überwiegend Frauen mit Kindern untergebracht. Viele Familien konnten aber auch dezentral im Stadtgebiet oder den umliegenden Ortschaften untergebracht werden.Dadurch leben die Familien sehr isoliert, lernen sich untereinander nur bedingt kennen, es fehlt der "zentrale Ort" für Vernetzung und Begegnung.Die Familien erhalten in der Regel Transferleistungen, daher können sie sich kostenintensiven Angebote in der Regel nicht leisten. Geflüchtete Frauen sind bei der Integration und der Nutzung von Bildungsangeboten häufig durch die traditionelle Rollenverteilung bei der Familienarbeit und durch die Betreuung der sehr kleinen Kinder benachteiligt. Der Zugang zu den entsprechenden Institutionen stellt für sie oft eine Barriere dar. Sie erlernen die deutsche Sprache meist nicht durchgängig und vollumfänglich, was zusätzlich den Rückzug ins Private befördert. Diese Frauen möchten wir motivieren einen verlässlichenTreffpunkt in Mütter-Kinder-Zentrum zu finden.Das Mütter-Kinder-Zentrum bietet sich durch seinen niedrigschwelligen Zugang und die langjährige Tradition, für alle Familien gleichen welchen Hintergrund offen zu sein, besonders an. Durch die langjährige gelebte Kooperation mit den städtischen Institutionen, können nachhaltige und verlässliche Prozesse der Beteiligung, Stärkung und Entwicklung befördert werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum- Innenstadt
Beschreibung
Das Mütter- Kinder-Zentrum liegt im Kerngebiet der Stadt Bassum. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Stadtverwaltung, Einkaufsmöglichkeiten, eine der 2 Grundschulen, eine Krippe und eine große städt. Kindertagesstätte. Die Grundschule und die Kindertagesstätte haben einen hohen Anteil an Familien mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund. Am Rande des Stadtgebietes hat die Stadt Bassum eine Immobilie angemietet, mit zahlreichen kleinen Wohneinheiten, die von der Stadt überwiegend zur Unterbringung von Geflüchteten genutzt wird. Hier leben viele Frauen mit kleinen Kindern. Durch die Lage am Rande (Fußweg > 3km)ist der Weg und der Kontakt in die Angebote im Innenstadtbereich beschwerlich
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen ( LNS) und Schätzung im Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Daten beruhen auf einer Schätzung, da uns die Kommune auf Anfrage keine detaillierten Angaben machen konnte. Damit wir diese Angaben in der Zukunft präzisieren können, wollen wir diese Aufteilung der Einwohner*innen mit Migrationshintergrund feststellen.
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet2021.jpg (151.29 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum versteht Gemeinwesenarbeit als ganzheitliche Verbesserung der Lebenswirklichkeit der Menschen. Mit einfachen bewährten und innovativen Methoden möchten wir die Bewohnerinnen erreichen, empowern und aktivieren. Das entspricht der Tradition der Arbeit in Mütterzentren. Im Mittelpunkt stehen für uns die Menschen, sie sind Expertinnen für ihre Bedürfnisse und Wünsche. Das Gefühl des Nicht-Gehört-werdens weicht der aktiven Teilhabe und Selbstorganisation und dem Selbstbewusstsein von Wirksamkeit von Kommunikation und Handlung. Durch Verbesserung der immateriellen, materiellen und infrastrukturellen Bedingungen in Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern kann eine aktive Beteiligung an den Quartiersprozessen ermöglicht werden. Diese Stärkung der Kompetenzen der Bewohnerinnen soll nachhaltig wirken, sie selbst als Multiplikatorinnen der Ausgangspunkt eigener, weitreichender Entwicklungen werden. Mit professioneller Unterstützung auf Augenhöhe sind wir sicher, dieses Ziel zu erreichen. Die Projektleiterin zeichnet sich durch langjährige Tätigkeit und Erfahrung in allen Bereichen des Vereins aus. Seit 3 Jahren lenkt sie als Geschäftsführerin die Weiterentwicklung des Vereins inhaltlich und ökonomisch. Zur fachlichen und methodischen Vertiefung wird sie gerne den Zertifikatskurs Gemeinwesenarbeit nutzen. Mit eigenem Migrationshintergrund kann sie aus der Selbsterfahrung schöpfen und ist gleichzeitig Vertrauensperson und Vorbild.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen fühlen sich ernst genommen und tragen ihre Bedarfe an uns heran, Projekte werden von ihnen selbst thematisiert und umgesetzt, das Gemeinwesen profitiert von ihren Ideen und Aktionen
Beschreibung
Bewohner*innen nutzen die Angebote und Strukturen im Quartier und organisieren selbständig/mit Unterstützung Aktivitäten, sie übernehmen Verantwortung und zeigen Engagement
Beschreibung
Netzwerkinstitutionen arbeiten nachhaltig mit dem aufgebauten digitalen und analogen Netzwerken der Bewohner*innen, viele Projekte mit kurz- und langfristige Kooperationen stärken das Quartier
Beschreibung
Die Verwaltung der Stadt Bassum schafft mit Hilfe von Netzwerkarbeit Strukturen, die zum Austausch der unterschiedlichen Gruppen führen wird, die Bewohner*innen beteiligen sich generations- und zielgruppenübergreifend an Entwicklungsprozessen der Gemeinde
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Frau Birgit Meyer-Borchers, TSV Bassum Horst Schlottmaann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Micha Bustian, Kreiszeitung Annika Seebacher, Weserreport Thorsten Runge, Veranstaltungskalender Stadt Bassum, Homepage und facebook Mütter-Kinder-Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Barnstorf, Frau Benita Schütte, GS Sozialarbeit Frau Weihe, Frau Fricke, Grundbildungszentrum VHS Frau Blankenhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Christian Porsch, Familienzentrum Elsbeth Ruholl,, Flüchtlingssozialarbeiter Hyacinthe Mokom-Fomboh, Gleichstellungsbeauftragte Christine Gaumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeistation Bassum Ingo Hüttemeier, Kindertagesstätte Kinderreich Anne Heinze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Schwangerenberatung Ortrud Kaluza
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum e.V. ist seit mehr als 30 Jahren ein wichtiger Baustein im Stadtbild und kooperiert eng räumlich-inhaltlich mit dem kommunalen Familienzentrum. Die Mitarbeiterin war an der Planung dieses Projektes beteiligt und wird es fachlich begleiten und unterstützen. Wie vom Bürgermeister der Stadt Bassum dargelegt, ist das Projekt ein passgenauer Baustein sozialer Integration im mit Bürgerbeteiligung 2018 aktivierten und laufend fortentwickelten Stadtentwicklungsprozesses
Zustimmung Veröffentlichung
On

Prävention im Dichterviertel - Poets that care

Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
Organisation kvhs Ammerland gGmbH
Funktion Bildungskoordinator
Prävention im Dichterviertel - in Abstimmung mit dem Präventionskonzept der Gemeinde
Projektbeschreibung
Das Dichterviertel in Rastede ist das Ankunftsquartier für MigrantInnen in der Gemeinde Rastede. Die Gemeinde hat ca. 22.000 EinwohnerInnen. Von diesen wohnen ca. 370 Personen im Dichterviertel. Das Dichterviertel kennzeichnet sich sozial durch Transfergeldempfängerhaushalte, einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, Familien mit mehreren Kindern in oft zu kleinen Wohnungen (a), baulich durch Geschosswohnungsbau der 1960er Jahre in einer Randlage direkt an der Autobahn gelegen neben der Förderschule (b), funktional durch ein reines Wohngebiet (c) und symbolisch durch einen schlechten Ruf in der gesamten Gemeinde (d). Das Projekt setzt an Ergebnissen an, die im Rahmen einer Umfrage (Vollerhebung) unter Schülerinnen und Schülern im Kontext Communities that Care (CTC) und Prävention an den Schulen der Gemeinde durchgeführt worden ist. Das Projekt setzt dabei am entstandenen Präventionskonzept der Gemeinde an und will dies mit einem besonderen Quartiersschwerpunkt im am stärksten belasteten Quartier der Gemeinde vertieft umsetzen, um die Resilienz zu stärken, Erziehungskompetenzen weiterzuentwickeln und so präventiv zu wirken. Im Mittelpunkt im Quartier stehen dabei Frauen und Kinder - unter anderem neuzugewanderte aus afrikanischen Staaten. Nach den Umfrageergebnissen sind zentrale Handlungsansätze die Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen, die Förderung der Sozialkompetenzen und Lebenskompetenzen von Kindern. Die Gemeinde setzt hier mit ihren Maßnahmen insbesondere im Kontext Schule an. Das Projekt will dies in der Lebenswelt Quartier und hier mit einem Fokus auf den Müttern in der Wirkung verstärken. Dafür sollen Programme der Grünen Liste Prävention im Quartier umgesetzt werden. Darüber hinaus soll die eingesetzte, in der Quartiersarbeit erfahrene Sozialpädagogin vor Ort Gemeinwesenarbeit vorantreiben. Durch die Pandemie wurde das lokale Sozialkapital geschwächt. Zur Stärkung des lokalen Sozialkapitals soll auf vorherigen Projekten aufgebaut werden und das Dichterviertel soll ein Quartier der Gesundheit werden - mit einem Fokus auf Nutzgärten und Bewegung. Ziel ist somit die die Gemeinde umfassende Präventionsstrategie in der Lebenswelt "Dichterviertel" integriert umzusetzen und zu vertiefen. Eine wichtige Bedeutung kommt dabei im Einklang mit CTC dem Begriff "community" zu - dem Sozialraum. Inwieweit der Sozialraum Dichterviertel von den Folgen des Ukraine-Krieges betroffen sein wird ist dabei gegenwärtig noch nicht abzusehen.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Dichterviertel in seiner Struktur wurde bereits in der Kurzbeschreibung dargestellt. In Kurzform: Starke räumliche Konzentration benachteiligter Haushalte - in der Regel mit Migrations-/Fluchterfahrung in beengtem Wohnraum in reiner Wohnsiedlung in örtlicher Randlage mit stigmatisierendem, negativem Image. Die Situation vor Ort ist weiterhin gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Fluktuation ("Wer es geschafft hat zieht weg"), so dass eine Quartiersidentität nur schwach ausgeprägt ist. Aktuell ist vor allem ein Zuzug alleinerziehender Frauen aus afrikanischen Staaten zu beobachten - die 'Versorgung' mit Sprachkursen läuft dabei über die Integrationskurse der kvhs und ehrenamtliche Tätigkeiten im MitEinAnder. Die vorhandenen Grünflächen sind mit Ausnahme des, von der kvhs mit BewohnerInnen entwickelten, Dichtergartens weitgehend ungenutzt und ungepflegt. Aus Gesprächen mit Bewohnerinnen und Kontakten mit dem Jugendamt ist zudem bekannt, dass häusliche Konflikte häufig sind und viele Familien sich mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert fühlen. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von Handys (z. T. auch Pornographie) und der Konsum von Betäubungsmitteln durch die Kinder. Gerade die Frauen und Mädchen sind in ihren Aktivitäten auf die Lebenswelt Quartier beschränkt. Frauen verlassen das Quartier häufig nur zum Einkaufen und Mädchen nur für die Schule. Innerfamiliär ist eine 'klassische' Aufgabenverteilung, wonach die Frauen für die Erziehung der Kinder zuständig seien und die Männer für andere, nicht näher benannte Dinge, der Regelfall - sofern Männer überhaupt anwesend sind. Aktuell sind die Folgen des Ukraine-Krieges für das Viertel noch nicht absehbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rastede Dichterviertel
Beschreibung
Das Dichterviertel liegt am Rande des zentralen Ortes der Gemeinde Rastede - die Gemeinde hat 21.000 EinwohnerInnen und das Dichterviertel nach aktuellen Angaben der Gemeinde 356. Im Westen wird es durch die BAB A29 abgegrenzt. Im Süden befindet sich ein Landschaftsbaubetrieb, der das dortige Areal als Bauhof nutzt. Direkt daneben findet sich ein landwirschaftlicher Betrieb. Im Norden befindet sich eine von zwei Förderschulen im Landkreis Ammerland als Grenze. Zur Siedlung hin offen ist das Viertel mittlerweile in Richtung Osten. Hier wurden in den vergangenen Jahren einige Unterkünfte errichtet, die als Flüchtlingsunterkünfte dienen. Daher unterscheidet sich die Gebietskulisse auch vom letzten Förderantrag (Ausgewaschen), da wir diese neuen Gebäude und deren Bewohner mit in die Förderkulisse aufnehmen wollen. Nachdem direkt nach der Fertigstellung der neuen Gebäude zunächst Zäune zwischen diesen und dem Dichterviertel aufgestellt worden sind, wurden diese vor ca. 18 Monaten wieder abgebaut. Die weitere Bebauung östlich des Quartiers besteht im Wesentlichen aus Einfamilienhäusern. Der nächste Discounter befindet sich in ca. 1,6 km Entfernung. Die Größe des Gebietes umfasst nach Angaben der Gemeinde ca. 20.400 Quadratmeter
Einwohnerzahl
356
Quelle / Anmerkungen
Angaben der Gemeinde - somit nur offiziell gemeldete EinwohnerInnen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Auswertung aus dem Jobcenter - zu berücksichtigen ist, dass von den 21.000 Menschen in der Gemeinde lediglich 356 im Projektgebiet wohnen - also ca. 1,7 %. Rastede Lessingstraße in % Bedarfsgemeinschaften (Dez 21) 423 30 7,09% Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Dez 21) 598 70 11,71% davon >=25 Jahre 488 46 9,43% davon ausl. Staatsangehörigkeit) 220 53 24,09% Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Dez 21) 246 35 14,23% davon ausl. Staatsangehörigkeit 107 25 23,36% Arbeitslose SGB II 206 18 8,74% davon U25 20 14 70,00%
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - individuell im Sozialraum. Sozialer Raum ist nicht nur geographisch, sondern auch soziologisch zu verstehen als eigene Lebenswelt (spatial turn). Die Bedeutung des sozialen Raumes in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung seit den 1920er Jahren (Chicago School, Robert Ezra Park). Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff Quartierseffekte, ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der Ansatz Moving to Opportunity, also der Umzug als Option zur Verbesserung der Lebenschancen gewählt wird, wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt bis zu aktuellen Förderkulissen- und Programmen. Im Dichterviertel soll ein Gemeinwesen unter verschärften Bedingungen geschaffen werden, die wenigen vorhandenen Reste stabilisiert werden, es soll im Quartier ein Diskurs über Erziehung und den Umgang in Gang gebracht werden, der zu einer veränderten gelebten Praxis vor Ort führt, so dass sich der Habitus des Ortes wandelt - von der Hinnahme zur Gestaltung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard ist erreicht, wenn die Angebote von den Menschen genutzt werden und diese bei der Ausgestaltung der Angebote aktiv mitwirken und diese mitdefinieren.
Beschreibung
Standard ist erreicht, wenn Angebote ohne weitere Unterstützung der erfahrenen Sozialpädagogin fortgeführt werden können was Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen in den Angeboten voraussetzt.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn es gelingt die Erfahrungen des Projektes in den gemeindeweiten Präventionsprozess einzuspeisen und hier integriert an-, mit- und füreinander gelernt wird. Stärkung der Vernetzung zur Gemeindeverwaltung ist ebenfalls ein Ziel.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Stärkung der Quartiersidentität gelingt, in dem z. B. alle sich füreinander und den Zustand des öffentlichen Raumes verantwortlich fühlen (vg. Jane Jacobs Death and Life of American Cities).
Vorhandene Strukturen
Seit Mitte 2015 gibt es im Dichterviertel in einer 3-Zimmer-Wohnung den Quartierstreff MitEinAnder. Dieser hat in den vergangenen Jahren darüberhinaus aus einem ehemaligen Waschhaus einen Treffpunkt für Männer geschaffen der mittlerweile ehrenamtlich weitergeführt wird und vor ca. drei Jahren damit begonnen einen BewohnerInnengarten zu entwickeln. Das MitEinAnder wird durchgehend von der kvhs Ammerland gGmbH verantwortet und arbeitet seit Beginn mit einem quartiersbezogenen Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Durch Flucht und Vertreibung hat sich die Bewohnerschaft stets gewandelt. Aktuell ziehen vermehrt Menschen aus afrikanischen Staaten ins Dichterviertel und sind weitestgehend abgekoppelt von der bestehenden Bewohnerschaft. Da es sich bei den zuziehenden aus Afrika vorwiegend um alleinerziehende Mütter handelt, sollen diese mit der Arbeit des MitEinAnder stärker in das lokale Gemeinwesen integriert werden. Die vor Ort tätige Sozialpädagogin entwickelt am Bedarf orientiert kontinuierlich Freizeitangebote und arbeitet darüber hinaus aufsuchend und steht auch zu allgemeiner Beratung und Unterstützung zur Verfügung. War in den vergangenen Jahren der BewohnerInnengarten und damit verbunden das Thema Gesundheit ein großes Handlungsfeld soll nun die Gelegenheit genutzt werden, dass die Gemeinde sich dem Treff gegenüber sehr positiv äußert und im Rahmen des Präventionskonzeptes an den Themen Erziehungs- und Sozialkompetenz mit Methoden der Gemeinswesenarbeit gearbeitet werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderschule am Voßbarg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Feldbreite
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KGS Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ammerländer Wohnungsbau GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Kinderlachen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landkreis Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenheim Petershof Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Diakonie Ammerland
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Gemeinde fördert die kvhs mit ca. 10.000,- € jährlich, so dass eine Personalgestellung für Projektleitung, etc. erst möglich wird. Ziel ist es diese Zusage im Rahmen der vereinbarten Evaluation in 2024/2025 zu verstetigen/zu entfristen, um somit einen Grundstock für weitere Förderungen zu schaffen. Das Präventionskonzept der Gemeinde ist unbefristet beschlossen worden und die enge Anbindung der Arbeit des MitEinAnder an dieses Konzept und CTC ist dabei ein weiterer Baustein.
Galerie
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bild1
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bewohnerinnengarten
Zustimmung Veröffentlichung
On

Arrival City - Ein Ankunftsquartier in Hannover

Ansprechpartner
Joana Shino Maier
Funktion Bildungs- und Kulturmanagement
Ankunftsorte in der Innenstadt: Ausschlaggebender Faktor für die erfolgreiche Inklusion von Menschen internationaler Biographien in die Ankunftsgesellschaft
Projektbeschreibung
Der Quartiersbereich zwischen Steintor und Goetheplatz dient als Ankunftsquartier und Vernetzungsstelle für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, die als sogenannte Newcomer:innen nach Hannover kommen. Hier wird durch Netzwerke auf informeller Ebene ein Zugang zur Stadtgesellschaft geschaffen. Der Fokus für die besagte Personengruppe liegt auf: Arbeit finden, soziale Netzwerke aufbauen, ihren Kindern Schulbildung und eine Zukunft ermöglichen. Doch ist die Stadt auf diese Bedürfnisse ausreichend vorbereitet? Scheitert ein solches Quartier an Informalität und fehlenden Strukturen, wird sie zum sozialen Brennpunkt, zum Ort von Kriminalität, des Drogenmissbrauchs und des Konflikts. Blüht das Konzept auf, wird ein solches "Arrival Quartier" zur Geburtsstätte der neuen transkulturellen Mittelschicht, der stabilen Wirtschaft und des sozialen Friedens und Austauschs der diversen Bevölkerung einer Stadt. Um diesen positiven Aspekt voranzutreiben und die öffentliche Wahrnehmung des Quartiers und somit die Lebensbedingungen der Anwohner:innen zu verbessern, wird ein neues Quartierszentrum im Franz-Mock-Weg auf dem ehemaligen Gelände der Abfallwirtschaftsbetriebe gegründet. Das “StadtWerk” ist ein innovatives Pilotprojekt, in dem neue Formen des Zusammenlebens und -arbeitens erprobt werden. Im Rahmen einer Zwischenraumnutzung ziehen 7 Akteur:innen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Holz- und Textilhandwerk sowie soziale Arbeit für 1,5 Jahre in den Franz-Mock-Weg. Mitten in Hannover entsteht damit eine Werkstatt für Stadtkultur. Im Stadtwerk kommen urbane Gestaltung, nachhaltige Produktion, inklusive Bürger* innen-Beteiligung, Kunst und Kultur zusammen und machen den Bereich zum neuen Inklusions-Quartier. Es öffnet im Sommer 2021 für die Öffentlichkeit mit dem Potential die durch den Stadtrat beschlossene Innenstadtentwicklung Hannovers maßgeblich mitzugestalten. Der Fokus liegt explizit auf einer durchgängigen Beteiligung der Anwohner:innen und lokaler Akteur:innen (lokale Gastronomie, Einzelhandel, Vereine...). Den Bedürfnissen des Stadtteils entsprechend wird hier ein Ort der Ankunft und der Unterstützung vor Allem für Menschen mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte geschaffen. Zudem gilt es schrittweise einen Neustart von Wirtschaft und Kultur im von der Pandemie besonders betroffenen Innenstadtbereich voranzutreiben. Beteiligte Initiativen: https://unter-einem-dach.org/pages/home https://snntg.de
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtbezirk Mitte mit ihrer Funktion als Einkaufsziel, Kultur und Vergnügungsort ist bereits heute ein lebendiger Wohn- und Lebensort für mehr als 36.000 Einwohner:innen, den es deutlich zu stärken gilt. Vor allem der Bereich zwischen dem Steintor und Goetheplatz zieht hierbei unterschiedliche Menschen an – solche, die hier in ihrer Freizeit „etwas erleben wollen“, Menschen ohne Obdach, Sexarbeiter:innen und weitere Gruppen. Der urbane Raum ist von einer extrem hohen Fluktuation geprägt, wobei nur wenige der Passant:innen auch Anwohner:innen sind. Es fehlt an Aufenthalts-Orten, die sich speziell an den Bedürfnissen der Besucher:innen und Bewohner:innen unterschiedlicher Herkunft orientieren. Die zentrale Lage und Zugänglichkeit der Freiflächen und Abgeschiedenheit der Seitenstraßen bietet sich an als optimaler Ort für Veranstaltungen, für den Einzelhandel, aber auch für unerwünschte Nutzungen wie z. B. Drogenhandel und -missbrauch. Diese sehr unterschiedlichen Nutzungen und Funktionen führen zum Teil zu Konflikten zwischen den verschiedenen Gruppen und ihren Ansprüchen und Bedürfnissen. Die soziale Funktion des Quartiers insbesondere für Menschen diverser Herkünfte bedarf einer intensiven Betrachtung und kluger Lösungsansätze um Konflikte und eine Abwärtsspirale zu vermeiden. Bisherige Ansätze haben sich insbesondere auf die Umgestaltung öffentlicher Plätze bezogen (siehe Wettbewerb Steintorplatz). Wir sehen jedoch einen akuten Bedarf an Beratungs-, Kultur und Bildungsangeboten sowie gemeinsamer Workshops zur Stärkung einer gemeinsamen Quartiers-Identität.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Calenberger Neustadt
Beschreibung
Quartiersfläche: ca. 17 ha Straßenliste: Franz-Mock-Weg Goethestraße Brühlstraße Andretsche Wiese Goetheplatz Braunstraße Clemensstraße Feuerwehrstraße Am Kanonenwall Leibnizufer Am hohen Ufer Am Marstall Reuterstraße Scholvinstraße Reitwallstraße Am Steintor Lützowstraße
Einwohnerzahl
700
Quelle / Anmerkungen
Offizielles Stadtportal der Landeshauptstadt Hannover (ausgehend von der Bevölkerungsdichte der Calenberger Neustadt)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
91
Anmerkung
Sachgebiet Wahlen und Statistik der Landeshauptstadt Hannover Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sachgebiet Wahlen und Statistik der Landeshauptstadt Hannover Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sachgebiet Wahlen und Statistik der Landeshauptstadt Hannover Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke
Unterlagen zum Gebiet
arrival-city_.png (409.97 KB)
GWA/QM-Ansatz
Als ein emanzipatorisches und gesellschaftskritisches Projekt zeigen wir die diversen und oftmals marginalisierten Perspektiven eines Arrival-Quartiers auf. Wir fördern die Selbstwirksamkeit, Kooperation und Eigeninitiative von Menschen mit unterschiedlichen persönlichen Problemlagen im Kontext eines gemeinsamen Sozialraums. Unser Ausgangspunkt ist die Unzufriedenheit mit herkömmlichen Methoden der Sozialarbeit, die sich auf die Herstellung und Erhaltung der Arbeitskraft, sowie die Erhaltung einer minimalen Lebensfähigkeit von Arbeitsunfähigen bezieht. Wir zeigen die Vereinbarkeit von Lohnarbeit, gesellschaftlicher Teilhabe und zivilem Engagement auf. Darüber hinaus streben wir eine unabhängige Ermächtigung der Klient:innen an. Hierfür nutzen wir gezielt Methoden außerhalb der klassischen Sozialarbeit bsp. "Urban Gardening".
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nach dem letzten Jahresziel haben wir bis zu 10 Mulitplikator:innen ausgebildet, die das Quartier nachhaltig gestalten.
Beschreibung
Durch Beratungsangebote werden berufliche, sprachliche und administrative Perspektiven aufgezeigt.
Beschreibung
Neue Kooperationen vernetzen Anwohner:innen und Quartiers-Nutzer:innen systematisch miteinander
Beschreibung
Öffentliche Stigmatisierung in Medien und Politik wird reflektiert
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Katholische Erwachsenenbildung Hannover https://www.keb-net.de/hannover/Aktuelles/
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Goethe-Exil Hannover http://goethe-exil.de/
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aurelis Real Estate https://www.aurelis-real-estate.de/
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsgarten Baulücke https://www.tthannover.de/projekte/bauluecke/
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
La Strada Hannover https://la-strada-hannover.de/
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtkind Hannover http://www.stadtkind-hannover.de/
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Chaaban Halal Essen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Handel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FUN-KEY Tanz Atelier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Ausgründung der inklusiven, sozialen und nachhaltigen Taschenmarke maesh, sollen langfristig Arbeitsplätze vor allem für Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte geschaffen werden. Eine aktuelle Ausgründung durch den dritten Platz einer Crowdfunding-Kampagne ermöglicht uns die Professionalisierung und eine Ausweitung unseres Angebots. https://maeshbag.company.site/. Zudem gibt es bereits Verhandlungen mit der Immobilien-Besitzerin Aurelis für weitere Quartiersprojekte.
Galerie
stadtwerk konzept
fgzz6
square tei 7423
square wunderbare nordstadt fullres 24
square hoffmann 03
square unter einem dach nahwerkstatt nancy heusel
square frauenpowerday 01
dsc09190
square ued sprachkurs start 14
Zustimmung Veröffentlichung
On

Frauenräume

Ansprechpartner
Heike Stürmeyer
Funktion Pädagogische Leitung
Frauenräume
Projektbeschreibung
"Frauenräume" ist ein Projekt für Frauen, das in einem Quartier angesiedelt wird, das geprägt ist von Menschen mit Migrationshintergrund. Viele von ihnen sind geflüchtet und nach 2015 nach Deutschland gekommen. Wir wollen den Frauen einen geschützten Rahmen anbieten. Dies meint ganz konkret geschützte Räume, zu denen nur sie Zugang haben. In sensiblen und geschützten Räumen, können sich Frauen mit gleichen oder ähnlichen Erfahrungen austauschen. Dies hilft dabei, die eigene Ausgrenzung oder Unterdrückung zu erkennen und das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. Für stark marginalisierte Gruppen ist es notwendig, diese Räume für eine zeitlich begrenzte Dauer für Andere zu schließen, damit Erfahrungen von z.B. psychischer und physischer Gewalt im geschützten Rahmen verarbeitet werden können. Die Herausforderung ist es, Menschen Hilfestellungen anzubieten, die sie nicht in einer eher passiven Rolle festigen, sondern die sie zur Entdeckung ihrer eigenen Stärken und ihrer Handlungsfähigkeit ermutigen. Mit Ansätzen des Empowerments wollen wir Frauen ansprechen und ihnen Gruppenangebote zur Verfügung stellen. Gruppen und Gesprächskreise stabilisieren den Integrationsprozess. Migrierte Frauen erfahren in ihnen Rückhalt und Unterstützung, besprechen dort ihre Fragen und Probleme und beraten sich gegenseitig. Angeboten werden:  Niedrigschwellige Angebote, um die Zielgruppen anzusprechen und zu motivieren, Themenspezifische Angebote  Persönlichkeitsbildende und stabilisierende Angebote, Kulturpädagogische Angebote,  Angebote zur Förderung des interkulturellen Miteinanders, Angebote zur Förderung der Selbstorganisation, Aufbau von Selbsthilfegruppen. 
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projekt soll im Stadtteil Vorwerk angesiedelt werden. Hier sind besonders drei Straßenzüge (Talweg, Himmelsberg, Nordfeld) prekär. Es handelt sich dabei um ehemalige Wohnungen der britischen Armee, die sich in Wohnblöcken befinden. Dies Quartier war schon immer geprägt von häufiger Fluktuation bei den Mieter*innen. Diese leben häufig von ALG2- Bezügen, kommen aus einem bildungsfernen Milieu und/oder sind alleinerziehend. Mit dem Zustrom von Geflüchteten 2015 kamen viele Menschen mit Migrationshintergrund in das Wohngebiet. Dies ist vom Rest des Stadtteils abgetrennt. Es gibt dort keinen Spielplatz, so dass die KInder häufig zwischen den Wohnblöcken oder Garagen spielen. In den Straßenzügen hat der Caritasverband Celle seit 15 Jahren Räumlichkeiten angemietet, in denen Kindergruppen angeboten werden und ein niederschwelliges Beratungsangebot für allgemeine Sozialberatung und Migrationsberatung vorgehalten wird. Hier wird besonders die Situation der Frauen deutlich, die häufig ihre Kinder betreuen und nicht schnell deutsch lernen, da ihnen die Bezüge und Anlässe fehlen. Viele Frauen haben durch die Flucht Traumatisierungen erfahren. Die Gruppe der geflüchteten Frauen ist keineswegs homogen. Vielmehr handelt es sich um eine Vielzahl von Individuen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen mit unterschiedlichen Aufenthaltsstatus, Herkunftsland, Alter, Religionszugehörigkeit, Familienstand sowie Bildungsstand und beruflichen Erfahrungen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie bereits schwerwiegende Einschnitte in ihr Leben erfahren haben und Erfahrungen des Scheiterns, Verluste oder Ängste zu bewältigen haben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle Vorwerk
Beschreibung
Straßenzüge Talweg, Himmelsberg, Nordfeld
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Celle
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Celle
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Celle
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt soll das Grundverständnis der Gemeinwesenarbeit berührt werden, nämlich die Frauen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten zur Selbstveränderung zu entdecken und sie zu ermutigen, aktiv nach neuen Lebensperspektiven zu suchen, die ihnen ein selbstbestimmteres Leben und eine größere soziale Teilhabe ermöglichen. Es bedeutet also, die Frauen über die Umstände des eigenen Lebens (wieder) selbst bestimmen und Erfahrungen der Ohnmacht und Hilflosigkeit überwinden. Durch das Projekt sollen Frauen zusammengebracht und aktiviert werden. Dazu werden bereits bestehende Kooperationen mit Ehrenamtlichen und weiteren Akteurinnen im Stadtteil genutzt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe der Bewohnerinnen werden abgefragt und es wird daras gemeinsame Angebote entwickelt.
Beschreibung
Es ist Ziel im Projektzeitraum, dass die Frauen sich selbst organisieren
Beschreibung
Die Frauen bringen sich, ihre Ideen und ihre Fähigkeiten im Projekt mit ein
Beschreibung
Mit dem Stärken der Frauen wird deren gesamte Familie gestärkt, das gesamte Quartier profitiert, wenn Frauen unterschiedlicher Nationen zusammenkommen und miteinander arbeiten
Beschreibung
Bei dem Projekt kommen verschiedene Ressorts wie Politik, Wirtschaft, Sport, Medien zusammen
Beschreibung
Im Projektzeitram wird auf etablierte Netzwerke der Kommune im Bereich Migration und Sozialem Miteinander zurückgegriffen
Beschreibung
es finden Frauen mit unerschiedlicher Herkunft, Bildung, Religion zusammen und arbeiten an gemeinsamen Zielen
Beschreibung
Am Ende des Projektzeitraums steht die Selbstorganisation der Frauen und die haupamtlichen Mitarbieterinnen treten in den Hintergrund
Beschreibung
Das Projekt breitet sich über das Quartier hinaus aus und Frauen aus weiteren Stadtgebieten kommen hinzu
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Zentrale Anlaufstelle der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuwanderungsagentur der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integerationsbeauftragter des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familenbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutische Einrichtung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter im Landkreis Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mimi Gesundheitsprojekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.- luth. Kirchengemeinde Matthäus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Vorwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Celle
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Caritasverband Celle unterhält seit 15 Jahren Räumlichkeiten in dem Quartier, finanziert aus Eigenmitteln, Bundes- und Landesmittel und kommunalen Mitteln, wir sind optimistisch dies auch zukünftig zu leisten, so dass die Räumlichkeiten für die Frauen auch zukünftig genutzt werden können. Dies soll dann nicht mehr von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen unterstützt werden, sondern in eine Selbstorganisation übergehen
Zustimmung Veröffentlichung
On