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Öffentlichkeitsarbeit

6 Leben.Lokal.Digital - Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Kettenkamp

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Die Gemeinde Kettenkamp ist die kleinste der sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde und verfügt über ein lebendiges Vereins- und Verbandsleben. Viele Aktivitäten werden ehrenamtlich organisiert. Doch der demografische Wandel macht auch hier nicht halt: Besonders Seniorinnen und Senioren benötigen zunehmend Angebote zur Teilhabe und Unterstützung. Während Politik und Verwaltung bislang keine Finanzierungsmöglichkeit für einen Dorftreff sehen und auf ehrenamtliches Engagement setzen, möchte der Verein „Ich und mein Dorf“ gern einen Dorftreff etablieren. Seit März 2024 bietet der Verein einen offenen Mittagstisch, an dem jeden Dienstag durchschnittlich 12 Personen teilnehmen. Dieses Angebot wird von Ehrenamtlichen in Zusammenarbeit mit einem externen Anbieter organisiert. Ergänzend dazu gibt es ein - ebenfalls externes - Sitztanzangebot sowie unregelmäßige Veranstaltungen durch zwei ehrenamtliche Seniorenvertreter. Um diese Angebote langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln, plant der Verein den Aufbau eines Dorftreffs. Ziel ist es, bestehende Angebote zu bündeln, nachhaltige Strukturen zu schaffen und zusätzliche Formate wie eine offene Mediensprechstunde, Kulturangebote und Beratungen zu etablieren. Als mögliche Räumlichkeit steht das Jugendheim, das derzeit von der Kirchengemeinde auf die politische Gemeinde übertragen wird, in unmittelbarer Nähe zur Kirche zur Verfügung. Mit dieser Initiative soll die soziale Infrastruktur in Kettenkamp gestärkt, das Ehrenamt entlastet und ein verlässliches Angebot für die Menschen vor Ort geschaffen werden. Auch das kulturelle Angebot soll dadurch wachsen. Selbstverständlich nicht nur für Seniorinnen und Senioren, sondern für alle Interessierten aller Altersgruppe, Konfessionen und Nationalitäten. Das derzeit vor Ort noch größtenteils gelebte "nachbarschaftliche Verhältnis" soll dadurch unterstützt und beibehalten werden.
Laufzeit
2026-07-01 00:00:00
Ausgangslage
In fünf von sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück gibt es bereits Dorf- und Bürgertreffs. Auch in Kettenkamp wächst der Wunsch nach einem solchen Angebot, doch die Gemeinde kann dies finanziell derzeit aufgrund der angespannten Haushaltslage nicht umsetzen. Der Verein „Ich und mein Dorf“ setzt sich für die Dorfgemeinschaft ein und möchte einen Dorftreff etablieren. Der Verein "Ich und mein Dorf" ist ein unabhängiger und unparteilicher Verein, der die vereinsübergreifende Dorfgemeinschaft fördert. Er schafft Raum für neue Ideen und eine Plattform für alle, die mitmachen möchten. Außerdem fördert und vernetzt er Vereine und unterstützt das ehrenamtliche Engagement. All dies sind gute Voraussetzungen, um den Verein hier als Antragsteller für einen Dorftreff mit ins Boot zu nehmen. Seit März 2024 organisiert der Verein einen offenen Mittagstisch mit durchschnittlich 12 Teilnehmenden pro Woche. Ergänzend gibt es ein Sitztanzangebot und Veranstaltungen für Senior*innen, doch das Ehrenamt stößt an seine Grenzen. Um bestehende Angebote zu sichern und neue Formate wie eine Mediensprechstunde, Kulturveranstaltungen und Beratungen aufzubauen, ist die Einrichtung eines Dorftreffs geplant. Dabei sind nicht nur Senior*innen Dialoggruppe, sondern auch Interessierte aller Altersgruppen, Familien, Neubürger*innen... Als mögliche Räumlichkeit steht das Jugendheim zur Verfügung, geplant ist die Umsetzung mit 2 Mini-JobberInnen à 4 Stunden/Woche. Die Gemeinde stellt die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung. Ab Ende 2028 plant die Gemeinde, die Kosten für den Dorftreff eigenständig aus den Mitteln der Akzeptanzabgabe zu finanzieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Kettenkamp
Beschreibung
Kettenkamp ist eine Gemeinde innerhalb der Samtgemeinde Bersenbrück im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Bezogen auf die Fläche ist sie die kleinste Gemeinde im Landkreis Osnabrück. 95 % der Einwohner wohnen direkt im Ortskern. Kettenkamp liegt im südlichen Artland wenige Kilometer nördlich der Ankumer Höhe. Dort befindet es sich am Rand des nordwestlichen Teils vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Kettenkamp grenzt im Norden an Berge und Menslage, im Osten an Nortrup, im Süden an Ankum und im Westen an Eggermühlen.
Einwohnerzahl
1832
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Projektgebiet: Gem. Kettenkamp, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Kettenkamp, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Kettenkamp, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Kettenkamp, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Kettenkamp, insbesondere Sportverein, Heimatverein und katholische Verbände - kfd, KLJB, Kolping - als die "größeren Vereine" vor Ort mit vielen Playern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Kettenkamp, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, soziale Medien, Handzettel, Plakate, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort, Freikirchen - offen für alle Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Kettenkamp, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 wird die Gemeinwesenarbeit in Kettenkamp über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen. Dazu kommen Veranstaltungen in Eigeninitiative wie Flohmarkt, Kaffeetafel etc.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Blindtext!

Ansprechpartner
Aike Hausberg
Funktion stellv. Fachdienstleiter
Packen wir es an!
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Norder Altstadtsanierung ab 1968 wurden, um die Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg zu lindern, durch die „Neue Heimat“ im Stadtzentrum, im Stadtteil Tidofeld und im Stadtteil Westlintel mehrere Mehrfamilienhäuser – umgangssprachlich „Wohnblocks“ errichtet. Um diese Wohnblocks herum entstanden die für Ostfriesland typischen Einfamilienhäuser. Als inklusiver Wohnungsbau gedacht, verkehrte sich dieser Plan mit der Insolvenz der „Neuen Heimat“ und dem Verkauf der Mehrparteienhäuser an Wohnbaugesellschaften mit vorrangiger Profitorientierung ins Gegenteil. Wiederholter Wechsel der Besitzer ganzer Straßenzüge sowie der fehlende Wille zur Instandhaltung der Gebäude hat zu einem Verfall der Wohnviertel geführt. Menschen aus der Mittelschicht wanderten ab und suchten sich bedürfnisgerechten Wohnraum, Besitzer von Eigenheimen begannen, sich strikt abzugrenzen, um einem Verfall des Wertes des eigenen Besitzes entgegen zu wirken. Die Quartiere wurden zu Ankunftspunkten von Menschen, die als Geflüchtete nach Norden kamen sowie Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, da dieser Wohnraum aufgrund seines Zustandes der einzig verfügbare Wohnraum im Rahmen der Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen. Zusätzlich bieten die in den folgenden vorgestellten Quartieren ein wenig attraktives Wohnumfeld, Möglichkeiten zu gemeinsamen Treffen oder Unternehmungen sind kaum bis nicht vorhanden, Begegnungsstätten fehlen ebenfalls. Durch die allgemeine Verwahrlosung der Häuser ist in den letzten Jahren eine allgemeine Resignation bei den Bewohnern der Quartiere entstanden – und auch diese prägt z.B. durch vermehrt illegale Müllablagerung das Gesamtbild der Quartiere. Durch eine dauerhafte Installation von Gemeinwesenarbeit eröffnet sich die Möglichkeit, verschiedene Methoden der sozialen Arbeit zu nutzen wie z.B. aktivierende Befragungen, Beratungen, Gruppenangebote, Aktivierung von Netzwerkpartnern sowie den Aufbau von belastbaren und vertrauensvollen Beziehungen zu den Bewohnern, um einen ganzheitlichen Eindruck des Quartiers zu gewinnen. Durch diesen Wechsel der Blickrichtung – weg vom Individuum hin zum gesamten Quartier - eröffnen sich Möglichkeiten, ressourcenorientiert Lösungsstrategien mit allen Bewohnern zu entwickeln und im Rahmen von Projekten umzusetzen. Auf diese Art kann für alle Bewohner der Quartiere, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und sozialem Status eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die verfügbaren Wohnungen in den Quartieren bilden den einzigen noch verfügbaren Wohnraum, wenn Menschen auf das Erhalten von Transferleistungen angewiesen sind. Dadurch ist eine extrem heterogene Bewohnerschaft entstanden, die in einer hohen Personenanzahl auf wenig Raum lebt. In allen benannten Quartieren sind die dort lebenden BewohnerInnen mit einem langjährigen Sanierungsstau an den Wohngebäuden und der Infrastruktur konfrontiert. Durch die Vernachlässigung der Wohnqualität, haben die BewohnerInnen das Vertrauen in die Möglichkeit einer Verbesserung ihrer Lebensumstände und das Interesse für ihre Wohngegend sowie ihre MitbewohnerInnen verloren. Sprachbarrieren, fehlendes Verständnis für den Anderen oder dessen Kultur, Arbeitslosigkeit, Suchterkrankungen mit einhergehender Beschaffungskriminalität, fehlende Freizeitmöglichkeiten speziell für Kinder und Jugendliche, Einsamkeit sowie wiederholt illegal abgelegter Müll und Sperrmüll lassen das persönliche Sicherheitsgefühl und die eigene Zufriedenheit sich in negative verkehren. Zusätzlich hat es in den letzten vier Jahren in den Quartieren 10 Kellerbrände gegeben, dabei haben mehr als 120 Menschen dauerhaft ihren Wohnraum verloren. In über 50% der Brände handelte es sich um Brandstiftung.
GWA/QM-Ansatz
Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeit des/r GemeinwesenarbeitersIn. Angebunden an die Verwaltung der Stadt Norden mit ihrem umfangreichen Netzwerk an Kooperationspartnern, dem Jugendhaus sowie Schulen und Kindergärten bietet die Möglichkeit einer unkomplizierten Kontaktaufnahme. Die Stadt Norden bietet über ihre Pressesprecherin die Möglichkeit, Aktionen, Veranstaltungen & Berichtenswertes über eine Pressemitteilung oder sozialen Netzwerke Aufmerksamkeit und Unterstützung in der Gesamtbevölkerung zu wecken. Durch die Vorstellung der Arbeit der/des GemeinwesenarbeitersIn in den zuständigen Fachausschüssen ist eine kontinuierliche Einbindung des Stadtrats und der Politik vorhanden. Projekte können in diesem Rahmen unkompliziert vorgestellt und gefördert werden. Die Arbeit des/der GemeinwesenarbeitersIn ist im ersten Schritt die Schaffung einer Vertrauens- und Arbeitsbeziehung zu den Bewohnern in den Quartieren. Die Bewohner werden zu ersten Informationsveranstaltungen eingeladen und Befragungen werden durchgeführt. Eine zeitnahe Eröffnung eines Quartiersbüros & feste Ansprechzeiten vor Ort garantieren den Bewohnern Sicherheit und vermitteln ein Gefühl, ernst genommen und gesehen zu werden. Über Veranstaltungen wie Flohmärkte, Sommerfeste o. Angebote für Kinder (Jugendhaus) bemerken die Bewohner der Quartiere, dass „etwas passiert“ und sie daran partizipieren und profitieren. Einladungen an alle Norder und Gäste beeinflussen die Stimmung gegenüber den Quartieren positiv.

1 Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft auf dem Leineberg_1a

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel, das Stadtteilbüro Leineberg (STB-LB) als Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Quartiers bekannter zu machen, nachhaltig zu sichern und als Ankerort für Gemeinschaft, Teilhabe und Integration zu etablieren. Die Entwicklung und Umsetzung dieser Ziele erfolgt im engen Austausch mit dem Teilprojekt des Nachbarschaftszentrums Holtenser Berg (NBZ-HB), das in einer vergleichbaren Ausgangslage agiert. Durch den kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer zur Umsetzung und den Entwicklungen in den Teilprojekten sollen weitere Synergien gehoben werden. Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht, die Integration von Migrant*innen wird als Querschnittsaufgabe bei allen Unterzielen zentral mit bedacht und durch die Vernetzung und Beteiligung von Migrantenselbstorganisationen, Religionsgemeinschaften u. a. bearbeitet. Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die Bewohner*innen des Leinebergs sollen aktiviert werden, sich für demokratische Werte einzusetzen und werden unterstützt in der Umsetzung geeigneter Formate. Bspw. soll die demokratische Parteien-Präsenz im Quartier erhöht und geeignete Gesprächsformen über politische Themen geschaffen werden. Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Hierzu sollen bestehende Ängste ermittelt, mit Hilfe von Polizei und Kriminalstatistiken transparent dargestellt und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung von Frauen gelegt. Unterziel 3: Entwicklung einer konsolidierten Finanzierung der Gemeinwesenarbeit. Jeder Aufbau einer stabilen Gemeinschaft erfordert Kontinuität, Ausdauer und die ständige Fortführung des Dialoges. Dies kann nur über eine solide und nachhaltige Finanzierung von Gemeinwesenarbeit sichergestellt werden. Als eigenständige Nachbarschaftsvereine ohne größeren Träger im Hintergrund und weitere Einnahmenquellen stehen beide Nachbarschaftsvereine Leineberg und Holtenser Berg vor ähnlichen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen, weiteren Trägern der GWA und weiteren Akteuren soll eine Finanzierungsstrategie für die GWA und die Stadtteileinrichtungen entwickelt werden. Auch soll als bisher noch nicht erschlossene Säule der Finanzierung die lokale Wirtschaft einbezogen werden.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Stadtteilbüro Leineberg ist seit 2009 in dem Quartier mit ca. 2.800 Einwohner*innen aktiv. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg e.V. mit knapp 80 Mitgliedern, die überwiegend auf dem Leineberg leben. Größte Vermieterin ist die Städtische Wohnungsbau GmbH, neben einigen Eigenheimen ist der Leineberg geprägt von Wohnblöcken. Es leben noch immer viele Erstbezieher*innen aus der Bauzeit in den 1960er und 1970er Jahren im Quartier, die eine starke Bindung an den Leineberg haben. Ein Gemeinschaftsgefühl ist vorhanden und wurde durch die Arbeit des Stadtteilbüros erhöht. Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund im Quartier ist in den letzten Jahren gestiegen, gleichzeitig wird diese Bevölkerungsgruppe bisher durch die Angebote des Stadtteilbüros kaum erreicht. Die Wahlergebnisse deuten mit einem erhöhten Anteil von AFD Wähler*innen im Vergleich zur Stadt Göttingen auf eine Verunsicherung und das Gefühls des Abgehängtseins hin, das auch in Gesprächen immer wieder thematisiert wird. Viele Menschen verlassen insbesondere bei Dunkelheit ungern das Haus und fühlen sich zunehmend unsicher. Gleichzeitig steht das Stadtteilbüro und somit auch die GWA vor großen Herausforderungen. Die Arbeit des Stadtteilbüros ist durch seine Finanzierung (Sockelförderung durch die Stadt Göttingen, Spenden, Projektmittel) von finanzieller Unsicherheit geprägt. Es werden mehr projektunabhängige Mittel benötigt, um Kontinuität zu gewährleisten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
nein
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, die Bewohner*innen des Leinebergs für die genannten Themen zu aktivieren. Es soll nicht FÜR die Bewohner*innen arbeiten, sondern mit ihnen. Die Förderung der Selbstorganisation und die Einrichtung von themenbezogenen Arbeitsgruppen stehen im Mittelpunkt. Die Bewohner*innen des Leinebergs, ihre Bedarfe und Anliegen sind Ausgangspunkte der Arbeit, die gestärkt und unterstützt werden soll. Dadurch wird das Gefühl der Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl erhöht und gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert. Es versteht sich als Teil des Netzwerkes der anderen im Quartier aktiven Einrichtungen und legt einen besonderen Wert auf die kooperative Zusammenarbeit. Das Stadtteilbüro Leineberg ist Teil des Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem gemeinsam Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die die Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden und die Menschen bereit sind, sich zu engagieren.
Beschreibung
Wir unterstützen Leineberger*innen darin, Gleichgesinnte und Partner*innen für ihre Anliegen zu finden und stellen Mittel und Räume zur Verfügung, ggf. unterstützen wir bei der Akquise externer Mittel.
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn wir mit unserer Arbeit Menschen unterschiedlicher Zielgruppen erreichen und diese nicht nur in separaten Gruppen agieren, sondern gemeinsam.
Beschreibung
Wir führen Angebote und Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Partner*innen durch. Wir tauschen uns regelmäßig aus und aktivieren Kooperationspartner*innen, die uns langfristig unterstützen.
Beschreibung
Wir bringen Nachbar*innen zusammen. Auch über die Treffen im Stadtteilbüro hinaus entstehen Netzwerke zwischen Nachbar*innen und sie unterstützen sich gegenseitig.
Beschreibung
Wir verstehen uns als Teil der gesamten Stadt und sind über den Leineberg hinaus vernetzt.
Vorhandene Strukturen
Das Stadtteilbüro Leineberg ist eine Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Leinebergs. Aktuell arbeitet hier eine Mitarbeiterin, die erste Ansprechpartnerin für die Leineberger*innen ist. Arbeitsthemen der letzten Jahre waren z. B. eine gute Versorgung im Alter, der Generationenwechsel und der Abbau von Vorurteilen gegenüber im Stadtteil inhaftierten Jugendlichen im Offenen Vollzug. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Privatpersonen (und einigen wenigen Institutionen, u. a. der Städtischen Wohnungsbau GmbH als größter Vermieterin). Die Angebote des Stadtteilbüros sind jedoch unabhängig von der Mitgliedschaft für alle Bewohner*innen offen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Büro für Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Senioren- und Pflegstützpunkte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienste Verkehr, Ordnung, Geoservice, Grünflächen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderhaus Leineberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Wassersportgemeinschaft SC Hainberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diankonieverband Göttingen-Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinebergschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LISA (Lernen in Schule und Alltag)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Leineberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomasgemeinde Diakonieverband Göttingen-Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einkaufszentrum Leineberg: Nahkauf, Kiosk, Inhaber des Zentrums
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendanstalt Hameln, Abteilung Offener Vollzug Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Informelle Vernetzung und anlassbezogene Gespräche mit einzelnen Politiker*innen oder Ratsfraktionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützung und Zusammenarbeit mit diversen Bewohner*innen aus dem Quartier (Einzelpersonen und Gruppen)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Finanzierung siehe Hauptantrag - Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert Beantragte Fördersumme: 358.689,85 € Eigenanteil finanziell: 83.725 € Eigenanteil Leistung: 35.838,28 €
Zustimmung Veröffentlichung
On

2 Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft auf dem Holtenser Berg_1b

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel, das NBZ Holtenser Berg in den Zielvierteln Holtenser Berg, Holtensen und Hagenberg als Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Quartiers bekannter zu machen, nachhaltig zu sichern und als Ankerort für Gemeinschaft, Teilhabe und Integration zu etablieren. Die Entwicklung und Umsetzung dieser Ziele erfolgt im engen Austausch mit dem Teilprojekt des Stadtteilbüros Leineberg, das in einer vergleichbaren Ausgangslage agiert. Durch den kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer zur Umsetzung und den Entwicklungen in den Teilprojekten sollen weitere Synergien gehoben werden. Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht, die Integration von Migrant*innen wird als Querschnittsaufgabe bei allen Unterzielen zentral mit bedacht und durch die Vernetzung und Beteiligung von Migrantenselbstorganisationen, Religionsgemeinschaften u. a. bearbeitet. Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die dafür erforderlichen Angebote sollen von den Bewohner*innen mit Unterstützung durch das NBZ organisiert werden, um Wissensvermittlung über demokratische Werte und aktive Teilhabe zu fördern. Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Hierzu sollen bestehende Ängste ermittelt, mit Hilfe von Polizei und Kriminalstatistiken transparent dargestellt und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung von Jungen und jungen Männern gelegt, die häufig als Bedrohung wahrgenommen werden, aber auch überdurchschnittlich Täter und Opfer in Gewaltsituationen sind. Unterziel 3: Entwicklung einer konsolidierten Finanzierung der GWA. Jeder Aufbau einer stabilen Gemeinschaft erfordert Kontinuität, Ausdauer und die ständige Fortführung des Dialoges. Dies kann nur über eine solide und nachhaltige Finanzierung von GWA sichergestellt werden. Als eigenständige Nachbarschaftsvereine ohne größeren Träger im Hintergrund und weitere Einnahmenquellen stehen die Vereine Leineberg und Holtenser Berg vor ähnlichen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen, weiteren Trägern der GWA und weiteren Akteuren soll eine Finanzierungsstrategie für die GWA und die Stadtteileinrichtungen entwickelt werden. Auch soll als bisher noch nicht erschlossene Säule der Finanzierung die lokale Wirtschaft einbezogen werden.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Zielgebiete des NBZ sind die statistischen Bezirke Holtenser Berg, Hagenberg und Holtensen in städtischer Randlage. Das NBZ befindet sich in der einzigen Laden- und Ärztezeile der Viertel. Der Holtenser Berg zeichnet sich durch eine Mischbebauung aus, die dominierenden Hochhausblöcke werden von der Städtischen Wohnungsbau GmbH vermietet. Fast die Hälfte der Menschen in den Zielgebieten hat einen Migrationshintergrund. In den Stadtteilen wohnen überdurchschnittlich viele Menschen, die 60 Jahre oder älter sind. Viele Menschen haben körperliche oder/und seelische Behinderungen. Der Anteil an arbeitslosen Menschen ist höher als in der Gesamtstadt, ein Fünftel der Menschen sind Transferleistungsempfänger*innen. Im Gegensatz zu Holtensen verfügt der Holtenser Berg über keinen eigenen Ortsrat. Der Ortsrat von Holtensen wird nicht als politische Vertretung für die Interessen des Holtenser Berges wahrgenommen, sondern eher als Interessenskonkurrent. Die sonst eher niedrige Wahlbeteiligung auf dem Holtenser Berg ist bei der letzten Bundestagswahl gestiegen, liegt aber noch unter Bundesdurchschnitt. Die Wahlergebnisse deuten mit einem erhöhten Anteil von AFD-Wähler*innen (33 %) auf eine Verunsicherung und das Gefühl des Abgehängtseins hin, das auch in Gesprächen immer wieder thematisiert wird. Viele Menschen verlassen insbesondere bei Dunkelheit ungern das Haus und fühlen sich zunehmend unsicher. Gleichzeitig steht das NBZ und somit auch die GWA in dem Quartier vor großen Herausforderungen. Die Arbeit des NBZ ist durch seine Finanzierung (Sockelfinanzierung durch die Stadt Göttingen, Spenden, Projektmittelakquise) von Unsicherheit geprägt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen Holtenser Berg/Holtensen/Hagenberg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zur Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den Autobahnzubringer, liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen, der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage im Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das NBZ Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtenser Berg und Holtensen.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023 Anmerkung: Haushalte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Das Projekt orientiert sich an den Interessen der Menschen im Quartier nach Sicherheit und einer funktionierenden Gemeinschaft. Es nutzt die Stärken vor Ort und unterstützt die Ehrenamtlichen, die sich selbst organisiert für die Demokratie einsetzten möchten. Es bringt die unterschiedlichen Gruppen im Quartier zusammen (Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen, die aus finanziellen, sozialen und /oder gesundheitlichen Gründen abgehängt sind, und Menschen aus den Einfamilienhäusern, die sich zusammen engagieren möchten. Dafür werden verschiedene Bereiche wie Bildung, Unterhaltung, bauliche Maßnahmen und Sozialarbeit zusammen gedacht und sie werden durch verschiedene Netzwerke und Expert*innen zu unterschiedlichen Bereichen möglich gemacht. Alle Projektmaßnahmen dienen der positiven Gestaltung des Zusammenlebens und stehen in Bezug zu den Folgen gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen multipler Krisen, die auf der Mikroebene Menschen in abgehängten Quartieren besonders hart treffen. Das Nachbarschaftszentrum ist Teil des Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem gemeinsamen Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die alle Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden.
Beschreibung
Selbstorganisierte Veranstaltungen und Angebote werden im NBZ umgesetzt. Die Ehrenamtlichen fragen die Hauptamtlichen nach und erhalten Unterstützung. Das NBZ ist erreichbar für neue Personen, die sich organisieren möchten.
Beschreibung
Das NBZ hat vielfältige Nutzende. Bei Veranstaltungen werden attraktive Angebote für verschiedene Nutzergruppen gemacht. Zielkonflikte unter Nutzenden werden moderiert und gelöst, ohne Ausgrenzungsprozesse anzustoßen.
Beschreibung
Regelmäßige Netzwerktreffen werden durchgeführt, die Teilnehmenden unterstützen sich gegenseitig durch Wissen, gemeinsame Projekte und Angebote.
Vorhandene Strukturen
Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg e. V. getragen, dessen Mitglieder überwiegend aus der Bewohnerschaft der Zielgebiete stammen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und Koordination der Ehrenamtlichen übernimmt. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Beratungsangebote, informelle Nachbarschaftshilfe und Beratung, Begegnungsfeste, Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Als Anlauf- und Begegnungsstelle stehen die Angebote des Nachbarschaftszentrums unabhängig von der Mitgliedschaft in dem Verein allen Bewohner*innen des Quartiers zur Verfügung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Büro für Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen, Beirat für Menschen mit Behinderung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Integrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Senioren- und Pflegestützpunkte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musa
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG Grün-Weiß-Hagenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderhaus Abraxas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Bethlehem
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kita St. Godehard II
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hagenbergschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Hagenbergschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG GW Hagenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bethlehemgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
zu lokalen Geschäften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Finanzierung siehe Hauptantrag - Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert Beantragte Fördersumme: 358.689,85 € Eigenanteil finanziell: 83.725 € Eigenanteil Leistung: 25.838,28 €
Zustimmung Veröffentlichung
On

Norden kümmerts

Ansprechpartner
Aike Hausberg
Funktion stellv. Fachdienstleiter
Norden kümmerts-wir packen es an!
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Norder Altstadtsanierung ab 1968 wurden um der Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg durch die „Neue Heimat“ im Stadtzentrum, im Stadtteil Tidofeld und im Stadtteil Westlintel mehrere Mehrfamilienhäuser – umgangssprachlich „Wohnblocks“ errichtet. Um diese Wohnblocks herum entstanden die für Ostfriesland typischen Einfamilienhäuser. Als inklusiver Wohnungsbau gedacht, verkehrte sich dieser Plan mit der Insolvenz der „Neuen Heimat“ und dem Verkauf der Mehrparteienhäuser an Wohnbaugesellschaften mit vorrangiger Profitorientierung ins Gegenteil. Wiederholter Wechsel der Besitzer ganzer Straßenzüge sowie der fehlende Wille zur Instandhaltung der Gebäude hat zu einem Verfall der Wohnviertel geführt. Menschen aus der Mittelschicht wanderten ab und suchten sich bedürfnisgerechten Wohnraum, Besitzer von Eigenheimen begannen, sich strikt abzugrenzen, um einem Verfall des Wertes des eigenen Besitzes entgegen zu wirken. Die Quartiere wurden zu Ankunftspunkten von Menschen, die als Geflüchtete nach Norden kamen sowie Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, da dieser Wohnraum aufgrund seines Zustandes der einzig verfügbare Wohnraum im Rahmen der Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen. Zusätzlich bieten die in den folgenden vorgestellten Quartieren ein wenig attraktives Wohnumfeld, Möglichkeiten zu gemeinsamen Treffen oder Unternehmungen sind kaum bis nicht vorhanden, Begegnungsstätten fehlen ebenfalls. Durch die allgemeine Verwahrlosung der Häuser ist in den letzten Jahren eine allgemeine Resignation bei den Bewohnern der Quartiere entstanden – und auch diese prägt z.B. durch vermehrt illegale Müllablagerung das Gesamtbild der Quartiere. Durch eine dauerhafte Installation von Gemeinwesenarbeit eröffnet sich die Möglichkeit, verschiedene Methoden der sozialen Arbeit zu nutzen wie z.B. aktivierende Befragungen, Beratungen, Gruppenangebote, Aktivierung von Netzwerkpartnern sowie den Aufbau von belastbaren und vertrauensvollen Beziehungen zu den Bewohnern, um einen ganzheitlichen Eindruck des Quartiers zu gewinnen. Durch diesen Wechsel der Blickrichtung – weg vom Individuum hin zum gesamten Quartier - eröffnen sich Möglichkeiten, ressourcenorientiert Lösungsstrategien mit allen Bewohnern zu entwickeln und im Rahmen von Projekten umzusetzen. Auf diese Art kann für alle Bewohner der Quartiere, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und sozialem Status eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die verfügbaren Wohnungen in den Quartieren bilden den einzigen noch verfügbaren Wohnraum, wenn Menschen auf das Erhalten von Transferleistungen angewiesen sind. Dadurch ist eine extrem heterogene Bewohnerschaft entstanden, die in einer hohen Personenanzahl auf wenig Raum lebt. In allen benannten Quartieren sind die dort lebenden BewohnerInnen mit einem langjährigen Sanierungsstau an den Wohngebäuden und der Infrastruktur konfrontiert. Durch die Vernachlässigung der Wohnqualität, haben die BewohnerInnen das Vertrauen in die Möglichkeit einer Verbesserung ihrer Lebensumstände und das Interesse für ihre Wohngegend sowie ihre MitbewohnerInnen verloren. Sprachbarrieren, fehlendes Verständnis für den Anderen oder dessen Kultur, Arbeitslosigkeit, Suchterkrankungen mit einhergehender Beschaffungskriminalität, fehlende Freizeitmöglichkeiten speziell für Kinder und Jugendliche, Einsamkeit sowie wiederholt illegal abgelegter Müll und Sperrmüll lassen das persönliche Sicherheitsgefühl und die eigene Zufriedenheit sich in negative verkehren. Zusätzlich hat es in den letzten vier Jahren in den Quartieren 10 Kellerbrände gegeben, dabei haben mehr als 120 Menschen dauerhaft ihren Wohnraum verloren. In über 50% der Brände handelte es sich um Brandstiftung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Zentrum Warfenweg
Beschreibung
Das Quartier Warfenweg begrenzt sich im Norden durch den Westlinteler Weg, im Osten durch die Amsel- und Friesenstraße, im Süden durch die Westerstraße und die Alleestraße und im Westen durch die Brauhausstraße sowie die Lange Riege.
Einwohnerzahl
3156
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Norden Zentrum
Beschreibung
Das Quartier Norden Zentrum begrenzt sich im Norden durch den Mittelmarkt (Am Markt Nordseite), die Uffen- und Heringsstraße im Osten, die Straße Am Alten Siel im Süden und den Burggraben im Westen.
Einwohnerzahl
1075
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Das Quartier Tidofeld ist eingegrenzt durch die Heerstraße im Norden, den Wanderweg Tidofeld im Osten, den Kleemannschloot im Süden und einen weiteren unbenannten Wanderweg im Westen.
Einwohnerzahl
529
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 03/2020
GWA/QM-Ansatz
Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeit des/r GWAIn. Angebunden an die Verwaltung der Stadt Norden mit ihrem umfangreichen Netzwerk an Kooperationspartnern, dem Jugendhaus sowie Schulen und Kindergärten bietet die Möglichkeit einer unkomplizierten Kontaktaufnahme. Die Stadt Norden bietet über ihre Pressesprecherin die Möglichkeit, Aktionen, Veranstaltungen & Berichtenswertes über eine Pressemitteilung oder sozialen Netzwerke Aufmerksamkeit und Unterstützung in der Gesamtbevölkerung zu wecken. Durch die Vorstellung der Arbeit der/des GWAIn in den zuständigen Fachausschüssen ist eine kontinuierliche Einbindung des Stadtrats und der Politik vorhanden. Projekte können in diesem Rahmen unkompliziert vorgestellt und gefördert werden. Die Arbeit des/der GWAIn ist im ersten Schritt die Schaffung einer Vertrauens- und Arbeitsbeziehung zu den Bewohnern in den Quartieren. Die Bewohner werden zu ersten Informationsveranstaltungen eingeladen und Befragungen werden durchgeführt. Eine zeitnahe Eröffnung eines Quartiersbüros & feste Ansprechzeiten vor Ort garantieren den Bewohnern Sicherheit und vermitteln ein Gefühl, ernst genommen und gesehen zu werden. Über Veranstaltungen wie Flohmärkte, Sommerfeste o. Angebote für Kinder (Jugendhaus) bemerken die Bewohner der Quartiere, dass „etwas passiert“ und sie daran partizipieren und profitieren. Einladungen an alle Norder und Gäste beeinflussen die Stimmung gegenüber den Quartieren positiv.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bewohner durch neu gewonnenes Vertrauen in Strukturen und Helfer im Quartier beginnen, sich aktiv an der Neugestaltung der Lebensumstände nach ihren Wünschen und Bedürfnissen teilnehmen und Organisation nur noch in Form von Begleitung benötigt wird.
Beschreibung
persönliche Barrieren und Hemmungen gegenüber Behörden, Schulen und Vereinen so weit abgebaut wurden, dass die Bewohner der Quartiere selbstständig Kontakte suchen und aufnehmen können.
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe und gemeinsame Aktivitäten sowie Austausch selbstständig organisiert werden kann und die Isolation der dort lebenden Bewohner äußerlich sichtbar abgebaut wurde z.B. durch die Belebung der Infrastruktur oder Außenanlagen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Aike Hausberg (Stadtverwaltung), Kristina-Marie Fuß (Stadtverwaltung), Michael Müller (Amt für Jugend und Soziales LK Aurich), Peter Weiß (Jugendberaufsagentur)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Schönfeld(Kreismusikschule), Margret Martens (Niederdeutsches Theater Norden), Linda Peters (Kunstschule Norden e.V.), Lennart Bohne (Gnadenkirche Tidofeld)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friedhelm Endelmann (KVHS Norden), Tanja Svea Manninga (Jugendhaus Norden), Anke Czepul (Stadtbibliothek), Thomas Kettler (Feuerwehr Norden), Thomas Ripken (Polizei Norden), Uta Meints (SPDi),Tina Schipper (Jugendamt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christina Hoyer-Saad (Diakonie), Christina Störk (Sozialwerk Nazareth),Stefan Saathoff (Suria e.V.),Silvia de Vries (Azurit SBW),Elke Valentin-Startgardt & Stefanie Kunze (Ostrfr. Gesellschaft e.V.), Günther Gerdes (Behindertenhilfe Norden);
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Juliane Marliani (Tomtes Hof e.V.), Janine Bohne (DOKA e.V.),Sonja Lindemann (Tierfreunde Norden e.V),Wolfgang Grätz (Präventionsverein Norden e.V.), Marc Friedrichs (Sprecher der Norder Sportvereine)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Barbara Weber-Zemke (Senioren- und Pflegestützpunkt), Tobias Sickermann; Dr. Falko Bode etc. (Hausärzte Norden), Heike Hardes (AWO Sozialstation Norden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ivonne Behnke (Grundschule Im Spiet),Maren Kendzia-Boss (Grundschule Lintel& Standort Wiesenweg),Julian Glusa (Grundschule Norddeich),Nico Rettcher (Oberschule Norden),Volker Cammans(Conerusschule),Sophie Drosten- Ruhbaum (Schule Am Moortief)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christiane Elster (Andreasgemeinde Norden),Adeljawad Mazin Al Jaafra (Muslimische Communit Norden),Pastor Christoph Hentschel (St.Ludgerus), Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden, Pastor Martin Kaminski (Mennonitengemeinde)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Günther Schneider (Wirtschaftsforum Norden e.V.), Dr. Alexandra Thürkow (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH), Ingrid Rump (Fachdienst 2.3 Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Carina Lotz &Imke Grotelüschen (LEG Nord), Lars Grewe (WEVATO Frankfurt), Wilfried Riese (EVIV), Hedda Freese (Wohnungsverwaltung Ulrike Kuhlmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ahlam Gandoura-Kourich (Pressesprecherin Stadt Norden), Aike Ruhr (NWZ),Rebecca Kresse (Ostfriesische Nachrichten),Christian Walther (Soltau Kurier Nord)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Ursula Jahnke (Ortsvorsteherin Tidofeld)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rosi Knoke (Trägerin des Preises der Norder Bürgerstiftung als soziales Gewissen der Stadt Norden)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch eine Brandserie in den Jahren 2023/2024, bei dem in mehreren Mehrparteienhäusern Feuer in den Kellern gelegt und eine hohe Anzahl an Menschen (>100) kurzfristig wohnungslos wurden, bekamen die Quartiere und die dort vielschichten Problemlagen in der kommunalen Politik erhöhte Aufmerksamkeit. Ein erfolgreiches Implementieren einer GWA vor Ort, Pressearbeit und dem regelmäßigen Austausch mit der Politik wird das Vertrauen in die Finanzierung und Sicherung des Projektes langfristig gesichert.
Galerie
sielstrasse
tidofeld
warfenweg
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mitmach Gesellschaft

Ansprechpartner
Felix Weber
Funktion Hausleiter
Gemeinsam mehr erreichen
Projektbeschreibung
Wir im Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum Zeven sind seit 2008 in der Gemeinwesenarbeit in Zeven aktiv. Inzwischen sin wir zu einem Sozialenzentrum für die Samtgemeinde angewachsen. Über Jahre haben wir es geschafft, Menschen aus verschiedenen Kulturen, Altersgruppen und Vermögenslagen zusammenzubringen und mit Ihnen gemeinsam zu wachsen. Die Menschen in Zeven wissen, dass sie mit jeglichen Herausforderungen in ihrem Leben auf uns zu kommen können, dass ihn bei uns im Haus geholfen wird oder aber wir in unserem Netzwerk in Zeven Organisationen oder Personen kennen, die ihnen weiterhelfen können. Unsere Angebotsvielfalt entsteht durch die Herausforderungen und Wünsche unserer Besucher*innen. Über die Jahre haben wir dadurch unser Angebot stetig erweitert und auch vereinzelt Angebot die nicht mehr ausreichend frequentiert waren aus dem Angebotsportfolie entfernt. Besonders während und nach der Coronakrise standen viele Angebote auf dem Prüfstand und es gibt eine ungebrochen, hohe Nachfrage nach neuen Angeboten, die Aufgrund schwindender finanzieller Ressourcen durch die Infaltion und gestiegenen Personalkosten derzeit nicht zu realisieren sind oder nur in reduzierter Häufigkeit möglich sind. Der Hauptschwerpunkt soll auf der Etablierung eines besseren Ehrenamtsmanagement liegen, sodass die Angebote aus einer Hauptamtlichenbetreuung im bestenfall in eine ehrenamtliche wandern. Hierbei möchten wir zum zuverlässigen Ansprechpartner für den Landkreis Rotenburg werden, im Thema Freiwilligengewinnung und Freiwilligenmanagement. Diese Strukturen sind teilweise vorhanden, aber auf Grund fehlender Zeit nicht ausreichend erarbeitet. Dies wollen wir ändern, wir wollen unser Freiwilligenmanagement (Onboarding, Rechte,Pflichten, Chancen und Profil) verbessern. Unsere Ehrenamtliche sollen über vorhandene Fortbildungsstrukturen inhouse aber besonders über Landes- und Landkreisprojekte geschult und gestärkt werde. Dies hat einen Synergieeffekt auf die Stadt Zeven, die Samtgemeinde und alle Vereine im Umkreis, da wir häufig eine Erstanlaufstelle für Freiwillige sind, da wir als großer Wohlfahrtsverband DRK Deutschlandweit die meisten Ehrenamtlichen haben und in den Köpfen der Menschen eine Marke sind und weil wir über unser Familienzentrum einen frühen Zugriff auf Eltern haben. Unsere Aufgabe ist es diese Eltern gut auszubilden in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, sodass Sie, wenn ihre Kinder aus unseren Strukturen raus wachsen, bei Partner*innen weiter aktiv sind.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt Zeven, sowie die Samtgemeinde hat einige größere Industrieunternehmen, die zum Teil weltweit agieren in ihrem Umkreis, dadurch ist auf den ersten Blick die Finanzielle Lage für viele Bewohnerinnen gut. Leider gilt das inzwischen und stetig steigend nicht mehr für alle, besonders in direkter Nähe zu unserem Haus ist die Finanzielle Lage vieler Bewohnerinnen prekär. Diese prekäre Situation führt häufig zu Isolation und Schamgefühl bei den Menschen. Es ist eine stetige Herausforderung den Menschen einen Zufluchtsort aus dieser Situation zu bieten. Dies versuchen wir durch unsere Angebote zu leisten. Die stetig veränderte Krisenlage erfordert ein immer größeres Problembewusst sein in unsere Arbeit und die Erweiterung unsere Angebote. Dies ist aus den vorhandenen Struktruen des Hauptamtes nicht umsetzbar, sodass die Erweiterung der Ehrenamtsstruktur alterniativlos und somit zwingend erforderlich ist. Wir sind sehr aktiv im Netzwerk der Frühen Hilfen des Landkreises Rotenburg für Kinder von 0-6 Jahren und sind auch Gastgeber der Netzwerktreffen, darüber hinaus ist der Landkreis mit 3 verschiedenen Stellen bei uns im Haus angesiedelt und ist mehrmals in der Woche zu Besprechungen im Haus, sodass wir ein kurzen Dienstweg haben. Weitere Kooperationspartner*innen sind DRK interne Projekte: Essen auf Räder, Kleidershop, DRK Ortsverein, Familien unterstützender Dienst. Darüber hinaus kooperieren wir mit der Rentenberatung Stade. Wir beteiligen uns an Projekten des Kinder- und Jugendbüros, des Kinder und Jugendzentrums, diversen Veranstaltungen im Stadtpark und der Fußgängerzone. Zusätzlich kooperieren wir mit der Stadtbücherei Zeven.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Zeven - Nord
Beschreibung
Nördlich der Bahnstrecke
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
https://www.zeven.de/Seiten/Zahlen-Daten-Fakten.html?
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um ein Schätzung. Die Mieten in der direkten Umgebung unsere Hauses sind sehr günstig, sodass hier in der Regel Menschen mit sehr geringen Einkommen und am häufigsten Menschen mit Sozialhilfe wohnen. Besonders Menschen mit Fluchterfahrung finden häufig nur hier Wohnungen und sind qua Gesetz Arbeitslos. Die stetig steigenden Lebensunterhaltkosten machen Unterstützungs- und Beratungsangebote immer wichtiger.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir sind hier in Zeven sowohl in unserem Quartier, als auch in der Gemeinwesenarbeit ein angesehener Partner der Stadt und der Samtgemeinde. Wir verstehen uns als sozialer Begegnungsort für alle Menschen in Zeven und Umgebung, wodurch die Gemeinwesenarbeit eher treffend ist. Zu mal wir durch den Fahrdienst auch Menschen von deutlich außerhalb unsere Quartiers in unsere täglichen Arbeit abholen. Darüber hinaus wollen wir mit unsere Arbeit die gesamt Stadt + Samtgemeinde Zeven weiter infizieren und den Menschen eine Anlaufstelle bieten für Beratung, Gemeinschaft, Austausch und einen Ort an dem ich mich einbrignen kann und erlebtes weitergeben kann und gleichzeitg neues erlernen kann. Hierbei gestalten wir unser Angebot an den Interessen der Menschen. In unseren Angeboten und Beratungen fördern wir die Selbstorganisation und stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Wir empfinden unsere Standort und unser Gebäude als große Stärke, die direkte Nähe zum "sozialen Brennpunkte", sowie zu einem in 2005 erschlossenen Neubaugebiet erlaubt uns ein Miteinander Themen- und Ebenenübergreifend. Besonders die Netzwerkarbeit in Zeven ist uns ein Anliegen. Wir agieren in vielen Netzwerken als Ausrichter oder als stetige Vertreter*in um gemeinsam den sozial Raum zu gestalten und zu verbessern. Mit diesem Projekt möchten wir die vorhanden Strukturen nachhaltig um eine verbesserte Ehrenamtsstruktur für das Gesamte Netzwerk verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Zahl der ehrenamtlich Tätigen sich signifikant erhöht hat. Die Strukturen und Events für Ehrenamtlich verbessert wurden
Beschreibung
Unser Ntzwerkpartner von positiven Entwicklungen in ihrer Arbeit mit ehrenamtlichen erzählen
Vorhandene Strukturen
Derzeit sind für diese Arbeit 4 Kolleg*innen mit verschiedensten Stundenanteilen und Aufgaben zuständig. In unserem Haus sind derzeit über 70 Ehrenamtliche in verschiedensten Aufgaben und Einsatzbereichen aktiv. Dabei unterscheiden wir zwischen wöchentlichen, monatlichen und Sonderevent Ehrenamtlichen, die alle wichtig sind für unsere Arbeit. 2x jährlich laden wir alle Ehrenamtlichen ein, um Sie über unsere Arbeit, neue Angebote und Projekte zu informieren. An diesen Veranstaltungen geben wir auch wichtige Gesetzesänderungen für unsere/ihrer Arbeit bekannt oder informieren zu wichtigen Themen und wie wir damit umgehen (Kinderschutz, Drogenkonsum, etc.) Diese Strukturen sind bewährt, müssten aber dringend ausgebaut werden. Hierbei wollen wir durch veränderte Strukturen und durch klare Abläufe eine nachhaltig veränderten Umgang mit Ehrenamtlichen implementieren. Hierzu wollen wir die drei Projektjahre nutzen, den wenn diese Strukturen geschaffen sind, ein Arbeiten in diesen eine deutliche Verbesserung der IST Situation fürs Haus, fürs Quartier und das gesamte Netzwerk darstellt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Rotenburg - Koordinierungsstelle für ehrenamtliches Arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Ortsverein Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SOVD Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weiterführenden Schule in Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BNW Bildungswerk Niedersäschischer Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AG Integration der Stadt Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauen+Wirtschaft - Landkreis Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MRVZN Brauel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Bremervörde- Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbücherei Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe - Frühe Förderung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialpsychatrischer Dienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderärztin Petra Janssen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Simbav e.V. Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGH Landesnetzwerk Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGH Bundesnetzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendbüro Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tandem e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geso - Zeven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir möchten in den 3 Förderjahren die Ehrenamtsstrukturen in unserem Haus auf eine neue Stufe heben und Strukturen schaffen die Nachhaltig erhalten bleiben und hauptamtliches Personal entlasten und vor allem die Besucher des Haus dazumotivieren sich ehrenamtlich einzubringen. Hierfür bgenötigt es die in den Zielen beschriebene Maßnahmen. Die Zukunftsfinanzierung beruht auf dem Erhalt der 25 h für die Projektleitung. Dies würden wir bei Erfolg des Projekts aus Eigenmitteln finanzieren.
Zustimmung Veröffentlichung
On

5 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Alfhausen

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
In der Samtgemeinde Bersenbrück sind bereits vier Dorf- und Bürgertreffs erfolgreich etabliert und aus dem sozialen Leben der Orte nicht mehr wegzudenken. Sie dienen als zentrale Begegnungsorte, fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bieten vielfältige Angebote für Jung und Alt. Ankum hat Ende 2024 einen eigenfinanzierten Dorftreff nach dem bestehenden Modell auf die Beine gestellt. Auch in Alfhausen gibt es nun Bestrebungen, einen Dorftreff aufzubauen. Der Wunsch kommt sowohl aus der Bevölkerung als auch aus Ergebnissen der Zensus-Befragung, die einen hohen Anteil an Single-Haushalten im Ort zeigen (462 Haushalte von insgesamt 1.562 = 29,6 % - samtgemeindeweit 32,9 %). Ziel ist es, Vereinsamung entgegenzuwirken und eine offene, einladende Begegnungsstätte für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Für den Dorftreff stehen in der Kommune potenzielle Räumlichkeiten zur Verfügung: eine Kindergartengruppe zieht aus dem ehemaligen Gemeindebüro aus, in dem sich auf die Markthalle (eine Verkaufsplattform für regionale Produkte mit Mitmachangeboten wie Brotbacken nach alten Rezepten, Koch- und Ernährungskurse, Eventcatering und Erlebnisgastronomie) befindet. Dort könnte der Dorftreff ansässig werden. In der Markthalle gibt es bereits einen offenen Mittagstisch, der in das Programm des Treffs integriert werden könnten. Ein großer Vorteil in Alfhausen ist die hohe ehrenamtliche Bereitschaft. Der „Verein der Vereine“ spielt dabei eine zentrale Rolle, da hier vereinsübergreifende Themen besprochen werden, beispielsweise der Aufbau einer Dorf-App oder die jährliche Abstimmung von Veranstaltungsterminen, um Überschneidungen zu vermeiden. Der Dorftreff soll ab 2026 mit Unterstützung von zwei Minijobbern aufgebaut werden. Die Samtgemeinde Bersenbrück begrüßt das Engagement in Alfhausen und sieht darin einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Gemeinwesens. Ein Dorftreff in Alfhausen kommt dem Ziel der SG näher, in allen Mitgliedsgemeinden Dorf- und Bürgertreffs als zentrale Plattformen für soziale Teilhabe, ehrenamtliches Engagement sowie niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote zu etablieren.
Laufzeit
2026-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die guten Beispiele aus den fünf weiteren Mitgliedskommunen der Samtgemeinde haben dazu geführt, dass auch die Gemeinde Alfhausen einen Dorftreff eröffnen möchte, um ähnliche Angebote gerade für den Erhalt der Demokratie und gegen die Vereinsamung von Menschen anzubieten. In der "Markthalle" - einer Plattform für regionale Lebensmittel mit eigener Küche für Back- und Kochevents - gibt es bereits einen offenen Mittagstisch, für den wöchentlich frisch gekocht wird. Dieser wird von Zuspruch geradezu "überrannt": 40 Personen können teilnehmen, weitere stehen auf der Warteliste. Hinter der Markthalle befinden sich Räumlichkeiten für eine Kindergartengruppe, die ab Januar 2026 leer stehen und für einen Dorftreff genutzt werden können. Im Ort finden bereits Sprachkurse für Migranten statt, organisiert von der Samtgemeinde, die ebenfalls im Dorftreff stattfinden können. Es soll eine große Gruppe von Nutzenden abgeholt werden, die sich aus Menschen aller Schichten, Konfessionen, Altersgruppen und Nationen zusammensetzt. Ziel ist, mit dem Dorftreff einen Ort der Vielfalt zu schaffen, an dem Demokratie gelebt wird. Um von den bereits gewonnen Erkenntnissen der bestehenden Dorf- und Bürgertreffs zu partizipieren, möchte sich Alfhausen als finanzschwache Kommune gern dem Förderantrag "Gute Nachbarschaft" anschließen und damit Teil eines bereits bestehenden großen Netzwerkes werden. Die Akzeptanzabgabe aus Windenergie fließt bereits, so dass die Gemeinde Alfhausen sich bereits ab 2026 mit 5.000 Euro und 2027 mit 10.000 Euro aus eigenen Mitteln einbringt. Ende 2028 werden die Kosten komplett durch die Gemeinde finanziert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Alfhausen
Beschreibung
Alfhausen liegt etwa 27 km (Luftlinie) nördlich von Osnabrück zwischen den Südost-Ausläufern der Ankumer Höhe im Westen und dem Alfsee im Südosten. Eine schnelle Erreichbarkeit wird auch durch den nur ca. 10 km entfernten Autobahnanschluss Neuenkirchen-Vörden der Bundesautobahn 1 gegeben. Alfhausen liegt direkt an der Bundesstraße 68 zwischen Bersenbrück im Norden und Bramsche/Hesepe im Süden.
Einwohnerzahl
4353
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Alfhausen, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Alfhausen, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Alfhausen, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Alfhausen, wie der Sportverein und der Heimatvereine als "große Player", aber auch dem "Verein der Vereine" und kirchlichen Verbänden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst und Hospizdienst vor Ort, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Alfhausen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Handzettel, Plakate
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Alfhausen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff", SeniorenvertreterInnen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gem. Alfhausen zu 100 % über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Bereits 2026 zahlt die Gem. Alfhausen 5.000 €, 2027 dann 10.000 €. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
2024 02 22 bkr
Zustimmung Veröffentlichung
On

2 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Rieste

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Riesterei hat sich als unverzichtbarer Treffpunkt in Rieste etabliert. Er wird nicht nur von Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt, sondern auch von der Politik als wichtiger Beitrag zum Gemeinwohl anerkannt – oft getragen durch ehrenamtliches Engagement. Unter der Koordination von zwei Teilzeitkräften bietet der Dorftreff ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Auch wenn einsame SeniorInnen, Kinder und Familien Hauptzielgruppe sind, finden hier alle Riesterinnen und Riester Angebote nach ihren Bedürfnissen. Das gemeinsame Kochen ist ein tolles Format, das die Mitarbeiterinnen gern ausbauen möchten. Mit Vorträgen zur Vorsorge (Erste Hilfe, Letzte Hilfe, Patientenvollmacht...) und vielen weiteren sozialen Themen übernimmt der Dorftreff eine informative Aufgabe. Beim "Riester Abendbrot" stellen sich immer wieder Vereine vor, es gibt gut laufende Kooperationen mit Vereinen vor Ort. Ein besonderes Highlight ist das "Lädchen", in dem die Gemeinde und örtliche Vereine "Merchandise"-Artikel anbieten. Zudem können Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker Regale mieten, um ihre Werke zu verkaufen. Derzeit wird über eine Professionalisierung dieser Struktur als "Einnahmequelle" nachgedacht. Ein weiteres Erfolgsformat zur Generierung von Einnahmen ist der jährlich im Frühjahr stattfindende Ostermarkt, der in Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und Kunsthandwerkern organisiert wird. Durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen konnten bereits Einnahmen erzielt werden. Dennoch bleibt der Dorftreff eine freiwillige Leistung der Gemeinde Rieste – finanziell unterstützt durch den Wettbewerb "Gute Nachbarschaft" und kommunale Mittel, da er sich nicht selbst trägt. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Rieste um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027 sind es 15.000 Euro. Die Riesterei ist somit weit mehr als ein Treffpunkt: Sie ist ein lebendiger Ort des Miteinanders, der das soziale Leben in Rieste stärkt.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Dorftreff in Rieste soll erhalten bleiben: für die Bürgerinnen und Bürger, für die Vereine und Verbände, für die Politik, aber auch für die Mitarbeiterinnen. Diese haben in den letzten Jahren in sehr guter Arbeit Netzwerke und Strukturen aufgebaut, von denen viele im Ort profitieren: neben den Bürgerinnen und Bürgern auch Vereine und Verbände, Rat und Verwaltung. Die tollen Angebote und Kooperationen - von gemeinsamem Kochen und Radtouren mit dem Heimatverein über den Kids-Art-Club, Fotografieren und dem "Riester Abendbrot" bis hin zu dem "Lädchen" und der Organisation des mobilen Einkaufswagens - haben in der Gemeinde ihren Platz gefunden und ohne die Riesterei würde etwas fehlen. Der Rat steht hinter dem Projekt, trotzdem muss die Finanzierung gesichert sein. Das Spendenaufkommen in der RIESTEREI ist relativ gut, so dass hierüber schon ein Teil der Ausgaben finanziert werden kann. Die komplette Finanzierung ist ab spätestens 2028 gesichert, da dann die sog. Akzeptanzabgabe für Windenergie finanzielle Mittel in die Gemeindekasse bringt, mit denen freiwillige Aufgaben finanziert werden können. Die Zeit bis dahin muss allerdings überbrückt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Rieste
Beschreibung
Die Gemeinde Rieste liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Osnabrück und berührt hier das Oldenburger Land. Sie bildet mit sechs weiteren Gemeinden die Samtgemeinde Bersenbrück. Rieste liegt 40 m über NN und hat eine Gesamtgröße von 30,8 qkm.
Einwohnerzahl
3719
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich weiter durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Rieste, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Rieste, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Rieste, bspw. Heimatverein, biologischen Station Haseniederung e.V., aber auch weitere Vereine/Verbände
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Rieste, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Handzettel, Plakate
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Kettenkamp, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Rieste über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

3 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Gehrde

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Seit 2018 ist der Dorftreff GEHRDA fester Bestandteil des Dorflebens und ein Ort der Begegnung für alle Generationen. Hier wird Gemeinschaft gelebt: Das tägliche Frühstück und der regelmäßige Mittagstisch laden zum Verweilen ein, während Spielenachmittage und das Dorfkino für geselliges Beisammensein sorgen. Der Treff ist auch ein kreativer Ideengeber – so entstand aus ihm das „Klima-Café“, und immer wieder entwickeln sich neue Projekte. Als Schnittstelle zur Gemeinde trägt der Dorftreff zur Integration von Neuzugezogenen bei, unterstützt durch Bürgermeisterin und Rat, die aktiv an Veranstaltungen teilnehmen. Ein Beispiel ist die Gesprächsreihe „Auf ein Glas mit Elke“, in der die Bürgermeisterin Rede und Antwort steht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kultur, die Menschen zusammenbringt: Wohnzimmerkonzerte, Ausstellungen und Kinovorführungen, die der Dortreff in dessen Räumlichkeiten organisiert, bereichern das Dorfleben, ergänzt durch Ausflüge zu Kulturveranstaltungen in nahegelegenen Städten. Auch dem Thema Einsamkeit begegnet der Dorftreff aktiv – mit Angeboten an Feiertagen wie Heiligabend, die stets gut angenommen werden. Gemeinsam suchen Gemeinde Gehrde und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. 2026 ist die Gemeinde bereits in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Gehrde um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027/2028 liegt die Summe bei 15.000 Euro. Mit seiner zentralen Lage gegenüber der Schule und Gemeindeverwaltung ist der Dorftreff GEHRDA ein lebendiger Treffpunkt für alle und stärkt das Miteinander in Gehrde.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Gehrde ist ohne den Dorftreff GEHRDA nicht mehr vorstellbar. Es gibt in Gehrde wenig bis gar keine Infrastruktur - keinen Lebensmittelmarkt, keine Apotheke, keinen Arzt. Eine Gaststätte ist noch geöffnet, sonst gibt es kaum Orte der Begegnung. Vereine und Verbände prägen das soziale Leben - und seit 2018 eben auch der Dorftreff. Auch, wenn die Akzeptanz gut ist - alle Menschen in Gehrde erreicht der Dorftreff (noch) nicht. Es gibt eine große Gruppe Aussiedler, die offen jeden in ihre Kirchengemeinde einlädt, selbst aber stark in der "eigenen Bubble" bleibt. Auch für diese Menschen ist der Dorftreff jedoch offen mit seinen vielfältigen Angeboten. Durch ein gutes Spendenaufkommen und große ehrenamtliche Unterstützung kann sich der Dorftreff zwar noch nicht vollständig allein tragen, ist diesbezüglich aber auf einem guten Wege. Da die aktuelle Förderung aber am 30.06.2025 ausläuft, wäre auch Gehrde vorerst noch auf eine finanzielle Förderung angewiesen. Der Einsatz der Akzeptanzabgabe ist ab 2026 eingeplant und wird bis Ende 2028 die Kosten zu 100 % finanzieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Gehrde
Beschreibung
Gehrde liegt im Osten des ehemaligen Landkreises Bersenbrück, der heute den Norden des Landkreises Osnabrück bildet. Die Hase streift das Gemeindegebiet im Nordwesten. Der Ort befindet sich 6 km vom Ortskern der Stadt Bersenbrück entfern. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2657
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025 Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff ist etabliert durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Gehrde, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Gehrde, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Gehrde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Physiotherapeut vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Gehrde, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Gehrde, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Theater, Museen und Kunsthallen in der Umgebung (bis 100 km)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Grundschule in der Gemeinde Gehrde
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 wird die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Gehrde über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
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bild7
bild12
bild11
bild13
Zustimmung Veröffentlichung
On

4 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Eggermühlen

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Eggermühlen öffnete im September 2019 und hat sich mittlerweile mit seinen Angeboten als feste Größe im Ort etabliert. Gerade für ältere Menschen ist der Dorftreff ein wichtiger Anlaufpunkt, vor allem als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Dorftreff gerade für diese Dialoggruppe einen Mehrwert für die Gemeinde. Daneben nutzen auch (werdende) Mütter Angebote wie die Spielgruppen für Babys und Kleinkinder oder von Hebammen. Ergänzt wird das Programm durch Spieleabende, Doppelkopfrunden, Bastelnachmittage für Kinder oder interkulturelle Kochabende. Neu sind auch Workshops im kreativen Bereich, z. B. Watercolor für Anfänger. Mit Planwagenfahrten wird das kulturelle Angebot in der Umgebung genutzt, beispielsweise der "Dichter- und Denkerweg" im Ort erkundet. Gemeinsam suchen Gemeinde Eggermühlen und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, jährlich 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Eggermühlen um diese Summe reduzieren würde. In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Eggermühlen sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden, die gerade den Seniorinnen und Senioren eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung bieten. StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“) ist schon thematisiert worden, soll aber auch dort sichtbarer werden. Als Ort der Begegnung und des Austauschs ist es wichtig, den Dorftreff Eggermühlen zu erhalten und weiterzuentwickeln und dadurch für die Zukunft zu sichern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Nach Anlaufschwierigkeiten hat sich der Dorftreff Eggermühlen mittlerweile mit seinen Angebote etabliert und wird von den ansässigen Vereinen nicht mehr als "große Konkurrenz" zur Vereinsarbeit gesehen. Dazu beigetragen haben auch die Überlegungen zu den Angeboten, die auf keinen Fall bestehende Angebote der Verein "ersetzen" sollten. Mit dem Mittagstisch, Klönfrühstück und Klönkaffee sind Formate etabliert worden, die mehrmals in der Woche Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung schaffen. Viele Angebote finden im Pfarrheim der Kirchengemeinde statt, aktuell wird dieses kernsaniert und umgebaut. Das hat zur Folge, dass einige Angebote - Sitzgymnastik, Krabbelgruppe - in das Sportlerheim des Sportvereins umziehen mussten, Begegnungs- und Bastelangebote finden im Dorfgemeinschaftsraum statt. Die Herausforderung ist nach wie vor, dass es in Eggermühlen nicht "den Dorftreff" gibt. Durch die Sanierungsarbeiten ist es möglich, dass sich der Gemeinschaftsraum als Anlaufstelle etabliert. Es ist geplant, nach Fertigstellung der Räumlichkeiten wieder auch das Pfarrheim zu nutzen. Der Dorftreff ist leider noch nicht in allen Bevölkerungsgruppen im Ort angekommen. Unter anderem grenzt sich die Gruppe der sog. "Russlanddeutschen" von vielen örtlichen Angeboten aus. Wunsch wäre es, auch diese Gruppe in den Dorftreff zu bekommen. Mit einem "Kasachischen Kochabend" ist ein erster Schritt in diese Richtung getan. Ehrenamtliche Unterstützung für den Dorftreff ist vorhanden. Durch Maßnahmen wie den Kochabend oder direkte Besuche erhoffen sich die Mitarbeiterinnen auch aus diesen Reihen freiwillige Unterstützung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Eggermühlen
Beschreibung
Eggermühlen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Bersenbrück, im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort liegt innerhalb der Ankumer Höhe und im Nordwesten vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Höchster Punkt des Gemeindegebiets ist mit 69 Metern der Osterboll in Sussum. Die Nchbargemeinden sind im Osten Ankum, Kettenkamp, im Süden Merzen, Fürstenau, im Westen Bippen, Berge sowie im Norden Menslage.
Einwohnerzahl
1867
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinde Bersenbrück, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Eggermühlen, insbesondere die kfd als Mitanbieter von Kochangeboten oder auch kleinere Vereine, wie die Werbegemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst, Haus- und Zahnarzt vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Eggermühlen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, ortseigenes Infosblatt, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Eggermühlen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern-Kind-Gruppen, Hebammen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Eggermühlen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
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