Skip to main content

Öffentlichkeitsarbeit

Nachbarschaftsladen Engeo

Ansprechpartner
Volker Rosenfeld
Organisation LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Funktion Pastor und Geschäftsführer Nachbarschaftsladen Engeo, Vakanzvertreter
Kinder und Familien stärken
Projektbeschreibung
Der Nachbarschaftsladen Engeo bietet seit Jan. 21 im Stadtteil Engeo von Bremervörde Hausaufgabenhilfe u pädagogische Angebote für Grundschulkinder sowie Einzelfallberatung. In den Schulferien haben wir Ferienprogramme. Trägerin ist die St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde. Wir wollen Kinder u Familien stärken, denen es an Energie u Möglichkeiten dafür fehlt. 15 Nationalitäten treffen bei uns zusammen, täglich ca. 25 Kinder. Wir praktizieren Integration, deutsch als Verkehrssprache wird eingefordert. Die Sozialarbeiterin leitet das tägliche Geschäft u die 15 Ehrenamtlichen an, die bei den Hausaufgaben helfen, ein Pastor ist Geschäftsführer. Dazu gehören weitere Initiativen, um Eltern der Kinder u Erwachsenen des Stadtteils niedrigschwellig Teilhabe zu bieten (Internationale Kochstudio, Kreativcafé, Gesundheitsprävention). Wir haben eine Webseite, für jeden sichtbares Logo u aktive Öffentlichkeitsarbeit bei Stadtfesten. Wir sind gut vernetzt mit der Kinder/Jugendhilfe, Fachberatungsstellen, Politik in Stadt/Landkreis u ermöglichen schnelle, flexible, eigenverantwortliche ehrenamtliche Initiative im definierten Rahmen ("high accountability, low control"), haben präzise Augen auf Kindeswohl-Standards & hohes commitment: Wir haben ein Haus, gekauft, kernsaniert u instand gesetzt, weitere Ehrenamtliche spielen eine zentrale Rolle: Bauteam, Steuerungsgruppe, in Summe ca. 30. Durch Corona waren Kontakte beschränkt u wir durch 2 temporäre Unterkünfte u Suche, Kauf u Fertigstellung d Hauses auf uns konzentriert. Für die nächsten drei Jahre (24-26) öffnet sich d Blick ins Viertel hinein: Gemeinwesenarbeit (GWA) wird auf allen Ebenen eingeübt, verstanden u gelebt. Geh-Struktur wird eingeübt, Komm-Struktur erhalten: GWA mit Beteiligungsmöglichkeiten wird im Quartier mehrsprachig beworben (Flyer), mit gesellschaftspolitischen Akteuren verbindlich bedacht, Angebots- u Beteiligungsmöglichkeiten gelebt: Bewohner des Quartiers kommen vor Ort ins Gespräch miteinander (Kaffee u Bollerwagen), Migranten werden ermutigt u ertüchtigt, Wünsche/Missstände zu benennen (Runder Tisch). GWA wird transparenter u auf finanzielle Nachhaltigkeit geprüft: Wissenslücken sind geschlossen, Stadtteil wird für interessierte Öffentlichkeit transparent(er) (Führung), jeder Bewohner hat in seiner Straße Ansprechpartner für Engeo (Paten). Kommstruktur hat weiterhin niedrigschwellig Beratung u Bildung (Hausaufgabenhilfe), etabliert weitere Bildungsmöglichkeiten für Kinder (Erlebnispädagogik)
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Herz schlägt für Engeo. Unsere Augen sehen konkrete Herausforderungen, unsere Ohren hören echte Nöte, unsere Hände sind schon tätig. Der Verstand sagt: Es muss weitergehen. Das Portmonee ist aber zu klein. Wir sehen gemischte Bebauung u Bevölkerung ohne viel Kontakt zueinander: Größere Wohnblocks, mit mehrheitlichen Bewohnern in prekärer Lage, oft mit Migrationshintergrund u kleine u größere Einfamilienhäuser mit einfachem bis gehobenem Bürgertum. Alltagsorganisation und kulturelle Prägung sind höchst divergent und führen zu Konflikten. Wir hören aus Gesprächen mit Gebietsexperten von sozialen Gemengelagen: clanmäßig organisierte Abzocke / Trickbetrüger und Polizeieinsätze (Polizei), Überforderung der sprachlichen & sozialen Integration von Kindern in Klassenverbände aus Asylbewerberfamilien (Grundschulen), Streitigkeiten durch juristisch unterschiedliche Behandlung von Ukraine-Flüchtlingen u weiteren Asylbewerbern (Diakonisches Werk), Personalnot im Jugendamt (Auskünfte schwer!), zunehmender Vereinsamung älterer Menschen (Pastor aus vielen Hausbesuchen). Unsere Hände haben seit zwei Jahren mit angepackt. Wir haben eine erfolgreiche Arbeit aufgebaut mit hoher Eigeninitiative (Hauskauf & Renovierung), rund 30 Ehrenamtlichen u nachweislich besseren Schulleistungen bei Kindern in Engeo. Der Verstand sagt: Das Vertrauen von Kindern & Familien in Engeo, Politik, Stadtgesellschaft u Fachnetzwerken ist da. Das Angebot soll zur richtigen Gemeinwesenarbeit ausgebaut werden (Geh-Struktur). Das hochqualifizierte u eingearbeitete Personal will verlängern. OHNE DAS GELD DER LAG MACHT DER LADEN DICHT UND DAS PERSONAL IST WEG. Kommune u Landkreis haben dafür nicht die Mittel.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde Stadtteil Engeo
Beschreibung
Das Stadtteilgebiet lässt sich sehr einfach umreißen. Es ist auf den beigefügten Karten sehr gut zu sehen. Richtung Westen und Süden ist die Umgehungsstraße K102 als Abgrenzung, Richtung Süden der Kreisel von K102 und Gnarrenburger Straße, Richtung Westen durch die Oste. Richtung Norden gibt es zwei Perspektiven: Die erste sieht die Bahnschienen als räumliche Abgrenzung und fokussiert dabei das Lebensfeld. Denn die Straßen Am Kanal, Am Fischerklink, Friedrich-Dedecke-Straße, Isenseestraße, Am bhf S, Findorffstraße, Brunsburg, Kleine Brunsburg liegen hinter den Bahnschienen aus der Innenstadt gesehen. Die Schienen ermöglichen es NICHT, mal eben den Stadtteil zu wechseln. Der Aldi Discounter liegt direkt Am Kanal und ist von hoher Relevanz für die Nahversorgung. Die zweite Perspektive ist die rein formale Grenze. Dann ist der Oereler-Kanal die Grenze, der rund 500 Meter südlich von den Schienen liegt. Das Einzugsgebiet ist die erste Perspektive. Die hier genannten Zahlen aus dem Melderegister sind die aus der zweiten Perspektive. Wir gehen im Antrag aber vom Lebensfeld aus, wodurch statistisch gesehen noch einmal 512 Menschen dazukommen (Quelle: Einwohnermeldeamt).
Einwohnerzahl
2216
Quelle / Anmerkungen
Melderegister über die Stadt Bremervörde
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bereits im Jahr 2017 hat die Stadt Bremervörde vorbereitende Untersuchungen (VU) zur Vorbereitung der förmlichen Festlegung eines städtebaulichen Sanierungsgebietes durchgeführt. Die förmliche Festlegung durch Ratsbeschluss und Veröffentlichung der Sanierungssatzung erfolgte im März 2017. Der angestoßene Prozess wird stetig weitergeführt und durch unterstützende Maßnahmen auf sozialer Ebene flankiert. Nachfolgender Auszug dieser VU erläutert die wesentlichen Missstände: 2.1 Städtebauliche Missstände/Problemlage Nach § 136 Abs. 2 BauGB liegen städtebauliche Missstände vor, wenn innerhalb des Gebietes die vorhandene Bebauung oder sonstige Beschaffenheit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder arbeitenden Menschen auch unter Berücksichtigung der Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung nicht entspricht. Städtebauliche Missstände können sowohl durch Substanzschwächen als auch durch Funktionsschwächen hervorgerufen werden. Das integrierte energetische Quartierskonzept hat klare städtebauliche Missstände im Quartier Engeo identifiziert und aufgezeigt. Eine signifikante Substanzschwäche liegt in der energetischen Beschaffenheit, die derzeit großes Potenzial in der Verbesserung der Energieeffizienz aufweist. Funktionsschwächen sind vor allem in der Nachverdichtung sowie der Barrierefreiheit analysiert worden. Außerdem wurde mit dem Quartierskonzept ein großer Sanierungsstau in der privaten Modernisierung und Instandhaltung ermittelt. Detaillierte Aussagen zu Sanierungsstand und Sanierungsbedarf sind im Quartierskonzept auf den Seiten 16 ff dargestellt. Quelle: Stadt BRV.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
315 (263 Deutsche, 49 Ausländer) Am Kanal: 35 Personen, davon sind 22 Deutsche und 13 Ausländer. Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
279 Personen (240 Deutsche, 39 Ausländer) Am Kanal: 39 Personen (27 Deutsche / 12 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
618 Personen (597 Deutsche, 2 Ausländer) Am Kanal: 44 Personen (44 Deutsche / 2 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
100
Anmerkung
Landkreis Rotenburg Wümme, Stand März 2023: 4,2%. Quelle: Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen für unseren Landkreis, wenn auch nicht für die Stadt: https://www.lk-row.de/portal/pressemitteilungen/ein-jahr-mit-grossen-herausforderungen-900004564-23700.html
GWA/QM-Ansatz
eine angestellte Fachkraft, die ihre GWA-Kenntnisse im Zertifikatskurs vertiefen möchte u sich regelmäßig mit einer erfahrenen GWA-Kollegin austauscht. Die Arbeit leistet für das Quartier einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- u kommunalpolitischer Aufgaben (vgl. Ziele 1,1/ 2,1) u zur Sicherung demokratischer Verhältnisse (vgl. Ziele 2,2/2,3/3,1/3,3) nach dem Subsidiaritätsprinzip (vgl. Ziel 1,3), praktiziert soziale Intervention (vgl. Ziele 1,2/3,2) u fördert das Ehrenamt, steht als kirchliche Trägerin offen gegenüber allen Menschen, zu denen Kontakt entsteht. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Bewohner Engeos, ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen. Das vornehmliche Ziel ist die Verbesserung der immateriellen Bedingungen (Qualität sozialer Beziehungen, Partizipation, Bildung, Integration) im Quartier, aber auch Hilfe u Weitervermittlung bei materiellen Schwierigkeiten (z.B. Existenzsicherung). Die infrastrukturellen Bedingungen sind im Blick (Antrag auf Fußgängerüberweg), die Betroffenen werden grundsätzlich maßgeblich einbezogen (systemischer Ansatz: Experten des eigenen Lebens). Die Arbeit fördert immer die Handlungsfähigkeit & Selbstorganisation im Sinne von individuellem und kollektivem Empowerment. Netzwerk- u Kooperationsstrukturen starten: Der TSV Bremervörde stellt uns für 5h/Woche kostenlos eine FSJlerin, ein Netzwerk mit Tandem e.V., dem Kinderschutzbund, dem Stadtteilladen u uns ist am Horizont.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen von sich aus o durch unsere Impulse ihre Wünsche zum Ausdruck bringen und diesen so gut es geht, gefolgt werden kann, folglich die GWA-Arbeit in Kommunikation transparent und niedrigschwellig ist.
Beschreibung
sich einzelne Gruppen(angebote) bilden, die d GWA unterstützen oder Ehrenamtliche an diesem oder jenem Punkt die Initiative ergreifen und die GWA u das Quartier somit voranbringen.
Beschreibung
bekannter vor Ort durch Banner (Lage), Gehbehinderte gehen u kommen (Barrierefrei), Team wächst, Spontanbegegnungen Beratungstermine ergeben (Niedrigschwelligkeit), pol. Unterstützung in Geld umwandeln, Arbeitsweise anpassen (interkult. Sensibilität)
Beschreibung
die gesamte Bandbreite an Bewohnern u Bürgern, vor allem von Engeo, aber auch aus ganz Bremervörde die GWA hier kennen, nutzen o praktisch/finanziell unterstützen: Migranten, Kinder und Eltern, Senioren, Erwerbstätige/lose, Zugezogene u alt Eingessene.
Beschreibung
jeder relevante Player bekannt ist u konstruktiv, konkret und vertrauensvoll zusammengearbeitet wird für das Quartier und die GWA, sowie die strategische oder punktuelle Zusammenarbeit ausgebaut u gefestigt wird.
Beschreibung
sich wahrnehmbar mehr Menschen in Engeo untereinander durch die GWA kennenlernen (vgl. Ziele). Wenn Paten-Projekt funktioniert u Zulauf findet u Migranten den Mut haben, Missstände zu äußern u Ansprechpersonen kennen und den Kontakt nutzen.
Beschreibung
wir einen Fußgängerüberweg in Nähe des Nachbarschaftsladens haben. Bisher geht es politisch noch nicht erfolgreich voran, obwohl die Gnarrenburger Straße nachweislich zu wenig kinderfreundliche u sichere Straßenüberquerungen hat u wir Fürsprecher haben.
Beschreibung
Landkreis/Stadt/Politik mit uns am Tisch sitzen u überlegen, wie wir das Projekt erhalten u voranbringen können durch Unterstützung in den Finanzen; ein Austausch an Expertise u wahrnehmbar offene u vertrauensvolle Begegnungen stattfinden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Michael Hannebacher
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bremervörder Zeitung - Redaktion
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Thomsen, Vorsitzender Kirchenvorstand St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Claus Dieter Döscher, Homepageverantwortlicher nachbarschaftsladen-engeo.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zwei Grundschulen, vornehmlich Grundschule Engeo (Schulleiterin Frau Wladarsch), aber auch Schulleiter Herr Pochciol (Grundschule Stadtmitte, aber Standort in Engeo))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund, Frau Petra Fischer, inhaltlicher Austausch und Spender, Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderärztin Dr. Petra Janssen, Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landrat Marco Prietz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Bremervörde, Geschäftsführer Norbert Wolf; Frau Schneider ist hier quartalsweise in der Dienstrunde dabei um die Vernetzung zu praktizieren.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Jugendamt - Frau Ulrike Helle (Leitung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeister Dirk Stelling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Uns haben eine Handvoll Mitarbeiter/innen Informationen geliefert für diesen Antrag. Sie stehen stellvertretend für die Unterstützung, die wir bisher in der gesamten Verwaltung der Stadt Bremervörde erlebt haben.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen (Pendant zum Nachbarschaftsladen im anderen Stadtteil) - Diakonin Almut Schmidt und Pastor Volker Rosenfeld; Fachaustausch; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Bremervörde - Eine dortige FSJlerin wird uns für einige Stunden kostenlos zugeteilt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU - Für das Sommerferienprogramm holen wir Forscherucksäcke oder gehen in die Umweltpyramide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dieter Wellbrock - Kontaktbeamter Polizei Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Bayer (Sozialarbeiterin) / Frau Böning (Beratungslehrerin) an der Grundschule Engeo, mit denen Frau Schneider im regelmäßigen Austausch steht.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tandem e.V. - soziale Teilhabe gestalten, Andreas von Glahn, Vorsitzender; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Bremervörde Zeven, Manfred Thoden, stv. Superintendent (Stelle zur Zeit vakant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Airbus Operations Stade - hat uns 2021 10.000 gespendet über die Aktion "Glückspfennig".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marianne & Wilfried Thomas-Stiftung GmbH, Bremervörde, Marianne und Wilfried Thomas, Vorsitzende, 1500 Euro Spende.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Souad Al Hassan, Reinigungskraft und Ehrenamtliche im Internationalen Kochstudio
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen, Birke Schoepplenberg, ffn-Radio-Beitrag über unser Sommerferienprogramm,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Buchhandlung Morgenstern, Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
REWE-Bremervörde, Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. Stehnke, Osterholz-Scharmbeck, Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. D. Schröder KG, Bremervörde; Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WG Pro, Kleinpartei aus Bremervörde, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU, Stadratsfraktion, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Fernsehlotterie, Stiftung Deutsches Hilfswerk, Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ikea Stiftung - Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk in Niedersachsen, Birgit Wellhausen, Fachberatung von Anfang an.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rotaract e.V. (Nachwuchs der Rotarier), Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tafel Bremervörde, gelegentliche Lebensmittelspenden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
zwei Bewohner aus Selsingen; Spende von Quilt zur Verlosung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quilt-Gruppe "Stückwerk", Quilterstellung um diesen zu verlosen zugunsten des Nachbarschaftsladens Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dutzende Spender, darunter auch Firmen, die nicht namentlich genannt werden wollen, aber mit Beträgen bis zu 2000 Euro gerade in der Anfangszeit uns helfen und geholfen haben. Davon mindestens die Hälfte aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mindestens ein Drittel der Ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdB Oliver Grundmann, Ehrenamtlicher
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
die anderen zwei Drittel aus dem Restgebiet der Stadt sind unersetzliche Akteure und hochengagierte Multiplikatoren unserer Arbeit. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle namentlich nennen können.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frank Danker, Nachbar, offenes Auge und Ohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Susanne Weihs, Bestatterin und Nachbarin, Helferin mit Rat und Tat.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeskirchenamt Hannover, Abteilung Bildung und Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die vielen Kinder, die zu uns kommen, sind Multiplikatoren und Ideengeber für die tägliche Arbeit.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bremervörder Sport Club - Ferienprogramm mitgestaltet.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Stadtratsfraktion, Spenderin
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
21-23 unabhängige Finanzierung von Stadt, Kommune u Landkreis: Deutsche Fernsehlotterie, ikea-Stiftung, Eigenmittel. 24-26 haben wir die Zusage der Stadt Bremervörde für jährlich bis zu 44.000 Euro. In 2023 werden wir beim Landkreis 3.500 p.a. beantragen. Vorab wurde Offenheit signalisiert, Endergebnis bleibt abzuwarten. Lücke erhoffen wir von diesem Fördertopf. 24-26 versuchen wir Wohnungswirtschaft u Gewerbe zu integrieren, sowie die Zuschüsse von Stadt u Landkreis mindestens zu stabilisieren
Galerie
nachbarschaftsladen engeo 4c kopie
36 nabasch web
13 nabasch web
14 nabasch web
35 nabasch web
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Annett Habermann
Funktion Fundraiserin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohnerinnen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohnerinnen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und Unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur gemeinschaftlich getragenen und verantworteten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der Bezug barrierefreier Quartiers-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -läge offenstehen. Durch die Belebung der Grünflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürgerinnen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Der soziale Austausch von Senior*innen beschränkt sich größten Teils auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohnerinnen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden, Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, das zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert und Prekarisierung vorbeugt, indem es soziale Grenzen auflöst.
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohnerinnen sowie auf vertikaler Ebene unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohnerinnen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohnerinnen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Nachhaltigkeit
Bis 2028 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützerinnen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.

Gesundes Quartier Bad Laer – Gemeinwesenarbeit und Quartiersentwicklung durch eine Netzwerkstelle

Ansprechpartner
Nina Rohe
Funktion Fördermittelmanagement
Gesundes Quartier Bad Laer – Gemeinsam. Vernetzt. Gestärkt.
Projektbeschreibung
Das Projekt *„Gesundes Quartier Bad Laer – Gemeinsam. Vernetzt. Gestärkt.“* verfolgt das Ziel, die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde Bad Laer durch gezielte Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit zu stärken. Im Fokus steht der Aufbau einer Netzwerkstelle für Quartiersarbeit, die als koordinierende und aktivierende Schnittstelle zwischen Bürger*innen, sozialen Einrichtungen, lokalen Initiativen und Unternehmen fungiert. Ausgangspunkt ist der neue Standort der Osnabrücker Werkstätten gGmbH in Bad Laer, an dem eine inklusive, sozialraumorientierte Struktur entstehen soll. Der Ort soll nicht nur Werkstattstandort, sondern auch ein **offener Begegnungsraum („Open Space“) für das gesamte Quartier** werden. Dieser Bereich wird barrierefrei umgestaltet und als zentraler Ort für Austausch, gemeinschaftliche Projekte und gesundheitsfördernde Aktivitäten nutzbar gemacht. Ein besonderes Augenmerk gilt der Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen, die durch die Angebote der Netzwerkstelle gezielt eingebunden werden. Durch gemeinsame Aktivitäten, Beteiligungsformate und inklusive Gesundheitsangebote werden Vorurteile abgebaut und neue Formen des Miteinanders im Alltag etabliert. Zu den Maßnahmen zählen: - Aufbau und Verstetigung einer Netzwerkstelle als Impulsgeberin für Gemeinwesenarbeit - Förderung lokaler Kooperationen mit Vereinen, Betrieben und sozialen Trägern - Entwicklung und Umsetzung gemeinschaftlicher Projekte mit Bürger*innen - Gesundheitsförderung durch Angebote in den Bereichen Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit - Beteiligung und Aktivierung der Bevölkerung durch niedrigschwellige Formate Das Projekt trägt zur nachhaltigen Quartiersentwicklung im ländlichen Raum bei. Es fördert Selbstwirksamkeit, Zugehörigkeit und Begegnung über soziale Grenzen hinweg – und schafft einen Ort, an dem Nachbarschaft konkret gelebt werden kann. Die Erkenntnisse und Strukturen sollen dokumentiert und in andere Regionen übertragbar gemacht werden. Damit leistet das Projekt einen modellhaften Beitrag für starke Nachbarschaften und soziale Inklusion in Niedersachsen.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Laer steht – wie viele ländlich geprägte Räume – vor erheblichen sozialen und strukturellen Herausforderungen: Die demografische Entwicklung zeigt einen deutlichen Anstieg älterer Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf, insbesondere aufgrund psychischer oder chronischer Erkrankungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf nach alltagsnahen Unterstützungsangeboten, Begegnungsmöglichkeiten und verlässlichen sozialen Netzen. Die bestehenden Angebote im Ort sind vielfach isoliert, zielgruppenspezifisch oder institutionell geprägt. Es fehlt eine verbindende Struktur, die die Menschen, Akteure und vorhandenen Ressourcen im Sozialraum miteinander vernetzt. Viele Betroffene – gerade Menschen mit psychischer Erkrankung oder sozialer Isolation – erleben erhebliche Barrieren beim Zugang zu Teilhabe, Information und aktiver Mitgestaltung. Baulich zeigt sich, dass es im öffentlichen Raum kaum niedrigschwellige, barrierearme Orte für nachbarschaftliche Begegnung gibt. Der ländliche Raum ist durch geringe Fußläufigkeit, eingeschränkten ÖPNV und zentrale Infrastrukturdefizite zusätzlich belastet. Zudem bestehen in Teilen des Ortes überdurchschnittliche soziale Lagen: Alterung, geringe Erwerbsbeteiligung, gesundheitliche Einschränkungen und Vereinsamung sind überdurchschnittlich stark vertreten – insbesondere bei Menschen mit Behinderung oder psychischer Belastung. Das Projekt setzt an dieser Ausgangslage an: Es soll Strukturen schaffen, die Begegnung, Teilhabe und gemeinsame Verantwortung im Quartier ermöglichen – mit einem besonderen Fokus auf Gesundheit, Inklusion und sozialraumorientierter Zusammenarbeit.
GWA/QM-Ansatz
Wir verstehen unsere Arbeit in erster Linie als Gemeinwesenarbeit mit quartiersbezogenem Fokus. Der Ansatz zielt darauf ab, soziale Teilhabe, Inklusion und Selbstorganisation im Gemeinwesen Bad Laer zu stärken – insbesondere für Menschen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder psychosozialer Belastung von Ausschluss bedroht sind. Dabei geht es weniger um bauliche oder städtebauliche Entwicklung im engeren Sinne, sondern um die Förderung sozialer Beziehungen, gegenseitiger Unterstützung und gemeinschaftlicher Verantwortung im lokalen Sozialraum. Elemente des Quartiersmanagements – wie die Nutzung eines zentralen Begegnungsortes („Open Space“), Kooperationsaufbau mit lokalen Akteur*innen und bedarfsgerechte Angebotsentwicklung – sind wichtige Bestandteile. Sie dienen jedoch vor allem der Umsetzung gemeinwesenorientierter Ziele und Methoden: aktivierende Beteiligung, Vernetzung, Empowerment und Ressourcenmobilisierung. Kurzum: → Ziel ist es nicht nur, das Quartier zu managen, sondern die Menschen im Gemeinwesen zu stärken und zu verbinden.

Quartiersmanagement Bernwardsquartier Hildesheim

Ansprechpartner
Jens Dunemann
Funktion Quartiersmanager
Inklusive, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums mit kulturellen Mitteln.
Projektbeschreibung
Wir wollen das Bernwardsquartier in Hildesheim zu einem lebenswerten Ort für viele Menschen und vielfältige Gruppen umgestalten. Die Aufgabe der Transformation und Aufwertung verstehen wir als inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums. Im stark migrantisch geprägten Quartier erschließen und gestalten wir neue Netzwerke und Beziehungen. Gezielt und strategisch überwinden wir dabei soziale Grenzen, erreichen z. B. Migrant*innen, Student*innen, Kulturschaffende, Konsument*innen und Gewerbetreibende gleichermaßen und schaffen so neue Verbindungen. Die Quartiersarbeit aus den letzten zweieinhalb Jahren (Förderung endet 08/2025) soll weitergeführt und -entwickelt werden. Bereits entstandene Verbindungen und Netzwerke wollen wir stärken und erweitern. Dabei haben wir den Ausbau von Beziehungen auf Graswurzelebene im Fokus. Hier hat sich gezeigt, dass es individueller Ansätze bedarf, um diesen sehr heterogenen Pool an Menschen zu erreichen, ihre Bedarfe zu ermitteln, adäquate Begegnungsformate zu schaffen und nachhaltig selbsttragende Netzwerke zu etablieren. Mit unserer Arbeit wollen wir dafür sorgen, dass die Menschen im Berwardsquartier sich als Teil der Hildesheimer Stadtbevölkerung fühlen und auch als solche gesehen werden. Mit verschiedenen Kulturformaten, regelmäßig stattfindenden Quartierstreffen sowie der Ausweitung in den digitalen Raum wollen wir weiter daran arbeiten, Menschen aktiv einzubeziehen und das Viertel gemeinsam weiterzuentwickeln für ein gutes Miteinander, auch über die Quartiersgrenzen hinaus. Daneben sind wichtige Aspekte unseres Herangehens, niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, mit Diversität als sozialer Ressource zu arbeiten, Beziehungen auch aufsuchend zu knüpfen, digitale Sozialräume grundsätzlich mitzudenken und interkulturell zu arbeiten. Das beinhaltet u. a. auch Gewerbetreibende, Konsument*innen oder bspw. ÖPNV-Nutzer*innen, mit ihren spezifischen Interessen und Erwartungen, als Akteur*innen zu begreifen und sie intensiv mit einzubinden. Insbesondere sollen Synergien mit wirtschaftlichen Akteur*innen gefunden werden, welche die Quartiers- und Kulturarbeit unterstützen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Bernwardsquartier liegt zwischen B1 und Bahnhof und ist aufgrund seiner Struktur und isolierten Lage ein schwaches Quartier, im Kanon der Hildesheimer Quartiere. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ist das Areal zwar stark frequentiert, lädt allerdings kaum zum Verweilen ein und wird meist nur passiert. Die ehemalige 1A-Lage Bernwardstraße/Angoulêmeplatz ist inzwischen durch Leerstände und fortschreitende Down-Trading-Prozesse geprägt, obwohl Straße und Platz 2017 saniert wurden. Im Viertel treffen verschiedene Kulturen und Interessen aufeinander. Das sozioökonomische Spektrum des Quartiers ist weit gefächert. Viele hier fühlen sich abgehängt und nicht gemeint, wenn es um Hildesheim geht. Es gibt eine allgemeine Sehnsucht nach stärkerer Sichtbarkeit und Identität. Gesehen wird das Quartier hingegen oft nur als schmuddelige, unsichere Ecke Hildesheims. In den letzten 2 Jahren wurden über eine Bundesförderung/Weiterleitung durch die Stadt Hildesheim QM und Quartierszentrum eingerichtet. Erste Erfolge können verzeichnet werden: Anwohnende und Gewerbetreibende wurden aktiviert, Netzwerke gebildet und verstärkt, regelmäßige Kulturveranstaltungen initiiert. Die Kommune kann einen dauerhaften Betrieb des QM aufgrund fehlender finanzieller Mittel aber nicht leisten. Wir verfolgen eine inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte und partizipative Gestaltung des innenstädtischen Raums mit kulturellen & digitalen Mitteln. Dieser Prozess muss, damit die zarten Pflänzchen der ersten 2 Jahre nicht eingehen, fortgeführt und fachlich begleitet werden. Insbesondere digitale Sozialräume brauchen nach unserer Erfahrung strategische Ansätze, um sie zu erschließen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Bernwardsquartier
Beschreibung
Das Projektgebiet ist im Norden vom Bahnhof mit Zentralem Busbahnhof klar zur Hildesheimer Nordstadt abgegrenzt, offiziell bildet Gleis 1 die Grenze. Das Quartier erstreckt sich bis zur Kaiserstraße (B1), diese bildet als vierspurige Straße mit Durchgangsverkehr eine Barriere zum von vielen als "eigentliche" Innenstadt mit Fußgängerzone empfundenen Gebiet. Im Westen wird das Quartier ebenfalls durch eine zweispurige große Straße, die Marie-Wagenknecht-Straße, begrenzt. Hier dominieren das Verwaltungsgebäude des Landkreises Hildesheim und ein Schwimmbad. Jenseits der Straße geht die Bebauung ebenfalls als Mischung aus Gewerbe- und Wohngebiet weiter. Der Marienfriedhof, heute vor allem als Grünanlage genutzt, bildet im Osten wiederum eine natürliche Begrenzung. Die Bernwardstraße, die dem Quartier auch den Namen gegeben hat, verläuft als Fußgängerzone von Norden nach Süden durch das Gebiet und ist Hauptquerungszone für Menschen auf dem täglichen Weg vom Bahnhof und ZOB zur Arbeit bzw. Schule. Hier sind vor allem Klein- und Kleinstgewerbe angesiedelt. Direkt angegliedert liegt der Angoulêmeplatz als größter Platz im Quartier, hier hat auch der Antragsteller seinen Sitz und hier ist das zurzeit betriebene Quartierszentrum angesiedelt. In den letzten beiden Jahren haben verschiedene Maßnahmen dazu geführt, dass sich die als von vielen als belastend dargestellte Müll- und Sicherheitssituation gebessert ebenso wie sich die Aufenthaltsqualität auf dem Platz erhöht hat. In den Abendstunden, vor allem in der wärmeren Jahreszeit, dient der Platz als Spielwiese und Treffpunkt, vor allem für migrantisch geprägte Communities.
Einwohnerzahl
1571
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach "Mitte Marienfriedhof"
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen unter 25 J. Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen 25-34 J. Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement im Bernwardsquartier entstand vor dem Hintergrund von Stadtentwicklungsbemühungen Hildesheims und hat Schwerpunkte in der ökonomischen und sozialen Aufwertung des innerstädtischen Raums. Wir arbeiten projektorientiert an Kooperationen, Vernetzung sowie der Aktivierung von Ressourcen im Quartier. In diesem Zusammenhang ist der Übergang zur GWA fließend: Das QM setzt in der Quartiersarbeit stark auf kulturell-partizipative Formate und Methoden, Einbindung lokaler Akteur*innen in Projekte sowie niedrigschwellige Begegnungsformate. Diese Ansätze von GWA gilt es im Projekt weiterzuentwickeln und um weitere zielführende Methoden zu ergänzen. Dabei wollen wir durch aufsuchende Kontaktaufnahme die persönlichen Beziehungen ins Quartier stärker entwickeln. Über die weitere Differenzierung der Quartiersarbeit in den digitalen Raum hinein, wollen wir mehr Bewohner*innen erreichen/ansprechen und das Quartier besser sichtbar machen. Aufgrund der Bewohner*innenstruktur im Quartier verfolgen wir bei allen Aktionen eine interkulturelle Herangehensweise.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim/Wirtschaftsförderung und Beteiligungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Migration und Inklusion
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, FB 61 Stadtplanung und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IQ- Interessengemeinschaft Kultur Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Kultur und Stiftungen, dazugehörend auch Projektbüro Kulturregion Hildesheim und Interkulturelle Stelle (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Kulturbüro (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Jugendparlament
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Region Hildesheim, Social Innovation Center
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universität Hildesheim, Fachbereich 2: Kulturwissenschaften & ästhetische Kommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Gestaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Soziale Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Abrahams Runder Tisch Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Tonkuhle (sitzen im selben Gebäude)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KulturLeben e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Greg vom Eck (Kunstfigur, ehrenamtliches Engagement)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheim Marketing GbmH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeister Neustadt/Stadtmitte Tobias Eckardt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmagazin PUBLIC
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora gGmbH Pro Aktiv Center (PACE) & JobClub
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Stadtmitte/Neustadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Amt 403 für Soziales und Senior*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Hildesheim leitet bereits seit 2022 Fördermittel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen an den PULS Hildesheim e.V. weiter, um damit die Entwicklung des Quartiers voranzutreiben. Ein Austausch mit dem Projekt Nord.Pol 2.0 besteht ebenfalls. Wir wollen daraufhin arbeiten, Ressourcen auch mit weiteren Innenstadt-Projekten (u.a. mit dem Bildungsverband Arbeit und Leben Nds. e. V.) zu bündeln, um tendenziell die ganze Stadt koordiniert mit GWA/QM voranzubringen.
Galerie
20230623 192229
20241207 163953
20241105 152429
240620 puls foto frederikpreuschoft 19
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vielfalt gemeinsam im Gemeinwesen gestalten

Ansprechpartner
Moqem Omari
Organisation Stadt Dissen aTW
Funktion Integration- und Gemeinwesenarbeit
Gemeinsam für ein lebendiges Dissen
Projektbeschreibung
Verschiedene Bevölkerungsgruppen an einem Ort führen nicht automatisch zu einem lebendigen Miteinander. Damit Vielfalt tatsächlich gelebt wird, müssen infrastrukturelle Veränderungen gezielt gestaltet, gemanagt und begleitet werden. Hier setzt die Gemeinwesenarbeit (GWA) an. Ziel des Projekts ist es, den sozialen Zusammenhalt in Dissen nachhaltig zu stärken, partizipative Prozesse zu vertiefen und GWA als festen Bestandteil der Stadtentwicklung zu verankern. Dabei soll das Narrativ einer vielfältigen Dissener Stadtgesellschaft gestärkt werden, in der Unterschiedlichkeit als Bereicherung erlebt wird. Aufbauend auf den Erfahrungen des laufenden Projekts (2023-2025) wurden bereits Maßnahmen zur Förderung von Begegnung und Teilhabe entwickelt. Dabei hat sich gezeigt, dass GWA besonders erfolgreich ist, wenn sie niedrigschwellige Begegnungsformate schafft, die auf gemeinsamen Interessen basieren oder im öffentlichen Raum stattfinden. Beispiele dafür sind bewährte Begegnungsformate wie das Tannenbaumsingen oder interkulturelle Picknicks. Weitere Anlässe, wie z.B. die Jubiläumsfeier „75 Jahre Stadtrechte“ sollen genutzt werden, um Begegnung und Partizipation zu stärken, Aufmerksamkeit für die GWA zu schaffen und neue Akteur*innen gezielt einzubinden. Die geplante Neugestaltung des Homann-Areals Geländes bietet zudem die Möglichkeit, bauliche und soziale Aspekte von Anfang an zusammenzudenken und die vielfältigen Bedürfnisse der Bewohner*innen aktiv einzubeziehen. Beteiligungsaktionen wie Pop-up-Workshops oder Stadtteilspaziergänge erfassen Ideen aus der Bevölkerung, während aktivierende Befragungen gezielt die Bedarfe marginalisierter Gruppen ermitteln, um ihre Perspektiven in die Planung einzubringen. Zudem bietet sich die Gelegenheit, neue – dringend benötigte – Begegnungsorte zu schaffen, an denen Menschen zusammenkommen können. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit der Stadtplanung intensiviert, um GWA langfristig in städtische Entwicklungsprozesse zu integrieren. Auch die Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft wird gezielt ausgebaut. Erste Gespräche mit Unternehmen sondieren mögliche Kooperationen, während z.B. das Stadtjubiläum genutzt wird, um GWA in der Wirtschaft sichtbar – und ihren Mehrwert erlebbar zu machen. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz wird Dissen aTW als lebenswerte, vielfältige Stadt gestärkt, in der sich alle Bevölkerungsgruppen zugehörig fühlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In Dissen am Teutoburger Wald leben Menschen aus über 80 Nationen. Besonders prägend ist der hohe Anteil an Arbeitsmigrant*innen aus Südosteuropa, Geflüchteten, Spätaussiedler*innen sowie Personen mit türkischen Wurzeln. Der Anteil der Menschen mit Migrationsgeschichte liegt deutlich über dem Durchschnitt im Landkreis. Diese Vielfalt spiegelt sich jedoch nicht in einem lebendigen Miteinander wider. Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe sind nach wie vor begrenzt und bleiben oft oberflächlich. Eine zentrale Herausforderung für die Stadt ist der Wegfall der Homann-Salatfabrik, die bis 2022 der größte Arbeitgeber der Region war. Mit dem Abzug des Unternehmens verlor Dissen nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze, sondern steht auch vor der Aufgabe, das frei gewordene Gelände sinnvoll zu nutzen. Die Neugestaltung dieses Areals bietet eine einmalige Chance, bauliche und soziale Aspekte von Anfang an gemeinsam zu denken. Dabei ist es essenziell, eine breite Beteiligung sicherzustellen und auch marginalisierte Gruppen aktiv einzubeziehen. Die wirtschaftliche Struktur in Dissen ist weiterhin stark von der Lebensmittel- und fleischverarbeitenden Industrie geprägt. Gleichzeitig leidet die Innenstadt unter einem Rückgang des Einzelhandels und dem Fehlen öffentlicher Begegnungsräume. Vor diesem Hintergrund wird die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu einer zentralen Aufgabe. Durch die Aktivierung der lokalen Wirtschaft kann Vielfalt als Chance sichtbar gemacht werden. Die Verknüpfung von wirtschaftlicher Entwicklung und GWA bietet die Möglichkeit, langfristig Strukturen zu schaffen, die das Zusammenleben in Dissen nachhaltig fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen(aTW) Kernstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Kernstadt von Dissen aTW, in der sich die genannten Herausforderungen besonders bemerkbar machen, insbesondere im Hinblick auf das Miteinander, den Mangel an Begegnungsräumen und die wenig belebte Innenstadt.
Einwohnerzahl
8665
Quelle / Anmerkungen
Stadt Dissen aTW 2025, Landkreis Osnabrück 31.12.2023, Zensus 15.05.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Innerhalb dieses Gebiets leben 2.446 Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft sowie 6.219 Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft, was einem Ausländeranteil von mehr als 28 % entspricht. Über die Hälfte (65%) der ausländischen Bevölkerung stammt aus EU-Ländern. Laut dem Melderegister der Stadt Dissen aTW liegt der Anteil ausländischer Mitbürger im gesamten Stadtgebiet bei 24,9 %. In der Kernstadt lebt eine bemerkenswerte Zahl von Menschen mit internationalem Hintergrund. Dies liegt unter anderem daran, dass es dort viele Mehrfamilienhäuser und Wohnungen gibt, die oft in einem weniger guten Zustand sind und daher vergleichbar günstiger angeboten werden. Auffällig ist auch, dass die Bewohner*innen häufig wechseln (höher Fluktuation), da viele Menschen aus osteuropäischen Ländern nur für eine begrenzte Zeit hier bleiben und anschließend weiterziehen.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund liegt im Projektgebiet dabei noch deutlich höher. Laut Zensus 2022 haben mehr als 38 % der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Dissen aTW eine Einwanderungsgeschichte.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im gesamten Stadtgebiet beträgt der Anteil der Bewohner*innen über 60 Jahre 25,5 %. Im Projektgebiet liegt dieser Anteil deutlich höher, da sich dort viele Seniorenheime und betreute Wohnanlagen im Innenstadtbereich befinden. Besonders interessant ist der Anteil älterer Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Während der Gesamtanteil ausländischer Einwohner*innen in der Stadt bei fast 25 % liegt, machen Personen über 60 Jahre innerhalb dieser Gruppe nur 10 % aus.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf einen ganzheitlichen GWA-Ansatz in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteur*innen. Mit Maßnahmen wie einem mobilen Café, Stadtteilfesten, interkulturellem Picknicken und anderen Formaten werden niederschwellige Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten geschaffen. Die GWA orientiert sich an den Ressourcen der Bewohner*innen und bindet diese sowie lokale Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung aktiv ein, um nachhaltige Netzwerke aufzubauen und das soziale Miteinander in Dissen aTW zu stärken. Ziel ist es, die Teilhabe und Mitgestaltung aller Bevölkerungsgruppen zu fördern. Partizipative Methoden wie Befragungen, Workshops und Pilotprojekte ermöglichen es, Ideen einzubringen und Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen. Bestehende Ressourcen werden gezielt genutzt, um tragfähige Strukturen zu schaffen. Die GWA wird dabei in Stadtentwicklungsprozesse integriert und mit Bereichen wie Wirtschaftsförderung und Stadtplanung verknüpft. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung des Homann-Areals als sozialen Treffpunkt, der Netzwerkbildung und der Sensibilisierung für den Mehrwert von GWA. Durch Kooperationen mit lokalen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sollen langfristige Strukturen entstehen, die über den Förderzeitraum hinaus Bestand haben und die GWA nachhaltig sichern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen beteiligen sich aktiv an Planungsprozessen und Begegnungsformaten. Ihre Ideen fließen sichtbar in Maßnahmen ein, und die Angebote orientieren sich an ihren Bedarfen.
Beschreibung
Bewohner*innen und lokale Akteur*innen initiieren eigene Projekte oder übernehmen Verantwortung in bestehenden Formaten.
Beschreibung
Lokale Ressourcen, Akteur*innen und bestehende Netzwerke werden in die GWA eingebunden und aktiv genutzt. Erfolgreiche Formate werden verstetigt.
Beschreibung
Begegnungsformate werden von einer vielfältigen Bewohner*innenschaft genutzt, sodass interkulturelle und generationsübergreifende Kontakte entstehen.
Beschreibung
Stadtentwicklung, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft arbeiten eng zusammen; GWA wird in kommunale Prozesse eingebunden.
Beschreibung
Dauerhafte Kooperationen mit lokalen Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung bestehen. Mindestens eine neue feste Partnerschaft entsteht.
Beschreibung
Begegnung ist fester Bestandteil des Stadtlebens. Neu entstandene Kontakte und Netzwerke zwischen Bewohner*innen stärken den Zusammenhalt, und Segmentierung nimmt spürbar ab.
Beschreibung
Neue Begegnungsorte entstehen oder bestehende Räume für GWA werden genutzt und dauerhaft gesichert.
Beschreibung
GWA ist in kommunalen Prozessen verankert, über das Projekt hinaus gesichert und mit anderen Stadtentwicklungsprozessen verknüpft.
Vorhandene Strukturen
In Dissen aTW bestehen seit 2023 professionelle Strukturen der Gemeinwesenarbeit, die im Rahmen des Projekts „Vielfalt gemeinsam im Gemeinwesen gestalten“ systematisch aufgebaut wurden. Ziel war es, in engem Dialog mit Bewohner*innen, Zivilgesellschaft und Verwaltung Maßnahmen zur Förderung von Begegnung, Teilhabe und Vernetzung zu entwickeln. Durch Methoden wie aktivierende Befragungen, mobile Cafés und Workshops wurden Möglichkeitsräume geschaffen, um über Vielfalt ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden bestehende Herausforderungen und Potenziale identifiziert und Ideen zur Verbesserung des Zusammenlebens in Vielfalt entwickelt. Zudem wurden erste tragfähige Netzwerke geknüpft und niedrigschwellige, wiederkehrende Begegnungsformate etabliert. Formate wie das gemeinsame Picknicken das Tannenbaumsingen oder das interreligiöse Friedensgebet wurden bewusst im öffentlichen Raum platziert, um neue Zielgruppen zu erreichen und Bewohner*innen unterschiedlicher Herkunft und Hintergründe miteinander in Kontakt zu bringen. Mit dem Arbeitskreis Interreligiöser Dialog wurde zudem eine neue, verbindliche Netzwerkstruktur geschaffen, die regelmäßig tagt und öffentlich sichtbare Impulse (z.B. durch die Aktion „Interreligiöses Friedensgebet“) setzt. Darüber hinaus absolviert der für das Projekt verantwortliche GWA-Mitarbeiter bei der Stadt Dissen aktuell den Zertifikatskurs „Gemeinwesenarbeit“, den er im Mai 2025 abschließen wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Dissen aTW (Öffentlichkeits-, Senioren- Jugend-, Ehrenamts-, Familien- und Integrationsarbeit, Stadtplanung, Ordnungsamt, Soziales und Stadtbücherei); Landkreis Osnabrück (Migrationszentrum, Integrationsbeauftragte, Ehrenamt…), Nachbarkommunen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunst und Kultur im südlichen Osnabrücker Land e.V. , Kreismusikschule Osnabrück e. V., Jazz Club Dissen-Bad Rothenfelde e. V. u.v.m (u.a. Chöre und Ensembles).
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen, Generationennetzwerk der Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Westfälisches Kinderdorf e.V. , Kinder- und Familienzentrum Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Nachhaltigkeit e.V., Industriekultur HOMANN e.V. u.v.m…
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Pflegedienst, Altenhilfe Bethel / Seniorenzentrum Dissen, DRK-Seniorenheim Dissen gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Dissen, Hermann-Freye-Gesamtschule, Lernstandort Noller Schlucht gGmbH, VHS Osnabrücker Land gGmbH und Kindergärten vor Ort (7)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. St.-Mauritius-Kirchengemeinde Dissen, Freie evangelische Gemeinde Dissen, Kath. Pfarreiengemeinschaft a.T.W., Mennoniten-Kirchengemeinde Dissen e.V., Neuapostolische Kirche, DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Dissen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe e. V., Fuchs GmbH & Co. KG, Schulte Fleisch- und Wurstwaren GmbH, Dachser SE Food Logistics, Schlingmann GmbH & Co. KG und weitere Industrie und Handwerkbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft Landkreis Osnabrück eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeit der Stadt Dissen aTW, Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG, Teuto Express Verlags-GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat der Stadt Dissen aTW, Fraktionen und politische Parteien in Dissen aTW, Lokale Vertreter im Landtag und Bundestag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sport: Billard Club Dissen e. V., Turn- und Sportgemeinde Dissen e.V. (Mehrere Abteilungen), Tennisclub Dissen e. V. TUS Aschen-Strang e. V. 1912
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt zielt darauf ab, GWA langfristig in die Stadtentwicklung zu integrieren und ihren Mehrwert für das soziale Miteinander flächendeckend noch stärker erlebbar/ sichtbar zu machen. Durch den Aufbau tragfähiger Netzwerke mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sollen zudem nachhaltige Strukturen geschaffen werden. Insbesondere Unternehmen sollen als Partner gewonnen und Finanzierungsmodelle erarbeitet werden, um GWA langfristig in Dissen zu verankern.
Galerie
2023 logo vielfalt g i g g
20250324 191000
20250308 112940
20250208 140056
img 20241209 wa0096
01 gruppenarbeit 02 vielfalt gestelten konferenz
deniz kurku und thomas uhlen in dissen atw 04
img 20240227 wa0005
img 20240208 wa0006
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Südharz-Mobil – von Bad Lauterberg in den Südharz

Ansprechpartner
Herr Isa Sandiraz
Organisation Landkreis Göttingen
Funktion Integrationsbeauftragter
Aufsuchend, mobil, vor Ort!
Projektbeschreibung
In den drei Städten Bad Lauterberg im Harz (BL), Herzberg am Harz (HB) & Bad Sachsa (BS) im Landkreis (LK) Göttingen (Gö) & der Umgebung der Städte soll mit einem mobilen aufsuchenden Angebot in Form eines bunten auffälligen "Südharz-Mobils" (umgebautes Wohnmobil) die intergenerationale & -kulturelle Begegnung der Bevölkerung (BV) gefördert & Beratung ermöglicht werden. Da bisherige stationäre Angebote nicht ausreichen, um die in den abgelegenen ländl. Gebieten lebende BV zu erreichen, soll mit einem innovativen Ansatz die GWA im Südharz aus- & aufgebaut werden. Dadurch wird ein neuer Sozialraum erschlossen, der von vorhandenen stationären Angeboten bisher ausgeschlossen ist. Zwei Personen (neue GWA und Mitarbeitende bestehender Angebote) sollen gemeinsam im Mobil an diversen Standorten (v.a. ländl. Gebiete & Brennpunkte) Beratung (u.a. Sozial- & Schuldnerberatung) & Begegnung anbieten. Außerdem sollen Begegnungslotsen (BeLo) ausgebildet werden, die Begegnungsangebote in priv. u. öffentl. Räumen im ländl. Raum anbieten. Ziel ist es, den Bewohner*innen (BW) Räume zu bieten, um in Kontakt zu treten, Vereinsamung entgegenzuwirken & Spannungen zw. den BV-Gruppen abzubauen. Zudem soll der Verbreitung v. extremistischem Gedankengut entgegengearbeitet werden. Durch einen Settingansatz wird die defizitäre soziale Infrastruktur gestärkt, v.a. durch lebenspraktische Unterstützung & Beratung, die auf lokale Probleme wie Armut & Arbeitslosigkeit reagiert. Zur Umsetzung wird eine Zusammenarbeit mit den Familienzentren (FZ), Beratungsdiensten, Vereinen & Trägern angestrebt. Zudem soll die städte- und regionenübergreifende Vernetzung intensiviert werden, um das Zusammenwachsen & eine nachhaltige Integration zu fördern. Da die Ausgangslage in den Städten ähnlich ist, können die BW von der Zusammenarbeit mit den vorhanden Strukturen profitieren, da diese sich gegenseitig ergänzen. Es soll kommunenspezifische und -übergreifende Angebote geben. Trotz der ähnl. Ausgangslage gibt es in den Städten unterschiedl. Bedarfe und bestehende Angebote, die durch Kooperation u. Ausweitung des Angebotes & Gebietes ausgeglichen werden können. Gemeinsam können die drei Städte bessere Effekte erzielen, da eine auf eine Kommune beschränkte Vernetzung auf Grund der defizitären Strukturen in den einzelnen Städten weniger erfolgsversprechend ist. Die neuen Angebote sollen allen BW unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, usw. offen stehen & die Bedarfe der gesamten BV in den Blick nehmen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Städte BL, HB und BS liegen im nördl. Teil des LK Gö. sowie im südl. Teil des Harzes. Die drei Städte vereint eine ähnliche Ausgangslage: fehlende soziale Infrastruktur, Kinder- u. Altersarmut, ein hoher u. zunehmender Anteil an älterer Bevölkerung (BV), hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung der BV u. eine hohe Akzeptanz von rechtem Gedankengut. Der größte Träger hat seine Angebote in der Region 2024 eingestellt, wodurch eine Lücke entstanden ist. Zudem existieren Spannungen zw. den verschiedenen BV-Gruppen. lntergenerationale & -kulturelle Begegnungen finden kaum statt u. der soziale Zusammenhalt innerhalb der BV ist nur schwach ausgeprägt. Es lässt sich eine Segmentierung der BV auf emotionaler & sozialer Ebene feststellen. Es gibt kaum Angebote od. Aktivitäten vor Ort, die Begegnungen ermöglichen, wodurch Einsamkeit ein großes Problem darstellt. Insb. für Jugendliche und junge Erwachsene ergibt sich eine schwierige Ausgangslage, da die Städte stark durch die ältere BV geprägt sind u. wenig Angebote für Jugendliche existieren. Zudem handelt es sich um eine ländl. Region, wodurch große Teile der BV nicht durch die bisherigen Angebote erreicht werden, da diese sich hauptsächlich auf die großen Städte konzentrieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die BW nicht mobil sind, da der öffentl. Nahverkehr schlecht ausgebaut ist. Es besteht die Gefahr, dass rechtes Gedankengut sich weiter in der BV vor Ort ausbreitet, da die BV durch die schwierige Ausgangslage anfälliger für extreme Weltanschauungen ist. Durch den mobilen Auf- & Ausbau von GWA-Strukturen soll verhindert werden, dass die Angebotslücke von rechtem Gedankengut u. deren entsprechenden Angeboten eingenommen wird.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Lauterberg im Harz Kernstadt (Aue), Barbis, Bartolfelde, Osterhagen
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um die Städte Bad Lauterberg im Harz, Herzberg am Harz (nordwestlich von Bad Lauterberg) und Bad Sachsa (südöstlich von Bad Lauterberg) sowie und vor allem deren zugehörige Gemeinden im ländlichen Raum. Bad Lauterberg im Harz fungiert als Zentrum, dessen Wirkung sich durch die aufsuchende GWA auf die Region herum sowie die Städte Bad Sachsa und Herzberg ausweitet. Zudem haben die einzelnen Städte jeweils eigene Ausstrahlungskreise bzw. Einzugsgebiete, auf die sich die GWA konzentrieren soll. Diese sind jeweils die dazugehörigen Gemeinden im ländl. Raum, welche durch die aufsuchende GWA erreicht und als neue Sozialräume erschlossen sowie an die Kernstädte angebunden werden sollen. Im Fall von Bad Lauterberg handelt es sich um die Kernstadt und hier vor allem um den Stadtteil Aue, der neben den ländl. Gebieten ebenfalls von der Sozialinfrastruktur ausgeschlossen ist. Dieser ist durch einen Berg vom eher touristischen Stadtteil abgegrenzt ist. Im Stadtteil Aue ist die schwach ausgebaute Sozialstruktur besonders sichtbar. Die angegebenen Merkmale beziehen sich auf Bad Lauterberg gesamt.
Einwohnerzahl
10600
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz Kernstadt, Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau
Beschreibung
Das Teilprojektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg am Harz bzw. die Gemeinden, die zu Herzberg am Harz als Stadt gehören (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau).
Einwohnerzahl
14000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Herzberg am Harz: https://www.herzberg.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000080-25580.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). 18-26 Jahre, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Bad Sachsa Kernstadt, Steina, Neuhof, Trettenborn
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich hier auf Bad Sachsa als Kernstadt und vor allem die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden Steina, Neuhof und Trettenborn.
Einwohnerzahl
7540
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Sachsa: https://www.bad-sachsa.com/portal/seiten/statistik-900000164-33390.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). 18-26, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf,Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt richtet sich an alle Bewohner*innen des Projektgebietes unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität usw., an dessen Interessen bzw. Bedarfslagen sich die aufzubauende GWA orientiert. Es möchte die materiellen (durch Schulnerberatung, Sozialberatung), infrastrukturellen (z.B. durch Ausbau Beratungsangebote) und immateriellen (z.B. Verbesserung des Kontaktes der BV, rechtem Gedankengut entgegenwirken) verbessern und bietet eine mobile Anlaufstelle für die BV vor Ort. Dabei steht kein bestimmtes Thema und keine bestimmte Zielgruppe im Fokus. Stattdessen wird es ein breites Angebot an Begegnungs- und Beratungsformaten geben. Durch die Angebote soll der Zusammenhalt der BV vor Ort gestärkt werden, damit diese sich selbst gegen die erstarkenden rechten Strukturen & Angebote stellen können und zusammenwachsen, um ein besseres Miteinander im Projektgebiet etablieren zu können. Dies ist nicht nur ein regionales, sondern gesamtgesellschaftl. Problem, welches sich im Südharz besonders zeigt. Zudem stehen im Mittelpunkt des Projektes vielfältige gemeindenübergreifende Vernetzungsanstrebungen, um im Südharz ein Netzwerk aufzubauen, welches in den ländl. Gebieten die Infrastruktur stärken soll. Dazu wird mit vielfältigen Aktueren vor Ort, v.a. mit den Familienzentren und der Caritas, kooperiert. Dies soll vor allem die ländl. Gebiete des Südharzes inklusive der Zentren (BL, HB und BS) sozial stärken und auf vielfältige Weise (Beratungs- & Begegnungsebene) voranbringen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen des Projektgebietes wurden informiert, nehmen die Angebote in Anspruch und beteiligen sich aktiv an der Entwicklung und Durchführung neuer Begegenungsformate
Beschreibung
Ehrenamtliche Begegnungslotsen (BeLo) wurden gewonnen u. ausgebildet. Bewohner*innen des Südharzs bieten als BeLo selbstständig Begegnungsformate an und haben eigene Netzwerke gebildet. Zivilgesellschaftliche Strukturen haben sich unter den BW etabliert.
Beschreibung
SWOT-Analyse & Befragung, Ressourcen der BV werden für Begegnungsformate genutzt, BV nimmt Angebote in Anspruch
Beschreibung
Angebote richten sich an sämtliche BV-Gruppen, vielfältge intergenerationale und -kulturelle Beratungs- und Begegnungsformate wurden etabliert, Kontakte zwischen versch. BV-Gruppen finden statt, BV wächst zusammen
Beschreibung
Entstandenes GWA-Netzwerk kooperiert ressortübergreifend mit vielfältigen Akteuren: Beratungsstellen, Schulen, KiTas, Zivilgesellschaft, Behörden usw.
Beschreibung
Netzwerk im Südharz wurde etabliert und wird genutzt, um Beratungs- und Begegnungsangebote anzubieten. Es existieren gemeinsame Strukturen (z.B. E-Mailverteiler, regelm. Austauschreffen). Mehrere Projektbeiräte wurden aus den Netzwerken gebildet.
Beschreibung
Begegnungsangebote stärken Kontakte der BV vor Ort. Es wurden Nachbarschaftsnetzwerke zur Unterstützung etabliert. BV macht positive Erfahrungen durch Begegnungsangebote. Vereinsamung der BV ist zurückgegangen. BV traut sich wieder vor die Tür.
Beschreibung
Versch. Beratungsangebote finden mobil in den ländl. Gemeinden statt. Lebenssituation der BV hat sich durch Beratungs und Begegnung gebessert.
Beschreibung
Städte im Harz arbeiten im Prozess eng mit LK zusammen. Die GWA wurde gemeindeübergreifend etabliert u. dient als gutes Beispiel für mobiles Angebot. GWA-Nachhaltigkeit wurde durch Integration in die komm. Strukturen und Kooperationen gesichert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt BL, Städte HB u. BS (Seniorenbeauftragter, Präventionsrat, Stadtjugendpflege, Gleichstellungsbeauftragte), Landkreis Göttingen (Bereiche: Integrationsbüro, Gleichstellungsstelle, Demografiebeauftragte, FB Jugend, FB Soziales, ABH und Jobcenter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband Südniedersachsen e.V., Familienzentren (MANYWAYS), AWO Bad Lauterberg, Freiwilligenagentur OHA, Tafel, DRK, Kinderschutzbund, Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen (KGS Bad Lauterberg, Grundschule am Hausberg, Einhornschule Scharzfeld), Berufsfachschulen (Physiotherapieschule, Norddeutsche Gesundheitsschule), KiTas (KiTa Spatzennest, AWO-KiTa, KiTa Barbis, KiTa Bartolfelde), VHS Göttingen Osterode gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, FAGö (Freie Altenarbeit Göttingen e.V.), Schützenvereine, Freiwillige Feuerwehr, Kulturvereine, Musikvereine, sonstige Vereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Niedergelassene Ärzt*innen, Krankenhaus, Psychotherapeut*innen (erwachsenen und KuJ), Alten- und Pflegeheime, Selbsthilfegruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden, andere Religionsgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuständige Wohnbaugesellschaften bzw. private Vermieter*innen in den drei Städten (BL, BS u. HB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eichsfelder Tageblatt, Göttinger Tageblatt, NDR, Websites & Social Media-Auftritte von Caritas, Familienzentren z.B.MANYWAYS, Atelier Eckstein, Stadt Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Herzberg am Harz u. LK Göttingen, Facebookgruppe „Lauterberger helfen sich“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Bad Lauterberg im Harz, Stadtrat Herzberg am Harz, Stadtrat Bad Sachsa & Kreistag Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen des Südharzes unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Schicht, usw.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harz Energie (Energieversorger, Kooperation zur Aufklärung über Energieversorgung & erneuerbare Energien, um Unsicherheiten & ihre Konsequenzen (Suchen der Lösung in rechtem Gedankengut) in der BV entgegenzurwirken)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Begegnung als Einrichtung der Stadtverwaltung Bad Lauterberg. Die BeLo-Schulungen werden auch in den Räumlichkeiten von HdB stattfinden. Für die angedachten Integrations- und Demokratiekonferenz in Bad Lauterberg wird HdB als Tagungsort fungieren
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der LK Gö. & Caritas Südniedersachsen e.V. beabsichtigen die Finanzierung des Südharz-Mobils und des Gesamtprojektes inklusive Begegnungsformaten über die Förderperiode hinaus zu sichern. Die Weiterfinanzierung soll v.a. aus kreiseigenen Mitteln & aus zusätzlich akquirierten externen Fördermitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden & sollen das zukünftige Fortbestehen der neuen GWA-Struktur nahtlos gewährleisten.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit - Wangerooge Zuhause für alle

Ansprechpartner
Rieka Beewen
Funktion Interims- Bürgermeisterin
Wangerooge - Zuhause für Alle
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt darauf ab das Gemeinschaftsleben auf Wangerooge nachhaltig zu stärken und soziale Teilhabe für alle Generationen zu fördern. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen werden Begegnungsmöglichkeiten geschaffen, dass Ehrenamt gestärkt und die Vernetzung innerhalb der Inselgemeinschaft verbessert. Ein zentraler Bestandteil ist die Organisation von regelmäßigen Veranstaltungen und gemeinsamen Aktivitäten, darunter Saisonstart- und Abschlussfeste. Ergänzend dazu werden ehrenamtliche Aktionen zur Verschönerung der Inselgemeinde durchgeführt. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der sozialen Teilhabe älterer Menschen durch Initiativen wie Spielenachmittage für Jung und alt, Themenabende mit Vorträgen und - aber auch durch Projekte wie den Quartiersgarten oder das Sozialatelier, wird Einsamkeit im Alter entgegengewirkt. Um jungen Menschen mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten zu geben, wird die Kinder- und Jugendarbeit auf der Insel gefördert. Dazu gehört die Erweiterung des Sockenlandes und der Indoor-Sandkiste nach einem basisdemokratischen Prozess mit den Inselkindern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Verbesserung der Kommunikation zwischen Bürgern, Vereinen, Unternehmen und der Gemeindeverwaltung. Eine benutzerfreundliche Ortsapp wird eingeführt, um Informationen zu bündeln und den Austausch zu erleichtern. Zu dem werden Maßnahmen zur Förderung von Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung umgesetzt, dazu zählen eine Vortragsreihe zu Klimaschutz und Müllvermeidung, die Einrichtung eines Verteilers für Lebensmittels, eines Tauschregals für Alltagsgegenstände sowie eine regelmäßige Kleiderbörse. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Nutzung von Sozialen Netzwerken ist elementarer Bestandteil der Kommunikationsstrategie, deren Zielsetzung es ist die Inselgemeinschaft nachhaltig in das Projekt einzubinden. Langfristig soll so eine lebendige, nachhaltige und vernetzte Gemeinschaft auf Wangerooge entstehen, die das Miteinander stärkt und allen Generationen ein vielfältiges und inklusives Angebot bietet.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Hauptprobleme der Inselgemeinschaft bestehen weiterhin auf der Insel im Bereich Einsamkeit und Isolation von Insulanerinnen und Insulanern, insbesondere im Alter. Die gesellschaftliche Teilhabe ist dadurch stark eingeschränkt. Weiterhin fehlt es an vielfältigen, qualifizierten Freizeitangeboten für alle Generationen. Hier soll eine tiefere Vernetzung von Ehrenamtlichen, Bedürftigen und anderen Akteuren zur Sicherung oder Wiederherstellung der Lebensqualität eine grundlegende Voraussetzung werden. Häufig können aufgrund der Insellage und der Inselgröße Angebote nur durch qualifiziertes Ehrenamt gewährleistet werden. Die Willkommenskultur auf der Insel muss außerdem ausgebaut werden, damit sich Neubürger*innen schneller zuhause fühlen und besser integriert werden. Zielsetzung ist vor allem, dass Neubürger*innen dauerhaft auf der Insel bleiben wollen, um eine bessere Auslastung der sozialen Einrichtungen aber auch insgesamt eine bessere Gemeinschaft zu erreichen. Vernetzungen sollen durch zahlreiche gemeinschaftliche Projekte und Veranstaltungen erreicht werden. Die Förderung von Ehrenamt steht dabei immer im Vordergrund. Die Stelle Soziales wird in der Gemeindeverwaltung bereits jetzt besetzt und soll zukünftig durch dieses Projekt einen breiteren Handlungsspielraum, insbesondere einen finanziell sinnvollen Rahmen bekommen. Diese Stelle wird auch über das Projekt hinaus im Haushaltsplan eingeplant und ist unbefristet und damit langfristig geplant.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Inselgemeinde Nordseeheilbad Wangerooge. Die entsprechende Abgrenzung des Fördergebietes ergibt sich aus den Grenzen der Gemeinde Wangerooge und ist aufgrund der Insellage leicht auszumachen.
Einwohnerzahl
1022
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Arbeitslosigkeit ist auf der Insel sehr gering und stark durch saisonale Schwankungen geprägt. Die Zahl ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil müsste deutlich unter 1% liegen.
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auch hier ist die Zahl saisonal sehr starken Schwankungen unterlegen und ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist korrekt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dies ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil dürfte deutlich unter einem Prozent liegen. Wir haben bei 1239 Einwohnern insgesamt fünf Kinder, die von der Lehrmittelbefreiung profitieren.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist dem EMA entnommen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist annähernd, da sie saisonal ebenfalls sehr schwankend ist.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll dazu dienen die Insulaner*innen weiter miteinander zu vernetzen und das ehrenamtliche Engagement auf der Insel und das Miteinander insgesamt zu stärken. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen werden Begegnungsmöglichkeiten geschaffen, dass Ehrenamt gestärkt und die Vernetzung innerhalb der Inselgemeinschaft verbessert. Hierzu gibt es aus dem ersten Förderprojekt und der Erarbeitung des Tourismus- und Lebensraumkonzeptes ganz konkrete Maßnahmen wie z.B. die Errichtung eines Quartierkartens und die Einführung von bestimmten Veranstaltungsformaten, die im Rahmen des aktuellen Projektes "Wangerooge- Zuhause für Alle" umgesetzt werden sollen. Wangerooge - Zuhause für Alle basiert dabei auf der Vision, die bei der Erarbeitung des Tourismus- und Lebensraumkonzeptes als grundlegende strategische Ausrichtung für die Zukunft der Insel vereinbart worden ist. Zuhause für Alle - soll der Ort sein, an dem sich alle auch für das gemeinsame Zuhause verantwortlich fühlen. Gemeinwesenarbeit koordiniert dabei die Verantwortlichkeiten und schafft Verbundenheit und Verbindlichkeit. Auf den Erfolgen der letzten Förderperiode soll hierbei aufgesetzt werden und einzelne Projekte intensiv bearbeitet werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Veranstaltungen mit unterschiedlichen Altersklassen, Herkünften und Hintergründe regelmäßig auf Augenhöhe stattfinden
Beschreibung
Das Zusammenspiel aus Tourismus; Gastgeber sein und eigener Lebensqualität in Einklang gebracht worden ist. (Messbarkeit = Einwohnerbefragung)
Beschreibung
Infrastrukturprojekte umgesetzt worden sind (Quartiersgarten, Sozialatelier usw.)
Beschreibung
Veranstaltungsformate angenommen werden und die Resonanz positiv bleibt; Wenn Menschen weiter die Idee "Wuppen" und "Gemeinwesen" tragen und das agile Netzwerk am Ende der Projektlaufzeit gewachsen ist
Beschreibung
Die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren und Behörden vertieft wird und das Verständnis für das gegenseitige Tun gewachsen ist.
Vorhandene Strukturen
Die Gemeinwesenarbeit basiert auf einer professionellen Struktur mit einem agilen, ehrenamtlichen Netzwerk. Die Arbeit im Bereich Gemeinwesen wurde im vergangenen Jahr von Frau Eims auf Frau Kopfer in einem fließenden Übergang übertragen. Frau Kopfer kann auf ein großes, ehrenamtliches und hauptamtliches Netzwerk zurückgreifen. Es arbeiten Hand in Hand der Seniorenbeirat, die Mini-Tafel und der Landkreis mit seinen zuständigen Behörden für soziale Themen. Ferner gibt es einen Lenkungsausschuss, der aus dem Toruismus- und Lebensraumkonzept hervorgegangenen ist sich im Bereich Dorfentwicklung, Inselleben und Gemeinwesen als beteiligtes Umsetzungremium versteht. Auch die "Wupp-Truppe" ist aus diesen Themen hervorgegangen und unterstützt das Thema Gemeinwesen, Miteinander bei zahlreichen AKtionen wie dem Streichen von Schutzhütten, dem Jähten von Unkraut an Öffentlichen Plätzen usw. Das Gemeinwesen ist eng mit diesen Akteuren verknüpft. Es gibt regelmäßige, öffentliche Arbeitskreise zu Dorfverschönerungen, die auch weiterhin vom Gemeinwesen begleitet werden sollen und neue Ideen hervorbringen sollen. Bei den letzten Terminen waren stets mehr als 20 Personen anwesend, die ehrenamtlich Ideen umsetzen und "wuppen" wollten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Rieka Beewen (Kurdirektorin;AVBGM), Ulrike Drees(Zentrale Dienste), Peer Behse (Bauen und Ordnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ursula Boog
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wupp-Truppe, Lenkungsausschuss, Kulturverbund, agiles Netzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tierschutzverein, Friesenfestival e.V, Mellumrat e.V., Meeresleuchten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Renate Zerhusen (Seniorenbeirat), Sport- und Funktion (Inka Gerdes und Marc Steffen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hauke Danker, Anika Gebhardt, (Schule) Annabel Mempel (Nationalpark-Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jan Jansen, Egebert Schlotmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ralf Keulen und Rüdiger Mann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Peter Kuchenbuch-Hanken, Antje Hagemann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat insgeamt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stabstelle Soziales wurde in der Gemeindeverwaltung im Hinblick auf eine lange, nachhaltige Dorfentwicklung angelegt. Weiterhin hat der Gemeinderat diesen Antrag im Sinne der Beschlussfassung des Tourismus- und Lebensraumkonzeptes samt Strategie und Maßnahmen festgelegt und die Handlungen der nächsten Jahrzehnte an dieser Zielsetzung beschlossen. Weiterhin ist die Insel auf dem Weg zum Dorfentwicklungsplan was langfristig weitere Förderungen ermöglicht.
Galerie
screen gemeinwesen
Zustimmung Veröffentlichung
On

freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!

Ansprechpartner
Daniel Diedrich
Funktion Geschäftsführer
#freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
Projektbeschreibung
Eine Freiwilligenagentur für Laatzen soll an die Leine-VHS angegliedert werden, um das Ehrenamt in der Region gezielt zu stärken, Engagierte zu unterstützen und neue Ehrenamtsstrukturen aufzubauen. Ziel ist es, sowohl bestehende Vereine zu beraten als auch neue ehrenamtliche Initiativen in Laatzen zu fördern. Die Freiwilligenagentur wird als zentrale Anlaufstelle für ehrenamtlich Tätige fungieren und niederschwellige Angebote zur Qualifizierung, Vernetzung und Projektentwicklung bereitstellen.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Laatzen ist ein besonders diverser Sozialraum mit urbanen und ländlichen Strukturen. In vielen Vereinen besteht ein Problem der Überalterung, Nachwuchsmangel und fehlender Modernisierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die sich gerne engagieren würden, aber keinen Zugang zu bestehenden Strukturen finden. Das Konzept der #freiwilligeVHS (Freiwilligenagentur für Laatzen) basiert auf einem modernen „Empowerment-Ansatz“, der Ehrenamt nicht nur vermittelt, sondern aktiv begleitet, vernetzt und unterstützt. Die Agentur wird: Bestehende Vereine durch Beratung und Qualifizierung unterstützen (z. B. Vorstandsarbeit, Fördermittel, Digitalisierung). Neuen ehrenamtlichen Initiativen einen strukturierten Einstieg ermöglichen. Eine Brücke zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung schlagen. Die Anerkennungskultur für Ehrenamtliche stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst das Stadtgebiet von Laatzen in Niedersachsen. Laatzen liegt südlich von Hannover und zeichnet sich durch eine heterogene Sozialstruktur aus, bestehend aus sowohl urbanen als auch ländlichen Bereichen. Gebietsspezifische Merkmale: Urbane Gebiete: Laatzen-Mitte und Alt-Laatzen sind dicht besiedelt und geprägt von einer hohen sozialen Durchmischung sowie einer höheren Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte. Herausforderungen: Geringe Identifikation mit dem Sozialraum, prekäre Lebenssituationen, erschwerter Zugang zu bestehenden Ehrenamtsstrukturen. Ländliche Gebiete: Die Stadtteile Ingeln-Oesselse und Gleidingen weisen gewachsene Vereinsstrukturen auf, die häufig mit Überalterung und Nachwuchsmangel zu kämpfen haben. Herausforderungen: Veraltete Vereinsstrukturen, starre Hierarchien, Schwierigkeiten bei der Modernisierung und Mitgliedergewinnung. Sondergebiete: Rethen liegt zwischen urbanen und ländlichen Strukturen und hat eine aktive Zivilgesellschaft mit bereits bestehenden Vernetzungen, die weiter gestärkt werden können. Industrie- und Gewerbegebiete bieten Potenzial für Corporate Volunteering und Kooperationen mit Unternehmen zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement. Abgrenzung und Fokus des Fördergebietes: Die Freiwilligenagentur Laatzen wird als zentrale Anlaufstelle für das gesamte Stadtgebiet fungieren. Besondere Schwerpunkte liegen auf: Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen, insbesondere in den ländlichen Ortsteilen. Niedrigschwelliger Zugang für neue Engagierte, insbesondere in den urbanen Quartieren. Zusammenführung von Engagement zwischen Stadt- und Landbevölkerung zur optimalen Nutzung von Synergien. Die räumliche Begrenzung des Fördergebietes deckt sich mit den politischen Grenzen der Stadt Laatzen, während die inhaltliche Ausrichtung auf die spezifischen lokalen Herausforderungen zugeschnitten ist.
Einwohnerzahl
41966
Quelle / Anmerkungen
www.laatzen.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ja, die Gründung der Freiwilligenagentur Laatzen kann in Teilen als Gemeinwesenarbeit (GWA) und Quartiersmanagement verstanden werden, jedoch mit einem erweiterten Fokus auf das Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement. Gemeinwesenarbeit (GWA) Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, soziale Teilhabe zu stärken, gesellschaftliche Ressourcen gerecht zu verteilen und das Miteinander im lokalen Raum zu fördern. Die Freiwilligenagentur übernimmt dabei mehrere zentrale Aufgaben: Partizipation und Selbstorganisation: Sie fördert die Eigeninitiative der Bürger*innen und unterstützt sie bei ehrenamtlichem Engagement. Besonders Gruppen, die bisher wenig Zugang zum Ehrenamt hatten (z. B. Migrant*innen, ältere Menschen, sozial Benachteiligte), werden gezielt eingebunden. Stärkung des sozialen Zusammenhalts: Durch Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen trägt die Agentur dazu bei, das lokale Ehrenamt als Rückgrat des Gemeinwesens zu stärken. Sie setzt auf Empowerment, indem sie Engagierte nicht nur vermittelt, sondern auch berät und qualifiziert. Verbesserung der Lebensqualität: Ehrenamtliche Initiativen können durch die Agentur gezielt gefördert werden, um Angebote für verschiedene Zielgruppen (Senioren, Familien, Jugendliche) zu schaffen. Dies führt langfristig zu einer Belebung des Sozialraums und einem verbesserten Zusammenleben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch partizipative Ansätze wie Ehrenamtsforen, niedrigschwellige Beratungsangebote und direkte Einbindung der Bürger*innen in die Gestaltung von Projekten. Persönliche Ansprache, Anerkennungskultur und individuelle Unterstützung fördern Teilhabe und Enga
Beschreibung
Selbstorganisation entsteht durch Schulungen, Beratung und Vernetzung. Workshops zu Vereinsarbeit, Mentoring und digitale Plattformen geben Wissen und Sicherheit. Unbürokratische Anlaufstellen fördern Eigeninitiative und ermöglichen Engagement auf Augenhö
Beschreibung
Stärken vor Ort werden durch Vernetzung bestehender Initiativen, Nutzung lokaler Expertise und Kooperation mit Vereinen, Verwaltung und Unternehmen gefördert. Ressourcen teilen, Synergien schaffen und Ehrenamtliche gezielt einbinden stärkt die Gemeinschaf
Beschreibung
Durch inklusive Netzwerke, gemeinsame Veranstaltungen und interdisziplinäre Projekte fördern wir den Austausch zwischen Zielgruppen. Bildung, Dialogformate und Mentoring stärken gegenseitiges Verständnis, schaffen Synergien und fördern eine Kultur der Zus
Beschreibung
Durch enge Kooperation zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Bildungseinrichtungen. Regelmäßige Austauschformate, gemeinsame Projekte und transparente Kommunikation fördern Synergien, reduzieren Doppelstrukturen und stärken eine vernetzte Zusammen
Beschreibung
Durch regelmäßige Netzwerktreffen, Austauschplattformen und gemeinsame Projekte fördern wir Kooperationen. Direkte Ansprache, verbindliche Absprachen und digitale Tools stärken den Zusammenhalt, vermeiden Doppelstrukturen und schaffen nachhaltige Partners
Beschreibung
Durch Begegnungsräume, gemeinsame Aktionen und Beteiligungsformate stärken wir den Austausch. Feste, Nachbarschaftsprojekte und Ehrenamtsinitiativen fördern Zusammenhalt, während niedrigschwellige Angebote und Anlaufstellen Teilhabe für alle ermöglichen.
Beschreibung
Durch bedarfsgerechte Treffpunkte, digitale Plattformen und unterstützende Strukturen für Vereine und Initiativen. Kooperationen mit Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft optimieren Ressourcen, verbessern Zugänge und schaffen nachhaltige Orte für E
Beschreibung
Durch Vernetzung von Verwaltung, Ehrenamt, Wirtschaft und Bildung fördern wir Kooperationen. Regelmäßiger Austausch, gemeinsame Strategien und transparente Kommunikation schaffen Synergien, vermeiden Doppelstrukturen und stärken Zusammenhalt
Vorhandene Strukturen
Laatzen verfügt über bestehende ehrenamtliche und professionelle Strukturen, die als Grundlage für den Fördergegenstand 2 dienen. Besonders in Laatzen-Mitte, das im Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“) gefördert wird, gibt es Netzwerke zur Stärkung der Zivilgesellschaft. 1. Kommunale und professionelle Strukturen: Stadtteilbüro Laatzen-Mitte: Schnittstelle zwischen Bürger*innen, Verwaltung und sozialen Akteuren Förderung sozialer Teilhabe und Stadtteilentwicklung Generationen-Treff Rethen: Begegnungsstätte für intergenerationellen Austausch Unterstützung von Senior*innen und neuen Engagementformen 2. Ehrenamtliche Strukturen: Interessengemeinschaft der Vereine, Verbände und Organisationen Laatzen-Mitte: Koordination und Vernetzung von Ehrenamtlichen und Vereinen Lokale Initiativen und Nachbarschaftsprojekte: Stadtteilinitiativen, Sportvereine, kulturelle Gruppen 3. Integration und Gemeinwesenarbeit: Sozialarbeit in Schulen und Kitas zur Unterstützung von Kindern und Familien Mehrgenerationenprojekte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts Fazit: Laatzen bietet eine stabile Ausgangslage für die Freiwilligenagentur, da vorhandene Strukturen bereits auf Vernetzung, Ehrenamt und Gemeinwesenarbeit ausgerichtet sind. Die Agentur wird diese weiter stärken und ausbauen.
Nachhaltigkeit
Die #freiwilligVHS wird nachhaltig in die kommunale Struktur eingebunden, indem sie als zentrale Anlaufstelle für Ehrenamt etabliert und mit Verwaltung, Vereinen und Bildungseinrichtungen vernetzt wird. Die langfristige Finanzierung erfolgt durch kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen, Unternehmenskooperationen (CSR) und Eigenmittel aus Bildungsangeboten. So wird eine stabile, zukunftssichere Struktur für bürgerschaftliches Engagement geschaffen.
Galerie
was macht eine freiwilligenagentur
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam anstatt einsam - Gemeinschaft stärken - Vielfalt (er)leben!

Ansprechpartner
Ulrike Buka
Funktion Sozialpädagogin - Beratungsservice
Gemeinsam anstatt einsam!
Projektbeschreibung
Im Quartier leben zu 1/3 Menschen mit Migrationshintergrund, 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Nds. mit dem höchsten Anteil von zugezogenen (Spät)aussiedlern in den 90er Jahren. Der Schwerpunkt des Projektes ist Begegnungen und Engagement zu schaffen, um die in den vielfältigen Gruppen von Einsamkeit betroffener Menschen so zusammenzubringen, dass sie sich füreinander engagieren, denn jeder 10. Mensch fühlt sich in Dtld. einsam! Das besondere ist ein bereits bestehendes starkes Trio aus Kreisverwaltung (QM)- Bewohnervertretung (Beirat)-Wohnungswirtschaft (GWG). QM mit niedrigschwelligen Q-Büro als Kontaktstelle vor Ort vermittelt schnelle Hilfen, vernetzt die relevanten Akteure im Quartier, koordiniert ressourcenübergreifend. GWA ist nicht verortet, soll Selbsthilfeprozesse der Mensch vor Ort unterstützen und begleiten. QM, GWG, Beirat, GWA sollen Hand in Hand diese bedarfsgerechten, füreinander engagierte Angebote und Prozesse zur Verbesserung der Lebenssituationen unterstützen, die so Zusammenhalt stärken. Ziel ist ein kultureller Wandel von einer zunehmenden Vereinsamung der Menschen hin zu einer, gelebten, zusammenhaltenden kulturellen, bunt gelebten Gemeinschaft, die sich selbst organisiert. Der Beirat ist dabei eine gefestigte Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Kontakt zu anderen hilfreichen Netzwerken, unterstützend im Aufbau ressourcenübergreifender Strukturen. Mit einem Projektfonds sollen bedarfsgerechte Projekte von Bewohner-/innen unterstützend mit aufgebaut werden. Integration und Zusammenhalt findet so durch gelebte Gemeinschaft, aktive Beteiligungsmöglichkeiten, erlebte Selbstwirksamkeit in Win-Win Situationen statt. Engagement für die Gemeinschaft, da wo es einem Freude macht, bietet dazu Weiterbildung, sinnstiftendes Handeln, erlebte Wertschätzung und macht dadurch glücklicher, kann Einsamkeit und Sprachbarrieren überwinden. Geflüchtete Menschen aus autokratischen Systemen können gelebte Vielfalt und basisdemokratische Beteiligungsprozesse sowie Hilfsstrukturen kennen-/leben lernen. Menschen in ähnlichen Situationen können so weiter unterstützt werden. Menschen mit seelischen/körperlichen Beeinträchtigungen können z.B. ortsnah sich mit ihrem Engagement in einer selbstwirksamen Rolle erleben und Selbsthilfekräfte stärken, da sie ihr Engagement steuern können wie es ihnen gut tut.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Sozialwohnsiedlungen der 1960er/70er Jahre in städtischer Randlage mit vorhandenen Schichtwohnungsbaucharakter. 90er Jahre vornehmlich Zuzug von (Spät)Aussiedlern, danach heterogene Durchmischung jedoch oft mit Bewohner-/innen mit Migrationshintergrund. Seit 2015 vermehrter Zuzug von Geflüchteten aus Syrien, später aus der Ukraine zu verzeichnen. Vergleichbare hohe Einwohnerdichte, es leben 5153 Personen, ca. 1/3 Flüchtlings-/Migrationshintergrund mit 76 versch. Nationalitäten, überwiegend ohne dt. Staatsangehörigkeit. Senioren ab 60 Jahren sind ebenfalls ca. 1/3 vertreten, ins Rentenalter kamen im laufe des vergangenen Jahres 27,13 % dazu. Wohn- und Schlafstadtteil, kaum gewerbliche Arbeitsplätze, schwach ausgeprägte Dienstleistungsangebote z.T. wenig soziale Infrastruktur, "Jugendtreff" 1x mtl. mit Anmeldung. Das Gebiet mit einen Radius v. ca. 1 km, hat nur 1 Kiga. Lediglich angrenzend: 2 Grundschulen, 1 IGS mit Sporthalle/-platz, 1 Gymnasium. Auf Initiative des Geschäftsführers der GWG (Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft) ein QM in dem benannten Stadtteil aufzubauen, beteiligte sich der Landkreis Gifhorn - Fachbereich Soziales mit einem Q-Büro als Kontaktstelle für alle Bürger-/innen und u.a. Legung struktureller Grundlagen zum Aufbau einer Gemeinwesenarbeit, mit einer Beteiligungskultur der Bewohner-/innen. Eine Sozialarbeiterin konnte im Frühjahr 2023 starten ohne Budget. Von Kontakt +Aktionen profitierten überwiegend GWG-Mitglieder. Im Herbst 2024 wurden Info-Tage für alle Bewohner-/innen und Netzwerke durchgeführt. Durch Fördermittel konnte ein Quartiersbeirat als Verein gebildet werden mit 23 Mitgliedern. Nun benötigt es die Umsetzung /Start von GWA.
GWA/QM-Ansatz
Das beim Landkreis Gifhorn verortete kommunale Quartiersmanagement (QM) ist bereits seit Frühjahr 2023 mit Unterstützung der Wohnungswirtschaft (GWG) im Aufbau und arbeitet u.a. nach dem Arbeitsprinzip der GWA am strukturellen Aufbau dieser. Dazu wurde ein Quartiersbeirat als gemeinnütziger Verein gegründet und parallel soll nun mit dem Projekt Gemeinsam anstatt einsam – Gemeinschaft stärken – Vielfalt (er)leben! die notwendige GWA ergänzend vor Ort aufgebaut werden, der Beirat in seiner Arbeit unterstützt werden. Das bedeutet, dass die Bewohner/innen in der GWA als mündige Bürger mit ihren Bedarfen und Stärken im Mittelpunkt stehen sollen, Projekte gemeinsam entwickelt und in erstmal unterstützenden Selbsthilfeprozessen umgesetzt werden. QM, GWA, GWG und der Quartiersbeirat arbeiten dabei eng Hand in Hand mit zeitnahem Austausch. QM und GWG arbeiten dabei eher auf der Akteursebene während GWA und Q-Beirat eher auf Bewohnerebene arbeiten. Das Q-Büro bietet dabei niedrigschwellige Ansprechpartner aller 4 Akteure vor Ort. QM verbindet alle relevanten Akteure ist Netzwerkknoten, koordiniert ressourcenübergreifend als Schnittstellenmanagement, sorgt für notwendige Rahmenbedingungen. GWA hört, vermittelt unterstütz und begleitet die Menschen + ihren Beirat. Die Bürgerbeteiligung trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen der Menschen bei. Dieses bereitet den Weg zu einem Paradigmenwechsel von präventiver Hilfe zur Förderung von selbstorganisierten guten Nachbarschaften.
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird vom FB 5- Soziales und Vorstand des LK Gifhorns gewünscht und unterstützt, jedoch ist noch kein Budget vorhanden, der Aufbau wurde von der Wohnungswirtschaft unterstütz und teilweise durch eine Deckungsring. Ziel ist eine ressourcenübergreifenden Fachstelle/Koordinierungsstelle, in der notwendigen nachhaltige Rahmenbedingungen umgesetzt werden. "Finanztöpfe" könnten gemeinsam genutzt werden. Der Q-Beirat ist als Verein gebildet, langfristig soll er eigenständig agieren.

Haus der Frauen

Ansprechpartner
Nergiz Sagir
Funktion Vorstandsvorsitzende
ein kreativer Safer Space für mehr Sichtbarkeit
Projektbeschreibung
Im Projekt entsteht im Stadtteil X das "Haus der Frauen" als Quartierstreff von und für Frauen. Das Projekt folgt dabei die übergeordneten Ziele, einerseits einen offenen Treff im geschützten Raum zum Wohlfühlen, Begegnen, Sich Entfalten und Bilden zu etablieren, andererseits die Sichtbarkeit von häufig übersehenen Zielgruppen, wie vor allem migrantisierten Frauen mittleren Alters, zu erhöhen. Aufbauend auf der über 400 Mädchen und Frauen umfassenden Community von Maria e.V. wird in einem ersten Schritt eine Bedarfsanalyse im Dialog mit der Projektzielgruppe im Stadtteil X durchgeführt. Dabei werden Frauen aus dem Stadtteil befragt, zu Mecker-Cafés und Ideenwerkstätten eingeladen, um eine gemeinsame Vision eines bedarfsgerechten Quartierstreffs zu entwickeln. In dieser Phase erfolgt auch eine intensive Vernetzung mit im Stadtteil wirkenden Akteur*innen, Organisationen und Multiplikator*innen. Parallel werden geeignete Räumlichkeiten im Stadtteil angemietet und unter Berücksichtigung der entwickelten Vision gemeinsam mit den Frauen aus dem Stadtteil gestaltet und eingerichtet. Bei Bedarf schreinern die Frauen die gewünschten Möbel selbst. Im neu eröffneten "Haus der Frauen" entsteht ein offener Treffpunkt, aus dem heraus sich im Dialog mit den Anwohnerinnen bzw. von diesen organisiert nach und nach Angebote entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf Angeboten, in denen sich die Frauen kreativ ausleben, sich im intergenrationalen Zusammenwirken empowern und die Sichtbarkeit ihrer Lebenswelt in die Stadtteilöffentlichkeit tragen können. So entstehen z.B. aus Kreativwerkstätten und Biografie-Workshops von den Frauen entwickelte Ausstellungen, (Video-)-Podcasts, oder eine Human Library. Da wir insbesondere Frauen mittleren Alters stärken wollen, finden bspw. regelmäßig "Generationentreffen" und Erzählabende sowie Peer-to-Peer-Lernangebote statt, bei denen Alt und Jung voneinander lernen. Durch die verschiedenen Maßnahmen, die entweder von den Teilnehmerinnen initiiert werden oder im engen Austausch mit ihnen entstehen, wird so über die Zeit ein abwechslungsreiches Programm aufgebaut, das den offenen Treff ergänzt. Einmal jährlich organisieren die in das Projekt als Ehrenamtliche und Teilnehmerinnen involvierten Frauen ein "Fest der Frauen" für den Stadtteil, bei dem sie ihre Arbeit präsentieren und Menschen zusammenbringen können. Das Projekt wird fester Bestandteil des Stadtteils, der sowohl einen Safer Space bietet als auch in den öffentlichen Raum wirkt.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Nachhaltigkeit
Gemeinsam mit den Anwohnerinnen sowie im Stadtteil wirkenden Organisationen und der LH Hannover ab der Hälfte des Projekts eine Strategie zur Anschlussfinanzierung und nachhaltigen Etablierung entwickelt. Denkbar sind verschiedene Maßnahmen, die zu diesem Ziel beitragen: Das Einwerben einer Anschlussfinanzierung, Crowdfunding-Aktionen, die ehrenamtliche Weiterführung eines Teils der Angebote, aus der Arbeit entstehende weiterführende Projekte sowie eine Unterstützung durch die Stadt.