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Netzwerkarbeit

# Demokratie leben # Alte Mitte Langenhagen # Elisabeth im verbunT

Ansprechpartner
Lisa Langhans
Organisation Elisabethkirchengemeinde
Funktion stellvertr. Kirchenvorsteherin
Elisabeth - für Stadtteilkultur durch Partizipation, Selbstorganisation und Vernetzung im verbunT
Projektbeschreibung
Ausgehend von der bisherigen GWA der Elisabeth-KG wird die zukünftige Arbeit im Quartier aufgebaut: bestehende Netzwerke werden gepflegt und erweitert, laufende Angebote werden in die Selbständigkeit begleitet, im Gemeindehaus finden regelmäßig Runde Tische zum Thema GWA statt, an denen alle an der GWA beteiligten Ehrenamtlichen/ Anwohner*innen teilnehmen und sich vernetzen. Zukünftig stehen Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur, Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen und Stadtteilkultur im Vordergrund. Die Gehstruktur mit dem Coffee Bike findet gezielt in den Bereichen statt, aus denen bisher nur wenige Anwohner*innen an GWA-Prozessen teilhaben, obwohl der Bedarf erfasst wurde. Es werden Aktionen wie Straßenflohmarkt, Treppenhausfrühstück, Straßenfest geplant, um Vorurteile abzubauen und Austausch zu fördern. Als Gegengewicht zum aktuellen Rechtsruck liegt ein besonderes Augenmerk auf interkulturellem Austausch. Die Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat wird ausgebaut. Die Zusammenarbeit mit Freiwilligenagentur und Kirchenkreisjugenddienst ermöglicht regelmäßige bedarfsorientierte Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche. Beziehungsarbeit mit Anwohner*innen/ EA stärkt die Zusammenarbeit und macht Bedarfe sichtbar, die dann gemeinsam in neuen Kleinprojekten bearbeitet werden. Beteiligungsformate werden gestärkt und eine lebendige Stadtteilkultur aufgebaut. Anwohner*innen organisieren sich mit Hilfe der GWA-Fachkraft, um als Gruppe ihre Belange gegenüber Wohnungsbaugesellschaften/ Vermieter*innen zu vertreten. Diese erkennen die Vorteile einer Zusammenarbeit mit GWA-Projekten in ihren Immobilien an. Ziel für eine Verstetigung ist die finanzielle Beteiligung an der Einrichtung einer Personalstelle zum Ende der Projektlaufzeit. Dabei orientiert sich GWA an win e.V./ KSG und verstärkt die Zusammenarbeit. Das Netzwerk GWA wird in Zusammenarbeit mit der Stadt LGH ausgebaut. Erworbenes Wissen der Koordinatorinnen aus dem Zertifikatskurs wird allen zugänglich gemacht. Die erarbeiteten Leitlinien für GWA in LGH werden weiterentwickelt und praxisbezogen laufend angepasst. Die Kooperation im verbunT (Stadt, Fam.-zentrum Emma und Paul, KG Zum Guten Hirten) wird weitergeführt und inhaltlich und strukturell vertieft. Durch Gremienarbeit in Kirche, Kommune und Diakonie sowie die Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften und Städtebau LGH wird GWA für die Verstetigung auf breite Füße gestellt.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen erlebt eine ungebrochene Zuwanderungssituation, die Bevölkerungsstruktur in der Alten Mitte wird durch Migrant*innen und Senior*innen geprägt. Über die bisherigen kirchengemeindlichen Bezüge hinaus konnten in den vergangenen drei Jahren Kontakte in das Quartier geknüpft werden. Bei Gesprächsanlässen wie Befragungen und aufsuchender Arbeit mit dem Coffee-Bike wurden Bedarfe geäußert und erhoben. Dabei wurde deutlich, dass erhebliche Vorurteile unter den Anwohner*innen untereinander sowie Konflikte mit Wohnungsbaugesellschaften, etwa bzgl. der Nutzung von Gemeinschaftsanlagen, bestehen. Veranstaltungen und Begegnungsanlässe waren Ausgangspunkt für Beziehungsarbeit, die weiter ausgebaut und gepflegt werden muss. Nach wie vor spielt Vereinsamung im Alter eine größere Rolle im Projektgebiet. Der Projektstart vor drei Jahren war durch die Coronafolgen geprägt. Kontakte in den Nachbarschaften werden allerdings noch nicht in gleichem Umfang gepflegt wie vor der Pandemie. Bisher haben v.a. der Kirche nahestehende Personen aktiv Angebote der GWA gestaltet bzw. besucht. Der Kreis erweitert sich zunehmend. Noch werden Veranstaltungsangebote mit Gemeinschaftscharakter im Gemeindehaus teilweise zögerlich angenommen. Netzwerkarbeit und Kooperationen im Quartier und auf kommunaler Ebene haben im Laufe der drei Jahre eine erste Grundstruktur für GWA in Langenhagen aufgebaut – im verbunT. Regelmäßige gemeinsame Sitzungen, die Bildung einer Steuergruppe GWA, ein gemeinsames Logo, Flyer und Film haben die Projektpartner (drei Kirchengemeinden u. Stadt) zusammenwachsen lassen. Gemeinsame Leitlinien sind angebahnt und sollen strukturell in den Institutionen umgesetzt werden.
GWA/QM-Ansatz
Eine aktive Bürgerschaft gestaltet ihren Sozialraum. Durch vielfältige Beteiligungsformen sowie Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt und ehrenamtliches Handeln angestoßen. Gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen wahrgenommen fühlen, steigert die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Im direkten Kontakt mit den Anwohner*innen werden Bedarfe aus ihrer alltäglichen Lebenswelt heraus mit den dort auftretenden Themen erfasst. Dies ermöglicht die Bewusstwerdung von Belastungen, aber auch die Entwicklung von gemeinsamen Ideen und Zielen. Kreative Aktivitäten führen zu einer veränderten Stadteilkultur als Ausgangspunkt für eine erhöhte Identifikation mit dem Quartier. Durch Beziehungsarbeit werden Selbstbewusstsein und neue Formen von Kommunikation gefördert sowie unterschiedliche Gruppen in Kontakt zueinander gebracht und Vorurteile durch Austausch abgebaut. In demokratischen Prozessen werden Anwohner*innen ermutigt und befähigt, sich gegenseitig zu unterstützen. Entstehende Netzwerke sind horizontal, die Anwohner*innen formulieren ihre Ziele selbst und setzen diese um. Auf kommunaler Ebene entwickelt das Netzwerk verbunT (Stadt und drei Kirchengemeinden) einen gemeinsamen GWA-Ansatz, der mit weiteren Kooperationspartner fortgeschrieben werden soll. Dabei setzt die sozialraumbezogene gemeinwesen-diakonische Arbeit orientierungsgebende Impulse. Der Prozess profitiert von der fachlichen Begleitung durch LAG und Landeskirche.
Vorhandene Strukturen
Koordinatorin für GWA mit 25 Std/W. und eigenem ausgestatteten Büro im zentral gelegenen Gemeindehaus der Elisabeth-KG. Die Infrastruktur kann mitgenutzt werden (Küche, Drucker, Kopierer, Versammlungsräume). Stadtbekanntes Coffee-Bike ermöglicht einen Ausbau der Gehstruktur. Ausstattung wie Bierzeltgarnituren und Pavillons stehen für Feste und Aktivitäten im Außenbereich zur Verfügung. Ehrenamtliches Engagement von kirchennahen und kirchenfernen Akteur*innen ermöglicht Angebote wie Lernhilfe, Mittagstisch, Deutschkurs, Hocker Rocker, Kleidertausch, Interkulturelles Kinderfest, Spielenachmittage, Fit im Park für Senior*innen etc. EA tragen durch ihr Engagement einen finanziellen Beitrag (Muskelhypothek) zur Umsetzung des Projektes bei und erfahren Selbstwirksamkeit. EA werden von der Koordinatorin in ihrer Arbeit begleitet und durch moderierte regelmäßige Treffen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Kontaktverwaltung der Teilnehmenden unterstützt. Sichtbare Vernetzung von GWA in der Kirchengemeinde durch Beteiligung an Gottesdiensten, Weihnachtsmarkt, Neujahrsempfang. Regelmäßiger Austausch der Koordinatorinnen der Projektpartner ermöglicht Synergien, gemeinsame Supervision hilft, die Arbeit zu reflektieren. Netzwerktreffen und Steuergruppenarbeit auf kommunaler Ebene sichern Qualitätsstandards und ermöglichen Ausweitung und Verstetigung von GWA. GWA in der Kirchengemeinde und auf kommunaler Ebene im verbunT wird durch Kirchenkreis und Landeskirche beraten und unterstützt.
Nachhaltigkeit
Anwohner*innen und Ehrenamtliche nutzen vorhandene Ressourcen und sind selbstwirksam. Beziehungsgefüge im Gemeinwesen sind gestärkt. Teilnahme an kommunal ausgerichteten Netzwerken der GWA, um gemeinsam praxis- und prozessorientiert Leitlinien der GWA in Langenhagen zu verankern. Kommunale Steuergruppe sorgt für Einbeziehung der Politik. Langfristige Finanzierung des Projektes soll durch Kooperation von Kirche, Diakonie, Vermieter*Innen/ Wohnungsbaugesellschaften und Kommune erfolgen.

WIR - gemeinsam aktiv im Edo-Quartier

Ansprechpartner
Sabine Conrady
Funktion Fachbereichsleiterin Soziale Dienste
Aufbau eines Quartiersmanagements + Räumen in einem sozialen Brennpunkt mit wenig Infrastruktur und sozialen Angeboten
Projektbeschreibung
Mit der Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch mbH planen wir - die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - im alten Kern der Edo-Schröder-Siedlung in Elsfleth ein Quartiersmanagement aufzubauen, um mit den Bewohner:innen gemeinsam Angebote zu schaffen, die die Lebensqualität verbessern, das soziale Miteinander fördern und die Integration unterstützen. In der Siedlung leben viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Ethnien, oft mit geringem Einkommen und wenig gesellschaftlicher Teilhabe. Die Bewohner:innen sollen direkt in ihrem Wohnumfeld erreicht und nach ihren Bedürfnissen und Wünschen für das Zusammenleben in ihrem Stadtteil befragt werden, um zusammen bedarfsgerechte, individuell angepasste Angebote zu schaffen. Zu Beginn des Projektes steht uns das Hausmeisterbüro der Wohnungsbau zur Verfügung, um einen Ort für Gespräche zu haben; ein Büro wird in Berne zur Verfügung stehen. Um im Quartier eine konkrete Anlaufstelle für die Anwohner:innen zu haben, ist die Anschaffung eines Bauwagens geplant. Dieser dient zunächst als Station bis adäquate ebenerdige und barrierefreie Räumlichkeiten gefunden werden. Danach soll der Bauwagen gezielt für Aktionen wie zum Beispiel fahrbare Bibliothek genutzt werden. Mit Hilfe des Bauwagens erregen wir die Aufmerksamkeit der Menschen des Quartiers und können so mit ihnen direkt ins Gespräch und einen Austausch darüber kommen, was sie bewegt und was sie sich für ihre Siedlung wünschen. Was belastet sie? Welche Ideen haben sie für ein Miteinander? Wir möchten die Bewohner:innen miteinander ins Gespräch bringen, Kontakte stiften und gemeinsame Aktionen unternehmen, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt sowie die Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrem Quartier zu stärken. Eine Quartiersmanagerin ist die Ansprechperson für die Anwohner:innen, sie koordiniert das Projekt und setzt Angebote um, unterstützt von Ehrenamtlichen, die auch aus der Bewohnerschaft generiert werden sollen. Unser Ansatz ist generationsübergreifend und nationalitätenverbindend. Austausch und Kooperation mit anderen Akteur:innen im LK Wesermarsch sind uns wichtig. Wir verfügen bereits über ein großes Netzwerk, da wir seit vielen Jahren Quartiere in Brake und in Lemwerder betreiben. Außerdem haben wir einen Integrationsdienst, der Familien mit Fluchtgeschichte in der gesamten Wesermarsch ambulant aufsucht. Dadurch bestehen viele Kontakte und Synergien, deren Effekte wir für den Aufbau des neuen Quartiers im sozialen Brennpunkt nutzen möchten.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der alten Edo-Schröder-Siedlung in der Stadt Elsfleth im Landkreis Wesermarsch leben sehr viele Menschen auf wenig Raum in Mehrfamilien-Häusern zusammen. Die Zusammensetzung ist in sehr vielen Bereichen (zum Beispiel Altersstruktur, "ethnische" Herkunft) heterogen. Mehr als ein Viertel der Bewohner:innen sind über 60 Jahre alt (30 %), 20 % sind Jugendliche oder junge Erwachsene bis 26 Jahre. Aufgrund der fehlenden Infrastruktur und der ländlichen Lage ziehen viele Menschen nach der Ausbildung/dem Studium oftmals in andere Städte, die in dieser Hinsicht mehr zu bieten haben. Für ältere Bewohner:innen bedeutet dies eine fehlende Unterstützung/Begleitung seitens ihrer erwachsenen Kinder. Es gibt große kulturelle Unterschiede, da sehr viele Ethnien und Kulturen in diesem Wohngebiet leben. Der Anteil ausländischer Bewohner:innen beträgt 25 %, also ein Viertel der Bewohnerschaft. Auch der Anteil der Geflüchteten ist im Gebiet überproportional. Es gibt viele Sprachbarrieren Vorurteile und Konflikte. Ein Großteil der im Quartier lebenden Menschen verfügt über wenig finanzielle Mittel. Es gibt wenige Hilfs- und soziale Angebote. Treffpunkte/Räumlichkeiten für Begegnung fehlen komplett, es gibt nicht einmal eine Kneipe oder ein Café. Die meisten der Menschen aus dem Quartier identifizieren sich nicht mit ihrem Wohngebiet. Es gibt kaum positive Begegnung. Die Freiflächen sind kahl und ungastlich. Das Gebiet wird durch eine Bundesstraße flankiert, die die Bewohner:innen des Quartiers von Versorgungs- und Beratungsangeboten "trennt". Die Edo-Schröder-Siedlung gilt als sozialer Brennpunkt und für Mieter als "letzte Option". Die Wahrnehmung geht über die Stadt hinaus.
GWA/QM-Ansatz
Unsere Quartiersmanagerin(QM) ist als Ansprechpartnerin vor Ort und steht in engem Kontakt und Austausch mit den Bewohner*innen des Quartiers, deren Interessen im Zentrum stehen. Sie erfragt deren Bedarfe, Wünsche und Ideen für ihre Siedlung, fördert vorhandene Ressourcen und setzt gemeinsam mit ihnen Projekte um. Sie erstellt eine Bestandsanalyse und stellt Kontakte zu weiteren Akteur:innen der Stadt Elsfleth und anderen Gemeinden des Landkreises Wesermarsch her. Sie baut ein Netzwerk auf, das kooperativ zusammenarbeitet und initiiert gemeinsam mit einzelnen Akteur:innen der Region Veranstaltungen. Die QM arbeitet generationsübergreifend, nationalitätenverbindend und ganzheitlich, sie bezieht die Bewohner:innen maßgeblich in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes und die Steigerung der Wohnqualität mit ein. Ausgehend von ihren Bedarfen schafft sie Kommunikationsanlässe und Austauschmöglichkeiten zwischen den Bewohner:innen (z. B. durch gemeinsame Feste, Café) und stärkt deren Gemeinschaftsgefühl, z. B. auch durch Nachbarschaftshilfe. Sie fördert die Selbstwirksamkeit der Bewohnerschaft, gestaltet gemeinsam mit ihnen Projekte und unterstützt ihre Selbstorganisation. Sie empowert die Menschen des Quartiers und verringert Konfliktpotential. Die QM berät die Bewohner*innen zu sozialen Belangen und vermittelt sie gegebenenfalls an andere Institutionen weiter. Sie leistet Presse-Öffentlichkeitsarbeit und hilft gemeinsam mit den Bewohner:innen das Ansehen des Quartiers zu steigern.
Nachhaltigkeit
Die Schaffung eines Treffpunktes soll auf kommunalem Grundstück und/oder an einer kommunalen Einrichtung angegliedert werden. Die Wohnungsbau unterstützt bei den baulichen Voraussetzungen und plant die langfristige Unterstützung des Projektes - auch finanziell. Vgl. auch schriftliche Stellungnahme wbw
Galerie
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Quartiershausmeister zur Steigerung des Wohlbefindens und Lebensstandards der Bewohner/Innen.

Ansprechpartner
Carsten Tellbach
Funktion Quartiersmanager
Steigerung des Wohlbefindens durch kleine Hilfen und Reparaturen für Anwohner/Innen jeglichen Alters im Quartier. Schaffung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle.
Projektbeschreibung
Der Aufbau einer "Quartiershausmeister"-Stelle im Quartier ist ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für Alleinstehende, ältere Mitbürger und sonstige hilfebedürftige Anwohner, die handwerkliche Unterstützung benötigen. Das können z.B. Tätigkeiten sein, wie Aufbau von Möbeln, Wandmontage von Regalen, Auswechseln von Glühbirnen usw. Wichtig ist uns hierbei, dass nicht der Verdacht entsteht, dass es ein Konkurrenzangebot für ansässige Handwerksbetriebe ist. Weiterhin sind regelmäßige Zusammenkünfte der Anwohner/Innen im Quartier geplant, bei denen Missstände wie z.B. illegale Müllkippen, beschädigte Straßenlampen, Straßenschilder thematisiert und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden können. Durch regelmäßige Treffen der Anwohner/innen wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und der Kontakt untereinander verbessert. Dies ist in einem kulturell stark geprägten Stadtteil wichtig, um gesellschaftliche Ausgrenzung und Isolation vorzubeugen. Gleichzeitig können durch gemeinsamen Miteinander mögliche Vorurteile abgebaut werden. Der Quartiershausmeister kann in diesem Fall als neutraler Netzwerker fungieren, der zu den regelmäßigen Zusammenkünften einlädt.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil, in dem das Projekt "Quartiershausmeister" geplant ist, ist geprägt von einem hohen Anteil von sozialen Problemen wie z.B. Armut ("Ich kann mir das nicht leisten"), Arbeitslosigkeit, Ausgrenzung und Bildungsdefizite. Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen leben auf engstem Raum zusammen. Begegnungen finden allenfalls für die Bewohner in den Räumen des Stadtteilhauses statt. Vielen Anwohner/innen droht auf Grund kultureller Besonderheiten und sprachlicher Defizite eine soziale Isolation. Die Schaffung der Stelle eines Quartiershausmeisters bietet hier einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt. Die Besetzung der Stelle mit einem Anwohner des Quartiers, dessen Biografie durch viele Tiefpunkte geprägt ist, der aber auch gelernt hat, Hilfsangebote zu erkennen und anzunehmen, kann sich positiv auswirken. Diese Person ist authentisch, wenn es darum geht, die positiven Aspekte verschiedener Hilfen zu vermitteln, da sie über eigene Erfahrungen spricht.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Diepholz Stadtteil Süd
Beschreibung
Lilienthalstraße, Lüderstraße, Michaelisweg, Möldersstraße, Moorstraße, Mühlenkamp, Sommerskamp, Udetweg, von-Hünefeld-Straße, Vossen Reitweg, Willenberg
Einwohnerzahl
1893
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Projektgebiet "Sozialer Zusammenhalt" sind in den letzten Jahren diverse soziale Einrichtungen (z.B. AkzepTanz (Diakonie), Sportprojekte (Agenda 21), Migrationsberatung (ProAsyl)) verschwunden, da die entsprechenden Projekte u.a. ausgelaufen sind und nicht verlängert wurden. Die Problemlage der Anwohner/Innen hat sich dadurch erschwert, da die Defizite in den Bereichen Sprache, soziale Teilhabe und Verständnis des deutschen Behördenapparates weiterhin bestehen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll die Anwohner/innen darin bestärken, bestehende Problemlagen zu erkennen und darüber zu sprechen. Sie lernen verschieden Formen zur Hilfe zuzulassen und anzunehmen. Durch gemeinschaftlicher Aktivitäten entstehen soziale Netzwerke und Beziehungen die eigenständig genutzt werden können. Die Anwohner/innen unterstützen sich gegenseitig bei niedrigschwelligen Problemlagen und wissen, an wen sie sich im Bedarfsfall wenden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anwohner/innen fühlen sich mit ihrem Problem verstanden und wahrgenommen.
Beschreibung
Anwohner/innen im Quartier organisieren eigenständig Hilfe zur Selbsthilfe bei kleinen Problemen.
Beschreibung
Anwohner/innen nutzen vermehrt die Angebote im Quartier.
Beschreibung
Anwohner/innen im Quartier organisieren eigenständig Hilfe zur Selbsthilfe bei kleinen Problemen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Kreisstadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mühlenkampschule Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diepholzer Kreisblatt, Diepholzer Wochenblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ZBVV Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH, diverse andere Hauseigentümer im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OLE e.V. Orientierung, Leben und Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Anwohner/Innen zur Unterstützung des Projektes "Quartiershausmeister"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportgemeinschaft Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eleganz Bildungsplatform e.V. Integrativer Nachbarschaftstreff im Stadtzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Diepholz, Agenda 21 Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziales Kaufhaus "Dies und Das", Agenda 21 Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Auf Grund von Faktoren wie Lage, soziale und finanzielle Strukturen, kulturelle Besonderheiten, sprachliche Defizite, überwiegend geringer Bildungsstand, wird das Quartier voraussichtlich langfristig ein Stadtteil mit erhöhtem Handlungsbedarf sein. Um eine dauerhafte Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse zu schaffen, wäre eine Ankopplung des Projektes im kommunalen Haushalt wünschenswert. Gespräche u.a. mit einer Stiftung gibt es bereits, um das Projekt dauerhaft betreiben zu können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

BZ Tante Emma: Initialisierung einer gesamtstädtischen GWA in Cuxhaven

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
HEIMAT Tante Emma... ein Platz für ALLE.
Projektbeschreibung
Nach dem Motto: „Nicht reden...machen!“ begann 2014 unsere Möbelhilfe für Geflüchtete, die Vereinsgründung erfolgte 2017. Die Zielgruppe wurde daraufhin auf alle Einwohner*innen (EW) erweitert. Durch die Verknüpfung von Ehren- und Hauptamt wurde zudem eine Basis für eine erste „zarte“ Gemeinwesenarbeit (GWA) im Innenstadtbereich gelegt. Durch die Kontakte in den Wohnungen der EW entstanden vertrauensvolle Beziehungen. Daraus ergaben sich Kenntnisse von weiteren Bedarfen u. Nöten auch anderer EW. Es wurden Angebote etabliert oder zu anderen Beratungsstellen weitervermittelt. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort, wohin die EW dann auch kommen konnten. 2020 haben wir mit der Eröffnung des Begegnungszentrums (BZ) Tante Emma eine konkrete Anlaufstelle (Komm-Struktur) im Innenstadtbereich erschaffen. Dessen 5 Bereiche KAUF-, WERK-, FREI- und DIGITAL-Raum sowie unser Stadtteilbüro erfüllen jeweils eigene Funktionen, sind aber unmittelbar voneinander abhängig. (s.A.) Wohlbekannt in Cux bietet unser BZ soz. Angebote sowie eine erweiterte GWA für ALLE EW. Multiple Grundpfeiler der GWA wurden errichtet und gefestigt wie z.B. HEIMAT für Begegnung, Austausch, Teilhabe u. Bildung in off. Atmosphäre (s.A.), interagierende Nachbarschaft, hohe EA-Struktur, eine Anlaufstelle mit attrakt. Außenpräsentation, ein gut vernetzter hauptamtl. GWA´ler, ein barrierefreies Stadtteilbüro, multiple Veranstaltungen sowie eine sehr hohe öff. Aufmerksamkeit. Eingebunden in die lok. Ökonomie unseres Stadtteils (s. LoI Punkt Nachhaltigkeit) und durch unseren Handelsort: „KAUF-Raum“ sowie der Vermietung von Teilflächen u. Co-Working Spaces werden knapp 60 % unserer Kosten selber getragen. Dsbzgl. erhielten wir sehr viele Anfragen anderer Projekte. Es wurde also viel erreicht, dennoch haben wir 3 Hauptziele in den nächsten 3 Jahren. Wir werden: 1. unsere vorh. GWA ausbauen, mit dem Ziel ein interkult. HEIMAT-Zentrum zu werden und dabei gleichzeitig die Jugend mit ins Boot zu holen. (GWA) 2. der Motor einer gesamtstädt. GWA sein. Wir vereinen unser Netzwerk zum Wohle aller Stadteile. Somit entsteht keine Konkurrenz unter den untersch. GWA-Projekten, wenn es z.B. um den Aufbau gesamtstädt. Koordination u. die Verteilung komm. Finanzen geht. Das Bündnis wird uns alle stärken! (Resilienz). (komm. GWA) 3. noch mehr fin. Unabhängigkeit durch die Erprobung neuer monetärer Quellen erzielen, die immer eine pos. Wirkung für alle Beteiligten hat. (intellig. Finanzierung)
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Sehnsucht nach Heimat (Geborgenheit, Vertrautheit, Zugehörigkeit) ist eine innere Kraft, die mit unerbittlichem Verlangen an unseren Herzen zieht. Aufgrund dieses Verlangens besteht unser BZ im Herzen Cuxhavens. Wir sind HEIMAT. Durch akt. erhöhten Zuzug von Geflüchteten ins Quartier (ukr./afrik. Hintergrund), haben die unverzichtbare Notwendigkeit der interkulturellen Arbeit und damit verbundene Suche nach neuer Heimat eine neue Dimension erfahren. All das kommt „on top“ der schon vorh. priv. Verschuldung bei 19% der Erwachsenen im Quartier (BRD Ø 10 % / Armutsbericht LK), einem anony. Nebeneinander sowie heterog. Umfeld. Durch unsere Netzwerkarbeit mit den anderen Stadtteilen sehen wir, dass o.g. Erscheinungen auch dort existieren, und dass benötigte Finanzen oft selber generiert werden müssen (Landes- Bundes- EU-Förderungen / Sozialkaufhäuser). Selten trägt diese die Kommune. Teilw. konkurrieren die Projekte sogar bei der Verteilung von kommunalen Geldern. Der soz. Schieflage (z.B. Gentrifizierung, Armut, Einsamkeit) wird die Kommune nicht alleine Herr. Nur durch QM/GWA und deren multiplen-kreativen Tools sowie ehren- und hauptamtlichen MA kann dieser in Teilen entgegentreten werden. Cuxhaven hat eine hervorragende Willkommenskultur. Allerdings ist der Idealismus stärker als der Pragmatismus. Dies ist sicher auch der starken Verschuldung der Stadt geschuldet. Wir sehen den Menschen an 1. Stelle, in den „investiert“ soll. Daher muss ein neuer, starker GWA-Verbund der Verwaltung und lok. Politik aufzeigen, dass Willkommenskultur und Erschaffung neuer Heimat auch aufgrund auslaufender Förderungen nur mit finanzieller und organis. Hilfe der Kommune möglich sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Unser Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich im Stadtteil Alt-Cuxhaven, dem eigentlichen Stadtkern von Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Schlichtbauwohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum. Allerdings werden auch einige der Altbauten luxussaniert, und dadurch siedeln sich zudem viele finanzstarke Menschen, oft im Alter über 60 Jahre, in unserem Gebiet an. Dadurch entsteht in einigen Straßenzügen ein Gentrifizierungskonflikt.
Einwohnerzahl
13961
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven Stand: 31.12.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_ Stand Februar 2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_Stand Februar 2024
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen immer die Einwohner*innen unseres Stadtteiles sowie viele Menschen aus Cuxhaven, die unser Angebot nutzen und daran teilhaben. Unsere Hauptziele sind es, deren immateriellen sowie die infrastrukturellen Bedingungen (z.B. Beziehungen untereinander, Partizipation, Kultur, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten) mit ihnen zusammen zu verbessern. Es sind immer Ihre Themen und Bedarfe, die für uns handlungsbestimmend sind. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Player in der Verbesserung ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status sind für uns nachrangig. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem innerstädtischen Gebiet. So können sich Initiativen um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. Wir verfolgen in unserem Projekt den Ansatz einer aufsuchenden Arbeit. Mittels der aufsuchenden und aktivierenden Befragung kommen wir mit EW in Kontakt und bauen Beziehungen auf. Da sie die Expert*innen für ihre Lebensrealität und ihr Umfeld sind, wollen wir sie für die aktive Gestaltung und zur Partizipation bei Gestaltungsprozessen gewinnen. Auf Dauer möchten wir uns als GWAler in unserer Aktivität zurücknehmen und zunehmend die Einwohner*innen zur Selbstorganisation führen (So viel Aktivität von GWA-Seite wie nötig, aber so wenig wie möglich!).
Qualitätskriterien
Beschreibung
EinwohnerInnen die Interessen und Themen der Aktivitäten bestimmen und sie zum Erreichen ihrer Ziele Unterstützung und Hilfestellungen erhalten.
Beschreibung
BewohnerInnen eine zunehmende Selbstständigkeit in der Organisation und Durchführungen von Gruppentreffen entwickeln und sie sich ggf. die benötigte Unterstützung bei dem hauptamtlichen GWAler einfordern.
Beschreibung
die Stärken von EinwohnerInnen erforscht, aktiviert und weiterentwickelt wurden und dadurch deren Selbstwertgefühl und die Innere Stärke gewachsen sind. Vorhandene soziale und räumliche Ressourcen wurden erarbeitet und als Ressourcen genutzt.
Beschreibung
Eine starkes Bündnis aller Cuxhavener GWA Projekte entstanden ist, dass die Kraft besitzt, die komm. Verwaltung, lokale Politik und Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass deren Arbeit unverzichtbar ist und aufgrund dessen kommunal gefördert wird.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist einerseits Ansprechpartner für Stadt, Kommune und viele Netzwerkpartner*innen. Unterstützt wird er hier durch einen sehr aktiven Vereinsvorstand. Anderseits ist er mittlerweile das Gesicht unserer GWA und Vertrauensperson für die Einwohner*innen sowie unsere engagierten Ehrenamtlichen. Unsere multikulturellen Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Teilnahmeangebote, FREI-Raum sozial-digital, praktische Aufgaben wie z.B. Verteilen von Flyern oder Handwerkertätigkeiten im und am Gebäude) gruppiert und haben jeweils verbindliche Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner*innen stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als Expert*innen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell. Zum Erreichen der unterschiedlichen Gruppen/Menschen setzen wir auf den persönl. Kontakt aber auch auf dig. Formate.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Büro des Oberbürgermeisters /// Stadt Cuxhaven (Dezernat III Soziales, Bildung und Kultur) /// Büro des 1.Kreisrates Friedhelm Ottens /// Landkreis Cuxhaven (Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V._ die Hafenkirche /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven /// EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde /// Büro der ev. Innenstadtgemeinden /// Landessuperintendent Brandy
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg /// Diakonie Cuxhaven /// Caritas Cuxhaven-Bremerhaven /// Der Paritätische /// Hospizverein /// Blaues Kreuz /// Lions /// Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IG Lotsenviertel /// Fa. Nutrilo /// Fa. Machulez /// TWG Cuxhaven /// Wirtschaftsförderung Cuxhaven /// Mayerhof Consulting /// EWE
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt /// Diakoniestation Cuxhaven /// Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Nds /// 1. FC Eintracht Cuxhaven e.V. /// Baskets Cuxhaven /// Rundherum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdL Oliver Ebken (SPD) /// MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) /// Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD) /// SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (85 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// Initiator one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der interkulturellen Woche /// Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete /// Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWA Bündnis: Ritzebüttel aktiv, Wir in Süderwisch, Offenes Herz Altenwalde, Begegnungszentrum Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziales Herz Cuxhaven: Bündnis von Tierheim Cuxhaven, Kinderhospiz Cuxhaven, Anita Hanel Seniorenstiftung, BZ Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Cuxhaven - Mitte /// VHS im LK Cuxhaven /// Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend /// Mehrgenerationenhaus /// Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten /// Elbe Weser Kurier /// Lotsenkompass
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
JOBCENTER Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Cuxhaven - Kontaktbeamte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung und Etabl. der gesamtstädt. GWA u. die Findung neuer Finanzquellen sind Kern unseres Antrages. Kooperation, Leitbildentwicklung, fin. kom. Beteilligung und sowie ein Rahmenkonzept und Qualitätshandbuch für die gesamtstädt. GWA (GWA Projekte/Verwaltung/Politik) u. Projekte wie 7-Level-Integration, TE-Konzeptionsworkshops und die Zusammenarbeit mit der lok. Ökonomie (DEICHBAND-Projekt) werden uns eine nachh. Einbindung in komm. Strukturen und langfristige Finanzierung sichern.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

W I R in Burgdorf

Ansprechpartner
Ulrike Goldbach
Funktion Koordination
1.Wir im Miteinander: NBT mit Herz vor Ort 2.In Zusammenarbeit mit der Kommune 3.Raum für Sicherheit: StoP©
Projektbeschreibung
Im Quartier Burgdorf-Süd kommen Menschen aus über 50 Nationen auf engem Raum in Stadtrandlage zusammen. Viele leben in prekären sozialen u. wirtschaftlichen Verhältnissen, haben eine Migrationsgeschichte u. häufig erschwerte bis keine Zugänge zu Teilhabemöglichkeiten. In den letzten Jahren richteten wir unsere Arbeit im Nachbarschaftstreff (NBT) mithilfe der Förderung „Gute Nachbarschaft“ neu aus u. etablierten GWA im Quartier. Dadurch konnten wir sehr viele Menschen aktivieren, Netzwerke aufbauen, Teilhabe ermöglichen und uns fachlich weiterqualifizieren. Unsere Arbeit hat nicht nur das Quartier verändert, sondern wirkt auch in die Gesamtstadt. Gleichwohl stehen wir vor neuen großen Herausforderungen: 1.Seit Corona beobachten wir einen enormen Anstieg von Häuslicher Gewalt. Wir erleben, dass Frauen sich ihrer Rechte immer bewusster werden u. Gewalt nicht mehr dulden. Wir unterstützen sie bei der Vermittlung zu Hilfsangeboten u. der Flucht ins offene Frauenhaus Burgdorf, mit dem wir im engen persönlichen Austausch sind. 2. Direkt im Quartier erleben wir die Auswirkungen der beginnenden Aufhebung der Mietpreisbindung in den Sozialwohnungen. 3. Arbeiten wir an einer gemeinsamen Lösung mit der Kommune zur langfristigen Finanzierung des Treffpunktes. Diese Herausforderungen gehen wir mit unserem neuen Projekt gezielt an: 1. Um der steigenden Häuslichen Gewalt entgegenzuwirken, kooperieren wir mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen und implementieren das Präventionskonzept StoP©-„Stadtteile ohne Partnergewalt“ im NBT. Dies sieht die Gründung einer „Aktivengruppe“ vor, die durch unsere Fachkraft für Gewaltprävention begleitet wird. Gemeinsam klären sie niedrigschwellig über das Thema auf. Zielstellung: Vernetzung burgdorfweit u. Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen, insbesondere dem Frauenhaus. 2. Wir nutzen unsere aufgebaute GWA u. vertiefen sie, aktivieren mehr Menschen u. ermutigen sie mehr Verantwortung einzunehmen. Der Bewohnertreff Ostlandring soll Zuwachs u. Beteiligung erfahren und die vorhandene Ressourcen im Quartier nutzen. 3. Unsere Partnerschaft mit der Kommune soll in eine langfristige gesicherte Finanzierung münden. Wir gestalten das Integrationskonzepts der Stadt aktiv mit, nehmen regelmäßig an themenbezogenen politischen Gremien teil. Wir entwickeln u.a. Veranstaltungen zur Kommunalwahl, mit Politiker*innen u. (Neu-) Wähler*innen und ermöglichen so niedrigschwellige Teilhabe und Demokratie für Alle.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Burgdorf-Süd bewohnen seit vielen Jahren Menschen aus meist prekären wirtschaftlichen u. sozialen Lebensverhältnissen, oft mit Migrationsgeschichte. Das schlechte Image des Gebiets in Stadtrandlage, die wenigen Begegnungsorte u. Teilhabemöglichkeiten sorgten für Konflikte. Die Arbeit des NBT konnte bei der Gestaltung des Lebens begleiten u. unterstützen. Mittlerweile sind wir für Viele durch die über Jahre aufgebaute Vertrauensbasis die 1. Anlaufstelle bei Problemen u. in der Not. So bekommen wir private Einblicke ins Leben der Menschen, führen deeskalierende Gespräche, erfahren von Gewaltbereitschaft in der Familie u. begleiten Frauen in Not beim Weg aus der Gewalt zu Beratungsstellen/ins Frauenhaus. Aktuell bilden sich besondere Herausforderungen ab: Wir erleben einen Anstieg von Fällen Häuslicher Gewalt. Durch offene Thematisierung, Beratungsangebote im NBT u. Besuche vom/beim Frauenhaus sind sich Frauen ihrer Rechte u. dem Unrecht bewusster u. wenden sich im Vertrauen an uns. Dazu kooperieren wir mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen u. planen gemeinsam die Implementierung des StoP©-„Stadtteile ohne Partnergewalt“-Konzepts im NBT. Eine weitere Herausforderung stellt die Aufhebung der Mietpreisbindung der Sozialwohnungen im direkten Straßenzug dar. Folgen: Mieterhöhung u. Wegzug. Die daraus entstehende Verunsicherung u. Zukunftsangst führen zu erhöhtem Aggressionspotential. Durch die Förderung „Gute Nachbarschaft“ konnten wir unsere Arbeit im Quartier (fachlich) vertiefen u. GWA etablieren. Die Kommune unterstützt uns dabei mit Mietzahlungen/Stellenanteilen/Kooperationen; eine nachhaltige Finanzierung konnten wir bislang noch nicht erreichen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Burgdorf Südstadt
Beschreibung
Der Nachbarschaftstreff Burgdorf befindet sich in einer Mehrfamilienhaussiedlung im Ableger der Hauptstraße „Ostlandring“, die das Wohngebiet von der Stadt trennt. Das Wirkungsgebiet des Nachbarschaftstreffs befindet sich aktuell im Gebiet von Burgdorf-Süd/Süd-Ost, soll im Laufe des Projekts aber auf die Gesamt-Stadt und umliegenden Ortschaften ausgeweitet werden. Direkt an unseren Straßenzug grenzt im Nord/Osten ein ca. 20 Jahre altes Neubaugebiet zugehörig zu Burgdorf-Hülptingsen, welches durch seinen architektonisch wohlhabenden Baustil bekannt ist. Unser Quartier ist gekennzeichnet durch Stadtrandlage mit angrenzender Feldmark im Osten, im Norden durch Industrie und Einzelhandel, in Süd/West und Westen durch Reihen-/Einzelhäuser im Eigentum und im Süden durch Stadtfriedhof und Mehrfamilien-/Hochhäuser. Primärer Wirkungskreis unserer GWA bezieht sich auf die Straßenzüge unterer Ostlandring und Umgebung, sekundärer Wirkungskreis ist der obere Ostlandring sowie Berliner Ring und Umgebung. Insgesamt bemisst unser Einzugsgebiet ca. 5,5 km². Straßen im Einzugsgebiet sind im primären Wirkungskreis: unterer Ostlandring, Schwüblingser Weg, Duderstädter Weg, Peiner Weg, Dresdener Straße, Bromberger Str., Gutenbergstraße, Lessingstraße. Im sekundären Wirkungskreis: oberer Ostlandring, Uhlandstraße, Immenser Landstraße, Berliner Ring, Grünewaldstraße, Richard-Wagner-Straße, Niedersachsenring, Grupenstraße, Retschystraße, Scharlemannstraße, Hebbelstraße, Depenauer Weg.
Einwohnerzahl
8852
Quelle / Anmerkungen
Zahl zusammengefasst für Burgdorf-Süd und Burgdorf-Süd-Ost // aus: Bestandsstatistik der Stadt Burgdorf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im September 2023 waren 1.854 Menschen in Burgdorf erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Statistik Bundesagentur für Arbeit ELB). 735 Menschen waren nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Im Projektgebiet sind geschätzt 50% des Gesamtanteils Burgdorfs betroffen. Die Arbeitslosenquote steigt nach Zeitungsberichten. Auch nach Einschätzung anderer Einrichtung deckt sich unsere Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind im September 2023 insgesamt 1.098 junge Menschen erwerbslos. Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf (Stand 25.07.2023) sind 18% der Gesamtbevölkerung zwischen 0-18 Jahren. Im Projektgebiet schätzen wir den Anteil ebenfalls höher ein.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut der Nationalitätenstatistik der Stadt Burgdorf gibt es einen Anteil von 13% Ausländer*innen in Gesamt Burgdorf. Im Projektgebiet liegt der Anteil bei rund 35 % (3.108 von 8852 Menschen)
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf gibt es in Gesamt Burgdorf einen Anteil von 24 % von Menschen mit Migrationshintergrund. Im Projektgebiet liegt der Anteil geschätzt wesentlich höher.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf zählen 13,5 % der Haushalte als Bedarfsgemeinschaften im Sinne des SGB 2. Der Anteil ist im Projektgebiet geschätzt ebenfalls höher
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf beziehen 18% Kinder und Jugendliche Mindestsicherungsleistungen. Den Anteil im Projektgebiet schätzen wir ebenfalls höher ein.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem neuen Projekt „W I R in Burgdorf“ bringen wir die Bewohner*innen und unsere bislang etablierte GWA im Quartier auf eine nächste Ebene: Wir tragen niedrigschwellige Teilhabe und Prävention über die Quartiersgrenzen hinaus in die Gesamt-Stadt und erreichen somit auch Menschen in den umliegenden Ortschaften. Um das zu erreichen, nutzen wir die Methoden der GWA und führen so z.B. eine aktivierende Befragung durch oder die bauen die Netzwerkarbeit aus. Unser Ziel dabei ist, insgesamt mehr Menschen zu Sprecher*innenrollen zu ermutigen und empowern, um selbstorganisiert für eigene und nachbarschaftliche Themen einzutreten. Ein Zuständigkeitsgefühl für die Nachbarschaft und das Gebiet sollen aktiviert und die Menschen nachhaltig bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen begleitet werden: Menschen im Quartier und darüber hinaus sollen sich den Treff und ihre Stadt aneignen und sich untereinander vernetzen. Ein kollektives Empowerment in Form von Themengruppen soll entstehen, welches wir beim Aufbau von eigenen Netzwerken und dadurch nachhaltigen Kooperationen unterstützen. Dadurch leisten wir Integrationsarbeit und fördern die Partizipation und politische Teilhabe von Menschen am Geschehen im Gemeinwesen, die zuvor keinen Zugang hatten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen des Quartiers entwickeln bereits vorhandene Strukturen für die Gemeinschaft weiter & aktivieren weitere Bewohner*innen. Gemeinsame Aktionen werden initiiert, durchgeführt und mitgestaltet. Alle können sich mit ihren Fähigkeiten einbringen.
Beschreibung
Die bereits bestehende Gruppe des Bewohner*innentreffs und weitere entstandene Gruppen werden weiterhin fachlich begleitet. Menschen des Quartiers beteiligen sich aktiv und übernehmen mehr Verantwortung für Aktionen und Veranstaltungen für das Quartier.
Beschreibung
Die Bewohner*innen setzen sich gemeinsam für ihre Themen ein. Nachbarschaftshilfe wird aktiv von allen genutzt. StoP-Aktivengruppe ist sichtbar und Ansprechpartner. Bewohnertreff Ostlandring hat eigene Sprechzeiten &koordiniert Nachbarschaftsthemen.
Beschreibung
Nachbarschaft schützt einander und steht füreinander ein. Die Gruppen sind alters-, nationalitäten- und generationsübergreifend besetzt.
Beschreibung
Bewohner*innen machen sich Netzwerk des Nachbarschaftstreff zu Nutzen und entwickeln es weiter. Aktive Teilhabe der Bewohner*innen an politischen Gremien. Akteur*innenübergreifende Veranstaltungen finden statt. Bewohner*innen=Expert*innen für ihre Themen.
Beschreibung
Bewohnertreff veranstaltet selbstständig öffentliche Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen der Nachbarschaft. Nachbar*innen planen gemeinsam Feste. Regelmäßiger Austausch/Diskussion bei Bewohnertreff für Alle.
Beschreibung
Bürger*innen verfügen über Ressourcen, um auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen zu reagieren und Themen sichtbar zu machen.
Vorhandene Strukturen
Durch die bisherige Landesförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ konnte GWA im Quartier etabliert werden. Hierzu absolvierten 2 Mitarbeiterinnen den Zertifikatskurs „Gemeinwesenarbeit“ erfolgreich und konnten GWA vor Ort durch gewonnenes Fachwissen ausbauen. Unser NBT-Team nimmt zudem regelmäßig an Fortbildungen teil, wodurch wir unsere Fachlichkeit stets weiterzuentwickeln. So konnten wir im NBT Strukturen etablieren, die niedrigschwellige (politische) Teilhabe aller Menschen ermöglichen sollen. Durch Aktivierung engagierter Quartiers-Bewohner*innen konnten Multiplikator*innen gewonnen werden, die nachhaltig in der eigenen Community wirken. Sie geben das Empowerment weiter, mit dem wir ihnen begegnen und ermutigen dadurch mehr Menschen zum Aktivwerden zu ihren Themen. Mittlerweile gibt es Bewohner*innen, die Aktionen mitgestalten und Verantwortung für ihre Nachbarschaft übernehmen. Manche sind zu engagierten Ehrenamtlichen geworden, die bei Begegnungsangeboten im NBT mitwirken /eigene Angebote initiieren und beginnen, sich den NBT zu Eigen zu machen. Viele beteiligen sich regelmäßig im „Bewohnertreff Ostlandring“: Themen der Nachbarschaft werden aufgegriffen/Probleme gemeinsam diskutiert. Durch unsere fachliche Begleitung kommt es zu Sichtbarkeit/Teilhabe/Mitgestaltung/Vernetzung in der Nachbarschaft und schon zu einigen Akteur*innen. Folgen bislang: Imageverbesserung des Stadtteils und niedrigschwellige Zugänge zu Unterstützungsmöglichkeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte, Mobile Jugendhilfe, Südstadtbistro, Sozialamt, Jugendamt, Frühe Hilfen, Polizei Burgdorf, Jobcenter, Beratungsstelle für Eltern Kinder und Jugendliche Burgdorf, Team der Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatung, AWO Frauenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AK Häusliche Gewalt, AK Sozialraum Süd, AK Frauen, AK Koordinationstreffen Geflüchtete,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnertreff Ostlandring; gegründete StoP-Aktivengruppe; Ehrenamtliche; engagierte Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe e.V. Burgdorf, Bürger für Bürger e.V., VVV Burgdorf, Sozialverband OV Burgdorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutscher Kinderschutzbund OV Burgdorf e.V., Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf e. V., AWO Kindertagesstätte "Schwüblingser Weg", KiTa Südstern, Diakonieverband Hannover Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Burgdorf, Gudrun-Pausewang-Grundschule, Gymnasium Burgdorf, Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule Burgdorf, BBS Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketing Burgdorf e.V., CKT. Folientechnik GmbH,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marktspiegel, Neue Woche, Altkreisblitz, HAZ Burgdorf Anzeiger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Paulus, St. Pankratius Kirchengemeinde, Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus // Familienzentrum an den Hecken, KiTa Familienzentrum an den Hecken, Paulus-Krippe
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Wohnungswirtschaft unterstützt unsere Arbeit durch die Reduzierung der beiden Wohnungsmieten. Die Stadt Burgdorf finanziert uns durch die Zahlung der Mieten, Nebenkosten u. Anteile der Personalstellen. Beim Landespräventionsrat Niedersachsen sind wir kommunales Mitglied u. kooperieren zur geplanten Implementierung des Konzepts StoP©. Die Kommune unterstützt die Idee, Multiplikator*innen für das Thema Häusliche Gewalt auszubilden u. das StoP©-Konzept auf die gesamte Kommune auszuweiten.
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Aufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebendige Vielfalt - im Quartier verbunden

Ansprechpartner
Heike John
Funktion stellv. Pflegedienstleitung
Lebendige Vielfalt: Im Kloster zuhause, im Quartier verbunden.
Projektbeschreibung
Stärkung des Wohnquartiers Südstadt/Bult - Stift & Kloster als Herzstück im Stadtteil Südstadt/Bult" knüpft an die Renovierung und den Bezug des Rats- und von Soden Klosters an, wo bereits eine einzigartige Gemeinschaft entstanden ist. Diese Gemeinschaft setzt sich aus Senior:innen mit und ohne geistige Behinderungen zusammen, die im betreuten Wohnen leben und sich gegenseitig stützen und unterstützen. Durch dieses Projekt werden wir als Gemeinschaft sichtbar und öffnen uns nach außen. Gleichzeitig streben wir danach, aktiv Teil der umliegenden Gemeinschaft zu werden. Es ist ein bedeutsamer Schritt hin zu einer Gesellschaft, die Senior:innen mit und ohne geistige Behinderungen als gleichberechtigte Mitglieder einer lebendigen Gemeinschaft wahrnimmt. Unsere Vision ist es, diese starke Gemeinschaft als Motor für positive Veränderungen zu nutzen. Dabei spielt der "Alltagsbegleiter" eine entscheidende Rolle. Der Alltagsbegleiter ist eine Schlüsselfigur, die als Bindeglied zwischen dem Kloster und der umliegenden Gemeinschaft fungiert. Er wird gemeinsam mit den Bewohner:innen des Klosters und perspektivisch wünschenswert der umliegenden Gemeinschaft Programme entwickeln, die das Zusammenleben fördern und die Vielfalt des Stadtteils erlebbar machen. Dabei berücksichtigt der Alltagsbegleiter die Bedürfnisse und Wünsche aller Beteiligten und trägt dazu bei, dass das Kloster als lebendiges Zentrum des Zusammenlebens im Stadtteil wahrgenommen wird. Durch gemeinsame Veranstaltungen, kulturelle Aktivitäten und Projekte möchten wir zeigen, dass Zusammenhalt und Vielfalt die Stärken unseres Stadtteils sind. Unser Ziel ist es, das Kloster und das Stift zum Heiligen Geist als lebendige Zentren des aktiven Alterns und des Zusammenlebens zu etablieren und eine inklusive Gemeinschaft zu schaffen, in der jede:r Senior:in willkommen ist und seinen Platz findet. Wir möchten ein Umfeld schaffen, in dem das Älterwerden als aktiver und bereichernder Lebensabschnitt erlebt wird und in dem Senior:innen jeden Alters die Möglichkeit haben, sich wohlzufühlen und sich einzubringen. Wir sind davon überzeugt, dass die aktive Beteiligung aller Senior:innen zu einer positiven Entwicklung des Stadtteils beitragen wird. Die Präsenz unseres Projekts stärkt das soziale Gefüge des Stadtteils, fördert das Miteinander und schafft Möglichkeiten für neue Begegnungen und Aktivitäten.
Laufzeit
2024-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die demografischen Veränderungen in Deutschland haben in den letzten Jahren erhebliche Auswirkungen auf alle Lebensbereiche gezeigt. Die steigende Lebenserwartung, das niedrige Geburtenniveau und die zunehmende Zuwanderung haben zu einem deutlichen Wandel in der Bevölkerungsstruktur geführt. Insbesondere in Stadtteilen wie der Südstadt/Bult sind diese Veränderungen spürbar. Ein besorgniserregendes Phänomen ist die zunehmende Einsamkeit im Alter, da immer mehr Menschen alleine leben. Im Stadtteil Bult ist der Anteil der Haushalte ohne Kinder und Nachkommen auf 79,8% gestiegen, was einen Anstieg um 0,4% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Zudem liegt der Anteil der über 75-Jährigen bei 14,5%, was über dem stadtweiten Durchschnitt von 9,9% liegt (Stand 2021). Diese Zahlen verdeutlichen den dringenden Bedarf an neuen Wohn- und Betreuungsformen, die nicht nur die physischen, sondern auch die sozialen Bedürfnisse älterer Menschen ansprechen. Die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel erfordern innovative Ansätze, um die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern, ihre soziale Integration zu fördern und der wachsenden Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken. Es gilt, neue Wege zu finden, um ein aktives, gesundes und sozial integriertes Altern zu ermöglichen und den Herausforderungen des demografischen Wandels in Stadtteilen wie der Südstadt/Bult zu begegnen. Die Einrichtung befindet sich in einem Experimentier- und Entwicklungsprozess des Zusammenlebens in Vielfalt, der wertvolle Erfahrungen hervorbringt. Diese Erfahrungen möchten wir aktiv mit dem Stadtteil teilen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Stadtteil Bult
Beschreibung
Das Kloster, das ein zentraler Bestandteil des Projekts ist, liegt innerhalb des Stadtteils Südstadt/Bult in Hannover. Es dient als Knotenpunkt für die Aktivitäten und Veranstaltungen, die im Rahmen des Projekts zur Förderung der sozialen Integration und Teilhabe geplant sind.
Einwohnerzahl
3257
Quelle / Anmerkungen
STATIS-Hannover: DaDatenblatt Einwohner Dezember 2022 Landeshauptstadt Hannover, Sachgebiet Wahlen und Statistik: Statistische Profile 2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Datenblatt Einwohner Dezember 2022 Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Wahlen und Statistik: Statistische Profile 2022
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Es ist deutlich erkennbar, dass eine verstärkte Auseinandersetzung der Einrichtung mit dem Projektgebiet notwendig ist. Dies liegt darin begründet, dass die Einrichtung innovative und kreative Lösungen für gemeinschaftliches Zusammenleben und die Bekämpfung von Einsamkeit entwickelt. Diesen "Schatz" an Ideen und Maßnahmen gilt es nicht nur intern zu nutzen, sondern auch aktiv in den Stadtteil zu tragen, um eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität, des Verständnisses von und für Vielfalt und des sozialen Zusammenhalts im Quartier zu erreichen. In den Zielen und Maßnahmen des ersten Jahres liegt daher ein besonderer Fokus auf dem Alltagsbegleiter, der als Bindeglied zwischen Einrichtung und Projektgebiet fungiert und somit die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität im Quartier schafft. Darüber hinaus können Bewohnerinnen und Bewohner mit kognitiven Einschränkungen eine positive Wirkung auf die Gemeinschaft und das Quartier haben. Ihre Anwesenheit und beispielhaft die besondere Aufgabe einer Bewohnerin die Fürsorge für 260 Mon Chichis zu übernehmen, trägt auf vielfältige Weise zur Gemeinschaft bei. Dies geschieht durch ihre Freundlichkeit, ihr Verständnis und ihre einzigartige Perspektive. Ihre Integration fördert ein Gefühl der Inklusion und des Zusammenhalts, was zu einem lebendigen und unterstützenden Gemeinschaftsumfeld beiträgt, von dem alle Bewohnerinnen und Bewohner profitieren können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Merz Theater
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleks Theater
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenheim Gustav Brandtsche Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jüdisches Altenheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arminia Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TKH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Suüdstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Melanchton Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Hannover Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heimkehr eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gartenheim eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Südstadt Journal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Südstadt Bult
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Studentenwohnheim Schwesternhausstraße eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Tierärztliche Hochschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner:innen, die von Vereinsamung bedroht sind
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Anschluss an das Projekt soll ein Verein gegründet werden, der die Aufgaben und begonnenen Projekte, unter Einbeziehung der LHH, fortführen wird. Hierbei sollen die Netzwerkpartner eine wesentliche Rolle spielen. Der Verein organisiert ehrenamtliches Engegament im Stadtbezirk. Ziel soll das Bewahren von Menschen vor Vereinsamung sein. Die Stärkung von nachbarschaftlicher Unterstützung soll kleinräumig ermöglicht werden.
Galerie
230916190503 20230916 d850 2354
230916203604 20230916 iphone13pro 203604
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wurzeln der Vielfalt: Blühende Vielfalt für gemeinsames Wachstum in Salzgitter

Ansprechpartner
Samir Roshandel
Organisation Bildungshelden gGmbH
Funktion Geschäftsführer
Wurzeln schlagen, Gemeinschaft erblühen lassen: Salzgitter für alle!
Projektbeschreibung
Das Projekt "Wurzeln der Vielfalt: Blühende Vielfalt für gemeinsames Wachstum in Salzgitter" zielt darauf ab, das Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgefühl von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund zu stärken und Integration und Demokratie zu fördern. Die Gestaltung eines Gemeinschaftsgartens dient als Mittel, um diese Ziele im Sozialraum zu erreichen. Neben der Förderung des Umweltbewusstseins wird die Integration von Kindern und Jugendlichen, insbesondere in benachteiligten Sozialräumen, durch gemeinsame Aktivitäten wie Kochtage, Exkursionen und Open-Air-Kinoabende im Garten angestrebt, um einen friedlichen und toleranten Sozialraum zu schaffen. Die geplanten Exkursionen führen sowohl innerhalb Salzgitters als auch nach Braunschweig, z.B. ins Naturkundemuseum oder in den Botanischen Garten. Durch bestehende Netzwerke in Landespolitik, Kommunalverwaltung, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen steht ein umfangreiches Netzwerk in der Region zur Verfügung, um das Projekt erfolgreich umzusetzen. Eine Partnerschaft mit der Salzgitter Zeitung wird angestrebt, um täglich über das Projekt zu berichten. Darüber hinaus wird in einem Blog und Vlog der Teilnehmenden über das Projekt berichtet. Das Projekt wird täglich durch Beobachtungen, Befragungen und Diskussionen evaluiert und gemeinsam mit den Teilnehmenden angepasst und umgesetzt. Es wird angestrebt, die Teilnehmenden des ersten Jahrgangs als ehrenamtliche "Buddys" für die Folgeprojekte als Unterstützung zu gewinnen. Dadurch wird eine Vernetzung und Vorbildfunktion für die nachfolgende Generation geschaffen.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Salzgitter steht vor der Herausforderung einer signifikanten Bevölkerung mit Migrations- und Fluchthintergrund, insbesondere in den Bezirken 53 und 54. Hier ist die Situation besorgniserregend, da die Kinderarmut bereits im Jahr 2022 einen alarmierend hohen Wert von über 50% erreichte. Zugleich fehlen adäquate Treffpunkte für die betroffene Zielgruppe, insbesondere für Jugendliche außerhalb von schulischen und sportlichen Aktivitäten. Diese Lücke erschwert nicht nur die Integration, sondern fördert auch die Bildung von Vorurteilen, da ein Großteil der Einheimischen kaum Kontakt zu Menschen ohne Migrationsgeschichte hat. Diese Abgrenzung wiederum begünstigt die Entstehung von Parallelgesellschaften und birgt das Risiko einer Anfälligkeit für extremistische Tendenzen unter den Jugendlichen. Ein weiteres Defizit zeigt sich in der fehlenden Verbindung zu Natur und Umwelt, insbesondere bei Migrantenkindern und -jugendlichen. Durch den vorwiegend städtischen Charakter der Wohngebiete, geprägt durch Mehrfamilienhäuser, haben viele keinen Zugang zu eigenen Gärten oder anderen grünen Freiräumen. Dadurch fehlen oft grundlegende Kenntnisse im Bereich Gartenarbeit, Naturerfahrung und Umweltbewusstsein, was besonders bedenklich ist vor dem Hintergrund der globalen Umweltprobleme. Es wird deutlich, dass die Förderung von interkulturellem Austausch, Integration und Umweltbildung dringend erforderlich ist. Diese Aufgabe kann nicht alleinig von Schulen oder Sportvereinen bewältigt werden, sondern erfordert ein ganzheitliches, gemeindebasiertes Engagement.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bezirke 53 und 54
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung kann der Karte entnommen werden. Insgesamt liegt der Garten relativ zentral in den Bezirken.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter (Stand: 31.12.2022)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Arbeitslosenquote in Salzgitter insgesamt liegt bei 10%. Besonders betroffen ist der Stadtteil Lebenstedt, in den Stadtbezirken 53 und 54 leben schätzungsweise die meisten Arbeitslosen. Quelle: https://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/monatsberichte/Monatsbericht_202307.pdf
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Stadtbezirken 53 und 54 leben die meisten Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Gruppe kann unterteilt werden in Menschen mit Fluchterfahrung und Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits seit mehr als 20 Jahren in Deutschland leben. Aufgrund des günstigen Wohnraums leben in diesen beiden Stadtbezirken auch die meisten Flüchtlinge. Der Anteil wird auf über 90% geschätzt. https://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/monatsberichte/Monatsbericht_202307.pdf
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Stadtbezirken 53 und 54 leben die meisten Geflüchteten, die überwiegend Transferleistungen beziehen.
Projektgebiet in Prozent
95
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Betrachtet man alle Personen mit Migrationshintergrund in den Bezirken 53 und 54, so sind es schätzungsweise über 95%.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nach Angaben der Stadt Salzgitter liegt die Kinderarmut in den Stadtbezirken 53 und 54 bei weit über 50%.
Unterlagen zum Gebiet
viertel_maps.jpg (120.08 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt die Ziele der Gemeinwesenarbeit (GWA) zur Förderung von Interaktion und Begegnung im Sozialraum. Ziel ist ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen. Wir möchten die Zielgruppe befähigen, selbstorganisierte Projekte durchzuführen und die Vernetzung der Akteure und Bewohner in den betroffenen Stadtteilen fördern. Weiterhin sollen nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt und die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen gefördert werden, insbesondere zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Netzwerkpartner engagieren sich zeitlich und beteiligen sich am Projekt.
Beschreibung
Die Bewohner des Sozialraums stehen im Mittelpunkt und ihre Bedürfnisse und Wünsche werden in den Prozess einbezogen. Der Garten als Teil des Sozialraums wird nach den Bedürfnissen der Bewohner des Sozialraums gestaltet.
Beschreibung
Die Teilnehmenden gestalten den Garten selbstorganisiert und bringen eigene Ideen ein.
Beschreibung
Beteiligung der Bewohner der betroffenen Stadtteile, unabhängig von Nationalität, Milieu und Generation.
Beschreibung
Wenn sich das Verhalten der Projektteilnehmer positiv auf ihren Sozialraum auswirkt, z.B. mit den Nachbarn oder beim Einkaufen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kontorarbeit im Bezirk 53/54 // Jugendamt // Stadt Salzgitter - Referat 48 - Sozialplanung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Martin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Salzgitter Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG Wohnen Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Salzgitter (einzelne Ratsmitglieder)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migranten-Lebensmittelgeschäfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einbeziehung der Bevölkerung des Bezirks
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Deutschland Kreisgruppe Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Salzgitter gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landespolitik (u.a. Wissenschaftsministerium, Wirtschaftsministerium und Landtag)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Innerstetal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FreiwilligenZentrum Salzgitter e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird ab Oktober 2027 fortgesetzt. 25% des Budgets werden von den Bildungshelden finanziert, die restlichen 75% von verschiedenen Stiftungen und Organisationen, darunter die Volksbank Salzgitter, die TAG Wohnen Salzgitter und die Sparkassenstiftung. Wir haben bereits Kontakt zu Stiftungen, die das Projekt ab September 2027 unterstützen können.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Das sportliche Hohnsenviertel - der soziale Treffpunkt für alle

Ansprechpartner
Joshua Becker
Funktion Projektmanagement
Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim / Treffpunkt Hohnsen
Projektbeschreibung
Die Eintracht BürgerSporthalle gUG ist eine 100% Tochtergesellschaft des Großsportvereins Eintracht Hildesheim und bietet vielseitige Sport- und Bildungsangebote für über 15.000 Menschen. Mit 32 Standorten und einem 70.000 qm² großen Areal ist Eintracht Hildesheim Norddeutschlands einer der größten und aktivsten Vereine. Das Konzept umfasst zwei Teilprojekte: Im ersten Teilprojekt "Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim" dreht sich alles um den Bereich Sport. In Kooperation mit dem Großsportverein Eintracht Hildesheim werden hierzu verschiedene Angebote und Projekte im und aus dem Sport geschaffen. Dabei werden sowohl die ganz kleinen Kinder, ab dem Krippenalter, über junge Heranwachsende bis 27 Jahren, bis hin zu Erwachsenen und Senioren. Das Sport- und Bewegungsviertel fördert inklusive Sportangebote wie Schwimmkurse für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung und frühe Bewegungserziehung in Kitas. Zudem gibt es Kampfkunstunterricht, Fitnesskurse und spezielle Angebote für Menschen mit Adipositas. Im zweiten Teilprojekt "Treffpunkt Hohnsen" setzen wir die gesellschaftliche Fürsorge in den Mittelpunkt. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass wir Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Gegebenheiten und einem bildungsfernen Umfeld herauslösen und mit Hausaufgabenbetreuungen, Sport- und Freizeitangeboten, sowie offenen Treffpunkten begleiten, betreuen und begeistern. Treffpunkt Hohnsen ist ein gesellschaftlicher Treffpunkt, der Demokratie, Toleranz und Gemeinschaft stärkt. Es umfasst die Auslobung des Guy-Stern-Preises, Sport- und Betreuungsangebote für ältere Menschen, sowie Aktionen zur Integration von Geflüchteten und Inhaftierten Frauen. Beide Projekte bieten vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung, gesellschaftlichen Teilhabe und persönlichen Entwicklung für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Die Angebote und Projektideen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Menschen aus dem Quartier entworfen. Damit die Angebote auch wirklich aktuell und für die Personen zugeschnitten sind, wird eine Servicestelle mit einer festen Ansprechperson geschaffen. Dort können Ideen, Wünsche, Anregungen und auch Zweifel, Kritik oder Gedanken eingereicht und besprochen werden. Ergänzend wird zweimal im Quartal ein Quartierstreffen von Politik, Sportvereinen, Wirtschaft, Kirche, Bildungseinrichtungen und Bewohnern durchgeführt. Dabei sollen aktuelle Themen und Aktionen aus dem Quartier besprochen werden, sowie neue Ideen erarbeitet werden.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Ochtersum steht vor dem Problem des demografischen Wandels. Die Bevölkerung altert, während die Geburtenrate sinkt. Wir möchten die Gesellschaftskrankheit „Einsamkeit“ aktiv angehen und in unserem Quartier vermeiden. Mit vielen Angeboten für Kinder und Familien machen wir das Quartier interessant, ältere Generationen werden aktiv eingebunden und die sozialen Kontakte vermehrt. Die ursprünglich gute und sinnvolle Durchmischung von geflüchteten Menschen, Gastarbeitern, Menschen mit Migrationsvordergrund und den Einheimischen bleibt herausfordernd. Aus einer Parallelgesellschaft wird eine Gegengesellschaft. Wir möchten die Menschen aktiv als Ideengeber, Treffpunktorganisatoren und Ansprechpersonen einbinden und das Quartier zu einer Gesellschaft formen. Es gibt es kaum Anlaufstellen und Angebote für bildungsferne und sozialschwache Familien. Die Kriminalität im Jungendalter wächst. Auch die Zahl der Schulabbrecher steigt rasant. Dem möchten wir aktiv entgegenwirken und die Kinder und Jugendliche aus dem Umfeld holen. Mit Hausaufgabenhilfen und Orientierungsjahren nach der Schule im BFD holen wir die Jugendlichen ab, wo sie gerade stehen. Auch die Zahl des Drogenmissbrauchs wächst stetig. 83% der befragten Eltern haben Sorge, dass Ihre Kinder durch die Legalisierung von Cannabis abrutschen. Durch eine Initiiative mit "Salto" wirken wir an Drogenumschlagsplätzen durch Mitmachprojekte und einem offenen Ohr entgegen. Wir wollen die Hemmschwelle nehmen und durch sinnvolle Freizeitangebote die Versuchung nehmen. Wir kommen nicht aus der Quartiersarbeit, erkennen aber dringenden Handlungsbedarf. Wir trauen uns das zu - Sport verbindet Menschen. Sport ist Teil der Lösung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum gehört mit 8327 Bewohner*innen zu den dicht bewohnten Stadtgebieten der kleinsten Großstadt Deutschlands. 82% der Menschen in Ochtersum gehören zu der mittleren bis älteren Generationen - der demografische Wandel macht sich hier deutlich bemerkbar. Ochtersum ist mit 20-30% Wohnbevölkerung mit Migartionshintergrund sehr gemischt, was den Stadtteil bunt und facettenreich belebt. Die Kinderarmut ist in den letzten Jahren um bis zu 10% im Quartier gestiegen. Die Grundsicherung im Alter ist auf 5,7% gestiegen. Im Bereich der Erwerbslosen liegt Ochtersum bei maximal 5% - ein guter Wert. Daraus lässt sich jedoch ableiten, dass Kinder nach der Schule Betreuung benötigen, da die Eltern meist berufstätig sind. 41% der Kitakinder aus Ochtersum sprechen im Elternhaus eine andere Sprache als deutsch. Mit unter 2,5% sind HzE-Fälle in Ochtersum kaum vorhanden.
Einwohnerzahl
8327
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim - Sozialmonitoring 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
ochtersum.jpg (84.74 KB)
ochtersum_karte.png (437.72 KB)
GWA/QM-Ansatz
Ein besonders und wichtiges Anliegen ist es uns, dass wir nicht Aktionen und Projekte für die Menschen aus dem Quartier entwickeln, sondern mit ihnen zusammen. Zudem gehen wir aktiv in die Wohngebiete und Treffpunkte des Quartiers mit dafür von den Bewohnern zugeschnittenen Angeboten, sodass wir die Menschen dort abholen, wo sie sich befinden. Bedarfe und Wünsche der Menschen aus Ochtersum werden in der Umsetzung gestärkt, die Umsetzung von Maßnahmen aktiv begleitet und die Kräfte für die Quartiersentwicklung werden zentral in der FWA gebündelt. Eine zentrale Anlaufstelle wird geschaffen. Des Weiteren können alle ehrenamtlichen Helfer und Freiwilligen aus dem Quartier die Agentur und die Einrichtung nutzen, um Projekte zu planen, Meetings und Konferenzen abzuhalten und als offenen Ort des Austausches und Kennenlernens nutzen. In den Räumlichkeiten möchten wir auch eine Art des Eltern-Kind-Kaffees eröffnen. Auch die Kooperationspartner im Rahmen der Projekte haben die Möglichkeit die Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Workshops oder Präsentationen nutzen. Eine Art Berufsinformationsabend wird geplant.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Regelmäßige Treffen im Quartier werden gut besucht und Ideen von den Menschen aus dem Quartier erarbeitet und umgesetzt werden.
Beschreibung
Aktive Beteiligung bei Projektideen und auch der Umsetzung.
Beschreibung
Ein großes Ochtersumer Netzwerk entsteht mit neuen und alten Partnern, sowie schon vorhandene Strukturen werden eingebunden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Malte Spitzer, Dezernent Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukas Hahnsch, Geschäftsführer Eintracht Schwimmen gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gerhard Bürger, Inhaber Bürgergruppe GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Clemens Löcke, Vorstandsvorsitzender Eintracht Hildesheim von 1861 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Michaela Szameit, Schulleiterin GS Hohnsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frank Wodsack, CDU, KSB Vorsitzender
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dennis Münter, CDU, KSB Geschäftsführer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stefan Fischer, Geschäftsführer St. Bernward Krankenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sascha Kucera, Geschäftsführer Helios Klinikum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sebastian Adamski, Geschäftsführer Daheim statt Heim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lisa Kundt, Kita Alter Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herr Singelmann, Singelmann Immobilien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
diverse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Stosch, Schulleiterin GS Ochtersum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Weiss, RP Museum
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es werden unbegrenzt Anteile des Projektes an Privatpersonen & Unternehmen verkauft. Diese Anteile werden jährlich gezahlt, sodass diese ihre Aktualität nicht verlieren. Die Anteile haben kein Gewicht - eine Stimme ist für eine Person, bzw. ein Unternehmen. Jemand mit 10 Anteilen hat eine Stimme, genaus wie jemand mit einem Anteil. So wird bei Abstimmungen über Projekte und Vorhaben gerecht entschieden. Zusätzlich wird ein Zuschuss der Kommune angestrebt, sowie feste Förderer gewonnen.
Galerie
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gaststaette innenraum 17.05.2022
Videos
Aufsteller
x_aaa_0179.jpg (1.02 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Goosmanns Tannen 3.0

Ansprechpartner
Paul Behrens
Funktion Referent für Verbands- und Sozialpolitik
Den Zusammenhalt in Goosmanns Tannen stärken
Projektbeschreibung
Der Aufbau der Gemeinwesenarbeit hat bereits fruchtbare Spuren hinterlassen. Viele Menschen im Stadtteil mit rund 1500 Bewohner*innen und relativ schlechter sozialer Infrastruktur können sich heute trotz der individuellen Herausforderungen mit ihrem Quartier identifizieren. „Man kennt und hilft sich“ sind Aussagen, die zu sozialer Stabilität und zur Solidarität innerhalb der Nachbarschaft geführt haben. Die Gemeinwesenarbeit mit vielen Akteurinnen und Akteuren im Stadtteil hat eine Sichtbarkeit geschaffen und Interesse geweckt, sich mehr um den Stadtteil zu kümmern. Sich um sein Quartier zu kümmern, Nachbarschaftshilfe bei der Kinderbetreuung (Eltern helfen Eltern) und die Forderung nach einer besseren ÖPNV Anbindung sind nur einige Beispiele. Der durch die GWA initiierte Prozess der Selbstorganisation, Identifikation, Einflussnahme und Verantwortung für das Quartier hat Menschen bewegt. Das soziale Engagement kann aber noch nicht "auf eigene Füße" stehen. Organisierte Treffen von Initiativen, der Gesprächsaustausch im Quartier, Begegnung (nicht zuletzt, um Einsamkeit zu entgegnen), setzen eine Anlaufstelle voraus, die die Initiativen lenken und begleiten kann. Die sehr niedrigschwellige hürdenfreie Beratung bei individuellen Problemlagen, Angebote zu schaffen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu organisieren, sind weitere wesentliche Merkmale der Gemeinwesenarbeit im Quartier. Soziales Engagement, Hilfe zur Selbsthilfe und Begegnung schaffen, sind somit auch die künftigen Aufgaben der GWA. Geplant sind in den kommenden Jahren folgende Schwerpunkte: Ausbau von Begegnung, Beratung und Vernetzung Unterstützung durch Digitalisierung Ausbau der Anlaufstelle als Mittelpunkt des Quartiers.
Laufzeit
2024-06-01 00:00:00
Ausgangslage
„Goosmanns Tannen“ wird nach wie vor als sozial problematischer Stadtteil innerhalb der Stadt Lingen beschrieben. Nicht zuletzt aufgrund der Wohnbebauung wird dieser Stadtteil zu einem großen Teil von Menschen bewohnt, die von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind und nicht ausreichend am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Hier finden Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung eher eine Wohnung als in anderen Stadtteilen der Stadt. Daraus ergeben sich immer wieder Problemlagen, die zu einem negativen Image führen. Goosmanns Tannen unterscheidet sich sozioökonomisch erheblich von anderen Wohngebieten der Stadt. Die Bemühungen der Stadt, der Netzwerkarbeit und nicht zuletzt der Gemeinwesenarbeit haben zu einem besseren Image beigetragen. Diese Strukturen reichen jedoch längst nicht aus, das Quartier ohne Unterstützung zu einem besseren Image zu führen. Der soziale Zusammenhalt kann nur mit Unterstützung professioneller Strukturen und Anlaufstellen gestärkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Goosmanns Tannen
Beschreibung
Das Wohnquartier „Goosmanns Tannen" liegt am nördlichen Stadtrand der Mittelstadt Lingen (Ems).
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Lingen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
google_maps.pdf (553.76 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Fortsetzung des Vorhabens beschäftigt sich vor allem mit den Schwerpunkten Begegnung, Hilfestellung und mit dem weiteren Ausbau der Aktivierung der Bewohner*innen im Stadtteil/ Quartier. Wer sich mit seinem Wohnumfeld identifizieren kann, kümmert sich auch um sein Quartier. Die GWA wird diesen Ansatz weiter verfolgen und möglichst viele Menschen in die Arbeit einbeziehen. Dafür muss erkennbar sein, dass die Bemühungen von Politik, Gesellschaft und Verwaltung respektiert und anerkannt werden. Im Qualitätssicherungsprozess werden Daten erhoben, um darstellen zu können, wie viele Menschen das Gesamt- und die wichtigsten Einzelangebote nutzen; welche Aktionen durchgeführt wurden und wie sich strukturell die Arbeit der GWA bemerkbar macht. Die Einbindung der Öffentlichkeit ist dabei erheblich, um auf positive Aspekte hinzuweisen und das Image des Stadtteils zu verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anzahl der Personen, die die GWA und deren Teilprojekte und Besuche nutzen
Beschreibung
Anzahl und Qualität der Selbstorganisationen (vom Müllsammeln bis hin zu Initiativen)
Beschreibung
Bewohner*innen treten an Politik und Verwaltung heran, um sich für ihr Wohnumfeld stark zu machen.
Beschreibung
Bewohner*innen zeigen sich gegenüber verschiedenen Zielgruppen im Quartier solidarisch und respektieren aneinander.
Beschreibung
Haupt- und Ehrenamt nutzen die Infrastruktur von Politik, Verwaltung und weiteren Initiativen der Stadtgesellschaft.
Beschreibung
Lebenssituation im Quartier nachhaltig verbessert wird (Beratungsinfrastruktur, Erreichbarkeit von Infrastruktur)
Beschreibung
Ehrenamt und Einbindung von Menschen in Einzelaktivitäten in Anzahl messbar
Beschreibung
die GWA als Begegnungs- und Beratungszentrum wahrgenommen wird - qualitativ und quantitativ messbar
Beschreibung
Mobilität, digitale und die Beratungsinfrastruktur gestärkt wird.
Beschreibung
Politik und Verwaltung sich erkennbar in Worten und Taten für den Stadtteil einsetzen. Die Projektleitung legt dar, inwieweit Politik und Verwaltung eingebunden sind.
Vorhandene Strukturen
Professionelle Strukturen sind sichergestellt über die qualifizierten Kräfte, die im Projektgebiet über jahrelange Erfahrungen, über eine gute Vernetzung ins Quartier und zur Verwaltung/ Politik verfügen. Ehrenamtliche Mithelfer*innen können pro Aktivität gewonnen werden. Je nach Teilvorhaben gibt es viele Menschen, die sich nach Ansprache sofort zur Mithilfe bereit erklären. Über Teilprojekte wurden und werden ehrenamtlich tätige Bewohner*innen eingebunden. Deren Tätigkeit wird mindestens einmal jährlich mit einer Feier anerkennend gewürdigt.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der GWA ist es in den vergangenen Jahren gelungen, von Politik und Verwaltung als auch von der Bevölkerung innerhalb und außerhalb des Stadtteils akzeptiert und anerkannt zu werden. Alle Beteiligten zeigen zunehmend mehr Interesse und Verständnis für eine Verstetigung. Die Stadt ist bereit, ihren Anteil zum Gelingen mit einem Neubau beizutragen. Nicht zuletzt ist aktuell geplant, einen Neubau für den Abenteuerspielplatz als Anlaufstelle für junge Menschen mit der GWA auch baulich zu verknüpfen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Schaffung von Strukturen für GWA

Ansprechpartner
Özlem Kaplan
Funktion Koordinatorin GWA
Gemeinschaft & Solidarität
Projektbeschreibung
Die Schaffung einer festen GWA - Koordinatorin - Position bietet die Möglichkeit, diese Herausforderungen anzugehen, indem sie als Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessengruppen fungiert, Ressourcen koordiniert und Programme entwickelt, die darauf abzielen, die soziale Kohäsion und das Wohlbefinden in der Gemeinde Lamspringe zu stärken. Die finanziellen Einschränkungen im Gemeindehaushalt führen nicht nur zu Einsparungen in sozialen Bereichen, sondern beeinträchtigen auch die Fähigkeit der Gemeinde, in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu investieren. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung bleibt die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel ein ungelöstes Problem, das die Erreichbarkeit von sozialarbeiterischen Angeboten weiterhin beeinträchtigt. Eine GWA - Koordinatorin - Position könnte helfen, diese Probleme anzugehen, indem sie alternative Finanzierungsmöglichkeiten erkundet, Synergien zwischen verschiedenen Projekten schafft und die Zusammenarbeit mit regionalen Behörden und Organisationen zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs fördert und/oder AkteurInnen dahingehend koordiniert, sodass Angebote innerhalb der Gemeinde entstehen und sich etablieren können. Durch eine ganzheitliche Herangehensweise kann die GWA - Koordinatorin dazu beitragen, die soziale Integration zu verbessern und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen der Gemeinde Lamspringe zu steigern. Ausgehend von einer solchen festen Position können weitere Projekte entstehen, welche die Gemeinschaft und eine soziale Kohäsion stärken! Ein Beispiel für ein mögliches Projekt ist ein "Haus der Solidarität".
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Lamspringe steht vor der Herausforderung, eine Vielzahl von sozialen Belangen effektiv zu koordinieren und anzugehen. Die Gemeinde ist mit Flüchtlingsintegration, der Förderung der sozialen Bindungen über alle Altersgruppen hinweg und der Schaffung eines integrativen und inkludierenden Umfelds für Kinder und Jugendliche konfrontiert. Es besteht Bedarf an einem strukturierten Ansatz, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen zu verbessern. Es gibt eine Vielzahl von sozialen Problemen, darunter (drohende) Armut und Obdachlosigkeit, Exklusion (teilweise Isolation) durch den Mangel an Begegnungsräumen und mangelnde Bildungschancen, die verschiedene Bevölkerungsgruppen betreffen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei bei der Flüchtlingsarbeit, welche intensiviert werden muss. Die begrenzten finanziellen Mittel der Gemeinde stellen eine große Herausforderung dar und führen zu Einsparungen in "freiwilligen" Bereichen wie sozialen Dienstleistungen und Gemeinschaftsprogrammen. Diese Kürzungen können die Bereitstellung wichtiger Dienstleistungen für gefährdete Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen und die bereits bestehenden sozialen Probleme verschärfen. Die Infrastruktur und die Verfügbarkeit von externen Einrichtungen - sowohl medizinisch als auch sozialarbeiterisch - sind unzureichend zugänglich und müssen verbessert/erweitert und im besten Fall innerhalb der Gemeinde aufgebaut werden, um den Bedürfnissen der BürgerInnen gerecht zu werden. Insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann der Mangel an Transportmöglichkeiten ein Hindernis für den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen darstellen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Die Koordinationsposition soll sich in der Gemeindeverwaltung ansiedeln und Anlaufstelle für Menschen sein, die die Beratungsangebote in Anspruch nehmen möchten oder müssen.
Einwohnerzahl
5752
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Verwaltungsanalyse Kinderfreundliche Kommune und Schätzung aufgrund der vergangenen Zeit.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich an den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit, die darauf abzielen, Gemeinschaften zu stärken und ihre Bedürfnisse zu adressieren. Wir integrieren die Wirkungsziele der GWA, wie die Förderung von Partizipation und Mitbestimmung, die soziale Integration und Inklusion sowie die Stärkung von Gemeinschaftsressourcen, in unsere Projektstrategie. Die Errichtung einer GWA - Koordinationsstelle ist für uns von großer Bedeutung, da sie die verschiedenen AkteurInnen und Ressourcen innerhalb der Gemeinde effektiv koordiniert und die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Gemeinschaft unterstützt. Diese Koordinationsstelle dient als zentrale Anlaufstelle für BürgerInnen, um ihre Anliegen zu äußern und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Unser Projekt kann als Instrument zur Unterstützung der GWA dienen, indem es Daten und Informationen bereitstellt, die für die Bedarfsanalyse und Planung von Maßnahmen zur Stärkung von Gemeinschaften nützlich sind. Darüber hinaus fördern wir die Partizipation und Mitbestimmung der GemeindemitgliederInnen, indem wir Möglichkeiten für den Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten bereitstellen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Menschen dazu befähigt werden, Wege selbstständig zu gehen.
Beschreibung
Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Verwaltung schaffen! Ganzheitliche Soziale Arbeit schaffen!
Beschreibung
Wir müssen den Menschen als ganzheitliches System sehen, seine vorhandenen Ressourcen und Stärken nutzen und daran anknüpfen.
Beschreibung
Nachhaltige Soziale Arbeit heißt, Angebote so zu entwickeln, dass Menschen die im Punkt 6 genannten Ressourcen sehen, verstehen und verfestigen. Sodass sie ein selbstbestimmendes Leben führen können!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Koordinatorin der GWA soll ihren Sitz in der Verwaltung haben und mit dieser zusammenarbeiten. Das bedeutet auch die Teilnahme an Ausschüssen, um an Entscheidungsprozessen teilnehmen und mitwirken zu können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturelle Angebote sollen sich an den Bedarfen der BewohnerInnen entstehen und ihnen zeigen, dass sie gesehen, gehört und wertgeschätzt werden!
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In Kooperation und Transparenz stehen. Niedrigschwellig und Menschennah sein.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In Kooperationen mit dem Gesundheitsamt und den ÄrztInnen im Ort können präventive Angebote gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote zwischen formellen und informellen Bereichen (Schule & Offene Kinder- und Jugendarbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, wie die JuLeiCa.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch Kooperationen mit unseren Unternehmen, welches sich auch öffentlich positiv auswirkt, kann die lokale Ökonomie gefördert und für junge Menschen attraktiver gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ein "Haus der Solidarität" kann bezahlbaren Wohnraum für all die Menschen schaffen, die sonst wenig bis keine Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben. Ggf. Kooperationen mit Jugendliche/Landkreis/Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit bedeutet zugleich Transparenz für die Bevölkerung. Ein sehr wichtiger und ernstzunehmender Punkt, damit sich die Menschen auch als ein Teil des Ganzen fühlen und ggf. mitwirken können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jede Entscheidung muss seitens der Politik unterstützt werden! Was auch zugleich einen positiven Effekt auf den jeweiligen Wahlkampf haben kann.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Müssen gesehen, gehört und beteiligt werden! Das wohl wichtigste Glied in dieser Kette!
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Plan ist, dass sich die GWA Koordinationsposition so in die Verwaltungsstrukturen etabliert, dass die Stelle ein fester Bestandteil in der Stellenplanung wird, weil die Beteiligung von Sozialarbeitenden in einer jeden Verwaltung und in deren Prozessen unabdingbar sein sollte! Da, wo es um gesellschaftliche Strukturen und besonders um soziale Kohäsion geht, bedarf es dringend Sozialarbeitenden Fachkräften. Sowohl als Beratungsangebote für BürgerInnen, als auch in den Ausschüssen.
Zustimmung Veröffentlichung
On