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Netzwerkarbeit

Wolfsburger Süden - Begegnen, Gestalten, Zukunft

Ansprechpartner
Tim Fahse
Funktion Vorstandsmitglied
Verlässlichen Begegnungsort schaffen, Bedarfe ermitteln und Umsetzen, gemeinsam Zukunft gestalten
Projektbeschreibung
Im Süden von Wolfsburg liegen drei unterschiedliche Dörfer nah beieinander. Unterschiedlich in ihrer Größe, Infrastruktur und der Landkreis/Stadt-Zugehörigkeit, aber mit großer Ähnlichkeit der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Ein kurzer Blick in die Lebensrealität der Dörfer und auf die demografische Entwicklung zeigt: Wir müssen jetzt, gemeinsam Zukunft gestalten um später Handlungsfähig zu sein! „Wo soll ich denn jetzt meine Worte loswerden? Ich habe doch sonst niemanden.“: fragt eine Teilnehmerin unseres wöchentlichen Mittagstisches in Hattorf bestürzt mit Beginn der Corona Maßnahmen 2020. Die baulichen und sozialen Entwicklungen in unserem Dorf sind eben die gleichen wie in den beiden Nachbarorten. Die Folge Vereinsamung, Anonymität und ohne Auto keine Teilhabe/Partizipationsmöglichkeit. Trotz des Engagements der ehrenamtlichen Vereine und Initiativen. Vor 10 Jahren haben wir als BürgerInnen ein Generationen Begegnungszentrum aufgebaut, für mehr Miteinander und als Ort an dem Initiativen und Ideen selbstwirksam Raum finden. Aber uns fehlen Ehrenamtliche, Zeit und Geld. Wir möchten ausgehend von Hattorf drei Dinge schaffen: a) Eine Kommstruktur - Verlässlichen Ort für Begegnung unser Haus der Generationen als einen bekannten, gut vernetzten, verlässlichen Begegnungsort mit „Kümmerer-, Beratungs-, und Hilfsfunktion“, Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Teilhabe, bei den BewohnerInnen etablieren. Die Gründung von ähnlichen Initiativen in anderen Dörfern/Stadteilen unterstützen. b) Eine Geh-Struktur - Aktiv Bedarfe erfragen und zum Selbstgestalten einladen Aktiv auf die Menschen vor Ort zugehen und sie dabei unterstützen ihre vorhandenen Bedarfe für ein gutes, gesundes Miteinander zu finden, zu äußern und zu vertreten und/oder selbst umzusetzen. c) Eine Zukunftstrategie über 3 Dörfer hinweg Eingerahmt wird das Projekt von der Idee, die drei durch Tradition, Stadtteils- und Landkreisgrenzen getrennten Dörfer Beienrode, Hattorf und Heiligendorf in den Austausch zu bringen, Ideen und Intitiativen zu teilen, zu verbinden und so insgesamt resillienter und lebendiger zu machen. Gemeinsam mit den Menschen, Politik und Akteuren, mutig an einer konkreten, wünschenswerten Zukunftsvision des dörflichen Raumes zu arbeiten. Unter Aspekten wie: Mobilität, demografischer Wandel, Zukunft der Pflege, Resilienz, Teilhabe, ökologischer Wandel und gesellschaftliches Miteinander.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Projektgebiet liegen Hattorf, Heiligendorf und Beienrode, drei unterschiedliche Dörfer nah beieinander. Unterschiedlich in ihrer Größe, Infrastruktur und der Landkreis/Stadt-Zugehörigkeit, aber mit großer Ähnlichkeit in den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Im Niemandsland am Rande des Hattorfer Industriegebiets befindet sich die Sammelunterkunft für Geflüchtete. Schwerpunkt der Komm-Struktur im Projekt und damit Aktionsbasis für unser "Zu den Menschen Gehen": Das Haus der Generationen, befindet sich in Hattorf, 2024 EW. Geprägt von Einfamilienhäusern und der typischen, baulichen und sozialen Trennung von altem Dorf und Neubaugebiet hinter Lärmschutzwall. Menschen pendeln zwischen dem eigenen Heim und Schule/Arbeitsplatz - Begegnungen finden höchstens in der Grundschule, Kita oder im Aldimarkt statt. ÖPNV und damit Verbindung zu Teilhabe, Kultur und Beratung, Austausch besteht nur auf dem Papier. Vereine, Kirche und Initiativen im Ort beleben das soziale Miteinander im Rahmen ihrer personellen Ressourcen und Möglichkeiten, aber Kontaktlosigkeit, Anonymität und Einsamkeit sind die großen Themen. Bei den Älteren deren Kinder zumeist weggezogen sind, und bei den Neuen und ihren Kindern, die Eltern und Großeltern in der Heimat gelassen haben. Insbesondere Kinder und Jugendliche haben keinerlei Rückzugs- und Kreativitätsräume, genauso die Geflüchteten. Es gibt keine verlässlichen, niedrigschwelligen Treffpunkte, unverbindlichen Begegnungsorte im öffentlichen Raum wo Menschen in Kontakt kommen können und sich Visionen und Veränderungspotential entwickeln kann. Visionen die alle drei Dörfer JETZT dringend für eine selbstbestimmte Zukunft entwickeln müssen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg Hattorf und Wolfsburg Heiligendorf und Helmstedt Beienrode
Beschreibung
Die Gemeindegrenzen von Hattorf und zusätzlich Heiligendorf und Beienrode. Zuzüglich der Sammelunterkunft für Geflüchtete im Hattorfer Heinenkamp (ganz im Nordwesten)
Einwohnerzahl
4991
Quelle / Anmerkungen
https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/PDF/StadtWolfsburg_DatenFakten2022.pdf und Gemeinde Lehre
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Datenbasis https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/PDF/StadtWolfsburg_Bevoelkerungsbericht2023.pdf // Hier sind die Alterskohorten bei 18 getrennt.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Datenbasis https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/PDF/StadtWolfsburg_Bevoelkerungsbericht2023.pdf // Hier sind die Alterskohorten bei 65 getrennt.
GWA/QM-Ansatz
Wir machen, als Verein der aus dem bürgerlichen Engagement hervorgegangen ist, seit jeher Gemeinwesenarbeit! Denn: Unser Ziel ist 1. sozial- und lokal-politisch klar fokussiert. 2. Zielt auf die Verbesserung von immateriellen Bedingungen unter maßgeblicher Einbeziehung der Betroffenen. Also auf die Qualität der sozialer Beziehungen, Möglichkeiten der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben, Stärkung der indivduellen Handlungsfähigkeit durch Selbstwirksamkeitserfahrung. Klarer Fokus sind die aktuellen Bedarfe, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen im Projektgebiet. Wir fragen seit Anfang an: "Was braucht ihr für ein gutes Leben?" 3. Entwicklen wir unter genau diesen Gesichtspunkten gemeinsam Visionen zukünftiger Infrastruktur und Wohnumgebung für ein Leben mit Zukunft im resillienten, grenzenüberschreitenden Dörferverbund. 4. Wir leben das Verständnis, dass Menschen -die den Raum dafür bekommen- und denen das Potential zugesprochen wird -, die sich wirksam selbst organisieren zu können-, sich als resilienter und Handlungsfähiger erleben. 5. Wir fördern die Selbstorganisation durch die Bereitstellung von Raum und Zeit und inittieren entsprechende Netzwerke und Kooperationen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Menschen sich äußern, dass ihre Interessen wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Wenn antizipierte Angebote angenommen werden. Angebote aus den geäußerten Bedürfnissen der Menschen entstehen und angenommen werden
Beschreibung
Wenn: Angebote, Gruppen und Initiativen selbstorganisiert enstehen und Raum finden. Sich die Menschen als handlungsfähiger und verbundener im Gemeinwesen beschreiben
Beschreibung
Wenn wir die Ressourcen der Menschen vor Ort kennen und für den Prozess aktivieren konnten
Beschreibung
Wenn die diversität der Bewohner sich in der Nutzung und in der Partizipation wiederspiegelt. Wenn wir erleben das Angebote Verbindungen aufbauen. Wenn wir uns immer auch selbst fragen: Wer nimmt (noch) nicht teil?
Beschreibung
Wenn wir gemeinsam sichtbare Visionen von notwendiger Infrastruktur für eine Zukunft auf dem Land entwickelt und öffentlich gemacht haben.
Beschreibung
Wenn wir erlebbare Kooperationen mit den lokalen Akteuren aufgebaut haben. Wenn auch in anderen Dörfern die Idee änlicher, selbstorganisierter Projekte wächst
Beschreibung
Wenn die Notwendigkeit für eine aktive Gestaltung der Zukunft der dörflichen Bereiche allgemein akzeptiert ist und durch Wort und Tat unterstützt wird. Wenn (Dorf)grenzenüberschreitendes gemeinsames Handeln von Politik und Verwaltung unterstützt wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Soziales Stadt Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ADFC
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Schunterwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauamt Stadt Wolfsburg - Zukunftsentwicklung Generationenwohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KITA Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Hattorf/ Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfsburger Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfsburger Nachrichten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Magic Flames Spielmanszug Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Männergesangsverein Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hospitz Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ostfalia Hochschule Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaft Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Gesellschaft Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Gesellschaft Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-Ortsverein Heiligendorf-Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemischter Chor Heiligendorf M.G.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Islandpferdeverein Fákur Wolfsburg Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Siedlerbund Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Adrian
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LandFrauenverein Hasenwinkel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schieß-Sport-Verein Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heiligendorferjungs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regenbogenkindergarten Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lehre
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Beienrode
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir stellen uns ein Mischfinanzierung vor, haben aber in der Kürze der Zeit noch keinen Stand dazu. 1. Arbeiten an einer Finanzierungsbeteiligung der Kommune 2. Erwarten das das Projekt in Zukunft unsere Eigenmittel erhöhen wird 3. Denken an finanzielle Bürgerbeteiligung in Anlehnung unseres Social Entrepener Ansatzes 4. Stiftungsmittel und andere Drittmittel In jedem Fall wird es weitergehen und zwar im hervorragenden Verhälnis mit der Kommune. Siehe Schreiben der Stadt.
Galerie
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plantage   luft
bewegungsraum01
plantage   hausansicht front
gastgeberinnen gesucht
aktiver freitag01
offenes wohnzimmer   weihnachten
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: NachBar

Ansprechpartner
Leonore Determann
Funktion Vorsitzende
Nachbarschaft-Gemeinsam gestalten
Projektbeschreibung
Bei dem Projekt „Nachbarschaft -Gemeinsam gestalten“ handelt es sich um soziale Maßnahmen zur Quartiersentwicklung. Die Maßnahmen beziehen sich auf das Gebiet der Samtgemeinde Holtriem, die acht Mitgliedsgemeinden umfasst. Es richtet sich an alle BewohnerInnen des Quartiers, mit besonderem Fokus auf die Bevölkerungsgruppen SeniorInnen und Flüchtlinge bzw. MigrantInnen, da sie auf die größten Hürden zur sozialen Teilhabe stoßen. Ziel ist es Anlaufstellen in den Gemeinden Utarp, Blomberg und Willmsfeld zu schaffen. Zentraler Netzwerkknoten wird im gesamten Projektverlauf das 2021 errichtete Gemeindezentrum in Utarp sein. Es ist geplant, bestehende Netzwerke zu identifizieren, neue Netzwerkpartner zu gewinnen und die BürgerInnen zu aktivieren-immer in Kooperation mit etablierten örtlichen Vereinen, Behörden und engagierten BürgerInnen aus allen Gesellschaftsbereichen, so dass ein tragfähiges Netz aus sozialen Kontakten, praktischer Unterstützung für Alltag und Haushalt sowie attraktiven Bildungs-, Beratungs- und Begegnungsangeboten zu schaffen, Von dort aus werden Treffen/Angebote koordiniert. Dafür können noch weitere nicht vollumfänglich genutzte, barrierefreie Räumlichkeiten, wie bspw. Vereinsheime in Anspruch genommen werden. Im Rahmen des Projektes werden zu Beginn Maßnahmen entwickelt, um wohnortnahe Beratungs-, Freizeit-, Bildungs-, Begegnungs- und Hilfsangebote zu errichten, um damit die soziale Teilhabe, Mobilität, Nachbarschaftshilfe, intergenerationelle und – kulturelle Kompetenzen zu fördern. Ein besonderer Focus wird auf die Gruppe der Senior*innen und Geflüchteten gerichtet, da sie mit besonderen Hürden der sozialen Teilhabe zu kämpfen haben. Vorhandene Angebote werden in das Projekt integriert bzw. angebunden oder wie die bestehende Anti-Rost-Initiative ausgeweitet, damit sie auch gemeindeübergreifend wirken können. Vor allem gilt es, vorhandene Ressourcen zu mobilisieren, bislang ungenutzte Potentiale zu erschließen und die Bürger selbst aktiv werden zu lassen. Im Verlauf des Projektes werden Mobilitätsoptionen entwickelt, um die Möglichkeit für die Bewohner*innen zu eröffnen mehr an der Nahversorgung teilzunehmen und Mobilitätsdefiziten entgegenzuwirken. Bereits bestehende private Initiativen/Vereine/etc. werden einbezogen und das eingeschlafene Mitfahrsystem „Fahr mit“ wiederbelebt. Um den Maßnahmenplan zielgerichtet gestalten zu können wurden Expertengespräche mit Vertretern der Samtgemeinde und potentiellen Kooperationspartner geführt.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde Holtriem, besteht aus acht Mitgliedsgemeinden und liegt im Landkreis Wittmund, einem ländlich peripheren Raum, mit dem eine geringe Bevölkerungsdichte, ein ungünstiger ÖPNV und eine besondere Strukturschwäche einhergeht. Der Landkreis ist mit 57000 Einwohner*innen zweitkleinster in Niedersachsen. Behörden finden sich vorrangig in der Kreisstadt Wittmund. Diese zu erreichen stellt für ältere Menschen, die oft nicht mehr über familiäre Bindung verfügen, und in diesem Bereich untergebrachte Flüchtlingsfamilien vor große Herausforderungen. Arztbesuche kommen einem Tagesausflug gleich und peripher wohnende Geflüchtete haben geringere Integrationschancen. Die BürgerInnen haben kaum Möglichkeiten der sozialen Teilhabe. Insbesondere in der Pandemie ist deutlich geworden, wie stark die Menschen auf soziale Kontakte angewiesen sind, allein durch Alltagsbegleiter/Anti-Rost-Initiative ist dies nicht aufzufangen. Was teilweise von den Alltagsbegleitern vorgefunden wurde ist alarmierend. Viele Ältere haben dringende Arttermine aus Angst und in Ermangelung von Transportmöglichkeiten nicht wahrgenommen. Deutlich wird dies auch durch eine Bürgerbefragung. Viele BürgerInnen sind von Mobilitätsbeschränkungen betroffen und suchen nach Möglichkeiten mit anderen in Kontakt zu treten. Sie wünschen sich nachbarschaftliche Hilfe, sind aber auch bereit, sich gemeinschaftlich zu engagieren. Senior*innen und Geflüchtete sind von gleichartigen Problemen betroffen. Ebenfalls wurde deutlich, dass verschiedene etablierte örtliche Vereine und andere Akteure in den Mitgliedsgemeinden zwar aktiv sind, es aber an tragfähigen Netzwerken und Koordination fehlt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Holtriem - Teil des Landkreises Wittmund
Beschreibung
Die SG Holtriem gehört zum LK Wittmund in NDS. Sie besteht aus 8 Mitgliedsgemeinden (Westerholt, Nenndorf, Blomberg, Neuschoo, Schweindorf, Ochtersum, Utarp, Willmsfeld). Das Projekt bietet 3 Anlaufstellen, die hinsichtlich der Gebietsstruktur sinnvoll erscheinen: Westerholt mit Nenndorf und Eversmeer in der Nähe. Blomberg mit der Nachbargemeinde Neuschoo. Utarp mit den umliegenden Gemeinden Schweindorf und Ochtersum. Die Infrastruktur im Bezug auf Netzwerkarbeit mit Verbänden, Einrichtungen, Schulen etc. in diesem Gebiet ist über Jahre gewachsen und gefestigt. Daher können Ressourcen gemeinsam genutzt werden. Im Nordwesten, Westen und Süden grenzt die Samtgemeinde an den Landkreis Aurich. Östlich schließt sich die Samtgemeinde Esens an, die ebenfalls zum Landkreis Wittmund gehört.
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Auskunft der Samtgemeinde Holtriem
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistik der Ausländerbehörde des Landkreises Wittmund, Stand 31.12.2021 Asylbewerber/Migranten/"sonstige" Ausländer Holtriem: 212 Asylbewerber/Migranten/"sonstige" Ausländer Landkreis Wittmund: 3014
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Monatshefte Niedersachsen 12/2021 Landkreis Wittmund: 25,1 % der Bevölkerung Quelle: Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH, eigene Berechnungen Altersgruppe 60-79 Holtriem: 39 %
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: ARBEITSMARKT IM ÜBERBLICK - BERICHTSMONAT FEBRUAR 2022 - WITTMUND, Agentur für Arbeit Arbeitslosenquote: 6,5
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen 2021: Holtriem 24,6 %
GWA/QM-Ansatz
Ausschlaggebend für die Umsetzung des Projektes sind die Wünsche und Interessen der in in der Samtgemeinde Holtriem lebenden Bürger*innen mit dem Ziel eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen. Die Bürger*innen werden angeregt ihr Umfeld/Zusammenleben in der Gemeinde aktiv zu gestalten, so dass sie entsprechend ihrer Bedürfnisse zufriedener leben können. Durch Nachbarschaftsarbeit und die damit verbundene Einbeziehung aller Bevölkerungsgruppen wird mehr Teilhabe vor Ort möglich. Während des gesamten Projektzeitraums wird durch aktivierende Befragungen, runde Tische, Zukunftswerkstatt, o.ä. eine permanente Bürgerbeteiligung sichergestellt und die Eigeninitiative/Selbsthilfe der Bürger*innen gefördert. Hierdurch identifizierte Potentiale und Schwächen sollen genutzt bzw. behoben werden. Die Bürger*innen werden befähigt Netzwerke zu knüpfen in denen sie kommunizieren und sich organisieren können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedarfe der Zielgruppen erfasst sind, Bürger*innen wissen, wohin sie sich mit Anfragen Problemen wenden können, Menschenrechte für alle wichtig sind und die Umsetzung angestrebt wird.
Beschreibung
Bürger*innen erkennen, dass sie die Macht haben, ihren sozialen Raum selbst zu verändern, Anliegen vorzubringen und zu vertreten.
Beschreibung
Bürger*innen in die Lage versetzt werden, Ressourcen und Potentiale ihres Umfeldes und ihrer Kommune zu erkennen und zu nutzen.
Beschreibung
die Potentiale der Netzwerkpartner erkannt und identifiziert werden, dadurch Doppelstrukturen vermieden werden und effektive Lösungen gefunden werden, um Hürden der Teilhabe abzubauen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Holtriem
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Utarp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Blomberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Wittmund e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Blomberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
David-Fabricius-Ganztagsschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KBV Freesenholt (Boßelverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Blomberg
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anzeiger Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenverein Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IBB Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tafel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Blomberg-Neuschoo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Westerholt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Bürgermeister*innen der drei Gemeinden haben nicht nur großes Interesse an der Umsetzung des Projektes, sondern auch an der nachhaltigen Wirkung. Durch den Netzwerkaufbau, die Verstetigung der Runden Tische als eine Art Steuerungsgruppe und die Anleitung von Ehrenamtlichen wird gewährleistet dass auch nach Projektende auf die veränderten Bedarfe eingegangen werden kann. Für Mobilitätsangebote wird der Ehrenamtsbulli des AWO Kreisverbandes weiterhin einsetzbar sein.
Galerie
juz blomberg
gemeindezentrum utarp
juz blomberg innen
ehrenamtsbulli
Zustimmung Veröffentlichung
On

GWA in Visselhövede - durch Kommunikation verbinden

Ansprechpartner
Sabine Voss
Organisation Präventionsrat Visselhövede
Funktion Leiterin
Soziale Stadt- und Dorfentwicklung im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Durch GWA und Jugendarbeit in der GWA haben wir in Visselhövede bisher viel erreicht. Es wurden belastbare Strukturen geschaffen (z.B. Patensystem für Zugewanderte, Kümmerer vor Ort, Belebung des neu entstandenen Jugendzentrums, Vernetzung verschiedenster Akteure über Palettenlandschaft am Marktplatz, Vereinsmesse, Ausbildungsmesse an der OBS, Zusammenarbeit mit Unternehmen/ Verwaltung/ Politik/ Bürgerinitiativen/ Kultur/ Sport). Diese Strukturen gilt es auch zukünftig zu nutzen und zu weiter zu stärken, um die anstehenden Herausforderungen, vor denen die Stadt Visselhövede steht, zu bewältigen: 1. GWA als Anlaufpunkt für alle Visselhöveder Bürger*innen wahrzunehmen, der ehrenamtliches und kommunales Engagement verbindet und vernetzt, Hilfe zur Selbsthilfe gibt, für jedwedes Anliegen da ist und durch öffentlichkeitswirksame Arbeit zur positiven Binnen- und Außenwirkung der Stadt beiträgt. 2. Den veränderten Sozialstrukturen durch einen überproportional hohen Anteil Geflüchteter in Visselhövede und damit Neubürgern durch Kommunikation und Integration Rechnung tragen. 3. Ausbau der Jugendarbeit im Rahmen der GWA, um daraus ein noch internationaleres Angebot zu machen, dies schließt auch raumplanerische Aspekte der Stadt V. mit ein (z.B. Verlegung der bestehenden Skateranlage an das Jugendzentrum, Nutzung der Calisthenicsanlage) 4. Die weiter bestehenden, eher isoliert in Parallelwelten lebenden Bevölkerungsgruppen im Sinne eines community organizing ansprechen und in die GWA einbinden. Hier wurden erste erfolgreiche Ansätze im bereits seit Jahren im Fokus stehende Projektgebiet "Pappelstraße" erzielt (Bewohnerbefragungen, Gemeinschaftsaktion "Tannenbaumschmücken", Elternberatung in Kooperation mit Schulen), was intensiv weiter verfolgt, ausgebaut und auf andere Projektgebiete übertragen werden muss 5. Ökologie, Nachhaltigkeit und Inklusion weiter verbinden und ausbauen, wie beispielsweise im Projekt Haus der Bildung (verschiedene Organisationen ziehen unter ein Dach und kooperieren), Aktion Rollfiets, Inklusionskutsche, Prüfen der Stadt Visselhövede auf Barrierefreiheit, Aktion "gelbes Band", gemeinsame Aktionen mit "Vissel for future", Seniorenbeirat u.a., aber auch die Unterstützung von Bemühungen der Stadtverwaltung hinsichtlich Klimaneutralität.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die GWA und die in der vergangenen Förderperiode hinzugekommene Jugendarbeit im Rahmen der GWA wird in Visselhövede - vielfach anerkennend - sowohl von Bürger*innen als auch Verwaltung und Politik wahrgenommen und benötigt. Obwohl sich Vieles positiv entwickelt hat und belastbare Strukturen geschaffen wurden, konnten noch nicht sämtliche Probleme gelöst werden, vielmehr sind besondere Herausforderungen für die Stadt hinzugekommen. Dazu gehören die Folgen des Angriffs auf die Ukraine. So hat Visselhövede eine Überquote ukrainischer Geflüchteter. Durch Familienzuzug hat sich die die Anzahl zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits um 20 Personen erhöht. Der Landkreis Rotenburg (Wümme) nimmt bis Ende April 2023 700 weitere Geflüchtete anderer Nationalitäten auf, von denen wiederum anteilig Personen der Stadt V. zugewiesen werden, weil dort noch (günstiger) Wohnraum vorhanden ist. Es bedarf weiterer, großer Anstrengungen diese Neubürger zu integrieren. Diesen Menschen soll in Visselhövede eine Perspektive geboten werden, sodass neben Wohnraum, auch Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze, Spracherwerb und Freizeitaktivitäten ermöglicht werden, die verschiedenen Kulturen miteinander auskommen und sich wiederum in das Gemeinwohl einbringen. Hierzu sollen die GWA sowie die Jugendarbeit in der GWA durch Aktionen, Projekte und Präsenz in hohem Maße beitragen. Darüber hinaus sind auch die bisherigen Problemlagen (Beispiel Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage mit niedrigen Mieten, hierdurch hohem Anteil sozial Benachteiligter sowie angrenzendem Wohngebiet, deren Bewohner mittlerweile Eigentümer ehemaliger Behelfswohnungen sind) noch nicht gelöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Visselhövede
Beschreibung
Projektgebiet 1: Pappelstraße und angrenzende Straßen
Einwohnerzahl
950
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Projektgebiet 2: Großer Kamp Straße
Beschreibung
Neubaugebiet Großer Kamp Straße und Bosberg, von ca. 70 dort ansässigen Bewohnern sind ca. 45 kurdischstämmig.
Einwohnerzahl
70
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung, Projektgebiet 2 zeichnet sich durch Isolation/ Parallelgesellschaft aus
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Projektgebiet 3: Wehnser Weg, Hunnehop Straße, überproportional viele Bewohner aus der Volksgruppe der Sinti
Beschreibung
Wehnser Weg, Hunnehopstraße
Einwohnerzahl
50
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Projektgebiet 4: Am Rohlmannshof, durch Zuzug/ Zuweisung durch die Stadt überproportional viele Geflüchtete (Ukraine, afrikanische Ethnien)
Beschreibung
Am Rohlmannshof, durch Zuzug/ Zuweisung durch die Stadt überproportional viele Geflüchtete (Ukrainer*innen, afrikanische Ethnien)
Einwohnerzahl
300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das GWA-Projekt umfasst mehrere Ebenen, weshalb verschiedene Ansätze bedient werden: Im Ansatz der integrativen Stadtteilentwicklung nimmt die GWA eine intermediäre Funktion ein und handelt ressortübergreifend. GWA ist Vermittler zwischen den Bürgern(Initiativen), Verwaltung, kommunaler Politik, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltung und Vereinen. Sie ist Promoter von Initiativen und Ansprechpartner. Handlungsgrundlage ist Lebensweltorientierung von Thiersch. Ökologie, Inklusion und die Interessen von Anwohnern werden zusammengebracht. Für die Jugendlichen wird die sozialräumliche Jugendarbeit als Nachbarschaftsfeld der GWA umgesetzt. Die Handlungsziele werden aus der Sozialraum-Lebensraumanalyse abgeleitet. GWA ist Experte für die Belange der Jugendlichen und hat eine Mandatsfunktion. GWA ist Kooperationspartner für Schulen und andere jugendbezogene Einrichtungen. Für die Reduzierung von Vorurteilen eignet sich der Ansatz der transkulturellen Stadt(teil)arbeit. Sie sensibilisiert die Teilnehmenden für kulturelle und geschlechtsspezifische Lebensweisen. Die Entwicklungen von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus werden reflektiert. Die Bereitschaft zum Dialog und zur Kooperation zwischen Kulturen und Personengruppen werden gefördert. Dies stärkt die Vernetzung zwischen Organisationen sowie das Zusammenleben der Bewohner mit und ohne Migrationshintergrund.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Menschen oder Gruppierungen sich mit ihren Interessen wahrgenommen fühlen, GWA-Handeln zu Empowerment der Menschen führt und Demokratie gelebt wird
Beschreibung
Ideen werden zu Projekten, mit denen durch Hilfe zur Selbsthilfe und Kooperation Selbstwirksamkeit und Stärke der Beteiligten wachsen
Beschreibung
Vorhandene Ressourcen genutzt werden, um das Gemeinwohl zu stärken und die Stadt wieder ein Stück lebenswerter zu machen
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen bzw. Organisationen bzw. Generationen bzw. Milieus bzw. Nationalitäten miteinander kommunizieren und arbeiten, um das Gemeinwohl zu stärken
Beschreibung
Gesamtgesellschaftliche und internationale Entwicklungen finden sich im gemeinwesenorientierten Handeln wieder. Die gerechte, grüne und produktive Stadt ist das Ziel des Handelns, das sich an den 5 Schlüsselprinzipien orientiert.
Beschreibung
GWA fördert belastbare Strukturen, Netzwerke und Kooperationen, die flexibel auf die jeweiligen Anforderungen reagieren können. GWA selbst arbeitet vernetzt
Beschreibung
Starke Nachbarschaften entwickeln sich durch GWA. indem das soziale und räumliche Gefüge sicht-, erfahr- und erlebbar gemacht wurde
Beschreibung
Durch GWA wird das Ziel einer ganzheitlichen Entwicklung (z.B. Wohnraum, Treffpunkte, Spielplätze) ausgewählter Gebiete verfolgt
Beschreibung
GWA ist eingebunden in örtliche Strukturen, kann gesamtkommunale Entwicklungen einschätzen und Expertise geben
Vorhandene Strukturen
Sowohl der GWA-Mitarbeiter als auch die beiden Mitarbeiterinnen, die sich aktuell die Stelle in der Jugendarbeit etwa pari teilen, sind vor Ort etabliert. Sie sind Kümmerer vor Ort und können mittlerweile auf belastbare Strukturen in der Netzwerkarbeit zurückgreifen. Beispiele sind das Patensystem für Geflüchtete, ehrenamtliche personelle Unterstützung im Jugendzentrum, Initiatoren für zahlreiche Projekte sowie deren Begleitung (z.B. gelbes Band, Rollfiets, Belebung Marktplatz, Pappelstraße, Vereinsmesse u.a.), aber mittlerweile auch die Übergabe von Projekten in andere (ehrenamtliche) Hände zur Verselbständigung derselben (z.B. Betreuung der Visselquelle). Die GWA wird in Planungen der Stadtverwaltung einbezogen (z.B. bei der Planung/ Einrichtung des Jugendzentrums, Verwaltung Räume Haus der Bildung u.a.).
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreisverwaltung Rotenburg, Landrat Herr Prietz, Sozialdezernentin Frau Colshorn, Jobcenter Herr Stein, Frau Eickhoff, Frau Roon, Frau Heldt, Jugendberufszentrum Herr Baier, Kreisjugendpflege Frau Martens, Stadt Visselhövede Herr Lüdemann, Herr Grünhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Frau Schröder, Kultur- und Heimatverein Visselhövede Frau Wuttke, ArtOutlet Herr Reichert, EigenArt Kultur e.V. Herr Netter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizei, Schwimmbad Visselhövede, Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Standortleitung Frau Voss, Seniorenbeirat Herr Sündermann, DRK Herr Langanke, BNW Frau Bellmann, Jugendmigrationsdienst Frau Schwegler, Flüchtlingsbeirat Frau Zimmermann, Tafel Visselhövede Herr Seitz, Lebensräume e.V. Frau Steenblock, Simbav
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Visselhövede Herr Gohlke, MTV Jeddingen Herr Schumacher, SV Schwitschen Herr Rickers, SV Wittorf Herr Jessen, Freilauf Visselhövede Frau Wachtmann, Kneippverein Frau Rohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Herr Goebel, Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann, Seniorenresidenz Zur Mühle Herr Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleiter OBS Visselhövede Herr Wieland, Leitung Kastanienschule Frau Puschmann, Grundschule Jeddingen Frau Darboven, Schulsozialarbeit aller Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotenburger Werke der Inneren Mission Herr Faltermann, ev. St. Johannisgemeinde Visselhövede Jugenddiakon Herr Pahling, Pastorin Rosenfeld, Pastor Wohlfahrt, Kirchenvorstand Frau Meier-Zindler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Grünhagen, Hoyer Mineralöle Herr Hoyer, JBS Herr Behrens, Handwerkskammer Frau Krüger, Unternehmerverband Rotenburg-Verden Herr Esselmann, Rotenburger Wirtschaftsforum Herr Kehrstephan
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion Visselhöveder Nachrichten Herr Wieters, Redaktionsteam Rotenburger Kreiszeitung, Redaktionsteam Rotenburger Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vulpes Immobilien Management GmbH, Eckernförde (Eigentümerin Wohnblocks Pappelstraße)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vissel for future Herr Gabriel, Präventionsrat der Stadt Visselhövede Frau Schumann, unsere gewonnenen Paten*innen, Ehrenamtliche in der Unterstützung des Jugendzentrums, zahlreiche weitere engagierte Bürger*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Lüdemann, alle im Rat vertretenen Gruppierungen, Lars Klingbeil Parteivorsitzender SPD, Landtagsabgeordnete Herr Holsten (CDU), Frau Liebetruth (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leader-Region Hohe Heide Herr Pahl, Herr Eberle, Herr Brunkhorst
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
GWA + GWA Jugendarbeit sind mittlerweile fest vor Ort eingebunden und unverzichtbar. Das finanzielle Engagement trotz enormer, teils unvorhersehbarer Belastungen der Stadt V. steigt für die beantragte Förderperiode nochmals deutlich. Es besteht der Wille der Stadt V. die Planungen so zu gestalten, dass eine Übernahme der GWA in Eigenregie der Stadt ab 2027 erfolgt, idealerweise als eine Art Stabstelle für Gemeinwohl, soziale Integration und Stadtentwicklung und entsprechend im Haushalt geplant.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam und gesund – gut leben im Quartier! Alter(n)sgerecht in die Zukunft

Ansprechpartner
Hilke Meyer
Funktion Seniorenbeauftragte
Zwischen heute und morgen, unser zuhause im Quartier. Lebendige Quartier für ein lebenswertes Miteinander aller Generationen. Aber sicher!
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gemeinsam und gesund – gut leben im Quartier! Alter(n)sgerecht in die Zukunft“ möchte dazu beitragen, ältere Menschen gezielt in die GWA und die schon vorhandenen Strukturen der Quartiere zu integrieren. Im Zuge der GWA ist es für ältere Menschen wichtig, dass zentrale Versorgungsstrukturen und Dienstleistungen in erreichbarer Distanz verfügbar sind und diese den älteren Menschen bekannt sind. Soziale Kontakte sollten in der Nähe der Wohnung gepflegt werden können. Ein Ziel der GWA mit älteren Menschen sollte sein, dass diese Personengruppe durch Mitgestaltung selbstbestimmt und in Würde altwerden darf und an generationenübergreifenden Formen des Zusammenlebens im Quartier teilhaben kann. Methodisch soll es mit zwei Sozialarbeiterinnen „Kümmerinnen vor Ort“ geben, die im Schwerpunkt in aufsuchender Beratung zum einen die Bedarfe der Zielgruppe erheben und somit ihre Beteiligung am Gemeinwesen stärken können und zum anderen als Mittlerinnen dienen zwischen den älteren Menschen, den Versorgungs- und Dienstleistern und den Stadtteiltreffpunkten. Zusätzlich sollen durch das Projekt gezielte Angebote zur Gestaltung sozialer Kontakte, generationsübergreifender Aktionen, dem Ausbau von Begegnungsräumen sowie Angeboten zur Gesundheitsförderung und auch gezieltem Engagement initiiert werden, die dazu beitragen, das Leben im Quartier für alle Altersgruppen demographiefest und nachhaltig zu gestalten. Durch die Einbeziehung von interdisziplinären Expert*innen und Akteur*innen in den Sozialräumen sowie die Bürger*innen als Expert*innen in eigener Sache sollen Defizite, Bedarfe aber auch Potenziale erkannt werden, um die Quartiere altern(s)gerecht und zeitgemäß fort- bzw. neu zu entwickeln.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Herausforderungen/Auswirkungen der demographischen Entwicklung und des sozialen Wandels sind in Hameln deutlich erlebbar. Besonders deutlich wird dies angesichts des bereits jetzt überdurchschnittlichen Anteils älterer Menschen (Ü60=33,2%;Ü80=8,6%), der in den kommenden Jahren verlässlich weiter ansteigen wird. Besonders die fragile Lebenslage alleinlebender älterer Menschen ohne soziales Netzwerk erfordert die Notwendigkeit, eine nachhaltige Struktur auf- & auszubauen, um zukünftig eine selbständige Lebensführung in der eigenen Häuslichkeit zu erhalten u. zu fördern. Pandemiebedingtes Rückzugsverhalten und gleichzeitiger Rückgang ehrenamtlicher Potenziale haben diese Situation noch verschärft. Die Entwicklung neuer sozialer, generationsübergreifender Netzwerkstrukturen im nahen Wohnumfeld ist angesichts rückläufiger familiärer Hilfe-und Unterstützung sowie der Zunahme von Singles/Kinderlosen zur Mobilisierung einer aktiven Selbst- u. Mitverantwortung erforderlich. Besonders für ältere Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius oder geringen finanziellen Spielräumen sind die Ressourcen ihres Quartiers relevant für Selbstbestimmung u. Lebensqualität und ermöglicht ihnen soziale und kulturelle Teilhabe. In Zukunft werden dabei gleichzeitig die verschiedenen Lebenslagen von älterwerdenden (Sekundär-)Migrant:innen, die zwischenzeitlich hier ihr Zuhause gefunden haben, mehr Berücksichtigung finden müssen. Hameln möchte ihr Gemeinwesen für heutige u. zukünftige Generationen proaktiv u. nachhaltig alter(n)sgerecht gestalten. Dieses Vorhaben stellt die Umsetzung der Leitlinie 1 des 2020 „Hameln ist eine Stadt für alle Menschen“ sowie Ihren zugeordneten Zielen/Maßnahmen dar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln Kernstadt (Nordstadt, Südstadt, Klütviertel, Basberg, Altstadt)
Beschreibung
Stadtteile der Hamelner Kernstadt, zentrale Lage mit recht guter Anbindung und Versorgungsstrukturen.
Einwohnerzahl
40000
Quelle / Anmerkungen
https://www.hameln.de/de/buergerservice-verwaltung/blick-in-die-geschichte/hamelns-ortsteile | https://www.hameln.de/fileadmin/media/Dokumente/Abt._41_Stadtentwicklung_und_Planung/Statistische_Daten_2022.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Einwohnermeldeabteilung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil ausländischer Bewohner/innen über 60 Jahre (Daten der Einwohnermeldeabteilung)
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hamelner Ortsteile (Afferde, Hilligsfeld, Rohrsen, Tündern, Wehrbergen, Sünteltal, Halvestorf, Haverbeck, Hastenbeck, Klein Berkel, Wangelist)
Beschreibung
Abstand zur Kernstadt zw. 1-6 Kilometer. Dörflich geprägte Ortsteile.
Einwohnerzahl
20000
Quelle / Anmerkungen
https://www.hameln.de/de/buergerservice-verwaltung/blick-in-die-geschichte/hamelns-ortsteile | https://www.hameln.de/fileadmin/media/Dokumente/Abt._41_Stadtentwicklung_und_Planung/Statistische_Daten_2022.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Einwohnermeldeabteilung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil Ausländische Bewohner/innen über 60 Jahren. Daten Einwohnermeldeabteilung.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel einer ganzheitlichen Weiterentwicklung aller Stadtquartiere soll auf die besondere soziale Herausforderung des demographischen Wandels und der besonderen Bedarfe älterer Menschen in ihrem natürlichen Radius, dem nahen Wohnumfeld mit gezielten Methoden der GWA im Projekt eingegangen werden. Im Sinne der Integrationsarbeit können durch die Methode der aufsuchenden Beratung ältere Menschen, besonders die in schwierigeren sozialen Lagen, besser in ihrem Stadtteil partizipieren. Dies wiederum trägt zu einer Sicherung der demokratischen Verhältnisse vor Ort bei, da die Zielgruppe oftmals nicht durch die klassischen Beteiligungsformen im Quartier erreicht wird. Durch die Anbindung des Projektes bei der Stadt Hameln können Bedarfe der Zielgruppe nach der Ermittlung unmittelbar an die richtige Stelle weitergeleitet werden. So lassen sich in erster Linie die immateriellen Bedingungen vor Ort verbessern, so dass alle Generationen gewinnbringende soziale Beziehungen vor Ort leben können. Aber auch materielle und infrastrukturelle Bedarfe können zunächst Erhoben und in den aufzubauenden oder aufrechtzuerhaltenden Netzwerkstrukturen lösungsorientiert diskutiert werden. Im Sinne des lebenslangen Lernens sollen Veranstaltungen mit Kooperationspartner:innen zu verschiedensten Themen informieren, beraten und auch zur gesundheitlichen und präventiven Förderung beitragen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ideen, die die Zielgruppen entwickelt hat sind im Quartier umgesetzt oder etabliert worden.
Beschreibung
Durch aufsuchende Beratung sind neue Zugänge geschaffen worden und Bewohner:innen direkt angesprochen worden
Beschreibung
Durch Einbezug älterer Menschen in Netzwerkstrukturen und Angebote vor Ort ist generationsübergreifendes Denken und Handeln im Quartier gestärkt.
Beschreibung
Vorhandene Dienstleistende und Versorgungsangebote, sowie Netzwerke und Stadtteiltreffpunkte liegen im Zentrum der aufsuchenden Beratung und werden bei der Planung neuer Angebote unterstützt oder aktiv mit einbezogen.
Beschreibung
Zusammenarbeit mit der Abteilung Stadtentwicklung und Planung, sowie weiteren Fachabteilungen je nach anstehendem Thema sind erfolgt.
Beschreibung
Neue Formen der Begegnung sind entstanden, neue Kontakte zwischen Nachbar:innen wurden geknüpft.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum - Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbücherei - Grünes Labor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeiinspektion Hameln-Weserbergland, Team Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin- Luther Gemeinde (ev.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Augustinus Hameln (kath.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julius Tönebön Stiftung (Wir im Quartier)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hamelner Wohnungsbau Gesellschaft (hwg) (Heinrich-Heine-Treffpunkt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsgenossenschaft Hameln eG (wgh)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsräte und Ortsbürgermeister:innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffis (ÖPNV Hameln-Pyrmont)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenradio von radio aktiv (Hameln-Pyrmonter Lokalradio)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FiZ (Familie im Zentrum Einrichtung der Eugen-Reintjes-Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro/ Integrationsmanagement der Stadt Hameln (Thema (Sekundär-)Migration)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Abteilung Stadtentwicklung und Planung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alzheimer Gesellschaft Hameln-Pyrmont e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Smart City Projektbüro Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es ist angedacht, das Themengebiet der offenen und aufsuchenden Seniorenarbeit im Quartier zu verstetigen. Dafür ist in Vorbereitung wichtig, über das Projekt in der Abteilung, im Fachbereich und auch im Rat der Stadt Hameln regelmäßig zu berichten, Projektergebnisse vorzustellen und im Projektverlauf entstehende Ideen für die Zukunft weiterzuentwickeln. Anschließende Fördermöglichkeiten werden außerdem im Projektzeitraum geprüft.
Galerie
stoffregen1
stoffregen2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: UNSER ADENBÜTTEL Gemeinschaft und Visionen dank Gemeinwesenarbeit

Ansprechpartner
Katharina Hoffmann
Funktion Projektleitung für Wettbewerb "Gute Nachbarschaft"
Revitalisierung von Ehrenamt und Dorfentwicklungsplanung unter Berücksichtigung aller Gemeindemitglieder um Dorfgemeinschaft zu stärken
Projektbeschreibung
Unsere ca. 1.800 Seelen Gemeinde Adenbüttel soll lebendiger werden. Die mangelnde Grund- und Gesundheitsversorgung vor Ort, der demografische Wandel und die pandemische Situation machen es den BewohnerInnen der Gemeinde schwer, einander zu begegnen. Ehrenamtliches Engagement und Vereinsaktivitäten waren in unserer ländlichen Region stets ein wichtiger Anker für Austausch und Teilhabe. Leider zeichnet sich ein starker Rückgang dieser Aktivitäten ab. Schwierigkeiten beim Stellen eines Vorstands, wenig bis keine Einsatzbereitschaft der Mitglieder und Auflösungen von Vereinen sind die Folgen. Nun sollen in unserer Gemeinde Verbesserungen der Lebenssituation erarbeitet werden. Dafür soll Kontakt zu unseren BewohnerInnen aufgebaut, die Kommunikation gestärkt und ehrenamtliches Engagement aktiviert werden. Mit Hilfe von Gemeinwesenarbeit und ehrenamtlichen UnterstützerInnen sollen verschiedene Veranstaltungen / Begegnungen stattfinden, bei denen alle BewohnerInnen die Möglichkeit erhalten sollen, sich gleichberechtigt auszutauschen, Ideen zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort zu entwickeln und kleine Projekte umzusetzen. So kann die Lebensqualität aller BewohnerInnen nachhaltig gesteigert werden. Darüber hinaus soll mit möglichst vielen BewohnerInnen ein Leitbild / eine Entwicklungsplanung für die Gemeinde Adenbüttel erarbeitet werden. Auf dieser Grundlage kann unsere Gemeinde, entsprechend den demokratisch erfassten Wünschen unserer BewohnerInnen, Gewerbe ansiedeln sowie die öffentlichen Plätze und Freiflächen behutsam weiterentwickeln.
Laufzeit
2023-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Adenbüttel liegt ca. 20 km von Braunschweig und 25 km von Wolfsburg entfernt, ist geprägt durch eine hohe Anzahl an Einfamilienhäusern, wenig Dienstleistungsangeboten vor Ort und ohne größeres ansässiges Gewerbe. Das führt zu einer Haushaltssituation mit geringen Gewerbesteuereinnahmen. Es fehlen finanzielle Mittel zum Schaffen von Begegnungsstätten und Rückstände bei Instandhaltungsmaßnahmen der Infrastruktur. Für die Grund- und Gesundheitsversorgung oder die Nutzung eines öffentlichen Kulturangebots müssen Angebote in Nachbargemeinden in Anspruch genommen werden. Begegnungen vor Ort sind daher schwer möglich und die eigene Mobilität ist aufgrund des eingenschränkten ÖPNV - Angebots nahezu unverzichtbar. Insbesondere ältere BewohnerInnen und Jugendliche unserer Gemeinde haben es schwer, einer Freizeitaktivität nachzugehen und somit aktiv am Leben teilzunehmen. Dies ist möglicherweise ein Grund für den festzustellenden Vandalismus an Hauswänden und Bushaltestellen. Älteren BewohnerInnen ohne Mobilitätsmöglichkeit droht zudem Vereinsamung. Unsere Nachbargemeinde ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Uns fehlen jedoch Kenntnisse darüber, wie unsere BewohnerInnen sich eine Weiterentwicklung unserer Gemeinde vorstellen. Ein aktuelles, mit allen BewohnerInnen erarbeitetes Leitbild / eine gemeinsame Vision gibt es leider nicht. Um das Dorfgeschehen mit Leben zu füllen, Begegnungen zu schaffen und Zukunftsvisionen für künftige Entwicklungsentscheidungen zu erarbeiten, muss zwingend gehandelt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn, Adenbüttel
Beschreibung
Die Gemeinde Adenbüttel besteht aus den beiden Ortsteilen Adenbüttel und Rolfsbüttel und ist Teil der Samtgemeinde Papenteich, des Landkreis Gifhorn. Unzählige alte Bäume und Fachwerkhäuser prägen das Dorfbild. Es dominieren Einfamilienhäuser. Vor allem junge Familien und ältere BewohnerInnen leben hier. Junge Erwachsene verlassen meist die Gemeinde. Das Fördergebiet beinhaltet die komplette Gemeinde Adenbüttel mit 1788 EinwohnerInnen auf 13,7km². Angebote an Grund- und Gesundheitsvorsorge gibt es vor Ort leider zu wenig. Die damit einhergehende Haushaltssituation stellt die Gemeinde vor große Herausforderungen.
Einwohnerzahl
1788
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/adenbuttel/20151631/4
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
GWA/QM-Ansatz
Ziel des Förderzeitraums ist die Steigerung der Kommunikation und der Teilnahme aller BewohnerInnen der Gemeinde Adenbüttel an vielfältigen Aktivitäten innerhalb unserer Gemeinde. Dabei sollen die Interessen und Bedarfe aller BewohnerInnen im Vordergrund stehen. Niederschwellige Angebote zur Steigerung von Begegnungen und Austausch vor Ort sollen geschaffen werden, sodass die Lebendigkeit vor Ort gesteigert wird. Weitere Versorgungslücken sollen Dank einer Vernetztung mit den umliegenden Gemeinden geschlossen werden. Ehrenamtliches Engagement seitens der BewohnerInnen ist eine tragende Säule dieses Projekts. Die GWA nimmt bei Haustürgesprächen und diversen weiteren Veranstaltungen Kontakt zu BewohnerInnen auf, vernetzt ansässige AkteurInnen, begleitet strukturverbessernde Projekte und unterstützt dort, wo Hilfe benötigt wird.
Nachhaltigkeit
Das entstandene Dorfentwicklungskonzept dient der langfristigen Weiterentwicklung der Gemeinde Adenbüttel im Interesse und gemäß den demokratisch erfassten Bedarfen aller BewohnerInnen. Um die Vereinsarbeit vor Ort langfristig zu unterstützen sollen 1000€/ p.a. in den Haushalt eingestellt werden. Bei wiederkehrenden Treffen sollen Vereine die Möglichkeit bekommen sich auszutauschen und bei einem jährlichen Grillabend soll allen ehrenamtlich Tätigen für ihr Engagement gedankt werden.
Galerie
feld
grillhaeuschen
karte
ortseingang
turnhalle
unterstandsport
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integration durch verbesserte Teilhabe

Ansprechpartner
Wolfgang Steen
Funktion 1. Vorsitzender
Gewinnung von Freiwilligen, Schulergänzende Maßnahmen und Berufsvorbereitung
Projektbeschreibung
Hagen im Bremischen liegt im Südkreis Cuxhaven, umfasst 17 Dörfer und hat ca. 11.500 Einwohner. Die Kreisverwaltung und Wohlfahrtsverbände sind zentralisiert in Cuxhaven, ca. 65 Kilometer entfernt. Sprechstundenangebote der Dienste in der Fläche müssen lokal zuverlässig organisiert werden. ÖPNV: jeweils eine Verbindung nach Bremerhaven und Bremen, im Gemeindegebiet nur Schulbusverkehr oder Anrufsammeltaxi. Im Hauptort Hagen gibt es Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zum Gymnasium. In zwei Dörfern befinden sich noch 2 kleine Grundschulen und 7 weitere Kindergärten. An drei Standorten gibt es Hortangebote. Der Verein NESTWERK im Brem. wurde 2008 gegründet, um als gemeinnütziger Träger soziale, kulturelle und ökologische Projekte und Bildungsangebote zu entwickeln und generationsübergreifend umzusetzen. Der Verein hat aktuell 50 Mitglieder und ca. 40 freiwillige Mitarbeiter/innen und verfügt über angemietete Räume (ca. 350 qm) in zentraler Lage. Alle Räume werden flexibel genutzt. Seit 2015 betreibt der Verein eine Kleiderkammer, zugänglich für alle Menschen. Die Umsätze ermöglichen einen Gewinn, der für die Vereinsarbeit eingesetzt wird. Mit der Gemeinde gibt es eine enge Zusammenarbeit im Bereich Erwachsenenbildung und Integrationsarbeit. Gemeinsam wurde vor fünf Jahren ein Integrationskonzept erarbeitet, aktuell wird an einer Fortschreibung geschrieben. Ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Flüchtlingsinitiative, die individuelle Begleitung und alltägliche Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte übernimmt. Neben einem allgemeinen Bildungsprogramm und verschiedenen Projekten bietet das Nestwerk eine Eltern-Kind Gruppe sowie Schularbeitenhilfe, gezielte Veranstaltungen auch für Menschen mit Fluchtgeschichte sowie qualifizierte Deutschkurse an. 2023 wurde das Nestwerk mit dem nds. Integrationspreis ausgezeichnet, der uns motiviert, die Arbeit weiter zu professionalisieren und sie zukunftsfähig zu gestalten, d.h. in drei Bereichen: Freiwilligenarbeit, Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte und Jugendliche aktivieren und begleiten müssen wir neue Wege gehen. Dazu braucht es eine Projektleitung, die die Arbeit professionalisiert.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Verlust des örtlichen Soziamtes bedeutet: es gibt keine Verantwortlichkeit für soziale Unterstützung vor Ort und Hilfesuchende werden an das Nestwerk verwiesen. Dort wird die umfangreiche Arbeit ehrenamtlich bewältigt und kann so nicht befriedigend fortgesetzt werden. Eine Professionalisierung durch hauptamtliche Mitarbeit ist erforderlich, um die vielfältigen gesellschaftlichen Bedarfe zu bewältigen. Es braucht mehr personelle Ressourcen, finanzielle Stabilität und Tatkraft. Das Projekt wird in den drei Handlungsfeldern: Freiwilligenarbeit, Menschen mit Fluchtgeschichte sowie Kinder und Jugendliche neue Wege gehen, um weitere Unterstützung anzubieten und Situationen zu verbessern. Im Bereich älterer Menschen fehlt Unterstützung und Menschen mit Fluchtgeschichte brauchen Hilfe zur Eingewöhnung und längerfristige Begleitung bei Sprachkursen und Berufsausbildung. Auch Kitas und Schulen verfügen nicht über eine angemessene personelle Ausstattung, um lernschwache Kinder und solche mit Fluchtgeschichte angemessen zu fördern. Diese Kinder und Jugendlichen werden mit schlechtem oder keinem Schulabschluss die Schule verlassen und Schwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt haben. Das Nestwerk bietet seit vielen Jahren eine ehrenamtliche Hilfe bei Schularbeiten an. Der Bedarf kann nicht abgedeckt werden. Es müssen weitere Freiwillige und qualifizierte Lehrkräfte für Intensiv-Förderung gewonnen werden. Die Vernetzung mit Kitas und Schulen soll entwickelt und die jeweiligen Übergänge müssen vorbereitet werden. Insbesondere der Übergang zu Ausbildung und Arbeit funktioniert für die Zielgruppe nicht. Der persönliche Kontakt zu Betrieben und Ausbildungskräften soll intensiviert werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Hagen im Bremischen - Hauptort Hagen
Beschreibung
Der Schwerpunkt der Aktivitäten im liegt Hauptort Hagen, aber die umliegenden Dörfer der Gemeinde werden einbezogen
Einwohnerzahl
4000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Daten von LSN-online für Gemeinde Hagen im Bremischen und LK Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Geschätzte Angaben Sonstige = Landkreis Cuxhaven - ohne Geflüchtete aus der Ukraine
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die vielfältigen Angebote des Nestwerk werden erhalten und ausgeweitet, sollen aber durch neue und aus der Bevölkerung getragene Projekte ergänzt werden. Dabei geht es nicht nur um den Hauptort Hagen sondern auch um die umliegenden Dörfer der Gemeinde. In Versammlungen und Befragungen entwickeln sich neue Impulse für Projekte nahe an den Menschen und Bereitschaft, sich auch zu engagieren. Für diese organisatorischen und inhaltlichen Aufgaben braucht es eine minimale professionelle Struktur, auf die sich Freiwillige verlassen können und die Zukunftsfähigkeit gewährleistet. Dafür ist Hauptamtlichkeit geboten. Notwendige Organisationsaufgaben, Netzwerkarbeit mit BIldungseinrichtungen und Betrieben sowie Kooperation mit Gemeinde und Landkreis sind freiwillig nicht leistbar. Außerdem muss freiwillige Mitarbeit attraktiv für jüngere Menschen werden und sich Verantwortungsbereitschaft entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es beteiligen sich deutlich mehr Freiwillige in den skizzierten Handlungsfeldern, die Projekte werden wertschätzend und zuverlässig bearbeitet, das Nestwerk hat eine stabile finanzielle Basis für die weitere Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Hagen im Bremischen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendberufsagentur / Jobcenter Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
UHiB e.V.Unternehmensgemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ABÖE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
3 Grundschulen, 1 Haupt- und Realschule, 1 privates Gymnasium, 9 kommunale Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung / Weserkurier / Heimatzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und sonstige Vereine in den Dörfern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Senioren- und Sozialorganisationen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Verein Nestwerk ist von der Gemeinde Hagen begünstigter Träger der Erw.bildung und erhält € 1,- pro Einwohner aus LK-Mitteln: € 11.000,- p.a. / Landesförderung für Erw.bildung ca 10.000,- p.a. / Die Gemeinde fördert Integrationsarbeit mit € 20.000,- p.a. / Die Kleiderkammer erwirtschaftet einen Gewinn ca. € 8.000,-, / Beiträge und Spenden ca € 5.000,-. Außerdem Gelder aus verschiedenen Projektförderungen. Daraus wurden Mieten+NK, Honorare, Anschaffungen und Geschäftskosten bezahlt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

KITZ Alfeld - Kommunikation, Integration, Teilhabe, Zusammenhalt in und für Alfeld

Ansprechpartner
Sonja Granzow
Funktion Leitung Dezernat I
Projektbeschreibung
Die Stabstelle Sozialplanung des Landkreises Hildesheim hat im vergangenen Jahr die Sozialdaten der kreisangehörigen Kommunen analysiert. Dabei ist aufgefallen, dass die Stadt Alfeld (Leine) nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten SGB II EmpfängerInnen in Bedarfsgemeinschaften aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist somit jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Im Januar 2024 hat daraufhin erstmalig eine Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut mit rund 90 teilnehmenden Fachkräften stattgefunden. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass ein akuter Handlungsbedarf für die Stadt Alfeld besteht. Hier kann der GWA-Ansatz erste Weichen stellen, um den Sozialraum genauer zu betrachten und ihn gemeinsam mit den BürgerInnen der Stadt zu entwickeln. Mit dem Projekt soll in der Innenstadt eine niedrigschwellige Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden, die den Menschen den Weg zu Hilfen (staatlichen und ehrenamtlichen) weist und gleichzeitig selbst konkrete Hilfe im Sinne eines Empowerments anbietet. Für diese Anlaufstelle soll zentral in der Fußgängerzone ein Raum angemietet werden. So ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt gleichzeitig in einem sozialen Brennpunkt. Durch die Lage werden Angebotsstrukturen, aber auch die Bedürfnisse für alle erkennbar und jeder hat die Möglichkeit sich mit Ideen und Anliegen einzubringen. Vor Ort steht eine sozialpädagogische Fachkraft als Ansprechpartner zur Verfügung und übernimmt die Funktion des "Kümmerers". Es geht vor allem darum, eine Beziehung zu den BürgerInnen aufzubauen und einen Ort der Begegnung und des Zuhörens zu schaffen. Es geht darum, gemeinsam mit den Menschen vor Ort neue Strukturen und Angebote zu entwickeln. Dazu gehört auch zu schauen, wer kommt und nimmt die Möglichkeit wahr sich mit seinen Ideen und Bedürfnissen einzubringen und wer kommt nicht und warum nicht? Der Kümmerer vernetzt in die haupt- wie auch in die ehrenamtliche Arbeit. Er entwickelt gemeinsam mit den BürgerInnen und den sozialen Akteuren Ideen, wie die bestehenden Angebote bedarfsgerecht angepasst und ausgebaut werden können. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Bedeutung der Gemeinwesensarbeit in die Verwaltungsstruktur mit einfließen zu lassen sowie die politischen Gremien für diese Arbeit zu gewinnen. Nur so kann eine langfristige Sicherung der GWA herbeigeführt werden.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Bei der Stadt Alfeld handelt es sich um eine stark schrumpfende und alternde Gemeinde in einer strukturschwachen Region (Demographietyp 1 nach Bertelsmannstiftung). Sie ist Bedarfszuweisungsgemeinde. In der Innenstadt von Alfeld konzentriert sich diese Problemlage. Die Innenstadt von Alfeld ist gekennzeichnet durch Leerstand und geringe Mieten. Es wohnen viele arme Menschen in der Innenstadt und viele Menschen mit Migrationshintergrund. Häufig handelt es sich dabei um Familien mit mehreren Kindern. Dennoch bleibt die Innenstadt, die als Fußgängerzone ausgestaltet ist, Anlaufpunkt für alle BürgerInnen. Das bedeutet, dass Projekte, die in der Innenstadt angesiedelt sind, gut sichtbar sind und eine hohe Wirksamkeit haben. Die Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz haben gezeigt, dass Alfeld nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen SGB II Empfängern aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Die Sozialraumkonferenz hat weiter gezeigt, dass die bestehenden Hilfsangebote des Landkreises für arme und armutsgefährdete Menschen die Zielgruppen nicht erreichen. Es gibt zwar eine Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Hilfsangeboten, diese sind jedoch untereinander wenig vernetzt und koordiniert. Dies gilt auch für institutionelle Strukturen wie Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Die Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut hat nur ein Schlaglicht auf einen besonders dringlichen sozialen Bereich geworfen. Eine Betrachtung des gesamten Sozialraums in all seinen Facetten fehlt bisher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Alfeld (Leine) Innenstadt
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an alle Einwohner der Stadt Alfeld. In der Kernstadt von Alfeld, d.h. fußläufig zur Innenstadt wohnen 11.423 BürgerInnnen. Die Stadt insgesamt, d.h. mit Ortsteilen hat 18.802 Einwohner. Wir haben den Fokus unseres Projektes auf die Innenstadt gelegt, weil diese von allen BürgerInnen frequentiert wird. Hier finden sich Einkaufsmöglichkeiten aber auch die Gebäude der Stadt- und Kreisverwaltung (im Lageplan rot hervorgehoben). Gleichzeitig zeigen die Sozialdaten der Innenstadt, dass es sich um einen Brennpunkt handelt. Bei einer Verortung des Projektes in der Innenstadt kann diese spezielle Zielgruppe (arme Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund) also direkt an ihrem Wohnort erreicht werden. Obwohl sich also das Projekt an alle EinwohnerInnen richtet, haben wir deshalb als Projektgebiet die Innenstadt benannt. Die Innenstadt ist zu einem großen Teil als Fußgängerzone ausgestaltet. Sie wird begrenzt durch die Wallanlagen der ehemaligen Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024; Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Berücksichtigt sind nur ausländische Staatsangehörige, keine Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024. Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Erfasst sind ausländische Staatsangehörige und Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt soll eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden. Durch die Lage mitten in der Fußgängerzone ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt zugleich in einem sozialen Brennpunkt der Stadt. Die Anlaufstelle wird mit einem Mitarbeiter der Stadt besetzt, der als Kümmerer vor Ort ist. Im Verlauf des Projekts sollen zu verschiedenen Zeiten Ansprechpartner des Landkreises, der Wohlfahrtsverbände und aus dem Ehrenamt die Anlaufstelle zusätzlich mit Leben füllen. Ziel ist es herauszufinden, warum die bestehenden Hilfen manche Menschen nicht erreichen und wie sich das ändern lässt. So soll ressortübergreifend und gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur entwickelt werden. Durch die gemeinsame Erfahrung soll idealerweise ein Sozialraum entstehen, für den sich die BürgerInnen verantwortlich fühlen und den sie gerne mitgestalten. Im Fokus hierbei steht der Ausbau von starken Vernetzungsstrukturen auf institutioneller Ebene sowie die Stärkung des Ehrenamts für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration. Im Sinne eines Empowerments sollen alle BürgerInnen der Stadt angesprochen werden. Auf Grund der alarmierenden Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz liegt der Schwerpunkt allerdings zunächst auf den Themen Kinderarmut und Migration. Die Ausweitung auf weitere Themen wie Alter und Gesundheit ist in der Folge angedacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn das Projekt von BürgerInnen, Institutionen und Ehrenamt als zentrale Anlaufstelle akzeptiert ist.
Beschreibung
Wenn das Ehrenamt zusammen mit neuen Mitstreitern weitere Angebote entwickelt und umsetzt.
Beschreibung
Wenn Landkreis, Wohlfahrtsverbände und Stadt gemeinsame Angebote ausbauen und entwickeln.
Beschreibung
Wenn alle Akteure im Sozialraum umeinander wissen und sich gegenseitig unterstützen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Dezernat 4 Jugend, Soziales und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Wohlfahrtspflege wie bspw. AWO, Paritätischer u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
mit den lokalen Vereinen, wie bspw. Sportvereine, Seniorenakademie, Deutscher Kinderschutzbund, IVV Integrations- und Völkerverständigungsverein u.v.m.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas, Grundschulen, weiterführende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
soziale Anlaufstellen der Diakonie und Caritas vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alfelder Zeitung, Stadtmagazin Sieben, Hildesheimer Zeitung, Die Woche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Alfeld (Leine), Runder Tisch Kinderarmut des Kreistages des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle AnwohnerInnen der Innenstadt, alle BürgerInnen Alfelds
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit dem Projekt nimmt die Stadt als Bedarfszuweisungsgemeinde durch den ressortübergreifenden Ansatz den Sozialraum mehr in den Fokus. Ziel ist es über den Förderzeitraum hinaus eine verlässliche Anlaufstelle für alle BürgerInnen vorzuhalten, die flexibel auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen reagieren kann. Themenschwerpunkte sind zunächst Kinderarmut und Migration. Weitere Aufgaben zeichnen sich in den Bereichen Alter und Gesundheit ab.
Zustimmung Veröffentlichung
On

mineinanderBUNT und ElmSozial - gemeinsam für Sickte

Ansprechpartner
Lennart Helm
Funktion Leiter Geschäftsstelle
So geht Dorf: Begegnung und Zusammenhalt in der Samtgemeinde Sickte
Projektbeschreibung
Die älteren Menschen in den Dörfern der Samtgemeinde, aber auch die Zugewanderten und die Menschen mit Beeinträchtigungen aus Neuerkerode haben verschiedene Herausforderungen gemeinsam: - Fehlende individuelle Mobilität und fehlende Mobilitätsangebote, - erschwerter Zugang zu Unterstützungsangeboten aufgrund von schwer zu verstehenden Zuständigkeiten und Verfügbarkeit von Angeboten im ländlichen Raum, - bürokratische Hürden (Formulare, Erreichbarkeiten) - drohende Einsamkeit durch fehlende Infrastruktur und Begegnungsangebote in den Dörfern  Aber auch junge, zugezogene Familien haben Mobilitätsprobleme und ihnen fehlen Kontakte.  Gerade die Gruppe der Älteren (Alltagshilfen im Aufbau) und die Zugewanderten (Second-Hand-Laden mit Treff-Möglichkeit in Sickte und einen Garten in Dettum) erreichen wir teilweise durch unsere bisherigen Angebote, so dass wir auf Mund-zu-Mund-Propaganda setzen können und in einzelnen Dörfern schon Ansprechpersonen haben. ElmSozial und miteinanderBUNT sind zwei Akteure der Sozialen Arbeit in der Samtgemeinde Sickte. Wir wollen in Zukunft zusammen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wirken und eine gemeinsame Anlaufstelle für alle Bürger:innen sein. Wir gehen mit neuen Angeboten in die Dörfer der Samtgemeinde. Hier können wir Gemeinschaftshäuser oder kirchliche Einrichtungen nutzen, aber auch andere Treffpunkte in den Dörfern identifizieren und stärken. Wir setzen insbesondere auf die Zusammenarbeit mit vorhandenen Initiativen und die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher. Eine gemeinsame Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger ist also nicht unbedingt als fester Ort gedacht, obwohl auch ein Haus der Begegnung mit täglichen Öffnungszeiten und Angeboten eine langfristige Vision ist. Die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und damit auch die Vorsorge gegen Einsamkeit, die Koordination von freiwilligem Engagement und die Unterstützung von Initiativen, die die (noch) vorhandene Infrastruktur in den Dörfern erhalten oder neue Angebote schaffen wollen verlangt nach einer guten Vernetzung vieler Beteiligter. Wir haben schon einige gute Kontakte (SG-Bürgermeister, einzelne Ortsbürgermeister:innen, einzelne Anbieter medizinischer Versorgung). Ein stabiles Netzwerk mit möglichst vielen Beteiligten, die zur Verbesserung der Lebenssituation im ländlichen Raum beitragen können, ist unser Ziel. Auch hier setzen wir auf lokale Netzwerke in den Dörfern, die jährlich gemeinsam ihre Ziele abstimmen und weiterentwickeln
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die demografische Entwicklung im ländlich geprägten Raum der SG Sickte zeichnet sich durch einen tiefgreifenden Wandel aus. Von den ca. 10400 Einwohner:innen sind: - rund 20 % unter 18 Jahre - ca. 55 % im erwerbsfähigen Alter - etwa 25 % 65 Jahre und älter. In dieser Gruppe sind die über 80jährigen mit knapp 8 % bis 10 % in einigen Orten vertreten. Der Anteil der Ausländer beträgt 5,3 % (ein Großteil aus Afrika). Es gibt auch einen Zuzug von jüngeren Familien. Diese Gruppe und die älteren Bewohner:innen sowie die Zugewanderten/Geflüchteten, die in der Samtgemeinde leben, haben jedoch wenig Berührungspunkte. Aktuelle Herausforderungen: Der Anteil der jüngeren Bevölkerung braucht Investitionen in Bildung und familienfreundliche Infrastruktur. Der wachsende Anteil älterer Menschen stellt Anforderungen an altersgerechte Versorgungsangebote, sowohl in materieller als auch in sozialer Hinsicht (Einkaufen, medizinische Versorgung, Treffmöglichkeiten...). Die Versorgungsstrukturen dünnen in den Dörfern zunehmend aus und finden sich zentralisiert im Hauptort Sickte. Hier hat die Samtgemeindeverwaltung der fünf Gemeinden mit insgesamt 14 Dörfern ihren Sitz. Außerdem gibt es eine gute ärztliche Versorgung und diverse Einkaufsmöglichkeiten. Der ÖPNV ist insbesondere in Bezug auf Taktfrequenzen und die Anbindung der Ortsteile sowie die Anbindung der Dörfer untereinander ausbaufähig. Bildungs- und Beratungsangebote für Erwachsene fehlen auch in Sickte, so dass Unterstützungsmöglichkeiten, insbesondere für Ältere, diesen nicht zugänglich sind. Eine Kooperation im Sinne der Bearbeitung sozialer Probleme gibt es in Ansätzen mit einzelnen Personen in Verwaltung und Politik.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Sickte
Beschreibung
Die Samtgemeinde Sickte setzt sich aus den fünf Gemeinden Sickte, Hötzum, Neu-Erkerode, Volzum und Apelnstedt zusammen, deren gemeinsames Verwaltungszentrum in der Gemeinde Sickte liegt. Insgesamt gibt es 14 Dörfer, die sich auf die verschiedenen Gemeinden verteilen. Die Samtgemeinde wurde im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform im Jahr 1974 gegründet und erstrecket sich insgesamt über eine Fläche von 81,76 km² Die Samtgemeinde liegt im Landkreis Wolfenbüttel zwischen der Stadt Wolfenbüttel im Westen und der Gemeinde Cremlingen im Norden. Im Süden grenzt die Samtgemeinde an die Samtgemeinde Elm-Asse und im Osten an den Landkreis Helmstedt. Außerdem grenzt die Samtgemeinde Sickte im Nord/Westen an die Stadt Braunschweig.
Einwohnerzahl
10400
Quelle / Anmerkungen
Statistik der Samtgemeinde
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SG Sickte, Mai 2023
Unterlagen zum Gebiet
sg_sickte.png (372.4 KB)
GWA/QM-Ansatz
Unser Angebot richtet sich an die gesamte Bevölkerung in der Samtgemeinde. Zunächst geht es darum, den Menschen bzw. den unterschiedlichen Gruppen hier (seit langem hier Lebende, Zugewanderte, mobilitätseingeschränkte und einsame Menschen, junge Familien, "Jungsenior:innen") Begegnung und Kennenlernen zu ermöglichen. Das geschieht u.a. durch Beteiligungsaktionen sowie Freizeit- und Bildungsangebote. Diese Zugehörigkeit wird auch durch die Übernahme von Verantwortung gestärkt. Wir gewinnen Bewohner:innen für Aufgaben, wobei nicht wir vorgeben, welche das sein sollen, sondern ihre Kompetenzen und Ideen dazu aufgreifen. Die Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gibt eine Anlaufstelle, deren Bedarf durch die Bewohner:innen gesteuert wird. Was gebraucht wird, soll umgesetzt werden.
Beschreibung
Wir unterstützen Bewohner:innen der Samtgemeinde bei der Verwirklichung ihrer eigenen Anliegen.
Beschreibung
Menschen mit bestimmten Interessen können zusammen etwas gestalten, unabhängig davon, welcher Zielgruppe sie angehören.
Beschreibung
Wir können alle Anliegen von Bürger:innen bearbeiten, weil wir wissen, wer Ansprechpartner:innen sind. Wir arbeiten eng mit der Kommune, der Politik in den Orten und den engagierten Menschen zusammen.
Beschreibung
Unterstützungsnetzwerke für ältere Menschen werden gebildet. Junge Familien finden Wunschgroßeltern. Gemeinsame Aktionen in den Orten für alle finden statt.
Beschreibung
Die Kooperation mit der Samtgemeinde zu einem Einbezug des Projekts in andere Planungen (Bau, Infrastruktur, Wirtschaft) führt. Der Landkreis wird als übergeordnete Kommune einbezogen.
Beschreibung
Die vorhandenen Strukturen von miteinanderBUNT und ElmSozial stärken das Projekt, aktive Bürger:innen ("LiSSi", Seniorenkreisleitungen) sind einbezogen
Beschreibung
In dem Projekt geht es nicht nur um soziale Belange, sondern, wenn von den Bürger:innen gewünscht, auch um die materielle Infrastruktur oder Mobilität
Beschreibung
Zusammen mit Bürger:innen werden die gewünschten infrastrukturellen Verbesserungen initiiert und umgesetzt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeindebürgermeister M. Kelb
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Galerie Dettum, K. Kämpfe-Burghardt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chöre (Allerweltschor, Choriander)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehren (Evessen, Sickte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftspraxis Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Physiotherapie-Praxen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas (Evessen, Erkerode, Dettum, Sickte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen (Grundschulen Dettum, Sickte), Oberschule Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirchengemeinden Sickte, St. Markus am Elm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Klein-Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Neuerkerode f. Menschen mit Behinderungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister:innen und Ortspolitiker:innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gruppe LiSSi (Leben in der Samtgemeinde Sickte)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ElmMobil (Mobilitätsverein)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bernd Retzki, Sozialdezernent LK WF
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Besucher:innen des Bunten Ladens in Sickte (miteinanderBUNT)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Teilnehmer:innen am Suppentag in Sickte (ElmSozial)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege in Sickte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Projektpartner ElmSozial und miteinanderBunt sind in der Samtgemeinde (SG) schon tätig. ElmSozial wird unterstützt, z.B. durch zur kostenfrei zur Verfügung gestellte Räume (temporär). Die SG Oderwald und Schladen-Werla unterstützen die dortigen Kontaktstellen bereits finanziell, so dass wir damit rechnen, nach der Anlaufphase auch Förderung durch die SG zu bekommen. Auch eine Beteiligung des Landkreises ist geplant. Eigene Einnahmen entstehen durch Angebote zur Unterstützung im Alltag.
Zustimmung Veröffentlichung
On

InselOase - Gemeinschaft im Fokus

Ansprechpartner
Maren Bruns
Funktion Bauleitplanung & strategische Dorfentwicklung
Schaffung eines lebendigen, lebenswerten und liebenswerten Lebensraums durch soziale Intervention, aktive Bürgerbeteiligung im Einklang mit einer integrierten, kommunalen Entwicklung.
Projektbeschreibung
Spiekeroog, eine idyllische Insel mit einer der höchsten Tourismus-Intensitäten in Deutschland, steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die umfangreiche Maßnahmen zum Erhalt des insularen Lebens und Sicherung der Authentizität als Urlaubsinsel erforderlich machen. Im Zuge der Förderung beabsichtigen wir die Weiterentwicklung der bisherigen Gemeinwesenarbeit hin zu einem funktionierenden, ganzheitlichen Quartiersmanagement, u.a. mit folgenden Ansätzen: Sicherung und Rückgewinnung von Wohnmöglichkeiten der insularen Bevölkerung durch Festlegung von Quoten für Dauerwohnen und Ferienwohnen auf Ebene der städtebaulichen Planung / in Bauleitplänen, Erhaltungssatzungen zum Schutz der lokalen Bevölkerung sowie Zweckentfremdungssatzungen zur Sicherung und Wiederherstellung von Wohnraum. Die Herausforderung in diesem Handlungsfeld ist das Konfliktpotential, welches durch eine konsequente Anwendung baurechtlicher Regelungen und Steuerungsinstrumente zu erwarten ist. Hier sehen wir Vermittlungs-, Erklärungs-, Zuhör- und Schlichtungsaufgaben durch den Ansatz des Gemeinwesens und des sozialen Quartiersmanagements, welches die baurechtliche Seite komplementiert und die Akzeptanz und den Zusammenhalt nachhaltig sichert. Schaffung von Anreizen und Rahmenbedingungen für den Bau von bezahlbarem Wohnraum für die lokale Bevölkerung: Ausweisung eines Neubaugebiets, Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern (z.B. Genossenschaft, Eigentümer, Gewerbetriebe, …), Mitarbeit bei der Verbesserung der Wohnraum-Förderkulissen, Aufbau eines Fundraisingkonzepts zur Finanzierung der Schaffung von freiem Dauerwohnraum für die allgemeine Inselbevölkerung. Verstetigung der bisherigen Gemeinwesenarbeit zur Stärkung der Inselgemeinschaft: Durch versch. Maßnahmen wie die Förderung von Integration, die Schaffung von Treffpunkten und die Unterstützung von Vereins- und Jugendarbeit möchten wir die Lebens- und Wohnqualität auf Spiekeroog steigern. In Abgrenzung zu unseren bisherigen Projekttätigkeiten in diesem Bereich ist der Fokus auf die Vorbereitung zur Aufnahme in das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm. Um das ehrenamtliche Netzwerk rund um dieses Vorhaben ans Laufen zu bringen und verbindliche Arbeitsgruppen ins Lebens zu rufen wie auch Verantwortlichkeiten langfristig in die Dorfgemeinschaft zu übertragen, gilt es, eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen und ersten Arbeitsgruppen eine Ernsthaftigkeit zu verleihen und Personen mit Kompetenzen und Budget auszustatten.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bevölkerungsstruktur besteht größtenteils aus ortsgebundenen Personen, deren Zusammensetzung für die Erhaltung der Wohn- und Wirtschaftsfunktion sowie zur Wahrung der gewachsenen nachbarschaftlichen Beziehungen von entscheidender Bedeutung ist. Wohnraum ist absolute Mangelware, Spiekeroog gehört zu einer vom Land festgelegten Gebietskulisse mit einem besonders angespannten Wohnungsmarkt, in welcher die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist. Das führt zu einer Verdrängung ans Festland oder zu einer Veränderung der Wohnformen und Lebensweisen mit direkter Auswirkung auf die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung, also zu einer negativen Veränderung der insularen Bevölkerungsstruktur in ihrer bisherigen, gesamtheitlich funktionierenden Zusammensetzung. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität und veranlasst Personen nur noch für einen Lebensabschnitt auf der Insel zu bleiben. Das führt zu einer hohen Fluktuation innerhalb der Wohnbevölkerung und zu einer Unstetigkeit in der Zusammensetzung. Ohne konsequentes Gegensteuern wird ein hoher Anteil der Bevölkerung nur noch im erwerbsfähigen Alter auf der Insel leben können. Häufig wechselnden Individuen mit einer saisonal begründeten hohen Arbeitsbelastung werden sich weniger intensiv in eine bestehende Wohnbevölkerung, die gleichzeitig abnimmt, integrieren und z.B. weniger ehrenamtliche Positionen im gemeinschaftlichen und dörflichen Miteinander übernehmen. Nachbarschaftliche Beziehungen werden aufgebrochen, die über viele Generationen funktionierende Gemeinschaft schwindet, das Geldverdienen und nicht das soziale Miteinander / Leben stehen im Vordergrund.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Insel Spiekeroog
Beschreibung
Spiekeroog ist eine niedersächsische Insel mit ca. 18 qm2 Fläche. Die Entfernung zum Festland beträgt ca. 6 km. Es gibt eine tideabhängige Fährverbindung.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit für den Berichtsmonat 03.2024.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesensarbeit und Quartiersmanagement sind künftig integriert und "zusammengedacht". Es werden (weiterhin) Bedürfnisse und Ressourcen unserer Gemeinschaft identifiziert, Maßnahmen daraus abgeleitet und somit die Lebensqualität verbessert, wobei ein großer Schwerpunkt auf der Aktivierung des Ehrenamtes liegt. Weiterhin werden gezielte Verbesserungen der Lebensbedingungen, insb. Wohnraumversorgung erreicht. Denn Wohnraum ist der "Schlüssel" zu fast allem auf Spiekeroog und somit die wichtigste Zutat für die Inselgemeinschaft.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn Bürger:innen aktiviert und motiviert werden konnten, sich als Dorfmoderator:in für ein Themenfeld zur Verfügung zu stellen und eigenverantwortlich eine AG-Leitung zu übernehmen.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn Immobilieneigentümer:innen / Grundstücksbesitzer:innen in Diskussionen offen sind, gemeinwohlorientierte Belange in der Wohnraumnutzung gleichwertig neben den individuellen Vorteilen einer möglichen Gewinnmaximierung zu tolerieren
Beschreibung
Standard erreicht, wenn geleitet durch die Kommune und gemeinschaftlich entwickelt mit relevanten Stakeholdern ein Neubaugebiet sowohl unter städtebaulichen, sozialen und naturschutzrechtlichen Aspekten gemeinschaftlich entwickelt wird.
Vorhandene Strukturen
Die Gemeinwesenarbeit (GWA) auf Spiekeroog, definiert im Vorgängerprojekt "Leben im Meer" die Verwaltung als Möglichmacher, der Rahmenbedingungen für Bürger:innen schafft, um ihr Lebensumfeld zu verbessern. Durch Aktivierung und Sichtbarmachung der Bürger:innen entstand z.B. der "insulare Jahreskalender", der ehrenamtliches Engagement koordiniert und planbar macht. Erfahrungen aus dem Projekt sowie positive Einzelmaßnahmen seit Mitte 2022 haben das insulare Leben signifikant verbessert. Neben dem Jahreskalender ist noch zu nennen: der Aufbau einer aktiven Kommunikation – nebenan.de, Website, Schaukasten, Rundbriefe, persönliche Ansprache, Videobotschaften; Implementierung von Sprachkursen, Willkommensveranstaltungen, Patenschaften zur besseren Integration; Schaffung von Räumen sowie Kleinst-Veranstaltungen (wie z.B. Insulares Picknick); Schaffung eines Jugend-Outdoor-Treffpunktes zur Verbesserung der Freizeitaktivitäten um nur einige zu nennen. Trotz begrenzter Ressourcen in der Verwaltungseinheit besteht das Ziel, Gemeinwesenarbeit als integralen Bestandteil des Insellebens zu etablieren. Viele Aktivitäten sind zwischenzeitig verstetigt, dabei ist es erklärtes Ziel, dass die Gemeinwesenarbeit künftig nicht isoliert betrachtet, sondern integraler Bestandteil des Insellebens und Handelns der Gemeindeverwaltung wird. Jedoch wurden wichtige Aspekte bisher vernachlässigt, was eine Fokussierung auf Problemfelder in diesem Projekt erfordert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alle MA der Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inselbote/Anzeiger Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Inselbewohner UND Zweitwohnungsinhaber
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
wichtige Stakeholder und Stützen des Ehrenamtes
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Personalgestellung sichert nachhaltige Strukturen, da Projektmitarbeiterinnen langfristig in der Verwaltung bleiben und den Geist der GWA / QM in ihrem allgemeinen Doing integrieren. Durch das über einen längeren Zeitraum angelegten Dorfentwicklungsprogramm werden die in den ersten 3 Jahren gefestigten und neu etablierten Strukturen erhalten bleiben. Freiwillige finanzielle Ausgaben sind für Kommunen kommunalrechtlich bei angespannter Haushaltslage schwierig. Aber wir bleiben optimistisch.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Nord.Pol 2.0

Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
Funktion Gemeinwesenarbeit
Gesamtgesellschaftliche Bündnisse sichern langfristig die Gemeinwesenarbeit in Hildesheim
Projektbeschreibung
Im Fokus steht die Entwicklung eines Hildesheimer Modells, das als interdisziplinäre Verantwortungsgemeinschaft die GWA in der Hildesheimer Nordstadt langfristig finanziell sichern und verstetigen soll. In den letzten drei Jahren, in der ersten Förderperiode, konnte GWA in der Hildesheimer Nordstadt ausgebaut werden. Dabei ging es insbesondere um Beteiligung und die Durchführung partizipativer, stadtteilbezogener Projekte mit Netzwerkpartnern, sowie um strukturfördernde Koordinations-, Vernetzungs- und Aktivierungsarbeit. Diese Arbeit hat für die geplante Entwicklung eines Hildesheimer Modells eine gute Ausgangsbasis geschaffen, denn die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, u.a. mit der Stadt, der Wohnungswirtschaft, dem Jobcenter und fördernden Stiftungen hat sich deutlich erhöht: Die Stadt ist mit uns, durch die beiliegende Kooperationsabsichtserklärung im März 2024 eine enge Kooperation eingegangen, weitere Einrichtungen erklären ihre Unterstützung durch Letter of Intents. Die Kooperation mit den Akteuren der Städtebauförderung „Sozialer Zusammenhalt“ ermöglicht Beteiligung von Bewohnenden an baulichen Prozessen. Die Netzwerkarbeit funktioniert sehr gut: Durch die Zusammenarbeit verschiedener Partner ergeben sich Synergien, die zu einer gelingenden GWA maßgeblich beitragen. Die bisherige Arbeit von Nord.Pol hat hieran großen Anteil. Der Kontakt untereinander konnte maßgeblich und zielgerichtet intensiviert werden, der Kreis der Sprecher*innen bildet den zentralen Netzwerkknoten und leitet die Arbeit des Stadtteilbüros. Potential sehen wir in der weiteren, intensiven Bewohnerbeteiligung und der Sozialraumorientierung von Bildungs-, Kultur- und Sozialeinrichtungen. Hier möchten wir in den kommenden Jahren Transformationsprozesse und Kooperationen anstiften, die u.a. dabei helfen, außerschulische Bildung im Stadtteil zu verankern. Dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung soll proaktiv durch ein Bündnis von Einrichtungen und Grundschulen begegnet werden, um gemeinsam Angebote zu entwickeln. Schlussendlich bedarf es neuer interkultureller Konzepte und einer digitalen Stadtteilplattform für bestehende Kontaktorte und zusätzlicher Ansätze für die Ansprache von Bewohnenden und Ehrenamtlichen. Langfristige Prozesse in Gang zu bringen und Veränderungen zu begleiten, wird durch das Hildesheimer Modell möglich. Der Folge-Projektantrag sichert die Entwicklung eines solchen, auf andere Kommunen mit fehlenden Haushaltsmitteln übertragbaren, Konzepts.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadt ist und bleibt ein Ankunftsort in Hildesheim. Multiple Problemlagen haben sich durch anhaltenden Zuzug von Menschen mit vielfältigem Unterstützungsbedarf und dem Anwachsen der Bevölkerung allgemein, in den letzten Jahren verschärft. Zwar trägt die Arbeit der Vergangenheit Früchte, kann aber die vielen Bedarfe der Bewohner*innen und an Formen der Beteiligung nicht abdecken. Dadurch kommt es zur Überförderung der Einrichtungen und Ehrenamt zieht sich teils zurück. Stetige Kürzungen in Bereichen erschweren die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Bundesprogramme für Kultur sind beendet, Projekte finden nicht mehr statt. Eine Verstetigung bereichsübergreifender GWA ist durch fehlende Mittel der Kommune nicht absehbar. Durch die Einführung des Ganztags25 sind alle Schulen im Stadtteil Ganztagsschulen. Der Unterstützungsbedarf, nicht nur der Bildungseinrichtungen, wird noch weiter steigen. Hier kann Erleichterung durch die Unterstützung bei der Sozialraumorientierung und der weiteren Öffnung in den Stadtteil entstehen. Dafür braucht es weitere Gelder und Ressourcen. Trotz der erschwerten Ausgangslage wurde in den letzten Jahren viel im Stadtteil geschafft. Vergangene Förderungen haben den Stadtteilverein mit dem Ehrenamt, eine Koordinierungsstelle Sport und ein AOK gefördertes Gesundheitsprogramm etabliert. Der Vernetzungsgrad aktiver Einrichtungen ist hoch und wurde ausgebaut. Veranstaltungen werden gemeinsam durchgeführt, Materialien selbstverständlich geteilt und Lösungen für Herausforderungen erarbeitet. Hier wollen/ müssen wir weiter machen und absichern, dies gelingt jedoch nur durch eine einmalige Folgeförderung von Nord.Pol 2.0.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist klar zum weiteren Stadtgebiet abgegrenzt. Der Hauptbahnhof und Bahnschienen im Süden stellen eine Grenze zur Innenstadt dar. Die Innerste fließt als weitere Grenze im Westen, der Norden grenzt sich durch die anliegenden Gemeinden Harsum und Giesen ab und im Osten liegt die B6 als weitere Grenze hinter dem Flugplatz (Gewerbegebiet). Die Gewerbegebiete führen zu einem entsprechend hohen Verkehrsaufkommen, die Emissionsbelastung ist erhöht und die Einwohnerdichte im Kerngebiet der Nordstadt besonders hoch. Die wenigen vorhandenen Freiflächen im Stadtteil sind häufig übernutzt und bei zugleich unzureichender Pflege und durch viel Müllaufkommen unattraktiv.
Einwohnerzahl
11485
Quelle / Anmerkungen
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Förderbereich „Sozialer Zusammenhalt nördliche Nordstadt“ umfasst nicht den gesamten Stadtteil, sondern nur ein deutlich kleineres Teilgebiet. Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur solche Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innen-Engagement ist nur förderfähig, wenn es sich auf die Planung bzw. Umsetzung einer baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet. Der Antrag Nord.Pol 2.0 bezieht sich auf den gesamten Stadtteil Nordstadt. Die Aufgaben, die mit der Weiterführung des Projekts verbunden sind, können nicht durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ geleistet werden. Dies hat sich auch in der letzten Förderperiode gezeigt. Die Zusammenarbeit ist sinnvoll und soll fortgesetzt werden. Eine Verankerung in städtische Strukturen, die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk und der Aufbau des „Hildesheimer Modells“ als nachhaltige Finanzierungsstruktur der GWA lassen sich entsprechend ebenso wenig aus den Mitteln und Ressourcen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ realisieren. Genauso wenig die Planungen hinsichtlich einer Zusammenarbeit mit den Bildungs- und Kultureinrichtungen und der Unterstützung deren Bemühungen hin zu mehr Sozialraumorientierung. Sie sind weiterhin Aufgabe der Gemeinwesen- und Kulturarbeit im Stadtteil, die nur durch Nord.Pol 2.0 entsprechende Ressourcen zur Verfügung hat. Die Synergien im Netzwerk sind vorhanden, die Grundlagen geschaffen, die Förderung darf aber zu diesem Zeitpunkt nicht wieder zurück gehen. Durch die Förderung von Nord.Pol 2.0 wäre dies gewährleistet und eine nachhaltige Finanzierungsstruktur durch das Hildesheimer Modell kann entstehen. Das städtebaulich wirksame Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt erhält dadurch die notwendige, flankierende Wirkung im sozialen und kulturellen Bereich. Baulich entstehende Verbesserungen werden durch soziale, beschäftigungsfördernde, (inter-)kulturelle und bildungsbezogene Maßnahmen mit Leben gefüllt und Teilhabe gefördert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder 0- incl. 13 Jahre 17 % und 12 % Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
0-incl. 26 Jahre 37 % und 28 % Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ALO unter 25 Jahren Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
77
Gesamtstadt in Prozent
66
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt alle Qualitätsstandards der GWA. Der übergreifende, vernetzte Ansatz wurde aus jahrelangen Erfahrungen lokaler Akteur*innen im Netzwerk entwickelt. Im Kreis der Sprecher*innen sind trägerübergreifend alle Akteure aus 12 AKs und Netzwerken verbunden und arbeiten an langfristig ausgerichteten Zielen. Neu ist, dass die verschiedenen Verwaltungsbereiche der Stadt und Behörden wie z.B. Jobcenter einbezogen werden. Gemeinsam wird ein strategisch ausgerichteter, bereichsübergreifender Ansatz mit dem Ziel der Absicherung im Hildesheimer Modell entwickelt. Die Zusammenarbeit zwischen der KuFa, die zentrale Kulturtechniken thematisiert, und dem Stadtteilbüro als zentrale Anlaufstelle, die weiter interkulturell und digitaler ausgerichtet wird, sind maßgeblich für die Weiterentwicklung von GWA. Möglich ist das nur, wenn es weitere Ressourcen gibt und GWA gemeinsam mit der Stadtkultur die koordinierende, aktivierende Rolle in der Bewohnerschaft, sowie im Netzwerk der Akteure und in der Kooperation auf Augenhöhe mit den Verwaltungsbereichen spielen können. Der Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch Akteuren Zugänge, die nur punktuell Beiträge leisten und erhöht deren Möglichkeit zur Erweiterung eigener Sozialraumorientierung. Das Konzept zur Förderung (trans-)kultureller Teilhabe setzt dabei auf die Selbstwirksamkeit der Nordstädter*innen, welche Aktionen mitgestalten und somit durch das eigene kooperative Tun Teilhabe im gesamten Quartier fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilhabe und Partizipation von Bewohner*innen sind handlungsleitend, ein Anteil von 5% der Erreichten arbeitet ehrenamtlich, Ideen und Anliegen finden Eingang in Prozesse des Städtebau, Kulturprojekte, Beschäftigungsförderung & nachbarschaftliche Aktionen
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt und ermutigt, eigene Projekte umzusetzen und sich so in ihrer Nachbarschaft, der Beschäftigungsförderung und der kulturellen Bildung zu engagieren. Erkennbar wird dies, wenn Module in Mitverantwortung durchgeführt werden
Beschreibung
Die Diversität im Stadtteil ist zentrale Herausforderung und Ressource zugleich; Der Standard ist erreicht, wenn bei mind. 50% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft bzw. aus den Kooperationen eingeflossen sind.
Beschreibung
Transkulturelle Konzeption und Perspektive erfordern die Einbeziehung und das gemeinsame Tun ganz verschiedener Menschen und deren Begegnung. Menschen mit Migrationsgeschichte, Arbeitslose, sowie Eltern und Jugendliche sind besonders berücksichtigt.
Beschreibung
Stadtkultur & GWA werden in Synergie miteinander und mit Jobcenter, Beschäftigungsförderung verbunden. Das Netzwerk, sowie diverse Verwaltungen der Stadt, Stiftungen und andere Förderer werden im Projekt am Hildesheimer Modell gemeinsam arbeiten.
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk bildet das Fundament. Das Netzwerk besteht aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Das Hildesheimer Modell entwickelt ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Mind. 5 neue Kooperationen entstehen.
Beschreibung
Durch Partizipation und Beteiligung der Bewohner*innen sowie die Ermutigung und Befähigung zu selbst organisierten, nachbarschaftlichen Aktionen und beschäftigungsfördernden Projekten wird Selbstwirksamkeit gestärkt und lebendige Nachbarschaft erreicht.
Beschreibung
Infrastruktur für beschäftigungsfördernde Maßnahmen und Teilhabe-Förderung werden weiter ausgebaut. Netzwerk und Trägerverbund erweitern sich durch die Zusammenarbeit mit städtischer Ebene und Verwaltung und Behörden. Das Netzwerk strahlt in Gesamtstadt.
Beschreibung
Hildesheimer Modell dient als Vorbild für finanzschwache Kommunen. Gemeinsam wird GWA weiterentwickelt, Träger aus Bildung und Kultur arbeiten sozialraumorientiert. Ehrenamt und Hauptamt arbeiten gemeinsam bereichsübergreifend. Mind. 3 neue Aktivitäten.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 8 Wochenstunden, anteilig durch Stadt, Kreis, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen des Vereins Nordstadt.Mehr.Wert, der einzelne Aufgaben der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernimmt. Mit weiteren 6 Stunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Stunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm Sozialer Zusammenhalt. Die zusätzlichen Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Dies und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist nur durch die aktuell geförderten halben Stellen möglich. Insbesondere Austausch mit Ehrenamt und Aktivierung von Bewohner*innen kann nur durch die 2 halben Stellen aus Stadtteilbüro und Kulturfabrik gewährleistet werden. Die Arbeit aller Netzwerkakteur*innen fokussiert sich auf den Aufbau langfristig wirksamer Strukturen, sowie auf Aktivierung und vor allem auf (trans-)kulturelle Teilhabe sehr diverser Zielgruppen. Der erhebliche Mehrbedarf an GWA und Stadtkultur in Kooperation mit Beschäftigungsförderung soll im vorliegenden Projekt gedeckt und in eine durch das Hildesheimer Modell aufgebaute, zukünftig endlich langfristig abgesicherte, standfeste Träger- und Finanzierungsstruktur geführt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Städtebauförderung, Sozialdezernat, Sozialplanung, Stabstelle für Kultur und Stiftungen, Stabstelle Migration und Inklusion, FB Soziales, Jugendpflege, Smart City, Landkreis Hildesheim: Jugend- und Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke, Theaterpädagogisches Zentrum, Theaterhaus Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter, Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, LABORA Jugendwerkstatt, SBH Nord, Bahnhofsmission, Caritas Wohnen, Caritas Hildesheim, Diakonie Himmelsthür und Diakonisches Werk (mit Blick auf die verstärkte stadtteilübergreifende Kooperation der GWA),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AOK Gesundheitsprogramm Nordstadt, Koordinierungsstelle Sport, AK Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geschwister-Scholl-Schule, Grundschule Nord, Grundschule Johannesschule, Robert-Bosch-Gesamtschule, Hermann-Nohl-Berufsschule, Walter-Gropius-Berufsschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde, Türkisch-islamische Gemeinde, Ayasofia Moscheeverein, Alevitische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gbg, Beamtenwohnungsverein, Sievers Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgersender Radio Tonkuhle, Nordstädter Stadtteilzeitung, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Nordstadt, Lenkungsgruppe Sozialer Zusammenhalt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projektgruppen Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert, Ehrenamtliche Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt Kreis der Sprecher*innen, Johannishofstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse Hildesheim, Volksbank
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch das Hildesheimer Modell wird eine nachhaltige Finanzierung von GWA erarbeitet. Mit der strukturellen Verankerung in Politik und Verwaltung wird ein gemeinsames Verständnis von GWA und deren langfristige Absicherung bereichsübergreifend konzipiert. Der Eigenanteil der Stadt ist im Haushalt eingeplant. Durch das Hildesheimer Modell entsteht eine nachhaltig wirksame GWA, die bereichsübergreifend Bildung, Kultur, Beschäftigungsförderung, Teilhabe, Stadtentwicklung und Soziales verknüpft.
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