Rückenwind für Steterburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frau Petra Behrens-Schröter
| Organisation | Diakonie Kreisstelle Salzgitter |
|---|---|
| Funktion | Beauftragte für Diakonie |
2. Kurzbeschreibung
Förderung der ehrenamtlichen Aktivitäten im Stadtteil und Ergänzung durch professionelle Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
In Steterburg sind die Bürger/innen über die Entwicklungen im Stadtteil sehr besorgt: der Müll, der überall herumliegt sorgt für Ratten, die Wohnungen schimmeln und sind sanierungsbedürftig, es gibt Streit unter der Bewohnerschaft mit unterschiedlichen Nationalitäten (vorwiegend Osteuropa) und unterschiedlichen Alters (Senioren gegen Kinder), viele Menschen sind einsam. Ihr Stadtteil droht zu verwahrlosen, deshalb gründeten aktive Bürger/innen am 20.04.2016 den Bürgerverein Steterburg e.V. Der Bürgerverein soll für die Bürger/innen eine Plattform sein, um sich im Stadtteil für ihre Interessen mit ihren Fähigkeiten einzusetzen. Der Bürgerverein versteht sich als Begegnungsstätte für die Bürger/innen und will das Gemeinschaftsleben und die Nachbarschaft im Stadtteil fördern und Menschen allen Alters und aller Nationalitäten in Kontakt bringen. Er will gegen die Verwahrlosung kämpfen. Hervorzuheben ist, dass sich die Bürger/innen besonders verantwortlich fühlen und ehrenamtlich ein Stadtteiltreff und ein ehemaliges Restaurant umgebaut und mit ihren Mitteln eingerichtet haben. In den Räumen werden auf ehrenamtlicher Basis Deutschförderung, Kreativgruppen, Kinderclub, kulturelle Angebote, Englischgruppe, Tanzgruppen, Fotoausstellungen, Klavierunterricht, Arbeitskreise, Boulegruppe, Tauschring, Kochaktionen ermöglicht. Die Bürger/innen bringen sich sehr verantwortlich und engagiert ein. Jetzt bitten sie um Hilfe, weil sie sich mit der Koordinierung und Leitung der unterschiedlichen Gruppen überfordert fühlen. Das ehrenamtliche Engagement droht zu zerbrechen, sie brauchen professionelle Begleitung bei der Koordinierung aller Gruppen, Begleitung bei Fragestellungen und Problemen in den Gruppen, Problemen der einzelnen Besucherinnen und Besucher, fachpädagogische Beratung zu Zielsetzungen und Weiterentwicklung der Angebote und Entwicklung von Modellen für die Finanzierung der Angebote (Sachkosten und Aufwandsentschädigung). Der Stadtteil hat extreme Probleme unter den Bewohnergruppen, die sehr zerstritten sind und sich gegenseitig anfeinden (es gab auch einen Übergriff mit Waffen). Der Bürgerverein hat die Sorge, dass sie sich als Verein für die vielen sozialen Probleme vor Ort übernommen haben. Sie brauchen dringend einen Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen, um ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten zu begleiten und sich um die Klärung der übergeordneten Fragen und die Organisation der Aktivitäten im Stadtteiltreff Steterburg zu kümmern.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In dem Wohngebiet Salzgitter-Steterburg besteht seit vielen Jahren Sanierungsbedarf, die Wohnungen sind von 1930 und in einem schlechten Zustand. Die Bewohner/innen fühlen sich im Stich gelassen, sie weisen auf die vielen Probleme im Stadtteil hin: Vermüllung, Ratten , Verwahrlosungs- und Vereinsamungsproblem, viele Menschen sind ohne Arbeit, arm und ohne Perspektive, kommen aus unterschiedlichen Ländern und kennen die Strukturen in Salzgitter nicht. Das besondere in diesem Stadtteil ist, dass sich eine aktive Bürgerschaft zu einem Bürgerverein Steterburg e.V. zusammen geschlossen hat, sie engagieren sich für die Menschen im Stadtteil und eine bessere Gemeinschaft im Stadtteil Steterburg . Sie haben sich sehr dafür eingesetzt, dass das Sanierungsprogramm: Soziale Stadt beantragt wird. Dieser Bürgerverein ist ein Schatz für die Menschen und Probleme im Stadtteil. Die Ehrenamtlichen des Bürgervereins sind jedoch mit den sozialen Problemen im Stadtteil überfordert und benötigen Unterstützung, beim Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen in den Mietshäusern, Sozialberatung für Personen im Transferbezug, Schwierigkeiten in den ehrenamtlich geleiteten Gruppen, Problemen von unterschiedlichen Bewohnergruppen aus unterschiedlichen Ländern. Das ehrenamtliche Engagement ist bei diesen Fragen überfordert, droht zu zerbrechen und benötigt dringend professionelle Hilfe über die Projektleitung der Gemeinwesenarbeit. Die Projektleitung soll dieses besondere bürgerschaftliche Engagement weiterhin fördern und durch den Einsatz einer/s Sprecherin/s der Ehrenamtlichen nachhaltig über Projektende hinaus stabilisieren und gestalten.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Steterburg
Beschreibung
Das Quartier Steterburg ist Teil des Stadtteils Salzgitter-Thiede, ist für sich ein abgegrenztes Gebiet, das einen direkten Zugang zur Autobahn hat. Steterburg liegt zwischen Salzgitter (-10 km von der Salzgitter-Lebenstedt entfernt) und Braunschweig (12 km bis zur Innenstadt). Das Fördergebiet Soziale Stadt ist auf Steterburg begrenzt, der Bürgerverein ist Ansprechpartner für den gesamten Stadtteil Salzgitter - Thiede.
Einwohnerzahl
2818
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter/Einwohnerverfahren Meso; eigene Berechnungen - Stand 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unser Projekt will das ehrenamtliche Engagement der Bürger/innen des Bürgerverein fördert. Dieser Bürgerverein ist Ansprechpartner für Bürger/innen aus gesamt Salzgitter-Thiede, er geht über das Soziale Stadt Gebiet hinaus, er ist ehrenamtlich besetzt und ergänzt das professionelle Quartiersmanagement im Rahmen des Programms Soziale Stadt, die im Fördergebiet Steterburg bislang einen starken baulichen Schwerpunkt hatte. Das Büro, das das Quartiersmanagement bislang, gefördert durch das Programm Soziale Stadt 2016 begonnen hat, hat Ende 2017 wegen schwerwiegender Verständigungsschwierigkeiten gekündigt und wird jetzt neu besetzt. Der Schwerpunkt des Quartiersmanagement liegt in der Entwicklung der Sanierungsaufgaben und Unterstützung aller sozialer Einrichtungen vor Ort in Steterburg, sie haben nicht die Kapazität sich schwerpunktmäßig um die Angelegenheiten der Bürger/innen, die über den Bürgerverein vertreten werden, zu kümmern.
Der Bürgerverein hält viele unterschiedliche ehrenamtliche Angebote für die Bürger/innen im Stadtteil vor, aus ihm ist unter anderem ein Chor, ein Marktangebot und ein Kulturverein entstanden. Die Ehrenamtlichen sind jedoch noch nicht so weit, dass sie ihre Angebote mit allen Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen, die in den Gruppen entstehen, alleine bewältigen können. Mit der Förderung über das Programm "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" sollen die Fähigkeiten der Ehrenamtlichen gestärkt werden. Sie benötigen Unterstützung und Coaching in ihren Angeboten und sollen befähigt werden, Konflikte und Bedarfe angemessen zu bearbeiten, damit ihr ehrenamtliches Engagement nicht überfordert wird.
Als weiteres stehen die unterschiedlichen Angebote des Bürgervereins teilweise in Konkurrenz untereinander, es können zum Teil keine gemeinsamen Gespräche geführt werden, es sind bereits Missverständnisse und Verletzungen untereinander entstanden, die fachkompetent bearbeitet werden müssen. Hier droht der Verein mit dem besonderen bürgerschaftlichen Engagement zu zerbrechen. Ebenso muss die Zusammenarbeit mit dem neuen Quartiersbüro gefördert aus dem Programm Soziale Stadt, unterstützt werden, auch hier hat es Auseinandersetzungen und unterschiedliche Erwartungen gegeben, die zu Verletzungen geführt haben und geklärt werden müssen. Die Kooperation und Zusammenarbeit in dem Stadtteil mit der Stadtverwaltung der Stadt Salzgitter, dem Bürgerverein und den Einrichtungen vor Ort sollen über die Projektleitung der GWA gefördert und geübt werden.
Über die Förderung der GWA können hier sehr engagiert Bürger/innen begleitet werden, sich weiterhin für ihren Stadtteil einzusetzen. Der Bürgerverein hätte mit der Unterstützung eine gute Chance sich als eine Plattform für die Beteiligung der Bürger/innen im Stadtteil zu etablieren.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
51
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In Bürgerverein Steterburg e.V. wird ehrenamtliche Gemeinwesenarbeit geleistet, die sich um die Menschen in dem Stadtteil kümmern. Sie sind eine Anlaufstelle und Begegnungsstätte, die die Interessen der Menschen im Stadtteil aufnehmen und Unterstützung anbieten, diese Interessen umzusetzen. Alles Engagement ist ehrenamtlich - viele unterschiedliche Bürger/innen stellen ihre Kompetenzen für die Gemeinschaft zur Verfügung, um sich für das Miteinander in der Gemeinschaft stark zu machen, auch die Räume werden mietfrei von Hansaimmobilien zur Verfügung gestellt. Der Bürgerverein will das Leben und Miteinander mit den Menschen im Stadtteil attraktiv und lebenswert gestalten.
Mit unserem Projekt soll das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft gefördert und gestärkt werden. Die Ehrenamtlichen erfahren Unterstützung, damit sie weiterhin voller Freude für die Gemeinschaft ehrenamtlich aktiv sein können. Der Bürgerverein wird als Möglichkeit zur Gemeinwesenarbeit gesehen, der die Selbsthilfe der Bewohner/innen fördert und stärkt. Durch das Projekt soll die gesamte Tätigkeit im Verein begleitet und unterstützt werden, die Ehrenamtlichen bekommen einen Ansprechpartner, der sich ihrer Sorgen annimmt und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen sucht. Menschen sollen befähigt werden, sich durch den Bürgerverein für ihre Interessen einzusetzen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Die Ursachen für Konflikte sollen erkannt und konstruktiv gelöst werden durch die Begleitung der GWA
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Bewohner/innen kennen den Bürgerverein. Der Bürgerverein steht für alle Bewohner/innen zur Verfügung, es können dort alle Ideen, Fragen und Probleme vorgebracht werden, es wird gemeinsam nach Lösungen und Strategien gesucht.
Kriterium
Beschreibung
Der Bürgerverein hat klare Strukturen, in denen alle Bewohner/innen willkommen sind und ihre Anliegen vorbringen können. Die Angebote werden im Bürgerverein gut struktriert und mit viel Freude durchgeführt. Jede/r bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein
Kriterium
Beschreibung
Es finden regelmäßige angeleitete Treffen aller Gruppen im Stadtteil zum Austausch und Reflektieren statt. Die Angebote und die Nutzer sind untereinander bekannt und verweisen aufeinander. Sie begegnen sich mit Respekt und Wertschätzung.
Beschreibung
Stadtteilaktionen werden von vielen Bewohner/innen und unterschiedlicher Nationalitäten mitgestaltet und genutzt - die Menschen im Stadtteil kennen sich und unterstützen sich gegenseitig. Der Bürgerverein wird als Anlaufstelle von allen genutzt.
Beschreibung
Der Bürgerverein ist als Teil des Netzwerks im Stadtteil bekannt, steht im regelmäßigen Austausch mit den Einrichtung im Stadtteil, nimmt an übergeordneten Sitzungen teil.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Aus einer Bewohnerinitiative, die sich seit vielen Jahren um den Stadtteil Sorgen macht, hat sich im Frühjahr 2016 der Bürgerverein Steterburg e.V. gegründet. In ihrer Satzung verpflichten sie sich, die Bürgerinnen und Bürger auf vielfältige Weise zu fördern. Sie nehmen die Sorgen in dem Stadtteil sehr ernst und möchten sich in gemeinsamer Verantwortung für den Stadtteil so engagieren, dass der Stadtteil weiterhin attraktiv ist und viele Menschen dort gerne leben. Dazu haben sie einen Stadtteiltreff und ein Bürgercafes in Steterburg ehrenamtlich aufgebaut, saniert und eingerichtet. Diese Räumlichkeiten sollen der gesamten Bevölkerung für gesellschaftliche Aktivitäten, sowie sozialen Organisationen für Hilfestellungen zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgerverein möchte sich mit den weiteren Einrichtungen im Stadtteil vernetzen und gemeinsam für den Stadtteil aktiv werden. Sie planen und führen öffentliche und kulturelle Veranstaltungen im Stadtteil durch. Über Spendengelder wird eine Stadtteilzeitung herausgegeben, die von den Bürger/innen gemeinsam gestaltet wird.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Salzgitter Frau Wunderling und Frau Zipp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Frau Behrens-Schröter, Herr Meyer und AWO , Herr Hagedorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Steterburg - Frau Pultke, Kolping-Gemeinde Herr Scalla
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Immobilienfirma Van der Horst Herr Dr. Müller , Hansaimmobilien Herr Jainz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Familienzentrum Frau Bruschke, Familienzentrum Stiftsmäuse Frau Rath
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
30455 – Davenstedt kollektiv
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
| Organisation | Diakonisches Werk Hannover gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Stadtteildiakonie |
2. Kurzbeschreibung
Ein Stadtteilnetzwerk für Davenstedt & Wir zeigen was Du hier alles machen kannst
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Davenstedt wird sich ein Netzwerk aus Vereinen und Verbänden, Einrichtungen und Nachbarschaften bilden. In diesem Netzwerk werden die einzelnen Akteure der kulturellen, freizeitpädagogischen, sozialen und sportlichen Angebote angeleitet und unterstützt.
Dafür wird eine Person als „Motor“ zur Selbsthilfe bei den Aktivitäten für einen Jahreszyklus im Stadtteil begleiten und unterstützen . Am Ende soll ein Stadtteilforum stehen, in dem miteinander das Stadtteilleben gestaltet wird. Dort ist bekannt, wo, welches Material, Wissen und „know how“ und weitere Unterstützung vorhanden ist.
Schon vorhanden Veranstaltungen wie, das Davenstedter Marktfest, das winterliche Hüttendorf oder Veranstaltungen zum internationalen Nachbarschaftstag u. v. a. m. werden aufgegriffen mitgestaltet. Es wird versucht, neue Personengruppen in das Stadtteilleben zu integrieren und Interessierte BürgerInnen auch ohne Vereinsanbindung zu Mitgestaltung in Davenstedt zu aktivieren.
Davenstedt ist ein Stadtteil, in dem die Bewohner/innen trotz vielerlei Mängel gerne leben. Dieses Gefühl soll gestärkt werden und in einem Film zum Ausdruck gebracht werden. In diesem Film werden Gruppen, einzelne prägende Personen und viele andere mehr zeigen, warum es sich lohnt in Davenstedt zu leben. Vereine und Einrichtungen im Stadtgebiet stellen ihre Aktivitäten dar. Eine Filmidee ist schon im Wachsen und für die Titelmusik steht eine Komponistin bereit. Durch die Einbindung möglichst vieler Akteure im Stadtteil wird ein Imagefilm über das Stadtteilleben in seiner Vielfalt entstehen.
Das Vereinsleben, die Angebote der Einrichtungen und die Aktivitäten in der Nachbarschaft können öffentlichkeitswirksam präsentiert und für alle, insbesondere für die Menschen, die bisher nicht angesprochen wurden, zugänglich gemacht werden.
Mit dem Rückenwind aus dem „Dreherlebnis“, werden die Akteure zur weiteren, gemeinsamen Gestaltung des Wohnens und Lebens in Davenstedt motiviert. Es soll en ein Stadtteilforum (Arbeitstitel) als Koordinations- und Kommunikationsinstrument entstehen.
In diesem Projekt werden dafür Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, dass eine Zusammenarbeit von ehrenamtlich Mitarbeitenden, hauptamtlich Mitarbeitenden, der Verwaltung und Politik mit Spaß zur Verbesserung des Stadtteillebens möglich wird.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ausgangslage
Die Vereine mit ihren ehrenamtlichen Strukturen und die ‚Einrichtungen im Stadtteil arbeiten „am Limit“. Es fehlt an Kommunikationswegen und Netzwerkstrukturen. Der Bezirksrat vermisst ein Ansprechpartner auf der Stadtteil- und Nachbarschaftsebene. Große Teile der Bevölkerung finden keinen Zugang zum kulturellen und sozialen Stadtteilleben.
Die ehrenamtlich Aktiven sind zum Teil aufgrund der steigenden Anforderungen bei der Ausrichtung von öffentlichen Veranstaltungen überfordert und frustriert. Der Verein Davenstedter Marktfest leidet an verstärkter Mitgliedererosion und dadurch zunehmender Handlungsunfähigkeit. Den wenigen "Profis" im Stadtteil wird immer mehr die Veranstaltung der Aktivitäten überlassen.
Während des Prozesses "Mein Quartier 2030" im Jahr 2017 wurden Mängel im Stadtteil deutlich. Die Grundversorgung (Einzelhandel, ...) ist nicht flächendeckend gewährleistet. In einem Wohnviertel mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung fehlen Freizeiteinrichtungen für Senioren. Im Gebiet um den Davenstedter Markt, dem Stadtteilzentrum hat sich ein Wohnquartier mit besonderem sozialen Handlungsbedarf entwickelt (2). An dieses Wohnviertel erstreckt sich Richtung Norden ein Häuserreihe mit drei bis viergeschossiger Wohnbebauung mit Unterkunftshäusern der Stadt Hannover Es gab hier Voruntersuchungen für das Programm "Soziale Stadt".
Vorgeschlagenen Lösungsansätze sind eher im baulichen Bereich und in der Platzgestaltung. Die immer offener zutage tretenden sozialen Auffälligkeiten werden mit dem Ruf nach der Ordnungsmacht der Stadt beantwortet. Vorhandenen Stadtteileinrichtungen werden nicht ausreichend in die Neugestaltung mit einbezogen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Davenstedt ist ein Stadtteil mit rund 11.000 Einwohnenden am Westrand von Hannover ohne Stadtbahnanbindung. Durch das Industrie- und Gewerbegebiet Lindener Hafen ist es räumlich vom Stadtgebiet isoliert. Mit einer Taktung von 20 Minuten fährt eine Buslinie in die Innenstadt Hannovers. Der Stadtteil selbst ist geprägt von einer Bebauung und sozialen Struktur mit „harten Übergängen“. Wohngebiete sind unterbrochen von Kleingartenanlagen und direkt ineinander übergehende Schlichtbebauung - in drei Wohnblöcken bis zu 150 Bewohner/innen - zu Einfamilienhäusern. Der vorhanden alte Dorfkern liegt gegenüber dem vier- bis fünfgeschossigen Mietwohnungsbau um den Davenstedter Marktplatz, ein sich entwickelnder sozialer Brennpunkt. Hier wohnen 30% der Stadtteilbevölkerung auf einem Achtel der Stadtteilfläche. Ebenso finden wir hier den höchsten Migrationsanteil (30% und einen sehr hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen (22,5%).
Das Wohnquartier um den Davenstedter Markt und die Schlichtbebauung am Geveker Kamp ist für das Antragsverfahren Programm „Soziale Stadt“ vorgesehen.
Der Stadtteil hat den dritthöchsten Altersdurchschnitt in Hannover. Ein Wohngebiet rund um den Auerhahnshof mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung (38% ü. 60 J. davon 58% ü. 75 J.). ist ohne Nahversorgung und Freizeiteinrichtungen für Senioren .
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Untersuchung "Mein Quartier 2030" (1), Soziale Vielfalt - Dynamik und Wandel 2014 - 2017 LHH (2), Strukturdaten 2017 der LHH (3), Die Kartenausschnitte sind aus den Karten, einzusehen unter https://mq2030-ahlem-badenstedt-davenstedt.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Berichte LH Hannover 2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
analyse_soziales.pdf
(339.67 KB)
analyse_stadtraum.pdf
(234.66 KB)
analyse_umwelt.pdf
(340.66 KB)
analyse_versorgung.pdf
(361.44 KB)
analyse_wirtschaft.pdf
(336.44 KB)
30455_hannover_davenstedt.pdf
(158.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt wird als dynamischer Prozess angelegt und orientiert sich am wohlfahrtstaatlichen/sozial- integrativen Ansatz (Murray G. Ross). Als Handlungsgrundlage des Konzeptes stehen,die Aktivierung der Selbsthilfe der Betroffenen unter Berücksichtigung der Lebensraumorientierung und die Netzwerkarbeit.
Es sollen die Bedürfnisse und Interessen der Stadtteilbevölkerung in den Vordergrund gestellt werden. Eine Beteiligung und Einflussnahme auf das öffentliche politische Leben im Stadtteil, Stadtbezirk und ggfls. in der Gesamtstadt soll hergestellt werden. Dabei geht es nicht um die "Besserung" der Menschen, sondern um die Verbesserung der Bedingungen für die Menschen.
BürgerInnen, Politik, Verwaltung und Vereine und Institutionen sollen sich als Bündnispartner verstehen.
Dieser Prozess wird gemeinsam mit den Akteuren im Stadtteil moderiert und gestaltet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das neu gebildete "Stadtteilforum" findet regelmäßig statt. Es werden hier Veranstaltungen geplant und durchgeführt.
Kriterium
Beschreibung
Die vorhandenen sozialen, kulturellen und freizeitpädagogischen Angebote sind überarbeitet und durch neue ergänzt. Es kommen Tellnehmende, die bisher im Stadtteilleben nicht aufgetaucht sind.
Beschreibung
Das neue Netzwerk wird als Ansprechpartner im Stadtteil aus den Nachbarstadtteilen, der Stadtverwaltung und der Politk ernst genommen. Bürgerinnen und Bürger treten an das Gremium mit Wünschen und Engament heran.
Kriterium
Beschreibung
Die Zahl der Aktivitäten und Veranstaltungen im Stadtteil steigt und die Teilnahmezahlen steigen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Jugendtreff "Desperados"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Steinbreite, Friedrich-Ebert-Schule Hannover
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkulturelle Öffnung des Sozialraumes Vorsfelde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ilka Volkmer
| Funktion | Projektleitung Interkulturelle Bildung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander - Füreinander: Zusammenhalt durch interkulturelle Öffnung in Vorsfelde stärken!
Projektbeschreibung
Vorsfelde ist ein über 850 Jahre alter Stadtteil Wolfsburgs mit historischem, niedersächsischen städtebaulichen Kern. Seit Ende der 1960er Jahre hat sich dieser sukzessive um umliegende Wohngebiete, geprägt durch Ein- und Zweifamilienhäuser, erweitert. Hier haben sich seitdem viele Familien angesiedelt. Kinder wachsen behütet in einer traditionell geprägten Umgebung auf, in der fußläufig und per Fahrrad vieles zu erreichen ist. Vereine wie der SSV Vorsfelde, der MTV Vorsfelde, die lokale Musikschule "Peter und der Wolf", die Freiwillige Feuewehr, die Landfrauen und noch andere bieten den Ortsansässigen nahe dem Naturschutzgebiet Drömling ein Repertoire an Betätigungsfeldern neben Arbeit und Familie. Auch der demographische Wandel und der Zuzug von Migranten ist in Vorsfelde seit der Nachkriegszeit zu beobachten. Während anfangs Vertriebene und Italiener die Ortsbevölkerung veränderte, sind es derzeit die Geflüchteten, die die Bevölkerung diversifizieren und die Aufnahmegesellschaft vor neue Herausforderungen stellen. Diesen Herausforderungen wollen wir mit unserem Projekt, das am ehesten unter präventiven Gesichtspunkten angelegt ist, begegnen. Ziel ist es, der ortsansässigen Bevölkerung den Raum zu geben, in dem Umgang mit Fremdheit thematisiert, reflektiert und geübt wird. Ängste und Unsicherheiten können so aufgegriffen und behoben werden. Damit wird die Grundlage gelegt für eine interkulturelle Öffnung der Vorsfelder Gesellschaft, die in Maßnahmen und Angeboten konstruktiv umgesetzt wird. Insbesondere sollen Gelegenheiten geschaffen werden, die zum Austausch anregen, so dass das Miteinander reden möglich wird und das Übereinander reden verdrängt. Diese Aktivitäten sollen Geflüchtete, die länger ansässige migrantische Ortsbevölkerung und Hiesige mitansprechen. Folgende Netzwerkpartner sind dabei: Der Unterstützerkreis Flüchtlingshilfe Vorsfelde, die kath. Kirche St. Michael, die ev. Kirche St. Petrus, der SSV Vorsfelde, das Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde. Aus diesen Institutionen kommen sowohl Hauptamtliche als auch Ehrenamtliche, die ebenfalls für die aktuelle Situation im Quartier und damit verbundene Umgangsweisen sensibilisiert werden müssen. Konkret soll eine Sensibilisierung die eigene Haltung für gegenseitigen Respekt und Toleranz stärken, Vorurteile abbauen und die interkulturelle Handlungskompetenz erweitern. Als Bildungshaus - VHS verfügen wir über einen Trainerpool zur interkulturellen Öffnung. So wollen wir Lebensqualität erhalten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Vorsfelde ist eine Kleinstadt, die 1972 von Wolfsburg eingemeindet wurde. Die Lebensqualität ist hoch, da eine gut funktionierende Infrastruktur existiert und die Menschen ein traditionell geprägtes Verständnis von gemeinschaftlichem Zusammenhalt haben. Diesen Zusammenhalt gilt es zu stärken und in Anbetracht der heutigen Herausforderungen (demographischer Wandel, Zuzug insbesondere von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte) zu fördern. Dafür ist es wesentlich, nicht nur die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in ihren Integrationsbemühungen zu unterstützen, sondern insbesondere der aufnehmenden Bevölkerung Beachtung zu schenken. Verunsicherung, Angst und Unbehagen sind sehr menschliche Reaktionen auf Unbekanntes und Fremdes. Menschen aus anderen Kulturen bergen ein hohes Potential dieses Verhalten zu verstärken, da zum einen die Sprache (noch) nicht zur Erklärungshilfe dient und Verhaltensweisen oftmals missinterpretiert werden. In dieser Situation ist es wichtig, frühzeitig einzuschreiten und die örtliche Bevölkerung interkulturell zu sensibilisieren. In Vorsfelde werden derzeit Geflüchtete aus der Flüchtlingsunterkunft in neue Wohnunterkünfte umgesiedelt. Einerseits existiert eine große Hilfsbereitschaft aus dem lokalen Helferkreis, aber das Ankommen in einer neuen Nachbarschaft muss immer von mehreren Seiten aus mitgetragen werden. Hauptamtlich als auch ehrenamtlich Tätige wie auch Nachbarn im Umfeld der Geflüchteten gilt es anzusprechen. Vorsfelde ist derzeit ein Ort, in dem man sicher und friedvoll leben kann. Diese Situation soll unbedingt gestärkt werden. Eine behutsame Überführung in die multikulturell geprägte Gesellschaft kann hier zu einem Best Practice werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg - Vorsfelde
Beschreibung
Vorsfelde liegt nordöstlich etwa 4 km von der Stadt Wolfsburg und dem VW Werk, getrennt durch Äcker, entfernt.
Einwohnerzahl
12744
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wolfsburg, Referat Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Jahrbuch 2016 der Stadt Wolfsburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
fnp_wob_1_gesamtleitbild_627px.jpg
(114.09 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit ist essentiell für das gelingende Miteinander unterschiedlichster Menschen in einem Bezirk/ Quartier. Angesichts der aktuellen politischen Situation gilt es, der Verunsicherung in Bezug auf Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Geflüchteten entgegenzuwirken und negativen Konsequenzen unterschiedlicher Werte, Verhaltensweisen und Sozialisierungen vorzubeugen. Dabei sollte auch in den Quartieren in Gemeinwesenarbeit investiert werden, die noch nicht im negativen Rampenlicht stehen. Ein Ort, eine Stadt und eine Region benötigt vorbildliche Beispiele, an denen sich andere orientieren können. Vorsfelde ist ein solcher Ort. Mit fast 13000 Einwohnern und gut 1500 davon mit ausländischer Herkunft ist die Ausländerquote in Vorsfelde (10.1-15%) nicht so hoch wie in den beiden angrenzenden Gebieten Nordstadt (20,1-25%) und Neuhaus/ Reislingen (25,1-48,9%). Auch die Nähe zur sehr stark multikulturell geprägten Innenstadt (aktuell fast 31% Ausländerquote) ist gegeben. Hier fällt im Gegensatz zur Zeit der 90er Jahre ein Stadtbild auf, das kulturell und religiös deutlich veränderte Züge trägt, so zeigen sich zum Beispiel Frauen in Vollverschleierung oder Kopftuch regelmäßig. Verschiedenste Sprachen werden hier und dort gesprochen und der Eindruck von Parallelwelt mag manchmal entstehen. Insgesamt ist es wünschenswert, durch Austausch, Wissensvermittlung und Handlungskompetenz diesen Bildern gelassen begegnen zu können und die eigene Identität angemessen zu hinterfragen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilnahme an Trainings und Workshops
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Institutionen und Orte miteinander zusammenkommen, z.B. bei Projektangeboten.
Kriterium
Beschreibung
In den Veranstaltungen zum Projekt kommen geflüchtete Menschen oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie ihre Nachbarn zusammen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche St. Petrus
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Spielort Nachbarschaft - mobiler Treffpunkt im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Kathrin Osterwald
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Ich komm zu Euch – Lasst uns hier etwas zusammen machen!"
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt wollen wir in Form eines mobilen Treffpunktes zielgerichtet mehr Begegnung schaffen: je nach Zielgruppe wandelbar, spielerisch und leicht, beständig aber vor Ort und in der Person. Wir greifen damit die durch den Zuzug von Geflüchteten entstandene Herausforderung neuer Nachbarschaften auf.
Unser Projekt stellt die Kinder in den Fokus. Zugleich besteht ein großes Kommunikations- und Austauschbedürfnis bei den Familien. Spielort Nachbarschaft soll hier eine Brücke schlagen und Angebote für die gemeinsame Nutzung in der freien Zeit, der Nachmittage oder auch mal am Wochenende sein.
Das bestehende Vertrauensverhältnis vieler Geflüchteter in die Unterstützungsprojekte des ökumenischen Sozialprojektes NEULAND wie auch das große Interesse der Kinder für Angebote im Quartier sollen hier eine breite Basis für Begegnung und Miteinander schaffen.
Der Stelleninhaber macht sich die Stärken und Ressourcen im Quartier (Spontaneität, Vertrautheit, Begeisterungsfähigkeit) zunutze und orientiert sich in der Ausrichtung der Arbeit daran. Als Kümmerer ist er nah bei den Menschen, gibt gezielte Unterstützung, z. B. im Rahmen von Hausbesuchen, kennt vorhandene Hilfsstrukturen und macht sie den Zielgruppen zugänglich. Die Vernetzung im Quartier mit vorhandenen Institutionen ist Teil des Aufgabenbereiches.
„Ich bin da-lasst uns etwas zusammen machen“:
Ein mobiler Treffpunkt in Form eines Bollerwagens bewegt sich durch das Quartier. Aus leicht aufzubauendem Mobiliar entsteht schnell und unkompliziert ein Verweilort. Der mobile Treffpunkt ist von weither sicht- und hörbar (optischer Bezug zum NEULAND-Logo, Alarmton mit Wiedererkennungswert) und kann halt machen vor einem Häuserblock, die Bewohner eines einzelnen Hauses in den Blick nehmen, mitten im Quartier stehen oder bestimmte Zielgruppen gezielt ansprechen. Auch bestehende Treffpunkte werden aufgesucht. Die Herausforderung liegt in einem Angebot, das zugleich von Beteiligung und Anleitung lebt – das Schaffen von Erlebnissen, Situationen im Sinne eines freizeitpädagogischen Angebots. Das "Sich Zeit nehmen", um Lösungen gemeinsam zu finden, ist ausdrücklich Teil des Projektes. "Vom Spiel zum Wort" setzt nah bei den Zielgruppen an und bezieht sie ein in die Entwicklung von Angeboten. Generationsübergreifende Spiele-Gruppendynamik-Senkung der Schwellen für Begegnung-feste Regeln zur Orientierung sind weitere wichtige Aspekte im Projekt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Flüchtige Begegnungen im Quartier passieren ständig. Kennt man sich nicht, geht man häufig aneinander vorbei, Austausch findet nicht oder minimal statt. Mit Angeboten und Aktionen existieren bereits Begegnungsmöglichkeiten, wie z.B. sporadisch stattfindende Feste oder Ferienaktionen, im Quartier. Zielgruppenspezifische Angebote sind häufig von gewachsenen Gruppen besetzt oder ausgelastet. Es fehlt an weiteren offenen Angeboten zum Miteinander. Hier setzt unser Projekt an, in dem es flexibel neue Begegnungsmöglichkeiten und Raum für Interaktion schafft.
Die Kinder durchstreifen das Quartier oft gelangweilt und in kleinen Grüppchen und halten sich aufgrund beengter Wohnverhältnisse bei fast jedem Wetter draußen auf. Durch den Familienzuzug Geflüchteter sind viele weitere Kinder in das Quartier gezogen. Sie suchen ihren Platz im Quartier und brauchen Orientierungshilfe ebenso wie die schon lange im Quartier lebenden Kinder. Hier fehlen ausreichend passende Angebote, die diese speziellen Bedürfnisse berücksichtigt.
Die bisherigen Strukturen und Angebote sowie die personelle Ausstattung des ökumenischen Sozialprojektes NEULAND sind für die neuen Herausforderungen durch den Zuzug von Geflüchteten ins Quartier nicht ausreichend. Langjährige Beziehungsarbeit und Erfahrung in der Arbeit im Quartier und mit Ehrenamtlichen bieten jedoch eine gute Grundlage für den Ausbau passender Angeboten für und mit der "neuen Bewohnerschaft" im Quartier mit dem Ziel einer gelingenden Intergration.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Garbsen Berenbostel-Kronsberg
Beschreibung
Das Projektgebiet ist der Ortsteil Berenbostel-Kronsberg, durch weitestgehend einheitliche typische 60er-Jahre Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäuser drei- bis vier-stöckig geprägt. Als einer der Ankunftsstadtteile der Stadt Garbsen mit einer höheren Fluktuation und stärker sozialen und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen unterworfen. Abgegrenzt wird das Projektgebiet durch die umgebene Bebauung durch Ein- oder Reihenhäuser im Osten, Nordosten sowie angrenzende Misch-Gewerbefläche im Süden und Norden. Eine weitere Begrenzung erfährt das Gebiet durch umlaufende Ortsstraßen, die dem Quartier einen weiteren einheitlichen Charakter geben.
Einwohnerzahl
2675
Quelle / Anmerkungen
Zahlen, Daten und Fakten zum Sanierungsgebiet "Berenbostel-Kronsberg", Stadt Garbsen Abt. 41.2. Stadtentwicklung und Stadtplanung 04.05.2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Projektgebiet unterliegt durch die benannten neuen Herausforderungen einer zusätzlichen hohen Dynamik. Bestehende Konzepte von GWA/QM sind nicht ausreichend darauf ausgelegt und die soziale Infrastruktur entspricht den veränderten Anforderungen nicht mehr.
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen beziehen sich eigentlich auf Kinder < 18 Jahre.
aus: Zahlen, Daten und Fakten zum Sanierungsgebiet "Berenbostel-Kronsberg", Stadt Garbsen Abt. 41.2. Stadtentwicklung und Stadtplanung 04.05.2017
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen, Daten und Fakten zum Sanierungsgebiet "Berenbostel-Kronsberg", Stadt Garbsen Abt. 41.2. Stadtentwicklung und Stadtplanung 04.05.2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_berenbostel-kronsberg.jpg
(236.2 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das ökumenische Sozialprojekt NEULAND ist in Trägerschaft der ev. Silvanuskirchengemeinde sowie der kath. Kirchengemeinde St. Raphael (in Berenbostel: St. Maria Regina), Garbsen in Projektpartnerschaft mit der Stadt Garbsen. Grundlage der Arbeit ist das christliche Menschenbild des caritativen/diakonischen Handelns. Dem Fremden, der Hilfe braucht und/oder ausgegrenzt wird, nahe zu sein und ihr/ihm als Mensch auf Augenhöhe zu begegnen, Respekt zu erweisen und ihr/ihm zu helfen, selbständig und selbstbewusst handeln zu können - und sich als gleichwertiger Teil der Gesellschaft zu fühlen.
Die Arbeit des ökumenischen Sozialprojektes NEULAND ist seit 2003 mit Gemeinwesenarbeit im Quartier fest verankert und beinhaltet ein regelmäßiges Angebotsprogramm mit einem Nachbarschaftsladen als niedrigschwellige Anlaufstelle sowie zielgruppenspezifischen Angeboten (Hausaufgabenhilfe, Cafe Kronsberg, Fahrradwerkstatt, Ferienangebote, Deutschkurse, Mutter-Kind und Frauengruppen, Angebote für Geflüchtete u.v.m.) mit dem Ziel, eine gutes Miteinander aller Bewohner_innen im Stadtteil „Berenbostel-Auf dem Kronsberg“ zu erreichen und Nachbarschaften zu fördern. NEULAND ist seit 2014/15 auch Anlaufstelle für Geflüchtete, die zu großer Zahl durch die Kommune dem Quartier zugewiesen wurden. Die bisherigen Strukturen und Angebote sowie die personelle Ausstattung sind dafür nicht ausreichend. Langjährige Beziehungsarbeit und Erfahrung bieten jedoch eine wichtige Basis beim Ausbau der Angebote.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
durch die mobilen Treffpunkte Orte entstanden sind, die sich als eigenständige Treffpunkte der Bewohner des Quartiers entwickelt haben.
Beschreibung
die Bewohner aktiv und initiativ die Angebote mitgestalten.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Zwei hauptamtlichen Mitarbeiter_innen (1/2 Diakon-Stelle und eine volle Stelle mit Schwerpunkten Gemeinwesenarbeit, Flüchtlingssozialarbeit und Ehrenamt) werden in Ihrer Arbeit von ca. 40 Ehrenamtlichen unterstützt. Das Einbeziehen von Ehrenamtlichen ist ausdrücklich Teil des Aufgabenbereichs der Mitarbeiter von NEULAND. Ein besonderer Fokus liegt auf der Motivierung von Bewohnern, sich bei Aktivitäten zu beteiligen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mobile Jugendarbeit, Quartiersmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jukimob (VCP), Gruppe Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Silvanuskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsschule (GS), DRK-Kita, Familienzentrum St. Maria Regina
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaftsnetzwerk CAPITO
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Doris Tjaden-Jöhren
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftshilfe in der Heese - ein Netzwerk von und mit Bewohnern für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Im Nachbarschaftstreff CAPITO soll ein Netzwerk entstehen, das entsprechend der Interessen und Bedürfnisse der Bewohner (vorrangige Zielgruppen: Senioren und Familien mit Migrationshintergrund) durch den Einsatz von "Kümmerern" das nachbarschaftliche Zusammenleben fördert, in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Hilfen leistet, Vorurteile abbaut und zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen beiträgt. Verschiedene kulturelle Angebote, Aktivitäten zu besonderen Anlässen (Weihnachten...) und der Cafebetrieb fördern Begegnungen und Kommunikation.
Darüber hinaus würde das Image des Stadtteils positiv beeinflusst.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Projektgebiet lebt eine Mischung aus verschiedenen ethnischen Gruppen und Senioren mit enger Verbundenheit zum Quartier. Der Anteil der Menschen mit ausländischer Herkunft ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen höher. Vorurteile und Ängste (z-B. Sicherheit) werden häufig thematisiert.
Ältere Bewohner möchten so lange wie möglich im vertrauten Quartier verbleiben und benötigen in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens zunehmend und flexibel Unterstützung. Bei einem hohen Anteil der Alleinlebenden drohen Rückzug und Vereinsamung.
Beide Zielgruppen wünschen sich Angebote für Begegnung und Austausch. Die Interessen und Bedürfnisse der Betroffenen müssen gemeinsam analysiert und Konzepte entwickelt werden.
Mit den Aktivitäten der Beteiligten werden Lebensqualität und Image des Heesequartiers verbessert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle, Stadtteil Heese
Beschreibung
Stadtteile Neustadt, Westercelle, Neuenhausen, Klein Hehlen, Boye
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im geplanten Projekt sollen die Interessen der Bewohner des Quartiers analysiert und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. Dabei geht es um Inhalte, die die Betroffenen als Benachteiligung, fehlende Hilfen und Angebote empfinden. Mit dem Einsatz von "Kümmerern" soll ein Netzwerk entstehen, das auf die wechselnden Bedürfnisse der Bewohner flexibel und möglichst selbsttätig reagiert, die nachbarschaftlichen Beziehungen fördert und die Lebensqualität verbessert. Vorhandene Partner/ Stellen werden einbezogen. Der Nachbarschaftstreff dient als Anlaufstelle mit aktuellen und langfristigen Angeboten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Etablierung der nachbarschaftsfördernden Maßnahmen mit Beteiligung aller Bewohner und der Mitwirkenden des Nachbarschaftstreffs erfolgt ist
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
ASB, Johanniter, Caritas - div. Ansprechpartner
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt "Celler Woge", Frau Vette, Div. Bewohner
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Meine Nachbarschaft - Guckst Du nur, oder machst Du schon? Quartiersmanagement Stuhr & Weyhe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Lilja Helms
| Funktion | Leitung geronto-sozialer Bereich |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Senisibilisierung von jungen Menschen bzw. Schülern zum Thema "Nachbarschaft" in den Gemeinden Stuhr und Weyhe
Projektbeschreibung
Wir möchten mit diesem Projekt junge Menschen, also Schüler/innen in den Gemeinden Stuhr und Weyhe ansprechen, um das Thema „Nachbarschaft“ aktiv ins Bewusstsein zu rufen.Verdeutlicht werden soll, welche Vorteile es haben kann seine Nachbarn richtig wahrzunehmen, zu kennen und sich für eine aktive Nachbarschaft einzusetzen. Behandelt werden soll ebenfalls, welche Probleme durch die steigende Anonymität in den Nachbarschaften entstehen können und wie „gut funktionierende Nachbarschaften“ in Zukunft aussehen könnten.
Zielsetzung/Inhalte der Projekt-Idee: Nach Absprache mit den jeweiligen Lehrern wäre das Angebot von „Projektarbeiten“ (oder Projektwochen) zum Thema wünschenswert.
Die Schüler/innen sollen:
- über die bereits seit 2010 bestehende Quartiersarbeit/Quartiersmanagement in Stuhr und Weyhe informiert werden
- sich über die Bedeutung von Nachbarschaften für ihre eigene Person bewusst werden
- über die eigene Rolle in ihrer Nachbarschaft sensibilisiert werden
- in Bezug auf die eigene Nachbarschaft/das eigene Wohnquartier: Bedürfnisse und Hilfebedarf Anderer erkennen und sich mit diesen auseinandersetzen
- Quellen zum Thema Nachbarschaften „wie es früher war“ (z.B. Fotos oder Zeitzeugenbefragungen/Interviews) heranziehen und bewerten und diese Erkenntnisse zur heutigen Situation von Nachbarschaften in Beziehung setzen
- Lösungsmöglichkeiten für Konflikte im nachbarschaftlichen Umfeld erarbeiten und erproben
- Ansätze erarbeiten, wie man sich in der eigenen Nachbarschaft einbringen könnte (Nachbarschaftshilfe/"Talente-Tausch")
- die Angebote des Vereins PRO DEM e.V. vorgestellt bekommen
Vorgehen/Zeitplan für den Zeitraum 2017-2018
1. Projektidee der zuständigen Schulleitung bzw. den Lehrern an den Stuhrer und Weyher Schulen vorstellen (2 - 6 Wochen im Herbst 2017)
2. Gemeinsam (mit den Lehrern) Unterrichtseinheiten/Projektwoche/Exkursionen in die bestehenden "Quartieren/Quartiersrunden" und konkrete Projekte/Stundenbilder planen/terminieren (Winter/Frühjahr 2017/2018)
2 a. Power-Point-Präsentationen/Stundenformate erstellen (zielgruppenorientiert)
2 b. Arbeitsmaterialen erstellen
2 c. Literatur- und Internetrecherche
3. Durchführung der Projekte/Stunden/Exkursionen (Frühjahr/Sommer 2018)
3 a. nach Abstimmung mit den Lehrern und dem Lehrplan
3 b. Zeitfenster: mehrere Wochen bis zu einem Schulhalbjahr
Zielgruppe/n der Projekt-Idee:
- Grundschüler der Klasse 4
- Schüler der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 - 10)
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Nachbarschaft früher – Nachbarschaft heute
Der demografische Wandel der Gesellschaft wirft viele Fragen auf, mit denen sich die Gesellschaft und die Politik jetzt und in der Zukunft befassen sollte und muss. Dazu gehört auch die Frage, was sich in unseren Gemeinden, in den "Quartieren" vor Ort, verändern muss, damit sie attraktiv für alle Generationen werden bzw. bleiben?
Die Menschen wollen ihr Leben auch im Alter genießen können. Soziale Kontakte und gute Nachbarschaften, die aktive Teilhabe an der Gesellschaft und das Gefühl gebraucht zu werden – das sind die Wünsche vieler an ihr Leben im Alter. Die meisten Menschen wollen auch im hohen Alter in ihrem gewohnten Umfeld und mit vertrauten Menschen leben; sie wollen in "ihrem Quartier" bleiben. Dafür brauchen sie eine barrierefreie/barrierearme Wohnung und ein eben solches Wohnumfeld, aber auch funktionierende und belastbare soziale Strukturen vor Ort. Oft fehlt es aber genau an diesen nachbarschaftlichen Netzwerken. Hinzu kommt schließlich, dass aufgrund des demografischen Wandels die verschiedenen Generationen in Zukunft mehr Lebenszeit miteinander verbringen werden, als das früher der Fall war. Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die Generationen auch künftig harmonisch miteinander leben, voneinander profitieren und für einander da sind. In den kommenden Jahren wird es kaum noch "Mehrgenerationenhäuser" geben und immer mehr Single-Haushalte und Kleinfamilien. Die Familie lebt heute oft über den gesamten Globus verstreut, für Studium oder Beruf zieht man um bzw. von der Familie weg - die "Familie als soziales Netz" fällt damit oftmals weg. Daraus resultierend kann die Bedeutung von Nachbarschaft wachsen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stuhr
Beschreibung
Die Gemeinde Stuhr liegt im Norden des Landkreises Diepholz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Stuhr hat insgesamt 8 Ortsteile.
Einwohnerzahl
33083
Quelle / Anmerkungen
https://www.stuhr.de/gemeinde-verwaltung/portrait/zahlen-daten-fakten/
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten//
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_stuhr.docx
(38.26 KB)
Gebiet-Name
Weyhe
Beschreibung
Die Gemeinde Weyhe liegt im Norden des Landkreises Diepolz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Weyhe hat insgesamt 9 Ortsteile.
Einwohnerzahl
32019
Quelle / Anmerkungen
file://master/home$/helms/Downloads/bevoelkerungsstatistik_2016_12_extern.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
3d-karte-fw-weyhe.png
(72.89 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch das bereits seit 2010 bestehende Quartierskonzept in den Gemeinden Stuhr und Weyhe, gibt es bereits eine intensive Verbindung zwischen der hauptamtlichen Quartiersmanagerin und den über 100 Ehrenamtlichen in den jeweiligen "Quartieren". Das Hauptziel der regionalen Quartiersarbeit ist die Aufrechterhaltung der selbstständigen Lebensführung im Alter in der jeweiligen gewohnten und vertrauten Umgebung. Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren (i.d.R. ist das ein Ortsteil – wie Kirchweyhe) zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat der gemeinnützige Verein PRO DEM bzw. die dort tätige hauptamtliche Quartiersmanagerin ein Netzwerk von Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Weyher Quartiere aufgebaut. Diese Ehrenamtlichen sind i.d.R. zwischen 50 und 90 Jahren alt. Mit diesem neuen Projekt wollen wir die jüngeren Personen - die Schüler beider Gemeinden - in den Quartieren erreichen und für das Thema "Nachbarschaft" sensibilisieren. Unser zielgruppenübergreifendes Projekt (junge Menschen tun etwas für die älteren Menschen) verstehen wir eher als eine Tätigkeit im Rahmen der Gemeinwesenarbeit, und weniger als ein "isoliertes" Projekt im Rahmen der bestehenden Quartiersarbeit/Quartiersmanagement.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn wir alle Schulen in Stuhr und Weyhe für uns und das Projekt gewinnen können (13 Schulen) und möglichst viele dieser Schüler erreicht bzw. sensibilisiert werden können.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Unter der Federführung von PRO DEM e.V. – zusammen mit den beiden Gemeindeverwaltungen – werden seit 2010 die Gemeinden Stuhr und Weyhe (Landkreis Diepholz/südlich der Stadt Bremen) in kleine sogenannte „Quartiere“ (i.d.R. Ortsteile) eingeteilt und von der hauptamtlichen Quartiersmanagerin betreut.
Das Quartierskonzept: Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat PRO DEM e.V. ein Netzwerk von über 100 Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Quartiere aufgebaut. Diese ehrenamtlichen „Ansprechpartner der Nachbarschaft“ (Abkürzung ASPDN) fungieren als „Sensor für das Quartier“. Mit „Sensor“ ist gemeint, dass man als ASPDN im Quartier lernt, einen Hilfe- oder Beratungsbedarf zu erkennen und diesen in Kooperation PRO DEM e.V. beheben kann. Ein weiteres, wichtiges Ziel der Quartiersarbeit ist der Auf- und Ausbau von funktionierenden Nachbarschaften. Regelmäßige Treffen innerhalb des Quartiers, aber auch Vorträge rund um das Thema Alter(n) sowie gute Gespräche am und über den Gartenzaun sollen das Leben im Quartier wieder bunter machen. Es gibt Quartiere, in denen werden regelmäßige „Runden“ und Veranstaltungen organisiert. Durch die Verknüpfung zwischen dem Haupt- und Ehrenamt kann dem Wunsch der Quartiersbewohner- möglichst lange in den eigenen „vier Wänden“ zu verbleiben - Rechnung getragen werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Martin Schabler
| Funktion | Stabsstelle Sozialplanung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Die Stadt Emden sieht in einer professionell und systematisch betriebenen sozialraumbezogenen und lebensweltorientierten Arbeit ein sinnvolles und wirksames Instrument, sich den Integrationsanforderungen in den benachteiligten Stadtteilen Barenburg, Borssum und Port Arthur/Transvaal-südl. Ringstraße zu stellen. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist der Startschuss für eine Neuorganisation der GWA/QM in der Kommune und der Grundstein für den Aufbau einer Stadteilarbeit und –koordination im Gebiet Borssum außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt.
Auf der Verwaltungsebene sollen dazu Aufgaben, die verschiedenen fachlichen Bezügen und Zuständigkeiten (stadtteilbezogene Jugendarbeit, Stadtteiltreffs, Soziale Stadt, GWA-Praxis der Bürgerzentren, Seniorennetzwerke, Pädagogische Netzwerke, Beteiligungsprojekte) zugeordnet sind, in einer neuen Struktur zusammenführt und konzeptionell weiterentwickelt werden. Nach Bewertung der Inhalte und Schnittstellen wird die Schaffung einer eigenen Organisationseinheit Gemeinwesenarbeit angestrebt. Es wird ein Gebietskoordinator eingestellt, der als Grundlage hierfür unter aktiver Mitwirkung von Akteuren mit Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit (Soziale Dienste und Einrichtungen, Kirchengemeinden, Vereine, Bürgergruppen) den Bestand an Angeboten aufnimmt und eine Rahmenkonzeption erarbeitet. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die inhaltliche und methodische Verknüpfung von Ansätzen der Stadtteilarbeit, der Integrationsarbeit und der Ehrenamtsförderung gelegt werden. Der/die Koordinator organisiert außerdem den Austausch und die Zusammenarbeit der Fachkräfte in den drei Gebieten, er führt neue Instrumente und Standards für die Bürgerbeteiligung ein. Innerhalb der neuen Organisationsstruktur, fungiert sie/er als Brücke zwischen den Gebieten und der Verwaltungs- und Steuerungsebene.
Dabei sollen Erfahrungen aus dem Soziale Stadt Gebiet Barenburg für den Aufbau neuer Strukturen genutzt und Ergebnisse des Projektes „Lebenswertes Borßum“ in die anderen Gebiete transferiert werden.
Zur Konzept – und Personalentwicklung für dieses Arbeitsfeld strebt die Stadt Emden strategische Kooperationen mit freien Trägern der Wohlfahrtspflege/Jugendhilfe und mit dem Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Emden/Leer an. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Personen die in den Gebieten tätig sind, ausreichend qualifiziert sind und begleitet werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Kleinstadt Emden hat drei Gebiete mit besonderen sozialen, demographischen und integrativen Herausforderungen. Der Stadtteil Barenburg wird seit dem Jahr 2000 durch das Programm „Soziale Stadt“ gefördert und hat eine beachtliche bauliche, infrastrukturelle und organisatorische Aufwertung erfahren. Hier erfolgt Ende des laufenden Jahres der Ausstieg aus dem umfassenden Quartiersmanagement, während parallel im Gebiet Port Arthur-Transvaal/südl. Ringstraße die Programmumsetzung beginnt. Im Stadtteil Borssum konnte dagegen bislang kein gebietsbezogener Handlungsansatz entwickelt werden.
Die Stadtverwaltung hat sich in den vergangenen 15 Jahren sehr stark auf ein Sanierungs- und Quartiersmanagement als Instrument für die städtebauliche Programmumsetzung gestützt. Die GWA wurde als Kernkompetenz der Nachbarschafts-, Quartiers- oder Stadtteilentwicklung organisatorisch, methodisch und personell nicht weiterentwickelt und erst im Zusammenhang mit der Verstetigung der aufgebauten Strukturen in Barenburg und im Kontext der Zuwanderung und Flüchtlingshilfe wiederentdeckt. Aktuell gibt es in den Gebieten verschiedene bürger- und gemeinwesenorientierte Einrichtungen und Angebotsformen in verschiedener Trägerschaft, die noch weitgehend isoliert voneinander operieren. Eine professionelle Gemeinwesenarbeit, die methodisch fundiert zielgruppen- und bereichsübergreifende Integrationsarbeit leistet, fehlt in der Kommune. Hinzu kommt, dass verwaltungsintern die Zuständigkeit für gebietsbezogene Arbeitsansätze, QM und GWA in drei verschiedenen Fachbereichen liegen und Synergien für die Gebiete nur wenig erschlossen werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg-Borssum-Port Arthur/Transvaal
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt.
Der Stadtteil Borßum befindet sich im süd-westlichen Bereich des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet.
Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt..
Einwohnerzahl
19401
Quelle / Anmerkungen
Statistikstelle der Stadt Emden, Stichtag: 31.12.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Zum Zeitpunkt der Antragstellung liegen zwei der drei Stadtteile im Programmgebiet "Soziale Stadt". Ende 2017 zieht sich die Stadt Emden in Barenburg aus der Förderung des Programmstrukturen zurück , um ein programmbezogenes Quartiersmanagement in Port Arthur/Transvaal aufzubauen.
Der Projektansatz zielt auf eine innovative Entwicklung, Organisation und Koordination der Arbeitsstrukturen im Bereich der Gemeinwesenarbeit ab, die gebietsübergreifend mit gesamtstädtischen Arbeitsansätzen der Flüchtlingssozialarbeit und Ehrenamtsförderung verknüpft sind. Der Ansatz sieht keine unmittelbaren Aktivitäten in der Sozialen Stadt vor, er steht aber in direkter Verbindung mit dem Aufbau von GWA-Strukturen außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt im Gebiet Borßum.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 30.6.2016
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
33
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 30.6.2016
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Sozialamt, Stichtag 31.12.2015
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_barenburg.pdf
(1.07 MB)
gebiet_borssum.pdf
(926.31 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell, in dem Aufgaben zur Organisation der Gemeinwesenarbeit in der Kommune auf verschiedenen Handlungsebenen miteinander verknüpft sind. Die Gebietskoordination ist organisatorisch in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert einerseits als Brücke zwischen den Quartieren und den hier verorteten Fachkräften der Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit und andererseits als Prozessmoderator, der freie Träger der Wohlfahrtspflege und andere relevante Akteure im und oberhalb des Quartiers einbezieht. Die Organisationsstruktur, die hierfür aufgebaut wird, steht in enger Verbindung zu der integrierten Sozialplanung unter der Regie einer fachbereichsübergreifenden Lenkungsgruppe, in der Planungen und gebietsbezogene Entwicklungen zwischen den Bereichen Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Gesundheit und Soziales sowie Jugend, Schule und Sport abgestimmt werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Akteure des Gemeinwesenarbeit haben sich auf gesamtstädtisches Rahmenkonzept der GWA verständigt, in dem Ziele für die Zusammenarbeit und gemeinsame Prinzipien für die Umsetzung Arbeit mit den Bewohnern vor Ort beschrieben sind.
Kriterium
Beschreibung
Anlaufstellen, Begegnungsmöglichkeiten und zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote werden von Bewohnern mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Akteure verständigen sich auf erforderliche Projekte und Angebote. Diese werden gemeinsam getragen und unter Einsatz der bereitgestellten Sachmittel und eigener Ressoucen umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Die Netzwerke entwickeln eigene Ideen zur Gestaltung ihres Wohnumfeldes und beteiligen sich aktiv an baulich-investiven Planungen und Maßnahmen im Quartier
Vorhandene Strukturen
Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, bewohnergetragenen Kulturveranstaltungen, Begegnungsmöglichkeiten. Ein besonderes Kennzeichen ist die räumliche und organisatorische Einbindung der städtischen Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe. Außerdem tagen hier der Stadtteilbeirat und mehrere Arbeitsgruppen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V., der sich Sprachrohr und Unterstützer benachteiligter und hilfesuchender Personen versteht. Die AWO hat im Stadtteil mit einem Projekt begonnen, in dem nachbarschaftsbezogene Hilfen insbesondere für Senioren aufgebaut und vernetzt werden sollen.
Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal sind aus dem Bereich der Jugendförderung die stadteilbezogene Jugendarbeit, ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße und ein Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten in hauptamtlicher Begleitung zu nennen. Hier ist außerdem ein sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugendförderung, Flüchtlingshilfe im Fachdienst Wohnen, Fachdienst Stadtplanung, Kulturbunker Emden, Alte Post- Zentrum für junge Menschen, Stadtteiltreff Transvaal, Jugendzentrum Boßum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitswohlfahrt, Kreisverband Emden, Outlaw gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Emden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Wohnbedürfnisse im Alter
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sarah Bramlage
| Funktion | selbstgestALTER |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bürger beteiligen, Zusammenleben gestalten
Projektbeschreibung
Die Gemeinde Bakum ist in einer besonderen Art und Weise vom demografischen Wandel betroffen, sodass für die Kommune die Gruppe der älteren Menschen mit ihren Bedürfnissen immer bedeutsamer wird. Mit dem Älterwerden stellt sich immer häufiger die Frage, wie sich ein Leben in der eigenen Häuslichkeit - möglichst bis zum Lebensende - realisieren lässt. Die peripherer werdenden familiären Hilfestrukturen und die Herausforderungen des ländlichen Raums sind dabei besonders zu beachten. Die Senioren haben im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, sich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzen und Lösungen zu entwickeln.
Bei dem Vorhaben handelt es sich somit um ein Projekt, welches darauf abzielt, die Bedarfe der älteren Bürger zu analysieren und sie zur aktiven Gestaltung ihres Gemeindelebens zu motivieren. Geplant ist, auf Basis einer Erhebung und verschiedener Themenworkshops die Bürger an der Gestaltung ihres sozialen Lebens zu beteiligen. Handlungsleitend sind die Intereressen der Bürger vor Ort. Nur wer die Ressourcen einer Gemeinde kennt, kann sie nutzen und weiter entwickeln.
Die Familie und der Sozialraum als wichtige Hilfenetze gilt es dabei miteinzubinden, denn nur zielgruppenübergreifendes Handeln ermöglicht eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit.
Dieses Projekt soll der Grundstein für eine gelebte Engagementkultur sein. Zivilgesellschaftliches Handeln bedarf einer strategischen Herangehensweise der Förderung und Wertschätzung. Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement müssen einen festen Platz im Alltag finden und Akzeptanz in der breiten Masse erleben. Dazu gilt es Hemmschwellen abzubauen und die Bürger in Bakum dazu zu befähigen, Hilfe von Nachbarn und Bekannten anzunehmen und zu geben. Dies kann nur gelingen, wenn von Anfang an ein partizipativer Ansatz verfolgt wird und die Senioren positive Mitwirkungserfahrungen machen können. Langfristig sollen so auch offene Kommunikationsstrukturen zwischen Bürgern und kommunalen Vertretern entstehen und verstetigt werden. Die Bakumer Bürger erlangen dadurch die Kompetenz, ihre Interessen selbst zu organisieren. Ein Netzwerk zwischen Bürgern und professionellen Akteuren kann entstehen und weiterentwickelt werden.
Für eine qualifizierte und erfolgreiche Umsetzung des beschriebenen Vorhabens bedarf es der Unterstützung eines hauptamtlichen Projektmitarbeiters und einer Verwaltungskraft. Die Sozialstation Nordkreis Vechta übernimmt die Trägerschaft in enger Zusammenarbeit mit der Kommune.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der demografische Wandel ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. In Bakum kommt es zu einem wesentlich stärkeren Anstieg an über 65-jährigen als im Bundesgebiet, sodass die Kommune besonders vom Alterungsprozess betroffen ist. So steigt die Anzahl der Senioren in Bakum bis 2030 um 67% (Bundesdurchschnitt 33%). Bis 2020 ist vorallem in der Gruppe der 80-jährigen und älter mit einem enormen Anstieg zurechnen. Entsprechend dieser Entwicklungen wird der Bedarf an Hilfeleistungen wachsen. Ältere Menschen möchten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, auch wenn mit zunehmendem Alter der Bedarf an Unterstützung steigt. Die Familie alleine kann ein alter(n)sgerechtes Leben zu Hause jedoch häufig nicht sicherstellen, sodass ein alternatives Hilfenetz geschaffen werden muss. Für die älteren Personen gilt es, sich damit auseinander zu setzen, wie trotz dieser Entwicklungen ein Leben in der Häuslichkeit bis zum Lebensende realisiert werden kann.
Erschwerend kommt hinzu, dass das Leben in Bakum durch die periphere ländliche Lage charakterisiert ist. Die Gemeindefläche ist im Verhältnis zur Bevölkerung relativ groß und gliedert sich in verschiedene Dörfer und Bauerschaften. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an Infrastruktur und Nahraumversorgung, die im Hinblick auf die Umsetzung von GWA und QM unbedingt berücksichtigt werden müssen. Bislang fehlen jedoch valide Daten, wie sich die Bakumer Senioren ein selbstbestimmtes Altern in der Häuslichkeit vorstellen und welche Bedarfe und Rahmenbedingungen noch nicht ausreichend betrachtet wurden. Es ist eine besondere Herausforderung, die ältere Generation dazu zu befähigen, ihre Wünsche zu formulieren und Bedarfe zu benennen
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Bakum
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die gesamte Gemeindefläche Bakums, dies sind ca. 79qkm verteilt auf 14 Ortsteile. Bakum gehört zum Landkreis Vechta und liegt in der norddeutschen Tiefebene, am Südrand der Cloppenburger Geest.
Einwohnerzahl
6123
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projekt bezieht sich auf das gesamte Gemeindegebiet Bakum. Somit ist eine Unterscheidung in Projektgebiet und Gesamtstadt nicht möglich. Die größte Herausforderung für Bakum besteht in dem laut Bertelsmann Stiftung überproportional steigendem Anteil an Personen über 65 Jahren um 67% bis 2030. Aktuell liegt der Altenquotient bei 24%. Bis 2030 wird er sich auf 46% erhöhen.
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bakum ist eine relativ junge Gemeinde. So liegt der Jugendquotient der unter 20-jährigen bei 38,7%. Dies führt dazu, dass die Gruppe der Älteren im anteiligen Vergleich häufig nicht ausreichend Berücksichtigung findet. Der Jugendquotient steigt bis 2030 mäßig an (43%). In diesem Projekt wird ein besonderer Fokus auf der Zielgruppe der Senioren liegen, da die Interessenvertretung für diese Gruppe bislang unterrepräsentiert war. Die Gruppe der Jugendlichen bietet Potenziale in der Zusammenarbeit mit älteren Menschen, sodass diese Zielgruppe als chancenreich bewertet wird.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
3% der Jugendlichen (15-17J.) und 5% der Kinder (bis 15J.) erhalten Leistungen nach SGB 2.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gemeinde_bakum.jpg
(115.25 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinde Bakum ist in einer besonderen Art und Weise vom demografischen Wandel betroffen. Diese Entwicklung stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, welche durch gemeinwesenorientiertes Handeln bearbeitet werden kann. Die Senioren haben im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebens in der Kommune bis ins hohe Alter zu beteiligen. Handlungsleitend sind die Intereressen der Bürger vor Ort. Nur wer die Ressourcen einer Gemeinde kennt, kann sie nutzen und weiter entwickeln.
Durch den Einbezug der Familien und des gesamten Sozialraums wird ein zielgruppenübergreifendes Handeln ermöglicht und eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit angestrebt. Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement werden gefördert, indem Hemmschwellen abgebaut und die Bürger in Bakum dazu zu befähigt werden, Hilfe von Nachbarn und Bekannten anzunehmen und zu geben. Dies kann nur gelingen, wenn von Anfang an ein partizipativer Ansatz verfolgt wird.
Mithilfe der Sozialsraumanalyse, der aktivierenden Befragung und der Themennachmittage sollen die Wirkungszusammenhänge der verschiedenen Handlungsbereiche ganzheitlich gedacht werden. Der Aufbau von stabilen Kooperationsbeziehungen mit allen relevanten Akteuren ist dabei unumgänglich. Allerdings müssen auch Konflikte zwischen den unterschiedlichen Beziehungsgefügen bewältigt und ein soziales Miteinander gefördert werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn mind. 10% der Personen über 65 Jahre an der Befragung und den Themennachmittagen/Workshops teilnehmen und die Kommunalvertreter mind. eine Veranstaltung im Quartier mitgestalten.
Kriterium
Beschreibung
Dies gelingt, indem im Rahmen der Sozialraumanalyse Schlüsselpersonen identifiziert und zur Mitarbeit aktiviert wurden. Die Kommunalpolitiker und Funktionsträger unterstützen aktiv das Vorhaben durch die Initiierung von Gemeindefesten, Märkten o.ä.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die älteren Anwohner im Rahmen der Themennachmittage ihre Anregungen vortragen und diskutieren. Sie sind dazu in der Lage, ihre Interessen selbst zu organisieren. Eingebrachte Lösungsstrategien der Teilnehmer werden unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Themennachmittage durchgeführt werden. Bei den Versammlungen werden die interessierten Bürger beraten und qualifiziert, das soziale und kulturelle Leben mitzugestalten.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Anregungen der Senioren im gesamten Gemeindegebiet bekannt sind und Ideen gesamtkommunal umgesetzt werden. Es besteht eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung den Platz der Senioren in der Gemeinwesenarbeit zu stärken.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Sozialraumanalyse und die aktivierende Befragung durchgeführt sind. Die Ressourcen vor Ort werden identifiziert und in die Gemeinwesenarbeit eingebracht.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Handlungsbereiche der Älteren identifiziert und in fachübergreifender Zusammenarbeit diskutiert werden. Die Bearbeitung der Ressorts findet ganzheitlich und unter Einbezug aller relevanten Akteure statt.
Beschreibung
Das Projekt verfolgt in hohem Maße einen partizipativen Ansatz. Neben dem Kooperationspartner Kommune werden Sozialdienstleister und Akteure des dritten Sektors z.B. Kirche miteinbezogen. Dem Austausch dienen gemeinwesenbezogene Arbeitsgruppentreffen.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Bedarfsanalyse in Form einer Befragung durchgeführt ist. Da der Fokus auf der Wohn- und Lebenssituation der älteren Menschen liegt, können so ortsnahe, bedarfsgerechte Angebote geschaffen und organisiert werden..
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Bürger über 65 Jahre, die im Gemeindegebiet Bakum leben
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeindeverwaltung Bakum, Bürgermeister Tobias Averbeck, Kirchstr. 3, 49456 Bakum
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bühnenbild meines Lebens- Interkulturelles Leben im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Karina Hoßfeld
| Funktion | Pädagogische Mitarbeiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir gestalten unser Quartier:Tandems aus Generationen und Flüchtlingen bauen den Traum ihres Lebens
Projektbeschreibung
Das Projekt will wir zum Abbau von Konflikten beitragen, das Miteinander im Sozialraum und Integration stärken. In Generationen übergreifenden Tandems- je einer jungen geflüchteten Person/ MigrantIn und einer älteren als Patin- sprechen beide Zielgruppen von ihren Erfahrungen im Stadtteil, ihren Erinnerungen und Wünschen/ Visionen eines gemeinsamen Miteinanders, die sie im Verlauf als „Bühnenbild ihres Lebens“ bauen und öffentlich ausstellen. In regelmäßigen Treffen an bedeutsamen Orten der Teilnehmenden(TN)(Nachbarschaftszentrum, Schule, Seniorentreff,…) wird durch päd. Fachkräfte, einen Dipl. Bühnenbildner, Dipl. Schauspieler u. Ehrenamtliche der gesamte Prozess begleitet. Übungen aus der Theaterpädagogik (Sprechen u. Sprache, Selbstausdruck), aus Diversity Konzepten im Kontext von Differenz und Vielfalt, Biografiearbeit u.v.m. stärken zunehmend den Kontakt der TN. Sie erleben Gemeinsamkeiten, Unterschiede und entwickeln Ideen eines konstruktiven Miteinanders. Gemeinsam besuchen sie Orte im Stadtteil, mit denen sie Episoden ihres Lebens verbinden, an die sie sich erinnern und die sie für ihre Zukunft gestalten wollen. In monatlich stattfindenden öffentl. Erzählcafés werden diese „Geschichten“ thematisiert. Durch das Projekt verorten sich die TN in ihrem Stadtteil und entwickeln Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft. Das Innovative: ihre Wünsche und Perspektiven gestalten die TN in ihren Tandems als maßstabgetreue Bühnenbildmodelle, die sie bildnerisch umsetzen und schließlich öffentlich ausstellen. Die Bühnenbilder werden zum Ort des Theaters, an dem ihre Geschichte spielt und ihre Visionen sichtbar werden. So entsteht gemeinsame Identität.
In der Ausstellung wird der begonnene Dialog nun öffentlich fortgesetzt. Die Bühnenbilder regen zum Nachdenken und Nachfragen an; BesucherInnen aus der Weststadt, dem übrigen Stadtgebiet, aus Trägern der Jugendhilfe, Bildung u.v.a kommen mit den „HauptdarstellerInnen“ ins Gespräch. Kontakt findet statt, Brücken zu den verschiedenen Lebenswelten werden gebaut. Die Ausstellungen dienen zudem der Vernetzung örtlicher Unterstützer und dem Aufbau von Kooperationen. Der gesamte Prozess wird filmisch begleitet und es entsteht eine anschauliche Dokumentation über nachbarschaftliches Zusammenleben, Integration und Teilhabe, die letztlich auch der Aufwertung des Stadtteils im Auge der Öffentlichkeit dient. Erprobt wurde die Idee im Rahmen einer Schulwoche mit Flüchtlingen u. deutschen Jugendlichen (s. Photos bei "Medien").
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Vergleich zum Stadtgebiet Göttingens befindet sich die Weststadt in einer außerordentlichen Situation: sie zeichnet sich aus durch die hohe Konzentration von Flüchtlingen und MigrantInnen. Der gesamte Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund betrug bereits 2015 34,7 %, während der Stadtdurchschnitt bei 19,6 % lag (vgl. plan zwei Dr.-Ing. Klaus Habermann-Nieße, Ergänzende Untersuchung „Westlich Maschmühlenweg“ Göttingen, 2015). Hier treffen Menschen unterschiedlichster Herkunftsgebiete, Kulturen und Religionen sowie eine hohe Anzahl von Kindern und Jugendlichen auf der einen und ein gleichzeitig hoher Anteil von Alteingesessenen BewohnerInnen auf der anderen Seite aufeinander. Der Anteil der zwischen 45 und 65 jährigen betrug 2014 in der Weststadt 27,3%, der der über 65 jährigen 17,8% (http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf 2014). Diese leben z.T. in erster Generation dort und sehen sich aktuell mit dem Zuzug von Flüchtlingen konfrontiert. Laut Aussage des Weststadtbüros sind starke Vorurteile und große Berührungsängste das Ergebnis. Eine Schule (Holtenser Berg) berichtet, dass zunehmend rassistische und beleidigende Äußerungen gegenüber Kindern mit anderer Hautfarbe zu hören sind. Auch rechtsradikale Äußerungen gegenüber MigrantInnen und Flüchtlingen seien vermehrt zu vernehmen. Die persönliche Situation vieler Menschen ist hier insgesamt problematisch: Sie leben in engen Wohnungen, haben finanzielle Probleme und werden gesellschaftlich nicht anerkannt. Rund 12 % der Bewohner haben keinen deutschen Pass, gelten als AusländerInnen. Diese Situation birgt ein hohes Konfliktpotential in sich und stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holtenser Berg Göttingen-und- Weststadt Göttingen
Beschreibung
Die Weststadt reicht von der Großwohnsiedlung „Holtenser Berg“ im Norden Göttingens über den Hagenberg und Egelsberg bis zum alten Stadtfriedhof im Süden sowie von der Bahnhofswestseite bis in das Göttinger Industriegebiet. Das Wohnviertel Holtenser Berg entstand in den 60er Jahren auf einer Höhenlage neben dem Ortsteil Holtensen. Es ist abgelegen vom übrigen Stadtgebiet.
Einwohnerzahl
13316
Quelle / Anmerkungen
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/020_23.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Der Holtenser Berg liegt nicht im Programmgebiet "Soziale Stadt". Die Weststadt liegt darin; jedoch halten wir die methodische Herangehensweise des Bühnenbildbaus für Quartiersarbeit für so innovativ, dass sie auch in Fördergebieten der Sozialen Stadt umsetzbar wäre.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf; http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf;
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sind nicht extra ausgewiesen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
2008: "Von den insgesamt 76.745 Haushalten waren 10.506 bzw. 13,7 % Haushalte mit Kindern. Die Zahl der Ehepaare mit Kindern (6.719) ist seit Jahren rückläufig und die Zahl der Alleinerziehenden (3.105) nimmt beständig zu. Die Zahl der Paare in nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit Kindern wurde 2008 erstmals ermittelt und betrug 682".
Quelle:
http://www.goesis.goettingen.de/news/news.php?newsId=37&navId=07
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_holtenser_berg_pdat-stb047.pdf
(108.48 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die Methoden in unserem Konzept (insb. Moderation von Erzählcafés, Biografiearbeit, Bühnenbildbau, Patenmodell) stehen die Akteure im Quartier selbst im Mittelpunkt. Wir knüpfen an ihre subjektiven und individuellen Betroffenheiten an und fördern insbesondere durch die Tandembildung unterschiedlicher Zielgruppen reale Interaktionen. Im Bauprozess ihres Bühnenbildes geben die TN ihren Visionen eines Zusammenlebens über das Medium des Modells eine Gestalt; sie erleben Gestaltungsspielräume. Sie sind jetzt Handelnde und wir gehen davon aus, dass wir durch das konkrete, anschauliche und spaßmachende Erarbeiten von zukunftsweisenden Ideen die Motivation der TN stärken, die eine potentielle Reflexions- und Handlungsbereitschaft unterstützen wird. Durch den Ansatz erfahren wir sehr anschaulich, welche Visionen die Akteure haben, die sie u.a. in den Ausstellungen öffentlich machen. Eine konsequente Öffentlichkeitsarbeit ist für uns ein entscheidender Aspekt im Projekt. Dabei informieren wir nicht nur über Arbeitsergebnisse, sondern die Akteure selbst werden mit ihren Erfahrungen und Visionen öffentlich. Partizipationsprozesse können so leichter initiiert werden. Eingebettet ist das Gesamtkonzept in die Vernetzungsstruktur vor Ort. Desweiteren wollen wir durch das Projekt zur Stärkung des Zusammenlebens und Integration bei der Anbahnung neuer Kooperationen unterstützen und können dabei auf ein großes Netzwerk zurückgreifen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Über die Projekttreffen hinaus sollen über die Patentreffen und deren Moderation sowie in Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum neue Formate nachbarschaftliche Aktivitäten geplant werden. Deren Umsetzung erfüllt den Standard.
Beschreibung
Durch die Methode des Bühnenbildbaus und den sich anschließenden öffentlichen Ausstellungen, in denen die Bewohner/innen mit ihren Anliegen, Wünschen, Erfahrungen usw, im Mittelpunkt stehen, sehen wir diesen Standard erfüllt. Sie selbst sind Gestaltende.
Kriterium
Beschreibung
Durch die Ausstellungen der Bühnenbildmodelle + den geplanten Film erreichen wir eine breite Öffentlichkeit der Bildungslandschaft, wodurch neue Netzwerke generiert werden, die wir zusammenführen wollen; zum Anderen verfügen wir über starke Koopstrukturen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrgemeinde St. Godehard
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Bethlehemgemeinde auf dem Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesweite Netzwerkstrukturen des VNB, Mitgliedsstrukturen des Paritätischen Wohlfahtrverbandes Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
GEMEINSAM - STARK - UNTERSTÜTZEN in Dodesheide-West, Haste und Sonnenhügel (Teilprojekt)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Steinkamp
| Organisation | Stadt Osnabrück - FB f. Kinder Jugendliche und Familien |
|---|---|
| Funktion | Projektkoordination |
2. Kurzbeschreibung
Ressortübergreifende Stärkung der Akteurs- und Ehrenamtsstrukturen zur Unterstützung von Zuwanderern und Älteren sowie zur Stabilisierung des Projektgebietes
Projektbeschreibung
Seit 2014 trifft sich im Mehrgenerationenhaus Haste eine Akteursgruppe zum Austausch über Unterstützungsangebote, Bedarfe und Ressourcen in Dodesheide-West, Sonnenhügel und Haste (Teilnehmer: Nachbarschaftshilfe Haste-Dodesheide-Sonnenhügel, Kirchen, Quartierstreff Dodesheide-Ost, Sozialer Dienst/Regionaldienst Nord, Hochschule Osnabrück/Projekt Urbane Interventionen, Pflegeheime, Caritas, Seniorenbüro, Freiwilligen-Agentur und andere).
Wichtige Akteure, wie Runde Tische, Bürger- und Sportvereine einzubeziehen sowie das Vorhaben gemeinsam neue Ehrenamtliche zu gewinnen, scheitern aufgrund fehlender personeller Ressourcen. Regelmäßige Treffen finden zwar statt, aber der Schritt vom Austausch zum gemeinsamen Handeln gelingt nicht. Ein weiterer Aspekt ist, dass die im benachbarten Dodesheide-Ost entstandene Quartiersstruktur von den BewohnerInnen des Projektgebietes negativ wahrgenommen und interpretiert wird.
Das Projekt „GEMEINSAM - STARK - UNTERSTÜTZEN in Dodesheide-West, Haste und Sonnenhügel“ stärkt die vorhandene Akteursgruppe bei dem Ziel, gemeinsam und koordiniert (weitere) Ehrenamtliche für Ehrenamts- und Unterstützungsprojekte zu gewinnen. Schwerpunkte liegen auf den Zielgruppen „Geflüchtete/Zuwanderer“ und „SeniorInnen“. Da Dodesheide-West, Haste und Sonnenhügel vielfältige Schnittmengen besitzen, ist es sinnvoll, sie zusammenzufassen.
Für ein effektives, gemeinsames Vorgehen wird die Unterstützung einer/s Gemeinwesenkoordinatorin/s benötigt, die mit den Akteuren 1) das Netzwerk stärkt, ausweitet und langfristig arbeitsfähig macht, 2) neue Ehrenamtliche gewinnt sowie
3) bestehende Angebote fördert und neue für die o.g. Zielgruppen entwickelt.
Erstmals soll eine Verzahnung der sozialräumlichen Methoden der Fachbereiche „Kinder, Jugendliche und Familien“ sowie „Integration, Soziales und Bürgerengagement“ erfolgen, um voneinander zu lernen und die unterschiedlichen sozialräumlichen Ansätze (z.B. Geh- /Komm-Struktur) in Verbindung zu bringen.
Langfristiges Ziel ist es, mit haupt- und ehrenamtlichen Ansätzen Integration und Älterwerden im Quartier zu unterstützen sowie negative Entwicklungen, Verunsicherungen und Einschätzungen der Gesamtbevölkerung im Sinne von Prävention abzufangen und eine positive Identifikation mit dem Projektgebiet zu ermöglichen. Die sozialräumlichen Ansätze der beiden Fachbereiche sollen zur Ausweitung der Methodenkompetenz und mit dem Ziel abgestimmten und gemeinsamen Handelns miteinander verflochten werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
1) Seit 2014 bemühen sich die sehr aktiven Akteure im Projektgebiet miteinander zu kooperieren und gemeinsam Lösungsansätze für gleichartige Fragestellungen zu finden, Doppelstrukturen zu vermeiden und gemeinsam zu agieren. So wurden unter Beteiligung der Freiwilligen-Agentur und des Seniorenbüros Osnabrück erste Ideen entwickelt. Es fehlt aber an der Umsetzungskraft, da keiner der Akteure die Koordination für größere, verbindende Projekte übernehmen kann.
2) Der demografische Wandel vor allem in Form einer älter werdenden Bevölkerung und einer erhöhten Zuwanderung führt zu unterschiedlichen Problematiken: vielfältige Unterstützungsbedarfe Älterer, vor allem im vorpflegerischen Bereich; Unsicherheitsgefühl gerade dieses Personenkreises gegenüber Menschen aus anderen Kulturen,... Eine große Chance liegt in der spürbaren Engagementbereitschaft der jungen Älteren, aber auch der anderen BewohnerInnen im Projektgebiet, sich für ihr Umfeld einzusetzen. Diese Bereitschaft wird als ausgesprochen hoch eingeschätzt, kann derzeit aber nicht aktiviert werden.
3) Der Flüchtlings- und allgemeine Zuwandererzuzug in Dodesheide-Ost verändert das Stadtbild auch im weiteren Umfeld. Das positive Image des Projektgebietes droht sich zu verschlechtern. Ängste vor dem Fremden, dem Unvertrauten sind auf beiden Seiten vorhanden. Niederschwellige (Freizeit- und Hilfs-)Angebote, die für eine Durchmischung der vorhandenen und der zugezogenen Bevölkerung sorgen, können Vertrauen schaffen und stabilisieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück - Dodesheide-West, Sonnenhügel, Haste
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Bereiche Dodesheide-West, Sonnenhügel und Haste, die im äußeren Ring der Stadt Osnabrück liegen und sich durch eher unauffällige Sozialdaten auszeichnen, die nahe dem städtischen Durchschnitt liegen. Dies unterscheidet sie stark vom statistischen Bezirk Dodesheide-Ost, der häufig als besonders auffällig bezeichnet wird (hohe Fluktuation, einkommensschwach, hoher Zuwandereranteil, viele Kinder... s. Antrag zu Dodesheide-Ost) . Im Projektgebiet kann von einer eher beständigen Bewohnerschaft ausgegangen werden. Es ist teilweise ländlich geprägt, "man kennt sich". Lediglich der Altersdurchschnitt ist gegenüber dem Stadtmittel erhöht. Hinsichtlich Zuwanderung ist im Projektgebiete der hohe Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Polen, Russland und Kasachstan bedeutsam. Es gibt einzelne Blockbebauungen im Projektgebiet, die für sich betrachtet, schlechtere Sozialdaten und eigenständige Problematiken aufweisen.
Dodesheide-West, Haste, Sonnenhügel sind traditionell miteinander verbunden. So umfasst die heutige kath. Pfarreiengemeinschaft Christus-König mit den weiteren Teilen St. Franziskus und Heilig Geist dieses Gebiet. In jedem Stadtteil steht eine Kirche inkl. angeschlossener Einrichtungen wie Pfarrbüro, Gemeindetreff oder Kindertagesstätte. Die Nachbarschaftshilfe Haste, Dodesheide, Sonnenhügel e.V. ist ebenfalls in diesen Grenzen aktiv. Auch das städtische Bürgerform, das halbjährlich auf Einladung des Oberbürgermeisters tagt, umfasst Haste-Dodesheide-Sonnenhügel. Es gibt weiterhin das kostenlose Stadtteilblatt "Haste (Dodesheide-Sonnenhügel) Töne", das in alle Haushalte im Projektgebiet verteilt und als Informationsmedium gerade auch der Institutionen, Vereine, Verbände im Erscheinungsgebiet genutzt wird.
Einwohnerzahl
22000
Quelle / Anmerkungen
Team Strategische Stadtentwicklung und Statistik, Melderegister der Stadt Osnabrück, gerundet
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Team Strategische Stadtentwicklung und Statistik, Melderegister der Stadt Osnabrück, gerundet
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es geht um die Ertüchtigung einer vorhandenen Gemeinwesenarbeit, die aber ihre weiteren Potentiale nicht nutzen kann.
Es ist eine prozesshafte Unterstützung erforderlich, die die Beteiligten langfristig gemeinsam handlungsfähiger macht.
Zum einen dient der Projektzeitraum zur Ertüchtigung der vorhanden Akteure, so dass sie eigenständig handeln können. Zum anderen ist nach Projektende dauerhaft eine Grundunterstützung durch das Mehrgenerationenhaus Haste sowie Freiwilligen-Agentur und Seniorenbüro der Stadt Osnabrück gewährleist. Inwieweit eine Weiterführung der Stelle des GWK erforderlich und möglich ist, wird im Laufe des Projektes zu prüfen sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
1) Es wurden neue Ehrenamtliche für bestehende und ggf. neue Projekte gewonnen. 2) Es wurde Unterstützung (Alltagshilfen, aber auch soziale Kontakte) für Zugewanderte und Ältere Personen geleistet.
Kriterium
Beschreibung
Am Projektende hat sich die gewachsene Akteursgruppe auf ein konkretes Weiterarbeiten verständigt und die dafür erforderlichen Ressourcen (z.B. Räumlichkeit) sind gegeben.
Kriterium
Beschreibung
Es ist gelungen die relevanten Akteure im Projektgebiet, z.B. Bürgervereine /Runde Tische zu beteiligen. Erste Stufe: Alle Akteure wissen voneinander. Zweite Stufe: Akteure handeln gemeinsam.
Kriterium
Beschreibung
Akteure haben unterschiedliche Zielgruppen bearbeitet. Das ambitionierte Ziel Tandems aus Ehrenamtlichen und Zugewanderten zur Unterstützung Älterer oder sonstiger Gemeinwesenarbeit zu bilden, ist geglückt.
Beschreibung
1) Jugend-, Senioren- und Freiwilligenressort haben sich im Sinne einer Ausweitung der Methodenkompetenz ausgetauscht. 2) Mindestens eine Veranstaltung wurde kooperativ durchgeführt.
Beschreibung
Weitere Beteiligte aktiv im Netzwerk, in der Akteursgruppe mitarbeiten. Konkrete Maßnahmen wurden gemeinsam umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Stufe eins: Nach außen wirkende Treffen/Aktivitäten/Feste haben stattgefunden. Es haben sowohl Zugewanderte, Ältere als auch allgemein Menschen aus dem Projektgebiet teilgenommen. Stufe 2: Eine Schulung zu Nachbarschaft wurde durchgeführt.
Beschreibung
Das Gemeinwesenmanagement im Projektgebiet und die Kooperation der Ressorts werden in und außerhalb der Verwaltung als bespielhaft wahrgenommen, sind Vorbild und haben Initiativcharakter für weiteres Handeln in Osnabrück.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Alle Akteure, die im weiteren Antrag auch benannt sind, leisten vielfältige Gemeinwesenarbeit im Projektgebiet. Freiwilligen-Agentur und Seniorenbüro wurden seitens der Akteure in der Vergangenheit immer wieder in Prozesse eingebunden. Das Mehrgenerationenhaus Haste hat 2014 eine Initiativrolle übernommen, kann aber über das bisherige Engagement hinaus keine weiteren Kapazitäten aufgrund anderer Aufgabenstellungen bereitstellen. Die Akteure, die sich derzeit zum Austausch treffen sind eine Mischung aus hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen. Sie vereint der Gedanke ihr Lebensumfeld positiv zu gestalten und insbesondere Menschen mit Unterstützungsbedarf zu helfen. Diese Unterstützung erfolgt durch regelmäßige (Gruppen-)Angebote und durch Einzelfallhilfe. Beispielhafte Angebote aus dem Projektgebiet: Seniorenmahlzeit, Begleitdienste, Repair-Cafe, Sozialberatung, Vorträge, Heimwerkerdienst, Hausaufgabenhilfe, Demenzbegleitergruppe, Freizeitgruppen, Fahrradfahren für Flüchtlingsfrauen/Migrantinnen, Großelternpatenschaften und Geselligkeit/Treffen/Ermöglichung sozialer Kontakte, regelmäßige Treffen mit Zuwandererfamilien, Einzelfallhilfen für Flüchtlingsfamilien...
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Haste, Dodesheide, Sonnenhügel e.V. (bietet u.a. Begleitdienste, Heimwerkerdienst, Hausaufgabenhilfe, Demenzbegleitergruppe, Freizeitgruppen, Großelternpatenschaften und Geselligkeit/Treffen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e.V. (für Dodesheide/Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/Dodesheide inkl. Initiative Sommerkulturtage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus König/Haste - Heilig Geist/Sonnenhügel - St. Franziskus/Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei (http://www.christus-koenig-os.de/gemeindeleben/verbande-und-gruppen/caritas-in-der-gemeinde/)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD-Ortsverein Osnabrück-Nord - Aktiv in Haste, Dodesheide, Sonnenhügel und Pye
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
politische VertreterInnen anderer Ratsfraktionen/Parteien mit Gebietsbezug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoVD-Ortsverband Osnabrück-Haste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegeheim und Altenwohnungen St. Franziskus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegeheim/Betreutes Wohnen Residenz Ambiente
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Träger Kath.-Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße (Stadt Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Dodesheide-Ost (Stadt Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Haste (Stadt Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozial Dienst Nord, städt. Jugendhilfe (Standort Haste) - Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück mit Studierenden und dem Projekt Urbane Interventionen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On