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Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste Weihnachts- und Flohmärkte.

Quartierskoordination Ingeln-Oesselse

Ansprechpartner
Gabriele Lämmerhirt-Seibert
Funktion Quartierskoordinatorin
Begegnungsstätte für Ingeln-Oesselse
Projektbeschreibung
Durch den Umbau des Stümpelhofes, eines zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Dreiseithofes in Ortsmitte Ingeln-Oesselse (Ortsteil der Stadt Laatzen), entstehen - betrieben durch die DRK-Pflegedienste Hannover gem. GmbH - 2 ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen ab dem Pflegegrad 2 für insgesamt 22 Mieter und eine Tagespflege mit 18 Plätzen. Die DRK-Sozialstation zieht in das Herrenhaus ein und bietet in der Gemeinde ambulante Pflege- und Betreuungsleistungen an. In der bisherigen Scheune entsteht eine Begegnungsstätte für alle Bürger von Ingeln-Oesselse. In diesem Treffpunkt sollen Angebote entstehen, die die Menschen vor Ort miteinander vernetzen.
Ausgangslage
Bisher gibt es in Ingeln-Oesselse weder eine Tagespflege noch einen ambulanten Pflegedienst. Für pflegebedürftige Menschen besteht derzeit kein Wohnraum mit einem Versorgungskonzept. Ebenso fehlt eine Begegnungsstätte. Die Seniorenarbeit von verschiedenen Organisationen findet derzeit in 2 Containern auf dem Grundschulgelände statt. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Durch den Umbau des Stümpelhofes kann die bestehende Seniorenarbeit in die Begegnungsstätte verlegt werden. In Kooperation mit der Stadt Laatzen können weitere neue Angebote entstehen. Darüber hinaus können die Räumlichkeiten auch weiteren Vereinen für Veranstaltungen zu Verfügung gestellt werden. Die Begegnungsstätte wird ebenfalls von den Mietern der ambulant betreuten WGs sowie der Gäste der Tagespflege für Veranstaltungen genutzt werden können. Die Bewohner und Gäste des Stümpelhofes können sich so mit den Menschen im Quartier vernetzen. Beim Umbau der Begegnungsstätte wurden bereits die Erfordernisse berücksichtigt, die die jetzigen Nutzer der Seniorenangebote in den Containern haben. Die Nutzung der Begegnungsstätte ist auch für die Stadt Laatzen von großem Interesse. Zurzeit kann die Stadt keine adäquaten Räumlichkeiten für die Seniorenarbeit vorhalten. Die bisherige Option, für die Seniorenarbeit in der Grundschule Räumlichkeiten vorzuhalten, erscheint aus zwei Gründen nicht optimal. 1. Für die Grundschule ist ein Umbau geplant. Zeitlich wird dieser nach der voraussichtlichen Fertigstellung des Stümpelhofes (Frühjahr 2020) liegen. 2. Die Schulentwicklung ist in der Schwebe. Sollte künftig eine Ganztagsschule oder Mittagsverpflegung gefordert werden, werden alle Räume der Schule benötigt.
Projektgebiet
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung besteht in den Grenzen des Gemeindegebietes Ingeln-Oesselse
Einwohnerzahl
3900
Quelle / Anmerkungen
Stadt Laatzen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
img_0063.jpg (2.39 MB)
GWA/QM-Ansatz
Durch die Eröffnung einer Begegnungsstätte wird ein Treffpunkt etwa in der Mitte des Projektgebietes geschaffen. Dort wird eine Anlaufstelle vor Ort mit "Kümmerer" entstehen. Der "Kümmerer" übernimmt Vernetzungs-, beratungs- und Vermittlungsfunktion. Er aktiviert und fördert die Selbstorganisation und Beteiligung der Menschen vor Ort ebenso wie das nachbarschaftliche Zusammenleben. Es entsteht eine lokale Anlaufstelle mit bedarfsgerechter Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen und auch die Möglichkeit der Vermittlung von Diensten und Angeboten. Entsprechendes Infomaterial wird vorgehalten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Bewohner/innen des Stümpelhofes und die der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der DRK-Kita in Ingeln-Oesselse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Ingeln-Oesselse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der Gemeindeschwester der Ebelingschen Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen z. B. bei gemeinsamen Festen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam in der Südstadt

Ansprechpartner
Yvonne Mascioni
Funktion Fachbereichsleiterin Migration
Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel
Projektbeschreibung
Die Northeimer Südstadt erhält eine Anlaufstelle und einen Treffpunkt für alle Bewohner*innen. Aktivitäten und Angebote, die die Bedarfe und Interessen der Anwohner*innen aufgreifen, führen zu einer Verbesserung der Lebensqualität im Wohnviertel. Bei der Northeimer Südstadt (ehemals Soziale Stadt Gebiet) handelt es sich um ein am Rande der Stadt gelegenes Wohnviertel, das im Kern aus Wohnblocks und drei großen Hochhäusern besteht. In den letzten Jahren unterlag das Viertel mehreren "fremdbestimmten" Veränderungen im Bezug auf die Wohnstruktur. Nach einer sukzessiven "Entwohnung" zahlreicher Gebäude, wird seit einem halben Jahr die Renovierung und Wiedervermietung aktiv durch eine Wohnungsgesellschaft betrieben. Die Anwohner*innen konnten bei all diesen Entwicklungen nie entscheidend in die Veränderungen eingreifen. Das neue Gemeinwesenprojekt "Gemeinsam in der Südstadt - Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel" soll eine verlässliche Struktur und Anlaufstelle aufbauen, die den Anliegen Gehör und Raum schenkt. Durch aktive Befragung und diverse Methoden der Gemeinwesenarbeit soll das Viertel wieder attraktiver werden und an der gemeinsamen Identität der Bewohner*innen angesetzt werden. Die Interessen und Ressourcen der Anwohner*innen sollen dabei sichtbar werden und u.a. zum aktiven und friedlichen Miteinander einen entscheidenden Beitrag leisten. Die Anlaufstelle unterstützt die Bewohner*innen ihre Interessen zu artikulieren und Aktivitäten umzusetzen. Zunächst wird es darum gehen die Anlaufstelle aufzubauen, Vertrauen zu gewinnen, die Bewohner*innen untereinander bekannt zu machen und zu mobilisieren. Gemeinsam mit ihnen werden Aktivitäten umgesetzt und Veränderungen angestoßen. Denkbar sind etwa künstlerische Aktivtäten zur Verschönerung des Wohnumfeldes, das Anlegen eines Gemeinschaftsgartens, Nachbarschaftshilfe und Tauschbörsen, das Schaffen von Freizeitangeboten und selbstorganisierten Treffen uvm. Daneben wird durch die Anlaufstelle der Zugang zu Angeboten außerhalb des Viertels verbessert und durch Kooperationen mit anderen Trägern der Stadt Northeim das Angebot im Viertel bedarfsorientiert ausgebaut. So wird sich durch Kooperationen und durch aktive Anwohner*innen die Wohn- und Lebensqualität im Viertel verbessern und so eine Bereicherung für alle sein.
Ausgangslage
Das Quartier wird seit mehr als 25 Jahren vorzugsweise von Migrant*innen und Familien, die von Transferleistungen leben, bewohnt. Es handelt sich um ein ehemaliges Soziale Stadt Gebiet. Die Werk-statt-Schule (WsS) ist seit ca.15 Jahren in dem Quartier präsent, u.a. von 2009-2012 in einem durch Bundesmittel geförderten Gemeinwesenprojekt (BIWAQ). Vor ca.10 Jahren fing die verantwortliche Immobilienfirma an, die Wohnsubstanz zu "entwohnen", es gab konkrete Pläne für den Rückbau der Hochhäuser, viele Wohnungen, Häuserblöcke und die drei großen Hochhäuser standen jahrelang leer, es herrschte eine "geisterhafte" Stimmung. Seit einem knappen Jahr werden die leerstehenden Wohnungen wieder bewohnt. Die Migrationsberatung berichtet, dass zahlreiche Geflüchtete in die Südstadt ziehen, nachdem sie zuvor über Zuweisung auf den Dörfern gelebt haben und nun in die Kreisstadt ziehen möchten. Außerdem ist zu beobachten, dass Student*innen aus dem ca. 30 km entfernten Göttingen in der Südstadt günstigen Wohnraum gefunden haben und sich hier ansiedeln. (Siehe Homepage der Wohnungsgesellschaft www.schoener-wohnen-northeim.de/Neues_Leben.php). Gleichzeitig haben einige (Groß-)Familien während der ganzen Zeit in der Südstadt gelebt und haben hier gefühltes "altes Hausrecht". Diese Nachbarschaft birgt Konfliktpotential aber auch Chancen. Noch gibt es nur anonyme Grünflächen und keinerlei Orte mit Treffpunktcharakter. Die neue Wohnungsgesellschaft ist aktiver als die vorherigen. Eine aktive Gestaltung des Wohnumfelds scheint derzeit möglich. Die neue Phase der Bewohnung soll nun durch die Betroffenen selbst besser begleitet und durch gemeinwesenorientierte Angebote aktiv gestaltet werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Südstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet unterteilt sich in drei Untergebiete. Die Randgebiete des Projektgebietes weisen teilweise eine andere Struktur auf (Schulen und Gewerbe) und heben sich klar vom Projektgebiet ab. Auf der Karte befindet sich das Gebiet 1. Grades, der sogenannte Hotspot, der Wohnbereich, der den größten Veränderungen oblag und optisch als Einheit wahrgenommen wird. In diesem Wohngebiet befinen sich auch drei noch unbewohnte Hochhäuser, die aber wieder vermietet werden sollen. Die großflächigen Grünflächen zwischen den Häuserblocks sind unattraktiv und anonym gestaltet. Im Osten grenzen die Parkflächen und Gebäude der Berufsbildenden Schulen an. Im Westen grenzt ein Gewerbegebiet an. Im Gebiet 2. Grades befindet sich das Asyl- und Migrationszentrum des Trägers, die Wohnstruktur ist ähnlich wie die oben genannte, jedoch fand hier eine kontinuierliche Vermietung statt. Das Wohngebiet dritten Grades weist größtenteils eine andere Wohnstruktur auf, da es sich überwiegend um Ein- bis Zweifamilienhäuser mit Vorgärten handelt. In diesem Gebiet befindet sich eine Mehrzweckhalle, die im Rahmen des Soziale Stadt Projekts entstanden ist. Diese kann auch für die Gemeinwesenarbeit genutzt werden. Ebenso wird eine Kooperation mit der Erich-Kästner-Schule angestrebt. Die Anwohner*innen des Wohngebiets dritten Grades werden nur indirekt in Projekte eingebunden.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wohnbaugesellschaft plant die Einrichtung von Betreutem Wohnen für alte Menschen und Menschen mit Behinderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
die Wohnbaugesellschaft plant mehr Wohnraum an Studierende zu vermieten
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier wird zentral und gut zugänglich eine Anlaufstelle eingerichtet. Diese bietet sowohl die Möglichkeit die Hauptamtlichen zu kontaktieren, als auch aufsuchende Arbeit zu leisten. Die verlässliche Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechend Aktivitäten geplant. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gefördert. Idealerweise werden ein Mann und eine Frau die GWA übernehmen. Es besteht Transparenz über Planungen und Vorgehen. Soziale Themen wie Bildung, Kultur, Freizeit, Stadtentwicklung werden aktiv bearbeitet, ergänzende Ressourcen und Programme werden, so möglich durch die Hauptamtlichen erschlossen. Neben der Unterstützung der Bewohner*innen beim Durchführen von Aktivitäten, werden durch Kooperationen Ressourcen der Innenstadt auch in der Südstadt zugänglich gemacht. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten anderer Stadtteile und Sozialräume. Übertragungsmöglichkeiten werden ausgelotet und gefördert. Hierzu sind Kooperationen geplant, insbesondere mit dem geplanten GWA-Projekt des Kinderschutzbundes, welcher Expertise hinsichtlich familienorientierter Angebote mitbringt und von unserer Expertise im Bereich Aktivierung und Befragung profitieren kann. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Stadt Northeim unterstützt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn sich Planungen und Aktivitäten an von Anwohner*innen formulierten Bedarfen und Wünschenausrichten
Beschreibung
Angebote von Kooperationspartner*innen verstärkt von den Anwohner*innen genutzt werden, oder wenn Kooperationspartner*innen Angebote vor Ort durchführen.
Beschreibung
In den zur Verfügung gestellten Räumen finden selbstorganisierte Treffen oder Aktivitäten statt
Beschreibung
Die Interessen der vielfältigen Anwohnerschaft berücksicht werden und sich in den Angeboten widerspiegeln.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Northeim ist über die Ziele, Entwicklung und Aktivitäten im Projekt informiert und unterstützt die Planung und Umsetzung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interkultureller Garten Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich-Kästner-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Dialog, Asyl-Migrationszentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familientreff Haerztor, Kinderschutzbund Northeim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Elterntalk (Landkreis Northeim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Northeimer Wohnungsgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (Hallo und HNA), StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Simon Hartmann, Fraktionen, Ausschüsse, Migrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugend- und Kulturzentrum "Alte Brauerei"
Typ
Stadtteil
Galerie
stuehle
bagger
unbewohnt
verbarrikadierte fenster
fenster
bank
baustelle
Zustimmung Veröffentlichung
On

Frauen(t)räume - Räume für Frauen

Ansprechpartner
Monika Rietze
Funktion Bildungsmanagerin
Selbstverwaltetes, integrierendes Frauen-Begegnungszentrum - Brückenschlag zwischen Quartier und Stadtteil
Projektbeschreibung
Im Mai 2018 hat die Celler Zuwanderungsagentur in einem Quartier im Stadtteil Vorwerk – in dem viele Flüchtlingsfamilien Wohnung gefunden hatten – das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" eröffnet. Mit einem Selbstverwaltungsteam (von den Frauen selbst „Parlament“ genannt) werden ein wöchentliches Programm und Einzelveranstaltungen angeboten. „Frauen(t)räume“ wird sehr gut angenommen und hat sich über die Grenzen Celles hinaus positioniert. Ein Besuch der Nds. Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe hat zur erhöhten Popularität beigetragen. Sowohl die im Selbstverwaltungsteam ehrenamtlich tätigen Frauen (die 2018 in 8 Monaten mit 875 Stunden Haus & Garten räumlich gestalteten und inhaltlich füllten) als auch die Teilnehmerinnen sind dankbar und froh, dass sie dieses Zentrum zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung und zum Netzwerken nutzen können. Kooperationspartner würdigen das Zentrum als Bereicherung für die gesamte Stadt und sehen es als Ergänzung eigener Angebote. Mit der dritten Förderperiode soll durch die Übernahme weiterer verantwortungsvoller Tätigkeiten, das Heranführen an zB PC-Nutzung, durch sportliche Aktivitäten/Ausweitung der Kooperation mit Kreissportbund und Sportverein sowie weiterer Schritte zur Integration in den Erwerbsarbeitsmarkt das Selbstwertgefühl der Frauen gestärkt werden. Theoretische und praktische Projekte zu gesundheitlichen Fragestellungen sollen die persönliche Entwicklung fördern und soziale Kontakte stiften. Insgesamt wird so die TEILHABE AM GESELLSCHAFTLICHEN LEBEN erhöht. Damit einher geht die Erarbeitung weiterer Kompetenzen zur VERSTÄRKTEN SELBSTORGANISATION/ -VERWALTUNG des Zentrums. Mit mehr Frauen im Team wird eine Ausweitung der Öffnungszeiten angestrebt. Kooperation mit einem benachbarten Mädchenprojekt sowie Mitarbeit im Sportverein und Sozialraumgremium zielen auf Gründung eines Vereins als eigene Trägerkonstruktion für das Projekt. Zur VERHINDERUNG DER BILDUNG EINES SOZIALEN BRENNPUNKTS soll die Wirksamkeit der Frauen in den Sozialraum erhöht werden. Unterstützt werden sollen sie durch Schulungen in Kommunikation und Konfliktmanagement. Auch dient die Kooperation mit dem örtlichen Sportverein (s.o.) als weiterer Brückenschlag vom Quartier in den Stadtteil, der durch eine unsichtbare Grenze vom Quartier getrennt ist. Offene Sprechstunden auch zur Konfliktbewältigung, Präsenz im Stadtteil und partielle Einbeziehung der Männer im Quartier/Stadtteil sollen die Prävention abrunden.
Ausgangslage
Im Quartier Himmelsberg-Talweg-Nordfeld leben nach wie vor eine Vielzahl von Frauen und Mädchen mit Fluchthintergrund. Die Stadtverwaltung Celle ist seit 2015 in der Betreuung von Geflüchteten gut aufgestellt. So haben vielfältige integrative Maßnahmen dafür gesorgt, dass es zu keinen großen Verwerfungen und Problemen im Zusammenleben von Menschen mit verschiedenem kulturellen Hintergrund kam. Dennoch erstarken immer wieder Ressentiments bei Teilen der Bevölkerung ohne und mit länger zurückliegendem Migrationshintergrund. Zudem birgt die Situation/Bevölkerungszusammensetzung im Quartier das Risiko einer Ghettoisierung. Daher ist es nach wie vor angezeigt, Menschen zusammenzubringen, ihnen die Möglichkeit des Kennenlernes und des Abbaus von Vorurteilen zu geben, damit aus Fremden Bekannte und im besten Fall Freund*innen werden. Das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" eröffnet diese Möglichkeit speziell für Frauen. Die bisherige Zeit (in den Förderperioden) hat gezeigt, dass der Entschluss, sich ausschließlich an Frauen zu wenden, richtig ist. Die Frauen - gleich welchen Alters, welcher Herkunft oder Religion, ob aktiv im Selbstverwaltungsteam oder bei verschiedenen Anlässen ehrenamtlich tätig, oder ob "einfache" Teilnehmerinnen - sind erfolgreich in der gegenseitigen Stärkung und Ermutigung. Dieses betrifft sowohl das Feld privater Beziehungen als auch die Annäherung an das Feld der Erwerbsarbeit und die Positionierung im öffentlichen Raum. Nach wie vor gibt es viele ungedeckter Bedarfe der Frauen und ihrer Kinder. Diese Bedarfe - zB dem Verlernen der Muttersprache bei arabischen Kindern vorzubeugen - gilt es weiterhin aufzuspüren und zu befriedigen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle - Stadtteil Vorwerk - Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld
Beschreibung
Vorwerker Bach / Mummenhofstraße nach Zusammenführung Hohe Wende und Sprengerstraße
Einwohnerzahl
964
Quelle / Anmerkungen
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Daten der BA Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die BA übermittelt ab 2018 aus Datenschutzgründen keine Werte unter 10.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
EIgene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
nicht-deutsch und deutsch mit zweiter Staatsangehörigkeit Eigene Erhebung - Statistik Stadt Celle Sonstige = Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Daten der BA Projektgebiet: Die BA liefert für diese Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten mehr.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Daten der BA Projektgebiet: Die BA liefert für diese Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten mehr. Sonstige = Stadtteil Vorwerk.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Stärken vor Ort nutzend soll die Selbstorganisation genutzt werden, um das Zusammenleben in der Nachbarschaft positiv zu gestalten. Hierbei stehen die Bewohnerinnen im Zentrum, sie knüpfen Netzwerke und gehen Kooperationen ein, um das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" mit Leben zu füllen. Dadurch sollen die zuvor entwickelten Ziele - 1) Bewohnerinnen nehmen verstärkt/verbessert am gesellschaftlichen Leben teil; 2) Die Nutzerinnen von Frauen(t)räume steigern die Selbstorganisation/Verwaltung und 3) eine soziale Brennpunktbildung ist verhindert - erreicht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... auf die Bedarfe der Bewohnerinnen reagiert wird.
Beschreibung
... Bewohnerinnen im Selbstverwaltungsteam mitarbeiten und selbständig Angebote planen und durchführen.
Beschreibung
... Nutzerinnen in Angebote anderer Institutionen eingebunden sind und viceversa Kompetenzen von Frauen in anderen Institutionen in Frauen(t)räume einfließen.
Beschreibung
... durch die Nutzung der Stärken vor Ort Bindungen zu anderen Stakeholdern entstehen und mehrere Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Institutionen stattfinden.
Beschreibung
... Frauen gleich welchen Alters, sowie welcher Herkunft und Religion die Angebote wahrnehmen und in die ehrenamtliche Arbeit eingebunden sind und diese Frauen in den Stadtteil hineinwirken, ein konfliktfreies Miteinander wahrgenommen wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Celle - Fachdienst Sport und Jugend, Stadtteilmanagement NORD mit Sitz in Vorwerk; Celler Zuwanderungsagentur/Zentrale Anlaufstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE), Paritätischer Celle, Caritas, AWO, Familienbildungsstätte FABI, Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter im Landkreis Celle, Agentur für Arbeit Celle, Erziehungsberatungsstelle des Landkreis Celle, Psychosoziale Beratungsstelle der Diakonie Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SportClub Vorwerk e.V., Kreissportbund Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Celle, Grundschule Vorwerk, DAA (GärtnerInnenausbildung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäus-Kirchengemeinde mit Familienzentrum Vorwerk und Kath. Kirchengemeinde St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Edeka Wilhelms, Sozialkaufhaus Allerhand u.a. Einzelhandelsgeschäfte in Vorwerk; ggf. IHK und HWK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cellesche Zeitung und Celler Kurier als Printmedien, Celle Heute und Celler Presse als Digitale Medien, Facebook-Gruppen Vorwerker Chat und Stadtteilmanagement, Webseite der Celler Zuwanderungsagentur; Infokreis Frauen(t)räume
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Vorwerk, Ortsbürgermeisterin Vorwerk, Ortsbürgermeisterin des benachbarten Stadtteils Hehlentor, Rat der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarinnen aus dem Quartier und Stadtteil, interessierte Frauen aus ganz Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wire-Gruppe des Selbstverwaltungsteams; WhatsApp-Gruppen der Nutzerinnen
Typ
Stadtteil
Galerie
2019.03.22. wir leben zusammen organisatorinnen und unterstuetzerinnen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Gemeinsam geht es weiter
Projektbeschreibung
Die Stadt Göttingen hat mit Hilfe der Förderung aus dem Programm Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement einen Quartiersentwicklungsprozess zur Aufwertung von 2 Wohnquartieren initiiert, indem in beiden Quartieren vorhandene Einrichtungen der Jugendarbeit für den Sozialraum geöffnet und konzeptionell der Arbeitsschwerpunkt GWA integriert wurde. Vor dem Hintergrund aktivierender und partizipativer Beteiligungsformate, erhobener Bedarfsanalysen, erfolgreich durchgeführter Maßnahmeplanungen und Umsetzung entwickelten beide Einrichtungen ein Konzept zur Umsetzung, Ausbau und Verstetigung der GWA in einzurichtenden Quartierszentren. Die konzeptionelle Neuausrichtung wurde im Sozial- und Jugendhilfeausschuss vorgestellt und verabschiedet. Dabei soll das AWO Kinder- und Jugendhaus längerfristig zu einem Nachbarschaftszentrum überführt werden (bis Ende 2019) und ein neu einzurichtendes Quartierszentrum Gartetal (bis Ende 2019) in enger Kooperation mit dem Jugendhaus Gartetalbahnhof, das in seiner päd. Ausrichtung bestehen bleibt, integrative und intergenerative Angebote und Begegnung zwischen allen Bewohnern im Quartier ermöglichen. In der kommenden Förderrunde gilt es diese Konzepte umzusetzen. Der angestoßene Pilot-Prozess zur Entwicklung einer gesamtstädtischen Strategie zur GWA soll fortgeführt werden. Ein Arbeitskreis zur Vernetzung aller bereits bestehenden Nachbarschafts- und Stadtteilzentren konnte unter Koordination der Stadt (Sozialplanung) eingerichtet werden und für die Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes (unter Berücksichtigung der Prinzipien der GWA) sowie der Erarbeitung eines Methodenkoffers genutzt werden; über ein gezieltes Qualifizierungsangebot und Supervision konnten die hauptamtlichen Fachkräfte in ihrem beruflichen Handeln gestärkt werden. In der kommenden Förderperiode gilt es diese stadtweite Vernetzung stärker zu professionalisieren, zu verstetigen und über die Rückkoppelung der Ergebnisse von Beteiligungsformaten, Bedarfs- und Bestandsanalysen durch die Sozialplanung als Steuerungs-, Planungs- und Unterstützungsinstrument für die gesamtkommunale Entwicklung der Gemeinwesenarbeit zu etablieren.
Ausgangslage
Das Quartier A "Ebertal" entwickelte sich aus einer Barackensiedl., die in den 60ern in rd. 450 neu gebaute Sozialwhg. der Städtischen Wohnungsbau gezogen sind. Der Prozess der Sanierung des Wohnbestandes & Neustrukturierung des Quartiers, verdichtet um rd. 150 Wohnungen im hochpreisigen Segment inkl. familienfreundl., barrierefreien Wohnen mit Dienstleistungen vor Ort hat begonnen. Die bisherigen Mieter bewohnen in großen Teilen Wohnungen der unteren Einkommensgrenze (5,60€/qm) & sollen im Gebiet wohnen bleiben. Es bestehen Sorgen der Verdrängung & dass der nachbarschaftl. Zusammenhalt dem neuen Zuwachs nicht standhalten kann. Der Planungsprozess ist auf 10 Jahre avisiert. Das im Quartier B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich in einem Quartier, das von sozial. Problemen, Anonymität & Fluktuation gekennzeichnet ist, u.a. durch einen Hochhauskomplex mit 432 App. (750 Personen). Eine randständige Bevölkerung (u.a. Südosteuropa), stellt Bewohner & Akteure vor besondere Herausforderungen. Der öffentl. Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage (inkl. Lärm) am Bahnhof ist unattraktiv. Die Quartiersarbeiterinnen konnten bereits jetzt über die Einrichtung von Quartierstreffen, dem Aufbau eines Ehrenamtlichen-Pools, gemeinwesenorien. Angebote umsetzen & den interkulturellen/intergenerativen Austausch fördern sowie eine Plattform für nachbarschaftl. Begegnung & Transparenz zu Planungen der Neustrukturierung herstellen. Stadtweit stehen alle Quartierszentren vor neuen Herausforderungen in der GWA, durch die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung & aus Südosteuropa sowie die Erschaffung, Modernisierung & Sanierung von Wohnraum.
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3-5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Str., im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
1015
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Bemerkung: Ein Antrag für das Förderprogramm Soziale Stadt für das Gebiet wurde im Mai 2018 gestellt. Bisher ist der Antrag nicht abschließend bearbeitet, es liegt keine Förderzusage vor.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wird abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ab 31.12.2018 werden Daten zu Personen mit Migrationshintergrund nach der Definition des erweiterten Migrationshintergrund erhoben. Definition Migrationshintergrund: Wenn eine Person selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatangehörigkeit geboren wurde.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen aus Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des SGB II und SGB III.
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeren Einzugsbereich des gleichlautenden Quartiers/Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landtsr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr.(Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstr. ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde.
Einwohnerzahl
3069
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wird abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ab 31.12.2018 werden Daten zu Personen mit Migrationshintergrund nach der Definition des erweiterten Migrationshintergrund erhoben. Definition Migrationshintergrund: Wenn eine Person selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatangehörigkeit geboren wurde.
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen aus Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des SGB II und SGB III.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die in den beiden bestehenden Jugendhäusern erprobten Methoden und Handlungsansätze der Gemeinwesenarbeit zur sozialräumlichen Öffnung der Häuser für alle Bevölkerungsgruppen sollen auch für die Weiterentwicklung der Häuser in Nachbarschafts- und Quartierszentren angewandt und weiterentwickelt werden. Kennzeichnend bleibt dabei sowohl eine Bottom up-Strategie als auch eine aktivierende und lebensweltorientierte Arbeit mit den Bewohnern. Empowerment und Selbstorganisation soll weiter gestärkt werden und der Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren über die Mitarbeit an Netzwerken verfestigt werden. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Kombination der Methoden zur Aktivierung und Beteiligung gerichtet werden, damit die Bewohner zunehmend zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden und der nachbarschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird. Die stadtweite Vernetzung aller Nachbarschafts-, Stadtteil,- und Quartierszentren soll für die Auswahl und den zielgerichteten Einsatz der Methoden genutzt, neue Methoden entwickelt, ausprobiert und bewertet werden. Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit fokussiert hierbei zunächst strukturell auf die Gewährleistung der guten Erreichbarkeit, ausreichend Zeit für den Aufbau tragfähiger Netzwerke und die Möglichkeit aller Beteiligten an gemeinwesenrelevanten Entscheidungen (Plattform für Bürgerbeteiligung) teilzuhaben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner identifizieren sich mit den Nachbarschafts-/Quartierszentrum, 80% sind informiert & aktiv beteiligt, Kommunikationsräume sind eingerichtet, Öffnungs- und Betriebszeiten ausgebaut.
Beschreibung
Bewohner organisieren Angebote selbstständig, bringen sich als Experten ein, Pool an Ehrenamtlichen ist erhöht, diese sind untereinander vernetzt werden begleitet und qualifiziert.
Beschreibung
Ressourcen sind zunehmend bekannt, werden einbezogen, Bewohner reden positiv über das Gemeinwesen und die Stärken in diesem.
Beschreibung
Die neu zu schaffenden Angebote sprechen unterschiedliche Zielgruppen an, werden von diesen mitgestaltet und gemeinsam umgesetzt (generations-, milieu- und nationalitätsübergreifend).
Beschreibung
Stadtteil- und Quartierstreffen bieten Plattform für Austausch/Kommunikation und Kooperationen im Sozialraum, Ehrenamtliche sind vernetzt.
Beschreibung
Angebote/Veranstaltungen erreichen unterschiedliche Zielgruppen, Angebotspalette wurde entsprechend der Nachfrage (Bürgerbegehren) erweitert.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren wird über die Stadt koordiniert, gesamtkommunale Strategie für GWA ist entwickelt. Bedarfe sind mit Fachplanungen /Dezernentenkonferenz abgestimmt.
Vorhandene Strukturen
Für Ebertal wurde in Folge des Stadtteil-Workshops das Format des Quartierstreffens erprobt an dem nicht nur Vertreter von Einrichtungen (Wohnungswirtschaft, Kitas, Grundschule & Seniorenzentrum) sondern auch Ehrenamtliche teilnahmen. Das Konzept zur Weiterentwicklung für das künftige Nachbarschaftszentrum wurde vorgestellt. Auch im Gartetal konnten weitere Austauschtreffen der "AkteurInnen im Leineviertel/Gartetalbahnhof" durchgeführt werden und die konzeptionelle Weiterentwicklung vorgestellt werden. Eine Namensgebung "Leineviertelkonferenz" und die Gestaltung eines Logos wurde angestoßen. Die Angebotsstruktur wurde erweitert (Quartiersspaziergänge, Erzählcafé, Internationales Kochen, Film- und Theaterprojekte, Afrikanisches Trommeln) und inbs. im Gartetal Begegnung und Austausch zw. den Bewohnern des Neubaugebietes, Anwohnern aus dem Hochhauskomplex und der Wiesenstraße ermöglicht und Segregation entgegengewirkt werden. Eine AG zur stadtweiten Vernetzung aller Stadtteil-, Nachbarschafts- und Quartierszentren ist eingerichtet und durch die städtische Sozialplanung koordiniert und begleitet. Der konzeptionellen Erweiterung wurde nach Vorstellung in den Ausschüssen begrüßend zugestimmt, in Form von Statusberichten werden diese fortlaufend über den Entwicklungsstand informiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
FB Jugend (Fachdienstleitung Jugendarbeit) (A/B), FB Planung, Bauordnung, Vermessung, Fachdienst Stadt und Verkehrsplanung (A/B), FB Stadt und Umwelt (B), FB Ordnung (B),Gesundheitsamt für Stadt/Landkreis Göttingen (A/B), Flüchtlingssozialarbeit (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Leineberg (B), Grundschule Lohberg (A), Senioren- und Pflegezentrum Phönix (A), Carpe Diem Stiftung Seniorenresidenz (B), Kita Lönsweg (A), Kita Kreuz&Quer (A), Kreismusikschule (A)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mieterbüro SWB (A), Städtische Wohnungsbau GmbH (A/B), Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen (B), Volksheimstätte (A), Hausverwaltung Groner Landstr. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ifas Wohnen und Struktur (B), Förderverein e.V. (B), Jugendhilfe Obernjesa e.V. (B), "Grüne Haus Annercke" e.V. (B), Betreuen und Wohnen e.V. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Hainberg (A), Freie Altenarbeit Göttingen (B), Kinderhaus (A/B), Göttinger Verein für Jugendfragen(A), Nachbarschaftsverein Holtenser Berg(A/B), Nachbarschaftsverein Leineberg(A/B), Förderverein BONVENO(A) , Göttinger Tafel(A/B), Weststadtzentrum (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baptistenkirche (B), Ev. Kreuzkirche (A)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe und Sozialausschuss Stadt Göttingen (A/B), Integrationsrat Göttingen (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt (A/B), Hannoversche Allgemeine (A/B), Stadt Radio Göttingen (A/B), Blick, Extra TiP (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wiesenstraße Initiative (B), Elterngruppe ADHS (A), Elternvertretung Lohbergschule (A)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
REWE (A), Bäckerei Thiele (A/B), Bäckerei Ruch (A), Gutes von Gestern zum halben Preis (B), Aldi (B), Nahkauf (B)
Typ
Stadtteil
Galerie
awo haeuschen
jugenhaus gartetalbahnhof
Zustimmung Veröffentlichung
On

Neue Wege in der Weststadt! - Gemeinsam für ein neues WIR!

Ansprechpartner
Arne Salge
Funktion GWA in der Weststadt
Neue Wege in der Weststadt - Gemeinsam für ein neues WIR! Nachbarschaftliche Strukturen sollen entstehen. Angebote sollen verwirklicht und vorhandene Strukturen vernetzt werden. Eine Anlaufstelle soll entstehen.
Projektbeschreibung
Die Leeraner Weststadt ist derzeit zum Teil Fördergebiet im Rahmen der Bauförderung „Soziale Stadt“. Das im Zuge dieser Sanierung eingerichtete Stadtteilgremium „Runder Tisch“(RT) ist u.a. mit Einwohnern - und somit mit Experten für den Stadtteil (ST) - besetzt. Schon bald nach Gründung machte der RT deutlich, dass eine reine Ausrichtung auf städtebauliche Maßnahmen im ST nicht zielführend sein kann. Zu sehr überwiegen die sozialen Probleme im Gebiet. Zusätzlich müsste eine Stadtteilsozialarbeit erfolgen, die dieses Themenfeld in den Blick nimmt. Weiterhin forderte der RT einen Stadtteiltreff, wie er im Laufe des analogen Prozesses im Bereich der Leeraner Oststadt im vergangenen Jahrzehnt entstanden ist. Im Laufe der nun beginnenden baulichen Stadtentwicklung wird die Antragsmöglichkeit für dieses Programm nun seitens der Stadt als ideale Möglichkeit gesehen, auch im Feld des Sozialen mit der Arbeit zu beginnen und somit schon einmal die erste diesbezügliche Forderung des RT umzusetzen. Die Weststadt zeichnet sich durch starke Heterogenität aus – Einfamilienhausgebiete und Mehrfamilienhäuser mit preiswerten Wohnungen mit den jeweils spezifischen Bewohnergruppen liegen eng beieinander – sind aber doch voneinander getrennt, da es nur sporadische Kontakte zwischen den Bewohnern der unterschiedlichen Teilbereiche gibt. Daher wird eine Stelle für GWA hier ansetzen, die sich in einer Anlaufstelle (möglichst im Block) diesen Themen stellt. Es soll eine gemeinsame Identifikation mit dem Stadtteil gefördert werden. Umsetzung von Ideen des runden Tisches sollen hierbei ebenso Arbeitsauftrag sein wie weitere Interventionen der klassischen GWA. Neue Wege beschreiten, wie im Antragsslogan benannt, kann auf vielerlei Art erfolgen. Zum einen wörtlich genommen z.B. durch Schaffung von Zugängen zu Pagels Garten (Bürgergarten im Eigentum einer Stiftung), der ein großes Potential für die Entwicklung ist. Zum anderen aber auch im übertragenen Sinne, indem z.B. neue Wege bei der Vernetzung der Einrichtungen im ST, und im Kontakt zur Einwohnerschaft gefunden werden. Hilfestellungen für Einwohner, Aktivierung des Ehrenamts, Attraktivierung von Flächen, gemeinsame Feste, etc. sind weitere Ziele einer möglichen GWA. Wichtiges Element des Vorhabens ist auch die Einrichtung einer Anlaufstelle, um niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote zu schaffen (Präsenzzeit eines/r Soz.Päd.). Der Stadtrat unterstützt das Vorhaben auch über etwaige Förderzeiträume hinaus.
Ausgangslage
Der o.a. beschriebene Runde Tisch ist Beteiligungsgremium für die Menschen der Weststadt. U.a. dieser benennt im Stadtteil (ST) viele Problemlagen. So gibt es viele Haushalte in problematischen Lebenssituationen (Alleinerziehende, Zuwanderer, Langzeitarbeitslose), für die es wenig Unterstützungs- bzw. Beratungsangebote gibt. Weiterhin fehlt es, so der Eindruck, an Interesse und Bereitschaft, sich aus dem Alltagstrott und den eingefahrenen Wegen im ST heraus zu bewegen, die Möglichkeiten des Sozialraums zu sehen und aktiv an der Veränderung zum Positiven zu arbeiten. Man benennt eine Notwendigkeit, nachhaltige Vernetzung der im ST verorteten sozialraumrelevanten Akteure zu realisieren. Schon lange ist zudem dort Thema, attraktive Bereiche wie den Pagels Garten für die Bewohner zu erschließen (aus dem Wohngebiet nicht direkt erreichbar) und damit wortwörtlich neue Wege zu schaffen. Auch auf anderen Flächen im Stadtteil fehlt es an Bewegungsangeboten, da diese aus unterschiedlichen Gründen nur sehr eingeschränkt für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Hier wäre Aufgabe von GWA mit den Eigentümern, neue Wege zu finden. Bei vielen Kindern aber auch Erwachsenen mangelt es augenscheinlich sowohl an körperlicher Bewegung als auch mentaler Beweglichkeit sowie an Mobilität im Sozialraum. Seitens der Bürger wird zudem bemängelt, dass die Menschen in dem innenstadtnah gelegenen Stadtteil sich im Alltag mangels Angeboten zu einem großen Teil aus dem Stadtteil heraus orientieren. Somit, so das Gefühl, gehen gemeinwesenförderliche Impulse für die Weststadt verloren. Im ST erhofft man sich durch Einsatz von GWA eine Verbesserung dieser Situation.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Leer Weststadt
Beschreibung
Das Gebiet wird umgrenzt von den Straßen Stadtring, Heisfelder Straße und Ubbo-Emmius-Str./Deichstraße, 93,5 ha (entsprechend Sanierungsgebiet Leer-Weststadt; das Fördergebiet soziale Stadt ist kleiner als das Sanierungsgebiet)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Vorbereitende Untersuchungen liegen vor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Rahmen der Städtebauförderung Soziale Stadt ist die Förderung von Personal für GWA unmöglich. Der Runde Tisch betont jedoch deren Notwendigkeit und fordert städtisches Engagement. Das Fördergebiet ist zudem nur ein Teilgebiet des Bereichs Weststadt, auf den sich dieser Förderantrag bezieht.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-10 Jahre und 0-18 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-14 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-30 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-26 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand: 31.12.17
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenquote im Gebiet: 26,7 % (geschätzt im Rahmen Biwaq, Daten liegen nicht vor), 6,4% im Bezirk der Agentur für Arbeit Emden/Leer gem. Arbeitsmarktreport Bundesagentur für Arbeit November 2017
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausl. Bewohner: Gebiet: 13,4%, Teilbereich des Gebietes: 22%, Stadt 12% (Daten Stadt Leer 2017). Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gebiet: 20% (Daten Stadt Leer 2014), Gesamtstadt: 13,8% (geschätzt); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon Kinder: im Gebiet: 30% (Bezug Alter 0-17), 16% (Bezug Alter bis 9 Jahre); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Daten, qualitative Einschätzungen: hoher Anteil
GWA/QM-Ansatz
Die Idee ist, parallel zum Prozess der Sanierung, eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zu etablieren (auf Langfristigkeit ausgelegt). Die Dynamik und Aufmerksamkeit, die sich aus der städtebaulichen Sanierung ergibt, soll dabei genutzt werden. Es sollen über die GWA aber auch die Bedarfe im Stadtteil gedeckt werden, die im Rahmen der Städtebauförderung nicht förderfähig sind. Die erste Phase des Prozesses Soziale Stadt hat dabei gezeigt, dass es im Stadtteil einen Wunsch/Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle gibt, die jetzt geschaffen werden soll. Weiterhin hat sich gezeigt, dass ein Potential an Flächen vorhanden ist, das derzeit von der Öffentlichkeit aber nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden kann und, dass es eine Reihe von Einrichtungen im Gebiet gibt, deren Angebote abgestimmt, gemeinsam veröffentlicht und vor dem Hintergrund der Bedarfe weiterentwickelt werden sollten. Hieraus ergeben sich die zentralen Projektinhalte der Anlaufstelle mit koordinierender Funktion. Der Bedarf an konkreten Angeboten für Kinder wird seit Beginn der vorbereitenden Untersuchungen von den Einrichtungen (Kita, Grundschule) betont. Die Präsenz und Ansprechbarkeit einer sozialpädagogischen Fachkraft, die zusätzlich an einer Weiterbildung zur GWA teilnehmen sollte, garantiert dabei den Blick auf den Stadtteil wie ihn GWA als dritte Methode der Soz. Arb. definiert. Die geplante Vernetzung mit dem Runden Tisch der Sozialen Stadt stellt hierbei den Blick auf die Wünsche der Bürger sicher.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn der Stadtteil sich als zusammenhängend begreift und eine eigene Identität bilden konnte. Weiterhin hat ein erfolgreiches Projekt es geschafft, dass sich selbstorganisierte Stadtteilveranstaltungen sozialer Prägung etablieren.
Beschreibung
Wenn Kita, Schulen und die weiteren Netzwerkpartner gemeinsame Aktionen anbieten und/oder für einander werben. Sie öffnen ihre Räume für den Stadtteil und zeigen Präsenz. Sie treffen sich regelmäßig und planen gemeinsam für den Stadtteil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Leer - Zentrum für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagestättenverband Emden-LeerRhauderfehn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sport-Club 04 Leer e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindergarten Klecks e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Plytenbergschule (Grundschule, Träger: Stadt Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friesenschule (Realschule, Träger: Landkreis Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) Eigenbetrieb der Stadt Leer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauverein Leer eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Ernst Pagels Garten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Pagels' Bürgergarten
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunfts Zentrum 3.0 - von und für Menschen gemacht!

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Weiterentwicklung der Anlaufstellen vor Ort mit stadtteilbezogenen Projekten, Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum wurde 2017 als erste Anlaufstelle u. Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnungs-; Hilfs-; und Kulturprojekten gestartet. Das Besondere des ZZ ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder in den Stadtteilen angesprochen wird. In den bereits fast 1,5 Jahren konnten viele Hilfsangebote, aber auch viele Begegnungsangebote durchgeführt werden. Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen die Stadtteilmanager mit den Bew. regelmäßige Veranstaltungen, aktivierende Befragungen und Versammlungen . Mit Infoständen nehmen wir z.B. beim Ostermarkt, Kartoffelsonntag, verkaufsoffene Sonntage, lange Nacht der schönen Künste teil, um hier die Bew. nach ihren den Bedürfnissen zu fragen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Hieraus sind wieder neue Bedarfe entstanden. Ein Bedarf war z. B., dass sich die Bew. Angebote für Kinder gewünscht haben. So wurden durch die aktive Arbeit der Stadtteilmanager die Bew. in den Stadtteilen intensiv unterstützt. Mit ihnen zusammen wurde ein Kinderprogramm für unterschiedliche Altersstufen entwickelt. Dadurch können wir gemeinsam die Lebenssituation zusammen mit den Bew. verbessern, Kommunikation zwischen den verschiedenen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Dabei ist es sehr hilfreich, dass eine unserer Stadtteilmanager Migrationshintergrund hat. Dadurch finden wir auch einen guten Zugang zu den Menschen mit Migrationshintergund. Auch unser Landtagsabgeordnete Herr Dorendorf überzeugte sich von unserer Arbeit und zeigte sich sehr beeindruckt. Er versicherte, dass gerade in unserem ländlichen Raum die Schaffung und Errichtung solcher Angebote unerläßlich ist. Die Erfolge der letzten 1,5 Jahre zeigen aber auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen, endlich einen Platz gefunden haben, sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Unter anderem entstand so auch die Idee einer kleinen ZZ-Zeitung. In der wir nun regelmäßig über unsere Aktivitäten berichten. Nachdem die 1. Zeitung erschienen war, kam sehr schnell die Frage: "Und wann kommt die nächste Zeitung? Das ist ja unglaublich, was bei Euch alles passiert!" Wir finden: Ein besseres und schöneres Lob kann man für den Einsatz und die tägliche Arbeit nicht bekommen. All das ist nur möglich, weil wir die wunderbare Förderung des Ministeriums erhalten haben und hoffentlich auch weiter erhalten werden.
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und im Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Die Menschen lebten in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Durch die verschiedenen Projekte konnten die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
develangring_0.png (56.34 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, dass eine Stadtmanagerin Soziologie studiert hat. Die 2. Stadtteilmanagerin kommt selbst aus Syrien. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiterer Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue / Stadt Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg-Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wendland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Genossenschaft Bauverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotary Club
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kiebitz der Elbe-Jeetzel-Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternforum der ev. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogischer Kindergarten Leben Leben
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Berliner Straße- die Wende !

Ansprechpartner
Katrin Moser
Funktion Kirchenkreissozialarbeit
In der Berliner Straße die Lebenslagen durch Aktivierung der Anwohner*innen verbessern.
Projektbeschreibung
Syke ist eine Kleinstadt im näheren Umkreis von Bremen. Die Stadt Syke und die umliegenden, dazugehörigen Dörfer und Ortsteile haben eine gemeinsame Einwohnerdichte von etwa 25.000 Einwohnern auf einer Fläche von ca. 130 km². Die Hauptverkehrsstraße, die Syke mit anderen Kommunen und Kleinstädten verbindet ist die B6. Bezahlbarer Wohnraum ist im Großraum Syke rar. Großinvestoren bauen vermehrt große neue Wohnungsanlagen, deren Miet-/ Kaufpreise für viele Bürgerinnen und Bürger nicht bezahlbar sind. Resultierend daraus, sind immer mehr Menschen dazu gezwungen weiter aus dem Stadtkern heraus oder in Mietraum, der für die Grenzen der Transferleistungen ausgelegt ist, zu ziehen. Nicht nur durch immer weniger bezahlbaren Wohnraum entstehen ganze Straßenzüge, in denen das Abbild von Arm und Reich am Zustand der Hausfassaden und Außenanlagen deutlich zu erkennen ist. Wohnraum, der für Transferleistungen angemessen ist, befindet sich in Syke in der Berliner Straße. Über die Jahre haben sich hier viele Familien verschiedener Nationalitäten niedergelassen und blieben aufgrund mangelnder Angebote hier wohnen, andererseits gibt es viel Fluktuation. Aufgrund der genannten Ausgangslage wollen wir mir den Anwohnern am und im Quartier tätig werden und durch verschiedene Maßnahmen das Quartier aufwerten. Durch ein geplantes Büro (Wohnung) im Quartier besteht die Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erregen und die Menschen vor Ort in Kontakt treten zu lassen. Hier soll eine Anlaufstelle für die Anwohner*innen entstehen. Den Auftakt stellt ein Fest dar, das von den Anwohnern, die schon mit uns in Kontakt stehen mitorganisiert wird und das Gelegenheit zum ersten Kennenlernen bietet. Einige Maßnahmen holen Akteure ins Quartier, wie die örtlichen Vereine, um Aktivitäten für Interessierte anzubieten. Andere geplante Aktivitäten verbessern das Image und ganz einfach das Aussehen des Quartiers. Anwohner, wie z.B. die Jugendliche werden gehört und sollen selber mit entscheiden, welche Angebote in Zukunft mit ihrer Hilfe angeboten werden. Freizeitangebote sollen u.a. dazu beitragen, die Jugendlichen von der Straße zu holen. Bewohner sollen sich langfristig selbst organisieren und wissen, wie sie sich und ihre Meinungen und Bedürfnisse einbringen können. Sei es die Mitgliedschaft in einem Verein, die Mitarbeit in einem Elternverein oder im Beirat des Stadtteils in der Kommunalverwaltung. Wir wollen den Einwohnern eine Stimme geben.
Ausgangslage
Die Anwohner*innen identifizieren sich nicht mit ihrem Umfeld und ihrem „Stadtteil“. Müll und Verwahrlosung sind überall ersichtlich und die Anwohner*innen fühlen sich nicht verantwortlich für diese Problematik. Das Eigentum der Anwohner*innen wird nicht respektiert. So sind überall in der Berliner Straße kaputte Briefkästen, demolierte Fahrräder und eingeschmissene Scheiben zu finden. Außerdem gibt es eine klar ersichtliche äußere Verwahrlosung. Viele Menschen wohnen hier nur kurzfristig und erleben das Umfeld nicht als Lebensmittelpunkt. Die Unzufriedenheit der Bewohnerinnen wird durch den ständigen Wechsel der Hausverwaltungen/ des Vermieters ihres Gebäudes geschürt. Vermehrt fällt in letzter Zeit auf, dass die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sehr limitiert sind. Sie sind immer mehr ohne Aufsicht in der Stadt zu beobachten, „hängen ab“ und kommen auf dumme Gedanken. Die Grundschule meldete zudem erst kürzlich, dass immer mehr Kinder aus dem Problemquartier Berliner Straße trotz der Möglichkeit des BuT nicht am Schulessen teilnehmen. Allgemein herrscht Anonymität im Quartier. Viele Menschen mit Migrationshinergrund bleiben in ihren Verbänden unter sich. Unter Nachbarn kennt man sich zumeist nicht und kommuniziert auch nicht miteinander. In der Berliner Straße sind viele Nationalitäten zu finden, die trotz ihrer Nähe zueinander niemals ein „Wir-Gefühl“ entwickelt haben. Problematisch ist das Bild der außenstehenden Öffentlichkeit. Das Gebiet „Berliner-Straße“ wird eher gemieden und es wird davor gewarnt. Die ansteigende Kleinkriminalität macht das Quartier zu einem kleinen rechtsfreien Raum, der vom Rest der Kleinstadt geduldet/ akzeptiert wird.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Syke Berliner Straße/ Lindhofhöhe
Beschreibung
Wohngebiet südlich der Grundschule. s. Bilddatei
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Syke
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Schule und www.komsis.de/regis-si/
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Wohnblöcken deutlich höher laut Hausverwaltung. www.komsis.de/regis-si/
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung www.komsis.de/regis-si/
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Berlin- die Wende" richtet sich in erster Linie vor allem an die Anwohner des Bereiches Berliner Straße und um zu. Durch die bereits geplanten Maßnahmen und Projekte innerhalb des Projektrahmens sollen Anwohner und Anwohnerinnen verschiedenen Alters und verschiedener Nationalität zusammengeführt werden. Ein klar formuliertes Ziel unserer Maßnahmen ist die Identifizierung der Bewohner*innen mit ihrem Umfeld und ihrer Wohnsituation. Die von uns geplanten Maßnahmen sollen dabei helfen die formulierten Ziele erfüllen zu können. Einige dieser Maßnahmen legen den Fokus auf gemeinschaftliche Arbeit um das Quartier aufzuwerten. Während dieser Maßnahmen sollen jedoch nicht nur die Außenanlagen gepflegt und aufgewertet werden, sondern es soll auch die Gemeinschaft der Helfenden gestärkt und gefördert werden. Durch gemeinsame physische Arbeit sollen gute Beziehungen und auch vielleicht Freundschaften untereinander entstehen. Die positive Veränderung der Außenanlagen soll hierbei unterstützend zur Erfüllung des Ziels dienen. Unser Plan ein Büro vor Ort einzurichten soll bei der Aufwertung des Quartiers helfen und die Präsenz des Diakonischen- Werkes als Helfer/Kümmerer verdeutlichen. Aufgrund der hier aufgeführten Argumente sind wir der Meinung, dass unser Projekt definitiv der Gemeinwesenarbeit zugeordnet werden sollte. Im Fokus stehen die Bewohner*innen des Quartiers. Durch spezielle Maßnahmen wird gleichzeitig auch ihr Quartier aufgewertet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Bild des Quartiers und seinen Bewohnern soll ins positive gerückt werden und neue Facetten der dort entstehenden Gemeinschaft zeigen. Erreicht ist dieser Qualitätsstandard sobald die öffentliche Meinung über Anwohner und Quartier positiver ausfällt.
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen wie der Care-Day oder das regelmäßige gemeinsame Kümmern um die Außenanlagen sollen die Gemeinschaft/ Nachbarschaft stärken. Einher mit der Stärkung der sozialen Beziehungen geht auch die Gestaltung der Außenanlagen etc.
Beschreibung
Die Anwohner*innen sollen eigene Stärken erkennen und lernen zu nutzen. Erreicht ist dieses Ziel, sobald möglichst viele Anwohner*innen ihre persönlichen Stärken nutzen um das Quartier zum Positiven zu verändern.
Beschreibung
Zum bereits angesprochenen Care-Day sollen einige Außenstehende Firmen und Bürger*innen der Stadt eingeladen werden. Erfüllt sehen wir diesen Standard, sofern sich weitere Kooperationen zwischen Anwohner*innen und Helfer*innen bilden.
Beschreibung
Erreicht ist dieser Qualitätsstandard, sobald sich aus dem Quartier eine Interessensgruppe bildet, die das Quartier und seine Interessen in der Öffentlichkeit repräsentieren. Gerade im Stadtrat oder ähnlichen Versammlungen soll das Quartier anwesend sein.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung 1.Stadtrat Herr Kuchem
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Syker Kreiszeitung, Weser Kurier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnerbeirat, Eltern der Grundschule "Am Lindhof" u.a. Frau Chehade
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Direktorin Grundschule "Am Lindhof" Frau Buchwald-Wachendorf / Elternverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuständiger Kirchenvorstand, Mitglied Herr Meier, (ehem. Leiter Sozialamt Syke)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Spartenleiter / Chor, Herr Sigurdsson Chorleiter und Organist Kirchengemeinde Syke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Präventionskraft Ingo Müller
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung ZVV, Frau Rieckmann Property Managerin
Typ
Stadtteil
Galerie
berliner strasse
quartier berliner strasse
Zustimmung Veröffentlichung
On

Der mobile Nachbarschaftstreff

Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
Organisation Diakonisches Werk Hannover gGmbH
Funktion Stadtteildiakonie
Wir kommen zu ihnen, wir sind auch ihre Nachbarn!
Projektbeschreibung
Die Räume des "Treffs am Kamp" am bisherigen Standort sind zum 30. Juni diesen Jahres gekündigt. Dieses sehen wir als Chance, um neue Wege in der Nachbarschaftsarbeit zu gehen. Neben einem neuen festen Standort wollen wir im Stadtteil mobil werden und niedrigschwellige Angebote schaffen, in dem sich Nachbarn "vor ihrer Haustür" begegnen können. Mit einem "Event- Anhänger", der als mobiler Treffpunkt genutzt werden soll, stehen wir regelmäßig an markanten Plätzen im Viertel, um Anwohnende neugierig zu machen, sich dort zu begegnen, auszutauschen und gemeinsame Interessen entwickeln. Mithilfe eines/er Mitarbeitenden werden sie motiviert, selber aktiv zu werden. Neue Nachbar/innen und "Alt Eingesessene" lernen sich kennen. Nachbarschaftliche Hilfen werden ermöglicht. Die bisherige Nachbarschaftsarbeit wird vorübergehend in kleine Räume der Kirchengemeinde mit einem Büro, das "nur" als Koordinierungs- und Kontaktstelle dienen kann, umziehen. Veranstaltungen werden in Räumen anderer Einrichtungen durchgeführt. Mit dem mobilen Nachbarschaftstreff wird diese Arbeit ergänzt. Die traditionelle "Komm- Struktur" eines stationären Nachbarschaftstreffs wird mit diesem Projekt durch "aufsuchende" Nachbarschaftsarbeit erweitert. Durch regelmäßige wiederkehrende Präsens an 4 - 5 Plätzen im Stadtteil wird der Treff als bürgernahe niedrigschwellige Institution wahrgenommen werden. Je nach Standort und den dortigen Zielgruppen werden unterschiedliche Angebote gemacht und Aktionskisten mit zielgruppengerechten Materialien bereitgehalten. Die Menschen im Stadtteil werden aufmerksam, neugierig und aktiv. Sie können sich "vor ihrer Haustür" treffen oder engagieren und erfahren einfacher den Zugang zu Hilfen und Angeboten. Der Anhänger, der als Büro, als Bühne und auch als als kleiner Veranstaltungsraum genutzt wird, ist mit einem Pavillon erweiterbar. Damit ist das Angebot weitestgehend wetterunabhängig. Den Abschluss des Projektes wird der mobile Treff mit einem aktiven Adventskalender an 4 Standorten in der Adventszeit 2020 in Davenstedt gestalten. Mit einem/einer Mitarbeiter/in wird im Projektzeitraum ein Team mit ehrenamtlich Mitarbeitenden aufgebaut. Dieses Team soll nach Auslauf des Projektes, unter Federführung des hauptamtlichen Mitarbeiters im Nachbarschaftstreff, den mobilen Treff weiterführen. Der Anhänger mit der Ausstattung kann auch für Stadtteilaktivitäten anderer Vereine und Gruppen zur Verfügung gestellt werden.
Ausgangslage
Nach über 11 Jahren muss der Nachbarschaftstreff seinen Platz in einer Unterkunft für obdachlose Familien, Alleinerziehende und Alleinstehende wegen einer Kernsanierung verlassen. Damit stehen die kleinen gemütlichen Räume auf unabsehbare Zeit nicht mehr zur Verfügung. In den vergangenen Jahren wurden die Angebote vorwiegend von den Bewohner/innen der Unterkunft angenommen. Interessierte aus dem Stadtteil haben trotz intensiver Ansprache nur vereinzelt Angebote im Nachbarschaftstreff angenommen. Dabei ist der Bedarf an aktivierenden Angeboten im freizeitpädagogischen Bereich, der Hilfe zur Selbsthilfe und der Begegnung unterschiedlicher ethnischer Gruppen und altersgerechter Angebote steigend. Daraus ergibt sich eine notwendige sichtbare Öffnung der Arbeit für alle Bewohner/innen. Nach der Stadtteiluntersuchung im Rahmen des Prozesses "Mein Quartier 2030" und der vorbereitenden Untersuchungen für das Programm Soziale Stadt stehen einige offene Fragen zur Klärung an. Daraus ergibt sich, dass Handlungsansätze gefunden werden müssen, die die Unterschiedlichkeit der Wohnquartiere im Stadtteil aufgreifen müssen. Beispielhaft erwähnt sei hier das Quartier um den Marktplatz mit den angrenzenden Unterkunftshäusern am Geveker Kamp. Hier entwickelt sich ein sozialer Brennpunkt (so auch die Voruntersuchungen zum Programm "Soziale Stadt"). Im Nordwesten des Stadtteils gibt es ein Wohnviertel mit einem hohen Anteil der Ü 60 Generation. Der Stadtteil selbst ist sehr großflächig und durchtrennt wird durch eine Kleingartenkolonie und die Sportanlagen des Sportvereins. Dieses erfordert weitere Wege zur Nahversorgung, Gestaltung der Freizeit mit Angeboten im Stadtteil.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Das Projektgebiet entspricht dem Stadtteil. Im Süden ist es durch den "Fössegrünzug" zum Nachbarstadtteil abgegrenzt. Zur Innenstadt, im Osten liegt der Lindener Hafen, ein Industrie- und Gewerbegebiet als Barriere dazwischen, nach Norden gibt es keine markante Grenze zum Nachbarstadtteil. Im Westen ist der Stadtrand und geht in landwirtschaftliche Flächen über. Der Stadtteil selbst ist sehr großflächig durch mehrere Kleingartenkolonien und eine große Sportanlage. Die Sportanlage und eine Kleingartenkolonie teilen Davenstedt in einen Nord- und einen Südteil. Im Südteil liegt der Marktplatz. Das umliegende Wohnquartier und direkt angrenzende Unterkunftshäuser sind vorgesehen für das Programm "Soziale Stadt. In direkter Nachbarschaft dazu liegt der alte Dorfkern. Der nördliche Teil Davenstedts ist die Bevölkerung zum Teil überdurchschnittlich alt. Hier liegt auch eine Grund- und Hauptschule. Davenstedt selbst ist nicht mit der Stadtbahn an die Innenstadt Hannovers angeschlossen. Eine direkte Buslinie fährt lediglich alle 20 Minuten. Der Stadtteil verfügt nur über eine unzureichende Nahversorgung und eine sich stetig verschlechternde Infrastruktur, so sind seit dem vergangenen Herbst keine Geldinstitute mit Automaten mehr im Stadtteil vertreten.
Einwohnerzahl
10964
Quelle / Anmerkungen
STATISTISCHE BERICHTE 2018 der Landeshauptstadt Hannover, Untersuchungen von Plan 2 zu "Mein Quartier 2030" und Voruntersuchungen zum Programm "Soziale Stadt.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
38
Anmerkung
Quelle Amt für Statistik Hannover. Sonstige bezieht sich auf das Wohnquartier Auerhahnhof im Stadtteil Davenstedt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
50
Anmerkung
Quelle Amt für Statistik Hannover. Sonstige bezieht sich auf das Wohnquartier Davenstedter Markt im Stadtteil Davenstedt.
Projektgebiet in Prozent
61
Gesamtstadt in Prozent
50
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistikbericht "Strukturdaten 2018" der Stadt Hannover Hier Alleinerziehende mit dem Bezug von Transferleistungen. 61% der Alleinerziehenden im Stadtteil
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistikbericht "Strukturdaten 2018"
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit diesem Projekt wird eine Anlaufstelle geschaffen, die sozialräumlich orientiert die Bewohner/innen vor Ort anspricht. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die territoriale Ebene gelegt; es werden Kommunikationsstrukturen zur Beteiligung der Bewohner/innen an stadtteilorientierten Entscheidungsprozessen zu sozialen, ökologischen und bildungspolitischen Vorhaben geschaffen. Ein zweiter Schwerpunkt wird in der funktionalen GWA sein; es werden Angebote zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bereichen Bildung, Freizeit und persönlicher Versorgung geschaffen. Dabei wird zur Vorbereitung auf die klassischen Methoden der Befragung, Analyse und Diagnose zurückgegriffen und mit der Mobilisierung der Ressourcen im Stadtteil bedarfsgerechte Angebote geschaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es haben sich an den unterschiedlichen Standorten des mobilen Nachbarschaftstreffs kleine Selbsthilfegruppen für unterschiedlichen Unterstützungsvorhaben gebildet.
Beschreibung
Neue Interessengemeinschaften gestalten aktiv Veranstaltungen im Stadtteil mit. (winterliches Hüttendorf, Stadtteilfest, Europäischer Nachbarschaftstag, Belebung des Wochenmarktes, ...)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksmanagerin Anja Sufin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat des Bezirkes 11
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunaler Seniorenservice der Stadt Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Plantage e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Kiezbook
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Johannes Gemeinde Davenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO: Kurt-Partzsch-Haus, Jugendtreff Desperados; DRK Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Steinbreite, Friedrich-Ebert-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaften, Nachbarschaften
Typ
Stadtteil
Galerie
auerhahnhof 1 640x475
auerhahnhof 2 640x475
ecke frieboldstrasse davenstedter strasse 1 640x475
geveker kamp 13 1 640x475
geveker kamp 13 3 640x475
marktplatz 1 640x475
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st johannes 1 640x475
Zustimmung Veröffentlichung
On

Die Samtgemeinde Bersenbrück gestaltet (Teilprojekt 1)

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Einer für Alle - Alle für Einen
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde BSB ist ein sehr ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 7 Mitgliedesgemeinden. In jeder Mitgliedsgemeinde gibt es einen ehrenamtlichen Bürgermeister/In und hauptamtliche Verwaltungskollegen/Innen. Die Büros sind allerdings nur eingeschränkt geöffnet. Gleichstellungs- Senioren- Freiwilligen- und Jugendarbeit sind in dem Rathaus der SG BSB in Bersenbrück angesiedelt und für viele Bürger/Innen schwer zu erreichen. Die Mobilität in unserer Gegend ist sehr eingeschränkt, wer kein eigenes Auto hat oder nicht mehr fahren kann hat es schwer. Gerne möchten wir von der SG BSB da Abhilfe schaffen und zu den Menschen in ihren Ort kommen. In den Gemeinden leben viele alte Menschen allein weil ihre Kinder nicht mehr vor Ort sind oder tagsüber arbeiten gehen. Es gibt alte Nachbarschaften die tragfähig sind aber meist sind dort "alle" Nachbarn alt und somit gibt es kaum Unterstützungsmöglichkeiten oder Hilfsangebote durch Nachbarn. In den Jahren von 1988 bis 1992 sind sehr viele Aussiedler in die SG BSB gekommen. Viele von ihnen habe sich in den Dörfern kleine Häuser gebaut oder sind dort in günstige Wohnungen gezogen. Die Integration dieser Personen ist leider nur unzureichend gelungen. Es haben sich kleine Ghettos gebildet und die Aussiedler leben größtenteils für sich. Das ist natürlich für kleine Gemeinden sehr ungünstig vor allem vor dem Hintergrund, dass in den Gemeinden mehr und mehr die Versorgung einbricht und die Menschen auf gegenseitige Unterstützung angewiesen sind. Unsere Erfahrungen mit dem Dorftreff in der Gemeinde Gehrde haben gezeigt, wie es mit einfachen Mitteln möglich ist, ein besseres soziales Miteinander zu fördern. Darum ist es unser Ziel, auch in weiteren Gemeinden einen Treffpunkt zu schaffen der es den Menschen vor Ort möglich macht, sich in ihrem Dorf zu engagieren und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Wir möchten durch gezielte Angebote (Beratung, Information, Geselligkeit, Mittagstisch, Sport, Kultur etc.) in einem neutralen Treffpunkt erreichen, dass auch die Menschen zu uns kommen, die sonst keine Chance dazu haben. Vor Ort sein als verlässlicher Ansprechpartner und Miteinander Gesellschaft gestalten das ist unser Ziel. Außerdem möchten wir eine Wirkungsanalyse in den Treffpunkten durchführen um aus den Angaben zu lernen und das Angebot anzupassen bzw. weiter zu entwickeln. Dazu suchen wir die Kooperation mit der Hochschule in Osnabrück.
Ausgangslage
Unsere Samtgemeinde ist ein Verbund aus 7 Mitgliedsgemeinden. Die kleineren Gemeinden liegen im Schnitt 7 - 15 km vom Mittelpunkt in Bersenbrück entfernt. Die Versorgungsstruktur in den kleinen Dörfern wird immer schlechter da die Verbrauchermärkte sich in den größeren Gemeinden ansiedeln. Auch Ärzte, Apotheker, Krankengymnasten, Banken etc. gibt es in vielen Orten nicht mehr. Die Mobilität ist teils sehr eingeschränkt. Ohne Auto geht nicht viel. Alte, alleinstehende Menschen werden so immer mehr isoliert, Einsamkeit nimmt zu und Hilfebedarf steigt stetig. In der SG BSB leben viele Aussiedler und jetzt zunehmend auch Geflüchtete und EU Ausländer. Viele von ihnen haben sich in den Dörfern angesiedelt weil dort die Mieten und das Bauland günstiger sind. An den typischen Festen im Dorf oder anderen geselligen Gelegenheiten nehmen diese Menschen kaum bis gar nicht teil. Eine Integration ist schwer, soziales Miteinander findet höchsten in Schule und Kita statt. Hier müssen wir einen Prozess in Gang bringen, der es uns möglich macht, die Menschen zueinander zu bringen. Wir müssen Angebote schaffen damit das soziale Miteinander gestärkt wird. Wir brauchen Möglichkeiten damit Menschen ungezwungen, im Alltag zusammen kommen können. Neutrale Begegnungsstätten wo man gerne hingeht, gerne mitmacht und Unterstützung bekommt. Durch die Mitarbeiter/Innen der SG BSB bieten wir den Mitgliedsgemeinden Unterstützung an. Arbeitskreise mit allen Beteiligten sind geplant und werden durch das Büro für Bürgerengagement initiiert und geleitet. Eine Evaluation der Arbeit in den Treffpunkten ist geplant und wird von der SG BSB umgesetzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück mit den Mitgliedsgemeinden Alfhausen und Eggermühlen und Gehrde und Stadt Bersenbrück und Rieste
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
30000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Samtgemeinde Bersenbrück
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Antrag betrifft die Gesamtkommune in allen ihren Bereichen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Da wir Gemeinwesenarbeit als eine sozialräumliche Arbeit ansehen, die die gesamte Gemeinde und nicht nur den einzelnen Bewohner betrifft, glauben wir, dass wir es schaffen werden, mit den Ressourcen der Gemeinden arbeiten zu können und damit die vorhandenen Defizite aufzuheben. Wir glauben, dass wir so die Lebensverhältnisse der Bewohner/Innen verbessern und den Zusammenhalt in der Bürgerschaft stärken können. Alle Bürger/Innen können mit ihren Ideen kommen und damit ihre Lebenswelt und ihre Gesellschaft mit - gestalten. Was für die eine Gemeinde gilt, muss nicht automatisch auch für die andere Gemeinde gut sein. Eigenverantwortung mit Beteiligung der Bürger/Innen in ihrem Lebensumfeld weckt Interesse und stärkt Handlungskompetenz. Das möchten wir unterstützen und fördern. Um den einzelnen Gemeinden ihre Arbeit zu erleichtern haben wir eine Arbeitsgruppe aus hauptamtlichen Mitarbeitern aller Fachbereiche gebildet. Erkannte Defizite und entstehende Bedarfe können wir so schneller und kompetenter bearbeiten und beheben. Mit Verwaltungs- oder Koordinierungsaufgaben bzgl. der GWA werden die einzelnen Gemeinden nicht belastet. Wir bieten so "alles aus einer Hand" und sehen uns als Unterstützer, Wegbegleiter, Motivator. Wir bieten kompetente Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und verfügen über ein perfektes Netzwerk welches allen Gemeinden zu Gute kommt. Die Personalstellen der Treffpunkte werden über die SG BSB ausgeschrieben und besetzt, die neuen Mitarbeiter eng begleitet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn wir Kräfte bündeln, Erfahrungen austauschen. Wenn die Unterstützung der SG als positiv empfunden wird und sich die Kollegen/Innen in den Außenstellen gut begleitet fühlen. und ein gutes Miteinander entsteht. .
Beschreibung
sich Nachbarschaften öffnen, und "Neue" aufnehmen. Wenn Gemeinsam etwas auf den Weg gebracht wird das das Zusammenleben stärkt und entwickelt. Man sich in der Nachbarschaft wohl fühlt, kein Außenseiter mehr ist, wenn Alter nicht zur Ausgrenzung führ
Beschreibung
sich das Konkurrenzdenken entspannt, aktiver Austausch untereinander entsteht und Miteinander selbstverständlich wird. Wenn durch Kooperation Hilfe angeboten und Unterstützung geleistet wird. Wenn Menschen durch Netzwerke zusammen finden.
Beschreibung
wenn der Treffpunkt angenommen wird und die Bewohner/Innen sich wohl fühlen und gerne wiederkommen. Wenn Besucher/Innen "neue" Besucher/Innen mitbringen und diese auch Teil der Gemeinschaft werden. Wenn gegenseitige Unterstützung gelingt.
Beschreibung
wenn das Miteinander der Verwaltung der SG BSB und den Mitgliedsgemeinden weiterhin gut gelingt und dadurch die Treffpunkte gestärkt werden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die SG BSB ist von Haus aus vernetzt mit allen Mitgliedsgemeinden, allen Vereinen Institutionen und Organisationen, Firmen etc. Die Ansprechpartner sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturvereine in der SG BSB und darüber hinaus sind in der Gemeindeverwaltung bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle öffentlichen Einrichtungen sind der SG BSB bekannt und es besteht eine gute Zusammenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle freien Träger und gemeinnützigen Organisationen im Landkreis sind der SG BSB bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB hat ein Verzeichnis aller Vereine es gibt eine gute Zusammenarbeit mit dem Büro für Ehrenamt der SG BSB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IOn der SG BSB gibt es ein Krankenhaus, stationäre und ambulante Einrichtungen. Auch über die Grenzen der SG BSB sind uns die Einrichtungen bekannt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen und Bildungseinrichtungen sind Aufgabe der SG und somit sämtlich bekann und gut vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Kirchengemeinde der SG BSB sind bekannt es gibt eine gute Zusammenarbeit in allen Lebensbereichen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eine Aufgabe der Kommune. Unser Wirtschaftsförderer arbeitet eng mit allen Fachdiensten zusammen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
auch hier ist die SG BSB sehr aktiv, vor allem im sozialen Wohnbau. Das Bauamt der SG BSB wird zu Fachdiensgesprächen und Arbeitsgruppen eingeladen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Öffentlichkeitsarbeit wird in der SG BSB von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin übernommen. Fr. Hövermann begleitet eng alle Aktivitäten der Bürgerschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sowohl die SG als auch die Räte und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sind bekannt und wir haben ein gutes Miteinander und unterstützen uns gegenseitig beim Aufbau von GWA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
über das Büro für Bürgerengagement und die Ehrenamtslotsen, die Räte und Gremien haben wir viel Kontakt und sind gut vernetzt.
Typ
Stadtteil
Galerie
rathaus sg bsb apr 2019 dsc 0002
uebersichtskarte sg bersenbrueck
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Dorftreff Gehrda (Teilprojekt 2)

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
gestärkte Gemeinschaft
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Gehrda besteht seit nunmehr 8 Monaten. Er ist zu einem allgemeinen Treffpunkt für alle Dorfbewohner/Innen geworden. Wesentlich mehr Personen als wir zunächst angenommen hatten beteiligen sich aktiv an der Programmgestaltung. Alte, einsame Menschen kommen regelmäßig mehrmals wöchentlich in den Dorftreff. Viele Bürger/Innen die wir sonst nicht erreichen konnten kommen zu Angeboten oder nutzen auch die Geselligkeit. Es ist eine große Bereicherung für das Dorfleben und hilft durch das niedrigschwellige Angebot allen Menschen, an der Gesellschaft teilzuhaben. Durch die Implementierung eines Integrationslotsen und seine "Hausbesuche" in den Familien der Aussiedler hat sich auch die Teilnahme dieses Personenkreises schon deutlich gesteigert. Im Bereich der Jugendarbeit ist es uns gelungen, das Projekt "Demokratie leben" nach Bersenbrück zu holen. Eine jugendliche Aussiedlerin wurde für dieses Projekt eingestellt und hilft durch ihre Mitarbeit enorm, die Grenzen zwischen Ursprungsgesellschaft und Aussiedlern aufzubrechen. Jugendliche Aussiedler kommen z.B. jetzt in den Dorftreff um am "Rudelrätseln" teilzunehmen. Wir werden im kommenden Jahr versuchen, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen Kursangebote nach Gehrde zu holen. z.B. Sprachkurse, Nähkurse o.ä. um auch auf diese Weise mehr und unterschiedliche Personen anzusprechen. Ein Wochenprogramm erscheint jeweils in der Tageszeitung und auch auf der homepage von Gehrde. Außerdem gibt es im Dorftreff einen Aushang im Schaufenster. Der Treffpunkt soll auch weiterhin die Dorfgemeinschaft stärken, die Randgruppen ansprechen und Ehrenamtliche aktivieren. Senior/Innen sollen sich wohl fühlen und sich zwanglos begegnen können. Beratungsangebote werden weiterhin stattfinden. Kursangebote sind neu in Planung.
Ausgangslage
Seit nunmehr 8 Monaten betreiben wir in der Mitgliedsgemeinde Gehrde den Dorftreff Gehrda. Bisher konnten wir fast alle im Erstantrag gestellten Ziele erreichen. In vielen Punkten haben sich unsere Erwartungen weit übertroffen! Die Ehrenamtsstruktur hat sich so positiv entwickelt, dass schon die Hälfte aller Angebote von Ehrenamtlichen gemacht werden. Der Leitung des Dorftreffs durch die beiden 450€ Kräfte ist es gelungen, Bürger/Innen in den Dorftreff zu holen, die sonst nie an irgendwelchen Angeboten teilnehmen! Vor allem das niedrigschwellige Angebot durch Einwohner des Dorfes findet sehr hohe Akzeptanz. Es ist schon vorgekommen, dass die Besucherzahl zu einem Vortrag so hoch war, dass wir kaum genügend Platz hatten (68 Personen) Die regelmäßigen Angebote sind immer gut bis sehr gut besucht. Immer neue Ideen und Angebote bereichern den Dorftreff, Ehrenamtliche bieten Malkurse, Babymassage, Rudelrätseln, Doppelkopfrunden etc. an. Auch die Dekoration im Dorftreff wird je nach Jahreszeit wunderschön von Ehrenamtlichen hergestellt. Es ist in dieser kurzen Zeit gelungen einen echten Mittelpunkt im Dorf auzubauen. Das soziale Miteinander und die Teilhabe der Aussiedler an dem Projekt hat sich deutlich verbessert. Jetzt gilt es, dieses Angebot zu verstetigen, weiter auszubauen und weitere Angebote nach Gehrde zu holen. Manche alleinstehende alte Menschen konnten wir noch nicht aktivieren, vor allem Männer tun sich schwer. Hier arbeiten wir gerade daran, regel. Fahr- mitfahrangebote zu entwickeln. Akteure aus Gehrde suchen gerade nach einer Lösung für einen Dorfladen der evtl. sogar neben dem Dorftreff entstehen könnte!
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt stärken wir die Selbstorganisation der Bürger/Innen und geben den Menschen die Möglichkeit sich zwanglos zu treffen. Die Bürger/Innen bringen sich ein und unterstützen einander. Durch den Integrationslotsen gelingt es, dass auch Aussiedler und Ausländer Interesse am Dorftreff zeigen. Der Dorftreff ist ein Ort für Beratung, Information und Unterstützung. Gemeinsame Feste und Projekte werden geplant und durch dieses Beispiele kommen immer neue Menschen dazu. Das Mobilitätsproblem hat sich auch schon ein wenig gebessert dadurch, dass im Dorftreff Fahrgemeinschaften gebildet werden und Aushänge möglich sind um eine Mitfahrgelegenheit zu suchen oder um ein Angebot zum Mitfahren zu machen.
Vorhandene Strukturen
In Gehrde haben wir bereits eine sehr gut funktionierende Ehrenamtsstruktur. Durch den schon vor Jahren eingesetzten Ehrenamtslotsen und das Freiwilligenbüro der SG BSB gelingt der Aufbau, die Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen sehr gut. Außerdem sind die Vernetzungen zu Vereinen und Kirchengemeinden gut so dass auch von der Seite immer Unterstützung möglich ist.