Universen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Maik-Fabian Goslar
| Funktion | Fundraising und Vertriebsmarketing |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Eine künstlerische Workshopreihe
Projektbeschreibung
Das Schauspiel Hannover schafft einen Ort für partizipative Kunst. Auf der bisherigen Repertoirespielstätte «Cumberlandsche Bühne» werden ab der kommenden Spielzeit, Formate aus der künstlerischen Vermittlung des Jungen Schauspiel zu sehen sein sowie die künstlerische Workshopreihe Universen. Ziel ist es, bereits existierende, aber in der historisch weiß dominierten Institution des Staatstheaters noch unbekannte, soziale und interkulturelle Universen sichtbar zu machen.
In den kommenden zwei Spielzeiten kuratiert die Theatermacherin Julia Wissert dazu ein Workshopprogramm mit lokalen und internationalen Künstler*innen. Menschen aus gesellschaftlich unterrepräsentierten Gruppen werden mit den Künstler*innen zu Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders arbeiten. Selbst mit Marginalisierungserfahrungen konfrontiert, verstehen die Künstler*innen ihre Arbeit als soziale Praxis, das heißt, gesellschaftliche Wirklichkeit wird beschrieben und erfahrbar gemacht. Die Workshops unterliegen nicht dem Zwang der Aufführbarkeit, sondern sind ergebnisoffen und dienen der künstlerischen Selbstermächtigung. Ziel ist es, eine neue Ethik von Arbeitsprozessen und gesellschaftlichen Miteinanders auf Basis künstlerisch vermittelter Verständigung und Zusammenarbeit zu entwickeln. Dahinter steht der Gedanke, dass, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und sozialer Lage, gleiche Möglichkeiten der Teilhabe im Feld der Kunst eröffnet werden können.
Die Workshops agieren auf dem Grat zwischen Kunst und kultureller Bildung. Viele Ziele decken sich mit Zielen der Soziokultur, wie die Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe und Empowerment. Gleichzeitig ist die Workshopreihe der Versuch, über partizipative Formate Menschen für Kunst und Theater zu interessieren und die individuellen künstlerischen Kompetenzen zu wecken. Die Workshops richten sich vornehmlich an Jugendliche, junge Erwachsene und Senior*innen aus dem Grossraum Hannover.
Bauliche Veränderungen und eine neue Gastronomie befördern auf Dauer die Öffnung und Niederschwelligkeit.
Alle Workshops werden dokumentiert und in ihren Methodiken online zugänglich gemacht.
Das Programm für 2019/20 orientiert sich dabei an drei Themenfeldern: Vorfahren, (Post)Kolonialität in Hannover und Formen der Arbeit.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die "Universen" sind eine künstlerische Workshopreihe zur Selbstermächtigung unterrepräsentierter Gruppen im Großraum Hannover. Insgesamt 14 lokale und internationale Künstler*innen werden eingeladen, mit Menschen aus diversem gesellschaftlichen Umfeld gemeinsam zu arbeiten. Selbst mit Marginalisierungserfahrungen konfrontiert, verstehen die Künstler*innen ihre Arbeit als soziale Praxis. Hinter diesem Projekt steht der Gedanke, dass, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion und sozialer Lage, gleiche Möglichkeiten der Teilhabe im Feld der Kunst eröffnet werden sollten.
5. Schwerpunkte
Internationaler Frauentreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Birgit Wölki
| Funktion | 1. Vereinsvorsitzende |
|---|
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Kaltenmoor ist ein Stadtteil Lüneburgs, in dem sehr viele Mieter aus den verschiedensten Ursprungsländern auf engstem Raum leben. Außerdem sind hier gleichermaßen Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit zuhause, die auf verschiedene staatliche Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen sind. Kaltenmoor ist ein sozialer Brennpunkt. Hier treffen sehr unterschiedliche Kulturen, Sprachen, Religionen aufeinander. Viele Frauen in diesem Stadtteil sind von sozialer Isolation betroffen, besonders, wenn sie ihren ausschließlichen Wirkungskreis innerhalb ihrer Familie haben. Ihnen ist der Anschluss an die deutsche und andere Kulturen erschwert. Der internationale Frauentreff hat seit 12 Jahren das Ziel, vorurteilsfreie Begegnungen von Frauen und Kindern jenseits von Kultur, Familienkodex und Religion zu ermöglichen. Es werden 4 x die Woche offene Treffen unter zurzeit folgenden Themen angeboten: "Gespräche in deutscher Sprache, Schwerpunkt Übung und Anwendung" - "Deutschkurs mit paralleler Kinderbetreuung" - "Individuelle Beratung in allen Lebenslagen" - "kreativer Nähkurs unter Anleitung einer Schneidermeisterin" - "Nähcafe" - "Biographiearbeit". Der internationaler Frauentreff ist auch ein Freiraum für die Frauen. Hier können sie sich auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten Auszeiten und Rückzugszeiten nehmen. Für Feiern wird die Wohnung auch sehr gerne benutzt. Immer wieder zeigt sich, dass Frauen sich sehr gerne in einem geschützten Rahmen treffen, um soziales Miteinander leben zu können. Die Gründung, sämtliche Impulse, Organisation, Leitung und Koordination des internationalen Frauentreffs werden seit 12 Jahren ehrenamtlich durch Frau Birgit Wölki geleistet.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg-Kaltenmoor
Beschreibung
Stadtteil Kaltenmoor ist der bevölkerungsreichste Stadtteil Lüneburgs bezogen auf die Fläche
Einwohnerzahl
10025
Quelle / Anmerkungen
http://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/zahlen_daten_fakten/Bestandsstatistik_Ortsteile_31.12.2018.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Internationale Frauentreff Kaltenmoor bekommt keine Förderung durch die Stadt Lüneburg. Aus dem Förderprogramm Soziale Stadt fließen keine Mittel in das Projekt.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/zahlen_daten_fakten/Bestandsstatistik_Ortsteile_31.12.2018.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kaltenmoor.png
(215.13 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Integration ausländischer Mitbürgerinnen. Beitrag zur Nachbarschaftshilfe. Förderung friedlichen Zusammenlebens. Akzeptanz von Unterschiedlichkeit. Teilhabe an der örtlichen Infrastruktur
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
seit 12 Jahren wird der Internationale Frauentreff von durchschnittlich 40 Frauen plus Kindern in der Woche aufgesucht.
Vorhandene Strukturen
Unterstützung bei der sozialen Kompetenz von Frauen und Müttern. Beratung und Hilfestellung im Alltag und bei Behördenangelegenheiten - ggf auch Begleitung. Schaffung von Begegnungsräumen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vielfältige Nachbarschaft - zuhause in der Alpheide
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
| Organisation | Sprotte e. V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin |
2. Kurzbeschreibung
Meine Nachbarn, die anderen und ich – öfter mal was gemeinsam machen! Vielfältige und intergenerative Angebote zur Stärkung der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Ziele im Projekt sind intergenerative Begegnung und Akzeptanz unterschiedlicher Lebenslagen, Ableitung und Berücksichtigung verschiedener Bedürfnisse an das Lebens-/Wohnumfeld,Nachbarschaft und Gemeinwesen, Aktivierung der verschiedenen Bewohner*innen für die Entwicklung von Beteiligungsstrukturen und diese zu etablieren.
2018 wurde erste Strukturen dazu durch ein Projekt in der Richtlinie "Migration und Teilhabe" erarbeitet und in Ansätzen implementiert. Aufbauend sollen Schwerpunkte in der GWA gesetzt werden, die richtungsweisend und Maßstab gebend für die zukünftige Arbeit der drei Einrichtungen im Gebiet sein sollen. Das MGH familienhORT arbeite im Schwerpunkt „stark alternde Kommune“ und ist besonders darum bemüht, mit seinen Angebote intergenerativ und entlastend zu agieren, um die Begegnung, aber auch die Versorgung der verschiedenen Generationen zu fördern und Synergieeffekte nutzbar zu machen. Als erste Erfolge lassen sich die hohe Zahl der Ehrenamtlichen als auch die Vielzahl der Angebote anführen, die zum Teil schon selbstorganisiert stattfinden und die Infrastruktur des Hauses nutzen. In der Richtline konnte ein hoher Grad an Selbstwirksamkeitserfahrungen für die Engagierten und die Nutzenden abgeleitet werden, auf dem nun weitere Strukturen aufgebaut werden sollen. Qualifizierung zur ehrenamtlichen Unterstützung von Älteren und die Freizeitgestaltung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, Organisation von außerschulischen Lernen und Angeboten einer „sorgenden“ Nachbarschaft sollen in diesem Projekt organisations übergreifend strukturiert und umgesetzt werden, um den Betrieb einer gemeinsamen Einrichtung durch Kindertagesstätte, Mehrgenerationenhaus und Schule mit Wirkung in das umliegende Quartier zu erreichen. Der Bau dieser Einrichtung wird vom Land Niedersachsen gefördert. Um die Bewohner*innen und Einrichtungen konzeptionell zusammenzubringen sollen im Projekt die Gebietsstrukturen identifiziert und verstärkt werden. Kita und Schule arbeiten bisher nur wenig gemeinwesenorientiert und Beschränken auf ihre Kinder und Familien, bisher gab es GWA nur über das MGH familienhORT. Um GWA als Querschnittsaufgabe aller Einrichtungen und in Mitverantwortung der Bewohner*innen für ihr Quartier zu erreichen, sollen im Projekt drei Bausteine zum Erfolg führen. Befähigung der Bewohner*Innen im Gestaltundsprozess, Ertüchtigung der Einrichtungen zur organisierten Zusammenarbeit und Entwurf eines gemeinsamen Leitbildes für das Quartier.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Alpheide ist ein Wohnquartier mit 5400 EW, wenig Infra- und stark unterschiedlicher Bevölkerungsstruktur. Ältere, Menschen mit Zuzugsbiographie, Familien mit Kindern leben dort. Inklusive Kita, Grundschule, Seniorenzentrum und MGH sind als Einrichtungen dort zuhause. Erste Ansätze zur GWA gibt es seit 2012, damals wurde im Bundesprogramm "Orte der Integration" das MGH als Modellvorhaben vorentwickelt. Auf Betreiben des Sprotte e.V. wurde über "Anschwung für frühe Chancen" ein Netzwerk der Einrichtungen geschaffen. Größte Herausforderung ist die inhomogene Zusammensetzung und die stark unterschiedliche Interessenlage der Bewohner*innen und Einrichtungen im Gebiet. Der Wunsch nach einer gemeinsamen Einrichtung als Zentrum für GWA und Bildung wurde bisher nur durch Kommune und Einrichtungen bearbeitet, das Gebäude soll aber von bürgerschaftlichem und nachbarschaftlichen Engagement getragen werden. Unser Projekt zielt auf eine intensive Beteiligung aller Bewohner*innen und Einrichtungen ab, um die Bedarfe zu identifizieren und zusammenzuführen. Das Quartier muss endlich durch Prozessbegleitung und Beteiligungsverfahren am Aufbau der neuen Strukturen beteiligt und vollumfänglich einbezogen werden. Erste Grundlagen dafür gab es 2018 durch das Projekt „Alpheide lebt Vielfalt“ des MGH, aus dem neue Gruppen und Aktivitäten entwickelt werden konnten. Ein Schwerpunkt ist die Beteiligung der alternde Bevölkerung werden, die mit ihren Kompetenzen/ besonderen Bedarfen bisher wenig eingebunden ist. In den kommenden Jahren wird sie die größte Bevölkerungsgruppe bilden. Ein moderiertes, dynamisiertes Miteinander, um Generationenkonflikte zu vermeiden, ist dringend erforderlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser
Beschreibung
Das Projektgebiet wir im Süden durch eine stark befahrene Ortsausgangsstraße durchschnitten, ein Teilgebiet schließt sich auf der südlichen Seite der Sztraße an, im Westen bildet der Steinhuder Meerbach eine natürliche Grenze, die durch ein Neubaugebiet (in Planung) und eine Brücke überwunden werden soll, nördlich und östlich schneiden eine dreispurige Bahnstrecke und die vierspurige Ortsumgehung das Gebiet ab.
Einwohnerzahl
5400
Quelle / Anmerkungen
Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
nienburg-projektgebiet_alpheide.jpg
(450.28 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In unserem Projekt stehen die Bewohner*innen im Mittelpunkt und wir wollen ihre Kompetenzen und Qualitäten für mehr Selbstorganisation stärken, ihre Selbstwerterfahrung ertüchtigen, um sie als Nutzer*innen und Mitorganisator*innen des geplanten Nachbarschaftszentrums zu gewinnen. Uns ist wichtig, dass wir die Bewohner*innen endlich mindestens querschnittlich an der Erstellung eines Leitbildes beteiligen und die verbesserte Infrastruktur im Quartier für mehr Menschen nutzbar machen können. Als Potential für den Projektprozess bringen wir als erfahrener Träger der GWA unsere Netzwerke und Kontakte ein, als Träger des MGH haben wir bereits Erfahrungen in der intergenerativen Arbeit gesammelt und wissen um die besonderen Herausforderungen und das Erfordernis, Zielgruppenübergreifend zu agieren. Im Rahmen unserer Arbeit verstehen wir uns als "Ermöglicher". Durch das Eröffnen von Mitwirkungsmöglichkeiten an der Gestaltung und an der inhaltlichen Ausrichtung der GWA im Gebiet wird das Miteinander der Bewohner*innen gestärkt. Über das Projekt kann das Quartier als eigenständiger Stadtteil wahrnehmbar werden, es wirkt identitätsstiftend und trägt zum Selbstbewusstsein bei, dass sich am Ende in der gemeinsamen Erstellung eines Leitbildes niederschlagen soll und Konflikte der Verschiedenen Bewohner*innengruppen sichtbar und so auch lösbar machen kann. Die Befähigumng zur Selbstorganisationist uns wichtig, um nachhaltige Strukturen zu ermöglichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akzeptanz des neuen Nachbarschaftszentrums durch ein gemeinsam erarbeitetes Leitbild gestärkt wird, die Bewohner*innen das Zentrum auch eigenständig und selbstorganisert nutzennutzen
Kriterium
Beschreibung
In den Beteiligungsverfahren querschnittlich die Bedarfe alle Bewohner*innen identifiziert und berücksichtigt sind, bestehende Konflikte durch neue Begegnungsformen aufgelöst wurden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftungen und Serviceclubs zur Akquise zusätzlicher Mittel
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bildung vor Ort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Margot Kley
| Funktion | Organisatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bildung vor Ort
Projektbeschreibung
Bildung vor Ort ist ein bürgerlich initiiertes Bildungsprojekt, das sich an Zugewanderte in Bleckede richtet. Durch die ländliche Struktur hier ist vielen Menschen der Zugang zu Bildung erschwert. Besonders die Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht die offiziellen Integrationsangebote in Lüneburg, (26 km entfernt) besuchen können. Z. B. Frauen die kleine Kinder zu betreuen haben, berufstätige Menschen die hier im Ort arbeiten oder eine Ausbildung machen.
Wir fördern ihre Chance, sich im Alltag in Deutschland zurechtzufinden und an Kultur und Bildung teilhaben zu können. Ziel des Projektes ist die Hinführung zu den offiziellen Sprachprüfungen des jeweiligen Niveaus, für ein selbstbestimmtes integriertes Leben in Deutschland.
Wir organisieren:
1. Deutschkurse für Frauen mit kleinen Kindern samt Kinderbetreuung.
2. Ein "offenes Büro" für alle Fragen und Bedarfe und geben den Geflüchteten Hilfestellung.
3. Internationales Café als Treffpunkt aller Nationalitäten und Kulturen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Es wird in Bleckede kein offizieller Deutschunterricht angeboten. Die nächste Möglichkeit ist Lüneburg. Das ist bei Familien mit kleinen Kindern ein Problem. Die Männer können die Kurse in Lüneburg besuchen, aber die Frauen nicht. Die Anfahrt nach Lüneburg kostet viel Zeit. Der Unterricht kann nicht voll mitgemacht werden, weil die Rückkehrzeit der anderen Kinder aus dem Kindergarten oder Schule ansteht. Nicht Kindergartenkinder müssten mitgenommen und betreut werden, da sie teils noch gestillt werden. Das ist nicht möglich.
2017 starteten wir privat mit 5 Frauen und deren kleinen Kindern einmal wöchentlich. Während die Mütter lesen und schreiben lernten, haben sich 2 Personen im selben Raum um die Kinder gekümmert und mit ihnen gespielt. Das ging so bis Oktober 2017. Dann fuhren wir privat von Okt. 2017 bis Juni 2018, erst 3 mal wöchentlich, dann ab Febr. 2018, 4 mal die Woche, 3 Frauen mit 2 Kleinkindern zum Unterricht nach Dahlenburg, (12 km entfernt) zu einem Frauenkurs mit Kinderbetreuung. Es gibt dorthin keinen ÖPNV.
Sept. 2018 erhielten wir in Bleckede einen Sprachkurs von 60 Unterrichtsstunden von der VHS Lüneburg finanziert. Es nahmen 6 Frauen und 3 Männer am Kurs teil und 4 Kleinkinder mussten beschäftigt werden. Das Sprachniveau der Teilnehmer bewegte sich zwischen primärem Analphabetismus A2 Niveau. Einen Anschlusskurs bekamen wir nicht. Wir organisierten privat den weiteren Unterricht 3x pro Woche mit 3 Frauen und 3 Kleinkindern. Das ist aber auf Dauer ehrenamtlich und unentgeltlich nicht zu leisten. Durch unsere Initiative ermöglichen wir den Zugewanderten eine sinnvolle Integration und verhindern aktiv die Bildung einer Parallelgesellschaft.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bleckede
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Lüneburg, Ortsverein Bleckede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische wie Katholische Kirche Bleckede
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
bildung_vor_ort_-_video.mp4
(65.22 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Von Anfang an stark!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ina Helwig
| Organisation | simbav Rotenburg e. V. |
|---|---|
| Funktion | Teamleiterin |
2. Kurzbeschreibung
Elternnetzwerk trifft Gemeinwesen - gemeinsam geht's besser...
Projektbeschreibung
Das Familienforum SIMBAV ist ein gewachsener und lebendiger Ort für Familien in Rotenburg. Es besteht aus zwei Standorten: Dem Forum, in dem jeden Tag unterschiedliche niederschwellige Angebote für Eltern mit ihren Kindern stattfinden und dem Treffpunkt Düs & Dat. Hier können Eltern gespendete Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderwägen u.v.m. für ihre Zwerge zu Flohmarktpreisen kaufen oder auch am Eltern-Kind-Frühstück teilnehmen. Außerdem gibt es hier - wie auch im Forum immer ein offenes Ohr bei Fragen und Problemen. Der Treffpunkt wie auch die Eltern-Kind-Gruppenangebote im Forum werden von festen Gruppenleiterinnen durchgeführt. Diese sind fast alle ehrenamtlich tätig und meistens Eltern in Elternzeit. Der Ansatz "Eltern für Eltern" bewährt sich immer wieder. Diese tauschen sich in den Gruppenzeiten rege aus. Durch die Gruppenleitung werden die Gespräche ein Stück weit moderiert, damit sich immer alle mitgenommen fühlen. Außerdem können Ideen von den Eltern so aufgegriffen werden und eine Umsetzung unterstützt werden (z.B. Schwimmkurse für Familien mit wenig Geld). Weiterhin hat das Familienforum eine breite Palette an Angeboten im Bereich Elternbildung wie auch jederzeit die Möglichkeit einer sozialpädagogischen Beratung für die Familien. Die gewachsene Arbeit des Elternnetzwerkes in Rotenburg soll nun auch auf zwei neue Standorte in Visselhövede und Lauenbrück übertragen werden. Ein Anfang ist hier gemacht. Durch eine(n) Koordinator(in) soll eine Anpassung eines einheitlichen Qualitätsstandards unterstützt werden. Auch soll ein Austausch unter den Eltern der drei Standorten erzielt werden, damit sich für diese neue Ressourcen und Ideen auftun, die sie bei sich vor Ort umsetzen können. Mit dem Projekt soll aber auch eine Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg passieren: Bislang kommen die Familien ins Forum oder in den Treffpunkt, um die Angebote zu nutzen. Mit dem Projekt soll nunmehr begonnen werden, Arbeit für Familien auch direkt in ihrem Lebensumfeld stattfinden zu lassen. Die Idee ist, mit Kooperationspartner aus dem Quartier Aktionen stattfinden zu lassen, um auch Familien zu erreichen, die bislang Schwierigkeiten haben, sich selbst auf den Weg zu machen. Eine Schule ist bereits angesprochen worden und hat ihr Interesse bekundet. Es besteht die Idee, Elternkurse in einem Kindergarten stattfinden zu lassen. Im Vordergrund soll unserem Ansatz nach immer stehen, dass Eltern aktiv mitwirken - Verantwortung zu übernehmen ist der Anfang von allem...
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Familien sind die Zukunft der Orte in denen sie leben. Ein gut gelingendes Familienleben - in welcher Form auch immer - sowie eine gesunde Entwicklung der Kinder setzt voraus, dass Eltern Eigenverantwortung übernehmen können. Das die Übernahme von Verantwortung Spaß machen kann und Entwicklung für jeden möglich ist, erleben Eltern im Familienforum Rotenburg jeden Tag. Die Foren in Lauenbrück und Visselhövede sind noch sehr jung - was z.B. an der Bereitschaft der Familien, aktiv mitzuwirken, zu erkennen ist. Auch ein gutes und wertschätzendes Miteinander ist noch nicht immer so selbstverständlich, wie in Rotenburg's Forum. Besonders für Kinder ist dieses jedoch ganz wichtig: Ausgegrenzte Eltern haben spätestens in Kindergarten oder Schule auch ausgegrenzte Kinder, was sich negativ auf deren Entwicklung auswirkt. Dieses ist nur ein Beispiel, warum eine Übertragung der gewachsenen Erfahrung des Familienforums in Rotenburg auf die anderen beiden Standorte notwendig erscheint. Besonders in Visselhövede gibt es wenig Infrastruktur für Familien dafür viele Familien mit erschwerten sozialen Bedingungen - hier: Aufbau Kooperation zum GW-Arbeiter . In Lauenbrück: Viele zugezogene Familien ohne gewachsene Sozialkontakte/familiärer Unterstützung. Der Bedarf der Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg im Bereich GWA hat den Hintergrund, dass besonders Familien, aus sozialschwachen Verhältnissen den Weg in Angebote nicht schaffen, wenn sie sich allein auf den Weg machen müssen. Im Einzugsgebiet der Stadtschule ist dieses der Fall. Es hat einen hohen Migrationsanteil und sozialen Wohnungsbau. Hier soll Hilfe zur Selbsthilfe stattfinden und Elternaktivität im Quartier stattfinden!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rotenburg
Beschreibung
Das Gebiet wird zu zwei Seiten von der B71 und zu zwei Seiten durch Wälder und Wiesen abgegrenzt. Im Süden wird das Gebiet durch die B71 durchkreuzt.
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
Schätzung, da keine Informationen erhalten werden konnten...
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schreiben der Grundschule des Sozialraums wird angegeben, dass der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund konstant über 35 % liegt. Der Anteil der Gesamtstadt wurde geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben sind Schätzungen, die sich aus den Angaben der Statistik 2018 des Landkreises Rotenburg und der Angaben der Stadtschule Rotenburg ergeben.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gwa_kartenausschnitt_pdf.pdf
(1.99 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Geprägt durch den Ansatz des Empowerments sollen Familien vor Ort ihre und die Stärken ihres Sozialraums finden, ausbauen und weitergeben. Durch eine partizipative Herangehensweise soll aktives Handeln und Mitmachen erreicht werden. Frühe Elternbildung soll eigenes Handeln der Eltern stärken und ihnen in ihrer Aufgabe Sicherheit geben. Die Frühe Elternbildung z.B. in den offenen Eltern-Kind-Gruppen fördert die Übernahme von Aufgaben im Sozialraum seitens der Eltern. Weiterhin soll das Netzwerk/die Kooperation hiesiger Einrichtungen (Grundschule, Kitas, Polizei, Kirche, Moschee) intensiviert werden und für die Bürger "greifbarer" werden. Elternnetzwerke werden ausgebaut und beziehen bislang isolierte Familien mit ein. Dieses wiederum überträgt sich auch auf die anderen im Gebiet lebenden Menschen (Nachbarschaft, Menschen die eine Aufgabe suche und sich als Mitstreiter einbringen möchten)... Der Transfer der Erfahrung des Rotenburger Familienforums in die Orte Visselhövede und Lauenbrück soll neben der Stadtteilarbeit in Rotenburg das Elternnetzwerk vor Ort stärken, damit auch hier die Familien vom Austausch untereinander profitieren. Die enge Vernetzung nach Rotenburg soll Ideen wecken, die dann auch vor Ort umgesetzt werden können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
...Bewohner die Angebote vor Ort nutzen und sich aktiv mit einbringen. Dieses zeigt, dass die Angebote im Sinne der Menschen vor Ort sind.
Kriterium
Beschreibung
...wenn Eltern und Bewohner aktiv mitgestalten und Projekte eigenverantwortlich/mit Unterstützung weiterführen können und hierbei kommunizieren, was sie dafür brauchen.
Kriterium
Beschreibung
...Kinder mehr Sport und Natur erleben können - das Gebiet hat eine große Turnhalle mit Angeboten sowie viel Natur zu bieten!
Kriterium
Beschreibung
...es in der Zusammenarbeit Verständnis für einander gibt und unterschiedliche Meinungen nicht die Interessen der Bewohner aus dem Blick bringen. Netzwerke unter den Familien/Bewohner unterstützen sich und profitieren von den Stärken des jeweils anderen!
Kriterium
Beschreibung
... Unterschiede sich ergänzen können!
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ecovillage-Hannover; ein selbstorganisiertes Modellstadtquartier mit kostengünstigen Wohnungen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hans Mönninghoff
| Funktion | Projektkoordinator |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam planen - ökologisch und kostengünstig in einer Gemeinschaft wohnen
Projektbeschreibung
Geplant ist ein experimentelles Wohn- und Lebensquartier für bis zu ca. 1.000 Menschen in Genossenschaftsform. Umgesetzt werden soll die Vision eines nachhaltigen Quartiers in einer Großstadt mit einem hohen sozialen Standard. Dabei sollen die Reduktion des Ressourcenverbrauchs aufgrund einer selbstbegrenzten Lebensweise („Suffizienz“) und gemeinschaftliche Lebensformen im Mittelpunkt stehen. Neben den Wohnformen kommen bei dem Projekt auch anderen sozialen oder ökonomischen Aspekten eine hohe Bedeutung zu: Flächen für den Lebensmittelanbau, Inklusion, Kooperation, Generationensolidarität, ein Tausch- und Leihsystem für die Bewohner*innen, usw.. Beabsichtigt sind möglichst niedrige Baukosten bzw. Mieten, insbesondere für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, aber auch Flächen für "suffiziente" Baugemeinschaften von besserverdienenden Älteren, die heute in großen Wohnungen leben und durch den Umzug in das neue Stadtquartier an anderer Stelle in der Stadt Wohnflächen frei machen.
Die Landeshauptstadt Hannover hat der Initiative eine 50.000 m² große Baufläche mit einem bestehenden Bebauungsplan am Rande der Stadt in Aussicht gestellt (Nord-Kronsberg), wo bis zu 400 relativ kleine Wohneinheiten ("Tiny-Wohnungen") errichtet werden könnten.
Ziel des Projektantrages und der Initiative Ecovillage-Hannover ist ein „bottom-up“- Organisationsprozess, in dem:
- die Zielgruppe von Stadtbewohner*innen mit niedrigem Einkommen gezielt angesprochen und für das Projekt gewonnen werden sollen;
- insbesondere diese Zielgruppe am Planungsprozess für das Projekt beteiligt werden soll,
- genossenschaftliche Strukturen erarbeitet werden, die im besonderen Maße die Beteiligung der zukünftigen Bewohner*innen berücksichtigen (Ecovillage-Beirat, usw.).
Weitere Infos unter www.ecovillage-hannover.de
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Hannover gibt es einen eklatanten Mangel an kostengünstigen Wohnungen. In den Neubaugebieten entstehen überwiegend hochpreisige Wohnungen, die von einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen nicht finanziert werden können. Auch die hohen ökologischen Standards der Neubauten tragen zur Kostensteigerung bei und es gilt Konzepte zu entwickeln, wie dieser hohe Standard beibehalten bleibt, die Baukosten und Mieten aber tragbar sind.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nord-Kronsberg
Beschreibung
Die Stadt Hannover ist im Grundsatz bereit, für das Projekt bis zu 50.000 m² Baufläche im nördlichen Bereich des Kronsberges zur Verfügung zu stellen.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
1000 Bewohner*innen ist die Zielzahl mehrerer Ecovillage-Bauabschnitte. Beim Startprojekt sind ca. 400 Wohneinheiten für ca. 600 Menschen möglich
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, die zukünftigen Bewohner*innen des Modellquartiers zu motivieren, sich an der Quartiersentwicklung und darauf aufbauend dem konkreten Planungsprozess zu engagieren. Dies war bisher sehr erfolgreich: Bei der Eröffnungsveranstaltung waren ca. 300 Personen anwesend, mehr als 200 Personen in 12 Arbeitsgruppen arbeiten zur Zeit an den ersten Konzeptideen (siehe auch www.ecovillage-hannover.de) und am 01.06.2019 ist darauf aufbauend mit 400 Personen eine Visionskonferenz geplant. Die bisherige Arbeit wurde ausschließlich ehrenamtlich geleistet, was beim großen Interesse, das das Thema erreicht hat, nicht länger leistbar ist. Der Förderantrag bezieht sich auf die jetzt folgende einjährige Konkretisierungsphase mit a) Erreichung speziell der Zielgruppe einkommensschwacher Personen b) Genossenschaftsgründung und Beteiligung der zukünftigen Bewohner*innen am konkreten Planungsprozess
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
a) Möglichst viele der zukünftigen Bewohner*innen sollen in der Planungsphase mitarbeiten; b) Alle zukünftigen Bewohner*innen sollen Genossenschaftsmitglied werden und damit Mitbestimmungsrechte über die konkrete Ausgestaltung des Projektes erhalten.
Kriterium
Beschreibung
Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung (Stadtplanung, Sozialdezernat, Seniorenarbeit, u.a.), mit Trägern u.a. im Migrations- und Obdachlosenbereich, mit der Bundesanstalt für Arbeit (Qualifizierungsprojekte beim Bau von Tiny-Häusern), usw.
Kriterium
Beschreibung
Schaffung einer modellhaften Genosenschaftssatzung mit umfangreichen Beteiligungsverfahren der Bewohner*innen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Bereich Wohnungsversorgung, Sozialdezernat mit verschiedenen Untergliederungen, Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
bestehenden Wohnungsgenossenschften und Wohnungsbauträgern soll die Möglichkeit geboten werden, sich mit Bausteinen an dem Projekt zu beteiligen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Sozialverbände,Gruppierungen im Migrations- und Obdachlosenbereich, um die Zielgruppe einkommensschwacher Haushalte gezielt zu erreichen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zielgruppe sind alle sich für das Thema Suffizienz ("Selbstgenügsamkeit") interessierende bzw. ansprechbare Bewohner*innen Hannovers
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Integration ausländische Mitarbeiter in den Arbeitsalltag
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ursula Fallapp
| Funktion | Tourismus |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Integration in das Leben der Region, Konfliktlösung , Minimierung kultureller Unterschiede, Abwanderung und Alterung, kleinstädtische und ländliche Kommunen, Miteinander, Qualifizierung und Einbindung von Zugewanderten
Projektbeschreibung
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing " betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben folgendes Projekt konzipiert:
• Rechtzeitig zum Jahresende soll das neue „Ferienmagazin WENDLAND.ELBE“ aufgelegt werden. Mit allen Vermietern wird dieses durch zuvor qualifizierte Mitarbeiter, zugewanderte Mitbürger erarbeitet und anschließend den Entscheidungsgremien vorgestellt.
• Der Flyer „Radfahren in der Urlaubsregion WENDLAND.ELBE“ soll pünktlich zur Grünen Woche 2020 gedruckt werden. Ziel des Flyers ist es, das radtouristische Angebot der Region WENDLAND.ELBE abzubilden. Hierbei wurde eine Beschränkung auf die zwölf Thementouren aus dem Besucherlenkungskonzept festgelegt. Darüber hinaus stellt der Kartenentwurf die Vier-Länder-Grenztour des Grünen Bandes vor, die eine Verbindung zu den einzelnen Themen und Touren schafft. Auch dieser Flyer soll mit qualifizierten und eingebundenen zugewanderten Mitbürgern erarbeitet werden. Diese Mitbürger lernen so Land und Leute kennen und fühlen sich integriert.
• Das neue „Elbe-Radweg-Handbuch“ soll aufgelegt und ausgeliefert werden. Auch hier soll für die Vermieter durch qualifizierte Mitarbeiter das Exemplar erarbeitet und vorgestellt werden.
• Des Weiteren sollen die "neuen Kollegen" in der Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) an einem Flyer Region „Reiten in der WENDLAND.ELBE“ arbeiten. Der Marketingverein wird mit heimischen Betrieben der WENDLAND.ELBE-Region auf Messen präsent sein. Der Flyer soll zu diesen Messen fertig sein.
• Des Weiteren sind Messebesuche geplant. Die zugewanderten Mitbürger und "neuen Kollegen" werden mit integriert und sollen diese Messebesuche ebenfalls miterleben. So werden sie an andere Städte und Regionen herangeführt. Hier ist zunächst auch eine qualifizierte Ausbildung erforderlich.
• Zu drei verschiedenen Zeiten im Jahr werden die "neuen Kollegen" im Mercado in Hamburg/Altona zu Gast sein und dort mit besonderen Schwerpunktthemen ebenfalls Werbung für die Region machen.
• Ein wichtiges Marketinginstrument ist das Internet. Eine neue Seite soll erstellt werden. Das Internet, das Medium der Zukunft, hat auch für zugewanderte Mitbürger eine Bedeutung. An einem solchen Auftritt mitarbeiten zu können, ist eine Integration ersten Ranges.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren.
Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens.
In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen.
Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe).
Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner.
Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren. Die Erfahrungen zeigen, dass diese vorrangig in solche Orte ziehen, in denen sie Nachbarn ihrer eigenen Herkunft finden, die ihre Muttersprache sprechen und bei denen sie sich zuhause fühlen. In Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) gibt es für die zugewanderten Mitbürger solche Wohnquartiere.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe) Ortsteile
Beschreibung
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg befindet sich die Samtgemeinde Elbtalaue, deren Schwerpunktort ist die Stadt Dannenberg (Elbe). Das Projektgebiet umfasst ebenfalls die Stadt Hitzacker (Elbe) und die Ortsteile.
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistischer Einwohnerwert
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
100
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe)
Beschreibung
Stadt Dannenberg (Elbe) und Ortsteile
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistische Auswertung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
stadt_dannenberg_karte.png
(29.49 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren.
Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens.
In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen.
Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe).
Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner.
Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Zwanzig Teilnehmer haben ihre Tätigkeit gefunden
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V." betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben dieses durchzuführende Projekt konzipiert: In der Kur- und Touristinformation Hitzacker (Elbe) und in der Gästeinformation Dannenberg (Elbe) sind hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalkapazität soll aufgestockt werden. Die neue Struktur wird die Qualifizierung- und Coachingmaßnahmen leisten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 Leben im Meer - Lebendige Inselgemeinschaft Juist (Teilprojekt 2)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dr. Tjark Goerges
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mikrokosmos Juist - Stärkung der Inselgemeinschaft durch Quartiersmanagement zur Sicherung der Daseinsvorsorge
Projektbeschreibung
Die Insel Juist wird auch "Töwerland", also Zauberland, genannt. Mit 1.593 Einwohnerinnen und Einwohnern zählt sie zu den kleineren Inseln. Die Juister Bevölkerung hat zunehmend mit der Belastung durch die steigende Anzahl der Gäste zu tun (in 2017 wurden knapp 1 Mio. Übernachtungen registriert), welche sich zwar positiv auf die wirtschaftlich Lage, aber negativ auf die Work-Life-Balance und das Gemeindeleben bzw. die Inselgemeinschaft auswirkt. Der Anteil der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern (hauptsächlich aus Polen) ist mit 430 Personen (28,3 %, Stand 2017) relativ hoch. Viele dieser Personen sind im Zuge der Saisonarbeit als Fachkräfte nach Juist gekommen und haben dann dauerhaft einen Job im Tourismus gefunden. Mit der Zeit hat sich so eine eigene Community etabliert. Allerdings sind die Überschneidungen und Berührungspunkte der beiden Gruppen auf Juist außerhalb des Arbeitslebens relativ gering und eine Zusammenführung wäre positiv.
Der Insel fehlt zudem zunehmend der Nachwuchs, da die Jugend im Zuge der Bildungswanderung die Insel verlässt und später aufgrund fehlender Perspektiven nur in wenigen Fällen zurückkehrt, u.a. aufgrund des Mangels an bezahlbarem Wohnraum und der hohen Lebenshaltungkosten - Auch nach und von Juist erfolgt der Großteil der Personen- und Gütertransporte mit der tideabhängigen Fähre. Dies begründet, neben anderen Faktoren, den Fachkräftemangel.
Die beschriebene Situation hat weitreichende Auswirkungen auf das Ehrenamt und das Vereinsleben und damit auch auf die langfristige Sicherung der Daseinsvorsorge. Das mit diesem Projekt aufzubauende Quartiersmanagement soll mit der Gemeinwesenarbeit die gesamte Inselbevölkerung aktivieren und zu einem funktionierendes Dorfleben beitragen. Dies geschieht exemplarisch und stellvertretend für die anderen Inseln; der Ansatz soll übertragbar sein. Das Dachprojekt (ebenfalls beantragt) übernimmt daher die insel- und themenübergreifende Vernetzung.
Die Auswahl der Schwerpunktsetzung kommt nicht von ungefähr: Die Inselgemeinde Juist arbeitet seit einigen Jahren bereits an dem Thema: Die im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt (BMBF) durchgeführten Workshops haben gezeigt, dass die Inselgemeinschaft insb. diesen Themenkomplex stärker in den Fokus nehmen will. Hieran soll angeknüpft werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
"Was für die Einheimischen gut ist, ist auch für die Touristen gut." - Mit dieser Maxime wurde 2017 das Lebensraumkonzept "Lebendiges Juist" unter Beteiligung der Bevölkerung erstellt, welches Handlungsansätze zur Erhöhung der Lebensqualität formuliert. Allerdings fehlt auf der Insel eine Ansprechperson, die sich um die Belange der Bürger kümmert und die gesamte Inselgemeinschaft im Blick hat, zu denen auch die Saisonkräfte und Personen mit Zweitwohnsitz auf Juist gehören. Im Zuge des einzurichtenden Quartiersmanagements mit starker Anbindung an die Inselgemeinschaft soll die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Lebensraumkonzept angeschoben werden, insb. aus dem Handlungsfeld "Inselgemeinschaft" bzw. damit verknüpfte Maßnahmen. Es sollen ehrenamtliche Initiativen und die zivilgesellschaften Selbstorganisation gestärkt werden, damit langfristig die Daseinsvorsorge aufrecht erhalten werden kann.
Mit der Einrichtung des Quartiersmanagementes (Inselbüro) sollen alle Juister aktiviert werden. Entsprechend ihrer Wünsche und Expertisen sollen sie sich selbst der Themen annehmen und ins Handeln kommen. Dabei soll das bisherige Engagement der Juisterinnen und Juister als Motor fungieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Inselgemeinde Juist
Beschreibung
Es handelt sich um die bebauten Ortsteile auf der Insel Juist (Hauptort, Loog, Ost- und Westende)
Einwohnerzahl
1593
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2019
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Juist
Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge
Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Juist
Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge
Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
28
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Juist
Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge
Sonstige: Ostfriesische Inseln
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100001V, Stand 07/2017
Projektgebiet: Juist
Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge
Sonstige: Ostfriesische Inseln
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
uebersichtskarte_juist.pdf
(158.37 KB)
lebensraumkonzept_juist.pdf
(3.32 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz greift die wesentlichen Merkmale auf: Die Bewohner und Bewohnerinnen stehen im Fokus und sie sollen nach Möglichkeit alle aktiviert werden. Das Quartiersmanagement soll die Bewohner in die Lage versetzen, ihre eigenen Alltagskompetenzen zu mobilisieren, das inseltypische Beziehungsgefüge soll wieder gestärkt und in den Mittelpunkt rücken und bürgerschaftliches Engagement, das Ehrenamt soll sich wieder stärker entwickeln. Eine stärkere Identifikation mit dem Gemeinwesen muss wieder in den Vordergrund rücken, damit die saisonal bedingten massiven Belastungen von der Gemeinschaft besser aufgefangen werden können. Es soll ein interkommunales Netzwerk zwischen den Bewohnern der beteiligten Inseln und jeweils insulare Netzwerke sowie breite Bündnisse zwischen den Bewohnern entstehen. Kooperationen sind gewünscht und werden gesucht und gefunden. Es sollen Anlaufstellen für Bewohner geschaffen werden, ihre Bedürfnisse, nicht konzentriert auf wenige Themen oder einzelne Zielgruppen stehen im Fokus. Unter Beteiligung der Bürger / aller Bürger sollen sowohl die Problemlagen erkannt und vergegenwärtigt werden, wie auch die Lösungsansätze. Die Beteiligung von Fachleuten und Wissenschaft geschieht allein unter der Maxime, dass das die Bürger fachliche Unterstützung finden, sich auf die eigenen Bedarfe konzentrieren können und Werkzeuge erarbeitet werden, die den Transformationsprozess unterstützen und verstetigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Mind. 50 % der Juister Bevölkerung sich beteiligt.
Kriterium
Beschreibung
In der Transformationsphase haben sich Gruppen von Aktiven gefunden, die die Entwicklung in die Hand nehmen. Es finden Aktionen für die Inselgemeinschaft statt, die gut besucht werden.
Kriterium
Beschreibung
Alle Gruppen auf Juist in den Prozess involviert sind.
Beschreibung
Bereits bestehende Strukturen auf Ehrenamtsbasis (v.a. Vereine) konnten gestärkt und verbessert werden; neue sind aufgebaut worden. Gemeinsame Aktionen, z.B.Feste/gemeins. sportliche Aktivitäten sind wieder zum festen Bestandteil des Insellebens geworden.
Beschreibung
Die Juister Akteure haben ein insulares Netzwerk gebildet, das sowohl themen- wie auch zielgruppenübergreifend die Belange der Inselgemeinschaft nachhaltig und eigenständig befördert.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Juist Stiftung - Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische und katholische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinner un Lue e.V. - Gemeinnütziger Verein zum Schutz und Förderung unserer Kinder
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
#sprachlernendesspiel 5.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Julian Mende
2. Kurzbeschreibung
Theater - Sprache - Integration
Projektbeschreibung
#sprachlernendesspiel ist ein Projekt, das ein Schuljahr lang Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunft mit theaterpädagogischen Mitteln die Deutsche Sprache vermittelt und dabei die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in ihrem Stadtteil ermöglicht. Der nächste Durchgang startet im August 2019 und endet im Juni 2020.
In den wöchentlichen Theaterproben und einer größer angelegten Abschlusspräsentation am Ende des Schuljahres erleben sie Selbstwirksamkeit mit theaterpädagogischen Mitteln. Neun Schulen aus Hannover und der Region mit insgesamt 10 Sprachlernklassen sind Projektpartner.
In den Theaterproben wird zu selbst gewählten Themen gearbeitet, die sich aus den Interessen der rund 160 Sprachlerner und deren Mitschülern ergeben. So kann natürlich das Thema Flucht im Fokus stehen, der Blick in die Zukunft geöffnet oder aber das eigene Verständnis von Demokratie und Teilhabe auf der Bühne verhandelt werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten pro Gruppe eine Szene, eine Collage oder ein Stück, das am Ende des Schuljahres als gemeinsame Präsentation in der großen Aula der Leonore-Goldschmidt-Schule aufgeführt wird.
Innerhalb einer Kooperation zwischen der Gesellschaft für Theaterpädagogik, der Leibniz Universität Hannover und der Leonore-Goldschmidt-Schule werden 20 angehende Lehrer für das Fach Darstellendes Spiel (Bachelor und Master-Absolventen des Studiengangs Darstellendes Spiel) in einer Lehrveranstaltung auf das Projekt vorbereitet. Die Studierenden werden befähigt, im Tandem Theaterworkshops mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren durchzuführen. Dieses Angebot geht über den regulären Unterricht hinaus; die Schule dient jedoch als ein wichtiger Bezugspunkt, um die neuen Sprachlerner zu erreichen.
Die 20 Studierenden arbeiten als freie Mitarbeiter und werden in regelmäßigen Evaluations- und Netzwerktreffen von einem freien Mitarbeiter, supervisorisch begleitet und in der Organisation unterstützt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunft haben wie alle in Deutschland lebenden Kinder das Recht, die Schule besuchen zu dürfen! Die Sprachbarriere als erste Hürde wird in Sprachlernklassen so gut wie möglich abgebaut. Das Lernen findet hier in der klassischen Klassenzimmer-Situation statt. Zwar sind die Klassen deutlich kleiner als Regelklassen, die Bedürfnisse dieser Schülerinnen und Schüler sind aber trotzdem sehr unterschiedlich. Manche besuchen zum ersten Mal im Leben die Schule, manche haben durch eine Fluchterfahrung Ängste, manche haben starke Konzentrationsschwierigkeiten, manche sind in ihrer Entwicklung viel weiter als andere, manche sitzen nun im Klassenraum mit anderen zusammen, die in ihrer Heimat als Feinde gelten.
Man könnte hier den Facettenreichtum der Schülerinnen und Schüler noch weiter ausführen, es wird aber deutlich, dass die intensive aber klassische Beschulung nur einen Teil der Entwicklungspotentiale fördern kann. An dieser Stelle setzt #sprachlernendesspiel an.
Um einen Eindruck der Arbeit zu erlangen, möchte ich auf den Aufführungstermin des diesjährigen Durchlaufs von #sprachlernendesspiel aufmerksam machen.
28.05.2019 - 11 Uhr in der Aula der Leonore-Goldschmidt-Schule, Mühlenberger Markt 1, 30457 Hannover.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Stadt und Hannover Region
Beschreibung
9 weiterführende Schulen in Hannover und der Region, teilweise im Gebiet der "sozialen Stadt", teilweise nicht.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
#sprachlernendesspiel ist partizipativ, aktivierend und bestärkt Schülerinnen und Schüler zur Formulierung ihrer Themen und Interessen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dieser Standard ist beim erfolgreichen Start des Projekts bereits erreicht
Kriterium
Beschreibung
die Schülerinnen und Schüler bei der Abschlusspräsentation auf der Bühne stehen und sichtbar werden
Kriterium
Beschreibung
die Eltern im Publikum sehen, wie ihre Kinder es schaffen, friedlich mit Vielfalt umzugehen und diese auf der Bühne als etwas Postives formulieren.
Vorhandene Strukturen
Die bereits bestehende Kooperation zwischen der Gesellschaft für Theaterpädagogik, der Leonore-Goldschmidt-Schule sowie der Leibniz Universität Hannover ist für das Projekt essentiell. Die im Vorfeld angebotene Lehrveranstaltung für Studierende hat sich im letzten Durchgang zu einem Wochenendseminar gewandelt, bei welchem viel stärker die gewonnene Expertise der letztjährigen Durchläufe im Mittelpunkt gestanden hat. Festgehalten werden soll am System, dass ein Bachelor- und ein Master-Studierender gemeinsam im Tandem arbeiten. Dieses „doppelte Lernen“ (Schüler lernt von Student, Student von Student) hat sich als bewährte Methode etabliert.
Die Leitung des Projekts ist ehrenamtlich und der Träger ist die Gesellschaft für Theaterpädagogik e.V. Ebenso ist das Vorbereitungsseminar in der Uni nicht im klassischen Lehrdeputat eingerechnet und ist somit ebenfalls ehrenamtlich. Wir nutzen die Strukturen der Universität und der Schulen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Leonore-Goldschmidt-Schule Hannover Mühlenberg
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Migration von 20 Flüchtlingen im Problemviertel Kaltenmoor in Lüneburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jens Niemann
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ausrüstung und gezielte Weiterentwicklung im Rahmen von Sport
Projektbeschreibung
Der FC Dynamo Lüneburg e.V. ist seit mehreren Jahren aktiv bei der Integration von ausländischen Mitbürgern unterwegs. Seit dem Frühjahr 2015 nahm und nimmt unser Verein zudem eine Vielzahl von Migranten aus Afghanistan, Irak, Syrien und Somalia auf und gibt ihnen die Möglichkeit, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen.
Die Mitgliedschaft ist für die Flüchtlinge kostenfrei und der Verein übernimmt alle Kosten für Erstausrüstung wie Fußballschuhe, Trainingsanzüge und Trikots. Auch übernimmt der Verein die Kosten für die Anmeldungen beim NFV zur Beantragung von offiziellen Spielrechten in Niedersachsen. Zudem mussten und müssen verstärkt Trainingsmaterialien wie Bälle, Leibchen, Netze etc. angeschafft werden, um die erhöhte Belastung der Materialien anzugleichen.
Auch übernehmen wir den unentgeltlichen Transport aus verschiedenen Flüchtlingsunterkünften zum Trainingsgelände und an den Spieltagen.
Derzeit trainieren beim FC Dynamo Lüneburg 20 Flüchtlinge im Alter zwischen 16 und 30 Jahren.
Nunmehr wurde ein weiterer Schritt getan. Es wurden zusätzliche Räumlichkeiten bei der LSV im Stadtteil Kaltenmoor angemietet, um insbesondere Materialien für Flüchtlinge in separaten Räumen und in den Räumen in verschließbare Schränke unterzubringen.
Das neue Gelände in der Schützenstraße in Lüneburg ermöglicht zudem ein sportliches Angebot für Leichtathletik für Migranten. Dazu wird es eine Betreuung von einem Trainer geben. Die Spielstätten müssen für den erhöhten Nutzungsanteil mit Zäunen, Fangnetzen und Flutlicht ausgestattet werden. Für dieses Projekt werden zusätzliche Projektkosten in Höhe von ca. 10.000,-€ benötigt. ca. 1.500,- € davon hat der FC Dynamo Lüneburg bereits als Eigenbeitrag zusammenbekommen, 500,- € sind von der Volksbank Lüneburg bewilligt und ein Antrag für 2.000,- € liegt bei der Sparkassenstiftung Lüneburg.
Wir würden uns freuen, wenn es von Ihnen dafür eine weitere anteilige Unterstützung geben könnte.
Ziel des Projektes:
Die 20 Migranten im Problemviertel direkt mit Sportmaterial- und möglichkeiten zu versorgen, ohne sie mit großem Aufwand an andere Stellen in der Stadt zu bringen und somit auch ein Gemeinschaftsgefühl zur direkten Umgebung zu erzeugen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
20 Flüchtlinge wurden seit 4 Jahren betreut und mit dem Nötigsten ausgestattet. Einige haben inszwischen eine Ausbildung, andere eine Arbeit und manche sind noch bei den Basisdeutschkursen.
Im Problemviertel Kaltenmoor (weil sehr hohe Ausländerdichte in Lüneburg) gibt es aber kaum direkt Angebote für Sport und Einbindung des Umfeldes.
Deswegen hat sich der FC Dynamo entschlossen, direkt in das Viertel zu ziehen und direkt vor Ort das Sportangebot anzubieten. Allerdings ist das vorhandene Gelände nur unzureichend ausgerüstet.
Die Sport- und Rasenflächen müssen überarbeitet werden und es müssen verschließbare Räume durch Überarbeitung geschaffen werden und verschließbare Schränke angeschafft werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Lüneburg - Stadtteil Kaltenmoor
Beschreibung
Stadtteilbezeichnung - der Stadtteil wird durch eine Bahnlinie und große Straßen etwas abseits der Altstadt abgegrenzt
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lüneburg hat ca. 75.000 Einwohner, davon sind ca. 8.000 im Projektgebiet
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kaltenmoor.jpg
(125 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
insbesondere wollen wir den Migranten die Möglichkeit bieten, in ihrem Wohnumfeld auch Sport zu treiben, ihre Familien mit zum Sport zu bringen und vor Allem über dieses Zusammenkünfte mit den Deutschen oder schon länger in Deutschland lebenden Ausländern (Russen, Türken etc.) gemeinsame Freizeit verbringen und damit sprachliche Hürden überbrücken, Kontakte knüpfen und damit das Lebensgefühl stärken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
nachhaltiges Bleiben der Migranten in der Gemeinschaft
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On