Quartier Englisches Viertel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Doris Zinnecker
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
Interkulturelle Begegnung an der Aue
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Hallemann
2. Kurzbeschreibung
Interkulturelle Begegnung an der Aue
Projektbeschreibung
Das Wohngebiet Aue/Kastanienplatz in Herzberg am Harz hat in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren und entwickelt sich immer mehr zu einem problematischen Bezirk mit Konflikten in der Nachbarschaft.
In dem genannten Wohngebiet ist der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren gestiegen. Da die Bewohner*innen noch nicht ausreichend von sozialen Angeboten vor Ort erreicht werden können, kommt es immer wieder zu Problemen und Konfliktpotentialen.
Das beantragte Projekt soll als niedrigschwelliges Angebot, verortet zentral im Einzugsgebiet, die Unterstützungslücke schließen und das Miteinander von Migranten*innen und Einheimischen sowie verschiedenen Migrationsgruppen untereinander stärken.
Im Aufbau des Projektes wird im 1. Schritt ein offenes Beratungsangebot geschaffen sowie ein Begegnungsraum für die Bewohner*innen entstehen, der den Menschen im Einzugsgebiet als zentraler Anlaufpunkt für sämtliche Fragestellungen dient. Das „Aue-Begegnungscafe“ ist dabei unabhängig von Alter, Problemlage, Einkommenssituation etc. für alle Ratsuchenden niedrigschwellig zugängig.
Durch das Aue-Begegnungscafe wird ein Kontakt zur Zielgruppe hergestellt und ein Bild der vorhandenen Problemlagen, aber auch auf Wünsche und Potentiale der Bewohner*innen sichtbar. Über gute integrierte Migranten*innen, die als Multiplikatoren*innen eingesetzt werden, soll ein leichterer Zugang zu Migranten*innen mir sprachlichen Problemen oder Sorgen gelingen.
Durch sich häufende Nachfragen und Problemstellungen im Beratungsangebot, kann aufgezeigt werden, in welchem Bereich Maßnahmen oder besonders Aufklärung z.B. in Form von Fachvorträgen oder Aufklärungsveranstaltungen ggf. in verschiedenen Sprachen nötig sind.
Durch Umfragen unter den Bewohner*innen, nach ihren Wünschen bzw. danach, welche Angebote und Aktivitäten sie selber für ein gelingendes Miteinander für nötig halten, sollen stets Angehörige aller Kulturkreise sowie Einheimische in die Fortentwicklung des Projektes einbezogen werden.
Die Maßnahme wird in den Räumen des Stadtteiltreffs Kastanienplatz der Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH verortet. Hier wurden in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern sowie Mietern selber, bereits Angebote für die Bewohner*innen der eigenen Mietwohnungen geschaffen, z.B. gemeinsames Kaffee trinken und Bingo spielen. Die bereits vorhandenen Strukturen sollen durch die beantragte Maßnahme örtlich und inhaltlich ausgeweitet und mit professioneller Struktur unterstützt werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Wohngebiet an der Aue genießt in Herzberg am Harz keinen guten Ruf und ist zum Wohnen unattraktiv geworden. Dieser Entwicklung soll durch die beantragte Maßnahme ein Stück weit entgegengewirkt werden.
Insgesamt leben in Herzberg am Harz 13.073 Einwohner der Migrationsanteil liegt bei 8,91%. Im Einzugsgebiet Aue ist ein höherer Migrationsanteil ersichtlich. In der Wohnanlage Kastanienhof zeigt sich das für Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH, Vermieter größerer Wohneinheiten im Einzugsgebiet, auch in der Anzahl der Interessenten.
Sei es generell Ziel der Wohngesellschaft, die Einwohnerschaft möglichst heterogen zu gestalten, gestalte sich das in der genannten Wohneinheit immer schwerer.
Durch den höheren Migrationsanteil entstehen Konfliktpotentiale zwischen Migranten*innen und Einheimischen auf der einen Seite und Migranten*innen unterschiedlicher Herkunftsländer untereinander auf der anderen Seite.
Besonders durch Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre, zunächst besonders aus Syrien, aktuell besonders häufig aus der Ukraine gestalten sich Kommunikation, Austausch und ein Miteinander schwierig, nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren. Besonders Alltagskonflikte entstehen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen häufig. Unter Einheimischen entstehen Vorurteile.
Die Bewohner*innen werden von sozialen Angeboten vor Ort noch nicht ausreichend erreicht. Gründe liegen sowohl in sprachlichen Problemen, als auch in einer hohen Hemmschwelle und Unkenntnis über das Hilfesystem vor Ort.
Für einen besseren Zugang zur Zielgruppe sowie den Abbau des Konfliktpotentials sind Niedrigschwelligkeit sowie der Einsatz von Multiplikatoren*innen nötig.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz
Beschreibung
Das Einzugsgebiet besteht aus den Wohngebieten "Kastanienplatz" und "Aue" nahe Kernstadt und Bahnhof Herzberg am Harz. Die Hauptstraßen, des Projektgebietes sind Northeimer Straße, Kornstraße, Siemensstraße (Aue) und
Kastanienplatz (Kastanienplatz). Das Gebiet gehört offiziell zur Kernstadt von Herzberg am Harz, Aue und Kastanienplatz werden allerdings auch als nichtamtliche Stadtteile geführt. Das Gebiet ist nahe des Bahnhofs, auch die Innenstadt ist noch fußläufig oder mit dem Bus erreichbar. Bewohner*innen werden dennoch nicht ausreichend von den Angeboten im Stadtgebiet sowie Umland erreicht, daher wird das Projekt direkt im Quartier, im Stadtteiltreff verortet.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Beruht auf Schätzungen. Das Projektgebiet ist ein Teil der Kernstadt Herzberg am Harz. Hier waren Januar 2023 8.807 Einwohner gemeldet.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastnienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastanienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
(Quelle Zahl der Gesamtstadt: Stadt Herzberg am Harz)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
aue_herzberg.jpg
(55.75 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Für die Bewohner*innen des Einzugsgebiets wird eine Anlauf- und Unterstützungsstelle direkt in ihrem Wohngebiet eingerichtet. Niedrigschwelligkeit, kurze Wege und eine Ansprechperson vor Ort sollen den Zugang zu Hilfsangeboten erleichtern. Darüber hinaus soll das Angebot "Aue-Begegnungscafe" einen Ort zum Kennenlernen, Austauschen, Beisammensein für die Bewohner*innen darstellen.
Die Bewohner*innen sollen zum Austausch miteinander motiviert werden und im weiteren Projektverlauf dazu inspiriert werden, eigene Ideen und Kompetenzen in die Ausgestaltung der Maßnahmen mit einzubringen.
Die Vielfältigkeit der Kulturen im Einzugsgebiet bietet die Chance, neues Kennenzulernen, Potentiale zu nutzen und gemeinsam neue Aktivitäten zu entwickeln. Unter Einbezug dieser Bewohner*innen, z.B. besonders gut integrierter Einwohner*innen, die als Multiplikatoren*innen für Angehörige ihres Kulturkreises wirken können, da sie einen leichteren Zugang zu weiteren benachbarten Personen haben und über die sprachliche Kompetenz verfügen, sollen weitere Personen erreicht werden und später weitere Austausch-Angebote entstehen, die diese selbstständig- oder mitgestalten können. Dies könnten z.B. sein: Flohmärkte, Internationales Frühstück, Urban Gardening etc.
Durch Stärkung der Eigenkompetenzen der Bewohner*innen und ihres Miteinanders ist eine Etablierung dieser aus Eigeninitiative entstehenden Angebote und Verselbstständigung über den Projektzeitraum hinaus wünschenswert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Befragung und direkten Kontakt sind die Bedarfe, Wünsche und Potentitale der Bewohner*innen bekannt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich selber in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten ein und setzen ihre eigenen Vorstellungen bei der Gesaltung kleinerer Veranstaltungen (z.B. Straßenfeste) um
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen bringen sich aktiv in die Projektgestaltung mit ein und nutzen persönliche und räumliche Ressourcen
Kriterium
Beschreibung
Die Begegnungsstätte sowie gemeinsame Veranstaltungen dienen dem Austausch und fördern die Nachbarschaft. Durch selbst gestaltete Aktivitäten verbessert sich das Miteinander
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule Osterode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Ev.luth. Kirchenkreis Harzer Land
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff im Kastanienplatz wird bisher von Ehrenamtlichen und einzelnen Mieter*innen gestaltet. Die Bereitschaft der übrigen Bewohner*innen zur Mitgestaltung des Angebotes ist jedoch noch nicht ausreichend vorhanden. Durch das Projekt soll die Entwicklung der Partizipation der Bewohner*innen angeschoben werden und für die Zukunft eine sich etablierende Struktur geschaffen werden. Durch Netzwerkarbeit vor Ort sollen diese Strukturen auch in Zukunft professionell unterstützt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit in der Samtgemeinde Hesel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Uwe Themann
| Funktion | Hauptverwaltungsbeamter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufbau eines Netzwerkes zur Förderung von Gemeinschaften unterschiedlichster Art.
Projektbeschreibung
Das Projekt soll allgemein zur Stärkung des Gemeinwesens beitragen und den deutlich zunehmenden negativen Entwicklungen entgegenwirken. Die Herausforderungen durch den spürbaren Rückgang von Menschen, die sich ehrenamtlich für Andere einsetzen, aber auch das zurückgehende Verständnis und die Motivation sich sozial ausgerichteten Gemeinschaften anzuschließen und sich aktiv zu beteiligen, machen eine professionell ausgerichtete Netzwerkarbeit erforderlich. Die Bündelung von vorhandenen Strukturen und das Zusammenführen und Fördern von unterschiedlichen Fachlichkeiten und Stärken soll das teilweise noch vorhandenen Konkurrenzdenken von Einzelnen, aber auch Interessensgruppen, abgebaut werden. Vielfältige Gemeinschaften im sozialen, kirchlichen, kulturellen, sportlichen oder anderen Bereichen sollen geschaffen oder unterstützt werden, damit möglichst viele Menschen entsprechend ihrer persönlichen Grundhaltung angesprochen werden können. Die Bedeutung von zwischenmenschlichen Begegnungen sollen angesichts der digitalen Reizüberflutung herausgestellt und hierfür geworben werden. Die zunehmende Zahl von Menschen, auch gerade im Kindes- und Jugendalter mit psychischen Belastungen sollen durch konkrete Angebote aufgefangen werden, die klare Alternativen zur individuellen und rein konsumorientieren Ausrichtung aufzeigen. Kurzweilige ein- und mehrtägige Aktionen, die mit scheinbar "banalen Inhalten" arbeiten und den Blick für das wirklich Wesentliche öffnen sollen. Das Zusammenführen von Menschen unterschiedlichsten Alters, der Herkunft, ihres sozialen oder gesellschaftlichen Standes sollen umgesetzt werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Zusammenleben hat sich in den vergangenen Jahren auch in unserer ostfriesischen ländlich geprägten Gemeinde stark verändert. Nach dem massiven Strukturwandel vor einigen Jahrzehnten von einer durchgehend bäuerlich geprägten Lebenssituation muss seit einigen Jahren eine zunehmende Verkümmerung von sozialen und nachbarschaftlichen Kontakten festgestellt werden. Dies führt auch zu einer zunehmenden mangelnden Bereitschaft sich aktiv ehrenamtlich einzubringen und Vereine und Gruppen bekommen Nachwuchsprobleme sowohl hinsichtlich der Mitgliederschaft, aber auch bei der Sicherstellung ihrer Angebote. Das Gemeinwesen verändert sich und gerade ältere, kranke und Menschen mit Handikaps, aber auch Kinder, Jugendliche und sozial wie finanziell Benachteiligte sowie Menschen aus fremden Kulturkreisen können nicht mehr ausreichend aufgefangen werden.
Die Samtgemeinde Hesel hat bereits frühzeitig begonnen, der Gemeinwesenarbeit einen besonderen Stellenwert mit der Bereitstellung von Haushaltsmitteln gesondert für Aktivitäten in diesem Bereich einzuräumen. Diese Mittel werden jedoch ausschließlich für anfallende Sachkosten verwendet. Durch ein ausgeprägtes ehrenamtliches Engagement war es letztlich nur möglich, diese Mittel sehr effizient einzusetzen. Aufgrund der dramatischen Entwicklungen in der Pandemiephase in den letzten drei Jahren haben sich die Herausforderungen jedoch derart verschärft, dass ein Wiederanknüpfen und ein Ausbau dieser Aktivitäten nur mit einer professionell und hauptamtlich betrieben begleitenden Netzwerkarbeit möglich ist.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Hesel
Beschreibung
Das Projekt bezieht sich auf das Gebiet der Samtgemeinde Hesel unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Strukturen und besonderen Problemstellungen in einzelnen Ortsteilen bzw. Siedlungen. Das Gebiet umfasst ca. 84 qkm².
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietskarte_sg_hesel.jpg
(16.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Marien-Kirchengemeinde Holtland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Andreas-Kirchengemeinde Firrel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Liudgeri-Kirchengemeinde Hesel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Sankt-Nikolai-Kirchengemeinde Stiekelkamperfehn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - freikirchl. Gemeinde Firrel (Baptisten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK SG hesel, ASB KV Leer, Sozialverbände in der SG Hesel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen und Oberschule "Kloster Barthe" in der SG Heseli
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und kulturell ausgerichtete vereine in der SG Hesel
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Förderung des Gemeinwesens bekommt für unsere Samtgemeinde eine immer wichtigere Bedeutung für den Grad der Wohnzufriedenheit unserer Bevölkerung. Die allgemein zunehmenden Herausforderungen für die Kommunen auch angesichts eines gewachsenen Anspruchsdenkens der Bevölkerung sind nur durch kreative Lösungen finanzierbar. Die Bedeutung der Gemeinwesenförderung hat die SG Hesel schon früh erkannt und stellt seit über 10 Jahren ges. für diesen Bereich entspr. HH-Mittel zur Verfügung.
11. Medien
Videos
lokomotive_2.jpg
(1.85 MB)
harz_2_2.jpg
(1.25 MB)
zetel_1.jpg
(1.47 MB)
steern_1.jpg
(1.74 MB)
ditzumerverlaat1.jpg
(1.38 MB)
schulaustausch_frankreich_2011.jpg
(492.22 KB)
kurbelfaehre.jpg
(1.19 MB)
Aufsteller
gemeinwesenarbeit_in_der_sg_hesel.jpg
(54.18 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ich.Du.Wir. - Gemeinsam besser!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabrina Schönefeld
| Funktion | Fördermittelmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Kümmerer" für Gemeinsam besser
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht der Aufbau der Gemeinwesenarbeit und die Schaffung einer nachhaltigen GWA-Struktur für alle Bewohner/innen in der Gemeinde Lehre.
In der Gemeinde Lehre gab es 2015 einen großen Zustrom an Geflüchteten. Daher leben hier Menschen aus 81 Nationen. Durch die Corona-Pandemie hat eine Integration dieser Menschen kaum und unter sehr erschwerten Bedingungen stattfinden können. Dies hat dazu geführt, dass sich immer mehr isoliert wurde und ein friedliches Zusammenleben im Quartier nicht mehr stattfindet. Durch gezielte und aktivierende Befragungen aller Bewohner/innen werden Interessen und Bedürfnisse ermittelt und analysiert. Mit Hilfe des Vereins Willkommen in Lehre e.V. werden Treffpunkte geschaffen, die genügend Raum für niedrigschwellige Begegnungen, Austausch und Beratungsmöglichkeiten bieten. Insbesondere Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte benötigen besondere Unterstützung (z.B. in Form von Sprachkursen). Bereits vorhandene Ressourcen werden aktiviert und bereits vorhandene Kontakte zu Institutionen, Vereinen, kirchlichen Gruppen und sozialen Partnern genutzt und weiter ausgebaut. Auch der Aufbau einer Nachbarschaftshilfe wird angestrebt.
Durch das Miteinander wird Konflikten, Gewalt, Vorurteilen und Ausgrenzung entgegengewirkt, ein positives Miteinander gefördert und die Integration verschiedenster Bevölkerungs- und Interessengruppen gestärkt. Eine enge Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde, dem Integrationsamt, den Bildungsträgern und der Verwaltung ist hier besonders wichtig, um den Aufbau der GWA-Strukturen zu stärken und deren Wichtigkeit zu verdeutlichen.
Begleitet werden soll dieser Prozess durch eine sozialpädagogische Fachkraft. Sie ist "Kümmerer" direkt vor Ort und erfüllt eine Vernetzungs-, Beratungs-, und Vermittlungsfunktion für alle Bewohner/innen.
Mit den Mitteln aus dem Projekt werden wir die Stelle des "Kümmerers" in Form eines Sozialarbeiters/ einer Sozialarbeiterin besetzen. Dieser wird sofort nach Projektstart die dringend notwendigen Aufgaben im Quartier aufnehmen und alle Beteiligten koordinieren.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Lehre hat, nicht so sehr wie viele andere Kommunen im ländlichen Raum, mit Problemen in Bezug auf demografischen Wandel, Strukturwandel oder Leerstand zu kämpfen. Jedoch bringt der hohe Zuzug von Geflüchteten in 2015 auch für die Gemeinde Lehre große Herausforderungen mit sich. Ein großer Teil der Unterkünfte befindet sich am äußeren Rand der Ortschaft Lehre gelegen. Dadurch ist eine Isolation der dort Untergekommenen entstanden.
Eine weitere Sammelunterkunft befindet sich im Ortskern von Lehre. Trotz der Nähe zum Ortskern konnte eine Isolation der dort lebenden Menschen nicht verhindert werden. Auch in den übrigen Ortschaften sind vereinzelt Geflüchtete untergekommen. Die Kriminalisierung nimmt stetig zu und auch Sprachbarrieren stellen eine große Herausforderung dar. Das Misstrauen der in der direkten Nachbarschaft lebenden Menschen wächst und die Integration gestaltet sich zunehmend schwieriger.
Hinzu kommt, dass die zuständige Ausländerbehörde in Helmstedt mit dem ÖPNV schwer erreichbar ist- Die Bewohner/innen sind dadurch auf sich alleine gestellt und von staatlichen Unterstützungsleistungen abgehängt. All diese Problematiken wurden zunächst durch die Coronapandemie verstärkt. Im Februar 2022 kam der Ukrainekrieg dazu und damit verbunden ein weiterer Zustrom von Geflüchteten. Der Verein Refugium Flüchtlingshilfe e.V. aus Braunschweig sowie der Verein Willkommen in Lehre bieten ehrenamtlich und auf freiwilliger Basis Unterstützungsangebote an. Allerdings reichen diese bei Weitem nicht mehr aus. Es wird dringend eine hauptamtliche Unterstützung benötigt, die eine verlässliche Anlauf- und Vernetzungsstelle für alle Bewohner/innen vor Ort schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ortschaft Lehre
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Ortschaft Lehre.
Einwohnerzahl
4255
Quelle / Anmerkungen
Haushaltsplan 2023
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_alles.png
(504.4 KB)
kartenausschnitt_lehre.png
(1.58 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ich.Du.Wir. – Gemeinsam besser! Unter diesem Grundsatz stehen die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner:innen im Mittelpunkt. Dies schafft eine Möglichkeit für alle sich aktiv an der Gestaltung Ihrer Nachbarschaft zu beteiligen. Die Ortschaft Lehre und auch die umliegenden Dörfer sind für die Geflüchteten Menschen wichtige „Ankunftsorte“ geworden. Nun ist es an der Zeit, die Geflüchteten besser in den Alltag zu integrieren, ihnen Hilfeleistungen anzubieten, um für sie ein vertrautes Umfeld zu schaffen. Denn nur in einem vertrauten Umfeld öffnen sich Menschen und sind bereit, Dinge zu verändern, neues auszuprobieren und gemeinschaftlich etwas zu gestalten. Hierbei sind Gespräche auf Augenhöhe ein wichtiges Werkzeug. Auch ehrenamltich Engagierte spielen hier eine große Rolle und sind ein großer Multiplikator. Es soll eine Anlaufstelle für alle geschaffen werden, mit Hilfe derer bestehendes Mistrauen, Vorurteile und rassistische Haltungen hinterfragt und abgebaut werden. Dabei werden bereits vorhandene Ressourcen (z.B. Vereine, Ehrenämter, Kirchengruppen) eingebunden und genutzt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedürfnisse/ Interessen der Bewohner/innen werden durch aktivierende Befragungen ermittelt, es zahlreiche Rückmeldungen gibt und sich beteiligt werden möchte; Bewohner/innen haben "Kümmerer" als Anlaufstelle für Anliegen
Kriterium
Beschreibung
bereits vorhanden Ressourcen werden in die Umsetzung der Kontakt- und Beratungsstelle eingebunden und ergänzt; Vereine bringen sich ein
Kriterium
Beschreibung
Soziale Vorurteile und Mistrauen werden überwunden; Kommunikation zwichen den kulturell unterschiedlichen Menschen findet statt
Beschreibung
sich die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Kulturen entspannen, gegenseitige Akzeptanz/Toleranz gestiegen ist; Anlaufstelle für alle wird genutzt und es findet ein regelmäßiger Austausch statt. Synergien werden genutzt
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Flechtorf sowie deren Aussenstelle Essenrode, Grunschule Lehre, Oberschule Lehre
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch den „Kümmerer“ wird eine Struktur von Vernetzungen geschaffen, die im Nachgang zur Förderung aufrecht erhalten werden kann bzw. aufrecht erhalten werden soll. Da eine GWA Struktur einem stetigen Wandel unterliegt, wird hierfür eine dauerhaft hauptamtlich tätige Person benötigt. Das Projekt erhält Unterstützung durch die Politik, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen ist, dass die Mittel zur Weiterbeschäftigung des Kümmerers“ hierfür dann im Haushalt bereitgesetellt werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
3 NaVaLi Oasen-Projekt, Teilprojekt 3 (List Nord/Ost)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Steckert
| Funktion | Projektleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stärkung und frischer Wind für die GWA im Stadtbezirk Vahrenwald-List zur solidarischen Entwicklung dreier unterschiedlicher Nachbarschaften - zwei mit zum Teil stark erhöhten sozialen Bedarfen.
Projektbeschreibung
#Fortsetzung zu TP2#
Das professionell angeleitete Spiel ermöglicht Sozialräumliches Arbeiten, Aktivierung und Netzwerkarbeit, Empowerment, partizipatorische Planung, Projektentwicklung, Learning by Doing, erlebnisorientierten Selbsterfahrung (z.B. durch die für den gemeinsamen Spielerfolg wichtige, zeitweise Übernahme bestimmter funktionaler Rollen durch die Spieler*innen) und nachhaltigen Entwicklung in Gemeinschaft ebenso. Es dient als Impulsgeber oder Katalysator für Selbstorganisationsprozesse der Nachbarschaften, Wertschöpfung aus Vielfalt und Differenz und hilft bei der Auflösung von Konfliktpotenzialen.
Jeder der vier Spiel-Zyklen ist unterteilt in je sechs angeleitete Phasen (s. unter Ziele/ Maßnahmen), in denen gemeinsam „Oasen“ - vielfältige Aktionsräume der gemeinschaftlichen Entwicklung in der Nachbarschaft - geschaffen werden. Insgesamt sollen bis zu 1200 Menschen direkt beteiligt und bis zu 4500 indirekt erreicht werden. Übergreifende Veranstaltungen unterstützen das Kennenlernen der „fremden“ Nachbarschaftskulturen untereinander, gegenseitige Unterstützung der Nachbar*innen und Synergieeffekte zur ganzheitlichen Entwicklung. Die Kooperation mit Schulen, bietet Möglichkeiten, junge Menschen im Rahmen dieses Projektes an die aktive Verantwortungsübernahme für die Entwicklung ihres Stadtbezirks heran zu führen und diese zu ermöglichen.
Hauptanliegen des Projektes ist es, in den fokussierten Sozialräumen (insbesondere in TP2, 3) Zugänge zu den Bewohner*innen in ihren unterschiedlichen Lebenswelten zu öffnen, mit ihnen herauszufinden, was sie bewegt und sie mit darin zu unterstützen, eigene und gemeinschaftliche Veränderungsideen zu entwickeln, umzusetzen und ihre Potenziale in Verbindung mit anderen zu entfalten. Gefördert werden dabei sozialer Zusammenhalt, Entwicklung von Zukunfskompetenzen, Stärkung der Integration, Partizipation und gesellschaftlichen Teilhabe. Das NaVaLi Oasen-Projekt integriert sich vor Ort in den Alltag der Bewohner*innen und die vorhandenen, sozialen Infrastrukturen der drei Quartiere und des Stadtbezirks. Im besten Falle gelingt dem Bezirks-System durch das neue Zusammendenken der Möglichkeiten, Impulse und die katalysatorische Wirkung dieses Projektes gemeinsam eine ganzheitliche Verbesserung sozialer Verhältnisse im Bezirk. Die soziale Arbeit in Vahrenwald-List bekommt durch Integration dieses speziellen GWA-Ansatzes in jedem Fall frischen Wind, der ggf. auch über die Bezirksgrenzen hinaus wirken kann.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Nachbarschaft List Nord/Ost (TP3) ist der soziale Entwicklungsbedarf dauerhaft kritisch hoch. Im Quartier sind zwei "Mikrogebiete mit besonderem sozialen Handlungsbedarf" ausgewiesen.
Strukturell; bzgl. der schlechten Situation in den Wohnblöcken, des überdurchschnittlich hohen Anteils Kinder und Alleinerziehender entspricht das Quartier dem angrenzenden BZ Sahlkamp (Einstufung „Soziales Zusammenleben“). In diesem Zuzugsgebiet ist eine Verbesserung der Situation ist nicht absehbar. Ein Antrag des Bezirksrates zum Bau eines dringend benötigten Jugend-/Familienzentrums wurde nicht genehmigt. In diesem Quartier, ist die Herausforderung erfolgreicher Integration am höchsten. Bis zu 90 Sprachen werden hier gesprochen. Große soziale Herausforderungen durch das beengte Zusammenleben in der isolierten Hochausbebauung führt bei zunehmenden äußeren gesellschaftlichen und globalen Krisen zu psychischen Belastungen, zu Spaltungen in der Gesellschaft und zur Schwächung demokratischer Strukturen.
Vorhandene Kompetenzen der Menschen bleiben unentdeckt, Ressourcen, die im Zusammenspiel individuelle und kollektive Entwicklung ermöglichen könnten, bleiben isoliert. Es fehlen Beteiligungssysteme, die den Bewohner*innen helfen, ihre Ideen zu entfalten, Kompetenzen einzubringen, ihre Quartiere positiv mit auszugestalten und Selbstwirksamkeit zu erfahren, wichtige neue Verbindungen zu knüpfen. Es braucht neue diversitäts-sensible, starke Impulse, im GWA-Rahmen für eine Öffnung des Quartiers zur nachhaltige Selbstorganisationsprozesse.
Auf dieses Gebiet wird das NaVaLi, in enger Kooperation mit dem GWA-Mitarbeiter der LHH u.a etablierten Akteur*innen, die größte Energie legen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover List Nord/Ost
Beschreibung
Gorch-Fock-Straße, Hinrichsring, bis Hebbelstraße, Kanal ist nördlich die Grenze. Das Constantin-Viertel, wo geförderte Sozialwohnungen entstehen, soll ebenfalls noch mit in das Aktionsgebiet einbezogen einbezogen werden.
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021), Einwohnerzahl Stadtbezirks 71 TSD Einwohner*innen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Einordnung bis 18 J.; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Einordnung bis 29 J.; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
46
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021); angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
navali_tp3_2023.png
(3.17 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
## Fortsetzung vom TP2 ##
Bei den Bewohner*innen vor Ort, in der Nachbarschaft setzt NaVaLi an. Hier gibt es Träume und Wünsche. Genau hier unterstützt NaVaLi die professionelle Gemeinwesenarbeit mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu erhöhen und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. NaVaLi zahlt in die GWA-Strategie der LHH ein indem es sich in Bereichen mit besonderem sozialen Entwicklungsbedarf einsetzt, in denen ein hoher Anteil der Bewohner*innen über ein geringes Einkommen verfügt und/oder Transferleistungen bezieht und viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus ganz unterschiedlichen Nationen leben. Ankommensorte von Flüchtlingen, so wie in TP3 (GoHin) und TP2 (Vahrenwald-Büssi). Dieser Arbeitsansatz der Gemeinwesenarbeit ermöglicht NaVaLi eine unmittelbare und flexible Reaktion auf die sich bewegenden Strömungen und aktuellen Situationen im jeweiligen Quartier. Der Zielgruppen übergreifende Ansatz wird genutzt, um Brücken zu bauen -auch zwischen den Nachbarschaften im Stadtbezirk Vahrenwald-List. *angewendete Methoden könnten z.B. sein: Dialogue, Open Space, World-Café, Übungen aus Theorie U, Prototyping aus DesignThinking, Service-Learning (OECD Lernkompass), Achtsamkeitspraxis (MBSR), traumainformierter transparente Kommunikation, Navigator Zukunftskompetenzen, GFK Gewaltfreie Kommunikation, Social Witnessing, diverse online-Tools, etc.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen haben ihre Wünsche und Idee auf dem Traumbaum geäußert und wollen 3-5 Projekte pro Oasen-Spiel umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Es ist sicher gestellt, dass die Teilnehmer*innen in ihren Selbstorganisation (Projektgruppen) regelmäßig begleitet werden und notwendige Unterstützung erhalten.
Kriterium
Beschreibung
In der Erkundung der NAchbarschaft werden gemeinsam Potenziale der Nachbarschaft erhoben und dokumentiert. Ein Unterstützernetzwerk wird aufgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Es wird gemeinsam eine Übersicht der Bezugsgruppen/ Stakeholder des Nachbarschaftsprozesses erstellt und das NEtzwerk über drei Jahre auf- und ausgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Es finden Projekte in drei Quartieren des Bezirks statt. Alle Ebenen werden einbezogen. Es finden enge Kooperationen mit den Akteur*innen sozialer Arbeit in den Gebieten. statt. Teilnahme der Projektleitung an den jeweiligen Stadtteilrunden.
Beschreibung
Alle Bewohner*innen sind eingeladen und können weitere PErsonen mitbringen.
Beschreibung
Bei den initiierten NaVaLi-Projekten der Bewohner*innen wird es sich grundsätzlich um Gemeinschaftsprojekte handeln.
Beschreibung
Das Projekt selber bildet in Zusammenarbeit Strukturen. Aus den Oasen-Spielen werden Oasen der Nachbarschaft entstehen. Die Strukturen der besthenden GWA werden in Spiel gebracht und ggf. ausgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Die NaVaLi-Projektleitung wird regelmäßig zum Austausch und zur Vorstellung der Projektentwicklungen an den Stadtteilrunden teilnehmen, zu denen die Mikrobezirke gehören.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Vahrenwald-List, Bezirksbürgermeister Thorsten Baumert und Bezirksratsmitglieder der Fraktionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager Vahrenwald-List, Adem Öktem
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH FB Senioren - offene Seniorenarbeit udn Beratung -
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS Büssingweg, Vahrenwald, diverse Kontakte: Schulleitung, Didaktische Leiterin, Lehrer*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS List, Schulleiterin Petra Hoppe und diverse Lehrer*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Brüder Grimm, List Nord-Ost, Schulleiter und Leiter Ganztagsbertreuung der Diakonie Leif-Eric Otten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lister Kirchen, Vorstand und Pastorin*nnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Durch die Arbeit der letzten 5 Jahre im Stadtbezirk und persönliche Kontakte der Ehrenamtlichen haben wir sehr viele direkte und indirekte Kontakte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro, Leiterin Susanne Wildermann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH FB Soziales, Gemeinwesenarbeit aus dem Bereich Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hannoversche Neue Presse, Stadtteilredakteurin Petra Rückerl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Wellenreiter, Jugendtreff Gorch-Fock-Str., List Nord/Ost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Transition Town Hannover e.V., Ernährungsrat Hannover, u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
JuLiNa Kunst- und Kulturverein, Projekte "Garten-Kunst-Kultur im Wandel", "Urban-Land-Art Projekt", etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cem´s Cafébar DeHaen-Platz, Cem Selek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH Bürrgerschaftliches Engagement, Annette Reus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH Runder Tisch GoHin, Mikrobezirk List Nord/Ost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Café S, Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH FB Umwelt u. Stadtgrün, Bereich Baumpatenschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerbüro Stadtentwicklung der LHH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HAZ, Neue Presse und Stadtkind als Medienpartner
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab 2027 möchte der Lister Nachbarschaft e.V. perspektivisch die Nachbarschafts-Gruppen sowie entstandene Projekte mit Partner*innen des neuen Bündnisnetzwerkes mindestens zwei Jahre weiterführen. Denkbar ist die Erweiterung des Vereins zu „Nachbarschaften Vahrenwald-List e.V.“. Der erprobte Ansatz NaVaLi Oasen-Projekt könnte für andere Stadtbezirke/ Gemeinden interessant sein und übertragen werden. (s.ergänzend Anlage in TP1: Oasenspiel-GWA-Nachhaltigkeitsaspekte.pdf)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Netzwerk Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stefan Heinze
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Netzwerkaufbau für untersützende Hilfen für Seniorinnen und Senioren
Projektbeschreibung
Das Netzwerk Nachbarschaft gestaltet in gewisser Weise die Unterstützung wie in einer guten Nachbarschaft. Daraus entwickeln sich verlässliche Beziehungen und regelmäßige Kontakte wenn der eigene Radius kleiner wird und sich im Wesentlichen auf die eigene Häuslichkeit beschränkt. Die helfenden Nachbarn des Netzwerkes geben Hilfestellung bei Einkäufen, machen Besorgungen, lesen die Zeitung vor und sprechen miteinander über Freuden,
Ängste, Sorgen und Kümmernisse. Zum start konzentriert sich die Hilfe auf ältere Menschen.
Der Aufbau dieses Netzwerkes erfolgt mit dem Ziel, ehrenamtliche Koordinator*innen in den Ortschaften dauerhaft zu gewinnen. Ein wichtiges Projektziel ist die nachhaltige Verstetigung der Projektidee. Das heißt, zum Projektende soll dieses Netzwerk im Wesentlichen ehrenamtlich getragen und durchgeführt werden. Es ist Ziel des Projektes, die Angebote für Fortbildung/Qualifikation der Ehrenamtlichen so zu entwickeln, dass diese nach Abschluss dieses
Projektes in einer alternativen Struktur auch zukünftig zur Verfügung stehen.
Zum Erreichen dieser Ziele will das Diakonische Werk eine Personalstelle mit 28,5 Wochenstunden
für ein(n) Koodinator/in einrichten mit folgenden Aufgaben:
• Motivation und Begleitung der ehrenamtlich Mitarbeitenden
• Entwicklung und Vermittlung von Angebote der Fortbildung und Weiterbildung
• Durchführung von Netzwerk-Veranstaltungen (Motivation und Engagement stärken)
• Verknüpfung des „Netzwerkes Nachbarschaft“ mit vorhandenen professionellen Angeboten
(ambulante Pflege, Assistenzdienste, begleitete Wohnangebote, Hospizarbeit)
• Einbindung des Netzwerkes Nachbarschaft in vorhandene Aktivitäten der Bürgergesellschaft
• Initierung von Beteiligungsformen zur Ermittlung weiteren Bedarfs sowie Umsetzungmöglichkeiten mit Bewohnern und Bewohnerinnen der Quatiere / Ortschaften
• Zusammenarbeit mit kommunalen und kirchlichen Körperschaften
Das Projekt soll die guten Erfahrungen des Projektes „Tür an Tür“ (2014 bis 2018) und der LEADER-Förderung nutzen, bei dem in vier Kirchengemeinden Besuchsdienstleistungsgruppen aufgebaut wurden. Leider fiel die Förderung durch das LEADER-Programm in die Corona-Zeit. Das Projekt konnte nicht wie geplant abgeschlossen werden, da es vor allem vom persönlichen Kontakt lebt. Da noch viele ehrenamtliche Kräfte zur Verfügung stehen, soll der Projektzeitraum genutzt werden ein QM aufzubauen und eine Verstedtigung zu planen und zu strukturieren.
Laufzeit
2023-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der demografische Wandel führt insbesondere im ländlichen Raum zu einer Überlastung der professionellen Sorgesysteme. Wir stehen vor der Herausforderung, das soziale Miteinander in die individuelle und kollektive Lebensführung zu integrieren und die bei den meisten Bürgerinnen und Bürgern verankerte Bereitschaft zur Fürsorge für Andere als Teil der Bürgergesellschaft zu wecken und für das Gemeinwohl nutzbar zu machen. Das Projekt „Netzwerk Nachbarschaft“ stützt sich dabei auf das Leitbild des „Community Care“.
Die gesellschaftliche Entwicklung führt auch vermehrt dazu, dass familiäre System nicht mehr zwingend in umittelbarer Erreichbarkeit leben. Kleine Alltagshilfen wie Einkauf, Besuch, Betreuung können nicht mehr ohne weiteres geleistet werden. Hier sollen neue Strukturen das Zusammenleben der Menschen am Ort stärken. Darüberhinaus sollen weitere Bedarfe ermittelt werden. So könnten Unterstützungen bei der Kinderbetreuung, Hilfen bei Erkankungen oder nach stationären Aufenthalten, Hilfen bei praktischen Täitigkeiten und anderes entwickelt werden. Ziel ist es über den Arbeit für ältere Menschen ein Netzwerk nachbarschaftlicher Hilfen für alle Menschen im Quartier aufzubauen, dass den Zusammenhalt stärkt und von dem der gesamte Sozailraum profitiert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es sollen die Grundprinzpien eingehalten werden:
lokale Orientierung, Koordination und Vernetzung, Anknüpfen an Ressourcen in der Lebenswelt, Mobilisieren von Selbsthilfe, Partizipation, Aktivierung von Betroffenen, Vermittlung zwischen Makro- und Mikroebenen, befähigende und aktivierende Interventionen
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Parallel zu dem Projekt sollen auch vorhandenen haupotberufliche Kräfte in den Ortsteilen / Quartieren an das Projekt herangeführt werden. Das Netzwerk Nachbarschaft soll als Teil der sozialraumorientierten Arbeit der evangelischen Kirche verstanden und akzeptiert werden. Durch diese Intergration in das kirchliche und diakonische Handeln, kann das Netzwerk sich dauerhaft tragen. Zusätztlich ist geplant eine weitere hauptberuifliche Kraft für die diakonische Arbeit im Sozialraum anzustellen.
TIDE-HUUS Großenmeer
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrike Mayer
| Funktion | Gleichstellungsbeauftragte, Fuks-Büro |
|---|
2. Kurzbeschreibung
TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN = TIDE-Huus
Projektbeschreibung
Das Projekt TIDE-Huus Großenmeer (TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN) baut auf dem Prinzip des organisierten Gemeinwesens auf. Tide ist die Bezeichnung für die Gezeiten wie Ebbe und Flut. Die Macht der Gezeiten steht auch sinnbildlich für Ängste und Hoffnung. Das „Tide-Huus“ soll für die Menschen ein sicherer Ort für Austausch und Begegnung sein. Das TIDE-Huus wird zum Erhalt und Förderung der Selbstorganisation; zur Vorbeugung früher Hilfebedürftigkeit, zur (Wieder-)Herstellung und Ermöglichung von größtmöglicher Selbstbestimmung und sozialer, kultureller Teilhabe, nach individuellen Bedarfen genutzt. Hier soll Austausch auf allen Ebenen (von Angeboten im Supermarkt bis hin zu Tipps bei Anträgen oder "Wie bist du mit der Situation umgegangen?") stattfinden.
Der Ansatz ist dabei partizipativ, niedrigschwellig sowie offen, präventiv und basiert auf der Freiwilligkeit der Teilnahme. Er ist individuell, bedürfnisorientiert, ressourcenorientiert, persönlich im gewohnten und sicheren Umfeld, in Beratung und Begleitung. Die individuellen Bedarfe – von Einzelnen oder Gruppen – werden ermittelt und transformiert in konkreten Unterstützungs- und Teilhabe-Angeboten.
Das "offene Ohr" haben und aktiv zuhören stehen an erster Stelle und geht bei gutem Wetter mit einem Kaffee oder Tee und etwas Süßem im Strandkorb auf dem Außengelände am besten.
Die Anlaufstelle ist barrierefrei. Sie verfügt über einen großen Gruppenraum, sowie ein bis zwei kleinere Gruppenräume. Eine funktionale Küche und getrennt geschlechtliche Sanitäranlagen gehören zum Bestand. Es gibt Räumlichkeiten in denen ein Jugendtreff, Krabbelgruppe sowie ein generationsübergreifendes Angebot stattfinden kann. Außerdem gibt es ein Außengelände mit Sitzgelegenheiten und Spielfläche, sowie ausreichend Parkfläche. Eine Anbindung an den ÖPNV ist gegeben.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
„Einsamkeit kann jede und jeden treffen.“ (BMFSFJ, 2023) Dieses Problem sieht die Gemeinde Ovelgönne ebenfalls und möchte sich aktiv an dieser Stelle einbringen. Es gibt aktuell zwar ein reichhaltiges Angebot an Veranstaltungen, Institutionen und Akteuren, allerdings gibt es auch hier Defizite. Die Forschungslage des Projekts Kompetenznetz Einsamkeit (2023) zeigt, dass der Faktor Raum vielfältige Auswirkungen auf Einsamkeit haben kann. Da die Gemeinde Ovelgönne, mit rund 124 km², eine große Fläche fasst und kein wirkliches Zentrum besitzt ist es für einige Menschen schwer, Angebote zu finden, wahrzunehmen und sich mit anderen Menschen zu verknüpfen. Nicht nur faktisch, sondern auch in der subjektiven Wahrnehmung der Bürger*innen wie lokale Ärzte, Organisatoren von Senioren- und Krabbelgruppen-Treffs, die die sich steigernde Isolation hautnah mitbekommen, ist Vereinsamung ein großes Thema.
In der 3. Sitzung des Präventionsrats 2023 und mit Unterstützung des Landes Präventionsrats wurde ebenfalls sehr deutlich, dass eine Tendenz der zunehmenden Vereinsamung besteht. Die lokalen Angebote wurden evaluiert, es gibt Angebotsdefizite im Bereich der alleinstehenden Personen mit und ohne Kind sowie der alleinstehenden „jungen“ Senioren. Durch den vermehrten Zuzug, von unterschiedlichsten Menschen, gibt es einen Bedarf für (inter-)kulturelle Angebote. Um Begegnungen zwischen diesen Zielgruppen anzustoßen, wird ein Raum benötigt. Durch (Fach-)Kräfte soll eine Unterstützung bei der Verknüpfung der Angebote von Vereinen, Institutionen und Hilfeleistungen geschaffen werden. Die vorhandenen Strukturen sollen gestärkt und Zugangsbarrieren abbaut werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Strukturell bedarf es einer – den jeweiligen Beständen und Bedarfen angepassten – Variante des organisierten Gemeinwesens, wie sie in ihren Grundzügen etwa unter dem Konzept der „Caring Community“ umrissen wird. (Klein, 2018) Auf diesem Prinzip des organisierten Gemeinwesens baut das Projekt „TIDE-HUUS Großenmeer (TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN) der Gemeinde ebenso auf. Die Anlauf- und Verknüpfungsstelle bzw. die Begegnungseinrichtung soll einen festen Sitz in Großenmeer haben, allerdings auch mobil agieren können.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Im Vorfeld ist dieses Projekt im Zuge der Arbeit des Präventionsrates entstanden. Das Projekt verfolgt das Ziel Einsamkeit im Alltag entgegenzuwirken und orientiert sich an §71 SGB XII und §§ 4a und 11 SGB VIII. Es wird beabsichtigt mit einem externen Anbieter gemeinsam eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Ziele: 1, 3, 5, 10, 11 und 16) orientieren, zu erarbeiten. Dabei wird das Projekt in dieser Strategie berücksichtigt.
11. Medien
Galerie
Miteinander leben-aufmerksame Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Angela Exner-Wallmeier
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander leben-aufmerksame Nachbarschaft, ein integratives Projekt zur Förderung des sozialen Zusammenhalts durch Ausbau und Weiterentwicklung der Anlaufstelle
Projektbeschreibung
Aufbauend auf den Strukturen der Kernaufgaben des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus erarbeiten wir in Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft GSG, der Polizei, der Gemeinwesenarbeit, der Stadt Oldenburg , den Vereinen , der Volkshochschule und dem Einzelhandel im Quartier ein Konzept zur Stärkung des Sozialen Zusammenhalts. Auslöser für unser Projekt waren die veränderten Besucherströme nach der Corona Pandemie und eine Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit zum Thema SToP ( Stadtteil ohne Partnergewalt).
Unser Haus liegt in einem benachteiligtem Wohngebiet, das durch den demographischen Wandel und Zuwanderung schon eine Veränderung erfahren hat. Als neue Herausforderung nehmen wir die Auswirkungen nach der Pandemie und die Herausforderungen durch die Inflation wahr. Das Mehrgenerationenhaus als Treffpunkt im Quartier wird durch die veränderten Besucherströme und die damit einhergehenden Herausforderungen vor neue Aufgaben gestellt. Der offene Treff im Mehrgenerationenhaus, sowie die vielfältigen Angebote im Bereich Bildung, Freizeitgestaltung, Sprachförderung und Beratung werden zu einem großen Teil von Ehrenamtlichen, Freiwilligendienstlern und Honorarkräften unter hauptamtlicher Begleitung umgesetzt. Der Strukturwandel im Stadtteil und die veränderten Lebenssituationen nach Corona stellen den Stadtteil und unsere Arbeit vor neue Aufgaben. Die Konfrontation mit den Themen, häusliche Gewalt, finanzielle Notlagen, akuter Förderbedarf benachteiligter Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, erfordert von allen Akteuren im Haus eine Neuorientierung und Neuausrichtung. Das bisherige ausgeglichene und von gegenseitiger Wertschätzung getragene Klima droht zu kippen. Die Bereitschaft und Fähigkeit eigene Interessen zu vertreten, an Aufgaben und Themen zu arbeiten, hat deutlich nachgelassen. Aktuell hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass wir eine Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen unter professioneller Begleitung brauchen, um eine offene Begegnungskultur zu implementieren. Zur Bewältigung dieser Aufgaben haben wir in Kooperation mit anderen Akteuren im Stadtteil ein neues Nachbarschaftsprogramm "Miteinander leben - aufmerksame Nachbarschaft" initiiert, das bereits auf große Resonanz stößt. Für die weitere Umsetzung dieses Quartiersentwicklungsprozesses benötigen wir eine qualifizierte hauptamtliche Unterstützung im Haus. Unsere bestehenden Strukturen aus Haupt- und Ehrenamt reichen nicht mehr aus, um diesen Prozess gut zu begleiten.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier ist geprägt durch 3-4 geschossige Gebäudekomplexe aus den 50er Jahren, mit ca. 20 Wohnungen pro Gebäudekomplex. Der erste große Strukturwandel im Quartier wurde durch die Flüchtlingswelle im Jahr 2015 eingeleitet. Die Johanniter Unfall- Hilfe e.V. ist seit 2014 Träger des Mehrgenerationenhauses in Oldenburg im Stadtteil Bürgerfelde. Wir haben den Stadtteil bisher als offenes kooperatives und lebendiges Quartier erlebt. Die Interaktion und Wertschätzung im Stadtteil zeugten von einem guten Klima. Die Folgen der Pandemie und die prekären Bedarfslagen durch die aktuelle Inflation sind eine neue Herausforderung für das Miteinander in der Nachbarschaft. Das Team ist in den letzten Monaten durch die Konfrontation mit den Themen häusliche Gewalt, prekäre Lebensverhältnisse und erhöhter Gesprächsbedarf bei unseren Besuchern an seine Grenzen gestoßen. Als Folge der Pandemie und der Inflation nehmen wir ein erhöhtes Konfliktpotential wahr, gleichzeitig erfahren wir eine drastisch reduzierte Kommunikationsbereitschaft. Die Fähigkeit in den Austausch mit Anderen zu gehen, Interessen und Bedarfe zu formulieren, sich auf andere Lebenswelten einzulassen ist deutlich gesunken. Der Beratungs- und Austauschbedarf zu Themen wie häusliche Gewalt, Sicherheit und finanzielle Hilfen ist enorm gestiegen. Unsere bestehenden Strukturen benötigen eine personelle und professionelle Unterstützung bei der Neuausrichtung und Weiterentwicklung des Ansatzes der Gemeinwesenarbeit. Eine qualifizierte Begleitung der Vernetzung und Neuausrichtung der Nachbarschaftsarbeit ist dringend gewünscht. Perspektive soll eine nachhaltige Verstetigung der Neuausrichtung in bestehende Netzwerke sein.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Bürgerfelde
Beschreibung
Dass Gebiet liegt innerhalb des nordwestlichen Autobahnrings der Stadt Oldenburg. Im Osten verläuft die Grenze entlang der großen Ausfallstraße" Alexanderstraße". Im Süden endet unser Einzugsgebiet entlang der Straße Melkbrink mit Ausläufern in die Straßenzüge Oederstraße und Starklofstraße.
Einwohnerzahl
6900
Quelle / Anmerkungen
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik / 0218
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik/ 0218
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik/ 0228
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2022 Stadt Oldenburg; Amt für Jugend und Familie_ Datenbasis 2020
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
anmerkung_2023-03-10_144343.png
(341.78 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir sind ein gefördertes Haus aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus.
Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Füreinander in der Kommune. Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Jede und jeder ist willkommen. Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Häusern ihren Namen und ist Alleinstellungsmerkmal: Jüngere helfen Älteren und umgekehrt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nachbarschaftsforum von unterschiedlichen Bewohnergruppen genutzt werden.
Beschreibung
Ein gemeinsamer Runder Tisch mit weiteren Netzwerkpartner aus dem Quartier regelmäßig umgesetzt wird und die Ergebnisse des Erfahrungsaustausches in der Angebotsstruktur eingearbeitet werden.
Kriterium
Beschreibung
Offene Nachbarschaftsveranstaltungen werden umgesetzt und sind im Quartier etabliert.
Vorhandene Strukturen
Das Mehrgenerationenhaus hat zwei hauptamtliche Mitarbeiter mit einem Stundenumfang von 35 Stunden.
Die Angebote im Haus, der Offene Treff, die Hausaufgabenbetreuung, das Lerncafé, die Handarbeitsrunden, die Spielrunden, die Gesprächsrunden, die Handysprechstunde etc. werden überwiegend von Ehrenamtlichen und Honorarkräften begleitet, die von unseren hauptamtlichen Kollegen koordiniert und begleitet werden. Zur Zeit haben wir 18 Ehrenamtliche, die sich in den Angeboten engagieren. Unser Haus ist regelmäßig von Montag bis Donnerstag von 09:00 - 18:00 Uhr und Freitag von 09:00 - 16:00 Uhr geöffnet.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderlachen Oldenburg e.V.; Herr Norbert Arendt BTB Bürgerfelder Turnerbund; Regine Walter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld; Meike Plewa Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde; Nils Naumann Polizei Oldenburg; Kontaktbereichsbeamter Frank Vehren ; VHS Oldenburg Anita Groth Koordinatorin Schulische Bildung; Kinderbibliothek am PFL Frau Hummels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Soziale Dienste; Angela Exner-Wallmeier Paritätischer Wohlfahrtsverband; Sozialberatung Dorothee Rensen ; Caritas Oldenburg Seniorentreff im Pavillon; Julia Ritterhoff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Stadt Oldenburg; Katrin Busse DIKO Oldenburg (Demenz- Informations- und Koordinationsstelle Oldenburg; Kathrin Kroppach
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AKTIV IRMA; Herr Brinkmann Druckerei Eiting; Herr Eiting Möbel Weirauch; Kay Weirauch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NWZ Oldenburg; Stadtredaktion Sonntagsblatt Redaktion Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdB Dennis Rohde Mitglied des Stadtrates Oldenburg Esther Niewerth-Baumann Mitglied des Stadtrates Jens Freymuth
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Isolde Spindler; Volker Seinsch; Heinz Slopianka; Helma Vols; Heinz und Lotti Rosenthal; Fatima Sheikmous; Rehan Suleiman; Leila H. Hadya S.; Ragda, H.; Gaby Brinkmann etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche: Anja Wemken; Gila Nattke; Manfred Schäfer; Anke S. ; Fatima Sheikomous; Horst Claussen; Dieter Porschin; Isolde Spindler; Helma Vols; Iris Lindstedt;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg Fachdienst Soziale Dienste; Monika Naber Amt für Teilhabe und Soziale; Frau Hünecke Fachdienstleitung Pflege, Wohnen und Soziale Beratung; Lena Haddenhorst
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Einführung und professionelle Begleitung des Nachbarschaftsforums beinhaltet die Einbindung unserer Netzwerkpartner. Ziel dieses Projektes ist es, dass insbesondere unsere Partner aus Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen im Laufe der Zeit so eingebunden sind, dass eine Fortführung der Arbeit durch die Netzwerkpartner gelingen kann. Die Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen sollte dann bei uns im Haus in Kooperation mit anderen öffentlichen Trägern durchgeführt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zusammen leben in Schüttorf
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Arthur Lieske
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaftsprojekte bewirken Integration
Projektbeschreibung
Die Schüttorfer Innenstadt beherbergt viele Flüchtlinge. Das Zusammenleben zwischen Alt- und Neu-Schüttorfern gestaltet sich nicht konfliktfrei. Um die Integration von Neu-Schüttorfern sicherzustellen, bedarf es neuer Ansätze durch Gemeinwesenarbeit, die ein einzustellender Sozialpädagoge*in zusammen mit den Bewohnern der Innenstadt initiieren, planen und umsetzen soll. An einem "runden Tisch" mit allen Beteiligten sollen Gemeinschaftsprojekte entwickelt werden, die die Interessen Aller in den Blick nehmen. Professionelle Hilfe durch einen Landschaftsgärtner, einen Handwerker (520€-Job) und den Bauhof der Samtgemeinde Schüttorf begleitet die Planung und Umsetzung von Projekten, die zB die Begrünung rund um die Flüchtlingsunterkunft und weiterer Freiflächen in der Innenstadt vornehmen. Durch das gemeinsame Arbeiten in gemeinsam verantworteten Projekten wird das Ziel verfolgt, die Integration von Neu-Schüttorfern zu bewirken und eine gemeinsame Identifikation mit der Stadt herzustellen. Das Miteinander wird genutzt, um ein neues "Wir"-Gefühl zu erzeugen.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Flüchtlingsdiakonie Schüttorf kümmert sich mit hauptamtlichen (gut 2 VZ-Äquivalente) und ehrenamtlichen (ca. 60) Mitarbeitern um 700 Migranten, die in den vergangenen Jahren der Samtgemeinde Schüttorf zugewiesen wurden. Insbesondere Migranten mit einer bescheidenen Bildung werden wegen Überlastung der "Helfer" zu einem geringen Teil sich selbst überlassen und ihre Eingliederung und Teilhabe in die Gesellschaft bleibt ohne Erfolg und was am problematischsten ist, die Konflikte mit dem Umfeld nehmen zu.
Rund um die Flüchlingsquartiere in der Innenstadt entstehen zunehmend Reibungen mit der Bevölkerung, weil Ruhestörungen, verwahrloste Umgebung, mangelnde Mülltrennung uvam zu Unverständnis und Ablehnung führen. Das Wohnumfeld ist verwahrlost und erregt bei allen Anstoss.
Hier soll das Projekt "Zusammen leben in Schüttorf" Abhilfe schaffen. Ein einzustellender Sozialarbeiter/Pädagoge soll als "Kümmerer" vor Ort mit Flüchtlingen und den Menschen in der Nachbarschaft Wege und Problemlösungen im Miteinander entwickeln und umsetzen. Die unterschiedlichen Interessenlagen zwischen Bevölkerung, Verwaltung, Ehrenamt und Flüchtlingen machen - abgesehen vom Sprach-Problem und den kulturellen Prägungen - ein Miteinander schwierig. Alle Beteiligten erleben sich als überfordert, eine Lösung herbeizuführen.
In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Verwaltung der Stadt Schüttorf und der Flüchtlingsdiakonie wurde deswegen festgestellt, dass es einer geschulten Persönlichkeit bedarf, die Konfliktlinien zu erkennen und zu beschreiben, um geeignete Schritte zu definieren, wie die Beteiligten handlungsfähig werden und die sich steigernden Probleme der Entfremdung gemeinsam zu überwinden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Projekt wird bei den Interessen der Bewohner der Innenstadt mit und ohne Migrationshintergrund angesetzt. Die Handlungsfähigkeit der Hauptakteure und Freiwilligen/Ehrenamtlichen soll so gestärkt werden, dass durch Gemeinschaftsprojekte das Zusammenleben und die Nachbarschaft rund um die Brennpunkte gefördert wird. Die dabei angestrebte Vernetzung mit Kirchengemeinde, Vereinen, Parteien und der Verwaltung soll die Kooperation entwickeln und dadurch Nachhaltigkeit sicherstellen. Eine klimaneutrale Verbesserung des Wohnumfeldes zB durch das Anlegen von Grünflächen soll gemeinsam angestrebt und umgesetzt werden.
Unterschiedliche Kompetenzen der Teilnehmer am "Runden Tisch" sollen zur Realisierung eines sichtbaren Projektes führen, das attraktiv wirkt und über eine breite Akzeptanz in der Innenstadt-Bevölkerung die Attraktivität von gelebter Integration erhöhen.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Notwendigkeit des Projektes wurde im Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Flüchtlingsdiakonie definiert. Antragstellung geschah in Absprache mit dem Stadtkämmerer Gerd Verwold und Vertreter des Stadtdirektors. Weil die Integration von Flüchtlingen eine genuine Aufgabe des Landkreises darstellt, werden im Laufe des Projektes Wege gesucht, wie der LK die Nachhaltigkeit sicherstellt. Die Förderung durch Dritte von 30.000 wurde dem Eigenanteil hinzugerechnet (siehe Netzwerk und digitaler Anha).
11. Medien
Galerie
Hameln kann's zukunftswirksam
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Schmidt
| Organisation | Stadt Hameln |
|---|---|
| Funktion | Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Zukunft schon heute gestalten in Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
„Hameln kann‘s zukunftswirksam“ wird eine neue stadtweite Kommunikationskultur etablieren, die alle Akteure umfasst: Bewohner:innen, Vereine, Institutionen, Unternehmen, Künstlergruppen, Politik und Verwaltung. Auch im konstruktiven Umgang mit den Auswirkungen der Coronakrise in den Quartieren bedeutet Zukunftswirksamkeit, aktive Gestaltungskompetenz in einer sich wandelnden Welt zu gelangen, um schon heute für morgen lebenswerte Nachbarschaften zu gestalten.
„Hameln kann’s zukunftswirksam“ wird die entscheidenden Schritte vom befristeten Projekt zum dauerhaften Planungs-/ Kommunikationsprinzip gehen. Auf der Ebene der Stadtverwaltung bedeutet dies, die in 2017 gestartete ressortübergreifende Zusammenarbeit dauerhaft als integriertes Arbeitsprinzip zu etablieren und als übergreifendes Fachgebiet in Verwaltungsstrukturen abzubilden. Das abteilungsübergreifende Team aus QM in „Stadtentwicklung/ Planung“ sowie GWA in „Familie/ Soziales“ fungiert gemeinsam als intermediäre Instanz zwischen Verwaltungsressorts und Bewohnerinteressen und unterstützt Bewohnerselbstorganisation. Mit der Landesförderung wird es gelingen, die hierfür erforderlichen Strukturen aufzubauen und zu verstetigen. Im ISEK 2030 (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) haben Verwaltungsspitze und Politik große Zustimmung zur Verstetigung der Sozialraumorientierung signalisiert. Die Quartiersarbeit „Hameln kann’s“ ist als Leitprojekt 1 ausgewählt worden, um „gesellschaftliche Mitwirkung zu fördern, damit Hameln eine Stadt für alle Menschen bleibt, in der die Gemeinschaft geachtet und solidarische Nachbarschaft auch in Quartiersstrukturen gelebt wird“. Die Stadt Hameln folgt damit den Zielen der Neuen Leipzig Charta.
Klares Projektziel ist es, GWA in Hameln zu verstetigen - als Pendant zum bereits dauerhaft etablierten QM. Auf der Vor-Ort-Ebene ist GWA dringend erforderlich, um die durch Corona erschwerten oder unterbrochenen Selbstorganisationsprozesse von Bewohnergruppen unterstützen zu können und kultur-/generationsübergreifende Begegnungs-/Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen. Zu der Fülle an unterschiedlichen Formaten zählen z.B. das Urban-Gardening-Projekt der Bewohnerinitiative „Himmelreich“, "Fill-the-Bottle-Challenges“ gegen Zigarettenkippen in der Altstadt sowie „Nachbarschafts-Speed-Datings“ in neuen Wohngebieten. „Social Innovation Nights“ und ein Beteiligungsmobil eröffnen neue Zugänge zu bisher ungenutzten Potenzialen und setzen zukunftswirksame Stadtteildynamiken in Gang.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Kuckuck, Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt von Mängeln im Wohnumfeld, hoher Bebauungsdichte und fehlenden Freiräumen, aber auch von Verwahrlosung, (Kinder-)armut und hoher Zuwanderung. Die Coronakrise hat wie unter einem Brennglas Probleme sichtbarer gemacht und auch verschärft. Um innerstädtischen sozialen Schieflagen zu begegnen, hat die Stadt Hameln bereits seit 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung geschaffen. Zusätzlich wurde - finanziert über die Landesförderung - GWA in den Quartieren aufgebaut und als „Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung etabliert. Ende März 2021 endete die Projektlaufzeit. Der Wegfall von 1,5 Stellen für Gemeinwesenarbeit stellt einen großen Verlust für die Quartiere dar, vor allem entfällt auch der direkte Draht der Stadt Hameln zu den Bewohner:innen sowie viele Begegnungsmöglichkeiten. Um diese gravierende Lücke zu schließen, wird ein Verstetigungsprozess angeschoben, um Sozialraumorientierung in Hameln fortzusetzen und Stellen für GWA dauerhaft zu verankern. Mit der Landesförderung wird die Stadt Hameln die erforderlichen Strukturen aufbauen, um die dauerhafte Mitwirkung von Bewohner:innen an Stadtentwicklungsprozessen auf allen Ebenen zu etablieren und um diesen demokratischen Prozess im Anschluss aus eigenen Kräften zu verstetigen. Innerhalb der Verwaltung wird die ressortübergreifende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Hier setzt „Hameln kann’s zukunftswirksam“ an, damit auf allen Ebenen neue Formen des Miteinanders und eine neue Kommunikationskultur erprobt und letztlich selbstverständlich werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
579
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Projektziel des Projekts "Hameln kann´s zukunftswirksam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Vom Wissensvorsprung im Gebiet Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt erheblich profitieren. Im Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt-Projekt bereits erprobte und gut funktionierende Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch, Sanierungskommission, Lenkungskreis) sowie Arbeitsweisen und Beteiligungsformate (Integriertes Handlungskonzept, Zukunftskonferenz, Bewohnertreff, Kinderkonferenz) können auf die anderen Gebiete übertragen werden. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln kann´s zukunftswirksam" von großer Bedeutung sein. Die Finanzierung von GWA am Kuckuck ist nicht erforderlich, da über den I-Pakt Integrationsmanagement gefördert wird und ab 2023 eine Stelle Quartierstreffleitung/ GWA von der Stadt Hameln finanziell getragen wird.
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Altstadt
Beschreibung
Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2180
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nordöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9359
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis zum südlichen Rand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6235
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement/Koordination Quartiersentwicklung besteht seit März 2017 und ist dauerhaft angelegt. Aktuell gibt es bei der Stadt keine Gemeinwesenarbeit. Diese soll mit der Landesförderung als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt als kommunale GWA aufgebaut und dann über das Projekt hinaus ebenfalls dauerhaft etabliert werden. 1,5 Projektstellen GWA sind neu mit externem Personal mit einschlägiger Berufserfahrung zu besetzen. Eine Stelle GWA soll im Anschluss dauerhaft bestehen bleiben. Inhaltlich anknüpfen kann die GWA an die mit den Vorgängerprojekten aufgebauten Kooperationen und Maßnahmen. Dies gilt auch für die enge Zusammenarbeit im abteilungsübergreifenden Projektteam aus QM in „Stadtentwicklung/ Planung“ und GWA in „Familie/ Soziales“, das gemeinsam als intermediäre Instanz fungiert und sich gegenseitig ergänzt. Dabei arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene und steuert den Kommunikationsprozess, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene orientiert sich vor allem an den Menschen vor Ort und unterstützt Bewohnerselbstorganisation. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner:innen Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die die vorhandenen Ressourcen nutzen. Mit diesem Organisationsaufbau gelingt es Verwaltung, "ein Ohr in den Quartieren zu haben". Zugleich werden Bewohner:innen befähigt, Planung zukunftswirksam mitzugestalten - als dauerhaften Prozess.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
ist erreicht, wenn Bewohnerinteressen in zukunftswirksamer Planung münden
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Bewohnerinitiativen in den Quartieren eigenständig organisieren
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn die in den Integrierten Handlungskonzepten genannte Stärken aktiv zur Quartiersentwicklung genutzt werden
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Bildung, Einkommen... von GWA angesprochen fühlen
Beschreibung
ist erreicht, wenn ressortübergreifender Austausch selbstverständlich geworden ist und integrierte Teams und Gremien gemeinsam zukunftswirksam arbeiten
Beschreibung
ist erreicht, wenn in vertrauensvoller Zusammenarbeit auch Konflikte im Sinne einer positiven Quartiersentwicklung genutzt werden können
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn in jedem Quartier mehrere Begegnungsmöglichkeiten gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und "gute Nachbarschaft" thematisieren
Beschreibung
ist erreicht, wenn ein funktionsfähiges Netz an unabhängigen Stadtteiltreffpunkten besteht, die auf Unterstützung durch kommunale GWA zurückgreifen können
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont (z. B. Jugendamt/Sozialraumkoordination, Flüchtlingssozialarbeit, Koordinierungsstelle für Migration, Kreisabfallwirtschaft, Stadt Hameln (z. B. Integrationsmanagement, Seniorenarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Gleichstellung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HSW Hochschule Weserbergland, Grundschule Hohes Feld, Grundschule Hameln-Rohrsen, Grund-/Oberschule "Wilhelm Raabe" Hameln, Grundschule Papenschule Hameln, Viktoria-Luise-Gymnasium, Integrierte Gesamtschule, Volkshochschule Hameln-Pyrmont, Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hameln - Referat Strategische Grundsatzfragen, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hameln Lokale Medien - Deister- und Weserzeitung (DEWEZET), Radio Aktiv Hameln (lokaler Radiosender)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Museum Hameln, Stadtbücherei Hameln, Kultur- und Kommunikationszentrum "Sumpfblume GmbH", Artes Wesera - Die Interessengemeinschaft Kunstschaffender im Weserbergland, diverse Künstler, Laienspielgruppe Rattenfänger-Freilichtspiel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission für das Wohngebiet "Kuckuck" Ausschuss "Familien, Kitas, Schulen und Sport" Stadtentwicklungsausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HWG - Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft GmbH GSW - Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung mbH, Hameln Arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohnertreff Kuckuck, Bewohnerinitiative Himmelreich, Kaisersklönen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eugen-Reintjes-Stiftung (FiZ - Familie im Zentrum), Paritätischer Hameln-Pyrmont (dort auch Freiwilligenagentur, Kontaktstelle für Selbsthilfe, Ämterlotsen), DRK Kreisverband und Ortsverein, Julius Tönebön Stiftung, K+X Gesellschaft für soziale Arbeit,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH, Pro Familia Hameln, Diakonie Hameln-Pyrmont, AWO Hameln, Bahnhofsmission Hameln, Lebenshilfe Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vfl 1849 Hameln, Mütterzentrum Hameln e. V. (Mehrgenerationenhaus), SAM Sozial Aktiv Menschlich e. V., Senior-Schläger-Haus e. V., Fuchsbau Hameln-Pyrmont e. V., SkF e.V. Sozialdienst katholischer Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Markt- und Münsterkichengemeinde, Ev.-luth. Martin-Luther-Gemeinde, St. Elisabeth (röm. katholisch), St. Augustinus (röm.-kath.), Ev.-ref. Gemeinde Hameln-Pyrmont, Netzwerk Nordstadt (Netzwerk aus drei Kirchengemeinden in der Nordstadt) Islamisc
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SeeLe e. V. Seniorenbetreuung, Julius Tönebön Stiftung, Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Innovationscommunity Zedita - Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit - der HSW Hochschule Weserbergland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderspielhaus (Stadt Hameln), Heinrich-Heine-Treff (HWG), Treff Süd, Kuckucksnest (SAM e.V.), Treffpunkt ZaK (Impuls gGmbH), Familienbüros der Stadt Hameln, DRK-Familienzentrum Südstadt, FiZ - Familie im Zentrum (Eugen-Reintjes-Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialraum-AG Hameln-Nord, Südstadtgespräch, Runder Tisch Kuckuck, Bündnis gegen Armut bei Kindern und JugePolizei Hameln, Deutsche Bahn, Waldpädagoge, Öffis (Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont), Fridays for Future, Quartiersmanagement Hessisch-Oldendorf
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
GWA wird dauerhaft im Stellenplan der Stadt Hameln mit 2 Stellen verankert (1xKuckuck, 1xAlt/Nord/Südstadt). Die Verwaltungsleitung trägt diesen Weg mit, der politische Beschluss steht noch aus. Um Sozialraumorientierung dauerhaft zu etablieren wird mit der Verstetigung von GWA auch eine organisatorische Umgestaltung einhergehen. Der Übergang vom Projektstatus zum dauerhaften Planungsprinzip wird durch die Bildung des ersten ressortübergreifenden Fachgebietes mit einer Fachleitung dokumentiert.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
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13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On