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Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur

Gemeinsam Lamspringe

Ansprechpartner
Rebecca Blümchen
Funktion Fachbereichsleitung Flucht und Migration
Gemeinsam Nachbarschaft entwickeln. Nachhaltige Nachbarschaft, nachhaltige Kommune.
Projektbeschreibung
Das Projekt unterstützt bürgerschaftliches Engagement & Vernetzung verschiedener Initiativen, um bewusst & nachhaltig mit dem demografischen Wandel & seinen Folgen umzugehen. Ziel ist es, dass alle Bewohner:innen sich inkludiert fühlen & gleichberechtigt an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Seit 2017 gibt es die Anlaufstelle namens "Treffpunkt", in der verschiedene Beratungs- & Bildungsangebote sowie Veranstaltungen stattfinden. Die Projektmitarbeiter:innen führen diese zum Teil selbst durch & koordinieren, begleiten & unterstützen Angebote von Ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen Netzwerkpartner:innen. Auch über die Räumlichkeiten des Treffpunkts hinaus werden Aktivitäten im Sozialraum organisiert, als Möglichkeit der Aktivierung von Bewohner:innen für das Gemeinwesen genutzt & unter Einbeziehung des Netzwerks unterstützt. Damit ist das Projekt ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune für die Gemeinde Lamspringe. Durch Angebote wie das monatliche gemeinsame Frühstück entsteht Raum für Austausch. Bedarfe & Ideen der Bewohner:innen werden geäußert, gemeinsam konkretisiert & angegangen. Mittlerweile gibt es daher bspw. auch eine Küche im Treffpunkt, damit auf vielfachen Wunsch zukünftig gemeinsam gekocht & gebacken werden kann. Aufgrund des neuartigen Corona-Viruses startet die vollumfängliche Nutzung erst in diesem Jahr. Der Grundgedanke des gemeinsamen Gestalten des Miteinanders in der Gemeinde findet sich nicht nur im Projekttitel wieder sondern auch in den Namen der Veranstaltungen, wie bspw. Gemeinsam ESSEN, und natürlich vor allem im Miteinander unter den Teilnehmenden. Gemeinsam werden Bedarfe erhoben & bedarfsgerechte Angebote von Bewohner:innen (und) für Bewohner:innen gemacht. Gemeinsam wird erarbeitet, was eine nachhaltige Gemeinschaft beinhalten kann & welche Stärken sich daraus ergeben. Bei den Aktivitäten soll als Klammer Nachhaltigkeit leitend sein. Dadurch soll die vom demografischen Wandel betroffene Nachbarschaft gestärkt, toleranter & damit nachhaltig lebenswerter für alle werden. In Kooperation insbesondere mit der Gemeinde, dem Netzwerk Jugend, dem Netzwerk- Senioren e.V. & der evangelischen Kirche arbeiten wir daran auch unter den pandemiebedingten veränderten Rahmenbedingungen Begegnung & Kontakt zu ermöglichen, Einsamkeit & Lücken in der Grundversorgung entgegen zu wirken & den Zusammenhalt zu stärken.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Die größte Herausforderung ist nach wie vor der demografische Wandel. Laut Landesamt für Statistik Niedersachsen wird zwischen 2008 und 2031 die Bevölkerung des Landkreises Hildesheim einen Rückgang von 12,4 % verzeichnen. Von dieser Entwicklung ist insbesondere der Südkreis also auch die Gemeinde Lamspringe betroffen. "Die Bevölkerungsprognose des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung für die NBank weist eine Bevölkerungsentwicklung in der Samtgemeinde Lamspringe vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2030 von 5 873 auf 3 658 Einwohner:innen aus" (MI 02.09.2015). Die Bevölkerung wird nicht nur insgesamt weniger, sondern auch wesentlich älter im Durchschnitt. Um für diese Entwicklung gut aufgestellt zu sein, braucht es eine gut vernetzte und engagierte Einwohner:innenschaft. Weitere Querschnittthemen im Rahmen der Globalisierung möchte die Gemeinde durch Teilnahme am Projekt "Global Nachhaltige Kommune in Niedersachsen" in den Fokus nehmen, um sich zukunftsorientiert aufzustellen. Anhand der vielen Vereine & dem Netzwerk Jugend ist erkennbar, dass der Wille die Zukunft mitzubestimmen & zu gestalten da ist. Allerdings ist der Zusammenhalt im einzelnen noch nicht in der ganzen Gemeinde, die erst seit 2016 eine Einheitsgemeinde ist & noch stark in alten Strukturen denkt, zu spüren. Teilhabe & Inklusion sind in der Theorie weiter als in der Praxis. Durch die Arbeit des Projekts "Gemeinsam Lamspringe" wird eine wichtige Plattform zur Begegnung & zum Austausch für die zahlreichen Zusammenschlüsse & Einzelpersonen geboten. Die strategische Gemeinwesenarbeit ermöglicht das zielgerichtete Zusammenführen von Engagement & erhöht damit das Wirkungspotential.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt durch die räumliche Anlaufstelle in der Hauptstr. 73 vorrangig im Flecken Lamspringe, dem Hauptort der Gemeinde Lamspringe. An zentralen Punkten im Ort wie Einrichtungen der Gemeinde, der Kirche usw. finden Veranstaltungen ebenfalls statt. Darüber hinaus wird aber die ganze Gemeinde, inklusive den dazugehörigen umliegenden Ortsteilen, in den Blick genommen. Eine eindeutige Abgrenzung legten wir im Erstantrag bei der geografischen Begrenzung der Gemeinde Lamspringe fest. Allerdings kommen zum Teil auch Menschen aus Dörfern, die eigentlich zur Nachbarkommune Freden gehören nach Lamspringe zum Einkaufen oder Arztbesuch und nehmen an Veranstaltungen teil. Grundsätzlich ist der Fokus also die Gemeinde Lamspringe, aber es wird bei Interesse niemand ausgeschlossen. Somit ist auch die Einwohner:innenzahl des Projektgebietes nicht eindeutig festzulegen.
Einwohnerzahl
5592
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsbestandes
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
https://www.komsis.de/de/standorte_ niedersachsen/?profile=SI-40663 In Deutschland gut 23% über 60 Jahre, knapp 18% über 65. https://de.statista.com/statistik/daten /studie/1365/umfrage/bevoelkerungdeutschlands- nach-altersgruppen/
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
In Lamspringe 5,7%:https://www.komsis.de/de/stan dorte_niedersachsen/?profile=SI-406 63 In Niedersachsen 5,1%: https://de.statista.com/statistik/daten /studie/36651/umfrage/arbeitslosenq uote-in-deutschland-nachbundeslaendern/ In Deutschland 5,2%: https://de.statista.com/statistik/daten /studie/1224/umfrage/arbeitslosenqu ote-in-deutschland-seit-1995/
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohner:innen, um den Zusammenhalt zu stärken und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen zu fördern. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Die daraus folgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen & Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität und Nutzung vom öffentlichen Raum kommt. Durch verstärkten Austausch & nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen zurückgreifen, aber sind zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig, da sie zur Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es nach wie vor lokalpolitischen Einfluss, da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner:innen teilen in Rahmen von aktivierenden Veranstaltungen und Angeboten ihre Wünsche und Ideen mit. Sie werden als Ausgangslage für Entwicklungsprozesse und Entscheidungen genommen.
Beschreibung
Bewohner:innen übernehmen nach und nach zuvor vorgegebene Strukturen (durch institutionenveranlasste Veranstaltungen) und passen sie für ggf. veränderte Bedarfe an. Sie erkennen Veränderung in Bedarfen.
Beschreibung
Interessen und Kompetenzen der Haupt- und Ehrenamtlichen sowie der Bewohner:innen werden für vielfältige Aktivitäten genutzt, die die Vielfalt des Projektgebiets erlebbar machen und dadurch die Nachbarschaft stärken.
Beschreibung
Zielgruppenübergreifende Themen wie Mobilität, Konsum & Umwelt werden so gedacht & bearbeitet, dass nicht nur der kleinste gemeinsame Nenner sondern auch individuelle Bedürfnisse von Teilzielgruppen berücksichtigt werden
Beschreibung
Das Projekt trägt dazu bei, dass Akteur:innen gemeinsam daran arbeiten den Zusammenhalt in der Gemeinde zu stärken und Nachhaltigkeit zu fördern. Die Kooperationen sind wirkungsorientiert. Die Kommunikation ist regelmäßig und transparent.
Beschreibung
Einsicht, dass eine starke Nachbarschaft nicht automatisch entsteht, sondern geschaffen werden muss. Die Menschen in der Nachbarschaft sind miteinander verbunden & ressourcenorientiert füreinander da. Neuzugewanderte fühlen sich willkommen.
Beschreibung
Die Kriterien auf dem Weg der global nachhaltigen Kommune werden auf gemeinschaftlicher/öffentlicher als auch auf individueller Ebene vermehrt berücksichtigt und bei der Angebotsorganisation mitgedacht
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorennetzwerk Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
evang. und kath. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
RUBS (Rund um Bad Salzdetfurth), lokale Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lammetal GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steuerungsgruppe Fairtrade und Arbeitsgrupe Nachhaltige Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegeheim Pension Bellevue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsvorsteher:innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll maßgebend zum Ziel der nachhaltigen Kommune beitragen & Zusammenhalt stärken. Die Gemeinde Lamspringe zahlt bereits als freiwillige Leistung eine halbe Stelle Migrationsberatung, die ein wichtiger Baustein des Projekts ist. Es soll eine vielfältige Nutzung des Treffpunkts verstärkt werden, um eine Mischfinanzierung der Miete zu erreichen. Angestrebt ist eine Kombination aus Landkreismitteln, Teilangeboten, die über SGB regelfinanziert sind, Förderungen & Spenden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

WeRi AKTIV (Westliches Ringgebiet: Aktivitäten, Koordination, Toleranz, Initiierung, Vernetzung)

Ansprechpartner
Lale Vahabzada
Funktion Projektkoordinatorin
WeRi AKTIV - (Aktivitäten, Koordination, Toleranz, Initiierung, Vernetzung im Braunschweiger Stadtteil Westlicher Ring)
Projektbeschreibung
Im Quartier „Westliches Ringgebiet“ soll vernetzte Gemeinwesenarbeit mit Schwerpunkten auf Integration u. demographischen Wandel u. die Nutzung der sozialen Infrastruktur nach mehr als 2 Jahren Coronaopandemie gefördert werden. Ausgangspunkt ist der bestehende "Garten ohne Grenzen" als Treffpunkt der Generationen im Quartier. Die Herausforderungen des demographischen Wandels und Integration, seit Februar ´22 auch von ukrainischen Kriegsvertriebenen, berühren alle Bereiche des Gemeinwesens. Es sollen integrative Handlungsansätze entwickelt werden, die die Gemeinwesenarbeit mit der Quartiersentwicklung verknüpfen. Das „Westliche Ringgebiet“ zeichnet sich durch Nachbarschaften mit kultureller Vielfalt u. langjährigen Bemühungen um die Gestaltung der sozialen u. städtebaulichen Infrastruktur im Rahmen des Quartiersmanagements aus. Das Projektgebiet umfasst insbesondere den südlichen Teil des Westlichen Ringgebietes, der als statistischer Bezirk "Wilhelmitor Süd" abgegrenzt ist. Mithilfe einer anfänglichen Explorationsphase soll in Einbeziehung des Quartiersmanagements evaluiert werden, inwiefern eine Unterversorgung der Gemeinwesenarbeit besteht. Inhaltliche Versorgungslücken sollen mit entsprechenden Mitteln u. Maßnahmen geschlossen werden. Durch Vernetzung sollen neue Handlungsmöglichkeiten erschlossen werden u. Maßnahmen im Quartier verankert werden. Vor dem Hintergrund der Versuche von Rechtsextremen, den öffentlichen Raum im Quartier einzunehmen, sollen auch Möglichkeiten gefunden werden, um Toleranz u. ein friedliches Miteinander fortzusetzen. Folgende Bausteine werden als Erhebungs- und Umsetzungsgrundlage zugrunde gelegt: • Nachbarschaftsaktivitäten an öffentlichen Orten - Garten ohne Grenzen, Frankfurter Platz, Jugendplatz Westbahnhof u.a. • Beratung u. Aufklärung - Arbeitsmarkt, Schule, Familie, Erziehung, Ernährung • Bildung u. Freizeit - Kunst, Kultur, Sport, Angebote f. Kinder • Politische u. Allgemeine Bildung (Politik in Deutschland, EU, Kampf gegen Rechtsextremismus) Das Projekt „WeRi AKTIV“ trägt zur Integration der Handlungsansätze bei und schafft bedarfsgerechte, generationsübergreifende Angebote für prioritäre Zielgruppen, um verschiedene Perspektiven in einen Austausch treten zu lassen. Das Projekt fördert gemeinsame Aktivitäten mit bestehenden Initiativen, um gemeinsam mit Migrantinnen der Nachbarschaft Ideen umzusetzen. Als Anlaufstelle für Verwaltungstätigkeiten u. Recherche dient ein Büro in der Innenstadt.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Die vielfältige soziale Infrastruktur des Westlichen Ringgebiets konnte während der Covid-19 Pandemie nur eingeschränkt genutzt werden. Die sozialen Kontakte in der Nachbarschaft wurden in allen Altersgruppen reduziert. In dieser Situation haben Rechtsextreme im Umfeld der Partei „Die Rechte“ versucht, durch Infostände, Demonstrationen, Einschüchterungen und auch die Ansiedlung im Stadtteil den öffentlichen Raum einzunehmen. Es kam zu regelmäßigen Polizeieinsätzen. Die Stadtteilkonferenz des Westlichen Ringgebietes reagierte mit der Initiative „Platz für Vielfalt“ am Frankfurter Platz. Ein weiteres Einsetzen für Toleranz und Vielfalt ist notwendig. In dem Quartier bestehen weiterhin sozialräumliche Probleme, die sich durch Verdrängungseffekte für benachteiligte Anwohnergruppen verschärfen. Im Projektgebiet liegt der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund mit 34% höher als im Durchschnitt der Stadt Braunschweig (28,4%). Der Anteil an Personen in Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II liegt mit 11,0% signifikant über dem Durchschnitt von Braunschweig (7,0%). Der Anteil ist an Arbeitslosen liegt bei 4.6 % (2,6% Braunschweig gesamt). Wie kein anderer Stadtteil prägte die Industrie das "Westliche Ringgebiet". Infolge der Industrialisierung entstanden im Quartier ganze Wohnviertel für die Arbeiter. In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts kam für viele Fabriken das Ende: Konkurse, Werkschließungen und Massenentlassungen. Durch den Abzug der Arbeiter wurden viele Wohnungen frei und in diese preiswerten Wohnungen zogen Gastarbeiter und Asylbewerber, es bildete sich ein multikulturelles Wohnviertel.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Wilhelmitor-Süd
Beschreibung
Das Projektgebiet Wilhelmitor-Süd ist der statistische Bezirk 11 der Stadt Braunschweig und umfasst den südlichen Teil des Stadtbezirks Westliches Ringgebietes. Das Gebiet wird im Nordwesten durch die Broitzemer Straße begrenzt. Im Norden grenzt es an den Madamenweg. Im Osten folgt die Grenze dem Verlauf des Flusses Oker bis zur Trasse der Eisenbahngleise zwischen Braunschweig Hbf-Vechelde im Süden. Im Westen wird das Gebiet durch die Autobahn A 391 begrenzt.
Einwohnerzahl
7975
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 / Bundesagentur für Arbeit, Quartalsdaten Arbeitslose, SGB-II am 30.09.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Als nicht-investives Projekt trägt das Projekt zur Umsetzung des im Braunschweiger Zukunftsbild 2016 formulierten Handlungsauftrag „Kultur- und Bildungsangebote sowie generationsübergreifende Lern- und Freizeitangebote in den Quartieren für alle Bewohnerinnen und Bewohner schaffen“ bei. Als mögliche nächste Schritte wurden darin „Bestands- und Bedarfsanalyse von Angeboten durchführen; bestehende Orte und Angebote stärken und vernetzen; nach Bedarf neue Orte und Angebote definieren“ genannt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 / Bundesagentur für Arbeit, Quartalsdaten Arbeitslose, SGB-II am 30.09.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 / Bundesagentur für Arbeit, Quartalsdaten Arbeitslose, SGB-II am 30.09.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz von Gemeinwesenarbeit entsprechend der Definition der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V., allerdings mit einer themen- und zielgruppenspezifischen Fokussierung. Die Durchführung des Projekts erfolgt in enger Abstimmung mit der Plankontor Quartiersmanagement GmbH, die von der Stadt Braunschweig mit dem Quartiersmanagement im Westlichen Ringgebiet beauftragt wurde.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...es uns gelingt, in einen inhaltlichen Austausch mit anderen Braunschweiger Projekten der Gemeinwesenarbeit zu treten und gegenseitig von den Erfahrungen und Inhalten profitieren zu können
Beschreibung
...es uns gelingt, unser Vorhaben der Einbindung von Migrant*innen, Frauen und älteren Menschen im Quartier zu realisieren
Beschreibung
...es uns gelingt, im "Garten ohne Grenzen", der Keimzelle des Projekts, unter Beteiligung von Menschen unterschiedlicher Herkunft einen selbst verwalteten Beirat zu installieren
Beschreibung
...es uns gelingt, mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden Handlungskonzepte zur Förderung der beruflichen Integration von Menschen im Quartier auf den Weg zu bringen
Beschreibung
...es uns gelingt, gemeinsam Veranstaltungsformate mit den unterschiedlichen Bewohner*innengruppen zu entwickeln und diese gemeinsam durchzuführen
Vorhandene Strukturen
Die südliche Hälfte des Braunschweiger Stadtbezirks 310 wurde 2001 als Sanierungsgebiet "Westliches Ringgebiet" förmlich festgelegt und in das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt“/ seit Anfang 2020 „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“) aufgenommen. Die Stadt Braunschweig hat die plankontor Stadt & Gesellschaft GmbH im September 2002 mit dem Quartiersmanagement beauftragt. 2002 wurde auch das Stadtteilbüro in der Hugo-Luther-Straße 60a eingerichtet, in dem plankontor integriert in das Quartierszentrum seither seinen Sitz hat.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Braunschweig e.V. / MehrGenerationenHaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Westpost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KufA e.V. Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche im westlichen Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilbüro Westliches Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AntiRost Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flickwerkstatt Werkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielstube Hebbelstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Schwedenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sanierungsbeirat Westliches Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Westliches Ringgebiet (310)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NEXUS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement plankontor GmbH
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es wird angestrebt dass innerhalb des 3 Jahre das Angebot in der Bevölkerung verankert ist und weiterhin eine hohe Nachfrage für das Angebot besteht. Dies kann jedoch nur weiterhin mit zur Verfügung stehenden Personal weiter geführt werden. Aus diesem Grunde wird frühzeitig mit der Stadt Braunschweig so wie anderen Sponsoren darüber erhandelt werden die sich an der Finanzierung zur Verstetigung des Projektes beteiligen.
Galerie
2022 03 awo braunschweig garten ohne grenzen 1
2022 03 awo braunschweig garten ohne grenzen 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum Achilles Hof - Aus der Nachbarschaft, mit der Nachbarschaft

Ansprechpartner
Hans Golmann
Funktion Geschäftsführer
Begegnung und Teilhabe für alle Generationen
Projektbeschreibung
Für die Festigung nachbarschaftlicher Beziehungen sollen im Projekt partizipative Rahmenbedingungen gefördert werden. Anonymität und Einsamkeit sollen reduziert, Hilfestellung und Beratung in schwierigen Lebenslagen zugänglich sein, kleinräumige Versorgungsstrukturen sowie Gesundheit, Bildung und Kreativität im Quartier gefördert werden. Die Weiterentwicklung einer bereits vorhandenen, ehrenamtlich geführten Seniorenbegegnungsstätte zu einem Nachbarschaftszentrums soll dazu beitragen, in dem überschaubaren sozialen Nahraum im Nordwesten Braunschweigs einen Quartierstreffpunkt für Teilhabe und Begegnung entstehen zu lassen. Das zu entwickelnde Nachbarschaftszentrum ist für die meisten Bewohner*innen fußläufig erreichbar, eine gute Anbindung an den ÖPNV besteht. Die barrierefreien Räumlichkeiten mit einem Saal, Gruppenräumen sowie Sanitäranlagenbieten bieten gute Möglichkeiten für Aktivitäten, Begegnungen und Engagement. Zusätzlich ist ein Beratungsbüro vorhanden. Das Nachbarschaftszentrum soll sich für die Bewohner zu einem Treffpunkt entwickeln, um Selbstorganisation und Beteiligung zu unterstützen sowie Selbsthilfe und Partizipation im Quartier Watenbüttel/Völkenrode zu ermöglichen. Dabei soll in dem demografisch verhältnismäßig alten Quartier die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und die Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen handlungsleitend sein. Daneben gilt es Unterstützungsleistungen für Menschen aller Generationen mit Hilfebedarfen zu berücksichtigen. Die Weiterentwicklung der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum macht eine systematische Projektorganisation erforderlich. Die hier in der Organisation, Vermittlung, Beratung und Begleitung tätigen Menschen haben eine zentrale Rolle. Um eine große Vielfalt und Qualität der Arbeit im Nachbarschaftszentrum zu gewährleisten, bedarf es einer vertrauensvollen Schlüsselperson. Diese wesentliche Aufgabe soll eine "Kümmerin" übernehmen. Neben dem Aufbau von Kontakt- und Kommunikationsstrukturen sind die Durchführung von Bürgerbefragungen und Bedarfsanalysen im Quartier - Durchführung von Öffentlichkeitsveranstaltungen, - Netzwerkarbeit im Quartier, - Kontaktpflege zu örtlichen Akteuren sowie die Initiierung von Selbsthilfestrukturen weitere wichtige Aufgaben, die zur Stabilisierung der Lebenszusammenhänge im sozialen Nahraum beitragen. Das Nachbarschaftszentrum Achilles Hof ist im Sinne eines demokratischen und diversen Miteinanders offen für alle.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Damit sich die Bewohner*innen eines Quartiers auch mit diesem identifizieren können sollte der soziale Nahraum nach Ergebnissen der Sozialraumforschung nicht mehr als 25.000 Einwohner umfassen. Das hier beschriebene Quartier liegt im äußeren Nordwesten Braunschweigs und besitzt mit ca. 4200 Einwohnern eine Größe, die als kleinräumig bezeichnet werden kann. Einige Bauernhöfe tragen u.a. zu einem ländlichen Charakter des Sozialraums Völkenrode/Watenbüttel bei. Der Gebäudebestand im Quartier besteht neben älteren Siedlungsbau aus Wohn- und Gewerbeimmobilien der 1970er Jahre. Viele Einrichtungen (Ärzte, Bäckerei, Ortsbücherei) sind nicht barrierefrei erreichbar. Die Anzahl der über 65 jährigen Bevölkerung liegt mit ca. 25% über dem Braunschweiger und auch Bundesdeutschen Durchschnitt. Identifikationsfaktoren für die Menschen der Orte sind unter anderem die durch topographische Marken gegebenen Grenzen des Quartiers und geschichtliche Bezüge zueinander. Besonders für viele Völkenroder Bürger stellt die fehlende Infrastruktur ein deutliches Manko des Stadtteils dar und ein Versorgungsproblem für die tendenziell immobil werdende ältere Generation. Weiterhin stören sich viele Bürger im Quartier an dem starken und gefährlichen Durchgangsverkehr. Durch 3 entstandene Neubaugebiete besteht zusätzlich die Gefahr, dass sich bereits abzeichnende Seggregationstendenzen in den Bewohnergruppen des Quartiers verstärken. Im Quartier fehlen insbesondere Treffpunkte und Möglichkeiten der generationsübergreifenden und interkulturellen Begegnung. Zivilgesellschaftliches Engagement, Teilhabe und das Miteinander der hier lebenden Bürger*innen können diese Problemlagen lösen bzw. abmildern.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Quartier auf das wir uns beziehen besteht aus den Stadtteilen Völkenrode und Watenbüttel, die verwaltungstechnisch dem Bezirk 214 der Stadt Braunschweig angehören. Identifikationsfaktoren für die Menschen dieser Stadtteile sind geographische Marken des Quartiers und die geschichtlichen Bezüge der beiden Stadtteile zueinander. Für die Stadtteile Völkenrode und Watenbüttel ist es die historische Verbindung durch die Celler Heerstraße, der heutigen B214. Auf dieser Straße fahren bis zu 25.000 Fahrzeuge am Tag durchs Quartier. Nördlich ist das Quartier durch den Mittellandkanal begrenzt. Beide Stadtteile sind in unmittelbarer Nähe der beiden Bundesforschungseinrichtungen PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) und der FAL (Forschungsanstalt für Landwirtschaft), in denen viele Menschen dieses Sozialraums arbeiten. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die in diesem Raum lebende Menschen gemeinsame Identifikationsobjekte haben.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik, 2021
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Entwicklung des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof entspricht dem Konzept der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner*innen des Quartiers Völkenrode/Watenbüttel richtet. Ein wichtiges Ziel ist, das Quartier durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung aufzuwerten, aber auch die Qualität der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die vielfältigen Angebote, die im Rahmen des Projektes entstehen sollen, orientieren sich an den Bedarfen und unter Einbeziehung der hier lebenden Bürger*innen. Im Nachbarschaftszentrum Achilles Hof hat die Kümmerin ihren zentralen Sitz als Anlauf- und Vernetzungsstelle. Darüber hinaus soll es Unterstützung bei der Organisation von Selbsthilfe geben. Die zu entwickelnden, niedrigschwelligen Angebote verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, aber auch sozial und auf den sozialen Nahraum ausgerichtet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Quartiersbewohner*innen werden über verschiedene Kanäle und Medien (Onlineauftritt, Newsletter, Plakate, Wurfzettel, leichte Sprache ...) über relevante Ereignisse im Quartier informiert
Beschreibung
Anhand der erstellten Stärke-Schwäche Analyse des Quartiers werden Potentiale und Ressourcen genutzt.
Beschreibung
Durch das Nachbarschaftszentrum stabilisieren sich die nachbarschftlichen Kontakte im sozialen Nahraum, Engagement und ehrenamtliche Aktivitäten entwickeln sich stetig.
Beschreibung
Netzwerkpartner unterstützen im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, know-how. Feste und Aktionen werden von den Partnern unterstützt.
Beschreibung
Das Nachbarschaftszentrum, Aktivitäten und bedarfsgerechte Serviceangebote werden auch zunehmend von Bürger*innen mit schwierigen Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Versorgungssituation im westlichen Bereich des sozialen Nahraum hat sich positiv entwickelt; der belastende Durchgangsverkehr hat sich durch bürgeschaftliches Engagement und Gesprächen mit Politik und Verwaltung reduziert.
Beschreibung
Nachbarschaftszentrum wird auch von selbstorganiserten Gruppen (Selbsthilfe, Sport, Kreativität ...) genutzt, die sich mit Unterstützung der Angebote gebildet haben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Stadtbezirk 214
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bezirksbürgermeister Frank Graffstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergruppe Tills Grashüpfer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Völkenrode-Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Völkenrode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Völkenrode Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsbücherei Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatpfleger Carsten Horstmeyer Heimatpfleger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Völkenrode und Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Physiotherapie Achilles Hof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeteam Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Wohnberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätische Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kiosk Am Grasplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christoph Meyer (Landwirt und direkter Nachbar)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Das Grüne Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papes Gemüsehof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Eintracht Völkenrode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Watenbttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ärztin Dr. Simone Giller
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arzt Dr. Rettig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arzt Nazir Atassi
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mittelfristig ist die Aufnahme des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof in das Konzept und die Finanzierung der Stadt Braunschweig zu einer stadtweiten Implementierung von Nachbarschaftszentren angestrebt, spätestens nach Ablauf der Projektförderung im Rahmen "Gute Nachbarschaft".
Galerie
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farbe
blume
kueche
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Soziales Zentrum Donner&Milch!

Ansprechpartner
Michael Bättig
Rat und Tat, Treffen - Hören - Handeln
Projektbeschreibung
Die Nachbarschaft des seit 15 Jahren im Stadtteil angesiedelten ALSO-Zentrums rund um Milchstr. und Donnerschweer Str. hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Die Bewohnerschaft ist nicht nur gewachsen, sondern auch in ihrer sozialen Zusammensetzung heterogener geworden. Vor allem Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind neu hinzugezogen und der Anteil von Alleinerziehenden und älteren Menschen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Ein Wandel, der sich zwar in individuellen Begegnungen vor Ort zeigt, der aber im Quartier noch keinen gemeinsam geteilten, nicht-kommerziellen Raum der Begegnung und des Austausches findet. Aufgrund der Geschäftsaufgabe eines Bistros, das direkt an die Räumlichkeiten der ALSO angrenzt, ergibt sich nun die große Chance, dass die ALSO für die Nachbarschaft zu einem Sozialen Zentrum heranwächst. Vom bisherigen Betreiber können wir Küche und Bistroräume übernehmen, die direkt an die Räume des im Haus angesiedelten Arbeitslosenzentrums angrenzen und die sich räumlich miteinander verbinden lassen. Zwei bereits ehrenamtlich bei uns aktive Sozialarbeits- bzw. Migrationsberatungskräfte mit einschlägiger Erfahrung in der aktivierenden Quartiersarbeit sowie zwei ebenso ehrenamtlich bei uns aktive Frauen für den Küchen- und Cafébetrieb stehen bereit, um das Projekt „Soziales Zentrum“ zu einer lebendigen Begegnungsstätte für die Bewohnerschaft zu entwickeln: mit einem gemütlichen Aufenthaltsraum für Ratsuchende und Beratende der Sozialberatung der ALSO, als Mittagsküche und Café, als Begegnungs- und Veranstaltungsstätte für Nachbar:innen, Migrant:innen, Bewohner:innen und Menschen aus dem Stadtteil. Darüber hinaus wollen wir Räume und offene Türen für Begegnung und Austausch und vor allem für Eigeninitiative der Besucher:innen schaffen, für kulturelle Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit lokal vernetzten Initiativen. Offene und niedrigschwellige Beratungsangebote (u. a. zu Gesundheit) könnten dazukommen, ohne die thematische Offenheit des Zentrums zu verlieren. Die Lage des ALSO-Zentrums in einer verkehrsberuhigten Straße, die zugleich als eine Hauptverbindung zur Innenstadt fungiert, ist für unser Vorhaben sehr günstig, da sie sowohl zum Verweilen einlädt als auch eine hohe Sichtbarkeit in der Nachbarschaft ermöglicht. Ein neuer Ort für die Bewohnerschaft wird entstehen, um sichtbar füreinander zu werden, in Kontakt miteinander zu treten und gemeinsame Interessen und Themen zu finden und selbstbestimmt zu bearbeiten.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In unseren täglichen Beratungen und Begegnungen vor Ort erleben wir zwar, welche Themen die Menschen bewegen, müssen zugleich aber auch das Fehlen von nicht-kommerziellen Begegnungsräumen feststellen. Neben sprachlichen wie rechtlichen Herausforderungen gibt es einen über die Beratung hinausgehenden Bedarf nach ungezwungenen Aufenthaltsmöglichkeiten, nach Begegnung, Gespräch und Vernetzung sowie nach nicht-kommerziellen Angeboten (u.a. Mittagessen und Café). Für die Bewohner:innen des Stadteils, insbesondere für Menschen aus den unterschiedlichen Lebenswelten – zugewandert, alleinerziehend, alleinstehend, älter oder erwerbsgemindert – fehlen Raum und Platz für Kontakte, Gespräche, gegenseitige Hilfe und Eigeninitiative. Insbesondere für Alleinerziehende möchten wir ein kooperativ gestaltetes Angebot schaffen, um Sorgearbeit mit sozialem Austausch zu verbinden (z.B. in einem Eltern-Kind-Café). Und auch für ältere Alleinstehende wird ein niedrigschwelliger, barrierefreier Ort für gesellschaftliche Teilhabe entstehen, um der Gefahr der drohenden Vereinsamung zu begegnen. Die bisher vorhandenen räumlichen Kapazitäten der ALSO in Verbindung mit der Schwerpunktsetzung auf Sozialberatung ließen eine solche sozialräumliche Öffnung bisher nicht zu. Durch die Übernahme der Bistro-Räumlichkeiten ist es nun möglich, neue Räume der Partizipation, Teilhabe und Selbstorganisation für und durch die Nachbarschaft aufzubauen und themenoffen wie niedrigschwellig zu gestalten. In der ALSO gibt es bereits ehrenamtlich und hauptberuflich Tätige, die über sozialarbeiterische und pädagogische Qualifikationen und Vorerfahrungen verfügen und sich im neuen Sozialen Zentrum einbringen wollen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Bahnhofsviertel - Bürgeresch - Donnerschwee
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Siedlungsbereiche 1e, 3a und 3b mit den Unterbezirken Bahnhofsviertel, Bürgeresch, Bürgerstraße, Wasserturm, Wehdestraße, Weser-Ems-Halle. Das Haus liegt allerdings sehr zentrumsnah, und die ALSO wird von Ratsuchenden aus dem gesamten Stadtgebiet aufgesucht, so dass wir mit Zulauf auch über die räumliche Abgrenzung hinaus rechnen.
Einwohnerzahl
16536
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(65 Jahre und älter) Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quote Jahresdurchschnitt 2020 Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quote 15 - 25 Jahre, Jahresdurchschnitt 2020 Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
GWA/QM-Ansatz
Mit der Eröffnung unseres Sozialen Zentrums "Donner&Milch" wollen wir einen neuen niedrigschwelligen und partizipativen Raum der Begegnung für die Nachbarschaft ermöglichen. Dieser erweitert das von der ALSO seit mehr als 15 Jahren verfolgte Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe nun stärker sozialräumlich, themenoffen und noch zielgruppenübergreifender. Das Fehlen eines solchen Begegnungsraums vor Ort erschwert bisher die Sichtbarkeit des sozialen Gefüges des Stadtteils und dessen Wandel in den vergangenen Jahren. Doch ohne Sichtbarkeit und offene Begegnung können weder vorhandene Ressourcen genutzt noch neue Kooperationsstrukturen in der Nachbarschaft entstehen. In der ALSO stehen mehrere Personen für die unterschiedlichen Bereiche dieser Arbeit professionell, aber auch ehrenamtlich bereit. Sie bringen einschlägige Berufs- bzw. praktische Erfahrungen u. a. auch aus ihrer Arbeit in der ALSO mit. Das lokale Engagement und die Offenheit für die Herausforderungen und Chancen einer sich wandelnden Nachbarschaft verfolgen dabei das Ziel, die materiellen (Wohnraum etc.) wie auch immateriellen Bedingungen (u. a. Ermöglichung sozialer Beziehungen) vor Ort zu verbessern. Unser GWA-Ansatz fördert auf diesem Wege die Handlungsfähigkeit der Bewohnerschaft vor Ort zu einer eigenständigen und verantwortlichen Lebensgestaltung sowie zur gleichberechtigten Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen äußern im Sozialen Zentrum eigene Interessen und Themen, die sie im oder mit Hilfe der Strukturen des Sozialen Zentrums verfolgen möchten. Angebote des Sozialen Zentrums werden nachgefragt und von den Bewohner/innen aufgegriffen.
Beschreibung
Infrastruktur und Ressourcen des Sozialen Zentrums werden genutzt, um eigeninitiativ neue Begegnungsräume der Bewohner/innen zu selbstbestimmten Themen zu eröffnen und gemeinsame Handlungsfähigkeit wie Selbstwirksamkeit zu erleben.
Beschreibung
Wenn von der Bewohnerschaft durch das Soziale Zentrum gemeinsame Interessen bei selbstbestimmten Themen entdeckt werden und ihre bereits vorhandenen Ressourcen in Verbindung mit denen des Zentrums sichtbar, aktiviert und kooperativ genutzt werden.
Beschreibung
Wenn Ratsuchende, Zugewanderte, Alleinerziehende, Ältere und Nachbar/innen sich im Zentrum begegnen, in Kontakt miteinander treten und gemeinsame Themen identifizieren und kooperative Bearbeitungswege diskutieren.
Beschreibung
Wenn aus dem Haus heraus Kooperationen zwischen Initiativen z. B. zur Sozialen Frage, dem Klimaschutz oder der Care-Ökonomie gibt, wobei sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Herkünften und Fähigkeiten in themengeleiteten Unternehmungen zusammenfinden.
Beschreibung
Wenn das Soziale Zentrum ein zentraler Knotenpunkt sich entwickelnder neuer kooperativer Netzwerke in der Nachbarschaft geworden ist und sich in vorhandene Netzwerke in der Stadt, aber auch überregional (z. B. AK-gegen-Armut, Klima), einbinden kann.
Beschreibung
Wenn Angebote im Haus wahrgenommen und von Nachbar/innen und Bewohner/innen aktiv mitgestaltet und neue Angebote initiiert werden, und das Zentrum als Ausgangspunkt auch von zentrumsunabhängigen gemeinsamen Aktivitäten und Unternehmungen geworden ist.
Beschreibung
Wenn Angebote und Eigeninitiativen wie Beratung, Treffen, kulturelle Veranstaltungen, Mittagessen, Cafetrieb usw. stadtbekannt werden und die vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten des Zentrums regelmäßig angefragt, genutzt und weiterentwickelt werden.
Beschreibung
Wenn es eine stadtweite Kooperation und Koordination von Stadtteilangeboten und Aktivitäten gibt, die soziale, kulturelle, städtebauliche, klimatische und Sorge-Aspekte miteinander verbindet und die Menschen nachbarschaftsübergreifend verbindet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Amt für Teilhabe und Soziales - Strategische Sozialplanung - Amt für Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis gegen Armut Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbar/innen und Bewohner/innen aus dem Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Faire Mobilität - Arbeit & Leben Niedersachsen - Gewerkschaften - Schuldnerberatung des Paritätischen - Fachstellen zu physischer und psychischer Gewalt - Einrichtungen zur Schwangerenberatung - Frauenhäusern - Diakonisches Werk - Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es sollen während der Projektförderung in Abstimmung mit den zuständigen städtischen Behörden und den politischen Fraktionen im Stadtrat, aber auch über mögliche Förderungen des Landes Niedersachsen, durch Stiftungen und private Sponsoren nachhaltige Finanzierungmöglichkeiten über den Förderzeitraum hinaus entwickelt werden. Langjährige Erfahrungen mit fundraising und Spendenacquise sind in der ALSO vorhanden. Ein Ausbau und eine Verstetigung der ehrenamtlichen Arbeit im Haus wird angestrebt.
Galerie
donnermilch
donnermilch2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Fitness im Viertel

Ansprechpartner
Florian Wiechmann
Funktion Geschäftsführer
Arbeite an dir und deinem Quartier!
Projektbeschreibung
Das Projekt „Fitness im Viertel – Arbeite an Dir und deinem Quartier“ bietet ein attraktives, niederschwelliges Sport- und Freizeitangebot, um schwererreichbare Jugendliche zu erreichen. Darauf aufbauend, sollen weitere Angebote mit den Jugendlichen und deren Familien erarbeitet und umgesetzt werden. Der Sport dient hier als Instrument, um einen Zugriff auf die Jugendlichen und Familien im Quartier zu erhalten. Fitness im Viertel füllt in der Nordstadt diesbezüglich eine Lücke, die das Quartiersmanagement der Nordstadt gerne schließen möchte. Die Jugendlichen werden durch professionelles und geschultes Personal betreut und haben dadurch die Möglichkeit das FiV partizipativ mitzugestalten. Die Einbindung der Bewohner:innen des Quartiers ist hierbei elementar. Die räumliche und inhaltliche Gestaltung des Sozialraums und die Erarbeitung bedarfsgerechter Angebote kann nur mit der Zielgruppe erfolgreich sein. Ziel soll es sein, über den Sport hinaus die Bewohner:innen des Stadtteils miteinander in Kontakt zu bringen. Es soll gemeinsam an den Problemen im Stadtteil gearbeitet werden, um Lösungen zu finden und die Lebenssituation zu verbessern. Ein weiterer Effekt des Projektes ist das Entgegenwirken des Mangels an öffentlichen und kostenlosen Sportangeboten in der Nordstadt. Mitgliedsbeiträge für kommerzielle Sportangebote sind für die monetär schwachen Familien kaum aufzubringen. Fitness im Viertel wird kostenlos zugänglich sein. Der Sozialbericht der Stadt Hildesheim hat aufgezeigt, dass viele Menschen in der Nordstadt übergewichtig sind und Jugendliche motorische Einschränkungen durch Bewegungsmangel vorweisen. Viele Menschen kommen aus solch einer Situation ohne Unterstützung nicht heraus, hier möchte Fitness im Viertel eine helfende Hand sein und allen Bewohner:innen Möglichkeiten bieten etwas für sich und ihr Quartier zu tun.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
„Die Hildesheimer Nordstadt ist ein Problembezirk“, so lautet das ungeschönte Ergebnis des aktuellen Sozialberichts der Stadt Hildesheim. Dieser zeigt auf, dass in der Nordstadt viele Familien in prekären Wohnverhältnissen leben, die Kinderarmut und der Arbeitslosenanteil die höchsten Werte der Stadt erreichen. Insgesamt sind mehr als die Hälfte der Bewohner:innen dieses Quartiers von Armut betroffen. Diese monetär schwachen Familien zu erreichen und mit ihnen gemeinsam eine Handlungsfähigkeit aus sich selbst heraus zu erarbeiten, ist das Ziel dieses Projektes im Quartier Nordstadt Hildesheim. Das Pilotprojekt Fitness im Viertel hat bewiesen, einen Zugang zu schwer erreichbaren Jugendlichen zu ermöglichen und darüber hinaus in die Familien einzuwirken. Die Methode ist ein kostenloses und attraktives Sport- und Freizeitangebot. Aus diesem niederschwelligen Basis-Angebot sollen weitere bedarfsgerechte Angebote mit den Bewohner:innen des Quartiers erarbeitet und geschaffen werden. Der Cluster e.V. betreibt derzeit das Pilotprojekt in der Oststadt Hildesheims, das im Sommer 2022 endet. Jedoch besteht vielfach der Wunsch dieses Leuchtturmprojekt weiterzuführen. Sowohl die Stadt Hildesheim als auch das Quartiersmanagement der Nordstadt begrüßen den Umzug des Projekts in die Nordstadt. „Es füllt ein Vakuum im Portfolio des Angebots im Quartier“, so der Quartiersmanager Frank Auracher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Südliche Grenze: Die Bahnlinien Östliche Grenze: Der Kennedydamm Nördliche Grenze: Lerchenkamp/Mastbergstraße Westliche Grenze: Münchewiese/Römerring
Einwohnerzahl
11053
Quelle / Anmerkungen
Status-Quo-Prognose StadtRegion
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch die partizipative Gestaltung des Projekts, entsteht eine enge Vernetzung innerhalb sowie zwischen der Zielgruppe und den Projektbeteiligten. Dadurch wird eine Verbesserung der sozialen Beziehungen angestrebt. Die Besucher:innen haben die Möglichkeit das FiV als sicheren Sozialraum zu nutzen, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und zu entfalten. Die Sportangebote dienen nicht nur der Vernetzung und Steigerung der Aktivität, besonders können hier den Jugendlichen und ihren Familien bereits vorhandene (Hilfe)Strukturen näher gebracht werden die bisher aus kulturellen oder sozialen Ängsten nicht genutzt wurden. Über die Sportangebote mit den Jugendlichen werden niedrigschwellige Kontakte zu den Familien geknüpft. Dies bietet die Möglichkeit sich über Ziele, Ausbildungswünsche, Problemlagen der Familien etc. zu unterhalten. So werden durch beständig anwesende Kontaktpersonen in den Angeboten, verlässliche Vertrauenspersonen für die Jugendlichen. Verfolgt wird ein niedrigschwelliger GWA Case Management Ansatz in dem die Kontaktpersonen Kinder und Jugendliche auch in ersten Wegen zur Schule, Informellen Treffpunkten im Stadtteil etc. begleiten. Über den intensiven Kontakt zu den Jugendlichen ergeben sich immer mehr Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme in die Familien und die Vermittlung von Beratungs-, Hilfs- und Kulturangeboten aus dem Stadtteil. Gleichzeitig können sich diese Angebote in den Räumen des Fitness im Viertel vorstellen und so den Jugendlichen bekannt machen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch die partizipative Gestaltung haben die Bewohner:innen die Möglichkeit das FiV zu ihrem sicheren Sozialraum zu machen. Mindestens 150 Bewohner:innen des Quartiers nehmen regelmäßig Angebote wahr.
Beschreibung
Die Jugendlichen mehr auf ihre eigene Handlungsfähigkeit zurückgreifen und eigene Problme und Lösungen miteinbringen.
Beschreibung
Die Stärken vor Ort werden genutzt, wenn die Individualität der einzelnen Bewohner:innen gesehen wird und durch Teilhabe am Projek gelingt.
Beschreibung
Der Standard wird erreicht, wenn über die Zielgruppe hinaus Interesse, Partizipation und Teilhabe am Projekt zu erkennen ist.
Beschreibung
Durch die Kooperationen mit anderen Jugendeinrichtungen und Vereinen gelingt ein übergreifener Austausch der für die Entwicklung des Projekts wichtig ist.
Beschreibung
Es werden mindestens 5 neue Kooperationen geschlossen. Schulen bieten Nachmittagsangebote im FiV an. mindestens 5 Einrichtungen der lokalen Jugend(sozial-)arbeit nutzen vor Ort die Aushang- und Werbemöglichkeiten.
Beschreibung
Durch Partizipation und Teilhabe haben die Bewohner:innen die Möglichkeit die Nachbarschaft besser kennenzulernen und ein Zusammenleben lebendiger zu gestalten.
Beschreibung
Erreicht wird der Standard, wenn ein Großteil der Zielgruppe nachhaltig über Hilfestruktren informiert wird und das FiV zu einer Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.
Beschreibung
Das FiV wirkt selbst als soziale Infrastruktur und ergänzt das vorhande QM im Bereich Jugendarbeit durch öffentliche und kostenlose Sport- und Beratungsagebote.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 10 Wochenstunden, anteilig durch die Stadt, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen des Vereins, der einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Mit weiteren 4 Wochenstunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Wochenstunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Im Bereich Stadtkultur der Kulturfabrik ist eine bis Ende 2021 befristete Stelle mit 25 Wochenstunden geschaffen. Die Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Insbesondere der Aufbau von langfristigen Kooperationen und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist so kaum möglich und aktuell lediglich durch Ehrenamt zu leisten. Daher ist das Projekt Fitness im Viertel als ergänzender Baustein zu den vorhandenen Aktivitäten zu betrachten. Durch die Fokussierung auf eine bestimmte, bisher wenig zugängliche Zielgruppe – Jugendliche – und durch die besondere Art der Ansprache – Sport – schließt das FiV eine Lücke.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
NORDSTADT.MEHR.WERT. - Stadtteilbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Robert-Bosch-Gesamtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman Nohl Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Walter Gropius Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e. V. 1979
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KreisSportBund Hildseheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Körperschmiede Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Publik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Der Nordstädter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GO 20 Kinder und Jugendtreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rasselmania e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OBI Baumarkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LIDL
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Teresionhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim Stadtplanung und Stadtsanierung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltige Verankerung in den kommunalen Strukturen in drei Säulen: 1. Bildung des "Hilfenetzwerk Nord" Trägertreffen - hier werden die Hilfe- und Beratungsstrukturen in einem monatlichen Netzwerktreffen zusammen geführt um die Arbeit besser aufeinander abzustimmen und zu sichern. 2. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro Nordstadt.Mehr.Wert 3. Die Nutzung und Finanzierung des Fitnessstudios für Träger der Erziehung und das Jugendamt durch Soziale Gruppenarbeit(§29 SGBVIII)
Galerie
fiv matten
img 6424
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: nachbarschaftsfabrik neuland - vom soziokulturellen Zentrum zum nachbarschaftlichen Dialog in Winsen (Luhe)

Ansprechpartner
Sven Dunker
Organisation Reso-Fabrik e.V.
Funktion Dipl. Soz.-arbeiter
Die Kraft der guten Nachbarschaft entsteht im Dialog!
Projektbeschreibung
Lebensfreude, gute Nachbarschaft und sozialer Frieden brauchen den Dialog – offene Räume, Begegnung und Vertrauen. In der nachbarschaftsfabrik erweitern wir den begonnenen Ausbau eines demokratischen, nachbarschaftlichen Zusammenhalts unter den Akteur*innen im Projektgebiet. Basis dieses Prozesses ist das Initiieren bedarfsorientierter Begegnungs- und Aktionsformate, die die unterschiedlichen Akteur*innen des Gemeinwesens – über das gegenseitige Kennen- und Verstehenlernen – nachhaltig in den Dialog führen. In den nächsten drei Jahren entwickeln wir mit unserem Kooperationspartner, der Stadt Winsen (Luhe), die "Projekt-Palette" der nachbarschaftsfabrik strukturell soweit, dass daraus ein wirkungsvolles und nachhaltiges – sozialplanerische und städtebauliche Aspekte einschließendes – Konzept entsteht. Um es zielführend zu verwirklichen, bezieht unsere Gemeinwesenarbeit (GWA) alle Ebenen und Akteur*innen ein. Nicht nur die Bewohner*innen des Projektgebiets und der Umgebung stehen im Fokus, sondern auch das Netzwerk der Träger sozialer Hilfen und die kommunale Verwaltung und Politik. In der nachbarschaftsfabrik kommen bedarfsorientierte Methoden aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern (Gesundheit, Bildung, Kultur, etc.) zum produktiven Einsatz. Unsere GWA setzt weiterhin auf die bewährten Kernthemen • Entlastung durch Beratung und Vermittlung, • Lebensfreude und Aktivierung durch kulturelles Erleben, • Kooperation durch trägerübergreifende Projekte • Integration und Teilhabe durch Begegnung der Akteur*innen im Gemeinwesen. Leitlinie dieser professionellen Arbeit: Raus aus dem Büro und rein ins Quartier! Durch die vergangene Projektförderung wurde eine Vorarbeit geleistet, die sich – insbesondere während der COVID-19-Pandemie – als wertvolles Fundament für ein langfristiges, vertrauensvolles Miteinander erwiesen hat. Die im Rahmen der Pandemie erlassenen Hygienevorschriften haben Arbeitsmethoden in den Blick gerückt, die Ausblicke auf zukünftige Arbeitsformen erlauben. Ihre Möglichkeiten sollen auf unterschiedlichen Ebenen und in relevanten Handlungsfeldern ausgelotet und genutzt werden. Neben der Digitalisierung der Dialoge und der Online-Vermittlung von Kultur sind auch das direkte Nachbarschaftsgespräch an der Tür und der persönliche Vor-Ort-Kontakt stärker ins Zentrum der Methodenentwicklung geraten. Ihr Potenzial soll in der GWA – aber auch im Netzwerk der Träger sozialer Hilfen – fachlich weiterentwickelt werden.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projektgebiet weist eine interkulturelle Bewohner*innenstruktur (64 verschiedene Nationalitäten) mit unterdurchschnittlichem Einkommen auf. Geflüchtete Familien und junge Familien mit Migrationshintergrund ziehen in die bereits belasteten Wohngegenden. Damit finden dort zwei gegenläufige Entwicklungen statt: Parallel zu dieser Verjüngung leben vermehrt ältere, alleinstehende Bewohner*innen ohne Migrationshintergrund in den kleinen Wohnungen und angrenzenden Einfamilienhäusern. Nach Aussage des LK Harburg werden hier relativ viele Hilfen nach § 27 ff SGB VIII verfügt: Familienhilfen bei jungen Familien mit Kleinkindern und Erziehungsbeistandschaften für Kinder und Jugendliche. Es besteht die Gefahr, dass sich innerhalb des Projektgebietes bestimmte Wohnbereiche abgrenzen und "ghettoisieren", Alte und Junge und Angehörige unterschiedlicher communities. Weitere Probleme sind: Nicht konforme Rechtsauffassungen, insbesondere bei den Migrant*innen, die bereits langjährig in Deutschland leben, erheblicher und wiederkehrender Beratungsbedarf im Bereich Mietrecht/Mietschulden und bzgl. der wirtschaftlichen Situation. In dem Gebiet bestehen einige, auf bestimmte Zielgruppen spezialisierte Einrichtungen sozialer Hilfen. Auch in der Reso-Fabrik e.V. gibt es bereits unterschiedliche Angebote. Eine Art Stadtteilkonferenz gibt es jedoch nicht. Mit dem nachhaltigen Ausbau der GWA der nachbarschaftsfabrik wird eine Struktur geschaffen, in der Gremien und Fachgespräche etabliert, bestehende Projekte und Hilfen aufeinander abgestimmt, unterschiedliche Akteure in dem Gebiet zusammengebracht und eine möglichst bedarfsgerechte und bewohnernahe Infrastruktur aufgebaut und gepflegt wird.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Winsen (Luhe), Einzugsgebiet der Grundschule "Alte Stadtschule"
Beschreibung
Der Einzugsbereich der Grundschule "Alte Stadtschule" ist ein heterogenes Projektgebiet in der eher ländlich geprägten Mittelstadt Winsen (Luhe). Einfamilienhausbebauung, Mehrfamilienhausriegel bis hin zu zwei Hochhausbereichen, von denen einer 2009 in das Programm "Die Soziale Stadt" aufgenommen wurde. Ebenso heterogen ist die Bewohnerschaft dieses Stadtgebiets: Bewohner aus 64 verschiedenen Nationen, ca. 50% haben einen Migrationshintergrund.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
In dem Projektgebiet liegt eines der kleinsten Programmgebiete für soziale Stadtentwicklung in Niedersachsen. In dem Soziale-Stadt-Gebiet, dem Albert-Schweitzer-Viertel, leben ca. 500 der 4200 Bewohner des gesamten Projektgebiets. Durch die Arbeit des QM, die seit 2009 ebenso von der Reso-Fabrik e.V. durchgeführt wird, konnten kleinräumige Strukturen mit den entsprechenden Ansätzen aufgebaut werden. Insbesondere auf dem Hintergrund dieser Erfahrungen erfolgte die Entscheidung, dass eine Übertragung der Erfahrungen und Methoden im Rahmen von GWA auf ein erweitertes Projektgebiet sinnvoll ist und damit Synergieeffekte für den Projektverlauf zu erwarten sind. Um diesen Transfer an Erfahrungen auf das Modellprojekt zu sichern, ist beabsichtigt, dass das Quartiersmanagment in die nachbarschaftsfabrik neuland überführt wird, um den Bewohner*innen des Wohngebiets nach Beendigung der Städtebauförderung einen Anschluss zu bieten. Z.Zt. wird das QM Soziale Stadt durch einen anderen Mitarbeiter weitergeführt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen und Landesamt für Statistik Nds. 2020 Zu bemerken ist, dass in dem Projektgebiet Wohnblöcke stehen, in denen der Anteil der Kinder bis 14 Jahren bei 29 % liegt, so dass wir in der Annahme gestärkt werden, dass der demoraphische Wandel in anderen Teilen des Gebiets sehr stark durchschlägt
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) und Landesamt für Statistik Nds. 2020
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) In dem Projektgebiet leben Menschen aus 64 verschieden Herkunftsländern. Insbesondere gibt es eine Ballung von Bewohner*innen mit Migrationshintergrund in zwei größeren Wohngebieten.
Projektgebiet in Prozent
66
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jobcenter LK Harburg, LK Harburg, Abt. Besondere Leistungen und LK Harburg, Abt. Soziale Leistungen. Die 66% an transferleistungsbeziehenden Bewohner*innen bezieht sich auf ein Wohngebiet innerhalb des Projektgebiets. Weitere aktuelle Zahlen zur Einkommenssituation waren leider nicht möglich zu bekommen. Es wird jedoch auch daran deutlich, dass es in diesem Projektgebiet zumindest ein Armutsquartier gibt.
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit wird von uns als handlungsleitendes Arbeitsprinzip (Konzept) verstanden. GWA arbeitet Methoden integrierend und interdiziplinär entlang der Interessen der unterschiedlichen Akteur*innen des Gemeinwesens. Unser Grundverständnis dabei ist: Die Bewohner*innen sind die Expert*innen ihrer Lebenswelt. QM kann nur ein Teilaspekt von GWA sein. GWA sieht sich als intermediäre Instanz oder "Katalysator" für den Dialog zwischen den unterschiedlichen Akteur*innen im Quartier (Verwaltung, Politik, Bewohner*innen, Polizei, Wirtschaft, Wohnungsbau, soziale und kulturelle Einrichtungen u.a.). GWA schafft Nachbarschaftsstrukturen und Beziehungen zu den Bewohner*innen eines Gemeinwesens und ermöglicht somit den wechselseitigen Zugang zu anderen Themenfeldern, wie Gesundheit, Hilfen zur Erziehung, Bildung etc.. Neben diesen inhaltlichen Bezügen orientiert sich GWA an dem Lebensraum der Bewohner*innen und kann somit auch im World-Wide-Web ein Handlungsfeld finden. Außerdem initiiert und begleitet GWA den Dialog zu den Themenfeldern städtebauliche und sozialplanerische Entwicklung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen sind die Expertert*innen ihrer Lebenswelt. Angebote müssen daher Zufriedenheit und weitere Aktivitäten schaffen. Diese ist in den Äußerungen der Bewohner*innen zu ermitteln.
Beschreibung
Die Räume und weitere Ressourcen der nachbarschaftsfabrik werden zunehmend nachgefragt und von Freizeit- und Interessengruppen genutzt.
Beschreibung
Wenn die Bewohner*innen kreative Ideen einbringen oder äußern und Verantwortung für ihre Angebote übernehmen.
Beschreibung
Der Name des Projekts ist den Bewohner*innen bekannt und wird positiv besetzt.
Beschreibung
Die Angebote des Projekts werden nachgefragt und es wird Einfluss auf deren Ausgestaltung genommen.
Beschreibung
Die Ziele werden von Bewohner*innen als wichtig bewertet.
Beschreibung
Bewohner*innen und Netzwerkpartner*innen haben das Projektgebiet im Blick und suchen Lösungen in den Rahmenbedingungen.
Beschreibung
Akteur*innen aller Ebenen beteiligen sich aktiv an der Entwicklung einer gesamtkommunalen Struktur
Beschreibung
Bewohner*innen bewerten ihre Lebenswelt positiv.
Beschreibung
Im Netzwerk werden gemeinsame Ziele formuliert und es besteht der Wunsch Veranstaltungen zu wiederholen.
Vorhandene Strukturen
Die GWA der nachbarschaftsfabrik: - 38 Std./ Woche GWA'ler - Nachbarschaftsbüro offener Zugang an fünf Tagen in der Woche. - 20 ehrenamtliche Bewohner*innen in unterschiedlichen Projekten - Kooperation mit der Tafel Harburg - Zusammenarbeit mit QM Soziale Stadt - Kooperation mit weiteren Arbeitsfeldern der Reso-Fabrik e.V. - Nutzung von Seminar- und Veranstaltungsräumen - Netzwerk- und Gremienarbeit in städtischen Arbeitskreisen - Kooperation mit Stiftungen und Kommunen im Landkreis - Projektorientierte Netzwerktreffen mit über 40 Trägern aus dem Stadtgebiet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Winsen (Luhe), Stabsstelle Kultur etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindergarten Eckermannstr.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindergarten Rote Kreuz Str.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule "Alte Stadtschule"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt LK Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
versch. Ärzte aus dem Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tafel Harburg e.V., Zweigstelle Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rotary Club Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Round Table Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vietnamesische Frauengruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Kalinka" deutsch-russische Frauengruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HKL Baumaschinenverleih
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldenhilfe sofort e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kindergarten Matthias Claudius Weg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
inab Jugend/Bildung und Beruf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brahms Freundeskreis e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung Vollbrecht
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung WVB Centuria
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. luth. Kirchengemeinde St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter*innen der politischen Parteien im Rat der Stadt Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hipsy e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frühe Hilfen LK Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
andere Arbeitsfelder der Reso-Fabrik e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musikschule Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
regionaler politischer Vertreter im Landtag Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
regionale politische Vertreter*innen im Kreistag LK Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum "Egon's"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Afrikanische Gemeinde e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbüro Stadt Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Saz-Unterricht Akgüc
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arabischunterricht Baydon
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team der ehrenamtlichen Frauen des Reso-Cafés
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Harburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kreisverband Harburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Die Abräumer" Bewohnerinitiative Albert-Schweitzer Str.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Corona-Care Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Kreisverband Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Harburg, Abtl. Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Harburg, Jugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Harburg, Abfallwirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, Lebenshilfe Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoVD KV Harburg-Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband LK Harburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung Amblank
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WVB Centuria
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HV Kühne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HV Vollbrecht
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schroeder Immobilien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
diverse Kulturschaffende im LK Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturlandkreis Harburg - Kultur im Dialog
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bäckerei Soetebier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papier Bausch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Berufsakademie Lüneburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung Nds. e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wochenblatt Elbe/ Geest
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nachhaltiges Ziel ist es bis 2023 einen Entscheidungsbildungsprozess mit Ratsbeschluss abzuschliessen. Die Stadt investiert Gelder zum Ausbau der Reso-Fabrik. (s. Anlage) Am 01.09.2020 wird ein fraktionsübergreifender Antrag abgestimmt, so dass der Eigenanteil der Reso-Fabrik und der Stadt auf insg. 40.000,- €/Jahr aufgestockt wird. Evtl. beschließt eine Sondersitzung des Haushaltsausschusses im Oktober über den Antrag. (s. A. Nachhaltigkeit) Es entsteht bereits ein dynamischer Prozess.
Galerie
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mobile bank
blaue sofa projekt
corona desinfektionsflaeschen basteln
verteilerkastenprojekt
Videos
Aufsteller
roll_up.jpg (845.58 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Modellprojekt JuLeiQua - Qualifizierung zu Kinder- und Jugendleiter*innen im Quartier

Ansprechpartner
Ovidiu Ionut Ioan
Funktion Leitung
JuLeiQua - Miteinander Zukunft gestalten
Projektbeschreibung
Die GWA bei einigen Zielgruppen im Quartier wird einerseits durch die sprachliche Barriere und andererseits durch die Verschlossenheit einiger Communities (z.B. Rom*nja aus Kosovo, Bulgarien u. Rumänien) erschwert. Aktivierung- und Beteiligungsangebote an diese Gruppen waren bisher wenig erfolgreich. Kurzfristige Zugänge wurden immer wieder über die Jugend ermöglicht, die auch als Multiplikator*innen in den jeweiligen Communities fungiert haben. Dieses Potenzial soll herausgearbeitet und in konkreten Bildung- und Mitmachstrukturen überführt werden. Als niedrigschwellige anerkannte Multiplikator*innenbildung für junge Menschen hat sich die JuLeiCa-Qualifizierung zu Kinder- und Jugendleiter*innen etabliert. Sie wird in der Regel von zertifizierten Trägern aus den Bereichen Sport, Kirche, Kultur usw. im Rahmen ihrer Einrichtungen und nach bewährten Standards durchgeführt. In der Göttinger Weststadt sind nur wenige der jungen Menschen in solchen Einrichtungen aktiv und somit von den Qualifizierungen ausgeschlossen. Andere Akteur*innen haben wiederum gute Verbindungen zu der Zielgruppe, bieten aber keine JuLeiCa-Qualifizierung an. Das Modellprojekt JuLeiQua (Jugendleiter*innen im Quartier) zielt darauf Strukturen an die Zielgruppen anzupassen, die Träger*innen zu unterstützen, ihre Angebote zu adaptieren und für alle Interessierten im Quartier zu öffnen bzw. Akteur*innen aus dem Stadtteil bei der Entwicklung neuer Angebote in Kooperation mit bereits anerkannten Träger*innen (wie z.B. Stadtjugendring Göttingen e.V.) zu unterstützen, um neue Wirkungsfelder zu erschließen. Den damit einhergehenden Herausforderungen (die Koordination mehrerer Kooperationspartner*innen im Quartier, thematische Vielfalt der Akteure*innen und der Schwerpunkte, fehlende Vorkenntnissen, Erfahrungen bzw. klare Erwartungen bei den Jugendlichen, die Notwendigkeit einer sozialpädagogischen Betreuung für die Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen) wird in den drei Jahren durch konzeptionelle Formate begegnet und ein innovatives flexibles und umfassendes Konzept entwickelt, das gleichzeitig in einem Stadtteil exemplarisch erprobt wird, der bezeichnend für komplexe Problemstellungen ist. In der zweiten Phase soll das Konzept in den "Göttinger Quartiere" verstetigt werden, indem einige Stadtteilzentren regelmäßig das JuLeiQua-Konzept umsetzen. Am Ende des Projektes soll das Konzept für Stadtteilzentren aus ganz Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Brennpunkte (Rosenwinkel, Hagenweg 20) setzen sich aus großenteils geschlossenen Rom*nja Communities zusammen; hinzu kommen Menschen aus Afghanistan, Syrien u. Irak. Prägend für alle ist die kurzfristige Bleibeperspektive und die fehlende Qualifikation. Trotz 10jähriger aktiver Präsenz des Weststadtzentrums vor Ort und enger Zusammenarbeit im Netzwerk der Weststadtkonferenz konnte noch kein stabiler Zugang für sozialpädagogische Begleitung gewonnen werden. Spezifische Integrationsbedarfe wie Sprach- u. Bildungsförderung oder Qualifizierungsangebote für alle Altersgruppen erreichen nur sehr schwer die Zielgruppen. Im Jahr 2021 wurde eine stadtteilweite aktivierende Befragung durchgeführt, um die Partizipation aller Anwohner*innen bei der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten zu ermöglichen. Rückmeldungen aus den genannten Communities blieben erneut aus. Im Austausch der Weststadtkonferenz hat sich herausgestellt, dass die Altersgruppe, die interessiert ist, Zukunft mitzugestalten und sich aufgrund ihrer kulturellen und sprachlichen Kompetenzen beteiligen kann, die der jungen Menschen zwischen 16 u. 26 Jahre ist. Um sie als Multiplikator*innen zu gewinnen sind Projekte notwendig, die Ihnen durch kurzzeitige Qualifizierungen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen, erste positive Schulung- und Arbeitserfahrungen ermöglichen, auf die Entwicklungen im Quartier hinweisen und nachbarschaftliches Engagement als eine Möglichkeit für Integration und Selbstverwirklichung entdecken. Derzeit fehlen Akteur*innen im Stadtteil entsprechende Rahmen und Kompetenzen um junge Menschen mit Mitmach- und Qualifizierungsangeboten anzusprechen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Weststadt
Beschreibung
Die Weststadt bilden vier Stadtgebiete, nämlich 42, 43, 44 und 46. Ein Kartenausschnitt ist angehängt. Im Jahr 2020 lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 7.459 Menschen in 4.149 Haushalte, davon 3 % Alleinerziehende und 52,1% Konfessionslose. Der Anteil der kinderreichen Familien, die auf sehr engem Wohnraum leben, ist 2020 mit 922 Kindern und 1119 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren, darunter 729 Personen im Schulalter gestiegen.
Einwohnerzahl
7459
Quelle / Anmerkungen
Sozialstrukturdaten 2020
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Weststadt bzw. das Gebiet westlich des Maschmühlenwegs in Göttingen ist seit Ende 2009 ein „Soziale Stadt-Gebiet“. Allerdings sind die Stadtgebiete Egelsberg und Hagenberg sowie weite Teile vom Blümchenviertel und Maschmühlenweg nicht Teil des Förderprograms "Soziale Zusammenhalt". Darüber hinaus ist das Programm Soziale Stadt ein Investitionsprogramm, d.h. die Mittel der Städtebauförderung werden vorrangig für bauliche und planungsvorbereitende Maßnahmen bereitgestellt. Die Investitionen sollen durch Maßnahmen aus anderen Programmen oder Initiativen ergänzt werden. Jahresende 2022 wird das Programm für die Weststadt beendet. Gerade weil "Soziale Stadt" dieses Jahr abgeschlossen und GWA Projekte durch dieses Programm nicht gefördert, sondern als Ergänzungsmaßnahmen betrachtet werden, ist der Ausnahmefall gegeben. Bereits im 2. Jahr des Projektes wird eine Wirkung über den Rahmen des Quartiers gezielt. Im 3. Jahr des Projekts wird das Projektgebiet auf die Stadt Göttingen erweitert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bearbeitet strukturelle Ursachen der sich bei Individuen, Gruppen und in Sozialräumen äußernden Problemlagen. Ziel des Projektes ist die Aktivierung von Einzelpersonen und Gruppen (Meinungsmacher*innen, Wortführer*innen, Ehrenamtlichen, Multiplikator*innen), ihre niedrigschwellige Qualifizierung, um die Partizipation der Anwohner*innen bei der Entwicklung von Angeboten im Quartier zu ermöglichen und somit bei der nachhaltigen Verbesserung ihrer Lebenssituation beizutragen Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit der vernetzten Akteur*innen innerhalb und außerhalb des Stadtteils. Das Projekt nimmt sich vor, ein neues Konzept für GWA mit Fokus auf die Kinder und Jugendarbeit unter Einbeziehung der städtischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, der Anwohner*innen und des Fachpersonals im Quartier selbst herauszuarbeiten. Im Rahmen dessen werden sich Potenziale und Hindernisse der Gemeinwesenarbeit im Hinblick auf die direkte und indirekte Förderung der lokalen Demokratie herauskristallisieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
inn75 % der jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren sind informiert & aktiv beteiligt, alle Bewohner*innen profitieren von Angeboten und fungieren als Multiplikator*en und bewerben die Angebote des Stadtteilzentrums.
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die qualifizierten Kinder- u Jugendleiter*innen sind untereinander vernetzt und bringen sich als Unterstützer*innen in Angeboten ein bzw. entwickeln eigene Projekte
Beschreibung
Bewohner*innen kennen die strukturellen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier, können sie in ihrem Engagement einbeziehen und weiterentwickeln.
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität), Reflektion und Auswertung finden im Rahmen der Weststadtkonferenz statt.
Beschreibung
Eine ethnisch heterogene Gruppe von jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren ist niedrigschwellig qualifiziert und fungiert als Multiplikator*innen für Bewohner*innen aller Altersgruppen.
Beschreibung
Die JuLeiQua-Koordinierungsstelle ist eingerichtet und steuert die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Bewohner*innen, Akteur*innen und städtischen Einrichtungen.
Beschreibung
Die Teilnehmer*innen der Weststadtkonferenz arbeiten bei der gemeinsamen Konzeptentwicklung und Durchführung der Qualifikation zusammen. Die qualifizierten Kinder- u. Jugendleiter*innen sind untereinander vernetzt und treffen sich regelmäßig.
Beschreibung
Die Qualifizierung wird im Rahmen der „Göttinger Quartiere“ umgesetzt, eine Vielzahl an Stadtteilzentren veranstaltet regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept.
Beschreibung
Junge Menschen aus dem Stadtteil setzen sich zielgruppenübergreifend mit Themen der Nachbarschaft auseinander und können ihre Ideen in ehrenamtlicher Zusammenarbeit umsetzen.
Beschreibung
Die Bewohner*innen und Akteur*innen im Quartier verfügen über eine klar definierte Struktur für niedrigschwellige Aktivierung und Qualifizierung von Kinder- u. Jugendleiter*innen und nutzen diese regelmäßig, um ihr Interesse zu vertreten.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse im Austausch mit neuerschlossenen Zielgruppen wird durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und der Politik und Verwaltung für die Erarbeitung von Lösungsansätzen in Zusammenarbeit mit den Bewohner*innen kommuniziert.
Beschreibung
Stadtteilzentren veranstalten regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept. Daraus resultiert eine gesamtkommunale Strategie für Gemeinwesenarbeit durch Aktivierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der Bewohner*innen für ehrenamtliches Engagement
Vorhandene Strukturen
Die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) ist seit Anfang 2022 im Bereich der Gemeinwohlökonomie zertifiziert. Die Leitung des Weststadtzentrums ist durch einen Mitarbeiter der Beschäftigungsförderung Göttingen gesichert. Eine Kollegin von der Jugendhilfe Göttingen e.V. unterstützt im Bereich GWA. Sowohl die Betreuung der Angebote und Aktivitäten im Weststadtzentrum als auch die täglichen Arbeiten zum Erhalt der Infrastruktur werden von ehrenamtlich Tätigen Bewohner*innen (mit Aufwandsentschädigung über den Förderverein Weststadtzentrum e.V.), durch Honorardozenten, Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, Teilnehmer*innen der Maßnahme AGH-MAE geleistet. Seit 25 Jahren sind die Träger*innen der GWA im Stadtteil in der Form einer Weststadtkonferenz organisiert. Dabei arbeiten 20 Akteur*innen eng mit engagierten Anwohner*innen zusammen. Seit 2018 ist das Weststadtzentrum auch Mitglied im Vernetzungsprojekt Göttinger Quartiere (Förderprogramm "Gute Nachbarschaft").
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Büro für Integration der Stadt Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hagenwegzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Boat People Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) - Bildungszentrum für Zugewanderte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HW2 Kreativer Freiraum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) - Jugend Stärken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Peloton e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grün Weiß Hagenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sparta e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Christuskirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Friedenskirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. St. Godehardtkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Zentrum Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahre alt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
El-Medina Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Altersgruppen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung des Projektes soll im Rahmen der Göttinger Quartiere erfolgen. Niedersächsische Stadtteilzentren können regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept durchführen. Die qualifizierten Jugendleiter*innen sollen strukturell unterstützt werden, eine Selbstorganisation mit eigenen Räumlichkeiten zu gründen. Absolvent*innen können sich selbständig für Stellen in Deutschland und in Ausland bewerben und selbständig arbeiten.
Galerie
img 0013
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img 0020
img 0027
bluemchencafe 2
flinke nadel 1
fahrradwerkstatt 3
img 0144
ausstellung frauenhaus
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Weiterentwicklung Mütter-Kinder-Zentrum Bassum e.V. als eine Anlaufstelle vor Ort

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Interkultureller Trefpunkt
Projektbeschreibung
Das MüKiZe besteht seit mehr als 30 Jahren als überwiegend ehrenamtlich organisierte Einrichtung für Familien in Bassum. Es ist bislang Anlaufstelle für junge Familien mit kleinen Kindern in Bassum, insbesondere auch für (Neu-)Zugezogene, die nicht auf vertraute Strukturen zurückgreifen können. In der 2015/2016 einsetzenden Flüchtlingswelle gab es verschiedene Angebote von Ehrenamtlichen,die die Räumlichkeiten des Mütter-Kinder-Zentrum Bassum e.V. nutzen. Eine intensive und zahlenmäßige Anbindung gelang seinerzeit aber nicht, dies war u.a. den Sprachbarrieren, den vielfältig zu lösenden Anfangsproblemen der geflüchteten Familien aber auch der traditionellen Rolle der Frauen geschuldet. Trotzdem gelang es, eine Gruppe von 30 der zugewanderten/geflüchteten Frauen bei den Frühstückstreffen anzusprechen. Diese haben ihren Wunsch geäußert, sich mehr im öffentlichen Leben in der Stadt zu beteiligen und auch neue Kontakte in die Aufnahme-Gesellschaft zu knüpfen. Im Rahmen einer im Hause gestarteten Umfrage konnten wir feststellen, dass Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in Bassum sich einen Ort wünschen, an dem sie sich angstfrei begegnen und austauschen können. Bisher gibt es einen solchen Kontakt- und Treffpunkt für diese Frauen in Bassum nicht. Die Besucher*innen wünschen sich gemeinsam Freizeit zu verbringen, sich mit anderen Frauen auszutauschen. Sie wünschen sich aber auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzubringen und sich über unterschiedliche Werte, Regeln und Normen auszutauschen. Das Projekt möchte Begegnungen von Frauen über soziokulturelle Grenzen hinweg einführen und darüber ein Kennenlernen und gegenseitiges Wertschätzen ihrer verschiedenen Lebenswege und -welten unterstützen. Darüber hinaus können sie sich mit ihren Ideen und Fähigkeiten einbringen und so eine Vorbild- und auch Multiplikatorenrolle einnehmen.Die Stärkung und Selbstwirksamkeit der Frauen wird auch in ihre Familien hinein und auf die Kinder positiv einwirken. Die enge Kooperation mit Familienzentrum und Flüchtlingssozialarbeit sowie die gute Vernetzung zu den ortsansässigen Institutionen und Vereinen werden eine verbesserte Nutzung der zur Verfügung stehenden Potentiale ermöglichen und dauerhaft die Zugänge erleichtern. Durch Teilhabe an regionalen Festen und weiteren Aktionen können sich die Frauen aktiv an den Quartiersprozessen beteiligen und werden so immer mehr Teil des Gemeinwesens. Digitalen Kompetenzen könnten bei Coronaeinschränkungen genutzt werden.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Mit der Flüchtlingswelle 2015/2016 stand auch Bassum vor der Aufgabe, für eine große Anzahl von Geflüchteten Wohnraum zu schaffen. So wurde unter anderem ein Containeranlage genutzt und es entstand in einem großen Gebäudekomplex am Stadtrand zahlreiche kleine Appartments, welche nun Menschen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen Platz bieten. Hier sind überwiegend Frauen mit Kindern untergebracht. Viele Familien konnten aber auch dezentral im Stadtgebiet oder den umliegenden Ortschaften untergebracht werden.Dadurch leben die Familien sehr isoliert, lernen sich untereinander nur bedingt kennen, es fehlt der "zentrale Ort" für Vernetzung und Begegnung.Die Familien erhalten in der Regel Transferleistungen, daher können sie sich kostenintensiven Angebote in der Regel nicht leisten. Geflüchtete Frauen sind bei der Integration und der Nutzung von Bildungsangeboten häufig durch die traditionelle Rollenverteilung bei der Familienarbeit und durch die Betreuung der sehr kleinen Kinder benachteiligt. Der Zugang zu den entsprechenden Institutionen stellt für sie oft eine Barriere dar. Sie erlernen die deutsche Sprache meist nicht durchgängig und vollumfänglich, was zusätzlich den Rückzug ins Private befördert. Diese Frauen möchten wir motivieren einen verlässlichenTreffpunkt in Mütter-Kinder-Zentrum zu finden.Das Mütter-Kinder-Zentrum bietet sich durch seinen niedrigschwelligen Zugang und die langjährige Tradition, für alle Familien gleichen welchen Hintergrund offen zu sein, besonders an. Durch die langjährige gelebte Kooperation mit den städtischen Institutionen, können nachhaltige und verlässliche Prozesse der Beteiligung, Stärkung und Entwicklung befördert werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum- Innenstadt
Beschreibung
Das Mütter- Kinder-Zentrum liegt im Kerngebiet der Stadt Bassum. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Stadtverwaltung, Einkaufsmöglichkeiten, eine der 2 Grundschulen, eine Krippe und eine große städt. Kindertagesstätte. Die Grundschule und die Kindertagesstätte haben einen hohen Anteil an Familien mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund. Am Rande des Stadtgebietes hat die Stadt Bassum eine Immobilie angemietet, mit zahlreichen kleinen Wohneinheiten, die von der Stadt überwiegend zur Unterbringung von Geflüchteten genutzt wird. Hier leben viele Frauen mit kleinen Kindern. Durch die Lage am Rande (Fußweg > 3km)ist der Weg und der Kontakt in die Angebote im Innenstadtbereich beschwerlich
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen ( LNS) und Schätzung im Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Daten beruhen auf einer Schätzung, da uns die Kommune auf Anfrage keine detaillierten Angaben machen konnte. Damit wir diese Angaben in der Zukunft präzisieren können, wollen wir diese Aufteilung der Einwohner*innen mit Migrationshintergrund feststellen.
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet2021.jpg (151.29 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum versteht Gemeinwesenarbeit als ganzheitliche Verbesserung der Lebenswirklichkeit der Menschen. Mit einfachen bewährten und innovativen Methoden möchten wir die Bewohnerinnen erreichen, empowern und aktivieren. Das entspricht der Tradition der Arbeit in Mütterzentren. Im Mittelpunkt stehen für uns die Menschen, sie sind Expertinnen für ihre Bedürfnisse und Wünsche. Das Gefühl des Nicht-Gehört-werdens weicht der aktiven Teilhabe und Selbstorganisation und dem Selbstbewusstsein von Wirksamkeit von Kommunikation und Handlung. Durch Verbesserung der immateriellen, materiellen und infrastrukturellen Bedingungen in Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern kann eine aktive Beteiligung an den Quartiersprozessen ermöglicht werden. Diese Stärkung der Kompetenzen der Bewohnerinnen soll nachhaltig wirken, sie selbst als Multiplikatorinnen der Ausgangspunkt eigener, weitreichender Entwicklungen werden. Mit professioneller Unterstützung auf Augenhöhe sind wir sicher, dieses Ziel zu erreichen. Die Projektleiterin zeichnet sich durch langjährige Tätigkeit und Erfahrung in allen Bereichen des Vereins aus. Seit 3 Jahren lenkt sie als Geschäftsführerin die Weiterentwicklung des Vereins inhaltlich und ökonomisch. Zur fachlichen und methodischen Vertiefung wird sie gerne den Zertifikatskurs Gemeinwesenarbeit nutzen. Mit eigenem Migrationshintergrund kann sie aus der Selbsterfahrung schöpfen und ist gleichzeitig Vertrauensperson und Vorbild.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen fühlen sich ernst genommen und tragen ihre Bedarfe an uns heran, Projekte werden von ihnen selbst thematisiert und umgesetzt, das Gemeinwesen profitiert von ihren Ideen und Aktionen
Beschreibung
Bewohner*innen nutzen die Angebote und Strukturen im Quartier und organisieren selbständig/mit Unterstützung Aktivitäten, sie übernehmen Verantwortung und zeigen Engagement
Beschreibung
Netzwerkinstitutionen arbeiten nachhaltig mit dem aufgebauten digitalen und analogen Netzwerken der Bewohner*innen, viele Projekte mit kurz- und langfristige Kooperationen stärken das Quartier
Beschreibung
Die Verwaltung der Stadt Bassum schafft mit Hilfe von Netzwerkarbeit Strukturen, die zum Austausch der unterschiedlichen Gruppen führen wird, die Bewohner*innen beteiligen sich generations- und zielgruppenübergreifend an Entwicklungsprozessen der Gemeinde
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Frau Birgit Meyer-Borchers, TSV Bassum Horst Schlottmaann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Micha Bustian, Kreiszeitung Annika Seebacher, Weserreport Thorsten Runge, Veranstaltungskalender Stadt Bassum, Homepage und facebook Mütter-Kinder-Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Barnstorf, Frau Benita Schütte, GS Sozialarbeit Frau Weihe, Frau Fricke, Grundbildungszentrum VHS Frau Blankenhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Christian Porsch, Familienzentrum Elsbeth Ruholl,, Flüchtlingssozialarbeiter Hyacinthe Mokom-Fomboh, Gleichstellungsbeauftragte Christine Gaumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeistation Bassum Ingo Hüttemeier, Kindertagesstätte Kinderreich Anne Heinze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Schwangerenberatung Ortrud Kaluza
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum e.V. ist seit mehr als 30 Jahren ein wichtiger Baustein im Stadtbild und kooperiert eng räumlich-inhaltlich mit dem kommunalen Familienzentrum. Die Mitarbeiterin war an der Planung dieses Projektes beteiligt und wird es fachlich begleiten und unterstützen. Wie vom Bürgermeister der Stadt Bassum dargelegt, ist das Projekt ein passgenauer Baustein sozialer Integration im mit Bürgerbeteiligung 2018 aktivierten und laufend fortentwickelten Stadtentwicklungsprozesses
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mein Siegfriedviertel

Ansprechpartner
Julia Gebauer
Funktion Koordination Nachbarschaftszentrum
Nachbarschaft gemeinsam gestalten
Projektbeschreibung
Seit 2004 ist die Lebenshilfe im Siegfriedviertel mit einem vielfältigen Wohn- und Assistenzangebot vertreten. Wir erkennen zunehmend, dass auch wir ein Motor für die Gestaltung des Sozialraums für alle Bürger sein können. In der GWA liegt für uns die Chance, zielgruppenunspezifisch zusammen mit der Nachbarschaft ein lebenswertes Wohnumfeld für alle zu fördern und zu erhalten. Die langjährige enge Zusammenarbeit mit anderen interessierten Akteuren (Bürger, Institutionen, Vereine, Behörden, usw.) möchten wir zukunftsträchtig aufstellen. Räumliche Ressourcen, Fachkompetenz und ehrenamtliches Potential sind im Stadtteil zwar vielfältig vorhanden, das darin liegende Potential wird aufgrund einer bisher eher zielgruppenspezifischen Orientierung der Akteure aber bisher nicht genutzt. Zudem führt die zielgruppenbezogene Wahrnehmung von Angeboten durch die Nachbarschaft vielmehr noch zu einer Stigmatisierung bestimmter Gruppen. Ein Beispiel hierfür ist Siegfrieds Bürgerzentrum, das wir gemeinsam mit der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten und der Wohnungswirtschaft betreiben. 2009 als niedrigschwelliger, inklusiver Nachbarschaftstreff mit Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangeboten initiiert und auf ehrenamtlicher Basis bewirtschaftet, bildet auch nach über 10 Jahren keinen repräsentativen Querschnitt der Nachbarschaft ab. Was mit ehrenamtlichen Strukturen erreicht werden kann, ist getan. Es fehlt an einem gemeinwesenorientierten „Kümmerer“, der unabhängig Ressourcen bündelt, Menschen aktiviert und vernetzt. Ansetzen wollen wir bei den multiplen Problemfeldern, die Nachbarn selbst im Viertel sehen und gemeinsam mit ihnen eine lebendige Nachbarschaft gestalten. Konkret heißt das, Nachbarn über gemeinsame Interessen/ Aktivitäten zusammenbringen-unabhängig von Alter, Beeinträchtigung, Migrationshintergrund und sozialem Kontext. Selbsthilfekräfte werden aktiviert und die Identifikation mit dem Viertel gefördert. Ziel ist, zu bewirken, dass die Stadt unsere Aktivitäten finanziell unterstützt, um professionelle Strukturen zu schaffen, in denen das Ehrenamt sein Potential voll entfalten kann. Dafür vernetzen wir uns mit anderen GWA-Projekten, um unsere Interessen auf politischer Ebene überzeugend zu vertreten.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Siegfriedviertel ist ein lebendiger Stadtteil mit einer bunten Bewohnerschaft: alte Menschen, die lange im Stadtteil wohnen, zunehmend Studenten und Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung und in schwierigen sozialen Lagen, für die das Viertel dank Unterstützungsangeboten zum Zuhause geworden. Die Diversität bietet großes Potential für Reibungspunkte. Praktisch leben die Menschen eher neben- als miteinander. Das Potential div. Muttersprachen, Kulturen, Weltanschauungen und Lebensweisen, wird noch nicht erkannt/genutzt. Es gibt einen hohen Anteil an Sozialwohnraum, was Zielgruppen anzieht, die darauf angewiesen sind. Die Schere zwischen arm und reich wird größer und anhand der Bebauung/des Zustands von Wohnraum offensichtlicher. Eine vielfältige Infrastruktur ist vorhanden, wird aber ambivalent beurteilt. Viele Alteingesessene fühlen sich nicht mehr wohl in ihrer Nachbarschaft. Gründe dafür sind zunehmende Anonymität, hohe Fluktuation der Mieter, mangelnde Wertschätzung und Rücksicht im Miteinander/im Umgang mit Gemeinschaftsflächen, Sprachbarrieren. Eine Präsenz rechter, gewaltbereiter Gruppen nimmt zu, was als bedrohlich wahrgenommen wird. Enger Wohnraum bietet wenig privaten Rückzugsraum. Es gibt Bedarf, den Stadtteil als „Lebensraum“ mitzunutzen. Niedrigschwellige Angebote/Begegnungsmöglichkeiten, um Menschen zusammen zu bringen, fehlen. Die Pandemie hat die Situation verschärft, wirkt sich in Vereinsamung, Frust, Kriminalität aus. Viele Akteure zeigen Interesse, das Zusammenleben mitzugestalten. Bisher ist es aber nicht gelungen, die Nachbarschaft zu aktivieren. Es braucht ein Konzept und eine Anlauf– und Vernetzungsstelle.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Siegfriedviertel
Beschreibung
Statistischer Stadtbezirk 43
Einwohnerzahl
7270
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
"Schlaglichter Soziales Braunschweig 2020" (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)/ Statistik Stadt Braunschweig
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
"Schlaglichter Soziales Braunschweig 2020" (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)/ Statistik Stadt Braunschweig
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ansatz der GWA wird das Ziel verfolgt, die "Zielgruppen-Brille" abzulegen und alle Bewohner der Nachbarschaft und ihre Bedarfe und Bedürfnisse in den Blick zu nehmen. Bereits vorhandene Strukturen sollen ausgebaut und professsionalisiert werden, Ressourcen gebündelt und für die Nachbarschaft verfügbar gemacht werden. Mit der Schaffung einer "Kümmerer-Stelle" werden Vernetzung, Vermittlung und Beratung in einer Person zusammengefasst, die den "Hut" auf hat, organisiert und koordiniert. Mitdenken und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht- interessierte Nachbarn sollen an Prozessen im Stadtteil beteiligt werden und das Angebot mitgestalten. Über gemeinsame Interessen und Tätigkeiten wird das nachbarschaftliche Miteinander der unterschiedlichen Gruppen gestärkt, Vorbehalte abgebaut. Nachbarn erleben sich als selbstwirksam und identfizieren sich dadurch stärker mit ihrem Stadtteil, was wiederum die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement erhöht. Um voneinander zu lernen, uns auszutauschen, unsere Interessen im Sozialraum wirksam zu vertreten und eine effizientere Unterstützung auf politischer Ebene zu erreichen, schließen wir uns mit anderen GWA-Projekten zusammen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Nachbarschaft das Angebot im Stadtteil/ Bürgerzentrum entsprechend der Bedarfe und Wünsche mitgestaltet und dementsprechend annimmt/ nutzt.
Beschreibung
die räumlichen, fachlichen und ehrenamtlichen Ressourcen gebündelt, durch einen professionellen Kümmerer kanalisiert und für alle Beteiligten verfügbar gemacht werden.d
Beschreibung
nicht der persönliche, soziale oder Migrations-Hintergrund, eine Beeinträchtigung, Alter, etc. im Vordergrund steht, sonder das gemeinsame Interesse an einer Tätigkeit.
Beschreibung
alle Beteiligten für sich einen persönlichen Mehrwert an Wohn- und Lebensqualität durch die Beteiligung/ gemeinsame Tätigkeiten haben.
Beschreibung
es Formate gibt, die einen regelmäßigen Austausch/ voneinander lernen ermöglichen und politische Interessen gemeinsam vertreten werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Netzwerk an Ehrenamtlichen, Nachbarn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH/ Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat/ Bezirksbügermeisterin/ Koordinator für Nachbarschaftszentren der Stadt BS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder- und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung St. Thomaehof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mansfeld-Löbbecke-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartier:HAUS/ Bürgerverein Am Schwarzen Berge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SQUAT/ REFUGIUM Flüchtlingshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt befürwortet unsere aktuelle Sozialraumarbeit, erkennt den Bedarf an GWA und hat Standards für Nachbarschaftszentren entwickelt. Eine konkrete Perspektive für finanzielle Unterstützung fehlt bisher. Ziel ist, über eine Professionalisierung und Vernetzung der GWA-Projekte im Rahmen dieser Förderung eine kommunale Anschlussfinanzierung zu erreichen. Ein direkter Kontakt zum Koordinator für Nachbarschaftszentren im Rahmen der Organisation des Bürgerzentrums wird hierfür genutzt.
Galerie
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gruenflaeche tannhaeuser str
walkuerenring
Zustimmung Veröffentlichung
On

Prävention im Dichterviertel - Poets that care

Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
Organisation kvhs Ammerland gGmbH
Funktion Bildungskoordinator
Prävention im Dichterviertel - in Abstimmung mit dem Präventionskonzept der Gemeinde
Projektbeschreibung
Das Dichterviertel in Rastede ist das Ankunftsquartier für MigrantInnen in der Gemeinde Rastede. Die Gemeinde hat ca. 22.000 EinwohnerInnen. Von diesen wohnen ca. 370 Personen im Dichterviertel. Das Dichterviertel kennzeichnet sich sozial durch Transfergeldempfängerhaushalte, einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, Familien mit mehreren Kindern in oft zu kleinen Wohnungen (a), baulich durch Geschosswohnungsbau der 1960er Jahre in einer Randlage direkt an der Autobahn gelegen neben der Förderschule (b), funktional durch ein reines Wohngebiet (c) und symbolisch durch einen schlechten Ruf in der gesamten Gemeinde (d). Das Projekt setzt an Ergebnissen an, die im Rahmen einer Umfrage (Vollerhebung) unter Schülerinnen und Schülern im Kontext Communities that Care (CTC) und Prävention an den Schulen der Gemeinde durchgeführt worden ist. Das Projekt setzt dabei am entstandenen Präventionskonzept der Gemeinde an und will dies mit einem besonderen Quartiersschwerpunkt im am stärksten belasteten Quartier der Gemeinde vertieft umsetzen, um die Resilienz zu stärken, Erziehungskompetenzen weiterzuentwickeln und so präventiv zu wirken. Im Mittelpunkt im Quartier stehen dabei Frauen und Kinder - unter anderem neuzugewanderte aus afrikanischen Staaten. Nach den Umfrageergebnissen sind zentrale Handlungsansätze die Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen, die Förderung der Sozialkompetenzen und Lebenskompetenzen von Kindern. Die Gemeinde setzt hier mit ihren Maßnahmen insbesondere im Kontext Schule an. Das Projekt will dies in der Lebenswelt Quartier und hier mit einem Fokus auf den Müttern in der Wirkung verstärken. Dafür sollen Programme der Grünen Liste Prävention im Quartier umgesetzt werden. Darüber hinaus soll die eingesetzte, in der Quartiersarbeit erfahrene Sozialpädagogin vor Ort Gemeinwesenarbeit vorantreiben. Durch die Pandemie wurde das lokale Sozialkapital geschwächt. Zur Stärkung des lokalen Sozialkapitals soll auf vorherigen Projekten aufgebaut werden und das Dichterviertel soll ein Quartier der Gesundheit werden - mit einem Fokus auf Nutzgärten und Bewegung. Ziel ist somit die die Gemeinde umfassende Präventionsstrategie in der Lebenswelt "Dichterviertel" integriert umzusetzen und zu vertiefen. Eine wichtige Bedeutung kommt dabei im Einklang mit CTC dem Begriff "community" zu - dem Sozialraum. Inwieweit der Sozialraum Dichterviertel von den Folgen des Ukraine-Krieges betroffen sein wird ist dabei gegenwärtig noch nicht abzusehen.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Dichterviertel in seiner Struktur wurde bereits in der Kurzbeschreibung dargestellt. In Kurzform: Starke räumliche Konzentration benachteiligter Haushalte - in der Regel mit Migrations-/Fluchterfahrung in beengtem Wohnraum in reiner Wohnsiedlung in örtlicher Randlage mit stigmatisierendem, negativem Image. Die Situation vor Ort ist weiterhin gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Fluktuation ("Wer es geschafft hat zieht weg"), so dass eine Quartiersidentität nur schwach ausgeprägt ist. Aktuell ist vor allem ein Zuzug alleinerziehender Frauen aus afrikanischen Staaten zu beobachten - die 'Versorgung' mit Sprachkursen läuft dabei über die Integrationskurse der kvhs und ehrenamtliche Tätigkeiten im MitEinAnder. Die vorhandenen Grünflächen sind mit Ausnahme des, von der kvhs mit BewohnerInnen entwickelten, Dichtergartens weitgehend ungenutzt und ungepflegt. Aus Gesprächen mit Bewohnerinnen und Kontakten mit dem Jugendamt ist zudem bekannt, dass häusliche Konflikte häufig sind und viele Familien sich mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert fühlen. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von Handys (z. T. auch Pornographie) und der Konsum von Betäubungsmitteln durch die Kinder. Gerade die Frauen und Mädchen sind in ihren Aktivitäten auf die Lebenswelt Quartier beschränkt. Frauen verlassen das Quartier häufig nur zum Einkaufen und Mädchen nur für die Schule. Innerfamiliär ist eine 'klassische' Aufgabenverteilung, wonach die Frauen für die Erziehung der Kinder zuständig seien und die Männer für andere, nicht näher benannte Dinge, der Regelfall - sofern Männer überhaupt anwesend sind. Aktuell sind die Folgen des Ukraine-Krieges für das Viertel noch nicht absehbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rastede Dichterviertel
Beschreibung
Das Dichterviertel liegt am Rande des zentralen Ortes der Gemeinde Rastede - die Gemeinde hat 21.000 EinwohnerInnen und das Dichterviertel nach aktuellen Angaben der Gemeinde 356. Im Westen wird es durch die BAB A29 abgegrenzt. Im Süden befindet sich ein Landschaftsbaubetrieb, der das dortige Areal als Bauhof nutzt. Direkt daneben findet sich ein landwirschaftlicher Betrieb. Im Norden befindet sich eine von zwei Förderschulen im Landkreis Ammerland als Grenze. Zur Siedlung hin offen ist das Viertel mittlerweile in Richtung Osten. Hier wurden in den vergangenen Jahren einige Unterkünfte errichtet, die als Flüchtlingsunterkünfte dienen. Daher unterscheidet sich die Gebietskulisse auch vom letzten Förderantrag (Ausgewaschen), da wir diese neuen Gebäude und deren Bewohner mit in die Förderkulisse aufnehmen wollen. Nachdem direkt nach der Fertigstellung der neuen Gebäude zunächst Zäune zwischen diesen und dem Dichterviertel aufgestellt worden sind, wurden diese vor ca. 18 Monaten wieder abgebaut. Die weitere Bebauung östlich des Quartiers besteht im Wesentlichen aus Einfamilienhäusern. Der nächste Discounter befindet sich in ca. 1,6 km Entfernung. Die Größe des Gebietes umfasst nach Angaben der Gemeinde ca. 20.400 Quadratmeter
Einwohnerzahl
356
Quelle / Anmerkungen
Angaben der Gemeinde - somit nur offiziell gemeldete EinwohnerInnen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Auswertung aus dem Jobcenter - zu berücksichtigen ist, dass von den 21.000 Menschen in der Gemeinde lediglich 356 im Projektgebiet wohnen - also ca. 1,7 %. Rastede Lessingstraße in % Bedarfsgemeinschaften (Dez 21) 423 30 7,09% Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Dez 21) 598 70 11,71% davon >=25 Jahre 488 46 9,43% davon ausl. Staatsangehörigkeit) 220 53 24,09% Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Dez 21) 246 35 14,23% davon ausl. Staatsangehörigkeit 107 25 23,36% Arbeitslose SGB II 206 18 8,74% davon U25 20 14 70,00%
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - individuell im Sozialraum. Sozialer Raum ist nicht nur geographisch, sondern auch soziologisch zu verstehen als eigene Lebenswelt (spatial turn). Die Bedeutung des sozialen Raumes in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung seit den 1920er Jahren (Chicago School, Robert Ezra Park). Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff Quartierseffekte, ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der Ansatz Moving to Opportunity, also der Umzug als Option zur Verbesserung der Lebenschancen gewählt wird, wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt bis zu aktuellen Förderkulissen- und Programmen. Im Dichterviertel soll ein Gemeinwesen unter verschärften Bedingungen geschaffen werden, die wenigen vorhandenen Reste stabilisiert werden, es soll im Quartier ein Diskurs über Erziehung und den Umgang in Gang gebracht werden, der zu einer veränderten gelebten Praxis vor Ort führt, so dass sich der Habitus des Ortes wandelt - von der Hinnahme zur Gestaltung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard ist erreicht, wenn die Angebote von den Menschen genutzt werden und diese bei der Ausgestaltung der Angebote aktiv mitwirken und diese mitdefinieren.
Beschreibung
Standard ist erreicht, wenn Angebote ohne weitere Unterstützung der erfahrenen Sozialpädagogin fortgeführt werden können was Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen in den Angeboten voraussetzt.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn es gelingt die Erfahrungen des Projektes in den gemeindeweiten Präventionsprozess einzuspeisen und hier integriert an-, mit- und füreinander gelernt wird. Stärkung der Vernetzung zur Gemeindeverwaltung ist ebenfalls ein Ziel.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Stärkung der Quartiersidentität gelingt, in dem z. B. alle sich füreinander und den Zustand des öffentlichen Raumes verantwortlich fühlen (vg. Jane Jacobs Death and Life of American Cities).
Vorhandene Strukturen
Seit Mitte 2015 gibt es im Dichterviertel in einer 3-Zimmer-Wohnung den Quartierstreff MitEinAnder. Dieser hat in den vergangenen Jahren darüberhinaus aus einem ehemaligen Waschhaus einen Treffpunkt für Männer geschaffen der mittlerweile ehrenamtlich weitergeführt wird und vor ca. drei Jahren damit begonnen einen BewohnerInnengarten zu entwickeln. Das MitEinAnder wird durchgehend von der kvhs Ammerland gGmbH verantwortet und arbeitet seit Beginn mit einem quartiersbezogenen Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Durch Flucht und Vertreibung hat sich die Bewohnerschaft stets gewandelt. Aktuell ziehen vermehrt Menschen aus afrikanischen Staaten ins Dichterviertel und sind weitestgehend abgekoppelt von der bestehenden Bewohnerschaft. Da es sich bei den zuziehenden aus Afrika vorwiegend um alleinerziehende Mütter handelt, sollen diese mit der Arbeit des MitEinAnder stärker in das lokale Gemeinwesen integriert werden. Die vor Ort tätige Sozialpädagogin entwickelt am Bedarf orientiert kontinuierlich Freizeitangebote und arbeitet darüber hinaus aufsuchend und steht auch zu allgemeiner Beratung und Unterstützung zur Verfügung. War in den vergangenen Jahren der BewohnerInnengarten und damit verbunden das Thema Gesundheit ein großes Handlungsfeld soll nun die Gelegenheit genutzt werden, dass die Gemeinde sich dem Treff gegenüber sehr positiv äußert und im Rahmen des Präventionskonzeptes an den Themen Erziehungs- und Sozialkompetenz mit Methoden der Gemeinswesenarbeit gearbeitet werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderschule am Voßbarg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Feldbreite
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KGS Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ammerländer Wohnungsbau GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Kinderlachen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landkreis Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenheim Petershof Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Diakonie Ammerland
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Gemeinde fördert die kvhs mit ca. 10.000,- € jährlich, so dass eine Personalgestellung für Projektleitung, etc. erst möglich wird. Ziel ist es diese Zusage im Rahmen der vereinbarten Evaluation in 2024/2025 zu verstetigen/zu entfristen, um somit einen Grundstock für weitere Förderungen zu schaffen. Das Präventionskonzept der Gemeinde ist unbefristet beschlossen worden und die enge Anbindung der Arbeit des MitEinAnder an dieses Konzept und CTC ist dabei ein weiterer Baustein.
Galerie
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bild1
bild2
bewohnerinnengarten
Zustimmung Veröffentlichung
On