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Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur

Mehr Miteinander! Mehr Füreinander!

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Mehr Miteinander! Mehr Füreinander!
Projektbeschreibung
In den letzten Förderperioden wurde das Begegnungszentrum in Neumünden aufgebaut, Befragungen bei Anwohnern durchgeführt und Veranstaltungen angepasst. Auch das Sozialcafé Plauderstube ist nun regelmäßig geöffnet. Da sich die Annahme von GWA, Treffpunkten und Veranstaltungen als schwierig und holprig darstellte, ist es unser wichtigstes Ziel, sich den Menschen in Neumünden aktiv anzunähern und Hemmschwellen abzubauen. Durch das Schaffen weiterer Kontaktpunkte, aufsuchende Arbeit und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit möchten wir das Vertrauen der Bürger und den Wunsch, selbst aktiv zu werden, ermöglichen. Anschließend kann die in den folgenden Jahren im Zentrum stehende Verstetigung, Neuausrichtung und Ausweitung der GWA umgesetzt werden. Es sollen nicht nur die Bedarfe der Bürger neu eruiert werden, auch das nachhaltige Bestehen und Fortführen der bisherigen Projekte soll gesichert sein, unter anderem durch eine Koordinationsstelle für Engagement in verschiedenen Bereichen und Umfang, die sich nicht nur auf Neumünden beschränkt. In bisherigen Umfragen hatten sich einige Wünsche und Probleme der Anwohner Neumündens herausgestellt, die sich nach Gesprächen mit Akteuren der Sozialraumkonferenz auch in anderen Stadtteilen bestätigten. Aus diesem Grund wird die bessere Zusammenarbeit der Akteure und einfachere Vernetzung untereinander angestrebt. Auch für Bürger ganz Hann. Mündens soll die übersichtliche Darstellung von Angeboten und Akteuren durch eine einzige App/Web sichtbar werden. Am Ende sehen sich Bürger nicht nur gut informiert, sondern können darüber hinaus selbst aktiv werden und sich digital verbinden. Das Bürgernetzwerk soll auch in Neumünden gezielt gefördert werden, denn es besteht der Bedarf an Nachbarschaftlichkeit (Austausch, Gespräche, gegenseitige Unterstützung…) aufgrund eines hohen Anteils an Senioren und allein lebenden Menschen. Die Gemeinschaft in Neumünden benötigt demnach nicht nur Treffpunkte und Anlaufstellen, sondern auch die Möglichkeiten der Selbstorganisation von einfachen Mitfahrgelegenheiten über Nachbarschaftshilfe, Patenschaften bis hin zu Schulungen von Digitallotsen und Dorfmoderatoren. Wünschenswert wäre am Ende nicht nur die Verstetigung der GWA und die Handlungsfähigkeit der Bürger durch Handwerkszeug und gemeinschaftsfördernde Projekte wie Stadtteilpark, Straßenfeste, Anwohnerversammlungen, sondern ebenso eine starke Nachbarschaft und eine sich herauskristallisierende Stadtteilkultur Neumündens.
Ausgangslage
Die Hauptzielgruppe im Projektgebiet sind Senioren ab 60 Jahren, die fast ein Drittel der Bewohner Neumündens ausmacht (anwachsend). Diese wünschen sich feste Ansprechpersonen für ihre Anliegen und dauerhafte Unterstützung auch im Engagement. Die Bewohner fühlen sich nicht ausreichend über sozialkulturelle Angebote aus ihrem Sozialraum informiert. Zudem beschränken sie ihren Sozialraum nicht auf Neumünden, sondern sehen sich insbesondere mit der Innenstadt, aber auch ganz Hann. Münden verbunden. Viele Bewohner fühlen sich einsam, gleichzeitig fällt es ihnen schwer, ihre Behausung zu verlassen. Auch die eingeschränkte Mobilität spielt hier eine Rolle sowie die Berglage des Stadtteils. In der aufsuchenden Arbeit wurde klar, dass weder die GWA noch das Begegnungszentrum unter den Bewohnern Neumündens ein klarer Begriff sind. Da die Vernetzung und Erreichbarkeit der Bewohner sich bereits langjährig als schwierig erweisen, will die GWA besonders an diesen Schwerpunkten mit neuen Ansätzen arbeiten. Trotz Vernetzungen der GWA mit diversen sozialen Akteuren geht ein Konkurrenzdenken von unterschiedlichen Institutionen und Akteuren aus, was den Informationsfluss unter den Akteuren aber auch den Bewohnern gegenüber erschwert. Die Senioren wünschen sich zudem mehr Kontakt zu den Bewohnern aus dem Haus der Nationen, welches bisher nur punktuell gelungen ist. Die Integration ist hier demnach noch nicht abgeschlossen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden, Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt, stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reihnhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am oberen Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht weiter unten an der Wilhelmshäuser Straße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern und leerstehenden Fabrikgebäuden.
Einwohnerzahl
2565
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
neumuenden.png (167.5 KB)
neumuenden3.jpg (15.03 KB)
GWA/QM-Ansatz
Mit der GWA in Neumünden wird hauptsächlich der Ansatz verfolgt, die immateriellen und infrastrukturellen Bedingungen zu verbessern. Der Hauptfokus liegt auf der Förderung der Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation im Sinne von kollektivem Empowerment, sowie im Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Dabei wird immer von den Interessen und Bedarfen der Bewohner ausgegangen. Im Stadtteil vorhandene Ressourcen und Stärken der Anwohner werden erkannt und genutzt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die GWA steht im ständigen Kontakt mit den Menschen und hilft ihnen bei der Umsetzung und Gestaltung ihrer Ideen und Wünsche.
Beschreibung
Die Menschen arbeiten operativ an selbstgewählten Themen mithilfe der Nachbarschaftsversammlungen. Die Parkanlage wird selbstständig weiter bearbeitet.
Beschreibung
Ideen und Veranstaltungen können innerhalb kürzester Zeit kommuniziert und umgesetzt werden und werden von einer Vielzahl von Menschen angenommen.
Beschreibung
Ein Netzwerk aus Nachbarschaftshilfen ist entstanden, Nachbarschaftsversammlungen finden regelmäßig in der Plauderstube statt, wo sich die Menschen gerne begegnen, die Menschen fühlen sich informiert und als Teil einer Gemeinschaft.
Vorhandene Strukturen
In der ersten Förderperiode wurde im Stadtteil Neumünden das Begegnungszentrum eingerichtet in dem seither Veranstaltungen aller Art stattfinden. In der zweiten Förderperiode wurde das Sozialcafé die Plauderstube geschaffen, welches zusätzlich Raum für niedrigschwellige Begegnungen bietet. Beide Räume sowie die darin stattfindenden Veranstaltungen werden von den GWA-Mitarbeiterinnen begleitet. Die GWA ist zudem über Facebook digital und durch einen analogen Newsletter sowie regelmäßigen Plakaten und Handzettel auch für alle ohne Internetzugang sichtbar. Die GWA ist mit anderen sozialen Akteuren aus dem Stadtteil und der gesamten Stadt über ein Fachgremium für Soziale Arbeit und über das Sozialraumtreffen vernetzt. Etablierung des Stadtteilfestes.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Evangelisch reformierte Gemeinde, ev. luth. Stadtkirchengemeinde, Gemeinde St. Blasius, Gemeinde St. Elisabeth, Neuapostolische Kirche, Evangelische Freikirche, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB Göttingen-Land, DRK, DLRG, ASJ, GAB, AWO Kreisverband Göttingen, Jugendhilfe Münden, Bürgertreff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulant betreutes Wohnen, Ambulante Hilfe für Wohnungslose, ASB, AWO, Migrationsberatung, Behindertenbeauftragter, Beratunngsstelle ALPHA, Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen, Bürgerstiftunng Stationäres Hospiz Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie in Münden, Allgemeine soziale Beratung, DRK, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, Familienunterstützender Dienst, Frauenhaus Göttingen, Arbeiterwohlfahrt, Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
pro-activ-center, Schuldenstopper, Sozialverband Deutschland, Sozialverband VdK, Teilhabe für Arbeit und Familien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AITEF und CALE, Albert Schweitzer Familienwerk, Alfred-Hesse-Stiftung für Freunde und Förderer, Alter-Herren-Verband, ASJ
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Balettverein Münden, Bläserkreis der Stadtkirchengemeinde Münden, Brieftaubenverein, Bürgerinitiative, Bürgertreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Campingfreunde Südniedersachsen, Carlotta
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsche Amateur Radion Club, Deutscher Gewerkschaftsbund, Die Spielbühne, Doktor-Eisenbart-Spiele, Drei-Flüsse-Theater, Drum&Bugle Corps Red Stars
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ELVITA, Erinnerung und Mahnung, Erlebnisregion Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Gimte, FC Werder Münden, Fischereigenossenschaft, Förderkreis der Eltern und Freunde des Pfadfinderbundes Großer Jäger, Förderverein Göttigner Werkstätten, Förderverein Mündener Altstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein zum Erhalt und zur Wiederherstellung der historischen Freilichtbühne am Kattenbühl, Freimaurerloge Pythagoras zu den drei Strömen, Freundeskreis des Festivals DKKD, Förderverein der Schule am Botanischen Garten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geflügelzuchtverein, Gemeinnütziger Bauverein, Geschichte in Miniaturen, Gustav-Eberlein-Forschung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hann. Münden Türkgücü, Haus und Grund Münden, Heimat und Geschichtsverein Sydekum zu Münden, Hochseesegler-Vereinigung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationaler Bund, International Police Association
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jägerschaft Münden, Jugend-Bläserkreis der Stadtkirchengemeinde, Jugendrotkreuz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kameradschaft Deutscher Pioniere, Kirmesverein, Kleingartenverein am Hochbad, Kleinkaliber Schützenverein, Kneipp-Verein, Kolpinghaus, Konzertchor und Kammerorchester St. Blasius, Kreisschützenverband Münden, Kreissportbund Göttingen, Kulturcafé Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Oberweser, Lionsclub Münden, Lohnsteuerhilfeverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Marine-Kameradschaft von 1926, Mitmachzirkus im Kneippverein, Modellbauclub Münden, Motorrad Freunde, Mündener Chrorvereinigung von 1898, Mündener Gilde, Mündener Kanu-Club, Mündener Ruderverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Schachclub, Mündener Schützenverein von 1823, Mündener Sportverein von 1918, Mündener Tennis-Club, Mütter- und Familienzentrum, MultiKulti Treff Jugoslawien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturpark Münden, Naturschutzbund Deutschland Gruppe Altkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizeisportverein, Pro Tourist Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
RC Car Team Münden, Reitsprtverein Münden, Rettungshundestaffel ASB, Rock for Tolerance, RSC Free Wheel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sängerkreis Fulda-Werra-Weser, Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze, Segel- und Wassersportverein Schweriner Aussensee, SVMR Schwimmverein Münden, SoVD, Spendenparlament, Sportschützenverein Hermannshagen, Schützenverein Volkmarshausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Schedetal Volkmarshausen, Stadtführergilde Münden, Stadtjugendring Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
THW, TM Concordia, Trägerkreis St. Aegidien Kirche, Turngemeinde Münden, Tuspo Weser Gimte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmerfrauen im Handwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verband christlicher Pfadfinderinnen, Verein der Fischfreunde zu den drei Strömen, Verein für Städtepartnerschaften und internationale Begegnungen, Verein zur Erforschung der Geschichte, Verkehrswacht Münden, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wasserski- und Motorbootclub, Werratal-Verein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur im OX, DenkmalKunst, KunstNetz, Mündener Kulturring, Mündener KunstNetz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro des LK, Fachbereich Jugend, Fachbereich Soziales, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister der Stadt Hann. Münden, Bereich Stadtentwicklung, Stadtverwaltung, Klimaschutzbeauftragter, Sanierungsmanagerin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen in Hann. Münden, Grundschule Neumünden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauverein Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Münden, CDU Stadtverband Münden, Bürgerforum Hann. Münden, Grüne Ortsverband Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche, Bürgerinitiative ein.münden, Netzwerk Neumünden, Mündener Frauennetzwerk, Arbeitsgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Website, Instagram, verschiedene Newsletter im Gebiet Münden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Haus der Nationen geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird hauptsächlich durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen, sowie der zusätzlichen Akquise von externen Fördermitteln. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das zukünftige Fortbestehen der GWA nahtlos gewährleistet.
Galerie
gemeinwesenarbeiterinnen
hdn hauptseite
hdn begeze eingang
gwa plauderstube
gwa veranstaltung 2
gwa veranstaltung
gwa stadtteilfest 1
gwa stadtteilfest 2
Aufsteller
20240216_105325.jpg (200.31 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

papenburg.art

Ansprechpartner
Udo Löbbers
Funktion Vorstand papenburg.art e.V. i.G.
papenburg.art e.V. (i.G.) bringt Kunst und Kultur für alle als temporäre Leerstandsnutzung in die Papenburger Stadtmitte
Projektbeschreibung
Papenburger Kreative (Malerinnen und Maler, Fotografinnen und Fotografen) hatten den Wunsch, ihre Werke auszustellen und diese in Form einer "thematischen Kommunikationsgrundlage" mit den Menschen im Quartier zu teilen, zu diskutieren und darauf aufbauend das Quartier und seine Menschen integrativ weiter zu entwickeln. Inspiriert vom Verein „Zwischenraum e.V.“ in Aurich, sollten dazu Leerstandsflächen in der Innenstadt genutzt werden. In Zusammenarbeit mit dem City-Management Papenburg gründeten sie den Verein papenburg.art e.V. mit dem Ziel Leerstandsflächen mit Kunst zu beleben, die Kunstszene zu fördern und die und die Teilhabe im Quartier vorantreiben. Ein seit langem leerstehendes Ladenlokal soll angemietet und umgestaltet werden: der vordere Teil davon soll für Kunst, Begegnung und Austausch genutzt werden, den anderen Teil mietet eine Unternehmerin, die ihr Unverpackt-Geschäft zu einem integrativen Concept-Store mit "Treffpunkt-Charakter" erweitern möchte. Dadurch entstehen Synergien zwischen Kunst, Café, Geschäft und vor allem zwischen Menschen. Kooperationen mit benachbarten Geschäften und Bildungseinrichtungen wie der VHS und der Kunstschule Zinnober schaffen weitere Synergien. papenburg.art e.V. soll zum Treffpunkt für Bewohner und Gäste werden, unabhängig von Herkunft, Alter und sozialer Schicht. Das Konzept soll Kunstinteressierte aktivieren und alle Beteiligten – Geschäftsleute, Künstler, Vermieter und Bewohner – einbinden, um das Quartier gemeinsam zu bereichern.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Hauptkanal ist „die gute Stube“ Papenburgs mit Geschäften links und rechts, Wohnungen über den Geschäften, zwei Kirchen sowie sich anschließenden Wohnquartieren. Papenburg leidet an Leerstand in den Gewerbeobjekten. Verwahrlosung und schwindende kulturelle Angebote beeinträchtigen das soziale Zusammenleben im Quartier. Die Bewohner:innen und Besucher:innen wenden sich ab, eine Abwärtsspirale ist in Gang gesetzt. Es gibt kleine Ghettos, andere Bereiche sind verwaist und verwahrlosen zunehmend: Eigentümer kümmern sich nicht und zu hohe Mietforderungen erschweren eine Nutzung. Bei einer Infoveranstaltung des City-Management Papenburg diskutierten über 50 Geschäftsleute und Künstler über die Probleme und Ideen zur Revitalisierung des Viertels durch Kunst und kulturelle Aktivitäten. Die Resonanz und Akzeptanz übertraf die Erwartungen. Wir streben nach öffentlichen Plätzen für Begegnungen und Aktivitäten ohne Konsumzwang für eine Belebung des Quartiers. Durch einen dauerhaften Kunstverein am Hauptkanal möchten wir solche Räume schaffen und Akteure vernetzen, Ideen entwickeln und Projekte umsetzen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ ist unser Motto, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Interessen aller Beteiligten im Dialog auszugleichen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ wurde es in der Infoveranstaltung genannt: Kunst und ein Kunstverein sind die Mittel der Wahl, um die notwendige Aufmerksamkeit im Interesse aller Akteure zu bekommen.
GWA/QM-Ansatz
papenburg.art e.V. setzt den speziellen Ansatz von Gemeinwesenarbeit bzw. Quartiersmanagement um, indem er Kunst und Kultur als Mittel zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens einsetzt. Durch die Nutzung von Leerstandsflächen für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen schafft der Verein nicht nur kulturelle Angebote, sondern auch Treffpunkte für die Bewohner des Quartiers. Durch die Einbeziehung der lokalen Community in Planungsprozesse und Veranstaltungen stärkt papenburg.art die Identifikation der Bewohner mit ihrem Viertel und fördert soziale Bindungen. Zudem trägt der Verein durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements zur aktiven Beteiligung der Bewohner am Gemeinschaftsleben bei. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise trägt papenburg.art zur positiven Entwicklung des Quartiers bei und setzt somit die Prinzipien der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements erfolgreich um. papenburg.art fördert Kunst, Kultur und internationale Gesinnung gemäß Satzung. Dies geschieht durch Fortbildungsangebote mit Kooperationspartnern wie der VHS, die Entwicklung von Vermarktungskonzepten für Künstler, niederschwellige Angebote für eigene künstlerische Aktivitäten, integrative Aktivitäten für verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Entwicklung des papenburg.art-Konzepts als Vorlage für andere Städte. Auch die Einbeziehung von Künstlern aus den Niederlanden in Ausstellungen und Workshops sowie die gemeinsame Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts sind Ziele.
Galerie
20240311 karte innenstadt cima foerderantrag papenburg

Aufbau der Gemeinwesenarbeit in WHV

Ansprechpartner
Alexander Witton
Funktion Trägerchef
Gemeinsam- statt einsam
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum West möchte mit der Förderrichtlinie die Probleme des Demografiewandels, der Vereinsamung, sowie der hohen Fluktuation durch Zu- und Wegzüge im Quartier Neuende, Schaar und Aldenburg entgegenzuwirken. Die GWA stellt eine erforderliche Ergänzung zur bisherigen sozialräumlichen Arbeit dar. Eine Person agiert als Quartiersmanager*in und eine weitere koordiniert das Büro im Quartier. Die Bedarfe der Bewohner*innen des Quartiers werden aktiv in den Blick genommen und passgenaue Angebote entwickelt. Durch dieses Projekt soll die Bürgerbeteiligung erhöht und der Vereinsamung entgegengewirkt werden, so dass die Bürger vor Ort selbstwirksam agieren können und gesellschaftliche Teilhabe geschaffen wird. Darüber hinaus sollen Strukturen zur Verstetigung ausgebaut bzw. geschaffen werden. Der Kontakt und Austausch zu den Kooperationspartnern wird intensiviert. Eine verbindliche Kommunikationsplattform wird nutzbar gemacht. Das Familienzentrum West ist schon bekannt und ist für das Quartierbüro eine gute Basis. Deswegen ist es von Vorteil, dass die Räumlichkeiten des Familienzentrums als Büro sowie für einige Veranstaltungen/Projekte genutzt werden können.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projektgebiet liegt im Westen d. Stadt Wilhelmshavens. Es zeichnet sich durch einen überdurchschnittlichen Anteil von alleinlebenden Menschen über 65 Jahren aus. Darüber hinaus ist d.Stadtteil von einem hohen Anteil (internationale) Studenten u. Menschen mit Migrationsbiografie geprägt. Im Quartier liegt ein kleines Nahversorgungszentrum. Als öffentliche Treffpunkte gibt es lediglich kleine Spielplätze. D. Vereinsstruktur ist kaum ausgeprägt. Lediglich zwei Bürgervereine sind hier verortet, die wegen Mitgliederschwund aufgrund von Überalterung und mangelnder Beteiligung von ihrer Existenz bedroht sind. D. StudentInnen haben außerhalb der FH keine Möglichkeit sich sozial anzubinden. Durch Sterben der älteren Menschen, sowie Zu- u. Wegzug der StudentInnen und Geflüchteten entsteht eine hohe Fluktuation. Das FZ ist Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Angeboten für Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter. Die Problemlagen der Personengruppen wie ältere Menschen, Studierende, Geflüchtete ohne Kinder sind bekannt, können aber durch das FZ nicht abgedeckt werden u. weitere Angebote i.Q. bestehen nicht. Aus den o.g. Gründen entsteht eine anonyme Lebensweise und fehlende Identifikation mit dem Quartier. Die soziale Teilhabe und das Gemeinschaftsempfinden ist nicht zuletzt durch die Coronapandemie sowie steigender Lebenshaltungskosten stark eingeschränkt. Verunsicherung u. Vereinsamung nehmen zu. Durch den Aufbau der GWA als Modellprojekt wird diesen Herausforderungen entgegengewirkt. Menschen werden vernetzt u. eine tragfähige Kommunikationsplattform geschaffen. Die BewohnerInnen des Quartiers werden ermutigt u. befähigt, gemeinsam für bessere Bedingungen zu sorgen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven mit Schaar, Neuende und Aldenburg
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Westen der Stadt Wilhelmshaven und bezieht sich auf die Stadtteile Schaar, Neuende und Aldenburg,
Einwohnerzahl
8607
Quelle / Anmerkungen
Stadtteilprofile 2023 _ Wilhelmshaven Statistik
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
bezogen auf den Stadtteil Aldenburg Stadtteilprofile2023 WHV-Statistik
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV-Statstik
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre bezogen Stadtteil: Aldenburg Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre bezogen Stadtteil: Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre bezogen Stadtteil: Schaar Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aldenburg Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg (46.97 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum West ist für Familien ein bekannter Ort im Stadtteil. Das Stadteilbüro stellt eine gute Ergänzung zu der bisheriger Arbeit dar. Die Bevölkerungsgruppen jeden Alters wird Gehör geschenkt und noch mehr eingebunden. Der Stadtteilmanager wird die BewohnerInnen vor Ort aktivieren, damit sie ihren Stadtteil gemeinsam mit dem Stadtteilmanager und anderen Bewohnern "bunter" gestalten, wie z.B. durch gemeinsame Aktionen, Projekt und/oder Feste. Ziel sollte es sein, dass die BewohnerInnen mit ihrem eigenen Engagement die Lebensqualität verbessern. Der Stadtteilmanager hat ein offenes Ohr für alle BewohnerInnen, Einrichtungen und Kooperationspartner. Fokus ist auch die Vernetzung des Stadtteilmanagers mit den verschiedenen Einrichtungen und Aktivierung von Ehrenamtund Schlüsselpersonen, um denen eine Plattform zum Austausch und Vernetzung zu bieten. Die GWA soll die soziale Teilhabe aller BewohnerInnen fördern, so dass sich alle BewohnerInnen angesprochen und willkommen fühlen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch eine starke Bürgerbeteiligung stehen die Interessen der BürgerInnen im Fokus des Projekts. Kontakte und Plattformeinträge werden gezählt. Dies sollen im Laufe des Projektes deutlich erhöht werden.
Beschreibung
Durch die Festlegung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform ist ein Austausch aller BürgerInnen im Quartier gewährleistet. Empowerment der Zielgruppe ist messbar durch Anzahl der Veranstaltungen, die auf Initiative/Mitwirkun der Zielgruppen entstehen.
Beschreibung
Alle Akteure im Quartier nutzen ihr Knowhow und vernetzen sich untereinander, so dass alle BürgerInnen "mitgenommen" werden. Anzahl der Gremien, Netzwerke und Interessgemeinschaften können erhoben werden. Hier soll eine deutliche Steigerung erzielt werden
Beschreibung
Die BürgerInnen werden selbst aktiv, äußern ihre Belange und erleben dadurch soziale Teilhabe. Das Familienzentrum dient als ständiges Angebot im Sozialraum.
Beschreibung
Die Kommunikationplattform fördert die Vernetzung der BürgerInnen untereinander, Interessen werden sichtbar und ein Gemeinschaftsgefühl durch Interessenbündelung entsteht. Anzahl der Veranstaltungen sowie TeilnehmerInnen werden gezählt.
Beschreibung
Eine Kommunikationsplattform soll angeboten werden und den Austausch erleichtern. Hier kann die Anzahl an Mitgliedern und die Aktivitäten anhand der Einträge gemessen werden.
Beschreibung
Durch Lobbyarbeit der GemeinwesenmangerIn erkennt die Politik den Mehrwert der Gemeinwesenarbeit und verstetigt die Aufgabe in das kommunale Portfolio. Anzahl der Teilnahme an politischen Gremien und AG's wird erhoben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Strandläufer (WIKI)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Muschelbank (WIKI)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kindergarten Grashüpfer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnunsgbaugesellschaft LEG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelmshavener Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Jade
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nahversorgungszentrum Wiesenhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klinikum Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jadehochschule mit Studentenwohnheimen im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Aldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Stadtparkkolonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Wiesenhof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WSSV, SV Concordia mit Angeboten in der benachbarten Sporthalle
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein fester Bestandteil im Stadtteil und bildet neben dem FZ zwei Standbeine der GWA. Es gibt verschiedene Ideen, um eine langfristige Finanzierung sicherzustellen. Die Kommune sieht nicht nur den Sinn des Projekts, sondern auch Einsparpotential und fördert eigenverantw. die Weiterführung. Durch die starke Bürgerbeteiligung und die Nutzung der Kommunikationsplattform wird das Projekt ein Selbstläufer. BürgerInnen sind vernetzt und engagierte BürgerInnen werden ehrenamtlich aktiv.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnung an der Aue

Ansprechpartner
Tina Hallemann
Projektbeschreibung
Das Wohngebiet Aue/Kastanienplatz in Herzberg am Harz war in den 80er/90er Jahren ein beliebtes Wohngebiet. In den letzten 10 Jahren hat es jedoch an Attraktivität verloren und sich zunehmend zu einem problematischen Bezirk mit Konflikten in der Nachbarschaft entwickelt. In dem genannten Wohngebiet ist der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren gestiegen. Da die Bewohner*innen noch nicht ausreichend von sozialen Angeboten vor Ort erreicht werden können, kommt es immer wieder zu Problemen und Konfliktpotentialen – sowohl zwischen verschiedenen Migrationsgruppen, als auch zwischen Migranten und Einheimischen. Das beantragte Projekt soll als niedrigschwelliges Angebot, verortet zentral im Einzugsgebiet, die Unterstützungslücke schließen und das Miteinander stärken, damit wieder ein "Wir-Gefühl" entstehen kann. Im Aufbau des Projektes wird im 1. Schritt ein offenes Beratungsangebot geschaffen sowie ein Begegnungsraum für die Bewohner*innen entstehen, der den Menschen im Einzugsgebiet als zentraler Anlaufpunktdient. Das „Aue-Begegnungscafe“ ist niedrigschwellig zugängig. Neben der Funktion als "Kümmerer" im Quartier, soll das "Aue-Begnungscafe" als Begegnungsraum für Bewohner*innen mit Interesse an aktivem Austausch dienen. Bewohner*innen, die von dieser Maßnahme noch nicht erreicht werden, werden mithilfe von Multiplikator*innen sowie durch Bürgersteiggespräche kontaktiert und zur Mitgestaltung ihres Wohngebietes motiviert. Im Kontakt mit den Bewohner*innen werden vorhandenen Problemlagen, aber auch auf Wünsche und Potentiale sichtbar, die im Verlauf des Projektes bearbeitet werden sollen. Hierfür sind sowohl Gruppenveranstaltungen geplant, als auch Begegnungstreffen. In der Ausgestaltung von Projektmaßnahmen bekommen die Bewohner*innen des Einzugsgebiet immer die Möglichkeit zur Beteiligung. Regelmäßige Kommunikationsanlässe wie Flohmärkte, Straßenfest, Bürgerfrühstück bieten die Möglichkeit, eine offene Nachbarschaft mitzugestalten. Das Projekt zeichnet sich aus durch Vernetzung mit Akteuren vor Ort. Gemeinsam mit der Stadt Herzberg am Harz werden Maßnahmen geplant und umgesetzt, die dem Kontaktaufbau und der Nachhaltigkeit dienen. Die Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH unterstützt das Projekt durch zur Verfügung Stellung der Räume des Stadtteiltreffs Kastanienplatz, direkt im Projektgebiet sowie durch Unterstützung der Mitarbeiter*innen vor Ort. Weitere Zusammenarbeit mit örtlichen Akteuren zur Ausgestaltung von Maßnahmen ist geplant.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Wohngebiet an der Aue genießt in Herzberg am Harz keinen guten Ruf und ist zum Wohnen unattraktiv geworden. Dieser Entwicklung soll durch die beantragte Maßnahme ein Stück weit entgegengewirkt werden. Insgesamt leben in Herzberg am Harz 13.073 Einwohner der Migrationsanteil liegt bei 8,91%. Im Einzugsgebiet Aue ist ein höherer Migrationsanteil ersichtlich. In der Wohnanlage Kastanienhof zeigt sich das für Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH, Vermieter größerer Wohneinheiten im Einzugsgebiet, auch in der Anzahl der Interessenten. Sei es generell Ziel der Wohngesellschaft, die Einwohnerschaft möglichst heterogen zu gestalten, gestalte sich das in der genannten Wohneinheit immer schwerer. Durch den höheren Migrationsanteil entstehen Konfliktpotentiale zwischen Migranten*innen und Einheimischen auf der einen Seite und Migranten*innen unterschiedlicher Herkunftsländer untereinander auf der anderen Seite. Besonders durch Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre, zunächst besonders aus Syrien, aktuell besonders häufig aus der Ukraine gestalten sich Kommunikation, Austausch und ein Miteinander schwierig, nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren. Besonders Alltagskonflikte entstehen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen häufig. Unter Einheimischen entstehen Vorurteile. Die Bewohner*innen werden von sozialen Angeboten vor Ort noch nicht ausreichend erreicht. Gründe liegen sowohl in sprachlichen Problemen, als auch in einer hohen Hemmschwelle und Unkenntnis über das Hilfesystem vor Ort. Für einen besseren Zugang zur Zielgruppe sowie den Abbau des Konfliktpotentials sind Niedrigschwelligkeit sowie der Einsatz von Multiplikatoren*innen nötig.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz
Beschreibung
Das Einzugsgebiet besteht aus den Wohngebieten "Kastanienplatz" und "Aue" nahe Kernstadt und Bahnhof Herzberg am Harz. Die Hauptstraßen, des Projektgebietes sind Northeimer Straße, Kornstraße, Siemensstraße (Aue) und Kastanienplatz (Kastanienplatz). Das Gebiet gehört offiziell zur Kernstadt von Herzberg am Harz, Aue und Kastanienplatz werden allerdings auch als nichtamtliche Stadtteile geführt. Das Gebiet ist nahe des Bahnhofs, auch die Innenstadt ist noch fußläufig oder mit dem Bus erreichbar. Bewohner*innen werden dennoch nicht ausreichend von den Angeboten im Stadtgebiet sowie Umland erreicht, daher wird das Projekt direkt im Quartier, im Stadtteiltreff verortet.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Beruht auf Schätzungen. Das Projektgebiet ist ein Teil der Kernstadt Herzberg am Harz. Hier waren Januar 2023 8.807 Einwohner gemeldet.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
aue_herzberg.jpg (55.75 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die aktive Mitgestaltung der Bewohner*innen ist ein zentraler Punkt in der Projektarbeit. In der Ausgestaltung von Maßnahmen orientieren sich die Projektmitarbeiter*innen immer an den Ideen und Wünschen dieser und gestalten Aktionen mit Orientierung an ihrer Lebenswelt. Das Wohngebiet soll in seinen Ressourcen wahrgenommen werden - die Frage "Wie können wir die einstige Begeisterung in das Gebiet zurückholen?" steht im Fokus und wird sowohl mit Netzwerkpartnern vor Ort (Kreiswohnbau, Lebenshilfe, Vertreter*innen der Stadt) als auch langjährigen Bewohner*innen angegangen. Ideen für neue Stärkung der Außenwirkung werden gemeinsam entwickelt. Durch Einrichtung des Aue-Begegnungscafes wird ein zentraler Treffpunkt geschaffen, der als Anlaufpunkt für Probleme und zur Kenntnis über Hilfesysteme vor Ort dient, aber auch als Treffpunkt und Begegnungsstätte genutzt wird für Bewohner*innen, die bisher noch nicht miteinander in Kontakt kamen. Durch gemeinsame Aktionen werden diese Kontakte gestärkt. Besonders engagierte und/oder gut integrierte Bewohner*innen bringen sich als Multiplikator*innen ein und erreichen dadurch einen größeren Personenkreis für die Teilnahme an Projektmaßnahmen. Im Verlauf des Projektes werden die Bewohner*innen immer selbstständiger aktiv und eine neue Dynamik im Wohngebiet entwickelt sich. In diesen Eigenbemühungen, die möglichst nachhaltigen Charakter haben sollen, werden sie durch die Projektmitarbeiter*innen und Kooperationspartner unterstützt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Befragung und direkten Kontakt sind die Bedarfe, Wünsche und Potentitale der Bewohner*innen bekannt.
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich selber in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten ein und setzen ihre eigenen Vorstellungen bei der Gesaltung kleinerer Veranstaltungen (z.B. Straßenfeste) um
Beschreibung
Die Bewohner*innen bringen sich aktiv in die Projektgestaltung mit ein und nutzen persönliche und räumliche Ressourcen
Beschreibung
Die Begegnungsstätte sowie gemeinsame Veranstaltungen dienen dem Austausch und fördern die Nachbarschaft. Durch selbst gestaltete Aktivitäten verbessert sich das Miteinander
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Herzberg am Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule Osterode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Ev. luth. Kirchenkreis Harzer Land
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimats- und Geschichtsverein Herzberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe in Herzberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff im Kastanienplatz wird bisher von Ehrenamtlichen und einzelnen Mieter*innen gestaltet. Die weiteren Bewohner*innen zeigen bisher jedoch wenig Bereitschaft zur Mitgestaltung. Durch das Projekt entstehen Strukturen, die sich etablieren. Im Anschluss ist eine Übernahme in Maßnahmen der Stadtverwaltung möglich. Im Projektverlauf sind regelmäßig Veranstaltungen in Kooperation geplant, um den Austausch untereinander anzustoßen und gemeinsam Projektziele zu erarbeiten.
Galerie
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1000012346
1000012350
1000012363
1000012365
1000012368
20240403 090055
1000012347
1000012352
Zustimmung Veröffentlichung
On

ANKOMMEN und WOHNEN plus Gemeinschaft

Ansprechpartner
Philip Bärwald
Funktion Soziales Managment hanova WOHNEN GmbH
Kurze Wege, um lange zu Bleiben!
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover-Mittelfeld weist, als klassischer Ankunftsort, viele neu angekommene Menschen auf, die sich, vielfach unterstützt und begleitet, entweder in kürzester Zeit auf das restliche Stadtgebiet verteilen oder dauerhaft und oft mit Unterstützungsbedarf in Mittelfeld unterkommen. Insgesamt leben ca. 9.700 Menschen im Stadtteil, der sich einerseits durch einen hohen, oftmals versteckten Bedarf an Unterstützung und andererseits durch seine Ruhe trotz Problemlagen auszeichnet. Die Menschen haben sich hier vielfach eingerichtet und leben oftmals prekär in ihren eigenen Settings, die städtische GWA hat dadurch Schwierigkeiten des Zugangs. Besonders viele ältere Menschen laufen „unter dem Radar“. Unser Projekt "ANKOMMEN und WOHNEN plus GEMEINSCHAFT“ befasst sicher daher mit kurzen Wegen zur Unterstützung, dem Aufbau ehrenamtlicher Strukturen, der Hilfe zur Selbsthilfe durch nachbarschaftliche Vernetzung und der Aneignung eines neuen Begegungsraumes (Wohncafé), durch Bewohnende, für das gesamte Quartier. Im Projekt kooperieren wir, die Diakoniestationen Hannover gGmbH (DSt), eng mit dem kommunalen Wohnungsunternehmen, der hanova, dem größten Bestandhalter im Projektgebiet (ca. 80% aller WE). Die hanova bringt sich mit dem Anbau des Wohncafés im Görlitzer Hof 2, im direkten Zentrum des geförderten Wohnungsbaus, der Bereitstellung eines Büros für uns DSt, schwellenarmen Wohnungen und der Begleitung durch das soziale Management, mit viel Erfahrung im Bereich der Quartiersarbeit, in das Projekt ein. Wir, die DSt, stellen die Ansprechperson (Quartierskoordination kurz: QK) direkt vor Ort und im Bestand zur Initiierung von Angeboten, für die Vernetzung vor Ort und der Vermittlung weiterführender Hilfen. Hier fehlt vielfach die Kenntnis der neu angekommenen Bewohnerschaft und bei älteren Menschen. Der zusätzliche Kanal über das Wohnungsunternehmen und die Vor-Ort-Präsenz der DSt öffnen neue Zugänge. Ziel des Projektes sind der Aufbau einer Gemeinschaft, in einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, mit einem nachbarschaftlichen Hilfesystem in „Puschen-Nähe“ und Angeboten von Freiwilligen aus dem und an das Quartier u.a. mittels des Wohncafés als zentralen Raum für die Menschen und Institutionen des Stadtteilnetzwerkes. Wir treten an mit der Überzeugung an, dass es eine Vielzahl an Menschen gibt, die nur auf ihre Chance warten, sich gemeinschaftlich zu engagieren! Diese Chance wollen wir Ihnen anbieten und sie auf dem Weg dahin begleiten!
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Ca. die Hälfte aller Haushalte in Mittelfeld sind Ein-Personen-Haushalte (48% 2022). Zudem leben viele Menschen recht zurückgezogen und so sind während einer laufenden Sanierung und dem Anbau des Wohncafés, die jede Wohnung des Hauses Görlitzer Hof 2 (46 Wohneinheiten) betrifft, etliche, bisher „versteckte“, Bedarfe, der zumeist älteren Bevölkerung vor Ort, zum Vorschein gekommen (Fertigstellung Frühjahr ´25). Von hier soll das Projekt später seine Impulse ins Quartier geben, wobei sich die Quartiersarbeit der hanova immer auf alle Menschen vor Ort bezieht, nicht nur auf die eigene Mieterschaft (zu Beginn des Projektes stehen Räumlichkeiten im Mietertreff, fußläufig zur Verfügung). Seitdem durch Sanierung und einer Befragung der Fokus auf dem Quartier liegt wurden folgende Bedarfe entdeckt gebracht, die aktuell im Quartier nicht ausreichend bearbeitet werden: - Einsamkeit und „versteckte“ Hilfsbedürftigkeit - hohe Zahl alleinstehender (älterer) Personen, Vereinsamungstendenzen - Viel Armut (vgl. Strukturdaten 2023 LHH), lange Schlange an der Lebensmittelausgabe (DRK) - Nicht vorhandene Pflegestufen/ Pflegegeld als Haushaltsmittel - Verwahrlosungs- und Abkehrungs-Tendenzen vom Sozialen Leben - wenig nachbarschaftliche Hilfsstrukturen vorhanden, angewiesen auf familiäre Hilfesysteme - Informationen zu Stadtteil-Angeboten nicht niedrigschwellig - kaum Begegnungsorte für ältere Menschen - keine Versorgungsangebote mit gemeinschaftlichem Charakter für Senioren - Viele Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius (nicht fußläufig erreichbare Stadtteilmitte) - Fokus der Vernetzung von Institutionen aktuell bei jüngeren - "gefühlte Unruhe" durch hohe Fluktuation
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mittelfeld
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf den Nahbereich (500m Radius) um das Gebäude Görlitzer Hof 2 (siehe Pfeil), soll seine Strahlkraft aber auf das Gebiet zwischen Garkenburgstr. (Seelhorster Friedhof) im Norden, den Bahndamm im Westen, der Eichelkampstr. im Süden und des Messeschnellwegs im Osten ausweiten. Im Nahbereich werden ca. 1500-2000 Menschen mit dem Projekt angesprochen bzw. mitgedacht.
Einwohnerzahl
9700
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/content/download/960949/file/Strukturdaten2023.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Berechnung auf Grundlage der Mieter*innendaten der hanova als größter Vermieter im Stadtteil
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit im Wohnprojekt orientiert sich am an den Interessen und Bedürfnissen der Menschen im Quartier. Im Fokus steht dabei die individuelle Beratung/ Selbststärkung jedes Einzelnen und die Gestaltung von Zusammenleben in Gemeinschaft. Dabei geht es um die Belebung eines Raumes (Wohncafé), die Vernetzung auf den Ebenen der Haupt- und ehrenamtlich Aktiven in Netzwerken sowie die Entwicklung von Themen fürs Quartier. Durch das Wohnungsunternehmen hanova und die direkte Lage im Quartier, in einem Wohnhaus bestehen neue Kommunikationskanäle, gerade auch für die städtische GWA. Als Ansatz von GWA werden im Projekt Methoden der aktivierenden Befragung durch Haustürgespräche, die Vernetzung mit vorhandenen Akteuren, der niedrigschwellige Raum und die Durchführung von Gruppenangeboten verfolgt. Hierdurch sollen Anreize geschaffen werden sich aktiv zu beteiligen und die aktuellen Angebotslücken (tlw. räumliche Leere) zu füllen. Dabei wird ein enger Austausch mit der GWA der LHH angestrebt. Das Projekt richtet sich an alle Menschen im Quartier, der Fokus liegt auf älteren Menschen, die gezielt angesprochen werden sollen. Daher hat sich das die hanova an dieser Stelle für einen Kooperationspartner entschieden, der ältere und einsamen Menschen im Fokus seines Engagements hat und die Erfahrungen daraus miteinbringen kann. Gleichzeitig soll das Projekt zu einer Sensibilsierung der Menschen im Quartier beitragen, aufeinander Acht zu geben und das (Wohn)- Umfeld aktiv mitzugestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen bringen sich im Projekt mit persönlichen Stärken und Zeit ein.
Beschreibung
Eine Gemeinschaft mit Identifikation für das Projekt aufgebaut wurde. Wohncafé als Kommunikationsort.
Beschreibung
Das Angebot von vorhandenen Institutionen als Bereicherung und nicht als Konkurrenz. Angebotslücken werden erkannt und in Kooperation bearbeitet.
Beschreibung
Aktive Bewohner*innen eigenständig Aufgaben übernehmen oder Angebote initiieren (Strukturaufbau)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
GWA und Kommunaler Seniorenservice LHH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SchMitt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Beuthnerstr.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Lebensmittelausgabe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
evanglische Gnadenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas/Familienzentren in kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir möchten das Projekt langfristig etablieren. Nach den Förderjahren soll das Projekt ein etabliertes Zusatzangebot für das Quartier darstellen. Wovon wir uns mehr Gemeinschaft, höhere Eigenständigkeit und bessere Versorgungssicherheit versprchen. Bereits jetzt zeigen die Kooperationspartner Bereitschaft Fortbildung (für QK) etc. zu finanzieren. Es besteht die Bereitschaft ggf. unter dem Einbezug von Drittmitteln (Schwerpunktthemen) das Projekt langfristig zu fördern (Personell und finanziell).
Galerie
img 0526
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam im Nordertor

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Einrichtung eines Sozialraumteams im Nordertor, Begleitung und Unterstützung bieten, Begegnungen schaffen, Eigeninitiative und Beteiligung fördern
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gemeinsam im Nordertor“ soll eine Struktur bieten, die Menschen zusammenbringt und motiviert, sich gemeinsam für und in „ihrem“ Stadtteil zu engagieren. Dies soll insbesondere mit der Einrichtung des „Sozialraumteams Nordertor“, federführend vom Stadtteilverein „Unser Nordertor e.V.“ (nachfolgend; „UNo“) betreut, nachhaltig gelingen. Unter einem Sozialraumteam ist ein Netzwerkgremium zu verstehen, bestehend aus Akteur*innen, die im Nordertor leben bzw. haupt- oder ehrenamtlich tätig sind und sich für das Gemeinwesen einsetzen möchten. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung auf einander abgestimmter, bedarfsorientierter und nachhaltiger Angebote und Projekte im Quartier. Durch das Vermitteln von Respekt und Anerkennung und die Ermutigung und Unterstützung zur Selbstorganisation sollen zivilgesellschaftliche Potentiale gestärkt werden. Zudem wird die Handlungsfähigkeit aller Menschen im Stadtteil weiterentwickelt und Partizipation – insbesondere auch von benachteiligten Menschen – ermöglicht. Lokale Ressourcen für die Gemeinwesenarbeit werden erschlossen, aktiviert und zusammengebracht und somit Synergieeffekte geschaffen und sog. „Doppelstrukturen“ vermieden. Die Anlaufstelle UNo soll als sozialer Treffpunkt vor Ort, in dem die Menschen konkrete Hilfsangebote finden, wie kreativ-, freizeit- und kulturelle Angebote, weiterentwickelt werden. Die Gemeinwesenarbeit richtet sich dabei an der Lebenswelt der Menschen im Stadtteil aus – an ihren Sorgen, Problemen, Bedürfnissen und Wünschen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Nordertor ist von Industrie geprägt und durch ein hohes Verkehrsaufkommen belastet. Seit den 1990er Jahren treten im Nordertor vermehrt soziale Konflikte auf, die teilweise mit Zuwanderungswellen und daraus resultierenden Integrationsproblemen im Zusammenhang stehen. Das Nordertor ist das Quartier mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte im Stadtgebiet und liegt damit deutlich über den Werten anderer Ortsteile. Im Quartier arbeiten unterschiedliche Akteure auf den Gebieten GWA, QM, Vereine, freie Kinder- u. Jugendhilfe, Bildung, Wohnungswirtschaft und religiöse Einrichtungen. Im „Sozialer Zusammenhalt“-Gebiet sind effektive Strukturen von QM und GWA vorhanden. Der Stadtteilverein „Unser Nordertor“ (UNo) ist schon jetzt Anlaufstelle für Begegnungen im Quartier, er ist seit 10/2018 zusätzlich von der Kommune mit der Durchführung der GWA im gesamten Stadtteil beauftragt. Seine Angebote werden allerdings vornehmlich von älteren Bewohner*innen in Anspruch genommen. Netzwerke und Zusammenarbeit finden in der Regel nur im kleinen Rahmen oder gar nicht statt. Besonders jüngere und neu zugewanderte Menschen wissen oftmals nicht, an wen sie sich gerade wenden können, wenn sie ein Problem haben. Es fehlt an Struktur und einem umfangreichen (Hilfe)netzwerk. Die Akteure untereinander kennen oft nicht die vollständigen Angebote/Arbeitsbereiche anderer Akteure. Eine zielgenaue Verweisberatung ist somit kaum möglich. Das Einrichten eines Sozialraumteams für das Nordertor, welches Begegnungsräume schafft, Beteiligung ermöglicht, den sozialen Zusammenhalt und die Integration fördert sowie die Selbstorganisation stärkt, ist daher von besonderer Bedeutung für das Quartier.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Der Stadtteil ist wie folgt eingegrenzt: Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Frank-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Str. Grefengrund, Platanenstr. und B6/B214 Richtung Celler Str. und trifft dort wieder die Holtorfer Str.
Einwohnerzahl
4939
Quelle / Anmerkungen
Einwohner*innenmeldeamt / Sozialplanung Stadt Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt" liegt im Projektgebiet. Das Projektgebiet bezieht sich auf den Stadtteil Nordertor. Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt" umfasst ca. 1/3 des Stadtteils.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024 Sozialplanung der Stadt Nienburg/Weser
Unterlagen zum Gebiet
karte_1.jpg (1.1 MB)
GWA/QM-Ansatz
1. Partizipation der Adressat*innen: Durch die kontinuierliche Einbindung der Bewohner*innen erreichen wir eine aktive Beteiligung der Bewohner*innen an den Gestaltungsprozessen im Stadtteil. 2. Unterstützung von Kommunikation und Selbstorganisation: Durch Vernetzung einzelner Akteure / Akteursgruppen unterstützten wir die Selbstorganisation der Menschen. 3. Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen: Wir fördern den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Bewohner*innen untereinander sowie mit anderen Organisationen und Institutionen. 4. Vielfältige Methoden und Ansätze: Mit unterschiedlichen Handlungsansätzen und Methoden, wie z.B. Sozialraumanalyse, Beratung, Kulturarbeit, Netzwerkarbeit und Empowerment unterstützen wir die Bewohner*innen des Stadtteils
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen äußern ihre Bedürfnisse und Interessen und arbeiten an Veränderungen aktiv mit.
Beschreibung
Die Menschen beteiligen sich aktiv an Entscheidungsprozessen. Sie bestimmen, welche Themen und Projekte im Quartier bearbeitet werden sollen und setzen diese auch, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, selber um
Beschreibung
Die Menschen vor Ort bringen ihre Fähigkeiten, Interessen und Erfahrungen ein. Wir als Verein bündeln diese um gemeinsame Projekte gemeinsam mit den Menschen umzusetzen.
Beschreibung
Das UNo wird mehr zu einem Ort für Begegnungen. Hier werden gemeinsam Feste, Flohmärkte etc. geplant und organisiert. Nachbarschaftshilfen laufen zusammen und ein interkultureller Austausch findet statt.
Vorhandene Strukturen
In einem Teil des Nordertors (im „Sozialer Zusammenhalt“-Gebiet) sind effektive Strukturen von Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit vorhanden. Der Stadtteilverein „UNo“ ist seit 10/2018 zusätzlich von der Kommune mit der Durchführung der Gemeinwesenarbeit im gesamten Stadtteil beauftragt. Der Verein hat z.Zt. ca. 65 Mitglieder und bietet den Bewohner*innen unterschiedliche Angebote, die z.T. professionell oder ehrenamtlich angeleitet werden. So werden z.B. ein Gedächtnistraining und die Sitzgymnastik von professionellen Trainern angeleitet. Sprachcafé für Migranten, Klöncafé und auch eine Kochgruppe werden von Ehrenamtlichen selbst organisiert. Darüber hinaus gibt es noch eine Selbsthilfegruppe zum Thema COPD. Im Gebiet Sozialer Zusammenhalt finden ehrenamtliche Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Stadtteilthemen statt. Im Gemeindezentrum finden z.B. von Gemeindemitgliedern organisierte Gemeindenachmittage oder Mehrgenerationen-Cafés statt. Darüber hinaus sind auch die Sozialarbeit des Wohnungsbauunternehmens GBN (u.a. mit Miet- und Sozialberatung), der Sportverein ASC oder das Pari-Café des Paritätischen Dienstes im Stadtteil aktiv. Daneben sind das CJD als Bildungs- und Sozialunternehmen und weitere Bildungsträger im Nordertor vertreten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ASC Nienburg; Inter Komata (Fußball)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg (Breitensport)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordertorschule Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen RAHN Gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätte Rahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ESTA Bildungswerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friedrich-Fröbel-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Astrid-Lindgren-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Freikirche Baptisten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke (Tageszeitung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Stadtrates und anderer politischer Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagment Stadtteilhaus Nordertor
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein das Sozialraumteam weiter leiten und im Sinn der Strategie für die Gemeinwesenarbeit der Stadt Nienburg fortsetzen und ausbauen. Es werden weitere Mitglieder in das Sozialraumteam eingebunden. Über die Wahrnehmung der Aufgaben der Gemeinwesenarbeit im Nordertor besteht bereits eine vertragliche Vereinbarung zw. dem Stadtteilverein und der Stadt Nienburg. Dort ist auch die finanzielle Unterstützung durch die Stadt vereinbart.
Galerie
nordertorvereinlogoweb
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das Experiment: Die Gemeinwesenökonomie in Wittmund

Ansprechpartner
Karina Schaefer
Funktion Projektleitung
Synergien erfahren: Wie können ökonomisches Interesse und Gemeinwesenarbeit zusammen gedacht werden?
Projektbeschreibung
(Kleinere) Innenstädte werden immer weniger als Einkaufsgelegenheit genutzt, da der Onlinehandel ihnen inzwischen viele Kunden abgräbt. Die Folgen des webbasierten Konsumverhaltens sind hier unmittelbar sichtbar: fehlende Laufkundschaft und eine Häufung von Leerständen verbunden mit einem tristen Ambiente. Darunter leiden im Ergebnis nicht nur kulturelles Angebot und Gastronomiebetriebe, es fehlen vor allem Begegnungsräume im Stadtteil für eine lebhafte, aber von Respekt gezeichnete Demokratie. Aktuell kann man eine Verschiebung der Kommunikation in soziale Medien erkennen, die oft anonym, mit scharfer Rhetorik und wenig Diskurs geführt wird. Hier setzt das Experiment an: Wir wollen herausfinden, wie sich nachhaltige Gemeinwesenarbeit zusammen mit der ansässigen Gastronomie gestalten lässt, ohne zusätzliche Konkurrenz zu schaffen. Mit neuartigen Veranstaltungsformaten wollen wir wertschätzenden Austausch und Begegnung fördern, indem wir die Wirtschaft vor Ort nutzen, schützen und fördern. Wir ergänzen uns dabei mit dem Projekt „Wittmund upklütern“, das die Attraktivität der Wittmunder Innenstadt steigern soll, bei dem allerdings eher Stadtmarketing-Maßnahmen im Vordergrund stehen. Befragungen der Bevölkerung im Rahmen dieses Projekts haben schon stattgefunden, doch die Verantwortung für die Umsetzung der Ideen sehen die Ideengeber ausschließlich bei der Stadt. Hier soll unser Experiment einhaken und zum eigenen Engagement für die Innenstadt motivieren. Insbesondere die städtische Gastronomie kann maßgeblich unterstützen und schließlich selbst profitieren. Ziel des Projektes ist, Möglichkeiten für eine lebenswerte Zukunft innerhalb Wittmunds Innenstadt aufzuzeigen, in der die Menschen für wertschätzende Gesprächen die lokale Gastronomie aufsuchen, um hier einerseits demokratische Prozesse und wirtschaftlichen Erfolg zu fördern und zugleich selbst profitieren. Dies soll durch innovative Veranstaltungskonzepte erreicht werden, die gemeinsam mit den Bürgern und den hiesigen Gastronomen erarbeitet und durchgeführt werden. Sind diese Formate dann erfolgreich genug, um von der Gastronomie selbst weiter betrieben zu werden, damit sich die Gemeinwesenarbeit auch nach dem Projekt entsprechend fortsetzt? Diese Frage soll das Experiment beantworten. Erste Gespräche mit Betrieben sowie Vereinen in Wittmund haben bereits stattgefunden, da es bisher ein großes Interesse an der Mitwirkung bei diesem Projekt gibt.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Ein respektvoller Austausch unterschiedlicher Meinungen ist in einer Demokratie unabdingbar. Durch die zunehmenden Nutzung von Social Media findet die Kommunikation untereinander allerdings immer häufiger ohne persönliche Kontakte statt. Dies führt vermehrt zu Missverständnissen und einer Art feindlicher Rhetorik, welche man im persönlichen Gespräch nicht nutzen würde. Zudem verfestigen sich oft damit ideologische Gräben und extreme Meinungen, wenn nicht im offenen Austausch zuvor diskutiert und hinterfragt wird und vor allem die Begegnung mit den Perspektiven anderer Mitmenschen fehlt. Das Fehlen von Begegnungen und Austausch ist auch im Projektgebiet, der Stadt Wittmund, zu beobachten. Der Onlinehandel belastet die Wettbewerbsfähigkeit der Innenstadt. Umfragen in der Bevölkerung Wittmunds haben ergeben, dass ein Großteil der Bevölkerung die Innenstadt nicht attraktiv findet. Damit verliert sie als Treffpunkt immer mehr an Bedeutung und wird zunehmend nur als Einkaufsmöglichkeit genutzt. Die Wittmunder:innen wünschen sich aber mehr Treffpunkte sowie ein besseres kulturelles Angebot (Quelle: https://www.wittmund-upklütern.de/leitbild/ergebnisse/) Insbesondere Cafés haben in den letzten Jahren ihre Türen geschlossen. Prekäre Lebenslagen sind hierfür aber nicht die Ursache, denn bei Recherche der Kennzahlen wurde deutlich, dass die Bürger:innen Wittmunds nicht unter überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit oder fehlendem Einkommen leiden. Nichtsdestotrotz schließen immer mehr Läden. Dieser Ausgangslage, die sicherlich auf viele kleine Innenstädte übertragbar ist, soll als Anlass für unser Projekt dienen und ökonomisches Interesse mit Gemeinwesenarbeit verbinden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wittmund Stadt Wittmund
Beschreibung
Das Projektgebiet ist der Stadtbezirk des Landkreises Wittmund. Abgrenzung hier abrufbar: https://www.wittmund.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000084-22270.html
Einwohnerzahl
8098
Quelle / Anmerkungen
https://www.wittmund.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000084-22270.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder zwischen 10-15 Jahren https://www.regionalstatistik.de/genesis/online#astructure Stand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen zwischen 20-25 Jahren https://www.statistikportal.de/de/bevoelkerung#datenbanken Stand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.statistikportal.de/de/bevoelkerung#datenbanken Stand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamt Wittmund 5,4 % (Jahresdurchschnittswert 2022) Projektgebiet 720 Arbeitslose, 2374 Geringfügig Beschäftigte, 7240 Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Wohnort. Ergibt Arbeitslosenquote von ca. 7% (selbst errechnet) Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Tabellen, Arbeitsmarkt kommunal, Nürnberg, Januar 2024
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bietet eine neue Sichtweise auf die GWA durch die Berücksichtigung der ökonomischen Belange. So lässt sich mit diesem Projekt beispielhaft erarbeiten, wie die GWA auch ohne staatliche Förderung betrieben werden kann. Dies wird durch eine hohe Sensibilisierung der Bürger:innen und deren Engagement im Einklang mit dem Verständnis der gastronomischen Betriebe erreicht. Durch funktionierende Innenstädte, in denen sich die Anwohner:innen einbringen können, wird im Ergebnis ein gesunder Austausch unter den Beteiligten gefördert, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Dies erhöht sowohl die Lebensqualität als auch die Attraktivität und Modernität der Innenstadt. Die Wittmunder:innen können sich eigenverantwortlich und selbstwirksam in die Gestaltung der Veranstaltungskonzepte in der Innenstadt einbringen und sind somit viel eher gewillt, das gastronomische Angebot auch zu nutzen. Diese dazu gewonnene Attraktivität und Modernität zieht bestenfalls auch Interessierte von außen an, die wiederum neue Ideen einbringen können und das Konzept vervollständigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivierende Befragungen richten sich auf die Bedarfe der Bewohner:innen aus. Bewohner:innen bringen ihre Ideen ein. Ökonomische Belange werden mit berücksichtigt und hierfür sensibilisiert.
Beschreibung
Pädagogische:r Mitarbeiter:in fungiert als Unterstützung, vernetzt und macht Umsetzung von Ideen möglich.
Beschreibung
ökonomische Betriebe vor Ort werden mit neuen Veranstaltungsformaten unterstützt, bieten aber auch ihre eigenen Stärken an (Räumlichkeiten, Bewirtung, Gastlichkeit und Gemütlichkeit, Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung)
Beschreibung
Das Projekt spricht alle Zielgruppen innerhalb der Bewohner:innen an und erweitert sogar um die ökonomische Dimension.
Beschreibung
Vereine, ökonomische Betriebe und Stadt sind eng miteinander im Gespräch. Neue Kooperationen wurden gegründet.
Beschreibung
Übergreifender Blick des Projektes: Ökonomie und Gemeinwesenarbeit verbinden, sodass die GWA auch ohne staatliche Förderung weiter betrieben wird, einfach aus eigenem Interesse
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketing, Amke Behrends
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ProWittmund, Bürger- und Verkehrsverein Wittmund, Verein zur Förderung sozialer Projekte Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bohnenbar Wittmund
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Langfristig soll ein Eigeninteresse der gastronomischen Betriebe in der Innenstadt entstehen, diese Veranstaltungen immer wieder anzubieten, da sie gut besucht sind und daher einen finanziellen Vorteil bringen. So wird die Gemeinwesenarbeit auch über das Projekt hinaus weiter gefördert und aufrecht erhalten. Engagierte Bürger:innen haben den Zusammenahng zwischen Ökonomie und funktionierendem Gemeinwesen erkannt und verhelfen so den Betrieben zu einem gute Auskommen.
Galerie
zusammenhalt
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Alt-Laatzen verbindet sich

Ansprechpartner
Gabriele Beel
Organisation Stadt Laatzen
Funktion Stadtplanerin
Gemeinsam Treffpunkte gestalten mit AnsprechpartnerInnen in meinem Quartier
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen, dem nördlichsten Stadtteil von Laatzen stehen Veränderungen an, die den öffentlichen Raum betreffen und die Chance bieten nachhaltig positiv auf das Image, die Zusammengehörigkeit und Identifikation aller Bewohner*innen mit diesem Stadtteils hinzuwirken. Es gibt bereits einige Akteure im Stadtteil die sich aktiv an dem Veränderungsprozess beteiligen und eigeninitiativ mit besonderen Engagement und Ideen, Veränderungen herbeiführen wollen um dem Stadtteil aufzuwerten. Diese bereits anlaufenden Aktionen sind bisher auf den historisch alten Teil des Stadtteils bezogen, der zwischen der Kreisstraße Hildesheimer Straße und dem Landschafts- und Naturschutzgebiet am Fluss mit dem Namen „Leine“ der „Leinemasch“ liegt. Auf der anderen Seite der Kreisstraße begrenzt durch eben diese Kreisstraße und einer überörtlichen Bahnlinie liegt ein weiterer, ebenfalls zum Stadtteil zugehöriger Bereich, der bislang nicht hinreichend am Veränderungsprozess einbezogen werden konnte. Städtebauliche, sozioökonomische, demografische, religiöse, sprachliche und kulturelle Besonderheiten erschwerten die Aktivierung dieses Bereiches. Über ein Quartiersmanagement sollen nun die bereits Aktiven und die bisher nicht an Veränderungen aktiv mitwirkenden Person und Persönlichkeiten zusammengebracht werden. Der Veränderungsprozess soll als gemeinsame Aufgabe mit Blick auf Stärkung von Nachbarschaften, Integration von Benachteiligten und mit positiver Wirkung auf alle Bereiche des Stadtteils, hin zu einem „Wir-Gefühl“ für das Gesamtquartier Alt-Laatzen verstanden, erlebt und gelebt werden. Der öffentliche Raum ist begrenzt und sollte allen BewohnerInnen als Aktionsfeld für die Identifkation mit Ihrem Lebensraum dienen, hierfür braucht es ein Gemeinwesen, damit alle Bewohnerinnen wahrgenommen, verstanden und mitgenommen werden. Diese Gemeinverantwortung und Chance selbst aktiv an der Entwicklung und Weiterentwicklung des eigenen Lebenraums mitgestalten zu können, kann modellhaften Charakter für die zukünftige Beteiligung der Bevölkerung an der Stadtentwicklung haben.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
In Alt-Laatzen leben ca. 6200 Menschen mit unterschiedlichsten Nationalitäten, Kulturen und Sprachen. Allein 76 unterschiedliche Nationalitäten weist das Einwohnermelderegister auf. Diese Vielfalt ist in der Beteiligungskultur nicht erkennbar. Insbesondere bei städtebaulichenPlanungen wird dies offensichtlich. Das Interesse für städtebauliche Entwicklungen begrenzt sich vorwiegend auf diejenigen, die sprachlich und kulturell ihre Wurzeln in Alt-Laatzen haben oder auf Neuzugezogene mit vorwiegend sozioökonomisch gefestigten gesicherten Hintergrund. Hierbei ist anzumerken, dass diese vorwiegend westlich der Hildesheimer Straße ihre Wohnquartiere haben. Der Bereich östlich der Hildesheimer Straße entlang der Bahn wird als problematisch angesehen und hat das Image eines Wohnquartiers für Benachteiligte mit trading down Tendenzen. Die Trennung des Quartiers wird städtebaulich noch durch die 4spurigkeit der Hildesheimer Straße und einer mittig gelegenen Straßenbahn verstärkt,“ man bleibt unter sich“. Bei den 2016 und 2017 in Alt-Laatzen durchgeführten öffentlichen Workshops zur Quartiersentwicklung Alt-Laatzen sind diese Tendenzen des begrenzten Beteiligungsrahmens weiter beobachtet worden ebenso bei den Initiativen die sich in Alt-Laatzen für die Verbesserung des Wohnumfeldes, der Kultur und der Freiflächen einsetzen, wie die Initiative „Alt-Laatzen blüht auf“, die als eine erste Aktion den Park an der Eichstraße als Bürgerpark entwickeln wollen. Eine Veränderung der Beteiligungsformen und des Rahmens ist angezeigt um allen BewohnerInnen die Möglichkeit der Mitwirkung am Gestaltungsprozeß ihres Umfeldes zu ermöglichen, denn der öffentliche Raum ist begrenzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Laatzen Ortsteil Alt Laatzen
Beschreibung
Das Quartier Alt-Laatzen umfaßt ca. 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan ersichtlich.
Einwohnerzahl
6234
Quelle / Anmerkungen
eigene Erhebung 02.06.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
15
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018) Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018) Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018) Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018) Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
66
Anmerkung
Statistische Erhebungen der Region Hannover aus 2018 zur Gesamstadt Schätzung für das Projektgebiet (Stand 2018) anhand der Meldedaten in Bezug zu den gesamtstädtischen Daten der Region Sonstige: Schätzung für Gebiet Osten Alt-Laatzen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Alle Bevölkerungsruppen in Alt-Laatzen sollen in die anstehenden städtebaulichen Maßnahmen zur Umgestaltung der öffentlichen Räume eingebunden werden. Das Quartiersmanagent soll durch aufsuchende aktivierende Aktionen insbesondere die Bevölkerungsgruppen einbinden, die in üblichen Beteiligungsverfahren nicht erreicht werden. Im Osten von Alt-Laatzen hat sich in den zurückliegenden Jahrzehenten ein abgesondertes und "abgehängtes" Quartier gebildet. Hier wird ein wesentliche Arbeit des Quartiersmanagemt im Empowerment der dortigen Bewohnerschaft liegen, d.h. Fahigkeiten und Kompetenzen zur Teilhabe werden gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gibt neue Treffpunkte in Alt-Laatzen. Die Hildesheimer Straße hat Aufenthaltsräume für alle Bewohner*innen bekommen. Der "Bürgerpark Eichstraße" und der "Park Altes Rathaus" sind erlebbare Räume für Alle geworden.
Beschreibung
Alle Bewohner*innengruppen sind in die Neugestaltung der öffentlichen Räume eingebunden worden. Insbesondere die Bewohner*innen aus dem Osten von Alt-Laatzen haben sich aktiv beteiligt.
Beschreibung
Engagierte und ehrenamtliche Akteure werden erfolgreich eingebunden. Ihre Ideen sind wichtige Projektgeber für das Projekt.
Vorhandene Strukturen
-
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alt-Laatzen blüht auf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jukus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorentreff Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendtreff Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Immanuelkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales und Team Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eichstraßenfest & mehr e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In den kommenden Jahren wird in der kommunalen Verwaltung von Laatzen Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement als fester Bestandteil eingeführt. Dazu soll ein Stadtteilbüro für das Quartiersmanagement vor Ort verantwortlich sein. In diese Strukturen kann ein Quartiersmanagement mit fester Ansprechpartner*in und örtlicher Errreichbarkeit in Alt-Laatzen eingebunden werden. In diesem Rahmen könnten auch Initiativen personell und ggf. finanziell über Verfügungsfonds unterstützt werden.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Quartier:PLUS

Ansprechpartner
Daniel Starmann
Funktion 1. Vorsitzender
Strategien für eine gemeinwesenorientierte Quartiersentwicklung am Schwarzen Berg
Projektbeschreibung
Gemeinsam für den Schwarzer Berg. Die Idee zu "Quartier:PLUS" ist im Rahmen einer Masterarbeit im Bereich Architektur mit dem Schwerpunkt gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung an der TU Braunschweig entstanden. Die Grundidee des Projektes ist es, durch niedrigschwellige zielgruppenbezogene Maßnahmen und Angebote langfristig das Wohlbefinden der Bewohner*innen positiv zu beeinflussen und ihre Identifikation mit dem Stadtteil zu steigern. Das Quartier kämpft schon seit mehreren Jahren mit Problemen wie beispielsweise Leerständen im Bereich der Gewerbeimmobilien und einer fragwürdigen Vermietungspolitik der große Teile der Mietwohnungen im Quartier haltenden bundesweit operierenden Wohnungsgesellschaft. Diese Ausgangslage befördert bereits seit vielen Jahren die soziale Segregation im Quartier in einen "wohlhabenden" Teil des Quartiers mit Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen auf der einen Seite und einem durch einen hohen Anteil an Bewohner*innen in prekären Lebenslagen in großwohnsiedlungsähnlichen Wohnungsbeständen im anderen Teil des Quartiers. Auf Basis dieser Ausgangslage entstand die Idee, das Quartier langfristiger zu entwickeln und im Zusammenschluss mit dem Bürgerverein Schwarzer Berg und Bürger*innen vor Ort ein Quartier:HAUS als zentrale Anlaufstelle für eine gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung, in der Bürger*innen mitbestimmen und mitgestalten können, entstehen zu lassen. Im Rahmen von niedrigschwelliger Quartiersarbeit sollen die Bürger*innen befähigt werden, Eigenengagement zu entwickeln und lernen, Verantwortung für ihre Umgebung zu übernehmen. Gemeinsam mit den Bürger*innen sollen einfache und kreative Ideen entwickelt werden, um das Quartier lebendiger und attraktiver zu gestalten. Zentrale Ziele sind die Stärkung der Nachbarschaften, die Identifikation und Stärkung vorhandener Potenziale im Quartier. Durch partizipative Projekte sollen Bürger*innen lernen miteinander zu kommunizieren und zu interagieren um so eine Quartier: IDENTITÄT entstehen zu lassen. Das aktuell vorhandene Team setzt sich aus unterschiedlichsten ehrenamtlichen Akteur*innen aus Braunschweig zusammen. Diese bauen Netzwerke auf, sammeln Spendengelder und planen erste Projekte im Quartier. Alle Aktiven sind voller Energie und Tatendrang gemeinsam das Quartier Schwarzer Berg zu gestalten, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und viele nachhaltige, positive Projekte zu realisieren!
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Schwarze Berg im Norden Braunschweigs, ist ein durch unterschiedlichste Bautypologien geprägtes Quartier von Einfamilienhäusern mit Blick auf den See bis hin zu Wohnblocks an den Bahnschienen am Rand des Quartiers. Es herrscht aufgrund der starken situativen Trennung der Wohntypologien auch eine generelle soziale Trennung im Gebiet. Ein gemeinschaftlicher Sinn sich für das Quartier einzusetzen fehlt, was sich unter anderem an verwahrlosten Grünräumen, zu wenigen Angeboten für junge Erwachsene und einem generellen Müllproblem widerspiegelt. Die Einwohner bleiben eher unter sich in ihren sozialen Gruppen und ihre ganz individuellen Persönlichkeiten und Fähigkeiten bleiben für das Quartier ungenutzt. Geprägt von Vorurteilen ist es schwer den Dialog im Quartier zu fördern und unvoreingenommen Projekte zu entwickeln. Um all dem entgegenzuwirken, soll ein Quartier:HAUS im Einkaufszentrum die Menschen miteinander in Kontakt bringen und als Ort des Dialoges dienen. Ein weiterer Effekt des Quartier:HAUS soll die Belebung des Einkaufszentrums sein, das derzeit von mehreren Leerständen geprägt wird und in Zukunft mit weiteren Schließungen zu kämpfen haben wird. Das Einkaufszentrum ist derzeit in einem schlechten baulichen Zustand, was die Abwanderung von kleinen Unternehmen weiter beschleunigt. Auch Dienstleistungen des täglichen Bedarfs sind in den letzten Jahren ausgezogen oder wurden aus Altersgründen geschlossen, aktuell die Arztpraxis. Die Nahversorgung ist daher nicht mehr vollumfänglich gewährleistet. Es gilt das Potenzial des zentral gelegenen Einkaufszentrums als Ort der Begegnung neu zu entdecken und durch kleinere, auch bauliche Eingriffe zu aktivieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Schwarzer Berg
Beschreibung
Der Schwarzer Berg wird im Norden von den Bahnschienen von der Hafenbahnstrecke und VW Financial Services, sowie einer Kleingartensiedlung, im Osten von der Gifhorner Straße/Hamburger Straße, im Süden vom Naherholungsgebiet Ölper See und im Westen von der Okeraue begrenzt. Der Schwarze Berg ist ein durch eine zentrale Ringstraße erschlossenes und dadurch in sich geschlossenes Quartier, das keine klassische Durchfahrt ermöglicht, sondern das gezielt angesteuert werden muss.
Einwohnerzahl
4666
Quelle / Anmerkungen
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/ez_statistische_bezirke.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2020
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt Quartier:PLUS sind Beteiligung, Aktvierung, Vernetzung und eine gelingende Kommunikation die zentralen Instrumente um die Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Nach einer intensiven Phase der Bedarfermittlung gemeinsam mit den Bewohner*innen des Quartiers sollen passgenaue neue Angebote für die Menschen im Quartier geschaffen werden. Zielsetzung ist die Unterstützung der Menschen, aber auch die Aktivierung und die Stärkung der Eigeninitiative. Bewohner*innen sollen motiviert werden Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen. Durch diverse Quartier:EVENTS und niederschwellige Angebote lernen Bürger*innen sich kennen, soziale Barrieren im Quartier werden dadurch schrittweise abgebaut. Der Dialog untereinander wird gefördert, vor allem Menschen mit Migrationshintergrund oder im Transferleistungsbezug sollen verstärkt in die Aktivitäten im Quartier integriert werden. Dadurch erleben diese eine neue Form von Akzeptanz und im Idealfall auch Selbstwirksamkeit so dass sich das Zusammenleben im Quartier auf Dauer positiv gestaltet. Mittels neuer Kommunikationsmedien sind die Bewohner*innen des Quartiers miteinander vernetzt und tauschen sich untereinander aus. Die Leerstände im Quartier gilt es gemeinsam mit Leben zu füllen und mit unterschiedlichen Akteuren neue Nutzungskonzepte zu entwickeln. Die Bewohner*innen profitieren von einem funktionierenden Nahversorgungssystem und einer substanziellen Verbesserung ihres Lebensumfeldes.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen kommunizieren und interagieren miteinander. Bewohner*innen werden aktiv und fangen an ein Selbstbewusstsein für ihr Umfeld und Mitmenschen zu entwickeln.
Beschreibung
Netzwerkpartner*innen kümmern sich um das Quartier und um das Wohlbefinden der Bürger*innen. Soziokuturelle Veranstalltungen werden von den Netzwerkpartner*innen gefördert.
Beschreibung
Bewohner*innen kennen sich am besten in ihrem Quartier aus und wissen was sie brauchen.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Forum e.V., schrill e.V., Haus der Kulturen e.V., Kinder- und Jugendschachverein Rochade e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt (AWO), Aktivspielplatz Schwarzer Berg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte der Christuskirche, Grundschule Schwarzer Berg, Technische Universität Braunschweig, Institut für Geschichte und Theorien der Architektur und Stadt, Hochschule für bildende Künste Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Zeitung, Internetseite des Stadtteils, Social Media (Instagram)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einzelhändler im Einkaufszentrum Schwarzer Berg, VW Financial Services
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Am Schwarzen Berge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Braunschweig, Sozialreferat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grand City Property Ltd.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Braunschweig ist gerade dabei, ein Konzept für "Nachbarschaftszentren in Braunschweig" zu erstellen und dabei auch zu ermitteln, welche finanzielle Unterstützung aus dem Haushalt der Stadt Braunschweig notwendig ist, um Nachbarschaftszentren (wie z.B. das Quartier:Haus) in Braunschweig betreiben zu können. Insofern ist davon auszugehen, dass die langfristige Finanzierung des Quartier:Hauses über den Haushalt der Stadt Braunschweig sichergestellt werden kann.
Galerie
img 5024 klein
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img 5223 klein
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quatier haus ankommen kleiner
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garagen eingriff kleiner
img 5025 kleiner
verdichtung kleiner
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: SQuaT - Solidarisches Quartier stärkt Teilhabe

Ansprechpartner
Marco Frank
Organisation Refugium e.V.
Funktion Geschäftsleitung
Aufbau eines Nachbarschaftszentrum
Projektbeschreibung
Wir schreiben des Jahr 1986. Aus einer Nachbarschaftsinitiative gründet sich der – noch heute unabhängige - Verein REFUGIUM Flüchtlingshilfe e.V. um Geflüchteten aus Sri Lanka die Integration in Braunschweig zu ermöglichen. Über die Jahre professionalisiert sich der Verein und bezieht 1999 sein Quartier in der Braunschweiger Innenstadt. Hier erfolgte Investitionen beschränkten sich auf Konsum und Tourismus, und nicht auf die dort lebenden Menschen. Der hohe Zuzug von Geflüchteten ab 2015 verändert erneut das Stadtbild und die Arbeit des Vereins. Es wird bunter, aber auch die sozialen Konflikte häufen sich. Die Beratung wird ausgebaut, um den Migrant:innen ein Ankommen zu ermöglichen. Doch mittlerweile wird klar, dass Einzelfallberatung allein nicht ausreicht. Integration und friedvolles Zusammenleben kann nur im Gemeinwesen erfolgen. 2020 – die Pandemie hinterlässt ihre Spuren. Sie bremst Integrationsprozesse und verstärkt Isolierung. Corona wirkt als Katalysator bei der Verschärfung der gesellschaftlichen Polarisierung, zudem verändert sich das Bild der Innenstadt (Ladenschließungen). Unser Projekt SQuaT möchte dem etwas entgegensetzen, um zumindest im eigenen Quartier Solidarität und soziale Teilhabe zu ermöglichen und den Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit, sowie gegen Rassismus und Ausgrenzung zu stärken. Drei Bausteine hat das Projekt: 1. Beratungs-Café: Wir bieten eine offene und niedrigschwellige Beratung für alle Bewohner:innen. Ziel ist die Entlastung der Betroffenen, um Kapazität und Lust für gemeinschaftliche Aktionen zu generieren. 2. Community-Lab: Ein Raum, der von Anwohner:innen gestaltet (z.B. Werkbank, Nähmaschinen,…) und mit eigenen Ideen besetzt (engl. „squat“) wird. Wir geben ihnen einen Ort, sich selbst zu organisieren, sich auszuprobieren, um eigene Angebote zu entwickeln. Unsere Aufgabe ist die Begleitung, Ermöglichung und kritische Reflexion, um Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen. Für diese beiden Aspekte können wir bereits vorhandene Räumlichkeiten im Hinterhof des Refugiums nutzen. 3. Stadtteil-Projekte: Wir holen die Menschen da ab, wo sie wohnen. Nach gemeinschaftlicher Bedarfsanalyse (z.B. Zukunftswerkstatt) entwickeln wir Projekte im Stadtteil (z.B. Urban Gardening im Hinterhof, Fotoaktionen…), um das Quartier gemeinsam wohnlich zu gestalteten und auf Probleme gemeinschaftlich zu reagieren. Dadurch wird die Nachbarschaft gestärkt, Konflikte abgebaut und die Lebensqualität verbessert.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Kern der Braunschweiger Innenstadt ist von starken Kontrasten geprägt. Der Glanz der Schlossarkaden und Edelboutiquen bricht sich am vergrauten Matt einfacher Wohnblöcke. Die Strahlkraft der touristischen Attraktionen verblasst in vernachlässigten Hinterhöfen und in Nebenstraßen gedrängte Kleinstgewerbe. Die baulichen Gegensätze spiegeln sich im Sozialen wider. Bereits jetzt ist sichtbar, dass diese Gegensätze durch die Pandemie verstärkt werden. So erhält ein überdurchschnittlicher Anteil der Menschen in der Innenstadt Transferleistungen. Die damit verbundenen eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten betreffen überdurchschnittlich Menschen mit Migrationshintergrund (35% im Stadtteil), von denen über die Hälfte keine dt. Staatsangehörigkeit besitzt. Zudem sind 2/3 der Haushalte in der Innenstadt Singlehaushalte. Diese Situation verdichtet bestehende Problemlagen. Die Vereinsamung und schlechte Lebenssituation führt zu der Personalisierung von strukturellen Problemen (Vermüllung, Alkoholismus im öffentlichen Raum, Obdachlosigkeit), die sich in gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit äußert. Verstärkt wird dies durch das Fehlen von Räumen und Angeboten zur Gemeinschaftsbildung. Problematisch ist zudem, dass die Menschen, die in der Innenstadt wohnen, nur eingeschränkt an den dortigen Kulturangeboten partizipieren können, dafür aber durch die hier generierten Probleme (Müll, Lärm) besonders betroffen sind. SQuaT setzt genau hier an. Die unmittelbare Lebenswelt aufgreifend, aktivieren wir die Menschen, sich ihre Nachbarschaft gemeinsam und solidarisch anzunehmen. Wir bündeln bestehende Ressourcen um Konflikte abzubauen und die Wohnqualität vor Ort zu verbessern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Innenstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Kern des Braunschweiger Bezirks Innenstadt. Ausgeklammert wurde insbesondere das Magni-Viertel (Fachwerkhausviertel), sowie die Wohnungen in gehobenen Preislagen rund um die Oker. Der Fokus liegt auf den sozial benachteiligten Wohnlagen.
Einwohnerzahl
6500
Quelle / Anmerkungen
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/BS_Statistik_Jahrbuch_2020_Endfassung_20201217.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Da das Projektgebiet nicht die komplette Innenstadt umfasst, sondern nur den Kern sind die Werte geschätzt. Quelle 1:https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_51.pdf Quelle 2: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2021-06_Staatsangehoerigkeiten_2020.pdf
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2021-07_MigraPro_2020.pdf (S.7)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt auf Grundlage älterer Daten Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/Sozialatlas_2016.pdf (S.16) Zitat: "Die Anteile von Personen mit SGB II-Bezug und von registrierten Arbeitslosen liegen um ein Viertel über den stadtweiten Durchschnittswerten" Es ist davon auszugehen (Schätzung), dass die insbesondere im letzten Jahr vermehr Menschen SGB II - Leistungen beantragen mussten Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03101-Braunschweig-Stadt.html
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Bei unserem Projekt stehen die Bewohner:innen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen im Zentrum. Um mehr über ihre Wünsche und Bedarfe in Erfahrung zu bringen, ist eine vertrauensvolle Beziehung von entscheidender Bedeutung. Nur wenn diese entwickelt ist, öffnen sich Menschen, lassen sich auf neue Erfahrungen ein, sind bereit neue Dinge auszuprobieren und beteiligen sich an der gemeinschaftlichen Gestaltung. Darum bildet die Beziehungsarbeit die Basis des Projekts. Das bedeutet aber nicht, dass wir mit dem Projekt unbedacht alle Wünsche und Anliegen unterstützen und umsetzen. Stattdessen greifen wir auf die - aus der Migrationsberatung bewährte - Haltung der reflektierten Parteilichkeit und professionellen Nähe zurück, die an den Prinzipien der Sozialen Arbeit (soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, gemeinschaftliche Verantwortung und Anerkennung der Verschiedenheit) geeicht sind. Wichtiger Ansatzpunkt dafür ist der Dialog auf Augenhöhe, der darauf ausgelegt ist, die Menschen nicht paternalistisch zu belehren. Stattedessen möchten wir durch die Herausarbeitung gemeinsamer Interessen darauf hinarbeiten, die Bewohner:innen zu ermächtigen, bestehende Dominanz- und Ausgrenzungsverhältnisse zu hinterfragen und gemeinsam zu transformieren. Diese Arbeit benötigt komplementär die Einbeziehung der politischen, strukturellen und institutionellen Situation im Stadtteil, um vorhandene Ressourcen zu nutzen und Veränderungpotentiale zu eruieren und zu verwirklichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner:innen an dem Projekt und Aktionen teilhaben wollen und sich einbringen; eine vertrauensvolle Beziehung zum Projekt besteht, es zahlreiche Rückmeldungen zu Bedarfen, Ideen und Wünschen für den Stadtteil gibt
Beschreibung
das Community Lab durch Gemeinschaftsangebote der Bewohner:innen besetzt wird und diese längerfristig stattfinden; Eigeninitiativ Angebote entstehen ("ich hab da eine Idee, kann ich das bei euch machen")
Beschreibung
Bewohner:innen, andere Institutionen, Vereine und Organisationen aus dem Stadtteil die Entwicklung des Projektes unter Einbringung eigener Ressourcen vorantreiben
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gewerkschaftshaus; Stadtbibliothek; VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freifunk Braunschweig; Obdachlosen-Café; Schuldnerberatung; Verbraucherzentrale
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausschüsse (Ausschuss für Intgration; Sozialausschuss)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat; Bezirksbürgermeister:in
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Staatstheater; LoT-Theater; Kino Universum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Büro für Migrationsfragen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DenkRaum (Kreativer Co-Working Space mit Platz für größere Angebote)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbstorganisierte Vereine von Migrant:innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH (iTUBS); Braunschweig Zukunft GmbH Wirtschaftsförderung
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Neben dem Integrativen Stadtentwicklungskonzept (ISEK), gibt es in Braunschweig einen Ratsbeschluss (aus 2018) in dem der Ausbau der Nachbarschaftszentren beschlossen wurde. Dies wurde bisher kaum umgesetzt. Bei erfolgreichem Verlauf des Projektes werden wir die Stadt um eine Übernahme der Anschlussfinanzierung bitten. Bereits geführte Gespräche haben gezeigt, dass die Stadt das Angebot als sinnvoll erachtet und ihm positiv gegenüber steht.
Galerie
raeume jetzt
von oben
Zustimmung Veröffentlichung
On