Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Hammer
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam geht es weiter
Projektbeschreibung
Die Stadt Göttingen hat mit Hilfe der Förderung aus dem Programm Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement einen Quartiersentwicklungsprozess zur Aufwertung von 2 Wohnquartieren initiiert, indem in beiden Quartieren vorhandene Einrichtungen der Jugendarbeit für den Sozialraum geöffnet und konzeptionell der Arbeitsschwerpunkt GWA integriert wurde. Vor dem Hintergrund aktivierender und partizipativer Beteiligungsformate, erhobener Bedarfsanalysen, erfolgreich durchgeführter Maßnahmeplanungen und Umsetzung entwickelten beide Einrichtungen ein Konzept zur Umsetzung, Ausbau und Verstetigung der GWA in einzurichtenden Quartierszentren. Die konzeptionelle Neuausrichtung wurde im Sozial- und Jugendhilfeausschuss vorgestellt und verabschiedet. Dabei soll das AWO Kinder- und Jugendhaus längerfristig zu einem Nachbarschaftszentrum überführt werden (bis Ende 2019) und ein neu einzurichtendes Quartierszentrum Gartetal (bis Ende 2019) in enger Kooperation mit dem Jugendhaus Gartetalbahnhof, das in seiner päd. Ausrichtung bestehen bleibt, integrative und intergenerative Angebote und Begegnung zwischen allen Bewohnern im Quartier ermöglichen. In der kommenden Förderrunde gilt es diese Konzepte umzusetzen. Der angestoßene Pilot-Prozess zur Entwicklung einer gesamtstädtischen Strategie zur GWA soll fortgeführt werden. Ein Arbeitskreis zur Vernetzung aller bereits bestehenden Nachbarschafts- und Stadtteilzentren konnte unter Koordination der Stadt (Sozialplanung) eingerichtet werden und für die Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes (unter Berücksichtigung der Prinzipien der GWA) sowie der Erarbeitung eines Methodenkoffers genutzt werden; über ein gezieltes Qualifizierungsangebot und Supervision konnten die hauptamtlichen Fachkräfte in ihrem beruflichen Handeln gestärkt werden. In der kommenden Förderperiode gilt es diese stadtweite Vernetzung stärker zu professionalisieren, zu verstetigen und über die Rückkoppelung der Ergebnisse von Beteiligungsformaten, Bedarfs- und Bestandsanalysen durch die Sozialplanung als Steuerungs-, Planungs- und Unterstützungsinstrument für die gesamtkommunale Entwicklung der Gemeinwesenarbeit zu etablieren.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier A "Ebertal" entwickelte sich aus einer Barackensiedl., die in den 60ern in rd. 450 neu gebaute Sozialwhg. der Städtischen Wohnungsbau gezogen sind. Der Prozess der Sanierung des Wohnbestandes & Neustrukturierung des Quartiers, verdichtet um rd. 150 Wohnungen im hochpreisigen Segment inkl. familienfreundl., barrierefreien Wohnen mit Dienstleistungen vor Ort hat begonnen. Die bisherigen Mieter bewohnen in großen Teilen Wohnungen der unteren Einkommensgrenze (5,60€/qm) & sollen im Gebiet wohnen bleiben. Es bestehen Sorgen der Verdrängung & dass der nachbarschaftl. Zusammenhalt dem neuen Zuwachs nicht standhalten kann. Der Planungsprozess ist auf 10 Jahre avisiert. Das im Quartier B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich in einem Quartier, das von sozial. Problemen, Anonymität & Fluktuation gekennzeichnet ist, u.a. durch einen Hochhauskomplex mit 432 App. (750 Personen). Eine randständige Bevölkerung (u.a. Südosteuropa), stellt Bewohner & Akteure vor besondere Herausforderungen. Der öffentl. Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage (inkl. Lärm) am Bahnhof ist unattraktiv. Die Quartiersarbeiterinnen konnten bereits jetzt über die Einrichtung von Quartierstreffen, dem Aufbau eines Ehrenamtlichen-Pools, gemeinwesenorien. Angebote umsetzen & den interkulturellen/intergenerativen Austausch fördern sowie eine Plattform für nachbarschaftl. Begegnung & Transparenz zu Planungen der Neustrukturierung herstellen. Stadtweit stehen alle Quartierszentren vor neuen Herausforderungen in der GWA, durch die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung & aus Südosteuropa sowie die Erschaffung, Modernisierung & Sanierung von Wohnraum.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3-5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Str., im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
1015
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Bemerkung: Ein Antrag für das Förderprogramm Soziale Stadt für das Gebiet wurde im Mai 2018 gestellt. Bisher ist der Antrag nicht abschließend bearbeitet, es liegt keine Förderzusage vor.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wird abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ab 31.12.2018 werden Daten zu Personen mit Migrationshintergrund nach der Definition des erweiterten Migrationshintergrund erhoben. Definition Migrationshintergrund: Wenn eine Person selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatangehörigkeit geboren wurde.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen aus Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des SGB II und SGB III.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_ebertal_0.docx
(456.3 KB)
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeren Einzugsbereich des gleichlautenden Quartiers/Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landtsr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr.(Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstr. ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde.
Einwohnerzahl
3069
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wird abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ab 31.12.2018 werden Daten zu Personen mit Migrationshintergrund nach der Definition des erweiterten Migrationshintergrund erhoben. Definition Migrationshintergrund: Wenn eine Person selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatangehörigkeit geboren wurde.
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen aus Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des SGB II und SGB III.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_gartetalbahnhof_1.docx
(629.46 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die in den beiden bestehenden Jugendhäusern erprobten Methoden und Handlungsansätze der Gemeinwesenarbeit zur sozialräumlichen Öffnung der Häuser für alle Bevölkerungsgruppen sollen auch für die Weiterentwicklung der Häuser in Nachbarschafts- und Quartierszentren angewandt und weiterentwickelt werden. Kennzeichnend bleibt dabei sowohl eine Bottom up-Strategie als auch eine aktivierende und lebensweltorientierte Arbeit mit den Bewohnern. Empowerment und Selbstorganisation soll weiter gestärkt werden und der Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren über die Mitarbeit an Netzwerken verfestigt werden. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Kombination der Methoden zur Aktivierung und Beteiligung gerichtet werden, damit die Bewohner zunehmend zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden und der nachbarschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird. Die stadtweite Vernetzung aller Nachbarschafts-, Stadtteil,- und Quartierszentren soll für die Auswahl und den zielgerichteten Einsatz der Methoden genutzt, neue Methoden entwickelt, ausprobiert und bewertet werden. Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit fokussiert hierbei zunächst strukturell auf die Gewährleistung der guten Erreichbarkeit, ausreichend Zeit für den Aufbau tragfähiger Netzwerke und die Möglichkeit aller Beteiligten an gemeinwesenrelevanten Entscheidungen (Plattform für Bürgerbeteiligung) teilzuhaben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner identifizieren sich mit den Nachbarschafts-/Quartierszentrum, 80% sind informiert & aktiv beteiligt, Kommunikationsräume sind eingerichtet, Öffnungs- und Betriebszeiten ausgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner organisieren Angebote selbstständig, bringen sich als Experten ein, Pool an Ehrenamtlichen ist erhöht, diese sind untereinander vernetzt werden begleitet und qualifiziert.
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen sind zunehmend bekannt, werden einbezogen, Bewohner reden positiv über das Gemeinwesen und die Stärken in diesem.
Kriterium
Beschreibung
Die neu zu schaffenden Angebote sprechen unterschiedliche Zielgruppen an, werden von diesen mitgestaltet und gemeinsam umgesetzt (generations-, milieu- und nationalitätsübergreifend).
Beschreibung
Stadtteil- und Quartierstreffen bieten Plattform für Austausch/Kommunikation und Kooperationen im Sozialraum, Ehrenamtliche sind vernetzt.
Kriterium
Beschreibung
Angebote/Veranstaltungen erreichen unterschiedliche Zielgruppen, Angebotspalette wurde entsprechend der Nachfrage (Bürgerbegehren) erweitert.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren wird über die Stadt koordiniert, gesamtkommunale Strategie für GWA ist entwickelt. Bedarfe sind mit Fachplanungen /Dezernentenkonferenz abgestimmt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Für Ebertal wurde in Folge des Stadtteil-Workshops das Format des Quartierstreffens erprobt an dem nicht nur Vertreter von Einrichtungen (Wohnungswirtschaft, Kitas, Grundschule & Seniorenzentrum) sondern auch Ehrenamtliche teilnahmen. Das Konzept zur Weiterentwicklung für das künftige Nachbarschaftszentrum wurde vorgestellt. Auch im Gartetal konnten weitere Austauschtreffen der "AkteurInnen im Leineviertel/Gartetalbahnhof" durchgeführt werden und die konzeptionelle Weiterentwicklung vorgestellt werden. Eine Namensgebung "Leineviertelkonferenz" und die Gestaltung eines Logos wurde angestoßen. Die Angebotsstruktur wurde erweitert (Quartiersspaziergänge, Erzählcafé, Internationales Kochen, Film- und Theaterprojekte, Afrikanisches Trommeln) und inbs. im Gartetal Begegnung und Austausch zw. den Bewohnern des Neubaugebietes, Anwohnern aus dem Hochhauskomplex und der Wiesenstraße ermöglicht und Segregation entgegengewirkt werden. Eine AG zur stadtweiten Vernetzung aller Stadtteil-, Nachbarschafts- und Quartierszentren ist eingerichtet und durch die städtische Sozialplanung koordiniert und begleitet. Der konzeptionellen Erweiterung wurde nach Vorstellung in den Ausschüssen begrüßend zugestimmt, in Form von Statusberichten werden diese fortlaufend über den Entwicklungsstand informiert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Jugend (Fachdienstleitung Jugendarbeit) (A/B), FB Planung, Bauordnung, Vermessung, Fachdienst Stadt und Verkehrsplanung (A/B), FB Stadt und Umwelt (B), FB Ordnung (B),Gesundheitsamt für Stadt/Landkreis Göttingen (A/B), Flüchtlingssozialarbeit (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Leineberg (B), Grundschule Lohberg (A), Senioren- und Pflegezentrum Phönix (A), Carpe Diem Stiftung Seniorenresidenz (B), Kita Lönsweg (A), Kita Kreuz&Quer (A), Kreismusikschule (A)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mieterbüro SWB (A), Städtische Wohnungsbau GmbH (A/B), Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen (B), Volksheimstätte (A), Hausverwaltung Groner Landstr. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ifas Wohnen und Struktur (B), Förderverein e.V. (B), Jugendhilfe Obernjesa e.V. (B), "Grüne Haus Annercke" e.V. (B), Betreuen und Wohnen e.V. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Hainberg (A), Freie Altenarbeit Göttingen (B), Kinderhaus (A/B), Göttinger Verein für Jugendfragen(A), Nachbarschaftsverein Holtenser Berg(A/B), Nachbarschaftsverein Leineberg(A/B), Förderverein BONVENO(A) , Göttinger Tafel(A/B), Weststadtzentrum (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baptistenkirche (B), Ev. Kreuzkirche (A)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe und Sozialausschuss Stadt Göttingen (A/B), Integrationsrat Göttingen (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt (A/B), Hannoversche Allgemeine (A/B), Stadt Radio Göttingen (A/B), Blick, Extra TiP (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wiesenstraße Initiative (B), Elterngruppe ADHS (A), Elternvertretung Lohbergschule (A)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
REWE (A), Bäckerei Thiele (A/B), Bäckerei Ruch (A), Gutes von Gestern zum halben Preis (B), Aldi (B), Nahkauf (B)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Neue Wege in der Weststadt! - Gemeinsam für ein neues WIR!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Arne Salge
| Funktion | GWA in der Weststadt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Neue Wege in der Weststadt - Gemeinsam für ein neues WIR! Nachbarschaftliche Strukturen sollen entstehen. Angebote sollen verwirklicht und vorhandene Strukturen vernetzt werden. Eine Anlaufstelle soll entstehen.
Projektbeschreibung
Die Leeraner Weststadt ist derzeit zum Teil Fördergebiet im Rahmen der Bauförderung „Soziale Stadt“. Das im Zuge dieser Sanierung eingerichtete Stadtteilgremium „Runder Tisch“(RT) ist u.a. mit Einwohnern - und somit mit Experten für den Stadtteil (ST) - besetzt. Schon bald nach Gründung machte der RT deutlich, dass eine reine Ausrichtung auf städtebauliche Maßnahmen im ST nicht zielführend sein kann. Zu sehr überwiegen die sozialen Probleme im Gebiet. Zusätzlich müsste eine Stadtteilsozialarbeit erfolgen, die dieses Themenfeld in den Blick nimmt. Weiterhin forderte der RT einen Stadtteiltreff, wie er im Laufe des analogen Prozesses im Bereich der Leeraner Oststadt im vergangenen Jahrzehnt entstanden ist. Im Laufe der nun beginnenden baulichen Stadtentwicklung wird die Antragsmöglichkeit für dieses Programm nun seitens der Stadt als ideale Möglichkeit gesehen, auch im Feld des Sozialen mit der Arbeit zu beginnen und somit schon einmal die erste diesbezügliche Forderung des RT umzusetzen.
Die Weststadt zeichnet sich durch starke Heterogenität aus – Einfamilienhausgebiete und Mehrfamilienhäuser mit preiswerten Wohnungen mit den jeweils spezifischen Bewohnergruppen liegen eng beieinander – sind aber doch voneinander getrennt, da es nur sporadische Kontakte zwischen den Bewohnern der unterschiedlichen Teilbereiche gibt. Daher wird eine Stelle für GWA hier ansetzen, die sich in einer Anlaufstelle (möglichst im Block) diesen Themen stellt. Es soll eine gemeinsame Identifikation mit dem Stadtteil gefördert werden. Umsetzung von Ideen des runden Tisches sollen hierbei ebenso Arbeitsauftrag sein wie weitere Interventionen der klassischen GWA. Neue Wege beschreiten, wie im Antragsslogan benannt, kann auf vielerlei Art erfolgen. Zum einen wörtlich genommen z.B. durch Schaffung von Zugängen zu Pagels Garten (Bürgergarten im Eigentum einer Stiftung), der ein großes Potential für die Entwicklung ist. Zum anderen aber auch im übertragenen Sinne, indem z.B. neue Wege bei der Vernetzung der Einrichtungen im ST, und im Kontakt zur Einwohnerschaft gefunden werden. Hilfestellungen für Einwohner, Aktivierung des Ehrenamts, Attraktivierung von Flächen, gemeinsame Feste, etc. sind weitere Ziele einer möglichen GWA. Wichtiges Element des Vorhabens ist auch die Einrichtung einer Anlaufstelle, um niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote zu schaffen (Präsenzzeit eines/r Soz.Päd.).
Der Stadtrat unterstützt das Vorhaben auch über etwaige Förderzeiträume hinaus.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der o.a. beschriebene Runde Tisch ist Beteiligungsgremium für die Menschen der Weststadt. U.a. dieser benennt im Stadtteil (ST) viele Problemlagen. So gibt es viele Haushalte in problematischen Lebenssituationen (Alleinerziehende, Zuwanderer, Langzeitarbeitslose), für die es wenig Unterstützungs- bzw. Beratungsangebote gibt. Weiterhin fehlt es, so der Eindruck, an Interesse und Bereitschaft, sich aus dem Alltagstrott und den eingefahrenen Wegen im ST heraus zu bewegen, die Möglichkeiten des Sozialraums zu sehen und aktiv an der Veränderung zum Positiven zu arbeiten. Man benennt eine Notwendigkeit, nachhaltige Vernetzung der im ST verorteten sozialraumrelevanten Akteure zu realisieren. Schon lange ist zudem dort Thema, attraktive Bereiche wie den Pagels Garten für die Bewohner zu erschließen (aus dem Wohngebiet nicht direkt erreichbar) und damit wortwörtlich neue Wege zu schaffen. Auch auf anderen Flächen im Stadtteil fehlt es an Bewegungsangeboten, da diese aus unterschiedlichen Gründen nur sehr eingeschränkt für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Hier wäre Aufgabe von GWA mit den Eigentümern, neue Wege zu finden.
Bei vielen Kindern aber auch Erwachsenen mangelt es augenscheinlich sowohl an körperlicher Bewegung als auch mentaler Beweglichkeit sowie an Mobilität im Sozialraum.
Seitens der Bürger wird zudem bemängelt, dass die Menschen in dem innenstadtnah gelegenen Stadtteil sich im Alltag mangels Angeboten zu einem großen Teil aus dem Stadtteil heraus orientieren. Somit, so das Gefühl, gehen gemeinwesenförderliche Impulse für die Weststadt verloren.
Im ST erhofft man sich durch Einsatz von GWA eine Verbesserung dieser Situation.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Leer Weststadt
Beschreibung
Das Gebiet wird umgrenzt von den Straßen Stadtring, Heisfelder Straße und Ubbo-Emmius-Str./Deichstraße, 93,5 ha (entsprechend Sanierungsgebiet Leer-Weststadt; das Fördergebiet soziale Stadt ist kleiner als das Sanierungsgebiet)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Vorbereitende Untersuchungen liegen vor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Rahmen der Städtebauförderung Soziale Stadt ist die Förderung von Personal für GWA unmöglich. Der Runde Tisch betont jedoch deren Notwendigkeit und fordert städtisches Engagement. Das Fördergebiet ist zudem nur ein Teilgebiet des Bereichs Weststadt, auf den sich dieser Förderantrag bezieht.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-10 Jahre und 0-18 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-14 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-30 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-26 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand: 31.12.17
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenquote im Gebiet: 26,7 % (geschätzt im Rahmen Biwaq, Daten liegen nicht vor), 6,4% im Bezirk der Agentur für Arbeit Emden/Leer gem. Arbeitsmarktreport Bundesagentur für Arbeit November 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausl. Bewohner: Gebiet: 13,4%, Teilbereich des Gebietes: 22%, Stadt 12% (Daten Stadt Leer 2017). Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gebiet: 20% (Daten Stadt Leer 2014), Gesamtstadt: 13,8% (geschätzt); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon Kinder: im Gebiet: 30% (Bezug Alter 0-17), 16% (Bezug Alter bis 9 Jahre); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Daten, qualitative Einschätzungen: hoher Anteil
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Idee ist, parallel zum Prozess der Sanierung, eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zu etablieren (auf Langfristigkeit ausgelegt). Die Dynamik und Aufmerksamkeit, die sich aus der städtebaulichen Sanierung ergibt, soll dabei genutzt werden. Es sollen über die GWA aber auch die Bedarfe im Stadtteil gedeckt werden, die im Rahmen der Städtebauförderung nicht förderfähig sind. Die erste Phase des Prozesses Soziale Stadt hat dabei gezeigt, dass es im Stadtteil einen Wunsch/Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle gibt, die jetzt geschaffen werden soll. Weiterhin hat sich gezeigt, dass ein Potential an Flächen vorhanden ist, das derzeit von der Öffentlichkeit aber nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden kann und, dass es eine Reihe von Einrichtungen im Gebiet gibt, deren Angebote abgestimmt, gemeinsam veröffentlicht und vor dem Hintergrund der Bedarfe weiterentwickelt werden sollten. Hieraus ergeben sich die zentralen Projektinhalte der Anlaufstelle mit koordinierender Funktion. Der Bedarf an konkreten Angeboten für Kinder wird seit Beginn der vorbereitenden Untersuchungen von den Einrichtungen (Kita, Grundschule) betont. Die Präsenz und Ansprechbarkeit einer sozialpädagogischen Fachkraft, die zusätzlich an einer Weiterbildung zur GWA teilnehmen sollte, garantiert dabei den Blick auf den Stadtteil wie ihn GWA als dritte Methode der Soz. Arb. definiert. Die geplante Vernetzung mit dem Runden Tisch der Sozialen Stadt stellt hierbei den Blick auf die Wünsche der Bürger sicher.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn der Stadtteil sich als zusammenhängend begreift und eine eigene Identität bilden konnte. Weiterhin hat ein erfolgreiches Projekt es geschafft, dass sich selbstorganisierte Stadtteilveranstaltungen sozialer Prägung etablieren.
Beschreibung
Wenn Kita, Schulen und die weiteren Netzwerkpartner gemeinsame Aktionen anbieten und/oder für einander werben. Sie öffnen ihre Räume für den Stadtteil und zeigen Präsenz. Sie treffen sich regelmäßig und planen gemeinsam für den Stadtteil.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Leer - Zentrum für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagestättenverband Emden-LeerRhauderfehn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Plytenbergschule (Grundschule, Träger: Stadt Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friesenschule (Realschule, Träger: Landkreis Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) Eigenbetrieb der Stadt Leer
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam gesund leben im Sahlkamp
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manja Taylor
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Fünf am Tag: 5 Einrichtungen fördern generationsübergreifend Gesundheit, Teilhabe und sozialen Zusammenhalt
Projektbeschreibung
Solidarisch, Präventiv, Attraktiv, Tatkräftig, Sozial - SPATS e.V. fördert Lebensqualität im Quartier.
WARUM GEMEINSAM?
Die 5 "SPATSen" Stadtteilbauernhof, NAchbarschaftsDIenstLAden, NaDu-Kinderhaus, Wohnzufriedenheit und Senior*innen-Aktiv-Zentrum verbünden sich:
Gerade in Quartieren mit demographischer Struktur und Geschichte wie dem Sahlkamp ist Zusammenhalt und nachbarschaftliche Solidarität so wichtig. Die Menschen leben quartiersbezogen mit kleinem Mobilitätsradius. Ihre unmittelbaren Nachbarn sind oft die einzige Ressource – die möchten wir stärker aktivieren.
Bereits in den 90ern plante der Stadtteilbauernhof das erste intergenerative Projekt, beteiligt waren damals Menschen von 14-82 Jahren. Darauffolgende Planungen scheiterten an den stark zielgruppenorientierten städtischen Verwaltungsstrukturen: Der Stadtteilbauernhof und das NaDu-Kinderhaus werden vom Dezernat IV / FB Jugend und Familie gefördert, der NaDiLa vom Dezernat III / FB Soziales, die Wohnzufriedenheit vom Dezernat VI / FB Planen+Stadtentwicklung. Die Praxis zeigt: Generationsübergreifende Arbeit ist schwer möglich, wenn sie nicht abrechenbar ist! Das Senior*innen-Aktiv-Zentrum durchbricht diese geteilten Förderstrukturen – dank der zielgruppenübergreifenden Landesförderung, die ganzheitlich alle Bewohner*innen des Quartiers einbezieht. Für 2020 hat das SAZ bisher Mittel vom FB Senioren zugesichert bekommen – mit Beschränkung auf eine Zielgruppe.
Mithilfe der GWA+QM-Ausschreibung des Nds. Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Wohnen können wir endlich umsetzen, was der Stadtteilbauernhof schon vor langer Zeit erkannte: Gemeinsame Angebote für alle Zielgruppen* im Stadtteil.
WARUM GESUND?
Mit dem neuen Schwerpunktthema "Gesundheit im Sahlkamp" will der SPATS e.V. einrichtungsübergreifend das Wissen um Gesundheit verbessern. Gleichzeitig wollen wir Selbsthilfekräfte und Motivation der Bewohner im Stadtteil wecken, und so einen Beitrag zur Lösung der unter Armutsfolgen zu verbuchenden physischen und psychischen Gesundheitsprobleme leisten.
Wir wollen die Arbeit an diesem Themengebiet entwickeln und verstetigen, was u.a. auch die personellen Ressourcen der Einrichtungen nachhaltig verstetigt. Kooperationen zwischen Trägern sozialer und sozialkultureller Angebote im Stadtteil sollen vertieft werden, neue Akteur*innen und Träger sollen zur Entwicklung des Gemeinwesens und des Schwerpunktthemas „Gesundheit“ gewonnen werden.
*unter 3.) haben wir Fokusgruppen angekreuzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
WARUM LEBEN IM SAHLKAMP?
Hier kommen viele Risikofaktoren zusammen: Menschen aus rund 80 Nationen leben auf engstem Raum, davon sind überdurchschnittlich viele Menschen von Armut, beruflicher Perspektivlosigkeit und zunehmend damit zusammenhängenden Existenzängsten betroffen – auch psychische und physische Erkrankungen betreffend.
Aufgrund von vermehrt festzustellenden Mieterhöhungen sind viele Menschen im Quartier im Förderzeitraum von Zwangsumzügen betroffen. Von den Menschen, die zum Projekt Wohnzufriedenheit in die Beratung kommen, möchte niemand das Quartier verlassen, trotz seines schlechten Außen-Images. Die Menschen fühlen sich hier verankert, schätzen die soziale Infrastruktur.
ARMUT & GESUNDHEIT
Bis Ende 2018 war der NaDiLa ein Teilprojekt im BIWAQ-III-Projekt der Landeshauptstadt Hannover. Eine der gewonnenen Erkenntnisse ist: Die meisten Langzeitarbeitslosen im Quartier können krankheitsbedingt höchstens 15 Stunden pro Woche arbeiten.
Gesundheit ist aber viel mehr als arbeits- und leistungsfähig zu sein und nicht zum Arzt gehen zu müssen. Gesundheit ist Lebensqualität und Lebensfreude, bedeutet besonders bei zunehmendem Alter Selbständigkeit und Unabhängigkeit und ist die Grundlage – neben einer gesicherten Existenz – für Teilhabe!
Unsere gemeinsame Vorbereitung der für Teilnehmer*innen aus ganz Niedersachsen geplanten Veranstaltung "Gesundheit im Quartier" mit der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen und der Landesvereinigung für Gesundheit am 18.06.19 im Stadtteiltreff Sahlkamp trägt dazu bei, unseren Blick auf alle Facetten der menschlichen und gesellschaftlichen Gesundheit zu schärfen und die Potentiale der Gemeinwesenarbeit zu erkennen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
Der Stadtteil Hannover-Sahlkamp liegt im Nordosten zwischen Autobahn (im Norden), Mittellandkanal (im Süden), General-Wever-Straße (im Osten) und Holzwiesen (im Westen). Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Sahlkamp, der das Soziale-Stadt-Gebiet „Sahlkamp-Mitte“, das im Zentrum des Stadtteil Sahlkamps mit seiner Hochhausbebauung liegt, mit einschließt.
Einwohnerzahl
14368
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Wahlen und Statistik, Koordinationsstelle Sozialplanung der Stadt Hannover (Stand: 31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das beantragte Projekt umfasst im Soziale-Stadt-Gebiet Sahlkamp-Mitte 3 Einrichtungen des Trägers SPATS e.V. (NaDu-Kinderhaus, Stadtteilbauernhof, NachbarschaftsDienstLaden NaDiLa) sowie 2 Projekte des SPATS e.V. (Senior*innen-Aktiv-Zentrum; Projekt Wohnzufriedenheit). Darüber hinaus umfasst das Projekt eine Einrichtung eines Projekt-Kooperationspartners (ASB Tagespflege), die ebenfalls im Soziale-Stadt-Gebiet liegt, sowie die Einrichtung eines zweiten Kooperationspartners (Katharina-von-Bora Haus) im Stadtteil Sahlkamp. Das Quartiersmanagement Soziale-Stadt Sahlkamp-Mitte ist Kooperationspartner. Eine Doppelförderung durch Landesmittel ist ausgeschlossen, da das Projekt nicht über Mittel aus dem Städtebauförderprogramm gefördert werden kann.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich Kinder bis 15 Jahre; Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
sahlkamp_4.jpg
(3.55 MB)
quartier_mit_5_26.04.2019_15.23_1.pdf
(1.02 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Netzwerke im Quartier und die Bewohner*innen stehen im Zentrum unserer Arbeit. Es gilt, die bereits vorhandenen Netzwerke zu stärken und neue Akteur*innen einzubeziehen. Es gilt zudem, die persönlichen Ressourcen der Bewohner*innen zu stärken, sie zu aktivieren und sie zu befähigen, ihre Lebensumstände mit Unterstützung von außen zu gestalten. Der Nahraum gewinnt dabei eine große Bedeutung, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Ältere. Insbesondere spielt der Nahraum unter dem Aspekt der Schaffung generationsübergreifender Angebote eine besondere Rolle. Dafür braucht es starke Netzwerke und Kooperationen im Quartier. Die Einrichtungen, Projekte und Initiativen im Quartier sind gut vernetzt, so dass es über den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen und über neue Kooperationen möglich ist, die soziale Infrastruktur im Hinblick auf das Thema Gesundheit weiter auszubauen. Dass diese Landes-Ressourcen gemeinwesenorientiert ausgerichtet sind, kommt diesem Kooperationsprojekt sehr zugute, da die bisherigen Einzelförderungen der einzelnen Einrichtungen fast alle nach Zielgruppen getrennt vergeben werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
1. Wir identifizieren und adaptieren bestehende Angebote, die sich für generationsübergreifenden Ansatz eignen, diese werden bis Ende 2020 von mehreren Altersgruppen gemeinsam genutzt
Beschreibung
1. Stärken der SPATS-Einzeleinrichtungen werden im Intergenerationsansatz genutzt, 2. neue Netzwerkpartner aus dem Stadtteil wurden für Gesundheitskooperationen gewonnen, 3. Bewohnerressourcen fließen direkt in Maßnahmen ein.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn es in der Projektlaufzeit gelingt, 150 Menschen für generationsübergreifende Angebote zu begeistern.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn es innerhalb der Projektlaufzeit gelingt, 5 neue Netzwerkpartner*innen in das bestehende Netzwerk im Quartier zu integrieren.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn es gelingt, innerhalb der Projektlaufzeit 5 neue Gruppierungen intergenerativer Art im Quartier zu initiieren.
Vorhandene Strukturen
Professionelle Gemeinwesenarbeit (GWA) ist im Sahlkamp seit 1991 tätig, Quartiersmanagement (QM) seit Beginn des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" im Jahr 2010. Konkrete Ziele und Wirkungen von GWA und QM im Verbund sind die Orientierung an den geäußerten Bedürfnissen und Interessen der Bewohner*innen, Organisation von Interessen im Stadtteil, die Entwicklung bewohnergetragener Aktivitäten/Strukturen und die Erhöhung der Beteiligung. QM und GWA arbeiten mit Ressourcenorientierung, sie stabilisieren vorhandene Beziehungsgefüge, nutzen und erweitern die Ressourcen im Stadtteil, sodass neue Ideen umgesetzt werden können und das Stadtteilleben bereichern. GWA und QM arbeiten mit zielgruppenübergreifendem Ansatz und erarbeiten gemeinsam mit den Einrichtungen, Initiativen und Projekten Lösungen für spezifische Probleme im Stadtteil.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptsstadt Hannover Fachbereich Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Epiphanias Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Niedersächsische Kinderturnstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
3 Familienzentren: Awo Elmstraße, Paritätischer Hägewiesen, Unterm Kirchturm Hägewiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
INSEA - evidenzbasiertes Stanford Selbstmanagement Programm für chronisch Erkrankte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koop-Lab "Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung in Ankunftsquartieren"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
We4Us - aktiv im Musikerviertel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp Legrand
| Organisation | Stadt Bergen |
|---|---|
| Funktion | Integrationsbeauftragter |
2. Kurzbeschreibung
We4Us - aktiv im Musikerviertel
Projektbeschreibung
Das Musikerviertel, geprägt von Bestandsbauten aus den 60er Jahren, ist bezogen auf seine Bevölkerungsstruktur ein junges Quartier im nordosten der Stadt Bergen und besteht aus ca. 1000 Einwohnern.Im Rahmen des Konversionsprozesses sind in kurzer Zeit die hier stationierten Nato-Angehörigen und ihre Familien 2015 aus dem Quartier fortgezogen.Analog sind Familien und junge Erwachsene zugezogen, die unzureichend am gesellschaftlichen Miteinander teilhaben - daher wird ein Quartiersbegleiter eingestellt und die Gemeinwesenarbeit gefördert. Mit dem Zuzug neuer Bewohner besteht die Chance und Herausforderung ein neues Stadtteilleben zu erfinden, aktiv zu gestalten sowie fruchtbare Entwicklungsprozesse im Sinne eines positiven Miteinanders anzuschieben. Der Quartiersbegleiter erarbeitet mit den Bewohnern, wie die Lebensverhältnisse vor Ort verbessert werden können. Die Motivation zur Teilnahme an Treffs sowie zur Wahrnehmung von Gestaltungsmöglichkeiten des Wohnumfeldes und der Bedarf an Beratung wurden bereits mit Bewohnern in Form von Bürgersteiggesprächen und aufsuchender Arbeit eruiert. U.a. wurden Ideen zur Ausgestaltung von Grünflächen, eines Spielplatzes und eines Frühstückstreff geäußert. Zu Projektbeginn werden Methoden, die Menschen im Quartier aktivieren und ihre Vorstellungen in den Fokus rücken, einen besonderen Schwerpunkt ausmachen – insbesondere Bürgersteiggespräche, Streetwork und aufsuchende Arbeit. Ausgangspunkt für die konkrete Gestaltung der Gemeinwesenarbeit im Quartier sind die Vorstellungen der Bürger vor Ort. Eingerichtet wird eine erste Anlaufstelle im Quartier, in der Beratungen, Begegnungen und Bildungsangebote umgesetzt werden können, sobald die Stelle von den Quartiersbewohnern anerkannt wird. Die konkrete Ausgestaltung der Angebote und die räumliche Gestaltung (eigene Bilder aufhängen usw.) der Anlaufstelle wird von den Bewohnern in Begleitung und Unterstützung vom Quartiersbegleiter erarbeitet. Um Aktivitäten umzusetzen, wird ein Aktivitätenfond für das Quartier eingerichtet, dessen Fördermodalitäten niederschwellig sind. Eine mit den Bewohnern eingerichtete Bürgerjury entscheidet über die Förderung von Initiativen. Bürgervertrer werden als Interessenvertreter gewählt und in Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse, mit Unterstützung vom Quartiersbegleiter, einbezogen. Der Quartiersbegleiter wird innerhalb der Verwaltung im Bürgerservice angesiedelt und eingebunden, um Bedarfe der Bürger schnell an geeigneter Stelle anzubringen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur ist von einem deutlich überdurchschnittlichen Sozialhilfebezug (ca. 50 Prozent der Bewohner von Geschosswohnungen im Quartier) und Ausländeranteil (knapp 30 Prozent) geprägt. Viele der zugezogenen Einwohner_innen weisen neben den dargestellten Gegebenheiten weitere Aspekte auf, die auf einen erhöhten Förderbedarf schließen lassen: Viele Menschen haben Fluchterfahrungen in den zurückliegenden vier Jahren gemacht und benötigen aufgrund traumatisierender Erfahrungen sowie sprachlicher Barrieren besondere Unterstützung - viele derjenigen, die neu hinzugezogen sind, kommen aus Syrien, Afghanistan sowie aus dem Irak aber auch aus Osteuropa. Ferner befinden sich viele Bewohner bereits seit langer Zeit im Leistungsbezug. Vielfach lassen sich Reproduktionen sozialer Ungleichheiten und Partizipationsasymmetrien über Generationen hinweg konstatieren.
Um eine Reduktion sozialer Segregation zu erzielen, müssen Ansätze umgesetzt werden, die Partizipation im Musikerviertel und darüber hinaus fördern. Insgesamt werden Menschen aus dem Quartier aktuell unzureichend erreicht und aktiviert.
Zu berücksichtigen ist weiterhin, dass die Einwohner erst kürzlich in das Quartier neu zugezogen sind und damit verbunden Findungsprozesse und Konflikte stattfinden, die vor dem Hintergrund der Sozialstruktur im Quartier präventiv in Form eines Kümmerers, Aktivierers, Beraters und Vermittlers begleitet werden müssen. Die vom Kümmerer eingesetzten Methoden leiten sich dabei aus den Gegebenheiten vor Ort ab. Ziel ist es, fruchtbares Zusammenleben und ein positives Gemeinschaftsgefühl, das von möglichst vielen mitgetragen und - gestaltet wird, zu fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Bergen (LK Celle) Musikerviertel
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt nordöstlich vom Stadtkern der Stadt Bergen und ist vom Geschosswohnungsbau geprägt. Die Mehrfamilienhäuser bedürfen der Modernisierung. Etwa 60 Wohnungen stehen noch frei, so dass davon ausgegangen wird, dass weitere 200 Personen in den kommenden Monaten ins Quartier neu hinzuziehen werden.
Einwohnerzahl
946
Quelle / Anmerkungen
Daten aus dem Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten beziehen sich auf Aussagen des Groß-Eigentümers, der ungefähr die Hälfte der Wohnungen an Leistungsbezieher vermietet hat. Er hat in großem Umfang im Musikerviertel in den Geschosswohnungsbau investiert.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 21.03.2019 erhoben. Der Ausländeranteil im Quariter Musikerviertel liegt mit 27 Prozent deutlich über dem städtischen und auch bundesdeutschen Durchschnitt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projektvorhaben richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen vor Ort im Quartier und ist darauf ausgerichetet, die materiellen, infrastrukturellen (hier insbesondere Mitgestaltung von Grünflächen, Wohnumfeldmaßnahmen) und immateriellen (u.a. Treffs) Begebenheiten mit den Quartiersbewohnern gemeinsam zu verbessern. Es werden im Rahmen der Gemeinwesenarbeit Angebote geschaffen, die möglichst viele Einwohner, unabhängig der jeweiligen sozialen,kulturellen und ökonomischen Ressourcen mit einbezieht und im Sinne eines fruchtbaren Gemeinwesens aktiviert.Die Arbeit im Quartier beinhaltet eine Auseinandersetzung mit individuellen, sozialen und strukturellen Ebenen,wobei die sozialräumliche Perspektive im Fokus steht. Der Kümmerer fördert in Form seiner Angebote und Arbeitsschwerpunkte (Beratung, Begegnung, Bildung und Vernetzung)die individuelle Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation im Sinne von kollektivem Empowerment, den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen innerhalb des Quartier. Neben den Tätigkeitsfeldern: Beratung, Bildung, Begegnung und Vernetzung wird ein Schwerpunkt auf den Bereich "Citizenship Education", der ebenfalls im Rahmen des Projektengagements erfolgen soll gelegt. Fokussiert wird die Beteiligung an der Stadtentwicklung. Der Kümmerer fungiert als Anlaufstelle grundsätzlich sozialräumlich und ressortübergreifend und weniger themen- und zielgruppenspezifisch - obglich zu Beginn die Aktivierung einzelner im Fokus steht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Regelmäßige mindestens ein Treff wöchentlich initiiert und begleitet wird, der aktiv von seinen Besucher_innen mitgestaltet (inhaltlich) wird..
Beschreibung
Die Bewohner_innen werden u.a. über aktivierende Befragungen mit eingebunden. Der Indikator für die Zielerreichung ist, wenn die Bewohner_innen sich bei der Gestaltung und Gemeinwesenarbeit einbringen,Wünsche forumulieren und bei deren Umsetzung mitwirken
Kriterium
Beschreibung
Im ersten Fröderjahr soll bereits intensiv die Selbstorganisation vor Ort gefördert werder. Als Erfolgsindikatoren werden dabei Implikationen der Eigenbeteiligung der Menschen im Quartier bei der Umsetzung von Treffs und anderen Aktivitäten bewertet.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vernetzung von Akteuren innerhalb des Quartiers soll erreicht werden. Das Ziel ist erreicht, wenn die Bürgerjury, Runde Tische und eine legitimierte Bürgervertretung, die die Interessen mit Unterstützung des Kümmerers vertritt sich aktiv einbringen.
Kriterium
Beschreibung
Ziel ist es, eine Vernetzung von Akteuren außerhalb des Quartiers zu erreichen. Das Ziel ist erreicht, wenn der Kümmerer und die Bürgervertretung ich an Netzwerktreffen und in (politischen) Gremien einbringen und die Interessen des Quartiers vertreten.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn im Rahmen der Aktivitäten die Bewohner sich mit ihren individuellen Stärken in die Entwicklungsprozesse vor Ort einbringen (z.B. beim Gestalten von Grünflächen oder beim Gestalten von Treffs in Form von Kuchenbacken, Kochen)
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die soziale Infrastruktur, die kaum vorhanden ist, ausgebaut wird. Ziel ist, u.a. die Einrichtung von Treffs, die Veranstaltung von Bunten Nachmittagen, Beratungsangeboten und Bildungsangeboten (u.a. MiMi-Gesundheitsabende).
Kriterium
Beschreibung
Ziel ist es, dass Bewohner aktiviert werden, sich an verschiedenen Format beteiligen. Das Ziel ist erreicht, wenn sie im Kleinen z.B.Treffs in Teilen selbstorganisieren, Schwerpunkte setzen oder Aktivitäten eigenverantwortlich gestalten
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn am Gemeinwesen intergenerationelle und interkulturelle Zusammenarbeiten entstehen und dadurch ein positives Bewusstsein für Vielfalt gefördert wird.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn eine Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung ressortübergreifend unter Beteiligung der Bürgerschaft inklusive Bürgervertreter des Quarties entstehen und so eine Multiperspektivität bei der Quartiersentwicklung eingenommen wird.
Beschreibung
Das Ziel ist errreicht, wenn sich das Quartier mit den Interessenvertretern aktiv in Stadtentwicklungen einbringt (z.B. Leitbildentwicklung) und umgekehrt das Quartier als wichtiges Element städtischer Entwicklungen im öffentlichen Raum wahrgenommen wird.
Kriterium
Beschreibung
Alle Aktivitäten im Rahmen des Programms werden in Form von quantitativen oder qualitativen Erhebungen(z.B. leitfadengestützte Gespräche/Reflextionsrunden, Online-Befragung)evaluiert.Aktivitäten-Austauschrunden mit Verantwortlichen finden regelmäßig statt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Philipp Legrand, Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rainer Prokop, Bürgermeister der Stadt Bergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frank Heins, Fachdienstleiter Bürgerservice
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dr. Virandra Singh, Ortsbürgermeister Stadt Bergen (inklusive des Quartiers Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Horst Liedke, Vorsitzender TUS Bergen (größter Verein im Stadtgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leyla Ferman, Koordinierungs- und Fachstelle im Programm Demokratie leben!, Gedenkstätte Bergen-Beslen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Axel Stahlmann, St. Lamberti Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katja Tank, Schulleiterin der Hinrich-Wolff-Schule (Einzugsgebiet Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kerstin Strack, Didaktische Leitung der Anne-Frank-Oberschule (Einzugsgebiet Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bernd Mill, Jugendpfleger und Leiter der Jugendfreizeitstätte Bergwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Steffen Hollung, Bereichsleiter Kindheit und Jugend bei der Lebenshilfe, Kita im Quartier
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
INGE- Integrativer Gesundheitstreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
| Funktion | Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Für mehr Gesundheit, Bewegung und Wohnbefinden im Stadtteil.
Projektbeschreibung
Im vergangenem Jahr wurde der Antrag bei der Förderung "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" zur Einrichtung eines integrativen Gesundheitstreffs im Stadtteil bewilligt. Die Arbeit begann im August 2017 und läuft bis zum 31.12.2018. Ziel war/ist es, das Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration zu nutzen. Es wurde eine Koordinationsstelle geschaffen, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Einige Ziele konnten noch nicht erreicht werden. Das Vorhaben scheint zu groß für den derzeitigen Projektzeitraum. Aus diesem Grund stellen wir erneut einen Antrag sowie, um die zum Teil erreichten Ziele zu verstetigen. Dazu gehört die Verstetigung des Netzwerkes sowie die nachhaltige Schaffung von Zugängen zu Informationen und Beratungsangeboten. Eine Fortführung des Projekts mit fokussierten Zielen ist wichtig, um die bereits geleistete Arbeit nachhaltig zu sichern und begonnene Kooperationen und aussichtsreiche Vorhaben nicht zu verlieren. So konnte bspw. das ansässige Familienzentrum sowie die Stadt Hildesheim dafür gewonnen werden, einen Antrag für den Investitionspakt Soziale Integration einzureichen, der es ermöglicht, in einer etablierten Einrichtung einen großen, barrierefreien Bewegungsraum zu integrieren. Des Weiteren wurden wichtige Kontakte zu regionalen Sportvereinen, zum Gesundheitsamt und weiteren Einrichtungen aufgenommen, diese nach Beendigung des Projektes zu verlieren wäre fatal für die Entwicklung im Stadtteil. Um einen Beitrag zur Integration zu leisten wurden verschiedene migrantische Gruppen und Einrichtungen aufgesucht und beraten/informiert sowie gemeinsame Projekte umgesetzt. Darüber hinaus leistet die bisherige Arbeit einen wichtigen Teil zur Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, die durch ein breites Themenspektrum unterstütztwird, jedoch auf Kontinuität bei der Aktivierung von Bewohner*innen angewiesen ist. Durch den Einsatz der Koordinierungsstelle INGE Integrativer Gesundheitstreff, sollen Angebote in den Stadtteil geholt werden, neue Orte für Bewegung und Gesundheit geschaffen werden und das Netzwerk zu Gesundheit aktiviert bleiben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 11000 Einwohner*innen, in dem alle sozialen Schichten und Milieus vertreten sind. Hier ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich sind hier mehr Transferleistungen zu finden sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt "Gemeinwesenprojekt Nordstadt.Mehr.Wert" initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier wurden viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt. Dadurch konnten Themen, wie Kindheit und Jugend, der Sozialraum und Kultur*en, bearbeitet. Gesundheit wird seit 2013 in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan "Gesundheit" erarbeitet (2013) sowie ein Gesundheitswegweiser (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10996
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2017, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduziert. Nach gut einem Jahr im Programm "Soziale Stadt" kann noch deutlicher betont werden, dass die klassische Gemeinwesenarbeit anteilig abnimmt und eindeutig weitere Programme eingesetzt werden müssen, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann und auch Themen flexibler aufgreifen kann, die im gesamten Stadtteil, und eben nicht nur in der "nördlichen Nordstadt" aktiv werden wie beispielsweise der Aufbau eines Stadtteilvereins. Mit der beantragten Förderung soll nach wie vor die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder bis 15 Jahre, 2017, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis 15 Jährige, Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stadt Hildesheim, 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2014
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen, aber durch Aufgabenverlagerung reduzierten Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn es mehr Räume für Gesundheit und Bewegung gibt und wenn sich INGE als eine Anlaufstelle zu Gesundheitsthemen etabliert hat
Kriterium
Beschreibung
mehr Kooperationspartner*innen Angebote in der Nordstadt vorhalten und sie bei der Entwicklung des Stadtteils positiv mitwirken
Kriterium
Beschreibung
Erreicht wenn die Angebote verschiedene Zielgruppen erreichen, ihnen Raum zum "unter sich sein" bieten aber auch Kommunikation und Kontakt über die Generationen/ Kulturen/Hintergründe hinweg ermöglichen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
MiMi- Mit Migranten Für Migranten, Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule, Ausbildungsgang Heilerziehungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerzeihungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stabsstelle für Migration und Integration, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki, Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde Hildesheim, Nordstadt und Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim e.V., Programme Rucksack und Griffbereit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter, Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung, Beratungs- und Begegnungsstätte "Treffer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, Stadtteilmütter
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Koordinierung und Entwicklung der Gemeinwesenarbeit in Visselhövede
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Elke Motzkau
| Funktion | Leiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zusammenführung und Optimierung der Gemeinwesenarbeit, Unterstützung der ehrenamtl. Arbeit, sowie Schaffung eines Netzwerkes für Beratung und Vermittlung
Projektbeschreibung
In Visselhövede leben ca. 10.000 Einwohner. Davon ca. 5.200 i. d. Kernstadt. Hier ist die höchste Arbeitslosigkeit im LK Rotenburg u. ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Schul-/ Berufsabschluss. Obwohl ländlich geprägt, leben mehrere größere Gruppen von Zuwanderern in eigenen Gebieten/Strukturen. In diese Situation wurden ca. 120 Geflüchtete neu aufgenommen. Die Koordinierungs- /Integrationsarbeit wurde fast ausschließlich durch den ehrenamtlichen Präventionsrat geleistet, stieß aber zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit.
Durch die Förderung GWA/QM konnte eine Stelle zur professionellen Unterstützung /Aufbau von GWA eingerichtet werden. Die Stelle ist eingebunden in den ehrenamtlichen Steuerungskreis in dem das Vorgehen abgesprochen und begleitet wird.
Integration kann nur gelingen, wenn alle Bevölkerungsgruppen miteinbezogen werden. Darum war der 1. Schritt eine ausführliche (aktivierende) Befragung der Bewohner in unterschied. Gebieten u. Gruppen. Dazu ging die Mitarbeiterin, z.T. begleitet durch Mitglieder des Steuerungskreises, von Tür zu Tür, befragte Passanten auf dem Markt und lud in das zentralgelegene Büro. An der Befragung haben sich bis jetzt über 200 Menschen beteiligt!
Resultat: Die große Mehrzahl lebt gern in Visselhövede. Gleichzeitig wurden versch. negative Orte/Themen benannt. Z.B.: Alle Gruppen wünschen sich Verbesserungen im öffentl. Nahverkehr. Sehr deutlich ist der Ruf nach Treffpunkten in allen Altersgruppen. Eine ebenso wichtige Erkenntnis ist, dass alle Befragten erstaunt waren, dass sie nach ihrer Meinung gefragt wurden. Allerdings erwarten sie jetzt auch, dass etwas mit ihren Antworten passiert.
Mit der ausführlichen Befragung wurde eine einmalige Basis geschaffen. Sie führte auf verschiedenen Ebenen u. Gremien zu Diskussionen, Zuspruch aber auch Widerspruch. Damit ist bereits jetzt ein wichtiger Prozess in Gang gebracht. Wir sehen aber auch wie schwierig es ist, die unterschied. Befindlichkeiten von Einrichtungen, Institutionen u. Bewohnern zusammenzubringen. Gerade in einer Kleinstadt ist es eine große Kunst mit gewachsenen Strukturen/Netzwerken umzugehen. Es braucht sehr viel Gespür u. Geduld um möglichst alle einzubeziehen.
Zurzeit sind wir, u.a. in Absprache mit Bürgermeister u. Stadtrat in der Diskussion welche Schwerpunkte wir weiterverfolgen sollen. Der nächste große Schritt ist es, diese im Rahmen einer großen Veranstaltung “Tisch an Tisch” (1.7.18) vorzustellen und damit in die zweite Phase zu starten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Visselhövede kann man verschiedene Problempunkte und Problemgruppen ausmachen. Räumliche Punkte sind die Pappelstr. mit d. für e. Kleinstadt untypischen Wohnblocks in Randlage. Auf Grund d. niedrigen Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch d. hier Ansässigen Sinti in den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, d. jetzt meist in deren Eigentum übergegangen ist. Ähnliches trifft auch auf die Wohnsituation d. Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links u. rechts der Walsroder Str. Auf d. einen Seite haben wir e. in den 60-70 J. entstandenes Wohngebiet m. überalteter Bevölkerung. Auf d. anderen Seite e. neu entstandenes Eigenheimgebiet m. überwiegend kurdischer Bevölkerung, d. starke Abkapselung erkennen lassen.
Sehr auffällig sind d. 15-23 j. männl. Jugendlichen, d. in der Schule stören, keinen o. schlechten Schulabschluss haben, in V. keinen Ausbildungsplatz finden aber auch nicht weg wollen oder können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe junger und sehr junger Mütter. ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. D. extrem niedrige Mietzinsniveau trägt sicher dazu bei, d. diese Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten u. größere bezahlbare Wohnungen lassen größere Familiengruppen m. Flucht- o. Migr. nach V. kommen, d. d. Problem der Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung u. Beschäftigung noch verschärfen. Dazu kommt n. Integration.
Das für alle größte Problem sind die fehlenden Verkehrsanbindungen, bes. in den Schulferien. Fehlende Freizeitang. für Jugendl., fehlende Sozialberatungsstellen und Treffpunkte.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Visselhövede, Kernstadt
Beschreibung
Kernstadt Visselhövede,
insbesondere die Pappelstr., Bahnhof
und Wehnser Weg, die Stadtgebiete
links und rechts der Walsroder Str
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom Landkreis
Rotenburg sind in Visselhövede 750
Personen im SGB II-Leistungsbezug,
davon 520 erwerbfähige
Leistungsberechtigte. Dazu kommen
noch die SGB III Leistungsempfänger,
AsylbLG -Berechtigten. Die
Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechtler vom Landkreis
Rotenburg sind in Visselhövede 326
Jugendliche im SGB II-Leistungsbezug,
davon 115 erwerbfähige
Leistungsberechtigte. Dazu kommen
noch die SGB III Leistungsempfänger,
AsylbLG -Berechtigten. Die
Prozentzahlen sind Schätzungen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karten.pdf
(1.8 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten
Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich
zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andereseits werden die
neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden
Gruppen einzubrigen, beispielsweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher
ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige
Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm
und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der
Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderer Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich
Wohnen und Arbeiten in Visselhövede durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern.
Methoden:
Aktivierende Projekte in Zusammenarbeit mit BA, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungs-projekte, Bildungsangebote, Gebietsbegehungen /-erkundungen, Gremienarbeit, Gruppendiskussionen, Herstellung von Mobilität, JC und Jugendamt einbinden, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Märkte nutzen
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnerinnen beteiligen sich massiv an den aktivierenden Befragungen. Die Ergebisse werden in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sprechstunden werden optimal genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Die ehrenamtlichen Arbeiten nicht nur auf einzelne Projekte ausgerichtet sind, sondern Vernetzt und konstruktiv zusammenarbeiten.
Kriterium
Beschreibung
Die Entscheider, die Politik, Ehrenamtliche und Bewohner respektieren sich und arbeiten konstruktiv zusammen. Durch diese Netzwerke wird die soziale Infrastrktur verbessert und Bedürfnisgerecht umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner übernehmen Verantwortung für Ihren Wohnbereich und gestalten diesen attraktiv. In den Befragungen wird dieser als guter Ort genannt.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen sind geschaffen und werden von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Kriterium
Beschreibung
Politik sich zur Aufgabe macht eine Beratungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Herrn BGM Goebel/ Präv-Beamte der Polizei Herrn Teuber, Frau Sabbert-Flägel/Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Frau Motzkau/ SOFA e.V. Frau Schlösser/Senioenbeirat Herr Sündermann/DRK Herr Langanke/BNW Herr Eden/JMD Herr Neumann/Flüchtlingsberatung Kirchenkreis Rotenburg FrauGolegos/Tafel Rotenburg e.V. Herrn Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Visselhövede Herr Golke/MTV Jeddingen Herrn Leefers/SSV Wittorf Herr Jessen/SV Schwitschen Herr Rickers/Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Station Frau Rück/Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulleiter der Oberschule, Herrn Dyck / der Grundschulen Frau Lattemann und Frau Darboven/Schulssozialarbeiter/Schuleinstiegsbegleiter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herrn Pahling
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herrn Timmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Redaktion der Kreiszeitung Herrn Wieters
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/Bundestagsabgeordneten Herr Klingbeil und Kindler/Landtagsabgeordnete Frau Trautmann-Liebe, Herr Oetjen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dissen aktiv - in aller Vielfalt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ressourcen der kulturellen, sozialen, ethnischen Vielfalt in Dissen sichtbar und wirksam machen
Projektbeschreibung
„Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ verfolgt die Ansätze von Diversität, Chancengleichheit und Empowerment. Im Vordergrund steht die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund. Das derzeit laufende Erstprojekt „Dissen aktiv“ zeigt bereits: MigrantInnen sind in der Gemeinwesenarbeit und damit in der zivilgesellschaftlichen Gestaltung des Lebensraumes wenig sichtbar. Dass die Gemeinwesenarbeit ihnen eine Handlungsplattform und ein Sprachrohr sein kann, mit dem sie aktiv ihren Lebensraum verbessern können ist meist nicht bekannt. Wir bieten mit „Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ den Aufbau einer Ermöglichungsstruktur für bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Zielgruppe zur Teilhabe an der Gemeinwesenarbeit befähigt und Prozesse der Selbstorganisation in Gang setzt. Folgende drei Säulen bilden dabei die Handlungsansätze:
Gewinnung, Begleitung und Stärkung von Multiplikatoren.
Wir gewinnen Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits an öffentlichen Angeboten teilnehmen (z.B. Angebote KiFaZ, Sprachkurs, Müttercafe) als „Experten ihrer Community“. Ziel ist, dass diese besondere Verantwortung in ihren Communities als Multiplikatoren und für das Engagement übernehmen.
Aufbau und Implementierung einer Kommunikationsstruktur zwischen Bürgerschaft und Professionellen:
Wir führen gezielt Multiplikatoren und weitere Menschen mit Migrationshintergrund mit Professionellen zusammen (Politik, Verwaltung, Einrichtungen und Dienste). Ziel ist, dass kompetenz-, ressourcen- und ressortübergreifendes Wirken in der Gemeinwesenarbeit umsetzbar ist.
Erschließung, Einrichtung und Gestaltung einer Begegnungsstruktur:
Das neue katholische Gemeindezentrum bietet sich als Begegnungsraum an. Hier können aktiv Bedarfe ausgetauscht werden, (kreative) Lösungsansätze (Kleinprojekte, nachbarschaftliche Hilfe, internationaler Kinderchor o.ä.) entwickelt werden. Die Aktitiväten werden durch eine positive Öffentlichkeitsarbeit begleitet.
Folgendes Szenario beschreibt beispielhaft das Zusammenwirken der drei Säulen: Frau M. aus Syrien nimmt am Sprachkurs im KiFaZ teil. Im Gespräch beschreibt sie ihren Wunsch, dass die die Grünanlage in ihrer Straße familienfreundlich gestaltet sein sollte. Sie weiß von Nachbarn mit gleichem Anliegen. Mit Hilfe der Projektleitung und anderen Akteuren wird die Umsetzung des Anliegens auf den Weg gebracht.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Dissen ist trotz ländlicher Lage stark industriell geprägt. Im vergangenen Jahr beherrschte die Sorge um den Verbleib der Homann-Werke das öffentliche Leben. Inzwischen ist klar: der Standort bleibt bestehen.
Große Arbeitgeber der Lebensmittel- und Fleischindustrie führten über Jahrzehnte zur Ansiedlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund - insbesondere aus Süd-/Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion, die nun bereits in der 2./3. Generation dort leben. Zudem zeigt sich eine erhöhte Arbeitsmigration (Bulgaren, Rumänen, Ungarn) und ein Zuwachs an Flüchtlingen. Herausforderungen durch den demographischen Wandel kombinieren sich mit Integrationsanstrengungen für eine hohe Anzahl von Bürger/innen mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte, so wie Tendenzen zu infrastrukturellem Abbau.
Oberstes Ziel ist, die Lebenszusammenhänge der Dissener Bewohnerschaft unter Einbezug der Betroffenen zu verbessern. Neben ersten Projekterfolgen zeigt sich, dass die kulturelle Vielfalt der Kleinstadt integrative und zukunftsfähige Gestaltung erfordert. Expertenbefragungen ergaben, dass die Idee des bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund für die Gestaltung des Lebensraums Dissen zwar notwendig (Teilhabe und Integration) und bereichernd (kulturelle Öffnung) wäre. Letztlich ist diese Zielgruppe aber tatsächlich eher flankierend sichtbar (z.B. in Sprachkursen). Eine verlässliche Struktur, die Teilhabe und partizipative Gestaltung der Lebenswelt ermöglicht ist noch nicht realisiert. Es braucht vor allem Zeit für eine Adressaten gerechte Ansprache, den Aufbau vertrauensvoller Strukturen und Anerkennung von Möglichkeiten und Grenzen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die Bewohnerschaft (mit Migrationshintergrund) der Stadt Dissen. Damit umfasst es das gesamte Stadtgebiet Dissen als Gesamtquartier. Dissen hat eine Fläche von 31,9 qkm und eine Bevölkerungsdichte von ca. 298 Einwohner/qkm. Durch die nahe Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster und die bisher günstige Arbeitsmarktsituation ist Dissen bisher ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs und Lebensmitteln ist gegeben. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage: Die A30 und A33 sind hier wichtige Verkehrswege. Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr gekennzeichnet.
Einwohnerzahl
9374
Quelle / Anmerkungen
Angabe der Kommune, http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Bericht
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzungen (Stand 2015): 3-Jährige mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 40,3 Kinder mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 43,3 Ausländische Auszubildende an den ausländischen SvB (%) 3,8 Auszubildende an den SvB (%) 6,7 Arbeitslose an der Gesamtbevölkerung (%) 4,2 Arbeitslose ausländische Jugendliche an der ausländischen Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) Arbeitslose Jugendliche an der Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) 1,6 SGB II-Quote - gesamt (%) 5,5 Kinderarmut - gesamt (%) 15,4 Dissen ist geprägt durch das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen: eine große Ansiedlung von Menschen mit portugiesischem Migrationshintergrund, eine große Gemeinde der Mennoniten (Spätaussiedler), türkisch stämmige Einwohner, Tamilen und ganz aktuell zuwandernde Arbeitskräfte aus Bulgarien und Rumänien prägen das Stadtleben ebenso wie Flüchtlinge und die deutsche Bevölkerung. Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzung: Indikatoren Alterung 2030: Medianalter (Jahre) 45,4 Durchschnittsalter (Jahre) 44,6 Jugendquotient (unter 20-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 35,3 Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 41,3 Anteil unter 18-Jährige (%) 18,1 Anteil 65- bis 79-Jährige männlich (%) 15,3 Anteil 65- bis 79-Jährige weiblich (%) 18,1 Anteil ab 80-Jährige männlich (%) 5,1 Anteil ab 80-Jährige weiblich (%) 8,3 Anteil der ab 65-Jährigen (%) 23,4 Der Altenquotient lag im Jahr 2015 bei 31,1% (Menschen ab 65), der Anteil 65-79 jähriger bei 13,3% und der Anteil der Menschen ab 80 bei 5,4%. Der Jugendquotient lag 2015 bei 36,1% (unter 20jährige). Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan.pdf
(2.23 MB)
strassenverzeichnis_stand_01.05.16.xlsx
(31.56 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundlage des Handelns in „Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ ist es, die Motivation und den Willen für Veränderung bei den Bürgern und Bürgerinnen mit Migrationshintergrund auszuloten. An diesen Ergebnissen orientieren sich alle weiteren Aktivitäten. Als „Experten in eigener Sache“ sind es Menschen mit Migrationshintergrund selber, die Ziele nach dem SMART-Prinzip transportieren können. Die Einbindung dieser Multiplikatoren entspricht diesem Ziel. Politik, Verwaltung, Verbände, Einrichtungen und Dienste werden als Sparringpartner auf Augenhöhe mit den MultiplikatorInnen zusammengeführt. Dieses ermöglicht bürgerschaftliche Beteiligung und führt zu einer Hebelwirkung für Veränderungen. Im Vordergrund steht, vorhandene Ressourcen zu nutzen, um die Ideen und Vorschläge aller Beteiligten in Handlungen umsetzen zu können. Positive Öffentlichkeitsarbeit und Kleinprojekte erhöhen das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge für alle Beteiligten und befördern Identitätsstiftende und solidarische Erfahrungen.
Im Zentrum steht eine befähigende statt einer angebotsorientierten Arbeit. All dieses setzt voraus, dass Begegnung möglich ist. Hier steht der „Aktivraum“ in der kath. Gemeinde im Zentrum.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die von ihnen genannten Themen im Vordergrund stehen und tatsächlich vorangebracht werden.
Kriterium
Beschreibung
wenn Einzelne oder Gruppen sich für Angebote oder Teilbereiche von Vorhaben verantwortlich erklären
Kriterium
Beschreibung
wenn Kompetenz und Ressourcen von spezifischen Gruppen gezielt eingebracht werden
Kriterium
Beschreibung
wenn Aktivitäten gemeinschaftlich und zielgruppenübergreifend umgesetzt werden
Beschreibung
wenn Ressourcen themenübergreifend genutzt werden (z.B. "Müttercafe" beinhaltet mehr als "Mutter und Kinder-Themen")
Beschreibung
wenn eine hohe Akzeptanz in Verwaltung, Politik und Bürgerschaft besteht
Kriterium
Beschreibung
wenn interkulturelle Veranstaltungen zum Regelangebot gehören
Beschreibung
wenn das neue Gemeindezentrum als Ort der Begegnung genutzt wird
Kriterium
Beschreibung
wenn multikulturelle Engagementförderung ein etabliertes Handlungsfeld ist
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung, Soziales (Stadt Dissen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro für Ehrenamt und Selbsthilfe, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Dissen (KiFaZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St.Mauritius
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch der Religionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaftsbüro Ahlhorn - Gemeinwesenarbeit als Strategie
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thorsten Schmidtke
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftsbüro Ahlhorn – Gelebte Vielfalt!
Projektbeschreibung
Im Projektgebiet im Ortsteil Alhorn sind viele engagierte Akteure aktiv, die im Rahmen ihrer täglichen Arbeit alles versuchen, um mit den Auswirkungen des zahlreichen Zuzugs (überwiegend aus Osteuropa und dem Irak) zurechtzukommen. Die Gemeinde Großenkneten hat je nach Möglichkeit zeitnah auf Bedarfe reagiert und eigene Angebote installiert (u.a. Integrationsbeauftragte, Streetwork, Schulsozialarbeit) bzw. freie Träger unterstützt (u.a. Integrations-, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit).
Bisher erfolgte vieles Top-Down, reaktiv und defizitorientiert.
Durch die weiteren Zuzüge seit 2015 hat sich die Lage zugespitzt und es wurde deutlich, dass es einer intermediären Instanz bedarf, die die Strukturen und Angebote der Gemeinde ebenso gut kennt wie die Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Projektgebiet. Es fehlt an Zeit, Personal, Räumen und methodischem Wissen, um sogenannte „schwer zu erreichende Zielgruppen“ besser einzubinden und Ressourcen wahrzunehmen. Erst mit der Identifizierung von Eigeninteressen von Bewohner/innen gelingt Aktivierung, es werden neue Handlungsräume eröffnet und in Folge von Selbstwirksamkeitserfahrungen auch Selbstorganisation möglich.
Mittels eines Nachbarschaftsbüros in diakonischer Trägerschaft möchten wir jetzt Strukturen schaffen, die bestehende Angebote bündeln, die das Zusammenleben konstruktiv weiterentwickeln und die unsere Nachbarschaft in Ahlhorn nachhaltig fördern. Das Büro soll zentral im Gebiet in einer ehemaligen Logopädiepraxis angesiedelt werden. Hier gibt es auch Raum um bestehende Beratungsangebote bedarfsgerecht anzudocken. Um die Arbeit zu beginnen, soll eine aktivierende Befragung durchgeführt werden. Dies ist u.a. aufgrund der sprachlichen Barrieren eine Herausforderung, so dass hier Unterstützung durch den Streetworker, die Integrationsbeauftragte und Integrationslotsen angedacht ist.
Damit Erkenntnisse der Arbeit vor Ort und Aktivitäten der verschiedenen Akteure u.a. aus dem sozialen Bereich, der Verwaltung und Zivilgesellschaft transparent kommuniziert werden können und sich eine stärkere Verzahnung entwickelt, sollen flankierend Gremien etabliert werden (Steuerungskreis GWA der Gemeinde sowie ein Bewohnerbeirat.)
Um die städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Missstände zu bearbeiten wurden Städtebaufördermittel beantragt. Sollte eine Zusage erfolgen, kann Quartiersmanagement (planerisch/städtebaulich) 2019 die Gemeinwesenarbeit optimal ergänzen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Ortsteil Ahlhorn hat für eine ländliche Region eine sehr untypische Entwicklung genommen. Für die aktuelle Situation kamen u.a. folgende Faktoren zusammen: Aufgabe des Militärstandorts, Leerstände, lebensmittelverarbeitende Industrie im näheren Umfeld sowie die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. 2015 kamen Geflüchtete hinzu. Zu sozialen Missständen kommen städtebauliche und wohnungswirtschaftliche. Mehrfamilienhäuser sind in einem sehr schlechten Zustand. Im Gebiet liegt der Ausländeranteil bei 54 % (einzelne Straßen über 70 %). Es besteht eine hohe Fluktuation. Lediglich 22 % wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort. Demgegenüber sind 39 % (einzelne Straßen 50%) der Bewohner/innen kürzer als zwei Jahre am jetzigen wohnhaft. Diese Umstände verbunden mit einem negativen Image erschweren den Aufbau von Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Gepaart mit Enge und Überbelegung vieler Wohnungen, die dazu führen, dass sich soziales Leben gerade von Jugendlichen und jungen Männern auch in den öffentlichen Raum verlagert, verursacht dies Ängste und Angsträume. Die soziale Segregation wird befördert. Die letzten alteingesessenen Bürger/innen sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge, fühlen sich von ihrem Heimatort entfremdet und vermissen Treff- und Anlaufpunkte für einen sozialen Austausch. Es gibt erste Angebote (u.a. Streetwork, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit, Schulsozialarbeit, Präventionsketten), und das reiche Kultur- und Vereinsleben der Gemeinde. Es fehlt bisher an einer vernetzenden Stelle, die vor allem die Menschen vor Ort miteinbezieht, sowie Kontakte untereinander und niedrigschwellige Zugänge schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst einen Großteil der Ahlhorner Ortsmitte mit der Ortsdurchfahrt Wildeshauser Straße(zwischen dem Bahnhof im Westen und dem Kreuzungsbe-reich Visbecker / Schulstraße im Osten) sowie nördlich und südlich daran angrenzende Bereiche. Wie der Kartendarstellung zu entnehmen ist, schließt das Projektgebiet westlich der Bahn das Bahnhofsgebäude, den Parkplatz davor sowie die Grundstücke Cloppenburger Straße 1 und 3 und die Cloppenburger Straße selbst bis zum Kreisverkehr hinter der Bahn ein. Östlich des Kreisverkehrs wird die Cloppenburger zur Wildeshauser Straße. Ab hier sind auch die Grundstücke nördlich und südlich der Straße Teil des Untersuchungsgebietes, zuzüglich einer kleinen Brachfläche hinter dem EDEKA-Markt (Wildeshauser Straße 8). Ab dem Kreuzungsbereich mit „Am Lemsen“ und der Zeppelinstraße weitet sich der Gebietszuschnitt nördlich und südlich der Wildeshauser Straße wie folgt aus: • Nach Norden bildet „Am Lemsen“ die Grenze des Projektgebietes, ohne selbst Bestandteil zu sein. Die Schulgrundstücke des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und der Graf-von-Zeppelin-Schule sind ebenso Teil des Projektgebietes wie die nördlich daran an-schließenden Grundstücke und im Südosten die Grundschule. Östlich der Grundschule bildet die Schulstraße die Gebietsgrenze, die aber selber nicht dazu zählt, bis zur Kreuzung mit der Wildeshauser Straße. Der Kreuzungsbereich inkl. der weiter nach Süden verlaufenden Visbecker Straße ist großzügig eingefasst. • Südlich der Wildeshauser Straße verläuft die Abgrenzung zunächst unter Einbeziehung aller Anliegergrundstücke der Zeppelinstraße bis Höhe Am Kasinowald, wo sie nach Nordosten verschwenkt und entlang „Am Kasinowald“ verläuft, allerdings ohne den Straßenraum einzu-schließen. Vor der Katharinenstraße knickt die Grenze wieder nach Südosten ab, so dass alle Anliegergrundstücke an der Katharinenstraße, der Dorfplatz und das angrenzende Wäldchen Teile des Projektgebietes sind. Hinter dem Sportplatz verläuft die Abgrenzung dann wieder nach Norden zur Wildeshauser Straße und daran entlang bis hinter die Visbecker Straße und schließt den Kreuzungsbereich mit ein (s. o.). Insgesamt umfasst das Projektgebiet eine Fläche von 62 ha. Zum Ende des Jahres 2016 lebten innerhalb dieser Gebietsabgrenzung 1.825 Menschen.
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten-Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
54
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Landkreis Oldenburg,Gemeinde Großenkneten;LSN; Projektgebiet und Gesamtgemeinde geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg;- Zuwanderungsgeschichtliche Ausländer plus ausländischer Geburtsort
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.pdf
(962.22 KB)
kartenausschnitt.png
(260.17 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die GWA soll nach dem Bottom –Up Arbeitsprinzip erfolgen, welches von den geäußerten Bedürfnissen der BewohnerInnen ausgeht, von ihren Stärken, ihrer Bereitschaft, sich zu engagieren und die sich Vorhaben zutrauen. Gemeinwesenarbeit als Strategie für unsere Gemeinde verstehen wir als langfristigen Prozess, der auch über einen potentiellen der Städtebauförderung „Soziala Stadt“ hinaus Bestand haben soll, um Erfolge zu sichern und nachhaltig zu wirken.
Gemeinwesenarbeit denkt in Projekten, die von den Menschen im Stadtteil gewollt und getragen werden. Sicher kann Gemeinwesenarbeit auch von sich aus Impulse setzen und Anregungen geben, aber entscheidend bleibt, was von den Menschen im Stadtteil mitgetragen wird. Gemeinwesenarbeit hat den Stadtteil insgesamt im Blick, aber die Veränderungen ergeben sich aus den einzelnen Puzzleteilen, die als Projekte zusammengetragen werden.
Zusätzlich hoffen wir auf Quartiersmanagement, welches, wenn die Programmanmeldung erfolgreich beschieden wird, die (Weiter-)entwicklung des Ortsteils insgesamt von seinem Bedarf her entwickelt. Quartiersmanagement bearbeitet dann städtebauliche und sozialplanerische Herausforderungen und arbeitet mit der Gemeinwesenarbeit vor Ort Hand in Hand daran, Beteiligung zu leben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Mittels Akt. Befragung wurden Bewohner/innen als Experten vor Ort eingebunden. Nachbarschaftsbüro ist vor Ort und erreichbar, Bewohner/innen fühlen sich ernst genommen und bauen Vertrauen auf. (geben Mandat)
Kriterium
Beschreibung
Es konnten erste „local Leader“ im Gebiet identifiziert werden. Durch niedrigschwellige Projekte konnten die alltagsbezogenen Kompetenzen vor Ort gestärkt werden. Hilfe zur Selbsthilfe wird innerhalb der Gemeinde als positiv wahrgenommen.
Kriterium
Beschreibung
Räume und Zugänge ermöglichen es Bewohner/innen eigene Ideen einbringen und zu verwirklichen. Ressourcen des Quartiers werden sichtbar und genutzt. Entwickelte Projekte werden öffentlichkeitswirksam im Gebiet und in der Gemeinde kommuniziert.
Kriterium
Beschreibung
Es wurde für unterschiedl. Bevölkerungsgruppen passende Angebote entwickelt. Multiplikatoren aus unterschiedl. Zielgruppen sind eingebunden und zielgruppenübergreifende Begegnungs- und kommunikationsmöglichkeiten geschaffen.
Beschreibung
Es gibt eine produktive fachübergreifende Zusammenarbeit versch. Professionen im Rahmen von Quartierstreffen, AGs u.ä. Themen wie Wohnen, Gesundheit, Bildung, Arbeit werden integriert gedacht und bearbeitet.
Beschreibung
Es gibt regelmäßige und enge Austauschmöglichkeiten, die einen Informationsfluss zwischen Bewohnenden, Projektmitarbeitenden, kommunalen Mitarbeitenden und Beratungs/Bildungseinrichtungen ermöglichen. Neue Projektkooperationen entstehen.
Kriterium
Beschreibung
Es entstehen neue Angebote die Begegnungen ermöglichen. Aushandlungsprozesse werden begleitet und Kompetenzen & Strategien vermittelt, um Konflikte kultursensibel selbst zu lösen bzw. Unterstützung anzunehmen.
Beschreibung
Es konnten bedarfsgerecht Projekte bzw. Beratungssprechstunden (z:B. gesundheitsfördernde, niedrigschwellige Angebote) im Quartier verankert werden.
Kriterium
Beschreibung
Die Entwicklung des Projektgebiets ist in die gesamtkommunale Entwicklung mit hohem Stellenwert einbezogen. Vertreter/innen der Politik nehmen an den Gemeinwesenkonferenzen teil.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.luth. Hans-Roth Gemeinde (zugehörig zur Kirchengemeinde Ahlhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Oldenburg , Präventionsketten (Familienhebammen, Sozialmediz. Angestellte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu, (zugehörig zu St. Peter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V. - Familie im Blick
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Evangeliums-Christengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ev. Hans-Roth Kindergarten und Krippe
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt 1)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Egon Philipps
| Funktion | Fachdienstleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bündelung und Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Die Stadt Emden hat mit Hilfe der Förderung aus dem Programm Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement die Neuorganisation der GWA/QM auf mehreren Ebenen begonnen und stellt sich zwei wesentlichen übergeordneten und längerfristigen Herausforderungen:
Innerhalb der Verwaltung sollen die verschiedenen Zuständigkeiten und Formen der Unterstützung von Gebieten mit besonderen Integrationsanforderungen und der hier lebenden Menschen systematisch zusammengeführt werden. Durch die organisatorische Verknüpfung und Qualifikation der bewohnerorientierten und koordinierenden Aufgaben im Gemeinwesen sollen außerdem Synergien für die gemeinsame Bearbeitung von Themen im Quartier erzeugt werden, die es der Stadt ermöglichen, in allen Gebieten dauerhaft personelle Ressourcen für die GWA zu Verfügung zu stellen. Eine zentrale Überlegung hierbei ist die systematische Einbindung der Flüchtlingssozialarbeit mit einer flexiblen Verknüpfung fall,- gruppen und gebietsbezogener Arbeitsansätze.
Für die Umsetzung befindet sich ein neuer städtischer Fachdienst im Aufbau, der den Betrieb einer zentralen Gemeinweseneinrichtung, dem Bürgerzentrum MGH Kulturbunker, und der dezentralen Stadtteilbüros integrieren und organisieren soll.
Parallel dazu werden, aufbauend auf den vorhandenen Erfahrungen bei der Aktivierung, Beteiligung und Vernetzung in drei Gebieten Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Übertragung der funktionierenden Strukturen eingeleitet und begleitet. Im Stadtteil Barenburg soll nach dem Rückzug aus der Förderung Soziale Stadt der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Kräften belebt werden. Im neuen Sozialen Stadt-Gebiet PAT und in enger Abstimmung mit der hierfür federführenden Stadtplanung soll ein neues Tandemmodell für das Zusammenwirken der GWA und dem QM erprobt werden. Das dritte gebietsbezogene Aufgabenfeld ist die Begleitung und organisatorische Unterstützung der Projektverantwortlichen für den Strukturaufbau der GWA in Borrsum.
Praxisbegleitend wird ein aufgabenübergreifender Fachkräfteaustausch für den Wissens- und Methodentransfer organisiert, durch den die Mitarbeiterinnen vor Ort Beratung und Unterstützung in der Alltagsarbeit erfahren. Außerdem sind - in Ergänzung zu den Schulungsmodulen auf der Landesebene – neue Lernformate angedacht (Hospitation, Training on the Job und thematische Fortbildungen), in denen Grundlagenwissen für die Praxis der GWA und des QM in Emden geschaffen wird.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Emden agiert im Rahmen des Strukturaufbaus gleichzeitig auf der Ebene der Gesamtstadt und in den drei Gebieten Barenburg, Port-Arthur/Transvaal und Borssum, in denen fast 60% der Bewohner mit Migrationshintergrund und besonders viele Flüchtlinge leben. Auf die knapp 36% der hier wohnenden Bevölkerung (31.12.2017) entfallen außerdem 40% aller Kinder und Jugendlichen, 54% der Arbeitslosen und 59% aller Bedarfsgemeinschaften. Damit bewegt sie sich in einem neuen Spannungsfeld zwischen einer langfristig angelegten und nachhaltig wirkenden Neuorganisation der GWA und kurzfristig erforderlichen Unterstützungsstrukturen mit Kümmererfunktion. Der Aufbauprozess wird von einer Vielzahl an Alltagsthemen begleitet. Außerdem begegnen die Projektverantwortlichen in den drei Stadtteilen jeweils ganz spezifischen strukturellen und organisatorischen Herausforderungen: Verstetigung von Strukturen ohne GWA in Barenburg, Aufbau QM und Beteiligungsstrukturen im neuen Soziale Stadt Gebiet, zunehmende städtebauliche und soziale Handlungsbedarfe in Borssum.
In der GWA zeigt sich in Emden trotz des Studiengangs Soziale Arbeit ein unerwartet großer Fachkräftemangel. Den Strukturaufbau leisten aktuell und zukünftig Mitarbeiter/innen mit unterschiedlichen Berufsausbildungen und Qualifikationen. Dies ist auf der einen Seite eine große Ressource. Auf der anderen Seite fehlt eine gemeinsame, an den Qualitätsmerkmalen der GWA ausgerichtete fachliche Basis und insbesondere Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit oder aus dem QM. Hierauf wurde vorübergehend mit einer Begleitung durch den ehemaligen QM in Barenburg und jetzigen Sozialplaners der Stadt Emden reagiert.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg-Borssum-Port Arthur/Transvaal
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt.
Der Stadtteil Borßum befindet sich im süd-westlichen Bereich des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet.
Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt..
Einwohnerzahl
19623
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stchtag: 31.12.2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Teilgebiet Barenburg befindet sich nach der Förderung in der Verstetigungsphase. Untertstützungsstrukturen vor Ort konnten vorläufig nicht entsprechendes Personal abgesichert werden. Das Teilgebiet Port Arthur/Transvaal/südliche Ringstraße ist 2016 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen worden. Im Jahr 2018 wird damit begonnen, ein Quartiersmanagement aufzubauen.
Der Projektansatz zielt auf eine innovative Entwicklung, Organisation und Koordination der Arbeitsstrukturen im Bereich der Gemeinwesenarbeit ab, die gebietsübergreifend mit gesamtstädtischen Arbeitsansätzen der Flüchtlingssozialarbeit und Ehrenamtsförderung verknüpft sind. Der Ansatz sieht keine unmittelbaren Aktivitäten in der Sozialen Stadt vor, er steht aber in direkter Verbindung mit dem Aufbau von GWA-Strukturen außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt im Gebiet Borssum. Ein Teil des modellhaften Charakters ergibt sich aus der Verknüpfung von Teilgebieten mit unterschiedlichem Förderstatus und unterschiedlichen Erfahrungen, die wechselseitig für den Strukturaufbau genutzt werden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2017, Fachdienst Soziales
(Grundlage sind alle Leistungen, die in die Berechnung der Mindestsicherungsquote einfließen).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
flaechen_gebiete_emden.xlsx
(9.43 KB)
gebiet_barenburg.pdf
(1.07 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt) durch GWA und QM, in dem prinzipiell drei Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert als Bindeglied zwischen dem gesamtstädtischen Strukturaufbau und den Aufgaben der GWA in den Gebieten. Eine neue Komponente der Bindegliedfunktion ist die Vernetzung und Vermittlung von Know-how zwischen den drei einbezogenen Gebieten. Der Ansatz von „Quartiersbrücken“ steht in enger Verbindung mit dem Stadtteil Borssum und dem hier wirkenden Projekt „Lebenswertes Borssum“. Dadurch ist es möglich, modellhafte Arbeitsansätze der Aktivierung und Vernetzung für das Management und die Verstetigung komplexerer Strukturen in der Sozialen Stadt zu nutzen. Innerhalb der Strukturen der Kommunalverwaltung unterstützt der Projektansatz die Bündelung von Ressourcen aus verschiedenen Zuständigkeiten sowie die koordinierte Weiterentwicklung und Etablierung wenig formalisierter und direkter Formen der Bürgerbeteiligung zum Beispiel durch den Einsatz von Verfügungsfonds und neuer interaktiver Medien.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Stadt Emden hat sich auf ein gebiets- und akteursübergreifendes Konzept der GWA verständigt und stellt innerhalb der Verwaltung eine entsprechende Organisationsstruktur zur Verfügung.
Kriterium
Beschreibung
An der Steuerung und Umsetzung der gebietsentwicklung wirken Fachkräfte aus den Bereichen Stadtteilentwicklung, Gesundheit und Soziales sowie Jugend, Schule und Sport mit. Die Gestaltung der sozialen Lebenszusammenhänge bezeiht materielle Aspekte ein.
Beschreibung
Die Akteure verständigen sich auf erforderliche Projekte und Angebote. Diese werden gemeinsam getragen und unter Einsatz der bereitgestellten Sachmittel und eigener Ressoucen umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Anlaufstellen, Begegnungsmöglichkeiten und zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote werden von Bewohnern mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Vorhandene Strukturen
Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, Organisation bewohnergetragener Kulturveranstaltungen, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V., der sich Sprachrohr und Unterstützer benachteiligter und hilfesuchender Personen versteht. Für die Leitung der Einrichtung wurde die Arbeitskraft der GWA eingesetzt. Kernaufgaben wurden zeitweilig über das QM im Rahmen der Sozialen Stadt wahrgenommen. Seit dem Rückzug aus der Förderung ist die Funktion der GWA/QM vakant. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal zählen ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße (derzeit ohne Betreuung) und ein Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten (die hauptamtliche Begleitung ist neu zu besetzen) zur GWA. Hier ist außerdem ein sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert. Im Zuge der Sozialen Stadt soll ein neues Team vorhandene und neue Funktionen der Stadtteilarbeit sowie programmbezogene Managementaufgaben übernehmen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss für Stadtentwicklung und UmweltFachdienst Jugendförderung, Flüchtlingshilfe im Fachdienst Wohnen, Fachdienst Stadtplanung, Alte Post- Zentrum für junge Menschen, Jugendzentrum Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw gGmbH, IFI gGmbH, Arbeitswohlfahrt Kreisverband Emden und Bezirksverband Weser-Ems
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Transvaal, Bürgerverein Barenburg, Barenburg e.V., Balu-Weiß-Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule Emden-Leer, Grundschule Cirksena, Grundschule Grüner Weg, Oberschuele Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Emder Zeitung, Ostfriesenzeitung, Ostfriesischer Rundfunk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeausschuss, Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreffen Transvaal, Stadtteilinitiative Borssum (SIBO)
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Karima Azouagh
| Funktion | Projektmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Göttinger Quartiere - Mehr Miteinander, mehr Voneinander
Projektbeschreibung
Mit der Förderung in 2017 startete die Stadt Göttingen einen Quartiersentwicklungsprozess zur Aufwertung von 2 Wohnquartieren, indem die dort jeweils vorhandenen Einrichtungen der Jugendarbeit sich sozialräumlich öffneten & die Einbeziehung der Bewohner und weiterer Akteure initiiert wurde. Auf diese Weise begann eine päd-konzept. Weiterentwicklung der Einrichtungen, nämlich in die Richtung eines vielfält. Begegnungsortes für Gemeinwesenarbeit. Dieser Prozess braucht zur Verstetigung noch Zeit.
Es sind beides Einrichtungen der Jugendarbeit freier Träger (A: AWO mit dem "Kinder- u. Jugendhaus Lönsweg", B: Jugendhilfe e.V. mit dem „Jugendhaus Gartetalbahnhof“). Im Zuge des regelmäßigen Erfahrungsaustausches & des Informationstransfers beider Einrichtungen ist eine Kultur des "Miteinanders" & des "Von-einander-Lernens" in Gang gesetzt worden.
Vor dem Hintergrund, dass ein Gebiet als sozial belastet (B) gilt, wurden & werden diese Erfahrungen präventiv auf das Wohngebiet (A) übertragen, welches neustrukturiert werden soll. So sind z.B. Abgrenzungen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Gebiet B wahrnehmbar. Vorbehalte konnten über gemeinsame Stadtteilrundgänge & Begegnungsforen vermindert werden, nachbarschaftl. Aktionen konnten das Miteinander fördern. Dieses Wissen war für die Maßnahmenplanung im Gebiet A von Vorteil.
Weiterhin wurden Ansätze der aktivierenden & partizipativen Gemeinwesenarbeit in bestehende Strukturen der beiden Einrichtungen implementiert, sowie Kooperationen gestärkt. Im Vordergrund stand beginnendes Empowerment und die Nachbarschaftsförderung der Bewohner, die durch die Identifikation mit dem Begegnungsort gestärkt werden sollte.
Künftig soll eine stadtweite Vernetzung mit den (vier weiteren) Quartierszentren in Göttingen erfolgen. Die Chance des Wissenstransfers, die auf den Lernerfahrungen und -erfolgen beider Quartiere aufbaut, soll genutzt werden, um bspw. Ansätzen der Inklusion besser gerecht werden zu können.
Ziel ist ein langfristiger Lernprozess stadtweit, der die Nutzbarmachung von Synergien vergleichbarer Quartiere in Göttingen ermöglicht & Ressourcen schont. Als Folge wird eine gesamtstädt. Strategie zur Gemeinwesenarbeit bzw. Quartiersmanagement mit Antworten auf diverse Fragen angestrebt. Es handelt sich um ein Pilotprozess bei dem die städt. Sozialplanung als Akteur eine koord. Rolle einnimmt, Wissen zum Quartiersmanagement als Strategie schriftlich verankert und öffentlich macht, um den Nutzen zu erweitern.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier A "Ebertal" hat sich aus einer Barackensiedlung entwickelt, die in den 60ern in rd. 450 neue Sozialwhg. der Städt. Wohnungsbau gezogen sind. Der anstehende Prozess der Sanierung des Wohnungsbestandes & Neustrukturierung des Quartiers sieht eine Verdichtung um 150 weitere Wohnungen im hochpreisigeren Segment vor. Die bisherigen Mieter bewohnen in großen Teilen Wohnungen der unteren Einkommensgrenze (5,60 €/qm) & sollen im Gebiet wohnen bleiben können. Dennoch sind die Bewohner besorgt, dass der nachbarschaftliche Zusammenhalt dem neuen Zuwachs nicht standhalten kann und sie verdrängt werden. In dem 10 jährigen Planungsprozess kommt dem Kinder- u. Jugendhaus eine besondere Bedeutung zu. Die Quartiersmanagerin schaffte bisher Transparenz zu Planungen der Neustrukturierung und initiierte eine Plattform für nachbarschaftliche Begegnungen.
Das im Quartier B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich demgegenüber in einem mehr von sozialen Problemen, Anonymität u. Fluktuation gekennzeichnetem Quartier, was insbes. durch einen Hochhauskomplex mit 432 Appartements (750 Pers.) geprägt wird. Eine randständige Bevölkerung, u. a. aus Südosteuropa, stellt Bewohner u. Akteure hier vor besondere Herausforderungen. Auch der öffentliche Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage (inkl. Lärm) am Bahnhof ist unattraktiv. Die Quartiersmanagerin konnte aufgrund ihres geograf. Hintergrundes mit den Bewohnern über Gefahrenpunkte im öffentl. Raum sprechen & so einen Zugang zu den versch. Bewohnergruppen aufbauen.
Überdies ergibt sich stadtweit eine neue Herausforderung durch die Integration der Flüchtlinge, die in allen Quartieren aktiv einzubinden sind.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3-5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Straße, im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
1100
Quelle / Anmerkungen
https://ebertal.goettingen.de/index.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden wurde aus den Haushaltszahlen abgeleitet, nicht aus den Bevölkerungsdaten, und auf 35 für Ebertal geschätzt, stadtweit auf 2.443.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Prozentsätze wurden auf jeweils 1% geschätzt. Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des Sozialgesetzbuches (SGB III und II).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_ebertal.docx
(456.29 KB)
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeres Einzugsbereich des gleichlautenden Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr. (Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstraße ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde. Anm.: Alle Daten wurden nach Baublöcken ermittelt und aus dem Einwohnermelderegister der Stadt Göttingen generiert, Stichtag 31.12.2016
Einwohnerzahl
2951
Quelle / Anmerkungen
www.goesis.goettingen.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgte als Schätzwert und beträgt absolut 41, abgeleitet aus den Haushaltszahlen. Der Status wird im Einwohnermelderegister nicht erfasst.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_gartetalbahnhof_1.docx
(629.45 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die beiden bestehenden Jugendeinrichtungen haben bereits erste Schritte zur konzeptionellen Weiterentwicklung (hin zu einer Einrichtung der Gemeinwesenarbeit) vollzogen. Die Öffnung für alle Bewohner im Sozialraum wurde eingeleitet und erste Beteiligungsprozesse angestoßen. Wesensmerkmal ist dabei eine Bottom up-Strategie. Das „Umdenken“ hinsichtlich der konzeptionellen Veränderung der Einrichtung braucht noch Zeit, um von allen Bewohnern internalisiert zu werden.
Über aktivierende Angebote/Maßnahmen soll Empowerment und Selbstorganisation gefördert werden und eine Mitarbeit an Netzwerken für Bürger entstehen (Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren). Damit können die Bewohner als Experten Wertschätzung erfahren und zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden. Über die Mitgestaltung im Sozialraum kann die Identifikation mit dem Quartier erhöht und der Zusammenhalt der Nachbarschaft gestärkt werden. Insoweit erfolgt in der Folge eine Weiterentwicklung von der Gemeinwesenarbeit zum Quartiersmanagement.
Der eingeleitete Quartiersentwicklungsprozess im Ebertal & Gartetal mit dem gemeinsamen Wissenstransfer bietet konkrete Chancen & Möglichkeiten für weitere Quartiere in Göttingen. Die Maßgabe, dass hier Ergebnisse von Bewohnermitwirkung und Beteiligungen in konkrete Planungen, Maßnahmen und Umsetzungen münden, ist auf Verstetigung ausgerichtet und erhöht die Motivation von Bürgerengagement in der Stadt Göttingen insgesamt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bewohner identifizieren sich in Gesprächen mit dem Quartierszentrum, 75 % der Bewohner/innen sind informiert & aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung), Bewohner fungieren als Multiplikatoren und bewerben das Zentrum
Kriterium
Beschreibung
Bewohner bringen sich als Unterstützer in Angeboten oder als Experten für eigene Angebote ein, ein Pool an Ehrenamtlichen ist aufgebaut, Ehrenamtliche sind untereinander vernetzt, Ehrenamtliche werden begleitet und qualifiziert
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen werden einbezogen u. weiterentwickelt; Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität), Reflektion und Auswertung im Rahmen der Stadtteilkonferenz
Kriterium
Beschreibung
Stadtteikonferenzen sind eingerichtet und befördert Kooperationen im Sozialraum, Quartiersmanager sind über Arbeitskreis (durch Stadt begleitet) vernetzt und kooperieren zusammen, Ehrenamtliche werden miteinander vernetzt
Kriterium
Beschreibung
niedrigschwelliige offene Angebote erreichen ein alters- und kulturübergreifendes Publikum, Austausch ohne Barrieren untereinander und Beziehungsaufbau, gemeinsame Vorhaben der Bewohner werden im Quartierszentrum unterstützt (u.a. durch Raumangebot)
Beschreibung
Ein Arbeitskreis der Göttinger Quartiersmanager und in Begleitung der Stadt Göttingen (Quartierskoordination) entwickelt eine gesamtkommunale Stragie für Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement, Konzept wird in polit. Ausschüssen vorgestell und veröff.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Für Ebertal wurde ein Stadtteil-Workshop im Herbst 2017 durchgeführt, um Bestand & Bedarf im Quartier zu analysieren. Teilnehmer des Workshops waren u.a. Vertreter der Wohnungswirtschaft, Kitas, Grundschule & des Seniorenzentrums. Der nächste Workshop steht im Herbst 2018 an, um eine nachhaltige Struktur (z.B. Stadtteilkonferenz) einzurichten. Gleichzeitig soll in diesem Workshop der Konzeptentwurf für das künftige Nachbarschaftszentrum thematisiert werden.
Im Gartetal wurde ebenfalls Kontakt zu div. Kooperationspartnern (Seniorenresidenz, Kindergarten, Einzelhandel, Mach-mit-Wiese etc.) hergestellt und Überlegungen entwickelt, ein Vernetzungsformat zu generieren. Das Format soll in einer gemeinsamen Veranstaltung im Herbst/Winter 2018 konkretisiert und auch hier ein Konzeptentwurf zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe-Einrichtung vorgestellt werden.
Zudem haben beide Einrichtungen damit begonnen sich durch div. Angebote (Stadtrundgang, Frühstück, Filmabend, Stadtteil-Frühjahrsputzetc.) für andere Zielgruppen (wie Erwachsene, Senioren) zu öffnen, die bisher weniger adressiert wurden und die Bewohner miteinander ins Gespräch zu bringen. Aufrufe zur Partizipation sind erfolgt.
Eine AG ist eingerichtet, unter Teilnahme beider Quartiersmanager und der städt. Projektbegleitung zwecks Erfahrungsaustausch (z.B. Methoden) und Entwicklung gemeinsamer Strategien. Über Statusberichte und Vorstellungen in den Ausschüssen wird die Politik über den aktuellen Stand informiert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Lohbergschule (A), Leinebergschule (B), Förderverein Leinebergschule (B), Kita Kreuz&Quer (A), Kita Lönsweg (A), Kita Gartenstr. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO (B), Kinderhaus e.V. Arillus gGmbH (B); möglichst weitere Träger wie DRK, Diakonie, Caritas (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familientreff Iduna-Zentrum (B), Einrichtungen der Stadt Göttingen (z.B.Sozialamt, FB Jugend); versch. Dezernate und Fachbereiche der Stadtverwaltung, Polizei (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mieterbüro SWB (A), Städtische Wohnungsbau GmbH (B), Betreuung und Wohnen (B), Volksheimstätte (A), Ifas Wohnen Struktur (B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Phönix (A), Seniorenzentrum CarpeDiem (B), Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen; Projekt Frühe Hilfen und Familienhebammen des Jugendamtes (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder/innen des Sozial- und Jugendhilfeausschusses, Projektstatusbericht wird quartalsweise verfasst und allen Fraktionsvorsitzenden zugesandt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wiesenstraße Initiative (B), Elterngruppe ADHS (A), Elternvertretung Lohbergschule (A), Bürgerveranstaltungen (A), Stadtteilfest (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt; StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Hainberg, Freie Altenarbeit Göttingen e. V. ; Kinderhaus e.V. (A&B), Göttinger Verein für Jugendfragen (A)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baptistenkirche (Gartetal)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BUND (B), Göttinger Tafel (A), Förderverein (A), Bonveno (A)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On