Servicestelle Gemeinwesenarbeit Delmenhorst
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rudolf Mattern
| Funktion | Fachbereichsleitung Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Starke Gemeinwesenarbeit in Delmenhorst - Unsere Strategie für die Zukunft
Projektbeschreibung
Delmenhorst hat seit 1999/2000 Erfahrungen mit Gemeinwesenarbeit an zwei Standorten. Seit 2018 sind es vier Quartiere in freier Trägerschaft. Wir wollen GWA als etablierten Arbeitsansatz in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf fördern und verstehen sie als Teil der Strategie der Delmenhorster Stadtentwicklung. Im ISEK betonen wir unsere Zuwanderungsgeschichte ebenso wie den Wunsche nach Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls und die Schaffung von Treffpunkten um sozialer Segregation entgegen zu wirken. Mit der Richtlinienförderung möchten wir Standards der GWA ausbauen und als Kommune zukunftsweisende Akzente in der Region setzen. Die geplante Servicestelle GWA Delmenhorst soll Erfahrungswissen sichern, Akteuren weitere Qualifizierungen ermöglichen sowie Transfermöglichkeiten verdeutlichen (auch um Doppelstrukturen vermeiden). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von individuellen Handlungskonzepten mit und für die Standorte. Grundlage bildet ein Rahmenkonzept, welches 2018 erstellt und im Rat der Stadt verabschiedet wird. Die Servicestelle GWA übernimmt in diakonischer Trägerschaft das Schnittstellenmanagement zwischen Akteuren der GWA, Netzwerkpartnern und der städtischen Verwaltung und unterstützt Transparenz und Einbettung in nachhaltige Strukturen. Ein thematischer jährlicher Fachtag und unterschiedliche Vernetzungstreffen runden das Profil ab.
Am Standort Düsternort möchten wir ein zusätzliches Teilprojekt umsetzen. Im Anschluss an eine 2018 Qualifikation von Haupt- und Ehrenamtlichen wollen wir mit einer halben Stelle Koordination „Interkulturelle Mediation“ aufbauen. Grundlage für die GWA ist ein offener und wertschätzender Umgang miteinander, der BewohnerInnen u.a. Räume eröffnet um Selbstwirksamkeit zu erfahren. In den Quartieren kommt es immer wieder zu Konfrontationen von Menschen verschiedener Nationalität/Alter/Religion. Im Gebiet soll der Einsatz von Tandems (mit und ohne Migrationserfahrung) koordiniert werden. Mittels Mediation können Konfrontationen und verhärtete Strukturen erfasst und bearbeitet werden um Menschen wieder zu befähigen, konstruktiv zusammen im Gemeinwesen zu agieren. Dieses zusätzliche Instrument unterstützt die vier Nachbarschaftsbüros, die sich als interkulturelle Mehrgenerationentreffpunkte für alle Menschen im Quartier verstehen, und hilft, weiterhin die Interessen und Themen der Bewohner*innen vor Ort zu transportieren und passende Raumgeber u.a. für Freizeit- und Beratungsangebote zu sein.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Integrationsmonitoring des Land Nds 2015 wird deutlich, dass Delmenhorst im Bereich „Anteil der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte (Migrationshintergrund) an der Gesamtbevölkerung“ mit 30,3 % den höchsten Wert aufzeigt (nds. Durchschnitt 17,8 %). Der Anteil der Geflüchteten in Delmenhorst liegt 2017 bei 1,4% (Durchschnitt Nds 0,4%). Hinzu kommen Zuzüge durch Sekundärmigration und EU-Zuwanderung. Das z.T. enge Zusammenleben von Menschen aus unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Religionen birgt zunehmend Konfliktpotential. Soziale Hilfestrukturen und Transferleistungen werden verstärkt genutzt. GWA hat in den Projektgebieten Wollepark und Düsternort zu einer ersten Stabilisierung der soz. Situation geführt. Von den Erfahrungen+Erfolgen profitieren zukünftig auch die Projektgebiete Hasport u. Deichhorst. Vier Standorte und die Erstellung des städt. Rahmenkonzepts GWA waren erste Schritte. Nun muss es gelingen, GWA für die Stärkung unserer Stadt nachhaltig zu verankern und eine bessere Verzahnung mit den städt. Fachbereichen zu etablieren, um das Potential auszuschöpfen und auf breitere Basis zu stellen. Von einer Servicestelle erwarten wir, dass das Rahmenkonzept in 4 zukunftsweisende Handlungskonzepte übersetzt wird, dass Kontakte zu aktueller Forschung neue Erkenntnisse bringen und wir für kommende Herausforderungen besser gewappnet sind. Als Kommune setzen wir einen politisch gewollten Rahmen, die Umsetzung und Ausgestaltung der GWA vor Ort sowie die Servicestelle liegt bei den Trägern der freien Wohlfahrtspflege. Partnerschaftliches Ziel ist, die Stadt zu stärken, aktuelle Entwicklungen im Blick zu haben und flexibel/kurzfristig reagieren zu können.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Deichhorst
Beschreibung
Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst.
Einwohnerzahl
5032
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017)
Sonstiges:
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 weisst nur den Anteil der unter 18 Jährigen aus.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017)
Sonstiges: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 ab 65 j.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017)
Sonstige:
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst geschätzt
Sonstige Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
deichhorst_foerdergebiet_byopenstreetmap.jpg
(270.9 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Wohnanlage in der Helgolandstraße und der Wohnblock an der Seestraße, sowie die angrenzenden Straßenzüge als Nachbarschaft.
Einwohnerzahl
2854
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
weisst nur den Anteil der unter 18 Jährigen aus.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; Stand 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015, ab 65 j.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; 31.12.2017)
Für den Bezirk sind es 15,9 %, im Projektgebiet ist jedoch davon auszugehen, dass ca 60% der Bewohnenden in der Helgolandstr. bzw. am Block in der Seestr. leben, Schätzung Diakonisches Werk
Sonstige: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst, geschätzt
Diakonisches Werk geschätzt
Sonstige:
Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
hasport_foerdergebiet_byopenstreetmap_0.jpg
(178.96 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst Düsternort
Beschreibung
Das Gebiet umfasst die Elbinger Str. von der Strasse am Stadion bis etwa Höhe Jägerstr. Dazu gehören die Querstrassen Jägerstr, Königsberger Str, Liegnitzer Str, Görlitzer Str, Breslauer Str, Düsternortstr, von der Autobahn bis hoch zur Cramerstrasse, die das Gebiet im Norden begrenzt. Im Süden die Autobahn (Südstr) im Osten die Düsternortstr.
Einwohnerzahl
5753
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 7/2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017)
Sonstiges: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 weisst nur den Anteil der unter 18 Jährigen aus.
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 ab 65 j.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst geschätzt Sonstige Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
duesternort_projektgebiet.png
(185.9 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst Wollepark und Umgeburg
Beschreibung
Das Projektgebiet im Rahmen der Städtebauförderung "Soziale Stadt" umfasst die Großwohnanlagen in den Strassen Am Wollepark, Westfalenstr., Schwabenstr. und Pommernstr. Das Nachbarschaftszentrum wirkt darüber hinaus auch in die direkt angrenzenden Straßen hinaus (nördlich die Eichenstraße, Friesenstraße, Birkenstraße), westlich die Thüringer, Lerchen bis zur Stedinger Straße. Im östlichen Bereich grenzt das Nordwolle Gelände mit Einfamilienhausbebauung an, hier wird vor allem über den Kooperationspartner Familienzentrum versucht eine Vernetzung in diesen Stadtteil zu erreichen.
Einwohnerzahl
5588
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 7/2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Es wird eine übergeordnete Servicestelle GWA beantragt für die vier Standorte in Delmenhorst.
Auch im Wollepark wird mit einer 3/4 Stelle GWA durchgeführt. Der Standort soll mit den anderen Standorten vernetzt und die Akteure des dortigen Nachbarschaftsbüros sowie aktive Bewohnerinnen in die Weiterentwicklung der GWA Standards der Stadt einbezogen werden. Ebenso sind Standortübergreifende Qualifizierungsangebote für Hauptamtliche sowie aktive BewohnerInnen vorgesehen.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 (nur unter 18 Jährige)
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 ab 65j
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst geschätzt
Sonstige Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
wollepark_gebiet.jpg
(4.55 MB)
wollepark_luftbild.jpg
(184.47 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA ist 1999 in Delmenhorst mit Unterstützung der Selbsthilferichtlinie des Landes Niedersachsen (½ Stelle Sozialarbeit für 5 Jahre) begonnen worden. Inzwischen gibt es vier GWA Standorte, die städtisch finanziert und durch freie Träger vor Ort mit Leben gefüllt werden. Die BewohnerInnen in den Gebieten sind hierbei die Impulsgebenden für die Entwicklung und Ausgestaltung der Arbeit. Allen Standorten ist gemein, dass sie nicht fürsorgerisch/bewahrend oder mit einem engen Blick auf Defizite agieren, sondern die Ressourcen und Potentiale vor Ort entdecken, einbeziehen und bei einer Weiterentwicklung gemeinsam mit allen relevanten Akteuren vor Ort nutzen. Aufgrund der bisherigen guten Erfahrungen u.a. im Sommer der Migration wurden zwei weitere Standorte 2018 aufgebaut. Als Kommune sehen wir in GWA eine erfolgsversprechende Strategie, um auf aktuelle und kommende Herausforderungen gesamtstädtisch zu reagieren.
Die hier angestrebte Förderung sehen wir als Anschub um GWA auf das nächste Level zu heben. Die Servicestelle GWA soll u.a. eine stärkere Einbindung in städtische Strukturen fördern und Erfahrungswissen bündeln. Erkenntnisse aus der Arbeit vor Ort, die modellhaft getestet und dann übertragen werden können, würden die Innovationskraft der Stadt weiter stärken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle Interkulturelle Mediation hat Strukturen geschaffen, die die Handlungskompetenz der/des Einzelnen im Konfliktfall stärken und es ermöglichen, Anliegen in der Folge selbständig und auf Augenhöhe zu klären.
Kriterium
Beschreibung
Interkulturelle Mediation wird angenommen und stärkt das Beziehungsgefüge im Gebiet sowie die alltagsbezogenen Kompetenzen vor Ort.
Kriterium
Beschreibung
Die Servicestelle GWA hat die Standorte und Entwicklungen im Blick. Erfolgreiche Projekte und Ansätze werden durch sie in anderen ggf. auch themenfremden Zusammenhängen sichtbar gemacht und eine Übertragbarkeit initiiert.
Kriterium
Beschreibung
Zu bestehenden Formen des Austausches entwickelt die Servicestelle neue bzw. passt alte an geänderte Bedürfnissen an. Zugänge zu Informationen aber auch Netzwerken, die Institutionen, Verwaltung und BürgerInnen gleichermaßen ansprechen werden z.B. digital
Beschreibung
Delmenhorst hat einen neuen Fachdienst. Hier arbeiten Akteure aus versch. Bereichen (z.B.Unterbringung, Kontaktstelle Migration, Sozialleistungen) aufgabenbezogen und räumlich eng zusammen.Es gibt eine gute Zusammenarbeit mit der Servicestelle GWA.
Beschreibung
Das Rahmenkonzept Gemeinwesenarbeit stärkt bestehende Strukturen und Kooperationen an den Standorten. Von der Servicestelle GWA gehen neue Verknüpfungen zu Akteuren aus Forschung und Wissenschaft aus.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftsbüros schaffen Kommunikationsanlässe und fördern das Verständnis verschiedener Gruppen untereinander. Die Interkulturelle Mediation erweitert hier den Methodenkoffer und bearbeitet auch schwierige Situationen und öffnet verhärtete Fronten.
Beschreibung
Die Koordinierung Interkulturelle Mediation erweitert das Beratungsangebot und steht den Menschen im Quartier zur Seite.
Kriterium
Beschreibung
Die Servicestelle GWA Delmenhorst ist sichtbares Zeichen für eine strukturell verankerte und gemeinsam gelebte Strategie der Stadt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden unterschiedliche Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, Waschhaus) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50).
In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt. Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,75 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,25 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Das ehem. Seniorenzentrum dort hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei.
Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018. Alle Standorte arbeiten im Bereich Gemeinwesenarbeit. 2018 wird im Rahmen eines durch Sekundärmigrationsmittel geförderten Projektes ein Rahmenkonzept GWA für die Stadt entwickelt. Dies sind erste Grundlagen für die Entwicklung von gesamtstädtischen Strukturen durch eine Servicestelle GWA.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Klimaschutzmanagement der Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: VHS Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
W: Delmenhorster Jugendhilfe Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
W: Eigentümergemeinschaft; Am Wollepark 7-9
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: Freiwilllige Feuerwehr Delmenhorst, Ortsfeuerwehr Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: AWO, Kinder- und Jugendhaus Treff Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: AWO, Kindertagesstätte Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: AWO, Kinderkrippe Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Gemeinschaft Hasport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: DIG, Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung / GIK, Gesundheit im Kindesalter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
H: Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
H: dwlflooring (Spende des Fußbodens im Gemeinschaftsraum)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DÜ: Stadt Delmenhorst, Fachdienst Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Stadt Delmenhorst, Fachdienst Jugend, Familie Senioren und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Kommunal Präventiver Rat der Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Rettungsdienst & Feuerwehr Delmenhorst/Landkreis Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe der Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Stadt Delmenhorst, Fachdienst Wirtschaftliche Hilfen und Beratungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Flüchtlingssolzialarbeit der Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DÜ: AWO, Kinder- und Jugendtreff Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: AWO, Nachbarschaftsbüro Deichhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Seniorenstützpunkt Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Deutsches Rotes Kreuz e.V., Café Kö
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Jugendhilfestiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Lebenshilfe, ambulanter Stützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Landesarbeitsgemeinschaft soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Ev. Kirchengemeinde zu den 12 Aposteln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Kath. Kirchengemeinde St. Christophorus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dü: BeiratsvertreterInnen, Politische Fraktionen im Rat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Migrationsberatung Diakonisches Werk (DW)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Ehrenamtskoordination DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Jugend Stärken im Quartier DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Streetwork DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Gemeinwesenorierntierte Integrationsarbeit DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: Kinder- und Jugendhaus Horizont DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: NBZ Wollepark
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dü: NBB Hasport DW
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Migrationsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Seniorenstützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Integrationsassistenten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Drob AWO Drogenberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
De: Ev. Kirche Heilig Geist Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
De: Treffpunkt Deichhorst (ehrenamtliches Projekt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Gleichstellungsbeauftragte Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Behindertenbeauftragter Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: Familien- und Kinder Servicebüro Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Servicestelle GWA: AGFW
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht! 2.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Chanel Habermann
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ausbau und Erweiterung des Zukunftszentrums und der stadtteilbezogenen Projekte in den jeweiligen Stadtteilgebieten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnung- Hilfs- und Kulturprojekten. Das Besondere des Zukunftszentrums ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder im Stadtteil angesprochen wird. Wir haben verschiedene Förder- und Hilfsangebote, aber auch verschiedene Begegnungsangebote zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen initiiert und durchgeführt. Die ersten Schritte zum Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbständigkeit wurden durchgeführt. Vom Zukunftszentrum aus, betreuen wir die drei benachteiligten Stadtteile mit den Bew. zusammen und haben viele tolle Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen wir regelmäßig Aktionen, wie mit dem roten Sofa auf dem Marktplatz oder mit einem Infostand im Einkaufszentrum mit Themen, wie: Wir malen das Wappen v. Dbg. Hier sprechen die Stadtteilmanager die Menschen aktiv an, befragen sie zu ihren Bedürfnissen, so dass hieraus neue Bedarfe entdeckt wurden. Die Kontaktstellen mit den Stadtteilmanagern erfreuen sich großer Resonanz und Zuspruch, auch hier gehen die Stadtteilmanager aktiv auf die Bew. zu, um mit ihnen über die Projekte zu sprechen und sie zum Mitmachen zu bewegen. Die Stadtteilmanager konnten sehr aktiv die Bewohner/innen in den verschiedenen Stadtteilen unterstützen, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Wir konnten weitere Netzwerke und Kooperationen aufbauen. Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen ganz eindeutig, dass es sehr wichtig und richtig war, das Zukunftszentrum mit ihren Kontaktstellen ins Leben zu rufen und zu fördern, weil viele Menschen diese Angebote nutzen und täglich neue Personen kommen, die sich einbringen wollen. Jetzt geht es darum, die bestehenden Projekte weiter auszubauen und neue, wichtige Projekte hinzuzufügen. Die Erfolge der ersten Monate zeigen auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen und endlich einen Platz gefunden haben, um sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen und etwas zu unternehmen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Das Zukunftszentrum ist für viele fester Bestandteil im Hilfesystem der Stadt Dannenberg geworden und erhält von allen Seiten einen positiven Zuspruch. Allerdings wäre es ohne die Förderung des Ministeriums nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit so viel Positives zu erreichen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und mit Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Dadurch verfallen die Menschen in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Wir haben durch die verschiedenen Projekte, die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
feldstr_bellmannsfeld.png
(72.6 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kochstr_franz_luebeck.png
(53.21 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring ist mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegenden Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png
(56.34 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, das die Stadtmanagerin neben ihrem Sozialpädagogikstudium auch Islamwissenschaften studiert hat. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiter Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Kriterium
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Kriterium
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
30455 – Davenstedt kollektiv
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
| Organisation | Diakonisches Werk Hannover gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Stadtteildiakonie |
2. Kurzbeschreibung
Ein Stadtteilnetzwerk für Davenstedt & Wir zeigen was Du hier alles machen kannst
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Davenstedt wird sich ein Netzwerk aus Vereinen und Verbänden, Einrichtungen und Nachbarschaften bilden. In diesem Netzwerk werden die einzelnen Akteure der kulturellen, freizeitpädagogischen, sozialen und sportlichen Angebote angeleitet und unterstützt.
Dafür wird eine Person als „Motor“ zur Selbsthilfe bei den Aktivitäten für einen Jahreszyklus im Stadtteil begleiten und unterstützen . Am Ende soll ein Stadtteilforum stehen, in dem miteinander das Stadtteilleben gestaltet wird. Dort ist bekannt, wo, welches Material, Wissen und „know how“ und weitere Unterstützung vorhanden ist.
Schon vorhanden Veranstaltungen wie, das Davenstedter Marktfest, das winterliche Hüttendorf oder Veranstaltungen zum internationalen Nachbarschaftstag u. v. a. m. werden aufgegriffen mitgestaltet. Es wird versucht, neue Personengruppen in das Stadtteilleben zu integrieren und Interessierte BürgerInnen auch ohne Vereinsanbindung zu Mitgestaltung in Davenstedt zu aktivieren.
Davenstedt ist ein Stadtteil, in dem die Bewohner/innen trotz vielerlei Mängel gerne leben. Dieses Gefühl soll gestärkt werden und in einem Film zum Ausdruck gebracht werden. In diesem Film werden Gruppen, einzelne prägende Personen und viele andere mehr zeigen, warum es sich lohnt in Davenstedt zu leben. Vereine und Einrichtungen im Stadtgebiet stellen ihre Aktivitäten dar. Eine Filmidee ist schon im Wachsen und für die Titelmusik steht eine Komponistin bereit. Durch die Einbindung möglichst vieler Akteure im Stadtteil wird ein Imagefilm über das Stadtteilleben in seiner Vielfalt entstehen.
Das Vereinsleben, die Angebote der Einrichtungen und die Aktivitäten in der Nachbarschaft können öffentlichkeitswirksam präsentiert und für alle, insbesondere für die Menschen, die bisher nicht angesprochen wurden, zugänglich gemacht werden.
Mit dem Rückenwind aus dem „Dreherlebnis“, werden die Akteure zur weiteren, gemeinsamen Gestaltung des Wohnens und Lebens in Davenstedt motiviert. Es soll en ein Stadtteilforum (Arbeitstitel) als Koordinations- und Kommunikationsinstrument entstehen.
In diesem Projekt werden dafür Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, dass eine Zusammenarbeit von ehrenamtlich Mitarbeitenden, hauptamtlich Mitarbeitenden, der Verwaltung und Politik mit Spaß zur Verbesserung des Stadtteillebens möglich wird.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ausgangslage
Die Vereine mit ihren ehrenamtlichen Strukturen und die ‚Einrichtungen im Stadtteil arbeiten „am Limit“. Es fehlt an Kommunikationswegen und Netzwerkstrukturen. Der Bezirksrat vermisst ein Ansprechpartner auf der Stadtteil- und Nachbarschaftsebene. Große Teile der Bevölkerung finden keinen Zugang zum kulturellen und sozialen Stadtteilleben.
Die ehrenamtlich Aktiven sind zum Teil aufgrund der steigenden Anforderungen bei der Ausrichtung von öffentlichen Veranstaltungen überfordert und frustriert. Der Verein Davenstedter Marktfest leidet an verstärkter Mitgliedererosion und dadurch zunehmender Handlungsunfähigkeit. Den wenigen "Profis" im Stadtteil wird immer mehr die Veranstaltung der Aktivitäten überlassen.
Während des Prozesses "Mein Quartier 2030" im Jahr 2017 wurden Mängel im Stadtteil deutlich. Die Grundversorgung (Einzelhandel, ...) ist nicht flächendeckend gewährleistet. In einem Wohnviertel mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung fehlen Freizeiteinrichtungen für Senioren. Im Gebiet um den Davenstedter Markt, dem Stadtteilzentrum hat sich ein Wohnquartier mit besonderem sozialen Handlungsbedarf entwickelt (2). An dieses Wohnviertel erstreckt sich Richtung Norden ein Häuserreihe mit drei bis viergeschossiger Wohnbebauung mit Unterkunftshäusern der Stadt Hannover Es gab hier Voruntersuchungen für das Programm "Soziale Stadt".
Vorgeschlagenen Lösungsansätze sind eher im baulichen Bereich und in der Platzgestaltung. Die immer offener zutage tretenden sozialen Auffälligkeiten werden mit dem Ruf nach der Ordnungsmacht der Stadt beantwortet. Vorhandenen Stadtteileinrichtungen werden nicht ausreichend in die Neugestaltung mit einbezogen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Davenstedt ist ein Stadtteil mit rund 11.000 Einwohnenden am Westrand von Hannover ohne Stadtbahnanbindung. Durch das Industrie- und Gewerbegebiet Lindener Hafen ist es räumlich vom Stadtgebiet isoliert. Mit einer Taktung von 20 Minuten fährt eine Buslinie in die Innenstadt Hannovers. Der Stadtteil selbst ist geprägt von einer Bebauung und sozialen Struktur mit „harten Übergängen“. Wohngebiete sind unterbrochen von Kleingartenanlagen und direkt ineinander übergehende Schlichtbebauung - in drei Wohnblöcken bis zu 150 Bewohner/innen - zu Einfamilienhäusern. Der vorhanden alte Dorfkern liegt gegenüber dem vier- bis fünfgeschossigen Mietwohnungsbau um den Davenstedter Marktplatz, ein sich entwickelnder sozialer Brennpunkt. Hier wohnen 30% der Stadtteilbevölkerung auf einem Achtel der Stadtteilfläche. Ebenso finden wir hier den höchsten Migrationsanteil (30% und einen sehr hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen (22,5%).
Das Wohnquartier um den Davenstedter Markt und die Schlichtbebauung am Geveker Kamp ist für das Antragsverfahren Programm „Soziale Stadt“ vorgesehen.
Der Stadtteil hat den dritthöchsten Altersdurchschnitt in Hannover. Ein Wohngebiet rund um den Auerhahnshof mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung (38% ü. 60 J. davon 58% ü. 75 J.). ist ohne Nahversorgung und Freizeiteinrichtungen für Senioren .
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Untersuchung "Mein Quartier 2030" (1), Soziale Vielfalt - Dynamik und Wandel 2014 - 2017 LHH (2), Strukturdaten 2017 der LHH (3), Die Kartenausschnitte sind aus den Karten, einzusehen unter https://mq2030-ahlem-badenstedt-davenstedt.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Berichte LH Hannover 2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
analyse_soziales.pdf
(339.67 KB)
analyse_stadtraum.pdf
(234.66 KB)
analyse_umwelt.pdf
(340.66 KB)
analyse_versorgung.pdf
(361.44 KB)
analyse_wirtschaft.pdf
(336.44 KB)
30455_hannover_davenstedt.pdf
(158.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt wird als dynamischer Prozess angelegt und orientiert sich am wohlfahrtstaatlichen/sozial- integrativen Ansatz (Murray G. Ross). Als Handlungsgrundlage des Konzeptes stehen,die Aktivierung der Selbsthilfe der Betroffenen unter Berücksichtigung der Lebensraumorientierung und die Netzwerkarbeit.
Es sollen die Bedürfnisse und Interessen der Stadtteilbevölkerung in den Vordergrund gestellt werden. Eine Beteiligung und Einflussnahme auf das öffentliche politische Leben im Stadtteil, Stadtbezirk und ggfls. in der Gesamtstadt soll hergestellt werden. Dabei geht es nicht um die "Besserung" der Menschen, sondern um die Verbesserung der Bedingungen für die Menschen.
BürgerInnen, Politik, Verwaltung und Vereine und Institutionen sollen sich als Bündnispartner verstehen.
Dieser Prozess wird gemeinsam mit den Akteuren im Stadtteil moderiert und gestaltet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das neu gebildete "Stadtteilforum" findet regelmäßig statt. Es werden hier Veranstaltungen geplant und durchgeführt.
Kriterium
Beschreibung
Die vorhandenen sozialen, kulturellen und freizeitpädagogischen Angebote sind überarbeitet und durch neue ergänzt. Es kommen Tellnehmende, die bisher im Stadtteilleben nicht aufgetaucht sind.
Beschreibung
Das neue Netzwerk wird als Ansprechpartner im Stadtteil aus den Nachbarstadtteilen, der Stadtverwaltung und der Politk ernst genommen. Bürgerinnen und Bürger treten an das Gremium mit Wünschen und Engament heran.
Kriterium
Beschreibung
Die Zahl der Aktivitäten und Veranstaltungen im Stadtteil steigt und die Teilnahmezahlen steigen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Jugendtreff "Desperados"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Steinbreite, Friedrich-Ebert-Schule Hannover
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Auf gute Nachbarschaft! - GWA in der Migrationsarbeit im Quartier Hüttenstraße
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stephan Hartmann
| Organisation | Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg e.V. |
|---|---|
| Funktion | Leiter AWO Fachbereich Integration |
2. Kurzbeschreibung
Zusammnen leben - Nachbarschaft aktiv gestalten - Integration fordern und fördern
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht die Weiterentwicklung und Etablierung des neu entstandenen Begegnungszentrums Mittelpunkt Hüttenstraße in der Weststadt von Stadthagen. Die zentrale Aufgabe ist die Förderung von Partizipation und Teilhabe am Gemeinwesen aller Bewohner*innen im Quartier mit und ohne Migrationsgeschichte. Die Quartiersmanagerin unterstützt als "Kümmerer" direkt vor Ort und vermittelt Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen mit Zuwanderungshistorie, insbesondere auch Geflüchtete, sollen dadurch ermutigt werden, ihre Integrationsbemühungen voranzubringen. Bestehende Netzwerke, Beratungsleistungen und Angebote zum Aufbau einer guten Nachbarschaft sollen insbesondere auch außerhalb des Begegnungszentrums direkt im Quartier begleitet und unterstützt werden. Die weitere Zusammenarbeit mit der Jugendpflege der Stadt, dem Kindergarten und den Schulen muss weiter ausgebaut werden, ebenso die Projektarbeit mit den Vereinen und den neu entstandenen Migrantenselbstorganisationen. Das Wohnumfeld (u.a. Infrastruktur und bauliche Gegebenheiten) soll gemeinsam so gestaltet werden, dass sich die Mehrzahl der Bewohner*innen mit dem Quartier positiv identifizieren können. Neben den Beratungsangeboten im Begegnungszentrum, ist genügend Raum für Begegnungen, Austausch und Veranstaltungen vorhanden. Hierbei wird das tolerante Miteinander der Menschen mit ihren Religionen und Kulturen gefördert, um insbesondere Gewalt und Ausgrenzung präventiv zu begegnen. Die ortsbezogene bedürfnisorientierte Integrationsarbeit mit den Zugewanderten sowie den Einheimischen fördert unter anderem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ebnet die Wege in den Arbeitsmarkt (Sprache, Ausbildung, Beruf, Studium). Die Aktivierung der Quartiersbewohner*nnen zum bürgerschaftlichen Engagement spielt eine weitere wichtige und entscheidende Rolle für ein positives Miteinander und steht somit auch im zentralen Fokus der Sozialarbeit. Die Verstetigung der jetzt schon hohen Vernetzung lokaler Akteure im Quartier ist eine weitere Aufgabe. Dabei sollen bereits die vorhandenen Kontakte zu Institutionen, Vereinen und sozialen Partnern genutzt, ausgebaut und intensiviert werden. Ebenso ist die Einbindung von externen Referenten und Experten geplant. Eine enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) gehört genauso dazu, wie die enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Integrationsbeirat, den Bildungsträgern und der Verwaltung.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Begegnungszentrum Mittelpunkt Hüttenstraße (BMH) wurde 2017/2018 initiiert und eröffnet. Erste Angebote und Treffen fanden schon monatelang provisorisch auf der Baustelle statt, um schnell proaktiv im Quartier präsent zu sein, ehe das BMH durch Minister Olaf Lies eröffnet werden konnte. Die zahlreichen Angebote wie zum Beispiel vier Deutschkurse pro Woche (bis zu je 21 TN), Bewerbungsberatung, Yoga für Frauen (in Kooperation mit dem Landessportbund), monatliche Begegnungscafés (bis 23 TN), wöchentlicher Frauentreff (bis 30 TN) oder Kreativtreff (bis 17 TN) werden gut von einem Teil der Bewohner angenommen. Von November bis April besuchten rund 440 TN die Angebote. Trotzdem bleibt eine prekäre Situation im Quartier. Der Flüchtlings- und Ausländeranteil steigt weiterhin stetig an. Spannungen zwischen den Gruppen und den unterschiedlichen Kulturen führen zu Nachbarschaftsproblemen. Die Randlage, die fehlende Infrastruktur und wenige Freizeitmöglichkeiten verschärfen die Situation für die Weststadt. Das Bedürfnis eines Austausches ist bei den aktiven Bewohnern und Vereinen vorhanden. Dabei müssen etablierte Stellen unterstützt und entlastet werden, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Seit der letzten Antragstellung hat sich die Bevölkerung im Quartier von rund 3.500 (Stand 31.12.2016) auf 4.377 Einwohner (Stand: 30.4.3018) erhöht.Ein Großteil davon sind Geflüchtete und deren Familiennachzug.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadthagen Weststadt, Hüttenstraßen-Quartier
Beschreibung
Das Quartier liegt im Nordwesten von Stadthagen. Im Süden bildet die Enzer-Straße, im Osten an die Breslauer Straße, im Norden die Bahnlinie Minden-Hannover und im Westen das Industriegebiet an der Gubener Straße die Grenzen des Gebietes.
Einwohnerzahl
4377
Quelle / Anmerkungen
Die Zahlen wurden von der Stadt Stadthagen zur Verfügung gestellt (Stand: 30.4.2018). Der Einwohnerzahl hat sich seit der letzten Antragstellung um rund 870 Personen erhöht. Insbesondere handelt es sich hierbei um Geflüchtete und deren Familiennachzug.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
33
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 54 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 55 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 25 Prozent)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenzahlen zum Quartier werden statistisch nicht erfasst und können nur vorsichtig geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass sie wesentlich höher sind als der Anteil in der Gesamtstadt, da insbesondere Flüchtlinge einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Im LK Schaumburg liegt die Arbeitslosenquote am 30.4.2018 bei 6,2 Prozent.In der Stadt Stadthagen gibt es 1102 Arbeitslose. Quelle: www.komsis.de. Durch den geplanten Abbau von Beschäftigten bei der Firma Faurecia wird die Zahl in absehbarer Zeit erheblich zunehmen. Viele der Menschen leben im Quartier.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Projektgebiet" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 44 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Migrationshintergrund wird als Merkmal von der Stadt Stadthagen statistisch nicht erfasst. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat Stadthagen, haben wir eine vorsichtige Schätzung im Quartier vorgenommen. In der Gesamtstadt lag er 2011 bei der Volkszählung bei 24,8 Prozent. Zurzeit liegt er wohl bei über 30 Prozent.
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine statistischen Zahlen für die Gesamtstadt vor. Nach vorsichtigen Schätzungen liegt er in Teilbereichen rund um die Hüttenstraße bei rund 70 bis 80 Prozent.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen die Gemeinwesenarbeit als prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip nutzen, um bei den Menschen im Quartier nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen. Dabei orientieren wir uns an deren Bedürfnissen und Interessen und fördern die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Wir werden dabei insbesondere die Selbstorganisationen und vorhandenen Selbsthilfekräfte in den Fokus der sozialen Arbeit nehmen. So werden die Menschen dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden, um ihre Bedürfnisse und Interessen im demokratischen Verfahren wahrzunehmen. In unserem Verständnis der Gemeinwesenarbeit werden wir zielgruppen- und ressortübergreifend arbeiten (Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, Bildung, Kultur etc.), um die komplexen Aufgabenstellungen für eine gelungene Integration bewältigen zu können. Wir sehen das Projekt als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Stadt und wollen Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Menschen andererseits gestalten. Außerdem steht die Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Vordergrund. Dabei sollen Stärken herausgearbeitet und vorhandene Ressourcen und Potenziale im Stadtteil aktiviert und miteinander verknüpft werden, um ein funktionierendes soziales Netzwerk und dadurch eine gute Nachbarschaft zu schaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
gemeinsame Projekte zur Verbesserung des Zusammenlebens angenommen werden und bedarfsorientierte Angebote initiiert und durchgeführt wurden.
Kriterium
Beschreibung
die Bewohner / Vereine eigeninitiativ Ideen, Angebote und Veranstaltungen umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
die beteiligten Akteure sich regelmäßig gemeinsam austauschen und externe Kooperationspartner Veranstaltungen durchführen.
Kriterium
Beschreibung
der "Mittelpunkt" angenommen, akzeptiert und genutzt wird und das Wohnumfeld und die Infrastruktur gemeinsam mit den Bewohnern positiv verändert wurde.
Vorhandene Strukturen
In der erste Förderperiode wurde eine Quartiersmanagerin eingestellt, die sich um die Vernetzung und Beratungsanliegen der Bewohner des Quartiers im Begegnungszentrum kümmert (Ansprechpartnerin, Sprechstunden). Außerdem werden Freizeit- und Bildungsangebote in Kooperation mit Ehrenamtlichen und Vereinen initiiert und koordiniert. Der Verein der Afrikaner in Schaumburg und der somalische Verein (Migrantenselbstorganisationen) wurden bei ihrer Gründung unterstützt und nutzen das BMH für Beratungszeiten und Vereinstreffen. Die Ehrenamtskoordinatorin in der Flüchtlingshilfe hat ebenfalls ihren Sitz im BMH und unterstützt die Vernetzung und Zusammenarbeit der vorhandenen Ehrenamtlichen im Quartier. Gleiches gilt für die Flüchtlingssozialarbeiter des Quartiers. Desweiteren gibt es Austauschtreffen der Netzwerkpartner und Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche und eine enge Vernetzung mit dem Integrationsbeirat der Stadt Stadthagen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Afrikanischer Verein, Somalischer Verein, Alevitischer Verein, DITIP Moschee, Kulturzentrum Alte Polizei, Schaumburger Landschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Stadthagen, JobCenter, Bundesagentur für Arbeit, Sozialamt, Jugendamt, Ausländerbehörde, Landkreis Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Schaumburg (Schwangerenberatung, Frauenhaus, Jugendberufshilfe, Migrationsberatung, MBE)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk (Schuldnerberatung, Drogenberatung), DRK Tafel und Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Am Sonnenbrink, Oberschule Am Schlosspark, Gymnasien, IGS Schaumburg, Berufsschule, Kindergärten Regenbogenhaus und Fasanenweg, Volkshochschule Schaumburg, DAA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche, Katholische Kirchengemeinde, DITIP Moschee, Freikirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geschäfte vor Ort, Stadtmarketing Stadthagen, Faurecia, Fitness-Studio Looms
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnbau (LK Schaumburg), Immoblienmakler, Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Wochenblatt, Schaumburger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfraktionen (SPD, CDU, Grüne, FDP, WIR, Die Linke)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Integrativer Nachbarschaftstreff Klein-Hehlen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Rietze
| Funktion | Bildungsmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Funktionierende Nachbarschaft dank Ort der Begegnung
Projektbeschreibung
Das Quartier um die Händelstraße im Stadtteil Klein-Hehlen erfährt derzeit erhebliche Veränderungen in der Bewohnerschaft durch den Zuzug neuer Familien (freier Wohnraum wg Abzug des britischen Militärs). Durch die Schaffung von Räumen zur Begegnung, Beratung und Unterstützung soll Konflikten aufgrund kultureller, sozialer und ökonomischer Unterschiede vorgebeugt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier um die Händelstraße in Klein-Hehlen ist eines von drei Quartieren in Celle, in die vorrangig - aufgrund freier Wohnräume durch den Abzug des britischen Militärs vor einigen Jahren - der Stadt Celle zugewiesene Geflüchtete Wohnung beziehen. Durch diesen und auch weiteren erwarteten Zuzug durch unterschiedliche Bevölkerungsgruppen hat sich die Sozialstruktur verändert und wird sich weiterhin verändern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Celle - Stadtteil Klein-Hehlen - Quartier um die Händelstraße herum
Beschreibung
Händelstraße - Bachstraße - Lortzingstraße - Lisztstraße
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_um_die_haendelstrasse.jpg
(3.84 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen der Bewohner/innen erkunden, aushandeln sowie kollektivieren. Dabei die Menschen unterstützen, möglichst selbsttätig für ihre Interessen einzutreten, die das Gemeinwesen beeinträchtigenden Herausforderungen aufzugreifen und langfristig im Sinne der Steigerung der Lebensqualität vor Ort zu lösen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
.. die abschließende Evaluation zeigt, dass die Bewohnerinnen den Nachbarschaftstreff häufig und zahlreich aufsuchen und ihre Interessen/Bedarfe bedient wurden
Kriterium
Beschreibung
... vielfältige Projekte von ihnen initiert oder durch sie durchgeführt wurden.
Kriterium
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass im Vergleich zum Beginn des Projektes die Lebenszufriedenheit in Bezug auf das nachbarschaftliche Zusammenleben gestiegen ist.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Klein-Hehlen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte FABI
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur KELLU Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
... noch zu identifizierende Akteur/innen bzw. Kooperationspartner/innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Print- und elektronische Medien in Celle, Menschen im Quartier/Stadtteil/Stadtgesellschaft
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Frauen(t)räume - Räume für Frauen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Rietze
| Funktion | Bildungsmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
(Selbstverwaltete) Räume zur Begegnung, Beratung und Bildung für (geflüchtete) Frauen
Projektbeschreibung
Das Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld im Celler Stadtteil Vorwerk erfährt derzeit erhebliche Veränderungen in der Bewohnerschaft furch den Zuzug neuer Familien. Hier leben z.B. die meisten geflüchteten Frauen und Mädchen. Es geht darum, (selbstverwaltete) Räume zur Begegnung, Beratung und Bildung zu schaffen, um sie und andere Frauen in Gesellschaft und Erwerbsarbeit zu integrieren.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadt Celle sind bis dato ca. 1.000 geflüchtete Menschen zugewiesen worden. Mit dem erwarteten Familiennachzug kann sich diese Zahl um gut 50 % erhöhen. Bisher ist es der Stadt gelungen, das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen weitestgehend konfliktfrei zu gestalten. Dies liegt an der Schaffung städtischer Strukturen (Zentrale Anlaufstelle und Bildungsmanagement als Teil einer Celler Zuwanderungsagentur), bereits vorhandener Stadtteilmanagements für acht Stadtteile sowie an dem hohen Engagement motivierter Ehrenamtlicher.
Durch den Zuzug von geflüchteten und anderen Mitbürger/innen ergeben sich jedoch (so im Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld) neue Herausforderungen, den sozialen Zusammenhalt zu sichern und die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Geflüchtete Frauen sind aufgrund ihres Geschlechts im Heimatland, auf der Flucht und im Ankunftsland oft zusätzlichen Gefahren ausgesetzt (Vergewaltigung als Kriegswaffe; häusliche Gewalt). Zudem sind sie bei der Integration in den Erwerbsarbeitsmarkt und der Nutzung von Bildungsangeboten häufig aufgrund der Position in der Familie und der Betreuungssituation bezüglich der Kinder benachteiligt. Festzustellen ist, dass "für geflüchtete Frauen vor allem der Zugang zu den entsprechenden Institutionen eine Barriere darstellt" (BAMF-Kurzanalyse 1/2017). Sie bedürfen daher besonderer Beachtung und Integrationsbemühungen. Auf der anderen Seite haben Frauen in Krisengebieten Erfahrungen mit selbstverwalteten Strukturen (bspw. Rojava in Syrien). Im Celler Stadtteil Vorwerk - ein Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf - leben alleine etwa 60 Frauen und 90 Mädchen mit Fluchterfahrung in einigen wenigen Straßenzügen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle - Stadtteil Vorwerk - Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld
Beschreibung
Vorwerker Bach / Mummenhofstraße nach Zusammenführung Hohe Wende und Sprengerstraße
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung und Einwohnerstatistik Stadt Celle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
73
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_talweg-himmelsberg-nordfeld.jpg
(3.35 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Frauen und Mädchen unterstützen, ihr Leben selbstständig so zu gestalten, dass sie ein "gutes" Leben leben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass die Bedarfe (zumindest zum Teil) gedeckt sind.
Kriterium
Beschreibung
... das selbstverwaltete Café regelmäßige Öffnungszeiten hat.
Kriterium
Beschreibung
1. ... die Kooperationspartner/innen im Programm als Durchführende/Leitende zu erkennen sind und 2. eine Darstellung der Vernetzungen im Quartier dichter wird.
Kriterium
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass die Lebenszufriedenheit mit dem nachbarschaftlichen Miteinander im Vergleich zum Beginn des Projektes gestiegen ist.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Celle - Mobile Jugendarbeit und Kinder-Familien- und Jugendhilfe u.a. Fachdienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Psychosoziale Beratungsstelle Landkreis Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erziehungsberatungsstelle Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte FABI
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Print- und elektronische Medien Celles; ggf. eigener Newsletter; Menschen im Quartier/Stadtteil/Stadtgesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Vorwerk, Rat der Stadt Celle, Jugendhilfe- und Sozialausschuss
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
IQ Berliner Straße - Gebhardshagen - Steterburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Wunderling
| Funktion | Fachdienstleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Alles Leben ist Bewegung. Bewegung ist Leben.
Projektbeschreibung
Einrichtung und Betrieb eines inklusiven Quartiers im Bereich der Stadt Salzgitter, Stadtteil Berliner Straße, Ortsteil Gebhardshagen und Ortsteil Steterburg. Es soll ein Quartiersmanagement eingerichtet werden, welches die Bevölkerung in dem Stadtteilen mit den unterschiedlichsten Herkünften berät, betreut und vernetzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet Berliner Straße ist geprägt durch einen hohen Anteil von Personen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen. Viele der Wohnungen standen über einen langen Zeitraum leer. Dieses Wohngebiet wird vorrangig von einkommenschwachen Menschen bewohnt. Durch die hohe Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund ist ein Ausbau der bereits vorhandenen Strukturen erforderlich.
Der Bereich der alten Wohnsubstanz in Gebhardshagen hat sich zum unterstützungsbedürftigen Sozialraum entwickelt. Der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund ist in den letzten fünf Jahren sichtbar angestiegen, ebenso der Anteil von Personen, die auf Transferleistungen angewiesen sind. Die soziale Infrastruktur des Stadtteils ist ausbaufähig, Räume für Begegnungsmöglichkeiten fehlen ebenso wie bedarfsorientierte Beratungs- und Bildungsangeboten. Aufgrund der verkehrstechnisch abgelegenen Lage sind die Angebotsstrukturen im Norden und Süden Salzgitters – insbesondere für ältere und bedürftige Personen - nur mit erhöhtem Aufwand zu erreichen.
Steterburg weist städtebauliche Missstände auf, teilweise verwahrlostes Wohnumfeld sowie Probleme mit Bewohnern von Monteurswohnungen prägen das Bild. Positiv zu bewerten ist eine aktive Bürgerschaft, die in Eigeninitiative einen Bürgerverein mit eigenen Räumlichkeiten organisiert hat. Insgesamt ist die Angebotsstruktur dringend ausbaufähig. Geplant ist der Aufbau eines multifunktionalen Quartierszentrum mit Beratung- und Unterstützungsleistungen, die schwerpunktmäßig auf Eltern, aber auch auf die ältere Generation zugeschnitten ist.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Berliner Straße und Gebhardshagen und Steterburg
Beschreibung
Die Berliner Straße liegt zentrumsnah in Salzgitter-Lebenstedt. Rechts und links der Straße haben sich in den letzten Jahren überdurchschnittlich viele Einzelhändler mit Migrationshintergrund niedergelassen. Die Nahversorgung ist gesichert. Es werden geringqualifizierte Arbeitsplätze angeboten. Der Bereich ist durch die Zuzüge von türkischen Mitbewohnern in den 90er Jahren und einem jahrelangen Leerstand der Wohnungen geprägt.
Das Quartier in Gebhardshagen ist eine ehemalige Bergarbeitersiedlung. Das dargestellte Quartier ist ebenso wie die Berliner Straße und Steterburg durch eine vielfach sanierungsbedürftige Bausubstanz aus den 30er und 40er Jahren geprägt.
In den letzten Jahren sind insbesondere Flüchtlinge zugezogen. Gebhardshagen weist einen über dem städtischen Durchschnitt liegenden Anteil an älteren Menschen auf.
Das Quartier in Steterburg liegt in einem Dreieck zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter-Lebenstedt. In den günstigen Altbauwohnungen wohnt ein erhöhter Anteil von Familien mit Kindern. Die Arbeitslosen- und die damit auch verbundene Kinderarmutsquote liegen deutlich über den städtischen Durchschnitt.
Einwohnerzahl
14509
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Lediglich das Quartier Steterburg ist im Programmgebiet "Soziale Stadt". Erste Erfahrungen zeigen, dass die Maßnahmen des "baulichen Quartiersmanagements" bei den komplexen Problemlagen nicht ausreichend sind. Wichtig ist insbesondere die Moderation eines Interessenausgleichs zwischen Eigenheimbesitzern und Mietern der sanierungsbedürftigen Wohnungen.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Stadt Salzgitter
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement strebt die Schaffung nachhaltiger sozialer, wirtschaftlicher und
wohnumfeldverbessernder Strukturen in den Projektgebieten an. Zum einen geht es um das
Erschließen neuer, zum anderen um die Festigung und Erweiterung der bestehenden
Netzwerke. Das QM soll kommunale quartiersspezifische Interventionsstrategien entwickeln.
Unabdingbar ist die Vernetzung der Akteure aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Kirchen,
Schulen, Städt. Fachdienste, Jobcenter und Agentur für Arbeit. Diese sollen in partizipativen
Prozessen alle geeigneten Möglichkeiten (insbesondere Regelangebote) zur Verbesserung
der Lebensperspektiven und -bedingungen ( Bildung, Erwerbstätigkeit, Integration,
Gesundheit) nutzen. Bevölkerung, Ehrenamt und Netzwerkpartner kooperieren zur Stärkung
des sozialen Zusammenhaltes, um so ein neues Verantwortungsbewusstsein
hervorzubringen. Erstellen eines gemeinsamen Handlungs- und Entwicklungskonzeptes
als gemeinsamer Arbeitsplan mit verbindlicher Einbindung der Partner. Auf der Basis der
Daten der integrierten Sozialplanung und der Arbeit vor Ort entsteht ein Frühwarnsystem für
positive und negative Entwicklungen. Das Monitoring der sozialen Quartierswicklung wird als
kontinuierliches Beobachtungssystem erstellt. Es dient als Frühwarnsystems
gebietsbezogener Handlungsbedarfe.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Selbstwertgefühl der im Gemeinwesen lebenden Menschen gestärkt, die Identifikation mit dem eigenen Gemeinwesen gefördert, das Image des Gemeinwesens nach innen und nach außen verbessert und so einer (weiteren) Stigmatisierung entgegen getreten ist
Kriterium
Beschreibung
Handlungkometenz der Menschen stärken und erweitern, das Beziehungsgefüge im Gemeinwesen stärken, durchsetzungsstarke Bürgerorganisationen unterstützen, Bürgerschaftliches Engagement stärken, kollektive und individuelle Selbsthilfepotenziale erschließen.
Kriterium
Beschreibung
Die Arbeit der Akteure im Gemeinwesen fachlich aufeinander abstimmen, die Netzwerkarbeit auf- bzw. ausgebaut und Synergieeffekte erzielt sind. Ein breites Bündnis für das Gemeinwesen aus Bewohnerschaft und den Akteuren vor Ort auf- bzw. ausgebaut ist.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedlichste Beziehungsgefüge sind stabilisiert, Konflikte im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen konstruktiv bewältigt,freiwilliges Engagement gefördert, Ressourcen wirksam und kostensparend koordiniert sind.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK, Diakonisches Werk, AWO, Caritas, Jumpers, Generationentreff Martin- Luther-Straße (Diakonie, TAG)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Behindertensportverein SZ, TSV Thiede, Islamisches Kulturzentrum, SV Glück Auf Gebhardshagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GHS Amselstieg, IGS SZ, KITA Steterburg, Familienzentrum St. Bernward, GS Am Sonnenberg, RS Gebhardshagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Bernward, Kirchengemeinde Martin-Luther, Pfarrgemeinde St. Josef, Kirchengemeinde St. Nikolai, Kirchengemeinde Heilig Kreuz, Pfarrgemeinde St. Gabriel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diverse Kitas und Familienzentren, Jugendzentrum Thiede, PI Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel, Jobcenter, städtische Fachdienst, Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Gebhardshagen (Flüchtlingshilfe), Bürgerverein Steterburg, SteterKult, Tauschtreff Martin-Luther-Kirche
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
IQ Fredenberg-Kampstraße-Ost- und Westsiedlung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Wunderling
| Funktion | Fachdienstleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
ICH + DU = WIR – verändern das Quartier
Projektbeschreibung
Einrichtung und Betrieb eines inklusiven Quartiers im Bereich der Stadt Salzgitter, Stadtteil Fredenberg, Kampstraße und Ost-West-Siedlung Bad. Es soll ein Quartiersmanagement eingerichtet werden, welches die Bevölkerung in dem Stadtteilen mit den unterschiedlichsten Herkünften berät, betreut und vernetzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Fredenberg ist ein stark besiedelter Bezirk im nördlichen Salzgitter. Fredenberg hatte in der Vergangenheit viele Wohnungsleerstände zu verzeichnen. Diese günstigen Wohnungen sind damit besonders für Menschen mit geringem Einkommen attraktiv. Diese beziehen oftmals Transferleistungen. Monatlich ziehen weitere Flüchtlinge und hilfsbedürftige Familien aus Osteuropa hinzu. Mit weiteren Zuzügen von Flüchtlingen im Rahmen des Familienzuzuges ist ab 2018 zu rechnen. Fredenberg war von 2002 bis 2013 Gebiet "Soziale Stadt". Die Angebots- und Vernetzungsstruktur ist an die neuen Herausforderungen anzupassen und zu verstetigen.
Der Bereich Kampstraße schließt unmittelbar an den Bereich Fredenberg an. Der Bezirk rund um die Kampstraße ist der Sozialraum mit der höchsten Kinderarmutsquote. Um diese erfolgreich zu bekämpfen bedarf es einer guten Infrastruktur, diese ist derzeit nicht vorhanden. Der hohe Migrationsanteil kann in Bezug zur hohen Kinderarmutsquote gesetzt werden, was besonderen Handlungsbedarf in den Bereichen Bildung und Integration erfordert.
Das Quartier in der Ost- und Westsiedlung wird durch das Programm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ gefördert. Aufgrund der veralteten Bausubstanz und der günstigen Mietpreise zieht das Quartier überwiegend Menschen mit geringem Einkommen an. Das Quartier weist einen hohen Anteil jüngerer Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf. Die Arbeitslosenquote und die Kinderarmutsquote sind überdurchschnittlich hoch. Auch hier ist eine Anpassung vorhandener sozialer Angebote an die geänderten Rahmenbedingungen erforderlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Stadtteil Fredenberg und Kampstraße Stadtteil Lebenstedt und Ost-West-Siedlung Stadtteil Bad
Beschreibung
Der Bereich des Stadtteiles Salzgitter Fredenberg ist räumlich etwas von der Kernstadt abgeteilt und bildet mit seinem kleinen Zentrum einen eigenen Sozialraum. Nahversorgung, grundlegende Beratungsangebote und medizinische Versorgung ist sichergestellt, wenn häufig auch eine fremdsprachliche Betreuung nur in angrenzenden Stadtteilen für Auspendler möglich ist. Der Bereich ist durch die Zuzüge von Spätaussiedlern aus den Ostgebieten in den 80er Jahren und einem jahrelangem Leerstand viele Wohnungen geprägt. Erst vor rund 3 Jahren begann eine Zuzugswelle, häufig aus anderen Kommunen deutschlandweit, von Personen mit Migrationshintergrund. Zurzeit ist in dem Bereich eine hohe Zahl von Ansiedlungen Neubürgerinnen und Neubürgern aus den syrischen Gebieten feststellbar.
Einwohnerzahl
17790
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik der Stadt Salzgitter
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Stadt Salzgitter
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement strebt die Schaffung nachhaltiger sozialer, wirtschaftlicher und wohnumfeldverbessernder Strukturen in den Projektgebieten an. Zum einen geht es um das Erschließen neuer, zum anderen um die Festigung und Erweiterung der bestehenden Netzwerke.
Das QM soll kommunale quartiersspezifische Interventionsstrategien entwickeln. Unabdingbar ist die Vernetzung der Akteure aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Kirchen, Schulen, Städt. Fachdienste, Jobcenter und Agentur für Arbeit. Diese sollen in partizipativen Prozessen alle geeigneten Möglichkeiten (insbesondere Regelangebote) zur Verbesserung der Lebensperspektiven und -bedingungen ( Bildung, Erwerbstätigkeit, Integration, Gesundheit) nutzen.
Bevölkerung, Ehrenamt und Netzwerkpartner kooperieren zur Stärkung des sozialen Zusammenhaltes, um so ein neues
Verantwortungsbewusstsein hervorzubringen.
Erstellen eines gemeinsamen Handlungs- und Entwicklungskonzeptes alsgemeinsamer Arbeitsplanmit verbindlicher Einbindung der Partner.
Auf der Basis der Daten der integrierten Sozialplanung und der Arbeit vor Ort entsteht ein Frühwarnsystem für positive und negative Entwicklungen. Das Monitoring der sozialen Quartierswicklung wird als kontinuierliches Beobachtungssystem erstellt. Es dient als Frühwarnsystems gebietsbezogener Handlungsbedarfe.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Selbstwertgefühl der im Gemeinwesen lebenden Menschen gestärkt, die Identifikation mit dem eigenen Gemeinwesen gefördert, das Image des Gemeinwesens nach innen und nach außen verbessert und so einer (weiteren) Stigmatisierung entgegen getreten ist
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Arbeit der Akteure im Gemeinwesen fachlich aufeinander abgestimmt, die Netzwerkarbeit auf- / ausgebaut und Synergieeffekte erzielt sind. Ein breites Bündnis für das Gemeinwesen aus Bewohnerschaft und den Akteuren vor Ort auf- bzw. ausgebaut ist.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedlichste Beziehungsgefüge sind stabilisiert, Konflikte im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen konstruktiv bewältigt, freiwilliges Engagement gefördert, Ressourcen wirksam und kostensparend koordiniert sind.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK; Diakonisches Werk; Katholische Familienbildungsstätte; AWO; Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Box-Club Tigers SZ; Freiwilligenzentrum; MTV; Ditib; Kreissportbund SZ e.V.; Fredenberg-Forum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS; HS An der Klunkau; GS Am Ziesberg; Dr.-Klaus-Schmidt Hauptschule; BNB; Gymnasium Am Fredenberg, Berufsbildende Schulen Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Fredenberg; Kirchengemeinde Noah;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschafts- und Innovationsgesellschaft SZ
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städt. Fachdienste; Jobcenter; Agentur für Arbeit; PI Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaftsnetzwerk CAPITO
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Doris Tjaden-Jöhren
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftshilfe in der Heese - ein Netzwerk von und mit Bewohnern für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Im Nachbarschaftstreff CAPITO soll ein Netzwerk entstehen, das entsprechend der Interessen und Bedürfnisse der Bewohner (vorrangige Zielgruppen: Senioren und Familien mit Migrationshintergrund) durch den Einsatz von "Kümmerern" das nachbarschaftliche Zusammenleben fördert, in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Hilfen leistet, Vorurteile abbaut und zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen beiträgt. Verschiedene kulturelle Angebote, Aktivitäten zu besonderen Anlässen (Weihnachten...) und der Cafebetrieb fördern Begegnungen und Kommunikation.
Darüber hinaus würde das Image des Stadtteils positiv beeinflusst.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Projektgebiet lebt eine Mischung aus verschiedenen ethnischen Gruppen und Senioren mit enger Verbundenheit zum Quartier. Der Anteil der Menschen mit ausländischer Herkunft ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen höher. Vorurteile und Ängste (z-B. Sicherheit) werden häufig thematisiert.
Ältere Bewohner möchten so lange wie möglich im vertrauten Quartier verbleiben und benötigen in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens zunehmend und flexibel Unterstützung. Bei einem hohen Anteil der Alleinlebenden drohen Rückzug und Vereinsamung.
Beide Zielgruppen wünschen sich Angebote für Begegnung und Austausch. Die Interessen und Bedürfnisse der Betroffenen müssen gemeinsam analysiert und Konzepte entwickelt werden.
Mit den Aktivitäten der Beteiligten werden Lebensqualität und Image des Heesequartiers verbessert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle, Stadtteil Heese
Beschreibung
Stadtteile Neustadt, Westercelle, Neuenhausen, Klein Hehlen, Boye
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im geplanten Projekt sollen die Interessen der Bewohner des Quartiers analysiert und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. Dabei geht es um Inhalte, die die Betroffenen als Benachteiligung, fehlende Hilfen und Angebote empfinden. Mit dem Einsatz von "Kümmerern" soll ein Netzwerk entstehen, das auf die wechselnden Bedürfnisse der Bewohner flexibel und möglichst selbsttätig reagiert, die nachbarschaftlichen Beziehungen fördert und die Lebensqualität verbessert. Vorhandene Partner/ Stellen werden einbezogen. Der Nachbarschaftstreff dient als Anlaufstelle mit aktuellen und langfristigen Angeboten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Etablierung der nachbarschaftsfördernden Maßnahmen mit Beteiligung aller Bewohner und der Mitwirkenden des Nachbarschaftstreffs erfolgt ist
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
ASB, Johanniter, Caritas - div. Ansprechpartner
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt "Celler Woge", Frau Vette, Div. Bewohner
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Miteinander sicher im Stadtteil
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Regina Dirksen
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Integration und Sicherheit im nachbarschaftlichen Zusammenleben
Projektbeschreibung
Das Projekt soll in Kooperation mit dem Präventionsrat zum einen der Verbesserung von Bildungs- und Beschäftigungschancen von Müttern mit Migrationshintergrund mit Kindern dienen und zum anderen das subjektive Sicherheitsgefühl im Stadtteil stärken. Durch Kooperation mit verschiedenen Akteuren im Stadtteil(Schulen, Jobcenter, Bildungsträgern, Sportvereinen etc.) werden diese Frauen gezielt zu ausgewählten Themen geschult und durch praktische Vororterkundungen auf das Leben hier konkret vorbereitet. So sollen Möglichkeiten geschaffen werden, im Stadtteil anzukommen und dort am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Zum anderen soll das Projekt explorative Stadtteilrundgänge anbieten, die der Thematisierung und Verbesserung des subjektiven Sicherheitsempfindens dienen, da dass das subjektive Sicherheitsempfinden und die objektive Sicherheitslage oft weit auseinanderliegen. Da das Empfinden von Unsicherheit die Einzelnen auch in der Gestaltung ihres Umfeldes und ihrer sozialen Beziehungen beeinträchtigt, dienen die explorativen Stadtteilrundgänge der Suche nach den Ursachen für diese Unsicherheiten. Diese können in baulichen oder in sozialen Zusammenhängen liegen. Die Rundgänge dienen der Reflexion von Vorurteilen, der Prüfung der eigenen Wahrnehmung und der Stärkung des Miteinanders im Wohngebiet. Die Stadtteilrundgänge werden sich zunächst einmal an ältere Menschen im Wohngebiet richten, sollen aber sukzessive auf andere Personengruppen ausgebaut werden. Für das kontinuierliche und an unterschiedliche Personengruppen gerichtete Angebot der Stadtteilrundgänge braucht es eine Anlaufstelle, in diesem Falle eine/n Quartiersmoderator/in. Diese Stelle soll GWA und Präventionsrat eng miteinander verzahnen und damit auch für andere Standorte beispielhaft Erfahrungen darin sammeln, wie sich beide, Kriminalprävention und Gemeinwesenarbeit, im Quartier optimal ergänzen. Gemeinsames Ziel ist immer das gelingende Zusammenleben im Stadtteil.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch den Zuzug von Geflüchteten in den vergangenen Jahren hat sich der Stadtteil von seiner Bewohnerschaft verändert. In der Zeit der großen Flüchtlingswelle kamen sehr viele Geflüchtete (geschätzt 400-500 Personen) in den Gemeinschaftsunterkünften in der unmittelbaren Nachbarschaft an und orientierten sich hier im Stadtteil. Da Dietrichsfeld eine Wohnstruktur mit vorwiegend Mehrfamilienhäusern und damit entgegen der üblichen Verhältnisse in Oldenburg noch recht günstigen Wohnraum bietet und auch kleine Wohnungen zur Verfügung stehen, ist das Gebiet sehr gefragt von Menschen mit niedrigem Einkommen (Rentner, Arbeitslose, Studierende, Geflüchtete etc.). So haben auch viele Geflüchtete gerade aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und Eritrea im letzten Jahr nach ihrem Auszug aus der Gemeinschaftsunterkunft eigene Wohnungen in Dietrichsfeld gefunden. Schulen und Kindergärten werden besucht und man begegnet sich in Geschäften, bei Ärzten und im Alltag. Dies sorgt bei vielen Alteingesessenen "Dietrichsfeldern" für ein subjektives Unsicherheitsgefühl gegenüber den "Fremden", es entsteht außerdem der Eindruck, die Geflüchteten nehmen den „Anderen“ die knappen Ressourcen an Wohnungen, Kita-Plätzen etc. weg. Deshalb ist es wichtig, durch entsprechende Begegnungsmöglichkeiten, einem Miteinander, Informationen und gegenseitigen Respekt voreinander entgegenzuwirken. Ein weiteres Problem ist das subjektive Sicherheitsempfinden im Stadtteil. Da das Empfinden von Unsicherheit die Einzelnen auch in der Gestaltung ihres Umfeldes und in der Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen beeinträchtigt, dienen die explorativen Stadtteilrundgänge der Suche nach den Ursachen für Unsicherheiten.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Dietrichsfeld
Beschreibung
Abgrenzung Dietrichsfeld:
-im Norden der Fliegerhorst und der Bürgerbuschweg bis zur Bahn
- im Osten die Bahnlinie, die auch an den Großen Bürgerbusch (Stadtpark) grenzt
- im Süden die Autobahn (bzw. die Stelle, an der die Autobahn die Alexanderstraße überquert) und Babenend
- im Westen der Mittelweg, aber teilweise zieht sich das auch bis zum Rauhehorst
Einwohnerzahl
8687
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle statistische Daten des Amtes für Jugend und Familie
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle statistische Daten des Amtes für Jugend und Familie
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle statistische Daten des Amtes für Jugend und Familie
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle statistische Daten des Amtes für Jugend und Familie
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gwa_dietrichsfeld.pdf
(1.55 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit ist für uns eine an den Ressourcen der Bewohnerinnen und Bewohner orientierte soziale Arbeit in sozial benachteiligten Wohngebieten. Ausgangslage für das sozialpädagogische Handeln sind dabei stets die individuellen Fähigkeiten der im Wohngebiet lebenden Menschen. Dabei sollen sie ermutigt, gefördert und unterstützt werden, sich für ihre Interessen und Bedürfnisse zu engagieren, Empowerment zu entwickeln und damit ihre Lebensqualität zu erhöhen. Des weiteren soll eine Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur durch vielfältige Angebote und durch Vernetzung mit anderen Akteuren im Stadtteil erreicht werden, um Synergieeffekte zu bewirken. Damit soll eine Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner zur Selbsthilfe und Selbstständigkeit erfolgen und diese sollen befähigt werden, Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. Zu den Grundsätzen der Arbeit gehören daher Schritte zur Integration aller im Stadtteil lebender Menschen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Vertrauen zu Müttern mit Migrantionshintergrund mit kleinen Kindern ist aufgebaut
Kriterium
Beschreibung
Bedarfslagen der Bewohnerinnen und Bewohner sind durch Befragungen erfasst
Kriterium
Beschreibung
Menschen im Stadtteil werden unterstützt und begleitet
Kriterium
Beschreibung
Menschen aus dem Stadtteil unterstützen andere in Sprache und Alltagskompetenz
Kriterium
Beschreibung
Themenbezogene Gruppen organisieren sich
Kriterium
Beschreibung
Ideen und Vorschläge der Bewohnerinnen und Bewohner sind erfragt und werden genutzt
Kriterium
Beschreibung
Multiplikatoren aus unterschiedlichen Zielgruppen wirken aktiv mit
Beschreibung
Regelmäßig finden gemeinsame Austauschtreffen und Möglichkeiten zur Kommunikation für die unterschiedlichen Gruppen statt
Beschreibung
Fachübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Akteuren auf lokaler Ebene findet statt
Beschreibung
Themen werden als Teil eines Ganzen in die Gemeinwesenarbeit integriert.
Beschreibung
Bestehende Kooperationen und Netzwerke werden genutzt zum Informationsaustausch
Kriterium
Beschreibung
Neue Kooperationen entstehen
Kriterium
Beschreibung
Räume der Begegnung für unterschiedliche Kulturen werden geschaffen
Beschreibung
Freiwilliges Engagement entsteht in der Nachbarschaft, Ehrenamt wird unterstützt
Beschreibung
Bedarfe werden erfragt und erkannt und Planungen werden vorangetrieben
Kriterium
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen mit anderen Akteuren im Stadtgebiet
Kriterium
Beschreibung
Bekanntmachung des ´Projektes durch öffentliche Aktionen oder Pressearbeit
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In der GWA Dietrichsfeld sind zwei hauptamtliche Sozialpädagogen-Stellen und eine 50 % Erzieher-Stelle sowie eine 50 % Hauswirtschaftsstelle vorhanden. Außerdem ist regelmäßig eine Praktikantin für das Berufsanerkennungsjahr soziale Arbeit im Einsatz.
Daneben gibt es regelmäßig ca. 5-8 Honorarkräfte, die im Rahmen von 2-4 Stunden pro Woche unterstützen sowie zahlreiche Ehrenamtliche, die regelmäßig oder unregelmäßig die Aktivitäten der GWA begleiten, Ideen und Projekte initiieren, anregen und umsetzen, je nach Bedarf der im Stadtteil lebenden Bewohnerinnen und Bewohner. Eine Unterstützung und Begleitung erfolgt durch das hauptamtliche Personal.
Des weiteren gibt es zahlreiche Kooperationen mit anderen Akteuren der sozialen Arbeit.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen und weiterführenden Schulen im Gebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen und Religionsgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Jugend und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Schule und Bildung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Zentrales Flüchtlingsmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Kultur und Sport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeeinrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Freizeitstätte Bürgerfelde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungsträger wie z.B. VHS und Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On