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Bestandsanalyse

"HOME" ein Projekt der START-Stipendiaten des START-Bildungs- und Engagementprogramm für Jugendliche mit Migrationserfahrung: "Demokratie stärken"

Ansprechpartner
Kerstin Risse
Funktion Senior-Fundraiserin
Engagement-Projekte der Stipendiaten aus Niedersachsen - "Aus Talente werden Macher*innen"
Projektbeschreibung
Die START-Stiftung ist eine der profiliertesten Chancengeber für talentierte Jugendliche in Deutschland. Allein in Niedersachsen fördern wir ab dem Schuljahr 2020/21 insgesamt 29 Jugendliche. Wir vergeben Stipendien in Form von Kompetenzvermittlung, Coaching und finanzieller Unterstützung an junge Menschen mit Migrationserfahrung, die in unserer Gesellschaft etwas leisten und verändern wollen. Denn große Herausforderungen unserer Zeit benötigen eine junge Generation, die sich möglichst aktiv für eine inklusive, faire Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung einsetzt. Unser Bildungs- und Engagementprogramm dient daher dem Entdecken der eigenen Interessen und Fähigkeiten mit dem Ziel, aus Talenten Kompetenzen herauszuarbeiten und diese in die Gesellschaft einzubringen. Durch Gemeinschaftserfahrungen, insbesondere aber durch die Auseinandersetzung mit Fremdheit hinsichtlich u.a. unterschiedlicher Weltanschauungen, Glaubensvorstellungen, Lebensentwürfe, Werte und Identitäten erweitern wir ihre Kompetenzen und statten sie mit Instrumenten aus, um Autorenschaft für die eigene Biografie zu übernehmen und Selbstwirksamkeit zu erleben. So verstehen sie sich selbst als handelnde Personen und bringen sich erfolgreich gestaltend ein. Wir gewinnen herausragende Jugendliche. Gestaltungswille, Anspruch, Neugierde und Offenheit sind entscheidende Faktoren unserer Auswahl. Mit unserem dreijährigen außerschulischen Programm bieten den Jugendlichen lebensbereichernde Erfahrungen, insbesondere die Auseinandersetzung mit Fremdheit. Mittels Erfahrungslernen, Erlebniswerkstätten und besonders auch Engagementprojekten fördern wir individuell und unterstützen die Entwicklung eigener Ideen, die Auseinandersetzung mit sich selbst und mit demokratischen Prozessen. Wir prägen und motivieren sie über unser Programm hinaus, um als Alumni Verantwortung zu übernehmen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Wir bewegen junge Menschen, die in der Gesellschaft etwas bewegen wollen. Aktuelle Projekte aus Niedersachsen: Bspw. hat unser Stipendiat Diler mit zwei weiteren Stipendiaten in diesem Jahr ein Projekte "Tiny house für Obdachlose" ins Leben , deren Wirken und Skalierung wir über die Unterstützung der Personen sowie ihres Engagements ermöglichen wollen. Wir wirken auf drei Ebenen: Als Talentschmiede für außergewöhnliche junge Menschen, als Inkubator für ihre neuen Initiativen und als ihr Lautsprecher für die Verteidigung unserer freiheitlichen Werte.
Laufzeit
2020-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Demokratie in Gefahr: Mehr als 3.3 Milliarden Menschen leben heute in Autokratien – so viele wie nie zuvor. Deutschland ist zwar eine stabile Demokratie, doch es gibt immer mehr Grund zur Sorge: Populistische, antidemokratische Kräfte erhalten zunehmend Unterstützung. Mancherorts sind ihre von Stereotypen, Vorurteilen und Ressentiments geprägten Ansichten widerspruchslos in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der Ton wird schriller, die Sprache aggressiver. Die Idee von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit verliert spürbar an Attraktivität, vor allem dort wo antidemokratische Narrative diffuse Ängste adressieren. Nicht einmal jeder zweite junge Mensch in Deutschland unter 30 Jahren hält es noch für wesentlich, in einer Demokratie zu leben. Wir als START-Stiftung beobachten diese Entwicklungen mit Sorge. Unser Ziel ist es, die Demokratie zu stärken und einen Beitrag für eine inklusive, faire Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung zu leisten. Angesichts der demografischen Entwicklung brauchen wir dafür dringender denn je eine aktive, engagierte, leistungsbereite junge Generation. Doppelt benachteiligt: Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrung: Ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland hat Migrationserfahrung. Ein großer Teil hiervon ist über die gesamte Bildungskarriere doppelt benachteiligt - durch ihre soziale Herkunft und die Migrationserfahrung ihrer Familie. START schafft verbesserte, innovative und nachhaltige Möglichkeiten der Bildungs-, Teilhabe- und Teilnahmeerfahrung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Tiny House für Obdachlose (Arbeitstitel) - Testphase in Achim, in Folgejahren skalierbar
Beschreibung
Im ersten Jahr bezogen auf das Stadtgebiete, skalierbar in Mittel - und Großstädten
Einwohnerzahl
30000
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Achim_(Landkreis_Verden)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Achim wurde bis dato nicht als Soziale Stadt gewürdigt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
betrifft beide Bereiche: - Einsatz für soziale Randgruppe - Sensibilisierung der Bevölkerung und Aktivierung einer breiten Unterstützergruppe durch Matchings-Funds und Crowd-Fundraising-Aktion - Entwicklung eines würdigeren Wohnkonzeptes für Obdachlose mit Skalierungsmöglichkeit
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unterstützung des Modellversuches durch Stadt, hohe Popularität und zahlreiche Unterstützer im Wohnort mit Ziel der Selbstfinanzierung der Tiny house-Idee durch Matching-Funds
Vorhandene Strukturen
- Entwicklung eines würdigeren Wohnkonzeptes für Obdachlose mit Skalierungsmöglichkeit
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Privatpersonen (Stipendiaten START) und deren Netzwerk; Bewohner, Öffentlichkeitsarbeit, Politik, Wohnwirtschaft
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
- Gewinnung und Abstimmung mit Verantwortlichen; gemeinsame Konzeption und Einbindung in das Sozialkonzept (fachl. Unterstützung auch über START) - Kampagne starten, Nutzung Crowd-Fundraising und Matching-Fund als Finanzierungsmodell und zur Öffentlichkeitsarbeit - Modellskalierung (Gewinnung weiterer START-Stipendiaten)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hitzacker an der Elbe weckt Lebensfreude

Ansprechpartner
Ursula Fallapp
Funktion Tourismus
Gemeinsam Hitzacker (Elbe) ökonomisch entwickeln
Projektbeschreibung
Wie in den meisten hochentwickelten Gesellschaften hat auch in Hitzacker die ökonomische und soziale Ungleichheit in den letzten drei Jahrzehnten zugenommen. Diese Ungleichheit prägt das Leben in der Stadt. Bisher ist es auch nicht in Ansätzen gelungen, diese Ungleichheit durch niedrigschwellige Angebote und einen freien Zugang zum Gesellschaftssystem abzumildern. Nun soll nach Möglichkeiten gesucht werden. Die Förderung der Integration ist eine wichtige Aufgabe, die alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens berührt und das Engagement vieler Akteure fordert, im Gesundheitswesen ebenso wie in den Bereichen Erziehung, Bildung, Arbeit, Forschung, Kommunikation oder Konsum. Der VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. will sich dieser Aufgabe stellen. Er sieht den Handlungsbedarf in der alltäglichen Lebenswelt der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Hitzacker (Elbe). Das Leben mit Behinderten, mit sozial Schwachen und mit Mingranten muss von der Gesellschaft anerkannt werden. Diese Gruppen müssen anerkannt werden. In abgestimmten, zu erarbeitenden Empfehlungen und späteren Vorgehensweisen soll aufgezeigt werden, wie Integration in Hitzacker (Elbe) gelebt werden kann. In der Kleinstadt Hitzacker (Elbe) mit 4.500 Einwohnern besteht Handlungsbedarf. Einerseits gewinnt Integration in einer modernen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Alle Bevölkerunsschichten rufen danach. Andererseits ist aber Integration mit Herausforderungen verbunden, für die viele Gruppen unzureichend gerüstet sind. In Hitzacker (Elbe) gibt es eine Reihe von Menschen mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund und sozialen Schwächen. Die Diversifizierung der Gesellschaft hat zur Folge, dass unterschiedliche Sprachen, Bildungsniveaus, Lebensziele, Werte, Gesundheitsvorstellungen und Verhaltensweisen aufeinander treffen. Dies stellt die Stadt Hitzacker (Elbe) vor große Herausforderungen, die sie alleine nicht meistern kann. So haben Menschen mit Migrationshintergrund oft größere Schwierigkeiten, den richtigen Zugang zum System ausfindig zu machen, zudem sind sie vielfach andere Kommunikations- und Interaktionsformen gewöhnt. Damit auch Menschen mit Migrationshintergrund sich zu Hause fühlen, ist das Zusammenwirken mit Behinderten oftmals ein Schlüssel zum Erfolg. Auch sozial Schwache passen in dieses Hilfspaket. Informationen und Angebote für Behinderte, für Migranten und für sozial Schwache sollen erarbeitet werden. Der Wohnungsmarkt gibt derzeit wenig Hoffnung auf gesundes Zusammenleben.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Hauptziel: Integration von Behinderten Integration von Migranten Integration von sozial Schwachen Unterziele: 1. Akquise: Erarbeitung einer Studie über die in Hitzacker (Elbe) lebenden - Behinderten - Migranten - sozial Schwachen 2. Zusammenarbeit: Erste Kontaktaufnahme mit den Bevölkerungsgruppen 3. Öffentlichkeitsarbeit: Erarbeitung und Verteilung von Flyern, Presseartikel 4. Kommunikation: Darstellung des Projektes auf einer Website 5. Weiterbildung: Angebote für - Behinderte - Migranten - sozial Schwache 6. Events: Organisation eines Tages der Integration 7. Gesundheit und Sport: Initiierung eines Sportfestes für die genannten Gruppen 8. Natur erleben: Exkursionen per Kutsche, Kleinbus, Fahrradanhänger in die Natur an der Elbe 9. Kultur und Kunst: Initiierung und Aufführung eines Kulturfestivals 10. Initiierung eines Konzertes mit Musikbeiträgen aus verschiedenen Nationen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hitzacker (Elbe), Stadtgebiet ohne Ortsteile
Beschreibung
Das Gebiet erstreckt sich vom VERDO Kultur- und Tagungszentrum im Dr.-Helmut-Meyer-Weg über -Am Meeschenberg -Weinbergsweg -De Breede Stieg -Am Langenberg -Am Jakobsberg -Vareniusstraße -Grünewaldstraße -Friedrich-Soltau-Straße -Keetzstraße -Am Landgraben -Höltystraße -Herzog-August-Straße -Bergstraße -Drawehnertorstraße -Lanke -Osterloh -Osterberggrund -Am Osterberg -Lüneburger Straße -Von-dem-Bussche-Platz -Drawehnertorstraße -Elbuferstraße -Neue Straße bis Rieselweg.
Einwohnerzahl
3548
Quelle / Anmerkungen
Zu der Stadt Hitzacker (Elbe) gehören Ortsteile sowie ein Stadtkern. Die Ortsteile sind ländlich geprägt. Sie gehören nicht zum Projektgebiet. Das Projektgebiet umfasst den eigentlichen Stadtgern von Hitzacker (Elbe).
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Hitzacker (Elbe) möchte eine Anlaufstelle vor Ort mit einem Kümmerer besetzen, der Vernetzungsberatungs- und Vermittlungsfunktion hat, um das nachbarschaftliche Zusammenleben zu stärken. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Migranten, Behinderte, sozial Schwache) sollen über die Anlaufstelle bedarfsgerechte Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen erhalten. Die Schaffung von Räumen ist im VERDO Kultur- und Tagungszentrum vorgesehen. Dieses Haus bietet Platz für spätere Events, die zusammen mit Behinderten, Migranten und sozial Schwachen auch auf der Bühne eine Darstellung finden sollen. Dabei ist das Einbinden der Ehrenamtlichen aus dem VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. zugesagt. Diese übernehmen Aufgaben und Funktionen. Die Verbesserung von Bildungs- und Beschäftigungschancen durch niedrigschwellige Angebote für alle Gruppierungen sind angedacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, Migranten und sozial Schwachen muss gelingen. Weiterer Text s. "Nur bei Förderungsgegenstand 2"
Vorhandene Strukturen
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, die Integration von Migranten und die Integration von sozial Schwachen soll gelingen. Diese Gruppierungen sollen im VERDO Kultur- und Tagungszentrum sich organisieren. Sie sollen dort ein zu Hause finden und die Stärken vor Ort nutzen. Dabei sind Bildungsangebote, Musik, Kultur von Bedeutung. Hier lernen die Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Hitzacker (Elbe), was Behinderung bedeutet, was Migration bedeutet, was sozial schwach bedeutet. Sie nehmen diese Menschen aus diesen Bevölkerungsschichten in ihrem eigenen Tagesablauf auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO Hitzacker (Elbe) – Tourismusbetriebsgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VERDO Restaurant & VERDO Catering GbR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hitzacker (Elbe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturring Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Lüchow Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband für die Landkreise Uelzen / Lüchow-Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Leben leben - Betriebsstätte Dannenberg - Haus der Lebenshilfe gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Capio Elbe-Jeetzel Klinik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Psychiatrische Tagesklinik Dannenberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es soll langfristig Personal vor Ort eingestellt werden, welches sich der Probleme von Migranten, Behinderter und sozial Schwacher annimmt. Eine Bestandsanalyse soll erstellt werden, an der sich die Problematiken herauskristallisieren. Ein darauf basierendes Konzept wird erstellt, um die genannten Personengruppen besser in die Gesellschaft zu integrieren.
Zustimmung Veröffentlichung
On

KLEIne Stube - Stadtteilbegegnung

Ansprechpartner
Heike Totz
Funktion Leitung Familienzentrum
Alt trifft neu - Nachbarschaftliche Kommunikation für das Gelingen eines selbstorganisierten Zusammenlebens in Balance
Projektbeschreibung
Kernstück des Projektes ist die Realisierung des friedlichen Zusammenlebens im Stadtteil „Auf dem Klei“ unter dem Integrationsaspekt. Durch Streetwork und dem aufgrund von Corona an 14 Standorten installierten Projekt „Offenes Fenster“ erfahren wir in vielen Gesprächen von Bewohnern, dass mit der Arbeit im Familienzentrum nicht alle Bedarfe bedient werden können. Deutlich wurde, dass auch die alten Menschen und die vor vielen Jahren Zugezogenen, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder mit persönlichen Schicksalen einen Anlaufpunkt im Stadtteil benötigen. Die Aufgabe besteht darin, alte Traditionen, Werte und Strukturen zu sichern und sie in das Leben neu zu integrieren. Die Balance zwischen „Altem“ und „Neuem“, die nicht mehr stimmt, ist neu zu gestalten. In Begleitung eines Kümmerers wird für die o.g. Vielfalt die KLEIne Stube geschaffen. Ein an das Familienzentrum angrenzender Raum steht zur Renovierung und Nutzung frei. Engagierte Bewohner haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Im 1. Projektjahr werden Wege für aktive Beteiligung und Mitsprache der Bewohner etabliert. Ein Kümmerer erreicht sie vor allem in Streetwork und kümmert sich um Organisation, Planung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aktivierung der Selbstorganisation der Freiwilligen. Durch Gespräche, Arbeitseinsätze, offene Treffen, Zukunftswerkstatt und gemeinsame Feste wird der Umbau und die Inbetriebnahme der KLEInen Stube ermöglicht. In den Folgejahren werden stadteilspezifische Angebote generations- und kulturübergreifend in der KLEInen Stube (von bestehenden Gruppen und selbstorganisierte offene Angebote) installiert und ausgebaut. Durch Kooperation mit dem Familienzentrum (Aktionen und Austausch) und bestehenden Netzwerken können geeignete Unterstützungsangebote vermittelt werden. Es besteht die Chance, dem Stadtteil „Auf dem Klei“ gegenüber Vorurteile abzubauen. Die Bewohner, die Interesse bekunden, sich an der Gemeinwesenarbeit aktiv zu beteiligen, werden befähigt, als Multiplikatoren aufzutreten (durch Gespräche und Begleitung). So ergeben sich 3 Hauptziele für das Projekt: 1. Erreichbarkeit der Bewohner und Akquise für die KLEIne Stube 2. Installation von Angeboten (z.B. Basteln, Singen, Frühstücken, Klönen) und Förderung des Ehrenamtes (Nutzung vorhandener Potentiale) 3. Unterstützung zur Selbstorganisation (begleiteter offener Treff). Die Evaluation des vom Kümmerer dokumentierten Projektverlaufs wird vom Familienzentrum kollegial begleitet.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur im Stadtteil „Auf dem Klei“ hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Einst als gutbürgerliches modernes Wohnquartier gedacht, leben dort nunmehr Menschen aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen. Im Kern des Stadtteils gab es ein kleines Zentrum, bestehend aus einem kleinen Supermarkt, Kiosk und Kneipe. Nach und nach kam der Leerstand. 1989 wurde der „Kindertreff auf dem Klei“ eingerichtet und 2014 in ein Familienzentrum umgewandelt. Durch die vielen generationsübergreifenden Gespräche im Stadtteil (Streetwork, „Offenes Fenster“) wird deutlich, dass die Menschen einen Ort vermissen, an dem sie sich begegnen, klönen, aktiv sein können und gesehen werden. Wir besuchen Spielplätze und gesellen uns auf Sitzbänken, die im Stadtteil aufgestellt sind, dazu. Zurzeit bereiten wir eine Ausstellung über den Klei vor, sammeln Fotos und Geschichten. Auch richten wir einen Tauschladen für Kinder ein. Bei diesen Aktionen erreichen wir die Bewohner und laden sie ins Familienzentrum ein. Es wird über Ausgrenzungen, Gruppenbildungen, Anfeindungen, Diskriminierungen und Rückzug aus dem öffentlichen Leben berichtet. Es lässt sich ein Bedarf nach friedlichem Zusammenleben ableiten. Obwohl der Klei direkt am Stadtzentrum liegt, fehlen hier niederschwellige offene Angebote. Damals hat der ehemalige Kindertreff Stadtteilfeste gefeiert. Wir beleben diese „Kultur“ wieder. In dem zur Verfügung stehenden Raum (ehem. Kiosk) sind Möbel aus dem Kindertreff eingelagert, die für die damaligen Besucher Wiedererkennungswert haben. Es besteht die Bereitschaft seitens der Bewohner, den Ausbau des Raumes aktiv zu unterstützen und mit Leben zu füllen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sarstedt "Auf dem Klei"
Beschreibung
Der Ende der 1960er erbaute Stadtteil „Auf dem Klei“ ist die einzige Siedlung in Sarstedt, die kompakt mit hohen Häusern bebaut ist. Direkt an die Stadtmitte grenzend, stellt sie doch aufgrund ihres Zuschnitts und der engen Bebauung einen Stadtteil für sich dar, der von Bewohnern anderer Quartiere nicht besucht wird und deren Bewohner auch oftmals unter sich bleiben. Durch den Wandel der Bewohnerstruktur von „gut bürgerlich“ zu einer Mischung von Bewohnern aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen sowie den Abzug der englischen Truppen, die dort einige Wohnblöcke bewohnt haben, hat dieser Stadtteil eine hohe Belastung in Krisenzeiten erlebt. Dies äußerte sich insbesondere durch eine hohe Kriminalitätsrate in den 80er Jahren, verbunden mit hohem Wohnungsleerstand und einem schlechten Ruf. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Thema.
Einwohnerzahl
1530
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt der Stadt Sarstedt vom 14.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter Hildesheim sowie auf das Projektgebiet bezogene Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund von Gesprächen im Stadtteil
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter zzgl. Schätzung, da der LK Hildesheim die Transferleistungen nicht auswerten kann
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Gemeinwesenarbeit, da die Bewohner im Mittelpunkt stehen. Mit der Bereitstellung der KLEInen Stube, die auf Grundlage einer Bedarfsermittlung entsteht, erhalten die Stadtteilbewohner eine lokale Anlaufstelle die weder themenspezifisch noch auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet, sondern offen für alle Bewohner ist. Ziel ist es dabei, dass durch das Schaffen von verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten die Qualität der Beziehungen unter den Alteingesessenen und den Neuzugezogenen, den Migranten und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verbessert wird. Unter der Begleitung eines „Kümmerers“ können wohnortnah soziale und individuelle Angelegenheiten zeitnah aufgenommen und durch die Verbesserung der Handlungsfähigkeit des einzelnen bearbeitet werden. Mit der KLEInen Stube entstehen folglich neue Möglichkeiten zur besseren Kommunikation wie auch zur Mitgestaltung und Selbstorganisation des Zusammenlebens im Stadtteil. Da das Familienzentrum und die KLEIne Stube sich in einem Haus befinden, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und die Ausweitung von Kooperationen, wobei der Aspekt der Ressourcenorientiertheit starke Berücksichtigung findet. Schließlich eröffnen Begegnung und Kommunikation, Selbsthilfe und Vernetzung gute Perspektiven für die ortsnahe niederschwellige Bildungsarbeit und die Verbesserung der sozialen und individuellen Chancen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner fühlen sich angesprochen und beteiligen sich aktiv am Projekt.
Beschreibung
... und notwendig. Der Betrieb der KLEInen Stube ist langfristig durch Freiwillige/Ehrenamt gesichert.
Beschreibung
Individuelle Stärken, Talente und Ressourcen werden erkannt, gefördert, gebündelt und in Angeboten bereitgestellt
Beschreibung
Personen mit unterschiedlichen Lebensläufen aus dem Stadtteil besuchen die KLEIne Stube bzw. beteiligen sich aktiv.
Beschreibung
Treffen finden statt. Gemeinsame Vorhaben sind geplant. Unterstützung und Ergänzung ist über den Stadtteil hinaus vorhanden.
Beschreibung
Kommunikation findet statt. Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität, gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird gelebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommunales Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SPONTAN Nachbarschaftshilfe & Freiwilligenagentur (Träger: Diakonisches Werk Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Sarstedt als Träger, hier insbesondere Fachbereich Soziales, Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Stadtmanagerin, Bauamt und Bauhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Hildesheim als Vermieter im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Hedwig Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
neue Kita in unmittelbarer Nachbarschaft in Trägerschaft der Stadt Sarstedt (zurzeit in Planung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Griffbereit" (zurzeit in Trägerschaft der Lebenshilfe Hildesheim e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Suchtberatung der Ökumenischen Suchthilfe Hildesheim/Sarstedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Asyl Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALLWO, VOW und Hausverwaltung Kiepke als Hausverwalter für einige der großen Wohnblöcke im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremienarbeit im Ausschuss für Jugend und Soziales der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitarbeit im Präventionsrat der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch Ausbau des Ehrenamtes u. Qualifikation kann die KLEine Stube nach u. nach in die Hände der Akteure übergeben u. die Position des Kümmerers reduziert erhalten werden (Finanzierung durch Stadt als Träger gesichert). Durch Anbindung der KLEInen Stube an das Familienzentrum werden Ressourcen gebündelt. Die Nähe zu Spontan schafft weitere Möglichkeiten der Kooperation u. Ausweitung der Ehrenamtlichkeit auf andere Gebiete. Das Netzwerk wird auf die im ehem. Supermarkt entstehende Kita erweitert.
Galerie
aussen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft Hahle

Ansprechpartner
Daniel Lang
Funktion Sozialpädagoge
Von der Nachbarschaft zur Gemeinschaft in Hahle
Projektbeschreibung
Im Stader Stadtteil Hahle zeigen soziale Indikatoren (Wahl-Statistiken, Arbeitslosenzahlen, Sekundärmigration usw.), dass der demographische Wandel die gewachsenen Strukturen deutlich verändern wird. Zu erwarten ist, dass die Identität des Stadtteils aufbricht und die Bevölkerungsschichten und –gruppierungen auseinander driften. Als präventive Maßnahme sollen partizipative Projekte die Bewohner dazu bringen, miteinander zu kommunizieren und zu interagieren und dadurch eine gemeinschaftliche Stadtteil-Identität zu entwickeln. Als zentrale Maßnahme wird eine Beteiligungsgesellschaft, im Sinne einer AG, durch den Quartiersmanager gegründet. Diese AG verkauft, gegen einen symbolischen Betrag, an jeden Erwachsenen Bewohner des Stadtteils eine "Aktie". Dadurch wird jeder Hahler vom passiven "Bewohner" zum potentiellen "Eigentümer" des Stadtteils und des Nachbarschaftsbüros. Grundsätzlich sind alle Hahler eingeladen sich an einem Forum zu beteiligen, in dem die Arbeit des Quartiersmanagers und seiner Aktivitäten bestimmt werden. Die Analogie zu einer Aktiengesellschaft, in der die Shareholder die Arbeit des "Vorstands" mitbestimmen ist hierbei durchaus gewollt. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Quartiersmanager des Hahler Nachbarschaftsbüros und Vertretern der im Stadtteil aktiven Vereine, der Kirchengemeinde, Schule und KiTas. Die AG führt Hauptversammlungen durch und veröffentlicht Quartalsberichte. Die Bedürfnisse der Hahler Bewohner, unabhängig von sozialem Status, Herkunft, Religion und Geschlecht bestimmen dabei maßgeblich die Ziele und Aktivitäten der Hahle AG. Damit niemand ausgeschlossen wird, haben auch Bewohner ohne Aktie Stimmrecht und Beteiligungsmöglichkeiten. Aber die Aktie ermöglicht zusätzliche Optionen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird beispielsweise direkt im Quartierszentrum ein "Wahrzeichen" errichtet werden. Die Namen der Besitzer der Hahler Aktien werden dort eingraviert und somit als "Gründer" des neuen Hahler Gemeinschaftsgefühls erhalten bleiben. In Kürze beginnen in Hahle bauliche Sanierungsmaßnahmen, die für Lebendigkeit und Wohlfühlatmosphäre sorgen sollen. Die Aktiengesellschaft wird hierbei Einfluss auf die Umsetzung, die Priorität und die Art der baulichen Projekte nehmen sowie eigene Projekte initiieren. Hierzu entwickelt die AG einen Projektplan, ein zeitliches und sachliches Vorgehensmodell, stimmt diese mit den Shareholdern der AG ab und investiert dann in die entsprechenden Projekte.
Laufzeit
2021-02-05 00:00:00
Ausgangslage
Hansestadt Stade - Der Stadtteil Hahle Hahle ist ein Stadtteil der Hansestadt Stade. Die Innenstadt liegt ca. 2,5 km entfernt. Der Stadtteil wurde in Siedlungsbauweise in den 1950/60er Jahren erbaut und wird von der Bundesstraße 73 und der Bahnlinie Stade-Cuxhaven begrenzt. Im Kerngebiet von Hahle wohnen ca. 3.300 Menschen. Hahles Infrastruktur besteht aus Supermärkten, die vor allem am Stadtrand zur „grünen Wiese“ gehören, zu der aber auch eine Tankstelle, Fahrschule etc. gehören. Soziale Einrichtungen sind ebenfalls im Stadtteil beheimatet. Das Sanierungsgebiet Hahle Vor allem der Versorgungsbereich im Zentrum von Hahle, der ca. 15 Hektar umfasst, ist von Sanierungsarbeiten betroffen, die dazu führen sollen, dass Hahle wieder zu einem lebenswerteren Stadtteil wird. Im ISEK-Rahmen „Lebendiges Zentrum – Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ sollen in Hahle insgesamt drei Millionen EURO investiert werden. Status Quo und demographischer Wandel Der Ruf Hahles ist durch sozialen Wohnungsbau mit entsprechender Bewohnerschaft sowie optisch durch die Blockbauweise gekennzeichnet. Der demographische Wandel zeigt eine älter werdende Bewohnerschaft und gleichzeitig ist der Stadtteil zunehmend von Sekundärmigration betroffen. Durch diesen Wandel wird verstärkt eine Veränderung der Stadtteilidentität begünstigt. Sozialindikatoren wie Wahlergebnisse, Wahlbeteiligung, Arbeitslosenzahlen deuten außerdem an, dass Hahle vor besonderen demografischen, sozialen und integrativen Herausforderungen steht.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hansestadt Stade Stadtteil Hahle
Beschreibung
Hahle wird im Norden von der Bahnlinie Hamburg-Cuxhaven eingegrenzt, im Süden von der Bundesstraße 73. Westlich liegt großräumiger Einzelhandel: Marktkauf/EDEKA, Lidl, Poco Möbel-Discounter etc. Im Osten begrenzt die stark befahrene Bremervörder Straße den Stadtteil.
Einwohnerzahl
3300
Quelle / Anmerkungen
Statistiken des Einwohnermeldeamtes Stade bezogen auf die Teilräume Hahle Ost und Hahle West unter Abzug der Bewohnerzahlen am "Schwarzen Berg"
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Agentur für Arbeit, März 2020
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Ausländerbehörde des Landkreises Stade zu Menschen die sich auf Basis der §§ 22 - 26 in Stade aufhalten. (Mai 2019)
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen basieren auf Statistiken des Einwohnermeldeamts (2019). Da für den Stadtteil Hahle keine Werte vorliegen wurde auf Basis der Ortschaft Wiepenkathen (mit vergleichbarer Alterssturktur) der Wert auf Hahle adaptiert.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Slogan des US-Präsidenten aus dem Wahlkampf 2016 "America first", ist die sinngemäße Transformation von Egoismus und Individualisimus, von Konkurrenzdenken und Ellenbogenmentalität. Die Folgen sind Spaltung von Gesellschaften, Rücksichts- und Verantwortungslosigkeit. Das Projekt "Gute Nachbarschaft Hahle" und die Gründung der Hahle AG sind ein konsequenter Gegenentwurf zu "America first", der auf den Pfeilern von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement beruht. In der AG bilden sich demokratische und gleichberechtigte Strukturen ab. Die Rolle des Quartiersmanagers und Kümmerers als Vorsitzender der AG ist zwar hierarchisch überlegen, aber gleichzeitig an die Bedürfnisse der Bewohner und des Stadtteils gebunden. Seine professionellen und sozialen Interventionen beruhen auf der Kernkompetenz eines sozialarbeitenden Quartiersmanagers, der in der Lage ist integrierend und ausgleichend zu agieren und dabei materielle, infrastrukturelle, informelle und soziale Verbesserungen zu ermöglichen. Die Beteiligungsgesellschaft der Hahle AG erreicht eine substantielle Verbesserung der Lebensumstände in Hahle durch die Bildung einer geförderten und ermöglichten Gemeinschaft bei der die Bewohner im Zentrum stehen. Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation werden attraktive Methoden, die für jeden Einzelnen in Netzwerken und Kooperationsstrukturen gefördert werden. Diese lokalpolitische Bildungsarbeit zeigt dass "Wir in Hahle" dem "America first" überlegen ist.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine eingerichtete Sprechstunde des Quartiersmanagers wöchentlich von wenigstens 10 Personen in Anspruch genommen wird
Beschreibung
Wenigstens drei starke lokale Akteure wie Schule, KiTA, Kirchengemeinde als Partner des Quartiersmanagers im Sinne der Gemeinwesenarbeit agieren
Beschreibung
Zwei Lokale Projekte, wie Stadtteilfest o. ä. gemeinsam mit den Bewohnern oder von den Bewohnern umgesetzt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Markuskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hahle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengruppe Nachbarn im Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Kreuz - Schwinge Werkstätten, Café "Haus der Vielfalt"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Langjährige stadtteilansässige kleinere Unternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Hansestadt Stade
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Hahle, DRK Kita, Kita Bildungshaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugenhaus Hahle
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Hansestadt Stade wird aus dem Integrationsfonds gefördert. Das Bewusstsein in Verwaltung, Politik und bei Unternehmen ist geweckt, in Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit zu investieren. Die "Stader Erklärung" zeigt parteiübergreifend die Bereitschaft sich zu engagieren. In der Hansestade Stade iszt die eindeutige Absicht vorhanden, dauerhaft in die soziale Verstetigung von Sanierungsgebieten zu investieren. Für den Stadtteil Hahle ist damit die Stelle des "Kümmerers" sichergestellt.
Galerie
20200824 133704
20200824 133811
20200824 133815
20200824 133842
20200824 134012
20200824 134138
20200824 134300
20200824 134322
20200824 134326
20200824 134442
20200824 134539
Zustimmung Veröffentlichung
On

Inklusiver und Integrativer Mehrgenerationenpark Seggebruch

Ansprechpartner
Manuela Tarbiat-Wündsch
Funktion Geschäftsführer
Förderung von Inklusion und Nachbarschaftlichen Engagement im Quartier
Projektbeschreibung
Unser Verein Mehrgenerationenhaus Bückeburg e.V. baut derzeit ehrenamtlich und nebenberuflich den o.g. Mehrgenerationenpark (10 Mio.) im ländlichen Raum, zur Verbesserung der Infrastruktur und der Angebote für junge, alte, Familen, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung. Eröffnung ist im Dezember 2020. Wir, die MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH (Inklusionsunternehmen), wurden vom Verein gegründet, um den Betrieb des Parks zu übernehmen und auch Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Durch einen Kümmerer und eine nachbarschaftliche Tauschbörse runden wir unser Angebot, das Wohnen (sozialer Wohnungsbau), Arbeiten (sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behidnerung) und Freizeit (Kultur, Musik, Sport, Tanz, Kurse, Beratungen usw.), ab. Neben den o.g. Bestandteilen gibt es noch eine 24 Std- Kinderbetreuung zur besserern Vereinbarung von Familie und Beruf (Schichtdienst z.B. in der Pflege), einen Werkraum/Atelier, einen Clubraum und einen schallisolierten Bandraum für Musikförderung. Bewohner und Gemeindebewohner und andere können diese Angebote nutzen. Diese Bereiche werden auch für die Ferienbetreuung genutzt. Für den Aufbau der Tauschbörse und der Position des Kümmerer sowie einer Koordinierungskraft benötigen wir noch finanzielle Mittel. Da das Personal bei der gGmbH beschäftigt wird, stellen wir den Antrag als gGmbH. Unser Projekt ist deutschlandweit bekannt und hat schon erreicht, dass Menschen aus ganz Deutschland zu uns auf´s Land umziehen. Wir können bereits jetzt belegen, dass man die "Landflucht" durch ein passendes Projekt stoppen kann. Für den Umweltaspekt werden wir ein Mobilitätskonzept umsetzen, so dass nur ca. die Hälfte der Mieter einen PKW haben. Wir stellen ein Elektroauto bereit. Wir haben Grüne Dächer und PV auf dem Dach, sowie einen Biogarten und Bienen. Unser Projekt bildet einen Querschnitt der Gesellschaft ab, mit allen und allem was dazu gehören sollte. Respekt, Toleranz, die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und demokratische Grundsätze sind für uns selbstverständlich. Wir sind als Inklusionsunternehmen (MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH) bereits vom Finanzamt und Integrationsamt anerkannt. Unseren gemeinnützigen Verein gibt es seid Februar 2016 und dieses Jahr eröffnen wir bereits unser riesiges Projekt. Wir könnten die Unterstützung gut gebrauchen.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ausgangslage war: 1. die Tatsache, dass die Inklusion nach der Schule nicht weitergeht. Die meißten Schulabgänger mit Behinderung werden in die Werkstätten gedrängt. Es gibt keinen Anschluss an den 1. Arbeitsmarkt. Hier stezen wir an und geben auch Schulabgänger ohne Ausbildung einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. 2. Die Vereinsamung und Armut von Rentnern, die mit Ihrer Rente nicht auskommen. Dadurch wird die Isolation, Angst, Depression und geistiger und körperlicher "Verfall" gefördert. Hier steuern wir gegen. 3. Die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hat man bei Corona gut gesehen. Gerade die Menschen, die in der Pflege arbeiten (Schichtdienst), wissen nicht wohin mit den Kindern, wenn sie z.B. Nachtschicht haben. Nicht jeder hat Familie in der Nähe. 4. Wenig Nachbarschaftshilfe im ländlichen Raum vorhanden und Verbesserung der Infrastruktur für alt und jung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Nienstädt - Gemeinde Seggebruch
Beschreibung
Das Projekt liegt in der Gemeinde Seggebruch neben 2 Neubaugebieten. Anschrift: In den Zäunen 2 in 31691 Seggebruch.
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Die Gemeinden Seggebruch, Helpsen und Hespe liegen beinander und haben insg. ca.4.500 Einwohner
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
einzugsgebiet.jpg (46.19 KB)
eg.png (423.31 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Unser ganzes Projekt und der Betrieb sind danach ausgelegt. Die Menschen stehen im Vordergrund. 27 von 33 Wohnungen sind sozial gefördert. Die Aktion Mensch ist unser Fördergeber, sowie das Land Niedersachsen (Sozialmin.), die Gemeinde und das ArL. Das Miteinander und die gegenseitige Hilfe stehen im Vordergrund. Wir bringen Menschen und Interessen zusammen. Der Kümmerer wird einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozialer Aufgaben, Lösung von Problemen und Sicherung der Demokratie leisten. Wir erkunden Interessen von Menschen und entwickeln Handlungsmöglichkeiten und unterstützen die Menschen dabei, möglichst selbsttätig für ihre Interessen einzutreten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wie viele Kooperationen geschlossen wurden. Die einzelnen Bereiche weiterentwickelt oder ausgebaut wurden. Die Entwicklung wird anhand von Besucherzahlen festgehalten. Bestandsaufnahme und Veränderung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinden Seggebruch, Helpsen, Hespe und Nienstädt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musiker und Künstler unterschiedlichster Art.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Hespe, Hort Seggebruch, Jugendtreff Helpsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Ambusan, Lahde, Kreisaltenzentrum helpsen, Krankenhaus Vehlen und Minden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TVB Bergkrug Sportverein, Siedlerbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Nienstädt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Wochenblatt, Scarlett, Bückeburg lokal, Radio, TV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. Constanze Koslowski
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die langfr. Finanzierung wird durch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kostenträgern gesichert. Z.B. der Kranken-, Unfall- oder Pflegekasse, beim Rentenversicherungsträger, bei der Berufsgenossenschaft oder der Haftpflichtversicherung. Bei uns beinhaltet der Kümmerer auch die Funktion des Dorfhelfers. Diese Teile können per Attest abgerechnet werden. Zudem fließen die Vereinsbeiträge der Tauschbörse in diese Position. Zusätzlich wurde für den Start ein Kredit aufgenommen. Spenden werden gesam
Galerie
westansicht 2
ansicht dach
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

GWA findet Stadt.Teile

Ansprechpartner
Rudolf Mattern
Funktion Fachbereichsleitung Soziales
Adaption von Beteiligungsstrukturen in einen neuen Stadtteil, Aufbau einer begleitenden Fachstelle GWA sowie eines gesamtstädtischen Beirats GWA.
Projektbeschreibung
GWA hat in Delmenhorst eine jahrzehntelange Tradition und immer wieder seine positive Wirkungsweise als demokratiefördernde bürgerschaftliche Beteiligungsform unter Beweis gestellt. Deshalb wurde bereits an einer gesamtstädtischen Konzeption gearbeitet und im Stadtteil Hasport exemplarisch die intensive Kooperation mit den Fachbereichen der Stadt erprobt. Damit GWA als bürgerschaftliche Beteiligungsform in allen Quartieren gefördert und strukturell verankert werden kann, bedarf es nunmehr weiterer Maßnahmen, damit die strukturelle Verankerung unabhängig von handelnden Akteur*innen nachhaltig und effektiv gesichert ist und sie auf alle Delmenhorster Quartiere ausgedehnt werden kann. Die Projektleitung wird gemeinsam mit der bereits bestehenden Koordinierung die neue Fachstelle GWA bilden. Die Fachstelle wird zunächst im neuen Stadtteil Mitte mit den Bewohner*innen Beteiligungsstrukturen aufbauen und hierzu die unterschiedlichen Beteiligungsformen der etablierten GWA-Standorte mit hauptamtlichen Mitarbeitenden auswerten. Es werden sowohl Schlüsselpersonen als auch Ressourcen identifiziert, um eine Beteiligung von engagierten Bewohner*innen vor Ort zu ermöglichen. Die Bewohner*innen erleben ihre Selbstwirksamkeit u.a. durch die Unterstützung bei der Umsetzung eigener Projektideen. Hierzu wird auch am neuen Standort ein Quartiersfonds aufgelegt, der durch die Fachstelle GWA verwaltet wird. Im weiteren Verlauf wird dieses Vorgehen auf weitere Stadtteile Delmenhorsts übertragen. Hierbei unterstützen Bewohner*innen und Hauptamtliche der bestehenden GWA-Standorte als Mentoren. Um die bürgerschaftliche Beteiligung der Bewohner*innen für ihr Quartier und ihre Stadt zu sichern, wird ein GWA-Beirat für die Stadt Delmenhorst geschaffen. Hier werden quartiersübergreifende Ideen und Problemanzeigen aus den Stadtteilen aufgegriffen und in die gesamtstädtische Planung eingebunden. Deshalb sind neben den Akteur*innen aus den Quartieren auch Verwaltung und Politik am GWA-Beirat beteiligt. Die Fachstelle GWA übernimmt die Geschäftsführung des GWA-Beirats. Die gemeinsame Stadtentwicklung mit Bewohner*innen-Beteiligung stärkt die Demokratie und fördert die Identifikation als Delmenhorster*in. Durch die verzahnte Struktur von Fachstelle und neuem GWA Beirat sowie Stadtteilgremien wird GWA in Delmenhorst in Zukunft gesamtstädtisch gedacht und nachhaltig verankert.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
GWA hat in Delmenhorst Tradition, seit 21 Jahren arbeiten wir partnerschaftlich mit freien Trägern zusammen. Gemeinsame Erfolge sind oft auf „Macher*innen“ und langjährig gewachsene Beziehungen zurückzuführen. Schlüsselpersonen werden jedoch in absehbarer Zeit gehen und es gilt, gelebte Praxis strukturell zu verankern. 2019/2020 haben wir über vielfältige stadtweite Projekte erfahren, dass Bürger*innen mehr Beteiligung und GWA in ihren Stadtteilen wünschen. Eine Ausweitung der hauptamtlichen GWA, wie von Einwohner*innen gewünscht, ist derzeit nicht darstellbar. Der Ausbau und die Stärkung von „Sprachrohren“ in den Stadtteilen, langfristig durch eine Fachstelle GWA begleitet, sowie der Aufbau eines „Ohres“, sprich Beirats GWA, ist jedoch ein gangbarer und folgerichtiger Schritt, um die demokratischen Prozesse in Delmenhorst zu stärken und für aktuelle und zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein. Vertreter*innen in den politischen Ausschüssen sorgen dafür, dass Gehörtes in Taten verwandelt wird. Die Erfahrungen mit 3 Quartiersfonds führen dazu, dieses Instrument auch in weiteren Stadtteilen zu etablieren, um aktive Bewohnergruppen und Selbstwirksamkeit zu stärken. Eine verlässliche, qualifizierte Begleitung durch die Fachstelle GWA sichert hier Kontinuität in dynamischen und langfristigen Gruppenprozessen, die bestenfalls in starken Stadtteilvereinen münden. Stadtteilforen (ob informell/als Verein), eine begleitende Fachstelle (für Gebiete mit/ohne hauptamtl. GWA) in Kombination mit einem politisch akkreditierten Beirat fördert das vielfältige Engagement und die Identifikation der Einwohner*innen mit ihrer Stadt und ermöglicht starke Bündnisse zum Wohle aller.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Mitte
Beschreibung
In Absprache mit Herrn Isensee von der Servicestelle GWA stellen wir zunächst ein neues Projektgebiet vor, in dem wir Beteiligungsstrukturen und Quartiersfonds etablieren wollen. Dies soll in einem weiteren Schritt dann auf weitere Stadtteile übertragen werden. Das Gebiet Mitte (Statistischer Bezirk 1: Berufsbildende Schule I (195), Ludwig-Kaufmann-Straße (196), Lange Straße (197), Güterbahnhof Süd (198), Wiekhorn (199) ) liegt in der Innenstadt von Delmenhorst. Im Gebiet liegt nördlich der Hauptbahnhof, die grüne Lunge der Stadt – die Graft im Süden sowie die Delmenhorster Linoleumwerke im Westen. Im Osten und Nordwesten liegen die Wohngebiete. Gebiete mit hauptamtlicher GWA grenzen an: im Nordwesten liegt das Gebiet Wollepark, im Südwesten das Gebiet Düsternort. Die südliche Stadtmitte wird maßgeblich von der Innenstadt mit Fußgängerzone geprägt. Dieser älteste Teil der Stadt Delmenhorst hält eine Vielzahl unterschiedlicher Wohnangebote vor. Insbesondere im Süden befinden sich am Delmegraben, an der Bismarck- und Scheunebergstraße sehr gut erhaltene Einfamilienhäuser aus der Vorkriegszeit. Östlich sind überwiegend Ein- und Mehrfamilienhäuser der 50er- bis 70er-Jahre zu finden, zum Beispiel rund um die Lilienstraße. Die Gebäudestrukturen sind in diesem Bereich sehr unterschiedlich. Es gibt sowohl Einfamilienhäuser verschiedener Epochen als auch ältere und moderne Mehrfamilienhäuser. Vermehrt wird auch entlang der Fußgängerzone Wohnraum geschaffen. Hier ist zudem ein vielfältiges Angebot an Gastronomie, Gesundheitsversorgung und Einkaufsmöglichkeiten zu finden. Es gibt eine sehr gute ÖPNV-Anbindung und die Nähe zur Parkanlage "Graft". Die nördliche Stadtmitte wird geprägt vom Gewerbegebiet nördlich des Bahnhofs sowie der Berufsbildenden Schule.
Einwohnerzahl
8900
Quelle / Anmerkungen
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst, Herr Mehrtens
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Innerhalb dieses Gebietes wurden bereits Mittel zur Städtebauförderung in der Vergangenheit verwandt. Es findet dort allerdings bisher KEINE GWA statt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben/unsere-stadt/statistiken/stat_Bev.3.03.pdf
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Plangebietsgröße ca. 8,25 ha, gegliederte Zeilenhausbebauung ohne Blockrand, Geschoßwohnungsbau 3-9-geschossig, Baujahr 70er Jahre Beschreibung der städtebaulichen Situation - Gegliederte Zeilenhausbebauung mit Teilraumbildung (Helgolandstrasse) - Garagenhöfe - Punkthochhaus 9 – geschossig (Seestrasse) - überdimensionierte Verkehrsflächen Das Quartier Helgolandstraße liegt im südöstlichen Stadtteil Hasport, Luftlinie ca. 3000 m vom Rathaus entfernt. Es ist gut an das örtliche und überörtliche Straßennetz angebunden. Das Quartier wird von einer Buslinie tangiert. Die Geh- und Radwegeeinbindungen in das sonstige Stadtgebiet und in Naherholungsräume sind gut. In unmittelbarer Nähe ist durch einen Lebensmittelvollsortimenter, Apotheke, ein Drogerie- und ein Elektrofachmarkt die wohnortnahe Versorgung gewährleistet. Bewertung Raumbildung - Unklare Raumbildung Typischer Bestandteil dieser Großwohnanlage ist die Stellung der Baukörper auf der Freifläche ohne städtebauliche Festlegung der halböffentlichen und privaten Räume. Beim Eintreten in das Quartier ist die Grundorientierung gestört: Wie finde ich mein Ziel? Welcher Raum darf/ soll betreten werden? Wie gelange ich zu den Eingängen? Wo sind schützenswerte Teilräume? Wo findet welche Interaktion auf der Freifläche statt? - Sicherheit und Sicherheitsgefühl Zum Sicherheitsgefühl gehört beim Aufenthalt im Freien die ‚Bedeckung‘. Frei im Raum stehend kommen Gefühle der Unsicherheit auf. Die hier gegebene städtebauliche Ausprägung stellt die bewußte Abkehr von der Raumabfolge öffentlich-halböffentlich-privat dar. Die Gebäude sollten in einer Parkanlage stehen; daraus entstanden sind unklare Distanzflächen. Die Konsequenzen der unklaren Raumbildung sind auch Verunsicherung und Desorientierung. Beide Reaktionsmuster mindern Wohlbehagen und Sicherheitsgefühle. Im städtischen Raum ist eine klare Orientierung in Verbindung mit ausgeprägten Sicherheitsgefühlen eine Grundbedingung für die erfolgreiche Aneignung des Wohnumfeldes.
Einwohnerzahl
2984
Quelle / Anmerkungen
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben/unsere-stadt/statistiken/stat_Bev.2.06.pdf
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ein großer Schwerpunkt des Projektes wird in einem Stadtteil (Mitte) ohne hauptamtliche GWA liegen. Ein/e Mitarbeiter*in der Fachstelle GWA nimmt mittels Aufrufen (Auftakt Markthalle, Einleger in Zeitung), über Einrichtungen in den Stadtteilen (Schlüsselpersonen) Kontakt zu möglichst vielen Bewohner*innen auf. Parallel dazu schaut sie gemeinsam mit Akteur*innen nach einem geeigneten Raum für Treffen im Stadtteil. Basierend auf den Erfahrungen der Evaluation bestehender Beteiligungsgremien an den Standorten mit hauptamtlicher GWA sowie im Zusammenspiel mit den Interessierten vor Ort werden im Projektzeitraum geeignete Strukturen entwickelt, an die der Quartiersfonds angedockt werden kann. Die Mitarbeitenden der bisherigen Standorte unterstützen die Bewohner*innen, sich auch im neuen GWA-Beirat einzubringen. Bewohner*innen werden durch die GWA-Mitarbeitenden oder durch die Fachstelle begleitet oder in der Anfangsphase Anliegen gemeinschaftlich vertreten. Fachstelle und Beirat sind Elemente der Stadt, die Inhalte werden jedoch durch die Bedarfe der Bewohner*innen, die auch gesamtstädtisch von Belang sind, eingebracht (Bottom-Up-Prozess). Dies führt zur weiteren Verzahnung von Verwaltung der Stadt und Bewohner*innen. Beteiligungsgremien müssen von der Fachstelle GWA so gesteuert werden, dass strukturelle Veränderungsbedarfe in den Stadtteilen aber auch Veränderungsnotwendigkeiten durch die Stadtverwaltung im GWA-Beirat diskutiert werden. Dies dient der Demokratiestärkung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
„Local Leader“ in den Stadtteilen wurden identifiziert und gestärkt. Räume für Treffen stehen zur Verfügung. Quartierssfonds (QF) wurden aufgebaut. Bewohner*innen wurden dabei unterstützt, Bürgerorganisationen aufzubauen.
Beschreibung
In den Stadtteilen wurden passgenaue Formate für aktuelle Themen / QF-Mittelvergabe entwickelt. Bewohner*innen bringen sich aktiv im Stadtteil ein, sei es beim QF, dem Beteiligungsgremium oder als Vertreter*in im gesamtstädtischen Beirat.
Beschreibung
Der GWA Beirat ist als gesamtstädtische Plattform vom Rat beschlossen. Vertreter*innen aus den Stadtteilen sind aktiv eingebunden. Der Beirat bringt Themen in Ausschüsse und Diskurse. 2023 wird die Struktur des GWA Beirat evaluiert und ggf. angepasst.
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, ehem. Ladenlokal) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50). In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt. Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,66 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,33 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Dies Nachbarschaftszentrum hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei. Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort, in Deichhorst gibt es erste Kontakte zum ehrenamtlich organisierten Treff Deichhorst. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018. Alle Standorte arbeiten im Bereich GWA. 2018 wurde eine Koordinierungsstelle GWA (1 Stelle Sozialarbeit, sowie 0,5 Stellen Verwaltung) eingerichtet, die ab 2020 ebenfalls verstetigt werden soll.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
FB 1, 2, 4, 5
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
aus Stadtmitte und Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremien: Integrationsbeirat, Behindertenbeirat, Seniorenbeirat, Kinder- und Jugendparlament, Kommunaler Präventionsrat, BürgerIdeenBörse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Stadtkirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Delmenhorster Turnverein, DLRG, Feuerwehr, DelTurka (Türkische Folklore-Tänze)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Käthe-Kollwitz-Grundschule, Parkschule u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Galerie - Haus Coburg, Theater Kleines Haus, Bücherei, Musikschule
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
2024 ist der Beirat GWA etabliert und sorgt für die kommunale Vernetzung von Stadtteilen, Politik und Verwaltung. Die Fachstelle GWA sowie Quartiersfonds sollen 2024 fortgeführt werden. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen gehen wir davon aus, dass die dann politisch verantwortlichen Stellen ein positives Votum abgeben. Die Koordination der GWA ist ab 2021 verstetigt und stellt die Beratung und Vernetzung der vier hauptamtlichen GWA Standorte auch über den Förderzeitraum hinaus sicher.
Galerie
2020 08 18 organigramm fachstelle gwa
2020 08 18 organigramm gwa beirat
1 mitte
897 hasport
projektplan gwa 1
projektplan gwa 2
statistische bezirke 1
konzept zum v 01.01.2019
integrationskonzept 1
integrationskonzept 2
integrationskonzept 3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Samtgemeinde Neuenkirchen lebendige Dorftreffpunkte

Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
Funktion Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt
Aufbau lebendiger Dorftreffs
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen (ca. 10.500 Einwohner) besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück. Die Bürger/innen der Samtgemeinde Neuenkirchen haben in den vergangenen Jahren aktiv an Beteiligungsformaten, wie dem Audit familiengerechte Kommune und der sozialen Dorfentwicklung teilgenommen. Aus diesen Beteiligungsformat ist u.a. ein Multifunktionshaus (Drehscheibe) in Neuenkirchen entstanden. Dort werden neben einem Shop in Shop Angebot, auch Beratungs- und Dienstleistungsangebote ermöglicht. Nun wünschen sich die Bürger/innen einen lebendigen Dorftreff, mit Bildungs- und Beratungsangeboten, für offene und generationsübergreifende Angebote, im Zentrum der jeweiligen Mitgliedsgemeinde. Folgende lebendige Dorftreffpunkte wurden in die Dorfentwicklungspläne aufgenommen: - Gemeinde Merzen: auf dem Gelände der Grundschule Merzen als Jugend- und Dorftreff - Gemeinde Neuenkirchen: in der ehemaligen Gaststätte Haarmeier - Gemeinde Voltlage: auf dem Gelände der Grundschule Voltlage der sog. Dorfküche Zum 15.09.2020 stellte die Samtgemeinde Neuenkirchen einen Förderantrag im Rahmen der ZILE Förderung Dorfentwicklung zur baulichen Errichtung der Dorfküche. Diesem Antrag wurde nun entsprochen, so dass die ersten Räumlichkeiten im Jahr 2020 und 2021 entstehen. Benötigt wird im Rahmen der Gemeinwesenarbeit eine Koordination zur Belebung der „lebendige Dorftreffpunkte“. Der Koordinator / Die Koordinatorin bündelt die bereits vorhandenen Strukturen und Angebote der Samtgemeinde und der jeweiligen Mitgliedsgemeinden vor Ort. Darüber hinaus hat diese Personen eine wichtige Lotsenaufgaben und muss die Wünsche/Bedarfe generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick zu nehmen, sowie Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten aus der Bürgerschaft anzubieten. Insbesondere soll das Engagement-Potenzial in der Samtgemeinde Neuenkirchen für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote („Kleine Hilfen“; Arbeitsgruppen aus der sozialen Dorfentwicklung etc.), aber auch für Freizeit- und Kulturangebote erschlossen werden bzw. weiterhin erhalten bleiben. Durch einen Prozess der Gemeinwesenarbeit soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht sowie die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
In der SG Neuenkirchen leben viele Aussiedler, hinzu kommen Menschen mit Fluchterfahrung. Eine Dorfgemeinschaft hat sich nicht gebildet, die Alteingesessenen, die Aussiedler und die Menschen mit Fluchterfahrung bleiben unter sich. Eine wirkliche Integration ist bisher nicht gelungen. Die SG Neuenkirchen steht vor der Herausforderung einer überalternden Bevölkerung, mit unterschiedlichen Nationalitäten und dadurch geänderten Nutzungsansprüchen und Integrationserfordernissen. Unter Leitung der SG Neuenkirchen wurden ehrenamtliche Helfer- und Unterstützerstrukturen für Senioren (Kleine Hilfen) gebildet. Zur Unterstützung des Ehrenamtes gibt es bis Ende 2020 eine Freiwilligenagentur. Beratungs- und Dienstleistungsangebot wurden in dem Samtgemeindeprojekt Drehscheibe etabliert. Die Versorgungsstruktur in den jeweiligen Mitgliedsgemeinden sind gesichert, während das Mobilitätsangebot eingeschränkt ist. Ortskerne mit lebendigen Einkaufs- -und Fußgängerzonen gibt nicht. In den Mitgliedsgemeinden wird überwiegend gewohnt. Mehrgenerationenfamilienstrukturen gibt es aufgrund des Fortzuges von jüngeren Menschen selten. Alte, alleinstehende Menschen leben isoliert. Die Einsamkeit und der Hilfebedarf der Bürger/innen steigt stetig. Vor Ort werden deshalb Angebote benötigt, damit das soziale Miteinander, sowohl in den Gemeinden, wie auch samtgemeindeübergreifend gestärkt wird. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in Koordinierung der vorhandenen Ressourcen, der Vernetzung der Akteure, einem altersgerechtes Unterstützungsangebote, Familienaktivitäten, Beratungs- und Kulturangebot vor Ort sowie darin die Engagement- und Selbstorganisationspotentiale in der Fläche zu erhöhen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen- lebendige Dorftreffpunkte
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestl. Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. In der Samtgemeindeverwaltung in der Mitgliedsgemeinde Neuenkirchen soll die Koordinierung verortet sein. Der erste lebendige Dorftreffpunkt entsteht in der Mitgliedsgemeinde Volltage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im Landkreis OS.
Einwohnerzahl
10499
Quelle / Anmerkungen
Stand EWO 01.06.2016 Information der Homepage der Samtgemeinde Neuenkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten vom 31.12.2018 Ldkr. OS
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS Stichtag 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung (Koordination) der unterschiedlichen Akteuer in der Samtgemeinde Neuenkirchen wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bürger/innen unter deren Einbeziehung. Es sollen Strukturen geschaffen werden, die zu kollektivem Empowerment führen. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden.Durch Bewegungs-, Gemeinschafts- und Qualifizierungsangebote werden Menschen für die unterschiedlichen Lebenssituationen sensibiliert; Konflikte in der Nachbarschaft werden abgebaut. Die darausfolgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Durch verstärkten Austausch, Beratung vor Ort und nachbarschaftliche Hilfe sind Bürger/innen zur Bewältigung ihres Alltags befähigt. Selbsthilfepotenziale werden gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat Kontakt zu den verschiedenen Bürger/innen und den Vereinen,Verbänden vor Ort ; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert
Beschreibung
Bürger/inn kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt.
Beschreibung
Potenziale der Vereine, Verbände und Bürger/innen sind bekannt und dokumentiert. Ressourcen werden genutzt u. weiterentwickelt zur belebing der Dorftreffs
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen und genutzt (insbes. Menschen mit Fluchterf60+ und Migranten)
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Freiwilligenargen, Drehscheibe, Jugend-und Seniorenarbeit und Bürgerengagement“ austauschen und ihre Arbeit abstimmen
Beschreibung
Aus der Projekterfahrung entwickelt die Verwaltung perspektivisch ein strategische Entwicklungsziel zur Stärkung des ländlichen Raums
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Overberg-Grundschule Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Katharina Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Triebwerk e.V. - Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfe der Samtgemeidne Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kleine Hilfe für Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenargentur Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Drehscheibe Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden mit Hilfe der Koordinationsstelle nachhaltige Beteiligungsformate und Ehrenamtsstrukturen aufgebaut. Diese Strukturen werden während der Projektlaufzeit bis zur Selbstorganisation unterstützt. Die laufenden Kosten für die Standorte werden dauerhaft von der SG Neuenkirchen getragen. Die Stelle der Koordination soll langfristig die Arbeit der Freiwilligenargentur unterstützen, ein politischer Beschlüssen wird Ende 2023 angestrebt. Jährlich erfolgt ein Bericht im Rat.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunft Quartier

Ansprechpartner
Ulrike Baumheier
Funktion Sachgebietsleiterin Campus, Jugend und Senioren
Verstetigung der Quartiersarbeit
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden im Quartier Mozart- und Drosselstraße ein Quartiersmanagement und zahlreiche interkulturelle Begegnungs- und Beratungsangebote aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße und im Stadtteilbüro in der Drosselstraße. Da die Förderung 2021 ausläuft, zielt das Projekt „Zukunft Quartier“ auf die Verstetigung der Quartiersarbeit. Eine Verstetigung kann nur gelingen, wenn sie zum einen als gesamtstädtische und ressortübergreifende Gemeinschaftsaufgabe begriffen wird, bei der die Verwaltung eng mit Akteuren vor Ort zusammenarbeitet, und zum anderen die Bewohner/-innen noch stärker als bisher Verantwortung übernehmen für die Gestaltung des Sozialraums. Unter Einbindung der Bewohner/-innen werden deshalb ein Handlungskonzept zur Verstetigung entwickelt sowie Beteiligung und Selbstorganisation gefördert. Da es sich um ein „junges“ Quartier handelt, werden exemplarisch neue Wege zur Stärkung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erprobt. Die Ergebnisse sollen auch anderen Kommunen Anregungen für den Verstetigungsprozess bieten. Eine Zukunftswerkstatt bildet den Grundstein für das zukünftige Zusammenwirken. Welche Angebote sollen weitergeführt werden, was ist zusätzlich notwendig? Wer ist bereit sich dafür zu engagieren und wie kann eine Weiterfinanzierung gesichert werden? Wie kann es gelingen, mehr Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in die Quartiersarbeit einzubinden? Welche Unterstützung benötigen Initiativen? Bereits parallel zur Erarbeitung des Handlungskonzepts werden innovative Ansätze zur Beteiligung und Selbstorganisation erprobt. So wird zur Einbindung breiterer Bevölkerungsgruppen die aufsuchende Arbeit ausgeweitet. Als ein zentrales Thema hat sich in Gesprächen mit Bewohner/-innen bereits die Gestaltung der eigenen Wohnumgebung herausgestellt. Die Vernachlässigung und Vermüllung von Außenanlagen insbesondere in der Drosselstraße tragen dazu bei, dass dem Quartier weiterhin ein schlechtes Image anhaftet. Als Modellvorhaben soll deshalb in Kooperation mit der Biologischen Station Osterholz ein Umweltprojekt durchgeführt werden. Die Kinder- und Jugendgruppen „Green Players“ beschäftigen sich auf vielfältige Weise mit Umweltthemen und tragen aktiv zu einer attraktiven Gestaltung ihres Lebensumfeldes bei. Eltern und andere Quartiersbewohner werden durch Veranstaltungen und Aktionen einbezogen. Die Erfahrungen mit diesem Modellvorhaben fließen in das Handlungskonzept ein.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Mozart- und Drosselstraße ist gekennzeichnet durch eine hohe kulturelle Vielfalt (Menschen aus 28 Nationen) und weist für die Stadt eher untypische Geschoßwohneinheiten auf. Zudem gilt es als „Ankommensquartier“ für zahlreiche Geflüchtete. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden ein Quartiersmanagement und zahlreiche Angebote im Quartier aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße. Daneben engagieren sich die Flüchtlingsbeauftragte und das städtische Jugendhaus im Quartier. Das Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung 2021 stellt Osterholz-Scharmbeck als Bedarfszuweisungskommune vor die Herausforderung, wie die erreichten positiven Veränderungen und hier insbesondere die aufgebauten Einrichtungen und Kooperationsstrukturen auch über das Ende des Förderzeitraums hinaus gesichert werden können. Eine aktuelle Studie des Forums Ziviler Friedensdienst hat dabei Hinweise auf Problemlagen ergeben, die im Rahmen des Verstetigungsprozesses bearbeitet werden müssen: • Die Zusammenarbeit der Institutionen der Quartiersarbeit wird nicht genügend koordiniert. Zum Teil überschneiden sich Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten. Ein zielführendes, gemeinsames Konzept der Quartiersentwicklung fehlt. • Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich nicht genügend einbezogen. • Das Projektgebiet ist ein junges Quartier mit einem Anteil von 43% unter 27jähriger. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil von ihnen verlässt die Schule mit dem Hauptschulabschluss bzw. ohne Abschluss. Das Jugendhaus weist zudem immer wieder auf das geringe Selbstwertgefühl vieler Kinder und Jugendlicher hin.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterholz-Scharmbeck Mozartstraße und Drosselstraße
Beschreibung
Das Fördergebiet ist deckungsgleich mit dem Soziale Stadt-Sanierungsgebiet Mozart- und Drosselstraße, das in stadträumlich isolierter Lage östlich der B 74 liegt. Es umfasst die Quartiere "Mozartstraße" mit den Straßen Beethovenstraße, Mozartstraße, Am Hohenberg, Händelstraße, Mendelsohnstraße und Franz Liszt-Straße sowie "Drosselstraße" mit den Straßen Amselstraße und Drosselstraße.
Einwohnerzahl
2018
Quelle / Anmerkungen
Stadt Osterholz-Scharmbeck: Projekthandbuch 2020. Fortschreibung des Integrierten Entwicklungs- bzw. Handlungskonzeptes
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Soziale Stadt-Förderung wird Ende 2021 auslaufen. Das beantragte Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung und Weiterentwicklung der Quartiersarbeit und trägt damit zur Umsetzung der langfristigen Stadtplanungsstrategie für das Soziale Stadt-Quartier bei. Eine Förderung würde die Möglichkeit eröffnen, einen längerfristigen partizipativen Verstetigungsprozess zu organisieren und dabei neue Wege der Einbindung von Kindern und Jugendlichen zu erproben. Das Projekt hat Modellcharakter für andere Klein- und Mittelstädte, vor denen viele mittelfristig ebenfalls vor der Herausforderung des Auslaufens der Soziale Stadt-Förderung stehen. Dazu werden zwei Teilzeit-Projektstellen benötigt, die nicht aus Soziale Stadt-Mitteln finanziert werden können: eine Koordinationsstelle und eine Projektmitarbeiterstelle (beide in Teilzeit). Die beiden Personen arbeiten eng mit dem bestehenden Quartiersmanagement zusammen, haben aber klar von diesem abgegrenzte Aufgaben. Aufgabenschwerpunkt des im Rahmen von Soziale Stadt aufgebauten Quartiersmanagements ist die Beratung und Organisation von Angeboten im Haus der Kulturen in der Mozartstraße. Die aus städtischen Mitteln finanzierte Flüchtlingsbetreuerin leistet darüber hinaus aufsuchende Arbeit. Hauptaufgabe der neu zu schaffenden Koordinationsstelle (24 Wochenstunden) soll es dagegen sein, den Verstetigungsprozess zu gestalten. Dazu gehört die Entwicklung eines Handlungskonzepts, aber auch die gezielte Einbindung breiterer Gruppen der Bewohner/-innen in die Quartiersarbeit. Dazu ist es notwendig, die "Komm-Struktur" im Haus der Kulturen zu ergänzen durch eine aufsuchende Arbeit im gesamten Quartier. Für diese Aufgaben wird eine Person mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung (Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften oder vergleichbare Qualifikation) benötigt, die Erfahrungen in der Quartiersarbeit und der Arbeit mit Netzwerken mitbringt – sowohl mit Netzwerken aus Einrichtungen und Trägern in der Quartiersarbeit als auch mit Netzwerken aus Bewohnerinnen und Bewohnern aus unterschiedlichen Kulturen. Bei der Erprobung neuer Wege der Einbindung von Kindern und Jugendlichen wird der/die Koordinator/-in unterstützt werden von einem pädagogischen Mitarbeiter (13 Wochenstunden) mit Erfahrungen in der Jugend- und Sozialarbeit. Dafür ist ein bereits bei der Stadt beschäftigter Mitarbeiter aus dem Jugendhaus vorgesehen. Hauptaufgabe des pädagogischen Mitarbeiters ist die Planung und Durchführung des Umweltprojekts in Kooperation mit den Expertinnen und Experten der Biologischen Station Osterholz. Die Erfahrungen mit neuen Wegen der Einbindung bringt er in das Verstetigungskonzept ein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Landkreis Osterholz
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck Die Zahl bezieht sich auf den Anteil der 15-27jährigen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Quartiersarbeit in Osterholz-Scharmbeck orientiert sich am Sozialraumansatz. Der Sozialraum ist das konkrete Wohnumfeld von Menschen mit ihrem gesamten präsenten sozialen Netzwerk (Nachbarn, Freunde, Familie usw.) Sozialräumliche Arbeit meint Veränderung und Gestaltung sozialer Räume, nicht die Veränderung von Menschen. Es gilt, die Menschen zu stärken und Ressourcen zur gelingenden Lebensbewältigung zu fördern (mit den Stärken der Menschen arbeiten). Bei dieser Arbeit werden die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Projekte einbezogen. Das schafft Nachhaltigkeit und längerfristige Erfolge. Das Projekt "Zukunft Quartier" erprobt unter anderem neue Wege der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen. Auch Kinder und Jugendliche sollen lernen ihre Bedürfnisse zu formulieren. Dazu müssen sie zunächst dahin geführt werden, sie müssen zu Akteuren ihrer Lebenssituation „gemacht“ werden. Das heißt, die Förderung muss zur Aktivierung der Jugendlichen führen bzw. dahin, ihr Leben selbst zu gestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn es gelingt, Bewohner/-innen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters in den Verstetigungsprozess einzubeziehen und wenn sich die Weiterentwicklung der Quartiersarbeit an deren Interessen orientiert.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn es im Haus der Kulturen und im Stadtteilbüro mehr selbstorganisierte Aktivitäten gibt.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Kompetenzen und Ressourcen von Einrichtungen (incl. Kitas und Schulen) und Bewohner/-innen in die Quartiersarbeit einfließen und die Beteiligten positiv über ihre Aktivitäten berichten.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn das Handlungskonzept zur Verstetigung von allen relevanten Ämtern mitgetragen wird und eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe die Arbeit zur Umsetzung des Konzepts aufgenommen hat.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn sich zur Weiterführung der Quartiersarbeit ein aktives Netzwerk aus Stadtteilbüro/Haus der Kulturen, Jugendhaus, Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen und weiteren engagierten Partnern aus der Stadt gebildet hat.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn das Handlungskonzept zur Verstetigung verzahnt ist mit dem Stadtentwicklungskonzept und die Funktion des Projektgebietes für die Gesamtstadt und seine Beziehungen zu anderen Orten der Integration berücksichtigt.
Vorhandene Strukturen
Die Quartiersarbeit beruht bei der Stadt Osterholz-Scharmbeck auf verschiedenen Säulen. Verantwortlich für den Bereich Soziale Stadt ist die Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte. Sie hat in Kooperation mit der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben im Haus der Kulturen in der Mozartstraße ein Quartiersmanagement aufgebaut. Die vier in Teilzeit bei der Bildungsvereinigung beschäftigten Quartiersmanager/-innen organisieren das Angebot im Haus der Kulturen, beraten die Besucherinnen und Besucher und koordinieren ein Netzwerk von im Quartier engagierten Einrichtungen. Der Fachbereich Bildung und Erziehung ergänzt die Quartiersarbeit im Teilgebiet Drosselstraße durch Aktivitäten der Flüchtlings- und Quartiersbetreuerin und des städtischen Jugendhauses. Die Flüchtlings- und Quartiersbetreuerin leistet aufsuchende Arbeit. Um nach dem starken Zuzug durch die Flüchtlingskrise mehr Menschen auch in der Drosselstraße zu erreichen, hat sie 2018 begonnen, das Stadtteilbüro in der Drosselstraße als niedrigschwelligen Anlaufpunkt wieder zu beleben. Die Arbeit des am Rande der Drosselstraße gelegenen städtischen Jugendhauses ist ebenfalls sozialräumlich ausgerichtet und bezieht auch die Eltern und das gesamte Umfeld der Jugendlichen ein. Das Projekt "Zukunft Quartier" ergänzt das vorhandene Quartiersmanagement durch die Organisation des Verstetigungsprozesses. Zugleich trägt das geplante Handlungskonzept zu einer besseren Koordination der vorhandenen Einrichtungen bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilbüro Drosselstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Pumpelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Biologische Station Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Azadi
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballverein Barispor Osterholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Integrationsbeauftragte, Fachbereiche Bildung, Soziales, Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus sowie Stadtplanung und Bau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osterholz, Jugendamt und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten Ritterhuder Straße, Berliner Straße und Buschhauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen Beethovenschule und Buschhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lernhaus im Campus, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Berufsbildende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adler Wohnen und Service
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungsgesellschaften (z.B. Kaemena + Köpke, Haus und Grund)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Ratsausschuss für Jugend, Senioren und Soziales hat sich dafür ausgesprochen, die Quartiersarbeit auch nach Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung fortzuführen. Mittel dafür sind bereits im Haushalt verankert. Die Erarbeitung eines Konzepts zur Verstetigung und Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Projekts „Zukunft Quartier“. Nach Projektende werden die entwickelten Vorhaben angebunden an die städtischen Quartierseinrichtungen (Haus der Kulturen, Stadtteilbüro, Jugendhaus).
Zustimmung Veröffentlichung
On

Familien im Zentrum: Teilhabe in der Altstadt von Northeim stärken

Ansprechpartner
Hansjörg Gutberger
Funktion Sozialwissenschaftler
Begegnungen ermöglichen, Netzwerke ausbauen, sozialen Zusammenhalt stärken
Projektbeschreibung
Gemeinwesenarbeit lässt sich im Zentrum Northeims nach der bisher durchgeführten Sozialraumanalyse (den zahlreichen Bewohner*innenbefragungen, der Beteiligung am "Kinderstadtplan", der genauen Beobachtung der öffentlichen Berichterstattung über Aktivitäten in der Innenstadt, der geleisteten Kontaktaufnahme zur soziokulturellen Szene Northeims u.a.) besser etablieren, wenn die gesamte Altstadt zum Projektgebiet wird. Wir werden darum in dem Folge-Projekt sukzessive die gesamte Northeimer Altstadt miteinbeziehen. Die Bestandsaufnahmen werden für das erweiterte Gebiet fortgeführt. Die Wahl eines größeren Projektgebiets dient auch der besseren Abstimmung mit parallel laufenden Stadtentwicklungsplanungen der Stadt Northeim, weil diese die gesamte Altstadt betrachten (Integriertes Entwicklungskonzept). Das GWA-Projekt soll Teil des Stadtentwicklunsgeschehens werden und gerade bisher weniger beteiligte Bewohner*innen veranlassen, sich für die Gestaltung des öffentlichen Raums einzusetzen. Dazu werden wir den begonnenen Prozess der Selbstorganisation der Bewohner*innen weiter unterstützen. Der spezifische Fokus unserer GWA richtet sich dabei auf die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und ihren Familien. Aber auch unsere Bemühungen um eine Bewusstmachung der besonderen Stärke der Northeimer Altstadt werden wir ausbauen (u.a. mit einer Fortführung der 3 Formate Quartiersgeschichten, Quartiersspaziergänge und Kolleg*innensuppe). Unsere besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die weitere Ansprache der Fachkräfte vor Ort. Sie könnten noch intensiver mit Blick auf die künftige Stadtentwicklung kooperieren. Wir wollen deshalb bestehende Netzwerke sozialer Einrichtungen im Quartier besser erkennen und den Prozess ihrer weiteren Vernetzung mit Blick auf die Innenstadtentwicklung durch Anregungen aus der Gemeinwesenarbeit unsererseits unterstützen. Wir werden viele Begegnungen ermöglichen: Der Bewohner*innen untereinander, aber auch der Fachkräfte, Passanten und sonstigen Nutzer*innen des Quartiers. Unser Familientreff (Einrichtung des Kinderschutzbundes) hat seit dem 2. Quartal 2020 weitere Räume und Personal erhalten und damit seine Kapazitäten deutlich erhöht. Seit dem August 2020 entsteht veranlasst durch das laufende GWA-Projekt ein Außengelände des Kinderschutzbundes in der Mitte des Quartiers Harztor. Dieses bietet durch seine zentrale Lage langfristig Entwicklungsmöglichkeiten. Für das Frühjahr 2021 ist an seine Eröffnung gedacht.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Altstadt Northeims ist durch viel Leerstand von Geschäftsräumen und durch eine vergleichsweise hohe Fluktuation der Bewohner*innen von preiswertem Wohnraum geprägt. Die Altstadt ist sozial durchmischt, aber gerade marginalisierte Familien wohnen bisher nur über kurze Zeiträume in der Altstadt. Das Wohnumfeld ist für Familien offenbar insgesamt nicht sehr attraktiv. Mit dem nun stark erweiterten Begegnungsort Familientreff und dem in Gründung befindlichen Außengelände des Kinderschutzbundes am Entenmarkt (ca. 250 qm Grünfläche) werden wir zukünftig noch mehr Erwachsene, Kinder und Jugendliche erreichen. Durch aktivierende Befragungen, regelmäßige Sozialraumbegehungen, die Anfertigung von Sozialraumkarten u.a. Methoden erfassen wir die Wünsche der Bewohner*innen hinsichtlich Veränderungen in ihrem Quartier. Der Verlauf des im Sommer 2019 gestarteten Projekts zeigt, dass wir seitdem mehr Bewohner*innen für die Angebote des Familientreffs haben gewinnen können (vor Corona). Wertvolle Beziehungen zu wichtigen Akteuren im Viertel (Gewährsleute, Fachkräfte) und zu politischen Entscheidungsträgern der zukünftigen Altstadtentwicklung in Northeim konnten aufgebaut werden (erster und zweiter Bürgermeister, Abteilungsleiter aus der Verwaltung, Vertreter der Parteien und der Beiräte des Stadtparlaments u.a.). Ein umfangreicher Pressespiegel über die Altstadtstadtentwicklung, über sozialkulturelle Angebote und das bürgerschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum wurde angelegt. Das GWA-Projekt verfügt über Zugänge zu Familien, die im Zuge der Entwicklung der Altstadt an Bedeutung gewinnen. Wir wurden von Bewohner*innen ermutigt, unsere Arbeit längerfristig fortzusetzen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim - Altstadt mit Wallanlagen (Grüngürtel)
Beschreibung
Die historische Altstadt Northeims wird durch die sie umgegebenden Wallanlagen auch räumlich von der übrigen Innenstadt abgegrenzt. Die Northeimer Altstadt zeigt eine typische Verteilung an Gewerbe- und Wohnflächen und einen für ein derart dicht bebautes Gebiet sehr hohen Anteil an Grünflächen (Parks, Plätze). Die Wallanlagen sind mögliche Entwicklungsflächen für familienfreundliche Angebote. In der Altstadt finden sich zahlreiche Anbieter zentraler (sozialer) Funktionen für die Gesamtstadt Northeim (s. Karten) sowie die ausgedehnte Fußgängerzone. Das Gebiet zeichnet sich durch eine Tendenz zur Überalterung aus. Mittlere Altersgruppen (35 bis 45 Jahre) sind im Vergleich unterdurchschnittlich vertreten. Im Vergleich zur Gesamtstadt ist der Anteil der älteren Mitbürger*nnen aber nicht ungewöhnlich hoch. Unseren Beobachtungen nach bietet der Wohnungsmarkt in der Altstadt auch Wohnungen für Geringverdienende/Sozialleistungsempfänger*innen, aber die Verbleibdauer der Mieter*innen ist gering, weil die Qualität dieser Wohnungen nicht hoch ist. In der Altstadt wohnen Arme und Reiche räumlich dicht beieinander, weil viele in Eigentümerhand befindliche Häuser in den letzten Jahren aufwendig restauriert wurden. Es ist ein Projektgebiet vergleichsweise großer sozialer Heterogenität mit der Tendenz zur Ausbildung voneinander abgrenzbarer Mini-Quartiere (etwa das Viertel um die Mühlen-/Mauerstr; das Viertel um die St. Sixti-Kirche). Die Bevölkerungsdichte ist in den Arealen um das City-Center (westliche Altstadt) und in den Wohngebieten rund um den Entenmarkt (östliche Altstadt) am höchsten. In einigen (wenigen) Wohnblöcken leben überproportional viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Bei jungen Familien sind Familien mit Zuwanderungsgeschichte überproportional vertreten. Im Projektgebiet leben damit viele ältere Deutsche (besonders Frauen über 80 Jahre) neben jungen migrantischen Familien. Sollte sich diese demographische Entwicklung zukünftig verstärken, könnten soziale Konflikte entstehen. Der Familientreff wirkt hier mit seinen Angeboten präventiv und bietet Räume der Begegnung. Nachdem wir mit dem "Quartier Harztor" in den Jahren 2019/20 zunächst nur weite Teile der östlichen Altstadt fokussiert haben, wollen wir mit dem dort modellhaft erprobten Ansatz (Sozialraumanalyse; Befragung der Bewohner*innen; Vernetzung von Akteur*innen der Stadtentwicklung; interkulturelle Begegnungen usw.) zukünftig in der gesamten Altstadt arbeiten.
Einwohnerzahl
2029
Quelle / Anmerkungen
Daten aus dem Melderegister der Stadt Northeim (Abteilung Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand August 2020)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die 6% Arbeitslosenquote für die Gesamtstadt Northeim sind eine Schätzung, die sich auf das Frühjahr 2020 bezieht. Daten für das Projektgebiet liegen uns nicht vor; Daten für die Gesamtstadt Northeim nur in absoluter Häufigkeit (2019) = 1065 Personen. (Jahresdurchschnitte) (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Northeim Stadt, Gebietsstand im Jahr 2019).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten liegen uns in absoluter Häufigkeit nur für die Gesamtstadt Northeim vor: Von den o.g. 1065 sind 134 Personen unter 25 Jahre. D. h., 12,6 % der Arbeitslosen in der Gesamtstadt sind unter 25 Jahre. (Jahrdurchschnitte 2019) (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Northeim Stadt, Gebietsstand im Jahr 2019)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In absoluter Häufigkeit für das Projektgebiet: 560 Personen. (Quelle: Melderegister der Stadt Northeim, Abteilung 1.5 Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand: August 2020)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In absoluter Häufigkeit für das Projektgebiet: 224 Kinder bis einschließlich 14 Jahre. Unter ihnen gibt es einen hohen Anteil an unter 6Jährigen Kindern. (Quelle: Melderegister der Stadt Northeim, Abteilung 1.5 Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand: August 2020)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(Quelle: Daten des Melderegisters der Stadt Northeim, Abteilung 1.5 Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand: August 2020)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es besteht keine Möglichkeit dazu Daten zu bekommen.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine aktuellen Daten vorliegend.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung für das Projektgebiet auf der Basis der Daten über Herkunftsregionen aus dem Northeimer Melderegister. Ein vergleichsweise hoher Anteil der Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte entstammt dem vorderasiatischen - und südasiatischen Raum. Es gibt im Projektgebiet drei Baublöcke mit auffällig hohen Anteilen an Menschen mit Geburtsregion Vorderasien/Südasien. Daten für die Gesamtstadt liegen uns nicht vor. (Quelle: Daten des Melderegisters der Stadt Northeim, Abteilung 1.5 Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand: August 2020)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten liegen uns nur für die Gesamtstadt Northeim, in absoluter Häufigkeit und nur für das Jahresende 2018 vor: Empfänger*innen sozialer Mindestsicherung (ALG II, Sozialgeld, HzL, Grundsicherung) waren 3579 Personen (31.12.2018). Dazu kamen Bezieher*innen von Regelleistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz (218 Personen). (Quelle: LSN-Online, Regionaldatenbank des Statistischen Landesamts Niedersachsen)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten vorliegend.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zeichnet sich durch einen Mix aus Bewohner*innen-Aktivierung und Verstetigung der Kooperationen zwischen soziokulturellen Einrichtungen vor Ort aus. Wir sehen uns in der Rolle einer initiierenden und moderierenden Kraft für familiengerechte Maßnahmen der Altstadtentwicklung. Besonders die Anliegen von Kindern wollen wir im Gemeinwesen und in der Stadtentwicklung sichtbar werden lassen. Das schließt auch Legislaturperioden überdauernde Anliegen der jungen Generation mit ein. Dazu sammeln wir Wünsche und Vorstellungen der Bewohner*innen / Kinder / sozialen Institutionen zur Quartiersentwicklung und vermitteln sie an Entscheider und in Gremien weiter (z.B. dem Sanierungsbeirat, Jugendbeirat, Runder Tisch Integration, Behindertenbeirat, Migrationsrat, Bündnis gegen rechts u.a.). Da Kinder im Fokus unserer GWA stehen, versuchen wir nachhaltig wirksame Maßnahmen mit zu initiieren, d.h. eine zukunftsgerechte Wohnumgebung anzustreben, die Klimaschutz, Kinderfreundlichkeit und Inklusion gleichermaßen umfasst. Voraussetzung dafür ist auch, dass sich mehr Bürgerinnen und Bürger für die zukunftsgerechte Entwicklung in der Altstadt einsetzen. Wir zielen auf ihre Aktivierung und auf die Erhöhung des Anteils der Ehrenamtlichen, die sich im Rahmen des Familientreffs schon jetzt engagieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dokumentationen weiterer Bewohner*innenbefragungen liegen vor. Bedarfe/Wünsche wurden ermittelt. Macht-schwächere Gruppen werden erreicht und aktiviert. Vertrauen zum Familientreff verstetigt sich weiter. Interessen der Bewohner*innen werden kommuniziert.
Beschreibung
Durch Bewohner*innen mitgetragene Angebote sind verstetigt: interkultureller Austausch, öffentliche Frühstücke, Gestaltung eines Außengeländes des DKSB. Eigene Gestaltungsmöglichkeiten bzgl. des öffentlichen Raums sind den Anwohner*innen transparent(er).
Beschreibung
Stärken des eigenen Quartiers (u.a. die soziokulturelle Infrastruktur) sind den Anwohner*innen bewusst(er). Die Identifikation mit dem Wohngebiet Altstadt und dem öffentlichen Raum im Quartier ist gestiegen. Das Image des Quartiers ist gebessert.
Beschreibung
Teilnehmer*innen an Aktionen sind nach sozialer und kultureller Herkunft/Milieu, Gesundheit, nach Lebensalter und Bildungsstand divers zusammengesetzt. Gegenseitige Kontakte werden gepflegt und das Verständnis füreinander wächst. Inklusion ist ‚normaler‘.
Beschreibung
Bei stakeholdern (aus Politik/Verwaltung, Fachkräfte im Quartier u.a.) wird durch die neue GWA dieser Effekt gefördert und verstetigt sich; ressortübergreifende Vereinbarungen werden geschlossen, z.B. zwischen Kultur- und Sozialbereich, Wohnungswirtschaft
Beschreibung
Gemeinsame Projekte für die GWA werden jährlich angestrebt (durch Akteure der Stadtentwicklung; der soziokulturellen Einrichtungen vor Ort) und vereinbart. Die GWA unterstützt diesen Prozess; sie erreicht v.a. Familien und vernetzt diese untereinander.
Beschreibung
Der Familientreff ist ein Anlaufpunkt für nicht-migrantische und migrantische Familien. Gemeinsam werden Aktionen initiiert und durchgeführt. Im gesamten Quartier werden entsprechende Begegnungen durch GWA gefördert. Teilhabe und Engagement steigt.
Beschreibung
Die Bedarfe der Familien im Quartier sind transparent(er) und die GWA des Familientreffs vermittelt auch ggf. an Fachstellen weiter. Begegnungsräume wurden geschaffen und mehr Bürgerbeteiligung wurde ermöglicht, die das soziale Miteinander stärkt.
Beschreibung
Die GWA in der Innenstadt steht im Austausch mit GWA-Projekten in Northeimer Stadtteilen und stimmt ihr Vorgehen darauf ab. Stadtentwicklung und GWA sieht sie im Kontext der Gesamtstadt. Sie nutzt auch (stadtteil)-externe Ressourcen für das Quartier.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Stadt ist über die Ziele, Entwicklung und Aktivitäten im Projekt informiert; das Vorgehen erfolgt abgestimmt. Beteiligung an Sitzungen des Beirats für Menschen mit Behinderungen, dem Jugendbeirat, dem Migrationsrat u.ä. geplant.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendkulturzentrum "Alte Brauerei", Theater der Nacht, Kino Neue Schauburg, Stadthalle Northeim; Stadtführungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oase (Diakonie), AWO, Caritas, Evangelische Jugend, Pro Inklusion, Unabh. Teilhabeberatung (EUTB), Ev. Jugendhilfe, Bahn-Sozialwerk, Flexible ambulante Hilfen (FLEX), Kooperation Werk-Statt-Schule (Südstadt) zum Austausch über Vorgehen und Ansatz GWA
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren heute e.V. (Seniorenbegegnungsstätte Alte Wache) , Deutsch für alle e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Krippen, Kindergärten, Martin-Luther-Schule, Gymnasium Corvinianum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Sixti, Evangelische Jugend, katholische Kirchengemeinde St. Marien, evang. Superindentur (Entenmarkt), CVJM
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kiosk Breite Str., Friseure; Bäckereien, Buchhandlungen, Standortgemeinschaft (gewerb. Interessenver.), Architektenbüro Lange/Puche, Kaufland Northeim, Sportschule Mark Haubold, Hotel Schere; Thai-Massagen u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsgenossenschaft: Wohnen in Northeim GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (Hallo, HNA, Northeim News)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DJH Jugendherberge Northeim, Medienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Simon Hartmann; MdL Frauke Heiligenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wissenschaft und Forschung (Prof.Dr. Peter-Ulrich Wendt, Hochschule Magdeburg-Stendal); NABU Northeim, Interkultureller Garten Northeim, Internationale Gärten e.V. Göttingen, Demokratie leben ! Externe Fach- und Koordinierungsstelle der Stadt Northeim,
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das GWA-Projekt will die begonnene Zusammenarbeit mit der Stadt Northeim (Stand Juli 2020: drei Arbeitstreffen mit Behördenleitern aus dem Bereich der Stadtentwicklung) und mehrere Treffen mit dem ersten bzw. zweiten Bürgermeister der Stadt Northeim, mit einem Planungs- und Architekturbüro, mit Akteuren des sog. Fachwerk-Fünfecks und der Wohnen in Northeim GmbH fortsetzen. Ein längerfristig gültiger Nutzungsvertrag für das Außengelände vor der Geschäftsstelle des DKSB liegt vor.
Galerie
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bild 12
bild 13
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersentwicklung der Rotenburger Werke gGmbH

Ansprechpartner
Silke Sackmann
Organisation Rotenburger Werke
Funktion Team Quartiersentwicklung
Innovationsquartier in der "Alten Anstalt"
Projektbeschreibung
Die Rotenburger Werke gGmbH (RW) planen ihr 1880 als „Asyl zur Pflege Epileptischer und Idioten" gegründetes historisches Kerngelände, auf dem Menschen mit Behinderungen noch heute in einer Sonderwelt leben, zu öffnen. Vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels soll sich hier ein lebendiges, inklusives Quartier entwickeln können, das allen Menschen offensteht. Zentrale Entwicklungsziele sind die Schaffung neuen Wohnraums und ggf. die Modernisierung der vorhandenen zum Teil denkmalgeschützten Bausubstanz (z.B. für Gemeinschaftswohnprojekte oder Startup-Unternehmen). Die Stadt Rotenburg plant die Aufnahme des Quartiers in das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept. Es soll in enger Abstimmung mit der Stadt eine Attraktivitätssteigerung für die ganze Stadtgesellschaft erreicht werden. Eine Tandemlösung aus Stadt- und Sozialplanung soll eine sensible, passgenaue, zeitnahe Umsetzung des Vorhabens gewährleisten. Eckpunkte: Vergabe der Projektsteuerung Anfang 2021 an ein Stadtplanungsbüro (voraussichtlich „plan zwei“, Kosten für 3 Jahre: 90 T€); das Büro stellt das direkte Bindeglied zur Geschäftsführung der RW und damit zur Gesellschafterversammlung dar. Es gehört dem zentralen Steuerungsteam an. Intern liegt die Projektverantwortung bei der Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit. Zur Unterstützung des Projekts wird zusätzlich eine E9-Stelle (TVDN) mit einem Umfang von 65% geschaffen (Kosten für drei Jahre: 126 T€). Ein laufender Austausch findet in Teambesprechungen statt, dem – im Kern – die Stadtplaner, der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und der/die neue Projektmitarbeiter*in angehören. Das Innovationsjahr 2021 dient mit seinem umfangreichen Beteiligungsprozess der Sammlung von Ideen und der Aufwertung des Gebietsimages. Parallel werden Leitlinien für den unternehmensseitigen Bedarf (Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen u.a.) entwickelt und auch rechtliche, planerische, finanzielle und zeitliche Vorklärungen getroffen. Der Beteiligungsprozess bezieht alle relevanten Gruppen wie Gesellschafter, Beschäftigte, Bewohnerinnen, Stadtgesellschaft, Stadtpolitik und –verwaltung mit ein. Nach der Ableitung von Szenarien für die zukünftige Entwicklung aus der Ideensammlung werden Zielsetzungen und Strategien für die Umsetzung in thematischen Workshops erarbeitet. Ein Masterplan wird die Grundlage für die Umsetzung und für die Kommunikation mit potentiellen Partner*innen bilden. Ein Zuschuss über 180.000€ stellt dieses Herangehen sicher.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Rotenburger Werke befinden sich seit rund zehn Jahren in einem von der Aktion Mensch begleiteten "Konversionsprozess": Am Kernstandort werden Wohnplätze abgebaut, die in der Region neu entstehen. Dahinter stehende UN-Ziele: Inklusive Nachbarschaften, Wahlfreiheit, Wohnortnähe. Dies führt zu sinkenden Bewohnerzahlen im Quartier. Zu dieser Entwicklung trägt auch das hohe Alter der derzeit 197 BewohnerInnen bei. Auch von der baulichen Seite her entstehen Freiräume: Längerfristig genügen die Gebäude im Quartier den Wünschen der BewohnerInnen nicht mehr; die Anforderungen von Seiten des Brandschutzes und der Energetik stellen eine zunehmende Herausforderung dar. Ein erstes großes Wohngebäude wurde abgerissen; der Abriss einer alten Wäscherei steht unmittelbar bevor. Dieser Situation steht ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Rotenburg und Umgebung gegenüber. Wir (1.900 MA) erleben in unserem eigenen Netzwerk, zu dem auch das benachbarte Diakonieklinikum mit 2.500 Mitarbeiter*innen zählt, die z.T. verzweifelte Suche nach Wohnraum. In den RW arbeiten heute Menschen aus 32 Nationen; Menschen mit Migrationshintergrund haben es diesbzgl. besonders schwer. Auch fehlen Angebote für Jüngere (Auszubildende, Freiwilligendienstleistende) und Arbeitnehmer*innen mit geringem Einkommen. Ebenso fehlen Angebote für meist ältere Angehörige von Menschen mit Behinderungen, die in der Nähe ihrer Kinder leben möchten. Dieser Situation auf dem Wohnungsmarkt möchten die RW mit der Entwicklung eines Quartiers begegnen, das ganz unterschiedliche Menschen anzieht. Es wird eine behutsame Nutzungsmischung angestrebt, die offen ist für innovative Ideen und Nutzungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Historisches Kerngelände der Rotenburger Werke
Beschreibung
Das Gebiet befindet sich zwischen Lindenstraße und Soltauer Straße in der Innenstadt von Rotenburg (Wümme), 20.597 EW. Es wird durch die historische Bausubstanz im Norden (Stammhaus und Alte Kapelle) und dem denkmalgeschützten Gebäude-Straßenzug im Süden als Einheit wahrgenommen. An den seitlichen Rändern befindet sich Grünland mit Gärten, der städtische Friedhof und kleinere Wohn- und Gewerbebebauung.
Einwohnerzahl
197
Quelle / Anmerkungen
Geschäftsfeld Wohnen der Rotenburger Werke / z.Z. leben ausschließlich Menschen mit Behinderungen im Quartier
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersstatistik der Rotenburger Werke; Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersstatistik der Rotenburger Werke; Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg.
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersstatistik der Rotenburger Werke; Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschäftsfeld Wohnen der Rotenburger Werke; Ausländerbehörde der Stadt Rotenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen werden nach Auskunft des Landkreises Rotenburg nicht mehr erhoben. Bekannt ist allein die Anzahl der ausländischen Bewohner*innen.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
2
Anmerkung
Menschen, die in den Rotenburger Werken leben, erhalten tagesstrukturierende Angebote (Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte (TFS) oder heiminterne Tagesstruktur (TS). Welches Angebot die Person erhält, richtet sich nach den jeweiligen Kompetenzen und dem Hilfebedarf. Sie sind daher nicht arbeitslos im Sinne von SGB II oder III. Die Arbeitslosenquote des Landkreises Rotenburg (Wümme) beträgt laut Auskunft der Jobcenters Rotenburg 2,1 % im Rechtskreis SGB II (Juli 2020). Die Quote für SGB II und III zusammen beträgt sie 4,2 %. Zahlen für die Stadt Rotenburg werden nicht veröffentlicht.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Presseveröffentlichung Zahlen Jobcenter Juli 2020. Die Zahl bezieht sich auf den Altkreis Rotenburg, Arbeitslose nach SGB II.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Rotenburger Werke; Landesamt für Statistik. Die Zahl bezieht sich auf den Landkreis Rotenburg und stammt aus einer Hochrechnung einer 1%igen Stichprobe (25.000 Familien, davon 5.000 Alleinerziehende); eine Angabe für das Stadtgebiet Rotenburg wurde nicht gemacht.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Menschen mit Behinderungen, die im Quartier leben, erhalten Grundsicherung bei Erwerbsminderung bzw. im Alter. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im SGB II-Bezug im Verhältnis zur Einwohnerzahl (15-65-Jährige) beträgt laut Auskunft des Landkreises Rotenburg 4,2% im Landkreis und 8,2% in der Stadt Rotenburg. (Juli 2020)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Landkreis Rotenburg beträgt die Quote der Arbeitslosen im Alter zwischen 15 bis unter 26 (SGB II; Juli 2020); 0,3 %. (Ermittlung aus Landkreisstatistik)
Unterlagen zum Gebiet
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Es wird eine "Tandemlösung" aus sozialplanerischem und städtebaulichem Quartiersmanagement angestrebt. Mit Unterstützung durch ein Team aus sozialplanerischem und städtebaulichen Quartiersmanagement soll in einem partizipativen Prozess die Entwicklung eines lebendigen, inklusiven Stadtquartiers und der Aufbau von stabilen Nachbarschaftsstrukturen unterstützt werden. Im Sinne eines präventiven Ansatzes soll die soziale und städebauliche Integration und Verknüpfung des bislang geschlossenen Anstaltbereiches mit dem umgebenden Stadtgebiet gefördert werden. Ziel des kooperativen Dialogprozesses ist es • Legitimation und Akzeptanz für die Quartiersentwicklung zu sichern • Lokale Potenziale zu nutzen, um die Qualität von Planung und Umsetzung zu verbessern • Identifikation mit den öffentlichen Räumen im Quartier und Engagement zu stärken • Kooperationen zu initiieren
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Menschen im Quartier leben gerne dort und identifizieren sich mit ihrem Umfeld.
Beschreibung
Es sind Kooperationspartner*innen gefunden, die gemeinsam mit den Rotenburger Werken ein lebendiges, vielfältiges Quartier und Gemeinwesen gestalten.
Beschreibung
Ein lebendiges Gemeinwesen und stabile Nachbarschaften sind entstanden.
Beschreibung
Neuer Wohnraum in der Innenentwicklung wurde geschaffen, das Quartier ist in die Stadtstruktur eingebunden und trägt zu deren Stärkung bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Andreas Weber; Amt für Planung, Entwicklung und Bauen, Clemens Bumann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Andreas Weber; weitere noch nicht benannte Mitglieder der lokalen Politik
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildnerische Werkstatt der Rotenburger Werke, Martin Vosswinkel; Soziokulturelles Zentrum (im Aufbau), Ole Asmussen; Kulturinitiative Rotenburg, Bernd Braumüller; Volkshochschule Rotenburg, Michael Burgwald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Zum Guten Hirten, Stephan Orth; Kirchenkreis Rotenburg, Superintendent Michael Blömer; Stadtkirchengemeinde Rotenburg, Hilmer Drögemüller
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotenburger Wirtschaftsforum, Heiko Kehrstephan, als Schnittstelle zu den Unternehmen der Stadt und Region; Sparkasse Rotenburg Osterholz, Stephan Kalt; Volksbank Wümme Wieste, Matthias Dittrich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauwesen der Rotenburger Werke, Architektin Tatjana Ladda; Energiemanagement der Rotenburger Werke, Uwe Hollmann; Immobilienmanagement der Rotenburger Werke, Birgit Schöner-Funck
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnervertretung der Rotenburger Werke, Sascha Jansen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, Detlef Brünger; Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg, Matthias Richter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spaß-BuS Rotenburg e.V., Peter Schlake; Förderverein Cohn-Scheune e.V., Prof. Dr. Inge Hansen-Schaberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Rotenburg/Sottrum gGmbH, Inga Hoops
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk des ev.-luth. Kirchenkreises Rotenburg, Angela Hesse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Rotenburg, OStD Wolf Hertz-Kleptow; Ratsgymnasium Rotenburg, OStd Iris Rehder; Lindenschule für Geistige Entwicklung; Karsten Beernink-Kastenschmidt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen der Rotenburger Werke (Heilerziehungspflegeausbildung), Regina Koithan; Evangelische Elise-Averdieck-Schulen (Berufsbildende Schulen am Diakonissen Mutterhaus), Matthias Richter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotenburger Kreiszeitung, Michael Krüger; Rotenburger Rundschau, Dennis Bartz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werkstattrat der Rotenburger Werke, Susanne Falkenstein; Angehörigenvertretung der Rotenburger Werke, Martin Petzold; Behindertenbeirat der Stadt Rotenburg, Gisela Flake
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es zum einen durch die Akquise weiterer Finanzierungsbausteine (Fördermittel, Finanzierungsbeiträge von Kooperationspartnern, Eigenmittel) die personelle Fortführung eines Quartiersmanagements, wenn auch ggf. mit geringerem Stundenkontingent, nach Auslaufen der Förderung zu gewährleisten. Zum anderen ist es das Ziel, in den ersten drei Jahren tragfähige Netzwerk- und Nachbarschaftsstrukturen aufzubauen, die die Arbeit an der sozialen Quartiersentwicklung mittragen und fortsetzen.
Galerie
1 gesamte areal
3 kerngelaende 1955
Zustimmung Veröffentlichung
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