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Ideenschmiede

Wir sehen uns!

Ansprechpartner
Andrea Wegener
Organisation Wunstorfer Bauverein
Funktion Sozialberaterin/Quartiersmanagerin
Aufbau von Nachbarschaftshilfe als Hilfe zur Selbsthilfe
Projektbeschreibung
Das Augenmerk dieses Projekts liegt auf Bewohneraktivierung, sozialer Kohärenz, besserer Durchmischung der Gruppen und dem Auf- und Ausbau von Nachbarschaftshilfe. Die Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme für Nachbarn und Wohnumfeld soll gestärkt und unterstützt werden. Dies wollen wir erreichen, indem wir planen, drei Ebenen zu stärken und miteinander zu verbinden: - Soziale Akteure sollen in verbesserter Netzwerkarbeit gruppenübergreifende Projekte planen und gemeinsame Ziele entwickeln. - Die Bewohner sollen befähigt werden, selbstständig und ehrenamtlich ihr Nachbarschaftsnetzwerk aufzubauen. - Das Quartier und bisher ungenutzte Grünflächen sollen belebt und zum Verweilen einladen. Eine bessere Identifizierung mit dem Quartier und die Bildung eines "Wir-Gefühls" sollen soziale Strukturen und Lebensqualität stärken. In Zeiten des Mangels an Erziehern, Lehrern, Pflegekräften und Sozialarbeitern wollen wir die Bewohner in kleinen Schritten motivieren, sich zu helfen, Freizeit miteinander zu verbringen, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Durch die Anlage von Hochbeeten und Sitzgelegenheiten wollen wir zuerst Treffpunkte für Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft und so die Möglichkeiten sich kennerzulernen schaffen. Durch Gestaltung und Pflege sollen gemeinsame Themen, Ziele und der Austausch untereinander gefördert und Berührungsängste abgebaut werden. Schulen, Kitas, Tagespflege und andere Gruppen sollen die Flächen ebenfalls nutzen und so für Lebendigkeit im Quartier sorgen. Im weiteren Verlauf soll das Ehrenamt ausgebaut und attraktiv gemacht werden. Die Kooperation mit zwei ehrenamtlichen Vereinen ermöglicht die Ausbildung zu Alltagsbegleitern und deren Einsatz in der Nachbarschaft. Hier geht es um die Schaffung sinnhafter Tätigkeiten in der Nachbarschaft. Besuche, Mieterfeste und begleitete Spaziergänge können Vereinsamung vermeiden; Kinderbetreuung und Botengänge etc. können den Alltag erleichtern. Ziel ist es, nach anfänglicher sozialpädagogischer Intervention, die Bewohner zu motivieren und befähigen, selbstständig und aktiv ihre Nachbarschaft zu gestalten und Verständnis und Hilfsbereitschaft zu stärken. Um das Funktuionieren des Netzwerks zu prüfen und aufrechtzuerhalten, treffen sich soziale Akteure und Bewohner regelmäßig zu Quartiersversammlungen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Barne zeichnet sich durch eine heterogene Bewohnerschaft (verschiedene Generationen und ethnische Gruppen, Empfänger von Transferleistungen, Geflüchtete, psychiatrisch Erkrankte) aus. Im Jahr 2022 wurde das Quartier seitens der SiPa mit dem Siegel "Lebenswertes Quartier" ausgezeichnet. Nach Evaluierung der Auswertung wurden trotz der bestehenden Quartiersarbeit Defizite im Bereich sozialen Teilhabe deutlich. Laut der Beurteilung sind folgende Punkte verbesserungswürdig: - gezielte Förderung der Selbstorganisation in der Bewohnerschaft - der soziale Zusammenhalt - Möglichkeiten, etwas für das nachbarschaftliche Leben zu tun - die Befragung von Passanten ergab, dass es wenig attraktiv ist, an Orten im Quartier zu verweilen - weniger als die Hälfte der Befragten konnten einen Ansprechpartner im Quartier benennen Außerdem ist festzustellen, dass es vielfältige Angebote sozialer Akteure gibt, die jedoch zu wenig gruppenübergreifend und verbindend arbeiten. Insbesondere in der Pandemie wurde deutlich, dass durch den bestehenden Fachkräftemangel im sozialen Bereich, KiTas und Pflege schon jetzt Menschen unterversorgt sind. Sichtbar ist dies beispielsweise anhand : - zunehmenden Verwahrlosung einiger Bewohner und ihrer Wohnungen. - mangelhafte Versorgung von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz/ Vereinsamungstendenzen - bei Betreuung von Kindern - zunehmender Vandalismus Wir wollen präventiv das Bewusstsein der Bewohner füreinander entwickeln, Menschen in Kontakt bringen und die Nachbarschaftshilfe als Instrument der Hilfe zur Selbsthilfe einrichten und stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wunstorf Barne
Beschreibung
Die Abgrenzung des Quartiers „Barne“ wurde so gewählt, wie sie schon seit Jahrzehnten von den Bewohnern Wunstorfs als „Die Barne“ wahrgenommen wird. Die Gabelung der Barnestraße mit der kleinen Verkehrsinsel stellt das Tor zur Barne dar. Eine weitere wahrnehmbare Grenze ist die Bahnstrecke. Am Ende der Barnestraße/ Quartiers befinden sich das Barnewäldchen, ein Sportplatz und Hallenbad an die sich Felder anschließen. „Geschlossener Bereich“ Zentrum ist der Marktplatz. Geschätzte Kanten des Quartiers: 650 x 400 Meter. Straßen: Barnestraße, Rembrandtstraße, Rubensstraße, Albrecht-Dürer-Straße
Einwohnerzahl
721
Quelle / Anmerkungen
Ermittelt von der Stadt Wunstorf im Rahmen der Bewerbung um das Siegel "Lebenswertes Quartier", SiPa Niedersachsen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine validierten Daten seitens der Stadt/Region Hannover erhalten.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Keine validierten Daten erhalten; daher geschätzt
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik (0,21 %)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik (928 Alleinerziehende; 2,19 %)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Unterlagen zum Gebiet
quartier.pdf (975.16 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier vorhandene sozialen Strukturen sollen verknüpft werden. Regelmäßige Meetings sozialer Akteure und Bewohner zur Darstellung vorhandener Ressourcen sollen fortlaufend stattfinden und zum Ziel haben, gruppenübergreifende Projekte zu organisieren, um Menschen in Kontakt zu bringen. Regelmäßige Quartiersversammlungen in den Gemeinschaftsräumen sollen Ideen Raum geben und Bewohner befähigen, in Eigenregie z.B. Veranstaltungen zu planen. Das Wohnumfeld soll maßgeblich durch Gestaltung von Hochbeeten und Schaffung von Treffpunkten unter Mitwirkung der Bewohner aufgewertet werden. Das "Wir" Gefühl und die Identifizierung mit dem Quartier werden so verbessert. Bestehende Kooperationen mit ehrenamtlichen Vereinen sollen genutzt werden, um das Ehrenamt attraktiv zu machen. Bewohner werden in diesem Rahmen zu Alltagsbegleitern ausgebildet. Menschen sollen empowert und befähigt werden, Berührungsängste abzubauen, Empathie zu entwickeln und sich um Nachbarn zu kümmern. Ziel ist es nicht nur Hilfsangebote zu machen, sondern auch Menschen ein vielfältiges Angebot zur sinnhaften Freizeitgestaltung zu bieten. Besonders Empfänger von Transferleistungen und Ruheständler können vom bezahlten Ehrenamt profitieren. Mit einem Pool vieler ehrenamtlicher Helfer in Bereichen Handwerk, Besuchsdienst, Botengänge, Kinderbetreuung, Gruppenleitung, etc. durch Empowerment soll das Miteinander gestärkt und Defizite im versorgenden Bereich ausgeglichen werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Quartier ist belebt, Menschen verbringen in den Treffpunkten und im Freien Zeit miteinander. Regelmäßiger Austausch von Netzwerkpartnern, Bewohnern und Ehrenamtlichen zur Prüfung des fortwährenden Status quo.
Vorhandene Strukturen
Es wurden Kooperationverträge mit verschiedenen Institutionen/Vereinen geschlossen. - Johanniter Unfall Hilfe Es bestehen diverse Angebote zur Unterstützung im Alltag. - Ehrenamtliche Vereine Herbst-Zeitlos e.V. und meer-hilfe Die Vereine vermitteln und schulen Alltagsbegleiter für die Bewohner, beraten zu den Leistungen der Pflegekassen. - AufKurs Eine Sozialberaterin berät im Rahmen einer Sprechstunde junge Erwachsene bis 25 Jahren aus prekären Familienverhältnissen. - Präventionskreis Barne Soziale Akteure, Vertreter der Stadt und Wohnungsunternehmen, Schulen, KiTas und Polizei treffen sich halbjährlich zum Austausch, um die Sicherheit im Quartier zu erhalten. - Ehrenamtliche, ausgebildete Sicherheitsberater für Senioren der Polizei Wunstorf beraten Senioren zum Thema Sicherheit. - Regelmäßige Kaffeetrinken und Ausflüge für Senioren im Gemeinschaftsraum des Bauvereins. - Hockergymnastik und Gedächtnistraining durch Trainerinnen im Ehrenamt - der Gemeinschaftsraum des Bauvereins kann von Akteuren und Bewohnern für Familienfeste, etc. genutzt werden Das QM ist in der Verwaltung des Bauvereins, im Quartier oder aufsuchend beratend, vermittelnd und organisatorisch tätig. Teilnahme an verschiedenen Arbeitskreisen (z.B. AK Häusliche Gewalt)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Herbst-Zeitlos e.V. Ehrenamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
meer:hilfe Ehrenamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Kurze Wege Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AufKurs Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Otto-Hahn-Schule; Paul-Moor-Schule; Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KiTa DRK + St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Bewohner der Barne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Unfall Hilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Wunstorf Flüchtlingsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauen für Frauen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unsere GWA besteht aus drei Säulen: Quartier, Bewohner, Soziale Akt. Im Rahmen d. Projekte wurden d. entstandenen Treffpunkte zu Begegnungsstätten. Es ist ein Verantwortungsbewusstsein für Nachbarn & d. Quartier entstanden. Ehrenamtl. wurden empowert & ausgebildet. Es wurde ein starkes Netz zwischen allen Akteuren geknüpft. Der wb sieht sich verantwortlich für d. Barne.Im Rahmen seines Förderauftrages wird d. wb dieses Ziel auf Grundlage der Zertif. GWA die Struktur nachhaltig aufrechterhalten.
Galerie
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Videos
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnung an der Aue

Ansprechpartner
Tina Hallemann
Interkulturelle Begegnung an der Aue
Projektbeschreibung
Das Wohngebiet Aue/Kastanienplatz in Herzberg am Harz hat in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren und entwickelt sich immer mehr zu einem problematischen Bezirk mit Konflikten in der Nachbarschaft. In dem genannten Wohngebiet ist der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren gestiegen. Da die Bewohner*innen noch nicht ausreichend von sozialen Angeboten vor Ort erreicht werden können, kommt es immer wieder zu Problemen und Konfliktpotentialen. Das beantragte Projekt soll als niedrigschwelliges Angebot, verortet zentral im Einzugsgebiet, die Unterstützungslücke schließen und das Miteinander von Migranten*innen und Einheimischen sowie verschiedenen Migrationsgruppen untereinander stärken. Im Aufbau des Projektes wird im 1. Schritt ein offenes Beratungsangebot geschaffen sowie ein Begegnungsraum für die Bewohner*innen entstehen, der den Menschen im Einzugsgebiet als zentraler Anlaufpunkt für sämtliche Fragestellungen dient. Das „Aue-Begegnungscafe“ ist dabei unabhängig von Alter, Problemlage, Einkommenssituation etc. für alle Ratsuchenden niedrigschwellig zugängig. Durch das Aue-Begegnungscafe wird ein Kontakt zur Zielgruppe hergestellt und ein Bild der vorhandenen Problemlagen, aber auch auf Wünsche und Potentiale der Bewohner*innen sichtbar. Über gute integrierte Migranten*innen, die als Multiplikatoren*innen eingesetzt werden, soll ein leichterer Zugang zu Migranten*innen mir sprachlichen Problemen oder Sorgen gelingen. Durch sich häufende Nachfragen und Problemstellungen im Beratungsangebot, kann aufgezeigt werden, in welchem Bereich Maßnahmen oder besonders Aufklärung z.B. in Form von Fachvorträgen oder Aufklärungsveranstaltungen ggf. in verschiedenen Sprachen nötig sind. Durch Umfragen unter den Bewohner*innen, nach ihren Wünschen bzw. danach, welche Angebote und Aktivitäten sie selber für ein gelingendes Miteinander für nötig halten, sollen stets Angehörige aller Kulturkreise sowie Einheimische in die Fortentwicklung des Projektes einbezogen werden. Die Maßnahme wird in den Räumen des Stadtteiltreffs Kastanienplatz der Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH verortet. Hier wurden in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern sowie Mietern selber, bereits Angebote für die Bewohner*innen der eigenen Mietwohnungen geschaffen, z.B. gemeinsames Kaffee trinken und Bingo spielen. Die bereits vorhandenen Strukturen sollen durch die beantragte Maßnahme örtlich und inhaltlich ausgeweitet und mit professioneller Struktur unterstützt werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Wohngebiet an der Aue genießt in Herzberg am Harz keinen guten Ruf und ist zum Wohnen unattraktiv geworden. Dieser Entwicklung soll durch die beantragte Maßnahme ein Stück weit entgegengewirkt werden. Insgesamt leben in Herzberg am Harz 13.073 Einwohner der Migrationsanteil liegt bei 8,91%. Im Einzugsgebiet Aue ist ein höherer Migrationsanteil ersichtlich. In der Wohnanlage Kastanienhof zeigt sich das für Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH, Vermieter größerer Wohneinheiten im Einzugsgebiet, auch in der Anzahl der Interessenten. Sei es generell Ziel der Wohngesellschaft, die Einwohnerschaft möglichst heterogen zu gestalten, gestalte sich das in der genannten Wohneinheit immer schwerer. Durch den höheren Migrationsanteil entstehen Konfliktpotentiale zwischen Migranten*innen und Einheimischen auf der einen Seite und Migranten*innen unterschiedlicher Herkunftsländer untereinander auf der anderen Seite. Besonders durch Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre, zunächst besonders aus Syrien, aktuell besonders häufig aus der Ukraine gestalten sich Kommunikation, Austausch und ein Miteinander schwierig, nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren. Besonders Alltagskonflikte entstehen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen häufig. Unter Einheimischen entstehen Vorurteile. Die Bewohner*innen werden von sozialen Angeboten vor Ort noch nicht ausreichend erreicht. Gründe liegen sowohl in sprachlichen Problemen, als auch in einer hohen Hemmschwelle und Unkenntnis über das Hilfesystem vor Ort. Für einen besseren Zugang zur Zielgruppe sowie den Abbau des Konfliktpotentials sind Niedrigschwelligkeit sowie der Einsatz von Multiplikatoren*innen nötig.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz
Beschreibung
Das Einzugsgebiet besteht aus den Wohngebieten "Kastanienplatz" und "Aue" nahe Kernstadt und Bahnhof Herzberg am Harz. Die Hauptstraßen, des Projektgebietes sind Northeimer Straße, Kornstraße, Siemensstraße (Aue) und Kastanienplatz (Kastanienplatz). Das Gebiet gehört offiziell zur Kernstadt von Herzberg am Harz, Aue und Kastanienplatz werden allerdings auch als nichtamtliche Stadtteile geführt. Das Gebiet ist nahe des Bahnhofs, auch die Innenstadt ist noch fußläufig oder mit dem Bus erreichbar. Bewohner*innen werden dennoch nicht ausreichend von den Angeboten im Stadtgebiet sowie Umland erreicht, daher wird das Projekt direkt im Quartier, im Stadtteiltreff verortet.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Beruht auf Schätzungen. Das Projektgebiet ist ein Teil der Kernstadt Herzberg am Harz. Hier waren Januar 2023 8.807 Einwohner gemeldet.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastnienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastanienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist. (Quelle Zahl der Gesamtstadt: Stadt Herzberg am Harz)
Unterlagen zum Gebiet
aue_herzberg.jpg (55.75 KB)
GWA/QM-Ansatz
Für die Bewohner*innen des Einzugsgebiets wird eine Anlauf- und Unterstützungsstelle direkt in ihrem Wohngebiet eingerichtet. Niedrigschwelligkeit, kurze Wege und eine Ansprechperson vor Ort sollen den Zugang zu Hilfsangeboten erleichtern. Darüber hinaus soll das Angebot "Aue-Begegnungscafe" einen Ort zum Kennenlernen, Austauschen, Beisammensein für die Bewohner*innen darstellen. Die Bewohner*innen sollen zum Austausch miteinander motiviert werden und im weiteren Projektverlauf dazu inspiriert werden, eigene Ideen und Kompetenzen in die Ausgestaltung der Maßnahmen mit einzubringen. Die Vielfältigkeit der Kulturen im Einzugsgebiet bietet die Chance, neues Kennenzulernen, Potentiale zu nutzen und gemeinsam neue Aktivitäten zu entwickeln. Unter Einbezug dieser Bewohner*innen, z.B. besonders gut integrierter Einwohner*innen, die als Multiplikatoren*innen für Angehörige ihres Kulturkreises wirken können, da sie einen leichteren Zugang zu weiteren benachbarten Personen haben und über die sprachliche Kompetenz verfügen, sollen weitere Personen erreicht werden und später weitere Austausch-Angebote entstehen, die diese selbstständig- oder mitgestalten können. Dies könnten z.B. sein: Flohmärkte, Internationales Frühstück, Urban Gardening etc. Durch Stärkung der Eigenkompetenzen der Bewohner*innen und ihres Miteinanders ist eine Etablierung dieser aus Eigeninitiative entstehenden Angebote und Verselbstständigung über den Projektzeitraum hinaus wünschenswert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Befragung und direkten Kontakt sind die Bedarfe, Wünsche und Potentitale der Bewohner*innen bekannt.
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich selber in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten ein und setzen ihre eigenen Vorstellungen bei der Gesaltung kleinerer Veranstaltungen (z.B. Straßenfeste) um
Beschreibung
Die Bewohner*innen bringen sich aktiv in die Projektgestaltung mit ein und nutzen persönliche und räumliche Ressourcen
Beschreibung
Die Begegnungsstätte sowie gemeinsame Veranstaltungen dienen dem Austausch und fördern die Nachbarschaft. Durch selbst gestaltete Aktivitäten verbessert sich das Miteinander
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Herzberg am Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule Osterode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Ev.luth. Kirchenkreis Harzer Land
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff im Kastanienplatz wird bisher von Ehrenamtlichen und einzelnen Mieter*innen gestaltet. Die Bereitschaft der übrigen Bewohner*innen zur Mitgestaltung des Angebotes ist jedoch noch nicht ausreichend vorhanden. Durch das Projekt soll die Entwicklung der Partizipation der Bewohner*innen angeschoben werden und für die Zukunft eine sich etablierende Struktur geschaffen werden. Durch Netzwerkarbeit vor Ort sollen diese Strukturen auch in Zukunft professionell unterstützt werden.
Galerie
aue herzberg
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftshaus - Generationen gestalten Zukunft

Ansprechpartner
Merle Neubauer
Funktion Leitung Jugendfreizeitheim
Ein Begegnungsort für die Jugend von heute, von gestern und von morgen
Projektbeschreibung
Um den sozialen Zusammenhalt von Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte zu sichern und generationsabhängige Missverständnisse abzubauen, soll das Ritterhuder Jugendfreizeitheim zu einem Zukunftshaus der Generationen weiterentwickelt werden. Mithilfe einer konzeptionell neu gefassten gemeinwesen- und sozialraumorientierten Jugendarbeit, sollen Räume geschaffen werden, die Begegnungen der Generationen schaffen, den Austausch von unterschiedlichen Lebenswelten fördern und so für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft sorgen. Damit sollen Vorurteile insbesondere zwischen Jung und Alt abgebaut und auf den neuen Generationenkonflikt reagiert werden. Durch kulturelle Veranstaltungen und niedrigschwellige, quartierszentrierte Aktionen und Angebote, die stets durch die Beteiligung von Ehrenamtlichen organisiert werden und offen für die Gesamtbevölkerung sind, sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte miteinander ins Gespräch kommen und ihre Ansichten und Ressourcen miteinander teilen. Klassische Formen von Bürgerdialogformaten sind für junge Menschen nicht ansprechend, weshalb sie ihnen fernbleiben, gleichzeitig zeigt die Pluralität der aktuellen Krisen, dass es besonders für die junge Generation wichtig ist, deutlich zu machen, wie sie in der nahen Zukunft leben möchte. Durch den vorhandenen Zugang zu den Jugendlichen und die Erinnerung an die eigene im Jugendfreizeitheim verbrachte Jugend der Nachbarschaft, bietet das Jugendfreizeitheim den perfekten Ort, um als Begegnungsort von allen Generationen angenommen zu werden. Das Ergebnis einzelner Aktionen soll stets auch im Quartier wiedergefunden werden, so dass der Zusammenhalt der Generationen im Stadtbild aufgezeigt und verinnerlicht werden kann. An solchen Orten sollen auch verstetigte und spontane Dialogformate wiederholt aktiviert werden. Durch klassische und moderne Beteiligungstools werden alle Menschen motiviert, sich selbst einzubringen und die Angebote inhaltlich mitzugestalten. Zudem bieten die Räumlichkeiten einen Ort, an dem konkrete Konflikte durch niedrigschwellige Mediationsformate entschärft und gelöst werden können und sich Arbeitsgruppen zu vielfältigen Themen organisieren können. Das Ziel ist intergenerative und interkulturelle Dialoge zu fördern, die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe Aller auszubauen und dadurch ein gutes Miteinander zu fördern.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bedingt durch den demografischen Wandel und seine Folgen sowie die Fülle an Krisen, erfahren alle Menschen eine allgegenwärtige Präsenz von Unsicherheit und Instabilität. Die Folgen sind gerade für junge und ältere Menschen besonders gravierend und können sich negativ auf das Zusammenleben und das Demokratieverständnis ausüben. Umfragen im Rahmen der Covid-19-Pandemie haben gezeigt, dass Jugendliche sich nicht wahrgenommen fühlen und sich mehr Solidarität und Mitsprache wünschen. Durch fehlende Orte mit Treffpunktcharakter in Ritterhude, gibt es aktuell keine niedrigschwelligen Formate, um Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Gruppen sowie die unterschiedlichen Generationen zusammenzubringen, damit sie sich über ihre Lebensrealitäten austauschen können und durch den Dialog Zusammenhalt und Solidarität miteinander erwirken können. Jugendliche, insbesondere männliche Jugendliche aus benachteiligten Familien mit Migrationshintergrund (hauptsächliche Besuchergruppe des Freizis), sind besonders häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Aus dem Grund bleiben andere Jugendliche, aber auch potentielle ältere Ehrenamtliche dem Freizi fern. Gleichzeitig steigen unter Jugendlichen die Vorurteile gegenüber der älteren Generation. Die Bevölkerung Ritterhudes besteht zum einen aus alteingesessenen Menschen, die Ritterhudes dörflichen Charakter schätzen und zum anderen aus Menschen, die aus der Großstadt zuziehen oder deren Biografie interkulturell ist. In der Nähe ist eine Sammelunterkunft für Geflüchtete. Diese Gemengelage gilt es für Dialogformate in den Fokus zu nehmen, präventiv gegen Missverständnisse vorzugehen und durch Begegnung die Solidarität zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ritterhude Alt-Ritterhude
Beschreibung
Die Gemeinde Ritterhude grenzt unmittelbar an Bremen und besteht aus 6 Ortsteilen, von denen das Projektgebiet Alt-Ritterhude den kulturhistorisch bedeutsamen Ortskern bildet. Südlich wird er von dem Fluss Hamme und einem Naturschutzgebiet abgegrenzt. Zum Westen grenzt er an den Bremer Stadtteil Marßel. Nördlich liegen die ländlich geprägten Ortsteile Stendorf, Werschenrege und Lesumstotel:
Einwohnerzahl
8700
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2019 - Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035 --> die Zahlen beziehen sich auf die Anzahl Kinder bis 17 Jahre.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der näheren Umgebung des Jugendhauses gibt es schätzungsweise überdurchschnittlich viele Familien, die Transferleistungen beziehen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf die Aktivierung, Partizipation und Bemächtigung der Bewohner und Bewohnerinnen ab und nutzt dafür den Sozialen Raum als Ressource. Durch die Beteiligung der Zielgruppe orientieren sich die Angebote an der Lebenswelt der Bevölkerung und Angebote können flexibel an die Bedürfnisse oder strukturelle Veränderungen angepasst werden. Die Beteiligungsprozesse sind fortlaufend ergebnisoffen und zielen aufgrund der Einbeziehung von Ehrenamtlichen und Kooperation mit anderen Akteuren auf multiprofessionelle Grundlagen ab. Durch den Fokus auf Präventivmaßnahmen ist das Projekt zusätzlich auf die Vermeidung und Abbau von Benachteiligung und die Förderung positiver Lebensbedingungen und Wahrnehmung kultureller und nachhaltiger Angebote ausgerichtet. Zudem werden die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bedürfnisse der individuellen Menschen berücksichtigt. Da der Träger der Einrichtung die Kommune ist, wird ultimativ durch das Projekt versucht ein Bindeglied zwischen Menschen in Randlagen und den öffentlichen Strukturen zu schaffen. Das Projekt ist stark mit der kommunalen Jugendarbeit verflochten, die eine neue sozialräumlich- und gemeinwesenorientierte Konzeptentwicklung für die Jugendarbeit anstrebt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine große und vielfältige Anzahl an Menschen die Angebote wahrnimmt und Veranstaltungen besucht.
Beschreibung
Die Angebote und Veranstaltungen hauptsächlich durch die Bewohner*innen geplant und umgesetzt werden und die GWA-Kraft nur unterstützend tätig ist.
Beschreibung
Eine große Anzahl an unterschiedlichen Menschen sich in die Gestaltung der Angebote einbringen und ihre unterschiedlichen Perspektiven und Qualifikationen den Inhalt der Angebote beeinflussen.
Beschreibung
Diejenigen, die die Angebote nutzen aus unterschiedlichen Altersgruppen und ethnischen Hintergründen bestehen und die Angebote multikulturell und miltilingual sind.
Beschreibung
Unterschiedliche Themenbereiche miteinander verknüpft werden und niedrigschwelliger Zugang zu Angeboten, die gesellschaftliche Ziele verfolgen, erreicht wird.
Beschreibung
Eine Mehrzahl an Akteuren in die Angebote in der Einrichtung einbezogen ist und neue Kooperationen entstehen.
Beschreibung
Nachbarschaftsinitiativen entstehen und nachbarschaftliche Konflikte durch Dialog und Austausch minimiert oder gelöst werden können.
Beschreibung
Sich Bewohner*innen durch die Angebote der Einrichtung weniger benachteiligt und mehr beteiligt fühlen und eine Aufwertung des Quartiers durch die Angebote der Einrichtung wahrnehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ritterhude / Kulturbereich und Jugendbeteiligung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HammeForum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendförderverin Platjenwerbe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Stendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuSG Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
individuelle Bewohner*innen und/oder Nachbarschaftsinitiativen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haupt- und Realschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Osterholz - Flüchtlingsbetreuung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Strategie ist, einen Treffpunkt zu etablieren, der in das kulturelle Gefüge der Gemeinde verankert ist, durch den die gesamte Bevölkerung Vorteile wahrnimmt und der dadurch nicht mehr wegzudenken ist. Durch einen regelmäßigen Austausch mit der Sachgebietsleitung Bildung, Kultur und Freizeit und dem Bürgermeister - beide unterstützen das Projekt und die Projektziele - kann auf Entscheiderebene schnell auf Entwicklungen eingegangen, in politischen Gremien geworben und ggf. nachjustiert werden
Galerie
jugendhaus
disco 1
flur
kreativraum
kueche
ruheraum
spielzimmer
zockerraum
bar im veranstaltungsraum
keramikwerkstatt mit tonofen
aussengelaende
werkstatt
Aufsteller
zukunftshaus.png (1.27 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Begleitet für das neue Leben in Langenhagen lernen

Ansprechpartner
Pablo Schönberger
Funktion Schulsozialarbeiterin / Sonderpädagoge
Inklusive sprachliche und kulturelle Entwicklung
Projektbeschreibung
Konzept für den Einsatz unqualifizierter geeigneter Assistenzkräfte mit Migrationshintergrund. Begleitet für das neue Leben lernen durch sprachlichen und kulturellen Transfer Beschreibung Seit 2015/2016 ist uns bewusst, dass fehlende adäquate Angebote des frühen Sprach- und Kulturtransfers eine soziale und sprachliche Isolation der Menschen mit Migrationshintergrund zur Folge hat. Dies kann zur erfolglosen Integration und Inklusion in die Aufnahme der Gesellschaft führen. Durch den frühen Einsatz muttersprachlicher Assistenzkräfte, die entlohnt werden sollen, wollen wir die Integration für die Schüler*innen und deren Angehörige fördern und ihre Möglichkeiten verbessern. Dies ist nur mit Finanzierungszusage möglich. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bilden in Langenhagen einen stetig wachsenden Teil der Bevölkerung. Bei vielen Menschen besteht auch nach längerer Aufenthaltszeit nur ein sehr geringer gesellschaftlicher Zugang. Die Chance mit dem LAG Antrag sehen wir darin, möglichst früh Kinder und deren Angehörige zu erreichen, weil wir als Schule eine Brückenfunktion und dadurch einen engen Kontakt zu den SchülerInnen und Eltern haben. Des weiteren stehen wir im Austausch mit den umliegenden Schulen und Kitas und möchten im Rahmen der Kooperation die Assistenztätigkeit ausbauen. Den Einsatz der Assistenzen betrachten wir als ein Element der GWA. Merkmale des Projektgebietes sind Leibniz IGS, IGS Süd, IGS Langenhagen-Mitte, Haus der Jugend, Kita Veilchenstraße und KITA Brinker Park. Die Leibniz IGS versteht sich in diesem Sinn als Stadtteilschule. Die Zusammenarbeit mit den gekennzeichneten Institutionen wird geprägt dadurch, dass die Kinder der Familien die Institutionen des oben genannten Projektgebietes aufsuchen. Das Projektgebiet ist gekennzeichnet durch einen verstärkten Zuzug von Flüchtlingen. Die besondere Problematik besteht zurzeit im Verdrängungswettbewerb, der sowohl subjektiv (Aussage Schüler) als auch objektiv von den dort schon seit Jahren lebenden Menschen empfunden wird. Die Aufnahme und der damit verbundene Zuzug von ukrainischen Flüchtlingen, die unter einem anderen Status geführt werden, verstärkt die Konkurrenz um Wohnraum, Arbeit und Zukunftsgestaltung. Sprachliche und kulturelle Barrieren führen zu einer Verhärtung, die sich in gegenseitiger Ablehnung und Separation der einzelnen Herkunftsgruppen darstellt, besonders bei den ukrainischen Flüchtlingen, die meistens als Einelternfamilie (Mutter mit Kindern) kommen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch den Ukraine Krieg hat Langenhagen nach 2016 einen neuen verstärkten Zuzug an Flüchtlingen erlebt. Sowohl die Bildungseinrichtungen als auch die ansässigen Bürger sind und waren nicht auf die damit notwendigen Strukturen vorbereitet. Der Sprach- und Kulturtransfer in den Bildungseinrichtungen und die Kooperation mit den Erziehungsberechtigten ist kennzeichnet durch mangelnden Personaleinsatz in Schulen und Kitas. Dafür bieten Schulen und Kitas in ihren Räumlichkeiten aber einen niederschwelligen Zugang für das anzusprechende Klientel. Durch die bereits intensive bestehende Elternarbeit, sowie durch schulische Projekte (NFTE, blühende Kulturen treffen sich, Regionsprojekte) besteht ein Vertrauensverhältnis, an dass mit dem Projekt angeknüpft werden soll. Schlüsselprobleme: Ungenügende oder gar keine Sprachkenntnisse und zudem nicht ausreichende Schulbildung, bedingt durch traumatisierende Kriegs- und Fluchterlebnisse. Die Schulkinder bzw. Jugendliche können dem Unterricht und dem gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben, wie in Deutschland gewünscht, nicht folgen und sich nicht sozial wünschenswert einbringen. Daraus resultieren u.a. gesteigerte Aggressionen mit körperlichen Auseinandersetzungen oder Depressionen, die sich in Verweigerungshaltung (Absentismus) darstellen. Deshalb erachten wir es als außergewöhnlich notwendig, eine Anlaufstelle zur kommunikativen Vermittlung und Beratung einzurichten. Diese Stelle soll dauerhaft für die Eltern der Schulen und Kitas, des gekennzeichneten Quartiers, geöffnet sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen - Mitte und Brink / Schulen und Kitas
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Google
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen den Ansatz unter Einbeziehung des Qualitätsmanagement und seiner 7 gültigen Grundsätze. Im Fokus stehen die Akteure, deren besondere Bedürfnisse, Interessen und Ressourcen wir evaluieren. Unser Schwerpunkt zeichnet sich in der Integration und Inklusion aller Beteiligten des Quartiers aus. Die Projektleitung sorgt dafür, die Akzeptanz der einzelnen Akteure gegenüber den Bedürfnissen aller Beteiligten zu steigern. Sie entwickelt unter Einbeziehung differenzierter Angebote eine verbesserte Kommunikation. Alle Beteiligten (Kommune, Akteure) des Quartiers werden in das Qualitätsmanagement einbezogen. Dadurch wird das Verständnis für die Ziele und das Verbesserungspotenzial erhöht. Die Projektleitung sorgt dafür, dass die Assistenzen entsprechend befähigt werden (Kollegiale Beratung / Gespräche) und notwendige Ressourcen bereit gestellt werden. Die Prozesse und Abläufe werden im Quartier aufeinander abgestimmt, sorgfältig geplant und ausgeführt. Zur Einleitung und Umsetzung der Verbesserungsprozesse nutzen wir die Analyse von Fehlern, Verbesserungsvorschlägen über Akteursfeedback, kontinuierliche Evaluierung mit der Kommune. Besonders wichtig ist uns dabei Risiken zu analysieren und modifizierte Entscheidungen durch Daten und Fakten zu stützen. Da in unserem Projekt der Mensch im Mittelpunkt steht, fokussieren wir eine Partnerschaft mit allen Beteiligten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommune Frau Schalé, Frau von der Ah, Doris Lange, Rucksackprojekt Frau Sommerfeldt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(IGS Süd, IGS Mitte, Gutzmann Schule, LiGS Langenhagen) als auch Kindertagesstätten (Kita Brinker Park, Kita Veilchenstraße) Haus der Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rucksack Projekt Frau Sommerfeldt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter U28, Netzwerk Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebensberatungsstelle Langenhagen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Gespräche mit der Kommune, der Region Hannover und Politikern, um das Projekt nachhaltig zu finanzieren. Als weitere Möglichkeit ziehen wir Sponsoren in Betracht, die soziale Projekte längerfristig finanzieren (die z.B. Sparda Bank, Paribas Bank usw.) Da tendenziell eine Zunahme der flüchtenden Menschen zu erwarten ist, gehen wir davon aus, dass dieses Projekt weiter finanziert werden wird.
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On

Cafe der Begegnung

Ansprechpartner
Niklas Anthony
Funktion Integrationsmanager
Unterstützen, Koordinieren & Begleiten
Projektbeschreibung
In Bad Iburg, ein Kneippkurort im südlichen Landkreis Osnabrück leben ca. 11.000 Einwohner*innen. Die Gemeinde liegt ca. 15 km südlich von Osnabrück entfernt. Eine Herausforderung der Stadt Bad Iburg und der Akteure besteht darin, dass u.a. durch den demografischen Wandel, Flüchtlingspolitik und Coronapandemie viele Senioren*innen alleine leben und vereinsamen, Migranten*innen als Fachpersonal in der Baubranche, Gastronomie, Gartenbau und Pflege sowie viele Geflüchtete aus der Sammelunterkunft in ihren Communitys leben. Durch die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern*innnen der Stadtverwaltung und Ehrenamtlichen aus den Bereichen Familienservice, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Integration/Migration, Ehrenamt sowie Seniorenarbeit werden die Bedürfnisse der Bürger*innen berücksichtigt und in unseren Angeboten umgesetzt. Die Gemeinwesenarbeit in Bad Iburg bietet die Möglichkeit, Beratung, Information und Miteinander zu fördern und Vielfalt alters-, milieus-, zielgruppen- und generationsübergreifend zu stärken. Die Anlaufstelle Cafe der Begegnung ist ein Raum für Begegnungen von Einheimischen, Migranten*innen und Geflüchteten, in der sich in freundlicher Atmosphäre über alle Kulturen und Generationen hinweg Menschen begegnen und austauschen können. Es sollen Barrieren abgebaut werden und Migranten*innen und Neubürger*innen besser und schneller in die Gesellschaft integriert werden. Die Angebote sind durch Niedrigschwelligkeit, Offenheit, Allgemeinheit und Vielfältigkeit gekennzeichnet. Sie sollen an einem neutralen Ort umgesetzt werden und, damit alle Bürger*innen einen ungezwungenen und kostenlosen Zugang finden können. Folgende Angebote sind zu nennen: - sozialbehördliche Antragsberatung - Deutsch-Stammtisch - Offenes Cafe für Alle - Senioren*innen Spiele- und Klönnachmittag - Computer, Handy, Tablett etc. Hilfe für Senioren*innen - themenspezifische Angebote (kulturübergreifendes Fußballturnier, Jubiläumsfeier, Musik- und Kulturveranstaltungen, offene Impfaktion etc.) Die Stadt Bad Iburg und ihr Fachpersonal unterstützen die Weiterentwicklung der Begegnungsstätte und der zahlreichen Angebote.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die soziale Lage in Bad Iburg ist heterogen, einerseits gibt es viel Akademiker*innen und Wohlhabende und andererseits Arbeiterfamilien und/oder Bürger*innen mit wenig Geld. Viele Bad Iburger*innen leben bereits seit Generationen hier und sind teilweise gegenüber Neuzugezogenen distanziert und bleiben innerhalb ihren Ortsteil-Communitys Iburg, Glane & Sentrup. Alteingesessenen Bad Iburger*innen fehlt die Offenheit gegenüber Neuem (Kulturen, Angeboten, Sprache, Menschen etc.) und erschweren teilweise die Integration Neuzugezogener in die Gesellschaft. In Bad Iburg leben viele alleinstehende Senioren*innen, die vereinsamen, weil ihre Angehörigen in anderen Städten leben. Gleichzeitig leben viele verschiedene Migranten*innen sowie Geflüchtete zusammen in ihren eigenen Communitys (Verinselung). Durch die "Verinselung" und den demografischen Wandel ist es schwer, diese Menschen in das gesellschaftliche Leben einzubinden, da unter anderem auch sprachliche Barrieren herrschen. Der Fokus liegt auf der niedrigschwelligen und nachhaltigen Gemeinwesenarbeit. Bad Iburg hat viele Flüchtlinge aus der Ukraine in einer Sammelunterkunft und in privaten Unterkünften. Geflüchtete und Migranten*innen sollen während ihres Aufenthaltes vor Ort unterstützt und in das gesellschaftliche Zusammenleben eingebunden werden. Speziell Migranten*innen die in ihren Communitys leben finden wenig Vernetzung/Teilhabe in die deutsche Gesellschaft (z.B. Informationen zu Vereinen, Betrieben und Ansprechpartner*innen). Wir wollen mit Hilfe des Projekts Cafe der Begegnung Information, Vernetzung, Partizipation, Beratung und Integration leisten. Ebenso sollen Vorurteile abgebaut und Öffnung ermöglicht werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Iburg mit den Ortschaften Glane, Ostenfelde und Sentrup
Beschreibung
Die Stadt Bad Iburg ist eine Kleinstadt und ein staatlich anerkannter Kneippkurort im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen, 104 m über dem Meeresspiegel. Die Fläche erstreckt sich über 36,44 km². Zur Stadt Bad Iburg gehören die Ortschaften Glane, Ostenfelde und Sentrup.
Einwohnerzahl
11005
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen des Einwohnermeldeamts aus 2022/2023 Stadt Bad Iburg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen des Einwohnermeldeamts 2022/2023 Stadt Bad Iburg
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Bei der Gemeinwesenarbeit in Bad Iburg geht es durch die Inklusion aller Bad Iburger Gruppen um die Stärkung des sozialen Miteinanders und die Förderung von gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz. Somit trägt das Projekt aktiv zur Sicherung demokratischer Verhältnisse in Bad Iburg teil und unterstützt hier gezielt sozial- und kommunalpolitische Aufgaben. Die Angebote richten sich grundsätzlich an alle Bewohner*innen von Bad Iburg und haben zum Ziel die immateriellen Bedingungen für alle zu verbessern. Zu nennen sind hier im Speziellen die Qualität der sozialen Beziehungen aller beteiligten Zielgruppen sowie die Partizipationsmöglichkeit von marginalisierten Gruppen. Durch Bedarfsabfragen und den aktiven Einbezug der Ehrenamtlichen wie auch allgemein Interessierten wird kollektives Empowerment ermöglicht. Nach anfänglicher enger Begleitung durch die professionellen Fachkräfte steht die Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit der Ehrenamtlichen im Fordergrund. Neben Beratungsangeboten sollen auch Bildungsangebote fest im Repartoir des Cafe's für Begegnung verankert werden, so dass sich das Cafe als Veranstaltungs-, Begegnungs- und Bildungsstätte fest im Sozialraum verankert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Positive Feedbacks, hohe Teilnehmerzahlen, Möglichkeit der Partizipation der Bürger*innen
Beschreibung
regelmäßige Netzwerktreffen mit Vereinen und Betrieben, Kooperationen schließen, gemeinsame Veranstaltungen
Beschreibung
Angebote für verschiedene Zielgruppen
Beschreibung
Angebote wie z.B. Offenes Cafe für Alle, Informationsverantaltungen, damit Neubürger*innen Infos rund um die Kommune bekommen und Infos und Unterstützung zur Eingliederug in die Gesellschaft von Bad Iburg
Vorhandene Strukturen
Das Projekt kann sowohl auf professionelle als auch ehrenamtliche Strukturen zurückgreifen und hier erfolgreich Synergieen nutzen. Die professionellen Fachkräfte agieren im Projekt mit Doppelfunktion, da diese ebenfalls noch die Rolle der Ehrenamtskoordinatorin sowie des Jugendbetreuers ausfüllen. Somit können die Bereiche Ehrenamt, Jugendarbeit und weitere Bereiche durch die professionellen Fachkräfte ins Projekt inkludiert werden. Darüber hinaus sind die ehrenamtlichen Berater*innen im Projekt, die aktuell die sozialbehördliche Beratung und andere Angebote des Cafe der Begegnung durchführen, bestens innerhalb des Sozialraums vernetzt und haben einen guten Zugang zu Geflüchteten, Migrant*innen, Senioren*innen und anderen Personengruppen. Sie fungieren so als Gatekeeper, die den Zugang auch zu schwer erreichbaren Zielgruppen herstellen können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Bad Iburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen & Kitas Bad Iburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen und Betriebe Bad Iburgs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück, (Jugendamt, Migrationszentrum, Ausländerbehörde, Jobcenter, Seniorenpflegestützpunkt etc.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Bad Iburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen Bad Iburgs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Medien, Bad Iburg Aktuell, Stadtgespräch, NOZ
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bad Iburger Vereine, Kirchengemeinden & Betriebe
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll eine langfristige Anlaufstelle für Begegnungen unterschiedlicher Art und Weise sein. Die Kommune soll dahingehend profitieren, dass das Sozialamt, Bürgeramt, Familienservice etc. entlastet werden und Anliegen im Cafe der Begegnung geklärt werden. Wichtiger Platz im Sozialraum von Bürgern*innen. Partizipations, Integrations, Migrations,- und Teilhabeprozesse. Langfristige Finanzierung durch z.B. große Stiftungen, Betriebe (Sponsoring) und BAMF oder Folgeantrag bei der LAG.
Galerie
logocafederbegegnung
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On

Netzwerk Nachbarschaft

Ansprechpartner
Stefan Heinze
Funktion Geschäftsführer
Netzwerkaufbau für untersützende Hilfen für Seniorinnen und Senioren
Projektbeschreibung
Das Netzwerk Nachbarschaft gestaltet in gewisser Weise die Unterstützung wie in einer guten Nachbarschaft. Daraus entwickeln sich verlässliche Beziehungen und regelmäßige Kontakte wenn der eigene Radius kleiner wird und sich im Wesentlichen auf die eigene Häuslichkeit beschränkt. Die helfenden Nachbarn des Netzwerkes geben Hilfestellung bei Einkäufen, machen Besorgungen, lesen die Zeitung vor und sprechen miteinander über Freuden, Ängste, Sorgen und Kümmernisse. Zum start konzentriert sich die Hilfe auf ältere Menschen. Der Aufbau dieses Netzwerkes erfolgt mit dem Ziel, ehrenamtliche Koordinator*innen in den Ortschaften dauerhaft zu gewinnen. Ein wichtiges Projektziel ist die nachhaltige Verstetigung der Projektidee. Das heißt, zum Projektende soll dieses Netzwerk im Wesentlichen ehrenamtlich getragen und durchgeführt werden. Es ist Ziel des Projektes, die Angebote für Fortbildung/Qualifikation der Ehrenamtlichen so zu entwickeln, dass diese nach Abschluss dieses Projektes in einer alternativen Struktur auch zukünftig zur Verfügung stehen. Zum Erreichen dieser Ziele will das Diakonische Werk eine Personalstelle mit 28,5 Wochenstunden für ein(n) Koodinator/in einrichten mit folgenden Aufgaben: • Motivation und Begleitung der ehrenamtlich Mitarbeitenden • Entwicklung und Vermittlung von Angebote der Fortbildung und Weiterbildung • Durchführung von Netzwerk-Veranstaltungen (Motivation und Engagement stärken) • Verknüpfung des „Netzwerkes Nachbarschaft“ mit vorhandenen professionellen Angeboten (ambulante Pflege, Assistenzdienste, begleitete Wohnangebote, Hospizarbeit) • Einbindung des Netzwerkes Nachbarschaft in vorhandene Aktivitäten der Bürgergesellschaft • Initierung von Beteiligungsformen zur Ermittlung weiteren Bedarfs sowie Umsetzungmöglichkeiten mit Bewohnern und Bewohnerinnen der Quatiere / Ortschaften • Zusammenarbeit mit kommunalen und kirchlichen Körperschaften Das Projekt soll die guten Erfahrungen des Projektes „Tür an Tür“ (2014 bis 2018) und der LEADER-Förderung nutzen, bei dem in vier Kirchengemeinden Besuchsdienstleistungsgruppen aufgebaut wurden. Leider fiel die Förderung durch das LEADER-Programm in die Corona-Zeit. Das Projekt konnte nicht wie geplant abgeschlossen werden, da es vor allem vom persönlichen Kontakt lebt. Da noch viele ehrenamtliche Kräfte zur Verfügung stehen, soll der Projektzeitraum genutzt werden ein QM aufzubauen und eine Verstedtigung zu planen und zu strukturieren.
Laufzeit
2023-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demografische Wandel führt insbesondere im ländlichen Raum zu einer Überlastung der professionellen Sorgesysteme. Wir stehen vor der Herausforderung, das soziale Miteinander in die individuelle und kollektive Lebensführung zu integrieren und die bei den meisten Bürgerinnen und Bürgern verankerte Bereitschaft zur Fürsorge für Andere als Teil der Bürgergesellschaft zu wecken und für das Gemeinwohl nutzbar zu machen. Das Projekt „Netzwerk Nachbarschaft“ stützt sich dabei auf das Leitbild des „Community Care“. Die gesellschaftliche Entwicklung führt auch vermehrt dazu, dass familiäre System nicht mehr zwingend in umittelbarer Erreichbarkeit leben. Kleine Alltagshilfen wie Einkauf, Besuch, Betreuung können nicht mehr ohne weiteres geleistet werden. Hier sollen neue Strukturen das Zusammenleben der Menschen am Ort stärken. Darüberhinaus sollen weitere Bedarfe ermittelt werden. So könnten Unterstützungen bei der Kinderbetreuung, Hilfen bei Erkankungen oder nach stationären Aufenthalten, Hilfen bei praktischen Täitigkeiten und anderes entwickelt werden. Ziel ist es über den Arbeit für ältere Menschen ein Netzwerk nachbarschaftlicher Hilfen für alle Menschen im Quartier aufzubauen, dass den Zusammenhalt stärkt und von dem der gesamte Sozailraum profitiert.
GWA/QM-Ansatz
Es sollen die Grundprinzpien eingehalten werden: lokale Orientierung, Koordination und Vernetzung, Anknüpfen an Ressourcen in der Lebenswelt, Mobilisieren von Selbsthilfe, Partizipation, Aktivierung von Betroffenen, Vermittlung zwischen Makro- und Mikroebenen, befähigende und aktivierende Interventionen
Nachhaltigkeit
Parallel zu dem Projekt sollen auch vorhandenen haupotberufliche Kräfte in den Ortsteilen / Quartieren an das Projekt herangeführt werden. Das Netzwerk Nachbarschaft soll als Teil der sozialraumorientierten Arbeit der evangelischen Kirche verstanden und akzeptiert werden. Durch diese Intergration in das kirchliche und diakonische Handeln, kann das Netzwerk sich dauerhaft tragen. Zusätztlich ist geplant eine weitere hauptberuifliche Kraft für die diakonische Arbeit im Sozialraum anzustellen.

TIDE-HUUS Großenmeer

Ansprechpartner
Ulrike Mayer
Funktion Gleichstellungsbeauftragte, Fuks-Büro
TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN = TIDE-Huus
Projektbeschreibung
Das Projekt TIDE-Huus Großenmeer (TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN) baut auf dem Prinzip des organisierten Gemeinwesens auf. Tide ist die Bezeichnung für die Gezeiten wie Ebbe und Flut. Die Macht der Gezeiten steht auch sinnbildlich für Ängste und Hoffnung. Das „Tide-Huus“ soll für die Menschen ein sicherer Ort für Austausch und Begegnung sein. Das TIDE-Huus wird zum Erhalt und Förderung der Selbstorganisation; zur Vorbeugung früher Hilfebedürftigkeit, zur (Wieder-)Herstellung und Ermöglichung von größtmöglicher Selbstbestimmung und sozialer, kultureller Teilhabe, nach individuellen Bedarfen genutzt. Hier soll Austausch auf allen Ebenen (von Angeboten im Supermarkt bis hin zu Tipps bei Anträgen oder "Wie bist du mit der Situation umgegangen?") stattfinden. Der Ansatz ist dabei partizipativ, niedrigschwellig sowie offen, präventiv und basiert auf der Freiwilligkeit der Teilnahme. Er ist individuell, bedürfnisorientiert, ressourcenorientiert, persönlich im gewohnten und sicheren Umfeld, in Beratung und Begleitung. Die individuellen Bedarfe – von Einzelnen oder Gruppen – werden ermittelt und transformiert in konkreten Unterstützungs- und Teilhabe-Angeboten. Das "offene Ohr" haben und aktiv zuhören stehen an erster Stelle und geht bei gutem Wetter mit einem Kaffee oder Tee und etwas Süßem im Strandkorb auf dem Außengelände am besten. Die Anlaufstelle ist barrierefrei. Sie verfügt über einen großen Gruppenraum, sowie ein bis zwei kleinere Gruppenräume. Eine funktionale Küche und getrennt geschlechtliche Sanitäranlagen gehören zum Bestand. Es gibt Räumlichkeiten in denen ein Jugendtreff, Krabbelgruppe sowie ein generationsübergreifendes Angebot stattfinden kann. Außerdem gibt es ein Außengelände mit Sitzgelegenheiten und Spielfläche, sowie ausreichend Parkfläche. Eine Anbindung an den ÖPNV ist gegeben.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
„Einsamkeit kann jede und jeden treffen.“ (BMFSFJ, 2023) Dieses Problem sieht die Gemeinde Ovelgönne ebenfalls und möchte sich aktiv an dieser Stelle einbringen. Es gibt aktuell zwar ein reichhaltiges Angebot an Veranstaltungen, Institutionen und Akteuren, allerdings gibt es auch hier Defizite. Die Forschungslage des Projekts Kompetenznetz Einsamkeit (2023) zeigt, dass der Faktor Raum vielfältige Auswirkungen auf Einsamkeit haben kann. Da die Gemeinde Ovelgönne, mit rund 124 km², eine große Fläche fasst und kein wirkliches Zentrum besitzt ist es für einige Menschen schwer, Angebote zu finden, wahrzunehmen und sich mit anderen Menschen zu verknüpfen. Nicht nur faktisch, sondern auch in der subjektiven Wahrnehmung der Bürger*innen wie lokale Ärzte, Organisatoren von Senioren- und Krabbelgruppen-Treffs, die die sich steigernde Isolation hautnah mitbekommen, ist Vereinsamung ein großes Thema. In der 3. Sitzung des Präventionsrats 2023 und mit Unterstützung des Landes Präventionsrats wurde ebenfalls sehr deutlich, dass eine Tendenz der zunehmenden Vereinsamung besteht. Die lokalen Angebote wurden evaluiert, es gibt Angebotsdefizite im Bereich der alleinstehenden Personen mit und ohne Kind sowie der alleinstehenden „jungen“ Senioren. Durch den vermehrten Zuzug, von unterschiedlichsten Menschen, gibt es einen Bedarf für (inter-)kulturelle Angebote. Um Begegnungen zwischen diesen Zielgruppen anzustoßen, wird ein Raum benötigt. Durch (Fach-)Kräfte soll eine Unterstützung bei der Verknüpfung der Angebote von Vereinen, Institutionen und Hilfeleistungen geschaffen werden. Die vorhandenen Strukturen sollen gestärkt und Zugangsbarrieren abbaut werden.
GWA/QM-Ansatz
Strukturell bedarf es einer – den jeweiligen Beständen und Bedarfen angepassten – Variante des organisierten Gemeinwesens, wie sie in ihren Grundzügen etwa unter dem Konzept der „Caring Community“ umrissen wird. (Klein, 2018) Auf diesem Prinzip des organisierten Gemeinwesens baut das Projekt „TIDE-HUUS Großenmeer (TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN) der Gemeinde ebenso auf. Die Anlauf- und Verknüpfungsstelle bzw. die Begegnungseinrichtung soll einen festen Sitz in Großenmeer haben, allerdings auch mobil agieren können.
Nachhaltigkeit
Im Vorfeld ist dieses Projekt im Zuge der Arbeit des Präventionsrates entstanden. Das Projekt verfolgt das Ziel Einsamkeit im Alltag entgegenzuwirken und orientiert sich an §71 SGB XII und §§ 4a und 11 SGB VIII. Es wird beabsichtigt mit einem externen Anbieter gemeinsam eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Ziele: 1, 3, 5, 10, 11 und 16) orientieren, zu erarbeiten. Dabei wird das Projekt in dieser Strategie berücksichtigt.
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Begegnungen und Beratungen im Nordertor

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Eine Anlaufstelle zum Austausch und zur Beratung für alle Bewohner*innen im Stadtteil
Projektbeschreibung
Der Begegnungstreff im Stadtteil Nordertor ist Anlaufstelle für alle Bewohner*innen des Nordertors und auch darüber hinaus. Zwanglose Begegnung in einer lockeren Atmosphäre, sich über den Alltag austauschen, gemeinsame Interessen herausfinden aber auch Unterstützung bei Problemen des Alltags finden - das ist auf unkomplizierte Weise im Begegnungstreff möglich. Der Begegnungstreff ist für alle Menschen offen. Er ist eine besondere Gelegenheit, Einheimische und geflüchtete Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Begleitet wird das Angebot von einer pädagogischen Kraft, dem Team des Vereins und Ehrenamtlichen aus dem Stadtteil. Mit dem Begegnungstreff ist eine Anlaufstelle im Nordertor geschaffen worden, die auch in den Nachmittags- und frühen Abendstunden für die Bewohner*innen erreichbar ist. Nun soll das Angebot, besonders im Bereich der sozialen- und Arbeitsmarktintegration, im Begegnungstreff ausgebaut werden. Zugewanderte erhalten Unterstützung bei der Stellensuche und Ansprache von Firmen und Unternehmen. Mit unseren langjährigen Kontakten und Kooperationen zu ansässigen Firmen und Unternehmen, können wir z.B. geflüchteten Menschen, die oft keine Unterlagen über ihre bisherigen beruflichen Tätigkeiten und/oder Ausbildungen haben, durch eine direkte Ansprache von potenziellen Arbeitgebern, helfen einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Während des Begegnungstreffs können Rat-/Hilfesuchende Konkrete Beratungstermine bei dem Team des Vereins vereinbaren. Mit dem neuen Angebot wird ein Ort entstehen, an dem alle Bewohner*innen wichtige Informationen, schnelle Hilfe und individuelle Unterstützungsangebote wahrnehmen können. Im Hinblick auf die Lebensweltorientierung besteht für alle Besucher jederzeit die Möglichkeit, Ideen und Veränderungsvorschläge zu Angeboten und Aktionen vorzubringen. Mitbestimmung und Partizipation tragen im weiteren Sinne dazu bei, die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung eines jeden Besuchers zu fördern. Diese sollen angeleitet werden, sich der eigenen Bedürfnisse, aber auch Stärken und Schwächen bewusst zu werden, diese angemessen zu artikulieren bzw. Bereitschaft zur positiven Weiterentwicklung zu zeigen. Vorhandenen Potenziale sollen aufgegriffen und hinsichtlich der individuellen Lebenslagen gefördert werden Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Vereins stehen Ratsuchenden beratend zur Seite. Des Weiteren vermitteln die Mitarbeiter bei Bedarf an weitere Beratungs- und Hilfsangebote der vor Ort ansässigen Akteure.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die GWA im Nordertor wird gemeinsam vom Team des Stadtteilhauses Nordertor und dem Verein Unser Nordertor e.V. wahrgenommen. Ein gemischtes Wohnumfeld (Einfamilienhäuser / kommunaler Wohnungsbau) trägt zur Beheimatung einer heterogenen Bevölkerung mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen bei, eine heterogene Betriebslandschaft bindet im Bereich an der Verdener Landstraße Kauf-und Arbeitskraft. Ein Industriegebiet mit Firmen der Glas- und Chemieindustrie befindet sich am Rande des Stadtteils. Zu vielen Unternehmen und Firmen pflegen wir gute Kontakte z.B. aus vergangenen Aktionstagen und/oder persönlichen Kontakten. Als Verein bieten wir unterschiedliche Angebote wie z.B. Sitzgymnastik, Gedächtnistraining, Kaffeenachmittage etc. an. Beim Stadtteilfest unterstützen wir. Ein jährliches Siedlungsfest organisieren wir zusammen mit einer Wohnungsbaugesellschaft. Mit einem Begegnungsangebot bieten wir ab Mai´23 auch den Menschen einen Ort in den Nachmittagsstunden an, damit auch Menschen die in Beschäftigung sind oder an Sprachkursen teilnehmen das Angebot annehmen können. Was im Nordertor fehlt ist ein Beratungsangebot welches sich auch speziell an Zugewanderte richtet. Die Bedarfe der Zugewanderten sind enorm. Von Unterstützung beim Ausfüllen von Unterlagen für das Jobcenter oder die Krankenkasse ect. über Hilfe bei der Suche nach einem Platz in der Hausaufgabenbetreuung für Kinder bis zur Unterstützung bei der Arbeitssuche bzw. dem Wechsel aus prekären Arbeitsverhältnissen in reguläre Arbeitsverhältnisse. Auch der Wunsch von Zugewanderten mit deutschsprachigen Bewohner*innen in Kontakt zu kommen, um ihre eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern besteht häufig.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Franck-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstr., B6/2124 und Celler Str. bis zur Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4898
Quelle / Anmerkungen
KECK-Atlas
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet der Sozialen Stadt ist nur ein Teilgebiet des Nordertors (siehe Karte 1)
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Dez. 2022
Unterlagen zum Gebiet
karte_1.jpg (1.1 MB)
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist ausgelegt auf dem speziellen Ansatz der GWA. Es richte sich nach den geäußerten Interessen und Bedarfen der Stadtteilbewohner*innen und ansässiger Akteure. Die Unterstützungsangebote orientieren sich an den Bedarfen der Bewohner*innen. Eigeninitiative und Empowerment stehen dabei im Vordergrund. Die Ressourcen des Teams aus Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Bewohner*innen werden genutzt, um ein bedarfsgerechtes Angebot für Alle zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Einheimische und Zugewanderte sich regelmäßig austauschen und gem. Aktivitäten planen und durchführen
Beschreibung
Kontakte zu Firmen, Trägern und weiteren Akteuren weiter ausgebaut sind
Beschreibung
Bewohner*innen Angebote im Begegnungstreff selber gestalten
Vorhandene Strukturen
Seit 09/2015 sind eine Sozialarbeiterin der Stadt Nienburg und, seit 03/2017, zusätzlich ein Quartiersmanager für den Aufbau der GWA im Sanierungsgebiet "Soziale Stadt -Nordertor" tätig. Unser Stadtteilverein Unser Nordertor e.V. kam 09/2018 hinzu. Es bestehen stabile Kooperationen zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und zu Netzwerken der Integration, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es bestehen ehrenamtliche Strukturen im Sanierungsgebiet wie den Stadtteilbeirat und Arbeitsgruppen, die sich den Themen Wohnumfeld, Verkehr, Stadtteilzeitung, Stadtteilfonds und Soziales widmen. Im Stadtteilverein, der über das Sanierungsgebiet hinaus agiert, engagieren sich Mitglieder wie auch Nichtmitglieder beispielsweise in einer Müllsammelgruppe oder im Bereich der Nachbarschaftshilfe und beim Bewohnercafé.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätte Rahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Michael Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ardagh Group Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flexsys
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CHR. Hansen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ASC Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein die Angebote weiter betreiben und nach den Bedürfnissen der Bewohner*innen weiter ausbauen. In der Partizipation sieht die kommunale Verwaltung auch eine Komplettierung der GWA im Nordertor. Eine vertragliche Vereinbarung zw. der Stadt Nienburg/Weser und dem Verein zur Übernahme einer ergänzenden GWA, über das "Sozialer Zusammenhalt-Gebiet" hinaus, liegt vor.
Galerie
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uno2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander leben-aufmerksame Nachbarschaft

Ansprechpartner
Angela Exner-Wallmeier
Funktion Projektleitung
Miteinander leben-aufmerksame Nachbarschaft, ein integratives Projekt zur Förderung des sozialen Zusammenhalts durch Ausbau und Weiterentwicklung der Anlaufstelle
Projektbeschreibung
Aufbauend auf den Strukturen der Kernaufgaben des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus erarbeiten wir in Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft GSG, der Polizei, der Gemeinwesenarbeit, der Stadt Oldenburg , den Vereinen , der Volkshochschule und dem Einzelhandel im Quartier ein Konzept zur Stärkung des Sozialen Zusammenhalts. Auslöser für unser Projekt waren die veränderten Besucherströme nach der Corona Pandemie und eine Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit zum Thema SToP ( Stadtteil ohne Partnergewalt). Unser Haus liegt in einem benachteiligtem Wohngebiet, das durch den demographischen Wandel und Zuwanderung schon eine Veränderung erfahren hat. Als neue Herausforderung nehmen wir die Auswirkungen nach der Pandemie und die Herausforderungen durch die Inflation wahr. Das Mehrgenerationenhaus als Treffpunkt im Quartier wird durch die veränderten Besucherströme und die damit einhergehenden Herausforderungen vor neue Aufgaben gestellt. Der offene Treff im Mehrgenerationenhaus, sowie die vielfältigen Angebote im Bereich Bildung, Freizeitgestaltung, Sprachförderung und Beratung werden zu einem großen Teil von Ehrenamtlichen, Freiwilligendienstlern und Honorarkräften unter hauptamtlicher Begleitung umgesetzt. Der Strukturwandel im Stadtteil und die veränderten Lebenssituationen nach Corona stellen den Stadtteil und unsere Arbeit vor neue Aufgaben. Die Konfrontation mit den Themen, häusliche Gewalt, finanzielle Notlagen, akuter Förderbedarf benachteiligter Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, erfordert von allen Akteuren im Haus eine Neuorientierung und Neuausrichtung. Das bisherige ausgeglichene und von gegenseitiger Wertschätzung getragene Klima droht zu kippen. Die Bereitschaft und Fähigkeit eigene Interessen zu vertreten, an Aufgaben und Themen zu arbeiten, hat deutlich nachgelassen. Aktuell hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass wir eine Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen unter professioneller Begleitung brauchen, um eine offene Begegnungskultur zu implementieren. Zur Bewältigung dieser Aufgaben haben wir in Kooperation mit anderen Akteuren im Stadtteil ein neues Nachbarschaftsprogramm "Miteinander leben - aufmerksame Nachbarschaft" initiiert, das bereits auf große Resonanz stößt. Für die weitere Umsetzung dieses Quartiersentwicklungsprozesses benötigen wir eine qualifizierte hauptamtliche Unterstützung im Haus. Unsere bestehenden Strukturen aus Haupt- und Ehrenamt reichen nicht mehr aus, um diesen Prozess gut zu begleiten.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier ist geprägt durch 3-4 geschossige Gebäudekomplexe aus den 50er Jahren, mit ca. 20 Wohnungen pro Gebäudekomplex. Der erste große Strukturwandel im Quartier wurde durch die Flüchtlingswelle im Jahr 2015 eingeleitet. Die Johanniter Unfall- Hilfe e.V. ist seit 2014 Träger des Mehrgenerationenhauses in Oldenburg im Stadtteil Bürgerfelde. Wir haben den Stadtteil bisher als offenes kooperatives und lebendiges Quartier erlebt. Die Interaktion und Wertschätzung im Stadtteil zeugten von einem guten Klima. Die Folgen der Pandemie und die prekären Bedarfslagen durch die aktuelle Inflation sind eine neue Herausforderung für das Miteinander in der Nachbarschaft. Das Team ist in den letzten Monaten durch die Konfrontation mit den Themen häusliche Gewalt, prekäre Lebensverhältnisse und erhöhter Gesprächsbedarf bei unseren Besuchern an seine Grenzen gestoßen. Als Folge der Pandemie und der Inflation nehmen wir ein erhöhtes Konfliktpotential wahr, gleichzeitig erfahren wir eine drastisch reduzierte Kommunikationsbereitschaft. Die Fähigkeit in den Austausch mit Anderen zu gehen, Interessen und Bedarfe zu formulieren, sich auf andere Lebenswelten einzulassen ist deutlich gesunken. Der Beratungs- und Austauschbedarf zu Themen wie häusliche Gewalt, Sicherheit und finanzielle Hilfen ist enorm gestiegen. Unsere bestehenden Strukturen benötigen eine personelle und professionelle Unterstützung bei der Neuausrichtung und Weiterentwicklung des Ansatzes der Gemeinwesenarbeit. Eine qualifizierte Begleitung der Vernetzung und Neuausrichtung der Nachbarschaftsarbeit ist dringend gewünscht. Perspektive soll eine nachhaltige Verstetigung der Neuausrichtung in bestehende Netzwerke sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Bürgerfelde
Beschreibung
Dass Gebiet liegt innerhalb des nordwestlichen Autobahnrings der Stadt Oldenburg. Im Osten verläuft die Grenze entlang der großen Ausfallstraße" Alexanderstraße". Im Süden endet unser Einzugsgebiet entlang der Straße Melkbrink mit Ausläufern in die Straßenzüge Oederstraße und Starklofstraße.
Einwohnerzahl
6900
Quelle / Anmerkungen
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik / 0218
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik/ 0218
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik/ 0228
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2022 Stadt Oldenburg; Amt für Jugend und Familie_ Datenbasis 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir sind ein gefördertes Haus aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Füreinander in der Kommune. Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Jede und jeder ist willkommen. Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Häusern ihren Namen und ist Alleinstellungsmerkmal: Jüngere helfen Älteren und umgekehrt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nachbarschaftsforum von unterschiedlichen Bewohnergruppen genutzt werden.
Beschreibung
Ein gemeinsamer Runder Tisch mit weiteren Netzwerkpartner aus dem Quartier regelmäßig umgesetzt wird und die Ergebnisse des Erfahrungsaustausches in der Angebotsstruktur eingearbeitet werden.
Beschreibung
Offene Nachbarschaftsveranstaltungen werden umgesetzt und sind im Quartier etabliert.
Vorhandene Strukturen
Das Mehrgenerationenhaus hat zwei hauptamtliche Mitarbeiter mit einem Stundenumfang von 35 Stunden. Die Angebote im Haus, der Offene Treff, die Hausaufgabenbetreuung, das Lerncafé, die Handarbeitsrunden, die Spielrunden, die Gesprächsrunden, die Handysprechstunde etc. werden überwiegend von Ehrenamtlichen und Honorarkräften begleitet, die von unseren hauptamtlichen Kollegen koordiniert und begleitet werden. Zur Zeit haben wir 18 Ehrenamtliche, die sich in den Angeboten engagieren. Unser Haus ist regelmäßig von Montag bis Donnerstag von 09:00 - 18:00 Uhr und Freitag von 09:00 - 16:00 Uhr geöffnet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderlachen Oldenburg e.V.; Herr Norbert Arendt BTB Bürgerfelder Turnerbund; Regine Walter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld; Meike Plewa Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde; Nils Naumann Polizei Oldenburg; Kontaktbereichsbeamter Frank Vehren ; VHS Oldenburg Anita Groth Koordinatorin Schulische Bildung; Kinderbibliothek am PFL Frau Hummels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Soziale Dienste; Angela Exner-Wallmeier Paritätischer Wohlfahrtsverband; Sozialberatung Dorothee Rensen ; Caritas Oldenburg Seniorentreff im Pavillon; Julia Ritterhoff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Stadt Oldenburg; Katrin Busse DIKO Oldenburg (Demenz- Informations- und Koordinationsstelle Oldenburg; Kathrin Kroppach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AKTIV IRMA; Herr Brinkmann Druckerei Eiting; Herr Eiting Möbel Weirauch; Kay Weirauch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GSG Oldenburg; Stefanie Brinkmann-Gerdes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NWZ Oldenburg; Stadtredaktion Sonntagsblatt Redaktion Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdB Dennis Rohde Mitglied des Stadtrates Oldenburg Esther Niewerth-Baumann Mitglied des Stadtrates Jens Freymuth
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Isolde Spindler; Volker Seinsch; Heinz Slopianka; Helma Vols; Heinz und Lotti Rosenthal; Fatima Sheikmous; Rehan Suleiman; Leila H. Hadya S.; Ragda, H.; Gaby Brinkmann etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche: Anja Wemken; Gila Nattke; Manfred Schäfer; Anke S. ; Fatima Sheikomous; Horst Claussen; Dieter Porschin; Isolde Spindler; Helma Vols; Iris Lindstedt;
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg Fachdienst Soziale Dienste; Monika Naber Amt für Teilhabe und Soziale; Frau Hünecke Fachdienstleitung Pflege, Wohnen und Soziale Beratung; Lena Haddenhorst
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Einführung und professionelle Begleitung des Nachbarschaftsforums beinhaltet die Einbindung unserer Netzwerkpartner. Ziel dieses Projektes ist es, dass insbesondere unsere Partner aus Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen im Laufe der Zeit so eingebunden sind, dass eine Fortführung der Arbeit durch die Netzwerkpartner gelingen kann. Die Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen sollte dann bei uns im Haus in Kooperation mit anderen öffentlichen Trägern durchgeführt werden.
Galerie
gemeinsam leben  aufmerksame nachbarschaft
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zusammen leben in Schüttorf

Ansprechpartner
Arthur Lieske
Gemeinschaftsprojekte bewirken Integration
Projektbeschreibung
Die Schüttorfer Innenstadt beherbergt viele Flüchtlinge. Das Zusammenleben zwischen Alt- und Neu-Schüttorfern gestaltet sich nicht konfliktfrei. Um die Integration von Neu-Schüttorfern sicherzustellen, bedarf es neuer Ansätze durch Gemeinwesenarbeit, die ein einzustellender Sozialpädagoge*in zusammen mit den Bewohnern der Innenstadt initiieren, planen und umsetzen soll. An einem "runden Tisch" mit allen Beteiligten sollen Gemeinschaftsprojekte entwickelt werden, die die Interessen Aller in den Blick nehmen. Professionelle Hilfe durch einen Landschaftsgärtner, einen Handwerker (520€-Job) und den Bauhof der Samtgemeinde Schüttorf begleitet die Planung und Umsetzung von Projekten, die zB die Begrünung rund um die Flüchtlingsunterkunft und weiterer Freiflächen in der Innenstadt vornehmen. Durch das gemeinsame Arbeiten in gemeinsam verantworteten Projekten wird das Ziel verfolgt, die Integration von Neu-Schüttorfern zu bewirken und eine gemeinsame Identifikation mit der Stadt herzustellen. Das Miteinander wird genutzt, um ein neues "Wir"-Gefühl zu erzeugen.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Flüchtlingsdiakonie Schüttorf kümmert sich mit hauptamtlichen (gut 2 VZ-Äquivalente) und ehrenamtlichen (ca. 60) Mitarbeitern um 700 Migranten, die in den vergangenen Jahren der Samtgemeinde Schüttorf zugewiesen wurden. Insbesondere Migranten mit einer bescheidenen Bildung werden wegen Überlastung der "Helfer" zu einem geringen Teil sich selbst überlassen und ihre Eingliederung und Teilhabe in die Gesellschaft bleibt ohne Erfolg und was am problematischsten ist, die Konflikte mit dem Umfeld nehmen zu. Rund um die Flüchlingsquartiere in der Innenstadt entstehen zunehmend Reibungen mit der Bevölkerung, weil Ruhestörungen, verwahrloste Umgebung, mangelnde Mülltrennung uvam zu Unverständnis und Ablehnung führen. Das Wohnumfeld ist verwahrlost und erregt bei allen Anstoss. Hier soll das Projekt "Zusammen leben in Schüttorf" Abhilfe schaffen. Ein einzustellender Sozialarbeiter/Pädagoge soll als "Kümmerer" vor Ort mit Flüchtlingen und den Menschen in der Nachbarschaft Wege und Problemlösungen im Miteinander entwickeln und umsetzen. Die unterschiedlichen Interessenlagen zwischen Bevölkerung, Verwaltung, Ehrenamt und Flüchtlingen machen - abgesehen vom Sprach-Problem und den kulturellen Prägungen - ein Miteinander schwierig. Alle Beteiligten erleben sich als überfordert, eine Lösung herbeizuführen. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Verwaltung der Stadt Schüttorf und der Flüchtlingsdiakonie wurde deswegen festgestellt, dass es einer geschulten Persönlichkeit bedarf, die Konfliktlinien zu erkennen und zu beschreiben, um geeignete Schritte zu definieren, wie die Beteiligten handlungsfähig werden und die sich steigernden Probleme der Entfremdung gemeinsam zu überwinden.
GWA/QM-Ansatz
Im Projekt wird bei den Interessen der Bewohner der Innenstadt mit und ohne Migrationshintergrund angesetzt. Die Handlungsfähigkeit der Hauptakteure und Freiwilligen/Ehrenamtlichen soll so gestärkt werden, dass durch Gemeinschaftsprojekte das Zusammenleben und die Nachbarschaft rund um die Brennpunkte gefördert wird. Die dabei angestrebte Vernetzung mit Kirchengemeinde, Vereinen, Parteien und der Verwaltung soll die Kooperation entwickeln und dadurch Nachhaltigkeit sicherstellen. Eine klimaneutrale Verbesserung des Wohnumfeldes zB durch das Anlegen von Grünflächen soll gemeinsam angestrebt und umgesetzt werden. Unterschiedliche Kompetenzen der Teilnehmer am "Runden Tisch" sollen zur Realisierung eines sichtbaren Projektes führen, das attraktiv wirkt und über eine breite Akzeptanz in der Innenstadt-Bevölkerung die Attraktivität von gelebter Integration erhöhen.
Nachhaltigkeit
Die Notwendigkeit des Projektes wurde im Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Flüchtlingsdiakonie definiert. Antragstellung geschah in Absprache mit dem Stadtkämmerer Gerd Verwold und Vertreter des Stadtdirektors. Weil die Integration von Flüchtlingen eine genuine Aufgabe des Landkreises darstellt, werden im Laufe des Projektes Wege gesucht, wie der LK die Nachhaltigkeit sicherstellt. Die Förderung durch Dritte von 30.000 wurde dem Eigenanteil hinzugerechnet (siehe Netzwerk und digitaler Anha).
Galerie
freiflaeche begruenung wald
nordring hinten
nordring vorn
unterkunft ohner strasse
unterkuenfte schevestrasse