1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
| Funktion | Geschäftsführung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Eine Anlaufstelle zum Austausch und zur Beratung für alle Bewohner*innen im Stadtteil
Projektbeschreibung
Der Begegnungstreff im Stadtteil Nordertor ist Anlaufstelle für alle Bewohner*innen des Nordertors und auch darüber hinaus. Zwanglose Begegnung in einer lockeren Atmosphäre, sich über den Alltag austauschen, gemeinsame Interessen herausfinden aber auch Unterstützung bei Problemen des Alltags finden - das ist auf unkomplizierte Weise im Begegnungstreff möglich. Der Begegnungstreff ist für alle Menschen offen. Er ist eine besondere Gelegenheit, Einheimische und geflüchtete Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Begleitet wird das Angebot von einer pädagogischen Kraft, dem Team des Vereins und Ehrenamtlichen aus dem Stadtteil. Mit dem Begegnungstreff ist eine Anlaufstelle im Nordertor geschaffen worden, die auch in den Nachmittags- und frühen Abendstunden für die Bewohner*innen erreichbar ist.
Nun soll das Angebot, besonders im Bereich der sozialen- und Arbeitsmarktintegration, im Begegnungstreff ausgebaut werden. Zugewanderte erhalten Unterstützung bei der Stellensuche und Ansprache von Firmen und Unternehmen. Mit unseren langjährigen Kontakten und Kooperationen zu ansässigen Firmen und Unternehmen, können wir z.B. geflüchteten Menschen, die oft keine Unterlagen über ihre bisherigen beruflichen Tätigkeiten und/oder Ausbildungen haben, durch eine direkte Ansprache von potenziellen Arbeitgebern, helfen einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Während des Begegnungstreffs können Rat-/Hilfesuchende Konkrete Beratungstermine bei dem Team des Vereins vereinbaren. Mit dem neuen Angebot wird ein Ort entstehen, an dem alle Bewohner*innen wichtige Informationen, schnelle Hilfe und individuelle Unterstützungsangebote wahrnehmen können. Im Hinblick auf die Lebensweltorientierung besteht für alle Besucher jederzeit die Möglichkeit, Ideen und Veränderungsvorschläge zu Angeboten und Aktionen vorzubringen. Mitbestimmung und Partizipation tragen im weiteren Sinne dazu bei, die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung eines jeden Besuchers zu fördern. Diese sollen angeleitet werden, sich der eigenen Bedürfnisse, aber auch Stärken und Schwächen bewusst zu werden, diese angemessen zu artikulieren bzw. Bereitschaft zur positiven Weiterentwicklung zu zeigen. Vorhandenen Potenziale sollen aufgegriffen und hinsichtlich der individuellen Lebenslagen gefördert werden
Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Vereins stehen Ratsuchenden beratend zur Seite. Des Weiteren vermitteln die Mitarbeiter bei Bedarf an weitere Beratungs- und Hilfsangebote der vor Ort ansässigen Akteure.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die GWA im Nordertor wird gemeinsam vom Team des Stadtteilhauses Nordertor und dem Verein Unser Nordertor e.V. wahrgenommen. Ein gemischtes Wohnumfeld (Einfamilienhäuser / kommunaler Wohnungsbau) trägt zur Beheimatung einer heterogenen Bevölkerung mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen bei, eine heterogene Betriebslandschaft bindet im Bereich an der Verdener Landstraße Kauf-und Arbeitskraft. Ein Industriegebiet mit Firmen der Glas- und Chemieindustrie befindet sich am Rande des Stadtteils. Zu vielen Unternehmen und Firmen pflegen wir gute Kontakte z.B. aus vergangenen Aktionstagen und/oder persönlichen Kontakten. Als Verein bieten wir unterschiedliche Angebote wie z.B. Sitzgymnastik, Gedächtnistraining, Kaffeenachmittage etc. an. Beim Stadtteilfest unterstützen wir. Ein jährliches Siedlungsfest organisieren wir zusammen mit einer Wohnungsbaugesellschaft. Mit einem Begegnungsangebot bieten wir ab Mai´23 auch den Menschen einen Ort in den Nachmittagsstunden an, damit auch Menschen die in Beschäftigung sind oder an Sprachkursen teilnehmen das Angebot annehmen können. Was im Nordertor fehlt ist ein Beratungsangebot welches sich auch speziell an Zugewanderte richtet. Die Bedarfe der Zugewanderten sind enorm. Von Unterstützung beim Ausfüllen von Unterlagen für das Jobcenter oder die Krankenkasse ect. über Hilfe bei der Suche nach einem Platz in der Hausaufgabenbetreuung für Kinder bis zur Unterstützung bei der Arbeitssuche bzw. dem Wechsel aus prekären Arbeitsverhältnissen in reguläre Arbeitsverhältnisse. Auch der Wunsch von Zugewanderten mit deutschsprachigen Bewohner*innen in Kontakt zu kommen, um ihre eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern besteht häufig.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Franck-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstr., B6/2124 und Celler Str. bis zur Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4898
Quelle / Anmerkungen
KECK-Atlas
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet der Sozialen Stadt ist nur ein Teilgebiet des Nordertors (siehe Karte 1)
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Dez. 2022
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_1.jpg
(1.1 MB)
karte_nordertor_2.jpg
(1.35 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist ausgelegt auf dem speziellen Ansatz der GWA. Es richte sich nach den geäußerten Interessen und Bedarfen der Stadtteilbewohner*innen und ansässiger Akteure. Die Unterstützungsangebote orientieren sich an den Bedarfen der Bewohner*innen. Eigeninitiative und Empowerment stehen dabei im Vordergrund. Die Ressourcen des Teams aus Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Bewohner*innen werden genutzt, um ein bedarfsgerechtes Angebot für Alle zu schaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Einheimische und Zugewanderte sich regelmäßig austauschen und gem. Aktivitäten planen und durchführen
Beschreibung
Kontakte zu Firmen, Trägern und weiteren Akteuren weiter ausgebaut sind
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen Angebote im Begegnungstreff selber gestalten
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Seit 09/2015 sind eine Sozialarbeiterin der Stadt Nienburg und, seit 03/2017, zusätzlich ein
Quartiersmanager für den Aufbau der GWA im Sanierungsgebiet "Soziale Stadt -Nordertor"
tätig. Unser Stadtteilverein Unser Nordertor e.V. kam 09/2018 hinzu. Es bestehen stabile
Kooperationen zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und zu Netzwerken der
Integration, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es bestehen
ehrenamtliche Strukturen im Sanierungsgebiet wie den Stadtteilbeirat und Arbeitsgruppen,
die sich den Themen Wohnumfeld, Verkehr, Stadtteilzeitung, Stadtteilfonds und Soziales
widmen. Im Stadtteilverein, der über das Sanierungsgebiet hinaus agiert, engagieren sich
Mitglieder wie auch Nichtmitglieder beispielsweise in einer Müllsammelgruppe oder im
Bereich der Nachbarschaftshilfe und beim Bewohnercafé.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätte Rahn
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein die Angebote weiter betreiben und nach den Bedürfnissen der Bewohner*innen weiter ausbauen.
In der Partizipation sieht die kommunale Verwaltung auch eine Komplettierung der GWA im Nordertor. Eine vertragliche Vereinbarung zw. der Stadt Nienburg/Weser und dem Verein zur Übernahme einer ergänzenden GWA, über das "Sozialer Zusammenhalt-Gebiet" hinaus, liegt vor.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On