Skip to main content

Ideenschmiede

Verwendungsnachweis: Gute Nachbarschaft in DuDerStadt. WirDerStadt

Ansprechpartner
Isa Sandiraz
Funktion Integrationsbeauftragter
Begegnungszentrum. WirDerStadt
Projektbeschreibung
Im Quartier (Q) an der historischen Wallanlage der Stadt Duderstadt (u.a. Berliner Straße, Industriestraße, Schöneberger Straße, Charlottenburger Straße und Kolpingstraße) & in der Innenstadt wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Bewohner*innen (BW) entwickelt. Das soll mit interaktiver Entwicklung von Angeboten für & mit den heterogenen BW erreicht werden. Für diese Vielfalt wird im Inklusiven Campus (IC) ein Begegnungszentrum (BZ) mit einer Projektkümmer*in (PK) errichtet. Im Rahmen des beantragten Projekts wird unter Einbeziehung der BW ein neues BZ entstehen. Ausgehend vom neu zu errichtenden BZ werden die soziale Struktur im Q & Innenstadt verbessert & die Defizite im Gemeinwesen behoben. Ein*e qualifizierte*r Kümmerer*in soll sich v.a. um Organisation, Planung, Administration, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit sowie die Unterstützung von selbstorganisierten Aktivitäten kümmern. Im BZ werden für generations- & kulturübergreifende Zielgruppen mit variierenden Problemlagen passende Hilfsformen und Angebotsstrukturen entwickelt und installiert, welche im Sozialraum bisher nicht vorhanden bzw. defizitär sind. Darauf sind auch die drei Hauptziele des Projekts ausgerichtet. 1. Es werden religionen- & kulturenübergreifende Begegnungsformate, z.B. Gesundheits-, Bildungs-, Kultur- & Austauschangebote entwickelt & umgesetzt. 2. Das BZ im IC soll als ein Ort für selbstorganisierte Aktivitäten der Bevölkerung dienen. Zu diesem Zweck wird ein Offener Treff eingerichtet & dadurch werden die Menschen mit/ohne Migrationshintergrund (MHG) aus dem Quartier & der Innenstadt bei der Begegnungsarbeit unterstützt. Es wird angebahnt, den Treffpunkt-Ansatz durch örtliche Initiativen selbst tragend zu etablieren. 3. Die Zentrierung & die Vernetzung der interkulturell sensiblen Beratungs- & Unterstützungsangebote im Inklusiven Campus für verschiedene (im Quartier & in der Innenstadt lebende) Zielgruppen wird mit Hilfe der GWA stattfinden. Das wird einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der multiethn. BW im Quartier leisten. Die Belebung des BZs wird in Phasen stattfinden. Die PK wird aufsuchend & aktivierend im Q arbeiten. Parallel dazu wird eine, alle Gruppen ansprechende Räumlichkeit, unter der Mitwirkung der BW im IC aufbereitet. Ein partizipativer Projektbeirat wird die konzeptionelle und operationelle GWA-Arbeit während der Projektlaufzeit begleiten. Inklusiver Campus befindet sich unter Trägerschaft von Caritasverband
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Duderstadt (DUD) liegt an der Grenze zu Thüringen zw. GÖ & Nordhausen & ist Teil des LK Gö. Der ländl. Sozialraum hat eine unzureichende Sozialinfrastruktur. Das Projektgebiet besteht aus zwei ungleichen „Teilen“, dem Q & der Innenstadt. Das Q ist ausschl. durch Zu- und Abwanderung geprägt. Dies führt häufig zu Spannungen & Ängsten unter den Einheim.(40%) & Mig. (60% laut Stadt) im Q. Erschwerend dazu werden 267 Ukrainern im & um Q untergebracht. Es gibt kaum Freizeitaktivitäten für KuJ & Fam. & Hilfs- & Unterstützungsstrukturen gehen verloren. Multiethn. Konflikte sind zu beobachten. Intergenerationale & - ethn. Begegnungen finden nicht statt. Im Q ist in den 60ern eine Plattenbausiedlung entstanden. Die Wohnkomplexe sind in Ethnien unterteilt. Menschen mit komplexen Problemlagen & prekären Lebenssituationen finden hier ein Zuhause. Laut Fachdiensten sind viele von ihnen über lange Zeit erwerbslos, haben z. B. eine Suchtproblematik od. psych. Probleme. Unter den BW herrscht eine gegenseitige Stigmatisierung als „Ghettokinder vs. Nazis“ & eine daraus resultierende Ablehnung. Das Q wird zunehmend zu einem Brennpunkt. Im Gegensatz dazu steht die Innenstadt, die mit dem Inklusiven Campus (IC) & versch. Beratungsangeboten über eine für die Innenstadt ausreichende Sozialinfrastruktur verfügt. Die im IC neu angesiedelte GWA wird sich der Bedarfe des Q & der Innenstadt annehmen & mit allen BW interkult. sensible Lösungsansätze & Begegnungsformate schaffen, um die Teile d. Projektgebietes zusammenzuführen. Durch vorhandene Ressourcen konnte das Q bisher nicht mit einbezogen werden. Von diesen Ansätzen & Strukturen wird die heterogene Bevölkerung im Q & in der Innenstadt profitieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quartier Duderstadt, in und um Innenstadt südwestlich
Beschreibung
Das Quartier befindet sich überwiegend südwestlich der historischen Wallanlage der Stadt Duderstadt (Aufzählung ist nicht abschließend: Berliner Straße, Industriestraße, Schöneberger Straße, Charlottenburger Straße und Kolpingstraße etc.). Dazu zählt jedoch auch die Innenstadt. Das Quartier besteht aus einer gemischten Baufläche aus Gewerbe- und Wohngebiet. Die Hauptstraße ist die Industriestraße, welche mit dem Sachsenring und der Göttinger Straße das Gebiet umkreist. In den 60er Jahren wurden im Quartier mehrere Plattenbauten errichtet. In unmittelbarer Nähe der Plattenbauten befindet sich eine berufsbildende Schule, während in einer Nebeneinmündung eine Einfamilienhaussiedlung angrenzt. Das Begegnungszentrum befindet sich geographisch zentral in der Duderstädter Innenstadt gelegen und wird dazu dienen Bewohner*innen in- und außerhalb der Wallanlage (Quartier und Innenstadt) miteinander zu verbinden.
Einwohnerzahl
4500
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht dem speziellen Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), da es sich an alle BW des Quartiers und der Umgebung richtet. Nach Bedarf werden auch weitere Quartiere/Stadtteile DUD aktiv miteinbezogen. Die versch. Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die im Rahmen des Projekts offeriert werden, orientieren sich ganzheitlich an den ermittelten Bedarfen der BW des aktuellen Quartiers. Ziel ist es, das Quartier an die Innenstadt mit anzubinden, aber auch die Qualität der multiethnischen Nachbarschaft zu verbessern. Kultur-, generation- und geschlechtersensible Angebote spielen hierbei eine zentrale Rolle. Zur Erreichung dieser Ziele ist die Einbeziehung der BW zentral, wie der Fokus auf die Selbsthilfeangebote verdeutlicht. Das BZ wird mit der „Kümmer*in“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Das Projekt „Gute Nachbarschaft in DUD“ wird mit Hilfe des BZ bzw. der „Kümmer*in“ aufgewertet. Die Kümmer*in fungiert als Türöffner*in. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme und Konflikte in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das BZ bietet, neben eigenen Angeboten, die Möglichkeit für Selbstorganisationen und Vereinsgründungen. Da Vereinen im BZ direkt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Die Ansätze des BZ verstehen sich im Sinne der GWA sowohl als Aufwertung des Quartiers, als auch als Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens.
Qualitätskriterien
Beschreibung
50 % der Bewohner*innen Duderstadt sind informiert und wurden und werden aktiv an der Angebotsentwicklung- und Umsetzung beteiligt
Beschreibung
Multiethnische Bewohner*innen im Quartier nutzen das Begegnungszentrum zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert. Gründung von migrantischen Vereinen gefördert
Beschreibung
Das Begegnungszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Duderstadt
Beschreibung
SWOT-Analyse und Befragung, Kulturen-Vielfalt und Fähigkeiten der BW als Chance sehen, ländlicher Charakter und zentrale Lage des Q ermöglicht Einbindung großer Bewohner*innenanzahl
Beschreibung
Wohnumfeld & Lebenssituation d. Menschen haben sich verbessert, Quartier merklich attraktiver, soziale und kulturelle Angebote werden von allen Bewohnergruppen wahrgenommen und positiv evaluiert
Beschreibung
Netzwerk d. IC wird für GWA genutzt und ausgebaut, aus Netzwerk wird ein Projektbeirat gebildet, mit dem Netzwerk werden gem. Projekte geschaffen, BW von Q nutzen Angebote aus dem Netzwerk, Kooperationen werden halbjährlich evaluiert und ggfls. optimiert
Beschreibung
Stadt u. LK arbeiten im Prozess eng zusammen, GWA wird in Stadtentwicklungsprozess integriert, GWA soll Ausstrahlungskraft für umliegende Städte und Gemeinden haben, GWA-Nachhaltigkeit wird durch Integration in die komm. Strukturen gesichert
Beschreibung
GWA im IC bezieht alle BW unabhängig von Zielgruppenangehörigkeit ein, GWA ist von Struktur und Inhalt her flexibel, GWA-Netzwerk im IC erreicht vielfältige Zielgruppen
Beschreibung
GWA-Netzwerk bietet weitreichende Möglichkeiten u. Knowhow, Im IC befinden sich interdisziplinäre Strukturen, GWA kooperiert zum Wohle der BW Ressort/Disziplin übergreifend, z.B. mit Beratungsstellen, Schulen, KiTas, Zivilgesellschaft, Behörden etc.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Duderstadt insb. Bereich Stadtplanung- und Entwicklung, Gleichstellungsstelle, Rat der Stadt Duderstadt, Landkreis Göttingen, Integrationsbüro, Gleichstellungsstelle, Demografiebeauftragte, FB Jugend, Soziales, ABH und Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband, Inklusiver Campus-Familienzentrum, AWO, DRK, Kath. Familienbildungsstätte, Tafel Duderstadt, Jugendhilfe am Rohns, Sozialdienst kath. Frauen, Lorenz-Wertmann-Haus, Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtkranke Duderstadt etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
JuFi - Das MehrGenerationenHaus; Sportvereine, Schützenverein Geselligkeit, Freiwillige Feuerwehr, Landfrauen-Frauengemeinschaft Breitenberg, Cafe Grenzenlos, Kulturvereine, Museen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser, Psychotherapeuten (erwachsenen und KuJ), Suchtberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen z.B. Berufsbildende Schule, Grundschulen, Eichsfeld-Gymnasium, KiTas, Familienzentrum-Inklusiver Campus, Erziehungsberatungsstelle,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Vertreter*innen aus anderen Religionsgemeinsschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuständige Wohnbaugesellschaften bzw. private Vermieter von Plattenbauten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eichsfelder Tageblatt, Göttinger Tageblatt, NDR, Homepage der Bürgerstiftung, Webseite von AWO, Stadt u. LK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Duderstadt sowie Kreistag Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Multiethnische, intergenerationale Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Inklusiven Campus bzw. im Familienzentrum geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird hauptsächlich durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen, sowie der zusätzlichen Akquise von externen Fördermitteln. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das zukünftige Fortbestehen der GWA nahtlos gewährleistet.
Galerie
ukrainische kinder im inklusiven campus zdf team filmt
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: UNSER ADENBÜTTEL Gemeinschaft und Visionen dank Gemeinwesenarbeit

Ansprechpartner
Katharina Hoffmann
Funktion Projektleitung für Wettbewerb "Gute Nachbarschaft"
Revitalisierung von Ehrenamt und Dorfentwicklungsplanung unter Berücksichtigung aller Gemeindemitglieder um Dorfgemeinschaft zu stärken
Projektbeschreibung
Unsere ca. 1.800 Seelen Gemeinde Adenbüttel soll lebendiger werden. Die mangelnde Grund- und Gesundheitsversorgung vor Ort, der demografische Wandel und die pandemische Situation machen es den BewohnerInnen der Gemeinde schwer, einander zu begegnen. Ehrenamtliches Engagement und Vereinsaktivitäten waren in unserer ländlichen Region stets ein wichtiger Anker für Austausch und Teilhabe. Leider zeichnet sich ein starker Rückgang dieser Aktivitäten ab. Schwierigkeiten beim Stellen eines Vorstands, wenig bis keine Einsatzbereitschaft der Mitglieder und Auflösungen von Vereinen sind die Folgen. Nun sollen in unserer Gemeinde Verbesserungen der Lebenssituation erarbeitet werden. Dafür soll Kontakt zu unseren BewohnerInnen aufgebaut, die Kommunikation gestärkt und ehrenamtliches Engagement aktiviert werden. Mit Hilfe von Gemeinwesenarbeit und ehrenamtlichen UnterstützerInnen sollen verschiedene Veranstaltungen / Begegnungen stattfinden, bei denen alle BewohnerInnen die Möglichkeit erhalten sollen, sich gleichberechtigt auszutauschen, Ideen zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort zu entwickeln und kleine Projekte umzusetzen. So kann die Lebensqualität aller BewohnerInnen nachhaltig gesteigert werden. Darüber hinaus soll mit möglichst vielen BewohnerInnen ein Leitbild / eine Entwicklungsplanung für die Gemeinde Adenbüttel erarbeitet werden. Auf dieser Grundlage kann unsere Gemeinde, entsprechend den demokratisch erfassten Wünschen unserer BewohnerInnen, Gewerbe ansiedeln sowie die öffentlichen Plätze und Freiflächen behutsam weiterentwickeln.
Laufzeit
2023-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Adenbüttel liegt ca. 20 km von Braunschweig und 25 km von Wolfsburg entfernt, ist geprägt durch eine hohe Anzahl an Einfamilienhäusern, wenig Dienstleistungsangeboten vor Ort und ohne größeres ansässiges Gewerbe. Das führt zu einer Haushaltssituation mit geringen Gewerbesteuereinnahmen. Es fehlen finanzielle Mittel zum Schaffen von Begegnungsstätten und Rückstände bei Instandhaltungsmaßnahmen der Infrastruktur. Für die Grund- und Gesundheitsversorgung oder die Nutzung eines öffentlichen Kulturangebots müssen Angebote in Nachbargemeinden in Anspruch genommen werden. Begegnungen vor Ort sind daher schwer möglich und die eigene Mobilität ist aufgrund des eingenschränkten ÖPNV - Angebots nahezu unverzichtbar. Insbesondere ältere BewohnerInnen und Jugendliche unserer Gemeinde haben es schwer, einer Freizeitaktivität nachzugehen und somit aktiv am Leben teilzunehmen. Dies ist möglicherweise ein Grund für den festzustellenden Vandalismus an Hauswänden und Bushaltestellen. Älteren BewohnerInnen ohne Mobilitätsmöglichkeit droht zudem Vereinsamung. Unsere Nachbargemeinde ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Uns fehlen jedoch Kenntnisse darüber, wie unsere BewohnerInnen sich eine Weiterentwicklung unserer Gemeinde vorstellen. Ein aktuelles, mit allen BewohnerInnen erarbeitetes Leitbild / eine gemeinsame Vision gibt es leider nicht. Um das Dorfgeschehen mit Leben zu füllen, Begegnungen zu schaffen und Zukunftsvisionen für künftige Entwicklungsentscheidungen zu erarbeiten, muss zwingend gehandelt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn, Adenbüttel
Beschreibung
Die Gemeinde Adenbüttel besteht aus den beiden Ortsteilen Adenbüttel und Rolfsbüttel und ist Teil der Samtgemeinde Papenteich, des Landkreis Gifhorn. Unzählige alte Bäume und Fachwerkhäuser prägen das Dorfbild. Es dominieren Einfamilienhäuser. Vor allem junge Familien und ältere BewohnerInnen leben hier. Junge Erwachsene verlassen meist die Gemeinde. Das Fördergebiet beinhaltet die komplette Gemeinde Adenbüttel mit 1788 EinwohnerInnen auf 13,7km². Angebote an Grund- und Gesundheitsvorsorge gibt es vor Ort leider zu wenig. Die damit einhergehende Haushaltssituation stellt die Gemeinde vor große Herausforderungen.
Einwohnerzahl
1788
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/adenbuttel/20151631/4
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
GWA/QM-Ansatz
Ziel des Förderzeitraums ist die Steigerung der Kommunikation und der Teilnahme aller BewohnerInnen der Gemeinde Adenbüttel an vielfältigen Aktivitäten innerhalb unserer Gemeinde. Dabei sollen die Interessen und Bedarfe aller BewohnerInnen im Vordergrund stehen. Niederschwellige Angebote zur Steigerung von Begegnungen und Austausch vor Ort sollen geschaffen werden, sodass die Lebendigkeit vor Ort gesteigert wird. Weitere Versorgungslücken sollen Dank einer Vernetztung mit den umliegenden Gemeinden geschlossen werden. Ehrenamtliches Engagement seitens der BewohnerInnen ist eine tragende Säule dieses Projekts. Die GWA nimmt bei Haustürgesprächen und diversen weiteren Veranstaltungen Kontakt zu BewohnerInnen auf, vernetzt ansässige AkteurInnen, begleitet strukturverbessernde Projekte und unterstützt dort, wo Hilfe benötigt wird.
Nachhaltigkeit
Das entstandene Dorfentwicklungskonzept dient der langfristigen Weiterentwicklung der Gemeinde Adenbüttel im Interesse und gemäß den demokratisch erfassten Bedarfen aller BewohnerInnen. Um die Vereinsarbeit vor Ort langfristig zu unterstützen sollen 1000€/ p.a. in den Haushalt eingestellt werden. Bei wiederkehrenden Treffen sollen Vereine die Möglichkeit bekommen sich auszutauschen und bei einem jährlichen Grillabend soll allen ehrenamtlich Tätigen für ihr Engagement gedankt werden.
Galerie
feld
grillhaeuschen
karte
ortseingang
turnhalle
unterstandsport
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Gemeinschaftszentrum Bruchhausen-Vilsen

Ansprechpartner
Imke Dirks
Organisation Lebenswege Begleiten e.V.
Funktion Mitarbeiter
Integratives und interkulturelles Gemeinschaftszentrum Bruchhausen-Vilsen
Projektbeschreibung
Mit dem Gemeinschaftszentrum wird ein gemeinwesenorientierter Ort geschaffen, bei dem jenseits der traditionellen dörflichen Begegnungsanlässe (Sport, Schützenverein, Kirchengemeinde) Menschen zusammenkommen, die sich – da aus verschiedenen kulturellen und sozialen Bezügen kommend – privat nicht verabreden würden. Zentrales Moment ist die Niederschwelligkeit. Individuelle Interessen und Neigungen stehen im Vordergrund der Besuchsanlässe, woraus sich persönliche Begegnungen, gegenseitiges Kennenlernen, das Knüpfen privater Kontakte und Folgeaktivitäten ergeben. Da Menschen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und Bildungserfahrungen und Traditionen zusammenkommen werden, sind bei den Mitarbeitenden soziale Kompetenz, interkulturelle Kenntnisse und Sensibilität für ebendiese Differenzen erforderlich. Unter Nutzung der professionellen Küche wird ein offener, internationaler, preiswerter Mittagstisch angeboten. Es wird abwechselnd international gekocht. Die Verantwortung liegt dabei jeweils bei einer Person aus einer Sprachgruppe, die jeweils ehrenamtlich unterstützt wird. Neben einem wöchentlichen klassischen Caféangebot wird es ebenfalls regelmäßig Themennachmittage mit Cafébetrieb geben: Sprachcafé, Repaircafé, Spielenachmittag „laut und lebhaft“ für sich spontan ergebende Kleingruppen, Spielenachmittag „leise & nachdenklich“ für verabredete und ad-hoc-Duos (Schache, Dame, Mühle), Gesprächs- und Arbeitskreise, Spielenachmittag für Kinder ohne Elternbegleitung, verschiedene Kurse (Kochen, Computer etc.). Dies sind die Vorhaben / Ideen zum Antragszeitpunkt, weitere werden folgen durch den laufenden Betrieb, durch Freiwillige, hinzukommende Ehrenamtliche, die Verantwortung für einen Programmpunkt übernehmen möchten. Der Abendbetrieb ist vorgesehen für Informations- und kulturelle Veranstaltungen, Vortragende bzw. Verantwortliche werden aus dem Aktivenkreis kommen oder extern eingeladen. Das Themenspektrum ist zurzeit nicht eingrenzbar, mithin Gegenstand der Abrede unter den Café-Aktiven. Hörspiel- und Filmabende, zweisprachige Lesungen, Kleinkunst sind avisiert. Gerade weil die Verkehrssprache aller Veranstaltungen und Aktivitäten Deutsch sein wird: Einmal monatlich möchte Lebenswege begleiten e. V. den Angehörigen einer Sprachfamilie (Arabisch, Kurdisch, Farsi etc.) das Café zur Verfügung stellen, um die Heimatsprache zu pflegen. Vorhaben für den Wochenendbetrieb: Internationales Frauenfrühstück, Männer-Café, Kurs für Tänze aus aller Welt u.v.m.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
[Erfahrung] Lebenswege Begleiten ist seit 2015 sehr erfolgreich bei der Migrationsberatung (Erstintegration, Sprachkurse, Arbeitsmarktintegration) in der Kommune. Es fehlt jenseits der professionellen Unterstützung indes an Gelegenheit für regelmäßige niederschwellige Begegnungs- und Kontaktmöglichkeiten, für kulturelle Integration und soziale Teilhabe im Alltag. [Gemeinwohl] Viele Menschen suchen Gemeinschaft und Aktivität, nach einer sinnvollen Aufgabe neben dem Berufsleben. In der Kommune fehlt es jenseits traditioneller Begegnungsanlässe (Sport, Schützenverein, Kirchengemeinde) an Möglichkeiten, interessen-, generationen- und kulturübergreifend teilzuhaben, mitzugestalten, soziale Netzwerke aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen. Es gilt, einen wesentlichen Beitrag für die Kommune Bruchhausen-Vilsen zu leisten, indem ein Ort persönlicher Begegnung, kulturellen Austausches sowie von Erfahrungen und Erlebnissen, die Menschen verbinden und über den Alltag hinausgehen, geschaffen wird. [Prophylaxe] Wer sich in der eigenen Kommune zu Hause fühlt, in ein Gemeinwesen sozial integriert ist, ist weniger anfällig für Fremdenangst und Abgrenzungswunsch. Das gilt sowohl für Alteingesessene als auch für Menschen, die wegen einer Flucht vor Bürgerkrieg oder Verfolgung in die Gemeinde gekommen sind, sowie zahlreiche Neubürger, die sich aus anderen Gründen neu angesiedelt haben. [Ausblick] Das Gemeinschaftszentrum wird die Nutzer*innen in ihrer Lebenswelt aktivieren, ihre persönlichen Interessen einbeziehen und Selbstwirksamkeit fördern. Es bietet Gelegenheit, Aktivierung und Unterstützung für neue private und öffentliche Gemeinschaftsprojekte, die anderweitig nicht entstünden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen
Beschreibung
Es handelt sich um die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Landkreis Diepholz) mit dem Flecken Bruchhausen-Vilsen als Zentrum.
Einwohnerzahl
17500
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachen (Stand: 31. 12. 2019) Daten für: Kinder (bis 18 Jahre statt 14 Jahre) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachen (Stand: 31. 12. 2019) Daten für: Ältere (ab 65 Jahre statt 60 Jahre) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachen (Stand: 31. 12. 2019) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachen (Stand: 31. 12. 2019) Daten für: Kinder (bis 18 Jahre statt 14 Jahre) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
2
Anmerkung
Quelle: Migrations- und Integrationsbericht des Landkreises Diepholz (Stand: 2. 11. 2020) Flüchtlinge (Personen mit Aufenthaltserlaubnis, Personen mit Duldung, ausreisepflichtige Personen) Projektgebiet: Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen Gesamtstadt: Landkreis Diepholz Sonstige: Land Niedersachsen
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Gemeinschaftszentrum ist – wie die reguläre Integrations- und außerschulische Schülerarbeit des Vereins Lebenswege Begleiten e. V. – insofern ein ganzheitlicher, auf die Lebenszusammenhänge der Bevölkerung bezogener Ansatz von Gemeinwesenarbeit, als das Vorhaben auf die Verbesserung der infrastrukturellen und immateriellen Lebensbedingungen in der Kommune abstellt. Dies inkludiert stets die Einbeziehung der potentiellen Besucherinnen und Besucher. Lebenswege Begleiten fördert mit dem Gemeinschaftszentrum Handlungsfähigkeit, Kooperation und Selbstwirksamkeit, Gemeinwesenarbeit versteht der Verein deshalb stets auch als Bildungs- und Netzwerkarbeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn die Leitung lediglich Rahmenbedingungen für den Betrieb des Gemeinschaftszentrums sichert, die inhaltliche Gestaltung indes über diverse Freiwilligenteams erfolgt.
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn die Wahrnehmung aller anlassbezogenen Begegnungsanlässe unabhängig von nationaler Herkunft, kulturellem Hintergrund und sozialer Stellung, mithin ausschließlich von Interessen und Bedürfnissen motiviert ist.
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn a) ein täglicher Betrieb des Gemeinschaftszentrums in Vollauslastung erreicht ist, b) Freiwillige und Teilnehmende generations-, kulturell, einkommensklassen- sowie interessenübergreifend aktiviert sind.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Bürgermeister, Gleichstellungsbeauftragte, Wirtschaftsförderin, Regionale Entwicklung, Fachbereichsleiterin Bildung, Fachbereichsleiter Bürgerservice), Arbeitskreis Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Syker Kreiszeitung, Weser Kurier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien (SPD, Grüne, CDU) in Samtgemeinde, Samtgemeinderat, Samtgemeindesozialausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinden in allen Teilgemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule (Kooperationspartner), Gymnasium, Schulsozialarbeiter*innen Schulzentrum Bruchhausen-Vilsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Diepholz: Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Arbeitskreis Flüchtlingssozialarbeit, Arbeitskreis Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB), Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Land & Kunst e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Gemeinschaftszentrum soll eine kommunale Dauereinrichtung werden. Für die Kostendeckung ab dem 1.9.25 ist alternativ und / oder komplementär avisiert: 1. Förderung im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK). 2. Förderung durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie. 3. Förderung durch das BAMF im Bundesprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden." 4. Eine kommunale Förderung ist stets angestrebt. (Näheres siehe PDF)
Galerie
spielen klein 1
spielen klein 2
leb adventskalender
mikroprojekt 3
img 20170727 153900
maifest 2017
sommerfest 24
sommerfest 14
petermoor 7
aussenansicht 1
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integration durch verbesserte Teilhabe

Ansprechpartner
Wolfgang Steen
Funktion 1. Vorsitzender
Gewinnung von Freiwilligen, Schulergänzende Maßnahmen und Berufsvorbereitung
Projektbeschreibung
Hagen im Bremischen liegt im Südkreis Cuxhaven, umfasst 17 Dörfer und hat ca. 11.500 Einwohner. Die Kreisverwaltung und Wohlfahrtsverbände sind zentralisiert in Cuxhaven, ca. 65 Kilometer entfernt. Sprechstundenangebote der Dienste in der Fläche müssen lokal zuverlässig organisiert werden. ÖPNV: jeweils eine Verbindung nach Bremerhaven und Bremen, im Gemeindegebiet nur Schulbusverkehr oder Anrufsammeltaxi. Im Hauptort Hagen gibt es Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zum Gymnasium. In zwei Dörfern befinden sich noch 2 kleine Grundschulen und 7 weitere Kindergärten. An drei Standorten gibt es Hortangebote. Der Verein NESTWERK im Brem. wurde 2008 gegründet, um als gemeinnütziger Träger soziale, kulturelle und ökologische Projekte und Bildungsangebote zu entwickeln und generationsübergreifend umzusetzen. Der Verein hat aktuell 50 Mitglieder und ca. 40 freiwillige Mitarbeiter/innen und verfügt über angemietete Räume (ca. 350 qm) in zentraler Lage. Alle Räume werden flexibel genutzt. Seit 2015 betreibt der Verein eine Kleiderkammer, zugänglich für alle Menschen. Die Umsätze ermöglichen einen Gewinn, der für die Vereinsarbeit eingesetzt wird. Mit der Gemeinde gibt es eine enge Zusammenarbeit im Bereich Erwachsenenbildung und Integrationsarbeit. Gemeinsam wurde vor fünf Jahren ein Integrationskonzept erarbeitet, aktuell wird an einer Fortschreibung geschrieben. Ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Flüchtlingsinitiative, die individuelle Begleitung und alltägliche Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte übernimmt. Neben einem allgemeinen Bildungsprogramm und verschiedenen Projekten bietet das Nestwerk eine Eltern-Kind Gruppe sowie Schularbeitenhilfe, gezielte Veranstaltungen auch für Menschen mit Fluchtgeschichte sowie qualifizierte Deutschkurse an. 2023 wurde das Nestwerk mit dem nds. Integrationspreis ausgezeichnet, der uns motiviert, die Arbeit weiter zu professionalisieren und sie zukunftsfähig zu gestalten, d.h. in drei Bereichen: Freiwilligenarbeit, Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte und Jugendliche aktivieren und begleiten müssen wir neue Wege gehen. Dazu braucht es eine Projektleitung, die die Arbeit professionalisiert.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Verlust des örtlichen Soziamtes bedeutet: es gibt keine Verantwortlichkeit für soziale Unterstützung vor Ort und Hilfesuchende werden an das Nestwerk verwiesen. Dort wird die umfangreiche Arbeit ehrenamtlich bewältigt und kann so nicht befriedigend fortgesetzt werden. Eine Professionalisierung durch hauptamtliche Mitarbeit ist erforderlich, um die vielfältigen gesellschaftlichen Bedarfe zu bewältigen. Es braucht mehr personelle Ressourcen, finanzielle Stabilität und Tatkraft. Das Projekt wird in den drei Handlungsfeldern: Freiwilligenarbeit, Menschen mit Fluchtgeschichte sowie Kinder und Jugendliche neue Wege gehen, um weitere Unterstützung anzubieten und Situationen zu verbessern. Im Bereich älterer Menschen fehlt Unterstützung und Menschen mit Fluchtgeschichte brauchen Hilfe zur Eingewöhnung und längerfristige Begleitung bei Sprachkursen und Berufsausbildung. Auch Kitas und Schulen verfügen nicht über eine angemessene personelle Ausstattung, um lernschwache Kinder und solche mit Fluchtgeschichte angemessen zu fördern. Diese Kinder und Jugendlichen werden mit schlechtem oder keinem Schulabschluss die Schule verlassen und Schwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt haben. Das Nestwerk bietet seit vielen Jahren eine ehrenamtliche Hilfe bei Schularbeiten an. Der Bedarf kann nicht abgedeckt werden. Es müssen weitere Freiwillige und qualifizierte Lehrkräfte für Intensiv-Förderung gewonnen werden. Die Vernetzung mit Kitas und Schulen soll entwickelt und die jeweiligen Übergänge müssen vorbereitet werden. Insbesondere der Übergang zu Ausbildung und Arbeit funktioniert für die Zielgruppe nicht. Der persönliche Kontakt zu Betrieben und Ausbildungskräften soll intensiviert werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Hagen im Bremischen - Hauptort Hagen
Beschreibung
Der Schwerpunkt der Aktivitäten im liegt Hauptort Hagen, aber die umliegenden Dörfer der Gemeinde werden einbezogen
Einwohnerzahl
4000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Daten von LSN-online für Gemeinde Hagen im Bremischen und LK Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Geschätzte Angaben Sonstige = Landkreis Cuxhaven - ohne Geflüchtete aus der Ukraine
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die vielfältigen Angebote des Nestwerk werden erhalten und ausgeweitet, sollen aber durch neue und aus der Bevölkerung getragene Projekte ergänzt werden. Dabei geht es nicht nur um den Hauptort Hagen sondern auch um die umliegenden Dörfer der Gemeinde. In Versammlungen und Befragungen entwickeln sich neue Impulse für Projekte nahe an den Menschen und Bereitschaft, sich auch zu engagieren. Für diese organisatorischen und inhaltlichen Aufgaben braucht es eine minimale professionelle Struktur, auf die sich Freiwillige verlassen können und die Zukunftsfähigkeit gewährleistet. Dafür ist Hauptamtlichkeit geboten. Notwendige Organisationsaufgaben, Netzwerkarbeit mit BIldungseinrichtungen und Betrieben sowie Kooperation mit Gemeinde und Landkreis sind freiwillig nicht leistbar. Außerdem muss freiwillige Mitarbeit attraktiv für jüngere Menschen werden und sich Verantwortungsbereitschaft entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es beteiligen sich deutlich mehr Freiwillige in den skizzierten Handlungsfeldern, die Projekte werden wertschätzend und zuverlässig bearbeitet, das Nestwerk hat eine stabile finanzielle Basis für die weitere Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Hagen im Bremischen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendberufsagentur / Jobcenter Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
UHiB e.V.Unternehmensgemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ABÖE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
3 Grundschulen, 1 Haupt- und Realschule, 1 privates Gymnasium, 9 kommunale Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung / Weserkurier / Heimatzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und sonstige Vereine in den Dörfern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Senioren- und Sozialorganisationen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Verein Nestwerk ist von der Gemeinde Hagen begünstigter Träger der Erw.bildung und erhält € 1,- pro Einwohner aus LK-Mitteln: € 11.000,- p.a. / Landesförderung für Erw.bildung ca 10.000,- p.a. / Die Gemeinde fördert Integrationsarbeit mit € 20.000,- p.a. / Die Kleiderkammer erwirtschaftet einen Gewinn ca. € 8.000,-, / Beiträge und Spenden ca € 5.000,-. Außerdem Gelder aus verschiedenen Projektförderungen. Daraus wurden Mieten+NK, Honorare, Anschaffungen und Geschäftskosten bezahlt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

KITZ Alfeld - Kommunikation, Integration, Teilhabe, Zusammenhalt in und für Alfeld

Ansprechpartner
Sonja Granzow
Funktion Leitung Dezernat I
Projektbeschreibung
Die Stabstelle Sozialplanung des Landkreises Hildesheim hat im vergangenen Jahr die Sozialdaten der kreisangehörigen Kommunen analysiert. Dabei ist aufgefallen, dass die Stadt Alfeld (Leine) nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten SGB II EmpfängerInnen in Bedarfsgemeinschaften aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist somit jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Im Januar 2024 hat daraufhin erstmalig eine Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut mit rund 90 teilnehmenden Fachkräften stattgefunden. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass ein akuter Handlungsbedarf für die Stadt Alfeld besteht. Hier kann der GWA-Ansatz erste Weichen stellen, um den Sozialraum genauer zu betrachten und ihn gemeinsam mit den BürgerInnen der Stadt zu entwickeln. Mit dem Projekt soll in der Innenstadt eine niedrigschwellige Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden, die den Menschen den Weg zu Hilfen (staatlichen und ehrenamtlichen) weist und gleichzeitig selbst konkrete Hilfe im Sinne eines Empowerments anbietet. Für diese Anlaufstelle soll zentral in der Fußgängerzone ein Raum angemietet werden. So ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt gleichzeitig in einem sozialen Brennpunkt. Durch die Lage werden Angebotsstrukturen, aber auch die Bedürfnisse für alle erkennbar und jeder hat die Möglichkeit sich mit Ideen und Anliegen einzubringen. Vor Ort steht eine sozialpädagogische Fachkraft als Ansprechpartner zur Verfügung und übernimmt die Funktion des "Kümmerers". Es geht vor allem darum, eine Beziehung zu den BürgerInnen aufzubauen und einen Ort der Begegnung und des Zuhörens zu schaffen. Es geht darum, gemeinsam mit den Menschen vor Ort neue Strukturen und Angebote zu entwickeln. Dazu gehört auch zu schauen, wer kommt und nimmt die Möglichkeit wahr sich mit seinen Ideen und Bedürfnissen einzubringen und wer kommt nicht und warum nicht? Der Kümmerer vernetzt in die haupt- wie auch in die ehrenamtliche Arbeit. Er entwickelt gemeinsam mit den BürgerInnen und den sozialen Akteuren Ideen, wie die bestehenden Angebote bedarfsgerecht angepasst und ausgebaut werden können. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Bedeutung der Gemeinwesensarbeit in die Verwaltungsstruktur mit einfließen zu lassen sowie die politischen Gremien für diese Arbeit zu gewinnen. Nur so kann eine langfristige Sicherung der GWA herbeigeführt werden.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Bei der Stadt Alfeld handelt es sich um eine stark schrumpfende und alternde Gemeinde in einer strukturschwachen Region (Demographietyp 1 nach Bertelsmannstiftung). Sie ist Bedarfszuweisungsgemeinde. In der Innenstadt von Alfeld konzentriert sich diese Problemlage. Die Innenstadt von Alfeld ist gekennzeichnet durch Leerstand und geringe Mieten. Es wohnen viele arme Menschen in der Innenstadt und viele Menschen mit Migrationshintergrund. Häufig handelt es sich dabei um Familien mit mehreren Kindern. Dennoch bleibt die Innenstadt, die als Fußgängerzone ausgestaltet ist, Anlaufpunkt für alle BürgerInnen. Das bedeutet, dass Projekte, die in der Innenstadt angesiedelt sind, gut sichtbar sind und eine hohe Wirksamkeit haben. Die Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz haben gezeigt, dass Alfeld nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen SGB II Empfängern aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Die Sozialraumkonferenz hat weiter gezeigt, dass die bestehenden Hilfsangebote des Landkreises für arme und armutsgefährdete Menschen die Zielgruppen nicht erreichen. Es gibt zwar eine Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Hilfsangeboten, diese sind jedoch untereinander wenig vernetzt und koordiniert. Dies gilt auch für institutionelle Strukturen wie Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Die Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut hat nur ein Schlaglicht auf einen besonders dringlichen sozialen Bereich geworfen. Eine Betrachtung des gesamten Sozialraums in all seinen Facetten fehlt bisher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Alfeld (Leine) Innenstadt
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an alle Einwohner der Stadt Alfeld. In der Kernstadt von Alfeld, d.h. fußläufig zur Innenstadt wohnen 11.423 BürgerInnnen. Die Stadt insgesamt, d.h. mit Ortsteilen hat 18.802 Einwohner. Wir haben den Fokus unseres Projektes auf die Innenstadt gelegt, weil diese von allen BürgerInnen frequentiert wird. Hier finden sich Einkaufsmöglichkeiten aber auch die Gebäude der Stadt- und Kreisverwaltung (im Lageplan rot hervorgehoben). Gleichzeitig zeigen die Sozialdaten der Innenstadt, dass es sich um einen Brennpunkt handelt. Bei einer Verortung des Projektes in der Innenstadt kann diese spezielle Zielgruppe (arme Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund) also direkt an ihrem Wohnort erreicht werden. Obwohl sich also das Projekt an alle EinwohnerInnen richtet, haben wir deshalb als Projektgebiet die Innenstadt benannt. Die Innenstadt ist zu einem großen Teil als Fußgängerzone ausgestaltet. Sie wird begrenzt durch die Wallanlagen der ehemaligen Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024; Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Berücksichtigt sind nur ausländische Staatsangehörige, keine Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024. Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Erfasst sind ausländische Staatsangehörige und Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt soll eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden. Durch die Lage mitten in der Fußgängerzone ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt zugleich in einem sozialen Brennpunkt der Stadt. Die Anlaufstelle wird mit einem Mitarbeiter der Stadt besetzt, der als Kümmerer vor Ort ist. Im Verlauf des Projekts sollen zu verschiedenen Zeiten Ansprechpartner des Landkreises, der Wohlfahrtsverbände und aus dem Ehrenamt die Anlaufstelle zusätzlich mit Leben füllen. Ziel ist es herauszufinden, warum die bestehenden Hilfen manche Menschen nicht erreichen und wie sich das ändern lässt. So soll ressortübergreifend und gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur entwickelt werden. Durch die gemeinsame Erfahrung soll idealerweise ein Sozialraum entstehen, für den sich die BürgerInnen verantwortlich fühlen und den sie gerne mitgestalten. Im Fokus hierbei steht der Ausbau von starken Vernetzungsstrukturen auf institutioneller Ebene sowie die Stärkung des Ehrenamts für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration. Im Sinne eines Empowerments sollen alle BürgerInnen der Stadt angesprochen werden. Auf Grund der alarmierenden Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz liegt der Schwerpunkt allerdings zunächst auf den Themen Kinderarmut und Migration. Die Ausweitung auf weitere Themen wie Alter und Gesundheit ist in der Folge angedacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn das Projekt von BürgerInnen, Institutionen und Ehrenamt als zentrale Anlaufstelle akzeptiert ist.
Beschreibung
Wenn das Ehrenamt zusammen mit neuen Mitstreitern weitere Angebote entwickelt und umsetzt.
Beschreibung
Wenn Landkreis, Wohlfahrtsverbände und Stadt gemeinsame Angebote ausbauen und entwickeln.
Beschreibung
Wenn alle Akteure im Sozialraum umeinander wissen und sich gegenseitig unterstützen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Dezernat 4 Jugend, Soziales und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Wohlfahrtspflege wie bspw. AWO, Paritätischer u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
mit den lokalen Vereinen, wie bspw. Sportvereine, Seniorenakademie, Deutscher Kinderschutzbund, IVV Integrations- und Völkerverständigungsverein u.v.m.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas, Grundschulen, weiterführende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
soziale Anlaufstellen der Diakonie und Caritas vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alfelder Zeitung, Stadtmagazin Sieben, Hildesheimer Zeitung, Die Woche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Alfeld (Leine), Runder Tisch Kinderarmut des Kreistages des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle AnwohnerInnen der Innenstadt, alle BürgerInnen Alfelds
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit dem Projekt nimmt die Stadt als Bedarfszuweisungsgemeinde durch den ressortübergreifenden Ansatz den Sozialraum mehr in den Fokus. Ziel ist es über den Förderzeitraum hinaus eine verlässliche Anlaufstelle für alle BürgerInnen vorzuhalten, die flexibel auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen reagieren kann. Themenschwerpunkte sind zunächst Kinderarmut und Migration. Weitere Aufgaben zeichnen sich in den Bereichen Alter und Gesundheit ab.
Zustimmung Veröffentlichung
On

KiS- Kultur im Stadtteil

Ansprechpartner
Marie Cordes
Funktion Stadttteilmanagerin
KiS - Kultur im Stadtteil
Projektbeschreibung
Das Nikolai-Viertel ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und soziokultureller Hintergründe. Mit Unterstützung der kommunalen GWA werden seit 2017 im Stadtteil verschiedene Methoden der Gemeinwesenarbeit erprobt und festgestellt, dass über eine Mischung aus regelmäßigen kulturellen Veranstaltungen und einzelnen Aktionen verteilt eine hohe Bandbreite an Menschen vor Ort erreicht werden. Von den Anwohner:innen wurde die Entwicklung eines festen Rahmenprogramms sowohl mit wiederkehrenden als auch mit einzelnen Veranstaltungen bzw. Veranstaltungsreihen gewünscht. Ebenfalls haben niedrigschwellige Erhebungen das Bedürfnis nach offenen Angeboten verdeutlicht, die eine flexible und/oder spontane Teilnahme an Angeboten ermöglicht. KiS -Kultur im Stadtteil- zielt auf die Stärkung des Gemeinwesens und die Verbesserung der Lebensqualität durch kulturelle Begegnungen im Nikolaiviertel. Menschen aus dem Viertel werden über kulturelle Angebote zusammengebracht und so über Begegnungen der Aufbau von Bekanntschaften gefördert, der Zusammenhalt der Nachbarschaft nachhaltig gestärkt und ehrenamtliches Engagement gefördert. Über aktivierende Befragungen werden die Interessen der Anwohner:innen in die Entwicklung des Angebots- und Veranstaltungsformate aufgenommen u eine aktive Beteiligung bei der Planung u Umsetzung erstrebt. Mit KiS wirken wir der Vereinsamung der Menschen im Stadtteil entgegen u entwickeln das BGZ zum generationsübergreifenden (inter-) kulturellen Treffpunkt. Als stadtweit einziger barrierearmer Begegnungsort ermöglichen wir stadtteilübergreifend inklusive und interkulturelle Teilhabe für Menschen mit und ohne Einschränkungen. Über unterschiedliche Methoden der Kunst und Kultur wie Tanz, Theater, Malen, Gestalten, Kino werden Begegnungen von Bewohner:innen niedrigschwellig ermöglicht und Anlass, Raum und Möglichkeit gegeben, sich informell auszutauschen und so bestehende Vorurteile abzubauen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Die erforderlichen personellen und sachlichen Ressourcen sind derzeit nicht vorhanden, um die Aufgaben erfolgreich u nachhatlig umzusetzen. Daher hat die Gemeinde Ende 2023 einen Antrag bei der Stadt Verden zur Förderung d GWA gestellt. Dieser wurde mit Beschluss vom 12.12.23 gewährt. Die gewährte Summe i.H. von 20.000 € dient zur Sicherstellung des Eigenanteils des beantragten Projektes.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Nikolaiviertel ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit wenig Freifläche und Raum für Treffpunkte, Spiel- und Bolzplätze. Das Nikolaiviertel ist geteilt in Reihenhäuser und Einfamilienhäuser auf der einen und große Wohnblöcke auf der anderen Seite. Eine Spaltung, die durch die Art der Wohnsituation sichtbar wird, sich aber auch gesellschaftlich, sozial und finanziell bemerkbar macht. In letzter Zeit nimmt die Vermüllung des Quatiers stetig zu. Seit den neunziger Jahren ist das Gebiet durch infrastrukturellen Wandel betroffen. Orte der Begegnung wie Bäckereien und Blumenläden haben ihre Geschäfte aufgegeben. Durch die Migrationsbewegung 2015/16 hat sich die soziale und ethnische Anwohner:innenstruktur im Stadtteil stark verändert und durchmischt. Die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert sich auf mehrere dicht beieinanderstehende Wohnblöcke. Ein weiterer Teil der Bewohner:innen besteht aus älteren und/ oder alleinstehenden Menschen und Familien mit wenig Einkommen und Transferleistungen. Für die Menschen in dem Stadtteil gibt es außer dem BGZ keine Anlaufstelle, die ein spontanes Treffen mit informellem Austausch über alltägliche Herausforderungen oder über Unterstützungsbedarfe ermöglicht, wie es früher beim Bäcker, Metzger o. ä. üblich war. Dies wurde insbesondere im vergangenen Jahr in einem der Wohnblöcke nach einem Fall häuslicher Gewalt mit Todesfolge deutlich. Insbesondere vor diesem Hintergrund strebt das Projekt eine Stärkung der nachbarschaftlichen Strukturen an, in denen die Anwohner:innen Verantwortung füreinander übernehmen und sich gegenseitig unterstützen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Verden/ Aller
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und den Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof
Einwohnerzahl
4300
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden, Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden, Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden, Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
-keine aktuellen Zahlen-
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
-keine aktuellen Zahlen-
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
-keine aktuellen Zahlen-
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, in dem Projektgebiet allen Anwohner:innen Beteiligung über kulturelle Angebote zu ermöglichen sowie Mitsprache und Mitgestaltung für ihr unmittelbares Lebensumfeld deutlich zu machen. Sie sollen zu Selbsthilfe und Selbstständigkeit aktiviert werden, um Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. In dem Projekt werden vorhandene Potentiale über vielschichtige kulturelle Methoden genutzt und aktiv eingebunden. Dies betrifft insbesindere die hohe Bereitschaft der Anwohner:innen sich zu engagieren. Im Allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, die Situation einzelner Menschen sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur des Stadtteils gemeinsam zu verbessern. Kunst und Kultur bieten zur Selbstreflektion, zur Reflektion der äußeren Lebensumstände und zum Erproben neuer/ alternativer Lebens-/ Umgangsformen eine breite Methodenvielfalt. Die Angliederung an die kommunalen Strukturen gewährleisten eine aktive interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Bereiche: Kulturförderung, Stadtplanung- und entwicklung, Wohnumfeld- und infrastrukturelle Verbesserung, Gesundheitsförderung, Stadtmarketing. Über die Einbindung in die kommunale GWA und den AK GWA sowie der Orientierung an der städtischen "Rahmenrichtlinie zur GWA der Stadt Verden (Aller)" ist ein hoher Wissens- und Erfahrungstransfer gewährleistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe der Bewohner:innen werden niedrigschwellig an neuralgischen Standorten im Stadtteil erhoben; sie sind eingeladen, sich aktiv an der Entwicklung von kulturellen Angebote zu beteiligen, ihre Interessen werden hierbei berücksichtig
Beschreibung
Das BGZ steht Anwohnenden zur Durchführung von selbstorganisierten Angeboten, Veranstaltungen zur Verfügung. Das BGZ ist für eine unabhängige Nutzung mit Küche mit Kühlschrank, Kaffemaschine, Wasserkocher etc. ausgestattet
Beschreibung
Bei den Anwohner:innen besteht ein großes Interesse und der Wunsch, sich für die Interessen und das Image des Stadtteils zu engagieren. Dieses Engagement soll gestärkt und gefördert werden.
Beschreibung
Bei der Planung und Durchführung von Angeboten werden die einzelnen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen berücksichtigt; Es finden vielseitige Angebote statt, die zielgruppendspezifisch aber auch zielgruppenübergreifend ausgerichtet sind
Beschreibung
Die Projektumsetzung ist interdisziplinär ausgerichtet und bezieht bei der Planung und Umsetzung von Angeboten, Aktionen etc. die unterschiedlichen Fachrichtungen (Kulturförderung Stadtplanung, Sicherheit&Ordnung Polik, Gesundheit&Sport, Inklusion...) ein
Beschreibung
Gemeinsame Ziele werden entwickelt und Synergien zwischen Netzwerkpartnern werden aufgebaut; Aktionen und Angebote werden gemeinsam durchgeführt; ein wechselseitiger Informationsfluss ist sichergestellt & eine verlässliche/ nachhaltige Zusammenarbeit
Beschreibung
über regelmäßige Aktionen wie Stadtteilkonferenzen, Nachbarschaftsgrillen, Anwohner:innenversammlungen sind Möglichkeiten der informellen Begegnung geschaffen; engagierte Menschen werden unterstützt und gefördert, sich in ihrer Nachbarschaft einzubringen
Beschreibung
Es finden niedrigschwellige Wohnumfeldverbesserungen statt; Der Zugang zu sozialer, kultureller und gesundheitsfördernder Teilhabe wird durch eigene Angebote, Kooperationen u. durch Vermittlung erwirkt; über Begegnungen wird das soz. Miteinander gestärkt
Beschreibung
Das BGZ erhält eine kommunale Förderung zur Stärkung der GWA im Stadtteil und wird eng durch die städt. Abteilung GWA bei der Umsetzung von Methoden und Angeboten begleitet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden: Abteilungen Gemeinwesenarbeit/ Inklusion, Integration/ Kulturförderung; Landkreis Verden: Kreisjugendpflege, Sozialraumorientierung, JUZ, VHS, Ferienprogramm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tintenklecks e. V., Trägerverein Verdener Kulturflügel e.V., DomMusiken Verden, Verdener Jazz und Bluestage e.V., Lighttrain e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden Ost-Borstel, Jugendzentrum Verden, Stadtbibliothek, Aufsuchende Straßensozialarbeit, Musikschule Verden, Kindertagesstätte St. Nikolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe e.V., AWO Trialog, Fokus gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtkirchen Gemeinden, Kirchenkreis Verden, Kirchenkreis Jugenddienst, Haus kirchlicher Dienste, diakonisches Werk, Micha Keding Popcantor Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HSG Aller, Kreissportbund Verden e.V, DRK Kreisverband Verden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verdener Campus, Janusz Korzcak Schule, Jahnschule, BBS
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Ausschuss Jugend und Soziales, politische Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verdener Aller Zeitung, Verdener Nachrichten, Allerdings, Överblick, facebook, instagram, Homepage, Schaukästen, youtube
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baalk Backboard, Rewe, Classic, Lidl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anwohner des Nikolaiviertels, Ehrenamtliche
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Vernetzung im Stadtteil, den Einrichtungen der GWA+dem AK GWA findet ein steter Austausch über die erprobten Methoden statt, sodass ein aktiver Wissen- und Erfahrungstransfer zur Sicherstellung der Projektziele gewährleistet ist; Über regelmäßige Berichterstattung d. Projektverlaufs mit in polit. Gremien soll nach Projektbeendigung eine Verstetigung des BGZ über einen Stadtratsbeschluss erwirkt werden. Per Ratsbeschluss 23 wird der Zuschuss ihv 20000€ nach Projektende weitergezahlt.
Galerie
gebietseingrenzung
nikolaiansicht
drohnenaufnahme gemeinwesendiakonie verden
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von der „AltenSchule" zur neuen guten Nachbarschaft

Ansprechpartner
Anja Oppermann
Funktion Vorsitzende Jugend- und Sozialausschuss
Ein „Schlafdorf“ wacht auf - zur neuen Gemeinschaft in alten Räumen
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts ist die Bildung einer Dorfgemeinschaft und Beheimatung der Zugezogenen in Lauenbrück, einem Grundzentrum mit wenig ausgeprägter Infrastruktur und Willkommenskultur. Es ist besonders für viele Neubürger und Geflüchtete, kein wirkliches „zu Hause“. Pandemiebedingt hat auch die beliebte Dorfkneipe ihren Betrieb eingestellt, geblieben sind eine Raucherkneipe und eine Event-Gastronomie. Aber der notwendige Bau einer neuen Grundschule 2023 ermöglichte es der Gemeinde, das alte Grundschulgebäude 2024 zurückzuerhalten und mit Fördermitteln des ZILE-Programms für eine Umnutzung als offenes Bürgerhaus vorzubereiten. 2018 hatte die Gemeinde bereits in der „AltenSparkasse“ einen Gemeinschaftsraum für Vereine und Gruppen eingerichtet, der stets ausgebucht ist. Dieser bietet nur isoliert voneinander Platz für jeweils ein Angebot und keinen Raum für Begegnung und ein übergreifendes Miteinander. Eine multifunktionale Nach- und Umnutzung des bisherigen Grundschulgebäudes an der Wümme kann eine Begegnungsstätte schaffen. Dieser generationenübergreifende Treffpunkt wird sicher die Integration besonders auch unserer Neubürgerinnen und -bürger aller Herkunft bewirken. Als Grundzentrum sollte Lauenbrück über eine solche identitäts- wie gemeinschaftsstiftende Einrichtung unbedingt verfügen und damit zugleich zur Versorgung mit soziokulturellen Angeboten und Dienstleistungen beitragen. Schon früh bildete sich zur Klärung der weiteren Nutzung der alten Schule aus allen Fraktionen des Lauenbrücker Gemeinderats die „IFAG“, eine ehrenamtliche interfraktionelle Arbeitsgruppe als Planungsstab. Der Umbau und die Umnutzung wurden vom Gemeinderat beschlossen. Allen am Prozess Beteiligten war aber klar, dass die Inbetriebnahme eines solchen Hauses einer professionellen Ausgestaltung bedarf, die die IFAG selbst und auch die Gemeindeverwaltung nicht wird leisten können. Ein so das Gemeinwesen förderndes Projekt bedarf einer Person, die „da ist“. Dabei wird es bei der Gestaltung nicht nur darauf ankommen, die „AlteSchule“ mit Leben zu füllen, vielmehr muss es Aufgabe sein, die Dorfbevölkerung aus den unterschiedlichen dörflichen „Inseln“ einzubeziehen und „abzuholen“ - im Sinne eines zu schaffenden lebendigen Dorfes. Die „AlteSchule“ als Ankerpunkt für das Projekt kann so neben allen Maßnahmen, die erforderlich sein werden, zur Bildung und Stärkung der Dorfgemeinschaft beitragen.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Lauenbrück ist ein „Schlafdorf“ am Rande des Landkreises Rotenburg. Ursprünglich als Siedlungsort für Arbeitskräfte des Bothmerschen Ritterguts, später der Eisenbahn und nach dem zweiten Weltkrieg neue Heimat für viele Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten verfügt über kein historisch gewachsenes Zentrum. Die soziale Infrastruktur in diesem ländlichen benachteiligten Raum beschränkt sich auf Vereine. Wie damals fällt es den heutigen Geflüchteten schwer, sich zu integrieren. Auch bei pendelnden Neubürgern beschränken sich die Kontakte auf die unmittelbare Nachbarschaft. Geographische und verkehrsinfrastrukturelle Besonderheiten (Wümme, Fintau, Moor, Bahndamm, Bundesstraße 75) haben zu einer aufgelockerten Bebauung und kleinräumigen Ansiedlungen („Vogelviertel“, „Fischtown“; „Klein Moskau“, „Aukamp“) geführt und die Isolation verschärft. Bedingt durch die Randlage Lauenbrücks und den demographischen Wandel sind besonders ältere Menschen und Geflüchtete auf ein Auto angewiesen, um bedarfsgerechte Angebote wahrnehmen zu können. Und es fehlt allen an einem beheimatenden Anlaufort, besonders auch jungen Menschen (ohne Führerschein). Mehrfache Versuche, für sie ein Angebot zu schaffen, sind in der Vergangenheit gescheitert, wären aber dringend erforderlich. Um Abgrenzung und Isolation in den „dörflichen Inseln“ in Lauenbrück aufzubrechen, wird die „AlteSchule“ zwar räumliche Bedingungen schaffen, die Ausgestaltung des Projekts erfordert aber Begleitung, die ohne professionelle Hilfe nicht gelingt. Die aus der Kommunalpolitik entstandene IFAG „AlteSchule“ bedarf für ihr bürgerschaftliches Engagement Hauptamtlicher, die das Projekt umsetzen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lauenbrück
Beschreibung
Das Fördergebiet erstreckt sich über die Fläche der Gemeinde Lauenbrück innerhalb der Samtgemeinde Fintel (Landkreis Rotenburg / Wümme).
Einwohnerzahl
2662
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Lauenbrück
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf der Grundlage eines Ausdrucks der Samtgemeinde Fintel am 26.3.2024 (Ausländer und Doppelstaatler); Altersstrukturen waren leider nicht verfügbar
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Statistischem Bundesamt beträgt der Anteil der bis 20-Jährigen 19 %, Daten für die Gemeinde Lauenbrück sind nicht zugänglich und wurden mit 24 % für alle ( 0 bis 26 Jahre ) geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Statistischem Bundesamt beträgt der Anteil der über 66-Jährigen 20 %, Daten für die Gemeinde Lauenbrück sind nicht zugänglich und wurden mit ca. 27 % geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die isoliert nebeneinander lebenden Bevölkerungsgruppen Lauenbrücks sollen durch die Einstellung eines Gemeinwesenarbeiters zusammengebracht werden. Als zentrale professionelle Person für alle Menschen im Dorf soll er initiativ sein und auf die Menschen zugehen. Er soll Kontakte fördern, Hilfsangebote koordinieren sowie (Bildungs-) Angebote eröffnen und damit für Gemeinschaft, Austausch und Teilhabe sorgen. Mit der „AltenSchule“ als Ausgangsbasis, einem emotionalen Ort für Altbürger mit Verwurzelungspotential für Neubürger, soll der Gemeinwesenarbeiter für die Entstehung eines dörflichen Gemeinschaftsgefühl sorgen und den Zusammenhalt unter allen Bevölkerungsgruppen herstellen und stärken. Seine Aufgabenschwerpunkte sind: • Entwicklung von Gemeinwesenarbeit, Förderung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, Umsetzung von Projekten im Zuge unseres Projektes Von der „AltenSchule“ zur neuen guten Nachbarschaft • Angebotsentwicklung zur Stärkung der Nachbarschaft und des Ehrenamts, der Integration und der Teilhabe in der Gemeinde • Stärkung der individuellen und im Sozialraum vorhandenen Ressourcen • Projektmanagement von gemeindeinternen, sozialen und integrativen Projekten • Aufbau und Betreuung von Bürgerbeteiligungsprozessen • Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Bürgerworkshops • Konzeptentwicklung, Projektanträge, Evaluation • Öffentlichkeitsarbeit • Fördermittel akquirieren, Dokumentation und Berichte für Geldgeber
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die „AlteSchule“ unser „Bienenstock“ ist beheimatender Treffpunkt für alle Menschen im Ort unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft und wächst so zu einem immer größer werdenden „Bienenhaus“.
Beschreibung
Ziel ist es, Potentiale aller Einwohner zu nutzen. Wir fragen uns nicht:, „Was kann die „AlteSchule“ mir als Bewohner bieten?, sondern: „ Was kann ich meinem Dorf bieten?" Auch Geflüchtete wirken als Ehrenamtliche mit.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn alle Einwohner Zugang zu der mit der „AltenSchule“ geschaffenen sozialen und mobilisierenden Infrastruktur haben, und der Ort allen ein gesundes Lebensumfeld bietet mit klima- und umweltfreundlichen Strukturen.
Beschreibung
Ziel ist es, den mit der IFAG begonnenen demokratischen Prozess weiter zu fördern. Mitgestaltungsprozesse am Gemeinwesen durch Ideenbörsen, Befragungen und Workshops zu vertiefen. Der Einzelne und die Gemeinschaft vertreten ihre Interessen.
Beschreibung
Alle Lauenbrücker stehen im Mittelpunkt. Aktive Beteiligung ist erreicht, wenn die „AlteSchule“ als Kommunikations- und Begegnungsstätte angenommen wird, gemeinsame Projekte entstanden sind und bedarfsorientierte Angebote durchgeführt werden.
Beschreibung
Bürgerbeteiligung ( Ideenbörsen, Befragungen, Austausch ) findet regelmäßig statt. Synergieeffekte entstehen, neue Projekte und Veranstaltungen gehen daraus hervor. Ein starkes Netzwerk ist erreicht, wenn die Angebote auch den ermittelten Bedarf decken.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lauenbrücker Speeldeel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachenenbildung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreismusikschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbus-Verein Fintel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aktive Frauen Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VdK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaft Lauenbrück e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FDP-Bürgersprechstunde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren-Treff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kneipp-Verein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppen „Menschen in seelischer Notlage“
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe „Anti-Depression“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Rotenburg und Umgebung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitslotsin der SG Fintel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chor Continuo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Ortsverein Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jagdhorn-Bläsergruppe „Günters wilde Bande“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hegering Lauenbrück in der Jägerschaft Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hundefreunde Lauenbrück e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Angelsportverein Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschand, OV Sittensen-Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Lauenbrück, Oberschule Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Simbav Familienforum Fintau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
div. Yoga-Gruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU, BUND
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Scharnow-Stiftung „Tier hilft Mensch“ / Landpark Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Ablauf der Förderung soll der von der IFAG angestoßene demokratische Prozess unbedingt fortgeführt werden, zumal uns die Räumlichkeiten unserer „AltenSchule“ erhalten bleiben - idealerweise in Eigenregie der Nutzergruppen, die dort eine Heimat gefunden haben werden. Denkbare Optionen sind: 1. Gründung eines Fördervereins mit entsprechender Finanzierung, 2. Fortführung auf Honorar-Basis, 3. Übernahme in die kommunalen Verwaltungsstrukturen und 4. Rekrutierung weiterer Fördermittel.
Galerie
schuleingang
schulhof
schulnebeneingang
schulwand
schulgarten
schulwald
kreiszeitungaugust23
planalteschule
putztag
flyer tag
Aufsteller
putztag.jpg (242.01 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nord.Pol 2.0

Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
Funktion Gemeinwesenarbeit
Gesamtgesellschaftliche Bündnisse sichern langfristig die Gemeinwesenarbeit in Hildesheim
Projektbeschreibung
Im Fokus steht die Entwicklung eines Hildesheimer Modells, das als interdisziplinäre Verantwortungsgemeinschaft die GWA in der Hildesheimer Nordstadt langfristig finanziell sichern und verstetigen soll. In den letzten drei Jahren, in der ersten Förderperiode, konnte GWA in der Hildesheimer Nordstadt ausgebaut werden. Dabei ging es insbesondere um Beteiligung und die Durchführung partizipativer, stadtteilbezogener Projekte mit Netzwerkpartnern, sowie um strukturfördernde Koordinations-, Vernetzungs- und Aktivierungsarbeit. Diese Arbeit hat für die geplante Entwicklung eines Hildesheimer Modells eine gute Ausgangsbasis geschaffen, denn die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, u.a. mit der Stadt, der Wohnungswirtschaft, dem Jobcenter und fördernden Stiftungen hat sich deutlich erhöht: Die Stadt ist mit uns, durch die beiliegende Kooperationsabsichtserklärung im März 2024 eine enge Kooperation eingegangen, weitere Einrichtungen erklären ihre Unterstützung durch Letter of Intents. Die Kooperation mit den Akteuren der Städtebauförderung „Sozialer Zusammenhalt“ ermöglicht Beteiligung von Bewohnenden an baulichen Prozessen. Die Netzwerkarbeit funktioniert sehr gut: Durch die Zusammenarbeit verschiedener Partner ergeben sich Synergien, die zu einer gelingenden GWA maßgeblich beitragen. Die bisherige Arbeit von Nord.Pol hat hieran großen Anteil. Der Kontakt untereinander konnte maßgeblich und zielgerichtet intensiviert werden, der Kreis der Sprecher*innen bildet den zentralen Netzwerkknoten und leitet die Arbeit des Stadtteilbüros. Potential sehen wir in der weiteren, intensiven Bewohnerbeteiligung und der Sozialraumorientierung von Bildungs-, Kultur- und Sozialeinrichtungen. Hier möchten wir in den kommenden Jahren Transformationsprozesse und Kooperationen anstiften, die u.a. dabei helfen, außerschulische Bildung im Stadtteil zu verankern. Dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung soll proaktiv durch ein Bündnis von Einrichtungen und Grundschulen begegnet werden, um gemeinsam Angebote zu entwickeln. Schlussendlich bedarf es neuer interkultureller Konzepte und einer digitalen Stadtteilplattform für bestehende Kontaktorte und zusätzlicher Ansätze für die Ansprache von Bewohnenden und Ehrenamtlichen. Langfristige Prozesse in Gang zu bringen und Veränderungen zu begleiten, wird durch das Hildesheimer Modell möglich. Der Folge-Projektantrag sichert die Entwicklung eines solchen, auf andere Kommunen mit fehlenden Haushaltsmitteln übertragbaren, Konzepts.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadt ist und bleibt ein Ankunftsort in Hildesheim. Multiple Problemlagen haben sich durch anhaltenden Zuzug von Menschen mit vielfältigem Unterstützungsbedarf und dem Anwachsen der Bevölkerung allgemein, in den letzten Jahren verschärft. Zwar trägt die Arbeit der Vergangenheit Früchte, kann aber die vielen Bedarfe der Bewohner*innen und an Formen der Beteiligung nicht abdecken. Dadurch kommt es zur Überförderung der Einrichtungen und Ehrenamt zieht sich teils zurück. Stetige Kürzungen in Bereichen erschweren die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Bundesprogramme für Kultur sind beendet, Projekte finden nicht mehr statt. Eine Verstetigung bereichsübergreifender GWA ist durch fehlende Mittel der Kommune nicht absehbar. Durch die Einführung des Ganztags25 sind alle Schulen im Stadtteil Ganztagsschulen. Der Unterstützungsbedarf, nicht nur der Bildungseinrichtungen, wird noch weiter steigen. Hier kann Erleichterung durch die Unterstützung bei der Sozialraumorientierung und der weiteren Öffnung in den Stadtteil entstehen. Dafür braucht es weitere Gelder und Ressourcen. Trotz der erschwerten Ausgangslage wurde in den letzten Jahren viel im Stadtteil geschafft. Vergangene Förderungen haben den Stadtteilverein mit dem Ehrenamt, eine Koordinierungsstelle Sport und ein AOK gefördertes Gesundheitsprogramm etabliert. Der Vernetzungsgrad aktiver Einrichtungen ist hoch und wurde ausgebaut. Veranstaltungen werden gemeinsam durchgeführt, Materialien selbstverständlich geteilt und Lösungen für Herausforderungen erarbeitet. Hier wollen/ müssen wir weiter machen und absichern, dies gelingt jedoch nur durch eine einmalige Folgeförderung von Nord.Pol 2.0.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist klar zum weiteren Stadtgebiet abgegrenzt. Der Hauptbahnhof und Bahnschienen im Süden stellen eine Grenze zur Innenstadt dar. Die Innerste fließt als weitere Grenze im Westen, der Norden grenzt sich durch die anliegenden Gemeinden Harsum und Giesen ab und im Osten liegt die B6 als weitere Grenze hinter dem Flugplatz (Gewerbegebiet). Die Gewerbegebiete führen zu einem entsprechend hohen Verkehrsaufkommen, die Emissionsbelastung ist erhöht und die Einwohnerdichte im Kerngebiet der Nordstadt besonders hoch. Die wenigen vorhandenen Freiflächen im Stadtteil sind häufig übernutzt und bei zugleich unzureichender Pflege und durch viel Müllaufkommen unattraktiv.
Einwohnerzahl
11485
Quelle / Anmerkungen
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Förderbereich „Sozialer Zusammenhalt nördliche Nordstadt“ umfasst nicht den gesamten Stadtteil, sondern nur ein deutlich kleineres Teilgebiet. Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur solche Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innen-Engagement ist nur förderfähig, wenn es sich auf die Planung bzw. Umsetzung einer baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet. Der Antrag Nord.Pol 2.0 bezieht sich auf den gesamten Stadtteil Nordstadt. Die Aufgaben, die mit der Weiterführung des Projekts verbunden sind, können nicht durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ geleistet werden. Dies hat sich auch in der letzten Förderperiode gezeigt. Die Zusammenarbeit ist sinnvoll und soll fortgesetzt werden. Eine Verankerung in städtische Strukturen, die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk und der Aufbau des „Hildesheimer Modells“ als nachhaltige Finanzierungsstruktur der GWA lassen sich entsprechend ebenso wenig aus den Mitteln und Ressourcen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ realisieren. Genauso wenig die Planungen hinsichtlich einer Zusammenarbeit mit den Bildungs- und Kultureinrichtungen und der Unterstützung deren Bemühungen hin zu mehr Sozialraumorientierung. Sie sind weiterhin Aufgabe der Gemeinwesen- und Kulturarbeit im Stadtteil, die nur durch Nord.Pol 2.0 entsprechende Ressourcen zur Verfügung hat. Die Synergien im Netzwerk sind vorhanden, die Grundlagen geschaffen, die Förderung darf aber zu diesem Zeitpunkt nicht wieder zurück gehen. Durch die Förderung von Nord.Pol 2.0 wäre dies gewährleistet und eine nachhaltige Finanzierungsstruktur durch das Hildesheimer Modell kann entstehen. Das städtebaulich wirksame Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt erhält dadurch die notwendige, flankierende Wirkung im sozialen und kulturellen Bereich. Baulich entstehende Verbesserungen werden durch soziale, beschäftigungsfördernde, (inter-)kulturelle und bildungsbezogene Maßnahmen mit Leben gefüllt und Teilhabe gefördert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder 0- incl. 13 Jahre 17 % und 12 % Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
0-incl. 26 Jahre 37 % und 28 % Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ALO unter 25 Jahren Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
77
Gesamtstadt in Prozent
66
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt alle Qualitätsstandards der GWA. Der übergreifende, vernetzte Ansatz wurde aus jahrelangen Erfahrungen lokaler Akteur*innen im Netzwerk entwickelt. Im Kreis der Sprecher*innen sind trägerübergreifend alle Akteure aus 12 AKs und Netzwerken verbunden und arbeiten an langfristig ausgerichteten Zielen. Neu ist, dass die verschiedenen Verwaltungsbereiche der Stadt und Behörden wie z.B. Jobcenter einbezogen werden. Gemeinsam wird ein strategisch ausgerichteter, bereichsübergreifender Ansatz mit dem Ziel der Absicherung im Hildesheimer Modell entwickelt. Die Zusammenarbeit zwischen der KuFa, die zentrale Kulturtechniken thematisiert, und dem Stadtteilbüro als zentrale Anlaufstelle, die weiter interkulturell und digitaler ausgerichtet wird, sind maßgeblich für die Weiterentwicklung von GWA. Möglich ist das nur, wenn es weitere Ressourcen gibt und GWA gemeinsam mit der Stadtkultur die koordinierende, aktivierende Rolle in der Bewohnerschaft, sowie im Netzwerk der Akteure und in der Kooperation auf Augenhöhe mit den Verwaltungsbereichen spielen können. Der Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch Akteuren Zugänge, die nur punktuell Beiträge leisten und erhöht deren Möglichkeit zur Erweiterung eigener Sozialraumorientierung. Das Konzept zur Förderung (trans-)kultureller Teilhabe setzt dabei auf die Selbstwirksamkeit der Nordstädter*innen, welche Aktionen mitgestalten und somit durch das eigene kooperative Tun Teilhabe im gesamten Quartier fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilhabe und Partizipation von Bewohner*innen sind handlungsleitend, ein Anteil von 5% der Erreichten arbeitet ehrenamtlich, Ideen und Anliegen finden Eingang in Prozesse des Städtebau, Kulturprojekte, Beschäftigungsförderung & nachbarschaftliche Aktionen
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt und ermutigt, eigene Projekte umzusetzen und sich so in ihrer Nachbarschaft, der Beschäftigungsförderung und der kulturellen Bildung zu engagieren. Erkennbar wird dies, wenn Module in Mitverantwortung durchgeführt werden
Beschreibung
Die Diversität im Stadtteil ist zentrale Herausforderung und Ressource zugleich; Der Standard ist erreicht, wenn bei mind. 50% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft bzw. aus den Kooperationen eingeflossen sind.
Beschreibung
Transkulturelle Konzeption und Perspektive erfordern die Einbeziehung und das gemeinsame Tun ganz verschiedener Menschen und deren Begegnung. Menschen mit Migrationsgeschichte, Arbeitslose, sowie Eltern und Jugendliche sind besonders berücksichtigt.
Beschreibung
Stadtkultur & GWA werden in Synergie miteinander und mit Jobcenter, Beschäftigungsförderung verbunden. Das Netzwerk, sowie diverse Verwaltungen der Stadt, Stiftungen und andere Förderer werden im Projekt am Hildesheimer Modell gemeinsam arbeiten.
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk bildet das Fundament. Das Netzwerk besteht aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Das Hildesheimer Modell entwickelt ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Mind. 5 neue Kooperationen entstehen.
Beschreibung
Durch Partizipation und Beteiligung der Bewohner*innen sowie die Ermutigung und Befähigung zu selbst organisierten, nachbarschaftlichen Aktionen und beschäftigungsfördernden Projekten wird Selbstwirksamkeit gestärkt und lebendige Nachbarschaft erreicht.
Beschreibung
Infrastruktur für beschäftigungsfördernde Maßnahmen und Teilhabe-Förderung werden weiter ausgebaut. Netzwerk und Trägerverbund erweitern sich durch die Zusammenarbeit mit städtischer Ebene und Verwaltung und Behörden. Das Netzwerk strahlt in Gesamtstadt.
Beschreibung
Hildesheimer Modell dient als Vorbild für finanzschwache Kommunen. Gemeinsam wird GWA weiterentwickelt, Träger aus Bildung und Kultur arbeiten sozialraumorientiert. Ehrenamt und Hauptamt arbeiten gemeinsam bereichsübergreifend. Mind. 3 neue Aktivitäten.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 8 Wochenstunden, anteilig durch Stadt, Kreis, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen des Vereins Nordstadt.Mehr.Wert, der einzelne Aufgaben der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernimmt. Mit weiteren 6 Stunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Stunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm Sozialer Zusammenhalt. Die zusätzlichen Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Dies und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist nur durch die aktuell geförderten halben Stellen möglich. Insbesondere Austausch mit Ehrenamt und Aktivierung von Bewohner*innen kann nur durch die 2 halben Stellen aus Stadtteilbüro und Kulturfabrik gewährleistet werden. Die Arbeit aller Netzwerkakteur*innen fokussiert sich auf den Aufbau langfristig wirksamer Strukturen, sowie auf Aktivierung und vor allem auf (trans-)kulturelle Teilhabe sehr diverser Zielgruppen. Der erhebliche Mehrbedarf an GWA und Stadtkultur in Kooperation mit Beschäftigungsförderung soll im vorliegenden Projekt gedeckt und in eine durch das Hildesheimer Modell aufgebaute, zukünftig endlich langfristig abgesicherte, standfeste Träger- und Finanzierungsstruktur geführt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Städtebauförderung, Sozialdezernat, Sozialplanung, Stabstelle für Kultur und Stiftungen, Stabstelle Migration und Inklusion, FB Soziales, Jugendpflege, Smart City, Landkreis Hildesheim: Jugend- und Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke, Theaterpädagogisches Zentrum, Theaterhaus Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter, Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, LABORA Jugendwerkstatt, SBH Nord, Bahnhofsmission, Caritas Wohnen, Caritas Hildesheim, Diakonie Himmelsthür und Diakonisches Werk (mit Blick auf die verstärkte stadtteilübergreifende Kooperation der GWA),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AOK Gesundheitsprogramm Nordstadt, Koordinierungsstelle Sport, AK Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geschwister-Scholl-Schule, Grundschule Nord, Grundschule Johannesschule, Robert-Bosch-Gesamtschule, Hermann-Nohl-Berufsschule, Walter-Gropius-Berufsschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde, Türkisch-islamische Gemeinde, Ayasofia Moscheeverein, Alevitische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gbg, Beamtenwohnungsverein, Sievers Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgersender Radio Tonkuhle, Nordstädter Stadtteilzeitung, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Nordstadt, Lenkungsgruppe Sozialer Zusammenhalt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projektgruppen Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert, Ehrenamtliche Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt Kreis der Sprecher*innen, Johannishofstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse Hildesheim, Volksbank
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch das Hildesheimer Modell wird eine nachhaltige Finanzierung von GWA erarbeitet. Mit der strukturellen Verankerung in Politik und Verwaltung wird ein gemeinsames Verständnis von GWA und deren langfristige Absicherung bereichsübergreifend konzipiert. Der Eigenanteil der Stadt ist im Haushalt eingeplant. Durch das Hildesheimer Modell entsteht eine nachhaltig wirksame GWA, die bereichsübergreifend Bildung, Kultur, Beschäftigungsförderung, Teilhabe, Stadtentwicklung und Soziales verknüpft.
Galerie
230602 reallabor foto frederikpreuschoft 5
allesrepariertag foto frederikpreuschoft 17
nordstadt miteinander machen cover
ins licht   ins licht gerueckt   willi durckstein
2023 04 18 make a window nordstadt labor a.buedenbender 6
2023 06 08 speilcafe haseplatz a.buedenbender 6
skizze hildesheim nordstadt netzwerkkarte
Zustimmung Veröffentlichung
On

WIR - gemeinsam aktiv im Edo-Quartier

Ansprechpartner
Sabine Conrady
Funktion Fachbereichsleiterin Soziale Dienste
Aufbau eines Quartiersmanagements + Räumen in einem sozialen Brennpunkt mit wenig Infrastruktur und sozialen Angeboten
Projektbeschreibung
Mit der Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch mbH planen wir - die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - im alten Kern der Edo-Schröder-Siedlung in Elsfleth ein Quartiersmanagement aufzubauen, um mit den Bewohner:innen gemeinsam Angebote zu schaffen, die die Lebensqualität verbessern, das soziale Miteinander fördern und die Integration unterstützen. In der Siedlung leben viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Ethnien, oft mit geringem Einkommen und wenig gesellschaftlicher Teilhabe. Die Bewohner:innen sollen direkt in ihrem Wohnumfeld erreicht und nach ihren Bedürfnissen und Wünschen für das Zusammenleben in ihrem Stadtteil befragt werden, um zusammen bedarfsgerechte, individuell angepasste Angebote zu schaffen. Zu Beginn des Projektes steht uns das Hausmeisterbüro der Wohnungsbau zur Verfügung, um einen Ort für Gespräche zu haben; ein Büro wird in Berne zur Verfügung stehen. Um im Quartier eine konkrete Anlaufstelle für die Anwohner:innen zu haben, ist die Anschaffung eines Bauwagens geplant. Dieser dient zunächst als Station bis adäquate ebenerdige und barrierefreie Räumlichkeiten gefunden werden. Danach soll der Bauwagen gezielt für Aktionen wie zum Beispiel fahrbare Bibliothek genutzt werden. Mit Hilfe des Bauwagens erregen wir die Aufmerksamkeit der Menschen des Quartiers und können so mit ihnen direkt ins Gespräch und einen Austausch darüber kommen, was sie bewegt und was sie sich für ihre Siedlung wünschen. Was belastet sie? Welche Ideen haben sie für ein Miteinander? Wir möchten die Bewohner:innen miteinander ins Gespräch bringen, Kontakte stiften und gemeinsame Aktionen unternehmen, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt sowie die Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrem Quartier zu stärken. Eine Quartiersmanagerin ist die Ansprechperson für die Anwohner:innen, sie koordiniert das Projekt und setzt Angebote um, unterstützt von Ehrenamtlichen, die auch aus der Bewohnerschaft generiert werden sollen. Unser Ansatz ist generationsübergreifend und nationalitätenverbindend. Austausch und Kooperation mit anderen Akteur:innen im LK Wesermarsch sind uns wichtig. Wir verfügen bereits über ein großes Netzwerk, da wir seit vielen Jahren Quartiere in Brake und in Lemwerder betreiben. Außerdem haben wir einen Integrationsdienst, der Familien mit Fluchtgeschichte in der gesamten Wesermarsch ambulant aufsucht. Dadurch bestehen viele Kontakte und Synergien, deren Effekte wir für den Aufbau des neuen Quartiers im sozialen Brennpunkt nutzen möchten.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der alten Edo-Schröder-Siedlung in der Stadt Elsfleth im Landkreis Wesermarsch leben sehr viele Menschen auf wenig Raum in Mehrfamilien-Häusern zusammen. Die Zusammensetzung ist in sehr vielen Bereichen (zum Beispiel Altersstruktur, "ethnische" Herkunft) heterogen. Mehr als ein Viertel der Bewohner:innen sind über 60 Jahre alt (30 %), 20 % sind Jugendliche oder junge Erwachsene bis 26 Jahre. Aufgrund der fehlenden Infrastruktur und der ländlichen Lage ziehen viele Menschen nach der Ausbildung/dem Studium oftmals in andere Städte, die in dieser Hinsicht mehr zu bieten haben. Für ältere Bewohner:innen bedeutet dies eine fehlende Unterstützung/Begleitung seitens ihrer erwachsenen Kinder. Es gibt große kulturelle Unterschiede, da sehr viele Ethnien und Kulturen in diesem Wohngebiet leben. Der Anteil ausländischer Bewohner:innen beträgt 25 %, also ein Viertel der Bewohnerschaft. Auch der Anteil der Geflüchteten ist im Gebiet überproportional. Es gibt viele Sprachbarrieren Vorurteile und Konflikte. Ein Großteil der im Quartier lebenden Menschen verfügt über wenig finanzielle Mittel. Es gibt wenige Hilfs- und soziale Angebote. Treffpunkte/Räumlichkeiten für Begegnung fehlen komplett, es gibt nicht einmal eine Kneipe oder ein Café. Die meisten der Menschen aus dem Quartier identifizieren sich nicht mit ihrem Wohngebiet. Es gibt kaum positive Begegnung. Die Freiflächen sind kahl und ungastlich. Das Gebiet wird durch eine Bundesstraße flankiert, die die Bewohner:innen des Quartiers von Versorgungs- und Beratungsangeboten "trennt". Die Edo-Schröder-Siedlung gilt als sozialer Brennpunkt und für Mieter als "letzte Option". Die Wahrnehmung geht über die Stadt hinaus.
GWA/QM-Ansatz
Unsere Quartiersmanagerin(QM) ist als Ansprechpartnerin vor Ort und steht in engem Kontakt und Austausch mit den Bewohner*innen des Quartiers, deren Interessen im Zentrum stehen. Sie erfragt deren Bedarfe, Wünsche und Ideen für ihre Siedlung, fördert vorhandene Ressourcen und setzt gemeinsam mit ihnen Projekte um. Sie erstellt eine Bestandsanalyse und stellt Kontakte zu weiteren Akteur:innen der Stadt Elsfleth und anderen Gemeinden des Landkreises Wesermarsch her. Sie baut ein Netzwerk auf, das kooperativ zusammenarbeitet und initiiert gemeinsam mit einzelnen Akteur:innen der Region Veranstaltungen. Die QM arbeitet generationsübergreifend, nationalitätenverbindend und ganzheitlich, sie bezieht die Bewohner:innen maßgeblich in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes und die Steigerung der Wohnqualität mit ein. Ausgehend von ihren Bedarfen schafft sie Kommunikationsanlässe und Austauschmöglichkeiten zwischen den Bewohner:innen (z. B. durch gemeinsame Feste, Café) und stärkt deren Gemeinschaftsgefühl, z. B. auch durch Nachbarschaftshilfe. Sie fördert die Selbstwirksamkeit der Bewohnerschaft, gestaltet gemeinsam mit ihnen Projekte und unterstützt ihre Selbstorganisation. Sie empowert die Menschen des Quartiers und verringert Konfliktpotential. Die QM berät die Bewohner*innen zu sozialen Belangen und vermittelt sie gegebenenfalls an andere Institutionen weiter. Sie leistet Presse-Öffentlichkeitsarbeit und hilft gemeinsam mit den Bewohner:innen das Ansehen des Quartiers zu steigern.
Nachhaltigkeit
Die Schaffung eines Treffpunktes soll auf kommunalem Grundstück und/oder an einer kommunalen Einrichtung angegliedert werden. Die Wohnungsbau unterstützt bei den baulichen Voraussetzungen und plant die langfristige Unterstützung des Projektes - auch finanziell. Vgl. auch schriftliche Stellungnahme wbw
Galerie
photo 1
photo 2
photo 3
photo 5
photo 4

Lebendige Vielfalt - im Quartier verbunden

Ansprechpartner
Heike John
Funktion stellv. Pflegedienstleitung
Lebendige Vielfalt: Im Kloster zuhause, im Quartier verbunden.
Projektbeschreibung
Stärkung des Wohnquartiers Südstadt/Bult - Stift & Kloster als Herzstück im Stadtteil Südstadt/Bult" knüpft an die Renovierung und den Bezug des Rats- und von Soden Klosters an, wo bereits eine einzigartige Gemeinschaft entstanden ist. Diese Gemeinschaft setzt sich aus Senior:innen mit und ohne geistige Behinderungen zusammen, die im betreuten Wohnen leben und sich gegenseitig stützen und unterstützen. Durch dieses Projekt werden wir als Gemeinschaft sichtbar und öffnen uns nach außen. Gleichzeitig streben wir danach, aktiv Teil der umliegenden Gemeinschaft zu werden. Es ist ein bedeutsamer Schritt hin zu einer Gesellschaft, die Senior:innen mit und ohne geistige Behinderungen als gleichberechtigte Mitglieder einer lebendigen Gemeinschaft wahrnimmt. Unsere Vision ist es, diese starke Gemeinschaft als Motor für positive Veränderungen zu nutzen. Dabei spielt der "Alltagsbegleiter" eine entscheidende Rolle. Der Alltagsbegleiter ist eine Schlüsselfigur, die als Bindeglied zwischen dem Kloster und der umliegenden Gemeinschaft fungiert. Er wird gemeinsam mit den Bewohner:innen des Klosters und perspektivisch wünschenswert der umliegenden Gemeinschaft Programme entwickeln, die das Zusammenleben fördern und die Vielfalt des Stadtteils erlebbar machen. Dabei berücksichtigt der Alltagsbegleiter die Bedürfnisse und Wünsche aller Beteiligten und trägt dazu bei, dass das Kloster als lebendiges Zentrum des Zusammenlebens im Stadtteil wahrgenommen wird. Durch gemeinsame Veranstaltungen, kulturelle Aktivitäten und Projekte möchten wir zeigen, dass Zusammenhalt und Vielfalt die Stärken unseres Stadtteils sind. Unser Ziel ist es, das Kloster und das Stift zum Heiligen Geist als lebendige Zentren des aktiven Alterns und des Zusammenlebens zu etablieren und eine inklusive Gemeinschaft zu schaffen, in der jede:r Senior:in willkommen ist und seinen Platz findet. Wir möchten ein Umfeld schaffen, in dem das Älterwerden als aktiver und bereichernder Lebensabschnitt erlebt wird und in dem Senior:innen jeden Alters die Möglichkeit haben, sich wohlzufühlen und sich einzubringen. Wir sind davon überzeugt, dass die aktive Beteiligung aller Senior:innen zu einer positiven Entwicklung des Stadtteils beitragen wird. Die Präsenz unseres Projekts stärkt das soziale Gefüge des Stadtteils, fördert das Miteinander und schafft Möglichkeiten für neue Begegnungen und Aktivitäten.
Laufzeit
2024-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die demografischen Veränderungen in Deutschland haben in den letzten Jahren erhebliche Auswirkungen auf alle Lebensbereiche gezeigt. Die steigende Lebenserwartung, das niedrige Geburtenniveau und die zunehmende Zuwanderung haben zu einem deutlichen Wandel in der Bevölkerungsstruktur geführt. Insbesondere in Stadtteilen wie der Südstadt/Bult sind diese Veränderungen spürbar. Ein besorgniserregendes Phänomen ist die zunehmende Einsamkeit im Alter, da immer mehr Menschen alleine leben. Im Stadtteil Bult ist der Anteil der Haushalte ohne Kinder und Nachkommen auf 79,8% gestiegen, was einen Anstieg um 0,4% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Zudem liegt der Anteil der über 75-Jährigen bei 14,5%, was über dem stadtweiten Durchschnitt von 9,9% liegt (Stand 2021). Diese Zahlen verdeutlichen den dringenden Bedarf an neuen Wohn- und Betreuungsformen, die nicht nur die physischen, sondern auch die sozialen Bedürfnisse älterer Menschen ansprechen. Die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel erfordern innovative Ansätze, um die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern, ihre soziale Integration zu fördern und der wachsenden Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken. Es gilt, neue Wege zu finden, um ein aktives, gesundes und sozial integriertes Altern zu ermöglichen und den Herausforderungen des demografischen Wandels in Stadtteilen wie der Südstadt/Bult zu begegnen. Die Einrichtung befindet sich in einem Experimentier- und Entwicklungsprozess des Zusammenlebens in Vielfalt, der wertvolle Erfahrungen hervorbringt. Diese Erfahrungen möchten wir aktiv mit dem Stadtteil teilen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Stadtteil Bult
Beschreibung
Das Kloster, das ein zentraler Bestandteil des Projekts ist, liegt innerhalb des Stadtteils Südstadt/Bult in Hannover. Es dient als Knotenpunkt für die Aktivitäten und Veranstaltungen, die im Rahmen des Projekts zur Förderung der sozialen Integration und Teilhabe geplant sind.
Einwohnerzahl
3257
Quelle / Anmerkungen
STATIS-Hannover: DaDatenblatt Einwohner Dezember 2022 Landeshauptstadt Hannover, Sachgebiet Wahlen und Statistik: Statistische Profile 2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Datenblatt Einwohner Dezember 2022 Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Wahlen und Statistik: Statistische Profile 2022
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Es ist deutlich erkennbar, dass eine verstärkte Auseinandersetzung der Einrichtung mit dem Projektgebiet notwendig ist. Dies liegt darin begründet, dass die Einrichtung innovative und kreative Lösungen für gemeinschaftliches Zusammenleben und die Bekämpfung von Einsamkeit entwickelt. Diesen "Schatz" an Ideen und Maßnahmen gilt es nicht nur intern zu nutzen, sondern auch aktiv in den Stadtteil zu tragen, um eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität, des Verständnisses von und für Vielfalt und des sozialen Zusammenhalts im Quartier zu erreichen. In den Zielen und Maßnahmen des ersten Jahres liegt daher ein besonderer Fokus auf dem Alltagsbegleiter, der als Bindeglied zwischen Einrichtung und Projektgebiet fungiert und somit die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität im Quartier schafft. Darüber hinaus können Bewohnerinnen und Bewohner mit kognitiven Einschränkungen eine positive Wirkung auf die Gemeinschaft und das Quartier haben. Ihre Anwesenheit und beispielhaft die besondere Aufgabe einer Bewohnerin die Fürsorge für 260 Mon Chichis zu übernehmen, trägt auf vielfältige Weise zur Gemeinschaft bei. Dies geschieht durch ihre Freundlichkeit, ihr Verständnis und ihre einzigartige Perspektive. Ihre Integration fördert ein Gefühl der Inklusion und des Zusammenhalts, was zu einem lebendigen und unterstützenden Gemeinschaftsumfeld beiträgt, von dem alle Bewohnerinnen und Bewohner profitieren können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Merz Theater
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleks Theater
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenheim Gustav Brandtsche Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jüdisches Altenheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arminia Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TKH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Suüdstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Melanchton Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Hannover Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heimkehr eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gartenheim eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Südstadt Journal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Südstadt Bult
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Studentenwohnheim Schwesternhausstraße eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Tierärztliche Hochschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner:innen, die von Vereinsamung bedroht sind
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Anschluss an das Projekt soll ein Verein gegründet werden, der die Aufgaben und begonnenen Projekte, unter Einbeziehung der LHH, fortführen wird. Hierbei sollen die Netzwerkpartner eine wesentliche Rolle spielen. Der Verein organisiert ehrenamtliches Engegament im Stadtbezirk. Ziel soll das Bewahren von Menschen vor Vereinsamung sein. Die Stärkung von nachbarschaftlicher Unterstützung soll kleinräumig ermöglicht werden.
Galerie
230916190503 20230916 d850 2354
230916203604 20230916 iphone13pro 203604
Zustimmung Veröffentlichung
On