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Ideenschmiede

Verwendungsnachweis: NeNa (Neustädter Nachbarschatz)

Ansprechpartner
Martina Uhlenkamp
Funktion Geschäftsführerin
Die Vielfalt der Neustadt bildet einen Schatz, den wir gemeinsam heben wollen!
Projektbeschreibung
Die Quakenbrücker Neustadt weist mit ihrem 46,63 % igen Ausländer*innenanteil einen immensen Gestaltungsbedarf auf, was das Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen angeht. Sie leben mit sehr unterschiedlichen Lebensentwürfen in der Neustadt zusammen. Die unterschiedlichen Vorstellungen führen nicht selten zu Konflikten. Diese Vielfältigkeit stellt gleichzeitig ein Potential da und bietet einen großen Schatz an Ressourcen und Kompetenzen, die planvoll und prozessorientiert für die Neustadt nutzbar gemacht werden können. Im Mittelpunkt des geplanten Nachbarschaftsprojektes NeNa (Neustäter Nachbarschatz) steht die Aktivierung und Beteiligung der Bürger*innen zur Gestaltung ihres Stadtteils. Dabei geht es nicht nur um das Feiern von Festen und Ritualen, sondern auch um soziale und kulturelle Begegnungsmöglichkeiten, um bedarfsgerechte Bildungsangebote und um die Gestaltung öffentlichen Raums. Zentraler Bestandteil der Projektarbeit ist dabei ein moderierter Beteiligungsprozess, der die BürgerInnen mit ihren Ideen und Kompetenzen aktiv in die Umsetzung einbindet. In diesem Zusammenhang ist es geplant, Orte zu identifizieren, die als Anlaufstelle dienen und die BürgerInnen selbstverantwortlich nutzen können, die aber auch gleichzeitig der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Das es an entsprechenden Räumen und Möglichkeiten fehlt, ist eine zentrale Erkenntnis aus einem vorgelegten Projekt, das von einer bulgarisch/türkisch sprechenden Mitarbeiterin durchgeführt wurde. Sie wird eine wichtige Rolle im Projekt NeNa spielen. Eine rumänisch sprechende Mitarbeiterin soll in die Stadtteilarbeit einbezogen werden. Die vernetzte Zusammenarbeit mit Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen und Diensten sind ein weiterer wichtiger Aspekt. Die einzelnen Anlaufstellen sollen sichtbarer werden, Hemmschwellen abgebaut, Bildungsangebote und Dienstleistungen zugänglicher gemacht werden. Darüber hinaus werden weitere Gruppierungen durch die Beteiligung der Projektpartner*innen/Multiplikator*innen erreicht. Zur weiteren Aktivierung und Beteiligung aller Bürger*innen wird ein externer Moderator für Beteiligungsprozesse eingebunden. Mit ihm werden Befragungen, moderierte Veranstaltungen und Arbeitskreise mit Bürger*innen und KoopPartnern durchgeführt. Die Ergebnisse werden dokumentiert. Die Ressourcen im Sozialraum und Kompetenzen der Bürger*innen werden in einer Datenbank festgehalten.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Quakenbrück ist eine Stadt im Landkreis Osnabrück mit fast 15.000 Einwohner*innen. Im Stadtteil Neustadt wird mit 46,63 % der höchste Anteil an zugewanderten Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit gezählt. Der Stadtteil ist von der Altstadt und den anderen Stadtteilen durch eine Bahnlinie sichtbar aber auch in den Köpfen der Bürger*innen getrennt. Die Bewohnerschaft (4572 Menschen) ist sehr heterogen und vielfältig: 69 verschiedene Herkunftsländer, Reihenhäuschen neben alten Kasernengebäuden, die heute Wohnzwecken dienen, viele junge Familien mit Kindern aber auch ältere Menschen in kleinen Eigenheimen, die früher als Arbeiter*innen in der großen Fahrradfabrik (Kynast) beschäftigt waren. Bedingt durch die Fleischindustrie gibt es einen hohe Dynamik von Zu- und Wegzügen im Quartier. Viele junge Menschen stammen aus Rumänien, Griechenland, Polen und Bulgarien. Die Wohn- und Lebensbedingungen sind häufig prekär. In den letzten Jahren konnte eine deutliche bauliche Aufwertung des Gebiets durch das Programm „Soziale Stadt“ erreicht werden. Es existieren bis heute viele Vorbehalte, die Neustadt hat ein negatives Image. Viele soziale Akteur*innen arbeiten gut vernetzt an einer stetigen Verbesserung der Situation. Dennoch ist der Zugang zu vielen Bewohner*innen aufgrund der Sprachhürden sehr herausfordernd für beide Seiten. Eine Begegnung der unterschiedlichen Stadtteilbewohner*innen wurde in den letzten Jahren durch eine türkisch- bulgarisch sprechende Mitarbeiterin angeregt und kontinuierlich aufgebaut. Um den Bedarf an dem Zuzug rumänisch sprechender Bewohner*innen zu begegnen ist es geplant, im Tandem mit einer rumänischen Mitarbeiterin zu arbeiten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quakenbrück Neustadt
Beschreibung
Die Stadt Quakenbrück ist durch die Bahnlinie in Altstadt und Neustadt getrennt. Die .....
Einwohnerzahl
4572
Quelle / Anmerkungen
Statistikprogramm Samtgemeinde Artland
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Gebietsausschnitt des Programms "Sozialer Zusammenhalt" ist nur ein kleiner Teil der Neustadt, der sich auf den Bedarf aus dem Jahre 2004 bezog. Zielgruppen waren zu diesem Zeitpunkt vor allem muslimische Griechen und Arbeitslose, die durch die Insolvenz eines großen Fahrradherstellers Anfang der 2000er Jahre in soziale Notlagen geraten waren. Das Klientel hat sich in wenigen Jahren deutlich verändert Es gibt eine hohe Fluktuation. Durch Wohnraummangel sind auch Personen aus angrenzenden Landkreisen (Fleischindustrie) in die Neustadt gezogen. Im gesamten Stadtteil verzeichnet sich ein erhöhter Zuzug von Geflüchteten und Arbeitsmigrant*innen aus der EU.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
MPS Statistikprogramm der Samtgemeinde Artland (Stand 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bei dem Wert handelt es sich um Schätzwert. Offizielle Zahlen sind aufgrund der niedrigen Einwohnerzahl nicht verfügbar. Viele Personen in der Neustadt arbeiten im Niedriglohnsektor und sind auf Hilfe angewiesen.
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
MPS Statistikprogramm der Samtgemeinde Artland. Die tatsächlichen Zahlen sind höher, da in den Einwohnermeldedaten kein Bezug zu Herkunftsfamilien hergestellt werden können.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt des geplanten Vorhabens steht die Aktivierung und Beteiligung der BürgerInnen für ihren Stadtteil. Der Prozess wird durch einen externen Moderator für Beteiligungsprojekte über den gesamten Zeitraum begleitet. Mit Bürger*innen des Stadtteils und Vereinen und Partnern aus der Neustadt werden Ideen entwickelt und gemeinsam um gesetzt. Geplant ist die Einrichtung eines Stadtteiltreffs als niederschwellige Anlaufstelle (Neustädter Bürgerschatz), für die Bürger*innen sich eigenverantwortlich zuständig fühlen. Entwickelt werden niederschwellige, bedarfsgerechte Bildungsangebote, die im Stadtteiltreff und bei den beteiligten Partnern im Sozialraum durchgeführt werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Stadtteiltreff ist eingerichtet und selbst organisierte Angebote finden statt
Beschreibung
An den Beteiligungskonferenzen nehmen mind. 20 Bewohner*innen teil und sie bringen sich aktiv mit Ideen ein.
Beschreibung
Es bringen sich mindestens 8 Kooperationspartner (Vereine/Dienste/Einrichtungen) aktiv in die Gestaltung des Stadtteils ein.
Beschreibung
Die Angebote in der Neustadt werden zum Ende des Projektes mehr in Anspruch genommen als zu Beginn der Zusammenarbeit.
Vorhandene Strukturen
Eine bulgarisch (und türkisch) sprechende Mitarbeiterin hat in den letzten Jahren vertrauensvolle Kontakte zu vielen Bewohner*innen der Neustadt aufgebaut. Sie ist im Stadtteil bekannt und wird als Ansprechpartnerin genutzt. Durch die Zusammenarbeit haben sich bereits verlässliche Vernetzungsstrukturen gebildet. Es besteht ein guter Kontakt zu vielen Akteuren in der Neustadt. Durch die in den Nachbarorten ansässigen Firmen der Fleischindustrie kam es zu einem Zuzug, vor allem an rumänischen Mitbürger*innen. Dem gewachsenen Bedarf soll mit einer rumänisch sprechenden Mitarbeiterin begegnet werden. Geplant ist eine Zusammenarbeit im Tandem der beiden Pädagoginnen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Artland, Fachstelle Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Neustadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJF Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk (Mehrgenerationenhaus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk (Schuldnerberatung, Diakonieshop, allgem. Sozialberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Quakenbrück Neustadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Büro für Behördenangelegenheiten (Landkreis Osnabrück/ Samtgemeinde Artland)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tafel Quakenbrück e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Islamischer Kulturverein Quakenbrück e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Stiftung Bethanien (Kindertagesstätten in der Neustadt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petrus ev.-luth. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück - Fachdienst Jugend Sozialraum I
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Neustädter Nachbarschatz wird nach Ende der Projektförderung weiterhin als Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Es hat sich eine Struktur etabliert, in der engagierte Bürger*innen einen festen Platz haben. Die Samtgemeinde Artland wird einen finanziellen Beitrag leisten und den Aufbau einer Freiwilligenagentur forcieren.
Galerie
img 9482
Zustimmung Veröffentlichung
On

JuLeiQua - Vitalisierung der lokalen Demokratie durch Aktivierung und Teilhabe von mehrfachbelasteten Communities

Ansprechpartner
Sophie Wagner
Funktion Leitung Weststadtzentrum
Aktivierung und Teilhabe von mehrfachbelasteten Communities durch Ehrenamt nach Qualifizierung von jungen Erwachsenen anhand eines angepassten JuLeiCa-Konzeptes
Projektbeschreibung
Das Modellprojekt JuLeiQua (Jugendleiter*innen im Quartier) will die soziale Teilhabe von mehrfachbelasteten Communities ermöglichen, um die Lebensverhältnisse u. die soziale Kohärenz in der Weststadt zu verbessern. Zugänge der professionellen GWA zu diesen Gruppen haben wir über die Anliegen von Jugendlichen geschaffen, die vereinzelt auch als soziale Multiplikator*innen in den jeweiligen Communities fungieren. Dieses Potenzial soll zum ersten Mal herausgearbeitet, in koordinierte Bildungs- u. Mitmachstrukturen überführt u. verstetigt werden. Nach Aktivierung u. niedrigschwelliger Qualifizierung sollen die Selbstorganisations- u. Artikulationsfähigkeit von jungen Erwachsenen ausgebaut werden, um in u. außerhalb ihrer Communities die Selbstwirksamkeit von Mitmenschen u. ihr Engagement in Bereichen wie Prävention, Demokratisierung durch Mitarbeit in Stadtteilgremien, Kooperation mit Akteur*innen durch Ehrenamt, Partizipation in der Nachbarschaftshilfe u. Gestaltung von Veranstaltungen zu fördern. Als anerkannte niedrigschwellige Multiplikator*innenbildung für junge Menschen ist die JuLeiCa lange etabliert. In der Weststadt erreichen zertifizierte Träger mit ihren Angeboten die Jugendlichen nicht; diese bleiben von diesen Qualifizierungen ausgeschlossen. Andere Akteur*innen im Stadtteil haben vergleichsweise gute Verbindungen zu der Zielgruppe, bieten aber keine Qualifizierung an. Durch innovative Formate soll ein flexibles u. umfassendes Konzept entwickelt werden, das die Ausbildungsstrukturen an die Bedürfnisse u. Vorstellungen der Zielgruppen anpasst u. weitere Kooperationspartner einbezieht, um neue Wirkungsfelder zu erschließen. Das Konzept wird in einem Stadtteil exemplarisch erprobt, der bezeichnend für komplexe Problemstellungen ist. Das Weststadtzentrum als etabliertes Quartierszentrum dient als Koordinierungsstelle der Kooperationspartner*innen, organisiert Befragungen u. Workshops für Beteiligung u. Konzeptentwicklung, akquiriert u. begleitet die Teilnehmenden sozialpädagogisch, berichtet u. reflektiert in den Fachnetzwerken, leistet ÖA u. initiiert den Aufbau von kommunalen Strukturen zur Verstetigung. So entsteht eine neue Gruppe von Akteur*innen, die inhaltlich u. personell aus dem Quartier kommt, bidirektional die sozialen Interessen der Communities in der GWA widerspiegelt, intergenerationell Menschen aktiviert, Partizipation gestaltet u. dabei die Ressourcen u. Methoden der Träger zur Verbesserung der kollektiven Lebensverhältnisse einsetzt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Brennpunkte der Weststadt (Rosenwinkel, Hagenweg 20) bestehen großteils aus jeweils geschlossenen Rom*nja-Communities aus Südosteuropa; dazu kommen Menschen aus Asien u. Afrika. Die gemischte Bevölkerungsstruktur u. die prekären Wohnverhältnisse prägen das Image des Stadtteils, führen zu nachbarschaftlichen Spannungen u. zur Exklusion der Bewohner*innen von Wohnungs- u. Arbeitsmarkt. Unsichere Bleibeperspektiven, prekäre Wohnsituation, materielle Armut sowie fehlende Qualifikationen für den Arbeitsmarktzugang sind symptomatisch für alle Generationen in den Brennpunkten. Bildungsferne Familienhintergründe und scheinbar kaum vorhandenes Interesse, Teilhabechancen wahrzunehmen/einzufordern, bedingen das Miteinander im Quartier. Trotz 12jähriger aktiver Präsenz des WeZet u. der Netzwerkarbeit der Weststadtkonferenz gibt es hier noch keinen stabilen Zugang für die Zusammenarbeit mit verschlossenen Gruppen. Integrations-/Bildungsangebote verfangen in allen Altersgruppen nur sehr schwer. 2021 wurde eine stadtteilweite aktivierende Befragung zur Förderung der Partizipation aller Anwohner*innen bei der Angebotsentwicklung durchgeführt. Rückmeldungen aus den Brennpunkten blieben aus. In der täglichen Arbeit werden aber latenter Bedarf u. zögerliche Nachfrage nach Unterstützung bei Teilhabeversuchen sichtbar. Die Altersgruppe, die diesen über die Daseinsvorsorge hinausgehenden Anspruch formuliert, ist die der jungen Erwachsenen. Hier existiert doch das Interesse, die eigene Zukunft u. das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten, aber die eingeschlagenen Bildungswege führen zu einem niedrigen / keinem Schulabschluss u. münden in prekären Beschäftigungsverhältnissen o. im Sozialsystem.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Weststadt
Beschreibung
Die Weststadt bilden vier Stadtgebiete, nämlich 42, 43, 44 und 46. Ein Kartenausschnitt ist angehängt. Im Jahr 2021 lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 7.323 Menschen in 4.118 Haushalte, davon 4 % Alleinerziehende und 52,1% Konfessionslose. Der Anteil der kinderreichen Familien, die auf sehr engem Wohnraum leben, ist 2021 mit 900 Kindern und 1030 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren sehr hoch.
Einwohnerzahl
7323
Quelle / Anmerkungen
Sozialstrukturdaten 2021
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Weststadt bzw. das Gebiet westlich des Maschmühlenwegs in Göttingen ist seit Ende 2009 ein „Soziale Stadt-Gebiet“. Allerdings sind die Stadtgebiete Egelsberg und Hagenberg sowie weite Teile vom Blümchenviertel und Maschmühlenweg nicht Teil des Förderprograms "Soziale Zusammenhalt". Darüber hinaus ist das Programm Soziale Stadt ein Investitionsprogramm, d.h. die Mittel der Städtebauförderung werden vorrangig für bauliche und planungsvorbereitende Maßnahmen bereitgestellt. Die Investitionen sollen durch Maßnahmen aus anderen Programmen oder Initiativen ergänzt werden. Jahresende 2024 wird das Programm für die Weststadt beendet. Gerade weil "Soziale Stadt" bald abgeschlossen und GWA Projekte durch dieses Programm nicht gefördert, sondern als Ergänzungsmaßnahmen betrachtet werden, ist der Ausnahmefall gegeben. Bereits im 2. Jahr des Projektes wird eine Wirkung über den Rahmen des Quartiers gezielt. Im 3. Jahr des Projekts wird das Projektgebiet auf die Stadt Göttingen erweitert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2016-2021
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Modellprojekt JuleiQua nimmt sich ausgehend von der Jugendarbeit vor, ein neues Konzept für die GWA unter Einbeziehung der im Sozialraum aktiven städtischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, der Anwohner*innen und des Fachpersonals im Quartier selbst herauszuarbeiten und zu formulieren. Das Projekt entwickelt in Kooperation mit den Teilnehmer*innen konkrete, lebensweltorientierte Bildungs-, Gestaltungs- und Teilhabemöglichkeiten. Grundsätzlich angestrebt wird das Empowerment der Teilnehmer*innen. Kooperations-, Artikulations- und Selbstorganisationsfähigkeit steigen sowohl für die Individuen als auch kollektiv für diese als Gruppe. Wichtigstes Zwischenziel des Projektes ist nach Aktivierung und niedrigschwelliger Qualifizierung das Agieren der jungen Leute im und mit dem sozialen Raum. Die angestoßenen Prozesse wirken so über das Projekt hinaus direkt ins Quartier zurück und führen zu Empowerment und selbst geschaffener Verbesserungsmöglichkeiten der Lebensbedingungen weiterer Personenkreise. Das Projekt ist interkulturell, milieuübergreifend und intergenerationell angelegt. Verschlossene Communities öffnen sich dabei eben DURCH Jugendarbeit und tragen zu einem aktiven, "etwas wollenden" Gemeinwesen in der Weststadt bei. Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit der vernetzten professionellen und ehrenamtlichen Akteur*innen im gesamten Sozialraum. Es führt darüber hinaus in der Bewohnerschaft zum Entstehen neuer Akteure und weiterer Zweige des Netzwerks.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Junge Erwachsene organisieren die Beteilung ihrer Communities an der Entwicklung der Angebote und ermöglichen die Partizipation aller Altersgruppen bei der Durchführung von Veranstaltungen
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die qualifizierten Kinder- u Jugendleiter*innen sind untereinander vernetzt und bringen sich als Unterstützer*innen in Angeboten ein bzw. entwickeln eigene Projekte
Beschreibung
Bewohner*innen kennen die strukturellen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier, erkennen die eigenen Stärken, können Ihre Interesse formulieren, um sie in ihrem Engagement einzubeziehen und weiterzuentwickeln.
Beschreibung
Eine ethnisch heterogene Gruppe von jungen Erwachsenen unterstützt Akteur*innen im Quartier, um generationsübergreifende interkulturelle Veranstaltungen zu organisieren und durchzuführen.
Beschreibung
Durch niedrigschwellige Bildung entstehen neue Angebote in den Bereichen Kultur, Sport u. Soziales bzw. Zusammenleben. Individuelle Arbeitsmarkchancen der Teilnehmenden steigen. Informationen in Muttersprachen zu Themen wie Gesundheit u. Wohnen möglich.
Beschreibung
Die Bewohner*innen und Akteur*innen im Quartier arbeiten bei der gemeinsamen Konzeptentwicklung und Durchführung der Qualifikation sowie bei der Entwicklung von neuen Angeboten zusammen.
Beschreibung
Die Kinder- u. Jugendleiter*innen sind untereinander vernetzt und selbstorganisiert und nehmen z.B. an Sitzungen der Weststadtkonferenz teil.
Beschreibung
Das Netzwerk der „Göttinger Quartiere“ veranstaltet regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept in Zusammenarbeit mit den Stadtjugendring bzw. Stadtsportbund.
Beschreibung
Junge Menschen aus dem Stadtteil unterstützen sprachlich und organisatorisch Bewohner*innen, sich zielgruppenübergreifend mit Themen der Nachbarschaft auseinanderzusetzen und können ihre Ideen in ehrenamtlicher Zusammenarbeit umsetzen.
Beschreibung
Die Bewohner*innen und Akteur*innen im Quartier verfügen über eine klar definierte Struktur für niedrigschwellige Aktivierung und Qualifizierung von Kinder- u. Jugendleiter*innen und nutzen diese regelmäßig, um ihr Interesse zu vertreten.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse im Austausch mit neuerschlossenen Zielgruppen wird durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und der Politik und Verwaltung für die Erarbeitung von Lösungsansätzen in Zusammenarbeit mit den Bewohner*innen kommuniziert.
Beschreibung
Dezentralisierung von Strukturen u. direkte Versorgung mithilfe der Quartierszentren stehen im neuen Integrationskonzept der Stadt. JuLeiQua unterstützt diese Prozesse, indem sie neue Multiplikator*innen vor Ort in den lokalen Fachnetzwerken qualifiziert
Beschreibung
Indem sie niedrigschwellige Angebote für Spracherwerb, Qualifizierung, Teilhabe u. allgemeine soziale Beratung entwickelt, gehört JuLeiQua zu einer gesamtkommunalen Strategie für Integration- u. Gemeinwesenarbeit durch ehrenamtliches Engagement.
Vorhandene Strukturen
Trägerin des Weststadtzentrums ist die BfGoe – Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR). Sie ist seit Anfang 2022 im Bereich der Gemeinwohlökonomie zertifiziert. Die Leitung des Weststadtzentrums obliegt einem Mitarbeiter der BfGoe. Eine Kollegin von der Jugendhilfe Göttingen e.V. unterstützt im Bereich GWA. Sie ist gleichzeitig anteilig im Sanierungsmanagement tätig. Durch die Mitarbeit von ehrenamtlich tätigen Bewohner*innen, Honorardozent*innen und Teilnehmer*innen der Maßnahme AGH-MAE u. des BFD bietet das WeZet neben Gruppen-Veranstaltungen niedrigschwellig allgemeine Sozial- und Verweisberatung sowie Formularhilfe an, organisiert Meinungsumfragen zu Quartiersthemen u. unterstützt Bewohner*inneninitiativen. Das WeZet fungiert als Schnittstelle zwischen Bewohner*innen, Aktuer*innen und Verwaltung. Seit 25 Jahren sind die Träger*innen der GWA im Stadtteil in der Form einer Weststadtkonferenz organisiert, deren Sitzungen monatlich stattfinden. Dabei arbeiten Akteur*innen eng mit engagierten Anwohner*innen zusammen. Seit 2018 ist das Weststadtzentrum auf gesamtstädtischer Ebene Mitglied im Vernetzungsprojekt „Göttinger Quartiere“, in dem einer kommunalen GWA-Strategie zufolge alle Göttinger Quartiers-/ Stadtteil-/Nachbarschaftszentren inklusive der Stadtverwaltung (Sozialplanung) engengagiert sind. In diesen Gremien werden Informationen ausgetauscht, Bedarfe eruiert, lösungsorientierte Handlungsoptionen erwogen, die ins kommunale Denken u Handeln einfließen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Büro für Integration der Stadt Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dezernat Kultur, Soziales und Gesundheit der Stadt Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hagenwegzentrum (Familienzentrum, Jugendzentrum usw.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) - Bildungszentrum für Zugewanderte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) - Projekt Jugend Stärken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund e.V. - Sportjugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Boat People Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zukunfts-Werkstatt e.V. im Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NaturFreunde Göttingen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen I, II u. III
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen (Hagenberg, Egelsberg u. Godehard)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grün-Weiß Hagenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sparta e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Christuskirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Friedenskirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. St. Godehardkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Zentrum Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
El-Medina Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Roma Center e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Altersgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahre
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Das Netzwerk Göttinger Quartiere
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Weststadtkonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flause bei Peloton e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung des Projektes soll durch die Göttinger Quartiere in Zusammenarbeit mit Stadtjugendring und Stadtsportbund als Teil der kommunalen Integrationsstrategie erfolgen. Austausch im Praxisnetzwerk LAG mit dem Ziel, dass niedersächsische Stadtteilzentren regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept durchführen können. Die qualifizierten Jugendleiter*innen sollen strukturell unterstützt werden, eine Selbstorganisation mit eigenen Räumlichkeiten zu gründen.
Galerie
ausstellung frauenhaus
bluemchencafe 2
bunte ecke 2
fahrradwerkstatt 3
flinke nadel 1
begegnungsort
bunte ecke
flinke nadel
goettinger quartiere
interkulturelle woche
kunst kreativ 2
nachbarschaftsfest
netzteil angebot 3
reparatur cafe 1
stadtteilplan
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Verstetigung der Gemeinwesenarbeit in der Samtgemeinde Bersenbrück durch Sicherstellung der Finanzierung

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Finanzierung und Verstetigung über soziale Kooperationen
Projektbeschreibung
Das Angebot in den mittlerweile unverzichtbar gewordenen Dorftreffs in vier Mitgliedsgemeinden soll erweitert und über verschiedene Wege dauerhaft gesichert und finanziert werden. Nicht nur die Bürger*innen, sondern auch die Bürgermeister*innen in der Samtgemeinde haben erkannt, dass für eine gute Gemeinwesenarbeit das Vorhalten von Treffpunkten unumgänglich ist. Das Konzept der vier bestehenden Dorftreffs soll als Muster gelten und auf die Kommunen übertragen werden können, die bisher noch keinen Dorftreff haben. Somit sollen alle Bürger*innen der flächenmäßig größten Samtgemeinde in Niedersachsen kurze Wege zur Teilhabe bekommen und zu einem guten Leben in der Gemeinschaft befähigt werden. Gleichzeitig soll das überaus vielseitige Angebot, das mittlerweile insgesamt durchschnittlich 1.600 Besucher im Monat nutzen, noch breiter gefächert werden und diese über gut sichtbare Öffentlichkeitsarbeit weiter bekannt gemacht werden. Gerade im Hinblick auf die demographische Entwicklung ist das Vorhalten von Teilhabemöglichkeiten für alle Generationen - und hier insbesondere die Ü60-Generation -, sowie das gemeinsame Gestalten von Freizeitmöglichkeiten unerlässlich. Auch der Zuzug von ausländischen Menschen ist weiterhin verstärkt in den Blick zu nehmen, um den Gefahren der Vereinsamung entgegenzuwirken. Auch wenn die geplante Aufnahme des Projekts "StoP" in der Samtgemeinde Bersenbrück als Modellkommune für den ländlichen Bereich u.a. das Bestehen und Vorhalten von niedrigschwellligen Zugangspunkten sowie deren Bestandssicherung von mind. drei Jahren voraussetzt, soll dieses Konzept trotz des kürzeren Förderzeitraums hier etabliert werden. Aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre, die durch die Arbeit in den Dorf-/Bürgertreffs gemacht wurde, ist die Samtgemeinde Bersenbrück ein idealer Standort, um hier dieses präventive Projekt durchzuführen. Um diese wichtigen Aufgaben durchführen zu können, während die Gemeinwesenarbeit (noch) nicht als Pflichtaufgabe für Kommunen definiert ist, müssen Anstrengungen in alle Richtungen unternommen werden, diese Teilhabemöglichkeiten (mit) zu finanzieren. Hierfür sollen alle lokalen aber möglichst auch überregionale Akteure an einen Tisch geholt werden. Eine Vernetzung mit anderen Kommunen, die sich in der gleichen Situation befinden, soll mithilfe der kommunalen Spitzenverbände (NStGB, NST) erreicht werden. Hierdurch werden BestPractice-Beispiele als Inspiration für verschiedene Finanzierungsideen erwartet.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In der Samtgemeinde Bersenbrück gibt es vier Dorf-/Bürgertreffs. Mit dem Dorftreff "Gehrda" wurde im Jahr 2018 gestartet. Die drei anderen Treffs sind im September 2019 geöffnet worden. Die ursprüngliche Unsicherheit bwz. Skepsis gegenüber dieser neuen Form von Teilhabe-Möglichkeiten in der Samtgemeinde hat sich vollständig in Akzeptanz und Unverzichtbarkeit geändert. Allen ist mittlerweile bewusst geworden, wie wertvoll - gerade in einer Flächengemeinde wie der Samtgemeinde - diese Treffpunkte sind. Diese Entwicklung in den Köpfen von Bürger*innen, Bürgermeister*innen und Politik zu erreichen - trotz der großen Hindernisse durch Corona (insbes. keine Treffen in Präsenz möglich) - verdient hohen Respekt und Dank an die Mitarbeiter*innen! Um diese positive Entwicklung nicht nur beizubehalten, sondern darüber hinaus noch zu verbessern, werden Anstrengungen in alle Richtungen unternommen, um zum einen das Angebot in den Dortreffs noch vielfältiger zu machen, aber insbesondere auch nach dauerhaften Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Die finanzielle Lage der Gemeinden erlaubt es nicht, die Dorftreffs eigenständig zu finanzieren. Die Bereitschaft, weiterhin anteilig die Kosten zu tragen, wurde nicht nur zugesichert, sondern gleichzeitig auch betont, dass alle Akteure unterschiedlichste Formen der Finanzierungsmöglichkeiten ausloten wollen. Während schon vor dem Ukraine-Krieg die Bevölkerungsstruktur sehr heterogen war, die Infrastruktur (insbesondere Anbindung durch ÖPNV) seit Jahren unzureichend ist und gleichzeitig die Bevölkerungsprognose eine überdurchschnittliche Zunahme der Ü60-Jährigen vorhersagt, ist die Lage durch die Kriegssituation noch drastischer geworden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück, die eine Gesamtfläche von 25.550 ha umfasst, gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
31359
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt SG Bersenbrück, Stand 30.03.2023
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück Quelle: Statistik EWO SG BSB, Stand 30.03.2023
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück Quelle: Statistische Daten des LK OS (Stand 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück Quelle: Nationalitätenstatistik EWO SG BSB, Stand 30.03.2023
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück Quelle jeweils LSN-Online, Stand 31.12.2021 (Empfänger von Mindestsicherungsleistungen ohne Bezieher von Wohngeld)
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück Statistik der Bundesagentur für Arbeit für Februar 2023
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Indem Wege zur Finanzierung der bestehenden und zukünftigen Dorftreffs gefunden werden, soll das (Zusammen)Leben in dem ländlich strukturierten Gebiet der Samtgemeinde Bersenbrück dauerhaft verbessert werden. Eine aktive Teilhabe aller Menschen steht im Fokus, wodurch Vereinsamung verhindert und Schwierigkeiten beim Altern überwunden werden sollen. Der Gemeinschaftsgedanke soll verstärkt werden, und durch geschlechter-, nationen- und altersübergreifende Aktionen und Veranstaltungen soll das gegenseitige Verständnis verbessert werden. Im Hinblick auf Zukunftsthemen wie z.B. Überalterung der Gesellschaft, Zuwanderung/Integration, (Alters)Armut, Pflegenotstand wird der Aufbau und Erhalt von sozialen Beziehungen besonders wichtig. Durch regelmäßige Zusammenkünfte in den Treffpunkten mit den unterschiedlichsten Personen können immer wieder neue Themen besprochen und gemeinsam Lösungswege gefunden werden. Die Vernetzung mit anderen Akteuren, sowohl lokal als auch (über)regional soll zu ganzheitlichen Lösungsansätzen führen. So wird auch das Thema "Partnerschaftliche Gewalt" in den Fokus genommen. Das Implementieren des Projektes StoP soll ein friedvolles Miteinander fördern und gleichzeitig die Menschen auch für Themen sensibilisieren, die in der Regel als schwierig angesehen werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die Ideen aller Bewohner/innen (egal welcher Herkunft, welchen Alters, welchen Geschlechts) ernst genommen und diese auch umgesetzt werden. Wenn die Probleme der Bewohner/innen aufgegriffen und Lösungsmöglichkeiten gemeinsam gesucht werden.
Beschreibung
wenn Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wurde. Wenn Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass die Menschen ihre Bedarfe formulieren und Potenziale erkennen können.
Beschreibung
wenn funktionierende Kooperationen aufrechterhalten werden und neue Partner gewonnen werden. Wenn aus Ideen "Best pratice-Beispiele" werden, die auf andere Orte übertragbar sind.
Beschreibung
wenn Alter, Herkunft, Geschlecht keine Rolle mehr spielen hinsichtlich gemeinsamer Aktionen. Wenn Integration gelebt und weiterentwickelt wird. Wenn auch Neuzugezogene für Ehrenamt gewonnen werden können. Wenn verschiedene "Finanzpartner" kooperieren.
Beschreibung
wenn der Bereich "Gemeinwesenarbeit" als ein Teil der Daseinsvorsorge anerkannt wird. Wenn dieser Bereich als Pflichtaufgabe und nicht als freiwillige Leistung einer Kommune auch vom Land/Bund finanziell unterstützt wird.
Beschreibung
wenn die Bereiche Gewerbe/Handel/Wohnungsbau als Partner und Mitfinanzierer gewonnen werden können. Wenn die gute Zusammenarbeit in den bestehenden Netzwerken fortgeführt wird. Wenn von anderen Partnern gute Beispiele übertragen werden können.
Beschreibung
wenn Integration funktioniert. Wenn auch Inklusion (vor)gelebt wird. Wenn Sprachbarrieren abgebaut werden durch z.B. kulturelle/sportive/kulinarische Angebote.
Beschreibung
wenn die Wichtigkeit des Themas Gemeinwesenarbeit (mit den verschiedenen Bereichen s.o.) inkl. dessen notwendigen Finanzierungsmitteln in allen Gremien wahrgenommen und weiter nach oben an die übergeordneten Entscheidungsträger transportiert wird.
Vorhandene Strukturen
Die bestehenden Dorftreffs in den vier Mitgliedsgemeinden werden weiterhin durch die Mitarbeiterinnen in der Samtgemeindeverwaltung koordiniert. Das Team Gemeinwesen besteht mittlerweile aus drei Personen, die die Bereiche Dorftreffs, Seniorenarbeit und Freiwilligenagentur abdecken. Hinzu kommt noch eine Person (Vollzeit) für den Bereich Migration und Integration. Das ganze Team arbeitet sehr eng mit den Mitarbeiter*innen in den Dorftreffs zusammen. Ehrenamtliche können über die Freiwilligenagentur flexibel eingesetzt werden. Neue Ehrenamtliche können über die Aktionen in den Dorftreffs gewonnen werden. Aus der diesem Antrag beigefügten Übersicht (Zahlen in den Dorftreffs) ist ersichtlich, in welchem Maße die Angebote von Ehrenamtlichen unterstützt werden. Besonders hervorzuheben ist das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt - auch über die verschiedenen Berufszweige hinaus. So engagieren sich in den Dorftreffs zum Beispiel Menschen, die hauptberuflich in sozialen Berufen tätig sind und ihr Wissen und ihr Können auch außerhalb ihres Berufslebens einbringen möchten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde Bersenbrück: Thomas Oeverhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HaseWohnbau GmbH, Baugenossenschaft Landkreis Osnabrück (BGLO)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landespräventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsministerium (Olaf Lies)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
kommunale Spitzenverbände: NStGB, NST
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dr. Stövesand, Hamburg (Initiatorin StoP)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle KiTas und Grund- und weiterführenden Schulen in der Samtgemeinde Bersenbrück sowie das Medienforum Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Zukunftsorte, Netzwerk Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedene Vereine innerhalb des Samtgemeindegebiets
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Familienbildungsstätte Osnabrück, Volkshochschule Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Partnerschaft für Demokratie Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
umliegende Kommunen, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Verstetigung der Gemeinwesenarbeit und Finanzierung durch Verankerung der Gemeinwesenarbeit im Stellenplan der Samtgemeinde Bersenbrück (insgesamt 2,3 Vollzeitstellen) ist gesichert. Nachhaltige Koordination der bestehenden und neu hinzukommenden Dorftreffs. Abdeckung der erforderlichen 0,5 Stelle für StoP für die Dauer von zwei Jahren. Anteilige Finanzierungsmittel über Landesmittel (Konzessionsabgaben) und "gesellschaftliche Abgabe" zur Entlastung der Mitgliedsgemeinden (Standortgemeinden).
Galerie
gehrda aussenansicht
Zustimmung Veröffentlichung
On

Neues Quartier Kronsberg - Süd / Start eines Quartiersmanagements

Ansprechpartner
Claudia Koch
Funktion Stabstelle Quartiersentwicklung und Sozialmanagement
Gemeinsam vernetzt auf dem Kronsberg
Projektbeschreibung
Das Baugebiet "Kronsrode"/ Kronsberg-Süd wächst auf 53 Hektar zu einem neuen Wohnquartier am südöstlichen Rand der Landeshauptstadt Hannover. Im Neubaugebiet werden insgesamt zwischen 3.500 – 4.000 neue Wohnungen entstehen, die ein neues Zuhause für ca. 8 -10.000 Menschen bieten werden. Bereits Ende 2022 sind die ersten Bewohner in die fertiggestellten Wohnungen, unter anderem gebaut von der KSG Hannover GmbH, eingezogen. Neben der KSG sind eine Vielzahl weiterer Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften, sowie auswärtige Investoren an der Entwicklung des Baugebiets beteiligt. Die bereits eingezogenen Bewohner erleben nun, wie sich in den nächsten Monaten und Jahren das Quartier entwickelt und wächst. Um frühzeitig nicht nur den Wohnraum anzubieten, sondern auch die Akteure vor Ort zu vernetzen, um ein soziales Netz zu spannen und die Menschen einzubinden, möchte der Verein win e.V. eine Personalstelle für den Start eines Quartiersmanagement schaffen. Der Antrag richtet sich auf eine Mischung aus QM und GWA mit dem Ziel, zunächst strategische Strukturen und Kooperationen aufzubauen, gleichzeitig aber auch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu arbeiten. win e.V. reicht den Antrag in Abstimmung und Kooperation mit hanova und dem Spar- und Bauverein ein. Wir möchten gemeinsam einen Blick für das Quartier entwickeln und dafür sorgen, dass stabile soziale Verbindungen für die Menschen vor Ort entstehen und die Akteure vor Ort zusammen an der Entwicklung des Quartiers arbeiten. win e.V. stellt den Antrag, die beiden Wohnungsunternehmen unterstützen diesen aktiv.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Wohngebiet liegt in guter Anbindung im Südosten von Hannover. Es ist derzeit in der Entstehung, erste Wohnungen im mittleren Bereich des neuen Baugebiets wurden bereits Ende 2022 bezogen. Den Menschen, die nun dort bereits leben, fehlt es an öffentlichen Orten oder Räumen, um sich zu begegnen und sich kennenzulernen. Sie leben auf absehbare Zeit auf einer riesigen Baustelle. Die vorhandenen Akteure vor Ort (Bauträger, soziale Organisationen, Gruppen, Verbände etc.) sind bislang nicht vernetzt. Es fehlt eine gemeinsame Strategie, wie sich das Quartier sozial entwickeln sollte. win e.V., als erfahrener Akteur in der Quartiersarbeit, möchte eine führende Rolle in dem Prozess der Vernetzung der Akteure werden. Ziel dieser integrierenden sozialen Arbeit ist es, mit allen Akteuren und den neuen Bewohnern eine umfängliche Wohnqualität mit Schwerpunkt aktiver und lebendiger Nachbarschaften zu entwickeln. Ohne aktive und frühzeitige Steuerung der sozialen Prozesse im Quartier besteht die Befürchtung, dass zwar neuer Wohnraum geschaffen wurde, den wichtigen Bedürfnissen, Wünschen und Anliegen der Menschen aber zu wenig Rechnung getragen wird und es damit zu sozialen Friktionen kommen kann.Aktuell fehlen gewachsene Strukturen, die genutzt werden können, um Informationen und Angebote zu entwickeln, abzustimmen und zu vernetzen. Die Landeshauptstadt Hannover wird auf Rückfrage im Vorfeld zu dieser Antragstellung kein Quartiersmanagement oder eine aktive Gemeinwesenarbeit aufbauen um Angebote vor Ort im Quartier zu entwickeln. Der Antrag richtet sich auf eine Mischung aus QM und GWA.
Projektgebiet
Beschreibung
Der übergeordnete Entwurfsgedanke für das neue Wohnquartier ist von der besonderen Lage des Projektgebietes am südöstlichen Stadtrand, dem Übergang des städtischen Gefüges in die offene Kulturlandschaft, geprägt. Einerseits schließt das Quartier an das Messegelände Ost an und andererseits an das Wohngebiet Kronsberg Mitte. Wegen seines großen Umfangs von ca. 53 ha ist Kronsberg Süd in drei selbständige Wohnquartiere aufgeteilt, die eine schrittweise Realisierung zulassen. Zwischen den Quartieren befindet sich ein Stadtteilpark, dessen Form zwischen dem Höhenrücken des Kronsbergs und den Stadtbahnhaltepunkten Stockholmer Straße und Messe Ost aufgespannt ist. Die Quartiersplätze sind die Zentren der Einzelquartiere, an denen sich soziale Einrichtungen und gemeinschaftliche Nutzungen befinden. Das verkehrliche Rückgrat von Kronsberg Süd ist eine parallel zur Stadtbahn angelegte Hauptstraße, die die Kattenbrookstrift (Kronsberg Mitte) mit der Lissabonner Allee (Messe Ost) verbindet. Die Hauptstraße schließt zudem an die Emmy-Noether-Allee, die Stockholmer Allee und die Mailänder Straße an. Von der zentralen Hauptstraße aus werden die drei Wohnquartiere erschlossen.
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
https://kronsrode.de/content/Gebrauchsanweisung.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden am 23.03.2023 von der Landeshauptstadt Hannover, Wahlen und Statistik zur Verfügung gestellt. Achtung: Daten für das Gebiet Kronsberg- Süd gibt es noch nicht! Die Daten beziehen sich auf das Wohnquartier Kronsberg, das in unmittelbarer Nähe ist.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt sieht zunächst eine strategische Vernetzung der Kooperationspartner im Quartier vor, um eine gemeinsame planerische Ausrichtung zu erzielen, aber auch um Austausch und Informationsfluss untereinander zu organisieren. Gemeinsam werden die verschiedenen Handlungsfelder betrachtet, z. B. Wohnen, Freizeit, Arbeit und Beschäftigung, Stadtteilleben und Partizipation, Wohnumfeld. Im nächsten Schritt beginnt die Arbeit mit den Menschen vor Ort, der eigentlichen Gemeinwesenarbeit "direkt am Menschen". Das Projekt hat also einen starken QM - Faktor. Allerdings wird parallel an Strukturen der GWA gearbeitet, ganz konkret mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. In einem Quartier, in dem es noch keine Verbindungen gibt, bedarf es aus unserer Sicht ein Agreement, dass die Akteure gemeinsam eine integrierte Gebietsentwicklung voran treiben wollen (im Sinne der Qualitätsstandards der LAG). Wir sehen hier die erste Herausforderung: Was ist QM? Welche Aufgaben haben einzelne Akteure und wie kann eine echte Zusammenarbeit gelingen, so dass Weichen gestellt werden? Diese Aufgabe es sehr komplex, aber notwendig. Parallel ist vorgesehen, dass es eine Personalstelle für GWA gibt. So können zeitgleich auch Projekte und Initiativen mit den Menschen vor Ort geplant werden. In dem Projekt ist dafür eine Vollzeitstelle vorgesehen. Für den QM- Teil werden aus Eigenmitteln 10 Stunden pro Woche eingesetzt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein Austauschforum verschiedenster Akteure gegründet wurde, die sich regelmäßig zu aktuellen Entwicklungen im Quartier informieren und austauschen (Runder Tisch) und in der Weiterführung gemeinsame Aktivitäten planen.
Beschreibung
Kooperationspartner wertschätzend miteinander kooperieren, ohne Konkurrenzgedanke, für ein gemeinsames Vorgehen mit Schulterschluss.
Beschreibung
Die Menschen zu Festen und Aktivitäten zusammenkommen, es zu Austausch und Vernetzungen kommt und Nachbarschaftshilfe organisiert werden kann.
Beschreibung
Die Menschen an den Beteiligungsmaßnahmen teilnehmen und sich für ihr Quartier engagieren möchten und selber aktiv werden.
Beschreibung
Die Menschen eigene Ideen in das Quartiersmanagement einbringen und sich für "ihre Themen" engagieren.
Beschreibung
Zunächst müssen Stärken erkannt werden - wer kann eigentlich was? Das QM analysiert die Ressourcen und aktiviert diese im zweiten Schritt (bei Bewohnern und Kooperationspartnern).
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Hannoversche Werkstätten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schule im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bistum Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hanova, Spar- und Bauverein, Meravis und andere
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Presse vor Ort/ HAZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Menschen vor Ort als Expertinnen und Experten des Quartiers
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die langfristige Finanzierung wird über win e.V. bzw. die KSG Hannover GmbH sicher gestellt. Wir planen keinen Projektcharakter sondern wissen, dass GWA und QM langfristig installiert sein müssen. Wir streben eine langfristige Kooperation mit den Partnern vor Ort an und möchten das Quartier entsprechend entwickeln.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Mien Langeoog - mien too huus

Ansprechpartner
Heike Horn
Funktion Bürgermeisterin
Stärkung der insularen Dorfgemeinschaft einer überlasteten und im Gemeinwesen reduzierten Inselgemeinde.
Projektbeschreibung
Geprägt von ihrem natürlichen Sandstrand, ihren weiten Dünenlandschaften und ihrer einzigartigen Natur zieht die ostfriesische Insel Langeoog jährlich zahlreiche Besucher:innen an. Die Insel lebt zu fast 100 % vom Tourismus und war insb. in den letzten zwei Jahrzehnten als Destination sehr erfolgreich. Das zeigen die über 1,6 Mio. Übernachtungen und mehr als 240 Tausend Gäste, bei rund 1.800 Einwohner:innen. Dieser Erfolg hat jedoch auch seine Schattenseiten, die für die Insulaner bereits in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens spürbar sind. So gibt es z. B. aufgrund der fast ganzjährigen Saison keine Winterruhe mehr, Freiräume für die Insulaner sind kaum noch vorhanden, Wohnraum zu teuer. Die größte Sorge der Insulaner: das soziale Miteinander der Inselgemeinschaft leidet enorm unter der touristische Auslastung. Zunehmend werden die kritischen Stimmen der Einwohner:innen lauter. Der Spaltung der Dorfgemeinschaft muss entgegengewirkt werden, die insulare Identität wieder in den Vordergrund geraten. Nach außen hin scheint die Welt auf den Inseln noch in Ordnung, den Gästen wird Sonne, Sand und strahlender Himmel verkauft - Story Telling eben. Doch längst gehen Eigeninteressen vor Interessen der Inselgemeinschaft. Diese Inselgemeinschaft wieder zu erreichen, sie zu stärken und damit die Lebensqualität auf der Insel zu verbessern hat nun höchste Priorität. Dies ist nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und der entsprechenden Unterstützung zu erreichen. Sie müssen in den Fokus gerückt werden. Ein Austausch mit den bereits im Programm Gute Nachbarschaft aktiven Inseln hat gezeigt, dass erfolgreiche Methode, um dies zu ermöglichen, die Gemeinwesenarbeit ist. Deshalb soll eine Stelle eingerichtet werden, die sowohl Schnittstelle zw. Bevölkerung und Verwaltung sowie zur Politik bildet, um den Erfolg aller Maßnahmen, aber eben auch die Bürgerbeteiligung an sich auf der Insel zu verstetigen. Eine Vernetzung mit dem Projekt "Leben im Meer" ist geplant. Die Implementierung der Gemeinwesenarbeit über den Förderzeitraum hinaus wird angestrebt. Die Corona-Krise hat die Wirtschaft auf der Insel nahezu zum vollständigen Erliegen gebracht und natürlich auch Existenzängste erzeugt. Es ist aber auch deutlich geworden: Die Inselbevölkerung kann ihre Potentiale beleben. Man hilft sich wieder gegenseitig, wie früher, als man in Extremwetterlagen auf sich allein gestellt war. Das gibt positiven Schub und Kraft für die GWA auf der Insel.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Langeoog verzeichnete im Jahr 2019 über 1,6 Mio. Übernachtungen und über 240 Tausend Gäste, bei rund 1.800 Einwohner:innen. Tourismus ist der Hauptwirtschaftsfaktor und damit Lebensgrundlage für die Inselbevölkerung. Zunehmend leidet jedoch die Inselgemeinschaft unter dem Overtourism. Zu lange standen die Gäste und passende Angebote für sie sowie die Auslastung auch außerhalb der Hauptsaison im Vordergrund, während die Bedürfnisse der Insulaner zunehmend in den Hintergrund gerieten. Nun hat die Insel ihre Belastungsgrenze erreicht. Zahlreiche Saisonkräfte und ganzjährig beschäftigte Mitarbeiter:innen nehmen nicht am gemeinschaftlichen Inselleben teil. Es sind weder gesunde Strukturen, noch eine Dorfgemeinschaft mehr vorhanden. Die Folgen sind bereits in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens spürbar. Auf der gesamten Insel gibt es zwar etliche Vereine, aber die Vernetzung muss verbessert werden. In der Jugendpflege ist eine Mitarbeiterin Ansprechpartnerin für alle Inselkinder. Während das kulturelle Leben nur für Gäste stattfindet, müssen die Insulaner dafür auf das Festland ausweichen. Da es mittlerweile eine quasi durchgehende Saison gibt, entfällt auch die Winterruhe, in der sich die Insulaner bisher um sich selbst kümmern konnten. Auch die Traditionspflege gerät so sehr in den Hintergrund, dass die insulare Identität kaum mehr spürbar ist. Die Folge: Insulaner fühlen sich wie Statisten in einem Freizeitpark. Der Satz "wir finden nicht mehr statt auf der Insel" ist längst überall zu hören. All das hat zur Spaltung der Dorfgemeinschaft geführt. Höchste Zeit also, sich diesen Problemen aktiv zu stellen und das Wohlergehen der Insulaner wieder in den Fokus zu rücken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langeoog
Beschreibung
Langeoog ist eine der Ostfriesischen Inseln mit einer Fläche von rund 20 km² und einer Bevölkerungsdichte von 93,9 Personen pro km². Das Zentrum befindet sich an der Westseite der Insel. Fast zwei Drittel der Fläche von Langeoog gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Insel ist autofrei. Es gibt eine tideunabhängige Fährverbindung zum Festland mit mehreren Fahrten täglich. Die Fahrtzeit dauert etwa 35 Minuten.
Einwohnerzahl
1827
Quelle / Anmerkungen
Stand: 31.12.2019 (Gemeinde Langeoog)
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Quelle: Gemeinde Langeoog, umfasst die Altersgruppe 0 bis <15 Jahre
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Quelle: Gemeinde Langeoog, umfasst die Altersgruppe 15 bis <27 Jahre
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Quelle: Gemeinde Langeoog, umfasst die Altersgruppe 60+ Jahre
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Quelle: Gemeinde Langeoog, umfasst Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit der Besetzung einer "Kümmerer"-Stelle will die Verwaltung von Langeoog professionelle GWA auf der Insel etablieren. Ziel ist, damit alle Inselbewohner in den Fokus kommunalen Handelns zu setzten, Teilhabe zu ermöglichen - bedarfsgerecht, sozialräumlich und ressortübergreifend. Der Fokus liegt auf der Erhöhung der Lebensqualität der Bevölkerung durch ihre Beteiligung an der Gestaltung des Prozesses. Bewirkt werden soll dies durch die Aktivierung der Inselgemeinschaft, durch die Errichtung einer Beteiligungskultur. Augenmerk wird insb. auf die Stärkung des Ehrenamtes, auf die Willkommenskultur für Menschen mit Migrationshintergrund und auf Saisonarbeitskräfte und der intensiveren Zusammenarbeit mit den sozialen Institutionen/Wohlfahrtsorganisationen zu legen sein. Die Belange und Bedürfnisse der Inselbevölkerung bilden die Grundlage für die Aktivitäten. Der/die hauptamtliche Kümmerer ist Anlauf- und Vernetzungsstelle für alle Bewohner, soll sie ansprechen und aktivieren sowie den Rahmen für die Aktivitäten und Projekte bereit stellen, soll unterstützen und befähigen (Empowerment), soll Kooperationen suchen und initiieren sowie Plattformen zum Austausch und zur Vernetzung schaffen. Die Begegnungsräume sind die zentralen physischen Räume, die sich die Inselbevölkerung aneignen und nach ihren Bedürfnissen ausgestalten, "befüllen" kann und soll. Bei den Aktivitäten sollen unterschiedliche Alters- und Interessensgruppen angesprochen und zusammengebracht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Inselbevölkerung ist motiviert und engagiert, sich aktiv in die Verbesserung der eigenen Insel-Lebensqualität einzubringen.
Beschreibung
Unterschiedliche Alters- und Interessengruppen können bei den Angeboten (u. a. in Begegnungsräumen) zusammenkommen und beteiligen sich über die App an kommunalen Entscheidungsprozessen.
Beschreibung
Eine Willkommenskultur lässt Zugezogene und Saisonkräfte an der Inselgemeinschaft teilhaben. Lebendige Nachbarschaft wird durch Treffen in privaten Gruppen und Vereinen und wieder mehr gemeinsame Feste initiiert und gefördert.
Beschreibung
Es haben sich Gruppen gebildet, um Projektideen durch eigenes bürgerschaftliches Engagement voranzubringen und umzusetzen.
Beschreibung
Die Interessen der Inselgemeinschaft werden bei Entscheidungen des Rates und der Verwaltung einbezogen. Ein breites Bündnis aus Bewohnerschaft, Politik und Wirtschaft sowie Verwaltung wirkt gemeinsam an der Verbesserung der Lebensqualität.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine und Freizeitvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatvereine und Kulturvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fördervereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chöre und Musikgruppen/-vereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschafts-Clubs (Rotary, Lions, Inner Wheel Club)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus am Meer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsmitglieder aus Schule-, Jugend- und Sozialausschuss; Bauausschuss; Tourismusausschuss; Finanz- und Wirtschaftsausschuss; Nachhaltigkeits-, Umwelt- und Landschaftsausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas)
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

GemeinWesen Liebenau 2.0

Ansprechpartner
Marthe Nietfeld
Organisation Samtgemeinde Weser-Aue
Funktion Gemeinwesen- und Quartiersmanagement, Familienservicebüro
Gemeinwohlorientierte Kommunalentwicklung als Modell für die Region
Projektbeschreibung
Der Flecken Liebenau gehört zur neu fusionierten Samtgemeinde Weser-Aue und liegt 15 km süd-westlich der Kreisstadt Nienburg/Weser. Die nächstgelegenen Oberzentren Hannover und Bremen sind jeweils gut 60 km entfernt und mit Fahrtzeiten von ca. 1 h zu erreichen. Abwanderung der einheimischen Bevölkerung einerseits und hohe Zuwanderung aus dem Ausland andererseits stellen den Ort vor besondere integrative Herausforderungen, der Ausländeranteil unter den rund 4000 Einwohnern beträgt knapp 20%. Unternehmen im Umland bieten Beschäftigungsmöglichkeiten im Niedriglohnsektor, gleichzeitig gibt es viele „verwahrloste Immobilien“, der Wohnraum ist entsprechend günstig. Diese Kombination macht Liebenau zu einem beliebten Ankunftsort für Zuwanderer, insbesondere aus den südosteuropäischen Ländern, hier gilt Liebenau als „Hotspot“ im Landkreis. Viele Ortsgebiete sind von Ausgrenzung und Benachteiligung betroffen, die Bewohner mangelhaft integriert. Diese Tendenzen sind – wenn auch abgeschwächt - ebenfalls in den 5 weiteren Gemeinden der Samtgemeinde Weser-Aue sowie anderen Kommunen im Landkreis zu beobachten. Mit Hilfe der Modellförderung konnte GWA im Flecken Liebenau installiert und das Quartier von Innen heraus stabilisiert werden. Die restlichen Gemeinden profitieren von den aufgebauten Strukturen bisher nicht oder nur geringfügig. Um eine dauerhafte über die Grenzen des Quartiers hinaus wirksame Gemeinwohlorientierung (GWO) zu erreichen, wird eine Implementierung von GWA auf kommunalpolitischer und Verwaltungsebene angestrebt. Die erste Zielebene fokussiert den Aufbau und die Etablierung von GWA/GWO innerhalb der Gemeindeentwicklungspolitik des Flecken Liebenau. Die dort erarbeiteten Handlungsleitlinien werden in der zweiten Zielebene auf die Gemeindeentwicklungspolitik der gesamten Samtgemeinde übertragen und angepasst. Eine feste Ansprechperson mit Beratungs- und Vernetzungsfunktion begleitet und koordiniert partizipative Prozesse in den Quartieren, Politik und Verwaltung; die Leitung des Fachbereichs für Gemeindeentwicklung unterstützt und berät kommunalrechtliche Aspekte bei der Implementierung von GWA als Handlungsansatz und GWO als Querschnittssaufgabe für die Samtgemeinde Weser-Aue. Die Einrichtung interkommunaler Netzwerke und Kooperationen ermöglichen Synergieeffekte und die Fähigkeit, dauerhaft und über die Grenzen des Quartiers hinaus auf sich verändernde gesellschaftliche Herausforderungen und/oder externe disruptive Ereignisse flexibel zu reagieren.
Laufzeit
2024-04-15 00:00:00
Ausgangslage
Liebenau steht exemplarisch für ein Quartier im ländlichen Raum, das insbesondere aufgrund einer sehr schlechten Wohn- und Aufenthaltsqualität und dem damit verbundenen negativen Image mit folgenden Herausforderungen konfrontiert ist: Die (Wohn-)Gebäude weisen bauliche Mängel auf, stehen teils leer, sind teils aber auch überbelegt. Der Wohnraum ist unattraktiv, dadurch günstig und zieht Menschen aus sozial benachteiligten Verhältnissen an. Der landkreisweit höchste Ausländeranteil, besonders unter den EU-Zugewanderten, für die Liebenau in der Hoffnung auf eine Beschäftigung im Niedriglohnsektor ein beliebter Ankunftsort ist, führt zu immensen soziokulturellen Differenzen. Die Fluktuation ist sehr hoch, die Motivation zur Aufwertung des Wohnumfeldes und die Etablierung von nachbarschaftlichem Miteinander entsprechend gering. Eine gemeinsame Identität als Nachbarschaft und Identifizierung mit dem Wohnumfeld fehlt, das Konfliktpotenzial ist erhöht. Insbesondere im Bereich der Ortsdurchfahrt, die als Landesstraße mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen einen Visitenkartenstatus und damit eine Schlüsselrolle in der Gemeindeentwicklung innehat, wird die Problematik sichtbar und spürbar. Die beschriebenen Tendenzen entwickeln sich ebenfalls in den angrenzenden Gemeinden Oyle und Marklohe innerhalb der Samtgemeinde Weser-Aue. Präventive Maßnahmen und integrierte Handlungsansätze fehlen hier allerdings. Die durch die Landesförderung aufgebauten Strukturen von GWA waren bisher auf das Quartier Liebenau begrenzt. Darüber hinaus sind sie bisher nicht in gemeindeentwicklungspolitisches Handeln der Samtgemeinde implementiert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Weser-Aue Flecken Liebenau
Beschreibung
Das Projektgebiet "Flecken Liebenau" ist Bestandteil der Samtgemeinde Weser-Aue im Landkreis Nienburg/Weser und umfasst 3988 Einwohnende auf einer Fläche von 23.08 Quadratkilometern, was einer Einwohnerdichte von 173 Einwohnenden je Quadratkilometer entspricht (Stichtag 12.04.2023). Liebenau befindet sich 15 km süd-westlich von der Kreisstadt Nienburg/Weser entfernt. Die nächstgelegenen Oberzentren Hannover und Bremen sind jeweils gut 60 km entfernt und nur mit Fahrtzeiten von ca. 1 Stunde zu erreichen. Der Flecken
Einwohnerzahl
3988
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Weser-Aue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedaten der Samtgemeinde Weser-Aue, Sozialstrukturbericht des Landkreises Nienburg im Rahmen der Präventionsstrategie CTC (Communities That Care)
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedaten der Samtgemeinde Weser-Aue, Sozialstrukturbericht des Landkreises Nienburg im Rahmen der Präventionsstrategie CTC (Communities That Care)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedaten der Samtgemeinde Weser-Aue, Sozialstrukturbericht des Landkreises Nienburg im Rahmen der Präventionsstrategie CTC (Communities That Care)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedaten der Samtgemeinde Weser-Aue, Sozialstrukturbericht des Landkreises Nienburg im Rahmen der Präventionsstrategie CTC (Communities That Care)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert aufgrund besonderer Wohnraumsituation
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich an der neuen Leipzig Charta, die das Gemeinwohl stärker in den Fokus rückt. Dazu gilt es, neuen Formen von Ungleichheit (soziale, wirtschaftliche, ökologische, räumliche) entgegenzuwirken. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität in funktional zusammenhängenden Räumen. Dies erfordert politische Führung und zuverlässiges Verwaltungshandeln auf allen Ebenen. GWA, die über das Projekt in der Kommune als untere staatliche Ebene verankert werden soll, sorgt für Unterstützung, Partizipation u. Teilhabe aller zivilgesellschaftlichen Akteure. Die Interessen, Bedarfe und Lebensrealitäten der Bewohner stehen von Beginn an im Zentrum und bilden die Basis aller darauffolgenden Schritte des Implementierungsprozesses von GWA/ GWO in die (inter-)kommunalen Strukturen. Das Projekt verankert alle Ebenen in seinen Zielen und verbindet diese miteinander: Kern ist das Quartier "Flecken Liebenau" mit seinen Bewohnern, deren Bedarfen und Lebensrealitäten als Grundlage für das Handeln in Gemeindeverwaltung und lokalpolitischen Gremien. Auf Verwaltungsebene stehen die Mitarbeitenden und ihre Realitäten in den jeweiligen Arbeitsfeldern sowie die fachbereichsübergreifenden Schnittstellen im Fokus. Hier ergeben sich teils widerstreitende Interessen und Bedarfe mit denen der Bürger, die es miteinander in Einklang zu bringen gilt. Die Verständigung auf gemeinwohlorientierte Leitlinien auf lokalpolitischer und interkommunaler Ebene bilden den bindenden Rahmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn allen Bewohnern eine Partizipation ermöglicht wird und ihre Interessen, Bedarfe und Lebensrealitäten in einem organisierten Gremium (z.B. Bürgerrat) sowie den Leitlinien von Verwaltungshandeln und Kommunalpolitik abgebildet werden können
Beschreibung
Wenn die Bewohner sich zu organisierten Gremien (z.B. Bürgerrat, Interessengemeinschaft, Verein) zusammenschließen und ihre Interessen eigenständig nach Außen vertreten
Beschreibung
Wenn die Besonderheiten und Potenziale auf Ebenen des Gebiets, der Bewohner sowie Politik und Verwaltung identifiziert sind und möglichst im Einklang miteinander in konkreten Maßnahmen (z.B. Leitlinien, Leitbild) definiert und gemeinsam entfaltet werden
Beschreibung
Wenn alle Bedarfe, Lebensrealtitäten und Interessen mitgedacht werden und damit integrierte gemeinwohlorientierte Kommunalentwicklung möglich wird
Beschreibung
Wenn ein regelmäßiger Austausch der unterschiedlichen Ressorts stattfindet, so dass Synergieeffekte genutzt und die verschiedenen Bereiche zusammengedacht werden können
Beschreibung
Wenn (inter-)kommunale Netzwerke/Kooperationen, die offen sind für gemeinwohlorientiertes Handeln, identifiziert und eingerichtet sind.
Beschreibung
Wenn Bewohner Bereitschaft zeigen, sich gemeinsam für eine Aufwertung der Wohn- und Aufenthaltsqualität in ihrem Wohnumfeld einzusetzen und wenn gemeinwohlorientiertes Handeln verwaltungsintern, aber auch zwischen Verwaltung und Politik gelingt
Beschreibung
Wenn von und mit den Bewohnern erarbeitete Maßnahmen zur Wohnumfeldaufwertung umgesetzt sind (z.B. verkehrsberuhigter Bereich/ Tempo 30, zusätzliche Sitzgelegenheiten, hochwertige Grünflächen als Begegnungsorte, Belebung multifunktional genutzter Räume)
Beschreibung
Wenn Handlungsschritte und Ziele erarbeitet sind, mit deren Hilfe die im Flecken Liebenau durch GWA erprobten Formate und Strukturen auf Samtgemeindeebene und/oder interkommunale Strukturen integriert werden können
Vorhandene Strukturen
Die Professionalisierung von GWA in Liebenau begann mit der Aufnahme in das Förderprogramm „Gute Nachbarschaft“ im März 2021. Die Leitung erfolgt durch Frau Nietfeld (abgeschlossenes Studium der Soziologie sowie Teilnahme am Zertifikatskurs "Gemeinwesenarbeit", 25 Std./Woche). Im März 2022 konnte eine weitere Kraft (Herr Mente, Sozialpädagoge, 10 Std./Woche) gewonnen werden. Außerhalb des Förderprogramms „Gute Nachbarschaft“: Beschäftigung einer MA für die Unterstützung von Migranten aus der EU (EHAP - Hilfsprogramm für besonders stark betroffene Personen). Strukturell ist das Projekt eingebunden in den Fachbereich „Gemeindeentwicklung“ der Samtgemeinde. Der Fachbereichsleiter verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich Gemeindeentwicklung, Planungsrecht und Quartiersmanagement. Unter anderem wurden in den Jahren 2016-2019 zwei IEQ (integrierte energetische Quartierskonzepte) aufgestellt. ehrenamtliche Strukturen - „Liebenau hilft“: ehrenamtliche Hilfeorganisation organisiert Patenschaften für Flüchtlinge und benachteiligte Personenkreise und sammelt Spenden/Sachmittel. - Versch. Einzelpersonen: Das Förderprogramm führte zu einer deutlich erhöhten Aufmerksamkeit bei Bürger:innen - oft verbunden mit Angeboten, Hilfestellung zu leisten (z. B. bei Spielplatzprojekten, bei der Gestaltung und den Aufbau der Anlaufstellen). - Gründung eines neuen kommunalen Ausschusses, der sich im Schwerpunkt mit der GWA befasst und außerhalb des normalen Sitzungsplanes regelmäßig tag
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tageszeitungen (Die Harke, Blickpunkt, Auebote)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EHAP Beratungsstelle für EU-Zugewanderte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einwohnerversammlungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebensgarten Steyerberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Denkmalschutzbehörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Liebenau, Kindertagesstätte Liebenau, Großtagespflegestelle Liebenau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immobilien an der Weser GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine aus Liebenau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Jugendpflege der Samtgemeinde Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsarbeit der Samtgemeinde Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg gGmbH
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Einrichtung einer Stelle im Stellenplan zur Koordination und Begleitung der angeschobenen Strukturen und unterschiedlichen Hilfe- u. Unterstützungsinstrumente sowie von lokalen ehrenamtlichen und weiteren relevanten Aktivitäten im Samtgemeindegebiet. Absicherung eines Formates zur Bürgerpartizipation (z.B. eines Bürgerrates) durch selbstbindende Beschlüsse der kommunalen Entscheidungsgremien, einschließlich der Entwicklung gemeinwohlorientierter Leitlinien/ eines Leitbildes
Galerie
qr code instagramkanal
anlaufstelle ortskern
ortsdurchfahrt
gemeinsames fuer den neuen spielplatz
arbeiten am rutschhuegel
ausschuss gemeindeentwicklung und quartiersmanagement
33
ukrcare
rathaus ouc3
lange str.16 ouc6
20220603 142419
14
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wolfsburger Süden - Begegnen, Gestalten, Zukunft

Ansprechpartner
Tim Fahse
Funktion Vorstandsmitglied
Verlässlichen Begegnungsort schaffen, Bedarfe ermitteln und Umsetzen, gemeinsam Zukunft gestalten
Projektbeschreibung
Im Süden von Wolfsburg liegen drei unterschiedliche Dörfer nah beieinander. Unterschiedlich in ihrer Größe, Infrastruktur und der Landkreis/Stadt-Zugehörigkeit, aber mit großer Ähnlichkeit der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Ein kurzer Blick in die Lebensrealität der Dörfer und auf die demografische Entwicklung zeigt: Wir müssen jetzt, gemeinsam Zukunft gestalten um später Handlungsfähig zu sein! „Wo soll ich denn jetzt meine Worte loswerden? Ich habe doch sonst niemanden.“: fragt eine Teilnehmerin unseres wöchentlichen Mittagstisches in Hattorf bestürzt mit Beginn der Corona Maßnahmen 2020. Die baulichen und sozialen Entwicklungen in unserem Dorf sind eben die gleichen wie in den beiden Nachbarorten. Die Folge Vereinsamung, Anonymität und ohne Auto keine Teilhabe/Partizipationsmöglichkeit. Trotz des Engagements der ehrenamtlichen Vereine und Initiativen. Vor 10 Jahren haben wir als BürgerInnen ein Generationen Begegnungszentrum aufgebaut, für mehr Miteinander und als Ort an dem Initiativen und Ideen selbstwirksam Raum finden. Aber uns fehlen Ehrenamtliche, Zeit und Geld. Wir möchten ausgehend von Hattorf drei Dinge schaffen: a) Eine Kommstruktur - Verlässlichen Ort für Begegnung unser Haus der Generationen als einen bekannten, gut vernetzten, verlässlichen Begegnungsort mit „Kümmerer-, Beratungs-, und Hilfsfunktion“, Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Teilhabe, bei den BewohnerInnen etablieren. Die Gründung von ähnlichen Initiativen in anderen Dörfern/Stadteilen unterstützen. b) Eine Geh-Struktur - Aktiv Bedarfe erfragen und zum Selbstgestalten einladen Aktiv auf die Menschen vor Ort zugehen und sie dabei unterstützen ihre vorhandenen Bedarfe für ein gutes, gesundes Miteinander zu finden, zu äußern und zu vertreten und/oder selbst umzusetzen. c) Eine Zukunftstrategie über 3 Dörfer hinweg Eingerahmt wird das Projekt von der Idee, die drei durch Tradition, Stadtteils- und Landkreisgrenzen getrennten Dörfer Beienrode, Hattorf und Heiligendorf in den Austausch zu bringen, Ideen und Intitiativen zu teilen, zu verbinden und so insgesamt resillienter und lebendiger zu machen. Gemeinsam mit den Menschen, Politik und Akteuren, mutig an einer konkreten, wünschenswerten Zukunftsvision des dörflichen Raumes zu arbeiten. Unter Aspekten wie: Mobilität, demografischer Wandel, Zukunft der Pflege, Resilienz, Teilhabe, ökologischer Wandel und gesellschaftliches Miteinander.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Projektgebiet liegen Hattorf, Heiligendorf und Beienrode, drei unterschiedliche Dörfer nah beieinander. Unterschiedlich in ihrer Größe, Infrastruktur und der Landkreis/Stadt-Zugehörigkeit, aber mit großer Ähnlichkeit in den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Im Niemandsland am Rande des Hattorfer Industriegebiets befindet sich die Sammelunterkunft für Geflüchtete. Schwerpunkt der Komm-Struktur im Projekt und damit Aktionsbasis für unser "Zu den Menschen Gehen": Das Haus der Generationen, befindet sich in Hattorf, 2024 EW. Geprägt von Einfamilienhäusern und der typischen, baulichen und sozialen Trennung von altem Dorf und Neubaugebiet hinter Lärmschutzwall. Menschen pendeln zwischen dem eigenen Heim und Schule/Arbeitsplatz - Begegnungen finden höchstens in der Grundschule, Kita oder im Aldimarkt statt. ÖPNV und damit Verbindung zu Teilhabe, Kultur und Beratung, Austausch besteht nur auf dem Papier. Vereine, Kirche und Initiativen im Ort beleben das soziale Miteinander im Rahmen ihrer personellen Ressourcen und Möglichkeiten, aber Kontaktlosigkeit, Anonymität und Einsamkeit sind die großen Themen. Bei den Älteren deren Kinder zumeist weggezogen sind, und bei den Neuen und ihren Kindern, die Eltern und Großeltern in der Heimat gelassen haben. Insbesondere Kinder und Jugendliche haben keinerlei Rückzugs- und Kreativitätsräume, genauso die Geflüchteten. Es gibt keine verlässlichen, niedrigschwelligen Treffpunkte, unverbindlichen Begegnungsorte im öffentlichen Raum wo Menschen in Kontakt kommen können und sich Visionen und Veränderungspotential entwickeln kann. Visionen die alle drei Dörfer JETZT dringend für eine selbstbestimmte Zukunft entwickeln müssen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg Hattorf und Wolfsburg Heiligendorf und Helmstedt Beienrode
Beschreibung
Die Gemeindegrenzen von Hattorf und zusätzlich Heiligendorf und Beienrode. Zuzüglich der Sammelunterkunft für Geflüchtete im Hattorfer Heinenkamp (ganz im Nordwesten)
Einwohnerzahl
4991
Quelle / Anmerkungen
https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/PDF/StadtWolfsburg_DatenFakten2022.pdf und Gemeinde Lehre
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Datenbasis https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/PDF/StadtWolfsburg_Bevoelkerungsbericht2023.pdf // Hier sind die Alterskohorten bei 18 getrennt.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Datenbasis https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/PDF/StadtWolfsburg_Bevoelkerungsbericht2023.pdf // Hier sind die Alterskohorten bei 65 getrennt.
GWA/QM-Ansatz
Wir machen, als Verein der aus dem bürgerlichen Engagement hervorgegangen ist, seit jeher Gemeinwesenarbeit! Denn: Unser Ziel ist 1. sozial- und lokal-politisch klar fokussiert. 2. Zielt auf die Verbesserung von immateriellen Bedingungen unter maßgeblicher Einbeziehung der Betroffenen. Also auf die Qualität der sozialer Beziehungen, Möglichkeiten der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben, Stärkung der indivduellen Handlungsfähigkeit durch Selbstwirksamkeitserfahrung. Klarer Fokus sind die aktuellen Bedarfe, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen im Projektgebiet. Wir fragen seit Anfang an: "Was braucht ihr für ein gutes Leben?" 3. Entwicklen wir unter genau diesen Gesichtspunkten gemeinsam Visionen zukünftiger Infrastruktur und Wohnumgebung für ein Leben mit Zukunft im resillienten, grenzenüberschreitenden Dörferverbund. 4. Wir leben das Verständnis, dass Menschen -die den Raum dafür bekommen- und denen das Potential zugesprochen wird -, die sich wirksam selbst organisieren zu können-, sich als resilienter und Handlungsfähiger erleben. 5. Wir fördern die Selbstorganisation durch die Bereitstellung von Raum und Zeit und inittieren entsprechende Netzwerke und Kooperationen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Menschen sich äußern, dass ihre Interessen wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Wenn antizipierte Angebote angenommen werden. Angebote aus den geäußerten Bedürfnissen der Menschen entstehen und angenommen werden
Beschreibung
Wenn: Angebote, Gruppen und Initiativen selbstorganisiert enstehen und Raum finden. Sich die Menschen als handlungsfähiger und verbundener im Gemeinwesen beschreiben
Beschreibung
Wenn wir die Ressourcen der Menschen vor Ort kennen und für den Prozess aktivieren konnten
Beschreibung
Wenn die diversität der Bewohner sich in der Nutzung und in der Partizipation wiederspiegelt. Wenn wir erleben das Angebote Verbindungen aufbauen. Wenn wir uns immer auch selbst fragen: Wer nimmt (noch) nicht teil?
Beschreibung
Wenn wir gemeinsam sichtbare Visionen von notwendiger Infrastruktur für eine Zukunft auf dem Land entwickelt und öffentlich gemacht haben.
Beschreibung
Wenn wir erlebbare Kooperationen mit den lokalen Akteuren aufgebaut haben. Wenn auch in anderen Dörfern die Idee änlicher, selbstorganisierter Projekte wächst
Beschreibung
Wenn die Notwendigkeit für eine aktive Gestaltung der Zukunft der dörflichen Bereiche allgemein akzeptiert ist und durch Wort und Tat unterstützt wird. Wenn (Dorf)grenzenüberschreitendes gemeinsames Handeln von Politik und Verwaltung unterstützt wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Soziales Stadt Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ADFC
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Schunterwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauamt Stadt Wolfsburg - Zukunftsentwicklung Generationenwohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KITA Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Hattorf/ Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfsburger Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfsburger Nachrichten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Magic Flames Spielmanszug Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Männergesangsverein Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hospitz Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ostfalia Hochschule Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaft Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Gesellschaft Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Gesellschaft Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-Ortsverein Heiligendorf-Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemischter Chor Heiligendorf M.G.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Islandpferdeverein Fákur Wolfsburg Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Siedlerbund Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Adrian
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LandFrauenverein Hasenwinkel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schieß-Sport-Verein Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heiligendorferjungs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regenbogenkindergarten Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lehre
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Beienrode
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir stellen uns ein Mischfinanzierung vor, haben aber in der Kürze der Zeit noch keinen Stand dazu. 1. Arbeiten an einer Finanzierungsbeteiligung der Kommune 2. Erwarten das das Projekt in Zukunft unsere Eigenmittel erhöhen wird 3. Denken an finanzielle Bürgerbeteiligung in Anlehnung unseres Social Entrepener Ansatzes 4. Stiftungsmittel und andere Drittmittel In jedem Fall wird es weitergehen und zwar im hervorragenden Verhälnis mit der Kommune. Siehe Schreiben der Stadt.
Galerie
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plantage   luft
bewegungsraum01
plantage   hausansicht front
gastgeberinnen gesucht
aktiver freitag01
offenes wohnzimmer   weihnachten
Zustimmung Veröffentlichung
On

Stadtteiltreff Neuenhäusen

Ansprechpartner
Lukas Barlian
Funktion Vorstand
Gemeinschaft leben - Zukunft gestalten
Projektbeschreibung
Das Projekt "Stadtteiltreff Neuenhäusen" zielt darauf ab, einen inklusiven und vielfältigen Treffpunkt für die Bewohner:innen des Stadtteils zu schaffen. Dieser soll dazu beitragen, soziale und kulturelle Angebote für verschiedene Zielgruppen bereitzustellen und somit die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern. Durch die aktive Einbindung der Bewohner:innen und verschiedener Akteur:innen in die Projektarbeit und -planung wird eine nachhaltige Entwicklung des Stadtteils angestrebt. Im ersten Jahr konzentriert sich das Projekt auf die Schaffung eines barrierearmen Treffpunkts, der von verschiedenen Nutzer:innengruppen für ihre Bedürfnisse genutzt wird. Dazu gehören Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien sowie Migrant:innen und FLINT-Personen (Frauen, Lesben, Divers, Inter, Trans). In Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen, Ehrenamtlichen und Einrichtungen werden Veranstaltungen, Workshops und Projekte organisiert, die auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Gruppen eingehen. Die Formate sind vielfältig und decken verschiedene Interessen und Zielgruppen ab - das reicht von konkreten Hilfsangeboten über soziale Treffpunkte, bis zu kulturellen und kreativen Angeboten. Durch die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und externen Akteuren soll die Vielfalt und Qualität der Angebote im Stadtteiltreff gesteigert werden. Im zweiten Jahr liegt der Fokus auf der Stärkung der Verbindungen zwischen verschiedenen Gruppen und Akteur:innen im Stadtteil. Hierbei werden gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen geplant, um Vorurteile und Diskriminierung abzubauen und den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil zu fördern. Das wachsende Vertrauen untereinander sorgt somit auch für ein gesteigertes Sicherheitsempfinden. Der Antragsteller stellt dabei insbesondere mit dem Format des „Offenen Cafés“ im Stadtteiltreff eine Anlaufstelle zum Austausch und Kennenlernen sicher. Im dritten Jahr sollen gemeinsame Visionen für die Zukunft des Stadtteils entwickelt werden. Durch Workshops, Diskussionsrunden und Evaluationsmaßnahmen werden die bisherigen Erfolge reflektiert und auf Basis dieser Erkenntnisse konkrete Schritte für die Umsetzung der Visionen erarbeitet. Der Antragsteller KUBIN e.V. arbeitet in enger Kooperation mit der “Solidarischen Initiative Neuenhäusen” und verfügt über ein breites Netzwerk zu zivilgesellschaftlichen Akteuren in Celle. Diese Zusammenarbeit ist wichtiger Bestandteil des Projekts und sichert eine erfolgreiche Projektdurchführung.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Projektgebiet, dem Stadtteil Neuenhäusen in Celle, leben 8.000 Menschen. Es befindet sich zentral zwischen Bahnhof und Altstadt. In einer 2021 von uns im Projektgebiet durchgeführten Befragung der Bewohner:innen wurden jedoch einige Probleme und Mängel identifiziert, die ihre Lebensqualität beeinträchtigen: - Bemängelt wird ein schlechtes Sicherheitsgefühl, Gewalt und Kriminalität. - 34% der Befragten fühlten sich von Diskriminierung betroffen. Beispiele sind Rassismus, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder aufgrund von Erwerbslosigkeit und ökonomischer Lage. - 19% der Befragten empfinden ihren Wohnraum als zu klein. - Die Anonymität und zu wenig Kontakte unter Kindern wurden ebenso als Probleme eingestuft. - Im Stadtteil fehlt es den Bewohner:innen insbesondere an sozialer und kultureller Infrastruktur wie Begegnungsorten/-Cafés, kostenlosen Kultur- & Freizeitangeboten, insbesondere für Familien, kreativen & multikulturellen Angeboten sowie Möglichkeiten für die Zielgruppen Jugend, migrantische Jugend und FLINT (Frauen, Lesben, Divers, Inter, Trans). Dieser Mangel wird auch durch die Schwächeanalyse bestätigt, die im Rahmen des 2. Bürgerforums zum Rahmenplanentwurf für die Sanierung eines Teilbereichs des Projektgebietes erstellt wurde (https://stadtsanierung-celle.de/Neuenh%C3%A4usen/Sanierung/St%C3%A4dtebaulicher-Rahmenplan/). Vom Projektträger KUBIN e.V. wurde bereits ein Raum für den Stadtteiltreff angemietet und wird derzeit für die von den Anwohner:innen gewünschte Nutzung saniert. Die Förderung soll eine Professionalisierung ermöglichen, weitere Kapazitäten freisetzen und GWA-Standards sicherstellen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle Neuenhäusen
Beschreibung
Das Projektgebiet entspricht dem Stadtteil Neuenhäusen. Dieser wird im wesentlichen spürbar begrenzt durch eine Bahnlinie im Westen, Flüsse im Norden & Osten, sowie große Straßen im Osten und Süden). Unter anderem dadurch stellt der Stadtteil auch für die Bewohner:innen einen realen Bezugsrahmen dar.
Einwohnerzahl
8015
Quelle / Anmerkungen
https://www.celle.de/Celle-entdecken/Celle-Dein-Zuhause-/Ortsteile/Neuenh%C3%A4usen/ Stand 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2015 Laut ISEK Neuenhäusen, Stadt Celle Mai 2017 / März 2019 https://stadtsanierung-celle.de/output/download.php?fid=3478.37.1.PDF
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Stadtteiltreff Neuenhäusen" basiert auf den Ansätzen der Gemeinwesenarbeit und zielt zielt darauf ab, die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt in Stadtteilen zu verbessern, indem lokale Akteur:innen, Ressourcen und Potenziale aktiviert und genutzt werden. Das Projekts verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und setzt u.a. folgende Methoden der Gemeinwesenarbeit ein: - Empowerment: Das Projekt fördert die Selbstwirksamkeit und das Selbstvertrauen der Bewohner:innen, indem sie aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und die Möglichkeit erhalten, eigene Ideen und Projekte umzusetzen. - Durch die Organisation von Theater- & Filmvorführungen, Musik- & Schreibworkshops werden kreative Ausdrucksformen gefördert und der Austausch zwischen verschiedenen Kulturgruppen angeregt. - Im Stadtteiltreff wird ein Mit-Mach-Café eingerichtet, das als zentraler Treffpunkt für alle Bewohner:innen dient und die Möglichkeit bietet, sich bei gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen besser kennenzulernen und so den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken - Die Mitarbeitenden des Projekts legen großen Wert auf den persönlichen Kontakt und sind stets ansprechbar für Fragen, Anliegen und Ideen. - Der Stadtteiltreff stellt einen barrierearmen und inklusiven Raum zur Verfügung. Für das Vorhaben wird bereits ein Raum gemietet. Mit Hilfe der Förderung soll die Arbeit professionalisiert und zusätzliche Kapazitäten freigesetzt werden und GWA-Standards sichergestellt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Interessen und Bedürfnisse der Anwohner:innen sind der Ausgangspunkt für Planung und Umsetzung von Maßnahmen im Stadtteiltreff. Durch offene Kommunikation, Befragung und ehrenamtliche Mitarbeit werden die Bewohner:innen kontinuierlich einbezogen.
Beschreibung
Der Projektträger schafft einen zugänglichen Rahmen, in dem die Selbstorganisation von Nutzer:innengruppen in Eigeninitiative möglich ist. Die entsprechenden Bedürfnisse werden durch offene Kommunikation und regelmäßige Abfragen der Nutzenden abgefragt.
Beschreibung
Das Netzwerk zu zivilgesellschaftlichen Initiativen wird für Kooperationen genutzt, die auf bestehende Kompetenzen zugreifen und Synergieeffekte erzeugen. Ebenso werden Räume geschaffen, in denen einzelne Bewohner:innen ihre Erfahrungen einbringen können.
Beschreibung
Insbesondere im Jahr 2 und 3 entwickeln Anwohner:innen in Formaten, die verschiedene Nutzer:innengruppen zusammenbringen, zielgruppenübergreifendes Denken und Handeln für den gemeinsamen Kontext Neuenhäusen (Bsp. Straßenfest, Zukunfstwerkstatt).
Beschreibung
Der Standard wird erreicht durch die gemeinsame Bearbeitung verschiedener alltäglicher Interessen der Bewohner:innen wie Soziales und Kultur. Die Anwohner:innen entwickeln eine ganzheitliche Praxis, die über den Tellerrand eines Bereichs hinausgeht.
Beschreibung
Das Netzwerk an Kooperationspartnern nutzt den Stadtteiltreff als Knotenpunkt und sorgt mit dem eingebrachten Kompetenzen für positive Effekte – sowohl für Initiativen als auch für Einzelpersonen. Gemeinsame Ziele stärken diesem Prozess.
Beschreibung
Anwohner:innen verschiedener Hintergründe führen gemeinsame Aktivitäten in der Nachbarschaft durch, die den sozialen Zusammenanhalt fördern. Der Stadtteiltreff nimmt als soziale Knotenpunkt eine unterstützende und vermittelnde Funktion ein.
Beschreibung
Das Projekt behebt mit dem Stadtteiltreff einen Mangel an Infrastruktur für soziale und kulturelle Bedürfnisse in der Nachbarschaft. Ein zu erarbeitendes Finanzierungskonzept und die Einbeziehung Ehrenamtlicher sichern eine nachhaltige Entwicklung.
Beschreibung
Der Austausch mit Partnern, die in weiteren Teilen Celles tätig sind (z.B. Klimaplattform, Êzîdischer Frauenverein Hêvî), sowie der Stadt schaffen Perspektiven über das Projektgebiet hinaus und bewirken einen Beitrag in der gesamtkommunalen Entwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Solidarische Initiative Neuenhäusen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Buntes Haus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Internationalismus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Foodsaving Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Bahnhof Celle e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Radretter – Fahrrad Selbsthilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Celler Lastenrad Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Queeres Netzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe soziale Angst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junges Forum gegen Antiziganismus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Asylberatung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Klimaplattform
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feministische Organisierung gemeinsam kämpfen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur Trifft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Näh-Werkstatt alte Molkerei
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hêvî – Êzîdischer Frauenverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Antifaschistische Stadtrundgänge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Celler Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cellesche Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CelleHeute
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungsbeirat für das Sanierungsprojekt Neuenhäusen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir streben eine Diversifizierung der Finanzierungsquellen an, um nicht von einer einzelnen Förderung abhängig zu sein. Zur Eigenmittelgenerierung können wir Räume vermieten oder Kulturveranstaltungen mit Eintritt organisieren. Die Beteiligung von Ehrenamtlichen hilft, die Kosten niedrig zu halten und die langfristige Nachhaltigkeit des Stadtteiltreffs zu gewährleisten. Die Verstetigung der Kooperationen mit anderen lokalen Akteur:innen trägt zur nachhaltigen Verankerung im Stadtteil bei.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Vielfalt gemeinsam im Gemeinwesen gestalten

Ansprechpartner
Moqem Omari
Organisation Stadt Dissen aTW
Funktion Integration- und Gemeinwesenarbeit
Zusammenleben iterativ gestalten
Projektbeschreibung
Bereits heute stellt die Vielfalt im Gemeinwesen das Zusammenleben vor eine große Herausforderung. Konflikte müssen gemanaged, das Zusammenleben gestaltet werden. Die Gemeinwesenarbeit bietet großes Potenzial, Vielfalt lebensweltnah und ganzheitlich Vielfalt zu gestalten – gerade auch im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen der Integration von Geflüchteten aus der Ukraine. Dieser Ansatz kann nur ganzheitlich unter Einbindung möglichst aller Akteur*innen der Zivilgesellschaft und aller Abteilungen der Stadtverwaltung und Teilen der Landkreisverwaltung erfolgreich sein. Deshalb soll in einem iterativen Prozess ein Masterplan für das Gemeinwesen entwickelt werden, bei dem von Anfang an das Handeln im und mit dem Gemeinwesen im Mittelpunkt steht, um Barrieren zu überwinden oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Hier kommen digitale (z.B. digitale Umfragen, QR-Codes im Projektgebiet) wie analoge Methoden zum Einsatz (z.B. das mobile Café oder Straßenzeitungen). Gerade das Projektgebiet in der Kleinstadt Dissen aTW eignet sich besonders für eine solches Vorgehen, weil die Wege kurz sind und die sozialen Netzwerke in vielen Bereichen noch funktionieren. Nichtdestotrotz ist Dissen aTW – und besonders das Projektgebiet – von einem hohen Migrationsanteil und dem Weggang mehrerer Großbetriebe gekennzeichnet, was einen unmittelbaren Einfluss auf das Zusammenleben in Vielfalt hat. Daher ist hier ein ganzheitlicher Handlungsbedarf geboten. Besonders jetzt ist es wichtig, einen multiperspektivischen Ansatz zu fahren, der den Herausforderungen auf allen Ebenen der Stadtgesellschaft begegnet und z.B. auch die Stadtplanung mit einbezieht. Die Vernetzung vor Ort soll nachhaltig durch die Verwendung von analogen und digitalen Methoden weiterentwickelt und noch näher an die Bürger*innen im Gemeinwesen gebracht werden. Zentral geht es darum, die Stadtgesellschaft auch zukünftig für kommende Herausforderungen und Krisen aus dem Blickwinkel des Zusammenlebens krisenfest zu machen.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Dissen aTW mit über 10.200 Einwohner*innen aus mehr als 60 Nationen liegt im Süden des Landkreises Osnabrück am Teutoburger Wald. Einen besonders großen Teil machen EU-Arbeitsmigrant*innen v.a. aus Rumänien, Polen und Bulgarien aus. Hinzu kommt ein hoher Anteil an Spätaussiedler*innen. Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund im Projektgebiet ist überdurchschnittlich im Vergleich zur Gesamtstadt und diese liegt über dem kreisweiten Durchschnitt. Im Gemeinwesen zeigt sich eine stark segmentierte Gesellschaft. Vielfalt wird nicht gelebt. Hier stellt sich die große Herausforderung, ein Zusammenleben in Vielfalt aktiv und unter Einbindung aller Bewohner*innen im Gemeinwesen zu gestalten – gerade auch im Hinblick auf die zu erwartenden Flüchtlinge aus der Ukraine. Daher soll mit dem Projekt ein Verständnis und die Umsetzung von Maßnahmen zur Gestaltung des Zusammenlebens in Vielfalt gemeinsam mit den Bewohner*innen des Gemeinwesens, der Stadtverwaltung/ -politik sowie weiteren Akteur*innen des Zusammenlebens in Vielfalt erarbeitet und umgesetzt werden. In den drei Vorläuferprojekten wurden bereits unterschiedliche Zielgruppen erreicht und erste Netzwerke aufgebaut, die auch als Grundlage für das aktuelle Projekt dienen. Eine Verstetigung der GWA ist allerdings bislang nicht gelungen. Deshalb übernimmt die Stadt Dissen aTW nun selbst die GWA, für die Herr Moqem Omari gewonnen werden kann, der bislang als Integrationsmanager für die Stadt Dissen tätig ist. Er ist Politikwissenschaftler MA mit den Schwerpunkten Zivilgesellschaft und Migration und weist eine langjährige Erfahrung in der sozialen Arbeit auch in Dissen auf. Eine GWA-Fortbildung ist geplant.
GWA/QM-Ansatz
Hier wird ein ganzheitlicher GWA-Ansatz in engem Austausch mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteur*innen verfolgt (Triple-Mandat). Es geht um die konkrete Gestaltung der Lebenswelt der Menschen im Gemeinwesen. Dies kann nur im Zusammenspiel aller Akteur*innen in einem integrierten Ansatz funktionieren. Die GWA arbeitet niedrigschwellig, an Ressourcen der Bewohner*innen orientiert, immer mit dem Blick auf Hilfe zur Selbsthilfe und präventiv. Im Zentrum der Arbeit steht die Vernetzung der Akteur*innen und Bewohner*innen, um selbstwirksam den Herausforderungen im Zusammenleben zu begegnen. Die GWA führt eine aktivierende Arbeit durch, um möglichst viele Menschen für die Mitarbeit an der Entwicklung und Umsetzung des Maßnahmenplans zu gewinnen. Durch das mobile Café und andere Methoden wird eine Mischung aus Komm- und Geh-Strukturen in der GWA etabliert.
Nachhaltigkeit
Es ist beabsichtigt, eine GWA-Stelle für die Kernstadt in Dissen zu verstetigen. Hierzu ist allerdings eine Förderung der Kick-Off-Phase zu Implementierung der notwendigen Strukturen nötig. Die Basis für ein ganzheitliches Herangehen an die sozialen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft soll in der Stadtverwaltung zunächst geschaffen und dann ebenfalls verstetigt werden. Die aufgebaute Netzwerkstruktur mit den Akteur*innen und Bewohner*innen des Gemeinwesens wird durch die GWA begleitet.
Galerie
2023 logo vielfalt g i g g
01 gruppenarbeit 01 vielfalt gestelten konferenz
01 gruppenarbeit 02 vielfalt gestelten konferenz
03 plenum vielfalt gestelten konferenz
04 buergermeister eugen goerlitz vielfalt gestelten konferenz
05 moqem omari und herr friedrich weigelleitungbalalaika ensembles der kreismusikschule vielfalt gestelten konferenz
stellwand begegnung und dialog vielfalt gestelten konferenz
stellwand information und vernetzung vielfalt gestelten konferenz
stellwand partizipation engagement vielfalt gestelten konferenz
2023 tanenbaumsingen
20230305 113511 gemeinsames picknicken
20230520 181922 sommerfest und maisingen
20230520 184335 sommerfestmaisingen
20230521 184341 sommerfestmaisingen
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Aufsteller

Verwendungsnachweis: MITeinander am Stadtwald

Ansprechpartner
Silja Weßelmann
Funktion Abteilungsleitung Gemeinwesenarbeit
MITeinander im Stadtwald
Projektbeschreibung
Das Projekt "MITeinander am Stadtwald" zielt auf die Stärkung der Gemeinwesenarbeit und des Gemeinwesens im Stadtgebiet am Stadtwald ab. In dem Stadtteil am Stadtwald befindet sich bisher keine Einrichtung der Gemeinwesenarbeit. Bedarfe, die sich zielgruppenüberbgreifend im Hinblick auf unterschiedliche strukturelle Veränderungen und Herausforderungen in den vergangenen Jahren ergeben haben, können durch ehrenamtliche Tätigkeiten und Netzwerkarbeit nicht aufgefangen werden. Der Bedarf eines inklusiven und interkulturellen Ortes der Begegnung unmittelbar im Stadtteil wurde insbesondere nach der Migrationsbewegung 2015/16 immer deutlicher. Im September 2021 stellte der aus einer Anwohner:inneninitiative entstandene Verein SOWAS e. V. einen Antrag an die Stadt Verden zur Stärkung der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil am Stadtwald. Mit Beschluss des Stadtrats vom 03.12.2021 wurde diesem Antrag zugestimmt und entschieden, dass im Rahmen einer möglichen Projektförderung modellhaft bereits erprobte und erfolgreiche Methoden der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil angewendet und entsprechend der vor Ort vorherrschenden Bedarfe modifiziert werden. Es soll ein Treffpunkt entstehen, der zielgruppen- und generationenübergreifend eine Anlaufstelle für alle Anwohnerinnen und Anwohner bietet. Der Treffpunkt bietet neben dem offenen Bereich niedrigschwellige Beratungsangebote sowie Verweisberatung an. Zur Förderung einer guten Nachbarschaft finden aufsuchende Aktionen und Veranstaltungen zur Wohnumfeldverbesserung, zur niedrigschwelligen Bedarfsermittlung sowie zur Beratung im Stadtteil statt, die Anwohner:innen zufällige Begegnungen und somit einen informellen Austausch ermöglichen und Vorurteile untereinander abbauen. Gleichzeitig soll über die Aktionen der Gemeinschaftssinn gestärkt und ein gegenseitiges Unterstützungssystem in der Nachbarschaft aufgebaut werden. Vorhandene Ressourcen wie der Anwohner:innenverein und das Bildungsnetzwerk "MITeinander am Stadtwald" (Namensgeber für das Projekt) werden aktiv in die Projektumsetzung eingebunden und in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit fachlich unterstützt. Der neue Treffpunkt ist Mitglied im Arbeitskreis Gemeinwesenarbeit, der alle kommunalen und kommunalgeförderten Träger und Einrichtungen verbindet und eine Plattform zum Austausch über Methoden, Angebote, (neue) Herausforderungen bietet. Grundlage der Arbeit bildet unter anderem die "Rahmenrichtlinie zur Gemeinwesenarbeit in der Stadt Verden (Aller)".
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil am Stadtwald ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit wenig Freifläche und Raum für Treffpunkte, Spiel- und Bolzplätze. Seit den neunziger Jahren ist das Gebiet durch infrastrukturellen Wandel betroffen. Orte der Begegnung wie Bäckereien und Blumenläden haben ihre Geschäfte aufgegeben und wurden von u.a. Versicherungen ersetzt. Durch die Migrationsbewegung 2015/16 hat sich die soziale und ethnische Anwohner:innenstruktur im Stadtteil stark verändert und durchmischt. Die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert sich auf mehrere dicht beieinanderstehende Wohnblöcke an einer stadtteilzentralen Straße. Die Wohnblöcke gehören wechselnden, privaten Immobiliengesellschaft, die die Wohnungen und Grundstücke vernachlässigen. Dies führt zur Vermüllung sowohl der Gebäude als auch der Grundstücke und regelmäßig zu Ungezieferbefall. Bis 2018 wurde das Gebiet im Rahmen von GWA abwechselnd durch den Spielbus Fridolin der Stadt u. d. Weltenbummler des DRK angefahren. Die Angebote fanden auf dem Grundstück der Immobiliengesellschaft statt. Die Immobiliengesellschaft hat 2018 die Nutzung des Grundstücks untersagt, sodass weitere Angebote nicht durchgeführt werden konnten. Der Imageverlust des Stadtteils durch die Vermüllung und den Ungezieferbefall, das nicht Vorhandensein eines “Kümmerers” sowie das Fehlen eines formalen, zielgruppenübergreifenden Begegnungsorts führt bei den Anwohner:innen zu immer mehr Unmut. Dieser Unmut führte Ende 2021 zu dem Antrag des Anwohner:innenvereins SOWAS. Der Bedarf zur Stärkung der GWA im Stadtteil wurde durch den Stadtrat bestätigt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Verden (Aller) - Stadtwald
Beschreibung
Lindhooper Straße ab Eisenbahnunterführung E-Center – Artilleriestraße – Brunnenweg inklusive Lindenviertel – Eisenbahntrasse Höhe Niedersachsenring bis zur Eisenbahnunterführung Lindhooper Straße E-Center
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 04.02.2022 Gesamtstadt: Sozialatlas 2020 Landkreis Verden, Fachdienst Jugend und Familie
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet und Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 04.02.2022
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet und Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 04.02.2022
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 25. Fassung Stand 31.12.2020; Im Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 25. Fassung Stand 31.12.2020; IIm Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt der Stadt Verden (Aller), Stand 04.02.2022
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 25. Fassung Stand 31.12.2020; Im Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Projektverlauf findet eine Sozialraumanalyse in Kooperation mit verschiedenen Fachdiensten des LK Verden statt: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, in dem Projektgebiet allen Anwohner:innen Beteiligung zu ermöglichen sowie Mitsprache und Mitgestaltungsrechte für ihr unmittelbares Lebensumfeld deutlich und erlebbar zu machen. Sie sollen zu Selbsthilfe und Selbstständigkeit aktiviert werden, um Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. In dem Projekt werden die vorliegenden Potentiale genutzt und aktiv eingebunden. Dies betrifft insbesondere die hohe Bereitschaft der Anwohner:innen sich zu engagieren und die bereits vorhandenen Netzwerke. Im Allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, die Situation einzelner Menschen sowie die soziale und kulturelle Infrarstruktur des Stadteils gemeinsam zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist ein Schwerpunkt die interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts. Neben den Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und GWA vernetzt das Projekt Ressourcen aus den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung zur Wohnumfeld- und infrastrukturellen Verbesserung, Gesundheitsförderung, Stadtmarketing, Bildung, Wirtschaft. Über die kommunale Angliederung des Projektes ist der Bedarfstransfer in die einzelnen Disziplinen/ Fachbereiche gewährleistet. Ebenfalls ist das Projekt eingebettet in die kommunale Gemeinwesenarbeit der Stadt Verden (Aller) und richtet sich nach der " Rahmenrichtlinie zur Gemeinwesenarbeit der Stadt Verden (Aller)". Hier ist ein hoher Wissens- und Erfahrungstransfer gewähreistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe der Bewohner:innen werden niedrigschwellig an neuralgischen Standorten im Stadtteil erhoben; sie sind eingeladen, sich aktiv an dem Aufbau und der Entwicklung des Begegbungsortes zu beteiligen, ihre Interessen werden hierbei berücksichtigt
Beschreibung
Der Treffpunkt steht Anwohnenden zur Durchführung von selbstorganisierten Angeboten, Veranstaltungen zur Verfügung. Der Treffpunkt ist für eine unabhängige Nutzung mit Küche mit Kühlschrank, Kaffemaschine, Wasserkocher etc. ausgestattet
Beschreibung
Bei den Anwohner:innen besteht ein großes Interesse und der Wunsch, sich für die Interessen und das Image des Stadtteils zu engagieren (Anwohner:innenverein SOWAS; Bildungsnetzwerk MITeinander am SW). Dieses Engagement soll gestärkt und gefördert werden.
Beschreibung
Bei der Planung und Durchführung von Angeboten werden die einzelnen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen berücksichtigt; Es finden vielseitige Angebote statt, die unterschiedliche Zielgruppen aber auch zielgruppenübergreifend ausgerichtet sind
Beschreibung
Die Projektumsetzung ist interdisziplonär ausgerichtet und bezieht bei der Planung und Umsetzung von Angeboten, Aktionen etc. die unterschiedlichen Fachrichtungen (Stadtplanung, Sicherheit&Ordnung,Beteiligung, Polik, Gesundheit&Sport, Inklusion...) ein
Beschreibung
Gemeinsame Ziele werden entwickelt und Synergien zwischen Netzwerkpartnen werden aufgebaut; Aktionen und Angebote werden gemeinsam durchgeführt; ein wechselseitiger Informationsfluss ist sichergestellt & eine verlässliche/ nachhaltige Zusammenarbeit
Beschreibung
über regelmäßige Aktionen wie Stadteilkonferenzen, Nachbarschaftsgrillen, Anwohner:innenversammlungen sind Möglichkeiten der informellen Begegnung geschaffen; engagierte Menschen werden unterstützt und gefördert, sich in ihrer Nachbarschaft einzubringen
Beschreibung
Es finden niedrigschwellige Wohnumfeldverbesserungen statt; Der Zugang zu sozialer, kultureller und gesundheitsfördernder Teilhabe wird durch eigene Angebote, Kooperationen u. durch Vermittlung erwirkt; über Begegnungen wird das soz. Miteinander gestärkt
Beschreibung
Das Projekt ist als kommunale Einrichtung interdisziplinär ausgerichtet; es ist angegliedert in der Abteilung GWA, sodass der Transfer in die Fachbereiche sicher gestellt ist
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden (Aller) (interdisziplinär Fachbereichsübergreifend); LK Verden: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tintenklecks e.V.; Stadthalle Verden, Theaterabo Verden, Kommunales Kino, JuMP Festival, Pferdemuseum, Domherrenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden - Ost, Jugendzentrum Verden, Aufsuchende Straßensozialarbeit, Ferienprogramm, Stadtbibliothek, Zeitspende (Freiwillgienagentur), KULTurencafé
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fokus gGmbH, DRK KV Verden - Weltenbummler, Stadtwaldfarm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund, HSG Aller, SOWAS e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS am Lönsweg, Waldkita der Lebenshilfe, Kreisvolkshochschule, GS Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungs- und Gemeindezentrum St. Nikolaigemeinde, Haus am Oderplatz St. Johannisgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisbau Verden, Kürner Immobilien, Heise Immobilien, Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Printmedien (Verdener Allerzeitung, Verdener Nachrichten, Sonntagstip, Allerdings, Överblick), Instagram, Facebook, eigene Homepage, Flyer, Plakate, Schaukästen/ Schwarze Bretter (digital und analog)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtratsfraktionen sind eingeladen, sich in die Arbeit einzubringen und/ oder bei Veranstaltungen teilzunehmen, regelmäßige Berichterstattung im Ausschuss Jugend und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Bewohner:innen des Stadtteils und auch darüber hinaus, sind eingeladen, sich entsprechend ihrer Interessen, Fähigkeiten und Bedürnisse zu engagieren, sich zu treffen, auszutauschen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Vernetzung im Stadtteil, den Einrichtungen der GWA sowie dem Arbeitskreis GWA findet ein steter Austausch über die erprobten Methoden und erfolgreiche Praktiken statt, sodass ein aktiver Wissen- und Erfahrungstransfer zur Sicherstellung der Projektziele gewährleistet ist; Über regelmäßige Berichterstattung d. Projektverlaufs mit Zwischenergebnissen in polit. Gremien soll nach Projektbeendigung eine Verstetigung des Begegnungsortes über einen Stadtratsbeschluss erwirkt werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On