Skip to main content

Gruppendiskussionen

Quartiersmanagement: Gemeinsam Möbel upcyceln in der Kulturfabrik Krawatte

Ansprechpartner
Friedrich Holtiegel
Funktion Vorstandsmitglied
Schönes schaffen, dabei: Kontakt mit Fremden aufnehmen, Erfahrungen austauschen, den anderen helfen - und das in unserem Quartier
Projektbeschreibung
Die Arbeit in der Kulturfabrik Krawatte kann zu Beginn von 2019 endlich aufgenommen werden. Noch wird - vom Büro abgesehen - kein Raum endgültig hergerichtet sein. Aber die Dächer sind saniert, die alte Rigips-Innenverkleidung ist abgerissen, die Toiletten sind hergerichtet, Teilbereiche sind heizbar. Und das Gebäude ist barrierefrei zugänglich. Warum nicht in der goßen Halle und ihren Nebenräumen mit der Soziokultur beginnen? Die Kunstschule Noa Noa wird mit seinem alten Inventar in das Provisorium einziehen, Werkstattbereiche abgrenzen und Leben einziehen lassen; der Kunstverein wird die erste Ausstellung vorbereiten. Das Gemeinschaftsbüro im Altbau ist leicht herzurichten. Und Vereine, die schon lange auf Räumlichkeiten warten, werden, soweit es irgend geht, das neue unfertige Haus nutzen. Das erste Projekt "Gemeinsam Möbel upcyceln" soll zündend für die Gemeinwesenarbeit sein; es soll jung und alt ebenso zusammen bringen wie Flüchtlinge und Alteingesessene. Die Teilnehmer aus möglichst allen Bevölkerungskreisen sollen nicht nur stolz Selbst-Geschaffenes mit nach Hause nehmen können, sondern auch die Erfahrung freundschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen und bisher Fremden. Sie sollen sehen, dass ihnen die Kulturfabrik mit ihrem Raum und ihrer Ausstattung Entfaltungsmöglichkeiten gibt, die sie zu Hause nicht haben. Sie werden die Chancen der Vernetzung kennen lernen, wenn Anleiter aus dem Freiwilligenzentrum kommen, Material aus der Labora-Werkstatt oder aus dem Sozialen Kaufhaus geholt werden kann und Kontaktpersonen aus der DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen" vorbeischauen. Upcyceln liegt im Trend, lehrt den bewussten Umgang mit Resourcen, und das Upcyceln oder auch Aufbereiten von Möbeln verhilft zu sonst unerschwinglichen Einrichtungsgegenständen. Das Upcycling-Atelier hat den Vorteil, in einem bestimmten Rhythmus - etwa alle 14 Tage - geöffnet zu sein, niemanden für eine bestimmte Zeitperiode festzulegen, und aufgrund von Dauer und Kontinuität nach und nach bekannt zu werden. Mehrere ehrenamtlichen Leiter können sich ablösen. Parallel dazu soll die Arbeit der Quartiersmanagerin oder des Quartiersmanagers beginnen. Sie oder er richtet sich sein Büro ein, knüpft (vielleicht sogar als Teilnehmer im Recycling-Projekt) die ersten persönlichen Kontakte ins Quartier und zu den Kooperationspartnern und kann aus dem lebendigen Miteinander heraus leichter eigene Ideen entwickeln, als wenn er nur auf Kontaktgespräche angewiesen wäre.
Ausgangslage
Die divergente Bevölkerungsstruktur Barsinghausens ist gekennzeichnet durch die 18 teils kleinstädtischen, teils ländlichen Ortsteile, seine Vergangenheit als Standort des Kohlebergbaus in der Kernstadt, durch einige Großbetriebe, eine Reihe mittelständischer Firmen, den Zuzug von Gastarbeitern in den 50-er Jahren, von Immigranten und Neubürgern in neue Wohngebiete sowie durch die Nähe zur Landeshauptstadt. Es fehlt in Barsinghausen ein Ort für die Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität. Dringend benötigt wird ein Ort für die vielen ehrenamtlichen und institutionellen sozialen und kulturellen Aktivitäten, an dem sie betrieben, ausgebaut und durch Vernetzung gefördert werden sowie neue Initiativen sich bilden können. Zwei Flüchtlingsheime, die je auf über hundert Bewohner ausgelegt sind, liegen im Projektgebiet; ein drittes in unmittelbarer Nähe. Die Bürgerschaft ist wie überall gespalten in Gegner oder Skeptiker, Gleichgültige und Hilfswillige. Es beginnen die Mühen der eigentlichen Integrationsarbeit. Auch die Kulturfabrik Krawatte muss um Akzeptanz kämpfen, sogar in wenn auch geringen Teilen des Rats und in der eher abwartenden Verwaltung. Für die Förderung taten sich immer wieder neue Hürden auf. So ist es für das Vorhaben dringend geboten, dass ihre Möglichkeiten in der Öffentlichkeit sichtbar werden und dass es durch seine Arbeit überzeugt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Baarsinghausen Egestorfer Str. und Stoppstr. mit Umgebung
Beschreibung
Das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik Krawatte entsteht im Gebäude einer ehemaligen Krawattenfabrik, das seit Jahren leer steht. Es liegt an der Hauptverbindungsstraße (L 391) zwischen der Kernstadt Barsinghausen und den Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf, an der Egestorfer Straße. Der westliche Abschnitt des Quartiers ist im Süden von der Abraumhalde des ehemaligen Kohlebergwerks und im Norden von der Trasse der S-Bahn- Linie 1 bzw. 2 Haste-Hannover begrenzt. Auf der Nordseite der L 391 stehen vor allem charakteristischen Bergarbeiterhäuser des späten 19. Jahrhunderts, zum Teil durch frühere "Renovierungen" und Erweiterungen verändert und heute vernachlässigt, zum Teil auch liebevoll im Baumarktstil wieder hergerichtet, unterbrochen von Handwerksbetrieben und kurzlebigen Geschäften. Auf der südlichen Straßenseite wurde der Streifen zum Hang der Halde hin ehemals für Werkhallen genutzt. Heute befindet sich hier eine eintönige Abfolgen von Tankstelle, Chinarestaurant, Autohaus, Tennishalle, Getränkemarkt usw. Die ehemalige Krawattenfabrik liegt zwischen einer Metallwerkstatt und dem in 2014 errichteten Feuerwehrgebäude. Im östlichen Abschnitt des Quartiers herrscht auch an der Südseite der L 391, der Stoppstraße, Wohnbebauung vor. Hier befinden sich fußläufig 20 Minuten von der Kulturfabrik entfernt an der Einsteinstraße und am Rottkampweg auch zwei der drei Flüchtlingsheime Barsinghausens, die im Jahre 2017 für je 160 Bewohner errichtet wurden und inzwischen großenteils bezogen sind. Das dritte Flüchtlingsheim liegt nordwestlich von der Kulturfabrik an der Hannoverschen Straße. Das Projektgebiet ist großenteils städtebaulich desolat, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass wegen der gemischten Zuständigkeiten zwischen der Region und der Stadt bisher kein Konzept für die Entwicklung der L 391 erstellt werden konnte. Die Stadt Barsinghausen begrüßt, dass das Projektgebiet durch den Bau der Kulturfabrik auch städtebaulich aufgewertet wird. Es sei aber auch an dieser Stelle betont, dass das soziokulturelle Zentrum nicht nur für das Projektgebiet, sondern für die soziale und kulturelle Entwicklung der gesamten Stadt von großer Bedeutung ist.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
geschätzt, genaue Angaben werden nachgereicht
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Vom Förderprogramm Soziale Stadt wird die Nordstadt gefördert. Sie liegt außerhalb unseres Projektgebietes.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Von den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit treffen alle auf das soziokulturelle Projekt zu, aber Nr. 5 nur eingeschränkt, da der Schwerpunkt auf Kultur und Bildung liegt. Der Aspekt "Arbeit" kommt zum einen insofern zur Geltung, als jedes soziale oder kreative Projekt die persönliche Kompetenz und Einsatzbereitschaft stärkt, zum anderen ist Zusammenarbeit mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen geplant und ebenso mit der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Noa Noa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstverein Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora Jugendwerkstätten Barsinghausen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketingverein Unser Barsinghusen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Brecht-Förderschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulzentrum am Spalterhals
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Calenberger Zeitung Hannoversche Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch für Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen"
Typ
Stadtteil
Galerie
ansichtenegestorfer
Zustimmung Veröffentlichung
On

INGE- Integrativer Gesundheitstreff

Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
Funktion Gemeinwesenarbeit
Für mehr Gesundheit, Bewegung und Wohnbefinden im Stadtteil.
Projektbeschreibung
Im vergangenem Jahr wurde der Antrag bei der Förderung "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" zur Einrichtung eines integrativen Gesundheitstreffs im Stadtteil bewilligt. Die Arbeit begann im August 2017 und läuft bis zum 31.12.2018. Ziel war/ist es, das Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration zu nutzen. Es wurde eine Koordinationsstelle geschaffen, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Einige Ziele konnten noch nicht erreicht werden. Das Vorhaben scheint zu groß für den derzeitigen Projektzeitraum. Aus diesem Grund stellen wir erneut einen Antrag sowie, um die zum Teil erreichten Ziele zu verstetigen. Dazu gehört die Verstetigung des Netzwerkes sowie die nachhaltige Schaffung von Zugängen zu Informationen und Beratungsangeboten. Eine Fortführung des Projekts mit fokussierten Zielen ist wichtig, um die bereits geleistete Arbeit nachhaltig zu sichern und begonnene Kooperationen und aussichtsreiche Vorhaben nicht zu verlieren. So konnte bspw. das ansässige Familienzentrum sowie die Stadt Hildesheim dafür gewonnen werden, einen Antrag für den Investitionspakt Soziale Integration einzureichen, der es ermöglicht, in einer etablierten Einrichtung einen großen, barrierefreien Bewegungsraum zu integrieren. Des Weiteren wurden wichtige Kontakte zu regionalen Sportvereinen, zum Gesundheitsamt und weiteren Einrichtungen aufgenommen, diese nach Beendigung des Projektes zu verlieren wäre fatal für die Entwicklung im Stadtteil. Um einen Beitrag zur Integration zu leisten wurden verschiedene migrantische Gruppen und Einrichtungen aufgesucht und beraten/informiert sowie gemeinsame Projekte umgesetzt. Darüber hinaus leistet die bisherige Arbeit einen wichtigen Teil zur Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, die durch ein breites Themenspektrum unterstütztwird, jedoch auf Kontinuität bei der Aktivierung von Bewohner*innen angewiesen ist. Durch den Einsatz der Koordinierungsstelle INGE Integrativer Gesundheitstreff, sollen Angebote in den Stadtteil geholt werden, neue Orte für Bewegung und Gesundheit geschaffen werden und das Netzwerk zu Gesundheit aktiviert bleiben.
Ausgangslage
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 11000 Einwohner*innen, in dem alle sozialen Schichten und Milieus vertreten sind. Hier ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich sind hier mehr Transferleistungen zu finden sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt "Gemeinwesenprojekt Nordstadt.Mehr.Wert" initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier wurden viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt. Dadurch konnten Themen, wie Kindheit und Jugend, der Sozialraum und Kultur*en, bearbeitet. Gesundheit wird seit 2013 in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan "Gesundheit" erarbeitet (2013) sowie ein Gesundheitswegweiser (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10996
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2017, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduziert. Nach gut einem Jahr im Programm "Soziale Stadt" kann noch deutlicher betont werden, dass die klassische Gemeinwesenarbeit anteilig abnimmt und eindeutig weitere Programme eingesetzt werden müssen, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann und auch Themen flexibler aufgreifen kann, die im gesamten Stadtteil, und eben nicht nur in der "nördlichen Nordstadt" aktiv werden wie beispielsweise der Aufbau eines Stadtteilvereins. Mit der beantragten Förderung soll nach wie vor die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder bis 15 Jahre, 2017, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis 15 Jährige, Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2014
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen, aber durch Aufgabenverlagerung reduzierten Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn es mehr Räume für Gesundheit und Bewegung gibt und wenn sich INGE als eine Anlaufstelle zu Gesundheitsthemen etabliert hat
Beschreibung
mehr Kooperationspartner*innen Angebote in der Nordstadt vorhalten und sie bei der Entwicklung des Stadtteils positiv mitwirken
Beschreibung
Erreicht wenn die Angebote verschiedene Zielgruppen erreichen, ihnen Raum zum "unter sich sein" bieten aber auch Kommunikation und Kontakt über die Generationen/ Kulturen/Hintergründe hinweg ermöglichen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzt*innen und Therapeut*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi- Mit Migranten Für Migranten, Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule, Ausbildungsgang Heilerziehungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Universität Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsgrundschule Nord Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johannesschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerzeihungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kita Hort Nordwind
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stabsstelle für Migration und Integration, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki, Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde Hildesheim, Nordstadt und Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV v. 1848 Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eintracht Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flux - ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim e.V., Programme Rucksack und Griffbereit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter, Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung, Beratungs- und Begegnungsstätte "Treffer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, Stadtteilmütter
Typ
Stadtteil
Galerie
artboard1 3
280118 inge postkarte 2 2in bewegung
Zustimmung Veröffentlichung
On

NETZ Zeven

Ansprechpartner
Wilhelm Helmers
Funktion Geschäftsführung
Nachbarschaftlich Erleben Teilhaben Zusammenhalten
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts „NETZ Zeven – Nachbarschaftlich Erleben Teilhaben Zusammenhalten“ ist es, in den ausgewählten Stadtvierteln die gesellschaftliche Teilhabe der BewohnerInnen durch das Schaffen von Begegnungsmöglichkeiten, der Vernetzung lokaler Akteure sowie die gezielte persönliche Beratung zu fördern. Es werden zudem Rahmenbedingungen zur Steigerung der Lebenszufriedenheit im Quartier geschaffen. Hierbei werden zum einen die Bewohner durch verschiedene Beratungsmethoden der sozialen Arbeit gestärkt und empowert/ermächtigt, eigenverantwortlich und selbstständig ihr Leben zu gestalten. Ebenso werden mit Hilfe des bereits bestehenden Akteursnetzwerks vor Ort, konkrete Maßnahmen der Hilfe zur Selbsthilfe initiiert, um auf dieser Basis den Ausbau stabiler und nachhaltiger Strukturen zu fördern. Durch den Aufbau einer Sozialberatungsstelle im Jahr 1996 ist das Diakonische Werk ein maßgeblicher und langjähriger Akteur der Sozialen Arbeit vor Ort. Aktuell ist das Diakonische Werk mit einem Beratungsangebot in den Bereichen Sozial-, Schuldner-, Migrations- Schwangeren-, Schwangerschaftskonflikt- (nach § 219 StGB) sowie Paar- und Lebensberatung in Zeven vertreten. Das Diakonische Werk koordiniert bereits die Austauschtreffen aller sozialen Dienste und Einrichtungen in der Stadt Zeven und ist Träger der Zevener Tafel sowie des Sozialkaufhauses „Pütt un Pann“. Wesentlich für diese Prozesse ist die konstante Einbindung der Bewohner, um die bereits vorhandenen Ressourcen zu nutzen und darüber hinaus den Austausch der heterogenen Bewohnergruppen – auch über die Quartiersgrenzen hinaus – zu unterstützen. Durch die Gemeinwesenarbeit vor Ort werden Strukturen zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders geschaffen. Auf diese Weise soll gleichermaßen das bürgerschaftliche Engagement vor Ort verstärkt werden: Durch interkulturelle Angebote und das Ermöglichen niedrigschwelliger Begegnungen soll den verschiedenen Gruppen die Fähigkeit verliehen werden, sich selbst und ihre Interessen zu artikulieren und die Gründe ihrer bisherigen Segregation zu beseitigen. Unterstützt werden soll diese Entwicklung durch den Aufbau und die kontinuierliche Förderung eines Netzwerks aus Stadtteilakteuren und Vertretern der Kommune.
Ausgangslage
In den vergangenen 15 Jahren fanden Polarisierungen innerhalb der Stadt Zevens statt, die einen deutlichen Abwärtstrend einzelner Stadtviertel mit sich brachten. Durch häufig wechselnde (fast jährlich) Eigentumsverhältnisse in den Quartieren entsteht eine starke Instabilität. Es folgten einseitige Bevölkerungsstrukturen mit einkommensschwachen Haushalten sowie fehlende soziale und kulturelle Infrastruktur vor Ort. Gemeinschaftliche Treffpunkte und Begegnungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Viele Bewohner/innen leben ohne Erwerbseinkommen, beziehen Transferleistungen und befinden sich an bzw. unter der Armutsgrenze. In den Quartieren gibt es einen hohen Anteil zugewanderter Personen (EU-Bürger, Spätaussiedler, Geflüchtete, Bürger ehem. Sowjetunion), die deutliche Isolationsgefühle ausdrücken und sich vermehrt in Subkulturen bewegen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Zeven: Berliner Straße/Breslauer Straße, Eschenweg, Am Rehmenfeld/Herman-Allmers-Weg/Kronshusen
Beschreibung
Straßenzüge Berliner Straße/Breslauer Straße, Eschenweg, Am Rehmenfeld/Herman-Allmers-Weg/Kronshusen
Einwohnerzahl
1400
Quelle / Anmerkungen
Rathaus Zeven WebGIS
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rathaus Zeven
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt: Quelle Rathaus Zeven; Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt: Quelle Rathaus Zeven; Projektgebiet: Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch interdisziplinäre soziale Arbeit werden Rahmenbedingungen zur Steigerung der Lebenszufriedenheit im Quartier geschaffen. Strukturen zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders werden aufgebaut. Bewohner werden gestärkt, eigenverantwortlich und selbstständig ihr Leben zu gestalten. Mithilfe von regelmäßigen Treffen und der Zusammenarbeit werden Quartiers- und Kulturgrenzen überwunden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn ein gemeinsam beschriebenes Projekt gemeinschaftlich verwirklicht wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum/Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freundeskreis Asyl Zeven e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Rotenburg/Wümme
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Arbeitskreises „Soziale Dienste“ Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Zeven
Typ
Stadtteil
Galerie
berliner strasse 1
berliner strasse 2
berliner strasse 3
berliner strasse 4
breslauer strasse
hermann allmers weg
am rehmenfeld 1
am rehmenfeld 2
am rehmenfeld 3
am rehmenfeld 4
am rehmenfeld 5
Zustimmung Veröffentlichung
On

NaDi - NachbarschaftsDialog

Ansprechpartner
Christoph Matschinsky
Funktion Teamleiter
Stärkung des sozialen Zusammenhaltes durch Begegnung & Elternarbeit für geflüchtete Familien
Projektbeschreibung
Das Projekt "NaDi – NachbarschaftsDialog“ zielt darauf ab, den sozialen Zusammenhalt im Projektgebiet zu stärken und Möglichkeiten für das Zusammenwachsen als soziale Gemeinschaft zu bieten. NaDi ist dabei nicht nur Akronym, sondern auch das arabische Wort für "Club" und wird im Alltag als Begriff für Orte der Begegnung verwendet. Auf diesen Orten liegt der Fokus des Projektes. Das Projektgebiet ist von einer wirtschaftlich schwachen und aus verschiedenen Gruppen bestehenden Bevölkerung geprägt, die sich nicht als soziale Gemeinschaft verstehen. Die vor Ort bereits vorhandenen Räume verschiedener sozialer Akteur*innen wie der Ökumenischen Jugendhilfen, der ev. Gemeinde und auch der offenen Jugendsozialarbeit werden im Rahmen des Projektes für neue, teils schwer zu erreichende Zielgruppen geöffnet. Hier finden partizipative und v.a. gruppenübergreifende Angebote statt – von Kochabenden über Kreativangebote bis hin zu Vorträgen - die Berührungsängste und Vorurteile abbauen und einen Kontakt überhaupt ermöglichen. Zugang zu den verschiedenen Bevölkerungsgruppen wird über bereits aktive soziale Akteur*innen in dem Gebiet geschaffen. Dazu zählen die Diakonie-Anlaufstelle „miteinander“, die ev. Nachbarschaftshilfe „Tatkraft“ und die Flüchtlingssozialarbeit. Gerade im Projektgebiet fand ein starker Zuzug Geflüchteter statt, der neue Herausforderungen mit sich bringt – sowohl in Bezug auf Vorurteile gegenüber den Neuzugezogenen als auch im Bereich Integration. Eine besondere Rolle spielen daher die Kindergärten und Grundschulen im Projektgebiet. Hier können zum einen auch Menschen erreicht werden, die noch an keine anderen Angebote angebunden sind, und zum anderen sind Kindergärten und Schulen selbst Begegnungsorte, in denen Aktivitäten stattfinden können. Geflüchtete haben in den Bereichen Bildung und Erziehung, speziell im Bereich frühkindlicher Bildung, großen Beratungsbedarf. Auch die Mitarbeiter*innen der Einrichtungen brauchen Unterstützung im Umgang mit dieser speziellen Zielgruppe. Um in diesem wichtigen Bereich Sicherheit zu schaffen, bietet das Projekt umfassende Begleitung bei Terminen sowie Sprechstunden und Workshops an. Dies schafft Vertrauen seitens der Familien und motiviert zur Teilnahme an den Begegnungsangeboten, die diese Familien sonst aus Unsicherheit nicht nutzen würden. NaDi schafft Zusammenhalt, indem es vorhandene Ressourcen – räumlich und personell – nutzt, vernetzt, öffnet und um eigene Angebote bereichert.
Ausgangslage
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße 2-10 und Heideweg 37-45. Damals wurden Quartiersmanagementstrukturen aufgebaut. Ziel war es, diese auch nach Beendigung des Projektes "Soziale Stadt" aufrecht zu erhalten. Ohne hauptamtliche Unterstützung war dies jedoch nur schwer möglich. Hinzu kam der Zuzug vieler Geflüchteter in dieses Gebiet, was zu neuen Herausforderungen führte. Der Anteil von Ausländer*innen im Gebiet ist deutlich höher als in der Gesamtgemeinde, gleiches gilt für den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund. Gerade die Gruppe der Spätaussiedler*innen steht den Geflüchteten oft kritisch gegenüber. Dies liegt vor allem auch daran, dass sie Bund, Land und Kommune vorwerfen, sich damals nicht um sie gekümmert zu haben, jetzt aber alles für Geflüchtete zu tun. Auch rassistische Zuschreibungen sind nicht selten. So lange die Gruppen für sich bleiben, wird sich an diesen Vorurteilen nichts ändern. Daher ist es zwingend notwendig, hier durch Information und Begegnung neue Impulse zu setzen. Hinzu kommt der im Vergleich zur gesamten Gemeinde hohe Anteil von Menschen, die Transferleistungen beziehen, was zusätzlich zu sozialen Spannungen beiträgt. Hier ist also erneut hauptamtliches Engagement nötig, um Strukturen wieder zu beleben und neue Angebote zu schaffen. Wichtig ist dabei vor allem der Bereich Bildung, der für Geflüchtete besonders wichtig, aber gleichzeitig besonders schwer durchschaubar ist. Eine gute Begleitung stärkt Kindern und Eltern und bildet die Grundlage für Integration.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Belm - Powe zentral
Beschreibung
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es hat eine Größe von 17 ha und umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße und Heideweg. Neben dem Ziel, sozialen Zusammenhalt zu fördern liegt der Fokus des Projektes auf der Beratung im Bereich Bildung sowie der Unterstützung von Familien als auch Institutionen. Hier ist eine enge Kooperation notwendig, entsprechend sind die beiden Kindergärten, die an das Gebiet angrenzen (Christkindergarten und St. Josef Kindergarten) Teil des Projektes, gleiches gilt für die beiden Grundschulen (Grundschule Powe und Grundschule Belm). Da jedoch auch in den anderen Kindergärten der Gemeinde Belm Kinder von Flüchtlingsfamilien betreut werden, ist auch hier eine Kooperation und Unterstützung nötig. Zudem sollen Familien, die in anderen Bereichen wohnen, nicht von den Beratungsleistungen an Kindergärten und Schulen ausgeschlossen werden. Fokus liegt jedoch auf dem Projektgebiet.
Einwohnerzahl
1504
Quelle / Anmerkungen
Strukturdatenfortschreibung 2017 der Gemeinde Belm (Fred Anders)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2017
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2017 & eigene Berechnung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg (451.95 KB)
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt auf die Verbesserung der Lebensqualität in Gebieten unter Mitarbeit der dortigen Anwohner*innen. Fokus des Projektes liegt auf den Gebieten der Gemeinde Belm, in der eine hohe Anzahl geflüchteter Personen lebt. Diese Gebiete sind geprägt durch eine sozial und wirtschaftlich benachteiligte Bevölkerung, hinzu kommen Konflikte zwischen Geflüchteten und Spätaussiedler*innen. Das Projekt nutzt die vorhandenen Ressourcen im Sozialraum (existente Angebote, die teilweise zu wenig genutzt werden) sowie der Menschen vor Ort. Auch wenn der Fokus auf der Stärkung geflüchteter Familien liegt indem eine Anlaufstelle für Fragen im Bereich Bildung geschaffen wird, ist der Ansatz zielgruppenübergreifend, schließlich geht es final darum, den Zusammenhalt im Quartier zu stärken und Gemeinschaft zu leben. Durch das Engagement diverser sozialer Akteur*innen gibt es bereits verschiedene Angebote, die durch den bereichsübergreifenden Gedanken des Projektes geöffnet werden sollen, so dass mehr Personen an den Angeboten teilnehmen und sich einbringen. Grundsätzlich ist Gemeinwesenarbeit ein langfristiger Prozess, das beantragte Projekt ist daher vor allem als "Türöffner" zu sehen, der die Anwohner*innen bestimmter benachteiligter Gebiete darin bestärkt, sich zu engagieren, vorhandene Projekte zu nutzen und eigene Ideen zu entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
im Projekt wird auf Fragen und Interessen der Menschen eingegangen, die Menschen suchen das Projekt von sich aus auf
Beschreibung
Menschen werden zu eigenen Ideen ermutigt, bei Vorschlägen zu Aktivitäten wird versucht diese umzusetzen oder Unterstützung über das Netzwerk zu generieren
Beschreibung
es finden partizipative und kooperative Projekte mit den Menschen und sozialen Akteuren vor Ort statt
Beschreibung
Menschen engagieren sich bei bereits existierenden Projekten oder Akteur*innen oder gründen eigene Netzwerke oder Gruppen
Beschreibung
es finden regelmäßig gemeinsame Aktivitäten statt
Vorhandene Strukturen
In Belm gibt es das „Netzwerk Sozialer Akteure Belm“. Dazu gehören z.B. verschiedene Kindergärten und Schulen, die Kirchengemeinden und freie Träger der Sozialarbeit. Einen besonderen Fokus auf das Projektgebiet haben z.B. der offene Kindertreff und die Diakonie Anlaufstelle „miteinander“. Zur Diakonie Anlaufstelle gehören die allgemeine Sozialberatung, Suchtberatung und Suchtprävention sowie die Schuldnerberatung. Auch die evangelische Nachbarschaftshilfe „Tatkraft“ engagiert sich im Projektgebiet. Im Rahmen der „Sozialen Stadt“ wurden diese Strukturen weiter ausgebaut und gestärkt. Nach Ende des Programmes konnte das Netzwerk ohne die Koordinierung durch das Quartiersmanagement, das 2014 auslief, weiterbestehen und ist bis heute eine gute Möglichkeit gemeinsame Ideen zu entwickeln und schnell alle wichtigen Akteur*innen zu erreichen. Regelmäßige Netzwerktreffen wurden früher durch das Quartiersmanagement organisiert, dies übernimmt jetzt die Gemeinde. Es ist also durchaus gelungen, Projektansätze in Regelstrukturen zu überführen. Bis Ende 2018 läuft zudem das Projekt „BIBA-Belmer Initiative für Bildung und Arbeit“. Das Projekt wird im ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“ gefördert. Hierüber kann z.B. das jährliche Begegnungsfest der Gemeinde fortgeführt werden. Die bestehenden Strukturen sollen nun genutzt werden, um auch Geflüchtete besser einzubinden und die Begegnung zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ökumenische Jugendhilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus-Kindergarten Belm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Modellprojekt HAFEZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Josef Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Powe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Gemeinde Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingssozialarbeit Gemeinde Belm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Soziale Akteure Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertreff Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Belm
Typ
Stadtteil
Galerie
luftbild projektgebiet
grafik nadi
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam

Ansprechpartner
Claudia Schmidt
Organisation Stadt Hameln
Funktion Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung
Kommunales Quartiersmanagement und quartiersbezogene Gemeinwesenarbeit gemeinsam unterwegs in den Hamelner Stadtteilen Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" wird die in der vergangenen Förderperiode begonnene Zusammenarbeit zwischen übergreifend-koordinierendem Quartiersmanagement und lokaler, quartiersbezogener Gemeinwesenarbeit in den vier Quartieren fortgesetzt. Das Wort "gemeinsam" im Projekttitel hat dabei mehrere Dimensionen: 1. Die Ressorts "Stadtentwicklung und Planung" (Sitz des QM) sowie "Familie und Soziales" (Sitz der GWA) entwickeln einen gemeinsamen, ressortübergreifenden Blick auf die vier Quartiere und arbeiten sowohl auf der Steuerungsebene der Quartiersentwicklung als auch auf der Arbeitsebene im "Austausch Stadtteilarbeit" und im Projetteam "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam" in sich gegenseitig ergänzender Arbeitsteilung Hand in Hand zusammen. 2. "Wie können wir gut gemeinsam leben?" ist eine zentrale Frage im Projekt. Gute Gelingensbedingungen für gemeinsames Leben in den Quartieren zu schaffen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion oder Herkunft - ist gemeinsames Ziel von GWA und QM. 3. Ein gemeinsames Praxisnetzwerk der Stadtteiltreffpunkte fördert den Austausch und Wissenstransfer untereinander und trägt zu einem gemeinsamen Verständnis von GWA in Hameln bei. Anstellungsträger von QM und GWA ist auch in dieser Förderperiode die Stadt Hameln. Die Projektkoordination Quartiersentwicklung/QM ist bereits seit März 2017 im Stellenplan der Stadt Hameln dauerhaft verankert, die GWA wurde im Rahmen des Modellvorhabens "Hameln k.a.n.(n´)s." aufgebaut. Insgesamt sollen in 2019 1,5 Stellen über die Modellförderung finanziert werden, so dass zwei Sozialarbeiter/innen in einem bzw. drei Quartieren vor Ort tätig sein werden. Aufgabe der kommunalen GWA wird es sein, die jeweiligen freien Träger und ihre entsprechenden Treffpunkte in den vier Quartieren als Orte der GWA zu unterstützen und gemeinsam lokale Integrierte Handlungskonzepte zu entwickeln. Dabei stimmen sich GWA und dezentrale Familienförderung der Stadt Hameln inhaltlich eng miteinander ab und ergänzen einander in den Quartieren des Projektes "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam". Zentrales Projektziel ist darüber hinaus der Wissenstransfer der Projektgebiete untereinander. Vor allem von der Übertragung der gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck werden die anderen Stadtteile auch weiterhin profitieren. Konkrete Ziele 2019 sind: Kuckuck/ Nordstadt: bestehende Treffpunkte unterstützen/ Altstadt/ Südstadt: neue Treffpunkte/Trägerstrukturen aufbauen.
Ausgangslage
Sowohl das Hamelner Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt vom vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten. Um diesen Herausforderungen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung in den vier als problematisch eingestuften Stadtgebieten geschaffen. Aufgabe des QMs ist es, tragfähige Kommunikationsstrukturen in den vier Quartieren aufzubauen und die Träger sozialer Arbeit zu unterstützen. Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." ist es gelungen, zusätzlich GWA in den Quartieren aufzubauen und zunehmend als "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung zu etablieren. Erste Ergebnisse von Stärken-Schwächen-Analysen, aktivierenden Bewohnerbefragungen und Gruppendiskussionen sind bereits in die jeweiligen Integrierten Handlungskonzepte eingeflossen. Maßnahmen wie der "wandernde Bewohnertreff" am Kuckuck oder gezielte Männer-Angebote tragen bereits zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten sowie zur Stärkung der Identifikation der Bewohnerschaft mit ihren jeweiligen Stadtteilen bei. Dennoch ist insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten in den vergangenen Jahren der Bedarf an gemeinwesenorientierten Angeboten in allen Quartieren stark gestiegen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" die in den Quartieren seit 2017 durch die Modellförderung gestartete GWA weiter ausgebaut und etabliert werden - jeweils als ergänzendes Pendant zum QM.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
463
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch) und Arbeitsweisen (Integriertes Handlungskonzept) im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck lernen und profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9265
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6023
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement besteht bereits seit März 2017. Parallel dazu wurde mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt Gemeinwesenarbeit aufgebaut. Auch zukünftig werden Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit Hand in Hand arbeiten. Die Aufgabe des Quartiersmanagement ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam mit der GWA ein integriertes Handlungskonzept zur Quartiersentwicklung zu entwickeln und dessen Umsetzung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort in den einzelnen Quartieren. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das Quartiersmanagement übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtige Partner sind dabei die städtischen Familienbüros in den Quartieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...findet statt, wenn sich neben der ressortübergreifenden, verwaltungsinternen Steuerungsgruppe auch der Austausch der Fachabteilungen etabliert hat.
Beschreibung
...gelingt, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mehrere Angebote gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und ermöglichen
Beschreibung
..., wenn die Ergebnisse aktivierender Befragungen in konkrete Angebote entsprechend den Bewohnerwünschen umgesetzt wurden
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier eine Stärken- /Schwächenanalyse durchgeführt wurde und aufbauend auf den Stärken Angebote etabliert wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kita Königstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junges, buntes Wohnen im englischen Viertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SAM - Sozial Aktiv Menschlich - e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderspielhaus der Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FiZ Familie im Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm-Rabe-Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hohes Feld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Rohrsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWG Hamelner Wohnungsbaugesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Münsterkirchengemeinde St Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marktkirchengemeinde St. Bonifatius
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-ref. Kirchengemeinde Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim St-Monika
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julius Tönebön Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jüdische Gemeinde Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein Landkreis Hameln-Pyrmont e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eugen-Reintjes-Stiftung
Typ
Stadtteil
Galerie
20170915 151231
20170915 163926
quartiersgespraech als start der aktivierenden bewohnerbefragung beim strassenfest kuckuck
ein nordstadt kunstwerk entsteht
hip hop workshop
vortrag der old ellis
img 20180507 171841
img 20180507 171826
img 20180418 122908
img 20171107 174304
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebenswertes Borssum (Teilprojekt 2)

Ansprechpartner
Egon Philipps
Funktion Fachdienstleitung
Räume für Begegnung, Bildung und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Im Rahmen des neuen Strukturaufbaus der GWA in Emden wird der Stadtteil Borssum darin unterstützt und begleitet, Teilhabemöglichkeiten für alle Bewohner/innen zu schaffen. Damit Nachbarschaften zusammenwachsen können und ein gutes Miteinander entsteht, sollen Begegnungsorte geöffnet und möglichst selbstorganisierte Treffpunkte initiiert und begleitet werden. Grundidee hierbei ist, dass Möglichkeiten des (Kennen)Lernens anderer Menschen und ihrer Kultur die Sinnstiftung und Identitätsbildung unterstützen. Dies wirkt durch Angebote und tatkräftiges Eigenengagement. Die Mitarbeiterinnen des Projektes erkunden Interessen und Fähigkeiten der Bewohnern und tragen durch ihren Arbeitsansatz zur Integration und Vernetzung sowie zur Weiterentwicklung der Infrastruktur im Stadtteil bei. Drei Aspekte spielen nach der Anlaufphase dabei eine zentrale Rolle: • Die räumliche Anbindung an die Oberschule: Hier werden Kinder, Jugendliche und deren Eltern, also Familien erreicht. Die Schule ist ein zentraler Begegnungsort, ermöglicht, mit unterschiedlichen Altersgruppen in Kontakt zu treten und eröffnet im Zusammenspiel mit Lehrkräften und anderen Sozialarbeiterinnen Zugänge, zu dem was Menschen im Stadtteil bewegt. Das angeschlossene „Schulhaus“, die ehemalige Hausmeisterwohnung, dient als Anlaufstelle und bietet neben Raum für die Planung neuer Aktivitäten und die Selbstorganisation von Gruppen kurze Wege in Beratung und zur Vermittlung in Hilfen und Angebote. Dies zusammen macht es besonders spannend, den Schulstandort zum Ausgangspunkt für den Aufbau von Gemeinwesenarbeit zu machen. Ein wichtiger Kooperationspartner hierbei ist das kommunale Bildungsmanagment. • Die enge Zusammenarbeit mit den Institutionen des Stadtteils: Das Projekt unterstützt engagierte Menschen, vorhandene Räume für gemeinsame Aktivitäten weiter zu öffnen und mit zusätzlichen Sport-, Freizeit- und Kulturangeboten zu beleben. Die Mitarbeiterinnen arbeiten dabei prinzipiell zielgruppenübergreifend und wirken in enger Abstimmung mit der Stadteilinitiative Borssum (SIBO). • Die sozialräumliche Einbindung der Flüchtlingssozialarbeit: Kontakte der städtischen MitarbeiterInnen und der freiwilligen Integrationshelfer zu den Flüchtlingen werden genutzt, um Brücken in und zwischen Nachbarschaften zu bauen. Neben dem Aufbau sozialer Beziehungen besteht ein wesentlicher Integrationsansatz darin, dass unmittelbare Wohnumfeld als gestaltbaren Raum zu erfahren und zum Abbau von Stigmata aufzuwerten.
Ausgangslage
Borssum hat sich von einer eigenständigen „Dorfgemeinschaft“ mit hoher Stadtteilidentität und guter Infrastrukturbasis zu einem Gebiet mit teilweise großem städtebaulichen und sozialen Erneuerungsbedarf gewandelt. Durch Alterung und Wegzug jüngerer Bewohner sind Engagement und Aktivtäten, die das Stadtteilleben über Jahre geprägt haben, verloren gegangen. Durch den stetigen, ab dem Jahr 2015 sprunghaft angestiegenen Zuzug von Familien mit Migrationshintergrund ist das nachbarschaftliche Gefüge auseinandergebrochen. Das Bild des Stadtteils wird heute geprägt von dem Gegensatz besonders kindereicher und tendenziell überalternder Wohnbereiche, sowie einer sozialen Kluft zwischen dem Neubaugebiet in östlicher und den Hochhäusern in der Wilhelm-Leuschner-Straße in nordwestlicher Randlage. Hier erreicht der Stadtteil bei beim Kinder- und Jugendanteil (33%), beim Ausländeranteil (47%) und bei der Mindestsicherungsquote (61%) extreme Spitzenwerte. Dazu kommen in mittige Lage mehrere, stigmatisierte Wohnblocks, in denen die hier konzentriert untergebrachten Flüchtlinge noch vielfach ohne Kontakt zur einheimischen Bevölkerung leben. Das Infrastrukturangebot ist unzureichend, außerdem sind etablierte Freizeit- und Begegnungsstätten stark sanierungsbedürftig und in ihrem Betrieb eingeschränkt (Das Freibad ist bereits geschlossen, für seine Sanierung und zukünftige Nutzung sucht die Stadt Emden an einem runden Tisch intensiv nach Lösungen.) In dieser Situation braucht es einen neuen Ansatz der Nachbarschaftshilfe, der - eingebunden in ein gesamtstädtisches Konzept der Gebietsentwicklung - auch Grundlagen für eine umfassende integrierte Stadtteilentwicklung schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden-Borssum
Beschreibung
Der Stadtbereich Borssum befindet sich im Südwesten des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Stadtteil gliedert sich- ohne das Umlandgebiet - in die vier Sozialräume: Siedlung Wilhelm-Leuschner-Straße, Borssum-West, Borssum-Mitte und Borssum-Ost.
Einwohnerzahl
6173
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stchtag: 31.12.2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2016, FD Soziales
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, HHStat, Stichtag 31.12.2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt), in dem prinzipiell drei Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung. Das Projekt „Lebenswertes Borssum“ bewegt sich primär auf der Stadtteilebene, erfüllt aber im Zusammenspiel mit „Quartiersbrücken“ auch eine Bindegliedfunktion. Im Stadtteil dient das Projekt dem Aufbau und der Leitung einer Anlaufstelle, der Begleitung von Gruppen und Initiativen und der Vernetzung von formellen und informellen Ressourcen im Gebiet. Kernstück der Tätigkeit auf dieser Ebene ist die projektunspezifische Bewohneraktivierung, ein Suchprozess, bei dem zunächst Themen, Interessen und Fähigkeiten ermittelt und diese dann für das Zusammenleben im Stadtteil nutzbar gemacht werden. Die Mitarbeiter/innen der GWA wendet sich unmittelbar an die Bewohner und arbeiten mit ihnen auf Augenhöhe, auch wenn sie in ihrer Aktivierungsstrategie über die örtlichen Einrichtungen und Organisationen sowie andere Multiplikatoren Zugänge suchen. Gemeinsam setzen sie soziale Aktivitäten in Gang, die unmittelbar das Erleben von positiven Veränderungen bewirken. Dabei beziehen sie kleinere Maßnahmen zur Wohnumfeldgestaltung, die Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und zu beteiligen, mit ein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure aus dem Stadtteilnetzwerk haben unmittelbaren Kontakt zu den verschiedenen Bewohnergruppen. Gemeinsame Interessenlagen und Bedürfnisse einzelner Personengruppen sind bekannt und dokumentiert.
Beschreibung
Die BewohnerInnen kennen die für sie wichtigen Angebote und Hilfen und suchen sie selbstständig auf. Aktivitäten finden auch ohne Anleitung statt.
Beschreibung
Der Stadtteil wird von außen als Gebiet wahrgenommen, in dem aktiv an der Erneuerung vorhandener Grundstrukturen gearbeitet wird. Das Außenbild ist insgesamt positiv.
Beschreibung
Es werden Aktivitäten gefunden, an den sich möglchst viele Bewohner/innen beteiligen können. Hilfen und Angebote berühren die verschiedene Lebenswelten und stiften eine Verbundenheit untereinander und mit dem Stadtteil.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit ist nicht allein auf einen Austausch sondern auf gemensames Handeln und konkrete Veränderungen ausgerichtet. Aus der Kooperation erwachsen neue Projekte und zusätzliche Angebote
Beschreibung
Räume in Einrichtungen werden multifunktional und von verschiedenen Gruppen genutzt. Der Treffpunkte im öffentlichen Raum oder in den Wohnumfelder hat eine höhere Aufenthaltqulität und sind belebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freibad Borssum (Stadtwerke Emden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau Weiß Borssum, Freiwillige Feuerwehr Borssum, Kleingartenbauverein Borssum e.V., AWO Ortsverband Emden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenhilfe Emden e.V., Haus am Zingel, Domizil am Deich, Ifi gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerburgschule, Oberschule Borssum, Kindergarten Sonnenstrahl, Kindergarten Borssum,Krippe „Kinnerhuus Middenmang“, Jugendzentrum Borssum, Ökowerk Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Erlösergemeinde Emden-Borssum, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden, Kallmeyer und Nagel
Typ
Stadtteil
Galerie
11. april flyer 2. foto
11. april kueche
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir in Gelingen

Ansprechpartner
Eva Paetzold
Organisation Gelingen e.V
Funktion Schriftführerin u. Pressewartin
Gemeinwohl stärken, generationsübergreifend und interkulturell arbeiten, Aktivierung, Mobilisierung und Entwicklung struktureller und individueller Ressourcen, Empowerment. Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere von Senioren/innen im Quartierr
Projektbeschreibung
Die Stadt Lingen ist eine Stadt mittlerer Größe, die in ihren Grundstrukturen nach wie vor ländlich geprägt ist. In den Lingener Stadtteilen Stroot und Goosmanns Tannen leben ca. 50% Menschen über 60 Jahre, mit und ohne Migrationshintergrund. Die Aktivierung dieser Personen ist die primäre Zielsetzung des Projektes. 2011 gründeten 9 ältere Menschen im Stadtzentrum den Verein Gelingen e.V. mit dem Ziel eine Begegnungsstätte zu schaffen , in welcher aktive und interessierte Senioren/-innen die Möglichkeit fanden, sich unverbindlich und ohne die Zugehörigkeit zu einem Verband oder einer kirchlichen Gemeinde zu treffen und um miteinander zu kommunizieren. Hieraus entwickelte sich in den letzten 7 Jahren ein bislang rein ehrenamtlich tätiges Zentrum, welches die Bedarfe älterer selbständig lebender Menschen sichtbar macht. Neben dem Bedürfnis nach persönlichem Kontakt, Anerkennung und Tagesstruktur, benötigen viele Personen u.a. auch Unterstützung in alltäglichen Bereichen wie Einkaufen,Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder bei kleinere Hausarbeiten oder einfach die Gesellschaft gleichaltriger Personen. Hieraus entwickelten sich weitere Projekte, wie bspw. die Kümmerer und „Wir helfen Senioren“. Mangelnde Mobilität, ein geringes Bildungsniveau und kulturelle Unterschiede sind für viele insbesondere älterer Menschen eine Hemmschwelle „ unbekanntes Terrain“ (hier: Gelingen e.V.) aufzusuchen. Hinzu kommen zum Teil geringe finanzielle Ressourcen, die generell eine Teilnahme am öffentlichen Leben einschränken. Um diesen Personenkreis zu aktivieren ist zunächst eine aufsuchende soziale Arbeit nötig. Dies ist mit unseren jetzigen Kapazitäten nicht mehr machbar. Hier kommt das Ehrenamt an seine Grenzen. Ziel unseres Projektes ist es unseren generationenübergreifenden Empowermentansatz in die Gebiete zu bringen, dort lebende Bewohner/innen aktivieren und langfristig mit den Angeboten von Gelingen e.V.zu vernetzen. Dabei berücksichtigen wir die besonderen Bedarfe und Wünsche der Bewohner vor Ort und beziehen sie aktiv mit in die Gestaltung (z.B. durch Arbeitskreise oder Lenkungskreise) mit ein. Der generationenübergreifende Ansatz bietet, neben der Schaffung einer Anlaufstelle auch praktische Möglichkeiten der interkulturellen Hilfsstellungen. Hier ist die Ausweitung des Projektes " Wir helfen Senioren/Bedürftigen" auf diese beiden Stadtteile geplant. Jüngere und ältere gleich welcher Herkunft kommen über praktische Tätigkeiten in Kontakt.
Ausgangslage
In den Lingener Stadtteilen Goosmanns Tannen und Stroot lebt jeweils ein hoher Prozentsatz von Personen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher Herkunft (ca. 70% - 50 %), die überwiegend in dicht zusammenstehenden Häuserblocks (sozialer Wohnungsbau) untergekommen sind. Das generelle Einkommensniveau ist in beiden Gebieten durchschnittlich niedrig (SGB II).Viele Familien in Goosmanns Tannen sind alleinerziehend. Alkohol, Drogen und Gewalt sind alltägliche Erfahrungen. Ein hoher Anteil der in diesen Gebieten lebenden Menschen ist zudem über 60 Jahre. Das Gebiet der Stroot ist geschichtlich eng mit der Geschichte der Deutschen Bundesbahn in Lingen verbunden. Als Mitte der 90iger Jahren das Eisenbahnausbesserungswerk aufgegeben wurde, verließen viele jüngere Personen dies Gebiet und zurück blieben die Älteren, und Personen mit Migrationshintergrund und Auswanderungsgeschichte zogen hinzu. Dies veränderte das Sozialgefüge dieses Gebietes erheblich. Soziale Strukturen brachen zusammen und neue konnten sich nicht entwickeln. Das gilt insbesondere für die ältere Generation, die auf Grund einer zunehmenden Immobilität vereinsamt. Viele sind auf Hilfen angewiesen, von der sie nichts erfahren oder die sie sich nicht leisten können. Der rein ehrenamtliche Verein Gelingen e.V., mit seinem Schwerpunkt der Seniorenarbeit wird von diesen Zielgruppen im Stadtzentrum nicht frequentiert. Geschichtlich gewachsene und soziale unsichtbare Grenzen bilden Hemmschwellen, die es zu überwinden gilt. Von daher bedarf es eine Ausweitung der bestehenden Angebote auf diese Gebiete, um den Menschen dort zu begegnen, wo sie leben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Stadtmitte - Goosmanns Tannen -Stroot
Beschreibung
Stadtgebiet mit dem bereits bestehenden "Stammhaus" Ge-Lingen e.V. ( Wilhelmstrasse- Konrad - Adenauer-Ring, Kaiserstraße - Haselünner-Str.) Strootgebiet: Kaiserstrasse - Kiesbergstrasse - Frerener Straße - Georgstraße) Goosmanns Tannen: Haselünner Strasse . Schwarzer Weg - Delp Strape - Kardinal von Galen- Straße
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lingen, allgemeine Strukturdaten (https://www.lingen.de/rathaus_und_buergerservice/zahlen_und_daten/strukturdaten/allgemeine_strukturdaten.html)( Anhand der Alterspyramide geschätzt).
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
54
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
20
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Primärer Handlungsschwerpunkt unseres Projektes ist die Entwicklung der sozialen Aktivität sowie die Förderung sozialer Infrastrukturen im Quartier. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden zunächst interessierte Bewohner/-innen im Quartier angesprochen und bei dem Aufbau der sozialen Anlaufstellen durch eine Fachkraft begleitet. Dabei wird besonderer Wert auf den Erhalt und die Entwicklung bestehender Ressourcen und Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Aktiven vor Ort gelegt. Gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden sowohl kommunikative, bildungspolitische und lebenspraktische Angebote für Bewohner der jeweiligen Quartiere. Dabei wird Wert auf die interkulturelle Zusammenarbeit gelegt. Hierzu können gehören: Wöchentlicher multikultureller Mittagstisch, regelmäßige Veranstaltungen der Gesundheits,- Freizeit und Bildungsförderung. Dabei werden die Handelnden u.a. vom Stammhaus „Gelingen e.V.“ im Sinn „Ehrenamt unterstützt Ehrenamt“ gefördert. Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität insbesondere für ältere Bewohner/-innen des jeweiligen Quartiers. Die Anlaufstelle wird als offener Treffpunkt gestaltet. Mit seinen wiederkehrenden Angeboten wird sie als Kommunikationsbrücke zwischen kulturellen, ethnischen und sozialisatorischen Unterschieden genutzt, um Vorurteilen und Stigmata entgegenzuwirken. Mit dem Angebot „ Wir helfen Bedürfigen“ werden gezielt Personen mit dem Wunsch nach praktischen Hilfeleistungen angesprochen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Lingen, Landkreis Emsland, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen, Service - Demenzzentrum des Landkreises Emsland, Kinder - und Jugenparlament, Seniorenbeirat der Stadt Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum, Musikschule Emsland(Lingen),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christophorus - Werk Lingen e.V., Aids - Hilfe Lingen e.V., AWO (Abendteuerspielplatz ), Stadtteiltreff Stroot, DRLG Lingen, Caritas Suchtberatung, Maltheser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrativer Verein für Sozialmedizin e.V. , Afrikanischer Frauen e.V., Skatclub Herzbube Lingen e.V., Schachverein Lingen, Wis_EL (Willkommen im südlichen Emsland)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Lippert, Mutter - Theresa - Haus, AOK Niedersachsen, DAK, Genial e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lingen, Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V., Volkshochschule Lingen, Gesamtschule Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meyering Reisen, Sparkasse Emsland, Medicus Wesken Orthopädietechnik,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, EVE TV, Ems - Vechte - Welle, Drehscheibe, Flyer , Plakate,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Daniela de Ridder (MdB), Albert Stegemann (Mdb), Jens Beek (MdB), Christian Fühner (MdL), Johanne Modder (MdL),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe Diabethiker, Selbsthilfegruppe Aphasiker
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnungsstelle Zwischenahn

Ansprechpartner
Deterd Dr. Goeman
Funktion Gemeinnütziger Verein zur Förderung von einkommensschwachen Personen mittels Spenden
Mittels der interkulturellen Begegnungsstelle soll eine Anlaufstelle vor Ort mit Kümmerer, Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktion geschaffen werden.
Projektbeschreibung
Die interkulturelle Begegnungsstelle ist einerseits als Anlaufstelle für die zurzeit etwa 540 Geflüchteten (Neubürger) aber andererseits auch für andere Personen, die der Hilfe bedürfen, vorgesehen. Die Flüchtlinge stammen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und anderen Herkunftsländern und sind in der Landgemeinde Zwischenahn dezentral in etwa 90 Unterkünften untergebracht. Die Betreuung in den einzelnen Unterkünften ist sehr personalaufwendig. In Zukunft sollen daher die Betreuten Zuwendung in der interkulturellen Begegnungsstelle erhalten können. Die Hilfsfunktionen der ehrenamtlichen Helfer der Zwischenahner "Integrationshilfe" sind komplementäre Aktivitäten zu den Fürsorgeleistungen der Gemeindeverwaltung und der des Landkreises Ammerland. Durch die dezentrale Unterbringung sind zwar Parallelgesellschaften vermieden worden, aber dennoch verlangt an mehreren Stellen in der Gemeinde die gelegentliche Konfliktlösung zwischen jungen Leuten oder innerhalb der Familien besondere Aufmerksamkeit. Die interkulturelle Begegnungsstelle soll dazu beitragen, insbesondere das strukturelle Missverhältnis der Zahlen der Betreuer zu den Betreuten zu mildern, so dass jeder, der der ehrenamtlichen Betreuung bedarf, diese auch erhalten oder vermittelt bekommen kann. In der kulturellen Begegnungsstelle sollen in Zukunft Lösungen für Gruppen mit gleichgelagerten Problemen erarbeitet werden. Ein großes Anliegen ist der Aufbau einer Gemeinschaft des Kennenlernens. Dabei soll durch gemeinsame Aktivitäten erreicht werden, dass Vertrauen aufgebaut und Ängste vor dem Fremden und der neuen Umgebung abgebaut werden. Es wird Aufgabe der Begegnungsstelle sein Begegnungen der Neubürger mit der einheimischen Bevölkerung zu organisieren und dafür die entsprechenden Kontakte insbesondere zu den örtlichen Vereinen und Institutionen herzustellen. Die Räumlichkeiten der Begegnungsstelle sollen einen Büroraum und einen größeren Raum für Veranstaltungen umfassen. Es soll eine sprachkundige permanente Hilfe gewonnen werden, die zusammen mit der Leitung des Vereins Dialog Zwischenahn, die Mitwirkung der Ehrenamtlichen organisiert. Es wird weiterhin angestrebt, in einer Art Tandem eine Zusammenarbeit mit einer Sozialhilfskraft der Gemeinde zu erreichen. Dadurch sollen auftretende soziale Probleme kompetent gelöst werden. Die Begegnungsstelle wird für die Auszubildenden, die auf Schwierigkeiten in der Berufsschulausbildung stoßen, nach Möglichkeit kompetente Nachhilfe vermitteln.
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Zwischenahn umfasst ein sehr weitläufiges Gebiet mit 18 Bauernschaften in dem dezentral 540 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und zukünftig sicher auch weiteren Afrikanischen Herkunftsländern dezentral in 90 Unterkünften z. T. mit mehreren Wohnungen untergebracht sind. Die Bildung einer Parallelgesellschaft ist dadurch weitgehend vermieden worden. Aber es zeigt sich, dass der 2015 sich locker formierte Kreis von ehemals 70 engagierten ehrenamtlichen Bürgern als "Integrationshelfer" auf rd. 30 Personen sich verringert hat. Dadurch ist ein strukturell zahlenmäßiges Mißverhältnis zwischen den Flüchtlingen mit ihren Problemen und der Zahl der Integrationshelfer, die Probleme behandeln können, entstanden. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Betreuungsbedarf nicht mehr sinnvoll abgedeckt werden kann und teilweise unterbleibt. Die Betreuungs- bzw. Begleitungsaufgaben sind überdies seit 2015 in einem Wandel begriffen. Die Zwischenahner Integrationshilfe der Ehrenamtlichen umfasst heute: - Hilfe bei der Wahrnehmung der angebotenen Sprachkurse - Begleitung zu Arztbesuchen - Vermittlung von Informationen zur Ausbildung in Deutschland - Organisation von Betriebsbesichtigungen, Berufsschulbesuch, Praktika - Vermittlung von Nachhilfe in Deutsch und bei Defiziten in der Berufsschule - Vermittlung der Erwartungen unserer Gesellschaft, über soft skills, z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, die Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenüber anderen Religionen - Vermittlung demokratischer Werte, politische Bildung - Erklärung deutschen Verwaltungshandels und unseres Sozialsystems, dafür Verständnis zu wecken.
GWA/QM-Ansatz
Durch die interkulturelle Begegnungsstelle als zentrale Anlaufstelle und Ort für gesellschaftliche Kontakte mit der Bevölkerung der Gemeinde Zwischenahn sollen vorhandene Vorbehalte gegenüber Neubürgern mit Migrationshintergrund abgebaut werden. Durch das Aktivitätsprogramm der interkulturellen Begegnungsstelle werden Gelegenheiten geboten, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Durch die Vermittlung von Bürgerschaftsregeln und "soft skills" ist steigende Akzeptanz bei der Bevölkerung für die Neubürger aus Ländern mit völlig abweichenden Lebensgewohnheiten zu erwarten. Etwaige auftretende Meinungsverschiedenheiten können durch den Einsatz der Integrationshelfer geschlichtet werden. Dabei helfen Initiativen der Flüchtlinge durch Beteiligung an den Gemeindefesten, musikalischen Darbietungen, Einladungen zur Verkostung von typischen Speisen ihrer Herkunftsländer und bei zunehmender Kompetenz in deutscher Sprache, die von Integrationshelfern gefördert wird, ist auch der Übergang zu Vortragsveranstaltungen möglich.

Mühlenberg - gemeinsam vielfältig aktiv

Ansprechpartner
Mareile Walter
Funktion Gemeinwesenarbeit
Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement, Beteiligung und Selbstorganisation; Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen; Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil; Sicherung der Resilienz des Gemeinwesens
Projektbeschreibung
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit der neu installierten Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe), die im Stadtteil sehr gut angenommen wurde, ist ein Ausbau sowie eine neue Schwerpunktsetzung der GWA geplant, um die langfristige Integration sozial Benachteiligter ins Gemeinwesen zu sichern. Durch die bedarfsorientierte und niedrigschwellige Arbeit der KoBe konnten viele Kontakte zu den BewohnerInnen in den benachteiligten Gebieten/ Straßenzügen hergestellt werden. Schwerpunkt der Arbeit der Hauptamtlichen ist hierbei die Unterstützung, Stärkung und Befähigung der BewohnerInnen. Die unterschiedlichen Gruppen haben die Möglichkeit, über die Schnittstelle bzw. Vermittlung der KoBe miteinander in Kontakt zu kommen und soziale Netzwerke aufzubauen. In Weiterentwicklung dieser Arbeit soll mit dem Projekt „Mühlenberg – gemeinsam vielfältig aktiv“ ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden, der insbesondere auf die Förderung der Beteiligung und des Bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und auf die Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen abzielt. Die BewohnerInnen sollen durch spezifische Maßnahmen aktiviert und befähigt werden, sich für ihre eigenen Belange und das Zusammenleben im Stadtteil einzusetzen. Eine zunehmende Segregation der verschiedenen Gruppen im Stadtteil soll verhindert, hingegen soll die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Resilienz des Gemeinwesens gezielt befördert und unterstützt werden. Die Ziele und Handlungsansätze für die Entwicklung und Gestaltung des sozialen Zusammenlebens vor Ort sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickelt werden. Darüber hinaus sollen Ehrenamtliche (Alteingesessene und Zugewanderte, die schon länger am Mühlenberg leben) im Sinne von Patenschaften für die Unterstützung neu Zugewanderter gewonnen werden. Dadurch können die unterschiedlichen Gruppen miteinander in Kontakt kommen, von den gegenseitigen Kompetenzen profitieren, voneinander lernen und gemeinsam zur Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil beitragen. Um eine erfolgreiche Integration und Teilhabe zu ermöglichen, sollen verstärkt auch die Bildungs- und Beschäftigungschancen der Bewohnerinnen in den Fokus gerückt und gezielt verbessert werden. Dies soll sowohl durch den Aufbau neuer Ehrenamtsstrukturen als auch durch neue Angebote im Rahmen bzw. in intensiver Zusammenarbeit mit der KoBe ermöglicht werden.
Ausgangslage
Das Gebiet Mühlenberg wurde 2014 vom Land in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Bevölkerungszuwächse aus den damaligen Kriegs - und Krisengebieten, aber auch im Rahmen der Arbeitsmigration aus Osteuropa in den Jahren 2015 und 2016 haben die Sozialstruktur besonders in den Wohnanlagen Canarisweg (Hochhäuser) und Teilen des Ossietzkyrings stark verändert. Aber auch in den angrenzenden Wohngebieten Weisse Rose, Teilen der Beck- und Leuschnerstraße leben sozial benachteilgte BewohnerInnen, die vor 2015 zugewandert sind und die Unterstützung bei der Integration benötigen. Die unterschiedlichen Zuwanderergenerationen und -gruppen stehen kaum miteinander in Kontakt und haben zum Teil sehr große Vorurteile gegenüber der jeweils anderen Gruppe. Von den alteingesessenen BewohnerInnen wird der erneute Bevölkerungszuwachs seit 2015 als Ursache für Probleme (z.B. Müll) und für das schlechte Image des Stadtteils verantwortlich gemacht. Durch die Einrichtung der KoBe konnte einem Teil dieser Problemlagen u.a. durch die Einrichtung eines Familientreffpunkts und unterschiedliche Beratungs- und Integrationsangebote, die die Stärkung und Unterstützung der BesucherInnen zum Ziel haben, begegnet werden. Die Integrationsprozesse, in die alle StadtteilbewohnerInnen mit eingebunden werden sollen, benötigen darüber hinaus aber eine aktivere Beteiligung aller, um das Zusammenleben positiv zu gestalten und die Lebensqualität in diesem Stadtteil zu erhöhen. Die Zugänge zu Bildung und Beschäftigung sind oftmals an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die sozial Benachteiligte nicht erfüllen. Hier muss die soziale Infrastruktur durch bedarfsgerechte, niedrigschwellige Angebote ergänzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mühlenberg
Beschreibung
Bewusst wurde für diesen Förderantrag das Projektgebiet wieder identisch mit dem Programm Soziale Stadt gewählt, da es nicht nur um die Unterstützung der BewohnerInnen in den stigmatisierten Straßenzügen geht, sondern auch darum, die unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen miteinander in Kontakt zu bringen, Ressourcen nutzbar zu machen und es zu ermöglichen, voneinander zu lernen. Um Integrationsprozesse in diesem Gebiet nachhaltig zu befördern, muss ein positives Bewusstsein und ein Engagement möglichst vieler Menschen im Stadtteil entwickelt werden.
Einwohnerzahl
7544
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Durch die nach wie vor großen Herausforderungen im Bereich sozialer Infrastruktur und nachbarschaftlichem Miteinander beabsichtigen wir, neben dem Programm Soziale Stadt, zusätzliche Ressourcen in Form von Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil zur Verfügung zu stellen. Gemeinwesenarbeit erfüllt mit ihrer niedrigschwelligen und aktivierenden Arbeitsweise insbesondere im Bereich Teilhabe und Integration und als "Brückenbauerin" zwischen den unterschiedlichen Zuwanderergenerationen eine wichtige Funktion und ergänzt damit bestehende Strukturen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Kinder und Jugendliche 0 - 17 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand 12/2017 (18 - 26 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (unter 25 Jahren)
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Alleinerziehende von allen Familienhaushalten)
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
69
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (0 - 17 Jahre)
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils am gesellschaftlichen Leben im Quartier zu erreichen, schafft GWA Zugänge zu den zentralen Bereichen wie Bildung, Kultur, Beschäftigung und politische Partizipation. Es werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen verschiedener ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft geschaffen, um Vorurteile und Konkurrenzen abzubauen und langfristig gemeinsam das Miteinander und das Lebensumfeld zu gestalten. Menschen ist ihr direktes Lebensumfeld sehr wichtig, ihr Quartier, ihr Stadtteil. Genau hier setzt Gemeinwesenarbeit an mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen in Stadtteilen zu erhöhen und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Da die BewohnerInnen im Zentrum allen Handelns stehen, können langfristig" Empowermentprozesse" initiert und begleitet werden. Mit ihrem zielgruppenübergreifenden Arbeitsweise kann GWA als "Brückenbauerin" fungieren und darüber das Zusammenleben im Stadtteil/ Quartier verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sozial benachteiligte BewohnerInnen werden erreicht und gemeinsam mit ihnen wird an selbst gesteckten Zielen gearbeitet.
Beschreibung
Die BewohnerInnen werden aktiviert und begleitet, um langfristig ihre Interessen selbst vertreten zu können.
Beschreibung
Es werden Strukturen für ehrenamtliches Engagement im nachbarschaftlichen Umfeld aufgebaut.
Beschreibung
Es werden gezielt unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen angespochen und im Hinblick auf gemeinsame Ziele mit eingebunden.
Beschreibung
Die ressortübergreifende Zusammenarbeit (Stadtentwicklung im Rahmen Soziale Stadt, Integrationsmanagement, Familienbildung etc.) wird gestärkt und weiter ausgebaut (Beschäftigungsförderung etc.).
Beschreibung
Bestehende Netzwerke werden themenbezogen genutzt und daruf aufbauend Kooperationen geschlossen. Bestehende Strukturen werden gegebenenfalls ergänzt.
Beschreibung
Es werden gezielt Möglichkeiten und Räume für Begegnung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Konflikte werden aufgegriffen und unter Beteiligung der Betroffenen bearbeitet.
Beschreibung
Ergänzung und Ausbau der bestehenden sozialen Infrastruktur - gerade im Hinblick auf niedrigschwellige Angebote für Integration und Teilhabe.
Beschreibung
Ressourcen ausserhalb des Stadtteils werden genutzt und für den Stadtteil fruchtbar gemacht. An langfristigen Startegien zur Problembewältigung wird auf kommunaler Ebene gearbeitet.
Vorhandene Strukturen
Um den problematischen Entwicklungen im Stadtteil Mühlenberg entgegenzuwirken, hat im November 2018 die Kontakt - und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe) ihre Arbeit aufgenommen. Sie ergänzt mit ihrem interdisziplinären Konzept die soziale Infrastruktur, entlastet bestehende Einrichtungen und stellt zusätzliche Ressourcen für Integration und Teilhabe zur Verfügung. Das Konzept der "drei Säulen" der Kontakt - und Beratungsstelle bestehend aus internationalem Elterntreffpunkt (nach derzeitigem Stand insgesamt ca. 980 erwachsene BesucherInnen und ca. 990 Kinder), Beratungs- und Integrationsangeboten für neu Zugewanderte (derzeit insgesamt 440 Beratungen durchgeführt) und der koordinierenden, vernetzenden und zielgruppenübergreifenden Arbeit der Gemeinwesenarbeit hat zu deutlichen Synergieeffekten nach "innen" im Rahmen der Kontakt - und Beratungsstelle und nach "außen" in der Arbeit mit anderen Akteuren im Quartier geführt. Die BesucherInnen des Elterntreffs nehmen die Beratungsangebote wahr und umgekehrt. Gemeinsam wird an komplexen Fällen gearbeitet (Erziehungsthemen, Spracherwerb, Unterstützung im Alltag, etc.). Die Vernetzung mit anderen Akteuren und Angeboten und der Kontakt zu anderen Zielgruppen (Ehrenamtliche aus dem Stadtteil, alteingesessenen Bewohnerschaft) durch die Gemeinwesenarbeit ergänzt die Angebote und hilft, sie weiterzuentwickeln. Dies steigert die Akzeptanz im Stadtteil und die Kooperationsbereitschaft von Akteuren und Bewohnerschaft.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Weiße Rose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LHH Integrationsmanagement, LHH Zuwanderung Osteuropa, LHH Schuldnerberatung, LHH Quartiersmanagement Soziale Stadt, LHH Heimverbund, LHH IKEM (Koordinierungsstelle für Arbeit mit Ehrenamtlichen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Familienbildung, AWO Migrationsberatung, Familienzentren und Kitas im Gebiet, Verein sozialtherapeutischer Einrichtungen, Ökumenisches Kirchenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenberger Sportverein, Miteinander für ein schöneres Viertel e.V. (Nachbarschaftsarbeit Canarisweg)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hanova (QM), Vonovia (Ansprechpartner vor Ort)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AG Image, Nachbarschaftskreis Wettbergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission Mühlenberg, Integrationsbeirat, Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mühlenberg, VHS (Volkshochschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fairkauf (Mühlenberg), Neue Arbeit GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfe: KIBIS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen

Ansprechpartner
Dilek Boyu
DuK - Brücke der Kulturen
Projektbeschreibung
Es ist ein Herzensanliegen unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ für generationsübergreifende und interkulturelle Aktivitäten zu schaffen. Der vielfältige Ansatz des Zentrums ist einzigartig in Hildesheim: Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen in Hildesheim und Umgebung fördern und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken. Mit dem Zentrum werden die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit sichtbarer werden und bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten, ehrenamtlichen Engagements bekommen. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe und des Teilseins in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen. Das Zentrum wird somit durch die Stärkung der soziokulturellen und migrantischen Vereine die soziale und kulturelle Infrastruktur in Hildesheim fördern und als Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliche Ideen und der verantwortlichen Umsetzung zur Verbesserung der Lebensqualität in Hildesheim beitragen. Mit dem „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ wollen wir in Hildesheim ein Forum schaffen für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen. Mit dem angestrebten Zentrum soll somit auch jenseits der „Willkommenskultur“ eine Normalität im Stadtleben Hildesheims praktiziert werden, in der Diversität einen festen Platz hat und Selbstorganisation gefördert wird. Das Zentrum soll allen Menschen offenstehen und ein gemeinschaftlicher Ort der Kulturen und der Vielfalt sein. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander schaffen, z.B. durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten. Darin ist unser Verbund bereits geübt und unsere ausführliche Website vermittelt einen guten Eindruck von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Projekte und Maßnahmen unserer bunten Brücke-Community: www.bruecke-der-kulturen.de
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem unerlässlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort leisten. Viele dieser Vereine gehören zu unseren Mitglieds- und Kooperationspartner*innen. Wir erleben daher wie vielfältig die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist: sie vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Dienstleister*innen in wichtigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Leider erfährt diese kontinuierliche Arbeit bisher kaum Unterstützung; den Vereinen fehlt dadurch die entsprechende Förderung zur Professionalisierung ihrer Arbeit. Besonders herausfordernd ist der Mangel an Räumlichkeiten für die Umsetzung ihrer Angebote. Was ihnen fehlt, ist ein Ort an dem sie dieses freiwillige Engagement verwalten und professionalisieren können. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist. Unser Verbund plant daher ein „Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen“ in Hildesheim um diese Bedarfe nachhaltig zu decken. Zudem soll das Zentrum ein Forum zur Auslebung vielfältiger Kulturformen bieten, der zugleich der breiten Öffentlichkeit offen steht. Hier können sich Menschen über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen informieren und diese aktiv erleben. So soll das Interesse am Miteinander gefördert, Vorurteile überwunden und der interkulturelle Dialog gestärkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-West-Richtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
10231
Quelle / Anmerkungen
(Stand Ende 2016)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Eine Ausnahme ist gegeben, da es trotz des Förderprogramms noch immer einen hohen Bedarf an Begegnungsorten im Stadtteil gibt, in denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können und die sie mitgestalten können. Oftmals sind beispielsweise Menschen mit eigener und familiärer Zuwanderungsgeschichte lediglich als Teilnehmende in bestehenden Angeboten mitgedacht, nicht jedoch aktiv in deren Entwicklungs- und Gestaltungsprozess involviert. Daher ist die Akzeptanz und Identifizierung mit diesen gering. Durch die Vielfalt der Akteur*innen, die in unserem Verbund vertreten sind und die jeweils über gute Zugänge zur vielfältigen Stadtbevölkerung verfügen, können wir diesem Bedarf entgegenwirken. Diese Vielfalt ist das Alleinstellungsmerkmal der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchführen. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil erweitert bzw. neue Angebote geschaffen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden, neue Formen gefördert, gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung stattfinden.
Beschreibung
die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden; die Teilhabe vielfältiger Akteure und Menschen aus der Umgebung gefördert und als Bereicherung verstanden wird.
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt.
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde in Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Atatürk Kültür Dernegi e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - italienische Gesellschaft Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - russischer Kulturverein Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EL PUENTE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V. (IKW e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mala Ezidya für Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sudanhaus in Hildesheim (i. G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tamilischer Kultur und Sportverein e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vanakkam Thamilar Hildesheim (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Hildesheimer Sinti e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - Spanisch und Portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hildesheim-Marienburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Go 20 Nord/Timo e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kaleidoskop e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "betreuen und wohnen"
Typ
Stadtteil
Galerie
bruecke foto gemeinsam
Zustimmung Veröffentlichung
On