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Gruppendiskussionen

Gemeinsam für Barsinghausen II

Ansprechpartner
Janina Ahlhorn
Organisation DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH
Funktion Bereichsleitung für Konzeption und Projektentwicklung
Projektbeschreibung
"Gemeinsam für Barsinghausen" hat in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum Barsinghausen (AWO, Stadt Barsinghausen) eine Anlaufstelle mit "Vernetzungs- u- Kümmerereffekt" etabliert, die gemeinsam mit dem „Runden Tisch Barsinghausen“ die Integrations- und Gemeinwesenarbeit aus- und aufbaut. Als verlängerter Arm des Runden Tisches unterstützt die Anlaufstelle die haupt- und ehrenamtlichen Initiativen als Kümmerer vor Ort als auch durch Inputs. Sie hilft dabei, Angebote transparent zu machen u. geht dabei auf offene Bedarfe der GWA ein. Dies tut sie durch unterschiedliche Maßnahmen. So ist es Aufgabe der Anlaufstelle, die bestehenden Strukturen zu fördern, in dem sie neue Zielgruppen bzw. Kontakte zu neuen Kooperationspartnern erschließt. Denn nicht immer ist das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungsgenerationen und -kulturen in Barsinghausen konfliktfrei, nicht überall sind Berührungsängste unbekannt. Durch die Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften (GU) sind Kontakte in die Nachbarschaft nicht alltäglich vorhanden. Die Anlaufstelle erarbeitet als Teil des „Runden Tisches“ Begegnungsräume im Zentrum als auch satellitenartig um die GUs. So werden Kontakte zwischen den Bevölkerungsgruppen gefördert u. Ressentiments abgebaut. Die Stadt bietet aufgrund der hohen Identifikation vieler Bürger*innen mit „ihrem Barsinghausen“ eine gute Basis für den Ausbau von Gemeinwesenarbeit. Nicht zuletzt durch die besondere Zuwanderungsgeschichte gibt es zahlreiche gute Initiativen und Angebote, insbesondere in der Flüchtlingshilfe. Viele Geflüchtete wollen aber auch „etwas zurück geben“. Das Projekt unterstützt in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum so nicht nur Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, sondern auch Geflüchtete, die sich für das Gemeinwesen engagieren wollen. Durch Empowermentangebote, insbesondere für Geflüchtete, die das Asylverfahren abgeschlossen haben u. die GUs verlassen, werden Selbsthilfepotentiale gefördert. Die 2. Projektphase baut hierbei auf Erfolge der 1. Phase auf. So kann aufgrund der etablierten Sprechstunde auf ein gutes Vertrauensverhältnis u. einen guten Zugang zur genannten Zielgruppe zurück gegriffen werden. Die Anlaufstelle als Organ des Runden Tisches fungiert als „Seismograf“ für Bedarfe, Stimmungen u. Ideen. Dabei kristallisierte sich die Unterstützung der Bildungsintegration durch die Stärkung elterlicher Kompetenz u. die Unterstützung von Kita/Schule als neuer Schwerpunkt heraus.
Ausgangslage
Barsinghausen ist ein Zuwanderungsort mit einer besonderen Zuwanderungsgeschichte. In den 60ern kamen viele Gastarbeiter, in den 90er Jahren eine hohe Anzahl von Spätaussiedlern, Geflüchteten u. Vertriebenen. Mit dem Zuzug von Geflüchteten in den letzten 2-3 Jahren, die vorwiegend in Gemeinschaftsunterkünften (GU) in Randlage untergebracht sind, ist eine neue Herausforderung entstanden, denn das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungskulturen u. -generationen funktioniert nicht immer reibungslos. Nicht alle Bürger*innen blickten dem Zuzug ohne Berührungsängste entgegen. Durch die Unterbringung in GUs werden natürliche Kontakte in die Nachbarschaft kaum unterstützt, als Folge bleiben die Bevölkerungsgruppen unter sich. Es fehlt an Möglichkeiten der Begegnung, nicht nur im Zentrum der Stadt, sondern auch in den einzelnen Ortsteilen. Obwohl das enorm hohe Engagement in der Flüchtlingshilfe u. die besondere Zuwanderungsgeschichte bereits zu vielen guten haupt- u. ehrenamtlichen Initiativen/Angeboten geführt hat, sind diese dezentral in den 18 Ortsteilen Barsinghausens verteilt u. Synergien der einzelnen Initiativen werden bisher noch nicht all umfassend genutzt. Der „Runde Tisch“ nimmt diese Aufgabe war u. greift dabei auf das Projekt als unterstützendes Organ zurück. Neue Bedarfe wurden erschlossen. So stehen Schule u. Kita vor der Herausforderung Kinder mit Fluchthintergrund adäquat versorgen zu müssen u. insbesondere nach Abschluss des Asylverfahrens gilt es geeignete Maßnahmen zu verwirklichen, um den Neu-Zugezogenen den Schritt ins Gemeinwesen (GM) zu erleichtern. Diese müssen sowohl im Zentrum als auch satellitenartig rund um die GUs umgesetzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Kernstadt
Beschreibung
Barsinghausen besteht aus insgesamt 18 Ortsteilen, in denen 35.849 Menschen leben. Geflüchtete sind vorwiegend in drei dieser Ortsteile in Gemeinschaftsunterkünften (GU) untergebracht. Einer der GUs befindet sich in der Hannoverschen Straße, direkt am Ortsausgang. Neben der GU befindet sich ein großer Abenteuerspielplatz mit einem sehr naturnahen Gelände von mehr als 6000 qm. Die Nutzung dieses Geländes, z.B. durch unangemeldete Grillveranstaltungen mit offenem Feuer, führen immer wieder zu Konflikten. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hannoverschen Straße befindet sich ein Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten, so dass die Versorgung mit Lebensmitteln fußläufig gut erreichbar ist. Das Stadtzentrum liegt nicht mal einen Kilometer entfernt. Anders als in vielen größeren Städten, in denen es oftmals in den einzelnen Quartieren zentrale Treffpunkte und Plätze gibt, an denen sich die Nachbarschaft trifft, findet das Leben in Barsinghausen eher im Stadtzentrum in der Marktstraße statt. Hier gibt es Bistros, Eisdielen etc. Auch die Anlaufstelle ist hier angesiedelt. Weitere Beratungseinrichtungen, Initiativen und Anbieter von Sprachkursen sowie von Kreativ- und Freizeitangeboten (VHS, Kunstschule NOA NOA, LABORA, Pro Beruf u.v.m.) sind allerdings über die ganze Stadt verteilt. Die hier beschriebenen Umstände führen dazu, dass der territoriale Ansatz, der wichtiges Element der Gemeinwesenarbeit ist, in diesem Fall weiter gefasst werden muss. Zum einen ist es wichtig, dass alle Bevölkerungsgruppen in Barsinghausen im Stadtbild präsent sind und zwar auch dort, wo sich das gesellschaftliche Leben abspielt (Zentrum). Ebenso wichtig ist, dass alle Bevölkerungsgruppen sich als Teil ihrer Nachbarschaft verstehen. Somit ist es von großer Bedeutung, dass die GU als Teil der Nachbarschaft des angrenzenden Wohngebietes verstanden wird. Eine Förderung der Begegnung und Stärkung des Gemeinwesens erfolgt durch die Anlaufstelle im Zentrum als auch satelitenartig rund um die GU, da hier das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen besonders im Fokus steht.
Einwohnerzahl
14865
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice und Fachdienst Soziales
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Kernstadt Barsinghausens leben 1923 ausländische Mitbürger*innen (Quelle: Stadt Barsinghausen). Dies macht einen Anteil von 12,9 % aus. In Barsinghausen gesamt liegt der Anteil bei 9,4 %. Durch die GU ist eine besondere Situation entstanden. Dort werden neben Geflüchteten auch Obdachlose untergebracht. Diese Tatsache führt zu einer Atmosphäre, die geprägt ist durch Vorurteile und Unsicherheiten. Dies sorgt für ein schlechtes Gebietsimage rund um die Unterkunft. Trotz des relativ niedrigen Anteils gibt es aber ebenso die unterschiedlichen Zuwanderungsgenerationen, deren Zusammenleben z.T. nicht konfliktfrei ist. Weiterhin lässt sich verzeichnen, dass im letzten Jahr abgelehnte Asylverfahren und Abschiebungen zu Unruhe und Unsicherheiten geführt haben.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Genaue Zahlen können für die einzelnen Ortsteile nicht heran gezogen werden, da weder die Agentur für Arbeit noch die Stadt Barsinghausen Zahlen differenziert nach den Ortsteilen ermittelt. Zahlen gibt es lediglich für das Stadtgebiet Barsinghausen. Regelleistungsberechtigt waren im Dezember 2017 2794 Menschen. Das macht einen Anteil von fast 8 % der Bewohner*innen aus. 653 davon kamen aus den 8 zugangsstärksten Asylländern (Quelle: Agentur für Arbeit). 317 Menschen befanden sich Ende Dezember im Bezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (Quelle: Stadt Barsinghausen, Fachdienst Soziales).
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Es leben 1777 Jugendliche und junge Erwachsene unter 26 Jahren in der Kernstadt Barsinghausen. Das macht einen Anteil von 12 % aus. Bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt dieser Anteil jedoch bei 18,2 %. Für Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil junger Erwachsener und Jugendlicher bis 26 Jahre 12 %. Es lässt sich also feststellen, dass durch den Zuzug von Geflüchteten eine demografische Veränderung in Barsinghausen statt findet.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Der Anteil an Kindern in der Kernstadt Barsinghausen beträgt 12,2 %. In Barsinghausen Gesamt liegt dieser bei 11,9 %. Somit ist der Anteil an Kindern bis 14 Jahre im Projektgebiet nicht nennenswert höher als in Barsinghausen Gesamt, allerdings beträgt der Anteil bei ausländischen Personen 16,3 %. Insbesondere Familien, die neu zuziehen, hilft es ungemein, wenn sie beim Zurechtfinden im Gemeinwesen unterstützt werden. Dies betrifft sowohl Freizeit- als auch Bildungsangebote.
Unterlagen zum Gebiet
barsinghausen.jpg (909.11 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Bantorf
Beschreibung
Bantorf liegt, geografisch betrachtet, relativ weit vom Stadtzentrum Barsinghausen entfernt. Die Entfernung beträgt mehr als 5 Kilometer und ist somit zu Fuß nur schlecht zu erreichen. Durch die S-Bahn-Anbindung (Fahrtrhythmus i.d.R. alle 30 Minuten) ist zwar eine gute Nahverkehrsanbindung gegeben, allerdings ist dies immer mit Kosten verbunden. Bantorf selbst ist ein Ortsteil, der durch die Autobahn und die B65 zwei geteilt ist. Der südliche Teil ist geprägt durch Einfamilienhäuser, der nördliche Teil ist ein Gewerbegebiet, in dem sich auch die GU befindet. Hier werden ca. 130 Plätze bereit gestellt. Während der südliche Teil ein beliebtes Wohngebiet ist, ist der nördliche Teil als Wohnumfeld wenig attraktiv. Es gibt im Norden keine Treffpunkte, keine Spielplätze oder angenehm zu nutzende Gemeinschaftsflächen. Der Weg über die B65 in den südlichen Teil wirkt wie eine Barriere. Bantorf hat eine sehr engagierte Dorfgemeinschaft. Der Ortsverein war bisher sehr aktiv in der Flüchtlingshilfe. Die hier bereits engagierte Gemeinschaft gilt es zu unterstützen, damit die Integration und das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen weiterhin gefördert werden kann. Integration muss vorwiegend dort stattfinden, wo Menschen ihren Alltag verbringen. Somit ist das satelitenartige Arbeiten der Anlaufstelle in Bantorf genauso wichtig, wie die Verbindung zum Zentrum Barsinghausens.
Einwohnerzahl
1345
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an ausländischen Bewohner*innen liegt mit 15,6% mehr als 5% über dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Dies ist nicht zuletzt auf die Unterbringung in der GU zurück zu führen.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Der Anteil von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt in Bantorf bei 14,8 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen beträgt dieser Anteil sogar 27,6 %. Daraus lässt sich schließen, dass sich durch den Zuzug von Geflüchteten der Altersdurchschnitt verjüngt. In Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil 12 %.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre liegt in Bantorf bei 11 %, befindet sich damit also unter dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Der Anteil an Kindern unter 14 Jahren bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt bei 10 %. Auch wenn der Anteil im Gegensatz zu Barsinghausen Gesamt knapp darunter liegt, ist die Situation in Bantorf dennoch als eher ungünstig zu bewerten. Durch die Lage der GU im Gewerbegebiet fehlen Kindern angemessene Grün- und Freizeitflächen.
Unterlagen zum Gebiet
bantorf.jpg (626.56 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Kirchdorf
Beschreibung
Die Stadtteile Barsinghausen, Kirchdorf und Egestorf bilden eine miteinander verbundene Kette von Ortschaften, deren Übergang fließend ineinander greift. Kirchdorf liegt am nördlichen Rand des Deisters. Die GU für Geflüchtete, die aufgrund der gesetzten Schwerpunkte im Projekt ein wesentlicher zu berücksichtigender Faktor ist, liegt auf der Ecke Einsteinstraße und Max-Planck-Straße, angrenzend direkt zum Deister. Neben der GU befindet sich das Schulzentrum sowie das Gelände des Turn- und Sportvereins Kirchdorf und das Schwimmbad. 600 Meter weiter befindet sich ein Wohngebiet, dass geprägt ist durch mehrere Einfamilien- und Mehretagenhäuser. Der S-Bahnhof ist knappe 900 Meter von der Unterkunft entfernt, eine relativ gute Verkehrsanbindung ist somit gewährleistet. In Kirchdorf gab es bereits zum Bau der Unterkunft massive Proteste. Straßen wurden zugeparkt, um Baustellenfahrzeugen die Zufahrt zu versperren. Obwohl es keine Zahlen zu Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Kirchdorf gibt, stellt das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen eine besondere Herausforderung dar.
Einwohnerzahl
2072
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil von ausländischen Bürger*innen in Kirchdorf beträgt 8,7% und liegt damit minimal unter dem Anteil für Barsinghausen Gesamt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirchdorf liegt bei 13,8%. Bei der ausländischen Bevölkerung liegt er bei 24,7%. Damit ist er doppelt so hoch wie in Barsinghausen Gesamt.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre umfasst 12,2 %. Bei den ausländischen Bewohner*innen liegt der Anteil bei 17%.
Unterlagen zum Gebiet
kirchdorf.jpg (785.84 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorf
Beschreibung
Egestorf geht nahtlos in den Ortsteil Kirchdorf über. Wie Kirchdorf hat Egestorf ebenfalls einen S-Bahnanschluss und grenzt südlich an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Die GU in Egestorf befindet sich im Rottkampweg in Richtung Wald gelegen. Auch hier liegt die GU eher in Ortsrandlage, angrenzend zu Wald und Feldern. Sie liegt aber auch in der Nähe eines Wohngebietes, dass durch Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt ist. Die Modulanlage bietet Platz für 116 Menschen. Die Unterbringung in GUs, insbesondere, wenn diese eher in Randlage liegen, fördert nicht selten ein "Unter-sich-bleiben" der Bewohner*innen, weshalb eine Förderung der lokalen Nachbarschaft ein wichtiger Faktor für die Teilhabe am Gemeinwesen darstellt. Gleichzeitig ist aber, wie in den anderen Projektgebieten auch, der Zugang zu Barsinghausens Kernstadt mit all seinen Angeboten und Unterstützungsleistungen wichtiges Schlüsselelement zur Integration und zur Förderung des Zusammenlebens unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen.
Einwohnerzahl
7620
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer Bewohner*innen liegt bei 6,4 %. Auch wenn dieser Anteil verhältnismäßig gering erscheint, ist es doch bedeutsam, dass ein großer Anteil in der GU in Randlage lebt.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 26 Jahren liegt bei 11,1 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen ist der Anteil höher. Hier liegt er bei 17,4 %.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
19
Anmerkung
Der Anteil von Kindern bis 14 Jahre liegt in Egestorf bei 11,3 %. Bei ausländischen Bewohner*innen liegt er hingegen bei 19 % und ist damit deutlich höher.
Unterlagen zum Gebiet
egestorf.jpg (850.39 KB)
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit wird im Rahmen des Projektes als Grundhaltung verstanden, bei der das Interesse der Menschen u. ihre Expertise im Gemeinwesen handlungsleitend ist. Dies meint sowohl Akteure, haupt- und ehrenamtlich, als auch alle Bewohner*innen. In diesem Projekt steht die Stärkung der Solidarität, die Verringerung von Vorurteilen u. die Verbesserung des Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen im Vordergrund. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Zuwanderungskulturen u. -generationen u. damit um sehr verschiedene ethnische u. soziale Gruppen. Durch den Zuzug von Geflüchteten wurden besondere Bedarfe in der Orientierung im neuen Bezugsrahmen dieser Gruppe identifiziert. Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" wird durch Empowermentansätze u. die Stärkung von Begegnung das Gemeinwesen gestärkt. Ganz im Sinne von GWA werden alle Maßnahmen mit den Akteuren abgestimmt, um so möglichst große Synergien zu erzielen. Durch die besondere Kombination der beiden Mitarbeitenden des Projektes (m/w u. die eigene Migrationsgeschichte eines Mitarbeitenden) ist ein besonderer Zugang zu verschiedenen Zielgruppen gewährleistet. So kann lebensweltorientiert gehandelt u. die Ressourcen von Zielgruppen aktiviert u. einbezogen werden, die bisher noch keinen vollumfänglichen Zugang zum Gemeinwesen haben. Der für GWA erforderliche territoriale Ansatz findet sich auf 2 Ebenen wieder. Auf kleinster Ebene in den Ortsteilen u. in Barsinghausen Gesamt, als Kern des Gemeinwesens.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung für Erwachsene des DRK in der Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement im Rahmen des Programms "Soziale Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB Hannover Land/Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen und Sprachpaten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Goethestraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendwerkstatt LABORA gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit und Job Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Zentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsverein DRK, DRK-Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Krawatte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unser Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Sozialarbeit Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommenskreis der MAriengemeinde BArsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Petrusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffnungsgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sprachlerngruppen der katholischen Gemeinde St. Barbara
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bauspielplatz Klein Basche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Calenberger Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsschule Springe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goetheschule Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernst-Reuter-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lisa-Tetzner-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adolf-Grimme-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Brecht-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Region Hannover (Allgemeiner Sozialdienst, Erziehungsberatung, Ambulante Hilfen, Koordinierungsstelle Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Waldhof Kinder- und Jugendheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PACE
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Aktiv Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWK Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationaler Frauentreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausbildungspaten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Barsinghausen ist bunt
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integrativer Nachbarschaftstreff Klein-Hehlen

Ansprechpartner
Monika Rietze
Funktion Bildungsmanagerin
Funktionierende Nachbarschaft dank Ort der Begegnung
Projektbeschreibung
Das Quartier um die Händelstraße im Stadtteil Klein-Hehlen erfährt derzeit erhebliche Veränderungen in der Bewohnerschaft durch den Zuzug neuer Familien (freier Wohnraum wg Abzug des britischen Militärs). Durch die Schaffung von Räumen zur Begegnung, Beratung und Unterstützung soll Konflikten aufgrund kultureller, sozialer und ökonomischer Unterschiede vorgebeugt werden.
Ausgangslage
Das Quartier um die Händelstraße in Klein-Hehlen ist eines von drei Quartieren in Celle, in die vorrangig - aufgrund freier Wohnräume durch den Abzug des britischen Militärs vor einigen Jahren - der Stadt Celle zugewiesene Geflüchtete Wohnung beziehen. Durch diesen und auch weiteren erwarteten Zuzug durch unterschiedliche Bevölkerungsgruppen hat sich die Sozialstruktur verändert und wird sich weiterhin verändern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Celle - Stadtteil Klein-Hehlen - Quartier um die Händelstraße herum
Beschreibung
Händelstraße - Bachstraße - Lortzingstraße - Lisztstraße
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen der Bewohner/innen erkunden, aushandeln sowie kollektivieren. Dabei die Menschen unterstützen, möglichst selbsttätig für ihre Interessen einzutreten, die das Gemeinwesen beeinträchtigenden Herausforderungen aufzugreifen und langfristig im Sinne der Steigerung der Lebensqualität vor Ort zu lösen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
.. die abschließende Evaluation zeigt, dass die Bewohnerinnen den Nachbarschaftstreff häufig und zahlreich aufsuchen und ihre Interessen/Bedarfe bedient wurden
Beschreibung
... vielfältige Projekte von ihnen initiert oder durch sie durchgeführt wurden.
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass im Vergleich zum Beginn des Projektes die Lebenszufriedenheit in Bezug auf das nachbarschaftliche Zusammenleben gestiegen ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Klein-Hehlen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Klein-Hehlen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte FABI
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur KELLU Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
... noch zu identifizierende Akteur/innen bzw. Kooperationspartner/innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Print- und elektronische Medien in Celle, Menschen im Quartier/Stadtteil/Stadtgesellschaft
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Öffnung des Sozialraumes Vorsfelde

Ansprechpartner
Ilka Volkmer
Funktion Projektleitung Interkulturelle Bildung
Miteinander - Füreinander: Zusammenhalt durch interkulturelle Öffnung in Vorsfelde stärken!
Projektbeschreibung
Vorsfelde ist ein über 850 Jahre alter Stadtteil Wolfsburgs mit historischem, niedersächsischen städtebaulichen Kern. Seit Ende der 1960er Jahre hat sich dieser sukzessive um umliegende Wohngebiete, geprägt durch Ein- und Zweifamilienhäuser, erweitert. Hier haben sich seitdem viele Familien angesiedelt. Kinder wachsen behütet in einer traditionell geprägten Umgebung auf, in der fußläufig und per Fahrrad vieles zu erreichen ist. Vereine wie der SSV Vorsfelde, der MTV Vorsfelde, die lokale Musikschule "Peter und der Wolf", die Freiwillige Feuewehr, die Landfrauen und noch andere bieten den Ortsansässigen nahe dem Naturschutzgebiet Drömling ein Repertoire an Betätigungsfeldern neben Arbeit und Familie. Auch der demographische Wandel und der Zuzug von Migranten ist in Vorsfelde seit der Nachkriegszeit zu beobachten. Während anfangs Vertriebene und Italiener die Ortsbevölkerung veränderte, sind es derzeit die Geflüchteten, die die Bevölkerung diversifizieren und die Aufnahmegesellschaft vor neue Herausforderungen stellen. Diesen Herausforderungen wollen wir mit unserem Projekt, das am ehesten unter präventiven Gesichtspunkten angelegt ist, begegnen. Ziel ist es, der ortsansässigen Bevölkerung den Raum zu geben, in dem Umgang mit Fremdheit thematisiert, reflektiert und geübt wird. Ängste und Unsicherheiten können so aufgegriffen und behoben werden. Damit wird die Grundlage gelegt für eine interkulturelle Öffnung der Vorsfelder Gesellschaft, die in Maßnahmen und Angeboten konstruktiv umgesetzt wird. Insbesondere sollen Gelegenheiten geschaffen werden, die zum Austausch anregen, so dass das Miteinander reden möglich wird und das Übereinander reden verdrängt. Diese Aktivitäten sollen Geflüchtete, die länger ansässige migrantische Ortsbevölkerung und Hiesige mitansprechen. Folgende Netzwerkpartner sind dabei: Der Unterstützerkreis Flüchtlingshilfe Vorsfelde, die kath. Kirche St. Michael, die ev. Kirche St. Petrus, der SSV Vorsfelde, das Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde. Aus diesen Institutionen kommen sowohl Hauptamtliche als auch Ehrenamtliche, die ebenfalls für die aktuelle Situation im Quartier und damit verbundene Umgangsweisen sensibilisiert werden müssen. Konkret soll eine Sensibilisierung die eigene Haltung für gegenseitigen Respekt und Toleranz stärken, Vorurteile abbauen und die interkulturelle Handlungskompetenz erweitern. Als Bildungshaus - VHS verfügen wir über einen Trainerpool zur interkulturellen Öffnung. So wollen wir Lebensqualität erhalten.
Ausgangslage
Vorsfelde ist eine Kleinstadt, die 1972 von Wolfsburg eingemeindet wurde. Die Lebensqualität ist hoch, da eine gut funktionierende Infrastruktur existiert und die Menschen ein traditionell geprägtes Verständnis von gemeinschaftlichem Zusammenhalt haben. Diesen Zusammenhalt gilt es zu stärken und in Anbetracht der heutigen Herausforderungen (demographischer Wandel, Zuzug insbesondere von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte) zu fördern. Dafür ist es wesentlich, nicht nur die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in ihren Integrationsbemühungen zu unterstützen, sondern insbesondere der aufnehmenden Bevölkerung Beachtung zu schenken. Verunsicherung, Angst und Unbehagen sind sehr menschliche Reaktionen auf Unbekanntes und Fremdes. Menschen aus anderen Kulturen bergen ein hohes Potential dieses Verhalten zu verstärken, da zum einen die Sprache (noch) nicht zur Erklärungshilfe dient und Verhaltensweisen oftmals missinterpretiert werden. In dieser Situation ist es wichtig, frühzeitig einzuschreiten und die örtliche Bevölkerung interkulturell zu sensibilisieren. In Vorsfelde werden derzeit Geflüchtete aus der Flüchtlingsunterkunft in neue Wohnunterkünfte umgesiedelt. Einerseits existiert eine große Hilfsbereitschaft aus dem lokalen Helferkreis, aber das Ankommen in einer neuen Nachbarschaft muss immer von mehreren Seiten aus mitgetragen werden. Hauptamtlich als auch ehrenamtlich Tätige wie auch Nachbarn im Umfeld der Geflüchteten gilt es anzusprechen. Vorsfelde ist derzeit ein Ort, in dem man sicher und friedvoll leben kann. Diese Situation soll unbedingt gestärkt werden. Eine behutsame Überführung in die multikulturell geprägte Gesellschaft kann hier zu einem Best Practice werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg - Vorsfelde
Beschreibung
Vorsfelde liegt nordöstlich etwa 4 km von der Stadt Wolfsburg und dem VW Werk, getrennt durch Äcker, entfernt.
Einwohnerzahl
12744
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wolfsburg, Referat Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Jahrbuch 2016 der Stadt Wolfsburg
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit ist essentiell für das gelingende Miteinander unterschiedlichster Menschen in einem Bezirk/ Quartier. Angesichts der aktuellen politischen Situation gilt es, der Verunsicherung in Bezug auf Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Geflüchteten entgegenzuwirken und negativen Konsequenzen unterschiedlicher Werte, Verhaltensweisen und Sozialisierungen vorzubeugen. Dabei sollte auch in den Quartieren in Gemeinwesenarbeit investiert werden, die noch nicht im negativen Rampenlicht stehen. Ein Ort, eine Stadt und eine Region benötigt vorbildliche Beispiele, an denen sich andere orientieren können. Vorsfelde ist ein solcher Ort. Mit fast 13000 Einwohnern und gut 1500 davon mit ausländischer Herkunft ist die Ausländerquote in Vorsfelde (10.1-15%) nicht so hoch wie in den beiden angrenzenden Gebieten Nordstadt (20,1-25%) und Neuhaus/ Reislingen (25,1-48,9%). Auch die Nähe zur sehr stark multikulturell geprägten Innenstadt (aktuell fast 31% Ausländerquote) ist gegeben. Hier fällt im Gegensatz zur Zeit der 90er Jahre ein Stadtbild auf, das kulturell und religiös deutlich veränderte Züge trägt, so zeigen sich zum Beispiel Frauen in Vollverschleierung oder Kopftuch regelmäßig. Verschiedenste Sprachen werden hier und dort gesprochen und der Eindruck von Parallelwelt mag manchmal entstehen. Insgesamt ist es wünschenswert, durch Austausch, Wissensvermittlung und Handlungskompetenz diesen Bildern gelassen begegnen zu können und die eigene Identität angemessen zu hinterfragen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilnahme an Trainings und Workshops
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Institutionen und Orte miteinander zusammenkommen, z.B. bei Projektangeboten.
Beschreibung
In den Veranstaltungen zum Projekt kommen geflüchtete Menschen oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie ihre Nachbarn zusammen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche St. Petrus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirche St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SSV Vorsfelde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingshilfe Vorsfelde
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Meine Nachbarschaft - Guckst Du nur, oder machst Du schon? Quartiersmanagement Stuhr & Weyhe

Ansprechpartner
Lilja Helms
Funktion Leitung geronto-sozialer Bereich
Senisibilisierung von jungen Menschen bzw. Schülern zum Thema "Nachbarschaft" in den Gemeinden Stuhr und Weyhe
Projektbeschreibung
Wir möchten mit diesem Projekt junge Menschen, also Schüler/innen in den Gemeinden Stuhr und Weyhe ansprechen, um das Thema „Nachbarschaft“ aktiv ins Bewusstsein zu rufen.Verdeutlicht werden soll, welche Vorteile es haben kann seine Nachbarn richtig wahrzunehmen, zu kennen und sich für eine aktive Nachbarschaft einzusetzen. Behandelt werden soll ebenfalls, welche Probleme durch die steigende Anonymität in den Nachbarschaften entstehen können und wie „gut funktionierende Nachbarschaften“ in Zukunft aussehen könnten. Zielsetzung/Inhalte der Projekt-Idee: Nach Absprache mit den jeweiligen Lehrern wäre das Angebot von „Projektarbeiten“ (oder Projektwochen) zum Thema wünschenswert. Die Schüler/innen sollen: - über die bereits seit 2010 bestehende Quartiersarbeit/Quartiersmanagement in Stuhr und Weyhe informiert werden - sich über die Bedeutung von Nachbarschaften für ihre eigene Person bewusst werden - über die eigene Rolle in ihrer Nachbarschaft sensibilisiert werden - in Bezug auf die eigene Nachbarschaft/das eigene Wohnquartier: Bedürfnisse und Hilfebedarf Anderer erkennen und sich mit diesen auseinandersetzen - Quellen zum Thema Nachbarschaften „wie es früher war“ (z.B. Fotos oder Zeitzeugenbefragungen/Interviews) heranziehen und bewerten und diese Erkenntnisse zur heutigen Situation von Nachbarschaften in Beziehung setzen - Lösungsmöglichkeiten für Konflikte im nachbarschaftlichen Umfeld erarbeiten und erproben - Ansätze erarbeiten, wie man sich in der eigenen Nachbarschaft einbringen könnte (Nachbarschaftshilfe/"Talente-Tausch") - die Angebote des Vereins PRO DEM e.V. vorgestellt bekommen Vorgehen/Zeitplan für den Zeitraum 2017-2018 1. Projektidee der zuständigen Schulleitung bzw. den Lehrern an den Stuhrer und Weyher Schulen vorstellen (2 - 6 Wochen im Herbst 2017) 2. Gemeinsam (mit den Lehrern) Unterrichtseinheiten/Projektwoche/Exkursionen in die bestehenden "Quartieren/Quartiersrunden" und konkrete Projekte/Stundenbilder planen/terminieren (Winter/Frühjahr 2017/2018) 2 a. Power-Point-Präsentationen/Stundenformate erstellen (zielgruppenorientiert) 2 b. Arbeitsmaterialen erstellen 2 c. Literatur- und Internetrecherche 3. Durchführung der Projekte/Stunden/Exkursionen (Frühjahr/Sommer 2018) 3 a. nach Abstimmung mit den Lehrern und dem Lehrplan 3 b. Zeitfenster: mehrere Wochen bis zu einem Schulhalbjahr Zielgruppe/n der Projekt-Idee: - Grundschüler der Klasse 4 - Schüler der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 - 10)
Ausgangslage
Nachbarschaft früher – Nachbarschaft heute Der demografische Wandel der Gesellschaft wirft viele Fragen auf, mit denen sich die Gesellschaft und die Politik jetzt und in der Zukunft befassen sollte und muss. Dazu gehört auch die Frage, was sich in unseren Gemeinden, in den "Quartieren" vor Ort, verändern muss, damit sie attraktiv für alle Generationen werden bzw. bleiben? Die Menschen wollen ihr Leben auch im Alter genießen können. Soziale Kontakte und gute Nachbarschaften, die aktive Teilhabe an der Gesellschaft und das Gefühl gebraucht zu werden – das sind die Wünsche vieler an ihr Leben im Alter. Die meisten Menschen wollen auch im hohen Alter in ihrem gewohnten Umfeld und mit vertrauten Menschen leben; sie wollen in "ihrem Quartier" bleiben. Dafür brauchen sie eine barrierefreie/barrierearme Wohnung und ein eben solches Wohnumfeld, aber auch funktionierende und belastbare soziale Strukturen vor Ort. Oft fehlt es aber genau an diesen nachbarschaftlichen Netzwerken. Hinzu kommt schließlich, dass aufgrund des demografischen Wandels die verschiedenen Generationen in Zukunft mehr Lebenszeit miteinander verbringen werden, als das früher der Fall war. Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die Generationen auch künftig harmonisch miteinander leben, voneinander profitieren und für einander da sind. In den kommenden Jahren wird es kaum noch "Mehrgenerationenhäuser" geben und immer mehr Single-Haushalte und Kleinfamilien. Die Familie lebt heute oft über den gesamten Globus verstreut, für Studium oder Beruf zieht man um bzw. von der Familie weg - die "Familie als soziales Netz" fällt damit oftmals weg. Daraus resultierend kann die Bedeutung von Nachbarschaft wachsen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stuhr
Beschreibung
Die Gemeinde Stuhr liegt im Norden des Landkreises Diepholz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Stuhr hat insgesamt 8 Ortsteile.
Einwohnerzahl
33083
Quelle / Anmerkungen
https://www.stuhr.de/gemeinde-verwaltung/portrait/zahlen-daten-fakten/
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten//
Unterlagen zum Gebiet
karte_stuhr.docx (38.26 KB)
Gebiet-Name
Weyhe
Beschreibung
Die Gemeinde Weyhe liegt im Norden des Landkreises Diepolz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Weyhe hat insgesamt 9 Ortsteile.
Einwohnerzahl
32019
Quelle / Anmerkungen
file://master/home$/helms/Downloads/bevoelkerungsstatistik_2016_12_extern.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch das bereits seit 2010 bestehende Quartierskonzept in den Gemeinden Stuhr und Weyhe, gibt es bereits eine intensive Verbindung zwischen der hauptamtlichen Quartiersmanagerin und den über 100 Ehrenamtlichen in den jeweiligen "Quartieren". Das Hauptziel der regionalen Quartiersarbeit ist die Aufrechterhaltung der selbstständigen Lebensführung im Alter in der jeweiligen gewohnten und vertrauten Umgebung. Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren (i.d.R. ist das ein Ortsteil – wie Kirchweyhe) zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat der gemeinnützige Verein PRO DEM bzw. die dort tätige hauptamtliche Quartiersmanagerin ein Netzwerk von Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Weyher Quartiere aufgebaut. Diese Ehrenamtlichen sind i.d.R. zwischen 50 und 90 Jahren alt. Mit diesem neuen Projekt wollen wir die jüngeren Personen - die Schüler beider Gemeinden - in den Quartieren erreichen und für das Thema "Nachbarschaft" sensibilisieren. Unser zielgruppenübergreifendes Projekt (junge Menschen tun etwas für die älteren Menschen) verstehen wir eher als eine Tätigkeit im Rahmen der Gemeinwesenarbeit, und weniger als ein "isoliertes" Projekt im Rahmen der bestehenden Quartiersarbeit/Quartiersmanagement.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn wir alle Schulen in Stuhr und Weyhe für uns und das Projekt gewinnen können (13 Schulen) und möglichst viele dieser Schüler erreicht bzw. sensibilisiert werden können.
Vorhandene Strukturen
Unter der Federführung von PRO DEM e.V. – zusammen mit den beiden Gemeindeverwaltungen – werden seit 2010 die Gemeinden Stuhr und Weyhe (Landkreis Diepholz/südlich der Stadt Bremen) in kleine sogenannte „Quartiere“ (i.d.R. Ortsteile) eingeteilt und von der hauptamtlichen Quartiersmanagerin betreut. Das Quartierskonzept: Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat PRO DEM e.V. ein Netzwerk von über 100 Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Quartiere aufgebaut. Diese ehrenamtlichen „Ansprechpartner der Nachbarschaft“ (Abkürzung ASPDN) fungieren als „Sensor für das Quartier“. Mit „Sensor“ ist gemeint, dass man als ASPDN im Quartier lernt, einen Hilfe- oder Beratungsbedarf zu erkennen und diesen in Kooperation PRO DEM e.V. beheben kann. Ein weiteres, wichtiges Ziel der Quartiersarbeit ist der Auf- und Ausbau von funktionierenden Nachbarschaften. Regelmäßige Treffen innerhalb des Quartiers, aber auch Vorträge rund um das Thema Alter(n) sowie gute Gespräche am und über den Gartenzaun sollen das Leben im Quartier wieder bunter machen. Es gibt Quartiere, in denen werden regelmäßige „Runden“ und Veranstaltungen organisiert. Durch die Verknüpfung zwischen dem Haupt- und Ehrenamt kann dem Wunsch der Quartiersbewohner- möglichst lange in den eigenen „vier Wänden“ zu verbleiben - Rechnung getragen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
6 Schulen in Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
7 Schulen in Stuhr
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integrativer Gesundheitstreff

Ansprechpartner
Frank Auracher
Funktion Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter
Sport- und Gesundheitsförderung zum Ausbau der Gemeinwesenarbeit im Bereich Integration und Stadtteilentwicklung
Projektbeschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 10.700 Einwohner*innen. Alle sozialen Schichten und Milieus sind vertreten und tragen zu dem unverwechselbaren Charakter der Nordstadt bei. Durch aktivierende Stadtteilsozialarbeit und ein gut vernetztes Gemeinwesen werden viele Themen, wie Kindheit und Jugend im Stadtteil, der Sozialraum Nordstadt und die vielen Kulturen in der Nordstadt, bearbeitet. Ein weiteres dieser Themen ist Gesundheit im Stadtteil. Seit 2013 wurde das Thema Gesundheit in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit auf unterschiedliche Weise bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan für die Implementierung des Handlungsfeldes „Gesundheit“ in der Hildesheimer Nordstadt erarbeitet (2013, u.a. basierend auf Fokusgruppeninterviews und Befragungen) sowie ein Gesundheitswegweiser für die Hildesheimer Nordstadt (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 erarbeitet (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit. Um diese Vorarbeit weiterzuführen und den Bedarfen gerecht zu werden soll ein integrativer Gesundheitstreff im Stadtteil etabliert werden. Ziel ist es, dass Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration von Geflüchteten und Migrant*innen zu nutzen. Es soll eine Koordinationsstelle mit personeller und räumlicher Ausstattung geschaffen werden, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Durch den Zuzug von Menschen mit Fluchterfahrung, soll besonderes Augenmerk auf der Angebotsvielfalt, auf Mehrsprachigkeit und Niedrigschwelligkeit liegen. Im besten Fall sollte der integrative Gesundheitstreff aktivierend und die Bewohner beteiligend entstehen und aus einem offenen Büro bestehen, das Platz für informelle Gespräche in kleinerer Runde bietet und ebenso Informationsfläche vorhält. Wichtig ist ein ausreichend großer, barrierefrei erreichbarer Bewegungsraum, in dem Kurse und Veranstaltungen stattfinden können. Im integrativen Gesundheitstreff sollen Kooperationen und Netzwerke zu Gesundheit und Integration entstehen, bspw. mit Hilfe des Integrationsmanagement und einem Stützpunktverein "Integration durch Sport".
Ausgangslage
In der Hildesheimer Nordstadt ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich leben in der Nordstadt überdurchschnittlich viele Menschen von Transferleistungen sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt „Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert“ initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier sind viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt und angeschoben worden: u.a. Bürgerversammlungen, Zukunftskonferenzen mit Projektgruppen, Aktionstage, die Einrichtung eines Runden Tisches, Maßnahmen des Selbststärkungsprozesses etc. Der bisherige Verlauf und die Erfolge zeigen, dass die Nordstadt eine langfristige „Begleitung“ durch eine gezielte Gemeinwesenarbeit benötigt. Um Negativentwicklungen zu stoppen und die vorhandenen Potenziale für die Entwicklung des Quartiers zu aktivieren, hat die Arbeit mit den Programmen Soziale Stadt und CTC begonnen, es bedarf jedoch aufgrund dieser Neuorientierung einer vielfältigeren und weiterführenden Finanzierung und Ausstattung im Stadtteil, um die Gemeinwesenarbeit zu sichern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt, durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10789
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2016, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduzieren würde. Es müssen weitere Programme eingesetzt werden, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann. Mit der beantragten Förderung soll die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis unter 25 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2014, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Migrationsanteil, Stand 2015, Stadt Hildesheim
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn ein Bewegungsraum und ein Büro zur Verfügung stehen sowie Sport- und Gesundheitskurse, Veranstaltungen und Seminare angeboten und durchgeführt werden und wenn eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur Verfügung stehen
Beschreibung
Erreicht wenn Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Herkunft und Kultur Angebote nutzen und an Veranstaltungen teilnehmen, wenn die Angebote barrierefrei und niedrigschwellig sind
Beschreibung
Erreicht wenn die unter Vernetzung genannten Akteure angesprochen wurden und Kooperationsmöglichkeiten sondiert und Kooperationsverträge geschlossen wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV v.1848 Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e.V. 1979 (ggf. auch Eintracht Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen Hildesheim e.V. Schwangerschaftsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzt*innen und Therapeut*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Autismusambulanz der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesgruppe für Senioren der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Gemeinde Nordstadt-Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsgrundschule Nord Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johannesschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kita Hort Nordwind
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger/innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V. - Migrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flux - ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter (u.a. Flüchtlingshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen und Betreuen (Flüchtlingsunterkunft)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi – Mit Migranten für Migranten – Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Cafe Allerlei - Stadtteilprojekt Hannover Linden

Ansprechpartner
Tatjana Makarowski
Funktion Abteilungsleitung der Sozialen Dienste
Stadtteilcafe Allerlei in Linden
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover Linden ist durch einen hohen Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund geprägt. Die Flüchtlingswelle hat einen neuen Teil zu integrierender Menschen mit sich gebracht. Das Cafe Allerlei möchte sich unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Hannover e.V. dieser interkulturellen Arbeit im Quartier annehmen. Ziel ist es das vom Fels e.V. initiierten Projekt zu erhalten und auszubauen und den entstandenen Bedarfen an integrativen Angeboten, Beratung und Begleitung zu begegnen.2013 hat der Verein Fels e.V. das Cafe Allerlei in Hannover Linden innitiiert und mit Hilfe eines Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. ein niedrigschwelliges Angebot etabliert in dem Bewohner des Stadtteils Angebote für Bewohner vorhalten.Zunächst waren diese auf die Zielgruppe von Müttern und Kindern ausgerichtet. Durch die Flüchtlingswelle, wie auch die Akzeptanz der Angebote des Cafes sind weitere Angebote etabliert worden, darüber sind Handlungsfelder,Beratungs- und Begleitungsbedarfe im Stadtteil sichtbar geworden, die weiterer personeller Ressourcen bedürfen.Das Cafe als bisherige Anlaufstelle bedarf der Weiterentwicklung in der Vernetzungs- und Beratungsfunktion,wie auch der weitergehenden Unterstützung der Selbstorganisation der Ehrenamtlich tätigen und der Umsetzung weiterer Kooperationsstrukturen.
Ausgangslage
Der Caritasverband Hannover e.V. hat mit dem Verein Fels e.V. eine Kooperation geschlossen um das Anliegen ein multikulturelles Stadtteilcafe für Bewohner mit Bewohnern zu unterstützen.Der Koordinator des Caritasverbandes arbeitet mit dem Gremium,dem Caferat, das Angebot des Cafes aus. Die Angebote richteten sich zunächst an Familien , Mütter und Kinder. In der Zwischenzeit sind durch den Caferat,der sich aus verschiedenen Bewohnern des Stadtteils zusammensetzt, weitere und andere Angebote etabliert worden. Durch die Erweiterung des Angebotes sind Handlungsfelder, Beratungs- und Vernetzungsbedarfe aufgetreten, die einer Weiterentwicklung bedürfen,dies möchte sich der Caritasverband zur Aufgabe machen und die bisherige Quartiersarbeit in Trägerschaft fortführen.Bedarfe liegen in der interkulturellen Kommunikation, der Gesundheitsförderung, sowie der Verbesserung der Beschäftigungschancen.Die BewohnerInnen nutzen die Angebote des Cafes, bleiben jedoch in ihrer Community.Hier sollen Angebote etabliert werden die die interkulturelle Kommunikation fördern.Fragen rund um das Thema Gesundheit haben zugenommen, es bedarf hier thematischer Angebote wie auch Angebote die zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit einladen.Die BewohnerInnen tragen maßgeblich zum Betrieb und zur Gestaltung des Angebotes im Cafe Allerlei bei, hier sollen Qualifizierungsmaßnahmen der dort ehrenamtlich Tätigen stattfinden und nach Möglichkeit eine Beschäftigungsmöglichkeit geschaffen werden. Die ermöglicht Teilhabe und Identifikation Die Einbindung des Cafes in die Netzwerkstruktur des Caritasverbandes mit seinen verschiedenen Beratungsangeboten erweitert die Kooperationsstrukturen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden
Beschreibung
Linden Süd
Einwohnerzahl
13000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hannover - Strukturdaten der Stadteile 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
1
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
1
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
1
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Cafe Allerlei wird in die Trägerschaft des Caritasverbandes eine Gemeinwesenorientierung bekommen. Das Quartiersmanagement der Hanova (ehem. GBH ) und der Verein Fels e.V. haben das Cafe im Quartier Linden innitiiert und mit Unterstützung des Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. partizipative Angebote für die BewohnerInnen im Stadteil etabliert.Durch die aktive Beteiligung der BewohnerInnen und der Annahme der bestehenden Angebote sind weitere Handlungsfelder deutlich geworden,die einer Weiterentwicklung des bisherigen Angebotes bedürfen.Im Projekt des Cafe Allerlei sind ehrenamtliche und professionelle Strukturen vorhanden. Durch die Arbeit des Quartiersmanagements der GBH wurde der Bedarf an zielorientierter Stadtteilarbeit im Sozialraum Linden benannt, das Cafe Allerlei wurde mit der GBH und dem Verein Fels e.V. gegründet. Ein Sozialarbeiter des Caritasverbandes unterstützt die Arbeit als Koordinator. Der Betrieb des Cafes, die Auswahl der Angebote findet unter Abstimmung des Cafeteam, ehrenamtlich tätige BewohnerInnen des Stadtteils, statt. In diesem Gremium werden auch neue Angebote und Bedarfe diskutiert und erhoben. Der Förderantrag resultiert aus den Bottom Up Prozessen des Cafeteams. Ohne weitere personellen Ressourcen werden die erkannten Handlungsfelder, Beratungs - und Vernetzungsangebote im Stadtteil nicht etabliert werden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Besuchergruppen im Cafe Allerlei sich interkulturell vermischen und die Angebote nicht nur kulturspezifisch genutzt werden.
Beschreibung
Die Bewohner aus dem Stadtteil eigenständig Aktivitäten für sich und für andere durchführen.
Beschreibung
Wenn verschiedene Bewohner und Institutionen des Stadtteils im Cafe zusammenarbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentren des Caritasverbandes in Hannover Linden,Beratungsstelle Lichtpunkt,Kinderzentrum Linden, Spielhaus Linden, Fels e.V., Kreofant,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bulgar(i)en in Hannover e.V.,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturbüro der Landeshaupstadt Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen des Stadtteils, Nachbarschaftskreis Siloah, Flüchtlingshilfe D 33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde St. Godehardt, Erlösergemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HANOVA (ehem. GBH)
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt)

Ansprechpartner
Martin Schabler
Funktion Stabsstelle Sozialplanung
Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Die Stadt Emden sieht in einer professionell und systematisch betriebenen sozialraumbezogenen und lebensweltorientierten Arbeit ein sinnvolles und wirksames Instrument, sich den Integrationsanforderungen in den benachteiligten Stadtteilen Barenburg, Borssum und Port Arthur/Transvaal-südl. Ringstraße zu stellen. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist der Startschuss für eine Neuorganisation der GWA/QM in der Kommune und der Grundstein für den Aufbau einer Stadteilarbeit und –koordination im Gebiet Borssum außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt. Auf der Verwaltungsebene sollen dazu Aufgaben, die verschiedenen fachlichen Bezügen und Zuständigkeiten (stadtteilbezogene Jugendarbeit, Stadtteiltreffs, Soziale Stadt, GWA-Praxis der Bürgerzentren, Seniorennetzwerke, Pädagogische Netzwerke, Beteiligungsprojekte) zugeordnet sind, in einer neuen Struktur zusammenführt und konzeptionell weiterentwickelt werden. Nach Bewertung der Inhalte und Schnittstellen wird die Schaffung einer eigenen Organisationseinheit Gemeinwesenarbeit angestrebt. Es wird ein Gebietskoordinator eingestellt, der als Grundlage hierfür unter aktiver Mitwirkung von Akteuren mit Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit (Soziale Dienste und Einrichtungen, Kirchengemeinden, Vereine, Bürgergruppen) den Bestand an Angeboten aufnimmt und eine Rahmenkonzeption erarbeitet. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die inhaltliche und methodische Verknüpfung von Ansätzen der Stadtteilarbeit, der Integrationsarbeit und der Ehrenamtsförderung gelegt werden. Der/die Koordinator organisiert außerdem den Austausch und die Zusammenarbeit der Fachkräfte in den drei Gebieten, er führt neue Instrumente und Standards für die Bürgerbeteiligung ein. Innerhalb der neuen Organisationsstruktur, fungiert sie/er als Brücke zwischen den Gebieten und der Verwaltungs- und Steuerungsebene. Dabei sollen Erfahrungen aus dem Soziale Stadt Gebiet Barenburg für den Aufbau neuer Strukturen genutzt und Ergebnisse des Projektes „Lebenswertes Borßum“ in die anderen Gebiete transferiert werden. Zur Konzept – und Personalentwicklung für dieses Arbeitsfeld strebt die Stadt Emden strategische Kooperationen mit freien Trägern der Wohlfahrtspflege/Jugendhilfe und mit dem Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Emden/Leer an. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Personen die in den Gebieten tätig sind, ausreichend qualifiziert sind und begleitet werden.
Ausgangslage
Die Kleinstadt Emden hat drei Gebiete mit besonderen sozialen, demographischen und integrativen Herausforderungen. Der Stadtteil Barenburg wird seit dem Jahr 2000 durch das Programm „Soziale Stadt“ gefördert und hat eine beachtliche bauliche, infrastrukturelle und organisatorische Aufwertung erfahren. Hier erfolgt Ende des laufenden Jahres der Ausstieg aus dem umfassenden Quartiersmanagement, während parallel im Gebiet Port Arthur-Transvaal/südl. Ringstraße die Programmumsetzung beginnt. Im Stadtteil Borssum konnte dagegen bislang kein gebietsbezogener Handlungsansatz entwickelt werden. Die Stadtverwaltung hat sich in den vergangenen 15 Jahren sehr stark auf ein Sanierungs- und Quartiersmanagement als Instrument für die städtebauliche Programmumsetzung gestützt. Die GWA wurde als Kernkompetenz der Nachbarschafts-, Quartiers- oder Stadtteilentwicklung organisatorisch, methodisch und personell nicht weiterentwickelt und erst im Zusammenhang mit der Verstetigung der aufgebauten Strukturen in Barenburg und im Kontext der Zuwanderung und Flüchtlingshilfe wiederentdeckt. Aktuell gibt es in den Gebieten verschiedene bürger- und gemeinwesenorientierte Einrichtungen und Angebotsformen in verschiedener Trägerschaft, die noch weitgehend isoliert voneinander operieren. Eine professionelle Gemeinwesenarbeit, die methodisch fundiert zielgruppen- und bereichsübergreifende Integrationsarbeit leistet, fehlt in der Kommune. Hinzu kommt, dass verwaltungsintern die Zuständigkeit für gebietsbezogene Arbeitsansätze, QM und GWA in drei verschiedenen Fachbereichen liegen und Synergien für die Gebiete nur wenig erschlossen werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg-Borssum-Port Arthur/Transvaal
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt. Der Stadtteil Borßum befindet sich im süd-westlichen Bereich des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt..
Einwohnerzahl
19401
Quelle / Anmerkungen
Statistikstelle der Stadt Emden, Stichtag: 31.12.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Zum Zeitpunkt der Antragstellung liegen zwei der drei Stadtteile im Programmgebiet "Soziale Stadt". Ende 2017 zieht sich die Stadt Emden in Barenburg aus der Förderung des Programmstrukturen zurück , um ein programmbezogenes Quartiersmanagement in Port Arthur/Transvaal aufzubauen. Der Projektansatz zielt auf eine innovative Entwicklung, Organisation und Koordination der Arbeitsstrukturen im Bereich der Gemeinwesenarbeit ab, die gebietsübergreifend mit gesamtstädtischen Arbeitsansätzen der Flüchtlingssozialarbeit und Ehrenamtsförderung verknüpft sind. Der Ansatz sieht keine unmittelbaren Aktivitäten in der Sozialen Stadt vor, er steht aber in direkter Verbindung mit dem Aufbau von GWA-Strukturen außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt im Gebiet Borßum.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 30.6.2016
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
33
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 30.6.2016
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Sozialamt, Stichtag 31.12.2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell, in dem Aufgaben zur Organisation der Gemeinwesenarbeit in der Kommune auf verschiedenen Handlungsebenen miteinander verknüpft sind. Die Gebietskoordination ist organisatorisch in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert einerseits als Brücke zwischen den Quartieren und den hier verorteten Fachkräften der Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit und andererseits als Prozessmoderator, der freie Träger der Wohlfahrtspflege und andere relevante Akteure im und oberhalb des Quartiers einbezieht. Die Organisationsstruktur, die hierfür aufgebaut wird, steht in enger Verbindung zu der integrierten Sozialplanung unter der Regie einer fachbereichsübergreifenden Lenkungsgruppe, in der Planungen und gebietsbezogene Entwicklungen zwischen den Bereichen Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Gesundheit und Soziales sowie Jugend, Schule und Sport abgestimmt werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Akteure des Gemeinwesenarbeit haben sich auf gesamtstädtisches Rahmenkonzept der GWA verständigt, in dem Ziele für die Zusammenarbeit und gemeinsame Prinzipien für die Umsetzung Arbeit mit den Bewohnern vor Ort beschrieben sind.
Beschreibung
Anlaufstellen, Begegnungsmöglichkeiten und zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote werden von Bewohnern mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Akteure verständigen sich auf erforderliche Projekte und Angebote. Diese werden gemeinsam getragen und unter Einsatz der bereitgestellten Sachmittel und eigener Ressoucen umgesetzt.
Beschreibung
Die Netzwerke entwickeln eigene Ideen zur Gestaltung ihres Wohnumfeldes und beteiligen sich aktiv an baulich-investiven Planungen und Maßnahmen im Quartier
Vorhandene Strukturen
Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, bewohnergetragenen Kulturveranstaltungen, Begegnungsmöglichkeiten. Ein besonderes Kennzeichen ist die räumliche und organisatorische Einbindung der städtischen Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe. Außerdem tagen hier der Stadtteilbeirat und mehrere Arbeitsgruppen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V., der sich Sprachrohr und Unterstützer benachteiligter und hilfesuchender Personen versteht. Die AWO hat im Stadtteil mit einem Projekt begonnen, in dem nachbarschaftsbezogene Hilfen insbesondere für Senioren aufgebaut und vernetzt werden sollen. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal sind aus dem Bereich der Jugendförderung die stadteilbezogene Jugendarbeit, ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße und ein Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten in hauptamtlicher Begleitung zu nennen. Hier ist außerdem ein sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugendförderung, Flüchtlingshilfe im Fachdienst Wohnen, Fachdienst Stadtplanung, Kulturbunker Emden, Alte Post- Zentrum für junge Menschen, Stadtteiltreff Transvaal, Jugendzentrum Boßum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitswohlfahrt, Kreisverband Emden, Outlaw gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Emden/Leer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Emden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Galerie
postkarten stadtteil 150dpi 9
img 3544
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wohnbedürfnisse im Alter

Ansprechpartner
Sarah Bramlage
Funktion selbstgestALTER
Bürger beteiligen, Zusammenleben gestalten
Projektbeschreibung
Die Gemeinde Bakum ist in einer besonderen Art und Weise vom demografischen Wandel betroffen, sodass für die Kommune die Gruppe der älteren Menschen mit ihren Bedürfnissen immer bedeutsamer wird. Mit dem Älterwerden stellt sich immer häufiger die Frage, wie sich ein Leben in der eigenen Häuslichkeit - möglichst bis zum Lebensende - realisieren lässt. Die peripherer werdenden familiären Hilfestrukturen und die Herausforderungen des ländlichen Raums sind dabei besonders zu beachten. Die Senioren haben im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, sich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzen und Lösungen zu entwickeln. Bei dem Vorhaben handelt es sich somit um ein Projekt, welches darauf abzielt, die Bedarfe der älteren Bürger zu analysieren und sie zur aktiven Gestaltung ihres Gemeindelebens zu motivieren. Geplant ist, auf Basis einer Erhebung und verschiedener Themenworkshops die Bürger an der Gestaltung ihres sozialen Lebens zu beteiligen. Handlungsleitend sind die Intereressen der Bürger vor Ort. Nur wer die Ressourcen einer Gemeinde kennt, kann sie nutzen und weiter entwickeln. Die Familie und der Sozialraum als wichtige Hilfenetze gilt es dabei miteinzubinden, denn nur zielgruppenübergreifendes Handeln ermöglicht eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit. Dieses Projekt soll der Grundstein für eine gelebte Engagementkultur sein. Zivilgesellschaftliches Handeln bedarf einer strategischen Herangehensweise der Förderung und Wertschätzung. Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement müssen einen festen Platz im Alltag finden und Akzeptanz in der breiten Masse erleben. Dazu gilt es Hemmschwellen abzubauen und die Bürger in Bakum dazu zu befähigen, Hilfe von Nachbarn und Bekannten anzunehmen und zu geben. Dies kann nur gelingen, wenn von Anfang an ein partizipativer Ansatz verfolgt wird und die Senioren positive Mitwirkungserfahrungen machen können. Langfristig sollen so auch offene Kommunikationsstrukturen zwischen Bürgern und kommunalen Vertretern entstehen und verstetigt werden. Die Bakumer Bürger erlangen dadurch die Kompetenz, ihre Interessen selbst zu organisieren. Ein Netzwerk zwischen Bürgern und professionellen Akteuren kann entstehen und weiterentwickelt werden. Für eine qualifizierte und erfolgreiche Umsetzung des beschriebenen Vorhabens bedarf es der Unterstützung eines hauptamtlichen Projektmitarbeiters und einer Verwaltungskraft. Die Sozialstation Nordkreis Vechta übernimmt die Trägerschaft in enger Zusammenarbeit mit der Kommune.
Ausgangslage
Der demografische Wandel ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. In Bakum kommt es zu einem wesentlich stärkeren Anstieg an über 65-jährigen als im Bundesgebiet, sodass die Kommune besonders vom Alterungsprozess betroffen ist. So steigt die Anzahl der Senioren in Bakum bis 2030 um 67% (Bundesdurchschnitt 33%). Bis 2020 ist vorallem in der Gruppe der 80-jährigen und älter mit einem enormen Anstieg zurechnen. Entsprechend dieser Entwicklungen wird der Bedarf an Hilfeleistungen wachsen. Ältere Menschen möchten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, auch wenn mit zunehmendem Alter der Bedarf an Unterstützung steigt. Die Familie alleine kann ein alter(n)sgerechtes Leben zu Hause jedoch häufig nicht sicherstellen, sodass ein alternatives Hilfenetz geschaffen werden muss. Für die älteren Personen gilt es, sich damit auseinander zu setzen, wie trotz dieser Entwicklungen ein Leben in der Häuslichkeit bis zum Lebensende realisiert werden kann. Erschwerend kommt hinzu, dass das Leben in Bakum durch die periphere ländliche Lage charakterisiert ist. Die Gemeindefläche ist im Verhältnis zur Bevölkerung relativ groß und gliedert sich in verschiedene Dörfer und Bauerschaften. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an Infrastruktur und Nahraumversorgung, die im Hinblick auf die Umsetzung von GWA und QM unbedingt berücksichtigt werden müssen. Bislang fehlen jedoch valide Daten, wie sich die Bakumer Senioren ein selbstbestimmtes Altern in der Häuslichkeit vorstellen und welche Bedarfe und Rahmenbedingungen noch nicht ausreichend betrachtet wurden. Es ist eine besondere Herausforderung, die ältere Generation dazu zu befähigen, ihre Wünsche zu formulieren und Bedarfe zu benennen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Bakum
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die gesamte Gemeindefläche Bakums, dies sind ca. 79qkm verteilt auf 14 Ortsteile. Bakum gehört zum Landkreis Vechta und liegt in der norddeutschen Tiefebene, am Südrand der Cloppenburger Geest.
Einwohnerzahl
6123
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projekt bezieht sich auf das gesamte Gemeindegebiet Bakum. Somit ist eine Unterscheidung in Projektgebiet und Gesamtstadt nicht möglich. Die größte Herausforderung für Bakum besteht in dem laut Bertelsmann Stiftung überproportional steigendem Anteil an Personen über 65 Jahren um 67% bis 2030. Aktuell liegt der Altenquotient bei 24%. Bis 2030 wird er sich auf 46% erhöhen.
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bakum ist eine relativ junge Gemeinde. So liegt der Jugendquotient der unter 20-jährigen bei 38,7%. Dies führt dazu, dass die Gruppe der Älteren im anteiligen Vergleich häufig nicht ausreichend Berücksichtigung findet. Der Jugendquotient steigt bis 2030 mäßig an (43%). In diesem Projekt wird ein besonderer Fokus auf der Zielgruppe der Senioren liegen, da die Interessenvertretung für diese Gruppe bislang unterrepräsentiert war. Die Gruppe der Jugendlichen bietet Potenziale in der Zusammenarbeit mit älteren Menschen, sodass diese Zielgruppe als chancenreich bewertet wird.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
3% der Jugendlichen (15-17J.) und 5% der Kinder (bis 15J.) erhalten Leistungen nach SGB 2.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Unterlagen zum Gebiet
gemeinde_bakum.jpg (115.25 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinde Bakum ist in einer besonderen Art und Weise vom demografischen Wandel betroffen. Diese Entwicklung stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, welche durch gemeinwesenorientiertes Handeln bearbeitet werden kann. Die Senioren haben im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebens in der Kommune bis ins hohe Alter zu beteiligen. Handlungsleitend sind die Intereressen der Bürger vor Ort. Nur wer die Ressourcen einer Gemeinde kennt, kann sie nutzen und weiter entwickeln. Durch den Einbezug der Familien und des gesamten Sozialraums wird ein zielgruppenübergreifendes Handeln ermöglicht und eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit angestrebt. Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement werden gefördert, indem Hemmschwellen abgebaut und die Bürger in Bakum dazu zu befähigt werden, Hilfe von Nachbarn und Bekannten anzunehmen und zu geben. Dies kann nur gelingen, wenn von Anfang an ein partizipativer Ansatz verfolgt wird. Mithilfe der Sozialsraumanalyse, der aktivierenden Befragung und der Themennachmittage sollen die Wirkungszusammenhänge der verschiedenen Handlungsbereiche ganzheitlich gedacht werden. Der Aufbau von stabilen Kooperationsbeziehungen mit allen relevanten Akteuren ist dabei unumgänglich. Allerdings müssen auch Konflikte zwischen den unterschiedlichen Beziehungsgefügen bewältigt und ein soziales Miteinander gefördert werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn mind. 10% der Personen über 65 Jahre an der Befragung und den Themennachmittagen/Workshops teilnehmen und die Kommunalvertreter mind. eine Veranstaltung im Quartier mitgestalten.
Beschreibung
Dies gelingt, indem im Rahmen der Sozialraumanalyse Schlüsselpersonen identifiziert und zur Mitarbeit aktiviert wurden. Die Kommunalpolitiker und Funktionsträger unterstützen aktiv das Vorhaben durch die Initiierung von Gemeindefesten, Märkten o.ä.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die älteren Anwohner im Rahmen der Themennachmittage ihre Anregungen vortragen und diskutieren. Sie sind dazu in der Lage, ihre Interessen selbst zu organisieren. Eingebrachte Lösungsstrategien der Teilnehmer werden unterstützt.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Themennachmittage durchgeführt werden. Bei den Versammlungen werden die interessierten Bürger beraten und qualifiziert, das soziale und kulturelle Leben mitzugestalten.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Anregungen der Senioren im gesamten Gemeindegebiet bekannt sind und Ideen gesamtkommunal umgesetzt werden. Es besteht eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung den Platz der Senioren in der Gemeinwesenarbeit zu stärken.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Sozialraumanalyse und die aktivierende Befragung durchgeführt sind. Die Ressourcen vor Ort werden identifiziert und in die Gemeinwesenarbeit eingebracht.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Handlungsbereiche der Älteren identifiziert und in fachübergreifender Zusammenarbeit diskutiert werden. Die Bearbeitung der Ressorts findet ganzheitlich und unter Einbezug aller relevanten Akteure statt.
Beschreibung
Das Projekt verfolgt in hohem Maße einen partizipativen Ansatz. Neben dem Kooperationspartner Kommune werden Sozialdienstleister und Akteure des dritten Sektors z.B. Kirche miteinbezogen. Dem Austausch dienen gemeinwesenbezogene Arbeitsgruppentreffen.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Bedarfsanalyse in Form einer Befragung durchgeführt ist. Da der Fokus auf der Wohn- und Lebenssituation der älteren Menschen liegt, können so ortsnahe, bedarfsgerechte Angebote geschaffen und organisiert werden..
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
alle Bürger über 65 Jahre, die im Gemeindegebiet Bakum leben
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeindeverwaltung Bakum, Bürgermeister Tobias Averbeck, Kirchstr. 3, 49456 Bakum
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

GEMEINSAM - STARK - UNTERSTÜTZEN in Dodesheide-West, Haste und Sonnenhügel (Teilprojekt)

Ansprechpartner
Sabine Steinkamp
Organisation Stadt Osnabrück - FB f. Kinder Jugendliche und Familien
Funktion Projektkoordination
Ressortübergreifende Stärkung der Akteurs- und Ehrenamtsstrukturen zur Unterstützung von Zuwanderern und Älteren sowie zur Stabilisierung des Projektgebietes
Projektbeschreibung
Seit 2014 trifft sich im Mehrgenerationenhaus Haste eine Akteursgruppe zum Austausch über Unterstützungsangebote, Bedarfe und Ressourcen in Dodesheide-West, Sonnenhügel und Haste (Teilnehmer: Nachbarschaftshilfe Haste-Dodesheide-Sonnenhügel, Kirchen, Quartierstreff Dodesheide-Ost, Sozialer Dienst/Regionaldienst Nord, Hochschule Osnabrück/Projekt Urbane Interventionen, Pflegeheime, Caritas, Seniorenbüro, Freiwilligen-Agentur und andere). Wichtige Akteure, wie Runde Tische, Bürger- und Sportvereine einzubeziehen sowie das Vorhaben gemeinsam neue Ehrenamtliche zu gewinnen, scheitern aufgrund fehlender personeller Ressourcen. Regelmäßige Treffen finden zwar statt, aber der Schritt vom Austausch zum gemeinsamen Handeln gelingt nicht. Ein weiterer Aspekt ist, dass die im benachbarten Dodesheide-Ost entstandene Quartiersstruktur von den BewohnerInnen des Projektgebietes negativ wahrgenommen und interpretiert wird. Das Projekt „GEMEINSAM - STARK - UNTERSTÜTZEN in Dodesheide-West, Haste und Sonnenhügel“ stärkt die vorhandene Akteursgruppe bei dem Ziel, gemeinsam und koordiniert (weitere) Ehrenamtliche für Ehrenamts- und Unterstützungsprojekte zu gewinnen. Schwerpunkte liegen auf den Zielgruppen „Geflüchtete/Zuwanderer“ und „SeniorInnen“. Da Dodesheide-West, Haste und Sonnenhügel vielfältige Schnittmengen besitzen, ist es sinnvoll, sie zusammenzufassen. Für ein effektives, gemeinsames Vorgehen wird die Unterstützung einer/s Gemeinwesenkoordinatorin/s benötigt, die mit den Akteuren 1) das Netzwerk stärkt, ausweitet und langfristig arbeitsfähig macht, 2) neue Ehrenamtliche gewinnt sowie 3) bestehende Angebote fördert und neue für die o.g. Zielgruppen entwickelt. Erstmals soll eine Verzahnung der sozialräumlichen Methoden der Fachbereiche „Kinder, Jugendliche und Familien“ sowie „Integration, Soziales und Bürgerengagement“ erfolgen, um voneinander zu lernen und die unterschiedlichen sozialräumlichen Ansätze (z.B. Geh- /Komm-Struktur) in Verbindung zu bringen. Langfristiges Ziel ist es, mit haupt- und ehrenamtlichen Ansätzen Integration und Älterwerden im Quartier zu unterstützen sowie negative Entwicklungen, Verunsicherungen und Einschätzungen der Gesamtbevölkerung im Sinne von Prävention abzufangen und eine positive Identifikation mit dem Projektgebiet zu ermöglichen. Die sozialräumlichen Ansätze der beiden Fachbereiche sollen zur Ausweitung der Methodenkompetenz und mit dem Ziel abgestimmten und gemeinsamen Handelns miteinander verflochten werden.
Ausgangslage
1) Seit 2014 bemühen sich die sehr aktiven Akteure im Projektgebiet miteinander zu kooperieren und gemeinsam Lösungsansätze für gleichartige Fragestellungen zu finden, Doppelstrukturen zu vermeiden und gemeinsam zu agieren. So wurden unter Beteiligung der Freiwilligen-Agentur und des Seniorenbüros Osnabrück erste Ideen entwickelt. Es fehlt aber an der Umsetzungskraft, da keiner der Akteure die Koordination für größere, verbindende Projekte übernehmen kann. 2) Der demografische Wandel vor allem in Form einer älter werdenden Bevölkerung und einer erhöhten Zuwanderung führt zu unterschiedlichen Problematiken: vielfältige Unterstützungsbedarfe Älterer, vor allem im vorpflegerischen Bereich; Unsicherheitsgefühl gerade dieses Personenkreises gegenüber Menschen aus anderen Kulturen,... Eine große Chance liegt in der spürbaren Engagementbereitschaft der jungen Älteren, aber auch der anderen BewohnerInnen im Projektgebiet, sich für ihr Umfeld einzusetzen. Diese Bereitschaft wird als ausgesprochen hoch eingeschätzt, kann derzeit aber nicht aktiviert werden. 3) Der Flüchtlings- und allgemeine Zuwandererzuzug in Dodesheide-Ost verändert das Stadtbild auch im weiteren Umfeld. Das positive Image des Projektgebietes droht sich zu verschlechtern. Ängste vor dem Fremden, dem Unvertrauten sind auf beiden Seiten vorhanden. Niederschwellige (Freizeit- und Hilfs-)Angebote, die für eine Durchmischung der vorhandenen und der zugezogenen Bevölkerung sorgen, können Vertrauen schaffen und stabilisieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück - Dodesheide-West, Sonnenhügel, Haste
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Bereiche Dodesheide-West, Sonnenhügel und Haste, die im äußeren Ring der Stadt Osnabrück liegen und sich durch eher unauffällige Sozialdaten auszeichnen, die nahe dem städtischen Durchschnitt liegen. Dies unterscheidet sie stark vom statistischen Bezirk Dodesheide-Ost, der häufig als besonders auffällig bezeichnet wird (hohe Fluktuation, einkommensschwach, hoher Zuwandereranteil, viele Kinder... s. Antrag zu Dodesheide-Ost) . Im Projektgebiet kann von einer eher beständigen Bewohnerschaft ausgegangen werden. Es ist teilweise ländlich geprägt, "man kennt sich". Lediglich der Altersdurchschnitt ist gegenüber dem Stadtmittel erhöht. Hinsichtlich Zuwanderung ist im Projektgebiete der hohe Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Polen, Russland und Kasachstan bedeutsam. Es gibt einzelne Blockbebauungen im Projektgebiet, die für sich betrachtet, schlechtere Sozialdaten und eigenständige Problematiken aufweisen. Dodesheide-West, Haste, Sonnenhügel sind traditionell miteinander verbunden. So umfasst die heutige kath. Pfarreiengemeinschaft Christus-König mit den weiteren Teilen St. Franziskus und Heilig Geist dieses Gebiet. In jedem Stadtteil steht eine Kirche inkl. angeschlossener Einrichtungen wie Pfarrbüro, Gemeindetreff oder Kindertagesstätte. Die Nachbarschaftshilfe Haste, Dodesheide, Sonnenhügel e.V. ist ebenfalls in diesen Grenzen aktiv. Auch das städtische Bürgerform, das halbjährlich auf Einladung des Oberbürgermeisters tagt, umfasst Haste-Dodesheide-Sonnenhügel. Es gibt weiterhin das kostenlose Stadtteilblatt "Haste (Dodesheide-Sonnenhügel) Töne", das in alle Haushalte im Projektgebiet verteilt und als Informationsmedium gerade auch der Institutionen, Vereine, Verbände im Erscheinungsgebiet genutzt wird.
Einwohnerzahl
22000
Quelle / Anmerkungen
Team Strategische Stadtentwicklung und Statistik, Melderegister der Stadt Osnabrück, gerundet
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Team Strategische Stadtentwicklung und Statistik, Melderegister der Stadt Osnabrück, gerundet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Es geht um die Ertüchtigung einer vorhandenen Gemeinwesenarbeit, die aber ihre weiteren Potentiale nicht nutzen kann. Es ist eine prozesshafte Unterstützung erforderlich, die die Beteiligten langfristig gemeinsam handlungsfähiger macht. Zum einen dient der Projektzeitraum zur Ertüchtigung der vorhanden Akteure, so dass sie eigenständig handeln können. Zum anderen ist nach Projektende dauerhaft eine Grundunterstützung durch das Mehrgenerationenhaus Haste sowie Freiwilligen-Agentur und Seniorenbüro der Stadt Osnabrück gewährleist. Inwieweit eine Weiterführung der Stelle des GWK erforderlich und möglich ist, wird im Laufe des Projektes zu prüfen sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
1) Es wurden neue Ehrenamtliche für bestehende und ggf. neue Projekte gewonnen. 2) Es wurde Unterstützung (Alltagshilfen, aber auch soziale Kontakte) für Zugewanderte und Ältere Personen geleistet.
Beschreibung
Am Projektende hat sich die gewachsene Akteursgruppe auf ein konkretes Weiterarbeiten verständigt und die dafür erforderlichen Ressourcen (z.B. Räumlichkeit) sind gegeben.
Beschreibung
Es ist gelungen die relevanten Akteure im Projektgebiet, z.B. Bürgervereine /Runde Tische zu beteiligen. Erste Stufe: Alle Akteure wissen voneinander. Zweite Stufe: Akteure handeln gemeinsam.
Beschreibung
Akteure haben unterschiedliche Zielgruppen bearbeitet. Das ambitionierte Ziel Tandems aus Ehrenamtlichen und Zugewanderten zur Unterstützung Älterer oder sonstiger Gemeinwesenarbeit zu bilden, ist geglückt.
Beschreibung
1) Jugend-, Senioren- und Freiwilligenressort haben sich im Sinne einer Ausweitung der Methodenkompetenz ausgetauscht. 2) Mindestens eine Veranstaltung wurde kooperativ durchgeführt.
Beschreibung
Weitere Beteiligte aktiv im Netzwerk, in der Akteursgruppe mitarbeiten. Konkrete Maßnahmen wurden gemeinsam umgesetzt.
Beschreibung
Stufe eins: Nach außen wirkende Treffen/Aktivitäten/Feste haben stattgefunden. Es haben sowohl Zugewanderte, Ältere als auch allgemein Menschen aus dem Projektgebiet teilgenommen. Stufe 2: Eine Schulung zu Nachbarschaft wurde durchgeführt.
Beschreibung
Das Gemeinwesenmanagement im Projektgebiet und die Kooperation der Ressorts werden in und außerhalb der Verwaltung als bespielhaft wahrgenommen, sind Vorbild und haben Initiativcharakter für weiteres Handeln in Osnabrück.
Vorhandene Strukturen
Alle Akteure, die im weiteren Antrag auch benannt sind, leisten vielfältige Gemeinwesenarbeit im Projektgebiet. Freiwilligen-Agentur und Seniorenbüro wurden seitens der Akteure in der Vergangenheit immer wieder in Prozesse eingebunden. Das Mehrgenerationenhaus Haste hat 2014 eine Initiativrolle übernommen, kann aber über das bisherige Engagement hinaus keine weiteren Kapazitäten aufgrund anderer Aufgabenstellungen bereitstellen. Die Akteure, die sich derzeit zum Austausch treffen sind eine Mischung aus hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen. Sie vereint der Gedanke ihr Lebensumfeld positiv zu gestalten und insbesondere Menschen mit Unterstützungsbedarf zu helfen. Diese Unterstützung erfolgt durch regelmäßige (Gruppen-)Angebote und durch Einzelfallhilfe. Beispielhafte Angebote aus dem Projektgebiet: Seniorenmahlzeit, Begleitdienste, Repair-Cafe, Sozialberatung, Vorträge, Heimwerkerdienst, Hausaufgabenhilfe, Demenzbegleitergruppe, Freizeitgruppen, Fahrradfahren für Flüchtlingsfrauen/Migrantinnen, Großelternpatenschaften und Geselligkeit/Treffen/Ermöglichung sozialer Kontakte, regelmäßige Treffen mit Zuwandererfamilien, Einzelfallhilfen für Flüchtlingsfamilien...
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Haste, Dodesheide, Sonnenhügel e.V. (bietet u.a. Begleitdienste, Heimwerkerdienst, Hausaufgabenhilfe, Demenzbegleitergruppe, Freizeitgruppen, Großelternpatenschaften und Geselligkeit/Treffen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SSC Dodesheide e.V. (Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Haste e.V. (Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Haste e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e.V. (für Dodesheide/Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleingartenverein Nord e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/Dodesheide inkl. Initiative Sommerkulturtage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus König/Haste - Heilig Geist/Sonnenhügel - St. Franziskus/Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
rum-orthodoxe Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei (http://www.christus-koenig-os.de/gemeindeleben/verbande-und-gruppen/caritas-in-der-gemeinde/)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD-Ortsverein Osnabrück-Nord - Aktiv in Haste, Dodesheide, Sonnenhügel und Pye
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU Ortsverband Haste-Dodesheide-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
politische VertreterInnen anderer Ratsfraktionen/Parteien mit Gebietsbezug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoVD-Ortsverband Osnabrück-Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim und Altenwohnungen St. Franziskus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim/Betreutes Wohnen Residenz Ambiente
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Haste, St. Elisabeth-Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Westerfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Träger Kath.-Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße (Stadt Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim Katharina von Bora Haus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Siedlergemeinschaft Wakhegge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedensgarteninitiative
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Dodesheide-Ost (Stadt Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Haste (Stadt Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozial Dienst Nord, städt. Jugendhilfe (Standort Haste) - Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück mit Studierenden und dem Projekt Urbane Interventionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"freie Kulturszene" am Limberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ggf. Umweltbildungszentrum Nackte Mühle/Lega S
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ggf. Schulen / Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ggf. Geschäfte, Ärzte
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On