Fokus Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rudolf Mattern
| Funktion | Fachbereichsleitung Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Entwicklung der Koordinierungsstelle GWA zur intermediären Instanz zwischen GWA Standort und städtischer Verwaltung. Schwerpunkt ist die Entwicklung von förderlichen Strukturen der Zusammenarbeit am Beispiel der Wohnumfeldgestaltung in Hasport.
Projektbeschreibung
Im Hinblick auf die Ausgangslage wollen wir bisher ungenutzte Potentiale der Zusammenarbeit identifizieren und ressortübergreifendes Denken und Handeln stärken. Als einen entscheidenden Knotenpunkt im Netzwerk haben wir die Koordinierungsstelle GWA identifiziert. Sie kennt bereits einen Teil der Akteure, der Entscheidungsträger und die Quartiere sowie deren Handlungsspielräume und Arbeitsaufträge. Sie kann sowohl zwischen den Interessen vermitteln als auch Raum für gemeinsame Entwicklungsprozesse schaffen. Der GWA geht es z.B. darum, Bewohner*innen traditionell „Bottom-Up“ ergebnisoffen Partizipation zu ermöglichen und Selbstwirksamkeitsprozesse zu stärken. Von städtischer Seite gibt es oft Vorgaben für die Umsetzung konkreter Projekte innerhalb eines engen Zeitfensters.
Wir möchten die Koordinierungsstelle GWA in allen relevanten städtischen Fachbereichen verankern und strukturell so weiterentwickeln, dass sie übergeordnete Strukturen der Prozessentwicklung,-begleitung und Evaluation aufbauen kann und diese für die anderen Standorte übertragbar macht. Die Koordinationsstelle soll damit nicht nur in und mit den GWA-Standorten wirken, sondern explizit auch mit und in die Stadtverwaltung.
In Hasport werden derzeit gesundheitsförderliche, das Zusammenleben stärkende Maßnahmen in der Nachbarschaft entwickelt. Die Koordination GWA nutzt dieses Projekt der Wohnumfeldgestaltung in Hasport exemplarisch, um die folgenden Fragen zu klären: Wer muss für das Gelingen einbezogen werden? Wie können Bewohner*innen beteiligt werden? Wie gelingt Transparenz für alle Akteur*innen in allen Phasen des Projekts? Wie können Strukturen geschaffen werden, die gelingende Kooperationen ermöglichen? Was können GWA und Stadt in Zukunft besser machen und wie kann die Koordinierungsstelle diese Prozesse stärken und unterstützen?
Konkret bringt sie alle relevanten Akteur*innen an einen Tisch. Gemeinsam mit Bewohner*innen, Stadtplanung, Stadtgrün, Nachbarschaftsbüro, Vermieter werden geeignete Flächen identifiziert, Nutzungsbedarfe erhoben, Gestaltungsvarianten erarbeitet, priorisiert und gemeinsam mit Bewohner*innen umgesetzt. Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden im Wohnumfeld und daraus abgeleiteten Standards der Delmenhorster GWA erfahrbar.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Delmenhorst gibt es viele Netzwerke, an denen auch städtische und GWA-Vertreter*innen teilnehmen. Diese treffen unregelmäßig und zufällig auf relevante Ansprechpartner und potentielle Kooperationspartner. Doppelstrukturen und parallele Entwicklungen an gemeinsamen Themen können nicht oder zu spät identifiziert werden. Eine Zusammenarbeit ist oft nicht mehr möglich (z.B. aufgrund von zeitl. oder förderrechtlichen Voraussetzungen). Bisher gibt es keine verbindliche Informationskultur sowie gemeinsame Projektierung.
Eine Ausnahme bildet das Quartier Wollepark, bei dem „Soziale Stadt“ eine förderprogrammimmanente Struktur vorgibt.
2018 haben wir die Koordinierungsstelle GWA geschaffen, zu den bestehenden GWA-Standorten zwei neue auf- bzw. ausgebaut. Dabei wurden GWA-Potentiale für die Stadtentwicklung, aber auch strukturelle Defizite sichtbar. Die Koordinierung von nun vier Standorten zeigt, dass wirksame Formen der Zusammenarbeit etabliert werden müssen (z.B. Jour-Fix-Runden, Stadtteilbegehungen, Datenbereitstellung).
Am Beispiel der nicht erfolgreichen und wenig gesundheitsförderlichen Aneignung des Wohnumfeldes in Hasport wird ein weiteres strukturelles Problem sichtbar. Vorhandene Expertisen (s. Anhang) existieren nebeneinander, Potentiale der gewinnbringenden Zusammenarbeit werden verschenkt.
Wir möchten die Koordinierungsstelle GWA in relevanten städtischen Fachbereichen verankern und so weiterentwickeln, dass sie die Akteur*innen in den Gebieten und den städtischen Fachbereichen adäquat begleiten und die Zusammenarbeit fördern kann. Ziel ist es, voneinander und von den jeweiligen Arbeitsaufträgen und Handlungsspielräumen zu wissen um gemeinsam agieren zu können
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Städtebauliche Daten, bereitgestellt durch den Fachdienst Stadtplanung, Herr Ihm. Ausführlich auch als Anhang Projektgebiet hochgeladen.
Plangebietsgröße ca. 8,25 ha, gegliederte Zeilenhausbebauung ohne Blockrand,
Geschoßwohnungsbau 3-9-geschossig,
Baujahr 70er Jahre
Beschreibung der städtebaulichen Situation
- Gegliederte Zeilenhausbebauung mit Teilraumbildung (Helgolandstrasse)
- Garagenhöfe
- Punkthochhaus 9 – geschossig (Seestrasse)
- überdimensionierte Verkehrsflächen
Das Quartier Helgolandstraße liegt im südöstlichen Stadtteil Hasport, Luftlinie ca. 3000 m vom Rathaus entfernt. Es ist gut an das örtliche und überörtliche Straßennetz angebunden. Das Quartier wird von einer Buslinie tangiert. Die Geh- und Radwegeeinbindungen in das sonstige Stadtgebiet und in Naherholungsräume sind gut. In unmittelbarer Nähe ist durch einen Lebensmittelvollsortimenter, Apotheke, ein Drogerie- und ein Elektrofachmarkt die wohnortnahe Versorgung gewährleistet.
Bewertung Raumbildung
- Unklare Raumbildung
Typischer Bestandteil dieser Großwohnanlage ist die Stellung der Baukörper auf der Freifläche ohne städtebauliche Festlegung der halböffentlichen und privaten Räume. Beim Eintreten in das Quartier ist die Grundorientierung gestört: Wie finde ich mein Ziel? Welcher Raum darf/ soll betreten werden? Wie gelange ich zu den Eingängen? Wo sind schützenswerte Teilräume? Wo findet welche Interaktion auf der Freifläche statt?
- Sicherheit und Sicherheitsgefühl
Zum Sicherheitsgefühl gehört beim Aufenthalt im Freien die ‚Bedeckung‘. Frei im Raum stehend kommen Gefühle der Unsicherheit auf. Die hier gegebene städtebauliche Ausprägung stellt die bewußte Abkehr von der Raumabfolge öffentlich-halböffentlich-privat dar. Die Gebäude sollten in einer Parkanlage stehen; daraus entstanden sind unklare Distanzflächen.
Die Konsequenzen der unklaren Raumbildung sind auch Verunsicherung und Desorientierung. Beide Reaktionsmuster mindern Wohlbehagen und Sicherheitsgefühle.
Im städtischen Raum ist eine klare Orientierung in Verbindung mit ausgeprägten Sicherheitsgefühlen eine Grundbedingung für die erfolgreiche Aneignung des Wohnumfeldes.
Einwohnerzahl
2928
Quelle / Anmerkungen
Zahlen aus der Einwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt von Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen sind für Kinder von 0-unter 16 Jahren aus der Einwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst.
Ausführlich im Dokument
"Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Das Projektgebiet mit Schwerpunkt Helgolandstr. unterschiedet sich z.T. deutlich vom statistischen Unterbezirk Hasport (897). Die deutlich überdurchschnittlichen Anteile der Kinder und Jugendlichen im Bereich der Helgolandstraße gelten sowohl für die Deutschen als auch für Nicht-Deutsche. Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen sind aus der EInwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst.
Ausführlich im Dokument
"Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Die Diskrepantz des Ausländeranteils im Teilraum Helgolandstraße mit rund 43% gegenüber dem Teilraum des UB 897 ohne Helgolandstraße mit rund 6% ist erheblich. Die Bevölkerungsstruktur ist im statistischen Unterbezirk Hasport daher sehr unterschiedlich.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Die Zahlen sind für Einwohnerinnen ab 65 Jahren aus der EInwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet. Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Der Anteil älterer Menschen von 65 bis unter 85 Jahre lag im statistischen Unterbezirk Hasport (897) gegenüber dem Durchschnitt der Gesamtstadt Delmenhorst am 31.12.2018 deutlich höher. Dies gilt insbesondere für die deutsche Bevölkerung, die hier die Bebauung (die weitgehend aus den 1970er Jahren stammt) anscheinend seit längerer Zeit bewohnt. Diese Situation gilt nicht für den Teilraum Helgolandstraße und zeigt so eine weitere deutliche Diskrepanz im Stadtteil.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitthasport.jpg
(1020.14 KB)
foto1.jpg
(109.34 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst- Deichhorst und Düsternort und Wollepark
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle Gemeinwesenarbeit ist neben Hasport auch für Deichhorst, Düsternort und den Wollepark zuständig. Im Rahmen der Förderung werden exemplarisch an einem Wohnumfeldprojekt in Hasport gesamtstädtische Strukturen der Zusammenarbeit entwickelt. Der Vollständigkeit halber werden deshalb (nach Absprache mit Herrn Kissling) für die o.g. drei Gebiete Informationen in dieser einen Gebietsbeschreibung auszugsweise zusammengefasst.
Deichhorst:
Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst.
Düsternort:
Das Gebiet umfasst die Elbinger Str. von der Strasse am Stadion bis etwa Höhe Jägerstr. Dazu gehören die Querstrassen Jägerstr, Königsberger Str, Liegnitzer Str, Görlitzer Str, Breslauer Str, Düsternortstr, von der Autobahn bis hoch zur Cramerstrasse, die das Gebiet im Norden begrenzt. Im Süden die Autobahn (Südstr) im Osten die Düsternortstr.
Wollepark:
Das Projektgebiet im Rahmen der Städtebauförderung "Soziale Stadt" umfasst die Großwohnanlagen in den Strassen Am Wollepark, Westfalenstr., Schwabenstr. und Pommernstr. Das Nachbarschaftszentrum wirkt darüber hinaus auch in die direkt angrenzenden Straßen hinaus (nördlich die Eichenstraße, Friesenstraße, Birkenstraße), westlich die Thüringer, Lerchen bis zur Stedinger Straße. Im östlichen Bereich grenzt das Nordwolle Gelände mit Einfamilienhausbebauung an, hier wird vor allem über den Kooperationspartner Familienzentrum versucht eine Vernetzung in diesen Stadtteil zu erreichen.
Einwohnerzahl
16500
Quelle / Anmerkungen
Kurzbeschreibung der drei übrigen Gebiete, Absprache mit Herrn Kissling
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
deichhorst_foerdergebiet_byopenstreetmap.jpg
(270.9 KB)
duesternort_projektgebiet.png
(185.9 KB)
wollepark_gebiet.jpg
(4.55 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA ist 1999 mit Unterstützung der Selbsthilferichtlinie des Landes Niedersachsen gestartet. Die GWA Standorte sind inzwischen städtisch finanziert und werden durch freie Träger vor Ort mit Leben gefüllt. Die BewohnerInnen in den Gebieten sind hierbei die Impulsgebenden für die Entwicklung und Ausgestaltung der Arbeit. Allen Standorten ist gemein, dass sie nicht fürsorgerisch/bewahrend oder mit einem engen Blick auf Defizite agieren, sondern die Ressourcen und Potentiale vor Ort entdecken, einbeziehen und bei einer Weiterentwicklung gemeinsam mit vielen relevanten Akteuren vor Ort nutzen. Aufgrund der guten Erfahrungen wurden zwei weitere Standorte 2018 aufgebaut. Als Kommune sehen wir in GWA eine erfolgsversprechende Strategie, um auf aktuelle und kommende Herausforderungen gesamtstädtisch zu reagieren. Besonders durch den Aufbau der neuen Standorte wurde deutlich, dass die Vernetzung von GWA und dem Fachbereich Stadtplanung und Bau sowie Statistik noch verbesserungswürdig ist. Gemeinsam mit allen Beteiligten soll es nun „Bottom-Up“ darum gehen, geeignete (neue) Formen der Zusammenarbeit auszuprobieren und strukturell zu verankern. Dieser Prozess beginnt exemplarisch an einem konkreten Projekt, welches es ermöglicht, in kleinen Schritten zu wachsen und neue Erfahrungen zu machen.
Die im Modellprojekt gewonnenen Erkenntnisse sind die Grundlage für verbindliche Vereinbarungen der zukünftigen Zusammenarbeit und sollen als Standards auch in das Rahmenkonzept GWA einfließen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es sind durch die GWA , Fachdienste und Kooperationspartner gemeinsam mit Bewohner*innen (versch. Alter/Familiensituation/Herkunft) die jeweiligen Bedarfe erhoben und in passende gesundheitsförderliche Maßnahmen im Wohnumfeld in Hasport umgesetzt worden.
Beschreibung
Es gibt eine fachübergreifende Zusammenarbeit, die relevante Themenbereiche wie z.B. Wohnumfeld, demograph. Wandel, Integration im Gemeinwesen bearbeitet. Beteiligte Akteure kennen die jewl. Arbeitsbezüge der anderen und verstehen Wirkungszusammenhänge.
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, ehem. Ladenlokal) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50). In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt.
Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,66 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,33 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Das Nachbarschaftszentrum hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei. Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018.
Alle Standorte arbeiten im Bereich GWA. 2018 wurde eine Koordinierungsstelle GWA eingerichtet, die ein Rahmenkonzept GWA für die Stadt entwickelte, welches 2019 dem Rat der Stadt vorgelegt wird.
Die Einbettung der GWA in gesamtstädtische Strukturen ist bisher nicht standardisiert und gelingt lediglich im Sozial Stadt Gebiet Wollepark aufgrund der Programmimmanenten Anforderungen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereichsleitung Jugend, Familie, Senioren und Soziales, Herr Mattern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Kindesunterhalt, Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) GSG-Wohnungsbaugesellschaft Delmenhorst GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Nachbarschaftsbüro Hasport, Diakonisches Werk Delmenhorst/Oldenburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung, Gesundheit im Kindesalter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Kinder- und Jugendhaus Treff Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Kindertagesstätte Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Kinderkrippe Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Johannes
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartierskoordination Ingeln-Oesselse
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Lämmerhirt-Seibert
| Funktion | Quartierskoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsstätte für Ingeln-Oesselse
Projektbeschreibung
Durch den Umbau des Stümpelhofes, eines zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Dreiseithofes in Ortsmitte Ingeln-Oesselse (Ortsteil der Stadt Laatzen), entstehen - betrieben durch die DRK-Pflegedienste Hannover gem. GmbH - 2 ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen ab dem Pflegegrad 2 für insgesamt 22 Mieter und eine Tagespflege mit 18 Plätzen. Die DRK-Sozialstation zieht in das Herrenhaus ein und bietet in der Gemeinde ambulante Pflege- und Betreuungsleistungen an. In der bisherigen Scheune entsteht eine Begegnungsstätte für alle Bürger von Ingeln-Oesselse. In diesem Treffpunkt sollen Angebote entstehen, die die Menschen vor Ort miteinander vernetzen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bisher gibt es in Ingeln-Oesselse weder eine Tagespflege noch einen ambulanten Pflegedienst. Für pflegebedürftige Menschen besteht derzeit kein Wohnraum mit einem Versorgungskonzept. Ebenso fehlt eine Begegnungsstätte. Die Seniorenarbeit von verschiedenen Organisationen findet derzeit in 2 Containern auf dem Grundschulgelände statt. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Durch den Umbau des Stümpelhofes kann die bestehende Seniorenarbeit in die Begegnungsstätte verlegt werden. In Kooperation mit der Stadt Laatzen können weitere neue Angebote entstehen. Darüber hinaus können die Räumlichkeiten auch weiteren Vereinen für Veranstaltungen zu Verfügung gestellt werden. Die Begegnungsstätte wird ebenfalls von den Mietern der ambulant betreuten WGs sowie der Gäste der Tagespflege für Veranstaltungen genutzt werden können. Die Bewohner und Gäste des Stümpelhofes können sich so mit den Menschen im Quartier vernetzen. Beim Umbau der Begegnungsstätte wurden bereits die Erfordernisse berücksichtigt, die die jetzigen Nutzer der Seniorenangebote in den Containern haben. Die Nutzung der Begegnungsstätte ist auch für die Stadt Laatzen von großem Interesse. Zurzeit kann die Stadt keine adäquaten Räumlichkeiten für die Seniorenarbeit vorhalten. Die bisherige Option, für die Seniorenarbeit in der Grundschule Räumlichkeiten vorzuhalten, erscheint aus zwei Gründen nicht optimal.
1. Für die Grundschule ist ein Umbau geplant. Zeitlich wird dieser nach der voraussichtlichen Fertigstellung des Stümpelhofes (Frühjahr 2020) liegen.
2. Die Schulentwicklung ist in der Schwebe. Sollte künftig eine Ganztagsschule oder Mittagsverpflegung gefordert werden, werden alle Räume der Schule benötigt.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung besteht in den Grenzen des Gemeindegebietes Ingeln-Oesselse
Einwohnerzahl
3900
Quelle / Anmerkungen
Stadt Laatzen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
img_0063.jpg
(2.39 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die Eröffnung einer Begegnungsstätte wird ein Treffpunkt etwa in der Mitte des Projektgebietes geschaffen. Dort wird eine Anlaufstelle vor Ort mit "Kümmerer" entstehen. Der "Kümmerer" übernimmt Vernetzungs-, beratungs- und Vermittlungsfunktion. Er aktiviert und fördert die Selbstorganisation und Beteiligung der Menschen vor Ort ebenso wie das nachbarschaftliche Zusammenleben. Es entsteht eine lokale Anlaufstelle mit bedarfsgerechter Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen und auch die Möglichkeit der Vermittlung von Diensten und Angeboten. Entsprechendes Infomaterial wird vorgehalten.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bewohner/innen des Stümpelhofes und die der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der DRK-Kita in Ingeln-Oesselse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der Gemeindeschwester der Ebelingschen Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen z. B. bei gemeinsamen Festen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
nachbarschaftsfabrik neuland - ein sozio-kulturelles Zentrum für Winsen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Dunker
| Organisation | Reso-Fabrik e.V. |
|---|---|
| Funktion | Dipl. Soz.-arbeiter |
2. Kurzbeschreibung
"Nachbarschaft verbindet - aus Verbindungen werden Netzwerke - Netzwerken stabilisieren ."
Projektbeschreibung
Im Dezember 2018 haben wir mit der „Produktion von Nachbarschaft“ begonnen. Seit dem laufen die Maschinen in der nachbarschaftsfabrik neuland (nf) auf Hochtouren. Beispiele aus unserer "Produktion": Die "Abräumer" haben einen nachbarschaftlichen Garteneinsatz durchgeführt. Für ca. 190 Besucher haben wir eine Eröffnungsfeier und einen Adventsabend durchgeführt. Vier weitere Veranstaltungen sind in der Abstimmung. Koop. mit der EUTB. Die Nimm-Mit-Bücherei ist eröffnet. Der Kulturverein bietet Kurse an. Beratungen werden mehr nachgefragt.
Die Ausgangslage im Stadtteil hat sich seit dem Erstantrag nicht wesentlich verändert, aber die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der GWA wurden verbessert: Das Büro der nf ist in dem alten Fabrikgebäude der Reso-Fabrik eingerichtet. Für alle vereinbarten Projektziele sind konkrete Maßnahmen in Vorbereitung oder Umsetzung. Über die verschiedenen Projektbausteine lernen die Bürger, Kollegen und Kooperationspartner die Idee der nachbarschaftsfabrik neuland kennen.
Aus den internen und externen Abstimmungen entsteht eine kreative Fachlichkeit, die die Entwicklung neuer Ideen und Projekte unterstützt. Am 11.05.2019 wird in Kooperation mit muslimischen Familien aus dem Stadtteil und der Kontaktstelle Integration ein Iftar durch geführt. Mit einer Kollegin aus der Jugendberufshilfe ist ein generations-übergreifender Spieleabend in Planung und der Hausmeister entwickelt Nutzungsvereinbarungen für die Fabrikhalle, um Bewohnerveranstaltungen zu ermöglichen.
Gleichzeitig ist es durch die Anbindung der ehrenamtlichen Mitarbeiter an die nf gelungen, dass die "Produktion" neuer Projektideen, z.B. für eine Kulturtafel, anläuft. Alle internen und externen Kooperationspartner und Interessierten erhalten regelmäßig über einen Newsletter aktuelle Informationen.
Innerhalb der Arbeitsfelder, der Geschäftsführung und dem Vorstand der Reso-Fabrik finden Diskussionen über die Grundwerte der Arbeit statt, z.B. wie Partizipation, als Grundwert von GWA, insgesamt in der Reso-Fabrik umgesetzt wird.
Schwerpunkte der weiteren "Produktion":
- Ausbau und Vertiefung bedarfsorientierter, bewohnerzentrierter Projekte, z.B. Aufbau einer mobilen Lebensmittelausgabe, Gestaltung des Stadtteils (Bepflanzung)
-Weiterentwicklung des trägerübergreifenden Praxisnetzwerks im Projektgebiet und darüber hinaus. Mitarbeit im AK Struktur der Stadt. Ziel: Die GWA der nf als Modellprojekt für ein gesamtstädtisches Arbeitsprinzip.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet weist eine interkulturelle Bewohnerstruktur (64 verschiedene Nationalitäten) mit unterdurchschnittlichem Einkommen auf. Zusätzlich ziehen geflüchtete Familien in diese bereits belastete Wohngegend und junge Familien mit Migrationshintergrund in die Bereiche der Mehrfamilienhausriegel. Damit finden dort zwei gegenläufige Entwicklungen statt: Parallel zu dieser Verjüngung leben vermehrt ältere, alleinstehende deutsche Bewohner in den angrenzenden Einfamilienhäusern und kleinen Wohnungen. Nach Aussage des LK Harburg werden hier relativ viele Hilfen nach § 27 ff SGB VIII verfügt: Familienhilfen bei jungen Familien mit Kleinkindern und Erziehungsbeistandschaften für Kinder und Jugendliche, die durch ihr Verhalten die Anforderungen in Kindergarten und Schule nicht erfüllen können.
Damit besteht die Gefahr, dass innerhalb des Projektgebietes bestimmte Wohnbereiche abgegrenzt und "ghettoisiert" werden.
Weitere Probleme sind: Nicht konforme Rechtsauffassungen, insbesondere bei den MigrantInnen, die bereits langjährig in Deutschland leben, erheblicher und wiederkehrender Beratungsbedarf im Bereich Mietrecht/Mietschulden und bzgl. der wirtschaftlichen Situation.
In dem Gebiet gibt es einige, auf bestimmte Zielgruppen spezialisierte Einrichtungen sozialer Hilfen. Auch in der Reso-Fabrik e.V. gibt es bereits unterschiedliche Angebote.
Mit dem Aufbau der GWA/der "nachbarschaftsfabrik neuland" werden Strukturen und Netzwerke geschaffen, sodass diese Projekte besser aufeinander abgestimmt werden können und um die unterschiedlichen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und eine möglichst bedarfsgerechte und bewohnernahe Infrastruktur aufzubauen und zu pflegen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Winsen (Luhe), Einzugsgebiet der Grundschule Alte Stadtschule
Beschreibung
Das Einzugsgebiet der Grundschule "Alte Stadtschule" ist ein heterogenes Projektgebiet in der eher ländlich geprägten Mittelstadt Winsen (Luhe). Einfamilienhausbebauung, Mehrfamilienhausriegel bis hin zu zwei Hochhausbereichen, von denen eines 2009 in das Programm "Die Soziale Stadt" aufgenommen wurde. Ebenso heterogen ist die Bewohnerschaft dieses Stadtgebiets: Bewohner aus 64 verschiedenen Nationen, ca. 50% haben einen Migrationshintergrund. Im Projektgebiet befinden sich die Grundschule und das Jugendzentrum "Egons". Desweiteren gibt es hier die AWO Soziale Dienste mit den Beratungseinheiten für Familien, Senioren und Flüchtlingen. Die Diakonie mit ihren Beratungsangeboten, einen Bäcker und ein Lebensmittelgeschäft, außerdem eine Post und drei gewerbliche Unternehmen. Das Projektgebiet umfasst nahezu das gesamte Einzugsgebiet der Grundschule und bezieht die Bewohner von 28 Straßen ein. Im Kerngebiet liegen die Straßen Albert-Schweitzer-Str., Birkenweg, Bogenweg, Brahmsallee, Dorotheenstr., Eckermannstr., Einsteinstr., Ernststr., Große Gänseweide, Humboldtweg, In den Twieten, Kefersteinstr., Lerchenweg, Mozartstr., Neulanderweg, Niedersachsenstr, Oderstr., Pestalozzistr., Röntgenweg, Rosenstr., Rote-Kreuz-Str., Schanzenring, St.-Georg-Str. und Uhlenbusch.
In einem direkt angrenzenden Gebiet liegen die Straßen Friesenweg, Wikingerweg, Bleiche und Alte Feuerwache.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Projektgebiet liegt eines der kleinsten Programmgebiete für Soziale Stadtentwicklung in Niedersachsen. In dem Soziale-Stadt-Gebiet, dem Albert-Schweitzer-Viertel, leben ca. 500 Menschen der 4200 Menschen des gesamten Projektgebiets. Durch die Arbeit des QM, die seit 2009 ebenso von der Reso-Fabrik e.V. in Kooperation mit der Stadt Winsen (Luhe) durchgeführt wird, haben sich Projekte und kooperative Arbeitsansätze zur Entwicklung von Nachbarschaftsstrukturen bewert, die die Reso-Fabrik e.V. auf den nächst größeren Sozialraum ausdehnen will.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Januar 2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LK Harburg Jobcenter Januar 2019
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_alte_stadtschule.pdf
(24.02 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundlage des Arbeitsansatzes ist, dass Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip verstanden wird, wobei unterschiedlichste Methoden aus anderen Arbeitsfeldern integriert und entsprechend der Bedürfnisse der Bewohner des Projektgebiets umgesetzt werden.
Mit dem Aufbau der GWA/der "nachbarschaftsfabrik neuland" sollen Verbindungen geschaffen und Strukturen und Netzwerke geknüpft werden, um die diversen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und ihnen so die Möglichkeit zu bieten sich im Sinne der Sache zu Projektpartnern und Mitgestaltenden zu entwickeln.
Darüber hinaus sollen über niedrigschwellige und unbürokratische Beratung die Zugänge zu sozialen Hilfen erleichtert und alltagspraktische Angebote ermöglicht werden. Probleme des Alltags hindern Bewohner des Projektgebiets oft daran, sich in die Belange des Stadtteils einzumischen. Lebensfreude und kulturelles Erleben als Grundbedürfnisse menschlichen Daseins sollen deshalb gefördert werden. Soziokulturelle Angebote können das Projektgebiet als Lebensmittelpunkt aufwerten und auch andere Akteure ins Gebiet hineinziehen.
Die nachbarschaftsfabrik neuland bietet auch Einrichtungen, die zu Themen wie Gesundheitsförderung, Bildung, Erziehung, Umgang mit Finanzen/Schulden, Wohnen, Arbeit und Ausbildung, Leben im Alter, Ernährung, Frühe Hilfen und kulturelles Erleben arbeiten, die Möglichkeit dichter an die Bewohner heranzurücken und ihre Themen damit unmittelbarer anzubringen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Projekte und Kooperationen müssen sich an den Bedarfen der Menschen vor Ort messen lassen.
Kriterium
Beschreibung
Der Name des Projekts ist den Bewohnern bekannt und wird positiv besetzt.
Kriterium
Beschreibung
Die Angebote des Projekts werden nachgefragt und es wird Einfluss auf die Ausgestaltung genommen.
Kriterium
Beschreibung
Es treffen sich regelmäßig Interessensgruppen aus dem Projektgebiet in den Räumen der Nachbarschaftsfabrik.
Kriterium
Beschreibung
Es können sich Traditionen bilden und über die Modellprojektphase hinaus erhalten werdem.
Kriterium
Beschreibung
Die Ziele des Projekts werden von den Bewohnern erkannt und als wichtig erachtet.
Beschreibung
Über das Projekt kann eine Atmosphäre entwickelt werden, in der die Bewohner sich für ihre Nachbarschaft einsetzen.
Beschreibung
Ein Praxisnetzwerk hat sich an der Umsetzung konkreter bedarfsorientierter Projekte zu messen.
Kriterium
Beschreibung
Verwaltung und Politik stehen dem Projekt offen und interessiert entgegen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Winsen (Luhe), LK Harburg Abt. Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Winsener Anzeiger, Wochenblatt Elbe/ Geest
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Afrikanische Gemeinde, Kalinka, Gruppe der russischsprachigen Frauen, Initiative vitnamesischer Frauen, Sudanesische Community, Arabischunterricht Herrn Badouns, Frauen der Kontaktstelle Integration, Projekt "Die Abräumer, Nachbarschaft des Albert-Schweit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raus aus den Schulden e.V., Jugendsozialarbeit der Reso-Fabrik e.V., Kontaktstelle Integration der Reso-Fabrik e.V., Pro Aktiv Center der Reso-Fabrik e.V., Tafel Harburg e.V., Herbergsverein, Team des Reso-Cafe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätten
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das "Nette"-Quartier in Osnabrück – generationengerechter Stadtteil für Alle!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrich Freisel
| Funktion | Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Akteure vernetzen – Generationen verbinden – Beteiligung stärken in Dodesheide-Haste-Sonnenhügel!
Projektbeschreibung
Der Fluss „Nette“ verbindet die Stadtteile Dodesheide, Haste und Sonnenhügel und symbolisiert die Projektidee der Vernetzung von Jung und Alt.
Bisher hat sich die kommunale Quartiersarbeit auf die Zielgruppen Kinder, Jugend und Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund und den Ansatz „Jugend stärken im Quartier“ fokussiert. Im Projektgebiet soll nun erstmalig modellhaft der integrative Ansatz „Quartier für Alle!“ umgesetzt werden. Die Fachbereiche „Kinder, Jugendliche und Familien“ und „Integration, Soziales und Bürgerengagement“ arbeiten dabei ressortübergreifend zusammen, um perspektivisch ein gesamtstädtisches Konzept der sozialraum- und beteiligungsorientierten, aktivierenden Quartiersentwicklung zu erarbeiten. Der integrative Quartiersansatz erweitert die Arbeit der Akteure um den Aspekt „Ältere im Quartier“. Nur durch die Implementierung dieses Ansatzes wird das Potential des Quartiers für die lokale Entwicklung erschlossen.
Für den Schritt vom Austausch zum koordinierten Handeln ist ein/e Projektkoordinator*in erforderlich, der die bestehenden Strukturen (Akteure, Stadtteilzeitung etc.) und Vernetzungen (Runde Tische) aufgreift und alle Zielgruppen generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick nimmt. Dabei soll insbesondere das Engagementpotential im Projektgebiet für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote (Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe, Leselernhilfen, Großelternpatenschaften, Taschengeldbörse, Besuchs- und Begleitdienste, Demenzbetreuung etc.), aber auch für Freizeit- und Stadtteilkulturangebote erschlossen werden.
Durch einen Prozess der Quartiersentwicklung soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht und die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden. Die Stadt übernimmt gemeinsam mit einem Quartiersbeirat die koordinierende Rolle.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Bevölkerungsstruktur im Projektgebiet verändert sich:
• Der Anteil der Gruppen 60 und 80Plus steigt, in Haste leben insbesondere viele einkommensschwache ältere russischstämmige Aussiedler ohne familiäre Unterstützung. Es entstehen Herausforderungen der Versorgungssicherheit im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Diese Alterung der Bevölkerung macht eine altersgerechte Anpassung der Lebensbedingungen und Unterstützungsstrukturen erforderlich.
• Der Zuzug benachteiligter Bewohner sowie von Geflüchteten und Zuwanderern in ein angrenzendes Konversionsgebiet bewirkt im Projektgebiet einen hohen Integrationsbedarf in Schulen und Kitas. Der Zuzug von benachteiligten Menschen mit Migrationshintergrund führt zu Ängsten und verändert das Image des Projektgebietes.
• Der seit 20 Jahren bestehende Nachbarschaftshilfeverein (NHV) mit seinen Unterstützungsangeboten bricht durch Überalterung der Mitglieder weg.
• Engagement- und Selbstorganisationspotentiale bieten a) die aktive ältere Babyboomergeneration und b) die vorwiegend jungen Familien, die mit der Konversion der Britischen Streitkräfte am Sonnenhügel zugezogen sind. Darunter auch ein gemeinschaftliches Wohnprojekt mit 29 Wohneinheiten.
Die genannten Bewohnergruppen (Alteingesessene, Neubürger*innen und Migrantengruppen) leben relativ unverbunden in unterschiedlichen Subkulturen. Bisher arbeiten die Einzelakteure im Gebiet mit einzelnen Zielgruppen (meist Kinder, Jugendliche und Familien), sie tauschen sich aus, arbeiten aber nicht integrativ an den genannten Herausforderungen und Problemen zusammen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide - Haste - Sonnenhügel
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um Teile der Osnabrücker Nordstadt, um das „Einzugsgebiet“ der Hauptakteure der sozialen Stadtteilarbeit, d.h. das Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, der Friedensgarten e. V., die Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße, das Mehrgenerationenhaus Haste, die Nachbarschaftshilfe „Dodesheide-Haste-Sonnenhügel“ und die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden. Die drei Stadtteile sind ebenfalls in einem Bürgerforum der Stadt gemeinsam organisiert. Das als Projektgebiet herausgehobene Teilgebiet beheimatet verschiedene, für die GWA relevante Zielgruppen, mit entsprechenden Herausforderungen und Potentialen. Im Teilgebiet Haste kann von einer Spaltung der gut situierten Eigenheimbewohnerschaft und der benachteiligten, teils russischstämmigen Bewohnerschaft der Hochhäuser gesprochen werden. Im Westen umgrenzt das Projektgebiet die Konversionsfläche Sonnenhügel mit zugezogenen Neubürgern. Östlich vom Haster Weg ist die relativ gut situierte, aber stark alternde Bevölkerung angesiedelt (Hof Hanesch und „Höfe“ zwischen Haster Weg, Eller Straße und In der Dodesheide).
Das Wohngebiet Dodesheide-Ost (östlich der Eller Straße) mit stark benachteiligter Bevölkerung wurde nicht dem Kern-Projektgebiet zugeordnet, da dort ein separates Unterstützungsprojekt „Jugend stärken im Quartier“ mit Anlaufstelle für die Quartiersbewohner*innen angesiedelt ist. Die Bewohner*innen berühren das Projekt jedoch als Nutzer*innen der Infrastruktur, Schulen, Kitas und der Migrations- und Flüchtlingsberatung (Kooperationsprojekt von Ev. Familien-Bildungsstätte und ev. Kirchengemeinde) des Projektgebietes. Sie werden außerdem durch die Freiwilligenprojekte des Projektgebietes (Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse, Lesepaten) erreicht. In der Mitte liegt das Naherholungsbebiet „Nettetal“ mit dem Fluss „Nette“, das von allen Quartiersbewohner*innen genutzt wird und dem Projekt seinen Namen gibt.
Einwohnerzahl
9918
Quelle / Anmerkungen
Melderegister der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, (nur SGB II)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Quartierskoordination verbindet Elemente des GWA mit QM.
Im Rahmen von GWA initiiert sie die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet u. orientiert deren Zusammenarbeit auf den integrativen Ansatz „Quartier für Alle“. Strategien der Aktivierung ermitteln Interessen, Bedarfe, Fähigkeiten aller Bewohnergruppen, die für die Quartiersgestaltung handlungsleitend sind. GWA unterstützt die Bewohner, Verantwortung für ihre Belange zu übernehmen und gemeinsam mit den lokalen sozialen Akteuren Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier verbessern, nachbarschaftliche Netze u. soziale Aktivitäten stärken. Durch Befähigung zur Teilhabe und Schaffung von Begegnung zwischen den Submilieus wird soziale Segregation im Projektgebiet verhindert und Versorgungs-/ Unterstützungssicherheit verbessert. Wichtige Partner sind dabei das Gemeinschaftszentrum, das Mehrgenerationenhaus und der NHV, die bereits mit allen Zielgruppen arbeiten. Neue Initiativen (Friedensgarten, Kulturinitiative, Gem. Wohnprojekt) bilden das Entwicklungspotential des Quartiers. Im Rahmen von QM werden Maßnahmen und Handlungsfelder koordiniert, der Kommunikationsprozess der Akteure moderiert und ein Akteursdialog initiiert, der langfristig in ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“ mündet. Es erfolgt also Prozesssteuerung bezogen auf die Projektziele und den Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Praxisprojekt und Verwaltung, die eine Organisationsstruktur hierfür aufgebaut
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat (auch vermittelt über lokale Einrichtungen und Organisationen) Kontakt zu den verschiedenen Zielgruppen/Initiativen im Quartier; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert.
Kriterium
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt, werden qualifiziert.
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen des Quartiers, der Bewohner und Bewohnergruppen sind bekannt und dokumentiert. Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität). Ressourcen werden genutzt u. im Stadtteilnetzwerk weiterentwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Soziale Akteure und Bewohnergruppen sind für das Leitbild „Quartier für Alle“ sensibilisiert. Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Akteure hat sich vom Austausch über das je einzelne Vorgehen zum abgestimmten Handeln im Hinblick auf einen „sozialen Stadtteil“ weiterentwickelt. Daraus entstehen zielgruppenübergreifende Projekte und Unterstützungsstrukturen.
Kriterium
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen (insbes. 60+ und Migranten). Qualifizierung „Freiwillige Nachbarschaftshilfe“ wurde durchgeführt. Zugewanderte/Ältere werden von Angeboten erreicht.
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Ressorts „Kinder, Jugendliche und Familien“, "Städtebau" und „Integration, Soziales (Senioren) und Bürgerengagement“ austauschen und ihre (Stadtteil-) Arbeit abstimmen.
Beschreibung
Aus den Projekterfahrungen entwickelt die Verwaltung perspektivisch in Kooperation mit den Akteuren der GWA ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“. Der Abstimmungsprozess über Leitbild, Prinzipien, Ziele und Standards wurde begonnen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Dodesheide-Haste-Sonnenhügel e. V. (Hausaufgaben-/Leselernhilfe, Großelternpatenschaften, Begleit-/Einkaufs-/Heimwerkerdienst, Betreuung Demenzkranker, Gruppen für Freizeit und Geselligkeit, Ausflugsfahrten, Kochgruppe-Männer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedensgarten Osnabrück e. V. (Bürgerprojekt zur gemeinsamen Bewirtschaftung einer Fläche im Stadtquartier, Zusamenführung von Generationen und Ethnien)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e. V. (Dodesheide, Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine TuS Haste / Osnabrück 01e. V. und SSC Dodesheide e. V., Behindertensportverein St. Elisabeth Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt Sonne I und II Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Residenz Ambiente Osnabrück Haste (Pflegeheim und Betreutes Wohnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
St. Franziskus - St. Elisabeth Pflege (Ambulanter Caritas Pflegedienst, Tagespflege St. Angela, stationäre Pflege, Seniorenwohnungen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Dodesheide / Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide) mit Familientreff Thomas und Flüchtlingsprojekt in Kooperation mit der Ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus-König (Haste), Heilig Geist (Sonnenhügel), St. Franziskus (Dodesheide))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rum-orthodoxe Gemeinde, Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, FB Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück (Angebote auch für Erwachsene und Senior*innen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regionaler Dienst Nord, städt. Jugendhilfe Stadt Osnabrück, Standort Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteitreff Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V., (Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lega S. Jugendhilfe gemeinnützige GmbH/ Nackte Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland, Ortsverband Osnabrück-Haste-Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reparaturcafé Haste, Freiwilligenprojekt in der Nackten Mühle mit Unterstützung des NHV Dodesheide-Haste-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Klöncafé im Café Lohmann, Freiwilligenprojekt des Seniorenstützpunktes der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste, Trägervernetzung vorwiegend im Bereich Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/ Dodesheide (Trägervernetzung vorwiegend aus dem Bereich Jugendhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten der ev.-luth. Thomasgemeinde und Thomaskita am Limberg (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten St. Franziskus (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hermann-Nohl-Schule, Förderschule emotionale und soziale Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück in Haste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück, Gartenbau / Landschaftspflege (nähe Projektgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Osnabrück AG - Nettebad (Sport, Wellness, Kurse)
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
wasmitherz 2.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alina Zimmermann
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kollektiv zur Verbesserung des Gemeinwesens, durch Beratung und Bereitstellung von Wissen und Räumen
Projektbeschreibung
wasmitherz e.V. ist Nachbarschaftszentrum, Creative Space und Inkubator für soziale und kulturelle Projekte in der Nordstadt von Hannover. Wir verstehen uns zunächst als Bereitsteller einer Infrastruktur und Plattform, auf der Individuen, Gruppen oder Organisationen selbstständig aktiv werden können. Dafür bieten wir verschiedene Räume zur stunden- oder tageweisen Nutzung an. Dabei fördern wir insbesondere nachhaltige und lokale Ideen, die den Stadtteil beleben und die Nachbarschaften vernetzen. Das da entstehende Angebot reicht von Selbsthilfegruppen über muslimische Gemeinschaftsabende bis hin zu Kinderyoga und Skillsharing-Workshops. Neben dem Bereitstellen von Räumen und der nötigen technischen Infrastruktur beraten wir die Gruppen und Aktiven in der Bewerbung und Durchführung ihrer Angebote.
In unseren Coworking-Räumen lernen, arbeiten und programmieren bis zu 15 Personen/Vereine selbstständig oder in sich spontan formierenden Projektteams. Die Personen für das Coworking wählen wir nach sozialen und Diversity-Kriterien aus. Schließlich bieten wir Werkstatt- und Laborräume mit Werkzeugen und Instrumenten, die von allen genutzt werden können.
Um die komplette Vielfalt der Nordstadt in der Nutzung unserer Räume und Angebote abzubilden und besonders benachteiligte Gruppen einzubeziehen, verfolgen wir verschiedene Muster der Aktivierung und Integration:
Zunächst ist wenigstens eine Person mit Kümmerposition über die gesamte Woche in unseren Räumen präsent. Durch eigene Veranstaltungen vom Verein, wie Gesellschaftsabende, Flohmärkte oder Straßenfeste erhöhen wir einerseits unsere Sichtbarkeit in der Stadt und sind andererseits Vorbilder und Anstifter*innen, indem wir Leute ermutigen, unsere Räume zu nutzen und sich selbst zu organisieren. Durch Satellitenprojekte wie im "Platz-Projekt" zur Belebung des öffentlichen Raums in Hannover Linden sind wir direkt vor Ort und mit dem Ohr direkt bei den Leuten. Unsere Räume können wir zur Verstetigung kreativer Interventionen anbieten. Wir pflegen eine Kultur der Offenheit und Ermöglichung und können so auf verschiedene Bedarfe und Anforderungen flexibel eingehen. Durch unsere Organisation als Verein können wir nicht zuletzt (benachteiligten) Gruppen die Trägerschaft zur Ausrichtung ihrer Angebote, die Beratung zu und den Anschluss an Förderinfrastrukturen anbieten.
Wir sind Plattform, Netzwerk, Anstifter und Träger für eine vielfältige, nachhaltige, solidarische und inklusive Nachbarschaft in der Nordstadt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Nordstadt von Hannover ist ein vielfältiges und buntes Quartier von Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeiter*innen und Studierenden. Die Alltagswelten dieser diversen Gruppen sind aber weitgehend getrennt. Moscheen und anthroposophische Kindergärten liegen nebeneinander, kommen aber nicht in Austausch miteinander. Weiterhin gibt es neben dem insgesamt schon spannungsreichen Mietwohnungsmarkt ein immer größeren Mangel an kostengünstigen oder sogar kostenfreien Veranstaltungsräumen für soziale und kulturelle Gruppen und Initiativen. Aufgrund der starken Fluktuation der Studierenden und anderen Bewohner*innen des Stadtteils und einer Förderkultur, die vor allem punktuelle Veranstaltungen und Projekte fördert, als den Aufbau längerfristiger Strukturen, können verschiedene Formen sozialer Selbstorganisation und von Teilhabe sich nicht verstetigen.
wasmitherz e.V. bietet eine Plattform für eine Vielfalt von Angeboten, um die verschiedenen sozialen und kulturellen Gruppen zur Selbstorganisation zu ermächtigen. Seit unserer Gründung haben wir 400 Veranstaltungen im Zeitraum 2017-2019 begleitet bzw. durchgeführt. Der bisherige Arbeitsaufwand wurde komplett ehrenamtlich vom Kollektiv geleistet. Eine Person ist in Vollzeit vor Ort als Ansprechperson, für Beratung und Vernetzung. Wir wollen mit wasmitherz e.V. nachhaltige Strukturen aufbauen, die Vielfalt des Stadtteils anbieten und Projekte zur Inklusion und Aktivierung besonders marginalisierter Gruppen vorantreiben. Dafür müssen wir uns verstetigen und die eigene Arbeit professionalisieren können, um diesem Auftrag zu folgen.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Die Nordstadt erstreckt sich auf einem rund 364 ha (Stand: 01.01.2017) großen Areal zwischen der Bahnstrecke Hannover–Minden im Norden und Osten, dem Berggarten, dem Großen Garten im Westen, der Leine, der Steintormasch im Süd-Westen und dem über Schloßwender und Arndtstraße führenden Cityring im Süd-Osten. An vorgenannter Zugverbindung liegt auch eine S-Bahnstation. Der Engelbosteler Damm trennt als Hauptgeschäftsstraße die Nordstadt in einen nach 1946 wiederaufgebauten Ostteil und einen nach 1985 sanierten Kernbereich. Daran schließt sich im Westen eine durch einen Gürtel aus Universitäts-, Friedhofs- und Krankenhausflächen abgetrennte ruhige Villengegend an. Im Südwesten bieten der Welfengarten und der Georgengarten sowie die daran anschließenden Kleingärten und Sportanlagen Flächen für Naherholung. Mit dem Klinikum Nordstadt befindet sich ein Krankenhaus des Klinikums Region Hannover im Stadtteil. An der Bahnlinie im Osten ist seit 2014 die neue Feuer- und Rettungswache 1 der Feuerwehr Hannover in Dienst.
Einwohnerzahl
17829
Quelle / Anmerkungen
Zahlen: 31.12.2017, Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017, Kinder unter 18 Jahre
Unterlagen zum Gebiet
karte_hannover_nordstadt.png
(386.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
wasmitherz e.V. bietet Menschen einen Ort, zusammenkommen zu können, um ihre Anliegen durchzusetzen, ihre Interessen zu artikulieren oder selbst in die Hand zu nehmen. Mit unserer Haltung als Ermöglicher*innen unterstützen wir Gruppen oder Einzelpersonen darin, ihre Ideen, Ansprüche und Bedürfnisse durchzusetzen und auch zu verstetigen. Wir bieten nicht nur Räume, sondern umfassende technische wie organisatorische Beratung.
Wir verstehen uns weiterhin als Netzwerker*innen, weil wir die Aktiven mit allen relevanten Institutionen im Stadtteil verbinden. Mit Multiplikator*innen in allen sozialen Gruppen sind wir fähig, die Bedarfe und Ansprüche zu erforschen.
Darüber hinaus sind wir auch proaktiv in der Aktivierung verschiedener sozialer Gruppen im Stadtteil. Durch die Präsenz vor Ort sind wir ansprechbar und Teil des Stadtbildes. Wir versuchen stets mit Interventionen wie Straßenfesten mit anderen sozialen und kulturellen Gruppen in Kontakt zu kommen und sie bei der Planung und Durchführung einzubeziehen.
Die Probleme, auf die wir reagieren, sind neben der prekären Mietwohnsituation und der Brüchigkeit des Zusammenhalts auch Themen wie Nachhaltigkeit, Grundeinkommen und lokale Ökonomie. Wenn sich die klassischen Formen der Erwerbsarbeit ändern, braucht es Orte, an denen neue Formate des Arbeitens und der Organisierung ausprobiert werden können.
Genau mit diesem Handeln fördern wir konstant stabiles, wandlungsfähiges und lebendiges soziales Zusammenleben im Quartier.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir aktivieren Einzelpersonen und Gruppen verstärkt, Themenabende, (Selbsthilfe-)Gruppengespräche oder Planungs- und Vernetzungstreffen auszurichten, die auf konkrete soziale oder politisch-gesellschaftliche Herausforderungen im Stadtteil eingehen.
Kriterium
Beschreibung
Wir stabilisieren und verstetigen die Angebote, die von sozialen Gruppen und Initiativen in unseren Räumen durchgeführt werden. 50% unserer Veranstaltungen sollen im engeren Sinne Gemeinwesen-orientiert sein
Kriterium
Beschreibung
Wir bauen die Raum- und Veranstaltungsangebote aus, die neue Formen der Erwerbsarbeit ausprobieren und kulturelle, soziale sowie ökonomische Belange zusammendenken.
Beschreibung
Wir verstetigen und vertiefen unsere Vernetzung mit anderen Angeboten im Stadtteil (Selbstschrauber-Werkstätten, soziale und religiöse Einrichtungen…), organisieren gemeinsame Aktionen und sind in der Lage, Synergien zu erzeugen und zu nutzen.
Kriterium
Beschreibung
Durch intervenierende und aktivierende Formate wie Gebraucht- und Handwerkermärkte sowie Straßen- und Hoffeste bieten wir Anknüpfung für die Nachbarschaft sich zu vernetzen. Wir stiften damit nachbarschaftliche Unterstützung und Bezugnahme an.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Muse - ein ganzer Stadtteil für die Kunst (jeweils Aktionswochen pro Jahr, 2018 - 07.-22.09.2018)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven - Coworkingspace in der Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherkirche - evangelische Jugendkirche Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lieb.es Restaurant, genossenschaftliche Brauerei - Nordstadt braut!, Sport Kaufmann, Onkel Olli´s Kiosk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nur gemeinsam sind wir stark- Barnstorf macht mobil!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ann-Christin Leymann
2. Kurzbeschreibung
Modellprojekt zur Entwicklung einer mobilen Gemeinwesenstruktur in der Samtgemeinde Barnstorf.
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Barnstorf ist im Südwesten des LK Diepholz gelegen und mit 206km² die flächenmäßig zweitgrößte Kommune. Sie setzt sich zusammen aus dem Flecken Barnstorf (6473 Einw.), Eydelstedt (1844 Einw.), Drebber (2996 Einw.) u. Drentwede (1016 Einw.) . Die höchste Siedlungsdichte verzeichnet der Fl. Barnstorf. Die anderen Gemeinden liegen mit ihrer Siedlungsdichte weit unterhalb des Durchschnitts in gesamt Nds. u. des LK Diepholz. Es ist wenig Infrastruktur vorhanden. Im Fl. Barnstorf ist die meiste Infrastruktur angesiedelt. Es gibt ein Mehrgenerationenhaus (MGH), mit einem breiten Angebot. Dessen Aktionsradius reicht aber aufgrund von Konzeptionalität und personeller Kapazität nicht über den Fl. Barnstorf hinaus. Um teilzuhaben müssen die Bewohner der kleineren Gemeinden zum MGH gelangen, was anlässlich des unzureichenden Nahverkehrs schwer bis unmöglich ist. Es ist zudem eine Hürde insbesondere für ältere Menschen sowie geflüchtete Personen (mit bisher wenig Teilhabechancen), ihren eigenen Aktionsradius zu verlassen, um eine Veranstaltung oder ein Angebot des MGH zu besuchen. Hier möchten wir anknüpfen. Wir wollen die Potenziale des MGH nutzen und in die kleinen Gemeinden, mittels einer mobilen GWA transferieren. Starten möchten wir damit modellhaft im Gebiet Fl. Barnstorf u. Eydelstedt. Das Angebot wird so ausgebaut, dass in Eydelstedt in regelmäßigen Abständen ein neutrales Treffen in unterschiedlichster Form, z.B. Frühstückstreff, Themen-Nachmittage,Grillfest als Möglichkeit der Kontaktaufnahme und Vernetzung entsteht. Der Standort innerhalb von Eydelstedt wird dabei wechseln, geplant sind z.B. Vereinsräume. Wir werden Präsenz zeigen und dabei auch die so wichtigen Bedürfnisse u. Wünsche der Bewohner erheben, da es bisher kaum bis keine Daten in diese Richtung gibt. Zur Erhebung werden wir verschiedene Formen der Befragung nutzen, geplant ist u.a. ein mobiles Bollerwagen-Café in Kombination mit Elementen der aktivierenden Befragung, um die Menschen niederschwellig zu erreichen. Jedoch wird es nicht bei der reinen Bedarfsermittlung bleiben, sondern der Versuch gestartet, die Bürger für die Belange ihrer Gemeinde zu aktivieren, durch Formen des freiwilligen Engagements, auch auf kurzfristiger Basis z.B. Unterstützung des mobilen Bollerwagen-Cafès. Insbesondere möchten wir die Menschen im Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand erreichen, sowie geflüchtete Menschen für ein Ehrenamt begeistern und sie auf dem Weg dorthin begleiten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Den Fl. Barnstorf und Eydelstedt trennen 3-5 km Fahrtstrecke. Der öffentliche Nahverkehr ist unzureichend ausgebaut, Busse fahren überwiegend nur angepasst an die Nds. Schulzeiten. In der kleinen Gemeinde Eydelstedt ist wenig Infrastruktur vorhanden. Es gibt keine neutralen Treffpunkte mit der Möglichkeit der Begegnung u. des Austausches, abseits der „alteingesessenen“ Vereinsstrukturen. Die Altersstruktur zeigt eine deutliche Tendenz Richtung Hochaltrigkeit, schon jetzt sind im Fl. Barnstorf und Eydelstedt ca. 30% der Menschen im Alter 60+. Es wird in den nächsten Jahren viele Personen im Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand geben (Generation Babyboomer). Durch frühzeitige Intervention können Netzwerke mit Institutionen im Gebiet des Fleckens und eine starke Nachbarschaft gefördert werden, um eine Isolation des kleinen Gebiets zu verhindern und eine Kultur des Miteinanders aller Gebiete langfristig aufzubauen. In der SG Barnstorf sind über 10% der Bevölkerung ausländische Staatsbürger, was sich durch die Aufnahme von geflüchteten Menschen ab 2015 nochmals manifestiert hat. Eine besondere Situation findet sich hier in Eydelstedt, wo im Hülsmeyerpark, einem alten Kasernengelände, geflüchtete Menschen untergebracht sind. Das Gelände liegt dezentral und die Menschen haben wenig Kontakt zu Einheimischen. Die vorherrschenden ländlichen Strukturen machen es nicht einfach die Menschen inklusiv an der Gesellschaft teilhaben zu lassen. Durch mangelnde Begegnung und Unwissenheit voneinander kommt es zu Anzeichen von "Alltags"Rassismus. An dieser Stelle möchten wir mit der mobilen GWA ansetzen und Räume der Begegnung schaffen, für ein Miteinander und gegen Ausgrenzung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Barnstorf Flecken Barnstorf-Eydelstedt
Beschreibung
Der Flecken Barnstorf hat mit 6473 Einwohnern die höchste Einwohnerzahl und Siedlungsdichte. Die meiste Infrastruktur sowie unter anderem auch das Mehrgenerationenhaus und das Rathaus sind im Flecken Barnstorf verortet. Der Flecken ist somit der stärkste Partner in der Samtgemeinde, dessen Potenzial wir ausstrahlend langfristig mit in die kleinen Gemeinden Eydelstedt (1844 Einwohner) Drebber (2996 Einwohner), Drentwede (1016 Einwohner) nehmen möchten, um dort neutrale Orte der Begegnung und des Austausches aufzubauen sowie weiterführend an einer Gesamtvernetzung der einzelnen Gemeinden mit den Potenzialen des Fleckens zu arbeiten. Das für das Modellprojekt ausgewählte Gebiet Flecken Barnstorf-Eydelstedt ist das mit 12850ha flächenmäßig weitläufigste Gebiet, wobei alleinig auf Eydelstedt 7614 ha fallen. Über 25% der Bevölkerung in Eydelstedt ist über 60 Jahre alt. Eydelstedt ist stark ländlich geprägt und hat eine sehr schwache Infrastruktur (kein Nahversorgungsangebot, kulturelles Angebot, neutrale Treffpunkte etc.). In Eydelstedt besteht zudem die bereits erwähnte Situation der dezentralen Unterbringung von geflüchteten Menschen in einer ehemaligen Kaserne mit fehlender Anbindung an die Bevölkerung vor Ort. Exemplarisch ist deshalb der Beginn in diesem Quartier geplant, die Kommune hat hier die Möglichkeit Räumlichkeiten für das Projekt anzumieten. Mittelfristig sollen die hier erworbenen Kenntnisse teilweise auf die anderen Gebiete übertragen werden können, wobei zu beachten ist, dass jedes Gebiet für sich sehr heterogen ist, da unterschiedliche Dorfgemeinschaftsstrukturen vorherrschend sind. Für alle Gemeinden gilt jedoch, dass die Erhebung von Daten des Bedarfs der Bewohner im hohen Maße von Bedeutung ist, da die Gemeinden kommunalpolitisch zusammengehören und auch die unterstützenden Beiräte (Seniorenbeirat und Integrationsbeirat) für die gesamte Samtgemeinde zuständig sind. Für eine ländliche Kommune wie die Samtgemeinde Barnstorf ist der Prozess hin zur nachhaltigen Verstetigung von Gemeinwesenstrukturen ein bedeutungsvoller Weg, der kleinschrittig begonnen werden muss. Die GWA kann hier die kommunalen Akteure unterstützen und durch Aufklärungs -und Gremienarbeit die Wichtigkeit eines stabilen Gemeinwesens darstellen.
Einwohnerzahl
8317
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Barnstorf Stand: 04.04.2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stand 04.04.2019.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stand 04.04.2019 (Gesamtzahl), Aufteilung Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stand 04.04.2019.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
foerdergebiet2019.pdf
(1.8 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz, das Gebiet der SG Barnstorf sozialräumlich zu betrachten und Potenziale eines starken Gebiets in ein schwaches Gebiet mitzubringen. Es geht darum Bedarfe und Interessen der Bewohner zu erheben und anhand dieser Daten eine langfristige GWA-Struktur zu installieren. Das freiwillige Engagement soll bedarfsentsprechend weiterentwickelt und Nachbarschaftshilfen gefördert werden. Immer unter Einbezug der gebietsbezogenen Strukturen und daraus resultierenden Möglichkeiten zur Entwicklung. Bewohner sollen aktiv befähigt und motiviert werden sich für die Belange ihres Gebiets einzusetzen. Es geht um den Aufbau eines Miteinanderes für die Gemeinde, die Motivation etwas bewegen zu wollen, wird begleitet und ein gemeinschaftliches agieren steht im Vordergrund. Mit dem Projekt wird eine Verbesserung der immateriellen Bedingungen, insbesondere der sozialen Teilhabe angestrebt, indem infrastrukturelle Schwierigkeiten gesehen und durch die Struktur des Projekts zunächst überwunden werden. Für das Projektgebiet Fl. Barnstorf-Eydelstedt bedeutet dies, dass zunächst das Kennenlernen der Menschen im Quartier im Vordergrund steht, die Menschen werden eingeladen an Veranstaltungen z.B. Auftakt-Frühstück oder Grillfest zu Beginn des Projekts teilzunehmen, wobei die persönliche Ansprache (Einladung) ein wichtiger Faktor ist. Zudem werden punktuell an unterschiedlichen Orten im Gebiet z.B. vorm Kindergarten aktivierende Befragungen mit dem mobilen Café durchgeführt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen zu Veranstaltungen kommen und Wünsche/Ideen mit einbringen , Möglichst viele Bewohner*innen durch die aktivierende Befragung erreicht werden, Bewohner*innen Interesse zeigen sich für ihr Gemeinwesen zu engagieren
Kriterium
Beschreibung
Die bereits vorhandenen Ressourcen des Mehrgenerationenhauses im Flecken nach Eydelstedt transferiert und der Flecken als starker Partner noch weiter gestärkt werden konnte.
Kriterium
Beschreibung
Ein beständiger Austausch über die Entwicklung des Projekts mit der Kommune besteht, die Gremienarbeit des Senioren-und Integrationsbeirats unterstützt u. gestärkt wurde, die Kommune sich einsetzt politisch an der Weiterentwicklung der GWA zuarbeiten.
Kriterium
Beschreibung
Kooperationspartner für das Projekt gefunden und überzeugt werden konnten gebietsübergreifend mitzuarbeiten, Institutionen Bereitschaft zeigen Geflüchtete in ein Ehrenamt aufzunehmen, Kooperationspartner Veranstaltungen mitgestalten.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedliche Bewohner*innen kommen zu Veranstaltungen und lernen sich kennen (Alter, Religion, Geschlecht). Neubürger und Einheimische teilnehmen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Barnstorf;Samtgemeinde Bürgermeister, Bürgermeister Eydelstedt, Bürgermeisterin Flecken Barnstorf; Fachbereich Soziales u. Ordnung; Jugendpflege und Streetwork; Flüchtlingskoordinatorin; politische Ausschüsse.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGEL e.V. Mehrgenerationenhaus Barnstorf; Schützenverein Barnstorf; Schützenverein Eydelstedt; FF Barnstorf-Kinder u. Jugendfeuerwehr; FF Eydelstedt Kinder u. Jugenfeuerwehr; LEB Barnstorf; VNB Barnstorf; LandFrauen Barnstorf; Welthaus Barnstorf.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diepholzer Kreiszeitung; Barnstorfer Wochenblatt; Sonntags-Tipp; Gemeindebrief der St. Veit Kirchengemeinde; Gemeindebrief der katholischen Kirchengemeinde St. Barbara; Webseite Diakonisches Werk Diepholz-Syke-Hoya; Webseite Samtgemeinde Barnstorf.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev-luth. St. Veit Kirchengemeinde Barnstorf; Katholische Kirchengemeinde St. Barbara Barnstorf; Mevlana-Moschee Barnstorf.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenheim Friedrich-Plate-Haus Barnstorf ; Seniorenresidenz "Huntetal" Barnstorf ; Seniorenwohnanlage "Haus Donsdorf" Eydelstedt; Sozialstation Barnstorf.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Barnstorf; Grundschule Eydelstedt; Christian-Hülsmeyer-Schule Barnstorf; DRK-Kindertagesstätte "Villa Kunterbunt" u. "Holzwurm" Barnstorf; Kindertagesstätte "Die kleinen Strolche" Barnstorf; Ev-luth. integrative Kindertagesstätte Eydelstedt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pro Asyl Barnstorf.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Hammer
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam geht es weiter
Projektbeschreibung
Die Stadt Göttingen hat mit Hilfe der Förderung aus dem Programm Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement einen Quartiersentwicklungsprozess zur Aufwertung von 2 Wohnquartieren initiiert, indem in beiden Quartieren vorhandene Einrichtungen der Jugendarbeit für den Sozialraum geöffnet und konzeptionell der Arbeitsschwerpunkt GWA integriert wurde. Vor dem Hintergrund aktivierender und partizipativer Beteiligungsformate, erhobener Bedarfsanalysen, erfolgreich durchgeführter Maßnahmeplanungen und Umsetzung entwickelten beide Einrichtungen ein Konzept zur Umsetzung, Ausbau und Verstetigung der GWA in einzurichtenden Quartierszentren. Die konzeptionelle Neuausrichtung wurde im Sozial- und Jugendhilfeausschuss vorgestellt und verabschiedet. Dabei soll das AWO Kinder- und Jugendhaus längerfristig zu einem Nachbarschaftszentrum überführt werden (bis Ende 2019) und ein neu einzurichtendes Quartierszentrum Gartetal (bis Ende 2019) in enger Kooperation mit dem Jugendhaus Gartetalbahnhof, das in seiner päd. Ausrichtung bestehen bleibt, integrative und intergenerative Angebote und Begegnung zwischen allen Bewohnern im Quartier ermöglichen. In der kommenden Förderrunde gilt es diese Konzepte umzusetzen. Der angestoßene Pilot-Prozess zur Entwicklung einer gesamtstädtischen Strategie zur GWA soll fortgeführt werden. Ein Arbeitskreis zur Vernetzung aller bereits bestehenden Nachbarschafts- und Stadtteilzentren konnte unter Koordination der Stadt (Sozialplanung) eingerichtet werden und für die Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes (unter Berücksichtigung der Prinzipien der GWA) sowie der Erarbeitung eines Methodenkoffers genutzt werden; über ein gezieltes Qualifizierungsangebot und Supervision konnten die hauptamtlichen Fachkräfte in ihrem beruflichen Handeln gestärkt werden. In der kommenden Förderperiode gilt es diese stadtweite Vernetzung stärker zu professionalisieren, zu verstetigen und über die Rückkoppelung der Ergebnisse von Beteiligungsformaten, Bedarfs- und Bestandsanalysen durch die Sozialplanung als Steuerungs-, Planungs- und Unterstützungsinstrument für die gesamtkommunale Entwicklung der Gemeinwesenarbeit zu etablieren.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier A "Ebertal" entwickelte sich aus einer Barackensiedl., die in den 60ern in rd. 450 neu gebaute Sozialwhg. der Städtischen Wohnungsbau gezogen sind. Der Prozess der Sanierung des Wohnbestandes & Neustrukturierung des Quartiers, verdichtet um rd. 150 Wohnungen im hochpreisigen Segment inkl. familienfreundl., barrierefreien Wohnen mit Dienstleistungen vor Ort hat begonnen. Die bisherigen Mieter bewohnen in großen Teilen Wohnungen der unteren Einkommensgrenze (5,60€/qm) & sollen im Gebiet wohnen bleiben. Es bestehen Sorgen der Verdrängung & dass der nachbarschaftl. Zusammenhalt dem neuen Zuwachs nicht standhalten kann. Der Planungsprozess ist auf 10 Jahre avisiert. Das im Quartier B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich in einem Quartier, das von sozial. Problemen, Anonymität & Fluktuation gekennzeichnet ist, u.a. durch einen Hochhauskomplex mit 432 App. (750 Personen). Eine randständige Bevölkerung (u.a. Südosteuropa), stellt Bewohner & Akteure vor besondere Herausforderungen. Der öffentl. Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage (inkl. Lärm) am Bahnhof ist unattraktiv. Die Quartiersarbeiterinnen konnten bereits jetzt über die Einrichtung von Quartierstreffen, dem Aufbau eines Ehrenamtlichen-Pools, gemeinwesenorien. Angebote umsetzen & den interkulturellen/intergenerativen Austausch fördern sowie eine Plattform für nachbarschaftl. Begegnung & Transparenz zu Planungen der Neustrukturierung herstellen. Stadtweit stehen alle Quartierszentren vor neuen Herausforderungen in der GWA, durch die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung & aus Südosteuropa sowie die Erschaffung, Modernisierung & Sanierung von Wohnraum.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3-5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Str., im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
1015
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Bemerkung: Ein Antrag für das Förderprogramm Soziale Stadt für das Gebiet wurde im Mai 2018 gestellt. Bisher ist der Antrag nicht abschließend bearbeitet, es liegt keine Förderzusage vor.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wird abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ab 31.12.2018 werden Daten zu Personen mit Migrationshintergrund nach der Definition des erweiterten Migrationshintergrund erhoben. Definition Migrationshintergrund: Wenn eine Person selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatangehörigkeit geboren wurde.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen aus Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des SGB II und SGB III.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_ebertal_0.docx
(456.3 KB)
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeren Einzugsbereich des gleichlautenden Quartiers/Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landtsr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr.(Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstr. ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde.
Einwohnerzahl
3069
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wird abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ab 31.12.2018 werden Daten zu Personen mit Migrationshintergrund nach der Definition des erweiterten Migrationshintergrund erhoben. Definition Migrationshintergrund: Wenn eine Person selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatangehörigkeit geboren wurde.
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen aus Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des SGB II und SGB III.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_gartetalbahnhof_1.docx
(629.46 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die in den beiden bestehenden Jugendhäusern erprobten Methoden und Handlungsansätze der Gemeinwesenarbeit zur sozialräumlichen Öffnung der Häuser für alle Bevölkerungsgruppen sollen auch für die Weiterentwicklung der Häuser in Nachbarschafts- und Quartierszentren angewandt und weiterentwickelt werden. Kennzeichnend bleibt dabei sowohl eine Bottom up-Strategie als auch eine aktivierende und lebensweltorientierte Arbeit mit den Bewohnern. Empowerment und Selbstorganisation soll weiter gestärkt werden und der Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren über die Mitarbeit an Netzwerken verfestigt werden. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Kombination der Methoden zur Aktivierung und Beteiligung gerichtet werden, damit die Bewohner zunehmend zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden und der nachbarschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird. Die stadtweite Vernetzung aller Nachbarschafts-, Stadtteil,- und Quartierszentren soll für die Auswahl und den zielgerichteten Einsatz der Methoden genutzt, neue Methoden entwickelt, ausprobiert und bewertet werden. Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit fokussiert hierbei zunächst strukturell auf die Gewährleistung der guten Erreichbarkeit, ausreichend Zeit für den Aufbau tragfähiger Netzwerke und die Möglichkeit aller Beteiligten an gemeinwesenrelevanten Entscheidungen (Plattform für Bürgerbeteiligung) teilzuhaben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner identifizieren sich mit den Nachbarschafts-/Quartierszentrum, 80% sind informiert & aktiv beteiligt, Kommunikationsräume sind eingerichtet, Öffnungs- und Betriebszeiten ausgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner organisieren Angebote selbstständig, bringen sich als Experten ein, Pool an Ehrenamtlichen ist erhöht, diese sind untereinander vernetzt werden begleitet und qualifiziert.
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen sind zunehmend bekannt, werden einbezogen, Bewohner reden positiv über das Gemeinwesen und die Stärken in diesem.
Kriterium
Beschreibung
Die neu zu schaffenden Angebote sprechen unterschiedliche Zielgruppen an, werden von diesen mitgestaltet und gemeinsam umgesetzt (generations-, milieu- und nationalitätsübergreifend).
Beschreibung
Stadtteil- und Quartierstreffen bieten Plattform für Austausch/Kommunikation und Kooperationen im Sozialraum, Ehrenamtliche sind vernetzt.
Kriterium
Beschreibung
Angebote/Veranstaltungen erreichen unterschiedliche Zielgruppen, Angebotspalette wurde entsprechend der Nachfrage (Bürgerbegehren) erweitert.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren wird über die Stadt koordiniert, gesamtkommunale Strategie für GWA ist entwickelt. Bedarfe sind mit Fachplanungen /Dezernentenkonferenz abgestimmt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Für Ebertal wurde in Folge des Stadtteil-Workshops das Format des Quartierstreffens erprobt an dem nicht nur Vertreter von Einrichtungen (Wohnungswirtschaft, Kitas, Grundschule & Seniorenzentrum) sondern auch Ehrenamtliche teilnahmen. Das Konzept zur Weiterentwicklung für das künftige Nachbarschaftszentrum wurde vorgestellt. Auch im Gartetal konnten weitere Austauschtreffen der "AkteurInnen im Leineviertel/Gartetalbahnhof" durchgeführt werden und die konzeptionelle Weiterentwicklung vorgestellt werden. Eine Namensgebung "Leineviertelkonferenz" und die Gestaltung eines Logos wurde angestoßen. Die Angebotsstruktur wurde erweitert (Quartiersspaziergänge, Erzählcafé, Internationales Kochen, Film- und Theaterprojekte, Afrikanisches Trommeln) und inbs. im Gartetal Begegnung und Austausch zw. den Bewohnern des Neubaugebietes, Anwohnern aus dem Hochhauskomplex und der Wiesenstraße ermöglicht und Segregation entgegengewirkt werden. Eine AG zur stadtweiten Vernetzung aller Stadtteil-, Nachbarschafts- und Quartierszentren ist eingerichtet und durch die städtische Sozialplanung koordiniert und begleitet. Der konzeptionellen Erweiterung wurde nach Vorstellung in den Ausschüssen begrüßend zugestimmt, in Form von Statusberichten werden diese fortlaufend über den Entwicklungsstand informiert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Jugend (Fachdienstleitung Jugendarbeit) (A/B), FB Planung, Bauordnung, Vermessung, Fachdienst Stadt und Verkehrsplanung (A/B), FB Stadt und Umwelt (B), FB Ordnung (B),Gesundheitsamt für Stadt/Landkreis Göttingen (A/B), Flüchtlingssozialarbeit (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Leineberg (B), Grundschule Lohberg (A), Senioren- und Pflegezentrum Phönix (A), Carpe Diem Stiftung Seniorenresidenz (B), Kita Lönsweg (A), Kita Kreuz&Quer (A), Kreismusikschule (A)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mieterbüro SWB (A), Städtische Wohnungsbau GmbH (A/B), Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen (B), Volksheimstätte (A), Hausverwaltung Groner Landstr. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ifas Wohnen und Struktur (B), Förderverein e.V. (B), Jugendhilfe Obernjesa e.V. (B), "Grüne Haus Annercke" e.V. (B), Betreuen und Wohnen e.V. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Hainberg (A), Freie Altenarbeit Göttingen (B), Kinderhaus (A/B), Göttinger Verein für Jugendfragen(A), Nachbarschaftsverein Holtenser Berg(A/B), Nachbarschaftsverein Leineberg(A/B), Förderverein BONVENO(A) , Göttinger Tafel(A/B), Weststadtzentrum (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baptistenkirche (B), Ev. Kreuzkirche (A)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe und Sozialausschuss Stadt Göttingen (A/B), Integrationsrat Göttingen (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt (A/B), Hannoversche Allgemeine (A/B), Stadt Radio Göttingen (A/B), Blick, Extra TiP (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wiesenstraße Initiative (B), Elterngruppe ADHS (A), Elternvertretung Lohbergschule (A)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
REWE (A), Bäckerei Thiele (A/B), Bäckerei Ruch (A), Gutes von Gestern zum halben Preis (B), Aldi (B), Nahkauf (B)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Startschuss! Aufbau eines Quartiersmanagements in Empelde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Koch
| Funktion | Stabstelle Quartiersentwicklung und Sozialmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Eröffnung des Quartierstreffs in Empelde, erste Schritte im Aufbau eines Quartiersmanagements im Stadtteil
Projektbeschreibung
Der Verein win e.V. wird in Empelde einen Quartierstreff eröffnen, der Dreh- und Angelpunkt für die Aktivitäten des Vereines vor Ort werden wird. Von dort aus wird das QM für den Stadtteil gestartet und den Menschen die Möglichkeit gegeben, sich aktiv einzubringen und ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander mit zu gestalten. Die Quartiersmanagerin steuert die Aktivitäten vor Ort und begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner dabei, unterstützt und fördert ihre Potenziale und erhebt Bedarfe. Die hauptamtliche Fachkraft ist angestellt bei der KSG Hannover GmbH, wird aber vor Ort das Gesicht des Vereins win e.V. sein, der Träger des Quartierstreffs sein wird. Der Treff wird ein Ort für alle Menschen im Quartier, nicht nur für die Mieterinnen und Mieter der KSG Hannover. Und von den Menschen vor Ort wird alles ausgehen: Die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers werden "ihr Empelde" bereichern! Mit Aktionen und Veranstaltungen, Projekten und Visionen für eine lebendige Nachbarschaft! Der Quartierstreff wird ein Ort der aktiven Teilhabe werden, in dem Ideen gesponnen und umgesetzt werden, die von der Nachbarschaft selbst entwickelt werden. Der Verein win e.V. beantragt die Förderung für die ersten Monate, in denen Kontakte und Netzwerke aufgebaut, erste Veranstaltungen geplant und Bedarfe und Bedürfnisse erhoben werden. Von Anfang an werden die Menschen dazu eingeladen, "ihren" Quartierstreff mit zu gestalten und das Angebot zu erarbeiten.
Im August wird der Quartierstreff fertig gestellt. Dann startet das Quartiersmanagement vor Ort, baut erste Kontakte auf und erhebt Bedarfe, um Maßnahmen zu entwickeln. Die Angaben im Antrag klingen möglichweise noch sehr abstrakt. Derzeit sind wir vor Ort noch nicht aktiv, wissen wenig über die Menschen vor Ort und steigen konkret inhaltlich ein, wenn wir mit den Menschen direkt im persönlichen Austausch und im Gespräch sind. Beteiligung von Anfang an! Im Quartierstreff Wiesenau, dem anderen Standort für Quartiersarbeit von win e.V., haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, ganz gezielt mit den Menschen zu palen, was stattfinden wird. Daraus entwickeln sich immer neue Ideen und Projekte.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Laut Sozialbericht der Region Hannover 2015 sind soziale Lagen in der Region Hannover sehr unterschiedlich zu beschreiben. In der Stadt Ronnenberg, zu der Empelde als Stadtteil gehört, wird eine überdurchschnittlich häufig benachteiligte soziale Lage der Menschen festgestellt. Die Stadt Ronnenberg, unmittelbar verflochten mit der Landeshauptstadt Hannover durch urbane Verdichtung, ist gekennzeichnet von einer unterdurchschnittlichen Wohnfläche pro Kopf und unterdurchschnittlichen Einkünften pro Steuerpflichtigem bei gleichzeitig hohen Anteilen von Arbeitslosen, Ausländern und Deutschen mit 2. Staatsbürgerschaft sowie Empfängern von Mindestsicherungsleistungen. Immerhin die Hälfte der Beschäftigten hat einen Arbeitsplatz am Wohnort, der allerdings häufig im Bereich der prekären Beschäftigungsverhältnisse angesiedelt ist. Die Haushalts- und Bevölkerungsstrukturen tragen erkennbar urbane Züge mit eher hohen Anteilen von Alleinerziehenden- und Singlehaushalten. Der Anteil der Einwohnerinnen und Einwohner, die von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind, ist überdurchschnittlich hoch im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden in der Region Hannover. In der Stadt Ronnenberg leben ca. 24.000 Personen, 18,7 % haben einen Migrationshintergrund. 21% der Bevölkerung ist 65 Jahre und älter. Die Prognose zur Be-völkerungsentwicklung ist relativ konstant mit einem leichten Zuzug von 0,9 % bis zum Jahr 2020. Diese Zahl ist möglicherweise aufgrund des Zuzuges von Flüchtlingen in 2015 und 2016 anders einzuordnen.
Im August wird der Quartierstreff fertig gestellt. Dann startet das Quartiersmanagement vor Ort, baut erste Kontakte auf und erhebt Bedarfe, um Maßnahmen zu entwickeln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ronnenberg Empelde
Beschreibung
Empelde ist der nördliche und größte Stadtteil von Ronnenberg und grenzt an den Südwesten von Hannover. Das Fördergebiet ist durch den Verlauf der S- Bahnstrecke abgegrenzt von der Stadt Ronnenberg und erstreckt sich im Norden bis zur Nenndorfer Str. sowie im Süden bis zum Sport- und Freizeitzentrum.
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Ronnenberg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Stadt Ronneberg,
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Stadt Ronneberg
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Stadt Ronneberg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Stadt Ronnenberg, Angaben zu Empelde nicht bekannt, nur Gesamtstadt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rückmeldung des Bürgerbüros steht noch aus.
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Quartierstreff bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohner. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. win e.V. arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden, unabhängig beispielsweise ihres Alters oder ihrer Herkunft. Zudem werden Problemlagen erhoben und benannt, um Lösungswege zu erarbeiten. Auch hier werden die Menschen einbezogen und als Experten für ihr Quartier wahrgenommen. Das QM bietet dafür Beratung, Steuerung sowie Projektmanagement an, fördert die Partizipation der Bewohnerinnen und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Standards sind erreicht, wenn BewohnerInnen an den Beteiligungsmethoden teilgenommen haben und daraus erste Maßnahmen entwickelt werden konnten (zum Beispiel Gründung von Arbeitsgruppen).
Kriterium
Beschreibung
win e.V. an bestehenden Netzwerken teilnehmen kann und zu eigenen Planungsrunden einlädt. Zudem werden erste gemeinsame Aktivitäten geplant und durchgeführt, zum Beispiel eine Zukunftswerkstatt.
Kriterium
Beschreibung
Kinder, ihre Eltern und andere Erwachsene sowie ältere Menschen den Quartierstreff kennenlernen und besuchen und an den ersten Aktionen teilnehmen und/oder mitarbeiten.
Beschreibung
Nachbarn und Akteure treffen sich im Quartierstreff, erste Gruppen sowie offene Treffpunkte sind entstanden, in denen sich die Menschen kennenlernen und vernetzen können. Zudem wurde ein Eröffnungfest gefeiert.
Vorhandene Strukturen
Eine hauptamtliche Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin leitet den Quartierstreff und baut ein Team von Ehrenamtlichen auf.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Johanneskirchengemeinde Empelde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialpsychiatrische Beratungsstelle Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beratungsstelle für Behinderte und Senioren/ Stadt Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Region Hannover, Fachbereich Jugend, ADS
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Empelde/ Stadt Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Freie Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lüder für Zukunft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Prof. Stefan Müller-Teusler
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kommunale Intelligenz praktisch erprobt
Projektbeschreibung
Kommunale Intelligenz (Hüther 2013) ist ein Aufruf, aber auch ein Ansatz zur Potentialentfaltung in den Kommunen. Dieser Ansatz soll in dem Dorf Lüder herausgearbeitet und in ersten konkreten Maßnahmen modellhaft umgesetzt werden. Im Sinne des Ansatzes soll das mit den Einwohnern, der Gemeinde, den Vereinen und Verbänden und den Unternehmen vor Ort gemeinsam geschehen, um Lösungen für die Zukunft als Wohnort mit adäquater Versorgungsstruktur zu finden. Dabei spielen die Bereiche Daseinsvorsorge, Digitalisierung und Versorgungsstrukturen eine besondere Rolle. Im Kontext Daseinsvorsorge soll mit der Samtgemeinde und Gemeinde und Bürger_innen erarbeitet werden, was Daseinsvorsorge bedeutet und wie sie heute und für die nähere Zukunft realisiert werden kann. Im Bereich Digitalisierung soll die App "Digitale Dörfer 2.0" des Franhofer-Instituts für das Dorf Lüder entwickelt und modellhaft erprobt werden (Versorgung, Termine und Angebote sowie Informationen). Die Versorgungsstrukturen spielen für die Zukunft des ländlichen Bereiches eine große Rolle, weil die Erreichbarkeit von Lebensmitteln eine Grundvoraussetzung für den Verbleib im dörflichen Kontext ist. Hier soll geprüft werden, ob mittels einer Depotlösung eine Versorgung mit regionalen Angeboten (Bauern, lokale Märkte) gewährleistet werden kann, die wiederum mittels App gesteuert werden könnte. In dem Projekt geht es insgesamt um einen Zukunftsentwurf angesichts der bekannten, sich auch immer mehr abzeichnenden Strukturen (Überalterung, mangelhafter ÖPNV, zunehmende Immobilität der Büger_innen, fehlende Fachkräfte etc.). Exemplarisch und modellhaft soll in Lüder erprobt werden, was bereits heute realisierbar ist im Hinblick auf die nähere Zukunft (20-30 Jahre) und wie die Ansätze der Potentialentfaltung als Gemeinwesenressource zum Erhalt und Gestaltung des Lebensraumes genutzt werden können.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Dorf Lüder (mit ca. 1000 Bewohnern) im Süden des Landkreises Uelzen ist typisch für den ländlichen Raum in Niedersachsen: Es ist geprägt von einer überalternden Bevölkerung, die lokale Grundschule ist geschlossenen worden und die meisten Arbeitsplätze sind meistens mit längeren Fahrzeiten verbunden (Richtung Uelzen, Gifhorn, Wolfsburg und andernorts). Die regionale Versorgung ist unzureichend, weil eine schlechte regionale Infrastruktur besteht (Einkauf, ÖPNV etc.) und für alle Personengruppen längere Wege notwendig sind, um Versorgungseinheiten zu erreichen (wie z.B. medizinische Versorgung). Im Kontext des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" hat sich Lüder bereits auf den Weg gemacht und als Dorfgemeinschaft gefunden, um als Lebensort in die Zukunft zu gehen. So gibt es ein Unternehmernetzwerk, die Vereine und Verbände koordinieren sich, es ist (in privater Trägerschaft) eine Grundschule entstanden und direkt nebenan hat dort eine Tagespflege für Senioren eröffnet, wo intergenerativ lebenslanges Lernen praktiziert werden soll. An diesen Prozess soll mit diesem Projekt angeknüpft und im Hinblick auf die Zukunft konstruktiv weitergeführt werden. Mittels des Ansatzes der Kommunalen Intelligenz (Hüther 2013) soll ein neue Ansatz von Gemeinwesenarbeit zugrunde gelegt werden, wonach Potenzialentfaltung ein Schlüsselwort der Zukunftsgestaltung ist.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Aue Lüder
Beschreibung
Lüder liegt im Süden des Landkreises Uelzen, begrenzt durch den Elbe-Seitenkanal. Um Lüder herum sind viele landwirtschaftlichen Flächen. Lüder grenzt an den Landkreis Gifhorn sowie an die Stadt Bad Bodenteich.
Einwohnerzahl
1290
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCder_(L%C3%BCneburger_Heide)
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Noch deutlich stärker ist der Bevölkerungsrückgang in den einzelnen Einheits- und Samtgemeinden bei den Einwohnern unter 25 Jahren. Im Kreisdurchschnitt beträgt der Rückgang dieser Altersgruppe -35%, wobei die Einheits- und Samtgemeinden Einzelwerte zwischen -30% (Uelzen) und -48% (Samtgemeinde Aue) aufweisen. Quelle: Siedlungsentwicklung und Demografie im Landkreis Uelzen; Gutachten im Auftrag des Landkreises Uelzen von 2012 sowie Demografiegutachen Bertelsmann-Stiftung.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
53
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hinzu kommt eine überalternde Bevölkerung, die in vergleichsweise großen Immobilien alleine bleibt und diese nicht mehr erhalten bzw. bewirtschaften kann. Außerdem fehlt die Nähe zu Versorgungsstrukturen. Quelle: Siedlungsentwicklung und Demografie im Landkreis Uelzen; Gutachten im Auftrag des Landkreises Uelzen von 2012 sowie Demografiegutachen Bertelsmann-Stiftung.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lueder.pdf
(71.86 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit der Kommunalen Intelligenz geht es um die Entwicklung von (Selbsthilfe-) Potentialen, die bei den Bürger_innen vorhanden sind, aber bisher noch nicht umfassend genutzt werden. Damit bekommt Gemeinwesenarbeit noch einmal eine akzentuierte Bedeutung, indem Kommunale Intelligenz als Raster eingesetzt wird. Zum Aufbau von Versorgungsstrukturen verschiedenster Art für die Zukunft benötigt es (Vorlauf-und Entwicklungs-) Zeit, was angesichts des jetzt einsetzenden, sich noch verschärfenden demographischen Wandels ein guter Zeitpunkt ist. Das ist noch einmal besonders bestätigt durch die jüngste Studie des Berlin-Instituts zur Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, wonach Uelzen auch in Niedersachsen zu den peripheren Regionen gehören wird. Außerdem soll an die konstruktiven Erkenntnisse aus dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" angeknüpft werden, die jetzt noch lebendig sind. Damit leistet Gemeinwesenarbeit in dieser Form einen Ansatz für die Zukunft einer Region und zwar so, dass zwar Impulse gegeben werden, aber die Ausgestaltung mit und durch die Bürger_innen erfolgt. Damit ist ein nachhaltiger, zukunftsweisender Weg für eine Kommune und deren Bewohner_innen unter Einbezug der Lokalpolitik ersichtlich und dann modellhaft erprobt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
An dem Grad der Beteilung wird die Partizipation gemessen.
Kriterium
Beschreibung
Kiterien Kommunaler Intelligenz entwickelt und mit konkreten Inhalten versehen sind.
Kriterium
Beschreibung
Anknüpfung an die Strukturen des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft".
Kriterium
Beschreibung
Gemeinwesen wird belebt und ein gemeinsames Bild von Zukunft entworfen.
Beschreibung
App "Digitale Dörfer 2.0" ist modellhaft für Lüder entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Einbettung in den Kontext der Samtgemeinde (Daseinsvorsorge) sowie Netzwerkbildung. Berücksichtigung aller Altersgruppen und -bedarfe.
Kriterium
Beschreibung
Verabredungen der Bewohner_innen zu neuen Versorgungsstrukturen getroffen wurden bzw. Netzwerke dazu entstanden sind.
Beschreibung
Die Unternehmen vor Ort geprüft haben, ob sie neben ihren gewerblichen Tätigkeiten auch Dienste für das Gemeinwesen übernehmen können.
Beschreibung
Die verschiedenen Akteure (Unternehmen, lokale Politik und Verwaltung, Bürger_innen, Verbände und Vereine) sich zu einem Miteinander für ein starkes Lüder für Lüder verpflichten.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Tagespflege LebensBild
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bodenteich
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dissen aktiv: Wir sind die Stadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nicht warten - starten!
Projektbeschreibung
Am Standort Dissen konnten mit dem Projekt "Dissen aktiv" und weiter mit dem laufenden Projekt "In aller Vielfalt" insbesondere Senior*innen und Familien mit Kindern (überwiegend bis zum Ende des Grundschulalters) angesprochen werden. Ein Schwerpunkt liegt darauf, auch bislang weniger aktive Bürger*innen, u.a. mit Migrationserfahrung, zu erreichen. Diese Arbeit soll zum einen fortgesetzt und verstetigt werden, zum anderen sollen größere Vorhaben, die sich aus den seit Mitte März 2019 vorliegenden Ergebnissen einer Bedarfserhebung ergeben, gemeinsam umgesetzt werden.
Die vorliegende Befragung hat ergeben, dass den Bürger*innen nicht bewusst zu sein scheint, dass sie selbst Veränderungen mitgestalten können und möglicherweise auch müssen, statt nur von der Kommune entsprechende Schritte zu erwarten und zu fordern. Um die Menschen partizipativ in Entscheidungen und konkrete Gestaltung und Umsetzung einzubeziehen, sollen weitere Beteiligungsmethoden und -angebote entwickelt werden, u.a. Fortführung der Stadtrundgänge, gezielte Ansprache beteiligungsferner Gruppen wie Migrant*innen und (nicht verbandlich organisierte) Senior*innen.
Im Blick sind dabei zur Realisierung eines attraktiven, Generationen übergreifenden Begegnungsortes die Gestaltung des Homann-Parks und/oder die Umgestaltung eines anderen öffentlich zugänglichen Raumes. Dazu gibt es bereits eine Reihe von Vorüberlegungen. Entsprechende Sondierungen müssen bereits im laufenden Projekt angestoßen werden. Die Entscheidungs- und Planungsprozesse werden im Folgeprojekt fortgesetzt und in der Ausführung münden.
Ergänzt werden die partizipativen Ansätze durch ein verlässliches Beratungsangebot in den Räumen der Katholischen Kirchengemeinde ("Clearingansatz") und das Projektbüro im Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ).
Parallel dazu soll ein Schwerpunkt der Arbeit in der Vorbereitung nachhaltiger Verankerung der Arbeit liegen. Dazu gehen wir offensiv in das Gespräch mit der lokalen Wirtschaft, der Politik und den in Dissen aktiven Stiftungen, um eine etablierte finanzielle Förderung anzustreben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Dissen ist trotz ländlicher Lage stark industriell geprägt. Große Arbeitgeber der Lebensmittel- und Fleischindustrie führten über Jahrzehnte zur Ansiedlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund - insbesondere aus Süd-/Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion, die nun bereits in der 2./3. Generation dort leben. Zudem zeigt sich eine erhöhte Arbeitsmigration (Bulgaren, Rumänen, Ungarn) Herausforderungen durch den demographischen Wandel kombinieren sich mit Integrationsanstrengungen für eine heterogene Gruppe von Bürger/innen mit Migrationsgeschichte.
Durch "Dissen aktiv" wurden und werden insbesondere Senior*innen angesprochen, "Dissen in aller Vielfalt" setzt den Fokus auf Familien und Menschen mit Migrationsgeschichte. Die Resonanz zeigt, dass beide Gruppen bislang wenig Erfahrung mit und in der Beteiligung an öffentlichen Veränderungsprozessen haben - wohl aber Bedarfe erkennbar sind, die durchaus für beide Gruppen gelten (allgemein gesagt: Begegnungsräume und -Möglichkeiten schaffen). Oberstes Ziel ist es daher, Verbesserungen unter Einbezug der Betroffenen zu erreichen. Es braucht vor allem Zeit für eine Adressaten gerechte Ansprache, den Aufbau vertrauensvoller Strukturen und Anerkennung von Möglichkeiten und Grenzen.
Erfreulich ist die Akzeptanz und Wertschätzung der bisherigen Arbeit durch Bürger*innen, Verwaltung und Politik. Dies besonders vor dem Hintergrund einer gewissen Skepsis, die aus der Enttäuschung mit vorangegangenen, kurzlebigen Projekten hervorging.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen aTW
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die Bewohnerschaft (mit Migrationshintergrund) der Stadt Dissen. Damit umfasst es das gesamte Stadtgebiet Dissen als Gesamtquartier. Dissen hat eine Fläche von 31,9 qkm und eine Bevölkerungsdichte von ca. 300 Einwohner/qkm. Durch die nahe Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster und die bisher günstige Arbeitsmarktsituation ist Dissen bisher ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs und Lebensmitteln ist gegeben. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage: Die A30 und A33 sind hier wichtige Verkehrswege. Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr gekennzeichnet.
Einwohnerzahl
9689
Quelle / Anmerkungen
Statistisches Bundesamt Wiesbaden 11/2018, www.destatis.de
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.nls.niedersachsen.de/gemeinden/G459015.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe für Gruppe älter als 65 (aus 2016)
Ergänzung: Indikatoren Alterung 2030: Medianalter (Jahre) 45,4 Durchschnittsalter (Jahre) 44,6 Jugendquotient (unter 20-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 35,3 Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 41,3 Anteil unter 18-Jährige (%) 18,1 Anteil 65- bis 79-Jährige männlich (%) 15,3 Anteil 65- bis 79-Jährige weiblich (%) Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
strassenverzeichnis_stand_01.05.16_0.xlsx
(31.56 KB)
lageplan_1.pdf
(2.23 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundlegendes Ziel des Handelns in „Dissen - Wir sind die Stadt“ ist es, die Menschen zu motivieren und zu ermutigen, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebensraums zu beteiligen. Sie sind „Expert*innen in eigener Sache“. Multiplikator*innen unterstützen dabei. Im Fokus stehen die Bedarfe von (nicht verbandlich organisierten) Senior*innen und Familien mit Migrationsgeschichte, die bislang wenig in Erscheinung treten, wenn es um bürgerschaftliche Beteiligung und Veränderung im Sinn ihrer eigenen Bedarfe geht.
Vorhandene Ressourcen werden genutzt, um die Ideen und Vorschläge aller Beteiligten in die konkrete Gestaltung eines öffentlichen Raums (Park, Ladenlokal o.ä.) einfließen zu lassen.
Die Kompetenz, übergreifende Themen und größere soziale Zusammenhänge zu bearbeiten wird gefördert. Positive Öffentlichkeitsarbeit und Kleinprojekte erhöhen das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge aller Beteiligten und befördern identitätsstiftende und solidarische Erfahrungen.
Im Zentrum steht eine befähigende statt einer angebotsorientierten Arbeit, die jedoch ergänzt wird durch verlässliche Ansprechpartner*innen und ein Clearingangebot bei persönlichen Fragestellungen. Auf diese Weise werden auch weitere leichte Zugänge zum Projekt eröffnet und "Mitmachmöglichkeiten" kommuniziert.
Die Teilnahme an der Zertifikatsfortbildung GWA der LAG stärkt den nachhaltigen und fachlich qualifizierten Ansatz der Arbeit.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die von ihnen genannten Themen im Vordergrund stehen und tatsächlich vorangebracht werden.
Kriterium
Beschreibung
z.B. die Möglichkeiten eines bereitgestellten (Laden-)Lokals unmittelbar von Bürger*innen genutzt werden und sich Einzelne oder Gruppen für Angebote oder Teilbereiche von Vorhaben verantwortlich zeigen
Kriterium
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen von spezifischen Gruppen/Institutionen gezielt eingebracht werden
Kriterium
Beschreibung
Aktivitäten gemeinschaftlich und zielgerichtet umgesetzt werden
Beschreibung
Bürger*innen und diverse Fachbereiche der Verwaltung Hand in Hand arbeiten
Beschreibung
hohe Akzeptanz in Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft
Kriterium
Beschreibung
generationen- und milieuübergreifende Begegnungsorte entstehen
Beschreibung
a) verlässliche Ansprechpartner*innen für Engagement und Erstberatung (Clearing) bekannt sind und angefragt werden, b) öffentlicher Raum bürgernah gestaltet wird
Kriterium
Beschreibung
Engagementförderung und Bürgerbeteiligung als strategische Ziele aller Beteiligten definiert sind
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung und Soziales / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Planen, Bauen und Ordnung / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro für Ehrenamt und Selbsthilfe / Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt / Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ Dissen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfen, Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald / St.Ansgar Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. KiTa St.Ansgar Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde St. Mauritius Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe Dissen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On