Auf gute Nachbarschaft! - Gemeinsam aktiv im Hüttenstraßen-Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stephan Hartmann
| Organisation | Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg e.V. |
|---|---|
| Funktion | Leiter AWO Fachbereich Integration |
2. Kurzbeschreibung
Interkulturelle und generationsübergreifende Nachbarschaft leben - Zusammenhalt stärken - Integration voranbringen
Projektbeschreibung
Die Verstetigung und Weiterentwicklung des 2017/2018 entstandenen Begegnungszentrums Mittelpunkt Hüttenstraße in der Weststadt von Stadthagen steht im Fokus des Projektes. Die zentrale Aufgabe ist die Förderung generationsübergreifender Partizipation und Teilhabe am Gemeinwesen aller Bewohner*innen im Quartier mit und ohne Migrationsgeschichte. Die Quartiersmanagerin und die Migrationssozialarbeit als "Kümmerer" vor Ort vermitteln Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen mit Zuwanderungshistorie (u.a. Geflüchtete) werden dadurch ermutigt, ihre Integrationsbemühungen voranzubringen. Bestehende Netzwerke, Beratungsleistungen und Angebote zum Aufbau einer guten Nachbarschaft sollen direkt im Quartier begleitet und unterstützt werden. Dafür soll auch ein Kaffee-Mobil (Fahrrad mit Anhänger) zur verstärkten Präsenz im Quartier angeschafft werden. Die Zusammenarbeit mit der Jugendpflege, der städt. Integrationsbeauftragten, dem Kindergarten und den Schulen wird weiter ausgebaut, ebenso die Projektarbeit mit den Vereinen und den 2018 neu entstandenen Migrantenselbstorganisationen. Das Wohnumfeld (u.a. Infrastruktur und bauliche Gegebenheiten) soll gemeinsam so gestaltet werden, dass sich die Mehrzahl der Bewohner*innen mit dem Quartier positiv identifizieren können. Neben den Beratungsangeboten im Begegnungszentrum, ist genügend Raum für Begegnungen, Austausch und Veranstaltungen vorhanden. Hierbei wird das tolerante Miteinander der Menschen mit ihren Religionen und Kulturen gefördert, um insbesondere Gewalt und Ausgrenzung präventiv zu begegnen. Die ortsbezogene bedürfnisorientierte Integrationsarbeit mit den Zugewanderten, sowie den Einheimischen fördert die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ebnet die Wege in den Arbeitsmarkt. Die Vernetzung mit dem CoWorking-Space-Angebot im Gebäude des BMH und auch mit dem JobCenter sind weitere Schwerpunkte. Die Aktivierung zum bürgerschaftlichen Engagement spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle für ein positives Miteinander und steht im Fokus der Sozialarbeit. Die Verstetigung der schon hohen Vernetzung lokaler Akteure im Quartier ist eine weitere Aufgabe. Dabei sollen die bereits vorhandenen Kontakte genutzt, ausgebaut und intensiviert werden. Ebenso ist die Einbindung von externen Referenten und Experten geplant. Eine enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Integrationsbeirat, den Bildungsträgern, der Verwaltung und dem Netzwerk der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) ist obligatorisch.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Begegnungszentrum Mittelpunkt Hüttenstraße (BMH) wurde 2017/2018 initiiert und eröffnet. Seitdem hat es sich sehr positiv entwickelt und wird sehr gut von der Bevölkerung des Quartiers angenommen. Im letzten Jahr haben über 2.000 Menschen die zahlreichen Angebote genutzt. Trotzdem bleibt eine prekäre Situation im Quartier. Der Flüchtlings- und Ausländeranteil steigt seit mehreren Jahren weiterhin stetig an. Spannungen zwischen den Gruppen und den unterschiedlichen Kulturen führen zu Nachbarschaftsproblemen. Die Randlage, die fehlende Infrastruktur und wenige Freizeitmöglichkeiten verschärfen die Situation für die Weststadt. Das Bedürfnis eines Austausches ist bei den aktiven Bewohnern und Vereinen vorhanden. Dabei müssen etablierte Stellen unterstützt und entlastet werden, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Seit der letzten Antragstellung hat sich die Bevölkerung im Quartier weiter erhöht. Ein Großteil davon sind Geflüchtete und deren Familiennachzug. Quartiersbewohner der sog. "Mittelschicht" nutzen das Angebot noch relativ wenig und grenzen sich von den neu Zugezogenen ab, so dass ein Miteinander nur schwer entstehen kann. Die geleistete Hilfe im BMH insbesondere bei der Arbeitsmarktintegration zeigte vielfach Wirkung bei den Betroffenen. Diese positiven Erfahrungen werden in die Communities getragen und bringen neue Interessierte ins BMH. Aus deren Engagement entwickeln sich wiederum neue Angebote.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadthagen Weststadt, Hüttenstraßen-Quartier
Beschreibung
Das Quartier liegt im Nordwesten von Stadthagen. Im Süden bildet die Enzer-Straße, im Osten an die Breslauer Straße, im Norden die Bahnlinie Minden-Hannover und im Westen das Industriegebiet an der Gubener Straße die Grenzen des Gebietes.
Einwohnerzahl
4588
Quelle / Anmerkungen
Angaben der Stadt Stadthagen, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
35
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenzahlen zum Quartier werden statistisch nicht erfasst und können nur vorsichtig geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass sie wesentlich höher sind als der Anteil in der Gesamtstadt, da insbesondere Flüchtlinge einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Im LK Schaumburg liegt die Arbeitslosenquote am 30.3.2019 bei 5,7 Prozent. In der Stadt Stadthagen gibt es 1030 Arbeitslose. Quelle: www.komsis.de. Durch den geplanten Abbau von Beschäftigten bei der Firma Faurecia wird die Zahl in absehbarer Zeit erheblich zunehmen. Viele der Menschen leben im Quartier.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Migrationshintergrund wird als Merkmal von der Stadt Stadthagen statistisch nicht erfasst. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat Stadthagen, haben wir eine vorsichtige Schätzung im Quartier vorgenommen. In der Gesamtstadt lag er 2011 bei der Volkszählung bei 24,8 Prozent. Zurzeit liegt er wohl bei über 30 Prozent.
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine statistischen Zahlen für die Gesamtstadt vor. Nach vorsichtigen Schätzungen liegt er in Teilbereichen rund um die Hüttenstraße bei rund 70 bis 80 Prozent.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen die Gemeinwesenarbeit als prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip nutzen, um bei den Menschen im Quartier nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen. Dabei orientieren wir uns an deren Bedürfnissen und Interessen und fördern die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Wir werden dabei insbesondere die Selbstorganisationen und vorhandenen Selbsthilfekräfte in den Fokus der sozialen Arbeit nehmen. So werden die Menschen dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden, um ihre Bedürfnisse und Interessen im demokratischen Verfahren wahrzunehmen. In unserem Verständnis der Gemeinwesenarbeit werden wir zielgruppen- und ressortübergreifend arbeiten (Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, Bildung, Kultur etc.), um die komplexen Aufgabenstellungen für eine gelungene Integration bewältigen zu können. Wir sehen das Projekt als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Stadt und wollen Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Menschen andererseits gestalten. Außerdem steht die Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Vordergrund. Dabei sollen Stärken herausgearbeitet und vorhandene Ressourcen und Potenziale im Stadtteil aktiviert und miteinander verknüpft werden, um ein funktionierendes soziales Netzwerk mit einer guten Nachbarschaft zu schaffen und Rahmenbedingungen zu verbessern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
gemeinsame Projekte zur Verbesserung des Zusammenlebens angenommen werden und bedarfsorientierte Angebote initiiert und durchgeführt wurden.
Kriterium
Beschreibung
die Bewohner / Vereine selbst ihre Ideen, Angebote und Veranstaltungen umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
die beteiligten Akteure sich regelmäßig gemeinsam austauschen und externe Kooperationspartner Veranstaltungen durchführen.
Kriterium
Beschreibung
der "Mittelpunkt" angenommen, akzeptiert und genutzt wird und das Wohnumfeld und die Infrastruktur gemeinsam mit den Bewohnern positiv verändert wurde.
Vorhandene Strukturen
In der erste Förderperiode wurde eine Quartiersmanagerin eingestellt, die sich seitdem um die Vernetzung und Beratungsanliegen der Bewohner des Quartiers im Begegnungszentrum kümmert (Ansprechpartnerin, Sprechstunden). Außerdem werden Freizeit- und Bildungsangebote in Kooperation mit Ehrenamtlichen und Vereinen initiiert und koordiniert. Der Afrikanische Verein in Schaumburg und der somalische Verein (Migrantenselbstorganisationen) werden seit der Gründung unterstützt und nutzen das BMH für Beratungszeiten und Vereinstreffen. Die Integrations- und Migrationssozialarbeit im Quartier (ehemals Flüchtlingssozialarbeit) hat ebenfalls ihren Sitz im BMH und unterstützt die Vernetzung / Zusammenarbeit der Akteure im Quartier. Desweiteren gibt es Austauschtreffen der Netzwerkpartner und Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche und eine enge Vernetzung mit dem Integrationsbeirat und der Integrationsbeauftragten der Stadt Stadthagen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Afrikanische Vereine, Somalischer Verein, Alevitischer Verein, Ezidisches Zentrum, DITIP Moschee, Kulturzentrum Alte Polizei, Schaumburger Landschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
JobCenter, Bundesagentur für Arbeit, Sozialamt, Jugendamt, Ausländerbehörde, Landkreis Schaumburg, Stadt Stadthagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Schaumburg (Schwangerenberatung, Frauenhaus, BISS-Beratung, Jugendberufshilfe, Migrationsberatung, MBE), Diakonisches Werk (Schuldnerberatung, Drogenberatung), DRK Tafel und Kleiderkammer, Familienzentrum, Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Freiwillige Feuerwehr, SHG-Treff, AWO Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Krankenkassen, GVK, Seniorenheime
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Am Sonnenbrink, Oberschule Am Schlosspark, Schulsozialarbeit, Gymnasien, IGS Schaumburg, Berufsschule, Kindergärten Regenbogenhaus und Fasanenweg, Volkshochschule Schaumburg, DAA, Donner GmbH, ESTA-Bildungswerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche, Katholische Kirchengemeinde, DITIP Moschee, Freikirche Ecclesia
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geschäfte vor Ort, Stadtmarketing Stadthagen, Fitness-Studio Looms, Innovationspark Schaumburg (CoWorking-Space), Wirtschaftsförderung der Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnbau (LK Schaumburg), Immoblienmakler, Wohnungsbaugesellschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Wochenblatt, Schaumburger Zeitung, Internet / Homepage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfraktionen (SPD, CDU, Grüne, FDP, WIR, Die Linke), Landtags- und Bundestagsabgeordnete
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat der Stadt Stadthagen, Arbeitskreis Interkulturelle Woche, Kooperative Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN), Arbeitsgemeinschaft Soziales im Landkreis Schaumburg
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam gesund leben im Sahlkamp
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manja Taylor
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Fünf am Tag: 5 Einrichtungen fördern generationsübergreifend Gesundheit, Teilhabe und sozialen Zusammenhalt
Projektbeschreibung
Solidarisch, Präventiv, Attraktiv, Tatkräftig, Sozial - SPATS e.V. fördert Lebensqualität im Quartier.
WARUM GEMEINSAM?
Die 5 "SPATSen" Stadtteilbauernhof, NAchbarschaftsDIenstLAden, NaDu-Kinderhaus, Wohnzufriedenheit und Senior*innen-Aktiv-Zentrum verbünden sich:
Gerade in Quartieren mit demographischer Struktur und Geschichte wie dem Sahlkamp ist Zusammenhalt und nachbarschaftliche Solidarität so wichtig. Die Menschen leben quartiersbezogen mit kleinem Mobilitätsradius. Ihre unmittelbaren Nachbarn sind oft die einzige Ressource – die möchten wir stärker aktivieren.
Bereits in den 90ern plante der Stadtteilbauernhof das erste intergenerative Projekt, beteiligt waren damals Menschen von 14-82 Jahren. Darauffolgende Planungen scheiterten an den stark zielgruppenorientierten städtischen Verwaltungsstrukturen: Der Stadtteilbauernhof und das NaDu-Kinderhaus werden vom Dezernat IV / FB Jugend und Familie gefördert, der NaDiLa vom Dezernat III / FB Soziales, die Wohnzufriedenheit vom Dezernat VI / FB Planen+Stadtentwicklung. Die Praxis zeigt: Generationsübergreifende Arbeit ist schwer möglich, wenn sie nicht abrechenbar ist! Das Senior*innen-Aktiv-Zentrum durchbricht diese geteilten Förderstrukturen – dank der zielgruppenübergreifenden Landesförderung, die ganzheitlich alle Bewohner*innen des Quartiers einbezieht. Für 2020 hat das SAZ bisher Mittel vom FB Senioren zugesichert bekommen – mit Beschränkung auf eine Zielgruppe.
Mithilfe der GWA+QM-Ausschreibung des Nds. Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Wohnen können wir endlich umsetzen, was der Stadtteilbauernhof schon vor langer Zeit erkannte: Gemeinsame Angebote für alle Zielgruppen* im Stadtteil.
WARUM GESUND?
Mit dem neuen Schwerpunktthema "Gesundheit im Sahlkamp" will der SPATS e.V. einrichtungsübergreifend das Wissen um Gesundheit verbessern. Gleichzeitig wollen wir Selbsthilfekräfte und Motivation der Bewohner im Stadtteil wecken, und so einen Beitrag zur Lösung der unter Armutsfolgen zu verbuchenden physischen und psychischen Gesundheitsprobleme leisten.
Wir wollen die Arbeit an diesem Themengebiet entwickeln und verstetigen, was u.a. auch die personellen Ressourcen der Einrichtungen nachhaltig verstetigt. Kooperationen zwischen Trägern sozialer und sozialkultureller Angebote im Stadtteil sollen vertieft werden, neue Akteur*innen und Träger sollen zur Entwicklung des Gemeinwesens und des Schwerpunktthemas „Gesundheit“ gewonnen werden.
*unter 3.) haben wir Fokusgruppen angekreuzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
WARUM LEBEN IM SAHLKAMP?
Hier kommen viele Risikofaktoren zusammen: Menschen aus rund 80 Nationen leben auf engstem Raum, davon sind überdurchschnittlich viele Menschen von Armut, beruflicher Perspektivlosigkeit und zunehmend damit zusammenhängenden Existenzängsten betroffen – auch psychische und physische Erkrankungen betreffend.
Aufgrund von vermehrt festzustellenden Mieterhöhungen sind viele Menschen im Quartier im Förderzeitraum von Zwangsumzügen betroffen. Von den Menschen, die zum Projekt Wohnzufriedenheit in die Beratung kommen, möchte niemand das Quartier verlassen, trotz seines schlechten Außen-Images. Die Menschen fühlen sich hier verankert, schätzen die soziale Infrastruktur.
ARMUT & GESUNDHEIT
Bis Ende 2018 war der NaDiLa ein Teilprojekt im BIWAQ-III-Projekt der Landeshauptstadt Hannover. Eine der gewonnenen Erkenntnisse ist: Die meisten Langzeitarbeitslosen im Quartier können krankheitsbedingt höchstens 15 Stunden pro Woche arbeiten.
Gesundheit ist aber viel mehr als arbeits- und leistungsfähig zu sein und nicht zum Arzt gehen zu müssen. Gesundheit ist Lebensqualität und Lebensfreude, bedeutet besonders bei zunehmendem Alter Selbständigkeit und Unabhängigkeit und ist die Grundlage – neben einer gesicherten Existenz – für Teilhabe!
Unsere gemeinsame Vorbereitung der für Teilnehmer*innen aus ganz Niedersachsen geplanten Veranstaltung "Gesundheit im Quartier" mit der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen und der Landesvereinigung für Gesundheit am 18.06.19 im Stadtteiltreff Sahlkamp trägt dazu bei, unseren Blick auf alle Facetten der menschlichen und gesellschaftlichen Gesundheit zu schärfen und die Potentiale der Gemeinwesenarbeit zu erkennen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
Der Stadtteil Hannover-Sahlkamp liegt im Nordosten zwischen Autobahn (im Norden), Mittellandkanal (im Süden), General-Wever-Straße (im Osten) und Holzwiesen (im Westen). Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Sahlkamp, der das Soziale-Stadt-Gebiet „Sahlkamp-Mitte“, das im Zentrum des Stadtteil Sahlkamps mit seiner Hochhausbebauung liegt, mit einschließt.
Einwohnerzahl
14368
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Wahlen und Statistik, Koordinationsstelle Sozialplanung der Stadt Hannover (Stand: 31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das beantragte Projekt umfasst im Soziale-Stadt-Gebiet Sahlkamp-Mitte 3 Einrichtungen des Trägers SPATS e.V. (NaDu-Kinderhaus, Stadtteilbauernhof, NachbarschaftsDienstLaden NaDiLa) sowie 2 Projekte des SPATS e.V. (Senior*innen-Aktiv-Zentrum; Projekt Wohnzufriedenheit). Darüber hinaus umfasst das Projekt eine Einrichtung eines Projekt-Kooperationspartners (ASB Tagespflege), die ebenfalls im Soziale-Stadt-Gebiet liegt, sowie die Einrichtung eines zweiten Kooperationspartners (Katharina-von-Bora Haus) im Stadtteil Sahlkamp. Das Quartiersmanagement Soziale-Stadt Sahlkamp-Mitte ist Kooperationspartner. Eine Doppelförderung durch Landesmittel ist ausgeschlossen, da das Projekt nicht über Mittel aus dem Städtebauförderprogramm gefördert werden kann.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich Kinder bis 15 Jahre; Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
sahlkamp_4.jpg
(3.55 MB)
quartier_mit_5_26.04.2019_15.23_1.pdf
(1.02 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Netzwerke im Quartier und die Bewohner*innen stehen im Zentrum unserer Arbeit. Es gilt, die bereits vorhandenen Netzwerke zu stärken und neue Akteur*innen einzubeziehen. Es gilt zudem, die persönlichen Ressourcen der Bewohner*innen zu stärken, sie zu aktivieren und sie zu befähigen, ihre Lebensumstände mit Unterstützung von außen zu gestalten. Der Nahraum gewinnt dabei eine große Bedeutung, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Ältere. Insbesondere spielt der Nahraum unter dem Aspekt der Schaffung generationsübergreifender Angebote eine besondere Rolle. Dafür braucht es starke Netzwerke und Kooperationen im Quartier. Die Einrichtungen, Projekte und Initiativen im Quartier sind gut vernetzt, so dass es über den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen und über neue Kooperationen möglich ist, die soziale Infrastruktur im Hinblick auf das Thema Gesundheit weiter auszubauen. Dass diese Landes-Ressourcen gemeinwesenorientiert ausgerichtet sind, kommt diesem Kooperationsprojekt sehr zugute, da die bisherigen Einzelförderungen der einzelnen Einrichtungen fast alle nach Zielgruppen getrennt vergeben werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
1. Wir identifizieren und adaptieren bestehende Angebote, die sich für generationsübergreifenden Ansatz eignen, diese werden bis Ende 2020 von mehreren Altersgruppen gemeinsam genutzt
Beschreibung
1. Stärken der SPATS-Einzeleinrichtungen werden im Intergenerationsansatz genutzt, 2. neue Netzwerkpartner aus dem Stadtteil wurden für Gesundheitskooperationen gewonnen, 3. Bewohnerressourcen fließen direkt in Maßnahmen ein.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn es in der Projektlaufzeit gelingt, 150 Menschen für generationsübergreifende Angebote zu begeistern.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn es innerhalb der Projektlaufzeit gelingt, 5 neue Netzwerkpartner*innen in das bestehende Netzwerk im Quartier zu integrieren.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn es gelingt, innerhalb der Projektlaufzeit 5 neue Gruppierungen intergenerativer Art im Quartier zu initiieren.
Vorhandene Strukturen
Professionelle Gemeinwesenarbeit (GWA) ist im Sahlkamp seit 1991 tätig, Quartiersmanagement (QM) seit Beginn des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" im Jahr 2010. Konkrete Ziele und Wirkungen von GWA und QM im Verbund sind die Orientierung an den geäußerten Bedürfnissen und Interessen der Bewohner*innen, Organisation von Interessen im Stadtteil, die Entwicklung bewohnergetragener Aktivitäten/Strukturen und die Erhöhung der Beteiligung. QM und GWA arbeiten mit Ressourcenorientierung, sie stabilisieren vorhandene Beziehungsgefüge, nutzen und erweitern die Ressourcen im Stadtteil, sodass neue Ideen umgesetzt werden können und das Stadtteilleben bereichern. GWA und QM arbeiten mit zielgruppenübergreifendem Ansatz und erarbeiten gemeinsam mit den Einrichtungen, Initiativen und Projekten Lösungen für spezifische Probleme im Stadtteil.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptsstadt Hannover Fachbereich Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Epiphanias Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Niedersächsische Kinderturnstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
3 Familienzentren: Awo Elmstraße, Paritätischer Hägewiesen, Unterm Kirchturm Hägewiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
INSEA - evidenzbasiertes Stanford Selbstmanagement Programm für chronisch Erkrankte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koop-Lab "Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung in Ankunftsquartieren"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dat Anner Hus - Wir gehören zusammen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Waltraud Campen
| Funktion | Aurich Wiesens und Brockzetel |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Dat anner Hus ist ein Haus mitten in Wiesens in Ostfriesland. Es befindet sich in Privatbesitz und wird dem Vereins "Sinnvoll Leben und Lernen e.V". zur Verfügung gestellt. Ohne dieses Gebäude wäre auch der letzte Treffpunkt im Ort nicht mehr vorhanden. Hier treffen sich die Menschen, die Kontakte zu anderen suchen, hier ist der Ort für gemeinsame Aktivitäten. Derzeit gibt es kaum ehrenamtlich engagierte Helfer, die den Verein dabei unterstützen, vorhandene Angebote zu erhalten. Die Menschen im Nachbarort Brockzetel haben es weiter als die in Wiesens selbst, haben aber auch den Bedarf an Austausch und Zusammenhalt. Bisher gibt es nur in sehr beschränktem Umfang Personen, die alles zusammen halten und einen roten Faden für die Arbeit spinnen und festigen. Wir wollen alle die fördern, die gemeinsam etwas erreichen wollen. Wir wollen eine Stelle schaffen, die ausreichend Zeit ermöglicht, die zusammenführen, die schon aktiv sind und die zu finden, die die anderen und uns noch verstärken. Dazu haben wir in einer Versammlung geklärt, wer schon was macht und wem die Puste ausgeht. Wir wollen allen Mut machen und ihnen eine Basis für Kommunikation und Verläßlichkeit schaffen, wenn sie sich darum kümmern, einsame Menschen anzusprechen, Menschen über Angebote zu informieren, und neue Angebote zu entwickeln, bei denen viele mitmachen können. Wir wissen, dass sich viele lieber in Projekten engagieren, als dauerhaft die Leitung eines Vereins zu übernehmen. Deshalb wollen wir auch Veranstaltungsstrukturen nutzen, die Projektcharakter haben, wie Feste und Märkte, Kurse etc. Wir wollen die Mobilität der Älteren stärken, damit sie unsere Angebote und die der Grundversorgung erreichen können.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Orte Wiesens und Brockzetel sind ländliche geprägt, liegen abgelegen, durch Wald von der Stadt Aurich und voneinander getrennt. Viele Wohnhäuser liegen weit voneinander entfernt. Dadurch haben die Menschen lange Wege und begegnen sich nicht so oft wie in anders strukturierten Orten. Viele Menschen gehören zur älteren Bevolkerung und sind allein oder drohen zu vereinsamen, auch, weil sie nicht mehr mobil sind. Es gibt kein Dorfgemeinschaftshaus, nur wenig Orte, an denen man sich trifft. Supermarkt, Post, Bank, Gesundheitsversorgung etc. fehlen in den beiden Ort. Die Busverbindungen nach Aurich oder in die Nachbargemeinde sind gar nicht vorhanden oder sind spärlich als Schulbusse genutzt.
Vereine und ehrenamtlich tätige Gruppen sterben mangels Nachwuchs. Die Dorfjugend hat sich einen Bauwagen als Treffpunkt organisiert. Viele ehrenamtlich tätige Personen arbeiten oft für sich allein für ihre Angebote und Ziele. Nur die Dorf-AG, die alle zwei Jahre ein Fest vorbereitet, diente bisher als Forum. Insgesamt gibt es zu wenige aktive Ehrenamtliche. Der Verein, der Dat anner Hus nutzt, versucht, die Kommunikation unter den Menschen zu pflegen und insbesondere die alten Menschen einzubinden. Die Fülle der Aufgaben überfordert die wenigen Personen, die derzeit ihre gesamte Freizeit einbringen. Eine Stelle, die sich intensiv um das Ehrenamt und um die Organisation der Angebote insbesondere für ältere Menschen kümmern kann, soll ermöglichen, dass mehr Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und mehr Menschen sich an Projekten beteiligen, die Anlässe zu Treffen und Kommunikation schaffen. Die wenigen Engagierten, die auszubrennen drohen, sollen Stärkung erhalten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt wollen wir erreichen, dass möglichst viele Menschen in den Orten Brockzetel und Wiesens am sozialen Leben teilhaben können. Wir wollen Anlässe schaffen, dass die Menschen sich begegnen, einander kennen lernen und Dinge miteinander tun. Wir wollen Personen finden und motovieren, die mit uns gemeinsam diese Anlässe schaffen und erhalten. Wir wollen dafür sorgen, dass entweder die Menschen zu den Angeboten kommen oder die Angebote zu den Menschen. Dabei sollen die sozialen Beziehungen innerhalb der beiden Orte aber auch zwischen den beiden Orten gestärkt und verdichtet werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Mobilität. Durch einen Bürgerbus oder Mitfahrgelegenheiten wird erste die Möglichkeit geschaffen, dass insbesondere die einsamen Menschen teilhaben können.
Der mobile Nachbarschaftstreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
| Organisation | Diakonisches Werk Hannover gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Stadtteildiakonie |
2. Kurzbeschreibung
Wir kommen zu ihnen, wir sind auch ihre Nachbarn!
Projektbeschreibung
Die Räume des "Treffs am Kamp" am bisherigen Standort sind zum 30. Juni diesen Jahres gekündigt. Dieses sehen wir als Chance, um neue Wege in der Nachbarschaftsarbeit zu gehen. Neben einem neuen festen Standort wollen wir im Stadtteil mobil werden und niedrigschwellige Angebote schaffen, in dem sich Nachbarn "vor ihrer Haustür" begegnen können. Mit einem "Event- Anhänger", der als mobiler Treffpunkt genutzt werden soll, stehen wir regelmäßig an markanten Plätzen im Viertel, um Anwohnende neugierig zu machen, sich dort zu begegnen, auszutauschen und gemeinsame Interessen entwickeln. Mithilfe eines/er Mitarbeitenden werden sie motiviert, selber aktiv zu werden. Neue Nachbar/innen und "Alt Eingesessene" lernen sich kennen. Nachbarschaftliche Hilfen werden ermöglicht.
Die bisherige Nachbarschaftsarbeit wird vorübergehend in kleine Räume der Kirchengemeinde mit einem Büro, das "nur" als Koordinierungs- und Kontaktstelle dienen kann, umziehen. Veranstaltungen werden in Räumen anderer Einrichtungen durchgeführt.
Mit dem mobilen Nachbarschaftstreff wird diese Arbeit ergänzt. Die traditionelle "Komm- Struktur" eines stationären Nachbarschaftstreffs wird mit diesem Projekt durch "aufsuchende" Nachbarschaftsarbeit erweitert. Durch regelmäßige wiederkehrende Präsens an 4 - 5 Plätzen im Stadtteil wird der Treff als bürgernahe niedrigschwellige Institution wahrgenommen werden. Je nach Standort und den dortigen Zielgruppen werden unterschiedliche Angebote gemacht und Aktionskisten mit zielgruppengerechten Materialien bereitgehalten.
Die Menschen im Stadtteil werden aufmerksam, neugierig und aktiv. Sie können sich "vor ihrer Haustür" treffen oder engagieren und erfahren einfacher den Zugang zu Hilfen und Angeboten.
Der Anhänger, der als Büro, als Bühne und auch als als kleiner Veranstaltungsraum genutzt wird, ist mit einem Pavillon erweiterbar. Damit ist das Angebot weitestgehend wetterunabhängig.
Den Abschluss des Projektes wird der mobile Treff mit einem aktiven Adventskalender an 4 Standorten in der Adventszeit 2020 in Davenstedt gestalten.
Mit einem/einer Mitarbeiter/in wird im Projektzeitraum ein Team mit ehrenamtlich Mitarbeitenden aufgebaut. Dieses Team soll nach Auslauf des Projektes, unter Federführung des hauptamtlichen Mitarbeiters im Nachbarschaftstreff, den mobilen Treff weiterführen.
Der Anhänger mit der Ausstattung kann auch für Stadtteilaktivitäten anderer Vereine und Gruppen zur Verfügung gestellt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Nach über 11 Jahren muss der Nachbarschaftstreff seinen Platz in einer Unterkunft für obdachlose Familien, Alleinerziehende und Alleinstehende wegen einer Kernsanierung verlassen. Damit stehen die kleinen gemütlichen Räume auf unabsehbare Zeit nicht mehr zur Verfügung. In den vergangenen Jahren wurden die Angebote vorwiegend von den Bewohner/innen der Unterkunft angenommen. Interessierte aus dem Stadtteil haben trotz intensiver Ansprache nur vereinzelt Angebote im Nachbarschaftstreff angenommen.
Dabei ist der Bedarf an aktivierenden Angeboten im freizeitpädagogischen Bereich, der Hilfe zur Selbsthilfe und der Begegnung unterschiedlicher ethnischer Gruppen und altersgerechter Angebote steigend. Daraus ergibt sich eine notwendige sichtbare Öffnung der Arbeit für alle Bewohner/innen.
Nach der Stadtteiluntersuchung im Rahmen des Prozesses "Mein Quartier 2030" und der vorbereitenden Untersuchungen für das Programm Soziale Stadt stehen einige offene Fragen zur Klärung an.
Daraus ergibt sich, dass Handlungsansätze gefunden werden müssen, die die Unterschiedlichkeit der Wohnquartiere im Stadtteil aufgreifen müssen. Beispielhaft erwähnt sei hier das Quartier um den Marktplatz mit den angrenzenden Unterkunftshäusern am Geveker Kamp. Hier entwickelt sich ein sozialer Brennpunkt (so auch die Voruntersuchungen zum Programm "Soziale Stadt").
Im Nordwesten des Stadtteils gibt es ein Wohnviertel mit einem hohen Anteil der Ü 60 Generation.
Der Stadtteil selbst ist sehr großflächig und durchtrennt wird durch eine Kleingartenkolonie und die Sportanlagen des Sportvereins.
Dieses erfordert weitere Wege zur Nahversorgung, Gestaltung der Freizeit mit Angeboten im Stadtteil.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Das Projektgebiet entspricht dem Stadtteil. Im Süden ist es durch den "Fössegrünzug" zum Nachbarstadtteil abgegrenzt. Zur Innenstadt, im Osten liegt der Lindener Hafen, ein Industrie- und Gewerbegebiet als Barriere dazwischen, nach Norden gibt es keine markante Grenze zum Nachbarstadtteil. Im Westen ist der Stadtrand und geht in landwirtschaftliche Flächen über.
Der Stadtteil selbst ist sehr großflächig durch mehrere Kleingartenkolonien und eine große Sportanlage. Die Sportanlage und eine Kleingartenkolonie teilen Davenstedt in einen Nord- und einen Südteil. Im Südteil liegt der Marktplatz. Das umliegende Wohnquartier und direkt angrenzende Unterkunftshäuser sind vorgesehen für das Programm "Soziale Stadt. In direkter Nachbarschaft dazu liegt der alte Dorfkern.
Der nördliche Teil Davenstedts ist die Bevölkerung zum Teil überdurchschnittlich alt. Hier liegt auch eine Grund- und Hauptschule.
Davenstedt selbst ist nicht mit der Stadtbahn an die Innenstadt Hannovers angeschlossen. Eine direkte Buslinie fährt lediglich alle 20 Minuten.
Der Stadtteil verfügt nur über eine unzureichende Nahversorgung und eine sich stetig verschlechternde Infrastruktur, so sind seit dem vergangenen Herbst keine Geldinstitute mit Automaten mehr im Stadtteil vertreten.
Einwohnerzahl
10964
Quelle / Anmerkungen
STATISTISCHE BERICHTE 2018 der Landeshauptstadt Hannover, Untersuchungen von Plan 2 zu "Mein Quartier 2030" und Voruntersuchungen zum Programm "Soziale Stadt.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
38
Anmerkung
Quelle Amt für Statistik Hannover.
Sonstige bezieht sich auf das Wohnquartier Auerhahnhof im Stadtteil Davenstedt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
50
Anmerkung
Quelle Amt für Statistik Hannover. Sonstige bezieht sich auf das Wohnquartier Davenstedter Markt im Stadtteil Davenstedt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
61
Gesamtstadt in Prozent
50
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistikbericht "Strukturdaten 2018" der Stadt Hannover
Hier Alleinerziehende mit dem Bezug von Transferleistungen. 61% der Alleinerziehenden im Stadtteil
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistikbericht "Strukturdaten 2018"
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
30455_hannover_davenstedt_karte.pdf
(158.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit diesem Projekt wird eine Anlaufstelle geschaffen, die sozialräumlich orientiert die Bewohner/innen vor Ort anspricht. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die territoriale Ebene gelegt; es werden Kommunikationsstrukturen zur Beteiligung der Bewohner/innen an stadtteilorientierten Entscheidungsprozessen zu sozialen, ökologischen und bildungspolitischen Vorhaben geschaffen.
Ein zweiter Schwerpunkt wird in der funktionalen GWA sein; es werden Angebote zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bereichen Bildung, Freizeit und persönlicher Versorgung geschaffen.
Dabei wird zur Vorbereitung auf die klassischen Methoden der Befragung, Analyse und Diagnose zurückgegriffen und mit der Mobilisierung der Ressourcen im Stadtteil bedarfsgerechte Angebote geschaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es haben sich an den unterschiedlichen Standorten des mobilen Nachbarschaftstreffs kleine Selbsthilfegruppen für unterschiedlichen Unterstützungsvorhaben gebildet.
Kriterium
Beschreibung
Neue Interessengemeinschaften gestalten aktiv Veranstaltungen im Stadtteil mit. (winterliches Hüttendorf, Stadtteilfest, Europäischer Nachbarschaftstag, Belebung des Wochenmarktes, ...)
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunaler Seniorenservice der Stadt Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Johannes Gemeinde Davenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO: Kurt-Partzsch-Haus, Jugendtreff Desperados; DRK Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Steinbreite, Friedrich-Ebert-Schule
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Die Samtgemeinde Bersenbrück gestaltet (Teilprojekt 1)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Einer für Alle - Alle für Einen
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde BSB ist ein sehr ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 7 Mitgliedesgemeinden.
In jeder Mitgliedsgemeinde gibt es einen ehrenamtlichen Bürgermeister/In und hauptamtliche Verwaltungskollegen/Innen. Die Büros sind allerdings nur eingeschränkt geöffnet. Gleichstellungs- Senioren- Freiwilligen- und Jugendarbeit sind in dem Rathaus der SG BSB in Bersenbrück angesiedelt und für viele Bürger/Innen schwer zu erreichen. Die Mobilität in unserer Gegend ist sehr eingeschränkt, wer kein eigenes Auto hat oder nicht mehr fahren kann hat es schwer.
Gerne möchten wir von der SG BSB da Abhilfe schaffen und zu den Menschen in ihren Ort kommen.
In den Gemeinden leben viele alte Menschen allein weil ihre Kinder nicht mehr vor Ort sind oder tagsüber arbeiten gehen. Es gibt alte Nachbarschaften die tragfähig sind aber meist sind dort "alle" Nachbarn alt und somit gibt es kaum Unterstützungsmöglichkeiten oder Hilfsangebote durch Nachbarn. In den Jahren von 1988 bis 1992 sind sehr viele Aussiedler in die SG BSB gekommen. Viele von ihnen habe sich in den Dörfern kleine Häuser gebaut oder sind dort in günstige Wohnungen gezogen. Die Integration dieser Personen ist leider nur unzureichend gelungen. Es haben sich kleine Ghettos gebildet und die Aussiedler leben größtenteils für sich. Das ist natürlich für kleine Gemeinden sehr ungünstig vor allem vor dem Hintergrund, dass in den Gemeinden mehr und mehr die Versorgung einbricht und die Menschen auf gegenseitige Unterstützung angewiesen sind.
Unsere Erfahrungen mit dem Dorftreff in der Gemeinde Gehrde haben gezeigt, wie es mit einfachen Mitteln möglich ist, ein besseres soziales Miteinander zu fördern.
Darum ist es unser Ziel, auch in weiteren Gemeinden einen Treffpunkt zu schaffen der es den Menschen vor Ort möglich macht, sich in ihrem Dorf zu engagieren und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Wir möchten durch gezielte Angebote (Beratung, Information, Geselligkeit, Mittagstisch, Sport, Kultur etc.) in einem neutralen Treffpunkt erreichen, dass auch die Menschen zu uns kommen, die sonst keine Chance dazu haben. Vor Ort sein als verlässlicher Ansprechpartner und Miteinander Gesellschaft gestalten das ist unser Ziel. Außerdem möchten wir eine Wirkungsanalyse in den Treffpunkten durchführen um aus den Angaben zu lernen und das Angebot anzupassen bzw. weiter zu entwickeln. Dazu suchen wir die Kooperation mit der Hochschule in Osnabrück.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unsere Samtgemeinde ist ein Verbund aus 7 Mitgliedsgemeinden. Die kleineren Gemeinden liegen im Schnitt 7 - 15 km vom Mittelpunkt in Bersenbrück entfernt. Die Versorgungsstruktur in den kleinen Dörfern wird immer schlechter da die Verbrauchermärkte sich in den größeren Gemeinden ansiedeln. Auch Ärzte, Apotheker, Krankengymnasten, Banken etc. gibt es in vielen Orten nicht mehr.
Die Mobilität ist teils sehr eingeschränkt. Ohne Auto geht nicht viel.
Alte, alleinstehende Menschen werden so immer mehr isoliert, Einsamkeit nimmt zu und Hilfebedarf steigt stetig.
In der SG BSB leben viele Aussiedler und jetzt zunehmend auch Geflüchtete und EU Ausländer.
Viele von ihnen haben sich in den Dörfern angesiedelt weil dort die Mieten und das Bauland günstiger sind. An den typischen Festen im Dorf oder anderen geselligen Gelegenheiten nehmen diese Menschen kaum bis gar nicht teil. Eine Integration ist schwer, soziales Miteinander findet höchsten in Schule und Kita statt.
Hier müssen wir einen Prozess in Gang bringen, der es uns möglich macht, die Menschen zueinander zu bringen. Wir müssen Angebote schaffen damit das soziale Miteinander gestärkt wird. Wir brauchen Möglichkeiten damit Menschen ungezwungen, im Alltag zusammen kommen können. Neutrale Begegnungsstätten wo man gerne hingeht, gerne mitmacht und Unterstützung bekommt. Durch die Mitarbeiter/Innen der SG BSB bieten wir den Mitgliedsgemeinden Unterstützung an. Arbeitskreise mit allen Beteiligten sind geplant und werden durch das Büro für Bürgerengagement initiiert und geleitet. Eine Evaluation der Arbeit in den Treffpunkten ist geplant und wird von der SG BSB umgesetzt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück mit den Mitgliedsgemeinden Alfhausen und Eggermühlen und Gehrde und Stadt Bersenbrück und Rieste
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
30000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Samtgemeinde Bersenbrück
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Antrag betrifft die Gesamtkommune in allen ihren Bereichen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_sgbsb-mgen-lkos_reduziert_cc-garmann.pdf
(349.92 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Da wir Gemeinwesenarbeit als eine sozialräumliche Arbeit ansehen, die die gesamte Gemeinde und nicht nur den einzelnen Bewohner betrifft, glauben wir, dass wir es schaffen werden, mit den Ressourcen der Gemeinden arbeiten zu können und damit die vorhandenen Defizite aufzuheben. Wir glauben, dass wir so die Lebensverhältnisse der Bewohner/Innen verbessern und den Zusammenhalt in der Bürgerschaft stärken können. Alle Bürger/Innen können mit ihren Ideen kommen und damit ihre Lebenswelt und ihre Gesellschaft mit - gestalten. Was für die eine Gemeinde gilt, muss nicht automatisch auch für die andere Gemeinde gut sein. Eigenverantwortung mit Beteiligung der Bürger/Innen in ihrem Lebensumfeld weckt Interesse und stärkt Handlungskompetenz. Das möchten wir unterstützen und fördern. Um den einzelnen Gemeinden ihre Arbeit zu erleichtern haben wir eine Arbeitsgruppe aus hauptamtlichen Mitarbeitern aller Fachbereiche gebildet. Erkannte Defizite und entstehende Bedarfe können wir so schneller und kompetenter bearbeiten und beheben. Mit Verwaltungs- oder Koordinierungsaufgaben bzgl. der GWA werden die einzelnen Gemeinden nicht belastet. Wir bieten so "alles aus einer Hand" und sehen uns als Unterstützer, Wegbegleiter, Motivator. Wir bieten kompetente Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und verfügen über ein perfektes Netzwerk welches allen Gemeinden zu Gute kommt. Die Personalstellen der Treffpunkte werden über die SG BSB ausgeschrieben und besetzt, die neuen Mitarbeiter eng begleitet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn wir Kräfte bündeln, Erfahrungen austauschen. Wenn die Unterstützung der SG als positiv empfunden wird und sich die Kollegen/Innen in den Außenstellen gut begleitet fühlen. und ein gutes Miteinander entsteht. .
Kriterium
Beschreibung
sich Nachbarschaften öffnen, und "Neue" aufnehmen. Wenn Gemeinsam etwas auf den Weg gebracht wird das das Zusammenleben stärkt und entwickelt. Man sich in der Nachbarschaft wohl fühlt, kein Außenseiter mehr ist, wenn Alter nicht zur Ausgrenzung führ
Beschreibung
sich das Konkurrenzdenken entspannt, aktiver Austausch untereinander entsteht und Miteinander selbstverständlich wird. Wenn durch Kooperation Hilfe angeboten und Unterstützung geleistet wird. Wenn Menschen durch Netzwerke zusammen finden.
Kriterium
Beschreibung
wenn der Treffpunkt angenommen wird und die Bewohner/Innen sich wohl fühlen und gerne wiederkommen. Wenn Besucher/Innen "neue" Besucher/Innen mitbringen und diese auch Teil der Gemeinschaft werden. Wenn gegenseitige Unterstützung gelingt.
Kriterium
Beschreibung
wenn das Miteinander der Verwaltung der SG BSB und den Mitgliedsgemeinden weiterhin gut gelingt und dadurch die Treffpunkte gestärkt werden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB ist von Haus aus vernetzt mit allen Mitgliedsgemeinden, allen Vereinen Institutionen und Organisationen, Firmen etc. Die Ansprechpartner sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturvereine in der SG BSB und darüber hinaus sind in der Gemeindeverwaltung bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle öffentlichen Einrichtungen sind der SG BSB bekannt und es besteht eine gute Zusammenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle freien Träger und gemeinnützigen Organisationen im Landkreis sind der SG BSB bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB hat ein Verzeichnis aller Vereine es gibt eine gute Zusammenarbeit mit dem Büro für Ehrenamt der SG BSB
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IOn der SG BSB gibt es ein Krankenhaus, stationäre und ambulante Einrichtungen. Auch über die Grenzen der SG BSB sind uns die Einrichtungen bekannt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen und Bildungseinrichtungen sind Aufgabe der SG und somit sämtlich bekann und gut vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Kirchengemeinde der SG BSB sind bekannt es gibt eine gute Zusammenarbeit in allen Lebensbereichen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Aufgabe der Kommune. Unser Wirtschaftsförderer arbeitet eng mit allen Fachdiensten zusammen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
auch hier ist die SG BSB sehr aktiv, vor allem im sozialen Wohnbau. Das Bauamt der SG BSB wird zu Fachdiensgesprächen und Arbeitsgruppen eingeladen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Öffentlichkeitsarbeit wird in der SG BSB von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin übernommen. Fr. Hövermann begleitet eng alle Aktivitäten der Bürgerschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sowohl die SG als auch die Räte und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sind bekannt und wir haben ein gutes Miteinander und unterstützen uns gegenseitig beim Aufbau von GWA
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
über das Büro für Bürgerengagement und die Ehrenamtslotsen, die Räte und Gremien haben wir viel Kontakt und sind gut vernetzt.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
gwa_samtgemeinde_bersenbrueck_p1000133.mp4
(30.64 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
3 Brinker Stube (Teilprojekt 4)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaft gestalten, Isolation erkennen, Unterschiede akzeptieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Bersenbrück möchte in einem ihrer Wohngebiete (Quartier) eine Begegnungsstätte aufbauen.
Das von der Wohnungsbaugesellschaft errichtete ca. 50 Jahre alte Wohngebiet ist geprägt von kleinen 60 - 80 m² Einzelwohnungen (Häuschen) und einigen Mehrfamilienhäusern. Die hohe Bevölkerungsdichte und die unterschiedlichsten Ethnien machen ein Zusammenleben nicht immer einfach.
Viele alte alleinstehende Menschen mit wenig Mobilität leben dort sehr abgeschirmt und zurückgezogen.
Es leben überwiegend Personen mit geringem Einkommen in diesem Quartier, viele Menschen mit Wohngeldbezug. Allgemeine Angebote und Beratungsstrukturen werden von den Einwohner/Innen wenig genutzt. Die Menschen sind oft gleichgültig, hilflos, desinteressiert. Gesellschaftliche Teilhabe ist schwer weil Vielen der Zugang und das Interesse an Angeboten fehlt und Viele sich auch nicht trauen, an der Gesellschaft teilzuhaben. Deshalb ist hier oberstes Ziel zu den Menschen zu gehen, soziale Kontakte anzustoßen und zu fördern. Ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen und gleichzeitig ihr Interesse an der Gesellschaft wecken. Auch Gesundheitsförderung, Bewegungsangebote und Suchtprävention sind hier nötig und stehen auf der Agenda.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier "am Brink" ist 1972/73 erbaut worden. Das Quartier liegt an der Peripherie der Stadt Bersenbrück. Die überwiegende Zahl der Bewohner/Innen ist über 65 Jahre alt. Es ist ein Quartier des sozialen Wohnungsbaus mit sehr einfachen Strukturen. Dadurch leben dort fast ausschließlich Menschen mit geringem bis sehr geringem Einkommen. Viele Rentner mit Wohngeldbezug. Viele Personen aus Osteuropa.
Einsamkeit, Ausweglosigkeit und Tristess sind an der Tagesordnung. Eigener Antrieb und eigenes Handeln ist kaum erkennbar. Um hier den Menschen Hilfestellung und Zuversicht zu geben bedarf es der Unterstützung von Außen. Die Menschen sind sehr wenig mobil, sie "trauen" sich nicht aus dem Haus, leben für sich und nehmen selten am gesellschaftlichen Leben teil. Unterstützungsangebote sind ihnen kaum bekannt, in der Gesellschaft schämen sie sich weil sie "nicht mithalten" können. Bei gelegentlichen Hausbesuchen dort (nach Anfrage z.B. des Krankenhauses oder des ambulanten Dienstes) wurde das Ausmaß der zu leistenden Hilfe besonders deutlich. Für eine Beratung benötigen wir häufig einen Übersetzer/In. Kollegen aus demSozialamt werden oft zugezogen um weitergehende Hilfe zu bieten.
Vor zwei Jahren wurde das Wohngebiet grundsaniert und sieht jetzt ansprechender aus. Den Menschen aber, die dort leben fehlt der Zusammenhalt und die sozialen Kontakte. Von sich aus sind sie nicht in der Lage, sich eine Kultur des Miteinanders und der Nachbarschaft aufzubauen.
wir möchten den sozialen Zusammenhalt, die Gesellschaftliche Teilhabe und die Gesundheit
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt ist ausgelegt auf die Stärkung der Bewohner/Innen. Wir möchten ihre Handlungsfähigkeit, Selbstorganisation und Resilienzen stärken. Wir unterstützen die Teilhabe an der Gesellschaft und fördern soziale Kontakte. Wir verbessern den Lebensraum durch Aufbau von Netzwerken zur Stärkung der sozialen Kontakte.
Durch die Zusammenarbeit mit den Kollegen/Innen in der SG BSB ist es uns möglich, auch im sozialen und finanziellen Bereich bessere Unterstützung zu bieten. Wir sind dann da wo es schwierig ist; die Menschen kommen nicht gerne als "Bittsteller" ins Rathaus. Ganz wichtig ist uns die Mitarbeit der Menschen, die im Quartier leben weil "zusammen etwas entstehen kann" und "weil die Menschen gestärkt werden wenn sie für sich und ihr Umfeld etwa tun können". Das Gefühl unterstützt zu werden, wahrgenommen zu werden hilft und fördert das Interesse an der Mitarbeit.
Familie im Zentrum - Gemeinschaft stärken im Harztor Northeim
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jutta List-Ivankovic
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsorte schaffen, Netzwerk aufbauen, Gemeinschaft stärken!
Projektbeschreibung
Am östlichen Rand der historischen Altstadt von Northeim - dem sogenannten Harztor - gibt es seit Dezember 2018 den Familientreff Hærztor. Hier sind Familien aller Kulturen und Menschen aller Altersgruppen willkommen. Der Familientreff ist ein niedrigschwelliges Angebot, ein offener Ort für Begegnung, Kommunikation und Beziehungsaufbau, sowie für die gemeinsame Gestaltung von Freizeit- und Bildungsangeboten.
Ein wichtiges Ziel ist, Kinder und ihre Familien nicht als soziale Einheit für sich autonom und isoliert anzusprechen, sondern auch die Nachbarschaft und Stadtgemeinschaft einzubeziehen. Das räumliche Umfeld und die Mitmenschen prägen Kindheit und Jugend und umgekehrt werden die Älteren und Alleinlebenden auch von Familien in ihrer Umgebung beeinflusst.
Im Quartier gibt es einige soziale Einrichtungen, die jedoch bisher wenig vernetzt sind und der Familientreff ist als neue Einrichtung noch nicht etabliert. Wir möchten in dem Projekt die Menschen im Quartier einladen, die Räume des Familientreffs zu nutzen und auch auf sie zugehen, um sie zu aktivieren, eigene gemeinschaftsbildende Aktivitäten durchzuführen. Mit dem Projekt soll so auf drei Ebenen die Quartiersentwicklung positiv und präventiv unterstützt werden: 1. Begegnungsorte schaffen und nutzen. 2. Das Netzwerk sozialer Einrichtungen aufbauen. 3. Die Gemeinschaft im Quartier stärken durch gemeinsame Aktivitäten wie z.B. community gardening.
Ergebnisse des Projektes werden zum einen die Beschreibung der sozialräumlichen Wahrnehmung des Quartiers aus Sicht von Kindern und Erwachsenen sowie die Formulierung von Bedarfen und Wünschen für ein attraktives und lebendiges Wohnumfeld am Harztor sein und zum anderen die ressortübergreifende und koordinierte Kooperation der sozialen Einrichtungen. Außerdem wird es Aktionen zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Gemeinschaftsstärkung geben, die Bewohner*innen des Quartiers selbst entwickeln und durchführen (z.B. Spielenachmittag, Kochen).
Seitens der Stadt bestehen Überlegungen, die Bebauungspläne zu ändern, so dass Gewerbeflächen in Erdgeschosslagen in barrierefreien Wohnraum umgewandelt werden könnten. Das Harztor soll dadurch neu belebt werden und ein dauerhaft attraktiver Wohnstandort für Jung und Alt verschiedener Kulturen entstehen. Kaum genutzte Grünflächen der hist. Wallanlagen bieten außerdem Potenzial für einen Aktionsraum, der zur Stärkung der Gemeinschaft und Identifikation mit dem Gebiet als „Unser Harztor“ genutzt werden kann.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier Harztor, dessen hist. gewachsener Name in den Köpfen der Menschen Northeims seit jeher fest verankert ist, zeigt sich exemplarisch eine in der gesamten Innenstadt von Northeim charakteristische und besorgniserregende Entwicklung: Es gibt eine hohe Anzahl von strukturellen Leerständen, Modernisierungsstau in denkmalgeschützter Fachwerk-Bausubstanz und eine Tendenz der Überalterung der Bewohner*innen. Durch das sinkende Mietniveau erfolgt ein vermehrter Zuzug von Menschen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen, gleichzeitig bleiben erforderliche Integrationsleistungen aus. Die Mischung dieser Faktoren birgt die Gefahr einer Abwärtsspirale, die mit einem mangelnden Vertrauen in eine positive Zukunft des Harztors bereits begonnen hat und zu einer Verfestigung der Probleme führen könnte (mangelnde Investitionsbereitschaft in die vergleichsweise kosten- und pflegeintensive Bausubstanz, weitere Absenkung des Mietniveaus und Wohnstandards sowie eine Stigmatisierung des Quartiers als sozial und qualitativ schlechte und "abgehängte" Wohn- und Geschäftslage).
Es bedarf dringend positiver Impulse für dieses Quartier, um langfristig ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld am Harztor aufzubauen und zu sichern. Möglichkeiten dafür bieten sich durch die Aktivierung der Menschen im Quartier, die Beteiligung bei der Gestaltung und Nutzung von Flächen, die Förderung des Miteinanders durch Begegnung und Kommunikation. Außerdem ist die ressortübergreifende Kooperation von sozialen Einrichtungen im Quartier erforderlich. Zusätzlich muss eine gesunde und zukunftsfähige Entwicklung des Quartiers auch durch eine kommunale Strategie der Stadt unterstützt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Harztor
Beschreibung
Das Harztor befindet sich am östlichen Rand der historischen Altstadt von Northeim.
Es ist das Quartier mit den Straßen: Schaupenstiel, Breite Straße, Kirchstraße und Kirchplatz, sowie Entenmarkt, Am Kalandhaus, Häuserstraße, Holzhäuser Straße und Mauerstraße.
Folgende soziale und kulturelle Einrichtungen sind in dem Quartier bzw. daran angrenzend vorhanden:
Das Kinder- und Jugendkulturzentrum Alte Brauerei, der Familientreff Hærztor, das Haus der Begegnung, die Evangelische Jugend, die Oase, der Freihafen sowie zwei Kindertagesstätten, das Theater der Nacht und die St.Sixti Kirche.
Am östlichen Rand befinden sich die historischen Wallanlagen mit Grün- und Parkflächen, Spielplätzen und Wasserflächen. Die Grünanlagen bieten das Potenzial für einen Aktionsraum, der im Projekt genutzt werden soll. Die Nutzung dieser Flächen kann das Wohnen und den Zuzug Jüngerer in das Gebiet attraktiv machen (Reurbanisierung).
Im Quartier Harztor zeigt sich was charakteristisch für Northeims Innnenstadt ist: Ein allgemeiner demografischer Schrumpfungsprozess, der sich auch als schleichendes Downgrading des Quartiers darstellt. Es finden vermehrt Fortzüge statt und die negative Geburtenrate trägt weiter dazu bei, dass immer weniger Jüngere in der Stadt leben. Es kommt zur Herausbildung von Singlehaushalten mit Menschen mittleren und höheren Alters. Durch geringe private Investitionen in die Substanz verschlechtert sich die Wohnqualität. Durch all diese Faktoren wird der innerstädtische (Sozial-)Entwicklungsbedarf deutlich.
In dem Gebiet Harztor wird modellhaft ein innovativer Ansatz entwickelt, der auf die gesamte Kernstadt ausgeweitet werden kann, da die Merkmale des Projektgebietes Harztor mit der Gesamtstadt weitestgehend vergleichbar sind.
Die Stadt ist interessiert an der Zusammenarbeit und Entwicklung des Quartiers sowie einer Übertragung der Strategien und Methoden auf das gesamte Gebiet der Kernstadt Northeim.
Einwohnerzahl
350
Quelle / Anmerkungen
Nach Auskunft der Stadt leben 350 Menschen im Gebiet Harztor. In der gesamten Innenstadt sind es 2051 Einwohner. Das Harztor spiegelt die Gesamtsituation der Innenstadt mit Tendenz der Überalterung, relativ wenig Kindern, Leerständen & Sanierungsbedarf.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Siehe dazu die Karte "Quartier Harztor Altersstruktur" und "Quartier Harztor Kinder unter 14 Jahren", die von der Stadt erstellt wurde.
Im Projektgebiet beträgt der Anteil an Kindern bis einschliesslich 14 Jahren: 11,1%
In der gesamten Kernstadt (dieser Begriff meint den Bereich der historischen Altstadt Northeims) liegt der Anteil bei 10,6%.
Für das Projektgebiet ist der Anteil an Jugendlichen bis 14 Jahren also etwas höher als in der direkten Umgebung.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Siehe dazu die Karte "Quartier Harztor Altersstruktur" und "Quartier Harztor Bewohner nach Altersstruktur", die von der Stadt erstellt wurde.
Im Projektgebiet liegt der Anteil der Jugendlichen/Jungen Erwachsenen (Kriterium: >14 <27) bei 13,7%.
Verglichen mit der gesamten Kernstadt (16,9%) ist dieser Wert deutlich niedriger.
Der niedrige Wert erklärt sich hauptsächlich durch den sehr geringen Anteil dieser Gruppe im Mikroquartier III (7,8%).
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Siehe dazu die Karte "Quartier Harztor Altersstruktur" und "Quartier Harztor Anteil ueber 60 in Prozent", die von der Stadt erstellt wurde. Der größte Anteil der Bewohner (etwa 50-60 %) im Quartier Harztor ist zwischen 26 und 64 Jahren alt.
Betrachtet man die Gruppe der über 60jährigen, ergibt sich für das Projektgebiet ein Anteil von 25,1%.
Im Vergleich mit der gesamten Kernstadt (27,9%) ist dieser Wert etwas geringer.
Das Projektgebiet zeigt besonders im Quartier III eine deutliche Überalterung, der Anteil der über 60jährigen liegt dort bei 33,3%.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Siehe dazu Karte "Quartier Harztor Anteile Geburtsländer und Quartier", die von der Stadt erstellt wurde. Hier zeigt sich, dass in den Mikroquartieren I & II ein vergleichsweise recht hoher Anteil von Menschen aus dem asiatischen Raum zu verzeichnen ist. Wie der Anteil der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der gesamten Innenstadt verteilt ist, lässt sich leider nicht beschreiben, da dazu keine belastbaren Daten bei der Stadt vorliegen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_das_quartier_harztor.pdf
(2.36 MB)
quartier_harztor_altersstruktur.pdf
(2.28 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Bewohner und Bewohnerinnen stehen im Zentrum. Die sozialräumliche Wahrnehmung des Quartiers wird in Stadtteilbegehungen mit Kindern und Erwachsenen erfasst und aktivierende Befragungen durchgeführt. Der Sozialraum wird aus Sicht der Menschen, die dort leben, beschrieben.
Die Bewohner und Bewohnerinnen werden selbst aktiv. Sie formulieren Bedarfe und Wünsche und verwirklichen sie in Aktivitäten z.B. urban gardening (dafür haben wir einen erfahrenen Mitarbeiter, der in den Internationale Gärten e.V. in Göttingen sehr aktiv ist), Kochaktionen, Spielenachmittag, Café, Kunstaktion, Fest, Flohmarkt u.a.
Bestehende Angebote, Vertreter der sozialen Einrichtungen und vorhandene Räume werden einbezogen und damit Stärken vor Ort genutzt. Verschiedene Lebensbereiche und Altersgruppen werden angesprochen und beteiligt (Bildung, Kultur, Gesundheit, Soziales, Wohnen). Es wird ressortübergreifend geplant und gehandelt.
Vorhandene Einrichtungen im Quartier erarbeiten kooperativ ein abgestimmtes Angebot und beziehen die Bedarfe der Anwohner ein. Es wird ein Netzwerk aufgebaut und genutzt.
Darüber hinaus möchten wir mit dem Café Dialog (Werk-statt-schule) kooperieren (Quartier Südstadt) und Brücken zwischen den Quartieren bauen. Wir möchten uns methodisch austauschen im Hinblick auf Aktivierung und Befragung der Menschen in den Gebieten. Es können auch interkulturelle Aktionen entstehen (z.B. urban gardening, Kultur-Café, Kochen)
Das Projekt passt in die kommunale Strategie der Stadt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dokumentation der Stadtteilbegehungen liegen vor mit Wahrnehmung, Bedarfen und Wünschen der Bewohnerinnen. Ergebnisse der aktivierenden Befragungen mit Ideen zu Maßnahmen und Lösungen sind dargestellt.
Kriterium
Beschreibung
Anwohner realisieren eigene Angebote wie z.B. Kochkurs, Fest, Spielenachmittag, Treffen zum Austausch in einem Cafe.
Kriterium
Beschreibung
Anwohner nutzen vorhandene Begegnungsorte und gemeinschaftliche Räume bei den bestehenden sozialen Einrichtungen und bringen eigene Ideen zur Gestaltung ein bzw. führen Aktionen oder Veranstaltungen eigenständig oder begleitet durch.
Kriterium
Beschreibung
Mehrere Zielgruppen und Altersgruppen beteiligen sich an einer Aktion (z.B. Flohmarkt, Fest). Die Aktion findet statt, es kommen Besucher, in einer Befragung wird die Zufriedenheit erfasst und dokumentiert.
Beschreibung
Verschiedene Akteure aus den Bereichen Wohnen, Soziales, Kultur, Gesundheit, Kirche, Wirtschaft und Politik beteiligen sich, indem sie ihre Ideen und Wünsche z.B. in einer Stadtteilkonferenz, Zukunftswerkstatt, einem World Cafe oder Open Space einbringen.
Beschreibung
Die sozialen Einrichtungen und Akteure im Quartier bekunden ihr Interesse an einer Kooperation in einer Interessenbekundung. Gemeinsame Ziele und Projekte für die Gemeinwesenarbeit im Quartier werden definiert.
Kriterium
Beschreibung
Anwohner und Anwohnerinnen beteiligen sich an Planung und Initiierung von Aktionen oder Veranstaltungen und nehmen daran teil. Ressourcen und Potenziale werden benannt.
Beschreibung
Bedarfsanalyse liegt vor, die beschreibt, was die Anwohner und Anwohnerinnen im Quartier brauchen und sich für ihr Quartier wünschen. Es gibt Ansprechpartner für die Fragen/Bedarfe der Bewohner im Familientreff oder in einer anderen Einrichtung.
Kriterium
Beschreibung
Eine Veranstaltung mit Akteuren aus dem Quartier und der Politik/Verwaltung wird durchgeführt, Ergebnisse des Projektes und Vorhaben der Stadt präsentiert. Bedarfe der Bewohner werden von der Stadt wahrgenommen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Stadt ist über die Ziele, Entwicklung und Aktivitäten im Projekt informiert sowie an der Planung und Umsetzung beteiligt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendkulturzentrum "Alte Brauerei", Theater der Nacht
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Begegnung, Oase, AWO, Senioren heute, Alte Wache, Evangelische Jugend, Kindergarten, Krippe, Kooperation mit der Werk-Statt-Schule (Quartier Südstadt) zum Methodenaustausch und Miteinander der Kulturen fördern z.B. urban gardening, Kultur-Cafe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Sixti, Evangelische Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (Hallo und HNA), StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Männer, Frauen, Geschäftsleute, alle Generationen und Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Blumenladen Zastrow, Kiosk, Ute Pfaff Goldschmiedin, PC-Laden, Friseur, Die Schaupe (Regionale Lebensmittel), Kreishandwerkerschaft, Architektenbüro Lange/Puche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderärztin (Dr.med. Linke-Rumann), Allgemeinarzt (Dr.med. Faulborn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnungsgenossenschaft: Wohnen in Northeim GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportschule Mark Haubold, Wissenschaft und Forschung (Prof.Dr. Peter-Ulrich Wendt, Hochschule Magdeburg-Stendal)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersmanagement: Gemeinsam Möbel upcyceln in der Kulturfabrik Krawatte
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Friedrich Holtiegel
| Funktion | Vorstandsmitglied |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schönes schaffen, dabei: Kontakt mit Fremden aufnehmen, Erfahrungen austauschen, den anderen helfen - und das in unserem Quartier
Projektbeschreibung
Die Arbeit in der Kulturfabrik Krawatte kann zu Beginn von 2019 endlich aufgenommen werden. Noch wird - vom Büro abgesehen - kein Raum endgültig hergerichtet sein. Aber die Dächer sind saniert, die alte Rigips-Innenverkleidung ist abgerissen, die Toiletten sind hergerichtet, Teilbereiche sind heizbar. Und das Gebäude ist barrierefrei zugänglich. Warum nicht in der goßen Halle und ihren Nebenräumen mit der Soziokultur beginnen? Die Kunstschule Noa Noa wird mit seinem alten Inventar in das Provisorium einziehen, Werkstattbereiche abgrenzen und Leben einziehen lassen; der Kunstverein wird die erste Ausstellung vorbereiten. Das Gemeinschaftsbüro im Altbau ist leicht herzurichten. Und Vereine, die schon lange auf Räumlichkeiten warten, werden, soweit es irgend geht, das neue unfertige Haus nutzen.
Das erste Projekt "Gemeinsam Möbel upcyceln" soll zündend für die Gemeinwesenarbeit sein; es soll jung und alt ebenso zusammen bringen wie Flüchtlinge und Alteingesessene. Die Teilnehmer aus möglichst allen Bevölkerungskreisen sollen nicht nur stolz Selbst-Geschaffenes mit nach Hause nehmen können, sondern auch die Erfahrung freundschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen und bisher Fremden. Sie sollen sehen, dass ihnen die Kulturfabrik mit ihrem Raum und ihrer Ausstattung Entfaltungsmöglichkeiten gibt, die sie zu Hause nicht haben. Sie werden die Chancen der Vernetzung kennen lernen, wenn Anleiter aus dem Freiwilligenzentrum kommen, Material aus der Labora-Werkstatt oder aus dem Sozialen Kaufhaus geholt werden kann und Kontaktpersonen aus der DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen" vorbeischauen. Upcyceln liegt im Trend, lehrt den bewussten Umgang mit Resourcen, und das Upcyceln oder auch Aufbereiten von Möbeln verhilft zu sonst unerschwinglichen Einrichtungsgegenständen.
Das Upcycling-Atelier hat den Vorteil, in einem bestimmten Rhythmus - etwa alle 14 Tage - geöffnet zu sein, niemanden für eine bestimmte Zeitperiode festzulegen, und aufgrund von Dauer und Kontinuität nach und nach bekannt zu werden. Mehrere ehrenamtlichen Leiter können sich ablösen.
Parallel dazu soll die Arbeit der Quartiersmanagerin oder des Quartiersmanagers beginnen. Sie oder er richtet sich sein Büro ein, knüpft (vielleicht sogar als Teilnehmer im Recycling-Projekt) die ersten persönlichen Kontakte ins Quartier und zu den Kooperationspartnern und kann aus dem lebendigen Miteinander heraus leichter eigene Ideen entwickeln, als wenn er nur auf Kontaktgespräche angewiesen wäre.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die divergente Bevölkerungsstruktur Barsinghausens ist gekennzeichnet durch die 18 teils kleinstädtischen, teils ländlichen Ortsteile, seine Vergangenheit als Standort des Kohlebergbaus in der Kernstadt, durch einige Großbetriebe, eine Reihe mittelständischer Firmen, den Zuzug von Gastarbeitern in den 50-er Jahren, von Immigranten und Neubürgern in neue Wohngebiete sowie durch die Nähe zur Landeshauptstadt. Es fehlt in Barsinghausen ein Ort für die Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität. Dringend benötigt wird ein Ort für die vielen ehrenamtlichen und institutionellen sozialen und kulturellen Aktivitäten, an dem sie betrieben, ausgebaut und durch Vernetzung gefördert werden sowie neue Initiativen sich bilden können. Zwei Flüchtlingsheime, die je auf über hundert Bewohner ausgelegt sind, liegen im Projektgebiet; ein drittes in unmittelbarer Nähe. Die Bürgerschaft ist wie überall gespalten in Gegner oder Skeptiker, Gleichgültige und Hilfswillige. Es beginnen die Mühen der eigentlichen Integrationsarbeit.
Auch die Kulturfabrik Krawatte muss um Akzeptanz kämpfen, sogar in wenn auch geringen Teilen des Rats und in der eher abwartenden Verwaltung. Für die Förderung taten sich immer wieder neue Hürden auf. So ist es für das Vorhaben dringend geboten, dass ihre Möglichkeiten in der Öffentlichkeit sichtbar werden und dass es durch seine Arbeit überzeugt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Baarsinghausen Egestorfer Str. und Stoppstr. mit Umgebung
Beschreibung
Das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik Krawatte entsteht im Gebäude einer ehemaligen Krawattenfabrik, das seit Jahren leer steht. Es liegt an der Hauptverbindungsstraße (L 391) zwischen der Kernstadt Barsinghausen und den Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf, an der Egestorfer Straße. Der westliche Abschnitt des Quartiers ist im Süden von der Abraumhalde des ehemaligen Kohlebergwerks und im Norden von der Trasse der S-Bahn- Linie 1 bzw. 2 Haste-Hannover begrenzt. Auf der Nordseite der L
391 stehen vor allem charakteristischen Bergarbeiterhäuser des späten 19. Jahrhunderts, zum Teil durch frühere "Renovierungen" und Erweiterungen verändert und heute vernachlässigt, zum Teil auch liebevoll im Baumarktstil wieder hergerichtet, unterbrochen von Handwerksbetrieben und kurzlebigen Geschäften. Auf der südlichen Straßenseite wurde der Streifen zum Hang der Halde hin ehemals für Werkhallen genutzt. Heute befindet sich hier eine eintönige Abfolgen von Tankstelle, Chinarestaurant, Autohaus, Tennishalle, Getränkemarkt usw. Die ehemalige Krawattenfabrik liegt zwischen einer Metallwerkstatt und dem in 2014 errichteten Feuerwehrgebäude. Im östlichen Abschnitt des Quartiers herrscht auch an der Südseite der L 391, der Stoppstraße, Wohnbebauung vor. Hier befinden sich fußläufig 20 Minuten von der Kulturfabrik entfernt an der Einsteinstraße und am Rottkampweg auch zwei der drei Flüchtlingsheime Barsinghausens, die im Jahre 2017 für je 160 Bewohner errichtet wurden und inzwischen großenteils bezogen sind. Das dritte Flüchtlingsheim liegt nordwestlich von der Kulturfabrik an der Hannoverschen Straße. Das Projektgebiet ist großenteils städtebaulich desolat, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass wegen der gemischten Zuständigkeiten zwischen der Region und der Stadt bisher kein Konzept für die Entwicklung der L 391 erstellt werden konnte. Die Stadt Barsinghausen begrüßt, dass das Projektgebiet durch den Bau der Kulturfabrik auch städtebaulich aufgewertet wird. Es sei aber auch an dieser Stelle betont, dass das soziokulturelle Zentrum nicht nur für das Projektgebiet, sondern für die soziale und kulturelle Entwicklung der gesamten Stadt von großer Bedeutung ist.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
geschätzt, genaue Angaben werden nachgereicht
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Vom Förderprogramm Soziale Stadt wird die Nordstadt gefördert. Sie liegt außerhalb unseres Projektgebietes.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet-2600.pdf
(2.53 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Von den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit treffen alle auf das soziokulturelle Projekt zu, aber Nr. 5 nur eingeschränkt, da der Schwerpunkt auf Kultur und Bildung liegt. Der Aspekt "Arbeit" kommt zum einen insofern zur Geltung, als jedes soziale oder kreative Projekt die persönliche Kompetenz und Einsatzbereitschaft stärkt, zum anderen ist Zusammenarbeit mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen geplant und ebenso mit der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Labora Jugendwerkstätten Barsinghausen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtmarketingverein Unser Barsinghusen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Calenberger Zeitung Hannoversche Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenzentrum "Goosmanns Tannen"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Sielaff
| Funktion | Einrichtungsleitung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Verbesserung lokaler Lebensbedingungen und Förderung/Erreichung individueller und gruppendynamischer Aktivierung durch katalytisch-aktivierende Gemeinwesenarbeit im Wohnquartier "Goosmanns Tannen" der Mittelstadt Lingen (Ems)
Projektbeschreibung
Das Zielstadtgebiet des Projektes Gemeinwesenzentrum „Goosmanns Tannen" ist ein als deklassiert zu bezeichnendes Wohngebiet der Mittelstadt Lingen (Ems) mit ca. 1500 Bewohnern/innen. Das Wohnquartier ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Menschen mit Migrationshintergrund (etwa 75%), alleinerziehende Elternteile und Menschen/Familien, welche von Sozialleistungen abhängig sind. Die materiellen Lebensbedingungen und die soziale Interaktion sowie Mobilität sind als stark eingeschränkt zu bezeichnen; in einer Vielzahl der Haushalte sind Suchtmittelkonsum und häusliche Gewalt regelmäßige Erfahrung, das Konfliktpotenzial zwischen den milieudifferenten Bewohnergruppen ist hoch, die Interaktionsqualität niedrig.
Das Projekt greift diese Bedingungen auf und zielt auf eine Aktivierung der Bewohner/innen an. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung subjektiver Lebensqualität, das Erreichen von Autonomie und Selbstbestimmung durch Empowerment und die entsprechende Vertretung und Kommunikation der Interessen und Bedürfnisse in der Öffentlichkeit. Dabei werden gezielt drei Schwerpunktbereiche bedient, welche ganzheitlich und nachhaltig die Entwicklung im Wohnquartier positiv beeinflussen:
Cafè 107 (in Lingen leben Menschen aus 107 Nationen)
Ein Begegnungszentrum wird die infrastrukturellen Bedingungen im Wohnquartier erweitern. Die mangelhafte Angebotsstruktur des Wohnquartiers wird durch die Zubereitung und Ausgabe mul-tiethnischer Speisen ergänzt. Dieser Begegnungsraum ermöglicht soziale und interkulturelle Inter-aktion, fördert somit die interkulturellen Kompetenzen und ist zusätzlich begleiteter Erfahrungs-raum zur Kompensation von Problemlagen aufgrund sozialer und wirtschaftlicher Wohnraumsegregation.
systemische Sozialberatung
Den Anwohnern/innen wird systemisch, klientel- und lösungsorientiert Beratung, Begleitung und Vermittlung angeboten. Dies bedeutet zzgl. die Nutzbarmachung/ Generierung von Netzwerken und Anbindung anderenorts ansässiger Infrastruktur in Form von Bildung, Versorgung und Teilhabe.
Bürgerrat / Selbstaktivierung
Zentraler Inhalt des Projektes ist die Generierung einer quartiersbezogenen und -ansässigen Inte-ressenvertretung (Stadtteilgremium). Schulungsangebote vermitteln diesbezüglich Kompetenzen, welche dazu befähigen, öffentlichkeitswirksam diese Interessen und Bedürfnisse sachgerecht zu kommunizieren und durchzusetzen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Stadtteil Goosmanns Tannen leben ca. 1500 Menschen (etwa 75% Migrationshintergrund), überdurchschnittlich viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene leben in problematischen Lebenssituationen (Abhängigkeit von Sozialleistungen, alleinerziehend, Gewalt, Suchtmittelkonsum). Es ist klar von einer Konzentration bestimmter sozialer Schichten und ethnischer Gruppen in bestimmte Wohngebiete zu sprechen (Krummbacher u.a.). Die hohen Mietpreise in der Stadt Lingen verstärken dieses Phänomen. Zwischen den Bewohnergruppen gibt es wenig Kommunikation. Es ist eine Zunahme kollektiver und individueller Problem- und Notlagen im Zusammenhang mit räumlichen Defiziten, Konkurrenzen um knappe Ressourcen festzustellen; es drohen soziale und interkulturelle Konflikte, Gewaltbereitschaft und Extremismus. Aus dem benachteiligten Quartier ist ein benachteiligendes Quartier geworden. Der Stadtteil unterscheidet sich erheblich von den angrenzenden Wohngebieten. Infrastrukturelle Anbindungen sind kaum vorhanden. Das Wohnquartier verfügt weder über Kindertagesstätten, noch über quartieransässige Vereine oder über Einkaufsmöglichkeiten.
In der konjunkturstarken Stadt Lingen soll ein angemessenes Armutsverständnis/-bewusstsein transportiert werden; längst nicht alle Stadtbewohner/innen teilen das Gefühl, dass „kaum Wünsche offen“ bleiben und Lingen sich „lohnt“ (lingen.de).
In der Reg. Emsland ist eine negative Entwicklung bzgl. Einkommen und Attraktivität zu verzeichnen. Arbeitsentgelte und Haushaltseinkommen sind einseitig verteilt, ebenso wirtschaftliche Teilhabe. Die Lebensqualität leidet unter dem Defizit der Gleichbehandlung von Frauen und Männern sowie dem Risiko der Altersarmut (noz.de).
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Stadtteil Goosmanns Tannen ist als sozialisationspluralistisch und multiethnisch sowie milieuheterogen zu bezeichnen. Die projektinitiierende Einrichtung ist Teil der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Lingen. Konzeptionelle Schwerpunkte sind pädagogische Arbeitsfelder der Kinder-, Jugend-, Eltern- und Erwachsenenarbeit, politische Bildung, Ehrenamtsförderung und Partizipation. Grundlage ist die Verbesserung sozialer und kultureller Lebensbedingungen im Stadtteil bzw. Abbau von Benachteiligungen und Prävention von Sucht, Gewalt und Extremismus zur Generierung sozialer Teilhabe und Mobilität.
Die Projekttreihe setzt unmittelbar an den Prinzipen der Sozialraumorientierung nach Hinte und Kreft an:
- Unterstützung von Selbsthilfekräften und Eigeninitiative, d.h. fördern aktiver Beteiligung, nicht einseitige Bedürfnisbefriedigung - Nutzen der Ressourcen des sozialen Raums / der beteiligten Akteure, d.h. aktivieren von Stärken, Fähigkeiten, Ideen, Räume etc.u. Einbeziehung von individuellen, sozialen und materiellen Ressourcen - Zielgruppen- und bereichsübrgreifende Orientierung, d.h. sozialer Raum ist komplexer Lebens-, Erlebnis- und Erfahrungsraum, bildet ganzheitliche Struktur. Ziel ist Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens und umfasst Bereiche wie Wohnen, Beschäftigung, Bildung, Gesundheit, Kultur etc.
- Kooperation und Koordination, d.h. Vielfalt einflussnehmender Dienste und Angebote wird durch die Projektreihe koordiniert, aufeinander abgestimmt.
Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tjorven Maack
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zueinander finden und gemeinsam neue Wege gehen
Projektbeschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" richtet sich an Neu- und Altbürger_innen des Landkreises Goslar und im Speziellen an die Bürger_innen in der Stadt Goslar. Es soll eine Begegnungsstätte für Neu- und Altbürger_innen geschaffen werden, in der man sich trifft, austauscht, im Alltag unterstützt und neue gemeinsame Wege geht, indem man sein Gegenüber und dessen kulturellen und sozialen Hintergrund kennenlernt, versteht und respektiert. Nur dann können gemeinsam neue Erinnerungen geschaffen werden. Darüber hinaus soll ein langfristiges Netzwerk der Bürger_innen in der Stadt Goslar entstehen, welches seinen Kern - in Form einer festen Anlaufstelle - bei uns hat. Somit wird die Begegnungsstätte fester Anlaufpunkt für ein generations- geschlechts-, Kultur- und Ethnien- übergreifendes Zusammenleben.
Das Projekt soll im AWO-Kreisverband Region Harz e.V. verankert werden. Dort besteht bereits Kontakt zu allen in dem Projekt anzusprechenden Personenkreisen. Altbürger_innen werden durch die räumliche Nähe des Wohnortes und über die vorhandenen Mitglieder der AWO in der Region (etwa 90 im Projektgebiet und 800 im Gesamtgebiet) sowie die Nähe und den engen Kontakt zu den Neubürger_innen durch die bei uns etablierte Migrationsberatung (in unserem Hause sowie an Standorten innerhalb des Gesamtgebiets) angesprochen werden. Neben dem bereits vorhandenen potentiellen Personenkreis von 0 - 100 Jahren besteht weiterhin ein großes Potential durch den zentral gelegenen Standort.
Die (bereits) vorhandenen Kanäle sollen genutzt werden, um die Personen zielgerichtet zusammenzuführen und gemeinsam Vorurteile abzubauen und neue gemeinsame Erinnerungen zu schaffen und somit die Skepsis und Vorurteile gegenseitig abzubauen. Begleitet wird das Projekt von einer hauptamtlichen konstanten Ansprechpartnerin, welche Projekte mit den interessierten Bürger_innen ausarbeitet, bei der Realisierung unterstützt und grundsätzlich als Vermittlerin/Ansprechpartnerin agiert. Mögliche Projekte sind dabei gemeinsame Koch/-Backnachmittage (Strukturen sind bereits vorhanden), Schaffung eines gemeinsamen Raumes zum Austauschen, Lernen (wie beispielsweise niederschwellige Sprachkurse für weibliche Migrant_innen, bei gleichzeitiger Kinderbetreuung vor Ort), entdecken der Vielfalt der verschiedenen Kulturen, gemeinsame (Kultur-) Ausflüge, Spielnachmittage oder geselliges Beisammensein und "quatschen".
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Goslar ist eine ländliche Stadt mit einem hohen Altersdurchschnitt. Neben dem demographischen Wandel, dem rasant gestiegenen Zugang von Neubürger_innen sowie der Ausgangslage einer wirtschaftlich schwachen Region und der damit einhergehenden Arbeitslosenquote von 14,3% (Anmerkung:bezieht sich auf den kompletten Landkreis Goslar; Stand: 2009) liegt die Stadt weit über dem niedersächsischen Durchschnitt. Dies birgt für den Integrationsprozess der Neubürger_innen erhebliche Risiken. Es besteht die Gefahr, dass Altbürger_innen sich von der enormen Steigerung der Neubürger_innen – welche in kürzester Zeit stattgefunden hat – eingeschüchtert und verängstigt fühlen. Das führt zu einer steigenden Skepsis gegenüber den Neubürger_innen. Ebenso hat die negative Berichterstattung der Presse bereits dazu beigetragen, dass Altbürger_innen, speziell die Bürger_innen im hohen Alter, sich vermehrt zurückziehen und Vorurteile und Abneigungen gegen die Neubürger_innen aufbauen. Durch diese ablehnende und/oder skeptische Haltung besteht die Gefahr, dass sich die Neubürger_innen in der neuen Heimat nicht willkommen fühlen und als Reaktion vermehrt in den bekannten kulturellen und sozialen Kreisen verkehren. Grund für beide Reaktionen ist meist ein Mangel der Kenntnis des anderen kulturellen und sozialen Hintergrunds. Dies führt zu einer Bildung von vorurteilsbehafteten Parallelgesellschaften. Dies gilt es zu verhindern, indem man mit hauptamtlicher Tätigkeit eine Brücke zwischen den verschiedenen Kulturen schlägt und gemeinsam neue Erfahrungen schafft. Dadurch wird den Altbürger_innen die Angst genommen und die Neubürger_innen werden in der vorhandenen Gesellschaft aufgenommen und integriert.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Goslar - Kernstadt
Beschreibung
Die Stadt Goslar umfasst eine Fläche von 163,71 km² und insgesamt 52.987 Einwohner_innen. Die Stadt untergliedert sich in insgesamt 18 Ortsteile. Das Gebiet des Stadtkerns umfasst 31.169 Einwohner_innen und umfasst die Gebiete Altstadt, Baßgeige, Georgenberg, Jürgenohl, Ohlhof, Rammelsberg, Steinberg und Sudmerberg. (Stand 23.05.2018; Auskunft der zuständigen Mitarbeiterin bei der Stadt Goslar (Frau Gindhaut). Eine genaue Einwohner_innenzahl für den Bereich der Kernstadt/Altstadt kann nicht separat gegeben werden).
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" soll in den Räumlichkeiten des AWO-Sozialzentrums in der Altstadt (Bäringerstr. 24/25; 38640 Goslar) angesiedelt werden und ist damit zentral gelegen (Nähe zur Innenstadt, aber auch direkte Busanbindungen vor der Haustür). Daher kann die Begegnungsstätte von allen Bürger_innen, besonders von den Altbürger_innen aus dem Gebiet der Altstadt und den Neubürger_innen, welche teilweise nicht frei wählen können, wo sie in der Stadt untergebracht sind, erreicht werden.
Der Kontakt zu den Neubürger_innen kann durch die AWO-Migrationsberatung hergestellt werden, welche sich im gleichen Haus befindet. Der Kontakt zu den Altbürger_innen wird durch das Einzugsgebiet des Wohnortes und die Mitglieder, die bereits in der AWO sind, hergestellt.
Generell ist anzumerken, dass es schwierig ist, das Projektgebiet klar einzugrenzen. Fest steht, dass das Projektgebiet (Altstadt) primär von Altbürger_innen bewohnt wird. Die Neubürger_innen wohnen meist im "breiteren Gürtel" der Stadt, da dort die Mieten günstiger und daher die Zuweisung durch das Amt in diese Gebiete verstärkt vorgenommen wird. Obwohl das eigentliche Projektgebiet breiter aufgestellt ist als das Gebiet der Stadt Goslar ist es sinnvoll, dieses als Standort und Gebiet zu wählen, da beide Gruppen durch die räumliche Nähe und die bereits vorhandene Implementierung der Anlaufstelle des Sozialzentrums (durch die dort angesiedelte Migrationsberatung) bei den Neubürger_innen verankert ist.
Einwohnerzahl
31169
Quelle / Anmerkungen
Stand: 23.05.2018; erfragt bei der Stadt Goslar
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anmerkung: Bei der Berechnung handelt es sich um eine prozentualen Vergleich innerhalb des Projektgebiets und der Gesamtstadt. (Das Projektgebiet umfasst 31.169 Einwohner_innen, wovon 10.607 Einwohner_innen über 60 Jahre sind. Die Gesamtstadt (inklusive aller 18 Ortsteile) umfasst 52.987 Einwohner_innen, wovon 17.804 Einwohner_innen über 60 Jahre sind. Eine detailliertere Angabe zur Einwohnerzahl des Projektgebiets ist nicht möglich, da die Stadt keine detailliertere Auswertung vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Stadt Goslar kann keine Auskünfte über die Anzahl der Menschen in den geforderten Gebieten machen. Es wäre lediglich möglich gewesen, die Anzahl der Einwohner nach einzelnen Herkunftsländern zu erfahren. Diese Daten hätten sich dann jedoch nicht auf die Stadt und das Projektgebiet bezogen, sondern auf den kompletten Landkreis. Somit können keine verlässlichen Angaben gemacht werden, was die Stadt selbst bedauert.
Anmerkung: Auskunft von der zuständigen Mitarbeiterin der Stadt (Frau Gindhaut).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" versteht sich als eine Mischung beider Konzepte. Sieht die Quartiersmanagementarbeit die TOP-DOWN-Strategie vor, in der eine feste Strategie die Handlungsfelder und Vorgehensweise vorgibt, so verfolgt die Gemeinwesenarbeit den Ansatz der BOTTOM-UP-Strategie und demnach eine Strategie, in der Bürger_inneninitiativen gefördert und unterstützt werden.
Da unser einen Rahmen und eine grobe Strategie sowie hauptamtliche Tätigkeit für die Erreichung der Ziele vorgibt, ist es unter der Rubrik Quartiersarbeit anzusiedeln. Es gibt feste Vorhaben und einen festen Rahmen (Örtlichkeit; hauptamtliche Mitarbeiter_innen; feste Vorstellungen, welche Gruppen angesprochen werden sollen; erste Veranstaltungsideen...).
Allerdings setzt das Projekt ebenfalls auf die Initiativen und Ideen der Neu- und Altbürger_innen. Ziel ist es, dass gemeinsam neue Projekte/Angebote geschaffen werden. Dies soll durch die Unterstützung/Leitung von hauptamtlicher Tätigkeit in Zusammenarbeit und mit dem Engagement der ehrenamtlichen Neu- und Altbürger_innen erfolgen. Diese sind maßgeblich für die inhaltliche Ausrichtung und Entwicklung des Projekts verantwortlich. Somit wird hier eine Brücke zur Gemeinwesenarbeit geschlagen und man kann festhalten, dass es den (schwachen) Ansatz des Quartiersmanagement verfolgt, indem es ebenfalls den Ansatz der Gemeinwesenarbeit als Kernaspekt in seinem Konzept integriert hat.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Neu- und Altbürger_innen den regelmäßigen und langfristigen Kontakt zueinander gefunden haben.
Beschreibung
Defizite im Angebot erkannt wurden und Lücken durch unsere Angebote geschlossen werden konnten.
Kriterium
Beschreibung
Zielgruppenübergreifendes Handeln ist erreicht, wenn die einstigen Neubürger_innen sich nicht mehr als solche verstehen, sondern als Teil der Altbürger_innen und neuen Neubürger_innen bei der Integration helfen.
Beschreibung
Bedürfnisse/Anfragen von Bürger_innen zeitnah und zielgerichtet an Kooperations- und/oder Netzwerkpartner vermittelt werden können.
Kriterium
Beschreibung
Altbürger_innen die Kultur und den sozialen Hintergrund der Neubürger_innen nachvollziehen können und umgekehrt. Ebenso, wenn die Bedürfnisse/Gewohnheiten aus anderen kulturellen Kreisen beim Zusammenleben akzeptiert, toleriert und integriert werden.
Beschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" in der Stadt Goslar bekannt und angenommen wurde (sowohl von den Bürger_innen als auch möglichen Partnern wie Vereinen, Initiativen ...)
Kriterium
Beschreibung
Senior_innen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie junger Familien unterstützen können.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der AWO-Kreisverband Region Harz e.V. ist ein gemeinnütziger Wohlfahrtsverein, welcher im Landkreis Goslar und ehemals Osterode (jetzt Göttingen) vertreten ist. Insgesamt weist der Verein ca. 900 Mitglieder auf. Im Stadtgebiet Goslar gibt es etwa 150 Mitglieder. Im Landkreis Goslar gibt es insgesamt ca. 800 Mitglieder der AWO. (Die restlichen 100 Mitglieder sind im ehemaligen Landkreis Osterode).
Neben den Mitgliedern verfügt der Kreisverband am Standort Goslar über zahlreiche soziale Dienstleistungen, wie etwa das Lernzentrum (Lernförderung für Kinder, bei denen ein Förderbedarf festgestellt wurde. Voraussetzung ist, dass die Familien BuT berechtigt sein müssen.); eine Migrationsberatung (dadurch besteht ein enger und reger Kontakt zu vielen Neubürger_innen in unserer Stadt und dem Landkreis); das Patenschaftsprojekt (Neu- und Altbürger_innen werden vermittelt. Eine hinreichende und nachhaltige Betreuung ist jedoch nicht möglich); die externe Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie leben (setzt sich für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung und Rassismus ein); verschiedene Sozialberatungen sowie die Betreuung und Angebote für unsere Mitglieder (dadurch kann Kontakt zu den Altbürger_innen hergestellt werden).
Des Weiteren ist der AWO-Kreisverband Region Harz e.V. im engen Austausch mit dem Landkreis Goslar sowie der Stadt Goslar und den anderen sozialen Wohlfahrtverbänden und Vereinen. Somit kann schnell ein breites Netzwerk aufgebaut und implementiert werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO-Kreisverband Region Harz e.V. sowie die anderen Wohlfahrtsverbände vor Ort.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On