MachBar
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alexander Hoppe
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stadt ist wenn man mitmacht!
Projektbeschreibung
In den letzten 10 Monaten hat sich in der Innenstadt von Königslutter am Elm die „MachBar“ etabliert. In einem Leerstand ist ein offener Treffpunkt entstanden, aus dem heraus engagierte Bürger*innen eigene Ideen für die Innenstadt realisieren. Deren labiler Gesamtzustand bietet vielfältig Anlass für Begegnung und Austausch. „Stadt ist wenn man mitmacht“ wurde das Motto des gemeinsamen Engagements. Bürger*innen übernahmen Verantwortung und ein Netzwerk hat sich gebildet. Die anfängliche Skepsis der Bewohnerschaft gegen die Form des „einfach Machens“ wich mit der Zeit einem Wunsch des Mitmachens: Miteinander Sprechen ist Voraussetzung, um miteinander Dinge zu machen. Eine Gemeinwesenarbeit von unten hat sich aus der MachBar heraus etabliert, weil der Wunsch besteht etwas zu verändern an einer Situation, die viele stört. Es gibt keine Vorgaben, MachBar ist offen. Allerdings werden die Zusammenkünfte extern moderiert um Neutralität abzusichern. Der vielversprechende Ansatz soll fortgesetzt und dauerhaft etabliert werden.
Bislang organisiert sich das Engagement als eine Initiative. Gemeinsames Ziel von Politik und Verwaltung vor Ort sowie den in der „MachBar“ eingebundenen Bürger*innen in den kommenden Jahren ist es, weitere Mitstreiter*innen zu finden, den Ansatz zu qualifizieren, zu stabilisieren und die entstehenden Erfahrungen zu teilen. Neue, niedrigschwellige Projekte sollen mit anderen Akteuren entwickelt werden und die Zusammenarbeit soll die Basis für Gemeinwesenarbeit in Königslutter und seinen Ortschaften verbreitern und verstetigen und neue "Mitmachen" einbinden.
Die Idee einer gemeinsamen „Stadt von unten“ bezieht sich weiterhin auf den klar umrissenen Bereich der Innenstadt, denn hier existiert ein sozialer Raum, der im allgemeinen Bewusstsein verankert ist und der eine Identifikationsmöglichkeit für Alle bietet. Die Menschen wollen und können zusammenarbeiten, wenn es um diesen Teil der Stadt geht. Hier gibt es gemeinsame Erfahrungen aus gemeinsamen Erinnerungen, entstehen gemeinsam Ergebnisse und Erfolge, tauchen neue Gesichter auf: Projekte werden entwickelt, die Menschen bekommen Vertrauen zu ihrer Leistungsfähigkeit wenn sie umsetzen und sie können dann weitere Projekte angehen. Die Erfahrung wächst. Die neuen Fähigkeiten sollen auch andere Akteure in der Stadt nutzen können. Eine Bündelung der Kräfte soll dazu beitragen, die Gemeinwesenarbeit auf viele Schultern zu verteilen.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Idee einer „Stadt von unten“, die von Bürger*innen für Bürger*innen gestaltet wird, entsteht langsam aber ist bis jetzt nicht voll ausformuliert. Ein gemeinsam durch Bürgerschaft im Leerstand der Fußgängerzone eingerichteter, niedrigschwelliger Treffpunkt für alle wurde realisiert und nennt sich „MachBar“. „Wir machen das, was wir machen müssen“ ist hier ein Motto, das weniger auf die dringende Notwendigkeit verweist, etwas für die Innenstadt zu unternehmen, als vielmehr auf eine möglichst pragmatische Form der Umsetzung von gemeinsamen Projekten mit- und füreinander vor dem Hintergrund der fehlenden Budgets. In diesem Prozess engagieren sich bereits bis zu 30 Bürgern intensiv. Sie lernten sich kennen, setzten um und sie gewannen Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Der Prozess wurde von einer externen Moderation begleitet. Deren Präsenz vor Ort ist allerdings zeitlich limitiert. „MachBar“ muss ab 2023 auf eigenen Füßen stehen. Wir erkennen, dass es an der Zeit ist, die Initiative zu stabilisieren, ihr einen organisatorischen Rahmen zu geben, um Gemeinwesenarbeit in Königslutter am Elm zu erhalten und auszubauen.
“Stadt ist wenn man mitmacht!” Das ist mehr als ein Slogan. Der Ansatz hilft in Zeiten, in denen Gemeinschaft zählt. Die Menschen kümmern sich um einen gemeinsamen Ort und setzen sich gemeinsam für einen Ort ein und die Gemeinschaft, die hier zusammenlebt. Diese Initiative riskiert verloren zu gehen, wenn die externe Moderation Anfang 2023 nicht mehr zur Verfügung steht und die aufgebauten Strukturen können kollabieren. Es gilt neue Gruppen einzubinden und eine Zusammenarbeit mit ihnen zu testen, um Gemeinwesenarbeit langfristig zu etablieren.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Königslutter am Elm (mit allen Ortschaften) Innenstadt
Einwohnerzahl
16000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Königslutter am Elm, 19.5.2021
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+demographischer-wandel+2014-2016+tabelle
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+nachhaltigkeit-sdgs+2014-2016+tabelle; Innenstadtbereich als Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/daten/integration+koenigslutter-am-elm+2012-2019+tabelle
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Königslutter am Elm hält für die Bewohnenden mit der MachBar einen moderierten, räumlichen und sozialen Identifikations- und Begegnungsraum vor. GWA und Quartiersmanagement im Sinne einer sozialen Stadtentwicklung setzt dabei an (a) wenn die Stadtgemeinschaft zusammenkommt und (b) wenn sie gemeinsam gestaltet: Stadt ist wenn man mitmacht! Die Anpassung an den Strukturwandel, die Pandemie oder aktuelle Fluchtbewegungen aus der Ukraine sind drängende Anlässe, die Beteiligung anstoßen. Das Bedürfnis, aktiv zu werden, zu sprechen und sich auszutauschen wird durch das gemeinsame Interesse aller Bewohnenden gebündelt und in der Innenstadt sichtbar. Der Erfolg, den dieser Ansatz im vergangenen Jahr hatte, ist nachweisbar. Defizite wurden am konkreten Ort und zu vielfältigen Themen in verschiedenen kleinen und großen Partizipationssettings und unter Einbeziehung der Kommune zu gemeinsam getragenen, übergreifenden Lösungsansätzen im kommunalen Kontext verdichten. Gemeinsame Ansätze haben alle Bevölkerungsgruppen motiviert, alle Altersgruppen angesprochen aber auch die vielfältigen sozialen Umfelder berücksichtigt. Durch eine externe Begleitung soll das existierende Können zu einem strukturierten Vorgehen verstetigt werden, das gemeinsam mit den Bürger*innen entwickelt wird. MachBar will in Zukunft als von der Gemeinschaft getragener Partner und Unterstützer für gemeinsame Projekte wahrgenommen zu werde. Sie erschließt Wissen und Können vor Ort für Alle und bindet neue Gruppen ein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen kommen mit eigenen Ideen auf MachBar zu. Die Bereitschaft sich aktiv in die Gestaltung von Projekten einzubringen wird durch wiederkehrende Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen sichtbar. Neue Kontakte zwischen Teilnehmenden entstehen
Kriterium
Beschreibung
Die Interessen an einem gemeinsamen Erfolg werden in einem interdisziplinären Entwicklungsprozess verfolgt. Die Bereitschaft eine gemeinsame Lösung zu finden überwiegt die Partikularinteressen. Die Konzentration auf Schwerpunkte gelingt.
Beschreibung
Verwaltung, Politik, Bürger*innenschaft, Handel und Immobilieneigentümer*innen kooperieren. Verlässliche Teilnahme von Vertretern an der Arbeit der Ratsch.Bude führt zu schnellem Informationsfluss und erleichtert Abstimmung und Planung für Alle.
Beschreibung
Es gelingt andere, bereits organisierte Gruppen (Vereine etc.) in die Arbeit einzubinden und die Interessen von Unternehmen, Einzelhandel oder Immobilienbesitzer*innen durch Kooperationsverträge zu manifestieren.
Kriterium
Beschreibung
Die Innenstadt wird als Ort der gemeinsamen Gestaltung sichtbar und es gelingt, ihr durch die Einbindung aller Bewohnenden eine neue Bedeutung zu geben.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
ev. Kirche, kath.Kirche, Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haupt- und Realschule, Grundschule, Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Königslutter Aktiv (Werbekreis), Gewerbetreibende
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oker11 - Stadtbüttel, Braunschweiger Zeitung, Helmstedter Bote
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweigische Kulturstiftung, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Gemeinwesenarbeit vor Ort soll in den kommenden 3 Jahren eine strukturelle und organisatorische Verstetigung erfahren. Denkbar sind sowohl die Gründung eines Verein bzw. die Kooperation mit einem bereits existierenden Vereinen, um langfristig unabhängig operieren zu können. Die Arbeit außerhalb der kommunalen Verwaltungen und außerhalb der Politik sehen wir dabei als Voraussetzung für erfolgreich Gemeinwesenarbeit, da so die Unabhängigkeit gewährleistet wird und Vertrauen entsteht.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mit Zaubern stark werden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Holger Nanz
| Funktion | Qualitätsbeauftragter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Durch Zaubern stark werden"
Projektbeschreibung
Kinder, Jugendliche und ältere Menschen sind die Verlierer der Coronapandemie. Starke und gefestigte Kinder als Teil des Gemeinwesens stärken insgesamt auch das Gemeinwesen für die Zukunft, daher liegt ein Schwerpunkt der Stärkung dieser Gruppen. Insbesondere durch den Zuzug von Familien mit Fluchterfahrungen (Kinderanteil größer als als 40% ) wird es wichtig werden, die soziale Infrastruktur, insbesondere die Menschen mit gezielten Maßnahmen zu stärken. Jede Gemeinde im ländlichen Raum wird durch Megatrends (Abwanderungen junger Menschen, Altersstrukturverschiebungen, Fachkräftemangel in manchen Bereichen, Probleme in mittelständigen Unternehmen, Nachwuchs zu finden etc.) belastet werden. Belastete Familien im Transferbezug verbleiben jedoch. Eine gesellschaftliche Aufgabe wird es sein, Familien -Kinder so zu stärken und ein Umfeld zu schaffen (weiche Standortfaktoren), dass junge Menschen veranlasst, langfristig in der Gemeinde zu verbleiben. Das zentrale Element / Roter Faden unseres Ansatzes ist ein Zauberprojekt (Siehe Anlage MIT_ZAUBERN_STARK_WERDEN_). Das Zauberwort heißt hier Resilienzen. In der Anfangsphase (Anlage Timeline) wird das Projekt partizipatorisch hergerichtet und bekannt gemacht. (Phase 1) In dieser Phase gibt es eine Bedarfserhebung, gepaart mit kleineren Aktionen (Gemeinsames Spielen im Sozialraum Phase 3) Kinder erlernen Zaubertricks, führen kleine Showeinheiten im Gemeinwesen/in Familien durch, in dem Alltagssorgen für einige Momente in den Hintergrund treten; es werden positive Familiendynamiken generiert. Kontakte zu belasteten Familien werden hergestellt, Bedarfe erkennbar, Problembearbeitung im Gemeinwesen verortet (z.B. Jugendtreff), Familien unterstützen ihre Kinder, z.B. gemeinsame Requisiten für Auftritte herzustellen. Weitere Phasen im Projekt reichen über eine intensive Werbung, Marketing, Versteigung neuer Strukturen und das Herausarbeiten der Sichtweise von Kindern/Jugendlichen als Teil des Gemeinwesens. Partizipation ist das Zauberwort. Vorab gibt es eine umfassende Bedarfserhebung, Maßnahme wird evaluiert und anhand von Wirkungsparametern /Indikatoren bewertet. Der neue pädagogische Ansatz „Zaubern“ als Schlüsselmoment und als neue Form frühzeitiger / präventiver Hilfen soll verdeutlicht werden. Wir denken auch, dass die Sichtweise von Kindern im Gemeinwesen, wie sie ihr Umfeld wahrnehmen und ihre Problemlagen wahrgenommen werden, zu kurz kommt, daher liegt hier ein weiterer Schwerpunkt, dies herauszuarbeiten.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Dörverden ist eine Einheitsgemeinde mit 9.072 Einwohner_Innen (Quelle: Landesamt für Statistik)
Durch gesellschaftliche Veränderungen wird es für Gemeinden zunehmend schwieriger werden, Abwanderungstendenzen abzumildern, Ansiedlungen junger Familien zu forcieren. (u.a. Quelle Bertelsmannstudie) Kommunale Haushalte stehen unter einem enormen (Legitimations)Druck, die einerseits durch steuerliche Mindereinnahmen bzw. Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel (u.a. als Auswirkungen der Coronapandemie und Fluchtbewegungen) geprägt sein werden und anderseits jungen Menschen eher in die Städte bzw. Peripherien abwandern lassen, zudem Ansiedlung mittelständige Betriebe vs. Ausbildungsreife. Kinder und Jugendliche müssen perspektivisch als weiche Standortfaktoren angesehen werden, in dem Lebensorte erhalten bleiben und neben der Schule ausgebaut werden. Durch die Coronapandemie haben sich Problemlagen bei Kindern teils extrem zugespitzt (aus unserer internen Statistik). Zunehmende Auffälligkeiten, Auswirkung Isolation -social distancing, Sorgen, Corona hinterlässt Spuren, dies korrespondiert mit Studien Angst vor Zukunft, starke Einschnitte in Handlungsmöglichkeiten von Kindern. Kinder/Jgdl. sehen sich als Verlierer und fühlen sich "komplett vergessen" Diese Erfahrungen sind in einer Sitzung "Sozialraumteam Dörverden" bestätigt worden. Hierzu: Belastungen haben in den Familien zugenommen, korrespondiert mit einem hohen Fallaufkommen. Zunahme von Kindeswohlgefährdungen bzw. von Verdachtsfällen, krisenhafte Zuspitzungen in Familien, in denen Jugendhilfemaßnahmen platziert sind, Defizite im Sozialverhalten, Alltagsstrukturprobleme, Schulverweigerung usw.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dörverden
Beschreibung
Schwerpunkt in der Einheitsgemeinde ist Dörverden und Westen. Schwerpunktsorte Jugendtreff, Hort Westen und Sünderberg, Aller-Weser-Oberschule, Mehrgenerationshaus und Umfeld Ehmken Hoff.
Einwohnerzahl
9072
Quelle / Anmerkungen
Einheitsgemeinde mit 9.072 Einwohnerinnen und Einwohnern (Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 30.09.2021).
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_24.03.jpg
(656.28 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Interessen der Menschen insbesondere der unter 14 Jährigen stehen im Zentrum.
Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation stärken Gemeinwesenarbeit schafft Erfahrungen der Selbstwirksamkeit, und stärkt Menschen darin, ihre Anliegen gemeinsam zu bearbeiten. Hier stärkt "Mit Zaubern stark werden" insbesondere die Kinder, Selbstwirksamkeit wird erlebt, es entstehen Erfolgserfahrungen, innere Stärke wird in besonderem Maße durch das Gefühl von sozialer Unterstützung geprägt. Ein positives Gemeinschaftsgefühl, Erfahren von Rückhalt
und Wertschätzung wirken sich äußerst günstig auf die innere Haltung von Kindern
aus. »Mit Zaubern stark werden« ist somit ein Gemeinschaftsprojekt, das fokussiert die
emotional-sozialen Kompetenzen der Kinder unterstützt und fördert.
Stärken und Ressourcen nutzen Gemeinwesenarbeit erkennt und nutzt die Stärken und Ressourcen
Wünsche, Vorstellungen, Interessen der Kinder / Jgdl. als teil des Gemeinwesens werden einbezogen – Stärken,
Fertigkeiten und Ressourcen stehen grundsätzlich im Fokus. Das Erarbeiten von kreativen Werken mit künstlerischen Methoden z.B. in der Requisitenerstellung stärkt bei Kindern das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten – und fördert somit auch die Resilienz. Der Projekterfolg ist vor allem durch weiche Indikatoren geprägt – innerlich gestärkte, glückliche Kinder sind an ihrem Verhalten, entsprechenden Äußerungen erkennbar, ein positives Feedback verstärkt diesen Prozess.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kinder und Jugendlichen sind grundsätzlich gleichberechtigte Bewohner_Innen im Gemeinwesen. Capabilities schaffen Verwirklichungs- und teilhabechancen. Der Partizipationsgrad steigert die Effektivität von Maßnahmen (EVAS-Effektindex) im Gemeinwesen.
Kriterium
Beschreibung
Auch hier ist die Partizipation entscheidend. Stufe Mitsprache "Keine Entscheidung ohne Kinder gehört zu haben. Stufe Mitbestimmung Kinder / Jugendlichen werden an (politischen) Entscheidungsverfahren beteiligt Stufe Selbstbestimmung Eigenverantwortlich
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Umfeld Ehmken Hoff / Mehrgenerationshaus Westen / Jugendtreff Dörverden, mobile Jugendarbeit, Spielmobil Weltenbummler des DRK-Kreisverbandes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hort GS Westen / Hort Sünderberg / Aller-Weser-Oberschule und naheliegende Umgebung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiszeitungen / überörtliche Zeitungen / Radio Antenne oder Radio Bremen / Kinderreporter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder / Jgdl. in politische Gremien mit ihren Interessen als Interessenvertreter_Innen ihrer Altersgruppen bringen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder / Jugendliche / ältere Menschen / Familien in prekären Verhältnissen / mit Fluchterfahrung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Kindern/Jgdl. fehlen in den Jahren sukzessive neben der Schule andere Orte der Begegnung als Teil der Bildungslandschaft, daher wollen wir zumindest den Jugendtreff über den Projektzeitraum hinaus erhalten. Fehlende kommunale Einnahmen (Freiwilligenleistungen), steigende Kosten durch "Krisen" etc. erfordern Prioritätensetzungen. Daher wird versucht, über Fundraising, wenn es keine kommunalen Zuwendungen für den Betrieb und Erhalt z.B. des Jugendtreffs gibt, den Betrieb aufrecht zu erhalten.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tjorven Maack
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Teilprojekt Altstadt Goslar
Projektbeschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!" soll an zwei Standorten (Immenrode und Altstadt Goslar) und somit zwei Projekte beinhalten. Ziel des Gesamtprojektes ist es, dass alle Menschen im Einzugsgebiet der Projektstandorte gleichermaßen angesprochen werden.
Am jeweiligen Standort soll eine Begegnungsstätte geschaffen werden. Ziel der Begegnungsstätte ist es, dass ein Ort geschaffen wird, an dem jeder Mensch willkommen und geschätzt wird. Die Begegnungsstätten dienen als "Save Haven", also einem Ort, an dem es keine Diskriminierung, Ausgrenzung und/oder andere Diffamierungen gibt. Bei uns ist jede Person willkommen, unabhängig der sozialen Herkunft, dem Geschlecht, der Religions- und Kulturzugehörigkeit. Stigmatisierungen sind bei uns nicht willkommen. Genau dies ist der Ansatz des Gesamtprojektes.
Wir möchten Menschen zusammenführen und durch gemeinsame Projekte erwirken, dass eine Gemeinschaft entsteht, in der sich alle gleichermaßen respektieren, unterstützen und wertschätzen. Damit dies gelingt, bedarf es nicht nur einer festen Anlaufstelle, sondern ebenfalls regionenbezogene Unterstützungen. Diese Herausforderung wird durch die Aufteilung in zwei Projekte, mit jeweils eigenem Themenschwerpunkt - gemeistert. So soll sich das Teilprojekt (Immenrode) schwerpunktmäßig mit den Themen des demographischen Wandels und dem Auf- und Ausbau eines Unterstützungsnetzwerkes innerhalb des Dorfes, aber auch der Implementierung eines festen Treffpunktes für Jung und Alt, so dass alle Generationen eine Anlaufstelle haben, fokussieren.
Das zweite Teilprojekte (Altstadt Goslar) hat seinen inhaltlichen Schwerpunkt im Themenfeld der Zusammenführung der Menschen mit & ohne Migrationshintergrund. Hintergrund hierbei ist, dass der LK Goslar im Rahmen der Zuwanderung ab 2015 viele Menschen mit Migrationshintergrund aufgenommen hat. Die Menschen sind mittlerweile formal in der neuen Heimat angekommen. Leider ist es bisher kaum gelungen, dass die verschiedenen Religionen und Kulturen zusammengeführt werden und sich als gemeinsame Gesellschaft verstehen und dies ausleben. Ziel es Projektes ist, dass die Menschen nicht nebeneinander, sondern miteinander leben.
Diese Ziele sollen durch das Gesamtprojekt und den zwei Teilprojekten initiiert, gefördert und langfristig begleitet werden. Das Selbstverständnis des AWO-Kreisverbandes Region Harz e.V. ist, dass man nur gemeinsam stark ist. Dieses Motto spiegelt sich in unserem Gesamtprojekt wieder.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslagen der zwei Standorte sind differenziert zu betrachten. Daher soll im folgenden einzeln die Ausgangslage dargestellt werden.
Ausgangslage Altstadt Goslar:
In der Altstadt Goslar gibt es eine starke Kluft zwischen den Menschen, die seit Jahren bzw. Jahrzehnten in Goslar wohnen und den Menschen, die in der Altstadt eine neue Heimat gefunden hat. Zwar gibt es vereinzelte sehr spezifische Angebote, diese sind jedoch immer nur für besondere Gruppen offen. Es gibt keinen Treffpunkt, an dem Menschen aller sozialen, kulturellen, religiösen Hintergrunde zusammenkommen können.
Dazu ist anzumerken, dass einzig die Schaffung eines solchen Raumes nicht genügen würde. Aufgabe des Projekts ist es, dass alle Gruppen zielgerichtet angesprochen, zusammengeführt und begleitet werden. Nur wenn man gemeinsam etwas etabliert, kann man langfristig als Gemeinschaft zusammenwachsen. Hier reicht es nicht einzelne Angebote vorzuhalten, sondern muss den Prozess engmaschig begleiten und beraten/unterstützen/vermitteln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Altstadt
Beschreibung
Die Kernstadt Goslar beheimatet insgesamt 29.310 Einwohner_innen, wobei davon 7.771 Einwohner_innen in der Altstadt angesiedelt sind. Der Stadtkern umfasst neben der Altstadt folgende weitere Gebiete: Baßgeige, Georgenberg, Jürgenphl, Ohlhof, Rammelsberg, Steinberg und Sudmerberg.
Goslar befindet sich zwischen den nordwestlichen Ausläufern des Harzes und dem äußersten Südende des Salzgitter-Höhenzugs.
Aufgrund ihres besonderen Erhaltungszustandes mit über 1.500 Fachwerkhäusern unterschiedlichster Epochen im Altstadtkern wurde die Altstadt Goslar von der UNESCO ausgezeichnet. Innerhalb der Altstadt nimmt der Tourismus eine große Rolle ein.
Einwohnerzahl
7771
Quelle / Anmerkungen
Auszug aus der Datenbank Stadt Goslar (Quelle liegt gedruckt vor und kann bei Bedarf eingereicht werden.)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus der Bestandsstatistik der Stadt Goslar vom 06.05.2021. (Ansprechpartner: Herr Sven Busse) Hinweis: Quelle liegt in Papierform vor und könnte eingereicht werden, nur habe ich keine Option zum Hochladen des Dokuments gefunden.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus der Bestandsstatistik der Stadt Goslar vom 06.05.2021. (Ansprechpartner: Herr Sven Busse) Hinweis: Quelle liegt in Papierform vor und könnte eingereicht werden, nur habe ich keine Option zum Hochladen des Dokuments gefunden.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt "Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!" - mit seinen zwei Teilprojekten in Immenrode und der Altstadt Goslar - verfolgt den Ansatz des Quartiersmanagements.
Ziel des Gesamtprojektes ist die soziale Stabilisierung der Projektgebiete. Durch unsere Unterstützung als Koordinator_innen sollen verschiedene Akteuer_innen zusammengeführt, aktiviert sowie bei der Planung und Realisierung begleitet und unterstützt werden. Darüber hinaus soll durch die Weitergabe der beantragten Mittel finanzielle Ressourcen zur Umsetzung weitergegeben werden.
Durch unsere Anregung zum Empowerment in beiden Teilprojekten soll von den Bürger_innen die Verantwortung für den eigenen Stadtteil bzw. das eigene Dorf übernommen werden, so dass eine langfristige, selbsttragende und ehrenamtliche Selbstorganisation geschaffen, aufgebaut und langfristig implementiert wird.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es den Koordinator_innen gelingt, dass die Bewohner_innen eigenständig ihre Bedarfe/Interessen selbstständig eruieren und Vorhaben planen.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es gelingt, dass die Menschen freiwillig interkulturell und religionsübergreifend zusammenkommen, um sich im Sinne des Ansatzes des Empowerments zu organisieren und strukturieren.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die vorhandenen Ressourcen nicht nur bekannt, sondern auch aktiv genutzt werden, um das Ziel der Schaffung einer gemeinsamen Begegnungsstätte zu erreichen.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn im Projekt generations-, geschlechts-, kultur- und religionsübergreifend gedacht und agiert wird, um gemeinsame (gemeinwesenbezogene) Interessen zu erarbeiten und umzusetzen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn themenübergreifend alle für die Bürger_innen relevanten Aspekte im Projekt abgebildet bzw. integriert sind. Das bedeutet, dass es einer Vielzahl an Beteiligungs- und Angebotsmöglichkeiten bedarf, um alle Bedarfe abzudecken.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es gelingt, dass die von uns als Koordinator_innen initiierten Netzwerke und Kooperationen nicht nur gegründet, sondern kontinuierlich auf- und ausgebaut sowie weiterentwickelt werden.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das soziale Zusammenleben angestoßen, gefördert und in der Praxis umgesetzt wurde. Deutlich wird das Gelingen, wenn die Begegnungsstätte rege besucht und ehrenamtlich begleitet und geführt wird.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das Projekt dazu beiträgt, dass die Infrastruktur im Gebiet nicht nur aufgewertet, sondern nachweislich zum positiven, nämlich durch interkulturelle soziale Partizipation aller, geändert werden konnte.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das gesamtkommunale Denken und Handeln dazu geführt hat, dass die Menschen sich nicht nur im Gebiet des Projektes, sondern darüber hinaus in der gesamten sozialen Gesellschaft akzeptiert und willkommen fühlen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle geschlechts-, kultur- und religionsübergreifenden Vereine und Kirchengemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle im Gesamtprojekt vorhandene Glaubenseinrichtungen (Kirchen, Synagogen und Moscheen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unsere sozialen Plattformen (Facebook, Instagram, Homepage) sowie die regionale Presse (Goslarsche Zeitung sowie die Wochenend- und regionalen Blätter)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bürger_innen aus dem Einzugsgebiet Altstadt, aber auch innerhalb der zwei Teilprojekte sollen sich untereinander austauschen und vernetzen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Der/Die Oberbürgermeistermeister_in (Wahlen sind am 12.09.21)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ziel des Projektes ist, dass die Begegnungsstätte sich nach Ablauf der drei Jahre nicht nur selbst organisiert, sondern auch selbst tragen bzw. die anfälligen Kosten für Miete und kleinere Sachausgaben durch die Stadt bzw. die Politik beglichen wird. Hierfür soll erwirkt werden, dass das Projekt als "Leuchtturm" eingeführt und etabliert wird und den Entscheidungsträger_innen aufgezeigt wird, welch positives "outcome" ein solches Projekt haben kann und daher bezuschusst werden sollte.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Neuausrichtung der Quartiersarbeit
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrike Baumheier
| Funktion | Sachgebietsleiterin Campus, Jugend und Senioren |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bündelung der Kräfte nach Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung
Projektbeschreibung
Das Osterholz-Scharmbecker Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist seit 2002 durch das Programm Soziale Stadt gefördert worden. Ende 2021 läuft die Förderung aus. Die Stadt steht vor der Herausforderung, aus eigenen Mitteln die positiven Entwicklungen zu sichern. Dazu ist es notwendig, die vorhandenen Ressourcen zu bündeln.
Der Übergang bietet auch die Chance zur Neuausrichtung der Quartiersarbeit. Seit der Flüchtlingswelle 2015 hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Unterstützung von Zugewanderten konzentriert. Andere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern wurden dadurch verdrängt. Eine Untersuchung des forumZFD 2019/20 hat zudem ergeben, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund in Osterholz-Scharmbeck zu wenig einbezogen fühlen und dass die Arbeit der drei städtischen Einrichtungen im Quartier – des Hauses der Kulturen im Komponistenviertel, des Stadtteilbüros und des Jugendhauses im Teilquartier Drosselstraße – zu wenig aufeinander abgestimmt ist.
Diese Ergebnisse sind in die Erarbeitung eines Quartierskonzepts eingeflossen, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Hauptziel der Neuausrichtung ist es, breitere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern zu erreichen. Um das zu erreichen, sollen zum einen die aufsuchende Arbeit ausgeweitet und Komm- und Gehstruktur besser verzahnt werden. Zum anderen sollen Beteiligung und Empowerment gestärkt werden. Damit dies gelingt, sind starke Netzwerke und die Einbindung neuer Kooperationspartner notwendig.
Zur Koordination der Umsetzung des Quartierskonzepts soll eine Projektstelle geschaffen werden, die zum Teil aus Fördermitteln, zum Teil aus städtischen Mitteln finanziert werden soll. Der/die Koordinator/in steuert die Weiterentwicklung von Kooperations- und Koordinationsstrukturen zwischen den drei Einrichtungen und damit die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur. Zur Stärkung von Beteiligung und Empowerment baut er/sie zum einen ein Quartiersforum Komponistenviertel auf und entwickelt gemeinsam mit den Quartierseinrichtungen das bestehende Quartiersforum Drosselstraße weiter. Zum anderen werden selbstorganisierte Aktivitäten initiiert und unterstützt. Schließlich schafft der/die Koordinator/in Strukturen zur Abstimmung zwischen den an der Quartiersarbeit beteiligten Ämtern und mit den Kooperationspartnern, bindet neue Kooperationspartner ein und stößt Kooperationsvorhaben an, um z.B. gemeinsam mit Kitas und Schulen breitere Gruppen der Bevölkerung zu erreichen.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist gekennzeichnet durch eine hohe kulturelle Vielfalt (Menschen aus 28 Nationen) sowie einem hohen Anteil junger Menschen und weist für die Stadt eher untypische Geschoßwohneinheiten auf. Zudem gilt es als „Ankommensquartier“ für zahlreiche Geflüchtete. Der Anteil von Menschen, die Sozialleistungen beziehen, liegt deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden ein Quartiersmanagement und zahlreiche Angebote im Quartier aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße und im Stadtteilbüro in der Drosselstraße. Daneben engagiert sich das städtische Jugendhaus im Quartier.
Das Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung 2021 stellt Osterholz-Scharmbeck als Bedarfszuweisungskommune vor die Herausforderung, wie die erreichten positiven Veränderungen auch über das Ende des Förderzeitraums hinaus gesichert werden können. Gleichzeitig bildet diese Zäsur die Chance für eine Neuausrichtung.
Eine Studie des Forums Ziviler Friedensdienst hat 2020 Problemlagen aufgezeigt, die eine solche Neuausrichtung erforderlich machen:
• Die Zusammenarbeit der Institutionen der Quartiersarbeit wird nicht genügend koordiniert. Zum Teil überschneiden sich Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten.
• In der Vergangenheit hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Zielgruppe der Geflüchteten konzentriert. Andere Gruppen wurden zu wenig erreicht.
• Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich generell in der Stadt nicht genügend einbezogen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterholz-Scharmbeck - Drosselstraße und Komponistenviertel
Beschreibung
Das Fördergebiet ist deckungsgleich mit dem Soziale Stadt-Sanierungsgebiet Mozart- und Drosselstraße, das in stadträumlich isolierter Lage östlich der B 74 liegt. Es umfasst die Teilquartiere "Komponistenviertel" (frühere Quartiersbezeichnung: Mozartstraße) mit den Straßen Beethovenstraße, Mozartstraße, Am Hohenberg, Händelstraße, Mendelsohnstraße und Franz Liszt-Straße sowie "Drosselstraße" mit den Straßen Amselstraße und Drosselstraße.
Einwohnerzahl
2063
Quelle / Anmerkungen
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Stand: 1.1.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Förderung durch Soziale Stadt läuft Ende 2021 aus. Das beantragte Projekt startet nach Auslaufen der Förderung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit und trägt damit zur Umsetzung der langfristigen Stadtplanungstrategie für das Soziale Stadt-Quartier bei. Das Projekt hat Modellcharakter für andere Klein- und Mittelstädte, von denen viele mittelfristig ebenfalls vor der Herausforderung des Auslaufens der Soziale Stadt-Förderung stehen.
Dazu soll eine Projektstelle eingerichtet werden, die zum Teil aus Fördermitteln und zum Teil von der Stadt finanziert wird.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Landkreis Osterholz
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck. Die Zahl bezieht sich auf den Anteil der 15- bis 27jährigen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
neuausrichtung_der_quartiersarbeit1.jpg
(1.39 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Quartiersarbeit in Osterholz-Scharmbeck orientiert sich am Sozialraumansatz. Der
Sozialraum ist das konkrete Wohnumfeld von Menschen mit ihrem gesamten präsenten
sozialen Netzwerk (Nachbarn, Freunde, Familie usw.) Sozialräumliche Arbeit meint
Veränderung und Gestaltung sozialer Räume, nicht die Veränderung von Menschen. Es gilt,
die Menschen zu stärken und Ressourcen zur gelingenden Lebensbewältigung zu fördern (mit
den Stärken der Menschen arbeiten). Bei dieser Arbeit werden die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Projekte
einbezogen. Das schafft Nachhaltigkeit und längerfristige Erfolge.
Voraussetzung für eine erfolgreiche sozialräumliche Arbeit sind die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur, Beteiligung und Empowerment und starke Netzwerke.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gelingt, Bewohner/-innen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters in die Neuausrichtung der Quartiersarbeit einzubeziehen. Die Aktivitäten orientieren sich an den Interessen der Bewohner/-innen und deren Bereitschaft zum Engagementm
Kriterium
Beschreibung
Im Quartier und in den Quartierseinrichtungen gibt es mehr selbstorganisierte Aktivitäten.
Kriterium
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen der Quartierseinrichtungen und von Kooperationspartnern fließen in die Quartiersarbeit ein und werden gebündelt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das bisherige Quartiersmanagement ist angesiedelt im Stadtteilhaus Haus der Kulturen und wird überwiegend aus Soziale Stadt-Mitteln finanziert. Zurzeit sind im Haus der Kulturen vier Teilzeitkräfte über die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben beschäftigt. Diese Stellen können ab Anfang 2022 nicht mehr weitergeführt werden. Geplant ist der Neuaufbau eines Teams aus der beschriebenen Projektstelle und vermutlich zwei weiteren städtischen Teilzeitstellen.
Die Projektstelle übernimmt koordinierende Funktionen zwischen dem Haus der Kulturen, dem Stadtteilbüro Drosselstraße und dem städtischen Jugendhaus und ermöglicht eine Ausweitung der aufsuchenden Arbeit.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Integrationsbeauftragte sowie Fachbereich Bildung und Erziehung, Soziales, Ordnungswesen, Stadtplanung und Bauen, Gebäudemanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Biologische Station Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede (Erziehungs- und Gewaltschutzberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten Ritterhuder Straße, Berliner Straße, Komponistenviertel und Buschhausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen Beethovenschule, Buschhausen, Menckeschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberschule Lernhaus im Campus, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Berufsbildende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungsgesellschaften (z.B. Kaemena + Köpke, Haus und Grund)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt Osterholz-Scharmbeck will nach Ende der Soziale Stadt-Förderung nachhaltige Strukturen zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit unter Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Grundlage dafür ist das beigefügte Quartierskonzept, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Die im Rahmen des Projekts eingerichtete Koordinatorenstelle unterstützt die Umsetzung dieses Konzepts und wird nach Projektabschluss vollständig von der Stadt finanziert werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ratsch.Bude
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alexander Hoppe
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stadt von unten
Projektbeschreibung
“Ratsch.Bude” (Arbeitstitel) ist eine Idee von Bürger/innen. Sie formulierten im Februar 2021in einer Befragung den Wunsch, einen Ort zu haben, an dem sich alle Bürger/innen treffen und in einem neutralen Rahmen über die Stadt reden können. Der sichtbare Handlungsbedarf in der Innenstadt böte Anlässe für Begegnung und Austausch, wenn Bürger/innen eigene Ideen in ihr und für sie formulieren (“ratschen”), gemeinsam ausarbeiten und schließlich realisieren könnten. Ab dem Sommer 2021 soll in einer leerstehenden Gärtnerei eine Coronakonforme, temporäre Sommerunterkunft als eine niederschwellige “Ideenwerkstatt im Freien" eingerichtet werden, um den neuen Ansatz einer „Stadt von unten“ vor Ort sichtbar zu machen. Die Organisation, der Aufbau und der Betrieb eines von der Bürgerschaft für die Bürgerschaft konzipierten Begegnungsortes werden pilotiert und getestet und weitere Mitstreiter gefunden. Dieser Ansatz soll ab dem Herbst 2021 in einem Leerstand der Westernstrasse verstetigt und professionell begleitet werden. Beides ist Voraussetzung für eine organisatorische Festigung einer kontinuierlichen und lebhaften Beteiligungskultur in Königslutter, die für eine Stadt im Strukturwandel von höchster Bedeutung ist.
“Selbst tätig werden” ist dabei das Motto, aus dem ein neuer Gemeinschaftssinn entsteht und auch eine Identifikation mit dem Ort. Begegnungsorte wie eine Fußgängerzone oder ein Bürgersteig oder der Marktplatz könnten in der "Stadt von unten" neu erfunden werden, auch Liegenschaften, die in Folge des Strukturwandels und der Corona-Pandemie leer stehen, sollten aufgeweckt und bespielt werden. Die Innenstadt bietet viele Möglichkeiten und Anlässe, um voneinander und miteinander zu lernen. In Austausch und Umsetzung entstehen, von der Bürgerschaft getragen, neue soziale, kulturelle oder auch wirtschaftliche Impulse. “Selbst tätig werden” wird eine Chance sein, “selbstständig” zu werden und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen. Die „Ratsch.Bude“ als gemeinsamer Raum und selbst entwickelte Werkzeuge werden helfen, die Ansätze von unten gemeinsam mit der Stadt zu sozialen, ökonomisch und ökologisch tragfähigen Projekten weiterzudenken und in Partnerschaft mit Verwaltung, Politik und Wirtschaft professionell umzusetzen. Wenn sich Bürger/innen mit dem „Lebensraum Kleinstadt“ als Gestalter/innen identifizieren und sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und Interessen einsetzen, wachsen sozialer Zusammenhalt und auch das Engagement für die Stadt.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Strukturwandel macht auch vor Königslutter nicht Halt: Die Innenstadt verliert für die Bewohnerschaft als Ort der Identifikation und Begegnung an Bedeutung, wenn Versorgungsfunktionen verschwinden. Wir sehen mittlerweile einen Leerstand von ca. 50%, Tendenz steigend nach der Pandemie. Die Obergeschosse sind ungenutzt. Gebäude werden baufällig und neue Impulse sind nicht in Sicht. Es verfestigt sich der Eindruck der Perspektivlosigkeit. Es besteht die konkrete Gefahr, dass die Stadt zu einer Schlafstadt wird für die angrenzenden Ballungsräume, wenn es nicht gelingt, Gründe für ein gesellschaftliches Engagement in und für Königslutter zu zeigen, Ansätze für Erfolge zu organisieren und einen strukturellen Rahmen für eine dauerhafte Beteiligung der Bürgerschaft an der Innenstadtentwicklung herzustellen. Der Stadt als gemeinsames Projekt und als gemeinsamer Lebensraum fehlen soziale, ökologische und ökonomische Zukunftsperspektiven, die mit der Bürgerschaft entwickelt werden. Projekte werden in Königslutter am Elm nämlich meist von Außen an die Stadt herangetragen (z.B. Entwicklung von neuen Wohngebieten am Stadtrand, Fachmarktzentrum an der Wolfsburger Straße, Jugendbauhütte, Wohnen an der Traube usw.). Ein Pendant auf Seiten der Bewohnenden fehlt. Lokale Bedürfnisse und Wünsche, die häufig gerade die Innenstadt betreffen, werden nicht artikuliert und haben damit auch keine Chance, sich zu verwirklichen. Die Enttäuschung über nicht realisierte oder auch gescheiterte Projekte der Stadtentwicklung führt so zu einer innerlichen Abwendung der Bewohnenden von ihrer Stadt. Wir sehen eine Politik- und Gestaltungsverdrossenheit, die positive Entwicklungen konterkarieren.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Königslutter am Elm (mit allen Ortschaften) Innenstadt
Einwohnerzahl
16000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+integration+2014-2016+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenanteil an den SvB (%); https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+soziale-lage+2014-2016+tabelle
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB-II Quote, SGB-XII Quote: https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+nachhaltigkeit-sdgs+2014-2016+tabelle; Innenstadtbereich als Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersquotient ab 65 Jahren: https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+demographischer-wandel+2014-2016+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Königslutter am Elm, 19.5.2021
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
181114-koen-a1-intensivierung-bericht.jpg
(717.61 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Kleine Städte sollten für ihre Bewohnenden sowohl räumliche als auch soziale Identifikations- und Begegnungsräume vorhalten. GWA und Quartiersmanagement im Sinne einer sozialen Stadtentwicklung in Königslutter am Elm setzt deswegen (a) dann an, wenn die Stadtgemeinschaft zusammenkommt und (b) dort, wo sie gemeinsam gestaltet. In der Innenstadt ist beides möglich. Die Anpassung an den Strukturwandel, die im Zuge einer Pandemie noch dringender geworden ist, bietet viele Anlässe und das Bedürfnis, aktiv zu werden, zu sprechen und sich auszutauschen wird durch das gemeinsame Interesse aller Bewohnenden an der eigenen "Innenstadt" gebündelt. Ziel ist es, Defizite am konkreten Ort und zu vielfältigen Themen in verschiedenen kleinen und großen Partizipationssettings und unter Einbeziehung der Kommune zu gemeinsam getragenen, übergreifenden Lösungsansätzen im kommunalen Kontext zu verdichten. Dieser Ansatz kann alle Bevölkerungsgruppen motivieren, alle Altersgruppen ansprechen aber auch die vielfältigen sozialen Umfelder berücksichtigen. Durch die professionelle externe Begleitung wird ein strukturiertes Vorgehen angestrebt, das gemeinsam mit den Bürger*innen entwickelt wird. Dabei will Ratsch.Bude insbesondere als Partner für Innovationsprojekte in der Innenstadt wahrgenommen zu werden, indem sie Wissen und Können vor Ort für Alle erschließt und zugänglich macht und die Innenstadt als Ort von Allen für Alle ausstattet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen kommen mit eigenen Ideen auf Ratsch.Bude zu. Die Bereitschaft sich aktiv in die Gestaltung der Ratsch.Bude oder von Projekten einzubringen wird durch wiederkehrende Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen sichtbar.
Kriterium
Beschreibung
Die Interessen an einem gemeinsamen Erfolg werden in einem interdisziplinären Entwicklungsprozess verfolgt. Die Bereitschaft eine gemeinsame Lösung zu finden überwiegt die Partikularinteressen. Die Konzentration auf Schwerpunkte gelingt.
Beschreibung
Verwaltung, Politik, Bürger*innenschaft, Handel und Immobilieneigentümer*innen kooperieren. Verlässliche Teilnahme von Vertretern an der Arbeit der Ratsch.Bude führt zu schnellem Informationsfluss und erleichtert Abstimmung und Planung für Alle.
Beschreibung
Es gelingt weitere Altersgruppen in die Arbeit einzubinden und die Interessen von Unternehmen, Einzelhandel oder Immobilienbesitzer*innen durch Kooperationsverträge zu manifestieren.
Kriterium
Beschreibung
Die Innenstadt wird als Ort der gemeinsamen Gestaltung sichtbar und es gelingt, ihr durch die Einbindung aller Bewohnenden eine neue Bedeutung zu geben.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
LaVie gGmbH, Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat, Stadtrat, Vertreter der politischen Parteien
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
perfect osternburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marcel Pouplier
| Funktion | Projektentwicklung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Mit dem Impuls:“ Was ist Dein `perfect osternburg ?` entwickeln junge Bewohner*innnen des
Stadtteils zusammen mit Akteuren aus Stadtteilinitiativen und einem Bürgerverein ihre Ansichten, Prototypen und Modelle einer lebenswerten und nachhaltigen
Stadtteilgestalt. Unterstützt von Medienfachleuten, Künstler*innen nutzen sie digitale Medien
und Produktionsmittel, um diese Vorstellungen greifbar und umsetzbar zu machen. Mit Hilfe
des „Stadtteilutopisten“ präsentieren sie ihre Visionen in der Öffentlichkeit des Stadtteils und
der gesamten Stadt. Dabei werden die künstlerischen Impulse der jährlich wechselnden
Stadtutopisten mit den konkreten Gestaltungsideen der jungen Menschen und Stadtteilakteure verbunden, in dem z.B. ein bebilderter Stadtteilführer einer Künstlerin die Visionen und Prototypen aus den
Werkstätten als real erwanderbare Stadtteilumgebung präsentiert.Ein Netzwerk von Schulen
und Sozialeinrichtungen, der „Rote Faden“, sowie die Kooperation mit Zusammenschlüssen
und Fachverbänden aus dem Naturschutz und der Medientechnik unterstützt die jungen
Menschen und die Akteure aus den Stadtteilinitiativen und dem Bürgerverein bei der Antragstellung und Realisierung der entwickelten Projekte und schafft eine organisatorische Basis durch eine temporäre/kontinuierliche Stadtteilwerkstatt. Mit dieser Projektstruktur entfalten die jungen und älteren Stadtteilbewohner eine große Gestaltungsmacht und Selbstwirksamkeit.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
# Osternburg ist ein Stadtteil der niedersächsischen Großstadt Oldenburg und hat etwa
12.000 Einwohner. Der Stadtteil zeigt ein Spannungsfeld zwischen einsetzender
Gentrifizierung, Menschen in unterschiedlichen sozialen Notlagen, Geflüchteten und weist
einen hohen Migrationsanteil auf. Bildungsmüdigkeit, Perspektivlosigkeit, Erfahrungen
des Scheiterns und der sozialen Ohnmacht, Respektlosigkeit zwischen den Geschlechtern und
im Verhalten in Sozial- und Bildungseinrichtungen prägen das soziale Klima.
# Die Werkstätten schaffen Impuls und Raum für die aktive Gestaltung des unmittelbaren
Lebensumfeldes. Die Erfahrung mit solchen Projekten zeigen, dass eigenes aktives
Einmischen in die ästhetische und soziale Gestaltung des eigenen Lebensraums
(Klassenraum, Schule, Quartier) nicht im Erfahrungs- und Verhaltensschatz verankert ist.
Gleichwohl wird die Chance, wenn sie sich real bietet, sofort ergriffen.
# Trotz alltäglicher Beschäftigung mit digital gestützter Kommunikation und extensiver
Nutzung von externen Speicherplattformen ist eine Sicherheit im Umgang mit digitalen
Medien und komplexer Software in der Regel nicht vorhanden. Mehr als 80% der
Schüler*innen der Oberschule Osternburg waren nicht in der Lage sich per digitalem
Fragebogen an der Berufsschule anzumelden. Ähnliche Erfahrungen haben die Akteure des Bürgervereins mit digital gestützter Kommunikation in den Lockdown-Zeiten gemacht. Unsere Pilotprojekte zusammen mit Medienkünstler*innen und FabLabs konnten diese Barrieren durch gezielten und angepassten Einsatz von Soft- und Hardware überwinden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Osternburg
Beschreibung
Osternburg wird begrenzt durch die Hunte nach Westen und Norden, die Bahnlinie Oldenburg-Bremen, den
Herrenweg und den Heyengraben nach Osten und die Autobahn Oldenburg-Bremen nach Süden.
Einwohnerzahl
12000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg
(Schätzung aufgrund der
Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg
(Schätzung aufgrund der
Schulsituation)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg
(Schätzung aufgrund der
Schulsituation)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
perfect_osternburg1.jpg
(172.59 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt schafft für junge und engagierte ältere Osternburger eine neue Sichtweise auf den eigenen Stadtteil
und auch auf die eigenen Kompetenzen zur Änderung der Stadtteilgestalt nach den eigenen
Bedürfnissen und Perspektiven. Damit entsteht idealerweise eine Identifikation mit dem
Stadtteil und der unmittelbaren Lebensumwelt sowie eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit. In der Projektumsetzung ergänzen sich die Möglichkeiten der jungen Akteure über die Infrastruktur der Bildungseinrichtungen mit den Zugängen der Aktiven aus dem Bürgerverein zu Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gestaltungsvorschläge aus den Werkstätten können realisiert werden.
Kriterium
Beschreibung
Stadtteilakteure/-Einrichtungen und stadtzentrale Initiativen setzen zusammen die Visionen der jungen und älteren Bewohner in reale Stadtteilgestalt um.
Kriterium
Beschreibung
Die Kompetenzen von Schulen und Stadtteilinitiativen unterstützen sich gegenseitig bei der Visionierung und Realisierung von Gestaltungsvorschlägen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Osternburg - Verein der Stadtteilaktiven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Mainframe"- FabLab Oldenburg - Zusamenschluss der Medienspezialisten und Infrastruktur Medientechnik
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"Roter Faden" - Zusammenschluss der Schulen in Osternburg zur Verbesserung des Bildungsklimas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
dimeb- Institut für den Einsatz digitaler Medien in der Bildung der Universität Bremen (Studiengang Informatik)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raiffeisenbank Oldenburg - Unterstützung von Schülergenossenschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Team Wendehafen und Universität Oldenburg zur Vermeidung von Schulverweigerung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Projekt "abgedreht" - umweltbewusstes und Ressourcen schonendes Verhalten anregen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU Oldenburg - Naturschutzbund für nachhaltiges Leben und Wirtschaften
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Osternburg und dem Zusammenschluss der Schulen im Stadtteil "Roter Faden" planen wir die Einrichtung einer permanenten Stadtteilwerkstatt zur Entwicklung und Realisierung von Veränderungen der baulichen Gestalt und des sozialen und kulturellen Klimas im Stadtteil.
Eine Ausweitung der Finanzierung hängt von umsetzbaren Entwicklungsvorhaben und
Formaten ab.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tjorven Maack
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Teilprojekt Immenrode
Projektbeschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!" soll an zwei Standorten (Immenrode und Altstadt Goslar) und somit zwei Projekte beinhalten. Ziel des Gesamtprojektes ist es, dass alle Menschen im Einzugsgebiet der Projektstandorte gleichermaßen angesprochen werden.
Am jeweiligen Standort soll eine Begegnungsstätte geschaffen werden. Ziel der Begegnungsstätte ist es, dass ein Ort geschaffen wird, an dem jeder Mensch willkommen und geschätzt wird. Die Begegnungsstätten dienen als "Save Haven", also einem Ort, an dem es keine Diskriminierung, Ausgrenzung und/oder andere Diffamierungen gibt. Bei uns ist jede Person willkommen, unabhängig der sozialen Herkunft, dem Geschlecht, der Religions- und Kulturzugehörigkeit. Stigmatisierungen sind bei uns nicht willkommen. Genau dies ist der Ansatz des Gesamtprojektes.
Wir möchten Menschen zusammenführen und durch gemeinsame Projekte erwirken, dass eine Gemeinschaft entsteht, in der sich alle gleichermaßen respektieren, unterstützen und wertschätzen. Damit dies gelingt, bedarf es nicht nur einer festen Anlaufstelle, sondern ebenfalls regionenbezogene Unterstützungen. Diese Herausforderung wird durch die Aufteilung in zwei Projekte, mit jeweils eigenem Themenschwerpunkt - gemeistert. So soll sich das Teilprojekt (Immenrode) schwerpunktmäßig mit den Themen des demographischen Wandels und dem Auf- und Ausbau eines Unterstützungsnetzwerkes innerhalb des Dorfes, aber auch der Implementierung eines festen Treffpunktes für Jung und Alt, so dass alle Generationen eine Anlaufstelle haben, fokussieren.
Das zweite Teilprojekte (Altstadt Goslar) hat seinen inhaltlichen Schwerpunkt im Themenfeld der Zusammenführung der Menschen mit & ohne Migrationshintergrund. Hintergrund hierbei ist, dass der LK Goslar im Rahmen der Zuwanderung ab 2015 viele Menschen mit Migrationshintergrund aufgenommen hat. Die Menschen sind mittlerweile formal in der neuen Heimat angekommen. Leider ist es bisher kaum gelungen, dass die verschiedenen Religionen und Kulturen zusammengeführt werden und sich als gemeinsame Gesellschaft verstehen und dies ausleben. Ziel es Projektes ist, dass die Menschen nicht nebeneinander, sondern miteinander leben.
Diese Ziele sollen durch das Gesamtprojekt und den zwei Teilprojekten initiiert, gefördert und langfristig begleitet werden. Das Selbstverständnis des AWO-Kreisverbandes Region Harz e.V. ist, dass man nur gemeinsam stark ist. Dieses Motto spiegelt sich in unserem Gesamtprojekt wieder.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslagen der zwei Standorte sind differenziert zu betrachten. Daher soll im folgenden einzeln die Ausgangslage dargestellt werden.
Ausgangslage Immenrode:
Immenrode befindet sich nicht nur im ländlichen Raum, sondern ist darüber hinaus nochmals von der sozialen Infrastruktur des LK Goslar relativ abgeschieden. Aufgrund der Tatsache, dass das Dorf kaum in die (soziale) Infrastruktur integriert ist, sind die Bewohner_innen - besonders ältere und/oder nicht mobile Menschen - auf Angebote und eine Infrastruktur vor Ort angewiesen. Zwar gibt es eine Grundschule, ein Mütterzentrum und verschiedene Vereine, jedoch gibt es, besonders für ältere Menschen, keine Räumlichkeit bzw. keinen Ort, an dem Menschen aller Generationen und (sozialen) Herkünfte zusammenkommen und sich austauschen und/oder unterstützen können.
Dazu ist anzumerken, dass einzig die Schaffung eines solchen Raumes nicht genügen würde. Aufgabe des Projekts ist es, dass alle Gruppen zielgerichtet angesprochen, zusammengeführt und begleitet werden. Nur wenn man gemeinsam etwas etabliert, kann man langfristig als Gemeinschaft zusammenwachsen. Hier reicht es nicht einzelne Angebote vorzuhalten, sondern muss den Prozess engmaschig begleiten und beraten/unterstützen/vermitteln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Immenrode
Beschreibung
Immenrode gehört seit 2014 zur Stadt Goslar und umfasst etwa 11 Quadratkilometer. Das Dorf ist etwa 7 km (Luftlinie) nordöstlich von Goslar und 5,5 km (Luftlinie) westlich von Vienenburg) an einer Bundesstraße an den Ausläufern des Salzgitter-Höhenzuges im nördlichen Vorland. An den öffentlichen Nahverkehr ist Immenrode durch eine Busanbindung (Bus 822) angeschlossen. Mit diesem gelangt man etwa einmal stündlich nach Goslar und/oder nach Vienenburg.
Einwohnerzahl
1509
Quelle / Anmerkungen
https://www.goslar.de/wirtschaft/wirtschaftsstandort; https://immenro.de/lage
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Datensätze sind nicht vorhanden. Daher wurden die Werte mündlich mit dem Ortsvorsteher (Eckhard Wagner) eruiert und hochgerechnet.
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Datensätze sind nicht vorhanden. Daher wurden die Werte mündlich mit dem Ortsvorsteher (Eckhard Wagner) eruiert und hochgerechnet.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt "Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!" - mit seinen zwei Teilprojekten in Immenrode und der Altstadt Goslar - verfolgt den Ansatz des Quartiersmanagements.
Ziel des Gesamtprojektes ist die soziale Stabilisierung der Projektgebiete. Durch unsere Unterstützung als Koordinator_innen sollen verschiedene Akteuer_innen zusammengeführt, aktiviert sowie bei der Planung und Realisierung begleitet und unterstützt werden. Darüber hinaus soll durch die Weitergabe der beantragten Mittel finanzielle Ressourcen zur Umsetzung weitergegeben werden.
Durch unsere Anregung zum Empowerment in beiden Teilprojekten soll von den Bürger_innen die Verantwortung für den eigenen Stadtteil bzw. das eigene Dorf übernommen werden, so dass eine langfristige, selbsttragende und ehrenamtliche Selbstorganisation geschaffen, aufgebaut und langfristig implementiert wird.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es den Koordinator_innen gelingt, dass die Bewohner_innen eigenständig ihre Bedarfe/Interesse selbstständig eruieren und Vorhaben planen.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es gelingt, dass die Menschen freiwillig zusammenkommen, um sich im Sinne des Ansatzes des Empowerments organisieren und strukturieren.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die vorhandenen Ressourcen nicht nur bekannt, sondern auch aktiv genutzt werden, um das Ziel der Schaffung einer gemeinsamen Begegnungsstätte zu erreichen.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das Projekt generations-, geschlechts, kultur- und religionsübergreifend gedacht und agiert wird, um gemeinsame (gemeinwesenbezogene) Interessen zu erarbeiten und umzusetzen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn themenübergreifend alle für die Bürger_innen relevanten Aspekte im Projekt abgebildet bzw. integriert sind. Das bedeutet, dass es einer Vielzahl an Beteiligungs- und Angebotsmöglichkeiten bedarf, um alle Bedarfe abzudecken.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es gelingt, dass die von uns als Koordinator_innen initiierten Netzwerke und Kooperationen nicht nur gegründet, sondern kontinuierlich auf- und ausgebaut sowie weiterentwickelt werden.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das soziale Zusammenleben angestoßen, gefördert und in der Praxis umgesetzt wurde. Deutlich wird das Gelingen, wenn die Begegnungsstätte rege besucht und ehrenamtlich begleitet und geführt wird.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das Projekt dazu beiträgt, dass die Infrastruktur im Gebiet nicht nur aufgewertet, sondern nachweislich zum positiven, nämlich durch soziale Partizipation aller, geändert werden konnte.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das gesamtkommunale Denken und Handeln dazu geführt hat, dass die Menschen sich nicht nur im Gebiet des Projektes, sondern darüber hinaus in der gesamten sozialen Gesellschaft akzeptiert und willkommen fühlen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine des Dorfes (Freiwillige Feuerwehr, Mütterzentrum, Schützenverein ...)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle im Gesamtprojekt vorhandene Glaubenseinrichtungen (Kirchen, Synagogen und Moscheen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unsere sozialen Plattformen (Facebook, Instagram, Homepage) sowie die regionale Presse (Goslarsche Zeitung sowie die Wochenend- und regionalen Blätter)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bürger_innen aus dem Einzugsgebiet Immenrode, aber auch innerhalb der beiden Teilprojekte soll sich untereinander vernetzt und austauscht werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Der/Die Oberbürgermeister_in der Stadt Goslar (Wahl ist am 12.09.2021)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ziel des Projektes ist, dass die Begegnungsstätte sich nach Ablauf der drei Jahre nicht nur selbst organisiert, sondern auch selbst tragen bzw. die anfälligen Kosten für Miete und kleinere Sachausgaben durch die Stadt bzw. die Politik beglichen wird. Hierfür soll erwirkt werden, dass das Projekt als "Leuchtturm" eingeführt und etabliert wird und den Entscheidungsträger_innen aufgezeigt wird, welch positives "outcome" ein solches Projekt haben kann und daher bezuschusst werden sollte.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Die Blanke - Das Bewegungs- und Begegnungsquartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anja Jankowksy
| Funktion | kfm. Angestellte |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Die Blanke für Bürger der Blanke
Projektbeschreibung
Zu den vier Sportparkvereinen SV Eintracht Nordhorn, SV Alemania Blanke, FC Blanke sowie Nino-Sport, gehören 1000 Mitglieder aus verschiedensten Herkunftsländern mit unterschiedlichen kulturellen Gegebenheiten. Die gesellschaftliche Vielfalt in den Vereinen spiegelt sich zum Teil auch in den Sportangeboten für die Stadtteilbürger wider. Die im Kern von ehrenamtlich engagierten Übungsleitern geführten Angebote erstrecken sich von Fußball über American Football bis hin zum Karnevalstanz. Die Diversität in den Sprachen und (kulturellen) Wertvorstellungen sind dem Stadtteil Blanke nicht fremd. Daraus entstehen aber auch Konflikte, die von den Ehrenamtlichen „gehört“ und „angenommen“ werden müssen. Als zentrales Element für den Stadtteil Blanke dient das größte Stadion der Stadt Nordhorn der Sportpark Blanke. Auf dem Gelände befindet sich neben einer Vielzahl von Bewegungs- und Fußballplätzen ein Vereinsheim, welches seit dem Pandemieausbruch vorübergehend geschlossen ist. Eine umfangreiche Renovierung ist im Frühjahr 2020 vorgenommen worden und bietet heute ein angenehmes Ambiente für Jung und Alt, um das gesellige Zusammenleben zu fördern. Zudem bietet es ebenfalls einen Ort für Kommunikation der einzelnen zivilgesellschaftlichen Akteure und Bürger, um die Vereinsstrukturen und den gesamten Stadtteil weiterzuentwickeln. Mit dem Projekt sollen die bisherigen Strukturen, vordergründig durch ein erhebliches Maß an ehrenamtlichem Engagement der Vereine (Stichwort - Muskelhypothek), etabliert und erweitert werden. Die hiesigen Menschen sollen Partizipation & Teilhabe erfahren indem sie ihre sportbezogenen Wünsche und Probleme u. a. über Umfragen äußern können. Zusammengefasst, der Sport soll als Mittler für eine stärkere ehrenamtliche Bereitschaft fungieren und die Angebotspalette erweitert werden. Beispielhaft können integrative Schwimmkurse, inklusive Turnangebote, Trendsportveranstaltungen für junge Menschen oder Seniorensport genannt werden. Zudem soll sich das Image des Ortsteils verbessern. Neben dem Mitgestalten ist eine langfristige Bindung neuer Engagierter wünschenswert, um die selbst erarbeiteten Themen aktiv umzusetzen. Des Weiteren verfolgt das Vorhaben einen präventiven Ansatz mit einem ganzheitlichen Blick auf alle hier lebenden Menschen. Durch die zukunftsweisende Arbeit sollen auch digitale Möglichkeiten (online Erhebung - App-Nutzung) insbesondere für junge Menschen, welche zum Verbleib in dem Stadtteil angeregt werden sollen, angestoßen werden.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im größten Stadtteil der Stadt Nordhorn wohnen 9.772 Bürger. Viele von ihnen in Mehrfamilienhäusern mit kleinen Wohneinheiten. Der Stadtteil hat einen hohen Anteil an Menschen mit Fluchterfahrung & Migrationshintergrund und beherbergt 171 Nationalitäten. Die größte Altersgruppe stellen die 30 bis 54-jährigen mit 33,4 % dar. Der günstige Wohnraum wird teilweise nicht mehr heutigen Ansprüchen gerecht und führt daher zu einer hohen Fluktuation. Historisch betrachtet ist das Quartier ein klassisches Arbeiterviertel, welches in den 50er Jahren expandierte. Heute gibt es hier verschiedene Glaubensgemeinschaften, zwei Jugendtreffs, zwei Grundschulen, eine weiterführende Oberschule, drei Kitas sowie mehrere Wohneinheiten für Ältere. Die Tafel ist u.a. mit einer Essensausgabe und einem Sozialkaufhaus aktiv. Im Stadtteil befinden sich bis auf den Sportpark Blanke keine weiteren großen Sportanlagen, wird jedoch u. a. durch die Errichtung von bedarfsorientierten Spielplatzkonzepten ergänzt. Die Fokussierung auf den Sportpark und deren aktive Angebote auf der einen Seite und einen gewissen Mangel an Bewegungsmöglichkeiten- und räumen auf der anderen Seite, erfordert einen ergänzenden Ansatz in den aktuellen Gegebenheiten. Des Weiteren soll die Netzwerkarbeit der vor Ort Akteure, welche bspw. aus Jugendarbeit, Kirchen, Wohlfahrtseinrichtungen, Schulen bestehen, noch einmal im sportbezogenen Kontext unterstützt werden. Momentan herrschen auch Parallel- und Doppelstrukturen, welche abgebaut werden sollen. Eine Bündelung der Ressourcen, bezogen auf den Freizeitbereich, würde das Leben im Quartier noch einmal aufwerten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordhorn Blanke
Beschreibung
Der Sportpark Blanke liegt im Norden des Stadtteils Blanke. Der im Süden der Stadt Nordhorn gelegene Stadtteil Blanke ist südlich und östlich durch eine Umgehungsstraße und westlich durch einen Kanal abgegrenzt. Nördlich gehen die bebauten Wohngebiete in andere Stadtteile über. Die Straßen Gildehauser Weg und Bentheimer Straße führen in die stadtnahen Stadtteile hinein.
Einwohnerzahl
9772
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nordhorn
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
75
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
die_blanke.2_00002_1.jpg
(269.58 KB)
mapstadtteilundsportpark_2.jpg
(438.13 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Stadtteil Blanke sollen die Bürger für die zukünftige Ausgestaltung mit partizipieren, in dem sie ihre unverzichtbare Meinung offen kundtun und somit ihre sportbezogenen Wünsche nachhaltig äußern. Sie werden dabei von Fachkräften unterstützt. Dabei soll auf eine gezielte Stärkung des Wohnraums durch entsprechende Begegnungs- und Bewegungsangebote geachtet werden. Die Gewinnung von Netzwerkpartnern und Bündelung von Stärken vor Ort, ist dabei elementar. Als ein Partner ist die Freiwilligen Agentur zu nennen, welche u. a. beim Aufbau weiterer Ehrenamtlicher hilft. Die integrative Arbeit wird gestärkt und Doppelstrukturen vermieden. Unabhängig ihrer Herkunft gibt das Quartier mit seinem sozialen Leben die Möglichkeit, durch den Sport Vorurteile abzubauen. Jeder kann individuell seine Sportart ausüben und darüber hinaus sein soziales Leben aktiv mit seinen Nachbarn teilen. Bisher bietet der Stadtteil kaum Möglichkeiten wo Alte und Junge über den Sport zusammen kommen. Durch den Sport und seinem festen Regelwerk können Konflikte leichter abgebaut werden, neue Kontakte geknüpft und dadurch einer Isolation entgegen gewirkt werden. Die Bürger sollen sich mit ihrem Stadtteil selbstbewusst identifizieren, anstatt wie bisher, sich durch deren schlechten Ruf benachteiligt fühlen. Die Fachkräfte unterstützen die Bürger indem sie Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, die zur Verbesserung des Lebensumfeldes beitragen können, z. B. durch den Beziehungsaufbau zur kommunalen Verwaltung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
neue gesellschaftliche Angebote, z.B. Skatrunden und die allgemeine Belebung des Sportparks entstanden sind
Kriterium
Beschreibung
neue gesellschaftliche oder sportliche Angebote auf Grund der Bedarfsanalyse entstanden sind
Kriterium
Beschreibung
ohne Einwirkung der Sportparkfunktionäre der Sportpark für gesellschaftliche Feste genutzt wird
Kriterium
Beschreibung
die Qualifizierung der Ehrenamtlichen zugenommen hat, durch Angebote des Kreissportbundes oder der Freiwilligenagentur
Kriterium
Beschreibung
wenn jegliche Vorurteile abgebaut sind
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KreisSportBund Grafschaft Bentheim e. V., Der Paritätische Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Nordhorn, Polizeidirektion Nordhorn
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt Nordhorn verfolgt seit Jahren die Aufwertung des Stadtteils Blanke sowohl auf gesellschaftlicher Ebene wie auch in der Schaffung von mehr Spielräumen. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn die Stadt durch das Vorhaben zu einer Folgefinanzierung angeregt wird. Zudem soll für die Folgefinanzierung im Stellenprofil eine entsprechend zeitliche Ressource für das Fundraising berücksichtigt werden, um durch den Projektträger langfristig Fremdmittel zu generieren.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lebendige Dorftreffpunkte in der Samtgemeinde Neuenkirchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
| Funktion | Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Die SG Neuenkirchen muss sich den demographischen Veränderungen und damit auch den gesellschaftlichen u. urbanen Veränderungsprozessen stellen. Zum Erhalt und zur Verbesser-ung der Lebensqualität vor Ort sind bürgerschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Strukturen unverzichtbar. Durch lebendige Treff-punkte in allen Gemeinden soll eine nachhaltige Verbesserung Infrastruktur vor Ort und wichtige Kristal-lisationspunkte des gesellschaftlichen Lebens entstehen. In Merzen ein Jugend- u. Dorftreffpunkt an der Schule, in Neuenkirchen soll 2021/22 der Dorftreff Beim Alten Haarmeyer und in Voltlage entsteht zurzeit der erste Dorftreffpunkt die Dorfküche. Die Projekte in Neuenkirchen und Voltlage werden im Rahmen der ZILE Förderung- soziale Dorfentwicklung bezuschusst. Die Treffpunkte sollen zukünftige folgende Funktonen für die Dorfgemeinschaft einnehmen: Treffpunkt für Alle Bürger/innen, Organisation und Durchführung von Kultur-, Informations- und Begegnungsangebote, Jugend- und Seniorenarbeit, Raum für Vereinsarbeit und Treffpunkt der Ehrenamtlichen vor Ort, Integrations- und Migrationsarbeit vor Ort, Begegnungs- und Austauschmöglich-keiten für Ehrenamtliche und Angebote der Freiwilligen Agentur der Samtgemeinde Neuenkirchen. Durch die Treffpunkte werden offene Begegnungsstätte geschaffen, die zum Dialog einladen und zur Stärkung der Dorfgemeinschaft führen. Diese Treffpunkte unterstützt dadurch nicht nur die Ziele der Sozialen Dorfent-wicklung, sondern auch die im Audit familiengerechte Kommune. In den Bürgerbeteiligungsformaten wurde deutlich, dass:
- ein starker Bedarf an Beratungs- u.Unterstützungsangebot in unterschiedlichen Lebenslagen u. Altersgruppen fehlt
-Struktur der Dorfgemeinschaften hat sich verändert ( Überalterung, fehlende Integration von „Neubürger*innen und Vereinsamung
- Die Kompetenzen zur Erkennung von Problemlagen/Bedarfen und Hilfe zur Selbsthilfe fehlen.
Im Rahmen der Gemeinwesenarbeit, soll eine hauptamtliche Person, zur Koordination und Belebung der „lebendige Treffpunkte“ einsetzen werden. Aufgabe ist der Aufbau der Treffpunkte, die Bündelung /Vernetzung bereits vorhandenen Strukturen und Angebote, Lotsenaufgabe, Bedarfsermittlung sowie Stärkung der ausgebildeten Dorfmoderatoren. Durch den Prozess der Gemeinwesenarbeit soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohner-gruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht, die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden und Selbsthilfepotenziale gefördert werden
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
IIn der SG Neuenkirchen haben sich keine Dorfgemeinschaften gebildet. Die Altein-gesessenen, die Aussiedler und Menschen mit Fluchterfahrung bleiben unter sich. Eine wirkliche Integration ist bisher nicht gelungen. Zusätzlich steht die SG Neuenkirchen steht vor der Herausforderung einer überalternden Bevölkerung. Mehr-generationenfamilienstrukturen, gibt es aufgrund des Fortzuges von jüngeren Menschen, selten. Alte, allein-stehende Menschen leben isoliert. Die Einsamkeit und der Hilfebedarf der Bürger/innen (soziale Kontakte, Mangelernährung, Sicherung d. Versorgung und Unterstützungsangebote) steigt stetig. Vor Ort werde deshalb Angebote benötigt die das soziale Miteinander stärken. Bisher hat die SG Neuenkirchen lediglich langfristige, ortsnahe Unterstützungsstrukturen aufgebaut. Es wurden ehrenamtliche Helfer- und Unterstützerstrukturen für alle Bürger*innen die Kleinen Hilfen“ gegründet. Zur Unterstützung des Ehrenamtes gibt eine Freiwilligen-agentur und über die soziale Dorfentwicklung wurden Dorfmoderatoren ausgebildet. Es gibt zahlreiche Beratungs- u. Dienstleistungsangebote in der“ Drehscheibe“. Diese Infrastruktur unterstützt Bürger, stärkt aber nicht die Dorfgemeinschaft in sich. Zukünftiges Ziel ist es, langfristig die Dorfgemeinschaften zu stärken. Sie soll befähigt werden Probleme vor Ort zu erkennen und Selbstheilungspotenziale gezielt einzusetzen. Bürger sollen Verantwortung für sich und für andere übernehmen. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Koordinierung u. Vernetzung der vorhandenen Ressourcen, Etablierung von Beteiligungsmöglichkeiten, Aktivierung der Selbstorganisationspotentiale sowie Selbsthilfepotenziale in den Mitgliedsgemeinden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestlichen Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. Sie besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück und liegt mit 68 Einwohnern je Quadratkilometer weit unter dem niedersächsischen Landesdurchschnitt von 163 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Samtgemeinde verfügt über einen typischen dörflichen Charakter und steht beispielhaft für viele Kommunen im wirtschaftlich starken nord-westlichen Niedersachsens.
In Samtgemeindeverwaltung soll eine hauptamtliche Stelle zur Entwicklung des Gemeinwesens entstehen. In jeder Mitgliedsgemeinde sollen lebendige Dorftreffpunkt für die Dorfgemeinschaften entstehen. Jede einzelne Dorfgemeinschaft soll gestärkt werden. Es soll ein „Kirchtumdenken“ gefördert werden. Aber wo Synergien zwischen den Gemeinden hilfreich sind, soll die Gemeinschaft der Samtgemeinde Neuenkirchen auch funktionieren.
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: nein
Einwohnerzahl
10687
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeabteilung SG Neuenkirchen Stand 04/2021
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten Referat S Landkreis OS
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten Referat S Landkreis OS
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten Referat S Landkreis OS
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
samtgemeinde_neuenkirchen_2020-08-03.pdf
(175.94 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Samtgemeinde Neuenkirchen wird in ihren Mitgliedsgemeinden lebendige Dorftreffpunkt in den jeweiligen Gemeindezentren baulich errichten. Es bestehen bereits vielfältige u.a. Beratungs- und Dienstleistungsangebote, ein Fahrdienst für Bürger*innen und eine FreiwilligenAgenturen. Die Politik und Verwaltung hat Beteiliungsformate wie das Audit familiengerechte Kommune und die sozialen Dorfentwicklung durchgeführt. Es wurden Dorfmoderatoren ausgebildet, die soziale Kleinstprojekte betreuen und als Ansprechpartner vor Ort für die zur Verfügung stehen. Bisher wurden alle Maßnahmen von der Politik und Verwaltung angeregt und gesteuert. Langfristig sollen Bedingungen geschaffen werden, die dazu führen, dass sich Bürger*innen für Ihre Belangen vor Ort einsetzen und das vorhandene Know-How z.B. der Ehrenamtlichen Helferkreise und der Dorfmoderatoren nutzen bzw. auf/ausbauen.
Im Gesamtprozess braucht es eine hauptamtliche Koordination zur Planung, Steuerung und Unterstützung für eine etablierte Praxis von Gemeinwesenarbeit. Durch eine professionelle Gemeinwesenarbeit soll die vorhandenen Strukturen/ Angebote (s.o) bekannter und ein lebendiges Zusammenleben vor Ort in den Mitgliedsgemeinden angeregt, die Anliegen von Bürger*innen noch stärker aufgegriffen und ihr Engagement und die gemeinschaftlichen Aktivitäten in den Mitgliedsgemeinden in den Dorftreffpunkten gefördert werden. Hilfe zur Selbsthilfe steht im Fokus, kollektives Empowerment soll erreicht werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bürger*innen die lebendigen Treffpunkte nutzen und mit Leben füllen. Eigene Aktionen, Veranstaltungen,gemeinsame Aktivitäten die der Gemeinschaft dienen. Die Gemeinschaft erkennt die Belange des Ortes und versucht gemeinsam Lösungen/Ideen umzusetzen.
Beschreibung
Potenziale der Vereine, Verbände und Ehrenamtlichen sind bekannt und werden für die Gemeinschaft vor Ort gewinnbringend eingesetzt und ggfs. ausgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Bürger*innen nutzen die Treffpunkte als Anlaufstelle. Aktivitäten vor Ort werden selbst organisiert und umgesetzt. Es haben sich verlässliche Strukturen für Aktive Bürger*innen zur Organisation vor Ort gebildet. für
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sport-, Heimatverein, Landfrauen und - jugend, Triebwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Osanbrück -Senioren und Pflegeberatung, FreiwilligenAgentur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen vor Ort und die Oberschule der Samtgemeinde, VHS, Musikschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bestehende Ehrenamtskreis aus sozialer Dorfentwicklung, Seniorenarbeit, Jugendteam, Dorfmoderatoren, Mitglieder der GgmbH "Beim alten Haarmeyer"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden derzeit baulich die Treffpunkt errichtet. Mit Hilfe der Koordinierungsstelle soll nachhaltige Beteiligungsformate und Ehrenamtsstrukturen vor Ort aufgebaut werden. Die laufenden Kosten für die Treffpunkte werden langfristig von der SG Neuenkirchen getragen. Die Arbeit der FreiwilligenAgentur ist bereits langfristig im Stellenplan der SG Neuenkirchen etabliert. Die Politik muss im Laufe des Projektes entscheiden, ob Sie für die GWA Arbeit eine Planstelle schaffen wird.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Der Mobile Einkaufswagen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Barbara Parizsky
| Funktion | Koordinatorin Freiwilligen-Agentur |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Förderung der Mobilität für Senior*innen und Menschen mit Einschränkungen in den Bereichen Einkauf, Freizeit, Kultur
Projektbeschreibung
Das Projekt "Mobiler Einkaufswagen" des Malteser Hilfsdienstes im Bistum Osnabrück. bestand in Diepholz seit September 2017. Für 1-mal wöchentliche begleitete Einkaufsfahrten für Senior*Innen und Menschen mit Einschränkungen wurde zu diesem Zweck ein barrierefreies Fahrzeug (Ford Transit) zur Verfügung gestellt. Die Aufgabe der Freiwilligen-Agentur Diepholz bestand darin, Ehrenamtliche für die Begleitung von Senior*Innen und der Führung des Fahrzeugs einzubinden. Auch die Organisation der Fahrten, Bewerbung der Fahrgäste wurde von der Freiwilligen-Agentur übernommen. Die Aktion war für die Fahrgäste kostenlos, da die Kosten für das Fahrzeug, Werbung, Information sowie für die Fortbildung der Ehrenamtlichen von den Maltesern übernommen wurden. Zu Ende Februar 2021 wurde das Projekt von Seiten des Malteser Hilfsdienstes beendet und das Fahrzeug eingezogen. Das Projekt erfuhr in Diepholz einen großen Bekanntheitsgrad, über 20 Fahrgäste wurden inzwischen auf der Liste verzeichnet. Besonders beliebt war das wöchentliche Treffen nach dem Einkauf im Supermarkt-Café. Dort wurde vom Marktinhaber für Ehrenamtliche und Gäste jeweils ein Heißgetränk an einem reservierten Tisch gespendet. Der Austausch war für die überwiegend alleinlebenden Senior*innen besonders wichtig. Der Beginn der Corona-Einschränkungen hat diese wichtigen Kontakte zunächst zum Erliegen gebracht. Seit Ende April 2020 konnte jedoch mit einem Hygiene-Konzept, das von den Maltesern vorgegeben war, ein Lieferservice für diesen Personenkreis eingerichtet werden. Es hat sich seitdem eine kleinere Gruppe von Ehrenamtlichen und Einkaufswilligen herausgebildet, die diesen Dienst weiterhin wöchentlich bedienen und annehmen. Wegen des fehlenden Fahrzeugs wird die Ware inzwischen mit Privatwagen ausgeliefert. Alle zur Zeit nicht teilnehmenden Einkaufsgäste werden regelmäßig mit Informationen durch Telefonate, Briefe oder Besuchsdienste versorgt.
Der große Wunsch der Fahrgäste besteht darin, sobald wie möglich wieder selbst mitfahren zu können. Das ist natürlich erst dann möglich, wenn die Corona-Einschränkungen beendet sind und die Freiwilligen-Agentur Diepholz ein neues Projekt mit einem geeigneten Fahrzeug als Herzstück auf die Beine stellen kann.
Dazu wird vor allem die Unterstützung mit finanziellen Mitteln benötigt.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Diepholz ist eine Kleinstadt mit zur Zeit 17.729 Einwohnern. Davon sind 4.975 Personen über 60 Jahre alt. Ein Teil der Senior*Innen und Menschen mit Behinderungen sind zum Teil nicht in der Lage, aufgrund ihrer Einschränkungen am öffentlichen Leben teilzunehmen. Dazu zählen Grundbedürfnisse wie Einkäufe (im Stadtbereich gibt es nur einen fußläufigen Supermarkt), Teilnahme an kulturellen Ereignissen und die Freizeitgestaltung. Die Senior*Innen wohnen zum Teil im abgelegenen ländlichen Teil der Stadt. Nicht wenige leiden aufgrund fehlender Vernetzung und geringer oder fehlender nachbarschaftlicher Kontakte unter Einsamkeit.
Die Freiwilligen-Agentur Diepholz besteht seit 2012. Ihre Aufgabe ist es , das Ehrenamt zu fördern, Projekte ins Leben zu rufen und zu begleiten. Der Schwerpunkt liegt dabei im sozialen Bereich wie Flüchtlingshilfe, Vernetzung mit Stadtteilinitiativen, Seniorenheimen, Kinder- und Jugendeinrichtungen.
Die Einbindung von Ehrenamtlichen spielt dabei eine große Rolle. Viele der Freiwilligen sind selbst im Seniorenalter und suchen eine sinnvolle Betätigung. Gerade bei Projekten wie "Der Mobile Einkaufswagen" spielen das Miteinander und die Begegnung eine große Rolle. Regelmäßige Austauschtreffen und Fortbildungsangebote werden gerne angenommen. Wir konnten feststellen, dass es gerade im Bereich Hilfsangebote für Senior*Innen und Menschen mit Behinderungen kein Problem war, Ehrenamtliche zu finden. Das Projekt " Mobiler Einkaufswagen", das bisher erfolgreich gelaufen ist, soll in Eigenregie neu aufgestellt und mit mehr Inhalt gefüllt werden. Erfahrene Ehrenamtliche stehen zur Verfügung. Voraussetzung ist die Beschaffung eines barrierefreien Fahrzeugs
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Diepholz das gesamte Stadtgebiet
Beschreibung
Diepholz ist die Kreisstadt und Mittelzentrum des gleichnamigen Landkreises im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover in Niedersachsen und die viertgrößte Gemeinde im Landkreis. Seit 1994 gehört Diepholz dem Städtequartett an, zu dem sich die Städte Damme, Diepholz, Lohne und Vechta zusammengeschlossen haben.
Fläche: 104,4 km²
Einwohnerzahl
17729
Quelle / Anmerkungen
Stadt Diepholz, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Diepholz
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Beschaffung und Unterhaltung eines behindertengerechten Fahrzeugs ist das Hauptanliegen dieses Antrags. Durch das geförderte Vorhaben soll die Lebenssituation von Senior*Innen und Menschen mit Behinderung verbessert werden. Ihre Wünsche nach sinnvoller Freizeitbeschäftigung, Begegnung und Dialog sollen ermöglicht werden. Dazu wird ihnen Barrierefreiheit und Mobilität angeboten. Wichtig ist auch der Aufbau von Netzwerken in Kooperation mit bestehenden Einrichtungen und Vereinen. Dazu zählen Seniorenheime, der Seniorenbeirat und das Quartiersmanagement des Stadtteilladens der Stadt Diepholz mit seinen vielfältigen Angeboten zur Begegnung.
Weitere Ehrenamtliche sollen für das Engagement im sozialen Bereich gewonnen und dafür qualifiziert werden. Die Freiwilligen sollen an der Planung für die einzelnen Vorhaben beteiligt werden. In Teamarbeit mit den Beschäftigten der Freiwilligen-Agentur werden Konzepte erstellt und Unternehmungen geplant.
Durch die Einbeziehung aller Betroffenen soll die Qualität von sozialen Beziehungen, Teilhabe am Gemeindeleben und der Kultur verbessert werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein hoher Bekanntheitsgrad des Projekts innerhalb des Stadtgebietes erreicht ist. Durch die verschiedenen Angebote wird die Begegnung und die Vernetzung untereinander gefördert und signifikant gestärkt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein der Stadt Diepholz - Theaterprogramm, Museum Tuchmacherhaus, Industriemuseum.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen e.V. mit Quartiersbüro, ASB - Angebote für Senior*Innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden der Stadt Diepholz mit Angeboten für Senior*Innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG Diepholz mit Behindertensportgruppen, Heimatverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokale Presse: Diepholzer Kreisblatt/Wochenblatt für Verbreitung von Informationen, Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen-Agentur und der Agenda 21-Bürgerstiftung, Homepage der Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Bewohner*Innen der Stadt Diepholz, die sich angesprochen fühlen, können zu diesem Projekt einen Beitrag leisten
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Voraussetzung zur Durchführung des Projekts "Der Mobile Einkaufswagen" ist die Beschaffung und Unterhaltung eines barrierefreien Fahrzeugs. Die Finanzierung nach dem Ende des Förderzeitraums wird gewährleistet durch: einen Eigenanteil der Personengruppe, die die Angebote wahrnimmt, Förderung des Projektes durch lokale Einrichtungen wie Banken, Geschäftswelt, Agenda 21-Bürgerstiftung.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On