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Arbeitsmöglichkeiten in Projekten anbieten

Gemeinsam-Laden

Ansprechpartner
Bettina Krause
Funktion Geschäftsstelle
Schaffung einer ""Caring Community" durch niedrigschwellige Angebote für alle Bewohner*innen
Projektbeschreibung
Mitten im Östlichen Ringgebiet entsteht ein Ort für Alle. Der "Gemeinsam-Laden" der Bürgerstiftung Braunschweig, ein Ort mit Wohlfühlatmosphäre, wird ein Schlüssel zur Förderung von Gemeinschaft, gegen Einsamkeit und bringt Menschen durch unterschiedlichste, niedrigschwellige Angebote zusammen: Von gemeinsamen Nähaktionen (Große nähen für Kleine - keiner näht alleine), Backen für das Friedhofscafé, Studenten/ Schüler erklären Smartphones, Demokratie-Workshops (Fragen statt Argumentieren), Musik gemeinsam hören (von Klassik bis 80er Jahre), Treffen für junge Mütter und Väter, reinen Männerrunden (Männer reden anders) bis hin zum Mehrsprachigen Bilderbuchkino. Neue Ideen kommen durch Organisatoren, Ehrenamtliche, Beteiligte kontinuierlich dazu. Durch sozialen Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe können sich Menschen kennenlernen und füreinander Verantwortung auch ausserhalb des „Ladens“ übernehmen: Für die 85jährige aus der Nebenstraße einkaufen gehen oder sie zum Arzt begleiten, mal auf das Kind der Alleinerziehenden aufpassen wenn sie dringende Termine hat oder einfach nur mal gemeinsam zu einem Spaziergang starten oder bei einem Tee oder Kaffee ein wenig reden. Der Laden ist anfangs nur geöffnet, wenn er für konkrete bereits bestehende Projekte der Bürgerstiftung Braunschweig oder Treffen genutzt wird - wie die teilweise vorher beschriebenen Projekte oder auch Austauschtreffen der ehrenamtlichen LesePat*innen oder des "Radeln ohne Alter"-Teams. Angebote des kostenfreien BürgerKollegs können dort stattfinden, ein Literaturabend, ein gemeinsames Abendbrot ... der Laden soll so viel und so verschieden genutzt werden wie irgend möglich. Die Idee und Ziel ist, dass der Laden nach drei Jahren an allen Wochentagen 8 - 12 Stunden genutzt wird und geöffnet ist.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Auf den ersten Blick würde man in Braunschweig das "Östliche Ringgebiet" nicht im klassischen Sinne als problematisches Quartier bezeichnen: Zahlreiche Altbauten und eine große Parkanlage machen das Quartier zu einem beliebten Wohnviertel. Es ist das dichtbesiedeltste in Braunschweig mit insgesamt 26.875 Einwohnern (Stand: 31.12.2023). Der Ausländeranteil liegt bei 9 % und der von Menschen mit Migrationshintergrund bei 21 %. Warum ist genau dort ein strategisches, soziales Projekt sinnvoll? Die Anzahl der Einzelpersonenhaushalte liegt bei knapp 62 %, der Anteil der Menschen über 55 und älter liegt bei 30 %. Diese Zahlen sind schon jetzt bedenklich - wie werden sie in 20 Jahren aussehen? Wenn man jetzt nicht beginnt vorzusorgen, Angebote und Strukturen aufbaut, dann verpasst man wichtige Chancen für die Zukunft. Das Östliche Ringgebiet ist nicht das "überaltertste" Quartier in Braunschweig - es bietet sich aber an, eine Zukunftsstrategie zu entwickeln. In Braunschweig schaut man immer nur in den "Westen" (Weststadt, Westl. Ringgebiet), während der "Osten" langsam ausblutet. In diesem Bezirk müssen aktiv im Sinne der "Caring Communities" Bindungen entstehen: Nachbarn müssen Generationen- und Nationalitätenübergreifend mit möglichst niedrigschwelligen Angeboten zusammenfinden. „Durch die bewusste Förderung von schwachen Bindungen und die Schaffung von Begegnungsorten kann Gemeinschaftlichkeit als Engagement-Qualität der Zukunft gestärkt werden.“ (Dr. Metzner, Sammelband Einsamkeit im Alter, 2024) Gerade die Bundestagswahlergebnisse haben gezeigt, was für ein Gedankengut sich an Orten entwickelt, an denen es keine Angebote gibt, wo sich die Menschen nicht gesehen fühlen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Östliches Ringgebiet
Beschreibung
Das Stadtviertel Östliches Ringgebiet ist heute trotz seiner großen Parkanlagen mit 6640 Einwohnern pro km² der am dichtesten besiedelte Stadtbezirk Braunschweigs. Es reicht von der Gliesmaroder Straße bis zur Georg-Westermann-Allee. Im Kern dieses Gebietes liegen die Marien-, Comenius-, Nußberg-, Rosen- und Husarenstraße. Kleine Geschäfte haben in den vergangenen Jahren geschlossen und aus vielen ehemaligen Läden wurden Wohnungen. Inzwischen vermittelt das Quartier dass es nur zum Schlafen genutzt wird: Von den Bewohnern als Parkplatz genutzte Strassenfluchten - mit schöner Bausubstanz, aber ohne Leben. In der Braunschweiger Statistik findet man hier eine weit über dem Durchschnitt liegende Zahl von Single-Haushalten, rund ein Drittel der Quartiersbewohner sind 60 Jahre oder älter. In kleinen Wohnungen gibt es eine relativ hohe Fluktuation durch Studiendende, die wiederum von Armut bedroht sind - das ist ein Wert, der in der Braunschweiger Statistik nicht erfasst wurde und nicht messbar ist.
Einwohnerzahl
26875
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/index.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik-Atlas Braunschweig 2023, https://www3.braunschweig.de/statistik/2024_Statistik-Atlas/atlas.html?date=2023
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
GWA ist ein unverzichtbares Instrument zur Stärkung der Demokratie und des sozialen Zusammenhalts – der „Gemeinsam-Laden“ bringt bereits existierende Projekte – wie den Workshop „Fragen statt Argumentieren gegen Menschenfeindlichkeit und Rechts“ bei der Bürgerstiftung Braunschweig – und neue Angebote direkt vor Ort zusammen. Im „Östlichen Ringgebiet“ ist es eine strategische Investition in die Zukunft der dort lebenden Menschen. Vergleicht man das Quartier etwa mit einem Dorf, so fehlen hier die Menschen, die etwas gemeinsam machen und aufeinander aufpassen. Sämtliche Bewohner*innen des Quartiers sollen niedrigschwellig, interkulturell, generationen- und sozialraumübergreifend erreicht werden. Im Quartier gibt es einige Angebote - die Vernetzung der vorhandenen Infrastruktur ist aber notwendig, da dieses Viertel nie im Fokus von Betrachtungen stand. In den kommenden Jahren wird sich - wenn nicht dagegen gearbeitet wird - die Vereinsamung besonders der älteren der Bewohner*innen verstärken. Überforderte Pflegedienste und Senioreneinrichtungen können nur durch das Miteinander und den Zusammenhalt einer "Caring Community" aufgefangen werden. Durch den täglich genutzten "Laden" mit seinen unterschiedlichsten Angeboten, die durch einen Hauptamtlichen "Kümmerer" organisiert werden und die/der als Ansprechpartner*in immer zur Verfügung steht, entsteht ein Vermittlungsort für alle Bewohner*innen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote im Laden aus gut besuchten immer wiederholten und dazwischen ständig neuen Ideen wechseln. Für jede*n muss etwas dabei sein.
Beschreibung
Der Gemeinsam Laden an sieben Tagen pro Woche mindestens 8 Stunden geöffnet ist.
Beschreibung
Bewohner*innen bringen selbst Ideen für Angebote ein und gestalten sie.
Beschreibung
Kooperationen haben im "Laden" begonnen und sind dann an andere Orte umgezogen. Die Einkaufstasche ist zu schwer um sie nach hause zu tragen? Der Nachbar nimmt sie mit und bringt sie in die Wohnung.
Beschreibung
Aus Begegnungen im "Laden" werden Bekanntschaften, man erkennt sich auf der Straße oder im Supermarkt, man hilft sich.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Stadt Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Franz'sches Feld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Comeniusstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte des LAB (Lange aktiv bleiben)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raabe Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Brunsviga
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Edeka Görge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fitness-Studio und Physiotherapeuten im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Johannis
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Pauli-Matthäus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Heinrichstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Musikschule Fit in Music
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Turner
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BSC Acosta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Edeka Dinter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Am Wasserturm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BegegnungsZentrum Stadtpark
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Gute Ideen finden Förderer - das hat die Bürgerstiftung Braunschweig mit Projekten wie "Auf dem Weg zum Buch" oder "Brücken bauen" seit mehr als 20 Jahren bewiesen. Mit der Eröffnung können Förderer und Spender*innen vor Ort sehen wie der "Gemeinsam-Laden" funktioniert. Es werden aktiv zweckgebundene Gelder eingeworben, die dann ab dem 4. Jahr die weitere Existenz des "Ladens" sichern. Das ist unsere Expertise.
Galerie
das koennte unser ladern werden 1
das koennte unser laden werden 2
nussbergstrasse
rosenstrasse
marienstrasse
aus laeden werden wohnungen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Suwi - das Nachbarschaftshaus im Suthwiesenviertel

Ansprechpartner
Nicola Pöckler
Funktion Stellv. Geschäftsführerin
Begegnung und Aktivierung der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Seit einigen Jahren schon sind wir als Akteur und Teil der städtischen Sozialstrukturplanung aktiv. U.a. sind wir an der Entwicklung gemeinsamer Ziele und Evaluationsmöglichkeiten für Quartiere mit Unterstützungsbedarf beteiligt und sind Träger eines Stadtteilzentrums in Salzgitter-Fredenberg. Bisher konnten wir im Quartier Suthwiesenstraße mit Migrationsberatung (Förderung Land Nds.) in einer kleinen Wohnung im Stadtteil tätig werden. Über die aussagekräftigen Daten (s. Ausgangslage) hinaus konnten wir so ein eigenes Bild der Bedarfslage entwickeln. Um diesen Stadtteil weiterzuentwickeln fehlen Räume, in denen sich Bewohner:innen treffen und aktiv werden können. Deshalb planen wir ein Stadtteilzentrum für die Bewohner:innen mit Angeboten der Begegnung, Beratung und Bildung. Räumlichkeiten im Quartier sind uns zugesagt, Voraussetzung für die Anmietung ist aber eine Finanzierung über Projektmittel, weil uns andere Mittel nicht zur Verfügung stehen. Im Stadtteilzentrum soll es einen offenen Cafébereich geben, auch die Migrationsberatung soll im Zentrum stattfinden. Für die Planung weiterer Aktivitäten ist die Beteiligung der Bewohner:innen wesentlich. Wir beziehen sie ein, indem wir im Stadtteil unterwegs sind, Menschen und Einrichtungen aufsuchen und indem im Stadtteilzentrum eine Beteiligungskultur gelebt wird. Zentral ist zunächst die Kontaktaufnahme zu den Bewohner:innen und ihre Aktivierung. Nach unserer Wahrnehmung des Quartiers können wir nicht davon ausgehen, dass unser Angebot und eine Aktivierung der Bewohner:innen sofort die Übernahme von Verantwortung und eigene Projekte bedeutet. Sie müssen als erstes eine Stimme bekommen, erfahren, dass ihnen jemand zuhört, ihre Anliegen und Wünsche auf- und ernstnimmt und sie dabei unterstützt, ihren Alltag gut zu leben. Dazu gehört auf jeden Fall die Möglichkeit der Begegnung mit Nachbarinnen und Nachbarn. Es geht im Weiteren darum, dass die Bewohner:innen dabei unterstützt werden, ihre Anliegen zu vertreten und im Wohnumfeld Dinge zu ändern, die sie für verbesserungswürdig halten. Wir schaffen dafür Strukturen, indem wir Netzwerke aufbauen, mit denen Bewohner:innen ganz praktisch an der Gestaltung ihres Wohnumfeldes mitwirken können und sich über diese Möglichkeit mehr mit ihrem Viertel identifizieren. Davon versprechen wir uns auch eine Verbesserung des Rufs dieses Quartiers, so dass man gern hier wohnen möchte.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Gebiet ist ein Viertel mit Mehrfamilienhaus-Bebauung in z.T. sehr schlechten Zustand, die Fassaden sind unästhetisch und haben keine Isolation. Hier leben Familien ohne Kontakt zu anderen, viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund (s. Daten). Es herrscht ein Nebeneinander statt Miteinander. Die Menschen stammen aus verschiedenen Nationen und haben aufgrund von Unwissenheit und Furcht große Vorbehalte gegeneinander und gegen die einheimische Bevölkerung. Viele Familien haben jüngere Kinder und leben mit ihnen relativ isoliert in kleinen Wohnungen. Bspw. die Familien aus Syrien leben seit 2015 in Salzgitter, haben aber noch nie Kontakt zu anderen Migranten oder Einheimischen gehabt, weil es für sie in ihrer Nachbarschaft keinen Ort für eine Begegnung gibt. Es besteht zu dem ein sehr verzerrtes Bild über Deutschland, sein Bildungs- und Rechtssystem. Der Stadtteil wird nicht als Wohnort zum Leben wahrgenommen, sondern als zweckmäßige Unterkunft ohne Anspruch auf Ästhetik oder Praktikabilität. Man sieht z.B. nie Familien auf den vielen Grünflächen spielen oder verweilen. Viele Familien erhalten Transferleistungen. Sie nehmen unser Angebot der Beratung zwar an, haben aber anfangs kein großes Vertrauen, weil sie die Hilfe als kostenlose Leistung nicht begreifen. Im den sehr kleinen Räumen der AWO, Über den Bülten 24, 38226 Salzgitter, wurde das Projekt „Stark im Beruf“ angeboten und ist nun ausgelaufen. Viele Familien, vor allem Frauen, wünschen sich die Erweiterung der Angebote, leider ist das in den kleinen Räumen nicht möglich. Die Migrationsberatung, die weiterhin stattfindet, ermöglicht uns einen guten Zugang zu den Bewohner:innen, hier können wir anknüpfen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter - Lebenstedt/55/57
Beschreibung
Das Gebiet erstreckt sich über die städtischen Planungsbezirke 55 und 57. Folgende Straßen begrenzen das Gebiet: Neißestraße (südl.), Schäferkamp, Feldstraße (mit einem größeren unbebauten Gelände norwestlich) (westl.), Nordstr./An der Krähenriede (nördl.), Ludwig-Erhard-Str./Albert-Schweitzer.Str, (östl.)
Einwohnerzahl
6126
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter, Datenstand 31.12.2022, Zahlen beziehen sich direkt auf das Projektgebiet
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, Datenstand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, Datenstand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, Datenstand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, Datenstand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, Datenstand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, Datenstand 31.12.2022
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Angebot richtet sich an die gesamte Bevölkerung im Quartier. Der Bereich Suthwiesenstraße ist den statistischen Daten nach und auch von seinem Image in der Stadt ein benachteiligtes Gebiet. Zunächst geht es darum, den Menschen bzw. den unterschiedlichen Gruppen hier (seit langem und neu Zugewanderte unterschiedlicher Herkunft) Begegnung und Kennenlernen zu ermöglichen, um das Gefühl der Zugehörigkeit zu stärken. Das geschieht u.a. durch Beteiligungsaktionen sowie Freizeit- und Bildungsangebote. Diese Zugehörigkeit wird auch durch die Übernahme von Verantwortung gestärkt. Wir gewinnen Bewohner*innen für Aufgaben im Stadtteil, wobei nicht wir vorgeben, welche das sein sollen, sondern ihre Kompetenzen und Ideen dazu aufgreifen. Die Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben ist ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit, wobei wir keine fertigen Programme anbieten, sondern unser Netzwerk nutzen, um individuelle Wege zu unterstützen. Dabei wollen wir auch Arbeitsmöglichkeiten schaffen und anbieten oder kleine lokale gewerbliche Initiativen unterstützen. Die Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit. Gemeinsam mit Bewohner:innen identifizieren wir sowohl Bereiche, die für Aktivitäten genutzt werden und ggf. besser ausgestattet werden können, aber auch vernachlässigte oder "Angst"-Räume, für deren Aufwertung sich Bewohner:innen mit unserer Unterstützung einsetzen wollen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Angebot im Stadtteilzentrum ist maßgeblich von den Wünschen der Bewohner:innen geprägt. Sie machen eigene Angebote, treffen sich im offenen Café und werden von uns bei der Durchsetzung ihrer Wünsche unterstützt.
Beschreibung
Bewohner:innen treffen sich selbst organisiert im Stadtteilzentrum und übernehmen für die Räume Verantwortung (abschließen, sauber halten...)
Beschreibung
Menschen aus dem Quartier engagieren sich in Projekten oder bringen ihre Fähigkeiten bei Festen ein. Die lokale Wirtschaft wird in Aktivitäten und die Unterstützung des Stadtteilzentrums eingebunden.
Beschreibung
Menschen aus verschiedenen Generationen und Herkunftsländern treffen und beteiligen sich oder setzen sich gemeinsam für ihren Stadtteil ein
Beschreibung
Das Stadtteilzentrum ist Anlaufstelle für soziale Problemlagen, aber auch für Verbesserung des Wohnumfeldes und Schaffung von Teilhabe am öffenltichen Leben in der Stadt an
Beschreibung
Regelmäßige Netzwerktreffen finden sowohl unter den Akteuren im Quartier, als auch mit den benachbarten Quartiersprojekten und stadtweit statt. Die meisten Angebote im Stadtteilzentrum sind Kooperationsprojekte.
Beschreibung
Es gibt neben dem Stadtteilzentrum auch andere neue Orte der Begegnung und des Wohlfühlens im Stadtteil. Feste und Feiern sind für alle da und haben ein entsprechendes Angebot (keine religiösen, kulturellen oder armutsbedingten Hürden)
Beschreibung
Das Quartier Suthwiesenstraße bleibt im Kontorskonzept der Stadt Salzgitter eins von 7 unterstützungswürdigen Gebieten. Träger und Mitarbeiter:innen sind in Planungen einbezogen und Teil der städtischen Integrationsstrategie.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Salzgitter Jugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Joseph
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
verschienede Kulturgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachhilfeschule Talentwerk 38
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tigers Boxverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG, größter Vermieter in Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jumpers, Jugend mit Perspektive
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WEVG Energieversorger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff StartPunkt der Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Soziales und Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas und Schulen im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreffs in anderen Quartieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Boxclub BC Tigers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kleingewerbe aus dem Quartier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
- Stadt SZ: identifiziert das Gebiet als Quartier mit Unterstützungsbedarf, bisher schon Förderung eines Arbeitsmarktprojekts und unserer Beratungsstelle. Lange Kooperation im Rahmen der Sozialstrukturplanung, daher versprechen wir uns eine dauerhafte Finanzierung. - TAG, größter Vermieter vor Ort: langjährige Kooperation und finanzielle Förderung in anderen Stadtteilen, Kooperation für diesen Stadtteil zugesagt (LoI liegt vor). - Jobcenter: regelmäßiges Angebot vor Ort geplant (LoI vorh.)
Galerie
stadtteilbilder 26
stadtteilbilder 1
stadtteilbilder 45
stadtteilbilder 19
stadtteilbilder 20
stadtteilbilder 22
stadtteilbilder 23
stadtteilbilder 24
stadtteilbilder 27
stadtteilbilder 28
stadtteilbilder 29
stadtteilbilder 30
stadtteilbilder 31
stadtteilbilder 32
stadtteilbilder 33
stadtteilbilder 34
stadtteilbilder 35
stadtteilbilder 38
stadtteilbilder 39
stadtteilbilder 40
stadtteilbilder 41
stadtteilbilder 42
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stadtteilbilder 44
stadtteilbilder 45
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stadtteilbilder 47
stadtteilbilder 48
stadtteilbilder 49
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nord.Pol 2.0

Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
Funktion Gemeinwesenarbeit
Gesamtgesellschaftliche Bündnisse sichern langfristig die Gemeinwesenarbeit in Hildesheim
Projektbeschreibung
Im Fokus steht die Entwicklung eines Hildesheimer Modells, das als interdisziplinäre Verantwortungsgemeinschaft die GWA in der Hildesheimer Nordstadt langfristig finanziell sichern und verstetigen soll. In den letzten drei Jahren, in der ersten Förderperiode, konnte GWA in der Hildesheimer Nordstadt ausgebaut werden. Dabei ging es insbesondere um Beteiligung und die Durchführung partizipativer, stadtteilbezogener Projekte mit Netzwerkpartnern, sowie um strukturfördernde Koordinations-, Vernetzungs- und Aktivierungsarbeit. Diese Arbeit hat für die geplante Entwicklung eines Hildesheimer Modells eine gute Ausgangsbasis geschaffen, denn die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, u.a. mit der Stadt, der Wohnungswirtschaft, dem Jobcenter und fördernden Stiftungen hat sich deutlich erhöht: Die Stadt ist mit uns, durch die beiliegende Kooperationsabsichtserklärung im März 2024 eine enge Kooperation eingegangen, weitere Einrichtungen erklären ihre Unterstützung durch Letter of Intents. Die Kooperation mit den Akteuren der Städtebauförderung „Sozialer Zusammenhalt“ ermöglicht Beteiligung von Bewohnenden an baulichen Prozessen. Die Netzwerkarbeit funktioniert sehr gut: Durch die Zusammenarbeit verschiedener Partner ergeben sich Synergien, die zu einer gelingenden GWA maßgeblich beitragen. Die bisherige Arbeit von Nord.Pol hat hieran großen Anteil. Der Kontakt untereinander konnte maßgeblich und zielgerichtet intensiviert werden, der Kreis der Sprecher*innen bildet den zentralen Netzwerkknoten und leitet die Arbeit des Stadtteilbüros. Potential sehen wir in der weiteren, intensiven Bewohnerbeteiligung und der Sozialraumorientierung von Bildungs-, Kultur- und Sozialeinrichtungen. Hier möchten wir in den kommenden Jahren Transformationsprozesse und Kooperationen anstiften, die u.a. dabei helfen, außerschulische Bildung im Stadtteil zu verankern. Dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung soll proaktiv durch ein Bündnis von Einrichtungen und Grundschulen begegnet werden, um gemeinsam Angebote zu entwickeln. Schlussendlich bedarf es neuer interkultureller Konzepte und einer digitalen Stadtteilplattform für bestehende Kontaktorte und zusätzlicher Ansätze für die Ansprache von Bewohnenden und Ehrenamtlichen. Langfristige Prozesse in Gang zu bringen und Veränderungen zu begleiten, wird durch das Hildesheimer Modell möglich. Der Folge-Projektantrag sichert die Entwicklung eines solchen, auf andere Kommunen mit fehlenden Haushaltsmitteln übertragbaren, Konzepts.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadt ist und bleibt ein Ankunftsort in Hildesheim. Multiple Problemlagen haben sich durch anhaltenden Zuzug von Menschen mit vielfältigem Unterstützungsbedarf und dem Anwachsen der Bevölkerung allgemein, in den letzten Jahren verschärft. Zwar trägt die Arbeit der Vergangenheit Früchte, kann aber die vielen Bedarfe der Bewohner*innen und an Formen der Beteiligung nicht abdecken. Dadurch kommt es zur Überförderung der Einrichtungen und Ehrenamt zieht sich teils zurück. Stetige Kürzungen in Bereichen erschweren die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Bundesprogramme für Kultur sind beendet, Projekte finden nicht mehr statt. Eine Verstetigung bereichsübergreifender GWA ist durch fehlende Mittel der Kommune nicht absehbar. Durch die Einführung des Ganztags25 sind alle Schulen im Stadtteil Ganztagsschulen. Der Unterstützungsbedarf, nicht nur der Bildungseinrichtungen, wird noch weiter steigen. Hier kann Erleichterung durch die Unterstützung bei der Sozialraumorientierung und der weiteren Öffnung in den Stadtteil entstehen. Dafür braucht es weitere Gelder und Ressourcen. Trotz der erschwerten Ausgangslage wurde in den letzten Jahren viel im Stadtteil geschafft. Vergangene Förderungen haben den Stadtteilverein mit dem Ehrenamt, eine Koordinierungsstelle Sport und ein AOK gefördertes Gesundheitsprogramm etabliert. Der Vernetzungsgrad aktiver Einrichtungen ist hoch und wurde ausgebaut. Veranstaltungen werden gemeinsam durchgeführt, Materialien selbstverständlich geteilt und Lösungen für Herausforderungen erarbeitet. Hier wollen/ müssen wir weiter machen und absichern, dies gelingt jedoch nur durch eine einmalige Folgeförderung von Nord.Pol 2.0.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist klar zum weiteren Stadtgebiet abgegrenzt. Der Hauptbahnhof und Bahnschienen im Süden stellen eine Grenze zur Innenstadt dar. Die Innerste fließt als weitere Grenze im Westen, der Norden grenzt sich durch die anliegenden Gemeinden Harsum und Giesen ab und im Osten liegt die B6 als weitere Grenze hinter dem Flugplatz (Gewerbegebiet). Die Gewerbegebiete führen zu einem entsprechend hohen Verkehrsaufkommen, die Emissionsbelastung ist erhöht und die Einwohnerdichte im Kerngebiet der Nordstadt besonders hoch. Die wenigen vorhandenen Freiflächen im Stadtteil sind häufig übernutzt und bei zugleich unzureichender Pflege und durch viel Müllaufkommen unattraktiv.
Einwohnerzahl
11485
Quelle / Anmerkungen
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Förderbereich „Sozialer Zusammenhalt nördliche Nordstadt“ umfasst nicht den gesamten Stadtteil, sondern nur ein deutlich kleineres Teilgebiet. Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur solche Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innen-Engagement ist nur förderfähig, wenn es sich auf die Planung bzw. Umsetzung einer baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet. Der Antrag Nord.Pol 2.0 bezieht sich auf den gesamten Stadtteil Nordstadt. Die Aufgaben, die mit der Weiterführung des Projekts verbunden sind, können nicht durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ geleistet werden. Dies hat sich auch in der letzten Förderperiode gezeigt. Die Zusammenarbeit ist sinnvoll und soll fortgesetzt werden. Eine Verankerung in städtische Strukturen, die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk und der Aufbau des „Hildesheimer Modells“ als nachhaltige Finanzierungsstruktur der GWA lassen sich entsprechend ebenso wenig aus den Mitteln und Ressourcen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ realisieren. Genauso wenig die Planungen hinsichtlich einer Zusammenarbeit mit den Bildungs- und Kultureinrichtungen und der Unterstützung deren Bemühungen hin zu mehr Sozialraumorientierung. Sie sind weiterhin Aufgabe der Gemeinwesen- und Kulturarbeit im Stadtteil, die nur durch Nord.Pol 2.0 entsprechende Ressourcen zur Verfügung hat. Die Synergien im Netzwerk sind vorhanden, die Grundlagen geschaffen, die Förderung darf aber zu diesem Zeitpunkt nicht wieder zurück gehen. Durch die Förderung von Nord.Pol 2.0 wäre dies gewährleistet und eine nachhaltige Finanzierungsstruktur durch das Hildesheimer Modell kann entstehen. Das städtebaulich wirksame Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt erhält dadurch die notwendige, flankierende Wirkung im sozialen und kulturellen Bereich. Baulich entstehende Verbesserungen werden durch soziale, beschäftigungsfördernde, (inter-)kulturelle und bildungsbezogene Maßnahmen mit Leben gefüllt und Teilhabe gefördert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder 0- incl. 13 Jahre 17 % und 12 % Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
0-incl. 26 Jahre 37 % und 28 % Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ALO unter 25 Jahren Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
77
Gesamtstadt in Prozent
66
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt alle Qualitätsstandards der GWA. Der übergreifende, vernetzte Ansatz wurde aus jahrelangen Erfahrungen lokaler Akteur*innen im Netzwerk entwickelt. Im Kreis der Sprecher*innen sind trägerübergreifend alle Akteure aus 12 AKs und Netzwerken verbunden und arbeiten an langfristig ausgerichteten Zielen. Neu ist, dass die verschiedenen Verwaltungsbereiche der Stadt und Behörden wie z.B. Jobcenter einbezogen werden. Gemeinsam wird ein strategisch ausgerichteter, bereichsübergreifender Ansatz mit dem Ziel der Absicherung im Hildesheimer Modell entwickelt. Die Zusammenarbeit zwischen der KuFa, die zentrale Kulturtechniken thematisiert, und dem Stadtteilbüro als zentrale Anlaufstelle, die weiter interkulturell und digitaler ausgerichtet wird, sind maßgeblich für die Weiterentwicklung von GWA. Möglich ist das nur, wenn es weitere Ressourcen gibt und GWA gemeinsam mit der Stadtkultur die koordinierende, aktivierende Rolle in der Bewohnerschaft, sowie im Netzwerk der Akteure und in der Kooperation auf Augenhöhe mit den Verwaltungsbereichen spielen können. Der Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch Akteuren Zugänge, die nur punktuell Beiträge leisten und erhöht deren Möglichkeit zur Erweiterung eigener Sozialraumorientierung. Das Konzept zur Förderung (trans-)kultureller Teilhabe setzt dabei auf die Selbstwirksamkeit der Nordstädter*innen, welche Aktionen mitgestalten und somit durch das eigene kooperative Tun Teilhabe im gesamten Quartier fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilhabe und Partizipation von Bewohner*innen sind handlungsleitend, ein Anteil von 5% der Erreichten arbeitet ehrenamtlich, Ideen und Anliegen finden Eingang in Prozesse des Städtebau, Kulturprojekte, Beschäftigungsförderung & nachbarschaftliche Aktionen
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt und ermutigt, eigene Projekte umzusetzen und sich so in ihrer Nachbarschaft, der Beschäftigungsförderung und der kulturellen Bildung zu engagieren. Erkennbar wird dies, wenn Module in Mitverantwortung durchgeführt werden
Beschreibung
Die Diversität im Stadtteil ist zentrale Herausforderung und Ressource zugleich; Der Standard ist erreicht, wenn bei mind. 50% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft bzw. aus den Kooperationen eingeflossen sind.
Beschreibung
Transkulturelle Konzeption und Perspektive erfordern die Einbeziehung und das gemeinsame Tun ganz verschiedener Menschen und deren Begegnung. Menschen mit Migrationsgeschichte, Arbeitslose, sowie Eltern und Jugendliche sind besonders berücksichtigt.
Beschreibung
Stadtkultur & GWA werden in Synergie miteinander und mit Jobcenter, Beschäftigungsförderung verbunden. Das Netzwerk, sowie diverse Verwaltungen der Stadt, Stiftungen und andere Förderer werden im Projekt am Hildesheimer Modell gemeinsam arbeiten.
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk bildet das Fundament. Das Netzwerk besteht aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Das Hildesheimer Modell entwickelt ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Mind. 5 neue Kooperationen entstehen.
Beschreibung
Durch Partizipation und Beteiligung der Bewohner*innen sowie die Ermutigung und Befähigung zu selbst organisierten, nachbarschaftlichen Aktionen und beschäftigungsfördernden Projekten wird Selbstwirksamkeit gestärkt und lebendige Nachbarschaft erreicht.
Beschreibung
Infrastruktur für beschäftigungsfördernde Maßnahmen und Teilhabe-Förderung werden weiter ausgebaut. Netzwerk und Trägerverbund erweitern sich durch die Zusammenarbeit mit städtischer Ebene und Verwaltung und Behörden. Das Netzwerk strahlt in Gesamtstadt.
Beschreibung
Hildesheimer Modell dient als Vorbild für finanzschwache Kommunen. Gemeinsam wird GWA weiterentwickelt, Träger aus Bildung und Kultur arbeiten sozialraumorientiert. Ehrenamt und Hauptamt arbeiten gemeinsam bereichsübergreifend. Mind. 3 neue Aktivitäten.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 8 Wochenstunden, anteilig durch Stadt, Kreis, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen des Vereins Nordstadt.Mehr.Wert, der einzelne Aufgaben der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernimmt. Mit weiteren 6 Stunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Stunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm Sozialer Zusammenhalt. Die zusätzlichen Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Dies und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist nur durch die aktuell geförderten halben Stellen möglich. Insbesondere Austausch mit Ehrenamt und Aktivierung von Bewohner*innen kann nur durch die 2 halben Stellen aus Stadtteilbüro und Kulturfabrik gewährleistet werden. Die Arbeit aller Netzwerkakteur*innen fokussiert sich auf den Aufbau langfristig wirksamer Strukturen, sowie auf Aktivierung und vor allem auf (trans-)kulturelle Teilhabe sehr diverser Zielgruppen. Der erhebliche Mehrbedarf an GWA und Stadtkultur in Kooperation mit Beschäftigungsförderung soll im vorliegenden Projekt gedeckt und in eine durch das Hildesheimer Modell aufgebaute, zukünftig endlich langfristig abgesicherte, standfeste Träger- und Finanzierungsstruktur geführt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Städtebauförderung, Sozialdezernat, Sozialplanung, Stabstelle für Kultur und Stiftungen, Stabstelle Migration und Inklusion, FB Soziales, Jugendpflege, Smart City, Landkreis Hildesheim: Jugend- und Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke, Theaterpädagogisches Zentrum, Theaterhaus Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter, Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, LABORA Jugendwerkstatt, SBH Nord, Bahnhofsmission, Caritas Wohnen, Caritas Hildesheim, Diakonie Himmelsthür und Diakonisches Werk (mit Blick auf die verstärkte stadtteilübergreifende Kooperation der GWA),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AOK Gesundheitsprogramm Nordstadt, Koordinierungsstelle Sport, AK Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geschwister-Scholl-Schule, Grundschule Nord, Grundschule Johannesschule, Robert-Bosch-Gesamtschule, Hermann-Nohl-Berufsschule, Walter-Gropius-Berufsschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde, Türkisch-islamische Gemeinde, Ayasofia Moscheeverein, Alevitische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gbg, Beamtenwohnungsverein, Sievers Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgersender Radio Tonkuhle, Nordstädter Stadtteilzeitung, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Nordstadt, Lenkungsgruppe Sozialer Zusammenhalt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projektgruppen Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert, Ehrenamtliche Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt Kreis der Sprecher*innen, Johannishofstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse Hildesheim, Volksbank
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch das Hildesheimer Modell wird eine nachhaltige Finanzierung von GWA erarbeitet. Mit der strukturellen Verankerung in Politik und Verwaltung wird ein gemeinsames Verständnis von GWA und deren langfristige Absicherung bereichsübergreifend konzipiert. Der Eigenanteil der Stadt ist im Haushalt eingeplant. Durch das Hildesheimer Modell entsteht eine nachhaltig wirksame GWA, die bereichsübergreifend Bildung, Kultur, Beschäftigungsförderung, Teilhabe, Stadtentwicklung und Soziales verknüpft.
Galerie
230602 reallabor foto frederikpreuschoft 5
allesrepariertag foto frederikpreuschoft 17
nordstadt miteinander machen cover
ins licht   ins licht gerueckt   willi durckstein
2023 04 18 make a window nordstadt labor a.buedenbender 6
2023 06 08 speilcafe haseplatz a.buedenbender 6
skizze hildesheim nordstadt netzwerkkarte
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiershausmeister zur Steigerung des Wohlbefindens und Lebensstandards der Bewohner/Innen.

Ansprechpartner
Carsten Tellbach
Funktion Quartiersmanager
Steigerung des Wohlbefindens durch kleine Hilfen und Reparaturen für Anwohner/Innen jeglichen Alters im Quartier. Schaffung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle.
Projektbeschreibung
Der Aufbau einer "Quartiershausmeister"-Stelle im Quartier ist ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für Alleinstehende, ältere Mitbürger und sonstige hilfebedürftige Anwohner, die handwerkliche Unterstützung benötigen. Das können z.B. Tätigkeiten sein, wie Aufbau von Möbeln, Wandmontage von Regalen, Auswechseln von Glühbirnen usw. Wichtig ist uns hierbei, dass nicht der Verdacht entsteht, dass es ein Konkurrenzangebot für ansässige Handwerksbetriebe ist. Weiterhin sind regelmäßige Zusammenkünfte der Anwohner/Innen im Quartier geplant, bei denen Missstände wie z.B. illegale Müllkippen, beschädigte Straßenlampen, Straßenschilder thematisiert und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden können. Durch regelmäßige Treffen der Anwohner/innen wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und der Kontakt untereinander verbessert. Dies ist in einem kulturell stark geprägten Stadtteil wichtig, um gesellschaftliche Ausgrenzung und Isolation vorzubeugen. Gleichzeitig können durch gemeinsamen Miteinander mögliche Vorurteile abgebaut werden. Der Quartiershausmeister kann in diesem Fall als neutraler Netzwerker fungieren, der zu den regelmäßigen Zusammenkünften einlädt.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil, in dem das Projekt "Quartiershausmeister" geplant ist, ist geprägt von einem hohen Anteil von sozialen Problemen wie z.B. Armut ("Ich kann mir das nicht leisten"), Arbeitslosigkeit, Ausgrenzung und Bildungsdefizite. Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen leben auf engstem Raum zusammen. Begegnungen finden allenfalls für die Bewohner in den Räumen des Stadtteilhauses statt. Vielen Anwohner/innen droht auf Grund kultureller Besonderheiten und sprachlicher Defizite eine soziale Isolation. Die Schaffung der Stelle eines Quartiershausmeisters bietet hier einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt. Die Besetzung der Stelle mit einem Anwohner des Quartiers, dessen Biografie durch viele Tiefpunkte geprägt ist, der aber auch gelernt hat, Hilfsangebote zu erkennen und anzunehmen, kann sich positiv auswirken. Diese Person ist authentisch, wenn es darum geht, die positiven Aspekte verschiedener Hilfen zu vermitteln, da sie über eigene Erfahrungen spricht.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Diepholz Stadtteil Süd
Beschreibung
Lilienthalstraße, Lüderstraße, Michaelisweg, Möldersstraße, Moorstraße, Mühlenkamp, Sommerskamp, Udetweg, von-Hünefeld-Straße, Vossen Reitweg, Willenberg
Einwohnerzahl
1893
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Projektgebiet "Sozialer Zusammenhalt" sind in den letzten Jahren diverse soziale Einrichtungen (z.B. AkzepTanz (Diakonie), Sportprojekte (Agenda 21), Migrationsberatung (ProAsyl)) verschwunden, da die entsprechenden Projekte u.a. ausgelaufen sind und nicht verlängert wurden. Die Problemlage der Anwohner/Innen hat sich dadurch erschwert, da die Defizite in den Bereichen Sprache, soziale Teilhabe und Verständnis des deutschen Behördenapparates weiterhin bestehen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll die Anwohner/innen darin bestärken, bestehende Problemlagen zu erkennen und darüber zu sprechen. Sie lernen verschieden Formen zur Hilfe zuzulassen und anzunehmen. Durch gemeinschaftlicher Aktivitäten entstehen soziale Netzwerke und Beziehungen die eigenständig genutzt werden können. Die Anwohner/innen unterstützen sich gegenseitig bei niedrigschwelligen Problemlagen und wissen, an wen sie sich im Bedarfsfall wenden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anwohner/innen fühlen sich mit ihrem Problem verstanden und wahrgenommen.
Beschreibung
Anwohner/innen im Quartier organisieren eigenständig Hilfe zur Selbsthilfe bei kleinen Problemen.
Beschreibung
Anwohner/innen nutzen vermehrt die Angebote im Quartier.
Beschreibung
Anwohner/innen im Quartier organisieren eigenständig Hilfe zur Selbsthilfe bei kleinen Problemen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Kreisstadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mühlenkampschule Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diepholzer Kreisblatt, Diepholzer Wochenblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ZBVV Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH, diverse andere Hauseigentümer im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OLE e.V. Orientierung, Leben und Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Anwohner/Innen zur Unterstützung des Projektes "Quartiershausmeister"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportgemeinschaft Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eleganz Bildungsplatform e.V. Integrativer Nachbarschaftstreff im Stadtzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Diepholz, Agenda 21 Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziales Kaufhaus "Dies und Das", Agenda 21 Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Auf Grund von Faktoren wie Lage, soziale und finanzielle Strukturen, kulturelle Besonderheiten, sprachliche Defizite, überwiegend geringer Bildungsstand, wird das Quartier voraussichtlich langfristig ein Stadtteil mit erhöhtem Handlungsbedarf sein. Um eine dauerhafte Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse zu schaffen, wäre eine Ankopplung des Projektes im kommunalen Haushalt wünschenswert. Gespräche u.a. mit einer Stiftung gibt es bereits, um das Projekt dauerhaft betreiben zu können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das sportliche Hohnsenviertel - der soziale Treffpunkt für alle

Ansprechpartner
Joshua Becker
Funktion Projektmanagement
Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim / Treffpunkt Hohnsen
Projektbeschreibung
Die Eintracht BürgerSporthalle gUG ist eine 100% Tochtergesellschaft des Großsportvereins Eintracht Hildesheim und bietet vielseitige Sport- und Bildungsangebote für über 15.000 Menschen. Mit 32 Standorten und einem 70.000 qm² großen Areal ist Eintracht Hildesheim Norddeutschlands einer der größten und aktivsten Vereine. Das Konzept umfasst zwei Teilprojekte: Im ersten Teilprojekt "Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim" dreht sich alles um den Bereich Sport. In Kooperation mit dem Großsportverein Eintracht Hildesheim werden hierzu verschiedene Angebote und Projekte im und aus dem Sport geschaffen. Dabei werden sowohl die ganz kleinen Kinder, ab dem Krippenalter, über junge Heranwachsende bis 27 Jahren, bis hin zu Erwachsenen und Senioren. Das Sport- und Bewegungsviertel fördert inklusive Sportangebote wie Schwimmkurse für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung und frühe Bewegungserziehung in Kitas. Zudem gibt es Kampfkunstunterricht, Fitnesskurse und spezielle Angebote für Menschen mit Adipositas. Im zweiten Teilprojekt "Treffpunkt Hohnsen" setzen wir die gesellschaftliche Fürsorge in den Mittelpunkt. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass wir Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Gegebenheiten und einem bildungsfernen Umfeld herauslösen und mit Hausaufgabenbetreuungen, Sport- und Freizeitangeboten, sowie offenen Treffpunkten begleiten, betreuen und begeistern. Treffpunkt Hohnsen ist ein gesellschaftlicher Treffpunkt, der Demokratie, Toleranz und Gemeinschaft stärkt. Es umfasst die Auslobung des Guy-Stern-Preises, Sport- und Betreuungsangebote für ältere Menschen, sowie Aktionen zur Integration von Geflüchteten und Inhaftierten Frauen. Beide Projekte bieten vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung, gesellschaftlichen Teilhabe und persönlichen Entwicklung für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Die Angebote und Projektideen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Menschen aus dem Quartier entworfen. Damit die Angebote auch wirklich aktuell und für die Personen zugeschnitten sind, wird eine Servicestelle mit einer festen Ansprechperson geschaffen. Dort können Ideen, Wünsche, Anregungen und auch Zweifel, Kritik oder Gedanken eingereicht und besprochen werden. Ergänzend wird zweimal im Quartal ein Quartierstreffen von Politik, Sportvereinen, Wirtschaft, Kirche, Bildungseinrichtungen und Bewohnern durchgeführt. Dabei sollen aktuelle Themen und Aktionen aus dem Quartier besprochen werden, sowie neue Ideen erarbeitet werden.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Ochtersum steht vor dem Problem des demografischen Wandels. Die Bevölkerung altert, während die Geburtenrate sinkt. Wir möchten die Gesellschaftskrankheit „Einsamkeit“ aktiv angehen und in unserem Quartier vermeiden. Mit vielen Angeboten für Kinder und Familien machen wir das Quartier interessant, ältere Generationen werden aktiv eingebunden und die sozialen Kontakte vermehrt. Die ursprünglich gute und sinnvolle Durchmischung von geflüchteten Menschen, Gastarbeitern, Menschen mit Migrationsvordergrund und den Einheimischen bleibt herausfordernd. Aus einer Parallelgesellschaft wird eine Gegengesellschaft. Wir möchten die Menschen aktiv als Ideengeber, Treffpunktorganisatoren und Ansprechpersonen einbinden und das Quartier zu einer Gesellschaft formen. Es gibt es kaum Anlaufstellen und Angebote für bildungsferne und sozialschwache Familien. Die Kriminalität im Jungendalter wächst. Auch die Zahl der Schulabbrecher steigt rasant. Dem möchten wir aktiv entgegenwirken und die Kinder und Jugendliche aus dem Umfeld holen. Mit Hausaufgabenhilfen und Orientierungsjahren nach der Schule im BFD holen wir die Jugendlichen ab, wo sie gerade stehen. Auch die Zahl des Drogenmissbrauchs wächst stetig. 83% der befragten Eltern haben Sorge, dass Ihre Kinder durch die Legalisierung von Cannabis abrutschen. Durch eine Initiiative mit "Salto" wirken wir an Drogenumschlagsplätzen durch Mitmachprojekte und einem offenen Ohr entgegen. Wir wollen die Hemmschwelle nehmen und durch sinnvolle Freizeitangebote die Versuchung nehmen. Wir kommen nicht aus der Quartiersarbeit, erkennen aber dringenden Handlungsbedarf. Wir trauen uns das zu - Sport verbindet Menschen. Sport ist Teil der Lösung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum gehört mit 8327 Bewohner*innen zu den dicht bewohnten Stadtgebieten der kleinsten Großstadt Deutschlands. 82% der Menschen in Ochtersum gehören zu der mittleren bis älteren Generationen - der demografische Wandel macht sich hier deutlich bemerkbar. Ochtersum ist mit 20-30% Wohnbevölkerung mit Migartionshintergrund sehr gemischt, was den Stadtteil bunt und facettenreich belebt. Die Kinderarmut ist in den letzten Jahren um bis zu 10% im Quartier gestiegen. Die Grundsicherung im Alter ist auf 5,7% gestiegen. Im Bereich der Erwerbslosen liegt Ochtersum bei maximal 5% - ein guter Wert. Daraus lässt sich jedoch ableiten, dass Kinder nach der Schule Betreuung benötigen, da die Eltern meist berufstätig sind. 41% der Kitakinder aus Ochtersum sprechen im Elternhaus eine andere Sprache als deutsch. Mit unter 2,5% sind HzE-Fälle in Ochtersum kaum vorhanden.
Einwohnerzahl
8327
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim - Sozialmonitoring 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
ochtersum.jpg (84.74 KB)
ochtersum_karte.png (437.72 KB)
GWA/QM-Ansatz
Ein besonders und wichtiges Anliegen ist es uns, dass wir nicht Aktionen und Projekte für die Menschen aus dem Quartier entwickeln, sondern mit ihnen zusammen. Zudem gehen wir aktiv in die Wohngebiete und Treffpunkte des Quartiers mit dafür von den Bewohnern zugeschnittenen Angeboten, sodass wir die Menschen dort abholen, wo sie sich befinden. Bedarfe und Wünsche der Menschen aus Ochtersum werden in der Umsetzung gestärkt, die Umsetzung von Maßnahmen aktiv begleitet und die Kräfte für die Quartiersentwicklung werden zentral in der FWA gebündelt. Eine zentrale Anlaufstelle wird geschaffen. Des Weiteren können alle ehrenamtlichen Helfer und Freiwilligen aus dem Quartier die Agentur und die Einrichtung nutzen, um Projekte zu planen, Meetings und Konferenzen abzuhalten und als offenen Ort des Austausches und Kennenlernens nutzen. In den Räumlichkeiten möchten wir auch eine Art des Eltern-Kind-Kaffees eröffnen. Auch die Kooperationspartner im Rahmen der Projekte haben die Möglichkeit die Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Workshops oder Präsentationen nutzen. Eine Art Berufsinformationsabend wird geplant.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Regelmäßige Treffen im Quartier werden gut besucht und Ideen von den Menschen aus dem Quartier erarbeitet und umgesetzt werden.
Beschreibung
Aktive Beteiligung bei Projektideen und auch der Umsetzung.
Beschreibung
Ein großes Ochtersumer Netzwerk entsteht mit neuen und alten Partnern, sowie schon vorhandene Strukturen werden eingebunden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Malte Spitzer, Dezernent Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukas Hahnsch, Geschäftsführer Eintracht Schwimmen gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gerhard Bürger, Inhaber Bürgergruppe GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Clemens Löcke, Vorstandsvorsitzender Eintracht Hildesheim von 1861 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Michaela Szameit, Schulleiterin GS Hohnsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frank Wodsack, CDU, KSB Vorsitzender
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dennis Münter, CDU, KSB Geschäftsführer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stefan Fischer, Geschäftsführer St. Bernward Krankenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sascha Kucera, Geschäftsführer Helios Klinikum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sebastian Adamski, Geschäftsführer Daheim statt Heim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lisa Kundt, Kita Alter Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herr Singelmann, Singelmann Immobilien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
diverse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Stosch, Schulleiterin GS Ochtersum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Weiss, RP Museum
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es werden unbegrenzt Anteile des Projektes an Privatpersonen & Unternehmen verkauft. Diese Anteile werden jährlich gezahlt, sodass diese ihre Aktualität nicht verlieren. Die Anteile haben kein Gewicht - eine Stimme ist für eine Person, bzw. ein Unternehmen. Jemand mit 10 Anteilen hat eine Stimme, genaus wie jemand mit einem Anteil. So wird bei Abstimmungen über Projekte und Vorhaben gerecht entschieden. Zusätzlich wird ein Zuschuss der Kommune angestrebt, sowie feste Förderer gewonnen.
Galerie
x aaa 0537
weltspieltag a1zaf 6796
w at presse westphal aaa 0157
gaststaette innenraum 17.05.2022
Videos
Aufsteller
x_aaa_0179.jpg (1.02 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sport vernetzt: Ein Sprungbrett für die Zukunft der Menschen im Schinkel

Ansprechpartner
Stefan Wessels
Funktion Geschftsführer
Unsere Vision ist ein Osnabrück, in dem jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, durch die Kraft des Sports sein volles Potenzial entfalten kann.
Projektbeschreibung
Das Projekt „Sport vernetzt“ zielt darauf ab, Menschen im Osnabrücker Stadtteil Schinkel unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft durch Sport eine Perspektive zu bieten. Dabei wird der Fokus darauf gelegt, mit lokalen Akteuren und Kooperationen auch über den Sport hinausgehende GWA-Angebote zu schaffen. Es ergänzt damit das bestehende QM, das aktuell nur einen Teil der Schinkelbewohnenden betreut, und fokussiert sich auf die durch das Förderprogramm erneuerten, jedoch bisher wenig genutzten öffentlichen Freiflächen im Schinkel. Durch den Einsatz aktivierender Befragungen und partizipativer Methoden wird die Gemeinschaft direkt in die Planung und Umsetzung einbezogen, was das Empowerment der Quartiersbewohnenden fördert. Das Projekt ermittelt gezielt die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohnenden. Workshops und offene Foren dienen als Plattformen für Austausch und Mitgestaltung, was das Selbstbewusstsein und die Handlungsfähigkeit der Beteiligten stärkt. Unser Ansatz nutzt Sport und Bewegung als niedrigschwellige Maßnahmen zur Aktivierung der Gemeinschaft, beinhaltet aber ebenso kulturelle, bildungsbezogene und soziale Programme, die in Kooperation mit unseren Partnern durchgeführt werden sollen. Diese Vielfalt an Angeboten fördert die soziale Integration und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Besonders die erneuerten Freiflächen im Schinkel sollen dadurch stärker in den Fokus genommen und belebt werden, um mit den Menschen Ideen zur Nutzung zu entwickeln. Die enge Zusammenarbeit mit dem QM und die Kooperation mit den bestehenden GWA sind entscheidend für den Erfolg unseres Projekts. Die Dringlichkeit wird durch die positive Resonanz nach dem Kick-Off der Pilotphase deutlich. Eine Schlüsselposition für die Weiterentwicklung des Projekts ist die Schaffung einer neuen Stelle, die nicht nur die Koordination der bestehenden Angebote vorantreibt, sondern vor allem mit den Bewohnenden konkrete GWA-Projekte initiiert. „Sport vernetzt“ zielt darauf ab, den Schinkel zu einem lebendigen Quartier zu entwickeln, in dem Menschen aller Altersgruppen ihre Talente entfalten und ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickeln können. Die Initiative wird durch die Partnerschaft mit ALBA Berlin und die Unterstützung der Oberbürgermeisterin verstärkt, was unser Engagement für die soziale und kulturelle Entwicklung im Schinkel unterstreicht und neue Wege zur Förderung von Integration und Teilhabe eröffnet.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Schinkel ist mit seinen 14.700 Einwohnern einer der größten, dicht besiedeltsten und diversesten Stadtteile Osnabrücks. Dazu kommt die hohe Migrationsquote, Kinder, Jugendliche und Familien sowie Senioren, die von Armut betroffen sind und häufig wenig Wohn- und Bewegungsraum im privaten Umfeld haben. Hierzu wurde im Rahmen der Städtebauförderung "Sozialer Zusammenhalt“ ein QM eingerichtet, das jedoch bislang aufgrund der Komplexität und Vielzahl der Aufgaben und Bedarfe den Fokus nicht auf die Schaffung von Sport- und Bewegungsangeboten und deren Vernetzung legen konnte. BaKoS führt seit über zehn Jahren auf Bolzplätzen in Osnabrück erfolgreich kostenfreie Ballspielangebote durch. Im Schinkel wird das niedrigschwellige Angebot aber kaum angenommen. Programme, die in anderen Stadtteilen hervorragend funktionieren, sind nicht auf den Schinkel übertragbar, die Vernetzung und die Partizipation der Bewohnenden im Schinkel funktioniert bisher nur unzureichend. Das bisherige Engagement von BaKoS in KiTas und Schulen und deren Rückmeldungen zeigen jedoch, dass vor allem Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene und Senioren einen hohen Bedarf an Sport- und Bewegungsangeboten haben. Anhand der großen Resonanz bei der Kick-Off-Veranstaltung von „Sport vernetzt“ mit der Oberbürgermeisterin als Schirmherrin haben wir gemeinsam mit dem QM festgestellt, dass es einen großen Bedarf und Interesse an Vernetzung hinsichtlich von Sport- und Bewegungsangeboten im Stadtteil gibt. Die Schaffung einer neuen Stelle, die gemeinsam mit dem QM die bestehenden Angebote besser vernetzt, ist essenziell, um diese Lücken zu schließen und den Schinkel gemeinschaftlich voranzubringen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Schinkel
Beschreibung
Das Fördergebiet des Projekts "Sport vernetzt: Ein Sprungbrett für die Zukunft der Menschen im Schinkel" umfasst den gesamten Stadtteil Schinkel in Osnabrück, definiert durch ein präzises geografisches Dreieck. Die Grenzen dieses Dreiecks werden im (Nord-)Westen durch die Bremer Straße, im Osten durch die Autobahn A33 und im Süden durch die Mindener Straße gebildet. Diese räumliche Abgrenzung umschließt das Kerngebiet von Schinkel sowie Schinkel-Ost und stellt sicher, dass das Projekt gezielt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner dieses spezifischen Quartiers eingeht. Innerhalb dieser Grenzen erstreckt sich das Projekt über eine vielfältige urbane Landschaft, die Wohngebiete, Bildungseinrichtungen, Sportanlagen, Grünflächen sowie soziale und gesundheitliche Einrichtungen umfasst. Die klare räumliche Abgrenzung ermöglicht eine fokussierte Umsetzung der geplanten Maßnahmen und Aktivitäten, wobei besonderes Augenmerk auf die Zugänglichkeit und Erreichbarkeit der Angebote für alle Quartiersbewohner gelegt wird. Die Definition des Fördergebietes entlang dieser Hauptverkehrsadern erleichtert nicht nur die geografische Orientierung, sondern spiegelt auch die Lebenswirklichkeit der Quartiersbewohner wider, indem es deren alltägliche Bewegungsräume und soziale Interaktionsfelder berücksichtigt. Durch diese gezielte räumliche Fokussierung kann das Projekt "Sport vernetzt" effektiv zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, zur Gesundheitsförderung und zur Bildungsförderung im Schinkel beitragen und damit einen nachhaltigen positiven Einfluss auf das gesamte Quartier ausüben.
Einwohnerzahl
14700
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Schinkel_(Osnabr%C3%BCck)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Projekt „Sport vernetzt: Ein Sprungbrett für die Zukunft der Menschen im Schinkel" unterstreicht seine Notwendigkeit und Bedeutung auch vor dem Hintergrund eines bereits existierenden Quartiersmanagements. Während sich das Quartiersmanagement primär auf das Sanierungsgebiet im Schinkel konzentriert, das nur ca. ⅓ der Bewohnenden abdeckt, nimmt „Sport vernetzt" den gesamten Stadtteil in den Blick. Diese umfassende Perspektive ist entscheidend, da die Bedürfnisse und Herausforderungen in Bezug auf sozialen Zusammenhalt, Gesundheit und Bildung den Bereich des Sanierungsgebiets überschreiten und im gesamten Stadtteil präsent sind. Besondere Bedeutung des Projekts trotz vorhandenem Quartiersmanagement: Das Quartiersmanagement leistet wertvolle Arbeit im Kernbereich des Sanierungsgebiets. „Sport vernetzt" ergänzt diese Bemühungen, indem es gezielt die Lücke zwischen dem Sanierungsgebiet und dem restlichen Stadtteil schließt. Es erweitert die Reichweite sozialer und gesundheitsfördernder Maßnahmen auf den gesamten Schinkel und stellt sicher, dass kein Kind und keine Familie aufgrund geografischer Grenzen ausgeschlossen wird. Hervorhebung der niederschwelligen (Sport-)Angebote: Die Kraft der niederschwelligen Sportangebote, die „Sport vernetzt" bereitstellt, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Diese Angebote sind so gestaltet, dass sie für alle Menschen im Schinkel, unabhängig von ihren sozialen oder ökonomischen Hintergrund, zugänglich sind. Die niedrigen Zugangsbarrieren ermöglichen es jedem Menschen, teilzunehmen, seine Fähigkeiten zu entdecken und von den vielfältigen Vorteilen des Sports zu profitieren – von der physischen und psychischen Gesundheitsförderung bis hin zur sozialen Integration und Bildungsförderung. Durch Sport und Bewegung werden nicht nur individuelle Talente und Stärken sichtbar, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl im gesamten Stadtteil gefördert. Diese Aktivitäten dienen als Katalysator für positive soziale Interaktionen und bauen Brücken zwischen unterschiedlichen Gruppen der Gesellschaft. In Anbetracht dessen, dass „Sport vernetzt" über das Sanierungsgebiet hinaus den gesamten Schinkel bedient, ergänzt es nicht nur die Arbeit des Quartiersmanagements, sondern erweitert und vertieft die soziale und gesundheitliche Wirkung im Stadtteil. Die Einbindung aller Bewohnenden und die Förderung eines inklusiven, aktiven und gesunden Lebensstils unterstreichen die essenzielle Rolle des Projekts für die nachhaltige Entwicklung des Schinkels.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Unterlagen zum Gebiet
Qualitätskriterien
Beschreibung
„Sport vernetzt" im Schinkel fokussiert sich auf die Interessen der Bewohner, basierend auf Dialog und Partizipation. Unsere Arbeit orientiert sich am Gemeinwohl und Menschenrechten, um ein inklusives Angebot für alle Menschen zu schaffen.
Beschreibung
Gemeinwesenarbeit bei „Sport vernetzt" stärkt Selbstwirksamkeit und Selbstorganisation. Durch gemeinsame Aktivitäten erleben Bewohner ihre Fähigkeit, Anliegen kollektiv zu lösen und effektiv zu vertreten.
Beschreibung
„Sport vernetzt" nutzt die Stärken und Ressourcen vom Schinkel, um den Gemeinschaftssinn zu fördern. Indem wir lokale Talente und Möglichkeiten einbinden, stärken wir das Quartier von innen.
Beschreibung
„Sport vernetzt" agiert generationen-, milieu- und nationalitätenübergreifend, um den sozialen Zusammenhalt im Schinkel zu stärken und Vielfalt zu feiern.
Beschreibung
„Sport vernetzt" baut starke Netzwerke und Kooperationen im Schinkel auf, um handlungsfähige Strukturen für gemeinschaftliche Ziele und nachhaltige Entwicklung zu schaffen.
Beschreibung
„Sport vernetzt" macht das Zusammenleben im Schinkel erlebbar und fördert eine starke Gemeinschaft durch gemeinsame Sport- und Bewegungsaktivitäten, die das Quartier verbinden.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteil Schinkel gibt es eine Vollzeitstelle Quartiersmanagement (QM) im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Sozialer Zusammenhalt". Das QM übernimmt im Stadtteil überwiegend Vernetzungsaufgaben. So ist im Rahmen des Förderprogramms sowohl eine Vernetzungstruktur der Sozialträger (mit Sozialträgerkonferenz und Arbeitsgruppen) entstanden als auch der Bürgerinnen und Bürger (vor allem durch Bewohnerversammlungen). Das Thema Sport und Bewegung ist hierbei bisher noch wenig im Fokus. Zusätzlich überblickt das QM die bestehenden GWA Projekte. Diese fokussieren sich vor allem auf Kinder und Jugendliche durch Mobile Jugendarbeit (Streetwork) und durch Angebote des Kinder-, Jugend- und Familienzentrums Heinz-Fitschen-Haus. "Sport vernetzt" wird diese GWA-Strukturen ergänzen und erweitern. Es werden ausgehend von den Bedarfen der Bewohnerinnen und Bewohnern Projekte entstehen, die gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden, die in erster Linie durch Sport und Bewegung bestehende soziale Barrieren überwinden, ein Vertrauensverhältnis aufbauen und die Zusammengehörigkeit fördern. Die Stelle, die durch "Sport vernetzt“ entsteht und ihren Sitz im QM haben soll, kann wesentlich konkreter und zielgerichteter auch dezentral bei den Bewohnenden solche GWA-Projekte mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Projektpartnern gemeinsam initiieren und umsetzen. Das bestehende QM wird die Projektstelle und die Projekte mit den bestehenden GWA Projekten vermitteln und die Vernetzung ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kita Hl. Kreuz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stüveschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heiligenwegschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesamtschule Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diesterwegschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau-Weiss Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Schinkel von 1912 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Heiligenweg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hort Freunde VPAK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Osnabrück Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilzeitung "Mein Schinkel"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Tannenburgstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO KiTa Mosaik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paulus KiTa Rappstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KiTa Maria Rosenkranz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische KiTa Jakobuskirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HHO KiTa Altes Wasserwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfB Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Türkgücü Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heinz-Fitschen-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mobile Jugendarbeit, Fachbereich Kinder-, Jugend- und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Städtebau, Team Stadterneuerung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales, Sozialplanerinnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung, Strategische Quartiersentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilbüro, Jugendberatung, Migrationsberatung, Altenhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Schule und Sport, Fachdienst Bildung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sparkasse bzw. Sparkassen-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Osnabrück - Projekt Kinder-Bewegungsstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Eddie the Eagle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DFL-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landessportbund Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund Osnabrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Sport vernetzt" strebt eine nachhaltige Verankerung im Schinkel an, indem es in kommunale Strukturen integriert und vielfältige Finanzierungsquellen erschlossen werden. Durch Kooperationen mit lokalen Einrichtungen und der Wirtschaft, neben Fördermitteln, sichern wir langfristige Unterstützung. Partnerschaften fördern Sachleistungen und Expertise. Kontinuierliche Evaluationen unterstützen die Anpassungsfähigkeit und Attraktivität des Projekts, um eine dauerhafte Finanzierung zu gewährleisten.
Galerie
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Aufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Würfelgleis

Ansprechpartner
Johannes Knittel
Funktion Jugendreferent/ Sozialarbeiter
Brettspielcafé
Projektbeschreibung
Unsere Nachbarschaft ist vor allem durch Unterschiede gekennzeichnet. Zum einen finden sich besser betuchte Straßen hier mit Einfamilienhäusern und Doppelhäusern mit 2 PKWs vor der Tür. Dann wieder auf der anderen Straßenseite Mehrfamilienhäuser/ Wohnblocks. Es gibt frisch sanierte Häuser, Neubauten und auf der anderen Seite Wohngebiete, die etwas in die Jahre gekommen sind. Hier ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund fast 10% höher, als im Braunschweiger Durchschnitt und dort wieder darunter. Mitten durch das Gebiet verläuft das Braunschweiger Ringgleis, eine alte Bahntrasse umgebaut zum Fuß- und Fahrradweg. Hier sehen die Menschen einander, aber es gibt wenig Treffpunkte in unserer Nachbarschaft wo sich die unterschiedlichen Menschen begegnen. In der kirchlichen Jugendarbeit ist uns aufgefallen, wie leicht Menschen einander durch Spiele kennenlernen oder Menschen integriert werden können. Beim spielen kamen Gesprächsthemen auf und wir saßen nicht nebeneinander im Schweigen oder auf der Suche nach Gesprächsthemen. In verschiedenen Kontexten haben wir zum spielen eingeladen und gesehen, dass Menschen a) kommen und b) integriert werden. Auch bei sprachlichen Barrieren war das kennenlernen leichter, wenn einfache Spiele eine komplexen Regelerklärung umgehen. So ist unsere Idee fürs GWA Projekt entstanden. Brettspiele stiften pädagogischen Wert, schaffen ein gemeinsames Erlebnis und machen einfach viel Freude! Beim Gewinnen und Verlieren kommen sämtliche Emotionen hoch. Man lernt sich und andere kennen und zwar egal ob in der Erstbegegnung oder Jahrzehnte lange Nachbarn und Freunde. Kommstruktur: Mit dem Projekt Würfelgleis, einem Brettspielcafé, wollen wir es in der Kommstruktur ermöglichen, niedrigschwellig in Kontakt miteinander zu kommen. Einen attraktiven „dritten Ort“, an dem Menschen sich mit ihrem Stadtteil identifizieren können. Ein Ort der Begegnung und des Austausches, an dem Herausforderungen und Nöte angesprochen werden können. Gehstruktur: Aufsuchend sollen Menschen befragt werden zu ihren Herausforderungen, Netzwerke gebildet werden und die Methode des Spielens anderen Akteuren vorgestellt. Zukunftsperspektive: Zukunftsorientiert sollen Menschen bestärkt werden sich mit ihren Stärken einzubringen, in 1 zu 1 Hilfen aktiv zu werden, als Projekt können wir Netzwerkressourcen vermitteln und im Kontakt mit kommunaler Politik und weiteren Akteuren die Nachbarschaft mitgestalten.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Wir befinden uns in Braunschweig direkt neben dem Ringgleis, in einer kleinen Scheune. Zum einen findet sich hier ein gut betuchtes Wohngebiet mit Einfamilienhäusern und Doppelhäusern mit 2 Pkws vor der Tür und dann wieder auf der anderen Straßenseite Mehrfamilienhäuser/ Wohnblocks. Es gibt frisch sanierte Gebiete, Neubauten und auf der anderen Seite Wohngebiete, die etwas in die Jahre gekommen sind. Hier ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund fast 10% höher als im Braunschweiger Durchschnitt und dort wieder darunter. Kurzum wir befinden uns an einem sozialen Bruch. Eine Nahtstelle bildet das Ringgleis. Auf dem Ringgleis begegnet man dem Querschnitt: Studierende, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch Wohlhabenden, die mit Kopfhörern das Ringgleis als Joggingstrecke nutzen und denen, die gefühlt auf dem gesellschaftlichen Abstellgleis gelandet sind. Immer wieder trifft man dieselben Jugendlichen - einen Bruchteil der Anwohnenden - auf den Jugendplätzen. Kontakt zwischen einsamen Rentner*innen und ihnen gibt es wenig, obwohl beide Gruppen ständig auf dem Ringgleis unterwegs sind. Gesamtgesellschaftlich ist die Vereinsamung ein Thema: Sie macht keine Grenzen vor unterschiedlichen Milieus oder ethnischen Hintergründen. In unserem Gebiet gibt es viele 1 Personenhaushalte und wenig öffentliche Orte oder Räume, die zur Begegnung einladen oder zur Verfügung stehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Kern Altpetritor
Beschreibung
Das Nachbarschaftliche Gebiet erstreckt sich von der Kreuzstraße bis zur Cellerstraße und wird wiederum begrenzt von der Autobahn bzw. dem Klinikum einerseits und der Goslarschen Straße andererseits.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Stadtforschung Mai.23
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-08_HHGEN_Haushalte_2023_ee.pdf
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Innerhalb des Quartiers gibt es eine starke Abweichung bei den Prozentzahlen von ausländischen Bewohner*innen (von 14,5% bis 24,3%). Beides liegt dennoch höher als der Durchschnitt der Stadt. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-08_HHGEN_Haushalte_2023_ee.pdf
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Statistiken der Stadt war die Altersbegrenzung von 0-16 Jahren für Kinder angegeben. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_08_export.pdf
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Statistiken der Stadt war die Altersbegrenzung von 16-20 Jahren für Jugendliche/junge Erwachsene angegeben. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_08_export.pdf
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_08_export.pdf Dabei ist besonders zu beachten, dass ab 60 Jahren mit steigenden Alter zunehmend die Hälfte der Menschen ledig, geschieden oder verwitwet sind. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-08_HHGEN_Haushalte_2023_ee.pdf
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gehstruktur: Das Projekt Würfelgleis macht sich zum einen auf den Weg die Menschen und Akteure in der Nachbarschaft kennenzulernen. Im Gespräch und aufsuchender Befragung soll die Nachbarschaft spezifisch kennengelernt werden und die Nöte wahrgenommen. Mit unserem Tool, dem Spielen, wird eine gute Methode der Gemeinschaftsbildung warhgenommen und zur Verfügung gestellt, die ein Akzent entgegen der Einsamkeit setzen kann. Kommstruktur: Mit einem attraktiven Spielecafé findet die Nachbarschaft einen inspirierenden Ort, mit dem sie sich gerne identifiziert. Die Haupt- und ehrenatmlichen Mitarbeitenden laden ein zu Gesprächen, hören zu und bilden Communitys. Durch das niedrigschwellige Angebot wird Begegnung ermöglicht, Gemeinschaft erlebt und Nöte können mitgeteilt werden. Zukunftsorientierung: Unterschiedliche Menschen der Nachbarschaft lernen einander kennen. In der Selbstaktivierung und Stärkung der Besuchenden werden 1zu1 Hilfen möglich. Durch geknüpfte Netzwerke können ergänzend zu den 1zu1 Hilfen Vernetzungen geschehen und Beratungs- und Hilfsangebote vermittelt werden. Das Spielen nimmt dabei in allen Ebenen eine zentrale Rolle ein. In der kirchlichen Jugendarbeit ist uns aufgefallen, wie leicht Menschen einander durch Spiele kennenlernen oder Mneschen integriert werden können. Beim spielen kamen Gesprächsthemen auf. In verschiedenen Kontexten haben wir zum spielen eingeladen und gesehen, dass Menschen kommen und integriert werden. So ist Idee GWA Projekts entstanden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen sich in aufsuchenden Befragungen und Parizipationsprozessen (z.b. Foren) beteiligen
Beschreibung
a)1zu1 Hilfen aktiv gestaltet werden b) Menschen sich im Projekt einbringen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Café BRUNS vom Verein BRUNS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Netzwerk Nächstenliebe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diesterweg Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oswald-Berkhan-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Siedlerverein Altpetritor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Tafel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffmann von Fallersleben Gymnasium
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist im laufe des Projekts eine Vernetzung im Stadtteil und zur kommunalen Politik zu erarbeiten. Im Rahmen dieser Vernetzung werden wir eine kommunale Beteiligung an einer langfristigen Finanzierung ansprechen. Möglicherweise kann ein Wirtschaftsteil aufgebaut werden der das Projekt langfristig, anteilig mitfinanzieren kann.
Galerie
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p1120697
p1120698
p1120705
Videos
p1120695.mp4 (21.76 MB)
p1120699.mp4 (18.55 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

papenburg.art

Ansprechpartner
Udo Löbbers
Funktion Vorstand papenburg.art e.V. i.G.
papenburg.art e.V. (i.G.) bringt Kunst und Kultur für alle als temporäre Leerstandsnutzung in die Papenburger Stadtmitte
Projektbeschreibung
Papenburger Kreative (Malerinnen und Maler, Fotografinnen und Fotografen) hatten den Wunsch, ihre Werke auszustellen und diese in Form einer "thematischen Kommunikationsgrundlage" mit den Menschen im Quartier zu teilen, zu diskutieren und darauf aufbauend das Quartier und seine Menschen integrativ weiter zu entwickeln. Inspiriert vom Verein „Zwischenraum e.V.“ in Aurich, sollten dazu Leerstandsflächen in der Innenstadt genutzt werden. In Zusammenarbeit mit dem City-Management Papenburg gründeten sie den Verein papenburg.art e.V. mit dem Ziel Leerstandsflächen mit Kunst zu beleben, die Kunstszene zu fördern und die und die Teilhabe im Quartier vorantreiben. Ein seit langem leerstehendes Ladenlokal soll angemietet und umgestaltet werden: der vordere Teil davon soll für Kunst, Begegnung und Austausch genutzt werden, den anderen Teil mietet eine Unternehmerin, die ihr Unverpackt-Geschäft zu einem integrativen Concept-Store mit "Treffpunkt-Charakter" erweitern möchte. Dadurch entstehen Synergien zwischen Kunst, Café, Geschäft und vor allem zwischen Menschen. Kooperationen mit benachbarten Geschäften und Bildungseinrichtungen wie der VHS und der Kunstschule Zinnober schaffen weitere Synergien. papenburg.art e.V. soll zum Treffpunkt für Bewohner und Gäste werden, unabhängig von Herkunft, Alter und sozialer Schicht. Das Konzept soll Kunstinteressierte aktivieren und alle Beteiligten – Geschäftsleute, Künstler, Vermieter und Bewohner – einbinden, um das Quartier gemeinsam zu bereichern.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Hauptkanal ist „die gute Stube“ Papenburgs mit Geschäften links und rechts, Wohnungen über den Geschäften, zwei Kirchen sowie sich anschließenden Wohnquartieren. Papenburg leidet an Leerstand in den Gewerbeobjekten. Verwahrlosung und schwindende kulturelle Angebote beeinträchtigen das soziale Zusammenleben im Quartier. Die Bewohner:innen und Besucher:innen wenden sich ab, eine Abwärtsspirale ist in Gang gesetzt. Es gibt kleine Ghettos, andere Bereiche sind verwaist und verwahrlosen zunehmend: Eigentümer kümmern sich nicht und zu hohe Mietforderungen erschweren eine Nutzung. Bei einer Infoveranstaltung des City-Management Papenburg diskutierten über 50 Geschäftsleute und Künstler über die Probleme und Ideen zur Revitalisierung des Viertels durch Kunst und kulturelle Aktivitäten. Die Resonanz und Akzeptanz übertraf die Erwartungen. Wir streben nach öffentlichen Plätzen für Begegnungen und Aktivitäten ohne Konsumzwang für eine Belebung des Quartiers. Durch einen dauerhaften Kunstverein am Hauptkanal möchten wir solche Räume schaffen und Akteure vernetzen, Ideen entwickeln und Projekte umsetzen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ ist unser Motto, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Interessen aller Beteiligten im Dialog auszugleichen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ wurde es in der Infoveranstaltung genannt: Kunst und ein Kunstverein sind die Mittel der Wahl, um die notwendige Aufmerksamkeit im Interesse aller Akteure zu bekommen.
GWA/QM-Ansatz
papenburg.art e.V. setzt den speziellen Ansatz von Gemeinwesenarbeit bzw. Quartiersmanagement um, indem er Kunst und Kultur als Mittel zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens einsetzt. Durch die Nutzung von Leerstandsflächen für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen schafft der Verein nicht nur kulturelle Angebote, sondern auch Treffpunkte für die Bewohner des Quartiers. Durch die Einbeziehung der lokalen Community in Planungsprozesse und Veranstaltungen stärkt papenburg.art die Identifikation der Bewohner mit ihrem Viertel und fördert soziale Bindungen. Zudem trägt der Verein durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements zur aktiven Beteiligung der Bewohner am Gemeinschaftsleben bei. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise trägt papenburg.art zur positiven Entwicklung des Quartiers bei und setzt somit die Prinzipien der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements erfolgreich um. papenburg.art fördert Kunst, Kultur und internationale Gesinnung gemäß Satzung. Dies geschieht durch Fortbildungsangebote mit Kooperationspartnern wie der VHS, die Entwicklung von Vermarktungskonzepten für Künstler, niederschwellige Angebote für eigene künstlerische Aktivitäten, integrative Aktivitäten für verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Entwicklung des papenburg.art-Konzepts als Vorlage für andere Städte. Auch die Einbeziehung von Künstlern aus den Niederlanden in Ausstellungen und Workshops sowie die gemeinsame Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts sind Ziele.
Galerie
20240311 karte innenstadt cima foerderantrag papenburg

Gemeinsam im Nordertor

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Einrichtung eines Sozialraumteams im Nordertor, Begleitung und Unterstützung bieten, Begegnungen schaffen, Eigeninitiative und Beteiligung fördern
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gemeinsam im Nordertor“ soll eine Struktur bieten, die Menschen zusammenbringt und motiviert, sich gemeinsam für und in „ihrem“ Stadtteil zu engagieren. Dies soll insbesondere mit der Einrichtung des „Sozialraumteams Nordertor“, federführend vom Stadtteilverein „Unser Nordertor e.V.“ (nachfolgend; „UNo“) betreut, nachhaltig gelingen. Unter einem Sozialraumteam ist ein Netzwerkgremium zu verstehen, bestehend aus Akteur*innen, die im Nordertor leben bzw. haupt- oder ehrenamtlich tätig sind und sich für das Gemeinwesen einsetzen möchten. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung auf einander abgestimmter, bedarfsorientierter und nachhaltiger Angebote und Projekte im Quartier. Durch das Vermitteln von Respekt und Anerkennung und die Ermutigung und Unterstützung zur Selbstorganisation sollen zivilgesellschaftliche Potentiale gestärkt werden. Zudem wird die Handlungsfähigkeit aller Menschen im Stadtteil weiterentwickelt und Partizipation – insbesondere auch von benachteiligten Menschen – ermöglicht. Lokale Ressourcen für die Gemeinwesenarbeit werden erschlossen, aktiviert und zusammengebracht und somit Synergieeffekte geschaffen und sog. „Doppelstrukturen“ vermieden. Die Anlaufstelle UNo soll als sozialer Treffpunkt vor Ort, in dem die Menschen konkrete Hilfsangebote finden, wie kreativ-, freizeit- und kulturelle Angebote, weiterentwickelt werden. Die Gemeinwesenarbeit richtet sich dabei an der Lebenswelt der Menschen im Stadtteil aus – an ihren Sorgen, Problemen, Bedürfnissen und Wünschen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Nordertor ist von Industrie geprägt und durch ein hohes Verkehrsaufkommen belastet. Seit den 1990er Jahren treten im Nordertor vermehrt soziale Konflikte auf, die teilweise mit Zuwanderungswellen und daraus resultierenden Integrationsproblemen im Zusammenhang stehen. Das Nordertor ist das Quartier mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte im Stadtgebiet und liegt damit deutlich über den Werten anderer Ortsteile. Im Quartier arbeiten unterschiedliche Akteure auf den Gebieten GWA, QM, Vereine, freie Kinder- u. Jugendhilfe, Bildung, Wohnungswirtschaft und religiöse Einrichtungen. Im „Sozialer Zusammenhalt“-Gebiet sind effektive Strukturen von QM und GWA vorhanden. Der Stadtteilverein „Unser Nordertor“ (UNo) ist schon jetzt Anlaufstelle für Begegnungen im Quartier, er ist seit 10/2018 zusätzlich von der Kommune mit der Durchführung der GWA im gesamten Stadtteil beauftragt. Seine Angebote werden allerdings vornehmlich von älteren Bewohner*innen in Anspruch genommen. Netzwerke und Zusammenarbeit finden in der Regel nur im kleinen Rahmen oder gar nicht statt. Besonders jüngere und neu zugewanderte Menschen wissen oftmals nicht, an wen sie sich gerade wenden können, wenn sie ein Problem haben. Es fehlt an Struktur und einem umfangreichen (Hilfe)netzwerk. Die Akteure untereinander kennen oft nicht die vollständigen Angebote/Arbeitsbereiche anderer Akteure. Eine zielgenaue Verweisberatung ist somit kaum möglich. Das Einrichten eines Sozialraumteams für das Nordertor, welches Begegnungsräume schafft, Beteiligung ermöglicht, den sozialen Zusammenhalt und die Integration fördert sowie die Selbstorganisation stärkt, ist daher von besonderer Bedeutung für das Quartier.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Der Stadtteil ist wie folgt eingegrenzt: Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Frank-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Str. Grefengrund, Platanenstr. und B6/B214 Richtung Celler Str. und trifft dort wieder die Holtorfer Str.
Einwohnerzahl
4939
Quelle / Anmerkungen
Einwohner*innenmeldeamt / Sozialplanung Stadt Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt" liegt im Projektgebiet. Das Projektgebiet bezieht sich auf den Stadtteil Nordertor. Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt" umfasst ca. 1/3 des Stadtteils.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024 Sozialplanung der Stadt Nienburg/Weser
Unterlagen zum Gebiet
karte_1.jpg (1.1 MB)
GWA/QM-Ansatz
1. Partizipation der Adressat*innen: Durch die kontinuierliche Einbindung der Bewohner*innen erreichen wir eine aktive Beteiligung der Bewohner*innen an den Gestaltungsprozessen im Stadtteil. 2. Unterstützung von Kommunikation und Selbstorganisation: Durch Vernetzung einzelner Akteure / Akteursgruppen unterstützten wir die Selbstorganisation der Menschen. 3. Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen: Wir fördern den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Bewohner*innen untereinander sowie mit anderen Organisationen und Institutionen. 4. Vielfältige Methoden und Ansätze: Mit unterschiedlichen Handlungsansätzen und Methoden, wie z.B. Sozialraumanalyse, Beratung, Kulturarbeit, Netzwerkarbeit und Empowerment unterstützen wir die Bewohner*innen des Stadtteils
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen äußern ihre Bedürfnisse und Interessen und arbeiten an Veränderungen aktiv mit.
Beschreibung
Die Menschen beteiligen sich aktiv an Entscheidungsprozessen. Sie bestimmen, welche Themen und Projekte im Quartier bearbeitet werden sollen und setzen diese auch, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, selber um
Beschreibung
Die Menschen vor Ort bringen ihre Fähigkeiten, Interessen und Erfahrungen ein. Wir als Verein bündeln diese um gemeinsame Projekte gemeinsam mit den Menschen umzusetzen.
Beschreibung
Das UNo wird mehr zu einem Ort für Begegnungen. Hier werden gemeinsam Feste, Flohmärkte etc. geplant und organisiert. Nachbarschaftshilfen laufen zusammen und ein interkultureller Austausch findet statt.
Vorhandene Strukturen
In einem Teil des Nordertors (im „Sozialer Zusammenhalt“-Gebiet) sind effektive Strukturen von Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit vorhanden. Der Stadtteilverein „UNo“ ist seit 10/2018 zusätzlich von der Kommune mit der Durchführung der Gemeinwesenarbeit im gesamten Stadtteil beauftragt. Der Verein hat z.Zt. ca. 65 Mitglieder und bietet den Bewohner*innen unterschiedliche Angebote, die z.T. professionell oder ehrenamtlich angeleitet werden. So werden z.B. ein Gedächtnistraining und die Sitzgymnastik von professionellen Trainern angeleitet. Sprachcafé für Migranten, Klöncafé und auch eine Kochgruppe werden von Ehrenamtlichen selbst organisiert. Darüber hinaus gibt es noch eine Selbsthilfegruppe zum Thema COPD. Im Gebiet Sozialer Zusammenhalt finden ehrenamtliche Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Stadtteilthemen statt. Im Gemeindezentrum finden z.B. von Gemeindemitgliedern organisierte Gemeindenachmittage oder Mehrgenerationen-Cafés statt. Darüber hinaus sind auch die Sozialarbeit des Wohnungsbauunternehmens GBN (u.a. mit Miet- und Sozialberatung), der Sportverein ASC oder das Pari-Café des Paritätischen Dienstes im Stadtteil aktiv. Daneben sind das CJD als Bildungs- und Sozialunternehmen und weitere Bildungsträger im Nordertor vertreten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ASC Nienburg; Inter Komata (Fußball)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg (Breitensport)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordertorschule Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen RAHN Gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätte Rahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ESTA Bildungswerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friedrich-Fröbel-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Astrid-Lindgren-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Freikirche Baptisten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke (Tageszeitung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Stadtrates und anderer politischer Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagment Stadtteilhaus Nordertor
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein das Sozialraumteam weiter leiten und im Sinn der Strategie für die Gemeinwesenarbeit der Stadt Nienburg fortsetzen und ausbauen. Es werden weitere Mitglieder in das Sozialraumteam eingebunden. Über die Wahrnehmung der Aufgaben der Gemeinwesenarbeit im Nordertor besteht bereits eine vertragliche Vereinbarung zw. dem Stadtteilverein und der Stadt Nienburg. Dort ist auch die finanzielle Unterstützung durch die Stadt vereinbart.
Galerie
nordertorvereinlogoweb
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander leben-aufmerksame Nachbarschaft

Ansprechpartner
Angela Exner-Wallmeier
Funktion Projektleitung
Miteinander leben-aufmerksame Nachbarschaft, ein integratives Projekt zur Förderung des sozialen Zusammenhalts durch Ausbau und Weiterentwicklung der Anlaufstelle
Projektbeschreibung
Aufbauend auf den Strukturen der Kernaufgaben des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus erarbeiten wir in Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft GSG, der Polizei, der Gemeinwesenarbeit, der Stadt Oldenburg , den Vereinen , der Volkshochschule und dem Einzelhandel im Quartier ein Konzept zur Stärkung des Sozialen Zusammenhalts. Auslöser für unser Projekt waren die veränderten Besucherströme nach der Corona Pandemie und eine Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit zum Thema SToP ( Stadtteil ohne Partnergewalt). Unser Haus liegt in einem benachteiligtem Wohngebiet, das durch den demographischen Wandel und Zuwanderung schon eine Veränderung erfahren hat. Als neue Herausforderung nehmen wir die Auswirkungen nach der Pandemie und die Herausforderungen durch die Inflation wahr. Das Mehrgenerationenhaus als Treffpunkt im Quartier wird durch die veränderten Besucherströme und die damit einhergehenden Herausforderungen vor neue Aufgaben gestellt. Der offene Treff im Mehrgenerationenhaus, sowie die vielfältigen Angebote im Bereich Bildung, Freizeitgestaltung, Sprachförderung und Beratung werden zu einem großen Teil von Ehrenamtlichen, Freiwilligendienstlern und Honorarkräften unter hauptamtlicher Begleitung umgesetzt. Der Strukturwandel im Stadtteil und die veränderten Lebenssituationen nach Corona stellen den Stadtteil und unsere Arbeit vor neue Aufgaben. Die Konfrontation mit den Themen, häusliche Gewalt, finanzielle Notlagen, akuter Förderbedarf benachteiligter Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, erfordert von allen Akteuren im Haus eine Neuorientierung und Neuausrichtung. Das bisherige ausgeglichene und von gegenseitiger Wertschätzung getragene Klima droht zu kippen. Die Bereitschaft und Fähigkeit eigene Interessen zu vertreten, an Aufgaben und Themen zu arbeiten, hat deutlich nachgelassen. Aktuell hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass wir eine Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen unter professioneller Begleitung brauchen, um eine offene Begegnungskultur zu implementieren. Zur Bewältigung dieser Aufgaben haben wir in Kooperation mit anderen Akteuren im Stadtteil ein neues Nachbarschaftsprogramm "Miteinander leben - aufmerksame Nachbarschaft" initiiert, das bereits auf große Resonanz stößt. Für die weitere Umsetzung dieses Quartiersentwicklungsprozesses benötigen wir eine qualifizierte hauptamtliche Unterstützung im Haus. Unsere bestehenden Strukturen aus Haupt- und Ehrenamt reichen nicht mehr aus, um diesen Prozess gut zu begleiten.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier ist geprägt durch 3-4 geschossige Gebäudekomplexe aus den 50er Jahren, mit ca. 20 Wohnungen pro Gebäudekomplex. Der erste große Strukturwandel im Quartier wurde durch die Flüchtlingswelle im Jahr 2015 eingeleitet. Die Johanniter Unfall- Hilfe e.V. ist seit 2014 Träger des Mehrgenerationenhauses in Oldenburg im Stadtteil Bürgerfelde. Wir haben den Stadtteil bisher als offenes kooperatives und lebendiges Quartier erlebt. Die Interaktion und Wertschätzung im Stadtteil zeugten von einem guten Klima. Die Folgen der Pandemie und die prekären Bedarfslagen durch die aktuelle Inflation sind eine neue Herausforderung für das Miteinander in der Nachbarschaft. Das Team ist in den letzten Monaten durch die Konfrontation mit den Themen häusliche Gewalt, prekäre Lebensverhältnisse und erhöhter Gesprächsbedarf bei unseren Besuchern an seine Grenzen gestoßen. Als Folge der Pandemie und der Inflation nehmen wir ein erhöhtes Konfliktpotential wahr, gleichzeitig erfahren wir eine drastisch reduzierte Kommunikationsbereitschaft. Die Fähigkeit in den Austausch mit Anderen zu gehen, Interessen und Bedarfe zu formulieren, sich auf andere Lebenswelten einzulassen ist deutlich gesunken. Der Beratungs- und Austauschbedarf zu Themen wie häusliche Gewalt, Sicherheit und finanzielle Hilfen ist enorm gestiegen. Unsere bestehenden Strukturen benötigen eine personelle und professionelle Unterstützung bei der Neuausrichtung und Weiterentwicklung des Ansatzes der Gemeinwesenarbeit. Eine qualifizierte Begleitung der Vernetzung und Neuausrichtung der Nachbarschaftsarbeit ist dringend gewünscht. Perspektive soll eine nachhaltige Verstetigung der Neuausrichtung in bestehende Netzwerke sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Bürgerfelde
Beschreibung
Dass Gebiet liegt innerhalb des nordwestlichen Autobahnrings der Stadt Oldenburg. Im Osten verläuft die Grenze entlang der großen Ausfallstraße" Alexanderstraße". Im Süden endet unser Einzugsgebiet entlang der Straße Melkbrink mit Ausläufern in die Straßenzüge Oederstraße und Starklofstraße.
Einwohnerzahl
6900
Quelle / Anmerkungen
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik / 0218
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik/ 0218
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik/ 0228
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2022 Stadt Oldenburg; Amt für Jugend und Familie_ Datenbasis 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir sind ein gefördertes Haus aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Füreinander in der Kommune. Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Jede und jeder ist willkommen. Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Häusern ihren Namen und ist Alleinstellungsmerkmal: Jüngere helfen Älteren und umgekehrt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nachbarschaftsforum von unterschiedlichen Bewohnergruppen genutzt werden.
Beschreibung
Ein gemeinsamer Runder Tisch mit weiteren Netzwerkpartner aus dem Quartier regelmäßig umgesetzt wird und die Ergebnisse des Erfahrungsaustausches in der Angebotsstruktur eingearbeitet werden.
Beschreibung
Offene Nachbarschaftsveranstaltungen werden umgesetzt und sind im Quartier etabliert.
Vorhandene Strukturen
Das Mehrgenerationenhaus hat zwei hauptamtliche Mitarbeiter mit einem Stundenumfang von 35 Stunden. Die Angebote im Haus, der Offene Treff, die Hausaufgabenbetreuung, das Lerncafé, die Handarbeitsrunden, die Spielrunden, die Gesprächsrunden, die Handysprechstunde etc. werden überwiegend von Ehrenamtlichen und Honorarkräften begleitet, die von unseren hauptamtlichen Kollegen koordiniert und begleitet werden. Zur Zeit haben wir 18 Ehrenamtliche, die sich in den Angeboten engagieren. Unser Haus ist regelmäßig von Montag bis Donnerstag von 09:00 - 18:00 Uhr und Freitag von 09:00 - 16:00 Uhr geöffnet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderlachen Oldenburg e.V.; Herr Norbert Arendt BTB Bürgerfelder Turnerbund; Regine Walter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld; Meike Plewa Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde; Nils Naumann Polizei Oldenburg; Kontaktbereichsbeamter Frank Vehren ; VHS Oldenburg Anita Groth Koordinatorin Schulische Bildung; Kinderbibliothek am PFL Frau Hummels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Soziale Dienste; Angela Exner-Wallmeier Paritätischer Wohlfahrtsverband; Sozialberatung Dorothee Rensen ; Caritas Oldenburg Seniorentreff im Pavillon; Julia Ritterhoff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Stadt Oldenburg; Katrin Busse DIKO Oldenburg (Demenz- Informations- und Koordinationsstelle Oldenburg; Kathrin Kroppach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AKTIV IRMA; Herr Brinkmann Druckerei Eiting; Herr Eiting Möbel Weirauch; Kay Weirauch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GSG Oldenburg; Stefanie Brinkmann-Gerdes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NWZ Oldenburg; Stadtredaktion Sonntagsblatt Redaktion Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdB Dennis Rohde Mitglied des Stadtrates Oldenburg Esther Niewerth-Baumann Mitglied des Stadtrates Jens Freymuth
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Isolde Spindler; Volker Seinsch; Heinz Slopianka; Helma Vols; Heinz und Lotti Rosenthal; Fatima Sheikmous; Rehan Suleiman; Leila H. Hadya S.; Ragda, H.; Gaby Brinkmann etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche: Anja Wemken; Gila Nattke; Manfred Schäfer; Anke S. ; Fatima Sheikomous; Horst Claussen; Dieter Porschin; Isolde Spindler; Helma Vols; Iris Lindstedt;
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg Fachdienst Soziale Dienste; Monika Naber Amt für Teilhabe und Soziale; Frau Hünecke Fachdienstleitung Pflege, Wohnen und Soziale Beratung; Lena Haddenhorst
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Einführung und professionelle Begleitung des Nachbarschaftsforums beinhaltet die Einbindung unserer Netzwerkpartner. Ziel dieses Projektes ist es, dass insbesondere unsere Partner aus Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen im Laufe der Zeit so eingebunden sind, dass eine Fortführung der Arbeit durch die Netzwerkpartner gelingen kann. Die Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen sollte dann bei uns im Haus in Kooperation mit anderen öffentlichen Trägern durchgeführt werden.
Galerie
gemeinsam leben  aufmerksame nachbarschaft
Zustimmung Veröffentlichung
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