Gemeinsam in Obernkirchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das Nachbarschaftsbüro - für eine Bürgergesellschaft in Obernkirchen
Projektbeschreibung
Koordiniert mit der Kommune wird im Herbst 2026 im städtischen Gebäude "B4 Stadthaus" an bekannter und zentraler Stelle in Obernkirchen ein Nachbarschaftsbüro inkl. einem Begegnungs-Café eröffnet. Das Gartenprojekt wird ebenfals Teil der Maßnahme. Ein "Kümmerer", der die Anlaufstelle besetzt und selbst aktiv mit aufsuchender Arbeit in den Privathaushalten der Stadt den Focus auf die Entwicklung einer Bürgergesellschaft legt. Zielgruppe ist die Gesamtbevölkerung der Stadt unabhängig von Herkunft und Alter. Bereits gestartete Projekte wie die Förderung der Demokratie (Besuche Land-/Bundestag mit interkulturellen Gruppen, wie auch das Filmprojekt zum Erklär-Film für Elternbeiratswahlen) oder sämtliche Kursangebote (Sprachkurse, MIA-Kurse, Grundrechtsschulungen und Kurse zur seelischen Gesundheit) sollen als Begegnungsangebote intensiviert werden. Neue Angebote wie Eltern- und Wohnführerschein werden aktuell entwickelt. Seit 2025 verfolgen wir mit unserem Integrationskonzept die Strategie der Bündelung von Finanz- und Personalressoursen für die Integration aller Menschen. Die Gründung eines Integrationsnetzwerkes im Herbst 2025 mit 18 weiteren Organisationen führt zu einer breiten Aktionsplattform um eine hohe Einbindung bereits ehrenamtlich tätiger Menschen zu erzielen und neue zu begeistern. Alles mit dem Ziel vor Augen Menschen miteinander zu verbinden und zur Eigeninitiative zu bewegen. Der Einsatz von unseren neu ausgebildeten Integrationslots*Innen hilft Familien bei Ihren Herausforderungen mit Kindergarten und Schule sowie sich an einer aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und an den Vereinsangeboten zu beteiligen. Auch hier gilt es Menschen mit Interesse an bürgerschaftlichem Engagement zu aktivieren. Im Landkreis koordiniernen wir uns mit dem Bereich Migration und Teilhabe Frau Cerne sowie den Dezernentinnen Frau Otto und Frau Friedrichs Ein wichtiger Ansatz wird u.a. die Deeskalation der vorkommenden Nachbarschaftskonflikte (z.B. wegen fehlender Mülltrennung) in Obernkirchen sein. Nachhaltiges Ziel ist in finanzieller Kooperation mit unserem DRK Landesverband zeitnah ein Familienzentrum in Obernkirchen zu entwickeln, dass die DRK Kinder- und Jugendhilfe mit dem vorhanden interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum vereint und Akteure wie das Jugendzentrum Obernkirchen und den Kinderschutzbund verbindet. Durch koordiniertes Handeln schaffen wir mehr Power um die Aufgaben zu bewältigen. Pragmatische Unterstützung für die alle Bürger.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Stadt Obernkirchen liegt im ländlichen Raum des Landkreis Schaumburg, hat 9407 Einwohner in 4197 Haushalten mit Bevölkerungsanteil von 17% bis 18 Jahre und 23% über 66 Jahre. Durch Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre gibt es 10% Personen mit Einwanderungsgeschichte, untergebracht in 39 Übergangswohnungen und/oder in privat angemietetem Wohnraum. Struktur der Haushalte sind 41% Einpersonenhaushalte, 28% Familien mit Kindern und 30% Paare oder WG's. Die Menschen verbleiben in Ihren Sprach-Communitys. Die vorrangigen Herausforderungen der Bevölkerung liegen lt. unserer aktuellen Umfrage in den Bereichen fehlende Verknüpfung von Angeboten, fehlende Integrationsbereitschaft, fehlendem Verständnis untereinander, Vereinsamung durch demographischen Wandel, Mängel bei der Kindererziehung, fehlende Begegnungsstätten, Bürger erfahren Respektlosigkeit. Hinzu kommen noch strukturelle Probleme aus dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist eine 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V. mit Sitz in Obernkirchen. Er hat mit 6.000 Mitgliedern gute ehrenamtliche Strukturen und engen Kontakt zur alteingesessenen Bevölkerung. Das DRK Team Integration arbeitet im interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum mit 26 Ehrenamtlichen und 9 Hauptamtlichen vertrauensvoll mit den Zugewanderten zusammen und kennen deren Herausforderungen. Unsere Beratungsstellen zur Migrationsberatung, zur Beruflichen Integration, die Beratungsstelle für traumatisierten geflüchtete Menschen sind professionell besetzt und können wesentlich zum Erfolg des Projektes beitragen. Gemeinsam in Obernkirchen ist der Slogan für ein beispielhaftes tolerantes Miteinander.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
31683 Obernkirchen, Landkreis Schaumburg
Beschreibung
Kernstadtgebiete der Stadt Obernkirchen ohne die Ortsteile der Samtgemeinde (s. eingereichte Karte), Brennpunkte sind die Strassenzüge Friedrichstr., Kalte Weide, Kolbergring, Sülbecker Weg und Taubenweg mit einem hohen Anteil an Migrannten, 1972 hatte Obernkirchen noch 12.000 Einwohner, sichtbar starke Abwanderung, Ziel ist auch für die Stadt mit kreativem Angebot befreundte Familien aus den Sprach-Communitys nach Obernkirchen anzuwerben um die Kernstadt zu stärken
Einwohnerzahl
9407
Quelle / Anmerkungen
Stadt Obernkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ortsplan_obernkirchen_stadt_kerngebiet.pdf
(934.74 KB)
ortsplan_obernkirchen_stadt.pdf
(1.04 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in:
- Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen unter Einbindung bestehender Ressoursen.
- Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung von Begegnungsorten zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Hilfe in verschiedenen Lebenslagen.
- Die Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht das Mitgestalten
- In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – unter Berücksichtigung des demographischen Wandels und Bündelung von individuellen, institutionellen iwe finanzierllen Ressourcen im Sozialraum; Finanzmittel vom Landkreis, und DRK Landesverband fürs Projekt bündeln/einsetzen.
- In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
- In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien, ältere Bürger*Innen etc.)
Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 700 Mitgliedern, viele persönliche Kontakte unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelle Zentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Kindergärten, Schulen und Jugendtreffs.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn bei allen Aktivitäten immer die beteiligten Menschen im Mittelpunkt stehen und gegenseitiger Respekt und Toleranz sichtbar werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn spürbar Spaß bei den Netzwerken entsteht und immer während neue Ideen entstehen, die helfen dem gemeinsamen Ziel immer näher zu kommen
Kriterium
Beschreibung
Deeskalation von Nachbarschaftskonflikte, entstehender respektvoller Umgang miteinander und gemeinsame Aktivitäten, Feste und Hilfen innerhalb der nachbarschaftlichen Community
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirche, Obernkirchen Frau Nora Haarmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen, Frau Worm-Kressin (Bürgermeisterin)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ichtys Gemeinde, Freie Kirche Obernkirchen, Frau Neumann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Ortsverband Obernkirchen, Herr Kai Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizeirevier Obernkirchen, Herr Husemann/Frau Finger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Obernkirchen, Herr Nils Plagge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Kreistagsfraktion, Herr Dumbrowski
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Büro Obernkirchen, Frau Heidi Klaus/Frau Elena Betger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Rinteln, Frau Anne Franke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum/-pflege Obernkirchen, Herr Nico Dehne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Husky Obernkirchen, Eva Felka
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Schaumburg, Bückeburg, Frau Dr. Diana Kolb
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Schaumburg, Stadthagen, Frau Jessica Otto
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stift Obernkirchen, Äbtissin Frau Antje Zaiss-Pensotti
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Landesverband Niedersachsen, Frau Malonnek
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Stadt Obernkirchen unterstützt uns 2026 mit €8000, der Landkreis Schaumburg mit €109.000 für die Sozialarbeit GWA sowie das Land Niedersachsen die Migrationsarbeit und Teilhabe. Mit dem DRK Landesverband verhandeln wir konkret ab 09/26 ein Familienzentrum gefördert zu bekommen, was im aktuellen Beratungszentrum in der Raumreseve ergänzt wird. Diese Zuwendung gemeinsam mit der GWA-Auslobung würde in Obernkirchen einen deutlichen Schub in unserer Strategie zur Gemeinwesenarbeit bewirken können.
11. Medien
Galerie
Videos
pressebericht_frau_stein_najat-bilder-0.jpg
(966.4 KB)
Aufsteller
logo.jpg
(40.53 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Roderbruch und Vogelsiedlung: Zwei Quartiere - eine Nachbarschaft.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Maria Garcia
| Funktion | Fachkraft für Kulturarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zusammen machen. Zusammenwachsen.
Projektbeschreibung
Roderbruch ist kein Ort, der sich versteckt – aber er wird zu oft übersehen. Zwischen Kleefeld und Groß-Buchholz gelegen, pulsiert hier ein Stadtteil voller Leben, voller Sprachen, voller Geschichten. 110 Nationalitäten, überwiegend junge Familien, Kinder, die auf Schulhöfen zwischen drei, vier Sprachen wechseln – und trotzdem: Dieser Reichtum an Vielfalt entfaltet sich noch nicht in echter Begegnung. Sprachbarrieren ziehen unsichtbare Mauern. Parallelwelten entstehen nicht aus böser Absicht, sondern mangels Brücken.
Genau diese Brücken wollen wir bauen.
Das Projekt „Roderbruch und Vogelsiedlung: Zwei Quartiere. Eine Nachbarschaft" entsteht nicht am Schreibtisch – es wächst aus dem Quartier selbst heraus. Im Mittelpunkt stehen die Menschen: junge Eltern, die morgens keine Zeit und abends keine Kraft haben. Alleinerziehende, die jonglieren zwischen Behördengängen und Kinderwagen. Nachbarinnen und Nachbarn, die sich täglich im Treppenhaus begegnen und dennoch kaum voneinander wissen.
Niedrigschwellige Begegnungsformate, Sprachkurse und alltagsnahe Sprachpraxisangebote geben diesen Menschen einen Raum – und eine Stimme. Das „Macher-Café" macht sichtbar, was bereits da ist: Kompetenzen, Erfahrungen, Talente, die im Verborgenen schlummern. Hier teilt jemand sein Handwerk, dort erklärt jemand, wie man eine Behörde navigiert. Skillsharing auf Augenhöhe.
Der Osterfelddamm trennt Roderbruch von der Vogelsiedlung – geografisch wie sozial. Doch diese Trennlinie birgt Potenzial: Wo junge, internationale Familien neue Wurzeln schlagen, trägt die Vogelsiedlung gewachsene Nachbarschaftsstrukturen. Zwei Quartiere, die voneinander lernen können.
Verankert ist das Projekt im seit über 40 Jahren lebendigen Kulturtreff Roderbruch – einem Ort, dem die Menschen vertrauen. Auf Grundlage der Situationsanalyse der Stadtbezirksmanagerin Buchholz-Kleefeld entwickeln wir gemeinsam weiter – quartiersübergreifend, mehrsprachig, bedarfsorientiert. Eine 30-Stunden-Projektstelle schafft Kontinuität. Eine mehrsprachige aktivierende Befragung stellt sicher: Wir planen nicht für Menschen, sondern mit ihnen.
Am Ende soll etwas entstehen, das sich selbst trägt: Nachbar:innen, die füreinander da sind. Netzwerke, die nicht zusammenbrechen, wenn Fördergelder enden. Ein Roderbruch, das in der Stadtpolitik nicht mehr unsichtbar ist – sondern gehört wird.
Denn Zusammenleben entsteht nicht durch Zufall. Es braucht Räume, Begegnungen – und Menschen, die den ersten Schritt machen.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Roderbruch ist wie eine unsichtbare Insel im Stadtbezirk Vier, umgeben von stabilen Wohnlagen wie Kleefeld und Groß-Buchholz. Nur wenige Straßen weiter beginnt eine andere Realität. 7.844 Menschen leben hier – 75,2 % mit Migrationshintergrund, rund 110 Nationalitäten. Über 90 % der Kinder wachsen in Familien mit Migrationsbiografie auf, die größte Gruppe sind junge Eltern zwischen 27 und 44 Jahren. Vielfalt ist gelebter Alltag – führt aber nicht automatisch zu Begegnung: Sprachliche und kulturelle Barrieren lassen Parallelstrukturen entstehen.
Auch sozial steht das Quartier unter Druck: 31,6 % der Bewohner:innen beziehen Transferleistungen, bei Kindern 48,8 %. Viele Familien und Alleinerziehende leben auf engem Raum mit begrenzten Ressourcen. Erschwerend kommt hinzu: Im Roderbruch existieren aktuell keine städtischen Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Ein Quartier mit diesem sozialen Druck und dieser Vielfalt bleibt damit ohne professionelle Begleitung – eine Lücke, die sich täglich bemerkbar macht.
Der Osterfelddamm trennt Roderbruch von der benachbarten Vogelsiedlung – geografisch wie sozial. Doch diese Grenze birgt Potenzial: Wo junge, internationale Familien neue Wurzeln schlagen, trägt die Vogelsiedlung gewachsene Nachbarschaftsstrukturen. Ein systematischer Austausch kann beide Quartiere zusammenwachsen lassen.
Grundlage ist die Situationsanalyse der Stadtbezirksmanagerin Buchholz-Kleefeld. Erste Sprachkurse zeigen den hohen Bedarf an Sprachförderung und Orientierung. Das Projekt schließt die strukturelle Lücke und verbindet Sprachförderung, Begegnung und nachbarschaftliche Unterstützung – quartiersübergreifend, um nachhaltige Netzwerke und Teilhabe zu stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Roderbruch
Beschreibung
Das Quartier Roderbruch umfasst vier Mikrobezirke innerhalb des Stadtteils Groß-Buchholz (MBBA 2510–2512 und 2514). Es wird räumlich begrenzt durch den Osterfelddamm im Osten, die Baumschulenallee im Süden, den Stadtfelddamm im Westen sowie den Grünzug Roderbruch im Norden.
Zum Stichtag 31.12.2024 waren im Quartier Roderbruch insgesamt 7.883 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet.
Einwohnerzahl
7883
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungs- und Sozialstruktur(entwicklung) (Stand 31.12.2024)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die verfügbaren Werte beziehen sich auf die Altersgruppe der 0- bis 17-jährigen. // Quellen: Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand: 31.12.2025.
*Roderbruch* – OE 18.04 – Landeshauptstadt Hannover: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund;
*Hannover gesamt*: Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund
Zeitbezug: 31.12.2025
Sachgebiet Wahlen und Statistik – OE 18.04 -
Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund Zeitbezug: 31.12.2025 Sachgebiet Wahlen und Statistik – OE 18.04 - Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte beziehen sich auf die Altersgruppe der 18- bis 26-Jährigen.
// Quellen: Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand: 31.12.2025. *Roderbruch* – OE 18.04 – Landeshauptstadt Hannover: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund; *Hannover gesamt*: Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sachgebiet Wahlen und Statistik – OE 18.04 – Landeshauptstadt Hannover: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund, Stand: 31.12.2025.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
roderbruch-vogelsiedlung.png
(992.09 KB)
Gebiet-Name
Hannover Vogelsiedlung
Beschreibung
Die Vogelsiedlung umfasst die Mikrobezirke 2509 und 2515 und liegt östlich des Osterfelddamms. Der Mikrobezirk 2509 reicht im Süden bis zum Schwanenring und grenzt im Norden an den Möwengrund. Daran schließt sich der Mikrobezirk 2515 nördlich des Möwengrunds an und erstreckt sich bis zum Mittellandkanal.
Zum Stichtag 30.09.2025 lebten in der Vogelsiedlung insgesamt 2.383 Personen mit Hauptwohnsitz.
Einwohnerzahl
2383
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik), Strukturdaten der Stadtteile
und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf), darauf basierend eigene Schätzung für die hier verwendeten Alterskategorien; besonders hoher Wert >60 Jahre durch das Seniorenwohnheim GDA.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik), Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf), darauf basierend eigene Schätzung für die hier verwendeten Alterskategorien; besonders hoher Wert >60 Jahre durch das Seniorenwohnheim GDA.
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik), Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf), darauf basierend eigene Schätzung für die hier verwendeten Alterskategorien; besonders hoher Wert >60 Jahre durch das Seniorenwohnheim GDA.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
roderbruch-vogelsiedlung.png
(992.09 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Rahmen der Förderlinie „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement in Niedersachsen“ wird eine 30-Stunden-Stelle für Projektentwicklung und -koordination eingerichtet. Die Fachkraft führt bestehende Angebote fort, entwickelt quartiersübergreifende und integrative Formate weiter und stärkt nachhaltige Strukturen im Sozialraum.
Zentral ist die aktive Beteiligung der Bewohner:innen. Durch die systematische Erfassung von Bedarfen, Interessen und Kompetenzen werden Ressourcen sichtbar gemacht und vernetzt. Der ressourcenorientierte Ansatz fördert Selbsthilfe, Engagement, Selbstwirksamkeit und nachbarschaftliche Unterstützung.
Im Sinne des Quartiersmanagements erfolgt eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit lokalen politischen Gremien (z. B. Bezirksrat), sozialen Trägern und Initiativen im Stadtteil. Die Fachkraft übernimmt eine koordinierende Schnittstellenfunktion zwischen Bewohner:innen, Institutionen und bestehenden Angeboten.
Sprachförderung, Begegnung und Qualifizierung werden systematisch verbunden: Deutschkurse sind Teil eines integrierten Beteiligungskonzepts, ergänzt durch alltagsnahe Begegnungsformate zur Sprachpraxis und zum Abbau sozialer Distanz zwischen Roderbruch und Vogelsiedlung. Das Skillsharing-Format „Macher-Café“ aktiviert Kompetenzen im Quartier. Kooperationen mit Weiterbildungsträgern erleichtern Übergänge in Ehrenamt, Qualifizierung und Beschäftigung. So werden Teilhabe und sozialer Zusammenhalt langfristig gestärkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner gestalten eigene Angebote, bringen Fähigkeiten ein und übernehmen Verantwortung. Treffpunkte, Workshops und Skillsharing ermöglichen Mitgestaltung, Eigeninitiative und selbstorganisierte Aktionen im Quartier.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt bezieht unterschiedliche Altersgruppen, Kulturen und soziale Hintergründe ein. Teilnehmende tauschen sich aus, wirken gemeinsam an Projekten und deren Entwicklung mit, Unterschiede werden gesehen und geschätzt.
Beschreibung
Die Fachkraft vernetzt Bewohner:innen, Initiativen und Einrichtungen, um Zusammenarbeit zu fördern und das nachbarschaftliche Zusammenleben im Quartier zu stärken. Vertrauen wächst durch Zusammenarbeit, auch außerhalb der eigenen Teilgruppen.
Kriterium
Beschreibung
Die Fachkraft vernetzt zielgruppenübergreifende Angebote wie das Community-Café, Macher-Café, Holzofenaktionen oder Deutschkurse und fördert so den Austausch und Zusammenhalt der Bewohner aller Gruppen in Roderbruch und Vogelsiedlung.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vogelbote (Zeitschrift der Vogelsiedlung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksmanagerin Buchholz-Kleefeld (Kathrin Rembecki)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Participolis Akademie gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AZG – Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff - Hallo Nachbar (Diakonisches Werk Hannover gGmbH)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt verankert sich von Beginn an in bestehenden kommunalen Strukturen und baut auf selbsttragende Netzwerke, die über die Förderphase hinaus wirken. Frühzeitig werden Kooperationen mit lokalen Unternehmen, Stiftungen und kommunalen Partnern eingegangen. Im wachsenden Netzwerk treffen alle drei Ebenen aufeinander: Bewohner:innen, lokale Akteure und Kommune. Bedarfe und Ressourcen beider Quartiere werden sichtbar – Grundlage für eine langfristige Finanzierung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Kulturgarten Kreativwerkstatt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Markus Blanke
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam bauen, gestalten, skaten
Projektbeschreibung
Der wdlnds e.V. ist ein gemeinnütziger, von Jugendlichen getragener Verein, der Jugendkultur, Kreativität und Gemeinschaft fördert. Seit 2020 wurde in ehrenamtlicher Arbeit ein offener Kultur- und Begegnungsort geschaffen, der generationsübergreifend Menschen zusammenbringt.
Mit kreativen Werkstätten, Veranstaltungen und sozialen Projekten bietet der Verein niedrigschwellige Angebote für Jugendliche, Familien und weitere Zielgruppen.
Durch innovative Formate gelingt es, vielfältige Gruppen zu erreichen und aktiv einzubinden. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe unabhängig von Herkunft oder finanziellen Mitteln zu ermöglichen. Alles passiert mit Anleitung durch eine Sozialarbeiterin.
Der Woodlands Kulturgarten soll ein offener, inklusiver und kreativer Treffpunkt für die Nachbarschaft werden. Unser Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, der Menschen verschiedener Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe fördert und durch niedrigschwellige, gemeinschaftliche Angebote das Quartier nachhaltig stärkt.
Im Fokus stehen regelmäßige (wöchentlich an einem festen Tag) Veranstaltungen, Workshops und offene Treffpunkte in den Bereichen Sport, Kunst, Musik, nachhaltiges Leben und handwerkliche Gestaltung. Unser bereits bestehendes Gelände bietet eine ideale Grundlage für die Umsetzung des Projekts.
Projektbausteine:
- Skate-Treffs & Workshops: Offene Sessions für alle Altersgruppen.
- Offene Werkstatt-Tage: DIY-Projekte & Upcycling.
- Gemeinsames Kochen: Interkulturelle Kochabende.
- Donnerstagskultur: Wöchentliche Events mit Kunst & Musik.
- Ausbau der Skatefläche: Verbesserung der Infrastruktur & Nachwuchs-Förderung.
- Nachbarschaftliche Mitgestaltung: Urban Gardening, Graffiti & kreative Projekte.
- Gravelbike-Treffs: Gemeinsame Touren & Schrauber-Sessions.
Mit unserem Projekt möchten wir:
- Die Nachbarschaft stärken: Mehr Begegnung, Austausch und soziale Teilhabe ermöglichen.
- Einen nachhaltigen Kultur- und Freizeitort etablieren: Kunst, Musik und Sport für alle zugänglich machen.
- Junge Menschen und benachteiligte Gruppen einbinden: Inklusion und Diversität aktiv fördern.
- Gemeinschaftliche Verantwortung und Selbstorganisation stärken: Anwohner:innen aktiv einbeziehen und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit schaffen.
Der Woodlands Kulturgarten ist ein Modellprojekt für lebendige, selbstorganisierte Nachbarschaftsarbeit und ein echtes Beispiel für gelebte Gemeinwesenarbeit in Hildesheim.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der wdlnds e.V. liegt im Stadtteil Drispenstedt, einem Viertel mit hoher Migrationsquote und wenigen Freizeitangeboten, besonders für Jugendliche. Es fehlen niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten, und öffentliche Räume werden kaum für gemeinschaftliches Leben genutzt.
Gerade für junge Menschen gibt es in Hildesheim keine vergleichbaren kreativen Orte. Der wdlnds e.V., getragen von einer Gruppe junger Ehrenamtlicher, schließt diese Lücke. Der Woodlands Kulturgarten ist der einzige Ort in der Region, der Jugendkultur, Kreativität und soziale Teilhabe miteinander verbindet.
Ein großes Problem ist der Mangel an offenen, nicht-kommerziellen Treffpunkten für alle Altersgruppen. Während kommerzielle Angebote oft unerschwinglich sind, fehlen Orte, an denen sich Jugendliche, Familien und ältere Menschen begegnen und kreativ entfalten können. Besonders junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung finden kaum Möglichkeiten zur sportlichen oder handwerklichen Betätigung, was zu Isolation und Frustration führt.
Auch die bauliche Situation stellt eine Herausforderung dar: Das Woodlands-Gelände hat Potenzial, benötigt aber eine bessere Ausstattung. Der Skatebereich muss erweitert werden, um ein sicherer Anlaufpunkt zu sein. Zudem fehlen wetterfeste Räume, um Workshops und Veranstaltungen ganzjährig anbieten zu können.
Unser Projekt soll einen gemeinschaftlich gestalteten Ort schaffen, der Menschen unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten zusammenbringt und die Vernetzung im Stadtteil stärkt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim
Beschreibung
Das Projekt „Woodlands Kulturgarten“ ist im Stadtteil Drispenstedt von Hildesheim angesiedelt. Die Hauptfläche des Projekts, der Kulturgarten, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Güldenfeld und umfasst angrenzende Straßen und öffentliche Räume. Es handelt sich um einen zentralen Punkt im Stadtteil, der aufgrund seiner Lage und Infrastruktur ein starkes Potential für kulturelle und gemeinschaftliche Nutzung hat. Das Gebiet ist von urbanen Herausforderungen geprägt, wie z. B. einer hohen Migrationsquote und einem Mangel an Freizeitmöglichkeiten, was das Projekt besonders relevant für die Bewohner:innen macht.
Straßenliste rund um den Kulturgarten (Güldenfeld):
Die Umgebung des Kulturgartens umfasst mehrere Straßen und Bereiche, die das Projektgebiet prägen:
Güldenfeld
Am Güldenfeld
Hohnsen
Gartenstraße
Burgstraße
Wendeschleife Güldenfeld
Vorsfelder Str.
Weberstraße
Langer Graben
Diese Straßen und Gebiete gehören zu den am häufigsten frequentierten Bereichen rund um den Kulturgarten. Sie befinden sich im unmittelbaren Einzugsbereich des Projekts und sind wichtige Anlaufstellen für die Bewohner:innen. Das Güldenfeld ist zentral gelegen und sowohl fußläufig als auch per öffentlichem Nahverkehr gut erreichbar.
Quartiersbeschreibung:
Der Stadtteil Drispenstedt ist von einer gemischten Bevölkerungsstruktur geprägt, in der vor allem junge Menschen, Familien und Migrant:innen wohnen. Drispenstedt weist eine hohe Migrationsquote auf, was in Verbindung mit dem begrenzten Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und jungen Erwachsene eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Der Kulturgarten ist eine wichtige Antwort auf diese Lücke, indem er als inklusiver Raum für kreative und soziale Aktivitäten dient.
Insgesamt zählt der Stadtteil Drispenstedt eine Bewohnerzahl von etwa 10.000 Menschen, von denen ein erheblicher Teil ein niedriges sozioökonomisches Niveau aufweist und Schwierigkeiten hat, an kulturellen Angeboten teilzuhaben. Die Infrastruktur, besonders im Hinblick auf öffentliche Freiflächen und Freizeitmöglichkeiten, ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen von Hildesheim noch ausbaufähig.
Einwohnerzahl
104525
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-hildesheim.de/portal/seiten/flaeche-und-bevoelkerung-900000448-33610.html#:~:text=Zum%20Stichtag%2031.12.2023%20beträgt,und%20Einwohner%20mit%20Hauptwohnsitz%20handelt.&text=Bei%20einer%20Fläche%20von%2092,durchschnittlich%201.110%20Einw
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
map_hildesheim_drispenstedt_.png
(1.72 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt Elemente beider Ansätze, da es sowohl die aktive Beteiligung der Anwohner*innen in der Planung und Umsetzung fördert (GWA) als auch gezielt auf die Verbesserung der sozialen, kulturellen und infrastrukturellen Strukturen innerhalb des Quartiers (QM) abzielt. Wir schaffen durch verschiedene Maßnahmen offene Treffpunkte und bieten Raum für kreative, sportliche und soziale Aktivitäten. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit lokalen Akteuren und Institutionen zusammen, um die nachhaltige Entwicklung des Gebiets zu gewährleisten und die Vernetzung zu stärken.
Unser Ziel ist es, die Bewohner*innen aktiv in den Veränderungsprozess einzubeziehen und das Quartier durch konkrete Verbesserungen, wie z.B. barrierefreie Freizeitangebote oder Raum für künstlerische Ausdrucksformen, langfristig zu stärken.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Amt für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe Cluster
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Woodlands Kulturgarten ist als langfristiges, gemeinwohlorientiertes Projekt angelegt, das sich nachhaltig in die kommunalen Strukturen von Hildesheim integrieren soll. Unser Ziel ist es, den Kulturgarten als festen Bestandteil des Stadtteils Drispenstedt zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Langenhagen im verbunT: Gemeinsam Zukunft gestalten!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Mossig
| Funktion | Fachstelle Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vernetzung und Selbstorganisation stärken - Integration und Teilhabe durch Partizipation - Treffpunkte etablieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Langenhagen hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, interdisziplinär u. in enger Zusammenarbeit mit vier Kirchengemeinden eine tragfähige Struktur der Gemeinwesenarbeit (GWA) aufzubauen. Besonders herausfordernd war die gezielte Verzahnung bereits bestehender Strukturen um eine nachhaltige u. inklusive Entwicklung zu gewährleisten (Aufbau des Netzwerks verbunT u. d. Steuerungsgruppe). Dieser Prozess wurde intensiv begleitet u. durch die enge Zusammenarbeit der Abt. Stadtentwicklung u. Soziales erfolgreich etabliert.
Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, die pädagogische Fachlichkeit innerhalb der Fachstelle weiter auszubauen. Es geht darum, Methodenvielfalt zu fördern, Schulungen für Quartiersmanagement, Ehrenamtliche u. neue Akteure anzubieten sowie nachhaltige Strukturen der Beteiligung zu schaffen. Ziel ist es, Bürger:innen auf Augenhöhe zu erreichen, benachteiligte Quartiere zu aktivieren, demokratische Teilhabe zu stärken u. langfristige tragfähige GWA-Strukturen zu sichern.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Antrags ist der Aufbau eines Interkulturellen Gartens in der Kernstadt u. eines Quartierstreffpunktes in Krähenwinkel. Der Garten soll als Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft dienen, gemeinsame Aktivitäten ermöglichen u. interkulturellen Austausch fördern. Hier werden nicht nur ökologische u. soziale Nachhaltigkeit gefördert, sondern auch gemeinschaftliches Engagement u. gegenseitiges Verständnis gestärkt.
Der neu zu schaffende Quartierstreffpunkt in Krähenwinkel soll als zentrale Anlaufstelle für die Bewohner:innen dienen, in der ehrenamtliche Aktivitäten, Bildungsangebote u. Beratung gebündelt werden. Er soll einen geschützten Raum für Begegnung, Teilhabe u. soziale Vernetzung schaffen.
Die Fachstelle GWA übernimmt hierbei eine zentrale Rolle: Sie stärkt u. erweitert das aufgebaute Gemeinwesen-Netzwerk, identifiziert Bedarfe, begleitet bestehende u. neue Projekte u. gewährleistet die fachl. Unterstützung ehrenamtlicher Akteure. Ohne eine kontinuierliche Förderung besteht die Gefahr, dass die bereits geschaffenen Strukturen nicht nachhaltig verankert werden u. GWA nicht als verlässliches Angebot wahrgenommen wird. Die Folgeförderung ist daher essenziell, um den begonnenen Prozess fortzuführen u. langfristig stabile Strukturen zu etablieren. Die Unterstützung der LAG ist dabei unverzichtbar, um den Ausbau der Fachlichkeit zu sichern u. die Verbindung zwischen Stadt, Quartieren u. Akteuren zu stärken
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Langenhagen wächst stetig, insb. in der Kernstadt. Die gesellschaftliche Struktur hat sich stark verändert, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Im Quartier Kernstadt Nord/Alte Mitte bestehen erhebliche soziale u. strukturelle Probleme. Die hohe Wohndichte, Überalterung u. multikulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung erschweren den sozialen Zusammenhalt. Seit dem Bau des CCL in den 1980er Jahren hat die "Alte Mitte" ihre Funktion als Treffpunkt verloren, was zu einem Mangel an Begegnungsmöglichkeiten führte. Die bestehende Infrastruktur bietet kaum attraktive Angebote, während der Stadtpark nur wenig gemeinschaftlich genutzt wird. Dies verstärkt Vereinsamung, insb. bei älteren Menschen u. Zugezogenen mit Migrationshintergrund. Zudem fehlen Kontaktanlässe zwischen Alteingesessenen u. Zugezogenen, wodurch Vorurteile u. Nutzungskonflikte entstehen. Auch in den anderen Ortschaften wie z. B. Krähenwinkel gibt es strukturelle Herausforderungen. Aufgrund der Siedlungsbeschränkungen sind Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, während der Sanierungsbedarf öffentlicher Gebäude steigt. Die ältere Bevölkerungsstruktur u. stagnierende Einwohnerzahlen erfordern verstärkte soziale Infrastruktur u. Begegnungsräume, um die Lebensqualität zu erhalten. „Gute Nachbarschaft“ soll dem begegnen, indem es den sozialen Austausch fördert u. gemeinschaftliche Angebote stärkt. Trotz erster Verbesserungen durch den Aufbau von GWA, des verbunT-Netzwerks u. der Steuerungsgruppe „GWA u. QM“ bleibt ein erhöhter Handlungsbedarf bestehen. Begegnungsorte müssen geschaffen u. nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt werden, um langfristige Strukturen für Integration u. soziale Teilhabe zu etablieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Langenhagen Kernstadt Alte Mitte - Fläche an der Leibnizstraße
Beschreibung
Langenhagen hat eine Fläche von 7197ha. Das Projektgebiet "Alte Mitte" liegt nördlichen Bereich der Kernstadt Langenhagens und umfasst ca. 128 ha. Das entspricht ca. 1,78% der städtischen Gesamtfläche. Das Gebiet wird durch folgende Straßen begrenzt: nördlich - Pferdemarkt/Reuterdamm; östlich - Virchowstraße bzw. Walsroderstraße ab Kreuzung Ernst-August-Nebig-Allee/Walsroderstraße; südlich - Ernst-August-Nebig-Allee im nördlichen Bereich und Godshorner Straße im südlichen Bereich; westlich - Bahnlinie Hannover-Hannover Flughafen.
Das Gelände des Projektziels liegt in der Leibnizstraße am nördlichen Ende des Gebiets. Bei der Fläche handelt es sich um eine Teilfläche des Grundstücks (Flurstück 277/29, Flur 9, Gemarkung Langenhagen). Vrsl. Größe: 1998 m2 , Länge: 74m, Breite 27m. Westlich wird die Fläche von der KiTa Eentje Rummert, begrenzt; östlich davon ist der Bau eines Regenwasserrückhaltebecken geplant.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan_interkultureller_garten2_.png
(1.72 MB)
Gebiet-Name
Krähenwinkel
Beschreibung
Der Ortsteil Krähenwinkel befindet sich innerhalb der Gesamtstadt Langenhagen nördlich der Kernstadt und südlich des Ortsteils Kaltenweide. Am Ortsrand treffen sich die Landesstraße 190 und die Kreisstraße 361. Etwa fünf Kilometer westlich liegt der Flughafen Hannover-Langenhagen, im Osten grenzt Krähenwinkel an die Wietzeniederung mit dem Wietzesee sowie dem Waldsee an und im Norden grenzt es an die Ortschaft Kaltenweide.
Einwohnerzahl
2647
Quelle / Anmerkungen
InSEK Krähenwinkel
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel / Stadt Langenhagen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ortsteil_kraehenwinkel.pdf
(2.08 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekte verfolgen konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es auf eine nachhaltige, beteiligungsorientierte Entwicklung der Stadtteile abzielt. In engem Austausch mit den Bürger:innen werden gesellschaftliche Herausforderungen und lokale Problemlagen bearbeitet. Durch dialogorientierte Beteiligungsformate fördern wir Offenheit, stärken den sozialen Zusammenhalt und schaffen positive Identifikationsräume.
Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden
Dabei setzen wir auf eine gesamtstädtische Strategie, die Stadtverwaltung, Kirchengemeinden und weitere Akteure der Gemeinwesenarbeit sind im "verbunT" miteinander vernetzt. Unser methodisch-strategischer Ansatz baut auf bisherigen Erfahrungen auf, intensiviert bestehende Strukturen und ermöglicht durch niederschwellige und inklusive Angebote eine breite Teilhabe. Mit vielfältigen Methoden gestalten wir Räume und Plätze aktiv um und wirken der Vereinzelung sowie negativen Assoziationen entgegen.
Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Dialogs zwischen Stadt und Quartieren schaffen wir Sicherheit und Nachhaltigkeit im Gemeinwesen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nur wenn der Dialog mit den Menschen erfolgt, können Bedarfe rechtzeitig erkannt und Problemlagen und Unzufriedenheit erkannt werden. Anliege und Wünsche werden wahrgenommen; Menschen in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Kriterium
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit unterstützt Menschen dabei, sich selbst zu organisieren, ihre Anliegen zu artikulieren und gemeinschaftlich Lösungen zu erarbeiten.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume und Kontaktmöglichkeiten vor Ort können gegen Vereinsamung helfen und das soziale Miteinander fördern.
Kriterium
Beschreibung
Aktivitäten und Begegnungen (Feste) fördern den sozialen Austausch und stärkt die Nachbarschaft.
Beschreibung
Verschiedene Akteure der GWA stimmen ihre Ziele, Angebote und Ideen mit einander ab, treffen Absprachen, unterstützen sich.
Beschreibung
Gemeinsam können Konzepte und Ideen erarbeitet und verwirklicht werden. Regelmäßiger Austausch garantiert die Überprüfung der Sichtweisen und gibt weiteren Input für die eigene Arbeit.
Kriterium
Beschreibung
Wer sich kennt, kann Wissen, Erfahrungen und Werte auszutauschen. Kulturelle Vielfalt kann als Ressource genutzt werden. Ein respektvolles und gemeinschaftliches Miteinander wird gefördert.
Beschreibung
Gute und starke Infrastruktur erhöhen die Lebensqualität und schaffen Kontaktmöglichkeiten
Kriterium
Beschreibung
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Akteure (Bürger:innen, Verwaltung, Politik, soziale Träger) entstehen neue Handlungs- und Lösungsansätze. Kooperationen können nachhaltige Lösungen fördern.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Stadt hat eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit eingerichtet. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK, Johanniter, SoVD,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Win E.V. Selvi e.V., SFL E.V., NABU, Bürger für Kaltenweide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegeeinrichtungen (stationär und ambulant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen und religiöse Gemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft CCL, Interessegemeinschaft Alte Mitte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen (Kernstadt und den Ortschaften)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Bewohner:innen sowie Ehrenamtliche nutzen die vorhandenen Möglichkeiten und können selbst etwas bewirken. Die Gemeinschaft vor Ort wird gestärkt. Die bestehenden Netzwerke arbeiten mit den gemeinsam für Langenhagen erarbeiteten Leitlinien, u. verankern sie in ihrer Arbeit. Die kommunale Steuergruppe sorgt dafür, dass die Politik einbezogen wird. Langfristig soll das Projekt durch die Schaffung der koordinierende Fachstelle GWA eine Zusammenarbeit von Kirche, Diakonie und Stadt finanziert werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Integrativer Nachbarschaftstreff Diepholz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anna Timpe
| Funktion | Referentin Fördermittel |
|---|
2. Kurzbeschreibung
„Wir Menschen in Diepholz“ – gemeinsam gestalten, verbinden, verändern. Begegnung schaffen, Teilhabe ermöglichen, Zukunft gestalten – für ein lebendiges, starkes Quartier!
Projektbeschreibung
Wir schaffen seit 2023 in Diepholz im inklusiven Nachbarschaftstreff eine Art zweites Wohnzimmer - einen Ort der Begegnung und des Austauschs. Das Folgeprojekt richtet sich an Menschen in Diepholz und Umgebung, die von Isolation betroffen sind. Der niedrigschwellige Treffpunkt bietet Beteiligungsmöglichkeiten, indem er in partizipativen Formaten die aktive Mitgestaltung des Stadtteils und den gemeinsamen Austausch fördert. Dabei bleibt „Wir Menschen in Diepholz“ das zentrale Element, das partizipativ weiterentwickelt und in drei Bausteine gegliedert wird: a) Stadtteilspaziergänge können aufsuchende Dialoge, gemeinsame Stadtteilbegehungen und Sozialraumanalysen oder Aktionen im Quartier sein. b) Themenmonate beinhalten Führungen, Aktionen, Aktivitäten, Vorträge und Diskussionsrunden zu thematischen Schwerpunkten. c) In Stadtteilkonferenzen werden aktuelle Probleme und Themen des Stadtteils aufgegriffen, dazu können relevante Akteur*innen eingeladen werden. Die sich wiederholenden Module dauern jeweils einen Monat und sind thematisch aufeinander abgestimmt. Sukzessive übernehmen die Anwohner*innen mehr Verantwortung im Projekt und etablieren so ein regelmäßiges „Stadtteilforum“, das allen die Teilhabe ermöglicht, ihr Quartier aktiv mit zu gestalten und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Dazu gibt es empowernde Angebote: In Mentorings und Workshopreihen werden Kompetenzen wie Ambiguitätstoleranz, Problemlösungsansätze und Teamfähigkeit vermittelt, um eigene AGs zu gründen. In diesen sollen Produkte entstehen, die bei Veranstaltungen Einnahmen generieren (z.B. Erdbeeren pflanzen/Klima-AG, Marmelade kochen/Sozialcafé-AG, Verkauf am Tag der Nachbarn). Kontinuierlich durchgeführte Befragungen und Ideenwerkstätten fragen die Bedürfnisse und Bedarfe der Anwohner*innen ab, sodass eine gezielte Vernetzung untereinander initiiert werden kann. Die kommunale Vernetzung wiederum schafft Synergien und langfristige Perspektiven, sodass der Nachbarschaftstreff als fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Diepholz etabliert wird, der die Selbstwirksamkeit der Anwohner*innen weiter fördert und den sozialen Zusammenhalt stärkt. Indem wir einen wichtigen Impuls für eine aktive und demokratische Quartiersentwicklung setzen, legen wir den Grundstein für eine langfristige Eigenfinanzierung des Treffs durch die Beteiligten und schaffen die Basis für weitere Projekte wie z.B. die Einrichtung eines Sozial- & Begegnungscafés.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Trotz der Bemühungen der Stadt Diepholz, u.a. durch die bauliche Aufwertung der Innenstadt, Informationsrunden mit Investoren, Immobilien- und Einzelhändlern sowie verschiedene Veranstaltungsreihen, konnte der zunehmende Leerstand nicht behoben werden. Das Fehlen attraktiver Freizeitangebote, sozialer Treffpunkte und die Resignation der beteiligten Akteure machen das Quartier zu einem unattraktiven Umfeld - ohne Anreize zum Verweilen. Die Folgen der Pandemie, gepaart mit fehlenden Partizipations- und Teilhabemöglichkeiten (u.a. sich aktiv in die Quartiersgestaltung einzubringen), führen zudem bei vielen Menschen weiterhin zu Isolation und daraus resultierender Vereinsamung. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen wie von Armut betroffene/bedrohte Menschen, Arbeitslose, Verwitwete, alleinstehende und alleinerziehende Frauen, Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige sowie Langzeitkranke. Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte haben zusätzlich aufgrund fehlender Arbeitserlaubnisse oder Sprachbarrieren kaum Teilhabechancen und wenig Zugangsmöglichkeiten zur Stadt- und Zivilgesellschaft. Die demografische Entwicklung verschärft diese Problemlage: Die Bevölkerung altert, während Jüngere abwandern. Diese Zielgruppe braucht Anreize, ihre Wohnungen zu verlassen, unter Menschen zu kommen, sich auszutauschen und sich aktiv und partizipativ in das Quartiersleben einzubringen - der Trend zur Resignation kann durchbrochen werden. Der Nachbarschaftstreff bietet den Menschen einen geschützten Raum, in dem sie soziale Kontakte knüpfen, soziale Teilhabe und Partizipation erfahren und gemeinsam IHR Quartier gestalten können - das macht nachhaltige GWA unverzichtbar!
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Diepholz Innenstadt
Beschreibung
Wie zuvor umfasst das Sanierungsgebiet "Diepholz - Innenstadt" insgesamt 31 ha und deckt die Diepholzer Innenstadt sowie den Altstadtbereich ab. Die nördliche Grenze wird durch den Mollerkreisel und die südliche durch die Schlossinsel definiert. Die Hinterlohne bildet die südwestliche Grenze, wo Sanierungs- und Fördergebiete aufeinandertreffen. Die Fördergebietsgrenze verläuft entlang der Vorderlohne und dem Parkplatz der Münte. An der Steinstraße/Mühlenstraße sind die Abgrenzungen von Sanierungs- und Fördergebiet wieder identisch. Diese zieht sich bis zum Kreuzungsbereich Steinstraße/Willenberg/Lüderstraße entlang der rückwärtigen Grundstücksgrenze der angrenzenden Bebauung. Die Flöthestraße begrenzt das Plangebiet weiter, während die nördlichen Grundstücke entlang der Mollerstraße zwischen Feuerwehr und Mollerkreisel Teil des Sanierungsgebiets sind. Die Abgrenzung folgt der Grundstückstiefe der Lange Straße und Wellestraße bis zur Prinzhornstraße, die nicht mehr zum Sanierungsgebiet gehört. Die Bahnhofstraße bleibt jedoch vollständig im Sanierungsgebiet enthalten, wobei die Grenze entlang der rückwärtigen Grundstücksgrenze der Gebäude verläuft. Schließlich bilden die Gleise die östliche Abgrenzung des Sanierungsgebiets, das auch die Park-and-Ride-Anlage sowie den ZOB umfasst.
Einwohnerzahl
18770
Quelle / Anmerkungen
www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html/Einwohnerzahl gesamte Stadt Diepholz
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das vorliegende Projektkonzept grenzt an ein solches Gebiet an, sodass wir dahingehend Synergieeffekte mit in unsere Vernetzungsbemühungen einbeziehen.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html
Schätzung Projektgebiet
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03251-Diepholz.html bezieht sich auf Landkreis Diepholz Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 5,5% Wir beobachten, dass die Anwohner*innen, die den Nachbarschaftstreff besuchen häufig von Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit/Rente betroffen sind.
https://www.diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000508-21750.html
Schätzung Projektgebiet
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
https://www.diepholz.de/portal/seiten/migration-und-integration-900000244-21750.html
Zahl unter Sonstige zeigt Anteil im Landkreis Diepholz
Schätzung Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/landkreis-erarbeitet-konzept-fuer-gutes-miteinander-mit-migranten-92096993.html
https://www.diepholz.de/portal/seiten/migration-und-integration-900000244-21750.html
Anteil in Diepholz ist laut Migrationsbericht leicht höher; Zahl unter Sonstiges bezieht sich auf Landkreis Diepholz
Schätzung Stadt und Projektgebiet
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
integrativer_nachbarschaftstreff_dh.jpg
(150.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Nachbarschaftstreff als partizipativer und offener Treffpunkt fördert den Austausch zwischen unterschiedlichen und ethnischen Gruppen, schafft Verbindungen und wirkt Isolation und Vereinsamung aktiv entgegen. Durch Formate wie Stadtteilspaziergänge, Themenmonate und Stadtteilkonferenzen werden die Anwohner*innen aktiviert, ihre Bedürfnisse zu äußern und die Quartiersentwicklung demokratisch mitzugestalten. Netzwerke werden auf- und ausgebaut, gezielte Mentoring- und Workshopangebote fördern die Selbstwirksamkeit und Kompetenzen der Anwohnerschaft, generationsübergreifende und interkulturelle Begegnungsformate stärken den sozialen Zusammenhalt im Quartier und ergänzende Kultur- und Bildungsangebote erhöhen die Identifikation der Anwohner*innen mit ihrem Lebensumfeld und tragen so insgesamt zu einer positiveren Wahrnehmung des Quartiers bei. Um diese Angebote und Formate kontinuierlich bedarfsgerecht, bedürfnisorientiert anzupassen und weiterzuentwickeln, werden Methoden wie aktivierende Befragungen, Sozialraumanalysen, Ideen- und Zukunftswerkstätten eingesetzt - eine Geh-Struktur wird etabliert. Die Kombination aus Empowerment, Selbsthilfe und struktureller Vernetzung verbessert den Zugang zu Ressourcen - sowohl für die Anwohner*innen als auch für das Projekt selbst -, fördert Eigeninitiative und stärkt demokratische Teilhabe - ein nachhaltiger Beitrag zur sozialen Infrastruktur und langfristigen Quartiersentwicklung wird geleistet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Anwohner*innen, die durch partizipative Formate ihr Quartier aktiv mitgestalten. Offene Angebote ermöglichen Teilhabe und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl - soziale Selbstwirksamkeit wird gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Mentoring und Workshops fördern die Eigeninitiative und ermöglichen den Anwohner*innen, ihre eigenen AGs zu gestalten. So entstehen nachhaltige Beteiligungsformen, die die Selbstorganisation langfristig sichern und das freiwillige Engagement stärken.
Kriterium
Beschreibung
Vorhandene Ressourcen im Quartier werden durch Vernetzung sichtbar gemacht und gezielt genutzt. Lokale Akteure, engagierte Anwohner*innen und bestehende Infrastrukturen werden eingebunden, um Synergien zu schaffen und die GWA zu stärken.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt verbindet unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen durch gemeinsame Aktivitäten. Interkulturelle und intergenerationelle Formate fördern den Austausch, gegenseitiges Verständnis und solidarisches Miteinander.
Beschreibung
Durch die Zusammenarbeit des Projektes und der Anwohner*innen mit sozialen Trägern, kommunalen Einrichtungen und wirtschaftlichen Akteuren werden unterschiedliche Perspektiven gebündelt. So entstehen ganzheitliche Lösungen für die Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Das Projekt baut tragfähige Partnerschaften mit lokalen Akteuren auf. Ein regelmäßiger Austausch der Anwohner*innen mit Akteuren aus Stadtpolitik, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und sozialen Diensten stärkt die GWA und sorgt für nachhaltige Entwicklung
Kriterium
Beschreibung
Das soziale Miteinander wird durch niedrigschwellige Begegnungsräume und partizipative Aktivitäten gestärkt. Die Anwohner*innen werden ermutigt, Verantwortung für ihre Nachbarschaft zu übernehmen und aktiv zu gestalten - sie erfahren Selbstwirksamkeit.
Beschreibung
Bedarfsgerechte Angebote verbessern die soziale Infrastruktur und stärken die GWA. Der Ausbau von Begegnungsorten, Beratungs- & Bildungsangeboten schafft mehr Teilhabe und verbessert die Lebensqualität der Anwohner.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt verbindet lokale und kommunale Strukturen zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Durch die Vernetzung verschiedener Akteure werden Maßnahmen initiiert, koordiniert und langfristige Entwicklungsperspektiven geschaffen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der Nachbarschaftstreff - als zentrale Anlaufstelle für Begegnung, Partizipation und interkulturellen Austausch - wird bereits durch ein professionelles Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen getragen, das von freiwillig Engagierten unterstützt wird. Kontinuierliche Konzeption, Controlling, Monitoring und Netzwerkarbeit werden durch die Projektleitung gewährleistet. Die Projektkoordination plant die Angebote, führt sie durch, begleitet aktiv das Team und die Ehrenamtlichen, unterstützt die Anwohner*innen bei ihren Belangen und aktiviert sie, sich partizipativ einzubringen und für ihr Quartier einzusetzen. Unterstützt wird sie bei ihrer Arbeit von einem Projektmitarbeiter, der als Ansprechpartner für die Anwohner*innen des Quartiers fungiert. Durch die regelmäßige Teilnahme an etablierten Runden Tischen in der Stadt Diepholz und der Kommune wächst das Netzwerk und es entstehen Synergien mit wichtigen Akteuren im Sozialraum. Neben der vorhandenen Personal- und Netzwerkstruktur verfügt der Nachbarschaftstreff über ein breites Angebot: Formate wie das „Offene Ohr“, die Begegnungsküche, Näh-Freu(n)de und Sprachcafés fördern die gesellschaftliche Teilhabe der Anwohner*innen. Die angegliederte offene Kinder- und Jugendarbeit erleichtert durch Betreuungsangebote die Teilhabe von Familien und Alleinerziehenden und ermöglicht generationsübergreifende Arbeit. Abgerundet wird das Angebot durch ein Mentoringprogramm, das Teilnehmende der Sprachkurse in ehrenamtliche Tätigkeiten vermittelt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinationsstelle Inklusion und Integration Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Diepholz - Syke - Hoya
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bethel im Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis offene Kinder- und Jugendarbeit Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt setzt entscheidende Impulse für eine aktive, demokratische Stadtteilentwicklung und die langfristige Sichtbarkeit und Finanzierung von GWA. Durch Maßnahmen wie die gewinnbringende Vernetzung verschiedener Akteure im Quartier, die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und die Förderung der Selbstwirksamkeit der Anwohner*innen werden die Weichen für ein langfristiges, nachhaltiges Folgeprojekt (z.B. Eröffnung eines Sozial- & Begegnungscafés) gestellt - Einnahmen werden generiert.
11. Medien
Galerie
Videos
gemeinsam_kochen_2.jpg
(1.06 MB)
gemeinsam_kochen_kids.jpg
(1.06 MB)
gemeinsam_kochen.jpg
(1.33 MB)
naehen.jpg
(1.16 MB)
spielen_2.jpg
(996.08 KB)
spielen.jpg
(1.26 MB)
sprachcafe.jpg
(156.37 KB)
weben.jpg
(1.09 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 Wir für den Leineberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hanna Köhn
| Funktion | Leitung Stadtteilbüro Leineberg |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Projektbeschreibung
Auf dem Leineberg befindet sich das Stadtteilbüro Leineberg als Anlaufstelle für die Bewohner*innen des Quartiers. Das Stadtteilbüro hat ein festes Programm etabliert, allerdings können jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund nur vereinzelt erreicht werden. Der Trägeverein erhält eine Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen, mit der allein aber der Betrieb des Stadtteilbüros nicht aufrechterhalten werden kann.
Die Zielebenen des Projekts sind
1.) Das Erreichen jüngerer Menschen und Familien
2.) Das Erreichen von Menschen mit Migrationshintergrund
3.) Die Sicherung der Finanzierung
Um jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund besser zu erreichen, werden wir im ersten Schritt Schlüsselpersonen und Multiplikator*innen aus den Zielgruppen identifizieren. Mit einer aktivierenden Befragung und Beteiligungsveranstaltungen bekommen wir ein besseres Bild der Bedarfe der Zielgruppen und identifizieren die Themen, die für die Zielgruppen relevant sind und für die sie bereit sind, sich einzusetzen. Ausgehend von den Ergebnissen der Bedarfserhebung führen wir Begegnungsveranstaltungen durch, die sich gezielt an Menschen unter 40 Jahren und an Menschen mit Migrationshintergrund richten (z. B. Eltern-Café, Frauenfrühstück, Kochgruppen usw.).
Wichtig ist dabei für uns, dass das Stadtteilbüro nicht als "Angebot" verstanden wird, sondern als eine Koordinierungsstelle, die vom Mitmachen und eigenem Engagement lebt. Daher motivieren wir die Menschen, selbst Verantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen und längerfristig ehrenamtlich Treffen, Veranstaltungen und Aktionen für das Quartier zu organisieren. Aufgrund der begrenzten zeitlichen Kapazitäten der Zielgruppe (Familienphase, Berufstätigkeit) ist es hierfür von besonderer Bedeutung, den persönlichen Mehrwert deutlich zu machen und positive Gruppenerlebnisse zu initiieren.
Zur Sicherung der langfristigen Finanzierung des Stadtteilbüros werden die projektunabhängigen Mittel erhöht. Hierfür erhöhen wir die Mitgliederzahlen durch verstärkte Werbung und vereinbaren verbindliche Kooperationen mit Unternehmen im Quartier. Zusätzlich erwirtschaften wir gemeinsam mit Bewohner*innen mehr Eigenmittel für den Verein z. B. durch die Durchführung einer gemeinsamen Apfelernte und Verkauf des gepressten Apfelsafts. Gemeinsam mit der Stadt Göttingen wird ein Förderfonds für die Quartiersarbeit aufgebaut werden, von dem die Nachbarschaftsvereine profitieren können.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Göttinger Quartier Leineberg wurde in den 1960er Jahren gebaut, heute leben hier knapp 3.000 Menschen. Das Quartier weist durch seine Sackgassenlage und die klare bauliche Abgrenzung trotz der städtischen Lage einen fast dörflichen Charakter auf. Aufgrund des damals hohen Altersdurchschnitts wurde 2009 das Stadtteilbüro Leineberg eröffnet, um die Versorgung älterer Menschen und die Nachbarschaftshilfe aufzubauen. Seit 2012 liegt die Trägerschaft des Stadtteilbüros bei einem Nachbarschaftsverein mit knapp 80 Mitgliedern (überwiegend Bewohner*innen). Das Stadtteilbüro wurde in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil des Zusammenlebens im Quartier etabliert und baute eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen im Quartier auf. In den letzten Jahren hat ein Generationenwechsel begonnen und der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund liegt inzwischen über dem Durchschnitt der Gesamtstadt. Dies führt zu Konflikten zwischen den Bewohner*innengruppen (Themen sind z. B. Müll, Lärm und ein verändertes Sicherheitsgefühl). Die bisher gut etablierten Angebote des Stadtteilbüros und der mit ihm vernetzten Institutionen werden aufgrund der anderen Bevölkerungszusammensetzung weniger genutzt, dadurch wird das Zusammenleben anonymer und konfliktbeladener. Gleichzeitig fehlt dem Nachbarschaftsverein die finanzielle Ausstattung, um diese Themen anzugehen. Der Trägerverein hat nur begrenzte finanzielle Mittel, die Sockelfinanzierung durch die Stadt Götingen reicht zur Finanzierung nicht aus.
Die drei Zielebenen des Projekts sind: 1.) Erreichung jüngerer Menschen und Familien, 2.) Erreichung von Menschen mit Migrationshintergrund, 3.) Sicherung der Finanzierung
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineberg
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen. Anfang der 1960er Jahre auf Initiative der Städtischen Wohnungsbau (SWB) als Antwort auf Wohnraumnot erbaut ist es heute geprägt durch eine enge Bebauung mit Mehrparteienhäusern.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, die Zielgruppen zur Übernahme von Eigenverantwortung für das Zusammenleben und für das Quartier zu aktivieren. Das Projekt versteht sich als Projekt MIT Bewohner*innen arbeiten, nicht FÜR sie. Die Förderung der Selbstorganisation steht im Mittelpunkt. Die Bewohner*innen des Leinebergs, ihre Bedarfe und Anliegen sind Ausgangspunkte der Arbeit, die gestärkt und unterstützt werden soll. Dadurch werden das Gefühl der Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl erhöht und gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert. Das Stadtteilbüro versteht sich als Teil des Netzwerkes der anderen im Quartier aktiven Einrichtungen und legt einen besonderen Wert auf die kooperative Zusammenarbeit. Wir sind Teil des Netzwerks der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und haben uns in unserer Arbeit dem gemeinsam Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Selbstorganisation ist ein Ziel des Projekts: Wir unterstützen Leineberger*innen darin, Gleichgesinnte und Partner*innen für ihre Anliegen zu finden und stellen Mittel und Räume zur Verfügung, ggf. unterstützen wir bei derAkquise externer Mittel.
Kriterium
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn wir mit unserer Arbeit Menschen die unterschiedlichen Zielgruppen unsers Projekts erreichen und diese nicht nur in separaten Gruppen agieren, sondern gemeinsam.
Beschreibung
Wir führen Angebote und Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Partner*innen durch. Wir tauschen uns regelmäßig aus und aktivieren Kooperationspartner*innen, die uns langfristig unterstützen
Kriterium
Beschreibung
Wir bringen Nachbar*innen zusammen. Auch über die Treffen im Stadtteilbüro hinaus entstehen Netzwerke zwischen Nachbar*innen und sie unterstützen sich gegenseitig. Bewohner*innen bringen eigene Interessen ein und engagieren sich für die Nachbarschaft.
Beschreibung
Wir verstehen uns als Teil der gesamten Stadt und sind über den Leineberg hinaus vernetzt. Wir arbeiten mit anderen Nachabrschafts- und Quartierszentren und mit der Stadt Göttingen zusammen.
Kriterium
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die die Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden und die Menschen bereit sind, sich zu engagieren
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das Stadtteilbüro Leineberg ist eine Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Leinebergs und befindet sich in einer umgebauten Wohnung. Aktuell arbeitet hier eine Mitarbeiterin, die erste Ansprechpartnerin für die Leineberger*innen ist. Neben einer Aktivierung der Bewohner*innen des Quartiers waren Arbeitsschwerpunkte der letzten Jahre z. B. eine gute Versorgung im Alter, der Abbau von Vorurteilen gegenüber im Stadtteil inhaftierten Jugendlichen im Offenen Vollzug. Gut etabliert sind z. B. regelmäßige Treffpunkte wie ein Mittags- und Begegnungstisch, ein Reparaturcafé und Kochgruppen. Daneben finden regelmäßige Müllsammel-Aktionen, Verschönerungs-Aktionen (z. B. Blumenzwiebeln pflanzen), Feste und Feiern statt. In den letzten Jahren wurde zunehmend ein dezentraler Ansatz verfolgt, um noch mehr Personengruppen zu erreichen. So wurden vermehrt Veranstaltungen im Freien und bei Partner*innen im Quartier durchgeführt, besonders ist hier die Kirchengemeinde herzvorzuheben. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Bewohner*innen des Quartiers (und einigen wenigen Institutionen, u. a. der Städtischen Wohnungsbau GmbH als größter Vermieterin). Die Angebote des Stadtteilbüros sind jedoch unabhängig von der Mitgliedschaft für alle Bewohnerinnen offen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Stadtteilbüro ist Teil des Netzwerks der Stadtteilzentren (Arbeitsebene), der Nachbarschaftsverein Leineberg ist Mitglied in der AG Nachbarschaftszentren (Trägerebene), die Erfahrungen aus dem Projekt werden in beide Netzwerke eingebracht. Die dritte Zielebene ist der Aufbau einer projektungabhängigen Finanzierung der Arbeit des Stadtteilbüros (s. Maßnahmen in der Zielebene).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: UNSER ADENBÜTTEL Gemeinschaft und Visionen dank Gemeinwesenarbeit
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Hoffmann
| Funktion | Projektleitung für Wettbewerb "Gute Nachbarschaft" |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Revitalisierung von Ehrenamt und Dorfentwicklungsplanung unter Berücksichtigung aller Gemeindemitglieder um Dorfgemeinschaft zu stärken
Projektbeschreibung
Unsere ca. 1.800 Seelen Gemeinde Adenbüttel soll lebendiger werden. Die mangelnde Grund- und Gesundheitsversorgung vor Ort, der demografische Wandel und die pandemische Situation machen es den BewohnerInnen der Gemeinde schwer, einander zu begegnen. Ehrenamtliches Engagement und Vereinsaktivitäten waren in unserer ländlichen Region stets ein wichtiger Anker für Austausch und Teilhabe. Leider zeichnet sich ein starker Rückgang dieser Aktivitäten ab. Schwierigkeiten beim Stellen eines Vorstands, wenig bis keine Einsatzbereitschaft der Mitglieder und Auflösungen von Vereinen sind die Folgen.
Nun sollen in unserer Gemeinde Verbesserungen der Lebenssituation erarbeitet werden. Dafür soll Kontakt zu unseren BewohnerInnen aufgebaut, die Kommunikation gestärkt und ehrenamtliches Engagement aktiviert werden. Mit Hilfe von Gemeinwesenarbeit und ehrenamtlichen UnterstützerInnen sollen verschiedene Veranstaltungen / Begegnungen stattfinden, bei denen alle BewohnerInnen die Möglichkeit erhalten sollen, sich gleichberechtigt auszutauschen, Ideen zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort zu entwickeln und kleine Projekte umzusetzen. So kann die Lebensqualität aller BewohnerInnen nachhaltig gesteigert werden. Darüber hinaus soll mit möglichst vielen BewohnerInnen ein Leitbild / eine Entwicklungsplanung für die Gemeinde Adenbüttel erarbeitet werden. Auf dieser Grundlage kann unsere Gemeinde, entsprechend den demokratisch erfassten Wünschen unserer BewohnerInnen, Gewerbe ansiedeln sowie die öffentlichen Plätze und Freiflächen behutsam weiterentwickeln.
Laufzeit
2023-04-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Adenbüttel liegt ca. 20 km von Braunschweig und 25 km von Wolfsburg entfernt, ist geprägt durch eine hohe Anzahl an Einfamilienhäusern, wenig Dienstleistungsangeboten vor Ort und ohne größeres ansässiges Gewerbe. Das führt zu einer Haushaltssituation mit geringen Gewerbesteuereinnahmen. Es fehlen finanzielle Mittel zum Schaffen von Begegnungsstätten und Rückstände bei Instandhaltungsmaßnahmen der Infrastruktur.
Für die Grund- und Gesundheitsversorgung oder die Nutzung eines öffentlichen Kulturangebots müssen Angebote in Nachbargemeinden in Anspruch genommen werden. Begegnungen vor Ort sind daher schwer möglich und die eigene Mobilität ist aufgrund des eingenschränkten ÖPNV - Angebots nahezu unverzichtbar. Insbesondere ältere BewohnerInnen und Jugendliche unserer Gemeinde haben es schwer, einer Freizeitaktivität nachzugehen und somit aktiv am Leben teilzunehmen. Dies ist möglicherweise ein Grund für den festzustellenden Vandalismus an Hauswänden und Bushaltestellen. Älteren BewohnerInnen ohne Mobilitätsmöglichkeit droht zudem Vereinsamung.
Unsere Nachbargemeinde ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Uns fehlen jedoch Kenntnisse darüber, wie unsere BewohnerInnen sich eine Weiterentwicklung unserer Gemeinde vorstellen. Ein aktuelles, mit allen BewohnerInnen erarbeitetes Leitbild / eine gemeinsame Vision gibt es leider nicht.
Um das Dorfgeschehen mit Leben zu füllen, Begegnungen zu schaffen und Zukunftsvisionen für künftige Entwicklungsentscheidungen zu erarbeiten, muss zwingend gehandelt werden.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn, Adenbüttel
Beschreibung
Die Gemeinde Adenbüttel besteht aus den beiden Ortsteilen Adenbüttel und Rolfsbüttel und ist Teil der Samtgemeinde Papenteich, des Landkreis Gifhorn. Unzählige alte Bäume und Fachwerkhäuser prägen das Dorfbild. Es dominieren Einfamilienhäuser. Vor allem junge Familien und ältere BewohnerInnen leben hier. Junge Erwachsene verlassen meist die Gemeinde.
Das Fördergebiet beinhaltet die komplette Gemeinde Adenbüttel mit 1788 EinwohnerInnen auf 13,7km². Angebote an Grund- und Gesundheitsvorsorge gibt es vor Ort leider zu wenig. Die damit einhergehende Haushaltssituation stellt die Gemeinde vor große Herausforderungen.
Einwohnerzahl
1788
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/adenbuttel/20151631/4
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel des Förderzeitraums ist die Steigerung der Kommunikation und der Teilnahme aller BewohnerInnen der Gemeinde Adenbüttel an vielfältigen Aktivitäten innerhalb unserer Gemeinde.
Dabei sollen die Interessen und Bedarfe aller BewohnerInnen im Vordergrund stehen. Niederschwellige Angebote zur Steigerung von Begegnungen und Austausch vor Ort sollen geschaffen werden, sodass die Lebendigkeit vor Ort gesteigert wird. Weitere Versorgungslücken sollen Dank einer Vernetztung mit den umliegenden Gemeinden geschlossen werden. Ehrenamtliches Engagement seitens der BewohnerInnen ist eine tragende Säule dieses Projekts. Die GWA nimmt bei Haustürgesprächen und diversen weiteren Veranstaltungen Kontakt zu BewohnerInnen auf, vernetzt ansässige AkteurInnen, begleitet strukturverbessernde Projekte und unterstützt dort, wo Hilfe benötigt wird.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das entstandene Dorfentwicklungskonzept dient der langfristigen Weiterentwicklung der Gemeinde Adenbüttel im Interesse und gemäß den demokratisch erfassten Bedarfen aller BewohnerInnen. Um die Vereinsarbeit vor Ort langfristig zu unterstützen sollen 1000€/ p.a. in den Haushalt eingestellt werden. Bei wiederkehrenden Treffen sollen Vereine die Möglichkeit bekommen sich auszutauschen und bei einem jährlichen Grillabend soll allen ehrenamtlich Tätigen für ihr Engagement gedankt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On