Humanopolis öffnet sich
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Patricia Frahm
| Funktion | Verwaltungsangestellte |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Humanopolis - Ein verbindender Ort für Kultur und Austausch
Projektbeschreibung
Unsere Gegend ist geprägt durch eine schwache Infrastruktur. Hier ohne Auto von A nach B zu kommen, ist ein schwieriges Unterfangen. Der nächste Lebensmittelladen ist ca. 6 km entfernt. Oberschulen, weiterführende Schulen, Fachärzte, Apotheken, Banken, kulturelles Leben und attraktive soziale Angebote finden sich erst in Bad Bevensen (16 km) oder in Uelzen (22 km) oder noch weiter entfernt. Die umliegenden Dörfer weisen ein nur gering aktives Dorfleben auf. Soziale Isolation und Vereinsamung sind nicht nur Themen der älteren Generation. Auch den Jugendlichen fehlt ein Ort, an dem sie sich willkommen, gefördert und gefordert fühlen. Im Nachbarort Stoetze wurde letztes Jahr ein Gemeindehaus fertiggestellt, worüber sich die Dorfbewohner sehr erfreut zeigten und dennoch wird es kaum genutzt. Hier fehlt es an Menschen, die hier initiativ werden und mitgestalten wollen, sodass uns Vertreter der Gemeinde und der Samtgemeinde bereits fragten, ob wir nicht bei der Belebung des Gemeindehauses behilflich sein könnten, da ihnen bekannt war, dass wir bereits öffentlich wirksame Projekte gestaltet haben. Bei den vielen Ideen, die wir gerne umsetzen möchten, um hier einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu initiieren, kommt uns dies sehr entgegen. Doch auch wir benötigen hierzu hauptberufliche und ehrenamtliche Helfer und Mittel, um hier ein soziales Netzwerk aufzubauen. Ein „Kümmerer“ vor Ort soll zunächst in Erfahrung bringen, wie wir „Brücken“ bauen können, um die Belange und Bedürfnisse der Menschen hier im Umland mit unseren Möglichkeiten verbinden und ausweiten können. Hier heißt es, Kontakte zu knüpfen und Interesse zu wecken über kleine Aktionen in den Dörfern und bestehenden Vereinen und Institutionen. Auch wäre es wichtig, ein Informations- und Kommunikationsnetz aufzubauen. Was wir bereits auf Grund der Rückfragen der im Umland lebenden Menschen erfahren haben, ist der Wunsch nach einem Café und Hofladen. Dies würden wir gerne aufgreifen und mit einer Vollzeitkraft und ehrenamtlichen Helfern einen ansprechenden Ort zu schaffen, um hier themenbezogene und auch generationsübergreifende Angebote zu machen, die die Menschen ins Gespräch und ins gemeinsame Tun bringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Eines der größten Probleme hier ist die mangelnde Mobilität. Ohne Auto ist man im wahrsten Sinne des Wortes abgekoppelt. Dies betrifft besonders die Jugendlichen und die ältere Generation. Schon allein das führt zur Isolation und Vereinsamung. Dann fehlen einfach attraktive regelmäßige Angebote und ansprechende Orte, an denen man sich gerne aufhalten und wiederkommen möchte. Die Humanopolis gGmbH ist eine Jugendhilfeeinrichtung mit einem ca 7ha großem Gelände, auf dem eine Tischlerei, eine Pferdewirtschaft, eine Gärtnerei mit Gemüseanbau, eine Hauswirtschaft und eine Hausmeisterei als Arbeitsangebote bzw. Tätigkeitsmöglichkeiten für die Jugendlichen installiert sind. Auch wohnen auf dem Gelände teilweise die Gründer der Einrichtung, MitarbeiterInnen und Menschen, die gerne in Gemeinschaft leben möchten und sich bereits vielfältig hier einbringen. Groß Malchau ist ein Dorf, umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Die nächste Einkaufmöglichkeit liegt ca. 6 km entfernt, der nächste größere Ort ist ca. 16 km entfernt. Unser Gelände mit den vielen Bereichen bietet viele Ansatzmöglichkeiten, um Menschen aus dem Umfeld vielfältig anzusprechen, in Kontakt zu bringen, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder mit ins Boot genommen fühlt und eine Teilhabe an gemeinschaftlichen Aktionen möglich sind.Schon in den Nachbarorten kennt man uns nicht. Wir haben viele Ideen, aber um diese umsetzen zu können, benötigen wir Menschen und Mittel sowie ein gutes Werbungs- und Kommunikationsnetz.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Groß Malchau Gemeinde Stoetze und Samtgemeinde Rosche
Beschreibung
Die Aktionen sollen auf dem Gelände der Humanopolis gGmbH stattfinden. Auch haben wir vor, den Gemeindesaal der Gemeinde Stoetze zu nutzen. Wir gehen davon aus, mit den Unternehmungen Menschen im Umkreis von 20 km und mehr anzusprechen, da aufgrund der ländlichen Strukturen weite Wege oft nötig und üblich sind.
Einwohnerzahl
2053
Quelle / Anmerkungen
Internet
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
humanopolis_und_umliegende_doerfer.pdf
(412.45 KB)
gross_malchau_und_umkreis_ca._20km.pdf
(308.7 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen auf dem Gelände von Humanopolis einen lebendigen Ort der Begegnung, des Miteinanders und des Austauschs aufbauen. Dies wollen wir über das Teilen gemeinsamer Interessen, über gemeinsames Handeln und neue Impulse einbringend erreichen. Wichtig ist uns auch, neue Wege der Kommunikation intern sowie öffentlich zu schaffen. Es ist uns wichtig, auch hier viele Menschen zu erreichen, sie über Aktionen zu informieren, sie teilhaben zu lassen an aktuellen Themen, an unseren Visionen und die Möglichkeit zu geben, sich mit eigenen Ideen und Handlungen einbringen zu können. Das erleichtert die Verbindung untereinander, alle werden mit ins Boot genommen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
unsere Umfragen und Aktionen zum Mitmachen/Dabeisein animieren, sich die Menschen in der Umgebung von den Themenbereichen angesprochen fühlen und teilnehmen.
Kriterium
Beschreibung
wir Aktionen ins Leben rufen und es schaffen, hier Interesse und Engagement zu wecken und die Kompetenzen und Potentiale der Einzelnen erkennen, und begleitend in einen verantwortungsbewusstes Handeln führen, auch Raum für Ideen anderer geben.
Kriterium
Beschreibung
wir es schaffen, dass sich die Menschen hier in der Umgebung mit ihren Fähigkeiten und Ideen einbringen möchten verbunden mit den Gestaltungsmöglichkeiten, die bereits bestehen und auch vorhandenen Strukturen im Umfeld einzubinden, wie z.B. Rufbus
Kriterium
Beschreibung
Jung und Alt miteinander im Kontakt sind, gemeinschaftliche Aktionen planen und mitmachen
Beschreibung
Kooperationen mit Vereinen und Organisationen
Beschreibung
Informationen gelangen rechtzeitig und zuverlässig an Interessierte, an aktiv Gestaltende, etc., Kontakte zu Kooperationspartnern werden geknüpft und gepflegt, Aufstellung vorhandener Verbindungen anlegen und weiterentwickel, um Kontakt leicht zu machen.
Kriterium
Beschreibung
regelmäßige Treffen finden statt, reger Austausch zwischen den hier lebenden Menschen mit den Nachbarn
Beschreibung
Verbindungen zu anderen Organisationen/ Menschen werden gepflegt und ausgebaut. Konzept Rufbus in Zernien bzgl. der Mobilität, Überlegung des Ausbaus in unsere Region
Kriterium
Beschreibung
Austausch über das aufgebaute soziale Netzwerk nicht nur als Einbahnstraße sondern in alle Richtungen und ausdehnend
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bauckhof Stütensen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Schule Hitzacker, Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg, Erzieherschule Uelzen und freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein, Sportvereine Himbergen, Römstedt, Bad Bevensen und Uelzen, Musikschule Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Himbergen und Altenmedingen, Posaunenchor Römstedt und Altenmedingen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir wollen durch den Aufbau eines sozialen Netzwerks erreichen, dass hier vor Ort Räume und Strukturen genutzt werden können und die Inhalte über viele verschiedene Instanzen (Vereine, Organisationen, Selbstständige, Ehrenamtliche, etc.)getragen werden. Wenn sich das Café zu einer attraktiven Anlaufstelle entwickelt, rechnen wir zumindest mit einer Deckung der Ausgaben. Aus unserer Erfahrung können wir auch mit Spenden rechnen, denn die Bereitschaft dazu wächst, wenn die Aktion sichtbar ist.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Begegnungszentrum TANTE EMMA
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Wersien
| Organisation | Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk |
|---|---|
| Funktion | 1.Vorsitzender |
2. Kurzbeschreibung
Mit Tante Emma kannst du rechnen: Nachhaltiges Sozialunternehmertum unterstützt lokale GWA
Projektbeschreibung
Der Anstoß für ALLE Aktivitäten war das 2014 in der lokalen Zeitung veröffentlichte Schicksal einer somalischen Familie, welches vier Einwohner aktivierte anzupacken. Aus diesem ersten Einsatz wurde eine wachsende Initiative für Flüchtlinge. Die Vereinsgründung erfolgte 2017 und die Zielgruppe wurde auf alle Hilfebedürftigen erweitert. Mit der ersten Förderung konnten wir die Arbeit professionalisieren und die Ansätze der GWA einführen. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort wohin die EinwohnerInnen dann auch kommen konnten.
Aus einem Gespräch mit dem Amt für strategische Sozialplanung (Landkreis) Mitte 2018 ergab sich die Besichtigung eines Bürgermarktes mit weiteren sozialen Vereinen. Dies inspirierte zu Überlegungen für ein neues Begegnungszentrum. Weitere Treffen, eine größere Infoveranstaltung im Februar 2019 und die Gründung eines Arbeitskreises folgten. Mehrere Sitzungen wurden abgehalten. Um nicht in reinen Absichten und vagen Zielen zu verharren, traf die Idee der Antragsstellung im Rahmen der Modellförderung durch das Sozialwerk Cuxhaven e.V. im Arbeitskreis auf Zustimmung. Das Sozialwerk stellte den Antrag und wurde dann tatsächlich auch von der Jury ausgewählt. Nun konnte tatsächlich ein konkreter Ort als Anlaufstelle und Heimathafen in Alt-Cuxhaven geschaffen werden.
Schon im März 2020 konnten wir das Begegnungszentrum Tante Emma eröffnen. Die drei Etagen erfüllen jeweils eigene Funktionen:
1. Im KAUFRAUM können Privatpersonen und Kreative Regale mieten, um 2nd-Hand-Waren und Selbstgestaltetes anzubieten. Dabei werden Nachhaltigkeit und lokaler Handel gefördert.
2. Im FREIRAUM werden Büros und ein Versammlungsraum bereitgehalten. So bieten wir sozialen Akteuren an, bestehende Beratungsangebote an einem zusätzlichen Standort zu etablieren (niederschwellig im „Hinterzimmer“ eines Ladenlokals z.B. für Schuldnerberatung + Suchtberatung). Neuen Initiativen und Bewegungen bieten wir eine Heimat, an dem sie ihre Treffen abhalten und sich organisieren können.
3. Mit dem WERKRAUM halten wir ein Atelier und Kreativraum vor. Hier ermöglichen Ehrenamtliche und lokale Künstler Workshops und regelmässige Treffen.
Die Besonderheit dieses Begegnungszentrums ist die Einbindung eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes in das Konzept der GWA. Der professionell gemanagte Kaufraum wird Einnahmen erzielen und zunehmend die Abhängigkeit von Fördermitteln verringern.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Eine lokale Anlaufstelle ist neben der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag) für eine funktionierende GWA wichtig. Dafür ist das Begegnungszentrum Tante Emma konzipiert. Dabei ist der Name Programm: man kennt sich im Laden an der Ecke, begegnet einander ungezwungen und nebenbei wird gemeinsam das Zusammenleben gestaltet.
Prophylaktisch wirken wir verstärkt unter Älteren, Alleinerziehenden und Migranten die von Armut bedroht sind (siehe Armutsbericht LK Cux). Wir beugen zunehmender Anonymität und Spaltung der örtlichen Bevölkerung vor. Positive Begegnungen in angenehmer Atmosphäre laden zum erneuten Besuch ein. Hier finden EinwohnerInnen konkrete Hilfen, Beratung, Freizeitaktivitäten und weiterführende Partizipationsmöglichkeiten.
Nach nur sieben Öffnungstagen mussten wir wegen Corona das Begegnungszentrum wieder schließen. Viel Zeit um in Schockstarre zu verharren hatten wir nicht: der Ausfall der Cuxhavener Tafel und die davon betroffenen EinwohnerInnen bewegten uns sehr. So hat unser Verein maßgeblich das Netzwerk für die nachbarschaftliche Corona-Hilfe initiieren und die Räumlichkeiten von Tante Emma wurden temporär dafür als Büro genutzt. Nach acht Wochen konnten wir Tante Emma vorsichtig wieder öffnen, was allerdings nur zögerlich von den EinwohnerInnen angenommen wurde.
So müssen wir feststellen, dass die Covid 19-Pandemie uns stark zurückgeworfen hat: Engagierte Mitarbeiter haben in der Nothilfe (zu) viel Energie gelassen. Auch fehlen uns viele Wochen mit ursprünglich kalkulierten Einnahmen aus dem Kaufraum.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Das Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich direkt im Stadtteil Alt-Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter
eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden.
Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an
günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt - siehe Bevölkerungspyramide (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide);
Projektgebiet = Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicherGeltungsbereich/PolitischeGebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03352-Cuxhaven.html?nn=25856&year_month=202007
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Cuxhaven - siehe Anlage
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für Gesamtstadt:
www.wegweiser-kommune.de - siehe Anlage
Projektgebiet geschätzt
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.weg-weiser-kommune.de (siehe Anlage) nur ab 65 Jahre; zzgl. ca. 7% der 60-64 Jährige (Anlage: Artikel
CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.wegweiser-kommune.de für Gesamtstadt; Schätzung für Projektgebiet
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_csc_e.v.jpg
(99.22 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die BewohnerInnen. Ihre Themen und Bedarfe sind für uns handlungsbestimmend. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Gestalter im Optimierungsprozess ihrer Lebensumstände.
Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status etc. dürfen keine Grenzen bleiben. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem Gebiet. So können sich Initiativen sich um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden.
In diesem Projekt steht ein Begegnungszentrum als Komm-Struktur im Zentrum. Dies ist die wichtige und logische Ergänzung zu der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag). Tante Emma ist der konkrete Ort, an welchem interessierte EinwohnerInnen (z.B. nach der aktivierenden Befragung) sich treffen und vernetzen. Hier finden sie zum einen bestehende Beratungsangebote oder in offenen Sprechstunden weiterführende Hinweise für ihre individuellen Lebenssituationen. Zum anderen ist hier der Kristallisationspunkt, an welchem sich unterschiedlichste EinwohnerInnen zu ihren Themen treffen und aktiv werden.
So wird das Begegnungszentrum Tante Emma zunehmend zu dem Ort, wo die Expertise für den Stadtteil Alt-Cuxhaven vorhanden ist. Dies wird die Lobby der EinwohnerInnen in eigenen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen stärken. Zugleich wird hier eine starke Vertretung wachsen, welche von Stadt und Kommune beachtet und aktiv miteinbezogen werden muss.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Räumlichkeiten für verschiedene Beratungs- und Freizeitangebote werden geschaffen und angekommen. Soziales Miteinander wird hier gepflegt und gestärkt.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen kommen erstmals miteinander in Kontakt. Sie finden Gemeinsamkeiten, entwickeln und realisieren Aktionen. Interessen der EinwohnerInnen werden aktiv verfolgen. Sie schaffen neue, kreative Begegnungsanlässe.
Beschreibung
Gemeinsames und koordiniertes Handeln zugunsten der Interessen der EinwohnerInnen. Gemeinwesenspezifische Planungen und Strategien werden erarbeiteiten. Effizientes und zielstrebiges Vorgehen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist auf der einen Seite Ansprechpartner für Stadt, Kommune und weitere Netzwerkpartner. Auf der anderen Seite ist er das Gesicht und Vertrauensperson für die EinwohnerInnen und die engagierten Ehrenamtlichen.
Die Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Nähtreff etc.) gruppiert und haben jeweils einen verbindlichen Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen.
Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als ExpertInnen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 (u.a. Soziales, Bildung und Kultur) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V., Freie ev. Gemeinde Cuxhaven, EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde, Büro der Innenstadtgemeinden (EKG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, der Paritätische, Hospizverein, Shalomhaus, Blaues Kreuz, Lebensraum Diakonie (ehemals Herbersverein), Wellcome e.V. für frühkindl. Hilfen, Kreissportbund, Förderwerk Bremerhaven/Engergiesparcheck Cuxhaven, Lions, Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TWG Cuxhaven, IG Lotsenviertel, Mayerhoff Consulting, EWE, Hildebrand Personaloptimierung, Reederei Otto Wulf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales+Wirtschaft) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven, facebook
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt, Diakoniestation Cuxhaven, Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. FC Eintracht Cuxhaven e.V., Baskets Cuxhaven, Music made in Cuxhaven e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt MdL Thiemo Röhler (CDU) MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD), SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete, Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch /// Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS im LK Cuxhaven, Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mehrgenerationenhaus, Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Einbindung in kommunale Strukturen ist bereits durch die laufende Arbeit gewachsen. So sind wir in die Vorbereitungen für die Stadtteilkonferenz eingebunden und werden als Partner für das kommunale Konzept für eine aufsuchende Arbeit gesehen.
Eine Unabhängigkeit von weiteren Fördermitteln kann unter den gegebenen Rahmenbedingungen nur wie im Antrag beschrieben funktionieren:
ein freundliche Übernahme von Marktanteilen durch die EinwohnerInnen selbst.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
3H - Hand in Hand in Helmstedt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Fiedler
| Funktion | Fachbereichsleitung Migration, Integration, Bildung und Ausbildung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Hand in Hand in Helmstedt
Projektbeschreibung
„Wo stehen wir heute und wo wollen wir morgen stehen? Wer ist das eigentlich - „wir“ ? Der demographische Wandel stellt das Quartier vor neue Herausforderungen. Veränderung als Chance begreifen – Hand in Hand in Helmstedt oder kurz „3H“. „3H“ möchte alle Menschen im Viertel erreichen, hilfsbedürftige Alleinstehende und sozialbenachteiligte Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund, die sich zunehmend dort ansiedeln und Teil eines Prozesses sind, dessen Potential in der aktiven Mitgestaltung der Menschen liegt. Wir wollen Wünsche und Sorgen der Bewohner erfassen und benennen um daraus gemeinsam eine bunte Zukunft zu entwickeln. Vielfalt als Bereicherung, als Chance für Gutes - Partizipation leben und erleben - voneinander lernen um miteinander zu wachsen. Im Rahmen aufsuchender Sozialarbeit wird der/die professionelle Projektmitarbeiter*in eine Bewohnerbefragung durchführen und gemeinsam mit ihnen Stärken und Schwächen des Quartiers herausarbeiten. Die Bedarfsanalyse als Katalysator für Engagement und Identifikation. Zu diesem Zweck soll eine Wohnung angemietet werden, die künftig als Anlaufstelle vor Ort mit Koordinations-, Beratungs-, Vernetzungs- und Vermittlungsfunktionen dient. Dort werden Ressourcen gesucht, aktiviert, vernetzt und zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden präventive Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe kontinuierlich angeboten und Zugangswege fortwährend ermöglicht bzw. erweitert und ggf. Kontakte zu notwendigen Hilfesystemen hergestellt. Des Weiteren werden die Nachbar*innen aus unterschiedlichen Kulturkreisen befähigt, in Konflikt- und Problemsituationen Lösungswege zu entwickeln, die für sie selbst und andere befriedigend sind. Somit soll ein maßgeblicher Schritt zur interkulturellen Öffnung erfolgen und ein "Wir-Gefühl" gefördert werden. Quartiersbezogene Projekte werden initiiert und gemeinsam mit Kooperationspartner*innen vor Ort durchgeführt und somit Teilhabe, Partizipation und Integration gefördert. Dabei sollen lokale, einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure gewonnen werden, um den quartiersbezogenen Projekten einen öffentlichen Rahmen zu geben, Nachhaltigkeit zu gewährleisten und die Etablierung des Konzeptes voranzutreiben, welches insbesondere durch ehrenamtliches Engagement mit Leben gefüllt werden soll. Straßenfesteste, offene Treffs und Kreativangebote für alle Altersgruppen laden alle zur aktiven Gestaltung ihres Lebensraums ein. Hand in Hand in Helmstedt !!!
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Rund um das Helios-Klinikum liegen Friedrichstraße (hier befindet sich unsere Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber), Virchowweg sowie Dammgarten und An-den-Lübbensteinen. Auf einem km² leben ca. 3000 Personen, überwiegend in Mehrfamilienblocks, teilweise mit erheblichem Renovierungsstau. Das uns durch unsere Migrationsberatung sehr gut bekannte Viertel ist geprägt von Armut, Unterversorgung, Wegfall sozialer Beziehungen in der Familie und am Arbeitsplatz und dem Ausschluss vom Leben in der Gemeinschaft. Ein exponentiell wachsender Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitslosigkeit, unzureichende oder fehlende Schulabschlüsse, Ver- und Überschuldung, Gewalterfahrungen, Abhängigkeit von legalen oder illegalisierten Substanzen, psychische und körperliche Erkrankungen tragen mehr und mehr zu einer negativen Entwicklung bei. Wesentliche Ursachen sind offenbar, dass viele bedürftige Menschen die relevanten gesetzlichen Regelungen nicht kennen oder mit der Inanspruchnahme staatlicher Hilfeleistungen Stigmatisierungsängste verbinden. Ein weiteres Problem ist die mangelnde Mülltrennung bzw. illegale Müllentsorgung, die durch die zunehmende Migration verursacht sei. Ruhestörungen und grobe Aufsichtspflichtverletzungen seitens Erziehungsberechtigter tragen zu gesellschaftlicher Unzufriedenheit bei und sorgen für vielfältige Konflikte. Die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in Helmstedt lässt davon ausgehen, dass sich diese Probleme weiter intensivieren können, was wiederum zur Folge, dass viele Anwohner mit Sorge in die Zukunft blicken und das positive Potential des Viertels gänzlich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist. Dies möchten wir nachhaltig ändern!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Helmstedt westlicher Rand
Beschreibung
Helmstedt nord-östlich sowie süd-westlich des Helios-Klinikums
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_quartier_projekt_3h.pdf
(926.23 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zeichnet sich durch die Zusammenführung der verschiedenen Akteure aus Bereichen der Verwaltung, der lokalen Politik, der privaten Wirtschaft, der lokalen Vereine und der Anwohner*innen aus. Unser Projekt ist sowohl auf Partizipation als auch auf Kooperation angelegt und soll einen integrativen Politikansatz für die Stadtteilentwicklung darstellen. Durch den integrativen Ansatz des Projektes wird das Quartier als Ganzes mit all seinen Herausforderungen in den Blick genommen. Die Menschen, die in dem betreffenden Gebiet wohnen und arbeiten, werden nun effektiv mit in den Planungsprozess einbezogen und es soll somit eine ganzheitliche Aufwertung des Quartiers erreicht werden. Zur Einbindung der Bewohner*innen und zum Aufbau einer nachhaltigen Bewohnerorganisation wird vom DRK Kreisverband Helmstedt e.V. eine Koordinationsstelle mit Büro vor Ort im Stadtteil eingerichtet. Die Aufgaben des Projekts bündeln sich in der Vernetzung der lokalen Akteure untereinander sowie durch die Koordination und Moderation durch den/die Quartiersozialarbeiter*in.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Abbau von Konflikten, Nachbarschaftshilfe, gemeinsame Aktivitäten ???
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Krankenkassen, Gesundheitsamt / Sozialamt des Landkreises Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Margrit Niemann (SPD) - Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales (AJFS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Friedrichstraße / Lademann Realschule / KVHS Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinschaft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH, ADLER Wohnen und Service GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zeitungen: Helmstedter Sonntag, Braunschweiger Zeitung / Helmstedt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Politik und Verwaltung profitieren von dem Projekt, bzw. der daraus gewonnenen Aufwertung des Quartiers in erheblichem Umfang und unterstützen dieses finanziell. Ansonsten könnten Spenden von Betrieben und Organisationen dazu beitragen den Fortbestand zu sichern.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Buchholzer Freiwilligenagentur f·e·e - freiwillig.ehrenamtlich.engagiert
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katrin Müller
| Funktion | Kassenwartin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schaffung verlässlicher Strukturen im ehrenamtlichen Engagement
Projektbeschreibung
In einer gemeinsamen Initiative haben 2017 drei Buchholzer Vereine – nämlich das Mehrgenerationenhaus Kaleidoskop, das Bündnis für Flüchtlinge sowie der Kinderschutzbund-Harburg-Land – die Freiwilligenagentur f·e·e gegründet. Ein vom Bundesfamilienministerium ausgegebenes Förderprogramm „Engagierte Stadt“ machte es möglich. Mit der Finanzhilfe verschiedener Stiftungen zielte das Programm auf die nachhaltige Stärkung Bürgerschaftlichen Engagements als ganz wesentliche Säule für Demokratie ab. 50 deutsche Städte wurden so gefördert. Die Freiwilligenagentur f·e·e ist das gute Ergebnis für Buchholz!
Von Anfang an besteht eine enge Kooperation mit der Buchholzer Stadtverwaltung. Träger der Freiwilligenagentur f·e·e ist der Verein „Treffpunkt für Frau und Familie e. V.“, besser bekannt als Mehrgenerationenhaus Kaleidoskop. Seit März 2020 ist f·e·e dort ansässig.
Wir bilden eine Brücke zwischen engagementbereiten Menschen und Organisationen, Vereinen und Initiativen. Gemeinsam mit ihnen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung und Politik stärken wir Gemeinschaft und Gemeinsinn. Wir unterstützen die Initiativen und die freiwillig tätigen Menschen, durch deren unbezahlte und unbezahlbare Mitarbeit das gesellschaftliche Leben bunt und vielschichtig ist.
Wer sich freiwillig und ehrenamtlich engagiert, pflegt soziale Kontakte, nimmt Einblick in neue Fach- und Aufgabengebiete, erweitert seine Kompetenzen, entwickelt neue Fähigkeiten und erhöht damit seine eigene und die Lebensqualität seiner Mitmenschen. Diese Bedeutung tragen wir wieder und wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und befördern eine Anerkennungskultur für ehrenamtliche Arbeit.
Wir möchten die seit 2017 bestehende Freiwilligenagentur f·e·e dauerhaft in Buchholz in der Nordheide etablieren. Für das komplexe Aufgabenfeld der Agentur streben wir die Schaffung einer hauptamtlichen Stelle an. Wünschenswert wäre die Zusammenarbeit einer hauptamtlichen Person mit mehreren freiwillig engagierten Mitarbeiter*innen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Freiwilligenagentur f•e•e (freiwillig•ehrenamtlich•engagiert) Buchholz ist aus dem Programm „Engagierte Stadt“ mit Unterstützung durch das Familienministerium und sechs Stiftungen entstanden und besteht seit Februar 2017. Sie ist organisatorisch an den Verein „Treffpunkt für Frau und Familie e. V.“ als Träger angegliedert.
Tätig für die Freiwilligenagentur f•e•e sind Katrin Müller, Christina Peters und Grit Weiland (f•e•e- Team). Im Hintergrund werden sie unterstützt durch das Orga-Team „Engagierte Stadt“. f•e•e- und das Orga-Team treffen sich regelmäßig alle 6 bis 8 Wochen.
Die Finanzierung der Freiwilligenagentur die sich als Prozess der "Engagierten Stadt" in Buchholz etablieren und fester Bestandteil im Stadtleben werden soll, erfolgte von 2017 bis Juni 2020 durch die Förderung der Engagierten Stadt und ab 2018 bis Ende 2020 durch Zuschüsse der Stadt Buchholz.
Teile des f•e•e-Teams erhalten zwar eine Aufwandsentschädigung. Die umfangreichen Aufgaben werden allerdings nur durch den erheblichen ehrenamtlichen Einsatz des Teams ausgefüllt.
Der Verein Treffpunkt für Frau und Familie e.V. ist Träger der Freiwilligenagentur. In dem Gebäude des Vereins hat auch die Freiwilligenagentur ihren Sitz, d.h. , dass das Kaleidoskop Räume für die wöchentliche Sprechstunde und die Teamsitzungen sowie Lagerräume zur Verfügung stellt. Die bürokratischen Aufgaben werden von den Mitarbeiterinnen in der jeweiligen häuslichen Umgebung bewältigt. Aus Platzgründen kann im Kaleidoskop kein Büro bzw. Schreibtisch zur Verfügung gestellt werden.
f·e·e arbeitet eng mit verschiedenen Vereinen, dem Netzwerk der "Engagierten Stadt" der Stadt Buchholz und dem Landkreis zusammen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buchholz in der Nordheide
Beschreibung
Stadt Buchholz i.d.N. mit den Ortsteilen Trelde/Sprötze, Holm-Seppensen, Steinbeck
Einwohnerzahl
39280
Quelle / Anmerkungen
www.wegweiser-kommune.de/kommunen/buchholz in der nordheide
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Eine wichtige Aufgabe der Freiwilligenagentur f·e·e in Buchholz i.d.N. ist die Vermittlung von Freiwilligen an verschiedene Vereine, Institutionen und Organisationen. Durch die gemeinnützigen Vereine, Organisationen und Institutionen wird die Stadt und das Stadtbild wesentlich geprägt.
Des Weiteren werden Projekte angeschoben, z.B. das "Junge Engagement", das in enger Zusammenarbeit mit einer Buchholzer Schule und Vereinen erfolgt, um junge Menschen für das Ehrenamt zu interessieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, darüber Berufswünsche zu entwickeln.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger*innen mit Zeit und Interesse an Ehrenamtsarbeit
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Zur langfristigen Finanzierung wurde ein Antrag zur Finanzierung an den Haushalt der Stadt Buchholz gestellt (Haushaltsjahr 2021/22). Daneben sollen jährlich rund 5.000 € durch Spenden erzielt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
KLEIne Stube - Stadtteilbegegnung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Heike Totz
| Funktion | Leitung Familienzentrum |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Alt trifft neu - Nachbarschaftliche Kommunikation für das Gelingen eines selbstorganisierten Zusammenlebens in Balance
Projektbeschreibung
Kernstück des Projektes ist die Realisierung des friedlichen Zusammenlebens im Stadtteil „Auf dem Klei“ unter dem Integrationsaspekt.
Durch Streetwork und dem aufgrund von Corona an 14 Standorten installierten Projekt „Offenes Fenster“ erfahren wir in vielen Gesprächen von Bewohnern, dass mit der Arbeit im Familienzentrum nicht alle Bedarfe bedient werden können.
Deutlich wurde, dass auch die alten Menschen und die vor vielen Jahren Zugezogenen, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder mit persönlichen Schicksalen einen Anlaufpunkt im Stadtteil benötigen. Die Aufgabe besteht darin, alte Traditionen, Werte und Strukturen zu sichern und sie in das Leben neu zu integrieren. Die Balance zwischen „Altem“ und „Neuem“, die nicht mehr stimmt, ist neu zu gestalten.
In Begleitung eines Kümmerers wird für die o.g. Vielfalt die KLEIne Stube geschaffen. Ein an das Familienzentrum angrenzender Raum steht zur Renovierung und Nutzung frei.
Engagierte Bewohner haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert.
Im 1. Projektjahr werden Wege für aktive Beteiligung und Mitsprache der Bewohner etabliert. Ein Kümmerer erreicht sie vor allem in Streetwork und kümmert sich um Organisation, Planung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aktivierung der Selbstorganisation der Freiwilligen. Durch Gespräche, Arbeitseinsätze, offene Treffen, Zukunftswerkstatt und gemeinsame Feste wird der Umbau und die Inbetriebnahme der KLEInen Stube ermöglicht.
In den Folgejahren werden stadteilspezifische Angebote generations- und kulturübergreifend in der KLEInen Stube (von bestehenden Gruppen und selbstorganisierte offene Angebote) installiert und ausgebaut. Durch Kooperation mit dem Familienzentrum (Aktionen und Austausch) und bestehenden Netzwerken können geeignete Unterstützungsangebote vermittelt werden. Es besteht die Chance, dem Stadtteil „Auf dem Klei“ gegenüber Vorurteile abzubauen.
Die Bewohner, die Interesse bekunden, sich an der Gemeinwesenarbeit aktiv zu beteiligen, werden befähigt, als Multiplikatoren aufzutreten (durch Gespräche und Begleitung).
So ergeben sich 3 Hauptziele für das Projekt:
1. Erreichbarkeit der Bewohner und Akquise für die KLEIne Stube
2. Installation von Angeboten (z.B. Basteln, Singen, Frühstücken, Klönen) und Förderung des Ehrenamtes (Nutzung vorhandener Potentiale)
3. Unterstützung zur Selbstorganisation (begleiteter offener Treff).
Die Evaluation des vom Kümmerer dokumentierten Projektverlaufs wird vom Familienzentrum kollegial begleitet.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur im Stadtteil „Auf dem Klei“ hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Einst als gutbürgerliches modernes Wohnquartier gedacht, leben dort nunmehr Menschen aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen. Im Kern des Stadtteils gab es ein kleines Zentrum, bestehend aus einem kleinen Supermarkt, Kiosk und Kneipe. Nach und nach kam der Leerstand. 1989 wurde der „Kindertreff auf dem Klei“ eingerichtet und 2014 in ein Familienzentrum umgewandelt.
Durch die vielen generationsübergreifenden Gespräche im Stadtteil (Streetwork, „Offenes Fenster“) wird deutlich, dass die Menschen einen Ort vermissen, an dem sie sich begegnen, klönen, aktiv sein können und gesehen werden. Wir besuchen Spielplätze und gesellen uns auf Sitzbänken, die im Stadtteil aufgestellt sind, dazu. Zurzeit bereiten wir eine Ausstellung über den Klei vor, sammeln Fotos und Geschichten. Auch richten wir einen Tauschladen für Kinder ein. Bei diesen Aktionen erreichen wir die Bewohner und laden sie ins Familienzentrum ein. Es wird über Ausgrenzungen, Gruppenbildungen, Anfeindungen, Diskriminierungen und Rückzug aus dem öffentlichen Leben berichtet.
Es lässt sich ein Bedarf nach friedlichem Zusammenleben ableiten. Obwohl der Klei direkt am Stadtzentrum liegt, fehlen hier niederschwellige offene Angebote. Damals hat der ehemalige Kindertreff Stadtteilfeste gefeiert. Wir beleben diese „Kultur“ wieder.
In dem zur Verfügung stehenden Raum (ehem. Kiosk) sind Möbel aus dem Kindertreff eingelagert, die für die damaligen Besucher Wiedererkennungswert haben. Es besteht die Bereitschaft seitens der Bewohner, den Ausbau des Raumes aktiv zu unterstützen und mit Leben zu füllen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sarstedt "Auf dem Klei"
Beschreibung
Der Ende der 1960er erbaute Stadtteil „Auf dem Klei“ ist die einzige Siedlung in Sarstedt, die kompakt mit hohen Häusern bebaut ist. Direkt an die Stadtmitte grenzend, stellt sie doch aufgrund ihres Zuschnitts und der engen Bebauung einen Stadtteil für sich dar, der von Bewohnern anderer Quartiere nicht besucht wird und deren Bewohner auch oftmals unter sich bleiben. Durch den Wandel der Bewohnerstruktur von „gut bürgerlich“ zu einer Mischung von Bewohnern aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen sowie den Abzug der englischen Truppen, die dort einige Wohnblöcke bewohnt haben, hat dieser Stadtteil eine hohe Belastung in Krisenzeiten erlebt. Dies äußerte sich insbesondere durch eine hohe Kriminalitätsrate in den 80er Jahren, verbunden mit hohem Wohnungsleerstand und einem schlechten Ruf. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Thema.
Einwohnerzahl
1530
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt der Stadt Sarstedt vom 14.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter Hildesheim sowie auf das Projektgebiet bezogene Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund von Gesprächen im Stadtteil
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter zzgl. Schätzung, da der LK Hildesheim die Transferleistungen nicht auswerten kann
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kleine_stube_-_stadtteilbegegnung_1.pdf
(2.13 MB)
kleine_stube_-_stadtteilbegegnung_2.pdf
(80.87 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Gemeinwesenarbeit, da die Bewohner im Mittelpunkt stehen. Mit der Bereitstellung der KLEInen Stube, die auf Grundlage einer Bedarfsermittlung entsteht, erhalten die Stadtteilbewohner eine lokale Anlaufstelle die weder themenspezifisch noch auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet, sondern offen für alle Bewohner ist. Ziel ist es dabei, dass durch das Schaffen von verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten die Qualität der Beziehungen unter den Alteingesessenen und den Neuzugezogenen, den Migranten und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verbessert wird. Unter der Begleitung eines „Kümmerers“ können wohnortnah soziale und individuelle Angelegenheiten zeitnah aufgenommen und durch die Verbesserung der Handlungsfähigkeit des einzelnen bearbeitet werden. Mit der KLEInen Stube entstehen folglich neue Möglichkeiten zur besseren Kommunikation wie auch zur Mitgestaltung und Selbstorganisation des Zusammenlebens im Stadtteil. Da das Familienzentrum und die KLEIne Stube sich in einem Haus befinden, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und die Ausweitung von Kooperationen, wobei der Aspekt der Ressourcenorientiertheit starke Berücksichtigung findet. Schließlich eröffnen Begegnung und Kommunikation, Selbsthilfe und Vernetzung gute Perspektiven für die ortsnahe niederschwellige Bildungsarbeit und die Verbesserung der sozialen und individuellen Chancen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner fühlen sich angesprochen und beteiligen sich aktiv am Projekt.
Kriterium
Beschreibung
... und notwendig. Der Betrieb der KLEInen Stube ist langfristig durch Freiwillige/Ehrenamt gesichert.
Kriterium
Beschreibung
Individuelle Stärken, Talente und Ressourcen werden erkannt, gefördert, gebündelt und in Angeboten bereitgestellt
Kriterium
Beschreibung
Personen mit unterschiedlichen Lebensläufen aus dem Stadtteil besuchen die KLEIne Stube bzw. beteiligen sich aktiv.
Beschreibung
Treffen finden statt. Gemeinsame Vorhaben sind geplant. Unterstützung und Ergänzung ist über den Stadtteil hinaus vorhanden.
Kriterium
Beschreibung
Kommunikation findet statt. Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität, gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird gelebt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
SPONTAN Nachbarschaftshilfe & Freiwilligenagentur (Träger: Diakonisches Werk Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Sarstedt als Träger, hier insbesondere Fachbereich Soziales, Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Stadtmanagerin, Bauamt und Bauhof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Hildesheim als Vermieter im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
neue Kita in unmittelbarer Nachbarschaft in Trägerschaft der Stadt Sarstedt (zurzeit in Planung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Griffbereit" (zurzeit in Trägerschaft der Lebenshilfe Hildesheim e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Suchtberatung der Ökumenischen Suchthilfe Hildesheim/Sarstedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Asyl Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ALLWO, VOW und Hausverwaltung Kiepke als Hausverwalter für einige der großen Wohnblöcke im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremienarbeit im Ausschuss für Jugend und Soziales der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitarbeit im Präventionsrat der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch Ausbau des Ehrenamtes u. Qualifikation kann die KLEine Stube nach u. nach in die Hände der Akteure übergeben u. die Position des Kümmerers reduziert erhalten werden (Finanzierung durch Stadt als Träger gesichert). Durch Anbindung der KLEInen Stube an das Familienzentrum werden Ressourcen gebündelt. Die Nähe zu Spontan schafft weitere Möglichkeiten der Kooperation u. Ausweitung der Ehrenamtlichkeit auf andere Gebiete. Das Netzwerk wird auf die im ehem. Supermarkt entstehende Kita erweitert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinschaftliches Wohnen - ökologisch und kostengünstig im ecovillage hannover
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Elvira Hendricks
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Soziale und wohnräumliche Integration von Migranten*innen und einkommensschwachen Menschen in das ecovillage hannover
Projektbeschreibung
Im letzten Förderezeitraum (12 Monate) ist es uns gelungen, aus einer "losen Initiative" eine eingetragene Baugenossenschaft mit 386 Mitgliedern zu gründen. Der Verein dorfleben ecovillage ist aus dem Prozess der der Genossenschaftsbildung hervorgegangen. Wir haben uns eine gemeinschaftliche Wertebasis geschaffen in Abgrenzung zu "jeder macht sein Ding", die eine breite Identifikation mit dem Projekt möglich macht. Der nachhaltige Beteiligungsprozess wirkt sich auf die Menschen Sinn- und Identifikations-stiftend aus. Wir haben Barrieren weites gehend vermieden, indem wir Themen und die Menschen in den Mittelpunkt gestellt haben.
Die in diesem Jahr (auch unter erschwerten Bedingungen seit dem Frühjahr 2020) neu gewonnenen 300 Mitglieder wollen wir, genauso wie einkommensschwache zukünftige Bewohner*innen und Menschen mit Migrations- und /oder Fluchthintergrund, gezielt ansprechen und einbinden.
Der Verein dorfleben ecovillage hannover e.V. will damit die soziale Integration sowie die aktive Beteiligung in den laufenden Bottom-Up-Prozess der Genossenschaft, in das direkte Wohnumfeld und den Stadtteil fördern.
Geplant sind vor Ort zur Unterstützung dieser Ziele folgende Bausteine: eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen, ein Info- und Beratungs-Point, betriebliche Erprobungsplätze, die Möglichkeit zur solidarischen Eigenleistung innerhalb der Bauphasen zugunsten Einkommensschwacher.
Die Möglichkeit sich vor Ort zu verschiedenen Anlässen und Aktionen zu Begegnen, sich zu Beteiligen (interessensgesteuert) wird gefördert unter Einbindung des Stadteiles. In jeder Gemeinschaft gibt es Konflikte und Schwierigkeiten, deshalb wollen wir mit Moderation, Mediation, Coaching und Konfliktmanagement unterstützen und Interessierte potentielle Bewohner*innen begleiten. Das vorhandene Netzwerk soll weiter ausgebaut und intensiviert werden. Desweiteren möchten wir mit dem Projekt durch professionelle Sozialarbeit erreichen, das die Integration des ecovillage hannover in den Kronsberg angebahnt und ausgebaut wird. Für die Bewohner*innen soll so ein attraktives, lebens- und liebenswertes Wohnumfeld entstehen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ausgangslage ist, dass ein experimentelles Wohn- und Lebensquartier für ca. bis zu 850 Menschen geschaffen werden soll, wir uns zur Zeit in der Endphase eines städtebaulichen Wettbewerbes befinden und die Mitglieder*innen umfassend in den Bottum-Up-Prozess eingebunden werden sollen. Zur Zeit ist dies noch nicht der Fall, da unter Corona neue Wege der Beteilungen gefunden werden mussten (digital) und dies, wie die persönliche Ansprache, ausgebaut werden soll. Wir nutzen die demokratischen Beteiligungsformen im vollen Umfang aus, um eine hohe Diversität unter den Beteiligten im Prozess zu erreichen. Die Themen des sozialen Zusammenlebens (wie Inklusion, Integration, Kooperation, generationsübergreifende Solidarität und Netzwerkarbeit) sollen einen hohen Stellenwert erreichen. Konzepte der solidarischen Landwirtschaft, Mobilität, Tausch- und Ausleihsysteme, Energie-Kreisläufe sind derzeit in Planung. Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sollen durch niedrige Mieten und alternative gemeinschaftliche Lebensformen angesprochen werden. Wir, der im März 2020 gegründeten Verein "dorfleben ecovillage hannover e.V. " will an diesen beschriebenen Ausgangs- und Problemstellung den Prozess unterstützen.
Weitere Informationen unter www.ecovillage-hannover.de.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nord Kronsberg
Beschreibung
Die Stadt Hannover ist bereit für das Projekt ein Gebiet von 50.000 m2 Baufläche im nördlichen Bereich des Kronsberges zur Verfügung zu stellen.
Einwohnerzahl
850
Quelle / Anmerkungen
Gemäß aktuellem Planungsstand gehen ab 2021 jährlich ca. 100 von am Ende ca. 500 Wohnungen im Bau, so dass dort am Ende des Bauprozesses voraussichtlich 850 Menschen wohnen werden.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: derzeitiger Stand der Genossenschaftsmitglieder ab Ü60, die die Absicht haben in den neu entstehenden Stadtteil ecovillage Hannover zu ziehen.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stand der Genossenschaftsmitglieder Jugendliche und junge Menschen auf der Suche nach alternativen Lebensformen.
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialbericht 2018 LH Hannover und Quelle Genossenschaftsmitlieder 23 %
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der prekär wohnenden Migrant*innen anteilig in der Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
luftbild_ecovillage-bauflaeche.pdf
(934.16 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Handlungskonzept wird durch professionelle Umsetzung der Ziele zu einer Erhöhung der Lebensqualität in dem neuen Quartier führen. Die in diesem Nachfolgeantrag formulierten Ziele zur Verstetigung des Projektes unterstützen den Prozess der Gemeinschaftsfindung und inhaltlichen Themenstellungen in den verschiedenen Gremien, den Arbeitsgruppen und Teams der Genossenschaft. Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die konsensorientierte Partizipation / Aktivierung im Sinne einer Beteiligungs-und Integrationskultur auch für die Menschen in den angrenzenden Stadtteilen. Wir arbeiten gemeinsam auf die Alternativen zur gemeinsamen Strategie und Lösungsfindung hin. Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) haben wir für die Bewohner*innen der Stadtteile zur Nachbarschaftspflege durch Veranstaltungen beigetragen, am 9.3. 2020 eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ernährungsbeirat Hannover/TTH "Sei teil des Wandels" mit Rob Greenfield oder Vorschläge zur Umsetzung des "Wunschbuches" zur Gestaltung des Quartiers durch die Mitglieder und Interessenten*innen erarbeitet. Unter Corona-Bedingungen wurden ein Picknick neben den Baufeldern am 02.08.20 für die "Neuen" organisiert. Treffen der AGs / Gremien, um die Gestaltungs-Pläne zu besprechen und die Eindrücke und Fragen an die Architekten zurück zu koppeln, wurden digital durchgeführt. Diese Formate - persönlich und digital - sollen niedrigschwellig ausgebaut und vertieft werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir gehen aktiv auf die Zielgruppen und Menschen des Stadtteiles zu, und motivieren sie zur sie zur eigenständigen Teilhabe. Wenn die Interessenslagen der Bewohner*innen berücksichtigt wurden und sie an der Planung und Umsetzung aktiv teilnehmen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Bedarfe der unterschiedlichen zu fördernden Zielgruppen der Bewohner*innen im Quartier effektiv und zielgerichtet im Netzwerk / zu Kooperationspartnern vermittelt werden können.
Kriterium
Beschreibung
Sobald die Gruppenbildung zu freiwilligem Engagement führt, können Synergieeffekte in der Nachbarschaft genutzt werden und die Teilnahme an Veranstaltungen und interkulturellen Angeboten zu einer gesellschaftlichen Integration führen.
Beschreibung
Die Gremien, Teams und AGs sind offen für die vor Ort lebenden Menschen und deren Empowerment. Wir laden dazu ein in sog. "Briefkastenaktionen" und durch persönliche Einladung und Ansprache, denn unterschiedliche Akteure bereichern das Zusammenleben.
Kriterium
Beschreibung
Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) werden wir Veranstaltungen für die Bewohner*innen der Stadtteile, des Quartiers zur Vernetzung, persönlichen Austausch sowie Informationen über das Quartier und weitergeben.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Pro-Aktive Einbindung der Bewohner*innen des zukünftigen ecovillage hannover in den Stadtteil Kronsberg wird durch persönliche Ansprache und vernetzende Arbeit mit der bestehenden Infrastruktur vor Ort nachhaltige Unterstützung erfahren. Akteuer*innen der benannten benachteiligten Zielgruppen werden direkt angesprochen, eingebunden und gestärkt. Durch die Erfahrungen unserer bisherigen Angebote, stellen wir mit Baubeginn sofort einen mobilen Begegnungsraum (Container) auf, damit wir einen ungezwungenen Austausch pflegen können und ein Angebot für alle Interessierten an dem Modellprojekt haben. Der Aufbau eines Info- und Beratungspoints ist als Folgeangebot geplant. Dieser soll langfristig der Unterstützung der jeweiligen Interessen dienen und wird auch genutzt, um Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und die Erkundung von Neigungen und Stärken zu fördern.
Die aktive Netzwerkarbeit gilt es auszubauen und zu verstetigen - unter anderem auf unterschiedlichen Ebenen mit Behörden, Initiativen vor Ort, Wohlfahrtsverbänden, freie Träger, Vereinen und Ehrenamtlichen durch Einbindung und Betreuung, um eine nachhaltige und integrative Wirkung für die zukünftigen Bewohner*innen zu schaffen. Die Bewohner*innen sollen eine selbstbestimmt und selbstständige Möglichkeit erlernen, Problemstellungen langfristig vor Ort unkompliziert und für sie transparent zu lösen. Wir fühlen uns mit der im ecovillage-Prozess geschaffenen Charta des Zusammenlebens verbunden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Baudezernat (Stadtplanung, Bereich Wohnversorgung), Sozialdezernat, FB Senioren, Stadt Hannover, Integrationsmanagement für Flüchtlinge LH Hannover, LH Hannover Koordinationsstelle ALBuM, Koordinierungsstelle Integration Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HAZ / Neue Presse / Wochenblätter / Hallo Sonntag / Soziale Medien / h1 / Radio Hannover / ZDF / ARD / RTL
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus- und Grundeigentum, LBS Bausparkasse, Ostland Wohnungsbaugesellschaft, Verband Wohnungseigentum Niedersachsen e.V., Stiftungen soll die Möglichkeit gegeben werden sich mit Bausteinen zu beteiligen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Schirmherr d. Vereines dorfleben ecovillage hannover e.V.) ; MdB Yasmin Fahimi; Die Ratsfraktionen und der Stadtbezirksrat stehen nahezu geschlossen hinter dem Projekt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Genossenschaftsmitglieder von ecovillage hannover , die Bewohner*innen der angrenzenden Stadtteile sowie an dem Thema Suffizienz (Selbstgenügsam) interessierte Bewohner*innen Hannovers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Caritas/Diakonisches Werk- EVLK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V. , AMFN Arbeitsgemeinschaften Migranten/innen und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , jukus e.V. , TTH Hannover e.V., kreHtiv e.V., baobab Zusammensein e.V., GeFaZ e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , Ethno Medizinisches Zentrum e.V., Hannöversche Aidshilfe e.V., STEP- Drobs Hannover, diverse Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Anerkennungs-und Qualifizierungs-Beratung Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer Hannover ,Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ in Hannover, Hannover Impuls GmbH,NeMiA – Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachen DGB-Bezirk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Bildungsträger u.a. LEB Sprachenzentrum Mittelfeld, DAA Laatzen, SBH Nord GmbH, AWO Bezirk Hannover, BNW (Maßnahme "Alles aus einer Hand") u.a. Sozialverbände, Gruppierungen zu den Bereichen Obdachlose, Migranten und Senioren
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Genossenschaft ecovillage wird Eigentümer des ersten Baufeldes Ende 2020, mit den Hochbauarbeiten wird im Sommer 2021 begonnen. Zur Zeit befinden wir uns im Endstadium des städtebaulichen Wettbewerbes. Eine Vernetzung mit dem Quartiersmanagement mit der LH Hannover und dem Bezirksrat Bemerode, Wülferode und Kirchrode besteht. Das Projekt soll langfristig aus den Mieteinnahmen der Genossenschaft finanziert werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gute Nachbarschaft Hahle
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Lang
| Funktion | Sozialpädagoge |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Von der Nachbarschaft zur Gemeinschaft in Hahle
Projektbeschreibung
Im Stader Stadtteil Hahle zeigen soziale Indikatoren (Wahl-Statistiken, Arbeitslosenzahlen, Sekundärmigration usw.), dass der demographische Wandel die gewachsenen Strukturen deutlich verändern wird. Zu erwarten ist, dass die Identität des Stadtteils aufbricht und die Bevölkerungsschichten und –gruppierungen auseinander driften. Als präventive Maßnahme sollen partizipative Projekte die Bewohner dazu bringen, miteinander zu kommunizieren und zu interagieren und dadurch eine gemeinschaftliche Stadtteil-Identität zu entwickeln.
Als zentrale Maßnahme wird eine Beteiligungsgesellschaft, im Sinne einer AG, durch den Quartiersmanager gegründet. Diese AG verkauft, gegen einen symbolischen Betrag, an jeden Erwachsenen Bewohner des Stadtteils eine "Aktie". Dadurch wird jeder Hahler vom passiven "Bewohner" zum potentiellen "Eigentümer" des Stadtteils und des Nachbarschaftsbüros. Grundsätzlich sind alle Hahler eingeladen sich an einem Forum zu beteiligen, in dem die Arbeit des Quartiersmanagers und seiner Aktivitäten bestimmt werden. Die Analogie zu einer Aktiengesellschaft, in der die Shareholder die Arbeit des "Vorstands" mitbestimmen ist hierbei durchaus gewollt. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Quartiersmanager des Hahler Nachbarschaftsbüros und Vertretern der im Stadtteil aktiven Vereine, der Kirchengemeinde, Schule und KiTas. Die AG führt Hauptversammlungen durch und veröffentlicht Quartalsberichte. Die Bedürfnisse der Hahler Bewohner, unabhängig von sozialem Status, Herkunft, Religion und Geschlecht bestimmen dabei maßgeblich die Ziele und Aktivitäten der Hahle AG. Damit niemand ausgeschlossen wird, haben auch Bewohner ohne Aktie Stimmrecht und Beteiligungsmöglichkeiten. Aber die Aktie ermöglicht zusätzliche Optionen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird beispielsweise direkt im Quartierszentrum ein "Wahrzeichen" errichtet werden. Die Namen der Besitzer der Hahler Aktien werden dort eingraviert und somit als "Gründer" des neuen Hahler Gemeinschaftsgefühls erhalten bleiben.
In Kürze beginnen in Hahle bauliche Sanierungsmaßnahmen, die für Lebendigkeit und Wohlfühlatmosphäre sorgen sollen. Die Aktiengesellschaft wird hierbei Einfluss auf die Umsetzung, die Priorität und die Art der baulichen Projekte nehmen sowie eigene Projekte initiieren. Hierzu entwickelt die AG einen Projektplan, ein zeitliches und sachliches Vorgehensmodell, stimmt diese mit den Shareholdern der AG ab und investiert dann in die entsprechenden Projekte.
Laufzeit
2021-02-05 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hansestadt Stade - Der Stadtteil Hahle
Hahle ist ein Stadtteil der Hansestadt Stade. Die Innenstadt liegt ca. 2,5 km entfernt. Der Stadtteil wurde in Siedlungsbauweise in den 1950/60er Jahren erbaut und wird von der Bundesstraße 73 und der Bahnlinie Stade-Cuxhaven begrenzt. Im Kerngebiet von Hahle wohnen ca. 3.300 Menschen.
Hahles Infrastruktur besteht aus Supermärkten, die vor allem am Stadtrand zur „grünen Wiese“ gehören, zu der aber auch eine Tankstelle, Fahrschule etc. gehören. Soziale Einrichtungen sind ebenfalls im Stadtteil beheimatet.
Das Sanierungsgebiet Hahle
Vor allem der Versorgungsbereich im Zentrum von Hahle, der ca. 15 Hektar umfasst, ist von Sanierungsarbeiten betroffen, die dazu führen sollen, dass Hahle wieder zu einem lebenswerteren Stadtteil wird. Im ISEK-Rahmen „Lebendiges Zentrum – Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ sollen in Hahle insgesamt drei Millionen EURO investiert werden.
Status Quo und demographischer Wandel
Der Ruf Hahles ist durch sozialen Wohnungsbau mit entsprechender Bewohnerschaft sowie optisch durch die Blockbauweise gekennzeichnet. Der demographische Wandel zeigt eine älter werdende Bewohnerschaft und gleichzeitig ist der Stadtteil zunehmend von Sekundärmigration betroffen. Durch diesen Wandel wird verstärkt eine Veränderung der Stadtteilidentität begünstigt. Sozialindikatoren wie Wahlergebnisse, Wahlbeteiligung, Arbeitslosenzahlen deuten außerdem an, dass Hahle vor besonderen demografischen, sozialen und integrativen Herausforderungen steht.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hansestadt Stade Stadtteil Hahle
Beschreibung
Hahle wird im Norden von der Bahnlinie Hamburg-Cuxhaven eingegrenzt, im Süden von der Bundesstraße 73. Westlich liegt großräumiger Einzelhandel: Marktkauf/EDEKA, Lidl, Poco Möbel-Discounter etc. Im Osten begrenzt die stark befahrene Bremervörder Straße den Stadtteil.
Einwohnerzahl
3300
Quelle / Anmerkungen
Statistiken des Einwohnermeldeamtes Stade bezogen auf die Teilräume Hahle Ost und Hahle West unter Abzug der Bewohnerzahlen am "Schwarzen Berg"
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Agentur für Arbeit, März 2020
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Ausländerbehörde des Landkreises Stade zu Menschen die sich auf Basis der §§ 22 - 26 in Stade aufhalten. (Mai 2019)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen basieren auf Statistiken des Einwohnermeldeamts (2019). Da für den Stadtteil Hahle keine Werte vorliegen wurde auf Basis der Ortschaft Wiepenkathen (mit vergleichbarer Alterssturktur) der Wert auf Hahle adaptiert.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gute_nachbarschaft_hahle_01.png
(328.88 KB)
gute_nachbarschaft_hahle_02.png
(972.06 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Slogan des US-Präsidenten aus dem Wahlkampf 2016 "America first", ist die sinngemäße Transformation von Egoismus und Individualisimus, von Konkurrenzdenken und Ellenbogenmentalität. Die Folgen sind Spaltung von Gesellschaften, Rücksichts- und Verantwortungslosigkeit.
Das Projekt "Gute Nachbarschaft Hahle" und die Gründung der Hahle AG sind ein konsequenter Gegenentwurf zu "America first", der auf den Pfeilern von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement beruht. In der AG bilden sich demokratische und gleichberechtigte Strukturen ab. Die Rolle des Quartiersmanagers und Kümmerers als Vorsitzender der AG ist zwar hierarchisch überlegen, aber gleichzeitig an die Bedürfnisse der Bewohner und des Stadtteils gebunden. Seine professionellen und sozialen Interventionen beruhen auf der Kernkompetenz eines sozialarbeitenden Quartiersmanagers, der in der Lage ist integrierend und ausgleichend zu agieren und dabei materielle, infrastrukturelle, informelle und soziale Verbesserungen zu ermöglichen.
Die Beteiligungsgesellschaft der Hahle AG erreicht eine substantielle Verbesserung der Lebensumstände in Hahle durch die Bildung einer geförderten und ermöglichten Gemeinschaft bei der die Bewohner im Zentrum stehen. Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation werden attraktive Methoden, die für jeden Einzelnen in Netzwerken und Kooperationsstrukturen gefördert werden. Diese lokalpolitische Bildungsarbeit zeigt dass "Wir in Hahle" dem "America first" überlegen ist.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine eingerichtete Sprechstunde des Quartiersmanagers wöchentlich von wenigstens 10 Personen in Anspruch genommen wird
Kriterium
Beschreibung
Wenigstens drei starke lokale Akteure wie Schule, KiTA, Kirchengemeinde als Partner des Quartiersmanagers im Sinne der Gemeinwesenarbeit agieren
Kriterium
Beschreibung
Zwei Lokale Projekte, wie Stadtteilfest o. ä. gemeinsam mit den Bewohnern oder von den Bewohnern umgesetzt werden.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Rotes Kreuz - Schwinge Werkstätten, Café "Haus der Vielfalt"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Langjährige stadtteilansässige kleinere Unternehmen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Hansestadt Stade wird aus dem Integrationsfonds gefördert. Das Bewusstsein in Verwaltung, Politik und bei Unternehmen ist geweckt, in Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit zu investieren. Die "Stader Erklärung" zeigt parteiübergreifend die Bereitschaft sich zu engagieren. In der Hansestade Stade iszt die eindeutige Absicht vorhanden, dauerhaft in die soziale Verstetigung von Sanierungsgebieten zu investieren. Für den Stadtteil Hahle ist damit die Stelle des "Kümmerers" sichergestellt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
www- Wunderbares Wohnzimmer Wagenfeld
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Steinmeyer
2. Kurzbeschreibung
Aktionsräume gestalten-gemeinsam handeln!
Projektbeschreibung
Wagenfeld ist eine kleine Kommune im ländlichen Raum des Landkreises Diepholz mit 7.218 Einwohnern. Der Kommune fehlt ein Ort der Begegnung, der für alle Menschen zugänglich ist: Also ein Ort der Beteiligung und der gelebten Nachbarschaft. Solch ein Raum soll mit unserem Projekt "www-Wunderbares Wohnzimmer Wagenfeld" entstehen. Ein Bürger Wagenfelds hat eine im Februar 2020 geschlossene ehemalige Gaststätte erworben und möchte einen Teil des Gebäudes für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Dort soll ein Begegnungszentrum für die Bürger_innen Wagenfelds entstehen. Jede/r Bürger_in soll die Möglichkeit erhalten sich zu beteiligen und das Zentrum mit aufzubauen. Das Gebäude ist traditionsreich, allen Einwohner_innen Wagenfelds bekannt und mit positiven Erinnerungen an Festlichkeiten, Treffen mit der Familie und Freunden besetzt. Das Projekt ist ein Zugewinn für die Gemeinde, da Interessen gebündelt werden, Beteiligung ermöglicht wird und Demokratie erlernt sowie erprobt werden kann. Verschiedene Angebote können unter einem Dach stattfinden und Nachbarschafts- und Netzwerkstrukturen können entstehen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
2019 wurde von der Kommune Wagenfeld ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept in Auftrag gegeben. Hierbei wurde erkannt u. benannt, dass es keine neutrale Anlaufstelle für Jugendliche gibt. Weder kommunale noch kirchliche Akteure verfügen über solch eine Anlaufstelle für jene Zielgruppen.In Wagenfeld gibt es zudem keinen neutralen Ort der Begegnung, der unabhängig von Institutionen oder Vereinszugehörigkeit aufzusuchen ist: Also einen Ort, an dem Wünsche geäußert, Beteiligung ermöglicht und Demokratie erlernt werden kann. Seit 2015 hat Wagenfeld eine Vielzahl geflüchteter Personen aufgenommen. Seitdem gibt es dank der Kooperation von Kirchengemeinde, Kommune u. Diakonischem Werk (DW) Deine kontinuierliche Flüchtlingshilfe durch Ehrenamtliche (EA´s). Diese begleiten sowohl den Runden Tisch Integration als auch das Café International. Doch auch noch so engagierte EA´s geraten in ihrem Handeln an ihre persönlichen Grenzen. Seit 2018 ist das DW in Form eines Projektes in der Kirchengemeinde Wagenfeld aktiv u. begleitet die EA´s in der Flüchtlingshilfe. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurden die EA´s befragt, welche Bedarfe und Wünsche sie haben, um ihre hochbelastende Tätigkeit fortführen zu können. Die EA´s wünschen sich eine kontinuierliche Begleitung u. eine/n Ansprechpartner_in vor Ort. An verschiedenen Orten in der Gemeinde Wagenfeld sind (manchmal in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Geflüchteten) auch Arbeitsmigrant_innen untergebracht. Hauptarbeitsfelder für Arbeitnehmer_innen aus Bulgarien, Rumänien und Polen sind die Landwirtschaft u. Fleischindustrie. Die Gruppen der Arbeitsmigrant_innen bilden meist ein in sich geschlossenes System.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wagenfeld
Beschreibung
Da es sich in Wagenfeld um eine Kleinstadt mit nur knapp über 7000 Einwohnern handelt, ist für das Projekt keine räumliche Abgrenzung des Gebiets geplant, zu dem ist Wagenfeld eine Einheitsgemeinde, so dass alle Ortsteile mit einbezogen werden müssen.
Einwohnerzahl
7218
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wagenfeld
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Wagenfeld
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Wagenfeld
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.pdf
(3.86 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Gemeinsam mit den Bewohner_innen vor Ort solle ein Ort der Begegnung aufgebaut und gestaltet werden. Der Einbezug der Bevölkerung ist dabei von höchster Bedeutung. Mittels Beteiligungsverfahren können die Bewohner_innen ihre Bedürfnisse und Wünsche zum Ausdruck bringen und die Erfahrung machen, dass durch ihr zu tun etwas erreicht werden kann. Die Erhebung der Bedarfe, dient dem Aufbau einer langfristigen Struktur der Gemeinwesenarbeit. Die Bewohner_innen werden aktiv befähigt und motiviert, sich für ihre Bedarfe einzusetzen. Das gemeinschaftliche agieren steht im Vordergrund. Das Projekt verbessert die soziale Teilhabe in der Gemeinde. Die gebietsbezogenen Strukturen spielen im Projekt eine große Rolle und werden dauerhaft mit einbezogen. Das Gebäude für den Ort der Begegnung hat Tradition und würde ohne die Hilfe aktiver Bürger_innen verfallen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner_innen werden durch geeignete Beteiligungsverfahren dauerhaft und regelmäßig in den Prozess des Aufbaus, des Ablaufs und der Verstetigung der Strukturen der Gemeinwesenarbeit einbezogen.
Kriterium
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit steht mit wichtigen Akteuren vor Ort in engem Kontakt. Runde Tische/Arbeitsgruppen werden installiert und finden regelmäßig statt. Die Teilnahme ist den Akteuren wichtig. Aktionen/ Projekte werden gemeinsam geplant und umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner_innen unterschiedlichster Zielgruppen kommen regelmäßig zu Projekten und Angeboten. Es konnten Kontakte entstehen, die es zuvor auf Grund fehlender Begegnungsmöglichkeit nicht gegeben hätte. Niederschwellige Nachbarschaftshilfen sind entstanden.
Beschreibung
Die Kommune unterstützt das Projekt und sieht Gemeinwesenarbeit als wichtigen Bestandteil der Gesamtstrukturen an. Die Kommune erarbeitet in Zusammenarbeit mit der GWA , Möglichkeiten, die Struktren der GWA über die Projektlaufzeit hinweg zu verstetigen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung DH, Klönschnack, Wochenblatt, Webseite des Diakonischen Werks, Gemeindebrief
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Diepholz Syke Hoya
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen, Landjugend, Freiwillige Feuerwehr, TuS Wagenfeld, TSV Jahn Ströhen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Kommune befürwortet das Projekt und ist ein starker Kooperationspartner. Nach Auslauf der Projektlaufzeit hat sich das Projekt in soweit verstetigt, als dass es von den Bürger_innen Wagenfelds, der Kommune und der Kirchengemeinde Wagenfeld selbstständig getragen und fortgeführt werden kann. Dies ist möglich, da die Immobilie für das Projekt kostenfrei zur Verfügung steht und mit tragenden ehrenamtlichen Strukturen weitergeführt werden kann.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Teilen & Teilhabe in der Südstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Lars Blume
| Funktion | Strategie- und Projektentwicklung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Umweltgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe durch sozial ökologische Stadtentwicklung
Projektbeschreibung
Ökostadt e.V. arbeitet in Hannover an der Vision einer umweltgerechten Gesellschaft, ausgehend den Bedürfnissen der Bürger*innen selbst. Ziel dieses Projektes ist es, die Menschen in der Südstadt zu empowern und zu ermächtigen, selbst aktiver Teil einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung zu sein.
Dabei erreichen wir aktuell nur einen kleine, bereits interessierten und privilegierten Teil der Gesellschaft. Durch unsere gute Verankerung im Projekt-Kiez (diskutive Stadtteilspaziergänge und der Gemeinschaftsgarten Berthas-Beete ) haben wir bereits ein Netzwerk von Partner*innen, die entweder ein Zugang oder Angebot für marginalisierte Gruppen haben z.B. Tauschtreff Südstadt und Foodsharing oder uns mit Ressourcen und neuen Angeboten beim Projekt unterstützen wollen z.B. Unverpackt und Bioläden oder Naturfreunde Jugend.
"Südstadt: Teilhabe & Teilen” möchte verstärkt Gesellschaftsteile erreichen, die aufgrund ihrer aktuellen Lebenssituation bisher keinen oder eingeschränkten Zugang zum Thema sozial-ökologische Stadtentwicklung haben. Um marginalisierte Gruppen aufzusuchen und in einen gemeinsamen Dialog und Bedarfsermittlung zu kommen, plant Ökostadt zielgruppengerechte Aktivitäten rund um Themen wie Zugang zu Nahrung und Konsumgütern, soziale Vereinsamung, Kinderbetreuung u.a. Alle Aktivitäten lassen Platz und Räume für individuelle Ideen und Bedarfe der Menschen vor Ort. Die Umsetzung erfolgt schwerpunktmäßig in drei Formaten:
1. Aufsuchende Stadtteilspaziergänge: Wir begleiten Bewohner*innen durch ihr Quartier, zeigen bestehende Lösungsansätze auf und fokussieren uns auf Orte in der Südstadt, die ein hohes sozial-ökologisches Entwicklungspotential aufweisen. Für diese Orte entwickeln wir während der diskutiven Stadtteilspaziergänge gemeinsam erste Utopien und unterstützen die Umsetzungsmotivation der Bewohner*innen, diese in die Realität zu übertragen.
2. Einladende Veranstaltungen: An vorab identifizierten Orten und in Kooperation mit Initiativen, die sozial-ökologisches Entwicklungspotential mitbringen, organisieren wir niedrigschwellige thematische Workshops (z.B. Hochbeete-Bau, Reparier-Treffen etc.). Dabei vermitteln wir Umwelt- und Gestaltungsbildung und bringen interessierte Menschen aus den jeweiligen Stadtteil-Ecken zusammen.
3. Nachhaltiges Netzwerken: Mit etablierten Akteur*innen und Partner*innen unter dem Dach von Ökostadt, verbinden wir in der Südstadt den Informationsfluss, ermöglichen bedarfsorientierte Aktionen (Bau von neu
Laufzeit
2021-02-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Themenfeld sozial-ökologische Stadtentwicklung ist ungleich in der Gesellschaft verankert. Bei den Veranstaltungen von Ökostadt werden bisher Menschen mit einem hohen Akademisierungsgrad und vergleichsweise privilegierten Lebensläufen sowie ein Bewusstsein für ökologische Stadtentwicklung erreicht. Somit erreicht Ökostadt aktuell nur einen kleinen homogenen Teil der hannoverschen Stadtgesellschaft.
Die existenziellen Fragestellungen von vielen Menschen sind jedoch eng mit einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung verbunden. Diese Verbindung wollen wir mit diversen Partner*innen in der Südstadt als Austauschplattform nutzen und aufzeigen, dass durch ökologisch-nachhaltiges Handeln auch existenzielle Bedarfe zu erfüllen sind - und zwar als Querschnitt für die hannoversche Gesellschaft. Das Projekt zielt darauf ab, die Wechselwirkung zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und Armutsbekämpfung in Verbindung mit ökologischen Handeln zu erproben. Die These: Armutsbekämpfung und die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe kann durch ökologische Lösungsansätze erreicht werden.
Die Südstadt weist einen hohen Anteil an Einpersonenhaushalten (62,5 %) auf und 59,8 % der sozialversicherten Beschäftigten sind über 55 Jahre alt und werden in Kürze die Anzahl an Senior*innen (aktuell 21,5 %) weiter erhöhen. Trotz oder gerade aufgrund der vergleichsweise guten finanziellen Situation der meisten Bewohner*innen gibt es Altersarmut, gesellschaftliche Isolation und weitere marginalisierte Gesellschaftsgruppen, die in der Südstadt nicht gesehen werden. Hier setzt da Projekt an und entwickelt mit den Bewohner*innen Angebote wie z.B. gemeinsames Gärtnern, Repair Treffen etc..
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Südstadt
Beschreibung
Wir fokussieren uns auf den organischen Treffpunkt Bertha-von-Suttner-Platz in der Südstadt, der von den unterschiedlichsten Bewohner*innen genutzt wird und fokussieren uns auf die anliegenden Straßenzüge (inkl. Stephansplatz). Natürliche Grenzen sind die Heinrich-Heine-Straße, das Industriegebiet, Geibelstraße und die Mendelsohnstraße.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Schätzung bzw. Zielgröße auf Basis der verfügbaren Daten
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Schätzung auf Basis der Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke Hannover und Schärfung auf das Kerngebiet https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Schätzung auf Basis der Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke Hannover und Schärfung auf das Kerngebiet https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bezirk.png
(127.02 KB)
bildschirmfoto_2020-08-21_um_22.32.11.png
(171.25 KB)
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Tauschtreff Südstadt (ein Projekt von Transition Town Hannover e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Jugend Niedersachen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Südstadt News (monatliche Stadtteilzeitung)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
In dem Projekt wollen wir die Grundlage schaffen, damit durch die bestehende Akteurslandschaft und Bewohner*innen eine Verstetigung des Angebotes erfolgt. Ziel ist es eigenständige Strukturen zu schaffen, die nach dem Aufbau mit geringen Mitteln fortzuführen sind und durch Spenden und finazielle Unterstützung der gewerbetreibenden Erfolgt. Darüber hinaus werden wir aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes weitere Drittmittelgeber überzeugen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Inklusiver und Integrativer Mehrgenerationenpark Seggebruch
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manuela Tarbiat-Wündsch
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Förderung von Inklusion und Nachbarschaftlichen Engagement im Quartier
Projektbeschreibung
Unser Verein Mehrgenerationenhaus Bückeburg e.V. baut derzeit ehrenamtlich und nebenberuflich den o.g. Mehrgenerationenpark (10 Mio.) im ländlichen Raum, zur Verbesserung der Infrastruktur und der Angebote für junge, alte, Familen, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung. Eröffnung ist im Dezember 2020. Wir, die MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH (Inklusionsunternehmen), wurden vom Verein gegründet, um den Betrieb des Parks zu übernehmen und auch Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Durch einen Kümmerer und eine nachbarschaftliche Tauschbörse runden wir unser Angebot, das Wohnen (sozialer Wohnungsbau), Arbeiten (sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behidnerung) und Freizeit (Kultur, Musik, Sport, Tanz, Kurse, Beratungen usw.), ab. Neben den o.g. Bestandteilen gibt es noch eine 24 Std- Kinderbetreuung zur besserern Vereinbarung von Familie und Beruf (Schichtdienst z.B. in der Pflege), einen Werkraum/Atelier, einen Clubraum und einen schallisolierten Bandraum für Musikförderung. Bewohner und Gemeindebewohner und andere können diese Angebote nutzen. Diese Bereiche werden auch für die Ferienbetreuung genutzt. Für den Aufbau der Tauschbörse und der Position des Kümmerer sowie einer Koordinierungskraft benötigen wir noch finanzielle Mittel. Da das Personal bei der gGmbH beschäftigt wird, stellen wir den Antrag als gGmbH. Unser Projekt ist deutschlandweit bekannt und hat schon erreicht, dass Menschen aus ganz Deutschland zu uns auf´s Land umziehen. Wir können bereits jetzt belegen, dass man die "Landflucht" durch ein passendes Projekt stoppen kann. Für den Umweltaspekt werden wir ein Mobilitätskonzept umsetzen, so dass nur ca. die Hälfte der Mieter einen PKW haben. Wir stellen ein Elektroauto bereit. Wir haben Grüne Dächer und PV auf dem Dach, sowie einen Biogarten und Bienen. Unser Projekt bildet einen Querschnitt der Gesellschaft ab, mit allen und allem was dazu gehören sollte. Respekt, Toleranz, die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und demokratische Grundsätze sind für uns selbstverständlich. Wir sind als Inklusionsunternehmen (MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH) bereits vom Finanzamt und Integrationsamt anerkannt. Unseren gemeinnützigen Verein gibt es seid Februar 2016 und dieses Jahr eröffnen wir bereits unser riesiges Projekt. Wir könnten die Unterstützung gut gebrauchen.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslage war:
1. die Tatsache, dass die Inklusion nach der Schule nicht weitergeht. Die meißten Schulabgänger mit Behinderung werden in die Werkstätten gedrängt. Es gibt keinen Anschluss an den 1. Arbeitsmarkt.
Hier stezen wir an und geben auch Schulabgänger ohne Ausbildung einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz.
2. Die Vereinsamung und Armut von Rentnern, die mit Ihrer Rente nicht auskommen. Dadurch wird die Isolation, Angst, Depression und geistiger und körperlicher "Verfall" gefördert. Hier steuern wir gegen.
3. Die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hat man bei Corona gut gesehen. Gerade die Menschen, die in der Pflege arbeiten (Schichtdienst), wissen nicht wohin mit den Kindern, wenn sie z.B. Nachtschicht haben. Nicht jeder hat Familie in der Nähe.
4. Wenig Nachbarschaftshilfe im ländlichen Raum vorhanden und Verbesserung der Infrastruktur für alt und jung.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Nienstädt - Gemeinde Seggebruch
Beschreibung
Das Projekt liegt in der Gemeinde Seggebruch neben 2 Neubaugebieten. Anschrift: In den Zäunen 2 in 31691 Seggebruch.
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Die Gemeinden Seggebruch, Helpsen und Hespe liegen beinander und haben insg. ca.4.500 Einwohner
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
einzugsgebiet.jpg
(46.19 KB)
eg.png
(423.31 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser ganzes Projekt und der Betrieb sind danach ausgelegt. Die Menschen stehen im Vordergrund. 27 von 33 Wohnungen sind sozial gefördert. Die Aktion Mensch ist unser Fördergeber, sowie das Land Niedersachsen (Sozialmin.), die Gemeinde und das ArL. Das Miteinander und die gegenseitige Hilfe stehen im Vordergrund. Wir bringen Menschen und Interessen zusammen. Der Kümmerer wird einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozialer Aufgaben, Lösung von Problemen und Sicherung der Demokratie leisten. Wir erkunden Interessen von Menschen und entwickeln Handlungsmöglichkeiten und unterstützen die Menschen dabei, möglichst selbsttätig für ihre Interessen einzutreten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wie viele Kooperationen geschlossen wurden. Die einzelnen Bereiche weiterentwickelt oder ausgebaut wurden. Die Entwicklung wird anhand von Besucherzahlen festgehalten. Bestandsaufnahme und Veränderung.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinden Seggebruch, Helpsen, Hespe und Nienstädt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindergarten Hespe, Hort Seggebruch, Jugendtreff Helpsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Ambusan, Lahde, Kreisaltenzentrum helpsen, Krankenhaus Vehlen und Minden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Wochenblatt, Scarlett, Bückeburg lokal, Radio, TV
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die langfr. Finanzierung wird durch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kostenträgern gesichert. Z.B. der Kranken-, Unfall- oder Pflegekasse, beim Rentenversicherungsträger, bei der Berufsgenossenschaft oder der Haftpflichtversicherung. Bei uns beinhaltet der Kümmerer auch die Funktion des Dorfhelfers. Diese Teile können per Attest abgerechnet werden. Zudem fließen die Vereinsbeiträge der Tauschbörse in diese Position. Zusätzlich wurde für den Start ein Kredit aufgenommen. Spenden werden gesam
11. Medien
Galerie
Aufsteller
img-20191106-wa0026.jpg
(284.77 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On