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7. Maßnahmen zur Verbesserung des Ansehens des Quartiers und zur Öffentlichkeitsarbeit.

Aufbau einer Koordinationsstelle zur Vitalisierung des Flecken Steyerberg im Landkreis Nienburg-Weser

Ansprechpartner
Michael Stork
Aufbau einer Koordinationsstelle zur Vitalisierung des Flecken Steyerberg im Landkreis Nienburg/Weser
Projektbeschreibung
Ländliche Regionen stehen vor der Herausforderung sich in der heutigen Welt zu behaupten: Demografischer Wandel, Landflucht und Fachkräftemangel sind nur einige Probleme. Es benötigt neue Maßnahmen, um insb. strukturschwache Regionen nachhaltig zu vitalisieren. In der Schnittmenge von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur dient unser Vorhaben dem ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Wandel: Wir wollen mit dem Reallabor ECO City Village (ECO CiVi) im Flecken Steyerberg einen Modellraum entwickeln, der Innovation und Perspektiven für ein gesundes und zukunftsgewandtes Miteinander so kombiniert, dass Transformation, von den Bürger*innen ausgehend, stattfinden kann: Themenübergreifend, transdisziplinär und gemeinwohlorientiert. Das ECO CiVi identifiziert, aktiviert und entfaltet Potenziale für nachhaltige Veränderung: Lokal vorhandene Ressourcen und gewachsene Strukturen werden bewahrt und, den Ansprüchen des 21. Jh. entsprechend, aktualisiert und weiterentwickelt. Wir widmen uns den 17 Zielen der globalen Nachhaltigkeitsagenda und arbeiten gemeinsam mit vielen lokalen und nationalen Partner*innen u.a. in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Innovation (1), Bildung, New Work und moderne Nachbarschaftskonzepte (2), sowie Umwelt- und Klimaschutz (3). Wir verfolgen eine nachhaltige Raumplanung, deren Ziele sich mit denen der Territorialen Agenda der Europäischen Union, der deutschen Raumentwicklungsplanung, den Querschnittszielen der niedersächsischen Raumplanung und der regionalen Handlungsstrategie Leine-Weser decken. Um die Vitalisierung nachhaltig sicherzustellen, wollen wir in Kooperation mit der Kommune eine Koordinationsstelle errichten, welche als vernetzendes Organ die geplanten und zukünftigen Projekte steuert und dabei 1. Gelder zur Umsetzung verschiedener Projekte akquiriert, welche direkt der lokalen Ökonomie zu Gute kommen und damit Arbeitsplätze schafft und sichert. 2. Auf die vielfältigen Möglichkeiten der Region und ihrer Projekte hinweist, diese u.a. touristisch vermarktet und unterschiedliche Projekte und Akteur*innen mit lokalen Gruppen vernetzt. 3. Zahlreiche Bürger*innenbeteiligungs- und Partizipationsmaßnahmen im Rahmen verschiedener Projekte plant, durchführt und zudem Bottom-Up- und Multistakeholderprozesse initiiert und koordiniert. Die Koordinationsstelle soll sich nicht ausschließlich der Umsetzung der eigenen Projekte widmen, sondern auch der lokalen Wirtschaft beratend und ausführend zur Seite stehen.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Aktuell leben knapp 25% der Deutschen auf dem Land. 2050 werden es nur noch 16% sein. Der demographische Wandel und die Megatrends Silver Society und Urbanisierung verstärken die Konsequenzen dieser Entwicklung in ländlichen Regionen, zu denen auch der Flecken Steyerberg im LK Nienburg/Weser gehört, etwa 60km von Hannover sowie Bremen entfernt. Er zählt aktuell ca. 5.200 Einwohner*innen und ist umgeben von Natur- und Landschaftsschutzgebieten, die zum Teil stark gefährdete Pflanzen- und Tierarten beheimaten. Aufgrund dieser demographischen Entwicklungen sind zahlreiche Dörfer und Gemeinden in ihrer Existenz gefährdet. Der Verlust von mehreren Hundert Arbeitsplätzen im Flecken Steyerberg in den letzten Jahren, der zunehmende Leerstand und Verfall von Gebäuden, die Umgestaltung der Einwohnerstruktur, sowie der Rückgang von Gewerbesteuereinnahmen und der damit zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel zeigen den Handlungsbedarf in dieser strukturschwachen Region auf. Die Kommune muss sich daher anderweitig in einer wirtschaftlich-global gelenkten und urbanisierten Welt behaupten: Ein ausschließlich wirtschaftlicher Strukturwandel bremst diese Landflucht nicht, es bedarf neuer und nachhaltiger Ansätze, die sich mit den jeweiligen regionalen Strategien decken. Der Fl. Steyerberg bietet dabei die idealen Voraussetzungen für unser Projekt: So wurde er 2016 als kleinste Gemeinde in das Netzwerk der Masterplankommunen für 100% Klimaschutz aufgenommen und verfolgt u.a. eine Null-Flächenverbrauchs-Politik, um die lokale Artenvielfalt zu schützen und sich an den Klimawandel anzupassen. Der Flecken Steyerberg wurde daher auch 2020 für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Flecken Steyerberg und Umgebung
Beschreibung
Die Stadtgrenzen des Flecken Steyerberg, zuzüglich der Nutzung etwaiger Synergieeffekte in angrenzenden Gemeinden.
Einwohnerzahl
5191
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand 31. Dezember 2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Der Anteil der älteren Einwohner*innen über 65 Jahren steigt in Steyerberg (Projektgebiet) seit Jahren kontinuierlich und liegt inzwischen über dem Durchschnittswert im Kreis Nienburg (Gesamtstadt) und Niedersachsen (Sonstige). Zahlen vom Regionalmonitoring Niedersachsen 2019.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Der Wanderungssaldo im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 1000 Einwohner/-innen im Flecken Steyerberg (Projektgebiet) lag bei -22% (sic!) im Jahr 2019 (Abgang von Einwohner/-innen), Durchschnitt im Landkreis Nienburg (Gesamtstadt) war -21%, für Niedersachsen bei 3% (Zuwachs). Hier lässt sich ablesen, dass gerade junge Menschen keine Perspektive im Flecken Steyerberg sehen und deswegen abwandern. Zahlen vom Regionalmonitoring Niedersachsen 2019.
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Mit dem ECO CiVi arbeiten wir an der Transformation hin zu einem System, dass alle Teile des Ökosystems achtet, mit einbezieht und das Wohlergehen des Ganzen betont. In all unseren Überlegungen spielt daher ein zielgruppen- und ressortübergreifendes Denken und Handeln eine zentrale Rolle: Wir setzen auf partizipative und kooperative Prozesse, um das individuelle Wissen der Bürger*innen über die Region, als auch ihr individuelles Können in die nachhaltige Entwicklung des Flecken Steyerbergs mit einzubeziehen und die Gemeinschaft in den Vordergrund zu stellen. Aktuell arbeiten wir insb. an Projekten zum Ausbau der lokalen Ökonomie, von innovativen Bildungs- und Umweltkonzepten, sowie zur Schaffung sozialer Aktivitäten und sozialer Infrastrukturen. Dabei kooperieren wir bereits aktiv und eng mit der kommunalen Verwaltung, um unsere Visionen auch nachhaltig auf eine fundierte Basis zu stellen: So entwickeln wir aktuell u.a. einen außerschulischen Lernort für Kinder und Jugendliche, wo wir eine alte Grundschule im Ortsteil Deblinghausen in ein ganzheitliches Bildungszentrum für nachhaltige Entwicklung umwandeln, oder einen Innovationshub mit Unternehmer*innen und Unternehmen der Gemeinde, Projektentwickler*innen und Investor*innen. Durch den Aufbau der Koordinationsstelle wollen wir diesen Einsatz nochmals erweitern und insbesondere Kooperationen mit den Einwohner*innen der Region eingehen und diese zur Partizipation an den verschiedenen Projekten anregen und befähigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Lokale und regionale Partner*innen eigenständige und unabhängige Kooperationen mit (inter-)nationalen Netzwerken eingegangen sind.
Beschreibung
Einwohner*innen eigene Projekte konzipieren und mit umsetzen
Beschreibung
Mehrere Projekte und Vorhaben ineinandergreifen und zu einer ganzheitlichen Verbesserung der lokalen (ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen) Strukturen führen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Flecken Steyerberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Stolzenau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
PaLS gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebensgarten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Paradise Now
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dokumentationsstelle Pulverfabrik e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Achtsamkeit und Verständigung e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In enger Kooperation mit der Kommune erarbeiten wir bereits gemeinsame Konzepte zur Umnutzung von Leerstand und vernetzen uns mit lokalen Initiativen und Unternehmen. Mit strategischen Kooperationen (Universitäten, Stiftungen u.a.) in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur planen wir langfristige Forschungs- und Projektvorhaben, auf deren Grundlage schließlich Gelder akquiriert werden, welche die ganzheitliche Entwicklung des Standortes und letztlich auch das Projekt nachhaltig sichern.
Galerie
20210414 zeitungsartikeldieharke bittenurinternenutzung
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ottenstein: eine vielfältige Gemeinschaft - VORsorgend + FÜReinander da!

Ansprechpartner
Manfred Weiner
Funktion Gemeindedirektor
GWA/QM als wichtiger Baustein der VISION Ottenstein 2030 für eine vielfältige Gemeinschaft.
Projektbeschreibung
Mitten im Ortskern von Ottenstein entsteht auf dem Areal der Alten Schmiede derzeit ein „Seniorenquartier“ mit umfangreichen Angeboten für eine älterwerdende ländliche Bevölkerung. Ziel der Gemeinde ist es, den sozialen Zusammenhalt im Dorf durch Investitionen in neue Wohnformen und eine bedarfsgerechte Infrastruktur zu stärken und damit die Herausforderungen des demografischen Wandels auf der abgelegenen Hochebene im südlichen Niedersachsen anzunehmen. Eingeleitet wurde die Quartiersentwicklung bereits in 2013 durch eine aufsuchende Befragung der Menschen ü50 zu ihren Vorstellungen des Älterwerdens. Wichtigste Erkenntnis: 84 % hielten eine „Seniorenwohnanlage“ auf der Hochebene für wichtig. Seit 2015 wird deshalb an der baulichen Umsetzung gearbeitet. Eine Tagespflege für hilfebedürftige Gäste und ein Multifunktionshaus (MFH) mit flexiblen Büros, Therapieräumen, Treffpunkt sowie Anlauf- und Vernetzungsstelle, sind gebaut. Zehn altengerechte Appartements in einer Hausgemeinschaft sowie Ein- und Zweipersonenhäuser komplettieren das neue Quartier, das auch im Freiraum Barrierefreiheit und hohe gestalterische Ansprüche verfolgt. Gut sechzig Menschen werden hier später wohnen und arbeiten, Hunderte hoffentlich leben. Doch wie sieht die Bevölkerung die neu entstandenen Angebote vor Ort heute, wie passt die Entwicklung in ihre Lebenszusammenhänge und wie können sie hier eine neue Nachbarschaft (er)leben? Ein Seniorenquartier in einem kleinen Dorf ist eine große Chance für Menschen und Kommune ein beispielhaftes Modell auch für andere zu sein. Doch gerade jetzt braucht das Quartier einen Anstoß, denn die bestehende Gemeinwesenarbeit des Flecken Ottenstein reicht bei weitem nicht aus, um die neuen Strukturen zu managen. Das Quartier bietet alternativen individuellen Wohnraum sowie Begegnungsraum für die Dorfgemeinschaft, es erweitert damit das Zusammenleben aller. Aber bisher ist nur der gebaute Raum da, der Sozialraum muss erst noch entstehen. Die Gemeinde hat vorgelegt, ein Bürgerverein hat seine Arbeit aufgenommen, nun müssen die potenziellen Nutzer*innen abgeholt werden, um ihre Bedürfnisse darzulegen. Eine starke Gemeinwesenarbeit und das Engagement vieler wird erforderlich, um Ottensteins Vision bis 2030 hin zu einer vielfältigen Gemeinschaft und Gemeinde, die VORsorgt und FÜR sich sorgt, zu schaffen. Hierzu soll eine „Gemeinwesenarbeiter*in“ eines der flexiblen Büros im MFH besetzen, von dem aus sie die Menschen aufsuchen und das Quartier managen kann.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Ottensteins isolierte Lage auf der Hochebene und der starke Rückgang der Landwirtschaft als wichtigster Arbeitgeber führte zu Beginn der 2000er Jahre zu extrem negativen Bevölkerungsprognosen von -35 % bis 2030. Mittlerweile zeigen Ottensteins Anstrengungen sowohl im Dorfbild als auch im Vereinsleben Erfolge gegen den Negativtrend, die Alterung der Bevölkerung und die damit häufig verbundene Armut, Hilfebedürftigkeit und Vereinsamung ist aber trotzdem nicht aufzuhalten. Damit die Menschen im Alter bleiben und ihre Wohnsituation bedarfsgerecht anpassen können, hat Ottenstein mit Unterstützung durch Land und EU den Schwerpunkt seiner baulichen Entwicklung in den letzten Jahren auf die altengerechten Einrichtungen auf dem Gelände der Alten Schmiede gelegt. Der parallel dazu gestartete Informations- und Beteiligungsprozess hat durch Veranstaltungen viele Interessierte erreicht und kritische wie begeisterte Meinungen erzeugt. Jetzt geht es darum die Menschen zur Nutzung und Unterstützung einzuladen. Der 2018 gegründete Verein Bürger für Bürger auf der Höhe e.V. steht geschlossen hinter der Quartiersentwicklung und hat großen Zulauf. Er will sich als „verlängerter Arm“ der Gemeinwesenarbeit umfassend im Rahmen der Nachbarschaftshilfe engagieren und die Menschen verbinden. Jedoch fehlen sowohl die Gelegenheiten und (digitalen) Strukturen, in denen Menschen ihre Anliegen äußern können sowie die Kompetenzen und Ressourcen, um Prozesse zu initiieren und das Quartier zu managen. Hier zeigt sich der Bedarf für eine professionelle Gemeinwesenarbeiter*in, die die vorhandenen Stärken nutzt, um die Menschen zur Gestaltung der Zukunft ihrer vielfältigen Dorfgemeinschaft zu motivieren.
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit im Flecken Ottenstein wird neu organisiert und erstmals durch eine hauptamtliche „Gemeinwesenarbeiter*in“ mit Büro im MFH besetzt. Dabei stehen einerseits die Interessen der neuen Bewohner*innen des Seniorenquartiers im Fokus und andererseits die Gemeinschaft der Menschen auf der Hochebene. Für alle nachvollziehbar wird dadurch ein Prozess angestoßen, der die Menschen zusammenbringt und den neuen (Sozial)Raum belebt. Das Quartiersmanagement baut auf den bestehenden Ressourcen des Gemeinwesens auf, indem die vorhandenen Netzwerke der Etablierung der neuen sozialen und baulichen Infrastruktur dienen. Zielgruppenübergreifendes Denken führt zu neuen Kommunikationsanlässen und Beratungsangeboten, die neue Perspektiven für alle in der Gemeinschaft bieten. Wichtigste Themen werden alternsgerechtes Wohnen, Gesundheitsvorsorge einschl. Hilfe- bis hin zum Pflegebedarf sowie Digitalisierung und Kultur im ländlichen Raum sein. Die Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen und der organisierten Nachbarschaft bringt innovative Angebote der Daseinsvorsorge hervor und stärkt den Ort. Das Altwerden im Dorf mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe etabliert sich durch ein professionelles Management und Moderation. Der soziale Zusammenhalt und die sozialen Orte als wichtige Bausteine der Vision 2030 werden gestärkt. Der Einsatz einer Gemeinwesenarbeiter*in kann als modellhaft für abgelegene ländliche Räume gelten, um die Lebensqualität besonders im Alter zu steigern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen der Bewohner*innen sind handlungsleitend für die Gemeinwesenarbeit. Der Austausch zum Thema Altwerden auf der Hochebene wird positiv wahrgenommen. Die Menschen nehmen teil und bringen sich mit eigenen Ideen und Hilfeangeboten ein.
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Gemeinwesenarbeit integriert. Kommunikationsanlässe im Seniorenquartier werden gut angenommen. Die Ressourcen des Gemeinwesens sind bekannt, werden genutzt, ggf. aktiviert und weiterentwickelt.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Betreiber von Angeboten im Seniorenquartier verläuft reibungslos. Neue Kooperationen arbeiten mit den angestammten Netzwerken zusammen. Gemeinsame Angebote wurden bedarfsgerecht angepasst und werden von allen im Dorf gebraucht.
Beschreibung
Ehrenamtliche werden gefördert und unterstützt. Die Nachbarschaftshilfe hat sich weiter professionalisiert und wird in Anspruch genommen. Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen ist klar geregelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Flecken Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiter-Samariter-Bund ASB Hannover Land, Landfrauenverein Ottenstein, Bürger für Bürger auf der Höhe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Ottenstein, Verkehrsverein Ottenstein, Landjugend, Freiwillige Feuerwehr Ottenstein, Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Praxis für Allgemeinmedizin, Amt-Apotheke Ottenstein, Tagespflege des ASB, Physiotherapie, Logopädie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule, Kinderhaus und Arche (u3-Betreuung) Ottenstein, Gemeindebücherei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ladeninhaber*in, Cafébetreiber*in
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausgemeinschaft des altengerechten Wohnhauses, Bewohner*innen der Einzelhäuser im Quartier, direkte Nachbarschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Ottenstein, Multifunktionshaus
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Seniorenquartier in Ottenstein ist fester Bestandteil der VISION 2030 und damit des Gemeinwesens. Das Quartiersmanagement wird durch selbstorganisierte Projekte entlastet. Der Nachbarschaftshilfeverein arbeitet selbstständig. Einnahmen sind gesichert. Damit reduziert sich die hauptamtliche Arbeit im Quartier. Die kommunale Finanzierung einer Teilzeitstelle wäre gesichert. Parallel wird ein Sanierungsgebiet Ortsmitte entwickelt. Teilaufgaben bekämen damit eine neue finanzielle Unterstützung.
Galerie
bm ottenstein
abb 1 ott plan vorentwurf alte schmiede 190821
foto 2 ott multifunktionshaus 2021
Zustimmung Veröffentlichung
On

Belm in Bewegung

Ansprechpartner
Mareike Kamp
Unsere Gemeinde.Stärken - wir sind Belm.
Projektbeschreibung
Die Corona-Pandemie hat zu Rückschritten in der kommunalen Gemeinwesenarbeit geführt. Strukturen konnten den Belastungen nicht standhalten. Die Anwohner*innen haben sich zudem gezwungenermaßen in den privaten Bereich zurückgezogen. Sportliche Aktivitäten konnten nicht stattfinden, die Isolation führt zu Frust, die Situation als Ganzes zu Sorgen und Unsicherheiten. Stress und daraus resultierende physische und psychische Erkrankungen nehmen zu. Doch auch unter den schwierigen Bedingungen hat sich gezeigt, welches Engagement die Menschen an den Tag legen – dem Aufruf des Freiwilligenbüros sich z.B. als Einkaufshilfe zu melden kamen so viele Personen nach, dass der Bedarf gar nicht mithalten konnte. Diese Motivation zu kanalisieren und zu nutzen, um Gemeinschaft zu gestalten steht im Zentrum von „Belm in Bewegung“. Das während Corona gesteigerte Bedürfnis nach Gemeinschaft und Aktivität aufzugreifen gelingt dabei über die Themen Ernährung, Sport und Stressreduktion. Anhand derer kommen die Anwohner*innen wieder "in Bewegung" – sie werden buchstäblich wieder aktiv und nehmen, im übertragenen Sinn, ihre Umgebung neu wahr. Die Anwohner*innen werden dazu motiviert, positive Aspekte der Gemeinde in der Vordergrund zu stellen und diese aktiv mitzugestalten. Dies bildet einen Dreiklang aus gesundheitlichen Aspekten, die Leitmotiv sind und Zugänge ermöglichen, wodurch ein partizipativer Prozess angestoßen wird, der das Gemeinschaftsgefühl stärkt bei dem wiederum die positiven Aspekte der Gemeinde in den Vordergrund gestellt und öffentlichkeitswirksam dargestellt werden. Auf Augenhöhe mit den Anwohner*innen werden Aktionen sowie Ideen für den im Projektgebiet zentralen Ententeich entwickelt, der komplett neu gestaltet wird. Dieser soll Treffpunkt und Freiraum werden, gleiches gilt für den Bürgerpark. Die Menschen werden dabei klar als Expert*innen für die Verbesserung des Umfeldes und der Möglichkeiten vor Ort angesprochen. Auch bestehende Räume werden im Rahmen des Projektes geöffnet. Das Projekt ist so Initialzündung für einen Neustart zur bewegenden Gemeinde. Dabei werden sowohl die Menschen angesprochen, die schon länger in Belm leben und ihre Gemeinde wiederentdecken als auch jene, die neu zugezogen sind. Alle Gruppen werden eingebunden: Kinder, Jugendliche, Familien, Senior*innen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund - Ziel ist gegenseitiges Verständnis und die Entwicklung einer gemeinsamen Überzeugung: "Wir in Belm bewegen!"
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Corona-Pandemie hat Belm beeinflusst wie andere Kommunen-ehrenamtliche Strukturen sind weggebrochen, hauptamtliche Angebote mussten drastisch reduziert werden. Die physische & psychische Belastung durch Unsicherheit, Isolation und wirtschaftliche Sorgen trifft auf eine komplexe Bevölkerungsstruktur mit zahlreichen migrantischen Gruppen (Russlanddeutsche, Geflüchtete, osteuropäische Arbeitsmigrant*innen), hohe Anteile von Menschen im Leistungsbezug und eine alternde Gesellschaft. Belm leidet trotz zahlreicher Bemühungen seitens der Gemeinde, sozialer Akteur*innen und Anwohner*innen aufgrund der oben genannten Faktoren unter einem negativen Ruf. Viele Anwohner*innen sind schwer zu erreichen und wenig motiviert sich am Leben in der Gemeinde zu beteiligen. Probleme, wie zunehmender Vandalismus (brennende Mülleimer, zerschlagene Scheiben an Schulen)& Verschmutzung werden erkannt, dies wird jedoch nicht als Ansatz für eigenes Handel, für Verbesserung gesehen. Dabei lassen sich in der Kommune zahlreiche positive Aspekte finden. Eine Vielzahl engagierter sozialer Akteur*innen sowie eine gute Vernetzung zwischen verschiedenen Vereinen und Institutionen besteht, es mangelt jedoch an Impulsen und den Zugängen zu den Anwohner*innen. Vielen sind die Möglichkeiten vor Ort nicht bewusst, dazu gehören auch die Möglichkeiten sich Freiräume in der Gemeinde zu erschließen. Die Umgebung bietet viel Potential aktiv zu werden und mitzugestalten. Diese positiven Standortfaktoren werden im Projekt ins Zentrum gerückt, um gute Nachbarschaft zu ermöglichen. Angeschlossen werden kann dabei an die Ergebnisse des Projekt "NaDi", das bis Ende 2020 im Rahmen der Förderung "Gute Nachbarschaft" lief.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Belm - Innenstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Zentrum der Gemeinde, Belm-Powe. Es umfasst die Straßen: Heideweg 37-45 Breslauer Ring 1-20 (gesamt) Stettiner Str. 1-21 (gesamt) Frankfurter Str. 2-10 Leconskamp 1-101, 2-78 (gesamt) Schulstr. 37-55 Ringstr. 1-71, 2-90 Placken Ellern 2-86 Das Gebiet bildet zum einen das Zentrum der Gemeinde, zum andere ist die Struktur der Anwohner*innen äußerst herausfordernd und geprägt durch einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund sowie Transferleistungsempfänger*innen. In dem Gebiet liegen aber auch zentrale Treffpunkte wie der Marktplatz und der Ententeich mit angrenzendem Park. Auch zahlreiche Netzwerkpartner*innen und Institutionen sind in dem Projektgebiet bzw. angrenzend angesiedelt.
Einwohnerzahl
2357
Quelle / Anmerkungen
Strukturdatenerhebung Gemeinde Belm
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung Gemeinde Belm
Projektgebiet in Prozent
57
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung Gemeinde Belm
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nur Menschen im SGB II Bezug Hochrechnung auf Basis der Strukturdatenfortschreibung der Gemeinde Belm
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
GWA arbeitet anhand der Bedürfnisse und Interessen der Anwohner*innen und fördert die Partizipation im sozialen Bereich durch Vernetzung und Stärkung vorhandener Ressourcen. GWA versteht sich dabei als Unterstützung, nicht als Leitung. Zu Beginn steht die Schaffung von Zugängen, dies wird im Rahmen von „Erzählbars“ erreicht. An öffentlichen Plätzen, in den Vierteln, bei den soz. Akteur*innen sind die Mitarbeiter*innen im Wechsel vor Ort und suchen das Gespräch zur aktuellen Situation der Anwohner*innen und der Gemeinde. Auf Basis dieses Austausches werden gemeinsam mit den Anwohner*innen erste Aktionen diskutiert. Der Auftaktspaziergang markiert den öffentlichkeitswirksamen Start des Projektes, der nicht nur Interesse generiert, sondern auch die Möglichkeiten der Gemeinde präsentiert. Dabei lebt das Projekt von der Rückkopplung mit und dem Engagement der Anwohner*innen, die Mitarbeitenden haben vor allem die Funktion den Austausch anzustoßen und daraus entstehende Ideen zu unterstützen bzw. andere für die Unterstützung zu gewinnen. Anhand der Oberthemen Sport, Ernährung, Stressreduktion werden jedoch auch Teilprojekte angestoßen, da dies niedrigschwelliger für die Anwohner*innen ist. Diese Elemente sollen sich über die Dauer des Projektes zunehmend durch ehrenamtliches Engagement tragen, so dass die nur in reduziertem Maße mögliche hauptamtliche Unterstützung nach Projektende ausreicht, um langfristig zu wirken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
im Projekt wird auf Augenhöhe mit den Anwohner*innen gearbeitet, sie sind die Expert*innen für die Gestaltung ihrer Umgebung
Beschreibung
Ideen der Anwohner*innen sind im Fokus, Vorschläge und Ideen werden gemeinsam umgesetzt
Beschreibung
Angebote und positive Aspekte des Umfeldes stehen im Fokus und werden im Projekt aufgegriffen und weiterentwickelt
Beschreibung
Einbeziehung und Reaktivierung des bestehenden Netzwerkes
Beschreibung
gemeinsame Aktivitäten und Projekte, die für alle nutzbar sind
Beschreibung
zentraler Treffpunkt "Ententeich" wird neu gestalter, dabei enge Einbeziehung der Anwohner*innen
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Soziale Akteure Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Powe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johannes-Vincke-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Josef Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleis 3 Pro Belmer Jugend - offene Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senior*innenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenbüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertreff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement so zu fördern, dass auch über das Projekt hinaus die Anwohner*innen weiter aktiv bleiben. Durch die enge Anbindung an das Netzwerk Soziale Akteur*innen wird hier angestrebt, mindestens Teile der erarbeiteten Projekte und Strukturen über verschiedene Träger*innen zu etablieren und zu erhalten. Auch die Gemeinde ist bereit das Projekt zu unterstützen, konkrete Möglichkeiten werden im Laufe des Projektes mit der Politik diskutiert.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam - mein Stadtteil

Ansprechpartner
Johannes Meyer
Organisation Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover
Funktion Koordinator
Eine zu gründende Plattform ist der Motor um Akteure und Bürger zu vernetzen, zu informieren und anzuregen
Projektbeschreibung
"Ge`mein`sam - mein Stadtteil" soll Einzelpersonen, Verbände, Vereine und Initiativen zusammenbringen und nachbarschaftliche Informationen austauschen, Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren und zum Engagement für den Stadtteil aufrufen. Zu diesem Zweck wird eine 3-teilige Plattform geschaffen, die Informationen Digital, als Printausgabe und durch Plakataktionen verbreitet. Zum Füllen der Inhalte wird ein Verfahren initiiert, der Vereine, Verbände, Einzelpersonen zusammenführt und sie als gemeinschaftliche Herausgeber am Prozess beteiligt. Wir sammeln alles das, was für Bewohner des Stadtteils gut zu wissen ist - im Bereich Kultur, Soziales, Feste und Feiern und Sport. Durch dezentrale Öffentlichkeitsmedien werden die Inhalte zugänglich gemacht. Die gedruckte Ausgabe wird an markanten Orten im Stadtteil ausgelegt. Flyer werden in den Bürgerämtern ausgelegt und weisen auf das Angebot hin. Ergänzende Informationen in der Online-Präsenz werden durch die Nutzung von QR-Codes zugänglich - sie befinden sich an frequentierten Stellen über den Stadtteil verteilt. Als Eye-Catcher dienen mobile Litfaßsäulen, die an verschiedenen, wechselnden Stellen plaziert werden. Die ursprüngliche Intention der Litfaßsäulen wird aufgenommen: BürgerInnen sind aufgerufen sie zu gestalten. Vereine,Verbände und Institutionen tragen Informationen dafür zusammen und vernetzen sich dadurch "Gemeinsam - mein Stadtteil" schafft ein Forum, wo Vernetzung von Vereinen, Initiativen, Institutionen und Einzelpersonen darüber stattfindet, dass die Themen und Inhalte der jeweils nächsten Ausgaben festgelegt werden müssen. Die Beteiligten sollen sich über eine rotierendes System als Mitherausgeber verantwortlich fühlen. Flankierend werden Aktionen in der Öffentlichkeit stattfinden: Eine "Zuhör-Box" fördert das Gespräch, Der Nikolausmarkt gemeinschaftsfördernde Aktion Fest der Nachbarn Aktivierung von Neubürgern durch Statteilrundgänge
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
1. Die nachbarschaftlichen Begegnungsmöglichkeiten im Stadtbereich sind zur Zeit eingeschränkt. Im Stadtviertel ist eine katholische Gemeinde geschlossen worden, eine evanglische verliert ihr Gebäude und muss neu bauen. Das ehemalige "Freizeitheim" , ein öffentlicher Treffpunkt, war die letzten drei Jahre geschlossen. 2. In der Coronazeit wurden gemeinschaftliche Aktivitäten inerhalb von Vereinen, Verbänden und auch lockeren Zusammenschlüssen heruntergefahren. 3. Gesellschaftliche Teilhabe und Mitentscheidungen drohen zu stagnieren. 4. In der derzeitigen coronabedingten Lage sehen sich auch Vereine, Verbände, Initiativen in einer isolierten Situation. Sie birgt die Gefahr, dass es nach Lockerung, bzw Abklingen der Pandemie vorrangig um das Erreichen des Status Quo vor Corona gehen wird. Dabei droht der Sinn für das Gemeinwesen aus dem Blick zu geraten. Oben genannte Faktoren haben den ohnehin vorhandenen geselllschaftlichen Trend zur Vereinzelung und Vereinsamung noch verstärkt.

Balu & Du

Ansprechpartner
Dennis Schmill
Großes Engagement für kleine Persönlichkeiten
Projektbeschreibung
Das bundesweite Mentorenprogramm Balu und Du fördert Grundschulkinder im außerschulischen Bereich. Junge engagierte Leute übernehmen ehrenamtlichmind. 1 Jahr lang eine individuelle Partnerschaft für ein Kind. Sie helfen ihm durch persönliche Zugewandtheit und attraktive Freizeitgestaltung, sich in unserer Gesellschaft zu entwickeln und zu lernen, wie man die Herausforderungen des Alltags erfolgreich meistern kann. Die positiven Effekte des Programms werden durch die Wirksamkeitsforschung bestätigt. Die pädagogische Grundidee ist es, Patenschaften zwischen Grundschulkindern und jungen Erwachsenen zu initiieren und zu fördern. Balu und Du ist einPräventionsprogramm, dass sich an Kinder im Grundschulalter wendet, deren glückliches und erfolgreiches Aufwachsen aufgrund ihrer Lebensumstände gefährdet ist. In diesem Programm gibt es keinen Lehrplan. Ganz nebenbei eignen sich die Kinder einen enormen Wissensschatz an, der für ihrer Entwicklung und ihr späteres Leben bedeutend ist. Dieses lernen bezeichnen wir als informales Lernen. Wir wenden uns an Grundschulkinder, die in sozialoder wirtschaftlich herausfordernden Lebensumständen aufwachsen. Um diesenHerausforderungen rechtzeitig zu begegnen wurde speziell für diese Kinder das Programm gestartet. Die Vorteile für die Entwicklung für die Kinder können wissenschaftlich nachgewiesen werden. Wir bieten Jungen Erwachsenenzwischen 17 und 30 Jahren eine attraktive Möglichkeit, gesellschaftlicheSchlüsselkompetenzen zu erwerben und Praxiserfahrung im pädagogischen Bereich zu sammeln. Wir wollen möglichst viele junge Menschen dafür gewinnen, individuelle Verantwortung für ein Kind zu übernehmen und es dabeizu unterstützen, sich positiv zu entwickeln. Die direkte Begegnung mit deinemPaten ist für die Entwicklung des Kindes wertvoll. Es schaut sich Verhaltensweisen und Fähigkeiten von dem älteren Gegenüber ab, übernimmt sie und steigert so seine Alltagskompetenz. Auch die Balus gewinnen an Kompetenz und profitieren in Schule, Studium und (späterem) Beruf von ihren neuen Erfahrungen. Besonders im Hinblick auf Selbstorganisation und Arbeitshaltung können deutliche Fortschritte verzeichnet werden.
Laufzeit
2020-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Familienzentrum West ist Teil der sozialraumorientierten Arbeit am Standort Wilhelmshaven. Als eines von vier Familienzentren obliegt uns die Vernetzung des Westens der Stadt. Die Stadt Wilhelmshaven zählt aktuell 79025 Einwohner, von denen 23% einen Migrationshintergrund haben. 15% der registrierten Haushalte haben Kinder. Die Stadt Wilhelmshaven gilt mit einer Arbeitslosen Quote von 9,8% zu einer der Strukturschwächsten in Deutschland. Somit gibt es viele prekäre Lebenssituationen im Stadtgebiet, die sich durch die gesamte Stadt und nicht nur auf einzelne Stadtteile beziehen. Unser Ziel ist es mit diesem Projekt die Zielgruppe anzusprechen, die in sozial-schwächeren Haushalten leben. Der Zugang zu diesen Kindern liegt in der Vernetzung mit der Schulsozialarbeit, welche gemeinsam und nach Absprache mit uns die Moglis auswählt. Viele dieser oben genannten Familien sind seit langem der Jugendhilfe bekannt und können somit präventiv, ab Eintritt in die Grundschule, von diesem Projekt profitieren. Ziel ist es Kinder aus sozial-schwächeren Familien von den Treffen mit dem Balu profitieren zu lassen, in dem ihnen neue Perspektiven eröffnet werden, die sie so im familären Umfeld nicht erleben würde. Als Pilotprojekt ist dieses Angebot bereits in Zusammenarbeit mit einer weiteren Einrichtung durchgeführt worden und konnte positive Effekte erzielen. Da sich die zweite Einrichtung aus dem Projekt zurückgezogen hat, möchten wir als Familienzentrum das Projekt alleine weiter durchführen. Am Standort Wilhelmshaven soll dieses Projekt fest integriert und längerfristig durchgeführt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven West
Beschreibung
Das Familienzentrum West ist in Wilhelmshaven für 15 Stadtteile verantwortlich die wie folgt unterteilt sind. Aldenburg Altengroden Maadebogen Neuende Neuengroden Rüstersiel Rüstringer Stadtpark Schaar
Einwohnerzahl
19550
Quelle / Anmerkungen
https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/STADTTEILPROFILE_2020.pdf?m=1595420969&
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Wilhelmshaven arbeitet sozialräumlich Orientiert und hat zu diesem Zweck vier Familienzentren gegründet, um die Koordination der einzelnen Stadtteile zu garantieren. In diesen Zentren finden Angebote für Bürger genauso statt, wie Treffen der Jugendhilfe oder anderer Institutuionen. Somit findet ein ständiger Austtausch untereinnder statt. Die Arbeit im Familienzentrum, lässt sich schwer in QM oder GWA einteilen, da eine Mischung aus beidem gegeben ist. Dieses Projekt im speziellen verfolgt eher den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, zum einen eine Vernetzung zwischen verschiedenen Istitutionen zu schaffen und zum anderen die Chance auf Bildungsgerechtigkeit verbessern. Dies soll zu dem nicht nur eine kurzfristige Intervention darstellen, sondern über einen längeren Zeitraum Wirkung erzielen. Ziel ist es zudem, den Wirkungsbereich über die gesamte Stadt auszudehnen, um dieses Projekt einem breiten Publikum zugänglich machen zu können. Das Projekt bietet den Teilnehmern auch eine Sozialräumliche Vernetzung. Durch aktivitäten, die im gesamten Stadtgebiet durchgeführt werfen können, erschließen sich die Teilnehmer ihren Sozialraum selbst und lernen ihn und weitere Angebote kennen. Somit werden die Teilnehmer in ihrer Stadt weiter vernetzt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den vorhandenen Partnern positiv wahrgenommen wird und neue Netzwerkpartner gewonnen werden
Beschreibung
Gemeinsam mit den Netzwerkpartnern am erreichen der Ziele gearbeitet wird und ein positives Bild gegenüber dem Projekt entsteht.
Vorhandene Strukturen
Das Familienzentrum West arbeitet seit 2014 im Stadt Westen von Wilhelmshaven. In dieser Zeit konnte eine weite Vernetzung, eine Fülle von Angeboten und ein großes Kontingent von ehrenamtlichen gewonnen werden. Im Haus verkerhren im Jahr um die 25.000 Menschen, die aus allen Bevölkerungschichten kommen. Angebote für Schwangere, Junge Eltern, ältere Kinder und kreative Angebote für Familien gehören genauso zu unserem Portfolio, wie die Vernetzung verschiedener Träger und der Jugendhilfe Landschaft. Als Schnittstellen zwischen Jugendamt, Schulsozialarbeit und Streetwork, ist das Familienzentrum ein Dreh- und Angelpunkt der sozialräumlichen Arbeit der Stadt Wilhelmshaven. In unserem Haus sind vier Pädagogische Mitarbeiter beschäftigt, die sich um die Organiation des Hauses kümmern. Weiterhin kümmern sich fünf Hauswirtschaftliche Mitarbeiter um das Wohl der Gäste. Im laufe der Jahre ist es gelungen, 35 Ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen, die sich initativ an Angeboten, Festen, Hausaufgabenhilfe etc. beteiligen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Wiesenhof/ IGS Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll langfristig in der Stadt angeboten werden. Ziel ist es aufzuzeigen, dass die präventiven Strukturen und auch die profitierung von Balu und Mogli, veränderungen in den Sozialraum bringen. Dadurch soll die Öffentlichkeit und auch andere Träger aufmerksam auf dieses Projekt werden. So dass dich die Finazierung in weiten Teilen über die Stadt und über Kooperationen verselbstständiegen kann.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Humanopolis öffnet sich

Ansprechpartner
Patricia Frahm
Funktion Verwaltungsangestellte
Humanopolis - Ein verbindender Ort für Kultur und Austausch
Projektbeschreibung
Unsere Gegend ist geprägt durch eine schwache Infrastruktur. Hier ohne Auto von A nach B zu kommen, ist ein schwieriges Unterfangen. Der nächste Lebensmittelladen ist ca. 6 km entfernt. Oberschulen, weiterführende Schulen, Fachärzte, Apotheken, Banken, kulturelles Leben und attraktive soziale Angebote finden sich erst in Bad Bevensen (16 km) oder in Uelzen (22 km) oder noch weiter entfernt. Die umliegenden Dörfer weisen ein nur gering aktives Dorfleben auf. Soziale Isolation und Vereinsamung sind nicht nur Themen der älteren Generation. Auch den Jugendlichen fehlt ein Ort, an dem sie sich willkommen, gefördert und gefordert fühlen. Im Nachbarort Stoetze wurde letztes Jahr ein Gemeindehaus fertiggestellt, worüber sich die Dorfbewohner sehr erfreut zeigten und dennoch wird es kaum genutzt. Hier fehlt es an Menschen, die hier initiativ werden und mitgestalten wollen, sodass uns Vertreter der Gemeinde und der Samtgemeinde bereits fragten, ob wir nicht bei der Belebung des Gemeindehauses behilflich sein könnten, da ihnen bekannt war, dass wir bereits öffentlich wirksame Projekte gestaltet haben. Bei den vielen Ideen, die wir gerne umsetzen möchten, um hier einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu initiieren, kommt uns dies sehr entgegen. Doch auch wir benötigen hierzu hauptberufliche und ehrenamtliche Helfer und Mittel, um hier ein soziales Netzwerk aufzubauen. Ein „Kümmerer“ vor Ort soll zunächst in Erfahrung bringen, wie wir „Brücken“ bauen können, um die Belange und Bedürfnisse der Menschen hier im Umland mit unseren Möglichkeiten verbinden und ausweiten können. Hier heißt es, Kontakte zu knüpfen und Interesse zu wecken über kleine Aktionen in den Dörfern und bestehenden Vereinen und Institutionen. Auch wäre es wichtig, ein Informations- und Kommunikationsnetz aufzubauen. Was wir bereits auf Grund der Rückfragen der im Umland lebenden Menschen erfahren haben, ist der Wunsch nach einem Café und Hofladen. Dies würden wir gerne aufgreifen und mit einer Vollzeitkraft und ehrenamtlichen Helfern einen ansprechenden Ort zu schaffen, um hier themenbezogene und auch generationsübergreifende Angebote zu machen, die die Menschen ins Gespräch und ins gemeinsame Tun bringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der größten Probleme hier ist die mangelnde Mobilität. Ohne Auto ist man im wahrsten Sinne des Wortes abgekoppelt. Dies betrifft besonders die Jugendlichen und die ältere Generation. Schon allein das führt zur Isolation und Vereinsamung. Dann fehlen einfach attraktive regelmäßige Angebote und ansprechende Orte, an denen man sich gerne aufhalten und wiederkommen möchte. Die Humanopolis gGmbH ist eine Jugendhilfeeinrichtung mit einem ca 7ha großem Gelände, auf dem eine Tischlerei, eine Pferdewirtschaft, eine Gärtnerei mit Gemüseanbau, eine Hauswirtschaft und eine Hausmeisterei als Arbeitsangebote bzw. Tätigkeitsmöglichkeiten für die Jugendlichen installiert sind. Auch wohnen auf dem Gelände teilweise die Gründer der Einrichtung, MitarbeiterInnen und Menschen, die gerne in Gemeinschaft leben möchten und sich bereits vielfältig hier einbringen. Groß Malchau ist ein Dorf, umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Die nächste Einkaufmöglichkeit liegt ca. 6 km entfernt, der nächste größere Ort ist ca. 16 km entfernt. Unser Gelände mit den vielen Bereichen bietet viele Ansatzmöglichkeiten, um Menschen aus dem Umfeld vielfältig anzusprechen, in Kontakt zu bringen, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder mit ins Boot genommen fühlt und eine Teilhabe an gemeinschaftlichen Aktionen möglich sind.Schon in den Nachbarorten kennt man uns nicht. Wir haben viele Ideen, aber um diese umsetzen zu können, benötigen wir Menschen und Mittel sowie ein gutes Werbungs- und Kommunikationsnetz.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Groß Malchau Gemeinde Stoetze und Samtgemeinde Rosche
Beschreibung
Die Aktionen sollen auf dem Gelände der Humanopolis gGmbH stattfinden. Auch haben wir vor, den Gemeindesaal der Gemeinde Stoetze zu nutzen. Wir gehen davon aus, mit den Unternehmungen Menschen im Umkreis von 20 km und mehr anzusprechen, da aufgrund der ländlichen Strukturen weite Wege oft nötig und üblich sind.
Einwohnerzahl
2053
Quelle / Anmerkungen
Internet
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen auf dem Gelände von Humanopolis einen lebendigen Ort der Begegnung, des Miteinanders und des Austauschs aufbauen. Dies wollen wir über das Teilen gemeinsamer Interessen, über gemeinsames Handeln und neue Impulse einbringend erreichen. Wichtig ist uns auch, neue Wege der Kommunikation intern sowie öffentlich zu schaffen. Es ist uns wichtig, auch hier viele Menschen zu erreichen, sie über Aktionen zu informieren, sie teilhaben zu lassen an aktuellen Themen, an unseren Visionen und die Möglichkeit zu geben, sich mit eigenen Ideen und Handlungen einbringen zu können. Das erleichtert die Verbindung untereinander, alle werden mit ins Boot genommen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
unsere Umfragen und Aktionen zum Mitmachen/Dabeisein animieren, sich die Menschen in der Umgebung von den Themenbereichen angesprochen fühlen und teilnehmen.
Beschreibung
wir Aktionen ins Leben rufen und es schaffen, hier Interesse und Engagement zu wecken und die Kompetenzen und Potentiale der Einzelnen erkennen, und begleitend in einen verantwortungsbewusstes Handeln führen, auch Raum für Ideen anderer geben.
Beschreibung
wir es schaffen, dass sich die Menschen hier in der Umgebung mit ihren Fähigkeiten und Ideen einbringen möchten verbunden mit den Gestaltungsmöglichkeiten, die bereits bestehen und auch vorhandenen Strukturen im Umfeld einzubinden, wie z.B. Rufbus
Beschreibung
Jung und Alt miteinander im Kontakt sind, gemeinschaftliche Aktionen planen und mitmachen
Beschreibung
Kooperationen mit Vereinen und Organisationen
Beschreibung
Informationen gelangen rechtzeitig und zuverlässig an Interessierte, an aktiv Gestaltende, etc., Kontakte zu Kooperationspartnern werden geknüpft und gepflegt, Aufstellung vorhandener Verbindungen anlegen und weiterentwickel, um Kontakt leicht zu machen.
Beschreibung
regelmäßige Treffen finden statt, reger Austausch zwischen den hier lebenden Menschen mit den Nachbarn
Beschreibung
Verbindungen zu anderen Organisationen/ Menschen werden gepflegt und ausgebaut. Konzept Rufbus in Zernien bzgl. der Mobilität, Überlegung des Ausbaus in unsere Region
Beschreibung
Austausch über das aufgebaute soziale Netzwerk nicht nur als Einbahnstraße sondern in alle Richtungen und ausdehnend
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Stoetze, Gemeinde Stoetze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauckhof Stütensen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Hitzacker, Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg, Erzieherschule Uelzen und freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein, Sportvereine Himbergen, Römstedt, Bad Bevensen und Uelzen, Musikschule Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJZ, AZ, Heidetrommel, Internet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Himbergen und Altenmedingen, Posaunenchor Römstedt und Altenmedingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerker, Künstler, Musiker, Dozenten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen durch den Aufbau eines sozialen Netzwerks erreichen, dass hier vor Ort Räume und Strukturen genutzt werden können und die Inhalte über viele verschiedene Instanzen (Vereine, Organisationen, Selbstständige, Ehrenamtliche, etc.)getragen werden. Wenn sich das Café zu einer attraktiven Anlaufstelle entwickelt, rechnen wir zumindest mit einer Deckung der Ausgaben. Aus unserer Erfahrung können wir auch mit Spenden rechnen, denn die Bereitschaft dazu wächst, wenn die Aktion sichtbar ist.
Zustimmung Veröffentlichung
On

KLEIne Stube - Stadtteilbegegnung

Ansprechpartner
Heike Totz
Funktion Leitung Familienzentrum
Alt trifft neu - Nachbarschaftliche Kommunikation für das Gelingen eines selbstorganisierten Zusammenlebens in Balance
Projektbeschreibung
Kernstück des Projektes ist die Realisierung des friedlichen Zusammenlebens im Stadtteil „Auf dem Klei“ unter dem Integrationsaspekt. Durch Streetwork und dem aufgrund von Corona an 14 Standorten installierten Projekt „Offenes Fenster“ erfahren wir in vielen Gesprächen von Bewohnern, dass mit der Arbeit im Familienzentrum nicht alle Bedarfe bedient werden können. Deutlich wurde, dass auch die alten Menschen und die vor vielen Jahren Zugezogenen, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder mit persönlichen Schicksalen einen Anlaufpunkt im Stadtteil benötigen. Die Aufgabe besteht darin, alte Traditionen, Werte und Strukturen zu sichern und sie in das Leben neu zu integrieren. Die Balance zwischen „Altem“ und „Neuem“, die nicht mehr stimmt, ist neu zu gestalten. In Begleitung eines Kümmerers wird für die o.g. Vielfalt die KLEIne Stube geschaffen. Ein an das Familienzentrum angrenzender Raum steht zur Renovierung und Nutzung frei. Engagierte Bewohner haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Im 1. Projektjahr werden Wege für aktive Beteiligung und Mitsprache der Bewohner etabliert. Ein Kümmerer erreicht sie vor allem in Streetwork und kümmert sich um Organisation, Planung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aktivierung der Selbstorganisation der Freiwilligen. Durch Gespräche, Arbeitseinsätze, offene Treffen, Zukunftswerkstatt und gemeinsame Feste wird der Umbau und die Inbetriebnahme der KLEInen Stube ermöglicht. In den Folgejahren werden stadteilspezifische Angebote generations- und kulturübergreifend in der KLEInen Stube (von bestehenden Gruppen und selbstorganisierte offene Angebote) installiert und ausgebaut. Durch Kooperation mit dem Familienzentrum (Aktionen und Austausch) und bestehenden Netzwerken können geeignete Unterstützungsangebote vermittelt werden. Es besteht die Chance, dem Stadtteil „Auf dem Klei“ gegenüber Vorurteile abzubauen. Die Bewohner, die Interesse bekunden, sich an der Gemeinwesenarbeit aktiv zu beteiligen, werden befähigt, als Multiplikatoren aufzutreten (durch Gespräche und Begleitung). So ergeben sich 3 Hauptziele für das Projekt: 1. Erreichbarkeit der Bewohner und Akquise für die KLEIne Stube 2. Installation von Angeboten (z.B. Basteln, Singen, Frühstücken, Klönen) und Förderung des Ehrenamtes (Nutzung vorhandener Potentiale) 3. Unterstützung zur Selbstorganisation (begleiteter offener Treff). Die Evaluation des vom Kümmerer dokumentierten Projektverlaufs wird vom Familienzentrum kollegial begleitet.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur im Stadtteil „Auf dem Klei“ hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Einst als gutbürgerliches modernes Wohnquartier gedacht, leben dort nunmehr Menschen aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen. Im Kern des Stadtteils gab es ein kleines Zentrum, bestehend aus einem kleinen Supermarkt, Kiosk und Kneipe. Nach und nach kam der Leerstand. 1989 wurde der „Kindertreff auf dem Klei“ eingerichtet und 2014 in ein Familienzentrum umgewandelt. Durch die vielen generationsübergreifenden Gespräche im Stadtteil (Streetwork, „Offenes Fenster“) wird deutlich, dass die Menschen einen Ort vermissen, an dem sie sich begegnen, klönen, aktiv sein können und gesehen werden. Wir besuchen Spielplätze und gesellen uns auf Sitzbänken, die im Stadtteil aufgestellt sind, dazu. Zurzeit bereiten wir eine Ausstellung über den Klei vor, sammeln Fotos und Geschichten. Auch richten wir einen Tauschladen für Kinder ein. Bei diesen Aktionen erreichen wir die Bewohner und laden sie ins Familienzentrum ein. Es wird über Ausgrenzungen, Gruppenbildungen, Anfeindungen, Diskriminierungen und Rückzug aus dem öffentlichen Leben berichtet. Es lässt sich ein Bedarf nach friedlichem Zusammenleben ableiten. Obwohl der Klei direkt am Stadtzentrum liegt, fehlen hier niederschwellige offene Angebote. Damals hat der ehemalige Kindertreff Stadtteilfeste gefeiert. Wir beleben diese „Kultur“ wieder. In dem zur Verfügung stehenden Raum (ehem. Kiosk) sind Möbel aus dem Kindertreff eingelagert, die für die damaligen Besucher Wiedererkennungswert haben. Es besteht die Bereitschaft seitens der Bewohner, den Ausbau des Raumes aktiv zu unterstützen und mit Leben zu füllen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sarstedt "Auf dem Klei"
Beschreibung
Der Ende der 1960er erbaute Stadtteil „Auf dem Klei“ ist die einzige Siedlung in Sarstedt, die kompakt mit hohen Häusern bebaut ist. Direkt an die Stadtmitte grenzend, stellt sie doch aufgrund ihres Zuschnitts und der engen Bebauung einen Stadtteil für sich dar, der von Bewohnern anderer Quartiere nicht besucht wird und deren Bewohner auch oftmals unter sich bleiben. Durch den Wandel der Bewohnerstruktur von „gut bürgerlich“ zu einer Mischung von Bewohnern aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen sowie den Abzug der englischen Truppen, die dort einige Wohnblöcke bewohnt haben, hat dieser Stadtteil eine hohe Belastung in Krisenzeiten erlebt. Dies äußerte sich insbesondere durch eine hohe Kriminalitätsrate in den 80er Jahren, verbunden mit hohem Wohnungsleerstand und einem schlechten Ruf. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Thema.
Einwohnerzahl
1530
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt der Stadt Sarstedt vom 14.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter Hildesheim sowie auf das Projektgebiet bezogene Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund von Gesprächen im Stadtteil
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter zzgl. Schätzung, da der LK Hildesheim die Transferleistungen nicht auswerten kann
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Gemeinwesenarbeit, da die Bewohner im Mittelpunkt stehen. Mit der Bereitstellung der KLEInen Stube, die auf Grundlage einer Bedarfsermittlung entsteht, erhalten die Stadtteilbewohner eine lokale Anlaufstelle die weder themenspezifisch noch auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet, sondern offen für alle Bewohner ist. Ziel ist es dabei, dass durch das Schaffen von verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten die Qualität der Beziehungen unter den Alteingesessenen und den Neuzugezogenen, den Migranten und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verbessert wird. Unter der Begleitung eines „Kümmerers“ können wohnortnah soziale und individuelle Angelegenheiten zeitnah aufgenommen und durch die Verbesserung der Handlungsfähigkeit des einzelnen bearbeitet werden. Mit der KLEInen Stube entstehen folglich neue Möglichkeiten zur besseren Kommunikation wie auch zur Mitgestaltung und Selbstorganisation des Zusammenlebens im Stadtteil. Da das Familienzentrum und die KLEIne Stube sich in einem Haus befinden, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und die Ausweitung von Kooperationen, wobei der Aspekt der Ressourcenorientiertheit starke Berücksichtigung findet. Schließlich eröffnen Begegnung und Kommunikation, Selbsthilfe und Vernetzung gute Perspektiven für die ortsnahe niederschwellige Bildungsarbeit und die Verbesserung der sozialen und individuellen Chancen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner fühlen sich angesprochen und beteiligen sich aktiv am Projekt.
Beschreibung
... und notwendig. Der Betrieb der KLEInen Stube ist langfristig durch Freiwillige/Ehrenamt gesichert.
Beschreibung
Individuelle Stärken, Talente und Ressourcen werden erkannt, gefördert, gebündelt und in Angeboten bereitgestellt
Beschreibung
Personen mit unterschiedlichen Lebensläufen aus dem Stadtteil besuchen die KLEIne Stube bzw. beteiligen sich aktiv.
Beschreibung
Treffen finden statt. Gemeinsame Vorhaben sind geplant. Unterstützung und Ergänzung ist über den Stadtteil hinaus vorhanden.
Beschreibung
Kommunikation findet statt. Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität, gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird gelebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommunales Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SPONTAN Nachbarschaftshilfe & Freiwilligenagentur (Träger: Diakonisches Werk Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Sarstedt als Träger, hier insbesondere Fachbereich Soziales, Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Stadtmanagerin, Bauamt und Bauhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Hildesheim als Vermieter im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Hedwig Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
neue Kita in unmittelbarer Nachbarschaft in Trägerschaft der Stadt Sarstedt (zurzeit in Planung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Griffbereit" (zurzeit in Trägerschaft der Lebenshilfe Hildesheim e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Suchtberatung der Ökumenischen Suchthilfe Hildesheim/Sarstedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Asyl Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALLWO, VOW und Hausverwaltung Kiepke als Hausverwalter für einige der großen Wohnblöcke im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremienarbeit im Ausschuss für Jugend und Soziales der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitarbeit im Präventionsrat der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch Ausbau des Ehrenamtes u. Qualifikation kann die KLEine Stube nach u. nach in die Hände der Akteure übergeben u. die Position des Kümmerers reduziert erhalten werden (Finanzierung durch Stadt als Träger gesichert). Durch Anbindung der KLEInen Stube an das Familienzentrum werden Ressourcen gebündelt. Die Nähe zu Spontan schafft weitere Möglichkeiten der Kooperation u. Ausweitung der Ehrenamtlichkeit auf andere Gebiete. Das Netzwerk wird auf die im ehem. Supermarkt entstehende Kita erweitert.
Galerie
aussen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Werkstatt Zukunft Altstadt 2.0 in Hann. Münden

Ansprechpartner
Nicole Prediger
Organisation Stadt Hann.Münden
Funktion Derzernetin Bau, Stadtentw., Umwelt, Klima
Installation eines "Kümmerers" zur lokalen Vernetzung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Altstadt Hann. Münden
Projektbeschreibung
Seit vielen Jahren ist in der Altstadt Hann. Münden eine aktive Bürgerschaft tätig. Sie befasst sich mit unterschiedlichsten Projekten, immer mit dem Ziel, sich für das Wohl der Altstadt einzusetzen und diese lebenswerter zu gestalten. Alle Akteur*innen, Vereine und Institutionen eint, dass neben dem Einsatz für die eigentliche Sache ein erheblicher Zeitaufwand für organisatorische und administrative Aufgaben aufgewendet werden muss. Im Verbund mit dem Fachwerkfünfeck soll derzeit eine digitale Plattform "Ehrenamt" aufgebaut werden, um die oben genannten Unterstützungsbedarfe gebündelt zu decken. Darauf aufbauend will die Stadt Hann. Münden eine lokale Anlaufstelle für Ehrenamtliche vor Ort schaffen. Hier sollen vorhandene Strukturen gebündelt, administrative Aufgaben übernommen und Öffentlichkeitsarbeit zentriert werden. Diese Stelle soll durch eine Person besetzt werden, ein "Kümmerer", mit Ortskenntnis, der sich persönlich einbringt und entsprechende Fachkenntnisse mitbringt. Damit will die Stadt Hann. Münden das bürgerliche Engagement unterstützen und ihre Wertschätzung zeigen. Der "Kümmerer" soll als Personalstelle in der Verwaltung verankert werden. Die direkte Verbindung zur Verwaltung und der der persönliche Kontakt zu den Akteuren soll ausserdem die bürokratische Barriere, die viele Ehrenamtliche verunsichert, abbauen.
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehrenamtlichen Akteure setzen sich für den Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität in der Altstadt ein. Jedoch arbeitet jeder Verein, jede Gruppe für sich allein auf seinem Gebiet. Dabei stellen sich für alle die gleichen Probleme, die Ressourcen an Personal sind begrenzt, administrative Dinge, Materialbeschaffung, Fördermittelakquise sind zeitintensiv. Der Kümmerer soll die für die Stadtentwicklung so wichtigen Kräfte bündeln, sich für Problemlösungen einsetzen und Synergien schaffen. Intensiveres Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen aktiven Bürger soll dabei helfen, dass sie sich gegenseitig unterstützen können und sich gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung unserer historischen Altstadt einsetzen. Der Landkreis Göttingen bewirbt sich ebenfalls mit dem Begegnungszentrum im Stadtteil Neumünden bei der Ausschreibung "Gute Nachbarschaften". Die beiden Projekte verfolgen unterschiedlichen Ansätze in zwei verschiedenen Quartieren der Stadt. Das Begegnungszentrum und die Stadt stehen in engem Kontakt und partizipieren bereits von einander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Altstadt
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die historische Altstadt von Hann. Münden, begrenzt durch die Flüsse Fulda, Werra und Weser sowie den historischen Wallanlagen.
Einwohnerzahl
2065
Quelle / Anmerkungen
Daten Einwohnermeldeamt, Stand 20.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die Altstadt Hann. Münden als wichtiger zentraler Versorgungsbereich mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten und Freizeit soll als multifunktionaler Stadtkern erhalten und zukunftsfähig gemacht werden. Die verschiedenen Initiativen stärken diese wichtigen Funktionen durch ihr ehrenamtliches Engagement und die Umsetzung von Projekten. Der "Kümmerer" wird unter maßgeblicher Einbeziehung der Akteure das vorhandene Know-How bündeln, um die Stadtentwicklung positiv, nachhaltig und lebendiger zu gestalten. Er soll als Manager im Altstadtquartier agieren, indem er die Schnittstelle zwischen Bürger und Verwaltung bildet und auch die Verbindung zur Politik herstellt. Die Initiativen können sich somit freier entfalten und sich so auf die wesentlichen Ziele konzentrieren. Die Verbesserung der Kommunikation und positives Feedback fördern zudem die Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren und stärkt die Stadtentwicklung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das intensive Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen Initiativen wurde erreicht, dass sich die Aktiven gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung der historischen Altstadt einsetzen und sich gegenseitig unterstützen und helfen.
Beschreibung
Durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen wird das Gemeinschaftsgefühl der unterschiedlichen Initiativen entwickelt, die öffentliche Wahrnehmung wie auch die Stadtentwicklung insgesamt gestärkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bereich Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Hann Münden Marketing (Tourismus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderverein Mündener Altstadt eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergenossenschaft Mündener Alstadt eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Denkmalaktivisten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Gilde eV (Vereinigung der Mündener Wirtschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Integrationsinitiative "EinMünden"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Münden blüht und summt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Tourist eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeiter- und Geschichtsvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgertreff eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DenkmalKunst KunstDenkmal eV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Lutherische Kirche, Evangelisch-Reformierte Kirche, Katholische Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Aegidienkirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Tillyschanze eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Kulturring eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KunstNetz eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rock for Tolerance eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spendenparlament eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielgeräte-Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtführergilde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steinbrückenquartier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Installation des "Kümmerers" erfolgt zunächst befristet auf den Förderzeitraum in den Stellenplan der Stadt Hann. Münden. Diese Stelle soll langfristig unbefristet in den Stellenplan etabliert werden und ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden, um kleine Projekte umzusetzen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

ONE WORLD Ostheide e.V. / Stätte des interkulturellen Dialoges und Integration auf Augenhöhe ab 2.Jahr

Ansprechpartner
Jens Thomsen
Funktion 1. Vorsitzender
Fortführung der entwickelten Praxis des sozialen Austauschs zwischen Kulturen, Generationen, Interessengruppen, Kulturschaffenden unterschiedlicher Ausprägung und Erweiterung um eine interaktive Plattform mit Studio-Qualität.
Projektbeschreibung
ONE WORLD ist 2018 angetreten, um in der Region Ansprechpartner, Koordinator, Forum und Bühne für alle zu sein, die aktives Zusammenleben und gegenseitige Unterstützung zwischen Generationen, unterschiedlichen sozialen Gruppen und Kulturen suchen und fördern. Vom Senioren-Cabaret über den Wirtschaftskreis bis zu den Landfrauen. Seit 2019 wird die Arbeit durch 2 feste Planstellen, intensivierte Kommunikation und technische Optimierungen gefördert und dadurch verstetigt. Migranten wurden intensivere Kontakte zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen eröffnet, gleichzeitig die Möglichkeit zur eigenen kulturellen Präsentation. Durch die Förderung wurden u.a. die Rahmenbedingungen geschaffen für die Einrichtung von Praktikums- und Ausbildungsstellen für Migranten im Kulturzentrum. Um Inhalten, Kooperations- und Programm-Angeboten weitere Resonanz zu verschaffen, sollen in der nächsten Stufe digitale - perspektivisch auch interaktive - Kommunikations-Plattformen aufgesetzt werden zur: - Erhöhung der Reichweite der Inhalte und des Angebots - Gewinnung neuer Kontakte im erweiterten Einzugsgebiet - Minderung von Schwellen-Ängsten durch vorerst digitale Teilhabe - Bereitstellung einer medialen Dialogplattform für alle Institutionen des Gemeinwesens Angesichts absehbar auch in längerer Zeit bestehender Hemmnisse durch Pandemien gewinnt das Projekt „Erweiterung der entwickelten Praxis sozialen Austausches um eine interaktive Plattform mit Studio-Qualität“ über das ursprünglich angedachte Ziel hinausgehende Bedeutung. Als krisenresistente Plattform kann es im Falle weitestgehenden shut downs Kontakte mit und unter den jeweiligen Gemeinwesen-Zielgruppen stützen. Derzeit wird - gefördert durch den Verband Soziokultur - ein erster formaler Test im Bereich des Generationen-Dialoges gestartet. In mehreren Unterthemen werden Senioren und junge Menschen im Dialog und medial dokumentiert „Old meets Young“-Beiträge erarbeiten. Z.B.: 1. in einem Vice/Versa- Interviewformat „Was bedeutet für Dich alt/jung sein“. 2. mit einer Ausstellung „Jugendfotos der heute Alten vs. Selfie-Posing“. 3. in einem Singer-Songwriter-Workshop für Senioren und Kinder, 4. als Doku „Tanz die Jugend/Swing meets Hip Hop“. Ziel ist es, Klischees abzubauen, Idealisierungen zu reflektieren und generationsverbindende Muster herauszufiltern und dies digital breit zu kommunizieren. U.a. für das so erprobte Test-Format der Gemeinwesenarbeit bewerben wir uns um Förderung einer langfristigen Verankerung.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Gegründet wurde ONE WORLD, um als multifunktionale vernetzte Anlaufstelle der Gemeinwesenarbeit im ersten Schritt Migranten eine nachhaltige Integrationsmöglichkeit zu bieten und so gesellschaftlicher Isolation und Vereinsamung, Gefährdung durch Drogen und Abrutschen in kriminelle Aktivitäten entgegenzuwirken. Die durch die Förderung der „Guten Nachbarschaft“ bewirkte Stabilisierung der Arbeitsstrukturen ermöglichte die Etablierung von 3 Ausbildungs- und einer Bufdi-Stellen für junge Menschen aus 4 Nationen. Das Zentrum hat sich auch als interkulturelle Bühne und Begegnungsstätte mit dem umfänglichsten Kultur-Programm der Region entwickelt. In der Außenwirkung hat das Modell-Projekt das Zusammenleben der Kulturen im Landkreis nachweislich verbessert. Gewürdigt wurde dies durch 4 Unternehmens-Spenden in Höhe von insgesamt 12.500 €, weiteren Einzelspenden von rund 4.000 €, + 10% Fördermitglieder, Vervierfachung der Newsletter-Abonnenten und einer Vielzahl von positiven Social Media- und Presseveröffentlichungen. Diese Entwicklung hat neben dem interkulturellen Ansatz auch die angestammte Bewohnerschaft verstärkt in das Haus zurückgebracht, nach 5 Jahren Leerstand. Vereine, politische und andere gesellschaftliche Gruppierungen, die Samtgemeinde, kirchliche Gremien und Bildungsträger nutzen zunehmend die Räume und technisches Equipment neben dem regelmäßigen Kulturprogramm. Das erste strategische Ziel wurde somit durch die Hilfe der „Guten Nachbarschaft“ in Gänze erreicht. Im nächsten Schritt streben wir nun die Erweiterung um weitere Dimensionen der Gemeinwesen-Arbeit an: Beratungs- und Selbsthilfe-Angebote sowie mediale und Vertriebs-Plattform regionaler Kleinproduzenten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
21400 Reinstorf Lüneburg - und - angrenzende Landkreise
Beschreibung
Unsere Veranstaltungsangebote wurden bis Ende 2019 genutzt von rund 10.000 Besuchern p.a.. Bis März setzte sich der Trend fort. Das entspricht rund 3.000 Personen ( Schnitt ca. 3 Besuche p.a.). Diese kommen gemäß Newsletter-Abos und punktuellen Befragungen vorwiegend aus Lüneburg und dem LKR LG. Zunehmend auch aus den umliegenden größeren Orten Uelzen, Winsen, Bleckede, d.h. auch aus anliegenden Landkreisen.
Einwohnerzahl
200000
Quelle / Anmerkungen
Stat. Landesamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quellen: GEWOS Altersgruppenuntersuchung Landkreis Lüneburg; Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH Als Projektgebiet wird hier LKR Lüneburg angenommen. Eine Betrachtung "Gesamtstadt" entfällt dadurch. Kommentar zur Situation: 2011-2017 stagnierte der Prozentsattz der bis 14jährigen, für den Zeitraum bis 2030 wird ein Rückgang um 3 % prognostiziert. Ableitung: dies ist ein Indikator für die sinkende Attraktivität und das Image-Defizit des Raumes für junge Familien.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
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Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quellen: GEWOS Altersgruppenuntersuchung Landkreis Lüneburg; Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH Als Projektgebiet wird hier LKR Lüneburg angenommen. eine Betrachtung Gesamtstadt entfällt dadurch Kommentar zur Situation: 2011-2017 wuchs die Zahl drer 14-26jährigen um 5%, dieser Wert geht jedoch auf den Zuwachs aus dem Kreis der Geflüchteten zurück. Für den Zeitraum bis 2030 wird ein Rückgang um 5 % prognaostiziert. Ableitung: dies ist ein Indikator für die sinkende Attraktivität und das Image-Defizit des Raumes für junge Erwachsene und junge Familien.
Projektgebiet in Prozent
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Gesamtstadt in Prozent
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Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quellen: GEWOS Altersgruppenuntersuchung Landkreis Lüneburg; Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH Als Projektgebiet wird hier LKR Lüneburg angenommen. eine Betrachtung Gesamtstadt entfällt dadurch Kommentar zur Situation: 2011-2017 wuchs die Gruppe der über 60jährigen um rund 30%, für den Zeitraum bis 2030 wird ein überproportionaler Zwachs von über 30 % prognostiziert. Ableitung: die Region ist stark von älteren Bewohnergruppen geprägt, die daher auch im primären Fokus.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsagentur Lüneburg Uelzen
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeszeitung für die Lüneburger Heide
Projektgebiet in Prozent
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Gesamtstadt in Prozent
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Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stat. Bundesamt. Keine Angaben zum LKR Lüneburg, wir gehen von einem ähnlichen Prozentsatz wie dem Bundesschnitt aus
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
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Sonstige in Prozent
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Anmerkung
Quelle: Lüneburg, Landkreis - Urbistat
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
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Sonstige in Prozent
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Anmerkung
Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
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Gesamtstadt in Prozent
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Sonstige in Prozent
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Anmerkung
Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
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Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ONE WORLD ist durch seine interkulturelle Programmausrichtung und deren angestrebte weitere Vertiefung wesentlich auf die Verbesserung immaterieller Bedingungen ausgerichtet. Die bezieht sich sowohl auf die Qualität sozialer Bezie­hungen zwischen Einheimischen und Zugezogenen als auch auf die Beziehungen der angestammten Wohnbevölkerung. Niederschlag findet dies zum Beispiel in der Nutzung der Räume durch Landfrauen, Wirschaftskreis, Kulturgruppen, Literatur-Café, Ferien-Jugendprogramme, neuerdings VHS, politische Veranstaltungen, Kirchentagungen etc.. Kurz: Mit Wiederöffung des Hauses durch den ONE WORLD e.V. ist ein sozialer Treffpunkt entstanden der unter dem traditionellen Konzept Dorf-Gasthof nicht mehr möglich gewesen wäre, was auch der jahrelange Leerstand dokumentiert. Bemerkenswert ist hierbei, dass nach anfänglicher Zurückhaltung immer mehr Menschen aus der Region mit Anregungen und eigenen Projekten das Haus nutzen (Tanzgruppen, Vortragsveranstaltungen, Netzwerkveranstaltungen regionaler Vereine etc.). Und das Haus bietet - dem Ursprungsansatz folgend - Einheimischen wie Zugezogenen gesellschaftlich wertvolle Interaktionsmöglichkeiten und Geflüchteten Ausbildungs- und somit existenzsichernde Perspektiven.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Angebot gestaltet sich zu einem großen Teil aus Impulsen der Bewohnerinnen. Neue Plattformen wird von Anbeginn verstanden als Medium der Bewohner/innen. Kriterium: Relevante Nutzung/Gestaltung durch Bewohner/innen
Beschreibung
ONE WORLD stellt Räume und personelle Ressourcen, soweit möglich zur Verfügung. Ziel: weitestgehend eigenständige Planung und Umsetzung durch Bewohner/innen. Erfolgsparameter: Steigerungsrate eigenständig geplanter Projekte im Haus
Beschreibung
Es sind z.B. zum Wirtschaftkreis (Netzwerk Kleinunternehmen) als auch zu kirchlicher und Gemeinde-Jugendarbeit / Senioren-Einrichtungen inensive Bande geknüpft. Auf diese stützen sich viele Projekte. Kriterium: Zunahme regionaler Bezüge des Angebots
Beschreibung
Das ONE WORLD-Programm ist in der Region einzigartig in seiner Buntheit zwischen lokalen Amateuren und z.B. Weltspitze Jazz. Kriterium: Grundsätzlich Einbindung aller Impulse/Anfragen soweit mit ONE WORLD Prinzipien übereinstimmend
Beschreibung
Ausdruck hierfür: Beim monatlichen "1W Stammtisch" treffen differenzierte professionelle Darlegungen auf schlichte Anregungen aus dem Nutzer-Kreis. Kriterium: gegenseitig bestätigte Wertschätzung auf Augenhöhe
Beschreibung
Bei Nutzern, Kulturschaffenden, Medien und Förderern aus der Wirtschaft erhält ONE WORLD sehr positive Kritiken. Erfolgskriterium ist die die Quote, wie häufig dies Feedback zu konkreten Einbindungen/Unterstützung der Arbeit führt.
Beschreibung
Ziel der Einführung interaktiver digitaler Plattformen ist die Intensivierung des nachbarschaftlichen Dialogs unterschiedlicher Zielgruppen. Kriterium wird sein, wie häufig dies Instrument von verschidenen Gruppen zum Dialog genutzt wird.
Beschreibung
Für alle Bedarfe des sozialen Zusammenlebens Lösungs-Ansätze, -Wege oder Vermittlungs-Angebote bereithalten. Kriterium: Wo Defizite bestehen über Netzwerk komplettieren
Beschreibung
Im regelmäßigen Dialog mit Bewohner/innen, einzelnen Aktivistinn/en, politischer, kirchlicher und wirtschaftlicher Ebene die medial mittelnde Potenziale anbieten und unterstützen. Kriterium: Zahl von Forums-Aktivitäten im Haus.
Vorhandene Strukturen
Zwar ist 2 nicht für uns relevant, aber wir wollen unsere Struktur hier dennoch darstellen : Der Verein ONE WORLD Ostheide e.V. hat mittlerweile 170 Mitglieder. Hierbei sind rund 70% Fördermitglieder und ca. 30% in unterschiedlicher Form und Intensität strukturell involviert: Vorstand : Vorsitz Marketing-Director i.R. mit Ausbildereignung : zuständig für Programmplanung Musik, Film,Theater, Literatur, Ausstellungen, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen, Ausbildung im Eventbereich stellv. Vorsitzende IT-Beraterin: zuständig für Organisation und Digitalisierung; stellv. Vorstand Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Kirchenvorstand zuständig für regionalen Kooperationen und Finanzen. Küchen-Team: Leitung durch eine ehemalige Inhaberin eines Catering-Services, 4 wechselde ehrenamtliche Mitarbeiter, 2 Auszubildende aus dem Kreis der Geflüchteten, Team Service: 3 wechselnde ehrenamtliche Mitarbeiter, 2 davon aus dem Kreis der Geflüchteten, hiervon eine Auszubildende; Team Eventtechnik: 5 ehrenamtliche Mitarbeiter, hiervon 1 professioneller Event-Techniker, 1 Musiklehrer, 1 TV-Techniker aus Burundi, 1 Musiker aus Kuba; Team Ausbildung: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter - ein Studiendirektor i.R., 1 Schulleiter i.R., ein ehemaliger Leiter einer Erwachsenenbildungsstätte, 1 Marketing-Direktor i.R. Team Kommunikation: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter (1 IT-Verantworliche i.R. für Online-Kommunikation, 1 Redakteurin, 1 Lehrerin,1 Market.-Dir. i.R.) 2 aus dem Kreis der Geflüchteten
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg, Gemeinde Reinstorf, Samtgemeinde Ostheide, Jugendarbeit Neetze, Gemeinde Thomasburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vakuum e.V. Bad Bevensen, LAG Rock Hannover, filmpalast Lüneburg, div. Kulturzentren im Rahmen der LAGS Hannover, VHS Lüneburg, Kulturbeauftragte Scharnebeck, Musischer Verein Barnstedt, Adendorfer Serenade, Salon Hansen Lüneburg, E-Ventschau, Musikmeile,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg - Bildungs- und Integrationsbüro, Leuphana Fakultät für Kulturwissenschaften angestrebt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mosaique, Haus der Kulturen, Lüneburg, Dörferbus e.V. Ostheide, Friedenstiftung Manzke,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenvereinigung Landkreis Lüneburg, FFW Reinstorf, Kulturscheune Reinstorf, TuS Neetze, Linedance Bleckede: TSV Thomasburg, Vicus e.V. Barnstedt, Zeltschule e.V. München,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lüneburg, VHS Lüneburg,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Reinstorf, deutsch iranische Kirchengemeinde, Kreiskirchenamt Lüneburg, Kirchengemeinde Thomasburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg, Wirtschaftskreis Ostheide e.V., Heide Hotel Reinstorf, Contigo Fairtrade, Lüneburg, Biohof Koch, Heiderinder,Protones Veranstaltungstechnik Lüneburg, GVK Werbeagentur Lüneburg, Fa. Manzke, Krombacher Sponsoring, VGH, Volksbank, Nordson Eng
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR, DLF Kultur, FFN, Landeszeitung Lüneburg, Radio Zusa Lüneburg, Quadrat-Magazin Lüneburg, Zero Magazin Wendland, Stadlichter Lüneburg, Lüneinfo
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU, SPD, Grüne, Doris Schröder-Köpf Schirmherrin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
170 Vereinsmitglieder, 420 Newsletter-Abbonent/innen, ca. 70 Spender/innen im Corona-Context
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Seit 2018 300 Veranst., über 10.000 Tickets , 170 Mitglieder, rund 40 aktiv, 4 bezahlt + 3 Azub, 1 Bufd. Budget 140.000 € 2019 : 39% Gagen, 22% Personal, 39% sonstige, gedeckt durch 45% Ticket-Einnahmen, 12% Mitgliedsbeiträge und Spenden, 43 % Fördergelder. Ticket, Beiträge/Spenden zeigen in den ersten beiden Jahren konstanten Anstieg. Bei weiterer Förderung solide und tragfähige Bilanz. Kommunale Mittel erhalten und benötigen wir nicht. Beantragt: Projekte Technik-/Pandemie-Empowerment,
Galerie
stage
front
raumprojektion 1
tagung
feier
gasthaus 1905
Zustimmung Veröffentlichung
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