ANKOMMEN und WOHNEN plus Gemeinschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philip Bärwald
| Funktion | Soziales Managment hanova WOHNEN GmbH |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kurze Wege, um lange zu Bleiben!
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover-Mittelfeld weist, als klassischer Ankunftsort, viele neu angekommene Menschen auf, die sich, vielfach unterstützt und begleitet, entweder in kürzester Zeit auf das restliche Stadtgebiet verteilen oder dauerhaft und oft mit Unterstützungsbedarf in Mittelfeld unterkommen.
Insgesamt leben ca. 9.700 Menschen im Stadtteil, der sich einerseits durch einen hohen, oftmals versteckten Bedarf an Unterstützung und andererseits durch seine Ruhe trotz Problemlagen auszeichnet. Die Menschen haben sich hier vielfach eingerichtet und leben oftmals prekär in ihren eigenen Settings, die städtische GWA hat dadurch Schwierigkeiten des Zugangs. Besonders viele ältere Menschen laufen „unter dem Radar“. Unser Projekt "ANKOMMEN und WOHNEN plus GEMEINSCHAFT“ befasst sicher daher mit kurzen Wegen zur Unterstützung, dem Aufbau ehrenamtlicher Strukturen, der Hilfe zur Selbsthilfe durch nachbarschaftliche Vernetzung und der Aneignung eines neuen Begegungsraumes (Wohncafé), durch Bewohnende, für das gesamte Quartier.
Im Projekt kooperieren wir, die Diakoniestationen Hannover gGmbH (DSt), eng mit dem kommunalen Wohnungsunternehmen, der hanova, dem größten Bestandhalter im Projektgebiet (ca. 80% aller WE). Die hanova bringt sich mit dem Anbau des Wohncafés im Görlitzer Hof 2, im direkten Zentrum des geförderten Wohnungsbaus, der Bereitstellung eines Büros für uns DSt, schwellenarmen Wohnungen und der Begleitung durch das soziale Management, mit viel Erfahrung im Bereich der Quartiersarbeit, in das Projekt ein. Wir, die DSt, stellen die Ansprechperson (Quartierskoordination kurz: QK) direkt vor Ort und im Bestand zur Initiierung von Angeboten, für die Vernetzung vor Ort und der Vermittlung weiterführender Hilfen. Hier fehlt vielfach die Kenntnis der neu angekommenen Bewohnerschaft und bei älteren Menschen. Der zusätzliche Kanal über das Wohnungsunternehmen und die Vor-Ort-Präsenz der DSt öffnen neue Zugänge.
Ziel des Projektes sind der Aufbau einer Gemeinschaft, in einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, mit einem nachbarschaftlichen Hilfesystem in „Puschen-Nähe“ und Angeboten von Freiwilligen aus dem und an das Quartier u.a. mittels des Wohncafés als zentralen Raum für die Menschen und Institutionen des Stadtteilnetzwerkes.
Wir treten an mit der Überzeugung an, dass es eine Vielzahl an Menschen gibt, die nur auf ihre Chance warten, sich gemeinschaftlich zu engagieren! Diese Chance wollen wir Ihnen anbieten und sie auf dem Weg dahin begleiten!
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ca. die Hälfte aller Haushalte in Mittelfeld sind Ein-Personen-Haushalte (48% 2022). Zudem leben viele Menschen recht zurückgezogen und so sind während einer laufenden Sanierung und dem Anbau des Wohncafés, die jede Wohnung des Hauses Görlitzer Hof 2 (46 Wohneinheiten) betrifft, etliche, bisher „versteckte“, Bedarfe, der zumeist älteren Bevölkerung vor Ort, zum Vorschein gekommen (Fertigstellung Frühjahr ´25). Von hier soll das Projekt später seine Impulse ins Quartier geben, wobei sich die Quartiersarbeit der hanova immer auf alle Menschen vor Ort bezieht, nicht nur auf die eigene Mieterschaft (zu Beginn des Projektes stehen Räumlichkeiten im Mietertreff, fußläufig zur Verfügung).
Seitdem durch Sanierung und einer Befragung der Fokus auf dem Quartier liegt wurden folgende Bedarfe entdeckt gebracht, die aktuell im Quartier nicht ausreichend bearbeitet werden:
- Einsamkeit und „versteckte“ Hilfsbedürftigkeit
- hohe Zahl alleinstehender (älterer) Personen, Vereinsamungstendenzen
- Viel Armut (vgl. Strukturdaten 2023 LHH), lange Schlange an der Lebensmittelausgabe (DRK)
- Nicht vorhandene Pflegestufen/ Pflegegeld als Haushaltsmittel
- Verwahrlosungs- und Abkehrungs-Tendenzen vom Sozialen Leben
- wenig nachbarschaftliche Hilfsstrukturen vorhanden, angewiesen auf familiäre Hilfesysteme
- Informationen zu Stadtteil-Angeboten nicht niedrigschwellig
- kaum Begegnungsorte für ältere Menschen
- keine Versorgungsangebote mit gemeinschaftlichem Charakter für Senioren
- Viele Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius (nicht fußläufig erreichbare Stadtteilmitte)
- Fokus der Vernetzung von Institutionen aktuell bei jüngeren
- "gefühlte Unruhe" durch hohe Fluktuation
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mittelfeld
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf den Nahbereich (500m Radius) um das Gebäude Görlitzer Hof 2 (siehe Pfeil), soll seine Strahlkraft aber auf das Gebiet zwischen Garkenburgstr. (Seelhorster Friedhof) im Norden, den Bahndamm im Westen, der Eichelkampstr. im Süden und des Messeschnellwegs im Osten ausweiten. Im Nahbereich werden ca. 1500-2000 Menschen mit dem Projekt angesprochen bzw. mitgedacht.
Einwohnerzahl
9700
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/content/download/960949/file/Strukturdaten2023.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Berechnung auf Grundlage der Mieter*innendaten der hanova als größter Vermieter im Stadtteil
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_h-mittelfeld.jpg
(128.84 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit im Wohnprojekt orientiert sich am an den Interessen und Bedürfnissen der Menschen im Quartier. Im Fokus steht dabei die individuelle Beratung/ Selbststärkung jedes Einzelnen und die Gestaltung von Zusammenleben in Gemeinschaft. Dabei geht es um die Belebung eines Raumes (Wohncafé), die Vernetzung auf den Ebenen der Haupt- und ehrenamtlich Aktiven in Netzwerken sowie die Entwicklung von Themen fürs Quartier. Durch das Wohnungsunternehmen hanova und die direkte Lage im Quartier, in einem Wohnhaus bestehen neue Kommunikationskanäle, gerade auch für die städtische GWA. Als Ansatz von GWA werden im Projekt Methoden der aktivierenden Befragung durch Haustürgespräche, die Vernetzung mit vorhandenen Akteuren, der niedrigschwellige Raum und die Durchführung von Gruppenangeboten verfolgt.
Hierdurch sollen Anreize geschaffen werden sich aktiv zu beteiligen und die aktuellen Angebotslücken (tlw. räumliche Leere) zu füllen. Dabei wird ein enger Austausch mit der GWA der LHH angestrebt.
Das Projekt richtet sich an alle Menschen im Quartier, der Fokus liegt auf älteren Menschen, die gezielt angesprochen werden sollen. Daher hat sich das die hanova an dieser Stelle für einen Kooperationspartner entschieden, der ältere und einsamen Menschen im Fokus seines Engagements hat und die Erfahrungen daraus miteinbringen kann. Gleichzeitig soll das Projekt zu einer Sensibilsierung der Menschen im Quartier beitragen, aufeinander Acht zu geben und das (Wohn)- Umfeld aktiv mitzugestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen bringen sich im Projekt mit persönlichen Stärken und Zeit ein.
Kriterium
Beschreibung
Eine Gemeinschaft mit Identifikation für das Projekt aufgebaut wurde. Wohncafé als Kommunikationsort.
Beschreibung
Das Angebot von vorhandenen Institutionen als Bereicherung und nicht als Konkurrenz. Angebotslücken werden erkannt und in Kooperation bearbeitet.
Kriterium
Beschreibung
Aktive Bewohner*innen eigenständig Aufgaben übernehmen oder Angebote initiieren (Strukturaufbau)
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK Lebensmittelausgabe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas/Familienzentren in kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir möchten das Projekt langfristig etablieren. Nach den Förderjahren soll das Projekt ein etabliertes Zusatzangebot für das Quartier darstellen. Wovon wir uns mehr Gemeinschaft, höhere Eigenständigkeit und bessere Versorgungssicherheit versprchen. Bereits jetzt zeigen die Kooperationspartner Bereitschaft Fortbildung (für QK) etc. zu finanzieren. Es besteht die Bereitschaft ggf. unter dem Einbezug von Drittmitteln (Schwerpunktthemen) das Projekt langfristig zu fördern (Personell und finanziell).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ich.Du.Wir. - Gemeinsam besser!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabrina Schönefeld
| Funktion | Fördermittelmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Kümmerer" für Gemeinsam besser
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht der Aufbau der Gemeinwesenarbeit und die Schaffung einer nachhaltigen GWA-Struktur für alle Bewohner/innen in der Gemeinde Lehre.
In der Gemeinde Lehre gab es 2015 einen großen Zustrom an Geflüchteten. Daher leben hier Menschen aus 81 Nationen. Durch die Corona-Pandemie hat eine Integration dieser Menschen kaum und unter sehr erschwerten Bedingungen stattfinden können. Dies hat dazu geführt, dass sich immer mehr isoliert wurde und ein friedliches Zusammenleben im Quartier nicht mehr stattfindet. Durch gezielte und aktivierende Befragungen aller Bewohner/innen werden Interessen und Bedürfnisse ermittelt und analysiert. Mit Hilfe des Vereins Willkommen in Lehre e.V. werden Treffpunkte geschaffen, die genügend Raum für niedrigschwellige Begegnungen, Austausch und Beratungsmöglichkeiten bieten. Insbesondere Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte benötigen besondere Unterstützung (z.B. in Form von Sprachkursen). Bereits vorhandene Ressourcen werden aktiviert und bereits vorhandene Kontakte zu Institutionen, Vereinen, kirchlichen Gruppen und sozialen Partnern genutzt und weiter ausgebaut. Auch der Aufbau einer Nachbarschaftshilfe wird angestrebt.
Durch das Miteinander wird Konflikten, Gewalt, Vorurteilen und Ausgrenzung entgegengewirkt, ein positives Miteinander gefördert und die Integration verschiedenster Bevölkerungs- und Interessengruppen gestärkt. Eine enge Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde, dem Integrationsamt, den Bildungsträgern und der Verwaltung ist hier besonders wichtig, um den Aufbau der GWA-Strukturen zu stärken und deren Wichtigkeit zu verdeutlichen.
Begleitet werden soll dieser Prozess durch eine sozialpädagogische Fachkraft. Sie ist "Kümmerer" direkt vor Ort und erfüllt eine Vernetzungs-, Beratungs-, und Vermittlungsfunktion für alle Bewohner/innen.
Mit den Mitteln aus dem Projekt werden wir die Stelle des "Kümmerers" in Form eines Sozialarbeiters/ einer Sozialarbeiterin besetzen. Dieser wird sofort nach Projektstart die dringend notwendigen Aufgaben im Quartier aufnehmen und alle Beteiligten koordinieren.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Lehre hat, nicht so sehr wie viele andere Kommunen im ländlichen Raum, mit Problemen in Bezug auf demografischen Wandel, Strukturwandel oder Leerstand zu kämpfen. Jedoch bringt der hohe Zuzug von Geflüchteten in 2015 auch für die Gemeinde Lehre große Herausforderungen mit sich. Ein großer Teil der Unterkünfte befindet sich am äußeren Rand der Ortschaft Lehre gelegen. Dadurch ist eine Isolation der dort Untergekommenen entstanden.
Eine weitere Sammelunterkunft befindet sich im Ortskern von Lehre. Trotz der Nähe zum Ortskern konnte eine Isolation der dort lebenden Menschen nicht verhindert werden. Auch in den übrigen Ortschaften sind vereinzelt Geflüchtete untergekommen. Die Kriminalisierung nimmt stetig zu und auch Sprachbarrieren stellen eine große Herausforderung dar. Das Misstrauen der in der direkten Nachbarschaft lebenden Menschen wächst und die Integration gestaltet sich zunehmend schwieriger.
Hinzu kommt, dass die zuständige Ausländerbehörde in Helmstedt mit dem ÖPNV schwer erreichbar ist- Die Bewohner/innen sind dadurch auf sich alleine gestellt und von staatlichen Unterstützungsleistungen abgehängt. All diese Problematiken wurden zunächst durch die Coronapandemie verstärkt. Im Februar 2022 kam der Ukrainekrieg dazu und damit verbunden ein weiterer Zustrom von Geflüchteten. Der Verein Refugium Flüchtlingshilfe e.V. aus Braunschweig sowie der Verein Willkommen in Lehre bieten ehrenamtlich und auf freiwilliger Basis Unterstützungsangebote an. Allerdings reichen diese bei Weitem nicht mehr aus. Es wird dringend eine hauptamtliche Unterstützung benötigt, die eine verlässliche Anlauf- und Vernetzungsstelle für alle Bewohner/innen vor Ort schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ortschaft Lehre
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Ortschaft Lehre.
Einwohnerzahl
4255
Quelle / Anmerkungen
Haushaltsplan 2023
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_alles.png
(504.4 KB)
kartenausschnitt_lehre.png
(1.58 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ich.Du.Wir. – Gemeinsam besser! Unter diesem Grundsatz stehen die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner:innen im Mittelpunkt. Dies schafft eine Möglichkeit für alle sich aktiv an der Gestaltung Ihrer Nachbarschaft zu beteiligen. Die Ortschaft Lehre und auch die umliegenden Dörfer sind für die Geflüchteten Menschen wichtige „Ankunftsorte“ geworden. Nun ist es an der Zeit, die Geflüchteten besser in den Alltag zu integrieren, ihnen Hilfeleistungen anzubieten, um für sie ein vertrautes Umfeld zu schaffen. Denn nur in einem vertrauten Umfeld öffnen sich Menschen und sind bereit, Dinge zu verändern, neues auszuprobieren und gemeinschaftlich etwas zu gestalten. Hierbei sind Gespräche auf Augenhöhe ein wichtiges Werkzeug. Auch ehrenamltich Engagierte spielen hier eine große Rolle und sind ein großer Multiplikator. Es soll eine Anlaufstelle für alle geschaffen werden, mit Hilfe derer bestehendes Mistrauen, Vorurteile und rassistische Haltungen hinterfragt und abgebaut werden. Dabei werden bereits vorhandene Ressourcen (z.B. Vereine, Ehrenämter, Kirchengruppen) eingebunden und genutzt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedürfnisse/ Interessen der Bewohner/innen werden durch aktivierende Befragungen ermittelt, es zahlreiche Rückmeldungen gibt und sich beteiligt werden möchte; Bewohner/innen haben "Kümmerer" als Anlaufstelle für Anliegen
Kriterium
Beschreibung
bereits vorhanden Ressourcen werden in die Umsetzung der Kontakt- und Beratungsstelle eingebunden und ergänzt; Vereine bringen sich ein
Kriterium
Beschreibung
Soziale Vorurteile und Mistrauen werden überwunden; Kommunikation zwichen den kulturell unterschiedlichen Menschen findet statt
Beschreibung
sich die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Kulturen entspannen, gegenseitige Akzeptanz/Toleranz gestiegen ist; Anlaufstelle für alle wird genutzt und es findet ein regelmäßiger Austausch statt. Synergien werden genutzt
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Flechtorf sowie deren Aussenstelle Essenrode, Grunschule Lehre, Oberschule Lehre
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch den „Kümmerer“ wird eine Struktur von Vernetzungen geschaffen, die im Nachgang zur Förderung aufrecht erhalten werden kann bzw. aufrecht erhalten werden soll. Da eine GWA Struktur einem stetigen Wandel unterliegt, wird hierfür eine dauerhaft hauptamtlich tätige Person benötigt. Das Projekt erhält Unterstützung durch die Politik, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen ist, dass die Mittel zur Weiterbeschäftigung des Kümmerers“ hierfür dann im Haushalt bereitgesetellt werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vom Casemanagement zur Gemeinwesenarbeit
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jens Geers
2. Kurzbeschreibung
Runder in der Gemeinde Wietmarschen, Ortsteil Lohne
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes "Regionales Kompetenzzentrum" (ReKo) wurden in den letzten drei Jahren Case Managerinnen in einigen Kommunen des Landkreises Grafschaft Bentheim etabliert. Ihre Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, Einzelfall-Beratung für Menschen mit einem Pflegebedarf, von pflegenden Angehörigen und für von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen durchzuführen.
Über diese Tätigkeiten des klassischen Case Managements für Pflegebedürftige hinaus soll nun in einem weiteren Schritt die Gemeinwesenarbeit in den Kommunen vorangetrieben werden, für die jedoch bis dato keine Ressourcen zur Verfügung stehen. Es geht um die Neueinrichtung einer Anlaufstelle in Wietmarschen, Ortsteil Lohne, die Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen übernimmt. Weiterhin soll die neu geförderte Stelle als Ansprechpartner für das Ehrenamt zur Verfügung stehen und ehrenamtliche Strukturen in Lohne stärken. Es sollen perspektivisch landkreisweit runde Tische begleitet werden, vorerst jedoch soll dies pilotartig in der Kommune Wietmarschen, Ortsteil Lohne, umgesetzt werden.
Wir sind überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur entstehen, wenn alle relevanten Beteiligten zusammenkommen, ihre Meinung formulieren und aktiv an der Gestaltung einer Lösung mitarbeiten, welche die Erfahrung und Interessen aller berücksichtigt.
Ziel des runden Tisches soll es sein, die Kommunikation, Vernetzung und Kooperation zwischen den Akteuren (Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteure) zu verbessern. In Form eines Workshops sollen ausgehend vom Status Quo die Herausforderungen und Bedarfe der Gemeinwesenarbeit in Wietmarschen erörtert werden. In weiteren Workshops sollen Ideen zusammengetragen und diskutiert werden, die zur Bewältigung der Herausforderungen und Deckung der Bedarfe beitragen.
Die Aufgabe der geförderten Stelle soll darin bestehen, den Anstoß zu geben und die Akteure zu qualifizieren und empowern, sodass sich die Gemeinwesenarbeit aus der Kommune und den Beteiligten heraus selbst entwicklet. Es entstehen Strukturen, die landfristig bestehen.
Um die Ideen umzusetzen, sollen in einem weiteren Schritt Arbeitsgruppen gebildet werden, die es von der geförderten Stelle zu koordinieren gilt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Eines der dringlichsten Probleme der Kommunen im Landkreis Grafschaft Bentheim wird durch den demografischen Wandel verursacht. Die wachsende Zahl älterer und hoch betagter Menschen und das sinkende Fachkräftepotenzial (Babyboomer verlassen den Arbeitsmarkt) führen insbesondere im ländlichen Raum zu einer Verschlechterung der Versorgungslage. Vor allem sind der medizinische und pflegerische Bereich betroffen. Insofern stehen die Kommunen und der Landkreis vor der Herausforderung, einer drohenden Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu verhindern und parallel unterstützende Angebote zu installieren. Familienstrukturen sowie die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement verändern sich, weshalt es bestehende Strukturen zu stärken, neue Strukturen zu schaffen und ein System der "sorgenden Gemeinschaften" in den Orten etablieren zu gilt.
In Lohne sieht die Situation wie folgt aus:
Auf einer Fläche von ca. 73 Quadratkilometern leben rund 7.000 Einwohner in Lohne und ist damit die größte Ortschaft in der Kommune Wietmarschen. Aufgrund der schwachen Infrastruktur und weiten Wege ist das Quartier ein benachteiligtes Gebiet. Die Altersstruktur der Bevölkerung zeigt, dass der demografische Wandel längst in der Kommune angekommen ist. Um dem entgegenzuwirken, sollen runde Tische installiert werden. Eine Optimierung der Strukturen direkt vor Ort unter Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse wirkt oft zielgerichteter. Sozialräumliche und insbesondere gesundheitsbezogene und pflegerische Bedarfe in der Bevölkerung können in vielen Fällen nicht von Einzelakteuren, sondern nur gemeinsam mit weiteren Akteuren gelöst werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ergänzend zur seiner Aufgabe als Pflegeberatung, fördert der Case Manager den Aufbau von
sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen, indem er u.a. die Akteure aus der
Daseinsvorsorge, der Selbsthilfe, der Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtliche und Bürger vor Ort
im Rahmen von runden Tischen vernetzen. Er fungiert als Anlaufstelle und „Kümmerer“ für
die Bevölkerung vor Ort und erleichtert niedrigschwellig den Zugang z.B. zur notwendigen
professionellen Hilfe. Im Rahmen der Runden Tische erfasst der Case Manager gemeinsam
mit den beteiligten Akteuren und Bürgern die bestehenden Angebote der Daseinsvorsorge,
Dienstleistungen und ehrenamtliche Hilfen, erkennt die Hilfebedarfe und vermittelt und
fördert Wissen an alle Beteiligten. Darüber hinaus werden insbesondere durch die Einbindung
der Kommunen und von ehrenamtlichen Strukturen Hilfen zur Selbsthilfe etabliert. Die
Eigenverantwortung als auch die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Daseinsvorsorge
werden so vor Ort erweitert. Auf kommunaler Ebene entstehen mit den runden Tischen
geeignete Strukturen, die dazu beitragen, wohnortnahe Angebote der Daseinsvorsorge
sicherzustellen und zu fördern. Im Zuge der Umsetzung der runden Tische durch den Case
Manager werden dabei die für die Gemeinwesenarbeit spezifischen unterschiedlichen
Handlungsansätze, wie z.B. Sozialraumanalyse, niedrigschwellige Beratung, Aufbau von und
Arbeit mit Netzwerken, Bildungsarbeit sowie kollektives Empowerment integriert.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der für die Umsetzung der Runden Tische eingesetzte Case Manager wird an den
Pflegestützpunkt Emsland angedockt und vorerst befristet für zwei Jahre durch den Landkreis
Emsland finanziert. Der Landkreis versucht auf kommunaler Ebene eine Verstetigung der
Runden Tische in Eigenregie der Kommunen zu bewirken. Gleichzeitig soll auch auf
überregionaler Ebene für eine Verstetigung geworben werden.
Von kommunalen runden Tischen zur überregionalen Vernetzung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Timo Deiters
| Funktion | Abteilungsleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Runde Tische auf kommunaler Ebene im Landkreis Emsland
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes "Regionales Kompetenzzentrum" (ReKo) wurden in den letzten drei Jahren Case Managerinnen im Landkreis Emsland etabliert. Ihre Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, Einzelfall-Beratung für Menschen mit einem Pflegebedarf, von pflegenden Angehörigen und für von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen durchzuführen.
Über diese Tätigkeiten des klassischen Case Managements hinaus soll nun in einem weiteren Schritt die Gemeinwesenarbeit in den Kommunen vorangetrieben werden, für die jedoch bis dato keine Ressourcen zur Verfügung stehen. Es geht also um die Weiterentwicklung einer bereits etablierten Anlaufstelle vor Ort, die Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen übernimmt. Es sollen perspektivisch landkreisweit runde Tische gegründet werden, vorerst jedoch soll dies pilotartig in der Kommune Twist umgesetzt werden.
Wir sind überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur entstehen, wenn alle relevanten Beteiligten zusammenkommen, ihre Meinung formulieren und aktiv an der Gestaltung einer Lösung mitarbeiten, welche die Erfahrung und Interessen aller berücksichtigt.
Ziel des runden Tisches soll es sein, die Kommunikation, Vernetzung und Kooperation zwischen den Akteuren (Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteure) zu verbessern. In Form eines Workshops sollen ausgehend vom Status Quo die Herausforderungen und Bedarfe der Gemeinwesenarbeit in
Twist erörtert werden. In weiteren Workshops sollen Ideen zusammengetragen und diskutiert werden, die zur Bewältigung der Herausforderungen und Deckung der Bedarfe beitragen. Die Aufgabe der geförderten Stelle soll darin bestehen, den Anstoß zu geben und die Akteure zu qualifizieren und empowern, sodass sich die Gemeinwesenarbeit aus der Kommune und den Beteiligten heraus selbst entwickelt. Es entstehen Strukturen, die langfristig bestehen. Um die Ideen umzusetzen, sollen in einem weiteren Schritt Arbeitsgruppen gebildet werden, die es von der geförderten Stelle zu koordinieren gilt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Eines der dringlichsten Probleme im Landkreis Emsland wird durch den demografischen Wandel verursacht. Die wachsende Zahl älterer und hoch betagter Menschen und die durch die geburtenschwachen Jahrgänge dem Arbeitsmarkt weniger zur Verfügung stehenden Menschen führen insbesondere im ländlichen Raum zu einer Verschlechterung der Versorgungslage, vor allem im medizinischen und pflegerischen Bereich. Insofern steht auch das Emsland vor der Herausforderung, eine Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu verhindern und parallel unterstützende Angebote zu installieren. Das Emsland ist zwar geprägt von einem in hohem Maße stattfindenden ehrenamtlichen Engagement, das sowohl von Kommunen als auch von vielen Einrichtungen, Vereinen und Privatpersonen vorangetrieben wird, allerdings verändert der gesellschaftliche Wandel die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement und die Engagementlandschaft im Emsland. Es gilt Strukturen zu stärken, Neues zu schaffen und ein System der "sorgenden Gemeinschaften" in den Orten zu schaffen.
Vor diesem Hintergrund ist der Landkreis Emsland gefordert, passgenaue Strukturen zu entwickeln, um allen Bürgern attraktive Lebensumfelder und Rahmenbedingungen für die Gewährleistung von Individualität, Selbstbestimmung und Lebensqualität zu bieten. Eine Optimierung der Strukturen direkt vor Ort unter Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse wirkt oft zielgerichteter. Sozialräumliche und insbesondere gesundheitsbezogene und pflegerische Bedarfe in der Bevölkerung können in vielen Fällen nicht von Einzelakteuren, sondern nur gemeinsam mit weiteren Akteuren gelöst werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Twist
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich vorerst auf die Gemeinde Twist im Landkreis Emsland. Die Gemeinde Twist misst eine Gesamtfläche von 105,6 Quadratkilometer und hat 9.701 Einwohner, die sich auf sieben Ortsteile Twist-Siedlung, Twist-Bült, Schöningsdorf, Heberlermeer, Rühlermoor/-feld, Adorf sowie Neuringe verteilen
Einwohnerzahl
9701
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 30.09.2022
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand: 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand: 31.12.2021)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ergänzend zur seiner Aufgabe als Pflegeberatung, fördert der Case Manager den Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen, indem er u.a. die Akteure aus der Daseinsvorsorge, der Selbsthilfe, der Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtliche und Bürger vor Ort im Rahmen von runden Tischen vernetzen. Er fungiert als Anlaufstelle und „Kümmerer“ für die Bevölkerung vor Ort und erleichtert niedrigschwellig den Zugang z.B. zur notwendigen professionellen Hilfe. Im Rahmen der Runden Tische erfasst der Case Manager gemeinsam mit den beteiligten Akteuren und Bürgern die bestehenden Angebote der Daseinsvorsorge, Dienstleistungen und ehrenamtliche Hilfen, erkennt die Hilfebedarfe und vermittelt und fördert Wissen an alle Beteiligten. Darüber hinaus werden insbesondere durch die Einbindung der Kommunen und von ehrenamtlichen Strukturen Hilfen zur Selbsthilfe etabliert. Die Eigenverantwortung als auch die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Daseinsvorsorge werden so vor Ort erweitert. Auf kommunaler Ebene entstehen mit den runden Tischen geeignete Strukturen, die dazu beitragen, wohnortnahe Angebote der Daseinsvorsorge sicherzustellen und zu fördern.
Im Zuge der Umsetzung der runden Tische durch den Case Manager werden dabei die für die Gemeinwesenarbeit spezifischen unterschiedlichen Handlungsansätze, wie z.B. Sozialraumanalyse, niedrigschwellige Beratung, Aufbau von und Arbeit mit Netzwerken, Bildungsarbeit sowie kollektives Empowerment integriert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Für den runden Tisch ist eine Geschäftsordnung erarbeitet worden, die die Basis der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Rahmen der runden Tische darstellt.
Kriterium
Beschreibung
Möglichst viele verschiedene Akteure beteiligen sich am Runden Tisch und dieser wird in der Kommune verstetigt.
Kriterium
Beschreibung
Möglichst viele verschiedene Akteure beteiligen sich am Runden Tisch.
Beschreibung
Die Runden Tische erstellen einen Umsetzungsplan, der die Planungsgrundlage für die gemeinsame Arbeit bildet.
Kriterium
Beschreibung
Es wurde eine Bestands- und Bedarfsanalyse erstellt sowie ein Umsetzungsplan erarbeitet, der die Planungsgrundlage für die weitere gemeinsame Arbeit bildet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Wohlfahtsverbände, Selbsthilfegruppen, Familienzentren, Freiwilligenagenturen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leistungserbringer aus den Bereichen Pflege, Gesundheit
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der für die Umsetzung der Runden Tische eingesetzte Case Manager wird an den Pflegestützpunkt Emsland angedockt und vorerst befristet für zwei Jahre durch den Landkreis Emsland finanziert. Der Landkreis versucht auf kommunaler Ebene eine Verstetigung der Runden Tische in Eigenregie der Kommunen zu bewirken. Gleichzeitig soll auch auf überregionaler Ebene für eine Verstetigung geworben werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das Secondhandkaufhaus als Willkommens- und Begegnungsort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Achim Wolff
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnung von Einheimischen und Menschen mit Fluchthintergrund
Projektbeschreibung
Anfang 2024 wird in Altenwalde ein Erstaufnahmeeinrichtung (EA) für 800 Menschen fertig sein. Es liegt 750m vom Ortskern mit Geschäften und Ev. Gemeindezentrum entfernt. 2016 war dort eine Notunterkunft. Das wird erneut das Leben im Ortsteil verändern. Die Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde (OHA), die wir 2016 gegründet haben, wird mit 2 Quartierstreffpunkten Integration fördern. Um das Sozialkaufhaus (Teilprojekt 1) und den Jugendtreff DOM (Teilprojekt 2) zu ertüchtigen bringen wir verschiedene Akteure im Ort zusammen. Das Gemeindehaus mit Park und Spielplatz und das Sozialkaufhaus werden erste Anlaufpunkte für Menschen aus der EA sein. Hier können sie günstig Hausrat, Elektrogeräte, Fahrräder und Einrichtungsgegenstände erwerben. Es ist ein Treffpunkt, der niederschwellige Begegnung ermöglicht.
Das Kaufhaus wird z.Zt. durch einheimische Freiwillige betreut. Wir möchten Menschen mit Fluchterfahrung, die wir seit Jahren begleiten, gewinnen, sich im Kaufhaus ehrenamtlich zu engagieren.
Das soll Geflüchteten das Ankommen erleichtern und hier lebenden Zugewanderten die Chance bieten, mitzugestalten, Willkommenskultur zu verbessern, eigene deutsche Sprachkenntnisse zu erweitern und erste Erfahrungen in einer Art Berufsleben zu finden. Das Engagement fördert Selbstwirksamkeit und ist Teil des integrativen Ansatzes.
Integration funktioniert dort, wo Begegnung auf Augenhöhe und gemeinsames Gestalten möglich ist. Die Geflüchteten bringen ihre Muttersprache und kulturelle Nähe als Kompetenz ein. Sie bereichern das gemischtkulturelle Team und tragen zum Erfolg des Kaufhauses als Begegnungsort maßgeblich bei. Die Einheimischen erleben eine Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses und ihres Engagements im Team.
Um die Freiwilligen zu begleiten und das Projekt zum Erfolg zu führen bedarf es einer Projektleitung. Yvonne Pröpper, leitet ein Projekt für Geflüchtete aus der Ukraine. Sie lebt den interkulturellen Ansatz, erhebt Bedarfe durch achtsame Kommunikation und setzt sie kooperativ um.
Sie möchte das Sozialkaufhaus zur Begegnungsstätte für alle Menschen machen. Dabei wird ein offenes Konzept mit niederschwelligen soziokulturellen Angeboten für alle Altersgruppen und Gestaltungsfreiraum für Besucher*innen verbunden. So sollen dort z.B. Erzählcafes, Upcycling-Workshops u.a. angeboten werden, die gemeinsam mit den Geflüchteten geplant und durchgeführt werden. Solche Workshopangebote sollen Angebote mit und für die Menschen aus der EA sein.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Secondhandkaufhaus möchte in einer Zeit neue Ehrenamtliche gewinnen, in der in Altenwalde, nach Corona und inmitten eines Krieges, der Inflation und Unsicherheit mit sich bringt, die ehemalige Kaserne als Erstaufnahme EA für bis zu 10 Jahre ausgebaut wird. Das verunsichert Menschen.
Wir beantragen dieses Projekt, um den Menschen, die z.T. traumatisiert und Halt suchend, ein neues soziales Netzwerk aufbauen müssen, ein niederschwelliges Begegnungsangebot mitten im Ortskern zu machen, der keine 700 Meter entfernt ist.
Bereits in Cuxhaven lebenden Zugewanderte, die als Ehrenamtliche gewonnen werden geben den Ankommenden das Gefühl willkommen zu sein, durch gleiche Herkunft und Sprache. Sie selbst verbessern ihre deutschen Sprachkenntnisse im Team. Sie erleben ihre Selbstwirksamkeit und Mitgestaltungsmöglichkeiten im Quartier.
Die Anwohner*innen brauchen Begleitung in dieser veränderten Lebenswirklichkeit. Bereits 2016 wurden in der Kaserne Geflüchtete untergebracht. Die Erfahrungen waren überwiegend positiv. Akteure aus Politik, Kirche, Sportvereinen und öffentlichem Leben moderierten die Nutzung so, dass Bürger*nnen sich mit ihren Bedenken ernst genommen fühlten. Die Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde, die bis heute ein wesentlicher Akteur der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Cuxhaven ist verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit und ist gut vernetzt. Wir schaffen Begegnungsräume, in denen das interkulturelle Miteinander gelebt werden kann. So ist eine Akzeptanz der EA und gutes Zusammenleben möglich.
Mit zwei Teilprojekten knüpfen wir an bestehende Kooperationen an.
Die Menschen im Quartier werden in die Gestaltung eingebunden.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Altenwalde, Franzenburg, Gudendorf, Oxstedt
Beschreibung
Das Fördergebiet sind 4 Ortsteile von Cuxhaven bestehend aus Altenwalde, Franzenburg, Gudendorf und Oxstedt
Einwohnerzahl
7000
Quelle / Anmerkungen
Anfang des Jahres 2024 erwartet der Ortsteil Altenwalde einen Zuzug von 800 geflüchteten Menschen in der Erstaufaufnahmeeinrichtung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Landesamt Niedersachsen
Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Landesamt Niedersachsen
Stadt Cuxhaven
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Landesamt Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Veränderung durch die Belegung der Erstaufnahmeeinrichtung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gem_altenwalde_stadt_cuxhaven_karte.pdf
(1.46 MB)
strassenverz_gem_altenwalde_stadt_cuxhaven.pdf
(421.43 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt stehen alle Menschen im Quartier, ihre Bedarfe, Interessen und Kompetenzen. Der GWA Ansatz ist konzeptionell und methodisch Projektgrundlage, nimmt Sorgen wegen der Erstaufnahme ernst, baut sprachliche Barrieren und Vorurteile ab.
Das Projekt greift Anliegen auf, motiviert zur aktiven Teilhabe und Mitgestaltung im Quartier. Das multikulturelle Kaufhaus-Team schafft eine Begegnungsstätte für Alle, verbessert Leben in materieller und immaterieller Hinsicht.
Ehrenamtliche mit Fluchterfahrung kennen die Situation der Bewohner der EA, machen niedrigschwellige Angebote, Hilfen und Freizeitaktivitäten im Ort bekannt.
Das Kaufhaus bringt die Zielgruppen in Kontakt. Das soziale Klima und ehrenamtliche Engagement wird gestärkt. Der demokratische und empowernde Ansatz motiviert zum Miteinander auf Augenhöhe. Methodisch arbeiten wir nach den Grundsätzen (Community Organisation): Zuhören, Bedarfe erheben, Informieren und Handeln. Wir nutzen Formate der aktivierenden Befragung, Projekt- und Ideenwerkstatt, Kommunikative Freizeitangebote, Erzählcafe, Mentoring im Ehrenamt.
Wir legen Wert auf gutes Zusammenleben, nutzen einfache Sprache und die Durchmischung der Zielgruppen.
Durch das Miteinander im multikulturellen Team und die zufriedene Kundschaft stärken die Teammitglieder als Multiplikatoren eine diverse und intakte Gemeinschaft im Quartier. Die Angebote bereichern das Leben, sie bieten eine Plattform für Kreativität und Engagement.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine breite Bevölkerungsschicht das Kaufhaus als eine feste Größe in der Integrationsarbeit ansieht und eine Vielzahl der geflüchteten Menschen in das Dorfleben integriert ist.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. luth. Kirchengemeinde Altenwalde, Diakonisches Werk, freie Kirchengemeinde Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten, Elbe-Weser aktuell, Facebook, Instagram, Blickpunkt (Gemeindeblatt), Cuxverein, eigene Homepage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für uns in Altenwalde, Wir vom Süderwisch, Ritzebüttel aktiv e.V., Runder Tisch Cuxhaven, Hanel Senioren-Stiftung, Engagierte Stadt Cuxhaven e.V., Heimatkultur guG, TuS Altenwalde, Freibad Oxstedt, TuS Altenwalde, Freiwillige Feuerwehr Altenwalde,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Cuxhaven, Stadt Cuxhaven, Gemeinde Altenwalde,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Demokratie Leben, Bündnis für Respekt und Menschenwürde
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Während des Projektes wertet eine Arbeitsgruppe das Projekt laufend aus und erschließt von Anfang an Anschlussfinanzierungsmöglichkeiten. Dazu werden Netzwerkpartner in geeigneter Weise einbezogen.
Die Koordinatorin des Offenen Herzens Altenwalde Mirjam Schneider und Pastor Achim Wolff gehören einer Gruppe an, die die Einrichtung der EA in Altenwalde begleitet. Auch hier werden Überlegungen für eine gute Begleitung des Ortes angestellt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau der Gemeinwesenarbeit in Wilhelmshaven
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alexander Witton
| Funktion | Trägerchef |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam - nicht alleine
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum West möchte mit einem Stadtteilbüro die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Neuende, Schaar und Aldenburg aufbauen. Die GWA stellt eine gute Ergänzung zur bisherigen sozialräumlichen Arbeit dar. Eine Person agiert als Sozialmanager*in und die andere koordiniert das Büro im Stadtteil. Die Bedarfe der Bewohner*innen des Stadtteils werden aktiv in den Blick genommen und passgenaue Angebote entwickelt. Empowerment und Lebensweltorientierung sind das Hauptziel dieses Projektes. Durch dieses Projekt soll die Bürgerbeteiligung erhöht werden, so dass die Bürger vor Ort eine Stimme erhalten und somit eine gesellschaftliche Teilhabe geschaffen wird.
Darüber hinaus sollen Strukturen zur Verstetigung ausgebaut bzw. geschaffen werden. Der Kontakt und Austausch zu den Kooperationspartnern wird intensiviert. Das Familienzentrum West ist schon bekannt und ist für das Stadtteilbüro eine gute Basis.Deswegen ist es von Vorteil, dass die Räumlichkeiten des Familienzentrums als Büro und für Veranstaltungen/Projekte genutzt werden können.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt WHV hat einen überdurchschnittlich hohen Anteil an sozial schwachen Familien mit betreuungsbedürftigen Kindern und alleinlebende Menschen ab 65 Jahren sowie eine hohe Arbeitslosenquote. Das niedrige Mietniveau lockt weiterhin viele Menschen mit geringen Einkommen an. Jedes dritte Kind in WHV lebt an oder unter der Armutsgrenze. Der Wohnraum ist beengt und teilweise im schlechten Zustand. Im Projektgebiet finden sich alle Wohnformen und Einkommensniveaus wieder. Die Stadteile Neuende+Aldenburg zeichnen sich durch viele Mehrparteienhäuser, Studentenwohnheime und wenig gelebte Gemeinschaft aus. Es gibt außer dem FZ und einem kl. Nahversorgungsmarkt keine öffentlichen Treffpunkte. Das Familienzentrum West ist Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Angeboten für Familien. Die ältere Bevölkerung und Personen ohne Kinder werden bisher nicht berücksichtigt. Die Bedarfe der Familien wurden durch die aktuellen Herausforderungen immer größer und können kaum noch bewältigt werden. Das FZ mit Netzwerkpartnern und Ehrenamtsstrukturen stößt an Grenzen. Für Personengruppen wie ältere Menschen, Studierende, Geflüchtete gibt es keine Unterstützung. Nach der Coronapandemie gibt es weniger soziale Kontakte, Verunsicherung und Vereinsamung steigen an. Die Energiekrise und steigende Lebenshaltungskosten tragen zu schlechten Lebensbedingungen bei. Durch den Aufbau der GWA als Modellprojekt soll den Herausforderungen entgegengewirkt werden. Die Menschen des Stadtteils werden empowered, gemeinsam für bessere Bedingungen sorgen zu können. Netzwerke werden ausgebaut und sind zukunftsfähig.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Stadtteile Neuende, Schaar und Aldenburg. Das Familienzentrum West liegt genau in der Mitte der jeweiligen Stadtteile.
Einwohnerzahl
8607
Quelle / Anmerkungen
Stadtplanung Stand: 31.12.2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadterneuerung Stand. 31.12.022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl der Kinder- und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (0 bis 18Jahre)
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende
Quelle: Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar
Quelle: Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil: Aldenburg
Stadtplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtplaung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar
Bevölkerungsstatistik Jahresbericht 2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für das Projektgebiet ist keine Zahl bekannt.
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/SGB-II-Traeger/Niedersachsen/26126-Wilhelmshaven-Stadt.html
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietseinteilung.pdf
(167.36 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum West ist für Familien ein bekannter Ort im Stadtteil. Das Stadteilbüro stellt eine gute Ergänzung zu der bisheriger Arbeit dar. Die Bevölkerungsgruppen jeden Alters wird Gehör geschenkt und noch mehr eingebunden. Der Stadtteilmanager wird die BewohnerInnen vor Ort aktivieren, damit sie ihren Stadtteil gemeinsam mit dem Stadtteilmanager und anderen Bewohnern "bunter" gestalten, wie z.B. durch gemeinsame Aktionen, Projekt und/oder Feste. Ziel sollte es sein, dass die BewohnerInnen mit ihrem eigenen Engagement die Lebensqualität verbessern. Der Stadtteilmanager hat ein offenes Ohr für alle BewohnerInnen, Einrichtungen und Kooperationspartner. Fokus ist auch die Vernetzung des Stadtteilmanagers mit den verschiedenen Einrichtungen und Aktivierung von Ehrenamtund Schlüsselpersonen, um denen eine Plattform zum Austausch und Vernetzung zu bieten. Die GWA soll die soziale Teilhabe aller BewohnerInnen fördern, so dass sich alle BewohnerInnen angesprochen und willkommen fühlen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
ein reger und regelmäßiger Austausch herrscht.
Kriterium
Beschreibung
Angebote enstehen durch Äußerung/Beteiligung der BewohnerInnen
Kriterium
Beschreibung
enge Verzahnung aller Netzwerke, um eine gute Hilfestellung leisten zu können.
Kriterium
Beschreibung
Ort der Begegnung für alle BewohnerInnen, um sich zu beteiligen und die eigene Lebensqualität zu verbessern
Beschreibung
es entsteht ein lebendiges Miteinander ohne Stigmatisierungen
Beschreibung
durch die Bürgerbeteiligung enstehen eigeninitativ Projekte
Kriterium
Vorhandene Strukturen
.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Grashüpfer Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WIKI Kindergarten Muschelbank
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WIKI Kindergarten Strandläufer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. FamilienBildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein fester Bestandteil im Stadtteil und gut verankert mit dem FZ. Es gibt verschiedene Idee, um eine langfristige Finanzierung sicherzustellen.
Die Kommune sieht nicht nur den Sinn des Projekts, sondern auch positive Wirkung mit Ersparnismöglichkeiten.
Die Wohnungsbaugesellschaften erleben die Aufwertung der Wohneinheiten und Steigerung der Attraktivität.
Durch die starke Bürgerbeteiligung wird ein Verein gegründet oder der Bürgerverein wird enorm gestärkt,der die GWA fortführt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Hessisch Oldendorf VereinT
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Begemann
| Organisation | Stadt Hessisch-Oldendorf |
|---|---|
| Funktion | Quartiersmanagerin |
2. Kurzbeschreibung
Menschen verbinden.Synergien erschließen.
Projektbeschreibung
Der Aufbau der GWA ist ein Baustein der Gesamtstrategie HO - Baut um, die Wege aufzeigt, das Grundzentrum, in dem etwa 5.000 Menschen leben, langfristig als Identifikationsort der Gesellschaft und Kristallisationspunkt für das Alltagsleben zu erhalten. Das StadtHaus wurde mit EU-Fördermittel als Schlüsselimmobilie für städtische Daseinsfürsorge und als Standort u.a. für die Gemeinwesenarbeit umgebaut . Mit der Stelle des Quartiersmanager wird das StadtHaus mit Leben und Aktivität im Zusammenwirken mit den städtischen Vereinen, dem Ehrenamt und lokalen Akteuren erfüllt und für Kulturarbeit und Daseinsfürsorge entwickelt. Der Ort bietet Raum für das Beratungsbüro der Gemeinwesenarbeit,die Stadtbücherei, einen Versammlungsraum für das Vereinswesen, und einen Veranstaltungsraum für Kulturveranstaltungen und Begegnungsanlässe. Dabei ist unser QM der zentrale integrierende Faktor. Die GWA in Hessisch Oldendorf startete im Januar 2020 mit der Besetzung der Personalstelle. Die ersten Monate beinhalteten Konzeptentwicklung und Kontaktaufnahme zu potentiellen Vernetzungspartnern.Im Februar fand eine erste öffentliche Veranstaltung zum Thema GWA mit Stadthausbesichtigung statt, die auf eine breite Ressonanz stieß. 36 Vereine und weitere interessierte Bürger/innen bringen sich zukünftig mit Angeboten im StadtHauses ein. Die Liste der Kooperationspartner ist durch Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzungsarbeit erfolgreich erweitert und daraus entstehen fortlaufend konkrete Mikroprojekte. Neue Projektideen werden auch aus der aktuellen Pandemiesituation heraus entwickelt und umgesetzt. So koordiniert der Quartiersmanager mit Ehrenamtlern Einkaufshilfen für Kranke und Bedürftige und ist in Kontakt zu Nachbarschaftsapps um ein digitales Medium aufzubauen. Der Quartiermanager hat viele offenen Türen vorgefunden und generiert stetig Kooperationsangebote. Er ist beteiligt an der Umsetzung des Gesundheit-Projektes 3000 Schritte, ist als Ehrenmitglied im Stadtmarketingverein mit regelmäßiger Teilnahme an den Vorstandssitzungen.Für die Zukunft erarbeitet das QM u.a.mit der Grünplanerin ein Konzept für Urban gardening, und unterstützt Zugewanderte bei Eintritt n die Erwerbsarbeit, bei Schwierigkeiten bei Beruf und Ausbildung werden sie durch das Eherenamt unterstützt. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Vorbereitung der Nachhaltigkeit ein, regelmäßger Kontakt zu Politik, Stadtplanung und Wirtschaft soll die langfristige Sicherung der GWA herbeiführen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Hessisch Oldendorf, mit gut 18.000 Einwohnern gelegen im LK Hameln-Pyrmont sieht sich wie viele andere Orte ähnlicher Struktur, die nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem prosperierenden Oberzentrum liegen, mit verschiedenen Problemen der städtebaulichen Entwicklung konfrontiert. Insbesondere in ihrem grundzentralen Ort Hessisch Oldendorf werden diese manifest: Verlagerung von Handels- und Versorgungsfunktionen in Entwicklungsschwerpunkte außerhalb der Altstadt mit der Folge von Leerstand im ehemaligen zentralen Versorgungsbereich, Verfall historischer Bausubstanz, kein verfügbarer und den aktuellen Anforderungen entsprechender Bestand an Wohn- oder Gewerbeflächen, geringe Attraktivität wegen unzureichender kultureller oder sozialer Angebote, hohe Diversität in der Bevökerungsstruktur, viele Singlehaushalte, fehlende nachbarschaftliche Kontakte etc.In dem Bewusstsein, dass sich in den Zentren sozialer Zusammenhalt, ökologische Verträglichkeit, ökonomische Tragfähigkeit und kulturelle Innovation der Städte und Gemeinden entscheidet und die Zentren vielfältige Orte für Wirtschaft und Kultur, Orte zum Arbeiten und Wohnen, für Versorgung und Freizeit sind oder zumindest sein sollten, hat die Stadt Hessisch Oldendorf unter der Überschrift „Hessisch Oldendorf baut um“ eine städteplanerische Strategie zur Aufwertung der Innenstadt entwickelt und u.a. als Schlüsselimmobilie ein leerstehendes Lagerhaus revitalisiert, zum StadtHaus, als Begegnungsstätte für die Stadtgesellschaft und Standort für die Gemeinwesenarbeit umgebaut. Im Herz der Altsstadt, initiiert und koordiniert durch die GWA finden Vereine, Ehrenamt und Kultur einen neuen Ort des Zusammenhalts.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Altstadtquartier Hessisch Oldendorf
Beschreibung
Historischer Stadtkern und die anliegenden Wohngebiete Maibergring und Keukenhof
Einwohnerzahl
5000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung der Einwohnermeldeamtdaten, Angaben des Grundschulstandortes
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung Sozialbericht Wegweiser Kommune
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen im Quartier aus und nimmt sie und ihre Lebensumstände in den Blickpunkt, um die Ziele einer sozialen Stadt zu erreichen.
Langfristige Ziele der GWA sind die Verbesserung der materiellen Situation der BewohnerInnen (z.B. Wohnraum, Existenzsicherung) durch Aktivierung, die strategische Mitarbeit an der Verbesserung der städtischen Infrastruktur, und die Verbesserung der Lebensqualität in einem Quartier durch das Schaffen von Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Teilhabe. GWA integriert individuelle und strukturelle Aspekte in die sozialräumlicher Perspektive und fördert die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation von Nachbarschaften, sowie den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. In Hessisch Oldendorf liegt die Trägerschaft und Verortung des Quartiersmanagers in der Stadtverwaltung, einstimmig durch die Kommunalpolitik beschlossen. Triebfeder ist das öffentliche Interesse an der Verbesserung der Lebensumstände und dem Wohnumfeld in einem problematischen Quartier mit Abwärtsbewegung. Mitmachen will der, der an die Potenziale eines Quartiers/Stadtteils glaubt, und eine Aufwärtsspiral für greifbar und möglich hält. Dafür wird die Ressource und Professionalität eines Quartiersmanagers gebraucht, um unterstützende und initiale Signale und Impulse in das Quartier zu senden, damit die Menschen erreicht und abgeholt werden.Proaktive Teilhabe und Selbsthilfe ist dann der gemeinsame Weg
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Politik, Verwaltung, Wirtschaft und BewohnerInnen ein gemeinsam entwickeltes Konzept zur Verbesserung der Wohn-und Lebensqualität umsetzen und sich für die nachhaltige Fortführung der GWA als koordinierende und integrierende Kraft einsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Vereine, Ehrenamtler u. aktive BewohnerInnen bestehende und neue Angebote in Zusammenarbeit mit dem QM erstellen.Mit dem Ziel gemeinsam die Attraktivität des Quartiers zu steigern, sowie neue Kooperationen zu gewinnen und positive Wirkung zu erzielen
Kriterium
Beschreibung
Wenn Vereinzelung u. Berührungsängste innerhalb der diversen Bewohnerstruktur zurückgehen, und durch gemeinsame Teilnahme an z.B. Stadtteilfrühstück, Straßenfest, Kochaktionen für alle Kulturen, jung und alt , arm und reich Nachbarschaft gefördert wird.
Vorhandene Strukturen
GWA ist ein Prozess der sich auf der individuellen, strategischen und politischen Ebene abspielt. Dafür ist die Verankerung in die Stadtverwaltung als Träger der Maßnahme wichtig. Örtliche und überörtliche
Vernetzung braucht Form, und gemeinsame Sprache. Wir bilden daher interkommunal, in enger Abstimmung mit unseren Kollegen in Hameln, den Clusters GWA. In kollegialer Beratung werden Qualität und innovative Perspektiven gemeinsam bearbeitet. Die Vernetzung u. Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt schreitet trotz Corona voran, weitere Kooperationspartner wurden gefunden. Ein Projekte in der Gesundheitsförderung wurde konzipiert, zertifiziert und begonnen. Die derzeitige Arbeit steht unter den Gegebenheiten der Coronakrise. Momentan wird durch Quartiersmanagement, Seniorenbüro und Freiwilliger Feuerwehr, ein Helfertelefon betrieben und eine Vernetzung mit der lokalen Wirtschaft entsteht gerade. Dort sollen dem Prinzip B2B folgend, Bedarfe der lokalen Wirtschaft in aktivierender Befragung ermittelt, und aus den Ergebnissen innovative Angebote entwickelt werden.Die Nutzung einer Nachbarschaftsapp ist geplant. Die Pandemie zeigt wie wichtig funktionierende digitale Kommunikationsstrukturen sind, um auch in social distancing Phasen den lokalen Sozialraum in Socialmedia sichtbar zu machen und Kontakt zu halten. Die Integrationsarbeit ist mittlerweile im StadtHaus angesiedelt, und Kursangebote finden regen Zuspruch. QM hat seine Arbeit in der Politik vorgestellt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landkreis Hameln-Pyrmond Sozialraumkoordinierung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werbering und Stadtmarketing für Hessisch Oldendorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hessisch Oldendorf Fachbereichleiter III – Liegenschaftsverwaltung & Stadtgrün
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hessisch Oldendorf AG Räumliche Planung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) Landesvereine Niedersachsen e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein für Kinder und Jugendarbeit Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein wichtiger Baustein für die Aufwertung des Quartiers. Die Kommune hat erkannt, dass die KernstadttbewohnerInnen besondere Herausforderungen ihres Wohnumfeldes nicht aus eigener Kraft lösen können, u. deshalb den Antrag auf GWA gestellt. Wenn es GWA im StadtHaus gelingt in den kommenden 3 Jahren einen lebendigen Ort der Begegnung, Kultur, gesellschaftl. Zusammenhalts zu schaffen, wird sie wegen des sichtbaren u. unverzchtbaren Erfolgs u. Wirkung durch die Kommune fortgeführt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Eltern- und Begegnungscafe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dr. Paul Chodor
2. Kurzbeschreibung
Begegnung und Beratung für alle im Quartier
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt darauf ab, den Menschen im Einzugsgebiet einen zentralen Anlaufpunkt zu bieten. Das „Eltern- und Begegnungscafe“ soll dabei unabhängig von Alter, Problemlage, Einkommenssituation etc. für alle Ratsuchenden niedrigschwellig zugängig sein.
Viele Menschen scheuen sich, bei Problemen eine Beratungsstelle aufzusuchen. Dies kann verschiedene Gründe haben, zB. Hohe Hemmschwelle, Unsicherheit, an welche Fachstelle man sich je nach Problematik wenden kann, mangelndes Vertrauen in Unterstützungssysteme. Die Maßnahme „Eltern- und Begnungscafe“ zielt darauf ab, genau diese Beratungshemmnisse zu lösen, in dem ein offenes Beratungsangebot für jeden in einem unabhängigen Raum angeboten wird. Es soll ein „Begegnungsraum“ geschaffen werden, der Raum für Fragen und Suche nach Unterstützung bietet, aber den Adressaten auch die Möglichkeit eröffnet, neuen Kontakt zu Menschen in ihrem Umkreis aufzubauen.
Die Beratung ist dabei zunächst Themen- und Ergebnisoffen.
Die Zielgruppe der Maßnahme sind also insbesondere Personen, die bisher nicht oder nicht ausreichend von den örtlichen Beratungsdiensten erreicht und unterstützt werden konnten.
Das „Eltern- und Begnungscafe“ fungiert als Anlaufstelle für Problemlagen aller Art. Es wird zunächst eine Erstberatung angeboten, in der auf die Problematik gesehen wird, Vertrauen gewonnen werden soll und ein Blick auf mögliche Lösungsansätze gerichtet wird. Je nach Problemlage soll dann entschieden werden, ob eine ausreichende Unterstützung im Rahmen des Beratungsangebotes angeboten werden kann, oder ggf. die Vermittlung an einen entsprechenden Fachdienst nötig wird. Hierbei kann Unterstützung bei der Vermittlung in den Spezialdienst geleistet werden und durch entsprechende Informationen evtl. Hemmschwellen abgebaut werden.
Das Projekt soll in seiner Ausgestaltung an den Bedürfnissen vor Ort orientiert sein. Neben dem regelmäßigen offenen Beratungsangebot können zu Fragen, die besonders viele Ratsuchende bewegen oder denen eine hohe Bedeutung hinzukommt, z.B. aufgrund aktueller Ereignisse, wie zuletzt die Corona Krise oder der Ukraine-Krieg, Sonderveranstaltungen wie Vorträge, Informationsveranstaltungen oder Gruppenberatungstermine angeboten werden. Auch die Vorstellung von Vertreter*innen von Fachdiensten ist im Rahmen von Einzelterminen möglich.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Beratungsangebote für Hilfesuchende vor Ort sind begrenzt und für Ratsuchende oft mit einer hohen Hemmschwelle verbunden, da die Kontaktaufnahme ihnen schwer fällt oder sie sich mit ihren Problemlagen noch nicht an Fachdienste wenden möchten.
Die Maßnahme Eltern- und Begegnungscafe zielt darauf ab, genau diesen Menschen eine Anlaufstelle zu bieten, indem sie zum einen ein offenes Beratungsangebot bietet, das zu festen Uhrzeiten ohne Termin und ohne Themenvorgabe vorhält und zum anderen auf Niedrigschwelligkeit setzt. Das heißt, Personen mit Fragen und Hilfebedarf sollen an einem Punkt erreicht werden, an dem soziale Problemlagen noch nicht so ausgeprägt sind, dass das Handeln eines Fachdienstes nötig wird. Sollte sich in der Erstberatung doch ein entsprechender Bedarf herausstellen, wird im Rahmen der Netzwerkarbeit bei der Vermittlung zu Fachdiensten geholfen und so versucht, Barrieren und Vorurteile abzubauen, die Ratsuchende bisher gehemmt haben, sich Hilfe zu suchen.
Zielgruppe der Maßnahme sind alle Personen im Umkreis der Kirchengemeinde, unabhängig von Alter, Kultur und Problemlage.
Die Beratungsräume in der Kirchengemeinde St.Josef sind zentral gelegen, in Mitten der Einrichtungen: Kirche St. Josef, Kindergarten St. Josef und Caritasverband Südniedersachsen, Standort Herzberg.
Ein weiteres Ziel der Maßnahme ist es, den Austausch der Menschen vor Ort voranzutreiben, indem im Rahmen des offenen Beratungsangebotes auch die Möglichkeit für Ratsuchende besteht, miteinander in Kontakt zu kommen. Bei entsprechendem Bedarf, z.B. häufigen Fragestellungen oder aktuellen Themen werden Gruppenveranstaltungen mit Vorträgen für einen größeren Personenkreis angeboten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Als Projektgebiet wurde die Stadt Herzberg (ohne Ortsteile) angesetzt. Hauptsächlich richtet sich das Projekt an diejenigen Einwohner, die im näheren Umkreis der Kirchengemeinde wohnhaft sind
Einwohnerzahl
8700
Quelle / Anmerkungen
Zahlen der Stadt Herzberg
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
eltern_und_begegnungscafe-einzugsgebiet.jpg
(809.99 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel der Verbesserung der Lebensbedingung der Menschen vor Ort durch Angebot eines niedrigschwelligen Anlaufpunktes. Zudem soll die Möglichkeit bestehen, erleichtert Kontakt zu anderen Menschen aus dem Wohngebiet aufzunehmen und mit Hilfe der Netzwerkarbeit sollen sowohl Kenntnisse über die bestehenden Angebote vor Ort, als auch ein erleichterter Zugang zu diesen ermöglicht werden.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Caritasverband Südniedersachsen. e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Einbindung in die Arbeit der Akteure vor Ort als bestehendes niedrigschwelliges Angebot
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hagen, gemeinsam nachhaltig lebenswert
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Wolfgang Steen
| Funktion | 1. Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Freiwillige helfen nachhaltig, Lebensqualität und Vereinswesen in der Gemeinde weiterzuentwickeln
Projektbeschreibung
In Hagen im Bremischen entsteht in zentraler Lage ein lebendiger Bürgertreff, an dem sich generationen- und herkunftsübergreifend Freiwillige treffen. Die bestehenden Aktivitäten im sozialen und kulturellen und Bildungsbereich werden erweitert um die Projektgruppen „Daseinsvorsorge“, „Ökologie“ und „Mobilität“. Gemeinsam werden Projekte abgearbeitet mit spürbarer Steigerung der Lebensqualität in der Gemeinde. Durch die Breite der angebotenen Projektgruppen ist nahezu jedem Einwohner möglich sich da einzubringen, wo er/sie die eigenen Stärken sieht.
In einem Beratungsbüro finden regelmäßig Ehrenamtliche einen Ort, um niedrigschwellig Ratsuchenden zu helfen. Aber auch professionelle Berater wie z.B. Schuldner- und Suchtberatung nutzen dieses Angebot, um erreichbare und vernetzte Hilfe aus einer Hand an einem Ort im ländlichen Raum anbieten zu können.
Gerade die Neubürger mit Migrationshintergrund erleben wie sich bürgerschaftliches Engagement auf das eigene Wohlbefinden und Ansehen auswirken. Die Aktivitäten haben die Lebensumstände auch für sie deutlich verbessert.
Der professionelle Gemeinwesenmanager begleitet und vernetzt die Aktionen der Freiwilligen und ist Ansprechpartner vor Ort. Er organisiert die Öffentlichkeitsarbeit, die Fortbildungsmöglichkeiten und Projektwerkstätten und kümmert sich bei Bedarf um Finanzierungsmöglichkeiten von Einzelprojekten. Das Führen einer „Ehrenamtlichen-Kartei“ und die notwendige Verwaltungsarbeit werden vom ihm erledigt, er ist die Schnittstelle zu anderen Vereinen und kommunalen Institutionen.
In regelmäßigen Abständen werden Feste organisiert, um die gemeinsamen Erfolge zu feiern und den Zusammenhalt zu stärken. Die Aktivitäten fördern das Gefühl der Zugehörigkeit und spornen zum Mitmachen an. Die Gemeinde ist zu einem nachhaltig lebenswerteren Ort geworden, in dem Gemeinsamkeit in vielfältigen Projektgruppen gelebt wird.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die Schließung des Sozialamtes gibt es keine geregelten Verantwortlichkeiten der Kommunalverwaltung vor Ort. Die Angebote zuständiger Stellen sind nur unter schwierigen Bedingungen mit dem ÖPNV im Landkreis zu erreichen. Oft folgt auf eine Suchtberatung ein Termin beim Jobcenter und Schuldnerberatung, die untereinander nicht verbunden sind. Oft werden die Menschen dann an den Verein Nestwerk weitergeleitet. Einen bedeutenden Anteil am gesellschaftlichen Leben gestalten eine Vielzahl von Vereinen, die aber nicht unbedingt die Interessen vieler Neubürger*innen treffen Sie leiden in der überwiegenden Mehrheit unter Mitgliederschwund und damit einhergehender Überalterung. Deshalb finden Neubürger*innen auch mit Migrationshintergrund und Jugendliche nur selten den Weg in die Vereine. Das Nestwerk hat sich durch zentrale Lage und variabel nutzbare Räume, umfängliche Vernetzung und ein offenes Beratungs- und Begegnungsangebot in geschütztem Raum gut aufgestellt. Dabei hat sich die räumliche und inhaltliche Kooperation mit dem benachbarten Bürgermarkt (www.buergermarkt.com ) als sehr produktiv erwiesen. Der Verein verfügt über keine finanzielle Mittel für Festanstellungen. Das breite inhaltliche Angebot von Eltern-Kind-Gruppe bis Computerkurs für Senior*innen wird überwiegend mit freiwilligen Kräften durchgeführt. Die Angebote sollen erweitert und weitere Freiwillige einbezogen und qualifiziert werden. Z.B. - Leih-Oma - Lesepate*innen - Senior*innen-Begleitung - Patenschaften für Menschen mit Fluchtgeschichte - junge Umweltbotschafter*innen, Juleica. Für die Zukunftsfähigkeit der Vereinsarbeit ist es deshalb dringend notwendig, eine hauptamtliche Stelle einzurichten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Die Gemeinde Hagen im Bremischen umfasst 16 Dörfer, die einbezogen werden sollen, auch wenn der Schwerpunkt im Hauptort Hagen liegen wird.
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
hagen_gemeinsam_nachhaltig_lebenswert.jpg
(109.45 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bezieht sich auf das ganze Gemeinwesen Hagen im Bremischen und ist nicht auf ein bestimmtes Quartier einzugrenzen. Es entwickelt die bisherige offene und niedrigschwellige Vereinsarbeit des Nestwerk e.V. weiter und stabilisiert die Freiwilligenarbeit. Der vorgesehene Projektleiter Andreas Klimek ist schon seit vielen Jahren freiwillig in verschiedenen Zusammenhängen engagiert und wird sich über die LAG-Fortbildung im GWA weiter qualifizieren.
Der Vereinsvorsitzende verfügt als Sozialarbeiter über frühere praktische Erfahrungen in der Stadtteilarbeit/sozialer Brennpunkt in Bremen.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
alle öffentlichen Schulen und Privates Gymnasium
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
UHiB - Unternehmer*innenverband Hagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung und Heimatzeitung "Staleke"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind beteiligt am kommunalen Prozess der Leitbild- sowie Konzeptentwicklung zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Und an der Weiterentwicklung des kommunalen Integrationskonzepts sowie der Neuorganisation von Erwachsenenbildung im Südkreis. Wir erhalten Gemeinde- als auch LK-Mittel, die verstetigt werden und einen Teil fester Kosten abdecken. Über Projekte sowie Spenden generieren wir längerfristig Gelder. Die Hauptamtlichkeit wird unsere Akzeptanz in Politik und Öffentlichkeit stärken.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Alles andere als kalter Kaffee
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Freitag
| Funktion | Diakonin, Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wertschätzende Begegnungen stärken die Gemeinschaft in Barsinghausen
Projektbeschreibung
Die evangelischen Kirchengemeinden in Barsinghausen wollen in der Innenstadt Räume eröffnen für Menschen, die sich sonst nicht im Alltag oder auch bei ihren Angeboten treffen. Kirche bewegt sich raus aus ihren Räumen und damit entstehen neue Orte der Begegnung. Gleichzeitig werden die Kommunikation und das Miteinander insgesamt gestärkt. Ein Ort der Begegnung soll das "Coffee-Bike" werden. Als aufsuchendes, niederschwelliges Angebot ist mit diesem Fahrrad mit Elektromotor ein:e Mitarbeiter:in (z.B. Sozialpädagog:in) regelmäßig zum Beispiel auf Spielplätzen, auf dem Mont-Saint-Aignan-Platz vor der Klosterkirche, auf dem Deisterplatz oder anderen zentralen Orten in Alt-Barsinghausen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Das Coffee-Bike hat entsprechende Aufbauten, hat ein Dach als Regenschutz, verfügt über eine gute Siebträger-Kaffeemaschine, außerdem wird heißes Wasser für Tee angeboten und im Sommer kalte Getränke. Im Aufbau des Lastenfahrrades lassen sich Spiele, Bastelmaterial, aber auch Informationen (z.B. Flyer zu Beratungsangeboten) transportieren. Auf unkomplizierte Art und Weise kommen die Menschen direkt in ihrem Wohnumfeld miteinander ins Gespräch. Der/die Mitarbeiter:in begleitet diese Situationen wertschätzend und offen. Im persönlichen Gespräch werden Wünsche, Bedürfnisse, Interessen der Bewohner:innen in Bezug auf sich selbst und das Wohnumfeld erkannt und formuliert. Ein Kennenlernen zwischen den Bewohner:innen wird gefördert. Durch die aufsuchende Arbeit soll ein Übergang zu anderen kirchlichen und diakonischen Angeboten ermöglicht, begleitet und erleichtert werden. Das Coffee-Bike kann perspektivisch auch an anderen Orten Räume der Begegnung eröffnen (z.B. Gemeindefeste, Verkaufsoffene Sonntage....). Verschränkt werden soll das Coffee-Bike mit dem in Planung befindlichen Kirchenladen (Titel: „kirchen:fenster“), in dem auch ein regionales Büro der Kirchengemeinden angesiedelt ist. Im Kirchenladen haben Gruppen auch ein Dach über dem Kopf, die zum Beispiel bei den Fahrten des Coffee-Bikes Interesse an bestimmten Themen formulieren und sich zu weiteren Beratungen/Austausch im Laden treffen können.
Hinweis zum Träger: rechtlicher Träger ist der Kirchenkreis Ronnenberg, der im Einzugsbereich der Kommunen Barsinghausen, Gehrden, Wennigsen und Ronnenberg liegt. Das Projekt liegt in Barsinghausen.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die evangelischen Gemeinden in Barsinghausen stehen vor großen Herausforderungen und werden ihre Arbeit und ihr Auftreten in der Stadt modernisieren. Sie möchten die Menschen in ihrem Alltag aufsuchen, ihnen offene Orte des Lebens und des Austauschs bieten. Die Vernetzung mit der Kommune und anderen Akteur:innen soll ausgebaut werden. Aktuell sind die Kirchengemeinden in Barsinghausen parochial strukturiert, d.h. in Kirchendistrikte aufgeteilt. Die Gemeindemitglieder haben "ihre" Kirche, "ihre:n" Pastor:in. Es geschieht wenig Austausch - weder unter den Gemeindemitgliedern noch mit denen, die zu keiner Kirchengemeinde gehören. In der Innenstadt – dem Projektort – fehlen Begegnungsorte für alle Generationen, wie zum Beispiel gemütliche Cafés, Spielplätze für Familien mit kleinen Kindern, Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Innenstadt lädt nicht zum Verweilen ein. Im Projektgebiet leben sehr viele ältere Menschen – häufig allein. Sie nutzen die Fußgängerzone zum Einkaufen oder auch für Arztbesuche. Mit dem "Coffee-Bike" der Kirchengemeinden werden diese Grenzen überwunden. Die Kirche möchte ihre "Bubble" verlassen und stärker auf die Menschen zugehen. Da sein, wo die Menschen sind: Zwischen Bäcker und Optiker und Bücherhaus. Die Kirchengemeinden in Barsinghausen begreifen es als Chance und Aufgabe daran mitzuwirken, die Barsinghäuser Innenstadt auf vielfältige Weise zu beleben und attraktiver zu gestalten. Das Coffee-Bike ist das mobile Element, das die Idee einer zeitgemäßen, aufsuchenden Gemeindearbeit weiterträgt. Damit wird dem kirchlichen Strukturwandel begegnet und der Auftrag gestärkt, im öffentlichen Raum seelsorgerlich, diakonisch und demokratisch zu handeln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Barsinghausen
Beschreibung
Das Projektgebiet wird im Norden von der Bahnlinie begrenzt, im Westen von der Hinterkampstraße, im Süden vom der Straße Am Waldhof und im Osten von der Rehrbrinkstraße und Teilen der Bergstraße.
Einwohnerzahl
2830
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersverteilung der Stadt Barsinghausen; Quelle Stadt Barsinghausen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
geltungsbereich.jpg
(204.33 KB)
Gebiet-Name
gg
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist ein niedrigschwelliges Angebot der aufsuchenden Arbeit im Quartier. Der/die Mitarbeiterin ist mit einem Coffee-Bike unterwegs und begegnet den Bewohner*innen offen und wertschätzend. Er/sie fragt offen nach Bedarfen und Interessen und begleitet diese Fragestellungen/Defizite so, dass die Bewohner*innen ihre eigenen Interessen formulieren und befähigt werden, diese Interessen auch konstruktiv einzubringen in einen Blick auf die Gesellschaft.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt wird mit eingebunden in die bestehenen Netzwerke, wie z.B. das Freiwilligenzentrum, die AWO-Frauenberatungsstelle oder die Beratungsstelle des DRK, außerdem Diakonie in Barsinghausen Es entsteht ein "Runder Tisch" der Beratungsangebote
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen entwickeln eigene Initiativen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, sie werden befragt, nach ihren Interessen und erhalten Informationen, wie sie diese Interessen umsetzen können.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO - Frauenberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK - Migrationsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO - Freiwilligenzentrum
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Coffee-Bike verschwindet nicht aus dem Stadtbild, sondern verbindet sich mit dem "kirchen:fenster" (Kirchenladen) als zentraler Ort von Kirche in der Innenstadt. Es bleibt weiterhin präsent bei Veranstaltungen und Aktionen und als Möglichkeit, aufsuchende Arbeit zu machen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On