visioNÄHER
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christian Vaterodt
| Funktion | Bereichsleitung Bildung|Freizeit|Kultur |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kultur verbindet!
Projektbeschreibung
In den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für die kulturelle Identität ihres Ortes. Sie setzen Themen und kreieren Innovationen, sie schaffen Räume und Gelegenheiten zur Begegnung. All diese – überwiegend ehrenamtlichen – Aktivitäten fokussieren in aller Regel auf das unmittelbare Umfeld der Kulturschaffenden, sie adressieren somit ein örtlich definiertes Milieu.
Das Projekt "visioNÄHER" stellt sich diesen besonderen Herausforderungen in Gestalt eines kulturvernetzenden Quartiersmanagements. Bereits aktive Akteur:innen einzelner Milieus werden in die Lage versetzt, miteinander zu kooperieren und die Potenziale der jeweils anderen zu erkennen und gemeinsam zu nutzen. Das hierfür zu installierende Quartiersmanagement erhält die Aufgabe, die am Prozess zu Beteiligenden zu ermitteln, kennenzulernen und miteinander in Verbindung zu bringen sowie mögliche Schnittstellen zu entdecken und für die Gestaltung neuer gemeinsamer Projekte zu nutzen. Es geht um die Integration und Inklusion kulturell und sozial disparater sowie örtlich getrennter Zielgruppen vor dem Hintergrund gemeinsam erarbeiteter kultureller Ziele.
Im Sinne eines ganzheitlich partizipativen Ansatzes werden möglichst alle sozialen Gruppen aller im „Quartier“ verorteten soziokulturellen Räume in die Bildung eines übergreifenden Kulturforums eingebunden. Das vermittelnde Quartiersmanagement erhält die Aufgabe der Koordination und Moderation des Forums sowie der Betreuung und Erweiterung des Kreises der Mitwirkenden. Methodisch orientiert sich die verantwortliche Stelle hierbei an der Diversität Zielgruppe. Im Sinne kulturpädagogischer Praxis wird auf der Grundlage vorhandener personeller und ideeller Ressourcen ein gemeinsamer kreativer Entwicklungsprozess gestaltet, der die Fortschritte als Erlebnisse markiert, etwa in Form von partizipativ erarbeiteten Veranstaltungen, deren formale Planung bzw. organisatorische Unterstützung wiederum in der Verantwortung des Quartiersmanagements liegt.
Eine besondere Herausforderung besteht in der Erarbeitung und Umsetzung zielgruppengerechter und SMARTer Mobilitätskonzepte, um die einzelnen soziokulturellen Mikroräume einander anzunähern und nachhaltig zu einem großen Kulturraum zusammenwachsen zu lassen.
Das Projekt im Pitch: Die Visionen der Einzelnen werden für die Vielen erlebbar und einander nähergebracht. Es bilden sich Begegnungsräume, an denen neue Beziehungen geknüpft und Ideen entwickelt werden.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In den 5 Mitgliedsgemeinden und kleineren Ortschaften der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für eine gute Lebensqualität am Wohnort. Soziale Gemeinschaften, Kulturinitiativen und Vereine adressieren das unmittelbare Umfeld und tragen zur Belebung desselben bei. Allein die Entfernung zwischen den Orten beschränkt jedoch die Vernetzung untereinander und die Teilhabe bestimmter Zielgruppen. Die eigene Beschaffenheit des „Quartiers Samtgemeinde“ stellt die Weiterentwicklung von Soziokultur somit vor zwei entscheidende Herausforderungen: soziale Milieus und räumliche Distanz zwischen denselben – das eine bedingt das andere. Hinzu kommt als besonderes Merkmal der Samtgemeinde Sickte die ausgeprägte Anwesenheit bestimmter sozialer Gruppen, u.a. eine Community von Zugewanderten sowie die Gruppe der Menschen mit geistiger Behinderung (ca. 8,5 %, v.a. in Neuerkerode). Es fehlt an vernetzenden zielgruppenorientierten Konzepten, die diese Personengruppen stärker in das Kulturgeschehen einbinden und sie zu aktiven Partnern werden lässt. Besonders für diese Zielgruppen setzt selbstwirksames Gestalten und Handeln Anknüpfungsstrukturen voraus, die die Beteiligten bei ihren besonderen Bedürfnissen ernstnehmen. Befördert wird die Problemlage durch fehlende niedrigschwellige Mobilitätsangebote. Bisher entwickelte Mobilitätskonzepte adressieren i.d. nicht die realen Bedarfe.
Ein Treffen Kulturschaffender, welches Ende März 2023 mit Unterstützung der Samtgemeinde Sickte und des Landkreises Wolfenbüttel stattfand, weckte bei den Teilnehmenden großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit, die durch eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet werden müsse.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Sickte
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst eine Fläche von 82 qkm. Die Samtgemeinde Sickte ist ein Zusammenschluss von 5 eigenständigen Gemeinden (Sickte, Veltheim, Dettum, Erkerode und Evessen). Örtlich begrenzt ist das Gebiet im Westen durch die Ortschaften Hötzum und Apelnstedt, im Süden durch die Orte Mönchevahlberg und Weferlingen, im Osten durch die Gemeinden Evessen und Erkerode bzw. geografisch durch das Reitlingstal im Elm, im Norden geografisch durch den Landschaftsteil Herzogsberge sowiei den Nordausläufer des Elm bzw. örtlich durch die Gemeinde Cremlingen (nicht Teil der Samtgemeinde Sickte).
Einwohnerzahl
10345
Quelle / Anmerkungen
Stand 11/2021 - https://www.nls.niedersachsen.de/gemeinden/G158406.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Samtgemeinde Sickte (13.04.2023)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vgl. S&W, Bevölkerungsvorausschätzung 2022-2040, Variante B, inkl. Flüchtlingsmodell, basierend auf LSN-Daten zum Stand 31.12.2021
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf die gleichberechtigte Beteiligung aller am Netzwerkprozess Interessierten sowie auf aktivierende Motivation, sich diesem Netzwerk anzuschließen. Es werden gleichermaßen bestehende Potenziale aufgegriffen (Standortbestimmung) und durch Kooperationsangebote weiterentwickelt sowie eine breite, bisher nicht beteiligte Personengruppe hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Bedarfe befragt. Durch den gleichberechtigten Einbezug der Menschen versetzen wir diese in die Rolle von Expert:innen, die ihr Wissen und ihre Perspektive zum Nutzen des Netzwerks einbringen und ihre Ressourcen für eine vernetzte Kulturarbeit zur Verfügung stellen. Besonders benachteiligte Zielgruppen (Zugewanderte, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung) werden gemäß ihrer Beteiligungsbedürfnisse besonders berücksichtigt und unterstützt.
Auch bei der Entwicklung von die Begegnung begünstigenden Mobilitätskonzepten stehen die Bedarfe der betroffenen Menschen im Fokus der Betrachtung - nicht die vermeintlich unabhängig Mobilen, sondern die offensichtlich von Unterstützung Abhängigen sollen Einfluss auf die Lösungsfindung nehmen können.
Das Projekt verknüpft klassische Gemeinwesenarbeit mit konkretem Quartiersmanagement: Über partizipative Kulturangebote werden Begegnungsräume geschaffen und Beziehungen ausgestaltet. Darüber hinaus findet eine Vernetzung bestehender Strukturen statt, Kooperationen führen zur selbstwirksamen Weiterentwicklung und zu einer gemeinsamen Identität.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet, am Netzwerk Beteiligte vernetzen sich selbstständig zu ihren Vorhaben und rufen das Netzwerks um Unterstützung an.
Kriterium
Beschreibung
Einzelne kulturschaffende Aktuere blicken über ihr konkretes, örtlich begrenztes Milieu hinaus und planen ihre Aktivitäten (in Kooperation mit Partnern) mit Blick auf einen das Projektgebiet möglichst umfassenden Wirkungskreis. Alle können teilhaben.
Kriterium
Beschreibung
Aus den Potenzialen Einzelner ist eine Gesamtidee entstanden, von der neue Vorhaben profititieren können und durch die sich neue Akteure motiviert fühlen.
Kriterium
Beschreibung
Die Potenziale vor Ort sind essentielles Fundament für eine vernetzte und teilhabeorientierte Kulturarbeit, welche unterschiedliche Milieus einander begegnen lässt.
Kriterium
Beschreibung
Menschen blicken über ihren soziokulutrellen Tellerrand hinaus und suchen aktiv den Knotakt zu potenziellen Kulturpartnern außerhalb ihres ötrlich begrenzten Milieus. es finden Begegnungen statt, neue Beziehungen entstehen.
Beschreibung
Menschen können ihre Ideen, Wünsche und Bedürfnisse einbringen und finden Gehör. Die Eingaben werden ernstgenommen und eine Einladung zur Mitgestaltung der Problemlösung wird angenommen. Gegenseitige Unterstützung ist Grundvoraussetzung allen Handelns.
Kriterium
Beschreibung
Die vernetzte Kulturarbeit fokussiert nicht auf einzelne Schwerpunktzielgruppen, sondern verständigt sich auf Konzepte und Maßnahmen, die eine möglichst diverse Breite erreichen soll.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Freiwilligenmanagement Elm-Asse e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Wolfenbüttel - Servicestelle Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Evangelische Stiftung Neuerkerode, Unternehmenskommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweigische Landeskirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Interessierten in der Samtgemeinde Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft generationsübergreifendes Leben in der Samtgemeinde Sickte (LiSSi)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Projekts beruht auf drei Säulen: 1) Sensibilisierung der Akteure und des Projektgebiets für kooperative Kultur- und Begegnungsarbeit mit dem Ziel der Selbstwirksamkeit. 2) Gründung eines Vereins ("Forum") als institutionelles Fundament der vernetzten Kulturarbeit. 3) Verstetigungskonzept zur mittel- bis langfristigen Fortführung der Koordinierungsstelle auf Grundlage einer institutionell, kommunal und ggf. durch Fördermittel getragenen Mischfinanzierung.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
3 NaVaLi Oasen-Projekt, Teilprojekt 3 (List Nord/Ost)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Steckert
| Funktion | Projektleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stärkung und frischer Wind für die GWA im Stadtbezirk Vahrenwald-List zur solidarischen Entwicklung dreier unterschiedlicher Nachbarschaften - zwei mit zum Teil stark erhöhten sozialen Bedarfen.
Projektbeschreibung
#Fortsetzung zu TP2#
Das professionell angeleitete Spiel ermöglicht Sozialräumliches Arbeiten, Aktivierung und Netzwerkarbeit, Empowerment, partizipatorische Planung, Projektentwicklung, Learning by Doing, erlebnisorientierten Selbsterfahrung (z.B. durch die für den gemeinsamen Spielerfolg wichtige, zeitweise Übernahme bestimmter funktionaler Rollen durch die Spieler*innen) und nachhaltigen Entwicklung in Gemeinschaft ebenso. Es dient als Impulsgeber oder Katalysator für Selbstorganisationsprozesse der Nachbarschaften, Wertschöpfung aus Vielfalt und Differenz und hilft bei der Auflösung von Konfliktpotenzialen.
Jeder der vier Spiel-Zyklen ist unterteilt in je sechs angeleitete Phasen (s. unter Ziele/ Maßnahmen), in denen gemeinsam „Oasen“ - vielfältige Aktionsräume der gemeinschaftlichen Entwicklung in der Nachbarschaft - geschaffen werden. Insgesamt sollen bis zu 1200 Menschen direkt beteiligt und bis zu 4500 indirekt erreicht werden. Übergreifende Veranstaltungen unterstützen das Kennenlernen der „fremden“ Nachbarschaftskulturen untereinander, gegenseitige Unterstützung der Nachbar*innen und Synergieeffekte zur ganzheitlichen Entwicklung. Die Kooperation mit Schulen, bietet Möglichkeiten, junge Menschen im Rahmen dieses Projektes an die aktive Verantwortungsübernahme für die Entwicklung ihres Stadtbezirks heran zu führen und diese zu ermöglichen.
Hauptanliegen des Projektes ist es, in den fokussierten Sozialräumen (insbesondere in TP2, 3) Zugänge zu den Bewohner*innen in ihren unterschiedlichen Lebenswelten zu öffnen, mit ihnen herauszufinden, was sie bewegt und sie mit darin zu unterstützen, eigene und gemeinschaftliche Veränderungsideen zu entwickeln, umzusetzen und ihre Potenziale in Verbindung mit anderen zu entfalten. Gefördert werden dabei sozialer Zusammenhalt, Entwicklung von Zukunfskompetenzen, Stärkung der Integration, Partizipation und gesellschaftlichen Teilhabe. Das NaVaLi Oasen-Projekt integriert sich vor Ort in den Alltag der Bewohner*innen und die vorhandenen, sozialen Infrastrukturen der drei Quartiere und des Stadtbezirks. Im besten Falle gelingt dem Bezirks-System durch das neue Zusammendenken der Möglichkeiten, Impulse und die katalysatorische Wirkung dieses Projektes gemeinsam eine ganzheitliche Verbesserung sozialer Verhältnisse im Bezirk. Die soziale Arbeit in Vahrenwald-List bekommt durch Integration dieses speziellen GWA-Ansatzes in jedem Fall frischen Wind, der ggf. auch über die Bezirksgrenzen hinaus wirken kann.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Nachbarschaft List Nord/Ost (TP3) ist der soziale Entwicklungsbedarf dauerhaft kritisch hoch. Im Quartier sind zwei "Mikrogebiete mit besonderem sozialen Handlungsbedarf" ausgewiesen.
Strukturell; bzgl. der schlechten Situation in den Wohnblöcken, des überdurchschnittlich hohen Anteils Kinder und Alleinerziehender entspricht das Quartier dem angrenzenden BZ Sahlkamp (Einstufung „Soziales Zusammenleben“). In diesem Zuzugsgebiet ist eine Verbesserung der Situation ist nicht absehbar. Ein Antrag des Bezirksrates zum Bau eines dringend benötigten Jugend-/Familienzentrums wurde nicht genehmigt. In diesem Quartier, ist die Herausforderung erfolgreicher Integration am höchsten. Bis zu 90 Sprachen werden hier gesprochen. Große soziale Herausforderungen durch das beengte Zusammenleben in der isolierten Hochausbebauung führt bei zunehmenden äußeren gesellschaftlichen und globalen Krisen zu psychischen Belastungen, zu Spaltungen in der Gesellschaft und zur Schwächung demokratischer Strukturen.
Vorhandene Kompetenzen der Menschen bleiben unentdeckt, Ressourcen, die im Zusammenspiel individuelle und kollektive Entwicklung ermöglichen könnten, bleiben isoliert. Es fehlen Beteiligungssysteme, die den Bewohner*innen helfen, ihre Ideen zu entfalten, Kompetenzen einzubringen, ihre Quartiere positiv mit auszugestalten und Selbstwirksamkeit zu erfahren, wichtige neue Verbindungen zu knüpfen. Es braucht neue diversitäts-sensible, starke Impulse, im GWA-Rahmen für eine Öffnung des Quartiers zur nachhaltige Selbstorganisationsprozesse.
Auf dieses Gebiet wird das NaVaLi, in enger Kooperation mit dem GWA-Mitarbeiter der LHH u.a etablierten Akteur*innen, die größte Energie legen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover List Nord/Ost
Beschreibung
Gorch-Fock-Straße, Hinrichsring, bis Hebbelstraße, Kanal ist nördlich die Grenze. Das Constantin-Viertel, wo geförderte Sozialwohnungen entstehen, soll ebenfalls noch mit in das Aktionsgebiet einbezogen einbezogen werden.
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021), Einwohnerzahl Stadtbezirks 71 TSD Einwohner*innen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Einordnung bis 18 J.; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Einordnung bis 29 J.; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
46
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021); angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) ; angelehnt an Bezirk Sahlkamp, da Mikrobezirk hiermit vergleichbar.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
navali_tp3_2023.png
(3.17 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
## Fortsetzung vom TP2 ##
Bei den Bewohner*innen vor Ort, in der Nachbarschaft setzt NaVaLi an. Hier gibt es Träume und Wünsche. Genau hier unterstützt NaVaLi die professionelle Gemeinwesenarbeit mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu erhöhen und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. NaVaLi zahlt in die GWA-Strategie der LHH ein indem es sich in Bereichen mit besonderem sozialen Entwicklungsbedarf einsetzt, in denen ein hoher Anteil der Bewohner*innen über ein geringes Einkommen verfügt und/oder Transferleistungen bezieht und viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus ganz unterschiedlichen Nationen leben. Ankommensorte von Flüchtlingen, so wie in TP3 (GoHin) und TP2 (Vahrenwald-Büssi). Dieser Arbeitsansatz der Gemeinwesenarbeit ermöglicht NaVaLi eine unmittelbare und flexible Reaktion auf die sich bewegenden Strömungen und aktuellen Situationen im jeweiligen Quartier. Der Zielgruppen übergreifende Ansatz wird genutzt, um Brücken zu bauen -auch zwischen den Nachbarschaften im Stadtbezirk Vahrenwald-List. *angewendete Methoden könnten z.B. sein: Dialogue, Open Space, World-Café, Übungen aus Theorie U, Prototyping aus DesignThinking, Service-Learning (OECD Lernkompass), Achtsamkeitspraxis (MBSR), traumainformierter transparente Kommunikation, Navigator Zukunftskompetenzen, GFK Gewaltfreie Kommunikation, Social Witnessing, diverse online-Tools, etc.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen haben ihre Wünsche und Idee auf dem Traumbaum geäußert und wollen 3-5 Projekte pro Oasen-Spiel umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Es ist sicher gestellt, dass die Teilnehmer*innen in ihren Selbstorganisation (Projektgruppen) regelmäßig begleitet werden und notwendige Unterstützung erhalten.
Kriterium
Beschreibung
In der Erkundung der NAchbarschaft werden gemeinsam Potenziale der Nachbarschaft erhoben und dokumentiert. Ein Unterstützernetzwerk wird aufgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Es wird gemeinsam eine Übersicht der Bezugsgruppen/ Stakeholder des Nachbarschaftsprozesses erstellt und das NEtzwerk über drei Jahre auf- und ausgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Es finden Projekte in drei Quartieren des Bezirks statt. Alle Ebenen werden einbezogen. Es finden enge Kooperationen mit den Akteur*innen sozialer Arbeit in den Gebieten. statt. Teilnahme der Projektleitung an den jeweiligen Stadtteilrunden.
Beschreibung
Alle Bewohner*innen sind eingeladen und können weitere PErsonen mitbringen.
Beschreibung
Bei den initiierten NaVaLi-Projekten der Bewohner*innen wird es sich grundsätzlich um Gemeinschaftsprojekte handeln.
Beschreibung
Das Projekt selber bildet in Zusammenarbeit Strukturen. Aus den Oasen-Spielen werden Oasen der Nachbarschaft entstehen. Die Strukturen der besthenden GWA werden in Spiel gebracht und ggf. ausgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Die NaVaLi-Projektleitung wird regelmäßig zum Austausch und zur Vorstellung der Projektentwicklungen an den Stadtteilrunden teilnehmen, zu denen die Mikrobezirke gehören.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Vahrenwald-List, Bezirksbürgermeister Thorsten Baumert und Bezirksratsmitglieder der Fraktionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager Vahrenwald-List, Adem Öktem
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH FB Senioren - offene Seniorenarbeit udn Beratung -
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS Büssingweg, Vahrenwald, diverse Kontakte: Schulleitung, Didaktische Leiterin, Lehrer*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS List, Schulleiterin Petra Hoppe und diverse Lehrer*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Brüder Grimm, List Nord-Ost, Schulleiter und Leiter Ganztagsbertreuung der Diakonie Leif-Eric Otten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lister Kirchen, Vorstand und Pastorin*nnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Durch die Arbeit der letzten 5 Jahre im Stadtbezirk und persönliche Kontakte der Ehrenamtlichen haben wir sehr viele direkte und indirekte Kontakte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro, Leiterin Susanne Wildermann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH FB Soziales, Gemeinwesenarbeit aus dem Bereich Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hannoversche Neue Presse, Stadtteilredakteurin Petra Rückerl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Wellenreiter, Jugendtreff Gorch-Fock-Str., List Nord/Ost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Transition Town Hannover e.V., Ernährungsrat Hannover, u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
JuLiNa Kunst- und Kulturverein, Projekte "Garten-Kunst-Kultur im Wandel", "Urban-Land-Art Projekt", etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cem´s Cafébar DeHaen-Platz, Cem Selek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH Bürrgerschaftliches Engagement, Annette Reus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH Runder Tisch GoHin, Mikrobezirk List Nord/Ost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Café S, Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH FB Umwelt u. Stadtgrün, Bereich Baumpatenschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerbüro Stadtentwicklung der LHH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HAZ, Neue Presse und Stadtkind als Medienpartner
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab 2027 möchte der Lister Nachbarschaft e.V. perspektivisch die Nachbarschafts-Gruppen sowie entstandene Projekte mit Partner*innen des neuen Bündnisnetzwerkes mindestens zwei Jahre weiterführen. Denkbar ist die Erweiterung des Vereins zu „Nachbarschaften Vahrenwald-List e.V.“. Der erprobte Ansatz NaVaLi Oasen-Projekt könnte für andere Stadtbezirke/ Gemeinden interessant sein und übertragen werden. (s.ergänzend Anlage in TP1: Oasenspiel-GWA-Nachhaltigkeitsaspekte.pdf)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Treffpunkt Alpenblüte
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
| Organisation | kvhs Ammerland gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Bildungskoordinator |
2. Kurzbeschreibung
Aufbau eine Quartiertreffs im Quartier am Alpenrosenweg
Projektbeschreibung
Im Quartier Alpenrosenweg am Rande der Ortschaft Rostrup soll eine Begegnungsstätte mit einem Kümmerer eingerichtet und etabliert werden, der sich um die Sorgen und Nöte aller BewohnerInnen kümmert. Als herausfordernd am Quartier Alpenrosenweg kann die Überlagerung dreier Prozesse festgehalten werden: Sprunghaft angestiegener Ausländeranteil auf mittlerweile 43 % im Alpenrosenweg (Vergleich: Landkreis Ammerland: 8,5 %) (a). Demografische Polarisierung: Ca. 20 % der Bevölkerung sind 60 Jahre und älter, während ca. 30% jünger als 21 Jahre sind. Wenn man hierbei hinzuzieht, dass die insgesamt 497 Personen sich auf 152 Haushalte verteilen wird deutlich, dass einerseits alte alleinstehende Menschen und andererseits alleinerziehende Familien das Quartier prägen (b). Zudem ist das Quartier von Armut geprägt. Im Alpenrosenweg sind 40 % aller EinwohnerInnen im SGB II Leistungsbezug (c). Diese Zahlen deuten schon an, dass das Leben von Interessengegensätzen bei knappen Ressourcen gekennzeichnet ist. In Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass Einsamkeit, also die Abwesenheit von sozialem Kapital und auch fehlendes kulturelles Kapital, die Unwissenheit über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, Probleme vor Ort sind. Zum Aufbau werden wir auch die Bevölkerung der Umgebung miteinbeziehen.
Darauf zielen auch die Vorhaben des Quartierstreff ab:
1. Es werden alters- und kulturübergreifende Begegnungsformate entwickelt und umgesetzt zu Themen wie etwa Gesundheit und Bildung - die Schwerpunktsetzung und die Wahl der Formate erfolgt erst auf Grundlage der Präferenzen der Bewohnschaft, also partizipativ.
2. Der Treff setzt als offener Treff auf die Stärkung der Fähigkeit zur Selbstorganisation. Daher bestimmen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst, welche Angebote konkret umgesetzt werden. Die kvhs bietet dabei die Erfahrung aus acht Jahren Quartierstreff in Rastede an, die bei der Umsetzung helfen wird. Besonders begrüßen wir jene Angebote die von BewohnerInnen selber für BewohnerInnen entwickelt und umgesetzt werden. Diesen Prozess einzuleiten und Empowerment zu stärken ist eine der Aufgaben des Kümmerers.
3. Ein Kümmerer erfährt von den Sorgen und Nöten der Bevölkerung und übersetzt diese in Aktivitäten des Quartierstreffs und macht diese somit auch über das Quartier hinaus sichtbar. Der Treff soll auch über das Quartier hinaus aktiv sein und eine Ortsidentität schaffen, somit den sozialen Zusammenhalt stärken und Stigmatisierungsprozessen entgegenwirken.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als herausfordernd am Quartier Alpenrosenweg kann die Überlagerung dreier Prozesse festgehalten werden: Sprunghaft angestiegener Ausländeranteil auf mittlerweile 43 % im Alpenrosenweg (Vergleich: Landkreis Ammerland: 8,5 %) (a). Demografische Polarisierung: Ca. 20 % der Bevölkerung sind 60 Jahre und älter, während ca. 30% jünger als 21 Jahre sind. Wenn man hierbei hinzuzieht, dass die insgesamt 497 Personen sich auf 152 Haushalte verteilen, wird deutlich, dass einerseits alte alleinstehende Menschen und andererseits alleinerziehende Familien das Quartier prägen (b). Zudem ist das Quartier von Armut geprägt. Im Alpenrosenweg sind 40 % aller EinwohnerInnen im SGB II Leistungsbezug (c). Diese Zahlen deuten schon an, dass das Leben von Interessengegensätzen bei knappen Ressourcen gekennzeichnet ist. In Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass Einsamkeit, also die Abwesenheit von sozialem Kapital und auch fehlendes kulturelles Kapital, die Unwissenheit über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, Probleme vor Ort sind. Bei Begehungen vor Ort fällt auf, dass die Straßen menschenleer sind - auch bei strahlendem Sonnenschein. Das Quartier ist ein reines Wohnquartier(60er/70er Jahre Geschosswohnungsbau), so dass auch kein Friseur o. ä. als Ort Begegnung dienen kann. Die Grünflächen sind kaum qualifiziert - im Regelfall Rasen mit Schildern, dass Fussballspielen nicht gestattet sei. Im Fokus der Aktivitäten werden daher ältere Menschen und Jugendliche stehen, um für diese einen Ort und Anlässe zur Begegnung zu schaffen und ein offenes Beratungsangebot zu entwickeln. Die Begegnungsanlässe knüpfen an die Bedürfnisse der Bewohnerschaft an.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Zwischenahn - Alpenrosenweg
Beschreibung
Das Gebiet umfasst die drei Straßen Alpenrosenweg, Fröbelstraße und Arnikaplatz, die baulich und räumlich eine einheitliche Struktur in klarer Abgrenzung zur Umgebung darstellen - durch große Straßen und darüber hinaus durch Zäune abgegrenzt. Die Fläche umfasst 54.898 qm. Als Wohnfläche werden nach Auskunft der Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft 14.704,54 genutzt.
Einwohnerzahl
497
Quelle / Anmerkungen
statistische Auswertungen der Gemeinde Bad Zwischenahn zum 01.01.2023
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_quartier_alpenrosenweg.pdf
(372.9 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - individuell im Sozialraum. Sozialer Raum ist nicht nur geographisch, sondern auch soziologisch zu verstehen als eigene Lebenswelt (spatial turn). Die Bedeutung des sozialen Raumes in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung seit den 1920er Jahren (Chicago School, Robert Ezra Park). Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff Quartierseffekte, ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der
Ansatz Moving to Opportunity, also der Umzug als Option zur Verbesserung der
Lebenschancen gewählt wird, wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt bis zu aktuellen Förderkulissen und Programmen. Im Quartier Alpenrosenweg soll gegen die Vereinsamung und Atomisierung der Bewohnerschaft angegangen werden. Es sollen Fähigkeiten und Kompetenzen von Menschen sicht- und nutzbar für das Gemeinwesen vor Ort gemacht werden. Das Gemeinwesen wird auch dazu befähigt eigenen Interessen konflikthaft aber konsensorientiert miteinander auszuhandeln.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
BewohnerInnen selber Angebote entwickeln und umsetzen, wenn Sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse artikulieren und Selbstwirksamketi erfahren.
Kriterium
Beschreibung
Angebote ohne weitere Unterstützung der erfahrenen Sozialpädagogin fortgeführt werden können was Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen in den Angeboten voraussetzt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein für Mühlen und Kultur -Zwischenahner Kirchmühle- e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Rostrup v. 1924 e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatpflege Bad Zwischenahn Heimatmuseum Ammerland e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers und der angrenzenden Wohnbereiche!
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Wohnung steht uns dauerhaft zur Verfügung. Eine Beratungssprechstunde kann die kvhs dauerhaft auch über die Projektförderung hinaus einrichten. An der grundsätzlichen Finanzierung besteht daher wenig Zweifel. Es geht hier um das Anschieben von Aktivitäten aus der Bewohnerschaft für die schlicht eine Anschubfinanzierung erforderlich ist. Weiterhin sind wir im Austausch mit der Gemeinde und werden versuchen diese durch gute Arbeit zu überzeugen mit eigenen Mitteln zu unterstützen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hereinspaziert
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Britta Achtel
| Funktion | Vorstandsvorsitzende und Pädagogische Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnen, Brücken bauen, Kulturen verbinden
Projektbeschreibung
Der gesamten Stadtgesellschaft soll ein verkehrsgünstig gelegener Raum (87qm) gegeben werden, in dem zwanglos kommuniziert, Sprache vertieft und Kulturen verbunden werden. Aufsuchende Angebote in Wohnquartieren und Sozialräumen beziehen alle im Projektgebiet ein. Im "Hereinspaziert" können alle gegenseitig von ihren Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten profitieren. (Ich zeige Dir, wie man einen Kuchen backt, hilfst Du mir bei meinem Computerproblem? …) So können auch Menschen, die sich nicht oder nicht mehr in einer Berufstätigkeit befinden, über sinnvolles Tun Selbstwirksamkeit und damit ein nachhaltig gesteigertes Selbstwertgefühl erfahren.
Jugendlichen, junge Erwachsenen, Migrant*innen, Senior*innen – allen gemeinsam stehen die Türen offen, um Austausch, Aktivitätsformen und eine tiefwurzelnde Integration zu entwickeln, Einsamkeit zu entfliehen und Gemeinsamkeit zu gestalten.
Koordiniert wird „Hereinspaziert“ durch die hierfür angestellte Sozialarbeiter*in, unterstützt von den Festangestellten, Ehrenamtlichen und bis zu 5 Bundesfreiwilligen. Sprachmittlung ist in jeder relevanten Sprache durch Ehrenamtliche des Kunstkarussell e.V. (KuKa) möglich. Der Begegnungsraum ist wochentags regelmäßig 15 - 18 Uhr geöffnet, zusätzlich gibt es Angebote außerhalb dieser Zeiten und Räumlichkeiten.
Interessierte können Gruppen mit unterschiedlichen Aktivitäten (bspw. Handarbeit, Theater spielen, Chorsingen, Eltern-Treff) gründen. Die Anfragen dazu mehren sich bereits seit dem Abflauen der Pandemie und werden zukünftig im "Hereinspaziert" (Herzog-Wilhelm-Str. 12b) zusammengeführt. Dafür stehen dem Projekt auch Räume im unmittelbar angrenzenden Bildungshaus KuKa (Herzog-Wilhelm-Str. 12a) zur Verfügung, u.a. ein bereits eingerichteter Kinderbetreuungsbereich (70qm,).
Das KuKa führt seit 2017 regelmäßig Sprachkurse für Geflüchtete durch. Leider ist der Bedarf durchgehend höher als die zur Verfügung stehenden Plätze. Unsere Teilnehmenden wünschen sich, das Erlernte außerhalb und nach Beendigung des schulischen Kontextes anwenden zu können. Das KuKa macht hin und wieder gut besuchte Begegnungsangebote. Dies ist aber nicht ausreichend und wird nun durch das „Hereinspaziert“ verstetigt und weiter professionalisiert.
Die entstehende Regelmäßigkeit und Planbarkeit bietet für die Stadtgesellschaft ein niedrigschwelliges und beteiligungsoffenes Angebot, das schnell Tritt fasst und auf große Resonanz stößt.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bad Harzburg ist eine strukturschwache Kurstadt im ehem. Zonenrandgebiet mit einer hochaltrigen Bevölkerung. Die Kernstadt ist touristisch ausgerichtet, die übrigen Ortsteile sind im stockenden Strukturwandel wenig entwickelt.
Die Mehrzahl der sozialen Angebote sind nicht verkehrsgünstig gelegen in der Kernstadt verteilt. Orte, die Austausch zwischen den Generationen sowie interkulturelle Kommunikation und Interaktion ermöglichen, fehlen weitgehend. Außer den Räumlichkeiten der Kirchengemeinden gibt es, seitdem sich "Gemeinsam e.V." vor ca. zwei Jahren aufgelöst hat, keine nachbarschaftlichen Treffpunkte ohne Verzehrzwang. Von regelmäßigen (werk-) täglichen Angeboten ganz zu schweigen.
Seit 2017 gibt KuKa Sprachkurse für Geflüchtete. Die Teilnehmenden beklagen kaum vorhandene Austauschmöglichkeiten mit autochonen Anwohner*innen und damit erschwerte Integration. In den migrantischen Communities ist Abkapselung in religiösen Institutionen und in der gesamten Stadtgesellschaft Apathie und Gleichgültigkeit erkennbar. (Wahlbeteiligung kommunal 2021: 50%) Ebenso sind besonders bei Jugendlichen Radikalisierungstendenzen, bei einigen Bevölkerungsgruppen Probleme mit Frauenrechten spürbar.
KuKa organisiert Lernförderung (BuT) mit einem überproportionalen Anteil migrantischer Klientel, die durch großen zusätzlichen Aufwand in der Elternarbeit für kommerzielle Anbieter nicht interessant ist. Ehrenamt und Räume sind an ihren Grenzen.
Die Stadt birgt Beteiligungspotenzial in verschiedenen, tendenziell hilfebedürftigen Bevölkerungsgruppen (bspw.: Migrant*innen, Ältere, Familien mit minderjährigen Kindern), welche durch regelmäßige Austauschmöglichkeiten aktiv werden können.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Harzburg Kernstadt-Bündheim-Schlewecke-Harlingerode
Beschreibung
Bad Harzburg ist mit 22.858 Einwohner*innen (Stand 31.12.2022) und einer Bevölkerungsdichte von 355 EW/qkm die zweitgrößte Stadt im Landkreis Goslar, einer ländlichen Region mit Verdichtungsansätzen.
Die Einwohner*innen verteilen sich etwa hälftig auf die historische Kernstadt und die im Zuge der Gebietsreformen eingemeindeten Orte, sie sind überdurchschnittlich verschuldet. Die durchschnittliche Steuereinnahmekraft lag 2019-2021 29,50 % unter dem Durchschnitt vergleichbarer Städte.
Allen Ortsteilen gemeinsam ist ein relativ hochaltrige Bevölkerung, eine hohe Erwerbslosigkeit und Unterbeschäftigung sowie eine vor allem auf Kurgäste und Touristen ausgerichtete Infrastruktur, speziell Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien finden hier wenige, ihnen gerecht werdende und kostengünstige Angebote. Ferner ist eine Gemeinsamkeit aller Stadtteile, dass in ihnen sowohl sogenannte „bessere“ Viertel als auch Brennpunkte zu finden sind. Der Stadtteil mit dem höchsten „Brennpunktwert“ ist zweifellos Harlingerode, der mit dem niedrigsten Eckertal. Das Projektgebiet wird demzufolge Teile der Kernstadt, Bündheims und Schleweckes sowie das gesamte Harlingerode umfassen.
Kernstadt:
Die eigentlich charmante Innenstadt Bad Harzburgs weist bei näherem Hinsehen etliche Leerstände bei Gewerbeimmobilien in bester Lage auf. Die in ganz Deutschland stattfindende Krise des Einzelhandels ist hier besonders spürbar, viele alteingesessene Geschäfte und Familienbetriebe haben hier wie auch in anderen Ortsteilen in den letzten Jahren aufgegeben. Die Erwerbslosenzahl stieg dadurch im gesamten Stadtgebiet.
Die Kernstadt erlebt seit mehr als einem Jahrzehnt einen starken Strukturwandel hin zu einer immer attraktiver werdenden Tourismushochburg am Fuße des Harzes. Bedingt durch die Pandemie und ihre Folgen vor allem für die Gastro- und Hotelbranche ist dieser Prozess ins Stocken geraten.
Die Mehrzahl der sozialen Angebote im gesamten Stadtgebiet konzentriert sich auf die Kernstadt, nicht alle sind aufgrund der Tallage gleich gut erreichbar. Der Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt liegt am Rand der Kernstadt an der Grenze zu Bündheim, die Stadtbusverbindungen sind nicht in wünschenswertem Maße entwickelt.
Für soziokulturelle Begegnungsräume gibt es gute, engagierte Ansätze innerhalb der einzelnen (vor allem kirchlichen) Institutionen. Das „Hereinspaziert“ wäre allerdings das einzige werktäglich geöffnete und außerhalb eines konfessionellen Rahmens angesiedelte Projekt.
Bündheim:
Der zweitgrößte Stadtteil grenzt gut 200 Meter vom Bildungshaus KuKa direkt an die Kernstadt und verfügt über eine wenig ausgeprägte soziale Infrastruktur für die gesamte Stadtgesellschaft. Für Jugendliche steht allerdings der sehr aktive und gut angenommene Jugendtreff der Stadtjugendpflege zur Verfügung.
Harlingerode
Der als Problemviertel Bad Harzburg geltende drittgrößte Ortsteil verfügt über eine auf das Stadtgebiet bezogene erhöhte Erwerbslosenzahl. Er bildet mit dem Goslarer Stadtteil Oker eine Industrieregion, die früher durch Bergbau und Verhüttung, heute durch Kreislaufwirtschaft geprägt ist. Durch den Strukturwandel ist hier der Wohnraum am günstigsten. Der Ortsteil hat eine kaufkraftschwächere Bevölkerung mit hohem Anteil an Migrant*innen und Schutzsuchenden aus Kriegsgebieten.
Schlewecke:
Schlewecke besitzt keine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt Bad Harzburg, zu erwähnen ist einzig die Kläranlage Harzburg im Radauanger. (Originalzitat: Wikipedia, Schlewecke/Wirtschaft). Durch seine Lage zwischen den größeren Ortsteilen Harlingerode und Bündheim sind die eigenständigen sozialen Strukturen wenig ausgeprägt, der bis 1993 existierende Sportverein TSG Bündheim/Schlewecke fusionierte zu diesem Zeitpunkt mit einem weiteren Verein zur TSG Bad Harzburg. Der Ortsteil hat keine nennenswerten Vereinsstrukturen oder Begegnungsorte.
Einwohnerzahl
8800
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-bad-harzburg.de/Meine-Stadt/Zahlen-Daten-Fakten, Bad Harzburg,
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://www.backinjob.de/stellenmarkt-Bad+Harzburg
Für das Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
38
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Harzburg#Altersstruktur
Für das Projektgebiet: Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://www.stadt-bad-harzburg.de/Meine-Stadt/Zahlen-Daten-Fakten
Für das Projektgebiet: Schätzung, viele Geflüchtete aus der Ukraine arbeiten und leben innenstädtisch in Hotel- und Gastronomiebetrieben.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Quelle: Schätzung.
„Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.“ Max Frisch: Überfremdung I (1965)
Die Arbeit ist im Zuge des Strukturwandels weniger und anders geworden, die Menschen sind geblieben.
Der Harz war über Jahrhunderte attraktiv für (Arbeits-)Migrant*innen. In die strategische Entwicklung der Wirtschaftszentren Wolfsburg und noch viel stärker Salzgitter während des Nationalsozialismus ist der Nordharz und damit auch Bad Harzburg einbezogen gewesen.
In der Gründungsphase der Bundesrepublik kam es zu einem starken Zuzug geflüchteter Menschen aus den Ostgebieten des ehemaligen Deutschen Reichs, die zuvor in anderen Regionen der Besatzungszonen eine erste Zuflucht gefunden hatten. Eine sich schnell auf die neuen Gegebenheiten einstellende Wirtschaft, insbesondere in den Branchen Bergbau, Verhüttung, Metallverarbeitung und Chemie, bot vielen Chancen. Obwohl es sich bei diesen Menschen dem Pass nach um Deutsche handelte, bildeten diese Zugwanderten mit den autochonen Harzer*innen keine homogene Bevölkerung. Es lassen sich kulturellen und konfessionellen Unterschiede, die sie einbrachten, bis heute in der Stadtgesellschaft nachvollziehen.
In den 50er und 60er Jahren kamen Arbeitsmigrant*innen besonders aus der Türkei und Griechenland hinzu. Herausragen ist hier der Stadteil Harlingerode zu nennen, der mit dem anliegenden Goslar-Oker einen zusammenhängenden Sozial- und Wirtschaftsraum bildet, hier siedelten sich besonders viele Familien an.
Der in den 70ern einsetzende Strukturwandel traf diese Menschen, die noch nicht über Generationen an diesem Ort vernetzt waren, besonders hart. Aufgrund mangelnder Alternativen blieben jedoch die allermeisten ortsansässig.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_hereinspaziert.png
(1.04 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
„Hereinspaziert“ professionalisiert ehrenamtliche Angebote des KuKa und steigert den gestiegenen Bedarfen folgend räumliche und personelle Mittel. Hier werden institutionelle Knoten zusammengeführt, Ansätze und Akteur*innen gebündelt.
Durch aufsuchende, sozialarbeiterisch unterstützte Arbeit in Wohnquartier und Sozialraum werden Schwellenängste überwunden sowie der Anreiz gesetzt, im Begegnungsraum Angebote wahrzunehmen und selbst zu initiieren.
Durch Präventions- und Aufklärungsarbeit entsteht ein zuverlässiger, von Toleranz getragener Begegnungsraum. Durch Eigeninitiative erfahren Teilnehmende Selbstwirksamkeit und werden zu Multiplikatoren: Eine Gruppe von Peer-Helpern ist langfristiges strategisches Ziel, Dialogformen werden durch sie vertieft und weiterentwickelt. Soziokulturelle Eigeninitiative hat Raum zur Entfaltung.
„Hereinspaziert“ soll verstetigter Anlaufpunkt für neu hinzukommende Schutzsuchende aus Kriegs- und Krisengebieten sein. Dies bietet auch Orientierungshilfe im deutschen Bildungssystem, Übersetzung von Korrespondenz (Jobcenter, Jugendamt, Schulen, etc.) und Hilfe bei Alltagsproblemen.
Das Projekt ist ausgerichtet auf Niedrigschwelligkeit, Beratung und Sprachmittlung, präventive Arbeit sowie Komm- und Gehstruktur. Es bezieht neben den Schwerpunkten im Projektgebiet die gesamte Stadtgesellschaft Bad Harzburgs ein, in der - u.a. wegen des hohen Durchschnittalters - Vereinsamung in allen Gesellschaftsgruppen ein wachsendes Problem darstellt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Einzelne Personen werden regelmäßige, zufriedene Teilnehmende, sie bringen zunehmend Freund*innen mit. Schließlich kommen Freundeskreise gemeinsam zu den regelmäßigen Öffnungszeiten. Ihre Aktivitäten entsprechen ihren Vorlieben und Interessen
Kriterium
Beschreibung
Es entwickeln sich eigene Aktivitätsgruppen, die innerhalb und außerhalb des "Hereinspaziert" aktiv sind. Jede Neugründung ist ein Erfolg, jede dauerhafte Gruppenaktivität zeigt die lebendige Nachbarschaft
Kriterium
Beschreibung
Es melden sich Menschen mit konkreten Fähigkeiten (bspw. Computerkundige, Chorleitende, Musiker*innen) und möchten dieses einbringen. Wenn dies tatsächlich sporadisch bis dauerhaft geschieht, ist das Projekt erfolgreich.
Kriterium
Beschreibung
Senior*innen, die noch viel zu geben haben, engagieren sich in der Begleitung Geflüchteter. Seitdem "Gemeinsam" seine Tätigkeit eingestellt hat, fehlt eine lokale, institutionelle, sekulare Koordination, "Hereinspaziert" wird ein Hub für diese Hilfen.
Beschreibung
Kinder und Jugendliche werden durch Ältere bei schulischen Schwierigkeiten, ob mit Lerninhalten oder im Konstrukt Schule, begleitet und unterstützt. Eine offene, ehrenamtliche Sprechstunde etabliert sich und hilft bei der Strukturierung der Hilfen
Beschreibung
Bestehende Kooperationen wie mit der Migrationsberatung der Caritas vertiefen sich in gemeinsamen Aktionen, neue Koops mit anderen Beratungsstellen, Trägern oder Institutionen nutzen die Räumlichkeiten und das Team des "Hereinspaziert"
Kriterium
Beschreibung
Die Nachbarschaft führt von sich aus einmalig initiierte Angebote und Aktivitäten weiter. Über die drei Jahre hinweg werden regelmäßige gemeinsame Aktivitäten und Feste zu einer Tradition.
Beschreibung
"Hereinspaziert" wird zu einem Ankerort für eine Vielzahl von Gruppen und Aktivitäten. Dieser Hafen ist dauerhafter und regelmäßig Anlaufpunkt für Aktive in der weiteren Nachbarschaft.
Kriterium
Beschreibung
Aus den positiven Erfahrungen erwächst Bereitschaft nicht nur innerhalb der Nachbarschaft und im "Hereinspaziert" aktiv zu sein, sondern sich auch für das gesamte Stadtgebiet zu engagieren. Es entsteht Motivation für kommunalpolitisches Engagement.
Kriterium
Beschreibung
Die Besucher*innen, Akteur*innen und Organisator*innen haben unterschiedlichste Probleme und Ziele. Übers Projekt als Scharnier und Hub findet jede Person passende Ansprechpersonen und institutionelle Strukturen, die den Anliegen gerecht werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Harzwerk e.V. , harzwerk.org, Goslar-Oker / Bad Harzburg, das Harzwerk hat für Maßnahmen der Familienhilfe im KuKa dauerhaft einen Raum in Co-Nutzung angemietet.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Diakonie, Bad Harzburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Der IT-Opa (Selbstbezeichnung) Klaus Springwald, Tüftler, macht gebrauchte Geräte für bedürftige Familien fit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Goslarsche Zeitung, Lokalredaktion Bad Harzburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Bündheim, hier findet zurzeit unser "Kultur macht stark"-Projekt "Schritt für Schritt zum Tanz" statt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aula Dakhil, Grundschullehrerin und Sprachmittlerin für Arabisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Christina Rechych, Lehrerin für Deutsch und Englisch, Sprachmittlerin für Ukrainisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nina Festerling, Pensionärin, Sprachmittlerin Ukrainisch/Russisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkhard Erben, Bad Harzburger Urgestein, Kosmopolit, Brückenbauer, wandelndes Lexion zur Stadtgeschichte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Silvia Vogel, Deutsch- und Kunstlehrerin, gibt Räumen Atmosphäre und Wohnlichkeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jacqueline Eckel, Tanzlehrerin (ADTV und IHK), KuKa-Gründungsmitglied, bringt Menschen in Schwung, Geduldswunder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Anna Kalinika, Ukrainerin, Karrierefrau mit Kriegsknick, immer positiv, immer zuversichtlich, macht Räume heller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mostafa Moslemi, ausgebildeter Maler, Handwerksgenie, Sprachmittler für Farsi/Arabisch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mansfeld-Löbbecke-Stiftung, https://www.mansfeld-löbbecke.de/harlingerode-vor-dem-bruche, Kooperation mit Wohngruppen bei Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoppetosse, http://kinderheim-hoppetosse.de/, Goslar-Oker, Kooperation mit Wohngruppe bei Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Juliane Wünsch, Vormundschaften/Pflegschaften, Juliane Wuensch@gmail.com, Kooperation bei Klient*innen in Bad Harzburg bei Lernförderung, Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Im dritten Jahr planen Bewohner*innen und Partnerorganisationen in Zukunftsworkshops mit professioneller Moderation Aktivitäten/Finanzierungsmöglichkeiten.
Ein Förderverein entsteht, der durch Spendenaquise und Aktivitäten einen nennenswerten Beitrag einbringt.
Für Kommune und Landkreis wird in der Projektlaufzeit deutlich, dass eine weiterführende finanzielle Förderung sinnvoll ist. Die Kreiswirtschaftsförderung stellt möglicherweise Venture-Kapital zur Verfügung. (Koop-Idee von vor Corona)
11. Medien
Galerie
Aufsteller
hereinspaziert_aufsteller.png
(4.53 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Hartung
| Funktion | Steuerung und Organisation |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)
Projektbeschreibung
Das Projekt „MoJuKi“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Hildesheims Ortsteil Ochtersum, eine gut 8500 Einwohner*innen zählende Ortschaft im Süden von Hildesheim und soll ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zu individuellen und auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Freizeitmöglichkeiten und gleichzeitig eine bedarfsgerechte Unterstützung in Problemlagen bieten.
Angestrebt ist einerseits eine Etablierung vom Impulsen seitens der Projektleitung in das Gemeinwesen, andererseits das Aufnehmen von Impulsen seitens der Zielgruppe.
Bereits bestehende Anlaufstellen wie die Freizeit-Anlage „Open Sportspark“, das städtische Jugendzentrum „JuZe“ - welches als Dreh- und Angelpunkt des Projektes fungieren kann - die Vereine, Schulen und weitere freie Träger*innen sollen durch das Projekt weiter vernetzt, aktiviert und unterstützt werden.
Die Jugendlichen und deren Familien/Umfeld sollen sich stärker als wertvoller, willkommener und gestaltender Teil der Gemeinschaft fühlen.
Durch gezielte Kultur- und Integrationsarbeit für junge Erwachsene wird aus gefühlter Unterschiedlichkeit ein gelebtes vielfältiges Miteinander geschaffen.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Obwohl Ochtersum nicht als Brennpunkt im klassischen Sinne angesehen wird, häufen sich seit 2020 die Beschwerden bezüglich des auffälligen Verhaltens unterschiedlicher Jugendgruppen vor Ort. An der Jahreszahl ist ein direkter Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und deren Folgen zu erkennen. In Ochtersum leben z.Z. 8544 Menschen. Das Durchschnittsalter ist 46 Jahre, die 10-24 jährigen bilden mit 24% ¼ der Anwohner ab. Ein ganzheitlicher generationsübergreifender Ansatz ist noch nicht zu finden.
Auf einer entsprechend ausgestatteten Freizeitanlage können Menschen unabhängig von Öffnungszeiten und Budget nach dem partizipatorischen Ansatz ihre Freizeit selbstorganisiert, informell und altersübergreifend gestalten. Gerade hier werden oft Anzeichen von Vandalismus durch Jugendliche verzeichnet. Einbruch in einen Bauwagen in Verbindung mit Diebstahl diverser Gerätschaften, Zerstörung bereitgestellter Möbel, Brandstiftung, unerwünschte Graffiti, wie z.B. das Z als Zeichen der Unterstützung des russischen Angriffskrieges, Drogenkonsum in der Nähe dort spielender Kinder, Partielle Zerstörungen, Unerlaubtes Betreten der angrenzenden Sportanlagen, Vermüllung, Prügeleien. Diese Reihung ist in Teilen übertragbar auf andere Plätze wie das Schulgelände der Realschule oder den Bereich rund um das Jugendzentrum.Den Jugendlichen soll im Verbund mit ihren Familien und den Anwohnern und Strategiepartnern ein Bezug und Zugang zur Gemeinschaft ermöglicht werden, damit das Gefühl gestärkt wird, ein willkommener und wertvoller Teil des Gemeinwesens zu sein.Durch den im Folgenden beschriebenen Aufbau von Strukturen wird eine Verbesserung der Lebensqualität eines Miteinanders für alle erstrebt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum ist eine Ortschaft im Süden von Hildesheim, die an die Stadtgrenze gewachsen ist. Von der benachbarten Ortschaft Barienrode der Gemeinde Diekholzen ist Ochtersum nur noch durch einen schmalen Streifen Ackerland getrennt, so dass dieses Wachstum an seine Grenzen gelangt.
Einwohnerzahl
8500
Quelle / Anmerkungen
Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, hier: Einwohnermeldeamt. Stand 31.12.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019 hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte beziehen sich lediglich auf die Altersgruppe von 10 - 29 Jahren und beinhalten auch deutsche Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ochtersum_karte.png
(5.54 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Kulturarbeit zur Abwehr von Ausgrenzung und zur Integration
Bildungsarbeit
Beratungsarbeit
Dienstleistungsarbeit mit Angeboten für die Bewohner*innen
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Kooperationspartner*innen den Gedanken der lokalen Jugendförderung auch nach Ende des Projektes konzeptuell und organisatorisch in die Tat umsetzen
Kriterium
Beschreibung
ln erster Linie die jugendliche Zielgruppe, aber auch die Akteure vor Ort ermuntert und befähigt werden, das Ziel der guten Nachbarschaft nach Projektende selbständig weiter zu verfolgen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam Ofen gestalten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Franziska Breul
2. Kurzbeschreibung
Aufbau von GWA-Strukturen im ländlichem Raum: Ehemaliger Bauernhof mit Gemeinschaftsgarten als gesellschaftlicher Begegnungsort
Projektbeschreibung
Im Bad Zwischenahner Ortsteil Ofen soll auf dem Gelände des ehemaligen Bauernhofes „Kösterhof“ ein Ort der Möglichkeiten entstehen, der Ofener Bürger*innen aus allen Generationen, Milieus und Nationalitäten zu gesellschaftlichem Miteinander einlädt. Insbesondere werden Menschen zur Nutzung ermutigt, die bisher sozial wenig eingebunden sind, z. B. einsame ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Innerhalb von drei Jahren wird eine Anlaufstelle der Gemeinwesenarbeit etabliert, die die Bedarfe der Bürger*innen als Ausgangspunkt für die Schaffung sozialer Angebote nimmt. Durch den Einsatz von Beteiligungsinstrumenten werden die Ofener Bürger*innen eingebunden und aktiviert. Sie werden von der LEB professionell dabei begleitet, Wünsche und Interessen zu benennen, darüber in Austausch mit anderen zu kommen und daraufhin gemeinsam Aktivitäten und Angebote am Kösterhof zu entwickeln. Denkbar sind z. B. Ausstellungen, Ideenwettbewerbe, Beratungs- u Bildungsangebote, Erzähl- und Repaircafés, Tauschbörsen oder das Bilden von Projektgruppen. Bürger*innen werden zu gegenseitiger Vernetzung und zur verstärkten Nutzung vorhandener Strukturen, z. B. in örtlichen Vereinen, animiert. Dabei wird ehrenamtliches Engagement gefördert und begleitet. Weiterhin sollen entsprechend der ermittelten Bedarfe regelmäßige Beratungsangebote anderer Träger erfolgen.
Thematisch steht das Bewirtschaften des anliegenden Bauerngartens mit besonderem Augenmerk auf Naturschutz und Anpflanzen von Nutzgemüse im Mittelpunkt. Gartenerträge stehen den Bürger*innen zur Verfügung und werden z. B. gemeinsam verköstigt oder in Kochkursen verarbeitet. Insb. in den Sommermonaten kann der schön gestaltete Bauerngarten als Treffpunkt genutzt werden, außerdem steht eine großzügige Diele als Aufenthaltsort zur Verfügung.
Träger des Projekts ist die Ländliche Erwachsenenbildung e. V. (LEB). Die Durchführung erfolgt durch hauptamtlich Mitarbeitende, die Bürger*innen und Ehrenamtliche begleiten und beraten. Dazu wird die langjährige Erfahrung und Kompetenz der LEB in der Arbeit mit Ehrenamtlichen genutzt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Bad Zwischenahner Ortsteil Ofen im Ammerland (ca. 3.380 Einwohner*innen) sind wie in anderen ländlichen Gemeinden die Folgen des demographischen Wandels zu beobachten. Zuzüge ins Ammerland überwiegen die Geburtenzahlen; die Altersstruktur steigt, was vermehrt auch Einsamkeit alleinstehender älterer Menschen mit sich bringt (Regionales Entwicklungskonzept Ammerland 2023-2027 (REK), S. 2). Weiterhin steigt der Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Ammerland stetig an (LK Ammerland, Integrationsbericht 2022/2023, S. 5). Die Zugezogenen leben z. T. schon lange in Deutschland, insb. durch den Ukraine-Krieg kommen auch viele Neuzuwanderungen dazu (ebd. S. 13).
Trotz des vielerorts zu verzeichnenden Rückgangs bürgerschaftlichen Engagements bestehen in Ofen funktionierende Vereinsstrukturen (REK. S. 3). Es gibt einen Ortsbürgerverein, einen Sportverein und eine Freiwillige Feuerwehr. Die genannten Bevölkerungsgruppen (einsame alte Menschen, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte) sind in den Vereinen jedoch wenig repräsentiert und partizipieren dementsprechend weniger an der Gesellschaft. Die kontinuierliche Zuwanderung und heterogene Zusammensetzung der Migrationsgruppen erfordern daher die Entwicklung weiterer Angebote zur Integration und gesellschaftlichen Teilhabe (LK Ammerland, Integrationsbericht 2022/2023, S. 13). Gleiches gilt für die Integration einsamer älterer Menschen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Zwischenahn Ofen
Beschreibung
Der Kösterhof liegt in Ofen, einem Ortsteil von Bad Zwischenahn. Ofen hat ca. 3380 Einwohner*innen und auf einer Fläche von 2,342 km² eine Bevölkerungsdichte von 1.443 Menschen /km². Die Altersstruktur in Ofen steigt, bedingt durch den demographischen Wandel, kontinuierlich. Weiterhin wandern vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund ins Ammerland zu. Wenngleich Ofen über funktionierende Vereinsstrukturen verfügt, ist wie in vielen anderen Regionen auch ein Rückgang des Organisationsgrades in Vereinen zu beobachten, dieser gilt als Indikator für die Aktivitäten der Bevölkerung. Die o. g. Bevölkerungsgruppen (alte Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund) sind darüber hinaus in den Vereinen wenig repräsentiert. (Quellen: https://citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/ammerland/03451002x09K6__ofen/; Integrationsbericht 2022/2023, Landkreis Ammerland; Regionales Entwicklungskonzept Ammerland 2023 – 2027, Landkreis Ammerland).
Einwohnerzahl
3380
Quelle / Anmerkungen
https://citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/ammerland/03451002x09K6__ofen/ (Abruf 21.02.2023)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle der Daten für die Gesamtstadt Bad Zwischenahn: Statistischer Jahresbericht der Gemeinde Bad Zwischenahn, 2022; für den Ortsteil Ofen liegen keine statistischen Daten vor.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ofen_karte.png
(662.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Kösterhof soll durch das Projekt ein Ort der Möglichkeiten für alle Bewohner*innen Ofens werden und Menschen aller Generationen, Milieus und Nationalitäten zu gesellschaftlichem Miteinander einladen. Dabei stehen die Bedarfe, Wünsche und Vorstellungen der Bewohner*innen im Mittelpunkt. Angebote und Aktionen für die Bürger*innen sollen unter Einbeziehung der Betroffenen konzipiert werden, am Anfang des Projekts steht ein intensiver Bedarfsermittlungsprozess mit Beteiligung der Bürger*innen. Die LEB e. V. stellt neben den Räumlichkeiten und dem Bauerngarten zur gemeinschaftlichen Nutzung die professionelle Begleitung der Menschen vor Ort zur Verfügung. Dabei bringt sie langjährige Erfahrungen aus der Arbeit mit Ehrenamtlichen und der Bildungsarbeit im ländlichen Raum ein. Ziel des Projekts ist einerseits die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen, indem der schön gestaltete Bauerngarten den Bürger*innen Ofens zur gemeinsamen Nutzung und Bewirtschaftung angeboten wird. Insbesondere Personen ohne eigenen Garten bekommen die Möglichkeit zum Aufenthalt in der Natur und zum Anbau von Nahrungsmitteln. Andererseits sollen Möglichkeiten zur Partizipation und zum Aufbau und zur Verbesserung sozialer Beziehungen geschaffen werden, indem die Bürger*innen einen Ort und Bedingungen vorfinden, eigene Ideen im Kontakt mit anderen umzusetzen und sich zu engagieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ermittlung von Bedarfen in Beteiligungsprozessen, Schaffung bedarfsgerechter Angebote
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamtliche und Treffpunktbesucher*innen werden bei der Schaffung weiterer Angebote begleitet, z. B. Projektgruppen, themenbezogene Treffen oder Ausstellungen
Kriterium
Beschreibung
In Beteiligungprozessen werden vorhandene Ressourcen aufgedeckt und für neue Angebote genutzt
Kriterium
Beschreibung
Menschen aller Generationen, Milieus und Herkunftsländer sollen Treffpunkt und Möglichkeit zur Begegnung und Vernetzung erhalten.
Beschreibung
Themen werden interdisziplinär behandelt, z. B. birgt gemeinsames Gärtnern Möglichkeiten zu Naturschutz, Erhalt von Artenvielfalt und sozialem Miteinander
Beschreibung
Kooperationen mit ortsansässigen Vereinen und anderen Trägern werden zur Erweiterung des Angebotes und zur Vernetzung der Bürger*innen genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Die gesellschaftliche Vielfalt des Ortes Ofen wird am Treffpunkt Kösterhof sichtbar, erfahrbar und erlebbar, dadurch wird das Gemeinwesen in Ofen gestärkt und gefördert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Ofen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Im Laufe der Projektzeit soll der Kösterhof als Ort der Gemeinwesenarbeit etabliert werden. Die Bewohner*innen Ofens sollen vor Ort ins Gespräch kommen und ihre Wünsche und Ideen diskutieren und umsetzen können. Die LEB setzt sich während der Projektlaufzeit dafür ein, die so entstandene Anlauf- und Vernetzungsstelle durch eine Anschlussfinanzierung zu verstetigen. Für die Weiterfinanzierung kommen dabei z. B. kommunale Mittel oder das europäische Förderprogramm LEADER in Frage.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkultureller Willkommens- und Begegnungsort DOM für Geflüchtete und Einheimische
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Achim Wolff
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsort für geflüchtete und einheimische Familie
Projektbeschreibung
Anfang 2024 wird in Altenwalde eine Ankunftszentrum (AZ) für 800 Geflüchtete entstehen. 2016 war dort eine Notunterkunft. Durch das Engagement der Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde (OHA) wurde eine aktivierende Begleitung der Bürger*innen und geflüchteten Menschen organisiert. Letzteres bis heute. Dennoch gibt Ängste in der Bevölkerung. Um mögliche Konflikte zu vermeiden und Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu ermöglichen, wollen wir das Sozialkaufhaus (Teilprojekt 1) und den offenen Kinder- und Jugendtreff DOM als Quartierstreffpunkte (Teilprojekt 2) ertüchtigen.
Dabei soll ein offenes Konzept mit niederschwelligen soziokulturellen Angeboten für alle Altersgruppen für Anwohner im Ort und der AZ umgesetzt werden. Integration funktioniert wo ein gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe und gelingende Selbstwirksamkeit möglich ist. Als Flüchtlingsinitiative mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Integration und Bildung wollen wir mit den beiden Projekten einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen.
Der Jugendtreff, z.Zt. durch ehrenamtliche Jugendliche an 2 Tagen geöffnet, wird durch den Mitarbeitenden im Quartierstreff auf 7 Tage ausgeweitet. Er wird gemeinsam mit den Anwohner*innen und Ehrenamtlichen gestaltet. Dabei werden Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigt. Familien-, Seniorenangebote und schwerpunktmäßig die Arbeit als Jugendtreffpunkt werden dabei sein.
Das gelingende Miteinander, das die Bedürfnisse der Geflüchteten nach
geschützten Räumen aufgrund von Traumatisierungen ernstnimmt und Begegnung und Beteiligung aller ermöglicht, trägt erneut zum Gelingen des Ankommens und Willkommens und letztlich des gemeinsamen Lebens bei. Hier wird die Fachkraft sensibilisieren. Eine Herausforderung für die gemeinsame Normalität werden die unterschiedlichen Werte und Erfahrungen der Menschen sein. Bei Traumata müssen therapeutische Angebote vermittelt werden.
Der Schwerpunkt liegt auf Partizipation. Die BesucherInnen sollen Angebote und Aktivitäten wie Kochabende, Feste und Fußballturniere mitbestimmen und -gestalten dürfen. So können sie sich als aktiv Handelnde erleben, nicht als Bittsteller und Opfer. Da Anwohner*innen der Kaserne erst kurz in Deutschland sein werden, müssen die Angebote mit rudimentären Sprachkenntnissen funktionieren.
Die Angebote sind eingebettet in die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinde und deren zugehöriger Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Quartierstreff Dom soll in einer Zeit ertüchtigt werden, in der, nach Corona und inmitten eines Krieges, der Unsicherheit mit sich bringt, die ehemalige Kaserne als Aufnahmeeinrichtung (AZ) für bis zu 10 Jahre ausgebaut wird. Das verunsichert die Menschen.
Wir hoffen das Projekt in Altenwalde umsetzen zu können, weil die geflüchteten Menschen, die z.T. traumatisiert kommen, eine Kultur des Willkommens vor Ort brauchen, um anzukommen, Halt zu finden, erste Kontakte zu knüpfen. Die Anwohner*innen brauchen Begleitung in dieser veränderten Lebenswirklichkeit, Möglichkeiten der Mitgestaltung und Bearbeitung ihrer Vorbehalte.
Bereits 2016 wurden in der Kaserne wenige Monate Geflüchtete untergebracht. Die gemachten Erfahrungen waren überwiegend positiv. Akteure aus Politik, Kirche, Sportvereinen und öffentlichem Leben moderierten die Nutzung, so dass BürgerInnen sich mit ihren Bedenken ernst genommen fühlten. Die Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde, die bis heute ein wesentlicher Akteur der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Cuxhaven ist, verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit und ist gut vernetzt. Wir schaffen Begegnungsräume, in denen das interkulturelle Miteinander erlebt, Vielfalt erlernt und gelebt werden kann. Nur mit Strukturen im Ort ist eine Akzeptanz des AZ und gutes Zusammenleben möglich.
Mit zwei Teilprojekten knüpfen wir an bestehende Kooperationen an, wie mit dem Bündnis für Respekt in Cuxhaven, der engagierten Stadt, den in der Flüchtlingsarbeit engagierten Wohlfahrtorganisationen von Caritas, Diakonie und Paritätischen und dem Landkreis Cuxhaven.
Die Menschen im Quartier werden von Beginn an in die Gestaltung eingebunden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Kirchengemeinde ist seit Jahren konzeptionell und methodisch im Bereich der GWA aktiv. Die Zielgruppen mit ihren Bedarfen, Interessen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Dies umfasst neben dem offenen Kinder- u. Jugendtreff DOM ein Kinderferiendorf („Hammer“), die Aktivitäten der Flüchtlingsinitiative mit ca. 50 Freiwilligen, das SecOndHAnd-Sozialkaufhaus, den Mittagstisch von und für SeniorInnen u.v.a..
Das AZ wird das Quartiersleben nachhaltig verändern. Durch die Erweiterung des DOM zum Quartierstreff für Menschen aus dem Quartier und dem AZ, werden verschiedene Aspekte der GWA aufgenommen. Im Konzept werden alle Kinder und Jugendliche des Sozialraums in den Blick genommen, darüberhinaus weitere Ziuelgruppen. Ein niedrigschwelliger Begegnungsort soll entstehen. Die Selbstorganisation, Partizipation und Durchmischung der Zielgruppen sind wesentliches Prinzip. Da multikulturelles Zusammenleben Hauptaugenmerk ist, achten wir auf einfache Sprache, kultur-, alters- und bedarfsgerechte Angebote. Nach Bedürfnissen der Besucher werden gemeinsam mit ihnen Angebote entwickelt. (Zuhören/Bedarfe recherchieren) und unter Beteiligung (Mitwirken/Handeln) durchgeführt.
Der Quartierstreff DOM und seine hauptamtliche Kraft fungieren als Mittler zwischen den verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen. Mit dem begleiteten Begegnungsort wird der soziale Frieden im Ort gefördert, die längerfristige Akzeptanz des Ankunftszentrums wird wahrscheinlicher.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Quartierstreff DOM ist ein wichtiger Begegnungsort in der Ortsmitte, für Jugendliche, Anwohner und Menschen aus dem AZ. Er wird eingebunden in Maßnahmen zur Prävention, um den sozialen Frieden im Quartier zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Cuxhaven werden während der Projektlaufzeit Recourcen erschlossen, um das Projekt weiterführen zu können.
11. Medien
Galerie
Zukunftshaus - Generationen gestalten Zukunft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Merle Neubauer
| Funktion | Leitung Jugendfreizeitheim |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein Begegnungsort für die Jugend von heute, von gestern und von morgen
Projektbeschreibung
Um den sozialen Zusammenhalt von Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte zu sichern und generationsabhängige Missverständnisse abzubauen, soll das Ritterhuder Jugendfreizeitheim zu einem Zukunftshaus der Generationen weiterentwickelt werden. Mithilfe einer konzeptionell neu gefassten gemeinwesen- und sozialraumorientierten Jugendarbeit, sollen Räume geschaffen werden, die Begegnungen der Generationen schaffen, den Austausch von unterschiedlichen Lebenswelten fördern und so für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft sorgen. Damit sollen Vorurteile insbesondere zwischen Jung und Alt abgebaut und auf den neuen Generationenkonflikt reagiert werden. Durch kulturelle Veranstaltungen und niedrigschwellige, quartierszentrierte Aktionen und Angebote, die stets durch die Beteiligung von Ehrenamtlichen organisiert werden und offen für die Gesamtbevölkerung sind, sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte miteinander ins Gespräch kommen und ihre Ansichten und Ressourcen miteinander teilen. Klassische Formen von Bürgerdialogformaten sind für junge Menschen nicht ansprechend, weshalb sie ihnen fernbleiben, gleichzeitig zeigt die Pluralität der aktuellen Krisen, dass es besonders für die junge Generation wichtig ist, deutlich zu machen, wie sie in der nahen Zukunft leben möchte. Durch den vorhandenen Zugang zu den Jugendlichen und die Erinnerung an die eigene im Jugendfreizeitheim verbrachte Jugend der Nachbarschaft, bietet das Jugendfreizeitheim den perfekten Ort, um als Begegnungsort von allen Generationen angenommen zu werden. Das Ergebnis einzelner Aktionen soll stets auch im Quartier wiedergefunden werden, so dass der Zusammenhalt der Generationen im Stadtbild aufgezeigt und verinnerlicht werden kann. An solchen Orten sollen auch verstetigte und spontane Dialogformate wiederholt aktiviert werden. Durch klassische und moderne Beteiligungstools werden alle Menschen motiviert, sich selbst einzubringen und die Angebote inhaltlich mitzugestalten. Zudem bieten die Räumlichkeiten einen Ort, an dem konkrete Konflikte durch niedrigschwellige Mediationsformate entschärft und gelöst werden können und sich Arbeitsgruppen zu vielfältigen Themen organisieren können. Das Ziel ist intergenerative und interkulturelle Dialoge zu fördern, die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe Aller auszubauen und dadurch ein gutes Miteinander zu fördern.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bedingt durch den demografischen Wandel und seine Folgen sowie die Fülle an Krisen, erfahren alle Menschen eine allgegenwärtige Präsenz von Unsicherheit und Instabilität. Die Folgen sind gerade für junge und ältere Menschen besonders gravierend und können sich negativ auf das Zusammenleben und das Demokratieverständnis ausüben. Umfragen im Rahmen der Covid-19-Pandemie haben gezeigt, dass Jugendliche sich nicht wahrgenommen fühlen und sich mehr Solidarität und Mitsprache wünschen. Durch fehlende Orte mit Treffpunktcharakter in Ritterhude, gibt es aktuell keine niedrigschwelligen Formate, um Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Gruppen sowie die unterschiedlichen Generationen zusammenzubringen, damit sie sich über ihre Lebensrealitäten austauschen können und durch den Dialog Zusammenhalt und Solidarität miteinander erwirken können. Jugendliche, insbesondere männliche Jugendliche aus benachteiligten Familien mit Migrationshintergrund (hauptsächliche Besuchergruppe des Freizis), sind besonders häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Aus dem Grund bleiben andere Jugendliche, aber auch potentielle ältere Ehrenamtliche dem Freizi fern. Gleichzeitig steigen unter Jugendlichen die Vorurteile gegenüber der älteren Generation. Die Bevölkerung Ritterhudes besteht zum einen aus alteingesessenen Menschen, die Ritterhudes dörflichen Charakter schätzen und zum anderen aus Menschen, die aus der Großstadt zuziehen oder deren Biografie interkulturell ist. In der Nähe ist eine Sammelunterkunft für Geflüchtete. Diese Gemengelage gilt es für Dialogformate in den Fokus zu nehmen, präventiv gegen Missverständnisse vorzugehen und durch Begegnung die Solidarität zu stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ritterhude Alt-Ritterhude
Beschreibung
Die Gemeinde Ritterhude grenzt unmittelbar an Bremen und besteht aus 6 Ortsteilen, von denen das Projektgebiet Alt-Ritterhude den kulturhistorisch bedeutsamen Ortskern bildet. Südlich wird er von dem Fluss Hamme und einem Naturschutzgebiet abgegrenzt. Zum Westen grenzt er an den Bremer Stadtteil Marßel. Nördlich liegen die ländlich geprägten Ortsteile Stendorf, Werschenrege und Lesumstotel:
Einwohnerzahl
8700
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2019 - Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035 --> die Zahlen beziehen sich auf die Anzahl Kinder bis 17 Jahre.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der näheren Umgebung des Jugendhauses gibt es schätzungsweise überdurchschnittlich viele Familien, die Transferleistungen beziehen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenansicht_alt-ritterhude.pdf
(371.31 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf die Aktivierung, Partizipation und Bemächtigung der Bewohner und Bewohnerinnen ab und nutzt dafür den Sozialen Raum als Ressource. Durch die Beteiligung der Zielgruppe orientieren sich die Angebote an der Lebenswelt der Bevölkerung und Angebote können flexibel an die Bedürfnisse oder strukturelle Veränderungen angepasst werden. Die Beteiligungsprozesse sind fortlaufend ergebnisoffen und zielen aufgrund der Einbeziehung von Ehrenamtlichen und Kooperation mit anderen Akteuren auf multiprofessionelle Grundlagen ab. Durch den Fokus auf Präventivmaßnahmen ist das Projekt zusätzlich auf die Vermeidung und Abbau von Benachteiligung und die Förderung positiver Lebensbedingungen und Wahrnehmung kultureller und nachhaltiger Angebote ausgerichtet. Zudem werden die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bedürfnisse der individuellen Menschen berücksichtigt. Da der Träger der Einrichtung die Kommune ist, wird ultimativ durch das Projekt versucht ein Bindeglied zwischen Menschen in Randlagen und den öffentlichen Strukturen zu schaffen. Das Projekt ist stark mit der kommunalen Jugendarbeit verflochten, die eine neue sozialräumlich- und gemeinwesenorientierte Konzeptentwicklung für die Jugendarbeit anstrebt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine große und vielfältige Anzahl an Menschen die Angebote wahrnimmt und Veranstaltungen besucht.
Kriterium
Beschreibung
Die Angebote und Veranstaltungen hauptsächlich durch die Bewohner*innen geplant und umgesetzt werden und die GWA-Kraft nur unterstützend tätig ist.
Kriterium
Beschreibung
Eine große Anzahl an unterschiedlichen Menschen sich in die Gestaltung der Angebote einbringen und ihre unterschiedlichen Perspektiven und Qualifikationen den Inhalt der Angebote beeinflussen.
Kriterium
Beschreibung
Diejenigen, die die Angebote nutzen aus unterschiedlichen Altersgruppen und ethnischen Hintergründen bestehen und die Angebote multikulturell und miltilingual sind.
Beschreibung
Unterschiedliche Themenbereiche miteinander verknüpft werden und niedrigschwelliger Zugang zu Angeboten, die gesellschaftliche Ziele verfolgen, erreicht wird.
Beschreibung
Eine Mehrzahl an Akteuren in die Angebote in der Einrichtung einbezogen ist und neue Kooperationen entstehen.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftsinitiativen entstehen und nachbarschaftliche Konflikte durch Dialog und Austausch minimiert oder gelöst werden können.
Beschreibung
Sich Bewohner*innen durch die Angebote der Einrichtung weniger benachteiligt und mehr beteiligt fühlen und eine Aufwertung des Quartiers durch die Angebote der Einrichtung wahrnehmen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ritterhude / Kulturbereich und Jugendbeteiligung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
individuelle Bewohner*innen und/oder Nachbarschaftsinitiativen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Osterholz - Flüchtlingsbetreuung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Strategie ist, einen Treffpunkt zu etablieren, der in das kulturelle Gefüge der Gemeinde verankert ist, durch den die gesamte Bevölkerung Vorteile wahrnimmt und der dadurch nicht mehr wegzudenken ist. Durch einen regelmäßigen Austausch mit der Sachgebietsleitung Bildung, Kultur und Freizeit und dem Bürgermeister - beide unterstützen das Projekt und die Projektziele - kann auf Entscheiderebene schnell auf Entwicklungen eingegangen, in politischen Gremien geworben und ggf. nachjustiert werden
11. Medien
Galerie
Aufsteller
zukunftshaus.png
(1.27 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Begleitet für das neue Leben in Langenhagen lernen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Pablo Schönberger
| Funktion | Schulsozialarbeiterin / Sonderpädagoge |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Inklusive sprachliche und kulturelle Entwicklung
Projektbeschreibung
Konzept für den Einsatz unqualifizierter geeigneter Assistenzkräfte mit Migrationshintergrund.
Begleitet für das neue Leben lernen durch sprachlichen und kulturellen Transfer
Beschreibung
Seit 2015/2016 ist uns bewusst, dass fehlende adäquate Angebote des frühen Sprach- und Kulturtransfers eine soziale und sprachliche Isolation der Menschen mit Migrationshintergrund zur Folge hat. Dies kann zur erfolglosen Integration und Inklusion in die Aufnahme der Gesellschaft führen. Durch den frühen Einsatz muttersprachlicher Assistenzkräfte, die entlohnt werden sollen, wollen wir die Integration für die Schüler*innen und deren Angehörige fördern und ihre Möglichkeiten verbessern. Dies ist nur mit Finanzierungszusage möglich.
Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bilden in Langenhagen einen stetig wachsenden Teil der Bevölkerung. Bei vielen Menschen besteht auch nach längerer Aufenthaltszeit nur ein sehr geringer gesellschaftlicher Zugang. Die Chance mit dem LAG Antrag sehen wir darin, möglichst früh Kinder und deren Angehörige zu erreichen, weil wir als Schule eine Brückenfunktion und dadurch einen engen Kontakt zu den SchülerInnen und Eltern haben. Des weiteren stehen wir im Austausch mit den umliegenden Schulen und Kitas und möchten im Rahmen der Kooperation die Assistenztätigkeit ausbauen.
Den Einsatz der Assistenzen betrachten wir als ein Element der GWA.
Merkmale des Projektgebietes sind Leibniz IGS, IGS Süd, IGS Langenhagen-Mitte, Haus der Jugend, Kita Veilchenstraße und KITA Brinker Park.
Die Leibniz IGS versteht sich in diesem Sinn als Stadtteilschule. Die Zusammenarbeit mit den gekennzeichneten Institutionen wird geprägt dadurch, dass die Kinder der Familien die Institutionen des oben genannten Projektgebietes aufsuchen.
Das Projektgebiet ist gekennzeichnet durch einen verstärkten Zuzug von Flüchtlingen. Die besondere Problematik besteht zurzeit im Verdrängungswettbewerb, der sowohl subjektiv (Aussage Schüler) als auch objektiv von den dort schon seit Jahren lebenden Menschen empfunden wird. Die Aufnahme und der damit verbundene Zuzug von ukrainischen Flüchtlingen, die unter einem anderen Status geführt werden, verstärkt die Konkurrenz um Wohnraum, Arbeit und Zukunftsgestaltung. Sprachliche und kulturelle Barrieren führen zu einer Verhärtung, die sich in gegenseitiger Ablehnung und Separation der einzelnen Herkunftsgruppen darstellt, besonders bei den ukrainischen Flüchtlingen, die meistens als Einelternfamilie (Mutter mit Kindern) kommen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch den Ukraine Krieg hat Langenhagen nach 2016 einen neuen verstärkten Zuzug an Flüchtlingen erlebt.
Sowohl die Bildungseinrichtungen als auch die ansässigen Bürger sind und waren nicht auf die damit notwendigen Strukturen vorbereitet. Der Sprach- und Kulturtransfer in den Bildungseinrichtungen und die Kooperation mit den Erziehungsberechtigten ist kennzeichnet durch mangelnden Personaleinsatz in Schulen und Kitas. Dafür bieten Schulen und Kitas in ihren Räumlichkeiten aber einen niederschwelligen Zugang für das anzusprechende Klientel. Durch die bereits intensive bestehende Elternarbeit, sowie durch schulische Projekte (NFTE, blühende Kulturen treffen sich, Regionsprojekte) besteht ein Vertrauensverhältnis, an dass mit dem Projekt angeknüpft werden soll.
Schlüsselprobleme:
Ungenügende oder gar keine Sprachkenntnisse und zudem nicht ausreichende Schulbildung, bedingt durch traumatisierende Kriegs- und Fluchterlebnisse. Die Schulkinder bzw. Jugendliche können dem Unterricht und dem gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben, wie in Deutschland gewünscht, nicht folgen und sich nicht sozial wünschenswert einbringen. Daraus resultieren u.a. gesteigerte Aggressionen mit körperlichen Auseinandersetzungen oder Depressionen, die sich in Verweigerungshaltung (Absentismus) darstellen. Deshalb erachten wir es als außergewöhnlich notwendig, eine Anlaufstelle zur kommunikativen Vermittlung und Beratung einzurichten. Diese Stelle soll dauerhaft für die Eltern der Schulen und Kitas, des gekennzeichneten Quartiers, geöffnet sein.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen - Mitte und Brink / Schulen und Kitas
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Google
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
screenshot_20230328_143537_chrome.jpg
(178.9 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen den Ansatz unter Einbeziehung des Qualitätsmanagement und seiner 7 gültigen Grundsätze. Im Fokus stehen die Akteure, deren besondere Bedürfnisse, Interessen und Ressourcen wir evaluieren. Unser Schwerpunkt zeichnet sich in der Integration und Inklusion aller Beteiligten des Quartiers aus. Die Projektleitung sorgt dafür, die Akzeptanz der einzelnen Akteure gegenüber den Bedürfnissen aller Beteiligten zu steigern. Sie entwickelt unter Einbeziehung differenzierter Angebote eine verbesserte Kommunikation.
Alle Beteiligten (Kommune, Akteure) des Quartiers werden in das Qualitätsmanagement einbezogen. Dadurch wird das Verständnis für die Ziele und das Verbesserungspotenzial erhöht. Die Projektleitung sorgt dafür, dass die Assistenzen entsprechend befähigt werden (Kollegiale Beratung / Gespräche) und notwendige Ressourcen bereit gestellt werden.
Die Prozesse und Abläufe werden im Quartier aufeinander abgestimmt, sorgfältig geplant und ausgeführt.
Zur Einleitung und Umsetzung der Verbesserungsprozesse nutzen wir die Analyse von Fehlern, Verbesserungsvorschlägen über Akteursfeedback, kontinuierliche Evaluierung mit der Kommune. Besonders wichtig ist uns dabei Risiken zu analysieren und modifizierte Entscheidungen durch Daten und Fakten zu stützen. Da in unserem Projekt der Mensch im Mittelpunkt steht, fokussieren wir eine Partnerschaft mit allen Beteiligten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommune Frau Schalé, Frau von der Ah, Doris Lange, Rucksackprojekt Frau Sommerfeldt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(IGS Süd, IGS Mitte, Gutzmann Schule, LiGS Langenhagen) als auch Kindertagesstätten (Kita Brinker Park, Kita Veilchenstraße) Haus der Jugend
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Gespräche mit der Kommune, der Region Hannover und Politikern, um das Projekt nachhaltig zu finanzieren. Als weitere Möglichkeit ziehen wir Sponsoren in Betracht, die soziale Projekte längerfristig finanzieren (die z.B. Sparda Bank, Paribas Bank usw.) Da tendenziell eine Zunahme der flüchtenden Menschen zu erwarten ist, gehen wir davon aus, dass dieses Projekt weiter finanziert werden wird.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Cafe der Begegnung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Niklas Anthony
| Funktion | Integrationsmanager |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Unterstützen, Koordinieren & Begleiten
Projektbeschreibung
In Bad Iburg, ein Kneippkurort im südlichen Landkreis Osnabrück leben ca. 11.000 Einwohner*innen. Die Gemeinde liegt ca. 15 km südlich von Osnabrück entfernt.
Eine Herausforderung der Stadt Bad Iburg und der Akteure besteht darin, dass u.a. durch den demografischen Wandel, Flüchtlingspolitik und Coronapandemie viele Senioren*innen alleine leben und vereinsamen, Migranten*innen als Fachpersonal in der Baubranche, Gastronomie, Gartenbau und Pflege sowie viele Geflüchtete aus der Sammelunterkunft in ihren Communitys leben. Durch die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern*innnen der Stadtverwaltung und Ehrenamtlichen aus den Bereichen Familienservice, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Integration/Migration, Ehrenamt sowie Seniorenarbeit werden die Bedürfnisse der Bürger*innen berücksichtigt und in unseren Angeboten umgesetzt.
Die Gemeinwesenarbeit in Bad Iburg bietet die Möglichkeit, Beratung, Information und Miteinander zu fördern und Vielfalt alters-, milieus-, zielgruppen- und generationsübergreifend zu stärken. Die Anlaufstelle Cafe der Begegnung ist ein Raum für Begegnungen von Einheimischen, Migranten*innen und Geflüchteten, in der sich in freundlicher Atmosphäre über alle Kulturen und Generationen hinweg Menschen begegnen und austauschen können. Es sollen Barrieren abgebaut werden und Migranten*innen und Neubürger*innen besser und schneller in die Gesellschaft integriert werden.
Die Angebote sind durch Niedrigschwelligkeit, Offenheit, Allgemeinheit und Vielfältigkeit gekennzeichnet. Sie sollen an einem neutralen Ort umgesetzt werden und, damit alle Bürger*innen einen ungezwungenen und kostenlosen Zugang finden können.
Folgende Angebote sind zu nennen:
- sozialbehördliche Antragsberatung
- Deutsch-Stammtisch
- Offenes Cafe für Alle
- Senioren*innen Spiele- und Klönnachmittag
- Computer, Handy, Tablett etc. Hilfe für Senioren*innen
- themenspezifische Angebote (kulturübergreifendes Fußballturnier, Jubiläumsfeier, Musik- und Kulturveranstaltungen, offene Impfaktion etc.)
Die Stadt Bad Iburg und ihr Fachpersonal unterstützen die Weiterentwicklung der Begegnungsstätte und der zahlreichen Angebote.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die soziale Lage in Bad Iburg ist heterogen, einerseits gibt es viel Akademiker*innen und Wohlhabende und andererseits Arbeiterfamilien und/oder Bürger*innen mit wenig Geld. Viele Bad Iburger*innen leben bereits seit Generationen hier und sind teilweise gegenüber Neuzugezogenen distanziert und bleiben innerhalb ihren Ortsteil-Communitys Iburg, Glane & Sentrup. Alteingesessenen Bad Iburger*innen fehlt die Offenheit gegenüber Neuem (Kulturen, Angeboten, Sprache, Menschen etc.) und erschweren teilweise die Integration Neuzugezogener in die Gesellschaft.
In Bad Iburg leben viele alleinstehende Senioren*innen, die vereinsamen, weil ihre Angehörigen in anderen Städten leben. Gleichzeitig leben viele verschiedene Migranten*innen sowie Geflüchtete zusammen in ihren eigenen Communitys (Verinselung). Durch die "Verinselung" und den demografischen Wandel ist es schwer, diese Menschen in das gesellschaftliche Leben einzubinden, da unter anderem auch sprachliche Barrieren herrschen. Der Fokus liegt auf der niedrigschwelligen und nachhaltigen Gemeinwesenarbeit. Bad Iburg hat viele Flüchtlinge aus der Ukraine in einer Sammelunterkunft und in privaten Unterkünften. Geflüchtete und Migranten*innen sollen während ihres Aufenthaltes vor Ort unterstützt und in das gesellschaftliche Zusammenleben eingebunden werden. Speziell Migranten*innen die in ihren Communitys leben finden wenig Vernetzung/Teilhabe in die deutsche Gesellschaft (z.B. Informationen zu Vereinen, Betrieben und Ansprechpartner*innen). Wir wollen mit Hilfe des Projekts Cafe der Begegnung Information, Vernetzung, Partizipation, Beratung und Integration leisten. Ebenso sollen Vorurteile abgebaut und Öffnung ermöglicht werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Iburg mit den Ortschaften Glane, Ostenfelde und Sentrup
Beschreibung
Die Stadt Bad Iburg ist eine Kleinstadt und ein staatlich anerkannter Kneippkurort im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen, 104 m über dem Meeresspiegel. Die Fläche erstreckt sich über 36,44 km². Zur Stadt Bad Iburg gehören die Ortschaften Glane, Ostenfelde und Sentrup.
Einwohnerzahl
11005
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen des Einwohnermeldeamts aus 2022/2023 Stadt Bad Iburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen des Einwohnermeldeamts 2022/2023 Stadt Bad Iburg
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
uebersicht-bad-iburg2.pdf
(2.8 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bei der Gemeinwesenarbeit in Bad Iburg geht es durch die Inklusion aller Bad Iburger Gruppen um die Stärkung des sozialen Miteinanders und die Förderung von gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz. Somit trägt das Projekt aktiv zur Sicherung demokratischer Verhältnisse in Bad Iburg teil und unterstützt hier gezielt sozial- und kommunalpolitische Aufgaben. Die Angebote richten sich grundsätzlich an alle Bewohner*innen von Bad Iburg und haben zum Ziel die immateriellen Bedingungen für alle zu verbessern. Zu nennen sind hier im Speziellen die Qualität der sozialen Beziehungen aller beteiligten Zielgruppen sowie die Partizipationsmöglichkeit von marginalisierten Gruppen. Durch Bedarfsabfragen und den aktiven Einbezug der Ehrenamtlichen wie auch allgemein Interessierten wird kollektives Empowerment ermöglicht. Nach anfänglicher enger Begleitung durch die professionellen Fachkräfte steht die Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit der Ehrenamtlichen im Fordergrund. Neben Beratungsangeboten sollen auch Bildungsangebote fest im Repartoir des Cafe's für Begegnung verankert werden, so dass sich das Cafe als Veranstaltungs-, Begegnungs- und Bildungsstätte fest im Sozialraum verankert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Positive Feedbacks, hohe Teilnehmerzahlen, Möglichkeit der Partizipation der Bürger*innen
Kriterium
Beschreibung
regelmäßige Netzwerktreffen mit Vereinen und Betrieben, Kooperationen schließen, gemeinsame Veranstaltungen
Kriterium
Beschreibung
Angebote für verschiedene Zielgruppen
Beschreibung
Angebote wie z.B. Offenes Cafe für Alle, Informationsverantaltungen, damit Neubürger*innen Infos rund um die Kommune bekommen und Infos und Unterstützung zur Eingliederug in die Gesellschaft von Bad Iburg
Vorhandene Strukturen
Das Projekt kann sowohl auf professionelle als auch ehrenamtliche Strukturen zurückgreifen
und hier erfolgreich Synergieen nutzen. Die professionellen Fachkräfte agieren im Projekt mit
Doppelfunktion, da diese ebenfalls noch die Rolle der Ehrenamtskoordinatorin sowie des
Jugendbetreuers ausfüllen. Somit können die Bereiche Ehrenamt, Jugendarbeit und weitere
Bereiche durch die professionellen Fachkräfte ins Projekt inkludiert werden. Darüber hinaus
sind die ehrenamtlichen Berater*innen im Projekt, die aktuell die sozialbehördliche Beratung und andere Angebote des Cafe der Begegnung durchführen, bestens innerhalb des Sozialraums vernetzt und haben einen guten Zugang zu
Geflüchteten, Migrant*innen, Senioren*innen und anderen Personengruppen. Sie fungieren so als Gatekeeper, die den
Zugang auch zu schwer erreichbaren Zielgruppen herstellen können.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen und Betriebe Bad Iburgs
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück, (Jugendamt, Migrationszentrum, Ausländerbehörde, Jobcenter, Seniorenpflegestützpunkt etc.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokale Medien, Bad Iburg Aktuell, Stadtgespräch, NOZ
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll eine langfristige Anlaufstelle für Begegnungen unterschiedlicher Art und Weise sein. Die Kommune soll dahingehend profitieren, dass das Sozialamt, Bürgeramt, Familienservice etc. entlastet werden und Anliegen im Cafe der Begegnung geklärt werden. Wichtiger Platz im Sozialraum von Bürgern*innen. Partizipations, Integrations, Migrations,- und Teilhabeprozesse. Langfristige Finanzierung durch z.B. große Stiftungen, Betriebe (Sponsoring) und BAMF oder Folgeantrag bei der LAG.
11. Medien
Galerie
Videos
fussball.jpg
(1.25 MB)
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(183.77 MB)
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(126.92 KB)
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(274.78 KB)
senioren-innen_treffen.jpg
(117.18 KB)
computer_hilfe.jpg
(318.57 KB)
deutsch_stammtisch.jpg
(108.13 KB)
deutsch_stammtisch_2.jpg
(90.89 KB)
jubilaeumsfeier.jpg
(219.15 KB)
jubilaeumsfeier_2.jpg
(136.82 KB)
internationale_kueche.jpg
(168.64 KB)
jubilaeumsfeier_3.jpg
(138.93 KB)
eroeffnung.jpg
(239.35 KB)
offenes_cafe.jpg
(276.82 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On