Secondhand Kaufhaus als Interkultureller Willkommens- und Begegnungsort für Geflüchtete und Einheimische
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Achim Wolff
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsort für geflüchtete und einheimische Familien
Projektbeschreibung
Anfang 2024 wird in Altenwalde eine Ankunftszentrum (AZ) für 800 Geflüchtete entstehen. 2016 war dort eine Notunterkunft. Durch das Engagement der Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde (OHA) wurde eine aktivierende Begleitung der Bürger*innen und geflüchteten Menschen organisiert. Letzteres bis heute. Dennoch gibt Ängste in der Bevölkerung. Um mögliche Konflikte zu vermeiden und Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu ermöglichen, wollen wir das Sozialkaufhaus (Teilprojekt 1) und den offenen Kinder- und Jugendtreff DOM als Quartierstreffpunkte (Teilprojekt 2) ertüchtigen.
Dabei soll ein offenes Konzept mit niederschwelligen soziokulturellen Angeboten für alle Altersgruppen für Anwohner im Ort und der AZ umgesetzt werden. Integration funktioniert wo ein gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe und gelingende Selbstwirksamkeit möglich ist. Als Flüchtlingsinitiative mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Integration und Bildung wollen wir mit den beiden Projekten einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen.
Der Jugendtreff, z.Zt. durch ehrenamtliche Jugendliche an 2 Tagen geöffnet, wird durch den Mitarbeitenden im Quartierstreff auf 7 Tage ausgeweitet. Er wird gemeinsam mit den Anwohner*innen und Ehrenamtlichen gestaltet. Dabei werden Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigt. Familien-, Seniorenangebote und schwerpunktmäßig die Arbeit als Jugendtreffpunkt werden dabei sein.
Das gelingende Miteinander, das die Bedürfnisse der Geflüchteten nach
geschützten Räumen aufgrund von Traumatisierungen ernstnimmt und Begegnung und Beteiligung aller ermöglicht, trägt erneut zum Gelingen des Ankommens und Willkommens und letztlich des gemeinsamen Lebens bei. Hier wird die Fachkraft sensibilisieren. Eine Herausforderung für die gemeinsame Normalität werden die unterschiedlichen Werte und Erfahrungen der Menschen sein. Bei Traumata müssen therapeutische Angebote vermittelt werden.
Der Schwerpunkt liegt auf Partizipation. Die BesucherInnen sollen Angebote und Aktivitäten wie Kochabende, Feste und Fußballturniere mitbestimmen und -gestalten dürfen. So können sie sich als aktiv Handelnde erleben, nicht als Bittsteller und Opfer. Da Anwohner*innen der Kaserne erst kurz in Deutschland sein werden, müssen die Angebote mit rudimentären Sprachkenntnissen funktionieren.
Die Angebote sind eingebettet in die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinde und deren zugehöriger Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde.
Laufzeit
2023-12-11 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Quartierstreff Dom soll in einer Zeit ertüchtigt werden, in der, nach Corona und inmitten eines Krieges, der Unsicherheit mit sich bringt, die ehemalige Kaserne als Aufnahmeeinrichtung (AZ) für bis zu 10 Jahre ausgebaut wird. Das verunsichert die Menschen.
Wir hoffen das Projekt in Altenwalde umsetzen zu können, weil die geflüchteten Menschen, die z.T. traumatisiert kommen, eine Kultur des Willkommens vor Ort brauchen, um anzukommen, Halt zu finden, erste Kontakte zu knüpfen. Die Anwohner*innen brauchen Begleitung in dieser veränderten Lebenswirklichkeit, Möglichkeiten der Mitgestaltung und Bearbeitung ihrer Vorbehalte.
Bereits 2016 wurden in der Kaserne wenige Monate Geflüchtete untergebracht. Die gemachten Erfahrungen waren überwiegend positiv. Akteure aus Politik, Kirche, Sportvereinen und öffentlichem Leben moderierten die Nutzung, so dass BürgerInnen sich mit ihren Bedenken ernst genommen fühlten. Die Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde, die bis heute ein wesentlicher Akteur der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Cuxhaven ist, verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit und ist gut vernetzt. Wir schaffen Begegnungsräume, in denen das interkulturelle Miteinander erlebt, Vielfalt erlernt und gelebt werden kann. Nur mit Strukturen im Ort ist eine Akzeptanz des AZ und gutes Zusammenleben möglich.
Mit zwei Teilprojekten knüpfen wir an bestehende Kooperationen an, wie mit dem Bündnis für Respekt in Cuxhaven, der engagierten Stadt, den in der Flüchtlingsarbeit engagierten Wohlfahrtorganisationen von Caritas, Diakonie und Paritätischen und dem Landkreis Cuxhaven.
Die Menschen im Quartier werden von Beginn an in die Gestaltung eingebunden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Kirchengemeinde ist seit Jahren konzeptionell und methodisch im Bereich der GWA aktiv. Die Zielgruppen mit ihren Bedarfen, Interessen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Dies umfasst neben dem offenen Kinder- u. Jugendtreff DOM ein Kinderferiendorf („Hammer“), die Aktivitäten der Flüchtlingsinitiative mit ca. 50 Freiwilligen, das SecOndHAnd-Sozialkaufhaus, den Mittagstisch von und für SeniorInnen u.v.a..
Das AZ wird das Quartiersleben nachhaltig verändern. Durch die Erweiterung des DOM zum Quartierstreff für Menschen aus dem Quartier und dem AZ, werden verschiedene Aspekte der GWA aufgenommen. Im Konzept werden alle Kinder und Jugendliche des Sozialraums in den Blick genommen, darüberhinaus weitere Ziuelgruppen. Ein niedrigschwelliger Begegnungsort soll entstehen. Die Selbstorganisation, Partizipation und Durchmischung der Zielgruppen sind wesentliches Prinzip. Da multikulturelles Zusammenleben Hauptaugenmerk ist, achten wir auf einfache Sprache, kultur-, alters- und bedarfsgerechte Angebote. Nach Bedürfnissen der Besucher werden gemeinsam mit ihnen Angebote entwickelt. (Zuhören/Bedarfe recherchieren) und unter Beteiligung (Mitwirken/Handeln) durchgeführt.
Der Quartierstreff DOM und seine hauptamtliche Kraft fungieren als Mittler zwischen den verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen. Mit dem begleiteten Begegnungsort wird der soziale Frieden im Ort gefördert, die längerfristige Akzeptanz des Ankunftszentrums wird wahrscheinlicher.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Quartierstreff DOM ist ein wichtiger Begegnungsort in der Ortsmitte, für Jugendliche, Anwohner und Menschen aus dem AZ. Er wird eingebunden in Maßnahmen zur Prävention, um den sozialen Frieden im Quartier zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Cuxhaven werden während der Projektlaufzeit Recourcen erschlossen, um das Projekt weiterführen zu können.
11. Medien
Galerie
Stadtteil Café Neuenhäusen - Das Ufer-Cafe - Ein Treffpunkt, der verbindet
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marianne Schiano
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das Ufer-Cafe - Ein Treffpunkt, der verbindet
Projektbeschreibung
Dreimal pro Woche findet in der Celler Tafel e.V. Uferstraße 10 die Ausgabe der Lebensmittel statt. Zweimal pro Woche versorgen wir mit der Abendtafel Menschen direkt vor Ort mit Suppe, Brötchen und Kuchen. Dieses bestehende Angebot soll mit einem Stadtteil Café Neuenhäusen erweitert werden.
Es soll ein Café werden, in dem Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft jedes Alters, Arbeit, Kontakte und Information finden. Kindern aus den drei Grundschulen in Neuenhäusen wollen wir regelmäßig eine warme Mahlzeit anbieten.
Gemeinsam mit dem Jobcenter im Landkreis Celle werden Möglichkeiten geschaffen, weitere Beschäftigungsverhältnisse für Langzeitarbeitslose im geförderten Beschäftigungsverhältnis zu installieren. Das schafft eine Chance für Ältere, Arbeitslose mit Behinderungen und Migranten.
Die Kooperation mit dem Verbund sozialtherapeutischer Einrichtung e.V. (VSE) ist vorgesehen, um auf diese Weise ein Netzwerk mit sozialtherapeutischem Hintergrund zu geschaffen. Auch eine Kooperation mit dem Kinderschutzbund Celle sowie der Obdachlosen Beratung sind möglich.
Wir werden einen Arbeitsplatz mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von je 30 Stunden schaffen.
Laufzeit
2024-06-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Prinzip der Celler Tafel e.V. ist einfach erklärt: Wir sammeln überschüssige Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien, Einzel- und Großhändlern und verteilen diese an Menschen, die staatliche Unterstützung erhalten.
Im Tansey-Haus in der Uferstraße 10, das uns im Jahr 2009 vom Ehepaar Tansey geschenkt wurde, befinden sich die Verwaltung, die Sortierstation, die Ausgabestelle Neuenhäusen, ein kleines Bistro und das Lebensmittellager.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Celle Neuenhäüsen
Beschreibung
Stadtteil Neuenhäusen (keine Angaben zur Größe der Fläche vorh.)
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Angaben vorhanden
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ufer-cafe_verortung_din_a5.png
(3.91 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es soll eine Anlaufstelle zur Unterstützung in besonderen Lebenssituationen sowie zum Austausch und zur Vernetzung verschiedener Bevölkerungsgruppen geschaffen werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden z.B. Paulusgemeinde oder Kreuzkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CD-Kaserne, Celle (Jugendzentrum)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Parallel zu den städtischen Zielen des Sanierungsgebietes der Stadt Celle soll hier die Stärkung des Quartiers Neuenhäusen erfolgen. Zur langfristigen Finanzierung soll innerhalb der ersten drei Jahre darauf hingearbeitet werden, dass sich das Café selbst trägt. Dazu werden die Gäste angehalten eine freiwillige Spende abzugeben. Darüber hinaus sind jährliche Spenden von 20.000 Euro garantiert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Casper
2. Kurzbeschreibung
Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde (Stärkung und Förderung des Gemeinwesens im Themenfeld von Verpflegung, Nachhaltigkeit und Bildung)
Projektbeschreibung
Das Projekt „Leib und Seele“ hat zum Ziel, nachbarschaftliche Strukturen in den Dörfern sichtbar zu machen, zu fördern, Themen der Menschen zu eruieren sowie gemeinsam Ideen zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten. Ziel ist, das Gemeinwesen und den Zusammenhalt in den zunehmend durch Zuzug und Verstädterung belasteten Ortsteilen zu stärken. Hierfür werden Bedarfe und Strukturen in den Ortsteilen erhoben und die Selbstorganisation und Selbststärkung des Gemeinwesens unterstützt. Dies geschieht durch eine hauptamtliche Koordination, die die Aktivitäten initiiert, unterstützt und durchführt. Beginnend mit einer Analyse bestehender Netzwerke und Strukturen in den Ortschaften wird es in einem 2. Schritt um die Einbindung von weiteren Kooperationspartnern gehen. Eine Beteiligung der örtlichen Bevölkerung soll durch Methoden wie aktivierende Befragung, Werkstattforen und die Einbindung nachbarschaftlicher Strukturen erfolgen. Es gibt bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele interessierte Kooperationspartner wie den Ernährungsrat „Moin! Ernährung“, die Kommune und die Kirchengemeinden.
Starten soll die Projektarbeit aus dem „Haus für das Gemeinwesen“ in Bexhövede, von dem aus auch die Ortsteile Stotel und der Kernort Loxstedt in den Blick genommen werden sollen. In diesem Haus befindet sich neben der Kita auch die Küche, die perspektivisch die Funktion eines Treffpunkts übernehmen soll. Die Küche knüpft hierbei an die ländliche Tradition einer Küche als Begegnungsraum an. Hier kann Gemeinschaft und Engagement erlebt, aber auch beraten und unterstützt werden. Durch die in der Küche stattfindende Essensausgabe sollen zukünftig auch Menschen vor Ort ein Essen bekommen. Essen als Kristallisationspunkt von Gemeinschaft, Solidarität, Engagement und Bedürfnisorientierung.
Mit dem Projektansatz soll auch (auch als Modell für die anderen Ortsteile) ein Lastenheft für die Küchen-Betreiber erstellt und geprüft werden, inwiefern die dortigen Räumlichkeiten für den Sozialraum geöffnet werden können.
Fragen zum Anbau/Produktion, zur Qualität des Essens, der Nachhaltigkeit und Regionalität sind ebenso Bestandteil wie auch übergreifende Aspekte der Wertschätzung des Essens sowie der Ernährungsbildung im alltäglichen Leben. Die ggf. anfallende Überproduktion soll z.B. dazu genutzt werden, Mittagstische (für Ältere, Bedürftige, Homeoffice-Arbeitende, Interkulturell…) anzubieten. Im übertragenen Sinn: „Eine Küche als Begegnungsort für die ganze Gemeinde“.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Es bestehen sehr unterschiedliche Ausgangslagen in den Ortsteilen: Stotel: zum Teil sehr hoher Migrationsanteil; Kernort Loxstedt: zunehmende Verstädterung durch starken Zuzug und Bau von Mehrfamilien-/Mietshäusern; Bexhövede: zumeist finanziell stabile Einwohnerschaft, wobei Zusammenhalt in Dorfgemeinschaft durch Pandemiezeit sowie Bau neuer Einfamilienhaus-Wohngebiete und Zuzug neuer BewohnerInnen gelitten hat.
Trotz insgesamt 10.300 EW zusammen in den drei Ortsteilen ist das Gebiet sehr ländlich geprägt mit einem mangelhaften ÖPNV-Angebot und einer hohen Auspendlerquote. Die Ortsteile verfügen über unterschiedlich aktive Dorfgemeinschaften und Vereine. Es bestehen Treffpunkte, die jedoch zumeist nur von einzelnen Zielgruppen oder Milieus besucht werden. Nachbarschaftliche Strukturen sind vorhanden aber bisher noch nicht weiter eruiert. Dies zu erfahren und zu nutzen ist auch Inhalt der Projektarbeit. Die Menschen vor Ort sind, nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Migrationshintergründe oftmals für sich. Über das Thema Küche, Essen, Essenszubereitung und Begegnung der Kulturen, sollen Begegnungsräume entstehen. Mit dem Projekt sollen folgende Handlungsfelder der GWA gestärkt werden: „Soziale Aktivität-Zusammen leben-Gesundheitsförderung“. Die drei Ortsteile verfügen jew. über Grundschulstandorte mit Kitas und Hort. Derzeit werden diese durch unterschiedliche Caterer mit Mittagessen versorgt. Da in diesen Einrichtungen bisher kaum eine Auseinandersetzung mit den Themen Nachhaltigkeit, Erzeugung u. Verarbeitung von regionalen Lebensmitteln stattfindet, ist auch hier daran gedacht das Handlungsfeld „Schule und Bildung“ der GWA-Arbeit zu bearbeiten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Loxstedt Bexhövede-Stotel-Kernort Loxstedt
Beschreibung
Ortsteilgrenzen der Ortsteile, siehe beigefügte Karte
Einwohnerzahl
10300
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Kommune Loxstedt, Anmerkungen: einzelne Ortsteile sind sehr ländlich, Loxstedt als Kernort mit ca. 5.500 EW wird auch nicht als Stadt bezeichnet. Bexhövede: ca. 2.250 EW, Stotel: ca. 2.600 EW
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund EGIS-Sozialraumdaten
Besonderheit Ortsteil Stotel
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: EGIS-Sozialraumdaten
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen und Themen der Menschen stehen im Zentrum der Beteiligung. Über Bürgerforen und gezielte Ansprache von unterschiedlichen Zielgruppen (unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen) sollen die Bedarfe in den Gemeinwesen der Ortsteile erhoben werden. Ausgehend von den Themen Verpflegung, Nachhaltigkeit, Bildung und Zusammenleben werden mit den Menschen vor Ort Lösungsansätze gesucht. Hierbei sollen die Stärken und Ressourcen der Menschen herausgearbeitet und diese aktiv in die Arbeit eingebunden werden. Neben der Stärkung der Gemeinschaft soll über die Möglichkeit der Selbstorganisation eine Form des Engagements gefördert werden, die es unterschiedlichen Gruppen ermöglicht die vorhandene Infrastruktur für ihre Interessen zu nutzen. Da es sich hier um eine Gebietsentwicklung handelt, soll hier ebenenübergreifend gehandelt und gedacht werden. Dies bedeutet Kooperationspartner, wie die Kommune und der Ernährungsrat der Region Bremerhaven/Cuxhaven u.a. werden aktiv in die Arbeit mit einbezogen. Bestehende Netzwerke sollen genutzt oder aber je nach Bedarf auch entwickelt werden. Die Kommune als Kooperationspartner hat großes Interesse über den Ansatz der Gemeinwesenarbeit das Projektgebiet zu entwickeln und zu gestalten. Ergebnisse der gemachten Erfahrungen sollen in kommunale Entwicklungen einfließen und nicht zuletzt in einer Imageverbesserung der Region enden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivitäten sind am Bedarf orientiert. BewohnerInnen engagieren sich.
Kriterium
Beschreibung
Eigenaktivitäten entstehen auch ohne Initiative der Koordination.
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Ansätze wurden gestärkt und entwickeln sich weiter.
Kriterium
Beschreibung
Verschiedene Zielrgippen werden von einzelnen Aktivitäten angesprochen und zusammengeführt.
Beschreibung
Bestehende Netzwerke haben mehr Dynamik und Aktivitäten entfaltet. Neue Kooperationen sind entstanden.
Kriterium
Beschreibung
Modell der Bexhöveder Kita-Küche bzw. erarbeitetes Konzept auf andere Ortsteile übertragen werden kann.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Erster Beigeordneter, Amt IV Kinder- und Familienservice (alle bereits eng einbezogen), weitere für andere Bevölkerungsgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaften und ihre Mitgliedervereine und -gruppen wie Sportvereine, Bürger helfen Bürger, DRK, Landfrauen (bereits in Projektgruppe vertreten), ...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kitas, Hort (beide größtenteils in den Ortsteilen bereits einbezogen, tw. über Leitung, z.T. über Trägerverband), Grundschulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bexhövede, Kirchengemeinde Stotel (beide bereits in Projektgruppe vertreten), Kirchengemeinde Loxstedt (bereits informiert)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokales, vor allem lebensmittelproduzierendes Gewerbe u.a. über: Landwirte/Landvolk, Landfrauen (bereits in Projektgruppe einbezogen), Ernährungsrat (bereits in Projektgruppe einbezogen), Wirtschaftsstammtisch u. -förderung, Gärtnerei (bereits Kontakt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordseezeitung, Facebook, Websites der Kirchengemeinden/Dorfgemeinschaften/OrtsvorsteherInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat (Fraktionen im Gemeinderat sidn einbezogen und befürworten Projektansatz), OrtsvorsteherInnen der Ortsteile (bereits alle informiert, Ortsvorsteherin Bexhövede bereits in Projektgruppe vertreten)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das 3. Jahr ist geprägt von Aufbau und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien: Förderung Selbstorganisation, Erschließung Anschlussfinanzierung, Sicherung Trägerschaft. Im Fokus sind die Kirchengemeinden sowie kirchliche Institutionen, die Vereine und Organisationen der Dorfgemeinschaften, der regionale Ernährungsrat sowie die kommunalen Einrichtungen. Neben der Übernahme einzelner Bausteine durch einzelne Kooperationspartner ist die Gründung einer Vereinsstruktur nicht ausgeschlossen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Wir sehen uns!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Wegener
| Organisation | Wunstorfer Bauverein |
|---|---|
| Funktion | Sozialberaterin/Quartiersmanagerin |
2. Kurzbeschreibung
Aufbau von Nachbarschaftshilfe als Hilfe zur Selbsthilfe
Projektbeschreibung
Das Augenmerk dieses Projekts liegt auf Bewohneraktivierung, sozialer Kohärenz, besserer Durchmischung der Gruppen und dem Auf- und Ausbau von Nachbarschaftshilfe. Die Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme für Nachbarn und Wohnumfeld soll gestärkt und unterstützt werden. Dies wollen wir erreichen, indem wir planen, drei Ebenen zu stärken und miteinander zu verbinden:
- Soziale Akteure sollen in verbesserter Netzwerkarbeit gruppenübergreifende Projekte planen und gemeinsame Ziele entwickeln.
- Die Bewohner sollen befähigt werden, selbstständig und ehrenamtlich ihr Nachbarschaftsnetzwerk aufzubauen.
- Das Quartier und bisher ungenutzte Grünflächen sollen belebt und zum Verweilen einladen. Eine bessere Identifizierung mit dem Quartier und die Bildung eines "Wir-Gefühls" sollen soziale Strukturen und Lebensqualität stärken.
In Zeiten des Mangels an Erziehern, Lehrern, Pflegekräften und Sozialarbeitern wollen wir die Bewohner in kleinen Schritten motivieren, sich zu helfen, Freizeit miteinander zu verbringen, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.
Durch die Anlage von Hochbeeten und Sitzgelegenheiten wollen wir zuerst Treffpunkte für Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft und so die Möglichkeiten sich kennerzulernen schaffen. Durch Gestaltung und Pflege sollen gemeinsame Themen, Ziele und der Austausch untereinander gefördert und Berührungsängste abgebaut werden. Schulen, Kitas, Tagespflege und andere Gruppen sollen die Flächen ebenfalls nutzen und so für Lebendigkeit im Quartier sorgen.
Im weiteren Verlauf soll das Ehrenamt ausgebaut und attraktiv gemacht werden. Die Kooperation mit zwei ehrenamtlichen Vereinen ermöglicht die Ausbildung zu Alltagsbegleitern und deren Einsatz in der Nachbarschaft. Hier geht es um die Schaffung sinnhafter Tätigkeiten in der Nachbarschaft. Besuche, Mieterfeste und begleitete Spaziergänge können Vereinsamung vermeiden; Kinderbetreuung und Botengänge etc. können den Alltag erleichtern.
Ziel ist es, nach anfänglicher sozialpädagogischer Intervention, die Bewohner zu motivieren und befähigen, selbstständig und aktiv ihre Nachbarschaft zu gestalten und Verständnis und Hilfsbereitschaft zu stärken. Um das Funktuionieren des Netzwerks zu prüfen und aufrechtzuerhalten, treffen sich soziale Akteure und Bewohner regelmäßig zu Quartiersversammlungen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier Barne zeichnet sich durch eine heterogene Bewohnerschaft (verschiedene Generationen und ethnische Gruppen, Empfänger von Transferleistungen, Geflüchtete, psychiatrisch Erkrankte) aus. Im Jahr 2022 wurde das Quartier seitens der SiPa mit dem Siegel "Lebenswertes Quartier" ausgezeichnet. Nach Evaluierung der Auswertung wurden trotz der bestehenden Quartiersarbeit Defizite im Bereich sozialen Teilhabe deutlich. Laut der Beurteilung sind folgende Punkte verbesserungswürdig:
- gezielte Förderung der Selbstorganisation in der Bewohnerschaft
- der soziale Zusammenhalt
- Möglichkeiten, etwas für das nachbarschaftliche Leben zu tun
- die Befragung von Passanten ergab, dass es wenig attraktiv ist, an Orten im Quartier zu verweilen
- weniger als die Hälfte der Befragten konnten einen Ansprechpartner im Quartier benennen
Außerdem ist festzustellen, dass es vielfältige Angebote sozialer Akteure gibt, die jedoch zu wenig gruppenübergreifend und verbindend arbeiten.
Insbesondere in der Pandemie wurde deutlich, dass durch den bestehenden Fachkräftemangel im sozialen Bereich, KiTas und Pflege schon jetzt Menschen unterversorgt sind. Sichtbar ist dies beispielsweise anhand :
- zunehmenden Verwahrlosung einiger Bewohner und ihrer Wohnungen.
- mangelhafte Versorgung von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz/ Vereinsamungstendenzen
- bei Betreuung von Kindern
- zunehmender Vandalismus
Wir wollen präventiv das Bewusstsein der Bewohner füreinander entwickeln, Menschen in Kontakt bringen und die Nachbarschaftshilfe als Instrument der Hilfe zur Selbsthilfe einrichten und stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wunstorf Barne
Beschreibung
Die Abgrenzung des Quartiers „Barne“ wurde so gewählt, wie sie schon seit Jahrzehnten von den Bewohnern Wunstorfs als „Die Barne“ wahrgenommen wird. Die Gabelung der Barnestraße mit der kleinen Verkehrsinsel stellt das Tor zur Barne dar. Eine weitere wahrnehmbare Grenze ist die Bahnstrecke. Am Ende der Barnestraße/ Quartiers befinden sich das Barnewäldchen, ein Sportplatz und Hallenbad an die sich Felder anschließen. „Geschlossener Bereich“ Zentrum ist der Marktplatz. Geschätzte Kanten des Quartiers: 650 x 400 Meter.
Straßen: Barnestraße, Rembrandtstraße, Rubensstraße, Albrecht-Dürer-Straße
Einwohnerzahl
721
Quelle / Anmerkungen
Ermittelt von der Stadt Wunstorf im Rahmen der Bewerbung um das Siegel "Lebenswertes Quartier", SiPa Niedersachsen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine validierten Daten seitens der Stadt/Region Hannover erhalten.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf
Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf
Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf
Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf
Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf
Gesamtstadt: Keine validierten Daten erhalten; daher geschätzt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt
Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik (0,21 %)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt
Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik (928 Alleinerziehende; 2,19 %)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt
Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt
Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier.pdf
(975.16 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier vorhandene sozialen Strukturen sollen verknüpft werden. Regelmäßige Meetings sozialer Akteure und Bewohner zur Darstellung vorhandener Ressourcen sollen fortlaufend stattfinden und zum Ziel haben, gruppenübergreifende Projekte zu organisieren, um Menschen in Kontakt zu bringen. Regelmäßige Quartiersversammlungen in den Gemeinschaftsräumen sollen Ideen Raum geben und Bewohner befähigen, in Eigenregie z.B. Veranstaltungen zu planen.
Das Wohnumfeld soll maßgeblich durch Gestaltung von Hochbeeten und Schaffung von Treffpunkten unter Mitwirkung der Bewohner aufgewertet werden. Das "Wir" Gefühl und die Identifizierung mit dem Quartier werden so verbessert.
Bestehende Kooperationen mit ehrenamtlichen Vereinen sollen genutzt werden, um das Ehrenamt attraktiv zu machen. Bewohner werden in diesem Rahmen zu Alltagsbegleitern ausgebildet. Menschen sollen empowert und befähigt werden, Berührungsängste abzubauen, Empathie zu entwickeln und sich um Nachbarn zu kümmern. Ziel ist es nicht nur Hilfsangebote zu machen, sondern auch Menschen ein vielfältiges Angebot zur sinnhaften Freizeitgestaltung zu bieten. Besonders Empfänger von Transferleistungen und Ruheständler können vom bezahlten Ehrenamt profitieren.
Mit einem Pool vieler ehrenamtlicher Helfer in Bereichen Handwerk, Besuchsdienst, Botengänge, Kinderbetreuung, Gruppenleitung, etc. durch Empowerment soll das Miteinander gestärkt und Defizite im versorgenden Bereich ausgeglichen werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Quartier ist belebt, Menschen verbringen in den Treffpunkten und im Freien Zeit miteinander. Regelmäßiger Austausch von Netzwerkpartnern, Bewohnern und Ehrenamtlichen zur Prüfung des fortwährenden Status quo.
Vorhandene Strukturen
Es wurden Kooperationverträge mit verschiedenen Institutionen/Vereinen geschlossen.
- Johanniter Unfall Hilfe
Es bestehen diverse Angebote zur Unterstützung im Alltag.
- Ehrenamtliche Vereine Herbst-Zeitlos e.V. und meer-hilfe
Die Vereine vermitteln und schulen Alltagsbegleiter für die Bewohner, beraten zu den Leistungen der Pflegekassen.
- AufKurs
Eine Sozialberaterin berät im Rahmen einer Sprechstunde junge Erwachsene bis 25 Jahren aus prekären Familienverhältnissen.
- Präventionskreis Barne
Soziale Akteure, Vertreter der Stadt und Wohnungsunternehmen, Schulen, KiTas und Polizei treffen sich halbjährlich zum Austausch, um die Sicherheit im Quartier zu erhalten.
- Ehrenamtliche, ausgebildete Sicherheitsberater für Senioren der Polizei Wunstorf beraten Senioren zum Thema Sicherheit.
- Regelmäßige Kaffeetrinken und Ausflüge für Senioren im Gemeinschaftsraum des Bauvereins.
- Hockergymnastik und Gedächtnistraining durch Trainerinnen im Ehrenamt
- der Gemeinschaftsraum des Bauvereins kann von Akteuren und Bewohnern für Familienfeste, etc. genutzt werden
Das QM ist in der Verwaltung des Bauvereins, im Quartier oder aufsuchend beratend, vermittelnd und organisatorisch tätig. Teilnahme an verschiedenen Arbeitskreisen (z.B. AK Häusliche Gewalt)
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Herbst-Zeitlos e.V. Ehrenamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
meer:hilfe Ehrenamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Otto-Hahn-Schule; Paul-Moor-Schule; Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Unfall Hilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Wunstorf Flüchtlingsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauen für Frauen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unsere GWA besteht aus drei Säulen: Quartier, Bewohner, Soziale Akt. Im Rahmen d. Projekte wurden d. entstandenen Treffpunkte zu Begegnungsstätten. Es ist ein Verantwortungsbewusstsein für Nachbarn & d. Quartier entstanden. Ehrenamtl. wurden empowert & ausgebildet. Es wurde ein starkes Netz zwischen allen Akteuren geknüpft. Der wb sieht sich verantwortlich für d. Barne.Im Rahmen seines Förderauftrages wird d. wb dieses Ziel auf Grundlage der Zertif. GWA die Struktur nachhaltig aufrechterhalten.
11. Medien
Galerie
Videos
img-20230214-wa0006.jpg
(138.69 KB)
img_1608.jpg
(548.14 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 NaVaLi Oasen-Projekt, Teilprojekt 2 (Vahrenwald)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Steckert
| Funktion | Projektleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stärkung und frischer Wind für die GWA im Stadtbezirk Vahrenwald-List zur solidarischen Entwicklung dreier unterschiedlicher Nachbarschaften - zwei mit zum Teil stark erhöhten sozialen Bedarfen.
Projektbeschreibung
# Fortsetzung zu Beschreibung in TP1 #
Die Bewohner*innen aus (TP1) werden projektorientiert aktiviert und bringen sich in die Entwicklung, Organisation und Umsetzung des Gesamtprojektes in TP1, 2 und 3 ein. Die NaVaLi-Projekt-Gemeinschaft stärkt eine solidarische Entwicklung der drei Nachbarschaften.
Ziel des Projektes ist die Gestaltung und Verbesserung von Lebensbedingungen der Bewohner*innen mit Blick auf die größeren sozialen Zusammenhänge der Nachbarschaften, der Quartiere und des Stadtbezirks unter maßgeblicher Einbeziehung und Aktivierung der Bewohner*innen selbst. Ausgehend von der Stärkung ihrer lokalen, sozialen Beziehungen und Kooperationen werden sie darin unterstützt, ihre eigenen Interessen zu formulieren. Durch den mit fachlicher Expertise unterstützten Einsatz soziokultureller Interventionen und Sozialtechniken wird gemeinsames Handeln gefördert. Insbesondere durch die komplexe Oasen-Spiel Methode, welche vielfältige Techniken aus den Bereichen der GWA und der Kunst/Kultur nutzt.
Kern des im Projekt zur Anwendung kommenden Methoden-Mixes ist die gemeinschaftsbildende Methode des Oasen-Spiel (entwickelt von Instituto EOLOS). Sie wird u.a. zur Vernetzung der Nachbarschaft und Bildung der Aktionsgruppen der jeweiligen Teilprojekte genutzt. Sie befähigt außerdem die Teilnehmenden, ihr Umfeld mitzugestalten und ihre nachhaltigen Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Es entstehen Oasen, (re-)generative Aktionsräume der GWA. Auch wird der Aufbau fester Kerngruppen (Kollektive) und diverser Aktionsgruppen unterstützt, die sich mit unterschiedlichen Fragen des Gemeinwesens zu Verbesserungen im Alltag der Nachbar*innen auseinandersetzen, Ideen entwickeln, selbstorganisiert konkrete Maßnahmen umsetzen und ihre entstehenden, kleinen Projekte fortführen. Teilnehmende erhalten dabei im Rahmen des NaVaLi Projektes einige professionelle Fachunterstützung. Austausch und Abstimmung mit den im Bezirk aktiven Akteur*innen sozialer Arbeit der LHH und anderer relevanter Einrichtungen im Stadtbezirk werden sicher gestellt, Kooperationen angestoßen, Solidarität gefördert.
Der Trägerverein ist selber vor einigen Jahren aus Oasen-Spielen heraus initiiert worden. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die Spielteilnahme für alle Bewohner*innen niedrigschwellig möglich ist, gemeinschaftsbildend wirkt und viel Spaß macht! Wobei es nicht um „Bespaßung“ sondern um spielerischen, individuellen und kollektiven Wandel vor Ort geht.
# Fortsetzung s.u. TP3 #
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier Vahrenwald-Büssing (TP2) leben ökonomisch, sprachlich, kulturell und sozial benachteiligte Menschen - insbesondere alte Menschen, Junge und Familien. Wohnraum ist hier bezahlbar und verfügbar.
Die große kulturelle Vielfalt der Bewohner*innen kann soziale Spannungen und integrative Herausforderungen bringen. Integration stellt in diesem Quartier eine große Herausforderung dar. Bspw. in Schulklassen liegt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund z.T. bei bis nahezu 100%. Bisher ist es kaum gelungen, junge Menschen in die Entwicklung des Quartiers einzubeziehen und an eine frühzeitige Übernahme von Verantwortung für ihr eigens Umfeld heran zu führen. Die Pandemiezeit hat der Entwicklung isolierter Communities, in denen die eigene Muttersprache gesprochen wird, sogar einen Schub gegeben. Sozial herausfordernde Situationen in dem hoch verdichteten Quartier, erschweren die Integration. Die Zuwanderung durch Flüchtlinge könnte besondere, soziale Bedarf schnell weiter ansteigen lassen.
Soziale Herausforderung des demografische Wandels, der Vereinzelung (Single-Haushalte) und während der Pandemie führten die Bewohner*innen in der anonymen Großstadtatmosphäre in die Vereinsamung oder in den unbemerktem Rückzug bei psychischen Belastungen aber auch zu Spaltungen in der Gesellschaft und zur Schwächung des Gemeinwesens. Hier braucht es im Rahmen sozialer Arbeit abgestimmte Maßnahmen, um den negativen Entwicklungen präventiv vorzubeugen.
In diesem Quartier Vahrenwald (TP2) wird NaVaLi bereits ab Projektbeginn mit dem Freizeitheim Vahrenwald, der IGS-Büssingweg, u.a. kooperieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landeshauptstand Hannover, Vahrenwald (Quartier Büssingweg)
Beschreibung
Das Gebiet um die IGS-Büssingweg, die gerade abgerissen und neu gebaut wird. Im Norden: Hans-Meinecke-Weg. Im Westen: Fenskestraße, Moorkamp, Auf dem Dom, Jahnplatz; Dragonerstraße. Im Osten: Ompteda-Straße.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021);
bis 18 J.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021);
bis 26 Jahre
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
51
Gesamtstadt in Prozent
46
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
navali_tp2_2023.png
(3.63 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
## Fortsetzung von TP1 ##
Im NaVaLi-Projekt werden u.a. vier intensive Oasen-Spiele, mit je 14-tägigen Spiel-Zyklen, unterteilt in sechs Phasen, der von den Teilnehmenden vollständig durchlebt:
1. Teilnehmer werden ermutigt, über ihre Träume und Wünsche für ihre Gemeinschaft zu sprechen und sie auf eine gemeinsame Vision zu fokussieren.
2. Alle Interessengruppen in der Gemeinschaft werden identifiziert und eingeladen, an der Gestaltung der Gemeinschaft teilzunehmen.
3. Nachbarschaft wird analysiert, um ihre Stärken, Schwächen, Chancen und Herausforderungen zu identifizieren.
4. Eine gemeinsame Vision für die Zukunft der Nachbarschaft wird erstellt.
5. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um die Vision zu verwirklichen.
6. Konkrete Aktionen werden umgesetzt, um die Vision zu erreichen.
In den Oasen-Spielen werden für das Gemeinwesen und den sozialen Prozess der drei Mikrogebiete und den Stadtbezirke wichtige Ergebnisse und Fortschritte „erspielt“: „sichtbare Ergebnisse“ , z.B. Projekte und „unsichtbare Ergebnisse“, z.B. Kompetenzen und Fähigkeiten (für konkrete Erläuterung hierzu s.a. „Oasenspiel-GWA_Nachhaltigkeitsaspekt.pdf“ unter Rubrik „Nachhaltigkeit“.)
Die Spielphasen enthalten viele Aspekte und Methoden der GWA, die mit den in den Mikrogebieten etablierten Strukturen Sozialer Arbeit verknüpft werden und wertvolle Impulse geben können. Diese Impulse werden aufgenommen und weitergegeben. Weietre Aktivierungen und Synergien entstehen.
#Fortsetzung siehe TP3#
Qualitätskriterien
Beschreibung
Hinweis: Siehe Beschreibung aller Qualitätsstandards für dieses Gesamtprojekt unter Teilprojekt 3 (TP3).
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung für das Gesamtprojekt s.u. Auflistung unter Teilprojekt (TP) 3, plus weitere
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab 2027 möchte der Lister Nachbarschaft e.V. perspektivisch die Nachbarschafts-Gruppen sowie entstandene Projekte mit Partner*innen des neuen Bündnisnetzwerkes mindestens zwei Jahre weiterführen. Denkbar ist die Erweiterung des Vereins zu „Nachbarschaften Vahrenwald-List e.V.“. Der erprobte Ansatz NaVaLi Oasen-Projekt könnte für andere Stadtbezirke/ Gemeinden interessant sein und übertragen werden. (s.ergänzend Anlage in TP1: Oasenspiel-GWA-Nachhaltigkeitsaspekte.pdf)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 NaVaLi Oasen-Projekt, Teilprojekt 1 (List-Mitte)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Steckert
| Funktion | Projektleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stärkung und frischer Wind für die GWA im Stadtbezirk Vahrenwald-List zur solidarischen Entwicklung dreier unterschiedlicher Nachbarschaften - zwei mit zum Teil stark erhöhten sozialen Bedarfen.
Projektbeschreibung
Angesichts großer, gesellschaftlicher Herausforderungen durch globale ökologische, soziale Krisen und Entwicklungen sowie der fortschreitenden und im Stadtbezirk bereits erlebbaren Spaltungen in der Bevölkerung – ökonomisch, sozio-kulturell, ideologisch und zwischenmenschlich, gehören „Nachhaltigkeitsentwicklung, Partizipation, Demokratisierung und Förderung guten Zusammenwirkens“ zu den zentrale Anliegen des Lister Nachbarschaft e.V (Historie und Projekte s.u. www.lister-nachbarschaft.de ). Bei seinen Projektaktivitäten im Stadtbezirk Hannover Vahrenwald-List stieß der Verein auf wachsende und teils bereits stark erhöhte Bedarfe nachhaltiger, sozialer Entwicklung hinsichtlich Integration und Teilhabe. Bei näherer Betrachtung wurde deutlich, dass diese im gegebenen Rahmen unter Anwendung üblicher Vorgehensweisen sozialer Arbeit und Kapazitäten kaum mehr angemessen bewältigt werden können. Auch Chancen zur Verbesserung der höchst problematischen Entwicklungen zeigten sich. Es braucht jedoch dringend ergänzende, innovative Lösungsperspektiven der ´Hilfe zur Selbsthilfe´, präventive Maßnahmen und intelligente, attraktive Angebote zum verstärkten Engagement der Zivilgesellschaft sowie die effektivere Einbeziehung deren bislang ungenutzter Potenziale und Ressourcen!
In diversen Gesprächen mit dem Bezirksrat, Mitarbeiter*innen der städtischen Sozialen Arbeit, Lehrer*innen, Kooperationspartner*innen und anderen Akteur*innen kristallisierte sich seit 2021 bei Aktiven des Vereins die Vision eines bezirksübergreifenden, ressourcenteilenden Projektes heraus. Daraus generierte sich über mehrere Entwicklungsstufen die konkrete Idee vom NaVaLi Oasen-Projekt (NaVaLi = Nachbarschaften Vahrenwald List) und das hier vorgelegte, mehrdimensionale, dreijährige Projekt-Vorhaben zur partizipativen Nachbarschaftsentwicklung. Es bezieht sich in seinen drei Teilprojekten auf die Stadtbezirks-Quartiere: List-Mitte (TP1) sowie insbesondere auf Vahrenwald Büssingweg (TP2) und List-Nord/Ost (TP3). Besondere Unterstützung im Gesamtprojekt sollen die Nachbarschaften mit Aufmerksamkeitsbedarf (TP2) und erhöhten sozialen Entwicklungsbedarfen (TP3) erfahren. Sie befinden sich in zwei Gebieten, jeweils am äußeren Rand des mit 71 TSD Einwohner*innen größten hannoverschen Stadtbezirks. Der Projektträger ist In Mitte (TP1) angesiedelt und verfügt über großes Netzwerk an Ehrenamtlichen, möglichen Freiwilligen und Kooperationspartner*innen im Stadtbezirk.
# Fortsetzung s.u. TP2 #
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Von außen betrachtet sind die sozialen Probleme des hoch verdichteten Quartiers der bürgerlichen List-Mitte (TP1) nicht auffällig. Die Bewohner*innen sind an das bisherige System sehr erfolgreich angepasst, verfügen über einen hohen sozialen Status. Wegen zunehmender ökologischer Krisen und fehlender, sozialer Gerechtigkeit wird jedoch gerade diese nicht nachhaltige Lebensweise gerade massiv in Frage gestellt. Vermehrt erscheinen im Alltag der Bewohner*innen, in der Nachbarschaft und sogar in engsten Freundes- und Familienkreisen unauflösbare Widersprüche, ideologische Spaltungen, gesellschaftliche Ausgrenzungen, die es zu verarbeiten gilt. Massive gesellschaftliche Herausforderungen, Zukunftsängste und das Gefühl mit bisherigen Mitteln, allein, nicht wirklich angemessen auf äußere Multilevel-Krisen (z.B. Klimawandel) reagieren zu können, führen zu persönlichen Krisen, (Re-)Traumatisierungen und Depressionen. Isolation und Rückzug, gerade auch bei den für lebendige Nachbarschaften so wichtigen Jüngeren und Älteren (oft Singles), sind eine Folge. Diese Bevölkerungs-Gruppe könnte wichtige Beiträge für das Gemeinwesen leisten und dabei für sich selbst- gerade auch in der wertschätzenden Zusammenwirken mit Menschen ganz unterschiedlicher Milieus und Kulturen - neue Perspektiven und Zukunftskompetenzen entwickeln.
Für ein niederschwelliges, diversitäts-sensibles „In-Kontakt-Gehen“ aus TP1 auf die Menschen in den Nachbarschaften Vahrenwald-Büssingweg (TP2), sowie insbesondere List Nord/Ost(TP3) bietet das NaVaLi Oasen-Projekt mit seinen Kooperationspartner*innen einen geeigneten, moderierten Rahmen, der langfristige solidarische Zusammenarbeit dieser Nachbarschaften fördert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover List
Beschreibung
Im Zentrum des Gebietes liegen der Moltkeplatz und der DeHaeen-Platz. Das Gebiet ist im Norden begrenzt durch den Lister Kirchweg, im Osten von der Podbielskistraße, im Westen von der Vahrenwalder Str. und im Süden von der Wedekindstraße.
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021), "Soziale Lupe" (2016).
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) Einordnung bis 18 J.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) Einordnung bis 26 J.;
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
46
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Unterlagen zum Gebiet
navali_tp2023.png
(1.35 MB)
navali_tp1_2023.png
(4.43 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit 1976 setzt Stadt Hannover Gemeinwesenarbeit (GWA) in unterschiedlichen Stadtteilen mit besonderem sozialen Entwicklungsbedarf ein. Das NaVaLi Oasen-Projekt stellt in diesen Rahmen bottom-up einen besonderen GWA-Ansatz, der Vorhandenes zusammen denkt und zusammen ins Spiel zu bringt. Es ermöglicht im Rahmen bestehender Gemeinwesenarbeit (GWA) im Stadtbezirk einen speziellen innovativen Schritt!
Der Einsatz künstlerischer und kultureller Interventionen sowie erlebnisorientiertes Lernen sind traditionell Teil der GWA-Praxis (z.B. Theaterformen n. Augusto Boal). Speziell ist
a.) der hier angewendete, neuartige integrative Methoden-Mix. Mit ihm werden im dreijährigen Projektverlauf Sozialräume erschlossen, Ressourcen mobilisiert und ganz unterschiedliche Menschen und Kooperationspartner*innen zusammengebracht;
b.) seine nachhaltige Einbindung in vorhandene Strukturen sozialer Arbeit der LHH. Sie halten in den Quartieren weiter den professionellen GWA-Rahmen, nehmen entstehende bottom-up Impulse auf und geben sie weiter. Dies macht den innovativen Modellcharakter des NaVaLi-Projektes aus.
NaVaLi arbeitet während des dreijährigen Prozesses GWA-orientiert im Kern mit der Oasen-Spiel Methode (nach Instituto Elos) sowie situations- und bedarfsorientiert ergänzend mit weiteren GWA-Methoden, soziokulturellen Sozialtechniken/ -verfahren und Praktiken aus unterschiedlichen Disziplinen.
#Fortsetzung siehe TP2#
Qualitätskriterien
Beschreibung
Hinweis: Siehe Beschreibung aller Qualitätsstandards für dieses Gesamtprojekt unter Teilprojekt 3 (TP3).
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung für das Gesamtprojekt s.u. Auflistung unter Teilprojekt (TP) 3, plus weitere
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab 2027 möchte der Lister Nachbarschaft e.V. perspektivisch die Nachbarschafts-Gruppen sowie entstandene Projekte mit Partner*innen des neuen Bündnisnetzwerkes mindestens zwei Jahre weiterführen. Denkbar ist die Erweiterung des Vereins zu „Nachbarschaften Vahrenwald-List e.V.“. Der erprobte Ansatz NaVaLi Oasen-Projekt könnte für andere Stadtbezirke/ Gemeinden interessant sein und übertragen werden. (s.ergänzend Anlage in TP1: Oasenspiel-GWA-Nachhaltigkeitsaspekte.pdf)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartier Englisches Viertel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Doris Zinnecker
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
Interkulturelle Begegnung an der Aue
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Hallemann
2. Kurzbeschreibung
Interkulturelle Begegnung an der Aue
Projektbeschreibung
Das Wohngebiet Aue/Kastanienplatz in Herzberg am Harz hat in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren und entwickelt sich immer mehr zu einem problematischen Bezirk mit Konflikten in der Nachbarschaft.
In dem genannten Wohngebiet ist der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren gestiegen. Da die Bewohner*innen noch nicht ausreichend von sozialen Angeboten vor Ort erreicht werden können, kommt es immer wieder zu Problemen und Konfliktpotentialen.
Das beantragte Projekt soll als niedrigschwelliges Angebot, verortet zentral im Einzugsgebiet, die Unterstützungslücke schließen und das Miteinander von Migranten*innen und Einheimischen sowie verschiedenen Migrationsgruppen untereinander stärken.
Im Aufbau des Projektes wird im 1. Schritt ein offenes Beratungsangebot geschaffen sowie ein Begegnungsraum für die Bewohner*innen entstehen, der den Menschen im Einzugsgebiet als zentraler Anlaufpunkt für sämtliche Fragestellungen dient. Das „Aue-Begegnungscafe“ ist dabei unabhängig von Alter, Problemlage, Einkommenssituation etc. für alle Ratsuchenden niedrigschwellig zugängig.
Durch das Aue-Begegnungscafe wird ein Kontakt zur Zielgruppe hergestellt und ein Bild der vorhandenen Problemlagen, aber auch auf Wünsche und Potentiale der Bewohner*innen sichtbar. Über gute integrierte Migranten*innen, die als Multiplikatoren*innen eingesetzt werden, soll ein leichterer Zugang zu Migranten*innen mir sprachlichen Problemen oder Sorgen gelingen.
Durch sich häufende Nachfragen und Problemstellungen im Beratungsangebot, kann aufgezeigt werden, in welchem Bereich Maßnahmen oder besonders Aufklärung z.B. in Form von Fachvorträgen oder Aufklärungsveranstaltungen ggf. in verschiedenen Sprachen nötig sind.
Durch Umfragen unter den Bewohner*innen, nach ihren Wünschen bzw. danach, welche Angebote und Aktivitäten sie selber für ein gelingendes Miteinander für nötig halten, sollen stets Angehörige aller Kulturkreise sowie Einheimische in die Fortentwicklung des Projektes einbezogen werden.
Die Maßnahme wird in den Räumen des Stadtteiltreffs Kastanienplatz der Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH verortet. Hier wurden in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern sowie Mietern selber, bereits Angebote für die Bewohner*innen der eigenen Mietwohnungen geschaffen, z.B. gemeinsames Kaffee trinken und Bingo spielen. Die bereits vorhandenen Strukturen sollen durch die beantragte Maßnahme örtlich und inhaltlich ausgeweitet und mit professioneller Struktur unterstützt werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Wohngebiet an der Aue genießt in Herzberg am Harz keinen guten Ruf und ist zum Wohnen unattraktiv geworden. Dieser Entwicklung soll durch die beantragte Maßnahme ein Stück weit entgegengewirkt werden.
Insgesamt leben in Herzberg am Harz 13.073 Einwohner der Migrationsanteil liegt bei 8,91%. Im Einzugsgebiet Aue ist ein höherer Migrationsanteil ersichtlich. In der Wohnanlage Kastanienhof zeigt sich das für Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH, Vermieter größerer Wohneinheiten im Einzugsgebiet, auch in der Anzahl der Interessenten.
Sei es generell Ziel der Wohngesellschaft, die Einwohnerschaft möglichst heterogen zu gestalten, gestalte sich das in der genannten Wohneinheit immer schwerer.
Durch den höheren Migrationsanteil entstehen Konfliktpotentiale zwischen Migranten*innen und Einheimischen auf der einen Seite und Migranten*innen unterschiedlicher Herkunftsländer untereinander auf der anderen Seite.
Besonders durch Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre, zunächst besonders aus Syrien, aktuell besonders häufig aus der Ukraine gestalten sich Kommunikation, Austausch und ein Miteinander schwierig, nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren. Besonders Alltagskonflikte entstehen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen häufig. Unter Einheimischen entstehen Vorurteile.
Die Bewohner*innen werden von sozialen Angeboten vor Ort noch nicht ausreichend erreicht. Gründe liegen sowohl in sprachlichen Problemen, als auch in einer hohen Hemmschwelle und Unkenntnis über das Hilfesystem vor Ort.
Für einen besseren Zugang zur Zielgruppe sowie den Abbau des Konfliktpotentials sind Niedrigschwelligkeit sowie der Einsatz von Multiplikatoren*innen nötig.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz
Beschreibung
Das Einzugsgebiet besteht aus den Wohngebieten "Kastanienplatz" und "Aue" nahe Kernstadt und Bahnhof Herzberg am Harz. Die Hauptstraßen, des Projektgebietes sind Northeimer Straße, Kornstraße, Siemensstraße (Aue) und
Kastanienplatz (Kastanienplatz). Das Gebiet gehört offiziell zur Kernstadt von Herzberg am Harz, Aue und Kastanienplatz werden allerdings auch als nichtamtliche Stadtteile geführt. Das Gebiet ist nahe des Bahnhofs, auch die Innenstadt ist noch fußläufig oder mit dem Bus erreichbar. Bewohner*innen werden dennoch nicht ausreichend von den Angeboten im Stadtgebiet sowie Umland erreicht, daher wird das Projekt direkt im Quartier, im Stadtteiltreff verortet.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Beruht auf Schätzungen. Das Projektgebiet ist ein Teil der Kernstadt Herzberg am Harz. Hier waren Januar 2023 8.807 Einwohner gemeldet.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastnienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastanienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
(Quelle Zahl der Gesamtstadt: Stadt Herzberg am Harz)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
aue_herzberg.jpg
(55.75 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Für die Bewohner*innen des Einzugsgebiets wird eine Anlauf- und Unterstützungsstelle direkt in ihrem Wohngebiet eingerichtet. Niedrigschwelligkeit, kurze Wege und eine Ansprechperson vor Ort sollen den Zugang zu Hilfsangeboten erleichtern. Darüber hinaus soll das Angebot "Aue-Begegnungscafe" einen Ort zum Kennenlernen, Austauschen, Beisammensein für die Bewohner*innen darstellen.
Die Bewohner*innen sollen zum Austausch miteinander motiviert werden und im weiteren Projektverlauf dazu inspiriert werden, eigene Ideen und Kompetenzen in die Ausgestaltung der Maßnahmen mit einzubringen.
Die Vielfältigkeit der Kulturen im Einzugsgebiet bietet die Chance, neues Kennenzulernen, Potentiale zu nutzen und gemeinsam neue Aktivitäten zu entwickeln. Unter Einbezug dieser Bewohner*innen, z.B. besonders gut integrierter Einwohner*innen, die als Multiplikatoren*innen für Angehörige ihres Kulturkreises wirken können, da sie einen leichteren Zugang zu weiteren benachbarten Personen haben und über die sprachliche Kompetenz verfügen, sollen weitere Personen erreicht werden und später weitere Austausch-Angebote entstehen, die diese selbstständig- oder mitgestalten können. Dies könnten z.B. sein: Flohmärkte, Internationales Frühstück, Urban Gardening etc.
Durch Stärkung der Eigenkompetenzen der Bewohner*innen und ihres Miteinanders ist eine Etablierung dieser aus Eigeninitiative entstehenden Angebote und Verselbstständigung über den Projektzeitraum hinaus wünschenswert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Befragung und direkten Kontakt sind die Bedarfe, Wünsche und Potentitale der Bewohner*innen bekannt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich selber in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten ein und setzen ihre eigenen Vorstellungen bei der Gesaltung kleinerer Veranstaltungen (z.B. Straßenfeste) um
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen bringen sich aktiv in die Projektgestaltung mit ein und nutzen persönliche und räumliche Ressourcen
Kriterium
Beschreibung
Die Begegnungsstätte sowie gemeinsame Veranstaltungen dienen dem Austausch und fördern die Nachbarschaft. Durch selbst gestaltete Aktivitäten verbessert sich das Miteinander
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule Osterode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Ev.luth. Kirchenkreis Harzer Land
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff im Kastanienplatz wird bisher von Ehrenamtlichen und einzelnen Mieter*innen gestaltet. Die Bereitschaft der übrigen Bewohner*innen zur Mitgestaltung des Angebotes ist jedoch noch nicht ausreichend vorhanden. Durch das Projekt soll die Entwicklung der Partizipation der Bewohner*innen angeschoben werden und für die Zukunft eine sich etablierende Struktur geschaffen werden. Durch Netzwerkarbeit vor Ort sollen diese Strukturen auch in Zukunft professionell unterstützt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit in der Samtgemeinde Hesel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Uwe Themann
| Funktion | Hauptverwaltungsbeamter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufbau eines Netzwerkes zur Förderung von Gemeinschaften unterschiedlichster Art.
Projektbeschreibung
Das Projekt soll allgemein zur Stärkung des Gemeinwesens beitragen und den deutlich zunehmenden negativen Entwicklungen entgegenwirken. Die Herausforderungen durch den spürbaren Rückgang von Menschen, die sich ehrenamtlich für Andere einsetzen, aber auch das zurückgehende Verständnis und die Motivation sich sozial ausgerichteten Gemeinschaften anzuschließen und sich aktiv zu beteiligen, machen eine professionell ausgerichtete Netzwerkarbeit erforderlich. Die Bündelung von vorhandenen Strukturen und das Zusammenführen und Fördern von unterschiedlichen Fachlichkeiten und Stärken soll das teilweise noch vorhandenen Konkurrenzdenken von Einzelnen, aber auch Interessensgruppen, abgebaut werden. Vielfältige Gemeinschaften im sozialen, kirchlichen, kulturellen, sportlichen oder anderen Bereichen sollen geschaffen oder unterstützt werden, damit möglichst viele Menschen entsprechend ihrer persönlichen Grundhaltung angesprochen werden können. Die Bedeutung von zwischenmenschlichen Begegnungen sollen angesichts der digitalen Reizüberflutung herausgestellt und hierfür geworben werden. Die zunehmende Zahl von Menschen, auch gerade im Kindes- und Jugendalter mit psychischen Belastungen sollen durch konkrete Angebote aufgefangen werden, die klare Alternativen zur individuellen und rein konsumorientieren Ausrichtung aufzeigen. Kurzweilige ein- und mehrtägige Aktionen, die mit scheinbar "banalen Inhalten" arbeiten und den Blick für das wirklich Wesentliche öffnen sollen. Das Zusammenführen von Menschen unterschiedlichsten Alters, der Herkunft, ihres sozialen oder gesellschaftlichen Standes sollen umgesetzt werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Zusammenleben hat sich in den vergangenen Jahren auch in unserer ostfriesischen ländlich geprägten Gemeinde stark verändert. Nach dem massiven Strukturwandel vor einigen Jahrzehnten von einer durchgehend bäuerlich geprägten Lebenssituation muss seit einigen Jahren eine zunehmende Verkümmerung von sozialen und nachbarschaftlichen Kontakten festgestellt werden. Dies führt auch zu einer zunehmenden mangelnden Bereitschaft sich aktiv ehrenamtlich einzubringen und Vereine und Gruppen bekommen Nachwuchsprobleme sowohl hinsichtlich der Mitgliederschaft, aber auch bei der Sicherstellung ihrer Angebote. Das Gemeinwesen verändert sich und gerade ältere, kranke und Menschen mit Handikaps, aber auch Kinder, Jugendliche und sozial wie finanziell Benachteiligte sowie Menschen aus fremden Kulturkreisen können nicht mehr ausreichend aufgefangen werden.
Die Samtgemeinde Hesel hat bereits frühzeitig begonnen, der Gemeinwesenarbeit einen besonderen Stellenwert mit der Bereitstellung von Haushaltsmitteln gesondert für Aktivitäten in diesem Bereich einzuräumen. Diese Mittel werden jedoch ausschließlich für anfallende Sachkosten verwendet. Durch ein ausgeprägtes ehrenamtliches Engagement war es letztlich nur möglich, diese Mittel sehr effizient einzusetzen. Aufgrund der dramatischen Entwicklungen in der Pandemiephase in den letzten drei Jahren haben sich die Herausforderungen jedoch derart verschärft, dass ein Wiederanknüpfen und ein Ausbau dieser Aktivitäten nur mit einer professionell und hauptamtlich betrieben begleitenden Netzwerkarbeit möglich ist.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Hesel
Beschreibung
Das Projekt bezieht sich auf das Gebiet der Samtgemeinde Hesel unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Strukturen und besonderen Problemstellungen in einzelnen Ortsteilen bzw. Siedlungen. Das Gebiet umfasst ca. 84 qkm².
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietskarte_sg_hesel.jpg
(16.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Marien-Kirchengemeinde Holtland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Andreas-Kirchengemeinde Firrel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Liudgeri-Kirchengemeinde Hesel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Sankt-Nikolai-Kirchengemeinde Stiekelkamperfehn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - freikirchl. Gemeinde Firrel (Baptisten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK SG hesel, ASB KV Leer, Sozialverbände in der SG Hesel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen und Oberschule "Kloster Barthe" in der SG Heseli
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und kulturell ausgerichtete vereine in der SG Hesel
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Förderung des Gemeinwesens bekommt für unsere Samtgemeinde eine immer wichtigere Bedeutung für den Grad der Wohnzufriedenheit unserer Bevölkerung. Die allgemein zunehmenden Herausforderungen für die Kommunen auch angesichts eines gewachsenen Anspruchsdenkens der Bevölkerung sind nur durch kreative Lösungen finanzierbar. Die Bedeutung der Gemeinwesenförderung hat die SG Hesel schon früh erkannt und stellt seit über 10 Jahren ges. für diesen Bereich entspr. HH-Mittel zur Verfügung.
11. Medien
Videos
lokomotive_2.jpg
(1.85 MB)
harz_2_2.jpg
(1.25 MB)
zetel_1.jpg
(1.47 MB)
steern_1.jpg
(1.74 MB)
ditzumerverlaat1.jpg
(1.38 MB)
schulaustausch_frankreich_2011.jpg
(492.22 KB)
kurbelfaehre.jpg
(1.19 MB)
Aufsteller
gemeinwesenarbeit_in_der_sg_hesel.jpg
(54.18 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ich.Du.Wir. - Gemeinsam besser!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabrina Schönefeld
| Funktion | Fördermittelmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Kümmerer" für Gemeinsam besser
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht der Aufbau der Gemeinwesenarbeit und die Schaffung einer nachhaltigen GWA-Struktur für alle Bewohner/innen in der Gemeinde Lehre.
In der Gemeinde Lehre gab es 2015 einen großen Zustrom an Geflüchteten. Daher leben hier Menschen aus 81 Nationen. Durch die Corona-Pandemie hat eine Integration dieser Menschen kaum und unter sehr erschwerten Bedingungen stattfinden können. Dies hat dazu geführt, dass sich immer mehr isoliert wurde und ein friedliches Zusammenleben im Quartier nicht mehr stattfindet. Durch gezielte und aktivierende Befragungen aller Bewohner/innen werden Interessen und Bedürfnisse ermittelt und analysiert. Mit Hilfe des Vereins Willkommen in Lehre e.V. werden Treffpunkte geschaffen, die genügend Raum für niedrigschwellige Begegnungen, Austausch und Beratungsmöglichkeiten bieten. Insbesondere Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte benötigen besondere Unterstützung (z.B. in Form von Sprachkursen). Bereits vorhandene Ressourcen werden aktiviert und bereits vorhandene Kontakte zu Institutionen, Vereinen, kirchlichen Gruppen und sozialen Partnern genutzt und weiter ausgebaut. Auch der Aufbau einer Nachbarschaftshilfe wird angestrebt.
Durch das Miteinander wird Konflikten, Gewalt, Vorurteilen und Ausgrenzung entgegengewirkt, ein positives Miteinander gefördert und die Integration verschiedenster Bevölkerungs- und Interessengruppen gestärkt. Eine enge Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde, dem Integrationsamt, den Bildungsträgern und der Verwaltung ist hier besonders wichtig, um den Aufbau der GWA-Strukturen zu stärken und deren Wichtigkeit zu verdeutlichen.
Begleitet werden soll dieser Prozess durch eine sozialpädagogische Fachkraft. Sie ist "Kümmerer" direkt vor Ort und erfüllt eine Vernetzungs-, Beratungs-, und Vermittlungsfunktion für alle Bewohner/innen.
Mit den Mitteln aus dem Projekt werden wir die Stelle des "Kümmerers" in Form eines Sozialarbeiters/ einer Sozialarbeiterin besetzen. Dieser wird sofort nach Projektstart die dringend notwendigen Aufgaben im Quartier aufnehmen und alle Beteiligten koordinieren.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Lehre hat, nicht so sehr wie viele andere Kommunen im ländlichen Raum, mit Problemen in Bezug auf demografischen Wandel, Strukturwandel oder Leerstand zu kämpfen. Jedoch bringt der hohe Zuzug von Geflüchteten in 2015 auch für die Gemeinde Lehre große Herausforderungen mit sich. Ein großer Teil der Unterkünfte befindet sich am äußeren Rand der Ortschaft Lehre gelegen. Dadurch ist eine Isolation der dort Untergekommenen entstanden.
Eine weitere Sammelunterkunft befindet sich im Ortskern von Lehre. Trotz der Nähe zum Ortskern konnte eine Isolation der dort lebenden Menschen nicht verhindert werden. Auch in den übrigen Ortschaften sind vereinzelt Geflüchtete untergekommen. Die Kriminalisierung nimmt stetig zu und auch Sprachbarrieren stellen eine große Herausforderung dar. Das Misstrauen der in der direkten Nachbarschaft lebenden Menschen wächst und die Integration gestaltet sich zunehmend schwieriger.
Hinzu kommt, dass die zuständige Ausländerbehörde in Helmstedt mit dem ÖPNV schwer erreichbar ist- Die Bewohner/innen sind dadurch auf sich alleine gestellt und von staatlichen Unterstützungsleistungen abgehängt. All diese Problematiken wurden zunächst durch die Coronapandemie verstärkt. Im Februar 2022 kam der Ukrainekrieg dazu und damit verbunden ein weiterer Zustrom von Geflüchteten. Der Verein Refugium Flüchtlingshilfe e.V. aus Braunschweig sowie der Verein Willkommen in Lehre bieten ehrenamtlich und auf freiwilliger Basis Unterstützungsangebote an. Allerdings reichen diese bei Weitem nicht mehr aus. Es wird dringend eine hauptamtliche Unterstützung benötigt, die eine verlässliche Anlauf- und Vernetzungsstelle für alle Bewohner/innen vor Ort schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ortschaft Lehre
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Ortschaft Lehre.
Einwohnerzahl
4255
Quelle / Anmerkungen
Haushaltsplan 2023
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_alles.png
(504.4 KB)
kartenausschnitt_lehre.png
(1.58 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ich.Du.Wir. – Gemeinsam besser! Unter diesem Grundsatz stehen die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner:innen im Mittelpunkt. Dies schafft eine Möglichkeit für alle sich aktiv an der Gestaltung Ihrer Nachbarschaft zu beteiligen. Die Ortschaft Lehre und auch die umliegenden Dörfer sind für die Geflüchteten Menschen wichtige „Ankunftsorte“ geworden. Nun ist es an der Zeit, die Geflüchteten besser in den Alltag zu integrieren, ihnen Hilfeleistungen anzubieten, um für sie ein vertrautes Umfeld zu schaffen. Denn nur in einem vertrauten Umfeld öffnen sich Menschen und sind bereit, Dinge zu verändern, neues auszuprobieren und gemeinschaftlich etwas zu gestalten. Hierbei sind Gespräche auf Augenhöhe ein wichtiges Werkzeug. Auch ehrenamltich Engagierte spielen hier eine große Rolle und sind ein großer Multiplikator. Es soll eine Anlaufstelle für alle geschaffen werden, mit Hilfe derer bestehendes Mistrauen, Vorurteile und rassistische Haltungen hinterfragt und abgebaut werden. Dabei werden bereits vorhandene Ressourcen (z.B. Vereine, Ehrenämter, Kirchengruppen) eingebunden und genutzt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedürfnisse/ Interessen der Bewohner/innen werden durch aktivierende Befragungen ermittelt, es zahlreiche Rückmeldungen gibt und sich beteiligt werden möchte; Bewohner/innen haben "Kümmerer" als Anlaufstelle für Anliegen
Kriterium
Beschreibung
bereits vorhanden Ressourcen werden in die Umsetzung der Kontakt- und Beratungsstelle eingebunden und ergänzt; Vereine bringen sich ein
Kriterium
Beschreibung
Soziale Vorurteile und Mistrauen werden überwunden; Kommunikation zwichen den kulturell unterschiedlichen Menschen findet statt
Beschreibung
sich die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Kulturen entspannen, gegenseitige Akzeptanz/Toleranz gestiegen ist; Anlaufstelle für alle wird genutzt und es findet ein regelmäßiger Austausch statt. Synergien werden genutzt
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Flechtorf sowie deren Aussenstelle Essenrode, Grunschule Lehre, Oberschule Lehre
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch den „Kümmerer“ wird eine Struktur von Vernetzungen geschaffen, die im Nachgang zur Förderung aufrecht erhalten werden kann bzw. aufrecht erhalten werden soll. Da eine GWA Struktur einem stetigen Wandel unterliegt, wird hierfür eine dauerhaft hauptamtlich tätige Person benötigt. Das Projekt erhält Unterstützung durch die Politik, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen ist, dass die Mittel zur Weiterbeschäftigung des Kümmerers“ hierfür dann im Haushalt bereitgesetellt werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On