Bücher für alle! - Transformation einer Stadtteil-Bibliothek zum Begegnungsort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nina Lohse
| Funktion | Mitglied |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam bilden. Zusammen sprechen. Miteinander gestalten.
Projektbeschreibung
Die Nordstadt Bibliothek in Hannover spielt seit Langem eine bedeutende Rolle als kulturelles und soziales Zentrum in unserem Stadtteil. Um sicherzustellen, dass dieser wertvolle Raum weiterhin zur Verfügung steht und nicht, wie geplant geschlossen, sondern sogar vielseitiger und genutzt werden kann, wollen wir eine langfristige GWA-Stelle schaffen, die sich mit den Bedürfnissen der Anwohner*innen und Organisationen vor Ort beschäftigt, um so ein starkes Netzwerk aufzubauen und kooperative Strukturen zu fördern.
Der Charakter eines Lernortes sowie der Zugang zu Büchern und anderen Printmedien soll dabei erhalten bleiben. Die Bibliothek ermöglicht wie kein anderer Ort in der Nordstadt das selbstbestimmte und selbstwirksame Aneignen von Bildung, Inhalten und Büchern bereits ab dem Kleinkindalter. Darüber hinaus ist die Bibliothek auch insbesondere für Schüler*innen (einzeln oder in Lerngruppen) als auch für Senior*innen der Ort in ihrer Nachbarschaft, den sie auf kurzem Wege und ohne nennenswerte finanzielle Hürden nutzen können, um hier zu Lesen, zu Lernen und sich - in Gemeinschaft mit anderen - zu Bilden.
Das Projekt zielt darauf ab, die Nordstadt Bibliothek in ein integratives Stadt-Gemeinschafts-Haus umzuwandeln, das als zentraler Begegnungsort für Bürger*innen jeden Alters und Hintergrunds fungiert. Dadurch wollen wir nicht nur die bereits bestehenden Angebote erhalten, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen, um das soziale Miteinander zu stärken und Teilhabe, Chancengleichheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde zu verbessern.
Folgende Schwerpunkte werden dabei gesetzt:
- Förderung der Bildungsarbeit von Schulen
- Bildung und Weiterbildung in Freizeit unterstützen
- Kulturelle Vielfalt fördern
- Gemeinschaft stärken
Ziel ist es, alternative Strukturen zum Erhalt des Begegnungsorts zu entwickeln und Kooperationen auf Stadtteilebene zu stärken. Durch die Identifizierung von Bedarfen, den Aufbau von Netzwerken und die Durchführung von Veranstaltungen wollen wir die öffentliche Wirksamkeit steigern und ehrenamtliches Engagement langfristig sichern.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unser Förderantrag reagiert auf die die Veröffentlichung von Plänen die Stadtteilbibliothek der Nordstadt zu schließen. Eine daraufhin gegründete Bürgerinitiative setzt sich -stellvertretend für eine sehr große Anzahl an empörten und mobilisierten Nordstädter*innen - für den Erhalt der Bibliothek aus folgenden Gründen ein: Die Bibliothek ist der einzige Ort in der Nordstadt, der vielen Bewohner*innen einen extrem niedrigschwelligen Zugang zu Büchern und Bildung ermöglicht. Vor allem für den großen Anteil von strukturell benachteiligten und "bildungsfernen" Bürger*innen ist dies der einzige (weil in vieler Hinsicht barrierearme) Ort der Teilhabe und Chancengleichheit außerhalb der Schule bieten kann. Das Gebäude ist mitten in der Nordstadt gelegen, die riesigen Fenster sorgen für eine transparente, helle & einladende Atmosphäre. Viele Bürger*innen der Nordstadt, die mit finanziellen als auch räumlichen Einschränkungen leben müssen, finden hier einen einladenden Ort zum (gemeinsamen) Lernen & Lesen. In Zusammenarbeit mit einigen Akteur*innen der Stadt wird nun diskutiert, ob die Bibliothek für bestimmte Zielgruppen, im Sinne der GWA, z.B. als Stadt-Gemeinschafts-Haus erhalten bleiben kann. So bietet sowohl der Standortvorteil als auch die Schließungs- bzw. Umstrukturierungspläne die Chance, die Bibliothek - unter Beteiligung der Bürger*innen - neu zu denken & mit ihnen gemeinsam und kooperativ zu verändern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, fehlen jedoch die Personalkosten. Wir beantragen daher eine Stelle in der Gemeinwesenarbeit, die die Hauptaufgabe haben wird, ein starkes Netzwerk & kooperative Strukturen zur gemeinschaftlichen & langfristigen (Um-) Nutzung aufzubauen.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Einzugsgebiet für das Projekt soll insbesondere der nördliche Teil der Nordstadt bilden (nördl. Engelbosteler Damm, Strangriede, Am Kläperberg, Weidendamm, Heisenstraße, Schaufelder Str. etc.) Dieses umfasst ca. 8000 Einwohner*innen. In diesem Teil der Nordstadt befindet sich viel geförderter Wohnraum. Hier wohnen viele Menschen, die strukturell benachteiligt sind, z.B. durch Migrationshintergrund, kinderreiche Familien, Alter etc. sowie Gemeinschaftswohnunterkünfte für Senior*innen, Jugendliche, Geflüchtete und Frauen.
Da das Angebot der Stadtteilbibliothek selbstverständlich allen ca. 16.000 Nordstädter*innen zur Verfügung stehen muss und sollte, erstreckt sich das erweiterte Projektgebiet über die gesamte Nordstadt. Das "Was mit Herz" - mit dem Projekt Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt - mit dem wir in engem Kontakt stehen, deckt vorrangig den südlichen Teil der Nordstadt ab und widmet sich schwerpunktmäßig einer anderen Zielgruppe als dieses Projekt.
Die unten stehenden Zahlen beziehen sich auf das gesamte, erweiterte Projektgebiet. Dieses und das Hauptprojektgebiet sind auf der Karte "Projektgebiet" eingezeichnet. Auf der anderen Karte wurde die Fläche des Hauptprojektgebietes eingezeichnet (0,36km2).
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg
(468.9 KB)
036km2_flaeche_projektgebiet.png
(568.11 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen spezifischen Ansatz von GWA, der auf die Stärkung lokaler Gemeinschaften und die Förderung von sozialer Teilhabe abzielt. Durch die Transformation der Nordstadt Bibliothek in ein Stadt-Gemeinschafts-Haus und die Bereitstellung einer Gemeinwesenarbeitsstelle möchten wir ein starkes Netzwerk aufbauen und kooperative Strukturen fördern.
Unser Ansatz basiert auf folgenden Prinzipien:
- Partizipation und Empowerment: Wir legen Wert darauf, dass die Bewohner*innen aktiv in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden sind. Durch regelmäßige Beteiligungsformate wie Arbeitskreise, Gesprächsrunden und Umfragen werden ihre Bedürfnisse und Anliegen berücksichtigt. Ziel ist es, die Bewohner*innen zu ermächtigen, ihre Lebensumstände aktiv mitzugestalten und Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen.
- Vernetzung und Zusammenarbeit: Wir streben nach einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Organisationen und Akteur*innen. Durch die Bildung von Netzwerken und Partnerschaften möchten wir Synergien schaffen und Ressourcen bündeln, um gemeinsame Ziele effektiv zu erreichen.
- Bedarfsorientierung: Durch eine gezielte Bedarfsanalyse und Sozialraumanalyse identifizieren wir die spezifischen Herausforderungen und Potenziale des Quartiers.
- Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung: Unser Ziel ist es, nachhaltige Strukturen und Prozesse zu etablieren, die auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand haben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht durch aktive Partizipation, Bedürfnisorientierung und soziale Integration
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch klare Strukturen, eigenverantwortliches Handeln und effektive Zusammenarbeit
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch gezielte Ressourcenaktivierung und Einbindung der Gemeinschaft.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch vielfältige Angebote und inklusive Maßnahmen, die Bewohner*innen aller Altersgruppen und Hintergründe ansprechen.
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Maßnahmen und interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein starkes Kooperationsnetzwerk
Beschreibung
Erreicht durch kontinuierliche aktive Zusammenarbeit, nachhaltige Partnerschaften und Kooperationsnetzwerke.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch soziale Integration und gemeinschaftliche Aktivitäten der Bürger*innen
Beschreibung
Entwicklung der Infrastruktur eines "Stadt Gemeinschafts Haus" durch bedarfsorientierte Planung und nachhaltige Investitionen
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Strategien und interkommunale Zusammenarbeit
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Bürgerschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
- Aufbau stabiler Kooperationen und Netzwerke im Stadtteil.
- Etablierung von Selbstorganisationsstrukturen durch Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen.
- Übergabe von Aufgaben an Kooperationspartner*innen oder Ehrenamtliche.
- Zusammenarbeit mit Stadt, Bibliothek, Schulen, ansässigen Institutionen und Vereinen erhöht Sichtbarkeit, Dringlichkeit und ermöglicht Ansprache potentieller, Geldgeber*innen
- Sicherung der Finanzierung durch Sponsoringpartner*innen und kommunale Zuwendungen
11. Medien
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam anstatt einsam - Gemeinschaft stärken - Vielfalt (er)leben!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrike Buka
| Funktion | Sozialpädagogin - Beratungsservice |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam anstatt einsam!
Projektbeschreibung
Im Quartier leben 1/3 der Menschen mit Migrationshintergrund und 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Nds. mit hohen Anteil von (Spät)aussiedlern. Von Einsamkeit betroffenen Menschen können aber auch Alleinerziehende, zunehmend Kinder- und Jugendliche, Arbeitssuchende, Betroffenen von seelischer/körperlicher Beeinträchtigung, Geringverdiener, Pflegende Angehörige usw. sein. Die Corona-Pandemie hat das noch einmal sehr verstärkt.
QM mit seinem niedrigschwelligen Q-Büro als Kontaktstelle vor Ort, unterstützt, vermittelt, begleitet die Selbsthilfeprozesse für alle Bewohner/-innen; vernetzt die relevanten Akteure im Quartier, koordiniert ressourcenübergreifend.
Die Bürgerbeteiligung mit der nachhaltigen Struktur eines Beirats, trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen durch bedarfsgerechte, füreinander verantwortliche Angebote bei und stärkt Zusammenhalt.
Ziel ist ein kultureller Wandel von einer zunehmenden Vereinsamung der Menschen hin zu einer, gelebten, zusammenhaltenden kulturellen, bunt gelebten Gemeinschaft, die sich selbst organisiert. Die Bildung eines Beirates als gefestigte zuverlässige Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Kontakt zu anderen hilfreichen Netzwerken, dabei eingebettet in nachhaltige Verwaltungsstruktur, ist letztendlich das Ziel.
QM bietet dabei die Möglichkeit Projekte von Bewohner/innen unterstützend mit aufzubauen. So kann Integration auf vielerlei Weise stattfinden.
Erleben von Gemeinschaft, aktive Beteiligungsmöglichkeit, Ehrenamt da wo es Spaß und Freude macht, können aus der Isolierung heraus führen. Eine Win-Win Situation!. Engagement für die Gemeinschaft bietet bildende Möglichkeiten, sinnstiftendes Handeln, kann durch erlebte Wertschätzung glücklich machen, vielfältige Formen von Einsamkeit überwinden. Engagierte Menschen mit Sprachbarriere oder aus autokratischen Systemen können z.B. durch Kontakte und gelebte Vielfalt deutsche Sprache und demokratische Beteiligungsprozesse kennenlernen.
Viele Hilfsstrukturen und Ansprechpartner werden kennengelernt und Menschen in ähnlichen Situationen können dadurch unterstützt werden.
Menschen mit seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen können z.B. ortsnah sich mit ihrem Engagement in einer selbstwirksamen Rolle erleben und Selbsthilfekräfte stärken, da sie ihr Engagement steuern können wie es ihnen gut tut.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Sozialwohnsiedlungen der 1960er/70er Jahre am Rand der Kernstadt – Gifhorn Ost.
Es ist ein Wohn- und Schlafstadtteil, kaum gewerblich Arbeitsplätze, schwach ausgeprägte Dienstleistungsangebote z.T. wenig soziale Infrastruktur.
Im Handwerker-/Blumenviertel leben 5153 Personen mit ca. 1/3 Flüchtlings-/Migrationshintergrund überwiegend ohne deutsche Staatsangehörigkeit mit insgesamt 76 versch. Nationalitäten. Senioren ab 60 Jahren sind ebenfalls ca. 1/3 vertreten, ins Rentenalter kommen im laufe des Jahres 27,13 %
Das Gebiet mit einen Radius v. ca. 1 km, hat 1 Kiga, 2 Grundschulen, 1 IGS, 1 Gymnasium, 1 Sportplatz mit Turnhalle. Freizeiteinrichtungen für Jugendliche gibt es keine.
Ums QM-Büro herum, wohnen insbesondere einkommensschwache Familien, Senioren im Rentenalter, Alleinerziehende, Arbeitslose, geflüchtete Menschen / Menschen mit Migrationshintergrund, die zum größten Teil Anspruch auf eine Sozialwohnung haben.
Im Q soll mit der gemeinwesenorientierten Sozialen Arbeit und dem QM, in Kooperation mit der GWG + FB Soziales sowie andere Akteuren, und den dort verorteten Diensten und Einrichtungen, u.a. das Prinzip der kurzen Wege für die Bürgerinnen und Bürger mit einem Q-Büro umgesetzt werden.
Dort sollen verstärkt Aktivitäten entwickelt und umgesetzt werden, die den Sozialraum als Handlungsraum der Nachbarn stärker einbezieht.
Das unterstützende Engagement von freien und konfessionellen Trägern, Vereinen und insbes. ehrenamtlich Tätigen soll nun die Existenz einer vielfältigen Palette an gut erreichbaren sozialen Angeboten unmittelbar vor Ort bündeln und fördern. Das QM übernimmt dabei die ressourcenübergreifende Koordination, ist dabei Netzwerkknoten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Handwerkerviertel (1. Schwerpunktgebiet): Dannenbütteler Weg, Bahnschienen, Osttangent, Natur (2443 Einwohner)
Blumenviertel : Dannenbütteler Weg, Osttangente, Lehmweg, Calberlaher Damm (2710 Einwohner)
Einwohnerzahl
5153
Quelle / Anmerkungen
EMA Gifhorn Stand: 25.03.2024
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Landkreis Gifhorn gehört zu den drei in Niedersachsen meist betroffenen Kreisen mit dem höchsten Anteil an zugezogenen (Spät-)Aussiedler/-innen. Besonders war das Stadtgebiet Gifhorn und drei weitere Gemeinden betroffen. Genaue Zahlen für das Stadtgebiet kann das EMA der Stadt Gifhorn nicht erheben und damit auch nicht vom Projektgebiet. Die Zuständigkeit der Erhebung liegt beim Nds. Ministerium für Inneres und Sport - Forschungsbericht der BAMF - Bereich Spätaussiedler.
Im Niedersächsischen Bericht von 2018 gehören wir zum Bereich Ostniedersachsen hier ist der höchste Anteil von Aussiedler/innen an der Bevölkerung mit Migrationshintergrund mit 30,8 % in 2016 angegeben. Einzelne Stadtgebiete werden nicht ausgewiesen. An der Gesamtbevölkerung dieses Bezirks ist der Anteil an (Spät-)Aussiedler/innen 6%. In einem offiziellen Projektbericht "Integration jugendlicher Spätaussiedler durch event- und outdoororientierte Naturschutzbildungsmaßnahmen"- Detaillierte Ausführungen zum Projekt sind in dem Abschlussbericht von Dirk Rößner zu finden: HABITAT Nr. 17 wird der Landkreis Gifhorn als Ballungszentrum mit einem Anteil an (Spät-)Aussiedlern/-innen von 10% benannt.
Laut EMA Stadt Gifhorn Stand: 25.03.2024 - Blumenviertel 32,73 % 1. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (887 von 2710 Personen) plus 4,94 % 2. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (134 von 2710 Personen) = 37,67 %. Im Handwerkerviertel 25,99 % mit 1. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (635 von 2443 Personen) plus 4,42 % 2. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (108 von 2443 Personen) = 30,41% Gesamt: ca. 34,23 % Personen mit Migrationshintergrund, unabhängig der Staatsangehörigkeit ohne Personen die im Ausland geboren sind.
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Senioren ab 60 Jahre im Verlauf des Jahres leben laut EMA Stadt Gifhorn vom 25.03.2024 im Handwerkerviertel (HV) 965 von 2443 Personen ab 60 Jahre 39,5 % und im Blumenviertel (BV) leben 810 von 2710 Personen ab 60 Jahre 29,89 %. Im gesamten Gebiet ergibt ein Prozentsatz von 34,445 %.
Der Landkreis Gifhorn hatte im Jahr 2019 einen Altenquotienten von 34,11 % bei Menschen von 65 Jahren und älter, Niedersachsendurchschnitt war 37,5 %.
Aktuelle Zahlen aus dem Stadtgebiet wurden angefragt und können nachgereicht werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut EMA Stadt Gifhorn Stand: 25.03.2024 - Im Blumenviertel sind von 2710 Einwohner/-innen 631 ohne deutsche Staatsangehörigkeit (19,44%) Im Handwerkerviertel sind vom 2443 Einwohner/innen 371 ohne deutsche Staatsangehörigkeit (15,186 %). Auf die Gesamtbewohnerzahl von 5153 Einwohner/-innen zu 1002 Personen ohne deutsche Staatangehörigkeit ergibt das einen Gesamtprozentsatz von 19,44 %.
Laut Sozialbericht des Landkreises Gifhorn von 2021 war der Ausländeranteil am 31.12.2020 in der Stadt Gifhorn 9,94 %. Im Land Niedersachsen sind es 2020 - 9,7 %. Infolge des Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich die Flüchtlingszahlen und damit der Ausländeranteil erhöht, können so aktuell nicht verglichen werden. Aktuelle Zahlen aus dem Stadtgebiet wurden angefragt und können nachgereicht werden.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_mit_qm-buero.pdf
(365.09 KB)
gwg-treff-punkt_53.jpg
(118.36 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement (QM) arbeitet nach dem Arbeitsprinzip der Gemeinwesenarbeit. Das bedeutet, dass die Bewohner/innen als mündige Bürger im Mittelpunkt stehen. Das QM verbindet dabei alle relevanten Akteure innerhalb und außerhalb des Quartiers, arbeitet verbindend als eine Art Netzwerkknoten. QM koordiniert ressourcenübergreifend innerhalb und außerhalb der Verwaltung als Schnittstellenmanagement. QM unterstützt vermittelt und begleitet die Menschen im Quartier bei ihren Selbsthilfeprozessen, ist da für alle Menschen im Quartier, ob jung, alt, beeinträchtigt, mit oder ohne Migrationshintergrund. Das Q-Büro bietet dabei einen niedrigschwelliger Ansprechpartner/in vor Ort. Die Bürgerbeteiligung trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen der Menschen bei. Dieses bereitet den Weg zu einem Paradigmenwechsel von präventiver Hilfe zur Förderung von selbstorganisierten guten Nachbarschaften, unterstützt und begleitet von relevanten anderen Akteuren. QM begleitet dabei den Aufbau von Selbsthilfe-/Beteiligungsstrukturen mit Monotoring und Evaluation um diese gemeinsam weiter entwickeln zu können. Die Bildung eines unabhängigen Beirates als gefestigte zuverlässige Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie verwoben in hilfreichen Netzwerken und mit Kooperationspartnern, dabei eingebettet in etablierte, nachhaltige Verwaltungsstruktur, ist letztendlich das Ziel des QM.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beiratsbildung im Quartier, die die Bedarfe und Interessen der Menschen transportieren
Kriterium
Beschreibung
Beiratsbildung, Einsatz von Engagementlotsen und Bildung von Ehrenamtlichen aus dem Quartier
Kriterium
Beschreibung
Ergebnisse Sozialraumanalyse mit u.a. Kooperationspartnern und ein Quartiersbüro vor Ort, Erstellung eines Kompetenzatlas und Nutzung der bereits vorhandenen Strukturen
Kriterium
Beschreibung
Vorhanden Ressourcen nutzen, Potenziale erkennen und aufbauen zum Wohle aller Bewohner des Quartiers
Beschreibung
Zusammenarbeit mit anderen Ämtern, Wirtschaft, Handwerk und Politik sowie anderen relevanten Akteuren und Kooperationspartnern etc.
Beschreibung
Bildung von Kooperationen und Teilnahmen an Netzwerktreffen sowie Bildung von eigenen gebildeten, bedarfsgerechten Netzwerktreffen mit Bewohner/innen, Politik, Schnittstellen Verwaltung, Wirtschaft u.a. relevanten Akteuren
Kriterium
Beschreibung
Bedarfsgerechte Projekte wurden aufgebaut, genutzt und dauerhaft fortgeführt, die zum Wohle der Gemeinschaft und zum gemeinschaftlichen Zusammenhalt und gelebter Vielfalt beitragen
Beschreibung
Rückmeldungen von Menschen aus dem Quartier von der GWG oder der Stadt Gifhorn umgesetzt wurden. Räume und Gebäude für bedarfsgerechte Projekte zur Verfügung gestellt werden konnten
Kriterium
Beschreibung
Projekte im Länderaustausch oder in der Freiwilligenarbeit, die Projekte im Quartier mit unterstützen oder sich mit den Menschen austauschen und dadurch neue Perspektiven gewonnen werden können, die dem Gemeinwohl zu Gute kommen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stabstelle Integration, Seniorenstützpunkt, Seniorenbeirat, Gleichstellungsbeauftragte Stadt und Landkreis, KVHS, Ehrenamtsbeauftragte, Landratsbüro, Ausländerbeauftragte, Jobcenter Ausfüllhilfe und Beratung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gmyrekstiftung, Leifert, Türkischer Laden vor Ort im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Dachstiftung Diakonie Projekt Omnibus und Mehrgenerationshaus, Gifhorn miteinander!, Stellwerk, Wohlfahrts- und Sozialarbeit DRK mit ihrer Freiwilligenkoordinatorin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gifhorn Hilft e.V. , Aktiv für Menschen e.V., Mehrgenerationshaus Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paulusgemeinde mit Projekt FamziP (Familienzentrum im Paulus), Friedenskirche mit Cafe Oase, St. Alfrid mit Cafe Aller und Weltladen, Jugendwerkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aller Zeitung, Braunschweiger Zeitung, KNUT, GWG Zeitschrift
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Genossenschaft Nachbarschaftshilfe Hehlenriede eG.(Nachbarort Isenbüttel), Freiwilligenakademie Nds., LAG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hr B. Fahrradwerkstatt, Technikbotschafter Hr Sl., Formularhelferin/Integrationslotsin Fr Ö., Engagementlots/-in Hr B. und, Fr.. Z., Hr. A. (Schwerstbehindert), Hr. S. Flüchtlingsarbeit) u.a. möchten ehrenamtlich unterstützen,
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird vom FB 5- Soziales und den Vorstand des Landkreises Gifhorn gewünscht und unterstützt, jedoch ist noch kein Budget dafür vorhanden. Durch Kooperation mit der Stabstelle Integration, GWG, Stadt Gifhorn könnten einige Projekte eventuell etabliert und finanziert werden. Aus allgemeinen "Töpfen" könnten Werbemittel finanziert werden. Durch Stiftungen könnten ebenfalls Projektmittel beantragt werden.
Personalkosten/Büromiete sind nur für Projektleitung langfristig gesichert!
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Beel
| Organisation | Stadt Laatzen |
|---|---|
| Funktion | Stadtplanerin |
2. Kurzbeschreibung
Beteiligungskultur entwickeln: aus Treffpunkten werden Begegnungsorte der Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte vor Ort
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen ist mit der positiven Juryentscheidung für das Projekt „Alt Laatzen verbindet sich“ Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ 2021 der Grundstein für die Initiierung von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement geschaffen worden. Ein Quartiersmanagement konnte etabliert und dort zu einem festen Bestandteil für die Nachbarschaft in Alt-Laatzen werden. Seitdem sind vielfältige Maßnahmen zur Teilhabe an der Entwicklung des Stadtteils, Selbstwirksamkeit und Aktivierung durchgeführt worden. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen und die Förderungsdauer geht bis 30. April 2025. Eine Weiterförderung ist wichtig um bereits initiierte Prozesse nicht abbrechen zu lassen. Als ein wichtiges Element der Aktivierung der Bewohner*innen des Stadtteils wurde beim derzeitigen Projekt „Alt-Laatzen verbindet sich“ das Hauptaugenmerk auf die Mitgestaltung von öffentlichen Räumen gelegt. Hierüber ist Teilhabe auch visuell sichtbar, die Identifikation mit dem Stadtteil wird gestärkt sowie die Selbstwirksamkeit erlebbar. Man kommt ins Gespräch mit der Nachbarschaft, Kontakte werden geknüpft und verfestigt. Diese modellhaft für eine Beteiligungskultur und aktiven Teilhabe angewandte, erfolgreiche Methode soll nun auch bei dem Projekt „Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen“ eingesetzt werden. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch hier auf Stärkung vorhandener wie Initiierung neuer Vernetzungen im Stadtteil. Demokratisches Handeln ist dabei die Basis. Es bildet die Grundlage für unser Zusammenleben und gemeinsames Handeln.
Über das gut angenommene Quartiersmanagement sollen bereits Aktive, Vereine und Organisationen sowie weitere Interessierte zusammengebracht, gestärkt und in ihrer Handlungsfähigkeit unterstützt werden. Sie dienen als Motor und Multiplikatoren für ein integratives, gewaltfreies, demokratisches Zusammenleben mit Teilhabe für alle. Diese Werte sollen auch im Stadtbild sichtbar sein. Mit vielfältigen Angeboten für alle Bewohner*innen und Einbeziehung örtlicher Unternehmen zur Teilhabe sollen gemeinsam Orte der Begegnung geschaffen werden, die die Demokratischen Werte verdeutlichen und einen Zusammenhalt im Sinne der Guten Nachbarschaft schaffen.
Laufzeit
2025-05-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Alt-Laatzen entwickelt sich seit der Einrichtung des Quartiersmanagements ein Bewusstsein der Bewohner*innen für ihr Wohnumfeld, soziale Aktivitäten, Zusammenleben und Stadtteilkultur, was die Identifikation mit dem Stadtteil stärkt und eine gute Nachbarschaft fördert. Dies soll weiter stabilisiert und ausgebaut werden.
Die sozialen Akteure treffen sich seit 2023 regelmäßig um ihre Aktivitäten besser untereinander abzustimmen. Erste kleine gemeinsame Projekte wurden mit Unterstützung und Koordinierung des Quartiersmanagements erfolgreich durchgeführt. Das Interesse an Teilhabe der Bewohner*innen an verschiedenen Aktionen im Stadtteil und der Arbeit des Quartiersmanagement wächst. Dies zeigt sich an den Beteiligungen vieler an bereits durchgeführten Veranstaltungen und Befragungen. Es fehlt jedoch an integrativer Teilhabe. Hier soll das Einrichten von neuen Begegnungsorten helfen die Vielfalt abzubilden, demokratische Werte sichtbar zu machen und Teilhabe zu ermöglichen. Die Vielfalt der ca. 76 unterschiedlichen Nationalitäten im Stadtteil mit rund 6500 Bewohner*innen ist in der Beteiligungskultur noch nicht sichtbar. Daher möchten die sozialen Akteure mit Hilfe des Quartiersmanagements einen Weg finden dies zu ändern und sich für alle im Stadtteil zu öffnen.Ein hoher Anteil von AFD-Wählern im Stadtteil bei der letzten Landtagswahl hat außerdem dazu beigetragen, dass die sozialen Akteure sich gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte vor Ort einsetzen wollen. Sensibilisiert für das Thema möchten sie sich gemeinsam für ein vielfältiges demokratisches Lebensumfeld einsetzen. Neue Handlungsfelder sollen erschlossen und das Ehrenamt für alle geöffnet werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Laatzen Ortsteil Alt-Laatzen
Beschreibung
siehe beigefügte Karte
Einwohnerzahl
6500
Quelle / Anmerkungen
EWO Stadt Laatzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Aktivierung der Bewohner:Innen und sozialer Akteure wie auch ortsansässiger Unternehmen um Netzwerke aufzubauen, Verbindungen untereinander herzustellen und Teilhabe an Veränderungen im Quartier aktiv mitzugestalten.
Methoden
Vorhandene Strukturen
Ein Quartiersmanagement ist eingerichtet. Die sozialen Akteure sind bereits eingebunden. Es gibt einen Quartiersladen als Anlaufstelle.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO-Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christlicher Senioren Bund Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuel Kirche Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinitiative Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse ,soziale Medien,Internetseite der Stadt Laatzen, Newsletter der Bürgerinitiative,Aushänge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßige Treffen mit dem im Ortsrat vertreten Parteien
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung erfolgt z.Z. über Einbindung der sozialen Verbände. Die Stadt Laatzen ist eine Bedarfszuweisungskommune mit einer strengen Haushaltskontrolle. Hiervon betroffen sind insbesondere freiwillige Aufgaben, wie z.B. die Einrichtung eines Quartiersmanagements mit Aufgabe der GWA. Der Ortsrat Laatzen befürwortet die Fortführung des Quartiersmanagements. Nach einer dauerhaften Lösung für eine Finanzierung wird gesucht.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Projekt Mitte Erdball: Soziale Stadtentwicklung Altstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Eric Böttcher
| Funktion | Bereichsleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Soziale Stadtentwicklung Altstadt
Projektbeschreibung
Das Osteroder Altstadtquartier ist durch fehlende Nachbarschaftsnetzwerke, den vermehrten Zuzug von Geflüchteten und die dadurch starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bevölkerungsstruktur geprägt. Die Stadtteilakteure, die bisher nicht an den ihnen übertragenden Mitgestaltungsmöglichkeiten partizipieren, prägen diesen Projektort. Entsprechend dieser Problemlage steht daher die Weiterentwicklung und Etablierung des Projektortes und der QM-Anlaufpunkt „Offenes Haus der Altstadt“ in der Auenstraße 9, Osterodes im Fokus. Darüber hinaus ist es ein essenzielles Ziel, Bewohner*Innen im Quartier mit und ohne Zuwanderungsgeschichte für die Mitgestaltung an ihrer Stadt zu gewinnen und einen langfristigen Benefit für das eigene Leben im Quartier vermitteln zu können. Die Arbeit an einem gemeinsamen Platz / Ort, zu letztendlich auch ganz unterschiedlichen Thematiken, bildet den Ansatz, eine freiwillige Vernetzung und Kooperation auszuprobieren und entsprechend ein kollektives Handeln zu etablieren. Das Quartiersmanagement versteht sich als zur Selbstbefähigung anleitende, strukturbildende Kraft, als „Kümmererin“ vor Ort und ist der unmittelbare Ansprechpartner für die Koordinierungs- und Netzwerkarbeit mit den lokalen Beratungsstellen, Vereinen, Verbänden und kulturellen Angeboten. Die Zusammenarbeit mit den städtischen Jugendeinrichtungen (Jugendwerksatt, Stadtjugendpflege), den Kindergärten und Schulen soll intensiviert werden, um ohne Zwang einen Handlungswillen zu implementieren.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier Alt-/Innenstadt von Osterode am Harz hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in den letzten Jahren verändert und das Quartier wird verstärkt von Menschen mit Migrationshintergrund bewohnt. Darüber hinaus bedingt das zu großen Teilen baulich defizitäre Wohnraumangebot und das damit einhergehend geringere Wohnkostenniveau die Segregation von ökonomisch leistungsschwächeren Haushalten. Gleichzeitig ist festzustellen, dass viele Infrastrukturen, die einst das Gesicht der Altstadt prägten, verschwunden sind. Die zunehmende Leerstandproblematik zahlreicher Immobilien im Quartier, die fehlende Infrastruktur (keine Angebote an Wochenenden und in den Abendstunden) und die wenigen Freizeitmöglichkeiten wirken sich verstärkend negativ auf die Lebensqualität und das soziale Miteinander im Quartier aus. Es mangelt an Begegnungsorten und die Erreichbarkeit und Vernetzung zu den wenig vorhandenen Angebotsstrukturen funktioniert nicht. Obwohl das bestehende QM mit seinen Angeboten der Bewohnerschaft die Möglichkeit bot soziale Barrieren zu überwinden, werden diese nicht umfassend genutzt. Diese sind somit nicht ausreichend und es wurden neue Bedarfe (im Hinblick auf Begegnungsräume mit Treffpunktcharakter, Vernetzung der Angebotsstrukturen) erschlossen. Der Übergang der Zuständigkeit des Bereichs Stadtentwicklung in den Fachbereich Kinder, Jugend, Schule begründet sich auf der Schwerpunktarbeit, die inhaltlichen Handlungsfelder anzupassen und die Stadtteilkultur aufzugreifen. Den neu zugezogenen Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund muss adäquat und mit geeigneten Maßnahmen der Schritt in das Gemeinwesen erleichtert werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quartier Altstadt der Stadt Osterode am Harz
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die historische Altstadt innerhalb der Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1800
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des Bürgerbüros der Stadt Osterode am Harz
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt.pdf
(952.79 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das niedrigschwellig ansetzende Projekt erfordert die direkte und alltagsweltliche Ansprache und Mitnahme der Bewohner*innen im Quartier. Dies kann nur durch entsprechende Fachkompetenzen mit Erfahrungshistorie im interkulturellen Bereich und ein persönlich engagiertes Quartiersmanagement (QM) geleistet werden. Die Quartiersmanagerin kennt die Stadtteilakteure und ist mit den lokalen Institutionen und Trägern, sowie Politik und Verwaltung vernetzt, eruiert die Bedarfe der Bewohnerschaft und fungiert so als Vermittlerin und Kümmerin vor Ort. Es gilt eine interdisziplinäre und partizipative Motivation zu gewährleisten, die den Menschen im Quartier prozessorientiert nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation verschafft. Die vorhandenen Bedarfe und Stärken im Quartier werden weiter herausgearbeitet und mit den Potenzialen und Ressourcen des Quartiers verknüpft. Weitere Netzwerk- und Angebotsstrukturen sollen aufgebaut und mit den im Quartier vorhandenen Einrichtungen kooperativ abgestimmt und erweitert, um ein funktionierendes soziales Netzwerk und eine gute Nachbarschaft im Quartier zu schaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wird der Qualitätsstandard wenn eine Verstetigung des QM-Anlaufpunktes erzielt und eine Imageverbesserung stattgefunden hat. Des Weiteren wird der Qualitätsstandard erreicht, wenn eine gelungene Integration geleistet wird.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum des DRK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Viele weitere Partner wie z. B. Paritätischer Wohlfahrtsverband, Harz-Weser-Werke, Werk-Statt-Schule, Kinderschutzfachkräfte und viele mehr.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pressestelle der Stadt Osterode am Harz sowie lokale Printmedien wie z. B. Harz-Kurier und Social-Media-Auftritt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die bestehende Quartiersarbeit soll fortgeführt und ausgebaut werden. Die Bereitstellung der Immobilie in der Auenstraße 9 als QM-Anlaufpunkt wurde grundlegend durch die Stadtverwaltung langfristig gesichert. Bis zum geplanten Bewilligungsende soll konzeptioniert werden, wie eine Verstetigung des Quartiersmanagements unter Einbindung verschiedener Akteure (VfR Dostluk Osterode, MTV Osterode, Familienzentrum, Stadt Osterode am Harz) möglich wäre, sodass dann nur noch ein Ratsbeschluss fehlt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
DRK Forum: Begegnungen, Vielfalt und Zusammenhalt / Gifhorn Süd
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Janine Süss
2. Kurzbeschreibung
Zusammen wachsen: Stärkung von Nachbarschaft und Vielfalt im Quartier
Projektbeschreibung
Unser Projekt zielt darauf ab, das neu eröffnete DRK Forum durch die Einstellung eines Quartiersmanagers oder einer Quartiersmanagerin zu stärken und als zentrale Anlaufstelle für Anwohner des Quartiers zu etablieren.
Das Forum bietet bereits eine breite Palette von Diensten und Einrichtungen wie Breitenausbildung, Suchdienst, Sozialstation Gifhorn, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, Bereitschaften, Jugendrotkreuz, Familienbüro der Stadt und des Landkreises Gifhorn, den Hausnotruf sowie einen Kleiderladen namens "Die Schatzkiste". Zusätzlich gibt es eine Kinderspielecke, die den Eltern die Möglichkeit bietet, Beratungsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen, während sich ihre Kinder beschäftigen.
Die Quartiersmanagerin oder der Quartiersmanager wird eine Schlüsselrolle spielen, indem sie oder er die Anwohner über die vorhandenen Angebote informiert, ihre Bedürfnisse ermittelt und sie bei der Nutzung der verfügbaren Dienste unterstützt.
Darüber hinaus wird das Ehrenamt, insbesondere im Bereich des Katastrophenschutzes, aktiv in das Projekt eingebunden. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden die Quartiersmanagerin oder den Quartiersmanager bei der Begehung des Quartiers unterstützen, Gemeinschaftsaktivitäten organisieren und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts beitragen.
Geplant ist auch die Unterstützung durch die Ehrenamtskoordinatorin, welche die ehrenamtlichen Aktivitäten koordiniert und fördert.
Durch die Zusammenarbeit von Quartiersmanagerin oder Quartiersmanager, Ehrenamt und der Ehrenamtskoordinatorin wird das DRK Forum zu einem lebendigen Zentrum der Gemeinschaft, das die Bedürfnisse der Anwohner erfüllt und zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier beiträgt.
Der Arbeitsplatz der Quartiersmanagerin oder Quartiermanager wird im Zentrum des Forums an einem offenen Empfangstresen positioniert sein. Diese Gestaltung ermöglicht eine einfache Erreichbarkeit und Interaktion mit den Besuchenden. Bilder werden beigefügt, um einen visuellen Eindruck von diesem zentralen Arbeitsbereich zu vermitteln. Diese offene Gestaltung soll den Zugang erleichtern und ein Gefühl der Willkommenheit und Nähe vermitteln.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Gifhorn konfrontieren uns demografische Veränderungen und wachsende Diversität mit Herausforderungen, die Integration und sozialen Zusammenhalt erforderlich machen. Besonders in bestimmten Quartieren zeigen sich soziale und ökonomische Benachteiligungen, Sprachbarrieren und eine hohe Fluktuation. Zusätzlich mangelt es an einer angemessenen Infrastruktur und Begegnungsräumen, was die Gemeinschaftsbildung erschwert.
Ein weiteres Problem ist die unzureichende Vernetzung zwischen Bewohnern, sozialen Diensten und ehrenamtlichen Angeboten. Es fehlt eine koordinierende Instanz, die Ressourcen bündelt, Austausch fördert und die aktive Teilnahme an der Quartiersentwicklung ermöglicht.
"Zusammen wachsen" im DRK Forum Gifhorn adressiert diese Punkte durch Einführung eines Quartiersmanagers. Diese Schlüsselrolle dient als zentrale Anlaufstelle, koordiniert Dienste, verbessert die Kommunikation und fördert ein integratives Quartierleben. Das Projekt zielt darauf ab, durch Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und Verbesserung der sozialen und baulichen Bedingungen die Lebensqualität zu erhöhen und einen nachhaltigen sozialen Zusammenhalt zu schaffen. Die Etablierung des Quartiersmanagers ist entscheidend, um Barrieren zu überwinden und eine inklusive, engagierte Gemeinschaft in Gifhorn zu fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gifhorn Südstadt
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Projektgebiets umfasst den südlichen Teil der Stadt Gifhorn, insbesondere das Viertel, das gemeinhin als "Südstadt" bekannt ist. Es erstreckt sich von der Berliner Straße im Norden bis zur Goethestraße im Süden und von der Breslauer Straße im Westen bis zur Bahnhofstraße im Osten. Diese Abgrenzung umfasst die Wohngebiete, öffentlichen Einrichtungen, Schulen und andere relevante Standorte innerhalb dieses geografischen Bereichs.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Die Einwohnerzahl des Projektgebiets Gifhorn Südstadt basiert auf den neuesten verfügbaren Daten des Einwohnermelderegisters der Stadt Gifhorn.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
forum-_suedstadt_.png
(257.16 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Als Quartiersmanagement versteht sich unser Projekt. Wir folgen einem ganzheitlichen Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität und das soziale Miteinander in einem definierten Quartier zu verbessern. Unsere Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Stärken des Quartiers zu fördern, die Bedürfnisse der Bewohner zu identifizieren und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und in der Stadt Lösungen zu entwickeln.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn regelmäßige Treffen und ein aktiver Austausch zwischen lokalen Organisationen, Vereinen, Behörden und Bewohnern stattfinden, um gemeinsame Ziele zu definieren und umzusetzen.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn die Bedürfnisse, Interessen und Stärken der Bewohner im Mittelpunkt der Projektplanung und -umsetzung stehen und ihre aktive Beteiligung gefördert wird.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn Maßnahmen zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und der Nachbarschaftsbeziehungen erfolgreich umgesetzt werden, indem z.B. gemeinsame Aktivitäten, Veranstaltungen und Treffpunkte geschaffen werden.
Vorhandene Strukturen
Die vorhandenen Strukturen des Quartiersmanagements sind in unserem Projektgebiet bereits etabliert. Wir verfügen über ein gut funktionierendes Netzwerk von ehrenamtlichen Helfern (ca. 790) sowie professionellen Fachkräften, die sich aktiv für die Entwicklung und Stärkung des Quartiers engagieren. Diese Strukturen werden durch bestehende Institutionen wie lokale Vereine, Bürgerinitiativen, soziale Einrichtungen und kommunale Organisationen unterstützt. Die Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren ermöglicht es, auf die Bedürfnisse und Herausforderungen im Quartier gezielt einzugehen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Gifhorn e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Abrahams Kinder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte Rosengarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sapv-gifhorn GmbH
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Projekt strebt eine nachhaltige Integration in kommunale Strukturen und langfristige Finanzierung an. Neben Spenden von lokalen Unternehmen und der Bevölkerung planen wir Partnerschaften mit lokalen Organisationen. Wir setzen auf langfristige Kooperationen und ehrenamtliches Engagement, um die Kosten zu reduzieren. Das Büro im Forum wird weiterhin vom DRK gestellt. Zudem planen wir Fundraising-Aktivitäten und die Einbindung von Spendenaktionen aus der Gemeinschaft.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Wandel gestalten: Bad Gandersheim gemeinsam neu denken
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie-Luise Kisters
| Funktion | Gemeinwesenarbeiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Akteure vernetzen - Beteiligung stärken - Begegnungsorte schaffen
Projektbeschreibung
Das Projekt knüpft an ein Gemeinwesenarbeitsprojekt an, das jedoch aufgrund eines Trägerwechsels zeitlich in der Entwicklung zurückliegt. Zu Projektbeginn wurden Strukturen errichtet, darunter ein Nachbarschaftszentrum, doch diese wurden durch den Trägerwechsel wieder aufgelöst. Die ehrenamtlich Engagierten sahen sich gezwungen, neue Wirkungsorte zu finden. Als die Gemeinwesenarbeit dann unter einem neuen Träger fortgeführt wurde, mussten die Strukturen mit neuen Räumlichkeiten und ohne ehrenamtliche Unterstützung allmählich wieder aufgebaut werden. Dieser Trägerwechsel und der Verlust der etablierten Strukturen stellen eine bedeutende Herausforderung für das Projekt dar. Daher steht eine zuverlässige Strukturierung der GWA im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen. Es werden verbindliche Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zwischen der GWA, der Stadtverwaltung und anderen relevanten Partnern getroffen, um ein gemeinsames Verständnis und eine effektive Kooperation sicherzustellen. Durch den Aufbau eines stabilen Netzwerks wird ein schneller Informationsfluss zwischen den Akteuren und den Bewohnern geschaffen, um Transparenz und Vertrauen zu fördern. Die Aktivierung neuer Bewohner ist ein weiterer Schwerpunkt des Projekts. Durch gezielte Befragungen und Veranstaltungen wie Dorfabende sollen bisher nicht erreichte Zielgruppen wie Senioren und Migranten aktiv angesprochen und zur Teilnahme an der Gemeinwesenarbeit motiviert werden. Ein regelmäßig tagendes Bürgernetzwerk wird etabliert, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und die Bewohner aktiv in die Gestaltung ihrer Gemeinschaft einzubinden.
Die Stärkung der Verbindung zwischen Kernstadt und Dörfern ist ein weiteres zentrales Anliegen. Durch die Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten in den Dörfern unter dem Thema "Stadt-Land-Verbindung" sollen offene Dialoge gefördert und gemeinsame Ziele identifiziert werden. Die Bewohner sollen sich gehört fühlen und ihre Anliegen ernst genommen sehen, um das Gefühl der Entfremdung zu verringern und eine stärkere Gemeinschaft zu schaffen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bad Gandersheim, mit Kernstadt und 15 Ortsteilen, zählt 11.000 Einwohner. Einst lebendige Kurstadt, leidet es heute unter demografischem Wandel und Strukturwandel. Signifikanter Leerstand prägt das Bild, von Einzelhandelsflächen bis Klinikkomplexen. Bevölkerungsrückgang übertrifft Niedersachsen-Durchschnitt. Finanzielle Lage äußerst angespannt, was zur Abstoßung freiwilliger Leistungen führte. Ein Großteil dieser Lücken wurde durch ehrenamtliches Engagement geschlossen. Eines der herausragenden Probleme der Stadt ist das Fehlen eines starken Wir-Gefühls innerhalb der Gemeinschaft. Diese fehlende Verbundenheit führt zu einer Vielzahl von Kommunikationsproblemen und mangelnder Wertschätzung zwischen verschiedenen Gruppen. Die Kommunikation zwischen Bürgern und der Verwaltung, zwischen Vereinen, zwischen Parteien und sogar zwischen Gruppen mit unterschiedlichen Ansichten ist unzureichend. Ein weiteres Problem besteht darin, dass es keine stabilen und sicheren Strukturen für die GWA gibt. Wiederholt wurden solche Strukturen aufgebaut, nur um dann wieder abzubrechen. Der jüngste Trägerwechsel in der Mitte des laufenden Projekts hat die Situation weiter verschärft. Obwohl bereits viel Vorarbeit geleistet wurde, fehlen nun die stabilen Strukturen, um diese Arbeit fortzusetzen und die zarten Fortschritte in verbindliche Formen zu bringen. Eine weitere Herausforderung, betrifft die Dörfer, die sich von der Stadt abgehängt fühlen. Die Konzentration von Ressourcen und Aufmerksamkeit auf die Stadt hat dazu geführt, dass die Bedürfnisse und Anliegen der Dörfer oft vernachlässigt werden. Dies verstärkt das Gefühl der Entfremdung und des Ungleichgewichts innerhalb der gesamten Stadt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Fläche: 90,85 km²,
Einwohner: Bad Gandersheim-Kernstadt 6.375
mit ihren 15 Dörfern: Harriehausen 670, Wrescherode 565, Heckenbeck 497, Altgandersheim 428, Dankelsheim 300, Ackenhausen 246, Dannhausen 244, Seboldshausen 222, Gehrenrode 199, Gremsheim 174, Wolperode 158, Hachenhausen 150, Ellierode 145, Helmscherode 139, Clus-Brunshausen 101
Einwohnerzahl
10613
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen 0-14 Jahre 1.089.108 Personen von 7.982.448 (= 14% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 0-14 Jahre 1.204 Personen von 9.623 (=13% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Stadt Göttingen 15-26 Jahre 18.591 Personen von 119.801 (= 16% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 15-26 Jahre 1.167 Personen von 9.923 (=12% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen über 60 Jahre 2.276.622 Personen von 7.982.448 (= 29% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt über 60 Jahre 3.519 Personen von 9.623 (=37% der Bevölkerung)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle): Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen: Nds. 5,0% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,1% (Gesamtstadt).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gwa_bad_gandersheim.png
(3.66 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, der darauf abzielt, die Lebensqualität in einem bestimmten Gemeinwesen durch aktive Einbeziehung der Bewohner zu verbessern. Dies geschieht durch die Stärkung lokaler Strukturen, Förderung von Selbsthilfe und Eigenverantwortung sowie Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren vor Ort. Wir setzen auf eine partizipative Herangehensweise, die es den Bewohnern ermöglicht, ihre Bedürfnisse, Anliegen und Ideen einzubringen und aktiv an Entscheidungen teilzuhaben. Dabei spielen lokale Ressourcen und Potenziale eine wichtige Rolle, die durch die Gemeinschaft selbst identifiziert und genutzt werden.
Unser Projekt fördert den Aufbau und die Pflege von Netzwerken innerhalb des Gemeinwesens, um den Informationsaustausch zu erleichtern, gemeinsame Interessen zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Durch die Schaffung von Plattformen für Austausch und Zusammenarbeit streben wir eine nachhaltige Stärkung der Gemeinschaft an. Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Unterstützung von benachteiligten oder marginalisierten Gruppen, um ihre Teilhabe am Gemeinwesen zu fördern und soziale Ungleichheiten abzubauen. Wir setzen uns für eine inklusive Gemeinwesenarbeit ein, die die Vielfalt und unterschiedlichen Bedürfnisse aller Bewohner berücksichtigt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ist erreicht, wenn möglichst viele Dialog- bzw. Zielgruppen erreicht und aktiviert wurden.
Kriterium
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen die Strukturen ihrer Stadt und organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, übernehmen Verantwortung für ihre Anliegen, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, vernetzen sich.
Kriterium
Beschreibung
Die Ressourcen des Quartiers, der Bewohner/innen und Bewohnergruppen sind bekannt und werden in den Prozess der Quartiersentwicklung aufgenommen und weiterentwickelt. Bewohner/innen bringen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ein.
Kriterium
Beschreibung
Es gibt eine fachübergreifende Zusammenarbeit, die relevante Themenbereiche wie z.B. Wohnumfeld, demograph. Wandel, Integration im Gemeinwesen bearbeitet. Beteiligte Akteure kennen die jewl. Arbeitsbezüge der anderen und verstehen Wirkungszusammenhänge.
Beschreibung
Der Gemeinwesenarbeiter bildet die Schnittstelle und fördert Netzwerkbildung und Kooperation von Akteuren, Bewohner/innen und Quartieren sowie die Kooperation mit Stadt und Stadtmarketing
Kriterium
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende & neue Unterstützungs- und Kulturangebote wurden erschlossen. Die Zielgruppen 60+ und Migranten werden in die sozialen Strukturen eingebunden und beteiligen sich an der politischen Partizipation
Beschreibung
Die vorhandenen Angebote der sozialen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine, Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht, Angebotslücken werden geschlossen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der Folgeantrag für die Gemeinwesenarbeit in Bad Gandersheim ist unerlässlich, um die bisherigen Erfolge zu festigen und die aufgebauten Strukturen zu sichern. Der kürzliche Trägerwechsel und der Verlust etablierter Einrichtungen stellen bedeutende Herausforderungen dar. Ziel ist es, das Wir-Gefühl innerhalb der Gemeinschaft zu stärken und eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen. Durch gezielte Maßnahmen wie die Aktivierung neuer Bewohnergruppen und die Stärkung des Netzwerks soll eine lebendige und inklusive Gemeinschaft geschaffen werden. Der Folgeantrag zielt darauf ab, langfristige Strukturen zu etablieren und die Gemeinwesenarbeit als unverzichtbares Konzept zu verankern.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfmoderator*innen in den Dörfern Gehrenrode, Wolperode, Seboldshausen, Heckenbeck, Harriehausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie evangelische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FamilienServiceBüro / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TAfFplus – Teilhabe und Arbeit für Familien / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FairBleib Südniedersachsen-Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Nds. im LK Northeim (SPN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes Leine-Solling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie im Braunschweiger Land gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Depression
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenhaus Northeim / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Albert-Schweizer-Familienwerk Lebensraum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Treibhaus e. V. - Entwicklungsräume für Kommunikation, Kultur und Zusammenleben in Bad Gandersheim, Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Northeim e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergemeinschaft Dannhausen Bürgergemeinschaft Ellierode Bürgergemeinschaft Gehrenrode Bürgergemeinschaft Hachenhausen Bürgergemeinschaft Heckenbeck Bürgergemeinschaft Seboldshausen e. V. Bürgerverein Helmscherode Dorfgemeinschaft Wrescherode e. V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die nachhaltige Finanzierung der GWA in GAN ist gegenwärtig ungewiss, bedingt durch Herausforderungen wie die mögliche Wiederholung der Bürgermeisterwahl und die Insolvenz der Trägergesellschaft der Landesgartenschau, an der die Stadt beteiligt ist. Trotz dieser Umstände planen wir folgende Schritte, um GWA nachhaltig in die kommunalen Strukturen einzubinden: Partnerschaften aufbauen, Kooperationsvereinbarungen entwickeln, in kommunale Planungsprozesse einbinden, Finanzierung diversifizieren.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau der Gemeinwesenarbeit in WHV
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alexander Witton
| Funktion | Trägerchef |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam- statt einsam
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum West möchte mit der Förderrichtlinie die Probleme des Demografiewandels, der Vereinsamung, sowie der hohen Fluktuation durch Zu- und Wegzüge im Quartier Neuende, Schaar und Aldenburg entgegenzuwirken. Die GWA stellt eine erforderliche Ergänzung zur bisherigen sozialräumlichen Arbeit dar. Eine Person agiert als Quartiersmanager*in und eine weitere koordiniert das Büro im Quartier. Die Bedarfe der Bewohner*innen des Quartiers werden aktiv in den Blick genommen und passgenaue Angebote entwickelt. Durch dieses Projekt soll die Bürgerbeteiligung erhöht und der Vereinsamung entgegengewirkt werden, so dass die Bürger vor Ort selbstwirksam agieren können und gesellschaftliche Teilhabe geschaffen wird.
Darüber hinaus sollen Strukturen zur Verstetigung ausgebaut bzw. geschaffen werden. Der Kontakt und Austausch zu den Kooperationspartnern wird intensiviert. Eine verbindliche Kommunikationsplattform wird nutzbar gemacht.
Das Familienzentrum West ist schon bekannt und ist für das Quartierbüro eine gute Basis. Deswegen ist es von Vorteil, dass die Räumlichkeiten des Familienzentrums als Büro sowie für einige Veranstaltungen/Projekte genutzt werden können.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet liegt im Westen d. Stadt Wilhelmshavens. Es zeichnet sich durch einen überdurchschnittlichen Anteil von alleinlebenden Menschen über 65 Jahren aus. Darüber hinaus ist d.Stadtteil von einem hohen Anteil (internationale) Studenten u. Menschen mit Migrationsbiografie geprägt.
Im Quartier liegt ein kleines Nahversorgungszentrum. Als öffentliche Treffpunkte gibt es lediglich kleine Spielplätze. D. Vereinsstruktur ist kaum ausgeprägt. Lediglich zwei Bürgervereine sind hier verortet, die wegen Mitgliederschwund aufgrund von Überalterung und mangelnder Beteiligung von ihrer Existenz bedroht sind. D. StudentInnen haben außerhalb der FH keine Möglichkeit sich sozial anzubinden. Durch Sterben der älteren Menschen, sowie Zu- u. Wegzug der StudentInnen und Geflüchteten entsteht eine hohe Fluktuation.
Das FZ ist Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Angeboten für Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter. Die Problemlagen der Personengruppen wie ältere Menschen, Studierende, Geflüchtete ohne Kinder sind bekannt, können aber durch das FZ nicht abgedeckt werden u. weitere Angebote i.Q. bestehen nicht.
Aus den o.g. Gründen entsteht eine anonyme Lebensweise und fehlende Identifikation mit dem Quartier. Die soziale Teilhabe und das Gemeinschaftsempfinden ist nicht zuletzt durch die Coronapandemie sowie steigender Lebenshaltungskosten stark eingeschränkt. Verunsicherung u. Vereinsamung nehmen zu.
Durch den Aufbau der GWA als Modellprojekt wird diesen Herausforderungen entgegengewirkt. Menschen werden vernetzt u. eine tragfähige Kommunikationsplattform geschaffen. Die BewohnerInnen des Quartiers werden ermutigt u. befähigt, gemeinsam für bessere Bedingungen zu sorgen
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven mit Schaar, Neuende und Aldenburg
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Westen der Stadt Wilhelmshaven und bezieht sich auf die Stadtteile Schaar, Neuende und Aldenburg,
Einwohnerzahl
8607
Quelle / Anmerkungen
Stadtteilprofile 2023 _ Wilhelmshaven Statistik
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
bezogen auf den Stadtteil Aldenburg
Stadtteilprofile2023 WHV-Statistik
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende
Stadtteilprofile 2023-WHV-Statstik
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende
Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar
Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre
bezogen Stadtteil: Aldenburg
Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre
bezogen Stadtteil: Neuende
Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre
bezogen Stadtteil: Schaar
Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aldenburg
Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Neuende
Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg
(46.97 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum West ist für Familien ein bekannter Ort im Stadtteil. Das Stadteilbüro stellt eine gute Ergänzung zu der bisheriger Arbeit dar. Die Bevölkerungsgruppen jeden Alters wird Gehör geschenkt und noch mehr eingebunden. Der Stadtteilmanager wird die BewohnerInnen vor Ort aktivieren, damit sie ihren Stadtteil gemeinsam mit dem Stadtteilmanager und anderen Bewohnern "bunter" gestalten, wie z.B. durch gemeinsame Aktionen, Projekt und/oder Feste. Ziel sollte es sein, dass die BewohnerInnen mit ihrem eigenen Engagement die Lebensqualität verbessern. Der Stadtteilmanager hat ein offenes Ohr für alle BewohnerInnen, Einrichtungen und Kooperationspartner. Fokus ist auch die Vernetzung des Stadtteilmanagers mit den verschiedenen Einrichtungen und Aktivierung von Ehrenamtund Schlüsselpersonen, um denen eine Plattform zum Austausch und Vernetzung zu bieten. Die GWA soll die soziale Teilhabe aller BewohnerInnen fördern, so dass sich alle BewohnerInnen angesprochen und willkommen fühlen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch eine starke Bürgerbeteiligung stehen die Interessen der BürgerInnen im Fokus des Projekts. Kontakte und Plattformeinträge werden gezählt. Dies sollen im Laufe des Projektes deutlich erhöht werden.
Kriterium
Beschreibung
Durch die Festlegung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform ist ein Austausch aller BürgerInnen im Quartier gewährleistet. Empowerment der Zielgruppe ist messbar durch Anzahl der Veranstaltungen, die auf Initiative/Mitwirkun der Zielgruppen entstehen.
Kriterium
Beschreibung
Alle Akteure im Quartier nutzen ihr Knowhow und vernetzen sich untereinander, so dass alle BürgerInnen "mitgenommen" werden. Anzahl der Gremien, Netzwerke und Interessgemeinschaften können erhoben werden. Hier soll eine deutliche Steigerung erzielt werden
Kriterium
Beschreibung
Die BürgerInnen werden selbst aktiv, äußern ihre Belange und erleben dadurch soziale Teilhabe. Das Familienzentrum dient als ständiges Angebot im Sozialraum.
Kriterium
Beschreibung
Die Kommunikationplattform fördert die Vernetzung der BürgerInnen untereinander, Interessen werden sichtbar und ein Gemeinschaftsgefühl durch Interessenbündelung entsteht. Anzahl der Veranstaltungen sowie TeilnehmerInnen werden gezählt.
Beschreibung
Eine Kommunikationsplattform soll angeboten werden und den Austausch erleichtern. Hier kann die Anzahl an Mitgliedern und die Aktivitäten anhand der Einträge gemessen werden.
Kriterium
Beschreibung
Durch Lobbyarbeit der GemeinwesenmangerIn erkennt die Politik den Mehrwert der Gemeinwesenarbeit und verstetigt die Aufgabe in das kommunale Portfolio. Anzahl der Teilnahme an politischen Gremien und AG's wird erhoben.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Strandläufer (WIKI)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Muschelbank (WIKI)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kindergarten Grashüpfer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jadehochschule mit Studentenwohnheimen im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WSSV, SV Concordia mit Angeboten in der benachbarten Sporthalle
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein fester Bestandteil im Stadtteil und bildet neben dem FZ zwei Standbeine der GWA. Es gibt verschiedene Ideen, um eine langfristige Finanzierung sicherzustellen. Die Kommune sieht nicht nur den Sinn des Projekts, sondern auch Einsparpotential und fördert eigenverantw. die Weiterführung. Durch die starke Bürgerbeteiligung und die Nutzung der Kommunikationsplattform wird das Projekt ein Selbstläufer. BürgerInnen sind vernetzt und engagierte BürgerInnen werden ehrenamtlich aktiv.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das Experiment: Die Gemeinwesenökonomie in Wittmund
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Karina Schaefer
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Synergien erfahren: Wie können ökonomisches Interesse und Gemeinwesenarbeit zusammen gedacht werden?
Projektbeschreibung
(Kleinere) Innenstädte werden immer weniger als Einkaufsgelegenheit genutzt, da der Onlinehandel ihnen inzwischen viele Kunden abgräbt. Die Folgen des webbasierten Konsumverhaltens sind hier unmittelbar sichtbar: fehlende Laufkundschaft und eine Häufung von Leerständen verbunden mit einem tristen Ambiente. Darunter leiden im Ergebnis nicht nur kulturelles Angebot und Gastronomiebetriebe, es fehlen vor allem Begegnungsräume im Stadtteil für eine lebhafte, aber von Respekt gezeichnete Demokratie. Aktuell kann man eine Verschiebung der Kommunikation in soziale Medien erkennen, die oft anonym, mit scharfer Rhetorik und wenig Diskurs geführt wird.
Hier setzt das Experiment an: Wir wollen herausfinden, wie sich nachhaltige Gemeinwesenarbeit zusammen mit der ansässigen Gastronomie gestalten lässt, ohne zusätzliche Konkurrenz zu schaffen. Mit neuartigen Veranstaltungsformaten wollen wir wertschätzenden Austausch und Begegnung fördern, indem wir die Wirtschaft vor Ort nutzen, schützen und fördern. Wir ergänzen uns dabei mit dem Projekt „Wittmund upklütern“, das die Attraktivität der Wittmunder Innenstadt steigern soll, bei dem allerdings eher Stadtmarketing-Maßnahmen im Vordergrund stehen. Befragungen der Bevölkerung im Rahmen dieses Projekts haben schon stattgefunden, doch die Verantwortung für die Umsetzung der Ideen sehen die Ideengeber ausschließlich bei der Stadt. Hier soll unser Experiment einhaken und zum eigenen Engagement für die Innenstadt motivieren. Insbesondere die städtische Gastronomie kann maßgeblich unterstützen und schließlich selbst profitieren.
Ziel des Projektes ist, Möglichkeiten für eine lebenswerte Zukunft innerhalb Wittmunds Innenstadt aufzuzeigen, in der die Menschen für wertschätzende Gesprächen die lokale Gastronomie aufsuchen, um hier einerseits demokratische Prozesse und wirtschaftlichen Erfolg zu fördern und zugleich selbst profitieren. Dies soll durch innovative Veranstaltungskonzepte erreicht werden, die gemeinsam mit den Bürgern und den hiesigen Gastronomen erarbeitet und durchgeführt werden. Sind diese Formate dann erfolgreich genug, um von der Gastronomie selbst weiter betrieben zu werden, damit sich die Gemeinwesenarbeit auch nach dem Projekt entsprechend fortsetzt? Diese Frage soll das Experiment beantworten. Erste Gespräche mit Betrieben sowie Vereinen in Wittmund haben bereits stattgefunden, da es bisher ein großes Interesse an der Mitwirkung bei diesem Projekt gibt.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ein respektvoller Austausch unterschiedlicher Meinungen ist in einer Demokratie unabdingbar. Durch die zunehmenden Nutzung von Social Media findet die Kommunikation untereinander allerdings immer häufiger ohne persönliche Kontakte statt. Dies führt vermehrt zu Missverständnissen und einer Art feindlicher Rhetorik, welche man im persönlichen Gespräch nicht nutzen würde. Zudem verfestigen sich oft damit ideologische Gräben und extreme Meinungen, wenn nicht im offenen Austausch zuvor diskutiert und hinterfragt wird und vor allem die Begegnung mit den Perspektiven anderer Mitmenschen fehlt.
Das Fehlen von Begegnungen und Austausch ist auch im Projektgebiet, der Stadt Wittmund, zu beobachten. Der Onlinehandel belastet die Wettbewerbsfähigkeit der Innenstadt. Umfragen in der Bevölkerung Wittmunds haben ergeben, dass ein Großteil der Bevölkerung die Innenstadt nicht attraktiv findet. Damit verliert sie als Treffpunkt immer mehr an Bedeutung und wird zunehmend nur als Einkaufsmöglichkeit genutzt. Die Wittmunder:innen wünschen sich aber mehr Treffpunkte sowie ein besseres kulturelles Angebot (Quelle: https://www.wittmund-upklütern.de/leitbild/ergebnisse/) Insbesondere Cafés haben in den letzten Jahren ihre Türen geschlossen. Prekäre Lebenslagen sind hierfür aber nicht die Ursache, denn bei Recherche der Kennzahlen wurde deutlich, dass die Bürger:innen Wittmunds nicht unter überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit oder fehlendem Einkommen leiden. Nichtsdestotrotz schließen immer mehr Läden. Dieser Ausgangslage, die sicherlich auf viele kleine Innenstädte übertragbar ist, soll als Anlass für unser Projekt dienen und ökonomisches Interesse mit Gemeinwesenarbeit verbinden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wittmund Stadt Wittmund
Beschreibung
Das Projektgebiet ist der Stadtbezirk des Landkreises Wittmund. Abgrenzung hier abrufbar:
https://www.wittmund.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000084-22270.html
Einwohnerzahl
8098
Quelle / Anmerkungen
https://www.wittmund.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000084-22270.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder zwischen 10-15 Jahren
https://www.regionalstatistik.de/genesis/online#astructure
Stand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen zwischen 20-25 Jahren
https://www.statistikportal.de/de/bevoelkerung#datenbanken
Stand 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.statistikportal.de/de/bevoelkerung#datenbanken
Stand 31.12.2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamt Wittmund 5,4 % (Jahresdurchschnittswert 2022)
Projektgebiet 720 Arbeitslose, 2374 Geringfügig Beschäftigte, 7240 Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Wohnort. Ergibt Arbeitslosenquote von ca. 7% (selbst errechnet)
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Tabellen, Arbeitsmarkt kommunal, Nürnberg, Januar 2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bietet eine neue Sichtweise auf die GWA durch die Berücksichtigung der ökonomischen Belange. So lässt sich mit diesem Projekt beispielhaft erarbeiten, wie die GWA auch ohne staatliche Förderung betrieben werden kann. Dies wird durch eine hohe Sensibilisierung der Bürger:innen und deren Engagement im Einklang mit dem Verständnis der gastronomischen Betriebe erreicht. Durch funktionierende Innenstädte, in denen sich die Anwohner:innen einbringen können, wird im Ergebnis ein gesunder Austausch unter den Beteiligten gefördert, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Dies erhöht sowohl die Lebensqualität als auch die Attraktivität und Modernität der Innenstadt. Die Wittmunder:innen können sich eigenverantwortlich und selbstwirksam in die Gestaltung der Veranstaltungskonzepte in der Innenstadt einbringen und sind somit viel eher gewillt, das gastronomische Angebot auch zu nutzen. Diese dazu gewonnene Attraktivität und Modernität zieht bestenfalls auch Interessierte von außen an, die wiederum neue Ideen einbringen können und das Konzept vervollständigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivierende Befragungen richten sich auf die Bedarfe der Bewohner:innen aus. Bewohner:innen bringen ihre Ideen ein. Ökonomische Belange werden mit berücksichtigt und hierfür sensibilisiert.
Kriterium
Beschreibung
Pädagogische:r Mitarbeiter:in fungiert als Unterstützung, vernetzt und macht Umsetzung von Ideen möglich.
Kriterium
Beschreibung
ökonomische Betriebe vor Ort werden mit neuen Veranstaltungsformaten unterstützt, bieten aber auch ihre eigenen Stärken an (Räumlichkeiten, Bewirtung, Gastlichkeit und Gemütlichkeit, Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung)
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt spricht alle Zielgruppen innerhalb der Bewohner:innen an und erweitert sogar um die ökonomische Dimension.
Beschreibung
Vereine, ökonomische Betriebe und Stadt sind eng miteinander im Gespräch. Neue Kooperationen wurden gegründet.
Kriterium
Beschreibung
Übergreifender Blick des Projektes: Ökonomie und Gemeinwesenarbeit verbinden, sodass die GWA auch ohne staatliche Förderung weiter betrieben wird, einfach aus eigenem Interesse
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ProWittmund, Bürger- und Verkehrsverein Wittmund, Verein zur Förderung sozialer Projekte Wittmund
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Langfristig soll ein Eigeninteresse der gastronomischen Betriebe in der Innenstadt entstehen, diese Veranstaltungen immer wieder anzubieten, da sie gut besucht sind und daher einen finanziellen Vorteil bringen. So wird die Gemeinwesenarbeit auch über das Projekt hinaus weiter gefördert und aufrecht erhalten. Engagierte Bürger:innen haben den Zusammenahng zwischen Ökonomie und funktionierendem Gemeinwesen erkannt und verhelfen so den Betrieben zu einem gute Auskommen.
11. Medien
Galerie
Videos
wittmund_innenstadt.jpg
(442.96 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Quartier:PLUS
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Starmann
| Funktion | 1. Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Strategien für eine gemeinwesenorientierte Quartiersentwicklung am Schwarzen Berg
Projektbeschreibung
Gemeinsam für den Schwarzer Berg.
Die Idee zu "Quartier:PLUS" ist im Rahmen einer Masterarbeit im Bereich Architektur mit dem Schwerpunkt gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung an der TU Braunschweig entstanden. Die Grundidee des Projektes ist es, durch niedrigschwellige zielgruppenbezogene Maßnahmen und Angebote langfristig das Wohlbefinden der Bewohner*innen positiv zu beeinflussen und ihre Identifikation mit dem Stadtteil zu steigern. Das Quartier kämpft schon seit mehreren Jahren mit Problemen wie beispielsweise Leerständen im Bereich der Gewerbeimmobilien und einer fragwürdigen Vermietungspolitik der große Teile der Mietwohnungen im Quartier haltenden bundesweit operierenden Wohnungsgesellschaft. Diese Ausgangslage befördert bereits seit vielen Jahren die soziale Segregation im Quartier in einen "wohlhabenden" Teil des Quartiers mit Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen auf der einen Seite und einem durch einen hohen Anteil an Bewohner*innen in prekären Lebenslagen in großwohnsiedlungsähnlichen Wohnungsbeständen im anderen Teil des Quartiers.
Auf Basis dieser Ausgangslage entstand die Idee, das Quartier langfristiger zu entwickeln und im Zusammenschluss mit dem Bürgerverein Schwarzer Berg und Bürger*innen vor Ort ein Quartier:HAUS als zentrale Anlaufstelle für eine gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung, in der Bürger*innen mitbestimmen und mitgestalten können, entstehen zu lassen. Im Rahmen von niedrigschwelliger Quartiersarbeit sollen die Bürger*innen befähigt werden, Eigenengagement zu entwickeln und lernen, Verantwortung für ihre Umgebung zu übernehmen.
Gemeinsam mit den Bürger*innen sollen einfache und kreative Ideen entwickelt werden, um das Quartier lebendiger und attraktiver zu gestalten. Zentrale Ziele sind die Stärkung der Nachbarschaften, die Identifikation und Stärkung vorhandener Potenziale im Quartier. Durch partizipative Projekte sollen Bürger*innen lernen miteinander zu kommunizieren und zu interagieren um so eine Quartier: IDENTITÄT entstehen zu lassen.
Das aktuell vorhandene Team setzt sich aus unterschiedlichsten ehrenamtlichen Akteur*innen aus Braunschweig zusammen. Diese bauen Netzwerke auf, sammeln Spendengelder und planen erste Projekte im Quartier.
Alle Aktiven sind voller Energie und Tatendrang gemeinsam das Quartier Schwarzer Berg zu gestalten, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und viele nachhaltige, positive Projekte zu realisieren!
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Schwarze Berg im Norden Braunschweigs, ist ein durch unterschiedlichste Bautypologien geprägtes Quartier von Einfamilienhäusern mit Blick auf den See bis hin zu Wohnblocks an den Bahnschienen am Rand des Quartiers. Es herrscht aufgrund der starken situativen Trennung der Wohntypologien auch eine generelle soziale Trennung im Gebiet. Ein gemeinschaftlicher Sinn sich für das Quartier einzusetzen fehlt, was sich unter anderem an verwahrlosten Grünräumen, zu wenigen Angeboten für junge Erwachsene und einem generellen Müllproblem widerspiegelt. Die Einwohner bleiben eher unter sich in ihren sozialen Gruppen und ihre ganz individuellen Persönlichkeiten und Fähigkeiten bleiben für das Quartier ungenutzt. Geprägt von Vorurteilen ist es schwer den Dialog im Quartier zu fördern und unvoreingenommen Projekte zu entwickeln. Um all dem entgegenzuwirken, soll ein Quartier:HAUS im Einkaufszentrum die Menschen miteinander in Kontakt bringen und als Ort des Dialoges dienen. Ein weiterer Effekt des Quartier:HAUS soll die Belebung des Einkaufszentrums sein, das derzeit von mehreren Leerständen geprägt wird und in Zukunft mit weiteren Schließungen zu kämpfen haben wird. Das Einkaufszentrum ist derzeit in einem schlechten baulichen Zustand, was die Abwanderung von kleinen Unternehmen weiter beschleunigt. Auch Dienstleistungen des täglichen Bedarfs sind in den letzten Jahren ausgezogen oder wurden aus Altersgründen geschlossen, aktuell die Arztpraxis. Die Nahversorgung ist daher nicht mehr vollumfänglich gewährleistet. Es gilt das Potenzial des zentral gelegenen Einkaufszentrums als Ort der Begegnung neu zu entdecken und durch kleinere, auch bauliche Eingriffe zu aktivieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Schwarzer Berg
Beschreibung
Der Schwarzer Berg wird im Norden von den Bahnschienen von der Hafenbahnstrecke und VW Financial Services, sowie einer Kleingartensiedlung, im Osten von der Gifhorner Straße/Hamburger Straße, im Süden vom Naherholungsgebiet Ölper See und im Westen von der Okeraue begrenzt. Der Schwarze Berg ist ein durch eine zentrale Ringstraße erschlossenes und dadurch in sich geschlossenes Quartier, das keine klassische Durchfahrt ermöglicht, sondern das gezielt angesteuert werden muss.
Einwohnerzahl
4666
Quelle / Anmerkungen
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/ez_statistische_bezirke.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2020
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_schwarzer_berg_2.jpg
(269.6 KB)
schwarzer-berg-karte_namenstrassen.jpg
(287.92 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt Quartier:PLUS sind Beteiligung, Aktvierung, Vernetzung und eine gelingende Kommunikation die zentralen Instrumente um die Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Nach einer intensiven Phase der Bedarfermittlung gemeinsam mit den Bewohner*innen des Quartiers sollen passgenaue neue Angebote für die Menschen im Quartier geschaffen werden. Zielsetzung ist die Unterstützung der Menschen, aber auch die Aktivierung und die Stärkung der Eigeninitiative. Bewohner*innen sollen motiviert werden Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen. Durch diverse Quartier:EVENTS und niederschwellige Angebote lernen Bürger*innen sich kennen, soziale Barrieren im Quartier werden dadurch schrittweise abgebaut. Der Dialog untereinander wird gefördert, vor allem Menschen mit Migrationshintergrund oder im Transferleistungsbezug sollen verstärkt in die Aktivitäten im Quartier integriert werden. Dadurch erleben diese eine neue Form von Akzeptanz und im Idealfall auch Selbstwirksamkeit so dass sich das Zusammenleben im Quartier auf Dauer positiv gestaltet. Mittels neuer Kommunikationsmedien sind die Bewohner*innen des Quartiers miteinander vernetzt und tauschen sich untereinander aus. Die Leerstände im Quartier gilt es gemeinsam mit Leben zu füllen und mit unterschiedlichen Akteuren neue Nutzungskonzepte zu entwickeln. Die Bewohner*innen profitieren von einem funktionierenden Nahversorgungssystem und einer substanziellen Verbesserung ihres Lebensumfeldes.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen kommunizieren und interagieren miteinander. Bewohner*innen werden aktiv und fangen an ein Selbstbewusstsein für ihr Umfeld und Mitmenschen zu entwickeln.
Beschreibung
Netzwerkpartner*innen kümmern sich um das Quartier und um das Wohlbefinden der Bürger*innen. Soziokuturelle Veranstalltungen werden von den Netzwerkpartner*innen gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen kennen sich am besten in ihrem Quartier aus und wissen was sie brauchen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Forum e.V., schrill e.V., Haus der Kulturen e.V., Kinder- und Jugendschachverein Rochade e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt (AWO), Aktivspielplatz Schwarzer Berg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte der Christuskirche, Grundschule Schwarzer Berg, Technische Universität Braunschweig, Institut für Geschichte und Theorien der Architektur und Stadt, Hochschule für bildende Künste Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Zeitung, Internetseite des Stadtteils, Social Media (Instagram)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Einzelhändler im Einkaufszentrum Schwarzer Berg, VW Financial Services
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt Braunschweig ist gerade dabei, ein Konzept für "Nachbarschaftszentren in Braunschweig" zu erstellen und dabei auch zu ermitteln, welche finanzielle Unterstützung aus dem Haushalt der Stadt Braunschweig notwendig ist, um Nachbarschaftszentren (wie z.B. das Quartier:Haus) in Braunschweig betreiben zu können. Insofern ist davon auszugehen, dass die langfristige Finanzierung des Quartier:Hauses über den Haushalt der Stadt Braunschweig sichergestellt werden kann.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
img_5140_aufsteller.jpg
(81.82 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Langenhagen hebt ab - Elisabeth macht's möglich
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrike Bodenstein-Dresler
| Funktion | stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gute Nachbarschaft im Quartier - Elisabeth macht's möglich
Projektbeschreibung
Langenhagen hat seit dem 2. Weltkrieg eine ungebrochene Zuwanderungsgeschichte. Die gesellschaftliche Struktur der Stadt hat sich stark geändert. Das Quartier Kernstadt Nord/ Alte Mitte ist durch eine hohe Wohndichte und Überalterung gekennzeichnet. Im Quartier leben Menschen unterschiedlicher Herkunft und Konfessionen.
Heute fehlen den schon länger ansässigen Menschen und den hinzugezogenen Menschen mit Migrationshintergrund Möglichkeiten der spontanen Begegnung. Aufgrund fehlender Kontaktgelegenheiten auch infolge der Corona Pandemie leiden viele Bewohner*innen an Isolation und Vereinsamung. Segregation ist die Folge.
Als Religionsgemeinschaft sind die ev. Elisabeth Kirche, kath. Kirche und die Selimiye Camii-Moschee angesiedelt. Die alten Geschäftsstraße bietet nur noch wenig attraktive Angebote, der nahegelegene Stadtpark wird eher durch Einzelpersonen, denn durch soziale Gruppen genutzt.
Ziel des Projektes Elisabeth macht’s möglich ist es, durch Beteiligungskultur gelingendes Zusammenleben der Nachbar*innen in der "Alten Mitte" zu stärken.
Eine Personalstelle GWA gestaltet den Prozess eines aktiven Stadtteillebens. Methoden der GWA sollen für die Bewohner*innen zukunftsorientierte und nachhaltige Lebensweisen in den Focus rücken. Soziale Aktivitäten, Kommunikation und eine geeignete Infrastruktur verbessern das Zusammenleben.
Schwerpunkte sind Selbstbestimmung, Integration und soziale Teilhabe im Quartier. Die Entwicklung wohnortnaher gesundheitsfördernder Angebote im angrenzenden Stadtpark wird generationsübergreifend initiiert. Eine niedrigschwellige soziale Infrastruktur folgt den Bedarfen aus der Aktivierenden Befragung. Kulturelles Leben unter Beteiligung der Anwohner*innen sowie Projekte und Aktivitäten bereichern das Leben im Quartier. Im Sinne eines gesamtkommunalen Handelns stehen Netzwerkarbeit und Kooperationen im Mittelpunkt. Die Mehrdimensionalität der Interessen ist akzeptiert und dadurch die Voraussetzungen für demokratisches Handeln geschaffen.
Wichtige Bausteine auf dem Weg der GWA im kirchlichen Handeln:
• das Prinzip GWA im kirchlichen Handeln implementieren
• das Umfeld im Quartier analysieren
• Bedarfe der Anwohner*innen durch aktivierende Befragungen ermitteln
• Strukturen unter Berücksichtigung schon vorhandener Ressouren schaffen
• partizipative Methoden, wie Befragungen, Stadtteilbegehungen, WeltCafe, Workshops, etc. anwenden
• Evaluationsprozesse durchführen
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Langenhagen besteht aus der Kernstadt und den in einer Gebietsreform zusammengeschlossenen fünf Ortschaften. Aufgrund der Nähe zu Hannover wächst die Bevölkerung, zahlreiche Wohngebiete werden in den Randbereichen neu erschlossen. Das alte Stadtzentrum „Alte Mitte“ nahe der Elisabeth Kirchengemeinde verlor mit dem Bau des CCL in den 1980ern seine Bedeutung, mit der Konsequenz von Funktionsverlust und Leerstand im Quartier.
Die Bevölkerungsstruktur hat sich stark verändert, die Herausforderungen einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft werden sichtbar. Zufällige nachbarschaftliche Begegnungen finden kaum statt. Eine Folge ist zunehmende Vereinsamung, verstärkt durch die Corona Pandemie.
Um einer Abkopplung von der gesamtstädtischen Entwicklung entgegen zuwirken, sind Teilbereiche der Kernstadt im Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“. Ergänzend zur äußeren Verbesserung des Wohnumfeldes müssen nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt werden.
Die Kirchengemeinde beteiligt sich im Sanierungsbeirat und wirkt durch ihre Angebote in das Stadtgebiet hinein. Bisherige Maßnahmen waren auf einzelne Zielgruppen fokussiert. Es fehlt ein integratives Handlungskonzept möglicher Kooperationspartner (Bildungseinrichtungen, Vereine, Religionsgemeinschaften), um mit den Bewohnern Ideen zu entwickeln.
Die Gestaltung des sozialen Nah-Raums hat für die Kirchengemeinde eine große Bedeutung. Kirche ist herausgefordert, alle Menschen in ihren alltäglichen Lebenszusammenhängen zu unterstützen. Das Stadtgebiet braucht Orte mit Treffpunktcharakter, um den Austausch zu fördern. Ziel ist, bei allen Unterschieden in den Lebenswelten die nachbarschaftlichen Beziehungen zu stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen - Kernstadt - Bahnhofsviertel
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im nördlichen Bereich der Kernstadt Langenhagen und wird begrenzt durch folgende Straßen
nördlich - Am Pferdemarkt/Reuterdamm
östlich – Virchowstraße bzw Walsroderstraße ab Kreuzung Ernst-August-Nebig-Allee/Walsroder Straße
südlich - Ernst-August-Nebig-Allee im nördlichen Bereich und Godshornerstraße im südlichen Bereich
westlich – Bahnlinien Hannover – Hannover Flughafen
Langenhagen ist 7190 ha groß, das Projektgebiet umfasst 128 ha.
Rund 10,6% der Langenhagener Bevölkerung wohnen im Projektgebiet auf 1,78 % der Fläche Langenhagens
Einwohnerzahl
5970
Quelle / Anmerkungen
Information aus der Stadtverwaltung: Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Projektgebiet liegt nicht im Programmgebiet "Soziale Stadt"
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es lagen keine Angaben vor
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es lagen keine Daten vor
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stellungnahme_staedtebaufoerderung.pdf
(831.86 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Miteinander - Mitdenken - Mitwirken
Sozialraumentwicklung braucht Zusammenarbeit der Menschen vor Ort. Daher setzt eine gelingende Gemeinwesenarbeit voraus, dass die dort lebenden Menschen am Prozess beteiligt werden und aktiv mitgestalten können.
Die sich in der „Alten Mitte“ stetig verändernde Bevölkerungsstruktur sowie die Auswirkungen der Corona Pandemie zeigen, wie wichtige soziale Strukturen im persönlichen Umfeld/Nachbarschaft sind. Geeignete Angebote für Alle müssen entwickelt werden, um Vereinsamung, häuslicher Gewalt, etc. entgegenzuwirken.
Aktivierende Methoden helfen Missstände zu sichten, Bedarfe zu erheben und Möglichkeiten zur nachhaltigen Veränderung zu eröffnen.
Mitgestaltung und Zuarbeit einer aktiven Bürgerschaft in der nördlichen Kernstadt eröffnen sozialräumliche Perspektiven, die der Sandwichposition der Kernstadt Langenhagen zwischen Hannover und den angegliederten Ortschaften Rechnung tragen. Durch vielfältige Beteiligungsformen sowie Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt.
Eine gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen ernst genommen fühlen, steigert die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, fördert die Selbsthilfe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation im Sinne eines kollektiven Empowerments, der Aufbau von Kooperationsstrukturen zwischen Bahnhofsviertel und Stadt, sind Ziel der Arbeit. Davon profitieren Kommune und Projektgebiet gleichermaßen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen der Menschen sind durch gezielte und aktivierende Befragungen ermittelt, Plätze für Begegnungen sind entdeckt; Gelegenheiten sind geschaffen, bei denen die Bewohnerschaft miteinander ins Gespräch kommt; Wertschätzungskultur wird gelebt;
Kriterium
Beschreibung
Gemeinsam entwickelte Aktionen sind in Eigeninitiative übergegangen; Local Leaders haben Verantwortung übernommen; Kooperationen werden gelebt;
Kriterium
Beschreibung
Stadtpark, Bahnhofsplatz, Schulhof der Hermann-Löns-Schule werden intensiv für Begegnung sowie sportliche Aktivitäten genutzt. Die durch die Befragungen ermittelten Stärken des Quartiers sind ausgebaut
Kriterium
Beschreibung
Begegnungen zwischen den Religionsgemeinschaften finden wieder statt; multikultureller Austausch ist etabliert (Kunst und Kultur, Feste), generationsübergreifende Begegnungen finden regelmäßig statt; Inklusionsbedarfe werden mitgedacht;
Beschreibung
Die Elisabethgemeinde hat mit der Stadt Langenhagen ein professionelles, interdisziplinäres und partizipatives Konzept erarbeitet und implementiert; Gemeinsam mit der Stadtplanung sind Begegnungsräume identifiziert;
Beschreibung
Bestehende Kooperationen mit der Stadt und anderen Kirchengemeinden sowie weiteren Netzwerkpartnern innerhalb und über das Quartier hinaus sind evaluliert und Verabredungen für die zukünftige Zusammenarbeit getroffen;
Kriterium
Beschreibung
Das Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen hat sich entspannt und ist durch gegenseitige Akzeptanz gestärkt; vorhandene Ressourcen werden gebündelt; Synergieeffekte werden genutzt; demokratisches Handeln wird gelebt;
Beschreibung
Begegnungsräume für das soziale Miteinander sind gefunden; Kontakt zur Kommune und Verwaltung findet regelmäßig statt; Teilnahme an Steuergruppensitzungen mit Fachstelle GWA der Stadt LGH findet statt; bedarfsgerechte Bildungsangebote werden durchgeführt;
Kriterium
Beschreibung
Beziehungen zu politischen Entscheidungsträgern der kommunalen Ebenen und den Akteuren im Gemeinwesen sind hergestellt und werden im Sinne einer gesamtgesellschaftlichen GWA genutzt; eine gemeinsame Zielvorstellung der GWA in LGH ist verabschiedet;
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen - Sozialdezernentin Eva Bender und Fachstelle GWA
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hermann Löns Schule - Frau Adolf- Schulleiterin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee - DİTİB Selimiye Camii Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Emmaus Kirchengemeinde - Pastorin Sabine Behrens und St. Paulus Gemeinde - Pastor Dr. Frank Foerster
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Liebfrauen Kirchengemeinde - Pfarrer Hartmut Lütge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geschäftsstraßenmanagement Walsroder Straße - Frau Wohltmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Offene Gesellschaft Langenhagen - Frau Andrea Hesse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten - Elisabeth KITA - Frau Tabea Piepenbrink und - Entje Rummert KITA - Manuela Huy
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Innerhalb des Projektzeitraumens sind Synergieeffekte zwischen GWA und kirchlicher Arbeit entwickelt.
Darüberhinaus werden weitere Maßnahmen zur Sicherung der GWA vorbereitet:
Antrag an Gemeinwesen Diakonie für eine Fortsetzung der Stelle;
Weitere Muskelhypothek;
Kooperation mit Partnergemeinden;
Kooperation mit der Stadt;
Verstetigung durch Kooperationspartner;
Verstetigung durch die Kirchengemeinde;
Antrag an die Kommune auf Kostenbeteiligung;
Einwerben von Spenden
11. Medien
Galerie
Aufsteller
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13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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