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3. Förderung von Kommunikation, Vernetzung und Kooperation durch den Auf- und Ausbau bzw. die Umsetzung geeigneter Kooperationsstrukturen mit Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren und der Gemeinde,

Verwendungsnachweis: Langenhagen hebt ab - für gute Nachbarschaft mit Emma und Paul

Ansprechpartner
Sabine Behrens
Funktion geschäftsführende Pastroin
Gemeinwesenarbeit im Quartier - für gute Nachbarschaft mit Emma und Paul
Projektbeschreibung
Langenhagens Identifikationspunkte sind die alten Dörfer und Ortskerne, aus denen die Mittelstadt an der Peripherie zu Hannover seit den 70er Jahren zusammengewachsen ist. Die Lebensgeschichte der Bewohner:innen ist von diesen lokalen Bezügen geprägt und wird häufig aus den Erfahrungen der Zuwanderung gespeist. Im Quartier Langenforth leben Menschen unterschiedlicher Herkunft und Konfessionen. Provisorische Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine sind in fußläufiger Entfernung. Gelegenheiten der spontanen Begegnung für alteingesessene Nachbarn und Hinzugezogene sind von großer Bedeutung, um Segregation entgegenzuwirken. Besonders die ältere Bevölkerung leidet unter fehlenden Kontaktflächen. Durch die sozialen Folgen von Corona wird diese Entwicklung verschärft. Das Familienzentrum Emma&Paul wurde von den Kirchengemeinden Emmaus und St. Paulus gegründet, es wirkt seit 12 Jahren im Süden Langenhagens und bietet vor allem Familien Anknüpfungspunkte. Das Tätigkeitsfeld wird zukünftig erweitert, eine Umbenennung in „Nachbarschaftszentrum“ ist geplant. Mit dem Quartier Langenforth ist ein Teil des Wirkungsbereichs benannt, das sich rund um das Paulus-Gemeindehaus erstreckt. Von den Beteiligungsprozessen werden in der Langenhagener Südachse auch die benachbarten Stadtteile profitieren. Das Mitwirken im gesamtstädtischen Entwicklungsprozess GWA bietet die Möglichkeit, eine professionelle und interdisziplinäre Kultur der Partizipation aufzubauen. Die Förderung durch die LAG ermöglicht seit 2021 der Stadt Langenhagen und zwei Kirchengemeinden, Strukturen der GWA zu implementieren. Dieser Prozess wird durch das Projektgebiet Langeforth und die Beteiligung von zwei weiteren Kirchengemeinden gestärkt. Durch den fachlichen Austausch GWA entstehen neue Synergieeffekte. Kirche schafft Orte der Begegnung im Sozialraum, für alle Lebenslagen und Generationen. Das sozialräumliche Engagement der vier Kirchengemeinden wird von der Landeskirche als Pilotprojekt unterstützt und entfaltet Modellcharakter. Durch Mitwirkung wird das Selbsthilfepotential gestärkt. Mit den Methoden der Aktivierung und Beteiligung begeben sich das Familienzentrum und die Nachbarschaft in einen gemeinsamen Lernprozess, um die Bedarfe zu erkunden und Lösungsansätze zu entwickeln. Wohnortnahe soziale und gesundheitsfördernde Aktionen und eine niedrigschwellige Infrastruktur bereichern das Quartier. Die Mehrdimensionalität der Interessen ist akzeptiert und Orte des Austauches sind gefunden.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenforth ist ein Stadtteil im Süden Langenhagens, an der Stadtgrenze zu Hannover. Das Umfeld der Paulusgemeinde ist durch Wohnblöcke und Reihenhäuser mit einer hohen Einwohnerdichte geprägt. Eine städtebauliche Sonderstellung kommt dem Geschosswohnungsbau der "Europahaus-Siedlung" mit einer durchmischten Bewohnerschaft zu. Viele Menschen sind auf Transferleistungen angewiesen, auch im Männerwohnheim der KSG mit 90 Wohneinheiten. Es besteht ein Spannungsverhältnis zwischen vernachlässigten Industriearealen im Süden mit Verlust an Wohnqualität einerseits und steigenden Preisen für Wohnraum andererseits. Die Kirchengemeinden Emmaus und Paulus haben mit der Gründung des Familienzentrums „Emma und Paul“ vor 12 Jahren Unterstützungsangebote geschaffen. „Familienzentrum“ suggeriert als Zielgruppe die klassische Kernfamilie, sodass sich die inzwischen große Anzahl der Alleinerziehenden, Singles und von Vereinsamung bedrohten Menschen nicht angesprochen fühlt. Kirchliche Angebote entsprechen immer weniger den Bedarfen der Bewohner:innen. Um im gesellschaftlichen Wandel weiterhin als Ressource zur Verfügung zu stehen, muss kirchliches Handeln einen Paradigmenwechsel vollziehen: Kirche bietet keine fertigen Lösungen sondern wird zu einer lernenden Institution. Diesem Veränderungsprozess stellen sich vier Kirchengemeinden, um in Kooperation mit Netzwerkpartnern als Brückenbauer zwischen Generationen, Ortsteilen und Lebensweisen zu wirken. Lösungsansätze und Methodenvielfalt können nur im Verbund mit Wohnungswirtschaft, Verbänden und Kommune Wirkung entfalten. Kirche als Akteur will dauerhaft vor Ort zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
GWA/QM-Ansatz
Möglichkeitsräume für Partizipation – die Stadt Langenhagen entwickelt mit Kirchengemeinden, Wohnungswirtschaft und Verbänden Strategien für eine koordinierte GWA. Ein gemeinsames Methoden-Reservoir wird aufgebaut. In der verzahnten Zusammenarbeit entstehen Handlungskonzepte für Stadtplanung und Teilhabe. Miteinander - Mitdenken – Mitwirken: Sozialraumentwicklung braucht die Zusammenarbeit der Akteure und Menschen vor Ort. Im Projekt „für gute Nachbarschaft mit Emma und Paul“ stehen die Bewohner:innen mit ihren Bedarfen im Zentrum. Für aktivierende Maßnahmen ist eine vertrauensvolle Beziehung von entscheidender Bedeutung. Engagierte Ehrenamtliche sind wichtige Multiplikatoren. Ziel ist, gemeinsam Neues auszuprobieren und das eigene Lebensumfeld zu gestalten. In Langenforth verändert sich die soziale Lage, verstärkt durch die Corona-Pandemie. Mitgestaltung und Zuarbeit eröffnen sozialräumliche Perspektiven, die der Sandwichposition der Kernstadt Langenhagen zwischen Hannover und den angegliederten Ortschaften Rechnung tragen. Durch vielfältige Beteiligungsformen und die Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt. Eine gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen ernst genommen fühlen, steigert die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, fördert die Selbsthilfe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kirche ist eine wichtige Ressource im Sozialraum, sie schafft Orte der Begegnung für alle Lebenslagen und Generationen.
Nachhaltigkeit
GWA ermöglicht Synergieeffekte zwischen kirchlicher und kommunaler Arbeit. Eine fragende Haltung (kein Fokus auf Bedürftigkeit) ermöglicht, die Ressourcen der Bewohner:innen wirksam werden zu lassen; Kooperation und Methoden der sozialräumlichen Arbeit verankern GWA im landeskirchlichen Selbstverständnis; Übersetzungsarbeit von kirchlicher Arbeit in soziale Arbeit, Sozialraumorientierung verändert kirchlichen „Hilfe-Ethos“; Verstetigung durch Kooperation, Ehrenamt, Drittmittel und Spenden.
Galerie
a1 leuchtendeaugen spielzeugtausch
a2 keksebacken
a3 lernraum
a4 fruehstueck
a5 buergermeisteraktionsstand
a6 rockamkirchturm
Videos
baby_gebaerden.mp4 (79.15 MB)

Integration durch verbesserte Teilhabe

Ansprechpartner
Wolfgang Steen
Funktion 1. Vorsitzender
Gewinnung von Freiwilligen, Schulergänzende Maßnahmen und Berufsvorbereitung
Projektbeschreibung
Hagen im Bremischen liegt im Südkreis Cuxhaven, umfasst 17 Dörfer und hat ca. 11.500 Einwohner. Die Kreisverwaltung und Wohlfahrtsverbände sind zentralisiert in Cuxhaven, ca. 65 Kilometer entfernt. Sprechstundenangebote der Dienste in der Fläche müssen lokal zuverlässig organisiert werden. ÖPNV: jeweils eine Verbindung nach Bremerhaven und Bremen, im Gemeindegebiet nur Schulbusverkehr oder Anrufsammeltaxi. Im Hauptort Hagen gibt es Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zum Gymnasium. In zwei Dörfern befinden sich noch 2 kleine Grundschulen und 7 weitere Kindergärten. An drei Standorten gibt es Hortangebote. Der Verein NESTWERK im Brem. wurde 2008 gegründet, um als gemeinnütziger Träger soziale, kulturelle und ökologische Projekte und Bildungsangebote zu entwickeln und generationsübergreifend umzusetzen. Der Verein hat aktuell 50 Mitglieder und ca. 40 freiwillige Mitarbeiter/innen und verfügt über angemietete Räume (ca. 350 qm) in zentraler Lage. Alle Räume werden flexibel genutzt. Seit 2015 betreibt der Verein eine Kleiderkammer, zugänglich für alle Menschen. Die Umsätze ermöglichen einen Gewinn, der für die Vereinsarbeit eingesetzt wird. Mit der Gemeinde gibt es eine enge Zusammenarbeit im Bereich Erwachsenenbildung und Integrationsarbeit. Gemeinsam wurde vor fünf Jahren ein Integrationskonzept erarbeitet, aktuell wird an einer Fortschreibung geschrieben. Ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Flüchtlingsinitiative, die individuelle Begleitung und alltägliche Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte übernimmt. Neben einem allgemeinen Bildungsprogramm und verschiedenen Projekten bietet das Nestwerk eine Eltern-Kind Gruppe sowie Schularbeitenhilfe, gezielte Veranstaltungen auch für Menschen mit Fluchtgeschichte sowie qualifizierte Deutschkurse an. 2023 wurde das Nestwerk mit dem nds. Integrationspreis ausgezeichnet, der uns motiviert, die Arbeit weiter zu professionalisieren und sie zukunftsfähig zu gestalten, d.h. in drei Bereichen: Freiwilligenarbeit, Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte und Jugendliche aktivieren und begleiten müssen wir neue Wege gehen. Dazu braucht es eine Projektleitung, die die Arbeit professionalisiert.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Verlust des örtlichen Soziamtes bedeutet: es gibt keine Verantwortlichkeit für soziale Unterstützung vor Ort und Hilfesuchende werden an das Nestwerk verwiesen. Dort wird die umfangreiche Arbeit ehrenamtlich bewältigt und kann so nicht befriedigend fortgesetzt werden. Eine Professionalisierung durch hauptamtliche Mitarbeit ist erforderlich, um die vielfältigen gesellschaftlichen Bedarfe zu bewältigen. Es braucht mehr personelle Ressourcen, finanzielle Stabilität und Tatkraft. Das Projekt wird in den drei Handlungsfeldern: Freiwilligenarbeit, Menschen mit Fluchtgeschichte sowie Kinder und Jugendliche neue Wege gehen, um weitere Unterstützung anzubieten und Situationen zu verbessern. Im Bereich älterer Menschen fehlt Unterstützung und Menschen mit Fluchtgeschichte brauchen Hilfe zur Eingewöhnung und längerfristige Begleitung bei Sprachkursen und Berufsausbildung. Auch Kitas und Schulen verfügen nicht über eine angemessene personelle Ausstattung, um lernschwache Kinder und solche mit Fluchtgeschichte angemessen zu fördern. Diese Kinder und Jugendlichen werden mit schlechtem oder keinem Schulabschluss die Schule verlassen und Schwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt haben. Das Nestwerk bietet seit vielen Jahren eine ehrenamtliche Hilfe bei Schularbeiten an. Der Bedarf kann nicht abgedeckt werden. Es müssen weitere Freiwillige und qualifizierte Lehrkräfte für Intensiv-Förderung gewonnen werden. Die Vernetzung mit Kitas und Schulen soll entwickelt und die jeweiligen Übergänge müssen vorbereitet werden. Insbesondere der Übergang zu Ausbildung und Arbeit funktioniert für die Zielgruppe nicht. Der persönliche Kontakt zu Betrieben und Ausbildungskräften soll intensiviert werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Hagen im Bremischen - Hauptort Hagen
Beschreibung
Der Schwerpunkt der Aktivitäten im liegt Hauptort Hagen, aber die umliegenden Dörfer der Gemeinde werden einbezogen
Einwohnerzahl
4000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Daten von LSN-online für Gemeinde Hagen im Bremischen und LK Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Geschätzte Angaben Sonstige = Landkreis Cuxhaven - ohne Geflüchtete aus der Ukraine
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die vielfältigen Angebote des Nestwerk werden erhalten und ausgeweitet, sollen aber durch neue und aus der Bevölkerung getragene Projekte ergänzt werden. Dabei geht es nicht nur um den Hauptort Hagen sondern auch um die umliegenden Dörfer der Gemeinde. In Versammlungen und Befragungen entwickeln sich neue Impulse für Projekte nahe an den Menschen und Bereitschaft, sich auch zu engagieren. Für diese organisatorischen und inhaltlichen Aufgaben braucht es eine minimale professionelle Struktur, auf die sich Freiwillige verlassen können und die Zukunftsfähigkeit gewährleistet. Dafür ist Hauptamtlichkeit geboten. Notwendige Organisationsaufgaben, Netzwerkarbeit mit BIldungseinrichtungen und Betrieben sowie Kooperation mit Gemeinde und Landkreis sind freiwillig nicht leistbar. Außerdem muss freiwillige Mitarbeit attraktiv für jüngere Menschen werden und sich Verantwortungsbereitschaft entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es beteiligen sich deutlich mehr Freiwillige in den skizzierten Handlungsfeldern, die Projekte werden wertschätzend und zuverlässig bearbeitet, das Nestwerk hat eine stabile finanzielle Basis für die weitere Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Hagen im Bremischen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendberufsagentur / Jobcenter Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
UHiB e.V.Unternehmensgemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ABÖE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
3 Grundschulen, 1 Haupt- und Realschule, 1 privates Gymnasium, 9 kommunale Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung / Weserkurier / Heimatzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und sonstige Vereine in den Dörfern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Senioren- und Sozialorganisationen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Verein Nestwerk ist von der Gemeinde Hagen begünstigter Träger der Erw.bildung und erhält € 1,- pro Einwohner aus LK-Mitteln: € 11.000,- p.a. / Landesförderung für Erw.bildung ca 10.000,- p.a. / Die Gemeinde fördert Integrationsarbeit mit € 20.000,- p.a. / Die Kleiderkammer erwirtschaftet einen Gewinn ca. € 8.000,-, / Beiträge und Spenden ca € 5.000,-. Außerdem Gelder aus verschiedenen Projektförderungen. Daraus wurden Mieten+NK, Honorare, Anschaffungen und Geschäftskosten bezahlt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

KITZ Alfeld - Kommunikation, Integration, Teilhabe, Zusammenhalt in und für Alfeld

Ansprechpartner
Sonja Granzow
Funktion Leitung Dezernat I
Projektbeschreibung
Die Stabstelle Sozialplanung des Landkreises Hildesheim hat im vergangenen Jahr die Sozialdaten der kreisangehörigen Kommunen analysiert. Dabei ist aufgefallen, dass die Stadt Alfeld (Leine) nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten SGB II EmpfängerInnen in Bedarfsgemeinschaften aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist somit jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Im Januar 2024 hat daraufhin erstmalig eine Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut mit rund 90 teilnehmenden Fachkräften stattgefunden. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass ein akuter Handlungsbedarf für die Stadt Alfeld besteht. Hier kann der GWA-Ansatz erste Weichen stellen, um den Sozialraum genauer zu betrachten und ihn gemeinsam mit den BürgerInnen der Stadt zu entwickeln. Mit dem Projekt soll in der Innenstadt eine niedrigschwellige Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden, die den Menschen den Weg zu Hilfen (staatlichen und ehrenamtlichen) weist und gleichzeitig selbst konkrete Hilfe im Sinne eines Empowerments anbietet. Für diese Anlaufstelle soll zentral in der Fußgängerzone ein Raum angemietet werden. So ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt gleichzeitig in einem sozialen Brennpunkt. Durch die Lage werden Angebotsstrukturen, aber auch die Bedürfnisse für alle erkennbar und jeder hat die Möglichkeit sich mit Ideen und Anliegen einzubringen. Vor Ort steht eine sozialpädagogische Fachkraft als Ansprechpartner zur Verfügung und übernimmt die Funktion des "Kümmerers". Es geht vor allem darum, eine Beziehung zu den BürgerInnen aufzubauen und einen Ort der Begegnung und des Zuhörens zu schaffen. Es geht darum, gemeinsam mit den Menschen vor Ort neue Strukturen und Angebote zu entwickeln. Dazu gehört auch zu schauen, wer kommt und nimmt die Möglichkeit wahr sich mit seinen Ideen und Bedürfnissen einzubringen und wer kommt nicht und warum nicht? Der Kümmerer vernetzt in die haupt- wie auch in die ehrenamtliche Arbeit. Er entwickelt gemeinsam mit den BürgerInnen und den sozialen Akteuren Ideen, wie die bestehenden Angebote bedarfsgerecht angepasst und ausgebaut werden können. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Bedeutung der Gemeinwesensarbeit in die Verwaltungsstruktur mit einfließen zu lassen sowie die politischen Gremien für diese Arbeit zu gewinnen. Nur so kann eine langfristige Sicherung der GWA herbeigeführt werden.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Bei der Stadt Alfeld handelt es sich um eine stark schrumpfende und alternde Gemeinde in einer strukturschwachen Region (Demographietyp 1 nach Bertelsmannstiftung). Sie ist Bedarfszuweisungsgemeinde. In der Innenstadt von Alfeld konzentriert sich diese Problemlage. Die Innenstadt von Alfeld ist gekennzeichnet durch Leerstand und geringe Mieten. Es wohnen viele arme Menschen in der Innenstadt und viele Menschen mit Migrationshintergrund. Häufig handelt es sich dabei um Familien mit mehreren Kindern. Dennoch bleibt die Innenstadt, die als Fußgängerzone ausgestaltet ist, Anlaufpunkt für alle BürgerInnen. Das bedeutet, dass Projekte, die in der Innenstadt angesiedelt sind, gut sichtbar sind und eine hohe Wirksamkeit haben. Die Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz haben gezeigt, dass Alfeld nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen SGB II Empfängern aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Die Sozialraumkonferenz hat weiter gezeigt, dass die bestehenden Hilfsangebote des Landkreises für arme und armutsgefährdete Menschen die Zielgruppen nicht erreichen. Es gibt zwar eine Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Hilfsangeboten, diese sind jedoch untereinander wenig vernetzt und koordiniert. Dies gilt auch für institutionelle Strukturen wie Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Die Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut hat nur ein Schlaglicht auf einen besonders dringlichen sozialen Bereich geworfen. Eine Betrachtung des gesamten Sozialraums in all seinen Facetten fehlt bisher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Alfeld (Leine) Innenstadt
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an alle Einwohner der Stadt Alfeld. In der Kernstadt von Alfeld, d.h. fußläufig zur Innenstadt wohnen 11.423 BürgerInnnen. Die Stadt insgesamt, d.h. mit Ortsteilen hat 18.802 Einwohner. Wir haben den Fokus unseres Projektes auf die Innenstadt gelegt, weil diese von allen BürgerInnen frequentiert wird. Hier finden sich Einkaufsmöglichkeiten aber auch die Gebäude der Stadt- und Kreisverwaltung (im Lageplan rot hervorgehoben). Gleichzeitig zeigen die Sozialdaten der Innenstadt, dass es sich um einen Brennpunkt handelt. Bei einer Verortung des Projektes in der Innenstadt kann diese spezielle Zielgruppe (arme Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund) also direkt an ihrem Wohnort erreicht werden. Obwohl sich also das Projekt an alle EinwohnerInnen richtet, haben wir deshalb als Projektgebiet die Innenstadt benannt. Die Innenstadt ist zu einem großen Teil als Fußgängerzone ausgestaltet. Sie wird begrenzt durch die Wallanlagen der ehemaligen Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024; Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Berücksichtigt sind nur ausländische Staatsangehörige, keine Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024. Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Erfasst sind ausländische Staatsangehörige und Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt soll eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden. Durch die Lage mitten in der Fußgängerzone ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt zugleich in einem sozialen Brennpunkt der Stadt. Die Anlaufstelle wird mit einem Mitarbeiter der Stadt besetzt, der als Kümmerer vor Ort ist. Im Verlauf des Projekts sollen zu verschiedenen Zeiten Ansprechpartner des Landkreises, der Wohlfahrtsverbände und aus dem Ehrenamt die Anlaufstelle zusätzlich mit Leben füllen. Ziel ist es herauszufinden, warum die bestehenden Hilfen manche Menschen nicht erreichen und wie sich das ändern lässt. So soll ressortübergreifend und gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur entwickelt werden. Durch die gemeinsame Erfahrung soll idealerweise ein Sozialraum entstehen, für den sich die BürgerInnen verantwortlich fühlen und den sie gerne mitgestalten. Im Fokus hierbei steht der Ausbau von starken Vernetzungsstrukturen auf institutioneller Ebene sowie die Stärkung des Ehrenamts für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration. Im Sinne eines Empowerments sollen alle BürgerInnen der Stadt angesprochen werden. Auf Grund der alarmierenden Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz liegt der Schwerpunkt allerdings zunächst auf den Themen Kinderarmut und Migration. Die Ausweitung auf weitere Themen wie Alter und Gesundheit ist in der Folge angedacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn das Projekt von BürgerInnen, Institutionen und Ehrenamt als zentrale Anlaufstelle akzeptiert ist.
Beschreibung
Wenn das Ehrenamt zusammen mit neuen Mitstreitern weitere Angebote entwickelt und umsetzt.
Beschreibung
Wenn Landkreis, Wohlfahrtsverbände und Stadt gemeinsame Angebote ausbauen und entwickeln.
Beschreibung
Wenn alle Akteure im Sozialraum umeinander wissen und sich gegenseitig unterstützen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Dezernat 4 Jugend, Soziales und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Wohlfahrtspflege wie bspw. AWO, Paritätischer u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
mit den lokalen Vereinen, wie bspw. Sportvereine, Seniorenakademie, Deutscher Kinderschutzbund, IVV Integrations- und Völkerverständigungsverein u.v.m.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas, Grundschulen, weiterführende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
soziale Anlaufstellen der Diakonie und Caritas vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alfelder Zeitung, Stadtmagazin Sieben, Hildesheimer Zeitung, Die Woche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Alfeld (Leine), Runder Tisch Kinderarmut des Kreistages des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle AnwohnerInnen der Innenstadt, alle BürgerInnen Alfelds
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit dem Projekt nimmt die Stadt als Bedarfszuweisungsgemeinde durch den ressortübergreifenden Ansatz den Sozialraum mehr in den Fokus. Ziel ist es über den Förderzeitraum hinaus eine verlässliche Anlaufstelle für alle BürgerInnen vorzuhalten, die flexibel auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen reagieren kann. Themenschwerpunkte sind zunächst Kinderarmut und Migration. Weitere Aufgaben zeichnen sich in den Bereichen Alter und Gesundheit ab.
Zustimmung Veröffentlichung
On

mineinanderBUNT und ElmSozial - gemeinsam für Sickte

Ansprechpartner
Lennart Helm
Funktion Leiter Geschäftsstelle
So geht Dorf: Begegnung und Zusammenhalt in der Samtgemeinde Sickte
Projektbeschreibung
Die älteren Menschen in den Dörfern der Samtgemeinde, aber auch die Zugewanderten und die Menschen mit Beeinträchtigungen aus Neuerkerode haben verschiedene Herausforderungen gemeinsam: - Fehlende individuelle Mobilität und fehlende Mobilitätsangebote, - erschwerter Zugang zu Unterstützungsangeboten aufgrund von schwer zu verstehenden Zuständigkeiten und Verfügbarkeit von Angeboten im ländlichen Raum, - bürokratische Hürden (Formulare, Erreichbarkeiten) - drohende Einsamkeit durch fehlende Infrastruktur und Begegnungsangebote in den Dörfern  Aber auch junge, zugezogene Familien haben Mobilitätsprobleme und ihnen fehlen Kontakte.  Gerade die Gruppe der Älteren (Alltagshilfen im Aufbau) und die Zugewanderten (Second-Hand-Laden mit Treff-Möglichkeit in Sickte und einen Garten in Dettum) erreichen wir teilweise durch unsere bisherigen Angebote, so dass wir auf Mund-zu-Mund-Propaganda setzen können und in einzelnen Dörfern schon Ansprechpersonen haben. ElmSozial und miteinanderBUNT sind zwei Akteure der Sozialen Arbeit in der Samtgemeinde Sickte. Wir wollen in Zukunft zusammen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wirken und eine gemeinsame Anlaufstelle für alle Bürger:innen sein. Wir gehen mit neuen Angeboten in die Dörfer der Samtgemeinde. Hier können wir Gemeinschaftshäuser oder kirchliche Einrichtungen nutzen, aber auch andere Treffpunkte in den Dörfern identifizieren und stärken. Wir setzen insbesondere auf die Zusammenarbeit mit vorhandenen Initiativen und die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher. Eine gemeinsame Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger ist also nicht unbedingt als fester Ort gedacht, obwohl auch ein Haus der Begegnung mit täglichen Öffnungszeiten und Angeboten eine langfristige Vision ist. Die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und damit auch die Vorsorge gegen Einsamkeit, die Koordination von freiwilligem Engagement und die Unterstützung von Initiativen, die die (noch) vorhandene Infrastruktur in den Dörfern erhalten oder neue Angebote schaffen wollen verlangt nach einer guten Vernetzung vieler Beteiligter. Wir haben schon einige gute Kontakte (SG-Bürgermeister, einzelne Ortsbürgermeister:innen, einzelne Anbieter medizinischer Versorgung). Ein stabiles Netzwerk mit möglichst vielen Beteiligten, die zur Verbesserung der Lebenssituation im ländlichen Raum beitragen können, ist unser Ziel. Auch hier setzen wir auf lokale Netzwerke in den Dörfern, die jährlich gemeinsam ihre Ziele abstimmen und weiterentwickeln
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die demografische Entwicklung im ländlich geprägten Raum der SG Sickte zeichnet sich durch einen tiefgreifenden Wandel aus. Von den ca. 10400 Einwohner:innen sind: - rund 20 % unter 18 Jahre - ca. 55 % im erwerbsfähigen Alter - etwa 25 % 65 Jahre und älter. In dieser Gruppe sind die über 80jährigen mit knapp 8 % bis 10 % in einigen Orten vertreten. Der Anteil der Ausländer beträgt 5,3 % (ein Großteil aus Afrika). Es gibt auch einen Zuzug von jüngeren Familien. Diese Gruppe und die älteren Bewohner:innen sowie die Zugewanderten/Geflüchteten, die in der Samtgemeinde leben, haben jedoch wenig Berührungspunkte. Aktuelle Herausforderungen: Der Anteil der jüngeren Bevölkerung braucht Investitionen in Bildung und familienfreundliche Infrastruktur. Der wachsende Anteil älterer Menschen stellt Anforderungen an altersgerechte Versorgungsangebote, sowohl in materieller als auch in sozialer Hinsicht (Einkaufen, medizinische Versorgung, Treffmöglichkeiten...). Die Versorgungsstrukturen dünnen in den Dörfern zunehmend aus und finden sich zentralisiert im Hauptort Sickte. Hier hat die Samtgemeindeverwaltung der fünf Gemeinden mit insgesamt 14 Dörfern ihren Sitz. Außerdem gibt es eine gute ärztliche Versorgung und diverse Einkaufsmöglichkeiten. Der ÖPNV ist insbesondere in Bezug auf Taktfrequenzen und die Anbindung der Ortsteile sowie die Anbindung der Dörfer untereinander ausbaufähig. Bildungs- und Beratungsangebote für Erwachsene fehlen auch in Sickte, so dass Unterstützungsmöglichkeiten, insbesondere für Ältere, diesen nicht zugänglich sind. Eine Kooperation im Sinne der Bearbeitung sozialer Probleme gibt es in Ansätzen mit einzelnen Personen in Verwaltung und Politik.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Sickte
Beschreibung
Die Samtgemeinde Sickte setzt sich aus den fünf Gemeinden Sickte, Hötzum, Neu-Erkerode, Volzum und Apelnstedt zusammen, deren gemeinsames Verwaltungszentrum in der Gemeinde Sickte liegt. Insgesamt gibt es 14 Dörfer, die sich auf die verschiedenen Gemeinden verteilen. Die Samtgemeinde wurde im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform im Jahr 1974 gegründet und erstrecket sich insgesamt über eine Fläche von 81,76 km² Die Samtgemeinde liegt im Landkreis Wolfenbüttel zwischen der Stadt Wolfenbüttel im Westen und der Gemeinde Cremlingen im Norden. Im Süden grenzt die Samtgemeinde an die Samtgemeinde Elm-Asse und im Osten an den Landkreis Helmstedt. Außerdem grenzt die Samtgemeinde Sickte im Nord/Westen an die Stadt Braunschweig.
Einwohnerzahl
10400
Quelle / Anmerkungen
Statistik der Samtgemeinde
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SG Sickte, Mai 2023
Unterlagen zum Gebiet
sg_sickte.png (372.4 KB)
GWA/QM-Ansatz
Unser Angebot richtet sich an die gesamte Bevölkerung in der Samtgemeinde. Zunächst geht es darum, den Menschen bzw. den unterschiedlichen Gruppen hier (seit langem hier Lebende, Zugewanderte, mobilitätseingeschränkte und einsame Menschen, junge Familien, "Jungsenior:innen") Begegnung und Kennenlernen zu ermöglichen. Das geschieht u.a. durch Beteiligungsaktionen sowie Freizeit- und Bildungsangebote. Diese Zugehörigkeit wird auch durch die Übernahme von Verantwortung gestärkt. Wir gewinnen Bewohner:innen für Aufgaben, wobei nicht wir vorgeben, welche das sein sollen, sondern ihre Kompetenzen und Ideen dazu aufgreifen. Die Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gibt eine Anlaufstelle, deren Bedarf durch die Bewohner:innen gesteuert wird. Was gebraucht wird, soll umgesetzt werden.
Beschreibung
Wir unterstützen Bewohner:innen der Samtgemeinde bei der Verwirklichung ihrer eigenen Anliegen.
Beschreibung
Menschen mit bestimmten Interessen können zusammen etwas gestalten, unabhängig davon, welcher Zielgruppe sie angehören.
Beschreibung
Wir können alle Anliegen von Bürger:innen bearbeiten, weil wir wissen, wer Ansprechpartner:innen sind. Wir arbeiten eng mit der Kommune, der Politik in den Orten und den engagierten Menschen zusammen.
Beschreibung
Unterstützungsnetzwerke für ältere Menschen werden gebildet. Junge Familien finden Wunschgroßeltern. Gemeinsame Aktionen in den Orten für alle finden statt.
Beschreibung
Die Kooperation mit der Samtgemeinde zu einem Einbezug des Projekts in andere Planungen (Bau, Infrastruktur, Wirtschaft) führt. Der Landkreis wird als übergeordnete Kommune einbezogen.
Beschreibung
Die vorhandenen Strukturen von miteinanderBUNT und ElmSozial stärken das Projekt, aktive Bürger:innen ("LiSSi", Seniorenkreisleitungen) sind einbezogen
Beschreibung
In dem Projekt geht es nicht nur um soziale Belange, sondern, wenn von den Bürger:innen gewünscht, auch um die materielle Infrastruktur oder Mobilität
Beschreibung
Zusammen mit Bürger:innen werden die gewünschten infrastrukturellen Verbesserungen initiiert und umgesetzt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeindebürgermeister M. Kelb
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Galerie Dettum, K. Kämpfe-Burghardt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chöre (Allerweltschor, Choriander)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehren (Evessen, Sickte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftspraxis Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Physiotherapie-Praxen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas (Evessen, Erkerode, Dettum, Sickte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen (Grundschulen Dettum, Sickte), Oberschule Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirchengemeinden Sickte, St. Markus am Elm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Klein-Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Neuerkerode f. Menschen mit Behinderungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister:innen und Ortspolitiker:innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gruppe LiSSi (Leben in der Samtgemeinde Sickte)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ElmMobil (Mobilitätsverein)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bernd Retzki, Sozialdezernent LK WF
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Besucher:innen des Bunten Ladens in Sickte (miteinanderBUNT)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Teilnehmer:innen am Suppentag in Sickte (ElmSozial)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege in Sickte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Projektpartner ElmSozial und miteinanderBunt sind in der Samtgemeinde (SG) schon tätig. ElmSozial wird unterstützt, z.B. durch zur kostenfrei zur Verfügung gestellte Räume (temporär). Die SG Oderwald und Schladen-Werla unterstützen die dortigen Kontaktstellen bereits finanziell, so dass wir damit rechnen, nach der Anlaufphase auch Förderung durch die SG zu bekommen. Auch eine Beteiligung des Landkreises ist geplant. Eigene Einnahmen entstehen durch Angebote zur Unterstützung im Alltag.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Godshorn ist bunt - Für Demokratie und Vielfalt im verbunT Langenhagen

Ansprechpartner
Falk Wook
Funktion Pastor
Demokratie - jetzt oder nie
Projektbeschreibung
Mit Beginn der dreijährigen GWA-Förderung durch LAG & N-Bank im Oktober 2021 konnten wir trotz der damals noch andauernden Corona-Pandemie bis heute eine sehr erfolgreiche Quartiersarbeit initiieren. Zwei Koordinatorinnen wurden eingestellt. Ein "Bündnis für gute Nachbarschaft Godshorn" (BfgNG) dem fast alle Akteure im Quartier angehören gründete sich Mitte 2022, kurze Zeit später eine Steuerungsgruppe. Der Koordinationsprozess mit der Kommune und den zwei weiteren Projekt-Quartiers-Kirchengemeinden im verbunT wurde mit monatlichen Koordinationstreffen verstetigt, ein gemeinsames Logo für das Gesamtprojekt & ein Flyer entwickelt. Mit einer aktivierenden Befragung wurden alle 3.500 Haushalte im Quartier wurden erreicht. Inzwischen haben sich hieraus resultierend, 6 AGs gebildet, die inzwischen selbständig arbeiten. Das MGZ soll dabei zukünftig ein „Haus der Vielfalt“ sein. Eine zusätzliche Expertenbefragung wird z. Zt. ausgewertet (Befragte: Grundschule, Feuerwehr, Jugendliche, KiTas, Geflüchtete, die Tafel, Sportvereine, Geschäfte, Ärzte & Senioren). Trotz dieser gerade im BfgNG sehr positiv bewerteten Entwicklung sind die ureigenen Vorbehalte der Kirchengemeinde gegenüber Gemeinwesenarbeit & den „fremdem Gruppen“ noch nicht beseitigt & bedürfen weiterer Einbindung. Die antidemokratischen Entwicklungen besonders durch die Ergebnisse der correktiv-Recherche über die Ereignisse in Potsdam der letzten Monate haben das BfgNG erschüttert. Daraufhin haben mehrere Vereine & Einzelpersonen, besonders aber die 4. Klassen der Grundschule in einer sehr angstvollen Reaktion das BfgNG gebeten, sich gemeinsam mit ihnen für die Demokratie zu engagieren & aktive Formen zur Förderung von Demokratie zu entwickeln. Hier besteht nun akuter Handlungsbedarf für GWA. Auch der Päd. Mittagstisch Satt & Schlau, der Ende 2023 mit dem Integrations-Sonderpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet wurde, hat um Einbindung in die GWA & die aktive Demokratiearbeit gebeten. Ein Aktivierung von Bürger*innen, die sich mutig zur Demokratie zu bekennen ist notwendig, dabei kann das GWZ eine wichtige Verortung sein (hier trifft man Demokraten), hier lassen sich Kräfte bündeln & Aktionsformen wie Kundgebungen, Demonstrationen etc. unproblematisch planen. Anderseits bedarf es demokratischer Grunderfahrungen, die für das nicht immer einfache Feld Demokratie begeistern. Hier sind Stadtteilforen nötigt, um zwischen Bürger*innen, Wohnwirtschaft, Handel & Kommune ihren Teil beizutragen.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier äußern sich Ängste vor Migranten & es gibt sehr böswillige Äußerungen. Die gesellschaftliche Spaltung, extrem verstärkt d. populistische Einflüsse, äußert sich in Aggressionen, denen mit Ermutigung zur Demokratie zu entgegen ist. Unterscheidungen von Mitgliedern der Kirchengem., obwohl Initiator der GWA, in „unsere Gruppen“ & "GWA-Gruppen", werden gemacht. Ein weiterer integrativer GWA-Prozess in den nächsten drei Jahren ist nötig, auch die Einbindung des Päd. Mittagstisches „Satt & Schlau“. Auf der Haben Seite: Eine sehr gut vernetzte Arbeit im verbunT mit der Kommune Lgh. & den anderen Projektp.& eine erfolgreiche GWA im BfgNG z.B. der Kooperation m. d. Grundschule, deren 4. Klassen das Bündnis um Hilfe bei Aktionen f. Demokratie gebeten haben & einem starken Empowerenment von Bewohner*innen. Die Verstetigung braucht noch Zeit. Eine glückende GWA bedarf der Nachhaltigkeit & dem Mitwirken hauptberuflicher Koordination. Die finanz. Verstetigung durch Einbeziehung der Bürgerstiftung Langenh. hat gute Chancen, damit auch die Förderung durch den Wirtschaftsclub. Dieser Ansatz soll weiter verfolgt werden. Die aktuelle Förderung der GWA wird durch die Kommune koordiniert, sie verwaltet die Gelder für die beteiligten Quartiere. Die Einrichtung des verbunTs „GWA“ war ein erfolgreicher Schritt bewirkt d. regelm. Treffen & die im ersten Förderzeitraum durch die Stadt geführte gemeinsame Antragstellung. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die übergreifende Koordination und insb. die gem. Mittelverw. den Verwaltungsaufwand in den Quartieren eher erhöht. Daher soll die gem. Arbeit und Konzeption beibehalten, die gem. Antragst. & Mittelverw. jedoch nicht fortgeführt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Godshorn - Langenhagen
Beschreibung
Das Quartier Godshorn hat eine Größe von 8,28 km², teils noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Wie eine Insel ist Godshorn durch die Verkehrsadern deutlich von allen andern Quartieren abgegrenzt. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6718
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit 2020 hat sich die Kirchengemeinde Zum Guten Hirten mit Förderung durch LAG und N-Bank der Aufgabe einer zukunftsorientierten GWA gewidmet: Es ist gelungen, die kirchlichen Strukturen auf GWA hin umbauen. In Zusammenarbeit mit der Kommune Langenhagen, der Elisabethkirchengemeinde. und der Kirchengemeinde. St.Paulus/Emmaus wurde eine Strategie & ein gemeinsamer GWA Ansatz entwickelt der in der äußeren Gestalt des verbunT Langenhagen sichtbar wird. In Godshorn wurde ein Bündnis für Gute Nachbarschaft installiert und durch eine aktivierende Befragung aller Haushalte im Quartier sechs aktive AG´s gebildet. Zwei Koordinatorinnen begleiten diese Prozesse. Das Gemeindehaus der Kirche soll auch zukünftig in der GWA als Bindeglied und zentraler Treffpunkt fungieren. Bedarfe & Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert & in bestehenden & zukünftigen Quartiersentw.-Prozessen berücksichtigt werden. Die ressortübergreifende Koordinierung GWA/QM durch die Kommune (verbunT) wird auch in Zukunft helfen, den Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagements in den Fokus zu rücken & zu begleiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind in einem GWZ sind eingerichtet, Die Bewohner*innen nutzen die Anlaufstellen GWA, 50 % sind informiert & aktiv beteiligt. Die Bewohner*innen benennen und gestalten Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind sowohl im GWZ als auch bei den einzelnen Akteuren identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die Bewohner*innen nutzen Verfügungsfonds für eigeninitiierte Projekte & Veranstaltungen.
Beschreibung
Die Bewohner*innen sehen die grundsätzlichen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen werden offensichtlich und Lösungsansätze entwickelt.
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen durch Stadtteilkonferenzen, Feste u.a.
Beschreibung
Eine Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist in der Kommune eingerichtet & steuert mit den Koordinatorinnen vor Ort Quartiersentwicklungsvorschläge von Bewohner*innen der einzelnen Quartiersprojekte in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt werden. Neue Projekte/Veranstaltungen gehen daraus hervor.
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische GWA und Sozialplanung statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Vorhandene Strukturen
Im ersten Jahr wurde eine hauptamtl. Koordinatorin für die GWA eingestellt. Ein "Bündnis für gute Nachbarschaft Godshorn" (BfgNG) wurde 2022 als Basis der GWA gegründet - fast alle Akteure im Quartier sind beteiligt. Durch eine nachhaltige Implementierung der GWA in die Fachstelle in Langenhagen & verbunT arbeiten alle Quartiere & die Stadt auf Augenhöhe in monatlichen Treffen zusammen. Der verbunT ist außerdem Mitglied in der Steuerungsgruppe sowie im Netzwerk GWA. Die Fachstelle GWA koordiniert die verbunTstreffen sowie weitere Gremien Eine 2. Koordinatorin wurde eingestellt. Eine Steuerungsgr. im Quartier wurde Ende 2022 gegründet, eine aktivierende Befragung wurde ausgewertet & dem BfgNG, der Steuerungsgruppe und dem Ortsrat vorgestellt. Ein Organigramm der Quartiers-Arbeit wurde erstellt & mit Akteuren abgestimmt. Aktivierte Bewohner*innen, wurden zu einem Treffen mit der Steuerungsgruppe eingeladen - es entstanden bisher 6 selbständig arbeitende Arbeitsgruppen. Die Seniorenarbeit im Quartier wurde zwischen DRK, AWO, Landfrauen & Kirchengemeinde vernetzt. Unter dem Motto: "Kaffee & Mehr" treffen sich seit Mitte 2022 1 x monatlich ca. 50 Senior*innen zu Programm, Kaffee & Kuchen. Eine Stadtteilmutter eingestellt, die auch Hausbesuche macht, das Wärme-Café & die Deutschkurse für Geflüchtete aktiv begleitet & bei der Tafelausgabe im MGZ und auch in der Schule präsent ist. Die städt. Steuerungsgruppe & das Netzwerk GWA sind von zentraler Wichtigkeit für GWA im Quartier.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialdezernat Stadt Langenhagen, Stadtplanung (im "VerbunT"), GWA Entwicklung, Ortsrat Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetz Langenhagen ("verbunT), Kulturring Godshorn, MIMUSE Langenhagen, Klangbüchse Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat, Integrationsbeirat, Bürgerstiftung , Offene Gesellschaft Langenhagen (Kooperationsvereinbarung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr, Landfrauen (Bündnis für Gute Nachbarschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengem.Zum Guten Hirten (Bündnis F. Gute Nachbarschaft), Langenhagener Tafel, Mehrgenerationenhaus Lgh.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, AWO Tagespflege, Hebammennetzwerk (Kooperationsvertrag), Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn & KiTas (Kooperationsverträge& Bündnis für Gute Nachbarschaft), Krippen, VHS, EEB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (DVH-L)(Kooperationsvertrag) Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul, Elisabethkirchengem., kath. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternehmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG im Quartier Godshorn, Herrenhäuser Wohnungsgesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit Stadt Langenhagen, Pressearbeit Kirchenkreis Burgw.-Langenh., Lokalpresse (HAZ Nord, Echo)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien im Ortsrat Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister*in, Sozialdezerenentin (im "verbunT") Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Netzwerkes für Geflüchtete, Mitarbeitende vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, alle interessierten Bürger*innen, AGs aus der aktivierenden Befragung, Kirchengemeindemitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialarbeiter*nnen der Stadt Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Stadtteilväter-Stadtteilmütter, Migrationsdienst im KK Burgwesel-Langenhagen, Helfende Hände
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
GWA behält das Quartier hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung im Blick, vor allem die ressortübergreifende und fachliche Koordination mit der GWA der Kommune. Ein MGZ als Ort der GWA bedarf der Nachhaltigkeit. Finanzen: eine langfristige finanzielle Verstetigung der GWA durch Fundraising-Netz (Region, Kommune, Sponsoren) Durch Einbeziehung der Bürgerstiftung Langenhagen besteht auch eine gute Chance der Förderung durch die Wirtschaft Langenhagens
Galerie
flyer pyramidenfalz ansicht seite1
flyer pyramidenfalz ansicht seite2
ag stadtteilplanung gruenes 09.10.2023
demokratie kundgebung
gefluechteten naehtreff
kaffee mehr2
babygruppe
godhorn ist bunt banner demo
flotte wolle
flotte wolle 1
kaffee mehr3
photo 2023 07 06 17 49 13
photo 2023 07 06 17 49 18
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von der „AltenSchule" zur neuen guten Nachbarschaft

Ansprechpartner
Anja Oppermann
Funktion Vorsitzende Jugend- und Sozialausschuss
Ein „Schlafdorf“ wacht auf - zur neuen Gemeinschaft in alten Räumen
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts ist die Bildung einer Dorfgemeinschaft und Beheimatung der Zugezogenen in Lauenbrück, einem Grundzentrum mit wenig ausgeprägter Infrastruktur und Willkommenskultur. Es ist besonders für viele Neubürger und Geflüchtete, kein wirkliches „zu Hause“. Pandemiebedingt hat auch die beliebte Dorfkneipe ihren Betrieb eingestellt, geblieben sind eine Raucherkneipe und eine Event-Gastronomie. Aber der notwendige Bau einer neuen Grundschule 2023 ermöglichte es der Gemeinde, das alte Grundschulgebäude 2024 zurückzuerhalten und mit Fördermitteln des ZILE-Programms für eine Umnutzung als offenes Bürgerhaus vorzubereiten. 2018 hatte die Gemeinde bereits in der „AltenSparkasse“ einen Gemeinschaftsraum für Vereine und Gruppen eingerichtet, der stets ausgebucht ist. Dieser bietet nur isoliert voneinander Platz für jeweils ein Angebot und keinen Raum für Begegnung und ein übergreifendes Miteinander. Eine multifunktionale Nach- und Umnutzung des bisherigen Grundschulgebäudes an der Wümme kann eine Begegnungsstätte schaffen. Dieser generationenübergreifende Treffpunkt wird sicher die Integration besonders auch unserer Neubürgerinnen und -bürger aller Herkunft bewirken. Als Grundzentrum sollte Lauenbrück über eine solche identitäts- wie gemeinschaftsstiftende Einrichtung unbedingt verfügen und damit zugleich zur Versorgung mit soziokulturellen Angeboten und Dienstleistungen beitragen. Schon früh bildete sich zur Klärung der weiteren Nutzung der alten Schule aus allen Fraktionen des Lauenbrücker Gemeinderats die „IFAG“, eine ehrenamtliche interfraktionelle Arbeitsgruppe als Planungsstab. Der Umbau und die Umnutzung wurden vom Gemeinderat beschlossen. Allen am Prozess Beteiligten war aber klar, dass die Inbetriebnahme eines solchen Hauses einer professionellen Ausgestaltung bedarf, die die IFAG selbst und auch die Gemeindeverwaltung nicht wird leisten können. Ein so das Gemeinwesen förderndes Projekt bedarf einer Person, die „da ist“. Dabei wird es bei der Gestaltung nicht nur darauf ankommen, die „AlteSchule“ mit Leben zu füllen, vielmehr muss es Aufgabe sein, die Dorfbevölkerung aus den unterschiedlichen dörflichen „Inseln“ einzubeziehen und „abzuholen“ - im Sinne eines zu schaffenden lebendigen Dorfes. Die „AlteSchule“ als Ankerpunkt für das Projekt kann so neben allen Maßnahmen, die erforderlich sein werden, zur Bildung und Stärkung der Dorfgemeinschaft beitragen.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Lauenbrück ist ein „Schlafdorf“ am Rande des Landkreises Rotenburg. Ursprünglich als Siedlungsort für Arbeitskräfte des Bothmerschen Ritterguts, später der Eisenbahn und nach dem zweiten Weltkrieg neue Heimat für viele Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten verfügt über kein historisch gewachsenes Zentrum. Die soziale Infrastruktur in diesem ländlichen benachteiligten Raum beschränkt sich auf Vereine. Wie damals fällt es den heutigen Geflüchteten schwer, sich zu integrieren. Auch bei pendelnden Neubürgern beschränken sich die Kontakte auf die unmittelbare Nachbarschaft. Geographische und verkehrsinfrastrukturelle Besonderheiten (Wümme, Fintau, Moor, Bahndamm, Bundesstraße 75) haben zu einer aufgelockerten Bebauung und kleinräumigen Ansiedlungen („Vogelviertel“, „Fischtown“; „Klein Moskau“, „Aukamp“) geführt und die Isolation verschärft. Bedingt durch die Randlage Lauenbrücks und den demographischen Wandel sind besonders ältere Menschen und Geflüchtete auf ein Auto angewiesen, um bedarfsgerechte Angebote wahrnehmen zu können. Und es fehlt allen an einem beheimatenden Anlaufort, besonders auch jungen Menschen (ohne Führerschein). Mehrfache Versuche, für sie ein Angebot zu schaffen, sind in der Vergangenheit gescheitert, wären aber dringend erforderlich. Um Abgrenzung und Isolation in den „dörflichen Inseln“ in Lauenbrück aufzubrechen, wird die „AlteSchule“ zwar räumliche Bedingungen schaffen, die Ausgestaltung des Projekts erfordert aber Begleitung, die ohne professionelle Hilfe nicht gelingt. Die aus der Kommunalpolitik entstandene IFAG „AlteSchule“ bedarf für ihr bürgerschaftliches Engagement Hauptamtlicher, die das Projekt umsetzen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lauenbrück
Beschreibung
Das Fördergebiet erstreckt sich über die Fläche der Gemeinde Lauenbrück innerhalb der Samtgemeinde Fintel (Landkreis Rotenburg / Wümme).
Einwohnerzahl
2662
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Lauenbrück
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf der Grundlage eines Ausdrucks der Samtgemeinde Fintel am 26.3.2024 (Ausländer und Doppelstaatler); Altersstrukturen waren leider nicht verfügbar
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Statistischem Bundesamt beträgt der Anteil der bis 20-Jährigen 19 %, Daten für die Gemeinde Lauenbrück sind nicht zugänglich und wurden mit 24 % für alle ( 0 bis 26 Jahre ) geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Statistischem Bundesamt beträgt der Anteil der über 66-Jährigen 20 %, Daten für die Gemeinde Lauenbrück sind nicht zugänglich und wurden mit ca. 27 % geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die isoliert nebeneinander lebenden Bevölkerungsgruppen Lauenbrücks sollen durch die Einstellung eines Gemeinwesenarbeiters zusammengebracht werden. Als zentrale professionelle Person für alle Menschen im Dorf soll er initiativ sein und auf die Menschen zugehen. Er soll Kontakte fördern, Hilfsangebote koordinieren sowie (Bildungs-) Angebote eröffnen und damit für Gemeinschaft, Austausch und Teilhabe sorgen. Mit der „AltenSchule“ als Ausgangsbasis, einem emotionalen Ort für Altbürger mit Verwurzelungspotential für Neubürger, soll der Gemeinwesenarbeiter für die Entstehung eines dörflichen Gemeinschaftsgefühl sorgen und den Zusammenhalt unter allen Bevölkerungsgruppen herstellen und stärken. Seine Aufgabenschwerpunkte sind: • Entwicklung von Gemeinwesenarbeit, Förderung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, Umsetzung von Projekten im Zuge unseres Projektes Von der „AltenSchule“ zur neuen guten Nachbarschaft • Angebotsentwicklung zur Stärkung der Nachbarschaft und des Ehrenamts, der Integration und der Teilhabe in der Gemeinde • Stärkung der individuellen und im Sozialraum vorhandenen Ressourcen • Projektmanagement von gemeindeinternen, sozialen und integrativen Projekten • Aufbau und Betreuung von Bürgerbeteiligungsprozessen • Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Bürgerworkshops • Konzeptentwicklung, Projektanträge, Evaluation • Öffentlichkeitsarbeit • Fördermittel akquirieren, Dokumentation und Berichte für Geldgeber
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die „AlteSchule“ unser „Bienenstock“ ist beheimatender Treffpunkt für alle Menschen im Ort unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft und wächst so zu einem immer größer werdenden „Bienenhaus“.
Beschreibung
Ziel ist es, Potentiale aller Einwohner zu nutzen. Wir fragen uns nicht:, „Was kann die „AlteSchule“ mir als Bewohner bieten?, sondern: „ Was kann ich meinem Dorf bieten?" Auch Geflüchtete wirken als Ehrenamtliche mit.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn alle Einwohner Zugang zu der mit der „AltenSchule“ geschaffenen sozialen und mobilisierenden Infrastruktur haben, und der Ort allen ein gesundes Lebensumfeld bietet mit klima- und umweltfreundlichen Strukturen.
Beschreibung
Ziel ist es, den mit der IFAG begonnenen demokratischen Prozess weiter zu fördern. Mitgestaltungsprozesse am Gemeinwesen durch Ideenbörsen, Befragungen und Workshops zu vertiefen. Der Einzelne und die Gemeinschaft vertreten ihre Interessen.
Beschreibung
Alle Lauenbrücker stehen im Mittelpunkt. Aktive Beteiligung ist erreicht, wenn die „AlteSchule“ als Kommunikations- und Begegnungsstätte angenommen wird, gemeinsame Projekte entstanden sind und bedarfsorientierte Angebote durchgeführt werden.
Beschreibung
Bürgerbeteiligung ( Ideenbörsen, Befragungen, Austausch ) findet regelmäßig statt. Synergieeffekte entstehen, neue Projekte und Veranstaltungen gehen daraus hervor. Ein starkes Netzwerk ist erreicht, wenn die Angebote auch den ermittelten Bedarf decken.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lauenbrücker Speeldeel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachenenbildung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreismusikschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbus-Verein Fintel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aktive Frauen Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VdK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaft Lauenbrück e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FDP-Bürgersprechstunde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren-Treff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kneipp-Verein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppen „Menschen in seelischer Notlage“
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe „Anti-Depression“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Rotenburg und Umgebung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitslotsin der SG Fintel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chor Continuo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Ortsverein Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jagdhorn-Bläsergruppe „Günters wilde Bande“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hegering Lauenbrück in der Jägerschaft Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hundefreunde Lauenbrück e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Angelsportverein Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschand, OV Sittensen-Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Lauenbrück, Oberschule Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Simbav Familienforum Fintau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
div. Yoga-Gruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU, BUND
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Scharnow-Stiftung „Tier hilft Mensch“ / Landpark Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Ablauf der Förderung soll der von der IFAG angestoßene demokratische Prozess unbedingt fortgeführt werden, zumal uns die Räumlichkeiten unserer „AltenSchule“ erhalten bleiben - idealerweise in Eigenregie der Nutzergruppen, die dort eine Heimat gefunden haben werden. Denkbare Optionen sind: 1. Gründung eines Fördervereins mit entsprechender Finanzierung, 2. Fortführung auf Honorar-Basis, 3. Übernahme in die kommunalen Verwaltungsstrukturen und 4. Rekrutierung weiterer Fördermittel.
Galerie
schuleingang
schulhof
schulnebeneingang
schulwand
schulgarten
schulwald
kreiszeitungaugust23
planalteschule
putztag
flyer tag
Aufsteller
putztag.jpg (242.01 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunft. Mitte. Northeim.

Ansprechpartner
Maik Schwartau
Funktion GF
Zukunft gemeinsam leben!
Projektbeschreibung
Die Werk-statt-Schule e.V. wurde 1979 als gemeinnütziger Verein gegründet. Gemeinwohlorientierte Arbeit sowie eine Mitgestaltung gesellschaftlicher Strukturen vor Ort war stets das Ziel. Sie hat sich im Laufe der Zeit immer wieder auf die neuen Herausforderungen der Gesellschaft eingestellt und ist derzeit als Bildungs- und Projektträger im sozialen Bereich sowie als Träger einer staatlich anerkannten Förderschule tätig. Wir arbeiten konfessionell, weltanschaulich und parteipolitisch unabhängig. Im zukünftigen GWA-Quartier sind wir bereite seit mehreren Jahren im Bereich der Migrationsberatung, der rechtsübergreifenden Familienberatung (taff+), der beruflichen Beratung für Frauen und mit weiterführenden Integrationsmaßnahmen tätig. Aktuelle zudem mit einem Bundesprojekt zur Stärkung der Regional- und Demokratieentwicklung, das in Kobination mit GWA zu einer Verstetigung beitragen kann. Uns sind uns viele der Bedürfnisse der Bevölkerung im Quartier bekannt. Möglichkeiten um eine positive Entwicklung anzuregen und auch zu verstetigen bieten sich durch die Aktivierung der Menschen im Quartier, die Beteiligung u.a. bei der Gestaltung und Nutzung von Flächen, die Förderung des Miteinanders durch Begegnung und Kommunikation. Außerdem ist die übergreifende Kooperation von (sozialen) Einrichtungen und die Abstimmung deren Angebote auf die Bedürfnisse der Bevölkerung im Quartier erforderlich. Die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommune hat einen spürbaren Verbesserungsbedarf; der vorhandene Sanierungsträger und die Ergebnisse seiner Untersuchungen müssen transparent gemacht werden. Auch müssen die zureisenden Beschäftigten in die Entwicklung mit ihren jeweiligen Interessen eingebunden werden, um Kaufkraft zu generieren und so zur positiven Zukunft beizutragen. Zusätzlich muss eine gesunde und zukunftsfähige Entwicklung des Quartiers auch durch eine kommunale Strategie der Stadt unterstützt werden. Eine solche liegt für den Ostteil (Harztor) vor. Hier soll nach dem Willen der Stadt ein Kunst- und Kulturquartier entstehen. Ebenso gibt es eine Planung für ein „Gesundheitsquartier. Diese Planungen sind bereits vor 10 Jahren abgeschlossen worden. Bedürfnisse sind: Integration in Arbeit und Gesellschaft, Mitwirkung an der Entwicklung des Quartiers, (soziale/kulturelle) Infrastruktur, die ganzjährig und auf Dauer angelegt ist, adäquate Wohnmöglichkeiten für Familien, Senioren, adäquate Infrastruktur für Einpendler:innen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier „Innenstadt innerhalb der Stadtmauer“ mit der Breiten Straße als einstiger Lebensader zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung: Es gibt eine hohe Anzahl von Leerständen, Mangel an adäquatem Wohnraum, eine Tendenz der Überalterung der Bewohner und gleichzeitig den Zuzug von Migrant*innen ohne angemessene Integrationsleistungen für diese Gruppe sowie Geschäfte (z.B. Spielothek), die zum negativen Image des Viertels beitragen. Ein Gebäudekomplex aus den 70er Jahren bietet in einer Einkaufspassage Geschäfte, die das untere bis mittlere Preisniveau bedienen. Das Quartier wird ebenso geprägt vom Gebäude der Landkreisverwaltung (Hochhaus) und Mietwohnungen, die im unteren Mietniveau angesiedelt sind und teils prekäre Verhältnisse aufweisen. Angsträume sind an vielen Stellen des Quartiers zu finden. Es besteht die Gefahr einer weiteren Abwärtsspirale, die mit einem mangelnden Vertrauen in eine positive Zukunft des Innenstadtbereichs bereits begann und zu einer Verfestigung der Probleme geführt hat (weitere Absenkung des Mietniveaus und Wohnstandards sowie eine Stigmatisierung des Quartiers als sozial und qualitativ schlechte und "abgehängte" Wohn- und Geschäftslage). Es bedarf dringend positiver Impulse für dieses Quartier, um ein attraktives Lebensumfeld aufzubauen und die Bewohner in diesen Prozess zu integrieren. Nach mehreren Jahren ist es der Stadt gelungen – entgegen vieler Einsprüche/ Bürgerbegehren – eine neue Gestaltung für den Münsterplatz (zentraler Platz im Quartier) durchzusetzen. Nicht gelungen ist es, alle Bürger dafür zu gewinnen, auch weil Vorschläge und Bedürfnisse keine Berücksichtigung fanden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Innenstadt innerhalb des Wallrings
Beschreibung
Friedrich-Ebert-Wall / Kommandanten-Wall / Am Bleichewall / Tourlavillen Wall / Adolf Hueg Wall / Gardekürrassierstraße
Einwohnerzahl
2900
Quelle / Anmerkungen
Meldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Auskunft Meldeamt Nom.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
50
Anmerkung
Auskunft Meldeamt.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
71
Anmerkung
Auskunft JC.
Unterlagen zum Gebiet
nominnenstadt.pdf (201.38 KB)
GWA/QM-Ansatz
In der Zusammenarbeit mit den betroffenen Personen wird hier versucht die im Quartier vorhandenen Problemlagen und Handlungsfelder zu erfassen und die Bedürfnisse der Bewohner:innen (und hier auch der Arbeitseinpendler:innen) erkennbar zu machen. Die das Quartier belastenden Faktoren sollen mittel- bie langfristig bearbeitet und gemindert, bestenfalls sollen die Problemlagen gelöst und die Bedürfnisse weitestgehend berücksichtigt und erfüllt werden.Die Bewohner:innen sollen aktiviert, zur Mitarbeit und Mitwirkung animiert werden, um sich so selbst für ihr Gemeinwesen und dessen Zukunft einsetzen zu können. Zudem wird eine intensive Vernetzung mit den institutionellen Akteuren, den Anbietern von sozialen Dienstleistungen und mit Entscheidungsträger:innen in Politik und Verwaltung zur nachhaltigen Sicherung der GWA angestrebt. (Göttinger Modell der nachhaltigen Finanzierung von GWA und Sozialraumorientierung) Es soll ein wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- und kommunalpolitischer Aufgaben und zur Belebung, Begeisterung für und Nutzung von demokratischen Prozessen und zur Sicherung von demokratischer Verhältnissen geleistet werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anwohner.innen gestalten eigene Angebote z.B. themenbezogene Stammtische, kleine Feste, Kinderschitzeljagten etc.
Beschreibung
Dokumentation der Stadtteilbegehungen liegen vor mit Wahrnehmung, Bedürfnissen und Wünschen.Ergebnisse der aktivierenden Befragungen mit Ideen zu Maßnahmen und Lösungen sind dargestellt.
Beschreibung
Verschiedene Akteure aus den Bereichen Wohnen, Soziales, Kultur,Wirtschaft,Politik und Verwaltung beteiligen sich, indem sie ihre Ideen und Wünsche z.B. Stadtteilkonferenz, Zukunftswerkstatt, Barcamp, Kleinworkshops einbringen.
Beschreibung
Mehrere Zielgruppen und Altersgruppen beteiligen sich an einer Aktion (z.B. Flohmarkt, Fest). Die Aktion findet statt, es kommen Besucher, in einer Befragung wird die Zufriedenheit erfasst und dokumentiert.
Beschreibung
Bewohner:innen und weites Interessierte nutzen vorhandene/erschlossene Begegnungsorte und gemeinschaftliche Räume und bringen eigene Ideen zur Gestaltung ein bzw. führen Aktionen oder Veranstaltungen eigenständig oder begleitet durch.
Beschreibung
Bedarfsanalyse liegt vor, die beschreibt, was Bewohner:innen/Pendler:innen im Quartier brauchen und sich für ihr Quartier wünschen. Es gibt bekennte Ansprechpartner:in für die Fragen/Bedarfe bei der WsS oder in einer anderen Einrichtung.
Beschreibung
Gemeinsame Veranstaltungen mit Stakeholdern aus dem Quartier und Verwaltung/Politik haben stattgefunden. Ein Umsetzungsplan für die Ergebnisse wird gemeinsam entwickelt.
Beschreibung
Bewohner:innen und weitere Stakeholder beteiligen sich an Planung und Initiierung von Aktionen oder Veranstaltungen und nehmen daran teil. Ressourcen und Potenziale werden benannt.
Beschreibung
Die Einrichtungen und Akteure im Quartier bekunden ihr Interesse an einer Kooperation in einer Interessenbekundung. Gemeinsame Ziele und Projekte für die Gemeinwesenarbeit im Quartier werden definiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Innenstadtmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketing GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater der Nacht
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Initiative Kunst und Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendherberge Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alte Brauerrei/Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Sixti
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachwerk Fünfeck
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sanitätshaus Deppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsföderung Landkreis und Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmuseum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Planungsbüro Lange Architekten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dezernat Soziales des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Partnerschaften für Demokratie Stadt und Landkreis
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreishandwerkerschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landesstützpunkt Karate
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
JobCenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Oase
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
City Center Management
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen in Northeim
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zwei Möglichkeiten (auch in Koppelung): 1. Das Bundesprojekt Aller.Land befindet sich in der Entwicklungsphase und die WsS bewirbt sich auf die Umsetzungsphase. Hier könnten bis 2030 bis zu € 750.00,00 generiert werden. 2. Das "Göttinger Modell" umsetzen. Hier sind die zur Finanzierung der GWA/Sozialraum zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel an einer Stelle rechrkreisübergreifend gebündelt. Es werden vom ersten Jahr an Gespräche mit Stadt Nom und Landkreis Nom zur Implementierung geführt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wurzeln der Vielfalt: Blühende Vielfalt für gemeinsames Wachstum in Salzgitter

Ansprechpartner
Samir Roshandel
Organisation Bildungshelden gGmbH
Funktion Geschäftsführer
Wurzeln schlagen, Gemeinschaft erblühen lassen: Salzgitter für alle!
Projektbeschreibung
Das Projekt "Wurzeln der Vielfalt: Blühende Vielfalt für gemeinsames Wachstum in Salzgitter" zielt darauf ab, das Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgefühl von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund zu stärken und Integration und Demokratie zu fördern. Die Gestaltung eines Gemeinschaftsgartens dient als Mittel, um diese Ziele im Sozialraum zu erreichen. Neben der Förderung des Umweltbewusstseins wird die Integration von Kindern und Jugendlichen, insbesondere in benachteiligten Sozialräumen, durch gemeinsame Aktivitäten wie Kochtage, Exkursionen und Open-Air-Kinoabende im Garten angestrebt, um einen friedlichen und toleranten Sozialraum zu schaffen. Die geplanten Exkursionen führen sowohl innerhalb Salzgitters als auch nach Braunschweig, z.B. ins Naturkundemuseum oder in den Botanischen Garten. Durch bestehende Netzwerke in Landespolitik, Kommunalverwaltung, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen steht ein umfangreiches Netzwerk in der Region zur Verfügung, um das Projekt erfolgreich umzusetzen. Eine Partnerschaft mit der Salzgitter Zeitung wird angestrebt, um täglich über das Projekt zu berichten. Darüber hinaus wird in einem Blog und Vlog der Teilnehmenden über das Projekt berichtet. Das Projekt wird täglich durch Beobachtungen, Befragungen und Diskussionen evaluiert und gemeinsam mit den Teilnehmenden angepasst und umgesetzt. Es wird angestrebt, die Teilnehmenden des ersten Jahrgangs als ehrenamtliche "Buddys" für die Folgeprojekte als Unterstützung zu gewinnen. Dadurch wird eine Vernetzung und Vorbildfunktion für die nachfolgende Generation geschaffen.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Salzgitter steht vor der Herausforderung einer signifikanten Bevölkerung mit Migrations- und Fluchthintergrund, insbesondere in den Bezirken 53 und 54. Hier ist die Situation besorgniserregend, da die Kinderarmut bereits im Jahr 2022 einen alarmierend hohen Wert von über 50% erreichte. Zugleich fehlen adäquate Treffpunkte für die betroffene Zielgruppe, insbesondere für Jugendliche außerhalb von schulischen und sportlichen Aktivitäten. Diese Lücke erschwert nicht nur die Integration, sondern fördert auch die Bildung von Vorurteilen, da ein Großteil der Einheimischen kaum Kontakt zu Menschen ohne Migrationsgeschichte hat. Diese Abgrenzung wiederum begünstigt die Entstehung von Parallelgesellschaften und birgt das Risiko einer Anfälligkeit für extremistische Tendenzen unter den Jugendlichen. Ein weiteres Defizit zeigt sich in der fehlenden Verbindung zu Natur und Umwelt, insbesondere bei Migrantenkindern und -jugendlichen. Durch den vorwiegend städtischen Charakter der Wohngebiete, geprägt durch Mehrfamilienhäuser, haben viele keinen Zugang zu eigenen Gärten oder anderen grünen Freiräumen. Dadurch fehlen oft grundlegende Kenntnisse im Bereich Gartenarbeit, Naturerfahrung und Umweltbewusstsein, was besonders bedenklich ist vor dem Hintergrund der globalen Umweltprobleme. Es wird deutlich, dass die Förderung von interkulturellem Austausch, Integration und Umweltbildung dringend erforderlich ist. Diese Aufgabe kann nicht alleinig von Schulen oder Sportvereinen bewältigt werden, sondern erfordert ein ganzheitliches, gemeindebasiertes Engagement.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bezirke 53 und 54
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung kann der Karte entnommen werden. Insgesamt liegt der Garten relativ zentral in den Bezirken.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter (Stand: 31.12.2022)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Arbeitslosenquote in Salzgitter insgesamt liegt bei 10%. Besonders betroffen ist der Stadtteil Lebenstedt, in den Stadtbezirken 53 und 54 leben schätzungsweise die meisten Arbeitslosen. Quelle: https://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/monatsberichte/Monatsbericht_202307.pdf
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Stadtbezirken 53 und 54 leben die meisten Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Gruppe kann unterteilt werden in Menschen mit Fluchterfahrung und Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits seit mehr als 20 Jahren in Deutschland leben. Aufgrund des günstigen Wohnraums leben in diesen beiden Stadtbezirken auch die meisten Flüchtlinge. Der Anteil wird auf über 90% geschätzt. https://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/monatsberichte/Monatsbericht_202307.pdf
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Stadtbezirken 53 und 54 leben die meisten Geflüchteten, die überwiegend Transferleistungen beziehen.
Projektgebiet in Prozent
95
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Betrachtet man alle Personen mit Migrationshintergrund in den Bezirken 53 und 54, so sind es schätzungsweise über 95%.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nach Angaben der Stadt Salzgitter liegt die Kinderarmut in den Stadtbezirken 53 und 54 bei weit über 50%.
Unterlagen zum Gebiet
viertel_maps.jpg (120.08 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt die Ziele der Gemeinwesenarbeit (GWA) zur Förderung von Interaktion und Begegnung im Sozialraum. Ziel ist ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen. Wir möchten die Zielgruppe befähigen, selbstorganisierte Projekte durchzuführen und die Vernetzung der Akteure und Bewohner in den betroffenen Stadtteilen fördern. Weiterhin sollen nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt und die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen gefördert werden, insbesondere zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Netzwerkpartner engagieren sich zeitlich und beteiligen sich am Projekt.
Beschreibung
Die Bewohner des Sozialraums stehen im Mittelpunkt und ihre Bedürfnisse und Wünsche werden in den Prozess einbezogen. Der Garten als Teil des Sozialraums wird nach den Bedürfnissen der Bewohner des Sozialraums gestaltet.
Beschreibung
Die Teilnehmenden gestalten den Garten selbstorganisiert und bringen eigene Ideen ein.
Beschreibung
Beteiligung der Bewohner der betroffenen Stadtteile, unabhängig von Nationalität, Milieu und Generation.
Beschreibung
Wenn sich das Verhalten der Projektteilnehmer positiv auf ihren Sozialraum auswirkt, z.B. mit den Nachbarn oder beim Einkaufen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kontorarbeit im Bezirk 53/54 // Jugendamt // Stadt Salzgitter - Referat 48 - Sozialplanung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Martin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Salzgitter Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG Wohnen Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Salzgitter (einzelne Ratsmitglieder)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migranten-Lebensmittelgeschäfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einbeziehung der Bevölkerung des Bezirks
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Deutschland Kreisgruppe Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Salzgitter gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landespolitik (u.a. Wissenschaftsministerium, Wirtschaftsministerium und Landtag)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Innerstetal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FreiwilligenZentrum Salzgitter e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird ab Oktober 2027 fortgesetzt. 25% des Budgets werden von den Bildungshelden finanziert, die restlichen 75% von verschiedenen Stiftungen und Organisationen, darunter die Volksbank Salzgitter, die TAG Wohnen Salzgitter und die Sparkassenstiftung. Wir haben bereits Kontakt zu Stiftungen, die das Projekt ab September 2027 unterstützen können.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Das sportliche Hohnsenviertel - der soziale Treffpunkt für alle

Ansprechpartner
Joshua Becker
Funktion Projektmanagement
Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim / Treffpunkt Hohnsen
Projektbeschreibung
Die Eintracht BürgerSporthalle gUG ist eine 100% Tochtergesellschaft des Großsportvereins Eintracht Hildesheim und bietet vielseitige Sport- und Bildungsangebote für über 15.000 Menschen. Mit 32 Standorten und einem 70.000 qm² großen Areal ist Eintracht Hildesheim Norddeutschlands einer der größten und aktivsten Vereine. Das Konzept umfasst zwei Teilprojekte: Im ersten Teilprojekt "Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim" dreht sich alles um den Bereich Sport. In Kooperation mit dem Großsportverein Eintracht Hildesheim werden hierzu verschiedene Angebote und Projekte im und aus dem Sport geschaffen. Dabei werden sowohl die ganz kleinen Kinder, ab dem Krippenalter, über junge Heranwachsende bis 27 Jahren, bis hin zu Erwachsenen und Senioren. Das Sport- und Bewegungsviertel fördert inklusive Sportangebote wie Schwimmkurse für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung und frühe Bewegungserziehung in Kitas. Zudem gibt es Kampfkunstunterricht, Fitnesskurse und spezielle Angebote für Menschen mit Adipositas. Im zweiten Teilprojekt "Treffpunkt Hohnsen" setzen wir die gesellschaftliche Fürsorge in den Mittelpunkt. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass wir Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Gegebenheiten und einem bildungsfernen Umfeld herauslösen und mit Hausaufgabenbetreuungen, Sport- und Freizeitangeboten, sowie offenen Treffpunkten begleiten, betreuen und begeistern. Treffpunkt Hohnsen ist ein gesellschaftlicher Treffpunkt, der Demokratie, Toleranz und Gemeinschaft stärkt. Es umfasst die Auslobung des Guy-Stern-Preises, Sport- und Betreuungsangebote für ältere Menschen, sowie Aktionen zur Integration von Geflüchteten und Inhaftierten Frauen. Beide Projekte bieten vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung, gesellschaftlichen Teilhabe und persönlichen Entwicklung für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Die Angebote und Projektideen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Menschen aus dem Quartier entworfen. Damit die Angebote auch wirklich aktuell und für die Personen zugeschnitten sind, wird eine Servicestelle mit einer festen Ansprechperson geschaffen. Dort können Ideen, Wünsche, Anregungen und auch Zweifel, Kritik oder Gedanken eingereicht und besprochen werden. Ergänzend wird zweimal im Quartal ein Quartierstreffen von Politik, Sportvereinen, Wirtschaft, Kirche, Bildungseinrichtungen und Bewohnern durchgeführt. Dabei sollen aktuelle Themen und Aktionen aus dem Quartier besprochen werden, sowie neue Ideen erarbeitet werden.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Ochtersum steht vor dem Problem des demografischen Wandels. Die Bevölkerung altert, während die Geburtenrate sinkt. Wir möchten die Gesellschaftskrankheit „Einsamkeit“ aktiv angehen und in unserem Quartier vermeiden. Mit vielen Angeboten für Kinder und Familien machen wir das Quartier interessant, ältere Generationen werden aktiv eingebunden und die sozialen Kontakte vermehrt. Die ursprünglich gute und sinnvolle Durchmischung von geflüchteten Menschen, Gastarbeitern, Menschen mit Migrationsvordergrund und den Einheimischen bleibt herausfordernd. Aus einer Parallelgesellschaft wird eine Gegengesellschaft. Wir möchten die Menschen aktiv als Ideengeber, Treffpunktorganisatoren und Ansprechpersonen einbinden und das Quartier zu einer Gesellschaft formen. Es gibt es kaum Anlaufstellen und Angebote für bildungsferne und sozialschwache Familien. Die Kriminalität im Jungendalter wächst. Auch die Zahl der Schulabbrecher steigt rasant. Dem möchten wir aktiv entgegenwirken und die Kinder und Jugendliche aus dem Umfeld holen. Mit Hausaufgabenhilfen und Orientierungsjahren nach der Schule im BFD holen wir die Jugendlichen ab, wo sie gerade stehen. Auch die Zahl des Drogenmissbrauchs wächst stetig. 83% der befragten Eltern haben Sorge, dass Ihre Kinder durch die Legalisierung von Cannabis abrutschen. Durch eine Initiiative mit "Salto" wirken wir an Drogenumschlagsplätzen durch Mitmachprojekte und einem offenen Ohr entgegen. Wir wollen die Hemmschwelle nehmen und durch sinnvolle Freizeitangebote die Versuchung nehmen. Wir kommen nicht aus der Quartiersarbeit, erkennen aber dringenden Handlungsbedarf. Wir trauen uns das zu - Sport verbindet Menschen. Sport ist Teil der Lösung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum gehört mit 8327 Bewohner*innen zu den dicht bewohnten Stadtgebieten der kleinsten Großstadt Deutschlands. 82% der Menschen in Ochtersum gehören zu der mittleren bis älteren Generationen - der demografische Wandel macht sich hier deutlich bemerkbar. Ochtersum ist mit 20-30% Wohnbevölkerung mit Migartionshintergrund sehr gemischt, was den Stadtteil bunt und facettenreich belebt. Die Kinderarmut ist in den letzten Jahren um bis zu 10% im Quartier gestiegen. Die Grundsicherung im Alter ist auf 5,7% gestiegen. Im Bereich der Erwerbslosen liegt Ochtersum bei maximal 5% - ein guter Wert. Daraus lässt sich jedoch ableiten, dass Kinder nach der Schule Betreuung benötigen, da die Eltern meist berufstätig sind. 41% der Kitakinder aus Ochtersum sprechen im Elternhaus eine andere Sprache als deutsch. Mit unter 2,5% sind HzE-Fälle in Ochtersum kaum vorhanden.
Einwohnerzahl
8327
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim - Sozialmonitoring 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
ochtersum.jpg (84.74 KB)
ochtersum_karte.png (437.72 KB)
GWA/QM-Ansatz
Ein besonders und wichtiges Anliegen ist es uns, dass wir nicht Aktionen und Projekte für die Menschen aus dem Quartier entwickeln, sondern mit ihnen zusammen. Zudem gehen wir aktiv in die Wohngebiete und Treffpunkte des Quartiers mit dafür von den Bewohnern zugeschnittenen Angeboten, sodass wir die Menschen dort abholen, wo sie sich befinden. Bedarfe und Wünsche der Menschen aus Ochtersum werden in der Umsetzung gestärkt, die Umsetzung von Maßnahmen aktiv begleitet und die Kräfte für die Quartiersentwicklung werden zentral in der FWA gebündelt. Eine zentrale Anlaufstelle wird geschaffen. Des Weiteren können alle ehrenamtlichen Helfer und Freiwilligen aus dem Quartier die Agentur und die Einrichtung nutzen, um Projekte zu planen, Meetings und Konferenzen abzuhalten und als offenen Ort des Austausches und Kennenlernens nutzen. In den Räumlichkeiten möchten wir auch eine Art des Eltern-Kind-Kaffees eröffnen. Auch die Kooperationspartner im Rahmen der Projekte haben die Möglichkeit die Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Workshops oder Präsentationen nutzen. Eine Art Berufsinformationsabend wird geplant.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Regelmäßige Treffen im Quartier werden gut besucht und Ideen von den Menschen aus dem Quartier erarbeitet und umgesetzt werden.
Beschreibung
Aktive Beteiligung bei Projektideen und auch der Umsetzung.
Beschreibung
Ein großes Ochtersumer Netzwerk entsteht mit neuen und alten Partnern, sowie schon vorhandene Strukturen werden eingebunden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Malte Spitzer, Dezernent Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukas Hahnsch, Geschäftsführer Eintracht Schwimmen gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gerhard Bürger, Inhaber Bürgergruppe GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Clemens Löcke, Vorstandsvorsitzender Eintracht Hildesheim von 1861 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Michaela Szameit, Schulleiterin GS Hohnsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frank Wodsack, CDU, KSB Vorsitzender
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dennis Münter, CDU, KSB Geschäftsführer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stefan Fischer, Geschäftsführer St. Bernward Krankenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sascha Kucera, Geschäftsführer Helios Klinikum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sebastian Adamski, Geschäftsführer Daheim statt Heim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lisa Kundt, Kita Alter Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herr Singelmann, Singelmann Immobilien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
diverse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Stosch, Schulleiterin GS Ochtersum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Weiss, RP Museum
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es werden unbegrenzt Anteile des Projektes an Privatpersonen & Unternehmen verkauft. Diese Anteile werden jährlich gezahlt, sodass diese ihre Aktualität nicht verlieren. Die Anteile haben kein Gewicht - eine Stimme ist für eine Person, bzw. ein Unternehmen. Jemand mit 10 Anteilen hat eine Stimme, genaus wie jemand mit einem Anteil. So wird bei Abstimmungen über Projekte und Vorhaben gerecht entschieden. Zusätzlich wird ein Zuschuss der Kommune angestrebt, sowie feste Förderer gewonnen.
Galerie
x aaa 0537
weltspieltag a1zaf 6796
w at presse westphal aaa 0157
gaststaette innenraum 17.05.2022
Videos
Aufsteller
x_aaa_0179.jpg (1.02 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Langenhagen für Demokratie und Integration im verbunT

Ansprechpartner
Doris Lange
Funktion Abteilungsleitung Soziales
Stärker im verbunT! Gemeinwesenarbeit gehört zu Langenhagen, gemeinsam setzen wir uns für unsere Quartiere ein!
Projektbeschreibung
Die Stadt hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht um interdisziplinär, gemeinsam mit Kirchengemeinden, GWA aufzubauen. Die besondere Herausforderung lag darin, die Struktur der Stadt und der Kirchengemeinden zielorientiert zu verzahnen. Dieser Prozess wurde intensiv bearbeitet und vom Beauftragten der Landeskirche für Gemeinwesenarbeit begleitet. Interdisziplinär ist die gemeinsame Betrachtung der GWA von Städtebau & Sozialem. diese beiden Schwerpunkte konnten sehr gut aufgebaut werden. Nun gilt es die pädagogische GWA-Fachlichkeit verstärkt in die Fachstelle der Stadt zu bringen, es geht um Methoden, Methodenvielfalt, Schulungen für die QM, für Ehrenamt und auch für neue Akteure anbieten zu können. Die Struktur, das Gerüst GWA ist geschaffen. Durch die überwiegende Vakanz der Besetzung der Fachstelle, konnte aber die Fachlichkeit nicht übertragen werden, sie konnte sich vor Allem nicht etablieren. Mit dem Aufbau und der Intensivierung der Fachlichkeit, wollen wir auf Augenhöhe die Bürger:innen in Langenhagen erreichen, aktivieren und benachteiligte Gebiete erreichen. Mit gezielten Methoden wollen wir Beteiligung erreichen, die Demokratie stärken, Nachhaltigkeit fördern. Vor allem aber stabile Strukturen von Gemeinwesenarbeit schaffen, welche sich auch langfristig tragen. Der Schwerpunkt dieses Folgeantrags liegt darin, Verbindung durch Fachlichkeit zu schaffen: Verbindung zu anderen Bereichen, Verbindung zwischen den Generationen, Verbindung von Stadt zu den Quartieren, Verbindung der einzelnen Akteure zum Quartier. Weitere Akteure, welche sich in der GWA engagieren wollen, müssen mit viel Fachlichkeit unterstützt werden. Daher geht es im Folgeantrag um Projekte, aber auch um einen Ausbau GWA. Der Schwerpunkt ist spezifischer und klar: Ausbau von Fachlichkeit, Übertragung von Fachlichkeit, nachhaltige Projekte in die Quartiere bringen. Die Fachstelle soll die Bedarfe der ganzen Stadt erfassen und bearbeiten, sie fördert die bisherigen Förderprojekte und neue Projekte. Ohne Folgeförderung besteht die Gefahr, das dies erste Gerüst wieder zusammenfällt und die Menschen in den Quartieren nicht nachhaltig erreicht, es besteht die Gefahr, dass GWA für die Bewohner:innen als nicht verlässlich wahrgenommen wird. Daher ist der Folgeantrag für die Stadt unumgänglich und sehr wichtig. Zum weiteren Ausbau wird die fachliche Unterstützung der LAG benötigt. Das Wesentliche ist gegeben, damit durch den Folgeantrag die GWA nachhaltig implementiert werden kann.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch die Förderung „Gute Nachbarschaft“ wurde die Gemeinwesenarbeit in Langenhagen systematisch aufgebaut. Zentraler Baustein für die fachliche Entwicklung und nachhaltige Implementierung der Gemeinwesenarbeit in Langenhagen ist die Fachstelle GWA. Ihre Aufgaben umfassen die Quartiersberatung und -begleitung, die Initiierung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen sowie die Koordinierung und Vernetzung der Quartiere. Die strategische Arbeit findet in verschiedenen Gremien statt, Das Herzstück ist der VerbunT "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement". Im VerbunT arbeiten alle Quartiere und die Stadt auf Augenhöge in monatlichen Treffen zusammen. Der VerbunT ist außerdem Mitglied in der Steuerungsgruppe sowie im Netzwerk verbunT, das in regelmäßigen Abständen themenbezogen mit weiteren Institutionen tagt. Die Fachstelle GWA koordiniert die Treffen aller Gremien. Durch diesen koordinierten Ansatz wurden Synergien geschaffen und die Zusammenarbeit zwischen den Quartieren sowie mit der Fachstelle GWA gestärkt, was dazu beitrug, die Effektivität und Nachhaltigkeit der Gemeinwesenarbeit insgesamt zu erhöhen. In den Quartieren wurden durch die Gemeinwesenarbeit Fortschritte erzielt. Es wurden Bürgerbeteiligung und -befragungen durchgeführt, um die Bedürfnisse der Bewohner besser zu verstehen und Veranstaltungen organisiert, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und den Austausch zu fördern. Die Wirksamkeit von GWA wird im letzten Förderjahr untersucht u. d. Fachöffentlichkeit im Rahmen eines Fachtags zum Ende der Projektlaufzeit vorgestellt. Die derzeitige Förderung wird durch die Stadt koordiniert, sie verwaltet die Gelder für die beteiligten Quartiere.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen
Beschreibung
Stadtgebiet inkl. aller Ortsteile/Ortschaften
Einwohnerzahl
57180
Quelle / Anmerkungen
Geoinformation /Bürgerbüro Stadt Langenhagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Unterlagen zum Gebiet
gemarkungen.pdf (2.99 MB)
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen und den lokalen Problemen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden, Räume zu gestalten und Plätze positiv zu besetzen. Die Stadt verfolgt den Ansatz einer gesamtstädtischen Strategie und der interdisziplinären Quartiersbetrachtung von Städtebau und Sozialem. Im Rahmen der gesamtstädtischen Strategie soll es gelingen, Kirchengemeinden und Stadt und weitere Akteure in der GWA zusammenzubringen, Offenheit zu fördern, Dialog und Austausch zu fördern. Entwicklungsfördernd und bedarfsorientiert das Gemeinwesen aufzubauen. Durch gemeinsames Handeln soll für Langenhagen ein stärkerer Zusammenhalt und eine positive Identifikation entstehen. Bisher gibt es in der Stadt viele Parallelstrukturen, Vereinzelung, Unzufriedenheiten in den Wohngebieten, negative Assoziationen mit Plätzen. Die gesamtstädtische Strategie wird gemeinsam entwickelt, die Verwaltung begibt sich in den Prozess und geht verstärkt in den Dialog. Der Ansatz GWA im Erstantrag ist geltend, der Ansatz GWA in diesem Folgeantrag ist aufbauend, intensivierend, methodisch und strategisch zugleich. Der Ansatz ist es, Nachhaltigkeit und Sicherheit für die Bürger:innen im Beteiligungsformat im Gemeinwesen herzustellen. Hier wird der Kontakt Stadt/Quartiere kontinuierlich auf- und ausgebaut. Mit inklusiven und niederschwelligen Angeboten, Methodenvielfalt, sollen die Bürger:innen erreicht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die bereits aufgebauten GWA-Strukturen sich etablieren, die Ressourcen vollständig erfasst werden und die Bürger:innen erreicht werden und eine Aktivierung stetig wahrgenommen wird und darauf aufgebaut werden kann. .
Beschreibung
GWA im gesamtkommunalen Handeln als zwingend notwendig wahrgenommen wird, interdisziplinär, von Politik und Verwaltung.
Beschreibung
Sich GWA über den verbunT langfristig trägt, wenn verbunT ein begriff in Langenhagen ist und mit positiven Assoziationen belegt ist, wenn durch verbunT Synergien entstehen, wenn verbunT erkennbar die Stadtgesellschaft trägt und diese erreicht hat.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt richtet eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit ein. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben. Erforderlich ist die Gewährung des Folgeantrags, um die Fachlichkeit zu implementieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendamt, Stadtplanung, Grünpflege, Schule, Jugendtreff, Inklusionsstelle, Integrationsbeauftragte, Klimaschutzstelle, Verkehr, Hochbau, Flüchtlingsbetreuung, Seniorenbüro, Obdachlosenbetreuunf, allgemeine Sozialberatung, Sozialamt, Wohnungsamt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetzwerk, Kunstverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Johanniter, Diak. Werk,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Kaltenweide, Win EV. Ackerpella, Sparta, SCLangenhagen, TKK, Sportverein Engelbostel,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS, Grund- und weiterführende Schulen in Langenhagen, freie Bildungsträger, Erwachsenenbildung, Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
in Langenhagen ansässige Religionsgemeinschaften: muslimische Gemeinschaft, Moschee, Ev. Kirchengemeinden, kath. Kirchengemeinden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Geschäftsleute in den Quartieren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Wohnungsbauunternehmen in den Quartieren, insbesondere Meravis, KSG, Herrenhäuser WBG, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Abteilung Marketing und Kommunikation der Stadt, örtliche und überörtliche Presse, Veröffentlichungen der LAG, Social Media (Facebook, Instagram)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beirat f. Menschen mit Behinderungen, Integrationsbeirat, Sanierungsbeirat, Seniorenbeirat,Stadtrat, Ortsräte, GWA in den fachausschuss Sozial- Inklusions- und Sportausschuss und in den Stadtplanungs- Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt Langenhagen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen erreichen, auf Augenhöhe gemeinsam etwas entwickeln Netzwerke schaffen,
Typ
Stadtteil
Galerie
auftakt gemeinwesenarbeit
verbunt   gemeinwesenarbeit in langenhagen 2
img 1212
langenhagen hebt ab   projektillustration
Zustimmung Veröffentlichung
On