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2. Aktivierung und Unterstützung von Selbstorganisation und Beteiligung, Förderung von Selbsthilfepotenzialen und Partizipation,

Verwendungsnachweis: KLEIne Stube - Stadtteilbegegnung

Ansprechpartner
Heike Totz
Funktion Leitung Familienzentrum
Alt trifft neu - Nachbarschaftliche Kommunikation für das Gelingen eines selbstorganisierten Zusammenlebens in Balance
Projektbeschreibung
Kernstück des Projektes ist die Realisierung des friedlichen Zusammenlebens im Stadtteil „Auf dem Klei“ unter dem Integrationsaspekt. Durch Streetwork und dem aufgrund von Corona an 14 Standorten installierten Projekt „Offenes Fenster“ erfahren wir in vielen Gesprächen von Bewohnern, dass mit der Arbeit im Familienzentrum nicht alle Bedarfe bedient werden können. Deutlich wurde, dass auch die alten Menschen und die vor vielen Jahren Zugezogenen, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder mit persönlichen Schicksalen einen leicht zugänglichen Anlaufpunkt im Stadtteil benötigen. Die Aufgabe besteht darin, alte Traditionen, Werte und Strukturen zu sichern und sie in das Leben neu zu integrieren. Die Balance zwischen „Altem“ und „Neuem“, die nicht mehr stimmt, ist neu zu gestalten. In Begleitung eines Kümmerers wird für die o.g. Vielfalt die KLEIne Stube geschaffen. Ein an das Familienzentrum angrenzender Raum steht zur Renovierung und Nutzung frei. Engagierte Bewohner haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. In der ersten Projektphase werden Wege für die Erreichbarkeit, aktive Beteiligung und Mitsprache der Bewohner etabliert. Ein Kümmerer erreicht sie vor allem in Streetwork und kümmert sich um Organisation, Planung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aktivierung der Selbstorganisation der Freiwilligen. Durch Gespräche, Arbeitseinsätze, offene Treffen, Zukunftswerkstatt und gemeinsame Feste wird der Umbau und die Inbetriebnahme der KLEInen Stube ermöglicht. In den Folgejahren werden stadteilspezifische Angebote generations- und kulturübergreifend in der KLEInen Stube (von bestehenden Gruppen und selbstorganisierte offene Angebote) installiert und ausgebaut. Durch Kooperation mit dem Familienzentrum (Aktionen und Austausch) und bestehenden Netzwerken können geeignete Unterstützungsangebote vermittelt werden. Es besteht die Chance, dem Stadtteil „Auf dem Klei“ gegenüber Vorurteile abzubauen. Die Bewohner, die Interesse bekunden, sich an der Gemeinwesenarbeit aktiv zu beteiligen, werden befähigt, als Multiplikatoren aufzutreten (durch Gespräche, Begleitung und Schulung). Das Projekt beginnt mit der Sicherstellung von Erreichbarkeit der Bewohner und Akquise für die KLEIne Stube. Anschließend werden Angebote installiert (z.B. Werken, Singen, Frühstücken, Klönen) sowie das Ehrenamt gefördert unter Nutzung vorhandener Potentiale. Daran schließt sich die Unterstützung zur Selbstorganisation durch ein kollegiales Setting an.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur im Stadtteil „Auf dem Klei“ hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Einst als gutbürgerliches modernes Wohnquartier gedacht, leben dort jetzt Menschen aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen. Im Stadtteil gab es ein kleines Zentrum, bestehend aus einem Supermarkt, Kiosk und Kneipe. Nach und nach kam der Leerstand. 1989 wurde der „Kindertreff auf dem Klei“ eingerichtet und 2014 in ein Familienzentrum umgewandelt. Durch viele generationsübergreifende Gespräche im Stadtteil (Streetwork, „Offenes Fenster“) wird deutlich, dass die Menschen einen Ort vermissen, an dem sie sich begegnen, klönen, aktiv sein können und gesehen werden. Wir besuchen Spielplätze, gesellen uns auf Sitzbänken, die im Stadtteil aufgestellt sind, dazu, sammeln für eine Ausstellung über den Klei Fotos und Geschichten, richten einen Tauschladen für Kinder ein. Bei diesen Aktionen erreichen wir die Bewohner. Es wird über Ausgrenzungen, Gruppenbildungen, Anfeindungen, Diskriminierungen und Rückzug aus dem öffentlichen Leben berichtet, die wahrnehmbare Phänomene zeigen wie z.B. hohe Konzentration und Akzeptanz eines HARTZ IV-Milieus, schwaches Bildungsniveau, Süchte (Alkohol, Rauchen, Pharmazeutika), Ängste (Schwellenängste, Depressionen, Zukunftssorgen), Vereinsamung (insbes. Senioren). Es lässt sich ein Bedarf nach friedlichem Zusammenleben ableiten. Dafür fehlen niederschwellige offene Angebote vor Ort. In dem zur Verfügung stehenden Raum (ehem. Kiosk) sind Möbel aus dem Kindertreff eingelagert, die für die damaligen Besucher Wiedererkennungswert haben. Es besteht die Bereitschaft seitens der Bewohner, den Ausbau des Raumes aktiv zu unterstützen und mit Leben zu füllen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sarstedt "Auf dem Klei"
Beschreibung
Der Ende der 1960er erbaute Stadtteil "Auf dem Klei" ist die einzige Siedlung in Sarstedt, die kompakt mit hohen Häusern bebaut ist. Direkt an die Stadtmitte angrenzend, stellt sie doch aufgrund ihres Zuschnitts und der engen Bebauung einen Stadtteil für sich dar, der von den Bewohnern anderer Quartiere nicht besucht wird und deren Bewohner auch oftmals unter sich bleiben. Durch den Wandel der Bewohnerstruktur von "gut bürgerlich" zu einer Mischung von Bewohnern aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen sowie den Abzug der englischen Truppen, die dort einige Wohnblöcke bewohnt haben, hat dieser Stadtteil eine hohe Belastung in Krisenzeiten erlebt. Dies äußerte sich insbesondere durch eine hohe Kriminalitätsrate in den 80er Jahren, verbunden mit hohem Wohnungsleerstand und einem schlechten Ruf. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Thema.
Einwohnerzahl
1541
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt Stadt Sarstedt vom 27.04.2021
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter Hildesheim sowie auf das Projektgebiet bezogene Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund von Gesprächen im Stadtteil
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter zzgl. Schätzung, da der LK Hildesheim die Transferleistungen nicht auswerten kann
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Gemeinwesenarbeit, da die Bewohner im Mittelpunkt stehen. Mit der Bereitstellung der KLEInen Stube, die auf Grundlage einer Bedarfsermittlung entsteht, erhalten die Bewohner eine lokale Anlaufstelle, die weder themenspezifisch noch auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet ist. Ziel ist es dabei, dass durch das Schaffen von verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten die Qualität der Beziehungen unter den Alteingesessenen und den Neuzugezogenen, den Migranten und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verbessert wird. Unter der Begleitung eines "Kümmerers" können wohnortnah soziale und individuelle Angelegenheiten zeitnah aufgenommen und durch Verbesserung der Handlungsfähigkeit des einzelnen bearbeitet werden. Mit der KLEInen Stube entstehen folglich neue Möglichkeiten zur besseren Kommunikation wie auch zur Mitgestaltung und Selbstorganisation des Zusammenlebens im Stadtteil. Da sich das Familienzentrum und die KLEIne Stube in einem Haus befinden, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und die Ausweitung von Kooperationen, wobei der Aspekt der Ressourcenorientiertheit starke Berücksichtigung findet. Schließlich eröffnen Begegnung und Kommunikation, Selbsthilfe und Vernetzung gute Perspektiven für die ortsnahe niederschwellige Bildungsarbeit und die Verbesserung der sozialen und individuellen Chancen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner fühlen sich angesprochen und beteiligen sich aktiv am Projekt.
Beschreibung
... und notwendig. Der Betrieb der KLEInen Stube ist langfristig durch Freiwillige und Ehrenamt gesichert.
Beschreibung
Individuelle Stärken, Talente und Ressourcen werden erkannt, gefördert, gebündelt und in Angeboten bereitgestellt.
Beschreibung
Personen mit unterschiedlichen Lebensläufen aus dem Stadtteil besuchen die KLEIne Stube bzw. beteiligen sich aktiv.
Beschreibung
Treffen finden statt. Gemeinsame Vorhaben sind geplant. Unterstützung und Ergänzung ist über den Stadtteil hinaus vorhanden.
Beschreibung
Kommunikation findet statt. Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität, gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird gelebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt als Träger, hier insbesondere der Fachbereich Soziales, Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Stadtmanagerin, Bauamt und Bauhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunales Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SPONTAN Nachbarschaftshilfe & Freiwilligenagentur (Träger: Diakonisches Werk Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Hildesheim GmbH als Vermieter im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Hedwig Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
neue Kita in unmittelbarer Nachbarschaft in Trägerschaft der Stadt Sarstedt (Fertigstellung Anfang 2022)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Griffbereit" (zurzeit in Trägerschaft der Lebenshilfe Hildesheim e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Suchtberatung der Ökumenischen Suchthilfe Hildesheim/Sarstedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Asyl Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALLWO, VOW und Hausverwaltung Kiepke als Hausverwalter für einige der großen Wohnblöcke im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremienarbeit im Ausschuss für Jugend und Soziales der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitarbeit im Präventionsrat der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch Ausbau des Ehrenamtes u. Qualifikation kann die KLEIne Stube nach u. nach in die Hände der Akteure übergeben u. die Position des Kümmerers reduziert erhalten werden (Finanzierung durch Stadt als Träger gesichert). Durch die Anbindung der KLEInen Stube an das Familienzentrum werden Ressourcen gebündelt. Die Nähe zu SPONTAN schafft weitere Möglichkeiten der Kooperation u. Ausweitung der Ehrenamtlichkeit auf andere Gebiete. Das Netzwerk wird auf neue Kita nebenan erweitert.
Galerie
20210517 125041
20210518 160729
20210517 124813
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: He Nördernee – gemeinsam für die Insel

Ansprechpartner
Frank Ulrichs
Funktion Bürgermeister
Hallo Norderney - Nachbarschaft, Willkommenskultur und Miteinander - für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Im Jahr 2019 hat die ostfriesische Insel Norderney 222 Jahre Seebad gefeiert und es ist typisch für die Norderneyer, dass sie 222 Jahre und nicht etwa 225 Jahre gefeiert haben. Die Insel lebt zu fast 100 % vom Tourismus und war insbes. in den letzten zwei Jahrzehnten als Destination sehr erfolgreich. Das zeigen die 3,8 Mio. Übernachtungen, über 590 Tausend Gäste und das bei rund 6.500 Einwohnern. Das Marketing, das mit dem Slogan "Meine Insel" wirbt, ist so erfolgreich, dass es quasi keine Saison mehr gibt. In den Wintermonaten sind mit etwa einem Drittel der Sommerkapazitäten Gäste und Übernachtungen zu verzeichnen. Dieser Erfolg hat aber auch seine Schattenseiten. Das soziale Miteinander der Inselgemeinschaft hat durch die touristische Auslastung auch gelitten. So gibt es z. B. aufgrund der fast ganzjährigen Saison keine Winterruhe mehr, Freiräume für die Insulaner sind kaum noch vorhanden, Wohnraum zu teuer. Zunehmend wurden die kritischen Stimmen der Einwohner lauter, Politik und Verwaltung mussten etwas tun. 2019/2020 wurde ein Lebensraumkonzept gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet, das die derzeitige Lage und Probleme aufzeigt, aber auch das Potential, was die Inselgemeinschaft tun kann, um die Lebensqualität auf der Insel zu verbessern. Die Norderneyer haben 6 prioritäre Projekte entwickelt. Eines davon ist, dass die Umsetzung der Ziele nur mit den Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden kann und diese dabei unterstützt werden müssen. Deshalb soll eine Stelle eingerichtet werden, die sowohl Schnittstelle zwischen Bevölkerung und Verwaltung sowie zur Politik bildet, um den Erfolg aller Maßnahmen, aber eben auch die Bürgerbeteiligung an sich auf der Insel zu verstetigen. Ein Austausch mit dem Projekt "Leben im Meer" der Inseln Juist, Spiekeroog und Wangerooge sowie dem Dachprojekt hat aufgezeigt, dass die Gemeinwesenarbeit die richtige Methode ist, um genau diese Ziele zu erreichen. Zukünftig soll eine Vernetzung zu diesem Projekt den eigenen Prozess unterstützen. Die Implementierung der Gemeinwesenarbeit über den Förderzeitraum hinaus wird angestrebt. Die Corona-Krise hat die Wirtschaft auf der Insel nahezu zum vollständigen Erliegen gebracht und natürlich auch Existenzängste erzeugt. Es ist aber auch deutlich geworden: Die Inselbevölkerung kann ihre Potentiale beleben. Man hilft sich wieder gegenseitig, wie früher, als man in Extremwetterlagen auf sich allein gestellt war. Das gibt positiven Schub und Kraft für die GWA auf der Insel.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Norderney verzeichnete 2019 rund 3,8 Mio. Übernachtungen und knapp 600.000 Gästeankünfte. Tourismus ist der Hauptwirtschaftsfaktor und damit Lebensgrundlage für die Inselbevölkerung (Beschäftigungsanteil im 3. Sektor: 90 %). Bisher ging es immer um mehr Gäste, mehr Angebote für Gäste, Auslastung auch außerhalb der Hauptsaison. Doch die Insel hat ihre Belastungsgrenze erreicht. Immer mehr Insulaner stellen sich die Frage, wie viel Tourismus die Inselgemeinschaft noch verträgt. Für die Insulaner gibt es kaum noch Orte und (Ruhe-)Zeiten, an denen sie unter sich sein können, sowie zu wenig Freizeit- und Kulturangebote für Kinder, Jugendliche und speziell erwachsene Insulaner. Alles ist auf den Gast ausgerichtet. Norderney ist mittlerweile so beliebt, aber auch so teuer wie Sylt. Die Lebenshaltungskosten sind sehr hoch. Die Immobilienpreise steigen immens, insgesamt ist zu wenig bezahlbarer Wohnraum vorhanden oder dieser entspricht nicht den Bedürfnissen z. B. von Familien und Senioren. Nachbarschaften fallen durch den Verkauf von Häusern an Zweitwohnungsbesitzer weg, das Vereinsleben bröckelt. Ehrenamtliches und privates Engagement nimmt ab. Ausländische Mitbürger und die zahlreichen Saisonarbeitskräfte nehmen nicht am Inselleben teil (gewollt oder ausgeschlossen?). Insgesamt herrscht eine Überlastung der Bevölkerung, eine unausgeglichene Work-Life-Balance, die durch den Fachkräftemangel noch verstärkt wird. 2020 zog die Verwaltung die Reißleine: gemeinsam mit der Bevölkerung wurde ein Lebensraumkonzept erarbeitet, dass die Insulaner und ihr Wohlergehen in den Fokus rückt. Ein elementares Ergebnis des Lebensraumkonzeptes ist: Wir brauchen jemanden, der sich um uns kümmert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norderney
Beschreibung
Norderney ist eine der Ostfriesischen Inseln mit einer Fläche von rund 26 km² und eine Bevölkerungsdichte von 233,8 Personen pro km². Das Stadtgebiet befindet sich an der Westseite der Insel. Der gesamte östliche Teil gehört zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Es gibt eine tideunabhängige Fährverbindung zum Festland mit mehreren Fahrten täglich. Die Entfernung zum Festland beträgt ca. 6 km.
Einwohnerzahl
6148
Quelle / Anmerkungen
Stand: 30.09.2020 (Niedersächsisches Landesamt für Statistik)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: NIedersächsisches Landesamt für Statistik; umfasst die Altersgruppe 0 bis 15 Jahre Sonstige: Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: NIedersächsisches Landesamt für Statistik; umfasst die Altersgruppe 16 bis 25 Jahre Sonstige: Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: NIedersächsisches Landesamt für Statistik; umfasst die Altersgruppe 60 bis 85+ Jahre Sonstige: Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: NIedersächsisches Landesamt für Statistik; umfasst Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit Sonstige: Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: Wegweise Kommune Sonstige: Landkreis Aurich
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit der Besetzung einer "Kümmerer"-Stelle will die Verwaltung der Stadt Norderney professionelle GWA auf der Insel etablieren. Ziel ist, damit alle Inselbewohner in den Fokus kommunalen Handelns zu setzten, Teilhabe zu ermöglichen - bedarfsgerecht, sozialräumlich und ressortübergreifend. Der Fokus liegt auf der Erhöhung der Lebensqualität der Bevölkerung durch ihre Beteiligung an der Gestaltung des Prozesses. Bewirkt werden soll dies durch die Aktivierung der Inselgemeinschaft, durch die Errichtung einer Beteiligungskultur. Augenmerk wird insb. auf die Stärkung des Ehrenamtes, auf die Willkommenskultur für Menschen mit Migrationshintergrund und auf Saisonarbeitskräfte und der intensiveren Zusammenarbeit mit den sozialen Institutionen/Wohlfahrtsorganisationen zu legen sein. Die Belange und Bedürfnisse der Inselbevölkerung bilden die Grundlage für die Aktivitäten. Der/die hauptamtliche Kümmerer ist Anlauf- und Vernetzungsstelle für alle Bewohner, soll sie ansprechen und aktivieren sowie den Rahmen für die Aktivitäten und Projekte bereit stellen, soll unterstützen und befähigen (Empowerment), soll Kooperationen suchen und initiieren sowie Plattformen zum Austausch und zur Vernetzung schaffen. Das Begegnungszentrum ist einer der zentralen physischen Räume, die sich die Inselbevölkerung aneignen und nach ihren Bedürfnissen ausgestalten, "befüllen" kann und soll. Bei den Aktivitäten sollen unterschiedliche Alters- und Interessensgruppen angesprochen und zusammengebracht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Inselbevölkerung ist motiviert und engagiert, sich aktiv in die Verbesserung der eigenen Insel-Lebensqualität einzubringen.
Beschreibung
Unterschiedliche Alters- und Interessengruppen kommen bei den Angeboten (u. a. im Begegnungszentrum) zusammenkommen und beteiligen sich über die App an kommunalen Entscheidungsprozessen.
Beschreibung
Eine Willkommenskultur lässt Zugezogene und Saisonkräfte an der Inselgemeinschaft teilhaben. Lebendige Nachbarschaft wird durch Treffen in privaten Gruppen und Vereinen und wieder mehr gemeinsame Feste initiiert und gefördert.
Beschreibung
Es haben sich Gruppen gebildet, um die im Lebensraumkonzept eingebrachten Projektideen durch eigenes bürgerschaftliches Engagement voranzubringen und umzusetzten.
Beschreibung
Die im Lebensraumkonzept bereits erarbeiteten "Schlüsselprojekte" liegen weiterhin im Fokus der beteiligten Bürgerschaft, die sich deshalb auch im Rahmen der GWA an Arbeitsgruppen/an den Themen beteiligt. Alles zusammen ist Grundlage der Lebensqualität.
Beschreibung
Die Interessen der Inselgemeinschaft werden bei Entscheidungen des Rates und der Verwaltung einbezogen. Ein breites Bündnis aus Bewohnerschaft, Politik und Wirtschaft sowie Verwaltung wirkt gemeinsam zur Umsetzung des Lebensraumkonzeptes.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsmitglieder aus Sozialausschuss; Bau- und Umweltausschuss; Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Verkehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Staatsbad Norderney GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GWA-Projekt "Leben im Meer 2.0"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Norderney
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DEHOGA, Einzelhandelsverband, Handwerkerschaft, Reederei Frisia
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatvereine und Kulturvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chöre und Musikgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine und Freizeitvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschafts-Clubs (Rotary, Lions Club)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es gibt einen Ratsbeschluss, dass das Lebensraumkonzept umgesetzt und ein "Kümmerer" eingesetzt werden soll, um die prioritären Projekte voranzubringen. Die Förderung dieses "Kümmerers" und v. a. die Einrichtung der GWA wird die Ratsmitglieder in ihrem Beschluss bestätigen und die Implementierung einer in die Verwaltung befördern. Ziel ist es, die Bürgerbeteiligung auf der Insel zu verstetigen und das Ehrenamt zu stärken. Ab 2023 soll die Personalkapazität um 1/2 Stelle aufgestockt werden.
Galerie
lrkws002
lrkws003
inselpartie kurplatz
whitenight norderney
uebersicht norderney
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: GWA - im Herzen der Innenstadt von Cuxhaven

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Wir erschaffen HEIMAT mit Herz: Gemeinsamkeiten gegen Einsamkeiten
Projektbeschreibung
Nicht reden...machen! So begann in 2014 unsere wachsende Möbelhilfe für Geflüchtete. Die Vereinsgründung erfolgte 2017 und die Zielgruppe wurde auf alle EinwohnerInnen (EW) erweitert. Mit der ersten Förderung konnten wir die niederschwellige Arbeit professionalisieren. Durch die Verknüpfung von Ehrenamt und Hauptamtlichen wurde zudem eine Basis für eine fundierte Gemeinwesenarbeit (GWA) im Innenstadtbereich gelegt. Durch die Kontakte in den Wohnungen der EinwohnerInnen entstanden vertrauensvolle Beziehungen. Daraus ergaben sich neue ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Kenntnisse von weiteren Bedarfen und Nöten auch anderer EinwohnerInnen. Es wurden weiterführende Angebote etabliert oder zu anderen Beratungsstellen weiter vermittelt. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort, wohin die EinwohnerInnen dann auch kommen konnten. Aus der ursprünglichen Idee, mit mehreren Partnern ein neues Begegnungszentrum (BZ) in der Cuxhavener Innenstadt (Alt-Cuxhaven) zu gründen, traf unser Antrag im Rahmen der Modellförderung bei der Jury auf Zustimmung. Somit schufen wir eine konkrete Anlaufstelle (Komm-Struktur) im Innenstadtbereich durch die Eröffnung des BZ Tante Emma. Die drei Etagen KAUF-Raum, WERK-Raum und FREI-Raum erfüllen jeweils eigene Funktionen. Freie Räume für bürgerliches Engagement und andere Akteure und Initiativen komplettieren die lokale GWA und werden zu einem Anziehungspunkt für die EinwohnerInnen. Die Einbindung eines wirtschaftlichen und professionell gemanagten KAUF-Raumes in das Konzept der GWA wird nach Ende der Lockdowns weiterhin Einnahmen erzielen und zunehmend die Abhängigkeit von Fördermitteln verringern. Im Innenstadtbereich erkennen wir nur wenige andere Stellen, die sich aufsuchend auf den Weg macht, um der Not der EinwohnerInnen, wie unter Punkt Ausgangslage/Problem beschrieben, zu begegnen und zu unterstützen. Deswegen sehen wir hier unseren Auftrag: mit aufsuchender Arbeit und daran anknüpfenden, niederschwelligen Veranstaltungen werden wir EinwohnerInnen erreichen und miteinander in Kontakt bringen. Dies wird Einsamkeit und Anonymität entgegenwirken und sie befähigen, selbst Veränderungen zu bewirken und sich eine Heimat zu gestalten. Die Kombination aus dem Konzept des BZ Tante Emma (WERK-FREI-und KAUF-Raum) und der damit verknüpften GWA ist auch auf andere Standorte in Niedersachsen möglicherweise projizierbar. Dies möchten wir gerne weitergeben (s.Ziele).
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Die Innenstadt ist davon geprägt, dass neben Geschäften sehr günstiger Wohnraum für ökono. Schwache sowie hochwertige Hauseinheiten für gutsituierte Neubürger vorhanden sind. Durch deren Zuzug ergibt sich in Ansätzen ein Gentrifizierungskonflikt. Eine weitere Facette in dem Zusammenhang ist die private Verschuldung bei 11% der Erwachsenen im LK (Schuldneratlas 20) und einer wahrscheinl. höheren ind. Verschuldung in unserem Gebiet. Somit finden sich hier viele EW in einem anonymen Nebeneinander und heterog. Umfeld. Momentan erleben wir verstärkt, wie EW alleine bleiben und sich einsam fühlen. Selbst nach einigen Jahren sind neu zugezogene Ältere oder Migranten im Quartier noch nicht in ihrem Umfeld integriert. Ihnen fehlen grundlegende Fähigkeiten, pos. und stärkende Beziehungen aufzubauen und erlebte Missstände gemeinsam zu verändern. Das BZ Tante Emma ist als Anlaufstelle, neben der Geh-Struktur, für die lokale GWA konzipiert. Man kennt sich im Laden/BZ an der Ecke, begegnet einander ungezwungen und nebenbei wird gemeinsam das Zusammenleben gestaltet. Pos. Begegnungen in warmer Atmosphäre laden zum erneuten Besuch ein. Hier finden EW konkrete Hilfen, Beratung, Freizeitaktivitäten und fortführende Partizipationsmöglichkeiten gesteuert durch eine*n GWAler. Neben ausgebliebener Förderung verringerten sich unsere Einnahmen lockdownbedingt extrem, sonst waren sie sehr gut. Somit haben wir uns Ende 20 in einer fin. Notsituation befunden. MA wurden entlassen. Allerdings haben Stadt und LK das hohe Potential des BZ erkannt. Trotz angespannter Haushaltslage unterstützen sie uns, um bis Herbst 21 die Kosten zu decken. Danach ist eine Fortführung ohne Förderung nicht mehr möglich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Unser Büro befindet sich direkt im Begegnungszentrum Tante Emma im Stadtteil Alt-Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
14089
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen nur für die Gesamtstadt verfügbar. Daten über Zensusdatenbank, erhalten vom Landkreis Cuxhaven. Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen nur für die Gesamtstadt verfügbar. Daten über Zensusdatenbank, erhalten vom Landkreis Cuxhaven. Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Armutsberichterstattung Landkreis Cuxhaven Projektgebiet: Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die BewohnerInnen. Ihre Themen und Bedarfe sind für uns handlungsbestimmend. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Player in der Verbesserung ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status etc. dürfen keine Grenzen bleiben. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem innerstädtischen Gebiet. So können sich Initiativen um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. Wir verfolgen in diesem Projekt den Ansatz einer aufsuchenden Arbeit. Mittels der aufsuchenden und aktivierenden Befragung möchten wir zu EinwohnerInnen in Kontakt kommen und Beziehungen aufbauen. Da sie die Experten für ihre Lebensrealität und ihr Umfeld sind, wollen wir sie für die aktive Gestaltung und zur Partizipation bei Gestaltungsprozessen gewinnen. Auf Dauer möchten wir uns als GWAler in unserer Aktivität zurücknehmen und zunehmend die EinwohnerInnen zur Selbstorganisation führen (So viel Aktivität von GWAler-Seite wie nötig, aber so wenig wie möglich).
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Interessen und Themen der EinwohnerInnen bestimmen die Aktivitäten. Zum Erreichen ihrer Ziele erfahren sie Unterstützung und Hilfestellungen.
Beschreibung
BewohnerInnen entwicklen eine zunehmende Selbstständigkeit in der Organisation und Durchführungen von Gruppentreffen. Sie fordern sich ggf. die benötigte Unterstützung bei dem hauptamtlichen GWAler ein.
Beschreibung
Bewohner-Tandems entstehen und werden aus intrinsischer Motivation gepflegt. Freiwilliges Engagement wird gelebt und daraus entstehen neue, bereichernde Angebote für die EinwohnerInnen.
Beschreibung
Stärken von EinwohnerInnen werden erforscht, aktiviert und weiterentwickelt - dadurch wächst das Selbstwertgefühl und die Innere Stärke. Auch die vorhandenen sozialen und räumlichen Ressourcen werden erarbeitet und als Ressourcen genutzt.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtliche GWAler ist auf der einen Seite Ansprechpartner für Stadt, Kommune und weitere Netzwerkpartner. Auf der anderen Seite ist der GWA´ler das Gesicht und Vertrauensperson für die EinwohnerInnen und die engagierten Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Nähtreff, FREI-Raum sozial-digital, Wellcome etc.) gruppiert und haben jeweils einen verbindlichen Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als ExpertInnen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat III Soziales, Bildung und Kultur) /// Landkreis Cuxhaven (Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V., Freie ev. Gemeinde Cuxhaven, EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde, Büro der Innenstadtgemeinden (EKG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, der Paritätische, Hospizverein, Blaues Kreuz, Lebensraum Diakonie (ehemals Herbergsverein), Wellcome e.V. für frühkindl. Hilfen, Kreissportbund, Förderwerk Bremerhaven/Engergiesparcheck Cuxhaven, Lions, Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TWG Cuxhaven, IG Lotsenviertel, Mayerhof Consulting, EWE, Hildebrand Personaloptimierung, Reederei Otto Wulf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales+Wirtschaft) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven, facebook
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt, Diakoniestation Cuxhaven, Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. FC Eintracht Cuxhaven e.V., Baskets Cuxhaven, Music made in Cuxhaven e.V, Rundherum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt MdL Thiemo Röhler (CDU) MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD), SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete, Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch /// Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS im LK Cuxhaven, Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mehrgenerationenhaus, Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
JOBCENTER Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wie in der Begründung dieses Folgeantrages erläutert und im LoI des Landkreises beschrieben, gibt es die Perspektive, dass wir als möglicher, lokaler Partner für ein neues, umfassendes Projekt der aufsuchenden Sozialarbeit gesehen werden. Ein aufgebautes Quartiersmanagement im Stadtteil Alt-Cuxhaven könnte somit ein Anknüpfungspunkt für das geplante Vorhaben des Landkreises sein. Mit der Stadt entsteht gerade über die Vorbereitung einer Stadtteilkonferenz eine neue Intensität der Zusammenarbeit.
Galerie
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200922 cn 009
flyer s.1
flyer s.2
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frei raum sozial digital objektansicht
im herzen von alt cuxhaven   tante emma
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bz tante emma  mittendrin min
bz tante emma im quartier
csc gwa  im quartier
csc gwa
csc gwa im quartier 2
csc in tante emma zahlt sich aus
frei raum gut beraten
frei raum cuxhavenverliebt
frei raum impression
frei raum zusammensein
herzlich willkommen min
kauf raum nachhaltigkeit min
kauf raum vielfalt die 1
kauf raum vielfalt die 2
kauf raum vielfalt die 3. min
kauf raum zeit zum kloenen
tante emma  die echte
tante emma  herzlich willkommen min
tante emma neue chance min
werk raum impression 1 min
werk raum impression 2 min
werk raum organisiert
werk raum schoene aussicht min
werk raum zusammenhalt min
cn 21 05 11
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: GemeinwesenZentrum - Bürgerpartizipation als Element eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes

Ansprechpartner
Wilma Wermuth
Funktion Fachdienstleiterin
GemeinwesenZentrum
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes wird ein Gemeinwesenstandort zum interessengesteuerten Netzwerk - GemeinwesenZentrum - in der Stadtmitte ausgebaut werden. Ziel ist dabei, eine Bürgerpartizipation als Element eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Rahmen der Innenstadtentwicklung/-planung nachhaltig zu etablieren. Wir werden in diesem Projekt auf zwei Ebenen tätig sein: 1. Es werden Basisstrukturen zur Stärkung des Gemeinwesens im Quartier weiterentwickelt und fortgeschrieben. Ziel ist, die Bewohner*innen im Stadtzentrum zu aktivieren, Vorstellungen zur Gestaltung ihres Lebensraums zu entwickeln und diese zu vertreten. Im Zentrum dabei stehen der Wille und die Betroffenheit der Menschen oder Gruppierungen. Wir nutzen den etablierten Standort, die VHS, an der bereits unterschiedliche Initiativen, Gruppierungen, Vereine und Programme angesiedelt sind: Mit den dort vorhandenen Strukturen können wir effektiv ansetzen und in einem kreativen, ergebnisoffenen Prozess darauf hinwirken, die Bewohner*innen für die Mitgestaltung ihres Lebensraumes zu gewinnen und zu aktivieren, zielgruppenübergreifende Projekte mitzugestalten. 2. Die Vorstellungen, Bedarfe und Wünsche unterschiedlicher Bewohner*innengruppen werden ermittelt und die heterogenen Interessen und Meinungen erfasst. Die Kommunikationsprozesse der zahlreichen unterschiedlichen Akteure werden differenziert gestaltet, und die abgestimmten Ergebnisse anschließend in die entsprechenden Gremien der Verwaltung getragen. Somit können von den Bürger*innen formulierte Belange gleichberechtigt neben die Interessen von Wirtschaft, Handel und Gewerbe in städtische Planungsprozesse einfließen. Der integrierte Ansatz der städtischen Planungen wird weiter ausgebaut und ein verbindlicher Verfahrensweg zur Bürgerpartizipation festgeschrieben. Es ist bei diesem Vorhaben von besonderer Bedeutung und Voraussetzung für das Gelingen, dass der strukturelle Aufbau der GWA in der Stadt Emden bereits weit fortgeschritten und verstetigt ist, sodass in den vergangenen Jahren vielfältige Erfahrungen gemacht sowie Netzwerke aufgebaut werden konnten, sodass die intermediäre Aufgabe von GWA als Bindeglied zwischen der Lebenswelt im Stadtteil, Verwaltung, Institutionen und Unternehmen erfolgreich ansetzen und wirken kann.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projekt ist im historischen Stadtkern Emdens angesiedelt, welches sich sozialräumlich durch hohen Leerstand, Gebäuden mit baulichen Mängeln sowie fehlende Nachbarschaftsnetzwerke und hohe soziale, demographische und migrationsbedingte Herausforderungen auszeichnet. Bereits seit Jahren wird zur Förderung der Innenstadtentwicklung ein breit angelegtes Bündnis mit zahlreichen Konzepten und Maßnahmen vorangetrieben. In den bisherigen an Städtebaugesichtspunkten orientierten Programmen war der Fokus im Wesentlichen auf Stakeholder aus Wirtschaft und Kultur gerichtet und von entsprechenden Handlungserfordernissen geprägt. Die Gruppe der Bewohner*innen fand bisher kaum Berücksichtigung. Ihre Belange sind bisher nicht ausreichend formuliert und werden daher in den Planungen zur Innenstadtentwicklung kaum berücksichtigt. Mit Blick auf die Entwicklung eines lebendigen Stadtkerns besteht die Notwendigkeit, die Interessen der Zivilgesellschaft mit einzubeziehen und das nachbarschaftliche Zusammenleben im Quartier zu fördern, zu verbessern und weiterzuentwickeln. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie GWA in Sinne des Community Organizing einen wirkungsvollen Beitrag zur Innenstadtentwicklung und zum integrierten Stadtentwicklungskonzept leisten kann? Stadtentwicklungsplanung ist oftmals nicht transparent gestaltet und setzt zu spät an. Grundlegende Entscheidungen sind dann bereits gefallen. Zukünftig soll zum einen der Informationsfluss zwischen allen Akteuren der Stadtentwicklungsplanung über GWA frühzeitig und transparent gestaltet und interne und externe Abstimmungsprozesse begleitet und koordiniert werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Stadtzentrum - Gebiet innerhalb der historischen Wallanlagen
Beschreibung
Das Projektgebiet setzt sich aus fünf Bezirken - Altstadt, Verwaltungsviertel, Boltentor/Bentinkshof, Groß-Faldern sowie Klein-Faldern/Eisenbahndock - zusammen, die sich von der Struktur deutlich unterscheiden. Im Bereich der historischen Innenstadt, innerhalb des Wallgürtels, liegen die Bezirke Altstadt, Verwaltungsviertel, Boltentor/Bentinkshof. In diesem Bereich sind Handel, Wirtschaft und Verwaltung von Bedeutung für die sozialräumliche Struktur. In den vor allem nach dem zweiten Weltkrieg erbauten Häusern leben in den oberen Geschossen Menschen mit einem erhöhten sozial- integrativem Bedarf. Demgegenüber sind im Bereich Eisenbahndocks in den vergangenen Jahren hochwertige Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser entstanden, deren Bewohner*innen eine gehobene Bevölkerungsschicht abbilden. Hier liegt auch der Geschäftssitz einiger Reedereien. Quer durch das Gebiet zieht sich die alte Bundesstraße mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen und bildet so eine Nord-Süd Achse. Mitten im Gebiet liegen das historische Rathaus, das Landesmuseum und der Delft, Ausläufer des Hafen, der mit seinen anliegenden Schiffen eine große Touristenattraktion darstellt.
Einwohnerzahl
8850
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statiskstelle, 31.12.2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, 2020
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Bundesagentur für Arbeit 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden Statistikstelle, 31.12.2019
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Dieser Projektansatz basiert auf unterschiedlichen Prinzipien der GWA: Zum einen ist beabsichtigt, einen Begegnungsort mit niedrigschwelligem Zugang als Kommunikationsort und Ort der Vermittlung verschiedener Lebenswelten zu nutzen, da zu sein und sich zu kümmern, Stimmen von Bewohner*innengruppen einzufangen und Engagement zu fördern; maßgeblich kann hier auch die Einbindung Ehrenamtlicher sein. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt der Aktivitäten am Standort. Weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung und Umsetzung (projektbezogener) Kooperationen mit Blick auf die Gestaltung des Wohnumfeldes. Dabei richtet sich GWA ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen unter Einbeziehung der Betroffenen. Des Weiteren wird die Idee verfolgt, in der Kommune unterschiedliche Handlungsebenen zu verknüpfen und zivilgesesellschaftliche Belange und Interessen in interne Gremien wie z.B. die integrierte Sozialplanung, die Stadtplanung, Steuergruppen sowie das Stadtmarketing zu befördern. Die GWA fungiert hier als Mittlerin zwischen Bewohner*innen, Politik und Verwaltung und hat einen festen Platz. Städtische organisierte Bürgerbeteiligung wird um Methoden der GWA erweitert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure des GemeinwesenZentrums haben unmittelbaren Zugang zu unterschiedlichen Bewohner*innengruppen und können die jeweiligen Bedürfnisse und Interessen benennen.
Beschreibung
Es haben haben sich themen - und projektbezogenen Gruppen gebildet. Die Zusammenarbeit dient nicht nur dem gemeinsamen Austausch sondern führt zu konkreten Projekten. Gemeinsame Vorhaben sind umgesetzt.
Beschreibung
Die Menschen treffen sich, planen gemeinsam und setzen kleinere Projekte in ihrem Wohnumfeld um (Z.B. Aufstellen eines Maibaums)
Beschreibung
Die von Bewoh.-gruppen formulierten Bedarfe und Vorstellungen sind nachvollziehbar in die integrierte Stadtentwicklungsplanung eingeflossen. Ein verbindl. Austausch zwischen kommunaler Planung, Stadtentwicklung und Bewohner*innen besteht.
Beschreibung
Es gibt barrierefreie Aktivitäten/Angebote, die von Bewohner*innen unabhängig ihres persönlichen Hintergrundes regelmäßig genutzt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gremien und Fachdienste der Stadtverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter der Parteien des Rates, weitere Lokalpolitiker, Beiräte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist in bestehende Organisation eingebunden, nutzt bestehende Netzwerk, Strukturen und arbeitet eng abgestimmt mit diesen. Es wird kein völlig neuer Standort aufgebaut, sondern ein bestehendes Angebot genutzt, erweitert und entsprechend den Standards von GWA gestaltet und fortgeschrieben. Die Verstetigung der vorherigen Projekte macht die Haltung der Stadt Emden zur Gemeinwesenarbeit deutlich und gibt Grund zu der Annahme, dass auch dieses Projekt langfristig Bestand haben wird.
Galerie
amrumbank feuerschiff ankunft ratsdelft rathaus
emden 77
faldern schwanenteich
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam aktiv - für mehr Teilhabe und Gesundheit im Quartier

Ansprechpartner
Laura Kynast
Funktion Projektmitarbeiterin
Jeder kann was! Was kannst Du? - Gemeinsam das Viertel gestalten.
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Gesundheit und die damit verbundene Chancengleichheit ALLER Menschen im Schleswiger Viertel. Gelingen soll dies durch die Erhöhung von Teilhabemöglichkeiten für den Einzelnen und vernetzten Betätigungsinseln im Quartier. Unser Fokus liegt auf den (unentdeckten) Stärken und Potentialen. Der AWO Bezirksverband Hannover e.V. ist seit über 45 Jahren vor Ort engagiert. Wir sehen Gesundheit als Frage gesellschaftlicher Teilhabechancen und Gerechtigkeit (gesellschaftlicher Exklusions- bzw. Inklusionsprozesse). Ziel ist, ein Mehr an Gesundheit u.a. durch eine gestärkte Selbstwirksamkeit, aktiver Mitbestimmung, Übernahme von Verantwortung und Verbesserung der Wohnqualität. Isolation und Vereinsamung werden reduziert und somit Problemlagen sozialer und gesundheitlicher Art verringert. Ein Handlungsbedarf in diesen Bereichen wurde durch eine in 2019 vom AWO Bezirksverband durchgeführten Quartiersanalyse aufgedeckt. Darauf aufbauend werden im 1. Jahr Bewohner*innen ermutigt, sich mitzuteilen. Themen werden herauskristallisiert, die sie zum Handeln bewegen. Tatsächlich „ins Tun kommen“ fällt am leichtesten mit Dingen, die man gut kann und gerne mag. Dort setzen wir an. Jede*r hat mindestens eine Begabung, sei es handwerklicher Art, eine Herzenssache oder ein bestimmtes Wissen. Wir unterstützen diese Begabungen in das Viertel einzubringen, indem Betätigungsinseln geschaffen, Handlungsbarrieren beseitigt und Gleichgesinnte zu Interessensgemeinschaften zusammengeführt werden. Dies stärkt die Selbstwirksamkeit. Im 2. Jahr liegt der Fokus auf dem Aufbau eines starken Netzwerks und der Integration von unterrepräsentierten Gruppen. Die im Kleinen entstandenen, ausgewählten Beteiligungsinseln werden von den Aktiven im Stadtteil fest installiert – draußen wie drinnen (z.B. Hochbeete, Sportgeräte, Literaturzirkel, Bewegungsangebote) und der Bewohnerschaft über Feste, Aktionswochen und Workshops näher gebracht. Die Nachbarschaft wird gestärkt und sozialer Isolation entgegengewirkt. Im 3. Jahr wird das Erreichte verstetigt und Verantwortung übertragen (Beirat, Patenschaften für Beteiligungsinseln). Beteiligungsinseln werden vernetzt, ein fester Nachbarschaftstreffpunkt installiert. Dieser Wachstumsprozess wird von Anfang an von den Aktiven begleitet und gestaltet. Dieser Prozess stellt ein Querschnittsthema des Projekts dar und ist somit auf die Bedürfnisse und Anforderungen der unterschiedlichen Menschen im Quartier zugeschnitten.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Schleswiger Viertel leben ca. 7300 Menschen. 48% mit Zuwanderungsgeschichte (LHH: 39%). Der Anteil der von Kinder-, Familien- und Altersarmut Betroffenen liegt über dem der Stadt Hannover (LHH). Der Sozialreport LHH 2017 charakterisiert den Stadtteil Vahrenwald mit „Flukturierend, viele Singles u. Alleinerziehende, hoher Migrant*innenanteil, große Nationalitätenvielfalt“. Im Projektgebiet finden sich ein Wohnheim für Obdachlose, ein neues Wohnheim „Housing first“ und eine Einrichtung für Geflüchtete. In Quartiersgesprächen wurde Unsicherheit, Anonymität durch hohe Fluktuation der Nachbarschaft, Vandalismus und wenig Umweltbewusstsein beschrieben. Begegnungsorte mit Angeboten zur Teilhabe fehlen. Das Image des Quartiers ist das einer „grauen Maus“. Selbstvertrauen für aktive Teilhabe und Gestaltungsfähigkeit ist bei den Bewohner*innen des Viertels geringer ausgeprägt als in anderen Stadtteilen. Seit 2019 engagiert sich der AWO BV Hannover e.V. vor Ort in der QE. Im Rahmen der „Alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung“ (LHH) wurde ein Konzept für das Schleswiger Viertel formuliert. 2020 wurden erste Maßnahmen umgesetzt mit Schwerpunkt auf die ältere Bewohnerschaft. 2020 erhielt die QE-Arbeit für „Kulturspritzen gegen Coronablues“ den Niedersächsischen Gesundheitspreis. Um der bedrückenden Situation durch den erneuten Corona-Lockdown im Frühjahr 2021 etwas Aufmunterndes entgegenzusetzen, organisierte die AWO in Kooperation mit Einrichtungen aus dem Viertel einen temporären Kunst- und Klangpfad zum Mitmachen. Die Resonanz war sehr positiv. Besonders Familien beteiligten sich daran. Auf diese Erfahrungen wird im beantragten Projekt aufgebaut.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald - Quartier: Schleswiger Viertel
Beschreibung
Das Quartier "Schleswiger Viertel" liegt inmitten des Stadtteils Vahrenwald. Mitten durch das Quartier führt eine der größten Verkehrsachsen der Stadt, die Vahrenwalder Straße. Sie verläuft als mehrspurige Ausfallstraße aus dem Stadtzentrum nach Norden Richtung Langenhagen (Flughafen) zur Autobahn A 2. Die Vahrenwalder Straße ist vollständig verbaut und bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Entlang der Vahrenwalder Straße verläuft die Stadtbahn mit überirdischen Haltestellen. Im Norden wird das Schleswiger Viertel durch ein großes Gewerbegebiet (u.a. Sitz von FairKauf) mit angrenzenden Kleingärten begrenzt. Die östlichen Grenzen markiert das Areal der Heilig-Geist-Kirche mit vielen Nachkriegsmehrfamilienhäusern ohne Fahrstuhl. Die südliche Grenze des Viertels verläuft entlang der Melanchthonstraße. Die Grenzbiegung in Richtung Westen verläuft entlang des Schulgeländes der IGS Büssingweg. Hier grenzen Straßen mit Einfamilienhäusern aus den 60iger Jahren an, bevor das Gelände in Kleingärten mündet. Die Quartierseingrenzung des Schleswiger Viertels wurde im Rahmen von durchgeführten Expertengesprächen sowie der Zukunftswerkstatt mit 61 Anwohner*innen des Viertels in 2019 erhoben. In direkter Nachbarschaft befinden sich große soziale Einrichtungen: ein Wohnheim für über 200 obdachlose Männer, was derzeit um einen Neubau mit "Housing first"-Konzept erweitert wird; ein Wohnheim für über 100 Familien mit Fluchterfahrung; Tageseinrichtungen der LEBENSHILFE für mehrfach beeinträchtige Menschen, eine Einrichtung der Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit, eine Grundschule und mehrere KITAs und Krippen unterschiedlicher Träger.
Einwohnerzahl
7300
Quelle / Anmerkungen
LHH Statistikstelle / Einwohnerzahl bezogen auf das Quartier "Schleswiger Viertel
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH Statistikstelle, Stand: 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH Statistikstelle, Stand: Dezember 2019
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH Statistikstelle, Stand: 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH Statistikstelle, Stand: 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH Statistikstelle, Stand: Dezember 2019
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH Statistikstelle, Stand: Dezember 2019
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Angelehnt an den Asset-based Community Development-Ansatz legen wir den Fokus auf die (unentdeckten) Stärken u. Potenziale des Viertels. Vorhandene Fähigkeiten, Erfahrungen u. Leidenschaften werden erfragt u. Themen herauskristallisiert, die die Menschen zum Handeln bewegen. Dieses individuell als sinnvoll erlebte Tätigwerden hat einen bedeutenden Einfluss auf Gesundheit u. Wohlbefinden im Zusammenhang mit Teilhabe: Die Chance auf sinnhaft empfundenes Tätig werden u. die Qualität der dabei entstehenden Begegnungen haben einen positiven Einfluss auf die Aufrechterhaltung von Gesundheit. Konkret wird u.a. die Selbstwirksamkeit des Einzelnen gestärkt. Die Selbstwirksamkeit ist das Zutrauen, dass das eigene aktive Handeln positive Veränderungen hervorrufen kann u. man sich als Gestalter*in wahrnimmt. Ein Mensch, der daran glaubt, selbst etwas bewirken u. auch in schwierigen Situationen selbstständig handeln zu können, hat eine hohe Selbstwirksamkeit(serwartung). Personen mit einem starken Glauben an die eigene Kompetenz zeigen größere Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben sowie eine niedrigere Anfälligkeit für Angststörungen u. Depressionen. Gleichzeitig rücken wir jene Perspektive in den Fokus, die Gesundheit auch als Frage gesellschaftl. Teilhabechancen (auch i.S. e. Bürgerbeteiligung) u. damit als Frage der Gerechtigkeit sieht. Mut zur Mitbestimmung u. der Glaube an Veränderung wachsen. Politische Partizipation wird belebt, das soziale u. kulturelle Leben wird gestaltet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ist erreicht, wenn möglichst viele Dialog- bzw. Zielgruppen des Schleswiger Viertels erreicht und aktiviert wurden.
Beschreibung
Ist erreicht, wenn möglichst viele Quartiersbewohner*innen eine persönliche Stärke bzw. Begabung benannt haben. Sie wissen, wie sie diese konkret ins Quartiersleben einbringen können und es tatsächlich (u.a. in Interessensgemeinschaften) tun.
Beschreibung
Ist erreicht, wenn sich Interessensgemeinschaften untereinander und mit anderen Akteuren des Viertels vernetzt haben. Im Quartiersbild sieht man mehr Menschen, die stehen bleiben u. sich unterhalten oder miteinander etwas im Viertel gestalten.
Beschreibung
Ist erreicht, wenn sich Aktive und Interessengruppen dauerhaft organisieren und netzwerken ohne Anstoß von außen. Die Betätigungsinseln und der Nachbarschaftstreffpunkt werden genutzt und erhalten. Der Beirat bringt sich ein.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
LHH FB Umwelt u. Stadtgrün, FB Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteil-Kulturarbeit der LHH, Freizeitheim Vahrenwald, Puppentheater Theatrio, Operamobile e.V. u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Obdachlosenheime Werkheim und "Housing First", LEBENSHILFE e.V., Unterkunft für Geflüchtete, Fairkauf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleingartenvereine "Krügers Ruh", "Abendfrieden", "Feierabend"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Pflege- und Gesundheitszentrum Schleswiger Straße, Fitnessstudio
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Glücksburger Weg, IGS Büssingweg, KITAS im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilig Geist Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rewe, Toom, Marktkauf, Jaques Weindepot
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kräuterkundlerin Anita Zechel, Upcyclingbörse, Ökostadt Hannover e.V., u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Betreutes Wohnen Apenrader Straße, Wohnungsbaugenossenschaft "Spar-und Bauverein"
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist, dass die Interessensgruppen und der Beirat Verantwortung übernehmen und nach Außen ihre Bedarfe selber vertreten z.B. ggü. kommunalen Institutionen. Die Stadt Hannover fördert über Haushaltsmittel quartiersnahe Infrastrukturen und teilhabefördernde Nachbarschaftsstrukturen. Der AWO Bezirksverband Hannover wird von Projektbeginn an seine Erfahrungen und Netzwerke nutzen, um Betätigungsinseln und Nachbarschaftstreff in das städtische Programm und die dauerhafte Finanzierung aufzunehmen.
Galerie
foto lag2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Das "Nette-Quartier" in Osnabrück - generationengerechter Stadtteil für Alle!

Ansprechpartner
Ulrich Freisel
Funktion Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren
Akteure vernetzen - Generationen verbinden - Beteiligung stärken in Dodesheide-Haste-Sonnenhügel
Projektbeschreibung
Im Nette-Quartier arbeiten die Fachbereiche „Kinder, Jugend, Familien“ und „Integration, Soziales, Bürgerengagement“ ressortübergreifend zusammen, um perspektivisch ein gesamtstädtisches Konzept der beteiligungsorientierten Quartiersentwicklung zu erarbeiten. Der Ansatz soll als gesamtstädtische Strategie der GWA/QM nutzbar gemacht und im Rahmen der Sozialplanung verstetigt werden. Mit der Projektförderung im Nette-Quartier hat die Stadt Osnabrück einen Pilotprozess zum integrativen Ansatz „Quartier für Alle!“ initiiert. Der Ansatz erweitert die Akteursarbeit um die Zielgruppe 60+ und erschließt das Engagement- bzw. Mitwirkungspotential aller Bewohner für die Quartiersentwicklung. Im Rahmen der GWA wurden Projekt und Gemeinwesenarbeiter vorgestellt, Angebote und Informationen gebündelt, erste Medien (Präsentation, Flyer, Webseite) erstellt. In Kooperation mit den Hauptakteuren wurden Bürgerveranstaltungen initiiert. Mit der Coronakrise begann eine vom Nette-Quartier koordinierte Zusammenarbeit der Hauptakteure, die Unterstützungsstrukturen geschaffen und freiwillige Helfer akquiriert hat. Durch die Akteursvernetzung und erste Formate der Bewohnerbeteiligung (Veranstaltungen, Befragung, Auswertung zweier Stadtteilstudien und Fokusgruppen-Interviews in Koop. mit der Hochschule) wurden Bedarfe ermittelt und zu fünf Schwerpunktthemen gebündelt, die in der nächsten Projektphase die Maßnahmen-/Beteiligungsplanung fundieren werden. Das Projektbüro etabliert sich als Ansprechstelle im Quartier. Der Gemeinwesenarbeiter ist mit relevanten kommunalen Stellen/Gremien und dem "Netzwerk Quartiersentwicklung" (11 osnabrücker Quartiersprojekte) vernetzt. Verwaltungsintern wurde eine Arbeitsstruktur zur Umsetzung des Konzepts „Quartier für Alle“ auf gesamtstädtischer Ebene abgestimmt: ein Koordinierungsstab als zentrales Gremium zur Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit und Prozesssteuerung hat sich konstituiert; die Verknüpfung von Quartiers- und gesamtstädtischer Perspektive erfolgt mittels Quartierskonferenzen. Die nächste Förderperiode 2021-23 dient der Umsetzung und Verstetigung: gemäß Bedarfsermittlung werden intergenerative und -kulturelle Netzwerke, Unterstützungs-, Freizeit- und Kulturangebote initiiert bzw. ausgebaut, der Prozess vom koordinierten Akteurshandeln zum Quartiersgremium weiterentwickelt und der Wissenstransfer in die Verwaltung sowie das Konzept einer kommunalen Strategie der GWA/QM systematisiert und strukturell implementiert.
Laufzeit
2021-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Pilotprozess dient der Entwicklung einer kommunalen Strategie zur Gestaltung des demographischen Wandels hinsichtlich der Veränderung der Bevölkerungsstruktur (Alterung & Zuwanderung): •Die Alterung im Quartier erfordert die altersgerechte Anpassung der Lebensbedingungen & Unterstützungsstrukturen im Rahmen der kommun. Daseinsvorsorge. Umso mehr, da auch die bestehende Nachbarschaftshilfe durch Überalterung "wegbricht" und jüngere Freiwillige benötigt. •Zu aktivierendes Engagementpotential bieten die wachsende Gruppe 60+, der Zuzug von jungen Familien & eines Gemeinschaftswohnprojektes ins Quartier. •Im Quartier leben 84 Nationen. Der Zuzug von Geflüchteten & Zuwanderern wie von einkommensschwachen Bewohnern in den Stadtteil erzeugt Integrationsbedarf. Diese Gruppen müssen in die sozialen Infrastrukturen des Quartiers aktiv eingebunden werden, insbesondere auch in Engagement- und Kulturstrukturen. •In der Kontaktphase hat sich ein zusätzlicher Ansatz für die lokale Entwicklung ergeben: Im Quartier sind viele Nachhaltigkeitsansätze vertreten: Foodsaver, Reparaturcafé, Stadtteilauto, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftswohnprojekt, Umwelt-Lernstandort. Diese Initiativen stärker untereinander und mit der Hochschule zu vernetzen bietet die Chance, einen neuen Ansatz für die gesamtstädtische Strategie modellhaft weiterzuentwickeln. Über die Identifikation mit dem Quartier werden so auch weitere Engagement- & Unterstützungspotentiale generiert. Fast alle Quartiersakteure arbeiten mit einzelnen oder wenigen Zielgruppen, die Bewohnergruppen leben in getrennten Subkulturen. Koordinationsaufgabe ist es, Kontakte zu stiften & sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide - Haste - Sonnenhügel
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das Einzugsgebiet der Hauptakteure der sozialen Stadtteilarbeit, d.h. des Gemeinschaftszentrums Lerchenstraße, des Mehrgenerationenhauses Haste, der Nachbarschaftshilfe „Dodesheide-Haste-Sonnenhügel“ und der Kirchengemeinden. Es beheimatet die für die GWA relevanten Zielgruppen, mit entsprechenden Herausforderungen und Potentialen: Neubürger, die Gruppe 60+, benachteiligte BewohnerInnen, Geflüchtete und Alteingesessene.
Einwohnerzahl
9848
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit, Arbeitsmarktdaten Stand 31.12.2019
GWA/QM-Ansatz
Die Quartierskoordination verbindet Elemente des GWA mit QM. Im Rahmen von GWA initiiert sie die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet u. orientiert deren Zusammenarbeit auf den integrativen Ansatz „Quartier für Alle“. Strategien der Aktivierung ermitteln Interessen, Bedarfe, Fähigkeiten aller Bewohnergruppen, die für die Quartiersgestaltung handlungsleitend sind. GWA unterstützt die Bewohner, Verantwortung für ihre Belange zu übernehmen und gemeinsam mit den lokalen sozialen Akteuren Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier verbessern, nachbarschaftliche Netze u. soziale Aktivitäten stärken. Durch Befähigung zur Teilhabe und Schaffung von Begegnung zwischen den Submilieus wird soziale Segregation im Projektgebiet verhindert und Versorgungs-/ Unterstützungssicherheit verbessert. Wichtige Partner sind dabei das Gemeinschaftszentrum, das Mehrgenerationenhaus und der NHV, die bereits mit allen Zielgruppen arbeiten. Neue Initiativen (Friedensgarten, Kulturinitiative, Gem. Wohnprojekt) bilden das Entwicklungspotential des Quartiers. Im Rahmen von QM werden Maßnahmen und Handlungsfelder koordiniert, die Kommunikation der Akteure moderiert und ein Akteursdialog initiiert, der langfristig in ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartier für Alle“ mündet. Es erfolgt also Prozesssteuerung bezogen auf die Projektziele und den Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Praxisprojekt und Verwaltung, die eine Organisationsstruktur hierfür aufbaut.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anliegen, Wünsche und (Veränderungs-)Bedarfe der Bewohner/innen sind handlungsleitend für die inhaltliche Ausrichtung der Quartiersarbeit. Der Gemeinwesenarbeiter signalisiert Offenheit bzw. entwickelt Methoden, um diese Anliegen zu ermitteln.
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen die Strukturen im Quartier und organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, übernehmen Verantwortung für ihre Anliegen, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, vernetzen sich.
Beschreibung
Die Ressourcen des Quartiers, der Bewohner/innen und Bewohnergruppen sind bekannt und werden in den Prozess der Quartiersentwicklung aufgenommen und weiterentwickelt. Bewohner/innen bringen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ein.
Beschreibung
Quartiersakteure und Bewohnergruppen sind für das Leitbild „Quartier für Alle“ sensibilisiert. Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt.
Beschreibung
Die Verwaltung schafft eine Struktur, innerhalb derer sich die Ressorts „Kinder, Jugendliche, Familien“, und „Integration, Soziales (Senioren) und Bürgerengagement“ (und andere beteiligte Stellen) austauschen und ihre (Stadtteil-) Arbeit abstimmen.
Beschreibung
Der Gemeinwesenarbeiter bildet die Quartiers-Schnittstelle und fördert Netzwerkbildung und Kooperation von Akteuren, Bewohner/innen und Quartieren sowie die Kooperation mit den Verwaltungsressorts.
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende & neue Unterstützungs- und Kulturangebote wurden erschlossen. Die Zielgruppen 60+ und Migranten werden in die sozialen Strukturen eingebunden und beteiligen sich an der politischen Partizipation.
Beschreibung
Bei der Entwicklung der sozialen Infrastruktur liegt ein besonderer Fokus auf den Zielgruppen 60+ und Migranten. Altersgerecht = generationengerecht.
Beschreibung
Aus dem Modellquartier entwickelt die Verwaltung in Koop. mit den GWA-Akteuren ein kommunales Konzept „Quartier für Alle“. Der Abstimmungsprozess über Leitbild, Ziele und Standards orientiert sich an der integrierten Stadtentwicklung der Leipzig Charta.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Dodesheide-Haste-Sonnenhügel e. V. (Hausaufgaben-/Leselernhilfe, Großelternpatenschaften, Begleit-/Einkaufs-/Heimwerkerdienst, Betreuung Demenzkranker, Gruppen für Freizeit und Geselligkeit, Ausflugsfahrten, Kochgruppe-Männer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedensgarten Osnabrück e. V. (Bürgerprojekt zur gemeinsamen Bewirtschaftung einer Fläche im Stadtquartier, Zusamenführung von Generationen und Ethnien)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Haste e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e. V. (Dodesheide, Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine TuS Haste / Osnabrück 01e. V. und SSC Dodesheide e. V., Behindertensportverein St. Elisabeth Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt Sonne I und II Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landsmannschft der Deutschen aus Russland e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Residenz Ambiente Osnabrück Haste (Pflegeheim und Betreutes Wohnen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Franziskus - St. Elisabeth Pflege (Ambulanter Caritas Pflegedienst, Tagespflege St. Angela, stationäre Pflege, Seniorenwohnungen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Westerfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Dodesheide / Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide) mit Familientreff Thomas und Flüchtlingsprojekt in Kooperation mit der Ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus-König (Haste), Heilig Geist (Sonnenhügel), St. Franziskus (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rum-orthodoxe Gemeinde, Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, FB Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück (Angebote auch für Erwachsene und Senior*innen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionaler Dienst Nord, städt. Jugendhilfe Stadt Osnabrück, Standort Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteitreff Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V., (Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lega S. Jugendhilfe gemeinnützige GmbH/ Umwelt-Lernstandort Nackte Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland, Ortsverband Osnabrück-Haste-Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reparaturcafé Haste, Freiwilligenprojekt in der Nackten Mühle mit Unterstützung des NHV Dodesheide-Haste-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klöncafé im Café Lohmann, Freiwilligenprojekt des Seniorenstützpunktes der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/ Dodesheide (Trägervernetzung vorwiegend aus dem Bereich Jugendhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Siedlergemeinschaft Waaghegge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten der ev.-luth. Thomasgemeinde und Thomaskita am Limberg (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Antonius (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindertagesstätte Rasselbande (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten Heilig Geist (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten St. Franziskus (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Albert-Schweitzer-Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Heilig-Geist
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomas-Morus-Schule (Haupt- und Realschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angelaschule Osnabrück (Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hermann-Nohl-Schule, Förderschule emotionale und soziale Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück in Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück, Gartenbau / Landschaftspflege (nähe Projektgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Osnabrück AG - Nettebad (Sport, Wellness, Kurse)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Osnabrück Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU Ortsverband Haste-Dodesheide-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KAOS e.V., Kultur für Alle Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Tafel e.V:
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haste-Töne Stadtteilzeitung
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In den strategischen Zielen der Stadt Osnabrück 2021-30 sind Quartiersansatz u. Sozialraumorientierung Bestandteil verschiedener Ziele und zugeordneter Handlungsfelder. Durch den Ratsauftrag für ein gesamtstädtisches Konzept „Quartier für Alle“ wird beteiligungsorientierte Gemeinwesenarbeit nach der Projektlaufzeit konzeptionell und finanziell in die kommunale Strategie der Sozialraumentwicklung und der Gestaltung des demographischen. Wan-dels aufgenommen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Schnelle Einsatzgruppe

Ansprechpartner
Niklas Engelke
Mobile Einsatzkraft ("Kümmerer")
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Geestequelle ist ein ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 5 Mitgliedsgemeinden. Jede Mitgliedsgemeinde hat einen ehrenamtlichen Bürgermeister. Das Rathaus und die Verwaltungsmitarbeiter befinden sich in Oerel. Die Samtgemeinde ist eine sehr ländlich geprägte Gegend. Einkaufs- und sonstige Versorgungsmöglichkeiten befinden sich kaum innerhalb unseres Einzugsgebietes. Einwohner müssen also in die umliegenden Städte und Gemeinden fahren. Alle Einwohner sind zwangsläufig auf ein eigenes Auto angewiesen. Der ÖPNV steht nur eingeschränkt über ein paar wenige Busverbindungen zur Verfügung. Zudem haben es vorallem Flüchtlinge und Aussiedler schwer, sich in das Gemeinleben in den Ortschaften einzufügen. Es gibt zudem große Probleme mit der Mobilität. Häufig werden Fahrräder gespendet. Diese müssen widerrum häufig repariert werden. Die Integration läuft eher schleppend. Von den circa. 6300 Einwohnern gehört außerdem ein Großteil zur älteren Bevölkerungsschicht. In manchen Nachbarschaften gibt es ausschließlich "alte" Nachbarn und keine Unterstützungsangebote. Um Abhilfe zu schaffen, möchten wir gerne eine mobile Einsatzskraft installieren. Die Einsatzkraft soll hier z.B. bei der Reparatur von Fahrrädern oder Möbeln unterstützen. Probleme aller Bevölkerungsgruppen sollen angehört werden, Lösungen dafür entwickelt werden. Die mobile Einsatzkraft soll letztendlich ein "Kümmerer" für alle werden. Durch das Projekt soll eine Verbesserung der Kommunikation und Lebensumstände der Einwohner/Bürger und der Flüchtlinge entstehen. Gemeinsame Lösungen und gegenseitige Unterstützung im täglichen Zusammenarbeiten sollen zusammen entwickelt und gefördert werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde besteht aus 5 Mitgliedsgemeinden, welche sich widderum aus insgesamt 11 Ortschaften zusammensetzen. In den kleinen Dörfern ist die Versorgungsstruktur insgesamt schlecht aufgestellt. Supermärkte, Fachärzte, Apotheken und co. befinden sich hauptsächlich in der nahegelegenen Stadt Bremervörde oder in anderen umliegenden Gemeinden. Mobilität ist hier ein großes Stichwort. In der SG Geestequelle leben zunehmend viele Geflüchtete Menschen. Vor allem dieser Bevölkerungsteil hat es in den kleinen Dörfern schwer von A nach B zu kommen. Wir rechnen außerdem mit zunehmend mehr Einwanderern und Flüchtlingen. Wohnraum wird knapp. Möbel werden kaum gespendet. Kaputtes lieber weggeschmissen statt repariert. Die Hilfsbereitschaft der Bürger, den Asylsuchenden zu helfen sinkt. Ein großes Problem liegt somit auch in der Integration der Flüchtlinge. Am aktiven Dorfleben nehmen Geflüchtete kaum teil. Auch der Hilfebedarf bei älteren Menschen steigt stetig. Vor allem allein stehende Menschen haben es schwer, wenn ihnen niemand innerhalb der Nachbarschaft hilft. Die Einsamkeit nimmt zu und die Lebensfreude sinkt, wenn keine Angebote geschaffen werden. Generell ist seit der Corona-Pandemie zu beobachten, dass viele Menschen sich zurückziehen und unter sich bleiben. Das Angebot durch die mobile Einsatzkraft, soll den Menschen wieder das Gefühl geben, dass sich jemand für Ihre Probleme interessiert und ihnen dabei hilft sie zu lösen. Zudem soll Sie die Kollegen in der Verwaltung entlasten. Wir sind nur eine kleine Samtgemeinde und haben zu wenig (Personal-)Ressourcen, um den Problemen entgegenzuwirken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Geestequelle - Gesamtes Gebiet
Beschreibung
Samtgemeinde Geestequelle mit einer Größe von 140,44 km² ist eine kleine Samtgemeinde im Land Niedersachsen und liegt im Herzen des Elbe- Weser-Dreiecks. Sie ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 1. März 1974 aus drei Samtgemeinden mit den heutigen Gemeinden Alfstedt, Basdahl, Ebersdorf, Hipstedt und Oerel hervorgegangen.
Einwohnerzahl
6300
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt SG Geestequelle
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel unseres Projektes ist die Vernetzung zwischen den Bevölkerungsgruppen und die Problemlösung vorort gewährleisten. Die Lebensqualität soll grundlegend verbessert werden und die Bedarfe der Bevölkerung angehört werden. Durch die Vernetzung zwischen Verwaltung und Einwohnern kann der "Kümmerer" Hilfe in allen Bereichen bieten. Wir sind der Meinung, dass wir durch den geschickten Einsatz einer mobilen Einsatzkraft, die Menschen vor Ort zufriedener stellen können. Die Bevölkerungsgruppen soll das Gefühl bekommen, dass jemand für ihre Probleme da ist und sie unterstützt und Lösungen anbietet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Unsere Mitgliedsgemeinden: Alfstedt, Basdahl, Ebersdorf, Hipstedt und Oerel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stelle wird im Stellenplan der Samtgemeinde Geestequelle integriert. Personalkosten im Haushalt der Samtgemeinde langfristig eingeplant. Fördermöglichkeiten zur weiteren Finanzierung der Stelle ausgeschöpft. Ein politischer Beschluss über eine unbefristete Stelle kann zukünftig gefasst werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Göntje Schoeps
Funktion Quartiersmanagerin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohner*innen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur gemeinschaftlich getragenen und verantworteten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der Bezug barrierefreier Quartiers-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -lage offenstehen. Durch die Belebung der Grünflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürger*innen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Der soziale Austausch von Senior*innen beschränkt sich größten Teils auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohner*innen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, das zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert und Prekarisierung vorbeugt, indem es soziale Grenzen auflöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen Ilmenauwiesen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Quartier Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße bzw. dem Ilmenauufer (Hausnummern 1-33) direkt am Stadtkern von Uelzen. Die Umgebung ist durch großflächige Grünanlagen, wie die llmenauwiesen und den Friedhof, einen Sportplatz, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Das örtliche Projektgebiet endet im Norden an der Birkenallee, im Osten an der Bernhard-Nigebur-Straße, im Süd-Osten an der Kasernenstraße, im Süden an der Gudesstraße und im Westen mit dem Flusslauf der Ilmenau.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Zählung auf Anfrage beim Bürger- und Standesamt der Hansestadt Uelzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohner*innen, sowie auf vertikaler Ebene, unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Quartiersentwicklung zeichnet sich durch die unterschiedlichen Stärken der Quartiersbewohner*innen aus. Das nachbarschaftliche Netzwerk organisiert bei Bedarf gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
Die verschiedenen Interessen der Zielgruppen im Quartier werden in einem nachbarschaftlichen Netzwerk demokratisch vertreten und verhandelt (z.B. Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und Senior*innen).
Beschreibung
Expert*innen mit relevanten Angeboten für das Quartier tauschen sich aus, geben Impulse und bieten Unterstützung bei der Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen zeigen sich verantwortlich für die Quartiersentwicklung und haben einen aktiven Part im nachbarschaftlichen Netzwerk. Sie nutzen die niedrigschwelligen Unterstützungs- und Begegnungsangebote im Quartier.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Beschreibung
Das Quartier steht über seine Ansprechpartner in regelmäßigem Austausch mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern.
Beschreibung
Die Bedarfe der relevanten Akteure im Quartier werden regelmäßig erhoben und evaluiert und sind handlungsleitend für die Angebotsentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Mehrgenerationenhaus Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lessing Gymnasium Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-KiTa/ Krippe Ilmenauufer und Tivolistraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Woltersburger Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Familiensservicbüro der Hansestadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Uelzen (Landkreis)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Geflüchtetenunterkunft Nothmannstraße Uelzen und Camp Bodenteich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Uelzen (BBS1)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petri Gemeinde Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bis 2026 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützer*innen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde

Ansprechpartner
Thomas Casper
Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde (Stärkung und Förderung des Gemeinwesens im Themenfeld von Verpflegung, Nachhaltigkeit und Bildung)
Projektbeschreibung
Das Projekt „Leib und Seele“ hat zum Ziel, nachbarschaftliche Strukturen in den Dörfern sichtbar zu machen, zu fördern, Themen der Menschen zu eruieren sowie gemeinsam Ideen zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten. Ziel ist, das Gemeinwesen und den Zusammenhalt in den zunehmend durch Zuzug und Verstädterung belasteten Ortsteilen zu stärken. Hierfür werden Bedarfe und Strukturen in den Ortsteilen erhoben und die Selbstorganisation und Selbststärkung des Gemeinwesens unterstützt. Dies geschieht durch eine hauptamtliche Koordination, die die Aktivitäten initiiert, unterstützt und durchführt. Beginnend mit einer Analyse bestehender Netzwerke und Strukturen in den Ortschaften wird es in einem 2. Schritt um die Einbindung von weiteren Kooperationspartnern gehen. Eine Beteiligung der örtlichen Bevölkerung soll durch Methoden wie aktivierende Befragung, Werkstattforen und die Einbindung nachbarschaftlicher Strukturen erfolgen. Es gibt bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele interessierte Kooperationspartner wie den Ernährungsrat „Moin! Ernährung“, die Kommune und die Kirchengemeinden. Starten soll die Projektarbeit aus dem „Haus für das Gemeinwesen“ in Bexhövede, von dem aus auch die Ortsteile Stotel und der Kernort Loxstedt in den Blick genommen werden sollen. In diesem Haus befindet sich neben der Kita auch die Küche, die perspektivisch die Funktion eines Treffpunkts übernehmen soll. Die Küche knüpft hierbei an die ländliche Tradition einer Küche als Begegnungsraum an. Hier kann Gemeinschaft und Engagement erlebt, aber auch beraten und unterstützt werden. Durch die in der Küche stattfindende Essensausgabe sollen zukünftig auch Menschen vor Ort ein Essen bekommen. Essen als Kristallisationspunkt von Gemeinschaft, Solidarität, Engagement und Bedürfnisorientierung. Mit dem Projektansatz soll auch (auch als Modell für die anderen Ortsteile) ein Lastenheft für die Küchen-Betreiber erstellt und geprüft werden, inwiefern die dortigen Räumlichkeiten für den Sozialraum geöffnet werden können. Fragen zum Anbau/Produktion, zur Qualität des Essens, der Nachhaltigkeit und Regionalität sind ebenso Bestandteil wie auch übergreifende Aspekte der Wertschätzung des Essens sowie der Ernährungsbildung im alltäglichen Leben. Die ggf. anfallende Überproduktion soll z.B. dazu genutzt werden, Mittagstische (für Ältere, Bedürftige, Homeoffice-Arbeitende, Interkulturell…) anzubieten. Im übertragenen Sinn: „Eine Küche als Begegnungsort für die ganze Gemeinde“.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Es bestehen sehr unterschiedliche Ausgangslagen in den Ortsteilen: Stotel: zum Teil sehr hoher Migrationsanteil; Kernort Loxstedt: zunehmende Verstädterung durch starken Zuzug und Bau von Mehrfamilien-/Mietshäusern; Bexhövede: zumeist finanziell stabile Einwohnerschaft, wobei Zusammenhalt in Dorfgemeinschaft durch Pandemiezeit sowie Bau neuer Einfamilienhaus-Wohngebiete und Zuzug neuer BewohnerInnen gelitten hat. Trotz insgesamt 10.300 EW zusammen in den drei Ortsteilen ist das Gebiet sehr ländlich geprägt mit einem mangelhaften ÖPNV-Angebot und einer hohen Auspendlerquote. Die Ortsteile verfügen über unterschiedlich aktive Dorfgemeinschaften und Vereine. Es bestehen Treffpunkte, die jedoch zumeist nur von einzelnen Zielgruppen oder Milieus besucht werden. Nachbarschaftliche Strukturen sind vorhanden aber bisher noch nicht weiter eruiert. Dies zu erfahren und zu nutzen ist auch Inhalt der Projektarbeit. Die Menschen vor Ort sind, nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Migrationshintergründe oftmals für sich. Über das Thema Küche, Essen, Essenszubereitung und Begegnung der Kulturen, sollen Begegnungsräume entstehen. Mit dem Projekt sollen folgende Handlungsfelder der GWA gestärkt werden: „Soziale Aktivität-Zusammen leben-Gesundheitsförderung“. Die drei Ortsteile verfügen jew. über Grundschulstandorte mit Kitas und Hort. Derzeit werden diese durch unterschiedliche Caterer mit Mittagessen versorgt. Da in diesen Einrichtungen bisher kaum eine Auseinandersetzung mit den Themen Nachhaltigkeit, Erzeugung u. Verarbeitung von regionalen Lebensmitteln stattfindet, ist auch hier daran gedacht das Handlungsfeld „Schule und Bildung“ der GWA-Arbeit zu bearbeiten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Loxstedt Bexhövede-Stotel-Kernort Loxstedt
Beschreibung
Ortsteilgrenzen der Ortsteile, siehe beigefügte Karte
Einwohnerzahl
10300
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Kommune Loxstedt, Anmerkungen: einzelne Ortsteile sind sehr ländlich, Loxstedt als Kernort mit ca. 5.500 EW wird auch nicht als Stadt bezeichnet. Bexhövede: ca. 2.250 EW, Stotel: ca. 2.600 EW
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund EGIS-Sozialraumdaten Besonderheit Ortsteil Stotel
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: EGIS-Sozialraumdaten
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen und Themen der Menschen stehen im Zentrum der Beteiligung. Über Bürgerforen und gezielte Ansprache von unterschiedlichen Zielgruppen (unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen) sollen die Bedarfe in den Gemeinwesen der Ortsteile erhoben werden. Ausgehend von den Themen Verpflegung, Nachhaltigkeit, Bildung und Zusammenleben werden mit den Menschen vor Ort Lösungsansätze gesucht. Hierbei sollen die Stärken und Ressourcen der Menschen herausgearbeitet und diese aktiv in die Arbeit eingebunden werden. Neben der Stärkung der Gemeinschaft soll über die Möglichkeit der Selbstorganisation eine Form des Engagements gefördert werden, die es unterschiedlichen Gruppen ermöglicht die vorhandene Infrastruktur für ihre Interessen zu nutzen. Da es sich hier um eine Gebietsentwicklung handelt, soll hier ebenenübergreifend gehandelt und gedacht werden. Dies bedeutet Kooperationspartner, wie die Kommune und der Ernährungsrat der Region Bremerhaven/Cuxhaven u.a. werden aktiv in die Arbeit mit einbezogen. Bestehende Netzwerke sollen genutzt oder aber je nach Bedarf auch entwickelt werden. Die Kommune als Kooperationspartner hat großes Interesse über den Ansatz der Gemeinwesenarbeit das Projektgebiet zu entwickeln und zu gestalten. Ergebnisse der gemachten Erfahrungen sollen in kommunale Entwicklungen einfließen und nicht zuletzt in einer Imageverbesserung der Region enden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivitäten sind am Bedarf orientiert. BewohnerInnen engagieren sich.
Beschreibung
Eigenaktivitäten entstehen auch ohne Initiative der Koordination.
Beschreibung
Bestehende Ansätze wurden gestärkt und entwickeln sich weiter.
Beschreibung
Verschiedene Zielrgippen werden von einzelnen Aktivitäten angesprochen und zusammengeführt.
Beschreibung
Bestehende Netzwerke haben mehr Dynamik und Aktivitäten entfaltet. Neue Kooperationen sind entstanden.
Beschreibung
Modell der Bexhöveder Kita-Küche bzw. erarbeitetes Konzept auf andere Ortsteile übertragen werden kann.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Erster Beigeordneter, Amt IV Kinder- und Familienservice (alle bereits eng einbezogen), weitere für andere Bevölkerungsgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaften und ihre Mitgliedervereine und -gruppen wie Sportvereine, Bürger helfen Bürger, DRK, Landfrauen (bereits in Projektgruppe vertreten), ...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
siehe gemeinnützige Organisationen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas, Hort (beide größtenteils in den Ortsteilen bereits einbezogen, tw. über Leitung, z.T. über Trägerverband), Grundschulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bexhövede, Kirchengemeinde Stotel (beide bereits in Projektgruppe vertreten), Kirchengemeinde Loxstedt (bereits informiert)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokales, vor allem lebensmittelproduzierendes Gewerbe u.a. über: Landwirte/Landvolk, Landfrauen (bereits in Projektgruppe einbezogen), Ernährungsrat (bereits in Projektgruppe einbezogen), Wirtschaftsstammtisch u. -förderung, Gärtnerei (bereits Kontakt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordseezeitung, Facebook, Websites der Kirchengemeinden/Dorfgemeinschaften/OrtsvorsteherInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat (Fraktionen im Gemeinderat sidn einbezogen und befürworten Projektansatz), OrtsvorsteherInnen der Ortsteile (bereits alle informiert, Ortsvorsteherin Bexhövede bereits in Projektgruppe vertreten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen der drei Ortsteile
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das 3. Jahr ist geprägt von Aufbau und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien: Förderung Selbstorganisation, Erschließung Anschlussfinanzierung, Sicherung Trägerschaft. Im Fokus sind die Kirchengemeinden sowie kirchliche Institutionen, die Vereine und Organisationen der Dorfgemeinschaften, der regionale Ernährungsrat sowie die kommunalen Einrichtungen. Neben der Übernahme einzelner Bausteine durch einzelne Kooperationspartner ist die Gründung einer Vereinsstruktur nicht ausgeschlossen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir sehen uns!

Ansprechpartner
Andrea Wegener
Organisation Wunstorfer Bauverein
Funktion Sozialberaterin/Quartiersmanagerin
Aufbau von Nachbarschaftshilfe als Hilfe zur Selbsthilfe
Projektbeschreibung
Das Augenmerk dieses Projekts liegt auf Bewohneraktivierung, sozialer Kohärenz, besserer Durchmischung der Gruppen und dem Auf- und Ausbau von Nachbarschaftshilfe. Die Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme für Nachbarn und Wohnumfeld soll gestärkt und unterstützt werden. Dies wollen wir erreichen, indem wir planen, drei Ebenen zu stärken und miteinander zu verbinden: - Soziale Akteure sollen in verbesserter Netzwerkarbeit gruppenübergreifende Projekte planen und gemeinsame Ziele entwickeln. - Die Bewohner sollen befähigt werden, selbstständig und ehrenamtlich ihr Nachbarschaftsnetzwerk aufzubauen. - Das Quartier und bisher ungenutzte Grünflächen sollen belebt und zum Verweilen einladen. Eine bessere Identifizierung mit dem Quartier und die Bildung eines "Wir-Gefühls" sollen soziale Strukturen und Lebensqualität stärken. In Zeiten des Mangels an Erziehern, Lehrern, Pflegekräften und Sozialarbeitern wollen wir die Bewohner in kleinen Schritten motivieren, sich zu helfen, Freizeit miteinander zu verbringen, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Durch die Anlage von Hochbeeten und Sitzgelegenheiten wollen wir zuerst Treffpunkte für Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft und so die Möglichkeiten sich kennerzulernen schaffen. Durch Gestaltung und Pflege sollen gemeinsame Themen, Ziele und der Austausch untereinander gefördert und Berührungsängste abgebaut werden. Schulen, Kitas, Tagespflege und andere Gruppen sollen die Flächen ebenfalls nutzen und so für Lebendigkeit im Quartier sorgen. Im weiteren Verlauf soll das Ehrenamt ausgebaut und attraktiv gemacht werden. Die Kooperation mit zwei ehrenamtlichen Vereinen ermöglicht die Ausbildung zu Alltagsbegleitern und deren Einsatz in der Nachbarschaft. Hier geht es um die Schaffung sinnhafter Tätigkeiten in der Nachbarschaft. Besuche, Mieterfeste und begleitete Spaziergänge können Vereinsamung vermeiden; Kinderbetreuung und Botengänge etc. können den Alltag erleichtern. Ziel ist es, nach anfänglicher sozialpädagogischer Intervention, die Bewohner zu motivieren und befähigen, selbstständig und aktiv ihre Nachbarschaft zu gestalten und Verständnis und Hilfsbereitschaft zu stärken. Um das Funktuionieren des Netzwerks zu prüfen und aufrechtzuerhalten, treffen sich soziale Akteure und Bewohner regelmäßig zu Quartiersversammlungen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Barne zeichnet sich durch eine heterogene Bewohnerschaft (verschiedene Generationen und ethnische Gruppen, Empfänger von Transferleistungen, Geflüchtete, psychiatrisch Erkrankte) aus. Im Jahr 2022 wurde das Quartier seitens der SiPa mit dem Siegel "Lebenswertes Quartier" ausgezeichnet. Nach Evaluierung der Auswertung wurden trotz der bestehenden Quartiersarbeit Defizite im Bereich sozialen Teilhabe deutlich. Laut der Beurteilung sind folgende Punkte verbesserungswürdig: - gezielte Förderung der Selbstorganisation in der Bewohnerschaft - der soziale Zusammenhalt - Möglichkeiten, etwas für das nachbarschaftliche Leben zu tun - die Befragung von Passanten ergab, dass es wenig attraktiv ist, an Orten im Quartier zu verweilen - weniger als die Hälfte der Befragten konnten einen Ansprechpartner im Quartier benennen Außerdem ist festzustellen, dass es vielfältige Angebote sozialer Akteure gibt, die jedoch zu wenig gruppenübergreifend und verbindend arbeiten. Insbesondere in der Pandemie wurde deutlich, dass durch den bestehenden Fachkräftemangel im sozialen Bereich, KiTas und Pflege schon jetzt Menschen unterversorgt sind. Sichtbar ist dies beispielsweise anhand : - zunehmenden Verwahrlosung einiger Bewohner und ihrer Wohnungen. - mangelhafte Versorgung von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz/ Vereinsamungstendenzen - bei Betreuung von Kindern - zunehmender Vandalismus Wir wollen präventiv das Bewusstsein der Bewohner füreinander entwickeln, Menschen in Kontakt bringen und die Nachbarschaftshilfe als Instrument der Hilfe zur Selbsthilfe einrichten und stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wunstorf Barne
Beschreibung
Die Abgrenzung des Quartiers „Barne“ wurde so gewählt, wie sie schon seit Jahrzehnten von den Bewohnern Wunstorfs als „Die Barne“ wahrgenommen wird. Die Gabelung der Barnestraße mit der kleinen Verkehrsinsel stellt das Tor zur Barne dar. Eine weitere wahrnehmbare Grenze ist die Bahnstrecke. Am Ende der Barnestraße/ Quartiers befinden sich das Barnewäldchen, ein Sportplatz und Hallenbad an die sich Felder anschließen. „Geschlossener Bereich“ Zentrum ist der Marktplatz. Geschätzte Kanten des Quartiers: 650 x 400 Meter. Straßen: Barnestraße, Rembrandtstraße, Rubensstraße, Albrecht-Dürer-Straße
Einwohnerzahl
721
Quelle / Anmerkungen
Ermittelt von der Stadt Wunstorf im Rahmen der Bewerbung um das Siegel "Lebenswertes Quartier", SiPa Niedersachsen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine validierten Daten seitens der Stadt/Region Hannover erhalten.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Keine validierten Daten erhalten; daher geschätzt
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik (0,21 %)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik (928 Alleinerziehende; 2,19 %)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Unterlagen zum Gebiet
quartier.pdf (975.16 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier vorhandene sozialen Strukturen sollen verknüpft werden. Regelmäßige Meetings sozialer Akteure und Bewohner zur Darstellung vorhandener Ressourcen sollen fortlaufend stattfinden und zum Ziel haben, gruppenübergreifende Projekte zu organisieren, um Menschen in Kontakt zu bringen. Regelmäßige Quartiersversammlungen in den Gemeinschaftsräumen sollen Ideen Raum geben und Bewohner befähigen, in Eigenregie z.B. Veranstaltungen zu planen. Das Wohnumfeld soll maßgeblich durch Gestaltung von Hochbeeten und Schaffung von Treffpunkten unter Mitwirkung der Bewohner aufgewertet werden. Das "Wir" Gefühl und die Identifizierung mit dem Quartier werden so verbessert. Bestehende Kooperationen mit ehrenamtlichen Vereinen sollen genutzt werden, um das Ehrenamt attraktiv zu machen. Bewohner werden in diesem Rahmen zu Alltagsbegleitern ausgebildet. Menschen sollen empowert und befähigt werden, Berührungsängste abzubauen, Empathie zu entwickeln und sich um Nachbarn zu kümmern. Ziel ist es nicht nur Hilfsangebote zu machen, sondern auch Menschen ein vielfältiges Angebot zur sinnhaften Freizeitgestaltung zu bieten. Besonders Empfänger von Transferleistungen und Ruheständler können vom bezahlten Ehrenamt profitieren. Mit einem Pool vieler ehrenamtlicher Helfer in Bereichen Handwerk, Besuchsdienst, Botengänge, Kinderbetreuung, Gruppenleitung, etc. durch Empowerment soll das Miteinander gestärkt und Defizite im versorgenden Bereich ausgeglichen werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Quartier ist belebt, Menschen verbringen in den Treffpunkten und im Freien Zeit miteinander. Regelmäßiger Austausch von Netzwerkpartnern, Bewohnern und Ehrenamtlichen zur Prüfung des fortwährenden Status quo.
Vorhandene Strukturen
Es wurden Kooperationverträge mit verschiedenen Institutionen/Vereinen geschlossen. - Johanniter Unfall Hilfe Es bestehen diverse Angebote zur Unterstützung im Alltag. - Ehrenamtliche Vereine Herbst-Zeitlos e.V. und meer-hilfe Die Vereine vermitteln und schulen Alltagsbegleiter für die Bewohner, beraten zu den Leistungen der Pflegekassen. - AufKurs Eine Sozialberaterin berät im Rahmen einer Sprechstunde junge Erwachsene bis 25 Jahren aus prekären Familienverhältnissen. - Präventionskreis Barne Soziale Akteure, Vertreter der Stadt und Wohnungsunternehmen, Schulen, KiTas und Polizei treffen sich halbjährlich zum Austausch, um die Sicherheit im Quartier zu erhalten. - Ehrenamtliche, ausgebildete Sicherheitsberater für Senioren der Polizei Wunstorf beraten Senioren zum Thema Sicherheit. - Regelmäßige Kaffeetrinken und Ausflüge für Senioren im Gemeinschaftsraum des Bauvereins. - Hockergymnastik und Gedächtnistraining durch Trainerinnen im Ehrenamt - der Gemeinschaftsraum des Bauvereins kann von Akteuren und Bewohnern für Familienfeste, etc. genutzt werden Das QM ist in der Verwaltung des Bauvereins, im Quartier oder aufsuchend beratend, vermittelnd und organisatorisch tätig. Teilnahme an verschiedenen Arbeitskreisen (z.B. AK Häusliche Gewalt)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Herbst-Zeitlos e.V. Ehrenamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
meer:hilfe Ehrenamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Kurze Wege Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AufKurs Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Otto-Hahn-Schule; Paul-Moor-Schule; Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KiTa DRK + St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Bewohner der Barne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Unfall Hilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Wunstorf Flüchtlingsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauen für Frauen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unsere GWA besteht aus drei Säulen: Quartier, Bewohner, Soziale Akt. Im Rahmen d. Projekte wurden d. entstandenen Treffpunkte zu Begegnungsstätten. Es ist ein Verantwortungsbewusstsein für Nachbarn & d. Quartier entstanden. Ehrenamtl. wurden empowert & ausgebildet. Es wurde ein starkes Netz zwischen allen Akteuren geknüpft. Der wb sieht sich verantwortlich für d. Barne.Im Rahmen seines Förderauftrages wird d. wb dieses Ziel auf Grundlage der Zertif. GWA die Struktur nachhaltig aufrechterhalten.
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