Secondhand Kaufhaus als Interkultureller Willkommens- und Begegnungsort für Geflüchtete und Einheimische
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Achim Wolff
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsort für geflüchtete und einheimische Familien
Projektbeschreibung
Anfang 2024 wird in Altenwalde eine Ankunftszentrum (AZ) für 800 Geflüchtete entstehen. 2016 war dort eine Notunterkunft. Durch das Engagement der Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde (OHA) wurde eine aktivierende Begleitung der Bürger*innen und geflüchteten Menschen organisiert. Letzteres bis heute. Dennoch gibt Ängste in der Bevölkerung. Um mögliche Konflikte zu vermeiden und Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu ermöglichen, wollen wir das Sozialkaufhaus (Teilprojekt 1) und den offenen Kinder- und Jugendtreff DOM als Quartierstreffpunkte (Teilprojekt 2) ertüchtigen.
Dabei soll ein offenes Konzept mit niederschwelligen soziokulturellen Angeboten für alle Altersgruppen für Anwohner im Ort und der AZ umgesetzt werden. Integration funktioniert wo ein gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe und gelingende Selbstwirksamkeit möglich ist. Als Flüchtlingsinitiative mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Integration und Bildung wollen wir mit den beiden Projekten einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen.
Der Jugendtreff, z.Zt. durch ehrenamtliche Jugendliche an 2 Tagen geöffnet, wird durch den Mitarbeitenden im Quartierstreff auf 7 Tage ausgeweitet. Er wird gemeinsam mit den Anwohner*innen und Ehrenamtlichen gestaltet. Dabei werden Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigt. Familien-, Seniorenangebote und schwerpunktmäßig die Arbeit als Jugendtreffpunkt werden dabei sein.
Das gelingende Miteinander, das die Bedürfnisse der Geflüchteten nach
geschützten Räumen aufgrund von Traumatisierungen ernstnimmt und Begegnung und Beteiligung aller ermöglicht, trägt erneut zum Gelingen des Ankommens und Willkommens und letztlich des gemeinsamen Lebens bei. Hier wird die Fachkraft sensibilisieren. Eine Herausforderung für die gemeinsame Normalität werden die unterschiedlichen Werte und Erfahrungen der Menschen sein. Bei Traumata müssen therapeutische Angebote vermittelt werden.
Der Schwerpunkt liegt auf Partizipation. Die BesucherInnen sollen Angebote und Aktivitäten wie Kochabende, Feste und Fußballturniere mitbestimmen und -gestalten dürfen. So können sie sich als aktiv Handelnde erleben, nicht als Bittsteller und Opfer. Da Anwohner*innen der Kaserne erst kurz in Deutschland sein werden, müssen die Angebote mit rudimentären Sprachkenntnissen funktionieren.
Die Angebote sind eingebettet in die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinde und deren zugehöriger Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde.
Laufzeit
2023-12-11 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Quartierstreff Dom soll in einer Zeit ertüchtigt werden, in der, nach Corona und inmitten eines Krieges, der Unsicherheit mit sich bringt, die ehemalige Kaserne als Aufnahmeeinrichtung (AZ) für bis zu 10 Jahre ausgebaut wird. Das verunsichert die Menschen.
Wir hoffen das Projekt in Altenwalde umsetzen zu können, weil die geflüchteten Menschen, die z.T. traumatisiert kommen, eine Kultur des Willkommens vor Ort brauchen, um anzukommen, Halt zu finden, erste Kontakte zu knüpfen. Die Anwohner*innen brauchen Begleitung in dieser veränderten Lebenswirklichkeit, Möglichkeiten der Mitgestaltung und Bearbeitung ihrer Vorbehalte.
Bereits 2016 wurden in der Kaserne wenige Monate Geflüchtete untergebracht. Die gemachten Erfahrungen waren überwiegend positiv. Akteure aus Politik, Kirche, Sportvereinen und öffentlichem Leben moderierten die Nutzung, so dass BürgerInnen sich mit ihren Bedenken ernst genommen fühlten. Die Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde, die bis heute ein wesentlicher Akteur der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Cuxhaven ist, verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit und ist gut vernetzt. Wir schaffen Begegnungsräume, in denen das interkulturelle Miteinander erlebt, Vielfalt erlernt und gelebt werden kann. Nur mit Strukturen im Ort ist eine Akzeptanz des AZ und gutes Zusammenleben möglich.
Mit zwei Teilprojekten knüpfen wir an bestehende Kooperationen an, wie mit dem Bündnis für Respekt in Cuxhaven, der engagierten Stadt, den in der Flüchtlingsarbeit engagierten Wohlfahrtorganisationen von Caritas, Diakonie und Paritätischen und dem Landkreis Cuxhaven.
Die Menschen im Quartier werden von Beginn an in die Gestaltung eingebunden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Kirchengemeinde ist seit Jahren konzeptionell und methodisch im Bereich der GWA aktiv. Die Zielgruppen mit ihren Bedarfen, Interessen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Dies umfasst neben dem offenen Kinder- u. Jugendtreff DOM ein Kinderferiendorf („Hammer“), die Aktivitäten der Flüchtlingsinitiative mit ca. 50 Freiwilligen, das SecOndHAnd-Sozialkaufhaus, den Mittagstisch von und für SeniorInnen u.v.a..
Das AZ wird das Quartiersleben nachhaltig verändern. Durch die Erweiterung des DOM zum Quartierstreff für Menschen aus dem Quartier und dem AZ, werden verschiedene Aspekte der GWA aufgenommen. Im Konzept werden alle Kinder und Jugendliche des Sozialraums in den Blick genommen, darüberhinaus weitere Ziuelgruppen. Ein niedrigschwelliger Begegnungsort soll entstehen. Die Selbstorganisation, Partizipation und Durchmischung der Zielgruppen sind wesentliches Prinzip. Da multikulturelles Zusammenleben Hauptaugenmerk ist, achten wir auf einfache Sprache, kultur-, alters- und bedarfsgerechte Angebote. Nach Bedürfnissen der Besucher werden gemeinsam mit ihnen Angebote entwickelt. (Zuhören/Bedarfe recherchieren) und unter Beteiligung (Mitwirken/Handeln) durchgeführt.
Der Quartierstreff DOM und seine hauptamtliche Kraft fungieren als Mittler zwischen den verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen. Mit dem begleiteten Begegnungsort wird der soziale Frieden im Ort gefördert, die längerfristige Akzeptanz des Ankunftszentrums wird wahrscheinlicher.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Quartierstreff DOM ist ein wichtiger Begegnungsort in der Ortsmitte, für Jugendliche, Anwohner und Menschen aus dem AZ. Er wird eingebunden in Maßnahmen zur Prävention, um den sozialen Frieden im Quartier zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Cuxhaven werden während der Projektlaufzeit Recourcen erschlossen, um das Projekt weiterführen zu können.
11. Medien
Galerie
Stadtteil Café Neuenhäusen - Das Ufer-Cafe - Ein Treffpunkt, der verbindet
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marianne Schiano
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das Ufer-Cafe - Ein Treffpunkt, der verbindet
Projektbeschreibung
Dreimal pro Woche findet in der Celler Tafel e.V. Uferstraße 10 die Ausgabe der Lebensmittel statt. Zweimal pro Woche versorgen wir mit der Abendtafel Menschen direkt vor Ort mit Suppe, Brötchen und Kuchen. Dieses bestehende Angebot soll mit einem Stadtteil Café Neuenhäusen erweitert werden.
Es soll ein Café werden, in dem Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft jedes Alters, Arbeit, Kontakte und Information finden. Kindern aus den drei Grundschulen in Neuenhäusen wollen wir regelmäßig eine warme Mahlzeit anbieten.
Gemeinsam mit dem Jobcenter im Landkreis Celle werden Möglichkeiten geschaffen, weitere Beschäftigungsverhältnisse für Langzeitarbeitslose im geförderten Beschäftigungsverhältnis zu installieren. Das schafft eine Chance für Ältere, Arbeitslose mit Behinderungen und Migranten.
Die Kooperation mit dem Verbund sozialtherapeutischer Einrichtung e.V. (VSE) ist vorgesehen, um auf diese Weise ein Netzwerk mit sozialtherapeutischem Hintergrund zu geschaffen. Auch eine Kooperation mit dem Kinderschutzbund Celle sowie der Obdachlosen Beratung sind möglich.
Wir werden einen Arbeitsplatz mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von je 30 Stunden schaffen.
Laufzeit
2024-06-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Prinzip der Celler Tafel e.V. ist einfach erklärt: Wir sammeln überschüssige Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien, Einzel- und Großhändlern und verteilen diese an Menschen, die staatliche Unterstützung erhalten.
Im Tansey-Haus in der Uferstraße 10, das uns im Jahr 2009 vom Ehepaar Tansey geschenkt wurde, befinden sich die Verwaltung, die Sortierstation, die Ausgabestelle Neuenhäusen, ein kleines Bistro und das Lebensmittellager.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Celle Neuenhäüsen
Beschreibung
Stadtteil Neuenhäusen (keine Angaben zur Größe der Fläche vorh.)
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Angaben vorhanden
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ufer-cafe_verortung_din_a5.png
(3.91 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es soll eine Anlaufstelle zur Unterstützung in besonderen Lebenssituationen sowie zum Austausch und zur Vernetzung verschiedener Bevölkerungsgruppen geschaffen werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden z.B. Paulusgemeinde oder Kreuzkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CD-Kaserne, Celle (Jugendzentrum)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Parallel zu den städtischen Zielen des Sanierungsgebietes der Stadt Celle soll hier die Stärkung des Quartiers Neuenhäusen erfolgen. Zur langfristigen Finanzierung soll innerhalb der ersten drei Jahre darauf hingearbeitet werden, dass sich das Café selbst trägt. Dazu werden die Gäste angehalten eine freiwillige Spende abzugeben. Darüber hinaus sind jährliche Spenden von 20.000 Euro garantiert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartier Englisches Viertel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Doris Zinnecker
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
Interkulturelle Begegnung an der Aue
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Hallemann
2. Kurzbeschreibung
Interkulturelle Begegnung an der Aue
Projektbeschreibung
Das Wohngebiet Aue/Kastanienplatz in Herzberg am Harz hat in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren und entwickelt sich immer mehr zu einem problematischen Bezirk mit Konflikten in der Nachbarschaft.
In dem genannten Wohngebiet ist der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren gestiegen. Da die Bewohner*innen noch nicht ausreichend von sozialen Angeboten vor Ort erreicht werden können, kommt es immer wieder zu Problemen und Konfliktpotentialen.
Das beantragte Projekt soll als niedrigschwelliges Angebot, verortet zentral im Einzugsgebiet, die Unterstützungslücke schließen und das Miteinander von Migranten*innen und Einheimischen sowie verschiedenen Migrationsgruppen untereinander stärken.
Im Aufbau des Projektes wird im 1. Schritt ein offenes Beratungsangebot geschaffen sowie ein Begegnungsraum für die Bewohner*innen entstehen, der den Menschen im Einzugsgebiet als zentraler Anlaufpunkt für sämtliche Fragestellungen dient. Das „Aue-Begegnungscafe“ ist dabei unabhängig von Alter, Problemlage, Einkommenssituation etc. für alle Ratsuchenden niedrigschwellig zugängig.
Durch das Aue-Begegnungscafe wird ein Kontakt zur Zielgruppe hergestellt und ein Bild der vorhandenen Problemlagen, aber auch auf Wünsche und Potentiale der Bewohner*innen sichtbar. Über gute integrierte Migranten*innen, die als Multiplikatoren*innen eingesetzt werden, soll ein leichterer Zugang zu Migranten*innen mir sprachlichen Problemen oder Sorgen gelingen.
Durch sich häufende Nachfragen und Problemstellungen im Beratungsangebot, kann aufgezeigt werden, in welchem Bereich Maßnahmen oder besonders Aufklärung z.B. in Form von Fachvorträgen oder Aufklärungsveranstaltungen ggf. in verschiedenen Sprachen nötig sind.
Durch Umfragen unter den Bewohner*innen, nach ihren Wünschen bzw. danach, welche Angebote und Aktivitäten sie selber für ein gelingendes Miteinander für nötig halten, sollen stets Angehörige aller Kulturkreise sowie Einheimische in die Fortentwicklung des Projektes einbezogen werden.
Die Maßnahme wird in den Räumen des Stadtteiltreffs Kastanienplatz der Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH verortet. Hier wurden in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern sowie Mietern selber, bereits Angebote für die Bewohner*innen der eigenen Mietwohnungen geschaffen, z.B. gemeinsames Kaffee trinken und Bingo spielen. Die bereits vorhandenen Strukturen sollen durch die beantragte Maßnahme örtlich und inhaltlich ausgeweitet und mit professioneller Struktur unterstützt werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Wohngebiet an der Aue genießt in Herzberg am Harz keinen guten Ruf und ist zum Wohnen unattraktiv geworden. Dieser Entwicklung soll durch die beantragte Maßnahme ein Stück weit entgegengewirkt werden.
Insgesamt leben in Herzberg am Harz 13.073 Einwohner der Migrationsanteil liegt bei 8,91%. Im Einzugsgebiet Aue ist ein höherer Migrationsanteil ersichtlich. In der Wohnanlage Kastanienhof zeigt sich das für Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH, Vermieter größerer Wohneinheiten im Einzugsgebiet, auch in der Anzahl der Interessenten.
Sei es generell Ziel der Wohngesellschaft, die Einwohnerschaft möglichst heterogen zu gestalten, gestalte sich das in der genannten Wohneinheit immer schwerer.
Durch den höheren Migrationsanteil entstehen Konfliktpotentiale zwischen Migranten*innen und Einheimischen auf der einen Seite und Migranten*innen unterschiedlicher Herkunftsländer untereinander auf der anderen Seite.
Besonders durch Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre, zunächst besonders aus Syrien, aktuell besonders häufig aus der Ukraine gestalten sich Kommunikation, Austausch und ein Miteinander schwierig, nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren. Besonders Alltagskonflikte entstehen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen häufig. Unter Einheimischen entstehen Vorurteile.
Die Bewohner*innen werden von sozialen Angeboten vor Ort noch nicht ausreichend erreicht. Gründe liegen sowohl in sprachlichen Problemen, als auch in einer hohen Hemmschwelle und Unkenntnis über das Hilfesystem vor Ort.
Für einen besseren Zugang zur Zielgruppe sowie den Abbau des Konfliktpotentials sind Niedrigschwelligkeit sowie der Einsatz von Multiplikatoren*innen nötig.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz
Beschreibung
Das Einzugsgebiet besteht aus den Wohngebieten "Kastanienplatz" und "Aue" nahe Kernstadt und Bahnhof Herzberg am Harz. Die Hauptstraßen, des Projektgebietes sind Northeimer Straße, Kornstraße, Siemensstraße (Aue) und
Kastanienplatz (Kastanienplatz). Das Gebiet gehört offiziell zur Kernstadt von Herzberg am Harz, Aue und Kastanienplatz werden allerdings auch als nichtamtliche Stadtteile geführt. Das Gebiet ist nahe des Bahnhofs, auch die Innenstadt ist noch fußläufig oder mit dem Bus erreichbar. Bewohner*innen werden dennoch nicht ausreichend von den Angeboten im Stadtgebiet sowie Umland erreicht, daher wird das Projekt direkt im Quartier, im Stadtteiltreff verortet.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Beruht auf Schätzungen. Das Projektgebiet ist ein Teil der Kernstadt Herzberg am Harz. Hier waren Januar 2023 8.807 Einwohner gemeldet.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastnienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastanienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
(Quelle Zahl der Gesamtstadt: Stadt Herzberg am Harz)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
aue_herzberg.jpg
(55.75 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Für die Bewohner*innen des Einzugsgebiets wird eine Anlauf- und Unterstützungsstelle direkt in ihrem Wohngebiet eingerichtet. Niedrigschwelligkeit, kurze Wege und eine Ansprechperson vor Ort sollen den Zugang zu Hilfsangeboten erleichtern. Darüber hinaus soll das Angebot "Aue-Begegnungscafe" einen Ort zum Kennenlernen, Austauschen, Beisammensein für die Bewohner*innen darstellen.
Die Bewohner*innen sollen zum Austausch miteinander motiviert werden und im weiteren Projektverlauf dazu inspiriert werden, eigene Ideen und Kompetenzen in die Ausgestaltung der Maßnahmen mit einzubringen.
Die Vielfältigkeit der Kulturen im Einzugsgebiet bietet die Chance, neues Kennenzulernen, Potentiale zu nutzen und gemeinsam neue Aktivitäten zu entwickeln. Unter Einbezug dieser Bewohner*innen, z.B. besonders gut integrierter Einwohner*innen, die als Multiplikatoren*innen für Angehörige ihres Kulturkreises wirken können, da sie einen leichteren Zugang zu weiteren benachbarten Personen haben und über die sprachliche Kompetenz verfügen, sollen weitere Personen erreicht werden und später weitere Austausch-Angebote entstehen, die diese selbstständig- oder mitgestalten können. Dies könnten z.B. sein: Flohmärkte, Internationales Frühstück, Urban Gardening etc.
Durch Stärkung der Eigenkompetenzen der Bewohner*innen und ihres Miteinanders ist eine Etablierung dieser aus Eigeninitiative entstehenden Angebote und Verselbstständigung über den Projektzeitraum hinaus wünschenswert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Befragung und direkten Kontakt sind die Bedarfe, Wünsche und Potentitale der Bewohner*innen bekannt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich selber in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten ein und setzen ihre eigenen Vorstellungen bei der Gesaltung kleinerer Veranstaltungen (z.B. Straßenfeste) um
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen bringen sich aktiv in die Projektgestaltung mit ein und nutzen persönliche und räumliche Ressourcen
Kriterium
Beschreibung
Die Begegnungsstätte sowie gemeinsame Veranstaltungen dienen dem Austausch und fördern die Nachbarschaft. Durch selbst gestaltete Aktivitäten verbessert sich das Miteinander
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule Osterode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Ev.luth. Kirchenkreis Harzer Land
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff im Kastanienplatz wird bisher von Ehrenamtlichen und einzelnen Mieter*innen gestaltet. Die Bereitschaft der übrigen Bewohner*innen zur Mitgestaltung des Angebotes ist jedoch noch nicht ausreichend vorhanden. Durch das Projekt soll die Entwicklung der Partizipation der Bewohner*innen angeschoben werden und für die Zukunft eine sich etablierende Struktur geschaffen werden. Durch Netzwerkarbeit vor Ort sollen diese Strukturen auch in Zukunft professionell unterstützt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Älter werden in der Gemeinde Bissendorf
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dominik Domhoff
| Funktion | Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Strukturen schaffen für ein langes, selbstbestimmtes Leben vor Ort
Projektbeschreibung
Befragt nach ihren Wünschen für ihr Leben im Alter benennen Menschen überwiegend den möglichst langen und selbständigen Verbleib vor Ort, in ihrer angestammten Häuslichkeit. Zu diesem Zweck existieren eine Vielzahl staatlicher und zivilgesellschaftlicher Strukturen und Angebote für alle Altersgruppen. Die Sorge für und um das Älterwerden betrifft dabei nicht nur gegenwärtige Senior*innen, sondern auch An- und Zugehörige und die gesamte Gesellschaft und hat Einfluss auf soziale Teilhabe, Gesundheit, Erwerbstätigkeit und Zukunftsperspektiven.
Die Gemeinde Bissendorf verfügt über professionelle und ehrenamtliche Strukturen, die das Zusammenleben, die Gesundheitsversorgung, Pflege und soziale Teilhabe prägen. Senior*innen und Organisationen bemängeln jedoch das Fehlen einer zentralen Ansprechperson für Belange älterer Menschen in der Gemeinde Bissendorf. Der DRK-Ortsverein Bissendorf e.V. ist seit mehreren Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen der Sozialarbeit in der Gemeinde Bissendorf aktiv und bietet verschiedene offene Angebote, auch mit Bezug zu Fragen von Gesundheit und sozialer Teilhabe.
Das beantragte Projekt soll mit dem Ansatz einer sozialräumlich orientierten Gemeinwesenarbeit partizipative und inklusive Strukturen schaffen, die ein möglichst langes und selbständiges Leben in der eigenen Häuslichkeit in der Gemeinde Bissendorf fördern. Dabei setzt es auf vier Ebenen an: offene, generationenübergreifende Angebote zur Wissensvermittlung und sozialen Teilhabe, individuelle Beratungs- und Unterstützungsleistungen, Vernetzung von relevanten Akteuren und Partizipation der Zielgruppe und der Zivilgesellschaft. Dafür werden zunächst regelmäßige Seminare und Vorträge mit Beratungsanteil zu Themen des Älterwerdens (wie Gesundheit und Pflege) und Themen der gesellschaftlichen Teilhabe (etwa die Nutzung digitaler Technologien) angeboten. Offene Veranstaltungen als Treffpunkte für Bürger*innen, die Etablierung von intergenerationalen Formaten und Tagesausflüge bieten konkrete Anlässe für die Förderung der sozialen Teilhabe. Eine individuelle Beratung bietet Bürger*innen eine erste Kontaktstelle für alle relevanten Fragen und kann benötigte Informationen weitergeben, notwendige Unterstützung im Netzwerk initiieren oder an passende Stellen weitervermitteln kann. Zu diesem Zweck werden regionale Akteure strukturiert eingebunden und Austauschformate etabliert. Ebenso werden Formate und Möglichkeiten der Partizipation gemeinsam mit Senior*innen erarbeitet.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Bissendorf liegt mit ca. 15.000 Einwohner*innen eingebettet zwischen den Städten Osnabrück im Westen und Melle im Osten. Es existieren fünf Siedlungsschwerpunkte und neun weitere, kleinere Ortsteile.
In einem Workshop zur zukünftigen Aufstellung der Seniorenarbeit in der Gemeinde Bissendorf im Jahr 2022 bemängelten die Teilnehmenden das Fehlen einer zentralen, hauptamtlichen Ansprechperson für Senior*innen, die bisher nicht existiert. Zwar bestehen Angebote von Kirchen und Vereinen verschiedener Größe, diese sind jedoch vor allem als offene Gruppenangebote ausgestaltet. Ein institutionalisierte, Individuelle, fachliche Kontaktstelle und eine Koordination der vorhandenen Strukturen mit eine Blick auf das Älterwerden existiert vor Ort nicht. Die Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationen erfolgt lediglich opportunistisch.
Darüber hinaus wurden weitere themenübergreifende Handlungsbedarfen benannt: (1) Informationsangebote und Veranstaltungen zu Themen von Gesundheit, Pflege und Sozialem, (2) Beratungsangebote zu sozialen und gesundheitlichen Fragestellungen, (3) die Schaffung von Aufmerksamkeit für das Thema Demenz, (4) Förderung der digitalen Teilhabe (5) die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements und die Förderung von Partizipation älterer Bürger und die (6) Vernetzung der beteiligten Akteure in der Sozialarbeit und Abstimmung ihrer Angebote.
Dafür soll eine Ansprechperson etabliert werden, die allen Bevölkerungsgruppen bei Fragen und Problemen des Älterwerdens mit Rat und Tat zur Seite steht, ihren Anliegen ein Gehör verschafft, sowie Strukturen und Themen mit der Zielgruppe zusammen weiterentwickelt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Bissendorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Bissendorf
Einwohnerzahl
15506
Quelle / Anmerkungen
lt. https://www.bissendorf.de/Rathaus/ueber-Bissendorf/Zahlen-Daten-Fakten.htm
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Bewohner*innen über 65 Jahren am 31.12.2020 lt. Landesamt für Statistik Niedersachsen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bissendorf_in_os.svg_.png
(640.48 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Perspektiven des Älterwerdens betreffen nicht nur Menschen oberhalb einer Altersgrenze. "Aging in place" oder das möglichst lange, selbständige Leben in der eigenen Häuslichkeit sind häufig formulierte Wünsche mit Blick auf die eigene Zukunft.
Das Projekt setzt Elemente der GWA ein, um auch in der Gemeinde Bissendorf diese Voraussetzungen zu schaffen. Dafür wird zunächst eine Stelle geschaffen, die sich um Anliegen und Probleme der Bewohner*innen zum Thema Älterwerden kümmert. Dies umfasst die Schaffung eine Infrastruktur zur niedrigschwelligen Kontaktaufnahme und gegenseitigen Unterstützung, der Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von älteren Menschen und der einfachen Verfügbarkeit von Informationen und Angeboten. Thematisch liegt der Fokus von Bildungsangeboten darauf, Bürger*innen zu befähigen, ihre Lebenswelt für das Alter mitzugestalten und an entsprechenden Prozessen zu partizipieren.
Die zu etablierende Ansprechperson für die Gemeinde Bissendorf zielt dabei explizit auf eine sozialräumliche Gemeinwesenarbeit ab, welche die bestehenden Akteure und Ressourcen in den Orten, der Gemeinde und dem Landkreis einbindet und als Netzwerk versteht.
Kulturelle Angebote und offene Veranstaltungen bieten konkrete Gelegenheiten bei der Förderung sozialer Beziehungen und sozialer Teilhabe.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
2/3 der Senioren die Ansprechperson kennen und kontaktieren können.
Kriterium
Beschreibung
3/4 der Akteure vor Ort einer regelmäßigen oder informellen Zusammenarbeit zustimmen.
Kriterium
Beschreibung
Die Mehrzahl der Bewohner*innen eine Empfehlung für die Angebote ausspricht oder eine aktive Mitarbeit an der Weiterentwicklung erfolgt.
Kriterium
Beschreibung
Bereits vorhandene Angebote und Leistungen stärker genutzt werden als zuvor.
Kriterium
Beschreibung
Bürger*innen ihre Bedarfe und Sorgen um das Älterwerden in höherem Maße wahrgenommen sehen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Bissendorf – Gemeindeverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück – Senioren und PflegeStützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimer-Gesellschaft Melle e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Kirchengemeinden in der Gemeinde Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsdienstleister in der Gemeinde Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen und weiterführende Schulen in der Gemeinde Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
im Rahmen von partizipativen Prozessen und Bedarfsermittlungen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Teil des Projektes ist die Bestimmung des notwendigen Bedarfes und Umfanges der Angebote in der Gemeinde Bissendorf und folgend auch die Erstellung eines Konzeptes zur Verstetigung der Arbeiten. Dies berücksichtigt mögliche Eigenleistungen, Zuschüsse, Fördermittel mit Projektbezug und Spenden. Eine hauptamtliche Weiterführung wird angestrebt, nach Einführung jedoch ggf. in geringerem Umfang. Ehrenamtliche Arbeit kann die Fortführung unterstützen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit in der Samtgemeinde Hesel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Uwe Themann
| Funktion | Hauptverwaltungsbeamter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufbau eines Netzwerkes zur Förderung von Gemeinschaften unterschiedlichster Art.
Projektbeschreibung
Das Projekt soll allgemein zur Stärkung des Gemeinwesens beitragen und den deutlich zunehmenden negativen Entwicklungen entgegenwirken. Die Herausforderungen durch den spürbaren Rückgang von Menschen, die sich ehrenamtlich für Andere einsetzen, aber auch das zurückgehende Verständnis und die Motivation sich sozial ausgerichteten Gemeinschaften anzuschließen und sich aktiv zu beteiligen, machen eine professionell ausgerichtete Netzwerkarbeit erforderlich. Die Bündelung von vorhandenen Strukturen und das Zusammenführen und Fördern von unterschiedlichen Fachlichkeiten und Stärken soll das teilweise noch vorhandenen Konkurrenzdenken von Einzelnen, aber auch Interessensgruppen, abgebaut werden. Vielfältige Gemeinschaften im sozialen, kirchlichen, kulturellen, sportlichen oder anderen Bereichen sollen geschaffen oder unterstützt werden, damit möglichst viele Menschen entsprechend ihrer persönlichen Grundhaltung angesprochen werden können. Die Bedeutung von zwischenmenschlichen Begegnungen sollen angesichts der digitalen Reizüberflutung herausgestellt und hierfür geworben werden. Die zunehmende Zahl von Menschen, auch gerade im Kindes- und Jugendalter mit psychischen Belastungen sollen durch konkrete Angebote aufgefangen werden, die klare Alternativen zur individuellen und rein konsumorientieren Ausrichtung aufzeigen. Kurzweilige ein- und mehrtägige Aktionen, die mit scheinbar "banalen Inhalten" arbeiten und den Blick für das wirklich Wesentliche öffnen sollen. Das Zusammenführen von Menschen unterschiedlichsten Alters, der Herkunft, ihres sozialen oder gesellschaftlichen Standes sollen umgesetzt werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Zusammenleben hat sich in den vergangenen Jahren auch in unserer ostfriesischen ländlich geprägten Gemeinde stark verändert. Nach dem massiven Strukturwandel vor einigen Jahrzehnten von einer durchgehend bäuerlich geprägten Lebenssituation muss seit einigen Jahren eine zunehmende Verkümmerung von sozialen und nachbarschaftlichen Kontakten festgestellt werden. Dies führt auch zu einer zunehmenden mangelnden Bereitschaft sich aktiv ehrenamtlich einzubringen und Vereine und Gruppen bekommen Nachwuchsprobleme sowohl hinsichtlich der Mitgliederschaft, aber auch bei der Sicherstellung ihrer Angebote. Das Gemeinwesen verändert sich und gerade ältere, kranke und Menschen mit Handikaps, aber auch Kinder, Jugendliche und sozial wie finanziell Benachteiligte sowie Menschen aus fremden Kulturkreisen können nicht mehr ausreichend aufgefangen werden.
Die Samtgemeinde Hesel hat bereits frühzeitig begonnen, der Gemeinwesenarbeit einen besonderen Stellenwert mit der Bereitstellung von Haushaltsmitteln gesondert für Aktivitäten in diesem Bereich einzuräumen. Diese Mittel werden jedoch ausschließlich für anfallende Sachkosten verwendet. Durch ein ausgeprägtes ehrenamtliches Engagement war es letztlich nur möglich, diese Mittel sehr effizient einzusetzen. Aufgrund der dramatischen Entwicklungen in der Pandemiephase in den letzten drei Jahren haben sich die Herausforderungen jedoch derart verschärft, dass ein Wiederanknüpfen und ein Ausbau dieser Aktivitäten nur mit einer professionell und hauptamtlich betrieben begleitenden Netzwerkarbeit möglich ist.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Hesel
Beschreibung
Das Projekt bezieht sich auf das Gebiet der Samtgemeinde Hesel unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Strukturen und besonderen Problemstellungen in einzelnen Ortsteilen bzw. Siedlungen. Das Gebiet umfasst ca. 84 qkm².
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietskarte_sg_hesel.jpg
(16.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Marien-Kirchengemeinde Holtland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Andreas-Kirchengemeinde Firrel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Liudgeri-Kirchengemeinde Hesel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - luth. Sankt-Nikolai-Kirchengemeinde Stiekelkamperfehn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. - freikirchl. Gemeinde Firrel (Baptisten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK SG hesel, ASB KV Leer, Sozialverbände in der SG Hesel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen und Oberschule "Kloster Barthe" in der SG Heseli
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und kulturell ausgerichtete vereine in der SG Hesel
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Förderung des Gemeinwesens bekommt für unsere Samtgemeinde eine immer wichtigere Bedeutung für den Grad der Wohnzufriedenheit unserer Bevölkerung. Die allgemein zunehmenden Herausforderungen für die Kommunen auch angesichts eines gewachsenen Anspruchsdenkens der Bevölkerung sind nur durch kreative Lösungen finanzierbar. Die Bedeutung der Gemeinwesenförderung hat die SG Hesel schon früh erkannt und stellt seit über 10 Jahren ges. für diesen Bereich entspr. HH-Mittel zur Verfügung.
11. Medien
Videos
lokomotive_2.jpg
(1.85 MB)
harz_2_2.jpg
(1.25 MB)
zetel_1.jpg
(1.47 MB)
steern_1.jpg
(1.74 MB)
ditzumerverlaat1.jpg
(1.38 MB)
schulaustausch_frankreich_2011.jpg
(492.22 KB)
kurbelfaehre.jpg
(1.19 MB)
Aufsteller
gemeinwesenarbeit_in_der_sg_hesel.jpg
(54.18 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ich.Du.Wir. - Gemeinsam besser!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabrina Schönefeld
| Funktion | Fördermittelmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Kümmerer" für Gemeinsam besser
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht der Aufbau der Gemeinwesenarbeit und die Schaffung einer nachhaltigen GWA-Struktur für alle Bewohner/innen in der Gemeinde Lehre.
In der Gemeinde Lehre gab es 2015 einen großen Zustrom an Geflüchteten. Daher leben hier Menschen aus 81 Nationen. Durch die Corona-Pandemie hat eine Integration dieser Menschen kaum und unter sehr erschwerten Bedingungen stattfinden können. Dies hat dazu geführt, dass sich immer mehr isoliert wurde und ein friedliches Zusammenleben im Quartier nicht mehr stattfindet. Durch gezielte und aktivierende Befragungen aller Bewohner/innen werden Interessen und Bedürfnisse ermittelt und analysiert. Mit Hilfe des Vereins Willkommen in Lehre e.V. werden Treffpunkte geschaffen, die genügend Raum für niedrigschwellige Begegnungen, Austausch und Beratungsmöglichkeiten bieten. Insbesondere Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte benötigen besondere Unterstützung (z.B. in Form von Sprachkursen). Bereits vorhandene Ressourcen werden aktiviert und bereits vorhandene Kontakte zu Institutionen, Vereinen, kirchlichen Gruppen und sozialen Partnern genutzt und weiter ausgebaut. Auch der Aufbau einer Nachbarschaftshilfe wird angestrebt.
Durch das Miteinander wird Konflikten, Gewalt, Vorurteilen und Ausgrenzung entgegengewirkt, ein positives Miteinander gefördert und die Integration verschiedenster Bevölkerungs- und Interessengruppen gestärkt. Eine enge Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde, dem Integrationsamt, den Bildungsträgern und der Verwaltung ist hier besonders wichtig, um den Aufbau der GWA-Strukturen zu stärken und deren Wichtigkeit zu verdeutlichen.
Begleitet werden soll dieser Prozess durch eine sozialpädagogische Fachkraft. Sie ist "Kümmerer" direkt vor Ort und erfüllt eine Vernetzungs-, Beratungs-, und Vermittlungsfunktion für alle Bewohner/innen.
Mit den Mitteln aus dem Projekt werden wir die Stelle des "Kümmerers" in Form eines Sozialarbeiters/ einer Sozialarbeiterin besetzen. Dieser wird sofort nach Projektstart die dringend notwendigen Aufgaben im Quartier aufnehmen und alle Beteiligten koordinieren.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Lehre hat, nicht so sehr wie viele andere Kommunen im ländlichen Raum, mit Problemen in Bezug auf demografischen Wandel, Strukturwandel oder Leerstand zu kämpfen. Jedoch bringt der hohe Zuzug von Geflüchteten in 2015 auch für die Gemeinde Lehre große Herausforderungen mit sich. Ein großer Teil der Unterkünfte befindet sich am äußeren Rand der Ortschaft Lehre gelegen. Dadurch ist eine Isolation der dort Untergekommenen entstanden.
Eine weitere Sammelunterkunft befindet sich im Ortskern von Lehre. Trotz der Nähe zum Ortskern konnte eine Isolation der dort lebenden Menschen nicht verhindert werden. Auch in den übrigen Ortschaften sind vereinzelt Geflüchtete untergekommen. Die Kriminalisierung nimmt stetig zu und auch Sprachbarrieren stellen eine große Herausforderung dar. Das Misstrauen der in der direkten Nachbarschaft lebenden Menschen wächst und die Integration gestaltet sich zunehmend schwieriger.
Hinzu kommt, dass die zuständige Ausländerbehörde in Helmstedt mit dem ÖPNV schwer erreichbar ist- Die Bewohner/innen sind dadurch auf sich alleine gestellt und von staatlichen Unterstützungsleistungen abgehängt. All diese Problematiken wurden zunächst durch die Coronapandemie verstärkt. Im Februar 2022 kam der Ukrainekrieg dazu und damit verbunden ein weiterer Zustrom von Geflüchteten. Der Verein Refugium Flüchtlingshilfe e.V. aus Braunschweig sowie der Verein Willkommen in Lehre bieten ehrenamtlich und auf freiwilliger Basis Unterstützungsangebote an. Allerdings reichen diese bei Weitem nicht mehr aus. Es wird dringend eine hauptamtliche Unterstützung benötigt, die eine verlässliche Anlauf- und Vernetzungsstelle für alle Bewohner/innen vor Ort schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ortschaft Lehre
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Ortschaft Lehre.
Einwohnerzahl
4255
Quelle / Anmerkungen
Haushaltsplan 2023
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_alles.png
(504.4 KB)
kartenausschnitt_lehre.png
(1.58 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ich.Du.Wir. – Gemeinsam besser! Unter diesem Grundsatz stehen die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner:innen im Mittelpunkt. Dies schafft eine Möglichkeit für alle sich aktiv an der Gestaltung Ihrer Nachbarschaft zu beteiligen. Die Ortschaft Lehre und auch die umliegenden Dörfer sind für die Geflüchteten Menschen wichtige „Ankunftsorte“ geworden. Nun ist es an der Zeit, die Geflüchteten besser in den Alltag zu integrieren, ihnen Hilfeleistungen anzubieten, um für sie ein vertrautes Umfeld zu schaffen. Denn nur in einem vertrauten Umfeld öffnen sich Menschen und sind bereit, Dinge zu verändern, neues auszuprobieren und gemeinschaftlich etwas zu gestalten. Hierbei sind Gespräche auf Augenhöhe ein wichtiges Werkzeug. Auch ehrenamltich Engagierte spielen hier eine große Rolle und sind ein großer Multiplikator. Es soll eine Anlaufstelle für alle geschaffen werden, mit Hilfe derer bestehendes Mistrauen, Vorurteile und rassistische Haltungen hinterfragt und abgebaut werden. Dabei werden bereits vorhandene Ressourcen (z.B. Vereine, Ehrenämter, Kirchengruppen) eingebunden und genutzt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedürfnisse/ Interessen der Bewohner/innen werden durch aktivierende Befragungen ermittelt, es zahlreiche Rückmeldungen gibt und sich beteiligt werden möchte; Bewohner/innen haben "Kümmerer" als Anlaufstelle für Anliegen
Kriterium
Beschreibung
bereits vorhanden Ressourcen werden in die Umsetzung der Kontakt- und Beratungsstelle eingebunden und ergänzt; Vereine bringen sich ein
Kriterium
Beschreibung
Soziale Vorurteile und Mistrauen werden überwunden; Kommunikation zwichen den kulturell unterschiedlichen Menschen findet statt
Beschreibung
sich die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Kulturen entspannen, gegenseitige Akzeptanz/Toleranz gestiegen ist; Anlaufstelle für alle wird genutzt und es findet ein regelmäßiger Austausch statt. Synergien werden genutzt
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Flechtorf sowie deren Aussenstelle Essenrode, Grunschule Lehre, Oberschule Lehre
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch den „Kümmerer“ wird eine Struktur von Vernetzungen geschaffen, die im Nachgang zur Förderung aufrecht erhalten werden kann bzw. aufrecht erhalten werden soll. Da eine GWA Struktur einem stetigen Wandel unterliegt, wird hierfür eine dauerhaft hauptamtlich tätige Person benötigt. Das Projekt erhält Unterstützung durch die Politik, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen ist, dass die Mittel zur Weiterbeschäftigung des Kümmerers“ hierfür dann im Haushalt bereitgesetellt werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
visioNÄHER
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christian Vaterodt
| Funktion | Bereichsleitung Bildung|Freizeit|Kultur |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kultur verbindet!
Projektbeschreibung
In den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für die kulturelle Identität ihres Ortes. Sie setzen Themen und kreieren Innovationen, sie schaffen Räume und Gelegenheiten zur Begegnung. All diese – überwiegend ehrenamtlichen – Aktivitäten fokussieren in aller Regel auf das unmittelbare Umfeld der Kulturschaffenden, sie adressieren somit ein örtlich definiertes Milieu.
Das Projekt "visioNÄHER" stellt sich diesen besonderen Herausforderungen in Gestalt eines kulturvernetzenden Quartiersmanagements. Bereits aktive Akteur:innen einzelner Milieus werden in die Lage versetzt, miteinander zu kooperieren und die Potenziale der jeweils anderen zu erkennen und gemeinsam zu nutzen. Das hierfür zu installierende Quartiersmanagement erhält die Aufgabe, die am Prozess zu Beteiligenden zu ermitteln, kennenzulernen und miteinander in Verbindung zu bringen sowie mögliche Schnittstellen zu entdecken und für die Gestaltung neuer gemeinsamer Projekte zu nutzen. Es geht um die Integration und Inklusion kulturell und sozial disparater sowie örtlich getrennter Zielgruppen vor dem Hintergrund gemeinsam erarbeiteter kultureller Ziele.
Im Sinne eines ganzheitlich partizipativen Ansatzes werden möglichst alle sozialen Gruppen aller im „Quartier“ verorteten soziokulturellen Räume in die Bildung eines übergreifenden Kulturforums eingebunden. Das vermittelnde Quartiersmanagement erhält die Aufgabe der Koordination und Moderation des Forums sowie der Betreuung und Erweiterung des Kreises der Mitwirkenden. Methodisch orientiert sich die verantwortliche Stelle hierbei an der Diversität Zielgruppe. Im Sinne kulturpädagogischer Praxis wird auf der Grundlage vorhandener personeller und ideeller Ressourcen ein gemeinsamer kreativer Entwicklungsprozess gestaltet, der die Fortschritte als Erlebnisse markiert, etwa in Form von partizipativ erarbeiteten Veranstaltungen, deren formale Planung bzw. organisatorische Unterstützung wiederum in der Verantwortung des Quartiersmanagements liegt.
Eine besondere Herausforderung besteht in der Erarbeitung und Umsetzung zielgruppengerechter und SMARTer Mobilitätskonzepte, um die einzelnen soziokulturellen Mikroräume einander anzunähern und nachhaltig zu einem großen Kulturraum zusammenwachsen zu lassen.
Das Projekt im Pitch: Die Visionen der Einzelnen werden für die Vielen erlebbar und einander nähergebracht. Es bilden sich Begegnungsräume, an denen neue Beziehungen geknüpft und Ideen entwickelt werden.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In den 5 Mitgliedsgemeinden und kleineren Ortschaften der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für eine gute Lebensqualität am Wohnort. Soziale Gemeinschaften, Kulturinitiativen und Vereine adressieren das unmittelbare Umfeld und tragen zur Belebung desselben bei. Allein die Entfernung zwischen den Orten beschränkt jedoch die Vernetzung untereinander und die Teilhabe bestimmter Zielgruppen. Die eigene Beschaffenheit des „Quartiers Samtgemeinde“ stellt die Weiterentwicklung von Soziokultur somit vor zwei entscheidende Herausforderungen: soziale Milieus und räumliche Distanz zwischen denselben – das eine bedingt das andere. Hinzu kommt als besonderes Merkmal der Samtgemeinde Sickte die ausgeprägte Anwesenheit bestimmter sozialer Gruppen, u.a. eine Community von Zugewanderten sowie die Gruppe der Menschen mit geistiger Behinderung (ca. 8,5 %, v.a. in Neuerkerode). Es fehlt an vernetzenden zielgruppenorientierten Konzepten, die diese Personengruppen stärker in das Kulturgeschehen einbinden und sie zu aktiven Partnern werden lässt. Besonders für diese Zielgruppen setzt selbstwirksames Gestalten und Handeln Anknüpfungsstrukturen voraus, die die Beteiligten bei ihren besonderen Bedürfnissen ernstnehmen. Befördert wird die Problemlage durch fehlende niedrigschwellige Mobilitätsangebote. Bisher entwickelte Mobilitätskonzepte adressieren i.d. nicht die realen Bedarfe.
Ein Treffen Kulturschaffender, welches Ende März 2023 mit Unterstützung der Samtgemeinde Sickte und des Landkreises Wolfenbüttel stattfand, weckte bei den Teilnehmenden großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit, die durch eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet werden müsse.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Sickte
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst eine Fläche von 82 qkm. Die Samtgemeinde Sickte ist ein Zusammenschluss von 5 eigenständigen Gemeinden (Sickte, Veltheim, Dettum, Erkerode und Evessen). Örtlich begrenzt ist das Gebiet im Westen durch die Ortschaften Hötzum und Apelnstedt, im Süden durch die Orte Mönchevahlberg und Weferlingen, im Osten durch die Gemeinden Evessen und Erkerode bzw. geografisch durch das Reitlingstal im Elm, im Norden geografisch durch den Landschaftsteil Herzogsberge sowiei den Nordausläufer des Elm bzw. örtlich durch die Gemeinde Cremlingen (nicht Teil der Samtgemeinde Sickte).
Einwohnerzahl
10345
Quelle / Anmerkungen
Stand 11/2021 - https://www.nls.niedersachsen.de/gemeinden/G158406.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Samtgemeinde Sickte (13.04.2023)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vgl. S&W, Bevölkerungsvorausschätzung 2022-2040, Variante B, inkl. Flüchtlingsmodell, basierend auf LSN-Daten zum Stand 31.12.2021
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf die gleichberechtigte Beteiligung aller am Netzwerkprozess Interessierten sowie auf aktivierende Motivation, sich diesem Netzwerk anzuschließen. Es werden gleichermaßen bestehende Potenziale aufgegriffen (Standortbestimmung) und durch Kooperationsangebote weiterentwickelt sowie eine breite, bisher nicht beteiligte Personengruppe hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Bedarfe befragt. Durch den gleichberechtigten Einbezug der Menschen versetzen wir diese in die Rolle von Expert:innen, die ihr Wissen und ihre Perspektive zum Nutzen des Netzwerks einbringen und ihre Ressourcen für eine vernetzte Kulturarbeit zur Verfügung stellen. Besonders benachteiligte Zielgruppen (Zugewanderte, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung) werden gemäß ihrer Beteiligungsbedürfnisse besonders berücksichtigt und unterstützt.
Auch bei der Entwicklung von die Begegnung begünstigenden Mobilitätskonzepten stehen die Bedarfe der betroffenen Menschen im Fokus der Betrachtung - nicht die vermeintlich unabhängig Mobilen, sondern die offensichtlich von Unterstützung Abhängigen sollen Einfluss auf die Lösungsfindung nehmen können.
Das Projekt verknüpft klassische Gemeinwesenarbeit mit konkretem Quartiersmanagement: Über partizipative Kulturangebote werden Begegnungsräume geschaffen und Beziehungen ausgestaltet. Darüber hinaus findet eine Vernetzung bestehender Strukturen statt, Kooperationen führen zur selbstwirksamen Weiterentwicklung und zu einer gemeinsamen Identität.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet, am Netzwerk Beteiligte vernetzen sich selbstständig zu ihren Vorhaben und rufen das Netzwerks um Unterstützung an.
Kriterium
Beschreibung
Einzelne kulturschaffende Aktuere blicken über ihr konkretes, örtlich begrenztes Milieu hinaus und planen ihre Aktivitäten (in Kooperation mit Partnern) mit Blick auf einen das Projektgebiet möglichst umfassenden Wirkungskreis. Alle können teilhaben.
Kriterium
Beschreibung
Aus den Potenzialen Einzelner ist eine Gesamtidee entstanden, von der neue Vorhaben profititieren können und durch die sich neue Akteure motiviert fühlen.
Kriterium
Beschreibung
Die Potenziale vor Ort sind essentielles Fundament für eine vernetzte und teilhabeorientierte Kulturarbeit, welche unterschiedliche Milieus einander begegnen lässt.
Kriterium
Beschreibung
Menschen blicken über ihren soziokulutrellen Tellerrand hinaus und suchen aktiv den Knotakt zu potenziellen Kulturpartnern außerhalb ihres ötrlich begrenzten Milieus. es finden Begegnungen statt, neue Beziehungen entstehen.
Beschreibung
Menschen können ihre Ideen, Wünsche und Bedürfnisse einbringen und finden Gehör. Die Eingaben werden ernstgenommen und eine Einladung zur Mitgestaltung der Problemlösung wird angenommen. Gegenseitige Unterstützung ist Grundvoraussetzung allen Handelns.
Kriterium
Beschreibung
Die vernetzte Kulturarbeit fokussiert nicht auf einzelne Schwerpunktzielgruppen, sondern verständigt sich auf Konzepte und Maßnahmen, die eine möglichst diverse Breite erreichen soll.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Freiwilligenmanagement Elm-Asse e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Wolfenbüttel - Servicestelle Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Evangelische Stiftung Neuerkerode, Unternehmenskommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweigische Landeskirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Interessierten in der Samtgemeinde Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft generationsübergreifendes Leben in der Samtgemeinde Sickte (LiSSi)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Projekts beruht auf drei Säulen: 1) Sensibilisierung der Akteure und des Projektgebiets für kooperative Kultur- und Begegnungsarbeit mit dem Ziel der Selbstwirksamkeit. 2) Gründung eines Vereins ("Forum") als institutionelles Fundament der vernetzten Kulturarbeit. 3) Verstetigungskonzept zur mittel- bis langfristigen Fortführung der Koordinierungsstelle auf Grundlage einer institutionell, kommunal und ggf. durch Fördermittel getragenen Mischfinanzierung.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Treffpunkt Alpenblüte
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
| Organisation | kvhs Ammerland gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Bildungskoordinator |
2. Kurzbeschreibung
Aufbau eine Quartiertreffs im Quartier am Alpenrosenweg
Projektbeschreibung
Im Quartier Alpenrosenweg am Rande der Ortschaft Rostrup soll eine Begegnungsstätte mit einem Kümmerer eingerichtet und etabliert werden, der sich um die Sorgen und Nöte aller BewohnerInnen kümmert. Als herausfordernd am Quartier Alpenrosenweg kann die Überlagerung dreier Prozesse festgehalten werden: Sprunghaft angestiegener Ausländeranteil auf mittlerweile 43 % im Alpenrosenweg (Vergleich: Landkreis Ammerland: 8,5 %) (a). Demografische Polarisierung: Ca. 20 % der Bevölkerung sind 60 Jahre und älter, während ca. 30% jünger als 21 Jahre sind. Wenn man hierbei hinzuzieht, dass die insgesamt 497 Personen sich auf 152 Haushalte verteilen wird deutlich, dass einerseits alte alleinstehende Menschen und andererseits alleinerziehende Familien das Quartier prägen (b). Zudem ist das Quartier von Armut geprägt. Im Alpenrosenweg sind 40 % aller EinwohnerInnen im SGB II Leistungsbezug (c). Diese Zahlen deuten schon an, dass das Leben von Interessengegensätzen bei knappen Ressourcen gekennzeichnet ist. In Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass Einsamkeit, also die Abwesenheit von sozialem Kapital und auch fehlendes kulturelles Kapital, die Unwissenheit über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, Probleme vor Ort sind. Zum Aufbau werden wir auch die Bevölkerung der Umgebung miteinbeziehen.
Darauf zielen auch die Vorhaben des Quartierstreff ab:
1. Es werden alters- und kulturübergreifende Begegnungsformate entwickelt und umgesetzt zu Themen wie etwa Gesundheit und Bildung - die Schwerpunktsetzung und die Wahl der Formate erfolgt erst auf Grundlage der Präferenzen der Bewohnschaft, also partizipativ.
2. Der Treff setzt als offener Treff auf die Stärkung der Fähigkeit zur Selbstorganisation. Daher bestimmen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst, welche Angebote konkret umgesetzt werden. Die kvhs bietet dabei die Erfahrung aus acht Jahren Quartierstreff in Rastede an, die bei der Umsetzung helfen wird. Besonders begrüßen wir jene Angebote die von BewohnerInnen selber für BewohnerInnen entwickelt und umgesetzt werden. Diesen Prozess einzuleiten und Empowerment zu stärken ist eine der Aufgaben des Kümmerers.
3. Ein Kümmerer erfährt von den Sorgen und Nöten der Bevölkerung und übersetzt diese in Aktivitäten des Quartierstreffs und macht diese somit auch über das Quartier hinaus sichtbar. Der Treff soll auch über das Quartier hinaus aktiv sein und eine Ortsidentität schaffen, somit den sozialen Zusammenhalt stärken und Stigmatisierungsprozessen entgegenwirken.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als herausfordernd am Quartier Alpenrosenweg kann die Überlagerung dreier Prozesse festgehalten werden: Sprunghaft angestiegener Ausländeranteil auf mittlerweile 43 % im Alpenrosenweg (Vergleich: Landkreis Ammerland: 8,5 %) (a). Demografische Polarisierung: Ca. 20 % der Bevölkerung sind 60 Jahre und älter, während ca. 30% jünger als 21 Jahre sind. Wenn man hierbei hinzuzieht, dass die insgesamt 497 Personen sich auf 152 Haushalte verteilen, wird deutlich, dass einerseits alte alleinstehende Menschen und andererseits alleinerziehende Familien das Quartier prägen (b). Zudem ist das Quartier von Armut geprägt. Im Alpenrosenweg sind 40 % aller EinwohnerInnen im SGB II Leistungsbezug (c). Diese Zahlen deuten schon an, dass das Leben von Interessengegensätzen bei knappen Ressourcen gekennzeichnet ist. In Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass Einsamkeit, also die Abwesenheit von sozialem Kapital und auch fehlendes kulturelles Kapital, die Unwissenheit über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, Probleme vor Ort sind. Bei Begehungen vor Ort fällt auf, dass die Straßen menschenleer sind - auch bei strahlendem Sonnenschein. Das Quartier ist ein reines Wohnquartier(60er/70er Jahre Geschosswohnungsbau), so dass auch kein Friseur o. ä. als Ort Begegnung dienen kann. Die Grünflächen sind kaum qualifiziert - im Regelfall Rasen mit Schildern, dass Fussballspielen nicht gestattet sei. Im Fokus der Aktivitäten werden daher ältere Menschen und Jugendliche stehen, um für diese einen Ort und Anlässe zur Begegnung zu schaffen und ein offenes Beratungsangebot zu entwickeln. Die Begegnungsanlässe knüpfen an die Bedürfnisse der Bewohnerschaft an.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Zwischenahn - Alpenrosenweg
Beschreibung
Das Gebiet umfasst die drei Straßen Alpenrosenweg, Fröbelstraße und Arnikaplatz, die baulich und räumlich eine einheitliche Struktur in klarer Abgrenzung zur Umgebung darstellen - durch große Straßen und darüber hinaus durch Zäune abgegrenzt. Die Fläche umfasst 54.898 qm. Als Wohnfläche werden nach Auskunft der Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft 14.704,54 genutzt.
Einwohnerzahl
497
Quelle / Anmerkungen
statistische Auswertungen der Gemeinde Bad Zwischenahn zum 01.01.2023
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_quartier_alpenrosenweg.pdf
(372.9 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - individuell im Sozialraum. Sozialer Raum ist nicht nur geographisch, sondern auch soziologisch zu verstehen als eigene Lebenswelt (spatial turn). Die Bedeutung des sozialen Raumes in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung seit den 1920er Jahren (Chicago School, Robert Ezra Park). Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff Quartierseffekte, ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der
Ansatz Moving to Opportunity, also der Umzug als Option zur Verbesserung der
Lebenschancen gewählt wird, wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt bis zu aktuellen Förderkulissen und Programmen. Im Quartier Alpenrosenweg soll gegen die Vereinsamung und Atomisierung der Bewohnerschaft angegangen werden. Es sollen Fähigkeiten und Kompetenzen von Menschen sicht- und nutzbar für das Gemeinwesen vor Ort gemacht werden. Das Gemeinwesen wird auch dazu befähigt eigenen Interessen konflikthaft aber konsensorientiert miteinander auszuhandeln.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
BewohnerInnen selber Angebote entwickeln und umsetzen, wenn Sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse artikulieren und Selbstwirksamketi erfahren.
Kriterium
Beschreibung
Angebote ohne weitere Unterstützung der erfahrenen Sozialpädagogin fortgeführt werden können was Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen in den Angeboten voraussetzt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein für Mühlen und Kultur -Zwischenahner Kirchmühle- e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Rostrup v. 1924 e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatpflege Bad Zwischenahn Heimatmuseum Ammerland e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers und der angrenzenden Wohnbereiche!
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Wohnung steht uns dauerhaft zur Verfügung. Eine Beratungssprechstunde kann die kvhs dauerhaft auch über die Projektförderung hinaus einrichten. An der grundsätzlichen Finanzierung besteht daher wenig Zweifel. Es geht hier um das Anschieben von Aktivitäten aus der Bewohnerschaft für die schlicht eine Anschubfinanzierung erforderlich ist. Weiterhin sind wir im Austausch mit der Gemeinde und werden versuchen diese durch gute Arbeit zu überzeugen mit eigenen Mitteln zu unterstützen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hereinspaziert
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Britta Achtel
| Funktion | Vorstandsvorsitzende und Pädagogische Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnen, Brücken bauen, Kulturen verbinden
Projektbeschreibung
Der gesamten Stadtgesellschaft soll ein verkehrsgünstig gelegener Raum (87qm) gegeben werden, in dem zwanglos kommuniziert, Sprache vertieft und Kulturen verbunden werden. Aufsuchende Angebote in Wohnquartieren und Sozialräumen beziehen alle im Projektgebiet ein. Im "Hereinspaziert" können alle gegenseitig von ihren Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten profitieren. (Ich zeige Dir, wie man einen Kuchen backt, hilfst Du mir bei meinem Computerproblem? …) So können auch Menschen, die sich nicht oder nicht mehr in einer Berufstätigkeit befinden, über sinnvolles Tun Selbstwirksamkeit und damit ein nachhaltig gesteigertes Selbstwertgefühl erfahren.
Jugendlichen, junge Erwachsenen, Migrant*innen, Senior*innen – allen gemeinsam stehen die Türen offen, um Austausch, Aktivitätsformen und eine tiefwurzelnde Integration zu entwickeln, Einsamkeit zu entfliehen und Gemeinsamkeit zu gestalten.
Koordiniert wird „Hereinspaziert“ durch die hierfür angestellte Sozialarbeiter*in, unterstützt von den Festangestellten, Ehrenamtlichen und bis zu 5 Bundesfreiwilligen. Sprachmittlung ist in jeder relevanten Sprache durch Ehrenamtliche des Kunstkarussell e.V. (KuKa) möglich. Der Begegnungsraum ist wochentags regelmäßig 15 - 18 Uhr geöffnet, zusätzlich gibt es Angebote außerhalb dieser Zeiten und Räumlichkeiten.
Interessierte können Gruppen mit unterschiedlichen Aktivitäten (bspw. Handarbeit, Theater spielen, Chorsingen, Eltern-Treff) gründen. Die Anfragen dazu mehren sich bereits seit dem Abflauen der Pandemie und werden zukünftig im "Hereinspaziert" (Herzog-Wilhelm-Str. 12b) zusammengeführt. Dafür stehen dem Projekt auch Räume im unmittelbar angrenzenden Bildungshaus KuKa (Herzog-Wilhelm-Str. 12a) zur Verfügung, u.a. ein bereits eingerichteter Kinderbetreuungsbereich (70qm,).
Das KuKa führt seit 2017 regelmäßig Sprachkurse für Geflüchtete durch. Leider ist der Bedarf durchgehend höher als die zur Verfügung stehenden Plätze. Unsere Teilnehmenden wünschen sich, das Erlernte außerhalb und nach Beendigung des schulischen Kontextes anwenden zu können. Das KuKa macht hin und wieder gut besuchte Begegnungsangebote. Dies ist aber nicht ausreichend und wird nun durch das „Hereinspaziert“ verstetigt und weiter professionalisiert.
Die entstehende Regelmäßigkeit und Planbarkeit bietet für die Stadtgesellschaft ein niedrigschwelliges und beteiligungsoffenes Angebot, das schnell Tritt fasst und auf große Resonanz stößt.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bad Harzburg ist eine strukturschwache Kurstadt im ehem. Zonenrandgebiet mit einer hochaltrigen Bevölkerung. Die Kernstadt ist touristisch ausgerichtet, die übrigen Ortsteile sind im stockenden Strukturwandel wenig entwickelt.
Die Mehrzahl der sozialen Angebote sind nicht verkehrsgünstig gelegen in der Kernstadt verteilt. Orte, die Austausch zwischen den Generationen sowie interkulturelle Kommunikation und Interaktion ermöglichen, fehlen weitgehend. Außer den Räumlichkeiten der Kirchengemeinden gibt es, seitdem sich "Gemeinsam e.V." vor ca. zwei Jahren aufgelöst hat, keine nachbarschaftlichen Treffpunkte ohne Verzehrzwang. Von regelmäßigen (werk-) täglichen Angeboten ganz zu schweigen.
Seit 2017 gibt KuKa Sprachkurse für Geflüchtete. Die Teilnehmenden beklagen kaum vorhandene Austauschmöglichkeiten mit autochonen Anwohner*innen und damit erschwerte Integration. In den migrantischen Communities ist Abkapselung in religiösen Institutionen und in der gesamten Stadtgesellschaft Apathie und Gleichgültigkeit erkennbar. (Wahlbeteiligung kommunal 2021: 50%) Ebenso sind besonders bei Jugendlichen Radikalisierungstendenzen, bei einigen Bevölkerungsgruppen Probleme mit Frauenrechten spürbar.
KuKa organisiert Lernförderung (BuT) mit einem überproportionalen Anteil migrantischer Klientel, die durch großen zusätzlichen Aufwand in der Elternarbeit für kommerzielle Anbieter nicht interessant ist. Ehrenamt und Räume sind an ihren Grenzen.
Die Stadt birgt Beteiligungspotenzial in verschiedenen, tendenziell hilfebedürftigen Bevölkerungsgruppen (bspw.: Migrant*innen, Ältere, Familien mit minderjährigen Kindern), welche durch regelmäßige Austauschmöglichkeiten aktiv werden können.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Harzburg Kernstadt-Bündheim-Schlewecke-Harlingerode
Beschreibung
Bad Harzburg ist mit 22.858 Einwohner*innen (Stand 31.12.2022) und einer Bevölkerungsdichte von 355 EW/qkm die zweitgrößte Stadt im Landkreis Goslar, einer ländlichen Region mit Verdichtungsansätzen.
Die Einwohner*innen verteilen sich etwa hälftig auf die historische Kernstadt und die im Zuge der Gebietsreformen eingemeindeten Orte, sie sind überdurchschnittlich verschuldet. Die durchschnittliche Steuereinnahmekraft lag 2019-2021 29,50 % unter dem Durchschnitt vergleichbarer Städte.
Allen Ortsteilen gemeinsam ist ein relativ hochaltrige Bevölkerung, eine hohe Erwerbslosigkeit und Unterbeschäftigung sowie eine vor allem auf Kurgäste und Touristen ausgerichtete Infrastruktur, speziell Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien finden hier wenige, ihnen gerecht werdende und kostengünstige Angebote. Ferner ist eine Gemeinsamkeit aller Stadtteile, dass in ihnen sowohl sogenannte „bessere“ Viertel als auch Brennpunkte zu finden sind. Der Stadtteil mit dem höchsten „Brennpunktwert“ ist zweifellos Harlingerode, der mit dem niedrigsten Eckertal. Das Projektgebiet wird demzufolge Teile der Kernstadt, Bündheims und Schleweckes sowie das gesamte Harlingerode umfassen.
Kernstadt:
Die eigentlich charmante Innenstadt Bad Harzburgs weist bei näherem Hinsehen etliche Leerstände bei Gewerbeimmobilien in bester Lage auf. Die in ganz Deutschland stattfindende Krise des Einzelhandels ist hier besonders spürbar, viele alteingesessene Geschäfte und Familienbetriebe haben hier wie auch in anderen Ortsteilen in den letzten Jahren aufgegeben. Die Erwerbslosenzahl stieg dadurch im gesamten Stadtgebiet.
Die Kernstadt erlebt seit mehr als einem Jahrzehnt einen starken Strukturwandel hin zu einer immer attraktiver werdenden Tourismushochburg am Fuße des Harzes. Bedingt durch die Pandemie und ihre Folgen vor allem für die Gastro- und Hotelbranche ist dieser Prozess ins Stocken geraten.
Die Mehrzahl der sozialen Angebote im gesamten Stadtgebiet konzentriert sich auf die Kernstadt, nicht alle sind aufgrund der Tallage gleich gut erreichbar. Der Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt liegt am Rand der Kernstadt an der Grenze zu Bündheim, die Stadtbusverbindungen sind nicht in wünschenswertem Maße entwickelt.
Für soziokulturelle Begegnungsräume gibt es gute, engagierte Ansätze innerhalb der einzelnen (vor allem kirchlichen) Institutionen. Das „Hereinspaziert“ wäre allerdings das einzige werktäglich geöffnete und außerhalb eines konfessionellen Rahmens angesiedelte Projekt.
Bündheim:
Der zweitgrößte Stadtteil grenzt gut 200 Meter vom Bildungshaus KuKa direkt an die Kernstadt und verfügt über eine wenig ausgeprägte soziale Infrastruktur für die gesamte Stadtgesellschaft. Für Jugendliche steht allerdings der sehr aktive und gut angenommene Jugendtreff der Stadtjugendpflege zur Verfügung.
Harlingerode
Der als Problemviertel Bad Harzburg geltende drittgrößte Ortsteil verfügt über eine auf das Stadtgebiet bezogene erhöhte Erwerbslosenzahl. Er bildet mit dem Goslarer Stadtteil Oker eine Industrieregion, die früher durch Bergbau und Verhüttung, heute durch Kreislaufwirtschaft geprägt ist. Durch den Strukturwandel ist hier der Wohnraum am günstigsten. Der Ortsteil hat eine kaufkraftschwächere Bevölkerung mit hohem Anteil an Migrant*innen und Schutzsuchenden aus Kriegsgebieten.
Schlewecke:
Schlewecke besitzt keine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt Bad Harzburg, zu erwähnen ist einzig die Kläranlage Harzburg im Radauanger. (Originalzitat: Wikipedia, Schlewecke/Wirtschaft). Durch seine Lage zwischen den größeren Ortsteilen Harlingerode und Bündheim sind die eigenständigen sozialen Strukturen wenig ausgeprägt, der bis 1993 existierende Sportverein TSG Bündheim/Schlewecke fusionierte zu diesem Zeitpunkt mit einem weiteren Verein zur TSG Bad Harzburg. Der Ortsteil hat keine nennenswerten Vereinsstrukturen oder Begegnungsorte.
Einwohnerzahl
8800
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-bad-harzburg.de/Meine-Stadt/Zahlen-Daten-Fakten, Bad Harzburg,
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://www.backinjob.de/stellenmarkt-Bad+Harzburg
Für das Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
38
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Harzburg#Altersstruktur
Für das Projektgebiet: Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://www.stadt-bad-harzburg.de/Meine-Stadt/Zahlen-Daten-Fakten
Für das Projektgebiet: Schätzung, viele Geflüchtete aus der Ukraine arbeiten und leben innenstädtisch in Hotel- und Gastronomiebetrieben.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Quelle: Schätzung.
„Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.“ Max Frisch: Überfremdung I (1965)
Die Arbeit ist im Zuge des Strukturwandels weniger und anders geworden, die Menschen sind geblieben.
Der Harz war über Jahrhunderte attraktiv für (Arbeits-)Migrant*innen. In die strategische Entwicklung der Wirtschaftszentren Wolfsburg und noch viel stärker Salzgitter während des Nationalsozialismus ist der Nordharz und damit auch Bad Harzburg einbezogen gewesen.
In der Gründungsphase der Bundesrepublik kam es zu einem starken Zuzug geflüchteter Menschen aus den Ostgebieten des ehemaligen Deutschen Reichs, die zuvor in anderen Regionen der Besatzungszonen eine erste Zuflucht gefunden hatten. Eine sich schnell auf die neuen Gegebenheiten einstellende Wirtschaft, insbesondere in den Branchen Bergbau, Verhüttung, Metallverarbeitung und Chemie, bot vielen Chancen. Obwohl es sich bei diesen Menschen dem Pass nach um Deutsche handelte, bildeten diese Zugwanderten mit den autochonen Harzer*innen keine homogene Bevölkerung. Es lassen sich kulturellen und konfessionellen Unterschiede, die sie einbrachten, bis heute in der Stadtgesellschaft nachvollziehen.
In den 50er und 60er Jahren kamen Arbeitsmigrant*innen besonders aus der Türkei und Griechenland hinzu. Herausragen ist hier der Stadteil Harlingerode zu nennen, der mit dem anliegenden Goslar-Oker einen zusammenhängenden Sozial- und Wirtschaftsraum bildet, hier siedelten sich besonders viele Familien an.
Der in den 70ern einsetzende Strukturwandel traf diese Menschen, die noch nicht über Generationen an diesem Ort vernetzt waren, besonders hart. Aufgrund mangelnder Alternativen blieben jedoch die allermeisten ortsansässig.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_hereinspaziert.png
(1.04 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
„Hereinspaziert“ professionalisiert ehrenamtliche Angebote des KuKa und steigert den gestiegenen Bedarfen folgend räumliche und personelle Mittel. Hier werden institutionelle Knoten zusammengeführt, Ansätze und Akteur*innen gebündelt.
Durch aufsuchende, sozialarbeiterisch unterstützte Arbeit in Wohnquartier und Sozialraum werden Schwellenängste überwunden sowie der Anreiz gesetzt, im Begegnungsraum Angebote wahrzunehmen und selbst zu initiieren.
Durch Präventions- und Aufklärungsarbeit entsteht ein zuverlässiger, von Toleranz getragener Begegnungsraum. Durch Eigeninitiative erfahren Teilnehmende Selbstwirksamkeit und werden zu Multiplikatoren: Eine Gruppe von Peer-Helpern ist langfristiges strategisches Ziel, Dialogformen werden durch sie vertieft und weiterentwickelt. Soziokulturelle Eigeninitiative hat Raum zur Entfaltung.
„Hereinspaziert“ soll verstetigter Anlaufpunkt für neu hinzukommende Schutzsuchende aus Kriegs- und Krisengebieten sein. Dies bietet auch Orientierungshilfe im deutschen Bildungssystem, Übersetzung von Korrespondenz (Jobcenter, Jugendamt, Schulen, etc.) und Hilfe bei Alltagsproblemen.
Das Projekt ist ausgerichtet auf Niedrigschwelligkeit, Beratung und Sprachmittlung, präventive Arbeit sowie Komm- und Gehstruktur. Es bezieht neben den Schwerpunkten im Projektgebiet die gesamte Stadtgesellschaft Bad Harzburgs ein, in der - u.a. wegen des hohen Durchschnittalters - Vereinsamung in allen Gesellschaftsgruppen ein wachsendes Problem darstellt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Einzelne Personen werden regelmäßige, zufriedene Teilnehmende, sie bringen zunehmend Freund*innen mit. Schließlich kommen Freundeskreise gemeinsam zu den regelmäßigen Öffnungszeiten. Ihre Aktivitäten entsprechen ihren Vorlieben und Interessen
Kriterium
Beschreibung
Es entwickeln sich eigene Aktivitätsgruppen, die innerhalb und außerhalb des "Hereinspaziert" aktiv sind. Jede Neugründung ist ein Erfolg, jede dauerhafte Gruppenaktivität zeigt die lebendige Nachbarschaft
Kriterium
Beschreibung
Es melden sich Menschen mit konkreten Fähigkeiten (bspw. Computerkundige, Chorleitende, Musiker*innen) und möchten dieses einbringen. Wenn dies tatsächlich sporadisch bis dauerhaft geschieht, ist das Projekt erfolgreich.
Kriterium
Beschreibung
Senior*innen, die noch viel zu geben haben, engagieren sich in der Begleitung Geflüchteter. Seitdem "Gemeinsam" seine Tätigkeit eingestellt hat, fehlt eine lokale, institutionelle, sekulare Koordination, "Hereinspaziert" wird ein Hub für diese Hilfen.
Beschreibung
Kinder und Jugendliche werden durch Ältere bei schulischen Schwierigkeiten, ob mit Lerninhalten oder im Konstrukt Schule, begleitet und unterstützt. Eine offene, ehrenamtliche Sprechstunde etabliert sich und hilft bei der Strukturierung der Hilfen
Beschreibung
Bestehende Kooperationen wie mit der Migrationsberatung der Caritas vertiefen sich in gemeinsamen Aktionen, neue Koops mit anderen Beratungsstellen, Trägern oder Institutionen nutzen die Räumlichkeiten und das Team des "Hereinspaziert"
Kriterium
Beschreibung
Die Nachbarschaft führt von sich aus einmalig initiierte Angebote und Aktivitäten weiter. Über die drei Jahre hinweg werden regelmäßige gemeinsame Aktivitäten und Feste zu einer Tradition.
Beschreibung
"Hereinspaziert" wird zu einem Ankerort für eine Vielzahl von Gruppen und Aktivitäten. Dieser Hafen ist dauerhafter und regelmäßig Anlaufpunkt für Aktive in der weiteren Nachbarschaft.
Kriterium
Beschreibung
Aus den positiven Erfahrungen erwächst Bereitschaft nicht nur innerhalb der Nachbarschaft und im "Hereinspaziert" aktiv zu sein, sondern sich auch für das gesamte Stadtgebiet zu engagieren. Es entsteht Motivation für kommunalpolitisches Engagement.
Kriterium
Beschreibung
Die Besucher*innen, Akteur*innen und Organisator*innen haben unterschiedlichste Probleme und Ziele. Übers Projekt als Scharnier und Hub findet jede Person passende Ansprechpersonen und institutionelle Strukturen, die den Anliegen gerecht werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Harzwerk e.V. , harzwerk.org, Goslar-Oker / Bad Harzburg, das Harzwerk hat für Maßnahmen der Familienhilfe im KuKa dauerhaft einen Raum in Co-Nutzung angemietet.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Diakonie, Bad Harzburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Der IT-Opa (Selbstbezeichnung) Klaus Springwald, Tüftler, macht gebrauchte Geräte für bedürftige Familien fit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Goslarsche Zeitung, Lokalredaktion Bad Harzburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Bündheim, hier findet zurzeit unser "Kultur macht stark"-Projekt "Schritt für Schritt zum Tanz" statt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aula Dakhil, Grundschullehrerin und Sprachmittlerin für Arabisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Christina Rechych, Lehrerin für Deutsch und Englisch, Sprachmittlerin für Ukrainisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nina Festerling, Pensionärin, Sprachmittlerin Ukrainisch/Russisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkhard Erben, Bad Harzburger Urgestein, Kosmopolit, Brückenbauer, wandelndes Lexion zur Stadtgeschichte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Silvia Vogel, Deutsch- und Kunstlehrerin, gibt Räumen Atmosphäre und Wohnlichkeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jacqueline Eckel, Tanzlehrerin (ADTV und IHK), KuKa-Gründungsmitglied, bringt Menschen in Schwung, Geduldswunder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Anna Kalinika, Ukrainerin, Karrierefrau mit Kriegsknick, immer positiv, immer zuversichtlich, macht Räume heller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mostafa Moslemi, ausgebildeter Maler, Handwerksgenie, Sprachmittler für Farsi/Arabisch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mansfeld-Löbbecke-Stiftung, https://www.mansfeld-löbbecke.de/harlingerode-vor-dem-bruche, Kooperation mit Wohngruppen bei Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoppetosse, http://kinderheim-hoppetosse.de/, Goslar-Oker, Kooperation mit Wohngruppe bei Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Juliane Wünsch, Vormundschaften/Pflegschaften, Juliane Wuensch@gmail.com, Kooperation bei Klient*innen in Bad Harzburg bei Lernförderung, Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Im dritten Jahr planen Bewohner*innen und Partnerorganisationen in Zukunftsworkshops mit professioneller Moderation Aktivitäten/Finanzierungsmöglichkeiten.
Ein Förderverein entsteht, der durch Spendenaquise und Aktivitäten einen nennenswerten Beitrag einbringt.
Für Kommune und Landkreis wird in der Projektlaufzeit deutlich, dass eine weiterführende finanzielle Förderung sinnvoll ist. Die Kreiswirtschaftsförderung stellt möglicherweise Venture-Kapital zur Verfügung. (Koop-Idee von vor Corona)
11. Medien
Galerie
Aufsteller
hereinspaziert_aufsteller.png
(4.53 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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