Skip to main content

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt 1)

Ansprechpartner
Egon Philipps
Funktion Fachdienstleitung
Bündelung und Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Das Projekt Quartiersbrücken (Teilprojekt 1) steht für eine umfassende Neuorganisation der GWA/QM in der Stadt Emden, mit der gleichzeitig der Grundstein für den Aufbau bzw. die Weiterentwicklung einer Stadtteilarbeit und -koordination in mehreren Teilgebieten gelegt wird. Das Projekt bezieht sich wegen seines Charakters als übergeordnetes Projekt grds. auf die Stadtteile Barenburg, Port Arthur/Transvaal, Borssum(Teilprojekt 2) und Conrebbersweg (Teilprojekt 3). Dem innerhalb der Stadtverwaltung für die Gemeinwesenarbeit neu geschaffenen Fachdienst Gemeinwesen sind diese Projekte zugeordnet und auf operativer Ebene mit Fachkräften besetzt. Um die Präsenz der GWA in Barenburg zu stärken, ist der Einsatz eines weitern GWA Mitarbeiters als Kümmerer Vorort geplant. Nachdem bisher der strukturelle und organisatorische Aufbau sowie die operative Arbeit vor Ort vorangetrieben wurden, steht im weiteren Projektverlauf die Arbeit auf der inhaltlich-methodischen Ebene im Mittelpunkt. Die Ergebnisse bilden zukünftig die Grundlage der Arbeit an allen GWA Standorten in Emden. Ziel ist, zunächst ein Leitbild für die GWA der Stadt Emden zu entwickeln. Dazu wird Raum geschaffen, in dem das gemeinsame Nachdenken über Ziele und Visionen sowie die eigene Haltung notwendig und erwünscht ist. Eigene Standpunkte und Sichtweisen werden in der Diskussion zu gemeinsamen Vorstellungen über Qualitätsstandards und Handlungsfelder der GWA und damit zur Stabilität innerhalb der Organisation führen. Für das inhaltliche Profil ist das Leitbild aber nicht ausreichend. Deshalb soll auf Basis der entwickelten Leitsätze im zweiten Schritt eine Rahmenkonzeption ausgearbeitet werden. Sie beschreibt gebietsübergreifend die Ziele und Aufgaben der GWA in Emden, erläutert Arbeitsprinzipien und fachübergreifende Standards in der sozialräumlichen Arbeit und zeigt auf, mit welcher Infrastruktur an welchen Standorten gearbeitet wird. Die konzeptionell verankerten Standards sollen schließlich in einem dritten Schritt über die Erarbeitung eines Qualitätshandbuches messbar gemacht werden. In der späteren schriftlichen Fassung wird die Qualität des Arbeitsfeldes der GWA in Emden transparent und nachvollziehbar beschrieben. Außerdem ist das Handbuch als Dokumentationssystem, geplant, in dem Protokolle, Projektdarstellungen etc. abgelegt werden oder die Aufgabenorganisation im Gebiet detailliert beschrieben wird.
Ausgangslage
Die Stadt Emden konzentriert sich mit dem Strukturaufbau der GWA zunächst auf die oben genannten Gebiete. Der 2018 veröffentlichte Sozialbericht ordnet diesen Stadtbereichen mit Blick auf den Arbeitslosenanteil, die Mindestsicherungsquote, den Anteil der Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit und Anteil der Haushalte mit alleinerziehenden Elternteilen und bei gleichzeitigen hohem Jugendquotienten den höchsten sozial-integrativen Entwicklungsbedarf/Entwicklungspotentiale zu. In jedem dieser Gebiete finden sich außerdem einzelne Sozialräume mit besonders geringen Teilhabechancen. Für die Quartiersentwicklung konnten mit Hilfe der Projektförderung mittlerweile Basisstrukturen an allen Standorten geschaffen werden (Verankerung von Fachkräften in Anlauf- und Kontaktstellen/Stadtteilbüros, neue bewohnergetragene Aktivitäten, Kontaktaufbau zu belasteten Nachbarschaften, Bereitstellung von Stadtteilfonds), allerdings bedarf es weiterer Entwicklungs- und Verstetigungsschritte, um den alltäglichen Herausforderungen vor Ort begegnen zu können: Netzwerk- und Beteiligungsstrukturen aufrechterhalten und beleben; Transparenz über die Angebotsstrukturen im Stadtteil herstellen, vorhandene soziale Infrastruktur öffnen und anpassen, Neuzugewanderte zur Nutzung und (Mit-)Gestaltung der Freizeitstrukturen aktivieren, Strukturen der Bildungsarbeit im Quartier ausbauen. Für eine nachhaltige Bearbeitung müssen die Schnittmengen zwischen den Gebieten und den Teilaufgaben im neugeschaffenen Fachdienst Gemeinwesen noch systematisch herausgearbeitet und die Mitarbeiter prozessbegleitend geschult werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt.
Einwohnerzahl
7310
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018 Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Port Arthur/Transvaal- südliche Ringstraße
Beschreibung
Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt.
Einwohnerzahl
5981
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Teilgebiet Port Arthur/Transvaal ist 2016 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Seit 2018 wird damit begonnen, ein Quartiersmanagement aufzubauen. Der Projektansatz zielt auf die Entwicklung von Organisation, Strukturen und Koordination im Bereich der GWA der Stadt Emden ab. Der inhaltliche "Überbau" ist für alle Standorte - auch zukünftige- verbindlich. Direkte Aktivitäten im Bereich Soziale Stadt sind nicht vorgesehen. Ein Teil des modellhaften Charakters ergibt sich aus der inhaltlichen Verknüpfung der Teilgebiete mit unterschiedlichem Förderstatus und unterschiedlichem Erfahrungshintergrund.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018 Die Daten beziehen sich auf die beiden Sozialräume PAT-Nord und PAT-Mitte, die zu der Gruppe der Teilgebiete mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit gehören.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018 Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt) durch GWA und QM, in dem prinzipiell drei Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert als Bindeglied zwischen dem gesamtstädtischen Strukturaufbau und den Aufgaben der GWA in den Gebieten. Eine neue Komponente der Bindegliedfunktion ist die Vernetzung und Vermittlung von Know-how zwischen den drei einbezogenen Gebieten. Der Ansatz von „Quartiersbrücken“ steht in enger Verbindung mit dem Stadtteil Borssum und dem hier wirkenden Projekt „Lebenswertes Borssum“.Nachdem der organisatorisch, strukturelle Aufbau weitestgehend abgeschlossen und mit Praxis und Erfahrung gefüllt werden muss, wird der inhaltliche pädagogische Aufbau vorangetrieben. Die dort entwickelten Inhalte, Prozessbeschreibungen und Standards werden zukünftig auf alle Standorte – letztendlich auf die gesamte Stadt, übertragen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure der einzelnen Standorte haben Kontakt zu Bewohnergruppen. Es finden Begegnungen und Angebote in den Standorten statt, die Interessenlagen sind bekannt, über aufsuchende Arbeit werden zusätzliche Kontakte hergestellt.
Beschreibung
Die Bewohner*innen kennen die für sie wichtigen Angebote und Hilfen und suchen sie selbstständig auf. Aktivitäten finden ohne Anleitung statt oder werden sogar aus dem Bewohner*innenkreis heraus organisiert.
Beschreibung
Es erfolgt zunehmend eine Identifikation mit dem Stadtteil. Dieser wird positiv wahrgenommen. Es gibt ein Netzwerk aus Akteuren im Gebiet.
Beschreibung
Möglichst viele Bewohner*innen beteiligen sich an Aktivitäten. Über das gemeinsame Tun, die gemeinsame Sache, das gemeinsame Interesse entsteht eine Verbundenheit untereinander über die unterschiedlichen Lebenswelten hinweg.
Beschreibung
Die Kooperationspartner im Gebiet sind bekannt. Über das Wissen voneinander entwickelt sich eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit. Gemeinsame Prokekte oder Ideeen werden umgesetzt.
Beschreibung
Öffentlichen Räume, Räume in Einrichtungen werden von unterschiedlichen Gruppen, unabhängig von deren Lebenswelten, genutzt. Die Nutzung orientiert sich vorrangig am Bedarf. Öffentliche Treffpunkte sind hergestellt und belebt.
Vorhandene Strukturen
Nur bei Fördergegenstand 2: Beschreibung vorhandener GWA/QM: Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, Organisation bewohnergetragener Kulturveranstaltungen, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. Für die Leitung der Einrichtung wurde die Arbeitskraft der GWA eingesetzt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V. Dazu ist dort eine Vollzeitkraft im Rahmen der Flüchtlingssozialarbeit tätig. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal zählen ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße und ein Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten. Dieser ist inzwischen mit einer Vollzeitkraft besetzt. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal ist ein gewachsenes, sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss fürStadtentwicklung und Umwelt, FD Jugendförderung - Alte Post/Zentrum für junge Menschen, Jugendzentrum Borssum - Flüchtlingshilfe im FD Wohnen, FD Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw gGmbH, IFI gGmbH, Arbeitswohlfahrt Kreisverband Emden sowie Bezirksverband, Pro Familia, Technisches Hilfswerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bürgervereine Transvaal, Barenburg, Sportverein Blau-Weiß-Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilinitiative Siebo, Bürgerverein Transvaal, Stadtteiltreffen Barenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Emden-Leer, Oberschule Borssum, Grundschule Cirksena, Westerburschule, Grundschule Grüner Weg, Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden, Beamtenbauverein, Private Konsortien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Emder Zeitung, Ostfriesen Zeitung, Radio Ostfriesland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat und einschlägige Ausschüsse der Stadt
Typ
Stadtteil
Galerie
ottifanten 2
unner de boomen 1
barenburg kulturbunker
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen

Ansprechpartner
Dilek Boyu
DuK - Weltkulturhaus als ein Begegnungsort verschiedener Kulturen, Glaubensrichtungen und Ethnien zur Verbesserung der gegenseitigen Verständigung.
Projektbeschreibung
Es ist das primäre Ziel unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ (Weltkulturhaus), für interkulturelle und generationsübergreifende Aktivitäten aufzubauen. Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen insbesondere in der Nordstadt ermöglichen und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken und fördern. Mit dem Zentrum werden die ehrenamtlich Aktiven aus verschiedenen Kulturkreisen mit ihrer Arbeit sichtbarer in der Stadtgesellschaft und erhalten bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten Engagements. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe, des Teilseins und ein Forum für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen in der Nordstadt bieten. Insbesondere durch den Dialog zwischen allen Kulturen, Generationen und Religionen in Hildesheim und insbesondere der Nordstadt (42% Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte) soll dieses Ziel verwirklicht werden. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote, Projekte und Maßnahmen stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander wecken:Entwicklung von bedarfsgerechten interkulturellen Workshops insbes. für Bewohner*innen der Nordstadt; eine internationale Bibliothek, wo Bücher aus aller Welt und insbesondere alte Klassiker in Form von Lesungen ein Interesse für verschiedene Kulturen schaffen soll; Durch bedarfsgerechte Informationsveranstaltungen und gemeinsame Entwicklung von Workshops (u.a. zu Prävention) zu verschiedenen Themen wie Religion, Kultur, Rassismus, Gesundheit sollen verschiedene Perspektiven eingenommen und eine interkulturelle Öffnung durch dialogorientierten Austausch ermöglicht werden; im geplanten offenen Kreativcafé können Bewohner*innen kreative Angebote wie z.B. Malen, Stricken, Kochen etc. wahrnehmen; Nachbarschaftsfeste z.B monatliches interkulturelles Frühstück, Flohmärkte etc.; Für Jugendliche in der Nordstadt soll Raum geschaffen werden um mit gleichgesinnten ihre eigene Identität leben und erleben zu können. Das DuK soll für eine offene Nachbarschaft sorgen
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort und insbesondere in der Nordstadt leisten. Allerdings ist die Vernetzung untereinander gering, so dass die Effizienz der soziokulturellen Arbeit darunter leidet. Die Mitgliedsvereine vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Multiplikatoren. Zur Verbesserung und Professionalisierung ihrer kontinuierlichen und ehrenamtlichen Arbeit benötigen sie Räumlichkeiten zur Umsetzung ihrer vielfältigen Angebote. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist, gibt es in dieser Form in Hildesheim nicht. Die Nordstadt gehört zu den Stadtteilen mit großem Erneuerungsbedarf und zum Programmgebiet „Soziale Stadt“. Gleichzeitig leben die Menschen hier seit Jahrzehnten aktiv die Tradition der Selbst- und Nachbarschaftshilfe. Viele der Menschen, die sich bei unseren Mitgliedsvereinen und Kooperationspartner*innen engagieren, sind bereits seit Jahren in der Nordstadt aktiv. Sie kennen die Menschen vor Ort und ihre Bedürfnisse im Alltag, wie z.B. den weitverbreiteten Wunsch nach mehr gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe. Dieses Potenzial gilt es zu bündeln und im Rahmen der Einrichtung eines Zentrums für die Entwicklung einer offenen gleichberechtigen Stadtgesellschaft insbesondere in der Nordstadt so zu nutzen, dass der fehlenden gleichberechtigten Teilhabe entgegengewirkt wird
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-WestRichtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
11016
Quelle / Anmerkungen
Stand Ende 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Verbund hat durch seine vielfältige und langjährige Arbeit mit seinen Mitgliedsvereinen insbesondere das Vertrauen von Menschen mit Migrationsgeschichte in Hildesheim inne. In Abgrenzung bzw. als Ergänzung zum Förderprogramm "Soziale Stadt" ist an dieser Stelle zu betonen, dass durch diese Faktoren keine Hemmungen oder Barrieren seitens vieler Menschen mit Migrationsgeschichte bestehen sich aktiv an der Gestaltung des Dialog- und Kompetenzzentrums zu beteiligen, da die Grundlage der Arbeit der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. schon seit der Gründung auf gleichberechtigter Teilhabe aller Kulturen und Menschen fußt. Das Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen soll in der Nordstadt, welche zum Programmgebiet "Soziale Stadt" gehört, insbesondere die soziokulturelle Arbeit der Menschen, der Vereine und bereits bestehenden Institutionen ergänzen und unterstützen. Neben dem schon seit langem gewachsenen Vertrauen zu vielen Menschen in der Nordstadt und ganz Hildesheims steht die Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. für gelebte Vielfalt. Dies schafft ein Netzwerk aus verschiedenen Kulturen, welches in Hildesheim einmalig ist. So hat der Verbund kontakt zu vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen und somit eine enorme Reichweite, welche insbesondere durch eine strukturelle Förderung eines Dialog- und Kompetenzzentrums weiter gestärkt und genutzt werden könnte und vielen Menschen die Chance geben würde, aktiv Teilhaben zu können und die Sichtbarkeit ihrer Kulturen und Gebräuche, aber auch Projekte zu fördern. Neben den Faktoren, die der Verbund selbst mitbringt, ist auch der Standort des Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen besonders hervorzuheben. Das Zentrum im Langen Garten 21, 31137 Hildesheim ist für Menschen aus verschiedenen Stadtteilen gut zu errreichen und kann somit als Brücke zwischen der Hildesheimer Nordstadt und anderen Stadtteilen (Oststadt, Drispenstedt, Stadtmitte) gesehen werden. Die Anbindung des Zentrums zur Oststadt ist unter anderem das Fahrenheitsgebiet in welchem verschiedene Kulturen leben und insbesondere Menschen, die sich als Sinti und Roma verstehen. Auch die Möglichkeit für Menschen die aus Drispenstedt, wo viele Menschen eine russische oder türkische Migrationsgeschichte haben, zum Zentrum kommen möchten ist gegeben. Alles in allem kann man sagen, dass ein Ausnahmefall gegeben ist, da die Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. und ihre Mitglieder schon seit Jahren für die Schaffung eines solchen Zentrums kämpfen und die Menschen in Hildesheim und Umgebung einen großen Bedarf an Begegnungsorten sehen, an denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchzuführen. Durch das Zentrum kann der Verbund als starker Kooperationspartner das bestehende Quartiersmanagement unterstützend ergänzen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen. Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungsprojekte, Bildungsangebote, Einfach da sein, Empowerment, Erzählcafés, Fachtag, Generationsübergreifender Ansatz, Gruppendiskussionen,Hilfe zur Selbsthilfe, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste Weihnachts- und Flohmärkte, Kultur- und Kunstprojekte.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden; neue Formen von Projekten gefördert, durchgeführt und entwickelt werden; gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung (Menschen mit Migrationsgeschichte/MO) stattfindet.
Beschreibung
Vernetzung mit bestehenden Institutionen/Akteur*innen ausgebaut ist; die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden und dadurch Teilhabe gesichert und diese als Bereicherung verstanden wird
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Beschreibung
generations-, kultur- und glaubensübergreifende Basisarbeit zur Verbesserung der Völkerverständigung durch Abbau von Vorurteilen und das Aufeinanderzugehen sowie die Stärkung der Akzeptanz in der Stadtgesellschaft geleistet wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde In Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Atatürk Kültür Dernegi e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - russischer Kulturverein Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EL PUENTE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - spanisch und portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mala Ezidya für Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Hildesheimer Sinti e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vanakkam Thamilar Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Somalischer Verein Hildesheim und Umgebung (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sudanhaus in Hildesheim (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kaleidoskop e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - Italienische Gesellschaft Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Afghanischer Verein (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "Betreuen und Wohnen"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki in der Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Galerie
innenansicht duk
Zustimmung Veröffentlichung
On

WIR sind Quartier – Strukturen für ein gelingendes Miteinander in Salzgitter (WIQu)

Ansprechpartner
Katharina Wunderling
Funktion Fachdienstleiterin
WIR sind Quartier – Strukturen für ein gelingendes Miteinander in Salzgitter (WIQu)
Projektbeschreibung
Die Stadt Salzgitter ist vielfältig und bunt. Über 100.000 Menschen aus über 120 Nationen haben hier ein Zuhause gefunden. Zuzüge unterschiedlicher Art haben die Stadtgesellschaft seit Gründung geprägt. Durch den Zuzug von Flüchtlingen ab 2015, sowie dem aktuell Zuzug von EU-Osteuropäern ist der Druck auf die bestehenden Strukturen und die Nachbarschaftsbeziehungen der Bewohner in Salzgitter massiv angestiegen. Diese Vielfalt an Kulturen, Lebensstilen, Religionen und Sprachen bietet auf der einen Seite die Chance des gegenseitigen Profitierens und voneinander Lernens, auf der anderen Seite steigen die Herausforderungen im Miteinander der Menschen. Vergleichsweise preiswerter Wohnraum in einigen Quartieren begünstigt den Zuzug von Menschen mit Unterstützungsbedarf und oft multiplen Problemlagen. Als Antwort auf die quartierbezogenen Herausforderungen ist vielfältige GWA oft durch freie Träger, Institutionen, Verbände und Vereine entstanden. Mit dem Projekt WIQu soll eine stadtweit vergleichbare, moderierte, quartiersbezogene Beteiligungs- und Kooperationsstruktur etabliert werden, die ausgehend von der Beteiligung der Bewohnerschaft auch die handelnden Akteure zusammenführen soll. Zukünftig soll WIQu auf weitere Quartiere übertragbar sein. Salzgitter etabliert in problembelasteten Quartieren Kontorsarbeit, um mit den Bewohnenden und Akteuren und der Kommune zu arbeiten. Die Stadtteilkontore bilden eine Brücke zwischen den in der GWA bereits tätigen Personen und den neu zu etablierenden Strukturen in den jeweiligen Quartieren. Schulungen für alles Beteiligten erfolgen durch die Ostfalia Hochschule. Die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse aller Bewohner in den Quartieren stehen hierbei im Vordergrund. Ziel ist die Gestaltung eines „inklusiven Stadtteils“ durch Informieren, Koordinieren, Vernetzen und Evaluieren. Das Konzept der GWA soll in die kommunalen Strukturen implementiert werden. Stadteinheitliche Strukturen schafft Transparenz und fördert Beteiligung der Menschen. Die drei ausgewählten Quartiere zeigen neben benachteiligten Wohngebieten (Ankunftsorte für Flüchtlinge und EU-Bürger) und dem demografischen Wandel auch eine deutliche Gefährdung des Zusammenhaltes im Gemeinwesen bzw. der Teilhabe im Gemeinwesen auf. Die bestehende soziale Infrastruktur entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen, Nachbarschaften schauen zunehmend distanziert und ablehnend aufeinander. Die Wohnungswirtschaft wird in die Lösungsprozesse eingebunden.
Ausgangslage
Die Stadt Salzgitter hat sich frühzeitig konzeptionell auf die Aufnahme von Flüchtlingen vorbereitet. Insbesondere aufgrund des hohen Wohnungsleerstandes im Billigsegment und einer bereits bestehenden syrischen Community war jedoch ein rasanter Zuzug zu verzeichnen, dessen Quantität alle Strukturen und Einrichtungen extrem überfordert hat. Besonders belastete Quartiere mit hohem Migrationsniveau und hohem Wohnungsleerstand im Billigsegment verzeichneten einen rasanten Zuzug, der die Quantität aller Strukturen und Einrichtung extrem überforderte. Die von der Stadtverwaltung erstellte integrierte Sozialstrukturplanung ist in der Lage, sich anhand diverser Indikatoren ein differenziertes Bild über die Sozialstruktur und deren Veränderungen zu machen. Der Zuzug konzentriert sich u.a. auf den Norden von Salzgitter, der seit vielen Jahren als Brennpunkt eingestuft ist. Der Leerstand ist derzeit noch hoch und wird auf stadtweit ungefähr 3.000 Wohnungen geschätzt. Die ausgewählten Quartiere sind für dieses Projekt bewusst fokussiert worden. In den drei Quartieren wurden bereits Umstrukturierungen durch die Bundesprojekte „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau West“ implementiert. Diese Strukturierung ist in den letzten vier Jahren stark aufgebrochen und bedarf der Neuorientierung. Die Unterschiedlichkeit der Quartiere in den bisherigen Unterstützungssystemen entspricht bewusst dem modellhaften Ansatz des Förderprojekts. Besonders auffällig und im Regelsystem kaum greifbar, sind die Zielgruppen Frauen und Jugendliche/junge Erwachsene. Mit diesem Projekt sollen sowohl individuelle, bedarfsgerechte Angebote vor Ort als auch stadtweit geltende Strukturmodelle entwickelt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Nord mit den Quartieren Fredenberg, Seeviertel und Steterburg
Beschreibung
Das Projektgebiet besteht aus drei Quartieren (Seeviertel, Fredenberg und Steterburg), die im Norden bzw. Nordosten von Salzgitter liegen. Das „Seeviertel“ besteht aus 4 statistischen Bezirken, die in Salzgitter-Lebenstedt am Salzgittersee bzw. in unmittelbarer Nähe liegen. Das Quartier dehnt sich bis zum zentral gelegenen Rathaus aus. Der Fredenberg gehört auch zu Salzgitter-Lebenstedt und ist ein (großer und bevölkerungsstarker) statistischer Bezirk. Fredenberg grenzt südöstlich an den Salzgittersee. Steterburg befindet sich im Nordosten der Stadt Salzgitter, im Stadtteil Salzgitter-Thiede und ist dort ein statistischer Bezirk im westlichen Teil.
Einwohnerzahl
24921
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Mit Abschluss des Projektes Soziale Stadt am Fredenberg konnte eine Stabilisierung der sozioökonomischen Struktur verzeichnet werden. Aufgebaute Netzwerke blieben erhalten. Den Herausforderungen der Zuzüge von Flüchtlingen und EU-Osteuropäern waren den Strukturen nicht gewachsen. Zur Anpassung der Strukturen an die Interessen der Zugewanderten ist die Erarbeitung eines gemeinsamen Konzeptes mit Akteuren, Bewohnenden und der Stadt Projektziel. Aufgrund dieser Erfahrung ist für das soziale Stadtgebiet Steterburg die frühzeitige Aktivierung der Bewohnenden durch Gemeinwesenarbeit und der parallele Aufbau Quartiersmanagement zum baulichen Quartiersmanagement geplant.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 16,7 % Gesamtstadt: 14,3 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(15 - einschl. 26 Jahre) Projektgebiet: 14,2 % Gesamtstadt: 13,8 % (0 - einschl. 26 Jahre) Projektgebiet: 30,9 % Gesamtstadt: 28,1 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 27,2 % Gesamtstadt: 28,8 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 8,9 % Gesamtstadt: 7,7 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(Arbeitslose bis 24 Jahre) Projektgebiet: 5,0 % Gesamtstadt: 4,8 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 23,2 % Gesamtstadt: 23,0 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017; Kosis HHGen
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 24,6 % Gesamtstadt: 17,2 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
57
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 56,8 % Gesamtstadt: 38,7 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 19,2 % Gesamtstadt: 15,7 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017; Statistik der Bundesagentur für Arbeit; eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(Kinder unter 15 Jahren im SGB II-Bezug (Kinderarmut)) Projektgebiet: 36,1 % Gesamtstadt: 27,8 % Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017; Statistik der Bundesagentur für Arbeit
GWA/QM-Ansatz
Der Stadt Salzgitter liegt am Herzen, dass sich die Bewohner wohlfühlen und mit ihrem Wohnumfeld, dem Sozialraum, zufrieden sind. Wir legen großen Wert darauf, eine Kinder- und lernfreundliche Stadt zu sein – wobei sich lernfreundlich nicht allein auf die klassische Schulbildung bezieht. Wir als Kommune wollen zusammen den Sozialleistungsträgern und den Bewohner langfristig lernen, planen, entwickeln und handeln. Die beinhaltet u.a. viel Dialogarbeit, unterschiedlichste Aktionsformen und Projekte, die besonders durch Empowerment und Ressourcennutzung der Menschen vor Ort den Sozialraum zum Leben erwecken. Zeitgleich erarbeiten Haupt- und Ehrenamtliche eine Kooperations- und Koordinationsstruktur, welche als Basis für die GWA in Salzgitter dienen soll und dennoch Individualität fördert. Dahinter steckt der Verbesserungswunsch für materielle, immaterielle und infrastrukturelle Bedingungen (Stövesand/Stoik 2013). Wir sehen diesen Prozess als langfristiges Projekt. Wir wollen Begegnungen auf interdisziplinärer Ebene ermöglichen. Wir arbeiten transparent. Wir verwerfen Altes der strukturieren es um. Wir entwickeln Neues. Wir lernen. WIR sind Quartier.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnenden werden aktiv eingebunden und nehmen nicht nur an bestehenden Angeboten teil sondern gestalten neue passgenaue Aktivitäten mit. Sie werden fester und wesentlicher Teil der neuen Quartiersstruktur und bringen ihre Fähigkeiten direkt ein.
Beschreibung
Die Menschen sind im Gemeinwesen in der Lage, Beiträge bei Quartierstreffen und Veranstaltungen einzubringen. Sie können Angebote (auch begleitet) selbst schaffen und umsetzen.
Beschreibung
Die Arbeit im Quartier wird von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gleichermaßen belebt und gestaltet. Gemeinsamkeiten werden entdeckt und Verbindungen zwischen den Menschen geschaffen. Es gibt zahlreiche Kontaktmöglichkeiten.
Beschreibung
Zum Aufbau einer funktionierenden Gemeinschaft werden die Ressourcen der Einzelnen und der Akteure genutzt und gefördert. Das aktive Bürgerengagement wird unterstützt.
Beschreibung
Durch die wissenschaftliche Begleitung und den Aufbau stadtweit einheitlicher Strukturen werden die bestehenden Netzwerke den aktuellen Herausforderungen angepasst und verlässlich implementiert. Die Zusammenarbeit aller findet „auf Augenhöhe“ statt.
Vorhandene Strukturen
In den ausgewählten Quartieren sind bereits Stadtteiltreffpunkte als Kristallisationsorte für Bürgerbeteiligung, GWA und Bewohnerthemen eingerichtet. Wohlfahrtsverbände bzw. ein Bürgerverein (Steterburg) betreuen die Treffs. Wichtige Beziehungsarbeit mit der Bewohnerschaft und den Akteuren wurde bereits geleistet. Das Bürgerengagement hat hier teilweise einen festen Platz und benötigt weiterhin Unterstützung und Stärkung. Neben dem vorhandenen hauptamtlichen QM sind qualifizierte Unterstützungskräfte (Stadtteilmütter/-väter, Maßnahmeteilnehmer des Jobcenters, Ehrenamtliche) in den Treffpunkten eingesetzt. Bereits jetzt werden unterschiedliche Zielgruppen erreicht. Insbesondere die Stadtteilmütter/-väter gehen auf Gruppen gezielt zu, die bisher die Angebote nicht genutzten. Strukturen zur Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten und niedrigeschwelligen Bildungsangeboten für Bewohnende in Kooperation mit dem Jobcenter und Bildungsträgern sind vereinzelt aufgebaut. Eines der Projektziele ist die Implementierung der „guten Erfahrungen“ einzelner Treffs in den anderen Quartieren. Durch die geplanten neuen Strukturen können vorhandenen Quartierserfahrungen zielgerichtet transferiert werden. Die Bewohner stehen dabei mit ihren Wünschen und Bedürfnissen im Fokus und bilden die Basis des Strukturmodells. Gerade selbst organisierte Bürgerprojekte und Bewohnerstrukturen sollen eingebunden und die schon aufgebauten Netzwerke im Quartier können stärkend integriert werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Wohlfahrtsverbände im Stadtgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft der Schulleiter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Van der Horst Wohnen GmbH, TAG Wohnen & Service GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Steterburg und andere
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herrn Özcan Irkan, Vertreter der Türkisch-Islamischen Gemeinde in Salzgitter-Lebenstedt (DITIB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Pressestelle
Typ
Stadtteil
Galerie
schaubild wiqu
netzwerkstruktur im sozialraum
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mein-Dein-Unser

Ansprechpartner
Marion Jakobi
Organisation Nachbarschaftstreff Burgdorf
Funktion Koordination und Leitung
Mein: Ich habe Schätze in mir - Dein: Mein Einsatz für die Nachbarschaft - Unser: Wo können wir teilhaben? Was können wir gemeinsam für unseren Stadtteil / Stadt tun? Was kann ich/ was können wir beisteuern?
Projektbeschreibung
Seit ca. 16 Jahren arbeiten wir in unserem Nachbarschaftstreff gemeinsam mit den Menschen unseres Stadtteils Süd in Burgdorf, um soziale Kontakte zu unterstützen. In unserer Nachbarschaft leben Menschen mit ganz unterschiedlichen ethnischen, religiösen und kulturellen Identitäten. Durch die Vielfalt der Menschen unseres Stadtteils, bedingen sich große, auch sozialökonomische, Unterschiede. Um ein gutes Klima des Miteinander und Füreinander zu unterstützen ist uns die Integration aller ins nachbarschaftliche sowie ins städtische Leben ein Anliegen. Aus diesem Grunde gestalten wir unsere Arbeit im Nachbarschaftstreff als niedrigschwelligen Anlaufpunkt. Ca. 30 Ehrenamtlichen unterstützen uns bei dieser Arbeit. Sie setzen sich sowohl aus alteingesessenen wie auch neuzugewanderten Bürger*innen Burgdorfs zusammen. Hierbei ist unsere Beobachtung, dass die Menschen, die sich mit ihrem Quartier verbunden fühlen, sich auch zunehmend mehr für „ihr Quartier“ einsetzen. Unser Ziel ist gemeinsam mit den Bewohner*innen aus Burgdorf Süd, Gelegenheiten zu entwickeln, durch die mehr Selbstaktivierung und eigene „Schaffens-Möglichkeiten“ entdeckt werden können. Möglichkeiten schaffen, durch die eigene Stärken, individuelle Fähigkeiten und Interessen herausgefunden werden, bieten Gelegenheit für sowohl Teilhabe als auch Partizipation. Dieses soll u. a. erreicht werden durch Ideen-Feste, gemeinsame Projekte mit den Bewohner*innen, Stadtteilversammlungen, etc. Durch Unterstützung der Entwicklung von Empowerment und ein Verständnis der Gemeinwesenarbeit soll dazu beigetragen werden, dass es sowohl bei den Bewohner*innen wie auch bei den institutionellen Akteuren (seit 2018 Teilnahme am Arbeitskreis Sozialraum Süd) unseres Stadtteils, zu einem Gefühl des "Mein Dein - Unser" kommt. Dies meint, dass die genannten unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken entdecken und Ideen entwickeln, welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Dem folgend ist Ziel, unter den Gesichtspunkten von Gemeinwesenarbeit, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser). Der Aspekt, was können wir zusammen und jeder Einzelne beitragen für unser Quartier, ist Leitgedanke unseres angedachten Projektes. Um hierbei die Projekte und die Einzelnen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, bedarf es einer kontinuierlichen und vertrauensvollen Möglichkeit der Begegnung, die unser Nachbarschaftstreff weiter darstellen möchte.
Ausgangslage
Die Südstadt in Burgdorf gestaltet sich im Gegensatz zur übrigen Stadt sehr heterogen in Bezug auf ethnischer, religiöser und kultureller Identität der Bewohner*innen. Auch baulich sticht dieser Stadtteil durch die Häufung von Mehrfamilien- und Hochhäusern hervor. Der Straßenzug, in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, befindet sich am südlichen Stadtrand. Auf der einen Seite stehen neun Mehrfamilienhäuser mit B-Schein Berechtigung und auf der anderen Seite stehen Reihenhäuser im Eigentum der Bewohner*innen. in den 1990er und 2015 wurde vorwiegend dieser Stadtteil genutzt, um geflüchteten Familien Wohnraum zu bieten. Insbesondere in unserem Straßenzug gibt es vermehrt kulturelle Konflikte (Müll, Lautstärke, Gerüche, Draußen-Aktivitäten usw.), welche durch die vorhandenen Sprachbarrieren oft schwierig zu lösen sind. Die Menschen leben hier, da es sich als das finanziell Machbare darstellt, einige streben danach in andere "bessere" Stadtteile umzuziehen. Viele der hier ansässigen Menschen gehen keiner versicherungspflichtigen Beschäftigung nach, gestalten ihren Alltag durch die Grundsicherung. Dieses hat zur Folge, dass hier Familien leben, die sich in schwachen Sozialstrukturen befinden. Als Folge dessen ist eine Vererbung der sozialen Lage zu beobachten. Zudem stellen wir fest, dass sich die Familien immer mehr um ihre Belange, evtl. noch um die ihrer Community kümmern, als um das Allgemeinwohl. Viele scheinen aufgrund ihrer prekären Lage sich mehr um den Erhalt ihrer Existenz zu kümmern, als das sie in ihrer Person Kapazitäten entdecken, durch die sie aktiv an dem sie umgebenden Leben im Stadtteil teilnehmen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Burgdorf Südstadt
Beschreibung
- Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd. - Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd. - Das Grün markierte Gebiet kennzeichnet unser jetzigen Wirkungsorte, in denen wir direkt und indirekt arbeiten. Das heißt, dass unsere derzeitigen Besucher*innen des Nachnarschaftstreffs vorwiegend aus diesen Bereichen kommen. Im Rahmen unserer Vernetzung, durch den Arbeitskreis Sozialraum Süd, arbeiten wir sehr eng mit den Institutionellen Akteuren, in dem Grün gekennzeichneten Gebiet zusammen und entwickeln Institutionen übergreifende Modelle der Zusammenarbeit - Das Gebiet, welches Lila markiert ist, stellt unsere direkte Nachbarschaft dar, in der der Wirkungsgrad derzeit am höchsten ist, mit der meisten Beteiligung der Bewohner*innen - Direkt an unserem Gebiet angrenzend befindet sich ein Stadtgarten, der von mehreren Bewohner*innen aus ganz Burgdorf genutzt werden kann, auch unser Nachbarschaftstreff hat dort zwei Parzellen. Hier kommt es zu einem regen Austausch aller Nutzer*innen. - Das Gebiet, welches rechts oben (östlich) angrenzt, gehört zum Baugebiet Burgdorf/Hülptingsen. Trotz der direkten Nähe haben wir derzeit wenig Besucher*innen/ Ausstrahlung dorthin. - Durch die „Uetzer Straße“ (oben im Bild) stellt sich eine Straßengrenze zu uns dar. Jedoch befindet sich hier eine Wiese, die Bewohner*innen im Anschluss sind eher zur Kernstadt orientiert.
Einwohnerzahl
8857
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019. Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
60
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019. Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019.
Unterlagen zum Gebiet
burgdorf_sued.jpg (979.28 KB)
burgdorf_stadt.jpg (831.47 KB)
GWA/QM-Ansatz
Aufgrund der sowohl örtlichen wie auch sozialen Gegebenheiten in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, ist es uns ein Anliegen zusammen, mit den Bewohner*innen Möglichkeiten der Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu entdecken. Hierbei sehen wir als ersten Schritt, dass die Nachbarschaft sichtbar wird, man sich kennenlernt. Dies möchten wir unterstützen als Anlaufpunkt, der als offener Begegnungsort genutzt werden kann. Ziel hierbei ist, dass die Menschen unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken herausfinden und Ideen entwickeln welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Darüber hinaus sehen wir den Ansatz unserer Gemeinwesenarbeit darin das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser), in dem wir gemeinsam, mit den Bewohner*innen, als Expert*innen ihres Gebietes, in der Öffentlichkeit auftreten wollen. Hiermit wollen wir dem Stadtteil ein Gesicht verleihen, die Menschen Nahbar machen, auch, um der Stigmatisierung des Stadtteils und des genannten Straßenzugs aus eigener Kraft/ Empowerment entgegenwirken zu können. Aktuell nehmen wir am Arbeitskreis Sozialraum Süd teil. Hier geht es um die Entwicklung neuer Strukturen zur Sichtbarkeit des Stadtteils und seiner Angebote. Es finden gegenseitige Besuche der Mitarbeiter*innen der Akteure vor Ort statt. Zudem gibt es auch einen Austausch in den offenen Treffs, um gemeinsam mit den aktuellen Besucher*innen weitere Handlungsansätze zu überlegen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir durch die Angebote in unserem Nachbarschaftstreff den Bewohner*innen für sie atraktive Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches bieten, die dazu beitragen die entstandenen Hürden abzubauen
Beschreibung
Durch die Zusammenarbeit des AK´s Sozialraum Süd ist ein erster Schritt getan, um das Bewusstsein für unseren Stadtteil und welche Möglichkeiten sich hier bieten zu schärfen. Ein Weiteres ist der Ausabua einer konkreten Zusammenarbeit.
Beschreibung
Ein Teilziel ist erreicht, wenn sich Bewohner*innen zu beiden Seiten unseres Straßenzugs aktiv bei der Gestaltung unseres Nachbarschaftstreffs und für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen, Austausch auf Augenhöhe mit den anderen Bweohner*innen praktizieren
Beschreibung
Beispielhaft die Erstellung eines Flyers/ eines Plans, mit allen relevanten Beratungsstellen sowie ein Wissen über die jeweiligen Inhalte auf Akteursebene. Die Akteure als Multiplikator für die Bewohner*innen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AK Sozialraum Süd, AK Flüchtlinge, AK Integration, Gleichstellungsbeauftragte, Mobile Jugendhilfe, Südstadtbistro, Sozialamt, Jugendamt, Polizeidienststelle Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutscher Kinderschutzbund OV Burgdorf e.V., Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf e.V., Diakonieverband Hannover Land, Kolpingsfamilie, Lebenhilfe Peine-Burgdorf GmbH, VHS,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren-und Pflegestützpunkt, Gesundheitbeauftragte der Paulusgemeinde, Familienhebamme
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Paulus, Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Pankratius, Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Bürger e.V., Christliche Pfadfinder Burgdorf
Typ
Stadtteil
Galerie
cafe im garten
fruehlingsfest
aktion lastenrad
mutter kind gruppe
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bau eines öffentlichen Skateparks als Beteiligungsprojekt mit Kindern und Jugendlichen

Ansprechpartner
Jürgen Eilers
Funktion Fachdienstleiter Jugend
Neubau eines Skateparks
Projektbeschreibung
Bau eines öffentlichen Skateparks als Beteiligungsprojekt mit Kindern und Jugendlichen
Ausgangslage
Papenburg ist eine selbständige Stadt im Norden des Landkreises Emsland mit derzeit ca. 38.000 Einwohnern. Der Ausländeranteil beträgt aktuell ca. 18 %, was u.a. auch auf die Aufnahme von Flüchtlingen und den Zuzug von Werksvertragsarbeitern und ihren Familien aus osteuropäischen Ländern zurückzuführen ist. Die Stadt Papenburg besteht aus insgesamt 7 Stadtteilen mit einer Gesamtfläche von 11.836 Hektar. Derzeit leben in Papenburg ca. 5.500 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren, verteilt auf das gesamte Stadtgebiet. Das Freizeitverhalten in Papenburg wird immer noch geprägt durch die Angebote der Sportvereine, die in allen Stadtteilen vorhanden sind. Fußball ist auch in Papenburg die populärste Sportart. Weitere größere Freizeitmöglichkeiten außerhalb kommerzieller Strukturen gibt es kaum für Jugendliche, so dass sich ein Großteil der Aktivitäten Jugendlicher im informellen Rahmen abspielt. Das im Stadtkern ansässige städtische Jugendzentrum bietet Kindern und Jugendlichen mit einer Vielzahl von Angeboten im Nachmittags- und Abendbereich sowie in den Ferien eine attraktive Freizeitgestaltung. Seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends unterhält die Stadt zudem eine Skateanlage in unmittelbarer Nähe des Jugendzentrums. Diese war bislang ein beliebter Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ihren kulturellen Hintergründen. Der Skatesport und die damit einhergehenden Erscheinungen haben in Papenburg stets einen integrativen Charakter gehabt und bilden somit einen bedeutenden Sozialisationsfaktor in der Lebenswelt der Papenburger Jugendlichen. Die Anlage soll nun zeitgemäß erneuert werden.
GWA/QM-Ansatz
Nutzung vorhandener Partizipationsstrukturen im Stadtgebiet für die Verbesserung von Freizeitangeboten für junge Bürger: der Jugendvorstand als institutionalisiertes Mitbestimmungsgremium aller Papenburger Kinder und Jugendlichen sowie der von jungen Menschen gegründete Skateverein "Four Wheels e.V." möchten gemeinsam ein Angebot schaffen, um sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle zum Ausüben eines zukunftsfähigen Sports (olympisch ab 2020) in der Stadt zu geben. Zurzeit ist diese Möglichkeit nicht gegeben, so dass die Zielgruppe momentan ihrer Leidenschaft auf dafür nicht vorgesehenen Plätzen oder auf Anlagen weit außerhalb der Stadt nachgehen muss. Der Schulterschluss von Jugendvorstand und Verein führt darüber hinaus zu weiteren gemeinsamen Aktionen, nachdem die Anlage fertig gestellt wurde. So ist bereits jetzt geplant, alle interessierten jungen Menschen zu Workshops, Wettbewerben und weiteren Events einzuladen. Darüber hinaus werden die Mitglieder des Vereins "Four Wheels" regelmäßig ehrenamtlich Übungsstunden für Einsteiger und sonstige Interessierte anbieten. Die dafür notwendige Ausrüstung wird auf Wunsch unentgeltlich von der Jugendpflege der Stadt zur Verfügung gestellt, um Hemmschwellen abzubauen und jedem Interessierten den Einstieg in den Sport zu ermöglichen. Daneben wird erfahrungsgemäß eine zeitgemäße Skateanlage innerhalb kurzer Zeit ein sozialer Treffpunkt für junge Menschen, die nicht zwangsläufig nur das Ziel "Skaten" verfolgen.

Gemeinsam in der Südstadt

Ansprechpartner
Yvonne Mascioni
Funktion Fachbereichsleiterin Migration
Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel
Projektbeschreibung
Die Northeimer Südstadt erhält eine Anlaufstelle und einen Treffpunkt für alle Bewohner*innen. Aktivitäten und Angebote, die die Bedarfe und Interessen der Anwohner*innen aufgreifen, führen zu einer Verbesserung der Lebensqualität im Wohnviertel. Bei der Northeimer Südstadt (ehemals Soziale Stadt Gebiet) handelt es sich um ein am Rande der Stadt gelegenes Wohnviertel, das im Kern aus Wohnblocks und drei großen Hochhäusern besteht. In den letzten Jahren unterlag das Viertel mehreren "fremdbestimmten" Veränderungen im Bezug auf die Wohnstruktur. Nach einer sukzessiven "Entwohnung" zahlreicher Gebäude, wird seit einem halben Jahr die Renovierung und Wiedervermietung aktiv durch eine Wohnungsgesellschaft betrieben. Die Anwohner*innen konnten bei all diesen Entwicklungen nie entscheidend in die Veränderungen eingreifen. Das neue Gemeinwesenprojekt "Gemeinsam in der Südstadt - Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel" soll eine verlässliche Struktur und Anlaufstelle aufbauen, die den Anliegen Gehör und Raum schenkt. Durch aktive Befragung und diverse Methoden der Gemeinwesenarbeit soll das Viertel wieder attraktiver werden und an der gemeinsamen Identität der Bewohner*innen angesetzt werden. Die Interessen und Ressourcen der Anwohner*innen sollen dabei sichtbar werden und u.a. zum aktiven und friedlichen Miteinander einen entscheidenden Beitrag leisten. Die Anlaufstelle unterstützt die Bewohner*innen ihre Interessen zu artikulieren und Aktivitäten umzusetzen. Zunächst wird es darum gehen die Anlaufstelle aufzubauen, Vertrauen zu gewinnen, die Bewohner*innen untereinander bekannt zu machen und zu mobilisieren. Gemeinsam mit ihnen werden Aktivitäten umgesetzt und Veränderungen angestoßen. Denkbar sind etwa künstlerische Aktivtäten zur Verschönerung des Wohnumfeldes, das Anlegen eines Gemeinschaftsgartens, Nachbarschaftshilfe und Tauschbörsen, das Schaffen von Freizeitangeboten und selbstorganisierten Treffen uvm. Daneben wird durch die Anlaufstelle der Zugang zu Angeboten außerhalb des Viertels verbessert und durch Kooperationen mit anderen Trägern der Stadt Northeim das Angebot im Viertel bedarfsorientiert ausgebaut. So wird sich durch Kooperationen und durch aktive Anwohner*innen die Wohn- und Lebensqualität im Viertel verbessern und so eine Bereicherung für alle sein.
Ausgangslage
Das Quartier wird seit mehr als 25 Jahren vorzugsweise von Migrant*innen und Familien, die von Transferleistungen leben, bewohnt. Es handelt sich um ein ehemaliges Soziale Stadt Gebiet. Die Werk-statt-Schule (WsS) ist seit ca.15 Jahren in dem Quartier präsent, u.a. von 2009-2012 in einem durch Bundesmittel geförderten Gemeinwesenprojekt (BIWAQ). Vor ca.10 Jahren fing die verantwortliche Immobilienfirma an, die Wohnsubstanz zu "entwohnen", es gab konkrete Pläne für den Rückbau der Hochhäuser, viele Wohnungen, Häuserblöcke und die drei großen Hochhäuser standen jahrelang leer, es herrschte eine "geisterhafte" Stimmung. Seit einem knappen Jahr werden die leerstehenden Wohnungen wieder bewohnt. Die Migrationsberatung berichtet, dass zahlreiche Geflüchtete in die Südstadt ziehen, nachdem sie zuvor über Zuweisung auf den Dörfern gelebt haben und nun in die Kreisstadt ziehen möchten. Außerdem ist zu beobachten, dass Student*innen aus dem ca. 30 km entfernten Göttingen in der Südstadt günstigen Wohnraum gefunden haben und sich hier ansiedeln. (Siehe Homepage der Wohnungsgesellschaft www.schoener-wohnen-northeim.de/Neues_Leben.php). Gleichzeitig haben einige (Groß-)Familien während der ganzen Zeit in der Südstadt gelebt und haben hier gefühltes "altes Hausrecht". Diese Nachbarschaft birgt Konfliktpotential aber auch Chancen. Noch gibt es nur anonyme Grünflächen und keinerlei Orte mit Treffpunktcharakter. Die neue Wohnungsgesellschaft ist aktiver als die vorherigen. Eine aktive Gestaltung des Wohnumfelds scheint derzeit möglich. Die neue Phase der Bewohnung soll nun durch die Betroffenen selbst besser begleitet und durch gemeinwesenorientierte Angebote aktiv gestaltet werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Südstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet unterteilt sich in drei Untergebiete. Die Randgebiete des Projektgebietes weisen teilweise eine andere Struktur auf (Schulen und Gewerbe) und heben sich klar vom Projektgebiet ab. Auf der Karte befindet sich das Gebiet 1. Grades, der sogenannte Hotspot, der Wohnbereich, der den größten Veränderungen oblag und optisch als Einheit wahrgenommen wird. In diesem Wohngebiet befinen sich auch drei noch unbewohnte Hochhäuser, die aber wieder vermietet werden sollen. Die großflächigen Grünflächen zwischen den Häuserblocks sind unattraktiv und anonym gestaltet. Im Osten grenzen die Parkflächen und Gebäude der Berufsbildenden Schulen an. Im Westen grenzt ein Gewerbegebiet an. Im Gebiet 2. Grades befindet sich das Asyl- und Migrationszentrum des Trägers, die Wohnstruktur ist ähnlich wie die oben genannte, jedoch fand hier eine kontinuierliche Vermietung statt. Das Wohngebiet dritten Grades weist größtenteils eine andere Wohnstruktur auf, da es sich überwiegend um Ein- bis Zweifamilienhäuser mit Vorgärten handelt. In diesem Gebiet befindet sich eine Mehrzweckhalle, die im Rahmen des Soziale Stadt Projekts entstanden ist. Diese kann auch für die Gemeinwesenarbeit genutzt werden. Ebenso wird eine Kooperation mit der Erich-Kästner-Schule angestrebt. Die Anwohner*innen des Wohngebiets dritten Grades werden nur indirekt in Projekte eingebunden.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wohnbaugesellschaft plant die Einrichtung von Betreutem Wohnen für alte Menschen und Menschen mit Behinderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
die Wohnbaugesellschaft plant mehr Wohnraum an Studierende zu vermieten
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier wird zentral und gut zugänglich eine Anlaufstelle eingerichtet. Diese bietet sowohl die Möglichkeit die Hauptamtlichen zu kontaktieren, als auch aufsuchende Arbeit zu leisten. Die verlässliche Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechend Aktivitäten geplant. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gefördert. Idealerweise werden ein Mann und eine Frau die GWA übernehmen. Es besteht Transparenz über Planungen und Vorgehen. Soziale Themen wie Bildung, Kultur, Freizeit, Stadtentwicklung werden aktiv bearbeitet, ergänzende Ressourcen und Programme werden, so möglich durch die Hauptamtlichen erschlossen. Neben der Unterstützung der Bewohner*innen beim Durchführen von Aktivitäten, werden durch Kooperationen Ressourcen der Innenstadt auch in der Südstadt zugänglich gemacht. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten anderer Stadtteile und Sozialräume. Übertragungsmöglichkeiten werden ausgelotet und gefördert. Hierzu sind Kooperationen geplant, insbesondere mit dem geplanten GWA-Projekt des Kinderschutzbundes, welcher Expertise hinsichtlich familienorientierter Angebote mitbringt und von unserer Expertise im Bereich Aktivierung und Befragung profitieren kann. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Stadt Northeim unterstützt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn sich Planungen und Aktivitäten an von Anwohner*innen formulierten Bedarfen und Wünschenausrichten
Beschreibung
Angebote von Kooperationspartner*innen verstärkt von den Anwohner*innen genutzt werden, oder wenn Kooperationspartner*innen Angebote vor Ort durchführen.
Beschreibung
In den zur Verfügung gestellten Räumen finden selbstorganisierte Treffen oder Aktivitäten statt
Beschreibung
Die Interessen der vielfältigen Anwohnerschaft berücksicht werden und sich in den Angeboten widerspiegeln.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Northeim ist über die Ziele, Entwicklung und Aktivitäten im Projekt informiert und unterstützt die Planung und Umsetzung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interkultureller Garten Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich-Kästner-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Dialog, Asyl-Migrationszentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familientreff Haerztor, Kinderschutzbund Northeim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Elterntalk (Landkreis Northeim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Northeimer Wohnungsgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (Hallo und HNA), StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Simon Hartmann, Fraktionen, Ausschüsse, Migrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugend- und Kulturzentrum "Alte Brauerei"
Typ
Stadtteil
Galerie
stuehle
bagger
unbewohnt
verbarrikadierte fenster
fenster
bank
baustelle
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit in Visselhövede

Ansprechpartner
Elke Motzkau
Funktion Leiterin
Ziele festigen, Projekte voranbringen, Perspektiven schaffen
Projektbeschreibung
In Visselhövede leben ca. 10.000 Einwohner. Davon ca. 5200 i.d. Kernstadt. Hier ist die höchste Arbeitslosigkeit im LK Rotenburg u. ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Schul-/Berufsabschluss. Obwohl ländlich geprägt, leben mehrere größere Gruppen von Zuwanderern in eigenen Gebieten/Strukturen. Die Koordinierungsarbeit wurde bis 2018 fast ausschließlich durch den ehrenamtlichen Präventionsrat geleistet, stieß aber zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit. Durch die Förderung GWA/QM konnte eine Stelle zur professionellen Unterstützung/ Aufbau von GWA eingerichtet werden. Die Stelle ist eingebunden in den ehrenamtlichen Steuerungskreis in dem das Vorgehen abgesprochen und begleitet wird. Durch die bisherige Arbeit wurden verschiedene Themen angesprochen. Alles Gruppen wünschen sich eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Dieses konnte teilweise schon verwirklicht werden. Ein weiterer Ruf nach Treffpunkten für alle Altersgruppen war deutlich. Auch daran muss noch gearbeitet werden. Mit der kontinuierlichen Befragung ist eine einmalige Basis geschaffen worden. Sie führte auf verschiedenen Ebenen und Gremien zu Diskussionen, Zuspruch aber auch Widerspruch. Damit ist bereits ein wichtiger Prozess in Gang gebracht worden. Es haben sich zu verschiedenen Themen Arbeitsgruppen gegründet, die sich aktiv in das politische Geschehen einbringen. Drei weitere große Anliegen haben sich als Arbeitsauftrag für die Zukunft herauskristallisiert: 1. Die Anlaufstelle muss weiter etabliert werden 2. Die laufenden und kommenden Projekte sollen erfolgreich, zielorientiert begleitet werden 3. Zukunftsorientiert sollen Visselhöveder Jugendliche und örtliche Betriebe zusammengebracht werden Mit diesen drei großen Aufgaben wollen wir unsere Arbeit 2020 erfolgreich weiterführen.
Ausgangslage
In Visselhövede haben die schon die benannten Problempunkte und –gruppen weiter bestand. Räumliche Punkte sind die Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage. Aufgrund der niedrige Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch die hier ansässigen Sinti. In den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, die jetzt meist in deren Eigentum übergegangen sind. Ähnliches trifft auf die Wohnsituation der Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links und rechts der Walsroder Straße. Auf der einen Seite haben wir ein in den 60ern und 70ern Jahren entstandenes Wohngebiet. Auf der anderen Seite ein neu entstandenes Eigenheimgebiet mit überwiegend kurdischer Bevölkerung, die starke Abkapselung erkennen lassen. Sehr auffällig sind die 15-23 Jahre männlichen Jugendlichen, die in der Schule stören, keinen oder schlechten Schulabschluss haben, keinen Ausbildungsplatz finden, aber nicht weg wollen o. können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe sehr junger und jüngere Mütter ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. Der extrem niedrige Mietzins trägt dazu bei, dass die Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten und große bezahlbare Wohnungen lassen Familiengruppen mit Flucht- oder Migration nach V. kommen und d. Problem d. Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung u. Beschäftigung noch verschärfen. Gleichzeitig leiden d. V. Betriebe unter e. enormen Fachkräftemangel. Neben d. primären Aufgaben, die Wohngebiete attraktiver machen, Treffpunkte etablieren, Menschen zum Austausch zu bewegen, brauchen wir Ideen Beschäftigung zu sichern
Projektgebiet
Gebiet-Name
Visselhövede, Kernstadt
Beschreibung
Kernstadt V, insbesondere Pappelstraße, Bahnhof und Wehnser Weg, die Stadtgebiete links und rechts der Walsroder Straße.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Stadt V.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 734 Person im SGBII-Leistungsbezug, davon 510 Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, die AsylbLG-Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 324 Jugendliche im SGBII-Leistungsbezug, davon 112 erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, AsylbGL - Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Unterlagen zum Gebiet
vissel_karte.pdf (169.77 KB)
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andererseits werden die neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden Gruppen einzubringen, beispielweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderes Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25 J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich Wohnen und Arbeiten in V. durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern. Methoden: Aktivierende Projekte in Zusammenarbeit mit BA, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungsprojekte, Bildungsangebote, Gebietsbegehungen/ -erkundungen, Gremienarbeit, Diskussionen, Herstellung von Mobilität, JC und Jugendamt einbinden, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Vernetzung mit GWA in Nachbarkommunen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnerinnen beteiligen sich zahlreich an den aktivierenden Befragungen. Die Ergebnisse werden publiziert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sprechstunden werden optimal genutzt.
Beschreibung
Die ehrenamtlichen Projektarbeiten werden vernetzt und arbeiten konstruktiv zusammen. Ehrenamtliche Arbeiten werden unterstützt.
Beschreibung
Die Entscheider, Politik, Ehrenamtliche und Bewohner respektieren sich und arbeiten konstruktiv zusammen. Durch diese Netzwerke wird die soziale Infrastruktur verbessert und Bedürfnisgerecht umgesetzt.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Bewohner übernehmen Verantwortung für ihren Wohnbereich und gestalten diesen attraktiv. In den Befragungen wird dieser als guter Ort benannt.
Beschreibung
Politik macht sich zur Aufgabe eine Beratungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Visselhövede, Herr Grünhagen, Bürgermeister Herr Goebel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Herr Goehrt, Heimatverein, Eigenart
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizeit Herr Teuber, Frau Stabbat-Flägel / Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Daa Frau Motzkau/ SOFA eV Frau Schlösser/Seniorenbeirat Herr Sündermann/DRK Herr Langanke/ BNW Herr Eden/ Jugendmigrationsdiest Frau Wicke/ Flüchtlichtlingsberatung Frau Golegos/ Tafel Rotenburg eV Herr Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede Herr Golke/ MTV Jeddingen Herr Leefers/ SV Schwitschen Herr Rickers/ SV Wittorf Herr Jessen/ Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Stadtion Frau Rück/ Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleiter Oberschule Herr Wieland/ der Grundschulen Frau Lattemann u. Frau Daboven/ Schulsozialarbeiter/ Berufseinstiegbegleiter Frau Bremenkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herr Pahlig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Timmann/ Hoyer Mineralöle Herr Hoyer/ JBS Herr Behrens, Frau Buse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion Rotenburger Kreiszeitung Herr Wieters/ Rotenburger Rundschau Frau Baucke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/ Bundestagabgeordneten Herr Klingbeil und Herr Kindler/ Landtagsabgeordneten Herr Holsten und Frau Traumann-Liebe
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das "Nette"-Quartier in Osnabrück – generationengerechter Stadtteil für Alle!

Ansprechpartner
Ulrich Freisel
Funktion Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren
Akteure vernetzen – Generationen verbinden – Beteiligung stärken in Dodesheide-Haste-Sonnenhügel!
Projektbeschreibung
Der Fluss „Nette“ verbindet die Stadtteile Dodesheide, Haste und Sonnenhügel und symbolisiert die Projektidee der Vernetzung von Jung und Alt. Bisher hat sich die kommunale Quartiersarbeit auf die Zielgruppen Kinder, Jugend und Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund und den Ansatz „Jugend stärken im Quartier“ fokussiert. Im Projektgebiet soll nun erstmalig modellhaft der integrative Ansatz „Quartier für Alle!“ umgesetzt werden. Die Fachbereiche „Kinder, Jugendliche und Familien“ und „Integration, Soziales und Bürgerengagement“ arbeiten dabei ressortübergreifend zusammen, um perspektivisch ein gesamtstädtisches Konzept der sozialraum- und beteiligungsorientierten, aktivierenden Quartiersentwicklung zu erarbeiten. Der integrative Quartiersansatz erweitert die Arbeit der Akteure um den Aspekt „Ältere im Quartier“. Nur durch die Implementierung dieses Ansatzes wird das Potential des Quartiers für die lokale Entwicklung erschlossen. Für den Schritt vom Austausch zum koordinierten Handeln ist ein/e Projektkoordinator*in erforderlich, der die bestehenden Strukturen (Akteure, Stadtteilzeitung etc.) und Vernetzungen (Runde Tische) aufgreift und alle Zielgruppen generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick nimmt. Dabei soll insbesondere das Engagementpotential im Projektgebiet für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote (Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe, Leselernhilfen, Großelternpatenschaften, Taschengeldbörse, Besuchs- und Begleitdienste, Demenzbetreuung etc.), aber auch für Freizeit- und Stadtteilkulturangebote erschlossen werden. Durch einen Prozess der Quartiersentwicklung soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht und die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden. Die Stadt übernimmt gemeinsam mit einem Quartiersbeirat die koordinierende Rolle.
Ausgangslage
Die Bevölkerungsstruktur im Projektgebiet verändert sich: • Der Anteil der Gruppen 60 und 80Plus steigt, in Haste leben insbesondere viele einkommensschwache ältere russischstämmige Aussiedler ohne familiäre Unterstützung. Es entstehen Herausforderungen der Versorgungssicherheit im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Diese Alterung der Bevölkerung macht eine altersgerechte Anpassung der Lebensbedingungen und Unterstützungsstrukturen erforderlich. • Der Zuzug benachteiligter Bewohner sowie von Geflüchteten und Zuwanderern in ein angrenzendes Konversionsgebiet bewirkt im Projektgebiet einen hohen Integrationsbedarf in Schulen und Kitas. Der Zuzug von benachteiligten Menschen mit Migrationshintergrund führt zu Ängsten und verändert das Image des Projektgebietes. • Der seit 20 Jahren bestehende Nachbarschaftshilfeverein (NHV) mit seinen Unterstützungsangeboten bricht durch Überalterung der Mitglieder weg. • Engagement- und Selbstorganisationspotentiale bieten a) die aktive ältere Babyboomergeneration und b) die vorwiegend jungen Familien, die mit der Konversion der Britischen Streitkräfte am Sonnenhügel zugezogen sind. Darunter auch ein gemeinschaftliches Wohnprojekt mit 29 Wohneinheiten. Die genannten Bewohnergruppen (Alteingesessene, Neubürger*innen und Migrantengruppen) leben relativ unverbunden in unterschiedlichen Subkulturen. Bisher arbeiten die Einzelakteure im Gebiet mit einzelnen Zielgruppen (meist Kinder, Jugendliche und Familien), sie tauschen sich aus, arbeiten aber nicht integrativ an den genannten Herausforderungen und Problemen zusammen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide - Haste - Sonnenhügel
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um Teile der Osnabrücker Nordstadt, um das „Einzugsgebiet“ der Hauptakteure der sozialen Stadtteilarbeit, d.h. das Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, der Friedensgarten e. V., die Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße, das Mehrgenerationenhaus Haste, die Nachbarschaftshilfe „Dodesheide-Haste-Sonnenhügel“ und die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden. Die drei Stadtteile sind ebenfalls in einem Bürgerforum der Stadt gemeinsam organisiert. Das als Projektgebiet herausgehobene Teilgebiet beheimatet verschiedene, für die GWA relevante Zielgruppen, mit entsprechenden Herausforderungen und Potentialen. Im Teilgebiet Haste kann von einer Spaltung der gut situierten Eigenheimbewohnerschaft und der benachteiligten, teils russischstämmigen Bewohnerschaft der Hochhäuser gesprochen werden. Im Westen umgrenzt das Projektgebiet die Konversionsfläche Sonnenhügel mit zugezogenen Neubürgern. Östlich vom Haster Weg ist die relativ gut situierte, aber stark alternde Bevölkerung angesiedelt (Hof Hanesch und „Höfe“ zwischen Haster Weg, Eller Straße und In der Dodesheide). Das Wohngebiet Dodesheide-Ost (östlich der Eller Straße) mit stark benachteiligter Bevölkerung wurde nicht dem Kern-Projektgebiet zugeordnet, da dort ein separates Unterstützungsprojekt „Jugend stärken im Quartier“ mit Anlaufstelle für die Quartiersbewohner*innen angesiedelt ist. Die Bewohner*innen berühren das Projekt jedoch als Nutzer*innen der Infrastruktur, Schulen, Kitas und der Migrations- und Flüchtlingsberatung (Kooperationsprojekt von Ev. Familien-Bildungsstätte und ev. Kirchengemeinde) des Projektgebietes. Sie werden außerdem durch die Freiwilligenprojekte des Projektgebietes (Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse, Lesepaten) erreicht. In der Mitte liegt das Naherholungsbebiet „Nettetal“ mit dem Fluss „Nette“, das von allen Quartiersbewohner*innen genutzt wird und dem Projekt seinen Namen gibt.
Einwohnerzahl
9918
Quelle / Anmerkungen
Melderegister der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, (nur SGB II)
GWA/QM-Ansatz
Die Quartierskoordination verbindet Elemente des GWA mit QM. Im Rahmen von GWA initiiert sie die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet u. orientiert deren Zusammenarbeit auf den integrativen Ansatz „Quartier für Alle“. Strategien der Aktivierung ermitteln Interessen, Bedarfe, Fähigkeiten aller Bewohnergruppen, die für die Quartiersgestaltung handlungsleitend sind. GWA unterstützt die Bewohner, Verantwortung für ihre Belange zu übernehmen und gemeinsam mit den lokalen sozialen Akteuren Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier verbessern, nachbarschaftliche Netze u. soziale Aktivitäten stärken. Durch Befähigung zur Teilhabe und Schaffung von Begegnung zwischen den Submilieus wird soziale Segregation im Projektgebiet verhindert und Versorgungs-/ Unterstützungssicherheit verbessert. Wichtige Partner sind dabei das Gemeinschaftszentrum, das Mehrgenerationenhaus und der NHV, die bereits mit allen Zielgruppen arbeiten. Neue Initiativen (Friedensgarten, Kulturinitiative, Gem. Wohnprojekt) bilden das Entwicklungspotential des Quartiers. Im Rahmen von QM werden Maßnahmen und Handlungsfelder koordiniert, der Kommunikationsprozess der Akteure moderiert und ein Akteursdialog initiiert, der langfristig in ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“ mündet. Es erfolgt also Prozesssteuerung bezogen auf die Projektziele und den Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Praxisprojekt und Verwaltung, die eine Organisationsstruktur hierfür aufgebaut
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat (auch vermittelt über lokale Einrichtungen und Organisationen) Kontakt zu den verschiedenen Zielgruppen/Initiativen im Quartier; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert.
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt, werden qualifiziert.
Beschreibung
Ressourcen des Quartiers, der Bewohner und Bewohnergruppen sind bekannt und dokumentiert. Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität). Ressourcen werden genutzt u. im Stadtteilnetzwerk weiterentwickelt.
Beschreibung
Soziale Akteure und Bewohnergruppen sind für das Leitbild „Quartier für Alle“ sensibilisiert. Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Akteure hat sich vom Austausch über das je einzelne Vorgehen zum abgestimmten Handeln im Hinblick auf einen „sozialen Stadtteil“ weiterentwickelt. Daraus entstehen zielgruppenübergreifende Projekte und Unterstützungsstrukturen.
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen (insbes. 60+ und Migranten). Qualifizierung „Freiwillige Nachbarschaftshilfe“ wurde durchgeführt. Zugewanderte/Ältere werden von Angeboten erreicht.
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Ressorts „Kinder, Jugendliche und Familien“, "Städtebau" und „Integration, Soziales (Senioren) und Bürgerengagement“ austauschen und ihre (Stadtteil-) Arbeit abstimmen.
Beschreibung
Aus den Projekterfahrungen entwickelt die Verwaltung perspektivisch in Kooperation mit den Akteuren der GWA ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“. Der Abstimmungsprozess über Leitbild, Prinzipien, Ziele und Standards wurde begonnen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Dodesheide-Haste-Sonnenhügel e. V. (Hausaufgaben-/Leselernhilfe, Großelternpatenschaften, Begleit-/Einkaufs-/Heimwerkerdienst, Betreuung Demenzkranker, Gruppen für Freizeit und Geselligkeit, Ausflugsfahrten, Kochgruppe-Männer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedensgarten Osnabrück e. V. (Bürgerprojekt zur gemeinsamen Bewirtschaftung einer Fläche im Stadtquartier, Zusamenführung von Generationen und Ethnien)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Haste e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e. V. (Dodesheide, Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine TuS Haste / Osnabrück 01e. V. und SSC Dodesheide e. V., Behindertensportverein St. Elisabeth Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt Sonne I und II Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landsmannschft der Deutschen aus Russland e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Residenz Ambiente Osnabrück Haste (Pflegeheim und Betreutes Wohnen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Franziskus - St. Elisabeth Pflege (Ambulanter Caritas Pflegedienst, Tagespflege St. Angela, stationäre Pflege, Seniorenwohnungen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Westerfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Dodesheide / Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide) mit Familientreff Thomas und Flüchtlingsprojekt in Kooperation mit der Ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus-König (Haste), Heilig Geist (Sonnenhügel), St. Franziskus (Dodesheide))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rum-orthodoxe Gemeinde, Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, FB Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück (Angebote auch für Erwachsene und Senior*innen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionaler Dienst Nord, städt. Jugendhilfe Stadt Osnabrück, Standort Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteitreff Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V., (Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lega S. Jugendhilfe gemeinnützige GmbH/ Nackte Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland, Ortsverband Osnabrück-Haste-Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reparaturcafé Haste, Freiwilligenprojekt in der Nackten Mühle mit Unterstützung des NHV Dodesheide-Haste-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Klöncafé im Café Lohmann, Freiwilligenprojekt des Seniorenstützpunktes der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste, Trägervernetzung vorwiegend im Bereich Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/ Dodesheide (Trägervernetzung vorwiegend aus dem Bereich Jugendhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Siedlergemeinschaft Waaghegge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten der ev.-luth. Thomasgemeinde und Thomaskita am Limberg (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Antonius (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindertagesstätte Rasselbande (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten Heilig Geist (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten St. Franziskus (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Albert-Schweitzer-Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Heilig-Geist
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomas-Morus-Schule (Haupt- und Realschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angelaschule Osnabrück (Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hermann-Nohl-Schule, Förderschule emotionale und soziale Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück in Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück, Gartenbau / Landschaftspflege (nähe Projektgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Osnabrück AG - Nettebad (Sport, Wellness, Kurse)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Osnabrück Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU Ortsverband Haste-Dodesheide-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KAOS e.V., Kultur für Alle Osnabrück
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Der rollende Fahrradtreff

Ansprechpartner
Johannes Meyer
Organisation Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover
Funktion Koordinator
Fahrräder für Bedürftige - Zwei Arbeitsplätze für Geflüchtete - Treffpunkte im Quartier
Projektbeschreibung
Der bereits vorhandene Werkstattwagen der Mobilen Fahrradwerkstatt aus dem Projekt "Guter Rat und gutes Rad" soll in Zukunft weniger der Versorgung von Geflüchteten mit Fahrrädern dienen. Stattdessen soll die Werkstatt Geflüchteten Beschäftigung bieten und auf Transferleistungen angewiesenen Bürgerinnen und Bürger durch Abgabe von Fahrrädern und Reparatur derselben zur Mobilität verhelfen. Fernziel ist es, in den sieben mit hohem Anteil an TransferleistungsbezieherInnen bewohnten Stadtteilen Hannovers in öffentlichen und frequentierten Räumen (beispielsweise Marktplätzen) vertreten zu sein. "Der rollende Fahrradtreff" soll mit der Gemeinwesenarbeit des Quartiers vernetzt werden.
Ausgangslage
Während der Zeit des Vorgängerprojektes konnte folgendes beobachtet werden: A) - Die Erstversorgung von Geflüchteten mit Fahrrädern ist weitgehend abgeschlossen. Die "Mobile Fahrradwerkstatt" hat viele Fahrräder gesammelt, instandgesetzt und an Geflüchtete abgegeben. - Der Zuzug von Geflüchteten hat nachgelassen und damit auch der Fahrradbedarf. B) - Die Beteiligung von deutschstämmigen Ehrenamtlichen ist zurückgegangen. Es gibt ein großes Reservoir von Geflüchteten, die sich engagieren wollen und z.T. technische Vorerfahrungen haben C) - Zunehmend wurden wir von SeniorInnen, Alleinerziehenden und Alleinlebenden mit prekärem Hintergrund um Hilfen gebeten. D) -In den vergangenen Monaten haben wir ca. 25 Flüchtlingsunterkünfte im gesamten Stadtgebiet aufgesucht. Dort sind vielfältige Kontakte zu Geflüchteten, Unterstützerkreisen, kommunalen Hilfsangeboten und aktive BürgerInnen in den Quartieren entstanden. E) Wenn wir auf öffentlich frequentierten Plätzen präsent waren, hat sich unser Mobil als Treffpunkt herausgestellt. Viele Neugierige waren zu Gesprächen bereit. Besonders dort wurden wir von EmpfängerInnen von Transferleistungen nach gebrauchten Fahrrädern und Reparaturen angefragt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Ricklingen - Hannover Linden-Limmer - Hannover - Nord - Hannover Bothfeld-Varenheide - Hannover Herrenhausen-Stöcken - Hannover Ahlem Badenstedt Davenstedt - Hannover Buchholz-Kleefeld
Beschreibung
Die Abgrenzungen ergeben sich aus der Grafik der Strukturdaten.
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Wahlen und Statistik Strukturdaten 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Strukturdaten zeigen, daß die Werte in den geplanten Einsatzorten um 4 % Punkte höher liegen als im Stadtdurchschnitte (16,1)
GWA/QM-Ansatz
Der rollende Fahrradtreff soll durch seine Präsenz im öffentlichen Raum Aufmerksamkeit erzeugen. Neben den praktischen Hilfen im Fahrradbereich wird angestrebt die Gemeinwesenarbeit vor Ort einzubinden. Sie kann ihre Angebote präsentiert und Bedürfnisse und Wünsche der BürgerInnen aufnehmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Auf lokale Fahrradinitiativen hingewiesen werden kann.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
StadtbezirksmanagerIn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KirchenkreissozialarbeiterInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BezirksbürgermeisterIn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schule u.a. bei Fahrradüberprüfungen
Typ
Stadtteil
Galerie
empfaenger sozialleistungen hannover
bildschirmfoto 2019 04 24 um 14.07.26
Zustimmung Veröffentlichung
On

Frauen(t)räume - Räume für Frauen

Ansprechpartner
Monika Rietze
Funktion Bildungsmanagerin
Selbstverwaltetes, integrierendes Frauen-Begegnungszentrum - Brückenschlag zwischen Quartier und Stadtteil
Projektbeschreibung
Im Mai 2018 hat die Celler Zuwanderungsagentur in einem Quartier im Stadtteil Vorwerk – in dem viele Flüchtlingsfamilien Wohnung gefunden hatten – das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" eröffnet. Mit einem Selbstverwaltungsteam (von den Frauen selbst „Parlament“ genannt) werden ein wöchentliches Programm und Einzelveranstaltungen angeboten. „Frauen(t)räume“ wird sehr gut angenommen und hat sich über die Grenzen Celles hinaus positioniert. Ein Besuch der Nds. Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe hat zur erhöhten Popularität beigetragen. Sowohl die im Selbstverwaltungsteam ehrenamtlich tätigen Frauen (die 2018 in 8 Monaten mit 875 Stunden Haus & Garten räumlich gestalteten und inhaltlich füllten) als auch die Teilnehmerinnen sind dankbar und froh, dass sie dieses Zentrum zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung und zum Netzwerken nutzen können. Kooperationspartner würdigen das Zentrum als Bereicherung für die gesamte Stadt und sehen es als Ergänzung eigener Angebote. Mit der dritten Förderperiode soll durch die Übernahme weiterer verantwortungsvoller Tätigkeiten, das Heranführen an zB PC-Nutzung, durch sportliche Aktivitäten/Ausweitung der Kooperation mit Kreissportbund und Sportverein sowie weiterer Schritte zur Integration in den Erwerbsarbeitsmarkt das Selbstwertgefühl der Frauen gestärkt werden. Theoretische und praktische Projekte zu gesundheitlichen Fragestellungen sollen die persönliche Entwicklung fördern und soziale Kontakte stiften. Insgesamt wird so die TEILHABE AM GESELLSCHAFTLICHEN LEBEN erhöht. Damit einher geht die Erarbeitung weiterer Kompetenzen zur VERSTÄRKTEN SELBSTORGANISATION/ -VERWALTUNG des Zentrums. Mit mehr Frauen im Team wird eine Ausweitung der Öffnungszeiten angestrebt. Kooperation mit einem benachbarten Mädchenprojekt sowie Mitarbeit im Sportverein und Sozialraumgremium zielen auf Gründung eines Vereins als eigene Trägerkonstruktion für das Projekt. Zur VERHINDERUNG DER BILDUNG EINES SOZIALEN BRENNPUNKTS soll die Wirksamkeit der Frauen in den Sozialraum erhöht werden. Unterstützt werden sollen sie durch Schulungen in Kommunikation und Konfliktmanagement. Auch dient die Kooperation mit dem örtlichen Sportverein (s.o.) als weiterer Brückenschlag vom Quartier in den Stadtteil, der durch eine unsichtbare Grenze vom Quartier getrennt ist. Offene Sprechstunden auch zur Konfliktbewältigung, Präsenz im Stadtteil und partielle Einbeziehung der Männer im Quartier/Stadtteil sollen die Prävention abrunden.
Ausgangslage
Im Quartier Himmelsberg-Talweg-Nordfeld leben nach wie vor eine Vielzahl von Frauen und Mädchen mit Fluchthintergrund. Die Stadtverwaltung Celle ist seit 2015 in der Betreuung von Geflüchteten gut aufgestellt. So haben vielfältige integrative Maßnahmen dafür gesorgt, dass es zu keinen großen Verwerfungen und Problemen im Zusammenleben von Menschen mit verschiedenem kulturellen Hintergrund kam. Dennoch erstarken immer wieder Ressentiments bei Teilen der Bevölkerung ohne und mit länger zurückliegendem Migrationshintergrund. Zudem birgt die Situation/Bevölkerungszusammensetzung im Quartier das Risiko einer Ghettoisierung. Daher ist es nach wie vor angezeigt, Menschen zusammenzubringen, ihnen die Möglichkeit des Kennenlernes und des Abbaus von Vorurteilen zu geben, damit aus Fremden Bekannte und im besten Fall Freund*innen werden. Das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" eröffnet diese Möglichkeit speziell für Frauen. Die bisherige Zeit (in den Förderperioden) hat gezeigt, dass der Entschluss, sich ausschließlich an Frauen zu wenden, richtig ist. Die Frauen - gleich welchen Alters, welcher Herkunft oder Religion, ob aktiv im Selbstverwaltungsteam oder bei verschiedenen Anlässen ehrenamtlich tätig, oder ob "einfache" Teilnehmerinnen - sind erfolgreich in der gegenseitigen Stärkung und Ermutigung. Dieses betrifft sowohl das Feld privater Beziehungen als auch die Annäherung an das Feld der Erwerbsarbeit und die Positionierung im öffentlichen Raum. Nach wie vor gibt es viele ungedeckter Bedarfe der Frauen und ihrer Kinder. Diese Bedarfe - zB dem Verlernen der Muttersprache bei arabischen Kindern vorzubeugen - gilt es weiterhin aufzuspüren und zu befriedigen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle - Stadtteil Vorwerk - Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld
Beschreibung
Vorwerker Bach / Mummenhofstraße nach Zusammenführung Hohe Wende und Sprengerstraße
Einwohnerzahl
964
Quelle / Anmerkungen
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Daten der BA Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die BA übermittelt ab 2018 aus Datenschutzgründen keine Werte unter 10.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Eigene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
EIgene Erhebung Statistik Stadt Celle Sonstige = Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
nicht-deutsch und deutsch mit zweiter Staatsangehörigkeit Eigene Erhebung - Statistik Stadt Celle Sonstige = Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Daten der BA Projektgebiet: Die BA liefert für diese Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten mehr.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Daten der BA Projektgebiet: Die BA liefert für diese Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten mehr. Sonstige = Stadtteil Vorwerk.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Stärken vor Ort nutzend soll die Selbstorganisation genutzt werden, um das Zusammenleben in der Nachbarschaft positiv zu gestalten. Hierbei stehen die Bewohnerinnen im Zentrum, sie knüpfen Netzwerke und gehen Kooperationen ein, um das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume - Räume für Frauen" mit Leben zu füllen. Dadurch sollen die zuvor entwickelten Ziele - 1) Bewohnerinnen nehmen verstärkt/verbessert am gesellschaftlichen Leben teil; 2) Die Nutzerinnen von Frauen(t)räume steigern die Selbstorganisation/Verwaltung und 3) eine soziale Brennpunktbildung ist verhindert - erreicht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... auf die Bedarfe der Bewohnerinnen reagiert wird.
Beschreibung
... Bewohnerinnen im Selbstverwaltungsteam mitarbeiten und selbständig Angebote planen und durchführen.
Beschreibung
... Nutzerinnen in Angebote anderer Institutionen eingebunden sind und viceversa Kompetenzen von Frauen in anderen Institutionen in Frauen(t)räume einfließen.
Beschreibung
... durch die Nutzung der Stärken vor Ort Bindungen zu anderen Stakeholdern entstehen und mehrere Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Institutionen stattfinden.
Beschreibung
... Frauen gleich welchen Alters, sowie welcher Herkunft und Religion die Angebote wahrnehmen und in die ehrenamtliche Arbeit eingebunden sind und diese Frauen in den Stadtteil hineinwirken, ein konfliktfreies Miteinander wahrgenommen wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Celle - Fachdienst Sport und Jugend, Stadtteilmanagement NORD mit Sitz in Vorwerk; Celler Zuwanderungsagentur/Zentrale Anlaufstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE), Paritätischer Celle, Caritas, AWO, Familienbildungsstätte FABI, Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter im Landkreis Celle, Agentur für Arbeit Celle, Erziehungsberatungsstelle des Landkreis Celle, Psychosoziale Beratungsstelle der Diakonie Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SportClub Vorwerk e.V., Kreissportbund Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Celle, Grundschule Vorwerk, DAA (GärtnerInnenausbildung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäus-Kirchengemeinde mit Familienzentrum Vorwerk und Kath. Kirchengemeinde St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Edeka Wilhelms, Sozialkaufhaus Allerhand u.a. Einzelhandelsgeschäfte in Vorwerk; ggf. IHK und HWK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cellesche Zeitung und Celler Kurier als Printmedien, Celle Heute und Celler Presse als Digitale Medien, Facebook-Gruppen Vorwerker Chat und Stadtteilmanagement, Webseite der Celler Zuwanderungsagentur; Infokreis Frauen(t)räume
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Vorwerk, Ortsbürgermeisterin Vorwerk, Ortsbürgermeisterin des benachbarten Stadtteils Hehlentor, Rat der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarinnen aus dem Quartier und Stadtteil, interessierte Frauen aus ganz Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wire-Gruppe des Selbstverwaltungsteams; WhatsApp-Gruppen der Nutzerinnen
Typ
Stadtteil
Galerie
2019.03.22. wir leben zusammen organisatorinnen und unterstuetzerinnen
Zustimmung Veröffentlichung
On