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Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

ONE WORLD Ostheide e.V. / Stätte des interkulturellen Dialoges und Integration auf Augenhöhe

Ansprechpartner
Jens Thomsen
Funktion 1. Vorsitzender
Kulturzentrum, das Menschen mit Migrationshintergrund Forum, betriebliche Integrationsmöglichkeiten und Ausbildungsperspektiven gibt sowie interkulturellen Dialog und Verbreiterung des kulturellen Angebotes im ländlichen Gemeinwesen fördert. Eröffnet 2018
Projektbeschreibung
Viele Mitglieder unseres 2017 gegründeten Vereins sind seit 6 Jahren in der Geflüchteten-Arbeit tätig - z.B. in den Samtgemeinden Ostheide (kirchliche Arbeit) und Ilmenau (im Rahmen der mit dem Hans Herrmann Stelljes-Preis ausgezeichneten Initiative "Benefiz Musikmeile Barnstedt"). In dieser Zeit entstanden erste Netzwerkansätze. Einzelne Kontakte in das einheimischen Gemeinwesen konnten z.B. im Rahmen von Sportvereinen, Gemeinde oder punktuellen Veranstaltungen hergestellt werde. Jedoch konnte keine nachhaltige Konstanz auf Basis dieser Kontakte erwachsen. So entstand die Vision, ein Zentrum für kontinuierlichen Austausch und Zusammenwachsen der Kulturen zu schaffen. Hierfür wurde der gemeinnützige Verein ONE WORLD Ostheide e.V. (www.1w-lg.net) mit dem Ziel gegründet, im über Jahre leerstehenden Gasthaus Reinstorf diese Form kulturübergreifender Gemeinwesen-Arbeit zu bündeln und darüber hinaus die Vernetzungen zu Vereinen und Institutionen der Region zu vertiefen. Menschen mit Migrationshintergrund sollen Kontakte zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen eröffnet werden, gleichzeitig die Möglichkeit zur eigenen kulturellen Präsentation von Musik, Kunst, Film, Literatur, Mode, Küche. Damit ist ONE WORLD die einzige Institution dieser Art im Landkreis. Geplant ist weiter die Einrichtung von Praktikums-, Arbeits- und Ausbildungsstellen für Gastro und Event - zur Zeit sind Migranten ehrenamtlich aktiv im Kulturzentrum eingebunden. Seit am 4.3.2018 das Haus eröffnet wurde, sind Künstler*innen z.B. aus Syrien, Irak, Iran, Senegal, Ghana, Südafrika und 12 weiteren Ländern aufgetreten. Mit durchschnittlich 3 Veranstaltungen pro Woche bereichert ONE WORLD schon jetzt das soziale Leben im Gemeinwesen des Landkreises und erzeugt über die Gemeinde hinaus einen Abstrahleffekt als Beispiel solidarischen Miteinanders. Um den Inhalten weitere Resonaz zu verschaffen, sind Multimedia-Dokumentationen vorgesehen für Online-, Schulmaterial-, Kino- und TV-Verwendung. Kurz: Wir wollen in der Region Ansprechpartner, Koordinator, Forum und Bühne für alle in der ländlichen Region sein, die das Zusammenleben und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Kulturen suchen und fördern wollen. Um dieses Ziel effizienter zu gestalten, breiter zu publizieren und zu verankern reichen die bisher rein ehrenamtlichen Strukturen nicht aus. Es bedarf einer Organisations-Struktur mit gesamt 2 festen Planstellen und technischer Optimierungen, um deren Förderung wir uns bewerben.
Ausgangslage
Aus der täglichen Betreuungsarbeit haben sich aus Sicht der ehrenamtlich über nunmehr 6 Jahre in der Geflüchteten-Arbeit tätigen Vereinsmitglieder folgende Problemfelder mit höchster Priorität für die Geflüchteten herausgestellt: - keine Möglichkeiten, während der langwierigen Anerkennungs-Prozedur sinnvoller und gesellschaftlicher anerkannter Betätigung nachzugehen - geringe Möglichkeiten die eigene Kultur darzustellen, bzw. sie in Dialog mit der Kultur des Gastlandes treten zu lassen - weitestgehender Ausschluss von gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten - besonders verstärkt durch schwierige Mobilitätsanbindung im ländlichen Raum - hohe sprachliche und auf die Vorausbildung bezogene Zugangsschwellen zu Arbeitsmöglichkeiten Folge: - gesellschaftliche Isolation und Vereinsamung - zuzüglich Flucht-Traumatisierung verstärkte Entwicklung depressiver Neigungen bzw. Erkrankungen - bedingt hierdurch hohe Gefährdung durch Alkohol- und Drogenabhängigkeit - Abrutschen in kriminelle Aktivitäten Deshalb wurde der Verein gegründet, um einen Ort zu schaffen, an dem nachhaltig gesellschaftliche, kulturelle und perspektivisch Ausbildungs-Integration möglich wird. Es gibt im Landkreis kein vergleichbares integriertes Zentrum. Die in der Kurzbeschreibung skizzierten Projekte sollen die Arbeit im zweiten Jahr vertiefen mit effizienteren und professionellen Strukturen versehen. Dies wird jedoch ohne mehr Zeitaufwand, somit Schaffung von in Summe 2 Stellen (Schnittstelle zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen, Kümmerer, Konzeption und Koordination interkultureller Veranstaltungen, technischer Aufrüstung und Intensivierung der Kommunikation) nicht möglich sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lankreis Lüneburg mit Abstrahleffekt auf die Stadt Lüneburg und umliegende Landkreise
Beschreibung
Bisherige punktuelle Besucherbefragungen, die aktuelle Mitgliederstruktur und die Struktur der Newsletter-Abonnenten lassen den Schluß zu, dass bisher Besucher Teilnehmer aus dem Raum östlich von Lüneburg erreicht wurden. Gleiches gilt für Migranten, die wir bisher einbinden konnten.
Einwohnerzahl
180000
Quelle / Anmerkungen
www.landkreis-lueneburg.de / beim derzeitigen Projektstand gehen wir davon aus, dass die Samtgemeinde Ostheide, Bleckede, Dahlenburg, Samtgemeinde Ilmenau und Teile Lüneburgs zum Einzugsgebiet gehören. Ziel ist eine Erschließung der gesamten Region
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ONE WORLD ist durch seine interkulturelle Programmausrichtung und deren angestrebte weitere Vertiefung wesentlich auf die Verbesserung immaterieller Bedingungen ausgerichtet. Die bezieht sich sowohl auf die Qualität sozialer Bezie­hungen zwischen Einheimischen und Zugezogenen als auch auf die Beziehungen der angestammten Wohnbevölkerung. Niederschlag findet dies zum Beispiel in der Nutzung der Räume durch Landfrauen, Wirschaftskreis, Kulturgruppen wie Senioren-Kabarett, Linedance-Gruppen und durch sich neu bildenden Initiativen wie Literatur-Café oder Ferien-Jugendprogramme. Kurz: mit Wiederöffung des Hauses durch den ONE WORLD e.V. ist ein sozialer Treffpunkt entstanden der unter dem traditionellen Konzept Dorf-Gasthof nicht mehr möglich gewesen wäre, was auch der jahrelange Leerstand dokumentiert. Bemerkenswert ist hierbei, dass nach anfänglicher Zurückhaltung immer mehr Menschen aus der Region mit Anregungen und eigenen Projekten das Haus nutzen (Tanzgruppen, Vortragsveranstaltungen, Netzwerkveranstaltungen regionaler Vereine etc.). Und das Haus bietet - dem Ursprungsansatz folgend - Einheimischen wie Zugezogenen gesellschaftlich wertvolle Interaktionsmöglichkeiten und Geflüchteten Ausbildungs- und somit existenzsichernde Perspektiven.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Top-Ziel ist Integration auf Augenhöhe, seriöser Dialog über gesellschaftliches Miteinander. Wenn Einheimische wie Zugezogen analog und digital messbar steigendes Interesse an Kulturveranstaltungen der anderen zeigen, sind wir auf dem richtigen Weg.
Beschreibung
Wenn die Bewohner proaktiv mit Vorschlägen und Aktivitäten das Programm des Zentrums gestalten
Beschreibung
Siehe 1.
Beschreibung
Erste Kooperationen mit dem Wirtschaftskreis, der Kirchengemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr halfen beim Aufbau des Zentrums. Erfolg wird messbar, wenn diese Kooperationen nutzen, um Geflüchteten Praktika, Ausbildung, Arbei zu verschaffen.
Beschreibung
siehe 3.
Beschreibung
Ziel ist es mehrfach im Jahr Feste / inhaltliche Veranstaltungen zu schaffen, die für alle Gruppen Relevanz bekommen. Beispiel kurdisches Neujahrsfest oder Geschichte der Flucht durch die Zeiten und aus unterschiedlichen Perspektiven.
Beschreibung
Das stetig steigende Interesse (gemessen an Besucherzahlen und Online-Reichweite) an dem solidarischen Kern des Eine-Welt-Gedankens ist das Erfolgskriterium. Ziel ist es mit einem kontinuierlich bedienten Kanal, die Resonanz weiter zu steigern.
Beschreibung
Infrastrukturell messen wir den Erfolg an der Akzeptanz des Hauses als gesellschaftlicher Treffpunkt.
Vorhandene Strukturen
Der Verein ONE WORLD Ostheide e.V. hat mittlerweile über hundert Mitglieder. Hierbei sind rund 70% Fördermitglieder und ca. 30% in unterschiedlicher Form und Intensität strukturell involviert: Vorstand : Vorsitz Marketing-Director i.R. mit Ausbildereignung : zuständig für Programmplanung Musik, Film, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen, Ausbildung im Eventbereich stellv. Vorsitzende Schauspielerin und Sprachtrainerin: zuständig für Programmplanung Konzeptionierung Theater, Literatur, Ausstellungen stellv. Vorstand Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Kirchenvorstand zuständig für regionalen Kooperationen und Finanzen. Küchen-Team: Supervising durch eine Hauswirtschaftsmeisterin und Berufsschul-Lehrerin, perspektivische Leitung durch eine ehemalige Inhaberin eines Catering-Services, 7 wechselde ehrenamtliche Mitarbeiter, 4 davon aus dem Kreis der Geflüchteten Team Service: 7 wechselnde ehrenamtliche Mitarbeiter, 3 davon aus dem Kreis der Geflüchteten Team Eventtechnik: 5 ehrenamtliche Mitarbeiter, hiervon 1 professioneller Event-Techniker, 1 Musiklehrer, 1 TV-Techniker aus Burundi, 1 Elektronik-Fachmann aus dem Iran, 1 Musiker aus Kuba Team Ausbildung: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter - ein Studiendirektor i.R., 1 Schulleiter i.R., ein ehemaliger Leiter einer Erwachsenenbildungsstätte, 1 Marketing-Direktor i.R. Team Kommunikation: 7 ehrenamtliche Mitarbeiter (1 IT-Verantworliche i.R. für Online-Kommunikation, 1 Market.-Dir. i.R.) 2 aus dem Kreis der Geflüchteten
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Reinstorf, Samtgemeinde Ostheide, Landkreis Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vakuum e.V. Bad Bevensen, LAG Rock Hannover, filmpalast Lüneburg, div. Kulturzentren im Rahmen der LAGS Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg - Bildungs- und Integrationsbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mosaique, Haus der Kulturen, Lüneburg, Dörferbus e.V. Ostheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenvereinigung Landkreis Lüneburg, FFW Reinstorf, Kulturscheune Reinstorf, TuS Neetze, Linedance Bleckede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Reinstorf, deutsch iranische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg, Wirtschaftskreis Ostheide e.V., Heide Hotel Reinstorf, Contigo Fairtrade, Lüneburg, Biohof Koch, Heiderinder,Protones Veranstaltungstechnik Lüneburg, GVK Werbeagentur Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR, DLF Kultur, FFN, Landeszeitung Lüneburg, Radio Zusa Lüneburg, Quadrat-Magazin Lüneburg, Zero Magazin Wendland, Stadlichter Lüneburg, Lüneinfo
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Buchläden Lüneburg, Neetze, Scharnebeck, Bleckede, Häcklingen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von Anfang an stark!

Ansprechpartner
Ina Helwig
Organisation simbav Rotenburg e. V.
Funktion Teamleiterin
Elternnetzwerk trifft Gemeinwesen - gemeinsam geht's besser...
Projektbeschreibung
Das Familienforum SIMBAV ist ein gewachsener und lebendiger Ort für Familien in Rotenburg. Es besteht aus zwei Standorten: Dem Forum, in dem jeden Tag unterschiedliche niederschwellige Angebote für Eltern mit ihren Kindern stattfinden und dem Treffpunkt Düs & Dat. Hier können Eltern gespendete Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderwägen u.v.m. für ihre Zwerge zu Flohmarktpreisen kaufen oder auch am Eltern-Kind-Frühstück teilnehmen. Außerdem gibt es hier - wie auch im Forum immer ein offenes Ohr bei Fragen und Problemen. Der Treffpunkt wie auch die Eltern-Kind-Gruppenangebote im Forum werden von festen Gruppenleiterinnen durchgeführt. Diese sind fast alle ehrenamtlich tätig und meistens Eltern in Elternzeit. Der Ansatz "Eltern für Eltern" bewährt sich immer wieder. Diese tauschen sich in den Gruppenzeiten rege aus. Durch die Gruppenleitung werden die Gespräche ein Stück weit moderiert, damit sich immer alle mitgenommen fühlen. Außerdem können Ideen von den Eltern so aufgegriffen werden und eine Umsetzung unterstützt werden (z.B. Schwimmkurse für Familien mit wenig Geld). Weiterhin hat das Familienforum eine breite Palette an Angeboten im Bereich Elternbildung wie auch jederzeit die Möglichkeit einer sozialpädagogischen Beratung für die Familien. Die gewachsene Arbeit des Elternnetzwerkes in Rotenburg soll nun auch auf zwei neue Standorte in Visselhövede und Lauenbrück übertragen werden. Ein Anfang ist hier gemacht. Durch eine(n) Koordinator(in) soll eine Anpassung eines einheitlichen Qualitätsstandards unterstützt werden. Auch soll ein Austausch unter den Eltern der drei Standorten erzielt werden, damit sich für diese neue Ressourcen und Ideen auftun, die sie bei sich vor Ort umsetzen können. Mit dem Projekt soll aber auch eine Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg passieren: Bislang kommen die Familien ins Forum oder in den Treffpunkt, um die Angebote zu nutzen. Mit dem Projekt soll nunmehr begonnen werden, Arbeit für Familien auch direkt in ihrem Lebensumfeld stattfinden zu lassen. Die Idee ist, mit Kooperationspartner aus dem Quartier Aktionen stattfinden zu lassen, um auch Familien zu erreichen, die bislang Schwierigkeiten haben, sich selbst auf den Weg zu machen. Eine Schule ist bereits angesprochen worden und hat ihr Interesse bekundet. Es besteht die Idee, Elternkurse in einem Kindergarten stattfinden zu lassen. Im Vordergrund soll unserem Ansatz nach immer stehen, dass Eltern aktiv mitwirken - Verantwortung zu übernehmen ist der Anfang von allem...
Ausgangslage
Familien sind die Zukunft der Orte in denen sie leben. Ein gut gelingendes Familienleben - in welcher Form auch immer - sowie eine gesunde Entwicklung der Kinder setzt voraus, dass Eltern Eigenverantwortung übernehmen können. Das die Übernahme von Verantwortung Spaß machen kann und Entwicklung für jeden möglich ist, erleben Eltern im Familienforum Rotenburg jeden Tag. Die Foren in Lauenbrück und Visselhövede sind noch sehr jung - was z.B. an der Bereitschaft der Familien, aktiv mitzuwirken, zu erkennen ist. Auch ein gutes und wertschätzendes Miteinander ist noch nicht immer so selbstverständlich, wie in Rotenburg's Forum. Besonders für Kinder ist dieses jedoch ganz wichtig: Ausgegrenzte Eltern haben spätestens in Kindergarten oder Schule auch ausgegrenzte Kinder, was sich negativ auf deren Entwicklung auswirkt. Dieses ist nur ein Beispiel, warum eine Übertragung der gewachsenen Erfahrung des Familienforums in Rotenburg auf die anderen beiden Standorte notwendig erscheint. Besonders in Visselhövede gibt es wenig Infrastruktur für Familien dafür viele Familien mit erschwerten sozialen Bedingungen - hier: Aufbau Kooperation zum GW-Arbeiter . In Lauenbrück: Viele zugezogene Familien ohne gewachsene Sozialkontakte/familiärer Unterstützung. Der Bedarf der Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg im Bereich GWA hat den Hintergrund, dass besonders Familien, aus sozialschwachen Verhältnissen den Weg in Angebote nicht schaffen, wenn sie sich allein auf den Weg machen müssen. Im Einzugsgebiet der Stadtschule ist dieses der Fall. Es hat einen hohen Migrationsanteil und sozialen Wohnungsbau. Hier soll Hilfe zur Selbsthilfe stattfinden und Elternaktivität im Quartier stattfinden!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rotenburg
Beschreibung
Das Gebiet wird zu zwei Seiten von der B71 und zu zwei Seiten durch Wälder und Wiesen abgegrenzt. Im Süden wird das Gebiet durch die B71 durchkreuzt.
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
Schätzung, da keine Informationen erhalten werden konnten...
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schreiben der Grundschule des Sozialraums wird angegeben, dass der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund konstant über 35 % liegt. Der Anteil der Gesamtstadt wurde geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben sind Schätzungen, die sich aus den Angaben der Statistik 2018 des Landkreises Rotenburg und der Angaben der Stadtschule Rotenburg ergeben.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Geprägt durch den Ansatz des Empowerments sollen Familien vor Ort ihre und die Stärken ihres Sozialraums finden, ausbauen und weitergeben. Durch eine partizipative Herangehensweise soll aktives Handeln und Mitmachen erreicht werden. Frühe Elternbildung soll eigenes Handeln der Eltern stärken und ihnen in ihrer Aufgabe Sicherheit geben. Die Frühe Elternbildung z.B. in den offenen Eltern-Kind-Gruppen fördert die Übernahme von Aufgaben im Sozialraum seitens der Eltern. Weiterhin soll das Netzwerk/die Kooperation hiesiger Einrichtungen (Grundschule, Kitas, Polizei, Kirche, Moschee) intensiviert werden und für die Bürger "greifbarer" werden. Elternnetzwerke werden ausgebaut und beziehen bislang isolierte Familien mit ein. Dieses wiederum überträgt sich auch auf die anderen im Gebiet lebenden Menschen (Nachbarschaft, Menschen die eine Aufgabe suche und sich als Mitstreiter einbringen möchten)... Der Transfer der Erfahrung des Rotenburger Familienforums in die Orte Visselhövede und Lauenbrück soll neben der Stadtteilarbeit in Rotenburg das Elternnetzwerk vor Ort stärken, damit auch hier die Familien vom Austausch untereinander profitieren. Die enge Vernetzung nach Rotenburg soll Ideen wecken, die dann auch vor Ort umgesetzt werden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...Bewohner die Angebote vor Ort nutzen und sich aktiv mit einbringen. Dieses zeigt, dass die Angebote im Sinne der Menschen vor Ort sind.
Beschreibung
...wenn Eltern und Bewohner aktiv mitgestalten und Projekte eigenverantwortlich/mit Unterstützung weiterführen können und hierbei kommunizieren, was sie dafür brauchen.
Beschreibung
...Kinder mehr Sport und Natur erleben können - das Gebiet hat eine große Turnhalle mit Angeboten sowie viel Natur zu bieten!
Beschreibung
...es in der Zusammenarbeit Verständnis für einander gibt und unterschiedliche Meinungen nicht die Interessen der Bewohner aus dem Blick bringen. Netzwerke unter den Familien/Bewohner unterstützen sich und profitieren von den Stärken des jeweils anderen!
Beschreibung
... Unterschiede sich ergänzen können!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Kinderarche, Kita Rappelkiste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Auferstehungsgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Galerie
dsc 0478
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integration ausländische Mitarbeiter in den Arbeitsalltag

Ansprechpartner
Ursula Fallapp
Funktion Tourismus
Integration in das Leben der Region, Konfliktlösung , Minimierung kultureller Unterschiede, Abwanderung und Alterung, kleinstädtische und ländliche Kommunen, Miteinander, Qualifizierung und Einbindung von Zugewanderten
Projektbeschreibung
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing " betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben folgendes Projekt konzipiert: • Rechtzeitig zum Jahresende soll das neue „Ferienmagazin WENDLAND.ELBE“ aufgelegt werden. Mit allen Vermietern wird dieses durch zuvor qualifizierte Mitarbeiter, zugewanderte Mitbürger erarbeitet und anschließend den Entscheidungsgremien vorgestellt. • Der Flyer „Radfahren in der Urlaubsregion WENDLAND.ELBE“ soll pünktlich zur Grünen Woche 2020 gedruckt werden. Ziel des Flyers ist es, das radtouristische Angebot der Region WENDLAND.ELBE abzubilden. Hierbei wurde eine Beschränkung auf die zwölf Thementouren aus dem Besucherlenkungskonzept festgelegt. Darüber hinaus stellt der Kartenentwurf die Vier-Länder-Grenztour des Grünen Bandes vor, die eine Verbindung zu den einzelnen Themen und Touren schafft. Auch dieser Flyer soll mit qualifizierten und eingebundenen zugewanderten Mitbürgern erarbeitet werden. Diese Mitbürger lernen so Land und Leute kennen und fühlen sich integriert. • Das neue „Elbe-Radweg-Handbuch“ soll aufgelegt und ausgeliefert werden. Auch hier soll für die Vermieter durch qualifizierte Mitarbeiter das Exemplar erarbeitet und vorgestellt werden. • Des Weiteren sollen die "neuen Kollegen" in der Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) an einem Flyer Region „Reiten in der WENDLAND.ELBE“ arbeiten. Der Marketingverein wird mit heimischen Betrieben der WENDLAND.ELBE-Region auf Messen präsent sein. Der Flyer soll zu diesen Messen fertig sein. • Des Weiteren sind Messebesuche geplant. Die zugewanderten Mitbürger und "neuen Kollegen" werden mit integriert und sollen diese Messebesuche ebenfalls miterleben. So werden sie an andere Städte und Regionen herangeführt. Hier ist zunächst auch eine qualifizierte Ausbildung erforderlich. • Zu drei verschiedenen Zeiten im Jahr werden die "neuen Kollegen" im Mercado in Hamburg/Altona zu Gast sein und dort mit besonderen Schwerpunktthemen ebenfalls Werbung für die Region machen. • Ein wichtiges Marketinginstrument ist das Internet. Eine neue Seite soll erstellt werden. Das Internet, das Medium der Zukunft, hat auch für zugewanderte Mitbürger eine Bedeutung. An einem solchen Auftritt mitarbeiten zu können, ist eine Integration ersten Ranges.
Ausgangslage
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren. Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens. In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen. Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe). Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner. Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren. Die Erfahrungen zeigen, dass diese vorrangig in solche Orte ziehen, in denen sie Nachbarn ihrer eigenen Herkunft finden, die ihre Muttersprache sprechen und bei denen sie sich zuhause fühlen. In Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) gibt es für die zugewanderten Mitbürger solche Wohnquartiere.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe) Ortsteile
Beschreibung
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg befindet sich die Samtgemeinde Elbtalaue, deren Schwerpunktort ist die Stadt Dannenberg (Elbe). Das Projektgebiet umfasst ebenfalls die Stadt Hitzacker (Elbe) und die Ortsteile.
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistischer Einwohnerwert
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
100
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Schätzung
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe)
Beschreibung
Stadt Dannenberg (Elbe) und Ortsteile
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistische Auswertung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren. Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens. In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen. Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe). Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner. Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Zwanzig Teilnehmer haben ihre Tätigkeit gefunden
Vorhandene Strukturen
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V." betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben dieses durchzuführende Projekt konzipiert: In der Kur- und Touristinformation Hitzacker (Elbe) und in der Gästeinformation Dannenberg (Elbe) sind hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalkapazität soll aufgestockt werden. Die neue Struktur wird die Qualifizierung- und Coachingmaßnahmen leisten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Tourismusverein Elbtalaue Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Galerie
dsc00981
dsc00984
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lüttje-up-tour

Ansprechpartner
Gerd Eiting
Funktion Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis Aurich
Gemeinsame Tagesausflüge von Menschen mit niedrigem Einkommen mit und ohne Migrationshintergrund im Ldkrs. Aurich
Projektbeschreibung
Im Landkreis Aurich leben ca. 3.800 MigrantInnen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, vorwiegend aus Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea. Nach Einschätzung des Leiters der Koordinationsstelle "Migration und Teilhabe" des Landkreises Aurich, Herrn Frank Martens, besteht der Schwerpunkt in der Flüchtlingsbetreuung aktuell im Bereich Integration und Teilhabe. Wir von der Flüchtlingshilfe Aurich e.V. möchten hier ansetzen und unsere in 2017 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Lüttje-up-tour“ in 2019 fortführen. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, dass Familien • unterschiedlicher nationaler Herkunft und religiöser Überzeugung sich als Wertegemeinschaft "Familie" begreifen und sich als solche stärken, • in Kontakt treten mit anderen Familien, um Verständnis und Toleranz fürein-ander zu entwickeln und • die Region Ostfriesland als ihre (neue) Heimat kennenlernen Diese drei Ziele möchten wir durch das Anbieten von Tagesausflügen für deutsche und geflüchtete Familien zu unterschiedlichen Ausflugszielen in der Region Ostfries-land erreichen. Bei gemeinsamen Ausflügen können Eltern und Kinder viel Neues entdecken und gemeinsame Erlebnisse sammeln. Sie befinden sich außerhalb der gewohnten häuslichen Umgebung mit festgelegten Rollen und Aufgaben und erleben sich in einer für sie ungewohnten Umgebung mit u.U. ungewohnten Rollen. Hierbei ergeben sich viele Möglichkeiten sich als Familie neu zu entdecken und mit anderen Familien in Kontakt zu treten, z.B. durch gemeinsame Aktivitäten oder durch den Austausch über gemeinsam Erlebtes. Wir von der Flüchtlingshilfe Aurich e.V. möchten in 2019 insgesamt vier Tageausflüge organisieren. Ausflugsziele werden sein: • ein Indoor-Spielpark (z.B. „Sturmfrei“/ Neßmersiel bzw. „Klabautermann“/ Esens) • der Freizeit- und Tierpark Jaderberg • die Seehundaufzuchtstation Norddeich • ein ostfriesisches Nordseeheilbad (voraussichtlich Bensersiel) Diese Ausflugsziele möchten wir mit jeweils zwei Bussen pro Veranstaltung aufsuchen und den Familien die Teilnahme an dem vor Ort angebotenen Aktivitäten mit einem gegenüber dem normalen Eintrittspreis deutlich reduziertem Beitrag ermöglichen (Kinder: kostenloser Eintritt; Erwachsene: reduzierter Eintrittspreis).
Ausgangslage
Zielgruppe sind Familien mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund sowie sozial schwächere Familien mit finanziellen Einschränkungen, insbesondere Familien im ALG II Bezug. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade bei Einheimischen, die von staatlichen Leistungen abhängig sind, die Skepsis gegenüber Geflüchteten und Ausländern besonders groß ist. So geht es immer wieder um eine subjektiv empfundene Konkurrenzsituation bei den staatlichen Leistungen. Beide Zielgruppen haben außerdem den Bedarf einer sinnvollen und kostengünstigen Freizeitgestaltung für die Kinder. So können teure Hobbys oder Tagesausflüge in den Zoo oder ins Schwimmbad aus eigenen Mitteln nicht finanziert werden.
Vorhandene Strukturen
Verena Dierks, Ehrenamtsbeauftragte für den Kirchenkreis Aurich (Hauptamtliche) Gerd Eiting, Projektinitiator, Flüchtlingshilfe Aurich e.V. (Ehrenamtlicher) Ansprechperson Johanniter, Karin Lübbers-Kopp (Hauptamtliche) Mitarbeiter*innen der Johanniter, Betreuungspersonen während der Ausflüge (Hauptamtliche) Manuela Grever, Bürokraft Flüchtlingshilfe Aurich e.V. (Hauptamtliche)

#sprachlernendesspiel 5.0

Ansprechpartner
Julian Mende
Theater - Sprache - Integration
Projektbeschreibung
#sprachlernendesspiel ist ein Projekt, das ein Schuljahr lang Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunft mit theaterpädagogischen Mitteln die Deutsche Sprache vermittelt und dabei die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in ihrem Stadtteil ermöglicht. Der nächste Durchgang startet im August 2019 und endet im Juni 2020. In den wöchentlichen Theaterproben und einer größer angelegten Abschlusspräsentation am Ende des Schuljahres erleben sie Selbstwirksamkeit mit theaterpädagogischen Mitteln. Neun Schulen aus Hannover und der Region mit insgesamt 10 Sprachlernklassen sind Projektpartner. In den Theaterproben wird zu selbst gewählten Themen gearbeitet, die sich aus den Interessen der rund 160 Sprachlerner und deren Mitschülern ergeben. So kann natürlich das Thema Flucht im Fokus stehen, der Blick in die Zukunft geöffnet oder aber das eigene Verständnis von Demokratie und Teilhabe auf der Bühne verhandelt werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten pro Gruppe eine Szene, eine Collage oder ein Stück, das am Ende des Schuljahres als gemeinsame Präsentation in der großen Aula der Leonore-Goldschmidt-Schule aufgeführt wird. Innerhalb einer Kooperation zwischen der Gesellschaft für Theaterpädagogik, der Leibniz Universität Hannover und der Leonore-Goldschmidt-Schule werden 20 angehende Lehrer für das Fach Darstellendes Spiel (Bachelor und Master-Absolventen des Studiengangs Darstellendes Spiel) in einer Lehrveranstaltung auf das Projekt vorbereitet. Die Studierenden werden befähigt, im Tandem Theaterworkshops mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren durchzuführen. Dieses Angebot geht über den regulären Unterricht hinaus; die Schule dient jedoch als ein wichtiger Bezugspunkt, um die neuen Sprachlerner zu erreichen. Die 20 Studierenden arbeiten als freie Mitarbeiter und werden in regelmäßigen Evaluations- und Netzwerktreffen von einem freien Mitarbeiter, supervisorisch begleitet und in der Organisation unterstützt.
Ausgangslage
Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunft haben wie alle in Deutschland lebenden Kinder das Recht, die Schule besuchen zu dürfen! Die Sprachbarriere als erste Hürde wird in Sprachlernklassen so gut wie möglich abgebaut. Das Lernen findet hier in der klassischen Klassenzimmer-Situation statt. Zwar sind die Klassen deutlich kleiner als Regelklassen, die Bedürfnisse dieser Schülerinnen und Schüler sind aber trotzdem sehr unterschiedlich. Manche besuchen zum ersten Mal im Leben die Schule, manche haben durch eine Fluchterfahrung Ängste, manche haben starke Konzentrationsschwierigkeiten, manche sind in ihrer Entwicklung viel weiter als andere, manche sitzen nun im Klassenraum mit anderen zusammen, die in ihrer Heimat als Feinde gelten. Man könnte hier den Facettenreichtum der Schülerinnen und Schüler noch weiter ausführen, es wird aber deutlich, dass die intensive aber klassische Beschulung nur einen Teil der Entwicklungspotentiale fördern kann. An dieser Stelle setzt #sprachlernendesspiel an. Um einen Eindruck der Arbeit zu erlangen, möchte ich auf den Aufführungstermin des diesjährigen Durchlaufs von #sprachlernendesspiel aufmerksam machen. 28.05.2019 - 11 Uhr in der Aula der Leonore-Goldschmidt-Schule, Mühlenberger Markt 1, 30457 Hannover.
GWA/QM-Ansatz
#sprachlernendesspiel ist partizipativ, aktivierend und bestärkt Schülerinnen und Schüler zur Formulierung ihrer Themen und Interessen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dieser Standard ist beim erfolgreichen Start des Projekts bereits erreicht
Beschreibung
die Schülerinnen und Schüler bei der Abschlusspräsentation auf der Bühne stehen und sichtbar werden
Beschreibung
die Eltern im Publikum sehen, wie ihre Kinder es schaffen, friedlich mit Vielfalt umzugehen und diese auf der Bühne als etwas Postives formulieren.
Vorhandene Strukturen
Die bereits bestehende Kooperation zwischen der Gesellschaft für Theaterpädagogik, der Leonore-Goldschmidt-Schule sowie der Leibniz Universität Hannover ist für das Projekt essentiell. Die im Vorfeld angebotene Lehrveranstaltung für Studierende hat sich im letzten Durchgang zu einem Wochenendseminar gewandelt, bei welchem viel stärker die gewonnene Expertise der letztjährigen Durchläufe im Mittelpunkt gestanden hat. Festgehalten werden soll am System, dass ein Bachelor- und ein Master-Studierender gemeinsam im Tandem arbeiten. Dieses „doppelte Lernen“ (Schüler lernt von Student, Student von Student) hat sich als bewährte Methode etabliert. Die Leitung des Projekts ist ehrenamtlich und der Träger ist die Gesellschaft für Theaterpädagogik e.V. Ebenso ist das Vorbereitungsseminar in der Uni nicht im klassischen Lehrdeputat eingerechnet und ist somit ebenfalls ehrenamtlich. Wir nutzen die Strukturen der Universität und der Schulen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Leibniz Universität Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Theaterpädagogik e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leonore-Goldschmidt-Schule Hannover Mühlenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Roderbruch Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Kronsberg Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernst Reuter Schule KGS Pattensen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marie Curie Schule KGS Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich Kästner Gymnasium Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Georg Büchner Gymnasium Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Lehrte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Herschelschule Hannover
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Migration von 20 Flüchtlingen im Problemviertel Kaltenmoor in Lüneburg

Ansprechpartner
Jens Niemann
Funktion Vorstand
Ausrüstung und gezielte Weiterentwicklung im Rahmen von Sport
Projektbeschreibung
Der FC Dynamo Lüneburg e.V. ist seit mehreren Jahren aktiv bei der Integration von ausländischen Mitbürgern unterwegs. Seit dem Frühjahr 2015 nahm und nimmt unser Verein zudem eine Vielzahl von Migranten aus Afghanistan, Irak, Syrien und Somalia auf und gibt ihnen die Möglichkeit, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen. Die Mitgliedschaft ist für die Flüchtlinge kostenfrei und der Verein übernimmt alle Kosten für Erstausrüstung wie Fußballschuhe, Trainingsanzüge und Trikots. Auch übernimmt der Verein die Kosten für die Anmeldungen beim NFV zur Beantragung von offiziellen Spielrechten in Niedersachsen. Zudem mussten und müssen verstärkt Trainingsmaterialien wie Bälle, Leibchen, Netze etc. angeschafft werden, um die erhöhte Belastung der Materialien anzugleichen. Auch übernehmen wir den unentgeltlichen Transport aus verschiedenen Flüchtlingsunterkünften zum Trainingsgelände und an den Spieltagen. Derzeit trainieren beim FC Dynamo Lüneburg 20 Flüchtlinge im Alter zwischen 16 und 30 Jahren. Nunmehr wurde ein weiterer Schritt getan. Es wurden zusätzliche Räumlichkeiten bei der LSV im Stadtteil Kaltenmoor angemietet, um insbesondere Materialien für Flüchtlinge in separaten Räumen und in den Räumen in verschließbare Schränke unterzubringen. Das neue Gelände in der Schützenstraße in Lüneburg ermöglicht zudem ein sportliches Angebot für Leichtathletik für Migranten. Dazu wird es eine Betreuung von einem Trainer geben. Die Spielstätten müssen für den erhöhten Nutzungsanteil mit Zäunen, Fangnetzen und Flutlicht ausgestattet werden. Für dieses Projekt werden zusätzliche Projektkosten in Höhe von ca. 10.000,-€ benötigt. ca. 1.500,- € davon hat der FC Dynamo Lüneburg bereits als Eigenbeitrag zusammenbekommen, 500,- € sind von der Volksbank Lüneburg bewilligt und ein Antrag für 2.000,- € liegt bei der Sparkassenstiftung Lüneburg. Wir würden uns freuen, wenn es von Ihnen dafür eine weitere anteilige Unterstützung geben könnte. Ziel des Projektes: Die 20 Migranten im Problemviertel direkt mit Sportmaterial- und möglichkeiten zu versorgen, ohne sie mit großem Aufwand an andere Stellen in der Stadt zu bringen und somit auch ein Gemeinschaftsgefühl zur direkten Umgebung zu erzeugen.
Ausgangslage
20 Flüchtlinge wurden seit 4 Jahren betreut und mit dem Nötigsten ausgestattet. Einige haben inszwischen eine Ausbildung, andere eine Arbeit und manche sind noch bei den Basisdeutschkursen. Im Problemviertel Kaltenmoor (weil sehr hohe Ausländerdichte in Lüneburg) gibt es aber kaum direkt Angebote für Sport und Einbindung des Umfeldes. Deswegen hat sich der FC Dynamo entschlossen, direkt in das Viertel zu ziehen und direkt vor Ort das Sportangebot anzubieten. Allerdings ist das vorhandene Gelände nur unzureichend ausgerüstet. Die Sport- und Rasenflächen müssen überarbeitet werden und es müssen verschließbare Räume durch Überarbeitung geschaffen werden und verschließbare Schränke angeschafft werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Lüneburg - Stadtteil Kaltenmoor
Beschreibung
Stadtteilbezeichnung - der Stadtteil wird durch eine Bahnlinie und große Straßen etwas abseits der Altstadt abgegrenzt
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lüneburg hat ca. 75.000 Einwohner, davon sind ca. 8.000 im Projektgebiet
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
kaltenmoor.jpg (125 KB)
GWA/QM-Ansatz
insbesondere wollen wir den Migranten die Möglichkeit bieten, in ihrem Wohnumfeld auch Sport zu treiben, ihre Familien mit zum Sport zu bringen und vor Allem über dieses Zusammenkünfte mit den Deutschen oder schon länger in Deutschland lebenden Ausländern (Russen, Türken etc.) gemeinsame Freizeit verbringen und damit sprachliche Hürden überbrücken, Kontakte knüpfen und damit das Lebensgefühl stärken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
nachhaltiges Bleiben der Migranten in der Gemeinschaft
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
LSV / Lüneburger Sportvereinigung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anwohner / Sozialarbeiter
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesen "Goosmanns Tannen"

Ansprechpartner
Daniel Sielaff
Funktion Einrichtungsleitung / Projektleitung
Aufbau eines Gemeinwesenzentrums unter Aktivierung der Bewohnerschaft zur Aufwertung der Lebensqualität (Bildung, Qualität der Umwelt, soziale Beziehungen, Beteiligung, Mobilität, Kultur und Freizeit) im Wohnquartier
Projektbeschreibung
Das Wohnquartier „Goosmanns Tannen" liegt am nördlichen Stadtrand der Mittelstadt Lingen (Ems), in welchem ca. 1500 Bewohner*innen leben. Trotz Stadtrandlage mit hohem Grünflächenanteil, ist die Qualität der Infrastruktur als mangelhaft zu bezeichnen, was dazu führt, dass die bereits begrenzte Teilhabe der Anwohner*innen aufgrund sozialer und wirtschaftlicher Benachteiligung noch weiter eingeschränkt ist. In Goosmanns Tannen leben überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund, überdurchschnittlich viele Menschen beziehen Transferleistungen und befinden sich in problematischen Lebenssituationen. Das Projekt "Gemeinwesen Goosmanns Tannen" orientiert sich an diesen Bedingungen und strebt eine Selbstbestimmung der Bewohner*innen an. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der subjektiven Lebensqualität, das Erreichen von Autonomie und die Vertretung und Kommunikation von Interessen und Bedürfnissen in der Öffentlichkeit; zur Imageverbesserung und zur Überwindung von Strukturbenachteiligung. Dabei werden drei zentrale Schwerpunkte gesetzt: Beteiligung und Selbstbestimmung im Sinne politischer Autonomie; Begegnung und Zugang; Unterstützung und Begleitung. Beteiligung: Bürgerrat, Aktivierung Zentraler Inhalt des Projektes ist die Gestaltung einer quartiersbezogenen und -ansässigen Interessenvertretung (Stadtteilgremium) zur Entwicklung, Formulierung und Kommunikation quartiersbezogener Ziele und Visionen. Kooperative Schulungsangebote vermitteln Kompetenzen, welche dazu befähigen, öffentlichkeitswirksam Interessen und Bedürfnisse sachgerecht zu kommunizieren und durchzusetzen. Begegnung: Cafè 107 Die mangelhafte Infrastruktur des Wohnquartiers wird durch ein Begegnungscafè erweitert. Hier können Menschen unterschiedlicher Herkunft und Alter (Auswirkungen des demografischen Wandels) niedrigschwellig in Kontakt treten. internationale Speisen, zubereitet durch eine Projektgruppe, dienen neben bedarfsorientierten Angeboten als kommunikative Brücke sozialer und interkultureller Interaktion. So werden interkulturelle Kompetenzen gefördert und ein begleiteter Erfahrungsraum zur Kompensation von Problemlagen und Konflikten geschaffen. Unterstützung: systemische Sozialberatung Den Anwohnern*innen wird systemisch, klientel- und lösungsorientiert Beratung, Begleitung und Vermittlung angeboten. Dies bedeutet Nutzbarmachung/Generierung von Netzwerken und Anbindung anderenorts ansässiger Infrastruktur in Form von Bildung, Versorgung und Teilhabe.
Ausgangslage
Der Stadtteiltreff Abenteuerspielplatz ist eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Lingen und bildet die zentrale Anlaufstelle im Wohnquartier „Goosmanns Tannen". Ursprünglich als Ferienpassangebot geplant, hat sich die Einrichtung im Laufe der letzten Jahrzehnte mehr und mehr zu einer Einrichtung entwickelt, die neben Freizeitbetreuung besonders die Bedürfnisse und Interessen der ansässigen Bewohner*innen vertritt, welche bei der Gestaltung ihrer Umwelt und der Korrespondenz mit dieser eine Vielzahl an Problemen zu bewältigen haben. Durch einen steten Anstieg von Hilfeersuchen vielfältigster Art und "Schwere", erhält die Einrichtung immer deutlicher den Auftrag durch die Bewohnerschaft, das Angebot zu erweitern und mit gezielten Maßnahmen Benachteiligungen zu thematisieren und auf Problemlagen aufgrund wirtschaftlicher und sozialer Benachteiligung zu reagieren. Auch geht es darum, Stereotype zu entkräften und das Negativ-image des Wohnquartiers aufzuwerten sowie sozialen und interkulturellen Konflikten, Gewaltbereitschaft und Rassismus entgegenzuwirken. So wird eine ganzheitlich und nachhaltige, selbstbestimmte und -initiierte positive Entwicklung des Lebensumfeldes und der empfundenen Lebensqualität ermöglicht. Diese Aktivierung ist durch das Projekt erreichbar, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln allerdings nicht umsetztbar. Goosmanns Tannen unterscheidet sich sozioökonomisch erheblich von restlichen Wohngebieten der Stadt. Es verfügt weder über Kindertagesstätten, noch über quartieransässige Vereine oder über Einkaufsmöglichkeiten. Aus einem benachteiligten Quartier ist längst ein benachteiligendes Quartier geworden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen (Ems) Goosmanns Tannen
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im nordöstlichen Randgebiet der Stadt Lingen und ist von einem angrenzenden Wohn-, bzw. Gewerbegebiet durch eine Bahntrasse im Westen, im südlichen und östlichen Bereich durch Straßen ohne angrenzende Wohngebiete und im nördlichen Teil durch ein Gewerbegebiet abgegrenzt.
Einwohnerzahl
1500
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen Bzgl. Gesamtstadt liegen keine Daten vor
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
stadtteil.png (409.32 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die GWA Goosmanns Tannen erkennt und erklärt die vorherrschenden sozialen Probleme und Phänomene im Rahmen ihrer historischen und gesellschaftlichen Entwicklung, integriert dazu Theorien unterschiedlicher Professionen und ist dazu in der Lage, Grundlagen aus empirischen und theoretisch fundierten Ansätze abzuleiten, um diese Erkenntnisse in praktische Strategien umzusetzten und zu erklären. Die GWA Goosmanns Tannen bezieht sich so mit ihrer Strategie auf die Lebenswelt der Menschen, auf ihre Bedürfnisse und ihre Problemlagen. Sie verfolgt somit einen ganzheitlichen Ansatz der Selbstbestimmung und bezieht die Arbeitsgrundlage auf die Lebensverhältnisse, -formen, -zusammenhänge und Ressourcen der Menschen in deren Sozialraum Goosmanns Tannen. Zentraler Aspekt der GWA Goosmanns Tannen ist die Aktivierung der Menschen. Durch Bildungs- und Beteiligungsangebote, Begegnung und Zugang, wird politisch aktives Handeln gefördert. Das erreicht individuelles und solidarisches Vertreten und Kommunizieren von Bedürfnisse und Interessen sowie demokratisches Aushandeln und Bewältigen sozialer und persönlicher Konflikte. Dabei sieht sich die GWA Goosmanns Tannen nicht als neutraler Betrachter, sondern als Vertreter einer Interessengruppe und übernimmt Parteilichkeit für die Menschen des Wohnquartiers, erfolgt so eine verantwortungsbewusste und selbstorganisierte Lebensweltgestaltung sowie die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aus dem Hausrat der Einrichtung hat sich durch unterschiedliche Bildungsangebote und Unterstützungsmaßnahmen eine Vertretung extrahiert, welche die Bedürfnisse und Interessen der Bewohner*innen selbstorganisiert formuliert und öffentlich kommuniziert.
Beschreibung
Menschen aus verschiedenen sozialen Gruppen nehmen gemeinschaftlich an Maßnahmen und Fortbildungen teil und formulieren im Rahmen demokratischer Prozesse solidarische Entwicklungsorientierung.
Beschreibung
Begegnungs- und Beratungsangebote (z.B. Cafe 107, Konfliktbegleitung etc.) sowie Veranstaltungen werden besucht und im Sinne der Interessen- und Bedarfsorientierung gestaltet.
Beschreibung
Das bestehende Partnernetzwerk ist in den Bereichen Bildung, Teilhabe und Versorgung ergänzt und ermöglicht zunehmend nachaltige, ganzheitliche und eigenständige Arbeit.
Beschreibung
Zur Qualitätssicherung und Erhebung empirischer Daten führen die 10. Jahrg. der Gesamtschule Emsland (Politikunt.) eine qualitative und quantitative Längsschnittstudie durch, um empirische Daten für die Reproduktion in andere Wohngebiete zu erfassen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB) - Beratungsbüro Emsland / Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesamtschule in Trägerschaft des Landkreises Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tafel Lingen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AWO Kreisjugendwerk Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Integrationsberatung Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Jugendmigrationsdienst Emsland
Typ
Stadtteil
Galerie
20180804 172435 min
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum (2019)

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Vielfalt in Neumünden leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden wird ein Prozess des friedl. Zusammenlebens unter multiethn. Anwohnern implementiert. Für diese Vielfalt wurde ein Begegnungszentrum (BZ) mit einer Projektkümmerin errichtet. Der LK Göttingen als Eigentümer hat die Baumaßnahmen für die Räumlichkeiten im Haus der Nationen im Stadtteil Neumünden, in denen das BZ entsteht, bereits abgeschlossen. Im ersten Projektjahr wurden bereits in einem interaktiven Beteiligungsprozess Angebote für und mit Anwohnern etabliert. Nun werden mit Teilprojekten wie z.B. regelm. Kochabenden, gem. Feiern, Frauencafé, HA-Hilfe u. Familienseminaren das BZ sowie der angeschlossene Inklusionsbetrieb Bistro mit Leben gefüllt. Damit wird die Sozialstruktur im Stadtteil merklich verbessert u. Defizite im Gemeinwesen werden behoben. Eine Kümmerin beschäftigt sich mit Organisation, Planung, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit sowie mit Unterstützung u. Aufbau v. selbstorganisierten Aktivitäten v. Anwohnern. Im Folgejahr werden im BZ für generations- u. kulturübergreifende Zielgruppen mit variierenden Problemlagen geeignete Hilfsformen u. Angebotsstrukturen ausgebaut u. optimiert, welche im Sozialraum bisher nicht vorhanden/defizitär sind. Darauf sind auch die drei Hauptziele des Projekts ausgerichtet. 1. Es sollen religionsübergreifende u. interkulturelle Begegnungsformate, z.B. Stadtteilfeste, Sport-, Kultur o. Kunstangebote entwickelt u. umgesetzt werden. 2. Das BZ soll als ein Ort f. selbstorganisierte Aktivitäten der Bevölkerung dienen. Zu diesem Zweck wird ein offener Treff eingerichtet u. Menschen mit/ohne Migrationshintergrund werden bei der Begegnungsarbeit unterstützt. Der Treffpunkt-Ansatz wird durch örtliche Initiativen selbsttragend fortgeführt, z.B. multikulturelle Männerrunden, Seniorentreffs, Spieletreff, Selbsthilfegruppen, wie zivilgesellschaftliche Umweltinitiativen. 3. Die Zentrierung u. Vernetzung der Beratungs- u. Unterstützungsangebote f. versch. im Stadtteil lebende Zielgruppen wird einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung leisten, z.B. die Sprechzeiten von Suchtberatungsstelle/ProFamilia als Erstkontakt, Weiterleitung dieser Bedarfe an Fachdienste, ständige Bedarfsermittlung durch Anwohnerbefragungen. Durch das Projekt sollen die Bürger weiterhin in Detailplanungen des Bistroangebots und der zukünftigen Nutzung Räume des BZ einbezogen werden. Ein partizip. Projektbeirat (multiethn.) begleitet die konzeptionelle u. operationelle Arbeit während der Projektlaufzeit.
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen den beiden Oberzentren Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der jungen Generation in die umliegenden größeren Städte. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit ca. 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit ca. 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Außerdem wurde in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von Flüchtlingen in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere in Neumünden ist die Kommunikation zwischen den minderjährigen unbegleiteten Ausländern und den Jugendlichen ohne MHG besonders von Missverständnissen und Problemen geprägt, die durch Vorurteile und Ängste entstehen. Überproportional viele Bürger sind auf staatl. Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Daraus resultiert der Ruf als Konzentrationspunkt für die sozial benachteiligte Bevölkerung. Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden. So wurde ermittelt, dass sich bei Begegnungen speziell in den Bildungseinrichtungen, auf öffentlichen Plätzen, bei der karitativen Organisation sowie im nachbarschaftlichen Zusammenleben latente und offene Spannungen, Verständigungsschwierigkeiten und interkulturelle Konflikte im Umgang ergeben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird auf ca. 20% geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzungen des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht dem speziellen Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner Neumündens richtet. Die verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die im Rahmen des Projekts offeriert werden, orientieren sich ganzheitlich an den ermittelten Bedarfen der Bevölkerung. Ziel ist, das HdN durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung zu beleben, aber auch die Verbesserung der Qualität der Beziehungen unter Migranten und der hiesigen Bevölkerung. Kultursensible Angebote spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll die „Kümmerin/Gastgeberin“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Der Stadtteil bzw. das Haus der Nationen wird mit Hilfe des Begegnungszentrum bzw. der „Kümmerin“ aufgewertet. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und Vereinsgründungen. Da Vereinen im Begegnungszentrum direkt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Die Ansätze des Begegnungszentrums verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, als auch sozial- bzw. lokal ausgerichtet. Dies zeigt sich deutlich durch niedrigschwellige Möglichkeiten, die geboten werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
das Begegnungszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden
Beschreibung
50 % der Bewohner/innen in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes)
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Beschreibung
aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Jugendhilfe Münden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moscheeverein Hann. Münden, Kneippverein, Bürgerinitiative Ein.münden, Geschwister-Scholl-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen, Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden
Typ
Stadtteil
Galerie
haus der nationen
Zustimmung Veröffentlichung
On

NaDi - NachbarschaftsDialog

Ansprechpartner
Christoph Matschinsky
Funktion Teamleiter
Stärkung des sozialen Zusammenhaltes durch Begegnung und Partizipation
Projektbeschreibung
Das Projekt "NaDi – NachbarschaftsDialog“ zielt darauf ab, den sozialen Zusammenhalt im Projektgebiet zu stärken und Möglichkeiten für das Zusammenwachsen als soziale Gemeinschaft zu bieten. NaDi ist dabei nicht nur Akronym, sondern auch das arabische Wort für "Club". Es wird im Alltag als Begriff für Orte der Begegnung verwendet. Auf diesen Orten liegt der Fokus des Projektes. Das Projektgebiet umfasst das ehemalige Sanierungsgebiet "Soziale Stadt", die damals geschaffenen Strukturen sollen wieder durch Hauptamtliche reaktiviert werden. Es ist von einer wirtschaftlich schwachen und aus verschiedenen Gruppen (v.a. Russlanddeutsche, Geflüchtete, Ausländer aus Osteuropa) bestehenden Bevölkerung geprägt, die sich nicht als soziale Gemeinschaft verstehen. Die vor Ort bereits vorhandenen Räume werden im Rahmen des Projektes für schwer zu erreichende Zielgruppen geöffnet. Hier finden gruppenübergreifende Angebote statt, die Kontakt ermöglichen. Der Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf dem Familienzentrum sowie auf den im Projektgebiet liegenden bzw. an das Projektgebiet angrenzenden KiTas und Schulen. Dies hat zwei Gründe. Zum einen bildet sich in den oben genannten Räumen die gesamte Vielfalt der Bewohner*innen des Projektgebietes ab. KiTas und Grundschulen sind Orte, die von allen genutzt werden und so ideale Voraussetzungen dafür bieten, Menschen zu erreichen, die sich sonst eher in ihre eigenen sozialen Gruppen zurückziehen. Zum anderen gibt es bei den Themen Bildung und Erziehung großen Nachholbedarf – dies beginnt bei Rechten von Kindern und endet bei den diversen Möglichkeiten institutioneller Bildung und Freizeitförderung. Hier anzusetzen heißt auch, Teilhabechancen zu erhöhen und positive Zukunftspersperspektiven zu entwicklen. Die Bedarfe sind hier für alle Gruppen gleich – eine möglichst gute Unterstützung und damit gute Chancen für die eigenen Kinder. Sie schaffen damit ein verbindendes Element. Weitere relevante Themen und damit Zugänge sollen im Laufe des Projektes gefunden werden. Die Bewohner sollen sich aktiv in das Gemeinwesen und die Entwicklung des Projektgebietes einbringen. Daher werden monatlich Initiativen und Angebote der Gemeinde vorgestellt, um so das Engagement zu fördern. Auch für eigene Ideen und Wünsche können die Projektmitarbeiterinnen Unterstützung bieten. Die Anwohner werden so in kleinen Schritten dazu gebracht, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und ein positives Miteinander zu fördern.
Ausgangslage
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße 2-10 und Heideweg 37-45. Damals wurden Quartiersmanagementstrukturen aufgebaut. Ziel war es, diese auch nach Beendigung des Projektes "Soziale Stadt" aufrecht zu erhalten. Ohne hauptamtliche Unterstützung war dies jedoch nur schwer möglich. Es gibt Angebote verschiedener Akteur*innen sowie ein Freiwilligenbüro, das versucht Ehrenamtliche anzubinden, den Zugang zu Anwohner*innen zu finden gestaltet sich jedoch als äußerst schwierig. Geprägt ist das Gebiet durch einen hohen Anteil von Menschen, die Transferleistungen beziehen. Zudem ist der Anteil von Ausländer*innen in dem Gebiet deutlich höher als in der Gesamtgemeinde, gleiches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund. Hier handelt es sich vor allem um Spätaussiedler*innen. Verschärft hat sich diese Entwicklung durch den hohen Zuzug von Geflüchteten ab 2015 und den seit 2017 zu beobachtenden Zuzug von Menschen aus Osteuropa. Diese Gruppen leben nebeneinander her, was zu Vorurteilen und negativen Zuschreiben gegenüber „der Anderen“ führt. Es gibt kein Gemeinschaftsgefühl oder Engagement für das Gemeinwesen. Daher ist es zwingend notwendig, hier durch Information und Begegnung neue Impulse zu setzen und die Menschen einzubinden, Strukturen wiederzubeleben und neue Angebote zu schaffen sowie den Weg in bestehende Angebote zu öffnen. Dafür braucht es hauptamtliches Engagement in Form von Personen, die einen vertrauensbasierten Zugang zu den Gruppen aufbauen können. Ansatzpunkt für diesen Zugang ist der Bereich Bildung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Belm - Powe zentral
Beschreibung
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es hat eine Größe von 17 ha und umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße und Heideweg. Angrenzend an das Gebiet befinden sich zwei Kindergärten (Christkindergarten und St. Josef Kindergarten) sowie die beiden Grundschulen (Grundschule Powe und Grundschule Belm). An den Christuskindergarten angegliedert ist das Familienzentrum. Dies stellt den räumlichen Fixpunkt für den Großteil der Aktivitäten dar, da es als Raum für gemeinsame Angebote bereits bekannt ist und die entsprechenden Möglichkeiten vorhanden sind.
Einwohnerzahl
1504
Quelle / Anmerkungen
Strukturdatenfortschreibung 2018 der Gemeinde Belm (Fred Anders)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
73
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt auf die Verbesserung der Lebensqualität in Gebieten unter Mitarbeit der dortigen Anwohner*innen ab. Die erste Herausforderung ist hier, den Zugang zu den Gruppen zu bekommen und genug Vertrauen zu generieren. Die Mitarbeiterinnen des Projektes werden im Familienzentrum sowie den KiTa und Grundschulen regelmäßige Sprechstunden anbieten, um bei Problemen im Bereich Erziehung und Bildung zu helfen, sie sind dabei auch Ansprechpartnerinnen für die Mitarbeiter*innen und können Anwohner*innen bei Terminen sowie zu Veranstaltungen begleiten. Damit wird die Basis für die weitere Arbeit des Projektes gelegt. Jeden Monat wird im Familienzentrum ein gemeinsamer Nachmittag gestaltet, der neben Freizeitaktivitäten (z.B. gemeinsames Kochen, Kreativangebote) auch die Vorstellung einer bereits existierenden Initative beinhaltet. So soll den Anwohner*innen gezeigt werden, welche Möglichkeiten sie haben sich einzubringen und der direkte Kontakt geschaffen werden. Die Angebote sind dabei explizit an alle Anwohner*innen gerichtet, die Atmosphäre soll dazu ermutigen eigene Wünsche und Ideen einzubringen. Neben diesen informellen Angeboten wird es zudem alle 3 Monate einen Workshop zu den Themen Erziehung und Bildung und Angebote der Multifamilientherapie geben. Bei diesem Ansatz bearbeiten 4-8 Familien gemeinsam themenspezifische und erkennen dadurch 1. dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind und 2. wie sie sich selbst als Ressourcen nutzen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
im Projekt wird auf die Interessen der Menschen eingegangen (z.B. Nachmittagsangebote nach Bedarf, nicht nach Vorgabe)
Beschreibung
Anwohner*innen werden zur eigenen Ideen ermutigt, Vorschläge und Ideen werden gemeinsam umgesetzt
Beschreibung
bestehende Angebote werden vorgestellt und Zugänge geschaffen, Anwohner*innen engagieren sich bei bestehenden Initiativen
Beschreibung
Netzwerk Soziale Akteur*innen wird einbezogen und re-aktiviert
Beschreibung
gemeinsame Aktivitäten, die alle vorhandenen Gruppen umfassen
Vorhandene Strukturen
In Belm gibt es das „Netzwerk Sozialer Akteure Belm“. Dazu gehören z.B. verschiedene Kindergärten und Schulen, die Kirchengemeinden und freie Träger der Sozialarbeit. Einen besonderen Fokus auf das Projektgebiet haben z.B. der offene Kindertreff und die Diakonie Anlaufstelle „miteinander“. Zur Diakonie Anlaufstelle gehören die allgemeine Sozialberatung, Suchtberatung und Suchtprävention sowie die Schuldnerberatung. Auch die evangelische Nachbarschaftshilfe „Tatkraft“ engagiert sich im Projektgebiet. Im Rahmen der „Sozialen Stadt“ wurden diese Strukturen weiter ausgebaut und gestärkt. Nach Ende des Programmes konnte das Netzwerk ohne die Koordinierung durch das Quartiersmanagement, das 2014 auslief, weiterbestehen und ist bis heute eine gute Möglichkeit gemeinsame Ideen zu entwickeln und schnell alle wichtigen Akteur*innen zu erreichen. Regelmäßige Netzwerktreffen wurden früher durch das Quartiersmanagement organisiert, dies übernimmt jetzt die Gemeinde. Es ist also durchaus gelungen, Projektansätze in Regelstrukturen zu überführen. Bis Ende 2018 läuft zudem das Projekt „BIBA-Belmer Initiative für Bildung und Arbeit“. Das Projekt wird im ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“ gefördert. Hierüber kann z.B. das jährliche Begegnungsfest der Gemeinde fortgeführt werden. Zudem gibt es in der Gemeinde ein Freiwilligenbüro, dass Ehrenamtliche akquirieren und vermitteln will.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Belm - Freiwilligenbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ökumenische Jugendhilfen Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Josef Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Kindergarten Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertreff Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Powe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Modellprojekt HAFEZ (Projekt für Demokratiestärkung und Radikalisierungsprävention)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Soziale Akteure Belm
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 TanteEmma (TE) - ein Ladengeschäft für Begegnung mit Beratungsort entsteht und wird in eine Sozialgenossenschaft (SG) überführt

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
TanteEmma (TE) - das Beste von Früher für Heute; Begegnungs- und Beratungsort; getragen von einer breiten Bewegung in Cuxhaven, mit der Zielsetzung eine Sozialgenossenschaft zu gründen
Projektbeschreibung
TanteEmma soll in der Innenstadt im Januar 2020 eröffnen. TE sieht in ersten Moment aus wie ein normales Ladengeschäft. In den Hinterräumen befinden sich aber auch Beratungsbüros und Versammlungsräume. Dadurch soll dies die neue Adresse des Freiwilligenzentrums werden und als "Ehrenamtsagentur" dienen. Zur Konzeption, Planung und Umsetzung soll ab 09/19 sich die Marktleiter*in in TZ kümmern. Für praktische Renovierungsarbeiten werden Ehrenamtliche Hand anlegen. Wenn der Betrieb in 01/20 anläuft soll die Marktleiter*in sich um die optimale Infrastruktur des Ortes kümmern und wird im Tagesgeschäft von zwei 450 €-Kräfte und Ehrenamtliche unterstützt. Der attraktive Laden wird Kunden anlocken, die sich gerne in einer angenehmen Atmosphäre mit überwiegend gebrauchten Artikeln des alltäglichen Bedarfs, Kunsthandwerk, Souvenirs von Cuxhaven aber auch Kuriositäten etc. eindecken möchten. Verkäufer (Bürger, Künstler, Vereine...) können sich gegen eine Gebühr eine Regalfläche mieten, um ihre Waren + Flohmarktdinge zum VK anzubieten. Diese Fläche füllen sie auf und kümmern sich während der Mietphase um die attraktive Präsentation. Aufgrund der Warenvielfalt und des sich ständig verändernden Sortimentes werden sich Käufer*innen und Verkäufer*innen im TE aufgrund der längeren Verweildauer immer wieder über den Weg laufen. In TE findet Beratung bewusst im "Hinterzimmer" statt, so dass Hilfesuchende ohne Gesichtsverlust die Räumlichkeiten betreten können. So werden u.a. die Themen Sucht, Gewalt und Schulden von den professionellen Partnern aus dem Stadtgebiet in diesen Räumlichkeiten zusätzlich angeboten. Da im unmittelbaren Umfeld extrem viele Spielhallen zu finden sind, soll das Thema Spielsucht besonders beleuchtet werden. TE wird zudem ein Herzstück für das Ehrenamt in der Stadt. Menschen werden hier u.a. auf das Thema "Ehrenamt" aufmerksam, erhalten Infos und Schulung und werden von hier ausgesendet (Geh-Struktur). Kleine Vereine und IG´s können hier eine Adresse und einen Ort für ihre Aktivitäten finden. Ggf. finden hier Workshops, Planungstreffen und Schulungen durch diese statt. Eine Fahrschule oder ein anderer Betrieb könnte hier zur Gegenfinanzierung ebenfalls unterkommen. Durch geschicktes Buchen dieser Veranstaltungs- und Büroräume kann die Fläche vielfach, nachhaltig und effektiv genutzt werden. Abgerundet durch eine "TE-Lounge", können die Besucher sich bei Tee oder Kaffee austauschen und Kontakte knüpfen.
Ausgangslage
Momentan befinden wir uns mit einem Vermieter im Lotsenviertel in Vorverhandlungen, der uns bei einer Anschubfinanzierung durch die Modellförderung seine Geschäftsräume (ca.330 qm) vermieten würde. Breite Kreise der Cuxhavener Gesellschaft und Politik unterstützen uns. Unsere Netzwerkpartner und wir erfuhren, dass sich Hilfsbedürftigkeit nicht nur durch fehlende materielle Dinge auszeichnet, sondern auch durch immaterielle, wie z.B. Einsamkeit, Nicht-Gebraucht-Werden... Unser primärer Gedanke ist immer, etwas Gutes für die Menschen in Cuxhaven zu tun. Durch Begegnung von unterschiedlichen Menschen werden Unterschiede aufgeklärt, Vorurteile abgebaut und das Leben der Bewohner ein Stück angenehmer und friedlicher. Unser Projekt TanteEmma wird Menschen verschiedenster Herkunft, sozialer Schicht, Motivation und Problemlagen unter ein Dach bringen und aus dem Laden heraus können wir auf sie zugehen. In einem ersten Schritt möchten wir unseren TE planen und eröffnen, um in einem zweiten Schritt mit einigen unserer Partner eine Sozialgenossenschaft gründen (s.Projektziel Gründung einer SG), um Doppelungen von Hilfsmaßnahmen zu vermeiden um noch stärker und sichtbarer für die Bürger*innen zu sein. Das ist eines der Probleme, welches wir in unseren "sozialen Landschaft" anpacken möchten. Unser Standort gilt vielen Bürgern als "Ärgernis" (Leerstand, Spielhallen,...) TE liegt direkt am Eingangstor zum Lotsenviertel. Daher würde sich die Kaufmannschaft der IG Lotsenviertel sehr über eine Steigerung der Attraktivität zur Schillerstraße freuen, und uns ideell aber auch praktisch unterstützen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt Alt-Cuxhaven
Beschreibung
TanteEmma liegt direkt in unserem Quartier. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" in einem Radius von ca. 2 km. (s. Karte im Anhang) Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für sozialschwache geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven (Insgesamt Innenstadtbereich 13956)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung Gesamtstadt Arbeitsagentur
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Nachrichten
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Soziale Aktivität/Infrastruktur: Eine leerstehende Geschäftsimmobilie wird zum einen als Ort für günstiges Einkaufen und zum anderen als Ort der Begegnung und des Engagements geschaffen. Zusammenleben: TE ermöglicht ein Miteinander unabhängig von kultureller Herkunft, sozialer Schicht und Alter/Generation. Schule/Bildung: TE wird ein außerschulischer Ort des Lernens. Amateure und Experten geben Wissen weiter und stellen ihre Kompetenz der Allgemeinheit zur Verfügung. Stadtteilkultur: Menschen lernen miteinander in Workshops und Kursen. Sie gestalten ihr privates und lokales Umfeld.
Qualitätskriterien
Beschreibung
TE ein Ort ist, an dem die Bewohner ihre Anliegen und Interessen äußern. Sie vertrauen drauf, dass gemeinsam Wege gefunden werden diese zu erreichen und umzusetzen.
Beschreibung
TE wird in seiner Form der Sozialgenossenschaft als Vorbild wahrgenommen. Gemeinsame Interessen können gebündelt und kanalisiert werden, so dass eine größere und stärkere Lobby entsteht.
Beschreibung
TE wird von den Bürgern genutzt und gestaltet. Es wird als ein Tool/Vehikel wahrgenommen und benutzt, welches der Nachbarschaft und dem Miteinander dient.
Beschreibung
TE wird von Vereinen und Kooperationen genutzt, um Ehrenamtliche aus dem Pool der Ehrenamtsagentur zu "buchen". Auch werden die Mitarbeiter von TE als Experten und Berater in sozialen, städtischen Belangen wahrgenommen und zu Rate gezogen.
Beschreibung
TE als Sprachrohr der Bürger auftritt. Es wird ein Rahmen geschaffen, dass Menschen ihre Anliegen formulieren und im Verfolgen dieser vom TE-Team unterstützt und begleitet werden. Durch Empowerment lassen sich Lebensbedingungen verbessern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 /Aufgabenbereiche: Demokratie Leben; Mehrgenerationenhaus; Prävention; Soziale Stadt; Stadtteilarbeit) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V. /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven ///Offenes Herz Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (Allg. Sozialberatung; Psychosoziale Beratung; Schwangerschaftskonfliktberatung)/// Caritas (Migrationsdienst, Integrationsberatung und Flüchtlingsarbeit) /// Der Paritätische (Jugendmigrationsdienst; Aufsuchende Sozialarbeit)/// Hospizgruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmerverband Cuxhaven /// Lions Club Cuxhaven /// Rotary Club Cuxhaven /// IG Lotsenviertel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Cuxhaven (Kontakt zur Koordinatorin der Sprachintegrationsklassen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1.FC Eintracht Cuxhaven e.V. /// Baskets Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt zu den MdL´s Thiemo Röhler (CDU) und Uwe Santjer (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hahnel Seniorenstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch
Typ
Stadtteil
Galerie
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