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Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Langenhagen hebt ab

Ansprechpartner
Anke Persson
Langenhagen hebt ab - Gemeinsam für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Wer an Langenhagen denkt, denkt direkt an Urlaub. Schließlich kennen alle den Flughafen hier. Weniger bekannt ist L. für seine Lebensqualität – z.T. nicht einmal bei den Einwohnenden selbst. Dies liegt z.e. an der heterogenen Struktur Ls. Die Stadt wuchs durch Industrialisierung, später durch Suburbanisierung – Dörfer, die Teil der Stadt wurden, sind z.T. noch heute mehr Dorf als Stadtteil. Z.a. gibt es den Bereich der „Alten Mitte“, der auch im Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen wurde. Dort haben wir es mit den üblichen urbanen Problemen, die Corona noch verschärft hat, zu tun. Durch diese rasante Entwicklung haben die einzelnen Stadt- und Ortsteile teils sehr unterschiedliche Strukturen, auch in Bezug auf die Bevölkerungsstruktur und die Bedarfe vor Ort. Bisher fehlt es an einem gesamtstädt. Konzept, um die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- und kommunalpolitischer Aufgaben in den einzelnen Stadt- und Ortsteilen zielführend zu entwickeln und die beteiligten Akteure der sozialraumorientierten Arbeit sowie die Bevölkerung angemessen und strukturell zu beteiligen mit dem Ziel, die Lebensqualität aller Bürger nachhaltig zu steigern. Daher macht sich L. auf den Weg, eine gesamtstädt. GWA professionell, interdisziplinär und partizipativ zu etablieren. Professionalität durch das Einbeziehen von Fachexpertise. Wir brauchen eine Fachstelle GWA, die in verschiedene Bereiche wirkt: In die Verwaltung, in die Politik und in die Stadt- und Ortsteile. Das Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis von GWA in den genannten Bereichen zu entwickeln. Unser interdisziplinärer Ansatz zeigt sich bereits in der Entwicklung dieses Antrags, der gemeinsam von den Bereichen Stadtplanung und Soziales erarbeitet wurde. GWA wird verwaltungsintern ressortübergreifend implementiert mit dem Ziel, Synergieeffekte zu erzielen. L. wurde für unterschiedliche Förderprogramme ausgewählt, immer sollen städtebauliche und soziale Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden und einander befördern. Schließlich soll den Herausforderungen des demografischen Wandels, der Integration, der Inklusion, der sozialen Teilhabe ganz allgemein strukturiert begegnet werden. Dafür müssen Stadt und beteiligte Akteure der sozialraumorientieren Arbeit mit den Menschen sprechen und sie in die Entwicklung einbeziehen. Dabei betrachten wir ganz im Sinne unseres interdisziplinären Ansatzes sowohl die städtebaulichen Wünsche als auch die weichen Faktoren wie Bildung, Kultur oder „Wir-Gefühl“.
Laufzeit
2021-04-15 00:00:00
Ausgangslage
Durch die rasante Entwicklung Ls. haben die einzelnen Stadt- und Ortsteile teils sehr unterschiedliche Strukturen, auch in Bezug auf die Bevölkerungsstruktur und die Bedarfe vor Ort. In verschiedenen Orts- und Stadtteilen haben sich Akteure der sozialraumor. Quartiersarbeit eigenständig auf den Weg gemacht, Gemeindezentren, Familientreffs und weitere Orte zu etablieren. Das individuelle Vorgehen ist nicht in ein Gesamtkonzept der Stadt Langenhagen eingebettet. Es fehlt an einem gemeinsamen Verständnis und gemeinsamen Zielen von GWA mit Blick auf die gesamte Stadtentwicklung. Im Kerngebiet der Stadt "Alte Mitte" prägen, auch verstärkt durch Corona, Leerstände, unattraktive Angebote und eine geringe Aufenthaltsqualität das Bild. Dieser Bereich wird im Rahmen der Städtebauförderung bereits umgewandelt und soll nun als eines von zwei Modellquartieren im Sinne der GWA weiterentwickelt werden mit dem Ziel, beide Ansätze zu gegenseitigem Nutzen optimal zu verschränken. Hierfür arbeiten die Bereiche Stadtplanung und Soziales in L. bereits eng zusammen. Als drittes Problem sehen wir die Herausforderung im demografischen Bereich. Veränderungen in Bezug auf Integrations- und Inklusionsanforderungen im den Stadt- und Ortsteilen überfordern die Akteure vor Ort. Die Menschen vor Ort werden zunehmend unbekannter, Ihre Wünsche und Interessen sind ein Buch mit sieben Siegeln. Akteure vor Ort kommunizieren nur mit altbekannten Personen, neue Zielgruppen werden ausgeblendet, die Kooperation mit weiteren Akteuren vor Ort ist kaum ausgeprägt.
GWA/QM-Ansatz
Die Basis für die professionelle GWA-Arbeit wird eine Strategie der GWA für Langenhagen sein. Grundlage bilden die Handlungsfelder der Gemeinwesenarbeit. Der erste Schritt ist die gemeinsame Verständigung auf die Handlungsfelder, Wirkungen und Ziele der GWA in Langenhagen. Dazu gehört auch die Schaffung einer Datenbasis durch die systematische Analyse des Ist-Zustands. Bereits hier sollen die Bedarfe der Bürger:innen Eingang finden. Im nächsten Schritt erfolgt die bedarfsgerechte Weiterentwicklung dieser Handlungsfelder. Dies erfordert die Beteiligung vieler (weiterer) Akteur:innen. Die Stärkung der Kooperation und Vernetzung der örtlichen Akteur:innen, die Partizipation der Quartiersbewohnenden und damit die Erweiterung des Kreises der Aktiven der GWA, sind weitere Ziele der Arbeit in den drei Jahren. Die Fachstelle GWA, die bei der Stadt angesiedelt wird, wird hierbei die Qualitätssicherung gewährleisten. Außerdem bündelt sie alle Aktivitäten sowohl innerhalb der Stadtverwaltung als auch im Netzwerk und schafft Strukturen zur Sicherung der nachhaltigen Fortführung der GWA.

Hagen inclusiv - Nestwerk e.V. zukunftsfähig machen

Ansprechpartner
Wolfgang Steen
Funktion 1. Vorsitzender
Nestwerk zukunftsfähig machen - Gemeinwesenzentrum professionalisieren
Projektbeschreibung
Der Verein NESTWERK in Hagen im Bremischen wurde 2008 gegründet, um als gemeinnütziger Träger soziale, kulturelle und ökologische Projekte und Bildungsangebote zu entwickeln sowie Fördergelder und Spenden einzuwerben. Der Verein hat aktuell 30 Mitglieder und ca. 40 freiwillige Mitarbeiter*innen. Im Verlauf der vergangenen 13 Jahre hat der Verein ein umfangreiches Bildungs- und Projektangebot umgesetzt, das generationsübergreifend genutzt wurde. Wir verfügen im Ortskern über zentrale angemietete Räumlichkeiten eines ehemaligen Kaufhauses mit 3 großen Arbeitsräumen sowie einem Büro mit Gruppenraum. Das Büro wurde von Herbst 2014 bis 31.07.2020 von der Gemeinde für die Arbeit ihrer Integrationsbeauftragten genutzt. Alle Räume werden flexibel genutzt. Zu einem zentralen Bestandteil der Vereinsarbeit hat sich die Flüchtlingsinitiative im Nestwerk entwickelt. Diese Initiative wurde schon Mitte der 90-iger Jahre gegründet und umfasst aktuell ca 20 Personen, die mit zum Teil erheblichem persönlichen Einsatz eine praktische Willkommenskultur und Alltagsbegleitung für Asylbewerber*innen umsetzen. Aus der Arbeit einer Notaufnahmeeinrichtung 2015/16 hat sich in unserem Gebäudekomplex eine Kleiderkammer entwickelt. Diese hat, solange die Notaufnahme belegt war, für deren Bewohner Kleidung ausgegeben. Inzwischen ist die Einrichtung offen für alle Menschen und wird von ca 20 Frauen ehrenamtlich fachlich betreut. Die Umsätze ermöglichen einen kleinen Gewinn, der für die Vereinsarbeit eingesetzt wird. Ein Schwerpunkt waren Deutschkurse für Menschen mit Fluchtgeschichte, die möglichst fortlaufend und den jeweiligen Lernmöglichkeiten angepasst in unterschiedlichen Formaten durchgeführt wurden. Das weitere Angebot war generationsübergreifend und umfasste neben der Eltern-Kind-Gruppe, Gedächtnistraining für ältere Menschen, Kurse der KreativWerkstatt auch Literaturangebote, Computerkurs, Fotoclub und Spielekreis für ältere Menschen, Schularbeitenhilfe für Grundschüler, interkulturelle Teestube als offenen Begegnungsort sowie kulturelle und gesundheitliche Kooperationsprojekte. Für die Zukunft gilt es nun, den Schwerpunkt der Arbeit zur Integration /Inklusion weiter zu fassen. Stand bisher die Arbeit mit Geflüchteten und Einzelmaßnahmen im Mittelpunkt ist die gesamte Gemeinde in den Blick zu nehmen. Stichworte: Post Corona –Initiativen, gegen Vereinsamung nicht nur Älterer, „Neubürger integrieren“, „Wir alle sind Hagen" Der Verein beschäftigt keine hauptamtlichen MAB.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Hagen im Bremischen umfasst 16 Dörfern mit insgesamt gut 11.000 EW. Der Hauptort Hagen hat davon ca. 4.000 EW. Die Gemeinde liegt im Süden des LK Cuxhaven. Im Hauptort Hagen ist die lebensnotwendige Infrastruktur angesiedelt, auf den Dörfern gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten mehr, keine Ärzte, aber vereinzelt Handwerk und Kleinbetriebe neben der Landwirtschaft. Hagen kann als Stadtrandgemeinde bezeichnet werden und verfügt über größere Neubaugebiete, aber wenig Mietwohnbau. Der Hauptort wächst, die Dörfer stagnieren. Bis zum 31.12.2013 war Hagen als Samtgemeinde von sechs Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte mit Sitz in Hagen organisiert. Die Eigenständigkeit als Gemeinde zugunsten einer größeren Einheit aufzugeben war für einzelne Gemeinden ein langwieriger und schmerzhafter Prozess. Nicht alle fühlen sich im neuen „Haus“ gut aufgehoben. Bisherige Selbstverständlichkeiten der gegenseitigen Sorge für Dorf und Menschen weichen einer Haltung: „Sollen die in Hagen sich doch drum kümmern!“ Für viele Neubürger*innen ist der Hauptort attraktiv, familienfreundlich von der Krippe bis zum Gymnasium, bietet noch relativ günstigen Baugrund und liegt verkehrsgünstig. In dem Maße, wie soziale Bezüge schwinde und Vereinzelung zunimmt sowie Gemeinsinn und gemeinschaftliche Verantwortung erodieren gilt es, integrierende Angebote und aufwertende Entwicklung vorhandener Strukturen zu ermöglichen. Das Nestwerk wird durch umfängliche Vernetzung in verschiedene gesellschaftliche Bereiche und als wichtiger niedrigschwelliger Kristallisationsort für Koordination und Unterstützungsleistungen im zivilgesellschaftlichen Raum gut angenommen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hagen im Bremischen
Beschreibung
Gemeinde Hagen im Bremischen, südlichste Gemeinde im LK Cuxhaven, zwischen Bremen und Bremerhaven, Nachbarkreis OHZ, Nachbargemeinden Loxstedt und Beverstedt Einwohner 31.12.2020: 11.058 EW in 16 Ortschaften Fläche : 197,33 km2 55 EW pro km2
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit geht über den Hauptort Hagen hinaus und bezieht die umliegenden Dörfer ein. Damit ist kein begrenztes Quartier im engeren Sinne möglich. Für die Projektleitung wird eine hauptamtliche Person eingestellt, die schon im Projektzusammenhang eingebunden ist und Erfahrungen aus einem eigenen Projekt der sozialen Innovation sammeln konnte. Der Kollege hatte sich, leider verspätert, auch für die GWA-Fortbildung angemeldet und ist interessiert an einer Weiterqualifizierung in dem Arbeitsfeld.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn nicht mehr von "Wir im Dorf" und "Die in Hagen" gesprochen wird. Wenn sich gegenseitige Unterstützung deutlicher zeigt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindeverwaltung Hagen im Bremischen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Schulen in Uthlede, Bramstedt und Hagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
UHIB Unternehmer*innengemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Ratsfraktionen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Rahmen der Förderung von Erwachsenenbildung im LK Cuxhaven erwarten wir eine institutionelle Förderung im interkommunalen Raum, von der Gemeinde Hagen haben wir bislang eine jährliche Projektförderung erhalten. Eine stabile langfristige finanzielle kann aktuell nicht abgegeben werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zentrum FrauenZeit FZF: Frauen in Kaltenmoor schaffen sich eigene Begegnungs-, Aktivitäts- und MItgestaltungsräume

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Frauen in Kaltenmoor schaffen und gestalten eigene Begegnungs-, Austausch, Entwicklungsräume; Kooperation der Akteure mit frauenspezifischem Angebot nimmt zu.
Projektbeschreibung
Ziel d. Projekts „Zentrum FrauenZeit (ZFZ)“ ist, Frauen im Stadtteil Kaltenmoor dabei zu unterstützen, eigene Räume zu schaffen, in denen sie sich auf Augenhöhe begegnen, gegenseitig fördern & in gemeinsamen Aktivitäten das Stadtteilleben mit gestalten. Zudem soll es zu einer besseren Kooperation zwischen den am ZFZ beteiligten Akteuren im Quartier beitragen & so vorhandene Potenziale effektiv nutzen. Im Stadtteil fehlen bisher solche Räume. Es leben dort etliche Alleinerziehende, viele Frauen mit Migrationshintergrund & wenig Geld. Vielen erscheinen ihre beruflichen Perspektiven gering. Begegnungen verbleiben meist im Familienkontext. Interkulturelle & klassenübergreifende Begegnungen finden vor allem in Helferkonstellationen statt. Die vorhandenen Angebote der Sozialverbände adressieren Frauen i.d.R. als Bedürftige & sind wenig bekannt. Selbstorganisierte Initiativen, die die ggs. Unterstützung stärken, gibt es kaum. Frauen des Internationalen Frauentreffs & im Vorfeld der Antragstellung interviewte Vertreter*innen von Akteuren der GWA & Sozialarbeit machten deutlich: Frauen wünschen sich mehr interkulturelle & klassenübergreifende Begegnungen. Sie möchten zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen, sich persönlich weiterentwickeln, sich als Frauen ggs. stärken, gemeinsam Aktivitäten durchführen. Das Projekt „Bewegte Leben“ hat gezeigt, wie durch interkulturelle Begegnung Frauen Selbstwirksamkeit erfahren & das Gemeinschaftsgefühl im Quartier gestärkt wird. Das neue Projekt knüpft daran an. Phase I Vorbereitung d. Aufbaus des ZFZ: Erhebung d. frauenspez. Angebotsstruktur in Kaltenmoor & der Bedarfe von Frauen dort & ihrer Vorstellungen bzgl. ZFZ; Aufbau eines Unterstützerkreises Phase II Planung & Einrichtung d. ZFZ: Konzeptentwicklung durch Planungsteam (diversu, Frauen aus dem Unterstützerkreis, interessierte Einzelfrauen), Realisierung der Orga-Struktur (Kernteam aus Sprecherinnen, Organisations-/ Verwaltungszuständigen, Mentorinnen für verschiedene Themen), Werbung für ZFZ (Auftaktveranstaltung, Politik-Talk, Sozialausschuss, Stadtteilfest, Website) Phase III Begleitung d. ZFZ und Weiterentwicklung (Prozessevaluation): beteiligungsorientierte Prozessgestaltung (Evaluation v. Orga-Treffen & Programmgestaltung, Einrichtung eines digital. Austauschforums, WS zu Prozess-/Konfliktmanagement), Verstärkung der Akteurskoop. (gemeins. Entwicklung v. Programmbausteinen), Weiterentwicklung d. ZFZ durch Frauen in Kaltenmoor (anreizorient. Ideenwettbewerb)
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Kaltenmoor ist ein soziokulturell vielfältiger Stadtteil Lüneburgs. Viele dort lebende Frauen haben einen Migrationshintergrund & beziehen Transfergeld, wenige sehen berufliche Perspektiven. Etliche sind alleinerziehend, kennen & erleben (Alltags-)Diskriminierung. Gemeinsame Aktivitäten verbleiben meist in d. Familie und d. eigenen soziokult. Gruppe. In Kaltenmoor fehlen interkulturelle, klassenübergreifende Orte für Frauen, wo sie sich auf Augenhöhe begegnen, entfalten & weiterbilden können, sich ggs. in Alltagsfragen beraten, in schwierigen Zeiten Zuflucht & Unterstützung finden, Gemeinschaft erfahren. Auch niederschwellige Möglichkeiten für Weiterqualifizierungen, die das Selbstbewusstsein der Frauen wie auch ihre beruflichen Chancen erhöhen könnten, sind nur in geringem Maße vorhanden. Dies alles erschwert ihre Integration in die Stadtteilgemeinschaft und die Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten & Prozessen im und für den Stadtteil. Die bestehenden frauenspez. Angebote von Sozialverbänden, Kirchen, VHS sind bislang wenig aufeinander bezogen, adressieren Frauen i.d.R. als Bedürftige, sind den Frauen oft nicht bekannt. Insgesamt gibt es kaum selbstorganisierte Initiativen, die die ggs. Unterstützung stärken. Frauen des Internat. Frauentreffs, interviewte Vertreterinnen v. Akteuren der Sozialarbeit u. eine Veranstaltung des BIB im Sommer 2019 (s. LOI) zeigten: Räume werden dringend gewünscht, wo Frauen gemeinsam aktiv werden, Selbstwirksamkeit, Empowerment & Teilhabe erfahren, sich Fähigkeiten aneignen können. Zudem wurde eine große Bereitschaft geäußert, sich für ein Frauenzentrum aktiv einzubringen. Das Projekt knüpft an diese Bedarfe & Bereitschaften an.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Kaltenmoor
Beschreibung
Kaltenmoor grenzt im Norden an den Stadtteil Hagen, im Süden an das sog. Schäferfeld. Im Osten wird es durch die Bundesstr. B4/ B209 begrenzt und zur Stadtmitte hin im Westen durch die Bahnlinie (Straße Blümchensaal).
Einwohnerzahl
10030
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik vom Bürgeramt Lüneburg, 9.12.2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Initiativen von und für Frauen, zur Förderung von interkulturellen und klassenübergreifenden Begegenungen und eigenen selbstorganisierten Räumen werden in diesem Gebiet nicht gefördert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert Gesamtstadt und Landkreis; Nundesagentur für Arbeit 2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert für Gesamtstadt und Landkreis, Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zur Anzahl von Alleinerziehenden sind weder für die Hansestadt Lüneburg noch für die 17 Stadtteile Daten verfügbar.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerstatistik Lüneburg Dez. 2020
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
alte Daten vom Einwohnermeldeamt der Stadt Lüneburg; neuere liegen nicht vor;
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die SGB II-Quote für 2014 lag in Kaltenmoor bei 23.5 %; Die Arbeitslosenmeldungen betrugen im Stadtgebeit 5.8% in Kaltenmoor 46.5%. Allerdings sagt der Quartiersmanager, dass es zu Kaltenmoor keine vernünftigen Daten über die einzelnen Transferleistungen gibt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt Zentrum FrauenZeit ZFZ zielt darauf ab, Frauen – insbesondere auch welche mit Migrationshintergrund und welche, die wenig finanzstark sind - zu ermutigen und dabei zu unterstützen, für ihre eigenen Interessen, Bedürfnisse und Anliegen einzutreten und so ihre Lebensqualität zu erhöhen. Es eröffnet Frauen über kulturelle und Klassengrenzen hinweg eine niederschwellige Möglichkeit, gemeinsam und selbstorganisiert, durch aktivierende, kreative Beteiligungsformate, unterstützend begleitet einen Begegnungs-, Austausch- und Weiterentwicklungsraum zu gestalten. Davon profitieren nicht nur die dabei aktiven Frauen, sondern auch alle anderen Frauen im Quartier. Das ZFZ ermöglicht Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und fördert Frauen als aktive Bürgerinnen. Das gemeinsame Gestalten, der selbst geschaffene, geteilte Begegnungsraum, die auf ggs. Unterstützung setzende Angebotsstruktur stärken das ggs. Verständnis, Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl – wichtige Faktoren für Integration, eine Verbesserung des sozialen Klimas im Quartier und die räumliche Identität. Darüber hinaus trägt das Projekt mit seiner Orientierung an der Zielgruppe Frauen und der Stärkung der Mitgestaltung (Selbstwirksamkeitserfahrungen) zur Demokratieentwicklung bei. Mit dem Aufbau eines Unterstützerkreises befördert es zudem die Vernetzung/ Kooperation zwischen verschiedenen Einrichtungen/ Akteuren im Quartier, was vorhandene Ressourcen/ Potenziale im Stadtteil effektiv verknüpft.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Vorstellungen, Bedarfe und Perspektiven der Frauen aus Kaltenmoor für das Zentrum FrauenZeit sind bekannt; möglichst viele Ideen sind von den Frauen eigenständig umgesetzt
Beschreibung
Frauen in Kaltenmoor bringen sich ein, entwickeln gemeinsame Ziele für ein gemeinsames Vorhaben; vereinbaren gemeinsame Planungsschritte, Prozessregeln und Aufgabenteilung; sorgen ggs für sich und für das Gelingen/ Konfliktbearbeitung des Vorhabens;
Beschreibung
ein Unterstützerkreis für das ZFZ aus Vertreter*innen derjenigen Akteure, die sich bereits um Frauenbelange kümmern bzw. frauenspezifische Angebote haben, ist aufgebaut; Frauen aus diesem Kreis sind im Planungsteam für das Zentrum FrauenZeit vertreten;
Beschreibung
Das ZFZ wird in Kooperation mit UNterstützerakteuren vor Ort aufgebaut und umgesetzt; mehrere Aktivitäten im ZfZ von und für Frauen sind in Kooperation mit anderen Akteuren aus Kaltenmoor oder Lüneburg entstanden;
Beschreibung
Von allen beteiligten Unterstützerakteuren wird sich stark für einen zentralen Ort für das ZFZ in Kaltenmoor eingesetzt;
Vorhandene Strukturen
In Kaltenmoor ist die professionelle Sozial- und Gemeinwesenarbeit geprägt von Aktivitäten der AWO (hat im Rahmen des BIWAQ-Förderprogrammes z.B. ein arabisches Buffet aufgebaut, in dem auch gastronomische Weiterqualifikationen laufen), der VHS Region Lüneburg (bietet über BIWAQ-Projekte Weiterqualifizierungskurse für Frauen an) und dem ökumenischen Gemeindezentrum St.Stephanus mit zahlreichen kirchlichen und überkonfessionellen Angeboten. Über die AWO werden auch zahlreiche Frauen (und Familien) adressierende Aktivitäten angeboten. Darüber hinaus gibt es einige selbstorganisierte Angebote z.B. für Senior*innen, Russlanddeutsche, Jugendliche, die evt auch was mit/ für Frauen anbieten, und es gibt den Internationalen Frauentreff - interkulturell selbsorganis. Ab Mitte 2021 wird auch die Stadt Lüneburg Beratung für Senior*innen und Wohnungslose Menschen anbieten. Zu den meisten dieser Akteure bestehen bereits Beziehungen. Sie haben ein großes Interesse an einer Kooperation für ein Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen geäußert. Mit dem Quartiersmanager besteht ebenfalls über verschiedene Aktivitäten ein etablierter Kontakt. Darüber hinaus gibt es Beziehungen zu weiteren Einrichtungen auf dem Lüneburger Stadtgebiet, die (u.a. auch) frauenspezifisch arbeiten (Antidiskriminierungsnetzwerk LG, Haus der Kulturen Mosaique, Feffa, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lüneburg und des Landkreises, Büro für Bildung und Integration des Landkreis LG, Checkpoint Queer).
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Katrin Petersen, zuständig für Stadtteilentwicklung im Projekt Lüneburg Zukunftsstadt 2030
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstelungsbeauftragte, Maret Bening, des landkreis Lüneburg; Bildungs- und Integrationsbüro Lüneburg Karin Kuntze, Integrationsbeiratsmitglieder: Lucy Grimme, Nuria Miralles Andress
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO (Awocado, KaffeeHaus Kaltenmoor, ElternMigrantenNetzwerk, Netzwerk Kaltenmoor, Frauenrelevante Organisationen (z.B. Feffa, Madonna, pro familia, ADN-Antidiskriminierungsnetzwerk Lüneburg, Checkpoint Queer,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freischaffende Künstlerin, Ruth Weber, zur Begeltiung der Kreativwerkstätten , Mosaique - Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS-Region Lüneburg, Anne Frank Schule, IGS Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ökumenische St. Stephanus Gemeinde, Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lüneburger Landeszeitung, Prise, Lünepost, Radio ZuSa, Kontakt - Gemeinde- und Stadtteilmagazin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Schröder-Ehlers, SPD Landtagsabegordnete und Stadtratsmitglied (für Kaltenmoor), Julia Verlinden, Bündnis90/ Die Grünen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Internationaler Frauentreff, Frau Wölki
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager, Herr Nehring
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bisherige Signale aus Gesprächen mit Politikerinnen der Stadt Lüneburg, Vertreterinnen aus Wohlfahrtsverbänden, Engagierten in zivilgesellschaftlichen Organisationen/ Vereinen verweisen deutlich auf ein großese Interesse an einem Zentrum für Frauen. Es gibt seitens der Politik eine hohe Bereitschaft, sich für eine kontinuierliche Grundförderung einzusetzen. Einwerbung zusätzlicher Mittel wird jedoch unabdingbar bleiben. Darauf werden die Frauen vorbereitet (Selbsthilfe Fördermittel).
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaft stärken

Ansprechpartner
Beatrix Alznauer
Nachbarschaft stärken
Projektbeschreibung
Das Projekt soll mehr Menschen aus der Gemeinde Algermissen aktivieren am gesellschaftlichen Leben in Algermissen teilzuhaben und /oder es mitzugestalten. Es richtet sich vor allem an Personen, die sich derzeit noch nicht in den Angeboten und Veranstaltungen der Gemeinde wiederfinden. Durch das Projekt sollen Menschen unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft sich gemeinsam in ihrem Wohnumfeld engagieren. Im ersten Teil des Projektes ist der Schwerpunkt die Kontaktaufnahme und das Erfragen von Bedürfnissen, Ideen und Ressourcen. Dies soll durch markante, niederschwellige Aktionen direkt vor Ort wie ein mobiles Café, Spielplatzaktionen, Lesebollerwagen (Mehrsprachrige Bilderbücher) stattfinden. Es sollen mit vielfaltigen Methoden Meinungsbilder eingeholt werden, ein Bedürfnis-, Ideen- und Ressourcenpool aufgebaut und dokumentiert werden. Sollten weiterhin Kontaktbeschränkungen bestehen, werden Mittel wie offene Fenster und digitale Methoden zum Tragen kommen. Um positive Selbstwirksamskeiterfahrungen zu ermöglichen, werden kleine Aktionen zeitnah gemeinsam umgesetzt. Es sollen sowohl neue Formate entstehen, als auch Hemmnisse für die Teilnahme an Bestehendem abgebaut werden. Dies bleibt Bestandteil der Arbeit über die gesamte Projektzeit. Wie es im Einzelnen geschieht, wird durch die Art der Hemmnisse bestimmt. In der zweiten Phase des Projektes sollen verstärkt Teile aus dem Pool umgesetzt werden mit dem Ziel, dass neue Formate vor Ort durchgeführt werden. Als mobiler Veranstaltungsort soll z. B. ein Zirkuszelt angeschafft werden. Die Art der Formate kann sehr vielfältig sein, sowohl inhaltlich als auch in der Gestaltung. Die Planung soll in verschiedenen Kleingruppen vor Ort stattfinden. Dabei wird auf den Aufbau von Strukturen besonderen Wert gelegt, um eine eigenständige Weiterführung zu fördern und damit die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Das betrifft sowohl die Arbeitsmethoden als auch Faktoren wie langfristige Nutzung von Räumlichkeiten vor Ort, Finanzierungsmöglichkeiten usw. In der dritten Phase des Projektes kommt hinzu, dass eine stärkere Vernetzung untereinander und zu anderen Vereinen und Verbänden aufgebaut wird. Durch das Projekt soll erreicht werden, dass die Angebote die Vielfalt der in Algermissen lebenden Bürger wiederspiegelt und dass alle die Möglichkeit haben, diese zu gestalten und daran teilzuhaben.
Laufzeit
2021-04-08 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Algermissen liegt im Norden des Landkreises Hildesheim. Sie setzt sich aus sechs Ortschaften zusammen. In der Gesamtgemeinde leben ca. 8.000 Menschen, ungefähr 4.500 davon im Ort Algermissen, hingegen ca. 200 Personen im kleinsten Ortsteil. Alle Ortsteile sind mehrere Kilometer von Algermissen entfernt und ohne eigenes Auto nur schwer erreichbar. Die Orte sind zwar durch Kreis- und Landstraßen miteinander verbunden, aber es gibt kaum Fahrradwege. Ein Bus zwischen den Ortsteilen ist im Wesentlichen auf Schülertransport ausgerichtet und fährt sehr unregelmäßig (am Wochenende gar nicht). Daraus ergibt sich das Problem, dass Menschen ohne Auto nur erschwert an allen Angeboten teilnehmen können. Ein Vereins- und öffentliches Leben ist zwar in hohem Maße gegeben, wird allerdings im Wesentlichen von alteingesessenen Bürgern und der Bildungsschicht geprägt. So spiegeln sich z. B. multikulturelle Inhalte kaum wieder. Ein bedeutender Teil der Menschen wird nicht durch die bestehenden Angebote angesprochen.

In Aktion - Dabeisein & Mitgestalten

Ansprechpartner
Erika Geerdes
Funktion Geschäftsführerin FWA
"In Aktion - Dabeisein & Mitgestalten"
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes "In Aktion-Dabeisein & Mitgestalten" ist es, die gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen der Pandemie in unserem Landkreis abzumildern und gleichzeitig bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Die Menschen sehnen sich geradezu nach guten und aufbauenden Botschaften, nach Leichtigkeit und Kommunikation, nach Gebrauchtwerden und etwas dazu lernen,nach Kultur, Bewegung, Abwechslung und Ablenkung. Dies hat uns in unserer Funktion als FWA dazu bewogen, einen notwendigen Beitrag zu leisten, um den Menschen Lichtblicke zu vermitteln und Perspektiven ihrer persönlichen Lebenssituation anzubieten.Durch vielfältige zivilgesellschaftliche Angebote sollen Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, Nationalität, und Herkunft erreicht und aktiviert werden. Wir möchten den Bürger*innen vermitteln, dass jede/r Einzelne Teil unserer Gesellschaft ist, und die Fähigkeit besitzt, einen anderen zu bereichern. Der Fokus liegt somit auf Aktivierung, Mitgestaltung und Stärkung des Wir-Gefühls, insbesondere gilt dies für vulnerable Gruppen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, und Doppelstrukturen zu vermeiden, baut das Projekt auf vorhandene Strukturen und Netzwerke auf. Auch werden diverse Medien genutzt. Eine elementare Rolle spielen dabei die Kooperations- und Bildungspartner im Landkreis, (Sport)Vereine, Wohlfahrtsverbände, und soziale Einrichtungen, sowie Fachleute aus dem Gesundheitswesen, die maßgeblich zur facettenreichen Gestaltungsmöglichkeit beitragen. Qualifizierungsangebote: Qualifizierungen rund ums Ehrenamt Infoveranstaltungen: Beratung und Vermittlung von Engagement- Angeboten für Interessierte durch die Freiwilligen Agentur Musikalische Veranstaltungen: Inklusive Musikgruppen online und als Präsenzveranstaltung, bei Entspannung der Situation mit kleinen Auftritten Ernährungsprogramm: Kursprogramm für interessierte Frauen mit einer Ernährungsberaterin zum Thema gesunde Ernährung und Verwendung von Lebensmitteln in Deutschland Onlinewettbewerbe: Kurzfilm- Foto und Kochwettbewerbe, Mal- und Zeichenwettbewerbe für Kinder Diskussionsrunden: Online-Stammtische für alle mit ermutigenden Themen und lebenspraktischen Inhalten Online-Vorträge: Verbesserung der Lebensqualität in Deutschland und Kulturelle Vielfalt durch Expertenteam Sport- und Bewegungsangebote in Kooperation mit dem Kreissportbund Radiosendung: Monatlicher Talk, Musik und Infos rund ums Ehrenamt in unserer Region
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit März 2020 leidet die Welt unter den Folgen der Corona-Pandemie. Das Virus hat die Menschen fest im Griff, ein Ende der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen und persönlichen Beschneidungen ist nicht abzusehen. Sehr viele Menschen leiden unter dem Gefühl von Einsamkeit, Isolation und Hoffnungslosigkeit. Dies hat zur Folge, dass psychische Beeinträchtigungen und Perspektivlosigkeit in allen heterogenen Bevölkerungsschichten und Gruppen stark zunehmen. Der Verlust von Lebensqualität führt zu Resignation und oftmals zu Aggressionsverhalten. Allein die häusliche Gewalt hat in der Grafschaft Bentheim laut Polizeistatistik von April 2021 seit Herbst 2020 um 60 % zugenommen. Auch das Suchtverhalten jeglicher Art, insbesondere Verstöße gegen das BTM und Internetkriminalität haben alarmierende Ausmaße angenommen. Therapeutischen Institutionen fehlt es an Kapazität, integrative Maßnahmen zur Steigerung von Lebensqualität und Förderung sozialer Teilhabe und Partizipation von Bürgerinnen und Bürger sind nur bedingt und in geringem Maße möglich. Zwangsläufig werden durch die aktuellen Begrenzungen und Regularien soziale Verbindungen und Kontakte auf ein Minimum reduziert oder gekappt. Besonders hart ist dies für sozial benachteiligte Menschen, die auf engem Lebensraum zusammenleben, Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund sowie allein lebende Senioren mit Handicap und hochaltrige Menschen, die intensivere Unterstützung, Begleitung u. Zuspruch benötigen. Auch als Kooperationspartner des Seniorenstützpunkts ist die Not der älteren Generation täglich erfahrbar.

Wir wohnen in Wildeshausen

Ansprechpartner
Michaela Kurwinkel
Organisation Stadt Wildeshausen Bürgerservice, Migration und Öffentliche Ordnung
Funktion Integrationsfachkraft
Ort für Begegnungen schaffen - Beteiligung fördern - Gemeinwesen stärken - Lebensqualität verbessern
Projektbeschreibung
Im Bereich der Stadt Wildeshausen, in dem ein sozialer Brennpunkt rund um einige Mehrfamilienhäuser in der Hermann-Ehlers-Straße und den umliegenden Straßen(zügen) zu finden ist, befinden sich sowohl weitere Mehrfamilienhäuser, Zweifamilien- und ansonsten Einfamilienhäusern, sowohl in Reihenbebauung als auch freistehend. Die Bevölkerung dieses Wohnquartiers erscheint heterogen. Durch Befragung der AnwohnerInnen des Viertels durch eine (sozial)pädagogische Kraft (GemeinwesenarbeiterIn) sollen gemeinsam die Wünsche, Ideen und Anregungen der hier lebenden Menschen erfragt und sichtbar gemacht werden. Zur Befragung fremdsprachiger AnwohnerInnen werden ggf. Ehrenamtliche zur Sprachmittlung hinzugezogen. Über die Befragung wird die Aktivierung der BewohnerInnen angestrebt. Der städtische Treffpunkt Mittendrin in der Hermann-Ehlers-Straße bietet Räume zur Begegnung und zum Austausch, in denen die Bewohner zusammen- und miteinander ins Gespräch kommen. Über die Ansprache der BewohnerInnen in der aufsuchenden Arbeit sollen die Menschen von den Angeboten des Treffpunkt Mittendrin erfahren. Über einen einmal wöchentlich stattfindenden offenen Begegnungstreff sollen sie die (räumlichen) Möglichkeiten, die ihnen hier geboten werden, entdecken. Begleitet wird dieser durch das Projektpersonal und die MitarbeiterInnen des Treffpunkt Mittendrin. Neben dem allgemeinen "miteinander-ins-Gespräch-kommen" (und dabei gemeinsame Einstellungen, Ansichen und Wünsche entdecken zu können), sollen moderierte Gespräche und ggf. Themenveranstalungen den Austausch fördern. So soll ein Prozess angstoßen werden, im Laufe dessen die hier lebenden Menschen eine Identität als Nachbarschaft entdecken und entwickeln, gemeinsam ihre Ziele erarbeiten und Änderungen in ihrem Lebensumfeld angehen können. So können die Bewohner miteinander Projektvorhaben für ihr Viertel entwickeln und ausarbeiten. Sie bekommen Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung (Konzepte und Finanzpläne erstellen, Finanzmittel akquirieren, Vernetzung und Kooperationen, Realisierung der geplanten Projekte, Öffentlichkeitsarbeit) von realistischen Projektvorhaben, die sich ganz konkret auf ihr Wohnumfeld, ihre Lebens- und Wohnqualität und letzendlich ihr Standing in der Gesellschaft auswirken (können).
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wildeshausen ist die Kreisstadt des Landkreises Oldenburg. Aktuell leben in Wildeshausen rund 21.800 Einwohner und Einwohnerinnen (lt. eig. Statistik; 3/2021). Davon haben 3.764 Personen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Dies entspricht einem (gegenüber dem deutschlandweiten und niedersächsischen Anteil überdurchschnittlich hohen) Ausländeranteil in der Gesamtbevölkerung von 17,26 %. Nicht berücksichtigt sind in dieser Zahl Menschen mit Migrationshintergrund mit deutscher Staatsbürgerschaft. Die mit Abstand größte Herkunftsgruppe der zugewanderten Menschen in Wildeshausen stellen bulgarische ZuwandererInnen dar, gefolgt von Menschen anderer EU-Länder und geflüchteten Menschen verschiedener Herkunftsländer. Die im Landkreis Oldenburg zu findende Konzentration von fleischverarbeitender Industrie und Landwirtschaft führt zu der festzustellenden großen Zuwanderung von im Niedriglohnsektor Beschäftigten. Die Brisanz des Existenzminimums, an dem sich viele der zugewanderten Familien und Personen befinden, erhöht sich durch den Mangel an (geeignetem) Wohnraum. Diesen finden viele der Zugewanderten im "sozialen Brennpunkt" im Bereich der Hermann-Ehlers-Straße. Hier stehen in wenig ansprechender Umgebung mehrgeschossige Wohnblockbauten mit erheblichem Sanierungsbedarf. Da die hier unterkommenden Menschen oftmals nur für kürzere Zeit in Deutschland bleiben, oder aber eine andere Wohnung finden, ist die Fluktuation der AnwohnerInnen hoch. Daher ist die Identifikation mit dem Wohnviertel teilw. sehr gering. Innerhalb dieser Nachbarschaft und zu anderen Menschen im Viertel besteht kaum oder kein Kontakt. Vandalismus und Vernachlässigungstendenzen sind deutlich sichtbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wildeshausen Mitte-West
Beschreibung
Wildeshausen ist nicht in Stadtteile gegliedert. Beim Blick auf die Karte Wildeshausens lassen sich einige tortenstückförmige Bereiche um das Zentrum deutlich erkennen. Hier liegt das Projektgebiet zwischen der Ahlhorner Straße im Norden und der Visbeker Straße im Süden. Westlich grenzt der Westring das Gebiet ab; östlich bildet die Bahnlinie eine Grenze.
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
eigene Meldedaten; keine exakte Erhebung, sondern Hochrechnung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung; Gesamtstadt: Daten Einwohnermeldeamt März 2021
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung, Gesamtstadt: Arbeitsmarktbericht April 2021
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung Gesamtstadt: als Grundlage dienen die Fallzahlen SGB II (leider keine Angaben zur Personenzahl je HH) und Wohngeld Projektgebiet: keine Auswertung möglich, subjektive Einschätzung der LeistungssachbearbeiterInnen
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Sichtung der Zahlen des Mikrozensus 2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt soll es um die Wohn- und Lebenssituation der Menschen im Wohnviertel gehen und um die Veränderungen dieser nach ihren eigenen Vorstellungen. Die professionelle soziale Arbeit bezieht sich auf den "sozialen Raum". Das zur Seite stehende Fachpersonal sieht sich als "Unterstützer". Durch Aktivierung und Empowerment soll die Befähigung der AnwohnerInnen zur Veränderung ihrer Lebenswelt stattfinden. Hier liegt der Fokus auf den Bedürfnissen und Wünschen, sowie auf den Fähigkeiten und Ressourcen der AnwohnerInnen. Strukturelle Ursachen von Problemlagen sollen bearbeitbar gemacht werden. Konkrete Zwischenziele sind: - Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders und des Gemeinwohls - Schaffung einer gemeinsamen Identität als Nachbarschaft - Identifikation mit dem Wohnumfeld - Netzwerk für eine stabile Nachbarschaft und ihre Belange - Interessenvertretung/gesellschaftliche Teilhabe - Förderung des bürgerschaftlichen Engagements
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die Stimmen der BewohnerInnen ohne Wertung gesammelt wurden
Beschreibung
wenn die Menschen beginnen, ihre Nachbarschaft aktiv umzugestalten. Dabei agieren sie gemeinsam und vertreten gemeinsame Interessen.
Beschreibung
wenn sowohl der Raum für Zusammenkünfte geschaffen wurde, als auch die Befähigung zur selbständigen Lebensraumgestaltung geschaffen wurde; Die Organisation und Gestaltung liegt in den Händen der Bewohner, das Fachpersonal begleitet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen des Wohnviertels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zeitung und Internet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschüsse des Rates der Stadt Wildeshausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist so angelegt, dass es sich im Laufe der Förderdauer verselbständigen soll, d. h., die BewohnerInnen sollen ermächtigt und befähigt werden, ihre Interessen selber zu vertreten. Um einen Ort für den Austausch vorzuhalten, steht weiterhin der städt. Treffpunkt Mittendrin mit seinem päd. Personal zur Verfügung. Bei Notwendigkeit einer längeren Begleitung wird die Weiterfinanzierung aus Haushaltsmitteln angestrebt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Digitale Kompetenznetzwerke - Soziales Miteinander im digitalen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Wir werfen das Netz aus (1. Jahr) / Wir stärken das Netzwerk (2. + 3. Jahr)
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum bietet seit 30 Jahren einen festen Anlaufpunkt für Neubürger*innen und Alteingesessene. Es liegt im Zentrum des Projektgebietes, ist gut erreichbar und nutzt seine Vernetzungen mit anderen Institutionen, z.B. dem Seniorenbüro, dem Familienzentrum, der LEB und dem Jugendhaus für gemeinsame Aktionen. In den letzten Jahren ist die Kluft zwischen "digitalisierten" und "analogen" Bewohner*innen größer geworden. Die Auswirkungen der Pandemie zeigen deutlich das Auseinanderreißen von sozialen Strukturen. Es fehlen für Angehörige bestimmter Altersstufen und sozialer Schichten Möglichkeiten der Befähigung und Teilhabe an sozial-digitalen Vernetzungen. Wir möchten mit den Menschen im Quartier ins Gespräch und in Aktion kommen. Mit Hilfe von Netzwerkarbeit mit den verbundenen Institutionen vor Ort und der direkten Kontaktaufnahme mit den Bewohner*innen wollen wir eine möglichst große Zahl an Menschen ansprechen, die mit den bisherigen Bemühungen und besonders durch die Beschränkung durch die Pandemie nicht erreicht werden konnten. Nach der Auswertung von Wünschen und Bedürfnissen verschiedener Altersgruppen, ist es unser Ziel die Bewohner*innen zu befähigen, im Bereich der digitalen und analogen Vernetzung lösungsorientierte Wege zu beschreiten und selbstbestimmte Angebote und Kommunikationsformen zu entwickeln. Viele Bewohner*innen des Quartiers haben uns signalisiert, dass sie sich dem Mütter-Kinder-Zentrum bei der digitalen Vernetzung anvertrauen möchten und dieses Empowerment gewünscht ist. Die Beschränkungen durch die Pandemie haben diese Notwendigkeit noch dringender in den Fokus gerückt. Das Mütter-Kinder-Zentrum startete bereits mit einigen digitalen Angeboten, leider konnte nur ein kleiner Kreis an Menschen teilnehmen, da nur dieser über das notwendige Equipment und Know-how verfügte. Ältere Einwohner*innen, Menschen mit Migrationshintergrund und andere Bewohnergruppen waren meistens ausgeschlossen. Das digitale Engagement ersetzt die traditionellen Formen nicht, aber es kann sie wirksam ergänzen. Es ist wichtig, analoges und digitales Engagement besser miteinander zu verknüpfen. Dazu möchten wir zusammen mit den Quartiersbewohner*innen analoge und digitale Räume gestalten, um sie in ihren Kompetenzen, besonders den Medienkompetenzen, zu stärken, sie zu empowern und zu aktivieren um eine bessere Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten Klein- und Großdörfer als ländliche Gegend mit Kleinstadtcharakter zu betrachten. Durch den Zusammenschluss von drei eigenständigen Flecken existiert kein gewachsener zentraler Stadtmittelpunkt. Im Stadtkern gibt es viele Leerstände von Geschäften. Das digitale Zeitalter steht bereit, wird aber verzögert genutzt. Im Innenstadtbereich ist es still geworden. Ein aktives Gemeindeleben findet verzögert statt. Der Kontakt von Senioren, über Alltagsgeplauder bis hin zu Seniorentreffs, ist erschwert und von Angst vor Ansteckung geprägt. Das gewohnte soziale Miteinander wird nicht einfach wieder aufzunehmen sein. Kinder und Jugendliche sind zwar an allen medialen Fronten unterwegs, nutzen die kreativen und sozialgesellschaftlichen Möglichkeiten der Technik kaum. Digitalen Medien werden von den Mitbürger*innen ab 50+ oft mit Skepsis betrachtet. Angst vor Internetbetrug oder falscher Handhabung, mangelndes Equipment und fehlende Erfahrung verhindert die Entwicklung und Teilhabe. Was aktuell an Interaktion möglich ist, findet oftmals im digitalen Raum statt, von dem diese Bewohner*innen ausgeschlossen sind. Viele digitale Veränderungen werden Bestand haben und Menschen deshalb ausgeschlossen bleiben. Die Kinder und Jugendlichen wagen sich dagegen ohne Scheu in die digitale Welt, sie vernetzen sich und halten ihre persönlichen Kontakte damit aufrecht. Sie laufen aber auch Gefahr, sich in den Möglichkeiten des Netzes zu verirren und übersehen dabei gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von unreflektierter Mediennutzung. Über das Konsumieren geht die aktive Gestaltung ihrer Umwelt mittels der Medien verloren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum - Innenstadt
Beschreibung
Bassum hat verzweigte Stadtteile durch den Zusammenschluss eigenständiger Orte/Flecken (gelbe Bereiche), um das Gebiet des Rathauses hat sich Stadtmittelpunkt gebildet, der das Gebiet des ehemaligen Hauptfleckens Bassum einschließt. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die nun zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße (mit Ausläufer Maierkampstr.) und der Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro und wichtige Einkaufsläden, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufsstraße Sulinger Str. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar. Der Bereich ist geprägt von älteren Einfamiliengebäuden mit Modernisierungsbedarf aus den 1950er Jahren mit großen Gärten. Eine Bebauung der zusammenhängenden Gartenbereich ist mittelfristig geplant.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de und Schätzung im Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de, Zuwachs von 6,38 % von 2019 auf 2020, eigene Schätzung,
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), Kinder bis 16 Jahren, Zuwachs von 7 % im Vergleich zum Vorjahr
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet2021.jpg (151.29 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum versteht Gemeinwesenarbeit als ganzheitliche Verbesserung der Lebenswirklichkeiten der Menschen im Quartier. Mit einfachen, bewährten und innovativen Methoden möchten wir die Bewohner*innen erreichen und digital und analog empowern und aktivieren. Im Mittelpunkt stehen die Menschen im Quartier, sie sind Expert*innen für ihre Bedürfnisse und Wünsche. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und darüber hinaus ist die Erlangung der selbstorganisierenden Teilhabe an weiteren Entwicklungen von Gemeinde, Kultur und sozialen Beziehungen schwieriger geworden. Wir möchten die Bewohner*innen auf ihrem Weg zur Teilhabe und Selbstorganisation befähigen und unterstützen. Das Gefühl des Nicht-Gehört-werdens weicht der aktiven Teilhabe und dem Selbstbewusstsein von Wirksamkeit von Kommunikation und Handlung. Durch Verbesserung der immateriellen, materiellen und infrastrukturellen Bedingungen in Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern kann eine aktive Beteiligung an den Quartiersprozessen ermöglicht werden. Diese Stärkung der fachlichen und digital-sozialen Kompetenzen der Bewohner*innen soll nachhaltig wirken, sie selbst als Multiplikator*innen der Ausgangspunkt eigener, weitreichender Entwicklungen werden. Mit professioneller Unterstützung auf Augenhöhe sind wir sicher, dieses Ziel zu erreichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen fühlen sich ernst genommen und tragen ihre Bedarfe an uns heran, Projekte werden von ihnen selbst thematisiert und umgesetzt, das Gemeinwesen profitiert von ihren Ideen und Aktionen
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen werden von vielen Teilen der Bevölkerung getragen, Probleme werden aufgegriffen und ergebnisoffen von den Beteiligten diskutiert und gelöst, nachbarschaftliche Aktionen und Feste fördern die Gemeinschaft
Beschreibung
Netzwerkinstitutionen arbeiten nachhaltig mit dem aufgebauten digitalen und analogen Netzwerken der Bewohner*innen, viele Projekte mit kurz- und langfristige Kooperationen stärken das Quartier
Beschreibung
Bewohner*innen nutzen die Angebote und Strukturen im Quartier und organisieren selbständig/mit Unterstützung Aktivitäten, sie übernehmen Verantwortung und zeigen Engagement
Beschreibung
Die Bewohner*innen haben ihre Stärken und Ressourcen kennen und schätzen gelernt, sie integrieren diese in den Prozess der Quartiersentwicklung, sie erweitern selbständig/mit Unterstützung ihre Kompetenzen und Fähigkeiten
Beschreibung
Die Verwaltung der Stadt Bassum schafft mit Hilfe von Netzwerkarbeit Strukturen, die zum Austausch der unterschiedlichen Gruppen führen wird, die Bewohner*innen beteiligen sich generations- und zielgruppenübergreifend an Entwicklungsprozessen der Gemeinde
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtrat Norbert Lyko
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur und Tourismus, Stadt Bassum Susanne Vogelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein TSV Bassum, Herrn Horst Schlottmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen der Stadt Bassum, Neubruchhausen, Bramstedt und Norwohlde, jeweilige Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Herr Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche Bassum, Pastor Wirdus Straatmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Prinzhöfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukasschule Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur- und Heimatverein Bassum, Frau Christine Franzke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bovelzumft Bassum e.V., Herr Andreas Storn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Barnstorf, Frau Benita Schütte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Frau Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Frau Nina Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Bassum, Frau Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Christian Porsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeistation Bassum, Herr Ingo Hüttemeier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadtverwaltung Bassum unterstützt mit einer finanziellen Zuwendung (Beschluss) unser Projekt. Verschiedene Ratsmitglieder sind sehr an der Durchführung interessiert und haben ihre Teilnahme zugesagt, kommunale Einrichtungen wie Seniorenbüro werden die Schirmherrschaft über Teilbereiche der angeschobenen Projekte übernehmen. Das aufgebaute Ideenbüro wird weiter vom Verein getragen und in kommunale Abläufe integriert, weitere Förderungen sind im Anschluss geplant.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

JuLeiQua - Qualifizierung als Kinder- und Jugendleiter*innen in der Göttinger Weststadt

Ansprechpartner
Ovidiu Ionut Ioan
Funktion Leitung
Modelprojekt Qualifizierung als Kinder- und Jugendleiter*innen im Quartier
Projektbeschreibung
Kinder- und Jugendleiter*innen werden in der Regel von zertifizierten Trägern aus den Bereichen Sport, Kirche, Kultur usw. im Rahmen ihrer Einrichtungen und nach bewehrten Standards (JuleiCa) qualifiziert. Doch sind die meisten Jugendliche und jungen Menschen (bis 26) gar nicht Mitglieder in solchen Einrichtungen und damit von solchen Qualifizierungen quasi ausgeschlossen. Das Modelprojekt möchte die Träger unterstützen, ihre Angebote anzupassen und für alle Interessierten im Quartier zu öffnen. Den damit einhergehenden Herausforderungen wird es in den drei Jahren durch unterschiedliche Formate entgegengewirkt und ein neues geprüftes Konzept entwickelt.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Weststadt – ein Göttinger Quartier mit vielen Brennpunkten Der Stadtteil ist ein Mischgebiet, das sich aus verschiedenen Teilräumen mit unterschiedlichen sozialräumlichen Merkmalen zusammensetzt. Unterschiede bestehen insbesondere hinsichtlich der Bevölkerungszusammensetzung und -dichte, der Wohnbebauung und der Altersstruktur. Im Jahr 2018 lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 5.319 Menschen in 3.126 Haushalte, davon 4 % Alleinerziehende. Die Anzahl der Einpersonenhaushalte ist seit 2017 auf 1890 gesunken und der Anteil der kinderreichen Familien, die auf sehr engem Wohnraum leben, gestiegen. Insgesamt lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 737 Kinder und Jugendliche, wovon ein Anteil von ca. 30 % im Grundschulalter ist. Die gesellschaftliche Vielfalt und der demografische Wandel stellen hier besondere Anforderungen an die soziale Infrastruktur. Zudem sind spezifische Integrationsbedarfe wie Sprach- u. Bildungsförderung oder Qualifizierungsangebote mit zu bedenken, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kindern und Jugendliche richten. Der hohe Anteil der Minderjährigen mit Migrationshintergrund erfordert besondere Angebote und Unterstützung vor allem im Bereich der (schulischen) Bildung, da diese Art von Hilfe oftmals nicht von den Familienmitgliedern gewährleistet werden kann. Komplementär sind Projekte notwendig geworden, die für junge Menschen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen und sie damit vertraut machen, auf die Entwicklungen in ihr Quartier hinweisen und nachbarschaftliches Engagement als eine Möglichkeit für Integration und Selbstverwirklichung entdecken.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit der vernetzten Akteure innerhalb und außerhalb des Stadtteils. Das Projekt zielt auf die Qualifizierung und die Partizipation der Anwohner bei der Entwicklung von Angeboten für Kinder und Jugendliche im Quartier. Das Projekt nimmt sich vor, ein Konzept für Kinder und Jugendarbeit im Stadtteil selbst herauszuarbeiten, d.h. unter Einbeziehung der städtischen und privaten Initiativen, der Anwohner und des Fachpersonals.
Vorhandene Strukturen
Die Leitung des Weststadtzentrums ist durch einen Mitarbeiter der Beschäftigungsförderung Göttingen gesichert (30 Std./Woche). Eine Kollegin von der Jugendhilfe Göttingen e.V. unterstützt im Bereich GWA. Sowohl die Betreuung der Angebote und Aktivitäten im Weststadtzentrum als auch die täglichen Arbeiten zum Erhalt der Infrastruktur werden von ehrenamtlich Tätigen Bewohner*innen (mit Aufwandsentschädigung über den Förderverein Weststadtzentrum e.V.), durch Honorardozenten, Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, Teilnehmer*innen der Maßnahme AGH-MAE und durch Mitarbeiter*innen des Projektes „Soziale Teilhabe“ §16i geleistet.
Nachhaltigkeit
Hier weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Wahrscheinlich ist hier die Stelle, wo auf die bestehenden Projekte von Christina Bezug genommen wird.

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Göntje Schoeps
Funktion Quartiersmanagerin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohner*innen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und Unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur selbstorganisierten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der für 2022 geplante Bezug barrierefreier Neubau-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -lage offenstehen. Durch die Belebung der Parkflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2021-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürger*innen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Park/Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Mit der Pandemie brachen Freizeitangebote weg, wurden teils in den digitalen Raum verlagert. Senior*innen im Quartier haben keinen Zugang, isolieren sich, lehnen alternative 1:1-Angebote ab, warten passiv auf das Ende der Beschränkungen. Der soziale Austausch beschränkt sich noch mehr auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohner*innen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, dass zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert, alle einlädt und Grenzen auflöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Quartier Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße bzw. dem Ilmenauufer (Hausnummern 1-35) direkt am Stadtkern von Uelzen. Die Umgebung ist durch großfläche Grümanlagen, wie die Ilmenauwiesen und den Friedhof, einen Sportplatz, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Das örtliche Projektgebiet endet im Norden an der Birkenallee, im Osten an der Bernhard-Nigebur-Straße, im Süd-Osten an der Kasernenstraße, im Süden an der Gudesstraße und im Westen mit dem Flusslauf der Ilmenau.
Einwohnerzahl
994
Quelle / Anmerkungen
Bürger- und Standesamt der Hansestadt Uelzen im April 2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+demographischer-wandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+demographischer-wandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+demographischer-wandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+integration+2018+tabelle
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen e. V. verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohner*innen, sowie auf vertikaler Ebene, unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Quartiersentwicklung zeichnet sich durch die unterschiedlichen Stärken der Quartiersbewohner*innen aus. Das nachbarschaftliche Netzwerk organisiert bei Bedarf gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
Die verschiedenen Interessen der Zielgruppen im Quartier werden in einem nachbarschaftlichen Netzwerk demokratisch vertreten und verhandelt (z.B. Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und Senior*innen).
Beschreibung
Expert*innen mit relevanten Angeboten für das Quartier tauschen sich aus, geben Impulse und bieten Unterstützung bei der Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen zeigen sich verantwortlich für die Quartiersentwicklung und haben einen aktiven Part im nachbarschaftlichen Netzwerk. Sie nutzen die niedrigschwelligen Unterstützungs- und Begegnungsangebote im Quartier.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Beschreibung
Das Quartier steht über seine Ansprechpartner in regelmäßigem Austausch mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern.
Beschreibung
Die Bedarfe der relevanten Akteure im Quartier werden regelmäßig erhoben und evaluiert und sind handlungsleitend für die Angebotsentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lessing Gymnasium Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro der Stadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenwohnanlage Ilmenauwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Geflüchtetenunterkunft Nothmannstraße Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK- Sozialpädagogische Familienhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Uelzen (BBS1)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petri Gemeinde Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bis 2024 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützer*innen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Jugend Verändert - Jugend Gestaltet - Jugend Verbindet

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Junge Menschen in Hornburg sowie in der Region Elm Asse des Landkreises Wolfenbüttel in Remlingen gestalten ihre Umgebung selbst und passen ihre neuen Strukturen an ihren Lebensraum vor Ort an.
Projektbeschreibung
Die Freiwilligenagentur gehört zum LK Wolfenbüttel, ist in WF verortet und in der Region seit 23 Jahren tätig. Sie möchte in Hornburg und Remlingen erreichen, dass Jugendstützpunkte errichtet werden, die von Jugendlichen betrieben werden. Die jungen Menschen bekommen die Möglichkeit, die Entstehung und Errichtung selbst zu organisieren, von der Planung bis zum Betrieb der Einrichtungen. Diese Stützpunkte haben den Charakter selbstgeführter Jugendcafés, die auch für Institutionen und Verbänden als Treff oder als Informationsdrehscheibe genutzt werden können. Sie sollen zentral und sichtbar im Kern der Ortschaften liegen. Junge Menschen vor Ort bringen sich für die ältere Generation ein, machen ihre Jugendkultur transparent, um ein generatives Gleichgewicht in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport herzustellen und initiieren demokratiefördernde Aktivitäten. Diese werden zur Neuentstehung und Erhaltung des Ehrenamtes vor Ort beitragen. Die jungen Menschen leisten einen Anteil zur Bereicherung des Gemeinwesens vor Ort und identifizieren sich mit ihrem Lebensraum und fördern Akzeptanz und gemeinschaftliches Handeln in den ländlichen Gemeinschaften. Sie entwickeln gemeinschaftliches Leben und demokratische Mitbestimmung. Da bisher in diesen beiden Orten viel traditionelles Ehrenamt stattfindet, in dem junge Menschen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung vorfinden, haben sich Nischengesellschaften gebildet. A.) Junge Menschen, die sich an Strukturen orientieren, die der rechten Szene zuzuordnen sind. B.) Jugendliche mit Migrationshintergrund, (1982 - 1985 und 2015 - 2018). C.) Junge Menschen die sich weder der einen noch der anderen Gruppierung zuordnen möchte, vor Ort keine Möglichkeiten der Entfaltung vorfinden und daher in die nahegelegenen Städte Wolfenbüttel und Braunschweig ausweichen um ihre Freizeit und ihr Ehrenamt auszuüben. Diese Entwicklung führt zu Frontenbildungen und Fluchtbewegungen junger Menschen aus ländlichen Gebieten vor allen deshalb, weil hier eine Rechte Szene auf Sekundärmigration stößt und diese Entwicklung dem Gemeinwesen vor Ort abträglich ist. In unserem Projekt werden junge Menschen empowert, damit diese wiederum das Gemeinwesen empowern.Das geschieht in den zu entwickelnden Stützpunkten. Wir möchten die Zielgruppen aufsuchen, Kontakt herstellen, Gruppen zusammenführen durch kleine Veranstaltungen, Ideen sammeln und die Jugendlichen empowern Ideen vor Ort umzusetzen.Sie sollen befähigt werden im Netzwerk vor Ort aktiv zu sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage

In den Ortschaften Hornburg und Remlingen - kleine Ortschaften im ländlichen Raum leben <weniger als 2500 Einwohner. Sie weisen uns darauf hin dass in den Orten unterschiedliche Voraussetzungen zur Entwicklung des Gemeinwesens vorliegen, die vorherrschende Träger- und Vereinslandschaft tradiert ist und nicht mit den Ideen/ Lebenseinstellungen junger Menschen kompatibel ist, Jugendliche kaum Zugang zu diesen Strukturen finden und sich zurückziehen, sie sich außerhalb der Gemeinden  orientieren und sich Zugänge suchen, die ihren Interessen entsprechen, kostengünstig sind und Mobilität/Fahrmöglichkeiten ermöglichen, die sonst sehr eingeschränkt vorhanden sind. Einhergehend mit finanziellen Engpässen in den Familien, ein hoher Anteil der jungen Menschen bezieht Transferleistungen, nutzten Jugendliche die Angebote, die reizvoll und kostenfrei sind. Da diese wenig Identifikation mit ihren Gemeinden haben, verlassen sie ihre Umgebung und dadurch die aktuellen ländlichen Strukturen. Die Verbands-, Vereinszugehörigkeit schwindet, der Zugriff von demokratiefeindlichen Vereinigungen gelingt, die Zugehörigkeit junger Menschen in diesen Verbindungen wächst. Gleichzeitig stagniert das Gemeinwesen, es kann sich nicht entwickeln. Diese Problematik ist in Remlingen sowie in Hornburg sichtbar. Hier entwickelt sich jeweils eine Nischengesellschaft, die parallel zu den vorhandenen Strukturen agiert. Diese besteht aus jungen Menschen, die ihre eigenen Interessen (Gestaltung von Freizeit) umsetzen. Zu ihnen zählen vermehrt demokratiefeindliche Gruppen, die auf Sekundärmigration treffen. Das birgt Frust- und Gewaltpotentiale.

Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elm-Asse / Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt zentral zwischen Wittmar und Semmenstedt . Es gehört zur Samtgemeinde Elm / Asse und grenzt sich zu allen umliegenden Ortschaften mit mehr als 3 Km ab. Remlingen hat keine geschäftliche Infrastruktur und ist durch den Asse-Schacht zusätzlich belastet. Durch die Asse-Problematik hat sich eine sehr kritische Bevölkerungsstruktur aufgebaut, die flankiert wird durch Gruppierungen mit rechtsradikaler Tendenz. Zusätzlich sind junge Flüchtlinge untergebracht worden.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 282 Bewohn er*innen. davon sind 20 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben 81 Bewohner+innen mit Migrationshintergrund aller Altersgruppen. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 199 Bewohn er*innen. davon sind 15 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_remlingen_1.jpg (569.39 KB)
Gebiet-Name
Hornburg
Beschreibung
Hornburg liegt zwischen Schladen und Börßum. Bis zum nächsten größeren Ort liegen 9 Km. Seit 2003 hat sich eine Jugendszene mit rechtsradikalem Hintergrund gebildet die bis heute in zweiter Generation bundesweit tätig ist. Es gibt geschäftliche Infrastruktur jedoch bleibt Hornburg isoliert. Geschäftliche Aktivitäten sind auch in der Rechten Szene vor Ort erkennbar. Diese ist in den Bereichen Textildruck und Medienarbeit bundesweit tätig und angefragt. Diese Szene vergrößert sich.
Einwohnerzahl
2450
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 145 Bewohn er*innen. Davon sind 25 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 259 Bewohn er*innen. Davon sind 3 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben insgesamt 134 Bewohn er*innen mit Migrationshintergrund. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_hornburg_1.jpg (628.97 KB)
img_hornburg_2.jpg (172.62 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Freiwilligenagentur steigert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen die gesamte Lebensqualität vor Ort. Sie werden dabei unterstützt, die Strukturen für sie interessanter zu gestalten und sie zu motivieren sich selbst für ihre Bedürfnisse in der Gemeinde einzusetzen. Dazu werden gemeinsam mit den Jugendlichen Stützpunkte in den Ortschaften errichtet. Der Ansatz den wir verfolgen, ist eine Peer to Peer Methode. Im Hinblick auf entstandene rechtslastige Tendenzen in den Gemeinden (sog. "Elm-Asse-Front") werden hier Strukturen entwickelt, die durch die Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung das demokratische Denken erhöhen und verfestigen. Zusätzlich werden die älteren Generationen in diese Prozesse der Verbesserung der Lebensqualität der beiden Ortschaften aktiv eingebunden. Die Teilnehmer*innen an den Jugendstützpunkten werden dazu motiviert andere vorhandene Gruppen vor Ort (Ältere Menschen, Geflüchtete) in ihre Aktivitäten mit einzubinden. Die Jugendstützpunkte sollen Aktionen ins Leben rufen und Alternativen bieten um der Rechten Szene etwas entgegenzusetzen und ihr den Boden zu entziehen. Damit wirken sie präventiv - sie stellen attraktive Angebote zur Verfügung und verhindern damit den Zulauf zu Rechten Gruppen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jugendliche bauen Stützpunkte selbst auf und übernehmen Verantwortung, sie binden andere Gruppen der Gemeinde mit ein.
Beschreibung
Die Jugendlichen werden über ihre Interessen befragt und wir empowern ihre Ideen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung des Gemeinwesens umzusetzen.
Beschreibung
Die Jugendstützpunkte wollen weitere Gruppen erreichen und in die Arbeit einbeziehen (z.B. junge Menschen mit Gefährdungspotential, Geflüchtete, Ältere Menschen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rathaus Hornburg und Gemeindeverwaltung Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Sofa Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elm Asse Schule Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Menschen mit selbst gewählten Standorten in Remlingen und Hornburg mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern und Großeltern der Wohnbezirke in Remlingen sowie der Flüchtlingsunterbringungen in Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Rechts
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialarbeiter der Stadt Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege der Stadt Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeverein Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Remlingen und Hornburg gehören zum LK Wolfenbüttel. Dieser wird von 2 Stiftungen flankiert. Die Kurt - Mast - Jägermeister Stiftung, die sich für Gemeinwohl und Jugend einsetzt sowie die Stiftung Zukunftsfond - Asse, die Langzeitförderungen von Jugendinitiativen übernimmt, so diese eigenständig aufgestellt und vor Ort aktiv sind. Die Jugendstützpunkte bekommen die Möglichkeit eigenständig an diese Stiftungen heranzutreten und Anträge zu stellen. Die FWA wird diesen Prozess nachhaltig begleiten.
Galerie
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