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Jugendliche/junge Erwachsene (bis 26)

Quartiersmanagement: Gemeinsam Möbel upcyceln in der Kulturfabrik Krawatte

Ansprechpartner
Friedrich Holtiegel
Funktion Vorstandsmitglied
Schönes schaffen, dabei: Kontakt mit Fremden aufnehmen, Erfahrungen austauschen, den anderen helfen - und das in unserem Quartier
Projektbeschreibung
Die Arbeit in der Kulturfabrik Krawatte kann zu Beginn von 2019 endlich aufgenommen werden. Noch wird - vom Büro abgesehen - kein Raum endgültig hergerichtet sein. Aber die Dächer sind saniert, die alte Rigips-Innenverkleidung ist abgerissen, die Toiletten sind hergerichtet, Teilbereiche sind heizbar. Und das Gebäude ist barrierefrei zugänglich. Warum nicht in der goßen Halle und ihren Nebenräumen mit der Soziokultur beginnen? Die Kunstschule Noa Noa wird mit seinem alten Inventar in das Provisorium einziehen, Werkstattbereiche abgrenzen und Leben einziehen lassen; der Kunstverein wird die erste Ausstellung vorbereiten. Das Gemeinschaftsbüro im Altbau ist leicht herzurichten. Und Vereine, die schon lange auf Räumlichkeiten warten, werden, soweit es irgend geht, das neue unfertige Haus nutzen. Das erste Projekt "Gemeinsam Möbel upcyceln" soll zündend für die Gemeinwesenarbeit sein; es soll jung und alt ebenso zusammen bringen wie Flüchtlinge und Alteingesessene. Die Teilnehmer aus möglichst allen Bevölkerungskreisen sollen nicht nur stolz Selbst-Geschaffenes mit nach Hause nehmen können, sondern auch die Erfahrung freundschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen und bisher Fremden. Sie sollen sehen, dass ihnen die Kulturfabrik mit ihrem Raum und ihrer Ausstattung Entfaltungsmöglichkeiten gibt, die sie zu Hause nicht haben. Sie werden die Chancen der Vernetzung kennen lernen, wenn Anleiter aus dem Freiwilligenzentrum kommen, Material aus der Labora-Werkstatt oder aus dem Sozialen Kaufhaus geholt werden kann und Kontaktpersonen aus der DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen" vorbeischauen. Upcyceln liegt im Trend, lehrt den bewussten Umgang mit Resourcen, und das Upcyceln oder auch Aufbereiten von Möbeln verhilft zu sonst unerschwinglichen Einrichtungsgegenständen. Das Upcycling-Atelier hat den Vorteil, in einem bestimmten Rhythmus - etwa alle 14 Tage - geöffnet zu sein, niemanden für eine bestimmte Zeitperiode festzulegen, und aufgrund von Dauer und Kontinuität nach und nach bekannt zu werden. Mehrere ehrenamtlichen Leiter können sich ablösen. Parallel dazu soll die Arbeit der Quartiersmanagerin oder des Quartiersmanagers beginnen. Sie oder er richtet sich sein Büro ein, knüpft (vielleicht sogar als Teilnehmer im Recycling-Projekt) die ersten persönlichen Kontakte ins Quartier und zu den Kooperationspartnern und kann aus dem lebendigen Miteinander heraus leichter eigene Ideen entwickeln, als wenn er nur auf Kontaktgespräche angewiesen wäre.
Ausgangslage
Die divergente Bevölkerungsstruktur Barsinghausens ist gekennzeichnet durch die 18 teils kleinstädtischen, teils ländlichen Ortsteile, seine Vergangenheit als Standort des Kohlebergbaus in der Kernstadt, durch einige Großbetriebe, eine Reihe mittelständischer Firmen, den Zuzug von Gastarbeitern in den 50-er Jahren, von Immigranten und Neubürgern in neue Wohngebiete sowie durch die Nähe zur Landeshauptstadt. Es fehlt in Barsinghausen ein Ort für die Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität. Dringend benötigt wird ein Ort für die vielen ehrenamtlichen und institutionellen sozialen und kulturellen Aktivitäten, an dem sie betrieben, ausgebaut und durch Vernetzung gefördert werden sowie neue Initiativen sich bilden können. Zwei Flüchtlingsheime, die je auf über hundert Bewohner ausgelegt sind, liegen im Projektgebiet; ein drittes in unmittelbarer Nähe. Die Bürgerschaft ist wie überall gespalten in Gegner oder Skeptiker, Gleichgültige und Hilfswillige. Es beginnen die Mühen der eigentlichen Integrationsarbeit. Auch die Kulturfabrik Krawatte muss um Akzeptanz kämpfen, sogar in wenn auch geringen Teilen des Rats und in der eher abwartenden Verwaltung. Für die Förderung taten sich immer wieder neue Hürden auf. So ist es für das Vorhaben dringend geboten, dass ihre Möglichkeiten in der Öffentlichkeit sichtbar werden und dass es durch seine Arbeit überzeugt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Baarsinghausen Egestorfer Str. und Stoppstr. mit Umgebung
Beschreibung
Das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik Krawatte entsteht im Gebäude einer ehemaligen Krawattenfabrik, das seit Jahren leer steht. Es liegt an der Hauptverbindungsstraße (L 391) zwischen der Kernstadt Barsinghausen und den Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf, an der Egestorfer Straße. Der westliche Abschnitt des Quartiers ist im Süden von der Abraumhalde des ehemaligen Kohlebergwerks und im Norden von der Trasse der S-Bahn- Linie 1 bzw. 2 Haste-Hannover begrenzt. Auf der Nordseite der L 391 stehen vor allem charakteristischen Bergarbeiterhäuser des späten 19. Jahrhunderts, zum Teil durch frühere "Renovierungen" und Erweiterungen verändert und heute vernachlässigt, zum Teil auch liebevoll im Baumarktstil wieder hergerichtet, unterbrochen von Handwerksbetrieben und kurzlebigen Geschäften. Auf der südlichen Straßenseite wurde der Streifen zum Hang der Halde hin ehemals für Werkhallen genutzt. Heute befindet sich hier eine eintönige Abfolgen von Tankstelle, Chinarestaurant, Autohaus, Tennishalle, Getränkemarkt usw. Die ehemalige Krawattenfabrik liegt zwischen einer Metallwerkstatt und dem in 2014 errichteten Feuerwehrgebäude. Im östlichen Abschnitt des Quartiers herrscht auch an der Südseite der L 391, der Stoppstraße, Wohnbebauung vor. Hier befinden sich fußläufig 20 Minuten von der Kulturfabrik entfernt an der Einsteinstraße und am Rottkampweg auch zwei der drei Flüchtlingsheime Barsinghausens, die im Jahre 2017 für je 160 Bewohner errichtet wurden und inzwischen großenteils bezogen sind. Das dritte Flüchtlingsheim liegt nordwestlich von der Kulturfabrik an der Hannoverschen Straße. Das Projektgebiet ist großenteils städtebaulich desolat, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass wegen der gemischten Zuständigkeiten zwischen der Region und der Stadt bisher kein Konzept für die Entwicklung der L 391 erstellt werden konnte. Die Stadt Barsinghausen begrüßt, dass das Projektgebiet durch den Bau der Kulturfabrik auch städtebaulich aufgewertet wird. Es sei aber auch an dieser Stelle betont, dass das soziokulturelle Zentrum nicht nur für das Projektgebiet, sondern für die soziale und kulturelle Entwicklung der gesamten Stadt von großer Bedeutung ist.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
geschätzt, genaue Angaben werden nachgereicht
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Vom Förderprogramm Soziale Stadt wird die Nordstadt gefördert. Sie liegt außerhalb unseres Projektgebietes.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Von den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit treffen alle auf das soziokulturelle Projekt zu, aber Nr. 5 nur eingeschränkt, da der Schwerpunkt auf Kultur und Bildung liegt. Der Aspekt "Arbeit" kommt zum einen insofern zur Geltung, als jedes soziale oder kreative Projekt die persönliche Kompetenz und Einsatzbereitschaft stärkt, zum anderen ist Zusammenarbeit mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen geplant und ebenso mit der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Noa Noa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstverein Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora Jugendwerkstätten Barsinghausen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketingverein Unser Barsinghusen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Brecht-Förderschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulzentrum am Spalterhals
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Calenberger Zeitung Hannoversche Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch für Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen"
Typ
Stadtteil
Galerie
ansichtenegestorfer
Zustimmung Veröffentlichung
On

Koordinierung und Entwicklung der Gemeinwesenarbeit in Visselhövede

Ansprechpartner
Elke Motzkau
Funktion Leiterin
Zusammenführung und Optimierung der Gemeinwesenarbeit, Unterstützung der ehrenamtl. Arbeit, sowie Schaffung eines Netzwerkes für Beratung und Vermittlung
Projektbeschreibung
In Visselhövede leben ca. 10.000 Einwohner. Davon ca. 5.200 i. d. Kernstadt. Hier ist die höchste Arbeitslosigkeit im LK Rotenburg u. ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Schul-/ Berufsabschluss. Obwohl ländlich geprägt, leben mehrere größere Gruppen von Zuwanderern in eigenen Gebieten/Strukturen. In diese Situation wurden ca. 120 Geflüchtete neu aufgenommen. Die Koordinierungs- /Integrationsarbeit wurde fast ausschließlich durch den ehrenamtlichen Präventionsrat geleistet, stieß aber zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit. Durch die Förderung GWA/QM konnte eine Stelle zur professionellen Unterstützung /Aufbau von GWA eingerichtet werden. Die Stelle ist eingebunden in den ehrenamtlichen Steuerungskreis in dem das Vorgehen abgesprochen und begleitet wird. Integration kann nur gelingen, wenn alle Bevölkerungsgruppen miteinbezogen werden. Darum war der 1. Schritt eine ausführliche (aktivierende) Befragung der Bewohner in unterschied. Gebieten u. Gruppen. Dazu ging die Mitarbeiterin, z.T. begleitet durch Mitglieder des Steuerungskreises, von Tür zu Tür, befragte Passanten auf dem Markt und lud in das zentralgelegene Büro. An der Befragung haben sich bis jetzt über 200 Menschen beteiligt! Resultat: Die große Mehrzahl lebt gern in Visselhövede. Gleichzeitig wurden versch. negative Orte/Themen benannt. Z.B.: Alle Gruppen wünschen sich Verbesserungen im öffentl. Nahverkehr. Sehr deutlich ist der Ruf nach Treffpunkten in allen Altersgruppen. Eine ebenso wichtige Erkenntnis ist, dass alle Befragten erstaunt waren, dass sie nach ihrer Meinung gefragt wurden. Allerdings erwarten sie jetzt auch, dass etwas mit ihren Antworten passiert. Mit der ausführlichen Befragung wurde eine einmalige Basis geschaffen. Sie führte auf verschiedenen Ebenen u. Gremien zu Diskussionen, Zuspruch aber auch Widerspruch. Damit ist bereits jetzt ein wichtiger Prozess in Gang gebracht. Wir sehen aber auch wie schwierig es ist, die unterschied. Befindlichkeiten von Einrichtungen, Institutionen u. Bewohnern zusammenzubringen. Gerade in einer Kleinstadt ist es eine große Kunst mit gewachsenen Strukturen/Netzwerken umzugehen. Es braucht sehr viel Gespür u. Geduld um möglichst alle einzubeziehen. Zurzeit sind wir, u.a. in Absprache mit Bürgermeister u. Stadtrat in der Diskussion welche Schwerpunkte wir weiterverfolgen sollen. Der nächste große Schritt ist es, diese im Rahmen einer großen Veranstaltung “Tisch an Tisch” (1.7.18) vorzustellen und damit in die zweite Phase zu starten.
Ausgangslage
In Visselhövede kann man verschiedene Problempunkte und Problemgruppen ausmachen. Räumliche Punkte sind die Pappelstr. mit d. für e. Kleinstadt untypischen Wohnblocks in Randlage. Auf Grund d. niedrigen Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch d. hier Ansässigen Sinti in den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, d. jetzt meist in deren Eigentum übergegangen ist. Ähnliches trifft auch auf die Wohnsituation d. Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links u. rechts der Walsroder Str. Auf d. einen Seite haben wir e. in den 60-70 J. entstandenes Wohngebiet m. überalteter Bevölkerung. Auf d. anderen Seite e. neu entstandenes Eigenheimgebiet m. überwiegend kurdischer Bevölkerung, d. starke Abkapselung erkennen lassen. Sehr auffällig sind d. 15-23 j. männl. Jugendlichen, d. in der Schule stören, keinen o. schlechten Schulabschluss haben, in V. keinen Ausbildungsplatz finden aber auch nicht weg wollen oder können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe junger und sehr junger Mütter. ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. D. extrem niedrige Mietzinsniveau trägt sicher dazu bei, d. diese Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten u. größere bezahlbare Wohnungen lassen größere Familiengruppen m. Flucht- o. Migr. nach V. kommen, d. d. Problem der Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung u. Beschäftigung noch verschärfen. Dazu kommt n. Integration. Das für alle größte Problem sind die fehlenden Verkehrsanbindungen, bes. in den Schulferien. Fehlende Freizeitang. für Jugendl., fehlende Sozialberatungsstellen und Treffpunkte.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Visselhövede, Kernstadt
Beschreibung
Kernstadt Visselhövede, insbesondere die Pappelstr., Bahnhof und Wehnser Weg, die Stadtgebiete links und rechts der Walsroder Str
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom Landkreis Rotenburg sind in Visselhövede 750 Personen im SGB II-Leistungsbezug, davon 520 erwerbfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGB III Leistungsempfänger, AsylbLG -Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechtler vom Landkreis Rotenburg sind in Visselhövede 326 Jugendliche im SGB II-Leistungsbezug, davon 115 erwerbfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGB III Leistungsempfänger, AsylbLG -Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Unterlagen zum Gebiet
karten.pdf (1.8 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andereseits werden die neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden Gruppen einzubrigen, beispielsweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderer Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich Wohnen und Arbeiten in Visselhövede durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern. Methoden: Aktivierende Projekte in Zusammenarbeit mit BA, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungs-projekte, Bildungsangebote, Gebietsbegehungen /-erkundungen, Gremienarbeit, Gruppendiskussionen, Herstellung von Mobilität, JC und Jugendamt einbinden, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Märkte nutzen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnerinnen beteiligen sich massiv an den aktivierenden Befragungen. Die Ergebisse werden in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sprechstunden werden optimal genutzt.
Beschreibung
Die ehrenamtlichen Arbeiten nicht nur auf einzelne Projekte ausgerichtet sind, sondern Vernetzt und konstruktiv zusammenarbeiten.
Beschreibung
Die Entscheider, die Politik, Ehrenamtliche und Bewohner respektieren sich und arbeiten konstruktiv zusammen. Durch diese Netzwerke wird die soziale Infrastrktur verbessert und Bedürfnisgerecht umgesetzt.
Beschreibung
Bewohner übernehmen Verantwortung für Ihren Wohnbereich und gestalten diesen attraktiv. In den Befragungen wird dieser als guter Ort genannt.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen sind geschaffen und werden von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Politik sich zur Aufgabe macht eine Beratungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Herr Goehrt, Heimatverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Herrn BGM Goebel/ Präv-Beamte der Polizei Herrn Teuber, Frau Sabbert-Flägel/Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Frau Motzkau/ SOFA e.V. Frau Schlösser/Senioenbeirat Herr Sündermann/DRK Herr Langanke/BNW Herr Eden/JMD Herr Neumann/Flüchtlingsberatung Kirchenkreis Rotenburg FrauGolegos/Tafel Rotenburg e.V. Herrn Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Visselhövede Herr Golke/MTV Jeddingen Herrn Leefers/SSV Wittorf Herr Jessen/SV Schwitschen Herr Rickers/Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Station Frau Rück/Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleiter der Oberschule, Herrn Dyck / der Grundschulen Frau Lattemann und Frau Darboven/Schulssozialarbeiter/Schuleinstiegsbegleiter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herrn Pahling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herrn Timmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion der Kreiszeitung Herrn Wieters
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/Bundestagsabgeordneten Herr Klingbeil und Kindler/Landtagsabgeordnete Frau Trautmann-Liebe, Herr Oetjen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

PInsel

Ansprechpartner
Stephanie Thiering
Organisation EJF gemeinnützige AG
Funktion Bereichsleitung
niedrigschwellige Projektarbeit als Motor für Integration
Projektbeschreibung
Über die „P(roduktions)Insel“ sollen ein Netzwerk zur Nachbarschaftshilfe sowie die Integration in den Arbeitsmarkt entstehen. Gemeinsam mit Bewohnern des Bezirkes, Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen mit Vermittlungshemmnissen sollen über einen niedrigschwelligen Einstieg durch gemeinsame handwerkliche Arbeitsgelegenheiten ihre sozialen Fähigkeiten in einer Gruppe sowie ihre fachlichen Fähigkeiten bei der Planung und Durchführung von verschiedenen Arbeiten erweitern, um so ihr Quartier mit Aktivitäten und kleinen Projekten zu verschönern. Arbeitsbereiche sind eine Kreativwerkstatt sowie eine Back- und Kochstraße, so dass die Teilnehmer kulinarische Kleinigkeiten ihres Herkunftslandes zum Selbstkostenpreis anbieten. Viel genutzte sowie brachliegende Flächen sollen z.B. mit selbstgebauten Hochbeeten verschönert und als Treffpunkte etabliert werden. Die Teilnehmer erfahren eine erhöhte Identifikation mit ihrem Stadtteil und den Nachbarn, es wird stärker auf die Instandhaltung geachtet und die Wertigkeit durch das Einbringen der eigenen Arbeitskraft erhöht sich. da vor allem in der Quakenbrücker Neustadt viele Jugendliche ohne Schulabschluss und Aussicht auf eine Arbeitsstelle wohnen, soll bei Ihnen das Bewusstsein entstehen, dass durch eigenes und gemeinschaftliches Tun das Wohnquartier eine Aufwertung erfährt und handwerkliche Tätigkeiten Spaß machen können. Gespräche mit Ehrenamtlichen können die Bedeutung eines Schulabschlusses sowie einer abgeschlossenen Ausbildung hervorheben. Die Erkenntnis, mit dem eigenen Handeln etwas für sich und andere bewirken zu können ist der erste Schritt, um die Integration in das Gemeinwesen und in eine langfristig orientierte Erwrbstätigkeit erfolgreich zu schaffen. In diesem Prozess werden alle Teilnehmer eng von Sozialpädagogen und Anleitern mit fachspezifischem handwerklichen Hintergrund in den unterschiedlichen Prozessstufen begleitet und in ihrer Entwicklung gefördert. Bei Teilnehmer, die über die MaßArbeit Grundsicherung erhalten, werden die Fortschritte monatlich besprochen, um bei guten Erfolgen eine Vermittlung der Teilnehmer in eine Einstiegsqualifizierung, in Arbeit oder Ausbildung zu erreichen. Um die Qualifizierung positiv zu bestärken werden die Teilnehmer weiterhin von dem Sozialpädagogen im Betrieb besucht, um gemeinsam mit den Arbeitgebern Entwicklungsgespräche zu führen. Wird keine weitere Unterstützung bei dem Nachgehen von Arbeit oder Ausbildung benötigt, ist die Reintegration gelungen.
Ausgangslage
In der Samtgemeinde, insbesondere in Quakenbrück, gibt es eine große Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei denen eine gute Schulbildung sowie das Erlernen eines Berufes oder das Ergreifen einer Arbeit eine geringe Bedeutung haben. Die angezeigten Schulpflichtverletzungen sind relativ hoch, so dass es in der Samtgemeinde Artland derzeit zwei Projekte zum Abbau von Sozialstunden gibt. die Hprde, den Schulbesuchwieder regelmäßig aufzunehmen, ist bei einige Jugendlichen aufgrund ihrer kulturellen Prägung und dem Miteinander in der Peer-Group relativ hoch. Aufgrund der unterschiedlichen Sozialisationen der verschiedenen Migrantengruppen erscheint ein miteinander Leben ohne gezielte Projektarbeit schwierig. nur durch gemeinsames Handeln und miteinander sprechen können die Werte, Normen und Befindlichkeiten des Gegenübers angehört und respektiert werden, ohne dass sich für das eigene Leben gerechtfertigt werden muss. Hervorzuheben sind bei einer Migrantengruppe die noch klassische Aufteilung der Männer- sowie Frauenrolle, nach der die Jungs dazu erzogen werden der Ernährer der Familie sein zu müssen, während für die Mädchen eine frühe Heirat inklusive Kinderwunsch vor einem Schulabschluss oder einer Ausbildung stehen. Daneben lassen sich Jugendlichen und junge Erwachsene ausmachen, die aufgrund fehlender sozialer, ökonomischer oder kultureller Ressourcen schlechtere Chancen für eine gute Schulbildung haben und sich einen Bildungsaufstieg nur mit viel Mühe erarbeiten können.
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit stellt einen Ansatz der Sozialen Arbeit dar, bei dem gemeinsam mit den Teilnehmern versucht wird, die Lebensqualität in ihren Wohnquartieren zu steigern. Zudem sollen Problemlagen, die das Miteinander im Quartier beeinträchtigen aufgegriffen und durch gezielte Handlungsansätze langfristig gelöst werden. Gemeinsam mit dem Sozialpädagogen und den Anleitern für die Arbeitsbereiche "Kreativwerkstatt" und "Back- und Kochstraße" sollen mit den Teilnehmern Ideen entstehen und umgesetzt werden, die ein gemeinsames Miteinander der unterschiedlichen Generationen, Kulturen und Migrationsgeschichten ermöglichen. Der Sozialpädagoge und die Anleiter bringen sich dabei aktiv in das Geschehen ein und helfen, Hürden des Miteinanders zu verringern und abzubauen. Zudem soll über die Integration in das Arbeitsleben eine Möglichkeit geschaffen werden, das Selbstwertgefühl des Einzelnen zu stärken und Kompetenzen zu erlernen, die auf unterschiedliche Arten wieder dem Gemeinwesen zu gute kommen.
Vorhandene Strukturen
Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk gemeinnützige AG betreibt in der Quakenbrücker Neustadt ein Mehrgenerationenhaus, in dem unterschiedliche Angebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene und Senioren für einen geringen Kostenbeitrag angeboten werden. Ehrenamtliche begleiten einen Seniorenmittagstisch oder engagieren sich als Lesepaten. Über das Projekt "Jugend stärken im Quartier" sollen durch den Jugendcoach und den Berufsstarter Jugendlichen ohne institutionelle Anbindung aufgesucht und an bestehende Angebote in der Stadt oder der Samtgemeinde Artland angebunden werden. Mit ihnen wird an ihren persönlichen Entwicklungshemmnissen gearbeitet, so dass sie im besten Fall einen Hauptschulabschluss erwerben und in eine Einstiegsqualifizierung, eine Ausbildung oder in Arbeit weitervermittelt werden können. In dem Projekt "Deine Chance" bauen Schulverweigerer die vom Gericht auferlegten Sozialstunden am Nachmittag in gemeinnützigen Einrichtungen ab. Aufgrund der langjährigen Aktivitäten im Gebiet verfügt das EJF über ein gut ausgebautes Netzwerk an Kooperationspartner in der Samtgemeinde Artland. Zudem sind die Sozialarbeiter im Gebiet bekannt und werden bei Problemen auch direkt von den Jugendlichen oder ihren Eltern angesprochen und um Rat gefragt. Zudem gibt es in allen Gemeinden einen guten Zugang zu den jeweiligen Bürgermeistern und den Ratsmitgliedern, so dass die Umsetzung einzelner Maßnahmen durch geringen Aufwand realisiert werden können.
Galerie
aufbau projekt
kompetenzvermittlung
anordnung raum

Nachbarschaftsbüro Ahlhorn - Gemeinwesenarbeit als Strategie

Ansprechpartner
Thorsten Schmidtke
Funktion Bürgermeister
Nachbarschaftsbüro Ahlhorn – Gelebte Vielfalt!
Projektbeschreibung
Im Projektgebiet im Ortsteil Alhorn sind viele engagierte Akteure aktiv, die im Rahmen ihrer täglichen Arbeit alles versuchen, um mit den Auswirkungen des zahlreichen Zuzugs (überwiegend aus Osteuropa und dem Irak) zurechtzukommen. Die Gemeinde Großenkneten hat je nach Möglichkeit zeitnah auf Bedarfe reagiert und eigene Angebote installiert (u.a. Integrationsbeauftragte, Streetwork, Schulsozialarbeit) bzw. freie Träger unterstützt (u.a. Integrations-, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit). Bisher erfolgte vieles Top-Down, reaktiv und defizitorientiert. Durch die weiteren Zuzüge seit 2015 hat sich die Lage zugespitzt und es wurde deutlich, dass es einer intermediären Instanz bedarf, die die Strukturen und Angebote der Gemeinde ebenso gut kennt wie die Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Projektgebiet. Es fehlt an Zeit, Personal, Räumen und methodischem Wissen, um sogenannte „schwer zu erreichende Zielgruppen“ besser einzubinden und Ressourcen wahrzunehmen. Erst mit der Identifizierung von Eigeninteressen von Bewohner/innen gelingt Aktivierung, es werden neue Handlungsräume eröffnet und in Folge von Selbstwirksamkeitserfahrungen auch Selbstorganisation möglich. Mittels eines Nachbarschaftsbüros in diakonischer Trägerschaft möchten wir jetzt Strukturen schaffen, die bestehende Angebote bündeln, die das Zusammenleben konstruktiv weiterentwickeln und die unsere Nachbarschaft in Ahlhorn nachhaltig fördern. Das Büro soll zentral im Gebiet in einer ehemaligen Logopädiepraxis angesiedelt werden. Hier gibt es auch Raum um bestehende Beratungsangebote bedarfsgerecht anzudocken. Um die Arbeit zu beginnen, soll eine aktivierende Befragung durchgeführt werden. Dies ist u.a. aufgrund der sprachlichen Barrieren eine Herausforderung, so dass hier Unterstützung durch den Streetworker, die Integrationsbeauftragte und Integrationslotsen angedacht ist. Damit Erkenntnisse der Arbeit vor Ort und Aktivitäten der verschiedenen Akteure u.a. aus dem sozialen Bereich, der Verwaltung und Zivilgesellschaft transparent kommuniziert werden können und sich eine stärkere Verzahnung entwickelt, sollen flankierend Gremien etabliert werden (Steuerungskreis GWA der Gemeinde sowie ein Bewohnerbeirat.) Um die städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Missstände zu bearbeiten wurden Städtebaufördermittel beantragt. Sollte eine Zusage erfolgen, kann Quartiersmanagement (planerisch/städtebaulich) 2019 die Gemeinwesenarbeit optimal ergänzen.
Ausgangslage
Der Ortsteil Ahlhorn hat für eine ländliche Region eine sehr untypische Entwicklung genommen. Für die aktuelle Situation kamen u.a. folgende Faktoren zusammen: Aufgabe des Militärstandorts, Leerstände, lebensmittelverarbeitende Industrie im näheren Umfeld sowie die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. 2015 kamen Geflüchtete hinzu. Zu sozialen Missständen kommen städtebauliche und wohnungswirtschaftliche. Mehrfamilienhäuser sind in einem sehr schlechten Zustand. Im Gebiet liegt der Ausländeranteil bei 54 % (einzelne Straßen über 70 %). Es besteht eine hohe Fluktuation. Lediglich 22 % wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort. Demgegenüber sind 39 % (einzelne Straßen 50%) der Bewohner/innen kürzer als zwei Jahre am jetzigen wohnhaft. Diese Umstände verbunden mit einem negativen Image erschweren den Aufbau von Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Gepaart mit Enge und Überbelegung vieler Wohnungen, die dazu führen, dass sich soziales Leben gerade von Jugendlichen und jungen Männern auch in den öffentlichen Raum verlagert, verursacht dies Ängste und Angsträume. Die soziale Segregation wird befördert. Die letzten alteingesessenen Bürger/innen sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge, fühlen sich von ihrem Heimatort entfremdet und vermissen Treff- und Anlaufpunkte für einen sozialen Austausch. Es gibt erste Angebote (u.a. Streetwork, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit, Schulsozialarbeit, Präventionsketten), und das reiche Kultur- und Vereinsleben der Gemeinde. Es fehlt bisher an einer vernetzenden Stelle, die vor allem die Menschen vor Ort miteinbezieht, sowie Kontakte untereinander und niedrigschwellige Zugänge schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst einen Großteil der Ahlhorner Ortsmitte mit der Ortsdurchfahrt Wildeshauser Straße(zwischen dem Bahnhof im Westen und dem Kreuzungsbe-reich Visbecker / Schulstraße im Osten) sowie nördlich und südlich daran angrenzende Bereiche. Wie der Kartendarstellung zu entnehmen ist, schließt das Projektgebiet westlich der Bahn das Bahnhofsgebäude, den Parkplatz davor sowie die Grundstücke Cloppenburger Straße 1 und 3 und die Cloppenburger Straße selbst bis zum Kreisverkehr hinter der Bahn ein. Östlich des Kreisverkehrs wird die Cloppenburger zur Wildeshauser Straße. Ab hier sind auch die Grundstücke nördlich und südlich der Straße Teil des Untersuchungsgebietes, zuzüglich einer kleinen Brachfläche hinter dem EDEKA-Markt (Wildeshauser Straße 8). Ab dem Kreuzungsbereich mit „Am Lemsen“ und der Zeppelinstraße weitet sich der Gebietszuschnitt nördlich und südlich der Wildeshauser Straße wie folgt aus: • Nach Norden bildet „Am Lemsen“ die Grenze des Projektgebietes, ohne selbst Bestandteil zu sein. Die Schulgrundstücke des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und der Graf-von-Zeppelin-Schule sind ebenso Teil des Projektgebietes wie die nördlich daran an-schließenden Grundstücke und im Südosten die Grundschule. Östlich der Grundschule bildet die Schulstraße die Gebietsgrenze, die aber selber nicht dazu zählt, bis zur Kreuzung mit der Wildeshauser Straße. Der Kreuzungsbereich inkl. der weiter nach Süden verlaufenden Visbecker Straße ist großzügig eingefasst. • Südlich der Wildeshauser Straße verläuft die Abgrenzung zunächst unter Einbeziehung aller Anliegergrundstücke der Zeppelinstraße bis Höhe Am Kasinowald, wo sie nach Nordosten verschwenkt und entlang „Am Kasinowald“ verläuft, allerdings ohne den Straßenraum einzu-schließen. Vor der Katharinenstraße knickt die Grenze wieder nach Südosten ab, so dass alle Anliegergrundstücke an der Katharinenstraße, der Dorfplatz und das angrenzende Wäldchen Teile des Projektgebietes sind. Hinter dem Sportplatz verläuft die Abgrenzung dann wieder nach Norden zur Wildeshauser Straße und daran entlang bis hinter die Visbecker Straße und schließt den Kreuzungsbereich mit ein (s. o.). Insgesamt umfasst das Projektgebiet eine Fläche von 62 ha. Zum Ende des Jahres 2016 lebten innerhalb dieser Gebietsabgrenzung 1.825 Menschen.
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten-Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
54
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Landkreis Oldenburg,Gemeinde Großenkneten;LSN; Projektgebiet und Gesamtgemeinde geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg;- Zuwanderungsgeschichtliche Ausländer plus ausländischer Geburtsort
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.pdf (962.22 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die GWA soll nach dem Bottom –Up Arbeitsprinzip erfolgen, welches von den geäußerten Bedürfnissen der BewohnerInnen ausgeht, von ihren Stärken, ihrer Bereitschaft, sich zu engagieren und die sich Vorhaben zutrauen. Gemeinwesenarbeit als Strategie für unsere Gemeinde verstehen wir als langfristigen Prozess, der auch über einen potentiellen der Städtebauförderung „Soziala Stadt“ hinaus Bestand haben soll, um Erfolge zu sichern und nachhaltig zu wirken. Gemeinwesenarbeit denkt in Projekten, die von den Menschen im Stadtteil gewollt und getragen werden. Sicher kann Gemeinwesenarbeit auch von sich aus Impulse setzen und Anregungen geben, aber entscheidend bleibt, was von den Menschen im Stadtteil mitgetragen wird. Gemeinwesenarbeit hat den Stadtteil insgesamt im Blick, aber die Veränderungen ergeben sich aus den einzelnen Puzzleteilen, die als Projekte zusammengetragen werden. Zusätzlich hoffen wir auf Quartiersmanagement, welches, wenn die Programmanmeldung erfolgreich beschieden wird, die (Weiter-)entwicklung des Ortsteils insgesamt von seinem Bedarf her entwickelt. Quartiersmanagement bearbeitet dann städtebauliche und sozialplanerische Herausforderungen und arbeitet mit der Gemeinwesenarbeit vor Ort Hand in Hand daran, Beteiligung zu leben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Mittels Akt. Befragung wurden Bewohner/innen als Experten vor Ort eingebunden. Nachbarschaftsbüro ist vor Ort und erreichbar, Bewohner/innen fühlen sich ernst genommen und bauen Vertrauen auf. (geben Mandat)
Beschreibung
Es konnten erste „local Leader“ im Gebiet identifiziert werden. Durch niedrigschwellige Projekte konnten die alltagsbezogenen Kompetenzen vor Ort gestärkt werden. Hilfe zur Selbsthilfe wird innerhalb der Gemeinde als positiv wahrgenommen.
Beschreibung
Räume und Zugänge ermöglichen es Bewohner/innen eigene Ideen einbringen und zu verwirklichen. Ressourcen des Quartiers werden sichtbar und genutzt. Entwickelte Projekte werden öffentlichkeitswirksam im Gebiet und in der Gemeinde kommuniziert.
Beschreibung
Es wurde für unterschiedl. Bevölkerungsgruppen passende Angebote entwickelt. Multiplikatoren aus unterschiedl. Zielgruppen sind eingebunden und zielgruppenübergreifende Begegnungs- und kommunikationsmöglichkeiten geschaffen.
Beschreibung
Es gibt eine produktive fachübergreifende Zusammenarbeit versch. Professionen im Rahmen von Quartierstreffen, AGs u.ä. Themen wie Wohnen, Gesundheit, Bildung, Arbeit werden integriert gedacht und bearbeitet.
Beschreibung
Es gibt regelmäßige und enge Austauschmöglichkeiten, die einen Informationsfluss zwischen Bewohnenden, Projektmitarbeitenden, kommunalen Mitarbeitenden und Beratungs/Bildungseinrichtungen ermöglichen. Neue Projektkooperationen entstehen.
Beschreibung
Es entstehen neue Angebote die Begegnungen ermöglichen. Aushandlungsprozesse werden begleitet und Kompetenzen & Strategien vermittelt, um Konflikte kultursensibel selbst zu lösen bzw. Unterstützung anzunehmen.
Beschreibung
Es konnten bedarfsgerecht Projekte bzw. Beratungssprechstunden (z:B. gesundheitsfördernde, niedrigschwellige Angebote) im Quartier verankert werden.
Beschreibung
Die Entwicklung des Projektgebiets ist in die gesamtkommunale Entwicklung mit hohem Stellenwert einbezogen. Vertreter/innen der Politik nehmen an den Gemeinwesenkonferenzen teil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.luth. Hans-Roth Gemeinde (zugehörig zur Kirchengemeinde Ahlhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Oldenburg , Präventionsketten (Familienhebammen, Sozialmediz. Angestellte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu, (zugehörig zu St. Peter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V. - Familie im Blick
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Gemeinde Großenkneten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mobile Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Großenkneten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Graf-von-Zeppelin-Schule - Oberschule Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Ahlhorn+Hort
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ahlhorner Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Evangeliums-Christengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musikvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Ahlhorn e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Streetworker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Hans-Roth Kindergarten und Krippe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Herz-Jesu Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chöre
Typ
Stadtteil
Galerie
moeglicher standort nbb zeppelinstr
grosserraum
kapitaen strasser str ii
tuerklingel
wanderungszahlen
auslaenderanteile
kapitaen strasser str i
altersstruktur
sgb ii bezieher
Zustimmung Veröffentlichung
On

Generationentreff Trockener Kamp/ Hildesheim

Ansprechpartner
Anja Sensen
Funktion Bereichsleitung Jugend
Jung und alt trifft sich am Hildesheimer Wald!
Projektbeschreibung
Der "Generationentreff Trockener Kamp" möchte Menschen jeglichen Alters im Quartier zusammenbringen, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander fördern und damit das gesellschaftliche Leben im Stadtteil bereichern sowie dazu beitragen mit viel Freude, Engagement und hoher Identifikation im Stadtteil Neuhof/ Trockener Kamp/ Hildesheimer Wald zu wohnen. Der schon bestehende "Jugendtreff" bietet mit seinem Netzwerk und seiner Angebotsstruktur wie auch den Räumlichkeiten in der Ladenzeile Trockener Kamp die Basis für den Ausbau zu einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. Der "Generationentreff Trockener Kamp" soll die Anlaufstelle für jung und alt im Quartier sein, in der ein/e hauptamtlicher/e Mitarbeiter/in vor Ort die Öffnungszeiten gewährleistet und Ansprechpartner/in für alle BewohnerInnen sein soll. Er/Sie soll als Netzwerker/in im Stadtteil fungieren, wichtige Beratungsfunktionen wahrnehmen, kreativer/e Ideengeber/in sein und alle Prozesse effektiven Stadtteilmanagements sichern und steuern. Die Bewohnerschaft soll aktiviert werden, sich für ihr Quartier einzusetzen und sich ehrenamtlich engagieren. Junge Menschen sollen von den Erfahrungen der Älteren lernen und profitieren. Ältere Menschen hingegen sollen ihre sozialen Kontakte sichern, ihre geistige Selbständigkeit bewahren und durch die jungen Menschen "jung" bleiben. Alle Generationen haben im Treff intensive Kontaktmöglichkeiten, ein hohes Maß an Austausch und Information und somit die Chance viel voneinander zu erfahren und sich verstehen zu lernen. Dies geschieht durch Aktionen, Bildungsangebote, Workshops, Gruppenaktivitäten sowohl kulturell, medienspezifisch, politisch und inklusiv. Die Netzwerkakteure vor Ort wie Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Initiativen und der Sport werden dabei stets eingebunden.
Ausgangslage
Das Bild des Stadtteils ist geprägt durch seine räumliche Distanz zur Stadt Hildesheim in westlicher Randlage und die Aufteilung in offiziell drei Ortsteile: Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Trockener Kamp. "Gefühlt" sind das jedoch mit dem angrenzenden Dorf Marienrode sehr unterschiedliche Quartiere: Trockener Kamp (Neubaugebiet mit vielen Mehrfamilienhäusern), Hildesheimer Wald (Alte Werksiedlung mit Mehrfamilienhäusern), Neuhof (Altdorf) und Marienrode (Dorf). Das führt letztlich kaum zu großen Begegnungen der StadtteilbewohnerInnen untereinander. Die Probleme im Quartier: - es gibt zu wenig kostengünstig, betreute Angebote für alle Altersgruppen, - die bestehenden Angebote für Unterstützung und Beratung für Erwachsene und ältere Menschen reichen nicht aus, - die Infrastruktur ist nicht besonders ausgeprägt, - die verkehrstechnische Anbindung an die Innenstadt ist nicht ausreichend, - es gibt Isolation und Vereinsamung gerade der älteren MitbürgerInnen, - die Treffmöglichkeiten sind sehr begrenzt, - die hinzugezogenen Flüchtlingsfamilien leben überwiegend in ihrer eigenen Gemeinschaft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Trockener Kamp/ Neuhof/ Hildesheimer Wald
Beschreibung
Das Projektgebiet hat eine deutliche Randlage in Hildesheim. Der Ortsteil Neuhof als ehemaliges Dorf liegt im Südwesten Hildesheim, angrenzend dazu als Neubauwohngebiet mit Hochhäusern und Einfamilenhäusern der Trockene Kamp und dazu im äußersten Südwesten der Stadt Hildesheim der Ortsteil Hildesheimer Wald in direkter Nachbarschaft zu Bosch und den ehemaligen Blaupunkt Werken.
Einwohnerzahl
3142
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim/ Bereich Statistik+Wahlen 2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl SGB II d.s. 952, SGB III d.s. 3876
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl der Jugendlichen unter 20 + 20 bis 24m d.s. SGB II 407, SGB II 96
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da vom Bereich Statistik + Wahlen keine Zahlen vorliegen. Das Quartier insbesondere der Trockene Kamp hat in seinen Hochhäusern immer eine sehr hohe Population von russlandstämmigen Aussiedlern/innen gehabt. Seit 2016 gibt es auch einen starken Zuzug von geflüchteten Menschen. Vor allem im Stadtteil Hildesheimer Wald, wo Wohneinheiten für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen wurden.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
GWA/QM-Ansatz
Durch die Gemeinwesenarbeit sollen die Ressourcen der BewohnerInnen genutzt, erkannte Bedürfnisse berücksichtigt und analysierte Defizite im Sozialraum ausgeglichen werden. Die Menschen in ihrer Wohn- und Lebenswelt werden zu VertreterInnen ihrer eigenen Interessen, aktivieren sich und nehmen für sich selbst und die Menschen unterschiedlicher Generationen um sich herum eine gesellschaftliche und politischen Funktion wahr. Gemeinwesenarbeit ist professionelles Geschäft, unterstützt von ausgebildete Fachleuten, geht immer strategisch nach Plan, systematisch und methodisch vor. Sie bietet Partizipation und vielfältiger Methoden. Insofern greift die Gemeinwesenheit auf etliche Instrumente wie Beratung, Gruppenarbeit, aktivierende Befragung, Sozialraumanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerversammlung zurück, um die Bewohnerschaft des Quartiers einzubeziehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beteiligung der Bewohnerschaft bei Veranstaltungen, Workshops, Treffbesuchen überprüfen bzw. ermitteln
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Aktivitäten subsummieren
Beschreibung
Stärkenregister für die Ressourcen des Quartiers anlegen
Beschreibung
Netzwerktreffen und Gemeinschaftaktionen prüfen und auswerten
Beschreibung
Netzwerktreffen über die Bewohnerschaft mit allen Partner, Institionen und Behörden überprüfen und auswerten
Beschreibung
Zusammenarbeit anhand eines Aktionsplan evaluieren und eine Strategie für einen erfolgreichen Aktionsplan im Quartier aufstellen
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe institutionalisieren
Beschreibung
Anregungen geben bei Wohnungsbausgesellschaften, im ortsrat, beim Seniorenbeirat, um strukturelle Verbesserungen anzuregen
Beschreibung
Sich politisch in Parteien, Initiativen, Beiräten etc. engagieren und mitreden lernen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuhof, Evangelische Kindertagesstätte Lämmerweide, Katholischer Kindergarten St. Michael, Fachbereich Soziales der Stadt Hildesheim, Fachbereich Familie, Bildung und Sport der Stadt Hildesheim, Jugendamt des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Blau Weiß Neuhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde St. Cosmar und Damian, Katholisches Pfarramt St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft Wiederaufbau e.G
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Marienrode, Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Galerie
eingang kjtn
hochhaeuser trockener kamp
trockener kamp mit neuhof
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ankommen und gemeinsam Leben in Dodesheide-Ost

Ansprechpartner
Hans-Georg Weisleder
Funktion Leitung Fachdienst Jugend
Ausbau und Weiterentwicklung begegnungsfördernder und interkultureller Angebote im Quartier unter besonderer Berücksichtigung neu zugewanderter Personengruppen
Projektbeschreibung
Das geplante soziale Projekt "Ankommen und gemeinsam Leben in Dodesheide-Ost" wendet sich an die Bewohner/-innen eines Wohnquartiers, welches seit dem Abzug der britischen Soldaten und ihrer Familien seit 2010 vollständig neu bezogen wurde. Die Wohneinheiten in einfachster Bauweise wurden durch eine überregionale Immobiliengesellschaft vermarket, was zu einem schnellen Bezug der Wohnungen und einer auffälligen Sozialstruktur des Wohngebietes führte. Der Bericht "Soziale Ungleichheit in Osnabrück" (2012) identifiziert das Wohngebiet Dodesheide-Ost als Sozialraumtyp mit starker Familienprägung, hohen Kinder- und Jugendlichenzahlen, einem ausgeprägten Armutsrisiko und geringen gesellschaftlichen Teilhabechancen für die Bewohner/-innen. Die Stadt Osnabrück reagierte 2012 auf die veränderte soziale Situation in Dodesheide-Ost mit der Einrichtung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle (angemietete Wohnung) im Quartier. Seitdem werden methodische Ansätze von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement im Wohngebiet durchgeführt. Das Projekt ist aktuell vom Rat der Stadt bis Ende 2020 beschlossen und mit 1,5 sozialpädagogischen Stellen besetzt. Die Beziehungsarbeit wird erschwert durch eine Fluktuation bei den Bewohnern, die u. a. durch die mangelhafte Bausubstanz zu erklären ist. Die Sozialstruktur hat sich ab 2015 durch den Zuzug von Zuwanderern nochmals verändert. Zugezogen sind insbesondere Familien u. Einzelpersonen aus Syrien und Bulgarien, Rumänien sowie aus mehreren afrikanischen Ländern. Insgesamt wohnen in Dodesheide-Ost zum Stichtag 31.12.2017 6255 Menschen. Der Anteil mit Migrationshintergrund beträgt 59,3 %, davon 35,6 % Ausländer/-innen (höchster Anteil in Osnabrück). Angesichts der dynamischen Entwicklung des Wohnquartiers mit den aufgezeigten sozialstrukturellen Auffälligkeiten sollen zukünftig begegnungsfördernde, interkulturelle und konfliktmindernde Angebote verstärkt für alle Bewohner/-innen unter besonderer Beachtung von Zuwanderern durchgeführt werden, damit deren Integration und Teilhabechancen verbessert werden können. Geplant sind u. a. Quartierssparziergänge, Kulturtage u. Familienfeste, interkulturelles Kochen, Familienfrühstück mit Programm und eine Filmgruppe. Bei diesen Gemeinwesen bezogenen Aktivitäten sollen die Bewohner/-innen bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt und in ihren sozialen Kompetenzen gefördert werden.
Ausgangslage
Das Projektgebiet hat sich in den letzten Jahren zu einem Integrationsquartier mit einer sehr auffälligen Sozialstruktur entwickelt. Der Anteil der einkommensarmen u. sozial benachteiligten Bewohner/-innen ist sehr hoch, ebenso die Zahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (37,9 % unter 27 Jahren). Hoch ist der Anteil der jungen Menschen unter 27 Jahren im Bezug von SGB II (35,9 %). Die finanziellen u. sozialen Einschränkungen erschweren die gesellschaftliche und berufliche Integration der Bewohner/-innen. Mit Hilfe des Bundesprogramms "Jugend stärken im Quartier" ist eine Beratungsstelle im Quartiersbüro eingerichtet worden, wodurch die sozialpädagogische Einzelfallhilfe für junge Menschen im Quartier gut entwickelt ist und die berufsbezogene Integration intensiviert wurde. Angesichts der multikulturellen Vielfalt der Bewohnerschaft sind ergänzend zu den schon geleisteten Beratungsangeboten und Einzelhilfen zunehmend Gemeinwesen orientierte und begegnungsfördernde Veranstaltungen und Gruppenangebote notwendig, die geeignet sind, soziale Kontakte zwischen den Bewohnern herzustellen, deren soziale Integration und Fähigkeit zur Selbstorganisation fördern. In der Praxis der Quartiersarbeit wird beobachtet, dass die nach Herkunft unterschiedlichen Gruppen untereinander wenig Kontakte haben und dazu neigen, in ihrer Herkunftsgruppe zu verbleiben. Beim Zuzug kann dies bei der Orientierung hilfreich sein, kann sich aber bei einer wünschenswerten weitergehenden Integration hinderlich auswirken. Zudem werden erste Spannungen zwischen den unterschiedlichen Gruppen beobachtet. Zukünftig sollen verstärkt gemeinschaftsfördernde Maßnahmen und Angebote durchgeführt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide-Ost
Beschreibung
Das Projektgebiet Dodesheide-Ost ist im Kernbereich gekennzeichnet durch Mehrfamilienhäuser. Dabei handelt es sich um 434 Wohneinheiten in einfachster und verdichteter Bauweise. Durch eine private Vermarktung der ehemaligen Wohnhäuser für britische Familien kam es zu schnellen Vermietungen mit einer sozial auffälligen Bewohnerstruktur. Die Bewohnerschaft ist seitdem gekennzeichnet durch eine vielfältige und ethnisch-kulturell unterschiedliche Zusammensetzung. Die ehemaligen Wohnhäuser der britischen Familien waren im Wesentlichen infrastrukturell isoliert von weiteren Wohngebieten im Stadtteil Dodesheide, da die Briten ihre eigene Infrastruktur aufgebaut hatten (eigene Schulen und Kindergärten, Läden usw.). Diese Verinselung des räumlichen Kernbereiches von Dodesheide-Ost ist immer noch spürbar, wobei die Stadt Osnabrück dieser durch den Aufbau einer integrierten sozialen Infrastruktur im Projektgebiet begegnet (neue Kita, Spiel- und Bolzplätze usw.). Hinsichtlich der räumlichen Abgrenzung des Projektgebietes ist anzuführen, dass Dodesheide-Ost im Nordosten von Osnabrück in einer Randlage zur Nachbargemeinde Belm liegt und an die Stadtteile Haste und Widukindland sowie an Dodesheide-West grenzt. Gleichwohl ist Dodesheide-Ost räumlich und sozialstrukturell stark isoliert, da die umliegenden Stadtteile und die Nachbargemeinde sich deutlich anders zusammensetzen und zudem mit ausgeprägten und wenig bewohnten Landschaftsgebieten an Dodesheide-Ost grenzen. Das ehemalige Kasernengelände der britischen Streikräfte ist Teil des Projektgebietes und wird derzeit beplant und in den nächsten Jahren sukzessive in eine öffentliche und gewerbliche Nutzung übergeben. Auf der sog. Konversionsfläche ist derzeit eine Flüchtlingsunterkunft untergebracht.
Einwohnerzahl
6255
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, Arbeitsmarktdaten; Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, Arbeitsmarktdaten; Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück, Schätzung
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Statistik, Stand 30.04.2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Statistik, Stand 30.04.2018
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit einigen Jahren existiert im Projektgebiet Dodesheide-Ost ein Quartierstreff mit dem Schwerpunkt Quartiersarbeit /Quartiersmanagement und einzelnen Ansätzen der Gemeinwesenarbeit. Dabei ist insbesondere die professionelle Unterstützungsstruktur durch sozialpädagogische Fachkräfte und mittels eines Netzwerkes mit Partnern aufgebaut worden. Gut entwickelt ist eine einzelfallbezogene Beratungs- und Hilfsstruktur, die durch das Bundesprogramm "Jugend stärken im Quartier" nochmals intensiviert werden konnte. Die bislang nur ansatzweise entwickelte Methode der Gemeinwesenarbeit soll in den nächsten Jahren durch entsprechende Angebote und mit Hilfe des beantragten Landesprogramms "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" ausgebaut und weiterentwickelt werden. Durch die geplanten gemeinschaftsfördernden interkulturellen Gruppenangebote und Veranstaltungen sollen die Bewohner/-innen bei der sozialen Integration unterstützt und zudem in ihren Kompetenzen gestärkt und bei der Fähigkeit zur Selbstorganisation gefördert werden. Parallel dazu soll durch den Aufbau eines Systems von Ehrenamtlichen durch die Kooperation mit der städtischen Freiwilligenagentur die notwendige praktische Unterstützung und Anleitung zur Selbstorganisation im Projektgebiet gewährt werden. Wesentliche Ziele sind die Verknüpfung der bestehenden Quartiersarbeit in Dodesheide-Ost mit dem weiterentwickelten / ausgebauten Schwerpunkt der Gemeinwesenarbeit und die Verstetigung des Projektes in Dodesheide-Ost.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen organisieren gemeinsam mit Unterstützung von Ehrenamtlichen / Freiwilligen gemeinwesenorientierte Angebote / Veranstaltungen
Beschreibung
Bewohner/-innen unterschiedler Herkunft tauschen sich über ihre Interessen aus und realisieren gemeinsame Planungen
Beschreibung
Die Bewohner/-innen gestalten gemeinsam ein Nachbarschaftsfest / Quartiersfest
Beschreibung
Durch intensiven Kontakt, Befragungen usw. sind den professionellen Mitarbeitern im Quartier die wesentlichen Problemlagen und Interessen der Bewohner/-innen bekannt
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Forum Osnabrück für Kultur und Soziales e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Thomasgemeinde, Kath. St. Franziskusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulzentrum Sonnenhügel, Grundschule Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsvereine der im Rat vertretenen Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialer Dienst Nord, Freiwilligenagentur des Fachbereiches Integration und Soziales
Typ
Stadtteil
Galerie
anwohnerfest
ferien feuerkorb
Zustimmung Veröffentlichung
On

wasmitherz e.V.

Ansprechpartner
Alina Zimmermann
Funktion Geschäftsführung
Kreativer Raum für Impulsgeber - Ideenspinner und Inspirationssuchende für das Gemeinwohl im Stadtteil
Projektbeschreibung
Im Herzen Hannovers - der Nordstadt - entsteht gerade ein junges, innovatives Zentrum für ein neues Quartiers- und Gemeinschaftsgefühl. Engagierte Menschen schaffen Raum für kreative Projekte, die Strahlkraft für Schaffende und Nutzende im Stadtteil und darüber hinaus haben. Das Risiko der Raumanmietung wird durch die entstehende Gemeinschaft solidarisch auf ein Minimum reduziert - so dass ausreichend Platz für Menschen ist, die endlich den Mut finden, ihr Herzprojekt für das Quartier umzusetzen. Die Räume sollen Impulsstätte für gemeinschaftsschaffende Projekte sein. Wir haben 200qm Fläche in der Nordstadt angemietet und sind gerade dabei diese mit 100% Ehrenamt zu renovieren und zu gestalten. Wir wollen echte Begegnung stattfinden lassen - authentisch interkulturell - Nordstadt eben! Hier gibt es Moscheen und Kirchen, Alte und Junge, Punks und Bänker und viel Berührungsangst, das wollen wir durch gemeinsame Aktionen im direkten Miteinander auflösen, denn wir leben und lieben alle hier - hier in 30167! Dafür wollen wir 3 zentrale Nutzertypen erreichen, durch die die Räume lebendig werden und Gemeinschaft bilden und zu Gemeinschaft einladen: - Impulsgeber Sind Menschen, die wir in ihrer Schaffens- und Unternehmerkraft unterstützen.Wir wollen Mut machen, selber Projekte, Selbstständigkeiten und Unternehmungen im sozialen Bereich zu gründen. Sie bekommen bei uns dafür kostengünstige Räume, unternehmerisches Know-How und eine Marketing-Plattform zur Veröffentlichung und Verbreitung ihrer Projekte. Es wird Interdisziplinären Austausch geben, um wirklich Neues zu erschaffen. - Ideenspinner Wir wollen den Potenzialen unseres Quartiers Raum und Gelegenheit bieten. Jede/r kann etwas, das es zu teilen lohnt: Es wird Raum für Herzensangelegenheiten gegeben. Zum Beispiel ein Jurist, der Jugendlichen erklärt, welche juristischen Herausforderungen auf sie warten und wie sie zu meistern sind! Hier bekommt er Kontakt zu den Jugendlichen, auf die er in seiner Kanzlei nicht stoßen würde. - Inspirationssuchende Wir wollen Inspiration leben und damit Menschen abholen, die Lust auf Kreativität und Gemeinschaft haben und die Kurse von Ideenspinnern und Impulsgebern füllen. Das "wasmitherz-Projekt" hat 2018 den Innovationspreis für Kunst und Kultur gewonnen, ausgeschrieben vom Kulturbüro „junge Kultur“ Hannover. Unsere Vision ist, dass hier ein lebendiges, freies und unabhängiges Zentrum für schaffende Menschen entsteht. Ein Modell zum Nachahmen?!
Ausgangslage
Seit April 2018 sind die von dem im Dezember 2017 gegründeten Verein „wasmitherz e.V.“ geschaffenen Räume für Gemeinschaftsprojekte im Stadtteil nutzbar. Diese Räume sind durch 100% Ehrenamt entstanden. Eine Gemeinschaft von Menschen zwischen 20 und 50 Jahren, die vor Schaffenskraft und Ideen sprüht und eine völlig neue Qualität von ehrenamtlicher Initiativ mitten in der Nordstadt darstellt. Der Stadtteil ist jung, fluktuierend, hier leben viele Singles und es herrscht eine große Nationalitätenvielfalt. Dadurch findet Gemeinschaftsleben nur punktuell statt. wasmitherz e.V. will einen stetigen Raum schaffen, in dem moderne, projektbezogene, solidarische Gemeinschaft gelebt wird und zu inspirierenden Veranstaltungen einlädt. Die Räume sollen eine bekannte, lustbringende, mutmachende und fröhliche Impulsstätte sein für authentische Begegnungen im Stadtteil. Wir wollen durch bewusst niedrig gehaltenen Raummieten verschiedene Projekte und Veranstaltungen möglich machen. Die größte Herausforderung für uns ist es jetzt, Menschen zu erreichen, die diese Räume mit innovativen Projekt-Ideen füllen. Ein wichtiges Ziel dabei ist, den Bedarf der unterschiedlichen Menschen abzufragen und mit Projekt-Ideen zu verknüpfen, die jetzt schon in den Köpfen und Herzen der Menschen sind. Die Umsetzung der Ziele wird die beantragte halbe Stelle in Anspruch nehmen, sowie weiteres ehrenamtliches Engagement. Wir nehmen an diesem Wettbewerb Teil, um eine kontinuierliche Kraft neben dem Ehrenamt zu installieren, um die gesetzten Ziele umzusetzen und die Räume weiter auszustatten, so dass sie auch für große Veranstaltungen nutzbar sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Die Nordstadt erstreckt sich auf einem rund 364 ha (Stand: 01.01.2017) großen Areal zwischen der Bahnstrecke Hannover–Minden im Norden und Osten, dem Berggarten, dem Großen Garten im Westen, der Leine, der Steintormasch im Süd-Westen und dem über Schloßwender und Arndtstraße führenden Cityring im Süd-Osten. An vorgenannter Zugverbindung liegt auch eine S-Bahnstation. Der Engelbosteler Damm trennt als Hauptgeschäftsstraße die Nordstadt in einen nach 1946 wiederaufgebauten Ostteil und einen nach 1985 sanierten Kernbereich. Daran schließt sich im Westen eine durch einen Gürtel aus Universitäts-, Friedhofs- und Krankenhausflächen abgetrennte ruhige Villengegend an. Im Südwesten bieten der Welfengarten und der Georgengarten sowie die daran anschließenden Kleingärten und Sportanlagen Flächen für Naherholung. Mit dem Klinikum Nordstadt befindet sich ein Krankenhaus des Klinikums Region Hannover im Stadtteil. An der Bahnlinie im Osten ist seit 2014 die neue Feuer- und Rettungswache 1 der Feuerwehr Hannover in Dienst.
Einwohnerzahl
17829
Quelle / Anmerkungen
Zahlen: 31.12.2017, Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017, Kinder unter 18 Jahre
GWA/QM-Ansatz
wasmitherz ist ein gemeinnütziger Verein, der sich an alle Bewohner*innen des Quartiers richtet. Durch unser Projekt werden Bewohner*innen vernetzt, miteinander in den Kontakt zu treten, sich gegenseitig zu inspirieren, zu motivieren und zu unterstützen. Unser Wunsch ist es, dass sich die Lebensqualität aller Beteiligten erhöht. Wir verbinden Ideenspinner und Impulsgeber mit Inspirationssuchenden, in dem wir Anbieter / kreative Köpfe und Teilnehmende niedrigschwellig zusammenführen. Wir schaffen für die Bewohner*innen einen Ort des Zusammenkommens. Dabei liegt der Fokus darauf, voneinander zu lernen, sich auszutauschen, zu experimentieren und daraus etwas Neues zu schaffen. Hierbei geht es uns ganz besonders darum, Menschen zu motivieren in Eigen-Aktion zu kommen. Unser quartierbezogenes Projekt hat Strahlkraft auf die gesamte Stadt und rückt die Nordstadt weiter in ein kreativ innovatives und gemeinschaftsförderndes Licht. Gerade unter Berücksichtigung von möglichen gesellschaftlichen Entwicklungen bieten wir ein Konzept für zukunftsweisendes bürgerliches Engagement.
Qualitätskriterien
Beschreibung
zu unserem halbjährlichen Brunch im Herbst/Winter 2019 kommen >80 Bewohner*innen
Beschreibung
bis Ende 2019 haben 70 unterschiedliche Anbieter*innen die Räume genutzt
Beschreibung
wir bis Ende 2019 haben wir mit mind. 4 ortsansässigen freien, kirchlichen, kommunalen Trägern einen Kooperationsvertrag vereinbart
Beschreibung
wir bis Ende 2019 haben wir mind. 7 eigene, vereinsorganisierte Veranstaltungen mit mind. 50 Gästen durchgeführt
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Keller III
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Muse - ein ganzer Stadtteil für die Kunst (jeweils Aktionswochen pro Jahr, 2018 - 07.-22.09.2018)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven - Coworkingspace in der Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherkirche - evangelische Jugendkirche Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PLATZProjekt e.V. (Linden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Islam verstehen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lieb.es Restaurant, genossenschaftliche Brauerei - Nordstadt braut!, Sport Kaufmann, Onkel Olli´s Kiosk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
be the change e.V.
Typ
Stadtteil
Galerie
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raum 2018
wmh raum23
wasmitherz logofinal 6
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnungsstelle Zwischenahn

Ansprechpartner
Deterd Dr. Goeman
Funktion Gemeinnütziger Verein zur Förderung von einkommensschwachen Personen mittels Spenden
Mittels der interkulturellen Begegnungsstelle soll eine Anlaufstelle vor Ort mit Kümmerer, Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktion geschaffen werden.
Projektbeschreibung
Die interkulturelle Begegnungsstelle ist einerseits als Anlaufstelle für die zurzeit etwa 540 Geflüchteten (Neubürger) aber andererseits auch für andere Personen, die der Hilfe bedürfen, vorgesehen. Die Flüchtlinge stammen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und anderen Herkunftsländern und sind in der Landgemeinde Zwischenahn dezentral in etwa 90 Unterkünften untergebracht. Die Betreuung in den einzelnen Unterkünften ist sehr personalaufwendig. In Zukunft sollen daher die Betreuten Zuwendung in der interkulturellen Begegnungsstelle erhalten können. Die Hilfsfunktionen der ehrenamtlichen Helfer der Zwischenahner "Integrationshilfe" sind komplementäre Aktivitäten zu den Fürsorgeleistungen der Gemeindeverwaltung und der des Landkreises Ammerland. Durch die dezentrale Unterbringung sind zwar Parallelgesellschaften vermieden worden, aber dennoch verlangt an mehreren Stellen in der Gemeinde die gelegentliche Konfliktlösung zwischen jungen Leuten oder innerhalb der Familien besondere Aufmerksamkeit. Die interkulturelle Begegnungsstelle soll dazu beitragen, insbesondere das strukturelle Missverhältnis der Zahlen der Betreuer zu den Betreuten zu mildern, so dass jeder, der der ehrenamtlichen Betreuung bedarf, diese auch erhalten oder vermittelt bekommen kann. In der kulturellen Begegnungsstelle sollen in Zukunft Lösungen für Gruppen mit gleichgelagerten Problemen erarbeitet werden. Ein großes Anliegen ist der Aufbau einer Gemeinschaft des Kennenlernens. Dabei soll durch gemeinsame Aktivitäten erreicht werden, dass Vertrauen aufgebaut und Ängste vor dem Fremden und der neuen Umgebung abgebaut werden. Es wird Aufgabe der Begegnungsstelle sein Begegnungen der Neubürger mit der einheimischen Bevölkerung zu organisieren und dafür die entsprechenden Kontakte insbesondere zu den örtlichen Vereinen und Institutionen herzustellen. Die Räumlichkeiten der Begegnungsstelle sollen einen Büroraum und einen größeren Raum für Veranstaltungen umfassen. Es soll eine sprachkundige permanente Hilfe gewonnen werden, die zusammen mit der Leitung des Vereins Dialog Zwischenahn, die Mitwirkung der Ehrenamtlichen organisiert. Es wird weiterhin angestrebt, in einer Art Tandem eine Zusammenarbeit mit einer Sozialhilfskraft der Gemeinde zu erreichen. Dadurch sollen auftretende soziale Probleme kompetent gelöst werden. Die Begegnungsstelle wird für die Auszubildenden, die auf Schwierigkeiten in der Berufsschulausbildung stoßen, nach Möglichkeit kompetente Nachhilfe vermitteln.
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Zwischenahn umfasst ein sehr weitläufiges Gebiet mit 18 Bauernschaften in dem dezentral 540 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und zukünftig sicher auch weiteren Afrikanischen Herkunftsländern dezentral in 90 Unterkünften z. T. mit mehreren Wohnungen untergebracht sind. Die Bildung einer Parallelgesellschaft ist dadurch weitgehend vermieden worden. Aber es zeigt sich, dass der 2015 sich locker formierte Kreis von ehemals 70 engagierten ehrenamtlichen Bürgern als "Integrationshelfer" auf rd. 30 Personen sich verringert hat. Dadurch ist ein strukturell zahlenmäßiges Mißverhältnis zwischen den Flüchtlingen mit ihren Problemen und der Zahl der Integrationshelfer, die Probleme behandeln können, entstanden. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Betreuungsbedarf nicht mehr sinnvoll abgedeckt werden kann und teilweise unterbleibt. Die Betreuungs- bzw. Begleitungsaufgaben sind überdies seit 2015 in einem Wandel begriffen. Die Zwischenahner Integrationshilfe der Ehrenamtlichen umfasst heute: - Hilfe bei der Wahrnehmung der angebotenen Sprachkurse - Begleitung zu Arztbesuchen - Vermittlung von Informationen zur Ausbildung in Deutschland - Organisation von Betriebsbesichtigungen, Berufsschulbesuch, Praktika - Vermittlung von Nachhilfe in Deutsch und bei Defiziten in der Berufsschule - Vermittlung der Erwartungen unserer Gesellschaft, über soft skills, z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, die Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenüber anderen Religionen - Vermittlung demokratischer Werte, politische Bildung - Erklärung deutschen Verwaltungshandels und unseres Sozialsystems, dafür Verständnis zu wecken.
GWA/QM-Ansatz
Durch die interkulturelle Begegnungsstelle als zentrale Anlaufstelle und Ort für gesellschaftliche Kontakte mit der Bevölkerung der Gemeinde Zwischenahn sollen vorhandene Vorbehalte gegenüber Neubürgern mit Migrationshintergrund abgebaut werden. Durch das Aktivitätsprogramm der interkulturellen Begegnungsstelle werden Gelegenheiten geboten, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Durch die Vermittlung von Bürgerschaftsregeln und "soft skills" ist steigende Akzeptanz bei der Bevölkerung für die Neubürger aus Ländern mit völlig abweichenden Lebensgewohnheiten zu erwarten. Etwaige auftretende Meinungsverschiedenheiten können durch den Einsatz der Integrationshelfer geschlichtet werden. Dabei helfen Initiativen der Flüchtlinge durch Beteiligung an den Gemeindefesten, musikalischen Darbietungen, Einladungen zur Verkostung von typischen Speisen ihrer Herkunftsländer und bei zunehmender Kompetenz in deutscher Sprache, die von Integrationshelfern gefördert wird, ist auch der Übergang zu Vortragsveranstaltungen möglich.

Ausgewaschen

Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
Organisation kvhs Ammerland gGmbH
Funktion Bildungskoordinator
Gemeinwesenorientierte Angebote für (junge) Männer im Rasteder Quartier 'Dichterviertel' stabilisieren
Projektbeschreibung
Das Projekt setzt im Dichterviertel in Rastede an. Nach der erfolgreichen Etablierung der Begegnungsstätte MitEinAnder in einer 3-Zimmerwohnung im Quartier wurde sich seit September 2017 der Zielgruppe der jungen Männer gewidmet - erste Erfolge sind sichtbar, wie z. B. die Einrichtung eines wöchentlichen, abendlichen Männertreffs im ehemaligen Waschhaus, der sich seit Februar 2018 entwickelt oder auch der 'Jungsgruppe', die sich Freitags am Nachmittag trifft. Das Miteinander ist seit Mitte 2015 etabliert worden und wurde schon bald von Frauen angenommen. Diese schnelle Etablierung fand unter den veränderten Vorzeichen der stark gestiegenen Anzahl an Neuzugewanderten im Umfeld des Dichterviertels statt. Waren schon vor Beginn der Situation in 2015 ca. 80 % der Haushalte Transfergeldempfänger, so sind es aktuell nahezu alle Haushalte. Durch Umzüge - zumeist mit einer beruflichen Integration der wegziehenden Familien verbunden - freigewordene Wohnungen wurden im Regelfall durch Flüchtlingsfamilien bezogen. Die Wohnungen sind im Regelfall überbelegt. Der bestehende Ortsteiltreff MitEinAnder wurde schnell von Frauen entdeckt. Männer gehen dort nicht hin und fühlen sich nicht erwünscht. Gerade für die Männer - jung wie alt - fehlt es im Dichterviertel und der näheren Umgebung an Freizeitangeboten und Örtlichkeiten für diese. Erste Angebote entwickeln sich mittlerweile langsam und stetig im ehemaligen Waschhaus. Hierfür war im ersten Schritt die Sanierung des Gebäudes notwendig. Aufgrund der Wartezeiten bei Handwerksbetrieben hat dies länger gedauert. Im sanierten Waschhaus werden aktuell Angebote entwickelt und umgesetzt, die sich an eine männliche Zielgruppe richten - gemeinsam mit den Bewohnern. Im bzw. für das Waschhaus arbeitet eine Sozialpädagogin, die die Organisation übernimmt, eine männliche 450,- € Kraft, die seit Jahren Flüchtlinge betreut und verschiedene Dozenten. Es wird gegenwärtig ein eigener Quartiersfonds eingerichtet, der für die Ideen der Bewohner zur Verfügung gestellt wird. Erste Planungswerkstätten zur Nutzung des Waschhauses haben stattgefunden. Weitere sind momentan in Vorbereitung. In 2019 werden wir die Grünflächen gemeinsam mit den Bewohnern umgestalten - Gespräche mit der Wohnungsbaugesellschaft finden bereits statt. Wir werden die Geschlechtertrennung aufzuweichen versuchen - mithin die Trennung zwischen Waschhaus und MitEinAnder. Wir werden Infoabende über Themen wie etwa den Sinn einer Ausbildung durchführen.
Ausgangslage
Das Dichterviertel ist eine in den 1960er Jahren errichtete Werkssiedlung der nahe gelegene Heizungsfabrik Broetje. Die Werksarbeiter wohnen seit langem nicht mehr dort. Stattdessen setzt sich die Bewohnerschaft aus sozial schwachen Haushalten in prekären Lebensumständen zusammen (Anteil der Haushalte mit Transfergeldempfang über 80 %). Der Anteil an Migranten war schon im Jahr 2015 überdurchschnittlich hoch für die Gemeinde Rastede. Seitdem das Dichterviertel als Durchlauferhitzer für Neuzugewanderte (vgl. Häußermann/Siebel 2010) fungiert, hat sich die soziale Lage des Viertels im Vergleich zur Gemeinde noch verschlechtert. Es handelt sich um eine klassische pocket of poverty (Daniels/Kennedy/Kawachi 2000). Die Bewohnerschaft hat sich in den vergangenen drei Jahren - bedingt durch die Zuwanderungssituation und veränderte kommunale Belegungspolitiken - nnoch einmal verändert: Das Dichterviertel ist das Neuzugewandertenviertel geworden. Für Frauen und Mädchen besteht mit dem MitEinAnder ortsnah ein Anlaufpunkt. Das Waschhaus fungiert seit kurzem als Treff für Männer und Jungen. Die ersten Angebote beginnen sich momentan zu entwickeln. Eine Verlängerung der Anschubfinanzierung ist notwendig. Direkt an der Autobahn gelegen fühlen sich die Bewohner abgeschoben und alleingelassen. Eine eigene Viertelidentität ist erst langsam dabei sich zu entwickeln. Durch die Durchmischung verschiedenster Ethnien auf engstem Raume ist es nicht zur Entstehung einer 'ethnic community' als Ressource gekommen. Mit dem ehemaligen Waschhaus, dessen Sanierung nahezu abgeschlossen ist und in dem erste Angebote bereits stattfinden, wollen wir weitere Angebote entwickeln und umsetzen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rastede Dichterviertel
Beschreibung
Abgegrenzt ist das Gebiet durch Wiesen sowie einen kleinen Wald, einen Baumschulbetrieb und die direkt angrenzende Autobahn vom Rest der Ortschaft. In direkter Nähe wurde vor einigen Monaten ein Neubaugebiet fertiggestellt. Dieses ist durch einen Metallzaun vom Dichterviertel abgegrenzt. Der im Neubaugebiet vorhandene Spielplatz ist somit nur über einen Umweg, der im Übrigen nicht beleuchtet ist, zu erreichen. Nördlich auf dem Weg in die Ortschaft liegt direkt die örtliche Förderschule für lernbeeinträchtige Kinder und Jugendliche, die wir in der kommenden Förderperiode stärker als Partner einbinden wollen - bislang bestehen lose Kontakt und gegenseitiges Interesse.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Datengrundlage sind Zahlen der Gemeinde, die durch lokales Expertenwissen ergänzt worden sind.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, fernmündlich mitgeteilt
Projektgebiet in Prozent
57
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt fernmündlich mitgeteilt, Integrationsbericht 2017
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, fernmündlich mitgeteilt, Demographiebericht 2015
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - im Regelfall nicht auf der Individualebene, sondern im Kontext eines lebensweltlich orientierten sozialen Raumes. Sozialer Raum wird dabei nicht nur geographisch, sondern vielmehr sozialwissenschaftlich verstanden (vgl. Martina Löw, aber auch die Arbeiten von Olaf Schnur zum lokalen Sozialkapital in Anschluss an Bourdieu und Putnam; Ebenfalls heranzuziehen sind Begriffe wie "Habitus des Ortes" bei Dangschat, etc.). Die Bedeutung des sozialen Raums in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung, die zurückreicht in die Gründungszeit der Chicagoer Schule der Soziologie in den 1920er Jahren. Die Bedeutung eins lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff 'Quartierseffekte' ist unbestritten. Während in den USA eher auf räumliche Mobilität gesetzt wird (Moving to Opportunity) wird im EU Raum und in Deutschland eher die behutsame Stadterneuerung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt. Das Projektteam (SozPäd, 450,-€-Kraft und Dozenten) wird im Sinne der Gemeinwesenarbeit dazu beitragen, dass die Bewohnerschaft sich zunehmend erfolgreich selbst organisiert und ihre Interessen artikuliert. Dabei ist es das Ziel ein Gemeinwesen aufzubauen, dass losgelöst von konkreten Anlässen fortbesteht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner stehen dann im Zentrum von Ausgewaschen, wenn es uns gelingt die Angebote an den Bedarfen der Bewohner selber orientiert weiter zu entwickeln. Wenn die Bewohner Interesse an Gartenarbeit haben - wie jüngst geäußert - dann werden wir dies tun.
Beschreibung
Auch wenn das Waschhaus momentan noch ein Treff für Männer ist ist das Ziel die Realisierung von geschlechterübergreifenden Angeboten - dort wo es gewollt und sinnvoll ist. Dies wird in 2019 zum Thema gemacht werden.
Vorhandene Strukturen
Seit Anfang Juni 2015 gibt es in einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Lessingstraße den Ortsteiltreff MitEinAnder der von der kvhs Ammerland gGmbH verantwortet wird und mit einer Vielzahl an Kooperationspartnern umgesetzt wird (z. B. Gemeindejugendpflege Rastede, Beratungsstelle AlRa, etc.). Es wurde recht frühzeitig deutlich, dass das MitEinAnder ein Ort für Frauen und Mädchen werden würde. Im MitEinAnder finden diverse Frauen- und Mädchenspezifische Aktivitäten statt. Desweiteren sind mit der Förderung für das Projekt Ausgewaschen erste weitere Strukturen geschaffen worden. Ziel ist es durch externe Förderungen diese Strukturen so zu festigen, dass eine kommunale Förderung Ende Anfang 2020 die Arbeit nachhaltig verstetigt und die Ergebnisse somit zukunftsfest absichert. Trotz räumlicher Trennung und unterschiedlicher Zielgruppen gibt es viele Synergien zwischen Ausgewaschen und MitEinAnder. Bislang ist es gelungen mehrere Gruppen für Männer unterschiedlichen Alters zu gründen. Diese Gruppen treffen sich momentan wöchentlich. dabei haben sich bereits Männer kennengelernt. Verschiedene Aktivitäten wie die Sanierung des Waschhauses oder auch der Aufbau der Männergruppe dienen dem von den Aktivitäten losgelösten Aufbau eines Gemeinwesens. Es soll sich zunehmend eine eigene Quartiersidentität ausprägen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsteiltreff MitEinAnder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch Ausländischer Freundschaftsverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AlRa- Arbeitsloseninitiative Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierte Lernförderung im Ammerland (SGB II, § 28) der kvhs Ammerland gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugend Stärken im Quartier - Bundesförderprogramm bei der kvhs Ammerland gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
pro activ center Ammerland bei der kvhs Ammerland gGmbH in Kooperation mit dem Jobcenter und der Bundesagentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderschule am Voßbarg
Typ
Stadtteil
Galerie
zaun zum neubaugebiet
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neue heizkoerper
neue gastherme nach einbau
frauenfruehstueck
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Meine Nachbarschaft - Guckst Du nur, oder machst Du schon? Quartiersmanagement Stuhr & Weyhe

Ansprechpartner
Lilja Helms
Funktion Leitung geronto-sozialer Bereich
Senisibilisierung von jungen Menschen bzw. Schülern zum Thema "Nachbarschaft" in den Gemeinden Stuhr und Weyhe
Projektbeschreibung
Wir möchten mit diesem Projekt junge Menschen, also Schüler/innen in den Gemeinden Stuhr und Weyhe ansprechen, um das Thema „Nachbarschaft“ aktiv ins Bewusstsein zu rufen.Verdeutlicht werden soll, welche Vorteile es haben kann seine Nachbarn richtig wahrzunehmen, zu kennen und sich für eine aktive Nachbarschaft einzusetzen. Behandelt werden soll ebenfalls, welche Probleme durch die steigende Anonymität in den Nachbarschaften entstehen können und wie „gut funktionierende Nachbarschaften“ in Zukunft aussehen könnten. Zielsetzung/Inhalte der Projekt-Idee: Nach Absprache mit den jeweiligen Lehrern wäre das Angebot von „Projektarbeiten“ (oder Projektwochen) zum Thema wünschenswert. Die Schüler/innen sollen: - über die bereits seit 2010 bestehende Quartiersarbeit/Quartiersmanagement in Stuhr und Weyhe informiert werden - sich über die Bedeutung von Nachbarschaften für ihre eigene Person bewusst werden - über die eigene Rolle in ihrer Nachbarschaft sensibilisiert werden - in Bezug auf die eigene Nachbarschaft/das eigene Wohnquartier: Bedürfnisse und Hilfebedarf Anderer erkennen und sich mit diesen auseinandersetzen - Quellen zum Thema Nachbarschaften „wie es früher war“ (z.B. Fotos oder Zeitzeugenbefragungen/Interviews) heranziehen und bewerten und diese Erkenntnisse zur heutigen Situation von Nachbarschaften in Beziehung setzen - Lösungsmöglichkeiten für Konflikte im nachbarschaftlichen Umfeld erarbeiten und erproben - Ansätze erarbeiten, wie man sich in der eigenen Nachbarschaft einbringen könnte (Nachbarschaftshilfe/"Talente-Tausch") - die Angebote des Vereins PRO DEM e.V. vorgestellt bekommen Vorgehen/Zeitplan für den Zeitraum 2017-2018 1. Projektidee der zuständigen Schulleitung bzw. den Lehrern an den Stuhrer und Weyher Schulen vorstellen (2 - 6 Wochen im Herbst 2017) 2. Gemeinsam (mit den Lehrern) Unterrichtseinheiten/Projektwoche/Exkursionen in die bestehenden "Quartieren/Quartiersrunden" und konkrete Projekte/Stundenbilder planen/terminieren (Winter/Frühjahr 2017/2018) 2 a. Power-Point-Präsentationen/Stundenformate erstellen (zielgruppenorientiert) 2 b. Arbeitsmaterialen erstellen 2 c. Literatur- und Internetrecherche 3. Durchführung der Projekte/Stunden/Exkursionen (Frühjahr/Sommer 2018) 3 a. nach Abstimmung mit den Lehrern und dem Lehrplan 3 b. Zeitfenster: mehrere Wochen bis zu einem Schulhalbjahr Zielgruppe/n der Projekt-Idee: - Grundschüler der Klasse 4 - Schüler der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 - 10)
Ausgangslage
Nachbarschaft früher – Nachbarschaft heute Der demografische Wandel der Gesellschaft wirft viele Fragen auf, mit denen sich die Gesellschaft und die Politik jetzt und in der Zukunft befassen sollte und muss. Dazu gehört auch die Frage, was sich in unseren Gemeinden, in den "Quartieren" vor Ort, verändern muss, damit sie attraktiv für alle Generationen werden bzw. bleiben? Die Menschen wollen ihr Leben auch im Alter genießen können. Soziale Kontakte und gute Nachbarschaften, die aktive Teilhabe an der Gesellschaft und das Gefühl gebraucht zu werden – das sind die Wünsche vieler an ihr Leben im Alter. Die meisten Menschen wollen auch im hohen Alter in ihrem gewohnten Umfeld und mit vertrauten Menschen leben; sie wollen in "ihrem Quartier" bleiben. Dafür brauchen sie eine barrierefreie/barrierearme Wohnung und ein eben solches Wohnumfeld, aber auch funktionierende und belastbare soziale Strukturen vor Ort. Oft fehlt es aber genau an diesen nachbarschaftlichen Netzwerken. Hinzu kommt schließlich, dass aufgrund des demografischen Wandels die verschiedenen Generationen in Zukunft mehr Lebenszeit miteinander verbringen werden, als das früher der Fall war. Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die Generationen auch künftig harmonisch miteinander leben, voneinander profitieren und für einander da sind. In den kommenden Jahren wird es kaum noch "Mehrgenerationenhäuser" geben und immer mehr Single-Haushalte und Kleinfamilien. Die Familie lebt heute oft über den gesamten Globus verstreut, für Studium oder Beruf zieht man um bzw. von der Familie weg - die "Familie als soziales Netz" fällt damit oftmals weg. Daraus resultierend kann die Bedeutung von Nachbarschaft wachsen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stuhr
Beschreibung
Die Gemeinde Stuhr liegt im Norden des Landkreises Diepholz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Stuhr hat insgesamt 8 Ortsteile.
Einwohnerzahl
33083
Quelle / Anmerkungen
https://www.stuhr.de/gemeinde-verwaltung/portrait/zahlen-daten-fakten/
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten//
Unterlagen zum Gebiet
karte_stuhr.docx (38.26 KB)
Gebiet-Name
Weyhe
Beschreibung
Die Gemeinde Weyhe liegt im Norden des Landkreises Diepolz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Weyhe hat insgesamt 9 Ortsteile.
Einwohnerzahl
32019
Quelle / Anmerkungen
file://master/home$/helms/Downloads/bevoelkerungsstatistik_2016_12_extern.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch das bereits seit 2010 bestehende Quartierskonzept in den Gemeinden Stuhr und Weyhe, gibt es bereits eine intensive Verbindung zwischen der hauptamtlichen Quartiersmanagerin und den über 100 Ehrenamtlichen in den jeweiligen "Quartieren". Das Hauptziel der regionalen Quartiersarbeit ist die Aufrechterhaltung der selbstständigen Lebensführung im Alter in der jeweiligen gewohnten und vertrauten Umgebung. Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren (i.d.R. ist das ein Ortsteil – wie Kirchweyhe) zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat der gemeinnützige Verein PRO DEM bzw. die dort tätige hauptamtliche Quartiersmanagerin ein Netzwerk von Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Weyher Quartiere aufgebaut. Diese Ehrenamtlichen sind i.d.R. zwischen 50 und 90 Jahren alt. Mit diesem neuen Projekt wollen wir die jüngeren Personen - die Schüler beider Gemeinden - in den Quartieren erreichen und für das Thema "Nachbarschaft" sensibilisieren. Unser zielgruppenübergreifendes Projekt (junge Menschen tun etwas für die älteren Menschen) verstehen wir eher als eine Tätigkeit im Rahmen der Gemeinwesenarbeit, und weniger als ein "isoliertes" Projekt im Rahmen der bestehenden Quartiersarbeit/Quartiersmanagement.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn wir alle Schulen in Stuhr und Weyhe für uns und das Projekt gewinnen können (13 Schulen) und möglichst viele dieser Schüler erreicht bzw. sensibilisiert werden können.
Vorhandene Strukturen
Unter der Federführung von PRO DEM e.V. – zusammen mit den beiden Gemeindeverwaltungen – werden seit 2010 die Gemeinden Stuhr und Weyhe (Landkreis Diepholz/südlich der Stadt Bremen) in kleine sogenannte „Quartiere“ (i.d.R. Ortsteile) eingeteilt und von der hauptamtlichen Quartiersmanagerin betreut. Das Quartierskonzept: Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat PRO DEM e.V. ein Netzwerk von über 100 Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Quartiere aufgebaut. Diese ehrenamtlichen „Ansprechpartner der Nachbarschaft“ (Abkürzung ASPDN) fungieren als „Sensor für das Quartier“. Mit „Sensor“ ist gemeint, dass man als ASPDN im Quartier lernt, einen Hilfe- oder Beratungsbedarf zu erkennen und diesen in Kooperation PRO DEM e.V. beheben kann. Ein weiteres, wichtiges Ziel der Quartiersarbeit ist der Auf- und Ausbau von funktionierenden Nachbarschaften. Regelmäßige Treffen innerhalb des Quartiers, aber auch Vorträge rund um das Thema Alter(n) sowie gute Gespräche am und über den Gartenzaun sollen das Leben im Quartier wieder bunter machen. Es gibt Quartiere, in denen werden regelmäßige „Runden“ und Veranstaltungen organisiert. Durch die Verknüpfung zwischen dem Haupt- und Ehrenamt kann dem Wunsch der Quartiersbewohner- möglichst lange in den eigenen „vier Wänden“ zu verbleiben - Rechnung getragen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
6 Schulen in Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
7 Schulen in Stuhr
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On