Gemeinsam. Für dich. Vor Ort. Christliches Sozialwerk Cuxhaven e.V.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Wersien
| Organisation | Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk |
|---|---|
| Funktion | 1.Vorsitzender |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam. Für dich. Vor Ort.
Projektbeschreibung
Aus der ursprünglichen Idee, Migranten mit Ausstattung (Möbel, Hausrat..) der ersten eigenen Wohnung sowie bei der Renovierung zu helfen, wurde mehr:
Es entstand die Idee, die Hilfe ALLEN Menschen zukommen zu lassen, die sich in einer Notsituation befinden. Unsere sehr praktischen Hilfsangebote stehen allen hilfsbedürftigen Menschen in der Stadtmitte Cuxhavens zur Verfügung, die sich auf Grund ihrer persönlichen Situation nicht selbst helfen können. Unserer hauptamtlicher Koordinator ist der Kümmerer für unser Projektgebiet. Er nimmt die Bedarfe bei Besuchen von Nachbarn und bei persönlichen Gesprächen mit den Bürgern auf. Auch hält er Kontakt zu den lokalen Netzwerken von Wohlfahrtverbänden und vielen sozialen Playern der Stadt. Dabei werden vorhandene Strukturen und Angebote berücksichtigt und ggf. dorthin vermittelt. Weitergehende Bedarfe werden dann auf Realisierbarkeit mit den gegebenen Ressourcen geprüft.
Mit Ehrenamtlichen (ein Pool von ca. 30 Personen) werden dann Maßnahmen überlegt, geplant und umgesetzt. So bieten wir derzeit an:
- Beratung für Haushalt und Finanzen bei Nachbarn vor Ort
- Begleitung zu Terminen (Behörde, Gericht, Krankenhaus u.ä.)
- individuelle Förderung und Hilfen (Formulare, Anträge, Schriftverkehr, Nachhilfe für Berufsschule/ Führerscheintheorie)
- Hilfe in Wohnungen (Möbel, Renovierung u.ä.)
- multikultureller Nähtreff für Frauen
Wir haben festgestellt, dass wir in den 1zu1-Hilfen eine sehr starke Kompetenz und belastbare Ehrenamtsstruktur aufbauen konnten. So gehen wöchentlich Ehrenamtliche zu Bürgern und treffen sich in deren Wohnungen, um Nachhilfe zu geben, Anträge zu bearbeiten und beim Schriftverkehr ganz praktisch zu helfen. Dabei werden Kompetenzen vermittelt, die von den Bürgern wiederum an andere weitergegeben werden. Hier werden wir die die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und neue Formate ("Ich zeige Dir...", "Zeitspender",...) ausprobieren und etablieren. Dafür stehen wir in regem Austausch mit dem Freiwilligenzentrum und loten neue Formen der Zusammenarbeit aus. Eine gute Basis bietet unsere Projektidee „TanteEmma“, um Kompetenzen zu bündeln und einen neuen Begegnungsort zu schaffen.
Regen Anklang hat unser multikultureller Nähtreff gefunden, so dass wir weitere mittelgroße Veranstaltungen (Stadteilfest) planen. Wir möchten durch einen Krabbeltreff alltagsbezogene Kompetenzen bei jungen Familien und Alleinerziehenden stärken. Frauen sollen Mut bekommen und in schwere Lebenslagen unterstützt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unser Quartier ist davon geprägt, dass neben Geschäften viel preisgünstiger Wohnraum vorhanden ist, der oft von sozialschwachen Personen bewohnt wird. Trotz der räumlichen Nähe entsteht aber keine "soziale Nähe". Hier sehen wir unseren Auftrag durch Angebote, Aktionen und praktische Hilfeleistungen zum einen Menschen zu helfen und zum anderen Menschen zusammen zu bringen.
Da unsere anfängliche Initiative durch "simples Anpacken und Machen" geprägt war, sind wir bis heute noch stark von einem pragmatischen Engagement und unserer Umsetzungskompetenz gekennzeichnet. Unser Motto: " Nicht reden...machen!"
Der Armutsbericht des Landkreises weist für die Stadt Cuxhaven u.a. folgende besonders betroffenen Gruppen aus: Alleinerziehende, ältere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund.
Unsere Engagement für und mit Migranten ist die Keimzelle des Vereins. Hier sind wir nach wie vor aktiv und als kompetenter Partner in der Stadt anerkannt.
Die Not der zwei erstgenannten Zielgruppen möchten wir uns in der kommenden Förderperiode insbesondere widmen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt Alt-Cuxhaven
Beschreibung
Unser Büro in der Deichstrasse 34 ist direkt im Quartier. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" in einem Radius von ca. 2 km. (s. Karte im Anhang) Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für sozialschwache geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Cuxhaven
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung Gesamtstadt Arbeitsagentur
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Zeitung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_csc_e.v.jpg
(104.87 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Christliche Sozialwerk Cuxhaven ist die Anlaufstelle in der Innenstadt-Nachbarschaft. Wir kümmern uns um die Anliegen der Menschen und schauen in unserem lokalen Netzwerk wohin wir Hilfesuchende vermitteln können. Dabei ist es immer unser Anliegen die Hilfeempfänger praktisch miteinzubeziehen.
Wir suchen die Menschen auf und klären ihre Anliegen bei ihnen zuhause.
Wir ermutigen diese Personen mit ihren Fähigkeiten selbst aktiv zu werden.
Wir bleiben im Kontakt und laden die Menschen wiederholt ein, herauszukommen und zu partizipieren.
Selbstwirksamkeit, Ressourcenförderung und Lösungsorientierung sind die Leitlinien unserer Arbeit.
Nach Außen stellen wir unsere Arbeit und die Notwendigkeit dieser Aufgabe auf diversen Wegen dar.
Wir laden regelmäßig Vertreter der Presse ein.
Landtagsabgeordnete verschaffen sich vor Ort ein Bild unserer Arbeit.
Stadt und Landkreis werden regelmäßig in Überlegungen einbezogen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bewohner uns kennen, weiterempfehlen und unsere Dienste und Beratungsanagebote nutzen. Dies drückt Vertrauen, Kompetenz und positive, wohlwollende Mundzumund-Propaganda aus. Sie fühlen sich mit ihren Interesse bei uns an der richtigen Adresse.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft sich kennen, sich schätzen und miteinander, wertschätzend interagieren. Wenn also "soziale Nähe" entstanden ist und Leben in vielen Facetten miteinander geteilt wird.
Beschreibung
Wenn Stärken erkannt werden: Dies geschieht durch die Betonung der Selbstwirksamkeit. Und durch die ressourcenorientierte Arbeit trägt die Eigen- und Fremdwahrnehmung dazu bei, dass Stärken erkannt und gefördert werden.
Kriterium
Beschreibung
Die Sozialgenossenschaft entsteht + den Bürgermarkt betreibt. Ein Festival + Stadtteilfest langfristig von breiter Allianz getragen + gesichert. Das entstanden Bündnis entwickelt Regelmäßigkeit an Aktivitäten. Ideen/Herausforderungen miteinander teilen.
Kriterium
Beschreibung
Eine heterogene Gruppe von Menschen erkennt vereinende Ziele und Visionen. Wenn also das unser ErzählCafé + der interk. Krabbeltreff entsteht und daraus eine gemeinsame und verbindende Aktivität daraus erwächst, dann ist das Ziel erreicht.
Beschreibung
wir den Bürgermarkt eröffnen und die Sozialgenossenschaft gegründet wird. Es entsteht eine Anlaufstelle für Nachbarn, wo günstig verkauf/eingekauft werden kann, Ehrenamt gelebt und vermittelt wird, Nachbarschaft mit Wort und Tat gelebt wird.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 /Aufgabenbereiche: Demokratie Leben; Mehrgenerationenhaus; Prävention; Soziale Stadt; Stadtteilarbeit) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V. /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven ///Offenes Herz Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (Allg. Sozialberatung; Psychosoziale Beratung; Schwangerschaftskonfliktberatung)/// Caritas (Migrationsdienst, Integrationsberatung und Flüchtlingsarbeit) /// Der Paritätische (Jugendmigrationsdienst; Aufsuchende Sozialarbeit)/// Hospizgruppe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmerverband Cuxhaven /// Lions Club Cuxhaven /// Rotary Club Cuxhaven /// IG Lotsenviertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BBS Cuxhaven (Kontakt zur Koordinatorin der Sprachintegrationsklassen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt zu den MdL´s Thiemo Röhler (CDU) und Uwe Santjer (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
film_csc_neu_klein.mp4
(55.72 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mehr LebensRaum für die Bewohner/innen von Jürgenohl
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Dickfeld
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mehr LebensRaum steht für ein Mehr an Beteiligung, Begegnung, Nachbarschaft und Angeboten der Stadtteilarbeit in Jürgenohl
Projektbeschreibung
Mit Hilfe des Förderprogramms "Gemeinwesenarbeit" soll die bestehende Stadtteilarbeit ausgebaut werden, die der Paritätische Goslar-Seesen seit September 2018 mit Unterstützung der Wohngesellschaften Goslar/Harz und der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG anbietet.
Folgende Bausteine sind dabei geplant:
>> regelmäßiger Quartiersstammtisch als Ort des Austausches und der Beteiligung
>> Erweiterung des Ehrenamtspools und der bestehenden lokalen Netzwerke
>> Aufbau neuer Angebote (je nach Bedarf z. B. Mehrgenerationen-Treff, Reparatur-Cafe, Treffpunkt für alleinerziehende Mütter).
Zentraler Ort der Stadtteilarbeit ist das "Lebens Raum" Beratungsbüro in der Danziger Straße 53 in Goslar Jürgenohl. Hier steht schon jetzt zu festen Zeiten eine Mitarbeiterin mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 15 Stunden als Ansprechpartnerin zur Verfügung, wenn es um das gemeinschaftliche Leben im Stadtteil geht.
Zur Stärkung dieser Arbeit soll die Arbeitszeit im Rahmen des Projektes auf 30 Stunden/Woche erhöht werden.
Ziel ist es, das gemeinsame Miteinander und die gemeinschaftliche Verantwortung für den Stadtteil zu fördern.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil Goslar Jürgenohl hat einen erheblichen städtebaulichen Entwicklungsbedarf und vielfache demografische sowie soziale Herausforderungen.
So leben in dem Stadtteil ein überdurchschnittlich großer Anteil an hochbetagten Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund.
Vor Ort fehlen ausreichende Kommunikations- und Begegnungsmöglichkeiten – innerhalb von Gebäuden und auch auf Freiflächen.
Die Aufenthaltsqualität in dem Stadtteil mit seinen verschiedene Bautypen der 1950er, 60er und 70er Jahre ist nicht sehr hoch.
Insgesamt ist vor Ort der Trend zu beobachten, dass stabile Haushalte aus dem Quartier fortziehen, die Fluktuation hoch und der Anteil intakter Nachbarschaften eher gering ist.
Vor diesem Hintergrund unterstützen die Wohngesellschaften Goslar/Harz und die Baugenossenschaft >Wiederaufbau< eG bereits seit vielen Jahren die soziale Stadtteilarbeit im Quartier. Zudem ist der Stadtteil im Jahr 2017 auch in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden.
Während sich das neu etablierte Quartiersmanagement des Programms „soziale Stadt“ auf die städtebaulichen Defizite beschränkt, will sich der Paritätische mit der im Jahr 2018 erfolgten Übernahme der von den beiden Wohnungsgesellschaften unterstützen sozialen Stadtteilarbeit insb. den folgenden Herausforderungen im Bereich der sozialen Miteinanders stellen: Austausch- und Beteiligungsmöglichkeiten erhöhen, Netzwerke innerhalb des Stadtteils stärken, Schaffung/Weiterentwicklung von (Begegnungs)Angeboten für verschiedene Zielgruppen.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Jürgenohl
Beschreibung
Jürgenohl ist mit insgesamt ca. 9.000 Einwohnern der einwohnerstärkste Stadtteil der Stadt Goslar. Er liegt etwa 2,5 km nördlich der historischen Altstadt; dazwischen befindet sich der gründerzeitliche Stadtteil Georgenberg. Östlich von Jürgenohl liegt der Stadtteil Ohlhof (Einfamilienhaussiedlung der 1980er Jahre) und westlich das Gewerbegebiet Baßgeige. Im Norden schließt sich das im Aufbau befindliche neue Wohngebiet auf dem ehemaligen "Goslarer Fliegerhorst" an, dahinter beginnt die freie Landschaft des Harzvorlandes.
In alle anderen Richtungen ist der Stadtteil Jürgenohl durch verkehrliche Barrieren von seinen Nachbarstadtteilen getrennt: Im Osten verläuft die Bundesstraße B 82, im Süden die B 6 (beide mehrspurig) und im Westen der Straßenzug Heinrich-Pieper-Straße / Grauhöfer Landwehr, der teilweise schneller als mit Tempo 50 km/h befahrbar ist.
(Quelle: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016))
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unabhäbgig von dem Förderprogramm "Soziale Stadt" engagieren sich die Wohngesellschaften Goslar/Harz und die Baugenossenschaft >>Wiederaufbau<< eG seit vielen Jahren für die Entwicklung einer sozialen Stadtteilarbeit in Jürgenohl. Seit September 2018 kan der Paritätische Goslar-Seesen durch die Unterstützung der beiden Wohnbaugesellschaften eine Quartiers-/Stadteilmanagerin beschäftigen, die in bereitgestellten Räumlichkeiten verschiedene Angebote für die Bewohner/innen des Stadtteils entwickelt und koordiniert.
Das beantragte Vorhaben zur Weiterentwicklung der von den beiden Wohnbaugesellschaften unterstützen sozialen Stadtteilarbeit grenzen sich dadurch von den Maßnahmen des Programms "Soziale Stadt" ab, dass der Fokus nicht auf städtebauliche Aspekte liegt, sondern auf eine nachhaltige Entwicklung sozialer Begegnungs- und Unterstützungsstrukturen für die Menschen in Jürgenohl.
Diese Abgrenzung ist auch in einem Gespräch mit der Stadt thematisiert worden und auf Arbeitsebene findet dazu eine enge Abstimmung statt.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Ü 80! Quelle: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Basis von: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2019-04-11_kartenausschnitt_gs_juergenohl.pdf
(309.57 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es erfolgt ein möglichst ganzheitlicher Blick auf den Sozialraum, dessen Ressourcen für die Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil durch das Projektvorhaben weiter erschlossen werden sollen. Dabei geht es darum, die Menschen und Institutionen im Stadtteil noch mehr für das gemeinschaftliche Miteinander zu gewinnen. Handlungsprämissen sind Aktivierung, Beteiligung, Stärkung und Vernetzung.
Grenzen bilden die strukturellen Probleme (z. B. infrastrukturelle Mängel) und verfestigte persönliche Problemlagen, mit denen die geplanten Ressourcen für unsere Stadteilarbeit überfordert wäre. Hier sind andere Ansätze erforderlich und es kann ggf. lediglich eine erste Beratung/Vermittlung erfolgen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es besteht eine regelmäßige Beteiligungsmöglichkeit und eine aktive Einbeziehung bei der Umsetzung von Vorhaben im Stadtteil.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/innen gestalten selber Begegnungs- und Unterstützungsangebote.
Kriterium
Beschreibung
Die Ressourcen von Privatpersonen und Institutionen werden sinnvoll für die Realisierung gemeinsamer Vorhaben gebündelt.
Kriterium
Beschreibung
Menschen treffen sich bei Angeboten/Veranstaltungen unabhängig von Alter, Geschlecht, Beeinträchtigung, Herkunft, ... (z. B. inklusiver Cafe-Treff)
Beschreibung
Für Veranstaltungen u. ä. finden sich immer Unterstützer
Kriterium
Beschreibung
Verantwortung für den Stadtteil und das nachbarschaftliche Miteinander wird gelebt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Goslar, Beauftragte für Flüchtlingsfragen und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Goslar gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Verband Goslar e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Georg (Jürgenohl/Kramerswinkel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ehrenamtlich Aktive und Gruppenteilnehmer/innen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt 1)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Egon Philipps
| Funktion | Fachdienstleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bündelung und Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Das Projekt Quartiersbrücken (Teilprojekt 1) steht für eine umfassende Neuorganisation der GWA/QM in der Stadt Emden, mit der gleichzeitig der Grundstein für den Aufbau bzw. die Weiterentwicklung einer Stadtteilarbeit und -koordination in mehreren Teilgebieten gelegt wird. Das Projekt bezieht sich wegen seines Charakters als übergeordnetes Projekt grds. auf die Stadtteile Barenburg, Port Arthur/Transvaal, Borssum(Teilprojekt 2) und Conrebbersweg (Teilprojekt 3). Dem innerhalb der Stadtverwaltung für die Gemeinwesenarbeit neu geschaffenen Fachdienst Gemeinwesen sind diese Projekte zugeordnet und auf operativer Ebene mit Fachkräften besetzt. Um die Präsenz der GWA in Barenburg zu stärken, ist der Einsatz eines weitern GWA Mitarbeiters als Kümmerer Vorort geplant.
Nachdem bisher der strukturelle und organisatorische Aufbau sowie die operative Arbeit vor Ort vorangetrieben wurden, steht im weiteren Projektverlauf die Arbeit auf der inhaltlich-methodischen Ebene im Mittelpunkt. Die Ergebnisse bilden zukünftig die Grundlage der Arbeit an allen GWA Standorten in Emden.
Ziel ist, zunächst ein Leitbild für die GWA der Stadt Emden zu entwickeln. Dazu wird Raum geschaffen, in dem das gemeinsame Nachdenken über Ziele und Visionen sowie die eigene Haltung notwendig und erwünscht ist. Eigene Standpunkte und Sichtweisen werden in der Diskussion zu gemeinsamen Vorstellungen über Qualitätsstandards und Handlungsfelder der GWA und damit zur Stabilität innerhalb der Organisation führen.
Für das inhaltliche Profil ist das Leitbild aber nicht ausreichend. Deshalb soll auf Basis der entwickelten Leitsätze im zweiten Schritt eine Rahmenkonzeption ausgearbeitet werden. Sie beschreibt gebietsübergreifend die Ziele und Aufgaben der GWA in Emden, erläutert Arbeitsprinzipien und fachübergreifende Standards in der sozialräumlichen Arbeit und zeigt auf, mit welcher Infrastruktur an welchen Standorten gearbeitet wird.
Die konzeptionell verankerten Standards sollen schließlich in einem dritten Schritt über die Erarbeitung eines Qualitätshandbuches messbar gemacht werden. In der späteren schriftlichen Fassung wird die Qualität des Arbeitsfeldes der GWA in Emden transparent und nachvollziehbar beschrieben. Außerdem ist das Handbuch als Dokumentationssystem, geplant, in dem Protokolle, Projektdarstellungen etc. abgelegt werden oder die Aufgabenorganisation im Gebiet detailliert beschrieben wird.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Emden konzentriert sich mit dem Strukturaufbau der GWA zunächst auf die oben genannten Gebiete. Der 2018 veröffentlichte Sozialbericht ordnet diesen Stadtbereichen mit Blick auf den Arbeitslosenanteil, die Mindestsicherungsquote, den Anteil der Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit und Anteil der Haushalte mit alleinerziehenden Elternteilen und bei gleichzeitigen hohem Jugendquotienten den höchsten sozial-integrativen Entwicklungsbedarf/Entwicklungspotentiale zu. In jedem dieser Gebiete finden sich außerdem einzelne Sozialräume mit besonders geringen Teilhabechancen. Für die Quartiersentwicklung konnten mit Hilfe der Projektförderung mittlerweile Basisstrukturen an allen Standorten geschaffen werden (Verankerung von Fachkräften in Anlauf- und Kontaktstellen/Stadtteilbüros, neue bewohnergetragene Aktivitäten, Kontaktaufbau zu belasteten Nachbarschaften, Bereitstellung von Stadtteilfonds), allerdings bedarf es weiterer Entwicklungs- und Verstetigungsschritte, um den alltäglichen Herausforderungen vor Ort begegnen zu können: Netzwerk- und Beteiligungsstrukturen aufrechterhalten und beleben; Transparenz über die Angebotsstrukturen im Stadtteil herstellen, vorhandene soziale Infrastruktur öffnen und anpassen, Neuzugewanderte zur Nutzung und (Mit-)Gestaltung der Freizeitstrukturen aktivieren, Strukturen der Bildungsarbeit im Quartier ausbauen. Für eine nachhaltige Bearbeitung müssen die Schnittmengen zwischen den Gebieten und den Teilaufgaben im neugeschaffenen Fachdienst Gemeinwesen noch systematisch herausgearbeitet und die Mitarbeiter prozessbegleitend geschult werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt.
Einwohnerzahl
7310
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_barenburg.pdf
(1.07 MB)
strassenliste_barenburg.pdf
(195.85 KB)
Gebiet-Name
Port Arthur/Transvaal- südliche Ringstraße
Beschreibung
Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche
Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom
Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt.
Einwohnerzahl
5981
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Teilgebiet Port Arthur/Transvaal ist 2016 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Seit 2018 wird damit begonnen, ein Quartiersmanagement aufzubauen. Der Projektansatz zielt auf die Entwicklung von Organisation, Strukturen und Koordination im Bereich der GWA der Stadt Emden ab. Der inhaltliche "Überbau" ist für alle Standorte - auch zukünftige- verbindlich. Direkte Aktivitäten im Bereich Soziale Stadt sind nicht vorgesehen. Ein Teil des modellhaften Charakters ergibt sich aus der inhaltlichen Verknüpfung der Teilgebiete mit unterschiedlichem Förderstatus und unterschiedlichem Erfahrungshintergrund.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Die Daten beziehen sich auf die beiden Sozialräume PAT-Nord und PAT-Mitte, die zu der Gruppe der Teilgebiete mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit gehören.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
strassenliste_pat_suedl._ringstrasse.pdf
(196.46 KB)
flaeche_pat_suedl.ringstrasse.pdf
(326.04 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von
Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt) durch GWA und QM, in dem prinzipiell drei
Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert als Bindeglied zwischen dem gesamtstädtischen Strukturaufbau und den Aufgaben der GWA in den Gebieten. Eine neue Komponente der Bindegliedfunktion ist die Vernetzung und Vermittlung von Know-how zwischen den drei einbezogenen Gebieten. Der Ansatz von „Quartiersbrücken“ steht in enger Verbindung mit dem Stadtteil Borssum und dem hier wirkenden Projekt „Lebenswertes Borssum“.Nachdem der organisatorisch, strukturelle Aufbau weitestgehend abgeschlossen und mit Praxis und Erfahrung gefüllt werden muss, wird der inhaltliche pädagogische Aufbau vorangetrieben. Die dort entwickelten Inhalte, Prozessbeschreibungen und Standards werden zukünftig auf alle Standorte – letztendlich auf die gesamte Stadt, übertragen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure der einzelnen Standorte haben Kontakt zu Bewohnergruppen. Es finden Begegnungen und Angebote in den Standorten statt, die Interessenlagen sind bekannt, über aufsuchende Arbeit werden zusätzliche Kontakte hergestellt.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen kennen die für sie wichtigen Angebote und Hilfen und suchen sie selbstständig auf. Aktivitäten finden ohne Anleitung statt oder werden sogar aus dem Bewohner*innenkreis heraus organisiert.
Kriterium
Beschreibung
Es erfolgt zunehmend eine Identifikation mit dem Stadtteil. Dieser wird positiv wahrgenommen. Es gibt ein Netzwerk aus Akteuren im Gebiet.
Kriterium
Beschreibung
Möglichst viele Bewohner*innen beteiligen sich an Aktivitäten. Über das gemeinsame Tun, die gemeinsame Sache, das gemeinsame Interesse entsteht eine Verbundenheit untereinander über die unterschiedlichen Lebenswelten hinweg.
Beschreibung
Die Kooperationspartner im Gebiet sind bekannt. Über das Wissen voneinander entwickelt sich eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit. Gemeinsame Prokekte oder Ideeen werden umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Öffentlichen Räume, Räume in Einrichtungen werden von unterschiedlichen Gruppen, unabhängig von deren Lebenswelten, genutzt. Die Nutzung orientiert sich vorrangig am Bedarf. Öffentliche Treffpunkte sind hergestellt und belebt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Nur bei Fördergegenstand 2: Beschreibung vorhandener GWA/QM:
Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives
Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene
Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von
Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller
Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, Organisation
bewohnergetragener Kulturveranstaltungen, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. Für die Leitung der Einrichtung wurde die Arbeitskraft der GWA eingesetzt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V. Dazu ist dort eine Vollzeitkraft im Rahmen der Flüchtlingssozialarbeit tätig.
Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal zählen ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße und ein
Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten. Dieser ist inzwischen mit einer Vollzeitkraft besetzt. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal ist ein gewachsenes, sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss fürStadtentwicklung und Umwelt, FD Jugendförderung - Alte Post/Zentrum für junge Menschen, Jugendzentrum Borssum - Flüchtlingshilfe im FD Wohnen, FD Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw gGmbH, IFI gGmbH, Arbeitswohlfahrt Kreisverband Emden sowie Bezirksverband, Pro Familia, Technisches Hilfswerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bürgervereine Transvaal, Barenburg, Sportverein Blau-Weiß-Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilinitiative Siebo, Bürgerverein Transvaal, Stadtteiltreffen Barenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule Emden-Leer, Oberschule Borssum, Grundschule Cirksena, Westerburschule, Grundschule Grüner Weg, Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden, Beamtenbauverein, Private Konsortien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Emder Zeitung, Ostfriesen Zeitung, Radio Ostfriesland
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Lebenswertes Borssum (Teilprojekt 2)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Egon Philipps
| Funktion | Fachdienstleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Räume für Begegnung, Bildung und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Borssum ist wegen der starken Zuwanderung und des hohen sozial-integrativen Entwicklungsbedarfes im Jahr 2016 mit dem Aufbau der Gemeinwesenarbeit begonnen worden. Mit dem Leuschnertreff und dem Schulhaus Borssum sind neue Anlaufstellen mit Treffpunktcharakter entstanden. An beiden Standorten wird in enger Zusammenarbeit mit der Flüchtlingssozialarbeit der Kontakt zu den verschiedenen Bewohnergruppen hergestellt und mit ihnen an der Gestaltung des Zusammenlebens gearbeitet. Nachdem für die neuen Fachkräfte vor Ort die Orientierungsphase mit dem Kontaktaufbau zu den örtlichen Institutionen abgeschlossen ist und verschiedenste neue Aktivitäten und Angebote initiiert sind, sollen mit dem Teilprojekt „Räume für Begegnung, Bildung und Nachbarschaft“ der Arbeitsansatz der GWA im Stadtteil fest verankert und der Übergang von der Förderphase in die Verstetigung der Strukturen gelingen. Dazu sind zwei Arbeitsschwerpunkte geplant:
1. Zusammenwirken am Standort des Schulhauses: Durch die Nutzung der Hausmeisterwohnung für die Stadtteilarbeit ist die Öffnung der Oberschule eingeleitet.Im Kontakt sind Ideen zur Belebung weiterer Begegnungsräume entstanden, die zusammen mit Lehrkräften und der Schulsozialarbeit unter Beteiligung der Schüler*innen, Familien, Bewohnern und Institutionen aus der Nachbarschaften umgesetzt werden sollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Umgestaltung und multifunktionale Nutzung der Pausenhalle. Dadurch bekommen Schule und Stadtteil einen Ort für das generationenübergreifende Lernen und die kulturelle Bildung. Die Aktivitäten greifen Anregungen aus der Schüler- und Nachbarschaft auf (singen, trommeln, malen, Theater spielen, plattdeutsch sprechen) und helfen, das Miteinander zu stärken.
2. Zusammenwirken an beliebten Treffpunkten/informellen Lernorten: Die Projektmitarbeiterinnen verstärken ihren Einsatz zur Verbesserung der Aufenthalts- und Nutzungsqualität von öffentlichen Treffpunkten. Ein zentrales Projekt in diesem Handlungsfeld ist die Beteiligung der Bürger an der Sanierung „ihres“ Freibades. Die GWA unterstützt die Stadtteilinitiative Borssum (SIBO) bei der Organisation des bürgerschaftlichen Engagements und nutzt die Aktivitäten, um auch zurückgezogene und noch wenig integrierte Bewohnergruppen in den Erhalt der wichtigsten Freizeitstätte des Stadtteils einzubinden. Beispielgebend hierfür ist unter anderem die Planung und Neugestaltung eines stark verwilderten Bolzplatzes mit Jugendlichen aus dem Wohnumfeld.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gründung und die Aktivitäten der Stadtteilinitiative Borssum sind Ausdruck der Sorge über den Wandel des Stadtteils zu einem Gebiet mit umfassendem städtebaulichen und sozialen-integrativen Handlungsbedarf. Das kommunale Klimaschutzkonzept (2010) und das Stadtentwicklungskonzept Wohnen (StEK 2013) stellen übereinstimmend Defizite im Gebäudebestand und den Wohnumfeldern fest und weisen mit Blick auf eine nachhaltige Stadtentwicklung auf großen (energetischen) Sanierungsbedarf hin. Die Jugendhilfe sieht in diesem besonders kindereichen Gebiet einen Ausbau- und Sanierungsstau in den Einrichtungen zur Kinderbetreuung und der Jugendarbeit. Die Sozialplanung stellt einen starken Anstieg des Transleistungsbezuges und einen besonders hohen Zuzug von Flüchtlingen sowie extreme Armutsquoten im sozialen Brennpunkt Wilhelm-Leuschner-Straße fest.
Der Gesamtsituation kann nur durch den Aufbau von Basisstrukturen zur Stärkung des Gemeinwesens, durch eine gesteuerte Projektentwicklung und einen gezielten Mitteleinsatz im Quartier begegnet werden. Neben der Teilnahme an den Modellvorhaben für die GWA/QM wurde ein integriertes energetisches Quartierskonzept für Borssum erarbeitet und beschlossen. Auf diesen Grundlagen wird zur Zeit ein umfassender Stadtteilerneuerungsprozess unter Einsatz von StädtBF-Mitteln vorbereitet. Die Sanierung des Freibades ist jüngst als Maßnahme in das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ aufgenommen werden.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden-Borssum
Beschreibung
Der Stadtbereich Borssum befindet sich im Südwesten des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich eprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Stadtteil gliedert sich- ohne das Umlandgebiet - in die vier Sozialräume: Siedlung Wilhelm- Leuschner-Straße, Borssum-West, Borssum-Mitte und Borssum-Ost.
Einwohnerzahl
6056
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_borssum.pdf
(926.31 KB)
strassenliste_borssum.pdf
(195.68 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Lebenswertes Borssum“ bewegt sich aktuell noch primär auf der operativen Ebene des Gemeinwesens. Die Mitarbeiter/innen der GWA wenden sich unmittelbar an die Bewohner und arbeiten mit ihnen auf Augenhöhe. Das Schulhaus dient als Anlaufstelle und Begegnungsstätte. Unterschiedliche Maßnahmen zur Aktivierung und Beteiligung der Bewohner*innen haben dort ihren Platz bzw. werden von dort aus initiiert.
Parallel wird zunehmend eine Aktivierungsstrategie über die örtlichen Einrichtungen und Organisationen sowie andere Multiplikatoren verfolgt. Gemeinsam setzen sie soziale Aktivitäten in Gang, die unmittelbar das Erleben von positiven Veränderungen bewirken.
Im Zusammenspiel mit dem Projekt Quartiersbrücken, das quasi als Überbau zu sehen ist, werden Grundlagen der Gemeinwesenarbeit etabliert, standardisiert und übertragbar gemacht. Der Arbeitsansatz der GWA wird, vor allem in Hinblick auf den gewünschten Beginn des Städtebauprogramms Soziale Stadt im Stadtteil fest verankert. Mit dem Übergang von der Förderphase in die Verstetigung der Strukturen ist der Grundstein für den Übergang in ein Quartiersmanagement gelegt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Aktivitäten, die die Bewohner*innen initiiert und gestaltet haben treffen auf Resonanz im Stadtteil, die Menschen sind bei gemeinsamen Aktionen, z.B. Müllsammeln, motiviert und aktiv.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen organisieren sich entsprechend ihren Vorstellungen und Wünschen selbstständig. Die Bewohner*innen wissen um die Angebote im Stadtteil und nutzen sie entsprechend dem Bedarf.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen sich zu bestimmten Themen aus ihrer Lebenswelt treffen/organisieren und gemmeinsam aktiv werden z.B. gemeinsame Gestaltung eines öffentlichen Raums.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit ist nicht allein auf Austausch sondern auf gemeinsames Handeln gelegt. Aus unterschiedlichen Kooperationen netstehen neue Handlungsansätze
Kriterium
Beschreibung
Räume im Gebiet geöffnet, gestaltet und von unterschiedlichen Gruppen genutzt werden.
Kriterium
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dilek Boyu
2. Kurzbeschreibung
DuK - Weltkulturhaus als ein Begegnungsort verschiedener Kulturen, Glaubensrichtungen und Ethnien zur Verbesserung der gegenseitigen Verständigung.
Projektbeschreibung
Es ist das primäre Ziel unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ (Weltkulturhaus), für interkulturelle und generationsübergreifende Aktivitäten aufzubauen. Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen insbesondere in der Nordstadt ermöglichen und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken und fördern. Mit dem Zentrum werden die ehrenamtlich Aktiven aus verschiedenen Kulturkreisen mit ihrer Arbeit sichtbarer in der Stadtgesellschaft und erhalten bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten Engagements. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe, des Teilseins und ein Forum für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen in der Nordstadt bieten.
Insbesondere durch den Dialog zwischen allen Kulturen, Generationen und Religionen in Hildesheim und insbesondere der Nordstadt (42% Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte) soll dieses Ziel verwirklicht werden. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote, Projekte und Maßnahmen stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander wecken:Entwicklung von bedarfsgerechten interkulturellen Workshops insbes. für Bewohner*innen der Nordstadt; eine internationale Bibliothek, wo Bücher aus aller Welt und insbesondere alte Klassiker in Form von Lesungen ein Interesse für verschiedene Kulturen schaffen soll; Durch bedarfsgerechte Informationsveranstaltungen und gemeinsame Entwicklung von Workshops (u.a. zu Prävention) zu verschiedenen Themen wie Religion, Kultur, Rassismus, Gesundheit sollen verschiedene Perspektiven eingenommen und eine interkulturelle Öffnung durch dialogorientierten Austausch ermöglicht werden; im geplanten offenen Kreativcafé können Bewohner*innen kreative Angebote wie z.B. Malen, Stricken, Kochen etc. wahrnehmen; Nachbarschaftsfeste z.B monatliches interkulturelles Frühstück, Flohmärkte etc.; Für Jugendliche in der Nordstadt soll Raum geschaffen werden um mit gleichgesinnten ihre eigene Identität leben und erleben zu können. Das DuK soll für eine offene Nachbarschaft sorgen
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort und insbesondere in der Nordstadt leisten. Allerdings ist die Vernetzung untereinander gering, so dass die Effizienz der soziokulturellen Arbeit darunter leidet. Die Mitgliedsvereine vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Multiplikatoren. Zur Verbesserung und Professionalisierung ihrer kontinuierlichen und ehrenamtlichen Arbeit benötigen sie Räumlichkeiten zur Umsetzung ihrer vielfältigen Angebote. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist, gibt es in dieser Form in Hildesheim nicht. Die Nordstadt gehört zu den Stadtteilen mit großem Erneuerungsbedarf und zum Programmgebiet „Soziale Stadt“. Gleichzeitig leben die Menschen hier seit Jahrzehnten aktiv die Tradition der Selbst- und Nachbarschaftshilfe. Viele der Menschen, die sich bei unseren Mitgliedsvereinen und Kooperationspartner*innen engagieren, sind bereits seit Jahren in der Nordstadt aktiv. Sie kennen die Menschen vor Ort und ihre Bedürfnisse im Alltag, wie z.B. den weitverbreiteten Wunsch nach mehr gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe. Dieses Potenzial gilt es zu bündeln und im Rahmen der Einrichtung eines Zentrums für die Entwicklung einer offenen gleichberechtigen Stadtgesellschaft insbesondere in der Nordstadt so zu nutzen, dass der fehlenden gleichberechtigten Teilhabe entgegengewirkt wird
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-WestRichtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
11016
Quelle / Anmerkungen
Stand Ende 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Verbund hat durch seine vielfältige und langjährige Arbeit mit seinen Mitgliedsvereinen insbesondere das Vertrauen von Menschen mit Migrationsgeschichte in Hildesheim inne. In Abgrenzung bzw. als Ergänzung zum Förderprogramm "Soziale Stadt" ist an dieser Stelle zu betonen, dass durch diese Faktoren keine Hemmungen oder Barrieren seitens vieler Menschen mit Migrationsgeschichte bestehen sich aktiv an der Gestaltung des Dialog- und Kompetenzzentrums zu beteiligen, da die Grundlage der Arbeit der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. schon seit der Gründung auf gleichberechtigter Teilhabe aller Kulturen und Menschen fußt. Das Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen soll in der Nordstadt, welche zum Programmgebiet "Soziale Stadt" gehört, insbesondere die soziokulturelle Arbeit der Menschen, der Vereine und bereits bestehenden Institutionen ergänzen und unterstützen.
Neben dem schon seit langem gewachsenen Vertrauen zu vielen Menschen in der Nordstadt und ganz Hildesheims steht die Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. für gelebte Vielfalt. Dies schafft ein Netzwerk aus verschiedenen Kulturen, welches in Hildesheim einmalig ist. So hat der Verbund kontakt zu vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen und somit eine enorme Reichweite, welche insbesondere durch eine strukturelle Förderung eines Dialog- und Kompetenzzentrums weiter gestärkt und genutzt werden könnte und vielen Menschen die Chance geben würde, aktiv Teilhaben zu können und die Sichtbarkeit ihrer Kulturen und Gebräuche, aber auch Projekte zu fördern.
Neben den Faktoren, die der Verbund selbst mitbringt, ist auch der Standort des Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen besonders hervorzuheben. Das Zentrum im Langen Garten 21, 31137 Hildesheim ist für Menschen aus verschiedenen Stadtteilen gut zu errreichen und kann somit als Brücke zwischen der Hildesheimer Nordstadt und anderen Stadtteilen (Oststadt, Drispenstedt, Stadtmitte) gesehen werden. Die Anbindung des Zentrums zur Oststadt ist unter anderem das Fahrenheitsgebiet in welchem verschiedene Kulturen leben und insbesondere Menschen, die sich als Sinti und Roma verstehen. Auch die Möglichkeit für Menschen die aus Drispenstedt, wo viele Menschen eine russische oder türkische Migrationsgeschichte haben, zum Zentrum kommen möchten ist gegeben.
Alles in allem kann man sagen, dass ein Ausnahmefall gegeben ist, da die Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. und ihre Mitglieder schon seit Jahren für die Schaffung eines solchen Zentrums kämpfen und die Menschen in Hildesheim und Umgebung einen großen Bedarf an Begegnungsorten sehen, an denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000_0.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchzuführen. Durch das Zentrum kann der Verbund als starker Kooperationspartner das bestehende Quartiersmanagement unterstützend ergänzen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen. Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungsprojekte, Bildungsangebote, Einfach da sein, Empowerment, Erzählcafés, Fachtag, Generationsübergreifender Ansatz, Gruppendiskussionen,Hilfe zur Selbsthilfe, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste Weihnachts- und Flohmärkte, Kultur- und Kunstprojekte.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden; neue Formen von Projekten gefördert, durchgeführt und entwickelt werden; gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung (Menschen mit Migrationsgeschichte/MO) stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Vernetzung mit bestehenden Institutionen/Akteur*innen ausgebaut ist; die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden und dadurch Teilhabe gesichert und diese als Bereicherung verstanden wird
Kriterium
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt
Kriterium
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Kriterium
Beschreibung
generations-, kultur- und glaubensübergreifende Basisarbeit zur Verbesserung der Völkerverständigung durch Abbau von Vorurteilen und das Aufeinanderzugehen sowie die Stärkung der Akzeptanz in der Stadtgesellschaft geleistet wurde.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - spanisch und portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "Betreuen und Wohnen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
WIR sind Quartier – Strukturen für ein gelingendes Miteinander in Salzgitter (WIQu)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Wunderling
| Funktion | Fachdienstleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
WIR sind Quartier – Strukturen für ein gelingendes Miteinander in Salzgitter (WIQu)
Projektbeschreibung
Die Stadt Salzgitter ist vielfältig und bunt. Über 100.000 Menschen aus über 120 Nationen haben hier ein Zuhause gefunden. Zuzüge unterschiedlicher Art haben die Stadtgesellschaft seit Gründung geprägt.
Durch den Zuzug von Flüchtlingen ab 2015, sowie dem aktuell Zuzug von EU-Osteuropäern ist der Druck auf die bestehenden Strukturen und die Nachbarschaftsbeziehungen der Bewohner in Salzgitter massiv angestiegen.
Diese Vielfalt an Kulturen, Lebensstilen, Religionen und Sprachen bietet auf der einen Seite die Chance des gegenseitigen Profitierens und voneinander Lernens, auf der anderen Seite steigen die Herausforderungen im Miteinander der Menschen. Vergleichsweise preiswerter Wohnraum in einigen Quartieren begünstigt den Zuzug von Menschen mit Unterstützungsbedarf und oft multiplen Problemlagen.
Als Antwort auf die quartierbezogenen Herausforderungen ist vielfältige GWA oft durch freie Träger, Institutionen, Verbände und Vereine entstanden. Mit dem Projekt WIQu soll eine stadtweit vergleichbare, moderierte, quartiersbezogene Beteiligungs- und Kooperationsstruktur etabliert werden, die ausgehend von der Beteiligung der Bewohnerschaft auch die handelnden Akteure zusammenführen soll. Zukünftig soll WIQu auf weitere Quartiere übertragbar sein.
Salzgitter etabliert in problembelasteten Quartieren Kontorsarbeit, um mit den Bewohnenden und Akteuren und der Kommune zu arbeiten. Die Stadtteilkontore bilden eine Brücke zwischen den in der GWA bereits tätigen Personen und den neu zu etablierenden Strukturen in den jeweiligen Quartieren. Schulungen für alles Beteiligten erfolgen durch die Ostfalia Hochschule.
Die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse aller Bewohner in den Quartieren stehen hierbei im Vordergrund. Ziel ist die Gestaltung eines „inklusiven Stadtteils“ durch Informieren, Koordinieren, Vernetzen und Evaluieren. Das Konzept der GWA soll in die kommunalen Strukturen implementiert werden. Stadteinheitliche Strukturen schafft Transparenz und fördert Beteiligung der Menschen.
Die drei ausgewählten Quartiere zeigen neben benachteiligten Wohngebieten (Ankunftsorte für Flüchtlinge und EU-Bürger) und dem demografischen Wandel auch eine deutliche Gefährdung des Zusammenhaltes im Gemeinwesen bzw. der Teilhabe im Gemeinwesen auf. Die bestehende soziale Infrastruktur entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen, Nachbarschaften schauen zunehmend distanziert und ablehnend aufeinander. Die Wohnungswirtschaft wird in die Lösungsprozesse eingebunden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Salzgitter hat sich frühzeitig konzeptionell auf die Aufnahme von Flüchtlingen vorbereitet. Insbesondere aufgrund des hohen Wohnungsleerstandes im Billigsegment und einer bereits bestehenden syrischen Community war jedoch ein rasanter Zuzug zu verzeichnen, dessen Quantität alle Strukturen und Einrichtungen extrem überfordert hat.
Besonders belastete Quartiere mit hohem Migrationsniveau und hohem Wohnungsleerstand im Billigsegment verzeichneten einen rasanten Zuzug, der die Quantität aller Strukturen und Einrichtung extrem überforderte.
Die von der Stadtverwaltung erstellte integrierte Sozialstrukturplanung ist in der Lage, sich anhand diverser Indikatoren ein differenziertes Bild über die Sozialstruktur und deren Veränderungen zu machen. Der Zuzug konzentriert sich u.a. auf den Norden von Salzgitter, der seit vielen Jahren als Brennpunkt eingestuft ist. Der Leerstand ist derzeit noch hoch und wird auf stadtweit ungefähr 3.000 Wohnungen geschätzt.
Die ausgewählten Quartiere sind für dieses Projekt bewusst fokussiert worden. In den drei Quartieren wurden bereits Umstrukturierungen durch die Bundesprojekte „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau West“ implementiert.
Diese Strukturierung ist in den letzten vier Jahren stark aufgebrochen und bedarf der Neuorientierung. Die Unterschiedlichkeit der Quartiere in den bisherigen Unterstützungssystemen entspricht bewusst dem modellhaften Ansatz des Förderprojekts.
Besonders auffällig und im Regelsystem kaum greifbar, sind die Zielgruppen Frauen und Jugendliche/junge Erwachsene. Mit diesem Projekt sollen sowohl individuelle, bedarfsgerechte Angebote vor Ort als auch stadtweit geltende Strukturmodelle entwickelt werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Nord mit den Quartieren Fredenberg, Seeviertel und Steterburg
Beschreibung
Das Projektgebiet besteht aus drei Quartieren (Seeviertel, Fredenberg und Steterburg), die im Norden bzw. Nordosten von Salzgitter liegen.
Das „Seeviertel“ besteht aus 4 statistischen Bezirken, die in Salzgitter-Lebenstedt am Salzgittersee bzw. in unmittelbarer Nähe liegen. Das Quartier dehnt sich bis zum zentral gelegenen Rathaus aus.
Der Fredenberg gehört auch zu Salzgitter-Lebenstedt und ist ein (großer und bevölkerungsstarker) statistischer Bezirk. Fredenberg grenzt südöstlich an den Salzgittersee.
Steterburg befindet sich im Nordosten der Stadt Salzgitter, im Stadtteil Salzgitter-Thiede und ist dort ein statistischer Bezirk im westlichen Teil.
Einwohnerzahl
24921
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Mit Abschluss des Projektes Soziale Stadt am Fredenberg konnte eine Stabilisierung der sozioökonomischen Struktur verzeichnet werden. Aufgebaute Netzwerke blieben erhalten.
Den Herausforderungen der Zuzüge von Flüchtlingen und EU-Osteuropäern waren den Strukturen nicht gewachsen. Zur Anpassung der Strukturen an die Interessen der Zugewanderten ist die Erarbeitung eines gemeinsamen Konzeptes mit Akteuren, Bewohnenden und der Stadt Projektziel.
Aufgrund dieser Erfahrung ist für das soziale Stadtgebiet Steterburg die frühzeitige Aktivierung der Bewohnenden durch Gemeinwesenarbeit und der parallele Aufbau Quartiersmanagement zum baulichen Quartiersmanagement geplant.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 16,7 %
Gesamtstadt: 14,3 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(15 - einschl. 26 Jahre)
Projektgebiet: 14,2 %
Gesamtstadt: 13,8 %
(0 - einschl. 26 Jahre)
Projektgebiet: 30,9 %
Gesamtstadt: 28,1 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 27,2 %
Gesamtstadt: 28,8 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 8,9 %
Gesamtstadt: 7,7 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(Arbeitslose bis 24 Jahre)
Projektgebiet: 5,0 %
Gesamtstadt: 4,8 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 23,2 %
Gesamtstadt: 23,0 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017; Kosis HHGen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 24,6 %
Gesamtstadt: 17,2 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
57
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 56,8 %
Gesamtstadt: 38,7 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: 19,2 %
Gesamtstadt: 15,7 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017; Statistik der Bundesagentur für Arbeit; eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(Kinder unter 15 Jahren im SGB II-Bezug (Kinderarmut))
Projektgebiet: 36,1 %
Gesamtstadt: 27,8 %
Stadt Salzgitter/Einwohnermeldewesen 31.12.2017; Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
abgrenzung_des_projektgebietes.jpg
(287.1 KB)
darstellung_des_projektgebietes.pdf
(362.81 KB)
statistische_bezirke_groesse.pdf
(58.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Stadt Salzgitter liegt am Herzen, dass sich die Bewohner wohlfühlen und mit ihrem Wohnumfeld, dem Sozialraum, zufrieden sind. Wir legen großen Wert darauf, eine Kinder- und lernfreundliche Stadt zu sein – wobei sich lernfreundlich nicht allein auf die klassische Schulbildung bezieht. Wir als Kommune wollen zusammen den Sozialleistungsträgern und den Bewohner langfristig lernen, planen, entwickeln und handeln.
Die beinhaltet u.a. viel Dialogarbeit, unterschiedlichste Aktionsformen und Projekte, die besonders durch Empowerment und Ressourcennutzung der Menschen vor Ort den Sozialraum zum Leben erwecken. Zeitgleich erarbeiten Haupt- und Ehrenamtliche eine Kooperations- und Koordinationsstruktur, welche als Basis für die GWA in Salzgitter dienen soll und dennoch Individualität fördert. Dahinter steckt der Verbesserungswunsch für materielle, immaterielle und infrastrukturelle Bedingungen (Stövesand/Stoik 2013).
Wir sehen diesen Prozess als langfristiges Projekt.
Wir wollen Begegnungen auf interdisziplinärer Ebene ermöglichen.
Wir arbeiten transparent.
Wir verwerfen Altes der strukturieren es um.
Wir entwickeln Neues.
Wir lernen.
WIR sind Quartier.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnenden werden aktiv eingebunden und nehmen nicht nur an bestehenden Angeboten teil sondern gestalten neue passgenaue Aktivitäten mit. Sie werden fester und wesentlicher Teil der neuen Quartiersstruktur und bringen ihre Fähigkeiten direkt ein.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen sind im Gemeinwesen in der Lage, Beiträge bei Quartierstreffen und Veranstaltungen einzubringen. Sie können Angebote (auch begleitet) selbst schaffen und umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Die Arbeit im Quartier wird von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gleichermaßen belebt und gestaltet. Gemeinsamkeiten werden entdeckt und Verbindungen zwischen den Menschen geschaffen. Es gibt zahlreiche Kontaktmöglichkeiten.
Beschreibung
Zum Aufbau einer funktionierenden Gemeinschaft werden die Ressourcen der Einzelnen und der Akteure genutzt und gefördert. Das aktive Bürgerengagement wird unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Durch die wissenschaftliche Begleitung und den Aufbau stadtweit einheitlicher Strukturen werden die bestehenden Netzwerke den aktuellen Herausforderungen angepasst und verlässlich implementiert. Die Zusammenarbeit aller findet „auf Augenhöhe“ statt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In den ausgewählten Quartieren sind bereits Stadtteiltreffpunkte als Kristallisationsorte für Bürgerbeteiligung, GWA und Bewohnerthemen eingerichtet. Wohlfahrtsverbände bzw. ein Bürgerverein (Steterburg) betreuen die Treffs. Wichtige Beziehungsarbeit mit der Bewohnerschaft und den Akteuren wurde bereits geleistet. Das Bürgerengagement hat hier teilweise einen festen Platz und benötigt weiterhin Unterstützung und Stärkung. Neben dem vorhandenen hauptamtlichen QM sind qualifizierte Unterstützungskräfte (Stadtteilmütter/-väter, Maßnahmeteilnehmer des Jobcenters, Ehrenamtliche) in den Treffpunkten eingesetzt. Bereits jetzt werden unterschiedliche Zielgruppen erreicht. Insbesondere die Stadtteilmütter/-väter gehen auf Gruppen gezielt zu, die bisher die Angebote nicht genutzten. Strukturen zur Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten und niedrigeschwelligen Bildungsangeboten für Bewohnende in Kooperation mit dem Jobcenter und Bildungsträgern sind vereinzelt aufgebaut. Eines der Projektziele ist die Implementierung der „guten Erfahrungen“ einzelner Treffs in den anderen Quartieren. Durch die geplanten neuen Strukturen können vorhandenen Quartierserfahrungen zielgerichtet transferiert werden. Die Bewohner stehen dabei mit ihren Wünschen und Bedürfnissen im Fokus und bilden die Basis des Strukturmodells. Gerade selbst organisierte Bürgerprojekte und Bewohnerstrukturen sollen eingebunden und die schon aufgebauten Netzwerke im Quartier können stärkend integriert werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Wohlfahrtsverbände im Stadtgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Van der Horst Wohnen GmbH, TAG Wohnen & Service GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herrn Özcan Irkan, Vertreter der Türkisch-Islamischen Gemeinde in Salzgitter-Lebenstedt (DITIB)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Fokus Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rudolf Mattern
| Funktion | Fachbereichsleitung Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Entwicklung der Koordinierungsstelle GWA zur intermediären Instanz zwischen GWA Standort und städtischer Verwaltung. Schwerpunkt ist die Entwicklung von förderlichen Strukturen der Zusammenarbeit am Beispiel der Wohnumfeldgestaltung in Hasport.
Projektbeschreibung
Im Hinblick auf die Ausgangslage wollen wir bisher ungenutzte Potentiale der Zusammenarbeit identifizieren und ressortübergreifendes Denken und Handeln stärken. Als einen entscheidenden Knotenpunkt im Netzwerk haben wir die Koordinierungsstelle GWA identifiziert. Sie kennt bereits einen Teil der Akteure, der Entscheidungsträger und die Quartiere sowie deren Handlungsspielräume und Arbeitsaufträge. Sie kann sowohl zwischen den Interessen vermitteln als auch Raum für gemeinsame Entwicklungsprozesse schaffen. Der GWA geht es z.B. darum, Bewohner*innen traditionell „Bottom-Up“ ergebnisoffen Partizipation zu ermöglichen und Selbstwirksamkeitsprozesse zu stärken. Von städtischer Seite gibt es oft Vorgaben für die Umsetzung konkreter Projekte innerhalb eines engen Zeitfensters.
Wir möchten die Koordinierungsstelle GWA in allen relevanten städtischen Fachbereichen verankern und strukturell so weiterentwickeln, dass sie übergeordnete Strukturen der Prozessentwicklung,-begleitung und Evaluation aufbauen kann und diese für die anderen Standorte übertragbar macht. Die Koordinationsstelle soll damit nicht nur in und mit den GWA-Standorten wirken, sondern explizit auch mit und in die Stadtverwaltung.
In Hasport werden derzeit gesundheitsförderliche, das Zusammenleben stärkende Maßnahmen in der Nachbarschaft entwickelt. Die Koordination GWA nutzt dieses Projekt der Wohnumfeldgestaltung in Hasport exemplarisch, um die folgenden Fragen zu klären: Wer muss für das Gelingen einbezogen werden? Wie können Bewohner*innen beteiligt werden? Wie gelingt Transparenz für alle Akteur*innen in allen Phasen des Projekts? Wie können Strukturen geschaffen werden, die gelingende Kooperationen ermöglichen? Was können GWA und Stadt in Zukunft besser machen und wie kann die Koordinierungsstelle diese Prozesse stärken und unterstützen?
Konkret bringt sie alle relevanten Akteur*innen an einen Tisch. Gemeinsam mit Bewohner*innen, Stadtplanung, Stadtgrün, Nachbarschaftsbüro, Vermieter werden geeignete Flächen identifiziert, Nutzungsbedarfe erhoben, Gestaltungsvarianten erarbeitet, priorisiert und gemeinsam mit Bewohner*innen umgesetzt. Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden im Wohnumfeld und daraus abgeleiteten Standards der Delmenhorster GWA erfahrbar.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Delmenhorst gibt es viele Netzwerke, an denen auch städtische und GWA-Vertreter*innen teilnehmen. Diese treffen unregelmäßig und zufällig auf relevante Ansprechpartner und potentielle Kooperationspartner. Doppelstrukturen und parallele Entwicklungen an gemeinsamen Themen können nicht oder zu spät identifiziert werden. Eine Zusammenarbeit ist oft nicht mehr möglich (z.B. aufgrund von zeitl. oder förderrechtlichen Voraussetzungen). Bisher gibt es keine verbindliche Informationskultur sowie gemeinsame Projektierung.
Eine Ausnahme bildet das Quartier Wollepark, bei dem „Soziale Stadt“ eine förderprogrammimmanente Struktur vorgibt.
2018 haben wir die Koordinierungsstelle GWA geschaffen, zu den bestehenden GWA-Standorten zwei neue auf- bzw. ausgebaut. Dabei wurden GWA-Potentiale für die Stadtentwicklung, aber auch strukturelle Defizite sichtbar. Die Koordinierung von nun vier Standorten zeigt, dass wirksame Formen der Zusammenarbeit etabliert werden müssen (z.B. Jour-Fix-Runden, Stadtteilbegehungen, Datenbereitstellung).
Am Beispiel der nicht erfolgreichen und wenig gesundheitsförderlichen Aneignung des Wohnumfeldes in Hasport wird ein weiteres strukturelles Problem sichtbar. Vorhandene Expertisen (s. Anhang) existieren nebeneinander, Potentiale der gewinnbringenden Zusammenarbeit werden verschenkt.
Wir möchten die Koordinierungsstelle GWA in relevanten städtischen Fachbereichen verankern und so weiterentwickeln, dass sie die Akteur*innen in den Gebieten und den städtischen Fachbereichen adäquat begleiten und die Zusammenarbeit fördern kann. Ziel ist es, voneinander und von den jeweiligen Arbeitsaufträgen und Handlungsspielräumen zu wissen um gemeinsam agieren zu können
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Städtebauliche Daten, bereitgestellt durch den Fachdienst Stadtplanung, Herr Ihm. Ausführlich auch als Anhang Projektgebiet hochgeladen.
Plangebietsgröße ca. 8,25 ha, gegliederte Zeilenhausbebauung ohne Blockrand,
Geschoßwohnungsbau 3-9-geschossig,
Baujahr 70er Jahre
Beschreibung der städtebaulichen Situation
- Gegliederte Zeilenhausbebauung mit Teilraumbildung (Helgolandstrasse)
- Garagenhöfe
- Punkthochhaus 9 – geschossig (Seestrasse)
- überdimensionierte Verkehrsflächen
Das Quartier Helgolandstraße liegt im südöstlichen Stadtteil Hasport, Luftlinie ca. 3000 m vom Rathaus entfernt. Es ist gut an das örtliche und überörtliche Straßennetz angebunden. Das Quartier wird von einer Buslinie tangiert. Die Geh- und Radwegeeinbindungen in das sonstige Stadtgebiet und in Naherholungsräume sind gut. In unmittelbarer Nähe ist durch einen Lebensmittelvollsortimenter, Apotheke, ein Drogerie- und ein Elektrofachmarkt die wohnortnahe Versorgung gewährleistet.
Bewertung Raumbildung
- Unklare Raumbildung
Typischer Bestandteil dieser Großwohnanlage ist die Stellung der Baukörper auf der Freifläche ohne städtebauliche Festlegung der halböffentlichen und privaten Räume. Beim Eintreten in das Quartier ist die Grundorientierung gestört: Wie finde ich mein Ziel? Welcher Raum darf/ soll betreten werden? Wie gelange ich zu den Eingängen? Wo sind schützenswerte Teilräume? Wo findet welche Interaktion auf der Freifläche statt?
- Sicherheit und Sicherheitsgefühl
Zum Sicherheitsgefühl gehört beim Aufenthalt im Freien die ‚Bedeckung‘. Frei im Raum stehend kommen Gefühle der Unsicherheit auf. Die hier gegebene städtebauliche Ausprägung stellt die bewußte Abkehr von der Raumabfolge öffentlich-halböffentlich-privat dar. Die Gebäude sollten in einer Parkanlage stehen; daraus entstanden sind unklare Distanzflächen.
Die Konsequenzen der unklaren Raumbildung sind auch Verunsicherung und Desorientierung. Beide Reaktionsmuster mindern Wohlbehagen und Sicherheitsgefühle.
Im städtischen Raum ist eine klare Orientierung in Verbindung mit ausgeprägten Sicherheitsgefühlen eine Grundbedingung für die erfolgreiche Aneignung des Wohnumfeldes.
Einwohnerzahl
2928
Quelle / Anmerkungen
Zahlen aus der Einwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt von Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen sind für Kinder von 0-unter 16 Jahren aus der Einwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst.
Ausführlich im Dokument
"Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Das Projektgebiet mit Schwerpunkt Helgolandstr. unterschiedet sich z.T. deutlich vom statistischen Unterbezirk Hasport (897). Die deutlich überdurchschnittlichen Anteile der Kinder und Jugendlichen im Bereich der Helgolandstraße gelten sowohl für die Deutschen als auch für Nicht-Deutsche. Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen sind aus der EInwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst.
Ausführlich im Dokument
"Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Die Diskrepantz des Ausländeranteils im Teilraum Helgolandstraße mit rund 43% gegenüber dem Teilraum des UB 897 ohne Helgolandstraße mit rund 6% ist erheblich. Die Bevölkerungsstruktur ist im statistischen Unterbezirk Hasport daher sehr unterschiedlich.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Die Zahlen sind für Einwohnerinnen ab 65 Jahren aus der EInwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet. Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Der Anteil älterer Menschen von 65 bis unter 85 Jahre lag im statistischen Unterbezirk Hasport (897) gegenüber dem Durchschnitt der Gesamtstadt Delmenhorst am 31.12.2018 deutlich höher. Dies gilt insbesondere für die deutsche Bevölkerung, die hier die Bebauung (die weitgehend aus den 1970er Jahren stammt) anscheinend seit längerer Zeit bewohnt. Diese Situation gilt nicht für den Teilraum Helgolandstraße und zeigt so eine weitere deutliche Diskrepanz im Stadtteil.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitthasport.jpg
(1020.14 KB)
foto1.jpg
(109.34 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst- Deichhorst und Düsternort und Wollepark
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle Gemeinwesenarbeit ist neben Hasport auch für Deichhorst, Düsternort und den Wollepark zuständig. Im Rahmen der Förderung werden exemplarisch an einem Wohnumfeldprojekt in Hasport gesamtstädtische Strukturen der Zusammenarbeit entwickelt. Der Vollständigkeit halber werden deshalb (nach Absprache mit Herrn Kissling) für die o.g. drei Gebiete Informationen in dieser einen Gebietsbeschreibung auszugsweise zusammengefasst.
Deichhorst:
Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst.
Düsternort:
Das Gebiet umfasst die Elbinger Str. von der Strasse am Stadion bis etwa Höhe Jägerstr. Dazu gehören die Querstrassen Jägerstr, Königsberger Str, Liegnitzer Str, Görlitzer Str, Breslauer Str, Düsternortstr, von der Autobahn bis hoch zur Cramerstrasse, die das Gebiet im Norden begrenzt. Im Süden die Autobahn (Südstr) im Osten die Düsternortstr.
Wollepark:
Das Projektgebiet im Rahmen der Städtebauförderung "Soziale Stadt" umfasst die Großwohnanlagen in den Strassen Am Wollepark, Westfalenstr., Schwabenstr. und Pommernstr. Das Nachbarschaftszentrum wirkt darüber hinaus auch in die direkt angrenzenden Straßen hinaus (nördlich die Eichenstraße, Friesenstraße, Birkenstraße), westlich die Thüringer, Lerchen bis zur Stedinger Straße. Im östlichen Bereich grenzt das Nordwolle Gelände mit Einfamilienhausbebauung an, hier wird vor allem über den Kooperationspartner Familienzentrum versucht eine Vernetzung in diesen Stadtteil zu erreichen.
Einwohnerzahl
16500
Quelle / Anmerkungen
Kurzbeschreibung der drei übrigen Gebiete, Absprache mit Herrn Kissling
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
deichhorst_foerdergebiet_byopenstreetmap.jpg
(270.9 KB)
duesternort_projektgebiet.png
(185.9 KB)
wollepark_gebiet.jpg
(4.55 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA ist 1999 mit Unterstützung der Selbsthilferichtlinie des Landes Niedersachsen gestartet. Die GWA Standorte sind inzwischen städtisch finanziert und werden durch freie Träger vor Ort mit Leben gefüllt. Die BewohnerInnen in den Gebieten sind hierbei die Impulsgebenden für die Entwicklung und Ausgestaltung der Arbeit. Allen Standorten ist gemein, dass sie nicht fürsorgerisch/bewahrend oder mit einem engen Blick auf Defizite agieren, sondern die Ressourcen und Potentiale vor Ort entdecken, einbeziehen und bei einer Weiterentwicklung gemeinsam mit vielen relevanten Akteuren vor Ort nutzen. Aufgrund der guten Erfahrungen wurden zwei weitere Standorte 2018 aufgebaut. Als Kommune sehen wir in GWA eine erfolgsversprechende Strategie, um auf aktuelle und kommende Herausforderungen gesamtstädtisch zu reagieren. Besonders durch den Aufbau der neuen Standorte wurde deutlich, dass die Vernetzung von GWA und dem Fachbereich Stadtplanung und Bau sowie Statistik noch verbesserungswürdig ist. Gemeinsam mit allen Beteiligten soll es nun „Bottom-Up“ darum gehen, geeignete (neue) Formen der Zusammenarbeit auszuprobieren und strukturell zu verankern. Dieser Prozess beginnt exemplarisch an einem konkreten Projekt, welches es ermöglicht, in kleinen Schritten zu wachsen und neue Erfahrungen zu machen.
Die im Modellprojekt gewonnenen Erkenntnisse sind die Grundlage für verbindliche Vereinbarungen der zukünftigen Zusammenarbeit und sollen als Standards auch in das Rahmenkonzept GWA einfließen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es sind durch die GWA , Fachdienste und Kooperationspartner gemeinsam mit Bewohner*innen (versch. Alter/Familiensituation/Herkunft) die jeweiligen Bedarfe erhoben und in passende gesundheitsförderliche Maßnahmen im Wohnumfeld in Hasport umgesetzt worden.
Beschreibung
Es gibt eine fachübergreifende Zusammenarbeit, die relevante Themenbereiche wie z.B. Wohnumfeld, demograph. Wandel, Integration im Gemeinwesen bearbeitet. Beteiligte Akteure kennen die jewl. Arbeitsbezüge der anderen und verstehen Wirkungszusammenhänge.
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, ehem. Ladenlokal) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50). In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt.
Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,66 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,33 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Das Nachbarschaftszentrum hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei. Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018.
Alle Standorte arbeiten im Bereich GWA. 2018 wurde eine Koordinierungsstelle GWA eingerichtet, die ein Rahmenkonzept GWA für die Stadt entwickelte, welches 2019 dem Rat der Stadt vorgelegt wird.
Die Einbettung der GWA in gesamtstädtische Strukturen ist bisher nicht standardisiert und gelingt lediglich im Sozial Stadt Gebiet Wollepark aufgrund der Programmimmanenten Anforderungen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereichsleitung Jugend, Familie, Senioren und Soziales, Herr Mattern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Kindesunterhalt, Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) GSG-Wohnungsbaugesellschaft Delmenhorst GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Nachbarschaftsbüro Hasport, Diakonisches Werk Delmenhorst/Oldenburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung, Gesundheit im Kindesalter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Kinder- und Jugendhaus Treff Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Kindertagesstätte Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Kinderkrippe Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Johannes
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mein-Dein-Unser
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marion Jakobi
| Organisation | Nachbarschaftstreff Burgdorf |
|---|---|
| Funktion | Koordination und Leitung |
2. Kurzbeschreibung
Mein: Ich habe Schätze in mir - Dein: Mein Einsatz für die Nachbarschaft - Unser: Wo können wir teilhaben? Was können wir gemeinsam für unseren Stadtteil / Stadt tun? Was kann ich/ was können wir beisteuern?
Projektbeschreibung
Seit ca. 16 Jahren arbeiten wir in unserem Nachbarschaftstreff gemeinsam mit den Menschen unseres Stadtteils Süd in Burgdorf, um soziale Kontakte zu unterstützen. In unserer Nachbarschaft leben Menschen mit ganz unterschiedlichen ethnischen, religiösen und kulturellen Identitäten. Durch die Vielfalt der Menschen unseres Stadtteils, bedingen sich große, auch sozialökonomische, Unterschiede. Um ein gutes Klima des Miteinander und Füreinander zu unterstützen ist uns die Integration aller ins nachbarschaftliche sowie ins städtische Leben ein Anliegen.
Aus diesem Grunde gestalten wir unsere Arbeit im Nachbarschaftstreff als niedrigschwelligen Anlaufpunkt. Ca. 30 Ehrenamtlichen unterstützen uns bei dieser Arbeit. Sie setzen sich sowohl aus alteingesessenen wie auch neuzugewanderten Bürger*innen Burgdorfs zusammen.
Hierbei ist unsere Beobachtung, dass die Menschen, die sich mit ihrem Quartier verbunden fühlen, sich auch zunehmend mehr für „ihr Quartier“ einsetzen. Unser Ziel ist gemeinsam mit den Bewohner*innen aus Burgdorf Süd, Gelegenheiten zu entwickeln, durch die mehr Selbstaktivierung und eigene „Schaffens-Möglichkeiten“ entdeckt werden können. Möglichkeiten schaffen, durch die eigene Stärken, individuelle Fähigkeiten und Interessen herausgefunden werden, bieten Gelegenheit für sowohl Teilhabe als auch Partizipation. Dieses soll u. a. erreicht werden durch Ideen-Feste, gemeinsame Projekte mit den Bewohner*innen, Stadtteilversammlungen, etc. Durch Unterstützung der Entwicklung von Empowerment und ein Verständnis der Gemeinwesenarbeit soll dazu beigetragen werden, dass es sowohl bei den Bewohner*innen wie auch bei den institutionellen Akteuren (seit 2018 Teilnahme am Arbeitskreis Sozialraum Süd) unseres Stadtteils, zu einem Gefühl des "Mein Dein - Unser" kommt. Dies meint, dass die genannten unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken entdecken und Ideen entwickeln, welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Dem folgend ist Ziel, unter den Gesichtspunkten von Gemeinwesenarbeit, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser). Der Aspekt, was können wir zusammen und jeder Einzelne beitragen für unser Quartier, ist Leitgedanke unseres angedachten Projektes. Um hierbei die Projekte und die Einzelnen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, bedarf es einer kontinuierlichen und vertrauensvollen Möglichkeit der Begegnung, die unser Nachbarschaftstreff weiter darstellen möchte.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Südstadt in Burgdorf gestaltet sich im Gegensatz zur übrigen Stadt sehr heterogen in Bezug auf ethnischer, religiöser und kultureller Identität der Bewohner*innen. Auch baulich sticht dieser Stadtteil durch die Häufung von Mehrfamilien- und Hochhäusern hervor. Der Straßenzug, in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, befindet sich am südlichen Stadtrand. Auf der einen Seite stehen neun Mehrfamilienhäuser mit B-Schein Berechtigung und auf der anderen Seite stehen Reihenhäuser im Eigentum der Bewohner*innen. in den 1990er und 2015 wurde vorwiegend dieser Stadtteil genutzt, um geflüchteten Familien Wohnraum zu bieten. Insbesondere in unserem Straßenzug gibt es vermehrt kulturelle Konflikte (Müll, Lautstärke, Gerüche, Draußen-Aktivitäten usw.), welche durch die vorhandenen Sprachbarrieren oft schwierig zu lösen sind. Die Menschen leben hier, da es sich als das finanziell Machbare darstellt, einige streben danach in andere "bessere" Stadtteile umzuziehen. Viele der hier ansässigen Menschen gehen keiner versicherungspflichtigen Beschäftigung nach, gestalten ihren Alltag durch die Grundsicherung. Dieses hat zur Folge, dass hier Familien leben, die sich in schwachen Sozialstrukturen befinden. Als Folge dessen ist eine Vererbung der sozialen Lage zu beobachten. Zudem stellen wir fest, dass sich die Familien immer mehr um ihre Belange, evtl. noch um die ihrer Community kümmern, als um das Allgemeinwohl. Viele scheinen aufgrund ihrer prekären Lage sich mehr um den Erhalt ihrer Existenz zu kümmern, als das sie in ihrer Person Kapazitäten entdecken, durch die sie aktiv an dem sie umgebenden Leben im Stadtteil teilnehmen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Burgdorf Südstadt
Beschreibung
- Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd.
- Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd.
- Das Grün markierte Gebiet kennzeichnet unser jetzigen Wirkungsorte, in denen wir direkt und indirekt
arbeiten. Das heißt, dass unsere derzeitigen Besucher*innen des Nachnarschaftstreffs vorwiegend aus diesen
Bereichen kommen. Im Rahmen unserer Vernetzung, durch den Arbeitskreis Sozialraum Süd, arbeiten wir
sehr eng mit den Institutionellen Akteuren, in dem Grün gekennzeichneten Gebiet zusammen und entwickeln
Institutionen übergreifende Modelle der Zusammenarbeit
- Das Gebiet, welches Lila markiert ist, stellt unsere direkte Nachbarschaft dar, in der der Wirkungsgrad derzeit
am höchsten ist, mit der meisten Beteiligung der Bewohner*innen
- Direkt an unserem Gebiet angrenzend befindet sich ein Stadtgarten, der von mehreren Bewohner*innen aus
ganz Burgdorf genutzt werden kann, auch unser Nachbarschaftstreff hat dort zwei Parzellen. Hier kommt es
zu einem regen Austausch aller Nutzer*innen.
- Das Gebiet, welches rechts oben (östlich) angrenzt, gehört zum Baugebiet Burgdorf/Hülptingsen. Trotz der
direkten Nähe haben wir derzeit wenig Besucher*innen/ Ausstrahlung dorthin.
- Durch die „Uetzer Straße“ (oben im Bild) stellt sich eine Straßengrenze zu uns dar. Jedoch befindet sich hier
eine Wiese, die Bewohner*innen im Anschluss sind eher zur Kernstadt orientiert.
Einwohnerzahl
8857
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019.
Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
60
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019.
Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
burgdorf_sued.jpg
(979.28 KB)
burgdorf_stadt.jpg
(831.47 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Aufgrund der sowohl örtlichen wie auch sozialen Gegebenheiten in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, ist es uns ein Anliegen zusammen, mit den Bewohner*innen Möglichkeiten der Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu entdecken. Hierbei sehen wir als ersten Schritt, dass die Nachbarschaft sichtbar wird, man sich kennenlernt. Dies möchten wir unterstützen als Anlaufpunkt, der als offener Begegnungsort genutzt werden kann. Ziel hierbei ist, dass die Menschen unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken herausfinden und Ideen entwickeln welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Darüber hinaus sehen wir den Ansatz unserer Gemeinwesenarbeit darin das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser), in dem wir gemeinsam, mit den Bewohner*innen, als Expert*innen ihres Gebietes, in der Öffentlichkeit auftreten wollen. Hiermit wollen wir dem Stadtteil ein Gesicht verleihen, die Menschen Nahbar machen, auch, um der Stigmatisierung des Stadtteils und des genannten Straßenzugs aus eigener Kraft/ Empowerment entgegenwirken zu können.
Aktuell nehmen wir am Arbeitskreis Sozialraum Süd teil. Hier geht es um die Entwicklung neuer Strukturen zur Sichtbarkeit des Stadtteils und seiner Angebote. Es finden gegenseitige Besuche der Mitarbeiter*innen der Akteure vor Ort statt. Zudem gibt es auch einen Austausch in den offenen Treffs, um gemeinsam mit den aktuellen Besucher*innen weitere Handlungsansätze zu überlegen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir durch die Angebote in unserem Nachbarschaftstreff den Bewohner*innen für sie atraktive Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches bieten, die dazu beitragen die entstandenen Hürden abzubauen
Kriterium
Beschreibung
Durch die Zusammenarbeit des AK´s Sozialraum Süd ist ein erster Schritt getan, um das Bewusstsein für unseren Stadtteil und welche Möglichkeiten sich hier bieten zu schärfen. Ein Weiteres ist der Ausabua einer konkreten Zusammenarbeit.
Kriterium
Beschreibung
Ein Teilziel ist erreicht, wenn sich Bewohner*innen zu beiden Seiten unseres Straßenzugs aktiv bei der Gestaltung unseres Nachbarschaftstreffs und für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen, Austausch auf Augenhöhe mit den anderen Bweohner*innen praktizieren
Beschreibung
Beispielhaft die Erstellung eines Flyers/ eines Plans, mit allen relevanten Beratungsstellen sowie ein Wissen über die jeweiligen Inhalte auf Akteursebene. Die Akteure als Multiplikator für die Bewohner*innen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
AK Sozialraum Süd, AK Flüchtlinge, AK Integration, Gleichstellungsbeauftragte, Mobile Jugendhilfe, Südstadtbistro, Sozialamt, Jugendamt, Polizeidienststelle Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutscher Kinderschutzbund OV Burgdorf e.V., Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf e.V., Diakonieverband Hannover Land, Kolpingsfamilie, Lebenhilfe Peine-Burgdorf GmbH, VHS,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren-und Pflegestützpunkt, Gesundheitbeauftragte der Paulusgemeinde, Familienhebamme
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Paulus, Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Pankratius, Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Bürger e.V., Christliche Pfadfinder Burgdorf
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
PLATZprojekt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ture Claußen
2. Kurzbeschreibung
Stadt selber machen
Projektbeschreibung
Das PLATZprojekt ist an der Fössestr. 103 in Hannover Linden heimisch. Auf einer ehemaligen Brachfläche aktivieren wir selbstverantwortlich ungenutzten urbanen Raum. Wir sehen unser Projekt als ein Experimentierfeld für zivilgesellschaftliches Engagement und Mitgestaltung im Stadtraum. Ein Ort an dem Begegnungen stattfinden. Ein Ort an dem gelernt und geschaffen wird. Ein Ort der Transformation: einen Freiraum im besten Sinn.
Das PLATZprojekt ist aus der Mentalität der 2er Skateparks entstanden. Dessen Initiatoren hatten mit einer Kombination aus kompromissloser Selbstermächtigung und gleichzeitiger Verantwortungsübernahme die 5000 m² Brachfläche subkulturell umgenutzt und dabei eine Leerstelle im urbanen Raum geschlossen. Der sich zugleich entwickelnde PLATZgarten machte den Bedarf für derartige Freiräume und Möglichkeitsräume sichtbar und weckte die Idee des PLATZprojektes.
Mit Hilfe der Förderung „Jugend.Stadt.Labor“ des BBSR konnte vor rund vier Jahren die grundlegende Infrastruktur für das PLATZprojekt geschaffen werden. So wurde in völliger Eigenregie Strom-, Wasser- und Internetversorgung hergestellt. Gegen eine geringe monatliche Gebühr können auf dem PLATZprojekt Container aufgestellt werden und bieten somit einen Aktionsraum für Tätigkeiten, welche im kommerziellen Rahmen keine Grundlage finden würden.
Schnell siedelte sich eine bunte Vielfalt an Projekten an: Eine Fahrradmanufaktur, eine Skateboardwerkstatt, Atelierräume, ein offener Veranstaltungsort, offene Werkstätten, Siebdruckwerkstatt, Coworkingbüro, ein Krökelverein usw., sodass mittlerweile 25 Projekte und Kollektive auf dem Gelände heimisch sind.
Unser Verein selbst hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von soziokulturellen Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Diese haben für die Menschen aus den Quartieren Möglichkeiten der Begegnung geboten: Konzerte, Tauschbörsen, Vortragsreihen, Theatervorführungen, Workshops aber auch Frühlings-, Sommerfest oder Flohmärkte. Wir organisieren die Infrastruktur, kümmern uns um die Neuankömmlinge und fördern die Synergieeffekte zwischen den einzelnen Projekten.
Das PLATZprojekt verfolgt drei wesentliche Ziele: gemeinschaftliche Bewirtschaftung und Nutzung einer Fläche, das freiwillige, am Gemeinwohl orientierte Engagement und die prinzipielle Offenheit und Zugänglichkeit des Ortes.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Wachsende Verdichtung im Stadtraum und steigende Mieten lassen immer weniger Platz für die Menschen sich zu entfalten und über das Alltägliche hinaus zu engagieren. Besonders unser Quartier Linden ist von dieser Entwicklung betroffen. Ehemals noch ein Arbeiterviertel, unterliegt es zunehmend einer starken Gentrifizierung.
Wir sehen die zunehmende Passivität der Menschen, eine Haltung die aus der Rolle des Konsumenten erwächst. Genau an diesem Punkt möchten wir ansetzen. Wir wollen die Menschen aktivieren und dazu ermutigen Verantwortung für sich selbst und ihre Mitmenschen zu übernehmen. Spezialisierung und Zentralisierung entfremden die Menschen von der Umgebung und den Dingen. Selber machen ist dazu der direkte Gegenimpuls und verändert die Wahrnehmung und Wertschätzung.
Das PLATZprojekt wurde bisher in ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut und betrieben. Alle Fördergelder und Einnahmen sind in investive Mittel geflossen. So konnte das PLATZprojekt während des Förderzeitraumes schnell, flexibel und mit großer Energie wachsen. Jedoch führte es auch dazu, dass der Verein selbst nun stark überlastet ist. Die Organisation der Fläche stellt ähnliche Herausforderungen wie die einer kleinen Stadt.
Es besteht die Notwendigkeit bestimmte Aufgabenbereiche zu professionalisieren, damit wieder Energie für die eigentliche inhaltliche Arbeit frei wird und das PLATZprojekt seiner Idee gerecht werden kann. Auf Basis dieser neu gewonnen Stabilität wollen wir darüber hinaus wieder in unseren Kiez ausschwärmen, die Leute direkter und intensiver ansprechen, eine dynamische und integrative Institution unseres Stadtteils werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Linden/Limmer
Einwohnerzahl
45725
Quelle / Anmerkungen
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.png
(157.07 KB)
projektgebiet2.png
(128.29 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundsätzlich besteht unsere Hauptarbeit in der Organisation des PLATZprojektes, also der Plattform, auf der die Anwohner unseres Quartiers den Raum und die Infrastruktur erhalten, ihre Anliegen zu verwirklichen: Seien es Konzerte der eigenen Garagenband, politische Arbeitsgruppen, die eigene Selbstständigkeit oder ein Treffpunkt für das eigene Kollektiv. Um diese Plattform möglichst niederschwellig zu gestalten, bedarf Menschen, die sich Zeit nehmen können, die vor Ort sind und als Anlaufstelle fungieren können.
Besonders hervorzuheben ist dabei das Konzept des Mittwoch- und Sonntagscafés, welches ein sehr erfolgreiche Maßnahme war und ist, Interessierte aufzufangen und z.B. durch Hilfe an der Theke zu aktivieren. Genauso sind die gemeinschaftlichen Bauaktionen ein wichtige Methodik unseres Arbeitens. Sie sind sehr wirksam die Selbstermächtigung zu lehren und eine Verbindung zum Quartier herzustellen.
Außerdem gilt es die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten des PLATZprojektes effektiver nach außen zu tragen. Es muss eine Durchdringung des gesamten Kiezes erreicht werden. Dies geschieht auf der einen Seite durch Musikveranstaltungen und Feste, sowie Fortbildungsveranstaltungen und Vorträge, auf der anderen Seite aber auch durch direkte Interventionen in den Stadtraum, wie es z.B. mit PLATZprojekt on Tour geplant ist.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das PLATZprojekt wird das Abbild der Interessen und Fähigkeiten der Anwohner, ein Ort auf den die Menschen stolz sind, ein Ort der sich wandeln kann entlang des Zeitgeistes
Kriterium
Beschreibung
Gruppen sind sich ihrer Möglichkeiten vor Ort bewusst und nutzen diese eigenständig, ein reger Ort des Austausches und der Ideen, die konstruktiv aufeinander treffen
Kriterium
Beschreibung
Alle Bereiche und Randbereiche der gesellschaftlichen Tätigkeiten abbilden und zusätzlich Inkubator für Innovatives sein, Synergien zwischen den Projekten überdurchschnittlich nutzen, Akteure des Projektes schwärmen in den Stadtraum aus und initiieren
Beschreibung
Treffpunkt für die Initiativen und Kollektive des Quartiers, überregionaler und internationaler Austausch von Wissen und Erfahrungen, enge Zusammenarbeit mit Stadt und Verwaltung
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen nehmen den PLATZ als integralen Bestandteil ihres Quartiers wahr, ein Ort der die Stadt erst wirklich zur Heimat macht, ein Ort an dem man sich kennt und kennenlernt
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
LAG Soziokultur Niedersachen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam in der Südstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Yvonne Mascioni
| Funktion | Fachbereichsleiterin Migration |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel
Projektbeschreibung
Die Northeimer Südstadt erhält eine Anlaufstelle und einen Treffpunkt für alle Bewohner*innen. Aktivitäten und Angebote, die die Bedarfe und Interessen der Anwohner*innen aufgreifen, führen zu einer Verbesserung der Lebensqualität im Wohnviertel.
Bei der Northeimer Südstadt (ehemals Soziale Stadt Gebiet) handelt es sich um ein am Rande der Stadt gelegenes Wohnviertel, das im Kern aus Wohnblocks und drei großen Hochhäusern besteht. In den letzten Jahren unterlag das Viertel mehreren "fremdbestimmten" Veränderungen im Bezug auf die Wohnstruktur. Nach einer sukzessiven "Entwohnung" zahlreicher Gebäude, wird seit einem halben Jahr die Renovierung und Wiedervermietung aktiv durch eine Wohnungsgesellschaft betrieben. Die Anwohner*innen konnten bei all diesen Entwicklungen nie entscheidend in die Veränderungen eingreifen. Das neue Gemeinwesenprojekt "Gemeinsam in der Südstadt - Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel" soll eine verlässliche Struktur und Anlaufstelle aufbauen, die den Anliegen Gehör und Raum schenkt. Durch aktive Befragung und diverse Methoden der Gemeinwesenarbeit soll das Viertel wieder attraktiver werden und an der gemeinsamen Identität der Bewohner*innen angesetzt werden. Die Interessen und Ressourcen der Anwohner*innen sollen dabei sichtbar werden und u.a. zum aktiven und friedlichen Miteinander einen entscheidenden Beitrag leisten. Die Anlaufstelle unterstützt die Bewohner*innen ihre Interessen zu artikulieren und Aktivitäten umzusetzen. Zunächst wird es darum gehen die Anlaufstelle aufzubauen, Vertrauen zu gewinnen, die Bewohner*innen untereinander bekannt zu machen und zu mobilisieren. Gemeinsam mit ihnen werden Aktivitäten umgesetzt und Veränderungen angestoßen. Denkbar sind etwa künstlerische Aktivtäten zur Verschönerung des Wohnumfeldes, das Anlegen eines Gemeinschaftsgartens, Nachbarschaftshilfe und Tauschbörsen, das Schaffen von Freizeitangeboten und selbstorganisierten Treffen uvm. Daneben wird durch die Anlaufstelle der Zugang zu Angeboten außerhalb des Viertels verbessert und durch Kooperationen mit anderen Trägern der Stadt Northeim das Angebot im Viertel bedarfsorientiert ausgebaut. So wird sich durch Kooperationen und durch aktive Anwohner*innen die Wohn- und Lebensqualität im Viertel verbessern und so eine Bereicherung für alle sein.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier wird seit mehr als 25 Jahren vorzugsweise von Migrant*innen und Familien, die von Transferleistungen leben, bewohnt. Es handelt sich um ein ehemaliges Soziale Stadt Gebiet. Die Werk-statt-Schule (WsS) ist seit ca.15 Jahren in dem Quartier präsent, u.a. von 2009-2012 in einem durch Bundesmittel geförderten Gemeinwesenprojekt (BIWAQ). Vor ca.10 Jahren fing die verantwortliche Immobilienfirma an, die Wohnsubstanz zu "entwohnen", es gab konkrete Pläne für den Rückbau der Hochhäuser, viele Wohnungen, Häuserblöcke und die drei großen Hochhäuser standen jahrelang leer, es herrschte eine "geisterhafte" Stimmung. Seit einem knappen Jahr werden die leerstehenden Wohnungen wieder bewohnt. Die Migrationsberatung berichtet, dass zahlreiche Geflüchtete in die Südstadt ziehen, nachdem sie zuvor über Zuweisung auf den Dörfern gelebt haben und nun in die Kreisstadt ziehen möchten. Außerdem ist zu beobachten, dass Student*innen aus dem ca. 30 km entfernten Göttingen in der Südstadt günstigen Wohnraum gefunden haben und sich hier ansiedeln. (Siehe Homepage der Wohnungsgesellschaft www.schoener-wohnen-northeim.de/Neues_Leben.php). Gleichzeitig haben einige (Groß-)Familien während der ganzen Zeit in der Südstadt gelebt und haben hier gefühltes "altes Hausrecht". Diese Nachbarschaft birgt Konfliktpotential aber auch Chancen. Noch gibt es nur anonyme Grünflächen und keinerlei Orte mit Treffpunktcharakter. Die neue Wohnungsgesellschaft ist aktiver als die vorherigen. Eine aktive Gestaltung des Wohnumfelds scheint derzeit möglich. Die neue Phase der Bewohnung soll nun durch die Betroffenen selbst besser begleitet und durch gemeinwesenorientierte Angebote aktiv gestaltet werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Südstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet unterteilt sich in drei Untergebiete. Die Randgebiete des Projektgebietes weisen teilweise eine andere Struktur auf (Schulen und Gewerbe) und heben sich klar vom Projektgebiet ab.
Auf der Karte befindet sich das Gebiet 1. Grades, der sogenannte Hotspot, der Wohnbereich, der den größten Veränderungen oblag und optisch als Einheit wahrgenommen wird. In diesem Wohngebiet befinen sich auch drei noch unbewohnte Hochhäuser, die aber wieder vermietet werden sollen. Die großflächigen Grünflächen zwischen den Häuserblocks sind unattraktiv und anonym gestaltet. Im Osten grenzen die Parkflächen und Gebäude der Berufsbildenden Schulen an. Im Westen grenzt ein Gewerbegebiet an. Im Gebiet 2. Grades befindet sich das Asyl- und Migrationszentrum des Trägers, die Wohnstruktur ist ähnlich wie die oben genannte, jedoch fand hier eine kontinuierliche Vermietung statt. Das Wohngebiet dritten Grades weist größtenteils eine andere Wohnstruktur auf, da es sich überwiegend um Ein- bis Zweifamilienhäuser mit Vorgärten handelt. In diesem Gebiet befindet sich eine Mehrzweckhalle, die im Rahmen des Soziale Stadt Projekts entstanden ist. Diese kann auch für die Gemeinwesenarbeit genutzt werden. Ebenso wird eine Kooperation mit der Erich-Kästner-Schule angestrebt. Die Anwohner*innen des Wohngebiets dritten Grades werden nur indirekt in Projekte eingebunden.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wohnbaugesellschaft plant die Einrichtung von Betreutem Wohnen für alte Menschen und Menschen mit Behinderung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
die Wohnbaugesellschaft plant mehr Wohnraum an Studierende zu vermieten
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_suedstadt.pdf
(2.31 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier wird zentral und gut zugänglich eine Anlaufstelle eingerichtet. Diese bietet sowohl die Möglichkeit die Hauptamtlichen zu kontaktieren, als auch aufsuchende Arbeit zu leisten. Die verlässliche Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechend Aktivitäten geplant. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gefördert. Idealerweise werden ein Mann und eine Frau die GWA übernehmen. Es besteht Transparenz über Planungen und Vorgehen. Soziale Themen wie Bildung, Kultur, Freizeit, Stadtentwicklung werden aktiv bearbeitet, ergänzende Ressourcen und Programme werden, so möglich durch die Hauptamtlichen erschlossen. Neben der Unterstützung der Bewohner*innen beim Durchführen von Aktivitäten, werden durch Kooperationen Ressourcen der Innenstadt auch in der Südstadt zugänglich gemacht. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten anderer Stadtteile und Sozialräume. Übertragungsmöglichkeiten werden ausgelotet und gefördert. Hierzu sind Kooperationen geplant, insbesondere mit dem geplanten GWA-Projekt des Kinderschutzbundes, welcher Expertise hinsichtlich familienorientierter Angebote mitbringt und von unserer Expertise im Bereich Aktivierung und Befragung profitieren kann. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Stadt Northeim unterstützt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn sich Planungen und Aktivitäten an von Anwohner*innen formulierten Bedarfen und Wünschenausrichten
Kriterium
Beschreibung
Angebote von Kooperationspartner*innen verstärkt von den Anwohner*innen genutzt werden, oder wenn Kooperationspartner*innen Angebote vor Ort durchführen.
Kriterium
Beschreibung
In den zur Verfügung gestellten Räumen finden selbstorganisierte Treffen oder Aktivitäten statt
Kriterium
Beschreibung
Die Interessen der vielfältigen Anwohnerschaft berücksicht werden und sich in den Angeboten widerspiegeln.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Northeim ist über die Ziele, Entwicklung und Aktivitäten im Projekt informiert und unterstützt die Planung und Umsetzung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Dialog, Asyl-Migrationszentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familientreff Haerztor, Kinderschutzbund Northeim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (Hallo und HNA), StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Simon Hartmann, Fraktionen, Ausschüsse, Migrationsrat
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On