Mitten drin und mit dabei – sei ein Teil des mosaique
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Seedorf
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mittendrin und mit dabei - Sei ein Teil des mosaique
Projektbeschreibung
In dem Kooperationsprojekt zwischen dem Quartier Am Weißen Turm, dem mosaique – Haus der Kulturen e.V. und der Neuen Arbeit Lüneburg gGmbH geht es vor allem darum, die soziale und gesellschaftliche Teilhabe der in dem Quartier lebenden Menschen zu steigern und dadurch ihre Selbstwirksamkeit zu fördern. Einerseits sollen sie aus ihrem Wohnviertel herauskommen "mitten in die Stadt" und das soziale sowie kulturelle Leben Lüneburgs spüren – gleichzeitig sollen sie "in die Mitte ihres Lebens" gebracht werden und erkennen, dass Ihnen die Welt offen steht und Ihnen etwas „zu bieten“ hat – sozial sowie kulturell. Zentrale Bausteine des Kooperationsprojektes sind einerseits die niederschwellige Beratung als Methode und Mittel zur Kontaktaufnahme und andererseits die Partizipation und Mitgestaltung an den Freizeitangeboten des mosaique. Dadurch sollen sie in ihren Fähigkeiten der Selbsthilfe und Selbstwirksamkeit gefördert werden.
Die Neue Arbeit Lüneburg wird ein innovatives freies Beratungsangebot schaffen, das Menschen in allen Lebenslagen begleitet. Viele, gerade junge Menschen (auch mit Migrationshintergrund) ohne ausreichende Unterstützung von Seiten des Elternhauses, sind mit der Organisation eines selbstständigen Lebens überfordert. Sie benötigen unkomplizierte, verlässliche und kompetente Unterstützung, entweder bei punktuellen Schwierigkeiten wie dem Abschluss eines Vertrages, oder längerfristig als „Lebensbegleitung“. Der Fokus liegt hierbei auf Menschen, die an der Schwelle zwischen Schule und Ausbildung stehen. Das Projekt "Mittendrin und mit dabei" wird ein Angebot schaffen, das eine Begleitung auf dem “ganzen Weg“ anbietet – von Alltagsproblemen über Wohnungssuche bis hin zu Ausbildungs- oder Stellensuche, um Menschen auf dem Weg zur Selbstbestimmtheit zu unterstützen und die oft bestehende „Lücke“ zwischen einer Betreuung durch das Jugendamt und realer Verselbstständigung zu schließen. Die offene Beratung soll an zwei Vormittagen in der Woche im Saal des mosaique stattfinden – im Übergang zum Nachmittag stehen die Türen des mosaique den Teilnehmenden jedoch weiterhin offen. Die Beratenden ermutigen zum Besuch der offenen Begegnungsstätte und zur Teilnahme an den kulturellen Angeboten des mosaique, an den monatlichen Aktiven-Treffen sowie Arbeitsgruppen. Das Zusammenspiel von Beratung, sozialer Gemeinschaft und Kultur ist zentrales Element des Projektes. Die Menschen sollen ein Teil des mosaique-Teams werden – ein Stein im Mosaik.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier „Am Weißen Turm“ leben auf ca. 8,6 ha etwa 1300 Menschen. Es handelt sich um eine städtebaulich in sich geschlossene Wohnanlage, welche in den 70er und 80 er Jahren entstanden und durch eine verdichtete Bauweise gekennzeichnet ist. Das Gebiet ist durch bauliche und soziale Defizite geprägt. Im Gebiet leben überdurchschnittlich viele Menschen, die Transferleistungen beziehen, ein hoher Anteil von Menschen mit einem Migrationshintergrund, sowie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Im Projektgebiet gibt es bisher keine Angebote für junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren. Allgemeine Angebote wie Spielplätze oder Aktionen des Quartiersladens werden von ihnen nicht genutzt. Die Zielgruppe zeichnet sich aus durch Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Vereinzelung, soziale, oft psychische Probleme und damit eine hohe Hemmschwelle, sich ins „Draußen“ zu begeben und Kontakte zu knüpfen. Es braucht ein spezifisches Ansprechen durch passgenaue Angebote, die sie aus ihrem engeren sozialen und Wohnumfeld heraus- und hinein ins Leben führen. In kürzeren Projekten mit Kooperationspartnern ist dies kurzfristig und z.T. erreicht worden, war aber nie nachhaltig, da Angebote nur einen "Eventcharakter" hatten und nicht fortgeführt werden konnten. Das mosaique liegt nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt. Es wird auch als das größte Wohnzimmer Lüneburgs bezeichnet – Menschen finden hier Anschluss. Sie nehmen nicht nur an den Angeboten teil, sondern werden Teil des großen ehrenamtlichen Teams unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft. Mit dem mosaique als zentralem Projektort kann eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Anbindung geschaffen werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Quartier am weißen Turm
Beschreibung
Das Gebiet liegt quasi in einer Insellage durch den Stadtring an zwei Seiten (Am Weißen Turm im Westen u. Bögelstraße bzw. Soltauer Straße im Süden). Es schließen sich im Osten die Straße Hinter der Saline und im Norden "Am Bargenturm" an. Durch den Stadtring an zwei Seiten und weitere Straßen, befindet sich das Quartier isoliert vom restlichen Stadtgebiet quasi in einer Insellage. Das mosaique befindet sich in der Lüneburger Altstadt (Katzenstraße), im Zentrum Lüneburgs. Es ist nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt.
Einwohnerzahl
1300
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Gebiet "Am Weißen Turm" wird von einer Quartiersmanagerin mit einer halben Stelle betreut. Dies ist nicht ausreichend, um die allgemeinen Aufgaben als Quartiersmanagerin und zusätzlich die hier genannte Zielgruppe ausreichend und vor allem langfristig anzusprechen. Mit den allgemeinen Angeboten für das gesamte Quartier wird die Zielgruppe bisher nicht erreicht. Auch mit dem mosaique gab es bereits Kooperationsveranstaltungen, die gut angenommen wurden, bei denen aber keine langfristigen Kontakte hergestellt werden konnten.
Von daher wäre es sinnvoll, mit dem hier beantragten Projekt eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Angebotsstruktur für die Zielgruppe zu schaffen und damit die Arbeit des Quartiersmanagements zu ergänzen.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: Anteil Kinder 0-17 Jahre
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 18 - 24 Jahre
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 65 +
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan_sanierungsgebiet_am_weissen_turm.pdf
(218.25 KB)
projektantrag.png
(710.29 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die GWA hat die Beteiligung und Aktivierung sozial benachteiligter schon von Beginn an erfolgreich zum Kern ihrer Arbeit gemacht.
Auch wir glauben, dass die Einbindung in und Beteiligung am mosaique – einem hauptsächlich ehrenamtlich geführten Haus mit ca. 130 Aktiven – den Menschen neue Perspektiven eröffnen kann. Im mosaique erhalten sie die Möglichkeit zum Austausch, zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe, Mitsprache und Mitgestaltung. Das Zusammentreffen von engagierten Menschen verschiedenster sozialer sowie kultureller Hintergründe birgt das Potential, dass sich die Menschen gegenseitig unterstützen und vorantreiben. Die Teilnahme und vor allem die Mitgestaltung des kulturellen Programms kann die Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit fördern und das Gefühl vermitteln – "ich kann aus eigener Kraft etwas gestalten und bin Gestalter meines Lebens". Niedrigschwellige Beratung, Kultur- und Bildungsarbeit sind Handlungsansätze und Methoden der GWA und zentrale Bausteine des geplante Projektes.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen durch das Angebot erreicht werden und beginnen, sich selbt im Quartier und im mosaique mit Ihren Themen und Interessen einzubringen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Zielgruppe eigene Projektideen mit Hilfe und Unterstützung des Quartiersmanagements und mosaique´s umsetzt
Kriterium
Beschreibung
Weitere Instituionen aus dem Netzwerk und dem Stadtteil durch das Projekt angesprochen werden und eigene Angebote machen.
Kriterium
Beschreibung
s. Punkt 3 - Stärken vor Ort nutzen
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Zielgruppe beginnt, etwas von dem an das Quartier zurück zu geben, was sie im Projekt bekommen hat: Unterstützung, Austausch, Kulturelle Angebote, etc.
Vorhandene Strukturen
Das Quartier Am Weißen Turm verfügt bereits über ein Quartiersmanagement. Es ist angegliedert an das Baudezernat der Stadt Lüneburg und wird von einer Sozialpädagogin mit einer halben Stelle besetzt. Als Büro und Raum für das Quartiersmanagement gibt es den Quartiersladen mit einer Raumgröße von ca. 40 m². Er hat eher Büro - als Treff- Charakter. Das Quartiersmanagement ist für den Kontakt zwischen Stadt und Bewohner/innen zuständig, informiert über Baumaßnahmen, organisiert Beteiligungs- und Informationsformate und kümmert sich um Nachbarschaftskontakte. Regelmäßige Angebote (vor Corona) waren das jährliche Stadtteilfest, Nachbarschaftscafés, Seniorenfrühstück, Mehrgenerationenabendessen, Picknick & Konzerte, Veranstaltungen mit Kooperationspartner/innen und weitere kleinere Projekte, die über einen Verfügungsfonds finanziert werden. Auch die Vernetzung mit anderen Institutionen und Akteuren im Stadtgebiet nimmt einen Großteil der Aufgaben ein, da im Quartier direkt nur zwei soziale Institutionen agieren (Hort einer Grundschule, Offener Treff für Grundschulkinder einer Freikirche). Im Quartiersladen und im Außengelände werden regelmäßige Sprechzeiten angeboten, um Wünsche, Ideen und Anliegen der Anwohner/innen zum Wohngebiet anzunehmen und zu bearbeiten (Themenbeispiele: Müll und Sperrmüll, Probleme m. Nachbarn, Probleme m. Hausverwaltungen, Abrechnungen, etc.). Um langfristige u. tiefergehende Angebote für nur eine Bewohner/innengruppe anzubieten, fehlen die Kapazitäten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Region Lüneburg (TAF: Teilhabe am Arbeitsmarkt für Geflüchtete, Biwaq: Bildung. Qualifizierung. Arbeit. FÜR FRAUEN)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind bereits jetzt in engem Austausch mit dem Stadt- und Landkreis Lüneburg. Wir planen langfristig eine nachhaltige Finanzierung teils durch kommunale Mittel, teils durch Mittel des Landkreises und durch eine Erhöhung der Eigenmittel
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Silber - Rücken: Vereinsamung und soziale Isolation in Bissendorf mindern
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Heike Lindenborn
| Funktion | Erwachsenenbildungsträger gemäß §§3+5 NEBG |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander in Bissendorf - von und für Nachbarn, Vertrauenspersonen qualifizieren, Betroffene erkennen, ansprechen und zu deren Aktivierung beitragen
Projektbeschreibung
Studien zeigen eindeutig, dass Einsamkeit im Alter zunimmt. Die Gefahren der Einsamkeit für die älteren Menschen und die Gesellschaft zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen ist eine sinnvolle Gemeinwesen orientierte Aufgabe in der Gemeinde Bissendorf. In der aktuellen Situation von Covid-19 ist dies von hoher Priorität. Denn gerade jetzt leben viele Senior*innen in der Isolation. Wenn Verwandte oder Familienangehörige zu Besuch kommen, bleiben sie nicht lang, aus Furcht vor Ansteckung gehen sie auf Abstand oder sprechen nur "über den Zaun". Gerade gesellschaftliche und familiäre Nähe fehlt vielen Senior*innen. Dem möchten wir mit dem Projekt in der Gemeinde Bissendorf entgegenwirken zusammen mit den Gruppen und Vereinen. In der Gemeinde leben ca. 15500 Einwohner, hier von sind 3353 über 65 Jahre. Unser Ziel ist es Tandems von Pat*innen und Senior*innen zu bilden, die an gemeinsamen Veranstaltungen teilnehmen. Zunächst bilden wir ehrenamtliche Paten und ihre Mentoren (Alltagsbetreuer) aus (1. Schritt). Die Mentor*innen begleiten hauptamtlich die Tandems. Der Pate trifft sich regelmäßig mit dem/der Senior*innen zum gemeinsamen Spielen, Erkunden und Ausprobieren. Hier sollen jegliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, egal ob jemand eingeschränkt in der Mobilität ist oder eine Sprachbarriere herrscht, der passende Pate ist für ihn/sie da.
Im 2. Schritt werden Vereine, Gruppen aus Bissendorf sowie die Tandems in einer Auftaktveranstaltung gemeinsam einen Veranstaltungskalender planen, dann anbieten und anschließend durchführen. So können die Sportvereine Kurse wie zum Beispiel "Senioren - Yoga" anbieten; Chöre "Singen im Alter" oder Imker "Tanzen mit Bienen". Nun kommen die Tandems in Aktion und besuchen die Angebote. Ebenso treffen sich hier alle Senior*innen und tauschen sich aus. Auch die Paten vernetzen sich. Aus der sozialen Isolation raus! In die teilhabende Gemeinschaft hinein! Jung und alt werden zusammengeführt, Vielfalt ist gefragt. Von und Für Nachbarn! Hilfe zur Selbsthilfe durch Bildung. Der Veranstaltungskalender soll etabliert und regelmäßig wiederholt werden (der 3. Schritt). Im 4. Schritt soll dies in den örtlichen Zeitungen, wie zum Beispiel der Neuen Osnabrücker Zeitung, im Westfalen-Blatt oder dem Blickpunkt und in den Kirchenheften veröffentlicht werden. Das Programm (Ausbildung von Paten, gemeinsame Aktionen, Veranstaltungskalender der Vereine) soll fortlaufend weitergeführt werden, sodass wirksam Isolation gemindert wird.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen hat sich in den letzten Jahren stets erhöht und wird sich auch in Zukunft weiter erhöhen. Gerade in den letzten Monaten, seit Beginn der Pandemie Covid-19, leben viele Senior*innen noch isolierter als zuvor.
Die Betreuung dieser Menschen braucht viel Kraft, Zeit und außerordentliche Konzepte in diesen Zeiten. Besonders im ländlichen Raum müssen lange Wege bewältigt werden. Durch gut funktionierende nachbarschaftliche Unterstützung und große Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe wird viel bewegt. Doch um fehlende Angebote und Hilfen auszugleichen, müssen neue, wie z.B. dieses Projekt, geschaffen werden.
Damit Menschen in ihrer vertrauten Umgebung alt werden können, braucht es die Unterstützung und Teilhabe der Menschen vor Ort.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bissendorf, mit den Ortsteilen Bissendorf, Schledehausen und Wissingen
Beschreibung
Die Gemeinde grenzt im Norden an Belm und Ostercappeln, im Osten an Bad Essen und Melle, im Süden an Hilter am Teutoburger Wald und Georgsmarienhütte sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Osnabrück
Einwohnerzahl
15500
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bissendorf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
520px-bissendorf_in_os_svg.png
(153.41 KB)
resize_706x628.jpg
(83.88 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt wird der spezielle Ansatz von GWA verfolgt, indem wir die Bedarfslagen der Senior*innen filtern, auswerten und dem nachgehen. Ebenso fördern wir durch Tandems das Engagement und die Bereitschaft zur Übernahme sozialer Verantwortung bei (jungen) Erwachsenen in der Gemeinde Bissendorf. Die Tandems besuchen die geplanten und bedarfsgerechten Angebote der örtlichen Vereine und Gruppen. Egal ob der/die Senior*innen Lust auf Sport, Kaninchen oder Kultur hat, jegliche Aktivitäten finden sich im Veranstaltungskalender "Silberrücken" wieder. Diese kollektive Durchsetzung der Interessen der Senioren*innen und der Pat*innen ist damit gewährleistet. Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung der Vereine und Tandems in der Gemeinde sowie die Umsetzung des Veranstaltungskalenders „Silberrücken“ verdeutlicht den Ansatz der GWA.
Mit dem Arbeitskreis „Goldener Oktober“ und anderen örtlichen Einrichtungen wird gezielt mit den Senior*innen zusammen gearbeitet, sie bestimmen mit, wie ihre Einsamkeit gemindert, die Lebensqualität gestärkt und die Gesundheitskompetenz gefördert wird.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die Angebote durch die Bewohner*innen besucht werden.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 50% der genannten Vereine und Gruppen an der Auftaktveranstaltung teilnehmen.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 25 Tandems regelmäßig in Kontakt zueinander stehen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die unterschiedlichen Einrichtungen für Senioren miteinander interagieren.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht,wenn die Veranstaltungen der Vereine vor Ort mit den Tandems besucht werden und sich diese regelmäßig treffen und austauschen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die soziale Isolation von Senior*innen gemindert wurde.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bogenschützenclub Wolfsangel e.V., Sascha Thiemann, Auf der Heide 38, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bujinkan-Ninpo e.V. - Japanische Kampfkunst, Markus Schlechter, Bergstr. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Bissendorf e.V., Wolfgang Uckel, Schubertstr. 20, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Minigolf im Kurgarten Schledehausen, Kirmesweg 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MSC Osnabrücker Land e.V. im ADAC, Thomas Tauz, Gesmolder Str. 11, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Osnabrücker Golf Club e.V., Am Golfplatz 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportfreunde Schledehausen, Bodo Arndt, Sledesenstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV 28 Wissingen e.V., Jens Krenitz, Johannstr. 2, Jeggen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Eintracht Nemden, Harald Ellrich, Nemdener Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TV Schledehausen, Volker Buch, Warener Str. 3b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wandergruppe SV 28 Wissingen, Hans- Dieter Lammich, Bahnhofstr. 21, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Verkehrsverein Schledehausen e.V., Ulrich Wienke, Gramberger Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Wanderverein Bissendorf e.V., Peter Spach, Am Reitplatz 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis "Goldener Oktober", Ingrid Wechsel, Heideweg 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren-Kath.Kirchengemeinde Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Ellerbeck 76, Bärbel Oberdiek, Breslauer Str. 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brieftaubenzuchtverein 080 Blick Auf Bissendorf, Harald Sauert, Fritz-Reuter-Str. 23, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fischereischutzverein Wissingen e.V., Olaf Voltmann, Heideweg 35, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Bissendorf e.V., Heinrich Timmer, Steinkuhlenweg 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kaninchenzuchtverein J 85 Bissendorf und Umgebung, Albert Brömmelhaup, Am Hallbrink 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd - Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd Schledehausen, Ingrid Meyer, Pastorenweg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Schledehausen, Almut Detert, Niederberger Mark 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bissendorf-Holte, Irmgard Heckmann, Kronsundern 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturpark Haus Nemden, Karsten Luckmann, Kummetstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Bissendorf (KuBISS), Angelika Rothe, Heideweg 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chor Cantabile, Mariele Jansen, Nordstr. 7, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospel-Chor - Shine, Dorothee Steinkamp, Wöbekingstr. 10, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenchor St. Dionysius Bissendorf, Eckhard Hindahl, Greifswalder Str. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Laurentiuschor der ev.-luth. Kirchengemeinde Schledehausen, Karl-Ulrich Voß, Neue Str. 51, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Fidelitas von 1877 Holte e. V., Robin Fox, An der Holter Burg 8, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Schledehausen von 1881 e.V., Armin Jäkel, An der Windmühle 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Herbert Huch, Jeggener Str 1b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dr. med. Waldemar Darscht Facharzt für Allgemeinmedizin, Rechliner Str. 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus am Bredberg, Am Bredberg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus am Lechtenbrink, Stadtweg 6, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Betreutes Wohnen Rudolfshöhe, Meller Str. 6a, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Kirchplatz 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Langfristig werden regelmäßige Fortbildungen für Pat*innen und Mentor*innen angeboten, die über Pflegeeinrichtungen bzw. Pflegekassen finanziert werden. Das Patenschaftsprogramm hat sich im ehrenamtlichen Bereich etabliert und wird über den Freiwilligenserver organisiert. Die Vereine veröffentlichen regelmäßig ihre Angebote auf dem Veranstaltungskalender "Silberrücken". Die Gemeinde unterstützt die Arbeit. Dadurch wird langfristig eine Struktur aufgebaut, die soziale Isolation mindert.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
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(71.7 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinschaftliches Wohnen - ökologisch und kostengünstig im ecovillage hannover
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Elvira Hendricks
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Soziale und wohnräumliche Integration von Migranten*innen und einkommensschwachen Menschen in das ecovillage hannover
Projektbeschreibung
Im letzten Förderezeitraum (12 Monate) ist es uns gelungen, aus einer "losen Initiative" eine eingetragene Baugenossenschaft mit 386 Mitgliedern zu gründen. Der Verein dorfleben ecovillage ist aus dem Prozess der der Genossenschaftsbildung hervorgegangen. Wir haben uns eine gemeinschaftliche Wertebasis geschaffen in Abgrenzung zu "jeder macht sein Ding", die eine breite Identifikation mit dem Projekt möglich macht. Der nachhaltige Beteiligungsprozess wirkt sich auf die Menschen Sinn- und Identifikations-stiftend aus. Wir haben Barrieren weites gehend vermieden, indem wir Themen und die Menschen in den Mittelpunkt gestellt haben.
Die in diesem Jahr (auch unter erschwerten Bedingungen seit dem Frühjahr 2020) neu gewonnenen 300 Mitglieder wollen wir, genauso wie einkommensschwache zukünftige Bewohner*innen und Menschen mit Migrations- und /oder Fluchthintergrund, gezielt ansprechen und einbinden.
Der Verein dorfleben ecovillage hannover e.V. will damit die soziale Integration sowie die aktive Beteiligung in den laufenden Bottom-Up-Prozess der Genossenschaft, in das direkte Wohnumfeld und den Stadtteil fördern.
Geplant sind vor Ort zur Unterstützung dieser Ziele folgende Bausteine: eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen, ein Info- und Beratungs-Point, betriebliche Erprobungsplätze, die Möglichkeit zur solidarischen Eigenleistung innerhalb der Bauphasen zugunsten Einkommensschwacher.
Die Möglichkeit sich vor Ort zu verschiedenen Anlässen und Aktionen zu Begegnen, sich zu Beteiligen (interessensgesteuert) wird gefördert unter Einbindung des Stadteiles. In jeder Gemeinschaft gibt es Konflikte und Schwierigkeiten, deshalb wollen wir mit Moderation, Mediation, Coaching und Konfliktmanagement unterstützen und Interessierte potentielle Bewohner*innen begleiten. Das vorhandene Netzwerk soll weiter ausgebaut und intensiviert werden. Desweiteren möchten wir mit dem Projekt durch professionelle Sozialarbeit erreichen, das die Integration des ecovillage hannover in den Kronsberg angebahnt und ausgebaut wird. Für die Bewohner*innen soll so ein attraktives, lebens- und liebenswertes Wohnumfeld entstehen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ausgangslage ist, dass ein experimentelles Wohn- und Lebensquartier für ca. bis zu 850 Menschen geschaffen werden soll, wir uns zur Zeit in der Endphase eines städtebaulichen Wettbewerbes befinden und die Mitglieder*innen umfassend in den Bottum-Up-Prozess eingebunden werden sollen. Zur Zeit ist dies noch nicht der Fall, da unter Corona neue Wege der Beteilungen gefunden werden mussten (digital) und dies, wie die persönliche Ansprache, ausgebaut werden soll. Wir nutzen die demokratischen Beteiligungsformen im vollen Umfang aus, um eine hohe Diversität unter den Beteiligten im Prozess zu erreichen. Die Themen des sozialen Zusammenlebens (wie Inklusion, Integration, Kooperation, generationsübergreifende Solidarität und Netzwerkarbeit) sollen einen hohen Stellenwert erreichen. Konzepte der solidarischen Landwirtschaft, Mobilität, Tausch- und Ausleihsysteme, Energie-Kreisläufe sind derzeit in Planung. Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sollen durch niedrige Mieten und alternative gemeinschaftliche Lebensformen angesprochen werden. Wir, der im März 2020 gegründeten Verein "dorfleben ecovillage hannover e.V. " will an diesen beschriebenen Ausgangs- und Problemstellung den Prozess unterstützen.
Weitere Informationen unter www.ecovillage-hannover.de.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nord Kronsberg
Beschreibung
Die Stadt Hannover ist bereit für das Projekt ein Gebiet von 50.000 m2 Baufläche im nördlichen Bereich des Kronsberges zur Verfügung zu stellen.
Einwohnerzahl
850
Quelle / Anmerkungen
Gemäß aktuellem Planungsstand gehen ab 2021 jährlich ca. 100 von am Ende ca. 500 Wohnungen im Bau, so dass dort am Ende des Bauprozesses voraussichtlich 850 Menschen wohnen werden.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: derzeitiger Stand der Genossenschaftsmitglieder ab Ü60, die die Absicht haben in den neu entstehenden Stadtteil ecovillage Hannover zu ziehen.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stand der Genossenschaftsmitglieder Jugendliche und junge Menschen auf der Suche nach alternativen Lebensformen.
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialbericht 2018 LH Hannover und Quelle Genossenschaftsmitlieder 23 %
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der prekär wohnenden Migrant*innen anteilig in der Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
luftbild_ecovillage-bauflaeche.pdf
(934.16 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Handlungskonzept wird durch professionelle Umsetzung der Ziele zu einer Erhöhung der Lebensqualität in dem neuen Quartier führen. Die in diesem Nachfolgeantrag formulierten Ziele zur Verstetigung des Projektes unterstützen den Prozess der Gemeinschaftsfindung und inhaltlichen Themenstellungen in den verschiedenen Gremien, den Arbeitsgruppen und Teams der Genossenschaft. Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die konsensorientierte Partizipation / Aktivierung im Sinne einer Beteiligungs-und Integrationskultur auch für die Menschen in den angrenzenden Stadtteilen. Wir arbeiten gemeinsam auf die Alternativen zur gemeinsamen Strategie und Lösungsfindung hin. Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) haben wir für die Bewohner*innen der Stadtteile zur Nachbarschaftspflege durch Veranstaltungen beigetragen, am 9.3. 2020 eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ernährungsbeirat Hannover/TTH "Sei teil des Wandels" mit Rob Greenfield oder Vorschläge zur Umsetzung des "Wunschbuches" zur Gestaltung des Quartiers durch die Mitglieder und Interessenten*innen erarbeitet. Unter Corona-Bedingungen wurden ein Picknick neben den Baufeldern am 02.08.20 für die "Neuen" organisiert. Treffen der AGs / Gremien, um die Gestaltungs-Pläne zu besprechen und die Eindrücke und Fragen an die Architekten zurück zu koppeln, wurden digital durchgeführt. Diese Formate - persönlich und digital - sollen niedrigschwellig ausgebaut und vertieft werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir gehen aktiv auf die Zielgruppen und Menschen des Stadtteiles zu, und motivieren sie zur sie zur eigenständigen Teilhabe. Wenn die Interessenslagen der Bewohner*innen berücksichtigt wurden und sie an der Planung und Umsetzung aktiv teilnehmen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Bedarfe der unterschiedlichen zu fördernden Zielgruppen der Bewohner*innen im Quartier effektiv und zielgerichtet im Netzwerk / zu Kooperationspartnern vermittelt werden können.
Kriterium
Beschreibung
Sobald die Gruppenbildung zu freiwilligem Engagement führt, können Synergieeffekte in der Nachbarschaft genutzt werden und die Teilnahme an Veranstaltungen und interkulturellen Angeboten zu einer gesellschaftlichen Integration führen.
Beschreibung
Die Gremien, Teams und AGs sind offen für die vor Ort lebenden Menschen und deren Empowerment. Wir laden dazu ein in sog. "Briefkastenaktionen" und durch persönliche Einladung und Ansprache, denn unterschiedliche Akteure bereichern das Zusammenleben.
Kriterium
Beschreibung
Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) werden wir Veranstaltungen für die Bewohner*innen der Stadtteile, des Quartiers zur Vernetzung, persönlichen Austausch sowie Informationen über das Quartier und weitergeben.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Pro-Aktive Einbindung der Bewohner*innen des zukünftigen ecovillage hannover in den Stadtteil Kronsberg wird durch persönliche Ansprache und vernetzende Arbeit mit der bestehenden Infrastruktur vor Ort nachhaltige Unterstützung erfahren. Akteuer*innen der benannten benachteiligten Zielgruppen werden direkt angesprochen, eingebunden und gestärkt. Durch die Erfahrungen unserer bisherigen Angebote, stellen wir mit Baubeginn sofort einen mobilen Begegnungsraum (Container) auf, damit wir einen ungezwungenen Austausch pflegen können und ein Angebot für alle Interessierten an dem Modellprojekt haben. Der Aufbau eines Info- und Beratungspoints ist als Folgeangebot geplant. Dieser soll langfristig der Unterstützung der jeweiligen Interessen dienen und wird auch genutzt, um Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und die Erkundung von Neigungen und Stärken zu fördern.
Die aktive Netzwerkarbeit gilt es auszubauen und zu verstetigen - unter anderem auf unterschiedlichen Ebenen mit Behörden, Initiativen vor Ort, Wohlfahrtsverbänden, freie Träger, Vereinen und Ehrenamtlichen durch Einbindung und Betreuung, um eine nachhaltige und integrative Wirkung für die zukünftigen Bewohner*innen zu schaffen. Die Bewohner*innen sollen eine selbstbestimmt und selbstständige Möglichkeit erlernen, Problemstellungen langfristig vor Ort unkompliziert und für sie transparent zu lösen. Wir fühlen uns mit der im ecovillage-Prozess geschaffenen Charta des Zusammenlebens verbunden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Baudezernat (Stadtplanung, Bereich Wohnversorgung), Sozialdezernat, FB Senioren, Stadt Hannover, Integrationsmanagement für Flüchtlinge LH Hannover, LH Hannover Koordinationsstelle ALBuM, Koordinierungsstelle Integration Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HAZ / Neue Presse / Wochenblätter / Hallo Sonntag / Soziale Medien / h1 / Radio Hannover / ZDF / ARD / RTL
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus- und Grundeigentum, LBS Bausparkasse, Ostland Wohnungsbaugesellschaft, Verband Wohnungseigentum Niedersachsen e.V., Stiftungen soll die Möglichkeit gegeben werden sich mit Bausteinen zu beteiligen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Schirmherr d. Vereines dorfleben ecovillage hannover e.V.) ; MdB Yasmin Fahimi; Die Ratsfraktionen und der Stadtbezirksrat stehen nahezu geschlossen hinter dem Projekt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Genossenschaftsmitglieder von ecovillage hannover , die Bewohner*innen der angrenzenden Stadtteile sowie an dem Thema Suffizienz (Selbstgenügsam) interessierte Bewohner*innen Hannovers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Caritas/Diakonisches Werk- EVLK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V. , AMFN Arbeitsgemeinschaften Migranten/innen und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , jukus e.V. , TTH Hannover e.V., kreHtiv e.V., baobab Zusammensein e.V., GeFaZ e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , Ethno Medizinisches Zentrum e.V., Hannöversche Aidshilfe e.V., STEP- Drobs Hannover, diverse Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Anerkennungs-und Qualifizierungs-Beratung Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer Hannover ,Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ in Hannover, Hannover Impuls GmbH,NeMiA – Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachen DGB-Bezirk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Bildungsträger u.a. LEB Sprachenzentrum Mittelfeld, DAA Laatzen, SBH Nord GmbH, AWO Bezirk Hannover, BNW (Maßnahme "Alles aus einer Hand") u.a. Sozialverbände, Gruppierungen zu den Bereichen Obdachlose, Migranten und Senioren
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Genossenschaft ecovillage wird Eigentümer des ersten Baufeldes Ende 2020, mit den Hochbauarbeiten wird im Sommer 2021 begonnen. Zur Zeit befinden wir uns im Endstadium des städtebaulichen Wettbewerbes. Eine Vernetzung mit dem Quartiersmanagement mit der LH Hannover und dem Bezirksrat Bemerode, Wülferode und Kirchrode besteht. Das Projekt soll langfristig aus den Mieteinnahmen der Genossenschaft finanziert werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
FITmobil
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jenny Reissig
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Fahrradfahrten verbinden Nationen und Regionen
Projektbeschreibung
Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf – ein Team e.V., bringt sich seit Mai 2015 als Dorfverein ehrenamtlich mit verschiedensten Projekten ein. In Gemeinde wird Bürgerbeteiligung großgeschrieben. Medium „Dorfgespräch“, lädt Bürger zur Beteiligung an kommunale Entwicklungsthemen ein. Bürger gründeten den Verein, weil sie Angebote für Senioren, Kinder u. Umweltthemen anbieten wollen. Sept. 2015 traf die Flüchtlingswelle die Gemeinde. Es gab eine Flüchtlingsnotunterkunft des Ld Niedersachsen mit 800 Flüchtlingen. Bürger engagieren sich seitdem in der Flüchtlings-Integrationsarbeit. Zurzeit leben 16 in Wohnungen u. 200 Flüchtlinge in Wohnanlage des LK Gifhorn im OT Lessien. BürgernIdeen werden aufgegriffen u. als Angebote umgesetzt. Dorftreff MOSAIK bietet Klöntreff, Lesestübchen, Kochtreff, Bauchtanzgruppe, Sprachkurse, Café Kinderwagen, Angebote für Wanderungen u. Radtouren, Bürgerfrühstücke, saisonale Nachbarschaftsfeste, Ausstellungen, das Bienenprojekt, Fußball-Integrationsmannschaft, Einkaufsfahrten mit Senioren im vereinseigenen VW-9sitzer-Bus, sowie die Fahrradwerkstatt in der Flüchtlings-Wohnanlage an. In Zeit der Coronaneinschränkungen wurde eine Problematik deutlich, die Jung und Alt gleichermaßen betrifft. Der Verein muss seine Einkaufsfahrten mit den Bürgern einstellen, dafür wird für die Bürger eingekauft. Kontaktsperren, keine Nahversorgung u. schlechter ÖPNV lässt die Senioren vereinsamen. Nahversorgung befindet sich in Nachbarorte 7-12 km entfernt. Angebot, Einkaufsfahrten mit vereinseigenem VWBus, soll mit 2 E-Lastenbikes erweitert werden. 1 soll in Wohnanlage Lessien stehen u. 1 am Dorftreff MOSAIK. So können mit Senioren gemeinsame Einkäufe mit den Bikes gemacht werden. Einkäufe auch für nicht mobile Senioren können damit transportiert werden. Die Lastenräder sollen auch für Ausflüge mit kleinen Kindern genutzt werden. Bürger und Flüchtlinge lernen die Wege, Sehenswürdigkeiten u. Ausflugsziele in der Region kennen. Gemeinde plant Ladestation für E-Bikes. Die 56 qkm große Gemeinde verfügt über ca. 180 Km Land- u. Forstwege u. lädt zum Fahrradfahren ein. Verein will dazu beitragen, dass das gemeinsame Ziel Integration u. gemeinsames Fahrradfahren sich stets weiterentwickelt. Soziale Kontakte werden geknüpft, sportliche Betätigung für Kinder/Senioren wird gefördert. Einfache handwerkliche Tätigkeiten an Fahrrädern werden vermittelt. Die Umsetzung des Projektes wäre ein weiterer Baustein für eine gute dörfliche Lebensqualität.
Laufzeit
2020-11-15 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit 09.2015 leben Flüchtlinge in Wohnanlage (z.Zt. ca. 200) des LK Gifhorn. Räder sind gerade hier wichtiges Fortbewegungsmittel. Die Bushaltestelle ist 2 Km von der Wohnanlage entfernt. Die Infrastruktur der Gemeinde, wie Kindergarten, Schule, Bank und Sportplätze, ist im Ortsteil Ehra und von Wohnanlage 4 Km entfernt. Gleiches Problem gilt auch für Senioren, da im Ort keine Nahversorgung (Entfernungen zu nächsten Möglichkeiten 7-12 Km) vorhanden ist. Der ÖPNV ist nicht optimal und in Ferienzeiten zusätzlich eingeschränkt. Für die Bevölkerung ist das Fahrrad ein wichtiges Fortbewegungsmittel. Durch das Projekt soll Eigeninitiative zur Nahversorgung, soziale Kontakte und sportliche Betätigung gefördert werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
38468 Ehra-Lessien
Beschreibung
Gemeinde Ehra-Lessien in der Samtgemeinde Brome mit dem Grundzentrum sowie umliegende Samtgemeinde Boldecker Land und Einheitsgemeinde Sasenburg
Einwohnerzahl
1700
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
200 Flüchtlinge bei Gesamteinwohnerzahl 1700, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
radweg.jpg
(183.82 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf - ein Team e.V. ist ein sehr gut vernetzter Dorfverein. Nach Kenntnis von Problemen oder Handlungsfeldern wird nach Lösungen gesucht und überwiegend auch umgesetzt. Gerade die Bürgerbeteiligung ist hier ein wichtiges Kriterium. Nach dem Motto "nicht, was wird für mich getan, sondern was kann ich tun", werden Bürger an Entscheidungsprozessen beteiligt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standart ist erreicht, wenn die Bürger die Angebote des Dorftreffs annehmen
Kriterium
Beschreibung
Nach Unterstützung von "Machern" ist Ziel, dass sich die Bewohner selbst für Veranstaltungen organisieren
Kriterium
Beschreibung
Kooperationen funktionieren schon jetzt. Dorfveranstaltungen wie z.B. Weinfeste werden von allen Vereinen zusammen ausgetragen.
Kriterium
Beschreibung
Jeder Verein muss nicht alles haben, man sich sich untereinander aushelfen. Z.B. vereinseigener Bus kann durch einen einmaligen Jahresbeitrag von 50,-- € von den Vereinen vor Ort mit genutzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Alle Vereine und Verbände treffen sich regelmäßig und tauschen sich aus nach dem Motto "gemeinsam sind wir stark"
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Qualifizierte Engagementlotsin für Ehrenamtliche in Niedersachsen, sowie qualifizierte Dorfmoderatorin unterstützt ehrenamtlich die Arbeit des Fördervereins. Enge Zusammenarbeit mit allen Vereinen in der Gemeinde. Veranstaltungen wie Weinfest oder Adventskranzanleuchten werden gemeinsam ausgerichtet. Teamsprecher werden qualifiziert durch Teilnahme an Workshops bundesweiter Organisationen wie z.B. Bündnis für Demokratie und Toleranz, Niedersachsen packt an oder ähnliche. Beratungsstipendium von "startsocial" wurde für Bestandsanalyse und Projektmanagement erfolgreich genutzt. Förderverein hat sich weiterentwickelt und hat sich als feste anerkannte Institution sowohl für Dorftreff MOSAIK - Angebote als auch in der Integrationsarbeit in der Gemeinde und Region etabliert. Gemeinde unterstützt den Dorftreff, indem ein ehemaliger Laden Miet- und Heizkostenfrei genutzt werden kann und jährlich gibt es einen Zuschuss von 1000,-- €, die die Nebenkosten decken. Für jedes Angebot innerhalb des Dorftreffs (MOSAIK) und Integrationsarbeit (FIT) gibt es eigene Sprecher, die sich in den jeweiligen Gruppen ehrenamtlich engagieren. Als Anerkennung für die geleistet Arbeit für die Dorfgemeinschaft wurde der Verein schon 2x vom BfDT ausgezeichnet und ist in diesem Jahr für den Deutschen Ehrenamtspreis nominiert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilige Feuerwehr, Ortsbrandmeister Dirk Lindenblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Ortsgruppe, 1. Vorsitzende Ute Scheer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule und Kindergarten in Ehra-Lessien sowie LEB (ländliche Erwachsenenbildung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Allerzeitung, Isenhagener Kreisblatt, Gifhorner Rundschau und Samtgemeindeblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsstabstelle Landkreis Gifhorn
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist innovativ sowie in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht nachhaltig angelegt. Projektantrag soll Anschubfinanzierung darstellen. Nach Finanzierungszeitraum sind Strukturen der ehrenamtlichen Unterstützung aufgebaut sowie die Instanthaltung der Lastenfahrräder gesichert. Dorftreff und dazugehöriges Grundstück (Eigentümer Gemeinde) mitten im Ortsteil Ehra dürfen bis auf unbestimmte Zeit kostenfrei genutzt werden. Da gemeinnützig anerkannt, kommen regelmäßig Spenden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zusammen leben in Cloppenburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Martina Fisser
| Funktion | Leitung DW Oldenburger Münsterland |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Teilhabe für zugewanderte Familien aus Osteuropa
Projektbeschreibung
Die vorhandenen Strukturen sollen genutzt werden, um die Integration von EU-Bürger*innen zu befördern. Viele Zugewanderte aus Osteuropa sind im Raum Cloppenburg in der Fleischindustrie und anderen prekären Arbeitsverhältnissen tätig. Bisher ist eine Integration mit Teilhabechancen nicht gelungen.
Mit dem beabsichtigten Verbot oder der Einschränkung von Werkvertragsarbeitsverhältnissen stehen zwar arbeitsrechtliche Verbesserungen für die Betroffenen an. Es müssen aber zusätzliche Anstrengungen unternommen werden, um auch eine gesellschaftliche Integration und echte Teilhabechancen vor allem für die zugezogenen EU-Bürger*innen zu ermöglichen. Dies soll gemeinsam mit bereits im Quartier ansässigen Familien geschehen. Die Kooperation der im Schwedenheim ansässigen Institutionen bieten hierfür ideale Voraussetzungen, denn das Schwedenheim ist soziales Zentrum und Familienzentrum in Cloppenburg.
Zunächst wird das Schwedenheim als Anlaufstelle für die EU-Bürger*innen etabliert. Auch schon jetzt haben viele Werkvertragsarbeiter*innen ihre Familien nachgeholt um mittelfristig eine Zukunft in Cloppenburg aufzubauen. Im Rahmen des Familienzentrums Schwedenheim werden Begegnungsmöglichkeiten für einheimische und zugewanderte Einwohner*innen Cloppenburgs geschaffen. Durch interkulturelle Angebote werden zudem das Verständnis füreinander und die Chancen der Vielfältigkeit gestärkt. Darüber hinaus werden sie durch Selbsthilfeunterstützende Angebote zur aktiven Teilhabe im gesellschaftlichen Kontext befähigt. Im weiteren Verlauf werden gemeinsam mit Ihnen und mit der aufnehmenden Bevölkerung Angebote zunächst im Schwedenheim und in der Folge auch im übrigen Stadtgebiet etabliert, die ein wechselseitiges Kennenlernen ermöglichen.
Durch die Beteiligungsformen im Schwedenheim als soziales Zentrum Cloppenburgs erfahren alle Einwohner*innen des Quartiers ihre Partizipationsmöglichkeiten und machen eigene Wirksamkeitserfahrungen. Sie erleben Diversität als Chance und Stärke.
Teilhabechancen werden verbessert und Vorbehalte und Ängste werden reduziert.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Cloppenburg liegt in Niedersachsen zw. Osnabrück und Oldenburg. Schlüsselbranchen sind die Ernährungswirtschaft, Elektrotechnik, Bauwirtschaft und die Produktion von Fahrrädern. Als erste Stadt in Niedersachsen wurde Cloppenburg als familiengerechte Kommune zertifiziert. Das Schwedenheim ist Familienzentrum verschiedener Kooperationspartner und bildet ein soziales Zentrum für die Stadt Cloppenburg.
Insbesondere in der Fleischindustrie und im Lager/Logistik-Bereich gibt es für Menschen ohne bzw. ohne anerkannte Ausbildungen Möglichkeiten auf eine Arbeitstätigkeit. Für viele EU-Bürger*innen erfolgt dies bisher zumeist im Rahmen von Werkvertragsverhältnissen. Hier sind zum Beginn des nächsten Jahres Verbesserung für die Betroffenen geplant.
Auch wenn bereits in der Vergangenheit eine große Zahl der EU-Bürger*innen ihre Familien nachgeholt haben, weil sie nicht getrennt von ihnen leben wollten, ist anzunehmen, dass sich dieser Trend in der Folge der oben genannten Veränderungen verstärkt.
Zugleich muss festgestellt werden, dass Sich die Gruppe der EU-Bürger*innen zum großen Teil nicht in die Stadtgesellschaft integrieren konnte. Deshalb müssen diesbezügliche Anstrengungen verstärkt werden.
Auch hierfür bietet das Schwedenheim eine gute Ausgangsposition, da hier das Zusammenwirken, die Unterschiedlichkeit und das Erleben von Selbstwirksamkeit lange Tradition hat, an die aktiv angeknüpft werden kann. Die Arbeit des Familienzentrums schwedenheim wird damit in die gesamte Stadt Cloppenburg, das heißt sowohl zur einheimischen als auch zur zugewanderten Bevölkerung ausstrahlen.
Einer Segregation und Parallelgesellschaft soll entgegengewirkt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cloppenburg Stadt
Beschreibung
Projektgebiet ist das Stadtgebiet Cloppenburg.
Es wird im Norden durch die B72 und im Osten durch die B 72 und im weiteren Verlauf die Cappelner Straße und die Große Straße (L 842) begrenzt.
Der Südliche Abschluss erfolgt entlang der K 171 (Sevelter Str., Cappelner Str., Nüttelner Str., Stapelfelder Str., Holtestr.)
Im Westen bildet die B 68 und im weiteren Verlauf der Neuendamm die Grenze. Die Molberger Straße schließt dann wieder an die B 72 an.
Einwohnerzahl
35451
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia, Stand: 12/19
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Datenspiegel 2018, Herausgeber: Landkreis Cloppenburg, Stand: März 2018.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Schätzung. Im Landkreis Cloppenburg gibt es 5 große Schlachtbetriebe. Die Mitarbeiter/innen kommen stark aus dem EU-Ausland. Sprachkenntnisse sind gar nicht oder fast gar nicht vorhanden. Es gibt Einzelpersonen, Paare und Familien. Es gibt individuelle Probleme, aber auch Schwierigkeiten die für jede Gruppe zutrifft.
Unterlagen zum Gebiet
stadt_cloppenburg.jpg
(94.7 KB)
familienzentrum_schwedenheim.jpg
(1.88 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch Gemeinwesenarbeit sollen die zugewanderten EU-Bürger*innen Cloppenburg als IHRE Stadt erleben, in die sie sich aktiv einbringen dürfen und die sie mitgestalten können. Diese Partizipationsmöglichkeiten stehen der einheimischen Bevölkerung ebenso zur Verfügung.
Alle Angebote werden mit den Bewohner*innen gemeinsam entwickelt hierfür werden die Einwohner*innen angesprochen und es wird im Familienzentrum Schwedenheim ein Anlaufpunkt für alle geschaffen.
Auch wenn Cloppenburg insgesamt keine benachteiligtes Gebiet ist, gibt es in ihr mit den EU-Bürger*innen doch eine benachteiligte Gruppierung, die der niedrigschwellige Unterstützung und des kollektiv gestützten Empowerments bedarf.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projektentwicklung erfolgt auf der Grundlage von Befragung/Aktivierung von Bewohner*innen
Kriterium
Beschreibung
Die Kooperationspartner bringen ihre Ressourcen in das Projekt ein und übernehmen die beteiligungsstärkenden Arbeitsweisen
Kriterium
Beschreibung
Die Kooperation Familienzentrum Schwedenheim führt nach Beendigung der Projektlaufzeit die Zusammenarbeit und Integrationsarbeit fort.
Kriterium
Beschreibung
Die Angebote werden gemeinsam mit EU-Bürger*innen und Einheimischen entwickelt und gemeinsam genutzt. Zugehörige der jeweiligen Gruppierungen setzen sich aktiv für andere ein.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Schwedenheim ist bereits ein Familienzentrum mit breiter Kooperation. Die erprobten Beteiligungen sollen nach Auslaufen des Projektes als selbstverständliche Handlungsform von allen Kooperationspartnern fortgeführt werden.
So kann dauerhaft eine gemeinwesenorientierte und zukünftig neu zuwandernde Menschen integrierende und beteiligende Arbeitsweise etabliert werden. Die Grundförderung des Familienzentrums soll kommunal sicher gestellt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersmanagement "Hindenburgviertel" Langenhagen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Koch
| Funktion | Stabstelle Quartiersentwicklung und Sozialmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Einrichtung und Eröffnung eines Quartierstreffs im "Hindenburgviertel", erste Schritte im Aufbau eines Quartiersmanagements im Stadtteil
Projektbeschreibung
Der Verein Win e.V. plant im sogenannten "Hindenburgviertel" in Langenhagen einen Quartierstreff, der ein Ort der Begegnung und Beratung werden wird. Von dort aus wird das QM für den Stadtteil gestartet und den Menschen die Möglchkeit gegeben, sich aktiv einzubringen, ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander zu gestalten. Das Quartiersmanagement steuert die Aktivitäten vor Ort, begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner dabei, berät, koordiniert und befähigt die Menschen dabei, eigene Stärken einzubringen und erhebt Bedarfe. Die Fachkraft wird angestellt sein bei der KSG Hannover, ist aber für Win e.V. vor Ort präsent. Der Treff ist offen für alle Menschen im Quartier, nicht nur für Mieterinnen und Mieter der KSG. Von den Menschen geht alles aus: Ihre Ideen und Visionen werden zu Projekten und Veranstaltungen realisiert und sorgen für eine lebendige Nachbarschaft. Der Quartierstreff wird ein Ort zum Kennenlernen, für Begegnungen, Freizeit und Bildung. Dort gibt es eine aktive Teilhabe, um das Quartier l(i)ebenswerter zu machen! Win e.V. beantragt die Förderung für die erste Zeit des QM, in denen Kontakte und erste Netzwerke aufgebaut werden. Zudem geht es um die Klärung von Bedarfen und Bedürfnissen und erste konkrete Veranstaltungen und Angebote. Geplant ist, eine bestehende Gewerbeeinheit umzubauen und als Quartierstreff zu nutzen. Ggf. ist ein Anbau geplant, grundsätzlich richtet sich das QM aber auch stark nach außen in den Sozialraum und ist im öffentlichen Raum, beispielsweise auf den angrenzenden Spielplatz. Zudem wird ein kleines Gartenstück dem Quartierstreff zugeschlagen, das von den Menschen gemeinsam bearbeitet werden kann. So entsteht ein kleines Gartenprojekt und ein Ort für Outdoor- Kulturveranstaltungen und Treffpunkte im Grünen.
Beginn wäre dann im Frühjahr 2021. Die Personalstelle wäre zum 01.05.2021 zu besetzen.
Laufzeit
2021-05-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im „Hindenburgviertel“ leben 9.284 Einwohner. Der Anteil der Kinder- und Jugendlichen bis 18 Jahre liegt bei 1.615 Personen (17,3%). Die Altersgruppe ab 60 Jahren beträgt 2.800 Einwohner (30,1%) (alle Angaben Stand 31.12.2019, Quelle Stadt Langenhagen).
Im Quartier haben 31% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Im Vergleich dazu: In der Kernstadt Langenhagen sind es 25,5%. Hinzu kommen die Kinder dieser Bevölkerungsgruppe, deren Anzahl seitens der Stadt Langenhagen aber nicht mit Zahlen belegt werden kann. Die Wohnbevölkerung verteilt sich laut der Stadtverwaltung Langenhagen auf 4.400 Wohneinheiten. Eine genaue Einteilung zu den Haushalten konnte nicht ermittelt werden. Die KSG ist Vermieterin von 265 Wohnungen im Hindenburgviertel. Hinzu kommen 90 Einzelzimmer im „Männerwohnheim“ in der Hindenburgstraße.
Problemanzeige „Seniorinnen und Senioren“:
Ältere Menschen, die oft auch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben zu weite Wege. Zudem mangelt es an Orten, an denen sie Beratung und Unterstützung bekommen. Begegnungsmöglichkeiten im Quartier fehlen. Gesamtgesellschaftliche Trends zeigen auf, dass die Menschen alleine leben und durch alle Altersgruppen hinweg von Einsamkeit betroffen sind. Der Quartierstreff bietet die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und sich ehrenamtlich zu engagieren.
Dem Verein Win e.V. geht es darum, die Menschen zu verbinden und ihnen Orte zu schaffen, an denen das gelingen kann. Deshalb richtet sich das Angebot offen an alle Menschen im Quartier, die Zielgruppen "Männer" und "Seniorinnen und Senioren" werden aber intensiver betrachtet.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Quartierstreff bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. Win e.V. arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden. Zudem werden Problemlagen erkannt und lösungsorientiert bearbeitet (unter Beteiligung der Menschen. Das Qm bietet Beratung , Steuerung sowie Projektmanagement, fördert die Partizipation und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Über den Verein Win e.V. ist die nachhaltige Weiterführung des Projektes durch einen Zuschuss der KSG Hannover und andere Fördermöglichkeiten langfristig gesichert.
Bunte Vielfalt im Zukunftszentrum - von Mensch zu Mensch
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Chanel Habermann
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Teilhabe für Alle
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist für die Bewohner der drei Stadtteile eine feste Anlauf- und Begegnungsstätte geworden. Von hier aus werden die drei sozial benachteiligten Stadtteile betreut, unterstützt u. die verschiedenen Projekte geplant. Durch die Vielfalt der Angebote fühlt sich jede/r Bewohner/in angesprochen. Die vielen Hilfs- u. Begegnungsangebote nutzen ganz unterschiedliche Zielgruppen. Regelmäßige Befragungen der Bewohner/innen durch die Stadtteilmanagerinnen ergeben immer wieder neue Bedarfe. Diese Bedarfe werden von den Stadtteilmanagerinnen zusammen mit den Bewohner/innen geplant und umgesetzt. Gerade in unserem ländlichen Raum, der stark von der Demografie-Wandel geprägt ist, sind diese Angebote unverlässlich. Dies wurde auch immer wieder durch Vertreter aus der Politik bestätigt. In unserer täglichen Arbeit steht die Integration und Teilhabe, aber auch die ökonomischen, sprachlichen, kulturellen, gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen im Vordergrund. Dabei stellen wir fest, dass ohne professionelle Unterstützung die Bewohner/innen überfordert sind. Durch die Förderung haben wir die Möglichkeit, die Bewohner/innen aktiv zu unterstützen. Die Erfolge zeigen auch, dass unsere Angebote gerne angenommen und genutzt werden, um die Lebenssituationen in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Aussagen der Bewohner/innen sind z. B. : „ Das Zukunftszentrum ist mein 2. Zuhause, hier fühle ich mich wohl, kann mich austauschen und bin unter Gleichgesinnten.“ Oder: „ Im Zukunftszentrum fühle ich mich wohl, weil ich hier so angenommen werde wie ich bin. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Unser Motto ist: Wir verstehen uns als Partner auf Augenhöhe und als Ort für Menschen, die in dieser Gesellschaft oft keinen Platz finden. Wir bringen Alle zusammen u. fördern Integration. Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Das überträgt sich auch auf die Bewohner/innen. Mit der neuen Förderung soll in den nächsten drei Jahren zum einen die Arbeit weiter verstetigt werden, zum anderen sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Gemeinwesenarbeit auf die umliegenden Dörfer auszuweiten. Hierzu fahren wir z. B. in die Dörfer u. wollen mit einem Meghaphon die Bew. auffordern, sich mit uns auf dem Dorfplatz zu treffen, um dadurch in den Austausch u. die Bedarfsermittlung zu kommen. So können z. B. die Angebote des Senioren-Hilfsdienstes oder die Nachbarschaftshilfen etabliert oder ein Mobilitätsangebot geschaffen werden.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Nachdem wir in 2017 mit dem Projekt ZukunftsZentrum gestartet sind, konnten wir in den 3 Stadtteilen mit sozialem Brennpunkt erreichen, dass die unterschiedlichen Personengruppen sich durch die vielfältigen Angebote angesprochen fühlten. Durch die verschiedenen Projekte konnten viele Menschen aus der Abwärtsspirale geholt werden. Durch die Aktivierung der Bewohner durch die Stadtteilmanager haben sich schon einige Bewohner in verschiedenen Projekten engagiert und dadurch Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Allerdings haben wir auch festgestellt, dass es einige Bedarfe auch über die Stadtteilgrenzen hinaus gibt. Dannenberg ist mit seinen 28 Ortsteilen und Dörfern stark vom demografischen Wandel geprägt.In der Stadt Dannenberg liegt der Bew. -Anteil der Senioren bei 30,8 % auf Samtgemeinde-Ebene sogar auf 34%. In den umliegenden Dörfern gibt es keinerlei Infrastruktur und keine Nahversorgung. Das bedeutet, auch außerhalb der Stadtteilgrenzen gibt es viele Menschen, die durch Isolation und Vereinsamung nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dies liegt zum einen an der mangelnden Mobilität, aber auch am mangelnden Einkommen. Die Menschen sitzen in den Ortsteilen/Dörfern fest, Busse fahren höchstens 3 x am Tag und der Fahrpreis ist relativ hoch. Hier ist die Abwärtsspirale vorprogrammiert und es gibt dringenden Handlungsbedarf.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue - Feldstraße. /Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf Straßenzüge Feldstraße. / Bellmannsfeld, Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises und Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
feldstr_bellmannsfeld_0.png
(73.78 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue- Develanging
Beschreibung
Der Develang mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Integrationsbeauftragte Landkreis Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise ( Elbe- Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
develangring_0.png
(61.68 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr./Franz-Lübeckstr.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kochstr_franz_luebeck_0.png
(57.77 KB)
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elbtalaue
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich anhand der Samtgemeinde-Grenzen.
Einwohnerzahl
20759
Quelle / Anmerkungen
Zensus 1011
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
img_2040.jpg
(96.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiterer Netzwerke und Kooperationsstrukturen, Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst, Aktivierung der Bew. auch außerhalb der Stadtteile einen Schwerpunkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv en. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Unser Leitgedanke "Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel ist, dass die Nachbarschaftshilfen von den Bewohnern selbst organisiert werden.
Kriterium
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg-Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternforum der ev. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogischer Kindergarten Leben Leben
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Weiterhin soll versucht werden, über die kommunalen Strukturen eine, evtl. auch anteilige Finanzierung möglich zu machen. Hier sind und bleiben wir nach wie vor in Gesprächen mit dem Bürgermeister und den politischen Gremien vor Ort. Hierzu soll eine Strategie für eine nachhaltige Finanzierungsgrundlage entwickelt werden, um andere Finanzierungsmöglichkeiten zu akquirieren. Ziel ist, durch unabhängige Finanzierungsmöglichkeiten die Zukunft des Zukunftszentrums zu sichern.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Samtgemeinde Neuenkirchen lebendige Dorftreffpunkte
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
| Funktion | Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufbau lebendiger Dorftreffs
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen (ca. 10.500 Einwohner) besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück.
Die Bürger/innen der Samtgemeinde Neuenkirchen haben in den vergangenen Jahren aktiv an Beteiligungsformaten, wie dem Audit familiengerechte Kommune und der sozialen Dorfentwicklung teilgenommen. Aus diesen Beteiligungsformat ist u.a. ein Multifunktionshaus (Drehscheibe) in Neuenkirchen entstanden. Dort werden neben einem Shop in Shop Angebot, auch Beratungs- und Dienstleistungsangebote ermöglicht. Nun wünschen sich die Bürger/innen einen lebendigen Dorftreff, mit Bildungs- und Beratungsangeboten, für offene und generationsübergreifende Angebote, im Zentrum der jeweiligen Mitgliedsgemeinde.
Folgende lebendige Dorftreffpunkte wurden in die Dorfentwicklungspläne aufgenommen:
- Gemeinde Merzen: auf dem Gelände der Grundschule Merzen als Jugend- und Dorftreff
- Gemeinde Neuenkirchen: in der ehemaligen Gaststätte Haarmeier
- Gemeinde Voltlage: auf dem Gelände der Grundschule Voltlage der sog. Dorfküche
Zum 15.09.2020 stellte die Samtgemeinde Neuenkirchen einen Förderantrag im Rahmen der ZILE Förderung Dorfentwicklung zur baulichen Errichtung der Dorfküche. Diesem Antrag wurde nun entsprochen, so dass die ersten Räumlichkeiten im Jahr 2020 und 2021 entstehen.
Benötigt wird im Rahmen der Gemeinwesenarbeit eine Koordination zur Belebung der „lebendige Dorftreffpunkte“. Der Koordinator / Die Koordinatorin bündelt die bereits vorhandenen Strukturen und Angebote der Samtgemeinde und der jeweiligen Mitgliedsgemeinden vor Ort. Darüber hinaus hat diese Personen eine wichtige Lotsenaufgaben und muss die Wünsche/Bedarfe generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick zu nehmen, sowie Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten aus der Bürgerschaft anzubieten. Insbesondere soll das Engagement-Potenzial in der Samtgemeinde Neuenkirchen für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote („Kleine Hilfen“; Arbeitsgruppen aus der sozialen Dorfentwicklung etc.), aber auch für Freizeit- und Kulturangebote erschlossen werden bzw. weiterhin erhalten bleiben. Durch einen Prozess der Gemeinwesenarbeit soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht sowie die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der SG Neuenkirchen leben viele Aussiedler, hinzu kommen Menschen mit Fluchterfahrung. Eine Dorfgemeinschaft hat sich nicht gebildet, die Alteingesessenen, die Aussiedler und die Menschen mit Fluchterfahrung bleiben unter sich. Eine wirkliche Integration ist bisher nicht gelungen. Die SG Neuenkirchen steht vor der Herausforderung einer überalternden Bevölkerung, mit unterschiedlichen Nationalitäten und dadurch geänderten Nutzungsansprüchen und Integrationserfordernissen. Unter Leitung der SG Neuenkirchen wurden ehrenamtliche Helfer- und Unterstützerstrukturen für Senioren (Kleine Hilfen) gebildet. Zur Unterstützung des Ehrenamtes gibt es bis Ende 2020 eine Freiwilligenagentur. Beratungs- und Dienstleistungsangebot wurden in dem Samtgemeindeprojekt Drehscheibe etabliert.
Die Versorgungsstruktur in den jeweiligen Mitgliedsgemeinden sind gesichert, während das Mobilitätsangebot eingeschränkt ist. Ortskerne mit lebendigen Einkaufs- -und Fußgängerzonen gibt nicht. In den Mitgliedsgemeinden wird überwiegend gewohnt. Mehrgenerationenfamilienstrukturen gibt es aufgrund des Fortzuges von jüngeren Menschen selten. Alte, alleinstehende Menschen leben isoliert. Die Einsamkeit und der Hilfebedarf der Bürger/innen steigt stetig. Vor Ort werden deshalb Angebote benötigt, damit das soziale Miteinander, sowohl in den Gemeinden, wie auch samtgemeindeübergreifend gestärkt wird. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in Koordinierung der vorhandenen Ressourcen, der Vernetzung der Akteure, einem altersgerechtes Unterstützungsangebote, Familienaktivitäten, Beratungs- und Kulturangebot vor Ort sowie darin die Engagement- und Selbstorganisationspotentiale in der Fläche zu erhöhen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen- lebendige Dorftreffpunkte
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestl. Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. In der Samtgemeindeverwaltung in der Mitgliedsgemeinde Neuenkirchen soll die Koordinierung verortet sein. Der erste lebendige Dorftreffpunkt entsteht in der Mitgliedsgemeinde Volltage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im Landkreis OS.
Einwohnerzahl
10499
Quelle / Anmerkungen
Stand EWO 01.06.2016 Information der Homepage der Samtgemeinde Neuenkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten vom 31.12.2018 Ldkr. OS
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS Stichtag 31.12.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung (Koordination) der unterschiedlichen Akteuer in der Samtgemeinde Neuenkirchen wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bürger/innen unter deren Einbeziehung. Es sollen Strukturen geschaffen werden, die zu kollektivem Empowerment führen. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden.Durch Bewegungs-, Gemeinschafts- und Qualifizierungsangebote werden Menschen für die unterschiedlichen Lebenssituationen sensibiliert; Konflikte in der Nachbarschaft werden abgebaut. Die darausfolgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Durch verstärkten Austausch, Beratung vor Ort und nachbarschaftliche Hilfe sind Bürger/innen zur Bewältigung ihres Alltags befähigt. Selbsthilfepotenziale werden gestärkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat Kontakt zu den verschiedenen Bürger/innen und den Vereinen,Verbänden vor Ort ; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert
Kriterium
Beschreibung
Bürger/inn kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt.
Kriterium
Beschreibung
Potenziale der Vereine, Verbände und Bürger/innen sind bekannt und dokumentiert. Ressourcen werden genutzt u. weiterentwickelt zur belebing der Dorftreffs
Kriterium
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen und genutzt (insbes. Menschen mit Fluchterf60+ und Migranten)
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Freiwilligenargen, Drehscheibe, Jugend-und Seniorenarbeit und Bürgerengagement“ austauschen und ihre Arbeit abstimmen
Beschreibung
Aus der Projekterfahrung entwickelt die Verwaltung perspektivisch ein strategische Entwicklungsziel zur Stärkung des ländlichen Raums
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden mit Hilfe der Koordinationsstelle nachhaltige Beteiligungsformate und Ehrenamtsstrukturen aufgebaut. Diese Strukturen werden während der Projektlaufzeit bis zur Selbstorganisation unterstützt.
Die laufenden Kosten für die Standorte werden dauerhaft von der SG Neuenkirchen getragen.
Die Stelle der Koordination soll langfristig die Arbeit der Freiwilligenargentur unterstützen, ein politischer Beschlüssen wird Ende 2023 angestrebt. Jährlich erfolgt ein Bericht im Rat.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaftstalk: Let´s talk about...Wölfe und Giraffen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anna Koch
| Funktion | Teamleitung Familienservice Stadt Salzgitter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Groß und Klein, jung und alt, weise und wissbegierig kommen auf einen Schnack zusammen. Organisierte, jedoch locker-authentische Annäherungsprozesse, die den Nachbarschaftsaustausch an unterschiedlichen Orten der Begegnung im Quartier fördern.
Projektbeschreibung
Die Nachbarschaftstalks, in mehreren Projekten umgesetzt, begünstigen einerseits das Urbedürfnis der Menschen nach menschlicher Nähe, Austausch, Vertrauen und damit die Möglichkeit zur Gestaltung unterschiedlicher sozialer Kontakte. Andererseits schaffen die Talks eine Plattform
- für die gegenseitige und themengestützte geistige sowie seelische Bereicherung,
- zur Gestaltung gemeinsamer Werte und Normen, die die Entwicklung einer gemeinsamen und quartiersweiten Haltung möglich machen.
Eine gemeinsame Haltung nach dem Vorbild der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg (kurz "GFK"), die von gegenseitiger Wertschätzung und Achtsamkeit geprägt ist. Das Ziel ist eine wahrhaftige Kommunikation auf Augenhöhe zu erreichen, eine Kommunikation, die Verbindung und ein Bewusstsein für die Gleichwertigkeit der Bedürfnisse aller Menschen schafft. Die GFK erfordert entsprechend die Selbstreflexion hinsichtlich der persönlichen Kommunikation und die des Gegenübers. Sie sensibilisiert Beteiligte darin, sich in Beobachtung anstelle von Bewertung, Gefühl anstelle von Gedanke, Bedürfnis anstelle von Strategie und Bitte/ Wunsch anstelle von Forderung zu üben. Das Entwickeln und Leben einer gemeinsamen Haltung, die verbindet, Transparenz fördert und damit Vertrauen/ Beziehung schafft ist ein andauernder Prozess, den es mit Beispielcharakter einzuführen, zu gestalten und zu begleiten gilt.
Durch die Nachbarschaftstalks erfährt die multiethnische Stadt Salzgitter in ihrem ausgewählten Sozialraum/ Quartier einen Zugewinn an menschlichen, sprachlichen, sozialen, fachlichen u. kulturellen Kompetenzen, die die Enkulturationsprozesse eines jeden Einzelnen des Gemeinwesens positiv beeinflussen können.
Die Talks fördern das Gemeinschaftsgefühl, zwischenmenschliche Beziehungen, Kollektiverfahrung u. nachbarschaftliches Zusammenleben sowie Nachbarschaftsnetzwerke , deren Mitglieder ein authentisches Interesse aneinander entwickeln, sich gegenseitig bei den alltäglichen Herausforderungen unterstützen und so gegenseitig von den Ressourcen und Stärken des jeweils Anderen/ des Gegenübers/ des Nebenan profitieren.
Durch die Nachbarschaftstalks werden gestaltende Begegnungsorte bereichert und für gemeinsame Toleranz-und Demokratiebildung genutzt. Das selbstbestimmte Gestalten eines diversity-orientierten Quartiers, in dem das Bewusstsein für die Individualität des Individuums gegeben ist und somit das nachbarschaftliche Zusammenleben stark macht, steht im Fokus.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt/Fredenberg“ wurde nach Programmaufnahme 2001 erfolgreich mit einer Vielzahl an Projekten und Einzelmaßnahmen im Sanierungsgebiet durchgeführt. Schlussfolgernd wurde der Rahmen für einen Stadtteil Salzgitters geschaffen, der für Alleinstehende, Familien mit und ohne Kinder sowie Senioren gleichermaßen attraktiv ist und die individuelle Lebensqualität sichert oder gar steigert, so dass das Quartier jährlich einen Einwohnerzuwachs von durchschnittlich 1,4 % verzeichnet.
Die größten Herausforderungen des Stadtteils liegen im zwischenmenschlich-sozialen Bereich. So weist der Stadtteil einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund (66%) und Ausländerstatus (28%) auf. Der Anteil von Kindern U15 Jahren liegt bei 21%, der Jugendlichen U20 bei 27,5%, der Anteil der 20-59 J bei knapp 49%, der Ü60 J bei 24% sowie der Anteil der Ü80 J bei fünf Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,3%, der Anteil der SGB II-Bezieher bei 27%. 44% der U15 Kinder sind von Kinderarmut betroffen. 24% der 11.675 Einwohner befindet sich im Transferleistungsbezug. Die Quote der Alleinerziehenden liegt bei 19%. Entsprechend ist eine große Vielfalt an Kulturen, Religionen, Altersgruppen, Sprachen, Bildungsbiographien, Haushaltszusammensetzungen, Bedürfnislagen etc. gegeben, die weiterhin einer gemeinsamen Basis für gelingende Enkulturation bedürfen, damit das gelebte Miteinander in einer gegenseitig partizipativ kommunizierten/vereinbarten sowie werteorientierten Haltung mündet. Eine Diversity-Gesellschaft bedarf einer stetig wachsenden Offenheit, Achtsamkeit u Wertschätzung, damit Vertrauen in sich selbst sowie in die Nachbarschaft wachsen kann.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Bezirk 62 Quartier Fredenberg
Beschreibung
Salzgitter ist eine 1942 gegründete Großstadt im Südosten von Niedersachsen. Die Stadt hat eine Fläche von 224 km², auf der sich insgesamt 31 Stadtteile verteilen. Das Gebiet Fredenberg ist in den 1960er Jahren entstanden und gehört zum Stadtteil Lebenstedt. Dieser ist mit Ü40.000 Einwohnern der größte Stadtteil u. liegt im Nordwesten Salzgitters.
Der Fredenberg ist "jung" und "bunt" und kann nahezu als ein "Stadtteil im Stadtteil" verstanden werden, bedingt durch seine autarke Beschaffenheit.
Einwohnerzahl
11675
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter: Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro; Kosis HHGen; Referat 48, Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Förderprogramm "Soziale Stadt" ist im Quartier Fredenberg bereits erfolgreich abgeschlossen. Das Quartier hat in seiner jetzigen Beschaffenheit die Lebensqualität der Einwohner verbessert, verfügt über Nahversorgungsstrukturen und bietet viele Anlaufstellen/ Orte der Begegnung in Form von Stadtteiltreffs (Awista, Diakonie-Treff), Familien-KiTas, dem Fredenberg-Forum, eines Familienzentrums, Schulen, Kinder- und Jugendtreffs, Spielplätzen, einem Seilgarten, einer Bibliothek und Eissporthalle, eines Wochenmarktes sowie behördlichen Außenstellen, die sich inmitten des Quartiers befinden. Darüber hinaus ist der Salzgitter-See unweit des Fredenbergs gelegen.
Das beschriebene Projekt beabsichtigt gezielt die Erprobung von alternativer und niedrigschwelliger Interaktion zwischen den Einwohnern im Quartier. Diese sollen die Entwicklung einer gemeinsamen "Quartiers-Haltung", angelehnt an die gewaltfreie Kommunikation gemäß Marshall B. Rosenberg (Mit Hilfe der vier Komponenten der GFK: Beobachtung - Gefühl - Bedürfnis- Wunsch/ Bitte anstelle von Bewertung - Gedanke - Strategie - Forderung), gestalten, erproben, leben und in das gesamte Stadtgebiet Salzgitter weitertragen. Damit ist das Projekt: "Nachbarschaftstalks: let´s talk about...Wölfe und Giraffen" als ein aufbauender Schritt zu den Maßnahmen des Programms "Soziale Stadt" zu verstehen. Menschliche Beziehungen sollen in einem gefestigten und aufgewertetem Lebensraum (durch städtebauliche Veränderungen, Schaffung von Begegnungsorten etc.) weiter ausgebaut werden, in dem die Einwohner und Aktuere aller Generationen und Herkünfte des Fredenbergs gezielt an unterschiedlichen und bereits bestehenden Anlaufstellen zusammengeführt werden, um sich über eine gemeinsame (Werte-) Haltung zu verständigen und sich somit neben einem lebenswerten Wohnraum auch eine lebenswerte Lernumgebung schaffen, in der das voreinander Lernen, das aneinander Wachsen den Schwerpunkt bilden. Letztlich heißt es, dass alle bisherigen Maßnahmen zur Quartiersentwicklung und einem gelingenden Zusammenleben eine wichtige Grundlage, im Sinne der Strukturqualität, bilden und damit die inhaltliche Ausgestaltung einer gemeinsamen Haltung, im Sinne einer guten Prozess- und Ergebnisqualität, möglich machen.
Zu dem ist der Fredenberg in seinen Netzwerkstrukturen und damit in den Kompetenzen seiner Akteure so erfahren und gestärkt, dass der nächste Schritt zur fortgeschrittenen Gestaltung des sozialen und nachbarschaftlichen Zusammenlebens, welches maßgeblich von den Bürgerinnen und Bürgern Fredenbergs bestimmt wird, genau hier anzusetzen ist. Denn die Basis für eine aktive Teilhabe am nachbarschaftlichen sowie übergeordnet am gesellschaftlichen Leben bilden Offenheit, gegenseitiges Interesse, Toleranz, Vertrauen, Gleichwertigkeit, Wertschätzung und Achtsamkeit - Attribute die prozesshaft gestärkt/ geschaffen werden können.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen
Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen
Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen
Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen
Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen
Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen
Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
66
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen
Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen
Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen
Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_fredenberg_klein.jpg
(617.5 KB)
ausschnitt_fredenberg.png
(83.85 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Fredenberg im Stadtteil Lebenstedt eint Menschen unterschiedlichster Herkunft, Bildung, Altersstruktur, Entkulturationsprozesse, Familienmodelle und sozioökonomischer Situationen in seinem Quartier. Die Projekte "Nachbarschaftstalks..." in einem Quartier mit unterschiedlichen Diversity-Dimensionen beabsichtigt entsprechend, unter gezielter Partizipation der Stadtteilbewohner und -Akteure, eine gemeinsame "menschliche Basis" zu entwickeln, die ein wertfreies, verständnisvolles und authentisches Miteinander stärkt. Über die vermittelten Prozesse der Gewaltfreien Kommunikation an die Einwohner_*innen und Akteure, die die Reflexionsfähigkeit und damit Empathie für die eigene Person sowie für das Gegenüber in den Fokus stellen, entwickelt sich langfristig eine gemeinsame Haltung, geprägt von Wertschätzung und Achtsamkeit, die im Quartier gelebt wird und über die Grenzen des Fredenbergs hinausgeht u sich damit positiv auf das Gemeinwesen Salzgitters auswirkt. Die Kommunikation auf Augenhöhe auf allen Ebenen des sozialen Miteinanders bildet einen Schritt, sozialen Ungleichheiten zu begegnen u entsprechend die menschlichen Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Wertschätzung, Anerkennung, Gemeinschaft etc. hervorzuheben u aktiv zu gestalten. Die bestehenden Orte der Begegnung wie Familienzentren, Stadtteiltreffs, Kinder- und Jugendzentren, Gärten u Haushalte nutzen
das gemeinschaftsfördernde Medium "Essen", um im Rahmen von gemeinsamen Frühstücken, Grillabenden zum Schnacken zu kommen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Nachbarschaftstalks regelmäßig und in lockerer Atmosphäre stattfinden und die Bewohner ihre Quartiershaltung gemeinsam, aktiv und selbstbestimmt entwickeln, dabei die vier Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation den Austausch begleiten und prägen.
Kriterium
Beschreibung
Das Zusammenleben im Quartier im Querschnitt von Empathie und Wertschätzung geprägt ist. Alle Menschen und Bereiche im Quartier die vier Komponenten der GFK kennen und anwenden, um gemeinsame Ziele und Visionen zu erreichen.
Beschreibung
Alle Aktuere und Orte der Begegnung die Nachbarschaftstalks unterstützen und unterschiedliche Gelegenheiten zum Austausch nutzen. Der Kooperationsverbund das Entwickeln der gemeinsamen Haltung fördert und mitgestaltet.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner und Akteure ein gegenseitiges Verständnis für Individualität entwickeln und damit verbundene Denk-, Verhaltens- und Handlungsmuster einzelner gegenseitig annehmen und Unstimmigkeiten gemäß der GFK klären können.
Beschreibung
Die Bewohner sind nach kurzer Zeit in der Lage eigene Nachbarschaftstalks zu organisieren und zu gestalten. Sie schaffen weitere Kontakte innerhalb ihres Nachbarschaftsnetzwerkes und führen Interessenten*innen in das Prinzip der gemeinsamen Talks ein.
Kriterium
Beschreibung
Die individuellen Ressourcen des Quartiers (Bewohner*innen und Akteure) sind bekannt und werden gewinnbringend innerhalb der Nachbarschaftstalks eingesetzt, so dass jeder seine Stärken einbringen und persönliche Entwicklungspotenziale ausbauen kann.
Kriterium
Beschreibung
Die gemeinsame Haltung gemäß der GFK wirkt sich auf alle Lebens- und Handlungsbereiche der Einwohner Fredenbergs aus und steigert die Lebenqualität aller. Die Haltung strahlt über die Grenzen des Fredenbergs hinaus und nimmt Einfluss auf das Gemeinwesen.
Beschreibung
Die aufgebaute Infrarstruktur im Fredenberg wird gewahrt und gemeinsam weiterentwickelt. Die gemeinsam entwickelte Haltung gemäß der GFK fördert den wertschätzenden und achtsamen Umgang mit der geschaffenen Umgebung und Umwelt.
Kriterium
Beschreibung
Die Nachbarschaftstalks fördern den gesamtstädtischen Ansatz der Kinderförderung und Familienunterstützung in einer multiethnischen Kommune, die für Offenheit, Vielfalt und Menschlichkeit steht.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Eine Vielzahl an sozialen Projekten, die die Integration u das Image fördern, sind im Programm "Soziale Stadt" durchgeführt worden. Dies in gemeinsamer Arbeit mit dem Netzwerk Fredenberg, einem Zusammenschluss der vor Ort tätigen Einrichtungen. Dabei steht auch heute die „kinder- und familienfreundliche Stadtentwicklung“ im statistisch jüngsten Ortsteil Salzgitters immer an erster Stelle. Dies kann durch viele Projekte aus den Bereichen Kinderspielplätze, Schulen, Kindertagestätten, soziale Infrastruktur, etc. dokumentiert werden. Das Quartiersmanagement Fredenberg steht für aktive Partizipation der Bewohner, zu Beginn durch individuelle Beteiligungsformen in Kombination mit klassischen Bürgerversammlungen und Stadtteilkonferenzen, heute vielmehr durch persönliche Ansprache in d. vielzähligen Anlaufstellen des Quartiers wie dem Stadtteilzentrum Awista, Diakonie-Treff, Familienzentrum, KJT usw. Darüber hinaus ist die Kontorsarbeit/ Stadtteilkoordination wesentlicher Bestandteil des Quartiers, die die Bewohner und Akteure zusammenbringt. Auf der Grundlage erhobener Bedarfe bzw. Bedürfnisse, werden Angebote/ Projekte stetig weiterentwickelt und/ oder neu initiiert. Dabei ist die direkte Betroffenheit der Bürger, zu Beginn wie heute, Ausgangspunkt für das gemeinsame Denken, Sprechen, Handeln u Weiterentwickeln. Unter diesem Aspekt finden sich in den Orten der Begegnung zahlreiche Angebote wie z.B. Nähkurse, Stadtteilmütter, Rucksack-Projekt, gut ankommen im Fredenberg, Beratung.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bibliotheken, Schulen, Familienzentrum, FamilienKiTas, Jobcenter, Familienservice
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Diakonie, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Gesundheitsamt, Soziales und Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium am Fredenberg, Grundschule Dürerring, BBS, VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-lutherische Prostei
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NABU, Fredenberg Forum e.V., Sportverein am Salzgitter See e.V., KSB: Internationaler Sportverein Fredenberg 2012 e.V., KGV Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnbau, TAGwohnen, meine SZitty, Munte Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Woolworth, NP, Imbiss-Einrichtungen, Cafés, Einzelhändler, Rewe. Lidl...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Salzgitter, Salzgitter-Zeitung, halloWochenende, Homepages der Akteure, Social-Media-Kanäle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter einzelner Fraktionen des Rates der Stadt Salzgitter, OB der Stadt Salzgitter (CDU) sowie die beiden Bürgermeister der Stadt (SPD/ Bündnis90/Die Grünen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderkommission und Jugendparlament der Stadt Salzgitter
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
-Etablierung d Projekte i. d. gesamtstädtische Arbeit Früher Hilfen und Familien fördernder Maßnahmen sowie Einbezug i.d. regionale Präventionskette, um lebensphasenbezogene Herausforderungen u Übergänge d Menschen zu begünstigen.
-Bereitstellung der finanziellen Mittel vorerst in Höhe des Eigenanteils
-Organisation u Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Werbekampagnen zur GFK im Quartier, um den Projektgedanken im Gemeinwesen präsent und durch die Nachbarschaftstalks erlebbar zu machen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam stärker werden!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marion Werth
| Funktion | Quartiersentwicklerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam stärker werden
Projektbeschreibung
Das Gemeinde- und Begegnungszentrum „St. Nikolai“ liegt zentral im Stadtteil. Im Zusammenwirken mit der Stadt Verden haben wir uns 2015 auf den Weg ins Gemeinwesen gemacht.
Miteinander leben, sich gegenseitig unterstützen, vor die Tür gehen und Menschen treffen deren Namen man kennt, so könnte man die Vision beschreiben, welche wir mit unserer Arbeit in unserem Stadtteil realisieren möchten.
Bildung und kulturelle Teilhabe dürfen keine Frage des Geldes sein. Es braucht soziale Kontakte um Brücken zu bauen und es macht stark, wenn man befähigt wird Verantwortung zu übernehmen. Vielfältige Erfahrungen machen, Teilhabe und Chancen in einem demokratischen Umfeld ermöglichen – all das bedeutet „lernen“.
St. Nikolai versteht sich als ein Ort an dem, durch vielfältiges Angebot und Begegnungen, Persönlichkeitsentwicklung und Unterstützung von Menschen für Menschen stattfindet - durch alle Gesellschafts- und Altersschichten hindurch.
Im Laufe der ersten Förderperiode "Kulturelle Teilhabe für Alle" haben wir niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen installiert sowie ein Konzept für die Förderung ehrenamtlichen Engagements entwickelt. Die Vernetzung mit Bildungseinrichtungen und anderen Akteuren konnte ausgebaut werden.
Die derzeitige Pandemie hat uns in der Arbeit neue Wege abverlangt aber auch deutlich gezeigt, dass das Gemeinde- und Begegnungszentrum für die Menschen des Stadtteils als Treffpunkt an Bedeutung gewonnen hat.
Das für uns selbstverständliche Zusammenspiel von Kirche und konfessionsunabhängiger Gemeinwesenarbeit wird mittlerweile auch von anderen Kirchengemeinden wahrgenommen und angefragt. Von der Landeskirche wird es als Leuchtturmprojekt unterstützt.
Jetzt gilt es das bestehende Angebot weiterzuführen, zu evaluieren und auszubauen, die Menschen des Stadtteils aktiv einzubinden.
Wir möchten Wegbereiter, Bereitsteller von Infrastruktur und Ermutiger für Menschen sein, die sich im Stadtteil engagieren möchten - „Gemeinsam stärker werden“.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Angebote wie das Stadtteilfrühstück, Theatergruppen und Kunstkurse haben sich während der ersten Förderperiode weiterentwickelt und werden von immer mehr Bewohnern des Stadtteils frequentiert. Das Gemeinde- und Begegnungszentrum wird von den Menschen als Anlaufstelle für die persönlichen Belange angenommen. Die Räumlichkeiten des Zentrums werden zunehmend auch von Selbsthilfegruppen genutzt. Die gewünschten Veränderungen als Ergbnis der Stadtteilbegehung stehen noch aus und sollen weiter im Blick behalten werden um die Wohnqualität im Stadtteil langfristig zu verbessern.
Die vierteljährlich erscheinende Stadtteilzeitung wird als wichtiges Medium von allen Altersgruppen im Stadtteil wahrgenommen. Die inhaltliche Gestaltung wird inzwischen zu einem Großteil von ehrenamtlichen Kräften übernommen. Die Verbreitung erfolgt hier auf rein ehrenamtlicher Beteiligung. Ferner bietet die Stadtteilzeitung eine Möglichkeit für die Sichtbarkeit der Netzwerk- und Kooperationspartner, welche auch weiterhin fester Bestandteil bleiben sollen.
Aufgrund der Pandemie mussten Angebote z.T. pausieren oder neu strukturiert werden, z.B. Bastelangebote "to go". Die sozialen Medien gewannen an Bedeutung. Um einem Maskennotstand entgegen zu wirken, wurde im Rahmen der Nachbarschaftschallenge, mit der Aktion #maskenfürverden eine institutions- und stadtteilübergreifende Aktion erfolgreich initiiert und durchgeführt und damit Gemeinwesen gelebt. Auch auf kirchlicher Ebene rückt die Gemeinwesenarbeit mehr und mehr in den Fokus. St. Nikolai wird hier als ein Leuchtturmprojekt für gelebtes Gemeinwesen z.B in der Vikarsausbilung herangezogen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Verden/ Plattenberg / Jahnstraße
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und der links liegenden Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof;
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Verden/ Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
nein
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietseingrenzung_0.png
(578.32 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wie im Erstantrag beschrieben, sehen wir die Aufgaben im Bereich Ausbau bzw. Weiterentwicklung einer Anlaufstelle vor Ort. Wir fördern nachbarschaftliches Zusammenleben im Stadtteil, Abbau von Konflikten, die Stärkung, der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier/Wohngebiet. In der Funktion der Quartiersentwicklung bewegen wir uns im Rahmen der städtischen und kirchlichen Gemeinwesenarbeit und treffen uns regelmäßig mit unseren Netzwerkpartnern.
Ziel unserer Arbeit ist die Aktivierung der Menschen im Sozialraum. Durch die Vernetzung und den Austausch mit Bewohner*innen, Verwaltungsbeamten*innen, kirchlichen Vertreter*innen, Kommunalpolitiker*innen, Vertreter*innen verschiedener Institutionen erreichen wir ein lebendiges, konstruktives Miteinander.
Durch den Austausch und das Formulieren gemeinsamer Ziele und der Entwicklung von Strategien zur materiellen, infrastrukturellen und immateriellen Verbesserung mit allen Interessengruppen wird eine Wohnumfeldverbesserung erreicht. Unser Gebäude bietet aufgrund seiner Barrierefreiheit und multifunktionalen Bauweise ideale Bedingungen als Ort der Begegnung zu fungieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wir es schaffen die Bewohner*innen aktiv in unser Tun und Handeln einzubinden und ein „Wir-Gefühl“ entsteht.
Beschreibung
wir es schaffen zu den Bewohner*innen ein Nachbarschaftliches Vertrauensverhältnis Auf- und Auszubauen. Sie ermutigen Ihre Belang , Nöte und Ideen Einzubringen und gemeinsam auf Augenhöhe Lösungen und Projektideen zu entwickeln.
Kriterium
Beschreibung
wir es schaffen mit unser Arbeit Kooperation zu pflegen und neue zu gewinnen um gemeinsam Projekte zu entwickeln und durchzuführen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Verden Abteilung Gemeinwesenarbeit und Abteilung Integration, Inklusion und Prävention,LK Verden Lokale AG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
mehrgenerationenhaus Verden, Jugendzentrum Verden, Stadtbibilothek Verden, Ferienpogramm Verden, Kitas, Stadthalle Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogik, Musikschule Verden, Buchhandlung, Kreativ, freie Künstler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Fokus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Campus Verden- Oberschule, Berufsbildende Schule Dauelsen, Kita, Förderschulen, Grundschule- Jahnschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus kirchlicher Dienste der EV. luth. Landeskirche Hannover, Diakonisches Werk, St. Johannis Gemeinde Verden, Bundesnetzwerk Diakonie Nds.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Baalkbachboard, F & R Druckerei, Rewe- Allermarkt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist es die Gemeinwesenarbeit dauerhaft zu etablieren und den Begriff "Gemeinwesenarbeit" mit Leben und Inhalt zu füllen und so die Notwendigkeit sowie die Sinnhaftigkeit deutlich sichtbar zu machen. Um dies zu erreichen, werden wir weiterhin eng mit der Kommune, dem Land und der Kirche zusammen arbeiten um eine langfristige Finanzierung zu sichern. Zusätzlich soll weiterhin aktiv Fundraising betrieben werden um für das Fortbestehen neue Sponsoren zu gewinnen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On