Bibu - Belm ist bunt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christoph Matschinsky
| Funktion | Teamleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Empowerment durch Stärkung von Ressourcen und Gestaltungsmöglichkeiten
Projektbeschreibung
Das Projekt "Belm ist bunt - Bibu" fördert die Partizipation der Einwohner*innen im sozialen und politischen Bereich. Ziel ist es, im Projektgebiet und darüber hinaus zu einer Aktivierung der Menschen beizutragen und so deren Teilhabe in der Gemeinde zu fördern. "Bibu" knüpft dabei an bestehende Strukturen und Vorarbeiten, die u.a. im Rahmen der "Sozialen Stadt" sowie des Projektes "NaDi - Nachbarschaftsdialog" erfolgten, an. Hier wurden Strukturen, z.B. das Netzwerk Sozialer Akteure, und Zugänge, z.B. über Beratungsangebote und gemeinsame Freizeitaktivitäten, geschaffen. Nun soll auf dieser Basis die Partizipation der Anwohner*innen im Fokus stehen. In dem Projektgebiet finden regelmäßige Aktionen statt, bei denen Probleme und Wünsche der Anwohner*innen diskutiert werden können (z.B. ein Neujahrswunschbaum, gemeinsames Frühlingsfest). Dafür werden die Räumlichkeiten ansässiger Netzwerkpartner*innen ebenso genutzt wie der öffentliche Raum. Mit Unterstützung der Mitarbeitenden können die Anwohner*innen dann überlegen, wie sie eine Verbesserung für ihr Viertel oder die gesamte Gemeinde erreichen können. Diese werden dann gemeinsam mit den Mitarbeitenden an das Netzwerk und vor allem an Politik und Verwaltung kommuniziert. Hier können z.B. die im letzten Jahr etablierten Bürgerforen eine Möglichkeit darstellen, zu denen die Anwohner*innen begleitet werden können, so dass auch sprachliche Unterstützung (das Team verfügt über englische, arabische und russische Sprachkenntnisse, Türkisch sowie Gebärdensprache können durch den Träger ebenfalls gestellt werden) möglich ist. Dabei nutzt das Projekt zudem die 2021 anstehenden Kommunal- und Bürgermeister*innenwahlen in Belm, um soziale Fragen mit politischer Partizipation zu verknüpfen. In Veranstaltungen werden die Möglichkeiten und Grenzen sowie die Bedeutung von Kommunalpolitik verdeutlicht, gemeinsame Gespräche mit Politiker*innen dienen nicht nur dem Austausch, sondern auch dem Abbau von Berührungsängsten. Zudem können die Anwohner*innen hier direkt ihre Ideen an Verwaltung und Politik weitergeben um gemeinsam Strategien für einen lebenswerten Stadtteil zu entwickeln. Besonderer Fokus liegt hier auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. "Bibu" ist dabei in der Arbeit nicht nur Name, sondern auch Maskottchen des Projektes - ein klassischer "bunter Vogel", der die zahlreichen Facetten des Projektgebietes in sich vereint und von den Anwohner*innen je nach Bedarf gestaltet werden kann (siehe Punkt 11).
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße 2-10 und Heideweg 37-45. Damals wurden Quartiersmanagementstrukturen aufgebaut. Ziel war es, diese auch nach Beendigung des Projektes "Soziale Stadt" aufrecht zu erhalten. Ohne hauptamtliche Unterstützung war dies jedoch nur schwer möglich. Es gibt Angebote verschiedener Akteur*innen sowie ein Freiwilligenbüro, das versucht Ehrenamtliche anzubinden. Den Zugang zu Anwohner*innen zu finden gestaltet sich jedoch als äußerst schwierig. Geprägt ist das Gebiet durch einen hohen Anteil von Menschen, die Transferleistungen beziehen. Zudem ist der Anteil von Ausländer*innen in dem Gebiet deutlich höher als in der Gesamtgemeinde, gleiches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund. Hier handelt es sich vor allem um Spätaussiedler*innen. Verschärft hat sich diese Entwicklung durch den hohen Zuzug von Geflüchteten ab 2015 und den seit 2017 zu beobachtenden Zuzug von Menschen aus Osteuropa. Diese Gruppen leben nebeneinander her, was zu Vorurteilen und negativen Zuschreiben gegenüber „der Anderen“ führt. Über das Projekt „NaDi“ wird daran gearbeitet, hier ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen, dies gestaltet sich durch die Corona-Einschränkungen als schwierig. Es ist aber deutliches Interesse an einem Engagement für Gebiet und Gemeinde erkennbar. Wichtig ist jedoch diesem noch diffusen Interesse Raum zu verleihen und den Menschen zu zeigen, wie sie sich Gehör verschaffen können und welche Möglichkeiten sich zur Gestaltung des Gebietes ergeben. Hier soll „Bibu“ ansetzen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Belm- Powe
Beschreibung
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es hat eine Größe von 17 ha und umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße und Heideweg. Angrenzend an das Gebiet befinden sich zwei Kindergärten (Christkindergarten und St. Josef Kindergarten) sowie die beiden Grundschulen (Grundschule Powe und Grundschule Belm). An den Christuskindergarten angegliedert ist das Familienzentrum. Dies stellt den räumlichen Fixpunkt für den Großteil der Aktivitäten dar, da es als Raum für gemeinsame Angebote bereits bekannt ist und die entsprechenden Möglichkeiten vorhanden sind.
Einwohnerzahl
1504
Quelle / Anmerkungen
Strukturdatenfortschreibung 2018 Gemeinde Belm
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
73
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA arbeitet anhand der Bedürfnisse und Interessen der Anwohner*innen und fördert die Partizipation im sozialen und politischen Bereich durch Vernetzung und Stärkung vorhandener Ressourcen. GWA versteht sich dabei als Unterstützung, nicht als Leitung. Mit Blick auf die soziale Teilhabe zielt das Projekt daher darauf ab, niedrigschwellige Diskussionsräume zu schaffen (z.B. durch Beratungs- und Freizeitangebote wie gemeinsame Feiern). Hier sollen die Anwohner*innen ihre Meinung zur Situation vor Ort kommunizieren und Bedarfe sowie Ideen zur Verbesserung formulieren. Darauf aufbauend werden dann gemeinsam Lösungsstrategien entwickelt. Dabei lebt das Projekt von der Rückkopplung mit und dem Engagement der Anwohner*innen, die Mitarbeitenden haben vor allem die Funktion den Austausch anzustoßen und daraus entstehende Ideen zu unterstützen bzw. andere Akteur*innen für die Unterstützung zu gewinnen. Verschränkt wird dieser Bereich mit politischer Partizipation. Da 2021 neben den niedersächsischen Kommunalwahlen auch Wahlen zum*zur Bürgermeister*in in Belm anstehen bietet sich dies an, um den Anwohner*innen die Bedeutung von Kommunalpolitik sowie ihre Einflussmöglichkeiten näher zu bringen und den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Anwohner*innen zu fördern. Hier können z.B. Workshops zur Entwicklung von Ideen für die Gemeinde oder Diskussionsrunden mit Politiker*innen stattfinden, bei denen die Anwohner*innen die zuvor entwickelten Ideen vorstellen können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projekt geht auf Interessen der Menschen ein, Inhalte der Bewohner*innen bestimmten Veranstaltungen
Kriterium
Beschreibung
Anwohner*innen werden zur eigenen Ideen ermutigt, Vorschläge und Ideen werden gemeinsam umgesetzt, Strukturen für mehr Partizipation werden augebaut
Kriterium
Beschreibung
bestehende Angebote werden vorgestellt und Zugänge geschaffen, Fähigkeiten der Anwohner*innen werden gefördert
Kriterium
Beschreibung
Aktivitäten werden für alle Anwohner*innen konzipiert, bei gemeinsamen Diskussionen werden alle Bedarfe in den Blick genommen
Beschreibung
Unterstützung und Einbeziehung Netzwerk sozialer Akteure, Aktionen werden immer im Verbund gestaltet
Kriterium
Beschreibung
Projektgebiet wird als Teil der Gesamtkommune verstanden, spezielle Bedürfnisse kommuniziert, gleichzeitig wird die ganze Gemeinde in den Blick genommen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In Belm gibt es das „Netzwerk Sozialer Akteure Belm“. Einen besonderen Fokus auf das Projektgebiet haben z.B. der offene Kinder- sowie Jugendtreff. Auch die katholische Kirche ist vor Ort engagiert. Im Rahmen der „Sozialen Stadt“ wurden diese Strukturen weiter ausgebaut und gestärkt. Nach Ende des Programmes konnte das Netzwerk ohne die Koordinierung durch das Quartiersmanagement, das 2014 auslief, weiterbestehen und ist bis heute eine gute Möglichkeit gemeinsame Ideen zu entwickeln und schnell alle wichtigen Akteur*innen zu erreichen. Regelmäßige Netzwerktreffen wurden früher durch das Quartiersmanagement organisiert, dies übernimmt jetzt die Gemeinde. Es ist also durchaus gelungen, Projektansätze in Regelstrukturen zu überführen. Bis Ende 2018 läuft zudem das Projekt „BIBA-Belmer Initiative für Bildung und Arbeit“. Das Projekt wird im ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“ gefördert. Hierüber kann z.B. das jährliche Begegnungsfest der Gemeinde fortgeführt werden. Zudem gibt es in der Gemeinde ein Freiwilligenbüro, dass Ehrenamtliche akquirieren und vermitteln will. Das Projekt „NaDi“ zielt darauf ab, Zugänge zu den mannigfaltigen Zielgruppen zu generieren und ein Bewusstsein für den sozialen Zusammenhalt zu schaffen, darauf aufbauend soll nun „Bibu“ die Partizipation der Menschen vor Ort stärken.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Belm (Bürgermeister, stellv. Bürgermeister, Gleichstellungsbeauftragte, Pressesprecher)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ökumenische Jugendhilfen (Projektträger)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleis 3 - Pro Belmer Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Belmer Integrationswerkstatt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Ökumenischen Jugendhilfen arbeiten seit ihrer Gründung sozialraumorientiert und versuchen im Rahmen verschiedener Projekte sowie in ihrer alltäglichen Arbeit das Thema Gemeinwesenarbeit mitzudenken. Erfahrungen aus dem geplanten Projekt werden dabei genutzt. Die Gemeinde plant langfristig eine Finanzierung im Bereich Quartiersmanagement zu ermöglichen, hier können die Ergebnisse aus dem Projekt genutzt werden. Träger und Gemeinde sind diesbezüglich in Absprache.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Sport unter freiem Himmel unter Nachbaren
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Kodjovi Kougblenou
2. Kurzbeschreibung
Sport unte freiem Himmel unter Nachbaren!
Projektbeschreibung
Anlässlich des Projekts “ Sport unter Nachbarn”, möchten wir an der Verwirklichung einer toleranten und sozial gerechten Gesellschaft mitarbeiten. Dies beinhaltet für uns die Partizipationsmöglichkeiten für jeden Menschen, unabhängig von alter, kultureller und geschlechtsspezifischer Identität. Die globale Corona- Pandemie lehrt uns allen zur Zeit, dass es allein um den Menschen und seine Gesundheit gehen sollte.
Laufzeit
2020-08-24 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die drastischen Ausgangsgsbeschränkungen und Quarantänephasen mit ihren persönlichen Folgen bedeuten in Zeiten der Corona-Krise für die Nachbarinnen und Nachbaren nicht nur eine hohe psychische, sondern auch eine physische Belastung. Um etwas Stress abbauen zu können, und gleichzeitig seine körperliche Fitness zu steigern, bieten wir unseren Nachbarn/innen ein Projekt mit dem Namen: "Sport unter Nachbarn" an
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum/Diepholz
Einwohnerzahl
793
Quelle / Anmerkungen
Stadt-Bassum
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Villa Luise - Teilhabe zentral organisieren und dezentral wirken
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dirk Pohl
| Funktion | VHS-Direktor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Villa Luise - Teilhabe zentral organisieren und dezentral wirken
Projektbeschreibung
Ein Teilhabezentrum für Buxtehude – mit Satelliten in der ganzen Stadt!
Die Hansestadt Buxtehude gründet ein Teilhabezentrum mit den Fachgruppen Soziales, Wohnen und Senioren, der VHS, dem Jugendamt und fakultativ der Wirtschaftsförderung. Ebenso werden die AWO, Jobcenter und andere Träger eingeladen, sich einzubringen.
Geplant wird ein zentraler Anlaufpunkt für alle Menschen mit verminderten Teilhabechancen, um mit Ihnen gemeinsam die vorhandenen Fördermöglichkeiten besser nutzen zu lernen. Neben der zentralen Anlaufstelle werden Stadtteilzentren (FABIZ, Stieglitzhaus, VHS) mit einbezogen, darüberhinaus werden Wohnorte der Menschen gezielt aufgesucht und Unterstützung auch vor Ort beratschlagt. Insofern führt die Villa Luise wichtige Bausteine der kommunalen Versorgung integriert zusammen und soll durch die Anbindung der Stadtteilhäuser ebenso zentral wie auch vor Ort bis hin zu den Wohnquartieren wirken. 2017 wurde Integration noch als spezieller Auftrag verstanden, der sich nun zu einem kommunalen Teilhabegedanken weiterentwickelt und in einem Teilhabekonzept umgesetzt wird.
Ziele:
- Teilhabe und Partizipation nachhaltig stärken
- Förderung und Stärkung individueller Ressourcen und Kompetenzen
- Stärkung des Gemeinwesens Buxtehude und in der direkten Nachbarschaft durch neue Räume der Begegnung, Beratung und Unterstützung
- Beratungsangebote werden gebündelt
- Für die Nachbarschaft entstehen Begegnungsformen, die zielgruppengerechte Kursangebote informeller und formeller Art ermöglichen, bis hin zu BAMF-Integrationskursen. Die Schaffung von informellen Lern- und Begegnungsräumen (Selbstlerncafé, Begegnungsküche) neben Orten des formalen Lernens (Kursräume) und der Beratung fördert die Zusammenarbeit der jeweiligen Partner und stärkt das Unterstützungssystem insgesamt.
Durch den Prozess der Beratschlagung (Augenhöhe!) führt ein Teilhabe-Lotse, der dabei auch notwendige Informationen (natürlich datenschutzkonform) sichert. Zugleich können im Bedarfsfall alle prozessbezogenen Beteiligten zu gemeinsamen Beratschlagungen zusammengeholt werden.
Die Villa Luise wird Synergieeffekte für benachteiligte Menschen in Buxtehude fördern. Die architektonische Ensemblegestaltung mit dem Stadthaus (zentraler Verwaltungssitz) kann die Sensibilisierung der Stadtgesellschaft, insbesondere auch der Nachbarschaft (Geschäftsmittel und angrenzende Wohnbebauung) fördern und damit zu einem besseren Zusammenwachsen beitragen.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im 2017 entwickelten Integrationskonzept wurde Handlungsleitlinien aufgestellt, die auf einen gelingenden Integrationsprozess abzielen. Dabei richteten sich diesean alle in Buxtehude lebenden Bürger/innen, die aus anderen Ländern zugewandert sind, wenn besondere Förderungen notwendig sind. Der Integrationsprozess wurde als reziproker Prozess der Eingliederung von Migranten/innen in die hiesige Stadtgesellschaft verstanden.
Seit 2017 hat sich aber die Wahrnehmung und die Reflexion über die Zuwanderung und deren Bewältigung in Buxtehude verändert. Die Zugewanderten wurden zunehmend als Teil der Gesellschaft verstanden und sind in unterschiedlichen Quartieren der Stadt angekommen. Die vorhandenen Stadtteilhäuser und die VHS haben sich teilweise zu Quartiershäusern entwickelt, sind aber noch nicht als Teil einer integrierten kommunalen Versorgung gedacht worden.
Seit 2017 wurde auch immer deutlicher, dass der Blick auf die Migranten zu eng war, da größere Bevölkerungsgruppe von Teilhabe tendenziell ausgeschlossen sind und man durch die zu enge Zielgruppendefinition den Problemlagen nicht gerecht wurde.
Bezahlbarer Wohnraum, Obdachlosigkeit, mangelnde Bildungschancen, Vereinsamung im Alter usw.: das alles sind Phänomene, die gemeinsam, fach- und institutionsübergreifend betrachtet werden müssen.
Mit der Villa Luise entwickelt sich ein Teilhabekonzept, dass zugleich zentral und durch systematischen Einbezug der Stadtteilhäuser auch dezentral wirken soll; aufsuchende Unterstützung auch vor Ort und der Einbezug der Nachbarschaften sind elementare Bestandteile des Konzepts.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buxtehude
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich insbesondere auf die Sozialräume 1, 4 und 5. Diese Räume werden durch die Villa Luise miteinander verbunden (Sozialraum 1).
Einwohnerzahl
20000
Quelle / Anmerkungen
Sozialraumanalyse GEBIT 2015
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialraum 1 umfasst die Kernstadt mit Neubaubestand aus den 60er Jahren und mit Hochhausbebauung. Es finden sich aber auch bürgerliche Teile mit Einfamilienhäusern. Das Innenstadtgeschäftsviertel befindet sich hier. Zum Geschäftsviertel in unmittelbarer Nähe befindet sich das Stadthaus mit der Villa Luise.
Sozialräume 4 und 5 sind von starker Wohnbebauung geprägt mit nur wenigen Geschäften des täglichen Bedarfs geprägt. Schulen, Kinderärztn, VHS, Klinikum und Heidebad haben Buxtehudeweit eine Bedeutung. Soziostrukturell handelt sich ebenfalls um eine sehr gemischte Wohnbebauung. Von der Odachlosenunterkunft über Sozialwohnungen hin zu Einfamilienhäusern eines gehobenen Anspruches ist alles dabei. Die VHS stellt dabei einen zentralen Anlaufpunkt der Migrationscommunity über Buxtehude hinaus dar. (Quellen: Sozialraumanalyse GEBIT 2015)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Sozialräumen ist der Ausländer siginifikant höher. Durch die VHS (5) und das Begegnungscafe und die Familienbildungsstätte (1) existieren bereits wichtige Anlaufstellen für Migranten. (Zahlen von 2015 leider veraltet)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil der Kinder ohne deutschen Pass ist im Sozialraum 1 am höchsten, dann folgt der Sozialraum 5. Insbesondere in Sozialraum 5 fehlt es bisher an passenden Angeboten. (zahlen nur absolut vorhanden, Stand 2015)
Unterlagen zum Gebiet
sozialraeume_hansestadt_buxtehude.jpg
(896.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz geht von einem gesamtkommunalen Denken und Handeln aus. In Buxtehude hat sich seit langem bewährt, die Zivilgesellschaft über den Präventionsrat an gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen und die kommunale Antwort darauf zu beteiligen. Dann wird die Politik einbezogen, so dass es häufig zu einem stadtgesellschaftlichen Konsens kommt, der nur beim Thema Integration immer wieder in Frage gestellt wird. Dieses Vorgehen hat sich bei der Entwicklung vom Integrationskonzept zu einem Teilhabekonzept sehr bewährt. Seit 2020 sind auch die Aufgaben des Klimaschutzes vom Präventionsrat zu seiner Sache gemacht worden (übrigens bei der Jurybegründung zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 besonders hervorgehoben).
Wir gehen von den Teilhabebedarfen der Bewohner dieser drei Projektgebiete aus, die ausdrücklich nicht beraten werden, sondern mit denen durch den Teilhabe-Lotsen und mithilfe der Netzwerkressourcen gemeinsam der Teilhabeprozess beratschlagt wird. Denn die Experten sind die Menschen selbst! Aus dem Prozeß selbst wird der fachübergreifende Charakter deutlich. Durch den aufsuchenden Einbezug der Statteilhäuser und der VHS wird gezielt die gesamte Wohnbevölkerung angesprochen, um alle Ressourcen nutzen zu können (z.B. Geschäftsviertel - Arbeitsmarkt oder Initiative Stadtteileltern im Sozialraum und im dortigen Stadtteilzentrum). Ein Ziel besteht in der koordinierten Vernetzung aller Stadtteilhäuser mit dem neuen zentralen Anlaufpunkt "Villa Luise"
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
es gelingt, Netzwerkressourcen wie geplant in einen individuellem Beratschlagungsprozess einzubringen
Beschreibung
es gelingt, das Netzwerk der Stadtteilhäuser mit der Villa Luise zu einem intergrierten kommunalen Teilhabenetz zu entwickeln.
Kriterium
Beschreibung
es gelingt, örtliche an einem Stadtzentrum bereits existierende Initiativen einzubinden und zu nutzen (z.B. Stadteileltern im FABIZ Sozialraum 1)
Kriterium
Beschreibung
wenn die Menschen so gestärkt werden, dass sich (wieder) als "Steuermann" des eigenen Lebens verstehen. Jeder einzelne Fall einer individuellen erfolgreichen Entwicklung zählt!
Kriterium
Beschreibung
wenn die Menschen in den Stadtteileltern die angeboten Infrastruktur und das Netzwerk nutzen, um eigene Vorstellungen im Stadtteil umzusetzen. In der Vergangenheit: Selbstorganisierte Kochkurse für Frauen
Kriterium
Beschreibung
wir das Konzept wie geplant umsetzen, werden nicht mehr Zielgruppen im Vordergrund stehen, sondern individuelle Teilhabewege und funktionierende Nachbarschaften
Beschreibung
es gelingt neben den bereits geplanten Partnern, weitere Akteure zu entdecken, zu entwickeln und zu gewinnen, die sich mit einbringen.
Kriterium
Beschreibung
es gelingt, die Nachbarschaften unabhängig ihrer bisherigen Teilhabechancen einzubinden, z.B. wenn das klassische VHS-Klientel sich an Aktionen einbringt, die nicht nur ihre Bedürfnisse bedient; wenn an Stadtteilfesten alle Gruppen des Stadtteils mitmache
Beschreibung
die Villa Luise eröffnet wird
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtteileltern und andere ehrenamtliche Akteure, AWO
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsverein, Altstadtverein
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Villa Luise wird von der Hansestadt Buxtehude konzeptionell umgesetzt. Das Gebäude wird langfristig angemietet. Weitere Akteure werden zu einer Zusammenarbeit eingeladen, das Ziel eint die Akteure, die auch eine gemeinsame Kooperationsgeschichte haben. Die gute Arbeit wird auch das Image der Hansestadt und der beteiligten Institutionen fördern, so dass wir fest davon ausgehen, dass eine Verstetigung im Interesse aller Beteiligten sein wird.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hitzacker an der Elbe weckt Lebensfreude
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ursula Fallapp
| Funktion | Tourismus |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam Hitzacker (Elbe) ökonomisch entwickeln
Projektbeschreibung
Wie in den meisten hochentwickelten Gesellschaften hat auch in Hitzacker die ökonomische und soziale Ungleichheit in den letzten drei Jahrzehnten zugenommen. Diese Ungleichheit prägt das Leben in der Stadt. Bisher ist es auch nicht in Ansätzen gelungen, diese Ungleichheit durch niedrigschwellige Angebote und einen freien Zugang zum Gesellschaftssystem abzumildern. Nun soll nach Möglichkeiten gesucht werden. Die Förderung der Integration ist eine wichtige Aufgabe, die alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens berührt und das Engagement vieler Akteure fordert, im Gesundheitswesen ebenso wie in den Bereichen Erziehung, Bildung, Arbeit, Forschung, Kommunikation oder Konsum. Der VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. will sich dieser Aufgabe stellen. Er sieht den Handlungsbedarf in der alltäglichen Lebenswelt der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Hitzacker (Elbe). Das Leben mit Behinderten, mit sozial Schwachen und mit Mingranten muss von der Gesellschaft anerkannt werden. Diese Gruppen müssen anerkannt werden. In abgestimmten, zu erarbeitenden Empfehlungen und späteren Vorgehensweisen soll aufgezeigt werden, wie Integration in Hitzacker (Elbe) gelebt werden kann. In der Kleinstadt Hitzacker (Elbe) mit 4.500 Einwohnern besteht Handlungsbedarf. Einerseits gewinnt Integration in einer modernen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Alle Bevölkerunsschichten rufen danach. Andererseits ist aber Integration mit Herausforderungen verbunden, für die viele Gruppen unzureichend gerüstet sind. In Hitzacker (Elbe) gibt es eine Reihe von Menschen mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund und sozialen Schwächen. Die Diversifizierung der Gesellschaft hat zur Folge, dass unterschiedliche Sprachen, Bildungsniveaus, Lebensziele, Werte, Gesundheitsvorstellungen und Verhaltensweisen aufeinander treffen. Dies stellt die Stadt Hitzacker (Elbe) vor große Herausforderungen, die sie alleine nicht meistern kann. So haben Menschen mit Migrationshintergrund oft größere Schwierigkeiten, den richtigen Zugang zum System ausfindig zu machen, zudem sind sie vielfach andere Kommunikations- und Interaktionsformen gewöhnt. Damit auch Menschen mit Migrationshintergrund sich zu Hause fühlen, ist das Zusammenwirken mit Behinderten oftmals ein Schlüssel zum Erfolg. Auch sozial Schwache passen in dieses Hilfspaket. Informationen und Angebote für Behinderte, für Migranten und für sozial Schwache sollen erarbeitet werden. Der Wohnungsmarkt gibt derzeit wenig Hoffnung auf gesundes Zusammenleben.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hauptziel:
Integration von Behinderten
Integration von Migranten
Integration von sozial Schwachen
Unterziele:
1. Akquise: Erarbeitung einer Studie über die in Hitzacker (Elbe) lebenden
- Behinderten
- Migranten
- sozial Schwachen
2. Zusammenarbeit: Erste Kontaktaufnahme mit den Bevölkerungsgruppen
3. Öffentlichkeitsarbeit: Erarbeitung und Verteilung von Flyern, Presseartikel
4. Kommunikation: Darstellung des Projektes auf einer Website
5. Weiterbildung: Angebote für
- Behinderte
- Migranten
- sozial Schwache
6. Events: Organisation eines Tages der Integration
7. Gesundheit und Sport: Initiierung eines Sportfestes für die genannten Gruppen
8. Natur erleben: Exkursionen per Kutsche, Kleinbus, Fahrradanhänger in die Natur an der Elbe
9. Kultur und Kunst: Initiierung und Aufführung eines Kulturfestivals
10. Initiierung eines Konzertes mit Musikbeiträgen aus verschiedenen Nationen
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hitzacker (Elbe), Stadtgebiet ohne Ortsteile
Beschreibung
Das Gebiet erstreckt sich vom VERDO Kultur- und Tagungszentrum im Dr.-Helmut-Meyer-Weg über
-Am Meeschenberg
-Weinbergsweg
-De Breede Stieg
-Am Langenberg
-Am Jakobsberg
-Vareniusstraße
-Grünewaldstraße
-Friedrich-Soltau-Straße
-Keetzstraße
-Am Landgraben
-Höltystraße
-Herzog-August-Straße
-Bergstraße
-Drawehnertorstraße
-Lanke
-Osterloh
-Osterberggrund
-Am Osterberg
-Lüneburger Straße
-Von-dem-Bussche-Platz
-Drawehnertorstraße
-Elbuferstraße
-Neue Straße
bis Rieselweg.
Einwohnerzahl
3548
Quelle / Anmerkungen
Zu der Stadt Hitzacker (Elbe) gehören Ortsteile sowie ein Stadtkern. Die Ortsteile sind ländlich geprägt. Sie gehören nicht zum Projektgebiet. Das Projektgebiet umfasst den eigentlichen Stadtgern von Hitzacker (Elbe).
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Hitzacker (Elbe) möchte eine Anlaufstelle vor Ort mit einem Kümmerer besetzen, der Vernetzungsberatungs- und Vermittlungsfunktion hat, um das nachbarschaftliche Zusammenleben zu stärken. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Migranten, Behinderte, sozial Schwache) sollen über die Anlaufstelle bedarfsgerechte Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen erhalten. Die Schaffung von Räumen ist im VERDO Kultur- und Tagungszentrum vorgesehen. Dieses Haus bietet Platz für spätere Events, die zusammen mit Behinderten, Migranten und sozial Schwachen auch auf der Bühne eine Darstellung finden sollen. Dabei ist das Einbinden der Ehrenamtlichen aus dem VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. zugesagt. Diese übernehmen Aufgaben und Funktionen. Die Verbesserung von Bildungs- und Beschäftigungschancen durch niedrigschwellige Angebote für alle Gruppierungen sind angedacht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, Migranten und sozial Schwachen muss gelingen. Weiterer Text s. "Nur bei Förderungsgegenstand 2"
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, die Integration von Migranten und die Integration von sozial Schwachen soll gelingen. Diese Gruppierungen sollen im VERDO Kultur- und Tagungszentrum sich organisieren. Sie sollen dort ein zu Hause finden und die Stärken vor Ort nutzen. Dabei sind Bildungsangebote, Musik, Kultur von Bedeutung. Hier lernen die Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Hitzacker (Elbe), was Behinderung bedeutet, was Migration bedeutet, was sozial schwach bedeutet. Sie nehmen diese Menschen aus diesen Bevölkerungsschichten in ihrem eigenen Tagesablauf auf.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO Hitzacker (Elbe) – Tourismusbetriebsgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO Restaurant & VERDO Catering GbR
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Lüchow Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband für die Landkreise Uelzen / Lüchow-Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Leben leben - Betriebsstätte Dannenberg - Haus der Lebenshilfe gGmbH
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es soll langfristig Personal vor Ort eingestellt werden, welches sich der Probleme von Migranten, Behinderter und sozial Schwacher annimmt. Eine Bestandsanalyse soll erstellt werden, an der sich die Problematiken herauskristallisieren. Ein darauf basierendes Konzept wird erstellt, um die genannten Personengruppen besser in die Gesellschaft zu integrieren.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Installation einer soziokulturellen Einrichtung in der Gnadenkirche
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jörg Flehnert
| Funktion | Soziokultureller Träger & Demokratie Arbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kreative Formen der Partizipation, Begegnung, Austausch und Teilhabe für die Bewohner*innen in Süderwisch
Projektbeschreibung
Das Projekt wird in enger Kooperation der HeimatKULTUR mit der ev.-luth. Kirchengemeinde Gnadenkirche umgesetzt. Diese Kirche ist multifunktional nutzbar (freibestuhlbar) und mit der Frage konfrontiert, welche Rolle Kirche zukünftig in einem vom Wandel geprägten Quartier wie Süderwisch einnehmen kann und möchte.
Beide Partner*innen verbindet das Verständnis, dass gerade in einem Stadtteil wie Süderwisch, in dem viele unterschiedliche Nationalitäten und Kulturen zusammenleben und die Dinge, die trennen oft größer scheinen, als die die einen, lebensweltnahe Werkzeuge gefunden werden müssen, die ans Herz gehen, die manchmal auch ohne Sprache funktionieren und die das Potenzial haben, einander von der eigenen Geschichte und Herkunft zu erzählen, um Stück für Stück Barrieren und Ängste abzubauen und zu überwinden.
Ein passendes Werkzeug hierfür ist die Kunst und Kultur. Mit ihrer Hilfe möchten die beiden Partner*innen den Bewohner*innen die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch aber auch zur außerschulischen Bildung und zur Teilhabe an Kunst und Kultur bieten. Des Weiteren soll ihnen die Chance geboten werden, ihren Stadtteil aktiv, nachhaltig und in ihrem Sinne mitzugestalten.
Zu diesem Zweck soll in der Gnadenkirche eine soziokulturelle Einrichtung installiert werden, die Raum für innovative, mutige und vor allem zur Zielgruppe passende Kunst- und Kulturangebote bietet. Es wird gezielt mit Künstler*innen zusammengearbeitet die die Diversität des Stadtteils widerspiegeln. Dies können bspw. die Künstler*innen des Husam Al-Ali Ensembles sein, denen es wunderbar gelingt, Menschen ein Verständnis für und detaillierten Einblick in die klassisch arabische Musik zu geben. Dies können aber auch Künstler*innen der vielfältigen urbanen Künste oder Referenten sein, die in ähnlicher Lebenssituation wie die lokale Bewohner*innenschaft groß geworden sind. Wir setzen hierbei auf eine passende Mischung aus frontalen Kunst- und Kulturangeboten (wie Konzerte oder Ausstellungen) und partizipativen Angeboten (wie z. B. Workshops, Kurse, Fortbildungen oder Kulturcafé). Gerade letztere Angebote sollen dazu dienen, den Bewohner*innen die Möglichkeit zu bieten, sich über ihren Stadtteil auszutauschen und an der Gestaltung dessen mitzuwirken.
Alle im Rahmen des Projekts umgesetzten Angebote sollen von einer sozialpädagogischen Fachkraft begleitet werden, die die Bewohner*innen in Alltags- aber auch Krisenfragen berät sowie ggf. an andere Fachkräfte weiterleitet.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Dieses Projekt soll in Cuxhaven-Süderwisch umgesetzt werden. Der Stadtteil ist von einer Vielzahl sozialer und räumlicher Einschränkungen sowie Benachteiligungen geprägt. Viele der Bewohner*innen sind mehrfach benachteiligt (z.B. Armut, Sprachbarrieren, schwierige Familienverhältnisse, fehlende Tagesablaufstrukturen). Es besteht eine äußerst eingeschränkte Mobilität und es gibt aktuell keinen Nahversorger im Stadtteil. Des Weiteren gibt es vor Ort keine öffentlichen Treffpunkte. Hiervon sind im speziellen die Jugendlichen des Stadtteils betroffen, die außerhalb des Schulbetriebes keine speziell für sie ausgelegten Räume im öffentlichen Raum haben. Darüber hinaus gibt es keine Einrichtung vor Ort, die den Bewohner*innen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld Unterhaltung, Kulturveranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Begegnung, zum Austausch und zur Teilhabe in ungezwungener Atmosphäre bietet.
Im Stadtteil aktiv sind Partner*innen wie die ev.-luth. Gnadenkirche, die Stadt Cuxhaven (mobile Jugendarbeit), der Quartiersmanager, drei Kitas, eine Jugendhilfestation, ein Stadtteilverein, das Freiwilligenzentrum, die Engagierte Stadt, die Hanel Senioren Stiftung, der Paritätische (JMD und AFS), die Caritas sowie die Süderwischschule.
Diese Partner*innen leisten hervorragende Arbeit für den Stadtteil, beklagen aber, dass es nachhaltig nicht gelingt, Grenzen und Vorbehalte zwischen den im Stadtteil beheimateten Nationalitäten zu überwinden sowie die Bewohner*innen für eine aktive und gleichberechtigte Teilhabe an den Prozessen im Stadtteil zu gewinnen.
Dieser Projektantrag wird in enger Abstimmung mit der Stadt Cuxhaven gestellt, die diesen Antrag voll unterstützt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Süderwisch
Beschreibung
Die nördliche und westliche Grenze des Projektgebiet ist der Westerwischstrom. Die Südliche Grenze bildet der Drangstweg, die östliche Grenze die Straße Süderwisch.
Einwohnerzahl
2452
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Wie in der Ausgangslage geschildert, sind viele der Stadtteil-Bewohner*innen von mehrfacher Benachteiligung betroffen. Zwei dieser Benachteiligungen sind der Mangel an ÖPNV-Anbindung sowie das Fehlen eines Treffpunktes bzw. einer Einrichtung, die Unterhaltung, Teilhabe, Begegnung und Austausch in ungezwungener Atmosphäre bietet.
Mit diesem Konzept reagieren wir auf einen Bedarf vieler Bürger*innen, die aufgrund ihrer infrastrukturellen, familiären, aber auch finanziellen Benachteiligung nur schwer in der Lage sind, Kunst- und Kulturangebote oder auch Begegnungsangebote außerhalb ihres Stadtteils wahrzunehmen.
Um diese Menschen zu erreichen, müssen wir uns auf den Weg zu ihnen machen. Wir müssen diese Angebote in ihrer unmittelbaren Umgebung installieren und sie direkt und persönlich über bestehende Netzwerke ansprechen. Viele Bewohner*innen des Stadtteils nehmen ihren Stadtteil als geschlossene Welt wahr, in dem sich ihr gesamtes Leben abspielt. Sie bewegen sich ausschließlich im Stadtteil, wenn sie nicht gezwungen sind, diesen zu verlassen. Insbesondere die Kinder- und Jugendlichen aus dem Süderwisch haben bspw. keinerlei Kenntnis über die restliche Stadt Cuxhaven. Sie wissen nicht was ein Deich ist oder wie es am Meer aussieht. Beides liegt keine 4 Km vom Stadtteil entfernt. Dies verdeutlicht, warum wir mit unseren Angeboten in diesen Stadtteil müssen.
Unsere Erfahrung zeigt, dass es möglich ist, den Horizont der Zielgruppen zu erweitern und ihnen zu helfen, über die Grenzen des Stadtteils hinaus zu denken.
Zu der Frage: Befindet sich das Projektgebiet im Sanierungsgebiet Soziale Stadt?
Im Projektgebiet befindet sich das Sanierungsgebiet Süderwisch (Teil der Sozialen Stadt). Dieses Sanierungsgebiet macht jedoch nur einen Teil des Gesamtgebietes Süderwisch aus, an deren Bewohner*innen sich das Projekt richten soll. Da mit diesem Projekt somit die Grenzen des Sanierungsgebietes überschritten werden, ist ein Zugriff auf die im Sanierungsgebiet vorhandenen Projektgelder nicht oder nur sehr schwer möglich. Zu diesen Projektgeldern ist ergänzend zu erwähnen, dass die jährlich zur Verfügung stehenden 30.000 EUR für alle im Sanierungsgebiet aktiven Partner*innen zugänglich sind. Selbst wenn eine Finanzierung dieses Projektes über die Projektgelder des Sanierungsgebietes möglich wären, könnte somit nur ein Bruchteil der benötigten Summe hierdurch finanziert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass zum 01.10.2020 die wöchentliche Arbeitszeit des Quartiersmanagers auf 10 Stunden reduziert wird. Eine Umsetzung dieses vor Ort so benötigten Angebotes wäre also unter keinen Umständen im Rahmen der Arbeitszeit des Quartiersmanagers möglich. Ergänzend dazu liegt eine hohe Verschuldung der Stadt Cuxhaven vor, weshalb es nicht möglich ist, diese „freiwillige Zusatzleistung“ über kommunale Mittel zu finanzieren.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung anhand der vorliegenden Angaben der Stadt Cuxhaven
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben beziehen sich auf das Sanierungsgebiet Süderwisch (Teil des Projektgebiet). Quelle: Vorbereitende Untersuchung "Süderwisch" -Jahr 2015 - https://cuxhaven.de/pics/medien/1_1588929656/VU_Suederwisch.pdf
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben beziehen sich auf das Sanierungsgebiet Süderwisch (Teil des Projektgebiet). Quelle: Schätzung anhand der Vorbereitenden Untersuchung "Süderwisch" -Jahr 2015 sowie der aktuellen Entwicklung im Stadtgebiet
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Gesamtstadt: https://www.cnv-medien.de/news/corona-krise-arbeitslosigkeit-im-kreis-cuxhaven-steigt-deutlich-an.html - Projektgebiet: Geschätzt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt kombiniert professionelles und zivilgesellschaftliches Engagement und verfolgt das Ziel, die Bewohner*innen des Stadtteils über die Bereitstellung der genannten Kunst-, Kultur- und Begegnungsmöglichkeiten zu aktivieren, sie dazu zu befähigen ihre Lebenssituation zu analysieren und Bedarfe zu artikulieren sowie im gemeinsamen Lernen, Arbeiten und Austausch Grenzen und Vorbehalte gegeneinander zu überwinden. Die Bewohner*innen sollen partizipativ an dem Projekt beteiligt werden und sie sollen Inhalte und Ausrichtung des Projektes mitbestimmen.
Die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Lernen soll sie des Weiteren dazu befähigen auch die Bedarfe ihres Stadtteils zu erfassen und diese deutlich in die dafür vorgesehenen kommunalen Ausschüsse zu tragen und dort zu vertreten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Bewohner*innen des Stadtteils zwei eigene Projekte und Veranstaltungen im ersten Projektjahr organisieren und umsetzen
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich zwei weitere Netzwerkpartner*innen an diesem Projekt beteiligen, es unterstützen und / oder eigene Projekte / Veranstaltungen im Rahmen dieser Förderung umsetzen
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen-Gruppen, die große Vorbehalte gegeneinander haben (bspw. Syrer*innen und Afghan*innen), anfangen, ihre Vorbehalte abzubauen und bereit sind, bspw. im Rahmen dieses Projektes, miteinander zu arbeiten
Vorhandene Strukturen
Das Sanierungsgebiet Süderwisch (im Projektgebiet) ist seit 2017 Teil des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt". Seit Herbst 2017 wurde der Quartiersmanager Süderwisch bestellt. Für seine Arbeit im Sanierungsgebiet verfügt er ab Okt. 2020 über 10 Std. / Woche (davor 15 Std.) und stellt die Schnittstelle zwischen der Kommune, den vor Ort aktiven Partner*innen und den Bewohner*innen dar. Im Rahmen seiner Arbeit ist es gelungen, die Netzwerkarbeit vor Ort auszubauen und zu verbessern sowie neue Partner*innen für eine aktive Teilhabe zu gewinnen. Weiterer wichtiger Partner in der GWA im Stadtteil Süderwisch ist der Stadtteilverein "Wir in Süderwisch e.V.". Dieser verfügt über 2 hauptamtliche Mitarbeiterinnen, die die Arbeit des Vereins koordinieren. Eine dieser Mitarbeiterinnen ist die sog. Brückenbauerin, die die Brücke zwischen den Syrer*innen und den anderen im Stadtteil vertretenen Nationalitäten bauen soll. Der Verein verfügt darüber hinaus über ein großes Netzwerk an Ehrenamtlichen, die die GWA unterstützen. Des Weiteren ist die Hanel Senioren Stiftung im Stadtteil beheimatet, die mithilfe von hauptamtlich Angestellten sowie Ehrenamtlichen von Altersarmut betroffene Senior*innen unterstützt. Als weitere wichtige Partner*innen in der GWA sind die Gnadenkirche und die Süderwischschule zu nennen, die sich gerne und engagiert an GWA Projekten und Veranstaltungen beteiligen. Weitere Partner*innen: Mobile Jugendarbeit der Stadt, Paritätischer, Caritas, AWO, 3 Kitas
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband (u.a. JMD und AFS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband (u.a. JMD und AFS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Kita der Gnadenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Kita der AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Kita des DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfestation Süder-/Westerwisch der AWO
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es ist eine intensive Öffentlichkeitsarbeit geplant, um die Stadtgesellschaft regelmäßig über den Fortgang des Projektes zu informieren. Wir werden in Kontakt mit möglichen Spendern gehen, um sie für eine langfristige Unterstützung des Projekts zu gewinnen. Es werden weitere Förderprogramme bemüht sowie Eintrittseinnahmen kalkuliert, um die Finanzierung des Projektes nach Ablauf der Förderung zu unterstützen. Zudem wird insbesondere die Bevölkerung dazu animiert, sich langfristig zu engagieren.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mitten drin und mit dabei – sei ein Teil des mosaique
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Seedorf
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mittendrin und mit dabei - Sei ein Teil des mosaique
Projektbeschreibung
In dem Kooperationsprojekt zwischen dem Quartier Am Weißen Turm, dem mosaique – Haus der Kulturen e.V. und der Neuen Arbeit Lüneburg gGmbH geht es vor allem darum, die soziale und gesellschaftliche Teilhabe der in dem Quartier lebenden Menschen zu steigern und dadurch ihre Selbstwirksamkeit zu fördern. Einerseits sollen sie aus ihrem Wohnviertel herauskommen "mitten in die Stadt" und das soziale sowie kulturelle Leben Lüneburgs spüren – gleichzeitig sollen sie "in die Mitte ihres Lebens" gebracht werden und erkennen, dass Ihnen die Welt offen steht und Ihnen etwas „zu bieten“ hat – sozial sowie kulturell. Zentrale Bausteine des Kooperationsprojektes sind einerseits die niederschwellige Beratung als Methode und Mittel zur Kontaktaufnahme und andererseits die Partizipation und Mitgestaltung an den Freizeitangeboten des mosaique. Dadurch sollen sie in ihren Fähigkeiten der Selbsthilfe und Selbstwirksamkeit gefördert werden.
Die Neue Arbeit Lüneburg wird ein innovatives freies Beratungsangebot schaffen, das Menschen in allen Lebenslagen begleitet. Viele, gerade junge Menschen (auch mit Migrationshintergrund) ohne ausreichende Unterstützung von Seiten des Elternhauses, sind mit der Organisation eines selbstständigen Lebens überfordert. Sie benötigen unkomplizierte, verlässliche und kompetente Unterstützung, entweder bei punktuellen Schwierigkeiten wie dem Abschluss eines Vertrages, oder längerfristig als „Lebensbegleitung“. Der Fokus liegt hierbei auf Menschen, die an der Schwelle zwischen Schule und Ausbildung stehen. Das Projekt "Mittendrin und mit dabei" wird ein Angebot schaffen, das eine Begleitung auf dem “ganzen Weg“ anbietet – von Alltagsproblemen über Wohnungssuche bis hin zu Ausbildungs- oder Stellensuche, um Menschen auf dem Weg zur Selbstbestimmtheit zu unterstützen und die oft bestehende „Lücke“ zwischen einer Betreuung durch das Jugendamt und realer Verselbstständigung zu schließen. Die offene Beratung soll an zwei Vormittagen in der Woche im Saal des mosaique stattfinden – im Übergang zum Nachmittag stehen die Türen des mosaique den Teilnehmenden jedoch weiterhin offen. Die Beratenden ermutigen zum Besuch der offenen Begegnungsstätte und zur Teilnahme an den kulturellen Angeboten des mosaique, an den monatlichen Aktiven-Treffen sowie Arbeitsgruppen. Das Zusammenspiel von Beratung, sozialer Gemeinschaft und Kultur ist zentrales Element des Projektes. Die Menschen sollen ein Teil des mosaique-Teams werden – ein Stein im Mosaik.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier „Am Weißen Turm“ leben auf ca. 8,6 ha etwa 1300 Menschen. Es handelt sich um eine städtebaulich in sich geschlossene Wohnanlage, welche in den 70er und 80 er Jahren entstanden und durch eine verdichtete Bauweise gekennzeichnet ist. Das Gebiet ist durch bauliche und soziale Defizite geprägt. Im Gebiet leben überdurchschnittlich viele Menschen, die Transferleistungen beziehen, ein hoher Anteil von Menschen mit einem Migrationshintergrund, sowie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Im Projektgebiet gibt es bisher keine Angebote für junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren. Allgemeine Angebote wie Spielplätze oder Aktionen des Quartiersladens werden von ihnen nicht genutzt. Die Zielgruppe zeichnet sich aus durch Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Vereinzelung, soziale, oft psychische Probleme und damit eine hohe Hemmschwelle, sich ins „Draußen“ zu begeben und Kontakte zu knüpfen. Es braucht ein spezifisches Ansprechen durch passgenaue Angebote, die sie aus ihrem engeren sozialen und Wohnumfeld heraus- und hinein ins Leben führen. In kürzeren Projekten mit Kooperationspartnern ist dies kurzfristig und z.T. erreicht worden, war aber nie nachhaltig, da Angebote nur einen "Eventcharakter" hatten und nicht fortgeführt werden konnten. Das mosaique liegt nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt. Es wird auch als das größte Wohnzimmer Lüneburgs bezeichnet – Menschen finden hier Anschluss. Sie nehmen nicht nur an den Angeboten teil, sondern werden Teil des großen ehrenamtlichen Teams unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft. Mit dem mosaique als zentralem Projektort kann eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Anbindung geschaffen werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Quartier am weißen Turm
Beschreibung
Das Gebiet liegt quasi in einer Insellage durch den Stadtring an zwei Seiten (Am Weißen Turm im Westen u. Bögelstraße bzw. Soltauer Straße im Süden). Es schließen sich im Osten die Straße Hinter der Saline und im Norden "Am Bargenturm" an. Durch den Stadtring an zwei Seiten und weitere Straßen, befindet sich das Quartier isoliert vom restlichen Stadtgebiet quasi in einer Insellage. Das mosaique befindet sich in der Lüneburger Altstadt (Katzenstraße), im Zentrum Lüneburgs. Es ist nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt.
Einwohnerzahl
1300
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Gebiet "Am Weißen Turm" wird von einer Quartiersmanagerin mit einer halben Stelle betreut. Dies ist nicht ausreichend, um die allgemeinen Aufgaben als Quartiersmanagerin und zusätzlich die hier genannte Zielgruppe ausreichend und vor allem langfristig anzusprechen. Mit den allgemeinen Angeboten für das gesamte Quartier wird die Zielgruppe bisher nicht erreicht. Auch mit dem mosaique gab es bereits Kooperationsveranstaltungen, die gut angenommen wurden, bei denen aber keine langfristigen Kontakte hergestellt werden konnten.
Von daher wäre es sinnvoll, mit dem hier beantragten Projekt eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Angebotsstruktur für die Zielgruppe zu schaffen und damit die Arbeit des Quartiersmanagements zu ergänzen.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: Anteil Kinder 0-17 Jahre
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 18 - 24 Jahre
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 65 +
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan_sanierungsgebiet_am_weissen_turm.pdf
(218.25 KB)
projektantrag.png
(710.29 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die GWA hat die Beteiligung und Aktivierung sozial benachteiligter schon von Beginn an erfolgreich zum Kern ihrer Arbeit gemacht.
Auch wir glauben, dass die Einbindung in und Beteiligung am mosaique – einem hauptsächlich ehrenamtlich geführten Haus mit ca. 130 Aktiven – den Menschen neue Perspektiven eröffnen kann. Im mosaique erhalten sie die Möglichkeit zum Austausch, zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe, Mitsprache und Mitgestaltung. Das Zusammentreffen von engagierten Menschen verschiedenster sozialer sowie kultureller Hintergründe birgt das Potential, dass sich die Menschen gegenseitig unterstützen und vorantreiben. Die Teilnahme und vor allem die Mitgestaltung des kulturellen Programms kann die Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit fördern und das Gefühl vermitteln – "ich kann aus eigener Kraft etwas gestalten und bin Gestalter meines Lebens". Niedrigschwellige Beratung, Kultur- und Bildungsarbeit sind Handlungsansätze und Methoden der GWA und zentrale Bausteine des geplante Projektes.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen durch das Angebot erreicht werden und beginnen, sich selbt im Quartier und im mosaique mit Ihren Themen und Interessen einzubringen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Zielgruppe eigene Projektideen mit Hilfe und Unterstützung des Quartiersmanagements und mosaique´s umsetzt
Kriterium
Beschreibung
Weitere Instituionen aus dem Netzwerk und dem Stadtteil durch das Projekt angesprochen werden und eigene Angebote machen.
Kriterium
Beschreibung
s. Punkt 3 - Stärken vor Ort nutzen
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Zielgruppe beginnt, etwas von dem an das Quartier zurück zu geben, was sie im Projekt bekommen hat: Unterstützung, Austausch, Kulturelle Angebote, etc.
Vorhandene Strukturen
Das Quartier Am Weißen Turm verfügt bereits über ein Quartiersmanagement. Es ist angegliedert an das Baudezernat der Stadt Lüneburg und wird von einer Sozialpädagogin mit einer halben Stelle besetzt. Als Büro und Raum für das Quartiersmanagement gibt es den Quartiersladen mit einer Raumgröße von ca. 40 m². Er hat eher Büro - als Treff- Charakter. Das Quartiersmanagement ist für den Kontakt zwischen Stadt und Bewohner/innen zuständig, informiert über Baumaßnahmen, organisiert Beteiligungs- und Informationsformate und kümmert sich um Nachbarschaftskontakte. Regelmäßige Angebote (vor Corona) waren das jährliche Stadtteilfest, Nachbarschaftscafés, Seniorenfrühstück, Mehrgenerationenabendessen, Picknick & Konzerte, Veranstaltungen mit Kooperationspartner/innen und weitere kleinere Projekte, die über einen Verfügungsfonds finanziert werden. Auch die Vernetzung mit anderen Institutionen und Akteuren im Stadtgebiet nimmt einen Großteil der Aufgaben ein, da im Quartier direkt nur zwei soziale Institutionen agieren (Hort einer Grundschule, Offener Treff für Grundschulkinder einer Freikirche). Im Quartiersladen und im Außengelände werden regelmäßige Sprechzeiten angeboten, um Wünsche, Ideen und Anliegen der Anwohner/innen zum Wohngebiet anzunehmen und zu bearbeiten (Themenbeispiele: Müll und Sperrmüll, Probleme m. Nachbarn, Probleme m. Hausverwaltungen, Abrechnungen, etc.). Um langfristige u. tiefergehende Angebote für nur eine Bewohner/innengruppe anzubieten, fehlen die Kapazitäten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Region Lüneburg (TAF: Teilhabe am Arbeitsmarkt für Geflüchtete, Biwaq: Bildung. Qualifizierung. Arbeit. FÜR FRAUEN)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind bereits jetzt in engem Austausch mit dem Stadt- und Landkreis Lüneburg. Wir planen langfristig eine nachhaltige Finanzierung teils durch kommunale Mittel, teils durch Mittel des Landkreises und durch eine Erhöhung der Eigenmittel
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vom selbstorganisierten Treff zum Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum - Mitgestaltung durch Frauen!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christine Katz
| Organisation | diversu e.V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V. |
2. Kurzbeschreibung
Umgestaltung des Internationalen Frauentreffs in Kaltenmoor hin zu einem Interk.Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen unter wirkungsmächtiger Beteiligung der Betroffenen
Projektbeschreibung
Das Projekt verfolgt folgende Ziele: Wirkmächtige Mitgestaltung der Umstrukturierung des Frauentreffs in Kaltenmoor unter Beteiligung der Frauen; Generierung von Kenntnissen über Gelingensfaktoren eines gemeinsamen Strukturaufbaus zwischen einer selbstorganisierten interkulturellen Fraueninitiative und kommunalen Verwaltungsakteuren; Mitgestaltung der Stadtteilarbeit des Projekts LG Zukunftsstadt 2030 durch Frauen aus Kaltenmoor; partizipationsorientierte Initiierung eines Interkult. Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor.
Ausgangslage: Die einzige selbstorganisierte Interkult. Begegnungsstätte für Frauen in Lüneburg (Internationaler Frauentreff in Kaltenmoor) ist mit drei gegenläufigen Entwicklungen konfrontiert: Zum einen erfuhr der Frauentreff mit der Verleihung des städtischen Integrationspreises eine Aufwertung und durch das GWA-Vorläufer-Projekt „Bewegte Leben“ einen Attraktivitätsschub. Zum anderen befürchten die Frauen, mit der geplanten Übernahme des Frauentreffs durch die Stadt Lüneburg, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie die Frauen entscheidungsmächtig eingebunden werden können, dieser Umbruch begleitet und in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder gar eine produktive Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den im Frauentreff engagierten Frauen überführt werden kann. Und schließlich bietet drittens das im Juli 2020 gestartete Projekt LG Zukunftsstadt 2030 Anknüpfungspunkte für eine Weiternutzung der Erfahrungen der Frauen des Frauentreffs für die gemeinwesenorientierte Weiterentwicklung der Stadtteilarbeit.
Arbeitsschritte:
I Initiierung, Moderation, Begleitung des Umgestaltungsprozesse (12 M): Vorbereitungsgespräche; moderierte Dialogrunden, Kreativwerkstätten, „Nebenbei“-Debattenräume; Planungszellen mit getrennten und gemeinsamen Gruppen, Informationsworkshops; Interkulturelle Mediation; Verbindliche Vereinbarungen zur Arbeits- und Managementstruktur; partizipative Prozessregeln; Zukunftswerkstatt;
II Aufbau und Konkretisierung der Einbindung von Frauen aus dem Frauentreff in das Projekt LG Zukunftsstadt 2030 (12 M): Reflexion des Umgestaltungsprozess´des Frauentreffs mit Akteuren im Quartier und des Projekts Zukunftsstadt; Konkretisierung der weiteren Zusammenarbeit; bedarfsorientierte Fortbildungen für die Frauen;
III Partizipative Planung eines Interkult. Begegnungs-/ Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor (12 M)
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Internat. Frauentreff in Kaltenmoor treffen sich Frauen aus etwa 10 Ländern zu vielfältigen Aktivitäten. Im Stadtteil, der interkulturell und von einer verstärkten Separierung verschiedener soziokultureller Gruppen geprägt ist, sind solche Räume rar. Zugleich ist der Bedarf groß. V.a. für Frauen mit Migrationsgeschichte spielt sich das Leben in der Familie ab, verbleiben Begegnungen und Tätigkeiten im Privaten. Ein Großteil hat keine Erwerbsarbeit und geringe berufliche Perspektiven. Der Frauentreff stellt für die Frauen einen wichtigen geschützten Sozialraum dar, in dem sie sich frei bewegen, entfalten und weiterbilden können, sich ggs. in Alltagsfragen beraten, in schwierigen Zeiten Zuflucht und Unterstützung finden, Selbstgestaltung/ -organisation und Gemeinschaft erfahren. Das Vorläufer Projekt „Bewegte Leben“ eröffnete neue Räume für Gemeinschaftsbildung und Empowerment. Die Frauen zeigen ein erhöhtes Interesse an persönlicher Weiterentwicklung sowie an Aktivitäten zur Verbesserung des Stadtteillebens. Ziel ist, den Frauentreff zu einem interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen auszubauen. Nun wird die Stadt ab September 2020 die Räume des Frauentreffs übernehmen. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie dies begleitet und konstruktiv in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder eine Form der Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den Frauen des Frauentreffs überführt werden kann. Eine moderierte Begleitung ist bislang nicht vorgesehen. Die Frauen befürchten, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren, fühlen sich nicht eingebunden. Die Stadt hofft, dass alles genauso weiter laufen wird, wie bisher.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Kaltenmoor
Beschreibung
Kaltenmoor grenzt im Norden an den Stadtteil Hagen, im Süden an das sog. Schäferfeld. Im Osten wird es durch die Bundesstraße B4/ B209 begrenzt und zur Stadtmitte hin im Westen durch die Bahnlinie (Straße Blümchensaal).
Einwohnerzahl
9600
Quelle / Anmerkungen
Aussage des Quartiersmanager
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Initiativen von und für Frauen, zur Förderung von interkulturellen Begegnungen und eigenen selbstbestimmten Räumen werden in diesem Gebiet nicht gefördert. So erhält bspw. weder das seit 2007 aktive Netzwerk Kaltenmoor e.V. noch das Projekt Internationaler Frauentreff darüber eine Förderung.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Quartiermanagers Herr Nehring
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehrin, Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehring, Quartiersmanager
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
plus 13% mit Doppelstaatsbürgerschaft
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
herausgegeben vom Einwohnermeldeamt der Hansestadt Lüneburg, Stand 2014.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die SGB II-Quote (November 2014) in
Kaltenmoor bei 23,5 %. Die
Arbeitslos-Meldungen betrugen im
gesamten Stadt-gebiet 5,8%, im
Programmgebiet Kaltenmoors 46,5%.
Einwohnermeldeamt Lüneburg 2014
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtplanansicht.pdf
(731.72 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Mitgestaltung durch Frauen! Vom selbstorganisierten Treff zum Begegnungs- und Kompetenzzentrum“ ermöglicht Frauen eine konstruktive Mitgestaltung der Umorganisation des Frauentreffs in Kaltenmoor durch aktivierende und kreative Beteiligungsformate und generiert Erkenntnisse zur Entwicklung einer gemeinsamen Struktur kooperativer Zusammenarbeit zwischen selbstorganisierten Initiativen und kommunalen Verwaltungsakteuren, von der beide „Seiten“ profitieren; es ermöglicht Selbstorganisation und Empowerment insofern es die Frauen u.a. durch unterstützende Angebote aber auch durch moderierende Begleitung befähigt, sich wirkungsmächtig in Veränderungsprozesse und die Stadtteilentwicklung einzumischen und ihre Interessen gegenüber Zuständigen und Entscheider*innen aus dem politischen und Verwaltungsbereich zu vertreten. Mit der partizipationsorientierten Initiierung des Aufbaus eines Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor werden die Frauen zu Mitgestalterinnen persönlicher und stadtteilbezogener Weiterentwicklungsmöglichkeiten mit einer Breitenwirkung ins Quartier. Durch die aktive Einbindung ins Projekt LG Zukkunftsstadt 2030 erleben die Frauen Selbstwirksamkeit und der Frauentreff in Kaltenmoor wird in der Stadt Lüneburg sichtbarer.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Frauen in Kaltenmoor setzen sich für ihre Interessen in der Umgestaltung des Frauentreff ein, bringen eigene Ideen ein, entwickeln eigene Vorstellungen der Zusammenarbeit und des Prozessmanagements, kontrollien Planungsschritte, bilden sich weiter
Kriterium
Beschreibung
Zuständigkeiten, Kooperationsformen und Prozessregeln bei der koop. Nutzung des Internationalen Frauentreffs sind verabredet, ein inhaltliches u. Umsetzungskonzept sowie Arbeitsschritte für ein interk. Begegnungs-/Kompetenzzentrum für Frauen liegen vor
Kriterium
Beschreibung
die Frauen des Frauentreffs und die kommunalen Verwaltungsmitarbeiterinnen haben gemeinsam eine Struktur/ ein Miteinander für die Gemeinwesenarbeit entwickelt, von der/ dem beide Seiten profitieren;
Beschreibung
die Interessen der Frauen des Frauentreffs werden sichtbar und fließen in die Weiterentwicklung der Struktur ein, werden im Umbildungsprozess berücksichtigt;
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In Kaltenmoor ist die professionelle Gemeinwesenarbeit geprägt von Aktivitäten der AWO (hat im Rahmen des BIWAQ-Förderprogrammes z.B. ein arabisches Buffet aufgebaut, in dem auch gastronomische Weiterqualifikationen laufen ), der VHS Region Lüneburg (bietet über BIWAQ-Projekte Weiterqualifizierungskurse für Frauen an) und dem ökumenischen Gemeindezentrum St.Stephanus mit zahlreichen kirchlichen und überkonfessionellen Angeboten. Mit dem Quartiersmanager arbeitet der Frauentreff intensiv zusammen. Es finden Nähcafes und Deutschkurse statt, es gibt Angebote zur Beratung bei Behördengängen, in allen sozialen Fragen und Familienkonflikten, aber es finden auch Veranstaltungen zu einerbreiten Themenpalette wie bspw. zu Klimaschutz, Yoga, Schwimmen und Tanz, Fortbildung für Eltern, Biografiearbeit und Kreativworkshops statt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
drei Mitarbeiterinnen der Stadt (plus Leiterin), die den Frauentreff übernehmen; mit Sebastian Heilmann, der das Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030 koordiniert;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freischaffende Künstlerin zur Begleitung von Kreativwerkstätten; Haus der Kulturen - Mosaique
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mit der Landtagsabgeordneten und Stadtratsmitgliedern (Frau Schröder-Ehlers)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
mit den Frauen des INternationalken Frauentreffs und Frau Wölki der langjährigen Leiterin des Frauentreffs
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager in Kaltenmoor, Herr Nehring
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Frauentreff wird von der Stadt geschätzt – siehe die Verleihung des Integrationspreises 2018 und die Unterstützung des GWA-Vorläufer-Projekts. Bisher gibt es keine gesicherte Finanzierung dieser ehrenamtlichen Struktur, der mit der städtischen Übernahme das Aus droht. Das neue Vorhaben möchte die Umstrukturierung so mitgestalten, dass der Frauentreff erhalten bleibt und in das Projekt Zukunftsstadt eingebunden wird. Erste Gespräche über eine städtische Mitfinanzierung sind angelaufen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gute Nachbarschaft 2020 - Jetzt Wir Zusammen!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sigrid Lemp
| Funktion | Fachbereichsleitung Arbeit, Familie und Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir Jetzt Zusammen! - Qualität stärken im Quartier für Senioren, Geflüchtete, Zuwanderer und alle Familien
Projektbeschreibung
Wiefelstede ist eine ländlich geprägte Flächengemeinde (ca. 106 qkm ) mit zwei Kernortzentren, die 10 km voneinander entfernt sind.
In beiden Quartieren ist der demografischer Wandel deutlich wahrzunehmen, auf die die steigende Alterung der Bevölkerung ist die soziale Gemeinschaft und die Infrastruktur nicht ausreichend vorbereitet. Seniorengerechte Wohnungen und bezahlbare (Miet)-Wohnungen sind nicht in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Abwanderung junger erwachsener Menschen in andere Kommunen und vor allem in die benachbarte Großstadt Oldenburg ist deutlich wahrnehmbar.
Beide Kernortzentren sind geprägt durch Einfamilienhäuser und Doppelhäuser im Eigentum der Bewohner. Werden diese durch Wegzug oder Sterbefälle der Bewohner frei, so werden sie hochpreisig an Höchstbietende, die zunehmend aus dem benachbarten Oldenburg kommen, verkauft oder vermietet. Insofern gibt es besonders im südlichen Gemeindequartier, welches direkt an die Großstadtgrenze grenzt, eine starke Durchmischung der bisherigen Bevölkerung durch Zuzug von Auswärtigen. Die bisherige Kultur der ländlichen Dorfgemeinschaft und des solidarischen Miteinanders werden immer weniger lebendig gelebt, für viele ist der eigentliche Wohnort nur die Schlafstadt.
Die Integration von sozial schwächeren Personen und Familien ist durch die vorhandene Wohnraumstruktur schwierig. Mietwohnungen stehen nicht ausreichend zur Verfügung. Einzelne Vermieter nutzen die Situation, heruntergekommene Wohnungen überteuert zu vermieten.
Die Integration der Flüchtlinge und zugewanderter Familien, vor allem derer seit 2015, gestaltet sich aus der aktuellen Situation ebenfalls problematisch. Somit ist die Bildung von Parallel-Gesellschaften zu befürchten und die "Ersatzwelt Drogen" wird zunehmend zum Problem.
Es gibt Ansätze und Verantwortliche, die einzelne Problembereiche separiert bearbeiten. Aber die soziale Arbeit geschieht nicht übergreifend, ganzheitlich und als Konzept der GWA.
Für effektive Ziellösungen ist es unabdingbar, dass die soziale Arbeit für die Quartiere gebündelt, strukturiert und zielgerichtet koordiniert wird und diese Gemeinwesenarbeit nachhaltig verortet wird.
Die sozialen, demografischen und integrativen Herausforderungen sollen innerhalb des Projektes in den Focus der sozialen Aufgaben in der ländlich geprägten Kommune gestellt werden.
Um Nachhaltigkeit und Veränderungen zu bewirken, werden Möglichkeiten der Sensibilisierung der Politik in den Gremien der Gemeinde genutzt.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Neben etablierter Jugendarbeit in beiden Quartieren existieren einzelne kommunale Handlungsfelder der sozialen Arbeit sowie anderer Institutionen, die zielgerichteter und effektiver wirken könnten, wenn sie eine ganzheitliche Strategie der Gemeinwesenarbeit bewusst verfolgen würden.
Grundsätzlich ist viel ehrenamtliche Hilfsbereitschaft abrufbar - Beispiele aus Vergangenheit: Maskennähen, Flüchtlingshilfe
Im Fokus des Projektes stehen folgende Problemsituationen:
-Demografische Herausforderungen:
Alterung der Bevölkerung, nicht ausreichende barrierefreie Wohnmöglichkeiten für Senioren mit/ohne Betreuung, Einsatz ambulanter Pflegedienste, zu wenig Nachbarschaftsdienste und Dienstleistungen für Senioren.
-Integration von Zugewanderten und Geflüchteten:
Parallelgesellschaften, Effektivität aber Überforderung (ehrenamtliche) Flüchtlingshelfer/-paten), Flucht in den Drogenkonsum, zu wenig Integration in das Vereins- und Gemeinwesen, zu wenig Mietwohnraum.
-soziale Integration von Menschen und Familien an der Armutsgrenze/mit Transferbezug:
zu wenig Mietwohnraum, wenig gesellschaftliche Teilhabe
Um hinsichtlich einer GWA, die die Ganzheitlichkeit der Strukturen in den Quartieren und der Problemlagen der Bewohner aufgreift und bearbeitet, eine größere Effektivität zu erlangen bzw. Probleme greifbar zu lösen, bedarf es einer besseren Koordinierung der vorhandenen Maßnahmen und der partizipativen Entwicklung neuer Lösungsansätze. In dem ländlich geprägtem Raum ist die Kooperation mit den für das soziale Leben wesentlichen Vereinen aufzunehmen und zu verstärken.
Beteiligen sind zudem:
Familienservicebüro
Flüchtlingshelfer
Mehrgenerationenhaus
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Kernort
Beschreibung
Das Projektgebiet umfaßt über eine Fläche von ca. 4,3 qkm die Bauerschaften Wiefelstede 1, Wiefelstede 2 und Wiefelstede 3. Diese Bauerschaften im Zentrum der ländlich geprägten Gemeinde waren ursprünglich der Kern der Gemeinde und hier ist auch jetzt noch das Rathaus und die einzige Kirche der Kommune. Das Quartier ist geprägt von Einfamilienhäusern und Doppelhäusern (letzteres in den neueren Baugebieten), die von den Eigentümern zumeist selbst genutzt sind. Mietwohnungsbau ist nur in sehr geringem Ausmaß zu finden. Direkt an das Quartier grenzen in allen Ortsrichtungen landwirtschaftliche Flächen. Die Versorgung mit Lebensmitteln aller Art kann direkt im Quartier erfolgen, Fachgeschäfte für andere Bedarfe sind nur sehr begrenzt oder gar nicht vorhanden.
OPNV ist nur begrenzt nutzbar.
In diesem Quartier sind die meisten Zuwanderer (fast 200 Personen) der Gemeinde wohnhaft/untergebracht, die seit dem Flüchtlingszustrom 2015/2016 zugewiesen wurden.
Einwohnerzahl
5462
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro /Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro / Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
wiefelstede_google_maps.jpg
(162.24 KB)
bauerschaften_wiefelstede1.jpg
(869.8 KB)
Gebiet-Name
Wiefelstede Bauerschaften Metjendorf, Heidkamp, Ofenerfeld
Beschreibung
Dieses Quartier grenzt in einer Fläche von ca. 3 qkm südlich und östlich direkt an die Großstadt Oldenburg, viele der Bewohner arbeiten auch dort und sind sich nicht bewusst, dass sie nicht in Oldenburg, sondern in der Gemeinde Wiefelstede wohnen. Das Gebiet gilt als Speckgürtel der Stadt Oldenburg. In nördlicher und westlicher Richtung grenzen an das Projektgebiet ausgedehnt landwirtschaftliche Flächen.
Das Projektgebiet ist geprägt von Einfamilien- oder Doppelhäusern, die im Eigentum der Bewohner stehen. In einigen Straßenzügen im Quartier überwiegt die ältere Bevölkerung ab 75 Jahren, dort sind die Einfamilienhäuser alle vor ca. 50 Jahren erbaut worden. Aufgrund der Überalterung kommt es hier vermehrt zu Verkäufen des Wohnraums. Insofern gibt es eine starke Durchmischung der ehemals eher dörflichen Bewohnerstruktur.
In den letzten Jahren sind zudem neue Baugebiete erschlossen worden, die inzwischen fast fertiggestellt sind und in denen es auch etliche Zuzüge aus der benachbarten Großstadt gibt. Die Infrastruktur, KiTas und Schule sind entsprechend angepasst worden. Der ÖPNV ist der Stadt Oldenburg angepasst und ausreichend.
Mietwohnungen sind nur sehr begrenzt vorhanden und decken den Bedarf nicht, da auch hier die Bürger aus Oldenburg zugreifen.
Einwohnerzahl
6433
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
metjendorf_google_maps.jpg
(277.53 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Alle Probleme und Besonderheiten, die die soziale Lebensqualität der Bewohner im Quartier mindern, sollen ganzheitlich in ihrer Ursache gesehen und angegangen werden. Für dieses Ziel sollen vorhandene kommunale professionelle Ressourcen wie Familienservicebüro (besetzt mit 20 WoSt.), Flüchtlingshelfer (39 WoSt.) u. Mehrgenerationenhaus (hauptamtlich 49,5 WoSt.) effektiver genutzt und als "Kümmererstationen" eingesetzt werden. Gleichzeitig soll die Werbung für das Ehrenamt im sozialen Bereich forciert werden.
Daneben wurden in der Politik weitere wesentliche Akzente gesetzt. Es gibt ein Seniorenpolitisches Konzept sowie ein Bekenntnis zum Mehrgenerationenhaus und dessen Arbeit. Alle genannten Voraussetzungen sollen für GWA effektiver genutzt werden.
In einem Projektteam von 3 in der Kommune erfahrenen Mitarbeitern, welche mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Aktionsbereichen agieren können, sollen ergebnisorientiert die Problemlagen analysiert, dargestellt und partizipativ mit Akteuren, Bewohnern und kommunalen Gremien angegangen werden.
MA 1/Projektleitung - Fachbereichsleitung Arbeit, Familie u. Soziales: Struktur und Koordination der GWA mit den vorhandenen kommunalen Ressourcen, Arbeit in politischen Gremien, Wohnraumentwicklung in den Quartieren.
MA 2/Päd. Leitung: Mitarbeiter im Mehrgenerationenhaus, Vernetzung mit Vereinen u. Akteuren, Integration, Veranstaltungen
MA 3/Projektmitarbeiter: Seniorenwohnprojekte, Freiwilligendienste, Nachbarschaftshilfe,
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachausschuss für Generationen und Soziales der Gemeinde Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Wiefelstede / Metjendorf (Ambulante Pflege)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro, Flüchtlingshilfe, Seniorenberatung, Mehrgenerationenhaus, kommunale Arbeitskreise und Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kvhs Ammerland gGmbH (Maßnahmen KOLA, KOLA+ und weitere)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Kinder, Jugendliche und Familien in Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Ammerland. e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch das Projekt "Gute Nachbarschaft - Jetzt Wir Zusammen!" wird in den zwei großen Quartieren in der Gemeinde konsequent der Focus auf den Aufbau einer vernetzten problemlösenden GWA gelegt. Als Grundlage sind bereits kommunal finanzierte Einrichtungen der Sozialen Arbeit vorhanden, die zurzeit autark und kleinteilig handeln. Durch starke Vernetzung und die Entwicklung neuer Strukturen und Maßnahmen im Team wird eine effektive GWA geschaffen werden, die nach Projektende kommunal Fakt bleibt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
perfect osternburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marcel Pouplier
| Funktion | Projektentwicklung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gestaltung eines Quartiers durch die jugendlichen Bewohner mit Hilfe digitaler Medien und Produktionsmittel
Projektbeschreibung
Mit dem Impuls:“ Was ist Dein `perfect oldenburg´ ? entwickeln junge Bewohner des Stadtteils ihre Ansichten, Prototypen und Modelle einer lebenswerten und nachhaltigen Stadtteilgestalt. Unterstützt von Medienfachleuten, Künstler*innen nutzen sie digitale Medien und Produktionsmittel, um diese Vorstellungen greifbar und umsetzbar zu machen. Mit Hilfe des „Stadtteilutopisten“ präsentieren sie ihre Visionen in der Öffentlichkeit des Stadtteils und der gesamten Stadt. Dabei werden die künstlerischen Impulse der jährlich wechselnden Stadtutopisten mit den konkreten Gestaltungsideen der jungen Menschen verbunden, in dem z.B. ein bebilderter Stadtteilführer einer Künstlerin die Visionen und Prototypen aus den Werkstätten als real erwanderbare Stadtteilumgebung präsentiert.Ein Netzwerk von Schulen und Sozialeinrichtungen, der „Rote Faden“, sowie die Kooperation mit Zusammenschlüssen und Fachverbänden aus dem Naturschutz, der Medientechnik, eine Bank und ein Sportverein unterstützt die jungen Menschen und die Initiatoren bei der Antragstellung und Realisierung der entwickelten Projekte und schafft eine organisatorische Basis durch eine temporäre/kontinuierliche Stadtteilwerkstatt. Mit dieser Projektstruktur entfalten die jungen Stadtteilbewohner eine große Gestaltungsmacht und Selbstwirksamkeit. Daraus entstehen wichtige Impulse gegen Bildungsmüdigkeit, Ohnmacht gegenüber scheinbar anonymen aber allbestimmenden Verwaltungsstrukturen und sozialer Ausgrenzung. Nach den vorgelaufenen Pilotprojekten, bei denen der Einsatz von digitalen Medien und Produktionsmittel (in einer Sandkastensituation) in der Schule erfolgreich erprobt wurde, wollen wir gemeinsam mit den Kooperanden den nächsten Schritt machen - die am Schirm und im 3D-Modell erstellten Entwürfe tatsächlich im Stadtteil realisieren.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
# Osternburg ist ein Stadtteil der niedersächsischen Großstadt Oldenburg und hat etwa 12.000 Einwohner. Der Stadtteil zeigt ein Spannungsfeld zwischen einsetzender Gentrifizierung, Menschen in unterschiedlichen sozialen Notlagen, Geflüchteten und weist einen hohen hoher Migrationsanteil auf. Bildungsmüdigkeit, Perspektivlosigkeit, Erfahrungen des Scheiterns und der sozialen Ohnmacht, Respektlosigkeit zwischen den Geschlechtern und im Verhalten in Sozial- und Bildungseinrichtungen prägen das soziale Klima.
# Die Werkstätten schaffen Impuls und Raum für die aktive Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes. Die Erfahrung mit solchen Projekten zeigen, dass eigenes aktives Einmischen in die ästhetische und soziale Gestaltung des eigenen Lebensraums (Klassenraum, Schule, Quartier) nicht im Erfahrungs- und Verhaltensschatz verankert ist. Gleichwohl wird die Chance, wenn sie sich jungen Menschen real bietet, sofort ergriffen. Das ist besonders wichtig, weil eine Schule ein riesiger Produktions- und Veränderungsfaktor in einem Stadtteil/einer Stadt ist/sein kann.
# Trotz alltäglicher Beschäftigung mit digital gestützter Kommunikation und extensiver Nutzung von externen Speicherplattformen ist eine Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien und komplexer Software in der Regel nicht vorhanden. Mehr als 80% der Schüler*innen der Oberschule Osternburg waren nicht in der Lage sich per digitalem Fragebogen an der Berufsschule anzumelden. In den Pilotprojekten konnten sich die Schüler*innen erfolgreich einen Pfad durch das Softwaredickicht von 3D-Druckern und Lasercuttern bahnen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Osternburg
Beschreibung
Osternburg wird begrenzt durch die Hunte nach Westen und Norden, die Bahnlinie Oldenburg-Bremen, den Herrenweg und den Heyengraben nach Osten und die Autobahn Oldenburg-Bremen nach Süden.
Einwohnerzahl
12000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
perfect_osternburg1.jpg
(172.59 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt schafft für junge Osternburger eine neue Sichtweise auf den eigenen Stadtteil und auch auf die eigenen Kompetenzen zur Änderung der Stadtteilgestalt nach den eigenen Bedürfnissen und Perspektiven. Damit entsteht idealerweise eine Identifikation mit dem Stadtteil und der unmittelbaren Lebensumwelt sowie eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gestaltungsvorschläge aus den Werkstätten können realisiert werden.
Kriterium
Beschreibung
Stadtteilakteure/-Einrichtungen und stadtzentrale Initiativen können zusammen die Visionen der jungen Bewohner in reale Stadtteilgestalt umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
die Kompetenzen von Schulen und Stadtteilinitiativen die jungen Menschen bei der Umsetzung ihrer Zukunftsvorstellungen unterstützen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
"Roter Faden" - Zusammenschluss der Schulen in Osternburg zur Verbesserung des Bildungsklimas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Mainframe"- FabLab Oldenburg - Zusamenschluss der Medienspezialisten und Infrastruktur Medientechnik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU Oldenburg - Naturschutzbund für nachhaltiges Leben und Wirtschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
dimeb- Institut für den Einsatz digitaler Medien in der Bildung der Universität Bremen (Studiengang Informatik)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raiffeisenbank Oldenburg - Unterstützung von Schülergenossenschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Team Wendehafen und Universität Oldenburg zur Vermeidung von Schulverweigerung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Projekt "abgedreht" - umweltbewusstes und Ressourcen schonendes Verhalten anregen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
In Zusammenarbeit mit dem Zusammenschluss der Schulen im Stadtteil "Roter Faden" planen wir die Einrichtung einer permanenten Stadtteilwerkstatt zur Entwicklung und Realisierung von Veränderungen der baulichen Gestalt und des sozialen und kulturellen Klimas im Stadtteil. Der "Rote Faden" ist bislang durch die Stadt Oldenburg finanziert worden. Eine Ausweitung der Finanzierung hängt von umsetzbaren Entwicklungsvorhaben und -Formaten ab.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
3H - Hand in Hand in Helmstedt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Fiedler
| Funktion | Fachbereichsleitung Migration, Integration, Bildung und Ausbildung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Hand in Hand in Helmstedt
Projektbeschreibung
„Wo stehen wir heute und wo wollen wir morgen stehen? Wer ist das eigentlich - „wir“ ? Der demographische Wandel stellt das Quartier vor neue Herausforderungen. Veränderung als Chance begreifen – Hand in Hand in Helmstedt oder kurz „3H“. „3H“ möchte alle Menschen im Viertel erreichen, hilfsbedürftige Alleinstehende und sozialbenachteiligte Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund, die sich zunehmend dort ansiedeln und Teil eines Prozesses sind, dessen Potential in der aktiven Mitgestaltung der Menschen liegt. Wir wollen Wünsche und Sorgen der Bewohner erfassen und benennen um daraus gemeinsam eine bunte Zukunft zu entwickeln. Vielfalt als Bereicherung, als Chance für Gutes - Partizipation leben und erleben - voneinander lernen um miteinander zu wachsen. Im Rahmen aufsuchender Sozialarbeit wird der/die professionelle Projektmitarbeiter*in eine Bewohnerbefragung durchführen und gemeinsam mit ihnen Stärken und Schwächen des Quartiers herausarbeiten. Die Bedarfsanalyse als Katalysator für Engagement und Identifikation. Zu diesem Zweck soll eine Wohnung angemietet werden, die künftig als Anlaufstelle vor Ort mit Koordinations-, Beratungs-, Vernetzungs- und Vermittlungsfunktionen dient. Dort werden Ressourcen gesucht, aktiviert, vernetzt und zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden präventive Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe kontinuierlich angeboten und Zugangswege fortwährend ermöglicht bzw. erweitert und ggf. Kontakte zu notwendigen Hilfesystemen hergestellt. Des Weiteren werden die Nachbar*innen aus unterschiedlichen Kulturkreisen befähigt, in Konflikt- und Problemsituationen Lösungswege zu entwickeln, die für sie selbst und andere befriedigend sind. Somit soll ein maßgeblicher Schritt zur interkulturellen Öffnung erfolgen und ein "Wir-Gefühl" gefördert werden. Quartiersbezogene Projekte werden initiiert und gemeinsam mit Kooperationspartner*innen vor Ort durchgeführt und somit Teilhabe, Partizipation und Integration gefördert. Dabei sollen lokale, einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure gewonnen werden, um den quartiersbezogenen Projekten einen öffentlichen Rahmen zu geben, Nachhaltigkeit zu gewährleisten und die Etablierung des Konzeptes voranzutreiben, welches insbesondere durch ehrenamtliches Engagement mit Leben gefüllt werden soll. Straßenfesteste, offene Treffs und Kreativangebote für alle Altersgruppen laden alle zur aktiven Gestaltung ihres Lebensraums ein. Hand in Hand in Helmstedt !!!
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Rund um das Helios-Klinikum liegen Friedrichstraße (hier befindet sich unsere Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber), Virchowweg sowie Dammgarten und An-den-Lübbensteinen. Auf einem km² leben ca. 3000 Personen, überwiegend in Mehrfamilienblocks, teilweise mit erheblichem Renovierungsstau. Das uns durch unsere Migrationsberatung sehr gut bekannte Viertel ist geprägt von Armut, Unterversorgung, Wegfall sozialer Beziehungen in der Familie und am Arbeitsplatz und dem Ausschluss vom Leben in der Gemeinschaft. Ein exponentiell wachsender Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitslosigkeit, unzureichende oder fehlende Schulabschlüsse, Ver- und Überschuldung, Gewalterfahrungen, Abhängigkeit von legalen oder illegalisierten Substanzen, psychische und körperliche Erkrankungen tragen mehr und mehr zu einer negativen Entwicklung bei. Wesentliche Ursachen sind offenbar, dass viele bedürftige Menschen die relevanten gesetzlichen Regelungen nicht kennen oder mit der Inanspruchnahme staatlicher Hilfeleistungen Stigmatisierungsängste verbinden. Ein weiteres Problem ist die mangelnde Mülltrennung bzw. illegale Müllentsorgung, die durch die zunehmende Migration verursacht sei. Ruhestörungen und grobe Aufsichtspflichtverletzungen seitens Erziehungsberechtigter tragen zu gesellschaftlicher Unzufriedenheit bei und sorgen für vielfältige Konflikte. Die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in Helmstedt lässt davon ausgehen, dass sich diese Probleme weiter intensivieren können, was wiederum zur Folge, dass viele Anwohner mit Sorge in die Zukunft blicken und das positive Potential des Viertels gänzlich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist. Dies möchten wir nachhaltig ändern!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Helmstedt westlicher Rand
Beschreibung
Helmstedt nord-östlich sowie süd-westlich des Helios-Klinikums
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_quartier_projekt_3h.pdf
(926.23 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zeichnet sich durch die Zusammenführung der verschiedenen Akteure aus Bereichen der Verwaltung, der lokalen Politik, der privaten Wirtschaft, der lokalen Vereine und der Anwohner*innen aus. Unser Projekt ist sowohl auf Partizipation als auch auf Kooperation angelegt und soll einen integrativen Politikansatz für die Stadtteilentwicklung darstellen. Durch den integrativen Ansatz des Projektes wird das Quartier als Ganzes mit all seinen Herausforderungen in den Blick genommen. Die Menschen, die in dem betreffenden Gebiet wohnen und arbeiten, werden nun effektiv mit in den Planungsprozess einbezogen und es soll somit eine ganzheitliche Aufwertung des Quartiers erreicht werden. Zur Einbindung der Bewohner*innen und zum Aufbau einer nachhaltigen Bewohnerorganisation wird vom DRK Kreisverband Helmstedt e.V. eine Koordinationsstelle mit Büro vor Ort im Stadtteil eingerichtet. Die Aufgaben des Projekts bündeln sich in der Vernetzung der lokalen Akteure untereinander sowie durch die Koordination und Moderation durch den/die Quartiersozialarbeiter*in.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Abbau von Konflikten, Nachbarschaftshilfe, gemeinsame Aktivitäten ???
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Krankenkassen, Gesundheitsamt / Sozialamt des Landkreises Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Margrit Niemann (SPD) - Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales (AJFS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Friedrichstraße / Lademann Realschule / KVHS Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinschaft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH, ADLER Wohnen und Service GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zeitungen: Helmstedter Sonntag, Braunschweiger Zeitung / Helmstedt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Politik und Verwaltung profitieren von dem Projekt, bzw. der daraus gewonnenen Aufwertung des Quartiers in erheblichem Umfang und unterstützen dieses finanziell. Ansonsten könnten Spenden von Betrieben und Organisationen dazu beitragen den Fortbestand zu sichern.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On