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Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen

freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!

Ansprechpartner
Daniel Diedrich
Funktion Geschäftsführer
#freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
Projektbeschreibung
Eine Freiwilligenagentur für Laatzen soll an die Leine-VHS angegliedert werden, um das Ehrenamt in der Region gezielt zu stärken, Engagierte zu unterstützen und neue Ehrenamtsstrukturen aufzubauen. Ziel ist es, sowohl bestehende Vereine zu beraten als auch neue ehrenamtliche Initiativen in Laatzen zu fördern. Die Freiwilligenagentur wird als zentrale Anlaufstelle für ehrenamtlich Tätige fungieren und niederschwellige Angebote zur Qualifizierung, Vernetzung und Projektentwicklung bereitstellen.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Laatzen ist ein besonders diverser Sozialraum mit urbanen und ländlichen Strukturen. In vielen Vereinen besteht ein Problem der Überalterung, Nachwuchsmangel und fehlender Modernisierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die sich gerne engagieren würden, aber keinen Zugang zu bestehenden Strukturen finden. Das Konzept der #freiwilligeVHS (Freiwilligenagentur für Laatzen) basiert auf einem modernen „Empowerment-Ansatz“, der Ehrenamt nicht nur vermittelt, sondern aktiv begleitet, vernetzt und unterstützt. Die Agentur wird: Bestehende Vereine durch Beratung und Qualifizierung unterstützen (z. B. Vorstandsarbeit, Fördermittel, Digitalisierung). Neuen ehrenamtlichen Initiativen einen strukturierten Einstieg ermöglichen. Eine Brücke zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung schlagen. Die Anerkennungskultur für Ehrenamtliche stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst das Stadtgebiet von Laatzen in Niedersachsen. Laatzen liegt südlich von Hannover und zeichnet sich durch eine heterogene Sozialstruktur aus, bestehend aus sowohl urbanen als auch ländlichen Bereichen. Gebietsspezifische Merkmale: Urbane Gebiete: Laatzen-Mitte und Alt-Laatzen sind dicht besiedelt und geprägt von einer hohen sozialen Durchmischung sowie einer höheren Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte. Herausforderungen: Geringe Identifikation mit dem Sozialraum, prekäre Lebenssituationen, erschwerter Zugang zu bestehenden Ehrenamtsstrukturen. Ländliche Gebiete: Die Stadtteile Ingeln-Oesselse und Gleidingen weisen gewachsene Vereinsstrukturen auf, die häufig mit Überalterung und Nachwuchsmangel zu kämpfen haben. Herausforderungen: Veraltete Vereinsstrukturen, starre Hierarchien, Schwierigkeiten bei der Modernisierung und Mitgliedergewinnung. Sondergebiete: Rethen liegt zwischen urbanen und ländlichen Strukturen und hat eine aktive Zivilgesellschaft mit bereits bestehenden Vernetzungen, die weiter gestärkt werden können. Industrie- und Gewerbegebiete bieten Potenzial für Corporate Volunteering und Kooperationen mit Unternehmen zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement. Abgrenzung und Fokus des Fördergebietes: Die Freiwilligenagentur Laatzen wird als zentrale Anlaufstelle für das gesamte Stadtgebiet fungieren. Besondere Schwerpunkte liegen auf: Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen, insbesondere in den ländlichen Ortsteilen. Niedrigschwelliger Zugang für neue Engagierte, insbesondere in den urbanen Quartieren. Zusammenführung von Engagement zwischen Stadt- und Landbevölkerung zur optimalen Nutzung von Synergien. Die räumliche Begrenzung des Fördergebietes deckt sich mit den politischen Grenzen der Stadt Laatzen, während die inhaltliche Ausrichtung auf die spezifischen lokalen Herausforderungen zugeschnitten ist.
Einwohnerzahl
41966
Quelle / Anmerkungen
www.laatzen.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ja, die Gründung der Freiwilligenagentur Laatzen kann in Teilen als Gemeinwesenarbeit (GWA) und Quartiersmanagement verstanden werden, jedoch mit einem erweiterten Fokus auf das Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement. Gemeinwesenarbeit (GWA) Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, soziale Teilhabe zu stärken, gesellschaftliche Ressourcen gerecht zu verteilen und das Miteinander im lokalen Raum zu fördern. Die Freiwilligenagentur übernimmt dabei mehrere zentrale Aufgaben: Partizipation und Selbstorganisation: Sie fördert die Eigeninitiative der Bürger*innen und unterstützt sie bei ehrenamtlichem Engagement. Besonders Gruppen, die bisher wenig Zugang zum Ehrenamt hatten (z. B. Migrant*innen, ältere Menschen, sozial Benachteiligte), werden gezielt eingebunden. Stärkung des sozialen Zusammenhalts: Durch Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen trägt die Agentur dazu bei, das lokale Ehrenamt als Rückgrat des Gemeinwesens zu stärken. Sie setzt auf Empowerment, indem sie Engagierte nicht nur vermittelt, sondern auch berät und qualifiziert. Verbesserung der Lebensqualität: Ehrenamtliche Initiativen können durch die Agentur gezielt gefördert werden, um Angebote für verschiedene Zielgruppen (Senioren, Familien, Jugendliche) zu schaffen. Dies führt langfristig zu einer Belebung des Sozialraums und einem verbesserten Zusammenleben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch partizipative Ansätze wie Ehrenamtsforen, niedrigschwellige Beratungsangebote und direkte Einbindung der Bürger*innen in die Gestaltung von Projekten. Persönliche Ansprache, Anerkennungskultur und individuelle Unterstützung fördern Teilhabe und Enga
Beschreibung
Selbstorganisation entsteht durch Schulungen, Beratung und Vernetzung. Workshops zu Vereinsarbeit, Mentoring und digitale Plattformen geben Wissen und Sicherheit. Unbürokratische Anlaufstellen fördern Eigeninitiative und ermöglichen Engagement auf Augenhö
Beschreibung
Stärken vor Ort werden durch Vernetzung bestehender Initiativen, Nutzung lokaler Expertise und Kooperation mit Vereinen, Verwaltung und Unternehmen gefördert. Ressourcen teilen, Synergien schaffen und Ehrenamtliche gezielt einbinden stärkt die Gemeinschaf
Beschreibung
Durch inklusive Netzwerke, gemeinsame Veranstaltungen und interdisziplinäre Projekte fördern wir den Austausch zwischen Zielgruppen. Bildung, Dialogformate und Mentoring stärken gegenseitiges Verständnis, schaffen Synergien und fördern eine Kultur der Zus
Beschreibung
Durch enge Kooperation zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Bildungseinrichtungen. Regelmäßige Austauschformate, gemeinsame Projekte und transparente Kommunikation fördern Synergien, reduzieren Doppelstrukturen und stärken eine vernetzte Zusammen
Beschreibung
Durch regelmäßige Netzwerktreffen, Austauschplattformen und gemeinsame Projekte fördern wir Kooperationen. Direkte Ansprache, verbindliche Absprachen und digitale Tools stärken den Zusammenhalt, vermeiden Doppelstrukturen und schaffen nachhaltige Partners
Beschreibung
Durch Begegnungsräume, gemeinsame Aktionen und Beteiligungsformate stärken wir den Austausch. Feste, Nachbarschaftsprojekte und Ehrenamtsinitiativen fördern Zusammenhalt, während niedrigschwellige Angebote und Anlaufstellen Teilhabe für alle ermöglichen.
Beschreibung
Durch bedarfsgerechte Treffpunkte, digitale Plattformen und unterstützende Strukturen für Vereine und Initiativen. Kooperationen mit Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft optimieren Ressourcen, verbessern Zugänge und schaffen nachhaltige Orte für E
Beschreibung
Durch Vernetzung von Verwaltung, Ehrenamt, Wirtschaft und Bildung fördern wir Kooperationen. Regelmäßiger Austausch, gemeinsame Strategien und transparente Kommunikation schaffen Synergien, vermeiden Doppelstrukturen und stärken Zusammenhalt
Vorhandene Strukturen
Laatzen verfügt über bestehende ehrenamtliche und professionelle Strukturen, die als Grundlage für den Fördergegenstand 2 dienen. Besonders in Laatzen-Mitte, das im Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“) gefördert wird, gibt es Netzwerke zur Stärkung der Zivilgesellschaft. 1. Kommunale und professionelle Strukturen: Stadtteilbüro Laatzen-Mitte: Schnittstelle zwischen Bürger*innen, Verwaltung und sozialen Akteuren Förderung sozialer Teilhabe und Stadtteilentwicklung Generationen-Treff Rethen: Begegnungsstätte für intergenerationellen Austausch Unterstützung von Senior*innen und neuen Engagementformen 2. Ehrenamtliche Strukturen: Interessengemeinschaft der Vereine, Verbände und Organisationen Laatzen-Mitte: Koordination und Vernetzung von Ehrenamtlichen und Vereinen Lokale Initiativen und Nachbarschaftsprojekte: Stadtteilinitiativen, Sportvereine, kulturelle Gruppen 3. Integration und Gemeinwesenarbeit: Sozialarbeit in Schulen und Kitas zur Unterstützung von Kindern und Familien Mehrgenerationenprojekte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts Fazit: Laatzen bietet eine stabile Ausgangslage für die Freiwilligenagentur, da vorhandene Strukturen bereits auf Vernetzung, Ehrenamt und Gemeinwesenarbeit ausgerichtet sind. Die Agentur wird diese weiter stärken und ausbauen.
Nachhaltigkeit
Die #freiwilligVHS wird nachhaltig in die kommunale Struktur eingebunden, indem sie als zentrale Anlaufstelle für Ehrenamt etabliert und mit Verwaltung, Vereinen und Bildungseinrichtungen vernetzt wird. Die langfristige Finanzierung erfolgt durch kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen, Unternehmenskooperationen (CSR) und Eigenmittel aus Bildungsangeboten. So wird eine stabile, zukunftssichere Struktur für bürgerschaftliches Engagement geschaffen.
Galerie
was macht eine freiwilligenagentur
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam anstatt einsam - Gemeinschaft stärken - Vielfalt (er)leben!

Ansprechpartner
Ulrike Buka
Funktion Sozialpädagogin - Beratungsservice
Gemeinsam anstatt einsam!
Projektbeschreibung
Im Quartier leben zu 1/3 Menschen mit Migrationshintergrund, 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Nds. mit dem höchsten Anteil von zugezogenen (Spät)aussiedlern in den 90er Jahren. Der Schwerpunkt des Projektes ist Begegnungen und Engagement zu schaffen, um die in den vielfältigen Gruppen von Einsamkeit betroffener Menschen so zusammenzubringen, dass sie sich füreinander engagieren, denn jeder 10. Mensch fühlt sich in Dtld. einsam! Das besondere ist ein bereits bestehendes starkes Trio aus Kreisverwaltung (QM)- Bewohnervertretung (Beirat)-Wohnungswirtschaft (GWG). QM mit niedrigschwelligen Q-Büro als Kontaktstelle vor Ort vermittelt schnelle Hilfen, vernetzt die relevanten Akteure im Quartier, koordiniert ressourcenübergreifend. GWA ist nicht verortet, soll Selbsthilfeprozesse der Mensch vor Ort unterstützen und begleiten. QM, GWG, Beirat, GWA sollen Hand in Hand diese bedarfsgerechten, füreinander engagierte Angebote und Prozesse zur Verbesserung der Lebenssituationen unterstützen, die so Zusammenhalt stärken. Ziel ist ein kultureller Wandel von einer zunehmenden Vereinsamung der Menschen hin zu einer, gelebten, zusammenhaltenden kulturellen, bunt gelebten Gemeinschaft, die sich selbst organisiert. Der Beirat ist dabei eine gefestigte Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Kontakt zu anderen hilfreichen Netzwerken, unterstützend im Aufbau ressourcenübergreifender Strukturen. Mit einem Projektfonds sollen bedarfsgerechte Projekte von Bewohner-/innen unterstützend mit aufgebaut werden. Integration und Zusammenhalt findet so durch gelebte Gemeinschaft, aktive Beteiligungsmöglichkeiten, erlebte Selbstwirksamkeit in Win-Win Situationen statt. Engagement für die Gemeinschaft, da wo es einem Freude macht, bietet dazu Weiterbildung, sinnstiftendes Handeln, erlebte Wertschätzung und macht dadurch glücklicher, kann Einsamkeit und Sprachbarrieren überwinden. Geflüchtete Menschen aus autokratischen Systemen können gelebte Vielfalt und basisdemokratische Beteiligungsprozesse sowie Hilfsstrukturen kennen-/leben lernen. Menschen in ähnlichen Situationen können so weiter unterstützt werden. Menschen mit seelischen/körperlichen Beeinträchtigungen können z.B. ortsnah sich mit ihrem Engagement in einer selbstwirksamen Rolle erleben und Selbsthilfekräfte stärken, da sie ihr Engagement steuern können wie es ihnen gut tut.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Sozialwohnsiedlungen der 1960er/70er Jahre in städtischer Randlage mit vorhandenen Schichtwohnungsbaucharakter. 90er Jahre vornehmlich Zuzug von (Spät)Aussiedlern, danach heterogene Durchmischung jedoch oft mit Bewohner-/innen mit Migrationshintergrund. Seit 2015 vermehrter Zuzug von Geflüchteten aus Syrien, später aus der Ukraine zu verzeichnen. Vergleichbare hohe Einwohnerdichte, es leben 5153 Personen, ca. 1/3 Flüchtlings-/Migrationshintergrund mit 76 versch. Nationalitäten, überwiegend ohne dt. Staatsangehörigkeit. Senioren ab 60 Jahren sind ebenfalls ca. 1/3 vertreten, ins Rentenalter kamen im laufe des vergangenen Jahres 27,13 % dazu. Wohn- und Schlafstadtteil, kaum gewerbliche Arbeitsplätze, schwach ausgeprägte Dienstleistungsangebote z.T. wenig soziale Infrastruktur, "Jugendtreff" 1x mtl. mit Anmeldung. Das Gebiet mit einen Radius v. ca. 1 km, hat nur 1 Kiga. Lediglich angrenzend: 2 Grundschulen, 1 IGS mit Sporthalle/-platz, 1 Gymnasium. Auf Initiative des Geschäftsführers der GWG (Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft) ein QM in dem benannten Stadtteil aufzubauen, beteiligte sich der Landkreis Gifhorn - Fachbereich Soziales mit einem Q-Büro als Kontaktstelle für alle Bürger-/innen und u.a. Legung struktureller Grundlagen zum Aufbau einer Gemeinwesenarbeit, mit einer Beteiligungskultur der Bewohner-/innen. Eine Sozialarbeiterin konnte im Frühjahr 2023 starten ohne Budget. Von Kontakt +Aktionen profitierten überwiegend GWG-Mitglieder. Im Herbst 2024 wurden Info-Tage für alle Bewohner-/innen und Netzwerke durchgeführt. Durch Fördermittel konnte ein Quartiersbeirat als Verein gebildet werden mit 23 Mitgliedern. Nun benötigt es die Umsetzung /Start von GWA.
GWA/QM-Ansatz
Das beim Landkreis Gifhorn verortete kommunale Quartiersmanagement (QM) ist bereits seit Frühjahr 2023 mit Unterstützung der Wohnungswirtschaft (GWG) im Aufbau und arbeitet u.a. nach dem Arbeitsprinzip der GWA am strukturellen Aufbau dieser. Dazu wurde ein Quartiersbeirat als gemeinnütziger Verein gegründet und parallel soll nun mit dem Projekt Gemeinsam anstatt einsam – Gemeinschaft stärken – Vielfalt (er)leben! die notwendige GWA ergänzend vor Ort aufgebaut werden, der Beirat in seiner Arbeit unterstützt werden. Das bedeutet, dass die Bewohner/innen in der GWA als mündige Bürger mit ihren Bedarfen und Stärken im Mittelpunkt stehen sollen, Projekte gemeinsam entwickelt und in erstmal unterstützenden Selbsthilfeprozessen umgesetzt werden. QM, GWA, GWG und der Quartiersbeirat arbeiten dabei eng Hand in Hand mit zeitnahem Austausch. QM und GWG arbeiten dabei eher auf der Akteursebene während GWA und Q-Beirat eher auf Bewohnerebene arbeiten. Das Q-Büro bietet dabei niedrigschwellige Ansprechpartner aller 4 Akteure vor Ort. QM verbindet alle relevanten Akteure ist Netzwerkknoten, koordiniert ressourcenübergreifend als Schnittstellenmanagement, sorgt für notwendige Rahmenbedingungen. GWA hört, vermittelt unterstütz und begleitet die Menschen + ihren Beirat. Die Bürgerbeteiligung trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen der Menschen bei. Dieses bereitet den Weg zu einem Paradigmenwechsel von präventiver Hilfe zur Förderung von selbstorganisierten guten Nachbarschaften.
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird vom FB 5- Soziales und Vorstand des LK Gifhorns gewünscht und unterstützt, jedoch ist noch kein Budget vorhanden, der Aufbau wurde von der Wohnungswirtschaft unterstütz und teilweise durch eine Deckungsring. Ziel ist eine ressourcenübergreifenden Fachstelle/Koordinierungsstelle, in der notwendigen nachhaltige Rahmenbedingungen umgesetzt werden. "Finanztöpfe" könnten gemeinsam genutzt werden. Der Q-Beirat ist als Verein gebildet, langfristig soll er eigenständig agieren.

Innovationsquartier: Entwicklung eines inklusiven Innenstadtquartiers

Ansprechpartner
Sabine Ulrich
Funktion Geschäftsführung
Von einer ehemaligen Sonderwelt zum inklusiven Innenstadtquartier
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt Innovationsquartier wird die soziale und städtebauliche Anbindung eines ehem. Anstaltsgeländes an das umgebende Stadtgebiet umgesetzt. Entwickelt wird ein kooperatives, inklusives Quartier, das Wohnformen, Arbeits- & Freizeitmöglichkeiten zukunftsfähig interpretiert - für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Behinderung und allen kulturellen Hintergründen. Dabei ist der Anspruch leitend, alle zukünftigen Angebote möglichst inklusiv zu gestalten. Handelt es sich bei dem Gelände auch heute noch weitgehend um eine Sonderwelt ("Stadt in der Stadt"), so sollen dort zukünftig keine neuen „Sonderwelten“ entstehen. Gleichzeitig müssen geschützte Räume für Menschen mit hohem Assistenzbedarf mitgedacht werden. Die sozial durchmischte Belebung des zukünftigen Quartiers und seine funktionale Anbindung an die Innenstadt sind komplexe Anforderungen. Geeignete Nachnutzungen für den historischen Gebäudebestand sind genauso zu entwickeln wie moderne Eigentums- und Mietwohnungen, die sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit gerecht werden. Unter diesen Voraussetzungen bietet sich mit dem Innovationsquartier die Chance, mit einem zukunftsweisenden Modellprojekt einzigartiges Vorbild für gelebte Inklusion in einer vielfältigen Nachbarschaft zu sein. In den letzten Jahren wurden im Quartier Anlässe geschaffen, durch die viele Menschen zum ersten Mal überhaupt das Gelände besucht und seine Potenziale kennengelernt haben. Ziel ist nun darauf aufbauend, offene Angebote zu fördern (z.B. Medienformat "Sag bloß!?!", Seniorencafé) und nach Bedarf neue zu entwickeln bzw. im Aufbau zu unterstützen. Bis die Alte Kapelle (Leuchtturmprojekt im Quartier) nach einer vielfältigen Interims-Nutzung für ihr zukünftiges Nutzungskonzept "Geschichte erleben - Nachbarschaft gestalten" bezugsfertig ist, finden Angebote unter freiem Himmel und in anderen leer werdenden Gebäuden auf dem Quartiersgelände statt. Stadt und Rotenburger Werke haben gemeinsam ein Gutachterverfahren eingeleitet, das die Anforderungen aus beider Sicht für das zukünftige Quartier vereint. Großes Entwicklungspotenzial ergibt sich gleichermaßen für die Werke als auch für die Stadt (inklusives Modellprojekt, neuer Wohnraum, Belebung der Innenstadt usw.). Die Entwürfe dreier innovativer Stadtplanungsbüros dienen ab Herbst 2025 zur Kommunikation mit der Öffentlichkeit und Investoren. Anhand dieser Entwürfe wird dann der Masterplan für das zukünftige Innenstadtquartier verhandelt und ein Bebauungsplan erstellt.
Laufzeit
2025-08-15 00:00:00
Ausgangslage
Das Gebietsimage ist auch heute noch durch die ehemalige Sonderwelt geprägt, die sich seit 1880 als „Stadt in der Stadt“ entwickelte. Baulich wurde die Wahrnehmung durch die umringende Backsteinmauer gestärkt, die in ein „hier und dort“ teilte. In einen Ort, an dem Menschen mit Behinderung leben und in die "restliche Stadt". Berührungspunkte gibt es längst, sollen jetzt aber durch die soziale und städtebaulichen Integration des Gebiets in die Innenstadt zur Selbstverständlichkeit werden. Indem alle zukünftigen Angebote im Quartier möglichst inklusiv gestaltet sein sollen, stellt das Projekt eine konkrete Maßnahme zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention dar. Mit der Entwicklung des Innovationsquartiers werden aber auch Chancen geschaffen, um Herausforderungen und Bedürfnissen zu begegnen, die „hier wie dort“ genau dieselben sind: Ein grünes, autoarmes Innenstadtviertel, von dem alles Notwendige fußläufig erreichbar ist. Räumliche Strukturen, die die eigene Privatsphäre schützen, gleichzeitig aber auch Begegnungsorte anbieten, die ohne Konsumzwang besucht werden und dank sozialer Angebote Einsamkeit entgegenwirken können. Soziale und ökologische Nachhaltigkeit sind im Leitbild verankert und sollen in der Landschaftsbeschaffenheit wie auch in den Neubauten gestalterisch bedacht werden. Die Schaffung eines kooperativen Quartiers, in dem die Teilhabe aller gewährleistet wird, benötigt Zeit. Aufgabe ist es, Vorbehalte gegenüber inklusiven Projekten abzubauen und Vielfalt als Mehrwert erlebbar zu machen. Es ist ein beidseitiger Lernprozess: Die Werke und die Stadt öffnen sich und ihre Angebote weiter zueinander hin und etablieren dazu gemeinsame neue im Quartier.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rotenburg (Wümme) Historisches Kerngelände der Rotenburger Werke
Beschreibung
Aktuell leben 127 Menschen mit Behinderung auf dem Quartiersgelände, in der Stadt Rotenburg leben 21.466 Einwohner*innen (Stand vom 25.03.2025). Das Gebiet befindet sich zwischen Lindenstraße und Soltauer Straße in der Rotenburger Innenstadt. Es wird durch die historische Bausubstanz im Norden (Stammhaus & Alte Kapelle) und das denkmalgeschützte Gebäudeensemble im Süden als Einheit betrachtet. An den seitlichen Rändern befindet sich Grünland mit Gärten, der städtische Friedhof und kleinere Wohn- und Gewerbebebauung. Das Agaplesion-Krankenhaus sowie die Stadtkirche sind fußläufig jeweils 3 Gehminuten entfernt.
Quelle / Anmerkungen
Geschäftsfeld "Wohnen" der Rotenburger Werke (z.Z. leben ausschließlich Menschen mit Behinderung im Quartier). Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten im Quartier (Küche + Cafeteria, Zentrale Dienste, Wohnen, TFS, WfbM, Verwaltung).
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025 Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025 Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025 Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen, die in den Rotenburger Werken leben, erhalten tagesstrukturierende Angebote: Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte (TFS) oder heiminterne Tagesstruktur (TS). Welches Angebot die Person erhält, richtet sich nach den jeweiligen Kompetenzen und dem Hilfebedarf. Sie sind daher nicht arbeitslos im Sinne von SGB II oder III. Arbeitslosenquote der Stadt Rotenburg: 4,1% (SGB III 1,8%, SGB II 2,3%), Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen, die in den Rotenburger Werken leben, erhalten tagesstrukturierende Angebote: Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte (TFS) oder heiminterne Tagesstruktur (TS). Welches Angebot die Person erhält, richtet sich nach den jeweiligen Kompetenzen und dem Hilfebedarf. Sie sind daher nicht arbeitslos im Sinne von SGB II oder III. Gesamtstadt: Arbeitslosenquote 15 bis unter 25 liegt bei 3,8% (Bundesagentur für Arbeit, Statistik Rechtskreis Rotenburg (Wümme), Stand März 2025)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Projektgebiet: GF Wohnen der Rotenburger Werke Gesamtstadt: Landesamt für Statistik. Die Zahl bezieht sich auf den Landkreis Rotenburg und stammt aus einer Hochrechnung einer 1%igen Stichprobe (25.000 Familien, davon 5.000 Alleinerziehende); eine Angabe für das Stadtgebiet Rotenburg wurde nicht gemacht.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025 Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen werden nach Auskunft des Landkreises Rotenburg nicht mehr erhoben. Bekannt ist allein die Anzahl der ausländischen Bewohner*innen.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Menschen mit Behinderungen, die im Projektgebiet leben, erhalten Grundsicherung bei Erwerbsminderung bzw. im Alter. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im SGB II-Bezug im Verhältnis zur Einwohnerzahl (15-65-Jährige) beträgt laut Auskunft des Landkreises Rotenburg 4,1% im Landkreis und 8,3% in der Stadt Rotenburg. (März 2025)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Eine lebendige Nachbarschaft im zukünftigen Innovationsquartier bedingt soziale und bauliche Prozesse gleichermaßen. Das ist komplex, bietet mit dem Ziel eines inklusiven Quartiers mitten in der Stadt aber auch eine einzigartige Chance. Menschen mit ihren Interessen stehen dabei im Zentrum. Sie werden unterstützt und motiviert, um sich mit diesen im Quartier zu verwirklichen. Mit niedrigschwelligen Aktionen werden Anlässe zur Begegnung geschaffen, um ins Gespräch zu kommen. Dabei wird zielgruppenübergreifend gehandelt. Eine besondere Aufgabe ergibt sich damit, "leise Gruppen" gleichermaßen dazu zu befähigen, ihre Bedürfnisse zu formulieren. Dafür wird das stadtweite Netzwerk kooperativ mit eingebunden. Auch Menschen mit Behinderung, die schon lange in Einrichtungen leben, sollen Selbstwirksamkeit erleben. Die ständige Aufgabe im Projekt ist es, Vorbehalte durch Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen abzubauen. Es gilt, die einstigen Grenzen von "hier & dort, drinnen & draußen" nicht nur baulich, sondern auch als "Mauer in den Köpfen" abzubauen. Das Quartiersmanagement dient als leicht erreichbarer Ansprechpartner vor Ort, der vermittelnd, unterstützend und koordinierend helfen kann.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Quartiersmanagement ist als Anlaufstelle für die Anliegen aller im Quartier bekannt und dafür genutzt. Mindestens 3 Gruppen/Akteure haben sich gefunden und werden darin unterstützt, sich mit ihren Interessen regelmäßig im Quartier einzubringen.
Beschreibung
Mit dem Umbau der Alten Kapelle ist ein fester Ort geschaffen, der wetterunabhängig von Akteuren und Gruppen für ihre Vorhaben genutzt werden kann. Nach Bedarf können sie dafür Unterstützung finden.
Beschreibung
Das Quartier wird als Ort vieler verschiedener Menschen und Akteure verstanden. Angebote werden niedrigschwellig und offen gestaltet.
Beschreibung
Die bisherigen Kooperationen werden weitergeführt und neue sind hinzugekommen.
Beschreibung
Raumstrukturen bieten Ort für gemeinschaftliche, inklusive Gestaltung des Quartiers an. Die Alte Kapelle ist unter dem Motto "Geschichte erleben - Nachbarschaft gestalten" fester Ort dieses Geschehens.
Beschreibung
Rahmen- und Bebauungsplan sind abgeschlossen. Eine städtebauliche Anbindung an die Innenstadt (Wegebeziehungen etc.) ist geplant. Mobilitäts-, Bildungs- und Kulturangebote sind entwickelt und verortet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Torsten Oestmann, Bauamt (Leitung: Roman Lauchart), insbesondere Bereich für Stadtplanung und Grün (O. Klein, B. Hufeland), Sanierungsträger der Kommune (BIG Städtebau GmbH, vertreten durch Brigitte Vorwerk)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fraktionsvertreter*innen (seit 2022 findet ein gemeinsamer Arbeitskreis "Politik & Quartiersentwicklung statt), Rat der Stadt unterstützt das Vorhaben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Zum Guten Hirten, Kirchenkreis Rotenburg, Stadtkirchengemeinde Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Kunst und Kultur (initiiert durch die Kommune für alle Kulturschaffende der Stadt); Kulturinitiative Rotenburg, Uwe Goldschmidt; Volkshochschule Rotenburg, Michael Burgwald; Theater Metronom, Karin Schröder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Künste im Sozialen, Hans-Joachim Reich; Bildnerische Werkstatt der Rotenburger Werke, Martin Voßwinkel; Touristenführungen, Dorothee Klüver; diverse Künster*innen, z.B. Marie-Lena Rapprich, Thorsten Finner; QuintasticBrass, Marion Bode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ratsgymnasium Rotenburg, OStD Iris Rehder, IGS Rotenburg, Sabine Neugebauer, Berufsbildende Schulen Rotenburg, OStD Wolf Hertz-Kleptow; Berufsbildende Schulen der Rotenburger Werke, Ruth Scharringhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IG-City Marketing Rotenburg, Cornelia Gewiehs; Rotenburger Wirtschaftsforum, Heiko Kehrstephan; Stück vom Glück (Unverpackt Laden Rotenburg), Sparkasse Rotenburg Osterholz, Stephan Kalt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WBG Rotenburg, Michael Otten; Sparkassen Immobilien GmbH, Stefan Ratajczak; Bauwesen der Rotenburger Wesen, Tatjana Ladda; Energiemanagement der Rotenburger Werke, Uwe Hollmann; Immobilienmanagement der Rotenburger Werke, Birgit Schöner Funck
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Presse Stadt Rotenburg, Ann-Christin-Beims; Touristen-Information, Benjamin Roolfs; Rotenburger Kreiszeitung, Michael Krüger//Tom Gath; Rotenburger Rundschau, Dennis Bartz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohn:Sinn e.V., Lars Gerhardt, Tobias Polsfuß; Forum gemeinschaftliches Wohnen e.V., Andrea Beerli, Just-Jazz e.V. Rotenburg, Spaß-BuS Rotenburg e.V., Peter Schlake
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt Rotenburg (Wümme), Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Rotenburg (Wümme)- „RoSe“, Ursula Seidler-Braun; Hospizverein Fidelius, Johannes Scherfling
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Aufgrund der Finanzlage kann die Kommune derzeit keine Mitfinanzierung zusagen. Langfristig ist das Quartiersmanagement durch ein mehrteiliges Konzept von Einnahmen und Einsparungen geplant: Anteilige Einnahmen (Vermietungen von Räumen im Quartier / Bauinvestoren / Pacht / Grundstücksveräußerung), Getränkeverkauf bei Veranstaltungen, geeignete Fördermittel und Spenden. Auf politischer Ebene wird mithilfe eines großen Netzwerks auf Handlungsbedarf aufmerksam gemacht und für Anpassungen geworben.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Frauen

Ansprechpartner
Nergiz Sagir
Funktion Vorstandsvorsitzende
ein kreativer Safer Space für mehr Sichtbarkeit
Projektbeschreibung
Im Projekt entsteht im Stadtteil X das "Haus der Frauen" als Quartierstreff von und für Frauen. Das Projekt folgt dabei die übergeordneten Ziele, einerseits einen offenen Treff im geschützten Raum zum Wohlfühlen, Begegnen, Sich Entfalten und Bilden zu etablieren, andererseits die Sichtbarkeit von häufig übersehenen Zielgruppen, wie vor allem migrantisierten Frauen mittleren Alters, zu erhöhen. Aufbauend auf der über 400 Mädchen und Frauen umfassenden Community von Maria e.V. wird in einem ersten Schritt eine Bedarfsanalyse im Dialog mit der Projektzielgruppe im Stadtteil X durchgeführt. Dabei werden Frauen aus dem Stadtteil befragt, zu Mecker-Cafés und Ideenwerkstätten eingeladen, um eine gemeinsame Vision eines bedarfsgerechten Quartierstreffs zu entwickeln. In dieser Phase erfolgt auch eine intensive Vernetzung mit im Stadtteil wirkenden Akteur*innen, Organisationen und Multiplikator*innen. Parallel werden geeignete Räumlichkeiten im Stadtteil angemietet und unter Berücksichtigung der entwickelten Vision gemeinsam mit den Frauen aus dem Stadtteil gestaltet und eingerichtet. Bei Bedarf schreinern die Frauen die gewünschten Möbel selbst. Im neu eröffneten "Haus der Frauen" entsteht ein offener Treffpunkt, aus dem heraus sich im Dialog mit den Anwohnerinnen bzw. von diesen organisiert nach und nach Angebote entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf Angeboten, in denen sich die Frauen kreativ ausleben, sich im intergenrationalen Zusammenwirken empowern und die Sichtbarkeit ihrer Lebenswelt in die Stadtteilöffentlichkeit tragen können. So entstehen z.B. aus Kreativwerkstätten und Biografie-Workshops von den Frauen entwickelte Ausstellungen, (Video-)-Podcasts, oder eine Human Library. Da wir insbesondere Frauen mittleren Alters stärken wollen, finden bspw. regelmäßig "Generationentreffen" und Erzählabende sowie Peer-to-Peer-Lernangebote statt, bei denen Alt und Jung voneinander lernen. Durch die verschiedenen Maßnahmen, die entweder von den Teilnehmerinnen initiiert werden oder im engen Austausch mit ihnen entstehen, wird so über die Zeit ein abwechslungsreiches Programm aufgebaut, das den offenen Treff ergänzt. Einmal jährlich organisieren die in das Projekt als Ehrenamtliche und Teilnehmerinnen involvierten Frauen ein "Fest der Frauen" für den Stadtteil, bei dem sie ihre Arbeit präsentieren und Menschen zusammenbringen können. Das Projekt wird fester Bestandteil des Stadtteils, der sowohl einen Safer Space bietet als auch in den öffentlichen Raum wirkt.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Nachhaltigkeit
Gemeinsam mit den Anwohnerinnen sowie im Stadtteil wirkenden Organisationen und der LH Hannover ab der Hälfte des Projekts eine Strategie zur Anschlussfinanzierung und nachhaltigen Etablierung entwickelt. Denkbar sind verschiedene Maßnahmen, die zu diesem Ziel beitragen: Das Einwerben einer Anschlussfinanzierung, Crowdfunding-Aktionen, die ehrenamtliche Weiterführung eines Teils der Angebote, aus der Arbeit entstehende weiterführende Projekte sowie eine Unterstützung durch die Stadt.

Lebensquartier Goosmanns Tannen Lingen

Ansprechpartner
Paul Behrens
Funktion Referent für Verbands- und Sozialpolitik
Ermutigen, aktivieren, organisieren
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Goosmanns Tannen in Lingen ist bekannt für sein niedriges Durchschnittseinkommen der Bevölkerung. Im Vergleich zu anderen Stadtteilen weist er einen deutlich höheren Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund auf. Auch der Anteil der Kinder ist hier relativ hoch. Viele Bewohner sind auf institutionelle Unterstützung angewiesen, um im Umgang mit Behörden handlungsfähig zu bleiben. Die bauliche Struktur des Stadtteils ist geprägt von Hochhäusern und Mehrfamilienhäusern. Obwohl ein starker Solidaritätsgedanke vorhanden ist, gestaltet es sich schwierig, diesen ehrenamtlich oder privat zu organisieren. Das Projekt wurde in ähnlicher Form gefördert. Nach dem Ende der Förderung im Mai 2024 zeigte sich jedoch, dass die aufgebauten Strukturen nicht ausreichend nachhaltig waren. Einige der in den bisherigen Projekten formulierten Ziele erwiesen sich als zu ambitioniert und zu stark auf einzelne Personen ausgerichtet. Trotz einiger Erfolge fehlte eine dauerhaft tragfähige Struktur. Der bisherige Projektträger ist nicht identisch mit dem aktuellen Antragsteller; es handelt sich um eine Rechtsnachfolge mit Übertragung der Dienstleistungen. Die neu organisierte Gemeinwesenarbeit besteht aus drei Säulen: Begegnung, Beratung und Vernetzung. Innerhalb dieser Säulen werden Ziele und Unterziele definiert. Auch die Stadtverwaltung unterstützt den neuen Ansatz, sieht jedoch derzeit keine Möglichkeit, die Projektverantwortung selbst zu übernehmen. Mit dem neuen Konzept gibt es eine neue Gelegenheit, das Lebensquartier Goosmanns Tannen zu stärken und besser mit der gesamten Stadt zu vernetzen. Die Maßnahmen werden deutlich niedriger organisiert, damit möglichst viele Menschen bzw. Bevölkerungsgruppen im Stadtteil partizipieren können. Projektverantwortlich ist eine hauptamtliche Koordinierungskraft mit Vertretungsregelung im Umfang von rund 30 Stunden pro Woche, zusätzlich werden themenbezogen Honorarkräfte und bei hohem Aufwand Freiwillige gegen Aufwandsentschädigung hinzugezogen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil Goosmanns Tannen wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft als problematisch angesehen. Hauptgründe dafür sind das relativ niedrige Durchschnittseinkommen, hohe Anteile an Transferleistungen sowie ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Viele Bewohner sind auf Unterstützung angewiesen, um im Umgang mit Behörden handlungsfähig zu bleiben. Die bauliche Struktur des Stadtteils zeigt an verschiedenen Stellen erhebliche Mängel auf. Aufgrund der hohen Fluktuation im Wohnbereich fehlt es an einem Identifikationsgefühl mit dem Quartier. Dennoch gibt es viele engagierte Menschen im Stadtteil, die sich kümmern, den Solidaritätsgedanken leben und für ein lebendiges Viertel sorgen. Diese Energie kann in einem neu organisierten Vorhaben gebündelt werden. Die bisherige Projektarbeit, eine Gemeinwesenarbeit (GWA) aufzubauen, endete mit der Förderlaufzeit im Mai 2024. Die Gesamtförderlaufzeit war stark von den Folgen und den Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie geprägt. Zudem waren die Ziele der bisherigen Vorhaben zu ambitioniert: Die"Stadtteil-App mit Programmierung unter Beteiligung der Bevölkerung" und die organisierte "Kooperation mit Entsorgungsunternehmen". Die Einbindung von Politik und Verwaltung war auf den Neubau eines zentralen Platzes (Abenteuerspielplatz) fokussiert. Im dritten Jahr konnten die Ziele aufgrund des Ausfalls des zuständigen Mitarbeiters nur noch rudimentär verfolgt werden. Nach dem Ende der Förderung zeigte sich, dass die aufgebauten Strukturen noch nicht nachhaltig waren. Trotz einiger Erfolge fehlte eine dauerhaft tragfähige Struktur.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen/ Stadtteil Goosmanns Tannen
Beschreibung
Das Projektfördergebiet Goosmanns Tannen liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Lingen (Ems).
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Lingen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das GWA-Projektvorhaben konzentriert sich auf die soziale Integration und Bürgerbeteiligung, ist partizipativ und langfristig angelegt. Es zielt darauf ab, die soziale Integration und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu fördern. Die Bürgerbeteiligung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements zu stärken und auf Problemlagen wie Armut, soziale Isolation und Diskriminierung im Stadtteil einzugehen. Die Ansätze sind stark partizipativ und beziehen die Bewohner*innen aktiv in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen ein. Der Aufbau und sie Pflege von Netzwerken zwischen verschiedenen Akteuren wie Vereinen, Initiativen und öffentlichen Einrichtungen sollen langfristig angelegt sein
Qualitätskriterien
Beschreibung
Je nach Unterziel entsprechend viele Menschen am Vorhaben partizipieren.
Nachhaltigkeit
Aus bisherigen Projekten ist es gelungen, dass sowohl die kommunale Verwaltung als auch die Politik den Stadtteil fokussierter wahrnehmen. Die Stadt ist bereit, ihren Anteil zum Gelingen einer Gemeinwesenarbeit beizutragen. Nicht zuletzt, indem bei einem Neubau des Abenteuerspielplatzes im Quartier Räumlichkeiten für die Gemeinwesenarbeit zu berücksichtigen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Soziales Wilhelmshaus

Ansprechpartner
Birgitt Hugle
Funktion Projektkoordinatorin
Diakonie als Wegweiser für Menschen in Wilhelmshaven
Projektbeschreibung
Das "Soziale Wilhelmshaus" soll mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung und der Stadt Wilhelmshaven im Oktober 2025 in der Innenstadt von Wilhelmshaven eröffnen. Die Neuerrichtung eines Quartierbüros nahe Börsenplatz erfolgt im ehemaligen Büro (auf zwei Ebenen mit einer Küche) einer Versicherung, das schon länger leer steht. Neben einem Beratungsangebot durch eine/n Sozialarbeiter*in gibt es das Angebot handwerklicher Betätigung. Von Glühbirnen austauschen, Kaffeemaschinen reparieren bis hin zu Ausbesserungsarbeiten an mehreren Näharbeitsplätzen bekommen handwerkliche Interessen Raum. Bewohner*innen werden durch uns ermutigt, aktiv ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten. Wir sprechen die Menschen mithilfe aktivierender Befragung sowie mobiler Kaffee/Tee- und Beratungsangebote in der gesamten Innenstadt an. Wir fragen die Menschen, was sie sich wünschen. Betreut wird der Näh-Treff und weitere handwerkliche Angebote von einer erfahrenen mehrsprachigen Anleiterin in TZ sowie Ehrenamtlichen. Teilnehmer*innen können sich bei uns Fachwissen aneignen, mit Menschen in Kontakt treten, Deutschkenntnisse erwerben und gemeinsam Probleme lösen, wie z.B. fehlende Kinderbetreuung. Unsere bestehende Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße wird hier weitergeführt. Erfahrung bieten wir durch unser Nachbarschaftsbüro in Tonndeich. Gerade in der Innenstadt leben viele Haushalte unter prekären Bedingungen, es fehlt an sozialer Infrastruktur und Anlaufstellen für Beratung. Bei Bedarf vermitteln wir als Wegweiser in eine unserer vielfältigen Beratungsstellen. Wir bieten Unterstützung in schwierigen Lebenslagen, Reparaturinitiativen und Treffpunkte für alle Bewohner. Das "Wilhelmshaus" als Ort ohne Konsumzwang bietet Sicherheit durch feste Öffnungszeiten und feste Gesichter; Sitzgelegenheiten auf der attraktiven Draußen-Fläche laden zum Verweilen ein. Bewohner können diesen Raum, z. B. mit Pflanzen, mitgestalten und sich einbringen. Praktisch und ideell unterstützt uns der CIV (CityInteressenVerband) der Stadt, auch um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern. Gemeinsam mit CIV und Bewohnern wollen wir regelmäßige Feste im Viertel organisieren, die ein "Wir-Gefühl" erzeugen und zum Mitmachen einladen. Wir arbeiten mit einer Tanzlehrerin zusammen, die Tanzen im öffentlichen Raum anbietet. Community Dance als künstlerische Methode und als Möglichkeit des Empowerments verbindet die Menschen im Stadtteil über sprachliche Grenzen hinaus.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Wir stehen im Moment in Verhandlungen mit einem Vermieter in der Innenstadt, der uns Räumlichkeiten (355 qm) in der Innenstadt vermieten würde. Sobald wir die Anschubfinanzierung erhalten, legen wir los. Durch unsere Arbeit in Tonndeich kennen wir die erheblichen sozialen Herausforderungen: Ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, eine erhöhte Arbeitslosigkeit sowie Integrationshürden prägen vor allem die Innenstadt. Kinderarmut drückt sich nicht nur materiell aus, sondern auch in immateriellen Lebensbereichen wie Wohnen, Bildung und Gesundheit. Wir erleben das hautnah durch unsere Hausaufgabenunterstützung in Tonndeich in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße. Soziale Benachteiligung führt zu finanziellen und psychischen Belastungen, es fehlt an sozialen Anlaufstellen und niedrigschwelligen Hilfsangeboten. Leerstand, Sanierungsstau und eine geringe Aufenthaltsqualität verschärfen die Problematik. Dies führt zu einem Rückgang der Nahversorgung und fehlenden Begegnungsmöglichkeiten für die Bewohner. Hier wird das geplante Quartiermanagementbüro ansetzen: Es wird eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen in allen Lebenslagen schaffen. Darüber würde sich der CIV (CityInteressenVerband) sehr freuen und unterstützt uns auch. Ein weiteres Problem ist die unzureichende Vernetzung sozialer Akteure. Unterstützung bleibt oft ineffektiv und Menschen in Problemlagen finden keinen Zugang zu passenden Angeboten. Das geplante Büro soll als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen individuell zu beraten und gezielte Angebote für das nachbarschaftliche Zusammenleben sowie soziale Teilhabe zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven Innenstadt
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung der Innenstadt wird durch folgende Stadtteile definiert:​ Norden: Begrenzung durch die Bismarckstraße zum Stadtteil Siebethsburg.​ (Quelle: wikipedia.org) Osten: Abgrenzung entlang der Berliner Straße zum Stadtteil Heppens.​ (Quelle: wikipedia.org) Süden: Grenze zur Innenhafen-Zone, wobei das Stadtviertel Großer Hafen eine Verbindungsfunktion zwischen der touristisch und kulturell frequentierten "Wasserkante" und der Innenstadt darstellt. ​ (Quelle: ratsinfoservice.de) Westen: Begrenzung durch die Schillerstraße, den Metzer Weg und die Luisenstraße zum Stadtteil Bant.
Einwohnerzahl
10518
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&; Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&; Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024;
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den klassischen Quartiersmanagement-Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern, soziale Teilhabe zu stärken und die Stadtteilentwicklung gemeinsam mit den Bewohner*innen aktiv zu gestalten. Dabei setzen wir auf eine integrierte, niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Herangehensweise. 1. Sozialraumorientierung und Bedarfsanalyse Unser Quartiermanagement orientiert sich an den realen Herausforderungen der Innenstadt Wilhelmshaven, insbesondere den hohen Anteilen von Menschen mit Migrationshintergrund und sozialer Benachteiligung. Wir führen zu Beginn eine detaillierte Sozialraumanalyse durch, um die Bedarfe der Bewohner*innen zu erfassen und maßgeschneiderte Angebote zu entwickeln. Sozialarbeiter oder Ehrenamtliche stellen sich direkt in der Nachbarschaft vor. 2. Niedrigschwellige Beratung und Unterstützung Die Beratung erfolgt direkt im Quartier und begleitet Menschen in schwierigen Lebenssituationen (z. B. Arbeitslosigkeit, Behördengänge, Sprachbarrieren). Wir sprechen mit den Menschen an belebten Orten, bieten Getränke an und kommen so ins Gespräch. 3. Vernetzung und Kooperation mit relevanten Akteuren Wir arbeiten eng mit lokalen Einrichtungen, Behörden, Wohnungsunternehmen und sozialen Trägern zusammen. Mit diesem Ansatz verbessern wir nicht nur kurzfristig die Situation vor Ort, sondern schaffen langfristige Strukturen für ein lebendiges und sozial stabiles Quartier in der Innenstadt Wilhelmshavens.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Menschen kommen freiwillig und gern ins Wilhelmshaus. Sie fühlen sich willkommen, angenommen und gehört. Sie sagen: „Hier kann ich so sein, wie ich bin.“ Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen, sie können aktiv mitgestalten.
Beschreibung
Nicht „wir bieten an, was wir denken, was gut ist“, sondern: Die Themen, Formate und Zeiten richten sich nach dem, was die Menschen brauchen und wünschen. Sie können eigene Ideen verwirklichen, sie stehen im Austausch untereinander und planen gemeinsam.
Beschreibung
Menschen übernehmen Verantwortung und gestalten mit. Sie wollen mithelfen, mitplanen, eigene Ideen einbringen. Es entstehen selbstorganisierte Gruppen oder regelmäßige Treffen, die nicht von außen gesteuert sind.
Beschreibung
Es entsteht ein Gefühl von Zuhause und Gemeinschaft. Wenn Klienten sagen: „Das Wilhelmshaus gehört zu meinem Alltag.“ „Ich habe hier neue Freunde gefunden.“ „Ich wüsste gar nicht, wie’s ohne das hier wäre.“; dann stehen Menschen wirklich im Zentrum.
Beschreibung
die Menschen im Quartier gemeinsam Feste mit und ohne Netzwerkpartner selbst organisieren, neue Nachbarn begrüßen, sich für Sauberkeit und Sicherheit in den Straßen verantwortlich fühlen
Beschreibung
Gute Anbindung an Bus & Bahn: niedrigschwelliger Zugang, auch für ältere Menschen, Kinder, Menschen ohne Auto. Kurze Wege für Menschen, die sowieso in der City unterwegs sind (z. B. einkaufen, Arzt): spontane Besuche möglich Verkehrsknotenpunkt für Flyer
Beschreibung
Die Innenstadt als lebendiger, sozialer Lebensraum für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter oder Einkommen.
Beschreibung
Regelmäßiges Innenstadtforum oder „Innenstadt-Tisch“, wo Vertreter*innen aller Bereiche gemeinsam planen und Prioritäten setzen.
Beschreibung
Das Wilhelmshaus ist ein Ort der Begegnung über soziale Grenzen hinweg; es finden regelmäßig Ehrenamtsbörsen statt.
Beschreibung
Die Gestaltung eines „Platzes der Nachbarschaft“ bringt Soziales (Programm), Stadtgrün (Begrünung), Bauamt (Sitzmöglichkeiten) und Kulturamt (Veranstaltungen) zusammen.
Beschreibung
Koordination durch eine Quartiers- oder Innenstadtkoordination (z. B. angesiedelt im Wilhelmshaus), die vermittelt, koordiniert und Prozesse steuert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt der Stadt Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GPS Familienzentrum Nord; Familienzentrum Ost und Jugendzentrum Point
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Familienzentrum Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Familienzentrum West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Havenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Rheinstraße Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEG, Spar und Bau, Rüstringer Wohnungsbauverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeCampus Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neues Wilhelmshavener Gymnasium (NWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WHZ Wilhelmshavener Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche der Diakonie (ca. 50)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
City-Interessen-Verein Wilhelmshaven e.V. (CIV) ist ein Zusammenschluss der Kaufmannschaft der Wilhelmshavener Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Stadt Wilhelmshaven, Herr Rainer Päsler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Willehad Flüchtlingsunterkunft Wilhelmshaven, Herr Michael Wiets
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Volkshochschule Wilhelmshaven BIWAQ Jobcoach Eike Danielmeier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Wilhelmshaven, Frau Abadia Hernandez
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Streetwork Wilhelmshaven, Herr Arne Suhr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Sprachmittler, VHS Wilhelmshaven, Herr Jens Wiese
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. Stadtrat Armin Schönfelder und Carsten Feist (Oberbürgermeister), Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund e. V. , Frau Rabea Kruse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt, Frau Isabell Eickhoff
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir arbeiten aktuell eng mit der Stadt Wilhelmshaven und der Wirtschaftsförderung zusammen. Zur Verankerung des Projekts fanden erste Gespräche mit Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung zur Kooperation und einer möglichen Anschlussfinanzierung statt. Der Reparaturtreff soll sich nach der Anschubfinanzierung finanziell selbst tragen. Ziel ist, das Wilhelmshaus langfristig als kommunales Instrument zur Stadtteilentwicklung durch den Aufbau stabiler Partnerschaften mit der Stadt zu etablieren.
Galerie
markstr 25
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vielfalt wächst – Ein Garten für Begegnung und mehr Miteinander

Ansprechpartner
Mechtild Möller
Funktion Leitung
Ein Nachbarschaftsgarten für Begegnung, Teilhabe und Nachhaltigkeit am Obenende
Projektbeschreibung
Unser Projekt ergänzt die bestehenden Angebote des Mehrgenerationenhauses und setzt den Fokus auf den Stadtteil Obenende. Der wichtigste Schritt ist das aktive Zugehen auf die Bewohnenden. Dabei sollen insbes. die Bedarfe & Wünsche der Menschen erfasst werden: Welche Themen bewegen die Nachbarschaft? Welchen Wunsch nach mehr Begegnungsorten oder gemeinschaftlichen Aktivitäten gibt es? Ebenso wird analysiert, welche Herausforderungen es im Stadtteil gibt, bspw. soziale Isolation oder fehlende Angebote für bestimmte Gruppen. Es wird eine feste Ansprechperson geben, die im Stadtteil präsent ist. Sie führt gezielt aufsuchende Gespräche, erkennt Interessen und knüpft Kontakte zu Menschen, die aktiv werden möchten. Dabei nimmt sie an Netzwerktreffen sowie an den Treffen der Bildungslandschaft Obenende (Netzwerk der Bildungseinrichtungen) teil, um Teilhabemöglichkeiten zu schaffen. Zudem sorgt sie für Gelegenheiten, bei denen sich die Bewohnenden kennenlernen können, und reagiert passgenau auf ihre Bedürfnisse. Ein Gemeinschaftsgarten dient als Symbol für gute offene Nachbarschaft und soll zeigen, wie unterschiedliche Personengruppen voneinander profitieren können. Er wird gemeinsam mit den Bewohnenden entwickelt, um einen offenen, inklusiven Raum für Begegnung & Teilhabe zu schaffen. Neben gärtnerischen Aktivitäten wird es Möglichkeiten für gemeinsames Kochen, kulturelle Projekte und Bildungsangebote geben. Darüber hinaus kann der Garten künstlerisch gestaltet werden, um die Vielfalt des Stadtteils Obenende widerzuspiegeln. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die räumliche Anbindung an bestehende Einrichtungen wie das MGH, das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ), das Familienzentrum u. die Schulen. Es wird ein mobiler Anhänger mit Pinwand und Kaffeestation eingesetzt, um flexibel im Stadtteil präsent zu sein und spontane Begegnungen sowie den Austausch mit den Menschen zu fördern. Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen: Workshops zu ökol. Gartennutzung, ges. Ernährung und klimaschonendem Handeln verbinden Umweltbewusstsein mit gemeinschaftlichem Engagement. Das Projekt läuft über drei Jahre: Zunächst werden Bedarfe ermittelt und erste Maßnahmen umgesetzt. Danach etabliert sich der Garten als Treffpunkt mit regelmäßigen Aktivitäten. Langfristig soll er durch ein Garten-Komitee und Kooperationen mit Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen verstetigt werden. Spenden oder Crowdfunding können zur nachhaltigen Sicherung beitragen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projekt wird im Stadtteil Obenende in Papenburg umgesetzt, einem Stadtteil im Wandel. Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslands und mit ihrer einzigartigen Kanalstruktur als älteste Fehnkolonie Deutschlands bekannt. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als Moorkolonie gegründet, prägt die Wasserlage bis heute das Stadtbild. Die Stadt hat sich wirtschaftlich stark entwickelt, insbesondere durch die Meyer Werft. Obenende liegt nördlich des Hauptkanals und war historisch das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende das kaufmännische Zentrum darstellte. Die Kanäle trennen bis heute soziale Räume und erschweren Begegnungen, es gibt kein Stadtteil- zentrum Unterschiedliche historische Prägungen haben zudem zu einer sozialen Differenzierung innerhalb der Stadt geführt. Obenende wächst stetig, aber die Bevölkerungszusammensetzung verändert sich. Die Einwohnerzahl stieg von 8.200 (2010) auf 13.249 (2024). Der Anteil der über 65-Jährigen wuchs von 18% auf 27%, während sich der Migrationsanteil von 8% auf 16% verdoppelt. Diese Entwicklungen beeinflussen das soziale Miteinander. Ältere Menschen brauchen barrierefreie Treffpunkte, Zugezogene benötigen Integrationsangebote und Netzwerke. Eine diversifizierte Bevölkerung erfordert neue Formen des Zusammenlebens. Die Stadt Papenburg hat im "Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende 2015" die Verbesserung der Lebensqualität als zentrales Ziel formuliert. Wichtige Handlungsfelder sind die Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, der Ausbau sozialer Einrichtungen und Treffpunkte, die Verbesserung der grünen Infrastruktur und Klimaanpassung sowie die Stärkung des sozialen Miteinanders. Das Projekt fügt sich hier ein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Papenburg Obenende
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Obenende in Papenburg, nördlich des Hauptkanals. Obenende erstreckt sich über eine Fläche von 39,55 km² und hat 13.249 Einwohner/-innen. Papenburg insgesamt umfasst sieben Stadtteile mit 39.453 Einwohner/-innen und einer Gesamtfläche von rund 118 km². Historisch war Obenende das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende als kaufmännisches Zentrum fungierte. Das Fördergebiet ist geprägt durch eine Mischstruktur aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbebetrieben und sozialen Einrichtungen. Es gibt nur wenige öffentliche Begegnungsorte, wodurch ein zusätzlicher sozialer Treffpunkt im Grünen dringend benötigt wird. Das Projektgebiet umfasst eine städtische Fläche, die zentral im Stadtteil liegt und für Anwohner/-innen gut erreichbar ist. Eine besondere räumliche Abgrenzung des Gebiets ergibt sich durch die Kanäle, die das Obenende durchziehen. Diese wirken teilweise isolierend auf die Nachbarschaften und erschweren soziale Durchmischung. Dadurch entsteht ein hoher Bedarf an offenen, barrierefreien Begegnungsorten, die den Stadtteil stärker vernetzen. Der geplante Gemeinschaftsgarten soll als verbindender Ort zwischen verschiedenen Nachbarschaften fungieren und Inklusion sowie Austausch fördern. Die Stadt Papenburg, als Trägerin der HÖB, stellt die städtische Fläche für das Projekt zur Verfügung. Die HÖB nutzt dieses Grundstück, um gemeinsam mit der Nachbarschaft einen nachhaltigen, partizipativen Gemeinschaftsgarten zu gestalten und langfristig als offenen Begegnungsort zu etablieren.
Einwohnerzahl
13249
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenburg.de/unsere-stadt/ueber-uns/daten-geschichte/basis-und-strukturdaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitsmarkt im Überblick - Berichtsmonat Januar 2025 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitslosengeld (Monatszahlen) Dezember 2024 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitor Nds. – Emsland (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt Gemeinwesenarbeit um, indem es sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Menschen vor Ort bezieht. Es stärkt die Selbstorganisation und fördert die Handlungsfähigkeit der Bewohner/-innen. Dabei werden sowohl individuelle als auch strukturelle Aspekte in sozialräumlicher Perspektive berücksichtigt. Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate werden die Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen. Das Projekt schafft eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, die als zentrale Ansprechperson für lokale Akteurinnen und Akteure dient. Dabei werden unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um gemeinsame Lösungsstrategien für bestehende Herausforderungen zu entwickeln. Die sozialräumliche Orientierung zeigt sich in der ressortübergreifenden Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie z. B. Vereinen, Sozialraumprävention und Schulsozialarbeiter/-innen. So wird die Vernetzung im Stadtteil gestärkt und nachhaltige Kooperationen etabliert. Die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen wie Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten trägt zur Förderung sozialer Teilhabe bei. Das Projekt geht aktiv in den Sozialraum: Die HÖB und das MGH öffnen sich bewusst nach außen, sodass die Angebote ergänzend wirken und bestehende Strukturen stärken. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die demokratische Mitbestimmung, indem es Bewohnerinnen und Bewohner ermutigt, ihre Interessen zu vertreten und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen bringen ihre Interessen aktiv ein & gestalten den Garten nach ihren Bedürfnissen. Sie nehmen an Planungs- und Pflanzaktionen teil, übernehmen Patenschaften und initiieren eigene Angebote. Der Garten spiegelt die Bedarfe und Vielfalt wider
Beschreibung
Bewohner/-innen übernehmen Verantwortung, indem sie Patenschaften für Beete / Flächen übernehmen, eigene Veranstaltungen initiieren und das Garten-Komitee selbstständig organisiert. Durch transparente Entscheidungsprozesse wird Mitbestimmung gefördert.
Beschreibung
Lokale Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen sind aktiv eingebunden und bringen ihre Ressourcen ein. Der Garten stärkt bestehende Netzwerke. Wissen und Fähigkeiten der Bewohner/-innen fließen in Workshops, Gestaltung und Pflege ein.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, kultureller Hintergründe und sozialer Milieus nehmen aktiv teil, nutzen und gestalten gemeinsam den Garten. Angebote sind inklusiv, fördern Austausch und Vernetzung zwischen Generationen
Beschreibung
Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen, engagierte Bewohner/-innen sind dauerhaft mit dem Garten verbunden. Gemeinsame Veranstaltungen, Bildungsangebote, Pflegearbeiten werden partnerschaftlich organisiert. Langfristige Kooperationen sichern den Garten.
Beschreibung
Der Garten wird als gemeinsamer Treffpunkt genutzt, fördert Begegnungen und stärkt nachbarschaftliche Beziehungen. Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe engagieren sich, tauschen Wissen aus und organisieren gemeinsame Aktivitäten.
Beschreibung
Das Projekt ist in kommunale Entwicklungsziele eingebunden, ergänzt bestehende Strukturen und wird von Stadt, Vereinen und Institutionen unterstützt. Der Garten dient als Modell für nachhaltige Nachbarschaftsarbeit und inspiriert weitere Initiativen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Michaelschule Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Papenburg / Kinderfreundliche Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum DAVID
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Blau-Weiß 94 Papenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten / Kindertagesstätte St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kindertagesstätte David
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Buchhandlung Ulenhus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Splittingschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldschule Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungslandschaft Obenende
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Zinnober
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kolpingsfamilie Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Michael Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DJK Eintracht Papenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Forum für Gesundheit Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Forum Bethlehem (Repair-Cafe, ...)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sternwarte Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Landjugend e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsforum Glashütte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Projekt wird in kommunale Strukturen eingebunden, indem es mit der Stadt Papenburg, sozialen Einrichtungen und lokalen Vereinen kooperiert. Ein Garten-Komitee aus Bewohner/-innen übernimmt langfristig Verantwortung. Finanzielle Nachhaltigkeit wird durch Förderpartnerschaften, Spenden, Crowdfunding und Einnahmen aus Workshops gesichert. Die Einbindung in Bildungs- und Umweltinitiativen stärkt die Verstetigung. Der Garten wird als dauerhafter Treffpunkt im Stadtteil etabliert.
Galerie
20250320 134217
20250320 134306
20250320 134346
20250320 134421
20250320 134437
20250320 134447
20250320 134511x min
20250320 134530x min
20250320 134555x min
20250320 134609x min
20250320 134613
20250320 134619
20250320 134624x min
20250325 143938
20250325 144001
20250325 144006
20250325 144020
20250325 144025
20250325 144042
20250325 144046
20250325 144054
20250325 144058
20250325 144224
20250325 144459
20250325 144502
20250325 144558x min
20250325 144645x min
20250325 144721x min
20250325 144933x min
20250325 145009x min
20250325 145032x min
20250325 145050x min
20250325 145059x min
standort garten
standort garten zoom
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft auf dem Leineberg_1a

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel, das Stadtteilbüro Leineberg (STB-LB) als Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Quartiers bekannter zu machen, nachhaltig zu sichern und als Ankerort für Gemeinschaft, Teilhabe und Integration zu etablieren. Die Entwicklung und Umsetzung dieser Ziele erfolgt im engen Austausch mit dem Teilprojekt des Nachbarschaftszentrums Holtenser Berg (NBZ-HB), das in einer vergleichbaren Ausgangslage agiert. Durch den kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer zur Umsetzung und den Entwicklungen in den Teilprojekten sollen weitere Synergien gehoben werden. Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht, die Integration von Migrant*innen wird als Querschnittsaufgabe bei allen Unterzielen zentral mit bedacht und durch die Vernetzung und Beteiligung von Migrantenselbstorganisationen, Religionsgemeinschaften u. a. bearbeitet. Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die Bewohner*innen des Leinebergs sollen aktiviert werden, sich für demokratische Werte einzusetzen und werden unterstützt in der Umsetzung geeigneter Formate. Bspw. soll die demokratische Parteien-Präsenz im Quartier erhöht und geeignete Gesprächsformen über politische Themen geschaffen werden. Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Hierzu sollen bestehende Ängste ermittelt, mit Hilfe von Polizei und Kriminalstatistiken transparent dargestellt und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung von Frauen gelegt. Unterziel 3: Entwicklung einer konsolidierten Finanzierung der Gemeinwesenarbeit. Jeder Aufbau einer stabilen Gemeinschaft erfordert Kontinuität, Ausdauer und die ständige Fortführung des Dialoges. Dies kann nur über eine solide und nachhaltige Finanzierung von Gemeinwesenarbeit sichergestellt werden. Als eigenständige Nachbarschaftsvereine ohne größeren Träger im Hintergrund und weitere Einnahmenquellen stehen beide Nachbarschaftsvereine Leineberg und Holtenser Berg vor ähnlichen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen, weiteren Trägern der GWA und weiteren Akteuren soll eine Finanzierungsstrategie für die GWA und die Stadtteileinrichtungen entwickelt werden. Auch soll als bisher noch nicht erschlossene Säule der Finanzierung die lokale Wirtschaft einbezogen werden.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Stadtteilbüro Leineberg ist seit 2009 in dem Quartier mit ca. 2.800 Einwohner*innen aktiv. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg e.V. mit knapp 80 Mitgliedern, die überwiegend auf dem Leineberg leben. Größte Vermieterin ist die Städtische Wohnungsbau GmbH, neben einigen Eigenheimen ist der Leineberg geprägt von Wohnblöcken. Es leben noch immer viele Erstbezieher*innen aus der Bauzeit in den 1960er und 1970er Jahren im Quartier, die eine starke Bindung an den Leineberg haben. Ein Gemeinschaftsgefühl ist vorhanden und wurde durch die Arbeit des Stadtteilbüros erhöht. Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund im Quartier ist in den letzten Jahren gestiegen, gleichzeitig wird diese Bevölkerungsgruppe bisher durch die Angebote des Stadtteilbüros kaum erreicht. Die Wahlergebnisse deuten mit einem erhöhten Anteil von AFD Wähler*innen im Vergleich zur Stadt Göttingen auf eine Verunsicherung und das Gefühls des Abgehängtseins hin, das auch in Gesprächen immer wieder thematisiert wird. Viele Menschen verlassen insbesondere bei Dunkelheit ungern das Haus und fühlen sich zunehmend unsicher. Gleichzeitig steht das Stadtteilbüro und somit auch die GWA vor großen Herausforderungen. Die Arbeit des Stadtteilbüros ist durch seine Finanzierung (Sockelförderung durch die Stadt Göttingen, Spenden, Projektmittel) von finanzieller Unsicherheit geprägt. Es werden mehr projektunabhängige Mittel benötigt, um Kontinuität zu gewährleisten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
nein
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, die Bewohner*innen des Leinebergs für die genannten Themen zu aktivieren. Es soll nicht FÜR die Bewohner*innen arbeiten, sondern mit ihnen. Die Förderung der Selbstorganisation und die Einrichtung von themenbezogenen Arbeitsgruppen stehen im Mittelpunkt. Die Bewohner*innen des Leinebergs, ihre Bedarfe und Anliegen sind Ausgangspunkte der Arbeit, die gestärkt und unterstützt werden soll. Dadurch wird das Gefühl der Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl erhöht und gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert. Es versteht sich als Teil des Netzwerkes der anderen im Quartier aktiven Einrichtungen und legt einen besonderen Wert auf die kooperative Zusammenarbeit. Das Stadtteilbüro Leineberg ist Teil des Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem gemeinsam Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die die Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden und die Menschen bereit sind, sich zu engagieren.
Beschreibung
Wir unterstützen Leineberger*innen darin, Gleichgesinnte und Partner*innen für ihre Anliegen zu finden und stellen Mittel und Räume zur Verfügung, ggf. unterstützen wir bei der Akquise externer Mittel.
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn wir mit unserer Arbeit Menschen unterschiedlicher Zielgruppen erreichen und diese nicht nur in separaten Gruppen agieren, sondern gemeinsam.
Beschreibung
Wir führen Angebote und Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Partner*innen durch. Wir tauschen uns regelmäßig aus und aktivieren Kooperationspartner*innen, die uns langfristig unterstützen.
Beschreibung
Wir bringen Nachbar*innen zusammen. Auch über die Treffen im Stadtteilbüro hinaus entstehen Netzwerke zwischen Nachbar*innen und sie unterstützen sich gegenseitig.
Beschreibung
Wir verstehen uns als Teil der gesamten Stadt und sind über den Leineberg hinaus vernetzt.
Vorhandene Strukturen
Das Stadtteilbüro Leineberg ist eine Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Leinebergs. Aktuell arbeitet hier eine Mitarbeiterin, die erste Ansprechpartnerin für die Leineberger*innen ist. Arbeitsthemen der letzten Jahre waren z. B. eine gute Versorgung im Alter, der Generationenwechsel und der Abbau von Vorurteilen gegenüber im Stadtteil inhaftierten Jugendlichen im Offenen Vollzug. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Privatpersonen (und einigen wenigen Institutionen, u. a. der Städtischen Wohnungsbau GmbH als größter Vermieterin). Die Angebote des Stadtteilbüros sind jedoch unabhängig von der Mitgliedschaft für alle Bewohner*innen offen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Büro für Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Senioren- und Pflegstützpunkte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienste Verkehr, Ordnung, Geoservice, Grünflächen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderhaus Leineberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Wassersportgemeinschaft SC Hainberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diankonieverband Göttingen-Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinebergschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LISA (Lernen in Schule und Alltag)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Leineberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomasgemeinde Diakonieverband Göttingen-Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einkaufszentrum Leineberg: Nahkauf, Kiosk, Inhaber des Zentrums
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendanstalt Hameln, Abteilung Offener Vollzug Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Informelle Vernetzung und anlassbezogene Gespräche mit einzelnen Politiker*innen oder Ratsfraktionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützung und Zusammenarbeit mit diversen Bewohner*innen aus dem Quartier (Einzelpersonen und Gruppen)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Finanzierung siehe Hauptantrag - Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert Beantragte Fördersumme: 358.689,85 € Eigenanteil finanziell: 83.725 € Eigenanteil Leistung: 35.838,28 €
Zustimmung Veröffentlichung
On

2 Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft auf dem Holtenser Berg_1b

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel, das NBZ Holtenser Berg in den Zielvierteln Holtenser Berg, Holtensen und Hagenberg als Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Quartiers bekannter zu machen, nachhaltig zu sichern und als Ankerort für Gemeinschaft, Teilhabe und Integration zu etablieren. Die Entwicklung und Umsetzung dieser Ziele erfolgt im engen Austausch mit dem Teilprojekt des Stadtteilbüros Leineberg, das in einer vergleichbaren Ausgangslage agiert. Durch den kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer zur Umsetzung und den Entwicklungen in den Teilprojekten sollen weitere Synergien gehoben werden. Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht, die Integration von Migrant*innen wird als Querschnittsaufgabe bei allen Unterzielen zentral mit bedacht und durch die Vernetzung und Beteiligung von Migrantenselbstorganisationen, Religionsgemeinschaften u. a. bearbeitet. Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die dafür erforderlichen Angebote sollen von den Bewohner*innen mit Unterstützung durch das NBZ organisiert werden, um Wissensvermittlung über demokratische Werte und aktive Teilhabe zu fördern. Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Hierzu sollen bestehende Ängste ermittelt, mit Hilfe von Polizei und Kriminalstatistiken transparent dargestellt und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung von Jungen und jungen Männern gelegt, die häufig als Bedrohung wahrgenommen werden, aber auch überdurchschnittlich Täter und Opfer in Gewaltsituationen sind. Unterziel 3: Entwicklung einer konsolidierten Finanzierung der GWA. Jeder Aufbau einer stabilen Gemeinschaft erfordert Kontinuität, Ausdauer und die ständige Fortführung des Dialoges. Dies kann nur über eine solide und nachhaltige Finanzierung von GWA sichergestellt werden. Als eigenständige Nachbarschaftsvereine ohne größeren Träger im Hintergrund und weitere Einnahmenquellen stehen die Vereine Leineberg und Holtenser Berg vor ähnlichen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen, weiteren Trägern der GWA und weiteren Akteuren soll eine Finanzierungsstrategie für die GWA und die Stadtteileinrichtungen entwickelt werden. Auch soll als bisher noch nicht erschlossene Säule der Finanzierung die lokale Wirtschaft einbezogen werden.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Zielgebiete des NBZ sind die statistischen Bezirke Holtenser Berg, Hagenberg und Holtensen in städtischer Randlage. Das NBZ befindet sich in der einzigen Laden- und Ärztezeile der Viertel. Der Holtenser Berg zeichnet sich durch eine Mischbebauung aus, die dominierenden Hochhausblöcke werden von der Städtischen Wohnungsbau GmbH vermietet. Fast die Hälfte der Menschen in den Zielgebieten hat einen Migrationshintergrund. In den Stadtteilen wohnen überdurchschnittlich viele Menschen, die 60 Jahre oder älter sind. Viele Menschen haben körperliche oder/und seelische Behinderungen. Der Anteil an arbeitslosen Menschen ist höher als in der Gesamtstadt, ein Fünftel der Menschen sind Transferleistungsempfänger*innen. Im Gegensatz zu Holtensen verfügt der Holtenser Berg über keinen eigenen Ortsrat. Der Ortsrat von Holtensen wird nicht als politische Vertretung für die Interessen des Holtenser Berges wahrgenommen, sondern eher als Interessenskonkurrent. Die sonst eher niedrige Wahlbeteiligung auf dem Holtenser Berg ist bei der letzten Bundestagswahl gestiegen, liegt aber noch unter Bundesdurchschnitt. Die Wahlergebnisse deuten mit einem erhöhten Anteil von AFD-Wähler*innen (33 %) auf eine Verunsicherung und das Gefühl des Abgehängtseins hin, das auch in Gesprächen immer wieder thematisiert wird. Viele Menschen verlassen insbesondere bei Dunkelheit ungern das Haus und fühlen sich zunehmend unsicher. Gleichzeitig steht das NBZ und somit auch die GWA in dem Quartier vor großen Herausforderungen. Die Arbeit des NBZ ist durch seine Finanzierung (Sockelfinanzierung durch die Stadt Göttingen, Spenden, Projektmittelakquise) von Unsicherheit geprägt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen Holtenser Berg/Holtensen/Hagenberg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zur Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den Autobahnzubringer, liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen, der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage im Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das NBZ Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtenser Berg und Holtensen.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023 Anmerkung: Haushalte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Das Projekt orientiert sich an den Interessen der Menschen im Quartier nach Sicherheit und einer funktionierenden Gemeinschaft. Es nutzt die Stärken vor Ort und unterstützt die Ehrenamtlichen, die sich selbst organisiert für die Demokratie einsetzten möchten. Es bringt die unterschiedlichen Gruppen im Quartier zusammen (Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen, die aus finanziellen, sozialen und /oder gesundheitlichen Gründen abgehängt sind, und Menschen aus den Einfamilienhäusern, die sich zusammen engagieren möchten. Dafür werden verschiedene Bereiche wie Bildung, Unterhaltung, bauliche Maßnahmen und Sozialarbeit zusammen gedacht und sie werden durch verschiedene Netzwerke und Expert*innen zu unterschiedlichen Bereichen möglich gemacht. Alle Projektmaßnahmen dienen der positiven Gestaltung des Zusammenlebens und stehen in Bezug zu den Folgen gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen multipler Krisen, die auf der Mikroebene Menschen in abgehängten Quartieren besonders hart treffen. Das Nachbarschaftszentrum ist Teil des Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem gemeinsamen Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die alle Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden.
Beschreibung
Selbstorganisierte Veranstaltungen und Angebote werden im NBZ umgesetzt. Die Ehrenamtlichen fragen die Hauptamtlichen nach und erhalten Unterstützung. Das NBZ ist erreichbar für neue Personen, die sich organisieren möchten.
Beschreibung
Das NBZ hat vielfältige Nutzende. Bei Veranstaltungen werden attraktive Angebote für verschiedene Nutzergruppen gemacht. Zielkonflikte unter Nutzenden werden moderiert und gelöst, ohne Ausgrenzungsprozesse anzustoßen.
Beschreibung
Regelmäßige Netzwerktreffen werden durchgeführt, die Teilnehmenden unterstützen sich gegenseitig durch Wissen, gemeinsame Projekte und Angebote.
Vorhandene Strukturen
Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg e. V. getragen, dessen Mitglieder überwiegend aus der Bewohnerschaft der Zielgebiete stammen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und Koordination der Ehrenamtlichen übernimmt. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Beratungsangebote, informelle Nachbarschaftshilfe und Beratung, Begegnungsfeste, Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Als Anlauf- und Begegnungsstelle stehen die Angebote des Nachbarschaftszentrums unabhängig von der Mitgliedschaft in dem Verein allen Bewohner*innen des Quartiers zur Verfügung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Büro für Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen, Beirat für Menschen mit Behinderung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Integrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Senioren- und Pflegestützpunkte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musa
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG Grün-Weiß-Hagenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderhaus Abraxas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Bethlehem
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kita St. Godehard II
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hagenbergschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Hagenbergschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG GW Hagenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bethlehemgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
zu lokalen Geschäften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Finanzierung siehe Hauptantrag - Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert Beantragte Fördersumme: 358.689,85 € Eigenanteil finanziell: 83.725 € Eigenanteil Leistung: 25.838,28 €
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam in Obernkirchen

Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
Funktion Geschäftsführer
Ein gutes Miteinander in Obernkirchen gemeinsam schaffen
Projektbeschreibung
Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V., nachfolgend DRK genannt. Seit 2022 ist das DRK im Auftrag des Landkreises in der Flüchtlingssozialarbeit aktiv. Daher wissen wir, dass eine aktiv vernetzte Gemeinwesenarbeit in Obernkirchen nicht besteht. Unsere 7 Sprachmittler und 6 Sozialarbeiter/-betreuer haben ein vertrauensvolles Verhältnis zu den zugewanderten Menschen in Obernkirchen. Das DRK mit Sitz in Obernkirchen und 5.200 Mitgliedern hat auf Grund guter ehrenamtlicher Strukturen gute Verbindungen zur alteingesessenen Bevölkerung. Aus unseren vielen Gesprächen in der Beratungsstelle haben wir Kenntnis, was die Menschen bewegt, herausfordert und wo ihre Bedarfe liegen. Wir stehen bereits seit längeren im persönlichen Kontakt mit der Bürgermeisterin, sind Mitveranstalter der interkulturellen Woche in Obernkirchen und wissen daher welche Anstrengung notwendig ist, die gesellschaftliche Situation nachhaltig zu verändern. Dabei hilft uns auch, dass ab dem 07.04.2025 das interkulturelle DRK-Beratungs- und Begegnungszentrum in der Neumarktstr. 25 in Obernkirchen, sehr zentral liegend, eröffnet. Neben Beratungsleistungen wird sich dort eine Beratungsstelle für die berufliche Integration und für traumatisierte zugewanderte Menschen befinden. Die Planung dieses Zentrums hat bei uns dem Gedanken verstärkt, dass ein nachhaltiges Miteinander nur möglich ist, wenn Integration unter Beteiligung der Gesamten Bevölkerung stattfindet. Darin sehen wir künftig unseren Focus. Daher wird der Begegnungsraum dem Projekt der Gemeinwesenarbeit dienen und als Anlaufstelle mit einem "Kümmerer" die Koordination und Umsetzung der Projektziele sicherstellen. Es stehen uns weitere Räume der Kommune, in Schulen aber auch im Quartier und im Gebäude des DRK (Bornemannstr. 1, Obernkirchen) zur Verfügung. In Gesprächen mit bestehenden Netzwerkpartnern (Jugendzentrum, Ichtys-Gemeinde, IGS Obernkirchen und einem Betreuungsverein) wissen wir, dass es sehr wohl Interesse an einem strukturierten Netzwerk in Obernkirchen gibt. Aus dem Schreiben der Bürgermeisterin der Stadt Obernkirchen geht der deutliche Wunsch hervor, eine Gemeinwesenarbeit zu etablieren. Im Landkreis Schaumburg stehen wir mit mehreren Personen (u.a. dem Sozialamtsleier Herrn Böhm) in Kontakt und wir konnten eine engere Zusammenarbeit mit dem Bereich Teilhabe und Migration (Frau Abel) vereinbaren. An einem runden Tisch der Stadt Obernkirchen beteiligen wir uns auch.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch die Strategie der dezentralen Unterbringung im Landkreis Schaumburg ist Obernkirchen eine von 5 Städten im Landkreis, die eine hohe Anzahl an Übergangswohnungen und von Zugewanderten angemieteten Privatwohnungen hat. Dieser Zuzug verstärkt sich akutell durch Auflösung einer GU in Bückeburg und bald auch der GU in Bad Nenndorf. Die Wohnungen liegen in Gebieten wie Taubenweg, Kolbergring, Kalte Weide, Friedrichstrasse - etwas außerhalb des Stadtzentrums. Hinzu kommt eine Überalterung der Bevölkerung. Dies lässt Menschen vereinsamen und Zugewanderte ziehen sich in ihre Sprachen-Communitys zurück. Unsere Erfahrung in der Arbeit mit den Menschen ist, dass es kaum ein Miteinander gibt. Wenn das Projekt der Gemeinwesenarbeit nicht entsteht, wird diese Lage sich noch verschlimmern und es werden soziale Brennpunkte entstehen. Erste Straftaten haben in den letzten Wochen die Bevölkerung und die Verantwortlichen in der Kommune aufschrecken lassen. Als DRK sehen wir uns in der Verantwortung, mit dem Projekt das soziale Miteinander zu fördern und durch Gespräche und präventive Maßnahmen potentielle Täter gegen Ihren Frust und die Langeweile durch unsere Angebote gemeinsam mit Netzwerkpartner zu beteiligen und diesem Trend entgegenzuwirken. Ein vielseitiges Vereinsangebot in den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur besteht in Obernkirchen bereits. Gerade nach der Corona-Phase und der hohen Zuwanderungzahl ist es eine besondere Herausforderung, die Angebote und den Bedarf wieder zusammenzuführen und Menschen aus ihren Gewohnheiten, ihren Bequemlichkeitszonen zu holen und den Abbau ihrer Hemmungen zu forcieren Wir freuen uns auf die Aufgabe und sind bereit.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Kernstadt Obernkirchen
Beschreibung
Wir kümmern uns um die Kernstadt Obernkirchen ohne Ortsteile, Randgebiete der Stadt (Taubenweg, Kolbergring und Kalte Weide) werden insbesondere mit einbezogen.
Einwohnerzahl
8600
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Obernkirchen aus der Zensus-Zählung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Zahlen aus dem Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht für Obernkirchen der Bertelsmann Stiftung
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Oberkirchen der Bertelsmann Stiftung
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburgf
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Sozialbericht der Bertlsmann Stiftung
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in: - Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen. - Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung niederschwelliger Begegnungsorte zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Beratung in verschiedenen Lebenslagen. - In der Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht dadurch lebensnahe (Erwachsenen-)Bildung. - In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – Bestandsaufnahme sozialdemografischer Daten und Bündelung von individuellen wie institutionellen Ressourcen im Sozialraum; Kooperation und Vernetzung von Akteur/innen im Stadtteil. - In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. - In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien etc.) oder themenbezogene (Wohnen, Verkehr, Grünfläche etc.) Gruppenarbeit. Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 600 Mitgliedern, persönliche Ansprache in unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelles Beratungszentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Schulen und Jugendtreffs.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt von vielen Menschen zur Integration genutzt wird, sie sich am Gemeinwesen beteiligen und dadurch eine spürbare Gemeinschaft in Obernkirchen entsteht. Eigeninitiative und Aktivität sich zusammen mit allen Bürgern entwickeln lässt.
Beschreibung
Wir wollen ein starkes Netzwerk lokal aufbauen, das die Menschen sieht und für ihre Bedarfe da ist. Eine hohe Beteiligung von Nertzwerkpartnern und Menschen aus Obernkirchen zeigt uns den Erfolg.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen mit Bürgermeisterin Dörte Worm-Kressin, Zuschussantrag ab 2026, Teilnahme am runden Tisch ab 2025
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BKK24 Herr Busche mit dem Projekt "Länger besser leben"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DLRG Obernkirchen e.V., evtl. Schwimmkurse für Kinder konkretisieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Kreisverband Schaumburg e.V., weitere Teilbereiche wie z.B. unser Team Jugendhilfe, Ehrenamtliche Mitarbeit im Katastrophenschutz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Obernkirchen, mit Frau Korn als Schulleiterin stehen wir schon in Kontakt, bereits Lernförderung - Mitgestaltung der wöchentlichen Projekttage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Obernkirchen. Kooperation ausbauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Obernkirchen und Umgebung - Kontaktneuaufnahme
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Info-Galerie Obernkirchen e.V. - Kontaktneuaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfenster Obernkirchen e.V. - Neukontaktaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Obernkirchen e.V. von 1863 - verschiedene Sportangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Obernkirchen Raptors e.V. - Kampfsport als Ausgleichssport für Jugendliche und zum Auspowern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schütte-Chor e.V. - Kontaktneuaufnahme - Singen macht Fröhlich
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen e.V. - Förderung von Schwimmen bei Erwachsenen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Obernkirchen von 1920 e.V. - Verschiedene Sportangebote zum Mitmachen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Obernkirchen - Jugendangebote für christlich interessierte Jugendliche nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Obernkirchen - Ehrenamtliche Mitarbeiter, Förderung durch Ausbildung, was für berufliches Weiterkommen hilft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballclub Juventus e. V. - Fußball für Kinder und Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus & Grund Schaumburg-Obernkirchen e. V. - Hilfe bei der Wohnungssuche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendring Obernkirchen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Obernkirchen - Bereits mit Jugendsozialarbeiter Nico im Kontakt wegen Angebote für Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kneipp-Verein Obernkirchen e. V. - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Line Dance Corner Schaumburg e. V. - Neukontakt - verschiedene Tanzangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokales Bündnis für Familien - Neukontakt, Beratungsstelle
Typ
Stadtteil
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Motorsport-Club Schaumburg Obernkirchen e. V. im ADAC - Idee von Verkehrserziehung und Hilfe bei Erlangen des Führerscheines zu mehr Mobilität
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Naturschutzbund Deutschland Nabu-Gruppe Obernkirchen e. V. - Naturschutz als Aufgabe der Geinschaft erfahren
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Schaumburger Nachrichten - gute Kontakte zur Redaktion, DRK hat mit Frau Steininger eigene Pressestelle, Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes
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Büro der Landtagsabgeordneten Colette Thiemann - Frau Thiemann ist als Präsidiumsmitglied im DRK gerne Politisches Sprachrohr für das Projekt
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Büro des Landtagsabgeordneten Jan Philipp Beck - mit Herrn Beck bereits Demokratie-Aktionen besprochen, als stellv. Landrat auch ein wichtiger Kontakt zum Landkreis
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Obst u. Gartenbauverein e. V. - neben unserem eigenen Gemeinschaftsgarten ein weiteres Angebot zur Gartenarbeit
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Sozialverband Deutschland e. V. - Neukontakt
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Tennisclub Obernkirchen e. V. - Neukontakt
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Treff im Stift Obernkirchen e. V. - Neukontakt
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Verbraucherberatung Schaumburg e. V. - Kontakt zur bedarfsgerechten Weiterleitung, Wichtig vor allem im Bereich Handyverträge
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Verein für Wirtschaftsförderung e. V. - da bei Sparkasse angesiedelt guter Kontakt im Bereich Finanzen
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WIR für Schaumburg, Ortsgruppe Obernkirchen - Neukontakt
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Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche - Kontakt für unterstützende Beratung
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Katholische Kirchengemeinde - runder Tisch mit Kirchen wurde bereits ins Leben gerufen
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Ökumenische Kinder& Jugendbücherei - ergänzendes Angebot zum Lesen und Sprachförderung
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Nachhaltigkeit
Mit der Stadt Obernkirchen ist bereits vereinbart, dass wir ab 2026 einen Antrag auf einen Zuschuss für das Projekt, zur Nachhaltigkeit stellen. Mit dem Landkreis Schaumburg stehen wir ebenfalls in Kontakt, konnten aber noch nichts vereinbaren, da ein Dezerntenwechsel bei Soziales zum Jahresende ansteht. Nach Förderzeitraumablauf ist geplant weitere Förderungen auf Landes- und Bundesebene entsprechend zu beantragen. Auch eine Beteiligung des DRK Landesverbandes könnte eine Option sein.
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