Gemeinsam in Norden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Martens
| Funktion | Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenarbeit und Integration in Quartieren der Stadt Norden
Projektbeschreibung
Das vorliegende Projektvorhaben setzt in zwei Gebieten der Stadt Norden an. Es handelt sich daher um zwei Teilprojekte, die durch übergeordnete Strukturen miteinander verbunden sind. Die gleichzeitige Förderung aller Menschen innerhalb eines Quartiers baut Brücken zwischen den Bevölkerungsteilen. Innerhalb der definierten Gebiete gibt es eine gemischte Bewohnerstruktur (sowohl Mittelschichtangehörige als auch Leistungsbezieher und Neuzugewanderte). Es werden zwei Gemeinwesenarbeiter eingesetzt, in den Quartieren Südwesten und Ortsteil Tidofeld der Stadt Norden im Landkreis Aurich. Die Gemeinwesenarbeiter suchen die Bewohner in ihrem Zuhause auf und nehmen eine aktivierende Befragung vor. Anhand der Themen aus der Befragung kann erkannt werden, welche lebensweltlichen Anliegen die Menschen beschäftigen. Gemeinsam mit den Bewohnern wird ein Weg gefunden, das Leben im Gemeinwesen zu verbessern. Gemeinsam mit den Bewohnern wird daran gearbeitet. Die Bewohner werden ermutigt sich zu beteiligen. Dies fördert die Integration in das Gemeinwesen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Neben der aufsuchenden Arbeit ist das Netzwerken mit allen Akteuren, die die Arbeit im Quartier unterstützen können, eine wichtige Säule innerhalb des Projektes. Es besteht eine enge Vernetzung mit den Ämtern des Landkreises. Die Vernetzung fördert die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation.Die Unterstützung bezieht sich auf alle Personen in einem Quartier, auch auf Kinder und Jugendliche. Es werden die Probleme im gesamten Quartier berücksichtigt. Die Gemeinwesenarbeiter eröffnen Möglichkeiten für eigenes Engagement der Bewohner. Eine weitere Grundlage für die Verbesserung des Zusammenlebens im Quartier ist die Ermutigung zur Teilnahme an Freizeit- und kulturellen Angeboten. Personen, die in bestehende Angebote integriert sind, fällt es leichter die deutsche Sprache zu erlernen und über das direkte Umfeld hinaus Menschen kennen zu lernen. Genauso ist die Näherbringung kultureller und künstlerischer Bildung, gerade für bildungsfernere Menschen wichtig. Durch die Durchführung vor Ort sind die Angebote leichter zu erreichen. Außerdem finden sie an bereits bekannten Orten statt. Durch das Miteinander in den Angeboten wird die Akzeptanz gefördert und es entstehen Brücken für die gesamtgesellschaftliche Teilhabe. Diese Bereiche der non-formalen Bildung tragen ebenfalls zu einer nachhaltigen Entwicklung im Quartier bei und stärken das Engagement der Bewohner.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Landkreis Aurich hat seit 2015 ein breites Netzwerk zur Integrationsarbeit etabliert. Die Bildungsträger führten und führen eine Vielzahl von Sprach- und Qualifizierungsmaßnahmen durch. Bisher ist es nicht gelungen, alle Neuzugewanderten sowie weitere Personen mit und ohne Migrationshintergrund, die Unterstützung benötigen, zu erreichen. Die Integration der Menschen geht nur schleppend voran. Es wird außerdem immer deutlicher, dass die Integrationsarbeit nicht losgelöst von Maßnahmen betrachtet werden kann, die im Gemeinwesen ansetzen. Alle Menschen müssen miteinbezogen werden, auch, um einer stetigen Verschlechterung der Lebenssituation vorzubeugen. Die Wohnsituation trägt oft nicht zur Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens bei. Viele Neuzugewanderte und andere Leistungsberechtigte leben in einem Umfeld mit hohem Migrantenanteil und Anteil leistungsberechtigter Personen. Dort wird weniger deutsch gesprochen und die Umgebung ist durch enge Bebauung, wenig ausgebaute Infrastruktur und ein oft eher tristes Gesamtbild gekennzeichnet. Durch eine Analyse der Bewohnerstruktur der verschiedenen Stadtteile konnten stadtteilübergreifende Quartiere identifiziert werden, die sich teilweise durch hohe Ausländer- sowie Leistungsempfängeranteile auszeichnen. Die Gebiete Norden Südwest und Norden Tidofeld haben teilweise hohe Konzentrationen der Zielgruppe. Im vorliegenden Projektvorhaben setzt die Arbeit der Gemeinwesenarbeiter daher in den beiden Gebieten an. Norden ist die zweitgrößte Stadt des Landkreises. Es wird erwartet, dass durch die Fokussierung auf die beiden Gebiete ein großer Teil der Personen durch Gemeinwesensarbeit erreicht werden kann.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Südwesten
Beschreibung
Norden Südwest: das Gebiet Norden Südwest umfasst Teile der Norder Stadtteile Westlintel, Westgaste sowie Fremouthswarf. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straße Warfenweg und direkt angrenzende Straßen, in denen die Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen, sodass das Gebiet bewusst gewählt wurde. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße bzw. die Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg und im Südwesten durch den Stadtrand eingegrenzt. Die Fläche beträgt 1655888 m², bzw. 165,59 ha.
Einwohnerzahl
4973
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Agentur für Arbeit, Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhaltet Regionen mit einem Ausländeranteil von über 20% (Beispiel Warfenweg 46,5%, Kleine Riege 22,7%).
Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhalten Straßen mit über 30% Einwohner, die Transferleistungen beziehen (Beispiel Warfenweg 64,5%, Norddeicher Straße 35,0%). Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
uebersicht_flaeche_norden_suedwest.pdf
(529.62 KB)
suedwest_i.png
(1.61 MB)
suedwest_ii.jpg
(341.83 KB)
strassenliste_norden_suedwest.pdf
(176.64 KB)
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Norden Tidofeld: umfasst den Stadtteil Tidofeld insgesamt, Fläche: 125202 m², 22,5 ha.
Einwohnerzahl
614
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In dem Projektgebiet liegt z.B. die Rheinstraße mit einem Ausländeranteil von 29,7%. Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In dem Projektgebiet liegt z.B. die Rheinstraße mit einem Anteil Einwohner, die Transferleistungen beziehen von 61,9%.Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
tidofeld.png
(492.65 KB)
strassenliste_norden_tidofeld.pdf
(167.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das vorliegende Projektvorhaben orientiert sich an den Grundsätzen der Gemeinwesenarbeit. Es knüpft an die Interessen der Bewohner an, stärkt die Selbsthilfekräfte und die Eigeninitiative, nutzt die vorhandenen Ressourcen im Quartier, orientiert sich auch über die Zielgruppe hinaus und koordiniert und vernetzt soziale und kulturelle Dienste und Angebote. Die Gemeinwesenarbeiter sind in den Quartieren räumlich verankert und arbeiten mit Bewohnern auf Augenhöhe zusammen. Die Sozialarbeiter arbeiten in einem Netzwerk aus sozialen, gemeinnützigen und Ehrenamtlichen Einrichtungen sowie kommunalen Strukturen und Bildungs- und Qualifizierungsträgern. Dabei wird nicht rechtskreisorientiert gearbeitet, sondern es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Die Gemeinwesenarbeiter sind Ansprechpartner für die Personen vor Ort. In der gemeinsamen Aktivität der Gemeinwesenarbeiter mit den Bewohnern und der Bewohner untereinander werden soziale Prozesse in Gang gesetzt und Aktivitäten begleitet, durch die eine positive Veränderung unmittelbar erlebbar wird.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Bewohnern erfolgt auf Augenhöhe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Personen stehen im Zentrum.
Kriterium
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine, in der Stadt Norden werden geziehlt angesprochen. Es entsteht ein Portfolio der Angebote. So kann bei vorhandenem Interesse eine Übersicht über Angebote gegeben werden.
Kriterium
Beschreibung
Der Landkreis arbeitet bereits jetzt mit etablierten Netzwerken und Kooperationen. Im Laufe des Projektes entstehen quartiersbezogene Netzwerke durch gemeinsame Ziele und Interessen.
Kriterium
Beschreibung
Es werden alle Menschen innerhalb der Quartiere einbezogen, unabhängig davon, ob sie neuzugewandert, alteingesessen, Leistungsempfänger oder Nicht-Leistungsempfänger sind.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V., Deutscher Kinderschutzbund, AWO, Behindertenhilfe Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ulrichsgymnasium Norden, Grundschule im Spiet Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung Landkreis Aurich, Stadt Norden, Sozialamt, Jobcenter, Schulamt und Amt für Kinder, Jugend und Familie vom Landkreis Aurich
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
INGE- Integrativer Gesundheitstreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
| Funktion | Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Für mehr Gesundheit, Bewegung und Wohnbefinden im Stadtteil.
Projektbeschreibung
Im vergangenem Jahr wurde der Antrag bei der Förderung "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" zur Einrichtung eines integrativen Gesundheitstreffs im Stadtteil bewilligt. Die Arbeit begann im August 2017 und läuft bis zum 31.12.2018. Ziel war/ist es, das Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration zu nutzen. Es wurde eine Koordinationsstelle geschaffen, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Einige Ziele konnten noch nicht erreicht werden. Das Vorhaben scheint zu groß für den derzeitigen Projektzeitraum. Aus diesem Grund stellen wir erneut einen Antrag sowie, um die zum Teil erreichten Ziele zu verstetigen. Dazu gehört die Verstetigung des Netzwerkes sowie die nachhaltige Schaffung von Zugängen zu Informationen und Beratungsangeboten. Eine Fortführung des Projekts mit fokussierten Zielen ist wichtig, um die bereits geleistete Arbeit nachhaltig zu sichern und begonnene Kooperationen und aussichtsreiche Vorhaben nicht zu verlieren. So konnte bspw. das ansässige Familienzentrum sowie die Stadt Hildesheim dafür gewonnen werden, einen Antrag für den Investitionspakt Soziale Integration einzureichen, der es ermöglicht, in einer etablierten Einrichtung einen großen, barrierefreien Bewegungsraum zu integrieren. Des Weiteren wurden wichtige Kontakte zu regionalen Sportvereinen, zum Gesundheitsamt und weiteren Einrichtungen aufgenommen, diese nach Beendigung des Projektes zu verlieren wäre fatal für die Entwicklung im Stadtteil. Um einen Beitrag zur Integration zu leisten wurden verschiedene migrantische Gruppen und Einrichtungen aufgesucht und beraten/informiert sowie gemeinsame Projekte umgesetzt. Darüber hinaus leistet die bisherige Arbeit einen wichtigen Teil zur Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, die durch ein breites Themenspektrum unterstütztwird, jedoch auf Kontinuität bei der Aktivierung von Bewohner*innen angewiesen ist. Durch den Einsatz der Koordinierungsstelle INGE Integrativer Gesundheitstreff, sollen Angebote in den Stadtteil geholt werden, neue Orte für Bewegung und Gesundheit geschaffen werden und das Netzwerk zu Gesundheit aktiviert bleiben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 11000 Einwohner*innen, in dem alle sozialen Schichten und Milieus vertreten sind. Hier ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich sind hier mehr Transferleistungen zu finden sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt "Gemeinwesenprojekt Nordstadt.Mehr.Wert" initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier wurden viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt. Dadurch konnten Themen, wie Kindheit und Jugend, der Sozialraum und Kultur*en, bearbeitet. Gesundheit wird seit 2013 in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan "Gesundheit" erarbeitet (2013) sowie ein Gesundheitswegweiser (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10996
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2017, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduziert. Nach gut einem Jahr im Programm "Soziale Stadt" kann noch deutlicher betont werden, dass die klassische Gemeinwesenarbeit anteilig abnimmt und eindeutig weitere Programme eingesetzt werden müssen, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann und auch Themen flexibler aufgreifen kann, die im gesamten Stadtteil, und eben nicht nur in der "nördlichen Nordstadt" aktiv werden wie beispielsweise der Aufbau eines Stadtteilvereins. Mit der beantragten Förderung soll nach wie vor die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder bis 15 Jahre, 2017, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis 15 Jährige, Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stadt Hildesheim, 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2014
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen, aber durch Aufgabenverlagerung reduzierten Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn es mehr Räume für Gesundheit und Bewegung gibt und wenn sich INGE als eine Anlaufstelle zu Gesundheitsthemen etabliert hat
Kriterium
Beschreibung
mehr Kooperationspartner*innen Angebote in der Nordstadt vorhalten und sie bei der Entwicklung des Stadtteils positiv mitwirken
Kriterium
Beschreibung
Erreicht wenn die Angebote verschiedene Zielgruppen erreichen, ihnen Raum zum "unter sich sein" bieten aber auch Kommunikation und Kontakt über die Generationen/ Kulturen/Hintergründe hinweg ermöglichen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
MiMi- Mit Migranten Für Migranten, Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule, Ausbildungsgang Heilerziehungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerzeihungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stabsstelle für Migration und Integration, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki, Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde Hildesheim, Nordstadt und Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim e.V., Programme Rucksack und Griffbereit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter, Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung, Beratungs- und Begegnungsstätte "Treffer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, Stadtteilmütter
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Haus der Begegnung Bad Lauterberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie Henners
| Organisation | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen |
|---|---|
| Funktion | Fachbereichsleitung Integration |
2. Kurzbeschreibung
Raum und Räume für eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit schaffen
Projektbeschreibung
Trotz provisorischer räumlicher Situation wurde begonnen die Strukturen der Gemeinwesenarbeit in der Kommune Bad Lauterberg auf- und auszubauen. In den wenigen Monaten seit Projektbeginn wurde das Netzwerk gestärkt, es wurden wie geplant auch vermehrt Alteingesessene erreicht und das Personal fortlaufend weiterentwickelt und im Themenfeld qualifiziert. Das Ursprungsproblem und Ausgangspunkt für das Projekt war, dass adäquate Räumlichkeiten für ein Haus der Begegnung fehlen. Nach intensiver aber erfolgloser Suche nach passenden Räumlichkeiten mit der Unterstützung der Stadt stellte sich das Problem größer als gedacht dar.
Übergangsweise gibt es einen Raum im Rathaus als Anlaufstelle für das GWA-Projekt. Dies erwies sich einerseits als sinnvoll, da durch die räumliche Nähe zu Mitarbeitenden der (Arbeits-)Verwaltung ein besseres Verständnis für die gegenseitige Arbeit entstand und Synergien genutzt werden konnten. Andererseits kann dies wirklich nur eine Übergangslösung sein, da der Raum auch anderweitig durch die Verwaltung genutzt wird und so nie wirklich Teil des Projekts geworden ist und bspw. nicht von Bewohner*innen gestaltet werden konnte. Da sich mittlerweile rausstellte, dass die eigentlich gemeinsam mit der Kommune anvisierten Räumlichkeiten bis auf weiteres nicht freigegeben werden aufgrund baulicher Mängel bzw. zu hohe Umbaukosten erfordern würden, die im Rahmen der Förderung nicht leistbar sind, hält dieses Provisorium schon länger als geplant an.
Damit das Haus der Begegnung trotzdem Gestalt annehmen kann, soll nun ein sinnbildliches Haus geschaffen werden. In dem, verglichen mit einem Stadtteil, verhältnismäßig großen Sozialraum Bad Lauterberg gibt es zwar ein Zentrum, in das es alle zieht, aber die Menschen möchten oder müssen auch etwas in unmittelbarer Umgebung machen. Entweder aufgrund fehlendes ÖPNV oder körperlicher Mobilität oder aus Bezug zum eigenen Dorf und der direkten Nachbarschaft. Daher sollen bereits vorhandene Räume in Kitas, Schulen, Senior*inneneneinrichtungen, Gemeindesälen u.Ä. genutzt werden, um Veranstaltungen zu realisieren wie bspw. die im Rahmen der aktivierenden Befragung gewünschten Spielenachmittage, Eltern-Kind- und Begegnungscafés.
Das langfristige Ziel ist nach wie vor eine aktive Gemeinwesenarbeit, die die Einwohner*innen begleitet, unterstützt und präventiv bezüglich sozialen Konflikten, Vernachlässigung und Radikalisierung wirkt. Dafür braucht es Raum und Räume, wenn auch nicht zwingend in einem Haus.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die anfänglich rein ehrenamtliche und mittlerweile teilweise auch hauptamtliche Arbeit im Stadthaus wurde gezeigt, das diese Anlaufstelle eine wichtige Funktion füllt. Von Verwaltung, Jugendamt, Polizei und anderen wurde den Mitarbeitenden wiederholt mitgeteilt, dass sie dankbar sind für die Unterstützung und dass dadurch viele potentielle Konflikte entschärft werden konnten bzw. sich gar nicht erst soweit entwickelten. Allen ist auch daran gelegen, dass die Arbeit aufrecht erhalten wird. Doch aufgrund der finanziellen Lage der Kommune kann die Gemeinwesenarbeit nicht mit den notwendigen Räumen ausgestattet werden. Das alte Stadthaus, das den Vereinen zur Verfügung gestellt wurde, müsste umfangreich saniert werden, um modernen Brandschutzanforderungen usw. zu entsprechen. In der ehemaligen Lutterbergschule im Zentrum von Bad Lauterberg wurden Räume für das Jobcenter umgebaut und im selben Trakt sollte es auch eine Möglichkeit geben das Projekt mit unterzubringen. Jedoch verschiebt sich der Umzug dorthin fortlaufend und ist aktuell bis auf unbekannte Zeit ausgesetzt, da die Brandschutzfreigabe nicht erfolgt. Auch Versuche einen weiteren Trakt der ehemaligen Schule mit einem anderen Architekten umzubauen, um den Angeboten aus dem Stadthaus dort eine neue Heimat zu geben, scheiterten bisher an fehlender Finanzierung und langsamen Verwaltungsabläufen. Die Situation mit dem Provisorium im Rathaus zehrt an den Kräften der Mitarbeitenden.
Von all diesen Hindernissen möchten wir uns jedoch nicht entmutigen lassen, da wir unabhängig von der Raumsituation merken, dass die aktuelle Förderung die Vernetzung der Akteur*innen stärkt und die Gemeinwesenarbeit voranbringt.
5. Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Ansatz des Projekts ist es nach wie vor bestehende Angebote mit den notwendigen personellen und räumlichen Ressourcen auszustatten, um weiterhin soziale Aktivitäten und zielgruppenorientierte (Beratungs-)Angebote durchführen zu können und bei Bedarf zu erweitern und anzupassen. Damit weiterhin und verstärkt durch Begegnung und Austausch ein Kennenlernen ermöglicht und Vorurteile abgebaut werden, braucht es eine gezielte Unterstützung. So sollen Akzeptanz und Verständnis zu einem guten Zusammenleben beitragen und Präventionsarbeit leisten. In dem Menschen eine sinnvolle Beschäftigung durch das Einbinden in die Gemeinwesenarbeit gegeben wird, beugt das auch Kriminalität, Einsamkeit und Konflikten vor.
Methoden
Vorhandene Strukturen
Sowohl vor Start der ersten Förderung für dieses GWA-Projekt, gab es gewisse haupt- und ehrenamtliche Strukturen vor Ort. Im Rahmen des Projekts hat sich dies noch verstärkt. Von der Organisation von Veranstaltungen zum Herrichten von Fahrrädern in einer Fahrradwerkstatt, Musikprojekten, Nachbarschaftshilfe, Sozialberatung, Sprachunterricht, Kinderbeaufsichtigung und Eltern-Kind-Cafés ist vieles dabei. Die Spinne im Netz, die verschiedene Angebote zusammendrahtet und Austausch schafft, ist insbesondere Janka Eckhardt, die sowohl ehrenamtlich im Kinderschutzbund als auch hauptamtlich im Gemeinwesen-Projekt der Johanniter aktiv ist.
11. Medien
Galerie
Kommt Zeit - kommt Rad
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Johannes Meyer
| Organisation | Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover |
|---|---|
| Funktion | Koordinator |
2. Kurzbeschreibung
Mobile Fahrradwerkstatt - mobil im Quartier
Projektbeschreibung
Die Mobile Fahrradwerkstatt sucht unterschiedliche Quartiere in Hannover auf - bietet Reparaturservice, Kommunikation und Vernetzung und fördert damit Mobilität.
Das folgende Gespräch zwischen BewohnerIn (mit O/\´O Fahrrad) und Werkstattteam (mit :::::----- Schraubendreher) gibt einen Einblick:
O/\´O "Was? Hier reparieren Sie umsonst Fahrräder ?
:::::----- "Nein, wir unterstützen Sie, wenn Sie beim Reparieren nicht mehr weiterkommen und wir legen natürlich auch selbst Hand an."
O/\´O "Und Sie haben auch Ersatzteile dabei? Wie teuer sind die?
:::::----- "Wir haben bestimmt gebrauchte Teile für Sie - oder neue zum Einkaufspreis"
O/\´O "Ich habe Sie schon öfters hier vor der Flüchtlingsunterkunft gesehen. Helfen Sie jetzt auch anderen?"
:::::----- "Ja, vor allem denen, die wenig Geld zur Verfügung haben"
O/\´O "Eigentlich bräuchte ich ein Fahrrad mit so einer großen Ladefläche weil die Wasserkästen immer so schwer sind."
:::::----- "Lastenfahrräder haben wir nicht, aber im Quartiersbüro können Sie sich welche ausleihen."
O/\´O "Das finde ich ja toll, das Sie das alles so wissen"
:::::----- "Das liegt daran, das wir in Hannover ziemlich viel rumkommen"
O/\´O "Sie können mir nicht zufällig bei meinem Bewilligungsbescheid helfen? Den verstehe ich nicht."
:::::----- "Leider klappt das nicht hier bei dem ganzen Trubel - aber ich rufe mal gerade meinen Kollegen an - der hilft Ihnen weiter"
O/\´O "Das ist ja freundlich. Sind Sie denn regelmäßig hier auf dem Marktplatz?"
:::::----- "Ja, Sie können sich drauf verlassen. Auf Wiedersehen" -
O/\´O "Auf Wiedersehen - kann ich meiner Nachbarin auch von Ihnen erzählen und sie mitbringen"
:::::----- "Klar"
3. Ausgangslage
Ausgangslage
a) Geflüchtete und Menschen mit Transferleistungen sind auf Mobilität angewiesen um zu Ämtern zu gelangen, einzukaufen, Praktikums- und Arbeitsstellen aufzusuchen, Freunde zu treffen und an Freizeitaktivitäten teilzunehmen. Ein KFZ ist zu teuer - das Fahrrad ist eine gute Alternative.
b) Die Preise für neue Fahrräder und Werkstattleistungen haben angezogen und übersteigen das monatliche Budget - günstige Gebrauchträder sind eine Alternative.
c) Fahrradfahren fördert die Absenkung von umweltbelastenden Emmissionen, wirkt sich positiv auf die individuelle Gesundheit aus und erweitert den Lebensradius.
d) Eine Mobile Fahrradwerkstatt, die sich real mitten an belebten Orten im Quartier aufstellt ist immer auch ein Ort der Kommunikation und des Austausches. Über das Thema "Fahrrad" erschließen sich weitere Themenfelder, die für die Vernetzung im Quartier und die Weitervermittlung an andere Hilfeeinrichtungen sorgt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover
Beschreibung
Das Fördergebiet lässt sich nicht abgrenzen. Die Mobile Fahrradwerkstatt ist ja wie der Name schon sagt mobil.
Einwohnerzahl
532888
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
- Wir haben eine Geh-Struktur
- Wir sind niederschwellig
- Wir regen die Vernetzung an
- Wir bieten konkrete Hilfe
- Wir unterstützen Institutionen im Netzwerk bei deren Vorhaben
- Wir erfüllen einen Bedarf
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Je Vor-Ort Termin (2 Std) 5 Personen die Dienste der Fahrradwerkstatt anfragen und in Anspruch nehmen
Kriterium
Beschreibung
wenn möglichst viele BewohnerInnen sich die praktische Arbeit selbst zutrauen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Werkstatttreff Mecklenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bodelschwingh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftskreis Roderbruch, Herrenhausen, Bothfeld, Badenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Abteilung Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreissozialarbeit Ricklingen Herrenhausen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam Lamspringe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie Henners
| Organisation | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen |
|---|---|
| Funktion | Fachbereichsleitung Integration |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsamen Lebensraum gemeinsam gestalten
Projektbeschreibung
Seit Herbst 2017 ist das Projekt "Gemeinsam Lamspringe" in der Gemeinde im Vorharz gestartet. Zuerst musste eine passende Räumlichkeit gefunden werden, die als Anlaufstelle dient und Platz für Beratungs- und Begegnungsangebote bietet. Seit der Einweihung im Dezember finden dort regelmäßig Sprechstunden der Migrations-, Jugendamts- und Rentenberatung statt. Außerdem bieten sowohl die hauptamtlich Mitarbeitenden als auch Ehrenamtliche Veranstaltungen und Kurse an. Zusätzlich zu den konkreten Veranstaltungen gibt es offene Sprechstunden bzw. Zeiten, in denen das Projektpersonal vor Ort ist, um zur Verfügung zu stehen, wenn jemand Gesprächsbedarf hat.
Durch das Vorhalten von Informationen zu verschiedenen Themen und über Einrichtungen in der Region sowie Aushänge am gemeinsam gestalteten "Schwarzen Brett" wird die Möglichkeit zur Vernetzung, Nachbarschaftshilfe und Bildung gegeben.
Das alles führt dazu, dass die Bewohner*innen miteinander ins Gespräch kommen, Gemeinsamkeiten und/oder Handlungsbedarfe festgestellt und Pläne gemacht werden. Bereits Aktiven wird eine Räumlichkeit und ein Zusammenhang dafür geboten, andere können interessiert und aktiviert werden.
Jemand, der sich sehr aktiv im Treffpunkt einbringt, ist der Heimatpfleger der Gemeinde, der gleichzeitig auch für Tourismus zuständig ist. Oder wie es hier heißt: Fremdenverkehr. Er gestaltet eins der beiden Schaufenster, hat einen kompletten Ständer mit Flyern, Wanderbroschüren u.a. gefüllt und im Gespräch haben sich viele Schnittmengen und Ideen entwickelt, wie über das Thema Heimat Menschen zusammengebracht werden können.
Nach der Anlaufphase und dem Erfassen der Bedarfe im Jahr 2018, soll es 2019 noch stärker darum gehen, gemeinsam zu erarbeiten, wer und was alles Teil von Lamspringe ist und wie es geschafft werden kann, dass sich alle Menschen dort heimisch fühlen. Dies soll in Kooperation mit dem Heimatpfleger und dem Netzwerk aus örtlichen Einrichtungen und Vereinen wie bspw. dem NABU gemacht werden. Dazu sollen u.a. Workshops veranstaltet und die Ergebnisse in Form einer Ausstellung im Treffpunkt und verteilt über die ganze Gemeinde präsentiert werden. Gemeinsame Begehungen des Gebiets, um die Ausstellung anzuschauen, greifen auch die räumliche Dimension des gemeinsamen Lebensraums der Bewohner*innen auf.
Das nachhaltige Einbinden weiterer gesellschaftlicher Gruppen in das aktive Gemeinwesen statt eines nebeneinander her Lebens und das Auseinandersetzen mit Heimat ist das Ziel.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Obwohl das Projekt grundsätzlich gut angelaufen ist, ist es nach wie vor schwierig zu erreichen, dass nicht nur die häufig sowieso schon aktiven Menschen sich einbringen oder die Angebote wahrnehmen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Es gibt einerseits eine Konsum- und Anspruchshaltung und andererseits ein geringes Selbstwertgefühl bei vielen Bewohner*innen, was das aktive Mitgestalten des Projekts begrenzt. Des Weiteren konnte beobachtet werden, dass wenn tatsächlich andere Menschen, als lediglich die üblichen bekannten Gesichter, an Veranstaltungen wie bspw. dem "Abend der Begegnung" teilnehmen, einige Menschen mit Ablehnung reagieren. Das sind durchaus Menschen, die sich selbst wohl als offen und tolerant bezeichnen würden. Doch wenn zu einer Veranstaltung, die ursprünglich für die Begegnung zwischen Neuzugewanderten und Alteingesessenen geschaffen wurde, nicht nur die Geflüchteten und die ehrenamtlichen Pat*innen sondern auch Menschen mit Behinderung aus den Lammetalwerkstätten kommen, wird direkt oder indirekt kundgetan, dass man das als störend empfinde.
Während die Arbeit anfangs noch sehr allgemein war, konkretisiert sie sich zusehends durch die aktuelle Förderung. Nachdem es momentan noch darum geht, grundsätzlich Menschen zusammenzubringen, ihre Bedarfe zu ermitteln und sie zu aktivieren, wird zukünftig der Prozess noch stärker auf die gleichberechtige Teilhabe im öffentlichen Raum und dem Gemeinwesen abzielen. Dies soll durch den Projektschwerpunkt Heimat geschehen. Durch das Befassen mit sich selbst, den anderen und dem gemeinsamen Lebensraum soll mehr Verständnis füreinander und ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt durch die räumliche Anlaufstelle in der Hauptstr. 73 vorrangig im Flecken Lamspringe, dem Hauptort der Gemeinde Lamspringe. An zentralen Punkten im Ort wie Einrichtungen der Gemeinde, der Kirche usw. finden Veranstaltungen ebenfalls stattfinden. Darüber hinaus soll aber die ganze Gemeinde, inklusive den dazugehörigen umliegenden Ortsteilen, in den Blick genommen werden. Eine eindeutige Abgrenzung legten wir im Erstantrag bei der geografischen Begrenzung der Gemeinde Lamspringe fest. Allerdings kommen zum Teil auch Menschen aus Dörfern, die eigentlich zur Nachbarkommune Freden gehören nach Lamspringe zum Einkaufen oder Arztbesuch und nehmen an Veranstaltungen teil. Grundsätzlich ist der Fokus also die Gemeinde Lamspringe, aber es soll bei Interesse niemand ausgeschlossen werden. Somit ist auch die Einwohner*innenzahl des Projektgebietes nicht eindeutig festzulegen.
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Lamspringe
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohnerinnen und Bewohner unter deren Einbeziehung Strukturen geschaffen werden sollen, die zu kollektivem Empowerment führen. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Sensibilisierungsworkshops zu Diversität wirken Diskriminierung entgegen. Die darausfolgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen und Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität kommen kann. Durch verstärkten Austausch und nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen zurückgreifen, aber zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig sind, da sie zur Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es nach wie vor lokalpolitischen Einfluss, da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Diskriminierung gegenüber bestimmten Gruppen abnimmt und im Idealfall gänzlich ausbleibt.
Beschreibung
Kompetenzen der Haupt- und Ehrenamtlichen bzgl. der Region, dem Thema Heimat und Vielfalt nutzen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Bereits vor dem Start der ersten Projektphase im Herbst 2017 gab es durch Ehrenamtliche aus dem kirchlichen Bereich sowie durch andere Vereine bereits Strukturen der Gemeinwesenarbeit. In einer Gemeinde wie Lamspringe sind Menschen häufig gut untereinander vernetzt oder zumindest mit einander bekannt. Diejenigen, die ehrenamtlich engagiert sind, sind häufig in mehreren Vereinen oder Gruppen Mitglied, sodass dort ein Transfer stattfindet. Jedoch sind nach wie vor nicht alle Bewohner*innen in diese Strukturen integriert oder fühlen sich ausreichend von ihr angesprochen. Hauptamtliche Strukturen gibt es zum einen durch die Regeldienste wie Schule und Kindertagesstätten und zum anderen durch die Angebote des Jugendpflegers und der Integrationshelferin. Im Rahmen vom Ferienpass, dem "Lamspringer September", Weihnachtsmarkt, Jubileen u.a. gibt es gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten. Der ehrenamtliche Gemeinderat hat einen Ausschuss zu Themen wie Mobilität, Jugend- und Senior*innenarbeit und auch die Verbindung dieser Themen mit der Flüchtlingsintegrationsarbeit auf die Agenda gesetzt.
Senior*innen haben auch einen gemeinsamen Verein gegründet und eine Umfrage zu Wünschen und Bedarfen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der Senior*innen wurde u.a. der Computerkurs im Treffpunkt der Johanniter gestartet.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden in Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lammetal Werkstätten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
wasmitherz e.V.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alina Zimmermann
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kreativer Raum für Impulsgeber - Ideenspinner und Inspirationssuchende für das Gemeinwohl im Stadtteil
Projektbeschreibung
Im Herzen Hannovers - der Nordstadt - entsteht gerade ein junges, innovatives Zentrum für ein neues Quartiers- und Gemeinschaftsgefühl. Engagierte Menschen schaffen Raum für kreative Projekte, die Strahlkraft für Schaffende und Nutzende im Stadtteil und darüber hinaus haben. Das Risiko der Raumanmietung wird durch die entstehende Gemeinschaft solidarisch auf ein Minimum reduziert - so dass ausreichend Platz für Menschen ist, die endlich den Mut finden, ihr Herzprojekt für das Quartier umzusetzen. Die Räume sollen Impulsstätte für gemeinschaftsschaffende Projekte sein.
Wir haben 200qm Fläche in der Nordstadt angemietet und sind gerade dabei diese mit 100% Ehrenamt zu renovieren und zu gestalten.
Wir wollen echte Begegnung stattfinden lassen - authentisch interkulturell - Nordstadt eben! Hier gibt es Moscheen und Kirchen, Alte und Junge, Punks und Bänker und viel Berührungsangst, das wollen wir durch gemeinsame Aktionen im direkten Miteinander auflösen, denn wir leben und lieben alle hier - hier in 30167!
Dafür wollen wir 3 zentrale Nutzertypen erreichen, durch die die Räume lebendig werden und Gemeinschaft bilden und zu Gemeinschaft einladen:
- Impulsgeber
Sind Menschen, die wir in ihrer Schaffens- und Unternehmerkraft unterstützen.Wir wollen Mut machen, selber Projekte, Selbstständigkeiten und Unternehmungen im sozialen Bereich zu gründen. Sie bekommen bei uns dafür kostengünstige Räume, unternehmerisches Know-How und eine Marketing-Plattform zur Veröffentlichung und Verbreitung ihrer Projekte. Es wird Interdisziplinären Austausch geben, um wirklich Neues zu erschaffen.
- Ideenspinner
Wir wollen den Potenzialen unseres Quartiers Raum und Gelegenheit bieten. Jede/r kann etwas, das es zu teilen lohnt: Es wird Raum für Herzensangelegenheiten gegeben. Zum Beispiel ein Jurist, der Jugendlichen erklärt, welche juristischen Herausforderungen auf sie warten und wie sie zu meistern sind! Hier bekommt er Kontakt zu den Jugendlichen, auf die er in seiner Kanzlei nicht stoßen würde.
- Inspirationssuchende
Wir wollen Inspiration leben und damit Menschen abholen, die Lust auf Kreativität und Gemeinschaft haben und die Kurse von Ideenspinnern und Impulsgebern füllen.
Das "wasmitherz-Projekt" hat 2018 den Innovationspreis für Kunst und Kultur gewonnen, ausgeschrieben vom Kulturbüro „junge Kultur“ Hannover. Unsere Vision ist, dass hier ein lebendiges, freies und unabhängiges Zentrum für schaffende Menschen entsteht. Ein Modell zum Nachahmen?!
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit April 2018 sind die von dem im Dezember 2017 gegründeten Verein „wasmitherz e.V.“ geschaffenen Räume für Gemeinschaftsprojekte im Stadtteil nutzbar. Diese Räume sind durch 100% Ehrenamt entstanden. Eine Gemeinschaft von Menschen zwischen 20 und 50 Jahren, die vor Schaffenskraft und Ideen sprüht und eine völlig neue Qualität von ehrenamtlicher Initiativ mitten in der Nordstadt darstellt.
Der Stadtteil ist jung, fluktuierend, hier leben viele Singles und es herrscht eine große Nationalitätenvielfalt. Dadurch findet Gemeinschaftsleben nur punktuell statt.
wasmitherz e.V. will einen stetigen Raum schaffen, in dem moderne, projektbezogene, solidarische Gemeinschaft gelebt wird und zu inspirierenden Veranstaltungen einlädt.
Die Räume sollen eine bekannte, lustbringende, mutmachende und fröhliche Impulsstätte sein für authentische Begegnungen im Stadtteil. Wir wollen durch bewusst niedrig gehaltenen Raummieten verschiedene Projekte und Veranstaltungen möglich machen.
Die größte Herausforderung für uns ist es jetzt, Menschen zu erreichen, die diese Räume mit innovativen Projekt-Ideen füllen. Ein wichtiges Ziel dabei ist, den Bedarf der unterschiedlichen Menschen abzufragen und mit Projekt-Ideen zu verknüpfen, die jetzt schon in den Köpfen und Herzen der Menschen sind. Die Umsetzung der Ziele wird die beantragte halbe Stelle in Anspruch nehmen, sowie weiteres ehrenamtliches Engagement.
Wir nehmen an diesem Wettbewerb Teil, um eine kontinuierliche Kraft neben dem Ehrenamt zu installieren, um die gesetzten Ziele umzusetzen und die Räume weiter auszustatten, so dass sie auch für große Veranstaltungen nutzbar sind.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Die Nordstadt erstreckt sich auf einem rund 364 ha (Stand: 01.01.2017) großen Areal zwischen der Bahnstrecke Hannover–Minden im Norden und Osten, dem Berggarten, dem Großen Garten im Westen, der Leine, der Steintormasch im Süd-Westen und dem über Schloßwender und Arndtstraße führenden Cityring im Süd-Osten. An vorgenannter Zugverbindung liegt auch eine S-Bahnstation.
Der Engelbosteler Damm trennt als Hauptgeschäftsstraße die Nordstadt in einen nach 1946 wiederaufgebauten Ostteil und einen nach 1985 sanierten Kernbereich. Daran schließt sich im Westen eine durch einen Gürtel aus Universitäts-, Friedhofs- und Krankenhausflächen abgetrennte ruhige Villengegend an. Im Südwesten bieten der Welfengarten und der Georgengarten sowie die daran anschließenden Kleingärten und Sportanlagen Flächen für Naherholung.
Mit dem Klinikum Nordstadt befindet sich ein Krankenhaus des Klinikums Region Hannover im Stadtteil. An der Bahnlinie im Osten ist seit 2014 die neue Feuer- und Rettungswache 1 der Feuerwehr Hannover in Dienst.
Einwohnerzahl
17829
Quelle / Anmerkungen
Zahlen: 31.12.2017, Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017, Kinder unter 18 Jahre
Unterlagen zum Gebiet
karte_hannover_nordstadt.png
(386.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
wasmitherz ist ein gemeinnütziger Verein, der sich an alle Bewohner*innen des Quartiers richtet. Durch unser Projekt werden Bewohner*innen vernetzt, miteinander in den Kontakt zu treten, sich gegenseitig zu inspirieren, zu motivieren und zu unterstützen. Unser Wunsch ist es, dass sich die Lebensqualität aller Beteiligten erhöht. Wir verbinden Ideenspinner und Impulsgeber mit Inspirationssuchenden, in dem wir Anbieter / kreative Köpfe und Teilnehmende niedrigschwellig zusammenführen. Wir schaffen für die Bewohner*innen einen Ort des Zusammenkommens. Dabei liegt der Fokus darauf, voneinander zu lernen, sich auszutauschen, zu experimentieren und daraus etwas Neues zu schaffen. Hierbei geht es uns ganz besonders darum, Menschen zu motivieren in Eigen-Aktion zu kommen. Unser quartierbezogenes Projekt hat Strahlkraft auf die gesamte Stadt und rückt die Nordstadt weiter in ein kreativ innovatives und gemeinschaftsförderndes Licht. Gerade unter Berücksichtigung von möglichen gesellschaftlichen Entwicklungen bieten wir ein Konzept für zukunftsweisendes bürgerliches Engagement.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
zu unserem halbjährlichen Brunch im Herbst/Winter 2019 kommen >80 Bewohner*innen
Kriterium
Beschreibung
bis Ende 2019 haben 70 unterschiedliche Anbieter*innen die Räume genutzt
Kriterium
Beschreibung
wir bis Ende 2019 haben wir mit mind. 4 ortsansässigen freien, kirchlichen, kommunalen Trägern einen Kooperationsvertrag vereinbart
Kriterium
Beschreibung
wir bis Ende 2019 haben wir mind. 7 eigene, vereinsorganisierte Veranstaltungen mit mind. 50 Gästen durchgeführt
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Muse - ein ganzer Stadtteil für die Kunst (jeweils Aktionswochen pro Jahr, 2018 - 07.-22.09.2018)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven - Coworkingspace in der Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherkirche - evangelische Jugendkirche Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lieb.es Restaurant, genossenschaftliche Brauerei - Nordstadt braut!, Sport Kaufmann, Onkel Olli´s Kiosk
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nordertor ist Ehrensache!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
| Funktion | Geschäftsführung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mentor*innen für den Stadtteil.
Projektbeschreibung
Mentor*innen sind unerlässlich, will man mit Erfahrung und Wissen andere Menschen unterstützen und begleiten. Dies liegt für berufliche Netzwerke auf der Hand. Die Funktion von Mentor*innen lässt sich aber auch für Nachbarschaften nutzen, die Entwicklungsbedarf haben. Der Nienburger Stadtteil Nordertor ist ein solcher: Er ist stark vom demographischen Wandel, Auflösung von Nachbarschaftsverbunden und aktuellen Migrationsprozesse geprägt. Zudem schneidet das Nordertor im Hinblick auf Beschäftigungsquoten unterdurchschnittlich ab. Es besteht also klarer Handlungsbedarf, um das gemeinschaftliche Miteinander zu fördern. Ansonsten könnten sich alters- kultur- und stratifizierungsspezifische Gräben vertiefen. Da ist es wohl "Ehrensache", die (bessere) Zukunft mitzugestalten?! Nordertor-Mentor*innen engagieren sich im Nordertor (bereits) ehrenamtlich, sind als Mentor*in Vertrauensperson ihrer eigenen 'peer group', Fachperson für ein bestimmtes Gebiet und zudem Ansprechperson für andere (Mentor*innen, Akteure, Bewohner*innen, Betriebe etc.) und gehen mit gutem Beispiel an Bürger*innen-Engagement voran. An engagierten Bewohner*innen mangelt es nicht im Nordertor. Aber eben an entsprechenden Netzwerken, die Engagement und Fähigkeiten zusammenbringen. Nordertor-Mentoring bringt also die junge arbeitssuchende Migrantin, vielleicht als Expertin für moderne Kommunikationsmedien, mit der alteingessenen Nordertor-Bewohnerin zusammen, die die Betriebe im Stadtteil wie ihre Westentasche kennt, aber mehr über die neuen Medien erfahren möchte. Im Nordertor liegt hierfür großes Potential. Dieses soll vom bereits ansässigen "Mitmachladen" aus mit einem Kompetenz-Tausch-System in neue Bahnen gelenkt werden. Wir wollen dabei nicht nur die Ressourcen der Bewohner*innen, sondern auch die Struktur von Gewerbe und Gemeinwesen als weiteres Potential vor Ort nutzbar machen: die Verankerung einer vielschichtigen lokalen Ökonomie, einer wachsenden GWA-Struktur und vorhandener NPO's. Durch Ansprache aller BewohnerInnen, gezielte Angebote zum Engagieren und Mitmachen, dem Gewinnen von Mentor*innen und Einbinden der lokalen Ökonomie einerseits und durch stärkere Vernetzung mit anderen Akteuren - insbesondere dem Stadtteilhaus Nordertor - andererseits soll das ganze Nordertor gestärkt werden. Die Mentor*innen sind wichtige Türöffner*innen für neue starke Kooperationen, die das gemeinsame Ziel haben, ihren Stadtteil nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. "Nordertor ist (eben) Ehrensache"!
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Nordertor bestehen Hürden für Integration, gesellschaftliche Teilhabe (etwa über Beschäftigung) und nicht zuletzt für ein gemeinschaftliches Miteinander. Hier leben heterogene Bevölkerungsgruppen, allerdings bis dato mehr neben- als miteinander, und es kommt gleichzeitig immer wieder zu sozialen Spannungen. Seit September 2015 wird in einem als Sanierungsgebiet ausgewählten Teil des Nordertors im Rahmen von "Soziale Stadt" GWA/QM aufgebaut. Insofern sind - räumlich begrenzt - erste Strukturen zur GWA/QM vorhanden und bestimmte Bewohner*innen-Gruppierungen beteiligen sich aktiv. Aber die Ressourcen etwa der Älteren und der Nachbarschaften im Ganzen konnten bisher noch nicht bzw. nur unzureichend genutzt werden. Gleiches gilt für Migrant*innen (aller Altersgruppen), nicht zuletzt für jene, die erst seit kurzem im Nordertor leben. Überproportional gehören hierzu jüngere Altersgruppen. Auch das Interesse der lokalen Ökonomie für die spezifischen Veränderungsprozesse vor Ort konnte bisher kaum geweckt werden. Außerhalb des räumlich begrenzten Sanierungsgebietes existiert im Nordertor seit 2017 der Mitmachladen, der bis Ende 2018 als BIWAQ-Projekt den Bereich "Beschäftigung und Qualifizierung" im Gemeinwesen bearbeitet. Hier sind erste Kontakte zur lokalen Ökonomie entstanden, die aber weiter intensiviert werden müssen. Der Standort des Mitmachladens bietet Räumlichkeiten für vielfältige offene Angebote. Hier soll das Kompetenz-Tausch-System entwickelt, lokalisiert sein und damit das Nordertor-Mentoring ausgebaut werden. Er ist eine wichtige Ergänzung zu den Angeboten des Stadtteilhauses und der dort vorhandenen - räumlich noch sehr begrenzten - sozialen Infrastruktur.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Der Stadtteil Nordertor ist wie folgt eingegrenzt: Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/ Wilhelm-Busch-Straße zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Straße die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstraße/Dr.-Franck-Straße. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstraße und B6/B214 Richtung Celler Straße und Celler Straße und trifft dort wieder die Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4875
Quelle / Anmerkungen
Diese Zahlen entstammen einer aktuellen hausinternen Berechnung der Stadtverwaltung Nienburg.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Resultierend aus den Erfahrungen des BIWAQ-Projektes "KoMBI" erscheint die Ausweitung des Projektgebietes dringend geboten, um soziale Entwicklungen/Angebotsstrukturen einer größeren Bewohnerschaft zu öffnen und dieTeilhabebereitschaft an der stadtteilbezogenen Angebotsstruktur zu erhöhen. Der Mitmachladen liegt bereits jetzt außerhalb des Sanierungsgebietes, wird aber als "im Nordertor liegend" wahrgenommen. Im Sanierungsgebiet konzentriert sich die GWA zur Zeit noch auf Aktivierung der Bewohnerschaft, Aufbau (sozialer) Infrastruktur, Beteiligungsprojekte insbesondere im Bereich Stadtteilkultur und Wohnen/Wohnumfeld. Die durch den Mitmachladen zu initiierenden Angebote und langfristig auch zu verstetigenden Innovationen im Dienstleistungsbereich (z.B. ambulante Versorgung von alternden Nachbarschaften) bilden schon jetzt keine Parallelstrukturen, sondern ergänzen die im Aufbau befindliche GWA im Sanierungsgebiet. Durch weitere Verbesserungen in der abgestimmten Zusammenarbeit können Synergien erzielt werden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe 14 bis 26 Jahre; Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Dezember 2016); die Angaben hier entstammen einer hausinternen Berechnung der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (Arbeitslose nach SGB II + III)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Dezember 2016); Altersgruppe der Unter-25 Jährigen (hierzu gehören folglich auch Schüler*innen, Studierende etc.); die Angaben hier entstammen einer hausinternen Berechnung der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (Arbeitslose nach SGB II + III)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
nienburg_nordertor_mit_sozstadt_a3.pdf
(2.11 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
"Mentor*innen für den Stadtteil" schaffen die Grundlagen für den Aufbau eines Netzwerkes "Nordertor ist Ehrensache!" für Soziale Kooperationen und Nachbarschaftshilfe. Als Einstieg dienen niedrigschwellige Aktionen wie "Was ist ein*e Mentor*in?", die sich direkt vor Ort ins Gespräch bringen und (Mitmach-)Angebote, die sich aus bereits bekannten Bedarfen ergeben (z.B. Nordertorbänke). Es kann sich mit Unterstützung des Mitmachladens als zentrale Anlaufstelle und Treffpunkt ein Kompetenz-Austausch-System in Nachbarschaften entwickeln, das sowohl für die Einzelnen als auch für das Gemeinwesen positiven Nutzen hat. Die große Ressource "Lokale Ökonomie" (LÖ) wird auch mit Hilfe von Mentor*innen ("ich kenne den/die Unternehmer*in, ich begleite euch") gewonnen. Die LÖ soll sich im Sinne der "Corporate Citizenship", der "Unternehmensbürgerschaft" im Gemeinwesen - eben nicht nur mit Geld - auch zum eigenen Nutzen einbringen. Dabei werden bereits bestehende Kontakte (Befragung der LÖ, Projekt "Nordertör(t)chen") weiter ausgebaut. NPO's sind ebenso aufgefordert zu schauen, was sie als "Soziales Kapital" einbringen. Überschaubare Aktivitäten wie "Nachmittag für Gute Geschäfte" und "Sozialer Tag" und deren Evaluation zielen darauf, dass erste gute Erfahrungen für weitere Kooperation und Netzwerkaufbau sorgen. Der Mitmachladen ist wegen guter Erreichbarkeit und seiner mobilen Ausstattung gut als "Zentrale" für den Einstieg in "Soziale Kooperationen" geeignet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfs- und Ressourcenentwicklung kann durch gemeinsam mit Bewohner*innen entwickelte Formate erfolgen. Bürger*innen bieten Ressourcen an und geben Bedarfe an.
Kriterium
Beschreibung
Ergebnisse der Bedarfsermittlung werden von Bürger*innen im Stadtteilbeirat vorgestellt. Der Mitmachladen wird als Treffpunkt zum Austausch über Nachbarschaftshilfe genutzt. Es ist gelungen, Menschen über 'Mentor-Mentee'- Beziehungen zu verbinden.
Kriterium
Beschreibung
Die Bedarfs- und Ressourcenermittlung wird von den verschiedenen Generationen/Milieus/Nationalitäten durch gute Beteiligung an den jeweiligen Formaten positiv bewertet.
Beschreibung
Es gibt zweimonatliche Treffen aller am "Nordertor-Mentoring" interessierten Akteure, bei denen das Mentoring genauer beschrieben und die Umsetzung geplant wird.
Kriterium
Beschreibung
Der Mitmachladen bietet in Kooperation mit der Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg Veranstaltungen für interessierte Mentor*innen an, die sich zunehmender Nachfrage erfreuen.
Vorhandene Strukturen
Seit September 2015 ist eine Sozialarbeiterin im Dienst der Stadt Nienburg für den Aufbau der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Stadtteil tätig. Seit März 2017 kümmert sich eine Stadtentwicklungsgesellschaft um Quartiersmanagement im Sanierungsprozess der "Soziale(n) Stadt-Nordertor". Inzwischen gibt es stabile Kooperation insbesondere zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und Netzwerken der Integration, der Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es wurden erfolgreich Beteiligungsaktionen wie z.B. Spielplatzplanung, Entwicklung des lokalen Produkts "Nordertör(t)chen", Umgestaltung eines Friedhofs zum Park, Verkehrsplanung, "Kunst im Quartier", Logo-Entwicklung, und Stadtteilfeste durchgeführt. Inzwischen sind auch erste ehrenamtliche Strukturen entstanden. So gibt es im Sanierungsgebiet einen Stadtteilbeirat sowie zur Zeit 4 Arbeitsgruppen, die sich mit verschiedenen Themenbereichen wie Wohnen/Wohnumfeldgestaltung, Verkehr, Stadtteilfonds, soziale Infrastruktur beschäftigen, bzw. gemeinsam mit der GWA Bedarfe im Quartier ermitteln und schon einige Projekte angestoßen bzw. in die Umsetzung gebracht haben. Während des BiWAQ-Projekts "KoMBI" entstanden einige Angebote wie Nähgruppe und Garten- und Gewächshausgruppe aus der Initiative von Quartiersbewohner*innen heraus, die in den ganzen Stadtteil hinein wirken und zu weitergehendem ehrenamtlichen Engagement geführt haben. Damit konnten auch Menschen mit Migrationshintergrund erreicht werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Christliches Jugenddorfwerk Nienburg Jugendmigrationsdienst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokale Medien: Die Harke, Blickpunkt, Harke am Sonntag, Radio Mittelweser, TV 2020
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg - Fachbereich 5 - Sozialplaner, Offene Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband, Tagesstätte Prinzenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FUNDUS gGmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitsgruppen Verkehr, Wohnumfeld, Soziales, Stadtteilfonds der "Sozialen Stadt Nordertor"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diverse ansässige Klein- und Einzelunternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diverse Groß (Industrie-)unternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Spielort Nachbarschaft - mobiler Treffpunkt im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Kathrin Osterwald
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Ich komm zu Euch – Lasst uns hier etwas zusammen machen!"
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt wollen wir in Form eines mobilen Treffpunktes zielgerichtet mehr Begegnung schaffen: je nach Zielgruppe wandelbar, spielerisch und leicht, beständig aber vor Ort und in der Person. Wir greifen damit die durch den Zuzug von Geflüchteten entstandene Herausforderung neuer Nachbarschaften auf.
Unser Projekt stellt die Kinder in den Fokus. Zugleich besteht ein großes Kommunikations- und Austauschbedürfnis bei den Familien. Spielort Nachbarschaft soll hier eine Brücke schlagen und Angebote für die gemeinsame Nutzung in der freien Zeit, der Nachmittage oder auch mal am Wochenende sein.
Das bestehende Vertrauensverhältnis vieler Geflüchteter in die Unterstützungsprojekte des ökumenischen Sozialprojektes NEULAND wie auch das große Interesse der Kinder für Angebote im Quartier sollen hier eine breite Basis für Begegnung und Miteinander schaffen.
Der Stelleninhaber macht sich die Stärken und Ressourcen im Quartier (Spontaneität, Vertrautheit, Begeisterungsfähigkeit) zunutze und orientiert sich in der Ausrichtung der Arbeit daran. Als Kümmerer ist er nah bei den Menschen, gibt gezielte Unterstützung, z. B. im Rahmen von Hausbesuchen, kennt vorhandene Hilfsstrukturen und macht sie den Zielgruppen zugänglich. Die Vernetzung im Quartier mit vorhandenen Institutionen ist Teil des Aufgabenbereiches.
„Ich bin da-lasst uns etwas zusammen machen“:
Ein mobiler Treffpunkt in Form eines Bollerwagens bewegt sich durch das Quartier. Aus leicht aufzubauendem Mobiliar entsteht schnell und unkompliziert ein Verweilort. Der mobile Treffpunkt ist von weither sicht- und hörbar (optischer Bezug zum NEULAND-Logo, Alarmton mit Wiedererkennungswert) und kann halt machen vor einem Häuserblock, die Bewohner eines einzelnen Hauses in den Blick nehmen, mitten im Quartier stehen oder bestimmte Zielgruppen gezielt ansprechen. Auch bestehende Treffpunkte werden aufgesucht. Die Herausforderung liegt in einem Angebot, das zugleich von Beteiligung und Anleitung lebt – das Schaffen von Erlebnissen, Situationen im Sinne eines freizeitpädagogischen Angebots. Das "Sich Zeit nehmen", um Lösungen gemeinsam zu finden, ist ausdrücklich Teil des Projektes. "Vom Spiel zum Wort" setzt nah bei den Zielgruppen an und bezieht sie ein in die Entwicklung von Angeboten. Generationsübergreifende Spiele-Gruppendynamik-Senkung der Schwellen für Begegnung-feste Regeln zur Orientierung sind weitere wichtige Aspekte im Projekt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Flüchtige Begegnungen im Quartier passieren ständig. Kennt man sich nicht, geht man häufig aneinander vorbei, Austausch findet nicht oder minimal statt. Mit Angeboten und Aktionen existieren bereits Begegnungsmöglichkeiten, wie z.B. sporadisch stattfindende Feste oder Ferienaktionen, im Quartier. Zielgruppenspezifische Angebote sind häufig von gewachsenen Gruppen besetzt oder ausgelastet. Es fehlt an weiteren offenen Angeboten zum Miteinander. Hier setzt unser Projekt an, in dem es flexibel neue Begegnungsmöglichkeiten und Raum für Interaktion schafft.
Die Kinder durchstreifen das Quartier oft gelangweilt und in kleinen Grüppchen und halten sich aufgrund beengter Wohnverhältnisse bei fast jedem Wetter draußen auf. Durch den Familienzuzug Geflüchteter sind viele weitere Kinder in das Quartier gezogen. Sie suchen ihren Platz im Quartier und brauchen Orientierungshilfe ebenso wie die schon lange im Quartier lebenden Kinder. Hier fehlen ausreichend passende Angebote, die diese speziellen Bedürfnisse berücksichtigt.
Die bisherigen Strukturen und Angebote sowie die personelle Ausstattung des ökumenischen Sozialprojektes NEULAND sind für die neuen Herausforderungen durch den Zuzug von Geflüchteten ins Quartier nicht ausreichend. Langjährige Beziehungsarbeit und Erfahrung in der Arbeit im Quartier und mit Ehrenamtlichen bieten jedoch eine gute Grundlage für den Ausbau passender Angeboten für und mit der "neuen Bewohnerschaft" im Quartier mit dem Ziel einer gelingenden Intergration.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Garbsen Berenbostel-Kronsberg
Beschreibung
Das Projektgebiet ist der Ortsteil Berenbostel-Kronsberg, durch weitestgehend einheitliche typische 60er-Jahre Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäuser drei- bis vier-stöckig geprägt. Als einer der Ankunftsstadtteile der Stadt Garbsen mit einer höheren Fluktuation und stärker sozialen und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen unterworfen. Abgegrenzt wird das Projektgebiet durch die umgebene Bebauung durch Ein- oder Reihenhäuser im Osten, Nordosten sowie angrenzende Misch-Gewerbefläche im Süden und Norden. Eine weitere Begrenzung erfährt das Gebiet durch umlaufende Ortsstraßen, die dem Quartier einen weiteren einheitlichen Charakter geben.
Einwohnerzahl
2675
Quelle / Anmerkungen
Zahlen, Daten und Fakten zum Sanierungsgebiet "Berenbostel-Kronsberg", Stadt Garbsen Abt. 41.2. Stadtentwicklung und Stadtplanung 04.05.2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Projektgebiet unterliegt durch die benannten neuen Herausforderungen einer zusätzlichen hohen Dynamik. Bestehende Konzepte von GWA/QM sind nicht ausreichend darauf ausgelegt und die soziale Infrastruktur entspricht den veränderten Anforderungen nicht mehr.
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen beziehen sich eigentlich auf Kinder < 18 Jahre.
aus: Zahlen, Daten und Fakten zum Sanierungsgebiet "Berenbostel-Kronsberg", Stadt Garbsen Abt. 41.2. Stadtentwicklung und Stadtplanung 04.05.2017
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen, Daten und Fakten zum Sanierungsgebiet "Berenbostel-Kronsberg", Stadt Garbsen Abt. 41.2. Stadtentwicklung und Stadtplanung 04.05.2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_berenbostel-kronsberg.jpg
(236.2 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das ökumenische Sozialprojekt NEULAND ist in Trägerschaft der ev. Silvanuskirchengemeinde sowie der kath. Kirchengemeinde St. Raphael (in Berenbostel: St. Maria Regina), Garbsen in Projektpartnerschaft mit der Stadt Garbsen. Grundlage der Arbeit ist das christliche Menschenbild des caritativen/diakonischen Handelns. Dem Fremden, der Hilfe braucht und/oder ausgegrenzt wird, nahe zu sein und ihr/ihm als Mensch auf Augenhöhe zu begegnen, Respekt zu erweisen und ihr/ihm zu helfen, selbständig und selbstbewusst handeln zu können - und sich als gleichwertiger Teil der Gesellschaft zu fühlen.
Die Arbeit des ökumenischen Sozialprojektes NEULAND ist seit 2003 mit Gemeinwesenarbeit im Quartier fest verankert und beinhaltet ein regelmäßiges Angebotsprogramm mit einem Nachbarschaftsladen als niedrigschwellige Anlaufstelle sowie zielgruppenspezifischen Angeboten (Hausaufgabenhilfe, Cafe Kronsberg, Fahrradwerkstatt, Ferienangebote, Deutschkurse, Mutter-Kind und Frauengruppen, Angebote für Geflüchtete u.v.m.) mit dem Ziel, eine gutes Miteinander aller Bewohner_innen im Stadtteil „Berenbostel-Auf dem Kronsberg“ zu erreichen und Nachbarschaften zu fördern. NEULAND ist seit 2014/15 auch Anlaufstelle für Geflüchtete, die zu großer Zahl durch die Kommune dem Quartier zugewiesen wurden. Die bisherigen Strukturen und Angebote sowie die personelle Ausstattung sind dafür nicht ausreichend. Langjährige Beziehungsarbeit und Erfahrung bieten jedoch eine wichtige Basis beim Ausbau der Angebote.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
durch die mobilen Treffpunkte Orte entstanden sind, die sich als eigenständige Treffpunkte der Bewohner des Quartiers entwickelt haben.
Beschreibung
die Bewohner aktiv und initiativ die Angebote mitgestalten.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Zwei hauptamtlichen Mitarbeiter_innen (1/2 Diakon-Stelle und eine volle Stelle mit Schwerpunkten Gemeinwesenarbeit, Flüchtlingssozialarbeit und Ehrenamt) werden in Ihrer Arbeit von ca. 40 Ehrenamtlichen unterstützt. Das Einbeziehen von Ehrenamtlichen ist ausdrücklich Teil des Aufgabenbereichs der Mitarbeiter von NEULAND. Ein besonderer Fokus liegt auf der Motivierung von Bewohnern, sich bei Aktivitäten zu beteiligen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mobile Jugendarbeit, Quartiersmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jukimob (VCP), Gruppe Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Silvanuskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsschule (GS), DRK-Kita, Familienzentrum St. Maria Regina
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Integrativer Gesundheitstreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Auracher
| Funktion | Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Sport- und Gesundheitsförderung zum Ausbau der Gemeinwesenarbeit im Bereich Integration und Stadtteilentwicklung
Projektbeschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 10.700 Einwohner*innen. Alle sozialen Schichten und Milieus sind vertreten und tragen zu dem unverwechselbaren Charakter der Nordstadt bei. Durch aktivierende Stadtteilsozialarbeit und ein gut vernetztes Gemeinwesen werden viele Themen, wie Kindheit und Jugend im Stadtteil, der Sozialraum Nordstadt und die vielen Kulturen in der Nordstadt, bearbeitet. Ein weiteres dieser Themen ist Gesundheit im Stadtteil. Seit 2013 wurde das Thema Gesundheit in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit auf unterschiedliche Weise bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan für die Implementierung des Handlungsfeldes „Gesundheit“ in der Hildesheimer Nordstadt erarbeitet (2013, u.a. basierend auf Fokusgruppeninterviews und Befragungen) sowie ein Gesundheitswegweiser für die Hildesheimer Nordstadt (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 erarbeitet (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit. Um diese Vorarbeit weiterzuführen und den Bedarfen gerecht zu werden soll ein integrativer Gesundheitstreff im Stadtteil etabliert werden. Ziel ist es, dass Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration von Geflüchteten und Migrant*innen zu nutzen. Es soll eine Koordinationsstelle mit personeller und räumlicher Ausstattung geschaffen werden, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Durch den Zuzug von Menschen mit Fluchterfahrung, soll besonderes Augenmerk auf der Angebotsvielfalt, auf Mehrsprachigkeit und Niedrigschwelligkeit liegen. Im besten Fall sollte der integrative Gesundheitstreff aktivierend und die Bewohner beteiligend entstehen und aus einem offenen Büro bestehen, das Platz für informelle Gespräche in kleinerer Runde bietet und ebenso Informationsfläche vorhält. Wichtig ist ein ausreichend großer, barrierefrei erreichbarer Bewegungsraum, in dem Kurse und Veranstaltungen stattfinden können. Im integrativen Gesundheitstreff sollen Kooperationen und Netzwerke zu Gesundheit und Integration entstehen, bspw. mit Hilfe des Integrationsmanagement und einem Stützpunktverein "Integration durch Sport".
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Hildesheimer Nordstadt ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich leben in der Nordstadt überdurchschnittlich viele Menschen von Transferleistungen sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt „Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert“ initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier sind viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt und angeschoben worden: u.a. Bürgerversammlungen, Zukunftskonferenzen mit Projektgruppen, Aktionstage, die Einrichtung eines Runden Tisches, Maßnahmen des Selbststärkungsprozesses etc. Der bisherige Verlauf und die Erfolge zeigen, dass die Nordstadt eine langfristige „Begleitung“ durch eine gezielte Gemeinwesenarbeit benötigt. Um Negativentwicklungen zu stoppen und die vorhandenen Potenziale für die Entwicklung des Quartiers zu aktivieren, hat die Arbeit mit den Programmen Soziale Stadt und CTC begonnen, es bedarf jedoch aufgrund dieser Neuorientierung einer vielfältigeren und weiterführenden Finanzierung und Ausstattung im Stadtteil, um die Gemeinwesenarbeit zu sichern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt.
Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt, durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10789
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2016, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduzieren würde. Es müssen weitere Programme eingesetzt werden, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann. Mit der beantragten Förderung soll die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis unter 25 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2014, Stadt Hildesheim
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Migrationsanteil, Stand 2015, Stadt Hildesheim
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn ein Bewegungsraum und ein Büro zur Verfügung stehen sowie Sport- und Gesundheitskurse, Veranstaltungen und Seminare angeboten und durchgeführt werden und wenn eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur Verfügung stehen
Kriterium
Beschreibung
Erreicht wenn Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Herkunft und Kultur Angebote nutzen und an Veranstaltungen teilnehmen, wenn die Angebote barrierefrei und niedrigschwellig sind
Beschreibung
Erreicht wenn die unter Vernetzung genannten Akteure angesprochen wurden und Kooperationsmöglichkeiten sondiert und Kooperationsverträge geschlossen wurden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e.V. 1979 (ggf. auch Eintracht Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen Hildesheim e.V. Schwangerschaftsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesgruppe für Senioren der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Gemeinde Nordstadt-Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger/innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V. - Migrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter (u.a. Flüchtlingshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen und Betreuen (Flüchtlingsunterkunft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MiMi – Mit Migranten für Migranten – Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Arbeitstitel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
| Organisation | kvhs Ammerland gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Bildungskoordinator |
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastede
Einwohnerzahl
500
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Deutsch Ausländischer Freundschaftsverein
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On