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Sport und Freizeit

visioNÄHER

Ansprechpartner
Christian Vaterodt
Funktion Bereichsleitung Bildung|Freizeit|Kultur
Kultur verbindet!
Projektbeschreibung
In den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für die kulturelle Identität ihres Ortes. Sie setzen Themen und kreieren Innovationen, sie schaffen Räume und Gelegenheiten zur Begegnung. All diese – überwiegend ehrenamtlichen – Aktivitäten fokussieren in aller Regel auf das unmittelbare Umfeld der Kulturschaffenden, sie adressieren somit ein örtlich definiertes Milieu. Das Projekt "visioNÄHER" stellt sich diesen besonderen Herausforderungen in Gestalt eines kulturvernetzenden Quartiersmanagements. Bereits aktive Akteur:innen einzelner Milieus werden in die Lage versetzt, miteinander zu kooperieren und die Potenziale der jeweils anderen zu erkennen und gemeinsam zu nutzen. Das hierfür zu installierende Quartiersmanagement erhält die Aufgabe, die am Prozess zu Beteiligenden zu ermitteln, kennenzulernen und miteinander in Verbindung zu bringen sowie mögliche Schnittstellen zu entdecken und für die Gestaltung neuer gemeinsamer Projekte zu nutzen. Es geht um die Integration und Inklusion kulturell und sozial disparater sowie örtlich getrennter Zielgruppen vor dem Hintergrund gemeinsam erarbeiteter kultureller Ziele. Im Sinne eines ganzheitlich partizipativen Ansatzes werden möglichst alle sozialen Gruppen aller im „Quartier“ verorteten soziokulturellen Räume in die Bildung eines übergreifenden Kulturforums eingebunden. Das vermittelnde Quartiersmanagement erhält die Aufgabe der Koordination und Moderation des Forums sowie der Betreuung und Erweiterung des Kreises der Mitwirkenden. Methodisch orientiert sich die verantwortliche Stelle hierbei an der Diversität Zielgruppe. Im Sinne kulturpädagogischer Praxis wird auf der Grundlage vorhandener personeller und ideeller Ressourcen ein gemeinsamer kreativer Entwicklungsprozess gestaltet, der die Fortschritte als Erlebnisse markiert, etwa in Form von partizipativ erarbeiteten Veranstaltungen, deren formale Planung bzw. organisatorische Unterstützung wiederum in der Verantwortung des Quartiersmanagements liegt. Eine besondere Herausforderung besteht in der Erarbeitung und Umsetzung zielgruppengerechter und SMARTer Mobilitätskonzepte, um die einzelnen soziokulturellen Mikroräume einander anzunähern und nachhaltig zu einem großen Kulturraum zusammenwachsen zu lassen. Das Projekt im Pitch: Die Visionen der Einzelnen werden für die Vielen erlebbar und einander nähergebracht. Es bilden sich Begegnungsräume, an denen neue Beziehungen geknüpft und Ideen entwickelt werden.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In den 5 Mitgliedsgemeinden und kleineren Ortschaften der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für eine gute Lebensqualität am Wohnort. Soziale Gemeinschaften, Kulturinitiativen und Vereine adressieren das unmittelbare Umfeld und tragen zur Belebung desselben bei. Allein die Entfernung zwischen den Orten beschränkt jedoch die Vernetzung untereinander und die Teilhabe bestimmter Zielgruppen. Die eigene Beschaffenheit des „Quartiers Samtgemeinde“ stellt die Weiterentwicklung von Soziokultur somit vor zwei entscheidende Herausforderungen: soziale Milieus und räumliche Distanz zwischen denselben – das eine bedingt das andere. Hinzu kommt als besonderes Merkmal der Samtgemeinde Sickte die ausgeprägte Anwesenheit bestimmter sozialer Gruppen, u.a. eine Community von Zugewanderten sowie die Gruppe der Menschen mit geistiger Behinderung (ca. 8,5 %, v.a. in Neuerkerode). Es fehlt an vernetzenden zielgruppenorientierten Konzepten, die diese Personengruppen stärker in das Kulturgeschehen einbinden und sie zu aktiven Partnern werden lässt. Besonders für diese Zielgruppen setzt selbstwirksames Gestalten und Handeln Anknüpfungsstrukturen voraus, die die Beteiligten bei ihren besonderen Bedürfnissen ernstnehmen. Befördert wird die Problemlage durch fehlende niedrigschwellige Mobilitätsangebote. Bisher entwickelte Mobilitätskonzepte adressieren i.d. nicht die realen Bedarfe. Ein Treffen Kulturschaffender, welches Ende März 2023 mit Unterstützung der Samtgemeinde Sickte und des Landkreises Wolfenbüttel stattfand, weckte bei den Teilnehmenden großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit, die durch eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet werden müsse.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Sickte
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst eine Fläche von 82 qkm. Die Samtgemeinde Sickte ist ein Zusammenschluss von 5 eigenständigen Gemeinden (Sickte, Veltheim, Dettum, Erkerode und Evessen). Örtlich begrenzt ist das Gebiet im Westen durch die Ortschaften Hötzum und Apelnstedt, im Süden durch die Orte Mönchevahlberg und Weferlingen, im Osten durch die Gemeinden Evessen und Erkerode bzw. geografisch durch das Reitlingstal im Elm, im Norden geografisch durch den Landschaftsteil Herzogsberge sowiei den Nordausläufer des Elm bzw. örtlich durch die Gemeinde Cremlingen (nicht Teil der Samtgemeinde Sickte).
Einwohnerzahl
10345
Quelle / Anmerkungen
Stand 11/2021 - https://www.nls.niedersachsen.de/gemeinden/G158406.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Samtgemeinde Sickte (13.04.2023)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vgl. S&W, Bevölkerungsvorausschätzung 2022-2040, Variante B, inkl. Flüchtlingsmodell, basierend auf LSN-Daten zum Stand 31.12.2021
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf die gleichberechtigte Beteiligung aller am Netzwerkprozess Interessierten sowie auf aktivierende Motivation, sich diesem Netzwerk anzuschließen. Es werden gleichermaßen bestehende Potenziale aufgegriffen (Standortbestimmung) und durch Kooperationsangebote weiterentwickelt sowie eine breite, bisher nicht beteiligte Personengruppe hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Bedarfe befragt. Durch den gleichberechtigten Einbezug der Menschen versetzen wir diese in die Rolle von Expert:innen, die ihr Wissen und ihre Perspektive zum Nutzen des Netzwerks einbringen und ihre Ressourcen für eine vernetzte Kulturarbeit zur Verfügung stellen. Besonders benachteiligte Zielgruppen (Zugewanderte, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung) werden gemäß ihrer Beteiligungsbedürfnisse besonders berücksichtigt und unterstützt. Auch bei der Entwicklung von die Begegnung begünstigenden Mobilitätskonzepten stehen die Bedarfe der betroffenen Menschen im Fokus der Betrachtung - nicht die vermeintlich unabhängig Mobilen, sondern die offensichtlich von Unterstützung Abhängigen sollen Einfluss auf die Lösungsfindung nehmen können. Das Projekt verknüpft klassische Gemeinwesenarbeit mit konkretem Quartiersmanagement: Über partizipative Kulturangebote werden Begegnungsräume geschaffen und Beziehungen ausgestaltet. Darüber hinaus findet eine Vernetzung bestehender Strukturen statt, Kooperationen führen zur selbstwirksamen Weiterentwicklung und zu einer gemeinsamen Identität.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet, am Netzwerk Beteiligte vernetzen sich selbstständig zu ihren Vorhaben und rufen das Netzwerks um Unterstützung an.
Beschreibung
Einzelne kulturschaffende Aktuere blicken über ihr konkretes, örtlich begrenztes Milieu hinaus und planen ihre Aktivitäten (in Kooperation mit Partnern) mit Blick auf einen das Projektgebiet möglichst umfassenden Wirkungskreis. Alle können teilhaben.
Beschreibung
Aus den Potenzialen Einzelner ist eine Gesamtidee entstanden, von der neue Vorhaben profititieren können und durch die sich neue Akteure motiviert fühlen.
Beschreibung
Die Potenziale vor Ort sind essentielles Fundament für eine vernetzte und teilhabeorientierte Kulturarbeit, welche unterschiedliche Milieus einander begegnen lässt.
Beschreibung
Menschen blicken über ihren soziokulutrellen Tellerrand hinaus und suchen aktiv den Knotakt zu potenziellen Kulturpartnern außerhalb ihres ötrlich begrenzten Milieus. es finden Begegnungen statt, neue Beziehungen entstehen.
Beschreibung
Menschen können ihre Ideen, Wünsche und Bedürfnisse einbringen und finden Gehör. Die Eingaben werden ernstgenommen und eine Einladung zur Mitgestaltung der Problemlösung wird angenommen. Gegenseitige Unterstützung ist Grundvoraussetzung allen Handelns.
Beschreibung
Die vernetzte Kulturarbeit fokussiert nicht auf einzelne Schwerpunktzielgruppen, sondern verständigt sich auf Konzepte und Maßnahmen, die eine möglichst diverse Breite erreichen soll.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Miteinander Bunt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Freiwilligenmanagement Elm-Asse e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Wolfenbüttel - Servicestelle Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Elm-Mobil e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Stiftung Neuerkerode, Unternehmenskommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sickter Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfenbütteler Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweigische Landeskirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunst- und Kulturschaffende der Region
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Interessierten in der Samtgemeinde Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Wolfenbüttel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft generationsübergreifendes Leben in der Samtgemeinde Sickte (LiSSi)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regionalverband Großraum Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Behindertenbeirat Landkreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgervertretung Neuerkerode
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Projekts beruht auf drei Säulen: 1) Sensibilisierung der Akteure und des Projektgebiets für kooperative Kultur- und Begegnungsarbeit mit dem Ziel der Selbstwirksamkeit. 2) Gründung eines Vereins ("Forum") als institutionelles Fundament der vernetzten Kulturarbeit. 3) Verstetigungskonzept zur mittel- bis langfristigen Fortführung der Koordinierungsstelle auf Grundlage einer institutionell, kommunal und ggf. durch Fördermittel getragenen Mischfinanzierung.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)

Ansprechpartner
Sabine Hartung
Funktion Steuerung und Organisation
Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)
Projektbeschreibung
Das Projekt „MoJuKi“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Hildesheims Ortsteil Ochtersum, eine gut 8500 Einwohner*innen zählende Ortschaft im Süden von Hildesheim und soll ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zu individuellen und auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Freizeitmöglichkeiten und gleichzeitig eine bedarfsgerechte Unterstützung in Problemlagen bieten. Angestrebt ist einerseits eine Etablierung vom Impulsen seitens der Projektleitung in das Gemeinwesen, andererseits das Aufnehmen von Impulsen seitens der Zielgruppe. Bereits bestehende Anlaufstellen wie die Freizeit-Anlage „Open Sportspark“, das städtische Jugendzentrum „JuZe“ - welches als Dreh- und Angelpunkt des Projektes fungieren kann - die Vereine, Schulen und weitere freie Träger*innen sollen durch das Projekt weiter vernetzt, aktiviert und unterstützt werden. Die Jugendlichen und deren Familien/Umfeld sollen sich stärker als wertvoller, willkommener und gestaltender Teil der Gemeinschaft fühlen. Durch gezielte Kultur- und Integrationsarbeit für junge Erwachsene wird aus gefühlter Unterschiedlichkeit ein gelebtes vielfältiges Miteinander geschaffen.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Obwohl Ochtersum nicht als Brennpunkt im klassischen Sinne angesehen wird, häufen sich seit 2020 die Beschwerden bezüglich des auffälligen Verhaltens unterschiedlicher Jugendgruppen vor Ort. An der Jahreszahl ist ein direkter Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und deren Folgen zu erkennen. In Ochtersum leben z.Z. 8544 Menschen. Das Durchschnittsalter ist 46 Jahre, die 10-24 jährigen bilden mit 24% ¼ der Anwohner ab. Ein ganzheitlicher generationsübergreifender Ansatz ist noch nicht zu finden. Auf einer entsprechend ausgestatteten Freizeitanlage können Menschen unabhängig von Öffnungszeiten und Budget nach dem partizipatorischen Ansatz ihre Freizeit selbstorganisiert, informell und altersübergreifend gestalten. Gerade hier werden oft Anzeichen von Vandalismus durch Jugendliche verzeichnet. Einbruch in einen Bauwagen in Verbindung mit Diebstahl diverser Gerätschaften, Zerstörung bereitgestellter Möbel, Brandstiftung, unerwünschte Graffiti, wie z.B. das Z als Zeichen der Unterstützung des russischen Angriffskrieges, Drogenkonsum in der Nähe dort spielender Kinder, Partielle Zerstörungen, Unerlaubtes Betreten der angrenzenden Sportanlagen, Vermüllung, Prügeleien. Diese Reihung ist in Teilen übertragbar auf andere Plätze wie das Schulgelände der Realschule oder den Bereich rund um das Jugendzentrum.Den Jugendlichen soll im Verbund mit ihren Familien und den Anwohnern und Strategiepartnern ein Bezug und Zugang zur Gemeinschaft ermöglicht werden, damit das Gefühl gestärkt wird, ein willkommener und wertvoller Teil des Gemeinwesens zu sein.Durch den im Folgenden beschriebenen Aufbau von Strukturen wird eine Verbesserung der Lebensqualität eines Miteinanders für alle erstrebt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum ist eine Ortschaft im Süden von Hildesheim, die an die Stadtgrenze gewachsen ist. Von der benachbarten Ortschaft Barienrode der Gemeinde Diekholzen ist Ochtersum nur noch durch einen schmalen Streifen Ackerland getrennt, so dass dieses Wachstum an seine Grenzen gelangt.
Einwohnerzahl
8500
Quelle / Anmerkungen
Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, hier: Einwohnermeldeamt. Stand 31.12.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019 hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte beziehen sich lediglich auf die Altersgruppe von 10 - 29 Jahren und beinhalten auch deutsche Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund. Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Kulturarbeit zur Abwehr von Ausgrenzung und zur Integration Bildungsarbeit Beratungsarbeit Dienstleistungsarbeit mit Angeboten für die Bewohner*innen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Kooperationspartner*innen den Gedanken der lokalen Jugendförderung auch nach Ende des Projektes konzeptuell und organisatorisch in die Tat umsetzen
Beschreibung
ln erster Linie die jugendliche Zielgruppe, aber auch die Akteure vor Ort ermuntert und befähigt werden, das Ziel der guten Nachbarschaft nach Projektende selbständig weiter zu verfolgen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Anja Sensen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hermann Heinze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Olaf Altfelix
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stefanie Dieker
Typ
Stadtteil
Galerie
img 20230326 150510 2
aloha7
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkultureller Willkommens- und Begegnungsort DOM für Geflüchtete und Einheimische

Ansprechpartner
Achim Wolff
Funktion Pastor
Begegnungsort für geflüchtete und einheimische Familie
Projektbeschreibung
Anfang 2024 wird in Altenwalde eine Ankunftszentrum (AZ) für 800 Geflüchtete entstehen. 2016 war dort eine Notunterkunft. Durch das Engagement der Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde (OHA) wurde eine aktivierende Begleitung der Bürger*innen und geflüchteten Menschen organisiert. Letzteres bis heute. Dennoch gibt Ängste in der Bevölkerung. Um mögliche Konflikte zu vermeiden und Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu ermöglichen, wollen wir das Sozialkaufhaus (Teilprojekt 1) und den offenen Kinder- und Jugendtreff DOM als Quartierstreffpunkte (Teilprojekt 2) ertüchtigen. Dabei soll ein offenes Konzept mit niederschwelligen soziokulturellen Angeboten für alle Altersgruppen für Anwohner im Ort und der AZ umgesetzt werden. Integration funktioniert wo ein gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe und gelingende Selbstwirksamkeit möglich ist. Als Flüchtlingsinitiative mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Integration und Bildung wollen wir mit den beiden Projekten einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen. Der Jugendtreff, z.Zt. durch ehrenamtliche Jugendliche an 2 Tagen geöffnet, wird durch den Mitarbeitenden im Quartierstreff auf 7 Tage ausgeweitet. Er wird gemeinsam mit den Anwohner*innen und Ehrenamtlichen gestaltet. Dabei werden Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigt. Familien-, Seniorenangebote und schwerpunktmäßig die Arbeit als Jugendtreffpunkt werden dabei sein. Das gelingende Miteinander, das die Bedürfnisse der Geflüchteten nach geschützten Räumen aufgrund von Traumatisierungen ernstnimmt und Begegnung und Beteiligung aller ermöglicht, trägt erneut zum Gelingen des Ankommens und Willkommens und letztlich des gemeinsamen Lebens bei. Hier wird die Fachkraft sensibilisieren. Eine Herausforderung für die gemeinsame Normalität werden die unterschiedlichen Werte und Erfahrungen der Menschen sein. Bei Traumata müssen therapeutische Angebote vermittelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Partizipation. Die BesucherInnen sollen Angebote und Aktivitäten wie Kochabende, Feste und Fußballturniere mitbestimmen und -gestalten dürfen. So können sie sich als aktiv Handelnde erleben, nicht als Bittsteller und Opfer. Da Anwohner*innen der Kaserne erst kurz in Deutschland sein werden, müssen die Angebote mit rudimentären Sprachkenntnissen funktionieren. Die Angebote sind eingebettet in die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinde und deren zugehöriger Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Quartierstreff Dom soll in einer Zeit ertüchtigt werden, in der, nach Corona und inmitten eines Krieges, der Unsicherheit mit sich bringt, die ehemalige Kaserne als Aufnahmeeinrichtung (AZ) für bis zu 10 Jahre ausgebaut wird. Das verunsichert die Menschen. Wir hoffen das Projekt in Altenwalde umsetzen zu können, weil die geflüchteten Menschen, die z.T. traumatisiert kommen, eine Kultur des Willkommens vor Ort brauchen, um anzukommen, Halt zu finden, erste Kontakte zu knüpfen. Die Anwohner*innen brauchen Begleitung in dieser veränderten Lebenswirklichkeit, Möglichkeiten der Mitgestaltung und Bearbeitung ihrer Vorbehalte. Bereits 2016 wurden in der Kaserne wenige Monate Geflüchtete untergebracht. Die gemachten Erfahrungen waren überwiegend positiv. Akteure aus Politik, Kirche, Sportvereinen und öffentlichem Leben moderierten die Nutzung, so dass BürgerInnen sich mit ihren Bedenken ernst genommen fühlten. Die Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde, die bis heute ein wesentlicher Akteur der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Cuxhaven ist, verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit und ist gut vernetzt. Wir schaffen Begegnungsräume, in denen das interkulturelle Miteinander erlebt, Vielfalt erlernt und gelebt werden kann. Nur mit Strukturen im Ort ist eine Akzeptanz des AZ und gutes Zusammenleben möglich. Mit zwei Teilprojekten knüpfen wir an bestehende Kooperationen an, wie mit dem Bündnis für Respekt in Cuxhaven, der engagierten Stadt, den in der Flüchtlingsarbeit engagierten Wohlfahrtorganisationen von Caritas, Diakonie und Paritätischen und dem Landkreis Cuxhaven. Die Menschen im Quartier werden von Beginn an in die Gestaltung eingebunden.
GWA/QM-Ansatz
Die Kirchengemeinde ist seit Jahren konzeptionell und methodisch im Bereich der GWA aktiv. Die Zielgruppen mit ihren Bedarfen, Interessen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Dies umfasst neben dem offenen Kinder- u. Jugendtreff DOM ein Kinderferiendorf („Hammer“), die Aktivitäten der Flüchtlingsinitiative mit ca. 50 Freiwilligen, das SecOndHAnd-Sozialkaufhaus, den Mittagstisch von und für SeniorInnen u.v.a.. Das AZ wird das Quartiersleben nachhaltig verändern. Durch die Erweiterung des DOM zum Quartierstreff für Menschen aus dem Quartier und dem AZ, werden verschiedene Aspekte der GWA aufgenommen. Im Konzept werden alle Kinder und Jugendliche des Sozialraums in den Blick genommen, darüberhinaus weitere Ziuelgruppen. Ein niedrigschwelliger Begegnungsort soll entstehen. Die Selbstorganisation, Partizipation und Durchmischung der Zielgruppen sind wesentliches Prinzip. Da multikulturelles Zusammenleben Hauptaugenmerk ist, achten wir auf einfache Sprache, kultur-, alters- und bedarfsgerechte Angebote. Nach Bedürfnissen der Besucher werden gemeinsam mit ihnen Angebote entwickelt. (Zuhören/Bedarfe recherchieren) und unter Beteiligung (Mitwirken/Handeln) durchgeführt. Der Quartierstreff DOM und seine hauptamtliche Kraft fungieren als Mittler zwischen den verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen. Mit dem begleiteten Begegnungsort wird der soziale Frieden im Ort gefördert, die längerfristige Akzeptanz des Ankunftszentrums wird wahrscheinlicher.
Nachhaltigkeit
Der Quartierstreff DOM ist ein wichtiger Begegnungsort in der Ortsmitte, für Jugendliche, Anwohner und Menschen aus dem AZ. Er wird eingebunden in Maßnahmen zur Prävention, um den sozialen Frieden im Quartier zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Cuxhaven werden während der Projektlaufzeit Recourcen erschlossen, um das Projekt weiterführen zu können.
Galerie
dom 2022

Verwendungsnachweis: Göttinger Quartiere - Raum für Menschen gestalten "Miteinander und Füreinander"

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Miteinander und Füreinander
Projektbeschreibung
Im Laufe der ersten Förderperioden konnte in Zusammenarbeit mit inzwischen 6 in freier Trägerschaft bestehenden Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren (i.F. NSQ-Zentren) auf strategischer Ebene ein gesamtstädtisches Konzept GWA erarbeitet werden. Gemeinsam mit den NSQ-Zentren wurde ein Leitbild, einheitliche Qualitätskriterien und Arbeitssäulen GWA für die Stadt Göttingen entwickelt. In jedem der NSQ-Zentren konnten über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungs- und Partizipationsstrukturen eingerichtet werden. In der kommenden Gesamtförderperiode gilt es dieses Netz der NSQ-Zentren zu stärken und zu erweitern. Die GWA im Quartier Leineviertel soll verstetigt werden und weitere Ansätze zur Förderung der Integration und sozialen Teilhabe der heterogenen Bevölkerung im Leineviertel erprobt werden. Zusätzlich wird in einem neuen Quartier "Zietenterrassen“ über die sozialräumliche Öffnung des Sportvereins SC Hainberg und im engen Austausch mit dem Quartiersbüro "Leineviertel" eine weitere Anlaufstelle GWA aufgebaut. Bereits jetzt zeichnet sich die Trägerstruktur der von der Stadt Göttingen unterstützten NSQ-Zentren durch Vielfalt aus. Wohlfahrtverbände, Nachbarschaftsvereine, die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) und die Jugendhilfe Göttingen e.V. setzten mit ihrem trägerspezifischen Know How die Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen/Quartieren um. Die Erweiterung dieses Trägernetzwerkes um das Wissen eines Sportvereins sehen wir als Chance, die Erfahrungen der (Sport-)Vereinsarbeit in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, der Entwicklung von Sport-, Freizeit- und Gesundheitsangeboten zu nutzen, um die Weiterentwicklung der GWA auf der vor Ort Ebene in den bestehenden Zentren und Quartieren insgesamt voranzutreiben (Synergien). Auch soll dieses "Erfahrungswissen" genutzt werden um verstärkt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu erreichen und zu integrieren. Für die stärkere Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in der Quartiersentwicklung soll eine verwaltungsinterne Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung aufgebaut werden. Aufgabe dieser Koordinierungsstelle wird es sein, die vielfältigen (Quartiers-)Entwicklungsprozesse in der Stadt Göttingen zu begleiten und mit der gesamtstädtischen GWA besser zu verzahnen. In einer neu einzurichtenden Arbeitsgruppe werden dabei die Sozialplanung (DezC) und FD Stadt- und Verkehrsplanung (DezD) eng zusammenarbeiten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das neu zu entwickelnde Quartier „Zietenterrassen“ befindet sich in Hanglage östl. des Stadtkerns am Göttinger Stadtrand & ist durch eine sehr heterogene Bevölkerungsstruktur geprägt. Auf einem ehm. Kasernengelände hat sich ein gemischt genutztes Quartier entwickelt. 2015 wurde eine Flüchtlingsunterkunft errichtet, die von den BewohnerInnen wenig akzeptiert wird. Es gibt latente Ängste vor Wertverlust & Übergriffen seitens der Eigenheimbesitzer. In mehrgeschossigen Wohngebäuden der Städtischen Wohnungsbau leben überwiegend einkommensschwache Mieter & Menschen mit Migrationshintergrund. Eine Spaltung der Bewohnergruppen ist zu befürchten. Erste Berichte & Beschwerden über Lärmbelästigung (insbes. durch Jugendliche), Alkohol- & Drogenkonsum im öffentlichen Raum und das Anbringen fremdenfeindl. Symbole schaden Quartiersimage & Wohnqualität. Hier gilt es über den Aufbau von GWA präventiv entgegenzuwirken. Auch das Gebiet Leineviertel ist von sozialen Problemlagen, Anonymität & Fluktuation geprägt. Eine nachbarschaftl. Organisation auf Augenhöhe und gegenseitiger solidarischer Unterstützung stößt an soziale (Alter, Geschlecht, Herkunft, Einkommen, Vorurteile) und räumliche (Hochhauskomplex Groner Landtsr. mit 432 App., Neubaugebiete in Leinenähe, verkehrliche Lage, Defizite im öffentlichen Raum) Grenzen. Diesen multiplen Problemlagen entgegenzuwirken, benötigt Kontinuität & Beständigkeit beim Aufbau der GWA. Neben den Erschwernissen bei der Standortsuche für ein Quartierszentrum, dem Pandemieausbruch im Hochhauskomplex, hat auch ein Personalwechsel im vorherigen Projektverlauf zu Rückschritten beim Aufbau nachhaltiger Strukturen der GWA geführt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineviertel (A) - und - Zietenterrassen
Beschreibung
Das ca. 84 ha umfassende Gebiet Leineviertel grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nord-östlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr. (Ringstr. um die Innenstadt) und führt südl. entlang des Mühlengrabens bis zur Leine, die süd-westl. das Quartier bis zu den Bahnlinien umschließt.
Einwohnerzahl
5673
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Göttingen Zietenterrassen (B) - und - Leineviertel
Beschreibung
Das ca. 100 ha umfassende Gebiet grenzt östlich in Stadtrandlage an den Göttinger Wald und führt nord-westlich über die Von-Ossietzky-Straße Richtung Stadtzentrum bis Emil-Nolde-Weg. In seinen westlichen Grenzen erstreckt sich das Gebiet in südlicher Richtung über die Wohngebiete Am Kirschberg, Himmelsruh, Weidenbreite bis zum Mittelberg. Dieser bildet die östliche Grenze und führt über die Schöneberger Str. zum Stadtrand Vor dem Walde.
Einwohnerzahl
7270
Quelle / Anmerkungen
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit 1997 werden in der Stadt Göttingen meist anlassbezogen NSQ-Zentren zur Förderung der GWA/Quartiersentwicklung eingerichtet. Entweder programmbegleitend in Fördergebieten der „Sozialen Stadt“, auf Grundlage politischer Anträge über die Gründung von Nachbarschaftsvereinen oder aktuell durch die Landesförderung GWA/QM. Dank der Landesförderung konnte in den vergangenen Förderperioden erstmalig eine gesamtstädtische Strategie und ein gemeinsamer Ansatz GWA entwickelt werden. Alle bestehenden und zukünftigen NSQ-Zentren verpflichten sich seither einem gemeinsamen Leitbild, stehen in ihrem Quartier für die Koordination der GWA, die Förderung von Kooperation und Vernetzung und des bürgerschaftlichen Engagements. Mittels der eingerichteten Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen sollen sie zukünftig als Bindeglied zwischen kommunaler Verwaltung und AnwohnerInnen fungieren. Bedarfe und Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert und in bestehenden und zukünftigen Quartiersentwicklungsprozessen stärker berücksichtigt werden. Über den ressortübergreifenden Aufbau einer Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung wird in den kommenden Jahren der Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagement stärker in den Fokus rücken. Aufgabe der Koordinierungsstelle wird es sein, die ermittelten und zu verändernden infrastrukturellen Rahmenbedingungen in einem Quartier an die zuständigen Fachbereiche zu steuern & eine integrierte quartiersbezog. Bearbeitung zu begleiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind eingerichtet, BewohnerInnen nutzen die Anlaufstellen GWA, 85 % sind informiert & aktiv beteiligt, BewohnerInnen benennen Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung selbst.
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, BewohnerInnen nutzen einen Verfügungsfonds für eingeninitiierte Projekte und Veranstaltungen.
Beschreibung
BewohnerInnen (an-)erkennen die strukturellen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen sind identifiziert und Lösungsansätze entwickelt.
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppe, Straßen-, Nachbarschafts-, Sportfeste, Stadtteilkonferenzen u.a.
Beschreibung
AG-Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist eingerichtet und steuert Quartiersentwicklungsvorschläge von BewohnerInnen in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt wurden. Neue Projekte/Veranstaltungen sind daraus hervorgegangen.
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische Sozialplanerin statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Vorhandene Strukturen
Im Leineviertel wurde in den vergangenen Förderperioden ein Konzept für ein Quartierszentrum entwickelt, Methoden & Ansätze der GWA erprobt, ein Veranstaltungskalender aufgebaut und über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungsstrukturen ermöglicht. Über den Ausbau der Angebotsstruktur (Quartiersspaziergänge, Mittags-Treff, Hochbeete, Yoga-Angebote etc.) sollte der zunehmenden Segregation entgegen gewirkt und Raum für Begegnung und Austausch zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen des Neubaugebietes, des Hochhauskomplexes und der Wiesenstr. ermöglicht werden. Dieser Ansatz erwies sich bisher als zu wenig erfolgreich. Mit Einrichtung des deutlich kleineren Quartiersbüro Leineviertel soll in der kommenden Förderperiode ein dezentraler Ansatzes von GWA umgesetzt werden. Über die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet gilt es zusätzliche Räume für GWA zu erschliessen und Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier ermöglichen. Das Quartiersbüro Leineviertel übernimmt dabei die Funktion der zentralen Anlauf- und Koordinierungsstelle und integriert die Interessen, Bedarfe und Fähigkeiten aller BewohnerInnen in diesen Entwicklungsprozess. Das Prinzip des gemeinsamen Wissenstransfers wird fortgeführt und sowohl für den Aufbau der GWA in dem neu einzurichtenden Quartier Zietenterrassen angewandt als auch für die Weiterentwicklung der stadtweiten GWA in den Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Wilhelm Busch Schule/B, Montessori Schule/B, Sport- und Umwelt Kiga ASC/B, Kinderhaus e.V./B, Kei Kindergarten/B, HAWK/B, Wohnstätte Zietenterrasse/B, Leinebergschule/A, Kinderhaus e.V./A, Kita Gartenstr./A, Jugendh. Gartetalbahnhof/A, LiSA/A, Check In2/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH/AB, Göttinger Hausverwaltung/A, Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bonveno gGmbH/B, AWO Göttingen/B, ASC Göttingen/B, IfAs/A, Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH/A, Senioren Park Carpe Diem/A, Die Lotsen/A, Jugendhilfe Obernjesa/A, Wohnen und Betreuen/A, Förderer/A, Trialog Tagesstätte/A, BUND/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC HAinberg 1980 e.V. (B), ASC Göttingen (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie evangelische Kirche/B, Maria Frieden/B, Stephanus Kirche/B, Baptisten Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Geismar/B, Stadtfraktionen SPD, Piraten, Grüne/A, MdL G.Andretta/A, MdB T.Oppermann/A & F. Günzler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt (A/B), HNA (A/B), Blick (A/B), Extra Tip (A/B),Stadt Radio Göttingen (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Zieten/B, Initiative 100 Jahre Wiesenstraße/A, Grünes Haus anner Ecke e.V./A, Initiative Nahmobilität/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
tegut/B, Aldi/B, Küster/B, Mittelberg Apotheke/B, ASC ProActivCenter/B, Bäckerei Thiele/A, Gutes von Gestern/A, Keller Kiosk/A, Sernet/A, Sparkasse Göttingen/A, Nahkauf/A, Gesundheitszentrum/A, Harder-Film/A, Göttinger Kinder und Kunst Galerie/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialplanung/A/B, Stadtplanung/A/B, Verkehrsplanung/A, FB Soziales/AB, Jugendhilfeplanung/AB, Gesundheitsamt/AB, Büro für Integration/AB, Grünflächenamt/A, Stadtjugendpfleger/A, Polizei/A, FB Jugend- Frühe Hilfen/A, FB Schule/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KAZ (A), Junges Theater(A)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Beide Standorte werden nach Ablauf der Förderung über eine Sockelfinanzierung aus dem kommunalen Haushalt verstetigt. Die Sockelfinanzierung deckt vorrangig Personal- und Sachkosten zur Unterstützung der weiteren Gemeinwesen- und Quartiersentwicklungsprozesse. Bereits jetzt wird der kommunale finanzielle Eigenanteil der Kofinanzierung jährlich erhöht. 40 % der Projektkosten werden als Gesamteigenanteil in die Projektförderung eingebracht, 60 % Fördermittel werden vom Land beantragt.
Galerie
sc hainberg
jugenhaus gartetalbahnhof
mach mit wiese leineviertel
quartiersbuero zietenterrassen
tag der nachbarn quartier zietenterrasse
leineviertel paper 2021 1
leineviertel paper 2021 2
leineviertel paper 2021 3
leineviertel paper 2021 4
leineviertel paper 2021 5
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Leben im Meer 2.0 - Inselgesellschaften sind eben anders - auch vor, während und nach Corona - Aktiv für die Insel Wangerooge

Ansprechpartner
Rieka Beewen
Funktion Interims- Bürgermeisterin
Gemeinsam statt (insel-)isoliert - Zukunftsfähiges Leben auf kleinen niedersächsischen Insel - Erkenntnisgewinne generieren und für die Zukunft nutzen
Projektbeschreibung
Im Fokus unserer Gemeinwesenarbeit steht die Lebensqualität der Insulaner/Inselbewohner. Lernen–Arbeiten–Leben: Mit diesen drei Begriffen möchte sich Wangerooge auf alle Altersgruppen konzentrieren. Im Gegensatz zum Erstantrag soll im Folgeantrag nicht allein die Jugendarbeit und die Ausbildungsmöglichkeiten verbessert werden. Wunsch ist, GWA gesamtheitlich zu entwickeln. Die Notwendigkeit wurde durch die Corona-Ausnahmesituation offenbar. Lernen: Die qualifizierte Jugendarbeit und die Ausbildungsmöglichkeiten sollen erneut im Fokus stehen. Der Insel fehlt zunehmend der Nachwuchs: Die Schule kann auf Wangerooge zwar bis einschließlich 10. Klasse besucht werden, der weitere Bildungsweg erfordert i. d. R. jedoch dem Umzug aufs Festland. Für diejenigen, die auf der Insel bleiben wollen, fehlen Ausbildungsmöglichkeiten. Des Weiteren kommen die Bedürfnisse der Jugendlichen, in Sachen Freizeitgestaltung, auf Wangerooge oftmals zu kurz. Daher müssen Lösungsansätze gemeinsam mit den Jugendlichen, der Schule, den möglichen Arbeitgebern sowie den Berufsbildenden Schulen erarbeitet werden, um den Jugendlichen wieder eine Zukunft auf der Insel Wangerooge zu ermöglichen. Arbeiten: Work-Life-Balance und Fachkräftesicherung – Das Privat- und Arbeitsleben muss wieder im Einklang stehen. Die mit diesem Projekt aufzubauende GWA soll die gesamte Inselbevölkerung aktivieren und damit einen attraktiven Wohnort schaffen, in dem sich auch die Insulaner wieder rundum wohlfühlen können. Leben: Die Lebensqualität im Alter auf Wangerooge stellt eine große Herausforderung dar. Die Infrastruktur ist zum größten Teil nicht an die Bedürfnisse der Einheimischen angepasst. Durch das Projekt soll die ehrenamtliche Seniorenarbeit verbessert, generationsübergreifende Projekte gestartet sowie die Infrastruktur, die die Lebensqualität auch im Alter aufrecht erhält, ausgebaut werden. Der Erfolg dieses Projektes wird weitreichende Auswirkungen auf Wangerooge haben: die Verfügbarkeit von Fachkräften, das Vereinsleben, die Inselgemeinschaften und die langfristige Sicherung der Daseinsvorsorge werden sich mit einer etablierten GWA verbessern. Damit kann wieder ein attraktiver InselWohnort geschaffen werden. Der Ansatz soll übertragbar sein auf die anderen ostfr. Inseln. Das Dachprojekt übernimmt dabei die insel- und themenübergreifende Vernetzung. Die Insellotsinnen konnten dabei schon in der Vergangenheit auf die Vorbereitungen und Vernetzung untereinander durch das Dachprojekt zurückgreifen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wangerooge ist wie die restlichen Ostfriesischen Inseln mit 127.000 Gästen und knapp 1 Mio. Übernachtungen jährlich ein touristisches Schwergewicht und einer der Tourismus Hotspots in Niedersachsen. Das heißt im Jahresrhythmus: In der Saison sind alle Betriebe vollständig ausgelastet und die Personenanzahl auf der Insel steigt auf Stadtniveau und außerhalb der Saison wieder auf Dorfniveau zusammen. Dies wirkt sich zwar positiv auf die wirtschaftliche Situation aus, aber negativ auf die Work-Life-Balance und das Gemeindeleben. Durch den saisonalen Tourismus gestaltet sich die Schaffung von Dauerarbeitsplätzen als schwierig, weshalb es immer mehr zum Problem wird, den Fachkräfteengpässen entgegenzuwirken. Auch die Schaffung von Ausbildungsplätzen gestaltet sich aufgrund der insularen Infrastruktur immer mehr zum Problem. Der Tourismus- und Immobilienboom der letzten 10 Jahre hat die Immobilienpreise sowie die Mietkosten auf der Insel auf Großstadtniveau ansteigen lassen, ohne das sich gleichzeitig die Einkommensstruktur der Einheimischen groß verändert hätte. Die Wohnkosten liegen deshalb bei bis zu 50 % des Haushaltseinkommens. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum führt zu einer fehlenden Zukunftsperspektive für junge Leute, für Familien, für Fachkräfte sowie für die ältere Generation auf der Insel Wangerooge. Aufgrund der eingeschränkten räumlichen Situation einer ostfriesischen Insel im Nationalpark Wattenmeer, wurde der vorhandene Raum vorrangig für die touristische Infrastruktur und nicht auf die Belange der Einheimischen ausgelegt. Für Einheimische von jung bis alt ist so gut wie keine Infrastruktur abseits der touristischen Hotspots vorhanden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Inselgemeinde Wangerooge
Beschreibung
Wangerooge ist eine ostfriesische Insel mit ca. 7,8 km². Es handelt sich um die bebauten Ortsteile auf der Insel (Hauptort und Westdorf).
Einwohnerzahl
1260
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2019 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2019 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2019 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2019 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz greift die wesentlichen Merkmale auf: Die Bewohner und Bewohnerinnen stehen im Fokus und sie sollen nach Möglichkeit alle aktiviert werden. Die Gemeinwesenarbeit bzw. das Quartiersmanagement soll die Bewohner in die Lage versetzen, ihre eigenen Alltagskompetenzen zu mobilisieren, das inseltypische Beziehungsgefüge soll wieder gestärkt und in den Mittelpunkt rücken und bürgerschaftliches Engagement, das Ehrenamt soll sich wieder stärker entwickeln. Eine stärkere Identifikation mit dem Gemeinwesen muss wieder in den Vordergrund rücken, damit die saisonal bedingten massiven Belastungen von der Gemeinschaft besser aufgefangen werden können. Es soll ein interkommunales Netzwerk zwischen den Bewohnern der beteiligten Inseln und jeweils insulare Netzwerke sowie breite Bündnisse zwischen den Bewohnern entstehen. Kooperationen sind gewünscht und werden gesucht und gefunden. Es sollen Anlaufstellen für Bewohner geschaffen werden, ihre Bedürfnisse, nicht konzentriert auf wenige Themen oder einzelne Zielgruppen stehen im Fokus. Unter Beteiligung der Bürger / aller Bürger sollen sowohl die Problemlagen erkannt und vergegenwärtigt werden, wie auch die Lösungsansätze. Die Beteiligung von Fachleuten und Wissenschaft geschieht allein unter der Maxime, dass das die Bürger fachliche Unterstützung finden, sich auf die eigenen Bedarfe konzentrieren können und Werkzeuge erarbeitet werden, die den Transformationsprozess unterstützen und verstetigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projekte werden im Sinne der Insulaner/innen und nicht für den Tourismus umgesetzt.
Beschreibung
Beim Auftreten von Problemen können sich Gruppen selbständig organisieren und Interessen durchsetzen und Probleme lösen.
Beschreibung
Gemeinschaftliche Themen und Problemlagen können im Sinne der gesamten Insel umgesetzt werden.
Beschreibung
Das soziale Miteinander verbessert sich. Angebote der Jugendarbeit, Work-Life-Balance und der generationsübergreifenden Arbeit harmonisieren.
Beschreibung
Die Infrastruktur der Jugendarbeit, Work-Life-Balance und der Lebensqualität im Alter entwickelt sich bedarfsgerecht.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inselschule Wangerooge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische und Katholische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine (Yacht- und Segelclub, Turn- und Sportverein), Kulturgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsansässige Handwerks- und andere Ausbildungsbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Jever
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Norden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
nicht ortsansässige Handwerks- und andere Ausbildungsbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat Wangerooge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Inselprojektbüro als zentrale Anlaufstelle für die GWA soll auf Wangerooge Bestand haben. Für die während der 3-jährigen Laufzeit entwickelten Bürgerprojekte sollen feste Akteursgruppen eingerichtet sein, die durch einen/eine "KümmererIn" als Bindeglied zur Verwaltung unterstützt werden. Die "Kümmerer"-Stelle soll nach derzeitigem Plan fest in der Verwaltung angesiedelt sein. Andere Möglichkeiten sind während der Projektlaufzeit zu prüfen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Leben im Meer 2.0 - Inselgesellschaften sind eben anders - auch vor, während und nach Corona - Aktiv für die Insel Spiekeroog

Ansprechpartner
Patrick Kösters
Gemeinsam statt (insel-)isoliert - Zukunftsfähiges Leben auf kleinen niedersächsischen Inseln - Erkenntnisgewinne generieren und für die Zukunft nutzen
Projektbeschreibung
Die Insel Spiekeroog wird auch die grüne Insel genannt. Dieser Begriff ist historisch gewachsen und wurde durch den überdurchschnittlich hohen Baumbestand im 19. Jahrhundert geprägt. Heutzutage bedeutet „grüne Insel“ auch einen Fokus auf Nachhaltigkeit zu legen. Die Spiekerooger möchten die schöne Natur ihrer Insel für die Zukunft bewahren und nehmen die Verantwortung für den Erhalt ihrer Lebensgrundlage sehr ernst. Die Kurverwaltung hat eine Nachhaltigkeitsinitiative gegründet, in deren Arbeitsgruppen auch einige Insulaner mitarbeiten, und eigens für die Koordination der einzelnen Projekte eine Teilzeitstelle geschaffen, welche im Oktober 2019 besetzt wurde. Mit seinen knapp 800 Einwohnern ist Spiekeroog nach Baltrum die zweitkleinste Insel. Die Siedlungsstrukturen und der Baubestand sind intakt, im Dorfkern gibt es mehrere historische Gebäude. Der Gesamteindruck ist der eines idyllischen Inseldorfes. Hochhäuser und „Bettenburgen“ sucht man hier vergeblich. Auch eine Strandpromenade mit viel Trubel und Kommerz gibt es nicht. Die Strandgastronomie am Hauptbadestrand besteht genau aus einem Gebäude. Spiekeroog hat als einzige ostfriesische Insel keinen Flugplatz und die Fährverbindung ist tideabhängig. Alle Gäste, alle Insulaner, sämtliche Nahrungsmittel und Konsumgüter sowie der gesamte Abfall werden per Fähre transportiert. Die Gäste kommen wegen des intensiven Naturerlebnisses und der damit verbundenen Ruhe und Erholung auf die grüne Insel. Obwohl es das erklärte Ziel der Kurverwaltung ist, den Tourismus im Einklang mit der Natur zu entwickeln, hat man sich in den letzten Jahren im Tourismus weitestgehend verausgabt, so dass das Bild der nachhaltigen grünen Insel droht ins Wanken zu geraten. Es tut sich eine Lücke auf, welche offenbart, dass im Kampf um das Wirtschaftliche vieles im sozialen Miteinander verloren gegangen ist. Auch die wunderschöne Natur vor der Haustür kann der Insulaner selber kaum noch genießen, weil die Zeit fehlt. Tourismus ist wie auf den anderen Inseln der einzige Wirtschaftszweig. Obwohl Spiekeroog mit seinen knapp 4000 Gästebetten eher klein ist, hat die Insel mit einer zunehmenden Belastung der Infrastruktur durch die steigende Zahl an Gästen zu kämpfen. Wo ist die Balance zwischen einem nachhaltigen auskömmlichen Tourismus, einer intakten Natur und ausreichender Lebensqualität für Insulaner? Wie kann sich daraus eine Inselidentität entwickeln? Dies soll auf Spiekeroog exemplarisch für die anderen Inseln untersucht werden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Auf Spiekeroog wird deutlich, dass trotz des bereits beachtlichen Engagements der Akteure immer noch großes Potenzial zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen besteht. Gleichzeitig gilt es die fortgeschrittene ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Nachhaltigkeit zu ergänzen und in Einklang zu bringen. Grundsätzliche Aspekte der Inselgemeinschaft geraten zunehmend in den Fokus, z.B. fehlender bezahlbarer Wohnraum gepaart mit einem Ausverkauf von Flächen und Immobilien an auswärtige Investoren, nicht ausreichend gesicherte Daseinsvorsorge, kaum Angebote für Jugendliche und Senioren, fehlende Teilhabe von Saisonkräften an der Dorfgemeinschaft, keine ausgeprägte Dorfidentität. Das „anders sein“ Spiekeroogs (kein Flugplatz, tideabhängige Erreichbarkeit, idyllischer Dorfkern, wenig Infrastruktur) bedeutet für den Gast Ruhe, Erholung und Entschleunigung. Doch was bedeutet es für die Insulaner, speziell für die arbeitende Bevölkerung? Tourismus bedeutet häufig eine 7-Tage-Woche in der Saison, welche mittlerweile auch länger dauert als nur drei Sommermonate, der Trend geht zu rund-ums-Jahr. In dieser Überbelastung mangelt es den Insulanern häufig an Zeit und Energie, um soziale Kontakte zu pflegen oder Traditionen nachzugehen, welche früher für ein soziales Miteinander selbstverständlich und auch essentiell waren. Die schöne Natur wird zwar wahrgenommen, ist aber als Freizeitangebot alleine nicht ausreichend. Wie kann unter diesen Umständen trotzdem gute Daseinsvorsorge gelingen? Deckt die vorhandene Infrastruktur die Bedarfe der Insulaner oder bleiben Bedürfnisse offen? Was fehlt für mehr soziales Miteinander und mehr Lebensqualität auf der Insel?
Projektgebiet
Gebiet-Name
Spiekeroog gesamte Insel
Beschreibung
Spiekeroog ist eine niedersächsische Insel mit ca. 18 qm2 Fläche. Die Entfernung zum Festland beträgt ca. 6 km. Es gibt eine tideabhängige Fährverbindung.
Einwohnerzahl
780
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Landesamt für Statistik Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Landesamt für Statistik Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Landesamt für Statistik Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Landesamt für Statistik Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Als Projektgebiet gilt unsere Gemeinde, Quelle der Daten ist unser Einwohnermeldeamt. Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt unser Landkreis (Wittmund), Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Auf der Insel Spiekeroog wird GWA als ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Es gilt alle Bevölkerungsgruppen zusammen zu bringen und wieder Bewußtsein für die gemeinsamen Handlungsspielräume zu schaffen. Anhand der Bedarfe der Insulaner sollen kommunalpolitische Aufgaben angegangen werden. Ziel ist die Verbesserung von sowohl harten (Infrastruktur) als auch weichen Faktoren (Lebensqualität, Qualität des sozialen Miteinander). Die Insellotsin ist dabei die Anlauf- und Vernetzungsstelle. Sie moderiert die Prozesse, unterstützt mit Methodenkenntnissen und bei der Bildung von Netzwerken und Kooperationen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Insulaner gehen mit konkret formulierten Bedarfen und Ideen auf die Insellotsin zu.
Beschreibung
Es formen sich Gruppen, welche in der Lage sind sich selbst zu organisieren und Themen im Sinne der gesamten Insel zu verwirklichen.
Beschreibung
Das soziale Miteinander verbessert sich merklich, Anzahl Ehrenämter steigt.
Beschreibung
Die Infrastruktur der Daseinsvorsorge entwickelt sich bedarfsgerecht und dies wird positiv von den Insulanern wahrgenommen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Pastorin und Kirchenvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es ist das erklärte Ziel, eine Weiterführung dieser Maßnahme mit Implementierung der Stelle in den Haushaltsplan der Gemeinde Spiekeroog über das Jahr 2023 hinaus dauerhaft in die Organisationsabläufe der Gemeinde Spiekeroog einzubinden. Der Rat der Gemeinde Spiekeroog hat dem Vorgehen in seiner Gesamtheit zugestimmt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sport statt Stress - Streetworkout als integrativer Baustein im Magdeburger Viertel

Ansprechpartner
Eric Stellmacher
Funktion Leitung Bürgerzentrum
Sport statt Stress - Streetworkout als integrativer Baustein im Magdeburger Viertel
Projektbeschreibung
Das Projekt bietet insbesondere den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Quartier die Möglichkeit über gleiche Interessen kulturübergreifend zueinander zu finden und kostenlos, ohne Mobilitätsnachteile, eine Trendsportart zu betreiben und etwas gemeinsam für ihre körperliche Fitness und die Steigerung ihres Selbstwertes zu tun. Der Schlüssel hierzu ist die Errichtung und fachliche Begleitung eines Calisthenics-Sportparks. Calisthenics-Parks ermöglichen vielfältige Trainingsübungen im Freien, die ohne Hilfsmittel nur mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden. Die Sportart Calisthenics verbindet klassische Übungen des Geräteturnens und der Akrobatik. Das Grundgerüst der Parks besteht aus Stangen in verschiedener Höhe und Position, welche Reck und Barren nachempfunden sind. Bei der Gestaltung gibt es verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten für eine Vielfalt an Nutzungsoptionen. Besonders bei der jüngeren Generation erfreut sich die Sportart weltweit einer immer größeren Beliebtheit, da mit ihr auch ein moderner „Lifestyle“ transportiert wird. Calisthenics kann in allen Altersgruppen betrieben werden und bildet eine Freizeitalternative für fast alle Menschen im Magdeburger Viertel. Der Sportpark soll in der „Grünen Mitte“ des Quartiers platziert und offen gestaltet sein. Die Anlage wird frei zugänglich sein und bietet eine uneingeschränkte, kostenlose Nutzung für die Bewohner/innen. Der Park wird durch wöchentlich stattfindende Trainingseinheiten (1x Angebot für Jungs / 1x Angebot für Mädchen) bespielt, um insbesondere den Jugendlichen diese Form der konstruktiven und stressbewältigenden Freizeitgestaltung näher zu bringen und sie nachhaltig an das Sportprojekt zu binden. Angeleitet werden sie dabei von einer sozialpädagogischen Fachkraft mit Trainerlizenz. Ziel ist es durch die Arbeit auf Augenhöhe mit den Jugendlichen den Trainer / die Trainerin als Vorbild und Respektperson zu etablieren. Im Rahmen der Beziehungsarbeit werden sukzessive verschiedene pädagogische Ansätze (u.a. Konfliktlösungsstrategien) in das Training integriert und den Jugendlichen neue Perspektiven eröffnet. Veranstaltungen und Wettbewerbe sollen neben dem Training das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Das Bürgerzentrum der Stadt, 50m vom Standort des geplanten Parks gelegen, ist seit jeher gut im Stadtteil vernetzt und bietet die Möglichkeit sanitäre Anlagen zu nutzen, sich bei schlechtem Wetter in die Räumlichkeiten zu begeben und benötigtes Sportgerät zwischenzulagern.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier ist geprägt von einem hohen Anteil von Familien mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund aus unterschiedlichen religiösen und ethnischen Milieus, vielfach sozialer Benachteiligung und bildungsbenachteiligter Personenkreise. Im Quartier verstärkt sich die Segregation stetig, da nur hier „bezahlbarer“ Wohnraum zur Verfügung steht. Viele Familien haben nicht ausreichend Wohnraum zur Verfügung, finden jedoch keine angemessen große Wohnung. Besonders Jugendliche leiden unter dieser Situation. Durch eingeschränkte Mobilität und geringe finanzielle Möglichkeiten sind die Optionen der Freizeitgestaltung sehr eingeschränkt. Betreute, kostenlose Angebote sind kaum vorhanden. Sie suchen ihre Freiräume entweder draußen und „hängen“ aufgrund von mangelnden Alternativen ab oder verharren in ihrer Situation und isolieren sich. Aufgrund der Bildungsbenachteiligung fällt es ihnen außerdem schwerer Erfolge in der Schule zu erleben. Es stellt sich ein Gefühl des „Versagens“ ein. Der Mix aus verringertem Selbstwert, Langeweile und Enge hat oft destruktive Folgen, wie z.B. Delinquenz oder Süchte. Gefährdet sind vor allem Jugendliche mit Fluchthintergrund. Die Eltern leiden häufig noch unter „Anpassungsproblemen“ und können ihren Kindern oftmals wenig Perspektiven aufzeigen. Erschwerend ist, dass sie meist nur auf wenig gefestigte Beziehungen zurückgreifen können. Generell mangelt es im Quartier an Vorbildern zu denen Jugendliche aufschauen können, denn diejenigen mit erfolgreichen Bildungskarrieren wechseln den Wohnort. In der tagtäglichen Gemeinwesenarbeit ist festzustellen, dass sich unter den Bedingungen der Corona-Pandemie diese negative Entwicklung verstärkt fortsetzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Achim Magdeburger Viertel
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich quadratisch innerhalb der Straßen: Borsteler Landstraße, An der Eisenbahn, Hasseler Straße und Leipziger Straße. (Siehe png-Datei: Sport_statt_Stress_1)
Einwohnerzahl
3075
Quelle / Anmerkungen
Meldeamt der Stadt Achim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Meldeamt Stadt Achim. Siehe PNG-Datei Sport_statt_Stress2
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt auf mehreren Ebenen den Ansatz von Gemeinwesenarbeit. Der Calisthenics Park schafft im Quartier eine neue Form der Freizeitgestaltung, die vor allem die jüngeren Bewohner/innen aktivieren soll. Es wird ein neuer Raum für Begegnungen in der Nachbarschaft geschaffen, der über das Medium „Sport“ gleichzeitig ein kulturübergreifendes, sozialintegratives Element darstellt. Das Projekt bietet den Menschen vor Ort die Teilhabe an einem kostenlosen Angebot, welches nicht nur die körperliche Fitness stärkt, sondern auch das Miteinander positiv beeinflussen soll. Besonders die Jugendliche haben häufig konfliktbehaftete Beziehungen untereinander. Der pädagogische Ansatz des Projekts setzt an diesem Punkt an und soll für ein besseres „Klima“ im Quartier sorgen. Die Bespielung durch ein festes Angebot als auch durch Veranstaltungen/Wettbewerbe belebt die Quartiersmitte und schafft kontinuierlich neue Kontaktmöglichkeiten für die Bewohnerschaft. Aufgrund der Beliebtheit der Calisthenics-Parks setzen außerdem Pull-Effekte ein. Es wäre der erste Park in Achim und würde die Nutzung durch Sportler/innen aus dem übrigen Stadtgebiet nach sich ziehen. Somit können Beziehungen auch zu Menschen außerhalb des Viertels aufgebaut werden. Letztlich ist das Projekt mit einer sozialen, integrativen, baulichen und gesundheitlichen Aufwertung für das Quartier verbunden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die professionell angeleiteten Trainingsangebote werden kontinuierlich von jeweils min. 10 Teilnehmenden genutzt. Außerhalb der festen Angebote organisieren sich Trainingsgruppen selbst;der Platz fungiert als neuer Treffpunkt an dem sich Menschen begegnen
Vorhandene Strukturen
Seit über vierzig Jahren ist das Bürgerzentrum der Stadt Achim mit der Gemeinwesenarbeit im Magdeburger Viertel beauftragt. Mitten im Quartier gelegen, ist es seit jeher für viele der Bewohner/innen, teilweise bereits in der 3.Generation, eine wichtige Anlaufstelle. Neben der Beratungsarbeit, der Umsetzung von Projekten, Aktivitäten und Veranstaltungen für die Bewohnerschaft, nehmen die vor Ort agierenden Sozialarbeiter/innen ebenso eine wichtige Rolle in der Konfliktschlichtung als auch in der Wahrung der Interessen und Bedürfnisse der Menschen ein. Anzutreffen über externe Beratungen oder Projekte sind hier auch z.B. freie Träger wie das DRK, die Caritas oder der von der Stadt für Jugendarbeit beauftragte Verein SoFa e.V. Neben diesen Akteuren verfügt das Bürgerzentrum über einen festen Pool von Ehrenamtlichen, die in verschiedenen Projekten eingebunden sind. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich um das Bürgerzentrum herum ein aktives Netzwerk im Stadtteil gebildet. So ist das Bürgerzentrum Teil des Familienzentrum Magdeburger Viertel, zu dem die Grundschule als auch zwei Kitas gehören. Aufgrund der Fußläufigkeit bestehen ein reger Austausch und kontinuierliche Treffen. Gleiches gilt für den Stadtteilverein MaVi e.V. und die vor Ort ansässigen Moscheen und den Sportverein TSV Achim. Die zweimal jährlich vom Bürgerzentrum durchgeführte Stadtteilkonferenz lässt alle lokalen Akteure zusammenfinden und gibt allen Interessierten die Möglichkeit sich vor Ort zu vernetzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgerzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Astrid-Lindgren-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Achim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoFa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moscheen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsmanagement
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Freiwilligenagentur der Stadt wird vor Ablauf des Projekts eingebunden, um in der Folge die Bespielung des Parks durch Ehrenamtliche sicherzustellen. Das Bürgerzentrum wird das Projekt weiterhin in der Gemeinwesenarbeit verankern und es mit verschiedenen Akteuren u. Projekten bespielen. Es gilt als fester Ansprechpartner. Die Jugendarbeit der Stadt wird den Platz als weitere Option für die Gestaltung ihrer Arbeit nutzen. Der Bauhof kümmert sich um die Instandhaltung des Platzes.
Galerie
calisthenics park beispiele
flaeche calisthenics park
blick aufs buergerzentrum
gruene mitte quartier
buergerzentrum geplante flaeche
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit am, mit und um das St. Elisabeth-Stift in Lastrup

Ansprechpartner
Martina Hanrath
Funktion Leitung Einrichtungen und Dienste der Eingliederungshilfe
Wir sind auch Gemeinde (aktive gelebte Inklusion)
Projektbeschreibung
Bei dem Projekt soll es darum gehen, die wechselseitigen Bedarfe im Gemeinwesen zu ergründen und daraus Potentiale für die Zukunft abzuleiten, Hemmschwellen in der Begegnung und dem sozialen Miteinander mit Menschen mit Handicap abzubauen und Inklusion zu stärken. Das Quartier, in dem unsere Einrichtung(en) verortete sind, verändert sich zur Zeit auch im Rahmen der laufenden Dorferneuerung/Städteförderung. Gewohnte Unterstützungen durch das Gemeinwesen, wie Z.B. der ehrenamtliche Besuchsdient brechen weg. Durch die Begegnungsstätte entstehen ganz neue Möglichkeiten für das Quartier und die Nachbarschaft, die mit Hilfe des Projektes eruiert und etabliert werden sollen. Die vorhandene Begegnungsstätte soll für die Bürger der Gemeinde Lastrup geöffnet werden und einer vielfältigen Nutzungsmöglichkeit zugeführt werden. Das Café Treffpunkt soll etabliert werden, Begegnung ermöglichen, und im Rahmen des Cafés auch Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen Es sollen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements und der Hilfe zur Selbsthilfe geschaffen werden Durch Kooperation und Vernetzung sollen mit weiteren Anbietern aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sport, Kultur und Freizeit bestehende Angebote ausgebaut und neue (fehlende) geschaffen werden. Das Thema Mobilität ist ein wichtiges Thema, da die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kaum möglich ist, weil ÖPV kaum vorhanden ist, daher soll eine über eine Infobörse die Möglichkeit geschaffen werden Mitfahrgelegenheiten (Mitfahrzentrale) abzufragen und zu initiieren. Durch den Ausbau ambulanter Wohn- und Betreuungsformen für Senioren und für Menschen mit psychischen Erkrankungen bedarf es zum Gelingen von Inklusion gut funktionierender Strukturen zur Gemeinwesenarbeit. Auch haben wir klar den Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe und ehrenamtliches Engagement. Zur Erklärung, warum das Feld Folgeantrag beschrieben wurde: Wir hatten bereits eine Projektförderung über Aktion Mensch für die Begegnungsstätte. In dem Feld Folgeantrag ist die Erläuterung warum wir erneut einen Förderantrag (in diesem Fall Erstantrag) für das Projekt stellen. Wir wollen hier transparent sein, dass es bereits eine Projektförderung gab, das Projekt aber pandemiebedingt nicht in der Weise umgesetzt werden konnte, wie es geplant war.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Bereits 2015 haben wir ein Projekt zur Sozialraumorientierung durchgeführt. Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben häufig Entwurzelung und das Wegbrechen sozialer Bezüge, und erleben sehr viele Hemmnis-Faktoren wieder den Anschluss an das Leben zu finden. Solange das Projekt zur Sozialraumorientierung durch die professionelle Projektverantwortliche begleitet war, liefen die angeschobenen Angebote und Aktionen gut und regelhaft. Mit Auslaufen des Projektes, und mit der Übergabe der Verantwortung an Teilnehmer des Projektes sind diese nach und nach wieder versandet. Geblieben sind eine Doppelkopfrunde bestehend aus Bewohner/Innen der Einrichtung und Bürger/Innen der Gemeinde Lastrup, 2 regelmäßig pro Jahr stattfindende Bildungsangebote in Kooperation mit dem Bildungswerk und ein in Kooperation stattfindendes Angebot "Ferienpassaktion" für Kinder und Jugendliche. Im nächsten durch Aktion Mensch geförderten Projekt "Begegnungsstätte" konnte ein breit gefächertes Portfolio an Aktionen und Angeboten mit verschiedensten Kooperationspartnern auf den Weg gebracht werden, und es fanden sich Akteure die auch bereit waren sich ehrenamtlich zu engagieren. Dies Projekt kam dann aufgrund der Pandemie zum erliegen. 90 % der angeschobenen und etablierten Angebote und Aktionen durften nicht mehr stattfinden. Nun mit den zunehmenden Lockerungen möchten wir das Projekt wieder neu aktivieren, die geknüpften Kontakte wieder beleben und Angebote und Maßnahmen fortführen. Die Pandemie hat uns die Zeit geraubt. Die Projektfrist läuft im August 2021 aus, und es konnte ab März 2020 aufgrund der Pandemie kaum an der aktiven Fortführung des Projektes Begegnungsstätte gearbeitet werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lastrup Landkreis Cloppenburg
Beschreibung
Im wesentlichen bezieht sich das Fördergebiet auf den Ort Lastrup, im Einzelfall sind auch Ehrenamtliche aus dem gemeindlichen Umfeld herzlich willkommen
Einwohnerzahl
4500
Quelle / Anmerkungen
Ort Lastrup und teilweise angrenzende Bauernschaften
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
karte_la.jpg (127.94 KB)
spille_2.png (468.51 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Generationsübergreifend ausgerichtet und hat besonders die Menschen im Focus, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation oder ihrer besonderen Lebenslage ( höheres Lebensalter, keine familiären Bezüge, körperliche und psychische Erkrankungen) in ihren Möglichkeiten der sozialen Teilhabe eingeschränkt sind. Hier sollen die vorhandenen Ressourcen eruiert werden, und Bedarfe abgefragt werden, damit diese Bürger/Innen auch aktiv am Leben in der Gemeinschaft teilhaben können. Das Projekt ist auf die Hilfe zur Selbsthilfe ausgerichtet. Das Projekt soll Anregungen/Impulse geben, wie Gruppen/Akteure Gemeinwesen aktiv gestalten können. Aufgrund der demographischen Entwicklung im Hinblick auf die Alterspyramide und parallel dazu der immer deutlich werdende Fachkräftemangel in der Pflege ist es umso mehr von Bedeutung, das sich Jung und Alt begegnen und austauschen können, um die Bedarfe der unterschiedlichen Lebenslagen/Lebenswelten kennenzulernen. Das St. Elisabeth-Stift möchte sich nicht nur auf das Kerngeschäft konzentrieren, sondern mit allen Ressourcen und Facetten die in der Einrichtung lebenden und ambulant betreuten Mensch die größtmögliche aktive Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen, und somit mit dem Projekt aktiv die GWA mitgestalten und andere damit anstecken dies gemeinsam für alle Bürger/Innen der Gemeinde zu tun.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Angebote und Aktionen sprechen Bürger/Innen generationsübergreifend an und verbinden verschiedene Zielgruppen miteinander
Beschreibung
Am Ende steht ein starkes Netz aus verschiedenen Akteuren und konkreten Kooperationspartnern, die auch nach Ablauf der Projektzeit nachhaltig am Erreichten weiterarbeiten
Beschreibung
Menschen mit Handicap nehmen aktiv an den Angeboten teil. Erleben sich als gleichberechtigtes, mitgestaltendes und akzeptiertes Mitglied in der Gemeinschaft
Beschreibung
Das Projekt hat konkret Einfluss im Rahmen der Städtebauplanung und Entwicklung des Ortes
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendparlament Gemeinde Lastrup, Jugendbürgermeisterin Amelie Hoffmann_Schlegel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Lastrup, Christina Brundiers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungswerk Lastrup, Susanne Schnelten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lastrup, Jessica Hülskamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hemmelte, Schulleiterin Monika Sommer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Petrus, Pastoralreferent Robert Luittikhuis
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lastrup Sozialkoordinatorin Frau Verena Rammler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kunstgruppe, Frau Honnacker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Lastrup Annegret Timme
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorentanzgruppe Lastrup Rita Thobe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Landjugend Lastrup, Justus Kathmann, Sophie Fennen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisverkehrswacht Cloppenburg, Achim Wach
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontaktstelle für Selbsthilfe Cloppenburg, Rita Otten, Andrea Poppe-Aumüller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen, Kathrin Morgenroth
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsbegleitung Pflegeberufe, Nicol Wende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtlicher Besuchsdienst St. Elisabeth-Stift, Luzia Nietfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EUTB für den Landkreis Cloppenburg, Anna Kropotin, Renate Fatmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendring Lastrup Matthias Lübke, Franziska Sostmann
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll langfristig in die kommunalen Strukturen eingebunden werden. Es ist davon auszugehen, dass sofern es nicht gelingt das Projekt dauerhaft in ehrenamtlichen Strukturen zu überführen, der Träger auch über das Projekt hinaus einen kleinen Anteil zur Finanzierung beisteuern wird. Es wird im Projekt auch zu beachten sein, wie sich das Umfeld weiter entwickelt (Dorferneuerung/Städteförderung) Hieraus werden fortwährend neue Ableitungen zu treffen sein.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Die Blanke - Das Bewegungs- und Begegnungsquartier

Ansprechpartner
Anja Jankowksy
Funktion kfm. Angestellte
Die Blanke für Bürger der Blanke
Projektbeschreibung
Zu den vier Sportparkvereinen SV Eintracht Nordhorn, SV Alemania Blanke, FC Blanke sowie Nino-Sport, gehören 1000 Mitglieder aus verschiedensten Herkunftsländern mit unterschiedlichen kulturellen Gegebenheiten. Die gesellschaftliche Vielfalt in den Vereinen spiegelt sich zum Teil auch in den Sportangeboten für die Stadtteilbürger wider. Die im Kern von ehrenamtlich engagierten Übungsleitern geführten Angebote erstrecken sich von Fußball über American Football bis hin zum Karnevalstanz. Die Diversität in den Sprachen und (kulturellen) Wertvorstellungen sind dem Stadtteil Blanke nicht fremd. Daraus entstehen aber auch Konflikte, die von den Ehrenamtlichen „gehört“ und „angenommen“ werden müssen. Als zentrales Element für den Stadtteil Blanke dient das größte Stadion der Stadt Nordhorn der Sportpark Blanke. Auf dem Gelände befindet sich neben einer Vielzahl von Bewegungs- und Fußballplätzen ein Vereinsheim, welches seit dem Pandemieausbruch vorübergehend geschlossen ist. Eine umfangreiche Renovierung ist im Frühjahr 2020 vorgenommen worden und bietet heute ein angenehmes Ambiente für Jung und Alt, um das gesellige Zusammenleben zu fördern. Zudem bietet es ebenfalls einen Ort für Kommunikation der einzelnen zivilgesellschaftlichen Akteure und Bürger, um die Vereinsstrukturen und den gesamten Stadtteil weiterzuentwickeln. Mit dem Projekt sollen die bisherigen Strukturen, vordergründig durch ein erhebliches Maß an ehrenamtlichem Engagement der Vereine (Stichwort - Muskelhypothek), etabliert und erweitert werden. Die hiesigen Menschen sollen Partizipation & Teilhabe erfahren indem sie ihre sportbezogenen Wünsche und Probleme u. a. über Umfragen äußern können. Zusammengefasst, der Sport soll als Mittler für eine stärkere ehrenamtliche Bereitschaft fungieren und die Angebotspalette erweitert werden. Beispielhaft können integrative Schwimmkurse, inklusive Turnangebote, Trendsportveranstaltungen für junge Menschen oder Seniorensport genannt werden. Zudem soll sich das Image des Ortsteils verbessern. Neben dem Mitgestalten ist eine langfristige Bindung neuer Engagierter wünschenswert, um die selbst erarbeiteten Themen aktiv umzusetzen. Des Weiteren verfolgt das Vorhaben einen präventiven Ansatz mit einem ganzheitlichen Blick auf alle hier lebenden Menschen. Durch die zukunftsweisende Arbeit sollen auch digitale Möglichkeiten (online Erhebung - App-Nutzung) insbesondere für junge Menschen, welche zum Verbleib in dem Stadtteil angeregt werden sollen, angestoßen werden.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im größten Stadtteil der Stadt Nordhorn wohnen 9.772 Bürger. Viele von ihnen in Mehrfamilienhäusern mit kleinen Wohneinheiten. Der Stadtteil hat einen hohen Anteil an Menschen mit Fluchterfahrung & Migrationshintergrund und beherbergt 171 Nationalitäten. Die größte Altersgruppe stellen die 30 bis 54-jährigen mit 33,4 % dar. Der günstige Wohnraum wird teilweise nicht mehr heutigen Ansprüchen gerecht und führt daher zu einer hohen Fluktuation. Historisch betrachtet ist das Quartier ein klassisches Arbeiterviertel, welches in den 50er Jahren expandierte. Heute gibt es hier verschiedene Glaubensgemeinschaften, zwei Jugendtreffs, zwei Grundschulen, eine weiterführende Oberschule, drei Kitas sowie mehrere Wohneinheiten für Ältere. Die Tafel ist u.a. mit einer Essensausgabe und einem Sozialkaufhaus aktiv. Im Stadtteil befinden sich bis auf den Sportpark Blanke keine weiteren großen Sportanlagen, wird jedoch u. a. durch die Errichtung von bedarfsorientierten Spielplatzkonzepten ergänzt. Die Fokussierung auf den Sportpark und deren aktive Angebote auf der einen Seite und einen gewissen Mangel an Bewegungsmöglichkeiten- und räumen auf der anderen Seite, erfordert einen ergänzenden Ansatz in den aktuellen Gegebenheiten. Des Weiteren soll die Netzwerkarbeit der vor Ort Akteure, welche bspw. aus Jugendarbeit, Kirchen, Wohlfahrtseinrichtungen, Schulen bestehen, noch einmal im sportbezogenen Kontext unterstützt werden. Momentan herrschen auch Parallel- und Doppelstrukturen, welche abgebaut werden sollen. Eine Bündelung der Ressourcen, bezogen auf den Freizeitbereich, würde das Leben im Quartier noch einmal aufwerten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordhorn Blanke
Beschreibung
Der Sportpark Blanke liegt im Norden des Stadtteils Blanke. Der im Süden der Stadt Nordhorn gelegene Stadtteil Blanke ist südlich und östlich durch eine Umgehungsstraße und westlich durch einen Kanal abgegrenzt. Nördlich gehen die bebauten Wohngebiete in andere Stadtteile über. Die Straßen Gildehauser Weg und Bentheimer Straße führen in die stadtnahen Stadtteile hinein.
Einwohnerzahl
9772
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nordhorn
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
75
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Stadtteil Blanke sollen die Bürger für die zukünftige Ausgestaltung mit partizipieren, in dem sie ihre unverzichtbare Meinung offen kundtun und somit ihre sportbezogenen Wünsche nachhaltig äußern. Sie werden dabei von Fachkräften unterstützt. Dabei soll auf eine gezielte Stärkung des Wohnraums durch entsprechende Begegnungs- und Bewegungsangebote geachtet werden. Die Gewinnung von Netzwerkpartnern und Bündelung von Stärken vor Ort, ist dabei elementar. Als ein Partner ist die Freiwilligen Agentur zu nennen, welche u. a. beim Aufbau weiterer Ehrenamtlicher hilft. Die integrative Arbeit wird gestärkt und Doppelstrukturen vermieden. Unabhängig ihrer Herkunft gibt das Quartier mit seinem sozialen Leben die Möglichkeit, durch den Sport Vorurteile abzubauen. Jeder kann individuell seine Sportart ausüben und darüber hinaus sein soziales Leben aktiv mit seinen Nachbarn teilen. Bisher bietet der Stadtteil kaum Möglichkeiten wo Alte und Junge über den Sport zusammen kommen. Durch den Sport und seinem festen Regelwerk können Konflikte leichter abgebaut werden, neue Kontakte geknüpft und dadurch einer Isolation entgegen gewirkt werden. Die Bürger sollen sich mit ihrem Stadtteil selbstbewusst identifizieren, anstatt wie bisher, sich durch deren schlechten Ruf benachteiligt fühlen. Die Fachkräfte unterstützen die Bürger indem sie Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, die zur Verbesserung des Lebensumfeldes beitragen können, z. B. durch den Beziehungsaufbau zur kommunalen Verwaltung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
neue gesellschaftliche Angebote, z.B. Skatrunden und die allgemeine Belebung des Sportparks entstanden sind
Beschreibung
neue gesellschaftliche oder sportliche Angebote auf Grund der Bedarfsanalyse entstanden sind
Beschreibung
ohne Einwirkung der Sportparkfunktionäre der Sportpark für gesellschaftliche Feste genutzt wird
Beschreibung
die Qualifizierung der Ehrenamtlichen zugenommen hat, durch Angebote des Kreissportbundes oder der Freiwilligenagentur
Beschreibung
wenn jegliche Vorurteile abgebaut sind
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordhorner Tafel, Schach-Klub Nordhorn-Blanke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KreisSportBund Grafschaft Bentheim e. V., Der Paritätische Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Nordhorn, Polizeidirektion Nordhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Politiker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grund- und weiterführende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger/innen des Stadtteils
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CVJM Nordhorn
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Nordhorn verfolgt seit Jahren die Aufwertung des Stadtteils Blanke sowohl auf gesellschaftlicher Ebene wie auch in der Schaffung von mehr Spielräumen. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn die Stadt durch das Vorhaben zu einer Folgefinanzierung angeregt wird. Zudem soll für die Folgefinanzierung im Stellenprofil eine entsprechend zeitliche Ressource für das Fundraising berücksichtigt werden, um durch den Projektträger langfristig Fremdmittel zu generieren.
Galerie
luftaufnahmesportpark
Zustimmung Veröffentlichung
On