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Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur

Installation einer soziokulturellen Einrichtung in der Gnadenkirche

Ansprechpartner
Jörg Flehnert
Funktion Soziokultureller Träger & Demokratie Arbeit
Kreative Formen der Partizipation, Begegnung, Austausch und Teilhabe für die Bewohner*innen in Süderwisch
Projektbeschreibung
Das Projekt wird in enger Kooperation der HeimatKULTUR mit der ev.-luth. Kirchengemeinde Gnadenkirche umgesetzt. Diese Kirche ist multifunktional nutzbar (freibestuhlbar) und mit der Frage konfrontiert, welche Rolle Kirche zukünftig in einem vom Wandel geprägten Quartier wie Süderwisch einnehmen kann und möchte. Beide Partner*innen verbindet das Verständnis, dass gerade in einem Stadtteil wie Süderwisch, in dem viele unterschiedliche Nationalitäten und Kulturen zusammenleben und die Dinge, die trennen oft größer scheinen, als die die einen, lebensweltnahe Werkzeuge gefunden werden müssen, die ans Herz gehen, die manchmal auch ohne Sprache funktionieren und die das Potenzial haben, einander von der eigenen Geschichte und Herkunft zu erzählen, um Stück für Stück Barrieren und Ängste abzubauen und zu überwinden. Ein passendes Werkzeug hierfür ist die Kunst und Kultur. Mit ihrer Hilfe möchten die beiden Partner*innen den Bewohner*innen die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch aber auch zur außerschulischen Bildung und zur Teilhabe an Kunst und Kultur bieten. Des Weiteren soll ihnen die Chance geboten werden, ihren Stadtteil aktiv, nachhaltig und in ihrem Sinne mitzugestalten. Zu diesem Zweck soll in der Gnadenkirche eine soziokulturelle Einrichtung installiert werden, die Raum für innovative, mutige und vor allem zur Zielgruppe passende Kunst- und Kulturangebote bietet. Es wird gezielt mit Künstler*innen zusammengearbeitet die die Diversität des Stadtteils widerspiegeln. Dies können bspw. die Künstler*innen des Husam Al-Ali Ensembles sein, denen es wunderbar gelingt, Menschen ein Verständnis für und detaillierten Einblick in die klassisch arabische Musik zu geben. Dies können aber auch Künstler*innen der vielfältigen urbanen Künste oder Referenten sein, die in ähnlicher Lebenssituation wie die lokale Bewohner*innenschaft groß geworden sind. Wir setzen hierbei auf eine passende Mischung aus frontalen Kunst- und Kulturangeboten (wie Konzerte oder Ausstellungen) und partizipativen Angeboten (wie z. B. Workshops, Kurse, Fortbildungen oder Kulturcafé). Gerade letztere Angebote sollen dazu dienen, den Bewohner*innen die Möglichkeit zu bieten, sich über ihren Stadtteil auszutauschen und an der Gestaltung dessen mitzuwirken. Alle im Rahmen des Projekts umgesetzten Angebote sollen von einer sozialpädagogischen Fachkraft begleitet werden, die die Bewohner*innen in Alltags- aber auch Krisenfragen berät sowie ggf. an andere Fachkräfte weiterleitet.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Dieses Projekt soll in Cuxhaven-Süderwisch umgesetzt werden. Der Stadtteil ist von einer Vielzahl sozialer und räumlicher Einschränkungen sowie Benachteiligungen geprägt. Viele der Bewohner*innen sind mehrfach benachteiligt (z.B. Armut, Sprachbarrieren, schwierige Familienverhältnisse, fehlende Tagesablaufstrukturen). Es besteht eine äußerst eingeschränkte Mobilität und es gibt aktuell keinen Nahversorger im Stadtteil. Des Weiteren gibt es vor Ort keine öffentlichen Treffpunkte. Hiervon sind im speziellen die Jugendlichen des Stadtteils betroffen, die außerhalb des Schulbetriebes keine speziell für sie ausgelegten Räume im öffentlichen Raum haben. Darüber hinaus gibt es keine Einrichtung vor Ort, die den Bewohner*innen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld Unterhaltung, Kulturveranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Begegnung, zum Austausch und zur Teilhabe in ungezwungener Atmosphäre bietet. Im Stadtteil aktiv sind Partner*innen wie die ev.-luth. Gnadenkirche, die Stadt Cuxhaven (mobile Jugendarbeit), der Quartiersmanager, drei Kitas, eine Jugendhilfestation, ein Stadtteilverein, das Freiwilligenzentrum, die Engagierte Stadt, die Hanel Senioren Stiftung, der Paritätische (JMD und AFS), die Caritas sowie die Süderwischschule. Diese Partner*innen leisten hervorragende Arbeit für den Stadtteil, beklagen aber, dass es nachhaltig nicht gelingt, Grenzen und Vorbehalte zwischen den im Stadtteil beheimateten Nationalitäten zu überwinden sowie die Bewohner*innen für eine aktive und gleichberechtigte Teilhabe an den Prozessen im Stadtteil zu gewinnen. Dieser Projektantrag wird in enger Abstimmung mit der Stadt Cuxhaven gestellt, die diesen Antrag voll unterstützt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Süderwisch
Beschreibung
Die nördliche und westliche Grenze des Projektgebiet ist der Westerwischstrom. Die Südliche Grenze bildet der Drangstweg, die östliche Grenze die Straße Süderwisch.
Einwohnerzahl
2452
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Wie in der Ausgangslage geschildert, sind viele der Stadtteil-Bewohner*innen von mehrfacher Benachteiligung betroffen. Zwei dieser Benachteiligungen sind der Mangel an ÖPNV-Anbindung sowie das Fehlen eines Treffpunktes bzw. einer Einrichtung, die Unterhaltung, Teilhabe, Begegnung und Austausch in ungezwungener Atmosphäre bietet. Mit diesem Konzept reagieren wir auf einen Bedarf vieler Bürger*innen, die aufgrund ihrer infrastrukturellen, familiären, aber auch finanziellen Benachteiligung nur schwer in der Lage sind, Kunst- und Kulturangebote oder auch Begegnungsangebote außerhalb ihres Stadtteils wahrzunehmen. Um diese Menschen zu erreichen, müssen wir uns auf den Weg zu ihnen machen. Wir müssen diese Angebote in ihrer unmittelbaren Umgebung installieren und sie direkt und persönlich über bestehende Netzwerke ansprechen. Viele Bewohner*innen des Stadtteils nehmen ihren Stadtteil als geschlossene Welt wahr, in dem sich ihr gesamtes Leben abspielt. Sie bewegen sich ausschließlich im Stadtteil, wenn sie nicht gezwungen sind, diesen zu verlassen. Insbesondere die Kinder- und Jugendlichen aus dem Süderwisch haben bspw. keinerlei Kenntnis über die restliche Stadt Cuxhaven. Sie wissen nicht was ein Deich ist oder wie es am Meer aussieht. Beides liegt keine 4 Km vom Stadtteil entfernt. Dies verdeutlicht, warum wir mit unseren Angeboten in diesen Stadtteil müssen. Unsere Erfahrung zeigt, dass es möglich ist, den Horizont der Zielgruppen zu erweitern und ihnen zu helfen, über die Grenzen des Stadtteils hinaus zu denken. Zu der Frage: Befindet sich das Projektgebiet im Sanierungsgebiet Soziale Stadt? Im Projektgebiet befindet sich das Sanierungsgebiet Süderwisch (Teil der Sozialen Stadt). Dieses Sanierungsgebiet macht jedoch nur einen Teil des Gesamtgebietes Süderwisch aus, an deren Bewohner*innen sich das Projekt richten soll. Da mit diesem Projekt somit die Grenzen des Sanierungsgebietes überschritten werden, ist ein Zugriff auf die im Sanierungsgebiet vorhandenen Projektgelder nicht oder nur sehr schwer möglich. Zu diesen Projektgeldern ist ergänzend zu erwähnen, dass die jährlich zur Verfügung stehenden 30.000 EUR für alle im Sanierungsgebiet aktiven Partner*innen zugänglich sind. Selbst wenn eine Finanzierung dieses Projektes über die Projektgelder des Sanierungsgebietes möglich wären, könnte somit nur ein Bruchteil der benötigten Summe hierdurch finanziert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass zum 01.10.2020 die wöchentliche Arbeitszeit des Quartiersmanagers auf 10 Stunden reduziert wird. Eine Umsetzung dieses vor Ort so benötigten Angebotes wäre also unter keinen Umständen im Rahmen der Arbeitszeit des Quartiersmanagers möglich. Ergänzend dazu liegt eine hohe Verschuldung der Stadt Cuxhaven vor, weshalb es nicht möglich ist, diese „freiwillige Zusatzleistung“ über kommunale Mittel zu finanzieren.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung anhand der vorliegenden Angaben der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben beziehen sich auf das Sanierungsgebiet Süderwisch (Teil des Projektgebiet). Quelle: Vorbereitende Untersuchung "Süderwisch" -Jahr 2015 - https://cuxhaven.de/pics/medien/1_1588929656/VU_Suederwisch.pdf
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben beziehen sich auf das Sanierungsgebiet Süderwisch (Teil des Projektgebiet). Quelle: Schätzung anhand der Vorbereitenden Untersuchung "Süderwisch" -Jahr 2015 sowie der aktuellen Entwicklung im Stadtgebiet
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Gesamtstadt: https://www.cnv-medien.de/news/corona-krise-arbeitslosigkeit-im-kreis-cuxhaven-steigt-deutlich-an.html - Projektgebiet: Geschätzt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt kombiniert professionelles und zivilgesellschaftliches Engagement und verfolgt das Ziel, die Bewohner*innen des Stadtteils über die Bereitstellung der genannten Kunst-, Kultur- und Begegnungsmöglichkeiten zu aktivieren, sie dazu zu befähigen ihre Lebenssituation zu analysieren und Bedarfe zu artikulieren sowie im gemeinsamen Lernen, Arbeiten und Austausch Grenzen und Vorbehalte gegeneinander zu überwinden. Die Bewohner*innen sollen partizipativ an dem Projekt beteiligt werden und sie sollen Inhalte und Ausrichtung des Projektes mitbestimmen. Die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Lernen soll sie des Weiteren dazu befähigen auch die Bedarfe ihres Stadtteils zu erfassen und diese deutlich in die dafür vorgesehenen kommunalen Ausschüsse zu tragen und dort zu vertreten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Bewohner*innen des Stadtteils zwei eigene Projekte und Veranstaltungen im ersten Projektjahr organisieren und umsetzen
Beschreibung
Wenn sich zwei weitere Netzwerkpartner*innen an diesem Projekt beteiligen, es unterstützen und / oder eigene Projekte / Veranstaltungen im Rahmen dieser Förderung umsetzen
Beschreibung
Bewohner*innen-Gruppen, die große Vorbehalte gegeneinander haben (bspw. Syrer*innen und Afghan*innen), anfangen, ihre Vorbehalte abzubauen und bereit sind, bspw. im Rahmen dieses Projektes, miteinander zu arbeiten
Vorhandene Strukturen
Das Sanierungsgebiet Süderwisch (im Projektgebiet) ist seit 2017 Teil des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt". Seit Herbst 2017 wurde der Quartiersmanager Süderwisch bestellt. Für seine Arbeit im Sanierungsgebiet verfügt er ab Okt. 2020 über 10 Std. / Woche (davor 15 Std.) und stellt die Schnittstelle zwischen der Kommune, den vor Ort aktiven Partner*innen und den Bewohner*innen dar. Im Rahmen seiner Arbeit ist es gelungen, die Netzwerkarbeit vor Ort auszubauen und zu verbessern sowie neue Partner*innen für eine aktive Teilhabe zu gewinnen. Weiterer wichtiger Partner in der GWA im Stadtteil Süderwisch ist der Stadtteilverein "Wir in Süderwisch e.V.". Dieser verfügt über 2 hauptamtliche Mitarbeiterinnen, die die Arbeit des Vereins koordinieren. Eine dieser Mitarbeiterinnen ist die sog. Brückenbauerin, die die Brücke zwischen den Syrer*innen und den anderen im Stadtteil vertretenen Nationalitäten bauen soll. Der Verein verfügt darüber hinaus über ein großes Netzwerk an Ehrenamtlichen, die die GWA unterstützen. Des Weiteren ist die Hanel Senioren Stiftung im Stadtteil beheimatet, die mithilfe von hauptamtlich Angestellten sowie Ehrenamtlichen von Altersarmut betroffene Senior*innen unterstützt. Als weitere wichtige Partner*innen in der GWA sind die Gnadenkirche und die Süderwischschule zu nennen, die sich gerne und engagiert an GWA Projekten und Veranstaltungen beteiligen. Weitere Partner*innen: Mobile Jugendarbeit der Stadt, Paritätischer, Caritas, AWO, 3 Kitas
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband (u.a. JMD und AFS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven / FB Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven / FB Jugend und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Gnadenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband (u.a. JMD und AFS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgervertreter*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Süderwischschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Museum: Windstärke 10
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadttheater Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein "Wir in Süderwisch e.V."
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Engagierte Stadt Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Kita der Gnadenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Kita der AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Kita des DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfestation Süder-/Westerwisch der AWO
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es ist eine intensive Öffentlichkeitsarbeit geplant, um die Stadtgesellschaft regelmäßig über den Fortgang des Projektes zu informieren. Wir werden in Kontakt mit möglichen Spendern gehen, um sie für eine langfristige Unterstützung des Projekts zu gewinnen. Es werden weitere Förderprogramme bemüht sowie Eintrittseinnahmen kalkuliert, um die Finanzierung des Projektes nach Ablauf der Förderung zu unterstützen. Zudem wird insbesondere die Bevölkerung dazu animiert, sich langfristig zu engagieren.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mitten drin und mit dabei – sei ein Teil des mosaique

Ansprechpartner
Katharina Seedorf
Funktion Projektleitung
Mittendrin und mit dabei - Sei ein Teil des mosaique
Projektbeschreibung
In dem Kooperationsprojekt zwischen dem Quartier Am Weißen Turm, dem mosaique – Haus der Kulturen e.V. und der Neuen Arbeit Lüneburg gGmbH geht es vor allem darum, die soziale und gesellschaftliche Teilhabe der in dem Quartier lebenden Menschen zu steigern und dadurch ihre Selbstwirksamkeit zu fördern. Einerseits sollen sie aus ihrem Wohnviertel herauskommen "mitten in die Stadt" und das soziale sowie kulturelle Leben Lüneburgs spüren – gleichzeitig sollen sie "in die Mitte ihres Lebens" gebracht werden und erkennen, dass Ihnen die Welt offen steht und Ihnen etwas „zu bieten“ hat – sozial sowie kulturell. Zentrale Bausteine des Kooperationsprojektes sind einerseits die niederschwellige Beratung als Methode und Mittel zur Kontaktaufnahme und andererseits die Partizipation und Mitgestaltung an den Freizeitangeboten des mosaique. Dadurch sollen sie in ihren Fähigkeiten der Selbsthilfe und Selbstwirksamkeit gefördert werden. Die Neue Arbeit Lüneburg wird ein innovatives freies Beratungsangebot schaffen, das Menschen in allen Lebenslagen begleitet. Viele, gerade junge Menschen (auch mit Migrationshintergrund) ohne ausreichende Unterstützung von Seiten des Elternhauses, sind mit der Organisation eines selbstständigen Lebens überfordert. Sie benötigen unkomplizierte, verlässliche und kompetente Unterstützung, entweder bei punktuellen Schwierigkeiten wie dem Abschluss eines Vertrages, oder längerfristig als „Lebensbegleitung“. Der Fokus liegt hierbei auf Menschen, die an der Schwelle zwischen Schule und Ausbildung stehen. Das Projekt "Mittendrin und mit dabei" wird ein Angebot schaffen, das eine Begleitung auf dem “ganzen Weg“ anbietet – von Alltagsproblemen über Wohnungssuche bis hin zu Ausbildungs- oder Stellensuche, um Menschen auf dem Weg zur Selbstbestimmtheit zu unterstützen und die oft bestehende „Lücke“ zwischen einer Betreuung durch das Jugendamt und realer Verselbstständigung zu schließen. Die offene Beratung soll an zwei Vormittagen in der Woche im Saal des mosaique stattfinden – im Übergang zum Nachmittag stehen die Türen des mosaique den Teilnehmenden jedoch weiterhin offen. Die Beratenden ermutigen zum Besuch der offenen Begegnungsstätte und zur Teilnahme an den kulturellen Angeboten des mosaique, an den monatlichen Aktiven-Treffen sowie Arbeitsgruppen. Das Zusammenspiel von Beratung, sozialer Gemeinschaft und Kultur ist zentrales Element des Projektes. Die Menschen sollen ein Teil des mosaique-Teams werden – ein Stein im Mosaik.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier „Am Weißen Turm“ leben auf ca. 8,6 ha etwa 1300 Menschen. Es handelt sich um eine städtebaulich in sich geschlossene Wohnanlage, welche in den 70er und 80 er Jahren entstanden und durch eine verdichtete Bauweise gekennzeichnet ist. Das Gebiet ist durch bauliche und soziale Defizite geprägt. Im Gebiet leben überdurchschnittlich viele Menschen, die Transferleistungen beziehen, ein hoher Anteil von Menschen mit einem Migrationshintergrund, sowie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Im Projektgebiet gibt es bisher keine Angebote für junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren. Allgemeine Angebote wie Spielplätze oder Aktionen des Quartiersladens werden von ihnen nicht genutzt. Die Zielgruppe zeichnet sich aus durch Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Vereinzelung, soziale, oft psychische Probleme und damit eine hohe Hemmschwelle, sich ins „Draußen“ zu begeben und Kontakte zu knüpfen. Es braucht ein spezifisches Ansprechen durch passgenaue Angebote, die sie aus ihrem engeren sozialen und Wohnumfeld heraus- und hinein ins Leben führen. In kürzeren Projekten mit Kooperationspartnern ist dies kurzfristig und z.T. erreicht worden, war aber nie nachhaltig, da Angebote nur einen "Eventcharakter" hatten und nicht fortgeführt werden konnten. Das mosaique liegt nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt. Es wird auch als das größte Wohnzimmer Lüneburgs bezeichnet – Menschen finden hier Anschluss. Sie nehmen nicht nur an den Angeboten teil, sondern werden Teil des großen ehrenamtlichen Teams unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft. Mit dem mosaique als zentralem Projektort kann eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Anbindung geschaffen werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Quartier am weißen Turm
Beschreibung
Das Gebiet liegt quasi in einer Insellage durch den Stadtring an zwei Seiten (Am Weißen Turm im Westen u. Bögelstraße bzw. Soltauer Straße im Süden). Es schließen sich im Osten die Straße Hinter der Saline und im Norden "Am Bargenturm" an. Durch den Stadtring an zwei Seiten und weitere Straßen, befindet sich das Quartier isoliert vom restlichen Stadtgebiet quasi in einer Insellage. Das mosaique befindet sich in der Lüneburger Altstadt (Katzenstraße), im Zentrum Lüneburgs. Es ist nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt.
Einwohnerzahl
1300
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Gebiet "Am Weißen Turm" wird von einer Quartiersmanagerin mit einer halben Stelle betreut. Dies ist nicht ausreichend, um die allgemeinen Aufgaben als Quartiersmanagerin und zusätzlich die hier genannte Zielgruppe ausreichend und vor allem langfristig anzusprechen. Mit den allgemeinen Angeboten für das gesamte Quartier wird die Zielgruppe bisher nicht erreicht. Auch mit dem mosaique gab es bereits Kooperationsveranstaltungen, die gut angenommen wurden, bei denen aber keine langfristigen Kontakte hergestellt werden konnten. Von daher wäre es sinnvoll, mit dem hier beantragten Projekt eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Angebotsstruktur für die Zielgruppe zu schaffen und damit die Arbeit des Quartiersmanagements zu ergänzen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: Anteil Kinder 0-17 Jahre
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 18 - 24 Jahre
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 65 +
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die GWA hat die Beteiligung und Aktivierung sozial benachteiligter schon von Beginn an erfolgreich zum Kern ihrer Arbeit gemacht. Auch wir glauben, dass die Einbindung in und Beteiligung am mosaique – einem hauptsächlich ehrenamtlich geführten Haus mit ca. 130 Aktiven – den Menschen neue Perspektiven eröffnen kann. Im mosaique erhalten sie die Möglichkeit zum Austausch, zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe, Mitsprache und Mitgestaltung. Das Zusammentreffen von engagierten Menschen verschiedenster sozialer sowie kultureller Hintergründe birgt das Potential, dass sich die Menschen gegenseitig unterstützen und vorantreiben. Die Teilnahme und vor allem die Mitgestaltung des kulturellen Programms kann die Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit fördern und das Gefühl vermitteln – "ich kann aus eigener Kraft etwas gestalten und bin Gestalter meines Lebens". Niedrigschwellige Beratung, Kultur- und Bildungsarbeit sind Handlungsansätze und Methoden der GWA und zentrale Bausteine des geplante Projektes.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen durch das Angebot erreicht werden und beginnen, sich selbt im Quartier und im mosaique mit Ihren Themen und Interessen einzubringen.
Beschreibung
Wenn Zielgruppe eigene Projektideen mit Hilfe und Unterstützung des Quartiersmanagements und mosaique´s umsetzt
Beschreibung
Weitere Instituionen aus dem Netzwerk und dem Stadtteil durch das Projekt angesprochen werden und eigene Angebote machen.
Beschreibung
s. Punkt 3 - Stärken vor Ort nutzen
Beschreibung
Wenn die Zielgruppe beginnt, etwas von dem an das Quartier zurück zu geben, was sie im Projekt bekommen hat: Unterstützung, Austausch, Kulturelle Angebote, etc.
Vorhandene Strukturen
Das Quartier Am Weißen Turm verfügt bereits über ein Quartiersmanagement. Es ist angegliedert an das Baudezernat der Stadt Lüneburg und wird von einer Sozialpädagogin mit einer halben Stelle besetzt. Als Büro und Raum für das Quartiersmanagement gibt es den Quartiersladen mit einer Raumgröße von ca. 40 m². Er hat eher Büro - als Treff- Charakter. Das Quartiersmanagement ist für den Kontakt zwischen Stadt und Bewohner/innen zuständig, informiert über Baumaßnahmen, organisiert Beteiligungs- und Informationsformate und kümmert sich um Nachbarschaftskontakte. Regelmäßige Angebote (vor Corona) waren das jährliche Stadtteilfest, Nachbarschaftscafés, Seniorenfrühstück, Mehrgenerationenabendessen, Picknick & Konzerte, Veranstaltungen mit Kooperationspartner/innen und weitere kleinere Projekte, die über einen Verfügungsfonds finanziert werden. Auch die Vernetzung mit anderen Institutionen und Akteuren im Stadtgebiet nimmt einen Großteil der Aufgaben ein, da im Quartier direkt nur zwei soziale Institutionen agieren (Hort einer Grundschule, Offener Treff für Grundschulkinder einer Freikirche). Im Quartiersladen und im Außengelände werden regelmäßige Sprechzeiten angeboten, um Wünsche, Ideen und Anliegen der Anwohner/innen zum Wohngebiet anzunehmen und zu bearbeiten (Themenbeispiele: Müll und Sperrmüll, Probleme m. Nachbarn, Probleme m. Hausverwaltungen, Abrechnungen, etc.). Um langfristige u. tiefergehende Angebote für nur eine Bewohner/innengruppe anzubieten, fehlen die Kapazitäten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
mosaique – Haus der Kulturen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Am Weißen Turm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heiligengeistschule Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Region Lüneburg (TAF: Teilhabe am Arbeitsmarkt für Geflüchtete, Biwaq: Bildung. Qualifizierung. Arbeit. FÜR FRAUEN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Plus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommensinitiative
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS I und II
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir sind bereits jetzt in engem Austausch mit dem Stadt- und Landkreis Lüneburg. Wir planen langfristig eine nachhaltige Finanzierung teils durch kommunale Mittel, teils durch Mittel des Landkreises und durch eine Erhöhung der Eigenmittel
Galerie
mosaique weisser turm und neue arbeit
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vom selbstorganisierten Treff zum Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum - Mitgestaltung durch Frauen!

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Umgestaltung des Internationalen Frauentreffs in Kaltenmoor hin zu einem Interk.Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen unter wirkungsmächtiger Beteiligung der Betroffenen
Projektbeschreibung
Das Projekt verfolgt folgende Ziele: Wirkmächtige Mitgestaltung der Umstrukturierung des Frauentreffs in Kaltenmoor unter Beteiligung der Frauen; Generierung von Kenntnissen über Gelingensfaktoren eines gemeinsamen Strukturaufbaus zwischen einer selbstorganisierten interkulturellen Fraueninitiative und kommunalen Verwaltungsakteuren; Mitgestaltung der Stadtteilarbeit des Projekts LG Zukunftsstadt 2030 durch Frauen aus Kaltenmoor; partizipationsorientierte Initiierung eines Interkult. Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor. Ausgangslage: Die einzige selbstorganisierte Interkult. Begegnungsstätte für Frauen in Lüneburg (Internationaler Frauentreff in Kaltenmoor) ist mit drei gegenläufigen Entwicklungen konfrontiert: Zum einen erfuhr der Frauentreff mit der Verleihung des städtischen Integrationspreises eine Aufwertung und durch das GWA-Vorläufer-Projekt „Bewegte Leben“ einen Attraktivitätsschub. Zum anderen befürchten die Frauen, mit der geplanten Übernahme des Frauentreffs durch die Stadt Lüneburg, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie die Frauen entscheidungsmächtig eingebunden werden können, dieser Umbruch begleitet und in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder gar eine produktive Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den im Frauentreff engagierten Frauen überführt werden kann. Und schließlich bietet drittens das im Juli 2020 gestartete Projekt LG Zukunftsstadt 2030 Anknüpfungspunkte für eine Weiternutzung der Erfahrungen der Frauen des Frauentreffs für die gemeinwesenorientierte Weiterentwicklung der Stadtteilarbeit. Arbeitsschritte: I Initiierung, Moderation, Begleitung des Umgestaltungsprozesse (12 M): Vorbereitungsgespräche; moderierte Dialogrunden, Kreativwerkstätten, „Nebenbei“-Debattenräume; Planungszellen mit getrennten und gemeinsamen Gruppen, Informationsworkshops; Interkulturelle Mediation; Verbindliche Vereinbarungen zur Arbeits- und Managementstruktur; partizipative Prozessregeln; Zukunftswerkstatt; II Aufbau und Konkretisierung der Einbindung von Frauen aus dem Frauentreff in das Projekt LG Zukunftsstadt 2030 (12 M): Reflexion des Umgestaltungsprozess´des Frauentreffs mit Akteuren im Quartier und des Projekts Zukunftsstadt; Konkretisierung der weiteren Zusammenarbeit; bedarfsorientierte Fortbildungen für die Frauen; III Partizipative Planung eines Interkult. Begegnungs-/ Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor (12 M)
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Internat. Frauentreff in Kaltenmoor treffen sich Frauen aus etwa 10 Ländern zu vielfältigen Aktivitäten. Im Stadtteil, der interkulturell und von einer verstärkten Separierung verschiedener soziokultureller Gruppen geprägt ist, sind solche Räume rar. Zugleich ist der Bedarf groß. V.a. für Frauen mit Migrationsgeschichte spielt sich das Leben in der Familie ab, verbleiben Begegnungen und Tätigkeiten im Privaten. Ein Großteil hat keine Erwerbsarbeit und geringe berufliche Perspektiven. Der Frauentreff stellt für die Frauen einen wichtigen geschützten Sozialraum dar, in dem sie sich frei bewegen, entfalten und weiterbilden können, sich ggs. in Alltagsfragen beraten, in schwierigen Zeiten Zuflucht und Unterstützung finden, Selbstgestaltung/ -organisation und Gemeinschaft erfahren. Das Vorläufer Projekt „Bewegte Leben“ eröffnete neue Räume für Gemeinschaftsbildung und Empowerment. Die Frauen zeigen ein erhöhtes Interesse an persönlicher Weiterentwicklung sowie an Aktivitäten zur Verbesserung des Stadtteillebens. Ziel ist, den Frauentreff zu einem interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen auszubauen. Nun wird die Stadt ab September 2020 die Räume des Frauentreffs übernehmen. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie dies begleitet und konstruktiv in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder eine Form der Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den Frauen des Frauentreffs überführt werden kann. Eine moderierte Begleitung ist bislang nicht vorgesehen. Die Frauen befürchten, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren, fühlen sich nicht eingebunden. Die Stadt hofft, dass alles genauso weiter laufen wird, wie bisher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Kaltenmoor
Beschreibung
Kaltenmoor grenzt im Norden an den Stadtteil Hagen, im Süden an das sog. Schäferfeld. Im Osten wird es durch die Bundesstraße B4/ B209 begrenzt und zur Stadtmitte hin im Westen durch die Bahnlinie (Straße Blümchensaal).
Einwohnerzahl
9600
Quelle / Anmerkungen
Aussage des Quartiersmanager
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Initiativen von und für Frauen, zur Förderung von interkulturellen Begegnungen und eigenen selbstbestimmten Räumen werden in diesem Gebiet nicht gefördert. So erhält bspw. weder das seit 2007 aktive Netzwerk Kaltenmoor e.V. noch das Projekt Internationaler Frauentreff darüber eine Förderung.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Quartiermanagers Herr Nehring
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehrin, Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehring, Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
plus 13% mit Doppelstaatsbürgerschaft
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
herausgegeben vom Einwohnermeldeamt der Hansestadt Lüneburg, Stand 2014.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die SGB II-Quote (November 2014) in Kaltenmoor bei 23,5 %. Die Arbeitslos-Meldungen betrugen im gesamten Stadt-gebiet 5,8%, im Programmgebiet Kaltenmoors 46,5%. Einwohnermeldeamt Lüneburg 2014
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Mitgestaltung durch Frauen! Vom selbstorganisierten Treff zum Begegnungs- und Kompetenzzentrum“ ermöglicht Frauen eine konstruktive Mitgestaltung der Umorganisation des Frauentreffs in Kaltenmoor durch aktivierende und kreative Beteiligungsformate und generiert Erkenntnisse zur Entwicklung einer gemeinsamen Struktur kooperativer Zusammenarbeit zwischen selbstorganisierten Initiativen und kommunalen Verwaltungsakteuren, von der beide „Seiten“ profitieren; es ermöglicht Selbstorganisation und Empowerment insofern es die Frauen u.a. durch unterstützende Angebote aber auch durch moderierende Begleitung befähigt, sich wirkungsmächtig in Veränderungsprozesse und die Stadtteilentwicklung einzumischen und ihre Interessen gegenüber Zuständigen und Entscheider*innen aus dem politischen und Verwaltungsbereich zu vertreten. Mit der partizipationsorientierten Initiierung des Aufbaus eines Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor werden die Frauen zu Mitgestalterinnen persönlicher und stadtteilbezogener Weiterentwicklungsmöglichkeiten mit einer Breitenwirkung ins Quartier. Durch die aktive Einbindung ins Projekt LG Zukkunftsstadt 2030 erleben die Frauen Selbstwirksamkeit und der Frauentreff in Kaltenmoor wird in der Stadt Lüneburg sichtbarer.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Frauen in Kaltenmoor setzen sich für ihre Interessen in der Umgestaltung des Frauentreff ein, bringen eigene Ideen ein, entwickeln eigene Vorstellungen der Zusammenarbeit und des Prozessmanagements, kontrollien Planungsschritte, bilden sich weiter
Beschreibung
Zuständigkeiten, Kooperationsformen und Prozessregeln bei der koop. Nutzung des Internationalen Frauentreffs sind verabredet, ein inhaltliches u. Umsetzungskonzept sowie Arbeitsschritte für ein interk. Begegnungs-/Kompetenzzentrum für Frauen liegen vor
Beschreibung
die Frauen des Frauentreffs und die kommunalen Verwaltungsmitarbeiterinnen haben gemeinsam eine Struktur/ ein Miteinander für die Gemeinwesenarbeit entwickelt, von der/ dem beide Seiten profitieren;
Beschreibung
die Interessen der Frauen des Frauentreffs werden sichtbar und fließen in die Weiterentwicklung der Struktur ein, werden im Umbildungsprozess berücksichtigt;
Vorhandene Strukturen
In Kaltenmoor ist die professionelle Gemeinwesenarbeit geprägt von Aktivitäten der AWO (hat im Rahmen des BIWAQ-Förderprogrammes z.B. ein arabisches Buffet aufgebaut, in dem auch gastronomische Weiterqualifikationen laufen ), der VHS Region Lüneburg (bietet über BIWAQ-Projekte Weiterqualifizierungskurse für Frauen an) und dem ökumenischen Gemeindezentrum St.Stephanus mit zahlreichen kirchlichen und überkonfessionellen Angeboten. Mit dem Quartiersmanager arbeitet der Frauentreff intensiv zusammen. Es finden Nähcafes und Deutschkurse statt, es gibt Angebote zur Beratung bei Behördengängen, in allen sozialen Fragen und Familienkonflikten, aber es finden auch Veranstaltungen zu einerbreiten Themenpalette wie bspw. zu Klimaschutz, Yoga, Schwimmen und Tanz, Fortbildung für Eltern, Biografiearbeit und Kreativworkshops statt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
drei Mitarbeiterinnen der Stadt (plus Leiterin), die den Frauentreff übernehmen; mit Sebastian Heilmann, der das Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030 koordiniert;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freischaffende Künstlerin zur Begleitung von Kreativwerkstätten; Haus der Kulturen - Mosaique
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mit der Landtagsabgeordneten und Stadtratsmitgliedern (Frau Schröder-Ehlers)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mit den Frauen des INternationalken Frauentreffs und Frau Wölki der langjährigen Leiterin des Frauentreffs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager in Kaltenmoor, Herr Nehring
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS-Region Lüneburg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Frauentreff wird von der Stadt geschätzt – siehe die Verleihung des Integrationspreises 2018 und die Unterstützung des GWA-Vorläufer-Projekts. Bisher gibt es keine gesicherte Finanzierung dieser ehrenamtlichen Struktur, der mit der städtischen Übernahme das Aus droht. Das neue Vorhaben möchte die Umstrukturierung so mitgestalten, dass der Frauentreff erhalten bleibt und in das Projekt Zukunftsstadt eingebunden wird. Erste Gespräche über eine städtische Mitfinanzierung sind angelaufen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Silber - Rücken: Vereinsamung und soziale Isolation in Bissendorf mindern

Ansprechpartner
Heike Lindenborn
Funktion Erwachsenenbildungsträger gemäß §§3+5 NEBG
Miteinander in Bissendorf - von und für Nachbarn, Vertrauenspersonen qualifizieren, Betroffene erkennen, ansprechen und zu deren Aktivierung beitragen
Projektbeschreibung
Studien zeigen eindeutig, dass Einsamkeit im Alter zunimmt. Die Gefahren der Einsamkeit für die älteren Menschen und die Gesellschaft zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen ist eine sinnvolle Gemeinwesen orientierte Aufgabe in der Gemeinde Bissendorf. In der aktuellen Situation von Covid-19 ist dies von hoher Priorität. Denn gerade jetzt leben viele Senior*innen in der Isolation. Wenn Verwandte oder Familienangehörige zu Besuch kommen, bleiben sie nicht lang, aus Furcht vor Ansteckung gehen sie auf Abstand oder sprechen nur "über den Zaun". Gerade gesellschaftliche und familiäre Nähe fehlt vielen Senior*innen. Dem möchten wir mit dem Projekt in der Gemeinde Bissendorf entgegenwirken zusammen mit den Gruppen und Vereinen. In der Gemeinde leben ca. 15500 Einwohner, hier von sind 3353 über 65 Jahre. Unser Ziel ist es Tandems von Pat*innen und Senior*innen zu bilden, die an gemeinsamen Veranstaltungen teilnehmen. Zunächst bilden wir ehrenamtliche Paten und ihre Mentoren (Alltagsbetreuer) aus (1. Schritt). Die Mentor*innen begleiten hauptamtlich die Tandems. Der Pate trifft sich regelmäßig mit dem/der Senior*innen zum gemeinsamen Spielen, Erkunden und Ausprobieren. Hier sollen jegliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, egal ob jemand eingeschränkt in der Mobilität ist oder eine Sprachbarriere herrscht, der passende Pate ist für ihn/sie da. Im 2. Schritt werden Vereine, Gruppen aus Bissendorf sowie die Tandems in einer Auftaktveranstaltung gemeinsam einen Veranstaltungskalender planen, dann anbieten und anschließend durchführen. So können die Sportvereine Kurse wie zum Beispiel "Senioren - Yoga" anbieten; Chöre "Singen im Alter" oder Imker "Tanzen mit Bienen". Nun kommen die Tandems in Aktion und besuchen die Angebote. Ebenso treffen sich hier alle Senior*innen und tauschen sich aus. Auch die Paten vernetzen sich. Aus der sozialen Isolation raus! In die teilhabende Gemeinschaft hinein! Jung und alt werden zusammengeführt, Vielfalt ist gefragt. Von und Für Nachbarn! Hilfe zur Selbsthilfe durch Bildung. Der Veranstaltungskalender soll etabliert und regelmäßig wiederholt werden (der 3. Schritt). Im 4. Schritt soll dies in den örtlichen Zeitungen, wie zum Beispiel der Neuen Osnabrücker Zeitung, im Westfalen-Blatt oder dem Blickpunkt und in den Kirchenheften veröffentlicht werden. Das Programm (Ausbildung von Paten, gemeinsame Aktionen, Veranstaltungskalender der Vereine) soll fortlaufend weitergeführt werden, sodass wirksam Isolation gemindert wird.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen hat sich in den letzten Jahren stets erhöht und wird sich auch in Zukunft weiter erhöhen. Gerade in den letzten Monaten, seit Beginn der Pandemie Covid-19, leben viele Senior*innen noch isolierter als zuvor. Die Betreuung dieser Menschen braucht viel Kraft, Zeit und außerordentliche Konzepte in diesen Zeiten. Besonders im ländlichen Raum müssen lange Wege bewältigt werden. Durch gut funktionierende nachbarschaftliche Unterstützung und große Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe wird viel bewegt. Doch um fehlende Angebote und Hilfen auszugleichen, müssen neue, wie z.B. dieses Projekt, geschaffen werden. Damit Menschen in ihrer vertrauten Umgebung alt werden können, braucht es die Unterstützung und Teilhabe der Menschen vor Ort.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bissendorf, mit den Ortsteilen Bissendorf, Schledehausen und Wissingen
Beschreibung
Die Gemeinde grenzt im Norden an Belm und Ostercappeln, im Osten an Bad Essen und Melle, im Süden an Hilter am Teutoburger Wald und Georgsmarienhütte sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Osnabrück
Einwohnerzahl
15500
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bissendorf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt wird der spezielle Ansatz von GWA verfolgt, indem wir die Bedarfslagen der Senior*innen filtern, auswerten und dem nachgehen. Ebenso fördern wir durch Tandems das Engagement und die Bereitschaft zur Übernahme sozialer Verantwortung bei (jungen) Erwachsenen in der Gemeinde Bissendorf. Die Tandems besuchen die geplanten und bedarfsgerechten Angebote der örtlichen Vereine und Gruppen. Egal ob der/die Senior*innen Lust auf Sport, Kaninchen oder Kultur hat, jegliche Aktivitäten finden sich im Veranstaltungskalender "Silberrücken" wieder. Diese kollektive Durchsetzung der Interessen der Senioren*innen und der Pat*innen ist damit gewährleistet. Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung der Vereine und Tandems in der Gemeinde sowie die Umsetzung des Veranstaltungskalenders „Silberrücken“ verdeutlicht den Ansatz der GWA. Mit dem Arbeitskreis „Goldener Oktober“ und anderen örtlichen Einrichtungen wird gezielt mit den Senior*innen zusammen gearbeitet, sie bestimmen mit, wie ihre Einsamkeit gemindert, die Lebensqualität gestärkt und die Gesundheitskompetenz gefördert wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die Angebote durch die Bewohner*innen besucht werden.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 50% der genannten Vereine und Gruppen an der Auftaktveranstaltung teilnehmen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 25 Tandems regelmäßig in Kontakt zueinander stehen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die unterschiedlichen Einrichtungen für Senioren miteinander interagieren.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht,wenn die Veranstaltungen der Vereine vor Ort mit den Tandems besucht werden und sich diese regelmäßig treffen und austauschen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die soziale Isolation von Senior*innen gemindert wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bogenschützenclub Wolfsangel e.V., Sascha Thiemann, Auf der Heide 38, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bujinkan-Ninpo e.V. - Japanische Kampfkunst, Markus Schlechter, Bergstr. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Bissendorf e.V., Wolfgang Uckel, Schubertstr. 20, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Minigolf im Kurgarten Schledehausen, Kirmesweg 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MSC Osnabrücker Land e.V. im ADAC, Thomas Tauz, Gesmolder Str. 11, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Osnabrücker Golf Club e.V., Am Golfplatz 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportfreunde Schledehausen, Bodo Arndt, Sledesenstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV 28 Wissingen e.V., Jens Krenitz, Johannstr. 2, Jeggen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Eintracht Nemden, Harald Ellrich, Nemdener Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TV Bissendorf-Holte, Spichernstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TV Schledehausen, Volker Buch, Warener Str. 3b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wandergruppe SV 28 Wissingen, Hans- Dieter Lammich, Bahnhofstr. 21, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Verkehrsverein Schledehausen e.V., Ulrich Wienke, Gramberger Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Wanderverein Bissendorf e.V., Peter Spach, Am Reitplatz 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis "Goldener Oktober", Ingrid Wechsel, Heideweg 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren-Kath.Kirchengemeinde Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Ellerbeck 76, Bärbel Oberdiek, Breslauer Str. 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brieftaubenzuchtverein 080 Blick Auf Bissendorf, Harald Sauert, Fritz-Reuter-Str. 23, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fischereischutzverein Wissingen e.V., Olaf Voltmann, Heideweg 35, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Bissendorf e.V., Heinrich Timmer, Steinkuhlenweg 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kaninchenzuchtverein J 85 Bissendorf und Umgebung, Albert Brömmelhaup, Am Hallbrink 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd - Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd Schledehausen, Ingrid Meyer, Pastorenweg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Schledehausen, Almut Detert, Niederberger Mark 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bissendorf-Holte, Irmgard Heckmann, Kronsundern 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturpark Haus Nemden, Karsten Luckmann, Kummetstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Bissendorf (KuBISS), Angelika Rothe, Heideweg 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chor Cantabile, Mariele Jansen, Nordstr. 7, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospel-Chor - Shine, Dorothee Steinkamp, Wöbekingstr. 10, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenchor St. Dionysius Bissendorf, Eckhard Hindahl, Greifswalder Str. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Laurentiuschor der ev.-luth. Kirchengemeinde Schledehausen, Karl-Ulrich Voß, Neue Str. 51, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Fidelitas von 1877 Holte e. V., Robin Fox, An der Holter Burg 8, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Schledehausen von 1881 e.V., Armin Jäkel, An der Windmühle 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Herbert Huch, Jeggener Str 1b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. med. Waldemar Darscht Facharzt für Allgemeinmedizin, Rechliner Str. 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus am Bredberg, Am Bredberg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus am Lechtenbrink, Stadtweg 6, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aviana Med, Gewerbepark 21, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Betreutes Wohnen Rudolfshöhe, Meller Str. 6a, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Kirchplatz 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Langfristig werden regelmäßige Fortbildungen für Pat*innen und Mentor*innen angeboten, die über Pflegeeinrichtungen bzw. Pflegekassen finanziert werden. Das Patenschaftsprogramm hat sich im ehrenamtlichen Bereich etabliert und wird über den Freiwilligenserver organisiert. Die Vereine veröffentlichen regelmäßig ihre Angebote auf dem Veranstaltungskalender "Silberrücken". Die Gemeinde unterstützt die Arbeit. Dadurch wird langfristig eine Struktur aufgebaut, die soziale Isolation mindert.
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Ausbau des Quartiers Ilmenauwiesen

Ansprechpartner
Rudolf Dickers
Funktion Bereichsleiter Bildung & Qualität
Ausbau und Weiterentwicklung des Quartiers Ilmenauwiesen und der damit verbundenen Angebotsstruktur
Projektbeschreibung
Der DRK-Kreisverband Uelzen e.V. verfügt im Quartier Ilmenauwiesen in der Stadt Uelzen über 77 Seniorenwohnungen, eine Tagespflege mit 20 Plätzen sowie 3 Wohngemeinschaften mit insgesamt 21 Plätzen. Auf Basis einer Sozialraumanalyse und gemeinsam mit Stadt und Landkreis Uelzen sowie zahlreichen weiteren Kooperationspartnern hat der Kreisverband im Herbst 2017 die Quartiersentwicklung für das Areal entlang der Ripdorfer Straße maßgeblich initiiert und konzeptionell entwickelt. Ziel war und ist es, das Wohn- und Lebensumfeld, das Teilhabe- und Unterstützungsangebot und die gesundheitliche Versorgung so in die Quartiersarbeit zu integrieren, dass die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil in inklusiver Weise erhöht wird. Zum Quartier gehört außerdem ein Mehrgenerationenzentrum (MGZ), ebenfalls unter Trägerschaft des DRK, das allen Bürger*innen jeden Alters aus Stadt und Landkreis Uelzen offensteht und vielfältige Angebote in den Bereichen Gesundheit, Kultur, Freizeitgestaltung und Bildung vorhält. Schon heute arbeitet das MGZ mit Partnern unterschiedlicher Leistungsanbieter und Gemeinwohlorganisationen, Initiativen und Selbsthilfeorganisationen in Uelzen erfolgreich zusammen, u.a. mit der Freiwilligenagentur, der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) sowie etlichen Sportvereinen. Neben den genannten Angeboten nimmt die niedrigschwellige Beratung von Gästen und Bewohner*innen, deren Einbindung in gesellschaftliche Bezüge sowie die Vernetzung unterschiedlicher Hilfeleistungen einen großen Schwerpunkt der Tätigkeit im Quartier ein. Die gesundheitliche Versorgung wird schließlich über das Medizinische Versorgungszentrum eines Kooperationspartners sowie die DRK eigenen Pflegedienste sichergestellt. In den kommenden 2-3 Jahren soll das Quartier nun um zwei neue Gebäude ergänzt werden, die 51 barrierefreie Wohneinheiten, eine solitäre Kurzzeitpflege sowie weitere Wohngemeinschaften beinhalten. Mit dieser quantitativen und inhaltlichen Erweiterung nimmt die Komplexität und Vielfalt der Angebotsstruktur im Quartier noch einmal deutlich zu. Die Anforderungen an das bereits bestehende Quartiersmanagment wachsen spürbar und machen eine Neukonzeptionierung erforderlich, um eine langfristig erfolgreiche Quartiersarbeit zu gewährleisten. Mit der Förderung sollen die hierfür notwendigen Projektkosten in Form von personellen und sachlichen Ressourcen ermöglicht werden.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demographische Wandel führt insbesondere in einer ländlichen Region wie im Landkreis Uelzen zu einem stetig steigenden Bedarf an seniorengerechten Wohnmöglichkeiten, verbunden mit ergänzenden pflegerischen Leistungen nach SGB XI und V und dem Wunsch nach (sozialen und kulturellen) Betreuungsangeboten. Abhängig vom Gesundheits- und Pflegezustand kann die Versorgung entweder in einer stationären Pflegeeinrichtung stattfinden oder in der Häuslichkeit. Darüber hinaus wächst die Nachfrage nach Angeboten im Rahmen von Betreutem Wohnen oder alternativen Wohnformen wie z.B. Senioren-Wohngemeinschaften. Ziel dieser Angebote ist es, möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt zu leben und dabei ergänzende Leistungen wie z.B. einen Betreuungsservice für den alltäglichen Bedarf sowie zusätzliche tagesstrukturierende Maßnahmen in Anspruch zu nehmen. Diese komplexen Wohn- und Betreuungsmodelle gewinnen gesamtgesellschaftlich und natürlich auch in Stadt und Landkreis Uelzen mehr und mehr an Bedeutung. Der DRK Kreisverband Uelzen e.V. verfügt im vorhandenen Quartier Ilmenauwiesen bereits über zahlreiche Seniorenwohnungen, einige Wohngemeinschaften, eine Tagespflege sowie über ein Mehrgenerationenzentrum und bestreitet damit den Großteil der Leistungen vor Ort. Zur Vernetzung und Bündelung der Angebote ist seit Herbst 2017 ein Quartiersmanagement eingerichtet. Aufgrund der weiterhin wachsenden Bedarfe an Wohn-, Pflege- und Betreuungsangeboten ist eine bauliche und konzeptionelle Erweiterung der Angebotspalette am Standort Ilmenauwiesen erforderlich (in Form von Wohnraum, WGs und Kurzzeitpflege), die gleichzeitig erhöhte Anforderungen an das Quartiersmanagement mit sich bringt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße (Hausnummern 2-35) direkt am Stadtkern von Uelzen und beinhaltet überwiegend Bestandseinrichtungen des DRK (Seniorenwohnanlagen, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätte). Die Umgebung des Grundstücks ist durch Wald und Wiesen, einen Sportplatz, einen Friedhof, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Grünflächen prägen das unmittelbare Umfeld im Quartier. Die topografischen Gegebenheiten sind für die Quartiersentwicklung ideal. In ca. 250 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle „Uelzen Mauerstraße“ an der Mauerstraße, die von mehreren Buslinien bedient wird. Die nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs befinden sich in ca. 600 m Entfernung. Weitere Einkaufsmöglichkeiten des längerfristigen Bedarfs sind im Umkreis von ca. 2 km vorzufinden. Eine Apotheke liegt in ca. 600 m Entfernung vom Standort. Die medizinische Versorgung im Quartier ist durch Fachärzte sichergestellt. Das nächstgelegene Akutkrankenhaus ist das Helios Klinikum Uelzen. Es befindet sich in ca. 3 km Entfernung.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadt-uelzen.de/home/stadt-verwaltung/wissenswertes/uelzen-in-zahlen.aspx
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Datenanalyse der on-geo GmbH in 2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen e. V. verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz und setzt auf eine gute Kooperation mit zahlreichen Akteuren und vielen Netzwerkpartnern. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen, unabhängig von etwaigem Bedarf an pflegerischen Leistungen. Für die Senioren sollen zudem auch neue Räume im Quartier geschaffen werden, in denen sie sich zu Hause fühlen können. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um ein lebendiges Miteinander zu ermöglichen. Übergeordnete Ziele, die sich aus einer 2017 durchgeführten Befragung ableiten, sind u.a. a) die Weiterentwicklung von sozialen Netzwerken und bürgerschaftlichem Engagement (tragende soziale Infrastruktur), b) die Schaffung von bedarfsgerechten Wohnangeboten, c) das Vorhalten von bedarfsgerechten Dienstleistungen und Betreuungsangeboten sowie die d) ortsnahe Beratung und Begleitung. Über das Quartiersmanagement als Dreh- und Angelpunkt wird sichergestellt, dass Bewohner*innen die für sie relevanten professionellen und niedrigschwelligen Leistungen "wie aus einer Hand" in Anspruch nehmen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Akteure im Quartier treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Themen und Fragestellungen und tauschen sich aus.
Beschreibung
Alle vorhandenen Leistungen und Angebote im Quartier werden im Sinne eines Casemanagements ganzheitlich von den Bewohner*innen genutzt.
Beschreibung
Bewohner*innen kennen und nutzen die niedrigschwelligen und professionellen Leistungen und Angebote im Quartier und unterstützen sich gegenseitig.
Beschreibung
Es enstehen Angebote im Quartier, die auch von neuen Zielgruppen (z.B. Kinder und Jugendliche) in Anspruch genommen werden.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Vorhandene Strukturen
Im Jahr 2017 hat der DRK Kreisverband Uelzen e.V. auf Basis einer umfangreichen Sozialraumanalyse und gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Uelzen sowie zahlreichen weiteren Kooperationspartnern und Akteuren die Quartiersentwicklung für das Areal entlang der Ripdorfer Straße initiiert und im Rahmen eines Projektes schrittweise auf den Weg gebracht. Die Aufgaben des Quartiersmanagements wurden dabei zentral von einer hauptamtlichen Kraft (Quartiersmanagerin) übernommen, die als Projektleitung die verschiedenen professionellen und ehrenamtlichen Leistungen und Angebote im Quartier koordiniert und miteinander vernetzt hat (und das auch zukünftig tun soll). Im Zuge des Projektes wurden darüber hinaus erste Grundlagen für eine langfristige Quartiersarbeit geschaffen, insbesondere mit dem Blick auf folgende konzeptionelle Handlungsfelder und Ziele: 1) Sensibilisierung und aktive Teilhabe aller Quartiersakteure, 2) Konzeptkonkretisierung und Alltagstauglichkeit, 3) Professionalisierung des Wissensmanagements, 4) Systematisierung von Partnerschaften im Quartier und im Fachbereich. Auf diesem inhaltlichen und personellen Fundament soll nun mit Hilfe einer weiteren Projektförderung die Stelle der Quartiersmanager*in fortgeschrieben werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenwohnanlage Ilmenauwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turnverein Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenzentrum Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bücherei Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das bestehende Quartiersmanagement wird auch nach dem Projektzeitraum fester und strategisch elementarer Bestandteil des DRK Leistungsangebotes im Quartier Ilmenauwiesen sein. Mit der Projektförderung sollen die vorhandenen Strukturen dergestalt gesichert und weiterentwickelt werden, dass ein dauerhaft etabliertes Quartiersmanagement konzeptionell und personell gewährleistet ist. Die zukünftige Finanzierung soll dann anteilig über die vielen DRK eigenen Leistungsangebote mitgetragen werden.
Galerie
img 0816
bearb quartier 2
dji 0081
dji 0100
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft 2020 - Jetzt Wir Zusammen!

Ansprechpartner
Sigrid Lemp
Funktion Fachbereichsleitung Arbeit, Familie und Soziales
Wir Jetzt Zusammen! - Qualität stärken im Quartier für Senioren, Geflüchtete, Zuwanderer und alle Familien
Projektbeschreibung
Wiefelstede ist eine ländlich geprägte Flächengemeinde (ca. 106 qkm ) mit zwei Kernortzentren, die 10 km voneinander entfernt sind. In beiden Quartieren ist der demografischer Wandel deutlich wahrzunehmen, auf die die steigende Alterung der Bevölkerung ist die soziale Gemeinschaft und die Infrastruktur nicht ausreichend vorbereitet. Seniorengerechte Wohnungen und bezahlbare (Miet)-Wohnungen sind nicht in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Abwanderung junger erwachsener Menschen in andere Kommunen und vor allem in die benachbarte Großstadt Oldenburg ist deutlich wahrnehmbar. Beide Kernortzentren sind geprägt durch Einfamilienhäuser und Doppelhäuser im Eigentum der Bewohner. Werden diese durch Wegzug oder Sterbefälle der Bewohner frei, so werden sie hochpreisig an Höchstbietende, die zunehmend aus dem benachbarten Oldenburg kommen, verkauft oder vermietet. Insofern gibt es besonders im südlichen Gemeindequartier, welches direkt an die Großstadtgrenze grenzt, eine starke Durchmischung der bisherigen Bevölkerung durch Zuzug von Auswärtigen. Die bisherige Kultur der ländlichen Dorfgemeinschaft und des solidarischen Miteinanders werden immer weniger lebendig gelebt, für viele ist der eigentliche Wohnort nur die Schlafstadt. Die Integration von sozial schwächeren Personen und Familien ist durch die vorhandene Wohnraumstruktur schwierig. Mietwohnungen stehen nicht ausreichend zur Verfügung. Einzelne Vermieter nutzen die Situation, heruntergekommene Wohnungen überteuert zu vermieten. Die Integration der Flüchtlinge und zugewanderter Familien, vor allem derer seit 2015, gestaltet sich aus der aktuellen Situation ebenfalls problematisch. Somit ist die Bildung von Parallel-Gesellschaften zu befürchten und die "Ersatzwelt Drogen" wird zunehmend zum Problem. Es gibt Ansätze und Verantwortliche, die einzelne Problembereiche separiert bearbeiten. Aber die soziale Arbeit geschieht nicht übergreifend, ganzheitlich und als Konzept der GWA. Für effektive Ziellösungen ist es unabdingbar, dass die soziale Arbeit für die Quartiere gebündelt, strukturiert und zielgerichtet koordiniert wird und diese Gemeinwesenarbeit nachhaltig verortet wird. Die sozialen, demografischen und integrativen Herausforderungen sollen innerhalb des Projektes in den Focus der sozialen Aufgaben in der ländlich geprägten Kommune gestellt werden. Um Nachhaltigkeit und Veränderungen zu bewirken, werden Möglichkeiten der Sensibilisierung der Politik in den Gremien der Gemeinde genutzt.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Neben etablierter Jugendarbeit in beiden Quartieren existieren einzelne kommunale Handlungsfelder der sozialen Arbeit sowie anderer Institutionen, die zielgerichteter und effektiver wirken könnten, wenn sie eine ganzheitliche Strategie der Gemeinwesenarbeit bewusst verfolgen würden. Grundsätzlich ist viel ehrenamtliche Hilfsbereitschaft abrufbar - Beispiele aus Vergangenheit: Maskennähen, Flüchtlingshilfe Im Fokus des Projektes stehen folgende Problemsituationen: -Demografische Herausforderungen: Alterung der Bevölkerung, nicht ausreichende barrierefreie Wohnmöglichkeiten für Senioren mit/ohne Betreuung, Einsatz ambulanter Pflegedienste, zu wenig Nachbarschaftsdienste und Dienstleistungen für Senioren. -Integration von Zugewanderten und Geflüchteten: Parallelgesellschaften, Effektivität aber Überforderung (ehrenamtliche) Flüchtlingshelfer/-paten), Flucht in den Drogenkonsum, zu wenig Integration in das Vereins- und Gemeinwesen, zu wenig Mietwohnraum. -soziale Integration von Menschen und Familien an der Armutsgrenze/mit Transferbezug: zu wenig Mietwohnraum, wenig gesellschaftliche Teilhabe Um hinsichtlich einer GWA, die die Ganzheitlichkeit der Strukturen in den Quartieren und der Problemlagen der Bewohner aufgreift und bearbeitet, eine größere Effektivität zu erlangen bzw. Probleme greifbar zu lösen, bedarf es einer besseren Koordinierung der vorhandenen Maßnahmen und der partizipativen Entwicklung neuer Lösungsansätze. In dem ländlich geprägtem Raum ist die Kooperation mit den für das soziale Leben wesentlichen Vereinen aufzunehmen und zu verstärken. Beteiligen sind zudem: Familienservicebüro Flüchtlingshelfer Mehrgenerationenhaus
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Kernort
Beschreibung
Das Projektgebiet umfaßt über eine Fläche von ca. 4,3 qkm die Bauerschaften Wiefelstede 1, Wiefelstede 2 und Wiefelstede 3. Diese Bauerschaften im Zentrum der ländlich geprägten Gemeinde waren ursprünglich der Kern der Gemeinde und hier ist auch jetzt noch das Rathaus und die einzige Kirche der Kommune. Das Quartier ist geprägt von Einfamilienhäusern und Doppelhäusern (letzteres in den neueren Baugebieten), die von den Eigentümern zumeist selbst genutzt sind. Mietwohnungsbau ist nur in sehr geringem Ausmaß zu finden. Direkt an das Quartier grenzen in allen Ortsrichtungen landwirtschaftliche Flächen. Die Versorgung mit Lebensmitteln aller Art kann direkt im Quartier erfolgen, Fachgeschäfte für andere Bedarfe sind nur sehr begrenzt oder gar nicht vorhanden. OPNV ist nur begrenzt nutzbar. In diesem Quartier sind die meisten Zuwanderer (fast 200 Personen) der Gemeinde wohnhaft/untergebracht, die seit dem Flüchtlingszustrom 2015/2016 zugewiesen wurden.
Einwohnerzahl
5462
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro /Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro / Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Bauerschaften Metjendorf, Heidkamp, Ofenerfeld
Beschreibung
Dieses Quartier grenzt in einer Fläche von ca. 3 qkm südlich und östlich direkt an die Großstadt Oldenburg, viele der Bewohner arbeiten auch dort und sind sich nicht bewusst, dass sie nicht in Oldenburg, sondern in der Gemeinde Wiefelstede wohnen. Das Gebiet gilt als Speckgürtel der Stadt Oldenburg. In nördlicher und westlicher Richtung grenzen an das Projektgebiet ausgedehnt landwirtschaftliche Flächen. Das Projektgebiet ist geprägt von Einfamilien- oder Doppelhäusern, die im Eigentum der Bewohner stehen. In einigen Straßenzügen im Quartier überwiegt die ältere Bevölkerung ab 75 Jahren, dort sind die Einfamilienhäuser alle vor ca. 50 Jahren erbaut worden. Aufgrund der Überalterung kommt es hier vermehrt zu Verkäufen des Wohnraums. Insofern gibt es eine starke Durchmischung der ehemals eher dörflichen Bewohnerstruktur. In den letzten Jahren sind zudem neue Baugebiete erschlossen worden, die inzwischen fast fertiggestellt sind und in denen es auch etliche Zuzüge aus der benachbarten Großstadt gibt. Die Infrastruktur, KiTas und Schule sind entsprechend angepasst worden. Der ÖPNV ist der Stadt Oldenburg angepasst und ausreichend. Mietwohnungen sind nur sehr begrenzt vorhanden und decken den Bedarf nicht, da auch hier die Bürger aus Oldenburg zugreifen.
Einwohnerzahl
6433
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
GWA/QM-Ansatz
Alle Probleme und Besonderheiten, die die soziale Lebensqualität der Bewohner im Quartier mindern, sollen ganzheitlich in ihrer Ursache gesehen und angegangen werden. Für dieses Ziel sollen vorhandene kommunale professionelle Ressourcen wie Familienservicebüro (besetzt mit 20 WoSt.), Flüchtlingshelfer (39 WoSt.) u. Mehrgenerationenhaus (hauptamtlich 49,5 WoSt.) effektiver genutzt und als "Kümmererstationen" eingesetzt werden. Gleichzeitig soll die Werbung für das Ehrenamt im sozialen Bereich forciert werden. Daneben wurden in der Politik weitere wesentliche Akzente gesetzt. Es gibt ein Seniorenpolitisches Konzept sowie ein Bekenntnis zum Mehrgenerationenhaus und dessen Arbeit. Alle genannten Voraussetzungen sollen für GWA effektiver genutzt werden. In einem Projektteam von 3 in der Kommune erfahrenen Mitarbeitern, welche mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Aktionsbereichen agieren können, sollen ergebnisorientiert die Problemlagen analysiert, dargestellt und partizipativ mit Akteuren, Bewohnern und kommunalen Gremien angegangen werden. MA 1/Projektleitung - Fachbereichsleitung Arbeit, Familie u. Soziales: Struktur und Koordination der GWA mit den vorhandenen kommunalen Ressourcen, Arbeit in politischen Gremien, Wohnraumentwicklung in den Quartieren. MA 2/Päd. Leitung: Mitarbeiter im Mehrgenerationenhaus, Vernetzung mit Vereinen u. Akteuren, Integration, Veranstaltungen MA 3/Projektmitarbeiter: Seniorenwohnprojekte, Freiwilligendienste, Nachbarschaftshilfe,
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
SVE Wiefelstede und TV Metjendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachausschuss für Generationen und Soziales der Gemeinde Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Wiefelstede / Metjendorf (Ambulante Pflege)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro, Flüchtlingshilfe, Seniorenberatung, Mehrgenerationenhaus, kommunale Arbeitskreise und Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kvhs Ammerland gGmbH (Maßnahmen KOLA, KOLA+ und weitere)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Präventionsprojekte Wiefelstede e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Kinder, Jugendliche und Familien in Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Ammerland. e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch das Projekt "Gute Nachbarschaft - Jetzt Wir Zusammen!" wird in den zwei großen Quartieren in der Gemeinde konsequent der Focus auf den Aufbau einer vernetzten problemlösenden GWA gelegt. Als Grundlage sind bereits kommunal finanzierte Einrichtungen der Sozialen Arbeit vorhanden, die zurzeit autark und kleinteilig handeln. Durch starke Vernetzung und die Entwicklung neuer Strukturen und Maßnahmen im Team wird eine effektive GWA geschaffen werden, die nach Projektende kommunal Fakt bleibt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Humanopolis öffnet sich

Ansprechpartner
Patricia Frahm
Funktion Verwaltungsangestellte
Humanopolis - Ein verbindender Ort für Kultur und Austausch
Projektbeschreibung
Unsere Gegend ist geprägt durch eine schwache Infrastruktur. Hier ohne Auto von A nach B zu kommen, ist ein schwieriges Unterfangen. Der nächste Lebensmittelladen ist ca. 6 km entfernt. Oberschulen, weiterführende Schulen, Fachärzte, Apotheken, Banken, kulturelles Leben und attraktive soziale Angebote finden sich erst in Bad Bevensen (16 km) oder in Uelzen (22 km) oder noch weiter entfernt. Die umliegenden Dörfer weisen ein nur gering aktives Dorfleben auf. Soziale Isolation und Vereinsamung sind nicht nur Themen der älteren Generation. Auch den Jugendlichen fehlt ein Ort, an dem sie sich willkommen, gefördert und gefordert fühlen. Im Nachbarort Stoetze wurde letztes Jahr ein Gemeindehaus fertiggestellt, worüber sich die Dorfbewohner sehr erfreut zeigten und dennoch wird es kaum genutzt. Hier fehlt es an Menschen, die hier initiativ werden und mitgestalten wollen, sodass uns Vertreter der Gemeinde und der Samtgemeinde bereits fragten, ob wir nicht bei der Belebung des Gemeindehauses behilflich sein könnten, da ihnen bekannt war, dass wir bereits öffentlich wirksame Projekte gestaltet haben. Bei den vielen Ideen, die wir gerne umsetzen möchten, um hier einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu initiieren, kommt uns dies sehr entgegen. Doch auch wir benötigen hierzu hauptberufliche und ehrenamtliche Helfer und Mittel, um hier ein soziales Netzwerk aufzubauen. Ein „Kümmerer“ vor Ort soll zunächst in Erfahrung bringen, wie wir „Brücken“ bauen können, um die Belange und Bedürfnisse der Menschen hier im Umland mit unseren Möglichkeiten verbinden und ausweiten können. Hier heißt es, Kontakte zu knüpfen und Interesse zu wecken über kleine Aktionen in den Dörfern und bestehenden Vereinen und Institutionen. Auch wäre es wichtig, ein Informations- und Kommunikationsnetz aufzubauen. Was wir bereits auf Grund der Rückfragen der im Umland lebenden Menschen erfahren haben, ist der Wunsch nach einem Café und Hofladen. Dies würden wir gerne aufgreifen und mit einer Vollzeitkraft und ehrenamtlichen Helfern einen ansprechenden Ort zu schaffen, um hier themenbezogene und auch generationsübergreifende Angebote zu machen, die die Menschen ins Gespräch und ins gemeinsame Tun bringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der größten Probleme hier ist die mangelnde Mobilität. Ohne Auto ist man im wahrsten Sinne des Wortes abgekoppelt. Dies betrifft besonders die Jugendlichen und die ältere Generation. Schon allein das führt zur Isolation und Vereinsamung. Dann fehlen einfach attraktive regelmäßige Angebote und ansprechende Orte, an denen man sich gerne aufhalten und wiederkommen möchte. Die Humanopolis gGmbH ist eine Jugendhilfeeinrichtung mit einem ca 7ha großem Gelände, auf dem eine Tischlerei, eine Pferdewirtschaft, eine Gärtnerei mit Gemüseanbau, eine Hauswirtschaft und eine Hausmeisterei als Arbeitsangebote bzw. Tätigkeitsmöglichkeiten für die Jugendlichen installiert sind. Auch wohnen auf dem Gelände teilweise die Gründer der Einrichtung, MitarbeiterInnen und Menschen, die gerne in Gemeinschaft leben möchten und sich bereits vielfältig hier einbringen. Groß Malchau ist ein Dorf, umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Die nächste Einkaufmöglichkeit liegt ca. 6 km entfernt, der nächste größere Ort ist ca. 16 km entfernt. Unser Gelände mit den vielen Bereichen bietet viele Ansatzmöglichkeiten, um Menschen aus dem Umfeld vielfältig anzusprechen, in Kontakt zu bringen, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder mit ins Boot genommen fühlt und eine Teilhabe an gemeinschaftlichen Aktionen möglich sind.Schon in den Nachbarorten kennt man uns nicht. Wir haben viele Ideen, aber um diese umsetzen zu können, benötigen wir Menschen und Mittel sowie ein gutes Werbungs- und Kommunikationsnetz.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Groß Malchau Gemeinde Stoetze und Samtgemeinde Rosche
Beschreibung
Die Aktionen sollen auf dem Gelände der Humanopolis gGmbH stattfinden. Auch haben wir vor, den Gemeindesaal der Gemeinde Stoetze zu nutzen. Wir gehen davon aus, mit den Unternehmungen Menschen im Umkreis von 20 km und mehr anzusprechen, da aufgrund der ländlichen Strukturen weite Wege oft nötig und üblich sind.
Einwohnerzahl
2053
Quelle / Anmerkungen
Internet
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen auf dem Gelände von Humanopolis einen lebendigen Ort der Begegnung, des Miteinanders und des Austauschs aufbauen. Dies wollen wir über das Teilen gemeinsamer Interessen, über gemeinsames Handeln und neue Impulse einbringend erreichen. Wichtig ist uns auch, neue Wege der Kommunikation intern sowie öffentlich zu schaffen. Es ist uns wichtig, auch hier viele Menschen zu erreichen, sie über Aktionen zu informieren, sie teilhaben zu lassen an aktuellen Themen, an unseren Visionen und die Möglichkeit zu geben, sich mit eigenen Ideen und Handlungen einbringen zu können. Das erleichtert die Verbindung untereinander, alle werden mit ins Boot genommen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
unsere Umfragen und Aktionen zum Mitmachen/Dabeisein animieren, sich die Menschen in der Umgebung von den Themenbereichen angesprochen fühlen und teilnehmen.
Beschreibung
wir Aktionen ins Leben rufen und es schaffen, hier Interesse und Engagement zu wecken und die Kompetenzen und Potentiale der Einzelnen erkennen, und begleitend in einen verantwortungsbewusstes Handeln führen, auch Raum für Ideen anderer geben.
Beschreibung
wir es schaffen, dass sich die Menschen hier in der Umgebung mit ihren Fähigkeiten und Ideen einbringen möchten verbunden mit den Gestaltungsmöglichkeiten, die bereits bestehen und auch vorhandenen Strukturen im Umfeld einzubinden, wie z.B. Rufbus
Beschreibung
Jung und Alt miteinander im Kontakt sind, gemeinschaftliche Aktionen planen und mitmachen
Beschreibung
Kooperationen mit Vereinen und Organisationen
Beschreibung
Informationen gelangen rechtzeitig und zuverlässig an Interessierte, an aktiv Gestaltende, etc., Kontakte zu Kooperationspartnern werden geknüpft und gepflegt, Aufstellung vorhandener Verbindungen anlegen und weiterentwickel, um Kontakt leicht zu machen.
Beschreibung
regelmäßige Treffen finden statt, reger Austausch zwischen den hier lebenden Menschen mit den Nachbarn
Beschreibung
Verbindungen zu anderen Organisationen/ Menschen werden gepflegt und ausgebaut. Konzept Rufbus in Zernien bzgl. der Mobilität, Überlegung des Ausbaus in unsere Region
Beschreibung
Austausch über das aufgebaute soziale Netzwerk nicht nur als Einbahnstraße sondern in alle Richtungen und ausdehnend
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Stoetze, Gemeinde Stoetze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauckhof Stütensen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Hitzacker, Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg, Erzieherschule Uelzen und freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein, Sportvereine Himbergen, Römstedt, Bad Bevensen und Uelzen, Musikschule Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJZ, AZ, Heidetrommel, Internet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Himbergen und Altenmedingen, Posaunenchor Römstedt und Altenmedingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerker, Künstler, Musiker, Dozenten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen durch den Aufbau eines sozialen Netzwerks erreichen, dass hier vor Ort Räume und Strukturen genutzt werden können und die Inhalte über viele verschiedene Instanzen (Vereine, Organisationen, Selbstständige, Ehrenamtliche, etc.)getragen werden. Wenn sich das Café zu einer attraktiven Anlaufstelle entwickelt, rechnen wir zumindest mit einer Deckung der Ausgaben. Aus unserer Erfahrung können wir auch mit Spenden rechnen, denn die Bereitschaft dazu wächst, wenn die Aktion sichtbar ist.
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Begegnungszentrum TANTE EMMA

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Mit Tante Emma kannst du rechnen: Nachhaltiges Sozialunternehmertum unterstützt lokale GWA
Projektbeschreibung
Der Anstoß für ALLE Aktivitäten war das 2014 in der lokalen Zeitung veröffentlichte Schicksal einer somalischen Familie, welches vier Einwohner aktivierte anzupacken. Aus diesem ersten Einsatz wurde eine wachsende Initiative für Flüchtlinge. Die Vereinsgründung erfolgte 2017 und die Zielgruppe wurde auf alle Hilfebedürftigen erweitert. Mit der ersten Förderung konnten wir die Arbeit professionalisieren und die Ansätze der GWA einführen. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort wohin die EinwohnerInnen dann auch kommen konnten. Aus einem Gespräch mit dem Amt für strategische Sozialplanung (Landkreis) Mitte 2018 ergab sich die Besichtigung eines Bürgermarktes mit weiteren sozialen Vereinen. Dies inspirierte zu Überlegungen für ein neues Begegnungszentrum. Weitere Treffen, eine größere Infoveranstaltung im Februar 2019 und die Gründung eines Arbeitskreises folgten. Mehrere Sitzungen wurden abgehalten. Um nicht in reinen Absichten und vagen Zielen zu verharren, traf die Idee der Antragsstellung im Rahmen der Modellförderung durch das Sozialwerk Cuxhaven e.V. im Arbeitskreis auf Zustimmung. Das Sozialwerk stellte den Antrag und wurde dann tatsächlich auch von der Jury ausgewählt. Nun konnte tatsächlich ein konkreter Ort als Anlaufstelle und Heimathafen in Alt-Cuxhaven geschaffen werden. Schon im März 2020 konnten wir das Begegnungszentrum Tante Emma eröffnen. Die drei Etagen erfüllen jeweils eigene Funktionen: 1. Im KAUFRAUM können Privatpersonen und Kreative Regale mieten, um 2nd-Hand-Waren und Selbstgestaltetes anzubieten. Dabei werden Nachhaltigkeit und lokaler Handel gefördert. 2. Im FREIRAUM werden Büros und ein Versammlungsraum bereitgehalten. So bieten wir sozialen Akteuren an, bestehende Beratungsangebote an einem zusätzlichen Standort zu etablieren (niederschwellig im „Hinterzimmer“ eines Ladenlokals z.B. für Schuldnerberatung + Suchtberatung). Neuen Initiativen und Bewegungen bieten wir eine Heimat, an dem sie ihre Treffen abhalten und sich organisieren können. 3. Mit dem WERKRAUM halten wir ein Atelier und Kreativraum vor. Hier ermöglichen Ehrenamtliche und lokale Künstler Workshops und regelmässige Treffen. Die Besonderheit dieses Begegnungszentrums ist die Einbindung eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes in das Konzept der GWA. Der professionell gemanagte Kaufraum wird Einnahmen erzielen und zunehmend die Abhängigkeit von Fördermitteln verringern.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eine lokale Anlaufstelle ist neben der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag) für eine funktionierende GWA wichtig. Dafür ist das Begegnungszentrum Tante Emma konzipiert. Dabei ist der Name Programm: man kennt sich im Laden an der Ecke, begegnet einander ungezwungen und nebenbei wird gemeinsam das Zusammenleben gestaltet. Prophylaktisch wirken wir verstärkt unter Älteren, Alleinerziehenden und Migranten die von Armut bedroht sind (siehe Armutsbericht LK Cux). Wir beugen zunehmender Anonymität und Spaltung der örtlichen Bevölkerung vor. Positive Begegnungen in angenehmer Atmosphäre laden zum erneuten Besuch ein. Hier finden EinwohnerInnen konkrete Hilfen, Beratung, Freizeitaktivitäten und weiterführende Partizipationsmöglichkeiten. Nach nur sieben Öffnungstagen mussten wir wegen Corona das Begegnungszentrum wieder schließen. Viel Zeit um in Schockstarre zu verharren hatten wir nicht: der Ausfall der Cuxhavener Tafel und die davon betroffenen EinwohnerInnen bewegten uns sehr. So hat unser Verein maßgeblich das Netzwerk für die nachbarschaftliche Corona-Hilfe initiieren und die Räumlichkeiten von Tante Emma wurden temporär dafür als Büro genutzt. Nach acht Wochen konnten wir Tante Emma vorsichtig wieder öffnen, was allerdings nur zögerlich von den EinwohnerInnen angenommen wurde. So müssen wir feststellen, dass die Covid 19-Pandemie uns stark zurückgeworfen hat: Engagierte Mitarbeiter haben in der Nothilfe (zu) viel Energie gelassen. Auch fehlen uns viele Wochen mit ursprünglich kalkulierten Einnahmen aus dem Kaufraum.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Das Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich direkt im Stadtteil Alt-Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt - siehe Bevölkerungspyramide (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide); Projektgebiet = Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicherGeltungsbereich/PolitischeGebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03352-Cuxhaven.html?nn=25856&year_month=202007
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Cuxhaven - siehe Anlage
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für Gesamtstadt: www.wegweiser-kommune.de - siehe Anlage Projektgebiet geschätzt
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.weg-weiser-kommune.de (siehe Anlage) nur ab 65 Jahre; zzgl. ca. 7% der 60-64 Jährige (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.wegweiser-kommune.de für Gesamtstadt; Schätzung für Projektgebiet
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die BewohnerInnen. Ihre Themen und Bedarfe sind für uns handlungsbestimmend. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Gestalter im Optimierungsprozess ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status etc. dürfen keine Grenzen bleiben. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem Gebiet. So können sich Initiativen sich um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. In diesem Projekt steht ein Begegnungszentrum als Komm-Struktur im Zentrum. Dies ist die wichtige und logische Ergänzung zu der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag). Tante Emma ist der konkrete Ort, an welchem interessierte EinwohnerInnen (z.B. nach der aktivierenden Befragung) sich treffen und vernetzen. Hier finden sie zum einen bestehende Beratungsangebote oder in offenen Sprechstunden weiterführende Hinweise für ihre individuellen Lebenssituationen. Zum anderen ist hier der Kristallisationspunkt, an welchem sich unterschiedlichste EinwohnerInnen zu ihren Themen treffen und aktiv werden. So wird das Begegnungszentrum Tante Emma zunehmend zu dem Ort, wo die Expertise für den Stadtteil Alt-Cuxhaven vorhanden ist. Dies wird die Lobby der EinwohnerInnen in eigenen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen stärken. Zugleich wird hier eine starke Vertretung wachsen, welche von Stadt und Kommune beachtet und aktiv miteinbezogen werden muss.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Räumlichkeiten für verschiedene Beratungs- und Freizeitangebote werden geschaffen und angekommen. Soziales Miteinander wird hier gepflegt und gestärkt.
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen kommen erstmals miteinander in Kontakt. Sie finden Gemeinsamkeiten, entwickeln und realisieren Aktionen. Interessen der EinwohnerInnen werden aktiv verfolgen. Sie schaffen neue, kreative Begegnungsanlässe.
Beschreibung
Gemeinsames und koordiniertes Handeln zugunsten der Interessen der EinwohnerInnen. Gemeinwesenspezifische Planungen und Strategien werden erarbeiteiten. Effizientes und zielstrebiges Vorgehen.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist auf der einen Seite Ansprechpartner für Stadt, Kommune und weitere Netzwerkpartner. Auf der anderen Seite ist er das Gesicht und Vertrauensperson für die EinwohnerInnen und die engagierten Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Nähtreff etc.) gruppiert und haben jeweils einen verbindlichen Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als ExpertInnen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 (u.a. Soziales, Bildung und Kultur) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V., Freie ev. Gemeinde Cuxhaven, EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde, Büro der Innenstadtgemeinden (EKG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, der Paritätische, Hospizverein, Shalomhaus, Blaues Kreuz, Lebensraum Diakonie (ehemals Herbersverein), Wellcome e.V. für frühkindl. Hilfen, Kreissportbund, Förderwerk Bremerhaven/Engergiesparcheck Cuxhaven, Lions, Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TWG Cuxhaven, IG Lotsenviertel, Mayerhoff Consulting, EWE, Hildebrand Personaloptimierung, Reederei Otto Wulf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales+Wirtschaft) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven, facebook
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt, Diakoniestation Cuxhaven, Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. FC Eintracht Cuxhaven e.V., Baskets Cuxhaven, Music made in Cuxhaven e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt MdL Thiemo Röhler (CDU) MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD), SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete, Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch /// Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS im LK Cuxhaven, Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mehrgenerationenhaus, Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Einbindung in kommunale Strukturen ist bereits durch die laufende Arbeit gewachsen. So sind wir in die Vorbereitungen für die Stadtteilkonferenz eingebunden und werden als Partner für das kommunale Konzept für eine aufsuchende Arbeit gesehen. Eine Unabhängigkeit von weiteren Fördermitteln kann unter den gegebenen Rahmenbedingungen nur wie im Antrag beschrieben funktionieren: ein freundliche Übernahme von Marktanteilen durch die EinwohnerInnen selbst.
Galerie
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gruppenfoto unterzeichnung
treffen nach aufruf fuer neue ehrenamtliche
bild moderationswand
beirat okt 2019
Zustimmung Veröffentlichung
On

3H - Hand in Hand in Helmstedt

Ansprechpartner
Andrea Fiedler
Funktion Fachbereichsleitung Migration, Integration, Bildung und Ausbildung
Hand in Hand in Helmstedt
Projektbeschreibung
„Wo stehen wir heute und wo wollen wir morgen stehen? Wer ist das eigentlich - „wir“ ? Der demographische Wandel stellt das Quartier vor neue Herausforderungen. Veränderung als Chance begreifen – Hand in Hand in Helmstedt oder kurz „3H“. „3H“ möchte alle Menschen im Viertel erreichen, hilfsbedürftige Alleinstehende und sozialbenachteiligte Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund, die sich zunehmend dort ansiedeln und Teil eines Prozesses sind, dessen Potential in der aktiven Mitgestaltung der Menschen liegt. Wir wollen Wünsche und Sorgen der Bewohner erfassen und benennen um daraus gemeinsam eine bunte Zukunft zu entwickeln. Vielfalt als Bereicherung, als Chance für Gutes - Partizipation leben und erleben - voneinander lernen um miteinander zu wachsen. Im Rahmen aufsuchender Sozialarbeit wird der/die professionelle Projektmitarbeiter*in eine Bewohnerbefragung durchführen und gemeinsam mit ihnen Stärken und Schwächen des Quartiers herausarbeiten. Die Bedarfsanalyse als Katalysator für Engagement und Identifikation. Zu diesem Zweck soll eine Wohnung angemietet werden, die künftig als Anlaufstelle vor Ort mit Koordinations-, Beratungs-, Vernetzungs- und Vermittlungsfunktionen dient. Dort werden Ressourcen gesucht, aktiviert, vernetzt und zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden präventive Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe kontinuierlich angeboten und Zugangswege fortwährend ermöglicht bzw. erweitert und ggf. Kontakte zu notwendigen Hilfesystemen hergestellt. Des Weiteren werden die Nachbar*innen aus unterschiedlichen Kulturkreisen befähigt, in Konflikt- und Problemsituationen Lösungswege zu entwickeln, die für sie selbst und andere befriedigend sind. Somit soll ein maßgeblicher Schritt zur interkulturellen Öffnung erfolgen und ein "Wir-Gefühl" gefördert werden. Quartiersbezogene Projekte werden initiiert und gemeinsam mit Kooperationspartner*innen vor Ort durchgeführt und somit Teilhabe, Partizipation und Integration gefördert. Dabei sollen lokale, einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure gewonnen werden, um den quartiersbezogenen Projekten einen öffentlichen Rahmen zu geben, Nachhaltigkeit zu gewährleisten und die Etablierung des Konzeptes voranzutreiben, welches insbesondere durch ehrenamtliches Engagement mit Leben gefüllt werden soll. Straßenfesteste, offene Treffs und Kreativangebote für alle Altersgruppen laden alle zur aktiven Gestaltung ihres Lebensraums ein. Hand in Hand in Helmstedt !!!
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Rund um das Helios-Klinikum liegen Friedrichstraße (hier befindet sich unsere Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber), Virchowweg sowie Dammgarten und An-den-Lübbensteinen. Auf einem km² leben ca. 3000 Personen, überwiegend in Mehrfamilienblocks, teilweise mit erheblichem Renovierungsstau. Das uns durch unsere Migrationsberatung sehr gut bekannte Viertel ist geprägt von Armut, Unterversorgung, Wegfall sozialer Beziehungen in der Familie und am Arbeitsplatz und dem Ausschluss vom Leben in der Gemeinschaft. Ein exponentiell wachsender Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitslosigkeit, unzureichende oder fehlende Schulabschlüsse, Ver- und Überschuldung, Gewalterfahrungen, Abhängigkeit von legalen oder illegalisierten Substanzen, psychische und körperliche Erkrankungen tragen mehr und mehr zu einer negativen Entwicklung bei. Wesentliche Ursachen sind offenbar, dass viele bedürftige Menschen die relevanten gesetzlichen Regelungen nicht kennen oder mit der Inanspruchnahme staatlicher Hilfeleistungen Stigmatisierungsängste verbinden. Ein weiteres Problem ist die mangelnde Mülltrennung bzw. illegale Müllentsorgung, die durch die zunehmende Migration verursacht sei. Ruhestörungen und grobe Aufsichtspflichtverletzungen seitens Erziehungsberechtigter tragen zu gesellschaftlicher Unzufriedenheit bei und sorgen für vielfältige Konflikte. Die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in Helmstedt lässt davon ausgehen, dass sich diese Probleme weiter intensivieren können, was wiederum zur Folge, dass viele Anwohner mit Sorge in die Zukunft blicken und das positive Potential des Viertels gänzlich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist. Dies möchten wir nachhaltig ändern!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Helmstedt westlicher Rand
Beschreibung
Helmstedt nord-östlich sowie süd-westlich des Helios-Klinikums
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550 Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550 Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zeichnet sich durch die Zusammenführung der verschiedenen Akteure aus Bereichen der Verwaltung, der lokalen Politik, der privaten Wirtschaft, der lokalen Vereine und der Anwohner*innen aus. Unser Projekt ist sowohl auf Partizipation als auch auf Kooperation angelegt und soll einen integrativen Politikansatz für die Stadtteilentwicklung darstellen. Durch den integrativen Ansatz des Projektes wird das Quartier als Ganzes mit all seinen Herausforderungen in den Blick genommen. Die Menschen, die in dem betreffenden Gebiet wohnen und arbeiten, werden nun effektiv mit in den Planungsprozess einbezogen und es soll somit eine ganzheitliche Aufwertung des Quartiers erreicht werden. Zur Einbindung der Bewohner*innen und zum Aufbau einer nachhaltigen Bewohnerorganisation wird vom DRK Kreisverband Helmstedt e.V. eine Koordinationsstelle mit Büro vor Ort im Stadtteil eingerichtet. Die Aufgaben des Projekts bündeln sich in der Vernetzung der lokalen Akteure untereinander sowie durch die Koordination und Moderation durch den/die Quartiersozialarbeiter*in.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Abbau von Konflikten, Nachbarschaftshilfe, gemeinsame Aktivitäten ???
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Krankenkassen, Gesundheitsamt / Sozialamt des Landkreises Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Margrit Niemann (SPD) - Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales (AJFS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Friedrichstraße / Lademann Realschule / KVHS Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinschaft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH, ADLER Wohnen und Service GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zeitungen: Helmstedter Sonntag, Braunschweiger Zeitung / Helmstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Politik und Verwaltung profitieren von dem Projekt, bzw. der daraus gewonnenen Aufwertung des Quartiers in erheblichem Umfang und unterstützen dieses finanziell. Ansonsten könnten Spenden von Betrieben und Organisationen dazu beitragen den Fortbestand zu sichern.
Galerie
3h hand in hand in helmstedt
Zustimmung Veröffentlichung
On

Buchholzer Freiwilligenagentur f·e·e - freiwillig.ehrenamtlich.engagiert

Ansprechpartner
Katrin Müller
Funktion Kassenwartin
Schaffung verlässlicher Strukturen im ehrenamtlichen Engagement
Projektbeschreibung
In einer gemeinsamen Initiative haben 2017 drei Buchholzer Vereine – nämlich das Mehrgenerationenhaus Kaleidoskop, das Bündnis für Flüchtlinge sowie der Kinderschutzbund-Harburg-Land – die Freiwilligenagentur f·e·e gegründet. Ein vom Bundesfamilienministerium ausgegebenes Förderprogramm „Engagierte Stadt“ machte es möglich. Mit der Finanzhilfe verschiedener Stiftungen zielte das Programm auf die nachhaltige Stärkung Bürgerschaftlichen Engagements als ganz wesentliche Säule für Demokratie ab. 50 deutsche Städte wurden so gefördert. Die Freiwilligenagentur f·e·e ist das gute Ergebnis für Buchholz! Von Anfang an besteht eine enge Kooperation mit der Buchholzer Stadtverwaltung. Träger der Freiwilligenagentur f·e·e ist der Verein „Treffpunkt für Frau und Familie e. V.“, besser bekannt als Mehrgenerationenhaus Kaleidoskop. Seit März 2020 ist f·e·e dort ansässig. Wir bilden eine Brücke zwischen engagementbereiten Menschen und Organisationen, Vereinen und Initiativen. Gemeinsam mit ihnen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung und Politik stärken wir Gemeinschaft und Gemeinsinn. Wir unterstützen die Initiativen und die freiwillig tätigen Menschen, durch deren unbezahlte und unbezahlbare Mitarbeit das gesellschaftliche Leben bunt und vielschichtig ist. Wer sich freiwillig und ehrenamtlich engagiert, pflegt soziale Kontakte, nimmt Einblick in neue Fach- und Aufgabengebiete, erweitert seine Kompetenzen, entwickelt neue Fähigkeiten und erhöht damit seine eigene und die Lebensqualität seiner Mitmenschen. Diese Bedeutung tragen wir wieder und wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und befördern eine Anerkennungskultur für ehrenamtliche Arbeit. Wir möchten die seit 2017 bestehende Freiwilligenagentur f·e·e dauerhaft in Buchholz in der Nordheide etablieren. Für das komplexe Aufgabenfeld der Agentur streben wir die Schaffung einer hauptamtlichen Stelle an. Wünschenswert wäre die Zusammenarbeit einer hauptamtlichen Person mit mehreren freiwillig engagierten Mitarbeiter*innen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Freiwilligenagentur f•e•e (freiwillig•ehrenamtlich•engagiert) Buchholz ist aus dem Programm „Engagierte Stadt“ mit Unterstützung durch das Familienministerium und sechs Stiftungen entstanden und besteht seit Februar 2017. Sie ist organisatorisch an den Verein „Treffpunkt für Frau und Familie e. V.“ als Träger angegliedert. Tätig für die Freiwilligenagentur f•e•e sind Katrin Müller, Christina Peters und Grit Weiland (f•e•e- Team). Im Hintergrund werden sie unterstützt durch das Orga-Team „Engagierte Stadt“. f•e•e- und das Orga-Team treffen sich regelmäßig alle 6 bis 8 Wochen. Die Finanzierung der Freiwilligenagentur die sich als Prozess der "Engagierten Stadt" in Buchholz etablieren und fester Bestandteil im Stadtleben werden soll, erfolgte von 2017 bis Juni 2020 durch die Förderung der Engagierten Stadt und ab 2018 bis Ende 2020 durch Zuschüsse der Stadt Buchholz. Teile des f•e•e-Teams erhalten zwar eine Aufwandsentschädigung. Die umfangreichen Aufgaben werden allerdings nur durch den erheblichen ehrenamtlichen Einsatz des Teams ausgefüllt. Der Verein Treffpunkt für Frau und Familie e.V. ist Träger der Freiwilligenagentur. In dem Gebäude des Vereins hat auch die Freiwilligenagentur ihren Sitz, d.h. , dass das Kaleidoskop Räume für die wöchentliche Sprechstunde und die Teamsitzungen sowie Lagerräume zur Verfügung stellt. Die bürokratischen Aufgaben werden von den Mitarbeiterinnen in der jeweiligen häuslichen Umgebung bewältigt. Aus Platzgründen kann im Kaleidoskop kein Büro bzw. Schreibtisch zur Verfügung gestellt werden. f·e·e arbeitet eng mit verschiedenen Vereinen, dem Netzwerk der "Engagierten Stadt" der Stadt Buchholz und dem Landkreis zusammen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buchholz in der Nordheide
Beschreibung
Stadt Buchholz i.d.N. mit den Ortsteilen Trelde/Sprötze, Holm-Seppensen, Steinbeck
Einwohnerzahl
39280
Quelle / Anmerkungen
www.wegweiser-kommune.de/kommunen/buchholz in der nordheide
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Eine wichtige Aufgabe der Freiwilligenagentur f·e·e in Buchholz i.d.N. ist die Vermittlung von Freiwilligen an verschiedene Vereine, Institutionen und Organisationen. Durch die gemeinnützigen Vereine, Organisationen und Institutionen wird die Stadt und das Stadtbild wesentlich geprägt. Des Weiteren werden Projekte angeschoben, z.B. das "Junge Engagement", das in enger Zusammenarbeit mit einer Buchholzer Schule und Vereinen erfolgt, um junge Menschen für das Ehrenamt zu interessieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, darüber Berufswünsche zu entwickeln.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Buchholz id Nordheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldschule Buchholz (Junges Engagement)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Buchholzer Vereine mit Bedarf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger*innen mit Zeit und Interesse an Ehrenamtsarbeit
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zur langfristigen Finanzierung wurde ein Antrag zur Finanzierung an den Haushalt der Stadt Buchholz gestellt (Haushaltsjahr 2021/22). Daneben sollen jährlich rund 5.000 € durch Spenden erzielt werden.
Galerie
buchholz i.d.n. mit ortsteilen
Zustimmung Veröffentlichung
On