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Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur

Buntes Quartier Nordstadt für alle

Ansprechpartner
Julia Gebauer
Funktion Koordination Nachbarschaftszentrum
gemeinsam - vielfältig - selbstverständlich - freiwillig
Projektbeschreibung
Die Lebenshilfe ist in der Braunschweiger Nordstadt mit einem vielfältigen Angebot vertreten. Es gibt an vier Standorten im Stadtteil Wohn- und Assistenzangebote für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung. Die Lebenshilfe ist außerdem Kooperationspartner in einem Bürgerzentrum und öffnet gerade einen parkähnlichen Garten einer Wohnstätte für die Bevölkerung als Stadtteilgarten („Ludwigsgarten"). Das Bürgerzentrum existiert seit 2009 als niedrigschwelliger Nachbarschaftstreff mit Kaffee-Ecke und wird von Ehrenamtlichen mit und ohne Beeinträchtigung bewirtschaftet. Es gibt ein inklusives Programm mit Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangeboten, größtenteils auch auf ehrenamtlicher Basis. Kooperationspartner im Bürgerzentrum ist die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten. Mit dem Ludwigsgarten entsteht auf dem Gelände einer Wohnstätte aktuell eine grüne "Oase" mit ökologischem und kulturellen Potential. Neben einem Mehr an Wohnqualität für alle Nachbarn bei insgesamt wenig Grün im unmittelbaren Umfeld entsteht vor allem auch ein Begegnungsort für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Es sind dementsprechend räumliche Ressourcen, fachliche Kompetenz und ehrenamtliches Potential vorhanden, die es nahelegen, gebündelt zu werden. Bereits vorhandene Strukturen im Bürgerzentrum sollen ausgebaut, Strukturen im Stadtteilgarten aufgebaut werden. Beide Begegnungsorte können aus einer Hand in Person eines "Kümmerers" miteinander vernetzt und "bespielt" werden und eröffnen neue Möglichkeiten und Chancen für alle Nachbarn im Stadtteil. Konkret soll das Projekt Nachbarn über gemeinsame Aktivitäten zusammen- und sich gegenseitig näherbringen – unabhängig von Alter, Beeinträchtigung oder Migrationshintergrund. Über gemeinsame Interessen und entsprechende Beteiligungsmöglichkeiten wird das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt und die Wohn- und Lebensqualität erhöht. Mitdenken und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadt ist ein lebendiger Stadtteil mit einer bunt gemischten Bewohnerschaft–alte Menschen, zunehmend Studenten, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Beeinträchtig. und mit Menschen in schwierigen sozial. Lagen, für die die Nordstadt dank zahlreicher Unterstützungsangebote zum Zuhause geworden ist. Profession. Akteure sozialer Dienstleister, Vereine, Wohnungswirtschaft, etc. haben ein Interesse daran, die Nordstadt zu einem lebenswerten Stadtteil zu machen und zusammen zu arbeiten. Für richtige Netzwerkarbeit fehlt es aber noch an geeigneten Strukturen und Verantwortlichen. Ein direktes Budget für die Sozialraumarbeit existiert nicht, deshalb konnte bisher keine hauptamtl. Stelle im Bürgerzentrum realisiert werden. Das, was mit Ehrenamt erreicht werden kann, ist erreicht. Für die qualitative Weiterentwicklung der Arbeit bedarf es professionell. Begleitung. Die Lebenshilfe hat sich in der Vergangenheit bereits um Fördermittel für die Arbeit im Sozialraum bemüht. Durch eine von Aktion Mensch geförderte Stelle wurde z.B. Menschen mit Beeinträchtig. ermöglicht, ein Ehrenamt in ihrem Quartier auszuüben. Für den Ludwigsgarten konnten Mittel über Aktion Mensch akquiriert werden. Aktuell ist eine neue Projektstelle zum Thema Inklusive Nachbarschaft beantragt, die auch die Ressourcen vom Bürgerzentrum nutzt, aber nicht für dessen Organisation zuständig ist. Die hiermit beantragten Fördermittel könnten diese Lücke schließen, die Sozialraumarbeit qualitativ weiterentwickeln. Auch beim neu entstehenden Ludwigsgarten geht es darum, ihn als Ressource im entstehenden Netzwerk zu verankern, ihn für Umwelt-, Bildungs- und Kulturangebote verfügbar zu machen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Nordstadt
Beschreibung
Statistische Stadtbezirke 16 (Nordbahnhof) und 43 (Siegfriedviertel)
Einwohnerzahl
11905
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Stadt Braunschweig 2016 (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Stadt Braunschweig 2016 (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schlaglichter Soziale Stadt Braunschweig 2020
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Sozialatlas Stadt Braunschweig 2016 (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg) Gesamtstadt: Schlaglichter Soziales Braunschweig 2020
GWA/QM-Ansatz
Die Erfahrung letzten Jahre hat gezeigt, dass mit ehrenamtlichem Engagement viel erreicht werden kann. Mit dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit wird das Ziel verfolgt bereits vorhandene Strukturen auszubauen und zu professionalisieren, Ressourcen zu bündeln und für das Projekt verfügbar zu machen. Mit der Schaffung der Stelle eines "Kümmerers" werden Vernetzung, Vermittlung und Beratung in einer Person zusammengefasst, die den "Hut" auf hat, organisiert und koordiniert. Mitdenken und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Interessierte Nachbarn sollen an Prozessen im Stadtteil beteiligt werden und das Angebot mitgestalten. Über gemeinsame Interessen und Tätigkeiten wird das nachbarschaftliche Miteinander der unterschiedlichen Gruppen gestärkt. Nachbarn sollen sich dadurch stärker mit ihrem Stadtteil identifizieren, was wiederum die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement erhöht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
nicht die Lebenshilfe alleine das Angebot in Garten und Bürgerzentrum vorgibt und steuert, sondern Bewohner das Angebot entsprechend ihrer Bedarfe und Wünsche mitgestalten und dementsprechend auch annehmen.
Beschreibung
nicht der persönliche soziale oder Migrations-Hintergrund, eine Beinträchtigung, Alter, etc. im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Interesse an einer Tätigkeit.
Beschreibung
alle Beteiligten für sich einen persönlichen Mehrwert an Wohn- und Lebensqualität durch die Beteiligung/ gemeinsame Tätigkeiten haben.
Beschreibung
die räumlichen, fachlichen und vor allem ehrenamtlichen Ressourcen gebündelt und durch einen profesionellen Kümmerer kanalisiert und für alle Beteiligten verfügbar gemacht werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Jugend Soziales Sport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk an Ehrenamtlichen, Nachbarn und Besuchern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH/ Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksbürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Wilhelminum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung St. Thomaehof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder- und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendzentrum Selam
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FANPROJEKT Braunschweig (AWO)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mansfeld-Löbbecke-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtgarten Bebelhof/ VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoLaWi Dahlum GbR (Bio-Landwirtschaftsbetrieb)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Forum Verein zur Förderung bürgernaher Stadtplanung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Protohaus Makerspace gGmbH (offene Hightec-Werkstatt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julius-Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Transition Town Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Institut für Urbane Botnik e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Laut Klub/ Kunst und Kulturverein Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fair in Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Lebenshilfe bedient mit ihren Aktivitäten im Stadtteil die Ziele städtischer Programme. Die Stadt ist über die Arbeit der Lebenshilfe in der Nordstadt informiert und unterstützt diese inhaltlich. Sie hat das Potential der sozialräumlichen Arbeit und die Notwendigkeit einer entsprechenden personellen Ausstattung erkannt und entwickelt zur Zeit Standards für Nachbarschaftszentren. Die Akteure sind im Gespräch, es ist aber noch nicht absehbar, wann dies umgesetzt wird.
Galerie
buergerzentrum aussenansicht
buergerzentrum kaffee ecke
plan ludwigsgarten
garten ludwigstrasse 2
garten ludwigstrasse 1
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sport statt Stress - Streetworkout als integrativer Baustein im Magdeburger Viertel

Ansprechpartner
Eric Stellmacher
Funktion Leitung Bürgerzentrum
Sport statt Stress - Streetworkout als integrativer Baustein im Magdeburger Viertel
Projektbeschreibung
Das Projekt bietet insbesondere den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Quartier die Möglichkeit über gleiche Interessen kulturübergreifend zueinander zu finden und kostenlos, ohne Mobilitätsnachteile, eine Trendsportart zu betreiben und etwas gemeinsam für ihre körperliche Fitness und die Steigerung ihres Selbstwertes zu tun. Der Schlüssel hierzu ist die Errichtung und fachliche Begleitung eines Calisthenics-Sportparks. Calisthenics-Parks ermöglichen vielfältige Trainingsübungen im Freien, die ohne Hilfsmittel nur mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden. Die Sportart Calisthenics verbindet klassische Übungen des Geräteturnens und der Akrobatik. Das Grundgerüst der Parks besteht aus Stangen in verschiedener Höhe und Position, welche Reck und Barren nachempfunden sind. Bei der Gestaltung gibt es verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten für eine Vielfalt an Nutzungsoptionen. Besonders bei der jüngeren Generation erfreut sich die Sportart weltweit einer immer größeren Beliebtheit, da mit ihr auch ein moderner „Lifestyle“ transportiert wird. Calisthenics kann in allen Altersgruppen betrieben werden und bildet eine Freizeitalternative für fast alle Menschen im Magdeburger Viertel. Der Sportpark soll in der „Grünen Mitte“ des Quartiers platziert und offen gestaltet sein. Die Anlage wird frei zugänglich sein und bietet eine uneingeschränkte, kostenlose Nutzung für die Bewohner/innen. Der Park wird durch wöchentlich stattfindende Trainingseinheiten (1x Angebot für Jungs / 1x Angebot für Mädchen) bespielt, um insbesondere den Jugendlichen diese Form der konstruktiven und stressbewältigenden Freizeitgestaltung näher zu bringen und sie nachhaltig an das Sportprojekt zu binden. Angeleitet werden sie dabei von einer sozialpädagogischen Fachkraft mit Trainerlizenz. Ziel ist es durch die Arbeit auf Augenhöhe mit den Jugendlichen den Trainer / die Trainerin als Vorbild und Respektperson zu etablieren. Im Rahmen der Beziehungsarbeit werden sukzessive verschiedene pädagogische Ansätze (u.a. Konfliktlösungsstrategien) in das Training integriert und den Jugendlichen neue Perspektiven eröffnet. Veranstaltungen und Wettbewerbe sollen neben dem Training das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Das Bürgerzentrum der Stadt, 50m vom Standort des geplanten Parks gelegen, ist seit jeher gut im Stadtteil vernetzt und bietet die Möglichkeit sanitäre Anlagen zu nutzen, sich bei schlechtem Wetter in die Räumlichkeiten zu begeben und benötigtes Sportgerät zwischenzulagern.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier ist geprägt von einem hohen Anteil von Familien mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund aus unterschiedlichen religiösen und ethnischen Milieus, vielfach sozialer Benachteiligung und bildungsbenachteiligter Personenkreise. Im Quartier verstärkt sich die Segregation stetig, da nur hier „bezahlbarer“ Wohnraum zur Verfügung steht. Viele Familien haben nicht ausreichend Wohnraum zur Verfügung, finden jedoch keine angemessen große Wohnung. Besonders Jugendliche leiden unter dieser Situation. Durch eingeschränkte Mobilität und geringe finanzielle Möglichkeiten sind die Optionen der Freizeitgestaltung sehr eingeschränkt. Betreute, kostenlose Angebote sind kaum vorhanden. Sie suchen ihre Freiräume entweder draußen und „hängen“ aufgrund von mangelnden Alternativen ab oder verharren in ihrer Situation und isolieren sich. Aufgrund der Bildungsbenachteiligung fällt es ihnen außerdem schwerer Erfolge in der Schule zu erleben. Es stellt sich ein Gefühl des „Versagens“ ein. Der Mix aus verringertem Selbstwert, Langeweile und Enge hat oft destruktive Folgen, wie z.B. Delinquenz oder Süchte. Gefährdet sind vor allem Jugendliche mit Fluchthintergrund. Die Eltern leiden häufig noch unter „Anpassungsproblemen“ und können ihren Kindern oftmals wenig Perspektiven aufzeigen. Erschwerend ist, dass sie meist nur auf wenig gefestigte Beziehungen zurückgreifen können. Generell mangelt es im Quartier an Vorbildern zu denen Jugendliche aufschauen können, denn diejenigen mit erfolgreichen Bildungskarrieren wechseln den Wohnort. In der tagtäglichen Gemeinwesenarbeit ist festzustellen, dass sich unter den Bedingungen der Corona-Pandemie diese negative Entwicklung verstärkt fortsetzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Achim Magdeburger Viertel
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich quadratisch innerhalb der Straßen: Borsteler Landstraße, An der Eisenbahn, Hasseler Straße und Leipziger Straße. (Siehe png-Datei: Sport_statt_Stress_1)
Einwohnerzahl
3075
Quelle / Anmerkungen
Meldeamt der Stadt Achim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Meldeamt Stadt Achim. Siehe PNG-Datei Sport_statt_Stress2
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt auf mehreren Ebenen den Ansatz von Gemeinwesenarbeit. Der Calisthenics Park schafft im Quartier eine neue Form der Freizeitgestaltung, die vor allem die jüngeren Bewohner/innen aktivieren soll. Es wird ein neuer Raum für Begegnungen in der Nachbarschaft geschaffen, der über das Medium „Sport“ gleichzeitig ein kulturübergreifendes, sozialintegratives Element darstellt. Das Projekt bietet den Menschen vor Ort die Teilhabe an einem kostenlosen Angebot, welches nicht nur die körperliche Fitness stärkt, sondern auch das Miteinander positiv beeinflussen soll. Besonders die Jugendliche haben häufig konfliktbehaftete Beziehungen untereinander. Der pädagogische Ansatz des Projekts setzt an diesem Punkt an und soll für ein besseres „Klima“ im Quartier sorgen. Die Bespielung durch ein festes Angebot als auch durch Veranstaltungen/Wettbewerbe belebt die Quartiersmitte und schafft kontinuierlich neue Kontaktmöglichkeiten für die Bewohnerschaft. Aufgrund der Beliebtheit der Calisthenics-Parks setzen außerdem Pull-Effekte ein. Es wäre der erste Park in Achim und würde die Nutzung durch Sportler/innen aus dem übrigen Stadtgebiet nach sich ziehen. Somit können Beziehungen auch zu Menschen außerhalb des Viertels aufgebaut werden. Letztlich ist das Projekt mit einer sozialen, integrativen, baulichen und gesundheitlichen Aufwertung für das Quartier verbunden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die professionell angeleiteten Trainingsangebote werden kontinuierlich von jeweils min. 10 Teilnehmenden genutzt. Außerhalb der festen Angebote organisieren sich Trainingsgruppen selbst;der Platz fungiert als neuer Treffpunkt an dem sich Menschen begegnen
Vorhandene Strukturen
Seit über vierzig Jahren ist das Bürgerzentrum der Stadt Achim mit der Gemeinwesenarbeit im Magdeburger Viertel beauftragt. Mitten im Quartier gelegen, ist es seit jeher für viele der Bewohner/innen, teilweise bereits in der 3.Generation, eine wichtige Anlaufstelle. Neben der Beratungsarbeit, der Umsetzung von Projekten, Aktivitäten und Veranstaltungen für die Bewohnerschaft, nehmen die vor Ort agierenden Sozialarbeiter/innen ebenso eine wichtige Rolle in der Konfliktschlichtung als auch in der Wahrung der Interessen und Bedürfnisse der Menschen ein. Anzutreffen über externe Beratungen oder Projekte sind hier auch z.B. freie Träger wie das DRK, die Caritas oder der von der Stadt für Jugendarbeit beauftragte Verein SoFa e.V. Neben diesen Akteuren verfügt das Bürgerzentrum über einen festen Pool von Ehrenamtlichen, die in verschiedenen Projekten eingebunden sind. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich um das Bürgerzentrum herum ein aktives Netzwerk im Stadtteil gebildet. So ist das Bürgerzentrum Teil des Familienzentrum Magdeburger Viertel, zu dem die Grundschule als auch zwei Kitas gehören. Aufgrund der Fußläufigkeit bestehen ein reger Austausch und kontinuierliche Treffen. Gleiches gilt für den Stadtteilverein MaVi e.V. und die vor Ort ansässigen Moscheen und den Sportverein TSV Achim. Die zweimal jährlich vom Bürgerzentrum durchgeführte Stadtteilkonferenz lässt alle lokalen Akteure zusammenfinden und gibt allen Interessierten die Möglichkeit sich vor Ort zu vernetzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgerzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Astrid-Lindgren-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Achim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoFa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moscheen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsmanagement
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Freiwilligenagentur der Stadt wird vor Ablauf des Projekts eingebunden, um in der Folge die Bespielung des Parks durch Ehrenamtliche sicherzustellen. Das Bürgerzentrum wird das Projekt weiterhin in der Gemeinwesenarbeit verankern und es mit verschiedenen Akteuren u. Projekten bespielen. Es gilt als fester Ansprechpartner. Die Jugendarbeit der Stadt wird den Platz als weitere Option für die Gestaltung ihrer Arbeit nutzen. Der Bauhof kümmert sich um die Instandhaltung des Platzes.
Galerie
calisthenics park beispiele
flaeche calisthenics park
blick aufs buergerzentrum
gruene mitte quartier
buergerzentrum geplante flaeche
Zustimmung Veröffentlichung
On

Jung dabei - ich gestalte mein Ehrenamt in meinem Dorf

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Junge Menschen in der Region Elm Asse des Landkreises Wolfenbüttel in Remlingen gestalten ihre Umgebung selbst und passen ihre neue Ehrenamtsstrukturen an ihren Lebensraum vor Ort an.
Projektbeschreibung
Die Freiwilligenagentur gehört zum LK Wolfenbüttel, ist in WF verortet und in der Region seit 23 Jahren tätig. Sie möchte in Remlingen erreichen, dass ein Jugendstützpunkt errichtet wird, die von Jugendlichen hybrid(Digital/Präsenz) betrieben wird. Sie bekommen die Möglichkeit, die Entstehung und Errichtung selbst zu organisieren, von der Planung bis zum Betrieb. Dieser Stützpunkt hat den Charakter einer selbstgeführten Jugendzentrale, die auch für Institutionen und Verbände als Treff oder als Informationsdrehscheibe genutzt werden soll und zentral und sichtbar im Kern der Ortschaft liegen. Junge Menschen vor Ort bringen sich für die ältere Generation ein, machen ihre Jugendkultur transparent, um ein generatives Gleichgewicht in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport herzustellen und initiieren demokratiefördernde Aktivitäten in hybrider Form. Sie dienen zur Neuentstehung und Erhaltung des Ehrenamtes vor Ort. Die jungen Menschen leisten einen Anteil zur Bereicherung des Gemeinwesens vor Ort, identifizieren sich mit ihrem Lebensraum und fördern Akzeptanz und gemeinschaftliches Handeln in den ländlichen Gemeinschaften. Sie entwickeln gemeinschaftliches Leben und demokratische Mitbestimmung. Da bisher im Ort viel traditionelles Ehrenamt stattfindet, in dem junge Menschen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung vorfinden, haben sich Nischengesellschaften gebildet. A.) Junge Menschen, die sich an Strukturen orientieren, die der rechten Szene zuzuordnen sind. B.) Jugendliche mit Migrationshintergrund, (1982 - 1985 und 2015 - 2018). C.) Junge Menschen die sich weder der einen noch der anderen Gruppierung zuordnen möchten, vor Ort keine Möglichkeiten der Entfaltung vorfinden und daher in die nahegelegenen Städte Wolfenbüttel und Braunschweig ausweichen um ihre Freizeit und ihr Ehrenamt auszuüben. Diese Entwicklung führt zu Frontenbildungen und Fluchtbewegungen junger Menschen aus ländlichen Gebieten vor allen deshalb, weil hier eine Rechte Szene auf Sekundärmigration stößt und diese Entwicklung dem Gemeinwesen vor Ort abträglich ist. In unserem Projekt werden junge Menschen empowert, damit diese wiederum das Gemeinwesen empowern. Das geschieht in dem zu entwickelnden Stützpunk. Wir möchten die Zielgruppen aufsuchen, Kontakt herstellen, Gruppen zusammenführen durch kleine Veranstaltungen, Ideen sammeln und die Jugendlichen empowern Ideen vor Ort umzusetzen. Sie sollen befähigt werden im Netzwerk vor Ort aktiv zu sein.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In Remlingen - einer kleinen Ortschaft im ländlichen Raum, leben knapp 2400 Einwohner. Umfragen im Ort weisen uns darauf hin, dass unterschiedliche Voraussetzungen zur Entwicklung des Gemeinwesens vorliegen, die vorherrschende Träger und Vereinslandschaft tradiert ist und nicht mit den Ideen/ Lebenseinstellungen junger Menschen kompatibel ist, Jugendliche kaum Zugang zu diesen Strukturen finden und sich zurückziehen, sie sich außerhalb der Gemeinde orientieren und sich Zugänge suchen, die ihren Interessen entsprechen, kostengünstig sind und Mobilität/Fahrmöglichkeiten ermöglichen, die sonst sehr eingeschränkt vorhanden sind. Einhergehend mit finanziellen Engpässen in den Familien, ein hoher Anteil der jungen Menschen bezieht Transferleistungen, nutzten Jugendliche die Angebote, die reizvoll und kostenfrei sind. Da diese wenig Identifikation mit ihrer Gemeinde haben, verlassen sie ihre Umgebung und dadurch die aktuellen ländlichen Strukturen. Die Verbands-, Vereinszugehörigkeit schwindet, der Zugriff von demokratiefeindlichen Vereinigungen gelingt, die Zugehörigkeit junger Menschen in diesen Verbindungen wächst. Gleichzeitig stagniert das Gemeinwesen, es kann sich nicht entwickeln. Diese Problematik ist in Remlingen sichtbar. Hier entwickelt sich eine Nischengesellschaft, die parallel zu den vorhandenen Strukturen agiert, bedingt durch Corona verstetigen sich diese Tendenzen schnell und sind nicht mehr kontrollierbar. Die Nischen bestehen aus jungen Menschen, die ihre eigenen Interessen hybrid (Gestaltung von Freizeit) umsetzen. Zu ihnen zählen vermehrt demokratiefeindliche Gruppen, die auf Sekundärmigration treffen. Das birgt Frust- und Gewaltpotentiale.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elm-Asse / Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt zentral zwischen Wittmar und Semmenstedt . Es gehört zur Samtgemeinde Elm/Asse und grenzt sich zu allen umliegenden Ortschaften mit mehr als 3 Km ab. Remlingen hat keine geschäftliche Infrastruktur und ist durch den Asse-Schacht zusätzlich belastet. Durch die Asse-Problematik hat sich eine sehr kritische Bevölkerungsstruktur aufgebaut, die flankiert wird durch Gruppierungen mit rechtsradikaler Tendenz. Zusätzlich sind junge Flüchtlinge untergebracht worden.
Einwohnerzahl
2400
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 282 Bewohner*innen. davon sind 20 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben 81 Bewohner+innen mit Migrationshintergrund aller Altersgruppen. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 199 Bewohner*innen. davon sind 15 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_remlingen_1.jpg (569.34 KB)
img_remlingen_2.jpg (133.08 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Freiwilligenagentur steigert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen die gesamte Lebensqualität vor Ort. Sie werden dabei unterstützt, die Strukturen für sie interessanter zu gestalten und sie zu motivieren sich selbst für ihre Bedürfnisse in der Gemeinde einzusetzen. Dazu wird gemeinsam mit den Jugendlichen 1 Stützpunk in der Ortschaft errichtet. Der Ansatz den wir verfolgen, ist eine Peer to Peer Methode. Im Hinblick auf entstandene rechtslastige Tendenzen in den Gemeinden (sog. "Elm-Asse-Front") werden hier Strukturen entwickelt, die durch die Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung das demokratische Denken erhöhen und verfestigen. Zusätzlich werden die älteren Generationen in diese Prozesse der Verbesserung der Lebensqualität der beiden Ortschaften aktiv eingebunden. Die Teilnehmer*innen an dem Jugendstützpunkt werden dazu motiviert andere vorhandene Gruppen vor Ort (Ältere Menschen, Geflüchtete) in ihre Aktivitäten mit einzubinden. Der Jugendstützpunkt soll Aktionen ins Leben rufen und Alternativen bieten um der Rechten Szene etwas entgegenzusetzen, ihr den Boden zu entziehen. Damit wirken sie präventiv - sie stellen attraktive Angebote in hybrider Form zur Verfügung und verhindern den Zulauf zu Rechten Gruppen. Das Ansehen der Gemeinde steigt. Die Steigerungen werden auf die Bemühungen des "jungen Ehrenamtes und des Stützpunktes vor Ort zurückgeführt. Damit steigt das Gemeinwohl und die Anerkennung der Leistungen der Jugend.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jugendliche bauen Stützpunkte selbst auf und übernehmen Verantwortung, sie binden andere Gruppen der Gemeinde mit ein
Beschreibung
Die Jugendlichen werden über ihre Interessen befragt und wir empowern ihre Ideen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung des Gemeinwesens umzusetzen
Beschreibung
Die Jugendstützpunkte wollen weitere Gruppen erreichen und in die Arbeit einbeziehen (z.B. junge Menschen mit Gefährdungspotential, Geflüchtete, Ältere Menschen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindeverwaltung Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elm-Asse-Schule Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern und Großeltern der Wohnbezirke in Remlingen sowie der Flüchtlingsunterbringungen in Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Menschen mit selbst gewählten Standorten in Remlingen mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Remlingen gehört zum LK Wolfenbüttel. Dieser wird von 2 Stiftungen flankiert. Die Kurt - Mast - Jägermeister Stiftung, die sich für Gemeinwohl und Jugend einsetzt sowie die Stiftung Zukunftsfond - Asse, die Langzeitförderungen von Jugendinitiativen übernimmt, so diese eigenständig aufgestellt und vor Ort aktiv sind. Die Jugendstützpunkte bekommen die Möglichkeit eigenständig an diese Stiftungen heranzutreten und Anträge zu stellen. Die FWA wird diesen Prozess nachhaltig begleiten.
Galerie
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images
img remlingen 1
Zustimmung Veröffentlichung
On

Neuausrichtung der Quartiersarbeit

Ansprechpartner
Ulrike Baumheier
Funktion Sachgebietsleiterin Campus, Jugend und Senioren
Bündelung der Kräfte nach Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung
Projektbeschreibung
Das Osterholz-Scharmbecker Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist seit 2002 durch das Programm Soziale Stadt gefördert worden. Ende 2021 läuft die Förderung aus. Die Stadt steht vor der Herausforderung, aus eigenen Mitteln die positiven Entwicklungen zu sichern. Dazu ist es notwendig, die vorhandenen Ressourcen zu bündeln. Der Übergang bietet auch die Chance zur Neuausrichtung der Quartiersarbeit. Seit der Flüchtlingswelle 2015 hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Unterstützung von Zugewanderten konzentriert. Andere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern wurden dadurch verdrängt. Eine Untersuchung des forumZFD 2019/20 hat zudem ergeben, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund in Osterholz-Scharmbeck zu wenig einbezogen fühlen und dass die Arbeit der drei städtischen Einrichtungen im Quartier – des Hauses der Kulturen im Komponistenviertel, des Stadtteilbüros und des Jugendhauses im Teilquartier Drosselstraße – zu wenig aufeinander abgestimmt ist. Diese Ergebnisse sind in die Erarbeitung eines Quartierskonzepts eingeflossen, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Hauptziel der Neuausrichtung ist es, breitere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern zu erreichen. Um das zu erreichen, sollen zum einen die aufsuchende Arbeit ausgeweitet und Komm- und Gehstruktur besser verzahnt werden. Zum anderen sollen Beteiligung und Empowerment gestärkt werden. Damit dies gelingt, sind starke Netzwerke und die Einbindung neuer Kooperationspartner notwendig. Zur Koordination der Umsetzung des Quartierskonzepts soll eine Projektstelle geschaffen werden, die zum Teil aus Fördermitteln, zum Teil aus städtischen Mitteln finanziert werden soll. Der/die Koordinator/in steuert die Weiterentwicklung von Kooperations- und Koordinationsstrukturen zwischen den drei Einrichtungen und damit die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur. Zur Stärkung von Beteiligung und Empowerment baut er/sie zum einen ein Quartiersforum Komponistenviertel auf und entwickelt gemeinsam mit den Quartierseinrichtungen das bestehende Quartiersforum Drosselstraße weiter. Zum anderen werden selbstorganisierte Aktivitäten initiiert und unterstützt. Schließlich schafft der/die Koordinator/in Strukturen zur Abstimmung zwischen den an der Quartiersarbeit beteiligten Ämtern und mit den Kooperationspartnern, bindet neue Kooperationspartner ein und stößt Kooperationsvorhaben an, um z.B. gemeinsam mit Kitas und Schulen breitere Gruppen der Bevölkerung zu erreichen.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist gekennzeichnet durch eine hohe kulturelle Vielfalt (Menschen aus 28 Nationen) sowie einem hohen Anteil junger Menschen und weist für die Stadt eher untypische Geschoßwohneinheiten auf. Zudem gilt es als „Ankommensquartier“ für zahlreiche Geflüchtete. Der Anteil von Menschen, die Sozialleistungen beziehen, liegt deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden ein Quartiersmanagement und zahlreiche Angebote im Quartier aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße und im Stadtteilbüro in der Drosselstraße. Daneben engagiert sich das städtische Jugendhaus im Quartier. Das Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung 2021 stellt Osterholz-Scharmbeck als Bedarfszuweisungskommune vor die Herausforderung, wie die erreichten positiven Veränderungen auch über das Ende des Förderzeitraums hinaus gesichert werden können. Gleichzeitig bildet diese Zäsur die Chance für eine Neuausrichtung. Eine Studie des Forums Ziviler Friedensdienst hat 2020 Problemlagen aufgezeigt, die eine solche Neuausrichtung erforderlich machen: • Die Zusammenarbeit der Institutionen der Quartiersarbeit wird nicht genügend koordiniert. Zum Teil überschneiden sich Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten. • In der Vergangenheit hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Zielgruppe der Geflüchteten konzentriert. Andere Gruppen wurden zu wenig erreicht. • Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich generell in der Stadt nicht genügend einbezogen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterholz-Scharmbeck - Drosselstraße und Komponistenviertel
Beschreibung
Das Fördergebiet ist deckungsgleich mit dem Soziale Stadt-Sanierungsgebiet Mozart- und Drosselstraße, das in stadträumlich isolierter Lage östlich der B 74 liegt. Es umfasst die Teilquartiere "Komponistenviertel" (frühere Quartiersbezeichnung: Mozartstraße) mit den Straßen Beethovenstraße, Mozartstraße, Am Hohenberg, Händelstraße, Mendelsohnstraße und Franz Liszt-Straße sowie "Drosselstraße" mit den Straßen Amselstraße und Drosselstraße.
Einwohnerzahl
2063
Quelle / Anmerkungen
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Stand: 1.1.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Förderung durch Soziale Stadt läuft Ende 2021 aus. Das beantragte Projekt startet nach Auslaufen der Förderung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit und trägt damit zur Umsetzung der langfristigen Stadtplanungstrategie für das Soziale Stadt-Quartier bei. Das Projekt hat Modellcharakter für andere Klein- und Mittelstädte, von denen viele mittelfristig ebenfalls vor der Herausforderung des Auslaufens der Soziale Stadt-Förderung stehen. Dazu soll eine Projektstelle eingerichtet werden, die zum Teil aus Fördermitteln und zum Teil von der Stadt finanziert wird.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Landkreis Osterholz
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck. Die Zahl bezieht sich auf den Anteil der 15- bis 27jährigen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Quartiersarbeit in Osterholz-Scharmbeck orientiert sich am Sozialraumansatz. Der Sozialraum ist das konkrete Wohnumfeld von Menschen mit ihrem gesamten präsenten sozialen Netzwerk (Nachbarn, Freunde, Familie usw.) Sozialräumliche Arbeit meint Veränderung und Gestaltung sozialer Räume, nicht die Veränderung von Menschen. Es gilt, die Menschen zu stärken und Ressourcen zur gelingenden Lebensbewältigung zu fördern (mit den Stärken der Menschen arbeiten). Bei dieser Arbeit werden die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Projekte einbezogen. Das schafft Nachhaltigkeit und längerfristige Erfolge. Voraussetzung für eine erfolgreiche sozialräumliche Arbeit sind die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur, Beteiligung und Empowerment und starke Netzwerke.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gelingt, Bewohner/-innen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters in die Neuausrichtung der Quartiersarbeit einzubeziehen. Die Aktivitäten orientieren sich an den Interessen der Bewohner/-innen und deren Bereitschaft zum Engagementm
Beschreibung
Im Quartier und in den Quartierseinrichtungen gibt es mehr selbstorganisierte Aktivitäten.
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen der Quartierseinrichtungen und von Kooperationspartnern fließen in die Quartiersarbeit ein und werden gebündelt.
Vorhandene Strukturen
Das bisherige Quartiersmanagement ist angesiedelt im Stadtteilhaus Haus der Kulturen und wird überwiegend aus Soziale Stadt-Mitteln finanziert. Zurzeit sind im Haus der Kulturen vier Teilzeitkräfte über die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben beschäftigt. Diese Stellen können ab Anfang 2022 nicht mehr weitergeführt werden. Geplant ist der Neuaufbau eines Teams aus der beschriebenen Projektstelle und vermutlich zwei weiteren städtischen Teilzeitstellen. Die Projektstelle übernimmt koordinierende Funktionen zwischen dem Haus der Kulturen, dem Stadtteilbüro Drosselstraße und dem städtischen Jugendhaus und ermöglicht eine Ausweitung der aufsuchenden Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Integrationsbeauftragte sowie Fachbereich Bildung und Erziehung, Soziales, Ordnungswesen, Stadtplanung und Bauen, Gebäudemanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osterholz, Jugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Pumpelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Osterholz, Präventionsteam
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Biologische Station Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede (Erziehungs- und Gewaltschutzberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten Ritterhuder Straße, Berliner Straße, Komponistenviertel und Buschhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen Beethovenschule, Buschhausen, Menckeschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lernhaus im Campus, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Berufsbildende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adler Wohnen und Service
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungsgesellschaften (z.B. Kaemena + Köpke, Haus und Grund)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Azadi
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballverein Barispor Osterholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Osterholz-Scharmbeck will nach Ende der Soziale Stadt-Förderung nachhaltige Strukturen zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit unter Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Grundlage dafür ist das beigefügte Quartierskonzept, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Die im Rahmen des Projekts eingerichtete Koordinatorenstelle unterstützt die Umsetzung dieses Konzepts und wird nach Projektabschluss vollständig von der Stadt finanziert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit am, mit und um das St. Elisabeth-Stift in Lastrup

Ansprechpartner
Martina Hanrath
Funktion Leitung Einrichtungen und Dienste der Eingliederungshilfe
Wir sind auch Gemeinde (aktive gelebte Inklusion)
Projektbeschreibung
Bei dem Projekt soll es darum gehen, die wechselseitigen Bedarfe im Gemeinwesen zu ergründen und daraus Potentiale für die Zukunft abzuleiten, Hemmschwellen in der Begegnung und dem sozialen Miteinander mit Menschen mit Handicap abzubauen und Inklusion zu stärken. Das Quartier, in dem unsere Einrichtung(en) verortete sind, verändert sich zur Zeit auch im Rahmen der laufenden Dorferneuerung/Städteförderung. Gewohnte Unterstützungen durch das Gemeinwesen, wie Z.B. der ehrenamtliche Besuchsdient brechen weg. Durch die Begegnungsstätte entstehen ganz neue Möglichkeiten für das Quartier und die Nachbarschaft, die mit Hilfe des Projektes eruiert und etabliert werden sollen. Die vorhandene Begegnungsstätte soll für die Bürger der Gemeinde Lastrup geöffnet werden und einer vielfältigen Nutzungsmöglichkeit zugeführt werden. Das Café Treffpunkt soll etabliert werden, Begegnung ermöglichen, und im Rahmen des Cafés auch Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen Es sollen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements und der Hilfe zur Selbsthilfe geschaffen werden Durch Kooperation und Vernetzung sollen mit weiteren Anbietern aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sport, Kultur und Freizeit bestehende Angebote ausgebaut und neue (fehlende) geschaffen werden. Das Thema Mobilität ist ein wichtiges Thema, da die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kaum möglich ist, weil ÖPV kaum vorhanden ist, daher soll eine über eine Infobörse die Möglichkeit geschaffen werden Mitfahrgelegenheiten (Mitfahrzentrale) abzufragen und zu initiieren. Durch den Ausbau ambulanter Wohn- und Betreuungsformen für Senioren und für Menschen mit psychischen Erkrankungen bedarf es zum Gelingen von Inklusion gut funktionierender Strukturen zur Gemeinwesenarbeit. Auch haben wir klar den Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe und ehrenamtliches Engagement. Zur Erklärung, warum das Feld Folgeantrag beschrieben wurde: Wir hatten bereits eine Projektförderung über Aktion Mensch für die Begegnungsstätte. In dem Feld Folgeantrag ist die Erläuterung warum wir erneut einen Förderantrag (in diesem Fall Erstantrag) für das Projekt stellen. Wir wollen hier transparent sein, dass es bereits eine Projektförderung gab, das Projekt aber pandemiebedingt nicht in der Weise umgesetzt werden konnte, wie es geplant war.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Bereits 2015 haben wir ein Projekt zur Sozialraumorientierung durchgeführt. Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben häufig Entwurzelung und das Wegbrechen sozialer Bezüge, und erleben sehr viele Hemmnis-Faktoren wieder den Anschluss an das Leben zu finden. Solange das Projekt zur Sozialraumorientierung durch die professionelle Projektverantwortliche begleitet war, liefen die angeschobenen Angebote und Aktionen gut und regelhaft. Mit Auslaufen des Projektes, und mit der Übergabe der Verantwortung an Teilnehmer des Projektes sind diese nach und nach wieder versandet. Geblieben sind eine Doppelkopfrunde bestehend aus Bewohner/Innen der Einrichtung und Bürger/Innen der Gemeinde Lastrup, 2 regelmäßig pro Jahr stattfindende Bildungsangebote in Kooperation mit dem Bildungswerk und ein in Kooperation stattfindendes Angebot "Ferienpassaktion" für Kinder und Jugendliche. Im nächsten durch Aktion Mensch geförderten Projekt "Begegnungsstätte" konnte ein breit gefächertes Portfolio an Aktionen und Angeboten mit verschiedensten Kooperationspartnern auf den Weg gebracht werden, und es fanden sich Akteure die auch bereit waren sich ehrenamtlich zu engagieren. Dies Projekt kam dann aufgrund der Pandemie zum erliegen. 90 % der angeschobenen und etablierten Angebote und Aktionen durften nicht mehr stattfinden. Nun mit den zunehmenden Lockerungen möchten wir das Projekt wieder neu aktivieren, die geknüpften Kontakte wieder beleben und Angebote und Maßnahmen fortführen. Die Pandemie hat uns die Zeit geraubt. Die Projektfrist läuft im August 2021 aus, und es konnte ab März 2020 aufgrund der Pandemie kaum an der aktiven Fortführung des Projektes Begegnungsstätte gearbeitet werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lastrup Landkreis Cloppenburg
Beschreibung
Im wesentlichen bezieht sich das Fördergebiet auf den Ort Lastrup, im Einzelfall sind auch Ehrenamtliche aus dem gemeindlichen Umfeld herzlich willkommen
Einwohnerzahl
4500
Quelle / Anmerkungen
Ort Lastrup und teilweise angrenzende Bauernschaften
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
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GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Generationsübergreifend ausgerichtet und hat besonders die Menschen im Focus, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation oder ihrer besonderen Lebenslage ( höheres Lebensalter, keine familiären Bezüge, körperliche und psychische Erkrankungen) in ihren Möglichkeiten der sozialen Teilhabe eingeschränkt sind. Hier sollen die vorhandenen Ressourcen eruiert werden, und Bedarfe abgefragt werden, damit diese Bürger/Innen auch aktiv am Leben in der Gemeinschaft teilhaben können. Das Projekt ist auf die Hilfe zur Selbsthilfe ausgerichtet. Das Projekt soll Anregungen/Impulse geben, wie Gruppen/Akteure Gemeinwesen aktiv gestalten können. Aufgrund der demographischen Entwicklung im Hinblick auf die Alterspyramide und parallel dazu der immer deutlich werdende Fachkräftemangel in der Pflege ist es umso mehr von Bedeutung, das sich Jung und Alt begegnen und austauschen können, um die Bedarfe der unterschiedlichen Lebenslagen/Lebenswelten kennenzulernen. Das St. Elisabeth-Stift möchte sich nicht nur auf das Kerngeschäft konzentrieren, sondern mit allen Ressourcen und Facetten die in der Einrichtung lebenden und ambulant betreuten Mensch die größtmögliche aktive Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen, und somit mit dem Projekt aktiv die GWA mitgestalten und andere damit anstecken dies gemeinsam für alle Bürger/Innen der Gemeinde zu tun.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Angebote und Aktionen sprechen Bürger/Innen generationsübergreifend an und verbinden verschiedene Zielgruppen miteinander
Beschreibung
Am Ende steht ein starkes Netz aus verschiedenen Akteuren und konkreten Kooperationspartnern, die auch nach Ablauf der Projektzeit nachhaltig am Erreichten weiterarbeiten
Beschreibung
Menschen mit Handicap nehmen aktiv an den Angeboten teil. Erleben sich als gleichberechtigtes, mitgestaltendes und akzeptiertes Mitglied in der Gemeinschaft
Beschreibung
Das Projekt hat konkret Einfluss im Rahmen der Städtebauplanung und Entwicklung des Ortes
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendparlament Gemeinde Lastrup, Jugendbürgermeisterin Amelie Hoffmann_Schlegel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Lastrup, Christina Brundiers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungswerk Lastrup, Susanne Schnelten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lastrup, Jessica Hülskamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hemmelte, Schulleiterin Monika Sommer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Petrus, Pastoralreferent Robert Luittikhuis
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lastrup Sozialkoordinatorin Frau Verena Rammler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kunstgruppe, Frau Honnacker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Lastrup Annegret Timme
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorentanzgruppe Lastrup Rita Thobe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Landjugend Lastrup, Justus Kathmann, Sophie Fennen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisverkehrswacht Cloppenburg, Achim Wach
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontaktstelle für Selbsthilfe Cloppenburg, Rita Otten, Andrea Poppe-Aumüller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen, Kathrin Morgenroth
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsbegleitung Pflegeberufe, Nicol Wende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtlicher Besuchsdienst St. Elisabeth-Stift, Luzia Nietfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EUTB für den Landkreis Cloppenburg, Anna Kropotin, Renate Fatmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendring Lastrup Matthias Lübke, Franziska Sostmann
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll langfristig in die kommunalen Strukturen eingebunden werden. Es ist davon auszugehen, dass sofern es nicht gelingt das Projekt dauerhaft in ehrenamtlichen Strukturen zu überführen, der Träger auch über das Projekt hinaus einen kleinen Anteil zur Finanzierung beisteuern wird. Es wird im Projekt auch zu beachten sein, wie sich das Umfeld weiter entwickelt (Dorferneuerung/Städteförderung) Hieraus werden fortwährend neue Ableitungen zu treffen sein.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft St. Marienberg

Ansprechpartner
Ekke Peter Seifert
Funktion Prokurist
Gute Nachbarn - Gutes Leben!
Projektbeschreibung
In der Stadt Helmstedt haben die demographische Entwicklung und der Strukturwandel im Kohlerevier an der früheren innerdeutschen Grenze in den letzten Jahrzehnten deutliche Spuren hinterlassen. Sichtbar wird das etwa im nordwestlichen Stadtgebiet, das durch teilweise baufällige Wohnblöcke und Leerstand aber auch einer teils multi-ethnischen teils älteren Bewohnerschaft und vielen kinderreichen Familien geprägt ist. Mit dem Projekt will die Diakonie gemeinsam mit Akteuren und Bewohnerschaft Themen, Bedarfe und Ressourcen erörtern, die die Lebensqualität und Perspektiven der Menschen vor Ort nachhaltig verbessern sollen. Dabei sind ausdrücklich alle Einwohner:innen angesprochen. Über die Einrichtung eines neuen Ortes und Treffpunktes im Quartier wird ein Anlaufpunkt geschaffen, an dem sowohl niederschwelliger Unterstützungsbedarf ermöglicht als auch Raum für neue und auch selbstgestaltete Angebote und Formate gegeben wird. Rund um den Mittelpunkt des identifizierten Sozialraums, dem historischen Klostergelände St. Marienberg, soll eine Projektkoordination darauf hinwirken, gemeinsam mit Bewohnern und auch Akteuren Themen und Bedarfe zu ermitteln, die die Nachbarschaft im Quartier nachhaltig stärken und fördern. Das Leben im Quartier und die persönliche Entfaltung und Entwicklung der Bewohnerschaft und die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe stehen dabei im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Kita St. Marienberg und der Grundschule Friedrichstraße, mit denen die Diakonie schon lange sehr vertrauensvoll zusammenarbeitet, werden dabei z.B. konkret Eltern mit Unterstützungbedarfen im Alltag angesprochen und zur Mitwirkung aktiv eingeladen. Über die Kirchengemeinde und den im Quartier befindlichen Tagestreff sollen auch gezielt vereinsamte Senioren angesprochen und einbezogen werden. Über einen Ort im Quartier sollen aktiv niederschwellige Hilfsangebote nach Bedarf und Nachfrage installiert werden. Zahlreiche Kooperationspartner und Fachdienste haben hierzu ihre Unterstützung zugesagt. Über das Projekt sollen die Alltagskompetenzen der Bewohner nachhaltig gestärkt und gefördert, die nachbarschaftlichen Verbindungen verbessert und das Leben im Quartier nachhaltig, interkulturell und intergenerationell bereichert werden. Das Projekt wird über den Stadtteil hinaus in die ganze Stadt wirken und das Motto eindruckvoll sichtbar machen: Gute Nachbarn - Gutes Leben! https://www.stadt-helmstedt.de/de/wirtschaft-bauen/sanierungsgebiete/conringviertel.html
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Bürger:innen mit Migrationshintergrund aus. Ein Bericht der Stadt zum sog. "Conringviertel" weist einen Anstieg der ausländischen Bewohner des Quartiers von 13,08% im Jahr 2009 auf 28,26% im Jahr 2019 mit insgesamt 53 verschiedenen Nationen aus. Der Zuzug von Bürgern aus Europa hat sich mehr als vervierfacht. Es handelt sich dabei v. a. um Arbeitsmigranten aus osteuropäischen Ländern. Darüber hinaus leben viele alleinstehende und sozial benachteiligte Senior:innen sowie kinderreiche Familien im Quartier. Die Wohngebäude weisen vielfach sichtbaren Sanierungsbedarf auf. Es gibt teils einen hohen Leerstand. Im November 2020 hat die Straße Dammgarten überregional Bekanntheit erlangt, als zwei Wohnblocks komplett unter Corona-Quarantäne gestellt wurden. Das Ansehen des Quartiers hat dadurch weiter stark gelitten. Durch langjährige Beratungsarbeit der Diakonie für Menschen aus dem Quartier ist der Eindruck entstanden, dass die verschiedenen sozialen Gruppen im Quartier mehr neben- statt miteinander leben. Als weitere Auffälligkeiten sind zu nennen: - häufig prekäre Arbeitssituationen der Bewohner:innen - Schule: Sprachbarrieren bei Kindern, fehlende Unterstützung im Elternhaus - kinderreiche Familien: kaum Angebote zur Freizeitgestaltung, fehlende KiTa-Plätze - fehlender niederschwelliger Zugang zu Bildung - Unkenntnis bei alltäglichen Abläufen und Leistungsansprüchen (z. B. BuT) - bestehende Hilfsangebote auf spezielle Klientel ausgerichtet (z. B. Wohnen + Beraten/Meilenstein auf Obdachlose, GU des DRK auf Asylbewerber, MGH auf Frauengruppen) - weitere niederschwellige Angebote fehlen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Helmstedt
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt westlich des Stadtzentrums der Stadt Helmstedt, ist Teil der Kernstadt. Nördlich wird das Quartier durch die Vorsfelderstraße begrenzt, östlich von der Leuckartstraße. Im Süden begrenzt das Braunschweiger Tor das Quartier, im Westen der Bruchweg.
Einwohnerzahl
2700
Quelle / Anmerkungen
Die Zahl stammt aus dem Ergebnisbericht Vorbereitende Untersuchungen zur Stadtsanierung des Conringviertels der Stadt Helmstedt von 2020. Die dortigen Quartiersgrenzen sind jedoch kleiner als im von uns beschriebenen Quartier.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Projektgebiet überschneidet sich teilweise räumlich mit dem Sanierungsgebiet Conringviertel aus dem Programm "Sozialer Zusammenhalt". Dabei handelt es sich aber überwiegend um städtebauliche Maßnahmen. Maßnahmen im sozialen Bereich werden inhaltlich genau mit der Stadt Helmstedt abgestimmt und von unserem beantragten Projekt abgegrenzt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Werte aus dem Ergebnisbericht der Stadt Helmstedt zum Conringviertel, welches sich zum Teil mit dem Projektgebiet deckt. Aufgrund unserer Erfahrung mit der Bewohnerschaft des Projektquartiers ist uns bekannt, dass die Zahlen eher etwas höher anzusetzen sind, als nur im Conringviertel. Die Werte sind daher geschätz.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Ergebnisbericht der Stadt Helmstedt (siehe auch Merkmal 1) sind etwa 1/3 des Conringviertels arbeitslos, nicht oder gering beschäftigt. In der Gesamtstadt sind dies nur 25%.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen sind dem Ergebnisbericht der Stadt Helmstedt zum Conringviertel sowie dem Sozialbericht des Landkreises Helmstedt entnommen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel des Projektes ist es, die Lebensqualität im Quartier nachhaltig zu verbessern. Dabei geht es nicht nur um einzelne Lebensbereiche wie z.B. Schule/Bildung oder Gesundheit, sondern um einen ganzheitlichen Blick auf die Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort. Die wenigen bereits vorhandenen Strukturen werden genutzt, weitere notwendige Strukturen werden ggf. ergänzt - ein starkes sozial-integratives Netzwerk entsteht. Bedarfsgerechte Hilfsangebote werden installiert und um Möglichkeiten der aktiven Mitwirkung bei der Angebotsgestaltung ergänzt. Dadurch werden sowohl die Selbsthilfepotenziale und Stärken einzelner Bewohner und deren Familien als auch das Miteinander der Bewohnerschaft gestärkt. Es wird eine Teilhabe aller am aktiven Leben im Quartier ermöglicht und eine Gute Nachbarschaft geschaffen. Die Bewohnerschaft wird aktiv in die Bedarfsermittlung für eine nachhaltig positive Entwicklung des Quartiers einbezogen und befragt. Abgeleitete Angebote und Formate werden mit Kooperationspartnern abgestimmt, zivilgesellschaftliche Akteure aktiv einbezogen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Hilfangebote, Veranstaltungen werden von der gesamten Bewohnerschaft angenommen
Beschreibung
Verschiedene Bewohnergruppen beteiligen sich gemeinsam an der Gestaltung des Quartiers
Beschreibung
Ganzheitliche Stärkung der Bewohnerschaft, z.B. Verbesserung der schulischen Situation der Kinder, Stabilisierung der Haushaltssituation der Familie u.a.
Beschreibung
Kooperationspartner arbeiten im Netzwerk gemeinsam an der Verbesserung der Lebensqualität im Quartier
Beschreibung
"Treffkultur" im Quartier ist installiert und wird angenommen. Synergien innerhalb der Bewohnerschaft entstehen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Friedrichstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Marienberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kreisverband Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten - Ambulante Hilfe Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten - Tagestreff Meilenstein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Helmstedt - MehrGenerationenHaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KreisSportBund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. luth. Kirchengemeinde Georg Calixt Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Giordano-Bruno Gesamtschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Tagestreff Meilenstein e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kloster und Paramentenwerkstatt St. Marienberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Helios St. Marienberg Krankenhaus Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt und der Ansatz sind neu in der Stadt Helmstedt und wird in der Form erstmalig durchgeführt. Stadt und Landkreis werden aktiv in die Projektgestaltung und -begleitung einbezogen. So wird eine Abgrenzung zu den städtischen avisierten Förderungen der Sanierungsgebiete sichergestellt. Der gewünschte Projektstandort liegt auf dem Gelände der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Auch hier werden Perspektiven zur nachhaltigen Gestaltung des Standortes aktiv und frühzeitig ausgelotet.
Zustimmung Veröffentlichung
On

NachBar

Ansprechpartner
Leonore Determann
Funktion Vorsitzende
NachBar
Projektbeschreibung
Das Quartier, Samtgemeinde Holtriem, besteht aus acht Mitgliedsgemeinden, denen ehrenamtliche Bürgermeister*innen vorstehen. Die Gemeinde Utarp errichtet ein Gemeindezentrum, das zum Ende des Jahres öffnen kann. Die Räumlichkeiten werden dem AWO Kreisverband mietfrei überlassen. Geplant ist in dem Gemeindezentrum eine zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle für Bürgeranliegen, die NachBar, zu errichten. Um vorab die Bedürfnisse, Interessen und Engagementbereitschaft der Bürger*innen zu ermitteln wurde eine Befragung durchgeführt. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass viele Einwohner*innen von Mobilitätsbeschränkungen betroffen sind, nach Möglichkeiten suchen mit anderen in Kontakt zu treten und nachbarschaftliche Hilfe wünschen. Senior*innen und Geflüchtete sind von gleichartigen Problemen betroffen. Auf dieser Grundlage werden im Rahmen des Projektes Maßnahmen entwickelt, um wohnortnahe Beratungs-, Freizeit-, Bildungs-, Begegnungs- und Hilfsangebote zu errichten, um damit die soziale Teilhabe, Mobilität, Nachbarschaftshilfe und intergenerationellen und – kulturellen Kompetenzen zu fördern. Zu Projektbeginn geht es darum Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, damit es ermöglicht wird sich kennenzulernen, Gespräche zu führen und Gemeinsamkeiten zu entdecken, um im Anschluss daran das nachbarschaftliche Zusammenleben zu gestalten. Ein besonderer Focus wird auf die Gruppe der Senior*innen und Geflüchteten gerichtet, da sie mit besonderen Hürden der sozialen Teilhabe zu kämpfen haben. Vorhandene Angebote werden in das Projekt integriert bzw. angebunden oder wie die bestehende Anti-Rost-Initiative ausgeweitet, damit sie auch gemeindeübergreifend wirken können. Zentraler Netzwerkknoten wird im gesamten Projektverlauf das Gemeindezentrum in Holtriem sein. Von dort aus werden Treffpunkte/Angebote in den anderen 7 Mitgliedsgemeinden koordiniert. Dafür können noch nicht vollumfänglich genutzte, vorwiegend barrierefreie Räumlichkeiten, wie bspw. Vereinsheime in Anspruch genommen. Im weiteren Verlauf des Projektes werden Mobilitätsoptionen entwickelt, um die Möglichkeit für die Bewohner*innen zu eröffnen mehr an der Nahversorgung teilzunehmen und Mobilitätsdefiziten entgegenzuwirken. Bereits bestehende private Initiativen werden einbezogen und das eingeschlafene Mitfahrsystem „Fahr mit“ wiederbelebt. Um den Maßnahmenplan zielgerichtet gestalten zu können wurden Expertengespräche mit Vertretern der Samtgemeinde und potentiellen Kooperationspartner geführt
Laufzeit
2021-05-05 00:00:00
Ausgangslage
Der Landkreis Wittmund ist mit 57000 Einwohner*innen zweitkleinster in Niedersachsen. Damit geht eine vergleichsweise sehr geringe Bevölkerungsdichte (fünftkleinste in Niedersachsen) und besondere Strukturschwäche einher. Die Samtgemeinde Holtriem ist eine der vier Mitgliedsgemeinden des Landkreises. Behörden finden sich vorrangig in der Kreisstadt Wittmund (ca. 30 km entfernt). Diese zu erreichen stellt gerade für ältere Menschen aus der Samtgemeinde, die oft nicht mehr über stabile familiäre Bindung verfügen, und in diesem Bereich untergebrachte Flüchtlingsfamilien vor große Herausforderungen. Arztbesuche kommen einem Tagesausflug gleich und peripher wohnende Geflüchtete haben geringere Integrationschancen. Die Bewohner*innen des Quartiers haben nicht genügend Möglichkeiten der sozialen Teilhabe. Insbesondere in der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, wie stark die Menschen auf soziale Kontakte angewiesen sind. Allein durch die Alltagsbegleiter und Anti-Rost-Initiative ist dies nicht aufzufangen. Was teilweise von den Alltagsbegleitern vorgefunden wurde ist alarmierend und schockierend. Viele Ältere sitzen zu Hause, haben dringend notwendige Arzttermine aus Angst und in Ermangelung von Transportmöglichkeiten, nicht wahrgenommen. Kinder und Jugendlichen leiden psychisch unter Corona, vor allem Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwächeren Familien sind betroffen. Wir sehen dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der sozialen Teilhabe.
GWA/QM-Ansatz
Ausschlaggebend für die Umsetzung des Projektes sind die Wünsche und Interessen der in in der Samtgemeinde Holtriem lebenden Bürger*innen mit dem Ziel eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen. Die Bürger*innen werden angeregt ihr Umfeld/Zusammenleben in der Gemeinde aktiv zu gestalten, so dass sie entsprechend ihrer Bedürfnisse zufriedener leben können. Durch Nachbarschaftsarbeit und die damit verbundene Einbeziehung aller Bevölkerungsgruppen wird mehr Teilhabe vor Ort möglich. Während des gesamten Projektzeitraums wird durch aktivierende Befragungen, runde Tische, Zukunftswerkstatt, o.ä. eine permanente Bürgerbeteiligung sichergestellt und die Eigeninitiative/Selbsthilfe der Bürger*innen gefördert. Hierdurch identifizierte Potentiale und Schwächen sollen genutzt bzw. behoben werden. Die Bürger*innen werden befähigt Netzwerke zu knüpfen in denen sie kommunizieren und sich organisieren können.

InGe hilft!

Ansprechpartner
Nikolaus Lemberg
Funktion Geschäftsführer
Unterstützungsnetzwerk für internationale Familien, Geflüchtete und Hilfsbedürftige in der Samtgemeinde Salzhausen
Projektbeschreibung
Die Interessengemeinschaft e.V. (InGe) ist als Sozialunternehmen seit 35 Jahren in Salzhausen aktiv. Die Arbeit mit internationalen Familien und die Hilfen für Geflüchtete ist schrittweise über die letzten Jahren entstanden. Seit 2020 bieten wir mit der Nachbarschaftshilfe „Handschlag“ eine Corona-Einkaufshilfe für die ländlich strukturierte Samtgemeinde an. Ehrenamtliche Helfer*innen übernehmen Patenschaften für die 1-zu-1 Nachbarschaftshilfe. Im Rahmen der Gemeinwesenarbeit wollen wir die entstandenen Projektteile zusammenführen und verstetigen. Schon heute unterstützen wir, wo erforderlich, mit allgemeiner Sozialberatung und ggf. auch Vermittlung zu anderen Hilfsangeboten. Diesen Ansatz gilt es, mit Hilfe von drei Teilstellen, zu professionalisieren und damit langfristig eine Ehrenamtsbörse zu initiieren. Bedarfe werden zeitnah erfasst, aufgenommen oder weitervermittelt. Hilfreich ist dafür sowohl das vereinseigene Angebot als auch das regionale Netzwerk. Zentral ist z.B. die Kooperation mit der ortsansässigen Tafel „InterZOB“, die coronabedingt ihre Türen nicht mehr für die hilfsbedürftigen Menschen öffnen konnte. Nun obliegt es uns und den Helfern des ehrenamtlichen Fahrdienstes die bedürftigen Haushalte zu beliefern. Neben vielen Familien, Paaren und Einzelpersonen verschiedensten Alters und kulturellem Hintergrund, gehören immer mehr BewohnerInnen aus dem betreuten Wohnen für Senioren dazu, sowie Bewohner*innen der drei Wohnunterkünfte für geflüchtete Menschen. Besonders bei den ausländischen Familien, innerhalb der Unterkünfte, aber auch im privathäuslichem Umfeld, tauchen immer wieder zusätzliche Bedarfe auf. Ziel ist es dort Entlastung zu schaffen, z.B. durch die Bereitstellung von Beschäftigungsmöglichkeiten, Beratung bei der Kindererziehung und der Gelegenheit des Austauschs zur aktuellen Situation. Unser besonderer Fokus liegt in der Schnittstelle zwischen Schule und Elternhaus. Es gilt Schreiben der Schulen und Kitas adäquat zu übersetzen, Homeschooling zu unterstützen und auch individuelle Hilfen zu installieren. Während des Distanz-, Wechsel- und Home-Unterrichts war es oberstes Ziel, Kindern den so wichtigen Anschluss ans Bildungssystem zu erhalten oder überhaupt erst zu ermöglichen. Im Bereich Schule, Jugendhilfe und Bildungsarbeit mit geflüchteten Familien, können wir schnelle Hilfen installieren und greifen hier auf Erfahrungen von mittlerweile 12 Jahren zurück. Wichtig ist uns die Menschen im Gemeinwesen partizipativ zu beteiligen.
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Zuwanderung hat sich in den letzten Jahren im Landkreis Harburg sehr dynamisch entwickelt. Hierzu gehören Zuzüge aus dem europäischen Ausland, aber auch eine deutlich gestiegene Zahl von Zuwanderungen aus Kriegs- und Krisenländern. Bereits 2015 lebten Menschen aus 39 (!) Nationen in Salzhausen. Heute existieren 3 Flüchtlingsunterkünfte in der Samtgemeinde. Ein Umzug in privaten Wohnraum in Dörfer und Ortsteile der ländlichen Region stellt unsere "Quartiersarbeit" vor besondere Herausforderungen. An den Schulen zeigen sich uns seit Jahren die Grenzen, aber auch Möglichkeiten der Integration. Schule allein kann die komplexen Bedarfe von ausländischen Familien nicht kompensieren. Sprachliche Barrieren werden nur punktuell aufgegriffen, die Unterstützung für die Kinder ist abhängig vom Einsatz und dem Engagement der Schulen und der Fördermöglichkeiten durch die Landesschulbehörde. Auch die ältere Bevölkerung steht vermehrt im Fokus: im Landkreis Harburg lässt sich der demographische Wandel durch eine Verschiebung der Altersstruktur klar erkennen. Angehörige alter und hilfsbedürftiger Menschen wohnen vielfach nicht mehr in der Nähe, so dass die Versorgung Hilfsbedürftiger durch Institutionen oder ehrenamtlich Helfende übernommen werden muss. Insgesamt verfügen die Mitgliedsgemeinden teilweise über keine ausreichende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Das Bemühen einzelner Personen und Gruppen ist schon seit langer Zeit hoch, nur fehlt es in einigen Bereichen an einer Vernetzung der Hilfsangebote, wodurch Ressourcen teilweise verschwendet werden. Cornabedingt ruhen Hilfen und Angebote oder sind stark eingeschränkt. Hier gilt es neue Wege zu finden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzhausen - Eyendorf - Garlstorf - Garstedt - Gödenstorf - Salzhausen - Toppenstedt - Vierhöfen + Ortsteile
Beschreibung
Unser Angbebot richtet sich grundsätzlich an alle Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Salzhausen, da unser bestehendes Netzwerk bereits alle Orte erreicht. Eine Abgrenzung des Fördergebietes besteht zum Landkreis Harburg insgesamt. Bezüglich der Unterstützung von geflüchteten und ausländischen Familien liegt der Fokus auf Salzhausen, Eyendorf und Gödenstorf plus der jeweiligen Ortsteile, da in diesem Bereich die drei Wohnunterkünfte für geflüchtete Menschen und der Großteil derer Privathaushalte liegen.
Einwohnerzahl
14965
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Salzhausen; Stand 26.5.2021
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung; Grundlage Demographie-Gutachten Landkreis Harburg, CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH Hannover, Oktober 2019
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung, CIMA 2019 (s.o.)
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Salzhausen; Stand 26.5.2021/ Landkreis Harburg (Abteilung Migration); Stand 31.12.2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Schon in der Gründungssatzung unseres Vereins wurden 1986 grundlegende Punkte der Gemeinwesenarbeit als Basis der bevorstehenden Arbeit benannt. Der generationsübergreifende Gedanke, aber auch die Belange von hilfebedürftigen und kranken Menschen, bilden bis heute das Fundament unseres Tuns. Der ehrenamtliche Vereinsvorstand sowie alle beteiligten MitarbeiterInnen und weiteren ehrenamtlichen HelferInnen, haben aufgrund der vielfältigen Arbeitfelder einen guten Überblick in die Bedürfnislagen der Menschen vor Ort. Diese schnell, flexibel und niedrigschwellig aufzugreifen gelingt uns seit Jahrzehnten in vielerlei Projekten und beruht vor allem auf einem großflächigen Netzwerk. Zu diesem gehören neben öffentlichen Einrichtungen vor allem auch Vereine, Helferkreise und private, einflussreiche Einzelpersonen. Da sich in unserem Verein jede Altersgruppe wieder findet und auch Themen wie Zuwanderung und demographischer Wandel immer mitgedacht wurden, sind unsere Angebote sozialräumlich und ressortübergreifend. InGe ist mittlerweile eine wichtige Anlaufstelle vor Ort geworden, rund um Pflege und Betreuung, aber auch bezüglich Angebote an Schulen, wie Schulkindbetreuung, Schulassistenz und Müttercafé international. Gleichzeitig vernetzen wir bestehende Strukturen und versuchen den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Samtgemeinde Salzhausen einen Roten Faden in der Vielfalt der Angebotsstruktur zu vermitteln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen achten auf ihre Nachbarn und interessieren sich für deren Belange und Nöte. Es besteht eine Offenheit gegenüber verschiedenen Kulturen und Interessen.
Beschreibung
Vorhandene Helferkreise sind vielfach bereits vorhanden. Ressourcen werden verdoppelt, wenn unser Projekt es schafft die Angebotsstruktur aufzudecken und Unterstützung in der Organisation anzubieten.
Beschreibung
Unser Verein/ Netzwerk richtet den Blick immer wieder auf die Bedürfnisse der BewohnerInnen und gleicht das vorhandene Angebot damit ab.
Beschreibung
Akteure vor Ort, auch ehrenamtliche Gruppen, sind gut vernetzt und haben eine Anlaufstelle, wo sich ihre Ressourcen bündeln und sinnvoll einsetzen lassen. Stichwort Ehrenamtsbörse.
Beschreibung
Helferkreise übernehmen eingenständig Patenschaften für Personen und/ oder Projekte.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Salzhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Salzhausen/ Eyendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OBS Salzhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesamtkirchengemeinde Salzhausen - Raven (St. Johannis Kirche Salzhausen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Winsener Anzeiger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wochenblatt Salzhausen (Kreiszeitung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Homepage www.in-ge.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
https://www.salzhausen.de/portal/meldungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Living Quarters (Betreiber der Wohnunterkünfte für geflüchtete Menschen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Eyendorf (Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reso-Fabrik e.V. - Jugendtreff Salzhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Garstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft e.V. mit ihren vielfältigen Angeboten für alle Generationen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Handschlag-Projekt ist auf großes Wohlwollen beim SG-Bürgermeister gestoßen. Wir wollen weiter den guten Kontakt dorthin suchen/ halten, um über ggf. anschließende Finanzierungsmöglichkeiten im Gespräch zu bleiben. Mit den Schulen der SG stehen wir permanent im Austausch und arbeiten gemeinsam an Lösungen für die Kinder und Familien. Der Verein selber ist auch aus sich selbst heraus in der Lage weitere Fördermittel zu akquirieren und für genannte Ziele einzusetzen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftszentrum Ahlhorn

Ansprechpartner
Thorsten Schmidtke
Funktion Bürgermeister
Nachbarschaftszentrum Ahlhorn - nicht nur nebenan, sondern auch mittendrin
Projektbeschreibung
Ahlhorn stellt mit etwa 8.500 Einwohnerinnen und Einwohnern der größten Ortsteil in der Gemeinde Großenkneten dar. 2019 wurde ein Teilbereich des Ortes, das "Quartier Wildeshauser Straße", in das Städtebauförderprogramm zunächst "Soziale Stadt", später "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen. Im Zuge dieser Städtebauförderung wurde bereits ein Quartiersmanagement eingerichtet. Durch den erhöhten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund (SpätaussiedlerInnen, Geflüchtete aus dem arabischen Raum und zunehmend osteuropäische Arbeitskräfte) reagiert die Gemeinde Großenkneten bereits seit Jahren mit eigenen Angeboten (Integrations- und Netzwerkarbeit, Streetwork, Schulsozialarbeit, Verfestigung des Ehrenamtes) auf die dadurch entstehenden Bedarfe - sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für die zugezogenen Menschen. Dabei stellen sich die Integrations- und die Gemeinwesenarbeit als zentrale Bestandteile der Arbeit heraus, denn unter den vielen Zuwanderinnen und Zuwanderern befinden sich zahlreiche Menschen, deren Perspektive vor Ort nicht gut erscheint und deren Potenziale noch unentdeckt sind. Hieraus resultiert u.a. eine fehlende Identifikation mit dem neuen Wohnort. Das bisherige Engagement erfolgte vorrangig nach dem Prinzip Top-Down - reaktiv und defizitorientiert. Mit der Einrichtung eines Nachbarschaftszentrums können die bisher schwer zu erreichenden Zielgruppen besser eingebunden werden. Durch das Bottom-Up-Prinzip sollen die tatsächlichen Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen im Projektgebiet vor Ort erfragt und möglichst umgesetzt werden. Vielfältige Angebote sind bereits vor Ort geschaffen worden - diese müssen weiter gebündelt und und bekannt gemacht werden. Durch die zentrale Ansiedlung des Nachbarschaftszentrums direkt im Quartier werden die Räumlichkeiten nicht als Institution, sondern als Begegnungs- und Beratungsraum geschaffen - einladend für Jedermann mit niedrigschwelligen Hilfestellungen und Kontaktvermittlungen zu den bestehenden Beratungsangeboten. Als Netzwerkpartner stehen bereits die ansässigen Kultur- und Sportvereine, Bildungseinrichtungen, Ehrenamtliche, sozialpädagogische Fachkräfte, aber auch viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, wozu auch Migrantinnen und Migranten gezählt werden, zur Verfügung. Die Konzeption und Verfestigung der Gemeinwesenarbeit ist von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Ortsteils und ergänzt das vorhandene Quartiersmanagement optimal.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Ortsteil Ahlhorn als eigentlich dörflicher Raum weist viele städtische Strukturen und damit für eine ländliche Region eine sehr untypische Entwicklung auf. Hintergrund sind u.a. die Aufgabe als Militärstandort mit damit verbundenem damaligem Leerstand von Wohnraum, lebensmittelverarbeitende Industrie im näheren Umfeld sowie die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. 2011 und seit 2015 kamen viele Geflüchtete hinzu. Zu sozialen kommen auch städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Missstände. Der Ausländeranteil im Projektgebiet liegt bei 54 % (einzelne Straßen über 70 %). Es besteht eine hohe Fluktuation. 22 % der Bewohner wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort, im Gegensatz dazu aber 39 % (einzelne Straßen 50 %) weniger als zwei Jahre in der jetzigen Wohnung. Diese Umstände , verbunden mit einem negativen Image, erschweren den Aufbau von eigentlich typischer Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Enge und Überbelegung vieler Wohnungen führt dazu, dass sich soziales Leben auch in den öffentlichen Raum verlagert, was wiederum Ängste und Angsträume bei der einheimischen Bevölkerung bewirkt. Die soziale Segregation wird befördert. Die alteingesessenen Bürgerinnen und Bürger sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge und fühlen sich entfremdet. Bestehende kommunale Angebote (u.a. Streetwork, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit, Schulsozialarbeit, Präventionsketten), und das reiche Kultur- und Vereinsleben in der Gemeinde können diese Entwicklung nicht aufhalten. Es hat sich gezeigt, dass es an einer vernetzenden Stelle fehlt, die die Menschen vor Ort mit einbezieht sowie Kontakte untereinander und niedrigschwellige Zugänge schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten-Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Nach dem ISEK und den vorbereitenden Untersuchungen sind im Ort Ahlhorn erhebliche Missstände festgestellt worden. Hier sind funktionale, städtebauliche und gestalterische Missstände im öffentlichen Raum, funktionale und gestalterische Missstände bei Grün- und Freiräumen, wohnungswirtschaftliche Missstände aber insbesondere funktionale Missstände hinsichtlich sozialer Infrastrukturen und sozialräumliche Problemlagen und Auffälligkeiten benannt. Auch die starke Konzentration von Armut sowie der hohe Ausländeranteil wurden aufgezeigt, wobei die Altersstruktur in Teilräumen auffallend jung ist. Eine hohe Fluktuation der Bevölkerung und gesundheitliche Defizite wurden festgestellt. Mit dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ wurde ein Quartiersmanagement eingerichtet. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade der Gemeinwesenarbeit im Quartier eine hohe Bedeutung zukommt. Richten sich Beratungen des Quartiersmanagements vorrangig an die Eigentümer der Wohnobjekte sowie an bauliche Schwerpunkte, können über die Gemeinwesenarbeit die im Quartier lebenden Bewohnerinnen und Bewohner angesprochen, unterstützt und beraten werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
ISEK 2017 Gesamtstadt = Ortsteil Ahlhorn Sonstige = Gemeinde Großenkneten
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die GWA soll nach dem "Bottom–Up" Prinzip erfolgen, welches von den geäußerten Bedürfnissen der BewohnerInnen ausgeht (Befragungen), von ihren Stärken, ihrer Bereitschaft, sich zu engagieren und die sich Vorhaben zutrauen. Gemeinwesenarbeit wird als langfristiger Prozess verstanden, der auch über das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" hinaus Bestand haben soll, um Erfolge zu sichern, nachhaltig zu wirken und die Zufriedenheit und Identifikation alle Bürger*innen erhöht. Gemeinwesenarbeit denkt in Projekten, die von den Menschen im Projektgebiet gewollt und getragen werden. Zwar kann Gemeinwesenarbeit auch von sich aus Impulse setzen und Anregungen geben, aber entscheidend bleibt, was von der Zielgruppe, den Menschen im Projektgebiet, mitgetragen wird. Gemeinwesenarbeit hat den Ortsteil insgesamt im Blick, die Veränderungen ergeben sich jedoch aus zunächst einzelnen Projekten, die auf das Gesamtziel ausgerichtet sind und somit nachhaltig Verbesserungen erreichen. Ergänzt werden die Ansatzpunkte der Gemeinwesenarbeit insbesondere durch das Quartiersmanagement, aber ebenso durch Integrationsarbeit, Streetwork, Schulsozialarbeit, ehrenamtliche Helfer und Begleiter sowie weitere vor Ort bestehende und bedarfsabhängig ggf. noch einzurichtende Hilfeangebote. Durch das Quartiersmanagement werden städtebauliche und sozialplanerische Herausforderungen bearbeitet - gemeinsam mit der Gemeinwesenarbeit vor Ort kann Hand in Hand daran Beteiligung gelebt und umgesetzt werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nachbarschaftszentrum ist erreichbar und Ansprechpartner, BewohnerInnen fühlen sich ernst genommen
Beschreibung
Hilfe zur Selbsthilfe: Kompetenzstärkung wird angeboten
Beschreibung
Wenn sich die BewohnerInnen ernst genommen fühlen (s.o.), könne diese ihr eigenen Ideen einbringen und verwirklichen. Gleichzeitig können fokussiert und anlassbezogen Hilfestellungen für andere BewohnerInnen angeboten werden.
Beschreibung
Für die unterschiedlichen Bewohnergruppen (Alter, Geschlecht, Herkunft) werden passende Angebote entwickelt. Über örtliche (akzeptierte) Multiplikatoren werden auch andere Zielgruppen angesprochen
Beschreibung
Fachübergreifende Zusammenarbeit und Netzwerke werden gesamtheitlich thematisiert
Beschreibung
Regelmäßige und enge Austauschmöglichkeiten, insbesondere mit dem Quartiersmanagement, ermöglichen zielgerichtete Prozessabläufe, weitere Netzwerke und Kooperationen werden sich entwickeln.
Beschreibung
Mit neuen Angeboten werden auch übergreifende Begegnungen der örtlichen Akteure und Bewohner stattfinden. Durch gegenseitige Kennenlernprozesse können vorhandene Konflikte - unter Beachtung kultureller Besonderheiten - selbst gelöst werden.
Beschreibung
Umsetzung bedarfsgerechter Projekte bzw. Beratungsangebote verstetigen sich und werden somit im Quartier verankert.
Beschreibung
Das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" genießt einen sehr hohen Stellenwert in der Gemeinde. Die Entwicklung des Quartiers ist von hohem Interesse sowohl für die Verwaltung als auch für die Politik
Vorhandene Strukturen
Im Zuge des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ ist in Ahlhorn ein Quartiersmanagement ausgeschrieben worden. Diese Aufgabe wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. zunächst für vier Jahre (bis 31.12.2024) übernommen. Unter dem Motto „Mitreden, Mitwirken, Mitgestalten!“ lädt das Quartiersmanagement dazu ein, sich an der Entwicklung Ahlhorns zu beteiligen. Das Quartiersmanagement ist Anlaufstelle für Fragen, Informationen, Anliegen und Ideen zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation in Ahlhorn. Gemeinsam sollen Ideen entwickelt, Projekte umgesetzt sowie das soziale Miteinander gefördert werden. Das Quartiersmanagement ist im „Zeppelin – Treffpunkt im Quartier“, Zeppelinstraße 2 in Ahlhorn zu finden. Zahlreiche Kontakte zu den Bewohnerinnen und Bewohner sind bereits vorhanden, so dass in Zusammenarbeit mit der Gemeinwesenarbeit diese Grundlagen genutzt und ausgebaut werden können. Schwerpunkte des Quartiersmanagements ist die Bürgerbeteiligung (Mitreden – Mitwirken - Mitgestalten): Die Bewohner sind herzlich eingeladen, mit Ihren Ideen, Anregungen und Aktivitäten zu den sozialen und baulichen Entwicklungen in Ahlhorn beizutragen. Neben der Gründung eines Sanierungsbeirates steht vor allem die Einbindung in die vorhandenen Netzwerke und die Kontaktaufnahme zu Bewohnerinnen und Bewohnern mit Informationen zu den städtebaulichen Projekten im Vordergrund der im Januar 2020 begonnen Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte/r, Streetworker/in
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedene kulturelle und interkulturelle Gruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege, Jugendzentren, Beratungsangebote der Gesundheitsregion und der Jugendsozialarbeit, Jugendamt, Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Diakonie Migrationsberatung, Wohnungslosenhilfe, Wildeshauser Tafel e.V.; DGB-Beratung "Faire Mobilität", Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e.V. (ALSO), DRK Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ahlhorner Sportverein, TV Ahlhorn, Kreissportbund Oldenburg-Land, Bürgerverein Ahlhorn, Schützenverein Ahlhorn e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Gesundheitsregion Oldenburg, Projekt Präventionsketten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Graf-von Zeppelin, Dietrich Bonhoeffer Gymnasium, Grundschule Ahlhorn, Ländliche Erwachsenenbildung LEB, Landkreis Oldenburg - Jobcenter Sprachbildung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev.-luth. Kirchengemeinde Ahlhorn, Kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche Integrationshelfer (Sprachtreff, Café Kunterbunt, Männercafé), Hausaufgabenbetreuung, Polizei (Prävention)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. Heidemark, weitere Unternehmen mit vorrangiger Beschäftigung ausländischer MitarbeiterInnen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Zusammensetzung des Ortsteils Ahlhorn lässt eine langfristige Erforderlichkeit für die örtliche - quartiersbezogene - Sozialarbeit vermuten. Gemeinsam mit dem Quartiersmanagement (Laufzeit voraussichtlich bis etwa 2030), der Integrationsfachkraft, der (mobilen) Jugendarbeit und ggf. weiterer sozialer Akteure soll die Grundlage für die Verfestigung der sozialarbeiterischen Arbeit und entsprechender Beratungs- und Begleitangebote im Ort geschaffen werden.
Galerie
fotos haendelstrasse 24.05.2021
fotos kapitaen strasser strasse i 24.05.2021
fotos kapitaen strasser strasse ii 24.05.2021
fotos schubertstrasse 24.05.2021
fotos siedlungsstruktur 24.05.2021
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ratsch.Bude

Ansprechpartner
Alexander Hoppe
Funktion Bürgermeister
Stadt von unten
Projektbeschreibung
“Ratsch.Bude” (Arbeitstitel) ist eine Idee von Bürger/innen. Sie formulierten im Februar 2021in einer Befragung den Wunsch, einen Ort zu haben, an dem sich alle Bürger/innen treffen und in einem neutralen Rahmen über die Stadt reden können. Der sichtbare Handlungsbedarf in der Innenstadt böte Anlässe für Begegnung und Austausch, wenn Bürger/innen eigene Ideen in ihr und für sie formulieren (“ratschen”), gemeinsam ausarbeiten und schließlich realisieren könnten. Ab dem Sommer 2021 soll in einer leerstehenden Gärtnerei eine Coronakonforme, temporäre Sommerunterkunft als eine niederschwellige “Ideenwerkstatt im Freien" eingerichtet werden, um den neuen Ansatz einer „Stadt von unten“ vor Ort sichtbar zu machen. Die Organisation, der Aufbau und der Betrieb eines von der Bürgerschaft für die Bürgerschaft konzipierten Begegnungsortes werden pilotiert und getestet und weitere Mitstreiter gefunden. Dieser Ansatz soll ab dem Herbst 2021 in einem Leerstand der Westernstrasse verstetigt und professionell begleitet werden. Beides ist Voraussetzung für eine organisatorische Festigung einer kontinuierlichen und lebhaften Beteiligungskultur in Königslutter, die für eine Stadt im Strukturwandel von höchster Bedeutung ist. “Selbst tätig werden” ist dabei das Motto, aus dem ein neuer Gemeinschaftssinn entsteht und auch eine Identifikation mit dem Ort. Begegnungsorte wie eine Fußgängerzone oder ein Bürgersteig oder der Marktplatz könnten in der "Stadt von unten" neu erfunden werden, auch Liegenschaften, die in Folge des Strukturwandels und der Corona-Pandemie leer stehen, sollten aufgeweckt und bespielt werden. Die Innenstadt bietet viele Möglichkeiten und Anlässe, um voneinander und miteinander zu lernen. In Austausch und Umsetzung entstehen, von der Bürgerschaft getragen, neue soziale, kulturelle oder auch wirtschaftliche Impulse. “Selbst tätig werden” wird eine Chance sein, “selbstständig” zu werden und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen. Die „Ratsch.Bude“ als gemeinsamer Raum und selbst entwickelte Werkzeuge werden helfen, die Ansätze von unten gemeinsam mit der Stadt zu sozialen, ökonomisch und ökologisch tragfähigen Projekten weiterzudenken und in Partnerschaft mit Verwaltung, Politik und Wirtschaft professionell umzusetzen. Wenn sich Bürger/innen mit dem „Lebensraum Kleinstadt“ als Gestalter/innen identifizieren und sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und Interessen einsetzen, wachsen sozialer Zusammenhalt und auch das Engagement für die Stadt.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Strukturwandel macht auch vor Königslutter nicht Halt: Die Innenstadt verliert für die Bewohnerschaft als Ort der Identifikation und Begegnung an Bedeutung, wenn Versorgungsfunktionen verschwinden. Wir sehen mittlerweile einen Leerstand von ca. 50%, Tendenz steigend nach der Pandemie. Die Obergeschosse sind ungenutzt. Gebäude werden baufällig und neue Impulse sind nicht in Sicht. Es verfestigt sich der Eindruck der Perspektivlosigkeit. Es besteht die konkrete Gefahr, dass die Stadt zu einer Schlafstadt wird für die angrenzenden Ballungsräume, wenn es nicht gelingt, Gründe für ein gesellschaftliches Engagement in und für Königslutter zu zeigen, Ansätze für Erfolge zu organisieren und einen strukturellen Rahmen für eine dauerhafte Beteiligung der Bürgerschaft an der Innenstadtentwicklung herzustellen. Der Stadt als gemeinsames Projekt und als gemeinsamer Lebensraum fehlen soziale, ökologische und ökonomische Zukunftsperspektiven, die mit der Bürgerschaft entwickelt werden. Projekte werden in Königslutter am Elm nämlich meist von Außen an die Stadt herangetragen (z.B. Entwicklung von neuen Wohngebieten am Stadtrand, Fachmarktzentrum an der Wolfsburger Straße, Jugendbauhütte, Wohnen an der Traube usw.). Ein Pendant auf Seiten der Bewohnenden fehlt. Lokale Bedürfnisse und Wünsche, die häufig gerade die Innenstadt betreffen, werden nicht artikuliert und haben damit auch keine Chance, sich zu verwirklichen. Die Enttäuschung über nicht realisierte oder auch gescheiterte Projekte der Stadtentwicklung führt so zu einer innerlichen Abwendung der Bewohnenden von ihrer Stadt. Wir sehen eine Politik- und Gestaltungsverdrossenheit, die positive Entwicklungen konterkarieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Königslutter am Elm (mit allen Ortschaften) Innenstadt
Einwohnerzahl
16000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+integration+2014-2016+tabelle
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenanteil an den SvB (%); https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+soziale-lage+2014-2016+tabelle
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB-II Quote, SGB-XII Quote: https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+nachhaltigkeit-sdgs+2014-2016+tabelle; Innenstadtbereich als Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersquotient ab 65 Jahren: https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/koenigslutter-am-elm+demographischer-wandel+2014-2016+tabelle
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Königslutter am Elm, 19.5.2021
GWA/QM-Ansatz
Kleine Städte sollten für ihre Bewohnenden sowohl räumliche als auch soziale Identifikations- und Begegnungsräume vorhalten. GWA und Quartiersmanagement im Sinne einer sozialen Stadtentwicklung in Königslutter am Elm setzt deswegen (a) dann an, wenn die Stadtgemeinschaft zusammenkommt und (b) dort, wo sie gemeinsam gestaltet. In der Innenstadt ist beides möglich. Die Anpassung an den Strukturwandel, die im Zuge einer Pandemie noch dringender geworden ist, bietet viele Anlässe und das Bedürfnis, aktiv zu werden, zu sprechen und sich auszutauschen wird durch das gemeinsame Interesse aller Bewohnenden an der eigenen "Innenstadt" gebündelt. Ziel ist es, Defizite am konkreten Ort und zu vielfältigen Themen in verschiedenen kleinen und großen Partizipationssettings und unter Einbeziehung der Kommune zu gemeinsam getragenen, übergreifenden Lösungsansätzen im kommunalen Kontext zu verdichten. Dieser Ansatz kann alle Bevölkerungsgruppen motivieren, alle Altersgruppen ansprechen aber auch die vielfältigen sozialen Umfelder berücksichtigen. Durch die professionelle externe Begleitung wird ein strukturiertes Vorgehen angestrebt, das gemeinsam mit den Bürger*innen entwickelt wird. Dabei will Ratsch.Bude insbesondere als Partner für Innovationsprojekte in der Innenstadt wahrgenommen zu werden, indem sie Wissen und Können vor Ort für Alle erschließt und zugänglich macht und die Innenstadt als Ort von Allen für Alle ausstattet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen kommen mit eigenen Ideen auf Ratsch.Bude zu. Die Bereitschaft sich aktiv in die Gestaltung der Ratsch.Bude oder von Projekten einzubringen wird durch wiederkehrende Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen sichtbar.
Beschreibung
Die Interessen an einem gemeinsamen Erfolg werden in einem interdisziplinären Entwicklungsprozess verfolgt. Die Bereitschaft eine gemeinsame Lösung zu finden überwiegt die Partikularinteressen. Die Konzentration auf Schwerpunkte gelingt.
Beschreibung
Verwaltung, Politik, Bürger*innenschaft, Handel und Immobilieneigentümer*innen kooperieren. Verlässliche Teilnahme von Vertretern an der Arbeit der Ratsch.Bude führt zu schnellem Informationsfluss und erleichtert Abstimmung und Planung für Alle.
Beschreibung
Es gelingt weitere Altersgruppen in die Arbeit einzubinden und die Interessen von Unternehmen, Einzelhandel oder Immobilienbesitzer*innen durch Kooperationsverträge zu manifestieren.
Beschreibung
Die Innenstadt wird als Ort der gemeinsamen Gestaltung sichtbar und es gelingt, ihr durch die Einbindung aller Bewohnenden eine neue Bedeutung zu geben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Königslutter am Elm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bücherei Königslutter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LaVie gGmbH, Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat, Stadtrat, Vertreter der politischen Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Driebe Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HRS Königslutter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleingartenvereine, TSG Königslutter e.V
Typ
Stadtteil
Galerie
werkstadt 2
181114 koen a1 intensivierung bericht
Zustimmung Veröffentlichung
On