Skip to main content

Generationsübergreifender Ansatz

Stadtteilnetzwerk Gartenhöhe

Ansprechpartner
Berit Sutorius
Funktion Vorstand
Stadtteilnetzwerk Gartenhöhe - nachbarschaftliches Miteinander
Projektbeschreibung
Seit 10 Jahren gibt es bereits das Sadtteilnetzwerk im Nordosten der Stadt Wolfenbüttel. In den pandemischen Jahren haben sich viele der schon vorhandenen Gruppen nicht mehr getroffen und sind zum Teil ganz aus der Stadtteillandschaft verschwunden. Zudem hat sich der Stadtteil durch die Entstehung eines Neubaugebietes, dem Neubau von altersgerechten Wohnungen und der Sanierung vorhandenen Bestandes sehr gewandelt. Das Stadtteilnetzwerk möchte mit Hilfe einer zusätzlichen Stelle etablierte Gruppen wieder stärken, neue Zielgruppen ansprechen und den Bewohnern des Quartiers Gartenhöhe Angebote ermöglichen die ein nachbarschaftliches Miteinander fördern. Dabei geht es auch darum ehrenamtliches Engagement mit hauptamtlichen Kompetenzen zu unterstützen. In den letzten Jahren sind zudem Anschaffungen getätigt worden, die die Ehrenamtlichen und Gruppen in ihren Aktionen unterstützen. So sind zum Beispiel verschiedenste Sachmittel für die Ausrichtung eines Abends im Kontekt des "lebendigen Adventskalender" oder eine Mikrofonanlage vorhanden, die von den Bewohnern des Quartiers genutzt werden können. Auch in diesem Bereich möchte das Stadtteilnetzwerk neue Anschaffungen finanzieren, die das nachbarschaftliche Zusammenkommen erleichtern.
Laufzeit
2023-08-01 00:00:00

Schnelle Einsatzgruppe

Ansprechpartner
Niklas Engelke
Mobile Einsatzkraft ("Kümmerer")
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Geestequelle ist ein ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 5 Mitgliedsgemeinden. Jede Mitgliedsgemeinde hat einen ehrenamtlichen Bürgermeister. Das Rathaus und die Verwaltungsmitarbeiter befinden sich in Oerel. Die Samtgemeinde ist eine sehr ländlich geprägte Gegend. Einkaufs- und sonstige Versorgungsmöglichkeiten befinden sich kaum innerhalb unseres Einzugsgebietes. Einwohner müssen also in die umliegenden Städte und Gemeinden fahren. Alle Einwohner sind zwangsläufig auf ein eigenes Auto angewiesen. Der ÖPNV steht nur eingeschränkt über ein paar wenige Busverbindungen zur Verfügung. Zudem haben es vorallem Flüchtlinge und Aussiedler schwer, sich in das Gemeinleben in den Ortschaften einzufügen. Es gibt zudem große Probleme mit der Mobilität. Häufig werden Fahrräder gespendet. Diese müssen widerrum häufig repariert werden. Die Integration läuft eher schleppend. Von den circa. 6300 Einwohnern gehört außerdem ein Großteil zur älteren Bevölkerungsschicht. In manchen Nachbarschaften gibt es ausschließlich "alte" Nachbarn und keine Unterstützungsangebote. Um Abhilfe zu schaffen, möchten wir gerne eine mobile Einsatzskraft installieren. Die Einsatzkraft soll hier z.B. bei der Reparatur von Fahrrädern oder Möbeln unterstützen. Probleme aller Bevölkerungsgruppen sollen angehört werden, Lösungen dafür entwickelt werden. Die mobile Einsatzkraft soll letztendlich ein "Kümmerer" für alle werden. Durch das Projekt soll eine Verbesserung der Kommunikation und Lebensumstände der Einwohner/Bürger und der Flüchtlinge entstehen. Gemeinsame Lösungen und gegenseitige Unterstützung im täglichen Zusammenarbeiten sollen zusammen entwickelt und gefördert werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde besteht aus 5 Mitgliedsgemeinden, welche sich widderum aus insgesamt 11 Ortschaften zusammensetzen. In den kleinen Dörfern ist die Versorgungsstruktur insgesamt schlecht aufgestellt. Supermärkte, Fachärzte, Apotheken und co. befinden sich hauptsächlich in der nahegelegenen Stadt Bremervörde oder in anderen umliegenden Gemeinden. Mobilität ist hier ein großes Stichwort. In der SG Geestequelle leben zunehmend viele Geflüchtete Menschen. Vor allem dieser Bevölkerungsteil hat es in den kleinen Dörfern schwer von A nach B zu kommen. Wir rechnen außerdem mit zunehmend mehr Einwanderern und Flüchtlingen. Wohnraum wird knapp. Möbel werden kaum gespendet. Kaputtes lieber weggeschmissen statt repariert. Die Hilfsbereitschaft der Bürger, den Asylsuchenden zu helfen sinkt. Ein großes Problem liegt somit auch in der Integration der Flüchtlinge. Am aktiven Dorfleben nehmen Geflüchtete kaum teil. Auch der Hilfebedarf bei älteren Menschen steigt stetig. Vor allem allein stehende Menschen haben es schwer, wenn ihnen niemand innerhalb der Nachbarschaft hilft. Die Einsamkeit nimmt zu und die Lebensfreude sinkt, wenn keine Angebote geschaffen werden. Generell ist seit der Corona-Pandemie zu beobachten, dass viele Menschen sich zurückziehen und unter sich bleiben. Das Angebot durch die mobile Einsatzkraft, soll den Menschen wieder das Gefühl geben, dass sich jemand für Ihre Probleme interessiert und ihnen dabei hilft sie zu lösen. Zudem soll Sie die Kollegen in der Verwaltung entlasten. Wir sind nur eine kleine Samtgemeinde und haben zu wenig (Personal-)Ressourcen, um den Problemen entgegenzuwirken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Geestequelle - Gesamtes Gebiet
Beschreibung
Samtgemeinde Geestequelle mit einer Größe von 140,44 km² ist eine kleine Samtgemeinde im Land Niedersachsen und liegt im Herzen des Elbe- Weser-Dreiecks. Sie ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 1. März 1974 aus drei Samtgemeinden mit den heutigen Gemeinden Alfstedt, Basdahl, Ebersdorf, Hipstedt und Oerel hervorgegangen.
Einwohnerzahl
6300
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt SG Geestequelle
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel unseres Projektes ist die Vernetzung zwischen den Bevölkerungsgruppen und die Problemlösung vorort gewährleisten. Die Lebensqualität soll grundlegend verbessert werden und die Bedarfe der Bevölkerung angehört werden. Durch die Vernetzung zwischen Verwaltung und Einwohnern kann der "Kümmerer" Hilfe in allen Bereichen bieten. Wir sind der Meinung, dass wir durch den geschickten Einsatz einer mobilen Einsatzkraft, die Menschen vor Ort zufriedener stellen können. Die Bevölkerungsgruppen soll das Gefühl bekommen, dass jemand für ihre Probleme da ist und sie unterstützt und Lösungen anbietet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Unsere Mitgliedsgemeinden: Alfstedt, Basdahl, Ebersdorf, Hipstedt und Oerel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stelle wird im Stellenplan der Samtgemeinde Geestequelle integriert. Personalkosten im Haushalt der Samtgemeinde langfristig eingeplant. Fördermöglichkeiten zur weiteren Finanzierung der Stelle ausgeschöpft. Ein politischer Beschluss über eine unbefristete Stelle kann zukünftig gefasst werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Göntje Schoeps
Funktion Quartiersmanagerin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohner*innen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur gemeinschaftlich getragenen und verantworteten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der Bezug barrierefreier Quartiers-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -lage offenstehen. Durch die Belebung der Grünflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürger*innen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Der soziale Austausch von Senior*innen beschränkt sich größten Teils auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohner*innen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, das zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert und Prekarisierung vorbeugt, indem es soziale Grenzen auflöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen Ilmenauwiesen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Quartier Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße bzw. dem Ilmenauufer (Hausnummern 1-33) direkt am Stadtkern von Uelzen. Die Umgebung ist durch großflächige Grünanlagen, wie die llmenauwiesen und den Friedhof, einen Sportplatz, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Das örtliche Projektgebiet endet im Norden an der Birkenallee, im Osten an der Bernhard-Nigebur-Straße, im Süd-Osten an der Kasernenstraße, im Süden an der Gudesstraße und im Westen mit dem Flusslauf der Ilmenau.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Zählung auf Anfrage beim Bürger- und Standesamt der Hansestadt Uelzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohner*innen, sowie auf vertikaler Ebene, unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Quartiersentwicklung zeichnet sich durch die unterschiedlichen Stärken der Quartiersbewohner*innen aus. Das nachbarschaftliche Netzwerk organisiert bei Bedarf gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
Die verschiedenen Interessen der Zielgruppen im Quartier werden in einem nachbarschaftlichen Netzwerk demokratisch vertreten und verhandelt (z.B. Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und Senior*innen).
Beschreibung
Expert*innen mit relevanten Angeboten für das Quartier tauschen sich aus, geben Impulse und bieten Unterstützung bei der Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen zeigen sich verantwortlich für die Quartiersentwicklung und haben einen aktiven Part im nachbarschaftlichen Netzwerk. Sie nutzen die niedrigschwelligen Unterstützungs- und Begegnungsangebote im Quartier.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Beschreibung
Das Quartier steht über seine Ansprechpartner in regelmäßigem Austausch mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern.
Beschreibung
Die Bedarfe der relevanten Akteure im Quartier werden regelmäßig erhoben und evaluiert und sind handlungsleitend für die Angebotsentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Mehrgenerationenhaus Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lessing Gymnasium Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-KiTa/ Krippe Ilmenauufer und Tivolistraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Woltersburger Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Familiensservicbüro der Hansestadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Uelzen (Landkreis)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Geflüchtetenunterkunft Nothmannstraße Uelzen und Camp Bodenteich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Uelzen (BBS1)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petri Gemeinde Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bis 2026 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützer*innen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde

Ansprechpartner
Thomas Casper
Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde (Stärkung und Förderung des Gemeinwesens im Themenfeld von Verpflegung, Nachhaltigkeit und Bildung)
Projektbeschreibung
Das Projekt „Leib und Seele“ hat zum Ziel, nachbarschaftliche Strukturen in den Dörfern sichtbar zu machen, zu fördern, Themen der Menschen zu eruieren sowie gemeinsam Ideen zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten. Ziel ist, das Gemeinwesen und den Zusammenhalt in den zunehmend durch Zuzug und Verstädterung belasteten Ortsteilen zu stärken. Hierfür werden Bedarfe und Strukturen in den Ortsteilen erhoben und die Selbstorganisation und Selbststärkung des Gemeinwesens unterstützt. Dies geschieht durch eine hauptamtliche Koordination, die die Aktivitäten initiiert, unterstützt und durchführt. Beginnend mit einer Analyse bestehender Netzwerke und Strukturen in den Ortschaften wird es in einem 2. Schritt um die Einbindung von weiteren Kooperationspartnern gehen. Eine Beteiligung der örtlichen Bevölkerung soll durch Methoden wie aktivierende Befragung, Werkstattforen und die Einbindung nachbarschaftlicher Strukturen erfolgen. Es gibt bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele interessierte Kooperationspartner wie den Ernährungsrat „Moin! Ernährung“, die Kommune und die Kirchengemeinden. Starten soll die Projektarbeit aus dem „Haus für das Gemeinwesen“ in Bexhövede, von dem aus auch die Ortsteile Stotel und der Kernort Loxstedt in den Blick genommen werden sollen. In diesem Haus befindet sich neben der Kita auch die Küche, die perspektivisch die Funktion eines Treffpunkts übernehmen soll. Die Küche knüpft hierbei an die ländliche Tradition einer Küche als Begegnungsraum an. Hier kann Gemeinschaft und Engagement erlebt, aber auch beraten und unterstützt werden. Durch die in der Küche stattfindende Essensausgabe sollen zukünftig auch Menschen vor Ort ein Essen bekommen. Essen als Kristallisationspunkt von Gemeinschaft, Solidarität, Engagement und Bedürfnisorientierung. Mit dem Projektansatz soll auch (auch als Modell für die anderen Ortsteile) ein Lastenheft für die Küchen-Betreiber erstellt und geprüft werden, inwiefern die dortigen Räumlichkeiten für den Sozialraum geöffnet werden können. Fragen zum Anbau/Produktion, zur Qualität des Essens, der Nachhaltigkeit und Regionalität sind ebenso Bestandteil wie auch übergreifende Aspekte der Wertschätzung des Essens sowie der Ernährungsbildung im alltäglichen Leben. Die ggf. anfallende Überproduktion soll z.B. dazu genutzt werden, Mittagstische (für Ältere, Bedürftige, Homeoffice-Arbeitende, Interkulturell…) anzubieten. Im übertragenen Sinn: „Eine Küche als Begegnungsort für die ganze Gemeinde“.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Es bestehen sehr unterschiedliche Ausgangslagen in den Ortsteilen: Stotel: zum Teil sehr hoher Migrationsanteil; Kernort Loxstedt: zunehmende Verstädterung durch starken Zuzug und Bau von Mehrfamilien-/Mietshäusern; Bexhövede: zumeist finanziell stabile Einwohnerschaft, wobei Zusammenhalt in Dorfgemeinschaft durch Pandemiezeit sowie Bau neuer Einfamilienhaus-Wohngebiete und Zuzug neuer BewohnerInnen gelitten hat. Trotz insgesamt 10.300 EW zusammen in den drei Ortsteilen ist das Gebiet sehr ländlich geprägt mit einem mangelhaften ÖPNV-Angebot und einer hohen Auspendlerquote. Die Ortsteile verfügen über unterschiedlich aktive Dorfgemeinschaften und Vereine. Es bestehen Treffpunkte, die jedoch zumeist nur von einzelnen Zielgruppen oder Milieus besucht werden. Nachbarschaftliche Strukturen sind vorhanden aber bisher noch nicht weiter eruiert. Dies zu erfahren und zu nutzen ist auch Inhalt der Projektarbeit. Die Menschen vor Ort sind, nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Migrationshintergründe oftmals für sich. Über das Thema Küche, Essen, Essenszubereitung und Begegnung der Kulturen, sollen Begegnungsräume entstehen. Mit dem Projekt sollen folgende Handlungsfelder der GWA gestärkt werden: „Soziale Aktivität-Zusammen leben-Gesundheitsförderung“. Die drei Ortsteile verfügen jew. über Grundschulstandorte mit Kitas und Hort. Derzeit werden diese durch unterschiedliche Caterer mit Mittagessen versorgt. Da in diesen Einrichtungen bisher kaum eine Auseinandersetzung mit den Themen Nachhaltigkeit, Erzeugung u. Verarbeitung von regionalen Lebensmitteln stattfindet, ist auch hier daran gedacht das Handlungsfeld „Schule und Bildung“ der GWA-Arbeit zu bearbeiten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Loxstedt Bexhövede-Stotel-Kernort Loxstedt
Beschreibung
Ortsteilgrenzen der Ortsteile, siehe beigefügte Karte
Einwohnerzahl
10300
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Kommune Loxstedt, Anmerkungen: einzelne Ortsteile sind sehr ländlich, Loxstedt als Kernort mit ca. 5.500 EW wird auch nicht als Stadt bezeichnet. Bexhövede: ca. 2.250 EW, Stotel: ca. 2.600 EW
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund EGIS-Sozialraumdaten Besonderheit Ortsteil Stotel
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: EGIS-Sozialraumdaten
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen und Themen der Menschen stehen im Zentrum der Beteiligung. Über Bürgerforen und gezielte Ansprache von unterschiedlichen Zielgruppen (unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen) sollen die Bedarfe in den Gemeinwesen der Ortsteile erhoben werden. Ausgehend von den Themen Verpflegung, Nachhaltigkeit, Bildung und Zusammenleben werden mit den Menschen vor Ort Lösungsansätze gesucht. Hierbei sollen die Stärken und Ressourcen der Menschen herausgearbeitet und diese aktiv in die Arbeit eingebunden werden. Neben der Stärkung der Gemeinschaft soll über die Möglichkeit der Selbstorganisation eine Form des Engagements gefördert werden, die es unterschiedlichen Gruppen ermöglicht die vorhandene Infrastruktur für ihre Interessen zu nutzen. Da es sich hier um eine Gebietsentwicklung handelt, soll hier ebenenübergreifend gehandelt und gedacht werden. Dies bedeutet Kooperationspartner, wie die Kommune und der Ernährungsrat der Region Bremerhaven/Cuxhaven u.a. werden aktiv in die Arbeit mit einbezogen. Bestehende Netzwerke sollen genutzt oder aber je nach Bedarf auch entwickelt werden. Die Kommune als Kooperationspartner hat großes Interesse über den Ansatz der Gemeinwesenarbeit das Projektgebiet zu entwickeln und zu gestalten. Ergebnisse der gemachten Erfahrungen sollen in kommunale Entwicklungen einfließen und nicht zuletzt in einer Imageverbesserung der Region enden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivitäten sind am Bedarf orientiert. BewohnerInnen engagieren sich.
Beschreibung
Eigenaktivitäten entstehen auch ohne Initiative der Koordination.
Beschreibung
Bestehende Ansätze wurden gestärkt und entwickeln sich weiter.
Beschreibung
Verschiedene Zielrgippen werden von einzelnen Aktivitäten angesprochen und zusammengeführt.
Beschreibung
Bestehende Netzwerke haben mehr Dynamik und Aktivitäten entfaltet. Neue Kooperationen sind entstanden.
Beschreibung
Modell der Bexhöveder Kita-Küche bzw. erarbeitetes Konzept auf andere Ortsteile übertragen werden kann.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Erster Beigeordneter, Amt IV Kinder- und Familienservice (alle bereits eng einbezogen), weitere für andere Bevölkerungsgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaften und ihre Mitgliedervereine und -gruppen wie Sportvereine, Bürger helfen Bürger, DRK, Landfrauen (bereits in Projektgruppe vertreten), ...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
siehe gemeinnützige Organisationen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas, Hort (beide größtenteils in den Ortsteilen bereits einbezogen, tw. über Leitung, z.T. über Trägerverband), Grundschulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bexhövede, Kirchengemeinde Stotel (beide bereits in Projektgruppe vertreten), Kirchengemeinde Loxstedt (bereits informiert)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokales, vor allem lebensmittelproduzierendes Gewerbe u.a. über: Landwirte/Landvolk, Landfrauen (bereits in Projektgruppe einbezogen), Ernährungsrat (bereits in Projektgruppe einbezogen), Wirtschaftsstammtisch u. -förderung, Gärtnerei (bereits Kontakt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordseezeitung, Facebook, Websites der Kirchengemeinden/Dorfgemeinschaften/OrtsvorsteherInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat (Fraktionen im Gemeinderat sidn einbezogen und befürworten Projektansatz), OrtsvorsteherInnen der Ortsteile (bereits alle informiert, Ortsvorsteherin Bexhövede bereits in Projektgruppe vertreten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen der drei Ortsteile
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das 3. Jahr ist geprägt von Aufbau und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien: Förderung Selbstorganisation, Erschließung Anschlussfinanzierung, Sicherung Trägerschaft. Im Fokus sind die Kirchengemeinden sowie kirchliche Institutionen, die Vereine und Organisationen der Dorfgemeinschaften, der regionale Ernährungsrat sowie die kommunalen Einrichtungen. Neben der Übernahme einzelner Bausteine durch einzelne Kooperationspartner ist die Gründung einer Vereinsstruktur nicht ausgeschlossen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Älter werden in der Gemeinde Bissendorf

Ansprechpartner
Dominik Domhoff
Funktion Vorsitzender
Strukturen schaffen für ein langes, selbstbestimmtes Leben vor Ort
Projektbeschreibung
Befragt nach ihren Wünschen für ihr Leben im Alter benennen Menschen überwiegend den möglichst langen und selbständigen Verbleib vor Ort, in ihrer angestammten Häuslichkeit. Zu diesem Zweck existieren eine Vielzahl staatlicher und zivilgesellschaftlicher Strukturen und Angebote für alle Altersgruppen. Die Sorge für und um das Älterwerden betrifft dabei nicht nur gegenwärtige Senior*innen, sondern auch An- und Zugehörige und die gesamte Gesellschaft und hat Einfluss auf soziale Teilhabe, Gesundheit, Erwerbstätigkeit und Zukunftsperspektiven. Die Gemeinde Bissendorf verfügt über professionelle und ehrenamtliche Strukturen, die das Zusammenleben, die Gesundheitsversorgung, Pflege und soziale Teilhabe prägen. Senior*innen und Organisationen bemängeln jedoch das Fehlen einer zentralen Ansprechperson für Belange älterer Menschen in der Gemeinde Bissendorf. Der DRK-Ortsverein Bissendorf e.V. ist seit mehreren Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen der Sozialarbeit in der Gemeinde Bissendorf aktiv und bietet verschiedene offene Angebote, auch mit Bezug zu Fragen von Gesundheit und sozialer Teilhabe. Das beantragte Projekt soll mit dem Ansatz einer sozialräumlich orientierten Gemeinwesenarbeit partizipative und inklusive Strukturen schaffen, die ein möglichst langes und selbständiges Leben in der eigenen Häuslichkeit in der Gemeinde Bissendorf fördern. Dabei setzt es auf vier Ebenen an: offene, generationenübergreifende Angebote zur Wissensvermittlung und sozialen Teilhabe, individuelle Beratungs- und Unterstützungsleistungen, Vernetzung von relevanten Akteuren und Partizipation der Zielgruppe und der Zivilgesellschaft. Dafür werden zunächst regelmäßige Seminare und Vorträge mit Beratungsanteil zu Themen des Älterwerdens (wie Gesundheit und Pflege) und Themen der gesellschaftlichen Teilhabe (etwa die Nutzung digitaler Technologien) angeboten. Offene Veranstaltungen als Treffpunkte für Bürger*innen, die Etablierung von intergenerationalen Formaten und Tagesausflüge bieten konkrete Anlässe für die Förderung der sozialen Teilhabe. Eine individuelle Beratung bietet Bürger*innen eine erste Kontaktstelle für alle relevanten Fragen und kann benötigte Informationen weitergeben, notwendige Unterstützung im Netzwerk initiieren oder an passende Stellen weitervermitteln kann. Zu diesem Zweck werden regionale Akteure strukturiert eingebunden und Austauschformate etabliert. Ebenso werden Formate und Möglichkeiten der Partizipation gemeinsam mit Senior*innen erarbeitet.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Bissendorf liegt mit ca. 15.000 Einwohner*innen eingebettet zwischen den Städten Osnabrück im Westen und Melle im Osten. Es existieren fünf Siedlungsschwerpunkte und neun weitere, kleinere Ortsteile. In einem Workshop zur zukünftigen Aufstellung der Seniorenarbeit in der Gemeinde Bissendorf im Jahr 2022 bemängelten die Teilnehmenden das Fehlen einer zentralen, hauptamtlichen Ansprechperson für Senior*innen, die bisher nicht existiert. Zwar bestehen Angebote von Kirchen und Vereinen verschiedener Größe, diese sind jedoch vor allem als offene Gruppenangebote ausgestaltet. Ein institutionalisierte, Individuelle, fachliche Kontaktstelle und eine Koordination der vorhandenen Strukturen mit eine Blick auf das Älterwerden existiert vor Ort nicht. Die Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationen erfolgt lediglich opportunistisch. Darüber hinaus wurden weitere themenübergreifende Handlungsbedarfen benannt: (1) Informationsangebote und Veranstaltungen zu Themen von Gesundheit, Pflege und Sozialem, (2) Beratungsangebote zu sozialen und gesundheitlichen Fragestellungen, (3) die Schaffung von Aufmerksamkeit für das Thema Demenz, (4) Förderung der digitalen Teilhabe (5) die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements und die Förderung von Partizipation älterer Bürger und die (6) Vernetzung der beteiligten Akteure in der Sozialarbeit und Abstimmung ihrer Angebote. Dafür soll eine Ansprechperson etabliert werden, die allen Bevölkerungsgruppen bei Fragen und Problemen des Älterwerdens mit Rat und Tat zur Seite steht, ihren Anliegen ein Gehör verschafft, sowie Strukturen und Themen mit der Zielgruppe zusammen weiterentwickelt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Bissendorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Bissendorf
Einwohnerzahl
15506
Quelle / Anmerkungen
lt. https://www.bissendorf.de/Rathaus/ueber-Bissendorf/Zahlen-Daten-Fakten.htm
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Bewohner*innen über 65 Jahren am 31.12.2020 lt. Landesamt für Statistik Niedersachsen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Perspektiven des Älterwerdens betreffen nicht nur Menschen oberhalb einer Altersgrenze. "Aging in place" oder das möglichst lange, selbständige Leben in der eigenen Häuslichkeit sind häufig formulierte Wünsche mit Blick auf die eigene Zukunft. Das Projekt setzt Elemente der GWA ein, um auch in der Gemeinde Bissendorf diese Voraussetzungen zu schaffen. Dafür wird zunächst eine Stelle geschaffen, die sich um Anliegen und Probleme der Bewohner*innen zum Thema Älterwerden kümmert. Dies umfasst die Schaffung eine Infrastruktur zur niedrigschwelligen Kontaktaufnahme und gegenseitigen Unterstützung, der Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von älteren Menschen und der einfachen Verfügbarkeit von Informationen und Angeboten. Thematisch liegt der Fokus von Bildungsangeboten darauf, Bürger*innen zu befähigen, ihre Lebenswelt für das Alter mitzugestalten und an entsprechenden Prozessen zu partizipieren. Die zu etablierende Ansprechperson für die Gemeinde Bissendorf zielt dabei explizit auf eine sozialräumliche Gemeinwesenarbeit ab, welche die bestehenden Akteure und Ressourcen in den Orten, der Gemeinde und dem Landkreis einbindet und als Netzwerk versteht. Kulturelle Angebote und offene Veranstaltungen bieten konkrete Gelegenheiten bei der Förderung sozialer Beziehungen und sozialer Teilhabe.
Qualitätskriterien
Beschreibung
2/3 der Senioren die Ansprechperson kennen und kontaktieren können.
Beschreibung
3/4 der Akteure vor Ort einer regelmäßigen oder informellen Zusammenarbeit zustimmen.
Beschreibung
Die Mehrzahl der Bewohner*innen eine Empfehlung für die Angebote ausspricht oder eine aktive Mitarbeit an der Weiterentwicklung erfolgt.
Beschreibung
Bereits vorhandene Angebote und Leistungen stärker genutzt werden als zuvor.
Beschreibung
Bürger*innen ihre Bedarfe und Sorgen um das Älterwerden in höherem Maße wahrgenommen sehen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Bissendorf – Gemeindeverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bissendorfer Blickpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück – Senioren und PflegeStützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fraktionen im Rat der Gemeinde Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimer-Gesellschaft Melle e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Kirchengemeinden in der Gemeinde Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsdienstleister in der Gemeinde Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen und weiterführende Schulen in der Gemeinde Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
im Rahmen von partizipativen Prozessen und Bedarfsermittlungen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Teil des Projektes ist die Bestimmung des notwendigen Bedarfes und Umfanges der Angebote in der Gemeinde Bissendorf und folgend auch die Erstellung eines Konzeptes zur Verstetigung der Arbeiten. Dies berücksichtigt mögliche Eigenleistungen, Zuschüsse, Fördermittel mit Projektbezug und Spenden. Eine hauptamtliche Weiterführung wird angestrebt, nach Einführung jedoch ggf. in geringerem Umfang. Ehrenamtliche Arbeit kann die Fortführung unterstützen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

visioNÄHER

Ansprechpartner
Christian Vaterodt
Funktion Bereichsleitung Bildung|Freizeit|Kultur
Kultur verbindet!
Projektbeschreibung
In den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für die kulturelle Identität ihres Ortes. Sie setzen Themen und kreieren Innovationen, sie schaffen Räume und Gelegenheiten zur Begegnung. All diese – überwiegend ehrenamtlichen – Aktivitäten fokussieren in aller Regel auf das unmittelbare Umfeld der Kulturschaffenden, sie adressieren somit ein örtlich definiertes Milieu. Das Projekt "visioNÄHER" stellt sich diesen besonderen Herausforderungen in Gestalt eines kulturvernetzenden Quartiersmanagements. Bereits aktive Akteur:innen einzelner Milieus werden in die Lage versetzt, miteinander zu kooperieren und die Potenziale der jeweils anderen zu erkennen und gemeinsam zu nutzen. Das hierfür zu installierende Quartiersmanagement erhält die Aufgabe, die am Prozess zu Beteiligenden zu ermitteln, kennenzulernen und miteinander in Verbindung zu bringen sowie mögliche Schnittstellen zu entdecken und für die Gestaltung neuer gemeinsamer Projekte zu nutzen. Es geht um die Integration und Inklusion kulturell und sozial disparater sowie örtlich getrennter Zielgruppen vor dem Hintergrund gemeinsam erarbeiteter kultureller Ziele. Im Sinne eines ganzheitlich partizipativen Ansatzes werden möglichst alle sozialen Gruppen aller im „Quartier“ verorteten soziokulturellen Räume in die Bildung eines übergreifenden Kulturforums eingebunden. Das vermittelnde Quartiersmanagement erhält die Aufgabe der Koordination und Moderation des Forums sowie der Betreuung und Erweiterung des Kreises der Mitwirkenden. Methodisch orientiert sich die verantwortliche Stelle hierbei an der Diversität Zielgruppe. Im Sinne kulturpädagogischer Praxis wird auf der Grundlage vorhandener personeller und ideeller Ressourcen ein gemeinsamer kreativer Entwicklungsprozess gestaltet, der die Fortschritte als Erlebnisse markiert, etwa in Form von partizipativ erarbeiteten Veranstaltungen, deren formale Planung bzw. organisatorische Unterstützung wiederum in der Verantwortung des Quartiersmanagements liegt. Eine besondere Herausforderung besteht in der Erarbeitung und Umsetzung zielgruppengerechter und SMARTer Mobilitätskonzepte, um die einzelnen soziokulturellen Mikroräume einander anzunähern und nachhaltig zu einem großen Kulturraum zusammenwachsen zu lassen. Das Projekt im Pitch: Die Visionen der Einzelnen werden für die Vielen erlebbar und einander nähergebracht. Es bilden sich Begegnungsräume, an denen neue Beziehungen geknüpft und Ideen entwickelt werden.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In den 5 Mitgliedsgemeinden und kleineren Ortschaften der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für eine gute Lebensqualität am Wohnort. Soziale Gemeinschaften, Kulturinitiativen und Vereine adressieren das unmittelbare Umfeld und tragen zur Belebung desselben bei. Allein die Entfernung zwischen den Orten beschränkt jedoch die Vernetzung untereinander und die Teilhabe bestimmter Zielgruppen. Die eigene Beschaffenheit des „Quartiers Samtgemeinde“ stellt die Weiterentwicklung von Soziokultur somit vor zwei entscheidende Herausforderungen: soziale Milieus und räumliche Distanz zwischen denselben – das eine bedingt das andere. Hinzu kommt als besonderes Merkmal der Samtgemeinde Sickte die ausgeprägte Anwesenheit bestimmter sozialer Gruppen, u.a. eine Community von Zugewanderten sowie die Gruppe der Menschen mit geistiger Behinderung (ca. 8,5 %, v.a. in Neuerkerode). Es fehlt an vernetzenden zielgruppenorientierten Konzepten, die diese Personengruppen stärker in das Kulturgeschehen einbinden und sie zu aktiven Partnern werden lässt. Besonders für diese Zielgruppen setzt selbstwirksames Gestalten und Handeln Anknüpfungsstrukturen voraus, die die Beteiligten bei ihren besonderen Bedürfnissen ernstnehmen. Befördert wird die Problemlage durch fehlende niedrigschwellige Mobilitätsangebote. Bisher entwickelte Mobilitätskonzepte adressieren i.d. nicht die realen Bedarfe. Ein Treffen Kulturschaffender, welches Ende März 2023 mit Unterstützung der Samtgemeinde Sickte und des Landkreises Wolfenbüttel stattfand, weckte bei den Teilnehmenden großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit, die durch eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet werden müsse.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Sickte
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst eine Fläche von 82 qkm. Die Samtgemeinde Sickte ist ein Zusammenschluss von 5 eigenständigen Gemeinden (Sickte, Veltheim, Dettum, Erkerode und Evessen). Örtlich begrenzt ist das Gebiet im Westen durch die Ortschaften Hötzum und Apelnstedt, im Süden durch die Orte Mönchevahlberg und Weferlingen, im Osten durch die Gemeinden Evessen und Erkerode bzw. geografisch durch das Reitlingstal im Elm, im Norden geografisch durch den Landschaftsteil Herzogsberge sowiei den Nordausläufer des Elm bzw. örtlich durch die Gemeinde Cremlingen (nicht Teil der Samtgemeinde Sickte).
Einwohnerzahl
10345
Quelle / Anmerkungen
Stand 11/2021 - https://www.nls.niedersachsen.de/gemeinden/G158406.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Samtgemeinde Sickte (13.04.2023)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vgl. S&W, Bevölkerungsvorausschätzung 2022-2040, Variante B, inkl. Flüchtlingsmodell, basierend auf LSN-Daten zum Stand 31.12.2021
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf die gleichberechtigte Beteiligung aller am Netzwerkprozess Interessierten sowie auf aktivierende Motivation, sich diesem Netzwerk anzuschließen. Es werden gleichermaßen bestehende Potenziale aufgegriffen (Standortbestimmung) und durch Kooperationsangebote weiterentwickelt sowie eine breite, bisher nicht beteiligte Personengruppe hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Bedarfe befragt. Durch den gleichberechtigten Einbezug der Menschen versetzen wir diese in die Rolle von Expert:innen, die ihr Wissen und ihre Perspektive zum Nutzen des Netzwerks einbringen und ihre Ressourcen für eine vernetzte Kulturarbeit zur Verfügung stellen. Besonders benachteiligte Zielgruppen (Zugewanderte, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung) werden gemäß ihrer Beteiligungsbedürfnisse besonders berücksichtigt und unterstützt. Auch bei der Entwicklung von die Begegnung begünstigenden Mobilitätskonzepten stehen die Bedarfe der betroffenen Menschen im Fokus der Betrachtung - nicht die vermeintlich unabhängig Mobilen, sondern die offensichtlich von Unterstützung Abhängigen sollen Einfluss auf die Lösungsfindung nehmen können. Das Projekt verknüpft klassische Gemeinwesenarbeit mit konkretem Quartiersmanagement: Über partizipative Kulturangebote werden Begegnungsräume geschaffen und Beziehungen ausgestaltet. Darüber hinaus findet eine Vernetzung bestehender Strukturen statt, Kooperationen führen zur selbstwirksamen Weiterentwicklung und zu einer gemeinsamen Identität.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet, am Netzwerk Beteiligte vernetzen sich selbstständig zu ihren Vorhaben und rufen das Netzwerks um Unterstützung an.
Beschreibung
Einzelne kulturschaffende Aktuere blicken über ihr konkretes, örtlich begrenztes Milieu hinaus und planen ihre Aktivitäten (in Kooperation mit Partnern) mit Blick auf einen das Projektgebiet möglichst umfassenden Wirkungskreis. Alle können teilhaben.
Beschreibung
Aus den Potenzialen Einzelner ist eine Gesamtidee entstanden, von der neue Vorhaben profititieren können und durch die sich neue Akteure motiviert fühlen.
Beschreibung
Die Potenziale vor Ort sind essentielles Fundament für eine vernetzte und teilhabeorientierte Kulturarbeit, welche unterschiedliche Milieus einander begegnen lässt.
Beschreibung
Menschen blicken über ihren soziokulutrellen Tellerrand hinaus und suchen aktiv den Knotakt zu potenziellen Kulturpartnern außerhalb ihres ötrlich begrenzten Milieus. es finden Begegnungen statt, neue Beziehungen entstehen.
Beschreibung
Menschen können ihre Ideen, Wünsche und Bedürfnisse einbringen und finden Gehör. Die Eingaben werden ernstgenommen und eine Einladung zur Mitgestaltung der Problemlösung wird angenommen. Gegenseitige Unterstützung ist Grundvoraussetzung allen Handelns.
Beschreibung
Die vernetzte Kulturarbeit fokussiert nicht auf einzelne Schwerpunktzielgruppen, sondern verständigt sich auf Konzepte und Maßnahmen, die eine möglichst diverse Breite erreichen soll.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Miteinander Bunt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Freiwilligenmanagement Elm-Asse e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Wolfenbüttel - Servicestelle Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Elm-Mobil e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Stiftung Neuerkerode, Unternehmenskommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sickter Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfenbütteler Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweigische Landeskirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunst- und Kulturschaffende der Region
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Interessierten in der Samtgemeinde Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Wolfenbüttel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft generationsübergreifendes Leben in der Samtgemeinde Sickte (LiSSi)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regionalverband Großraum Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Behindertenbeirat Landkreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgervertretung Neuerkerode
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Projekts beruht auf drei Säulen: 1) Sensibilisierung der Akteure und des Projektgebiets für kooperative Kultur- und Begegnungsarbeit mit dem Ziel der Selbstwirksamkeit. 2) Gründung eines Vereins ("Forum") als institutionelles Fundament der vernetzten Kulturarbeit. 3) Verstetigungskonzept zur mittel- bis langfristigen Fortführung der Koordinierungsstelle auf Grundlage einer institutionell, kommunal und ggf. durch Fördermittel getragenen Mischfinanzierung.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Treffpunkt Alpenblüte

Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
Organisation kvhs Ammerland gGmbH
Funktion Bildungskoordinator
Aufbau eine Quartiertreffs im Quartier am Alpenrosenweg
Projektbeschreibung
Im Quartier Alpenrosenweg am Rande der Ortschaft Rostrup soll eine Begegnungsstätte mit einem Kümmerer eingerichtet und etabliert werden, der sich um die Sorgen und Nöte aller BewohnerInnen kümmert. Als herausfordernd am Quartier Alpenrosenweg kann die Überlagerung dreier Prozesse festgehalten werden: Sprunghaft angestiegener Ausländeranteil auf mittlerweile 43 % im Alpenrosenweg (Vergleich: Landkreis Ammerland: 8,5 %) (a). Demografische Polarisierung: Ca. 20 % der Bevölkerung sind 60 Jahre und älter, während ca. 30% jünger als 21 Jahre sind. Wenn man hierbei hinzuzieht, dass die insgesamt 497 Personen sich auf 152 Haushalte verteilen wird deutlich, dass einerseits alte alleinstehende Menschen und andererseits alleinerziehende Familien das Quartier prägen (b). Zudem ist das Quartier von Armut geprägt. Im Alpenrosenweg sind 40 % aller EinwohnerInnen im SGB II Leistungsbezug (c). Diese Zahlen deuten schon an, dass das Leben von Interessengegensätzen bei knappen Ressourcen gekennzeichnet ist. In Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass Einsamkeit, also die Abwesenheit von sozialem Kapital und auch fehlendes kulturelles Kapital, die Unwissenheit über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, Probleme vor Ort sind. Zum Aufbau werden wir auch die Bevölkerung der Umgebung miteinbeziehen. Darauf zielen auch die Vorhaben des Quartierstreff ab: 1. Es werden alters- und kulturübergreifende Begegnungsformate entwickelt und umgesetzt zu Themen wie etwa Gesundheit und Bildung - die Schwerpunktsetzung und die Wahl der Formate erfolgt erst auf Grundlage der Präferenzen der Bewohnschaft, also partizipativ. 2. Der Treff setzt als offener Treff auf die Stärkung der Fähigkeit zur Selbstorganisation. Daher bestimmen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst, welche Angebote konkret umgesetzt werden. Die kvhs bietet dabei die Erfahrung aus acht Jahren Quartierstreff in Rastede an, die bei der Umsetzung helfen wird. Besonders begrüßen wir jene Angebote die von BewohnerInnen selber für BewohnerInnen entwickelt und umgesetzt werden. Diesen Prozess einzuleiten und Empowerment zu stärken ist eine der Aufgaben des Kümmerers. 3. Ein Kümmerer erfährt von den Sorgen und Nöten der Bevölkerung und übersetzt diese in Aktivitäten des Quartierstreffs und macht diese somit auch über das Quartier hinaus sichtbar. Der Treff soll auch über das Quartier hinaus aktiv sein und eine Ortsidentität schaffen, somit den sozialen Zusammenhalt stärken und Stigmatisierungsprozessen entgegenwirken.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Als herausfordernd am Quartier Alpenrosenweg kann die Überlagerung dreier Prozesse festgehalten werden: Sprunghaft angestiegener Ausländeranteil auf mittlerweile 43 % im Alpenrosenweg (Vergleich: Landkreis Ammerland: 8,5 %) (a). Demografische Polarisierung: Ca. 20 % der Bevölkerung sind 60 Jahre und älter, während ca. 30% jünger als 21 Jahre sind. Wenn man hierbei hinzuzieht, dass die insgesamt 497 Personen sich auf 152 Haushalte verteilen, wird deutlich, dass einerseits alte alleinstehende Menschen und andererseits alleinerziehende Familien das Quartier prägen (b). Zudem ist das Quartier von Armut geprägt. Im Alpenrosenweg sind 40 % aller EinwohnerInnen im SGB II Leistungsbezug (c). Diese Zahlen deuten schon an, dass das Leben von Interessengegensätzen bei knappen Ressourcen gekennzeichnet ist. In Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass Einsamkeit, also die Abwesenheit von sozialem Kapital und auch fehlendes kulturelles Kapital, die Unwissenheit über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, Probleme vor Ort sind. Bei Begehungen vor Ort fällt auf, dass die Straßen menschenleer sind - auch bei strahlendem Sonnenschein. Das Quartier ist ein reines Wohnquartier(60er/70er Jahre Geschosswohnungsbau), so dass auch kein Friseur o. ä. als Ort Begegnung dienen kann. Die Grünflächen sind kaum qualifiziert - im Regelfall Rasen mit Schildern, dass Fussballspielen nicht gestattet sei. Im Fokus der Aktivitäten werden daher ältere Menschen und Jugendliche stehen, um für diese einen Ort und Anlässe zur Begegnung zu schaffen und ein offenes Beratungsangebot zu entwickeln. Die Begegnungsanlässe knüpfen an die Bedürfnisse der Bewohnerschaft an.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Zwischenahn - Alpenrosenweg
Beschreibung
Das Gebiet umfasst die drei Straßen Alpenrosenweg, Fröbelstraße und Arnikaplatz, die baulich und räumlich eine einheitliche Struktur in klarer Abgrenzung zur Umgebung darstellen - durch große Straßen und darüber hinaus durch Zäune abgegrenzt. Die Fläche umfasst 54.898 qm. Als Wohnfläche werden nach Auskunft der Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft 14.704,54 genutzt.
Einwohnerzahl
497
Quelle / Anmerkungen
statistische Auswertungen der Gemeinde Bad Zwischenahn zum 01.01.2023
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - individuell im Sozialraum. Sozialer Raum ist nicht nur geographisch, sondern auch soziologisch zu verstehen als eigene Lebenswelt (spatial turn). Die Bedeutung des sozialen Raumes in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung seit den 1920er Jahren (Chicago School, Robert Ezra Park). Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff Quartierseffekte, ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der Ansatz Moving to Opportunity, also der Umzug als Option zur Verbesserung der Lebenschancen gewählt wird, wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt bis zu aktuellen Förderkulissen und Programmen. Im Quartier Alpenrosenweg soll gegen die Vereinsamung und Atomisierung der Bewohnerschaft angegangen werden. Es sollen Fähigkeiten und Kompetenzen von Menschen sicht- und nutzbar für das Gemeinwesen vor Ort gemacht werden. Das Gemeinwesen wird auch dazu befähigt eigenen Interessen konflikthaft aber konsensorientiert miteinander auszuhandeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
BewohnerInnen selber Angebote entwickeln und umsetzen, wenn Sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse artikulieren und Selbstwirksamketi erfahren.
Beschreibung
Angebote ohne weitere Unterstützung der erfahrenen Sozialpädagogin fortgeführt werden können was Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen in den Angeboten voraussetzt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Bad Zwischenahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Rostrup
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Ammerland in Rostrup
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Park der Gärten in Rostrup
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein für Mühlen und Kultur -Zwischenahner Kirchmühle- e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder-und Familienzentrum Rostrup
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Rostrup v. 1924 e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatpflege Bad Zwischenahn Heimatmuseum Ammerland e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers und der angrenzenden Wohnbereiche!
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Wohnung steht uns dauerhaft zur Verfügung. Eine Beratungssprechstunde kann die kvhs dauerhaft auch über die Projektförderung hinaus einrichten. An der grundsätzlichen Finanzierung besteht daher wenig Zweifel. Es geht hier um das Anschieben von Aktivitäten aus der Bewohnerschaft für die schlicht eine Anschubfinanzierung erforderlich ist. Weiterhin sind wir im Austausch mit der Gemeinde und werden versuchen diese durch gute Arbeit zu überzeugen mit eigenen Mitteln zu unterstützen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Ofen gestalten

Ansprechpartner
Franziska Breul
Aufbau von GWA-Strukturen im ländlichem Raum: Ehemaliger Bauernhof mit Gemeinschaftsgarten als gesellschaftlicher Begegnungsort
Projektbeschreibung
Im Bad Zwischenahner Ortsteil Ofen soll auf dem Gelände des ehemaligen Bauernhofes „Kösterhof“ ein Ort der Möglichkeiten entstehen, der Ofener Bürger*innen aus allen Generationen, Milieus und Nationalitäten zu gesellschaftlichem Miteinander einlädt. Insbesondere werden Menschen zur Nutzung ermutigt, die bisher sozial wenig eingebunden sind, z. B. einsame ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Innerhalb von drei Jahren wird eine Anlaufstelle der Gemeinwesenarbeit etabliert, die die Bedarfe der Bürger*innen als Ausgangspunkt für die Schaffung sozialer Angebote nimmt. Durch den Einsatz von Beteiligungsinstrumenten werden die Ofener Bürger*innen eingebunden und aktiviert. Sie werden von der LEB professionell dabei begleitet, Wünsche und Interessen zu benennen, darüber in Austausch mit anderen zu kommen und daraufhin gemeinsam Aktivitäten und Angebote am Kösterhof zu entwickeln. Denkbar sind z. B. Ausstellungen, Ideenwettbewerbe, Beratungs- u Bildungsangebote, Erzähl- und Repaircafés, Tauschbörsen oder das Bilden von Projektgruppen. Bürger*innen werden zu gegenseitiger Vernetzung und zur verstärkten Nutzung vorhandener Strukturen, z. B. in örtlichen Vereinen, animiert. Dabei wird ehrenamtliches Engagement gefördert und begleitet. Weiterhin sollen entsprechend der ermittelten Bedarfe regelmäßige Beratungsangebote anderer Träger erfolgen. Thematisch steht das Bewirtschaften des anliegenden Bauerngartens mit besonderem Augenmerk auf Naturschutz und Anpflanzen von Nutzgemüse im Mittelpunkt. Gartenerträge stehen den Bürger*innen zur Verfügung und werden z. B. gemeinsam verköstigt oder in Kochkursen verarbeitet. Insb. in den Sommermonaten kann der schön gestaltete Bauerngarten als Treffpunkt genutzt werden, außerdem steht eine großzügige Diele als Aufenthaltsort zur Verfügung. Träger des Projekts ist die Ländliche Erwachsenenbildung e. V. (LEB). Die Durchführung erfolgt durch hauptamtlich Mitarbeitende, die Bürger*innen und Ehrenamtliche begleiten und beraten. Dazu wird die langjährige Erfahrung und Kompetenz der LEB in der Arbeit mit Ehrenamtlichen genutzt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Bad Zwischenahner Ortsteil Ofen im Ammerland (ca. 3.380 Einwohner*innen) sind wie in anderen ländlichen Gemeinden die Folgen des demographischen Wandels zu beobachten. Zuzüge ins Ammerland überwiegen die Geburtenzahlen; die Altersstruktur steigt, was vermehrt auch Einsamkeit alleinstehender älterer Menschen mit sich bringt (Regionales Entwicklungskonzept Ammerland 2023-2027 (REK), S. 2). Weiterhin steigt der Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Ammerland stetig an (LK Ammerland, Integrationsbericht 2022/2023, S. 5). Die Zugezogenen leben z. T. schon lange in Deutschland, insb. durch den Ukraine-Krieg kommen auch viele Neuzuwanderungen dazu (ebd. S. 13). Trotz des vielerorts zu verzeichnenden Rückgangs bürgerschaftlichen Engagements bestehen in Ofen funktionierende Vereinsstrukturen (REK. S. 3). Es gibt einen Ortsbürgerverein, einen Sportverein und eine Freiwillige Feuerwehr. Die genannten Bevölkerungsgruppen (einsame alte Menschen, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte) sind in den Vereinen jedoch wenig repräsentiert und partizipieren dementsprechend weniger an der Gesellschaft. Die kontinuierliche Zuwanderung und heterogene Zusammensetzung der Migrationsgruppen erfordern daher die Entwicklung weiterer Angebote zur Integration und gesellschaftlichen Teilhabe (LK Ammerland, Integrationsbericht 2022/2023, S. 13). Gleiches gilt für die Integration einsamer älterer Menschen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Zwischenahn Ofen
Beschreibung
Der Kösterhof liegt in Ofen, einem Ortsteil von Bad Zwischenahn. Ofen hat ca. 3380 Einwohner*innen und auf einer Fläche von 2,342 km² eine Bevölkerungsdichte von 1.443 Menschen /km². Die Altersstruktur in Ofen steigt, bedingt durch den demographischen Wandel, kontinuierlich. Weiterhin wandern vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund ins Ammerland zu. Wenngleich Ofen über funktionierende Vereinsstrukturen verfügt, ist wie in vielen anderen Regionen auch ein Rückgang des Organisationsgrades in Vereinen zu beobachten, dieser gilt als Indikator für die Aktivitäten der Bevölkerung. Die o. g. Bevölkerungsgruppen (alte Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund) sind darüber hinaus in den Vereinen wenig repräsentiert. (Quellen: https://citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/ammerland/03451002x09K6__ofen/; Integrationsbericht 2022/2023, Landkreis Ammerland; Regionales Entwicklungskonzept Ammerland 2023 – 2027, Landkreis Ammerland).
Einwohnerzahl
3380
Quelle / Anmerkungen
https://citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/ammerland/03451002x09K6__ofen/ (Abruf 21.02.2023)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle der Daten für die Gesamtstadt Bad Zwischenahn: Statistischer Jahresbericht der Gemeinde Bad Zwischenahn, 2022; für den Ortsteil Ofen liegen keine statistischen Daten vor.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
ofen_karte.png (662.65 KB)
GWA/QM-Ansatz
Der Kösterhof soll durch das Projekt ein Ort der Möglichkeiten für alle Bewohner*innen Ofens werden und Menschen aller Generationen, Milieus und Nationalitäten zu gesellschaftlichem Miteinander einladen. Dabei stehen die Bedarfe, Wünsche und Vorstellungen der Bewohner*innen im Mittelpunkt. Angebote und Aktionen für die Bürger*innen sollen unter Einbeziehung der Betroffenen konzipiert werden, am Anfang des Projekts steht ein intensiver Bedarfsermittlungsprozess mit Beteiligung der Bürger*innen. Die LEB e. V. stellt neben den Räumlichkeiten und dem Bauerngarten zur gemeinschaftlichen Nutzung die professionelle Begleitung der Menschen vor Ort zur Verfügung. Dabei bringt sie langjährige Erfahrungen aus der Arbeit mit Ehrenamtlichen und der Bildungsarbeit im ländlichen Raum ein. Ziel des Projekts ist einerseits die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen, indem der schön gestaltete Bauerngarten den Bürger*innen Ofens zur gemeinsamen Nutzung und Bewirtschaftung angeboten wird. Insbesondere Personen ohne eigenen Garten bekommen die Möglichkeit zum Aufenthalt in der Natur und zum Anbau von Nahrungsmitteln. Andererseits sollen Möglichkeiten zur Partizipation und zum Aufbau und zur Verbesserung sozialer Beziehungen geschaffen werden, indem die Bürger*innen einen Ort und Bedingungen vorfinden, eigene Ideen im Kontakt mit anderen umzusetzen und sich zu engagieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ermittlung von Bedarfen in Beteiligungsprozessen, Schaffung bedarfsgerechter Angebote
Beschreibung
Ehrenamtliche und Treffpunktbesucher*innen werden bei der Schaffung weiterer Angebote begleitet, z. B. Projektgruppen, themenbezogene Treffen oder Ausstellungen
Beschreibung
In Beteiligungprozessen werden vorhandene Ressourcen aufgedeckt und für neue Angebote genutzt
Beschreibung
Menschen aller Generationen, Milieus und Herkunftsländer sollen Treffpunkt und Möglichkeit zur Begegnung und Vernetzung erhalten.
Beschreibung
Themen werden interdisziplinär behandelt, z. B. birgt gemeinsames Gärtnern Möglichkeiten zu Naturschutz, Erhalt von Artenvielfalt und sozialem Miteinander
Beschreibung
Kooperationen mit ortsansässigen Vereinen und anderen Trägern werden zur Erweiterung des Angebotes und zur Vernetzung der Bürger*innen genutzt.
Beschreibung
Die gesellschaftliche Vielfalt des Ortes Ofen wird am Treffpunkt Kösterhof sichtbar, erfahrbar und erlebbar, dadurch wird das Gemeinwesen in Ofen gestärkt und gefördert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgerverein Ofen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Ofen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen der Gemeinde Ofen und Umland
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Laufe der Projektzeit soll der Kösterhof als Ort der Gemeinwesenarbeit etabliert werden. Die Bewohner*innen Ofens sollen vor Ort ins Gespräch kommen und ihre Wünsche und Ideen diskutieren und umsetzen können. Die LEB setzt sich während der Projektlaufzeit dafür ein, die so entstandene Anlauf- und Vernetzungsstelle durch eine Anschlussfinanzierung zu verstetigen. Für die Weiterfinanzierung kommen dabei z. B. kommunale Mittel oder das europäische Förderprogramm LEADER in Frage.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftshaus - Generationen gestalten Zukunft

Ansprechpartner
Merle Neubauer
Funktion Leitung Jugendfreizeitheim
Ein Begegnungsort für die Jugend von heute, von gestern und von morgen
Projektbeschreibung
Um den sozialen Zusammenhalt von Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte zu sichern und generationsabhängige Missverständnisse abzubauen, soll das Ritterhuder Jugendfreizeitheim zu einem Zukunftshaus der Generationen weiterentwickelt werden. Mithilfe einer konzeptionell neu gefassten gemeinwesen- und sozialraumorientierten Jugendarbeit, sollen Räume geschaffen werden, die Begegnungen der Generationen schaffen, den Austausch von unterschiedlichen Lebenswelten fördern und so für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft sorgen. Damit sollen Vorurteile insbesondere zwischen Jung und Alt abgebaut und auf den neuen Generationenkonflikt reagiert werden. Durch kulturelle Veranstaltungen und niedrigschwellige, quartierszentrierte Aktionen und Angebote, die stets durch die Beteiligung von Ehrenamtlichen organisiert werden und offen für die Gesamtbevölkerung sind, sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte miteinander ins Gespräch kommen und ihre Ansichten und Ressourcen miteinander teilen. Klassische Formen von Bürgerdialogformaten sind für junge Menschen nicht ansprechend, weshalb sie ihnen fernbleiben, gleichzeitig zeigt die Pluralität der aktuellen Krisen, dass es besonders für die junge Generation wichtig ist, deutlich zu machen, wie sie in der nahen Zukunft leben möchte. Durch den vorhandenen Zugang zu den Jugendlichen und die Erinnerung an die eigene im Jugendfreizeitheim verbrachte Jugend der Nachbarschaft, bietet das Jugendfreizeitheim den perfekten Ort, um als Begegnungsort von allen Generationen angenommen zu werden. Das Ergebnis einzelner Aktionen soll stets auch im Quartier wiedergefunden werden, so dass der Zusammenhalt der Generationen im Stadtbild aufgezeigt und verinnerlicht werden kann. An solchen Orten sollen auch verstetigte und spontane Dialogformate wiederholt aktiviert werden. Durch klassische und moderne Beteiligungstools werden alle Menschen motiviert, sich selbst einzubringen und die Angebote inhaltlich mitzugestalten. Zudem bieten die Räumlichkeiten einen Ort, an dem konkrete Konflikte durch niedrigschwellige Mediationsformate entschärft und gelöst werden können und sich Arbeitsgruppen zu vielfältigen Themen organisieren können. Das Ziel ist intergenerative und interkulturelle Dialoge zu fördern, die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe Aller auszubauen und dadurch ein gutes Miteinander zu fördern.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bedingt durch den demografischen Wandel und seine Folgen sowie die Fülle an Krisen, erfahren alle Menschen eine allgegenwärtige Präsenz von Unsicherheit und Instabilität. Die Folgen sind gerade für junge und ältere Menschen besonders gravierend und können sich negativ auf das Zusammenleben und das Demokratieverständnis ausüben. Umfragen im Rahmen der Covid-19-Pandemie haben gezeigt, dass Jugendliche sich nicht wahrgenommen fühlen und sich mehr Solidarität und Mitsprache wünschen. Durch fehlende Orte mit Treffpunktcharakter in Ritterhude, gibt es aktuell keine niedrigschwelligen Formate, um Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Gruppen sowie die unterschiedlichen Generationen zusammenzubringen, damit sie sich über ihre Lebensrealitäten austauschen können und durch den Dialog Zusammenhalt und Solidarität miteinander erwirken können. Jugendliche, insbesondere männliche Jugendliche aus benachteiligten Familien mit Migrationshintergrund (hauptsächliche Besuchergruppe des Freizis), sind besonders häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Aus dem Grund bleiben andere Jugendliche, aber auch potentielle ältere Ehrenamtliche dem Freizi fern. Gleichzeitig steigen unter Jugendlichen die Vorurteile gegenüber der älteren Generation. Die Bevölkerung Ritterhudes besteht zum einen aus alteingesessenen Menschen, die Ritterhudes dörflichen Charakter schätzen und zum anderen aus Menschen, die aus der Großstadt zuziehen oder deren Biografie interkulturell ist. In der Nähe ist eine Sammelunterkunft für Geflüchtete. Diese Gemengelage gilt es für Dialogformate in den Fokus zu nehmen, präventiv gegen Missverständnisse vorzugehen und durch Begegnung die Solidarität zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ritterhude Alt-Ritterhude
Beschreibung
Die Gemeinde Ritterhude grenzt unmittelbar an Bremen und besteht aus 6 Ortsteilen, von denen das Projektgebiet Alt-Ritterhude den kulturhistorisch bedeutsamen Ortskern bildet. Südlich wird er von dem Fluss Hamme und einem Naturschutzgebiet abgegrenzt. Zum Westen grenzt er an den Bremer Stadtteil Marßel. Nördlich liegen die ländlich geprägten Ortsteile Stendorf, Werschenrege und Lesumstotel:
Einwohnerzahl
8700
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2019 - Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035 --> die Zahlen beziehen sich auf die Anzahl Kinder bis 17 Jahre.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der näheren Umgebung des Jugendhauses gibt es schätzungsweise überdurchschnittlich viele Familien, die Transferleistungen beziehen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf die Aktivierung, Partizipation und Bemächtigung der Bewohner und Bewohnerinnen ab und nutzt dafür den Sozialen Raum als Ressource. Durch die Beteiligung der Zielgruppe orientieren sich die Angebote an der Lebenswelt der Bevölkerung und Angebote können flexibel an die Bedürfnisse oder strukturelle Veränderungen angepasst werden. Die Beteiligungsprozesse sind fortlaufend ergebnisoffen und zielen aufgrund der Einbeziehung von Ehrenamtlichen und Kooperation mit anderen Akteuren auf multiprofessionelle Grundlagen ab. Durch den Fokus auf Präventivmaßnahmen ist das Projekt zusätzlich auf die Vermeidung und Abbau von Benachteiligung und die Förderung positiver Lebensbedingungen und Wahrnehmung kultureller und nachhaltiger Angebote ausgerichtet. Zudem werden die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bedürfnisse der individuellen Menschen berücksichtigt. Da der Träger der Einrichtung die Kommune ist, wird ultimativ durch das Projekt versucht ein Bindeglied zwischen Menschen in Randlagen und den öffentlichen Strukturen zu schaffen. Das Projekt ist stark mit der kommunalen Jugendarbeit verflochten, die eine neue sozialräumlich- und gemeinwesenorientierte Konzeptentwicklung für die Jugendarbeit anstrebt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine große und vielfältige Anzahl an Menschen die Angebote wahrnimmt und Veranstaltungen besucht.
Beschreibung
Die Angebote und Veranstaltungen hauptsächlich durch die Bewohner*innen geplant und umgesetzt werden und die GWA-Kraft nur unterstützend tätig ist.
Beschreibung
Eine große Anzahl an unterschiedlichen Menschen sich in die Gestaltung der Angebote einbringen und ihre unterschiedlichen Perspektiven und Qualifikationen den Inhalt der Angebote beeinflussen.
Beschreibung
Diejenigen, die die Angebote nutzen aus unterschiedlichen Altersgruppen und ethnischen Hintergründen bestehen und die Angebote multikulturell und miltilingual sind.
Beschreibung
Unterschiedliche Themenbereiche miteinander verknüpft werden und niedrigschwelliger Zugang zu Angeboten, die gesellschaftliche Ziele verfolgen, erreicht wird.
Beschreibung
Eine Mehrzahl an Akteuren in die Angebote in der Einrichtung einbezogen ist und neue Kooperationen entstehen.
Beschreibung
Nachbarschaftsinitiativen entstehen und nachbarschaftliche Konflikte durch Dialog und Austausch minimiert oder gelöst werden können.
Beschreibung
Sich Bewohner*innen durch die Angebote der Einrichtung weniger benachteiligt und mehr beteiligt fühlen und eine Aufwertung des Quartiers durch die Angebote der Einrichtung wahrnehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ritterhude / Kulturbereich und Jugendbeteiligung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HammeForum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendförderverin Platjenwerbe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Stendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuSG Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
individuelle Bewohner*innen und/oder Nachbarschaftsinitiativen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haupt- und Realschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Osterholz - Flüchtlingsbetreuung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Strategie ist, einen Treffpunkt zu etablieren, der in das kulturelle Gefüge der Gemeinde verankert ist, durch den die gesamte Bevölkerung Vorteile wahrnimmt und der dadurch nicht mehr wegzudenken ist. Durch einen regelmäßigen Austausch mit der Sachgebietsleitung Bildung, Kultur und Freizeit und dem Bürgermeister - beide unterstützen das Projekt und die Projektziele - kann auf Entscheiderebene schnell auf Entwicklungen eingegangen, in politischen Gremien geworben und ggf. nachjustiert werden
Galerie
jugendhaus
disco 1
flur
kreativraum
kueche
ruheraum
spielzimmer
zockerraum
bar im veranstaltungsraum
keramikwerkstatt mit tonofen
aussengelaende
werkstatt
Aufsteller
zukunftshaus.png (1.27 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Begleitet für das neue Leben in Langenhagen lernen

Ansprechpartner
Pablo Schönberger
Funktion Schulsozialarbeiterin / Sonderpädagoge
Inklusive sprachliche und kulturelle Entwicklung
Projektbeschreibung
Konzept für den Einsatz unqualifizierter geeigneter Assistenzkräfte mit Migrationshintergrund. Begleitet für das neue Leben lernen durch sprachlichen und kulturellen Transfer Beschreibung Seit 2015/2016 ist uns bewusst, dass fehlende adäquate Angebote des frühen Sprach- und Kulturtransfers eine soziale und sprachliche Isolation der Menschen mit Migrationshintergrund zur Folge hat. Dies kann zur erfolglosen Integration und Inklusion in die Aufnahme der Gesellschaft führen. Durch den frühen Einsatz muttersprachlicher Assistenzkräfte, die entlohnt werden sollen, wollen wir die Integration für die Schüler*innen und deren Angehörige fördern und ihre Möglichkeiten verbessern. Dies ist nur mit Finanzierungszusage möglich. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bilden in Langenhagen einen stetig wachsenden Teil der Bevölkerung. Bei vielen Menschen besteht auch nach längerer Aufenthaltszeit nur ein sehr geringer gesellschaftlicher Zugang. Die Chance mit dem LAG Antrag sehen wir darin, möglichst früh Kinder und deren Angehörige zu erreichen, weil wir als Schule eine Brückenfunktion und dadurch einen engen Kontakt zu den SchülerInnen und Eltern haben. Des weiteren stehen wir im Austausch mit den umliegenden Schulen und Kitas und möchten im Rahmen der Kooperation die Assistenztätigkeit ausbauen. Den Einsatz der Assistenzen betrachten wir als ein Element der GWA. Merkmale des Projektgebietes sind Leibniz IGS, IGS Süd, IGS Langenhagen-Mitte, Haus der Jugend, Kita Veilchenstraße und KITA Brinker Park. Die Leibniz IGS versteht sich in diesem Sinn als Stadtteilschule. Die Zusammenarbeit mit den gekennzeichneten Institutionen wird geprägt dadurch, dass die Kinder der Familien die Institutionen des oben genannten Projektgebietes aufsuchen. Das Projektgebiet ist gekennzeichnet durch einen verstärkten Zuzug von Flüchtlingen. Die besondere Problematik besteht zurzeit im Verdrängungswettbewerb, der sowohl subjektiv (Aussage Schüler) als auch objektiv von den dort schon seit Jahren lebenden Menschen empfunden wird. Die Aufnahme und der damit verbundene Zuzug von ukrainischen Flüchtlingen, die unter einem anderen Status geführt werden, verstärkt die Konkurrenz um Wohnraum, Arbeit und Zukunftsgestaltung. Sprachliche und kulturelle Barrieren führen zu einer Verhärtung, die sich in gegenseitiger Ablehnung und Separation der einzelnen Herkunftsgruppen darstellt, besonders bei den ukrainischen Flüchtlingen, die meistens als Einelternfamilie (Mutter mit Kindern) kommen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch den Ukraine Krieg hat Langenhagen nach 2016 einen neuen verstärkten Zuzug an Flüchtlingen erlebt. Sowohl die Bildungseinrichtungen als auch die ansässigen Bürger sind und waren nicht auf die damit notwendigen Strukturen vorbereitet. Der Sprach- und Kulturtransfer in den Bildungseinrichtungen und die Kooperation mit den Erziehungsberechtigten ist kennzeichnet durch mangelnden Personaleinsatz in Schulen und Kitas. Dafür bieten Schulen und Kitas in ihren Räumlichkeiten aber einen niederschwelligen Zugang für das anzusprechende Klientel. Durch die bereits intensive bestehende Elternarbeit, sowie durch schulische Projekte (NFTE, blühende Kulturen treffen sich, Regionsprojekte) besteht ein Vertrauensverhältnis, an dass mit dem Projekt angeknüpft werden soll. Schlüsselprobleme: Ungenügende oder gar keine Sprachkenntnisse und zudem nicht ausreichende Schulbildung, bedingt durch traumatisierende Kriegs- und Fluchterlebnisse. Die Schulkinder bzw. Jugendliche können dem Unterricht und dem gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben, wie in Deutschland gewünscht, nicht folgen und sich nicht sozial wünschenswert einbringen. Daraus resultieren u.a. gesteigerte Aggressionen mit körperlichen Auseinandersetzungen oder Depressionen, die sich in Verweigerungshaltung (Absentismus) darstellen. Deshalb erachten wir es als außergewöhnlich notwendig, eine Anlaufstelle zur kommunikativen Vermittlung und Beratung einzurichten. Diese Stelle soll dauerhaft für die Eltern der Schulen und Kitas, des gekennzeichneten Quartiers, geöffnet sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen - Mitte und Brink / Schulen und Kitas
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Google
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen den Ansatz unter Einbeziehung des Qualitätsmanagement und seiner 7 gültigen Grundsätze. Im Fokus stehen die Akteure, deren besondere Bedürfnisse, Interessen und Ressourcen wir evaluieren. Unser Schwerpunkt zeichnet sich in der Integration und Inklusion aller Beteiligten des Quartiers aus. Die Projektleitung sorgt dafür, die Akzeptanz der einzelnen Akteure gegenüber den Bedürfnissen aller Beteiligten zu steigern. Sie entwickelt unter Einbeziehung differenzierter Angebote eine verbesserte Kommunikation. Alle Beteiligten (Kommune, Akteure) des Quartiers werden in das Qualitätsmanagement einbezogen. Dadurch wird das Verständnis für die Ziele und das Verbesserungspotenzial erhöht. Die Projektleitung sorgt dafür, dass die Assistenzen entsprechend befähigt werden (Kollegiale Beratung / Gespräche) und notwendige Ressourcen bereit gestellt werden. Die Prozesse und Abläufe werden im Quartier aufeinander abgestimmt, sorgfältig geplant und ausgeführt. Zur Einleitung und Umsetzung der Verbesserungsprozesse nutzen wir die Analyse von Fehlern, Verbesserungsvorschlägen über Akteursfeedback, kontinuierliche Evaluierung mit der Kommune. Besonders wichtig ist uns dabei Risiken zu analysieren und modifizierte Entscheidungen durch Daten und Fakten zu stützen. Da in unserem Projekt der Mensch im Mittelpunkt steht, fokussieren wir eine Partnerschaft mit allen Beteiligten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommune Frau Schalé, Frau von der Ah, Doris Lange, Rucksackprojekt Frau Sommerfeldt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(IGS Süd, IGS Mitte, Gutzmann Schule, LiGS Langenhagen) als auch Kindertagesstätten (Kita Brinker Park, Kita Veilchenstraße) Haus der Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rucksack Projekt Frau Sommerfeldt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter U28, Netzwerk Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebensberatungsstelle Langenhagen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Gespräche mit der Kommune, der Region Hannover und Politikern, um das Projekt nachhaltig zu finanzieren. Als weitere Möglichkeit ziehen wir Sponsoren in Betracht, die soziale Projekte längerfristig finanzieren (die z.B. Sparda Bank, Paribas Bank usw.) Da tendenziell eine Zunahme der flüchtenden Menschen zu erwarten ist, gehen wir davon aus, dass dieses Projekt weiter finanziert werden wird.
Zustimmung Veröffentlichung
On