HOW TO: CARING COMMUNITY – Miteinander statt Nebeneinander!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Iyabo Kaczmarek
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander gestalten – gerecht, vernetzt, zukunftsfähig!
Projektbeschreibung
HOW TO: CARING COMMUNITY – Gemeinsam gestalten, gemeinsam wachsen!
Mit HT:CC werden Strukturen für ein solidarisches Quartier erweitert, um Selbstorganisation und Beteiligung zu stärken. Das Projekt geht direkt in den Stadtteil – an zentrale Orte, in temporäre Leerstände & dorthin, wo bereits Angebote bestehen. Hier begegnen wir den Menschen auf Augenhöhe, hören zu und sammeln Bedarfe und Wünsche.
Bedarfs- und Wunschermittlung: Methoden für eine partizipative Stadtteilentwicklung
Um herauszufinden, was die Menschen bewegt, setzen wir auf direkte Begegnung und kreative Methoden: Straßendialoge & Gespräche ermöglichen einen niedrigschwelligen Austausch.
Interviews & Umfragen ermitteln strukturierte Bedarfe aus verschiedenen Perspektiven.
Künstlerische Formate wie Mapping-Methoden & interaktive Installationen machen Stimmen sichtbar.
Von der Idee zur Umsetzung – gemeinsam, nachhaltig, wirksam!: Es bleibt nicht bei der Ideensammlung – gemeinsam mit den Bewohner entwickeln wir Vorschläge weiter. In regelmäßigen Mitmach-Treffen bei UNTER EINEM DACH gUG prüfen wir Machbarkeit, vernetzen Akteure und begleiten die Umsetzung. Die langjährige Erfahrung von UED sowie die Zusammenarbeit mit Verwaltung, Förderern und Stadtteilakteuren unterstützen diesen Prozess.
Junge Zielgruppen aktivieren – Teilhabe stärken: Ein besonderer Fokus liegt auf Jugendlichen (14–18 Jahre) & jungen Erwachsenen (19–23 Jahre), da für sie kaum Angebote existieren. Ihre Beteiligung schafft neue Perspektiven, stärkt Mitgestaltungskompetenzen & bietet Impulse für schulische, berufliche und persönliche Orientierung. Begegnung mit unterschiedlichsten Menschen fördert zudem den Austausch und das Verständnis füreinander.
Bottom-up statt Top-down – gelebte Demokratie im Stadtteil! Durch Präsenz an zentralen Orten und regelmäßige Mitmach-Treffen entstehen barrierefreie Räume für Austausch und Engagement. Bewohner:innen erleben direkte Mitgestaltung ihres Umfelds, bauen Vertrauen in kommunale Strukturen auf & stärken ihre Kompetenzen für Aushandlungsprozesse.
Langfristige Wirkung – Empowerment für nachhaltiges Engagement: Ziel ist es, Menschen so zu aktivieren und zu vernetzen, dass sie auch nach Projektende Initiativen anstoßen, Bedarfe sichtbar machen & sich aktiv für ihre Interessen einsetzen. Zudem werden Zugänge zu Fördergeber, Verwaltung, Politik und Organisationen geschaffen, um finanzielle Ressourcen zu aktivieren. So bleibt Engagement keine unbezahlte Zusatzaufgabe.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
UNTER EINEM DACH gUG verbindet soziale Arbeit, Bildung, Kultur und Engagement in einer interkulturellen, selbstorganisierten Community. Ziel ist eine solidarische Gesellschaft, in der Teilhabe und Chancengerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. Seit 2022 ist UED im Quartier aktiv, organisiert Feste, Bildungsangebote, Stadtteilküchen, Werkstätten und kulturelle Veranstaltungen. Trotz hoher Akzeptanz der Angebote zeigt sich, dass klassische Top-down-Ansätze nicht ausreichen. Bewohner nehmen Angebote an, wünschen sich jedoch stärkere eigene Gestaltungsmöglichkeiten.
Das Quartier ist von sozialen und strukturellen Herausforderungen geprägt. Es gibt eine hohe Bewohnerdichte, aber wenig frei zugängliche Orte für Begegnung und Beteiligung. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene (14–23 Jahre) finden kaum Räume zur Selbstorganisation. Viele bestehende Einrichtungen sind an Trägerstrukturen gebunden, wodurch Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Der öffentliche Raum bleibt oft der einzige Treffpunkt, birgt aber Hürden für nachhaltiges Engagement.
2024 wurde das Quartier aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ entlassen, wodurch die kommunalen Quartiersaktivitäten drastisch reduziert wurden. Das Quartiersbüro, das Anlaufstelle für Vernetzung und Unterstützung war, wird 2025 ganz geschlossen. Es fehlen nachhaltige Strukturen für Mitbestimmung, sodass viele Ideen der Bewohner ungenutzt bleiben.
Mit HOW TO: CARING COMMUNITY werden Räume für echte Partizipation geschaffen. Durch niedrigschwellige, partizipative Formate wird die Selbstermächtigung der Bewohner gefördert, sodass sie aktiv an der Quartiersentwicklung mitwirken und selbständig Projekte umsetzen können
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover-Hainholz (Stadtteil)
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Hannover-Hainholz, ein Viertel mit großer Vielfalt und viel Potenzial. Der Fokus liegt auf den Wohngebieten mit hoher Bevölkerungsdichte, in denen über 62 % der Bewohner:innen eine internationale Geschichte haben. Hainholz ist geprägt von Alleinerziehenden, Menschen, die allein leben, sowie jungen Familien. Das Projekt findet vorrangig im öffentlichen Raum, in Nachbarschaftstreffs und an zentralen Begegnungsorten statt, um eine breite Teilhabe zu ermöglichen.
Einwohnerzahl
7800
Quelle / Anmerkungen
STRUKTURDATEN der Stadtteile und Stadtbezirke 2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Projekt ist besonders wichtig, da der Großteil des Sanierungsgebiets Hainholz 2024 aus der Sanierung entlassen wurde (Teilentlassung), die finale Entlassung ist in 2027. Schon jetzt sind wichtige Strukturen rückgebaut. Daher Fortentwicklung und Weiterentwicklung stabile Strukturen für Beteiligung und Selbstorganisation, um nachhaltige Quartiersentwicklung über die Sanierung hinaus zu sichern.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
62
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht der Landeshauptstadt Hannover 2023. www.sozialbericht-hannover.de
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
STRUKTURDATEN der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 der Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023: Soziale Entwicklungen in der Einwanderungsstadt Hannover
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_des_gebiets.png
(600.98 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
HOW TO: CARING COMMUNITY verankert den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es Bewohner:innen nicht nur als Teilnehmende, sondern als aktive Gestalter:innen ihres Lebensumfelds stärkt. Durch die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von vier Projekten werden nachhaltige Strukturen der Selbstorganisation und Mitbestimmung aufgebaut.
Ein zentraler Aspekt ist die enge Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung, um die Anliegen der Bewohner:innen direkt in stadtteilpolitische Entscheidungsprozesse einzubringen. Dadurch wird eine Brücke zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und institutionellen Strukturen geschaffen, um eine nachhaltige Verankerung zu ermöglichen.
Zudem werden gezielt Förderstrukturen und bestehende Netzwerke erschlossen, um langfristige Ressourcen für selbstorganisierte Projekte zu sichern. Die öffentliche Präsentation der Projekte dient nicht nur als Abschluss, sondern als Impuls für zukünftige Beteiligungsprozesse.
Durch diesen Ansatz entsteht ein dauerhaft tragfähiges Modell für Beteiligung und Gemeinwesenarbeit, das über das Projekt hinauswirkt. Die Bewohner:innen werden befähigt, eigene Strukturen der Mitbestimmung aufzubauen, ihre Interessen nachhaltig zu vertreten und aktiv an der Quartiersentwicklung mitzuwirken. So wird eine langfristige, gemeinschaftlich getragene Veränderung im Stadtteil ermöglicht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bewohner:innen eigenständig Projekte initiieren, Entscheidungen treffen und dauerhaft Strukturen zur Mitgestaltung im Quartier etablieren. Dies geschieht durch kontinuierliche Unterstützung und Schulung im Projektverlauf.
Kriterium
Beschreibung
wenn durch aktive Beteiligung der Bewohner:innen ein solidarisches, respektvolles Miteinander entsteht. Der Austausch zwischen unterschiedlichen Gruppen wird gestärkt, und die Nachbarschaft lebt von gegenseitiger Unterstützung.
Beschreibung
wenn durch das Projekt stabile Partnerschaften mit lokalen Akteuren, Institutionen und Initiativen aufgebaut werden. Diese Zusammenarbeit stärkt die Quartiersentwicklung und ermöglicht nachhaltige Veränderungen im sozialen Gefüge.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein MSV e.V., IKJA e. V., Meine Bildung und Ich e.V., amfen e.V., Initiative Hüttenstraße e.V., Nds. Fülchtlingsrat e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Hainholz, Familienzentrum Voltmerstr.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS Büssingweg, BNW, Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH, Standort Hainholz, SBH Nordost GmbH, Hannover Hainholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerschaftliches Engagement, Koordinierungsstelle Beteiligung von Einwohner*innen, Soziales und Integration
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt sichert Nachhaltigkeit durch enge Kooperation mit Politik, Verwaltung und lokalen Netzwerken. Langfristige Finanzierung wird durch den Zugang zu Förderstrukturen, kommunalen Mitteln und Partnerschaften angestrebt. Die entwickelten Beteiligungsformate sollen in bestehende Quartiersstrukturen integriert und als feste Anlaufstellen für Selbstorganisation verankert werden. Ziel ist es, langfristige Ressourcen für aktive Mitgestaltung im Stadtteil zu sichern.
11. Medien
Galerie
Videos
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13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam anstatt einsam - Gemeinschaft stärken - Vielfalt (er)leben!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrike Buka
| Funktion | Sozialpädagogin - Beratungsservice |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam anstatt einsam!
Projektbeschreibung
Im Quartier leben zu 1/3 Menschen mit Migrationshintergrund, 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Nds. mit dem höchsten Anteil von zugezogenen (Spät)aussiedlern in den 90er Jahren.
Der Schwerpunkt des Projektes ist Begegnungen und Engagement zu schaffen, um die in den vielfältigen Gruppen von Einsamkeit betroffener Menschen so zusammenzubringen, dass sie sich füreinander engagieren, denn jeder 10. Mensch fühlt sich in Dtld. einsam! Das besondere ist ein bereits bestehendes starkes Trio aus Kreisverwaltung (QM)- Bewohnervertretung (Beirat)-Wohnungswirtschaft (GWG). QM mit niedrigschwelligen Q-Büro als Kontaktstelle vor Ort vermittelt schnelle Hilfen, vernetzt die relevanten Akteure im Quartier, koordiniert ressourcenübergreifend. GWA ist nicht verortet, soll Selbsthilfeprozesse der Mensch vor Ort unterstützen und begleiten. QM, GWG, Beirat, GWA sollen Hand in Hand diese bedarfsgerechten, füreinander engagierte Angebote und Prozesse zur Verbesserung der Lebenssituationen unterstützen, die so Zusammenhalt stärken.
Ziel ist ein kultureller Wandel von einer zunehmenden Vereinsamung der Menschen hin zu einer, gelebten, zusammenhaltenden kulturellen, bunt gelebten Gemeinschaft, die sich selbst organisiert. Der Beirat ist dabei eine gefestigte Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Kontakt zu anderen hilfreichen Netzwerken, unterstützend im Aufbau ressourcenübergreifender Strukturen.
Mit einem Projektfonds sollen bedarfsgerechte Projekte von Bewohner-/innen unterstützend mit aufgebaut werden. Integration und Zusammenhalt findet so durch gelebte Gemeinschaft, aktive Beteiligungsmöglichkeiten, erlebte Selbstwirksamkeit in Win-Win Situationen statt. Engagement für die Gemeinschaft, da wo es einem Freude macht, bietet dazu Weiterbildung, sinnstiftendes Handeln, erlebte Wertschätzung und macht dadurch glücklicher, kann Einsamkeit und Sprachbarrieren überwinden. Geflüchtete Menschen aus autokratischen Systemen können gelebte Vielfalt und basisdemokratische Beteiligungsprozesse sowie Hilfsstrukturen kennen-/leben lernen. Menschen in ähnlichen Situationen können so weiter unterstützt werden.
Menschen mit seelischen/körperlichen Beeinträchtigungen können z.B. ortsnah sich mit ihrem Engagement in einer selbstwirksamen Rolle erleben und Selbsthilfekräfte stärken, da sie ihr Engagement steuern können wie es ihnen gut tut.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Sozialwohnsiedlungen der 1960er/70er Jahre in städtischer Randlage mit vorhandenen Schichtwohnungsbaucharakter. 90er Jahre vornehmlich Zuzug von (Spät)Aussiedlern, danach heterogene Durchmischung jedoch oft mit Bewohner-/innen mit Migrationshintergrund. Seit 2015 vermehrter Zuzug von Geflüchteten aus Syrien, später aus der Ukraine zu verzeichnen. Vergleichbare hohe Einwohnerdichte, es leben 5153 Personen, ca. 1/3 Flüchtlings-/Migrationshintergrund mit 76 versch. Nationalitäten, überwiegend ohne dt. Staatsangehörigkeit. Senioren ab 60 Jahren sind ebenfalls ca. 1/3 vertreten, ins Rentenalter kamen im laufe des vergangenen Jahres 27,13 % dazu.
Wohn- und Schlafstadtteil, kaum gewerbliche Arbeitsplätze, schwach ausgeprägte Dienstleistungsangebote z.T. wenig soziale Infrastruktur, "Jugendtreff" 1x mtl. mit Anmeldung. Das Gebiet mit einen Radius v. ca. 1 km, hat nur 1 Kiga. Lediglich angrenzend: 2 Grundschulen, 1 IGS mit Sporthalle/-platz, 1 Gymnasium.
Auf Initiative des Geschäftsführers der GWG (Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft) ein QM in dem benannten Stadtteil aufzubauen, beteiligte sich der Landkreis Gifhorn - Fachbereich Soziales mit einem Q-Büro als Kontaktstelle für alle Bürger-/innen und u.a. Legung struktureller Grundlagen zum Aufbau einer Gemeinwesenarbeit, mit einer Beteiligungskultur der Bewohner-/innen. Eine Sozialarbeiterin konnte im Frühjahr 2023 starten ohne Budget. Von Kontakt +Aktionen profitierten überwiegend GWG-Mitglieder. Im Herbst 2024 wurden Info-Tage für alle Bewohner-/innen und Netzwerke durchgeführt. Durch Fördermittel konnte ein Quartiersbeirat als Verein gebildet werden mit 23 Mitgliedern. Nun benötigt es die Umsetzung /Start von GWA.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das beim Landkreis Gifhorn verortete kommunale Quartiersmanagement (QM) ist bereits seit Frühjahr 2023 mit Unterstützung der Wohnungswirtschaft (GWG) im Aufbau und arbeitet u.a. nach dem Arbeitsprinzip der GWA am strukturellen Aufbau dieser. Dazu wurde ein Quartiersbeirat als gemeinnütziger Verein gegründet und parallel soll nun mit dem Projekt Gemeinsam anstatt einsam – Gemeinschaft stärken – Vielfalt (er)leben! die notwendige GWA ergänzend vor Ort aufgebaut werden, der Beirat in seiner Arbeit unterstützt werden. Das bedeutet, dass die Bewohner/innen in der GWA als mündige Bürger mit ihren Bedarfen und Stärken im Mittelpunkt stehen sollen, Projekte gemeinsam entwickelt und in erstmal unterstützenden Selbsthilfeprozessen umgesetzt werden. QM, GWA, GWG und der Quartiersbeirat arbeiten dabei eng Hand in Hand mit zeitnahem Austausch. QM und GWG arbeiten dabei eher auf der Akteursebene während GWA und Q-Beirat eher auf Bewohnerebene arbeiten. Das Q-Büro bietet dabei niedrigschwellige Ansprechpartner aller 4 Akteure vor Ort.
QM verbindet alle relevanten Akteure ist Netzwerkknoten, koordiniert ressourcenübergreifend als Schnittstellenmanagement, sorgt für notwendige Rahmenbedingungen. GWA hört, vermittelt unterstütz und begleitet die Menschen + ihren Beirat. Die Bürgerbeteiligung trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen der Menschen bei. Dieses bereitet den Weg zu einem Paradigmenwechsel von präventiver Hilfe zur Förderung von selbstorganisierten guten Nachbarschaften.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird vom FB 5- Soziales und Vorstand des LK Gifhorns gewünscht und unterstützt, jedoch ist noch kein Budget vorhanden, der Aufbau wurde von der Wohnungswirtschaft unterstütz und teilweise durch eine Deckungsring. Ziel ist eine ressourcenübergreifenden Fachstelle/Koordinierungsstelle, in der notwendigen nachhaltige Rahmenbedingungen umgesetzt werden. "Finanztöpfe" könnten gemeinsam genutzt werden.
Der Q-Beirat ist als Verein gebildet, langfristig soll er eigenständig agieren.
11. Medien
Galerie
Videos
musik_verbindet.mp4
(12.03 MB)
kooperationspartner_kalem_e.v.mp4
(1.26 MB)
Aufsteller
Innovationsquartier: Entwicklung eines inklusiven Innenstadtquartiers
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Ulrich
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Von einer ehemaligen Sonderwelt zum inklusiven Innenstadtquartier
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt Innovationsquartier wird die soziale und städtebauliche Anbindung eines ehem. Anstaltsgeländes an das umgebende Stadtgebiet umgesetzt. Entwickelt wird ein kooperatives, inklusives Quartier, das Wohnformen, Arbeits- & Freizeitmöglichkeiten zukunftsfähig interpretiert - für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Behinderung und allen kulturellen Hintergründen. Dabei ist der Anspruch leitend, alle zukünftigen Angebote möglichst inklusiv zu gestalten. Handelt es sich bei dem Gelände auch heute noch weitgehend um eine Sonderwelt ("Stadt in der Stadt"), so sollen dort zukünftig keine neuen „Sonderwelten“ entstehen. Gleichzeitig müssen geschützte Räume für Menschen mit hohem Assistenzbedarf mitgedacht werden. Die sozial durchmischte Belebung des zukünftigen Quartiers und seine funktionale Anbindung an die Innenstadt sind komplexe Anforderungen. Geeignete Nachnutzungen für den historischen Gebäudebestand sind genauso zu entwickeln wie moderne Eigentums- und Mietwohnungen, die sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit gerecht werden. Unter diesen Voraussetzungen bietet sich mit dem Innovationsquartier die Chance, mit einem zukunftsweisenden Modellprojekt einzigartiges Vorbild für gelebte Inklusion in einer vielfältigen Nachbarschaft zu sein. In den letzten Jahren wurden im Quartier Anlässe geschaffen, durch die viele Menschen zum ersten Mal überhaupt das Gelände besucht und seine Potenziale kennengelernt haben. Ziel ist nun darauf aufbauend, offene Angebote zu fördern (z.B. Medienformat "Sag bloß!?!", Seniorencafé) und nach Bedarf neue zu entwickeln bzw. im Aufbau zu unterstützen. Bis die Alte Kapelle (Leuchtturmprojekt im Quartier) nach einer vielfältigen Interims-Nutzung für ihr zukünftiges Nutzungskonzept "Geschichte erleben - Nachbarschaft gestalten" bezugsfertig ist, finden Angebote unter freiem Himmel und in anderen leer werdenden Gebäuden auf dem Quartiersgelände statt. Stadt und Rotenburger Werke haben gemeinsam ein Gutachterverfahren eingeleitet, das die Anforderungen aus beider Sicht für das zukünftige Quartier vereint. Großes Entwicklungspotenzial ergibt sich gleichermaßen für die Werke als auch für die Stadt (inklusives Modellprojekt, neuer Wohnraum, Belebung der Innenstadt usw.). Die Entwürfe dreier innovativer Stadtplanungsbüros dienen ab Herbst 2025 zur Kommunikation mit der Öffentlichkeit und Investoren. Anhand dieser Entwürfe wird dann der Masterplan für das zukünftige Innenstadtquartier verhandelt und ein Bebauungsplan erstellt.
Laufzeit
2025-08-15 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Gebietsimage ist auch heute noch durch die ehemalige Sonderwelt geprägt, die sich seit 1880 als „Stadt in der Stadt“ entwickelte. Baulich wurde die Wahrnehmung durch die umringende Backsteinmauer gestärkt, die in ein „hier und dort“ teilte. In einen Ort, an dem Menschen mit Behinderung leben und in die "restliche Stadt". Berührungspunkte gibt es längst, sollen jetzt aber durch die soziale und städtebaulichen Integration des Gebiets in die Innenstadt zur Selbstverständlichkeit werden. Indem alle zukünftigen Angebote im Quartier möglichst inklusiv gestaltet sein sollen, stellt das Projekt eine konkrete Maßnahme zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention dar. Mit der Entwicklung des Innovationsquartiers werden aber auch Chancen geschaffen, um Herausforderungen und Bedürfnissen zu begegnen, die „hier wie dort“ genau dieselben sind: Ein grünes, autoarmes Innenstadtviertel, von dem alles Notwendige fußläufig erreichbar ist. Räumliche Strukturen, die die eigene Privatsphäre schützen, gleichzeitig aber auch Begegnungsorte anbieten, die ohne Konsumzwang besucht werden und dank sozialer Angebote Einsamkeit entgegenwirken können. Soziale und ökologische Nachhaltigkeit sind im Leitbild verankert und sollen in der Landschaftsbeschaffenheit wie auch in den Neubauten gestalterisch bedacht werden.
Die Schaffung eines kooperativen Quartiers, in dem die Teilhabe aller gewährleistet wird, benötigt Zeit. Aufgabe ist es, Vorbehalte gegenüber inklusiven Projekten abzubauen und Vielfalt als Mehrwert erlebbar zu machen. Es ist ein beidseitiger Lernprozess: Die Werke und die Stadt öffnen sich und ihre Angebote weiter zueinander hin und etablieren dazu gemeinsame neue im Quartier.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rotenburg (Wümme) Historisches Kerngelände der Rotenburger Werke
Beschreibung
Aktuell leben 127 Menschen mit Behinderung auf dem Quartiersgelände, in der Stadt Rotenburg leben 21.466 Einwohner*innen (Stand vom 25.03.2025). Das Gebiet befindet sich zwischen Lindenstraße und Soltauer Straße in der Rotenburger Innenstadt. Es wird durch die historische Bausubstanz im Norden (Stammhaus & Alte Kapelle) und das denkmalgeschützte Gebäudeensemble im Süden als Einheit betrachtet. An den seitlichen Rändern befindet sich Grünland mit Gärten, der städtische Friedhof und kleinere Wohn- und Gewerbebebauung. Das Agaplesion-Krankenhaus sowie die Stadtkirche sind fußläufig jeweils 3 Gehminuten entfernt.
Quelle / Anmerkungen
Geschäftsfeld "Wohnen" der Rotenburger Werke (z.Z. leben ausschließlich Menschen mit Behinderung im Quartier). Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten im Quartier (Küche + Cafeteria, Zentrale Dienste, Wohnen, TFS, WfbM, Verwaltung).
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025
Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025
Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025
Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen, die in den Rotenburger Werken leben, erhalten tagesstrukturierende Angebote:
Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte (TFS) oder heiminterne Tagesstruktur (TS). Welches Angebot die Person erhält, richtet sich nach den jeweiligen Kompetenzen und dem Hilfebedarf. Sie sind daher nicht arbeitslos im Sinne von SGB II oder III.
Arbeitslosenquote der Stadt Rotenburg: 4,1% (SGB III 1,8%, SGB II 2,3%), Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand vom 25.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen, die in den Rotenburger Werken leben, erhalten tagesstrukturierende Angebote: Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte (TFS) oder heiminterne Tagesstruktur (TS). Welches Angebot die Person erhält, richtet sich nach den jeweiligen Kompetenzen und dem Hilfebedarf. Sie sind daher nicht arbeitslos im Sinne von SGB II oder III.
Gesamtstadt: Arbeitslosenquote 15 bis unter 25 liegt bei 3,8% (Bundesagentur für Arbeit, Statistik Rechtskreis Rotenburg (Wümme), Stand März 2025)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Projektgebiet: GF Wohnen der Rotenburger Werke
Gesamtstadt: Landesamt für Statistik. Die Zahl bezieht sich auf den Landkreis Rotenburg und stammt aus einer Hochrechnung einer 1%igen Stichprobe (25.000 Familien, davon 5.000 Alleinerziehende); eine Angabe für das Stadtgebiet Rotenburg wurde nicht gemacht.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025
Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen werden nach Auskunft des Landkreises Rotenburg nicht mehr erhoben. Bekannt ist allein die Anzahl der ausländischen Bewohner*innen.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Menschen mit Behinderungen, die im Projektgebiet leben, erhalten Grundsicherung bei Erwerbsminderung bzw. im Alter.
Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im SGB II-Bezug im Verhältnis zur Einwohnerzahl (15-65-Jährige) beträgt laut Auskunft des Landkreises Rotenburg 4,1% im Landkreis und 8,3% in der Stadt Rotenburg. (März 2025)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2019_uebersichtskarte.pdf
(1.59 MB)
row_iq_lageplan_55h.pdf
(56.21 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Eine lebendige Nachbarschaft im zukünftigen Innovationsquartier bedingt soziale und bauliche Prozesse gleichermaßen. Das ist komplex, bietet mit dem Ziel eines inklusiven Quartiers mitten in der Stadt aber auch eine einzigartige Chance.
Menschen mit ihren Interessen stehen dabei im Zentrum. Sie werden unterstützt und motiviert, um sich mit diesen im Quartier zu verwirklichen. Mit niedrigschwelligen Aktionen werden Anlässe zur Begegnung geschaffen, um ins Gespräch zu kommen. Dabei wird zielgruppenübergreifend gehandelt. Eine besondere Aufgabe ergibt sich damit, "leise Gruppen" gleichermaßen dazu zu befähigen, ihre Bedürfnisse zu formulieren. Dafür wird das stadtweite Netzwerk kooperativ mit eingebunden. Auch Menschen mit Behinderung, die schon lange in Einrichtungen leben, sollen Selbstwirksamkeit erleben. Die ständige Aufgabe im Projekt ist es, Vorbehalte durch Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen abzubauen. Es gilt, die einstigen Grenzen von "hier & dort, drinnen & draußen" nicht nur baulich, sondern auch als "Mauer in den Köpfen" abzubauen.
Das Quartiersmanagement dient als leicht erreichbarer Ansprechpartner vor Ort, der vermittelnd, unterstützend und koordinierend helfen kann.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Quartiersmanagement ist als Anlaufstelle für die Anliegen aller im Quartier bekannt und dafür genutzt. Mindestens 3 Gruppen/Akteure haben sich gefunden und werden darin unterstützt, sich mit ihren Interessen regelmäßig im Quartier einzubringen.
Kriterium
Beschreibung
Mit dem Umbau der Alten Kapelle ist ein fester Ort geschaffen, der wetterunabhängig von Akteuren und Gruppen für ihre Vorhaben genutzt werden kann. Nach Bedarf können sie dafür Unterstützung finden.
Kriterium
Beschreibung
Das Quartier wird als Ort vieler verschiedener Menschen und Akteure verstanden. Angebote werden niedrigschwellig und offen gestaltet.
Beschreibung
Die bisherigen Kooperationen werden weitergeführt und neue sind hinzugekommen.
Kriterium
Beschreibung
Raumstrukturen bieten Ort für gemeinschaftliche, inklusive Gestaltung des Quartiers an. Die Alte Kapelle ist unter dem Motto "Geschichte erleben - Nachbarschaft gestalten" fester Ort dieses Geschehens.
Beschreibung
Rahmen- und Bebauungsplan sind abgeschlossen. Eine städtebauliche Anbindung an die Innenstadt (Wegebeziehungen etc.) ist geplant. Mobilitäts-, Bildungs- und Kulturangebote sind entwickelt und verortet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Torsten Oestmann, Bauamt (Leitung: Roman Lauchart), insbesondere Bereich für Stadtplanung und Grün (O. Klein, B. Hufeland), Sanierungsträger der Kommune (BIG Städtebau GmbH, vertreten durch Brigitte Vorwerk)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fraktionsvertreter*innen (seit 2022 findet ein gemeinsamer Arbeitskreis "Politik & Quartiersentwicklung statt), Rat der Stadt unterstützt das Vorhaben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Zum Guten Hirten, Kirchenkreis Rotenburg, Stadtkirchengemeinde Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Kunst und Kultur (initiiert durch die Kommune für alle Kulturschaffende der Stadt); Kulturinitiative Rotenburg, Uwe Goldschmidt; Volkshochschule Rotenburg, Michael Burgwald; Theater Metronom, Karin Schröder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Künste im Sozialen, Hans-Joachim Reich; Bildnerische Werkstatt der Rotenburger Werke, Martin Voßwinkel; Touristenführungen, Dorothee Klüver; diverse Künster*innen, z.B. Marie-Lena Rapprich, Thorsten Finner; QuintasticBrass, Marion Bode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsgymnasium Rotenburg, OStD Iris Rehder, IGS Rotenburg, Sabine Neugebauer, Berufsbildende Schulen Rotenburg, OStD Wolf Hertz-Kleptow; Berufsbildende Schulen der Rotenburger Werke, Ruth Scharringhausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IG-City Marketing Rotenburg, Cornelia Gewiehs; Rotenburger Wirtschaftsforum, Heiko Kehrstephan; Stück vom Glück (Unverpackt Laden Rotenburg), Sparkasse Rotenburg Osterholz, Stephan Kalt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WBG Rotenburg, Michael Otten; Sparkassen Immobilien GmbH, Stefan Ratajczak; Bauwesen der Rotenburger Wesen, Tatjana Ladda; Energiemanagement der Rotenburger Werke, Uwe Hollmann; Immobilienmanagement der Rotenburger Werke, Birgit Schöner Funck
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Presse Stadt Rotenburg, Ann-Christin-Beims; Touristen-Information, Benjamin Roolfs; Rotenburger Kreiszeitung, Michael Krüger//Tom Gath; Rotenburger Rundschau, Dennis Bartz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohn:Sinn e.V., Lars Gerhardt, Tobias Polsfuß; Forum gemeinschaftliches Wohnen e.V., Andrea Beerli, Just-Jazz e.V. Rotenburg, Spaß-BuS Rotenburg e.V., Peter Schlake
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt Rotenburg (Wümme), Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Rotenburg (Wümme)- „RoSe“, Ursula Seidler-Braun; Hospizverein Fidelius, Johannes Scherfling
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Aufgrund der Finanzlage kann die Kommune derzeit keine Mitfinanzierung zusagen. Langfristig ist das Quartiersmanagement durch ein mehrteiliges Konzept von Einnahmen und Einsparungen geplant: Anteilige Einnahmen (Vermietungen von Räumen im Quartier / Bauinvestoren / Pacht / Grundstücksveräußerung), Getränkeverkauf bei Veranstaltungen, geeignete Fördermittel und Spenden. Auf politischer Ebene wird mithilfe eines großen Netzwerks auf Handlungsbedarf aufmerksam gemacht und für Anpassungen geworben.
11. Medien
Galerie
Videos
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Blindtext!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Aike Hausberg
| Funktion | stellv. Fachdienstleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Packen wir es an!
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Norder Altstadtsanierung ab 1968 wurden, um die Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg zu lindern, durch die „Neue Heimat“ im Stadtzentrum, im Stadtteil Tidofeld und im Stadtteil Westlintel mehrere Mehrfamilienhäuser – umgangssprachlich „Wohnblocks“ errichtet. Um diese Wohnblocks herum entstanden die für Ostfriesland typischen Einfamilienhäuser. Als inklusiver Wohnungsbau gedacht, verkehrte sich dieser Plan mit der Insolvenz der „Neuen Heimat“ und dem Verkauf der Mehrparteienhäuser an Wohnbaugesellschaften mit vorrangiger Profitorientierung ins Gegenteil.
Wiederholter Wechsel der Besitzer ganzer Straßenzüge sowie der fehlende Wille zur Instandhaltung der Gebäude hat zu einem Verfall der Wohnviertel geführt. Menschen aus der Mittelschicht wanderten ab und suchten sich bedürfnisgerechten Wohnraum, Besitzer von Eigenheimen begannen, sich strikt abzugrenzen, um einem Verfall des Wertes des eigenen Besitzes entgegen zu wirken.
Die Quartiere wurden zu Ankunftspunkten von Menschen, die als Geflüchtete nach Norden kamen sowie Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, da dieser Wohnraum aufgrund seines Zustandes der einzig verfügbare Wohnraum im Rahmen der Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen.
Zusätzlich bieten die in den folgenden vorgestellten Quartieren ein wenig attraktives Wohnumfeld, Möglichkeiten zu gemeinsamen Treffen oder Unternehmungen sind kaum bis nicht vorhanden, Begegnungsstätten fehlen ebenfalls. Durch die allgemeine Verwahrlosung der Häuser ist in den letzten Jahren eine allgemeine Resignation bei den Bewohnern der Quartiere entstanden – und auch diese prägt z.B. durch vermehrt illegale Müllablagerung das Gesamtbild der Quartiere.
Durch eine dauerhafte Installation von Gemeinwesenarbeit eröffnet sich die Möglichkeit, verschiedene Methoden der sozialen Arbeit zu nutzen wie z.B. aktivierende Befragungen, Beratungen, Gruppenangebote, Aktivierung von Netzwerkpartnern sowie den Aufbau von belastbaren und vertrauensvollen Beziehungen zu den Bewohnern, um einen ganzheitlichen Eindruck des Quartiers zu gewinnen. Durch diesen Wechsel der Blickrichtung – weg vom Individuum hin zum gesamten Quartier - eröffnen sich Möglichkeiten, ressourcenorientiert Lösungsstrategien mit allen Bewohnern zu entwickeln und im Rahmen von Projekten umzusetzen.
Auf diese Art kann für alle Bewohner der Quartiere, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und sozialem Status eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die verfügbaren Wohnungen in den Quartieren bilden den einzigen noch verfügbaren Wohnraum, wenn Menschen auf das Erhalten von Transferleistungen angewiesen sind. Dadurch ist eine extrem heterogene Bewohnerschaft entstanden, die in einer hohen Personenanzahl auf wenig Raum lebt. In allen benannten Quartieren sind die dort lebenden BewohnerInnen mit einem langjährigen Sanierungsstau an den Wohngebäuden und der Infrastruktur konfrontiert. Durch die Vernachlässigung der Wohnqualität, haben die BewohnerInnen das Vertrauen in die Möglichkeit einer Verbesserung ihrer Lebensumstände und das Interesse für ihre Wohngegend sowie ihre MitbewohnerInnen verloren.
Sprachbarrieren, fehlendes Verständnis für den Anderen oder dessen Kultur, Arbeitslosigkeit, Suchterkrankungen mit einhergehender Beschaffungskriminalität, fehlende Freizeitmöglichkeiten speziell für Kinder und Jugendliche, Einsamkeit sowie wiederholt illegal abgelegter Müll und Sperrmüll lassen das persönliche Sicherheitsgefühl und die eigene Zufriedenheit sich in negative verkehren.
Zusätzlich hat es in den letzten vier Jahren in den Quartieren 10 Kellerbrände gegeben, dabei haben mehr als 120 Menschen dauerhaft ihren Wohnraum verloren. In über 50% der Brände handelte es sich um Brandstiftung.
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeit des/r GemeinwesenarbeitersIn. Angebunden an die Verwaltung der Stadt Norden mit ihrem umfangreichen Netzwerk an Kooperationspartnern, dem Jugendhaus sowie Schulen und Kindergärten bietet die Möglichkeit einer unkomplizierten Kontaktaufnahme. Die Stadt Norden bietet über ihre Pressesprecherin die Möglichkeit, Aktionen, Veranstaltungen & Berichtenswertes über eine Pressemitteilung oder sozialen Netzwerke Aufmerksamkeit und Unterstützung in der Gesamtbevölkerung zu wecken. Durch die Vorstellung der Arbeit der/des GemeinwesenarbeitersIn in den zuständigen Fachausschüssen ist eine kontinuierliche Einbindung des Stadtrats und der Politik vorhanden. Projekte können in diesem Rahmen unkompliziert vorgestellt und gefördert werden.
Die Arbeit des/der GemeinwesenarbeitersIn ist im ersten Schritt die Schaffung einer Vertrauens- und Arbeitsbeziehung zu den Bewohnern in den Quartieren. Die Bewohner werden zu ersten Informationsveranstaltungen eingeladen und Befragungen werden durchgeführt.
Eine zeitnahe Eröffnung eines Quartiersbüros & feste Ansprechzeiten vor Ort garantieren den Bewohnern Sicherheit und vermitteln ein Gefühl, ernst genommen und gesehen zu werden.
Über Veranstaltungen wie Flohmärkte, Sommerfeste o. Angebote für Kinder (Jugendhaus) bemerken die Bewohner der Quartiere, dass „etwas passiert“ und sie daran partizipieren und profitieren. Einladungen an alle Norder und Gäste beeinflussen die Stimmung gegenüber den Quartieren positiv.
Methoden
Norden kümmerts
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Aike Hausberg
| Funktion | stellv. Fachdienstleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Norden kümmerts-wir packen es an!
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Norder Altstadtsanierung ab 1968 wurden um der Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg durch die „Neue Heimat“ im Stadtzentrum, im Stadtteil Tidofeld und im Stadtteil Westlintel mehrere Mehrfamilienhäuser – umgangssprachlich „Wohnblocks“ errichtet. Um diese Wohnblocks herum entstanden die für Ostfriesland typischen Einfamilienhäuser. Als inklusiver Wohnungsbau gedacht, verkehrte sich dieser Plan mit der Insolvenz der „Neuen Heimat“ und dem Verkauf der Mehrparteienhäuser an Wohnbaugesellschaften mit vorrangiger Profitorientierung ins Gegenteil.
Wiederholter Wechsel der Besitzer ganzer Straßenzüge sowie der fehlende Wille zur Instandhaltung der Gebäude hat zu einem Verfall der Wohnviertel geführt. Menschen aus der Mittelschicht wanderten ab und suchten sich bedürfnisgerechten Wohnraum, Besitzer von Eigenheimen begannen, sich strikt abzugrenzen, um einem Verfall des Wertes des eigenen Besitzes entgegen zu wirken.
Die Quartiere wurden zu Ankunftspunkten von Menschen, die als Geflüchtete nach Norden kamen sowie Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, da dieser Wohnraum aufgrund seines Zustandes der einzig verfügbare Wohnraum im Rahmen der Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen.
Zusätzlich bieten die in den folgenden vorgestellten Quartieren ein wenig attraktives Wohnumfeld, Möglichkeiten zu gemeinsamen Treffen oder Unternehmungen sind kaum bis nicht vorhanden, Begegnungsstätten fehlen ebenfalls. Durch die allgemeine Verwahrlosung der Häuser ist in den letzten Jahren eine allgemeine Resignation bei den Bewohnern der Quartiere entstanden – und auch diese prägt z.B. durch vermehrt illegale Müllablagerung das Gesamtbild der Quartiere.
Durch eine dauerhafte Installation von Gemeinwesenarbeit eröffnet sich die Möglichkeit, verschiedene Methoden der sozialen Arbeit zu nutzen wie z.B. aktivierende Befragungen, Beratungen, Gruppenangebote, Aktivierung von Netzwerkpartnern sowie den Aufbau von belastbaren und vertrauensvollen Beziehungen zu den Bewohnern, um einen ganzheitlichen Eindruck des Quartiers zu gewinnen. Durch diesen Wechsel der Blickrichtung – weg vom Individuum hin zum gesamten Quartier - eröffnen sich Möglichkeiten, ressourcenorientiert Lösungsstrategien mit allen Bewohnern zu entwickeln und im Rahmen von Projekten umzusetzen.
Auf diese Art kann für alle Bewohner der Quartiere, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und sozialem Status eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die verfügbaren Wohnungen in den Quartieren bilden den einzigen noch verfügbaren Wohnraum, wenn Menschen auf das Erhalten von Transferleistungen angewiesen sind. Dadurch ist eine extrem heterogene Bewohnerschaft entstanden, die in einer hohen Personenanzahl auf wenig Raum lebt. In allen benannten Quartieren sind die dort lebenden BewohnerInnen mit einem langjährigen Sanierungsstau an den Wohngebäuden und der Infrastruktur konfrontiert. Durch die Vernachlässigung der Wohnqualität, haben die BewohnerInnen das Vertrauen in die Möglichkeit einer Verbesserung ihrer Lebensumstände und das Interesse für ihre Wohngegend sowie ihre MitbewohnerInnen verloren.
Sprachbarrieren, fehlendes Verständnis für den Anderen oder dessen Kultur, Arbeitslosigkeit, Suchterkrankungen mit einhergehender Beschaffungskriminalität, fehlende Freizeitmöglichkeiten speziell für Kinder und Jugendliche, Einsamkeit sowie wiederholt illegal abgelegter Müll und Sperrmüll lassen das persönliche Sicherheitsgefühl und die eigene Zufriedenheit sich in negative verkehren.
Zusätzlich hat es in den letzten vier Jahren in den Quartieren 10 Kellerbrände gegeben, dabei haben mehr als 120 Menschen dauerhaft ihren Wohnraum verloren. In über 50% der Brände handelte es sich um Brandstiftung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Zentrum Warfenweg
Beschreibung
Das Quartier Warfenweg begrenzt
sich im Norden durch den
Westlinteler Weg, im Osten durch die
Amsel- und Friesenstraße, im Süden
durch die Westerstraße und die
Alleestraße und im Westen durch die
Brauhausstraße sowie die Lange
Riege.
Einwohnerzahl
3156
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Norden Zentrum
Beschreibung
Das Quartier Norden Zentrum
begrenzt sich im Norden durch den
Mittelmarkt (Am Markt Nordseite),
die Uffen- und Heringsstraße im Osten, die Straße
Am Alten Siel im Süden und den
Burggraben im Westen.
Einwohnerzahl
1075
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Prägung
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Das Quartier Tidofeld ist eingegrenzt
durch die Heerstraße im Norden, den
Wanderweg Tidofeld im Osten, den
Kleemannschloot im Süden und
einen weiteren unbenannten
Wanderweg im Westen.
Einwohnerzahl
529
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich
Norden, Stand 03/2020
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeit des/r GWAIn. Angebunden an
die Verwaltung der Stadt Norden mit ihrem umfangreichen Netzwerk an
Kooperationspartnern, dem Jugendhaus sowie Schulen und Kindergärten bietet die
Möglichkeit einer unkomplizierten Kontaktaufnahme. Die Stadt Norden bietet über ihre
Pressesprecherin die Möglichkeit, Aktionen, Veranstaltungen & Berichtenswertes über eine
Pressemitteilung oder sozialen Netzwerke Aufmerksamkeit und Unterstützung in der
Gesamtbevölkerung zu wecken. Durch die Vorstellung der Arbeit der/des
GWAIn in den zuständigen Fachausschüssen ist eine kontinuierliche
Einbindung des Stadtrats und der Politik vorhanden. Projekte können in diesem Rahmen
unkompliziert vorgestellt und gefördert werden. Die Arbeit des/der GWAIn
ist im ersten Schritt die Schaffung einer Vertrauens- und Arbeitsbeziehung zu den Bewohnern
in den Quartieren. Die Bewohner werden zu ersten Informationsveranstaltungen eingeladen
und Befragungen werden durchgeführt. Eine zeitnahe Eröffnung eines Quartiersbüros & feste
Ansprechzeiten vor Ort garantieren den Bewohnern Sicherheit und vermitteln ein Gefühl,
ernst genommen und gesehen zu werden. Über Veranstaltungen wie Flohmärkte,
Sommerfeste o. Angebote für Kinder (Jugendhaus) bemerken die Bewohner der Quartiere,
dass „etwas passiert“ und sie daran partizipieren und profitieren. Einladungen an alle Norder
und Gäste beeinflussen die Stimmung gegenüber den Quartieren positiv.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bewohner durch neu gewonnenes Vertrauen in Strukturen und Helfer im Quartier beginnen, sich aktiv an der Neugestaltung der Lebensumstände nach ihren Wünschen und Bedürfnissen teilnehmen und Organisation nur noch in Form von Begleitung benötigt wird.
Kriterium
Beschreibung
persönliche Barrieren und Hemmungen gegenüber Behörden, Schulen und Vereinen so weit abgebaut wurden, dass die Bewohner der Quartiere selbstständig Kontakte suchen und aufnehmen können.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe und gemeinsame Aktivitäten sowie Austausch selbstständig organisiert werden kann und die Isolation der dort lebenden Bewohner äußerlich sichtbar abgebaut wurde z.B. durch die Belebung der Infrastruktur oder Außenanlagen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Aike Hausberg (Stadtverwaltung), Kristina-Marie Fuß (Stadtverwaltung), Michael Müller (Amt für Jugend und Soziales LK Aurich), Peter Weiß (Jugendberaufsagentur)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Schönfeld(Kreismusikschule), Margret Martens (Niederdeutsches Theater Norden), Linda Peters (Kunstschule Norden e.V.), Lennart Bohne (Gnadenkirche Tidofeld)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedhelm Endelmann (KVHS Norden), Tanja Svea Manninga (Jugendhaus Norden), Anke Czepul (Stadtbibliothek), Thomas Kettler (Feuerwehr Norden), Thomas Ripken (Polizei Norden), Uta Meints (SPDi),Tina Schipper (Jugendamt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christina Hoyer-Saad (Diakonie), Christina Störk (Sozialwerk Nazareth),Stefan Saathoff (Suria e.V.),Silvia de Vries (Azurit SBW),Elke Valentin-Startgardt & Stefanie Kunze (Ostrfr. Gesellschaft e.V.), Günther Gerdes (Behindertenhilfe Norden);
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Juliane Marliani (Tomtes Hof e.V.), Janine Bohne (DOKA e.V.),Sonja Lindemann (Tierfreunde Norden e.V),Wolfgang Grätz (Präventionsverein Norden e.V.), Marc Friedrichs (Sprecher der Norder Sportvereine)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Barbara Weber-Zemke (Senioren- und Pflegestützpunkt), Tobias Sickermann; Dr. Falko Bode etc. (Hausärzte Norden), Heike Hardes (AWO Sozialstation Norden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ivonne Behnke (Grundschule Im Spiet),Maren Kendzia-Boss (Grundschule Lintel& Standort Wiesenweg),Julian Glusa (Grundschule Norddeich),Nico Rettcher (Oberschule Norden),Volker Cammans(Conerusschule),Sophie Drosten- Ruhbaum (Schule Am Moortief)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christiane Elster (Andreasgemeinde Norden),Adeljawad Mazin Al Jaafra (Muslimische Communit Norden),Pastor Christoph Hentschel (St.Ludgerus), Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden, Pastor Martin Kaminski (Mennonitengemeinde)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Günther Schneider (Wirtschaftsforum Norden e.V.), Dr. Alexandra Thürkow (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH), Ingrid Rump (Fachdienst 2.3 Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Carina Lotz &Imke Grotelüschen (LEG Nord), Lars Grewe (WEVATO Frankfurt), Wilfried Riese (EVIV), Hedda Freese (Wohnungsverwaltung Ulrike Kuhlmann)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ahlam Gandoura-Kourich (Pressesprecherin Stadt Norden), Aike Ruhr (NWZ),Rebecca Kresse (Ostfriesische Nachrichten),Christian Walther (Soltau Kurier Nord)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Ursula Jahnke (Ortsvorsteherin Tidofeld)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rosi Knoke (Trägerin des Preises der Norder Bürgerstiftung als soziales Gewissen der Stadt Norden)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch eine Brandserie in den Jahren 2023/2024, bei dem in mehreren Mehrparteienhäusern Feuer in den Kellern gelegt und eine hohe Anzahl an Menschen (>100) kurzfristig wohnungslos wurden, bekamen die Quartiere und die dort vielschichten Problemlagen in der kommunalen Politik erhöhte Aufmerksamkeit. Ein erfolgreiches Implementieren einer GWA vor Ort, Pressearbeit und dem regelmäßigen Austausch mit der Politik wird das Vertrauen in die Finanzierung und Sicherung des Projektes langfristig gesichert.
11. Medien
Galerie
Videos
muellsituation_warfenweg.jpg
(554.07 KB)
muellsituation_warfenweg2.jpg
(765.2 KB)
umgebung_warfenweg.jpg
(825.13 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam in Obernkirchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein gutes Miteinander in Obernkirchen gemeinsam schaffen
Projektbeschreibung
Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V., nachfolgend DRK genannt. Seit 2022 ist das DRK im Auftrag des Landkreises in der Flüchtlingssozialarbeit aktiv. Daher wissen wir, dass eine aktiv vernetzte Gemeinwesenarbeit in Obernkirchen nicht besteht. Unsere 7 Sprachmittler und 6 Sozialarbeiter/-betreuer haben ein vertrauensvolles Verhältnis zu den zugewanderten Menschen in Obernkirchen. Das DRK mit Sitz in Obernkirchen und 5.200 Mitgliedern hat auf Grund guter ehrenamtlicher Strukturen gute Verbindungen zur alteingesessenen Bevölkerung. Aus unseren vielen Gesprächen in der Beratungsstelle haben wir Kenntnis, was die Menschen bewegt, herausfordert und wo ihre Bedarfe liegen. Wir stehen bereits seit längeren im persönlichen Kontakt mit der Bürgermeisterin, sind Mitveranstalter der interkulturellen Woche in Obernkirchen und wissen daher welche Anstrengung notwendig ist, die gesellschaftliche Situation nachhaltig zu verändern. Dabei hilft uns auch, dass ab dem 07.04.2025 das interkulturelle DRK-Beratungs- und Begegnungszentrum in der Neumarktstr. 25 in Obernkirchen, sehr zentral liegend, eröffnet. Neben Beratungsleistungen wird sich dort eine Beratungsstelle für die berufliche Integration und für traumatisierte zugewanderte Menschen befinden. Die Planung dieses Zentrums hat bei uns dem Gedanken verstärkt, dass ein nachhaltiges Miteinander nur möglich ist, wenn Integration unter Beteiligung der Gesamten Bevölkerung stattfindet. Darin sehen wir künftig unseren Focus. Daher wird der Begegnungsraum dem Projekt der Gemeinwesenarbeit dienen und als Anlaufstelle mit einem "Kümmerer" die Koordination und Umsetzung der Projektziele sicherstellen. Es stehen uns weitere Räume der Kommune, in Schulen aber auch im Quartier und im Gebäude des DRK (Bornemannstr. 1, Obernkirchen) zur Verfügung. In Gesprächen mit bestehenden Netzwerkpartnern (Jugendzentrum, Ichtys-Gemeinde, IGS Obernkirchen und einem Betreuungsverein) wissen wir, dass es sehr wohl Interesse an einem strukturierten Netzwerk in Obernkirchen gibt. Aus dem Schreiben der Bürgermeisterin der Stadt Obernkirchen geht der deutliche Wunsch hervor, eine Gemeinwesenarbeit zu etablieren. Im Landkreis Schaumburg stehen wir mit mehreren Personen (u.a. dem Sozialamtsleier Herrn Böhm) in Kontakt und wir konnten eine engere Zusammenarbeit mit dem Bereich Teilhabe und Migration (Frau Abel) vereinbaren. An einem runden Tisch der Stadt Obernkirchen beteiligen wir uns auch.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die Strategie der dezentralen Unterbringung im Landkreis Schaumburg ist Obernkirchen eine von 5 Städten im Landkreis, die eine hohe Anzahl an Übergangswohnungen und von Zugewanderten angemieteten Privatwohnungen hat. Dieser Zuzug verstärkt sich akutell durch Auflösung einer GU in Bückeburg und bald auch der GU in Bad Nenndorf. Die Wohnungen liegen in Gebieten wie Taubenweg, Kolbergring, Kalte Weide, Friedrichstrasse - etwas außerhalb des Stadtzentrums. Hinzu kommt eine Überalterung der Bevölkerung. Dies lässt Menschen vereinsamen und Zugewanderte ziehen sich in ihre Sprachen-Communitys zurück. Unsere Erfahrung in der Arbeit mit den Menschen ist, dass es kaum ein Miteinander gibt. Wenn das Projekt der Gemeinwesenarbeit nicht entsteht, wird diese Lage sich noch verschlimmern und es werden soziale Brennpunkte entstehen. Erste Straftaten haben in den letzten Wochen die Bevölkerung und die Verantwortlichen in der Kommune aufschrecken lassen. Als DRK sehen wir uns in der Verantwortung, mit dem Projekt das soziale Miteinander zu fördern und durch Gespräche und präventive Maßnahmen potentielle Täter gegen Ihren Frust und die Langeweile durch unsere Angebote gemeinsam mit Netzwerkpartner zu beteiligen und diesem Trend entgegenzuwirken. Ein vielseitiges Vereinsangebot in den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur besteht in Obernkirchen bereits. Gerade nach der Corona-Phase und der hohen Zuwanderungzahl ist es eine besondere Herausforderung, die Angebote und den Bedarf wieder zusammenzuführen und Menschen aus ihren Gewohnheiten, ihren Bequemlichkeitszonen zu holen und den Abbau ihrer Hemmungen zu forcieren Wir freuen uns auf die Aufgabe und sind bereit.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Kernstadt Obernkirchen
Beschreibung
Wir kümmern uns um die Kernstadt Obernkirchen ohne Ortsteile, Randgebiete der Stadt (Taubenweg, Kolbergring und Kalte Weide) werden insbesondere mit einbezogen.
Einwohnerzahl
8600
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Obernkirchen aus der Zensus-Zählung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Zahlen aus dem Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht für Obernkirchen der Bertelsmann Stiftung
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Oberkirchen der Bertelsmann Stiftung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburgf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Sozialbericht der Bertlsmann Stiftung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ortsplan_obernkirchen_stadt_kerngebiet.pdf
(934.74 KB)
sozialbericht_-_obernkirchen.pdf
(109.84 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in:
- Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen.
- Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung niederschwelliger Begegnungsorte zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Beratung in verschiedenen Lebenslagen.
- In der Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht dadurch lebensnahe (Erwachsenen-)Bildung.
- In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – Bestandsaufnahme sozialdemografischer Daten und Bündelung von individuellen wie institutionellen Ressourcen im Sozialraum; Kooperation und Vernetzung von Akteur/innen im Stadtteil.
- In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
- In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien etc.) oder themenbezogene (Wohnen, Verkehr, Grünfläche etc.) Gruppenarbeit.
Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 600 Mitgliedern, persönliche Ansprache in unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelles Beratungszentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Schulen und Jugendtreffs.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt von vielen Menschen zur Integration genutzt wird, sie sich am Gemeinwesen beteiligen und dadurch eine spürbare Gemeinschaft in Obernkirchen entsteht. Eigeninitiative und Aktivität sich zusammen mit allen Bürgern entwickeln lässt.
Kriterium
Beschreibung
Wir wollen ein starkes Netzwerk lokal aufbauen, das die Menschen sieht und für ihre Bedarfe da ist. Eine hohe Beteiligung von Nertzwerkpartnern und Menschen aus Obernkirchen zeigt uns den Erfolg.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen mit Bürgermeisterin Dörte Worm-Kressin, Zuschussantrag ab 2026, Teilnahme am runden Tisch ab 2025
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BKK24 Herr Busche mit dem Projekt "Länger besser leben"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DLRG Obernkirchen e.V., evtl. Schwimmkurse für Kinder konkretisieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Kreisverband Schaumburg e.V., weitere Teilbereiche wie z.B. unser Team Jugendhilfe, Ehrenamtliche Mitarbeit im Katastrophenschutz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS Obernkirchen, mit Frau Korn als Schulleiterin stehen wir schon in Kontakt, bereits Lernförderung - Mitgestaltung der wöchentlichen Projekttage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Obernkirchen. Kooperation ausbauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Obernkirchen und Umgebung - Kontaktneuaufnahme
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Info-Galerie Obernkirchen e.V. - Kontaktneuaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfenster Obernkirchen e.V. - Neukontaktaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Obernkirchen e.V. von 1863 - verschiedene Sportangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Obernkirchen Raptors e.V. - Kampfsport als Ausgleichssport für Jugendliche und zum Auspowern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schütte-Chor e.V. - Kontaktneuaufnahme - Singen macht Fröhlich
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen e.V. - Förderung von Schwimmen bei Erwachsenen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Obernkirchen von 1920 e.V. - Verschiedene Sportangebote zum Mitmachen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Obernkirchen - Jugendangebote für christlich interessierte Jugendliche nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Obernkirchen - Ehrenamtliche Mitarbeiter, Förderung durch Ausbildung, was für berufliches Weiterkommen hilft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballclub Juventus e. V. - Fußball für Kinder und Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus & Grund Schaumburg-Obernkirchen e. V. - Hilfe bei der Wohnungssuche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Obernkirchen - Bereits mit Jugendsozialarbeiter Nico im Kontakt wegen Angebote für Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kneipp-Verein Obernkirchen e. V. - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Line Dance Corner Schaumburg e. V. - Neukontakt - verschiedene Tanzangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokales Bündnis für Familien - Neukontakt, Beratungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Motorsport-Club Schaumburg Obernkirchen e. V. im ADAC - Idee von Verkehrserziehung und Hilfe bei Erlangen des Führerscheines zu mehr Mobilität
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Deutschland Nabu-Gruppe Obernkirchen e. V. - Naturschutz als Aufgabe der Geinschaft erfahren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten - gute Kontakte zur Redaktion, DRK hat mit Frau Steininger eigene Pressestelle, Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro der Landtagsabgeordneten Colette Thiemann - Frau Thiemann ist als Präsidiumsmitglied im DRK gerne Politisches Sprachrohr für das Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro des Landtagsabgeordneten Jan Philipp Beck - mit Herrn Beck bereits Demokratie-Aktionen besprochen, als stellv. Landrat auch ein wichtiger Kontakt zum Landkreis
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Obst u. Gartenbauverein e. V. - neben unserem eigenen Gemeinschaftsgarten ein weiteres Angebot zur Gartenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland e. V. - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbraucherberatung Schaumburg e. V. - Kontakt zur bedarfsgerechten Weiterleitung, Wichtig vor allem im Bereich Handyverträge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Wirtschaftsförderung e. V. - da bei Sparkasse angesiedelt guter Kontakt im Bereich Finanzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WIR für Schaumburg, Ortsgruppe Obernkirchen - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche - Kontakt für unterstützende Beratung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirchengemeinde - runder Tisch mit Kirchen wurde bereits ins Leben gerufen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökumenische Kinder& Jugendbücherei - ergänzendes Angebot zum Lesen und Sprachförderung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit der Stadt Obernkirchen ist bereits vereinbart, dass wir ab 2026 einen Antrag auf einen Zuschuss für das Projekt, zur Nachhaltigkeit stellen. Mit dem Landkreis Schaumburg stehen wir ebenfalls in Kontakt, konnten aber noch nichts vereinbaren, da ein Dezerntenwechsel bei Soziales zum Jahresende ansteht. Nach Förderzeitraumablauf ist geplant weitere Förderungen auf Landes- und Bundesebene entsprechend zu beantragen. Auch eine Beteiligung des DRK Landesverbandes könnte eine Option sein.
11. Medien
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interkulturelleszentrum.jpg
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13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
FÜR DICH. FÜR MOISBURG. Aufbau von altersübergreifenden Unterstützungsstrukturen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ronald Doll
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam für ein lebendiges Dorf. Generationen verbinden. Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
Es braucht ein ganzes Dorf, um Kinder zu erziehen und um glücklich alt zu werden! Große gesellschaftliche Veränderungen, wie die Alterung der Bevölkerung und die strukturelle und finanzielle Überlastung der Kommunen, sind in Moisburg deutlich spürbar. Die Altersstruktur der Bevölkerung verschiebt sich; während die Bevölkerung insg. bis 2032 um 8,6% wächst, wird für die ü65-Jährigen ein Plus von 35% prognostiziert. Dabei leben 80% meist in zu großen eigenen Häusern - je älter, desto häufiger allein. Gaststätten und Geschäfte sind geschlossen und Treffpunkte fehlen. Gleichzeitig erledigt sich kaum noch etwas „von selbst“ in Familie oder Nachbarschaft. Freiwilliges Engagement im Dorf ist nicht mehr selbstverständlich. Die „alten Aktiven“ sterben aus, Jugendliche und Hinzugezogene werden durch das traditionelle Ehrenamt kaum erreicht.
Hier will Moisburg mit dem Projekt Dorf-Kümmerer:in ansetzen und seine Gemeinwesenarbeit durch professionelle Unterstützung der ehrenamtlich geführten Gemeinde zum (Wieder)Aufbau und Erhalt verlässlicher Nachbarschaften neu aufstellen .
Moisburg ruft damit ein Projekt zur Förderung der generationsübergreifenden Dorfgemeinschaft ins Leben, das die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung und fehlender sozialer Infrastrukturen modellhaft löst. Der Fokus liegt auf der Schaffung von altersübergreifenden Unterstützungsstrukturen, die eine aktive, inklusive Gemeinschaft ermöglichen und die "Idee des Dorfes" wiederbeleben. Basis dafür sind Antworten aus der Umfrage "Gemeinsam alt werden in Moisburg. Was gehört für dich dazu?", die 2024 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse fokussieren sich auf zwei Lösungsansätze: 1. Schaffung altersgerechter Wohnangebote in einer Gemeinschaftsanlage. 2. Treffpunkt für Jung und Alt mit Gemeinschaftsräumen, -garten und -aktivitäten sowie ganz neuen Angeboten.
Durch die Schaffung einer lokalen Anlaufstelle und deren Leitung durch eine professionelle Dorf-Kümmerer:in werden bestehende Vereine eingebunden und neue Netzwerke aufgebaut, die sowohl junge als auch ältere Menschen zusammenbringen. Moisburg setzt auf aktive Teilnahme und unterstützt durch die Initiierung eines genossenschaftlichen Seniorenwohnens, eines Bürgerbusangebotes, einer DorfApp und des Treffpunktes für Jung und Alt auf dem gemeindeeigenen Cassens Hoff.
Schwerpunkte liegen auf Aktivierung von Menschen, Auf- und Ausbau von Netzwerken und Entwicklung eines Gesamtkonzepts mit Ziel: Bürgervereinsgründung + Dorfmittelpunkt Cassens Hoff.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Moisburg will ein Dorf sein, in dem Menschen glücklich aufwachsen und gemeinsam alt werden. Eine professionelle Unterstützung der ehrenamtlich geführten Gemeinde zum (Wieder)Aufbau und Erhalt verlässlicher Nachbarschaften ist dafür notwendig.
•Bevölkerung überaltert, lebt in eigenen Häusern, häufig auf zu großen Grundstücken. 58% der ü80-Jährigen leben allein. Vereinsamung droht. Bei Pflegebedürftigkeit muss das Dorf verlassen werden. Kontakte gehen verloren.
•Verlust der „Idee des Dorfes“: Zugezogenen fehlt innere Verbindung zum Dorf und damit Identität. Junge Menschen werden nicht erreicht.
•Anforderungen und Ansprüche an die „nur“ ehrenamtlich geführte, finanzschwache Gemeinde steigen. Fokus liegt auf Erfüllung von Pflichtaufgaben, Fürsorge für die Dorfgemeinschaft kaum mehr leistbar.
•Noch werden Ehrenamt und selbstverantwortliches Einbringen in die Dorfgemeinschaft durch vorhandene (Familien-)Strukturen gewährleistet. Netzwerke und Lebenseinstellung gehen jedoch verloren. Vereinen fehlen Menschen, die Verantwortung übernehmen. Diese Entwicklung will Moisburg aufhalten!
•Gemeinde hat Cassens Hoff im Herzen Moisburgs gekauft. Seniorenwohnen und neuer Treffpunkt für das Dorf sollen entstehen. Keine „Ghettoisierung“ der Alten, sondern Gemeinsam alt werden ist das Ziel. Angebote für alle, Einbindung von Vereinen, Schule, Kiga, Kirche: z.B. offener Mittagstisch, Repair-Café. Bedarf durch Umfrage und Machbarkeitsstudie bestätigt. Fortsetzung im Dorfentwicklungsplan
•Aufbau von Strukturen zur gegenseitigen altersübergreifenden Unterstützung, um als Dorf zukünftig stabil zu funktionieren
•Moisburg braucht eine Anlaufstelle mit Dorf-Kümmerer:in, die alle(s) verknüpft!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Moisburg
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das gesamte Dorf Moisburg. Durch diese räumliche und soziale Abgrenzung wird nichts und niemand ausgeschlossen, sind alle Menschen – jung wie alt, alle Infrastrukturen und alle Siedlungsgebiete – historische wie gerade neu entstehende - einbezogen. Das Projektgebiet ergibt sich somit aus der Umgrenzung des Dorfes (siehe Karte).
Einwohnerzahl
2101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 27.01.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 03/2025
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe 16 bis 31 Jahre, Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 03/2025
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe ab 60 Jahre, Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 01/2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anzahl = 55 Personen
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 25.02.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anzahl = 11 Personen
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 25.02.2025
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
moisburg_karte.pdf
(1.64 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bisher basiert die Gemeinwesenarbeit in Moisburg auf den Schultern weniger Ehrenamtlicher, ein Quartiersmanagement gibt es nicht.
Die Gemeinwesenarbeit wird erstmals durch eine hauptamtliche Dorf-Kümmerer:in mit lokaler Anlaufstelle besetzt. Professionelle Power zur Stärkung des Ehrenamtes ist die Erwartung. So dass alle gemeinsam für ein lebendiges Dorf aktiv sein können. Dabei steht einerseits generationsübergreifend die gesamte Dorfgemeinschaft im Fokus, andererseits die konkrete Entwicklung auf Cassens Hoff. Dadurch wird ein Prozess angestoßen, der die Menschen zusammenbringt und einen neuen (Sozial)Raum schafft. Die Gemeinwesenarbeit baut auf den bestehenden Ressourcen auf, indem die vorhandenen Netzwerke und Vereine den Aufbau der neuen sozialen und baulichen Infrastruktur begleiten. Zielgruppenübergreifendes Denken führt zu einem selbstverständlichen Miteinander unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ sowie „Jung und Alt“ mit neuen Kommunikationsanlässen und Beratungsangeboten. In der Umfrage von 2024 wurden u.a. die wichtigen Themen benannt, die die Menschen bewegen: Alternsgerechtes Wohnen, soziale Teilhabe sowie Unterstützungs- und Pflegebedarf, aber auch: Ein Treffpunkt für Jung und Alt, der die Menschen generationsübergreifend einlädt, Freiwillige motiviert und sich durch deren Bedürfnisse und Aktivitäten weiterentwickelt. Das wird die Aufgabe der Dorf-Kümmerer:in als Fundament für die aktive Dorfgemeinschaft in einem lebendigen Moisburg.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interesse und Motivation der Menschen in Moisburg für eine aktive Dorfgemeinschaft sind handlungsleitend für die Gemeinwesenarbeit. Der generationsübergreifende Austausch steht im Zentrum, um „glücklich aufwachsen + gemeinsam alt werden" zu können.
Kriterium
Beschreibung
Hilfe zur Selbsthilfe kann nur das Motto für Moisburgs Ehrenamt sein. Nur wenn alle sich aktiv einbringen sind stabile Strukturen möglich.
Kriterium
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Gemeinwesenarbeit integriert. Dazu gehören bestehende Vereine und Initiativen, die neue Genossenschaft sowie der neu gegründete Bürgerverein.
Kriterium
Beschreibung
Generationen verbinden. Ein Treffpunkt für Jung und Alt ist der häufigste Wunsch der Moisburger Bevölkerung lt. der Umfrage von 2024. Hier sollen neben dem seniorengerechten Wohnen alle Alters- und Sozialgruppen zusammenfinden können.
Beschreibung
Zusammenarbeit mit der Genossenschaft. Neue Kooperationen arbeiten mit den angestammten Netzwerken zusammen. Gemeinsame Angebote sind bedarfsgerecht angepasst und können von allen im Dorf genutzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Zukunft gestalten. Gemeinsam für ein lebendiges Dorf. Durch organisierte Nachbarschaftshilfe, Bürgerverein, Treffpunkt „Bürgerhaus“ und eine neue Genossenschaft zum „Gemeinsam alt werden“ wird die aktive Dorfgemeinschaft gefördert.
Beschreibung
Lokale Anlaufstelle, Treffpunkt „Bürgerhaus“ mit Gemeinschaftsraum. Seniorenwohnanlage
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Amtshaus Moisburg mit Gemeindeverwaltung, Veranstaltungsräumen wie Salon und Gewölbe sowie Trauzimmer, Küche, Vorplatz für Veranstaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenhaus Harsefeld eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tante Enso Mitarbeiterinnen, Bäckerei und Cafébetreiber:innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsmitglieder, Mitglieder der Vereinigten Wählergemeinschaft Moisburg (VWGM)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
interessierte Bevölkerung von Moisburg, Genossenschaftsmitglieder, angehende Bewohner:innen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Innerhalb des 3-jährigen Förderzeitraums werden die Weichen für 2030 gestellt und das Fundament für ein gemeinsames Altwerden gebaut sein. Die Ergebnisse der Umfrage sind Grundlage der Politik. Die Kümmerer:in wird ihre Arbeit in Bezug auf das seniorengerechte Wohnen in die Hände der Genossenschaft und die Arbeit im Bürgerhaus in die Hände des Bürgervereins geben. Die lokale Anlaufstelle bleibt fester Bestandteil des Gemeinwesens und wird von der Gemeinde finanziert. Dorfentwicklung unterstützt.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
240923_rollup_moisburg_druck1.jpg
(88.76 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bürger-Treff in Buchholz Zentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Werner Huber
| Funktion | Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Sozialen Randgruppen der Stadt wird niedrigschwellig geholfen und sie begegnen in einem angenehmen Umfeld anderen Bürgern auf Augenhöhe
Projektbeschreibung
Nachdem wir mehr als zwei Jahre als Versuch im Buchholzer Bahnhofsgebäude mit ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeitern täglich Wohnungslosen und anderen Hilfsbedürtigen niederschwellig geholfen und Hilfen in verschiedenen Bereichen vermittelt haben, ist bei uns der Wunsch entstanden, eine Begegnungsstätte zu schaffen, in der diese Hilfsbedürftigen anderen Bürgern der Stadt in einer ansprechenden Umgebung begegnen. In diesem Rahmen soll unsere Arbeit professionalisiert und erstmals bezahltes Personal eingestellt werden. Mit ausschließlicher Ehrenamtlichkeit können wir das geplante Projekt nicht verwirklichen. Wir benötigen dazu größere Räumlichkeiten und kompetentes Personal, um unserer Zielgruppe effektiv helfen zu können und eine ansprechende Begegnungsstätte für alle Bürger zu schaffen. Im Zentrum der Stadt haben wir ein geeignetes Ladenlokal gefunden. Wir würden den Raum im Bahnhof in das Projekt als Zubringer integrieren, dort aber dann nur vormittags öffnen. Der neue Help-Bürger-Treff könnte dann täglich (auch sonn- und feiertags) von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Zielgruppe sollen ausser der bisherigen, nämlich den Wohnungslosen, Migranten, Behinderten und armen Mitbürgern auch alle anderen Stadtbewohner sein, z.B. auch Senioren. Außer den Angestellten werden wir auch dort Ehrenamtliche zur Mitarbeit im Help-Treff anwerben. Eine Kooperation mit einer Behindertenwerkstatt am Ort ist angedacht. Inhaltlich planen wir ein Café, in dem Kaffee und Speisen gegen freiwillige Spende ausgegeben werden. Die Randgruppen begegnen dort Bürgern aus allen Gesellschaftsschichten. Einer der Schwerpunkte ist Hilfe bei Anträgen, auch bei Onlineanträgen, z.B. bei der Beantragung von Bürgergeld. Erfahrungsgemäß werden die Hilfesuchenden häufig Migranten sein, die nicht alle Fragen auf Anträgen verstehen. Es sollen auch Aktivitäten stattfinden wie Sportgruppen, Musik-Veranstaltungen, Ausstellungen, Hausaufgabenbeaufsichtigung. Da wir natürlich nicht bei allen Problemen selbst helfen können, ist uns wie auch bisher eine Vernetzung mit anderen Akteuren sozialer Angebote der Stadt wichtig. Durch das Projekt wollen wir die sozialen Randgruppen besser in die Gesamtgesellschaft integrieren, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Wir wollen durch dieses Hilfsangebot nicht Wohnungslose aus anderen Orten anziehen, sondern dabei mitwirken, die vorhandenen von der Straße in die Mitte der Gesellschaft hinein zu bekommen.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit August 2022 betreiben wir im Bahnhofsgebäude Buchholz täglich von 14:00 bis 16:30 Uhr probeweise eine niedrigschwellige Anlauf- und Beratungsstelle für Hilfsbedürftige der Stadt mit Fokus Obdachlose, Migranten und andere Hilfsbedürftige; und haben dabei gesehen, dass der Bedarf für Hilfestellungen durch sozial kompetente Ansprechpartner in diesen Randgruppen groß ist. Der Anlaufpunkt ist inzwischen etabliert und bekannt. Täglich helfen wir Menschen in Nöten mit zwei geschulen Ehrenamtlichen, und bieten Gemeinschaft und ein offenes Ohr an. Es mangelt nicht an ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Bereitschaft, dort mitzuarbeiten, ist groß. Daneben sehen wir die Notwendigkeit, diese Arbeit personell zu professionalisieren, wir registrieren, dass die Ehrenamtlichkeit an ihre Grenzen stößt. Es besteht Nachfrage nach einem vielseitigen Beratungsangebot wie z.B. Hilfe bei Behördenanträgen und weitere Vernetzung mit der Stadtverwaltung und anderen sozialen Diensten. Wir freuen uns immer wieder über kleine Erfolge bei den Hilfsbedürftigen und würden im Interesse unserer Gäste die Arbeit gerne auch räumlich ausweiten, denn wir sehen den Bedarf dafür. Am bisherigen Platz im Bahnhof ist eine bedarfsentsprechende Ausdehnung und Professionalisierung nicht möglich. Auch haben wir immer wieder Kontakt zu anderen Bürgern, die unsere Arbeit schätzen, sie würden die Möglichkeit der Begegnung in einem Café sicher annehmen. Wohnungslose und andere Hilfsbedürftige finden bisher nicht ausreichend Möglichkeiten für vorurteilsfreie Begegnungen mit anderen Bürgern. Ausser dem Finden geeigneter Mitarbeiter wäre es sehr wichtig, ein ausreichend großes Ladenlokal an gutem Standort zu finden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buchholz i.d.N. Zentrum
Beschreibung
Innenstadt von Buchholz i.d.N., genauer Standort noch nicht sicher, da wir noch keinen Mietvertrag abschließen können. 100 m² Ladenlokal in der Kirchstr. 6, EG würde sich eignen. Dieser Laden liegt direkt neben der Stadtbücherei und dem stadtbekannten Lokal Caspari. Eine zentrale Lage ist für das Proekt wichtig. Möglichst wie dieses Lokal nahe Bahnhof und nahe Zentrum
Einwohnerzahl
41000
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt demographische Statistik. Projektgebiet geschätzt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wohnungslose und Arbeitslose im Zentrum überproportional. Keine verlässlichen Zahlen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Genaue Zahlen nicht zu ermitteln. Diese Menschen kommen aber zu uns und lassen sich beraten
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit mehr als 2 Jahren arbeiten wir täglich mit Ehrenamtlichen durch Einzel- und Gruppenhilfe für Menschen in sozialen Randgruppen. Ehrenamtlichkeit heißt bei uns aber nicht unprofessionell. Arzt, Krankenschwestern, pensionierter Postbeamter, Arzthelferin, ein Unternehmer leiten die Arbeit, dazu ein angelernter Helfer. Mit den verschiedenen Fähigkeiten und Begabungen kann vielen Menschen geholfen werden. In der Bahnhofsgegend konzentrieren sich viele soziale Bedürfnisse, bei denen quartiersbezogen geholfen wird, weil sich dort z.B. Wohnungslose und Menschen mit Migrationshintergrund vermehrt aufhalten. Wir arbeiten daran, die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation aller Bürger zu stärken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Betreute zeigen Zufriedenheit, sie machen Verbesserungsvorschläge auf die wir eingehen
Kriterium
Beschreibung
Fortschritte nicht nur an Betreuten erkennbar, sondern auch an anderen Bewohnern
Beschreibung
Durch Kooperation mit anderen Erbringern sozialer Leistungen sind Erfolge noch größer
Kriterium
Beschreibung
Das kummunale Miteinander wird gestärkt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbüro des Rathauses Buchholz, z.B. Herr Wirth für Wohnungslose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Dienste der evangel. Kirche, Neue Str. 8 in Buchholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche, Lebensmittelhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialraum Buchholz, Duschen und Waschen für Wohnungslose
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hilfe für Bedürftige bei Tierarztrechnung, Fröhlich Stiftung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir streben an, dass die Finanzierung des Bürger-Treff über den 1.10.2028 hinaus gesichert ist. Die Stadt hat uns bereits mitgeteilt, dass eine Finanzierung von dieser Seite nicht möglich ist. Zur dauerhaften Finanzierung werden wir uns vom Paritätischen Nds beraten lassen. Es ist möglich, dass sich die Einnahmen des Bürger-Treffs so entwickeln, dass sich ein Teil der Ausgaben damit finanzieren lässt. Ab dem 2. Projektjahr werden wir uns intensiv mit der Folgefinanzierung beschäftigen
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On