Kulturelle Teilhabe für ALLE Menschen im Quartier und kreative Entwicklung des Stadtteils
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marion Werth
| Funktion | Quartiersentwicklerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aktive Teilhabe für Alle Menschen!
Projektbeschreibung
Das Begegnungszentrum "St. Nikolai" liegt zentral im Stadtteil. Das Haus befindet sich seit 2015 auf dem Weg vom Gemeindezentrum zum Begegnungszentrum. Die in diesem Rahmen der bereits installierten GWA zusehends als Treffpunkt im Quartier wahrgenommen und genutzt. Als ein neuer Schwerpunkt soll ganz niedrigschwellig allen Menschen im Stadtteil die Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen unterschiedlichster Art ermöglicht werden: Kino, Theater, Musik zum Mitmachen, Konzerte, Instrumente erlernen, Filme drehen etc.
Ein weiterer Schwerpunkt soll die optische Entwicklung, Gestaltung und somit Aufwertung des Quartiers sein. In Kooperation mit dem ortsansässigen Kleingärtnerverein sollen gemeinschaftliche Pflanzaktion durchgeführt werden. Mit den Bewohnern wird im Rahmen einer großräumigen Beteiligung über gemeinsame Treffpunkte und die Verkehrsgestaltung nachgedacht. Die Maßnahmen und Ideen werden in den kommunalen Leitfaden des sich in der Fortschreibung befindenden Rahmenplan Spielplätze und Treffpunkte eingebracht.
Im Rahmen der Vernetzung und Kooperationen des Begegnungszentrums sollen immer mehr Beratungsstellen mit Sprechzeiten präsent sein, da im Quartier zusehends der Bedarf deutlich wird und die Menschen das Begegnungszentrum immer mehr als Ort erleben, in dem man auch Hilfe und Unterstützung finden kann. Durch den demographischen Wandel sind zunehmend ältere Menschen hier ansässig. Hier gilt es, mangelnder Mobilität und Vereinsamung entgegen zu wirken ( wie z. B. durch Themenbezogene Seniorennachmittage, generationsübergreifende Spielangebote etc.) Gleichzeitig ziehen auch jüngere Familien hierher, da es eine gut funktionierende Kita mit einem breiten Betreuungsangebot gibt. Hieraus ergibt sich ein breites Spektrum an Bedarfen und Aufgaben für die Quartiersentwicklung! Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und Einbeziehung der neuen Medien sowie die Weiterentwicklung der Stadtteilzeitung. Wichtig ist uns auch die kirchliche Gemeindearbeit, hier wollen wir neue Wege gehen. Gottesdienst mit den Menschen vor Ort neu entwickeln und trotzdem an Traditionen festhalten. Kirche kann auch ANDERS ! Wir möchten mit den Menschen im aktiven Austausch sein. Sie mitnehmen ohne Vorgaben zu machen, wir wollen gemeinschaftlich Gestalten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Wir haben die Idee für ein Gemeinde- und Begegnungszentrum St. Nikolai, welches Menschen in unserem Sozialraum offen steht und Angebote zur Begegnung, Beratung und gemeinschaftlichen Aktionen mit verschiedenen öffentlichen Träger und Vereinen bietet. Im Blick sind dabei sowohl Mitglieder der Kirchengemeinde, in der viele ältere Menschen leben, wie auch Familien im Quartier, die aus verschiedenen Kulturen. Dazu gehören Spätaussiedler aus Russland und Kasachstan, Geflüchtete aus Syrien, dem Sudan etc. Vor allem in den Wohnblocks leben mittlerweile Familien und Alleinlebende mit sozialen Problemstellungen.
Seit vielen Jahren gibt es hier kein soziales Angebot, aber einen erhöhten Bedarf an Beratung in sozialen und Erziehungsfragen und an Begegnungsmöglichkeiten.
Dabei vollzieht sich nicht nur hier in der Gemeinde, sondern im gesamten Viertel seit Jahren ein demographischer Wandel: Durch Zuzug junger Familien in Häuser, die von alt gewordenen Erstbewohnerinnen aufgegeben werden, wächst die Bevölkerungszahl erstmals nach Jahrzehnten wieder. Demgegenüber wurden Standorte für Einkaufsmöglichkeiten, Banken etc. endgültig aufgegeben, so dass innerhalb des Viertels nur mehr Friseur, Apotheke, Pizzeria und Kirche „vor Ort“ sind.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Verden / Plattenberg Jahnstraße
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und den Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof;
Quelle / Anmerkungen
Stadt Verden / Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietseingrenzung.png
(317.4 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Anlass für die Gemeinde St. Nikolai, sich näher mit dem Thema GWA auseinander zu setzen, war die Anfrage seitens der Stadt Verden, die 2015 Interesse an einer Kooperation und Weiterentwicklung des Stadtteils geäußert hat. Mit einem Familien- und Begegnungszentrum St. Nikolai ergab sich die Möglichkeit zu einer Zusammenarbeit von Kirche und Kommune, die sich in der Kita-Arbeit bereits bewährt hat. Das Gebäude bietet mit seiner Barrierefreiheit vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und Möglichkeiten, als Kirche in heutiger Zeit sozial- diakonisch Menschen in unterschiedlichen Lebensbereichen zu begleiten. Von seiner Konzeption her ist das gesamte Gebäude auf Kommunikation angelegt: Ein multifunktionaler Saal in der Mitte, Gruppen-, Zwischen-, und Funktionsräume drumherum gruppiert sowie Erweiterungsmöglichkeit in der Nutzung durch Keller, Außengelände und Kita. Das Ziel ist ein kirchliches Gemeinde- und Begegnungszentrum, das allen Menschen im Viertel offensteht. Anknüpfungspunkte sind dabei das Jahrzehnte bewährte Motto von St. Nikolai „Kirche mittendrin“ oder moderner „Nikolai sei dabei“. Zu denken ist dabei neben konkreten Angeboten für Familien ( Beratung und offene Angebote) an Werkstatt der Generationen“, Krabbelgruppen, Beratung für Flüchtlinge/ Bürgerinnen mit Migrationenshintergrund, Mittagstisch, Hausaufgabenbetreuung etc. Die Kirchengemeinde erhält für die Druchführung von Gemeinwesenarbeit einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 30.000,00 € durch die Stadt Verden
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit
Beschreibung
Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern
Beschreibung
Zulauf von unterschiedlichen Altersstrukturen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Verden Abteilung Gemeinwesenarbeit und Abteilung Integration, Inklusion und Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden, Jugendzentrum Verden, Stadtbibliothek Verden, Ferienprogramm Verden, Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Fokus e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberschule Verden (Campus Verden), Berufsbildende Schule Verden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus kirchlicher Dienste der EV.-luth. Landeskirche Hannover, Schulen, Diakonisches Werk, St. Johannis Gemeinde Verden
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Lebenswertes Borssum (Teilprojekt 2)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Egon Philipps
| Funktion | Fachdienstleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Räume für Begegnung, Bildung und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Borssum ist wegen der starken Zuwanderung und des hohen sozial-integrativen Entwicklungsbedarfes im Jahr 2016 mit dem Aufbau der Gemeinwesenarbeit begonnen worden. Mit dem Leuschnertreff und dem Schulhaus Borssum sind neue Anlaufstellen mit Treffpunktcharakter entstanden. An beiden Standorten wird in enger Zusammenarbeit mit der Flüchtlingssozialarbeit der Kontakt zu den verschiedenen Bewohnergruppen hergestellt und mit ihnen an der Gestaltung des Zusammenlebens gearbeitet. Nachdem für die neuen Fachkräfte vor Ort die Orientierungsphase mit dem Kontaktaufbau zu den örtlichen Institutionen abgeschlossen ist und verschiedenste neue Aktivitäten und Angebote initiiert sind, sollen mit dem Teilprojekt „Räume für Begegnung, Bildung und Nachbarschaft“ der Arbeitsansatz der GWA im Stadtteil fest verankert und der Übergang von der Förderphase in die Verstetigung der Strukturen gelingen. Dazu sind zwei Arbeitsschwerpunkte geplant:
1. Zusammenwirken am Standort des Schulhauses: Durch die Nutzung der Hausmeisterwohnung für die Stadtteilarbeit ist die Öffnung der Oberschule eingeleitet.Im Kontakt sind Ideen zur Belebung weiterer Begegnungsräume entstanden, die zusammen mit Lehrkräften und der Schulsozialarbeit unter Beteiligung der Schüler*innen, Familien, Bewohnern und Institutionen aus der Nachbarschaften umgesetzt werden sollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Umgestaltung und multifunktionale Nutzung der Pausenhalle. Dadurch bekommen Schule und Stadtteil einen Ort für das generationenübergreifende Lernen und die kulturelle Bildung. Die Aktivitäten greifen Anregungen aus der Schüler- und Nachbarschaft auf (singen, trommeln, malen, Theater spielen, plattdeutsch sprechen) und helfen, das Miteinander zu stärken.
2. Zusammenwirken an beliebten Treffpunkten/informellen Lernorten: Die Projektmitarbeiterinnen verstärken ihren Einsatz zur Verbesserung der Aufenthalts- und Nutzungsqualität von öffentlichen Treffpunkten. Ein zentrales Projekt in diesem Handlungsfeld ist die Beteiligung der Bürger an der Sanierung „ihres“ Freibades. Die GWA unterstützt die Stadtteilinitiative Borssum (SIBO) bei der Organisation des bürgerschaftlichen Engagements und nutzt die Aktivitäten, um auch zurückgezogene und noch wenig integrierte Bewohnergruppen in den Erhalt der wichtigsten Freizeitstätte des Stadtteils einzubinden. Beispielgebend hierfür ist unter anderem die Planung und Neugestaltung eines stark verwilderten Bolzplatzes mit Jugendlichen aus dem Wohnumfeld.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gründung und die Aktivitäten der Stadtteilinitiative Borssum sind Ausdruck der Sorge über den Wandel des Stadtteils zu einem Gebiet mit umfassendem städtebaulichen und sozialen-integrativen Handlungsbedarf. Das kommunale Klimaschutzkonzept (2010) und das Stadtentwicklungskonzept Wohnen (StEK 2013) stellen übereinstimmend Defizite im Gebäudebestand und den Wohnumfeldern fest und weisen mit Blick auf eine nachhaltige Stadtentwicklung auf großen (energetischen) Sanierungsbedarf hin. Die Jugendhilfe sieht in diesem besonders kindereichen Gebiet einen Ausbau- und Sanierungsstau in den Einrichtungen zur Kinderbetreuung und der Jugendarbeit. Die Sozialplanung stellt einen starken Anstieg des Transleistungsbezuges und einen besonders hohen Zuzug von Flüchtlingen sowie extreme Armutsquoten im sozialen Brennpunkt Wilhelm-Leuschner-Straße fest.
Der Gesamtsituation kann nur durch den Aufbau von Basisstrukturen zur Stärkung des Gemeinwesens, durch eine gesteuerte Projektentwicklung und einen gezielten Mitteleinsatz im Quartier begegnet werden. Neben der Teilnahme an den Modellvorhaben für die GWA/QM wurde ein integriertes energetisches Quartierskonzept für Borssum erarbeitet und beschlossen. Auf diesen Grundlagen wird zur Zeit ein umfassender Stadtteilerneuerungsprozess unter Einsatz von StädtBF-Mitteln vorbereitet. Die Sanierung des Freibades ist jüngst als Maßnahme in das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ aufgenommen werden.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden-Borssum
Beschreibung
Der Stadtbereich Borssum befindet sich im Südwesten des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich eprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Stadtteil gliedert sich- ohne das Umlandgebiet - in die vier Sozialräume: Siedlung Wilhelm- Leuschner-Straße, Borssum-West, Borssum-Mitte und Borssum-Ost.
Einwohnerzahl
6056
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_borssum.pdf
(926.31 KB)
strassenliste_borssum.pdf
(195.68 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Lebenswertes Borssum“ bewegt sich aktuell noch primär auf der operativen Ebene des Gemeinwesens. Die Mitarbeiter/innen der GWA wenden sich unmittelbar an die Bewohner und arbeiten mit ihnen auf Augenhöhe. Das Schulhaus dient als Anlaufstelle und Begegnungsstätte. Unterschiedliche Maßnahmen zur Aktivierung und Beteiligung der Bewohner*innen haben dort ihren Platz bzw. werden von dort aus initiiert.
Parallel wird zunehmend eine Aktivierungsstrategie über die örtlichen Einrichtungen und Organisationen sowie andere Multiplikatoren verfolgt. Gemeinsam setzen sie soziale Aktivitäten in Gang, die unmittelbar das Erleben von positiven Veränderungen bewirken.
Im Zusammenspiel mit dem Projekt Quartiersbrücken, das quasi als Überbau zu sehen ist, werden Grundlagen der Gemeinwesenarbeit etabliert, standardisiert und übertragbar gemacht. Der Arbeitsansatz der GWA wird, vor allem in Hinblick auf den gewünschten Beginn des Städtebauprogramms Soziale Stadt im Stadtteil fest verankert. Mit dem Übergang von der Förderphase in die Verstetigung der Strukturen ist der Grundstein für den Übergang in ein Quartiersmanagement gelegt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Aktivitäten, die die Bewohner*innen initiiert und gestaltet haben treffen auf Resonanz im Stadtteil, die Menschen sind bei gemeinsamen Aktionen, z.B. Müllsammeln, motiviert und aktiv.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen organisieren sich entsprechend ihren Vorstellungen und Wünschen selbstständig. Die Bewohner*innen wissen um die Angebote im Stadtteil und nutzen sie entsprechend dem Bedarf.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen sich zu bestimmten Themen aus ihrer Lebenswelt treffen/organisieren und gemmeinsam aktiv werden z.B. gemeinsame Gestaltung eines öffentlichen Raums.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit ist nicht allein auf Austausch sondern auf gemeinsames Handeln gelegt. Aus unterschiedlichen Kooperationen netstehen neue Handlungsansätze
Kriterium
Beschreibung
Räume im Gebiet geöffnet, gestaltet und von unterschiedlichen Gruppen genutzt werden.
Kriterium
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
nachbarschaftsfabrik neuland - ein sozio-kulturelles Zentrum für Winsen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Dunker
| Organisation | Reso-Fabrik e.V. |
|---|---|
| Funktion | Dipl. Soz.-arbeiter |
2. Kurzbeschreibung
"Nachbarschaft verbindet - aus Verbindungen werden Netzwerke - Netzwerken stabilisieren ."
Projektbeschreibung
Im Dezember 2018 haben wir mit der „Produktion von Nachbarschaft“ begonnen. Seit dem laufen die Maschinen in der nachbarschaftsfabrik neuland (nf) auf Hochtouren. Beispiele aus unserer "Produktion": Die "Abräumer" haben einen nachbarschaftlichen Garteneinsatz durchgeführt. Für ca. 190 Besucher haben wir eine Eröffnungsfeier und einen Adventsabend durchgeführt. Vier weitere Veranstaltungen sind in der Abstimmung. Koop. mit der EUTB. Die Nimm-Mit-Bücherei ist eröffnet. Der Kulturverein bietet Kurse an. Beratungen werden mehr nachgefragt.
Die Ausgangslage im Stadtteil hat sich seit dem Erstantrag nicht wesentlich verändert, aber die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der GWA wurden verbessert: Das Büro der nf ist in dem alten Fabrikgebäude der Reso-Fabrik eingerichtet. Für alle vereinbarten Projektziele sind konkrete Maßnahmen in Vorbereitung oder Umsetzung. Über die verschiedenen Projektbausteine lernen die Bürger, Kollegen und Kooperationspartner die Idee der nachbarschaftsfabrik neuland kennen.
Aus den internen und externen Abstimmungen entsteht eine kreative Fachlichkeit, die die Entwicklung neuer Ideen und Projekte unterstützt. Am 11.05.2019 wird in Kooperation mit muslimischen Familien aus dem Stadtteil und der Kontaktstelle Integration ein Iftar durch geführt. Mit einer Kollegin aus der Jugendberufshilfe ist ein generations-übergreifender Spieleabend in Planung und der Hausmeister entwickelt Nutzungsvereinbarungen für die Fabrikhalle, um Bewohnerveranstaltungen zu ermöglichen.
Gleichzeitig ist es durch die Anbindung der ehrenamtlichen Mitarbeiter an die nf gelungen, dass die "Produktion" neuer Projektideen, z.B. für eine Kulturtafel, anläuft. Alle internen und externen Kooperationspartner und Interessierten erhalten regelmäßig über einen Newsletter aktuelle Informationen.
Innerhalb der Arbeitsfelder, der Geschäftsführung und dem Vorstand der Reso-Fabrik finden Diskussionen über die Grundwerte der Arbeit statt, z.B. wie Partizipation, als Grundwert von GWA, insgesamt in der Reso-Fabrik umgesetzt wird.
Schwerpunkte der weiteren "Produktion":
- Ausbau und Vertiefung bedarfsorientierter, bewohnerzentrierter Projekte, z.B. Aufbau einer mobilen Lebensmittelausgabe, Gestaltung des Stadtteils (Bepflanzung)
-Weiterentwicklung des trägerübergreifenden Praxisnetzwerks im Projektgebiet und darüber hinaus. Mitarbeit im AK Struktur der Stadt. Ziel: Die GWA der nf als Modellprojekt für ein gesamtstädtisches Arbeitsprinzip.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet weist eine interkulturelle Bewohnerstruktur (64 verschiedene Nationalitäten) mit unterdurchschnittlichem Einkommen auf. Zusätzlich ziehen geflüchtete Familien in diese bereits belastete Wohngegend und junge Familien mit Migrationshintergrund in die Bereiche der Mehrfamilienhausriegel. Damit finden dort zwei gegenläufige Entwicklungen statt: Parallel zu dieser Verjüngung leben vermehrt ältere, alleinstehende deutsche Bewohner in den angrenzenden Einfamilienhäusern und kleinen Wohnungen. Nach Aussage des LK Harburg werden hier relativ viele Hilfen nach § 27 ff SGB VIII verfügt: Familienhilfen bei jungen Familien mit Kleinkindern und Erziehungsbeistandschaften für Kinder und Jugendliche, die durch ihr Verhalten die Anforderungen in Kindergarten und Schule nicht erfüllen können.
Damit besteht die Gefahr, dass innerhalb des Projektgebietes bestimmte Wohnbereiche abgegrenzt und "ghettoisiert" werden.
Weitere Probleme sind: Nicht konforme Rechtsauffassungen, insbesondere bei den MigrantInnen, die bereits langjährig in Deutschland leben, erheblicher und wiederkehrender Beratungsbedarf im Bereich Mietrecht/Mietschulden und bzgl. der wirtschaftlichen Situation.
In dem Gebiet gibt es einige, auf bestimmte Zielgruppen spezialisierte Einrichtungen sozialer Hilfen. Auch in der Reso-Fabrik e.V. gibt es bereits unterschiedliche Angebote.
Mit dem Aufbau der GWA/der "nachbarschaftsfabrik neuland" werden Strukturen und Netzwerke geschaffen, sodass diese Projekte besser aufeinander abgestimmt werden können und um die unterschiedlichen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und eine möglichst bedarfsgerechte und bewohnernahe Infrastruktur aufzubauen und zu pflegen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Winsen (Luhe), Einzugsgebiet der Grundschule Alte Stadtschule
Beschreibung
Das Einzugsgebiet der Grundschule "Alte Stadtschule" ist ein heterogenes Projektgebiet in der eher ländlich geprägten Mittelstadt Winsen (Luhe). Einfamilienhausbebauung, Mehrfamilienhausriegel bis hin zu zwei Hochhausbereichen, von denen eines 2009 in das Programm "Die Soziale Stadt" aufgenommen wurde. Ebenso heterogen ist die Bewohnerschaft dieses Stadtgebiets: Bewohner aus 64 verschiedenen Nationen, ca. 50% haben einen Migrationshintergrund. Im Projektgebiet befinden sich die Grundschule und das Jugendzentrum "Egons". Desweiteren gibt es hier die AWO Soziale Dienste mit den Beratungseinheiten für Familien, Senioren und Flüchtlingen. Die Diakonie mit ihren Beratungsangeboten, einen Bäcker und ein Lebensmittelgeschäft, außerdem eine Post und drei gewerbliche Unternehmen. Das Projektgebiet umfasst nahezu das gesamte Einzugsgebiet der Grundschule und bezieht die Bewohner von 28 Straßen ein. Im Kerngebiet liegen die Straßen Albert-Schweitzer-Str., Birkenweg, Bogenweg, Brahmsallee, Dorotheenstr., Eckermannstr., Einsteinstr., Ernststr., Große Gänseweide, Humboldtweg, In den Twieten, Kefersteinstr., Lerchenweg, Mozartstr., Neulanderweg, Niedersachsenstr, Oderstr., Pestalozzistr., Röntgenweg, Rosenstr., Rote-Kreuz-Str., Schanzenring, St.-Georg-Str. und Uhlenbusch.
In einem direkt angrenzenden Gebiet liegen die Straßen Friesenweg, Wikingerweg, Bleiche und Alte Feuerwache.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Projektgebiet liegt eines der kleinsten Programmgebiete für Soziale Stadtentwicklung in Niedersachsen. In dem Soziale-Stadt-Gebiet, dem Albert-Schweitzer-Viertel, leben ca. 500 Menschen der 4200 Menschen des gesamten Projektgebiets. Durch die Arbeit des QM, die seit 2009 ebenso von der Reso-Fabrik e.V. in Kooperation mit der Stadt Winsen (Luhe) durchgeführt wird, haben sich Projekte und kooperative Arbeitsansätze zur Entwicklung von Nachbarschaftsstrukturen bewert, die die Reso-Fabrik e.V. auf den nächst größeren Sozialraum ausdehnen will.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Januar 2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LK Harburg Jobcenter Januar 2019
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_alte_stadtschule.pdf
(24.02 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundlage des Arbeitsansatzes ist, dass Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip verstanden wird, wobei unterschiedlichste Methoden aus anderen Arbeitsfeldern integriert und entsprechend der Bedürfnisse der Bewohner des Projektgebiets umgesetzt werden.
Mit dem Aufbau der GWA/der "nachbarschaftsfabrik neuland" sollen Verbindungen geschaffen und Strukturen und Netzwerke geknüpft werden, um die diversen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und ihnen so die Möglichkeit zu bieten sich im Sinne der Sache zu Projektpartnern und Mitgestaltenden zu entwickeln.
Darüber hinaus sollen über niedrigschwellige und unbürokratische Beratung die Zugänge zu sozialen Hilfen erleichtert und alltagspraktische Angebote ermöglicht werden. Probleme des Alltags hindern Bewohner des Projektgebiets oft daran, sich in die Belange des Stadtteils einzumischen. Lebensfreude und kulturelles Erleben als Grundbedürfnisse menschlichen Daseins sollen deshalb gefördert werden. Soziokulturelle Angebote können das Projektgebiet als Lebensmittelpunkt aufwerten und auch andere Akteure ins Gebiet hineinziehen.
Die nachbarschaftsfabrik neuland bietet auch Einrichtungen, die zu Themen wie Gesundheitsförderung, Bildung, Erziehung, Umgang mit Finanzen/Schulden, Wohnen, Arbeit und Ausbildung, Leben im Alter, Ernährung, Frühe Hilfen und kulturelles Erleben arbeiten, die Möglichkeit dichter an die Bewohner heranzurücken und ihre Themen damit unmittelbarer anzubringen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Projekte und Kooperationen müssen sich an den Bedarfen der Menschen vor Ort messen lassen.
Kriterium
Beschreibung
Der Name des Projekts ist den Bewohnern bekannt und wird positiv besetzt.
Kriterium
Beschreibung
Die Angebote des Projekts werden nachgefragt und es wird Einfluss auf die Ausgestaltung genommen.
Kriterium
Beschreibung
Es treffen sich regelmäßig Interessensgruppen aus dem Projektgebiet in den Räumen der Nachbarschaftsfabrik.
Kriterium
Beschreibung
Es können sich Traditionen bilden und über die Modellprojektphase hinaus erhalten werdem.
Kriterium
Beschreibung
Die Ziele des Projekts werden von den Bewohnern erkannt und als wichtig erachtet.
Beschreibung
Über das Projekt kann eine Atmosphäre entwickelt werden, in der die Bewohner sich für ihre Nachbarschaft einsetzen.
Beschreibung
Ein Praxisnetzwerk hat sich an der Umsetzung konkreter bedarfsorientierter Projekte zu messen.
Kriterium
Beschreibung
Verwaltung und Politik stehen dem Projekt offen und interessiert entgegen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Winsen (Luhe), LK Harburg Abt. Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Winsener Anzeiger, Wochenblatt Elbe/ Geest
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Afrikanische Gemeinde, Kalinka, Gruppe der russischsprachigen Frauen, Initiative vitnamesischer Frauen, Sudanesische Community, Arabischunterricht Herrn Badouns, Frauen der Kontaktstelle Integration, Projekt "Die Abräumer, Nachbarschaft des Albert-Schweit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raus aus den Schulden e.V., Jugendsozialarbeit der Reso-Fabrik e.V., Kontaktstelle Integration der Reso-Fabrik e.V., Pro Aktiv Center der Reso-Fabrik e.V., Tafel Harburg e.V., Herbergsverein, Team des Reso-Cafe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätten
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit in Visselhövede
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Elke Motzkau
| Funktion | Leiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ziele festigen, Projekte voranbringen, Perspektiven schaffen
Projektbeschreibung
In Visselhövede leben ca. 10.000 Einwohner. Davon ca. 5200 i.d. Kernstadt. Hier ist die höchste Arbeitslosigkeit im LK Rotenburg u. ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Schul-/Berufsabschluss. Obwohl ländlich geprägt, leben mehrere größere Gruppen von Zuwanderern in eigenen Gebieten/Strukturen.
Die Koordinierungsarbeit wurde bis 2018 fast ausschließlich durch den ehrenamtlichen Präventionsrat geleistet, stieß aber zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit. Durch die Förderung GWA/QM konnte eine Stelle zur professionellen Unterstützung/ Aufbau von GWA eingerichtet werden. Die Stelle ist eingebunden in den ehrenamtlichen Steuerungskreis in dem das Vorgehen abgesprochen und begleitet wird.
Durch die bisherige Arbeit wurden verschiedene Themen angesprochen. Alles Gruppen wünschen sich eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Dieses konnte teilweise schon verwirklicht werden. Ein weiterer Ruf nach Treffpunkten für alle Altersgruppen war deutlich. Auch daran muss noch gearbeitet werden.
Mit der kontinuierlichen Befragung ist eine einmalige Basis geschaffen worden. Sie führte auf verschiedenen Ebenen und Gremien zu Diskussionen, Zuspruch aber auch Widerspruch. Damit ist bereits ein wichtiger Prozess in Gang gebracht worden. Es haben sich zu verschiedenen Themen Arbeitsgruppen gegründet, die sich aktiv in das politische Geschehen einbringen.
Drei weitere große Anliegen haben sich als Arbeitsauftrag für die Zukunft herauskristallisiert:
1. Die Anlaufstelle muss weiter etabliert werden
2. Die laufenden und kommenden Projekte sollen erfolgreich, zielorientiert begleitet werden
3. Zukunftsorientiert sollen Visselhöveder Jugendliche und örtliche Betriebe zusammengebracht werden
Mit diesen drei großen Aufgaben wollen wir unsere Arbeit 2020 erfolgreich weiterführen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Visselhövede haben die schon die benannten Problempunkte und –gruppen weiter bestand. Räumliche Punkte sind die Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage. Aufgrund der niedrige Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch die hier ansässigen Sinti. In den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, die jetzt meist in deren Eigentum übergegangen sind. Ähnliches trifft auf die Wohnsituation der Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links und rechts der Walsroder Straße. Auf der einen Seite haben wir ein in den 60ern und 70ern Jahren entstandenes Wohngebiet. Auf der anderen Seite ein neu entstandenes Eigenheimgebiet mit überwiegend kurdischer Bevölkerung, die starke Abkapselung erkennen lassen.
Sehr auffällig sind die 15-23 Jahre männlichen Jugendlichen, die in der Schule stören, keinen oder schlechten Schulabschluss haben, keinen Ausbildungsplatz finden, aber nicht weg wollen o. können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe sehr junger und jüngere Mütter ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. Der extrem niedrige Mietzins trägt dazu bei, dass die Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten und große bezahlbare Wohnungen lassen Familiengruppen mit Flucht- oder Migration nach V. kommen und d. Problem d. Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung u. Beschäftigung noch verschärfen.
Gleichzeitig leiden d. V. Betriebe unter e. enormen Fachkräftemangel.
Neben d. primären Aufgaben, die Wohngebiete attraktiver machen, Treffpunkte etablieren, Menschen zum Austausch zu bewegen, brauchen wir Ideen Beschäftigung zu sichern
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Visselhövede, Kernstadt
Beschreibung
Kernstadt V, insbesondere Pappelstraße, Bahnhof und Wehnser Weg, die Stadtgebiete links und rechts der Walsroder Straße.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Stadt V.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 734 Person im SGBII-Leistungsbezug, davon 510 Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, die AsylbLG-Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 324 Jugendliche im SGBII-Leistungsbezug, davon 112 erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, AsylbGL - Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vissel_karte.pdf
(169.77 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andererseits werden die neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden Gruppen einzubringen, beispielweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderes Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25 J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich Wohnen und Arbeiten in V. durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern.
Methoden: Aktivierende Projekte in Zusammenarbeit mit BA, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungsprojekte, Bildungsangebote, Gebietsbegehungen/ -erkundungen, Gremienarbeit, Diskussionen, Herstellung von Mobilität, JC und Jugendamt einbinden, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Vernetzung mit GWA in Nachbarkommunen
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnerinnen beteiligen sich zahlreich an den aktivierenden Befragungen. Die Ergebnisse werden publiziert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sprechstunden werden optimal genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Die ehrenamtlichen Projektarbeiten werden vernetzt und arbeiten konstruktiv zusammen. Ehrenamtliche Arbeiten werden unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Die Entscheider, Politik, Ehrenamtliche und Bewohner respektieren sich und arbeiten konstruktiv zusammen. Durch diese Netzwerke wird die soziale Infrastruktur verbessert und Bedürfnisgerecht umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner übernehmen Verantwortung für ihren Wohnbereich und gestalten diesen attraktiv. In den Befragungen wird dieser als guter Ort benannt.
Beschreibung
Politik macht sich zur Aufgabe eine Beratungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Visselhövede, Herr Grünhagen, Bürgermeister Herr Goebel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizeit Herr Teuber, Frau Stabbat-Flägel / Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Daa Frau Motzkau/ SOFA eV Frau Schlösser/Seniorenbeirat Herr Sündermann/DRK Herr Langanke/ BNW Herr Eden/ Jugendmigrationsdiest Frau Wicke/ Flüchtlichtlingsberatung Frau Golegos/ Tafel Rotenburg eV Herr Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede Herr Golke/ MTV Jeddingen Herr Leefers/ SV Schwitschen Herr Rickers/ SV Wittorf Herr Jessen/ Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Stadtion Frau Rück/ Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulleiter Oberschule Herr Wieland/ der Grundschulen Frau Lattemann u. Frau Daboven/ Schulsozialarbeiter/ Berufseinstiegbegleiter Frau Bremenkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herr Pahlig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Timmann/ Hoyer Mineralöle Herr Hoyer/ JBS Herr Behrens, Frau Buse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Redaktion Rotenburger Kreiszeitung Herr Wieters/ Rotenburger Rundschau Frau Baucke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/ Bundestagabgeordneten Herr Klingbeil und Herr Kindler/ Landtagsabgeordneten Herr Holsten und Frau Traumann-Liebe
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Der rollende Fahrradtreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Johannes Meyer
| Organisation | Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover |
|---|---|
| Funktion | Koordinator |
2. Kurzbeschreibung
Fahrräder für Bedürftige - Zwei Arbeitsplätze für Geflüchtete - Treffpunkte im Quartier
Projektbeschreibung
Der bereits vorhandene Werkstattwagen der Mobilen Fahrradwerkstatt aus dem Projekt "Guter Rat und gutes Rad" soll in Zukunft weniger der Versorgung von Geflüchteten mit Fahrrädern dienen. Stattdessen soll die Werkstatt Geflüchteten Beschäftigung bieten und auf Transferleistungen angewiesenen Bürgerinnen und Bürger durch Abgabe von Fahrrädern und Reparatur derselben zur Mobilität verhelfen. Fernziel ist es, in den sieben mit hohem Anteil an TransferleistungsbezieherInnen bewohnten Stadtteilen Hannovers in öffentlichen und frequentierten Räumen (beispielsweise Marktplätzen) vertreten zu sein. "Der rollende Fahrradtreff" soll mit der Gemeinwesenarbeit des Quartiers vernetzt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Während der Zeit des Vorgängerprojektes konnte folgendes beobachtet werden:
A) - Die Erstversorgung von Geflüchteten mit Fahrrädern ist weitgehend abgeschlossen. Die "Mobile Fahrradwerkstatt" hat viele Fahrräder gesammelt, instandgesetzt und an Geflüchtete abgegeben.
- Der Zuzug von Geflüchteten hat nachgelassen und damit auch der Fahrradbedarf.
B) - Die Beteiligung von deutschstämmigen Ehrenamtlichen ist zurückgegangen.
Es gibt ein großes Reservoir von Geflüchteten, die sich engagieren wollen und z.T. technische Vorerfahrungen haben
C) - Zunehmend wurden wir von SeniorInnen, Alleinerziehenden und Alleinlebenden mit prekärem Hintergrund um Hilfen gebeten.
D) -In den vergangenen Monaten haben wir ca. 25 Flüchtlingsunterkünfte im gesamten Stadtgebiet aufgesucht. Dort sind vielfältige Kontakte zu Geflüchteten, Unterstützerkreisen, kommunalen Hilfsangeboten und aktive BürgerInnen in den Quartieren entstanden.
E) Wenn wir auf öffentlich frequentierten Plätzen präsent waren, hat sich unser Mobil als Treffpunkt herausgestellt. Viele Neugierige waren zu Gesprächen bereit. Besonders dort wurden wir von EmpfängerInnen von Transferleistungen nach gebrauchten Fahrrädern und Reparaturen angefragt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Ricklingen - Hannover Linden-Limmer - Hannover - Nord - Hannover Bothfeld-Varenheide - Hannover Herrenhausen-Stöcken - Hannover Ahlem Badenstedt Davenstedt - Hannover Buchholz-Kleefeld
Beschreibung
Die Abgrenzungen ergeben sich aus der Grafik der Strukturdaten.
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Wahlen und Statistik Strukturdaten 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Strukturdaten zeigen, daß die Werte in den geplanten Einsatzorten um 4 % Punkte höher liegen als im Stadtdurchschnitte (16,1)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der rollende Fahrradtreff soll durch seine Präsenz im öffentlichen Raum Aufmerksamkeit erzeugen. Neben den praktischen Hilfen im Fahrradbereich wird angestrebt die Gemeinwesenarbeit vor Ort einzubinden. Sie kann ihre Angebote präsentiert und Bedürfnisse und Wünsche der BürgerInnen aufnehmen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Auf lokale Fahrradinitiativen hingewiesen werden kann.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
KirchenkreissozialarbeiterInnen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Startschuss! Aufbau eines Quartiersmanagements in Empelde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Koch
| Funktion | Stabstelle Quartiersentwicklung und Sozialmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Eröffnung des Quartierstreffs in Empelde, erste Schritte im Aufbau eines Quartiersmanagements im Stadtteil
Projektbeschreibung
Der Verein win e.V. wird in Empelde einen Quartierstreff eröffnen, der Dreh- und Angelpunkt für die Aktivitäten des Vereines vor Ort werden wird. Von dort aus wird das QM für den Stadtteil gestartet und den Menschen die Möglichkeit gegeben, sich aktiv einzubringen und ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander mit zu gestalten. Die Quartiersmanagerin steuert die Aktivitäten vor Ort und begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner dabei, unterstützt und fördert ihre Potenziale und erhebt Bedarfe. Die hauptamtliche Fachkraft ist angestellt bei der KSG Hannover GmbH, wird aber vor Ort das Gesicht des Vereins win e.V. sein, der Träger des Quartierstreffs sein wird. Der Treff wird ein Ort für alle Menschen im Quartier, nicht nur für die Mieterinnen und Mieter der KSG Hannover. Und von den Menschen vor Ort wird alles ausgehen: Die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers werden "ihr Empelde" bereichern! Mit Aktionen und Veranstaltungen, Projekten und Visionen für eine lebendige Nachbarschaft! Der Quartierstreff wird ein Ort der aktiven Teilhabe werden, in dem Ideen gesponnen und umgesetzt werden, die von der Nachbarschaft selbst entwickelt werden. Der Verein win e.V. beantragt die Förderung für die ersten Monate, in denen Kontakte und Netzwerke aufgebaut, erste Veranstaltungen geplant und Bedarfe und Bedürfnisse erhoben werden. Von Anfang an werden die Menschen dazu eingeladen, "ihren" Quartierstreff mit zu gestalten und das Angebot zu erarbeiten.
Im August wird der Quartierstreff fertig gestellt. Dann startet das Quartiersmanagement vor Ort, baut erste Kontakte auf und erhebt Bedarfe, um Maßnahmen zu entwickeln. Die Angaben im Antrag klingen möglichweise noch sehr abstrakt. Derzeit sind wir vor Ort noch nicht aktiv, wissen wenig über die Menschen vor Ort und steigen konkret inhaltlich ein, wenn wir mit den Menschen direkt im persönlichen Austausch und im Gespräch sind. Beteiligung von Anfang an! Im Quartierstreff Wiesenau, dem anderen Standort für Quartiersarbeit von win e.V., haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, ganz gezielt mit den Menschen zu palen, was stattfinden wird. Daraus entwickeln sich immer neue Ideen und Projekte.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Laut Sozialbericht der Region Hannover 2015 sind soziale Lagen in der Region Hannover sehr unterschiedlich zu beschreiben. In der Stadt Ronnenberg, zu der Empelde als Stadtteil gehört, wird eine überdurchschnittlich häufig benachteiligte soziale Lage der Menschen festgestellt. Die Stadt Ronnenberg, unmittelbar verflochten mit der Landeshauptstadt Hannover durch urbane Verdichtung, ist gekennzeichnet von einer unterdurchschnittlichen Wohnfläche pro Kopf und unterdurchschnittlichen Einkünften pro Steuerpflichtigem bei gleichzeitig hohen Anteilen von Arbeitslosen, Ausländern und Deutschen mit 2. Staatsbürgerschaft sowie Empfängern von Mindestsicherungsleistungen. Immerhin die Hälfte der Beschäftigten hat einen Arbeitsplatz am Wohnort, der allerdings häufig im Bereich der prekären Beschäftigungsverhältnisse angesiedelt ist. Die Haushalts- und Bevölkerungsstrukturen tragen erkennbar urbane Züge mit eher hohen Anteilen von Alleinerziehenden- und Singlehaushalten. Der Anteil der Einwohnerinnen und Einwohner, die von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind, ist überdurchschnittlich hoch im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden in der Region Hannover. In der Stadt Ronnenberg leben ca. 24.000 Personen, 18,7 % haben einen Migrationshintergrund. 21% der Bevölkerung ist 65 Jahre und älter. Die Prognose zur Be-völkerungsentwicklung ist relativ konstant mit einem leichten Zuzug von 0,9 % bis zum Jahr 2020. Diese Zahl ist möglicherweise aufgrund des Zuzuges von Flüchtlingen in 2015 und 2016 anders einzuordnen.
Im August wird der Quartierstreff fertig gestellt. Dann startet das Quartiersmanagement vor Ort, baut erste Kontakte auf und erhebt Bedarfe, um Maßnahmen zu entwickeln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ronnenberg Empelde
Beschreibung
Empelde ist der nördliche und größte Stadtteil von Ronnenberg und grenzt an den Südwesten von Hannover. Das Fördergebiet ist durch den Verlauf der S- Bahnstrecke abgegrenzt von der Stadt Ronnenberg und erstreckt sich im Norden bis zur Nenndorfer Str. sowie im Süden bis zum Sport- und Freizeitzentrum.
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Ronnenberg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Stadt Ronneberg,
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Stadt Ronneberg
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Stadt Ronneberg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Stadt Ronnenberg, Angaben zu Empelde nicht bekannt, nur Gesamtstadt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rückmeldung des Bürgerbüros steht noch aus.
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Quartierstreff bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohner. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. win e.V. arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden, unabhängig beispielsweise ihres Alters oder ihrer Herkunft. Zudem werden Problemlagen erhoben und benannt, um Lösungswege zu erarbeiten. Auch hier werden die Menschen einbezogen und als Experten für ihr Quartier wahrgenommen. Das QM bietet dafür Beratung, Steuerung sowie Projektmanagement an, fördert die Partizipation der Bewohnerinnen und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Standards sind erreicht, wenn BewohnerInnen an den Beteiligungsmethoden teilgenommen haben und daraus erste Maßnahmen entwickelt werden konnten (zum Beispiel Gründung von Arbeitsgruppen).
Kriterium
Beschreibung
win e.V. an bestehenden Netzwerken teilnehmen kann und zu eigenen Planungsrunden einlädt. Zudem werden erste gemeinsame Aktivitäten geplant und durchgeführt, zum Beispiel eine Zukunftswerkstatt.
Kriterium
Beschreibung
Kinder, ihre Eltern und andere Erwachsene sowie ältere Menschen den Quartierstreff kennenlernen und besuchen und an den ersten Aktionen teilnehmen und/oder mitarbeiten.
Beschreibung
Nachbarn und Akteure treffen sich im Quartierstreff, erste Gruppen sowie offene Treffpunkte sind entstanden, in denen sich die Menschen kennenlernen und vernetzen können. Zudem wurde ein Eröffnungfest gefeiert.
Vorhandene Strukturen
Eine hauptamtliche Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin leitet den Quartierstreff und baut ein Team von Ehrenamtlichen auf.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Johanneskirchengemeinde Empelde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialpsychiatrische Beratungsstelle Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beratungsstelle für Behinderte und Senioren/ Stadt Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Region Hannover, Fachbereich Jugend, ADS
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Empelde/ Stadt Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Freie Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Neue Wege in der Weststadt! - Gemeinsam für ein neues WIR!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Arne Salge
| Funktion | GWA in der Weststadt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Neue Wege in der Weststadt - Gemeinsam für ein neues WIR! Nachbarschaftliche Strukturen sollen entstehen. Angebote sollen verwirklicht und vorhandene Strukturen vernetzt werden. Eine Anlaufstelle soll entstehen.
Projektbeschreibung
Die Leeraner Weststadt ist derzeit zum Teil Fördergebiet im Rahmen der Bauförderung „Soziale Stadt“. Das im Zuge dieser Sanierung eingerichtete Stadtteilgremium „Runder Tisch“(RT) ist u.a. mit Einwohnern - und somit mit Experten für den Stadtteil (ST) - besetzt. Schon bald nach Gründung machte der RT deutlich, dass eine reine Ausrichtung auf städtebauliche Maßnahmen im ST nicht zielführend sein kann. Zu sehr überwiegen die sozialen Probleme im Gebiet. Zusätzlich müsste eine Stadtteilsozialarbeit erfolgen, die dieses Themenfeld in den Blick nimmt. Weiterhin forderte der RT einen Stadtteiltreff, wie er im Laufe des analogen Prozesses im Bereich der Leeraner Oststadt im vergangenen Jahrzehnt entstanden ist. Im Laufe der nun beginnenden baulichen Stadtentwicklung wird die Antragsmöglichkeit für dieses Programm nun seitens der Stadt als ideale Möglichkeit gesehen, auch im Feld des Sozialen mit der Arbeit zu beginnen und somit schon einmal die erste diesbezügliche Forderung des RT umzusetzen.
Die Weststadt zeichnet sich durch starke Heterogenität aus – Einfamilienhausgebiete und Mehrfamilienhäuser mit preiswerten Wohnungen mit den jeweils spezifischen Bewohnergruppen liegen eng beieinander – sind aber doch voneinander getrennt, da es nur sporadische Kontakte zwischen den Bewohnern der unterschiedlichen Teilbereiche gibt. Daher wird eine Stelle für GWA hier ansetzen, die sich in einer Anlaufstelle (möglichst im Block) diesen Themen stellt. Es soll eine gemeinsame Identifikation mit dem Stadtteil gefördert werden. Umsetzung von Ideen des runden Tisches sollen hierbei ebenso Arbeitsauftrag sein wie weitere Interventionen der klassischen GWA. Neue Wege beschreiten, wie im Antragsslogan benannt, kann auf vielerlei Art erfolgen. Zum einen wörtlich genommen z.B. durch Schaffung von Zugängen zu Pagels Garten (Bürgergarten im Eigentum einer Stiftung), der ein großes Potential für die Entwicklung ist. Zum anderen aber auch im übertragenen Sinne, indem z.B. neue Wege bei der Vernetzung der Einrichtungen im ST, und im Kontakt zur Einwohnerschaft gefunden werden. Hilfestellungen für Einwohner, Aktivierung des Ehrenamts, Attraktivierung von Flächen, gemeinsame Feste, etc. sind weitere Ziele einer möglichen GWA. Wichtiges Element des Vorhabens ist auch die Einrichtung einer Anlaufstelle, um niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote zu schaffen (Präsenzzeit eines/r Soz.Päd.).
Der Stadtrat unterstützt das Vorhaben auch über etwaige Förderzeiträume hinaus.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der o.a. beschriebene Runde Tisch ist Beteiligungsgremium für die Menschen der Weststadt. U.a. dieser benennt im Stadtteil (ST) viele Problemlagen. So gibt es viele Haushalte in problematischen Lebenssituationen (Alleinerziehende, Zuwanderer, Langzeitarbeitslose), für die es wenig Unterstützungs- bzw. Beratungsangebote gibt. Weiterhin fehlt es, so der Eindruck, an Interesse und Bereitschaft, sich aus dem Alltagstrott und den eingefahrenen Wegen im ST heraus zu bewegen, die Möglichkeiten des Sozialraums zu sehen und aktiv an der Veränderung zum Positiven zu arbeiten. Man benennt eine Notwendigkeit, nachhaltige Vernetzung der im ST verorteten sozialraumrelevanten Akteure zu realisieren. Schon lange ist zudem dort Thema, attraktive Bereiche wie den Pagels Garten für die Bewohner zu erschließen (aus dem Wohngebiet nicht direkt erreichbar) und damit wortwörtlich neue Wege zu schaffen. Auch auf anderen Flächen im Stadtteil fehlt es an Bewegungsangeboten, da diese aus unterschiedlichen Gründen nur sehr eingeschränkt für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Hier wäre Aufgabe von GWA mit den Eigentümern, neue Wege zu finden.
Bei vielen Kindern aber auch Erwachsenen mangelt es augenscheinlich sowohl an körperlicher Bewegung als auch mentaler Beweglichkeit sowie an Mobilität im Sozialraum.
Seitens der Bürger wird zudem bemängelt, dass die Menschen in dem innenstadtnah gelegenen Stadtteil sich im Alltag mangels Angeboten zu einem großen Teil aus dem Stadtteil heraus orientieren. Somit, so das Gefühl, gehen gemeinwesenförderliche Impulse für die Weststadt verloren.
Im ST erhofft man sich durch Einsatz von GWA eine Verbesserung dieser Situation.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Leer Weststadt
Beschreibung
Das Gebiet wird umgrenzt von den Straßen Stadtring, Heisfelder Straße und Ubbo-Emmius-Str./Deichstraße, 93,5 ha (entsprechend Sanierungsgebiet Leer-Weststadt; das Fördergebiet soziale Stadt ist kleiner als das Sanierungsgebiet)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Vorbereitende Untersuchungen liegen vor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Rahmen der Städtebauförderung Soziale Stadt ist die Förderung von Personal für GWA unmöglich. Der Runde Tisch betont jedoch deren Notwendigkeit und fordert städtisches Engagement. Das Fördergebiet ist zudem nur ein Teilgebiet des Bereichs Weststadt, auf den sich dieser Förderantrag bezieht.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-10 Jahre und 0-18 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-14 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-30 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-26 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand: 31.12.17
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenquote im Gebiet: 26,7 % (geschätzt im Rahmen Biwaq, Daten liegen nicht vor), 6,4% im Bezirk der Agentur für Arbeit Emden/Leer gem. Arbeitsmarktreport Bundesagentur für Arbeit November 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausl. Bewohner: Gebiet: 13,4%, Teilbereich des Gebietes: 22%, Stadt 12% (Daten Stadt Leer 2017). Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gebiet: 20% (Daten Stadt Leer 2014), Gesamtstadt: 13,8% (geschätzt); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon Kinder: im Gebiet: 30% (Bezug Alter 0-17), 16% (Bezug Alter bis 9 Jahre); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Daten, qualitative Einschätzungen: hoher Anteil
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Idee ist, parallel zum Prozess der Sanierung, eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zu etablieren (auf Langfristigkeit ausgelegt). Die Dynamik und Aufmerksamkeit, die sich aus der städtebaulichen Sanierung ergibt, soll dabei genutzt werden. Es sollen über die GWA aber auch die Bedarfe im Stadtteil gedeckt werden, die im Rahmen der Städtebauförderung nicht förderfähig sind. Die erste Phase des Prozesses Soziale Stadt hat dabei gezeigt, dass es im Stadtteil einen Wunsch/Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle gibt, die jetzt geschaffen werden soll. Weiterhin hat sich gezeigt, dass ein Potential an Flächen vorhanden ist, das derzeit von der Öffentlichkeit aber nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden kann und, dass es eine Reihe von Einrichtungen im Gebiet gibt, deren Angebote abgestimmt, gemeinsam veröffentlicht und vor dem Hintergrund der Bedarfe weiterentwickelt werden sollten. Hieraus ergeben sich die zentralen Projektinhalte der Anlaufstelle mit koordinierender Funktion. Der Bedarf an konkreten Angeboten für Kinder wird seit Beginn der vorbereitenden Untersuchungen von den Einrichtungen (Kita, Grundschule) betont. Die Präsenz und Ansprechbarkeit einer sozialpädagogischen Fachkraft, die zusätzlich an einer Weiterbildung zur GWA teilnehmen sollte, garantiert dabei den Blick auf den Stadtteil wie ihn GWA als dritte Methode der Soz. Arb. definiert. Die geplante Vernetzung mit dem Runden Tisch der Sozialen Stadt stellt hierbei den Blick auf die Wünsche der Bürger sicher.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn der Stadtteil sich als zusammenhängend begreift und eine eigene Identität bilden konnte. Weiterhin hat ein erfolgreiches Projekt es geschafft, dass sich selbstorganisierte Stadtteilveranstaltungen sozialer Prägung etablieren.
Beschreibung
Wenn Kita, Schulen und die weiteren Netzwerkpartner gemeinsame Aktionen anbieten und/oder für einander werben. Sie öffnen ihre Räume für den Stadtteil und zeigen Präsenz. Sie treffen sich regelmäßig und planen gemeinsam für den Stadtteil.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Leer - Zentrum für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagestättenverband Emden-LeerRhauderfehn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Plytenbergschule (Grundschule, Träger: Stadt Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friesenschule (Realschule, Träger: Landkreis Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) Eigenbetrieb der Stadt Leer
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gesichter des Emsviertels - Vielfalt ist unsere Chance
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christian Symalla
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufmerksamkeit und Anerkennung schenken - Internationalität und Nachbarschaft fördern - Mitwirkung erreichen
Projektbeschreibung
"Mit dem Quartiersforum Emsviertel haben wir ein Format geschaffen, in dem die Anliegen des Quartiers bereits artikuliert und bearbeitet werden", sagen die Projektmitarbeiter/innen Violetta Lenz und Jasmin Kruškić. "Wir merken aber auch, dass sich trotz unserer Öffentlichkeitsarbeit die Vielfalt der Bewohnerschaft dort nicht widerspiegelt. Wir brauchen deshalb noch niedrigschwelligere Zugänge zu den Bewohner/innen, um sie für die Mitarbeit an einer guten Nachbarschaft zu gewinnen. Auch das Quartiersforum, das Akteursnetzwerk und die Gruppen brauchen weitere Unterstützung. Wir als Team müssen dazu unsere Methodik verbreitern und verfeinern. Dafür brauchen wir Qualifizierungen." Das ist die Halbzeitbilanz des Projektteams. Die große Mehrheit der Bewohnerschaft, insbesondere die Migrationsbevölkerung, konnte bisher nicht für die Mitarbeit an einer guten Nachbarschaft gewonnen werden. Ihre Fähigkeiten und Potenziale sollen deshalb in diesem Folgeprojekt für das Quartier nutzbar gemacht werden. Zentrales Element dabei ist eine Beziehungsarbeit des Projektteams, die von Aufmerksamkeit und Anerkennung für die Bewohner/innen geprägt ist, und ihre öffentliche Wertschätzung ermöglicht. Mit unterschiedlichen Maßnahmen unter der Überschrift "Gesichter des Emsviertels" sollen die Menschen des Quartiers die Möglichkeit zur Begegnung bekommen und mit ihren vielfältigen Talenten und biografischen sowie kulturellen Hintergründen auch öffentliche Anerkennung erfahren. So sollen sie gestärkt und motiviert werden, sich für ihr Quartier einzubringen. Anreiz zur Umsetzung von Maßnahmen soll auch eine Quartierskasse bieten. Für die Projektaktivitäten brauchen die Mitarbeiter/innen eine vertiefte Methodenkompetenz, die sie durch Qualifizierungen im Projekt erwerben sollen. "Die meisten Menschen hier haben noch nie die öffentliche Anerkennung bekommen, die sie verdienen", ist Jasmin Kruškić überzeugt. Er erinnert sich an die Zeit, in der es ihm als Flüchtling selbst so erging, bis er als Kiosk-Inhaber im Emsviertel zu einer anerkannten und gestaltenden Rolle fand. Violetta Lenz ergänzt mit Blick auf ihre eigene Migrationserfahrung: "Wir wollen die Menschen mehr zusammenbringen und erreichen, dass sie sich selbst und einander in ihrer Vielfalt positiver wahrnehmen. Indem wir ihre Wertschätzung organisieren, erhöhen wir auch ihre Mitwirkungsbereitschaft für das Quartier. Wäre es nicht beflügelnd, wenn der Bundespräsident zu Besuch käme, um die Menschen im Emsviertel zu würdigen?"
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Emsviertel ist Teil des Stadtbezirks Weststadt, einer typischen Trabantenstadt der 1960/1970er Jahre mit rund 24.000 Einwohner/innen. In der Weststadt gibt es zwei Städtebauförderungsgebiete. Das Emsviertel konnte trotz seiner signifikanten Sozial- und Baustruktur bisher allerdings nicht von der Städtebauförderung profitieren. Vom Sept. 2018 an konnten aufgrund der Förderung des Projektes "Quartiersforum Emsviertel" dort Elemente der Gemeinwesenarbeit aufgebaut werden. Zur Verstetigung bedürfen diese allerdings weiterer Unterstützung. Das Emsviertel ist geprägt von Migrationsbevölkerung (2/3 der Bewohnerschaft) und dem stadtweit höchsten Transferleistungsempfängeranteil. In der öffentlichen Wahrnehmung gilt es deshalb als Problemviertel. Die Bewohner/innen leben ganz überwiegend zurückgezogen in ihren eigenen communities und bringen sich so gut wie nicht in das Quartiersleben ein. So bleiben viele ihrer kulturspezifischen und persönlichen Besonderheiten und Fähigkeiten verborgen, so dass hierfür auch keine öffentliche Anerkennung erfolgen kann. Dem will das Projekt entgegenwirken: Die in Tradition und Kultur unterschiedlichen "Gesichter des Emsviertels" sollen als Chancenpool hervorgehoben werden. Im ersten Schritt sollen gemeinsam mit den Bewohner/innen niedrigschwellige Begegnungsformate entwickelt werden. Daran andocken sollen öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen unter Teilnahme von Prestigeträger/innen aus Politik, Wirtschaft u. ä. Bereichen zur Würdigung der Bewohner/innen. Geplant ist u. a., den Bundespräsidenten einzuladen. Damit sollen das Selbstbewusstsein der Menschen, ihre Teilhabe an der Nachbarschaft und das Image des Quartiers gestärkt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Emsviertel
Beschreibung
Das Emsviertel wird im Norden durch Kleingartenanlagen und den Westpark, im Osten durch die Autobahn A 391 und im Süden durch die vierspurig ausgebaute Münchenstraße/Elbestraße (inkl. Straßenbahntrasse) begrenzt. Im Westen schließt sich das Rheinviertel mit einer sich vom Emsviertel stark unterscheidenden Sozialstruktur an.
Einwohnerzahl
5007
Quelle / Anmerkungen
Zahlen aus dem Einwohnermelderegister
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Alle im Abschnitt "Merkmale des Projektgebietes" angegebenen Werte wurden aus bei der Stadt Braunschweig vorhandenen statistischen Daten auf Basis der Zahlen des Einwohnermelderegisters speziell für das Projektgebiet Emsviertel herausgefiltert. Alle Werte beziehen sich auf den Stichtag 31.12.2018 mit Ausnahme des in der Kategorie "Menschen, die Transferleistungen beziehen" angegebenen Wertes (s. dort).
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil der 0- 18-Jährigen mit erweitertem Migrationshintergrund liegt im Projektgebiet bei 85,0 %.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stichtag 31.12.2017, da aktuellere Daten noch nicht vorliegen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2019-04-23_projektgebiet_emsviertel.pdf
(3.84 MB)
2019-04-23_projektgebiet_groesse.pdf
(88.48 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt nimmt das Quartier Emsviertel, seine Bewohner/innen und Akteure als Ganzes in den Blick. Es ist darauf ausgerichtet, die Bewohner/innen und Akteure zu aktivieren, zu beraten, zu beteiligen und sie dabei zu unterstützen, selbst tragende Strukturen im Quartier aufzubauen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei darauf gelegt, die bisher schwer erreichbare Migrationsbevölkerung einzubeziehen. Dies geschieht durch eine direkte oder über Schlüsselpersonen stattfindende Kontaktaufnahme, die auch muttersprachlich erfolgen kann. Ein Teil der relevanten Sprachen wird durch die Projektmitarbeiter/innen selbst abgedeckt, ansonsten können Sprachmittler genutzt werden. Gemeinsam werden bedürfnisorientierte, lebensweltnahe Begegnungsangebote entwickelt und umgesetzt, gefolgt von Veranstaltungen zur öffentlichen Anerkennung. Dieser "Aktivierungsschwung" und Motivationsschub soll auch zu Engagement im Quartier führen. Die Projektziele sind somit schwerpunktmäßig auf die Bereiche "Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur", "Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen" und "Imageverbesserung/Öffentlichkeitsarbeit" ausgerichtet. Im "Quartiersforum Emsviertel" wird zudem die begonnene integrierte sozialräumliche Betrachtung des Quartiers fortgesetzt, die auch die Handlungsfelder "Wohnen und Wohnumfeld", "Schule und Bildung", "Lokale Ökonomie", "Stadtteilkultur", "Sport und Freizeit", "Gesundheitsförderung" und "Umwelt und Verkehr" in den Blick nimmt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen an Begegnungs- und Anerkennungsformaten teil, die sie z.T. selbst mit entwickeln. Ein Teil der neu erreichten Bewohner/innen bringt sich darüber hinaus im Quartiersforum, in Gruppen oder auf andere Weise aktiv im Quartier ein.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/innen bringen ihre kulturspezifischen u. persönlichen, v.a. auch in Migrationsbiografien begründeten, Besonderheiten in den Quartiersprozess ein. Das bestehende Akteursnetzwerk ist in der Lage, Teile des Quartiersprozesses selbst zu organisieren.
Kriterium
Beschreibung
Menschen aus unterschiedlichen Gruppen, insbesondere aus unterschiedlichen Kulturen, und Akteure mit unterschiedlichen Zielsetzungen setzen sich gemeinsam für das Gemeinwesen "Emsviertel" ein.
Beschreibung
Es gibt mehr Möglichkeiten zur Begegnung. Das Verständnis der Menschen unterschiedlicher Herkunft für einander nimmt zu. Bewohner/innen werden öffentlich gewürdigt. Bewohner/innen wirken gemeinsam am Quartiersleben mit.
Vorhandene Strukturen
Der gemeinnützige Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e. V. ist seit dem Jahr 2008 in der Weststadt tätig und betreibt seit Ende 2010 im Emsviertel den "Treffpunkt Pregelstraße". Die Angebote des Treffpunktes Pregelstraße konzentrieren sich vor allem auf die Bereiche Beratung/Vermittlung, Durchführung von Veranstaltungen, Exkursionen und Überlassung/Vermietung von Räumen für externe Nutzungen. Die Gruppen, die den
Treffpunkt Pregelstraße in der Vergangenheit nutzten, beschäftigten sich ganz überwiegend mit speziellen Themen, so dass die daran interessierten Teilnehmer/innen in aller Regel unter sich blieben. Eine systematische Unterstützung und Vernetzung der Gruppen untereinander und im Quartier sowie die Entwicklung von Quartierszielen konnte erst im Zuge des Projektes "Quartiersforum Emsviertel" begonnen werden: In dem derzeit laufenden Projekt wurden bisher zwei Sitzungen des Quartiersforums durchgeführt. Mit Hilfe eines Fragenkataloges wurden Gespräche mit Bewohner/innen und Gruppen geführt. Eine positive Berichterstattung über das Projekt in mehreren Print- und Online-Medien wurde erreicht. Eine Projektvorstellung in einem lokalen Radiosender erfolgt am 14.05.2019. Am 25.05.2019 wird ein Straßenfest im Emsviertel zusammen mit vielen Akteuren und Gruppen durchgeführt, das derzeit gemeinsam vorbereitet wird, und bei dem sich die Bewohner/innen aktiv einbringen können.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Rates der Stadt und des Stadtbezirksrates Weststadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerkskammer, Industrie- u. Handelskammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsche Wohnen Immobilien Management GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Unfallhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jüdisch-soziokulturelles Alexander David Zentrum e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Pfarrstelle für Menschen mit geistiger Behinderung - mit Uns Gemeinde
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dat Anner Hus - Wir gehören zusammen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Waltraud Campen
| Funktion | Aurich Wiesens und Brockzetel |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Dat anner Hus ist ein Haus mitten in Wiesens in Ostfriesland. Es befindet sich in Privatbesitz und wird dem Vereins "Sinnvoll Leben und Lernen e.V". zur Verfügung gestellt. Ohne dieses Gebäude wäre auch der letzte Treffpunkt im Ort nicht mehr vorhanden. Hier treffen sich die Menschen, die Kontakte zu anderen suchen, hier ist der Ort für gemeinsame Aktivitäten. Derzeit gibt es kaum ehrenamtlich engagierte Helfer, die den Verein dabei unterstützen, vorhandene Angebote zu erhalten. Die Menschen im Nachbarort Brockzetel haben es weiter als die in Wiesens selbst, haben aber auch den Bedarf an Austausch und Zusammenhalt. Bisher gibt es nur in sehr beschränktem Umfang Personen, die alles zusammen halten und einen roten Faden für die Arbeit spinnen und festigen. Wir wollen alle die fördern, die gemeinsam etwas erreichen wollen. Wir wollen eine Stelle schaffen, die ausreichend Zeit ermöglicht, die zusammenführen, die schon aktiv sind und die zu finden, die die anderen und uns noch verstärken. Dazu haben wir in einer Versammlung geklärt, wer schon was macht und wem die Puste ausgeht. Wir wollen allen Mut machen und ihnen eine Basis für Kommunikation und Verläßlichkeit schaffen, wenn sie sich darum kümmern, einsame Menschen anzusprechen, Menschen über Angebote zu informieren, und neue Angebote zu entwickeln, bei denen viele mitmachen können. Wir wissen, dass sich viele lieber in Projekten engagieren, als dauerhaft die Leitung eines Vereins zu übernehmen. Deshalb wollen wir auch Veranstaltungsstrukturen nutzen, die Projektcharakter haben, wie Feste und Märkte, Kurse etc. Wir wollen die Mobilität der Älteren stärken, damit sie unsere Angebote und die der Grundversorgung erreichen können.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Orte Wiesens und Brockzetel sind ländliche geprägt, liegen abgelegen, durch Wald von der Stadt Aurich und voneinander getrennt. Viele Wohnhäuser liegen weit voneinander entfernt. Dadurch haben die Menschen lange Wege und begegnen sich nicht so oft wie in anders strukturierten Orten. Viele Menschen gehören zur älteren Bevolkerung und sind allein oder drohen zu vereinsamen, auch, weil sie nicht mehr mobil sind. Es gibt kein Dorfgemeinschaftshaus, nur wenig Orte, an denen man sich trifft. Supermarkt, Post, Bank, Gesundheitsversorgung etc. fehlen in den beiden Ort. Die Busverbindungen nach Aurich oder in die Nachbargemeinde sind gar nicht vorhanden oder sind spärlich als Schulbusse genutzt.
Vereine und ehrenamtlich tätige Gruppen sterben mangels Nachwuchs. Die Dorfjugend hat sich einen Bauwagen als Treffpunkt organisiert. Viele ehrenamtlich tätige Personen arbeiten oft für sich allein für ihre Angebote und Ziele. Nur die Dorf-AG, die alle zwei Jahre ein Fest vorbereitet, diente bisher als Forum. Insgesamt gibt es zu wenige aktive Ehrenamtliche. Der Verein, der Dat anner Hus nutzt, versucht, die Kommunikation unter den Menschen zu pflegen und insbesondere die alten Menschen einzubinden. Die Fülle der Aufgaben überfordert die wenigen Personen, die derzeit ihre gesamte Freizeit einbringen. Eine Stelle, die sich intensiv um das Ehrenamt und um die Organisation der Angebote insbesondere für ältere Menschen kümmern kann, soll ermöglichen, dass mehr Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und mehr Menschen sich an Projekten beteiligen, die Anlässe zu Treffen und Kommunikation schaffen. Die wenigen Engagierten, die auszubrennen drohen, sollen Stärkung erhalten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt wollen wir erreichen, dass möglichst viele Menschen in den Orten Brockzetel und Wiesens am sozialen Leben teilhaben können. Wir wollen Anlässe schaffen, dass die Menschen sich begegnen, einander kennen lernen und Dinge miteinander tun. Wir wollen Personen finden und motovieren, die mit uns gemeinsam diese Anlässe schaffen und erhalten. Wir wollen dafür sorgen, dass entweder die Menschen zu den Angeboten kommen oder die Angebote zu den Menschen. Dabei sollen die sozialen Beziehungen innerhalb der beiden Orte aber auch zwischen den beiden Orten gestärkt und verdichtet werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Mobilität. Durch einen Bürgerbus oder Mitfahrgelegenheiten wird erste die Möglichkeit geschaffen, dass insbesondere die einsamen Menschen teilhaben können.
Die Samtgemeinde Bersenbrück gestaltet (Teilprojekt 1)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Einer für Alle - Alle für Einen
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde BSB ist ein sehr ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 7 Mitgliedesgemeinden.
In jeder Mitgliedsgemeinde gibt es einen ehrenamtlichen Bürgermeister/In und hauptamtliche Verwaltungskollegen/Innen. Die Büros sind allerdings nur eingeschränkt geöffnet. Gleichstellungs- Senioren- Freiwilligen- und Jugendarbeit sind in dem Rathaus der SG BSB in Bersenbrück angesiedelt und für viele Bürger/Innen schwer zu erreichen. Die Mobilität in unserer Gegend ist sehr eingeschränkt, wer kein eigenes Auto hat oder nicht mehr fahren kann hat es schwer.
Gerne möchten wir von der SG BSB da Abhilfe schaffen und zu den Menschen in ihren Ort kommen.
In den Gemeinden leben viele alte Menschen allein weil ihre Kinder nicht mehr vor Ort sind oder tagsüber arbeiten gehen. Es gibt alte Nachbarschaften die tragfähig sind aber meist sind dort "alle" Nachbarn alt und somit gibt es kaum Unterstützungsmöglichkeiten oder Hilfsangebote durch Nachbarn. In den Jahren von 1988 bis 1992 sind sehr viele Aussiedler in die SG BSB gekommen. Viele von ihnen habe sich in den Dörfern kleine Häuser gebaut oder sind dort in günstige Wohnungen gezogen. Die Integration dieser Personen ist leider nur unzureichend gelungen. Es haben sich kleine Ghettos gebildet und die Aussiedler leben größtenteils für sich. Das ist natürlich für kleine Gemeinden sehr ungünstig vor allem vor dem Hintergrund, dass in den Gemeinden mehr und mehr die Versorgung einbricht und die Menschen auf gegenseitige Unterstützung angewiesen sind.
Unsere Erfahrungen mit dem Dorftreff in der Gemeinde Gehrde haben gezeigt, wie es mit einfachen Mitteln möglich ist, ein besseres soziales Miteinander zu fördern.
Darum ist es unser Ziel, auch in weiteren Gemeinden einen Treffpunkt zu schaffen der es den Menschen vor Ort möglich macht, sich in ihrem Dorf zu engagieren und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Wir möchten durch gezielte Angebote (Beratung, Information, Geselligkeit, Mittagstisch, Sport, Kultur etc.) in einem neutralen Treffpunkt erreichen, dass auch die Menschen zu uns kommen, die sonst keine Chance dazu haben. Vor Ort sein als verlässlicher Ansprechpartner und Miteinander Gesellschaft gestalten das ist unser Ziel. Außerdem möchten wir eine Wirkungsanalyse in den Treffpunkten durchführen um aus den Angaben zu lernen und das Angebot anzupassen bzw. weiter zu entwickeln. Dazu suchen wir die Kooperation mit der Hochschule in Osnabrück.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unsere Samtgemeinde ist ein Verbund aus 7 Mitgliedsgemeinden. Die kleineren Gemeinden liegen im Schnitt 7 - 15 km vom Mittelpunkt in Bersenbrück entfernt. Die Versorgungsstruktur in den kleinen Dörfern wird immer schlechter da die Verbrauchermärkte sich in den größeren Gemeinden ansiedeln. Auch Ärzte, Apotheker, Krankengymnasten, Banken etc. gibt es in vielen Orten nicht mehr.
Die Mobilität ist teils sehr eingeschränkt. Ohne Auto geht nicht viel.
Alte, alleinstehende Menschen werden so immer mehr isoliert, Einsamkeit nimmt zu und Hilfebedarf steigt stetig.
In der SG BSB leben viele Aussiedler und jetzt zunehmend auch Geflüchtete und EU Ausländer.
Viele von ihnen haben sich in den Dörfern angesiedelt weil dort die Mieten und das Bauland günstiger sind. An den typischen Festen im Dorf oder anderen geselligen Gelegenheiten nehmen diese Menschen kaum bis gar nicht teil. Eine Integration ist schwer, soziales Miteinander findet höchsten in Schule und Kita statt.
Hier müssen wir einen Prozess in Gang bringen, der es uns möglich macht, die Menschen zueinander zu bringen. Wir müssen Angebote schaffen damit das soziale Miteinander gestärkt wird. Wir brauchen Möglichkeiten damit Menschen ungezwungen, im Alltag zusammen kommen können. Neutrale Begegnungsstätten wo man gerne hingeht, gerne mitmacht und Unterstützung bekommt. Durch die Mitarbeiter/Innen der SG BSB bieten wir den Mitgliedsgemeinden Unterstützung an. Arbeitskreise mit allen Beteiligten sind geplant und werden durch das Büro für Bürgerengagement initiiert und geleitet. Eine Evaluation der Arbeit in den Treffpunkten ist geplant und wird von der SG BSB umgesetzt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück mit den Mitgliedsgemeinden Alfhausen und Eggermühlen und Gehrde und Stadt Bersenbrück und Rieste
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
30000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Samtgemeinde Bersenbrück
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Antrag betrifft die Gesamtkommune in allen ihren Bereichen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_sgbsb-mgen-lkos_reduziert_cc-garmann.pdf
(349.92 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Da wir Gemeinwesenarbeit als eine sozialräumliche Arbeit ansehen, die die gesamte Gemeinde und nicht nur den einzelnen Bewohner betrifft, glauben wir, dass wir es schaffen werden, mit den Ressourcen der Gemeinden arbeiten zu können und damit die vorhandenen Defizite aufzuheben. Wir glauben, dass wir so die Lebensverhältnisse der Bewohner/Innen verbessern und den Zusammenhalt in der Bürgerschaft stärken können. Alle Bürger/Innen können mit ihren Ideen kommen und damit ihre Lebenswelt und ihre Gesellschaft mit - gestalten. Was für die eine Gemeinde gilt, muss nicht automatisch auch für die andere Gemeinde gut sein. Eigenverantwortung mit Beteiligung der Bürger/Innen in ihrem Lebensumfeld weckt Interesse und stärkt Handlungskompetenz. Das möchten wir unterstützen und fördern. Um den einzelnen Gemeinden ihre Arbeit zu erleichtern haben wir eine Arbeitsgruppe aus hauptamtlichen Mitarbeitern aller Fachbereiche gebildet. Erkannte Defizite und entstehende Bedarfe können wir so schneller und kompetenter bearbeiten und beheben. Mit Verwaltungs- oder Koordinierungsaufgaben bzgl. der GWA werden die einzelnen Gemeinden nicht belastet. Wir bieten so "alles aus einer Hand" und sehen uns als Unterstützer, Wegbegleiter, Motivator. Wir bieten kompetente Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und verfügen über ein perfektes Netzwerk welches allen Gemeinden zu Gute kommt. Die Personalstellen der Treffpunkte werden über die SG BSB ausgeschrieben und besetzt, die neuen Mitarbeiter eng begleitet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn wir Kräfte bündeln, Erfahrungen austauschen. Wenn die Unterstützung der SG als positiv empfunden wird und sich die Kollegen/Innen in den Außenstellen gut begleitet fühlen. und ein gutes Miteinander entsteht. .
Kriterium
Beschreibung
sich Nachbarschaften öffnen, und "Neue" aufnehmen. Wenn Gemeinsam etwas auf den Weg gebracht wird das das Zusammenleben stärkt und entwickelt. Man sich in der Nachbarschaft wohl fühlt, kein Außenseiter mehr ist, wenn Alter nicht zur Ausgrenzung führ
Beschreibung
sich das Konkurrenzdenken entspannt, aktiver Austausch untereinander entsteht und Miteinander selbstverständlich wird. Wenn durch Kooperation Hilfe angeboten und Unterstützung geleistet wird. Wenn Menschen durch Netzwerke zusammen finden.
Kriterium
Beschreibung
wenn der Treffpunkt angenommen wird und die Bewohner/Innen sich wohl fühlen und gerne wiederkommen. Wenn Besucher/Innen "neue" Besucher/Innen mitbringen und diese auch Teil der Gemeinschaft werden. Wenn gegenseitige Unterstützung gelingt.
Kriterium
Beschreibung
wenn das Miteinander der Verwaltung der SG BSB und den Mitgliedsgemeinden weiterhin gut gelingt und dadurch die Treffpunkte gestärkt werden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB ist von Haus aus vernetzt mit allen Mitgliedsgemeinden, allen Vereinen Institutionen und Organisationen, Firmen etc. Die Ansprechpartner sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturvereine in der SG BSB und darüber hinaus sind in der Gemeindeverwaltung bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle öffentlichen Einrichtungen sind der SG BSB bekannt und es besteht eine gute Zusammenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle freien Träger und gemeinnützigen Organisationen im Landkreis sind der SG BSB bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB hat ein Verzeichnis aller Vereine es gibt eine gute Zusammenarbeit mit dem Büro für Ehrenamt der SG BSB
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IOn der SG BSB gibt es ein Krankenhaus, stationäre und ambulante Einrichtungen. Auch über die Grenzen der SG BSB sind uns die Einrichtungen bekannt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen und Bildungseinrichtungen sind Aufgabe der SG und somit sämtlich bekann und gut vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Kirchengemeinde der SG BSB sind bekannt es gibt eine gute Zusammenarbeit in allen Lebensbereichen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Aufgabe der Kommune. Unser Wirtschaftsförderer arbeitet eng mit allen Fachdiensten zusammen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
auch hier ist die SG BSB sehr aktiv, vor allem im sozialen Wohnbau. Das Bauamt der SG BSB wird zu Fachdiensgesprächen und Arbeitsgruppen eingeladen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Öffentlichkeitsarbeit wird in der SG BSB von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin übernommen. Fr. Hövermann begleitet eng alle Aktivitäten der Bürgerschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sowohl die SG als auch die Räte und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sind bekannt und wir haben ein gutes Miteinander und unterstützen uns gegenseitig beim Aufbau von GWA
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
über das Büro für Bürgerengagement und die Ehrenamtslotsen, die Räte und Gremien haben wir viel Kontakt und sind gut vernetzt.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
gwa_samtgemeinde_bersenbrueck_p1000133.mp4
(30.64 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On