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Beteiligungsprojekte

Gemeinsam Ofen gestalten

Ansprechpartner
Franziska Breul
Aufbau von GWA-Strukturen im ländlichem Raum: Ehemaliger Bauernhof mit Gemeinschaftsgarten als gesellschaftlicher Begegnungsort
Projektbeschreibung
Im Bad Zwischenahner Ortsteil Ofen soll auf dem Gelände des ehemaligen Bauernhofes „Kösterhof“ ein Ort der Möglichkeiten entstehen, der Ofener Bürger*innen aus allen Generationen, Milieus und Nationalitäten zu gesellschaftlichem Miteinander einlädt. Insbesondere werden Menschen zur Nutzung ermutigt, die bisher sozial wenig eingebunden sind, z. B. einsame ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Innerhalb von drei Jahren wird eine Anlaufstelle der Gemeinwesenarbeit etabliert, die die Bedarfe der Bürger*innen als Ausgangspunkt für die Schaffung sozialer Angebote nimmt. Durch den Einsatz von Beteiligungsinstrumenten werden die Ofener Bürger*innen eingebunden und aktiviert. Sie werden von der LEB professionell dabei begleitet, Wünsche und Interessen zu benennen, darüber in Austausch mit anderen zu kommen und daraufhin gemeinsam Aktivitäten und Angebote am Kösterhof zu entwickeln. Denkbar sind z. B. Ausstellungen, Ideenwettbewerbe, Beratungs- u Bildungsangebote, Erzähl- und Repaircafés, Tauschbörsen oder das Bilden von Projektgruppen. Bürger*innen werden zu gegenseitiger Vernetzung und zur verstärkten Nutzung vorhandener Strukturen, z. B. in örtlichen Vereinen, animiert. Dabei wird ehrenamtliches Engagement gefördert und begleitet. Weiterhin sollen entsprechend der ermittelten Bedarfe regelmäßige Beratungsangebote anderer Träger erfolgen. Thematisch steht das Bewirtschaften des anliegenden Bauerngartens mit besonderem Augenmerk auf Naturschutz und Anpflanzen von Nutzgemüse im Mittelpunkt. Gartenerträge stehen den Bürger*innen zur Verfügung und werden z. B. gemeinsam verköstigt oder in Kochkursen verarbeitet. Insb. in den Sommermonaten kann der schön gestaltete Bauerngarten als Treffpunkt genutzt werden, außerdem steht eine großzügige Diele als Aufenthaltsort zur Verfügung. Träger des Projekts ist die Ländliche Erwachsenenbildung e. V. (LEB). Die Durchführung erfolgt durch hauptamtlich Mitarbeitende, die Bürger*innen und Ehrenamtliche begleiten und beraten. Dazu wird die langjährige Erfahrung und Kompetenz der LEB in der Arbeit mit Ehrenamtlichen genutzt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Bad Zwischenahner Ortsteil Ofen im Ammerland (ca. 3.380 Einwohner*innen) sind wie in anderen ländlichen Gemeinden die Folgen des demographischen Wandels zu beobachten. Zuzüge ins Ammerland überwiegen die Geburtenzahlen; die Altersstruktur steigt, was vermehrt auch Einsamkeit alleinstehender älterer Menschen mit sich bringt (Regionales Entwicklungskonzept Ammerland 2023-2027 (REK), S. 2). Weiterhin steigt der Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Ammerland stetig an (LK Ammerland, Integrationsbericht 2022/2023, S. 5). Die Zugezogenen leben z. T. schon lange in Deutschland, insb. durch den Ukraine-Krieg kommen auch viele Neuzuwanderungen dazu (ebd. S. 13). Trotz des vielerorts zu verzeichnenden Rückgangs bürgerschaftlichen Engagements bestehen in Ofen funktionierende Vereinsstrukturen (REK. S. 3). Es gibt einen Ortsbürgerverein, einen Sportverein und eine Freiwillige Feuerwehr. Die genannten Bevölkerungsgruppen (einsame alte Menschen, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte) sind in den Vereinen jedoch wenig repräsentiert und partizipieren dementsprechend weniger an der Gesellschaft. Die kontinuierliche Zuwanderung und heterogene Zusammensetzung der Migrationsgruppen erfordern daher die Entwicklung weiterer Angebote zur Integration und gesellschaftlichen Teilhabe (LK Ammerland, Integrationsbericht 2022/2023, S. 13). Gleiches gilt für die Integration einsamer älterer Menschen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Zwischenahn Ofen
Beschreibung
Der Kösterhof liegt in Ofen, einem Ortsteil von Bad Zwischenahn. Ofen hat ca. 3380 Einwohner*innen und auf einer Fläche von 2,342 km² eine Bevölkerungsdichte von 1.443 Menschen /km². Die Altersstruktur in Ofen steigt, bedingt durch den demographischen Wandel, kontinuierlich. Weiterhin wandern vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund ins Ammerland zu. Wenngleich Ofen über funktionierende Vereinsstrukturen verfügt, ist wie in vielen anderen Regionen auch ein Rückgang des Organisationsgrades in Vereinen zu beobachten, dieser gilt als Indikator für die Aktivitäten der Bevölkerung. Die o. g. Bevölkerungsgruppen (alte Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund) sind darüber hinaus in den Vereinen wenig repräsentiert. (Quellen: https://citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/ammerland/03451002x09K6__ofen/; Integrationsbericht 2022/2023, Landkreis Ammerland; Regionales Entwicklungskonzept Ammerland 2023 – 2027, Landkreis Ammerland).
Einwohnerzahl
3380
Quelle / Anmerkungen
https://citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/ammerland/03451002x09K6__ofen/ (Abruf 21.02.2023)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle der Daten für die Gesamtstadt Bad Zwischenahn: Statistischer Jahresbericht der Gemeinde Bad Zwischenahn, 2022; für den Ortsteil Ofen liegen keine statistischen Daten vor.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
ofen_karte.png (662.65 KB)
GWA/QM-Ansatz
Der Kösterhof soll durch das Projekt ein Ort der Möglichkeiten für alle Bewohner*innen Ofens werden und Menschen aller Generationen, Milieus und Nationalitäten zu gesellschaftlichem Miteinander einladen. Dabei stehen die Bedarfe, Wünsche und Vorstellungen der Bewohner*innen im Mittelpunkt. Angebote und Aktionen für die Bürger*innen sollen unter Einbeziehung der Betroffenen konzipiert werden, am Anfang des Projekts steht ein intensiver Bedarfsermittlungsprozess mit Beteiligung der Bürger*innen. Die LEB e. V. stellt neben den Räumlichkeiten und dem Bauerngarten zur gemeinschaftlichen Nutzung die professionelle Begleitung der Menschen vor Ort zur Verfügung. Dabei bringt sie langjährige Erfahrungen aus der Arbeit mit Ehrenamtlichen und der Bildungsarbeit im ländlichen Raum ein. Ziel des Projekts ist einerseits die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen, indem der schön gestaltete Bauerngarten den Bürger*innen Ofens zur gemeinsamen Nutzung und Bewirtschaftung angeboten wird. Insbesondere Personen ohne eigenen Garten bekommen die Möglichkeit zum Aufenthalt in der Natur und zum Anbau von Nahrungsmitteln. Andererseits sollen Möglichkeiten zur Partizipation und zum Aufbau und zur Verbesserung sozialer Beziehungen geschaffen werden, indem die Bürger*innen einen Ort und Bedingungen vorfinden, eigene Ideen im Kontakt mit anderen umzusetzen und sich zu engagieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ermittlung von Bedarfen in Beteiligungsprozessen, Schaffung bedarfsgerechter Angebote
Beschreibung
Ehrenamtliche und Treffpunktbesucher*innen werden bei der Schaffung weiterer Angebote begleitet, z. B. Projektgruppen, themenbezogene Treffen oder Ausstellungen
Beschreibung
In Beteiligungprozessen werden vorhandene Ressourcen aufgedeckt und für neue Angebote genutzt
Beschreibung
Menschen aller Generationen, Milieus und Herkunftsländer sollen Treffpunkt und Möglichkeit zur Begegnung und Vernetzung erhalten.
Beschreibung
Themen werden interdisziplinär behandelt, z. B. birgt gemeinsames Gärtnern Möglichkeiten zu Naturschutz, Erhalt von Artenvielfalt und sozialem Miteinander
Beschreibung
Kooperationen mit ortsansässigen Vereinen und anderen Trägern werden zur Erweiterung des Angebotes und zur Vernetzung der Bürger*innen genutzt.
Beschreibung
Die gesellschaftliche Vielfalt des Ortes Ofen wird am Treffpunkt Kösterhof sichtbar, erfahrbar und erlebbar, dadurch wird das Gemeinwesen in Ofen gestärkt und gefördert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgerverein Ofen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Ofen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen der Gemeinde Ofen und Umland
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Laufe der Projektzeit soll der Kösterhof als Ort der Gemeinwesenarbeit etabliert werden. Die Bewohner*innen Ofens sollen vor Ort ins Gespräch kommen und ihre Wünsche und Ideen diskutieren und umsetzen können. Die LEB setzt sich während der Projektlaufzeit dafür ein, die so entstandene Anlauf- und Vernetzungsstelle durch eine Anschlussfinanzierung zu verstetigen. Für die Weiterfinanzierung kommen dabei z. B. kommunale Mittel oder das europäische Förderprogramm LEADER in Frage.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftshaus - Generationen gestalten Zukunft

Ansprechpartner
Merle Neubauer
Funktion Leitung Jugendfreizeitheim
Ein Begegnungsort für die Jugend von heute, von gestern und von morgen
Projektbeschreibung
Um den sozialen Zusammenhalt von Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte zu sichern und generationsabhängige Missverständnisse abzubauen, soll das Ritterhuder Jugendfreizeitheim zu einem Zukunftshaus der Generationen weiterentwickelt werden. Mithilfe einer konzeptionell neu gefassten gemeinwesen- und sozialraumorientierten Jugendarbeit, sollen Räume geschaffen werden, die Begegnungen der Generationen schaffen, den Austausch von unterschiedlichen Lebenswelten fördern und so für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft sorgen. Damit sollen Vorurteile insbesondere zwischen Jung und Alt abgebaut und auf den neuen Generationenkonflikt reagiert werden. Durch kulturelle Veranstaltungen und niedrigschwellige, quartierszentrierte Aktionen und Angebote, die stets durch die Beteiligung von Ehrenamtlichen organisiert werden und offen für die Gesamtbevölkerung sind, sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte miteinander ins Gespräch kommen und ihre Ansichten und Ressourcen miteinander teilen. Klassische Formen von Bürgerdialogformaten sind für junge Menschen nicht ansprechend, weshalb sie ihnen fernbleiben, gleichzeitig zeigt die Pluralität der aktuellen Krisen, dass es besonders für die junge Generation wichtig ist, deutlich zu machen, wie sie in der nahen Zukunft leben möchte. Durch den vorhandenen Zugang zu den Jugendlichen und die Erinnerung an die eigene im Jugendfreizeitheim verbrachte Jugend der Nachbarschaft, bietet das Jugendfreizeitheim den perfekten Ort, um als Begegnungsort von allen Generationen angenommen zu werden. Das Ergebnis einzelner Aktionen soll stets auch im Quartier wiedergefunden werden, so dass der Zusammenhalt der Generationen im Stadtbild aufgezeigt und verinnerlicht werden kann. An solchen Orten sollen auch verstetigte und spontane Dialogformate wiederholt aktiviert werden. Durch klassische und moderne Beteiligungstools werden alle Menschen motiviert, sich selbst einzubringen und die Angebote inhaltlich mitzugestalten. Zudem bieten die Räumlichkeiten einen Ort, an dem konkrete Konflikte durch niedrigschwellige Mediationsformate entschärft und gelöst werden können und sich Arbeitsgruppen zu vielfältigen Themen organisieren können. Das Ziel ist intergenerative und interkulturelle Dialoge zu fördern, die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe Aller auszubauen und dadurch ein gutes Miteinander zu fördern.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bedingt durch den demografischen Wandel und seine Folgen sowie die Fülle an Krisen, erfahren alle Menschen eine allgegenwärtige Präsenz von Unsicherheit und Instabilität. Die Folgen sind gerade für junge und ältere Menschen besonders gravierend und können sich negativ auf das Zusammenleben und das Demokratieverständnis ausüben. Umfragen im Rahmen der Covid-19-Pandemie haben gezeigt, dass Jugendliche sich nicht wahrgenommen fühlen und sich mehr Solidarität und Mitsprache wünschen. Durch fehlende Orte mit Treffpunktcharakter in Ritterhude, gibt es aktuell keine niedrigschwelligen Formate, um Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Gruppen sowie die unterschiedlichen Generationen zusammenzubringen, damit sie sich über ihre Lebensrealitäten austauschen können und durch den Dialog Zusammenhalt und Solidarität miteinander erwirken können. Jugendliche, insbesondere männliche Jugendliche aus benachteiligten Familien mit Migrationshintergrund (hauptsächliche Besuchergruppe des Freizis), sind besonders häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Aus dem Grund bleiben andere Jugendliche, aber auch potentielle ältere Ehrenamtliche dem Freizi fern. Gleichzeitig steigen unter Jugendlichen die Vorurteile gegenüber der älteren Generation. Die Bevölkerung Ritterhudes besteht zum einen aus alteingesessenen Menschen, die Ritterhudes dörflichen Charakter schätzen und zum anderen aus Menschen, die aus der Großstadt zuziehen oder deren Biografie interkulturell ist. In der Nähe ist eine Sammelunterkunft für Geflüchtete. Diese Gemengelage gilt es für Dialogformate in den Fokus zu nehmen, präventiv gegen Missverständnisse vorzugehen und durch Begegnung die Solidarität zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ritterhude Alt-Ritterhude
Beschreibung
Die Gemeinde Ritterhude grenzt unmittelbar an Bremen und besteht aus 6 Ortsteilen, von denen das Projektgebiet Alt-Ritterhude den kulturhistorisch bedeutsamen Ortskern bildet. Südlich wird er von dem Fluss Hamme und einem Naturschutzgebiet abgegrenzt. Zum Westen grenzt er an den Bremer Stadtteil Marßel. Nördlich liegen die ländlich geprägten Ortsteile Stendorf, Werschenrege und Lesumstotel:
Einwohnerzahl
8700
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2019 - Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035 --> die Zahlen beziehen sich auf die Anzahl Kinder bis 17 Jahre.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der näheren Umgebung des Jugendhauses gibt es schätzungsweise überdurchschnittlich viele Familien, die Transferleistungen beziehen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf die Aktivierung, Partizipation und Bemächtigung der Bewohner und Bewohnerinnen ab und nutzt dafür den Sozialen Raum als Ressource. Durch die Beteiligung der Zielgruppe orientieren sich die Angebote an der Lebenswelt der Bevölkerung und Angebote können flexibel an die Bedürfnisse oder strukturelle Veränderungen angepasst werden. Die Beteiligungsprozesse sind fortlaufend ergebnisoffen und zielen aufgrund der Einbeziehung von Ehrenamtlichen und Kooperation mit anderen Akteuren auf multiprofessionelle Grundlagen ab. Durch den Fokus auf Präventivmaßnahmen ist das Projekt zusätzlich auf die Vermeidung und Abbau von Benachteiligung und die Förderung positiver Lebensbedingungen und Wahrnehmung kultureller und nachhaltiger Angebote ausgerichtet. Zudem werden die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bedürfnisse der individuellen Menschen berücksichtigt. Da der Träger der Einrichtung die Kommune ist, wird ultimativ durch das Projekt versucht ein Bindeglied zwischen Menschen in Randlagen und den öffentlichen Strukturen zu schaffen. Das Projekt ist stark mit der kommunalen Jugendarbeit verflochten, die eine neue sozialräumlich- und gemeinwesenorientierte Konzeptentwicklung für die Jugendarbeit anstrebt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine große und vielfältige Anzahl an Menschen die Angebote wahrnimmt und Veranstaltungen besucht.
Beschreibung
Die Angebote und Veranstaltungen hauptsächlich durch die Bewohner*innen geplant und umgesetzt werden und die GWA-Kraft nur unterstützend tätig ist.
Beschreibung
Eine große Anzahl an unterschiedlichen Menschen sich in die Gestaltung der Angebote einbringen und ihre unterschiedlichen Perspektiven und Qualifikationen den Inhalt der Angebote beeinflussen.
Beschreibung
Diejenigen, die die Angebote nutzen aus unterschiedlichen Altersgruppen und ethnischen Hintergründen bestehen und die Angebote multikulturell und miltilingual sind.
Beschreibung
Unterschiedliche Themenbereiche miteinander verknüpft werden und niedrigschwelliger Zugang zu Angeboten, die gesellschaftliche Ziele verfolgen, erreicht wird.
Beschreibung
Eine Mehrzahl an Akteuren in die Angebote in der Einrichtung einbezogen ist und neue Kooperationen entstehen.
Beschreibung
Nachbarschaftsinitiativen entstehen und nachbarschaftliche Konflikte durch Dialog und Austausch minimiert oder gelöst werden können.
Beschreibung
Sich Bewohner*innen durch die Angebote der Einrichtung weniger benachteiligt und mehr beteiligt fühlen und eine Aufwertung des Quartiers durch die Angebote der Einrichtung wahrnehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ritterhude / Kulturbereich und Jugendbeteiligung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HammeForum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendförderverin Platjenwerbe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Stendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuSG Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
individuelle Bewohner*innen und/oder Nachbarschaftsinitiativen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haupt- und Realschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Osterholz - Flüchtlingsbetreuung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Strategie ist, einen Treffpunkt zu etablieren, der in das kulturelle Gefüge der Gemeinde verankert ist, durch den die gesamte Bevölkerung Vorteile wahrnimmt und der dadurch nicht mehr wegzudenken ist. Durch einen regelmäßigen Austausch mit der Sachgebietsleitung Bildung, Kultur und Freizeit und dem Bürgermeister - beide unterstützen das Projekt und die Projektziele - kann auf Entscheiderebene schnell auf Entwicklungen eingegangen, in politischen Gremien geworben und ggf. nachjustiert werden
Galerie
jugendhaus
disco 1
flur
kreativraum
kueche
ruheraum
spielzimmer
zockerraum
bar im veranstaltungsraum
keramikwerkstatt mit tonofen
aussengelaende
werkstatt
Aufsteller
zukunftshaus.png (1.27 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Begleitet für das neue Leben in Langenhagen lernen

Ansprechpartner
Pablo Schönberger
Funktion Schulsozialarbeiterin / Sonderpädagoge
Inklusive sprachliche und kulturelle Entwicklung
Projektbeschreibung
Konzept für den Einsatz unqualifizierter geeigneter Assistenzkräfte mit Migrationshintergrund. Begleitet für das neue Leben lernen durch sprachlichen und kulturellen Transfer Beschreibung Seit 2015/2016 ist uns bewusst, dass fehlende adäquate Angebote des frühen Sprach- und Kulturtransfers eine soziale und sprachliche Isolation der Menschen mit Migrationshintergrund zur Folge hat. Dies kann zur erfolglosen Integration und Inklusion in die Aufnahme der Gesellschaft führen. Durch den frühen Einsatz muttersprachlicher Assistenzkräfte, die entlohnt werden sollen, wollen wir die Integration für die Schüler*innen und deren Angehörige fördern und ihre Möglichkeiten verbessern. Dies ist nur mit Finanzierungszusage möglich. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bilden in Langenhagen einen stetig wachsenden Teil der Bevölkerung. Bei vielen Menschen besteht auch nach längerer Aufenthaltszeit nur ein sehr geringer gesellschaftlicher Zugang. Die Chance mit dem LAG Antrag sehen wir darin, möglichst früh Kinder und deren Angehörige zu erreichen, weil wir als Schule eine Brückenfunktion und dadurch einen engen Kontakt zu den SchülerInnen und Eltern haben. Des weiteren stehen wir im Austausch mit den umliegenden Schulen und Kitas und möchten im Rahmen der Kooperation die Assistenztätigkeit ausbauen. Den Einsatz der Assistenzen betrachten wir als ein Element der GWA. Merkmale des Projektgebietes sind Leibniz IGS, IGS Süd, IGS Langenhagen-Mitte, Haus der Jugend, Kita Veilchenstraße und KITA Brinker Park. Die Leibniz IGS versteht sich in diesem Sinn als Stadtteilschule. Die Zusammenarbeit mit den gekennzeichneten Institutionen wird geprägt dadurch, dass die Kinder der Familien die Institutionen des oben genannten Projektgebietes aufsuchen. Das Projektgebiet ist gekennzeichnet durch einen verstärkten Zuzug von Flüchtlingen. Die besondere Problematik besteht zurzeit im Verdrängungswettbewerb, der sowohl subjektiv (Aussage Schüler) als auch objektiv von den dort schon seit Jahren lebenden Menschen empfunden wird. Die Aufnahme und der damit verbundene Zuzug von ukrainischen Flüchtlingen, die unter einem anderen Status geführt werden, verstärkt die Konkurrenz um Wohnraum, Arbeit und Zukunftsgestaltung. Sprachliche und kulturelle Barrieren führen zu einer Verhärtung, die sich in gegenseitiger Ablehnung und Separation der einzelnen Herkunftsgruppen darstellt, besonders bei den ukrainischen Flüchtlingen, die meistens als Einelternfamilie (Mutter mit Kindern) kommen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch den Ukraine Krieg hat Langenhagen nach 2016 einen neuen verstärkten Zuzug an Flüchtlingen erlebt. Sowohl die Bildungseinrichtungen als auch die ansässigen Bürger sind und waren nicht auf die damit notwendigen Strukturen vorbereitet. Der Sprach- und Kulturtransfer in den Bildungseinrichtungen und die Kooperation mit den Erziehungsberechtigten ist kennzeichnet durch mangelnden Personaleinsatz in Schulen und Kitas. Dafür bieten Schulen und Kitas in ihren Räumlichkeiten aber einen niederschwelligen Zugang für das anzusprechende Klientel. Durch die bereits intensive bestehende Elternarbeit, sowie durch schulische Projekte (NFTE, blühende Kulturen treffen sich, Regionsprojekte) besteht ein Vertrauensverhältnis, an dass mit dem Projekt angeknüpft werden soll. Schlüsselprobleme: Ungenügende oder gar keine Sprachkenntnisse und zudem nicht ausreichende Schulbildung, bedingt durch traumatisierende Kriegs- und Fluchterlebnisse. Die Schulkinder bzw. Jugendliche können dem Unterricht und dem gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben, wie in Deutschland gewünscht, nicht folgen und sich nicht sozial wünschenswert einbringen. Daraus resultieren u.a. gesteigerte Aggressionen mit körperlichen Auseinandersetzungen oder Depressionen, die sich in Verweigerungshaltung (Absentismus) darstellen. Deshalb erachten wir es als außergewöhnlich notwendig, eine Anlaufstelle zur kommunikativen Vermittlung und Beratung einzurichten. Diese Stelle soll dauerhaft für die Eltern der Schulen und Kitas, des gekennzeichneten Quartiers, geöffnet sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen - Mitte und Brink / Schulen und Kitas
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Google
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen den Ansatz unter Einbeziehung des Qualitätsmanagement und seiner 7 gültigen Grundsätze. Im Fokus stehen die Akteure, deren besondere Bedürfnisse, Interessen und Ressourcen wir evaluieren. Unser Schwerpunkt zeichnet sich in der Integration und Inklusion aller Beteiligten des Quartiers aus. Die Projektleitung sorgt dafür, die Akzeptanz der einzelnen Akteure gegenüber den Bedürfnissen aller Beteiligten zu steigern. Sie entwickelt unter Einbeziehung differenzierter Angebote eine verbesserte Kommunikation. Alle Beteiligten (Kommune, Akteure) des Quartiers werden in das Qualitätsmanagement einbezogen. Dadurch wird das Verständnis für die Ziele und das Verbesserungspotenzial erhöht. Die Projektleitung sorgt dafür, dass die Assistenzen entsprechend befähigt werden (Kollegiale Beratung / Gespräche) und notwendige Ressourcen bereit gestellt werden. Die Prozesse und Abläufe werden im Quartier aufeinander abgestimmt, sorgfältig geplant und ausgeführt. Zur Einleitung und Umsetzung der Verbesserungsprozesse nutzen wir die Analyse von Fehlern, Verbesserungsvorschlägen über Akteursfeedback, kontinuierliche Evaluierung mit der Kommune. Besonders wichtig ist uns dabei Risiken zu analysieren und modifizierte Entscheidungen durch Daten und Fakten zu stützen. Da in unserem Projekt der Mensch im Mittelpunkt steht, fokussieren wir eine Partnerschaft mit allen Beteiligten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommune Frau Schalé, Frau von der Ah, Doris Lange, Rucksackprojekt Frau Sommerfeldt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(IGS Süd, IGS Mitte, Gutzmann Schule, LiGS Langenhagen) als auch Kindertagesstätten (Kita Brinker Park, Kita Veilchenstraße) Haus der Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rucksack Projekt Frau Sommerfeldt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter U28, Netzwerk Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebensberatungsstelle Langenhagen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Gespräche mit der Kommune, der Region Hannover und Politikern, um das Projekt nachhaltig zu finanzieren. Als weitere Möglichkeit ziehen wir Sponsoren in Betracht, die soziale Projekte längerfristig finanzieren (die z.B. Sparda Bank, Paribas Bank usw.) Da tendenziell eine Zunahme der flüchtenden Menschen zu erwarten ist, gehen wir davon aus, dass dieses Projekt weiter finanziert werden wird.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum im Achilles Hof - Aus der Nachbarschaft, mit der Nachbarschaft

Ansprechpartner
Hans Golmann
Funktion Geschäftsführer
Begegnung und Teilhabe für alle Generationen
Projektbeschreibung
Für die Festigung nachbarschaftlicher Beziehungen sollen im Projekt partizipative Rahmenbedingungen gefördert werden. Anonymität und Einsamkeit sollen reduziert, Hilfestellung und Beratung in schwierigen Lebenslagen zugänglich sein, kleinräumige Versorgungsstrukturen sowie Gesundheit, Bildung und Kreativität im Quartier wollen wir unterstützen. Die Weiterentwicklung einer bereits vorhandenen, ehrenamtlich geführten Seniorenbegegnungsstätte zu einem Nachbarschaftszentrums soll dazu beitragen, in dem überschaubaren sozialen Nahraum im Nordwesten Braunschweigs einen Quartierstreffpunkt für Teilhabe und Begegnung entstehen zu lassen. Die Mietkosten der Seniorenbegegnungsstätte werden von der Stadt Braunschweig getragen. Das zu entwickelnde Nachbarschaftszentrum ist für die meisten Bewohner*innen fußläufig erreichbar, eine gute Anbindung an den ÖPNV besteht.Die barrierefreien Räumlichkeiten mit einem Saal, Gruppenräumen sowie Sanitäranlagenbieten bieten gute Möglichkeiten für Aktivitäten, Begegnungen und Engagement. Das Nachbarschaftszentrum soll sich für die vielfältigen Bewohnergruppen zu einem Treffpunkt entwickeln, um mehr Selbsthilfe und Partizipation im Quartier Watenbüttel/Völkenrode zu ermöglichen. Dabei soll in dem demografisch verhältnismäßig alten Quartier die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und die Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen handlungsleitend sein. Daneben gilt es Unterstützungsleistungen für Menschen aller Generationen mit Hilfebedarfen zu berücksichtigen. Die Weiterentwicklung der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum macht eine systematische Projektorganisation erforderlich. Die hier in der Organisation, Vermittlung, Beratung und Begleitung tätigen Menschen haben eine zentrale Rolle. Um eine große Vielfalt und Qualität der Arbeit im Nachbarschaftszentrum zu gewährleisten, bedarf es einer vertrauensvollen Schlüsselperson. Diese wesentliche Aufgabe soll eine "Kümmerin" übernehmen. Neben dem Aufbau von Kontakt- und Kommunikationsstrukturen sind die Durchführung von Bürgerbefragungen und Bedarfsanalysen im Quartier, Netzwerkarbeit im Quartier, Kontaktpflege zu örtlichen Akteuren sowie die Initiierung von Selbsthilfestrukturen wichtige Aufgaben, die zur Stabilisierung der Lebenszusammenhänge im sozialen Nahraum beitragen. Das Nachbarschaftszentrum Achilles Hof ist im Sinne eines demokratischen und diversen Miteinanders offen für alle.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die benachbarten Ortsteile Völkenrode und Watenbüttel liegen am westlichen Stadtrand Braunschweigs. Hier leben ca. 4200 Menschen, die in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel der ländlichen Lebenswelt erfahren haben. Der Zuzug neuer Bürger hält an. Das Quartiers ist durch starken Durchgangsverkehr geprägt. Das Motiv vieler Zuzügler nach Völkenrode/Watenbüttel ist der Wunsch zum “Wohnen im Grünen”, gleichzeitig steigt hier der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf momentan 15,7% (Sozialbericht BS 2022). Die Anzahl der über 65 jährigen Bevölkerung liegt mit ca. 25% über dem Braunschweiger und auch Bundesdurchschnitt. Besonders für viele Völkenroder Bürger stellt die fehlende Infrastruktur ein deutliches Manko des Stadtteils dar und ein Versorgungsproblem für die tendenziell immobil werdende ältere Generation. In Gesprächen mit „Alt- und Neubürgern“ des Quartiers wird deutlich, dass es zunehmende Vorbehalte und Kritik aneinander gibt. Viele Neubürger fühlen sich „wie Fremde". Altbürger kritisieren an den Neuen, sich nicht anzupassen und mangelndes Engagement bei traditionellen Feiern sowie den örtlichen Vereinen. Das einst rege Vereinsleben in Völkenrode/Watenbüttel ist fast zum Erliegen gekommen. Die AG Watenbütteler Vereine und der Adventsmarkt, organisiert durch bürgerschaftliches Engagement, waren wichtige Identifikatoren im Quartier. Inzwischen haben beide ihre Aktivitäten eingestellt . Freiwillige Feuerwehr, Sport- und Schützenverein klagen über stark abnehmende Mitgliederzahlen. Im Quartier fehlen vor allem Treffpunkte der generationsübergreifenden und interkulturellen Begegnung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Watenbüttel und Völkenrode
Beschreibung
Das Quartier auf das wir uns beziehen besteht aus den Stadtteilen Völkenrode und Watenbüttel, die verwaltungstechnisch dem Bezirk 214 der Stadt Braunschweig angehören. Identifikationsfaktoren für die Menschen dieser Stadtteile sind geographische Marken des Quartiers und die geschichtlichen Bezüge der beiden Stadtteile zueinander. Für die Stadtteile Völkenrode und Watenbüttel ist es die historische Verbindung durch die Celler Heerstraße, der heutigen B214. Auf dieser Straße fahren bis zu 25.000 Fahrzeuge am Tag durchs Quartier. Nördlich ist das Quartier durch den Mittellandkanal begrenzt. Kurz dahinter befindet sich die Mülldeponie Watenbüttel und das Klärwerk Steinhof. D Beide Stadtteile sind in unmittelbarer Nähe der beiden Bundesforschungseinrichtungen PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) und der FAL (Forschungsanstalt für Landwirtschaft), in denen viele Menschen dieses Sozialraums arbeiten.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik, 2021
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch_02.php
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch_02.php
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig https://www.braunschweig.de › ...PDF Sozialbericht 2022
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig https://www.braunschweig.de › ...PDF Sozialbericht 2022
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig https://www.braunschweig.de › ...PDF Arbeitsmarkt-Monitor und Schätzung Stadt Braunschweig https://www.braunschweig.de › ...PDF Sozialbericht 2022
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig https://www.braunschweig.de › ...PDF info - line und Schätzung
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch_02.php Zahlen mit weiteren Stadtbezirken
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig https://www.braunschweig.de › ...PDF Sozialbericht 2022
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Entwicklung des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof entspricht dem Konzept der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner*innen des Quartiers Völkenrode/Watenbüttel richtet. Ein wichtiges Ziel ist, das Quartier durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung aufzuwerten, aber auch die Qualität der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die vielfältigen Angebote, die im Rahmen des Projektes entstehen sollen, orientieren sich an den Bedarfen und unter Einbeziehung der hier lebenden Bürger*innen. Im Nachbarschaftszentrum Achilles Hof hat die Kümmerin ihren zentralen Sitz als Anlauf- und Vernetzungsstelle. Darüber hinaus soll es Unterstützung bei der Organisation von Selbsthilfe geben. Die zu entwickelnden, niedrigschwelligen Angebote verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, aber auch sozial und auf den sozialen Nahraum ausgerichtet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Quartiersbewohner*innen werden über verschiedene Kanäle und Medien (Onlineauftritt, Newsletter, Plakate, Wurfzettel, leichte Sprache ...) über relevante Ereignisse im Quartier informiert
Beschreibung
Anhand der erstellten Stärke-Schwäche Analyse des Quartiers werden Potentiale und Ressourcen genutzt.
Beschreibung
Durch das Nachbarschaftszentrum stabilisieren sich die nachbarschftlichen Kontakte im sozialen Nahraum, Engagement und ehrenamtliche Aktivitäten entwickeln sich stetig.
Beschreibung
Netzwerkpartner unterstützen im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, know-how. Feste und Aktionen werden von den Partnern unterstützt.
Beschreibung
Das Nachbarschaftszentrum, Aktivitäten und bedarfsgerechte Serviceangebote werden auch zunehmend von Bürger*innen mit schwierigen Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Versorgungssituation im westlichen Bereich des sozialen Nahraum hat sich positiv entwickelt; der belastende Durchgangsverkehr hat sich durch bürgeschaftliches Engagement und Gesprächen mit Politik und Verwaltung reduziert.
Beschreibung
Nachbarschaftszentrum wird auch von selbstorganiserten Gruppen (Selbsthilfe, Sport, Kreativität ...) genutzt, die sich mit Unterstützung der Angebote gebildet haben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Stadtbezirk 214
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bezirksbürgermeister Frank Graffstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergruppe Till's Grashüpfer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Völkenrode-Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Völkenrode-Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde Völkenrode-Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsbücherei Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatpfleger Carsten Horstmeyer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige En Völkenrode-Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Physiotherapie Achilles Hof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeteam Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landwirt Christoph Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Das grüne Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Wohnberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papes Gemüsehof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Eintracht Völkenrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. Rettig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. Simone Giller
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. Nazir Atassi
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kiosk am Grasplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das beschriebene Projekt entspricht den Plänen der Stadt Braunschweig für quartiersorientierte Nachbarschaftszentren. Ambet e.V. nimmt hierzu an der einrichtungs- und trägerübergreifenden Arbeitsgruppe teil Mittelfristig ist die Aufnahme des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof in das Konzept und die Finanzierung der Stadt Braunschweig zu einer stadtweiten Implementierung von Nachbarschaftszentren angestrebt, spätestens nach Ablauf der Projektförderung im Rahmen "Gute Nachbarschaft".
Galerie
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Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vom Casemanagement zur Gemeinwesenarbeit

Ansprechpartner
Jens Geers
Runder in der Gemeinde Wietmarschen, Ortsteil Lohne
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes "Regionales Kompetenzzentrum" (ReKo) wurden in den letzten drei Jahren Case Managerinnen in einigen Kommunen des Landkreises Grafschaft Bentheim etabliert. Ihre Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, Einzelfall-Beratung für Menschen mit einem Pflegebedarf, von pflegenden Angehörigen und für von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen durchzuführen. Über diese Tätigkeiten des klassischen Case Managements für Pflegebedürftige hinaus soll nun in einem weiteren Schritt die Gemeinwesenarbeit in den Kommunen vorangetrieben werden, für die jedoch bis dato keine Ressourcen zur Verfügung stehen. Es geht um die Neueinrichtung einer Anlaufstelle in Wietmarschen, Ortsteil Lohne, die Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen übernimmt. Weiterhin soll die neu geförderte Stelle als Ansprechpartner für das Ehrenamt zur Verfügung stehen und ehrenamtliche Strukturen in Lohne stärken. Es sollen perspektivisch landkreisweit runde Tische begleitet werden, vorerst jedoch soll dies pilotartig in der Kommune Wietmarschen, Ortsteil Lohne, umgesetzt werden. Wir sind überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur entstehen, wenn alle relevanten Beteiligten zusammenkommen, ihre Meinung formulieren und aktiv an der Gestaltung einer Lösung mitarbeiten, welche die Erfahrung und Interessen aller berücksichtigt. Ziel des runden Tisches soll es sein, die Kommunikation, Vernetzung und Kooperation zwischen den Akteuren (Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteure) zu verbessern. In Form eines Workshops sollen ausgehend vom Status Quo die Herausforderungen und Bedarfe der Gemeinwesenarbeit in Wietmarschen erörtert werden. In weiteren Workshops sollen Ideen zusammengetragen und diskutiert werden, die zur Bewältigung der Herausforderungen und Deckung der Bedarfe beitragen. Die Aufgabe der geförderten Stelle soll darin bestehen, den Anstoß zu geben und die Akteure zu qualifizieren und empowern, sodass sich die Gemeinwesenarbeit aus der Kommune und den Beteiligten heraus selbst entwicklet. Es entstehen Strukturen, die landfristig bestehen. Um die Ideen umzusetzen, sollen in einem weiteren Schritt Arbeitsgruppen gebildet werden, die es von der geförderten Stelle zu koordinieren gilt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der dringlichsten Probleme der Kommunen im Landkreis Grafschaft Bentheim wird durch den demografischen Wandel verursacht. Die wachsende Zahl älterer und hoch betagter Menschen und das sinkende Fachkräftepotenzial (Babyboomer verlassen den Arbeitsmarkt) führen insbesondere im ländlichen Raum zu einer Verschlechterung der Versorgungslage. Vor allem sind der medizinische und pflegerische Bereich betroffen. Insofern stehen die Kommunen und der Landkreis vor der Herausforderung, einer drohenden Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu verhindern und parallel unterstützende Angebote zu installieren. Familienstrukturen sowie die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement verändern sich, weshalt es bestehende Strukturen zu stärken, neue Strukturen zu schaffen und ein System der "sorgenden Gemeinschaften" in den Orten etablieren zu gilt. In Lohne sieht die Situation wie folgt aus: Auf einer Fläche von ca. 73 Quadratkilometern leben rund 7.000 Einwohner in Lohne und ist damit die größte Ortschaft in der Kommune Wietmarschen. Aufgrund der schwachen Infrastruktur und weiten Wege ist das Quartier ein benachteiligtes Gebiet. Die Altersstruktur der Bevölkerung zeigt, dass der demografische Wandel längst in der Kommune angekommen ist. Um dem entgegenzuwirken, sollen runde Tische installiert werden. Eine Optimierung der Strukturen direkt vor Ort unter Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse wirkt oft zielgerichteter. Sozialräumliche und insbesondere gesundheitsbezogene und pflegerische Bedarfe in der Bevölkerung können in vielen Fällen nicht von Einzelakteuren, sondern nur gemeinsam mit weiteren Akteuren gelöst werden.
GWA/QM-Ansatz
Ergänzend zur seiner Aufgabe als Pflegeberatung, fördert der Case Manager den Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen, indem er u.a. die Akteure aus der Daseinsvorsorge, der Selbsthilfe, der Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtliche und Bürger vor Ort im Rahmen von runden Tischen vernetzen. Er fungiert als Anlaufstelle und „Kümmerer“ für die Bevölkerung vor Ort und erleichtert niedrigschwellig den Zugang z.B. zur notwendigen professionellen Hilfe. Im Rahmen der Runden Tische erfasst der Case Manager gemeinsam mit den beteiligten Akteuren und Bürgern die bestehenden Angebote der Daseinsvorsorge, Dienstleistungen und ehrenamtliche Hilfen, erkennt die Hilfebedarfe und vermittelt und fördert Wissen an alle Beteiligten. Darüber hinaus werden insbesondere durch die Einbindung der Kommunen und von ehrenamtlichen Strukturen Hilfen zur Selbsthilfe etabliert. Die Eigenverantwortung als auch die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Daseinsvorsorge werden so vor Ort erweitert. Auf kommunaler Ebene entstehen mit den runden Tischen geeignete Strukturen, die dazu beitragen, wohnortnahe Angebote der Daseinsvorsorge sicherzustellen und zu fördern. Im Zuge der Umsetzung der runden Tische durch den Case Manager werden dabei die für die Gemeinwesenarbeit spezifischen unterschiedlichen Handlungsansätze, wie z.B. Sozialraumanalyse, niedrigschwellige Beratung, Aufbau von und Arbeit mit Netzwerken, Bildungsarbeit sowie kollektives Empowerment integriert.
Nachhaltigkeit
Der für die Umsetzung der Runden Tische eingesetzte Case Manager wird an den Pflegestützpunkt Emsland angedockt und vorerst befristet für zwei Jahre durch den Landkreis Emsland finanziert. Der Landkreis versucht auf kommunaler Ebene eine Verstetigung der Runden Tische in Eigenregie der Kommunen zu bewirken. Gleichzeitig soll auch auf überregionaler Ebene für eine Verstetigung geworben werden.

Von kommunalen runden Tischen zur überregionalen Vernetzung

Ansprechpartner
Timo Deiters
Funktion Abteilungsleiter
Runde Tische auf kommunaler Ebene im Landkreis Emsland
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes "Regionales Kompetenzzentrum" (ReKo) wurden in den letzten drei Jahren Case Managerinnen im Landkreis Emsland etabliert. Ihre Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, Einzelfall-Beratung für Menschen mit einem Pflegebedarf, von pflegenden Angehörigen und für von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen durchzuführen. Über diese Tätigkeiten des klassischen Case Managements hinaus soll nun in einem weiteren Schritt die Gemeinwesenarbeit in den Kommunen vorangetrieben werden, für die jedoch bis dato keine Ressourcen zur Verfügung stehen. Es geht also um die Weiterentwicklung einer bereits etablierten Anlaufstelle vor Ort, die Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen übernimmt. Es sollen perspektivisch landkreisweit runde Tische gegründet werden, vorerst jedoch soll dies pilotartig in der Kommune Twist umgesetzt werden. Wir sind überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur entstehen, wenn alle relevanten Beteiligten zusammenkommen, ihre Meinung formulieren und aktiv an der Gestaltung einer Lösung mitarbeiten, welche die Erfahrung und Interessen aller berücksichtigt. Ziel des runden Tisches soll es sein, die Kommunikation, Vernetzung und Kooperation zwischen den Akteuren (Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteure) zu verbessern. In Form eines Workshops sollen ausgehend vom Status Quo die Herausforderungen und Bedarfe der Gemeinwesenarbeit in Twist erörtert werden. In weiteren Workshops sollen Ideen zusammengetragen und diskutiert werden, die zur Bewältigung der Herausforderungen und Deckung der Bedarfe beitragen. Die Aufgabe der geförderten Stelle soll darin bestehen, den Anstoß zu geben und die Akteure zu qualifizieren und empowern, sodass sich die Gemeinwesenarbeit aus der Kommune und den Beteiligten heraus selbst entwickelt. Es entstehen Strukturen, die langfristig bestehen. Um die Ideen umzusetzen, sollen in einem weiteren Schritt Arbeitsgruppen gebildet werden, die es von der geförderten Stelle zu koordinieren gilt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der dringlichsten Probleme im Landkreis Emsland wird durch den demografischen Wandel verursacht. Die wachsende Zahl älterer und hoch betagter Menschen und die durch die geburtenschwachen Jahrgänge dem Arbeitsmarkt weniger zur Verfügung stehenden Menschen führen insbesondere im ländlichen Raum zu einer Verschlechterung der Versorgungslage, vor allem im medizinischen und pflegerischen Bereich. Insofern steht auch das Emsland vor der Herausforderung, eine Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu verhindern und parallel unterstützende Angebote zu installieren. Das Emsland ist zwar geprägt von einem in hohem Maße stattfindenden ehrenamtlichen Engagement, das sowohl von Kommunen als auch von vielen Einrichtungen, Vereinen und Privatpersonen vorangetrieben wird, allerdings verändert der gesellschaftliche Wandel die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement und die Engagementlandschaft im Emsland. Es gilt Strukturen zu stärken, Neues zu schaffen und ein System der "sorgenden Gemeinschaften" in den Orten zu schaffen. Vor diesem Hintergrund ist der Landkreis Emsland gefordert, passgenaue Strukturen zu entwickeln, um allen Bürgern attraktive Lebensumfelder und Rahmenbedingungen für die Gewährleistung von Individualität, Selbstbestimmung und Lebensqualität zu bieten. Eine Optimierung der Strukturen direkt vor Ort unter Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse wirkt oft zielgerichteter. Sozialräumliche und insbesondere gesundheitsbezogene und pflegerische Bedarfe in der Bevölkerung können in vielen Fällen nicht von Einzelakteuren, sondern nur gemeinsam mit weiteren Akteuren gelöst werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Twist
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich vorerst auf die Gemeinde Twist im Landkreis Emsland. Die Gemeinde Twist misst eine Gesamtfläche von 105,6 Quadratkilometer und hat 9.701 Einwohner, die sich auf sieben Ortsteile Twist-Siedlung, Twist-Bült, Schöningsdorf, Heberlermeer, Rühlermoor/-feld, Adorf sowie Neuringe verteilen
Einwohnerzahl
9701
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 30.09.2022
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand: 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand: 31.12.2021)
GWA/QM-Ansatz
Ergänzend zur seiner Aufgabe als Pflegeberatung, fördert der Case Manager den Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen, indem er u.a. die Akteure aus der Daseinsvorsorge, der Selbsthilfe, der Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtliche und Bürger vor Ort im Rahmen von runden Tischen vernetzen. Er fungiert als Anlaufstelle und „Kümmerer“ für die Bevölkerung vor Ort und erleichtert niedrigschwellig den Zugang z.B. zur notwendigen professionellen Hilfe. Im Rahmen der Runden Tische erfasst der Case Manager gemeinsam mit den beteiligten Akteuren und Bürgern die bestehenden Angebote der Daseinsvorsorge, Dienstleistungen und ehrenamtliche Hilfen, erkennt die Hilfebedarfe und vermittelt und fördert Wissen an alle Beteiligten. Darüber hinaus werden insbesondere durch die Einbindung der Kommunen und von ehrenamtlichen Strukturen Hilfen zur Selbsthilfe etabliert. Die Eigenverantwortung als auch die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Daseinsvorsorge werden so vor Ort erweitert. Auf kommunaler Ebene entstehen mit den runden Tischen geeignete Strukturen, die dazu beitragen, wohnortnahe Angebote der Daseinsvorsorge sicherzustellen und zu fördern. Im Zuge der Umsetzung der runden Tische durch den Case Manager werden dabei die für die Gemeinwesenarbeit spezifischen unterschiedlichen Handlungsansätze, wie z.B. Sozialraumanalyse, niedrigschwellige Beratung, Aufbau von und Arbeit mit Netzwerken, Bildungsarbeit sowie kollektives Empowerment integriert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Für den runden Tisch ist eine Geschäftsordnung erarbeitet worden, die die Basis der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Rahmen der runden Tische darstellt.
Beschreibung
Möglichst viele verschiedene Akteure beteiligen sich am Runden Tisch und dieser wird in der Kommune verstetigt.
Beschreibung
Möglichst viele verschiedene Akteure beteiligen sich am Runden Tisch.
Beschreibung
Die Runden Tische erstellen einen Umsetzungsplan, der die Planungsgrundlage für die gemeinsame Arbeit bildet.
Beschreibung
Es wurde eine Bestands- und Bedarfsanalyse erstellt sowie ein Umsetzungsplan erarbeitet, der die Planungsgrundlage für die weitere gemeinsame Arbeit bildet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis und kreisangehörige Kommunen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohlfahtsverbände, Selbsthilfegruppen, Familienzentren, Freiwilligenagenturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leistungserbringer aus den Bereichen Pflege, Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Landrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Betroffene, Interessierte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der für die Umsetzung der Runden Tische eingesetzte Case Manager wird an den Pflegestützpunkt Emsland angedockt und vorerst befristet für zwei Jahre durch den Landkreis Emsland finanziert. Der Landkreis versucht auf kommunaler Ebene eine Verstetigung der Runden Tische in Eigenregie der Kommunen zu bewirken. Gleichzeitig soll auch auf überregionaler Ebene für eine Verstetigung geworben werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mach Gandersheim zu Deinem Ort

Ansprechpartner
Marie-Luise Kisters
Funktion Gemeinwesenarbeiterin
Wir sind Bad Gandersheim - wir alle, wir gemeinsam!
Projektbeschreibung
Bis letztes Jahr waren wir eine herkömmliche GmbH, allerdings mit sozialer Ausrichtung. Unser Geschäftsführer wird 2022 in Rente gehen. So wurde beschlossen unsere Geschäftsbereiche 2020 in die Gemeinnützigkeit zu überführen, um 70 Arbeitsplätze & hohe Mitsprache der MA zu erhalten und unser bisheriges Portfolio der Sozialarbeit zu erweitern. In Bad Gandersheim gibt es bereits mehrere Initiativen und engagierte Menschen mit wunderbaren Ideen zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens. Was bisher fehlt, ist der GWArbeiter (für den diese Förderung beantragt wird), um die Menschen zu vernetzen & Ressourcen herauszuarbeiten, sowie ein Haus als Nachbarschaftszentrum, in dem das Leben toben kann. Es gibt ganz zentral ein leerstehendes Haus, das schon früher für alle Gandersheimer*innen offen stand und für Veranstaltungen/Beratung genutzt wurde. Hier möchten wir anknüpfen und das Haus von der Kirche kaufen, wenn wir diese Förderung erhalten. Treibhaus e.V. (ein örtlicher Kulturverein) und die Werk-statt-Schule haben bereits ihr Interesse an einer Zusammenarbeit in diesem Haus bekundet. Es wird ein Ort der Begegnung & des Austausches mit niedrigschwelligen Hilfsangeboten (wie Selbsthilfe-Fahrrad-Werkstatt & die „Omas-Handy-spinnt-Hilfe“), die zugleich die Nahversorgung verbessern. Sie ermöglichen mit unterschiedliche Menschen eher beiläufig in Kontakt zu kommen und so Vorurteile abzubauen und zur Partizipation zu anzuregen. Die Menschen erkennen, dass sie hier „ihr“ Beteiligungsformat finden & ihnen in dem Haus geholfen wird (ggf. durch Vermittlung an andere Institutionen). Wir haben die einmalige Chance, unsere Landesgartenschau 2022 als Initialzündung für ein Wir-Gefühl und identitätsstiftende Visionen zu nutzen, auf deren Grundlage Aktivierung, Vernetzung und eine hohe Beteiligungsbereitschaft erreicht werden können, die zur Verbesserung der Lebensqualität aller Gandersheimer*innen unter sozialen und kulturellen Gesichtspunkten führt - ein Standortfaktor, der GAN auch für Junge und Familien wieder attraktiv macht. Nicht wir bestimmen Weg und Ziel: Wir werden Bedarfsanalysen durchführen. Wir werden Prozesse (wie die Zukunftswerkstatt) initiieren, damit die Menschen „ihre“ Ziele und Träume entwerfen, verfolgen und erreichen können. Wir werden durch Netzwerkarbeit Synergieeffekte unter den Akteuren erschaffen. Wir werden durch Qualifizierung von Ehrenamtlichen die Selbstorganisation befördern. Kurz gesagt: Wir werden der Deckel auf dem Topf sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Gandersheim (GAN) war vor Jahrzehnten eine bedeutende, prosperierende Stadt. Heute leidet sie unter dem demografischen Wandel und unter den Folgen des Strukturwandels. Der Bevölkerungsrückgang ist deutlich stärker als in Niedersachsen. Der Anteil Älterer ist hoch & wird nach aktuellen Prognosen in den nächsten 10 Jahren kräftig steigen. Den Jungen und Familien fehlt nicht nur die berufliche Perspektive; die Kernstadt ist für sie auch nicht mehr attraktiv. Sie fühlen sich nicht aufgehoben und wandern ab. Vereinsamung und Separierung sind ein Problem und führen zu wenig Verständnis und Gleichgültigkeit. In GAN ist wenig Energie spürbar. Es gibt kaum Orte der Begegnung, wenig Nachbarschaftshilfe, keine gute Nahversorgung, viele ungenutzte Plätze und Leerstände. Es ist wenig Identifikation mit der Kernstadt und den vorhandenen Einrichtungen (wie z.B. den Domfestspielen) vorhanden, dafür aber viel Resignation. Es gab Anläufe, neuen Wind in diese verstaubte Stadt zu bringen. Leider konnte bisher nichts nachhaltig wirken, was auch an der Rückhaltung vieler BewohnerInnen bezgl. Veränderungen liegt. Ehrenamtliches Engagement ist meist vorhanden bei Menschen über 50, solange sie gesundheitlich fit sind. Es trägt z.B. das Kino, das Schwimmbad und das Museum und ist thematisch ausgerichtet, nicht aber sozial. Soziales Engagement haben wir bei der Tafel. Es ist durch Corona minimal gestiegen. Die bisherigen Initiativen sind sehr wertvoll, aber nicht gut vernetzt. Sie sprechen nicht die Jungen an, die es aber braucht, um sie weiterzuführen. Es ist viel Potenzial erkennbar, das aber nur mit mehr Struktur und Organisation entfaltet/genutzt werden kann.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim Kernstadt
Beschreibung
Projektgebiet ist die Kernstadt von Bad Gandersheim. Die 15 umliegenden Dörfer gehören nicht dazu. Wir werden aber niemanden ausschließen. Wenn Menschen aus den Nachbarorten zu uns kommen, sind sie willkommen.
Einwohnerzahl
6307
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen über 60 Jahre 2.276.622 Personen von 7.982.448 (= 29% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt über 60 Jahre 3.519 Personen von 9.623 (=37% der Bevölkerung), Kernstadt über 60 Jahre 2.165 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen 0-14 Jahre 1.089.108 Personen von 7.982.448 (= 14% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 0-14 Jahre 1.204 Personen von 9.623 (=13% der Bevölkerung), Kernstadt 0-14 Jahre 715 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Stadt Göttingen 15-26 Jahre 18.591 Personen von 119.801 (= 16% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 15-26 Jahre 1.167 Personen von 9.923 (=12% der Bevölkerung), Kernstadt 0-14 Jahre 695 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle): Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen: Nds. 5,0% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,1% (Gesamtstadt); Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kommunal, 10.01.2020: Bad Gandersheim 2019 Arbeitslose 7,6% (Projektgebiet)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle): Arbeitslosenquote der Erwerbspersonen unter 25 Jahre: Nds 5,1% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,7% (Gesamtstadt). Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kommunal, 10.01.2020: Bad Gandersheim 2019 Arbeitslose unter 25 10,2%
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser gesamtes Handeln ist darauf ausgerichtet, die Bewohner*innen der Kernstadt zusammenzubringen – sowohl räumlich als auch emotional – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Grad der Behinderung oder Bildungsstand. Wir geben allen Menschen im Quartier eine Stimme und eine Aufgabe. Wir binden alle vorhandenen Stärken und Ressourcen ein und erweitern sie. Die Menschen erfahren Wertschätzung und können ihre Selbstwirksamkeit erkennen. Dies wirkt destruktivem Verhalten entgegen. Wer sich mitgenommen fühlt, muss keine Fensterscheiben einschlagen oder populistischen Parteien nachlaufen. Momentan fühlen sich die Menschen eher als unbeteiligte Zuschauer statt als Mitwirkende und haben wenig Verständnis für andere („den Migranten geht es doch viel zu gut “). Verständnis lässt sich aber entwickeln, in dem wir eine Infrastruktur zum gegenseitigen Kennen- und Verstehenlernen schaffen, in der verschiedenste Menschen gemeinsam an & in Projekten arbeiten, sich dabei austauschen & Vorurteile abbauen. Die Angebote des Nachbarschaftszentrums aktivieren Menschen mit unterschiedlichen Interessen (Musik, Handwerk/Handarbeit, Sport, Kunst, Essen, Spielen). Gefördert werden individuelle (Persönlichkeitsentwicklung, Bildung etc.) & objektive Prozesse (Netzwerke, Kooperationen etc.) mit Einfluss auf die Sozialpolitik. So wird die Versorgung in unserem strukturschwachen Gebiet durch Hilfe aus der Nachbarschaft & professionelle, psychosoziale Angebote deutlich besser.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit des/der GWArbeiter*in verändert sich vom Aktiviern, Motivieren und Entwickeln hin zum Begleiten und Festigen von Strukturen. Die Menschen nutzen die Gremien, Netzwerke und Ressourcen für die Umsetzung ihrer Ideen.
Beschreibung
Die Menschen nutzen die Zukunftswerkstatt aktiv. Sie bringen ihre Ideen und Bedürfnisse ein. Dementsprechend werden alle Aktionen ausgerichtet und auch an die Politik herangetragen.
Beschreibung
Jede/r, der/die ein Angebot macht, bedenkt stets, wie andere und deren Interessen und Bedürfnisse einbezogen werden können und wie der Zugang für alle erleichtert wird.
Beschreibung
Alle AkteurInnen wissen, welche anderen AkteurInnen es in der Kernstadt gibt und wo deren Schwerpunkte liegen. Bei allen Projekten wird überlegt, wessen Stärken und Steckenpferde für ein gutes Gelingen in die Planung & Umsetzung integriert werden sollten.
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen kommen mit unterschiedlichen Interessen oder Unterstützungsbedarfen. Sie werden zielgerichtet an Helfer*innen mit unterschiedlichen Kompetenzen/Professionen vermittelt, die interdisziplinär zusammenarbeiten.
Beschreibung
Menschen, die sich bisher außen vor und alleingelassen gefühlt haben (z.B. Migranten, Menschen mit Behinderungen, arme Menschen), sind bei Politik und BewohnerInnen im Fokus. Es werden explizit Angebote gemacht, um sie zu unterstützen und einzubeziehen.
Beschreibung
Online und im Nachbarschaftszentrum gibt es eine Übersicht über alle Akteur*innen. Die Angebote werden nachgefragt und genutzt. Das Angebot ist vielfältig. Es kommen Menschen mit neuen Ideen aus unterschiedlichsten Bereichen auf den/die GWArbeiter*in zu.
Beschreibung
Die Menschen beteiligen sich an einem Nachbarschaftsrat und seinen Untergruppen (z.B. Jugend-Rat). Hierin werden die Belange der Bewohner*innen der Kernstadt diskutiert und nach konsensfähigen Lösungen gesucht.
Beschreibung
In die GWA finden neben den kommunalen Themen auch überregionale oder gesamtgesellschaftliche Themen (z.B. Ökologie/Fridays for Future) Eingang. Zugleich hat die GWA zunehmend Einfluss auf kommunale und überregionale (sozialpolitische) Themen.
Beschreibung
Die Politik kennt (z.B. durch die Zukunftswerkstatt) die Wünsche der Bewohnenden (nach neuen, gemeinsamen Wohnformen) und schafft die Voraussetzungen (z.B. Fördermittel), um dies umzusetzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeisterin Schwarz mit Stadtrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Treibhaus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Landesgartenschau Bad Gandersheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pröpstin Elfriede Knotte, Pfarrer Thomas Ehgart, Pfarrerin Meike Bräuer-Ehgart und evangelisch-lutherische Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum PHOENIX
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KVV Kur- und Verkehrsverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie im Braunschweiger Land gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Citymanager Alexander Rudnick
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinoverein Gandeon e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein für das Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Museumsfreunde Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hebammenpraxis
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landtagsabgeordneter Schwarz (Vorsitzender des Arbeitskreises Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bau- und Ordnungsamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tourismus-Information
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialpsychiatrischer Dienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF) e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausarzt-Praxen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Kreisblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portal zur Geschichte e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NABU Harzvorland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungs-, Haus- und Grundbesitzerverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis barrierefrei Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas-Verband Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrer Stefan Lampe und katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Kirche wird uns das Gebäude für die GWA zu 2/3 des Verkehrswertes verkaufen. In dem wir unseren Hauptsitz nach GAN verlagern, sind wir durch Einsparung unserer bisherigen Mietausgaben & finanzielle Beteiligung der anderen Mieter (soz. Einrichtungen) dauerhaft in der Lage, die (räumliche) Infrastruktur für die GWA zur Verfügung zu stellen. Unsere bereits initiierten weiteren Projekte (Alltagshilfen, Pflegedienst) stabilisieren die Finanzierung & das inhaltliche Spektrum der GWA nachhaltig.
Galerie
leerer dom vorplatz
leeres stadtzentrum bei gutem wetter am nachmittag
leere einkaufsstrasse gan
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: wasmitherz - Kollektiv zur Verbesserung des Gemeinwesens in der Nordstadt

Ansprechpartner
Alina Zimmermann
Funktion Geschäftsführung
Nachbarschaftszentrum, Nachbarschaftshilfe und digitale Nachbarschaft mit Herz
Projektbeschreibung
wasmitherz hat sich 2017 aus einem Zusammenschluss von Anwohner*innen heraus gegründet. Als Verein bestehen wir mittlerweile aus 21 Ehrenamtlichen, 98 monatlichen Förderern und über 200 aktiven Menschen aus dem Stadtteil. Die vergangene einjährige Förderperiode hatte den Schwerpunkt auf dem Aufbau des Nachbarschaftszentrums, des Netzwerkes und der Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Das Zentrum umfasst 200qm Veranstaltungsräume und 3 Coworking-Spaces für soziokulturelle Akteure, sowie viele gemeinschaftliche Quartiers-Projekte. Darauf aufbauend sollen die nächsten drei Jahre im Zeichen der Verstetigung stehen. Ziel ist es finanziell unabhängig von weiteren Strukturförderungen zu werden. Inhaltlich wollen wir dabei den Fokus auf folgende Punkte legen: 1. Nachbarschaftszentrum: Felix Haub ist zuständig für die Akquise von zahlenden Mieter*innen (Firmen, soz. Träger). Er betreut zudem interessierte Nachbarschaftsakteur*innen, welche kostenlos ihre Projekte in unseren Räumen umsetzen. Es werden Veranstaltungen (Gesellschaftsabende, Tauschmärkte, Straßenfeste) partizipativ erarbeitet und angeboten. In unserem Modell vereinen wir wirtschaftliches Handeln mit dem Ermöglichen sozialer Aktivitäten. 2. Nachbarschaftshilfe: Durch das Projekt “Sharing-Family”, angeleitet von Alina Zimmermann, fördern wir ökologische Nachhaltigkeit und Nachbarschaftshilfe im Quartier. Durch die personelle Ressource soll eine Vermittlungsstelle zwischen hilfesuchenden und hilfegebenden Bürger*innen auf nachbarschaftlicher Ebene sowie eine wöchentliche Lebensmittelausgabe für finanziell Schwächere geschaffen werden. Dies soll durch vorhandene Hilfsstrukturen und -organisationen ergänzt werden, sodass ganzheitliche Lösungsansätze für Einzelpersonen entstehen. 3. Digitale Nachbarschaft: Marlo Zirr ist verantwortlich digitales Know-how für das Gemeinwesen im Quartier zu vermitteln. Initiativen und Akteur*innen erhalten durch uns die Möglichkeit, eigene kleine Filmproduktionen (z. B. Image-Videos) kostenfrei zu realisieren. Dies unterstützt ihre Arbeit im Hinblick auf den Generationenwandel in den Mitgliederstrukturen und professionalisiert ihre Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört auch die medienpädagogische Schulung und Unterstützung der Akteur*innen. Aus den drei inhaltlichen Schwerpunkten ergibt sich ein Zusammenspiel aus einer Komm- und Geh-Struktur, welche durch digitale Öffentlichkeitsarbeit ergänzt wird.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil Hannover-Nordstadt ist ein lebendiges, vielfältiges und buntes Quartier mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und sozialen Hintergründen, Studierenden, jungen Familien, Arbeiter*innen, Senior*innen, sowie Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Alltagswelten dieser Bewohner*innen sind jedoch weitestgehend voneinander getrennt, wodurch sie sich nicht als eingebunden und wirksam erfahren. Es könnte ein buntes Zusammenleben sein - ist es aber noch nicht. Neben einem spannungsreichen Wohnungsmarkt herrscht ein großer Mangel an kostengünstigen oder gar -freien Veranstaltungsräumen für soziale und kulturelle Initiativen und Akteur*innen. Es gibt zwar zahlreiche Grünanlagen, die allerdings bisher durch mangelnde Vernetzung der Akteursgruppen wenig gemeinschaftlich bespielt werden. Infolge der kontaktbeschränkenden Maßnahmen verschlechterte sich nicht nur die finanzielle Lage der Kulturschaffenden, es folgten auch erhebliche psychische Nachwirkungen für alle Betroffenen. Es kam zu einer sozialen Isolation und einem starken Rückgang von Kultur und Begegnung im Quartier. Dies hat uns gezeigt, dass digitale Zusatzlösungen immer stärker an Bedeutung gewinnen. Dieser Notwendigkeit wollen wir gerecht werden, indem wir sozialraumbezogene Infrastruktur und Know-how zu diesem Thema anbieten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Einzugsgebiet Nordstadt (siehe Karte)
Einwohnerzahl
18241
Quelle / Anmerkungen
Zahlen: 17.12.2019, Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2019
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jugendquotient (unter 18 Jahren) gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altenquotient (60 Jahre und älter) gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose unter 25 Jahren gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerung mit Migrationshintergrund gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Familienhaushalte mit Transferleistungen gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
wasmitherz e.V. schafft öffentlich zugängliche Anlauf- und Begegnungsorte. Menschen können hier Zusammenkommen, ihre Anliegen durchzusetzen, ihre Interessen artikulieren oder selbst in die Hand zu nehmen. Mit unserer Haltung als Ermöglicher*innen unterstützen wir Gruppen oder Einzelpersonen darin, ihre Ideen, Ansprüche und Bedürfnisse durchzusetzen und auch zu verstetigen. Wir bieten nicht nur Räume, sondern umfassende technische wie organisatorische Beratung. Wir verstehen uns weiterhin als Netzwerker*innen, weil wir die Akteursgruppen mit allen relevanten Institutionen im Stadtteil verbinden. Mit Multiplikator*innen in allen sozialen Gruppen sind wir fähig, die Bedarfe und Ansprüche zu erforschen. Durch die Präsenz vor Ort sind wir ansprechbar und vertreten das Quartier. Wir versuchen stets durch soziale Aktivitäten wie z. B. Straßenfeste und Tauschmärkte verschiedene soziale und kulturelle Gruppen in Kontakt zu bringen und sie bei der Planung und Durchführung einzubeziehen. Wir reagieren auch auf Probleme wie die prekäre Mietwohnsituation, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Themen wie Nachhaltigkeit, Migration und lokale Ökonomie. Wir fördern das Zusammenleben und gestalten unsere Nachbarschaft gemeinsam.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Veranstaltungen, welche von Anwohner*innen durchgeführt werden und damit ihre Themen und Bedarfe wiederspiegeln
Beschreibung
Anzahl von selbst angeleiteten Initiativen, Aktivitäten, Projekte, Veranstaltungen in unseren Räumen und in unserem Netzwerk
Beschreibung
Anzahl Veranstaltungen und Projekte die durch Kooperations-Vereinbarungen im Quartier, im wasmitherz und Online durchgeführt wurden
Beschreibung
Anzahl der Möglichkeitsräume und materiellen Ressourcen (z. B. Werkzeug, technisches Equipment) die Akteuren im Quartier niedrigschwellig zur Verfügung steht
Beschreibung
Anzahl der Akteure im Quartier, die durch unser Empowerment über das Gemeinwesen hinaus aktiv werden
Beschreibung
Anzahl der Teilnehmer verschiedener Altersklassen und sozialer Schichten bei durch uns initiierten Straßenfesten, dem jährlichen Achtsamkeits-Festival und Nachbarschaftstreffen
Vorhandene Strukturen
Wir bieten mehrere Möglichkeitsräume zur stunden- oder tageweisen Nutzung an. Dabei fördern wir insbesondere nachhaltige und lokale Ideen, die den Stadtteil beleben und die Nachbarschaft vernetzen. Daraus entsteht ein Mix aus einem bunten Kulturangebot, welcher in unseren Räumen stattfindet. In unseren Coworking-Räumen an 3 Standorten lernen, arbeiten und netzwerken bis zu 20 sozio-kulturelle Akteur*innen. Wir bieten eine Anlaufstelle für Hilfesuchende und Menschen die sich in die Gemeinschaft einbringen wollen. Aus den Bedarfen, die an uns herangetragen werden organisieren wir Projektteams, sodass Anwohner*innen sich gegenseitig und selbstorganisiert helfen können. Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit für das Quartier und dessen Akteur*innen, Schließen Informationslücken und bauen die Online-Kommunikation auf. Dies geschieht mithilfe unserer Website (wasmitherz.de) und durch digitales Empowerment aller Akteur*innen in unserem Netzwerk.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt-Teil-Werkstatt Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wissenschaftsladen Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerschule Stadtteilzentrum Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Keller 3 e.V. (Raum für Kunst)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raum für Faszination e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Foodsharing Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Obdachlosenhilfe Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bumke selber machen! (Wohnraum für alle)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung politischer Jugendkulturen e.V.. (UJZ Korn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven GmbH & Co. KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NORDSTADT braut! eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizeidirektion Hannover Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Türkische Gemeinde Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugendkirche Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PlatzProjekt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
cameo kollektiv e.V. (Kollektiv an kreativen Köpfen mit einem Herz für eine bunte Gesellschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökostadt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hannover VOIDS
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KREHTIV NETZWERK HANNOVER E.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsladen KÖ20
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
hannovernetzt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VerbraucherHilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Start with a friend e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kargah e.V. Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adiuro Rechtsanwälte (Schuldnerberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stephan Kaczmarek (Stadtbezirksmanagement Nord)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Job Labor Masche Groos GbR
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ecovillage hannover eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Transition Town Hannover e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur des Wandels e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Enjoy Hannover - one city one Community
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MusikZentrum Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturhafen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
anstiftung gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
snntg e.V. bunt.tolerant.anders.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hannoverimpuls GmbH Wirtschaftsförderung in der Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
meet&speak – Nordstadt (Sprach-Café)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASH Berlin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Verein war von Anfang an darauf ausgelegt, sich finanziell selbst zu tragen. Bei jährlichen Mieteinnahmen von 30 T€ konnten wir in der Vergangenheit unsere Raumkosten decken. Zusätzlich werden wir in 2024 auch die Personalstellen erwirtschaften (s. Anhang), um unabhängig von Strukturförderungen zu sein. Wir verbreitern unsere Basis wie folgt: -Gewinnung neuer Förder*innen -Akquirierung finanziell starker Ankermieter*innen -Aktivierung neuer Coworker*innen -bessere Auslastung Räume
Galerie
wasmitherz   kollektiv zur verbesserung des gemeinwesen
wasmitherz projektburo
seminar
wasmitherz hof
strassenfest 2
strassenfest 1
sharingfamily
diy brunch
raum1 nicer
raum3
felix alina marlo pri
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bürgertreff am Klostergarten

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen
Projektbeschreibung
Im "Bürgertreff am Klostergarten" treffen sich täglich viele Menschen zu unterschiedlichen Alltagsangeboten. Durch eine Seniorenumfrage (70 Plus) vor zwei Jahren wissen wir, wo ältere Menschen Unterstützung und Begleitung suchen und benötigen. Die Arbeit der letzten Monate im Bürgertreff haben dieses Bild noch deutlicher werden lassen. Unsere Anstrengung geht jetzt dahin, präventive Angebote zu schaffen um die Resilienzen der Senior/Innen zu stärken und Sie in ihrer Selbständigkeit zu fördern. Wir möchten dies in Zusammenarbeit mit allen Bürger/Innen tun, die unseren Bürgertreff besuchen. Viele Angebote wie "gesunder Mittagstisch" "Walken mit Rollator" "Gedächtnistraining" "Sitztanz" werden schon gut angenommen. Bürger/Innen aus allen Bevölkerungsschichten nehmen mittlerweile an den Angeboten teil und helfen z.T. schon bei der Umsetzung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch im Aufbau von multikulturellen Angeboten. Menschen mit Migrations - und Fluchtbiografie sollen sich im Bürgertreff angenommen fühlen. Er soll ihnen eine Plattform sein ihre Gedanken, Nöte, Sorgen aber auch ihre Ideen einzubringen. Mit unserer Unterstützung soll es jedermann möglich sein, sich in Bersenbrück zu beheimaten. Auch durch Mitsprache und Mitwirkung. Unsere Migrationsbeauftragte ist regelmäßig im Bürgertreff und unterstützt die Angebote für geflüchtete Menschen. Auch Kindergärten und Schulen nutzen den Bürgertreff um außerhalb der Institutionen in kleinen Gruppen Treffen zu ermöglichen. Wir versuchen alle Tageszeiten zu nutzen um auch berufstätigen Menschen eine Chance zum Treffen zu bieten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Aufgrund der demografischen Entwicklung und den Alterungszahlen in unserer SG haben wir vor 3 Jahren eine Seniorenumfrage durchgeführt. Die daraus resultierenden Informationen und Ergebnisse sind für uns jetzt Arbeitsgrundlage. Der "Bürgertreff am Klostergarten" ist dabei eine große Hilfe! In Bersenbrück leben viele ältere Menschen aus Russland die vor 20 Jahren hierher gekommen sind. Oft leben sie allein in kleinen Wohnungen und haben wenig bis keine Kontakte zu einheimischen Bürger/Innen. Auch nach so langer Zeit sind die Deutschkenntnisse oft sehr schlecht. Viele Aussiedler kommen ins zum Sozialamt und fragen nach finanzieller Hilfe und Unterstützung. Wir berichten dann gerne auch über die Möglichkeiten, den Bürgertreff zu besuchen und dort gemeinsam mit anderen alten Menschen den Alltag zu gestalten. Es wurden mittlerweile Fahrgemeinschaften gegründet um Personen aus Randgebieten der Stadt oder mit schlechter Mobilität zum Bürgertreff zu bringen. Vor allem die Menschen aus schwierigen Soziallagen genießen die kostenlosen Angebote und die besondere Aufmerksamkeit. Viele Menschen haben nicht das Geld, im Café oder Restaurant Kontakte zu pflegen. Im Bürgertreff ist dies kostenlos möglich. Eine Pinnwand mit "Angebot und Nachfrage" hilft den Bürger/Innen bei der Suche nach Hilfe und Begleitung. Oft sind es die jüngeren, fitteren Senior/Innen die den älteren Hilfe anbieten können. Gemeinsames kochen, essen und bewegen macht den Menschen Spaß und dient ihrer Gesundheit. Wertschätzung und Teilhabe bildet Gemeinschaft und Vertrauen. Auch, wenn sich die zugezogenen Bürger/Innen nur zögerlich auf einen Besuch im Bürgertreff einlassen, die guten Beispiele machen Schule
Projektgebiet
Beschreibung
Die Stadt Bersenbrück ist eine Stadt an der Hase und Verwaltungssitz der Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.
Einwohnerzahl
8816
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Maßarbeit Landkreis Osnabrück
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt dient in hohem Maße der Förderung von sozialen Kontakten/ Beziehungen und der Ermöglichung von Teilhabe aller Bürger/Innen an Angeboten die sonst (ohne einen neutralen Treffpunkt) nicht stattfinden würden/könnten. Außerdem soll mit Hilfe der Angebote die Handlungsfähigkeit der einzelnen Bürger/Innen gestärkt werden. Eigene Ideen und Perspektiven sollen aufgezeigt und gefördert werden. Durch viele unterschiedliche gesundheitspräventive Maßnahmen möchten wir die Senior/Innen stärken und sicherer machen. Durch unterschiedliche Bildungsangebote Freude und Zuversicht schenken. Durch einen Helfer/Innen - Kreis möchten wir aktiv das Alter(n) begleiten und unterstützen. Wichtig ist uns durch unsere Angebote die Bürgerschaft zu sensibilisieren und sie zu interessieren für ein Mittun und Mitgestalten. Leider hat die Corona - Krise einen deutlichen Einbruch auch in der Arbeit im Bürgertreff Bersenbrück bewirkt. In der Stadt leben viele Aussiedler und mittlerweile auch viele geflüchtete Menschen. Wir werden in der nächsten Zeit viel Energie in die Weiterentwicklung der multikulturellen Angebote stecken müssen. Vor dem Hintergrund der Fremdenfeindlichkeit scheint dies wichtiger denn je.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gabi Linster Seniorenbeauftragte, Freiwilligenmanagerin und alle Kollegen/Innen im SG Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle in der SG BSB bekannten Institutionen und Mitarbeiter/Innen im Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch die Arbeit im Rathaus sind uns alle öffentlichen Einrichtungen bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Als Kommune kennen wir alle freien Träger und gemeinnützige Organisationen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine der Samtgemeinde sind im Rathaus gelistet und bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Gesundheits - und Pflegeeinrichtungen sind in der Kommune bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Einrichtungen sind im Rathaus bekannt, viele Einrichtungen stehen unter kommunaler Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In der Samtgemeinde kennen wir alle kirchlichen Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir kennen alle Gewerbe, zuständig ist der Wirtschaftsförderer Ewald Beelmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hier sind uns alle Player bekannt, der FD Bauen und Planen wird geleitet von Reinhold Heidemann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde hat eine eigene Pressestelle, die Kollegen/Innen des Bersenbrücker Kreisblattes sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
in der Samtgemeinde kennen wir alle politischen Vertreter/Innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
über den Bürgerservice werden alle Bürger/Innen der Samtgemeinde erfasst.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Bürgertreff der Stadt Bersenbrück soll Teil der GWA der SG BSB bleiben. Die Stadt BSB ist sehr bemüht, eigene Mittel einzubringen. Leider sind aber auch hier die zur Verfügung stehenden Finanzmittel sehr knapp und die Stadt wäre nicht in der Lage, mehr als 25% der aufkommenden Kosten zu übernehmen. BSB muss genau wie auch die kleinen Gemeinden hohe Steuer Einbußen durch die Corona Pandemie hinnehmen. BSB würde alles versuchen um den Bürgertreff halten zu können.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche bersenbrueck osm
2015 08 20 09.46.58
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Dorftreff "Gehrda"

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen, Integration fördern
Projektbeschreibung
Der Dorftreff "Gehrda" hat sich inzwischen zu einem allgemeinen, beliebten Treffpunkt im Dorf entwickelt. Viele Menschen auch von außerhalb kommen um an den Angeboten teilzunehmen oder auch weil sie Interesse haben, selbst einen Dorftreff aufzubauen. In Gehrde konnten im vergangenen Jahr sehr viele Angebote gemacht werden. Neben den generellen Öffnungszeiten (8 Angebote sind wöchentlich vorgegeben) gibt es zusätzliche Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge oder Schulungen, die größtenteils mit Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der Dorftreff wird genutzt um dort gemeinsam alte Kinofilme zu schauen oder gemeinsam zu kochen. Die Menschen kommen zu Infoveranstaltungen z.B. vom Apotheker, vom Ärzteteam oder von Privatleuten die von ihren Reisen berichten. Eine sehr große Vielfalt mit immer mehr interessanten, lehrreichen, versorgenden und präventiven Angeboten. Ehrenamtliche Bürger/Innen singen, basteln, malen, kochen, rudelrätseln oder sind einfach nur da um Gespräche zu führen und um zu zu hören. Der Dorftreff ist Anlaufstelle auch für Familien die neu zugezogen sind. Ganz besonders bemühen wir uns um die Arbeiter*innen die im Dorf wohnen und in die Fabriken im Niedersachsenpark arbeiten gehen. Meist sind das Saisonarbeiter*innen genau so, wie die Erntehelfer*innen. In der Corona Zeit haben die Mitarbeiter*innen und viele Ehrenamtliche den Kontakt zu den Besucher*innen vor allem zu den alten Menschen weiter gepflegt. Durch Telefonketten, Einkaufsbesuche und Zaungespräche wurde der Kontakt gehalten. Es wurden auch Friedhofsbesuche Initiiert damit die alten Menschen ihre Verstorbenen besuchen konnten. Auf einer Friedhofsbank kann man gut Abstand halten und doch Trost finden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Gehrde ist ein kleines Dorf in der Samtgemeinde Bersenbrück mit schlechter Nahverkehrsversorgung. Es gibt noch einen Kindergarten und eine Schule vor Ort. Es gibt nur noch einen Bäcker aber keinen Lebensmittelladen, keine Apotheke, keinen Arzt. Es gab bisher keinen Ort mit Treffpunktcharakter. Gehrde ist einerseits ein sehr altes Dorf mit vielen historischen Gebäuden, andererseits gehören zu Gehrde aber auch einige Neubaugebiete. Die Einheimischen kommen teilweise noch in den wenigen Vereinen vor Ort zusammen, die Neubürger/Innen leben aber eher zurückgezogen in ihren Wohngebieten. In Gehrde leben anonym viele Menschen die aus EU Ländern zu uns kommen um hier Arbeit zu finden. Diese Menschen beteiligen sich kaum bis gar nicht am Dorfleben. Außerdem haben wir eine große Gruppe Aussiedler die schon aufgrund ihrer Religion lieber unter sich bleiben. Durch den Dorftreff haben wir einen neutralen Treffpunkt schaffen können. In Gehrde leben sehr viele alte Menschen oft allein und weiter draußen in der Bauernschaft. Soziale Kontakte fallen weg weil es keine Nachbarn mehr gibt oder die Nachbarn jetzt im Heim sind oder im Betreuten Wohnen. Die Häuser sind viel zu groß und Hilfe und Unterstützung gibt es kaum. Vor allem die Einsamkeit macht den Menschen zu schaffen. Jetzt in der Coronazeit wurde das noch einmal sehr deutlich. Die Menschen brauchen Gelegenheiten zum Gespräch, zum Beisammensein, zum gemeinsamen Essen etc. "ich verliere noch meine Stimme weil ich oft tagelang mit niemandem rede!" "Wo soll ich hingehen wenn ich kein Geld habe?" "Wer will mich denn schon noch sehen?" Wir müssen hier unbedingt weiterarbeiten und Lösungen anbieten um diese Menschen aufzufangen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Gehrde
Beschreibung
Die Gemeinde Gehrde liegt 6 km vom Ortskern der Samtgemeinde Bersenbrück entfernt. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2554
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Maßarbeit Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nicht bekannt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
in der SG BSB leben Menschen aus ca. 130 Nationen. Die hohe Zahl an Aussiedlern wird nicht erfasst da diese als Deutsche gelten. Ausländer gesamt ca. 8%
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch den Dorftreff haben wir die Möglichkeit bekommen, dass sich Menschen begegnen können. Durch die Neutralität und die Vielfalt der Angebote ist für fast alle Bürger/Innen etwas interessantes dabei. Das ermutigt viele Menschen, sich für ihren Dorftreff, für ihr Dorf und auch für ihre Mitbürger/Innen einzusetzen und sich zu engagieren. Viel leichter können so Dinge angestoßen und aufgebaut werden. Die Personen, die sonst oft allein und einsam in ihren Wohnungen waren können jetzt jederzeit Kontakt finden. Es entsteht mehr Verständnis füreinander und Miteinander. Ein Netz von Kümmerern wird aufgebaut und Notwendigkeiten für den anderen eher erkannt weil mehr Kommunikation stattfindet. Es entstehen neue Beziehungen zu Menschen und auch ein neues Verständnis zu anderen Personen, Traditionen und Kulturen. Durch das Miteinander fördern wir auch die Handlungsfähigkeit des Einzelnen und das ist vor allem für alte Menschen und fremde Menschen von großer Bedeutung. Die Corona - Krise hat uns in unseren Bemühungen weit zurück geworfen. Jetzt ist es um so wichtiger, den Zusammenhalt im Dorf weiter zu stärken. Leider sehen wir in dieser 'Corona Zeit häufiger Schuldzuweisungen, Diskriminierung und Ignoranz gegenüber anderen oder anders denkenden. Um so wichtiger ist die GWA vor Ort! Anders sein bedeutet nicht schlecht zu sein, es gibt aber leider auch bei uns durchaus Tendenzen die unruhig machen!
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bürger/Innen sich gerne treffen, miteinander Dinge anpacken und entwickeln und wenn sich jeder wohl und wertgeschätzt fühlt.
Beschreibung
Wenn wir sehen, dass für mansche Bürger/Innen leichter wird, ihren Alltag zu strukturieren und zu leben.
Beschreibung
Wenn das Miteinander gut funktioniert und sich mehr und mehr Kümmerer engagieren
Beschreibung
Wenn sich zunehmend alle Bürger/Innen interessieren, sich einbringen und dabei sein möchten.
Beschreibung
Wenn die Nachbarn sich untereinander wahrnehmen und kennen lernen. Wenn es Austausch gibt auf der Strasse oder im Garten. Wenn man sich unterstützt da wo es notwendig ist. Wenn man nacheinander fragt und aufeinander Acht gibt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Durch die Zusammenarbeit mit der SG BSB sind die Ortsgemeinden vernetzt mit allen Akteuren in der SG. Vor allem durch die Unterstützung des Freiwilligenbüros sind Vernetzungen bekannt und Alltag.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir haben durch eine gute Struktur in der SG BSB die Möglichkeit, zu allen Themen Netzwerkpartner/Innen zu benennen und sie in Verbindung zu bringen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der SG-bürgermeister und die Ortsbürgermeister stehen voll hinter der GWA und unterstützen wo es geht. Im Moment sind die Gemeinden nicht in der Lage, selbst die Finanzierung der Dorftreffs zu übernehmen weil nicht genügend finanzieller Spielraum vorhanden ist. Durch die Corona Pandemie hat sich die finanzielle Lage noch deutlich verschlechtert. Aber, die Pandemie hat uns auch deutlich gezeigt, wie wichtig GWA ist! GWA muss kommunale Aufgabe werden. Die Gemeinden brauchen Unterstützung.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche gehrde osm
Zustimmung Veröffentlichung
On